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Mitgliederzeitung „Das rote Ginkgoblatt“ – August 2012

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GESUCHT

RedakteurInnen für unser „Ginkgoblatt“ gesucht. Wer ist mit dabei? // & 20 26 45

Das rote Ginkgoblatt

August 2012 // 216. Ausgabe Zeitung für Mitglieder und SympathisantInnen des Kreisverbandes Apolda-Weimar

Antifaschismus bedeutet Humanismus Glanzvoller Höhepunkt des diesjährigen Antifa-Camps Weimar/ Buchenwald bildete zweifelsohne die Abschlussveranstaltung mit Esther Bejarano am 28. Juli 2012 im Jugend- und Kulturzentrum „mon ami“.

foto: © re iner von zglinicki

mehr dazu auf seite 2


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A n t i fa s c h i s m u s

foto: © reiner von zglinicki

Während des Lesetheaterstückes am Abschlussabend im „mon ami“

fortsetzung von titelseite

Weimar. // AntifaschistInnen aus dem gesamten Bundesgebiet trafen sich auch dieses Jahr wieder zum Antifa-Camp in Weimar, das seit 1990 jeden Sommer stattfindet – mit seit Jahren traditionellem Quartier in der Eduard-RosenthalStraße. Arbeitseinsätze in der Gedenkstätte Buchenwald gehören zum festen Programm der TeilnehmerInnen. Workshops im Camp befassten sich unter anderen mit der Flüchtlingspolitik und der europäischen Grenzschutzagentur Frontex, mit Vernehmungssituationen bei der Polizei sowie mit „Krise und Kapitalismus“. Am letzten Abend gab es noch ein sehr ernstes Lesetheaterstück mit dem Titel „Abrechnung“. Von einem unbekannten Häftling aufgeschrieben, berichtet es vom Grauen der kz-Höllen. Die Lesung und das Konzert der 87jährigen politischen Künstlerin Esther Bejarano war einer der großen bewegenden Momente des Abschlussfestes. Die aus Saarlouis stammende Bejarano ist u.a. Mitbegründerin und Vorsitzende des Auschwitzkomitees der Bundesrepublik. Mit 18 Jahren nach Auschwitz deportiert, musste sie als Angehörige des

„Mädchenorchesters“ mit ihrem Akkordeon oft Häftlinge in den Tod „begleiten“. Esther Bejarano, Musikerin und rastlose Zeitzeugin der ns-Verbrechen, legt die gesamte Erfahrung ihres leidge-

prüften Lebens in ihrer Autobiographie vor. Ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück überstellt, flieht sie von dort mit Kameradinnen kurz vor dem Eintreffen alliierter Truppen. Im Anschluss an die Lesung gab sie mit Witz und linkem politischen Humor zusammen mit ihrem Sohn Joram und dem Rapper Kutlu Yurtseven von der Kölner Band „Microphone Mafia“ ein sprühend lebendiges und mitreißendes Konzert. Jiddische Lyrik – zumeist entstanden in den Ghettos und Konzentrationslagern – wechselten sich ab mit Hip-Hop und politischen Liedern wie „Avanti Popolo“ oder „Bella Ciao“. n Von Reiner von Zglinicki

Mehr Infos über das Antifa-Camp könnt ihr auf der Internetseite http://antifacamp.net nachlesen.

Alles im Netz Immer aktuell und schnell informiert. Für SmartphoneNutzer: Den QR-Code mit entsprechender APP einlesen und so direkt Zugriff haben auf die Internetseite unseres Verbandes.

www.die-linke-apolda-weimar.de

Impressum: Her ausgeber : Kreisverband Apolda-Weimar die linke., Marktstraße 17, 99423 Weimar // Erscheinungsweise: Das »Rote Ginkgoblatt« erscheint monatlich // Au fl a g e : 875 // R e d a k t i o n : Frank Lange (V. i. S. d. P.), Kathrin Christ-Eisenwinder, Stanislav Sedlacik, Reiner von Zglinicki // Lektor at: Julia Sieber, Bärbel Scharm // Vertrieb : Hans-Jürgen Fuchs // Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leserbriefe stimmen nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion überein. Allein die Autoren tragen für ihre jeweiligen Beiträge die Verantwortung // Gestaltung: © Uwe Adler, Weimar Kontakt: Kreisverband Apolda-Weimar die linke., Marktstraße 17, 99423 Weimar, Telefon: (0 36 43) 20 26 45 Fax: (0 36 43) 20 26 13, E-Mail: die-linke-apoldaweimar@t-online.de, Internet: www.die-linke-apolda-weimar.de // G e s c h ä f t s s t e l l e We i m a r : Montag–Donnerstag 10–16 Uhr, Freitag 10–13 Uhr // Spre chzeiten Kreisvorsitzender : Mittwoch 16–18 Uhr // Spre chzeiten Schatzmeisterin: erster und dritter Donnerstag im Monat 15–16 Uhr // Fr aktion im Stadtr at Weimar : Goetheplatz 9 b, 99423 Weimar, Telefon: (0 36 43) 20 26 45 // Bürgerbüro MdB Dr. Luc Jochimsen: Marktstraße 17, 99423 Weimar, Telefon: (0 36 43) 49 92 54, Fax: (0 36 43) 77 71 98 // Wahlkreisbüro MdB Kersten Steinke: Teichgasse 15/17, 99510 Apolda, Telefon: (0 36 44) 5 30 44 20, Montag+Donnerstag 10–14 Uhr, Dienstag 9–16.30 Uhr // B e i t r ä g e u n d S p e n d e n : Konto: 301 013 608, Bankleitzahl: 820 510 00, Sparkasse Mittelthüringen (bitte Zahlungsgrund angeben!)


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Aus Weimar, Apolda und dem Weimarer Land

Bürgerreise nach Berlin

Das Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordneten berichtet:

Interessante Diskussionen und Infos

Sommertour mit Kersten

Uns wurde ein breit gefächertes Programm geboten. Das Spektrum reichte vom Museumsbesuch (Film und Fernsehen) über den Besuch des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“, der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (StauffenbergGedenkstätte), des Ministeriums für Arbeit und Soziales und des Bundespresseamtes bis zur Stadtrundfahrt und dem Besuch des Reichstagsgebäudes. Überall gab es interessante Diskussionen und Informationen. Es herrschte unter den Teilnehmern ein angenehmes Miteinander. Alle waren der Meinung, dass diese Form der politischen Bildung, die jedem Bürger kostenfrei zur Verfügung steht, regelmäßig in Anspruch genommen werden sollte. n D o r i s H ü t t e n r a u c h

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Die linke Zeitung für Politik, Arbeit, Soziales und Kulturelles in Thüringen PARLAMMit

