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adeo magazin 2/2013

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AUF DEM WEG 2 | 2013

magazin

Unterwegs. Sein.


Inhalt

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Es muss im Leben mehr als Alles geben Auf der Suche nach Sinn

Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn

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Publizistin Birgit Kelle redet Tacheles

Rückzugsorte Ein Besuch bei Freddy Derwahl ��������������������������������������������������������������������������

Monotasking statt Multitasking Hanna Schot ts Abschied vom Allesaufeinmal-Wahn ��������������������������

Im Club der Nicht-Tuer Auszug aus dem Buch „ du sollst nicht atmen“ von Sebastian Moll ��������

„Ich habe Ja zu meinem Leben gesagt“ Eine Holocaust-Überlebende über die Freude am Leben ��������������������

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Können Sie mir sagen, wo ich hin will? Andrea Schwarz auf der Reise in die Sehnsucht ���������������������������������������������

Einzigartig das neue buch von titus müller ��������������������������������������������������������������

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Foto Birgit Kelle: Kerstin Pukall / Foto Familie Naters-Lager: privat

Credo ausstellung der bilder von andreas felger ����������������������������������������


Nr. 32 vom 2. August 2012

Es muss im Leben mehr als Alles geben. Als wir den Artikel in der Zeitung DIE ZEIT lasen, wussten wir gleich: Mit diesen beiden Autoren, die hier so furios darüber schreiben, wie sie von Berlin aufgebrochen sind, um den Sinn des Lebens zu finden und schließlich in einer christlichen Gemeinde in Süd­afrika landeten, müssen wir ein Buch veröffentlichen. Und auch sonst gibt es Spannendes zu berichten: Birgit Kelle hat mit ihrem Artikel „Dann mach doch die Bluse zu“ Web-Geschichte geschrieben. Ihre engagierte und fachlich fundierte Position gegen den „von oben“ verordneten Gleichheitswahn von Mann und Frau ist ein überfälliger Aufschrei in der gesellschaftlichen Debatte. Mit Andrea Schwarz konnten wir eine der erfolgreichsten spirituellen Autorinnen erstmalig für adeo gewinnen. Freuen Sie sich außerdem auf gute Begegnungen mit Andreas Felger, Norbert Lammert, Freddy Derwahl, Sebastian Moll, Titus Müller, Eberhard Münch, Hanna Schott und Magda Hollander-Lafon.

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Ralf Markmeier und Stefan Wiesner

Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns die Meldung, dass erneut einer unserer Kalender auf der internationalen Kalenderschau ausgezeichnet wurde. „Bin am Meer“ von Udo Schroeter gewann eine Bronzemedaille (siehe Seite 67). In diesem Magazin präsentieren wir Ihnen das gesamte Kalender-Programm. Wir wünschen Ihnen mehr als Alles.

Ralf Markmeier Stefan Wiesner Verlagsleiter Programmleiter

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Foto: Martin Briegel

Das Schriftsteller-Ehepaar Sven Lager und Elke Naters

Es muss im Leben mehr als Alles geben auf der Suche nach Sinn im Leben „Ist das wirklich alles?“, fragte sich das Berliner Autoren-Ehepaar Elke Naters und Sven Lager, als sie feststellten, dass das Leben zwar recht angenehm aber ohne Tiefe an ihnen vorbeizog. Antworten auf Fragen, die ihnen immer wieder das Glück geraubt hatten fanden sie in Südafrika. Und zum Glauben. Dieser Glaube war radikaler und aufregender als sie sich jemals hätten vorstellen können

Es muss im Leben mehr als alles geben, sagt die Hündin Jenny in Maurice Sendaks Kinderbuch Higgelty Piggelty Pop. Und so ging es uns auch. Vor acht Jahren wohnten wir wieder in Berlin Mitte und waren an einem Punkt unseres Lebens, an dem sich Überdruss und Unzufriedenheit breitmachten, die schwer zu fassen waren. Berliner Winterdepression? Künstlermelancholie? Midlife-Crisis? Wir 4

hatten zweieinhalb aufregende und manchmal einsame Jahre in Thailand verbracht und waren wieder in die alte Heimat zurückgekehrt. Aber auch die fühlte sich fremd an. Bücherschreiben, Kinderkriegen, Trinkengehen, ein paar rauschhafte Nächte, gute Filme, anregende Gespräche. So zog das Leben vorbei, die meiste Zeit recht angenehm, ohne besonderen Schmerz, aber auch ohne besondere Tiefe. War das wirklich alles?

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Wir hatten den Mauerfall erlebt in Berlin, waren Pop, mittendrin in der neuen deutschen Literatur. Wir hatten in Bangkok gelebt vor dem Bürgerkrieg, aber waren wieder nach Hause zurückgekehrt auf der Suche nach einer Heimat im Leben und im Herzen – einem Weiter, Besser, Größer. Aber der kulturelle Reichtum der Kunst, Musik und Literatur bot keine Antworten mehr. Berlin war großartig und doch fad. Wir waren durstig und hungrig, aber wir wurden nicht satt. Wir haderten mit dem Deutschsein, dem Gesetzten und Überskeptischen, dem Saturierten. Wir sehnten uns nach sozialen Utopien, die wirklich umgesetzt wurden, und weniger nach Konsum und sozialem Aufstieg. Uns verlangte nach Gemeinschaft und nicht Vereinzelung, nach Exzentrik und weniger Ordentlichkeit. Da es nicht weiter in die Tiefe ging, suchten wir die Lösung in der Breite. Wir wollten mehr Sonne, herzlichere Menschen, kulturelle Vielfalt und ein anregendes Leben. Wir dachten ans Mittelmeer, Vancouver, Kalifornien. Zu unserer großen Überraschung landeten wir in Südafrika. In einer warmen Januarnacht saßen wir auf einer Bank im Garten unter der großen Bougainvillea, der Mond ging auf, groß und voll, und stand für einen Moment auf dem Bergrücken, als wollte er hinunterrollen und im Meer versinken. Ein Frieden, zum Anfassen groß, kam über uns und wir wussten, hier wollten wir leben und nirgendwo anders. Wir gingen Langusten angeln, barfuß einkaufen, im wilden Atlantik surfen, bestiegen den Tafelberg und lernten überall Menschen

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kennen, die die natürliche Großzügigkeit ihres Landes widerspiegelten. Auch ihre Lebensgeschichten waren ein paar Nummern größer als unsere. Es war aufregend und wir waren glücklich. Wir waren nicht reich, nicht krankenversichert, unsere Kinder verstanden kein Englisch und wir alle kein Xhosa oder Afrikaans. Es war ein Abenteuer und wir fühlten uns frei. Und auf seltsame Weise auch zu Hause.

„Es war ein Abenteuer und wir fühlten uns frei. Und auf seltsame Weise auch zu Hause.“ Wir fanden Freunde in fremden Kulturen und Sprachen und wir fanden eine Antwort auf Fragen, die uns immer wieder das Glück geraubt hatten. Die Stimmung im Land war elektrisierend. Hier wurde radikal geschenkt und geholfen und gleichzeitig aus Eifersucht oder Neid gemordet. Hier prallten Welten aufeinander und das belebte unsere Gespräche und Gedanken. Hier wurde man überall mit einem Lachen begrüßt, vor allem wenn man selbst lächelte. Hier wurden wahre und gleichzeitig abenteuerliche Geschichten erzählt und jeder Mensch war ein Pionier in dieser jungen Nation. Land und Leute waren im Umbruch. Arm und Reich drifteten auseinander, der Sozialismus des ANC war genauso korrupt wie der Kolonialismus der Apartheid. Das Ubuntu der Xhosa wurde wiederentdeckt, die friedliche Gemeinschaft, die mehr zählt als der persönliche Gewinn. Standup-Comedy durchbrach endlich alle Vorurteile und Rassenschranken, und ein sehr praktischer Glaube war dabei, ein Land 5


Foto: privat

Foto: privat

In der Wildnis an der Hermanus-Lagune

zu vereinen. Ein Glaube, der Nelson Mandela und Desmond Tutu die Stärke gegeben hatte, ein in sich verfeindetes Land zu befrieden. Dieser Glaube war radikaler und aufregender als Punk, Pop und Piratenpartei. Wir sahen Todkranke auferstehen, Drogensüchtige in Zungen beten und Vergewaltigungsopfer ihren Tätern vergeben. Wir sahen ein Licht, das heller und durchdringender war als alles, was wir bisher gesehen hatten. Und es war nicht nur die afrikanische Helligkeit. Es war das Licht, das aus den Menschen schien, denen wir begegneten. Ein Feuer, von dem man uns sagte, dass wir es eines Tages zurück in unsere alte Heimat tragen werden.

Sturmtaufe Meine Mutter fand das mit meiner Taufe nicht so komisch. „Gratuliere“, textete sie etwas kühl. Sie wusste nichts damit anzufangen. 6

Das „Sharehouse”, das Elke Naters und Sven Lager in Hermanus eröffnet haben

„Was! Du bist getauft?! Wie? Warum!? Bist du jetzt Christ, echt krass, Alter?!“ Meine jüngeren Schwestern, die immer zu mir aufgesehen hatten, machten sich wenigstens lustig, aber sie klangen auch sehr besorgt. „Wenn ich auf dem Wasser laufen kann, sage ich euch Bescheid“, witzelte ich zurück. „Gehst du jetzt in die Kirche? Glaubst du wirklich an die Bibel? Müssen die Kinder jetzt auch glauben?“ Sie hatten Fragen, die ich so schnell nicht beantworten konnte, weil ich ihnen vorher nicht viel erzählt hatte. Aber wie erzählt man davon, dass man, hm ja … Gott kennengelernt hat? […] Zu glauben war erst mal peinlich. […] An Jesus zu glauben war noch peinlicher, weil ich es freiwillig tat. Mit mehr Mut hätte es was von Punkrock gehabt, meine Familie und Freunde so vor den Kopf zu stoßen. Ohne den Mut war es erst mal nur ein innerer Kampf. Ich war im Konflikt mit meiner linken, aufgeklärten Erziehung, die Religion ablehnte. Ich hätte am liebsten wie der

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Schriftsteller Don Miller eine Beichthütte aufgestellt, in der er sich bei jedem entschuldigte, was Christen so über die Jahrhunderte angestellt hatten. Aber wie konnte ich mich für etwas entschuldigen, das ich selbst noch nicht so ganz glaubte? War ich so schlimm gewesen, dass Gott seinen eigenen Sohn für mich opfern musste? Damals gab’s mich doch noch gar nicht. Es klang einfach zu verrückt. Bis zu meiner Taufe hatte ich es nicht geschafft, meiner Familie zu erzählen, wie ich über Surferfreunde zu unserer kleinen Kirche in Südafrika gekommen war. Ich lebte in zwei komfortablen Parallelwelten. In der einen war Jesus und eine ganz neue Sicht aufs Leben, in der anderen gab es bürgerliches Rebellieren light und den nächsten möglichen Bestseller.

Ich hatte den Verdacht, dass Gott Elke von Anfang an lieber mochte. Er sprach mit ihr und ich hörte nichts. Sie betete und ich las die sperrige Bibel auf der Suche nach Erkenntnis. Sogar unsere Nachbarin, die Yogalehrerin, hatte prophetische Träume, bunt und symbolisch wie Bilder von Frida Kahlo. Warum konnte ich das nicht haben? Der schöne Irrsinn kam später, diese spürbare Gegenwart Gottes in mir, wuchs langsam erst über die Jahre … Gekürzter Auszug aus dem Buch „Es muss im Leben mehr als Alles geben“ von Elke Naters und Sven Lager

„Auf meiner Suche war ich auf eine Gottader gestoßen.“ Als wir anfingen, in die Kirche zu gehen, folgte ich in meiner Skepsis erst einmal meiner Frau. Sie war das Versuchskaninchen. Wenn sie zu weit abdrehen würde, könnte ich sie da noch rausziehen. […] Sie aber wurde glücklicher und friedlicher, eine Veränderung, die mir über all die Jahre als Mann an ihrer Seite nicht gelungen war. Ich ging öfter in die Kirche und während alle zu Gitarrenmusik und eingängigen Liedern ihre Hände hoben, kämpfte ich manchmal gegen Tränen. Auf meiner Suche nach Schönheit, Klarheit und Sinn war ich auf eine Gottader gestoßen. Wie tief sie ging und was sie versprach, war mir noch unklar. […]

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Elke Naters / Sven Lager

Es muss im Leben mehr als alles geben Nr. 814202, € 17,99 Gebunden ∙ Schutzumschlag 248 Seiten inkl. 8 Seiten Bildteil ISBN 978-3-942208-02-4

A Auch als eBook erhältlich 7


Als der „Fall Brüderle“ in ganz Deutschland zu einer Sexismus­ Debatte führte, ergriff die Journalistin Birgit Kelle das Wort. Ihr provokanter Artikel „Dann mach doch die Bluse zu“ im Magazin The European löste eine Welle von Zustimmung aber auch eine öffentliche Kontroverse aus. Über 170.000-mal wurde der Artikel inzwischen in sozialen Netzwerken geteilt und von Werben & Verkaufen zum „Social Media-Phänomen des Jahres“ gekürt. Dabei kratzte die Sexismus-Debatte Kelles Meinung nach nur an der Oberfläche des eigentlichen Problems: Männer und Frauen reden immer noch aneinander vorbei. Und nicht einmal die Frauen sind sich einig. Der Alt­ Feminismus à la Schwarzer brachte zwar Rechtsgleichheit, hat aber einer modernen Frauengeneration nichts mehr zu sagen. Mehr noch: Er versucht, birgit kelle

sie zu bevormunden. Und der Versuch,

Birgit Kelle, Jahrgang 1975, ist

schiede zwischen Männern und Frauen

Kolumnistin beim Meinungs- und Debatten-

aufzuheben, hat mehr Verwirrung als

portal The European und Publizistin. Sie ist

Erfolge gebracht. Grund genug für Birgit

mit Gender Mainstreaming die Unter­

Vorsitzende des Vereins Frau 2000plus e.V.,

Kelle, darüber ein Buch zu schreiben,

Vorstandsmitglied des EU Dachverbandes

um gegen diesen Gleichheitswahn

New Women For Europe und war 2012 als

aufzustehen.

