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adeo Magazin 1/2017

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GRATIS

AUF DEM WEG 1 | 2017

magazin

Unterwegs. Sein.

Erstklassige Autoren. Bewegende Texte. adeo.


Inhalt MARGOT K ÄSSMANN SAGT MEHR ALS „ JA UND AMEN“

Wir haben die Wahl DAS LEBEN LIEBEN LERNEN MIT EINEM , DER DURCHS FEUER GING ��������������������������

Die Rosen in Annas Garten KURZE GESCHICHTEN ÜBER DIE SCHÖNHEIT DES LEBENS �����������������

Mit Gott im Atelier ZU BESUCH BEI MALER EBERHARD MÜNCH . . . . . . . . . . . .

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BERGE – Erhaben und Himmelsnah AQUARELLE VON ANDREAS FELGER ������������������������������������������������������������������

Liebe macht den Unterschied DIE HENRI NOUWEN–BIOGRAFIE �����������������������������������

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Viva La Reformation! EVA JUNG SETZT MARTIN LUTHER NEU IN SZENE

Foto Margot Käßmann: Steffen Roth · Illustrationen: Sabine Waldmann-Brun, Eberhard Münch, Eva Jung

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Glaube gehört mitten ins Leben


Foto: shutterstock

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser, wenn man die Nachrichten aus aller Welt verfolgt, könnte man oftmals verzweifeln: Terror, Krieg, Gewalt, Katastrophen, Leid und Schmerz. Meistens irgendwie weit weg – manchmal aber auch ganz nah. Was macht das mit uns? Wie können wir damit umgehen? An einigen Stellen braucht es unsere Hilfe, die gereichte Hand. Vielfach sind wir leider auch machtlos und müssen aufpassen, dass sich nicht vor lauter Ohnmacht oder Angst dunkle Schatten auf unsere Seele legen.

Kunst, leuchtende Bilder, schöne Gestaltung, gute Texte – dies alles tut uns einfach gut. Ein Buch, das uns neue Horizonte eröffnet, ein Bild, das zum wichtigen Lebensbegleiter wird. Hoffnungsvolle Gedanken, Zuversicht, dies brauchen wir zum Leben wie die Sonne. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen beim Lesen dieses Magazins viele solcher Licht­ blicke, positive Impulse für Ihr Leben, Freude – eine kleine Auszeit vom Alltag.

Stellen Sie sich ein weißes Blatt mit einem großen schwarzen Fleck in der Mitte vor. Worauf schauen wir zuerst? Und wie schwer fällt es, sich auf das Weiß, das doch letztlich viel mehr Raum einnimmt, zu konzentrieren?

Herzliche Grüße

Das Positive überwiegt! Sich dies immer wieder einmal bewusst zu machen, ist wich­ tig, um nicht vor lauter Dunkelheit das Licht in unserem Leben zu verdrängen.

Stefan Wiesner Verlagsleiter

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Danke, dass Sie mit uns unterwegs sind!

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Glaube gehört mitten ins Leben MARGOT KÄSSMANN SAGT MEHR ALS „JA UND AMEN“ Jeden Tag werden wir mit schlechten Nachrichten konfrontiert: Terror, Gewalt, Krieg, Ausbeutung, Naturkatastrophen. Für Margot Käßmann steht fest: Als Christen können und dürfen wir nicht zu allen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen „Ja und Amen“ sagen. Denn Glaube gehört mitten ins Leben und nicht hinter die Kirchenmauern. Lesen Sie einen Auszug aus der aktualisierten und erweiterten Neuausgabe von „Mehr als Ja und Amen“.

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n Kirchen in aller Welt beginnt der Oster­ sonntags-Gottesdienst, indem Priester, Pfarrerin oder Bischof rufen: „Christus ist auferstanden!“ Und die Gemeinde ant­ wortet: „Er ist wahrhaftig auferstanden!“ Manchen hierzulande kommt das inzwi­ schen fremd vor. Aber es ist für mich mit Christinnen und Christen in aller Welt ein Ruf der Hoffnung gegen alles Leid und allen Tod. Ostern ist nicht ein Fest von Küken, Eiern, Häschen und Schokolade. Es ist ein Fest des Lebens!