Auch in diesem Jahr steht eine Sommertour quer durch den Wahlkreis auf der Tagesordnung der Bundestagsabgeordneten Kersten Steinke. Und wieder bilden hier die Gemeinden, in denen die linke. bei den Wahlen 2009 weniger als 20 Prozent der Stimmen erhalten hatte, den Schwerpunkt. Apolda. // Daher begann die Tour wiederum im Kreis Weimarer Land. In den mehr als einem Dutzend Gemeinden, die am 10. und 11. Juli „erlaufen“ wurden, gibt es keine Basisorganisationen. Und da die Lokalpresse die linke. in der Berichterstattung links liegen lässt, besteht hier ein besonders großes Informationsdefizit über politische Initiativen der Bundestagsfraktion. Dem wollten und wollen die Bundestagsabgeordnete Kersten Steinke, ihre Wahlkreismitarbeiter und Ehrenamtler aus den einzelnen Kreisverbänden u.a. mit einer Briefkasten-Aktion begegnen. In dieser wurden und werden mehrere Tausend Hausbriefkästen mit der aktuellen Ausgabe der „Klar!“ sowie einem extra angefertigten personenbezogenen Faltblatt der Abgeordneten bestückt. In letzterem informiert Kersten Steinke an konkreten Beispielen auch über ihre Tätigkeit als Vorsitzende des Petitionsausschusses. Was die Abgeordnete und ihre Begleiter freute: nirgends begegnete man ihnen unfreundlich. Stattdessen wurden sie und ihre roten Umhängetaschen mit der Aufschrift „Hier ist die linke.“ neugierig beäugt.

Immer wieder ergaben sich kleinere Gespräche auf den Dorfstraßen. Diese kündeten auch von der Schere zwischen Reich und Arm auf dem flachen Lande.

foto: © linksfr aktion

Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Kersten Steinke (die linke.) weilte eine Gruppe von interessierten Bürgern aus Apolda und dem Weimarer Land vom 4. bis 6. Juli 2012 in Berlin.

Kersten Steinke Mitglied des Bundestages

„Um normal leben zu können, muss es gutes Geld für harte Arbeit geben“, sagte ein Mann gegenüber einer BasisGenossin aus Apolda, „eure Forderung nach Mindestlöhnen muss endlich Gesetz werden“. Die Inhaberin eines kleinen Dorfladens unterstützte dies, denn ohne zahlungsfähige Kundschaft habe sie keine Zukunft. Die Sommertour wird im August im Kreis Sömmerda und im Kyffhäuserkreis fortgesetzt. n Siegfried R. Krebs Kontakt: Kersten Steinke, MdB, Vorsitzende des Petitionsausschusses, Telefon: (0 30) 2 27-7 33 26, E-Mail: kersten.steinke@bundestag.de

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www.unz.de

Das Unterstützerteam der Sommertour

Zeitung für Mitglieder und SympathisantInnen des Kreisverbandes Apolda-Weimar // Das rote Ginkgoblatt

foto: siegfried r. krebs

Abo-Kontakt: UNZ-Verlagsgesellschaft mbH Eugen-Richter-Straße 44 · 99085 Erfurt Telefon: (03 61) 7 31 57 95 · verlag@unz.de


Weimar. // In enger Zusammenarbeit mit den Jungs und Mädels von Petastjacap trafen wir uns längere Zeit in loser Formation und begannen, uns als Mitglieder der Linkspartei in das Geschehen einzumischen. Im Wahlkampf wurden die Dörfer unsicher gemacht, um unserem Kandidaten Stefan Wogawa zum Wahlsieg im Kreis und Stefan Wolf zu seinem in Weimar zu verhelfen. Wir

Aus Weimar, Apolda und dem Weimarer Land

anbot. Innerhalb einer Woche wurden Plakate gedruckt, Mundpropaganda gemacht und Mailinglisten geplündert. Erst waren wir enttäuscht, dass es doch nur die „üblichen Verdächtigen“ in die m-17 schafften. Es sollte sich rückblickend als Vorteil herausstellen. Schnell noch die Anmoderation gemacht und da war er – der Schock: „Polizist? Der war, also ist, also würde dann irgend-

Nachdem die Zahl der Jugendlichen in der Basisorganisation m-17 seit ungefähr einem halben Jahr sprunghaft angestiegen ist, entschlossen wir uns eine neue Solidgruppe zu gründen.

Hello, my name is

rotkraut lernten uns sehr gut kennen und diskutierten zwischen Denstedt und Buttelstedt, was wir in Weimar als solid ändern wollen. Wir kamen überein, dass vor allen die im neuen Programm der linken. festgesetzten Ideen zu einer neuen

Helft mit und werdet Drogenpolitik unsere Aufmerksamkeit weckten. Fix hat man sich über HanfCafés belesen und Inhaltsstoffe nachgesehen. Sätze wie „Hey, das is’ aber auch in meinen Schlaftabletten …“ waren ähnlich häufig zu hören wie „Wat, Heroin will der auch legalisieren?“ Schnell wurde klar: so einfach ist das alles nicht. Und wir waren glücklich, als Frank Tempel, der Drogenpolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, uns einen Vortrag über die Notwendigkeit einer neuen Drogenpolitik

wann wieder …?“ Auch diese Vorurteile, lange bei Demos oder Fußballspielen geschürt, sollten einen herben Dämpfer erfahren. Es fand sich dann doch das eine oder andere neue Gesicht in der m-17 ein und so konnte es auch gleich los gehen. Es folgte ein interessanter Vortrag, der so gar nichts mit bild-Schlagzeilen à la „Linke wollen Koksen legalisieren“ zu tun hatte. Es ging um Effektivität, Verhältnismäßigkeit und quasi „Verbraucherschutz“. Wir waren alle überrascht, wie viele Experten und Ärzte mit der Idee einer weitergehenden Legalisierung verschiedener Wirkstoffe übereinstimmten. Es folgte bei Wein, Cola und Pizza eine tolle persönliche Diskussion über Drogen, Polizisten, gutes Bier und andere linke Themen. Erfreulich, dass die neuen Gesichter regen Anteil daran hatten und, denk ich mal, einen positiven Eindruck gewannen von der offenen, solidarischen Atmosphäre mit den Genossen in der Linkspartei. Guter Einstand? Man wird sehen. Wir hoffen natürlich, dass wir Interesse wecken können bei weiteren Vorträgen über Antifaschismus und den sich selbst zerlegenden Kapitalismus. Wir als solid-Gruppe freuen uns über jeden, der mit Lob und Kritik auf uns zu kommt. Keep the dream alive … n Marko Marschall

Das rote Ginkgoblatt // Zeitung für Mitglieder und SympathisantInnen des Kreisverbandes Apolda-Weimar

Pressemitteilung

Betreuungsgeld ist und bleibt unsozial! Kersten Steinke, Bundestagsabgeordnete der Partei die linke. für das Weimarer Land, stellt sich gegen das von der Bundesregierung vorgeschlagene Betreuungsgeld. Es sei unsozial, weil die Bezieher von Arbeitslosengeld II von dieser Regelung nicht profitieren können. Darüber hinaus fehle das Geld, um ausreichend Kitaplätze bereitzustellen. Auch in einer öffentlichen Petition mit über 1000 Unterstützern wurd gefordert, von der Einführung eines Betreuungsgeldes für Eltern abzusehen. Zur Begründung verweist der Petent u.a. auf sprachliche und soziale Defizite vieler Kinder in den ersten Schuljahren.

foto: © linksfr aktion

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Kersten Steinke Mitglied des Bundestages

„Für die linke. im Bundestag hat absolute Priorität, dass alle Kinder die Möglichkeit haben müssen, eine Kita besuchen zu können“, so die Bundestagsabgeordnete Kersten Steinke. „Mit ihrer Betreuungsgelddebatte versucht die Koalition lediglich, die Eltern gegeneinander auszuspielen.“ n

WIR KLAGEN. AUS GUTEN GRÜNDEN. mehr dazu in der aktuellen

Klar


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Aus Weimar, Apolda und dem Weimarer Land

Neustart in Lucs Bürgerbüro: Für Smartphone: Den QR-Code mit der APP einlesen und so Zugriff haben auf unsere Seite bei Facebook.

