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Programmheft Schulprojekttag Weimar 2006

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FĂźr Toleranz & Zivilcourage Schulen Ăźbergreifender Projekttag der Weimarer Gymnasien 21. Sept 2006

Kenn ich

nicht,

kann ich nicht, will ich nicht!? Workshops Projekte Lesungen Filme Diskussionen


Editorial

Liebe Schülerinnen und Schüler, am 21. September gibt es wieder einen schulübergreifenden Projekttag der Weimarer Gymnasien – dieses Jahr unter dem Titel »Für Toleranz und Zivilcourage«. Im letzten Jahr, am 11. April 2005, hatten MitschülerInnen den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald als Anlass genommen, um andere Schüler über den historischen und aktuellen Rechtsextremismus aufzuklären. Auch diesmal haben sich SchülerInnen, StudentInnen, LehrerInnen und SozialarbeiterInnen zusammengesetzt und ein Programmangebot für Euch entworfen, das von weltpolitischen Phänomenen bis zur aktuellen Entwicklung von Jugendkulturen reicht. Mit dem umfangreichen Angebot wollen wir unsere Bildung wieder selbst in die Hand nehmen. Wir verstehen unter Bildung aktiven Erfahrungsaustausch und interkulturelle Begegnung. Bildung kann heute nicht mehr nur im Klassenzimmer stattfinden. SchülerInnen müssen sich auch nach »draußen« in die Praxis begeben, um etwas erleben und selbst gestalten zu können.

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Wir möchten mit diesem Projekttag zeigen, dass wir als Jugend nicht nur die oft kritisierte »Spaßkultur« verkörpern, sondern uns auch für das interessieren, was um uns herum in der Gesellschaft geschieht. Mit den angebotenen Projekten, Workshops, Zeitzeugengesprächen, Lesungen etc. geben wir die Möglichkeit, sich mit Themen zu beschäftigen, über die Ihr schon immer etwas wissen wolltet und die Euch von Insidern, das heißt ExpertenInnen aus der Praxis vermittelt werden. Letztlich soll Euch das Wissen helfen, Euch als MultiplikatorInnen zum Thema »Toleranz und Zivilcourage« qualifizieren zu können. Das Organisationsteam wünscht Euch einen erfahrungsreichen Projekttag mit viel Spaß und interessanten Begegnungen! Weimar, im September 2006

Ein besonderer Dank gilt unserem Hauptsponsor, der Bürgerstiftung Weimar.

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Los gehts!

Erรถffnungsveranstaltung


Guten Morgen

Start im »mon ami«. Unser Projekttag beginnt mit einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung. VertreterInnen des Organisationsteams und ein ehemaliger Gymnasiast werden durch kurze Ansprachen die Bedeutung des Tages aus ihrer Sicht verdeutlichen. Dazu ein musikalisches Rahmenprogramm mit einem besonderen Highlight!

D au e r : 9–10 Uhr O r t / Tr e f f p u n k t : Jugend- und Kulturzentrum »mon ami«, Goetheplatz I n f o -Te l e f o n : (0 36 43) 8 47 70 Dieses Info-Telefon steht nur an diesem Tag zur Verfügung. Für vorherige Anfragen wendet Euch bitte an das Orga-Team.

Im Anschluss steht Euch das Organisationsteam bezüglich offener Fragen zu Euren Projekten, den Orten und möglichen Veränderungen zur Verfügung!

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gegen Gewalt

Sport und Rassismus!


Eins

Fußball. Basketball.Volleyball.Tischtennis. In den Projekten wird es nicht nur darum gehen, selber Sport zu treiben, sondern auch Sport als faires und menschenverbindendes Element in unserer Gesellschaft zu erleben. Im Mittelpunkt steht nicht das Gewinnen, sondern der faire »Sportsgeist«. Zwischendrin wird eine Diskussionsrunde aller vier Sportprojekte stattfinden, in der Ihr die Möglichkeit bekommt, Eure eigene Meinung zum Thema »Fairness & Toleranz im Sport« sowie »Sport & Politik« zu äußern. Die Diskussion leitet ein Berliner Experte, mit dem Ihr auch über die Fußball-Weltmeisterschaft diskutieren könnt! R e f e r e n t e n : a Fussball: Herr Ludwig (fsg) b Basketball: Herr Blume (fsg) und Herr Mirsch c Volleyball: Frau Becker (fsg), Herr Müller (hg), Herr Merkel (fsg) d Tischtennis: Herr Pospich (hg) M e t h o d e : Sportprojekt und Diskussionsrunde O r t / Tr e f f p u n k t : Diskussionsrunde: Wimaria-Stadion a, b, c: Wimaria Stadion; d: Turnhalle des Humboldtgymnasiums D au e r : a: 10.30–16.30 Uhr; b: 10.30–16.30 Uhr; c: 10.30–16.30 Uhr; d: 10.30–14.30 Uhr; Diskussionsrunde (zwischendurch): ab 13 Uhr Te i l n e h m e r z a h l : a: 36 SchülerInnen; b: 20 SchülerInnen; c: 21 SchülerInnen; d: 16 SchülerInnen A n f o r d e r u n g e n : Sportsachen; bei Fuß-, Volley- und Basketball weiße t-Shirts zum Beschriften mitbringen; außerdem bei Fußball: Fußball- bzw. Turnschuhe; bei Tischtennis: Tischtenniskelle

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Zwei

Skateboarding. Ein Kurs für AnfängerInnen und Fortgeschrittene. Was war zuerst da – Surfen oder Skaten? Wer war Tony Hawk wirklich? Was hören SkaterInnen für Musik? Und warum gibt’s in der Szene eigentlich so wenig Mädchen? Ein Skateboarder und ’ne Skateboarderin geben Euch ’ne Einführung zu Geschichte, Entwicklung von Techniken und Szene-Selbstverständnis. Hier könnt Ihr diskutieren und Eure Erfahrungen einbringen. Und dann wird natürlich geskatet: Wir bringen Boards und Ihr Turnschuhe mit. Mädchen werden speziell gefördert! R e f e r e n t e n : Kilian und Esther von »Culture on the road« M e t h o d e : Sportprojekt und Diskussionsrunde O r t / Tr e f f p u n k t : »Klock 11«, Rießnerstraße D au e r : 10.30–14.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 15 A n f o r d e r u n g e n : lockere Kleidung, Turnschuhe M e h r ? www.culture-on-the-road.de Das Projekt »Culture on the road« wird unterstützt vom entimon-Programm des Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Bundeszentrale für politische Bildung.