Foto: Kerstin Pukall

Sachverständige in der Betreuungsgelddebatte vor den Familienausschuss des Bundestages geladen. Birgit Kelle ist verheiratet und Mutter von vier Kindern. 8

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Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn Publizistin Birgit Kelle redet Tacheles

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ch bin es leid, mich zu entschuldigen. Denn sich zumindest ein bisschen schlecht zu fühlen, ist Mindestmaß für eine Hausfrau und Mutter in Deutschland. Sich schlecht zu fühlen, weil man kein Problem mit Männern im Allgemeinen und dem Ehemann im Speziellen hat, der die Familie ernährt. Sich schlecht zu fühlen, weil man „nur“ Hausfrau und Mutter ist, statt sich in die höheren Weihen einer Karriere zu begeben, und das, obwohl man doch bestens dafür ausgebildet wäre. Sich schlecht zu fühlen, weil man darauf beharrt, die Kinder selbst großzuziehen, anstatt sie in einer staatlichen Betreuungsstelle abzugeben. Sich schlecht zu fühlen, weil man durch sein Handeln das große Frauenkollektiv mit einer altmodischen Daseinsform als Ehefrau und Mutter behindert. […] Vor der Geburt meiner Kinder hatte ich mich noch nie mit Fragen des Feminismus oder gar mit Frauenrollen auseinandergesetzt, gehörte ich doch zu der glücklichen Generation junger Frauen, die sehr selbstverständlich mit dem Gedanken groß wurde, dass wir alles können, was wir wollen. Was ich nicht wusste: Muttersein stand nicht auf dieser Liste. Erst von anderen Frauen habe ich erfahren müssen, dass ich mit meinem Lebensentwurf eine gescheiterte Existenz darstelle. Aus feministischer Sicht bin ich eine wirklich traurige Gestalt, die über ihren Kindern gluckt, ihnen selbst gekochtes Essen aufzwingt, und das auch noch zu Hause!

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Ich bin es leid, das immer wieder zu erklären, zu entschuldigen, zu rechtfertigen. Es ist mein gutes Recht, mein Leben so zu leben, wie es mich glücklich macht. Ich habe nur dieses eine. War der Feminismus nicht einst dafür eingetreten, dass ich genau das machen darf? Leben, wie ich es will? Was ist passiert auf dem Weg der gleichen Rechte für alle? Denn, voilà, liebe FrauenrechtlerInnen, hier bin ich, auch wenn ihr es nicht wahrhaben wollt und ich in euren Augen

„Aus feministischer Sicht bin ich eine wirklich traurige Gestalt, die über ihren Kindern gluckt, ihnen selbst gekochtes Essen aufzwingt, und das auch noch zu Hause!“ alles falsch mache. Und das Beste ist: Es gibt Hunderttausende Frauen wie mich in diesem Land. Frauen, die gern Frauen sind, es gern zeigen und das auch nicht ständig diskutieren müssen. Mütter, die gern Mütter sind und wegen der Mutterschaft auch gern mal lange aus dem Beruf aussteigen. Sie alle haben in Deutschland keine echte Lobby. Der gängige Feminismus à la Alice Schwarzer, Bascha Mika, Elisabeth Badinter bis hin zu Simone de Beauvoir hat gerade die Mütter auf der Strecke gelassen. Eine Frau, die sich als Mutter begreift oder, Gott behüte, als Hausfrau, kann abdanken. Die 9


einen werfen ihr vor, sie sei nicht emanzipiert, die anderen, sie sei faul, die Dritten, sie würde sich aus ihrer Eigenverantwortung als Frau stehlen und von einem Mann aushalten lassen. Nicht zuletzt bleibt sogar der Vorwurf, sie würde durch ihr rückständiges Verhalten die Emanzipation ihrer Geschlechtsgenossinnen verhindern. Ein „Backlash“ droht: zurück ins Mittelalter oder zumindest bis an den Herd. Einfach nur, weil die jungen, undankbaren Dinger bei den Errungenschaften, die man für sie erkämpft hat, nicht mitziehen! Mehr noch: sie mit Füßen treten! In den klassischen Medien finden Mütter als überforderte Wesen statt, deren Lebensstil überwunden werden muss, hin zu einem befreiten Leben als Frau. Das Kind ist dabei logischerweise ein Klotz am Bein, wird aber dennoch händeringend gesellschaftlich gebraucht. Ein Dilemma. Aber als Lösung für das Problem bauen wir ja jetzt Krippen. Sowohl in den Medien als auch in der Politik dominieren Frauen, die oftmals kinderlos sind oder, wenn sie Kinder haben, diese der Karriere wegen früh in fremde Hände geben. Dieses Frauenbild wird als modern und fortschrittlich betrachtet. Die Generation von der Leyen gibt nannyhaft den Ton an und beschwört damit ein Frauenkollektiv, das gar nicht existiert. Dennoch hat sich die Frauen- und Familienpolitik in Deutschland in den letzten Jahrzehnten allein darauf fokussiert, die Frau nach der Geburt möglichst schnell wieder in den Beruf einzugliedern. Man fragt nicht, was Frauen und Mütter wollen, man sagt ihnen, was sie bitte schön zu wollen haben. Frauenförderung, Quotenforderungen, Gleichstellungsbeauftragte – 10

alle arbeiten daran, die traditionelle Familie aufzulösen, das Muttersein auf ein Minimum an Zeitaufwand zu reduzieren und die Lebensläufe von Frauen denen ihrer Männer anzugleichen. Frauen in die Produktion, Kinder in die Krippe.

„Man fragt nicht, was Frauen und Mütter wollen, man sagt ihnen, was sie bitte schön zu wollen haben.“ Ist es wirklich das, wo uns der Feminismus hinbringen wollte? Ich finde keine überzeugende Antwort darauf, was denn Feminismus für „die Frau“ sein soll, wenn mein eigener Lebensentwurf und der von Hunderttausenden anderer Frauen schon von vornherein ausgeklammert wird. Es wird Zeit, zu Beginn des 21. Jahrhunderts noch einmal ganz neu und vor allem anders darüber zu debattieren. Nachdem wir ein Jahrhundert lang den Männern nachgeeifert und sie an manchen Stellen sogar überholt haben, ist die Zeit reif, über die Weiblichkeit als eigenständigen Weg nachzudenken. […]

Ich bin kein Brutkasten Ich weiß noch genau, wann ich mein Kind das erste Mal im Bauch gespürt habe. Es war wie das leichte Schlagen eines Schmetterlingsflügels. Nicht mehr. Leicht und kaum bemerkbar. Mir wurde heiß und kalt und ich wusste: Das ist Leben in mir. Mutter sein. Ich kann nicht in Worte fassen, welche Glücksgefühle das auslösen kann. Mütter

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wissen, was ich meine. Animalisch, instinktiv. Kinder zu bekommen, ist nicht rational. Es ist eine Leidenschaft, eine Sehnsucht, ein Trieb, den wir oft kaum beschreiben können. Wir wollen Kinder. Sie sind Erfüllung, das Sichtbarwerden der Liebe zwischen zwei Menschen, der Fortschritt der Generationen. […] Mutter oder auch Vater zu werden, verändert uns Menschen. Unsere Wünsche, unsere Ansichten, unsere Vorstellungen von der Zukunft. […] „Mama“, fast immer ist es das erste Wort, das ein Mensch deutlich aussprechen kann. Es tut mir wirklich leid, liebe Väter! Mama, das ist Klischee, das ist Zuhause, das ist Apfelkuchen, das sind Pflaster auf aufgeschlagene Knie und gebrochene Herzen. Mama. Geliebt, verehrt, schwierig, nervenaufreibend – aber letztendlich immer Mama. […] Angeheizt durch den demografischen Wandel und die stagnierenden Geburtenraten in Deutschland ist die Frage nach Kindern und dem damit verbundenen Dasein der Frauen als Mütter zum Politikum geworden. Mein Bauch gehört schon lange nicht mehr mir. Die Frage, ob ich als Frau meinen Körper zur Verfügung stelle, um Nachwuchs auf die Welt zu bringen, ist keine private Angelegenheit mehr. Inzwischen will auch der Staat meinen Bauch. Er braucht ihn, denn er ist potenzielle Brutstätte. […]

Illustration: Shutterstock

Damit unsere Mutterschaft die Emanzipation und die Wirtschaftskreisläufe nicht unnötig stört, wird nun händeringend versucht, den mütterlichen Arbeitsaufwand für die Kinder und deren Erziehung herunterzufahren und die Mutter von ihren mütterlichen Gefühlen zu trennen. Angeblich ist dies der

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einzige Weg, um das Dilemma weiblicher Existenz in den Griff zu bekommen. Fast alle politischen Parteien haben sich darauf verständigt, Mutterschaft auf ein Minimum zu reduzieren, damit die Frauen möglichst schnell wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Damit machen sie Mütter zu nichts weiter als zu reinen Gebärmaschinen, zu Brutkästen, die nur noch benötigt werden, um das zu realisieren, was wissenschaftlich nicht anders lösbar und auch nicht auszulagern ist. Da wird die Schwangerschaft zum notwendigen Übel, zur medizinisch erforderlichen Übergangsstation, die den lückenlosen Erwerbslebenslauf leider immer wieder stört. […]

Foto: Shutterstock

Es ist keine wirkliche Frauenpolitik und auch keine Errungenschaft der Emanzipation, dass ich mein Kind nun so schnell wie möglich abgeben soll. Es ist nichts als Kapitalismus pur. Muttersein als Hindernis für den Arbeitsmarkt. Bloß keine Pause, bloß kein Nachdenken, man könnte ja auf die Idee kommen, dass das Leben noch mehr

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zu bieten hat. Die Frauen werden gebraucht in Wirtschaft und Produktion. Punkt. Um nichts anderes geht es hier, und dafür ist jedes Mittel recht.

„Es ist keine wirkliche Frauenpolitik und auch keine Errungenschaft der Emanzipation, dass ich mein Kind nun so schnell wie möglich abgeben soll.“ Nicht umsonst geistert der Begriff des „vergeudeten Potenzials“ hinsichtlich gut ausgebildeter Mütter zu Hause durch die politische Landschaft. Aus der Perspektive der Wirtschaft, die akut Fachkräfte und möglichst billige Arbeitskräfte sucht, ein absolut berechtigter Einwand. Hat aber nichts mit Familie zu tun, nichts mit Frauenpolitik und auch nichts mit Kindeswohl. Denn wir können zwar politisch beschließen, dass Kinder ab dem ersten Jahr reif für die Krippe sind, es ist aber so, als glaubten wir, man könne an Blumen ziehen, damit sie schneller wachsen. Ich bin kein Brutkasten, ich bin Mutter, ich werde es immer sein, bis zu meinem letzten Atemzug. Weil ich nicht Kinder bekommen habe für Deutschland, nicht für die Rente und auch nicht für den demografischen Wandel. Sondern, weil ich gern Mutter bin. Weil es mir Freude bereitet, diese Kinder ins Leben zu begleiten. […] Ich war nicht nur beim ersten Atemzug, sondern auch beim ersten Schritt dabei. Wirklich durch keinen Job der Welt ist der

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triumphierende Blick eines Kindes zu bezahlen, das das erste Mal aufrecht gestanden hat. Und nach einem Jahr geht es erst richtig los. Ich will das nicht später im Jahresrückblick der Kindergartenmappe nachschlagen, sondern selbst erleben. Viele andere Mütter wollen das auch. Wer macht Politik für sie?

Buchtipp

In Deutschland wird heftig diskutiert: über Frauenquote, Krippenplätze, Sexismus, über die Gleichstellung von Mann und Frau. Der eigentliche Skandal ist aber, dass diejenigen, die zu Hause bleiben und unsere Kinder erziehen, die Dummen

Niemand, denn es ist nicht gewollt. Man hat für uns Mütter höhere Weihen vorgesehen, als einem Kind das Schnürsenkelbinden beizubringen, und deswegen ist hier kein Platz für Sentimentalitäten wie Muttergefühle, Mutterliebe oder Muttermilch.

sind. Warum eigentlich? Dieses Buch ist eine Ermutigung für alle Frauen, die es gerne sind, es zeigen und das auch nicht ständig rechtfertigen müssen. Für Mütter, die gerne Mütter sind und die berufliche Laufbahn hinten anstellen. Sie alle haben in Deutschland

Am besten, wir streichen auch das Wort „Mutter“, es ist ernsthaft biologisch vorbelastet. Und nur ein Teil dieser gefürchteten Backlash-Strategie, die uns Müttern einreden will, wir hätten tatsächlich besondere oder gar andere Gefühle unseren Kindern gegenüber als etwa der Vater, die Großfamilie, die Gesellschaft und dies ominöse Dorf, das man laut afrikanischem Sprichwort neuerdings braucht, um ein Kind großzuziehen. Und wenn wir das selbst nicht begreifen, wird man uns schon noch dazu kriegen. Ich erinnere nur ungern wieder daran – obwohl, es macht eigentlich Spaß, denn es fügt sich so sensationell als Bild zusammen, wenn man Simone de Beauvoir noch einmal zitiert: „Wir dürfen sie nicht lassen, es würden sich zu viele dafür entscheiden …“ […]

keine echte Lobby. Es ist höchste Zeit, gegen den Gleichheitswahn aufzustehen.

Birgit Kelle

Gekürzter Auszug aus dem Buch „Dann mach doch die Bluse zu“ von Birgit Kelle

Dann mach doch die Bluse zu Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn Nr. 814209, € 17,99 Gebunden ∙ Schutzumschlag ∙ 224 Seiten ISBN 978-3-942208-09-3

A Auch als eBook erhältlich adeo magazin • 2 | 2013

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Samuel Koch und Samuel Harfst Ihre gemeinsame Konzertlesung Samuel Koch berührt mit seiner Geschichte – Singer/Songwriter Samuel Harfst mit seiner Musik. Gemeinsam waren die beiden im September 2013 auf einer fast restlos ausverkauften Konzertlesungs-Tour. Koch las aus seiner Biografie „Zwei Leben“. Harfst präsentierte Lieder aus seinem neuesten Album „Schritt Zurück“. Und die beiden haben erzählt, was sie miteinander verbindet.