4 Messerschnitte von Martin Glomm

Das ist mir an diesen Tagen besonders wich­ tig. Nach den Terroranschlägen von Brüssel, Würzburg, Berlin und Ansbach, all dem Erschrecken, der Trauer, dem Leid, ist vielen die Feierlaune gründlich vergang­en. Aber Ostern in christlicher Tradition meint nicht, Leid und Tod bunt zu übermalen, sondern sich trotzig all dem Leid und auch dem Tod in den Weg zu stellen. „Tod, wo ist dein Stachel?“, schreibt der Apostel Paulus ge­rade­zu provozierend. Ich weiß, für Men­ schen, die ihre Liebsten verloren haben,


für Kranke, die mit einer schweren Krebs­dia­gnose leben müssen, für Flüchtlinge, die frierend in einem Lager hocken, klingt das fast wie eine Verhöhnung. Ihr Leid ist sehr real. Aber gerade diese Angst nimmt Gott ernst, sagt der christliche Glaube. So ernst, dass Gott selbst nicht dem Leid ausweicht, sondern gekreuzigt wird. Und dann kommt das große Aber. Nein, der Tod hat nicht das letzte Wort! Das spürten die Menschen am ersten Ostermorgen wie auch heute. Da keimt Hoffnung. Das Leben wird nicht besiegt. Ich glaube, dass es Leben nach dieser Welt in Gottes Zukunft geben wird, in der Gewalt und Tod ein Ende haben werden. Und ich bin überzeugt, dass wir davon hier eine Spur legen, wann immer wir Menschen in Not beistehen, andere trösten, Sterbende beglei­ ten. Das sind kleine Formen der Auferste­ hung jeden Tag auf dieser Welt. „Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.“ (Offb 21,4) „Wenn ich all die Bilder sehe, fliehende Menschen, Kämpfe in der Ukraine, Morden in Syrien, dann frage ich mich, wo ist Gott?“, sagte mir eine Frau. Ich habe ihr geantwor­ tet, dass nach meinem Verständnis Gott nicht Leid schickt: Hier einen Krieg, dort eine Krebserkrankung, hier einen Tsunami und dort den Verlust eines lieben Menschen. Nein, Gott gibt Menschen die Kraft, mit dem Leid zu leben. Menschen, die Gott ver­ trauen, haben oft erlebt, dass Gott sie durch das Leid trägt. Eine Geschichte erzählt, dass ein Mann gemeinsam mit Gott auf sein

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Leben zurückblickt. Es ist an den Spuren zu sehen, wie Gott neben ihm ging. Dann ist der Mann empört und sagt: „Siehst du, Gott, in den schwersten Tagen warst du nicht da, genau in den Zeiten bleibt meine Fußspur allein.“ Und Gott sagt: „Na eben, in den Zeiten habe ich dich getragen.“ Ein gutes Bild. Und deshalb sehe ich Gott, wenn ich etwa die schreienden Kinder sehe auf der Flucht in Angst vor prügelnden Soldaten. Da ist Gott, mitten unter ihnen. Und wir begreifen nicht, dass auch Gott wohl Ohnmacht kennt.

Wenn wir nach Gott fragen, müssen wir auch zulassen, dass Gott nach uns fragt.

Aber Gott fragt ja auch nach dem Menschen. Gleich am Anfang der Bibel finden wir zwei Fragen Gottes. Zuerst: „Adam, wo bist du?“(1. Mose 3,9). Und Adam versteckt sich, weil er nicht zugeben will, dass er Gottes Gebote übertreten hat. Wenig später fragt Gott: „Kain, wo ist dein Bruder Abel?“ (1. Mose 4,9) Aber Kain, der Abel gerade aus Eifersucht erschlagen hat, antwortet: 5


Was also ist die Antwort auf die Frage nach Gott? Wir werden Gott nie ganz begreifen, aber wir können vertrauen, dass Gott Men­ schen, die Leid tragen, zur Seite steht. Wir können beten dafür, dass Gott ihnen Kraft und Hoffnung schenkt. Es wäre aber allzu leicht, alles Leid Gott zuzuschieben. Wenn wir nach Gott fragen, müssen wir auch zulassen, dass Gott nach uns fragt, nach unserer Verantwortung für unsere Mitmen­ schen. Gleichzeitig werden wir Gott nie völlig begreifen. Was heißt das, „Gott ist Mensch geworden“? Wie kann es so viel Leid in einer von Gott geschaffenen Welt geben? Gott bleibt verborgen, er ist der deus absconditus, der verborgene Gott, sagt Martin Luther.

Ich glaube, dass es Leben nach dieser Welt in Gottes Zukunft geben wird, in der Gewalt und Tod ein Ende haben werden.

Foto: © Steffen Roth

Wir können Gott nicht in unsere Kategorien zwingen, aber wir können Gott wahrneh­ men, wenn wir uns anderen zuwenden, davon ist christlicher Glaube überzeugt. Es gibt keine vollkommene Erkenntnis Gottes, denn dann wäre Gott eine Kategorie des Menschen.

„Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein?“ Kain will sich aus der Verantwortung stehlen. 6

„Ihr sollt den Schwachen nicht bedrücken“, heißt das biblische Schutzgebot verkürzt, und der Bibel folgend wäre der dafür entscheidende Grund: „denn er ist wie ihr“!