Ansprechbar Wer in diesen Tagen die Marktstraße 17 betritt, wird viele Veränderungen bemerken. Eine davon möchten wir Euch hier vorstellen. Weimar. // Seit dem 1. Juli sind im Bürgerbüro von Dr. Luc Jochimsen, unserer Bundestagsabgeordneten und kulturpolitischen Sprecherin der Fraktion in Berlin, wieder zwei Ansprechpartner da. In der unvermeidlichen männlichweiblichen Doppelspitze begrüßt euch jeweils donnerstags Matthias Phlak, und mittwochs sowie freitags werde ich mich bemühen, auf Fragen und Anliegen einzugehen. Von Weimar aus organisieren wir vorrangig die beliebte Veranstaltungsreihe „Café Gedanken frei“ und die

Reisen politisch interessierter Bürger in den Bundestag. Hier wollen wir verstärkt den Kontakt mit den Weimarer Bürgern suchen. Gern möchten wir noch stärker Lucs Arbeit in den Wahlkreis hinein kommunizieren, aber im Gegenzug auch eure Anregungen nach Berlin übermitteln. Dafür werden wir bewährte aber auch neue Wege gehen, wobei wir für Ideen und auch praktische Hilfe immer dankbar sind. So werde ich im ginkgoblatt jetzt regelmäßig aktuell berichten oder auf bevorstehende Veranstaltungen hinwei-

sen. In der Septemberausgabe zum Beispiel ist ein Ausblick auf das Programm des „Café Gedanken frei“ fürs nächste Halbjahr geplant. Bis dahin schaut doch immer mal auf Lucs Seite im Internet www.lukrezia-jochimsen.de oder in das Schaufenster, in dem wir die Sommerpause im Bundestag nutzen für einen Blick zurück auf Lucs Reisetagebücher und auf die bisherigen Veranstaltungen der Reihe „Kultur neu denken“ – ein Projekt, das sie zusammen mit der linken Landtagsabgeordneten und Vizepräsidentin des Thüringer Landtages Birgit Klaubert ins Leben gerufen hat. Es würde mich freuen, wenn wir bei Gelegenheit bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch kommen. Von Mittwoch bis Freitag von 9 bis 14 Uhr – und natürlich auch telefonisch: (0 36 43) 49 92 54 – sind wir für euch, aber auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger zu erreichen und halten einiges an Informationsmaterial über den Bundestag und zu Gesetzgebungsprozessen sowie zu Positionen der Linkspartei und ihrer Fraktion im Bundestag bereit. Da aber auch wir nicht nur Büromenschen sind: sprecht uns an – beim nächsten „Café Gedanken frei“, beim sonnabendlichen Infostand der Linken auf dem Theaterplatz oder wo auch immer wir uns in dieser kleinen Stadt begegnen. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit. n

Julia an ihrem neuen Arbeitsplatz im Bürgerbüro in der Marktstraße

foto: © fr ank lange

Julia Sieber

Kontakt: bürger.büro Luc Jochimsen, Bundestagsabgeordnete Fraktion die linke., Marktstraße 17, 99423 Weimar, Telefon: (0 36 43) 49 92 54, Fax: (0 36 43) 77 71 98, Mittwoch, Donnerstag und Freitag 9–14 Uhr, Internet: www.lukrezia-jochimsen.de

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foto: © reiner von zglinicki

A n t i fa s c h i s m u s

Auch das Weimarer Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus war in Gera dabei und unterstützte die Proteste.

Proteste gegen das so genannte „Rock für Deutschland“ am 7. Juli:

Gera und Gäste zeigten Gesicht Gegen das so genannte „Rock für Deutschland“, eine der größten rechtsextremen Veranstaltungen bundesweit, demonstrierten am Samstag, den 7. Juli 2012 mehr als 2000 Menschen friedlich auf den Straßen Geras. Gera. // Sie folgten damit dem Aufruf eines landesweiten Bündnisses, bestehend aus Initiativen, Gewerkschaften, Kirchen und Parteien, deren Ziel es war und ist, den Neonazis und ihrer Propaganda keinen Raum zu geben. Mit Fahnen, Plakaten und Trommeln zogen sie durch die Innenstadt. Um 10 Uhr begann die Demonstration, welche vom Hofwiesenparkplatz zum Puschkinplatz führte und dann weiter durch Geras Innenstadt zog. Erstmals anwesend auch die Spitzen der Thüringer Landesregierung: Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, Sozialministerin Heike Taubert, Land-

tagspräsidentin Birgit Dietzel sowie Innenminister Jörg Geibert. Die Anwesenheit Lieberknechts und Geiberts sorgten bei vielen Demonstranten für Unmut und Wut. Ein Vertreter der Antifa fand denn auch Worte scharfer und harter Kritik: „Angesichts der Pannen der Sicherheitskräfte bei der Aufklärung der nsu-Mordserie und der unverzeihlichen Versäumnisse diesbezüglich ist die Anwesenheit dieses Innenministers und seines ,Gefolges‘ eine bodenlose Frechheit“, resümierte er. „Jahrelang wurde der Protest der Bürgerinnen und Bürger von ihnen brüskiert und mit einer beispiellosen Arroganz negiert“

empörte sich der junge Antifaschist. Er bezweifele deshalb auch die Ehrlichkeit des Engagements der Regierungsspitze, die sich angesichts der letzten massivsten Aufklärungsfehler durch den allgemeinen Protest gezwungen sah, an der Veranstaltung teilzunehmen, um ihr letztes bisschen Gesicht zu wahren. Der anschließende Redebeitrag von Regierungschefin Lieberknecht schlug dann auch gründlich fehl. Sie wurde gründlich ausgebuht. Trillerpfeifen und Tröten unterstützten diese Aktion der aufgebrachten Demonstranten. So mutet die zusammenfassende Einschätzung des Sprechers des landesweiten Bündnisses gegen „Rock für Deutschland“ zumindest etwas seltsam an: „Unsere Erwartungen sind bei weitem übertroffen worden“, meinte Sandro Witt überschwänglich. „Gemeinsam mit der Landesregierung“ sei es gelungen, ein unmissverständliches Zeichen zu setzen, frohlockte Witt und freute sich fast kindlich darüber, dass der Innenminister das gleiche T-Shirt trug wie er selber. Makaber. n

