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AUF DEM WEG 1 | 2019
magazin
Unterwegs. Sein.
GRÜNE WUNDER ERLEBEN
Inhalt 6
Ich hol mir mein Leben zurück! GEFANGEN IM EIGENEN KÖRPER - DOCH MAX GIBT NICHT AUF
Von Wunden und Wandlung HEILSAME BEGEGNUNGEN IN DER NATUR ERLEBEN �������������
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Die Kraft der Langmütigen SAMUEL KOCH ÜBER INNERE STÄRKE
Sorgen einfach fliegen lassen WENN KREBS NICHT DAS ENDE IST, SONDERN EIN NEUANFANG . . . . .
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Mit Gott auf der Couch JENS BÖT TCHERS NEUER ROMAN
Weggefährten mit Herz WAS MAN VON ZIEGEN FÜRS LEBEN LERNEN K ANN . . . . . .
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Ein ungleiches Duo sorgt für Furore BUCHPREMIERE IM KLOSTER
adeo magazin • 1 | 2019
Foto: Anne-Maria Apelt
EDITORIAL
Liebe Leserinnen und Leser, das Frühjahr ist eine erwartungsvolle Zeit: des Aufblühens, des Wiedererwachens und der Neuanfänge – auch in unserem neuen Programm, das wir Ihnen auf den nächsten Seiten präsentieren. Einen Neustart der besonders krassen Art erlebte der erst 14-jährige Max Sprenger, dem nach einer Hirnblutung ein Leben im „Locked-in-Syndrom“ prognostiziert wurde: hellwach, aber gefangen in einem gelähmten Körper. Doch mit eiserner Willensk raft kämpfte sich Max zurück ins Leben. Anne-Maria Apelt hat die Erfahrungsberichte von 25 Männern und Frauen in ihrem Buch „Grüne Wunder erleben“ festgehalten. Was diese Personen gemeinsam haben? Alle haben sich mit offenen Herzen und Sinnen hinaus in die Natur begeben und dort ihr ganz eigenes „grünes Wunder“ erlebt. In Form von überraschenden Antworten auf Lebensfragen und heilsamen Begegnungen mit der Schöpfung und dem Schöpfer.
adeo magazin • 1 | 2019
Dem Geheimnis der Resilienz, der inneren Widerstandskraft, ist Samuel Koch in seinem neuen Buch „StehaufMensch!“ auf der Spur. Dabei hat er Menschen befragt, die nach Schicksalsschlägen zu wahren „Stehaufmenschen“ wurden. Auf der Suche nach den Werten, die wirklich durchs Leben tragen, wird er von dem bekannten Hirnforscher Gerald Hüther unterstützt. Außerdem warten viele weitere Bücher und besondere Kunst- und Designprodukte darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Wir wünschen Ihnen gute Begegnungen in diesem Frühjahr – und würden uns sehr freuen, wenn das neue adeo-Programm Sie bewegt und ermutigt. Ihre
Karoline Kuhn und das adeo-Team 3
Fotos: Sven Lorenz
Mit voller Kraft voraus DAS NEUE ADEO TEAM STELLT SICH VOR „Wer weiß, wohin diese Reise geht?“ Dies fragten sich nicht nur die Verlagskollegen, sondern auch viele Autoren und Weggefährten, als vor knapp zwei Jahren ein Führungswechsel im adeo Verlag erfolgte. Mit Karoline Kuhn als Kapitänin und hochmotivierten neuen Mitarbeiterinnen an Bord segelten wir los: nicht nur Dank Christopher Schachts Bestseller „Mit 50 Euro um die Welt“ direkt auf Erfolgskurs!
Der Name unseres 2009 gegründeten Verlages hat zwei schöne Bedeutungen: Zum einen heißt a deo „von Gott her“. Und zum anderen steht das lateinische Verb adeo für „ich nähere mich, ich besuche, ich bereise, ich 4
wende mich fragend an jemanden“ – eine perfekte Beschreibung unseres Verlagsprofils und unseres Mottos: „Unterwegs. Sein.“ Unsere Bücher, Design-Produkte und Kunsteditionen stehen alle für die Sehnsucht nach mehr – nach Weite, Schönheit, Freiheit. Ins Staunen kommen, dem tieferen Sinn im Leben nachspüren, sich von besonderen Menschen inspirieren zu lassen – und miteinander ins Gespräch kommen: Gibt es noch mehr, wofür es sich zu leben lohnt? Ihnen diese Begegnungen, diese einzigartigen Geschichten, diese Persönlichkeiten nahe zu bringen, ist unser stärkster Antrieb. Aber wer sind die Menschen, die all dies auf den Weg bringen? Auf der nächsten Seite stellen wir Ihnen die adeo-Besatzung näher vor.
adeo magazin • 1 | 2019
*Stand: 07.02.19
Mit zeitweise* gleich zwei Büchern auf den SPIEGEL-Bestseller-Listen – einem absoluten Novum in der Verlagsgeschichte – haben die acht Frauen des adeo-Teams bewiesen, dass sie nicht nur mit einer großen Portion Begeisterung, sondern auch mit dem richtigen Gespür für Trends, gutem Design und relevanten Themen unterwegs sind. „adeo ist nicht nur ein Verlag, sondern eher eine große Familie! Ich bin immer wieder begeistert, was für eine vertrauensvolle, zuverlässige und herzliche Atmosphäre untereinander herrscht.“, beobachtet Christopher Schacht.
ANDREA VOLLAND
Unter der roten Haarpracht steckt eine VollblutBuchhändlerin, die die Buchbranche kennt wie kaum eine andere. Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Filialleiterin einer Buchhandlung sorgt sie dafür, dass unsere Titel überall dort erhältlich sind, wo Bücher gekauft werden. ANNETTE FRIESE
Mit jeder Menge Charme, Herzblut und Begeisterung gewinnt sie die Herzen der interessantesten Autorinnen und Autoren. Unermüdlich stöbert sie relevante Themen, faszinierende Persönlichkeiten und deren Geschichten auf und entwickelt daraus großartige Buchprojekte.
KAROLINE KUHN
Die Chefin des Teams hat bereits viele Projekte von den ersten Sätzen bis zum fertigen Buch begleitet – und oftmals auch bis auf die Bestseller-Listen. Ihr Gespür für lesenswerte Geschichten und ihre ansteckende Leidenschaft für unsere Autoren sind die Grundlage für den Erfolg des Verlages. Mit hohem Einsatz formt sie mit den Autoren einzigartige Bücher. MAIKE HEIMBACH
Die Kommunikations designerin hat ein gutes Auge für Trends und liebt Kunst und Design. Sie begeistert mit neuartigen Produkten in den Bereichen Kalender und Papeterie. Und weil sie stets voller Ideen steckt, dürfen wir auf neue Produktwelten gespannt sein.
CLARISSA GRÖSCHEN
Die studierte Publizistin und Expertin im Bereich Social Media beantwortet ausdauernd Presse- und Interviewanfragen, schreibt pointierte Texte und bringt mit viel Einsatz unsere Autoren, Künstler und deren Themen ins Gespräch.
MAREIKE SCHAAF
Sie gestaltet die schönsten Cover sowie den Innen satz vieler Titel: Als begeisterte Fotografin und Kommunikations designerin setzt sie alle Werbemedien gestalterisch um. Sie behält stets den Überblick und besticht mit feinem Humor.
ILKA WALTER
Die Powerfrau hält viele Bälle gleichzeitig in der Luft. Sie verantwortet die Pressearbeit und Werbung, entwickelt Cover und PR-Maßnahmen und setzt sich mit ihrem Team dafür ein, dass die adeoAutoren und Künstler ins Rampenlicht rücken – und im Herzen bleiben.
adeo magazin • 1 | 2019
RENATE HÜBSCH
Als Übersetzerin und Lektorin vergoldet sie viele unserer Bücher. Und „ganz nebenbei“ ist sie als Assistenz der Verlagsleitung für viele interne Abläufe zuständig, initiiert die schönsten Firmenveranstaltungen und sorgt für ein gutes und harmonisches Miteinander. 5
Ich hol mir mein Leben zurück! GEFANGEN IM EIGENEN KÖRPER – DOCH MAX GIBT NICHT AUF Als Max Sprenger mit 14 Jahren im Familienurlaub plötzlich mörderische Kopfschmerzen bekommt, ahnt noch niemand, was das bedeutet. Eine riesige Hirnblutung stürzt den Teenager ins Locked-in-Syndrom: Er ist hellwach und bekommt alles mit, kann aber nicht sprechen, sich keinen Zentimeter rühren – lediglich die Augäpfel hin und her bewegen. Und laut ärztlicher Prognose soll dies nun so bleiben ... eine unvorstellbare Situation für den sportlichen Jungen.
Auf einmal lag ich da, mit einer riesigen Hirnblutung, und konnte mich kein Stück mehr bewegen. Angenommen, mein Gehirn sei eine Vase, die in tausend Teile zerborsten ist. Man kann die Bruchstücke vielleicht wieder aneinanderkleben, und möglicherweise wird man eines Tages sogar wieder Blumen hineinstellen können. Aber die Vase wird niemals wieder so sein, wie sie einst war.
Max wenige Stunden vor der Hirnblutung 6
Tagein, tagaus saß ich mit dieser knallharten Aussicht in einer Reha im Rollstuhl fest und musste irgendwie damit klarkommen. Eines Tages, während ich mal wieder mit dem Handy in der Hand darauf wartete, dass die x-te Therapie begann, kam mir eine Idee: Eines der wenigen Dinge, die mir noch geblieben waren, war die Fähigkeit zum selbstständigen Denken. „Wer schreibt, der bleibt“, heißt es, und ich wollte etwas schaffen, das bleibt. Zwar erwies sich das Schreiben als ganz schön mühsam, da auch meine Augen nicht mehr das sind, was sie mal waren. Um zu erkennen, was ich tippte, musste ich deshalb jedes einzelne Wort so groß machen, wie der Handybildschirm es
adeo magazin • 1 | 2019
Fotos: Privat
H
ey, ich bin Max und in diesem Buch schreibe ich darüber, wie sich mein Leben über Nacht veränderte. Mit 14 war ich ein Junge wie jeder andere auch. Gesund, munter und mit beiden Beinen voll im Leben stehend. Bis plötzlich alles anders wurde ...
zuließ. So konnte ich natürlich nie einen ganzen Satz geschweige denn Absatz überprüfen, aber man gewöhnt sich ja bekanntlich an (fast) alles.
„Wer schreibt, der bleibt“, heißt es, und ich wollte etwas schaffen, das bleibt. Schnell merkte ich, dass das Schreiben meiner Psyche sehr guttat. Ich konnte die Dinge viel besser verarbeiten, wenn ich sie aufschrieb, statt sie in mich hineinzufressen.
***
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Foto: Matthias Demand
Jeder Mensch bekommt im Lauf seines Lebens mehr oder weniger große Knüppel zwischen die Beine geworfen – bei mir waren es ziemlich große, und ich hoffe, ich kann dir einigermaßen spannend berichten, was passiert ist und was es mit mir gemacht hat. Ich fände es toll, wenn meine Erfahrungen dich ein klein wenig zum Nachdenken bringen, denn auch mich haben sie extrem verändert und sozusagen im Schnelldurchlauf reifen lassen. Ich habe ein echtes Wunder erlebt, bin entgegen aller Prognosen aus dem Schlimmsten herausgekommen und weiß nun, was Dankbarkeit ist. Natürlich gab es sehr viel Leid und Traurigkeit, doch habe ich auch gelernt, die kleinsten errungenen Siege im Leben zu schätzen. Und dabei habe ich gemerkt, dass trotz aller Zweifel und manchmal auch Verzweiflung Gott irgendwie unerklärbar allgegenwärtig ist und mir die Kraft gibt, um das zu schaffen, was geschafft werden muss.
Der Tag, der alles veränderte: Im Familienurlaub in Holland bekommt Max plötzlich rasende Kopfschmerzen und wird ins Krankenhaus eingeliefert ... Nach diversen Untersuchungen entschieden die Ärzte, eine CT-Aufnahme vom Kopf zu machen. Es dauerte nicht lange, bis die Bilder zur Auswertung vorlagen. Mit einem Schlag kippte die Stimmung und alle anwesenden Ärzte, Krankenpfleger und Schwestern starrten ungläubig auf den Monitor. Nach einem kurzen Schweigen begannen alle erregt miteinander zu diskutieren. Dann trat ein älterer Arzt vor und teilte meiner Mutter in ernstem Ton mit: „Da ist eine Blutung tief in seinem Kopf!“ In diesem Moment dachte ich noch, ich wäre in einem Albtraum gefangen und das alles würde gar nicht wirklich passieren. Doch leider war es die harte Realität!
Jeder Mensch bekommt im Lauf seines Lebens mehr oder weniger große Knüppel zwischen die Beine geworfen – bei mir waren es ziemlich große. In der Hektik damals hatte niemand Zeit, uns zu erklären, was eigentlich los war. Heute weiß ich: Bei einer Hirnblutung platzt ein Blutgefäß im Hirn, und das austretende Blut schädigt die Gehirnzellen. Leider ist im Kopf nicht viel Platz, wo das Blut hinlaufen könnte. Die Zellen in diesem Bereich gehen durch den Druck kaputt, und schon nach einer Stunde ist im Blutungsbereich alles zerstört. In meinem Fall war eine 8
Operation nicht möglich. Der Hirnstamm liegt nämlich tief im Kopf, dort, wo man nur erschwert herankommen kann. Eine Hirnblutung ist immer lebensbedrohlich, aber in meinem Fall sah es besonders schlecht aus. Der schlimmste Schock sollte aber erst noch kommen, nämlich als der diensthabende Arzt meiner Mutter mitteilte: „Wenn die Blutung nicht zum Stillstand kommt, wird er sterben.“ Ich drückte voller Entsetzen die Hand meiner Mutter noch fester. Wie konnte das sein? Eben war doch noch alles in bester Ordnung gewesen, und nun musste ich mich der Tatsache stellen, dass meine Zeit offensichtlich abgelaufen war. Nur Sekunden später wurde es komplett schwarz um mich. *** Ein kleines Einzelzimmer auf der KinderNeurologie in Frankfurt war der Ort, an dem allmählich mein Bewusstsein zurückkehrte. Alles um mich herum war verschwommen, und ein stetes Rauschen in meinen Ohren vermittelte mir ein Gefühl, als sei ich unter Wasser. All das musste ein schrecklicher Albtraum sein. Mir war total kalt, und tausend Nadeln schienen mir ins Fleisch zu stechen. Gleichzeitig konnte ich mich überhaupt nicht bewegen und fühlte mich von Kopf bis Fuß komplett eingefroren. Von meiner Pritsche aus erkannte ich in einiger Entfernung zwei Personen, die sich an etwas zu schaffen machten. Was ich zu sehen glaubte, war ein toter Körper, der mit irgendwas eingerieben wurde, vermutlich um ihn anschließend in der Kältekammer zu konservieren. Plötzlich wurde mir klar, dass
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ich bestimmt der Nächste sein sollte. Sicher, weil sie dachten, ich wäre bereits tot, und diesen Anschein hatte es ja auch wirklich, da ich absolut keinen Muskel rühren konnte.