Seit dem Tag, an dem Samuel Harfst auf dem Dach der Reha-Klinik für den 2010 bei „Wetten, dass ...?!“ verunglückten Samuel Koch ein Konzert gegeben hat, verbindet die beiden eine enge Freundschaft.

Sie sagen: „Beim gegenseitigen Kennenlernen und Austauschen von Erfahrungen und erlebten Geschichten haben wir festgestellt, dass Samuel Samuel den Horizont erweitert und Samuel Samuel motiviert.“

„Danke, dass ihr deutlich gemacht habt, wie unglaublich zerbrechlich, aber wertvoll das Leben ist. Wir haben nichts in der Hand, können aber alles erhoffen“ Konzer tlesungs-Besucher

„Eine begnadete Band, zwei Sessel und eine Lampe. Mehr brauchte es nicht. Die Konzertlesung von Samuel Harfst und Samuel Koch war ein Erlebnis.“ Rhein-Zeitung

„Es war beeindruckend, die Atmosphäre einnehmend, berührend euch zu beobachten und zu hören!“ Konzer tlesungsBesucher

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NEU

adeo mini-magazin Der besondere Newsletter Neben dem großen adeo-magazin, das zweimal im Jahr erscheint, gibt es ab sofort ein digitales minimagazin, das sechs- bis achtmal im Jahr erscheint. Aus dem Inhalt: • Interessante Interviews mit A­ utoren und Künstlern

Links im Bild: Samuel Harfst In der Mitte: Samuel Koch

• Die Geschichten hinter unseren Büchern • Informationen zu Ausstellungen und Lesungen • Exklusive Angebote, wie zum

Fotos: Markenfilm GmbH & Co. KG / Maximilian Kempe

Beispiel von Autoren und Künstlern

Die Konzertlesung als Live-Mitschnitt erleben

hand­signierte Bücher, limitierte Kunstdrucke und andere, besondere Geschenke • Gute Impulse, Buchbesprechungen und Leseproben • Neuigkeiten aus dem Verlag Sie können sich ganz einfach auf den E-Mail-Verteiler setzen lassen: www.adeo-verlag.de/mini-magazin Oder schreiben Sie eine E-Mail an:

* *unverbindliche unverbindlichePreisempfehlung Preisempfehlung

mini-magazin@adeo-verlag.de

Samuel Harfst & Samuel Koch

Konzertlesung Nr. 835000, € 19,99* DVD ∙ Laufzeit ca. 130 Minuten ISBN 978-3-863340-00-1

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Fotos: alle © Nadja Wollinsky / Stadtarchiv Ulm

CREDO Das Glaubensbekenntnis An den Pfeilern entlang zieht es meinen Blick nach oben, hin zu den gewaltigen Gewölben des Ulmer Münsters. Wir sind in der größten evangelisch Kirche Deutschlands versammelt. Was für ein Raum. Heute Abend haben sich hier sechshundert Menschen zur Eröffnung der Ausstellung „Credo“ und zur Präsentation des gleichnamigen Buches durch Bundestagspräsident Norbert Lammert versammelt. Immer wieder hat sich Andreas Felger mit dem Glaubensbekenntnis beschäftigt, es in Farben und Formen für sich durchdrungen und in Szene gesetzt. Im Jahr 2012 sind 19 großformatige Ölbilder zu den einzelnen 16

Versen entstanden, die heute Abend erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. An einer 40 Meter langen Stellwand werden die Bilder im Seitenschiff des Münsters gezeigt. Weitere Ölbilder aus der gleichen Schaffensperiode des Künstlers sind auf der Rückseite der Wand zusammengestellt. Auf einem stehen drei Worte: ICH GLAUBE ICH. Mehrmals lese ich die Wortfolge: Ich glaube. Glaube ich? Gewissheit und Zweifel. Beides gehört für den Künstler zusammen. Das eint ihn mit Professor Lammert. Für den Credo-Bildband hat dieser als Herausgeber Texte und Betrachtungen zum Kern des christlichen Glaubens ausgewählt, geschrieben von Theologen, Mystikern,

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Norbert Lammert und Andreas Felger beim Signieren ihres Buches

Dichtern und Denkern aus zwölf Jahrhunderten. Seine Eröffnungsrede endet mit der Abwandlung eines Zitats des Schriftstellers G. K. Chesterton: „In den Bildern von Andreas Felger werden Sie wenig Lösungen von Menschen finden, aber eine Ahnung von den Rätseln Gottes.“ Die Ausstellung an diesem Ort ist etwas ganz Besonderes, darauf hat er gleich zu Beginn seiner Rede hingewiesen: „Der Credo-Zyklus, der hier an einer schwerlich überbietbaren Stelle, in einem der eindruckvollsten Kirchenbauten Deutschlands gezeigt wird, ist ein grandioses Beispiel zeitgenössischer Malerei.“

Bundestagspräsident Norbert Lammert

Norbert Lammert (Hrsg.) / Andreas Felger

Credo Texte und Bilder zum Glaubensbekenntnis

Nr. 814281, € 24,99 Gebunden • Schutzumschlag 160 Seiten • Format 22 x 30 cm

Stefan Wiesner

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ISBN: 978-3-942208-81-9

Foto: Armin Buhl

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NEU Andreas Felger

Farbboten Nr. 5572920, € 16,—* Zehn Doppelkarten im Format 12 x 17 cm Mit weißen Umschlägen in einem hochwertigen Stülpdeckelkarton

Das Spiel der Farben In diesen beiden Kartensets haben wir einige der schönsten Motive von Andreas Felger für Sie zusammengestellt. Sorgfältig haben wir darauf geachtet, dass der Druck die ganze Farbbrillanz der Aquarelle wiedergibt.

Verpackt sind die Karten in einer hochwertigen Schachtel aus dunkelblauem, strukturiertem Karton. Die Sets enthalten je zwei Karten der insgesamt fünf verschiedenen Motive.

Andreas Felger

Blumen Nr. 5572917, € 16,—* Zehn Doppelkarten im Format 12 x 17 cm * unverbindliche Preisempfehlung

Mit weißen Umschlägen in einem hochwertigen Stülpdeckelkarton

Diese und weitere Kunst-Doppelkarten mit Motiven von Andreas Felger erhalten Sie im Buchhandel oder unter www.adeo-verlag.de

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Andreas Felger

Kunstkalender 2014 Wandkalender mit Spiralbindung,

Nr. 814284, € 35,–* Übersichtsblatt 14 Blatt, farbig, 49,5 x 68,5 cm ISBN 978-3-942208-84-0

Leidenschaft Farbe

Edition Andreas Felger

Kalender mit Motiven von Andreas Felger

Andreas Felger

Farben des Südens 2014

Andreas Felger · Provence · 2006 · Aquarell auf Papier · 38 x 56 cm · © Andreas Felger Kulturstiftung · www.af-kulturstiftung.de · adeo Verlag · in der Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

Andreas Felger · Saignon Provence · 2004 · Aquarell auf Papier · 37,5 x 55 cm · © Andreas Felger Kulturstiftung · www.af-kulturstiftung.de · adeo Verlag · in der Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

Wandkalender mit Spiralbindung,

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Nr. 814285, € 24,99* Übersichtsblatt 14 Blatt, farbig, 43 x 46 cm ISBN 978-3-942208-85-7

Andreas Felger · Provence · 2005 · Aquarell auf Papier · 37,5 x 55 cm · © Andreas Felger Kulturstiftung · www.af-kulturstiftung.de · adeo Verlag · in der Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

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Andreas Felger · El Pinar · 2002 · Aquarell auf Papier · 37 x 55 cm · © Andreas Felger Kulturstiftung · www.af-kulturstiftung.de · adeo Verlag · in der Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

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Foto: Ralf Baumgarten

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adeo magazin • 2 | 2013 Andreas Felger · Sonnenblume · 1998 · Holzdruck auf Papier · 50 x 40 cm · © Andreas Felger Kulturstiftung · www.af-kulturstiftung.de · adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

Andreas Felger · Sonnenschein · 1992 · Holzdruck auf Papier · 66,5 x 51,5 cm · © Andreas Felger Kulturstiftung · www.af-kulturstiftung.de · adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

* unverbindliche Preisempfehlung

Andreas Felger · Fleurs · 1974 · Holzdruck auf Papier · 67 x 52 cm · © Andreas Felger Kulturstiftung · www.af-kulturstiftung.de · adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

Andreas Felger · Mohnfeld · 1991 · Holzdruck auf Papier · 100 x 70 cm · © Andreas Felger Kulturstiftung · www.af-kulturstiftung.de · adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

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Andreas Felger · Kirschzweig · 1992 · Holzdruck auf Papier · 67 x 52 cm · © Andreas Felger Kulturstiftung · www.af-kulturstiftung.de · adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

Andreas Felger · Blumenauge · 1977 · Holzdruck auf Papier · 54 x 39 cm · © Andreas Felger Kulturstiftung · www.af-kulturstiftung.de · adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

Andreas Felger · Sommerblumen · 1978 · Holzdruck auf Papier · 58 x 52 cm · © Andreas Felger Kulturstiftung · www.af-kulturstiftung.de · adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

Andreas Felger · Afrikanische Mondblume · 1978 · Holzdruck auf Papier · 98 x 70 cm · © Andreas Felger Kulturstiftung · www.af-kulturstiftung.de · adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

Andreas Felger · Mohnwiese · 1977 · Holzdruck auf Papier · 60 x 42 cm · © Andreas Felger Kulturstiftung · www.af-kulturstiftung.de · adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

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Andreas Felger

Holzschnitte 2014

Spiralbindung,

Wandkalender mit

Nr. 814287, € 24,99*

Übersichtsblatt,

14 Blatt, farbig, ca. 36 x 46 cm ISBN 978-3-942208-87-1

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andreas felger

Jahrgang 1935, Studium an der Akademie der Bildenden Künste,

München. In seinem weit gespannten künstlerischen Werk begegnen

sich Mensch, Natur, Musik, Religion und Geschichte. Zahlreiche Aus-

stellungen im In- und Ausland.

www.af-kulturstiftung.de

„In Felgers Werk der letzten Jahre findet zusammen, was seine Kunst seit fünf Jahrzehnten

Natur, der lebendige und gelebte Mythos sowie das grenzenlose Vertrauen in eine höhere

prägt: die Kraft der Farbe und die Klarheit des Lichts, das tiefe Mitgefühl für Mensch und

Instanz, in der das Schicksal des Menschen und der Welt aufgehoben ist.“

Prof. Dr. Roland Doschka

Alle Kalender-Innenseiten finden Sie zur Ansicht unter www.adeo-verlag.de

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Edition Andreas Felger

Weite des Himmels Seit mehr als 40 Jahren gestaltet der Künstler Andreas Felger die Jahreslosung. Immer wieder stellt er sich neu der Herausforderung, den biblischen Texten eine malerische Entsprechung zu geben.

Seine Bilder laden zur Entdeckungsreise ein. Über der komplexen Vielschichtigkeit des Lebens liegt die Weite des Himmels. Mit einer Betrachtung von Präses Nikolaus Schneider.

Jahreslosung 2014 ∙ Motiv von Andreas Felger Kunstdruck 62 x 93 cm

Faltkarte mit Bildbetrachtung

Faltkarte mit Bildbetrachtung

Nr. 5570018, € 15,—*

von Präses Nikolaus Schneider

von Präses Nikolaus Schneider

Nr. 5570418 € 12,—*

Nr. 5570918, € 6,50*

10 Faltkarten im Format 10,5 x 21 cm

5 Faltkarten im Format 10,5 x 21 cm

Mit weißen Umschlägen

Mit weißen Umschlägen

Kunstdruck A3

CD-ROM mit Bildbetrachtung

Lesezeichen

Nr. 5570218, € 5,—*

Nr. 5570817, € 13,—*

Nr. 5570618, € 3,—*

Mit dem Bildmotiv

10er-Serie, 5,2 x 15,5 cm

Kunstdruck A4

und einer Betrachtung von

Nr. 5570318, € 2,50*

Präses Nikolaus Schneider

* unverbindliche Preisempfehlung

Kunstdruck 40 x 60 cm Nr. 5570118, € 8,—*

Postkarte Nr. 5570518, € 5,—* 10 Postkarten, 10,5 x 14,8 cm

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Andreas Felger · Jahreslosung 2013 · Aquarell · Nr. 5570309 © Andreas Felger Kulturstiftung · www-af-kulturstiftung.de adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de


Rückzugsorte Ein besuch bei Freddy Derwahl Die rotbraune Katze streicht um uns herum, balanciert elegant auf dem Fensterbrett und verschwindet mit einem großen Sprung unter dem Tisch. Wir sitzen vor Freddy Derwahls Haus im belgischen Eupen. Der Blick schweift über den großen Garten, der sich über den gesamten Hang erstreckt. Überall gibt es hier etwas zu entdecken: wild wachsende Blumen, eine halb zerfallene Skulptur aus Keramik, ein Stall, in dem eine Entenfamilie wohnt … Ein Ort wie aus einer anderen Zeit. Ein Rückzugsort. Unser Gespräch kreist um Freddy Derwahls neues Buch „Gottsucher". Während ich der Katze nachschaue, die im hohen Gras verschwindet, beginnt er zu erzählen ...