Drei

Ju-Jutsu-Selbstverteidigung. Ju-Jutsu ist der Kampfsport, den die Polizisten während ihrer Grundausbildung trainieren müssen. Mit der Weimarer Ju-Jutsu-Gruppe erlernt Ihr Formen der körperlichen Selbstverteidigung, wie man sich in Extremsituationen verhält, um diese möglichst ohne Verletzungen überstehen. Körper9


liche Gewalt ist immer erst der letzte Ausweg, wenn das Reden versagt und die Gesundheit bedroht ist. R e f e r e n t : Jßrgen Schneider | M e t h o d e : Sportprojekt O r t / Tr e f f p u n k t : Sporthalle des PsV (ehemalige Schwimmhalle) D au e r : 11–15 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 30 A n f o r d e r u n g e n : lange Jogging-Hose und t-Shirt

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Politik

und Geschichte


Vier

Schlag. Fertig? Häusliche Gewalt. (K)ein Tabu ausgedacht. Neben Zahlen, Daten und Fakten erwartet Euch eine Diskussion zu Fragen wie: »Ist häusliche Gewalt männlich?«, »Warum trennen Sie sich nicht einfach?« und »Ist häusliche Gewalt ›vererbbar‹?«. In Gruppenarbeit setzten wir uns dann mit einzelnen Fallbeispielen auseinander. R e f e r e n t i n n e n : Frau Nordhaus, Frau Pinkert (Frauenzentrum) O r t / Tr e f f p u n k t : Frauenzentrum (Schopenhauerstraße 21) M e t h o d e : Workshop | D au e r : 10.30–12.30 Uhr Te i l n e h m e r z a h l : 25

Fünf

Schule ohne Rassismus. Was tun gegen Nazis und Intoleranz an der Schule? Auch in Thüringen haben rechtsextreme Aktivitäten an und vor Schulen zugenommen. Es gibt Schulen, an denen rechte Jugendcliquen zur Normalität gehören und SchülerInnen, die nicht ins rechte Weltbild passen, verbal oder körperlich angegriffen werden. Wir diskutieren mit Euch, wie Ihr Euch gegen ausgrenzende, rassistische Äußerungen und rechtsextreme Propaganda zur Wehr setzen könnt. Im Workshop wird das Projekt »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage« vorgestellt. Diesen Titel haben bisher bundesweit fast 300 Schulen erworben. R e f e r e n t i n n e n : Petra Pawelskus, Matthias Müller (mobit) M e t h o d e : Workshop | O r t / Tr e f f p u n k t : Goethegymnasium D au e r : 13–16 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 20 M e h r ? www.mobit.org

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Sechs

Klappe auf in der Firma! Mitbestimmung im Betrieb. Wird mensch im Betrieb zum bloßen Produktionsfaktor oder bleiben eigene Ansprüche und Rechte bestehen? Sind Anpassung, Unterordnung oberste Pflicht oder gibt es auch berechtigte Ansprüche? Gibt es immer nur eine Unternehmensstrategie, mit der man sich abfinden muss, oder gibt es Möglichkeiten für ArbeitnehmerInnen, selbst darauf Einfluss zu nehmen? Muss ich mir alles gefallen lassen oder habe ich auch die Möglichkeit, mich gegen Zumutungen zu wehren? Als künftige Auszubildende und Arbeitnehmer könnt Ihr Euch über Möglichkeiten zur Mitbestimmung informieren und über eigene Praxiserfahrungen diskutieren. R e f e r e n t e n : Roland Rüdiger, Dr. Jürgen Kädtler (dgb Weimar) M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : Goethegymnasium D au e r : 12–16 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 20 M e h r ? www.dgb.de

Sieben

Die Verbrennungsöfen von Buchenwald. Arbeit, Technik und Verantwortung der Erfurter Firma »Topf & Söhne«. Die Veranstaltung bietet eine ausführliche Führung an ausgewählten Orten des ehemalige Konzentrationslagers an, die in direktem Zusammenhang mit dem Sterben im Lager, dem Umgang mit den Toten sowie mit den Wirtschaftsbeziehungen der Erfurter Firma stehen. Ihr bekommt die Möglichkeit zur selbstständigen 13


Recherche. Sowohl im Museum (mit Hilfe des Themenblatts »Die Öfen der Firma ›Topf & Söhne‹«), als auch im Seminarraum zur Quellenarbeit. R e f e r e n t i n : Zsuzsánna Berger-Nagy | M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : Gedenkstätte Buchenwald, Besucher-Info D au e r : 10.30–14.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 20 M e h r ? www.buchenwald.de

Acht

Der Weimarer Schriftsteller Wolfgang Held (*1930) liest aus seinen noch unveröffentlichten Aufzeichnungen über sein Leben in Weimar und über seine Eindrücke vom kz Buchenwald 1945. Im Anschluss steht der Autor dem Publikum für eine intensive Diskussion und Fragen zur Verfügung. R e f e r e nt: Wolfgang Held | Methode: Lesung Ort/ Treffpunkt: Goethegymnasium Dau e r : 10.30–12.30 + 14.30–16.30 Uhr | Te i ln e hme rzah l: je 50 M e h r ? www.wolfgang-held-autor.de

Neun

Zeitzeugengespräch mit einem ehemaligen Häftling des Konzentrationslagers Buchenwald. Wer die Geschichte von Buchenwald aus Sicht eines noch lebenden Zeitzeugen erleben möchte, ist zum Zeitzeugengespräch mit Herrn Rothmann eingeladen. Ottomar Rothmann berichtet über sein Leben und vor allem den leidvollen 14


Alltag im Konzentrationslager Buchenwald. Als Häftling war er im Lagerwiderstand aktiv. R e f e r e n t : Ottomar Rothmann M e t h o d e : Zeitzeugengespräch O r t / Tr e f f p u n k t : »mon ami« D au e r : 10.30–12.30 + 14.30–16.30 Uhr Te i l n e h m e r z a h l : je 50 M e h r ? www.buchenwald.de

Zehn

Das kz Buchenwald im Detail. Gemeinsam mit ehemaligen Buchenwaldhäftlingen und Historikern möchte Euch Heinz Koch mit der Geschichte des kz Buchenwald vertraut machen. Dazu zählen der Häftlingsalltag bei unterschiedlichen Arbeitskommandos, Aufgaben und Rolle der Funktionshäftlinge, der Terror der ss, das Regime der Strafen, die Rolle des Schutzhaftbefehls, die unterschiedliche soziale und politische Zusammensetzung der Häftlingsgesellschaft (Kategorien, Winkel), sowie Möglichkeiten und Formen des Widerstandes. Mit der Teilnahme können Themenfelder für Schülerarbeiten erschlossen werden. Für besonders Interessierte besteht die Möglichkeit, an weiteren Weiterbildungen teilzunehmen, um nach bestandener Prüfung die Berechtigung zur offiziellen Betreuung von Besuchergruppen zu erwerben. R e f e r e n t : Heinz Koch | M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : Gedenkstätte Buchenwald D au e r : 10.30–17.00 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 15 M e h r ? www.buchenwald.de, www.vvn-bda.de

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Elf

Auf der Grenze laufen I. Verbindungen Buchenwalds zu Weimar und anderen Orten der Umgebung. Die Annahme einer scharfen Trennung zwischen »normaler« ns-Gesellschaft und einer eigenen Welt der ss ist letztlich irreführend, die vielfältigen Verbindungen zwischen Lager und Umgebung widersprechen der Vorstellung einer völligen Trennung von Weimar als dem »Ort der Kultur« und Buchenwald als dem »Ort der Barbarei«. Auf einem Rundgang zu Orten des ehemaligen Lagergeländes und zu Teilen des alten Postenweges werden wir viele dieser Verbindungen erschließen können. Anschließend können Fragen und Eindrücke zusammen vertieft oder einzelne Aspekte der Thematik weiterverfolgt werden. R e f e r e n t : Joachim König | M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : Gedenkstätte Buchenwald, Besucher-Info D au e r : 10.30–14.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 15 M e h r ? www.buchenwald.de