Trotz aller Zweifel und manchmal auch Verzweiflung ist Gott irgendwie unerklärbar allgegenwärtig und gibt mir die Kraft, um zu schaffen, was geschafft werden muss. Wie sollte ich sie bloß vom Gegenteil überzeugen? Ich konnte mich nicht rühren, nicht mal die klitzekleinste Bewegung, ein Winken oder auch nur Zucken war mir möglich, obwohl ich es mit aller Kraft versuchte. Doch mein Körper gehorchte mir nicht. Null. Panik stieg in mir hoch, und verzweifelt versuchte ich zu schreien, doch mein Mund öffnete sich nicht. So sehr ich mich auch anstrengte, ich bekam meine Zähne nicht einen Millimeter weit auseinander. Ich war der Situation komplett hilflos ausgeliefert. Als eine der Gestalten näher kam, erkannte ich meine Mutter. Ein riesiger Stein fiel mir vom Herzen, und mir wurde klar, dass ich wohl doch nicht so ganz wach gewesen war. Später habe ich erfahren, dass solche seltsamen Wahnvorstellungen recht häufig vorkommen können, wenn man aus dem künstlichen Koma erwacht und der Körper langsam die Medikamente abbaut.
winziges Badezimmer. Erleichtert wollte ich mich aufsetzen, doch da traf mich der nächste Schock: Der Teil meines Traums, in dem mein Körper meinen Befehlen nicht mehr gehorchte, war anscheinend immer noch aktuell! Meine Gliedmaßen waren schwer wie Blei und fühlten sich an, als seien sie nicht länger ein Teil von mir. Ich konnte buchstäblich keinen Finger rühren, nicht sprechen, nichts. Das konnte echt nicht sein – es MUSSTE immer noch ein Traum sein! Hast du dich schon einmal bis zum Hals im Sand eingraben lassen? Falls ja, dann weißt du, wie es ist, wenn man zwar den kühlen Sand auf der Haut spürt, aber völlig unfähig ist, sich zu bewegen. Genau so war es bei mir ... Gekürzter Auszug aus dem Buch „Tsunami im Kopf “ von Max Sprenger
Max Sprenger
Tsunami im Kopf Flachgelegt von einer Hirnblutung. Aber ich hol mir mein Leben zurück.
Tatsächlich lag ich auf einem Bett, und das, was ich fälschlicherweise für die Kältekammer gehalten hatte, war eigentlich ein
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Nr. 835219, € 18,– Gebunden · Schutzumschlag · 224 Seiten ISBN 978-3-86334-219-7
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Nur wer durch Wasser und
Ist die Lampe etwa dazu
durch Gottes Geist neu geboren
da, um sie unter einen Topf
wird, kann in Gottes Reich
oder unters Bett zu stellen?
kommen!
Nein, sie wird auf den
Johannes 3,3
soll alles, was jetzt noch an
Lampenständer gestellt! So Gottes Botschaft verborgen ist, ans Licht kommen, und was jetzt noch an ihr unverständlich ist, soll verstanden werden. Markus 4,21–22
© Shutterstock.com
8.
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STARKE WORTE Keiner hat die Welt mit seinen Worten und seinem Leben so geprägt wie Jesus Christus. In Metaphern und Geschichten schilderte er auf eindrucksvolle Weise, was er den Menschen mitteilen wollte. Dieser Bildband ermöglicht einen frischen Zugang zu seiner zeitlosen Botschaft. Neben 150 großformatigen Fotos ist je ein Zitat von Jesus abgebildet. Eindrückliche Motive mitten aus dem Leben sprechen die Sprache von heute – überraschend, berührend und zeitgemäß.
Peter van Dijk / Marco Boers /Jan-Willem Bosman (Hg.)
JC. Jesus Christus. Seine Worte in Bildern.
Nr. 835224, € 30,— Broschur · 21 x 29,7 cm · Lesebändchen Durchgehend farbig · 304 Seiten
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ISBN 978-3-86334-224-1 adeo magazin • 1 | 2019
Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopft an, so wird man euch auftun! Lukas 11,9
Bittet, so wird euch gegeben werden; suchet, so werdet ihr finden; klopft an, so wird man euch auftun! Lukas 11,9
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80.
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Foto: Anne-Maria Apelt
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Von Wunden und Wandlung HEILSAME BEGEGNUNGEN IN DER NATUR ERLEBEN Im Morgengrauen barfuß durch das feuchte Gras gehen. Den würzigen Duft nach Erde und Harz einatmen – die Natur ist ein einladender Ort. Anne-Maria Apelt begleitet Menschen zu besonderen Auszeiten unter freiem Himmel. In ihrem Buch „Grüne Wunder erleben“ berichten 25 Männer und Frauen, wie sie in der Natur Antworten auf wichtige Fragen gefunden haben. Andere Geschichten berichten von tiefen Heilungsprozessen.
U
li und ich sitzen am See. Lassen uns berauschen von dem Grün. Eine Wasserschlange zieht an uns vorbei. Eine Libelle setzt sich auf mein Gesicht, sonnt sich. Das ist das Stichwort für Uli, seine Geschichte zu erzählen. Vom Wasser, vom Überfluss, von Libellen, von Transformation. ***
Uli ist Pfarrer in einer evangelischen Kirchengemeinde in Süddeutschland. Nach einem Hirnstamminfarkt und langer und schmerzvoller Krankheits- und Rehaphase ermutigt ihn ein Kollege, zu einer Visionssuche in der Natur nach Schweden zu fahren. Er reist extra einen Tag früher an, um sich die Gegend genau anzusehen. Er wünscht sich, seine Auszeit am Wasser verbringen zu dürfen, und sucht sich bereits vor der Auszeit auf der Karte ein Gebiet aus, an dem sein Ort sein könnte. Noch ahnt Uli nicht, dass alles ganz anders kommen wird. Zunächst noch zielsicher und bestimmt, geht er in das Gebiet, das er vorher ausfindig gemacht hatte. Doch dann kommen erste Zweifel in ihm hoch, ob seine Wahl die richtige war. Er stellt bewusst
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den Kopf aus, verliert seine zielgerichteten Gedanken und versucht, sich von der Natur, von seiner Intuition leiten zu lassen. Grüne Moosfelder faszinieren ihn, und er folgt dem weichen, fluffigen Bewuchs, lässt sich einfach ziehen, mit dem Blick auf den Boden. Sehr spät, als er endlich wieder aufschaut, merkt er, dass er vor einem See steht. Genauer gesagt auf einer kleinen Halbinsel aus Felsen mitten in einem See. Uli verliebt sich sofort in diesen Flecken Erde. Er reißt sich den Rucksack vom Rücken und jubelt, weil er weiß, dass das sein Platz ist. Einer Eingebung folgend spricht Uli den Ort an, stellt sich ihm vor und fragt, ob er hier bleiben kann. Und er bittet um ein Zeichen. Noch ehe die Antwort kommen kann, baut Uli seinen Unterschlupf auf. Dann setzt er sich davor und wartet in den Tag hinein. Er betet darum, dass ihm Tiere begegnen mögen, möglichst große, beeindruckende Tiere. Was er dann aber sieht, ist ein unglaublich hässliches, außerirdisch anmutendes Wesen, das sich an seiner Unterschlupfplane langsam nach oben schiebt. Er blickt auf das abstoßendste Insekt, das er je gesehen hat, 13
Fotos: Anne-Maria Apelt
und ist enttäuscht. Soll er in so einer wunderbaren Landschaft in Schweden wirklich so ein hässliches Zeichen bekommen? Nach einer Weile des Beobachtens beschließt er, dieses Zeichen hinzunehmen – auch wenn es ihm nicht gefällt. *** Am nächsten Morgen sieht er wieder das hässliche Insekt, das in der Zwischenzeit noch hässlicher geworden ist. Beim genaueren Hinschauen erkennt Uli, dass der vermeintliche Käfer aufgeplatzt ist. Und dann erst erblickt er eine wunderschöne grünblaue Libelle, die neben der aufgeplatzten Hülle sitzt und ihre Flügel zum Trocknen ausgebreitet hat. Uli beobachtet stundenlang das Schauspiel des Trocknens, ehe die Libelle sich verabschiedet und von dannen fliegt. Und in diesem Moment wird Uli klar, dass dies der Ort und die Zeit auch für seine Transformation, 14
seine Metamorphose ist. Glücklich liegt er in der Sonne, genießt den Ausblick, die Brise, sein Reich. Er lässt sich auf die Wandlung ein, wie die Libelle sie ihm vormachte. Er, der nach dem Hirnstamminfarkt noch einmal leben darf, breitet schüchtern seine Flügel aus. Er, der seit dem Infarkt täglich große Schmerzen erträgt, darf ein paar Tage einfach da sein und sich entspannen ohne etwas zu verkörpern oder zu müssen. Für ihn ist es unstrittig, dass es in dieser Auszeit um eine innere Erneuerung geht, um die Umdeutung dessen, was schwer und hässlich in seinem Leben ist. Um das Erkennen des Schönen, das der Hässlichkeit entsprungen ist. Die Libelle hilft Uli dabei zu sehen, dass er seine Fragen nicht krampfhaft festhalten muss, sondern dass sich manche Antworten dann entfalten werden, wenn die Zeit gekommen ist. Er spürt, dass er auf Neues hoffen darf, und erlebt eine nicht mit dem Verstand begreifbare Zuwendung, die sich um ihn und seine Bedürfnisse kümmert,
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ihn schützt und birgt. Hier erlebt er Trost und Kraft. Hier darf er sein. Hier wird er gesehen, wie er ist.
BUCHTIPP In den 25 reich mit Fotos bebilderten Berichten in diesem Buch schildern Frauen und Männer,
Als er schließlich den Platz verlässt, ist er um eine einmalige Erfahrung reicher und um einen vertrauten Gegenstand ärmer. Ein kleines, silbernes, keltisches Kreuz begleitet ihn schon seit 20 Jahren. Dieses Kreuz legt er als Dank unter das Moos an seinem Platz. Als er zum Abschied noch einmal unter das Moos schaut, ist das Kreuz weg. Als hätte der Ort sein Zeichen und seinen Dank angenommen, um ihn mit neuem Schutz und Zuwendung zu beschenken. *** Das erste kleine Wunder nach seiner Rückkehr ist die Begegnung mit seiner Frau. Er klingelt an der Haustür, bepackt mit all den Widerfährnissen und seinem Rucksack. Seine Frau, die noch nichts von seinen Erlebnissen weiß, begrüßt ihn an der Haustür. Sie hat sich hübsch gemacht für ihn, extra ein neues Shirt mit Aufdruck gekauft. Quer über ihrer Brust prangt eine Libelle. Uli ist sprachlos, dass er das Zeichen seiner Visionssuche an seiner Frau findet, noch ehe er das Haus betreten hat. Nach und nach sickert die Erkenntnis in sein Herz, dass das, was er in Schweden erlebt hat, eine Begegnung mit Gott war. In der Natur hat sich ein Tor geöffnet, durch das Gott neu in sein Leben eintreten kann. „Und das war alles ich“, ist der Satz, der hinter all dem steht.
wie sie bewusst in die Natur gegangen sind und Antworten auf Lebensfragen gefunden haben. Andere berichten, wie sie mit Lücken, Übergängen und Wandel in ihrem Leben willkommen heißen. Die Erlebnisse wecken Lust, selbst aufzubrechen und in der Natur Inspiration für das eigene Leben zu finden.
„Die Erfahrungsberichte in diesem Buch sprechen für sich und ‚beweisen‘, dass die Natur nicht nur eine große spirituelle Lehrmeisterin, sondern auch eine geniale Therapeutin ist.“ Andreas Ebert, evangelischer Theologe und Co-Autor von „Das Enneagramm“
Anne-Maria Apelt
Grüne Wunder erleben Geschichten von Lebensentdeckungsreisen in der Natur Nr. 835217, € 22,— Steifbroschur · durchgehend farbig
Gekürzter Auszug aus dem Buch „Grüne Wunder erleben“ von Anne-Maria Apelt
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224 Seiten · viele Fotos ISBN 978-3-86334-217-3
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Foto: Roland Baege
Aufbruchsstimmung Einfach loslaufen. Gras unter den Füßen spüren. Tief durchatmen und in der Natur ankommen. Und dabei Themen wie Freude, Krise oder Verantwortung liebevoll in einem kleinen Ritual anschauen – dazu lädt die Kartenbox „Grüne Wunder erleben“ ein. Das Kartenset beinhaltet verschiedene Anleitungen, die in acht einzelnen Schritten in eine meditative Auszeit führen. Folgende Themen werden in dem Set vertieft: Seele • Freude • Krise • Verantwortung
T-G N A N VEORRTU W
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Bau d rei Be hältn aus d isse en M a die du terialien, finde st.
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Anne-Maria Apelt Kartenbox „Grüne Wunder erleben“ Nr. 5572980, € 12,— 36 Karten mit Anleitungen für vier Auszeiten in der Natur EAN 4250454729804
DE U E FR
Beobachte und lass di ch bezaubern von dem, wa s um dich herum lebt und geschi eht.
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Foto: Anne-Maria Apelt
Draußen zu Hause Wer einen Ausflug in die Natur und zu sich selbst wagt, braucht gute Begleiter: Die Emaille-Tassen „Ungezähmt“ und „Kraftvoll“ im Shabby-Look sind leicht und robust, also bestens geeignet für die eigenen Abenteuer und Entdeckungsreisen. Platz findet alles im Beutel „Natürlich!“, der aus fair gehandelter BioBaumwolle hergestellt wurde. Im Turnbeutel mit Kordelzug lassen sich Proviant, Getränk, Buch und Schreibzeug verstauen. Los geht’s! Stabile Emaille-Tasse im angesagten „Shabby-Look“. Mit ca. 350 ml Füllmenge ein praktischer Begleiter für einen Streifzug durch die Natur. Je € 12,–
Ungezähmt Nr. 5574417 EAN 4250454744173
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Kraftvoll Nr. 5574416 EAN 4250454744166
Natürlich! – Turnbeutel Nr. 5574620, € 12,— Fairtrade-Biobaumwolle 38 x 46 cm EAN 4250454746207
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Motive umlaufend adeo magazin • 1 | 2019
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Vom Hasen zum Himmel WAS ES AN OSTERN WIRKLICH ZU FEIERN GIBT Schokohasen naschen, Eier suchen, ein paar freie Tage genießen – das ist Ostern. Aber war da nicht noch eine tiefere Bedeutung, ein Sinn hinter dem Hasenfest? Die Werber Thomas Joussen und Peter Karliczek gehen in diesem Buch auf die Suche. Und finden natürlich das Osterei, aber auch die Wurzeln der vielfältigen Bräuche und Symbole. In frischem Design haben sie Erstaunliches und Hintersinniges in Illustrationen, Grafiken und Texten für uns festgehalten.