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Messerschnitte von Martin Glomm

Wenn das Gebot ohne den begründenden Zusatz bekräftigt und proklamiert wird, verführt es förmlich dazu, die Pointe zu verfehlen! Die Schwachen laufen Gefahr, auf ihre Schwachheit festgelegt und geradezu in die passive Rolle hineingedrängt zu werden. Sie sind dann nur Objekte unserer Hilfe, ausgeschlossen von eigener Aktivität und Selbstbestimmung, während die vermeint­ lich Starken sich auf ihre Stärken festlegen (lassen). So werden die Schwachen zu einem Objekt von Sorge und Fürsorge. Damit würde, der Sache und dem Gebot völlig unangemessen, ein „Wir“ konstituiert, zu dem die Schwachen nicht mehr dazugehö­ ren. So entsteht Exklusion! Diakonie aber sieht im hilfsbedürftigen Menschen den Nächsten, sieht den anderen auf Augenhöhe. Mich hat das beim Besuch des „Fairkauf“-Kaufhauses in Hannover sehr beeindruckt. Das Konzept sieht vor, dass Menschen, die Überfluss haben, ihre Kleidung, Bücher, Geschirr, Möbel dorthin bringen können. Die Sachen werden dann für einen geringen Preis verkauft. Aber sie werden verkauft, nicht erbettelt. Der Kunde kann sich etwas leisten, hat eine eigene Würde. Und es ist kein Armenkaufhaus,

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denn es mischen sich zum Teil auch viele Nichtbedürftige darunter, die hier manches Großartige finden oder auch die Atmo­ sphäre mögen, die in keiner Weise irgend­ wie „schmuddelig“ ist. Zudem wurden 21 Arbeitsplätze für Menschen geschaffen, die es auf dem Arbeitsmarkt schwer haben und die sich nun wiederum mit Ehrenamtlichen mischen, die ihre Lebenserfahrung ein­ bringen. Das ist großartig, finde ich – die Schwachen werden nicht bedrückt, sondern in einem Miteinander, in dem Menschen einander auf Augenhöhe begegnen, als Gegenüber ernst genommen. Gekürzter Auszug aus dem Buch „Mehr als Ja und Amen“ von Margot Käßmann

Neuausgabe des Erfolgstitels AKTUALISIERT UND ERWEITERT

Margot Käßmann

Mehr als Ja und Amen Glaube gehört mitten ins Leben

Nr. 835130, € 16,— Mit Messerschnitten von Martin Glomm Klappenbroschur · 304 Seiten ISBN 978-3-86334-130-5

Auch als eBook erhältlich

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adeo hat viele Gesichter Bei einem guten Frühstück zum Jahresauftakt kam uns die Idee: Wir haben uns Ihnen noch nie so richtig vorgestellt – das müssen wir unbedingt nachholen. Zu Hause ist der adeo Verlag in Asslar-Berghausen. Das klingt ländlich. Ist es auch. Wenn Sie auf die Mitte der Deutsch­ landkarte schauen: Frankfurt – weiter nach oben – Gießen – nach links – Wetzlar. Ja, fast. Noch ein wenig nördlicher. Von Limburg aus an der Lahn entlang, am „Kloster Altenberg“ und der „Grube Fortuna“ vorbei durch den Wald bis auf den „Dillerberg“. Unten im Tal zieht der namensgebende Fluss, die „Dill“, seine Bahn durch die Wiesen. Und oben auf dem Hügel gestalten wir in einem von viel Holz und Licht geprägten Haus für Sie die schönsten Dinge. Der Kern des Verlagsteams besteht aus sechs Personen:

CHRISTINE BEITAT ist in unserem Team von Anfang an dabei. Die Literaturwissenschaft­ lerin mit Erfahrung im journalistischen Bereich verantwortet die Werbung sowie Pressearbeit und sorgt dafür, dass unsere Bücher und Kalender ins Gespräch kommen. Außerdem plant sie federführend das adeo magazin und setzt es gemein­sam mit dem Team um. Nebenbei spielt sie hervorragend Gitarre und singt in einem Singer-/Songwriter-Duo.

ILKA WALTER teilt sich mit Christine Beitat ein liebevoll dekoriertes Büro und den Aufgaben­ bereich. Viele Seiten dieses Magazins hat sie konzipiert, führt Interviews mit Autoren oder Künstlern, 8

betreut unsere Website und hält Kontakt zu zahlreichen Lesungs-Veranstaltern und Pressevertretern. Bei allem ist sie mit viel Leidenschaft und positiver Ausstrahl­ung dabei. Die ausgebildete Verlagsbuch­händ­ lerin blickt auf langjährige Erfahrungen im Marketing-Bereich zurück und behält auch in stressigen Zeiten stets gute Laune.

MAIKE MICHEL ist unsere Künstlerin. Sie liebt farben­ frohe Kleidung, große bunte Punkte und kleine, feinsin­ nig gestaltete Dinge. Auf Flohmärkten und auch sonst sammelt sie die schönsten Sachen, bastelt für ihre Kolleginnen Adventskalen­ der aus Papier und lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen. Viele unserer Bücher, Kalender, Kartensets, alle Kataloge, Maga­ zine und manches mehr trägt ihre gestal­ terische Handschrift.