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löster und das Leben der Mönche haben mich immer wieder in besonderer Weise angezogen. In Tibhirine, einem Kloster am Fuße des Atlasgebirges in Algerien war ich einst Novize, bereit in den Orden einzutreten. Aber als ich mich endlich durchgerungen hatte, war es zu spät. Ich bin nach Belgien zurückgekehrt, habe wenig später meine Frau kennengelernt und geheiratet. Seit drei Jahrzehnten sind wir glücklich miteinander, fünf Kinder sind uns geschenkt worden. Aber die Sehnsucht hat mich nie losgelassen. Im Grunde meines Herzens klingt diese Saite immer wieder an – eine Sehnsucht nach Gemeinschaft, dem Leben im Kloster, Einsamkeit und Stille. Für mein neues Buch bin ich mehr als ein Jahr durch Frankreich gefahren, der Wiege vieler Orden. Immer wieder gingen von dort wichtige Impulse und Erneuerungsbewegungen aus. Die Zister­zienser stammen aus Cîteaux, im Kloster Grande Chartreuse haben die Kartäuser ihre Wurzeln. Aus der Reform von La Trappe gingen die Trappisten hervor. In Solesmes nahm die „Liturgische Bewegung“ ihren Ausgang. Und Taizé zieht nach wie vor jedes Jahr Tausende junger Menschen an. Nach und nach bin ich mit den Mönchen und Nonnen ins Gespräch gekommen. Fünfmal am Tag bin ich mit ihnen ins Chorgebet gegangen, ansonsten war ich auch viel allein. Dann habe ich den Ort, die Architektur, die Natur und die Stille auf mich wirken lassen. Ich habe mir viel notiert und bin wirklich reich beschenkt zurückgekommen. Im Herbst die Kargheit einer Klosterzelle zu erleben, im Winter der Kälte zu trotzen und im Frühjahr auf der Fahrt in die Provence die alles durchdringenden Sonnenstrahlen

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zu spüren. In Sénanque singen die Steine, wenn das Licht durch die Fensterrosette dringt. Vor den Mauern blüht der Lavendel. In den Klöstern bin ich immer wieder faszinierenden Menschen begegnet: leidenschaftlichen Gottsuchern, Träumern, Menschen voller Liebe. Das klingt nach. Wir alle brauchen von Zeit zu Zeit einen Rückzugsort. Einen Ort, an dem wir in besonderer Weise mit Gott in Berührung kommen können, Räume der Stille. Es ist wichtig, dass wir wissen, wo wir hingehören. Und dass wir hinhören, was Gott für uns bereithält. Freddy Derwahl

Freddy Derwahl

Gottsucher Was Menschen im Kloster suchen und finden Gebunden ∙ Buchdecke mit Fensterstanze

Nr. 814203, € 19,99 192 Seiten inkl. 16 Seiten Bildteil ISBN 978-3-942208-03-1

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Foto: Markus Pletz

Hanna Schott

Monotasking statt Multitasking Hanna Schotts Abschied vom Allesaufeinmal-Wahn Multitasking – das testen wir alle. Täglich und reichlich. Unser ganzes Leben ist darauf angelegt, effektiv vorzugehen. Hanna Schott probiert es 80 Tage lang mit Monotasking. Entstanden ist ein vergnügliches Tagebuch voller Tiefgang, das der bekannte Illustrator Oliver Weiss meisterhaft in Szene gesetzt hat.

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ch habe seit etwa einem Jahr kein elektronisches Gerät mehr runtergefahren. Das soll ja auch besser für die Festplatte sein. Und Strom sparen. In den ersten Monaten habe ich abends zumindest am Laptop noch alle Programme geschlossen. Es gab mir das Gefühl, einen gewissen Abschluss zu schaffen, die Arbeit „schlafen zu legen“. Dann habe ich erst die Texte, an denen ich gerade

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arbeite, und schließlich auch die Internetseiten, auf denen ich zuletzt war, nicht mehr geschlossen. Ich mache da ja sowieso nach den paar Stunden Schlaf weiter. Meine Antennen in die Welt hinein bleiben seitdem ausgefahren. Ich bin immer offen, empfangsbereit, weniger schlafend als im Stand-by-Modus schlummernd.

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Vor einigen Monaten ist meine Tochter in die USA gezogen. Jetzt lohnt es sich, auch morgens ums sechs nach Mails zu schauen, und meistens finde ich da auch irgendeinen Gruß oder einen interessanten Link, auf der anderen Seite des Atlantiks losgeschickt, bevor sie dort zu Bett gegangen ist. Die „tote“ Zeit ist auf wenige Stunden geschrumpft. Jetzt sind alle immer mit allen verbunden. „Alles Liebe! Herzlich grüßt …“, schreibe ich von morgens bis in die Nacht unter meine Nachrichten. Zwei Telefone, ein Smartphone und ein Laptop spinnen Fäden, klingeln, vibrieren, imitieren Gitarrenklänge und das zarte Anstoßen eines Löffels an ein Glas. „Hallo, hier ist die Welt, ist alles okay? Ich mache gerade dies und denke über das nach.” So viele nette, interessante, wichtige, tolle Leute treffe ich virtuell jeden Tag. Im Multitasking war ich schon immer gut. Solange meine Halswirbelsäule es noch mitmachte, habe ich beim Bügeln telefoniert und beim Telefonieren die Spülmaschine ausgeräumt. Da ich keine ausgeprägte Rechts- oder Linkshänderin bin, sondern viele Dinge beidhändig erledigen kann, putze ich mit links, während ich telefonierend durch die Wohnung laufe und mir zwischendurch Notizen mache. Wenn der Gesprächspartner langsam formuliert oder langstielig erzählt, mache ich nebenbei Gymnastikübungen auf der Matte. Oder ich lese währenddessen meine Mails, manchmal schreibe ich auch welche, ganz leise tippend, versteht sich. Nur wenn ich mit

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einer blinden Freundin telefoniere, traue ich mich das nicht. Ich bilde mir ein, sie würde es sofort bemerken. Ich habe kein Aufmerksamkeits-Defizit. Wenn ich irgendetwas Vergleichbares habe, dann ist es ein Aufmerksamkeits-Überschuss. Meine Aufmerksamkeit vagabundiert, findet überall Interessantes, Attraktives, Unerhörtes, Dinge, denen sie unbedingt nachgehen möchte. Hast du das gelesen? Hast du das gesehen? Hättest du das gedacht? Wusstest du schon? – Nein, ist aber superinteressant. Müsste man mal vertiefen. Genau: vertiefen. Wie ging das noch mal? Bin ich früher irgendwie „eine Etage tiefer gekommen“ als heute? Kann sein. Ich erinnere mich an Situationen, in denen ich völlig die Zeit vergessen habe. So tief war ich in eine Sache versunken. In ein Buch, in ein Gespräch, ins Schreiben einer Geschichte. In den letzten Monaten hat sich eine gewisse Unzufriedenheit mit meinem „Ich-binimmer-und-überall-aufmerksam-underreichbar“-Lebensstil eingeschlichen. Wenn ich in den Spiegel schaue, wundere ich mich, dass ich nicht eine völlig zerzauste Frisur habe. Auf meinem übervollen Kopf müsste eigentlich ein wirrer Wuschel sprießen. Zeit für einen Selbstversuch. Mit dem Verlag habe ich abgesprochen, dass ich so viel Zeit habe, wie ich brauche. Kein Abgabetermin. 27


Ich habe kein Burn-out. Aber ich will auch gar nicht erst dahinkommen. Ich kann mir keine „Auszeit“ oder gar ein Sabbatjahr erlauben; als Selbstständige muss ich mir jeden Tag neu die Butter aufs Brot verdienen. Aber ich möchte dennoch „runterfahren“. Wenigstens stundenweise oder auch mal tageweise. Mich freuen, dass die Welt sich weiterdreht, während ich selbst gerade nichts dazu beitrage, das Rad in Schwung zu halten. Vielleicht sehe und erlebe ich ja weniger, wenn ich den „Modus“ ändere. Dann möchte ich das mal eine Weile aushalten. Vielleicht sehe und erlebe ich aber auch mehr? Es könnte ja sein, dass ich Dinge entdecke, die vor meiner Nase liegen, über die ich aber bisher – immer multibeschäftigt – einfach hinweggestiefelt bin. Was mir vorschwebt, ist kein Aussteigerprogramm im Stil von Melken lernen auf der Alm statt Multitasking im Großraumbüro. Geschichten vom kalten Entzug haben natürlich ihren besonderen Reiz. Leider bleibt am Ende meist unklar, wie es im normalen Leben weitergehen soll. Mein Ziel ist weitaus bescheidener, eigentlich nur ein schlichter Wunsch: Ich möchte lernen, eine Sache zu machen, ganz, konzentriert, mit all meiner Aufmerksamkeit, ohne Nebengedanken und ohne schlechtes Gewissen. Und dabei Dinge verpassen, ohne es zu bedauern. 28

Ob das geht? Und wie das funktionieren soll? Ich will dazu eine alte Methode ausprobieren, die in den letzten Jahrzehnten aus der Mode gekommen ist: die Übung. Ich weiß nicht, warum, aber das Wort Übung hat irgendwann einen negativen Klang bekommen. Ich möchte gerne wieder Positives damit verbinden: Was mir schwerfällt – zum Beispiel die Konzentration auf eine einzige Sache –, möchte ich durch häufige Wiederholung zu etwas machen, das mir tatsächlich gelingt. Vielleicht eines Tages sogar mühelos. Ich habe übrigens neulich den „Flugmodus“ meines Smartphones entdeckt: Das Gerät ist an, ich kann verschiedene Funktionen wie den Wecker benutzen, aber es nimmt keine Anrufe und Mails entgegen. Vielleicht sollte das ein Lebensgefühl werden, das ich mir ab jetzt immer mal wieder erlaube? „Wechsele jetzt in den Flugmodus …“.

Tag 23: Stille-Übung Ein Psychologie-Verlag hat mir mit der Bitte um Rezension eines der diversen Achtsamkeitsbücher geschickt, die sich gerade so gut verkaufen. Mit Übungs-CD. Das passt ja ausgezeichnet zu meinem Selbstversuch. Am Abend, als die meisten To-dos Ruhe geben, lege ich die CD ein und setze mich ganz aufrecht und ganz achtsam in meinen Ohrensessel.

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Ich lege die Hände entspannt auf die Oberschenkel. Ich lasse den Atem fließen. Ich lasse meine Gedanken kommen und gehen. Ich nehme sie wahr, sage kurz „Hallo!“, aber ich bewerte sie nicht. Es klopft. Warum klopft es? Ach, nicht an der Tür, sondern an der Wand. Erst leiser, dann mit kräftigen Schlägen.

mir Sorgen um den Körper meines Nachbarn. Ob ich mal rübergehe und bei ihm klopfe? „Öffnen Sie Ihre Augen.“ Von drüben kommt jetzt Musik. Er hat also überlebt. Gekürzter Auszug aus dem Buch „Monotasking“ von Hanna Schott

Ich lasse meinen Atem weiterfließen. Jetzt beginnt mein Nachbar also doch, seinen Teil des Dachbodens auszubauen. Natürlich spät, nach Feierabend. Ich bewerte nicht den Gedanken und nicht den Nachbarn, sondern atme und spüre meinem Atem nach. Dem Hammer folgt der Bohrer. Die ruhige, freundliche Stimme der CDFrau ist nur noch schwach zu hören. Wenn ich aufstehe und den Lautstärkeregler hochdrehe, ist es um meine Achtsamkeit wahrscheinlich geschehen. Also lieber ganz aufmerksam lauschen, ob ich die Stimme noch vernehme. Hanna Schott

„Spüren Sie, wie Ihre Füße …“ Wie, meine Füße, was? Ein lautes Poltern. Irgendetwas muss umgestürzt sein. „Folgen Sie Ihrem eigenen Atemrhythmus.“ Plötzlich Stille.

Monotasking Mein Abschied vom Allesaufeinmal-Wahn Mit Illustrationen von Oliver Weiss

Nr. 814206, € 14,99 Gebunden ∙ Schutzumschlag ∙ 176 Seiten ISBN 978-3-942208-06-2

„Nehmen Sie wahr, wie sich Ihr Körper anfühlt.“ Eigentlich ganz gut, aber ich mache

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Bunte Tierwelt

* unverbindliche Preisempfehlung

Eine ganze Arche voller Tiere – ein Kalender voller wunderbarer Wimmelbilder von Illustrator Oliver Weiss. Auf jedem Blatt gibt es viel zu entdecken. Da geben sich Elefant und Katze, Maus und Igel, Fisch und Frosch ein buntes Stelldichein. Da sprüht es nur so vor Farben und Ideen. Und wir sind uns ganz sicher: Dieser Kalender wird Groß und Klein ein Lächeln aufs Gesicht zaubern …

Nr. 814297, € 19,99* Wandkalender mit Spiralbindung,

Oliver Weiss wurde mit seinen Illustrationen für die Süddeutsche Zeitung, DIE WELT und DIE ZEIT weithin bekannt. Man spürt seinen Bildern einfach ab, mit wie viel Leidenschaft und Freude der Meister­-Illustrator ans Werk geht.

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Im Club der Nicht-Tuer AUSZUG aus dem Buch „Du sollst nicht atmen“ von Sebastian Moll

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ch habe mich immer gefragt, was Atheisten bei ihren Versammlungen eigentlich so machen. Wenn sich Christen am Sonntagmorgen in der Kirche treffen, dann feiern sie gemeinsam Gottesdienst. Sie beten gemeinsam, singen gemeinsam, glauben gemeinsam. Der Atheist definiert sich bekanntlich dadurch, dass er nicht glaubt. Beim Stammtischtreffen der Konfessionslosen und Atheisten (das gibt es wirklich!) kommen also Leute zusammen, um gemeinsam nicht zu glauben. Für mich ist das ungefähr so, als gäbe es einen Verein der Nicht-Fußballspieler, die sich einmal die Woche treffen, um gemeinsam nicht Fußball zu spielen.