Herr Joussen, warum brauchen wir heute ein Buch, das Ostern erklärt?
Das Buch war zunächst gar nicht als solches geplant. Der Vorläufer war eine Ausstellung im Rathaus, die wir gemacht haben. Die Kirchen unserer Stadt wollten damit Passanten einladen, sich wieder mehr für die Kerninhalte des Christentums zu interessieren. Das hat dazu geführt, dass ganz viele „entkirchlichte“ Menschen ins Gespräch gekommen sind über die wichtigen Fragen des Lebens. Genau das tut das Buch auch: einladen, vorne anfangen, nichts voraussetzen und in der Sprache von heute reden. Sie sind kein Theologe. Inwiefern sind Sie der
vermutlich lieber auf diese Weise näher bringen als auf einer harten Kirchenbank. Zum spielerischen Part gehört auch die Suche nach bunten Eiern und Schokohasen. Woher kommen diese Traditionen?
Hasen und Eier haben ihren Ursprung in alten Traditionen: der Vorläufer des Osterfestes war ein Frühlingsfest, benannt nach der germanischen Göttin „Ostara“, deren heiliges Tier der Hase war. Das Ei hingegen hat mehrere Ursprünge: Zum einen ist es symbolhafter Teil des Passahmahles, dem jüdischen Vorläufer unseres Osterfestes, zum anderen steht es – wie der Hase bei den Germanen – bei den Juden für Fruchtbarkeit.
Richtige, um anderen Ostern zu erklären? Und welches Ostersymbol hat für Sie die
Von Haus aus beschäftigen wir Werber uns immer intensiv mit unserer Zielgruppe. Was wissen die Leute? Was erwarten sie? Das hilft auch hier, am geeigneten Punkt anzusetzen und den richtigen Ton zu treffen. Zudem lebt Kommunikation in der Werbung immer von Vereinfachung, Plakativität und Kreativität. Alle drei Faktoren machen den Zugang zu Informationen leichter und spielerischer. Das bisweilen ernste Thema Ostern lässt sich manch einer 18
stärkste Aussagekraft?
Die naheliegendste Antwort ist sicher das Kreuz – auch wenn es für manche Menschen vielleicht gar kein explizit österliches Symbol ist. Zugleich liebe ich es auch, dass wir uns beschenken und miteinander feiern. Wer versteht, was für ein Geschenk uns Gott mit seinem Sohn macht, hat schon viel verstanden. Er sendet seinen Sohn, um die auf Abwege geratene Menschheit mit sich
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zu versöhnen. An Ostern können wir uns an diese Tatsache erinnern und uns darüber freuen. Und wenn Menschen miteinander feiern und in fröhlicher Beziehung leben, kann aus dieser Nähe viel Gutes entstehen. Vielleicht ein Gespräch am Ostertisch über den wahren Hintergrund des Festes. Haben Sie noch einen „Funfact“ aus dem Buch?
Ich finde es schon witzig, dass allein in Deutschland Jahr für Jahr mehr als 120 Millionen Schokohasen über die Ladentheken gehen. 1,5 Hasen pro Person, die meisten davon als Geschenk. Und das ist – bei aller berechtigter Konsumkritik – doch schön, dass wir uns so gerne gegenseitig beschenken.
Thomas Joussen · Peter Karliczek
Vom Hasen zum Himmel Was es an Ostern wirklich zu feiern gibt.
Nr. 835202, € 14,– Gebunden · 17 x 24 cm · durchgehend farbig · 80 Seiten ISBN 978-3-86334-202-9
Das Interview führte Clarissa Gröschen.
ASEE RHAS TERH OSTE DE DERR OS
Himmel
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ESST MEHR GEMÜSE!
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Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde „Ostern“ als Frühlingsfest, benannt nach der germanischen Frühlingsgöttin „Ostara“. Deren heiliges Tier war – man ahnt es vielleicht schon – der Hase: der Ostarahase quasi. Schon am Ende der kalten germanischen Winter wurde Meister Lampe freudig als Frühlingsbote begrüßt und als Symbol für Fruchtbarkeit und Leben gesehen. Die ersten Ostarafeste wurden also ohne Gedanken an Kirche & Co., aber bereits mit dem Osterhasen gefeiert, um das Frühjahr einzuläuten. Im Rahmen der Christianisierung Germaniens so um 300 n. Chr änderte sich viel für unsere Vorfahren, unter anderem auch der Anlass zum Feiern. Da der Todestag von Jesus, der zentralen Figur des christlichen Glaubens, ebenfalls auf Anfang April datiert wurde, hat man beide Feste verschmolzen und den Namen des einen mit dem Inhalt des anderen verbunden. Und den Ostarahasen gab es als Bonus bis heute noch oben drauf.
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K ARF R E I TA G
Jesus Christus. Geboren im Jahre 0. Und damit der Mann, der eine neue Zeitrechnung einleitete. Seine Mutter Maria gebar ihn als Jungfrau. Sein Vater: Gott selbst. Dennoch behandelte Josef, Marias Mann, ihn wie seinen eigenen Sohn. Er wuchs in Nazareth auf und hatte vier Brüder (Jakobus, Joses, Judas und Simon). Als Zwölfjähriger trat er zum ersten Mal im jüdischen Tempel auf und überraschte alle mit seinem Verständnis für religiöse Fragen. Als junger Mann wählte er den Beruf des Zimmermanns. Unspektakulär. Im Alter von 30 beginnt seine Wirkungszeit. Er sammelt zwölf Jünger um sich, sozusagen seine „Follower“, und zieht mit ihnen los. All das kann man nachlesen in den vier Büchern, die die Autoren Matthäus, Markus, Lukas und Johannes geschrieben haben. Als die vier Evangelien bilden sie den Anfang des Neuen Testaments.
PA L MS O N N TA G Jesus kommt auf einem Esel nach Jerusalem. Er wird als ‚König der Juden’ mit großem Jubel empfangen. Sie säumen seinen Weg mit Palmzweigen. Das passt den Römern gar nicht, die ihren Herrschaftsanspruch in Gefahr sehen.
GRÜND O N N E R S TA G Jesus und seine Jünger treffen sich zum Abendessen. Es wird das ‚Letzte Abendmahl’ sein. Judas, einer seiner Jünger, verrät Jesus an die römischen Wachen. Jesus wird verhaftet.
Jesus wird zum Tod verurteilt. Jesus trägt sein Kreuz durch die Stadt bis zum Hügel von Golgatha. Jesus wird dort ans Kreuz genagelt. Jesus stirbt. Der Himmel verdunkelt sich. Der Vorhang im Tempel zerreißt.
OSTERS O N N TA G
OSTERS A M S TA G Seine Anhänger trauern um ihn.
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Das Grab von Jesus ist leer.
CHRISTI H I M M E L FA H R T
Ein Engel erklärt: „Jesus ist von den Toten auferstanden – Er lebt!“
Das Grab wird von Soldaten bewacht.
Jesus wird ins Grab gelegt und das Grab wird verschlossen.
Jesus verlässt die Erde und kehrt zurück in den Himmel.
OSTERM O N TA G Jesus begegnet zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus.
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240 MIO. EIER
DAS OSTEREI. DER EI-GENTLICHE STAR DES FESTES.
Im Ostermonat isst der Deutsche pro Kopf drei Eier mehr als sonst. Das ergibt einen Osterbonus von 240 Millionen Eiern – Stress für das deutsche Huhn.
EIERLEGENDE HASEN?
DAS KREUZ
VERGEBUNG
Lächerlich für die einen. Gottes Kraft für die anderen.
bedeutet richtig wegradiert und wirklich weg.
EIEIEIE IEIEI EIEIE EI65EI EIEIEI EIEIEIE MEISTERLICH: Den Weltrekord im Eieressen hält eine US-Amerikanerin. Sie aß 65 hart gekochte Eier in 6 Minuten und 40 Sekunden.
Wie gesagt, steht das Ei ja wie der Hase symbolhaft für Fruchtbarkeit und Leben. Der gemeinsame Weg von Ei und Hase begann um 1682 als der Frankfurter Arzt Johannes Richier innerhalb seiner Dissertation (!) erstmalig eierlegende Hasen erwähnte.
Ich weiß, wie unsinnig die Botschaft vom Kreuz in den Ohren derer klingt, die verloren gehen. Wir aber, die wir gerettet sind, erkennen in dieser Botschaft die Kraft Gottes. 1. Korinther 1,18
„Ich habe deine Sünden aufgelöst wie Nebel.“ Jesaja 44,22
ERSTAUNLICH: Bereits 5.000 v. Chr. haben die Germanen zum Frühlingsfest bunt bemalte Eier gegessen.
Bis dahin wurden auch andere Tiere als Überbringer von Ostereiern genannt: z.B. der Osterkuckuck, der Osterfuchs, der Osterstorch oder der Osterhahn ... tausende von Störchen in goldener Alufolie in den Regalen heutiger Supermärkte – spannende Vorstellung.
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Höhe (m)
Ein Klassiker zum Anbeißen.
Das Kreuz bringt den Menschen die Chance zur Versöhnung. Und nimmt zugleich dem Tod den Schrecken. Denn das Kreuz sagt: Auch nach dem Tod geht es für dich weiter. Der Tod hat nicht mehr das letzte Wort. Aber schon vor dem Tod kann die Botschaft vom Kreuz alles kraftvoll verändern: Auferstehung ist „Neuschöpfung“. Und Vergebung. Schon mal festgestellt, was Vergebung in einem auslöst? Sich frei zu fühlen von Schuld. Und wieder neu und unbeschwert anzufangen.
Wenn Gott vergibt, bleibt nichts mehr übrig. Nichts. Nullkommanichts. Kann man sich nur schwer vorstellen, oder? Was Gott vergeben hat, sieht er nicht mehr. Das gibt er uns sogar schriftlich. „Und ich will ihnen ihre Sünden vergeben und nicht mehr an ihre bösen Taten denken.“ Jeremia 31,34
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Resilienz ist nicht das Ziel WAS SAMUEL KOCH IMMER WIEDER AUFSTEHEN LÄSST Resilienz – die innere Widerstandskraft – ist in aller Munde. Jeder will resiliente Mitarbeiter, resiliente Kinder, resiliente Pflanzen – aber kann man Resilienz wirklich trainieren? Samuel Koch gibt im Interview Einblicke, was ihm „Stehaufkraft“ gibt.
Resilienz ist ein Trendthema – was war für Sie Anlass, das angebliche Patentrezept auf den Prüfstand zu heben?
Jeder möchte natürlich resilient sein, also Schwierigkeiten oder Schicksalsschläge gut wegstecken. Die Resilienzforschung hat sich Menschen angeschaut, die das gut hinbekommen, und dann versucht, aus deren Erfahrungen allgemeingültige Regeln abzuleiten. Den ersten Teil finde ich sehr sinnvoll – also zu schauen, woher andere ihre Stehaufkraft beziehen. Aber dann kann man nicht einfach sagen: „Du musst das auch so machen und dann bist du resilient.“ Es gibt kein Rezept für Resilienz. Damit macht man Menschen zum Objekt einer Belehrung. Das ist erstens schädlich und zweitens nutzlos – wie mir Gerald Hüther erklärt hat. Allenfalls kann man sich von anderen inspirieren lassen, eigene Ansätze zu finden. Das klingt ähnlich, ist aber ein entscheidender Unterschied.
wirkliche Veränderung nur von innen nach außen gehen kann. Resilienz kann nur das Ergebnis dieser inneren Prozesse sein, nicht das Ziel. Wie Viktor Frankl sagte: Glück – oder eben auch Resilienz – kann man nicht er-zielen, sie muss er-folgen. Mehr Leidensdruck auszuhalten ist Ihrer Auffassung nach gar nicht unbedingt von Vorteil. Warum?
Wenn der Leidensdruck aus einer unguten Situation entsteht, finde ich es sinnvoller, die Situation zu verändern, statt den Betroffenen mehr „abzuhärten“, damit er besser funktioniert. In anderen Fällen ist es aber vielleicht gut und richtig, sich selbst auch mal zu sagen: „Stell dich nicht so an!“ Daher auch meine Abneigung gegen Patentrezepte. Für viele sind Sie ein großes Vorbild. Wie
Eine Belehrung – auch Ratgeber genannt – versucht, Menschen von außen etwas zu zuf ühren. Inspiration funktioniert genau andersherum. Und ich bin überzeugt, dass 20
sehen Sie sich selbst?
Ach du Schreck! Ich sehe wenig Vorbildhaftes darin, mit dem Kopf gegen ein Auto zu rennen und sich dabei das Genick zu brechen.
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Illustration: Cornelia Koller
Was macht diesen Unterschied aus?
Als Allheilmittel werden sieben Säulen der
In Ihrem Buch erzählen Sie von
Resilienz beschworen. Sie zweifeln an der
unterschiedlichsten Menschen –
Tragfähigkeit. Warum?
Straftäter inklusive. Was war Ihnen wichtig?
Diese Säulen sind grundsätzlich gar nicht verkehrt. Optimismus zum Beispiel ist eine gute Sache. Reicht aber nicht, wenn es wirklich schlimm kommt. Dann braucht man etwas Größeres mit mehr Zugkraft. In meinem Fall Hoffnung. Auch Zielorientierung ist gut, aber ich brauche mehr als ein Ziel, nämlich einen Sinn. Mich stärken auch viele etwas altmodisch klingende innere Haltungen. Zum Beispiel Demut, Langmut und Sanftmut. Aber auch Disziplin, Besinnung oder Fantasie. Und das Wichtigste: Altruismus. Ich bin überzeugt, wenn jeder sich nicht nur um sich selbst und seine Lebensoptimierung kümmern und sich stattdessen ganz in das Wohl anderer Menschen investieren würde, gäbe es keine Probleme auf der Welt. Dann hätten wir den Himmel auf Erden und alle wären glücklich. Was ist für Sie als Kraftquelle lebenswichtig?
Wie alles im Leben ist das je nach Tagesform und Situation unterschiedlich. Meine Frau Sarah, meine Familie, meine Freunde. Der Wunsch, die Welt ein bisschen besser zu machen. Und wenn das alles nicht hilft, mache ich es wie bei allem, was ich nicht verstehe: Ich wende mich an den Hersteller oder schlage in seiner Gebrauchs anweisung nach.
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Die Frage, die ich am häufigsten gestellt bekomme, ist: „Woher nimmst du die Kraft weiterzumachen?“ Ich habe angefangen, den Spieß umzudrehen und zu fragen: „Was hilft dir denn?“ Was bringt einen lebenslänglich verurteilten Mörder dazu, jeden Morgen wieder aufzustehen? Da kommt man an den Kern des Ganzen, denke ich. Ein wichtiger Gesprächspartner war für Sie der renommierte Neurobiologe Gerald Hüther. Was schätzen Sie an ihm?