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Reiner von Zglinicki


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Aus Weimar, Apolda und dem Weimarer Land

mann, s g n u it e Z r e g n la s n e b le „Ein n Arbeit‘, e ll e n o ti k a d re r e d r e k ti a ein ,Fan heinigte, c s e b y k ls o h c Tu rt u K m wie ih s alles! a d t k n li b ie W . 29 19 ls a m da orgfältig, s ie w , rt e li u rm fo s a d t is Wie gut voll. s g n u k ir w ie w , ig d n tä s n wie a Es geht also. Der kann!“ Victor in seinem er seinen Freund Walther üb h loc ob Kn inz He ler Der Schriftstel ein Thüringen“ rlag erschienen Buch „M im Rudostädter Greifenve

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Buch-Tipp: „Walther Victor. Ein Weg nach Weimar. Lebens- Gefühlswelt eines leidenschaftlichen Publizisten“, Berlin 1998, 96 Seiten, 6,95 Euro. Erhältlich im Fachhandel und natürlich in der Erfurter Buchhandlung „Contineo“, Magdeburger Allee 90.

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Aus Weimar, Apolda und dem Weimarer Land

BERICHT AUS DEM KREISVORSTAND Protokoll der Kreisvorstandsberatung vom 3. Juli 2012:

Vieles neu machte der Juli Der Geschäftsführende Vorstand hat beschlossen, zukünftig die Protokolle der Kreisvorstandssitzungen im Ginkgoblatt und auf unserer Internetseite zu veröffentlichen. Weimar. // Damit sollen die bearbeiteten Themen für Mitglieder und Interessierte transparent und nachvollziehbar werden. Zudem möchte der Vorstand erreichen, dass sich mehr Menschen in aktuelle und langfristige Diskussionen einbringen.

Protokoll Tagesordnungspunkt 1: Der Vorstand ist beschlussfähig. Der vorliegenden to wird einstimmig zugestimmt. Tagesordnungspunkt 2: Dirk Möller ist nicht verantwortlich für das Schreiben an den Parteivorstand (siehe Protokoll vom 5.6.2012, top1). Neue Verantwortliche müssen gefunden werden. Statt „Beschluss“ zur Themensammlung Klausur, soll das Wort „Ideensammlung“ eingesetzt werden (siehe Protokoll vom 5.6.2012, top10). Dem so veränderten Protokoll wird wie folgt zugestimmt:

A b s t i m m u n g s e r g e b n i s : 5 x Ja, 0 x Nein, 2x Enthaltung Tagesordnungspunkt 3: Regionalmitarbeiter. Der Vorstand verabschiedet Dirk Möller als langjährigen Regionalmitarbeiter und wünscht ihm als Landtagsabgeordneten viel Glück und Schaffenskraft. Frank Lange: Knut Schurtzmann wird neuer Regionalmitarbeiter. Sein Arbeitsort wird Weimar sein. Geplant ist, dass er jeweils einen Tag für unseren kv zur Verfügung steht. Arbeitsbeginn ist der 6. August 2012. Der Regionalmitarbeiter sollte an Vorstandssitzungen teilnehmen, Kampagnen begleiten und die Basis grundsätzlich unterstützen. Frank Lange informiert: − im Landesverband gibt es insgesamt zwölf hauptamtliche Mitarbeiter, geplant sind jedoch durch die Bundespartei max. neun Stellen

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− teilweise lösen sich Basisorganisationen in unserem kv auf − ab 2014 sind ca. 100 000 € weniger Einnahmen zu verzeichnen − Spareffekt könnte ein gemeinsamer „Technikpool“, „Materialpool“ sein (zwischen den einzelnen Gebietsvorständen) − gemeinsame Veranstaltungen wären auch denkbar – dies soll der Vorstand jedoch entscheiden B e s c h l u s s : Sondierungsgespräche. Frank Lange wird zusammen mit einer Gruppe, welche max. aus 3–4 Personen besteht (Namen noch nicht bekannt), beauftragt, mit den Vorständen der anderen Regionen Sondierungsgespräche für Schnittstellen in den Bereichen Arbeit und „Einsparungen“ zu führen. Abstimmungsergebnis: einstimmig dafür Frank Lange: Für die Position des Schatzmeisters im Gebietsverband sollte eine Person gefunden und eingearbeitet werden, die Andrea Wischnewski in ihrer Arbeit unterstützt. Tagesordnungspunkt 4: Geschäftsstelle B e s c h l u s s : Büroumgestaltung. Die Umgestaltung der Geschäftstelle erfährt allgemeine Zustimmung. Ideen sind herzlich willkommen und sollen an Gert Eisenwinder weitergeleitet werden. Abstimmungsergebnis: einstimmig dafür − die vorhandenen Holzregale sollen wieder in das Fraktionszimmer der Weimarer Stadtratsfraktion − die Geschäftsführerin des Vorstandes wird zusammen mit einem weiteren Verantwortlichen (Manfred Hartung) für den reibungslosen alltäglichen Ablauf in der Geschäftsstelle sorgen − Dirk Möller, Hans Joachim Fuchs und Jana Körber werden zusammen eine Liste der wichtigen Ansprechpartner für die Büroarbeit erstellen (Anfang August) − Monika Glimm entwirft ein Formblatt für Materialbestellungen

4 Reiner von Zglinicki verlässt 20.05 Uhr die Sitzung.

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Aus Weimar, Apolda und dem Weimarer Land

− Zusammenarbeit mit den Genossen aus Jena und dem Saale-HolzlandKreis

Während der Vorstandsberatung

foto: © fr ank lange

Vorschläge für eine Tagesordnung: − Vortrag Monika und Gert zur Arbeit des kv − Vorstellung des Parteivorstandes − Stand der bo-Arbeit − Berichtsanalyse aus den bos Vorbereitungsteam für die Klausur des Vorstandes: − Frank Lange, Monika Glimm, Heidrun Sedlacik und Karin Scholz − Klausur soll im September stattfinden − die Klausur sollte eine Tagesveranstaltung werden Gudrun Wolfram verlässt 21.50 Uhr die Sitzung. F e s t l e g u n g : Weiterleitung E-Mails. Weiterleitung von E-Mails durch den Bürodienst – in einem Word-Dokument werden unterschiedliche Arbeitsgruppen zusammengestellt, so dass ein Thema alle Interessierten und Verantwortlichen automatisch erreicht. Beschluss: Kasse. Die so genannten „Kleine“ und „Große Handkassen“ werden zusammengelegt. Der Inhalt der entstandenen einen Kasse soll nicht mehr als 300 € betragen. Für diese Kasse sind Andrea Wischnewski und Gudrun Wolfram verantwortlich. Abstimmungsergebnis: einstimmig dafür Kassentag: 1. Dienstag im Monat, Andrea Wischnewski, 17–18 Uhr; 3. Dienstag im Monat, Gudrun Wolfram, 10–12 Uhr Büroreinigung: Dieser Punkt muss unbedingt noch geklärt werden. Ein Reinigungsplan/eine Benutzerordnung muss vorhanden sein. Eine profissionelle Reinigung kann nicht finanziert werden. Frank Lange: Für die Infostände werden dringend „Streuartikel“ benötigt. Andrea Wischnewski wird gebeten, eine Bestellliste dafür zu erstellen. Tagesordnungspunkt 5: Jugendgruppe, Hannes Jäger informiert: − es handelt sich um eine Antifagruppe − ca. 20 Beteiligte − Treffen einmal pro Woche in der Marktstraße 17, Antifa-Café