Würde sich dieses Phänomen allein auf die überschaubare Gruppe des organisierten Atheismus beschränken, wäre es wohl nicht mehr als eine Spitzfindigkeit. Aber gehen wir doch einmal weiter zu einer anderen, immer einflussreicher werdenden Gruppe: den Vegetariern. Auch hier ergibt sich die Selbstdefinition aus einem Nicht-Tun heraus: Ein Vegetarier isst kein Fleisch. Die Steigerung davon ist dann der Veganer, der weder Fleisch noch sonstige tierische Produkte (Eier, Milch etc.) zu sich nimmt, der den Vegetarier also dadurch übertrifft, dass er noch mehr nicht tut. Unvergessen ist für mich die Parodie eines Veganers bei den Simpsons, der stolz bekennt: „Ich bin ein Veganer Stufe 5. Ich esse nichts, was einen Schatten wirft.“ Bitte fragen Sie mich jetzt nicht, was solche Leute bei ihren Treffen tun. 32

Im Grunde könnte es uns ja ziemlich egal sein, wie andere Leute ihre Freizeit verbringen. Ich persönlich verstehe zum Beispiel auch nicht, wie sich jemand mehrere Stunden in einem Schuhgeschäft aufhalten kann, ohne einen Nervenzusammenbruch zu bekommen, aber ich sage: jeder nach seiner Façon. Bei den zuvor beschriebenen Gruppierungen bin ich deswegen ein wenig besorgt, weil sich ihre Einstellung zumeist mit einem starken Gefühl intellektueller und/oder moralischer Überlegenheit verbindet – worin ich im Übrigen auch den eigentlichen Grund für die genannten Zusammenkünfte vermute. Es tut einfach gut, sich von der Masse abzuheben und sich seine eigene Überlegenheit von anderen bestätigen zu lassen.

„‚Ich bin ein Veganer Stufe 5. Ich esse nichts, was einen Schatten wirft.‘“ Hier beginnt aber nun die eigentliche Problematik. Unsere Gesellschaft ist zunehmend dabei, das Nicht-Tun zum höchsten ethischen Prinzip zu erheben. Dies gilt insbesondere für die ökologische Ethik. Die ganze Ideologie des Nicht-Tuns offenbart sich in dem Schlagwort „CO2-Fußabdruck“. Dieser Begriff bezeichnet die Menge von Kohlendioxid, die eine Person ausstößt, direkt oder indirekt. Die ethische Formel ist dabei

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Cartoon von Thomas Plaßmann aus dem Buch „Du sollst nicht atmen”

denkbar einfach: Je kleiner mein CO2-Fußabdruck ist, desto besser bin ich. Dummerweise stößt der Mensch bereits beim Atmen Kohlenstoffdioxid aus. Ich warte auf den Tag, an dem man uns davon abraten wird, Sport zu treiben, weil man dabei heftiger atmet. Sie lachen? Man hat bereits versucht, das Pupsen von Kühen zu besteuern, weil ihre ,Abgase‘ Methan enthalten. Außerdem hätte das Sportverbot gleich einen doppelt positiven Effekt auf die Klimaentwicklung: Wir würden früher sterben und somit noch weniger CO2 produzieren.

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Nahezu alle Errungenschaften der modernen Zivilisation haben den Ausstoß von CO2 zur Folge. Selbst scheinbar unschuldige Dinge wie ein abendliches Bier in der Kneipe werden mit einem Mal verwerflich. Die Zutaten müssen geerntet beziehungsweise hergestellt, Wasser muss erhitzt, das fertige Produkt an die Kneipe geliefert werden – all das verbraucht Energie. Außerdem führt der Genuss von Bier dazu, dass man einige Zeit später die Toilette aufsuchen muss. Die Spülung verbraucht Wasser! Der elektrische Händetrockner verbraucht Strom! Für das 33


nichtelektrische Abtrocknen der Hände mussten Wälder gerodet werden. Sie benutzen recyceltes Papier? Das musste ja auch irgendwie hergestellt werden, wobei vermutlich Energie verbraucht wurde. Sie ahnen es schon, der einzige Weg, diesem Teufelskreis zu entkommen, lautet nichts tun – und das am besten in einem dunklen, ungeheizten Raum. Vor allem das Wassersparen ist zu einer Art Volkssport geworden, von der Spartaste bei der Toilettenspülung bis hin zum Wannenbad, das ohnehin nur etwas für dekadente Pharaoninnen ist. Unser exzessiver Wasserverbrauch wird uns am laufenden Band um die Ohren gehauen, zum Beispiel von wohlwollenden Menschen wie Ruth Matthews, Dozentin für Wasserbau an der Universität Twente (Niederlande). Nebenbei ist Matthews noch Leiterin des Water Footprint Network. Nach den Erläuterungen über den CO2-Fußabdruck können Sie sich sicher vorstellen, was sich dahinter verbirgt. Dieses Institut schätzt den durchschnittlichen globalen Wasserverbrauch auf 1385m3 pro Person und Jahr. Sie ahnen es bereits, der durchschnittliche Verbrauch in Deutschland liegt um einiges höher – und dafür sollten wir uns schämen, so lautet die unterschwellige Botschaft. Warum, das weiß der liebe Gott, denn Deutschland ist nun einmal reich mit Wasser gesegnet. Immer wieder kriegen wir zu hören, wir hätten keine natürlichen Ressourcen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Deutschland verfügt über hervorragendes Ackerland und leidet selten unter Regenmangel. Diesen Umstand gilt es möglichst effektiv nutzen, er könnte uns in Zukunft einen entscheidenden Vorteil im globalen Wettbewerb sichern. Schämen müssen wir uns dafür nicht. Wir 34

haben dieses Wasser anderen Regionen weder weggenommen noch sonst irgendwie unrechtmäßig erworben. Ebenso wenig gibt es irgendein realistische Möglichkeit, unser deutsches Wasser per Leitung in die Sahelzone zu transportieren. Wer allerdings meint, derartige Denkmuster seien eine Erfindung unserer modernen Gesellschaft, der irrt. Bereits in biblischen Zeiten finden wir diese Geisteshaltung. Natürlich machte man sich damals keine Sorgen über pupsende Kühe oder die Nichtschwimmer unter den Eisbären. Aber es gab bereits eine Gruppe von Leuten, deren oberstes moralisches Gesetz darin bestand, bestimmte Dinge nicht zu tun. Und es gab damals schon jemanden, der sie auf die Unsinnigkeit dieser Haltung hingewiesen hat. Betrachten wir dazu eine Stelle aus dem Matthäusevangelium (12,9–14): „Nach diesen Worten ging er weiter und kam in ihre Synagoge. Dort war ein Mann mit einer verkrüppelten Hand.

„Damals machte man sich keine Sorgen über pupsende Kühe.“ Die Pharisäer fragten ihn: ,Erlaubt das Gesetz Gottes, am Sabbat zu heilen?‘ Sie suchte damit einen Vorwand, um Anklage gegen ihn zu erheben. Jesus antwortet: ‚Wenn jemand von euch nur ein einziges Schaf besitzt, und das fällt am Sabbat in den Brunnen, wird er es nicht sofort herausholen? Und ein Mensch ist doch viel mehr wert als ein Schaf! Also ist es erlaubt, am Sabbat Gutes zu tun!‘ Dann forderte er den Mann auf: ‚Streck deine Hand aus!‘ Er streckte sie

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aus, und die Hand war gesund. Da verließen die Pharisäer die Synagoge und berieten, wie sie Jesus töten könnten.“

Buchtipp

Sebastian Moll nimmt die großen Öko-Irrtümer

Der Macher landet am Kreuz. Das ist eine der Lehren des Evangeliums. Vielleicht nicht die Wichtigste, aber die Menschlichste. In dieser kleinen Geschichte offenbart sich der Dauerkonflikt zwischen Jesus und den Pharisäern. Letztlich dreht sich dieser immer um die jüdische Kultpraxis, welche den Pharisäern über alles geht. Die Befolgung der Regeln äußert sich ausschließlich im Nicht-Tun: kein Umgang mit unreinen Menschen, keine Arbeit am Sabbat, keine unreinen Speisen etc. Jesus bricht diese Gebote bewusst, aber nicht leichtfertig. Er stellt den Sinn der jüdischen Tradition nicht grundsätzlich in Frage, ist aber davon überzeugt, dass die Regeln nicht über dem Wohl des Menschen stehen dürfen. Daher seine berühmten Worte: „Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.“ Um des Menschen willen – das ist die Maxime der Predigt Jesu. Eben diese wendet er in der oben zitierten Geschichte an. Das Sabbatgebot gilt. Auch für Jesus. Es darf jedoch niemals dazu führen, dass man Menschen seine Hilfe verweigert.

unserer Zeit aufs Korn. Wir versuchen die ganze Welt zu retten und vergessen uns am Ende selbst. Auf was sollen wir eigentlich noch achten? Müssen Christen „grün“ sein? Am besten wäre es, wenn wir das Atmen einstellen, schlägt Moll ironisch vor. Denn der ganze Kohlendioxid-Ausstoß ist eigent­ lich kaum noch zu verantworten ... Mit Cartoons von Thomas Plaßmann.

Sebastian Moll

Was wir zurzeit erleben, ist ein Wiedererwachen der pharisäischen Ethik, einer Ethik, die in den besseren Kreisen der Gesellschaft beheimatet ist, deren höchstes Prinzip das Nicht-Tun ist und die sich einen Dreck um ihre Mitmenschen kümmert. Ihre heutigen Vertreter nennen wir Gutmenschen.

Du sollst nicht atmen Warum wir am besten das Atmen einstellen sollten und andere Erkenntnisse aus dem Jetzt

Nr. 814205, € 14,99 Gebunden ∙ Schutzumschlag 13,5 x 21,5 cm ∙ 128 Seiten ISBN 978-3-942208-05-5

Gekürzter Auszug aus dem Buch „Du sollst nicht atmen“ von Sebastian Moll

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Foto: Frederic Stucin / Pascoandco.com

MAGDA HOLLANDER-LAFON 1927 als Kind einer jüdischen Familie in

Mutter und ihre Schwester. Sie selbst über-

Záhony, Ungarn, geboren. Im April 1944 wur-

lebte, studierte und wurde Kinderpsychologin.

de sie mit 16 Jahren ins Konzentrationslager

1950 wurde sie in Brüssel christlich getauft,

Auschwitz-Birkenau deportiert. 350.000 un-

empfindet sich gleichzeitig aber auch nach

garische Juden wurden dort sofort nach ihrer

wie vor als Jüdin. Heute lebt sie in Frankreich

Ankunft umgebracht, darunter auch Magdas

und hat vier Kinder und elf Enkelkinder.


„Ich habe Ja zu meinem Leben gesagt“ Eine Holocaust-Überlebende über die Freude am Leben Magda Hollander-Lafon hat die dunkelste Dunkelheit erlebt: Mit 16 Jahren wird sie nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Erst 1977 kann die heute 86-Jährige über ihre schreckli­ chen Erlebnisse dort sprechen. Trotz allem ist ihr Bericht eine Hymne an das Leben. Ein leises, tief anrührendes Buch, übersetzt von Michael Kogon.

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n Birkenau winkte eine Sterbende mich zu sich hin. Sie öffnete ihre Hand. Darin lagen vier Stückchen verschimmelten Brots. „Nimm“, hauchte sie. „Du bist jung. Du musst leben. Du musst das bezeugen, das alles hier. Damit es nie wieder geschieht, nirgendwo.“ Ich habe diese vier Stückchen Brot genommen. Ich habe sie gegessen, vor ihren Augen. Ich las in ihren Augen, dass sie gütig war – und dass sie sich aufgegeben hatte. Ich war sehr jung. Es war fast zu viel für mich, was sie mir gegeben – und damit aufgetragen – hatte. Lange Zeit hatte ich dieses Erlebnis vergessen. 1978 behauptete der französische Journalist, militante Antisemit und rechtsextreme Politiker Darquier de Pellepoix: „In Auschwitz wurden nur Läuse vergast.“ Die Empörung über diese perverse Behauptung legte meine Erinnerung an jenes Erlebnis frei. Ich sah wieder das Gesicht dieser Frau. Ich konnte nicht länger schweigen. Auftritte in der Öffentlichkeit sind mir eine Last. Aber ich muss das auf mich nehmen – nicht als „Pflicht gegen das Vergessen“, sondern aus Treue zur Erinnerung an jene Frauen und Männer, die vor meinen Augen ausgelöscht wurden.

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Als ich abtransportiert wurde, war ich sechzehn Jahre alt. Ich war unter den ungarischen Juden eine der ganz wenigen Zurückgekehrten. Ich blieb verschont. Ich bin am Leben. Ich habe Ja zu meinem Leben gesagt. Es ist für mich völlig klar, dass diese Todeserinnerung in ein Ja zum Leben verwandelt werden musste. Ich habe begriffen: Frieden wird nur sein, wenn jeder von uns Freude an seinem Leben gewinnt oder wiedergewinnt. Bedachtsam blättere ich im Buch meines Lebens. Es enthält leere Seiten, vergilbte, verblasste und stille, die darauf warten, gelesen zu werden. Das Morgen liegt in meinen Händen. Mein Gedächtnis war eingefroren. In einem langen Prozess der Verarbeitung ist es aufgetaut. Heute werden meine Tage von den leuchtenden Farben des Herbstes erhellt.

Geboren zu neuem Leben Ich war allein mit Ängsten, die mich zerrissen. Als ich im Mai 1945 mit vier Leidensgenossinnen am Bahnhof Namur ankam, begrüßte uns duftendes Brot. Wir schmatzten und schwelgten. Diese Freude! Die hatten wir nicht mehr gekannt. 37


Sollte ich leben? Und warum? Oder sterben? Und warum? Es gab keine Erklärungen und auch keine Aussicht, sie zu erhalten. Es waren Blicke und Gesten, die mich zu neuem Leben erweckten. […] In meinem Unterbewusstsein rumorte aber noch die Lagererfahrung. Vor mir lag ein neues Leben. Ich nahm es mit seinen Licht- und Schattenseiten. Im Sommer, in meiner Waisenhauszeit, am Meer kam die Direktorin zu der Überzeugung, ich sei begabt im Umgang mit Kindern. Als ich ihr eröffnete, ich wolle studieren, um mich um verlassene Kinder zu kümmern, unterstützte sie mein Vorhaben ohne Wenn und Aber. Mein Studium dauerte vier Jahre. Ich war mit Feuereifer bei der Sache. Ich schaffte das Diplom als Erzieherin und Psychologin, weil ich fest entschlossen war, an der Seite dieser Kinder 38

Foto: Frederic Stucin / Pascoandco.com

Wir wurden – schnell, schnell – gezählt, und registriert werden mussten wir auch. Es hagelte Fragen, das war mir zu viel. Meine vier Freundinnen füllten die Formulare für mich aus. Ein amerikanischer Armeerabbiner nahm uns in seine Obhut. Angesichts unseres körperlichen Zustands brachte er uns ins Krankenhaus. Nach unserer Entlassung quartierte er uns in einem Privathaus ein, damit wir wieder zu Kräften kämen. Das war das letzte Mal, dass wir ihn sahen. Drei Monate lang erhielten wir per Postanweisung Geld für Essen und Trinken. Wir dachten, er würde mal nach uns sehen. Doch das war nicht der Fall. Ernüchtert und enttäuscht schlossen wir daraus, dass wir eine unnütze Last waren, dass niemand sich für uns interessierte. Wir machten uns auf ein ödes Leben gefasst.