Gerald Hüther hat die herrliche Fähigkeit, komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge verständlich auszudrücken. Es hat mich sehr gefreut, dass er meine Ansätze voll unterstützt. Wir glauben beide nicht daran, dass man aus einem Ratgeber lernen kann, wie man resilient wird. Auch sind wir überzeugt, dass es im Leben nicht um Selbstoptimierung geht oder darum, möglichst reibungslos zu funktionieren, sondern darum, voll und ganz zu leben und sich für etwas Größeres zu engagieren als sich selbst. Ihr Lebensmotto?
Zufrieden sein, aber sich nicht zufrieden geben. Und so viel Himmel auf Erden feiern wie eben möglich. Das Interview führte Elisabeth Zeitler-Boos für das Magazin „Büchermenschen“.
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Die Kraft der Langmütigen SAMUEL KOCH ÜBER INNERE STÄRKE Samuel Koch scheint das Paradebeispiel eines resilienten Menschen zu sein, hat er doch nach seinem Unfall bei „Wetten, dass ..?“ nie den Lebensmut verloren. In seinem neuen Buch stellt er seine inneren „Stehaufkraftgeber“ vor – innere Haltungen, die ihn stützen und stärken. Eine davon trägt den herrlich altmodischen Namen „Langmut“ ...
Dabei müsste die Vorbereitung auf Leid, Krankheit und Sterben eigentlich Pflichtfach werden, denn statistisch gesehen wird mindestens eines davon jeden ersten Menschen früher oder später treffen. Verpflichtende Schulfächer haben natürlich irgendwo ihre Berechtigung, aber wäre nicht auch ein „Wehrpflicht“-Fach sinnvoll, in dem man lernt, sich gegen Dinge zu wehren? Würde das einen nicht besser auf das wahre Leben vorbereiten, als die Binomischen Formeln oder das Periodensystem auswendig zu lernen? Kunst, Kultur, Gemeinschaft – diese Dinge sind die wichtigste Grundlage zur Identifikation, viel wichtiger als Schulnoten, doch sie werden nicht erst seit der Einführung der G8 in der Schule eher erschwert als gelehrt. Ich
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habe schon öfter dafür plädiert, Sozialdienst – eine Art „Dienst an der Gesellschaft“ – (wieder) einzuführen. Und bei Bewerbungen wäre es doch schön, wenn es als Kompetenz gilt, dass man die kranken Eltern gepflegt hat oder mit einem behinderten Bruder aufgewachsen ist. Deshalb kommt hier ein weiterer altmodischer Begriff ins Spiel: Langmut. Klingt nicht nur schön, sondern wird auch beim guten Duden ganz entzückend erklärt: „durch ruhiges, beherrschtes, nachsichtiges Ertragen oder Abwarten von etwas gekennzeichnete Verhaltensweise; große Geduld.“ Die innere Haltung, suboptimale Dinge auch einfach mal zu ertragen, ist nicht mehr so in Mode, deshalb lernt man es auch nirgends. Vielleicht auch ein Symptom der Wegwerfgesellschaft. Man will Schmerzen und unangenehme Gefühle lieber rasch weghaben und betäuben, schluckt sofort Schmerzmittel, nimmt Bachblüten, besucht Seminare, sucht hektisch nach Lösungswegen, um sich wieder gut zu fühlen. Aber: Der einzige Weg, um mit Schmerzen klarzukommen, ist eben manchmal, sie zu ertragen.
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Illustration: Cornelia Koller
Für alles gibt es heutzutage Kurse, Scheine und Seminare, Kinder lernen in der Vorschule schon Englisch oder gar Chinesisch und werden auf alles Mögliche penibel vorbereitet, nur leider meist nicht auf das wahre Leben.
Schmerz, so habe ich bereits beim Turntraining gelernt, ist etwas Gutes. Wenn man seine Grenzen erweitern will, wenn die Muskeln wachsen und gedehnt werden, eine neue Übung erlernt werden soll, dann ist Schmerz unvermeidlich und unverzichtbar. Er kann sogar lebenswichtig sein. Wenn man zum Beispiel Erfrierungen erleidet, und es tut dann irgendwann nicht mehr weh, ist das Gewebe tot. So lange es wehtut, lebt’s. Bei manchen Teilen meines Körpers würde ich daher Schmerzen begrüßen.
Fotos: Michael Englert
Etwas zu ertragen ist nicht gleichbedeutend mit „ihm hilflos ausgeliefert sein“. Ertragen ist auch etwas anderes als Schicksalsergebenheit, Opfermentalität, Passivität oder Antriebslosigkeit. Sondern es ist (m)eine bewusste Entscheidung.
ÜBER DEN AUTOR Samuel Koch, Jahrgang 1987. Ehemaliger Kunst turner. Nach einem Unfall 2010 vom Hals abwärts gelähmt, legte er 2014 als erster Rollstuhlfahrer das Schauspieldiplom ab. Aktuell ist er als Ensemble mitglied am Nationaltheater Mannheim engagiert und wirkte in verschiedenen Filmen und TV-Serien mit. Er unterstützt diverse Organisationen wie die Deutsche Stiftung Querschnittlähmung (DSQ) und die internationale Rückenmarksforschung „wings for life“ u.v.a. Im Sommer 2016 heiratete er seine Schauspielkollegin Sarah Elena Timpe. Seine drei
Alles, was etwas wert ist im Leben, hat auch negative Seiten. Eine sportliche Höchstleistung kostet eine Menge Blut, Schweiß und Tränen. Eine Geburt ist schmerzhaft und gefährlich. Eine langjährige Ehe kostet leidvolle Erfahrungen und viel Arbeit. (Hab ich gehört .) Ohne Fleiß kein Preis – der Versuch, Schmerz zu vermeiden, führt höchstens zu einer anderen Art von Schmerz, zum Beispiel Einsamkeit oder Unerfülltheit. Blöderweise lernt man Durchhalten wohl nur durch Durchhalten. Das ist jedenfalls meine Erfahrung: Wenn ich Gott um Geduld bitte, schenkt er mir nicht einfach auf wundersame Weise die begehrte Engelsgeduld, sondern er schickt mir netterweise eher Situationen, in denen ich Geduld lernen darf.
Bücher „Zwei Leben“, „Rolle vorwärts“ sowie „StehaufMensch!“ wurden SPIEGEL-Bestseller.
Samuel Koch
StehaufMensch! Gekürzter Auszug aus dem Buch „StehaufMensch!“ von Samuel Koch
Was macht uns stark? Kein Resilienzratgeber.
Nr. 835211, € 20,– Flexobroschur · 208 Seiten · durchgehend farbig ISBN 978-3-86334-211-1 adeo magazin • 1 | 2019
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Paradiesische Momente Wir sind umgeben von wahren Kunstwerken. Wenn wir mit offenem Blick durch unsere Welt gehen, können wir nur staunen: Über die Einzigartigkeit der Schöpfung, filigrane Blätter und Blüten, köstliche Früchte, das Wunder eines zart gefiederten Vogels. Um ein Stück vom Paradies auch in Ihrem Alltag anklingen zu lassen, haben wir zwei zauberhafte
prachtvoll – Tasse ca. 300 ml Füllmenge spülmaschinengeeignet Nr. 5574415, € 15,– EAN 4250454744159
Motive aus der Postkartenbox „Grüße aus dem Paradies“
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Tassen gestaltet. „prachtvoll“ und „paradiesisch“ laden die großen Porzellantassen mit Henkel zu einer Auszeit vom Alltag ein. Die verspielt-floralen Motive der ebenfalls erhältlichen Postkartenbox skizzieren die Wunder der Schöpfung auf unnachahmliche Weise. Traumhaft schöne Geschenkideen für viele Gelegenheiten!
paradiesisch – Tasse ca. 300 ml Füllmenge spülmaschinengeeignet Nr. 5574414, € 15,– EAN 4250454744142
Grüße aus dem Paradies Nr. 5572975, € 10,— Postkartenbox mit 18 Postkarten, 6 verschiedene Motive EAN 4250454729750
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Sorgen einfach fliegen lassen WENN KREBS NICHT DAS ENDE IST, SONDERN EIN NEUANFANG Vier Frauen lernen sich nach überstandener Krebserkrankung in einer Kurklinik kennen. Womit keine von ihnen rechnet: Ina, Anna, Manu und Kiki werden zu besten Freundinnen. Wie im Mädchenpensionat brechen sie alle Regeln, klettern nachts heimlich aus dem Fenster – und fühlen sich lebendig wie nie. In langen Gesprächen begegnen sie ihren Ängsten und Fragen. Warum haben wir überlebt? Was hat das Leben für einen Sinn? Und nach und nach begreifen sie, dass die schlimmste Nachricht ihres Lebens vielleicht der Startschuss in ihr größtes Glück war …
D
ie Psychotante kennen wir seit drei Tagen. Die Therapeutin ist eine Mittfünfzigerin, die in Kleidungsstücken herumläuft, die sie selbst be-aquarelliert hat. Anna sagt, das heiße Batiken. Ich finde, es sieht aus wie misslungene Aquarellbilder, die man auf keinen Fall an der Wand hängen haben möchte, die aber zum Wegschmeißen zu schade sind. Da zieht die Psychofrau sie eben an. Die Bonbonfarben passen zu ihrer weichgespülten Stimme. Und die wirkt ebenso künstlich wie das Lächeln, das Güte heuchelt. Frau Psycho sagte zur Begrüßung, dass sie genau wisse, wie wir uns fühlen, weil sie dasselbe erlebt habe. Ich vermute, sie erhofft sich dadurch mehr Glaubwürdigkeit. Aber Glaubwürdigkeit ist nicht Kompetenz. Das hat Ina direkt gesagt: „Wissen Sie, ich habe ein Problem, wenn ich das Gefühl habe, dass ich meiner Therapeutin intellektuell überlegen bin.“ Da hat die Psychotante gelächelt, mit dem Kopf genickt und dann gesagt: „Sie haben einen guten Kontakt zu Ihrer inneren Welt.“ Ihr gehe es um unseren Kontakt zur äußeren Welt und darum, dass es uns besser geht. Dafür sei sie da. Dafür bringt die
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Psychotante Spiele und Übungen mit, die Tiefgang haben sollen, aber auf den ersten Blick zu durchschauen sind. Nach der Vorstellungsrunde in der allerersten Sitzung verteilte die Psychofrau 14 Notizzettel und angespitzte Bleistifte an uns, stand von ihrem Stuhl auf, atmete tief durch, schaute feierlich in die Runde und verkündete: „Zu Beginn habe ich eine Überraschung für Sie.“ Bei den Damen hielt sich die Freude in Grenzen. „Also, wir haben für Sie blaue Luftballons mit Gas gefüllt, sodass sie weit weg und hoch in den Himmel fliegen können, bis zu den Wolken und ins All. Sie dürfen jetzt auf das Papierchen, das ich Ihnen gereicht habe, Ihre größte Sorge schreiben. Dadurch wird daraus ein Sorgenpapierchen. Dann gehen wir hinaus, und jede knotet ihr Sorgen papierchen an einen Luftballon – aber jede nur einen. Und dann lassen wir die Ballons mit Ihren Sorgen in den Himmel steigen. Sie werden sehen, danach fühlen Sie sich besser.“ Ina flüsterte: „Ich würde mich besser fühlen, wenn ich jetzt gehen könnte.“ Manu starrte mich an, als wolle sie sagen:
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„Das ist doch nicht ihr Ernst.“ „Kommt, Mädels, machen wir es einfach“, gab Anna den Startschuss. „Was soll ich denn da draufschreiben?“, fragte ich hilflos. „Na, deine Sorgen eben.“ Anna blieb locker: „Es ist doch egal. Das Ding fliegt in den Himmel, und dann ist es weg.“ Ich wandte mich an die Therapeutin: „Müssen wir sagen, was wir draufschreiben?“ „Nein, das müssen Sie nicht, aber wenn Sie darüber sprechen möchten, dann selbstverständlich gerne, dafür bin ich da.“ Ich war immer noch ratlos: „Ina, was schreibst du denn?“ „Ich schreibe drauf, dass ich Therapiesitzungen machen muss, um die ich nicht gebeten habe, bei einer Frau, die ich nicht kennenlernen wollte.“ Das fand ich gewagt: „Und wenn der Ballon platzt und der Zettel runterfällt und die Psychotante ihn findet?“ „Ist mir egal.“ Ich beschloss, etwas Unverfängliches aufzuschreiben, und musste lachen. Ich schrieb: „Ich habe Sorge, dass die Camemberts in meinem Kühlschrank überreif sind.“ „So, jetzt falten Sie Ihr Sorgenpapierchen zweimal, und wir gehen gemeinsam hinaus.“ Manu hatte auf ihr Sorgenpapierchen unleserliches Gekrakel gekritzelt. Das machte mich neugierig: „Was ist das?“ „Geheimschrift!“ Sie nahm ihr Papierchen und ihren Bleistift, und wir standen auf, um den anderen hinterherzugehen, während Anna noch immer schrieb.
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„Wird das ein Roman?“, witzelte Manu. „Ich komme nach“, schickte Anna uns voraus. Auf der Wiese vor dem Haus hatte jemand die blauen Ballons an eine Parkbank geknotet. Die Ballontraube sah schön aus, als könnte man sich dranhängen und vom Ostseewind weit wegtreiben lassen. Die Damen holten sich ihre Ballons ab, wickelten den Faden um das Papier und knoteten es fest. „Geben Sie acht, dass der Ballon nicht platzt“, ermahnte Frau Psycho. Und da knallte es auch schon. Alle schraken zusammen. Manu stand triumphierend in der Runde, hielt den spitzen Bleistift immer noch auf der Höhe, auf der eben noch der Ballon schwebte, dessen Fetzen nun aber am Ende des Fadens schlapp über ihrem Arm baumelten. Manu machte große Augen und jammerte mit weinerlicher Stimme: „Frau Therapeupeutin? Jetzt habe ich einen Sorgenzettel, aber keinen Luftballon mehr, der meine Sorgen ins All trägt, weil der Bleistift, mit dem ich meine Sorgen notiert habe, den Luftballon angesprungen hat.“ Wir können unser Lachen kaum zurückhalten. „Dann nehmen Sie sich einen Ersatzballon aus dem Flur.“ Endlich hielten alle ihre Ballons in den Händen. Frau Psycho zählte zum Start. Bei Drei ließen alle los. Die Ballons flogen in den Himmel. Annas Ballon startete zuletzt und gab sich alle Mühe, die anderen einzuholen, Der leichte Wind trieb die Sorgen gen Westen. Kein Wölkchen zu sehen. Nur die dunkelblauen Ballons unterbrachen den
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Fotos: Oliver Brück
Anblick der makellos hellblauen Himmelsfläche. Die Frauen gingen nach und nach, bis nur noch Anna und ich dastanden und den Ballons nachschauten. Als ich mich vom Himmelsanblick löste, heftete Anna ihren Blick weiter auf ihren Ballon. Ich wartete. Anna schaute. Ich unterbrach die Stille: „Was hast du auf deinen Zettel geschrieben?“ Anna wandte ihren Blick nicht vom Himmel ab, und sie wollte meine Frage augenscheinlich nicht beantworten, sondern noch einen Moment allein sein: „Ich komme gleich.“ Manu musste nach der Gruppensitzung zum Einzelgespräch. „Das Leben stellt ein Geschenk dar – das zu Gekürzter Auszug aus dem Buch „Der beste Sommer unseres Lebens“ von Michelle Spillner
erkennen, ist entscheidend. Und egal, wann es endet, ich will auf jeden Fall sagen können, die letzten Jahre waren richtig gut!“ Michelle Spillner
ÜBER DIE AUTORIN
Michelle Spillner, Jahrgang 1967, ist gelernte Zeitungsredakteurin. Vor elf Jahren löste sie sich aus der Festanstellung bei einer Frankfurter Tageszeitung, um ihre Talente besser entfalten und mehr dem nachgehen zu können, was ihr wirklich wichtig ist. Michelle Spillner
Der beste Sommer unseres Lebens Überleben ist erst der Anfang!