− Vernetzung mit anderen Thüringer Antifagruppen − stehen zur Parteiarbeit Die Mitglieder des Vorstandes unterstützen dieses Anliegen, möchten die Struktur zum Beispiel für Veranstaltungen, Aktionen, Verteilungen etc. nutzen. Hannes Jäger sagt dies zu. Tagesordnungspunkt 6: Reisekosten. Reiner von Zglinicki möchte im Rahmen seiner Arbeit für das ginkgoblatt bei anfallenden Reisekosten entschädigt werden. B e s c h l u s s : Die Redaktionskommission des ginkgoblattes erhält die Möglichkeit, Ausnahmegenehmigungen zuzulassen, innerhalb derer Fahrkostenentschädigungen (max. 50 km von Weimar entfernt) geleistet werden können, wenn für das Blatt in Bild und Ton recherchiert wird. Ein entsprechender Antrag muss vor Antritt der Reise gestellt werden. Abstimmungsergebnis: einstimmig dafür Tagesordnungspunkt 7: Gesamtmitgliederversammlung (gmv)/Klausur – 21. August 2012, Versammlung der bo-Vorsitzenden, 18 Uhr − Erwartungen an den Vorstand sollten formuliert werden − Einladung der stellvertretenden Landesvorsitzenden in eine gmv − Einladung der Kasseler Genossen in eine gmv?

Tagesordnungspunkt 8: Infostände − sind mangelhaft besetzt − Werbung dafür in den bos und bei den Fraktionen n Jana Körber

Info: Protokoll zur Kreisvorstandssitzung vom 3.7.2012, 19–22 Uhr, Büro Marktstraße 17, Weimar Anwesend: Alexander Bierbach, Gert Eisenwinder, Jana Körber, Frank Lange, Michael Schade, Karin Scholz, Heidrun Sedlacik, Hans-Jürgen Fuchs, Dirk Möller, Gudrun Wolfram, Hannes Jäger Protokollantin: Jana Körber Verteiler: Mitglieder des Kreisvorstandes, bo-Vorsitzende im Kreisverband, Mitglieder der Ratsfraktionen die linke., Wahlkreisbüros Lukretia Jochimsen, Gabi Zimmer, Kersten Steinke, ag-Leiter

Kommunale Privatisierungen stoppen! Privatisierung ist Diebstahl öffentlichen Eigentums. Mehr Informationen gibt es u.a. auf unseren Internetangeboten: www.die-linke-thueringen.de

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D e r R o t e G i n kg o - L e s e r b r i e f k a s t e n

Ein Brief aus Kolumbien:

(Fast-) Liebeserklärung an die Linkspartei Ich bin in dieser Woche der linken. beigetreten. Um diese Entscheidung zu begründen, muss ich zunächst mal erklären, warum mich Parteien in dreißig Jahren politischen Aktivismus bislang wenig interessiert haben.

kriegs-spd postuliert: Führungsgruppen, die aus einer einfachen Arbeitsteilung entstehen, entwickeln eigene Macht- und Klientelkalküle. Die „Ent-

ROTER Ginkgo BRIEFKASTEN fernung der Politik von den WählerInnen“, die heute so laut lamentiert wird, ist dem bürgerlich-parlamentarischen System deshalb logisch eingeschrieben. Am Ende transformieren nicht die Reformer das System, sondern das System die Veränderer. Die Geschichte der Grünen sollte in dieser Hinsicht stets mahnendes Beispiel sein.

die linke. als feine Stimme der Vernunft? Warum dann aber doch einer Partei, konkret der linken., beitreten? Man könnte mit einer Punk-Attitüde argumentieren: Eine Organisation, auf die der Mainstream so inbrünstig eindrischt, kann nicht ganz daneben liegen. Aber als Begründung reicht das natürlich nicht. Linker Politik geht es um emanzipatorische Veränderung. Auch wenn in diesem Zusammenhang viele Fragen

foto: © esnemahu (photocase.com)

Als politisch denkender Mensch lernt man schnell, dass die Zusammensetzung von Regierungen und Parlamenten für politische Entscheidungsprozesse in einer Gesellschaft oft völlig bedeutungslos ist. Der Keynesianische Wohlfahrtsstaat wurde von Konservativen in Frankreich ganz ähnlich „gestaltet“ wie von deutschen Sozialdemokraten. Die Sozialisten Spaniens und Portugals sorgten nach dem Sturz der Diktatur Mitte der Siebziger nicht etwa für einen Linksruck in ihren Gesellschaften, sondern für eine Modernisierung ihrer Länder im Sinne der Eliten. Auch Großbritanniens New Labor stand in den Neunzigern eher für neoliberale Kontinuität denn für den politischen Wechsel. Und in Deutschland schließlich war es eine Mitte-Links-Regierung, die die wichtigsten rechten Reformen – Demontage des Sozialstaats und Kriegseinsätze – durchgesetzt hat. Der cdu wäre das schwerer gefallen; sie hätte größere soziale Widerstände zu überwinden gehabt. Offensichtlich beeinflussen Parlamentsmehrheiten und Regierungen herrschende Politik also weniger, als gemeinhin angenommen wird. Das bedeutet im Umkehrschluss: Parlamentarische Politik kann niemals Kern eines emanzipatorischen Projekts sein, Veränderung muss gesellschaftlich durchgesetzt werden. Das ist aber nicht das einzige Problem in diesem Zusammenhang. Berufspolitik und Parlamentarismus sind außerdem von institutionellen Assimilationskräften geprägt, die gesellschaftlicher Emanzipation diametral entgegen wirken. Hauptberufliche Repräsentation schafft bei Funktionsträgern – zumindest tendenziell – ein ökonomisches Interesse an der Aufrechterhaltung bestehender Politikformen. Der Soziologe Robert Michels hat das Anfang des 20. Jahrhunderts in einer Studie über die Vor-