Magda Hollander-Lafon

zu bleiben. Diese Arbeit war mir stets eine große Hilfe, um mich selbst besser zu verstehen und andere Menschen da abzuholen, wo sie gerade waren. Um das zu erreichen, bastelte ich mir ständig kleine Hilfen. Ich schnitt farbige Pappstückchen aus und malte darauf jeden Tag in Großbuchstaben einen Zuspruch: „Magda, du schaffst es“, „Das Leben will angestrahlt werden“, „Glaube an dich“, „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“, „Wenn dich jemand kleinmachen will, schau weg“. Ich behielt die Sprüche in meiner Tasche und tastete nach ihnen, wenn ich den Mut verlor. So konnte ich begreifen, dass Depression keine Krankheit ist. Depression sind die

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Augenblicke, in denen mir mein Lebendigsein gleichgültig ist. Die Farbe des Tages hängt von meinem Seelenzustand ab. Wir sind niemals geheilt. Wir befinden uns immer auf dem Wege der Besserung.

Die Freude Die Tür zur Erkenntnis hat sich mir einen Spalt geöffnet, als ich endlich bereit war, mir zuzuhören, mich zu verstehen, die Lehre dessen aufzunehmen, der mir immer die Hand reicht. Jeder von uns ist einmalig, unvergleichlich; woher kommt es, dass wir ständig das Unvergleichbare vergleichen? Wir haben viele falsche Bilder über uns selbst; woher kommt es, dass wir uns solche Mühe geben, falsche Bilder zu werden, die wir niemals sein werden? […] Der Weg zur Wahrheit ist beschwerlich. Wahrheit muss nicht erklärt, nicht gerechtfertigt werden; sie ist oder ist nicht. Auf dem einzigen Weg zu uns selbst werden wir erwartet von DIR. DU bist in meinem Blick, in meinen Gesten, in jedem Vibrieren meines Seins. DEIN Licht erstrahlt aus meinem Leiden. DEINE Freude in mir ist Freude nur, wenn sie zur Freude auch meines Nächsten wird.

Noch immer erkunde ich die Nacht, drücke ich sie zusammen, um sie an den Anfang zu führen, an dem das Wort war. Langer Weg der Erlösung. Übergang vom Tod zum Leben. Sterben heißt nicht verschwinden. Es heißt, wiedergeboren zu werden zu sich. Ich möchte in der Freude sterben. Das irdische Leben hat mir Prüfungen auferlegt. Es hat mir auch viel gegeben. Ich wurde mit menschlicher Wärme, Lächeln, Blicken, Freundlichkeit reich beschenkt. Ich habe so viel Dank zu sagen, dass der ganze Himmel nicht Platz dafür hätte. Ich möchte als Liebende scheiden. Gekürzter Auszug aus dem Buch „Vier Stückchen Brot“ von Magda Hollander Lafon.

Liebe Mir fehlen die Worte, um zu beschreiben, was Liebe ist – und was die LIEBE ist. Ich bleibe eine leidenschaftlich Lernende bis ans Ende meiner Tage.

Magda Hollander-Lafon

Vier Stückchen Brot Eine Hymne an das Leben

Nr. 814208, € 12,99

Nacht: Tag, noch im Schatten, auf den Lippen der Zeit. Licht: Enthüllung des Tages, A nbruch der Schöpfung.

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Gebunden ∙ Schutzumschlag ∙ 128 Seiten ISBN 978-3-942208-08-6

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* unverbindliche Preisempfehlung

Motiv von Eberhard M端nch


Können Sie mir sagen, wo ich hin will? Andrea Schwarz auf der Reise in die Sehnsucht

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erblüfft nahm ich den Hörer vom Ohr und schaute mein Telefon irritiert an. Mitten in meinem Umzug hatte ich meine Telefongesellschaft anrufen müssen, um etwas wegen des neuen Telefon- und Internetanschlusses zu klären. Ich kam in eine Warteschleife, wurde auf den nächsten freien Mitarbeiter vertröstet, wappnete mich mit Geduld und hörte plötzlich statt irgendeiner Musik eine nette Stimme, die sagte: „Sie wollen nach Wuppertal – und wissen nicht warum? Wir sagen es Ihnen!“ Ich schüttelte verwirrt den Kopf. Nein, ich wollte eindeutig nicht nach Wuppertal! Wieso überhaupt Wuppertal? Nichts gegen diese Stadt, aber was um alles in der Welt soll ich dort? „Wir sagen es Ihnen!“ – na fein! Da sagt mir jemand, warum ich in eine Stadt will, in die ich eigentlich gar nicht hin will. Diese kleine Szene beschäftigte mich noch, als ich schon längst mit einer freundlichen Mitarbeiterin gesprochen hatte und alle meine Fragen geklärt waren. „Sie wollen nach Wuppertal – und wissen nicht warum? Wir sagen es Ihnen!“. Ist es heute nicht tatsächlich so, dass viele Menschen irgendwohin wollen – aber eigentlich gar nicht genau wissen, warum? Ja, mehr noch: Dass uns gesagt wird, wo wir hinzuwollen haben – und gleich auch noch die Begründungen mitgeliefert werden? Und wenn man selbst nicht so genau weiß, wo der eigene Weg hingehen soll, dann nimmt man eben den, den andere einem vorschlagen – denn die scheinen ja zu wissen, warum man z.B. jung, reich und

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glücklich sein soll. Warum man in facebook sein muss, der nächste Urlaub unbedingt in die Dominikanische Republik gehen oder auf einem Kreuzfahrtschiff stattfinden muss, warum die Wohnung blitzblank geschniegelt sein muss und warum rechtsdrehende Joghurtkulturen besser sind als linksdrehende (oder war es doch umgekehrt?). „Sie wollen nach Wuppertal und wissen nicht warum? Wir sagen es Ihnen!“ – wahrscheinlich könnte man das als Vorlage für jede Anzeige und jeden Werbespot verwenden – und müsste nur den Ort durch ein Produkt, ein entsprechendes Lebensgefühl, einen entsprechenden Traum ersetzen. Und die Begründungen werden gleich noch mitgeliefert.

„‚Der Mensch wird als Original geboren und stirbt als Kopie.‘“ „Der Mensch wird als Original geboren und stirbt als Kopie“, so heißt es in einem Spruch – weil wir uns haben sagen lassen, wo wir hin wollen – und warum. Aber in uns Menschen lebt eine Sehnsucht. Und das ist gut so. Diese Sehnsucht ist für uns manchmal nicht fassbar, nicht beschreibbar, sie hat kein Ortsschild und keinen Namen. Es ist die Sehnsucht nach dem Anderen, die Vorstellung von gelingendem, erfülltem Leben. Und diese Sehnsucht treibt uns um – und führt uns manchmal auf die seltsamsten 41


Motiv von Eberhard Münch

Pfade und Wege – immer auf der Suche. Und nicht immer gelangen wir dabei ans Ziel – wenn wir nämlich auf die Stimmen von außen hören, die uns sagen, wo wir hin sollen. Diese Sehnsucht ist uralt – so alt wie die Menschen. Und es gibt ganz unterschiedliche „Wegbeschreibungen“ zu dieser Sehnsucht. Viele davon werden uns heute über die Medien vermittelt und wechseln fast so schnell wie die Sonderangebote beim Discounter. Man erkennt sie unschwer am Vierfarbdruck, Hochglanzpapier und den dicken Schlagzeilen. Sie sagen uns, wo wir hinwollen – und warum. Aber das kann morgen schon wieder ganz anders lauten. Andere Wegbeschreibungen sind über Jahrhunderte, wenn nicht sogar Jahrtausende hinweg überliefert und erprobt. Sie wollen uns dabei unterstützen, unseren eigenen Weg zu finden – und ihn zu gehen. Diese Wege sind keine sechsspurigen Autobahnen, auf denen sich der Verkehr staut, und auch die Start- und Landebahnen der Flughäfen haben wenig damit zu tun. Es ist kein 42

„Traumschiff“, das ins Paradies fährt, und nicht die „Seilbahn zum Glück“. Das Ziel heißt Leben – das ganz eigene, unverwechselbare Leben, das kein anderer für mich leben kann. Und das mag manchmal sehr schlicht und unscheinbar daherkommen, mit Höhen und Tiefen, gelegentlich voller Grautönen. Aber dieses Leben hat ein ehrliches Gesicht. Es gaukelt mir nichts vor, übertüncht nichts, baut keine Fassaden auf.

„Das Ziel heißt Leben.“ Und: es ist kein Event und keine Massenveranstaltung. Es ist mein Leben – und nicht das, von dem mir andere einreden wollen, es wäre das Leben, das ich zu leben habe. Ja, mag sein, dass ich dann auch in „Wuppertal“ lande oder dort, wofür diese Chiffre steht – aber wenn ich dort ankomme, dann deshalb, weil ich dort hin wollte. Und genau das ist der Unterschied. Eine solche Beschreibung „versteckt“ sich in einem Buch, in dem viel altes Menschheitswissen versammelt ist und das schon über

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Jahrtausende hinweg Menschen dabei hilft, ihre Sehnsucht ernst zu nehmen und ihr zu trauen – der Bibel.

Buchtipp

Was macht ein erfülltes Leben wirklich aus?

Dieses uralte Wissen aus der Bibel will zum Leben einladen. Es will ermutigen, der eigenen Sehnsucht zu trauen und sich auf den Weg zu machen – damit Sie am Ende nicht sagen müssen: „Jetzt bin ich zwar in ‚Wuppertal‘ (oder was auch immer Sie dafür einsetzen mögen!) – aber da wollte ich doch gar nicht hin!!“

Andrea Schwarz unternimmt in diesem Buch eine sehr persönliche Reise in die Sehnsucht. Und sie entdeckt dabei mehr und mehr die Tiefe und Weis­ heit in den sieben Ich-bin-Worten; den Bildern, mit denen Jesus sich selbst beschreibt. Und sie weiß: Es ist wichtig, immer wieder neu aufzubrechen. Mit leuchtenden Bildern und kalligrafischen Arbeiten von Eberhard Münch.

Zu dieser Reise in Richtung Leben sind Sie eingeladen. (...) Es geht darum, eine persönliche Lebensentscheidung zu treffen und dann sein Leben zu gehen – oder anders gesagt: Zu sein, zu leben und zu gehen, damit es eine Reise in die Sehnsucht wird. Andrea Schwarz Gekürzter Auszug aus dem Buch „Reise in die Sehnsucht“

Foto: Sr. Ulrike Diekmann cps

ANDREA SCHWARZ Jahrgang 1955. Ausgebildete Industrie­kauffrau und Sozialpädagogin, viele Jahre in der Gemeindearbeit tätig und eine gefragte Referentin und

Andrea Schwarz

Reise in die Sehnsucht

Trainerin. Pastorale Mitarbeiterin der Diözese

Sein. Leben. Gehen.

Osnabrück. Zahl­reiche Veröffentlichungen.

Nr. 814204, € 19,99

Viele ihrer Bücher wurden zu Bestsellern. Sie gehört zu den meistgelesenen christlichen Schriftstellern unserer Zeit.

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Gebunden • Schutzumschlag 248 durchgehend farbige Seiten ISBN 978-3-942208-04-8

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Eberhard Münch · Ohne Titel · 2011 · Mischtechnik · 38 x 57 cm © 2012 by adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

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Erfüllte Liebe kann wahrhaftig Berge versetzen; sie kann Menschen verändern, ermutigen, zum Strahlen bringen.

Sich auf die Suche machen, das ist der Anfang eines Weges.

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Ich weiß mich gehalten, deshalb habe ich Haltung.

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Wenn du Heimat in dir selbst gefunden hast, findest du auch an neuen Orten, wo auch immer das sein mag, wie auch immer das aussehen mag, einen festen Halt.

Wer die inneren Stimmen hören will, muss zunächst die äußeren zurückstellen.

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Sehnsucht nach Leben 2014 Wandkalender 14 Blatt, farbig, 43 x 46 cm Erfüllte Liebe kann wahrhaftig Berge versetzen; sie kann Menschen verändern, ermutigen, zum Strahlen bringen. Margot Käßmann

Nr. 814290, € 24,99* ISBN 978-3-942208-90-1

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Nr. 814291, € 9,99* Gott wagt es, den Menschen ganz nah zu sein, ja, auf die Menschen selbst angewiesen zu sein, in Beziehung zu den Menschen zu treten.