Zwölf

Auf der Grenze laufen II. Zwischen Archäologie und Pädagogik: Offene Befunde in der Gedenkstätte Buchenwald. Wer gräbt, findet nicht unbedingt das, was in bestehende Vorstellungen der Vergangenheit passt. Insofern birgt die Archäologie gerade an Orten, die von vorgefertigten, mitgebrachten Bildern überlagert werden, einige Irritationen, die jedoch für eine präzisere Vorstellung der Bedingungen in den Lagern wesentliche Informationen liefern. Der Workshop gibt Einblick in die jahrelange Arbeit Roland Hirtes als Archäologe, Historiker und Betreuer von Gruppen. 16


R e f e r e n t : Ronald Hirte | M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : Gedenkstätte Buchenwald, Besucher-Info D au e r : 10.30–14.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 15 M e h r ? www.buchenwald.de

Dreizehn

Auf der Grenze laufen III. Wozu mit Rechten in Buchenwald arbeiten? Seit mehreren Jahren werden von der pädagogischen Abteilung im Rahmen von mehrwöchigen Programmen Tagesveranstaltungen mit rechten Jugendlichen organisiert, die wegen verschiedener Delikte im Jugendarrest einsitzen. Die Veranstaltungen sind weder als »Schocktherapie« noch als »Gehirnwäsche« konzipiert, sondern in einer Weise, die für die Pädagogik in Gedenkstätten insgesamt wichtige Erkenntnisse liefert. Der Workshop gibt an Orten, die auch mit den rechten Jugendlichen angelaufen werden, Einblicke in dieses ungewöhnliche Programm. Die auftretenden Fragen werden helfen, den eigenen Blick auf die Gedenkstätten und ihre Aufgaben kritisch zu überprüfen. R e f e r e n t : Daniel Gaede | M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : Gedenkstätte Buchenwald, Besucher-Info D au e r : 10.30–14.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 15 M e h r ? www.buchenwald.de

Vierzehn

Spurensuche »11 000 jüdische Kinder. Mit der Reichsbahn in den Tod«. Präsentation. Das Projekt sucht seit März 17


2006 nach Spuren Thüringer Kinder, die vor den Nationalsozialisten nach Frankreich flohen und von dort nach dessen Eroberung über Deutschland nach Auschwitz deportiert wurden. Zudem wird den Stationen der Macht und Vernichtung und dem Gedenken an die Opfer nachgegangen. Unter anderem in Israel, Auschwitz, Berlin, Thüringen. Die Präsentation wird mit audiovisuellen Eindrücken arbeiten. Danach findet ein Mahngang zum Bahnhof statt, da die Deutsche Bahn ag sich weiterhin weigert, die Ausstellung »11 000 jüdische Kinder. Mit der Reichsbahn in den Tod« auf den deutschen Personenbahnhöfen zu zeigen. R e f e r e n t e n : Team Gerberstraße | M e t h o d e : Präsentation O r t / Tr e f f p u n k t : Gerberstraße 1 | D au e r : 15–17.45 Uhr Te i l n e h m e r z a h l : 20 | M e h r ? www.klarsfeldfoundation.org

Fünfzehn

Sex, Drug’s, Rock’n’Roll und Hakenkreuze. Jugendkulturen und Neonazis. Jugendkulturen wie die der Grufties, HipHoper, Metaller, Hardcorer, Punks müssen sich gegen eine Übernahme ihrer Ausdrucksformen (Kleidung, Symbole, Sprache) durch Rechte wehren. Der Workshop geht diesen Entwicklungen nach und soll Handlungsmöglichkeiten dagegen eröffnen. Dazu werden auch Kampagnen wie »Good Night, White Pride« aus der Hardcore-Szene oder »Grufties gegen Rechts« vorgestellt. R e f e r e n t e n : Team Gerbersraße | M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : Gerberstraße 1 | D au e r : 10.30–12.30 Uhr Te i l n e h m e r z a h l : 20 | A n f o r d e r u n g e n : ab 15 Jahren

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Sechzehn

Für die Fahne in den Tod. Religiöser und politischer Fanatismus sowie nationalistischer Wahn spielen geschichtlich und auch heute wieder eine größere Rolle in der Gesellschaft. Kinderkreuzzüge, Wehrwölfe, Kamikazepiloten und Selbstmordattentäter sind radikale Auswüchse dieser Verblendung. Nach einem Film zum Thema sollen mit Gesprächspartnern persönliche Zielvorstellungen für Demokratie und Zivilcourage diskutiert werden. R e f e r e n t e n : Team Gerberstraße | M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : Gerberstraße 1 D au e r : 13–15 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 20 A n f o r d e r u n g e n : ab 16 Jahre

Siebzehn

Rechte Websites im Internet. »RossiPress.de« ist ein Online-Magazin für Toleranz und Demokratie bei der ejbw, welches Jugendliche informiert, was im Internet bezüglich Rechtsextremismus und Rassismus so abgeht. Mitarbeiten kann Jeder und Jede! Das Projekt wird von Jugendlichen der Lokalredaktion Weimar vorgestellt, und wer Lust hat, kann gleich ganz konkret einsteigen. Ihr könnt Nazi-Seiten im Internet aufspüren, analysieren und überlegen, was man dagegen tun kann. Referent: Sandra Naumann | Methode: Workshop Ort/Treffpunkt: Goethegymnasium | Dauer: 10.30–16.30 Uhr Teilnehmerzahl: 12 | Mehr? www.rossipress.de

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Achtzehn

Rein oder raus? Es wird viel über die Migranten/Ausländer diskutiert. Politiker greifen das Thema gern in den Wahlkampfzeiten auf. »Das Boot ist voll« gehört zu den bekanntesten Slogans. Und die Rechten versprechen gar: »Alles wird gut ohne Ausländer«. Wie ist aber die Situation der Ausländer in Deutschland wirklich? Warum kommen sie zu uns und mit welchen Problemen werden sie hier konfrontiert? Brauchen wir ausländische Fachkräfte? R e f e r e n t e n : Helena Mühe und Vorsitzender Ausländerbeirat M e t h o d e : Diskussion | O r t / Tr e f f p u n k t : Schillergymnasium D au e r : 10.30–12.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 20

Neunzehn

Schublade offen! Am Anfang war das Vorurteil. Wer hat das nicht schon mal erlebt: Jemand wurde ungerecht behandelt, ohne dass er oder sie in irgendeiner Weise schuld war? Wie sieht es aber aus, wenn ganzen Gruppen allein aufgrund bestimmter Merkmale (Hautfarbe, Religion) negative Eigenschaften zugeschrieben, sie für Missstände verantwortlich gemacht werden, ihnen Gewalt angetan wird? Ihr nehmt Vorurteile unter die Lupe, beschäftigt Euch mit den Ursachen von weltweiten Fluchtbewegungen und überlegt, was jeder persönlich tun kann, wenn andere ausgegrenzt werden. Referenten: Netzwerk für Demokratie und Courage Methode: Workshop | Ort/Treffpunkt: Humboldtgymnasium Dauer: 10.30–15.30 Uhr | Teilnehmerzahl: 20 M e h r ? www.netzwerk-courage.de