offen sind, so liegt doch auf der Hand, dass diese Veränderung nur möglich ist, wenn gesellschaftliche Gegenhegemonien entstehen – also die kollektive Vorstellung unterbrochen wird, die Verhältnisse seien optimal oder doch zumindest alternativlos. In dieser Auseinandersetzung sind wir, als GesellschaftskritikerInnen, immer im Nachteil. Wir haben nicht die finanziellen Ressourcen, um pr-Büros zu beschäftigen oder Führungspersonal heranzuziehen. Und dennoch wirkt die „Praxis von unten“: Die Diskussionen, die am Arbeitsplatz oder in Schulen über die Verteidigung öffentlicher Güter geführt werden, die antirassistischen oder queeren Perspektiven, die über Musik, Filme und Bücher in die gesellschaftlichen Narrationen einsickern, die Straßenproteste, die deutlich machen, dass die Krisenpolitik der europäischen Eliten kein Naturereignis sind – all das geht mit ein in die Alltagsvorstellungen. Das für mich Erstaunliche ist nun – und damit komme ich zur linken. zurück –, dass die Linkspartei in dieser Auseinandersetzung in den vergangenen Jahren eine gute Rolle gespielt hat. Das war für mich auch deshalb überraschend, weil mir die in der linken. aufgegangen Gruppen alle recht fremd waren. Mit den Biografien des ehemaligen spd-Vorsitzenden Oskar Lafontaine, der kpf-Sprecherin Sahra Wagenkecht, der hauptamtlichen Gewerkschaftsfunktionäre, K-GrüpplerInnen und teilweise aus dem ddr-Apparat stammenden pdslerInnen verbindet mich wenig. Und doch hat diese gescholtene, durcheinander gewürfelte, oft auch bizarre Partei wesentliche Fragen überhaupt erst wieder thematisiert. Ja, wir leben im Kapitalismus; ja, man muss, wenn man Demokratisierung will, auch das Gemeineigentum stärken; ja, es gibt in

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R o t e r G i n kg o - L e s e r b r i e f k a s t e n

Deutschland Parteien, die Klasseninteressen vertreten, und es wäre ganz schön, wenn auch die subalternen Klassen über eine solche Organisation verfügten. Wenn ich die Debatten der letzten Jahre Revue passieren lasse, fühle ich mich fast zu einer Liebeserklärung hingerissen. Aus welchen Reihen stammen die Krisenanalysen, die ein bisschen Tiefgang entwickeln? Wo wird erwähnt, dass der Grüne Kapitalismus – bei aller Sympathie für die Energiewende – keine Lösung sein kann, weil Akkumulation immer auch Wachstum impliziert und Wachstum auf Dauer nicht ökologisch nachhaltig sein kann? Wer hat in den vergangenen Jahren – natürlich „zur Verteidigung der Menschenrechte“ – den Einsatz der nato in erdölreichen Ländern gefordert und wer hat darauf hingewiesen, die nato sei eben keine Widerstandsarmee, sondern der militärische Zusammenschluss der wichtigsten imperialen Staaten? Sicher, auch viel Dummes war zu hören. Manches können Linke/linke. (klein- und großgeschrieben) einfach noch nicht so gut ausdrücken: Es klingt hölzern, harmoniesüchtig oder im Schwarz-Weiß-Denken verhaftet. Aber im Großen und Ganzen habe ich die Linkspartei – ganz unerwartet – im sinnentleerten Konzert des Politikbetriebs doch als feine, dissonante Stimme der Vernunft zu schätzen gelernt.

Mehr als die Summe ihrer Teile Als Freund Marxscher und Deleuzescher Theorie habe ich eine These, woran das liegen könnte: Eine Verbindung ist stets mehr als die Summe ihrer Teile. Das ist das Schöne an gesellschaftlichen Prozessen: Es entsteht ein Wissen, das über das versammelte Einzelwissen und seine TrägerInnen hinausgeht; es kommt zu Verschiebungen der Perspektive und neuen produktiven Verbindungen. Die spd der 1970er Jahre, auf die sich Oskar Lafontaine manchmal positiv beruft, habe ich als Speerspitze der Terrorismushysterie und als „Dachlatten“-Partei in Erinnerung. Aber wer wollte leugnen, dass es auch in dieser herrschaftstechnisch

eingebundenen Sozialdemokratie emanzipatorische Praxis gab, die in einem neuen Kontext produktiv werden kann. Über die Widersprüche, die meinen politischen Werdegang charakterisieren, werden andere hoffentlich Ähnliches sagen. Es stimmt, dass sich verschiedene Erfahrungen auch gegenseitig blockieren können – nämlich dann, wenn sich alle in ihren identitären Gewissheiten vergraben. Doch genau deshalb ist die These der „fragenden, lernenden Partei“ nicht nur sympathisch, sondern v.a. auch richtig. Im 20. Jahrhundert sind ganz unterschiedliche Emanzipationsstrategien gescheitert oder an ihre Grenzen gestoßen – das gilt für reformistische und revolutionäre Ansätze ganz ähnlich wie für die Transformationspraktiken der sozialen Bewegungen oder die Künstlerkritik. Wir brauchen aber ein neues Projekt der Befreiung, das einen demokratisch-solidarisch-internationalen Ausweg aus den kapitalistischen Verhältnissen weisen kann. Also auch Orte, an denen sich unterschiedliche Erfahrungen in einem veränderten Kontext neu formulieren können. Ich habe natürlich keine Ahnung, ob die linke. wirklich einer dieser Orte sein wird. Aber immerhin lässt sich beobachten, dass im Umfeld der RosaLuxemburg-Stiftung, die es ohne die Partei nicht gäbe, manches von dem zusammengefunden hat, was mir wichtig erscheint. Und ich glaube, es ist auch mehr als ein machtpolitisch bedingter Unfall, dass Katja Kipping und Bernd Riexinger Vorsitzende der linken. geworden sind. Über Kipping ist schon viel Positives gesagt worden, deshalb zu Riexinger: Wer in den 1990er Jahren in sozialen Bewegungen aktiv war und einen Ansprechpartner in den Gewerkschaften suchte, ist immer auch auf den Kollegen Riexinger gestoßen. Der Mann ist eben kein Gewerkschaftsfunktionär, wie viele Journalisten kolportiert haben. Innerhalb der deutschen Gewerkschaften war er stets eine Ausnahmeerscheinung. Ein Gewerkschaftsaktivist, der verstanden hat, dass es nicht allein um die Verteidigung männlicher, deutscher Kernbelegschaften geht, und dass Gewerkschaften nicht Versicherungsorganisationen, sondern Orte der aktiven sozialen Praxis sein sollten.

Es ist möglich und sogar wahrscheinlich, dass die kapitalistische Krise in den nächsten Monaten eine neue, sehr bedrohliche Situation in Europa herstellen wird. Umso mehr brauchen wir Orte, an denen Widerstand – von ArbeitnehmerInnen und Prekarisierten, von sozialer Linker und Künstlerkritik, von antirassistischen Gruppen, Feministinnen, RentnerInnen und Arbeitslosen – miteinander ins Gespräch kommen kann. Wir brauchen eine gesellschaftliche Linke, die soziale Auseinandersetzungen führt, und in ihr die plurale linke., an der man medial nicht vorbeikann. Mich beschäftigt dabei weniger die Frage, wann die linke. bei Wahlen wieder gewinnt, als dass sie als Ort der gemeinsamen Praxis funktioniert, in der sich Erfahrungen neu zusammensetzen und gesellschaftlich etwas bewegen können. n R a u l Z e l i k Der Autor: Raul Zelik ist Professor für Politik an der Nationaluniversität Kolumbiens und Schriftsteller. Im Oktober erscheint sein neuer Roman „Der Eindringling“ in der Edition Suhrkamp.