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SARAH KOLLER ist unser neustes Team­ mitglied. Seit Januar 2017 ist die Politik­ wissenschaftlerin als Lektorin dabei und kümmert sich darum, dass aus guten Ideen, Manuskripten und Bildern noch bessere Bücher, Kalender und Kartenprodukte wer­ den. Dabei gilt es, vieles gleichzeitig im Blick zu behalten und auftreten­ den Schwierigkeiten lächelnd entgegenzu­ treten. Durch ihre Fröhlichkeit meistert Sarah dies wunderbar.

GUDRUN WEBEL ist in den Wogen des Verlagsalltags sozusagen der Fels in der Bran­ dung. Als langjäh­ rige Theaterfotografin und Kommunikationsspezialistin hat sie ein sehr gutes Gespür für Bilder, Texte und erstklassige Gestaltung. Sie zieht bei zahlreichen Projekten im Hintergrund die Fäden, bereitet Verträge vor, plant Reisen und organisiert auch sonst viele wesentliche Dinge für unser Team.

STEFAN WIESNER hatte vor siebenein­ halb Jahren die Idee, unter dem Namen „adeo“ einen neuen Verlag zu gründen. Er liebt es, Bücher und Kalender zu gestalten, mit der Hand zu schreiben, gute Geschichten zu erzählen und sich mit Autoren und Künstlern kreative Dinge auszudenken. Neben zwei Ausbildungen in den Bereichen Werbung und Marketing hat er 25 Jahre Erfahrung in der technischen Umsetzung von Büchern, Kalendern, Zeitschriften und Zeitungen gesammelt. Seit seiner Kindheit schreibt er gerne – und lektoriert ungefähr die Hälfte der adeo-Bücher. Wenn er nicht als Verlagsleiter an neuen Projekten arbeitet, ist er mit seiner großen Familie (vier Kinder) und zwei Hunden unterwegs. Am liebsten draußen, zu Fuß oder mit dem Kanu.

– vier Buchstaben. Sechs Menschen. Viel Leidenschaft. Wir haben viel Freude daran, uns für Sie die schönsten Dinge auszudenken und die Träume dann auch Realität werden zu lassen. Danke, dass Sie mit uns unterwegs sind.


Wir haben die Wahl DAS LEBEN LIEBEN LERNEN MIT EINEM, DER DURCHS FEUER GING Im Alter von neun Jahren lässt sich John O’Leary auf ein gefährliches Spiel mit dem Feuer ein. Als John im Krankenhaus erwacht, sind 100 Prozent seiner Haut verbrannt – 87 Prozent dritten Grades. Wie durch ein Wunder überlebt er und motiviert heute als Autor und Redner Tausende mit seiner lebensbejahenden, kraftvollen Einstellung und seinem unerschütterlichen Glauben.

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as Feuer war verheerend. Ich wäre fast gestorben und ohne Zweifel hat es Nöte entfacht, die mich seitdem her­ ausfordern. Aber es hat mich auch zu dem gemacht, der ich heute bin. Die schmerzvolle Zeit der Genesung in meiner Kindheit war wie Asche, aus der ich gestärkt in Charakter, Mut, Leidenschaft, Treue und Tatkraft hervorging. Sie eröff­ nete mir nicht nur einen Blick dafür, was im Leben wirklich zählt, sondern auch eine klare Vision, was im Grunde alles möglich ist. Seit dem Feuer halte ich nichts mehr für selbstverständlich. Ich bin für jeden ein­ zelnen Tag dankbar und gewiss, das Beste kommt erst noch. Heute führe ich ein zutiefst erfülltes Leben. Zutiefst erfüllt zu leben bedeutet, die Lehren aus der eigenen Vergangenheit anzunehmen, sich dem Wunder, das in jedem Augenblick steckt, aktiv zuzuwenden und die grenzen­ losen Möglichkeiten, die vor einem liegen, zu entfachen. Allerdings bedeutet es ganz gewiss nicht, dass all das schmerzfrei und fehlerlos geschieht. Weit gefehlt. Denn ein zutiefst erfülltes Leben lernt aus den Fehlern der Vergangenheit. Es wächst an persönlichen Herausforderungen und strebt stets vorwärts unabhängig von den eigenen Lebensumständen.