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Z wa n z i g

»I have a dream.« Utopien brauchen Mut. Ihr nehmt an einem Planspiel teil und seid BewohnerInnen von »Monolizien«. Ihr diskutiert Fragen wie: Was ist Diskriminierung, und wer sind Opfer im Alltag? Wer profitiert davon? Welche Macht übt er/sie damit über Andere aus? Entwickelt Möglichkeiten, mit Diskriminierung umzugehen. Was heißt »couragiertes Handeln«? Wie können Gesellschaftsutopien aussehen? R e f e r e n t e n : Netzwerk für Demokratie und Courage M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : Humboldtgymnasium D au e r : 10.30–15.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 20 A n f o r d e r u n g e n : ab 16 Jahren M e h r ? www.netzwerk-courage.de

E i n u n d z wa n z i g

We are different! Jugendkulturen, Rechtsextremismus und Courage. Stell Dir vor, Du könntest mit Deinen Freunden einen Jugendklub nach Euren Vorstellungen organisieren, mitbestimmen, was dort so abgehen soll, was Ihr gemeinsam unternehmt, welche Musik gespielt wird. Was aber, wenn es da Leute gibt, denen genau das nicht gefällt? Die Dir vorschreiben wollen, welcher Style erlaubt ist und welcher nicht, die Dir Gewalt androhen, gar antun, wenn Du Dich anders kleidest, andere Musik hörst, ’ne andere Meinung hast? Referent: Netzwerk für Demokratie und Courage Methode: Workshop | Ort/Treffpunkt: Humboldtgymnasium Dauer: 10.30–15.30 Uhr | Teilnehmerzahl: 20

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Z w e i u n d z wa n z i g

Pimp my town. »Du bist Deutschland« hieß die Imagekampagne, um ein positives Gefühl zum eigenen Land zu forcieren. Die Kampagne blieb wirkungslos, die wm 2006 wiederum erbrachte beispielsweise das selbstverständliche Tragen der Deutschlandfahne – der Unterschied zur Kampagne: alle waren irgendwie beteiligt und betroffen. »Du bist Weimar« übernimmt die Parole auf lokaler Ebene: Du bist betroffen und beteiligt an Deiner Stadt! Und wenn nicht – warum nicht? Es ist auch Deine Stadt – Deine Zukunft! Zu wenig Streetart oder Grafitti? Zu wenig Toleranz? Wem gehört die Straße: den Autos oder den Bikern und Skatern? Wo ist mein Klub, meine Band, mein Rapper neben dnt, Goethe- und Schillerhaus? Wieso darf ich erst ab 18 wählen, was ist eigentlich Demokratie, wenn ich nicht beteiligt bin und und und … Es gibt viele Themen: Der Open Space ist Euer freier Raum – Ihr bestimmt Eure Themen, zu denen Ihr nach einem Prinzip arbeitet: Eure Gruppe – Euer Problem – Eure Lösung. Alles wird am Ende in einer Dokumentation zusammengefasst: wie »pimp« ich »my town«! Hier findet Ihr Schüler, die sich für das gleiche Thema engagieren wie ihr. Also warum wartet Ihr noch? Außerdem stehen euch Experten aus Politik, Wirtschaft und Kultur bei Fragen zur Seite. M o d e r ato r : Peer Wiechmann M e t h o d e : Open space O r t / Tr e f f p u n k t : Schillergymnasium D au e r : 10.30–16 Uhr Te i l n e h m e r z a h l : 120

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D r e i u n d z wa n z i g

Rechtsrock. Die Musik der rechten Szene. Der Autor des Handbuches »Rechtsrock – Bestandsaufnahme und Gegenstrategien« Christian Dornbusch zeichnet die Geschichte der rechtsradikalen Musikszene nach, analysiert mit Euch die aktuellen Entwicklungen, wertet die Musiktexte und Fanzines aus. Zusätzlich beleuchtet er mit Euch die Bedeutung des Internets für die Rechten und geht der Frage nach, welche Rolle Frauen in der Szene spielen. Referent: Christian Dornbusch (Bielefeld) Methode: Workshop | Ort/Treffpunkt: Humboldtgymnasium Dauer: 10.30–13.00 Uhr | Teilnehmerzahl: 25 Mehr? www.turnitdown.de

Vi e r u n d z wa n z i g

Frauen in der extremen Rechten. Die Erkenntnis, dass Nazis nicht nur männlich sind und dass zur rechten Szene auch viele Frauen gehören, hat sich mittlerweile durchgesetzt. Aber wie sehen diese »rechten Frauen« aus? Anhand von vielen verschieden Bildern und Videos wollen wir mit euch die unterschiedlichen Sichtweisen und Frauenbilder der rechten Szene diskutieren. Wir arbeiten also mit viel visuellem Material und mit diesem die unterschiedlichen Rollen, Rollenbilder und Funktionen von Frauen innerhalb der Rechten heraus. Referentin: Johanna Sigl (Apabiz) | Methode: Workshop Ort/Treffpunkt: Goethegymnasium | Dauer: 10.30–13.30 Uhr Teilnehmerzahl: 20 | Mehr? www.apabiz.de

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F ü n f u n d z wa n z i g

Der Nazis neue Kleider. Unter den Neonazis herrscht »Bewegung«: »Hatecore«-Anhänger mit Piercings und Spitzbärten, Rechtsrock-»Girlies« mit bunten Haarsträhnen, KameradschaftsaktivistInnen im »Autonomen«-Look, die unter der schwarzen Fahne marschieren. Die bisher typische Symbolik von Stahlhelm und Frakturschrift weicht poppigen Bildern und Flammenzeichen. In anderen Teilen der Szene unübersehbar ist der Trend zum »normalen« Outfit, in dem die Codes allenfalls dezent getragen werden. Glatt rasierte, mit Aufnähern überpflasterte Skins sind endgültig zum Klischeebild verkommen. Referent: Falco Schuhmann (Apabiz) | Methode: Workshop Ort/ Treffpunkt: Goethegymnasium | Dauer: 10.30–13.30 Uhr Teilnehmerzahl: 30 | Mehr? www.apabiz.de

S e c h s u n d z wa n z i g

»Der gelbe Fleck« oder »Der Judenkönig«. Die bekannte Schriftstellerin Rosemarie Schuder (*1928) liest aus Ihrem Buch »Der gelbe Fleck«, das sie gemeinsam mit ihrem Mann Rudolf Hirsch (1907–1998) geschrieben hat, oder aus »Der Judenkönig«. Ersteres erzählt die Geschichte der Juden in Deutschland und ihrer Verfolgung seit dem Mittelalter. Zweites ist der Lebensbericht des Auschwitzund Buchenwaldhäftlings Kurt Julius Goldstein. Nach der Lesung ist Frau Schuder bereit, mit Euch in ein intensives Gespräch zu kommen. R e f e r e n t i n : Rosemarie Schuder | M e t h o d e : Buchlesung O r t / Tr e f f p u n k t : Stadtbibliothek | D au e r : 10.30–12.30 Uhr Te i l n e h m e r z a h l : 50 | M e h r ? www.papyrossa.de