Theaterfotografin sowie als Regisseurin und
Nach einer wahren Geschichte
Bühnencoach im Kleinkunst- und Businessbereich.
Nr. 835218, € 18,– Gebunden · Schutzumschlag · 256 Seiten ISBN 978-3-86334-218-0
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Heute arbeitet die Frankfurterin unter anderem als freie Journalistin und Autorin, als Presse- und
In ihrem Debütroman schildert sie Erlebnisse, die auf ihren eigenen Erfahrungen während einer Krebs-Reha basieren.
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Von Schatten und Licht MICHELLE SPILLNER IM INTERVIEW ÜBER DIE ENTSTEHUNG IHRES BUCHES
Ihre Erzählung beruht auf wahren Begeben-
Ihr Erzählstil ist voller Humor, aber auch tragi-
heiten. Was haben Sie selbst erlebt?
schen Episoden …
Meine Erlebnisse schildert vorwiegend die Ich-Erzählerin Kiki. Vor allem die innere Welt dieser Figur entspricht meinen Erlebnissen, aber auch alle anderen Figuren haben Anteile von mir. Ich habe die tatsächlichen Erlebnisse zugespitzt, übertrieben und kreativ ergänzt.
Humor und Tragik liegen eng beieinander. Das Leben ist eine Achterbahn der Gefühle und der Erlebnisse, so wie diese Erzählung. Das klingt ein wenig abgehoben: Aber wo Schatten ist, da ist auch Licht. Selbst wenn etwas noch so schlimm ist, es gibt sie immer, die guten Momente. Es ist eine Frage der Sichtweise, eine Entscheidung.
Da halte ich es mit dem berühmten Erich Kästner, der sagte: „Ob etwas wirklich passiert oder nicht, das ist egal. Hauptsache, dass die Geschichte wahr ist! Wahr ist eine Geschichte dann, wenn sie genauso, wie sie berichtet wird, wirklich hätte passieren können.“ Mit welchen Gefühlen sind Sie nach der KrebsReha nach Hause gefahren?
Hunger. (lacht) Nein, im Ernst. Ich bin mit gemischten Gefühlen nach Hause gefahren. Sechs Wochen hatte ich das Gefühl zu leben, mit jedem Kilometer, den ich mich meiner Heimat näherte, wuchs die Sorge, dass ich wieder in das Hamsterrad meines vollgepackten Alltags geraten würde. Ich wusste, ich will und muss etwas ändern, aber ich wusste nicht, wie das gelingen sollte. Und als ich wieder zu Hause in meiner Wohnung war, kam mir alles fremd vor. Ich fühlte mich wie nach einem Ausflug in eine bessere Welt, in der ich ein Stück von mir zurückgelassen hatte.
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Haben Sie manchmal Angst, dass Sie die Erkrankung wieder einholen könnte?
Natürlich. Ich denke, jeder, der einmal von Krebs betroffen war, sieht dem nächsten Kontrolltermin beim Arzt mit einem mulmigen Gefühl entgegen. Das begleitet einen ein Leben lang. Umso wichtiger ist es, dass man sein Leben genießt. Das müssen nicht die großen Dinge sein … Es sind die Kleinigkeiten des Alltags, Spazierengehen in der Sonne, Zeit mit guten Freunden, ein schönes Buch … Das Bewusstsein, dass das Leben ein Geschenk darstellt, ist entscheidend. Wenn es einem gelingt, ein erfülltes Leben zu führen, dann hat das Risiko einer erneuten Krebserkrankung keinen so großen Schrecken. Selbst wenn es mich jetzt wieder erwischen würde, könnte ich sagen: Aber die letzten zehn Jahre, die waren richtig gut! Das Interview führte Ilka Walter.
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Geschenktipps für viele Anlässe Was verschenken Menschen, die täglich mit Büchern und anderen schönen Produkten zu tun haben? Wir verraten Ihnen, was unsere Verlagskollegen gern weiterempfehlen.
„Mit einer Handvoll Worten tiefe Emotionen wecken oder Staunen über einen großen Gott auslösen: Das kann Andreas Noga in Perfektion. Deshalb schätze ich insbesondere seine Postkartenbox ‚Kurz & Gott‘, die ich immer wieder gern verschenke.“ HANNES BÖHM hat als Vertriebs- und Marketingleiter den Blick fürs große Ganze.
Andreas Noga
Kurz & Gott - Postkartenbox Nr. 5572945 · € 10,— 18 verschiedenen Motiven Format 15, x 11,5 cm EAN 4250454729453
„Ein beständiger Alltagsbegleiter mit Tiefgang ist für mich Martin Schleskes ‚Herztöne – Das kleine Buch‘. Und weil auch meine Freunde wenig Zeit, aber Lust auf inspirierende Gedanken haben, habe ich dieses Wertvollbuch auf meiner Verschenkliste auf Platz 1 gesetzt.“ Martin Schleske
Herztöne – Das kleine Buch Nr. 835214 · € 10,—
RENATE HÜBSCH hat als Lektorin und Assistenz der Verlagsleitung Freude an gehaltvollen Büchern.
160 Seiten ISBN 978-3-86334-214-2
„Wenn ich nach einem Geschenk suche, habe ich bei dem Buch ‚Mit 50 Euro um die Welt‘ das Gefühl, nichts falsch zu machen. Die Geschichte ist spannend und kurzweilig erzählt, dazu kommt Christophers sympathische, lebens nahe und gewinnende Persönlichkeit.“ HANS PETERMANN steckt hinter der freundlichen Stimme, die Sie bei einem Anruf im Kundenservice hören können.
Christopher Schacht
Mit 50 Euro um die Welt Nr. 835209 · € 20,— 304 Seiten ISBN 978-3-86334-209-8
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KLAUS DOUGLASS war nach dem Studium der Theologie und Philosophie viele Jahre Gemeindepfarrer in Niederhöchstadt bei Frankfurt. Heute arbeitet er als theologischer Referent im „Zentrum Verkündigung“ der EKHN. Er ist Autor vieler Bücher und bekannt durch eine rege Seminartätigkeit in Deutschland, Österreich, Ungarn und der Schweiz.
Bete lieber ungewöhnlich ...
Neuauflage mit neuem Cover
Beten? Wie geht das? Klaus Douglass hat den Test gemacht und 50 verschiedene Gebetsformen ausprobiert: Er entdeckt einen virtuellen Andachtsraum, versucht, Gott ein Rauchopfer darzubringen und unterzuckert beim Fasten. Überraschende Erkenntnisse und erstaunlich wundervolle Erlebnisse inklusive. Entstanden ist ein kultig-humorvolles Buch, das sowohl für Glaubende als auch für Zweifler viele außer gewöhnliche Anregungen bereithält.
„Tiefgehend, handfest, lustig, nachdenklich und zielführend. Ja, es macht Lust aufs Beten. Nah am Leben und nah am Alltag.“ LESERSTIMME
adeo magazin • 1 | 2019
Klaus Douglass
Beten. Ein Selbstversuch Nr. 835121, € 18,– Gebunden · Schutzumschlag · 320 Seiten ISBN 978-3-86334-121-3
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Foto: WDR / Melanie Grande
„Yvonne führt uns durch Küche und auch Kirche. Danke für diesen ganz anderen Ansatz!“ KÖLNER TREFF, SUSAN LINK
Küche, Kirche, Kölner Treff Die WDR-Moderatorin Yvonne Willicks wirbelt für gewöhnlich als Verbraucherberaterin durch Küche und Haushaltssendungen. Doch auch in der Kirche fühlt sie sich heimisch, wie sie in ihrem Buch „Glaube ganz einfach“ mit persönlichen Erlebnissen und Tipps rund um Gottesdienst und Glaube zeigt. „Ich hatte alles in der Kirche, nur keinen Sex“, gestand die quirlige Autorin kürzlich in der WDR-Talkshow Kölner Treff, wo sie nicht nur für Lacher sorgte, sondern auch mit ihrem Grundvertrauen in einen guten Gott begeisterte.
Yvonne Willicks Glaube ganz einfach
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WEITERE EMPFEHLUNGEN
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Das Emma-Prinzip
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224 Seiten
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adeo magazin • 1 | 2019
Harald G
lööckler
„Wir brauchen eine Kirche, die uns stützt, wenn wir straucheln, die uns aufhilft, wenn wir hingefallen sind, die uns zu essen gibt, wenn wir hungrig sind.“
bei „River
boat“ im
HARALD GLÖÖCKLER IN 3NACH9
Glööckler und der Glaube „Kirche, öffne dich!“, appelliert der schillernde Modemacher Harald Glööckler in seinem gleichnamigen Buch. Sein Herzensanliegen, das in Zeitungen, Zeitschriften und Radio besprochen wurde, trug der „Prince of Pompöös“ auch ins Fernsehen. In den Talkshows Riverboat und 3nach9 konnten die Zuschauer neben jeder Menge Glamour einen nach denklichen Harald Glööckler erleben, der sich kritisch zur Institution Kirche äußert, obwohl er überzeugt ist: „Die Kirche hat die beste Botschaft der Welt.“
Harald Glööckler Kirche, öffne dich!
Nr. 835213, € 22,– 208 Seiten ISBN 978-3-86334-213-5 Harald Glööc
adeo magazin • 1 | 2019
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224 Seiten · Mit 16 Seiten Bildteil ISBN 978-3-86334-177-0
224 Seiten ISBN 978-3-86334-183-1
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adeo magazin • 1 | 2019
Alle Bücher auch als eBook erhältlich
„Nach seinem Abitur wollte Christopher Schacht raus aus seinem Hamsterrad in Deutschland und etwas Neues erleben. Und ohne viel vorwegzunehmen: Das hat er geschafft!“ RTL NEXT
12. Auflage Christopher Schacht Mit 50 Euro um die Welt
Nr. 835209, € 20,— 304 Seiten · Mit vielen Fotos ISBN 978-3-86334-209-8
„Margot Käßmanns Antworten auf die sorgenvollen Fragen vieler Menschen sind offen, persönlich, warmherzig und voller Liebe zum Menschen.“ Thalia-Magazin „Stories“
„Samuel Koch überzeugt mit einer unglaublichen Willenskraft und Souveränität.“ stern.de
„Seine Ehrlichkeit, sein unerschütterlicher Humor und sein Optimismus bewegen. ‚Rolle vorwärts‘ ist es definitiv wert, gelesen zu werden!“ Joyce
Margot Käßmann
Samuel Koch / Christoph Fasel
Samuel Koch
Sorge dich nicht Seele Nr. 835112 · € 17,99
Samuel Koch – Zwei Leben Nr. 814253, € 17,99
Rolle vorwärts Nr. 835071, € 17,99
256 Seiten ISBN 978-3-86334-112-1
232 Seiten · Mit 24 Seiten Bildteil ISBN 978-3-942208-53-6
248 Seiten · Mit 24 Seiten Bildteil ISBN 978-3-86334-071-1
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Für
Glücksmomente.
Manchmal tappt das Glück auf Samtpfoten heran und lässt sich neben uns auf der Couch nieder. Wärme, Nähe und Geborgenheit spüren – dafür steht die Design-Tasse „glücklich“ mit einem Katzenmotiv von Ann-Kathrin Blohmer. Und nicht nur tierische Weggefährten bereichern unser Leben. Begegnungen machen jeden Tag
ein Stück heller. Besondere Menschen, mit denen wir bei einer Tasse Tee zu tiefen Gesprächen zusammensitzen. Freunde, mit denen wir bei einem Kaffee herumalbern. Solche Momente machen glücklich, lebendig, frei. Höchste Zeit, diesen Menschen zu zeigen, wie sehr wir sie schätzen. Diese Tassen bieten dafür die perfekte Gelegenheit.
SeelenWärmer – Tasse Nr. 5574403 · EAN 4250454744036
WegGefährten – Tasse
HimmelsZeichen – Tasse
Nr. 5574401 · EAN 4250454744012
Nr. 5574404 · EAN 4250454744043
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„Momente der Ruhe genießen. Die Gedanken schweifen lassen. Auftanken. Wärme und Nähe spüren. Geborgenheit pur. All das wünsche ich dir, wenn du diese besonderen Tassen in deinen Händen hältst.“ Ann-Kathrin Blohmer
ca. 300 ml Füllmenge spülmaschinengeeignet je € 12,—
glücklich – Tasse
lebendig – Tasse
Nr. 5574411 · EAN 4250454744111
Nr. 5574412 · EAN 4250454744128
selig – Tasse
frei – Tasse
Nr. 5574410 · EAN 4250454744104
Nr. 5574413 · EAN 4250454744135
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Frühlingsfrisch Freuen Sie sich auch so auf den Frühling? Auf die ersten Frühblüher, Vogelgezwitscher beim Aufwachen und die helleren Tage? Stephanie Brall und Ann-Kathrin Blohmer haben für diese Kartenbox 18 besondere Postkarten gestaltet – mit stimmungsvollen Texten und Fotos, Rezepten und Ideen, die man immer wieder gerne zur Hand nimmt. Jedem, der mit diesen Karten beschenkt wird, zaubern sie ein Lächeln ins Gesicht.
Ann-Kathrin Blohmer / Stephanie Brall
FrühlingsGlück Nr. 5572954, € 10,— Postkartenbox mit 18 verschiedenen Motiven Format: 15,5 x 11,5 cm In passender Graukartonverpackung EAN 4250454729545
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Sommer im Gepäck
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Diese Postkarten wecken die Sehnsucht nach Sommer: nach Sonne und Wärme, einem Eis in der Hand und Wind in den Haaren. Das Set enthält filigrane Illustrationen von Ann-Kathrin Blohmer, kombiniert mit abwechslungsreichen Fotomotiven von Stephanie Brall, sommerlichen Rezepten, Gedichten und Kreativ-Ideen. Zum Verschenken, aber auch zum Dekorieren an Kühlschrank oder Magnetseil bestens geeignet.