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Ich würde kein zutiefst erfülltes Leben führen, hätte ich nicht damals in dem Feuer meine Verbrennungen erlitten. Jeder von uns hat Bereiche, wo es brennt. Und wir alle tragen Verbrennungen davon. Wir erleben Zeiten, in denen sich alles in unserem Leben genau so zu entwickeln scheint, wie wir es geplant haben: Unsere Kinder sind gesund, wir machen Karriere und unsere Träume werden Wirklichkeit. Doch dann gibt es irgendwann plötzlich einen Knall. Eine Explosion. Von jetzt auf gleich ist das Leben auf den Kopf gestellt. Vielleicht handelt es sich um eine schlimme Diagnose. Ein erkranktes Kind. Einen unvorhergesehenen Todesfall. Ein Geschäft, das platzt. Was auch immer geschehen sein mag: Ihr Leben wurde zutiefst erschüttert. Ich nenne diese Momente Wendepunkte. Momente, die niemals wieder vergessen werden, da sie alles Nachfolgende verändern. Wichtiger als der Wendepunkt selbst ist jedoch, wie wir uns entscheiden, auf ihn zu reagieren. Denn ob sich solch ein Moment auf unser Leben schlussendlich positiv oder negativ auswirkt, ist letztlich eine Frage der Entscheidung. Es ist Ihre Entscheidung.

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Am 17. Januar 1987 explodierte dieser Benzinkanister in der Garage von Johns Elternhaus. Den Flammen fiel nicht nur John zum Opfer, sie steckten auch einen Großteil des Gebäudes in Brand.

Und die Entscheidungen summieren sich zu dem Leben, das Sie heute führen. Sie alle bestimmen letztlich das Leben, das Sie morgen führen werden. Mit diesem Buch möchte ich Sie für eine Tatsache sensibilisieren: dass Sie ein Leben haben, eine Gelegenheit, darauf Einfluss zu nehmen, und ein Erbe, das Sie damit gestalten.

John nach der Entlassung: glücklich, das Ziel erreicht zu haben.

Es möchte Sie befähigen und in eine Freiheit führen, Vergangenes anzunehmen, zu den Chancen, die sich in der Zukunft bieten, Ja zu sagen und sich hellwach dem wunder­ baren Geschenk zuzuwenden, das in jeden Augenblick unseres Lebens steckt. Vor allem aber wird es Sie anstecken, ganz Feuer und Flamme zu sein für ein zutiefst erfülltes Leben. *

Ob Ihre Lebensgeschichte ein Heldengedicht wird, das bejubelt, oder eine Tragödie, die beklagt wird, hängt kaum von den Ereignis­ sen in Ihrem Leben ab, sondern vor allem von der Art und Weise, wie Sie auf diese Ereignisse reagieren. Daher gilt von nun an: kein Schlafwandeln mehr – kein von Zufäl­ len bestimmtes Leben. Dieses Buch möchte Sie daran erinnern, dass Sie sich nicht immer den Weg aussu­ chen können, den Sie im Leben beschreiten, wohl aber haben Sie immer die Wahl, wie Sie es tun werden. Und es soll Sie dazu anleiten, sich die Kraft, die in Ihren täglichen Entscheidungen liegt, wirklich nutzbar zu machen. Dass Sie sich des Wertes Ihrer eigenen Geschichte bewusst werden wie auch der Stärke, die in Ihrer eigenen Ausrichtung liegt.

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Die Aussichten waren außerordentlich düster. Heutzutage errechnet man die Wahr­ scheinlichkeit, dass ein Verbrennungsopfer seinen Verletzungen erliegt, indem man den Prozentsatz der verbrannten Hautober­ fläche zum Alter des Patienten addiert. Für mich hätte also diese Rechnung vor drei Jahrzehnten, ehe es viele Fortschritte in der Behandlung von Verbrennungen gab, folglich so ausgesehen: Hundert Prozent ver­ brannte Haut plus neun Jahre Alter ergeben: absolut keine Überlebenschance. Das Feuer war ein Todesurteil gewesen. Meine Mutter wusste das alles nicht, als sie an jenem Morgen das Krankenzimmer betrat. Sie wusste nicht viel darüber, wie das Feuer ausgebrochen war, wie die Therapie bei Verbrennungen aussah oder was als 11


Foto: © Susie Gaal, SPG Photography

Wissen Sie, ich glaube an die Macht des Gebets. Und ich weiß, dass in jener Nacht für mich Tausende Gebete gesprochen wurden sowie in den anschließenden fünf Monaten, die ich im Krankenhaus ver­ brachte. Ich glaube aber auch, dass es beim Gebet nicht so sehr darum geht, Gott zu verändern, sondern vielmehr darum, den Betern die nächsten Schritte klarzumachen und sie für diese zu gewinnen. Denn ich habe auch aufgrund bemerkens­ werter Menschen überlebt, die an mir gehandelt und mich ermutigt haben. Menschen, die bei jedem Schritt des Weges an meiner Seite waren, die mich motiviert haben, den Kampf immer wieder aufzuneh­ men, die mich bestürmt haben zu glauben und die mir die Kraft gegeben haben, mein Leben in die Hand zu nehmen.

Familienfoto 2016: John mit seiner Frau Beth und ihren Kindern Patrick, Grace, Henry und Jack.