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S i e b e n u n d z wa n z i g

Opfer von rechtsextremen Straf- und Gewalttaten. Der Thüringer Hilfsdienst für Opfer rechtsextremer Gewalt (tho) unterstützt landesweit Opfer, Zeugen und Angehörige rechtsextremer Straf- und Gewalttaten. Hilfe kann in Form von psychosozialer Beratung und Betreuung sowie finanzieller und rechtlicher Unterstützung gewährt werden. Anhand von Beispielen aus der Praxis klären wir über Opfergruppen, Tathergänge und Folgen eines Übergriffs auf. Anschließend setzen wir uns mit Stammtischparolen und dem »Thüringen-Monitor« (Studie zur Politischen Kultur in Thüringen) auseinander. Dabei werden durch Rollenspiele Handlungsstrategien zur Zivilcourage erarbeitet. R e f e r e n t i n : Inga Riedel (tho) Methode: Workshop Ort/ Treffpunkt: Goethegymnasium D au e r : 10.30–16 Uhr Te i l n e h m e r z a h l : 12 M e h r ? www.opferhilfsdienst.de

A c h t u n d z wa n z i g

Fahrt zur Gedenkstätte für Opfer der »ns-Euthanasie« in Bernburg. Ein Teil der psychiatrischen Landes-Heil- und Pflegeanstalt Bernburg war in der Zeit des Nationalsozialismus eine der sechs »Euthanasie«-Anstalten, in denen kranke und behinderte Menschen sowie Häftlinge aus sechs Konzentrationslagern durch Gas ermordet wurden. Die baulichen Überreste der Anlage mit der Gaskammer bilden heute den Kernbereich einer Gedenkstätte für 25


die Opfer dieser Mordaktion. Während des Besuches der Gedenkstätte werdet Ihr eine Einführung in die Thematik erhalten und nach einer anschließenden Führung in einer Gruppenarbeit selbstständig arbeiten. O r t / Tr e f f p u n k t : Bushaltestelle Goetheplatz | Te i l n e h m e r : 40 A b fa h r t : 8 Uhr, zweistünidige Busfahrt | A n k u n f t : ca. 18 Uhr U n ko st e n : 10 Euro (Bezahlung vor Antritt der Fahrt)

N e u n u n d z wa n z i g

Fahrt zur kz-Gedenkstätte Mittelbau-Dora. Das Konzentrationslager Dora, auch Dora-Mittelbau oder Mittelwerk genannt, wurde 1943 als Außenlager von Buchenwald bei Nordhausen gegründet. In dem Werk wurde vor allem die »Vergeltungswaffe 2« (v 2) produziert. In einer mehrstündigen Führung werdet Ihr mit der Geschichte dieser größten unterirdischen Rüstungsfabrik des zweiten Weltkrieges bekannt gemacht. O r t / Tr e f f p u n k t : Bushaltestelle Goetheplatz A b fa h r t : 8 Uhr, zweistündige Busfahrt | A n k u n f t : ca. 18 Uhr U n ko st e n : 10 Euro (vor Beginn zu zahlen) | Te i l n e h m e r : 25

Dreissig

»Kombat Sechzehn« Spielfilm. Eigentlich ist der sechzehnjährige Georg auf dem besten Weg, an den hessischen Landesmeisterschaften in Taekwondo teilzunehmen. Doch der Traum vom sportlichen Erfolg zerplatzt, als er mit seinem Vater nach Frankfurt 26


an der Oder umziehen muss. In seiner Verzweiflung gerät er in den Sog einer Gruppe rechtsextremer Jugendlicher um den smarten Thomas. Als schließlich auch noch seine Beziehung in die Brüche geht, wird der fehlgeleitete Kameradschaftsgeist der gewaltbereiten Clique zu Georgs einzigem Halt. O r t / Tr e f f p u n k t : Schillergymnasium M e t h o d e : Filmvorführung + Diskussion D au e r : 10.30–13 + 14–16.30 Uhr Te i l n e h m e r z a h l : je 50

Einunddreissig

»American History X« Spielfilm. Nur einen Tag Zeit erhält der 16jährige Skinhead Danny Vinyard (Edward Furlong), um eine Schulaufgabe über seinen Bruder Derek (Edward Norton) zu schreiben, der am selben Tag aus dem Gefängnis entlassen: Vor drei Jahren hatte der charismatische Derek mit einer plakativen Hakenkreuztätowierung auf der Brust, in einer Explosion der Wut, drei Schwarze getötet, die sein Auto stehlen wollten. Mit einem Akt der Gewalt war er zur Ikone, zum Märtyrer der White-Power-Bewegung aufgestiegen und hatte seinen Bruder unfreiwillig weit in ihre Arme getrieben. Jetzt ist Derek wieder auf freiem Fuß. Was keiner weiß: Im Knast hat er Hass, Gewalt und Rassismus abgeschworen. Ein verzweifelt Kampf um die Seele des kleinen Bruders beginnt. O r t / Tr e f f p u n k t : Humboldtgymnasium M e t h o d e : Filmvorführung + Diskussion D au e r : 10.30–13 + 14–16.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : je 50 A n f o r d e r u n g e n : ab 16 Jahre

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Zweiunddreissig

»Die weißen Raben« Dokumentation. Dieser Film zeigt die Auswirkungen menschlicher Gewalt. Am Beispiel des Tschetschenien-Krieges werden die Konsequenzen für die jungen Soldaten, ihre Familien und Bekannten gezeigt. Der Krieg ist vorbei und viele dieser jungen Soldaten würden gerne wieder ein normales Leben führen, doch Alpträume, Amputationen, psychische Störungen, das Desinteresse von Behörden und fehlendes Verständnis breiter Bevölkerungsschichten machen dies unmöglich. Eine sehr interessante, anspruchsvolle Dokumentation. Am Ende des Films steht Euch die Regisseurin Tamara Trampe für Fragen zur Verfügung. R e f e r e n t i n : Tamara Trampe (arte) M e t h o d e : Filmvorführung + Gesprächsrunde O r t / Tr e f f p u n k t : Kommunales Kino »mon ami« D au e r : 13–15.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 80

Dreiunddreissig

»Meine Emigration«. Erzählzyklus von Anna Sochrina. Lesung mit der Literatur-Lady Helena Czepan. Die aus Leningrad stammende Autorin beschreibt in ihren Anekdoten das russischjüdische Leben in der Emigration. Es ist ein humorvoller Einblick in eine Welt zwischen Religionen und Kulturen, mitten in Deutschland. R e f e r e n t i n : Helena Czepan | M e t h o d e : Lesung O r t / Tr e f f p u n k t : Schillergymnasium D au e r : 13.30–15.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 50

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Kultur

Mehr als Diskoglamour?!