Ann-Kathrin Blohmer / Stephanie Brall SommerBrise
Nr. 5572955, € 10,— Postkartenbox mit 18 verschiedenen Motiven Format: 15,5 x 11,5 cm In passender Graukartonverpackung EAN 4250454729552
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GLÜCK:WUNSCH Nr. 5572961 EAN 4250454729613
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Stephanie Brall TROST:REICH Nr. 5572964 EAN 4250454729644
Stephanie Brall
Stephanie Brall
FEIER:TAG Nr. 5572947
GAST:GESCHENK Nr. 5572933
EAN 4250454729477
EAN 4250454729330
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Stephanie Brall
DANKE:SCHÖN Nr. 5572918 EAN 4250454729187
Stephanie Brall
Stephanie Brall
Stephanie Brall
Stephanie Brall
LICHT:BLICK Nr. 5572956
KINDER:GLÜCK Nr. 5572931
MIT:BRINGSEL Nr. 5572939
STERN:STUNDEN Nr. 5572922
EAN 4250454729569
EAN 4250454729316
EAN 4250454729392
EAN 4250454729224
Alle Motive der verschiedenen Kartensets können Sie auf www.adeo-verlag einsehen.
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Den Stein wegrollen EIN AUSZUG AUS „FESTZEITEN“ MIT BILDERN VON ANDREAS FELGER
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s war Sonntag, der erste Tag der Woche, der Sabbat war vorüber. Nun konnten die Frauen das tun, was sie schon die ganze Zeit tun wollten, aber wegen des Sabbatgebotes nicht tun konnten: Jesus einen letzten Liebesdienst erweisen. Teures Salböl hatten sie dabei, ein Jahresgehalt kostete es, um ihm damit die letzte Ehre zu erweisen. Auf dem Weg zum Grab wurde ihnen jedoch klar, dass sie keine Idee hatten, wie sie den wagenradgroßen Stein aus der Auskehlung herausbekommen sollten.
die Steine der Perspektivlosigkeit weg, weil die Diagnose des Arztes erschreckt? Wer wälzt die Steine der Vergangenheit weg, an denen wir immer noch so schwer tragen? Ja, wer nur? Mit dieser Frage gingen die Frauen zum Grab Jesu. Wir sind dazu eingeladen, mit genau dieser Frage heute zusammen mit den Frauen von damals ans Grab Jesu zu gehen. Mit dessen Begräbnis schienen alle Hoffnungen und Perspektiven, jede Zukunft verbaut zu sein. Und dann kommt alles anders.
Den Stein, der alle Hoffnungen begrub, den Stein, der sie von ihrem geliebten Jesus trennte, den Stein, der kalt, hart und gnadenlos festsaß. Sie wussten: Das würde ihre vereinten Kräfte übersteigen. Wie gut kann ich dieses Gefühl nachvollziehen. Ja, so manches im Leben übersteigt meine Kräfte. Geht es Ihnen vielleicht genauso wie mir? Geht es Ihnen genauso wie den Frauen damals? Die Frage „Woher kann ich die nötige Kraft nehmen?“ bewegt sicher viele von uns ab und zu. Häufig gepaart mit der Erkenntnis: „Das übersteigt meine Kräfte.“ Die Frauen mussten sich also fragen, wer ihnen den Stein vor der Grabtür zur Seite wälzen könnte. Auch wir stellen uns diese Frage des Öfteren: Ja, wer nur, wer wälzt unsere Steine weg? Unsere Steine, die all unsere Hoffnungen begraben? Unsere Steine, die uns alles im Leben verbauen? Wer wälzt die Steine weg, die so schwer auf uns lasten, weil die Trauer uns übermannt? Wer wälzt 42
Das ist Ostern. Gekürzter Auszug aus dem Buch „Festzeiten“ von Andreas Felger und Andreas Kopp
Andreas Felger Festzeiten Sinnbilder rund ums Kirchenjahr
Nr. 835215, € 16,– Gebunden · Schutzumschlag Durchgehend farbig 14,5 x 21 cm · 96 Seiten ISBN 978-3-86334-215-9
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BUCHEMPFEHLUNGEN
Klaus Hamburger
Tausend Zeilen Trost mit Bildern von Andreas Felger Nr. 835169, € 17,– Gebunden · Schutzumschlag Durchgehend farbig 14,5 x 21 cm · 176 Seiten ISBN 978-3-86334-169-5
adeo magazin • 1 | 2019
Andreas Felger Das Buch der Engel mit Texten von Klaus Hamburger
Andreas Felger Berge Erhaben und Himmelsnah
Nr. 835025, € 19,99
Nr. 835129, € 16,—
Gebunden · Schutzumschlag Durchgehend farbig 17 x 24 cm · 176 Seiten ISBN 978-3-86334-025-4
Gebunden · Schutzumschlag Durchgehend farbig 14,5 x 21 cm · 96 Seiten ISBN 978-3-86334-129-9
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Diese und weitere Kunst-Faltkarten mit Motiven von Andreas Felger erhalten Sie im Buchhandel oder unter www.adeo-verlag.de.
Farben des Südens Nr. 5572934, € 16,— EAN 4250454729347
Wasser Nr. 5572971, € 18,— EAN 4250454729712
Licht Nr. 5572914, € 16,— EAN 4250454729149
EAN 4250454729408 hochwertigen Schmuckkarton Mit weißen Umschlägen in einem im Format B6 (12 x 17 cm) Zehn Faltkarten (fünf Motive)
Nr. 5572940, 16,— Alb Andreas Felger 14.03.2012 08:31:26
Motive des Kartensets, jeweils zweimal enthalten Alb Swabian Alb · Jura souabe Andreas Felger Ohne Titel · Untitled · Intitulé 2009 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier 37,5 x 55 cm © 2012 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar www.adeo-verlag.de 5572733
5572758
Rossberg Rossberg · Rossberg
Frühlingsstimmung Springtime mood · Ambience de printemps
Sonnenuntergang Sunset · Coucher de soleil Andreas Felger Ohne Titel · Untitled · Intitulé 2005 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier 22 x 26,5 cm © 2012 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar Verlagsgruppe Random House GmbH, München www.adeo-verlag.de
72758_Sonnenuntergang_DKoT.indd 2-3
Andreas Felger Ohne Titel · Untitled · Intitulé 2011 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier XX,X x XX,X cm © 2015 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar Verlagsgruppe Random House GmbH, München www.adeo-verlag.de
Andreas Felger Ohne Titel · Untitled · Intitulé 19XX Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier XX,X x XX,X cm © 2015 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar Verlagsgruppe Random House GmbH, München www.adeo-verlag.de
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5572629 Andreas Felger 2004 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier 37,5 x 55 cm © 2015 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar Verlagsgruppe Random House GmbH, München www.adeo-verlag.de
5572629_Fassaden_DKoT.indd Alle Seiten
5572741 Andreas Felger Ohne Titel · Untitled · Intitulé 2010 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier 70 x 100 cm © 2012 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar www.adeo-verlag.de Lichtschein 4 Flare 4 · Lueur 4
Fassaden Facades · Façades
Torbogen Archway · Arc de portail
Lichtstrahl 2 Ray of Light 2 · Rayon 2
Lichtschimmer Gleam of Light · La Lueur
01.12.2014 08:55:31
Andreas Felger Ohne Titel · Untitled · Intitulé 2003 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier 38 x 28 cm © 2013 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar www.adeo-verlag.de
Andreas Felger Ohne Titel · Untitled · Sans titre 2003 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier © 2017 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar www.adeo-verlag.de
Andreas Felger Offenbarung 4,1 · Revelation 4:1 · Apocalypse 4:1 2007 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier 37 x 27,5 cm © 2017 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar www.adeo-verlag.de
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Motive des Kartensets, jeweils zweimal enthalten
Andreas Felger
Das Licht dahinter Nr. 5572958, 18,— Zehn Faltkarten (fünf Motive) im Format B6 (12 x 17 cm) Mit weißen Umschlägen in einem hochwertigen Schmuckkarton EAN 4250454729583
Blütenreigen Nr. 5572908, € 16,— EAN 4250454729088
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Blumen Nr. 5572917, € 16,— EAN 4250454729170
Blütezeit Nr. 5572926, € 16,— EAN 4250454729262
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Motive des Kartensets, jeweils zweimal enthalten
NEU Andreas Felger
Sommerwiese Nr. 5572979, 18,— Zehn Faltkarten (fünf Motive) im Format B6 (12 x 17 cm) Mit weißen Umschlägen in einem hochwertigen Schmuckkarton EAN 4250454729798
ÜBER DEN KÜNSTLER ANDREAS FELGER, Jahrgang 1935, Studium an der Akademie der Bildenden Künste München. In seinem weit gespannten künstlerischen Werk begegnen sich Mensch, Natur, Musik, Religion und Geschichte. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.
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Foto: Ralf Baumgarten
www.af-kulturstiftung.de
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Kunst perfekt in Szene gesetzt Große Kunst für Ihre vier Wände. Das hochwertige Wandkunstbild wird flach liegend versendet. Ganz schnell, ohne Werkzeug, ist der integrierte Rahmen zusammengesteckt und Sie erhalten ein dreidimensionales Wandbild – ähnlich einem Gemälde auf Leinwand. Wir haben drei besondere Motive aus unserem adeo-Portfolio ausgewählt. Freuen Sie sich auf das Jahreslosungsmotiv 2020 von Andreas Felger, ein Lichtsegler-Motiv von Jörgen Habedank und ein farbintensives Motiv der Künstlerin Elisabeth von Pander.
12 Löcher im Rahmen ermöglichen eine individuelle Aufhängung
ALLE WANDKUNSTBILDER LIEFERBAR AB MAI 2019
Jörgen Habedank Wandkunstbild Überfahrt Nr. 5571005, € 24,— 40 x 60 cm EAN 4250454710055
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Elisabeth von Pander Wandkunstbild Hoffnung Nr. 5571006, € 24,— 40 x 60 cm EAN 4250454710062
Andreas Felger Wandkunstbild Jahreslosung 2020 Nr. 5571004, € 24,— 40 x 60 cm EAN 4250454710048
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Aufnahmen aus dem Bildband „Pilgerwege“ von Derry Brabbs
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Edition Jörgen Habedank
Jörgen Habedank Lichtsegler Nr. 5572978, € 18,— Zehn Faltkarten (fünf Motive) im Format B6 (12 x 17 cm) Mit weißen Umschlägen in einem h ochwertigen Stülpdeckelkarton EAN 4250454729781
Motive des Kartensets, jeweils zweimal enthalten, auch als Einzelkarten erhältlich. 5 Faltkarten mit weißen Umschlägen · 12 x 17 cm, je € 12,–
Überfahrt Nr. 5572205 EAN 4250454722058
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Lichtsegler in Orange Nr. 5572203 EAN 4250454722034
Auf zu neuen Ufern Nr. 5572201 EAN 4250454722010
Lichtsegler am Abend Nr. 5572204 EAN 4250454722041
Kleiner Lichtsegler-Rhythmus Nr. 5572202 EAN 4250454722027
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Foto: Jörgen Habedank
Licht und Bewegung EIN BESUCH IM ATELIER VON JÖRGEN HABEDANK Der Norden ist seine Heimat und zugleich der Standort seines Ateliers: Eine alte Mühle bei Hamburg ist das Domizil des Künstlers Jörgen Habedank. „Wo früher gemahlen wurde, da wird heute gemalt.“ Seine Malerei entsteht immer aus einer „Schau nach innen“ – Bilder, die Geheimnisse hinter den Dingen sichtbar machen. Das gilt auch für seine Lichtsegler: „Tatsächlich habe ich mich mit den Lichtseglern selbst überrascht“, verrät der vielseitige Maler und Glasmaler: „Inspiration für diese Bilder ist nicht das Segelboot oder das Wasser, sondern es sind die Farben, das Licht, die Dynamik.“
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Einblicke ins Atelier des Künstlers auf Anfrage: Friedrichstr. 21a 25436 Tornesch 04122 - 97 98 300 www.farbige-kunst.de Aktuelle Ausstellungstermine finden Sie unter www.adeo-verlag.de/ Ausstellungen
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Mensch Jesus. Postkartenbuch #2 22 ungewöhnliche Jesus-Motive
Nr. 5572970, € 11,— 14,8 x 10,5 cm EAN 4250454729705
Der Überraschende Ganz Mensch. Ganz Gott. Ganz verblüffend. So ist Jesus. Er zeigt sich in der Bibel immer wieder von einer neuen Seite. Um diese verblüffenden Seiten aufzuspüren, hat Eva Jung ungewöhnliche Perspektiven eingenommen und in Fotos festgehalten. Man muss nur genau hinsehen. Gewürzt werden die Bilder mit spritzigen Texten zu Bibelversen wie: „Jesus, der Fußgänger. – Er war enorm viel unterwegs. Die allermeiste Zeit per pedes. Immer mal wieder mit dem Boot. Und einmal ließ er sich tragen.“
Mensch Jesus. Postkartenbuch 22 ungewöhnliche Jesus-Motive
Nr. 5572969, € 11,— Format: 15 x 10,7 x 1 cm Hochwertige Kartonverpackung
Fotos: Privat
EAN 4250454729699
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Mensch Jesus. Kartenset #3 32 verblüffende Motivkarten
Nr. 5574013, € 7,50 12 x 8 cm
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EAN 4250454740137
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Mensch Jesus. Kartenset #2 32 verblüffende Motivkarten
Nr. 5574010, € 7,50 12 x 8 cm EAN 4250454740106
Weint mit den Weinenden. Sprachfähig in Sprachlosigkeit Nr. 5572948, € 15,— Trauer-Faltkarten (zehn Motive) im Format B6 (12 x 17 cm) 16_0118_ADEO | Trauerkarten | 120 x 170 mm (geschlossenes Endformat)
Mit weißen Umschlägen in einer hochwertigen Kartonmappe 16_0118_ADEO | Trauerkarten | 120 x 170 mm (geschlossenes Endformat)
ICH K AM AN DEINE KÜSTE
Motivauswahl
AL S EIN FREMDLING, Jedes Wort zu viel · Creative Direction: Eva Jung · Grafik Design: Oliver Schwartz · © 2016 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH · www.adeo-verlag.de · Nr. 5572836
ICH WOHNTE IN DEINEM HAUSE Gast auf Erden · Creative Direction: Eva Jung Grafik Design: Oliver Schwartz · © 2016 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH www.adeo-verlag.de · Nr. 5572831
AL S EIN GAST,
16_0118_ADEO | Trauerkarten | 120 x 170 mm (geschlossenes Endformat)
AL S EIN FREUND, MEINE ERDE.
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Unfassbar, was das Leben uns antut! Unfassbar, Unfassbar, was das Leben Leben uns schenkt! schenkt! Mitten Mitte n in diesem Widerspruch W iderspruch wohne ich.
18.04.16 11:47
JEDES WORT ZU VIEL UND DOCH ZU WENIG.