Nächstes kommen würde. Alles, was sie wusste, war, dass der Kampf begonnen hatte. O ja, obwohl die Augenblicke im Kranken­ haus, die ich gerade beschrieben habe, den schlimmsten Albträumen entsprechen, die Eltern sich nur vorstellen können, hat dieses Buch letztlich ein Happy End. Denn andern­ falls würden Sie diese Zeilen ja auch nicht lesen können. Aber das war keineswegs ein Zufall. 12

Insofern ist der kleine Junge, dessen Tod man erwartet hatte, heute über die Maßen lebendig. Und ich bin seit zwölf Jahren glücklich verheiratet. Meine Frau Beth und ich freuen uns über eine stabile Ehe sowie vier gesunde, hübsche und oft ziemlich leb­ hafte Kinder. Drei Jungs und ein Mädchen. Wir leben in einer idyllischen Gegend, gehö­ ren zu einer lebendigen Kirchengemeinde und freuen uns unseres Lebens. Und dieses unglaubliche Leben, das ich heute führe, ging aus einer gewagten Frage hervor: Willst du denn sterben? Eine kühne und mutige Frage, die uns daran erinnert, dass wir es selbst in der Hand haben, den vor uns liegenden Weg zu bestimmen. Denn: Wir können nicht alles kontrollieren, was uns im Leben passiert, aber wir können kontrollieren, wie wir dar­ auf reagieren.

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Meine unbedachte Entscheidung, mit Feuer zu spielen, war ein gewaltiger Wendepunkt gewesen. Ich hatte als Kind eine einfache Entscheidung getroffen und damit ver­ änderte sich mein Leben wie das meiner Familie von einem Augenblick zum andern. Ein Zurück gab es nicht.

Wir können nicht alles kontrollieren, was uns im Leben passiert, aber wir können kontrollieren, wie wir darauf reagieren.

Das heißt: Legen Sie das Anspruchsdenken ab und machen Sie sich bewusst, dass es an Ihnen selbst liegt, Veränderungen in Ihrem Leben zu vollziehen. Hören Sie auf, sich Entschuldigungen auszu­ denken. Es geht um Ihr Leben. Gekürzter Auszug aus dem Buch „On fire“ von John O᾿Leary

Doch dies war nicht der einzige Wende­ punkt, an den wir gelangten. In der Folge gerieten wir gemeinsam an zahllose weitere. Momente, die alles Nachfolgende verändern sollten. Und wir ahnten: Die Entscheidun­ gen, die wir in diesen Momenten trafen, würden entweder zu einem Leben voller Hoffnung und Weite führen oder zu einem Leben in Angst und Selbstmitleid. Wir alle treffen Entscheidungen – unser ganzes Leben lang. Und ich hoffe sehr, Ihnen dabei helfen zu können, dass Sie selbst erkennen, welchen Weg Sie wählen und gehen möchten. Dass ich Ihnen die Rich­ tung zeigen kann, die voller neuer Möglich­ keiten steckt.

John O‘Leary

On fire Das Leben lieben lernen mit einem, der durchs Feuer ging

Nr. 835132, € 18,—

Das Erste, was Sie tun müssen, um aus Ihrem Leben ein zutiefst erfülltes Leben zu entfachen, ist eine Entscheidung zu treffen: Übernehmen Sie selbst Verantwortung für Ihr Leben.

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Gebunden · Schutzumschlag · 272 Seiten Mit 8-seitigem, farbigem Bildteil ISBN 978-3-86334-132-9

Auch als eBook erhältlich

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Illustrationen: Sabine Waldmann-Brun


Es gibt Menschen, die tun uns gut. So wie Anna. Sie sprüht vor Lebensfreude und das überträgt sich schnell auf andere. Ihr positiver Blick aufs Leben, ihr Humor, ihre Weisheit und Fröhlichkeit haben sich längst in ihrer kleinen Stadt und darüber hinaus herumgesprochen. Anna liebt ihre Selbstständigkeit, ihren Garten am Fluss mit den vielen Rosen. Die Farben und der Duft der Blüten erinnern sie daran, lebendig zu sein. Die Weite des Himmels und das Rauschen des Windes erzählen ihr von den kleinen Kostbarkeiten des Lebens. Die alte Dame liebt die Menschen. Jemand sagte einmal über sie: „Anna kann den Leuten direkt ins Herz sehen. Sie sieht ihre wahre Schönheit, aber auch ihren Schmerz.“ Freuen Sie sich auf Anna und lassen Sie sich von dieser wunderbaren Frau und von den einfühlsamen Illustrationen von Sabine Waldmann-Brun inspirieren. Rainer Haak

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Papierschiffchen

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ie war dreifache Mutter und man konnte ihr sofort ansehen, dass sie dringend Rat suchte und Hilfe brauchte.