Vierunddreissig

Der rasende Reporter. Dokumentation des Projekttages. Hast du Lust, Dir als fliegender Reporter ’nen Eindruck vom Gesamtbild des Projekttages zu machen? Oder möchtest Du gerne bei der Gestaltung einer Website mitarbeiten? Dann bist du hier genau richtig, denn dieses Projekt beschäftigt sich mit der Dokumentation des Projekttages! R e f e r e n t : Herr Heerdegen | M e t h o d e : Redaktions-/pc-Arbeit O r t / Tr e f f p u n k t : Humboldtgymnasium D au e r : 9–16 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 15

Fünfunddreissig

Radiospots. Werbung ist entweder witzig oder sie nervt. Wie entsteht Radiowerbung. Was lockt die Hörer noch hinter dem Ofen hervor? Wir nehmen Werbung auseinander und produzieren selber einen Jingle. R e f e r e n t : Detlef Fengler (Projektmanager von Radio »Lotte«) M e t h o d e : Workshop | O r t / Tr e f f p u n k t : Herderplatz 14 D au e r : 10.30–14.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 10 I n f o s : management@radiolotte.de

Sechsunddreissig

Wenn der Spaß aufhört, muss gelacht werden. Politische Satire im Radio. Das Ziel ist die Glosse. Der Weg: Fragen über Fragen. Was unterscheidet politische Satire von gängigen Formen 30


vorfabrizierter Heiterkeit? Welche Art von Lachen will ich hervorrufen? Wo sind die Grenzen der politischen Satire? Was ist wichtig, und wie finde ich es? Wo sitzt der komische Widerspruch im Wichtigen, und wie schreibe ich ihn auf, und zwar witzig? Wie schreibe ich fürs Sprechen? Und wie spreche ich die Glosse fürs Radio? Die Methode: Themenfindung in Kleingruppen. Schreibwerkstatt. Präsentation der Ergebnisse in der gesamten Gruppe. Gemeinsames Lachen. R e f e r e n t i n : Christiane Kloweit (Journalistin, Kabarettistin) M e t h o d e : Workshop | O r t / Tr e f f p u n k t : Frauenzentrum D au e r : 10.30–14.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 10 I n f o s : ckloweit@web.de

Siebenunddreissig

RadioAktiv. Du willst mal in ’nem richtigen Studio arbeiten? Hinter dem Mikro stehen? Und Deine eigenen Beiträge schneiden? Wir erarbeiten gemeinsam ein Sendekonzept und produzieren ’nen Radiotrack. Probier Dich aus und teste Dein Können am Mikrofon. R e f e r e n t i n : Romy Seidel (Redakteurin) O r t / Tr e f f p u n k t : Herderplatz 14 | D au e r : 10.30–14.30 Uhr Te i l n e h m e r z a h l : 5 | I n f o s : management@radiolotte.de

Achtunddreissig

Cityscout. Tröge Stadtführung oder aktionsgeladene Stadtrallye. Wie würdest Du Deine Stadt präsentieren. Was würdest Du zeigen? Ein Museum, den c-Keller, Goethepark oder Buchenwald? 31


Präsentiere Deine Stadt, werde selbst zum Cityscout (neudeutsch für »Stadtführer«) und zeige anderen, wo es lang geht. Erarbeite und recherchiere selbst die Fakten, die Du wirklich interessant findest und probier Dich aus! Besonders gute Arbeiten werden bei Radio »Lotte« präsentiert. R e f e r e n t i n : Svea Geske (Moderatorin, Stadtführerin) O r t / Tr e f f p u n k t : Herderplatz 14 D au e r : 10.30–15 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 10 A n f o r d e r u n g e n : Schreibzeug, Notizblock M e h r ? : www.radiolotte.de

Neununddreissig

Forumtheater und kreative Konfliktlösung. Eine Gruppe erhält den Auftrag, eine Spielszene zu entwickeln, in der eine Unterdrückung oder eine Konfliktsituation dargestellt wird. Es werden keine Lösungen angeboten, die Szene wird möglichst realistisch gespielt. Daraufhin wird sie noch einmal durchgespielt, wobei die Zuschauer aufgefordert werden, die Hauptperson (die die dargestellte Szene effektiv erlebt hat) zu ersetzen und neue Lösungen auszuprobieren. Der Fantasie und Kreativität werden dabei freier Lauf gelassen. Das szenische Spiel entwickelt sich so zu einer Art Wettkampf zwischen den Unterdrückern und den (ständig wechselnden) Hauptpersonen, welche die Realität zu verändern versuchen. Forumtheater ist in der Regel mit viel Humor verbunden. R e f e r e n t i n : Charlotte Storch | M e t h o d e : Theaterprojekt O r t / Tr e f f p u n k t : das-Jugendtheater »stellwerk« D au e r : 10.30–15.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 20 M e h r ? www.stellwerk-weimar.de

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Vierzig

Eins in die Fresse und alle gucken zu? Unsichtbares Theater. Wir steigen in einen Bus und pöbeln einen Langhaarigen an, wir gehen in den Supermarkt und erpressen von einem anderen Schüler Geld, wir zetteln auf der Straße eine Prügelei an. Was die Anderen im Bus, auf der Straße und im Supermarkt nicht wissen: wir tun nur so als ob, das aber sehr glaubhaft. Sowohl Opfer, Täter, als auch Jugendliche, die sich einmischen, gehören zu uns, geben sich aber nicht als »Schauspieler« zu erkennen. Wir beobachten, wie sich die Passanten verhalten. Ergreifen sie Partei, greifen sie ein oder schauen sie weg? Bei der Präsentation schildern wir ihr Verhalten. R e f e r e n t i n : Elisabeth Schröder (Theaterpädagogin) M e t h o d e : Theaterprojekt O r t / Tr e f f p u n k t : Goethegymnasium D au e r : 10.30–14.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 10 A n f o r d e r u n g e n : Erfahrungen mit Theaterspiel, um glaubhaft in einer Rolle bleiben zu können

Einundvierzig

Capoeira ist eine brasilianische Kampf- und Körperkunst, die tänzerische und kämpferische Elemente verbindet. Sie wurde von aus Afrika nach Brasilien verschleppten Sklaven entwickelt, um Tradition, Religion, Kultur und Würde zu bewahren und sich gegen die Sklaverei zu wehren. Es werden Rhythmen auf traditionellen Instrumenten gespielt, Melodien und Lieder gesungen; in der Roda, dem Kreis der Capoeiristas, wird getanzt. Das erfordert große Aufmerksamkeit und Gewandtheit. Denn es kommt darauf an, den 33


anderen nicht zu verletzen, sondern im gemeinsamen Spiel einen Dialog entstehen zu lassen. R e f e r e n t : Dirk Marshall | M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : Goethegymnasium D au e r : 10.30–14.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 20 A n f o r d e r u n g e n : bequeme Kleidung

Zweiundvierzig

Sing together. Für alle, die den neuen europöischen Gospelsound einmal ausprobieren wollen! Euch erwartet ein aufregender Workshop mit Rhythmusübungen und innovativer Stimmbildung. Ihr werdet zwei bis drei Stücke einstudieren und das Erarbeitete mit der Band bei der Abschlussveranstaltung zur öffentlichen Aufführung bringen. Wo r k s h o p l e i t u n g : Peter Seelig M e t h o d e : Chorworkshop | O r t / Tr e f f p u n k t : »mon ami« Dauer: 10.30–15.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 25 M e h r ? www.monami-weimar.de