Ein einziger Mensch fehlt · Creative Direction: Eva Jung © 2016 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH www.adeo-verlag.de · Nr. 5572829
Lars Zimmer | +49 40 244240863 | lz@gobasil.com
Unfassbar · Creative Direction: Eva Jung Grafik Design: Florian Beddig · © 2016 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH www.adeo-verlag.de · Nr. 5572834
R A B I N D R A N AT H TA G O R E
160418-adeo-Trauerkarten-RZ.indd 7
16_0118_ADEO | Trauerkarten | 120 x 170 mm (geschlossenes Endformat)
ICH VERL ASSE DEINE SCHWELLE
Antje Sabine Naegeli
Ein einziger Mensch fehlt, und alle Welt ist leer.
53 Alphonse de Lamartine
Philip
© 2016 adeo Verlag • www.we rtvollwor
t.de
per 3,1 Was immer auc h geschehen liebe Freund wird, e, freut euch im Herrn.
ur. Frohnat Philipper
Motivauswahl
3,1
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© 2016 adeo Verlag www.wertvollwort.de
Philipper 3,12
Aber ich arbeite auf den Tag hin, an dem ich endlich alles sein werde, wozu Christus Jesus mich errettet und wofür er mich bestimmt hat.
Kribbeln
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Philipper 3, 12
Wertvollwort. Die Bibel 31 x Perspektivwechsel
Nr. 5574014, € 7,50 12 x 8 cm EAN 4250454740144
Champion. Leitwolf. Frohnatur. Ein Wort steht bei Eva Jung für einen gesamten Bibelvers, denn sie bringt die Bibel gern auf den Punkt. Immer wieder entdeckt sie aussagekräftige Verse. „Herr, welche Vielfalt hast du geschaffen! In deiner Weisheit hast du sie alle gemacht. Die Erde ist voll von deinen Geschöpfen“, heißt es beispielsweise in Psalm 104. „Grandios“, findet die Kommunikationsdesignerin und setzt das Schlagwort auf die Vorderseite der Karte. Ein Wort, ein Vers. Ideal für jeden, der schnörkellose Geschenke und vielsagende Botschaften mag.
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Wertvollwort. Die Bibel
Fingerabdruck. Schreibbuch blau
31 x Strahlkraft
Mit Bibelversen und Gummizug
Nr. 5574012, € 7,50
Nr. 814200, € 7,99
8 x 12 cm
12 x 17 cm · 192 Seiten
EAN 4250454740120
ISBN 978-3-94220-800-0
adeo magazin • 1 | 2019
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Tausendank
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Zwanzig Postkarten zum
einfach mal Danke sagen.
Nr. 5572938, € 10,— 14,8 x 10,5 cm
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Tiefgang zum Aufklappen
Direkter Draht.
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adeo magazin • 1 | 2019
Interview mit Gott
Das Vater Unser in heute.
Leporello
Leporello
Karte zum Aufklappen, 28 Seiten
Karte zum Aufklappen, 28 Seiten
Format 7 x 12 cm Aufgefaltet 7 x 98 cm
Nr. 5574208, € 3,99
Format 7 x 12 cm Direkter Draht.
Aufgefaltet 7 x 98 cm
Nr. 5574204, € 3,99
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Mit Gott auf der Couch JENS BÖTTCHERS ROMAN ÜBER EINE UNGLAUBLICHE BEGEGNUNG Der Klavierspieler Leon steckt mitten in einer Lebenskrise. Irgendwie ist ihm der Sinn des Ganzen abhanden gekommen. Was für ein Glück, dass der Allerhöchste selbst Lust hat, mal wieder auf die Erde zu reisen und sich höchstpersönlich um den völlig verdutzten Leon zu kümmern. Der folgende Auszug ist erst der Anfang einer warmherzigen Geschiche über die wunderbare Kraft der Liebe und des Glaubens an etwas, das viel größer ist als wir.
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ein Name ist Leon. Ich spiele Klavier. Ich bin verliebt. Ich habe ein Haustier. An meiner Hauswand wachsen Blumen unbekannter Herkunft. Ich werde mich gleich noch etwas ausführlicher vorstellen. Viel dringender ist aber dies: Die Geschichte, die hier erzählt sein möchte, ist eigentlich vollkommen unglaublich: Ich bin Gott begegnet. Er hat mich sogar zu Hause besucht. Er kam in Menschengestalt. Aber er war noch viel mehr. Er war alles. Er war Geist. Er war Charisma.
Und er war allergisch – und hatte deshalb hin und wieder eine ziemlich rote Nase. Bei einer unserer ersten Begegnungen sagte er, dass er nur meinetwegen überhaupt auf die Erde gekommen sei. Ich fand auch, dass das vollkommen verrückt klingt. Bis ich verstand, dass eigentlich alles, was wir Menschen für wahr halten, entweder verrückt sein könnte oder es tatsächlich ist. Bis ich begriff, dass Gott mich nur stellvertretend für alle anderen reisenden Seelen ausgesucht hatte, dass er uns allen Tag für Tag begegnen kann, sofern wir es wagen, 56
die Sinne unserer Herzen auf Empfang zu stellen. Das alles erspürte ich aber erst, als er wieder fortgegangen war – als mir klar wurde, dass er in meiner Seele innerhalb kürzester Zeit eine absolut dramatische, bewusstseinsverändernde Weltrevolution ausgelöst hatte, die ohne jedes innere oder äußere Blutvergießen auskam. Alles ergibt jetzt Sinn. Ich muss mich selbst nicht mehr erklären. Seit Gott mir begegnet ist, lasse ich mich in das absolut befreiende Gefühl fallen, keine Ahnung vom Leben zu haben und auch nicht mehr haben zu müssen. Wir sind gemacht, um zu spüren, uns zu erfühlen – den geheimnisvollen Himmel, uns selbst, die Menschen, die wir lieben. Wir leben, um uns selbst und unsere Welt bewusst zu erleben. Wir leben, um das Leben zu erlieben. Diese Begegnung mit Gott wird unvorstellbare Konsequenzen haben. Für mich, weil er mir das schönste Geschenk meines Lebens machte. Für ihn, weil er endlich seinen echten Namen zurückbekam. Für uns alle, weil sein Name viel zu schön ist, um nicht wahr zu sein. ***
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Wie ich eines Abends mit Gott Champagner trank und danach beinahe die Treppe heruntergefallen wäre Leons Tagebuch, Aufzeichnung vom Samstag, 8.9., 22.35 Uhr Am Abend eines durchschnittlichen Tages, an dem ich mal wieder viel zu viel nachgedacht hatte, an dem diffuse Hoffnung, Unsicherheit und Müdigkeit mich umschwirrt hatten wie eine Horde depressiver Fliegen, betrat ich angemessen missmutig mein Wohnzimmer und sah dort im Schummerlicht Gott sitzen. Direkt vor dem Kamin – die Füße entspannt auf dem Hocker, eine Davidoff-Zigarre im Mund, eine Flasche Champagner und zwei leere Gläser direkt vor sich auf dem Tisch. Ich traute natürlich meinen Augen kaum, doch, mein Gott, tatsächlich – er war es.
Gott bedeutete mir freundlich, mich zu ihm zu setzen. Ich zögerte nicht. „Ich habe viel über dich nachgedacht heute“, sagte ich vorsichtig. Er lachte nur und sagte: „Das weiß ich schon.“ „Und jetzt?“, fragte ich. „Wir feiern“, sagte Gott fröhlich und hob sogleich das Glas. „Aber was?“, fragte ich beinahe tonlos. Was sollte ich feiern? Dass ich langsam Frieden machte mit all den Kriegen, die hinter und sicher noch vor mir lagen?
adeo magazin • 1 | 2019
Foto: Hanne Moschkowitz
Woher ich das wusste? Keine Ahnung. Wahrscheinlich weil sich die Frage nicht stellte und es deshalb auch keinen Zweifel gab.
JENS BÖTTCHER geboren 1966, ist Musiker, Schrift steller und Überlebenskünstler. Als TV-Autor schreibt er u. a. für die Satiresendung extra3 und steht selbst als Gastgeber des Talkformats Tiefsehtauchen vor der Kamera. Der feinsinnige Poet und nachdenkliche Freigeist lebt, singt, sinniert und schreibt in Rosengarten vor den Toren Hamburgs.
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Ich glaube, was mich im Leben eigentlich tieftraurig stimmte, war die Ahnung, dass es aus dem eigenen inneren Krieg einfach kein Entkommen gab. Mir war also nicht wirklich nach Party. Gott war davon allerdings ganz unbeeindruckt. „Wir feiern, dass du dem Himmel heute ein ganzes Stück nähergekommen bist“, sagte er. Dann nahm er einen tiefen Zug von seiner edlen Zigarre.
Wir feiern, dass du dem Himmel heute ein ganzes Stück nähergekommen bist. „Für mich fühlt es sich eher an, als sei ich heute meilenweit in die falsche Richtung gegangen“, sagte ich leise. „Glaubst du wirklich, dass man in einem Kreis in die falsche Richtung gehen kann?“ fragte Gott und kicherte. Kein Spruch, er kicherte wirklich. Irgendwie nahm mir das die Lust zu diskutieren. Und das fühlte sich gut an. Ein bisschen wie Absolution, wie Amnestie.
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Allem, was er sagte und nicht sagte, haftete ein lieblicher Duft von Gnade an. „Entspann dich, Sohn“, sagte er. Dann schenkte er uns ein Glas nach dem anderen ein, und wir tranken zwei Flaschen des kostbaren Tropfens und feixten und erzählten die ganze Nacht Geschichten und lachten bisweilen so heftig, dass Gott sich vor Schmerzen den Bauch halten musste. Ich lachte ebenfalls und spürte immer wieder Tränen auf meinem Gesicht. Die meisten davon waren vom Lachen, ein paar andere waren aber auch dabei. Rührung, Trauer. Erleichterung. Insgesamt fühlte es sich an wie die Tränen der Freiheit eines zu lebenslänglich Verurteilten. Erst in den frühen Morgenstunden gingen wir wieder auseinander. Ich holte Gott noch einen Pullover von oben, denn draußen war es kalt geworden, und ich wollte nicht, dass er auf dem Heimweg friert. Er zog ihn an, umarmte mich und ging. Ach ja, und dann wäre ich übrigens noch beinahe die Treppe heruntergefallen. Ich glaube, es war weniger der Alkohol und mehr der Segen des Moments, der mir zu Kopf gestiegen war. Aber sicher kann ich da nicht sein. Und nachdem Gott gegangen war und ich mich etwas sortiert hatte, schaute ich oben aus dem Fenster, ob ich ihm vielleicht noch ein Weilchen nachsehen könnte. Aber obgleich es eigentlich eine sternenklare Nacht war – ging das nicht. Alles, was ich schemenhaft erkennen konnte, war
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BUCHTIPP seine unbeleuchtete, ausgelassen tanzende, schließlich ganz plötzlich und vollkommen in der Finsternis verschwindende Silhouette. Ich schaute in den Himmel und suchte die Sterne. Sie waren weg. Kaum zu glauben, Gott hatte sie einfach ausgeknipst. Und ich dachte: Stimmt. Man kann ihn natürlich nur dann sehen, wenn er es will.
Der Musiker Leon befindet sich nicht gerade in einer Hochphase. Nicht nur die Lebensfreude, auch der Sinn des Ganzen ist ihm abhandengekommen. Was für ein Glück, dass Gott Lust hat, mal wieder auf die Erde zu reisen und sich höchst persönlich um den völlig verdutzten Leon zu kümmern. Leon erhält das beste Geschenk seines Lebens –
Wir lachten bisweilen so heftig, dass Gott sich vor Schmerzen den Bauch halten musste.
eine Gesprächstherapie mit dem Schöpfer des Universums. Doch auch Gott hat ein Anliegen: Er ist es leid, mit dem sperrigen Namen „Gott“ angesprochen zu werden. Leon soll dabei behilflich sein, dass die Menschen endlich seinen wahren Namen erfahren ...
Aber sein Lachen, dieses wunderbare, befreiende Lachen, das konnte ich noch sehr lange aus der Entfernung hören. Warum hatte ich ihn eigentlich nicht gebeten zu bleiben? Warum bat ich ihn nie, einfach zu bleiben? Er war mir ja nicht das erste Mal begegnet. Merkwürdig. Aber dieses Lachen, mein Gott, dieses ansteckende Lachen. Irgendwie hallt es immer noch in mir nach. Als wäre es gar nicht wirklich von außen gekommen, sondern von innen, aus einem gedankenlosen Land in mir, das mir wie zu Hause vorkommt und in das ich trotz dieses furchtbaren chronischen Heimwehs viel zu selten reise.
Eine warmherzige Erzählung über die wunderbare Kraft der Liebe und des Glaubens an etwas, das viel größer ist als wir.
Auszug aus dem Buch „Der Tag, an dem Gott nicht mehr Gott heißen wollte“ von Jens Böttcher Jens Böttcher
Der Tag, an dem Gott nicht mehr Gott heißen wollte Erzählung
Nr. 835220, € 20,– Gebunden · Schutzumschlag · 240 Seiten ISBN 978-3-86334-220-3
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Worte voller Wahrheit und Trost EIN KRAFTVOLLER WEGBEGLEITER FÜR DEN ALLTAG Es gibt immer wieder Zeiten, in denen wir Ermutigung brauchen. Worte haben die Macht, unsere Gedanken zu erhellen und uns Zuversicht und einen Perspektivwechsel zu schenken. Iris Seidenstricker hat in dem kleinen, aber feinen Buch „Trost und Kraft“ aufbauende Gedanken bekannter Persönlichkeiten wie Dietrich Bonhoeffer, Edith Stein und Martin Luther neben vielen Texten aus der Bibel zusammengestellt. Mit einem aufgelegten Messingkreuz ist dieses Buch ein Schmuckstück, das man immer wieder gern in die Hand nimmt.