Die Fraktion die linke. im Deutschen Bundestag

Für eine neue soziale Idee. kontakt: Platz der Republik 1, 11011 Berlin Telefon: (0 30) 2 27-5 11 70 Fax: (0 30) 2 27-7 62 48 E-Mail: fraktion@linksfraktion.de www.linksfraktion.de

I M

B U N D E S T A G

Zeitung für Mitglieder und SympathisantInnen des Kreisverbandes Apolda-Weimar // Das rote Ginkgoblatt


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Aus Weimar, Apolda und dem Weimarer Land

Trolle in allen Varianten und „Natur(fern)sehen“ gab es vom 6. bis zu 8. Juli auf dem Weimarer Rollpatz zu bestaunen.

Park-Platz, Trolle und anderes …

„Gärten auf dem (T)Rollplatz“ Unter dem Motto „Gärten auf dem (T)Rollplatz“ drückten mehr als 20 Landschaftsarchitektinnen und -architekten aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt ihre Auffassung zum Thema aus. Sie bewiesen, dass man mit Witz und Phantasie auch auf kleinstem Areal einen tollen Garten kreieren kann.

Dieses Projekt erfreut sich großer Beliebtheit und lädt alle zwei Jahre Landschaftsgestalter aus den oben genannten Bundesländern ein. Vom 6. bis zum 8. Juli verwandelte sich der Rollplatz zum fünften Mal in einen bunten „ParkPlatz“. Der Rollplatz wurde drei Tage lang zu einer Wiese der blühenden Phantasien. Ein Feuerwerk von zauberund märchenhaften Gebilden aus Stein, Ton, Holz, Papier und Metall fügte sich in das satte Grün der architektonischen Installationen lebendig und harmonisch ein. „Blühender Unsinn“ wurde zur Tagesordnung. So gab es zum Beispiel „Frühling in Tröllaski“ oder „Rock’n tRroll“. Wer es etwas gesetzter mochte, konnte natürlich auch „Natur(fern)sehen“ und eine „Sinfonie in A-Troll“ im „Stadtpark“ erleben. Und wer Lust hatte, durfte einen „Trollmops“ im „Giardino Caprese“ verkosten. Die angrenzenden Restaurants und Cafés luden ebenfalls zum Verweilen ein. Bei kühlen Getränken, Kaffee oder Eis genossen die einheimischen Besucher und Gäste auch kleinkünstlerische Darbietungen. Diskussionen mit den Autoren wurden ebenso geboten wie die Publikumswahl des „Gartenlieblings“. Wer dann noch nicht satt war vom „perSPektiVwechSel“, schaute beim „Picknick der Waldgeister“ vorbei oder beteiligte sich an der „Jagd nach dem (T)Rollgold“. Fazit dieser Veranstaltung: Die Trolle waren frei! Lust an Wortklauberei, am absurden Spiel gingen einher mit künstlerisch-handwerklichem Können. 23 Architekten und 30 Gärten mit 7,5 Kubikmetern Oberboden, 1,20 Kubikmetern Schotter, 16 Kubikmetern Sand, 500 Sonnenblumen, 215 Quadratmetern Rollrasen und vieles mehr machten den Erfolg dieser spektakulären Show aus. n Reiner von Zglinicki

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Aus Weimar, Apolda und dem Weimarer Land

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Der Rollplatz präsentiert sich bereits zum wiederholten Male als so genannter „Park-Platz“. Die Autos müssen dann – zumindest auf diesem innerstädtischen Parkplatz – für drei Tage im Jahr der Natur weichen. Ein Vorbild auch für andere öffentliche Räume?

fotos (10): © reiner von zglinicki

Mit Natur lässt sich Vielfältiges gestalten. Ob als Kopfschmuck oder „Trollmops“. Der Phantasie schienen keine Grenzen gesetzt.

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S t r u k t u r v e b a t t e · D e r R o t e G i n kg o - L e s e r b r i e f k a s t e n

Weimar. // Zu unserer Region gehören Jena, der Saale-Holzland-Kreis und wir. Deshalb machten sich der Vorsitzende und noch einige andere Genossinnen und Genossen auf den Weg, um an dieser Konferenz teilzunehmen und die Interessen unseres Kreisverbandes rüberzubringen. Eine erste Grundlage der Diskussion zu Strukturen sollte das Treffen in Jena sein. Es bereitet die gemeinsame Landesstrukturkonferenz im September vor und diese den Landesparteitag, der einen dort zu fassenden Strukturbeschluss einbringen soll. Leider ist es nichts Neues, dass wir im Osten eine „reife“ Partei sind: der Altersdurchschnitt liegt mit 65,9 Jahren in Thüringen ziemlich hoch, und die Zahl der Neueintritte erreicht bei weitem nicht die Zahl des Rückgangs an Mitgliedern, der vorrangig natürliche Ursachen hat. Trotz des relativ hohen Durchschnittsbeitrages von 12,42 Euro

Bericht von der Jenaer Strukturkonferenz:

Landesstrukturen sollen Kreisverbände unterstützen Ende Juli fand in Jena die Strukturkonferenz des Landesverbandes statt. Ziel soll sein, gemeinsam mit den Kreisverbänden Lösungen zu finden, die dem demografischen Wandel und den damit einhergehenden rückläufigen finanziellen Ausstattungen Rechnung tragen. kann bei einer rückläufigen Zahl an Mitgliedern auf fast 5000 in den letzten zwei Jahren perspektivisch nicht von einer „stabilen“ Lage, weder im personellen noch im finanziellen Bereich, ausgegangen werden. Unsere Landesgeschäftsführerin Anke Hofmann schilderte das sehr eindrucksvoll auch unter

und Vorschläge für unsere weitere politische Arbeit. Dem Volk aufs Maul geschaut, nur das bringt uns weiter! n

Bezug auf eine Studie, die dazu auf Bundesebene gefertigt wurde und noch zusätzlich einen Ost-West-Vergleich zulässt. Gleichzeitig stellte sie die derzeitige Mitarbeitersituation vor, hauptsächlich bezogen auf die verschiedenen Regionen, die wir bereits in den letzten Jahren in Thüringen gebildet haben. Konsequenzen, die daraus von Landesseite gezogen werden, scheinen aber leider den Tatsachen nicht ganz gerecht zu werden. Trotz der verschiedenen Rückgänge soll alles so bleiben, wie es jetzt ist? Eine Logik, die bei mehreren Genossinnen und Genossen Fragen aufwarf. Das Thema muss, wenn es lösungsorientiert diskutiert werden soll, von zwei Seiten angegangen werden. Zum einen rein von der politisch strukturellen Seite, die uns dazu auffordert, Fragen zu beantworten, wie zum Beispiel: Was brauchen unsere Kreisverbände? Wollen wir die Unterschiede in städtischen und ländlichen Regionen berücksichtigen? Müssen Kreisverbände mit weniger oder durchschnittlich älteren Mitgliedern stärker oder anders unterstützt werden? Wollen wir als Partei auch dort eine solidarische Diskussion führen oder richten wir uns „nur“ nach Mitgliedszahlen aus? Sollen verschiedene Pfründe gesichert werden oder bieten wir ernsthafte kreative Ideen und Unterstützung? Wie gehen wir mit perspektivischen regionalen Zusammenschlüssen um? Reicht es uns aus, bei der Finanzlage „nur“ Sachkosten einzusparen? Finden wir Strukturen, die unabhängig von Wahlausgängen existieren? Zum anderen müssen „gegebene“ bzw. derzeitige Strukturen mit