„Was kann ich für Sie tun?“, fragte Anna. „Ach, ich habe ein großes Problem. Ich kann so schrecklich schwer loslassen. Mein Ältester hat gerade die Schule beendet und wird wohl bald bei uns aus­ ziehen. Mein Arbeitgeber schließt die Filiale hier im Ort. Meine Tante kommt ins Heim. Am liebsten würde ich alles festhalten. Jede Veränderung tut mir furchtbar weh.“

Illustrationen: Sabine Waldmann-Brun

Sie blickte Anna fast flehentlich an. „Vielleicht können Sie mir helfen. Es heißt doch, Sie haben immer einen guten Rat. Wie kommen Sie denn mit dem Loslassen klar?“

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Anna überlegte einen Augenblick, dann erzählte sie: „Als unsere Kinder klein waren, hatten wir unser eigenes Abschiedsritual. Die Kinder malten liebevoll ein Bild auf ein Blatt Papier – den Spielkameraden, der fortzog, das Kinder­ fahrrad, das zu klein geworden war, die Katze, die unters Auto geraten war. Dann falteten wir das Blatt so, dass daraus ein kleines Segelschiff entstand, und gingen damit zum Fluss. Dort sagte ich ein paar Worte, vielleicht so: Der Fluss ist immer in Bewegung. Unser Schiff geht jetzt auf eine große Reise, den Fluss hinunter. Winkt ihm noch einmal zu und wünscht ihm viel Glück. Dort standen wir dann und schauten dem Schiffchen hinterher.“ Anna blickte die Frau freundlich an. „Wenn ich heute etwas loslassen muss, brauche ich kein Schiffchen mehr. Ich gehe an den Fluss, sage Ade und manchmal weine ich eine Träne. Und dann freue ich mich auf das, was vor mir liegt.“

Rainer Haak Die Rosen in Annas Garten Kurze Geschichten über die Schönheit des Lebens

Nr. 835134, € 14,— Mit Illustrationen von Sabine Waldmann-Brun Gebunden mit Schutzumschlag 128 durchgehend farbige Seiten ISBN 978-3-86334-134-3

Auch als eBook erhältlich

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Keiner von vielen CLEMENS BITTLINGER ÜBER DAS GLÜCK, GESEHEN ZU WERDEN Jeder von uns kennt das Gefühl, nicht gesehen zu werden – sei es der Chef, der uns bei der anstehenden Beförderungsrunde übergeht oder die heimliche Liebe, die uns keine Beachtung schenkt. Umso wichtiger ist es, sich an die Gewissheit zu erinnern: Ich bin nicht allein. Gott sieht mich mit liebevollem und wertschätzendem Blick. Lesen Sie einen Auszug aus dem Buch „Du siehst mich“ von Clemens Bittlinger.

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Foto: shutterstock

ls Schüler und später als Student besaß ich regelmäßig alte, gebrauchte Autos, die es gerade so über den TÜV geschafft hatten. Es gab in meinem Umfeld Tüftler und Freunde, die Spaß daran hatten, selbst „hoffnungslose Kandidaten“ wieder auf Vordermann zu bringen. Einmal hatte ich einen uralten Mercedes 200, der im vorde­ ren Bereich unter der Kühlerhaube komplett durchgerostet war. Meine findigen Freunde verschalten diesen Bereich und gossen ihn mit Beton aus. Dann wurde das Ganze glatt geschliffen und in der entsprechenden Farbe lackiert. Ich sah wirklich nichts. Frohen Mutes fuhr ich zum TÜV, alles lief wunder­ bar, bis der Prüfer mit dem Wagen einen Bremstest durchführte und dabei merkte, dass irgendetwas nicht stimmte. Anschlie­ ßend wurde mein liebes Auto auf die Waage gefahren und sehr schnell hatten die Prüfer herausgefunden, dass der innere Bereich des linken Kotflügels zum Teil aus Beton bestand. Der Wagen wurde (zu Recht) sofort aus dem Verkehr gezogen.

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„Der Mensch sieht, was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz eines Menschen an!“ Spätestens als Samuel zu Isai sagte: „Der ist es nicht!“, hat dieser gemerkt, dass Samuel nicht nur vorbeigekommen war, um mit ihnen einen Gottesdienst zu feiern. Da musste etwas anderes im Busch sein und seine Söhne spielten dabei offensichtlich eine wichtige Rolle. Deshalb präsentierte er Samuel stolz einen Sohn nach dem anderen. Nachdem Samuel alle anwesenden sieben Söhne kennengelernt und begutachtet hatte, wandte er sich an Isai und sagte: „Bitte entschuldige, aber keiner von denen, die ich bisher gesehen habe, kommt für die Aufgabe, die ich im Blick habe, infrage. Hast du nicht noch einen achten Sohn?“ „Doch, schon, aber das ist der Jüngste, der ist noch zu klein. Der ist draußen auf der Weide und hütet die Schafe“, erwiderte Isai. Doch Samuel wollte ihn sehen: „Lass ihn rufen, wir werden uns nicht niederlassen, bis er da ist!“ Dieser jüngste Sohn, der wenig später hinzukam, hieß David und sollte später einmal der berühmteste König Israels werden. Er erschien bräunlich, mit schönen Augen und von guter Gestalt (1. Sam 16,12).