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in Kind fällt hin und weint. Es hat sich den Ellenbogen aufgeschrammt. Die Mutter nimmt es auf den Arm. „Es wird alles wieder gut“, tröstet sie. Weil sie weiß, dass die Schrammen bald wieder verheilt sind. Auch wir fallen immer wieder einmal hin, unser Alltag stellt uns häufig vor kleine und große Herausforderungen, es gibt Krisen, die uns mächtig durchschütteln. Sicherlich haben Sie dann auch schon die Erfahrung gemacht, wie gut es tut, in schwierigen Zeiten getröstet zu werden. „Es wird alles wieder gut“ zu hören, wenn man selbst nicht mehr weiter weiß. Wir Menschen brauchen immer wieder Trost. Der Wunsch nach Geborgenheit, Unterstützung und Orientierung gehört zu unseren seelischen Grundbedürfnissen. Das Wort „Trost“ ist im Althochdeutschen des 8. Jahrhunderts entstanden und hängt etymologisch mit dem indogermanischen
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Wort treu zusammen und bedeutet „Festigkeit, seelischer Halt, Zuversicht und Ermutigung im Leid“. Eine schier unerschöpfliche Quelle des Trostes ist die Bibel. In ihr finden wir Geschichten von vielen Menschen, die bei Gott Trost und Halt suchten und auch fanden. Gott ist der „Tröster“, ein „Treuer“, der „nicht lässt das Werk seiner Hände“ (Psalm 138,8), der uns tröstet, „wie einen seine Mutter tröstet“ (Jesaja 66,13), der uns erquicken und immer wieder aufrichten will. Menschen wenden sich in schweren Zeiten seit Jahrhunderten mit den in der Bibel überlieferten Texten, mit eigenen Worten oder vorformulierten Gebeten und auch im Schweigen an Gott. Und sie spüren die beruhigende und tröstende Wirkung ihres Gebets, das sie mit ihrem innersten Wesenskern in Berührung kommen lässt. Wissenschaftler konnten in Studien nachweisen, dass regelmäßiges – auch gemeinsames – Beten seelisch stabilisiert, dass es Heilkräfte und psychische Reserven aktiviert. Weil es das
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Gefühl von Schutz, Kraft und „Getragen sein“ gibt. Auch das Lesen von Psalmversen, in denen man seine eigenen Gefühle wiederentdecken kann, beruhigt und lässt uns wieder Kraft und neuen Lebensmut schöpfen.
Es ist nicht auszudenken, was Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens machen kann, wenn wir sie ihm ganz überlassen.
Möge Ihnen das Buch eine Quelle der Inspiration sein, wenn Sie selbst Trost brauchen oder andere trösten und ihnen beistehen möchten. Und möge es dazu beitragen, dass Sie sich von Gottes Wirken und Gegenwart in der Welt getragen, geliebt und geführt wissen. Iris Seidenstricker im Vorwort von „Trost und Kraft“
Blaise Pascal Wir alle können andere segnen, und es heißt, dass der Segen, den man anderen zuspricht, zu einem selbst zurückkehrt. Wie es auch heißt, dass man sich das, was einem wirklich hilft, nicht selber sagen kann. Es muss einem zugesprochen werden. Sei es von Gott oder von einem Menschen. Daher sind auch wir aufgefordert, uns nicht nur von Gott trösten zu lassen, sondern seinen Trost durch uns auch anderen zukommen zu lassen.
Iris Seidenstricker (Hg.) Trost und Kraft
Nr. 835223, € 15,— Leineneinband · 7,5 x 11,8 cm · 176 Seiten Messingkreuz auf dem Buchdeckel
In diesem Buch finden Sie Trostworte und Segenwünsche aus der Bibel, Gebete und Liedtexte, die sich alle auf die Bibel und Gott beziehen. Und auch Gedanken von Menschen, die das Wirken von Gottes unendlicher Kraft immer wieder im eigenen Leben erlebten.
ISBN 978-3-86334-223-4
AUCH ERHÄLTLICH Rainer Wälde (Hg.) Irisches Gebetbuch
Nr. 814213, € 14,95 Leineneinband · 7,5 x 11,8 cm 200 Seiten · mit aufgelegtem Kreuz ISBN 978-3-942208-13-0
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Das Leben wartet auf uns „Einfach losziehen und die Welt entdecken!“, dachte sich Christopher Schacht, als er vor vier Jahren mit 50 Euro in der Tasche loszog. Diese Abenteuerlust spüren viele junge Menschen und machen sich auf den Weg. Die 20 Motive dieses Postkartenbuchs wecken und füttern diese Sehnsucht und machen Lust darauf, den Schritt in die weite Welt zu wagen – oder zumindest davon zu träumen.
Christopher Schacht
Fernweh Nr. 5572973, € 10,– Postkartenbuch mit 20 verschiedenen Motiven 15,5 x 11,0 cm EAN 4250454729736
Udo Schroeter
Susanne Niemeyer
Bin am Meer.
Große Freiheit
Nr. 5572924, € 10,—
Nr. 5572962, € 10,—
Postkartenbuch mit 20 versch. Motiven
Postkartenbuch mit 20 versch. Motiven
15,5 x 11,0 cm
15,5 x 11,0 cm
EAN 4250454729248
EAN 4250454729620
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Vom Glück der kleinen Augenblicke „Warum sind ihre Häuser eigentlich nicht bunt?“, fragte sich Fotografin Yessica Baur, als sie bei ihren Streifzügen durch die Natur auf Weinbergschnecken traf. Das war der Beginn einer einzigartigen Idee! Mit filigranem Pinselstrich gab sie den unscheinbaren Tieren einen kunterbunten Anstrich. In diesem Postkartenbuch hat Yessica Baur 20 fröhlich-freche Schnecken-Motive zusammengestellt.
Yessica Baur
Sei bunt, sei wild, sei wunderbar Nr. 5572972, € 10,– Postkartenbuch mit 20 verschiedenen Motiven 15,5 x 11,0 cm EAN 4250454729729
Andrea Schwarz
Peter van Dijk · Marco Boers
Frei!
Ps. - Postkartenbuch
Nr. 5572943, € 10,—
Nr. 5572974, € 10,—
Postkartenbuch mit 20 versch. Motiven
Postkartenbuch mit 20 versch. Motiven
15,5 x 11,0 cm
15,5 x 11,0 cm
EAN 4250454729439
EAN 4250454729743
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Weggefährten mit Herz WAS MAN VON ZIEGEN FÜRS LEBEN LERNEN KANN Zwergziegen sind faszinierende Geschöpfe. Maria Anna Leenen, die als Einsiedlerin im norddeutschen Flachland lebt, ist immer wieder neu von ihren vierbeinigen Weggefährten begeistert. Die „Zwerge“ mit ihrer unbekümmerten Lebensfreude erweitern unseren Blick auf die Schöpfung und helfen dabei, das Leben intensiver zu begreifen. Für eine besondere Gebetsform hat die Eremitin einen wertvollen Impuls erhalten. Lesen Sie selbst.
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uminatio stammt vom lateinischen Verb ruminare – wiederkäuen. Ziegen sind wie Rinder, Schafe oder Kamele Wie derkäuer, lateinischer Begriff: Ruminatio. Sie schlucken zunächst die grob zerkaute Nahrung hinunter. Im Pansen, dem ersten Magen, leben Millionen von Pansentierchen, die diese Nahrung aufspalten. Zum Verdauungsvorgang bei Ziegen gehört auch das erneute Hochholen von kleinen Portionen, die dann ein zweites Mal gründlich durchgekaut werden. Es ist eine höchst effektive Form der Nahrungsverwertung und die wichtigste Grundlage dafür, dass sie auch mit karger Nahrung auskommen.
Wenn ich meine Zwergziegen dabei beobachte, hat das auf mich immer eine beruhigende Wirkung. Rund sechzigmal kauen sie die jeweilige Portion erneut durch. Die Augen halb geschlossen, entspannt auf der Seite liegend, ohne Hektik, im eigenen Rhythmus, oft mehrere Stunden lang. Ein friedliches Bild. Eines Abends saß ich noch für eine Viertelstunde am Zaun und schaute ihnen dabei zu. Der Tag war lang gewesen, und ich genoss die Ruhe und den Farbwechsel am Horizont – vom hellen Himmelblau über Lavendelrosa zu Rot bis zur Dämmerung. Eigentlich mache ich so etwas Ähnliches wie meine
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Zwerge, schoss es mir durch den Kopf. Klar, die Gebetsform der Ruminatio hat ihren Namen sicher bekommen, weil die ersten Einsiedler oft Bauern waren, die ihre Tiere natürlich beobachtet haben. Die Bibel immer und immer wieder zu lesen, zu meditieren, darüber nachzudenken – das hat schon etwas mit Wiederkäuen zu tun. Nachdenklich ließ ich meinen Blick auf Frieda ruhen. Ihr Wiederkäuen nutzte die Nahrung bis ins letzte Fitzelchen aus. Ob Heu oder Stroh, Giersch oder Brennnesseln, Eichenblätter oder Weidenrinde. Und ich? Wie oft überflog ich einen Text nur oder erfasste ihn nicht in der Tiefe, weil ich den Sinn nicht sofort verstand. Manchmal las ich einfach, was anderen dazu eingefallen war, statt der Aussage selbst nachzuspüren. Frieda zeigte mir, dass es einen anderen Weg gab. In der Folgezeit versuchte ich, mir jeden Tag nur ein Wort oder einen kurzen Satz zu merken und diesen den ganzen Tag über im Kopf und im Herzen zu halten. Ob ich die Kapelle putzte oder einem Menschen mit großem Kummer zuhörte. Dieses eine Wort Gottes aus dem überreichen Schatz der Bibel versuchte ich beständig zu kauen. Mit der Zeit spürte ich erstaunt, dass es mir guttat.
Fotos: Maria
Anna Leenen
Irgendwann habe ich Frieda spontan einen Kuss auf ihre breite Ziegennase gegeben als Dankeschön für den Impuls. Gekürzter Auszug aus dem Buch „Ziegen wie du und ich“ von Maria Anna Leenen
Maria Anna Leenen
Ziegen wie du und ich
Die Ruminatio, das Wiederkäuen, verankert das Wort Gottes in mir ausdauernd und letztendlich unzerstörbar wie eine Lichtquelle, wie ein Feuer, das nicht zu löschen ist und das mich wärmt, leitet und die Gegenwart Gottes in mir aufleuchten lässt.
Was ich von meinen vierbeinigen Weggefährten über Gott und die Welt lerne.
Nr. 835221, € 18,– Gebunden · Schutzumschlag · 208 Seiten mit 8-seitigem Bildteil und vielen Skizzen ISBN 978-3-86334-221-0
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Ein ungleiches Duo sorgt für Furore BUCHPREMIERE IM KLOSTER Ein Fest im Dominikanerinnen-Kloster auf dem Koblenzer Arenberg ist an sich nichts Unübliches. An diesem Ort des heiteren Friedens, der tätigen Nächstenliebe und des rundum guten Lebens wird gerne gefeiert, so viel wusste ich aus eigener Erfahrung. Aber die Buchpremierenparty von „ZweiSichten – Gedanken über Gott und die Welt“ von Ordensschwester Ursula Hertewich und Redakteur Mirko Kussin fiel dann doch aus dem Rahmen. Im allerbesten Sinne natürlich!
Nicht nur, dass der wunderschöne Marien saal des gastfreundlichen Ordenshauses inmitten seiner wunderschönen Parkanlagen knallvoll gepackt war mit neugierigen Gästen, nein, es baumelte auch noch eine blinkende Diskokugel von der Decke. So wusste die aufmerksame Beobachterin gleich: Hier wird es heute anders laufen als in einem Kloster zu vermuten. Und so war’s dann auch: Das Publikum lachte und weinte Tränen. Aber wie hätte man auch anders reagieren können, als beispielsweise eine der Kloster frauen an der Schwelle ihrer 90er-Jahre in der offenen Diskussion nach der Lesung behauptete, sie hätte natürlich als erstes das Kapitel über Sex – mit einem sehr runden „S“ vorne gesprochen – gelesen. Der Schalk in ihrem Nacken lachte laut mit. 66
Insgesamt schien mir der Abend fast mehr eine Werbeveranstaltung für das monastische Leben als für unser wunderbares QuerdenkerInnen-Buch „ZweiSichten“ zu sein. Wäre da nicht der dem Weltlichen genussvoll zugewandte Co-Autor Mirko Kussin gewesen, der, dunkel gekleidet und mitunter in Zweifel gehüllt, gleichsam stellvertretend für alle Nicht-Ordensleute in seinen Texten krasse, freche, und auch mal klagende Fragen an Gott und Klerus stellt. „Wo bist du, Gott?“ Und: „Bist du überhaupt?“ Das ungleiche Freundes- und nun auch Autorenpaar Mirko Kussin und Schwester Ursula Hertewich nahm die über 200 Gäste des Abends mit auf eine Reise durch die wesentlichsten Gedanken, die man sich als Mensch so machen kann: selbst vor Tod und
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Fotos: Mareike Schaaf
Ewigkeit macht das Buch nicht Halt. Die überraschend konträren und dann wieder überraschend ähnlichen Ansichten der beiden – und anlässlich der Buchpremiere auch noch überkreuz vorgetragen – sorgten mitunter für gespannte Stille; man hätte eine Stecknadel fallen hören können!
gemeinsam mit uns noch viele solcher Versuche und Einsichten der „ZweiSichten“ werden entdecken und genießen können. Von der Buchpremiere im Kloster Arenberg berichtete Annette Friese.
Nur für den Moment, denn im nächsten Augenblick perlten wieder die Pianoklänge des mit den Autoren befreundeten Künstlerduos „2Flügel“ durch den Saal. Mit schönen Worten und Liedern umrahmten Christina Brudereck und Ben Seipel die Buchpremiere amüsant und würdevoll zugleich. Ein Abend der Gegensätze und des Verhandelns, dessen Fazit wohl so lauten könnte: Das Leben ist nicht nur schwarz und weiß, auch wenn wir es gerne manchmal so einfach hätten. Und nicht auf jede Frage gibt es eine finale Antwort. „Versuchen kann man es ja mal!?“, würde das schwarz-weiße Duo Hertewich und Kussin möglicherweise antworten, sicherlich breit grinsend. Und ich persönlich hoffe, dass Sie, liebe Leserinnen und Leser,
Ursula Hertewich · Mirko Kussin
ZweiSichten Gedanken über Gott und die Welt
Nr. 835210, € 20,– Gebunden · Schutzumschlag · 208 Seiten ISBN 978-3-86334-210-4
IMPRESSUM Herausgeber:
Geschäftsführer: Klaus Jost, Marco Abrahms, Ulrich Eggers
adeo Verlag • Gerth Medien GmbH
Verlagsleiter: Detlef Holtgrefe
Dillerberg 1 • 35614 Asslar
Redaktion: Ilka Walter, Clarissa Gröschen, Karoline Kuhn,
Tel. 0 64 43 – 68 86 • Fax 0 64 43 – 68 77
Annette Friese, Renate Hübsch, Stefan Rüth
magazin@adeo-verlag.de • www.adeo-verlag.de
Layout & Gestaltung: Mareike Schaaf
Antwort auf die meisten unserer Probleme ist, andere glücklich zu machen?“
Samuel Koch
Samuel Koch in „StehaufMensch!“ © 2019, adeo Verlag
Mit freundlicher Empfehlung
adeo Verlag Dillerberg 1 • 35614 Asslar Telefon (0 64 43) 68 - 86 Telefax (0 64 43) 68 - 77 info@adeo-verlag.de www.adeo-verlag.de
Unterwegs. Sein. VVA 180/89085
Alle Angaben Stand: Februar 2019. Irrtum und Preisänderungen vorbehalten. Titelillustration: Anne Weigel. Rückseite: Cornelia Koller / Michael Englert. Alle Rechte vorbehalten. Abdruck von Texten, Interviews oder Auszügen daraus nur mit vorheriger, schriftlicher Genehmigung des adeo Verlags.
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