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sie aufgefangen werden können, müssen sie loslassen … Diese Herausforderungen, vor die wir gestellt sind. Henri Nouwen

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Eberhard Münch · Ohne Titel · 2011 · Mischtechnik · 56,5 x 77 cm © 2012 by adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

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Eberhard Münch · Ohne Titel · 2008 · Mischtechnik · 56,5 x 77 cm © 2012 by adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

Eberhard Münch · Ohne Titel · 2011 · Mischtechnik · 56,5 x 77 cm © 2012 by adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

Eberhard Münch · Ohne Titel · 2008 · Mischtechnik · 56,5 x 77 cm © 2012 by adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

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Eberhard Münch

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Nr. 814288, € 24,99* ISBN 978-3-942208-88-8

Postkartenkalender

Eberhard Münch · Ohne Titel · 2011 · Mischtechnik · 56,5 x 77 cm © 2012 by adeo Verlag · Gerth Medien GmbH, Asslar · Verlagsgruppe Random House GmbH, München · www.adeo-verlag.de

Aufhänger und Aufsteller

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15 Blatt, farbig, 15,8 x 18,8 cm

Nr. 814289, € 9,99* ISBN 978-3-942208-89-5

* unverbindliche Preisempfehlung

Edition Eberhard Münch

EBERHARD MÜNCH Jahrgang 1959, studierte italienische Wandmalerei, anschließend vier Jahre an der Akademie der Bildenden Foto: Alexander Sell

Künste in Nürnberg (­Wandmalerei bei Prof. Günter Vogelsamer, Prof. Oskar Koller und Prof. Erwin Senft). Seit 1987 selbstständig als freier Maler und Raumgestalter. Aufträge im In- und Ausland. www.atelier-muench.de

Alle Kalender-Innenseiten finden Sie zur Ansicht unter www.adeo-verlag.de

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Edition Eberhard Münch

Trostreich. Der Beter des Psalms ist in großer Bedrängnis. Um ihn herum ist alles ins Wanken gekommen. Aber er weiß, dass er in Gottes Nähe Trost findet. So kann er sagen: Gott nahe zu sein ist mein Glück.

Das Jahreslosungsmotiv von Künstler Eberhard Münch spiegelt diese Gewissheit, diese Glaubenszuversicht in warmen Farben: Was auch kommen mag, Gottes Verheißung ist immer noch größer.

Jahreslosung 2014 ∙ Motiv von Eberhard Münch Kunstdruck 62 x 93 cm Nr. 5570017, € 15,—*

Lesezeichen Nr. 5570617, € 3,—*

Nr. 5570917, € 6,50*

10er-Serie ∙ 5,2 x 15,5 cm

5 Faltkarten in Folienhülle

Kunstdruck 40 x 60 cm Nr. 5570117, € 8,—*

Faltkarte mit Bildbetrachtung

Format 10,5 x 21 cm

CD-ROM mit ­B ildbetrachtung

Mit weißem Umschlag

Nr. 5570817, € 13,—* Kunstdruck A3

Mit dem Bildmotiv und einer

Kalender im Scheckkartenformat

Nr. 5570217, € 5,—*

Text- und Bildbetrachtung von

Nr. 5570717, € 3,50*

Hans-Joachim Eckstein

10er-Serie ∙ 5,4 x 8,6 cm

Nr. 5570317, € 2,50*

* unverbindliche Preisempfehlung

Kunstdruck A4 Faltkarte mit B ­ ildbetrachtung von Hans-Joachim Eckstein Postkarte

Nr. 5570417, € 12,—*

Nr. 5570517, € 5,—*

10 Faltkarten ∙ Format 10,5 x 21 cm

10 Postkarten ∙ 10,5 x 14,8 cm

Mit weißem Umschlag

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Gott nahe zu sein ist mein GlĂźck. Psalm 73,28

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NEU Eberhard Münch

Heilige Nacht Nr. 5572921, € 16,—* Zehn Doppelkarten im Format 12 x 17 cm Mit weißen Umschlägen in einem hochwertigen Stülpdeckelkarton

Ein Zeichen der Wertschätzung Motive, verpackt in einem Schmuckkarton. Als Gruß und als kleines Geschenk zum Aufstellen eignet sich das Leporello, das die Weihnachtsgeschichte sowohl bildhaft als auch textlich wiedergibt.

Eberhard Münch

Die Weihnachtsgeschichte Nr. 5574207, € 16,—* Leporello mit weißem Umschlag Die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium mit einem Bild von Eberhard Münch

Kunstdruckkarton 20 Seiten · 10 x 16 cm

11.05.2010 09:55:04

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* unverbindliche Preisempfehlung

Im heutigen Zeitalter elektronischer Kommunikation sind handgeschriebene Karten ein Zeichen von Wertschätzung. Das Set von Eberhard Münch enthält zehn Karten, je zweimal fünf unterschiedliche


Einladung ins Atelier der künstler eberhard münch öffnet seine türen

Seit vielen Jahren hat Eberhard Münch sein Atelier in Wiesbaden-Biebrich eingerichtet. Dort arbeitete er an Entwürfen und Bildern für die Gestaltung von Kirchen und Kapellen, dort malt er seine großformatigen Bilder. Am 1. Oktober 2013 eröffnet er direkt über seinem Werkraum eine eigene Galerie,

in der Original-Bilder erworben werden können. Die Leser des adeo-magazins sind herzlich zu den Tagen des offenen Ateliers eingeladen. In der neu gestalteten Galerie und im Atelier ist Raum für interessante Begegnungen und Gespräche.

tage des offenen ateliers 5. Oktober · 9. November · 7. Dezember · 14. Dezember 2013 jeweils von 14 Uhr bis 19 Uhr Bitte melden Sie sich per E-Mail an: ateliermuench@t-online.de Atelier für Wandmalerei · Eberhard Münch und Maria Acconci-Münch Didierstrasse 5 · 65203 Wiesbaden-Biebrich Auch an anderen Tagen ist ein Galeriebesuch nach vorheriger Anmeldung per E-Mail möglich.

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Weihnachten

Geheimnis der Heiligen Nacht

Betlehem

Nr. 572436

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Nr. 572411

Kunst-Doppelkarten von Eberhard Münch

Bergender Engel Nr. 572406

Einzelkarte in Folienhülle ohne Text ∙ € 2,40*

Morgenerwachen

Zeichen der Hoffnung

Lichtblick

Immer bei dir

Nr. 572423

Nr. 572408

Nr. 572403

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* unverbindliche Preisempfehlung

Nr. 572407

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Der Mensch, den wir liebten, ist nicht mehr da, wo er war, aber überall, wo wir sind und seiner gedenken.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße […]

Augustinus

Psalm 23 Der gute Hirte

Gedenken

Nr. 572002

Nr. 572006

Kunst-Doppelkarten von Eberhard Münch Edition Eberhard Münch

Einzelkarte in Folienhülle mit Text ∙ € 2,70*

Möge die Straße sich erheben, um dir zu begegnen, Möge der Wind dir den Rücken stärken, Möge die Sonne dein Gesicht warm bescheinen, Möge der Regen sanft auf deine Felder fallen […]

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.

Nach einem altirischen Reisesegen

Psalm 121, 1–3

Segenswunsch

Behütet

Nr. 572014

Nr. 572007

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Edition Andreas Felger

Mohnwiese

Nr. 572770

Nr. 572726

Mohnblumen 2

Kapuzinerkresse

Margeriten

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Nr. 572765

Nr. 572766

Mohnblumen 3

BlĂźtenreigen

Blumen auf dem Felde

Nr. 572772

Nr. 572728

Nr. 572750

Sonnenlicht

Licht am Horizont

Lichtschein 4

Nr. 572743

Nr. 572742

Nr. 572741

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* unverbindliche Preisempfehlung

Mohnblumen 1

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Farbbote

Lichtengel

Roter Engel

Nr. 572790

Nr. 572780

Nr. 572792

Kunst-Doppelkarten von Andreas Felger

Cherub Nr. 572795

Einzelkarte in Folienhülle, ohne Text ∙ € 2,40*

Stern über Betlehem Nr. 572789

Engel der Geborgenheit

Engel des Morgensterns

Torbogen

Nr. 572778

Nr. 572779

Nr. 572787

Man sieht nur mit dem Herzen gut Nr. 572774

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Einzigartig die geschichte eines schneekristallforschers „Unter dem Mikroskop entdeckte ich, dass Schneeflocken Wunder von atemberaubender Schönheit sind, und ich fand es schade, dass diese Schönheit nicht von anderen gesehen und geschätzt wurde. Jedes Kristall war ein Meisterwerk, und kein Gestaltungsentwurf wurde je wiederholt.“ Wilson Bentley

Bestsellerautor Titus Müller erzählt in seinem neuen Buch die Geschichte des Schneekristallforschers Wilson Bentley, der vor 100 Jahren in Amerika lebte. Er sammelte die winzigen Schneeflocken, die schnell dahinschmolzen, um sie einzeln unter dem Mikroskop zu betrachten und zu fotografieren. Jedes für sich ein Kunstwerk. Jedes einzigartig. Keines gleicht dem anderen. Hunderte seiner Fotografien zeugen von jahrelanger Arbeit. 54

Wenige haben Bentley damals verstanden, die meisten hielten ihn für einen Spinner. Doch für Mina, die ihn und seine Arbeit mehr und mehr bewundert, wird er zu einem Reiseführer in eine andere Welt. „Glückstrunken hielt er das Brettchen in den fallenden Schnee. Ein Schatzsucher, ein Entdecker und Weltenerkunder war er, er fühlte sich frei wie ein Vogel, dem Himmel mehr verwandt als der Erde“, schreibt Titus Müller.

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Die Poesie und Kraft seiner Geschichte findet in der Ausstattung des Buches seine Entsprechung. Sorgsam und mit viel Liebe haben wir daran gearbeitet: dunkelblauer Samt, darin tiefgeprägt feingliedrige Schneekristalle. Ein silberner Titelschriftzug, eisblaues Vorsatzpapier. Jedes Kapitel beginnt mit einem anderen, schön gezeichneten Kristall. Das crèmefarbene Papier, das wir für die Innenseiten verwendet haben, liegt geschmeidig in der Hand. Beim Umblättern raschelt es zart.

Jedes und jeder ein Unikat. Wir laden Sie ein, www.winter-kristalle.de zu besuchen. Dort können Sie sich ihr persönliches Schneekristall erstellen lassen, das Bild herunterladen und es an andere verschicken. Jedes Kristall ein Unikat.

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Titus Müller

Der Schneekristallforscher Nr. 814207, € 9,99 Gebunden in geprägtem Samt ∙ 160 Seiten ISBN 978-3-942208-07-9

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Buchempfehlungen

Leseproben unter www.adeo-verlag.de

Für eine bessere Welt

Die Kraft der Sehnsucht

Aufgeben? Nie!

Margot Käßmann bezieht Position zu den drängenden Fragen unserer Zeit. Und sie ist sich sicher: „Doch, wir können die Welt verbessern“. Ihr Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Welt, in der es Hoffnung und Gerechtigkeit wider alle Vernunft gibt. Mit Messerschnitten von Martin Glomm.

Margot Käßmann schreibt über grundlegende Sehnsüchte: die Sehnsucht nach Liebe, nach Frieden, nach Freiheit, nach Stille, und letztlich die Grundsehnsucht, dass es einen gibt, der uns durchs Leben begleitet. Die im Buch enthaltenen Bilder des Künstlers Eberhard Münch spiegeln diese Sehnsucht wider.

Samuel Koch ist seit seinem Unfall bei „Wetten, dass ..?“ vom Hals abwärts gelähmt. Hier erzählt er von seinem Leben vor dem Sprung. Davon, wie der Unfall geschieht. Und von der Entscheidung, nicht aufzugeben und an dem festzuhalten, was ihn trägt … Eine Einladung, das Leben neu zu schätzen.

SPIEGELBestseller

SPIEGELBestseller

SPIEGELBestseller

Nr. 814277, € 17,99

Nr. 814226, € 17,99

Nr. 814253, € 17,99

272 Seiten ∙ ISBN 978-3-942208-77-2

176 Seiten • ISBN 978-3-942208-26-0

232 Seiten • ISBN 978-3-942208-53-6

Unglück vermeiden

Die Schönheit des Glaubens

Eine Erzählung für Männer

Markus Spieker entlarvt das Böse und zeigt, wie man sich dagegen wappnen kann. Denn erst, wenn man es begreift, kann man es bekämpfen. Der ARD Hauptstadtkorrespondent schlägt eine Alternative zu den Strategien der Glücksratgeber vor: „Glücklich wird man am besten, indem man das Unglück vermeidet.“

Für den höchsten Repräsentant des Benediktinerordens, Abtprimas Notker Wolf ist der christliche Glaube der größte Schatz seines Lebens. Lebensnah beschreibt er, wie man daraus ein tragfähiges Lebensfundament machen kann. Hochwertig ausgestattete Neuauflage mit leuchtenden Bildern von Eberhard Münch.

Eigentlich hatte Daniel nur einen Angelurlaub auf einer einsamen Insel gebucht, um sich von seinem stressigen Alltag zu erholen. Doch sein „Reiseführer“ Leif zeigt ihm nicht nur die besten Angelplätze, sondern richtet Daniels Blick auf das Wichtige im Leben. Aus dem Gejagten wird wieder ein Jäger …

Nr. 814279, € 17,99

Nr. 814282, € 19,99

Nr. 814271, € 17,99

240 Seiten ∙ ISBN 978-3-942208-79-6

224 Seiten ∙ ISBN 978-3-942208-82-6

256 Seiten ∙ ISBN 978-3-942208-71-0

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Die wahre Burnout-Ursache

Eine Frage des Willens

Was wirklich trägt

Burnout kommt nicht vom Job. Das stellt die Therapeutin Helen Heinemann nach der Behandlung von über 1.000 Patienten fest. Doch was sind dann die wahren Ursachen der Volkskrankheit Nr. 1? Die Hamburger Burnout-Expertin kommt in diesem aufschlussreichen Buch zu erstaunlichen Ergebnissen …

Die Trennungs-Statistiken sind beängstigend. Andrea J. Larson setzt ihnen ein Plädoyer für eine lange Liebe entgegen. Sie weiß: Wenn die erste Verliebtheit verschwunden ist, wird die Beziehung vor viele Herausforderungen gestellt. Doch eine lebenslange Liebe ist möglich – wenn beide sich lieben wollen

Vertrauen ist ein kostbares, aber leicht zerbrechliches Gut. Auch Glauben bedeutet im tiefsten Sinne zu vertrauen. Anne und Nikolaus Schneider zeigen, wie Vertrauen gelingen kann. Denn: Es handelt sich um die Grundhaltung eines glücklichen Lebens. Sie machen Mut, das Leben immer wieder neu zu lieben.