Dreiundvierzig

Wir bilden spontan eine Band. Du spielst ein Instrument, hast aber keine Band? Ihr werdet, ohne Euch vorher zu kennen, in fünf Stunden eine Band gründen und wie eine richtige arbeiten! Rene Wilhelm ist Student der Hochschule für Musik. Ihr habt mit ihm die Möglichkeit, ein bis zwei Stücke einzustudieren und bei der Abschlussveranstaltung vorzutragen. 34


R e f e r e nt : Rene Wilhelm | M e t h o d e : Musikprojekt O rt/ Tr e f f p u n k t : »mon ami« Dau e r : 10.30–15.30 Uhr | Te i l n e h m e rza h l : 9 A n f o r d e r u n g e n : Beherrschung eines Instrumentes, Mitbringen des eigenen Instrumentes (außer Drums) B e s e tz u n g : 2 Gitarren, 1 Bass, 1 Keyboard/Orgel, 1 Schlagzeug, diverse Soloinstrumente (Saxophon, Flöte, Trompete etc.), 1–2 Gesang

Vierundvierzig

dj-Anfängerkurs. Ihr habt die Möglichkeit, hinter die Arbeit der dj’s zu schauen und selbst einige Skills (Fertigkeiten) zu erlernen. Eure Trainer sind vorrangig Vertreter aus der HipHopSzene, die verschiedene dj-Techniken beim Auflegen mit Schallplatten zeigen. Als Ergebnis wird ein kurzes Programm erarbeitet, das Ihr am Abend auf der Abschlussveranstaltung vorstellen könnt. Zwischendurch gibt es eine Diskussionsrunde zusammen mit dem Graffiti-Workshop und dem Skateprojekt zum Thema »Jugendkultur allgemein und in Weimar«. Leiter der Diskussion sind Eure Trainer selbst und die Streetworkerin Kathrin Schuchardt. R e f e r e n t e n : Franz Lademann und Co. M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : »Klock 11«, Rießnerstraße D au e r : 10.30–16.30 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 10 M e h r ? www.klock11.de

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Fünfundvierzig

Rap – der Sprechgesang im HipHop. Musik war eine der ursprünglichen Ausdrucksformen der schwarzen Minderheit in den usa. Ende der 70er Jahre in den Bronx ging es um rassistische Diskriminierung, Arbeitslosigkeit, geringe Bildungschancen, Gewalt im Wohnumfeld. Rapperinnen besangen darüber hinaus sexistisches Verhalten der Männer gegenüber Frauen und innerfamiliäre Gewalt. Schwarze fanden über die Musik eine Form, ihre soziale Misere sprachgewaltig zu beschreiben. Dabei wurde auch kreativ miteinander gefochten: Wer hat die besten Reime, die härteste Geschichte usw. In dem Rap-Workshop erfahren Jugendliche Hintergründe zu HipHop und Rap. Und dann besteht natürlich die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung selbst Raps zu texten und zu singen. R e f e r e n t e n : »Culture on the road« | M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : »mon ami« | D au e r : 10.30–15 Uhr Te i l n e h m e r z a h l : 20 | M e h r ? www.culture-on-the-road.de

Sechsundvierzig

Breakdance & Streetdance für AnfängerInnen und Fortgeschrittene. Breakdance hat seine Ursprünge in der New Yorker Bronx als Möglichkeit der gewaltfreien Auseinandersetzung und des sich miteinander Messens (Battlen). Dabei ist akrobatisches Können und Rythmusgefühl gefragt: Wer hat die besten Tricks drauf, wie präsentiert sich eine ganze Crew im Wettbewerb? Anhand von Videobeispielen wird auf die Entwicklungsgeschichte vom Breaken und verschiedene Stile eingegangen. Im Workshop werden einzelne 36


Grundschritte und -bewegungen des Toprocking, Footwork, Uprocking sowie Babyfreezes vermittelt. Dazu können für Fortgeschrittene die Grundbewegungen des Dancehall und Reaggeton gezeigt und trainiert werden. R e f e r e n t i n : b-Girl Monica von »Culture on the road« M e t h o d e : Workshop | O r t / Tr e f f p u n k t : »mon ami« D au e r : 10.30–15 Uhr | Te i l n e h m e r z a h l : 15 A n f o r d e r u n g e n : Sportsachen M e h r ? www.culture-on-the-road.de

Siebenundvierzig

Graffiti-Jugendkultur in Weimar. Ihr habt die Möglichkeit, Euch als Sprayer auszuprobieren. Vertreter der Weimarer Szene lehren Euch, mit der Dose zu malen, Ihr erfahrt Hintergründe zur Graffiti-Kultur. Als Ergebnis gibt es ein gemeinsam erarbeites Bild, was öffentlich ausgestellt werden soll. Zwischendrin gibt es eine Diskussionsrunde zusammen mit dem dj-Workshop und dem Skateprojekt zum Thema »Jugendkultur allgemein und in Weimar«. Leiter der Diskussion sind Eure Anleiter und die Streetworkerin Kathrin Schuchardt. R e f e r e n t e n : Willi Hartmann, Lucian Patermann (»Color violence« e.V.) M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : »Klock 11«, Rießnerstraße D au e r : 10.30–16.30 Uhr Te i l n e h m e r z a h l : 20 M e h r ? www.klock11.de

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Achtundvierzig

Gnadenlos schick. Anfertigung von Kostümen aus Papier und Präsentation der eigenen Modelle für Modefotografien. R e f e r e n t i n : Christel Schöne | M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : Goethegymnasium D au e r : 10.30–16.30 Uhr | Te i l n e h m e r : 10 A n f o r d e r u n g e n : Materialien werden von Frau Schöne zur Verfügung gestellt, es entstehen dafür keine Kosten.

Neunundvierzig

Bauhaus zwischen Demokratie & Toleranz. Eine Führung durch das Weimarer Bauhausmuseum bieten die Schüler Jakob und Clemens der 12. Klasse des Goethegymnasiums. R e f e r e n t e n : Clemens Bach und Jakob Hayner M e t h o d e : Führung + Gesprächsrunde O r t / Tr e f f p u n k t : Bauhausmuseum, Theaterplatz D au e r : 10.30–13.30 Uhr | Te i l n e h m e r : 20

Fünfzig

Rock’n’Roll auf dem Ernst-ThälmannBroadway. »Mit der Monotonie des Jay, jeh, yeh, und wie das alles heißt, sollte man doch Schluss machen.« Als Walter Ulbricht, ddr-Staatsratsvorsitzende, dies 1965 beklagt, hat der Beat – nach dem Rock’n’Roll die zweite internationale Musikwelle – die ddr 38


überrollt. Die sed sieht die »sozialistische Nationalkultur« in Gefahr. Um der Fans Herr zu werden, hatte die Justiz den Straftatbestand »Rowdytum« eingeführt. Die Leipziger »Rowdykartei« setzt Maßstäbe in der Republik. Elvis-Tolle und Entenstietz, dann Pilzkopf und »wilde Mähnen« gelten als »auffällig westliches« Erscheinungsbild, Merkmale des Klassenfeinds und mithin als Sicherheitsrisiko. Ausgrenzung, Überwachung, strafrechtliche Verfolgung heißt die Strategie. Als 1965 Bands verboten werden, setzen sich die Leipziger Fans zur Wehr. Yvonne Liebing (*1979) hat die Jugendsubkultur von 1957 bis 1968 am Beispiel Leipzig beschrieben. Daraus ist das spannende zeitgeschichtliche Porträt »All you need is beat« entstanden. Die Autorin schildert mitten in einer Ausstellung des Archivs Bürgerbewegung Leipzig zum Thema, wie sie auf diesen ddr-Aspekt gekommen ist, bietet Musik- und Bildbeispiele und diskutiert, ob und was heute von dieser Erfahrung geblieben ist. R e f e r e n t i n : Yvonne Liebing M e t h o d e : Lesung + Diskussion O r t / Tr e f f p u n k t : Humboldtgymnasium Te i l n e h m e r : 50 M e h r ? Das Buch »All you need is beat« kann nach der Veranstaltung käuflich erworben werden.