Stanislav Sedlacik

fortsetzung nächste seite

DER ROTE GINKGO-LESERBRIEFKASTEN Leserbrief:

Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust Beim Sommerfest in Elgersburg hätte ich bei Diskussionen mit Gleichgesinnten und – nicht zu vergessen, bei gutem Essen, Trank und Musik – etwas über die Partei und unsere Funktionäre erfahren können: wer kann mit wem und wer nicht. Aber so etwas interessiert mich herzlich wenig. So ein Sommerfest muss doch dort stattfinden, wo auch viele BürgerInnen uns wahrnehmen können. Deshalb meine Entscheidung für den Infostand, und ich wünsche mir künftig Sommerfeste der linken. auf Marktplätzen. Dort können wir direkt mit den BürgerInnen über die Arbeit unserer Partei die linke. diskutieren. Dabei geben sie uns auch wertvolle Hinweise

ROTER Ginkgo BRIEFKASTEN

foto: © esnemahu (photocase.com)

Die Entscheidung, wo gehe ich hin – zum Sommerfest in Elgersburg oder zum Infostand auf dem Theaterplatz in Weimar – hatte ich mir wirklich nicht leicht gemacht.

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G e b u r t s ta g e · S t r u k t u r d e b a t t e

fortsetzung von seite 14

Inhalten gefüllt werden. Neu zu diskutieren sind die Stellenbeschreibungen der Regionalmitarbeiter. Es ist abzuklären, was die Kreisverbände bzw. die Kreisvorstände der entsprechenden Region von der Landesgeschäftsstelle und vom Regionalmitarbeiter erwarten. Neu und abschließend austauschen müssen wir uns über die Zuschnitte der Region. Kreisverbände sollen über mögliche

Formen und den Umfang von Kooperationen diskutieren, sollen logistische Unterstützungen und ressourcenschonende Arbeitsweisen finden. Aus diesen Vorschlägen wird sich eine praktikable Arbeitsweise entwickeln, die „von unten“ entsteht und die praxistauglich werden kann. Die Kreisvorsitzenden unserer Region haben sich auf gemeinsame Treffen und die Diskussion dieser Inhalte verständigt. n Katrin Christ-Eisenwinder

BUNDESWEITER GLÜCKWÜNSCHE Wir gratulieren:

Geburtstage im August 1. August 2012 Renate Ragwitz (Weimar) – 61 2. August 2012 Dorothea Ackermann (Weimar) – 88 Helmut Richter (Mönchenholzhausen) – 74 5. August 2012 Günther Kaspaul (Bad Sulza) – 83 6. August 2012 Ilse Zypprecht (Weimar) – 81 9. August 2012 Monika Glimm (Weimar) – 55 12. August 2012 Gerda Nitzschke (Weimar) – 87 Wolfgang Nolte (Weimar) – 68 14. August 2012 Katrin Waldow (Pfiffelbach) – 50 21. August 2012 Günter Friebe (Weimar) – 81 25. August 2012 Yvonne Scheiding (Apolda) – 76 26. August 2012 Elisabeth Borrmann (Weimar) – 71 30. August 2012 Ingeborg Kaspaul (Bad Sulza) – 81

AKTIONSTAG 29.SEPTEMBER 2012

Unterstützen Sie das Bündnis:

Es gibt einen Ausweg aus der Wirtschafts- und Finanzkrise: Umverteilung! Wir wollen nicht, dass die öffentlichen und sozialen Leistungen verschlechtert und die große Mehrheit der Bevölkerung höher belastet wird. Stattdessen müssen übergroßer Reichtum und Finanzspekulation endlich besteuert werden. Es geht nicht nur um Geld, sondern auch um gelebte Solidarität in unserer Gesellschaft. Wir fordern eine Vermögensteuer und eine einmalige Vermögensabgabe, um die notwendigen öffentlichen und sozialen Ausgaben gerecht zu finanzieren und die Verschuldung abzubauen; einen konsequenten Kampf gegen Steuerflucht und Steueroasen und für eine Steuer auf Finanzmarktgeschäfte, gegen die Spekulation und gegen die Armut, weltweit. Wir fordern Landtage, Bundestag und Parteien auf, sich unserer Forderung anzuschließen und sie in die Tat umzusetzen!

Aufruf unterzeichnen auf www.umfairteilen.de

Wir gratulieren allen Jubilarinnen und Jubilaren ganz herzlich!

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Te r m i n e u n d V e r a n s ta l t u n g e n

TERMINE Samstag, 18.8.2012 // 14 Uhr Gedenken an die Ermordung Ernst Thälmanns am 18. August 1944, Gedenkstätte Buchenwald, Hof des ehemaligen Krematoriums, Gedenkworte: Ellen Brombacher Freitag, 24.8.2012 // 10 Uhr Gedenken zum 68. Todestag von Rudolf Breitscheid, Gedenkstätte Buchenwald, Rudolf-BreitscheidGedenkstele Samstag, 1.9.2012 // 14–18 Uhr Friedensfest der Partei die linke. Apolda/Weimar aus Anlass des Weltfriedenstages, Theaterplatz Weimar (nähere Informationen: siehe nebenstehende Anzeige) Infos: links.büro, Marktstraße 17, Weimar, E-Mail: die-linke-apolda-weimar@t-online.de, Telefon: (0 36 43) 20 26 45

Gkoysi mm t!

Und bring Europaab t unsere ge Gabi Zimm ordnete er mit.

Geschäftsführerin Montag, 6. 8. 2012 Montag, 13.8.2012 Montag, 20.8.2012 Info: Die Sprechstunden finden jeweils 15.45–16.45 Uhr im links.büro, Marktstraße 17, Weimar, statt.

Fraktionsmitglieder Dienstag, 7.8.2012 // 17–18 Uhr Harald Freudenberg, Mitglied im Bau- und Umweltausschuss Dienstag, 14.8.2012 // 17–18 Uhr Jana Körber, Mitglied im Jugendhilfeausschuss Dienstag, 21.8.2012 // 15–16 Uhr Elke Heisler, Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt Weimar Dienstag, 4.9.2012 // 17–18 Uhr Dieter Eckardt, Mitglied im Wirtschafts- und Tourismus- sowie im Bildungsausschuss Dienstag, 11.9.2012 // 17–18 Uhr Dirk Möller, Vorsitzender der Fraktion die linke. im Weimarer Stadtrat, Vorsitzender des Kulturausschusses Ort: Büro der Stadtratsfraktion Weimar, Goetheplatz 9b, 99423 Weimar

Friedensfest der linken.

nie wieder krieg! nie wieder faschismus! 1.9.2012 // 14–18 Uhr // Theaterplatz // Weimar

www.die-linke-apolda-weimar.de

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