Nr. 814256, € 17,99

Nr. 814283, € 16,99

Nr. 814278, € 16,99

240 Seiten ∙ ISBN 978-3-942208-56-7

192 Seiten ∙ ISBN 978-3-942208-83-3

176 Seiten ∙ ISBN 978-3-942208-78-9

Schätze neu entdecken

Eine Weihnachtsgeschichte

Weihnachtsoratorium

Es gibt eine Kraftquelle, die nur wenige kennen. Obwohl sie jederzeit erreichbar ist. Titus Müller zeigt, wie wir längst verlorene Schätze wieder neu entdecken. Die Kunst des Wartens, der Gelassenheit. Die Kunst, sich keine Sorgen zu machen. Die Kunst, einen Augenblick bewusst zu erleben.

Anne hat eine sonderbare Begegnung. Auf der Straße trifft sie Josh. Einen Jungen, der viel über sie zu wissen scheint. Liebevoll lenkt er ihren Blick auf das, was wirklich zählt. Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen will. Gebunden in dunkelrotem Samt mit OrnamentTiefprägung und Goldprägung.

Birke zieht mit ihren Eltern in eine neue Wohnung. Unter ihnen wohnt Leonore, eine liebenswerte alte Dame. Birke besucht sie oft. Doch dann wird Leonore krank und erfährt, dass sie bald sterben wird. Ihr letzter großer Wunsch: noch einmal eine Aufführung des Weihnachtsoratoriums erleben.

Nr. 814257, € 9,99

Nr. 814251, € 9,99

Nr. 814273, € 9,99

160 Seiten • ISBN 978-3-942208-57-4

96 Seiten• ISBN 978-3-942208-51-2

176 Seiten• ISBN 978-3-942208-73-4

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Auch wenn unsere Gef端hle kommen und Gehen. Gottes liebe tut es nicht. c.s.lewis 01

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Eva Jung

Posterkalender 2014 Nr. 814294, € 19,99* Poster-Wandkalender mit Spiralbindung 14 Blatt • farbig • 42 x 65 cm ISBN 978-3-942208-94-9 Eva Jung

Mensch Jesus. 2014 Nr. 814295, € 9,99* Postkartenkalender mit Spiralbindung, Aufhänger und Aufsteller 15 Blatt • farbig • 15,8 x 18,8 cm

Die linke Seite zeigt ein Motiv aus dem Kalender

ISBN 978-3-942208-95-6

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. Römer 12,21

Blumenwerfer Nr. 570402, € 2,40*

* unverbindliche Preisempfehlung

Einzelkarte in Folienhülle

Segensdusche

Einzigartig (blau)

Einzigartig (rot)

Nr. 572824, € 2,40*

Nr. 572822, € 2,40*

Nr. 572801, € 2,40*

Einzelkarte in Folienhülle

Einzelkarte in Folienhülle

Einzelkarte in Folienhülle

Weitere Karten und alle Kalender-Innenseiten zur Ansicht finden Sie unter www.adeo-verlag.de

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Gott nahe zu sein, ist mein Glück. Psalm 73,28

Jahreslosung 2014 · Creative Direction: Eva Jung · © 2013 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH · www.adeo-verlag.de · Nr. XXXXXXX

Jahreslosung 2014 · Creative Direction: Eva Jung · © 2013 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH · www.adeo-verlag.de · Nr. XXXXXXX

Jahreslosung 2014 · Creative Direction: Eva Jung · © 2013 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH · www.adeo-verlag.de · Nr. XXXXXXX

Gott nahe zu sein, ist mein Glück. Psalm 73,28

Gott nahe zu sein, ist mein Glück. Psalm 73,28

Gott nahe zu sein, ist mein Glück. Psalm 73,28

Direkter Draht. Ein echter Hingucker ist das Jahreslosungsmotiv von Eva Jung. Denn der RetroTelefonhörer auf leuchtenden Farben ist plakativ und sticht sofort ins Auge.

Postkarten und Faltkarten sowie die Poster in verschiedenen Größen gibt es in fünf Trendfarben. Jedes 10er-Kartenset enthält alle fünf Farben, je zweifach.

Jahreslosung 2014 ∙ Gestaltet von Eva Jung Faltkarte

Postkarte

Nr. 5570419, € 12,—*

Nr. 5570519, € 5,—*

Farbe: Türkis

10 Faltkarten im Format 12 x 17 cm

10 Postkarten im Format 10,5 x 14,8 cm

Mit weißem Umschlag

Alle fünf Farben

Jahreslosung 2014 · Creative Direction: Eva Jung · © 2013 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH · www.adeo-verlag.de · Nr. XXXXXXX

Poster 40 x 60 cm Nr. 5570119, € 8,—* Gott nahe zu sein, ist mein Glück. Psalm 73,28

Poster A3

Alle fünf Farben

Gott nahe zu sein, ist mein Glück. Psalm 73,28

* unverbindliche Preisempfehlung

Farbe: Magenta

Jahreslosung 2014 · Creative Direction: Eva Jung · © 2013 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH · www.adeo-verlag.de · Nr. XXXXXXX

Nr. 5570219, € 5,—* Faltkarte Nr. 5570919, € 6,50* Poster A4

5 Faltkarten im Format 12 x 17 cm

Nr. 5570319, € 2,50* Farbe: Limone

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Jahreslosung 2014 · Creative Direction: Eva Jung · © 2013 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH · www.adeo-verlag.de · Nr. XXXXXXX

Jahreslosung 2014 · Creative Direction: Eva Jung · © 2013 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH · www.adeo-verlag.de · Nr. XXXXXXX

Gott nahe zu sein, ist mein Glück. Psalm 73,28

Mit weißem Umschlag

Gott nahe zu sein, ist mein Glück. Psalm 73,28

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Gott nahe zu sein, ist mein Gl端ck. Psalm 73,28


Gesammelte Augenblicke Für Alltagsabenteurer, Schätzesammler und Lebenspilger

Foto: Anna Blume

„Ich sammle Augenblicke. Sie finden mich auf Reisen und zu Hause. Ich fange sie auf mit Augen und Ohren, Herz und Händen, mit Kamera und Stift. Ob in Kairo oder New York, in Riga oder Rom, in Berlin oder in meiner Heimatstadt Krefeld – sie warten überall. Häufig auf Umwegen und in Seitengassen. Kleinigkeiten werden mir dann zur Hauptsache und Kurioses zur Kostbarkeit.“ Stephanie Brall

SCHWESTER:HERZ SCHOKOLADEN:SEITE

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Stephanie Brall

Stephanie Brall

DANKE:SCHÖN

GLÜCK:WUNSCH

Nr. 5572918, € 9,99*

Nr. 5572919, € 9,99*

Postkartenset mit 20 verschiedenen Motiven

Postkartenset mit 20 verschiedenen Motiven

in einer hochwertigen Kartonverpackung

in einer hochwertigen Kartonverpackung

Format: 14,8 x 10,5 cm

Format: 14,8 x 10,5 cm

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* unverbindliche Preisempfehlung

RUHE:PLÄTZCHEN


neU:anFanG

Stephanie Brall

SChatZ:KiSte

AUGEN:BLICKE 2014 Nr. 814296, € 19,99* Wandkalender 1

mit Spiralbindung

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Mit:einanDer KOSt:Bar

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Wellen:Reiten

NEU

NEU

Stephanie Brall

Stephanie Brall

TROST:REICH

STERN:STUNDEN

Nr. 5572923, € 9,99*

Nr. 5572922, € 9,99*

Postkartenset mit 20 verschiedenen Motiven

Postkartenset mit 20 verschiedenen Motiven

in einer hochwertigen Kartonverpackung

in einer hochwertigen Kartonverpackung

Format: 14,8 x 10,5 cm

Format: 14,8 x 10,5 cm

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FARBEN:FROH

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alletage

Foto: Judith Schieber

Katja und Stefan Brall in der Küche beim Rezept-Ausprobieren

Klaus und Franca Neuburg, Katja und Stefan Brall

Wer könnte einen Familienkalender besser gestalten, als zwei fantasievolle Ehepaare, die selbst quirlige und neugierige Kinder haben? alletage, das ist der Kalender für Familien in Saus und Braus, für bis zu sechs Personen. Ein Kalendarium mit sechs Spalten, immer eine Woche auf zwei Seiten. Monatsübersichten, auch fürs kommende Jahr, Schulferien und Feiertage – an alles ist gedacht. Dazu Checklisten für Alltag und Urlaub, Stundenpläne und vieles mehr. Informative Texte zu Feiertagen und Jahreszeitlichem laden zum Innenhalten ein. Und auch ausreichend Platz für eigene Notizen ist vorhanden. alletage kann man aufhängen oder zusammengeklappt in die Tasche packen und mitnehmen. Und bei all dem sieht dieser Kalender auch noch richtig gut aus ...

Katja und Stefan Brall

alletage 2014 Illustriert und gestaltet von Franca und Klaus Neuburg

Nr. 814298, € 14,99* Hand- und Wandkalender mit Spiralbindung 144 Seiten • farbig • 21 x 14,8 cm

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* unverbindliche Preisempfehlung

ISBN 978-3-942208-98-7

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Der Familienkalender zum Aufhängen, Aufstellen und zum Mitnehmen

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Aus „Bin am Meer 2014”

Träume,

Meer. Eine Sehnsucht.

Viele Menschen haben Ideen und

aber sie schaffen es nicht, den notwendigen nächsten Schritt zu tun. Ihre größte Aufgabe ist es,

nach der Vorbereitung den Mut aufzubringen, ihrem Herzen wirklich zu folgen. Das macht den Unterschied aus, ob man sein Leben träumt oder seinen Traum lebt.

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„Udo – nein, den kannst du momentan nicht erreichen, der ist ans Meer gegangen.“ Wie oft hat mir dies Steffi, seine Ehefrau, schon am Telefon gesagt. Und ich sehe sein Holzschild „Gone fishing“ vor meinem geistigen Auge am Gartentor vor seinem Haus baumeln. „Bin am Meer“. Wer von uns würde nicht auch gerne ein solches Schild vor seine Tür hängen. Am besten jetzt gleich. „Macht weiter, aber im Moment ohne mich“. Und dann nichts wie weg. „Ich bin raus!“. Einmal nicht erreichbar sein, durch den warmen Sand laufen, im Meer angeln, ein Feuer anzünden, Kartoffeln rösten, Fische braten – welche Sehnsucht entfachen diese Bilder. Udo Schroeter fasziniert mich und viele andere wohl deshalb, weil er ein Mann ist, der seine Träume Realität werden lässt. Vor einigen Jahren hat er seinen alten Job an den 66

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Nagel gehängt und ist mit Steffi und seinen Söhnen nach Bornholm ausgewandert. Sicherlich, Ängste hatten sie damals auch. Aber er hat es gewagt und eine Fotogalerie eröffnet, ohne jemals eine FotografenAusbildung gemacht zu haben. Einfach so, weil er gerne und gut fotografiert. Dann hat er einen Verlag für Angelratgeber gegründet und Bücher geschrieben – ohne vorher eine Ahnung zu haben, was auf ihn zukommt. Und er hatte Erfolg, mit allem. Unfassbar! Er lächelt seinem Glück entgegen. Mit einem weiten Herz, offenen Armen und viel Charisma lädt Udo Schroeter immer wieder auch zu Angelwochen am Meer ein. Eines Abends saß unser Verleger Ralf Markmeier dort am Strand von Bornholm mit Udo und einigen anderen Männern am Feuer und röstete Kartoffeln. Müde war er schon angekommen. Stundenlang hatten sie alle bis zur Hüfte im Meer gestanden und geangelt. Und dann den Fisch gebraten.

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Aus dem Kalender „Bin am Meer 2014” Der Morgen ist die

Zeit der Vorbereitung,

Wenn Ralf davon erzählt, bekommt er leuchtende Augen.

der Tag die Zeit der Jagd, der Abend die Zeit des Dankes und die Nacht

PS: Mehr Informationen zu Udo Schroeter und seinem Seminarangebot finden Sie 16 17 18 19 21 22 23 24 25 26 28 29 unter: www.udoschroeter.com oder www.der-weg-des-jaegers.de

die Zeit der Erholung. Alle vier Phasen sind gleich wichtig, damit du nicht ausbrennst und beständig gute Fänge machst!

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* unverbindliche Preisempfehlung

Damals wusste er noch nicht, dass er ein Jahr später wieder dort am Strand sitzen und mit Udo an einem Buch arbeiten würde. „Bin am Meer“ heißt es, wie sonst. Es ist Udos Geschichte, auch wenn der Mann im Buch „Leif“ heißt. Bald könnte es auch Ihre Geschichte sein, oder meine. Und obwohl der Satz „Eine Geschichte für Männer“ vorne drauf steht, bekommen wir viele Zuschriften von Frauen, die ganz begeistert sind. Jetzt gibt es auch einen Kalender mit Udo Schroeters Bildern und Texten. Ein Sehnsuchtskalender. Ausgezeichnet als einer der schönsten Kalender des Jahres 2014. Ein ganzes Jahr voller Träume. Ich schreib schon mal mein Schild ... „Bin am Meer“.

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Udo Schroeter

Bin am Meer 2014 Nr. 814299, € 19,99* Wandkalender mit Spiralbindung 14 Blatt ∙ farbig ∙ 60 x 44 cm

Stefan Wiesner

ISBN 978-3-942208-99-4

IMPRESSUM Herausgeber: adeo Verlag • Dillerberg 1 · 35614 Asslar Tel. 0 64 43 – 68 68 · Fax 0 64 43 – 68 77

Geschäftsführer: Ralf Markmeier

magazin@adeo-verlag.de

Redaktion: Christine Beitat, Stefan Wiesner

www.adeo-verlag.de

Layout & Gestaltung: Denis Stanisic

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Mit freundlicher Empfehlung

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Unterwegs. Sein.

info@adeo-verlag.de www.adeo-verlag.de

Nr. 180/89026

Alle Angaben Stand: September 2013. Irrtum und Preisänderungen vorbehalten. • Alle Rechte vorbehalten. Abdruck von Texten, Interviews oder Auszügen daraus nur mit vorheriger, schriftlicher Genehmigung des adeo Verlags.

Cartoon von Thomas Plaßmann aus: „Du sollst nicht atmen” von Sebastian Moll (siehe Seite 32)


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