Yvonne Liebing »All you need is beat. Jugendsubkultur in Leipzig 1957–1968« Heausgegeben von Rainer Eckert und Uwe Schwabe im Auftrag des Archivs »Bürgerbewegung Leipzig« e.V. Broschur, 152 Seiten, 67 s/w-Abbildungen, ISBN 3-931801-55-1, 12,80 Euro

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Einundfünfzig

»Rhythm is it« ist eine mitreißende Dokumentation über die Begegnung junger Menschen mit Chefdirigent Sir Simon Rattle sowie über die Arbeit des Choreographen R. Maldoom, der Tanzprojekte mit Straßenkindern realisiert. M o d e r ato r i n : Petra Laue M e t h o d e : Kinovorführung + Diskussion O r t / Tr e f f p u n k t : Lichthaus (e-Werk) D au e r : 10.30–13 Uhr Te i l n e h m e r : 50

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Welt

Anschauung, Religion und Philosophie


Zweiundfünfzig

Unsere Generation. Prädestinationen zu Dummheit und Gewalt? Welchen Prägungen erfährt unsere Generation: Welche Rolle können kindliche- und frühkindliche Erfahrung spielen, Medieneinflüsse oder spezielle Aspekte der ddr-Vergangenheit. Prof. Christian Pfeiffer, Kriminologe und ehemaliger Justizminister Niedersachsens wurde 1999 zum Medienskandal, als er im Dezember-»Spiegel« 1999 (»Anleitung zum Hass«) einen Zusammenhang ddr-Kinderkrippen und Rechtsradikalismus herstellte. Er untersucht Zusammenhänge zwischen Straftaten und Erziehungshintergrund (z. B. Medienkonsum) und stellt seine Studien vor, die in Diskussion mit dem Autor kritisch hinterfragt werden sollen. R e f e r e n t : Prof. Dr. Christian Pfeiffer | M e t h o d e : Diskussion O r t / Tr e f f p u n k t : Goethegymnasium | Te i l n e h m e r : 25 A n f o r d e r u n g e n : ab 15 Jahre, Teilnahme an Vorbereitungsveranstaltung erbeten P r o j e k t b e g l e i t u n g : Ullrich Ballhausen (ejbw), Till Hafner (Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen) M e h r ? www.kfn.de/profdrpfeiffer.shtml, www.kfn.de

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Dreiundfünfzig

Wege zur Toleranz. Ein Projekt zu Immanuel Kant. Ein Workshop für Freunde der Philosophie. Im Mittelpunkt steht der Aufklärer Immanuel Kant. Ihr lernt die Biographie Kants kennen. Es wird auf die Zeit, in der er lebte, eingegangen und einige seiner Lebensstationen ausführlich behandelt. Es darf nicht nur – es sollte über seine Texte und Zitate philosophiert werden.

R e f e r e n t i n n e n : Frau Blasl, Frau Büttner (Humboldtgymnasium) M e t h o d e : Workshop O r t / Tr e f f p u n k t : Humboldtgymnasium D au e r : 10.30–12.30 Uhr Te i l n e h m e r z a h l : 20

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Sponsoren und Unterstützer Bürgerstiftung Weimar Sparkasse Mittelthüringen Jugend- und Kulturzentrum »mon ami« Team Jugendarbeit Weimar (tjw) Stiftung »Dr. Georg Haar« Kindervereinigung Weimar e.V.

Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden

Schulförderverein Humboldtgymnasium

in Deutschland (zwst)

Radio »Lotte«, Aktion Mensch

Ausländerbeauftragte der Stadt Weimar

Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus

Stiftung Gedenkstätte Buchenwald

»color violence« e.V.

arte und zdf

Klock 11

Netzwerk für Demokratie und Courage

Rosa-Luxemburg-Stiftung

Bund der Antifaschisten (vvn-bda)

Heinrich-Böll-Stiftung

Gerberstraße 1 e.V., Gerberstraße 3 e.V.

dgb Weimar

Komitee »11 000 Kinder« Archiv »Bürgerbewegung Leipzig« e.V. Forum-Verlag Leipzig Thüringer Hilfsdienst für Opfer rechtsextremer Gewalt (tho) Frauenzentrum Weimar mobit Stadtbibliothek Weimar d.a.s. Jugendtheater »stellwerk« Polizeisportverein Weimar (psv) Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar (bgr) Culture on the road/civitas rossiPress/ejbw Stadtwerke Weimar – Verkehrsbetriebe Druckerei Schöpfel GmbH, Weimar Corax Marketing, Weimar

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Aufgelegt

Projektauswertung und Partytime


N a , w i e wa r ’s ?

Der Tag ist nun vorbei. »Kenn ich nicht, kann ich nicht, will ich nicht?!« … Doch mal ausprobieren!? Der Tag ist nun vorbei: »Und wie war’s?« ist die Frage, um die es sich bei der Abschlussveranstaltung drehen wird. Was war neu? Was habe ich erlebt? Was kennen gelernt? Euch erwartet eine bunte Präsentation ausgewählter Projekte, Ergebnisse der Diskussionsrunden und Sportduelle, Vorstellungen des Chor- und Bandprojektes und anderer Kreativprojekte und Eindrücke der Exkursionen. Ein Überblick über das geballte Wissen und Können, welches Ihr Euch an diesem besonderen Tag angeeignet habt. Danach ist Partytime. Mit DJane Schuchi und verschiedenen Nachwuchs-Plattenkünstlern aus dem dj-Workshop.

O r t / Tr e f f p u n k t : »mon ami« D au e r : 18–24 Uhr Eine Veranstaltung des tjw (Team Jugendarbeit Weimar), einem Projekt der Weimarer Jugendhilfe.

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Impressum R e da k t i o n Johannes Fenske Jana Thrieme Ralf Ellermann Norma Brecht Kathrin Schuchardt (V. i. S. d. P.) G e sta lt u n g Uwe Adler L ay o u t Corax Marketing Lithografie Corax Color F oto s Corax Marketing Photocase.com Druck Druckerei Schรถpfel GmbH


Es geht auch miteinander.


Humboldtgymnasium Goethegymnasium Schillergymnasium Musi kgymnasium Belvedere

»Schau

über Deinen workshops projekte lesungen filme diskussionen 49


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