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Da vernahm der Prophet Samuel sehr klar die Stimme Gottes: Auf, salbe ihn, denn der ist’s. Was für ein schöner und klarer Moment, wenn man auf einmal durchblickt und weiß: Das ist jetzt die richtige Entschei­ dung.

meine Entscheidung waren letztlich richtig. Ich fand schließlich eine sehr schöne halbe Stelle ganz in der Nähe meines bisherigen Wohnortes, bei der ich meine Begabungen und Möglichkeiten voll zum Einsatz bringen konnte.

Hin und wieder habe ich solche Momente erlebt. Als ich meine heutige Ehefrau als 17-jähriges Mädchen kennenlernte, wusste ich ziemlich klar: Das ist die Richtige. Bei all den vielen Möglichkeiten, eine Partnerin zu finden, durfte ich ihr begegnen. Das ist Glück, nachhaltiges Glück. Natürlich gab und gibt es immer wieder Phasen, in denen wir uns auf die Nerven gehen, aber dieser klare Grundeindruck „Eine bessere, eine die besser zu dir und deinem Leben passt, findest du nicht!“, der ist geblieben.

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an! Wohl dem, der sich auf diese Lebens- und Weisheitsschule einlässt und der weiß: „Gott, du siehst mich, du kennst mein Herz, bitte lehre mich, authentisch zu glauben und zu leben!“ Gekürzter Auszug aus dem Buch „Du siehst mich“ von Clemens Bittlinger

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an! Immer wieder gab es Phasen in meinem Berufsleben, in denen ich mich zwischen verschiedenen Möglichkeiten entscheiden musste. Bei Ausschreibungen und Vorstel­ lungsgesprächen galt es, Klarheit zu finden. Für mich kam nur eine halbe Pfarrstelle infrage, weil ich ja ansonsten freiberuflich als Musiker tätig bin. Einmal hatte ich mich für eine sehr schöne und attraktive „KulturPfarrstelle“ mitten in Frankfurt beworben, der Kirchenvorstand wählte mich nach dem Vorstellungsgespräch einstimmig. Und trotzdem spürte ich: „Das ist nicht die richtige Stelle!“ Aber mein Zögern und

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Clemens Bittlinger

Du siehst mich Für die Welt bist du nur einer von vielen, doch für Gott bist du die Welt.

Nr. 835133, € 15,— Gebunden · Schutzumschlag · 224 Seiten ISBN 978-3-86334-133-6

Auch als eBook erhältlich

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sere Holt uns un eit Vergangenh ein und von hinten uns der wenden wir erlösten eigenen un zu, Geschichte n wir – dann meine en in itt m n ho sc art –, der Gegenw nft unsere Zuku ben. zu ha hinter uns

Zuhause Wer in der Lieb e zu Hause ist,

hen, Denn wir ste die wenn wir in eit Vergangenh n, zurückblicke dem mit tatsächlich Zukunft. Rücken zur

dem ist die Zuve rsic das Fenst ht er in die Zukunft und das Vertrauen die Tür zu m Leben.

Und ist ge funden w orden Die Such e nach u ns selbst und nac hd wo wir zu em Ort, Hause si n gestaltet sich desh d, alb so schwie rig, weil wir letz auf das F tlich nicht inden au s sind, sondern auf das Gefunden -Werden . Zutiefst ahnen w ir, dass wir un finden kö s selbst nur nnen, wenn wir vo Gegenüb n einem er gefun den wer den.

Eine kleine Auszeit für die Seele Wir freuen uns, Ihnen den vierten Band unserer „Kleinod“­-Reihe vorstellen zu können: „Kurz & Gott – Lichtblicke“. Es lohnt sich, die Seiten dieses kleinen Büchleins aufzublättern und einmal tief durchzuatmen. Für ein paar Momente die Seele baumeln zu lassen. Kurze Texte von Hans-Joachim Eckstein, zarte Skizzen des Künstlers Eberhard Münch, wunderschöne Farben und edles Papier laden zu einer kleinen Auszeit ein. Ein wunderschönes, edles Geschenk für viele Gelegenheiten.

NEU Hans-Joachim Eckstein

Kurz & Gott – Lichtblicke

Andreas Noga

Mit kupferfarbener Prägung

Kurz & Gott

9,5 x 14,4 cm ∙ 96 Seiten

Nr. 835075, € 9,99

Durchgehend farbig

ISBN 978-3-86334-075-9

Nr. 835137, € 10,— ISBN 978-3-86334-137-4

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Spuren

ke Fußabdrüc e. im Schne

Sommer Dass sie im en sind, nd verschwu heißt nicht, ner kei hier ging im Winter. Andreas

Denn och Glau b ohne en heiß Zwei t nich t fel zu sond sein, zu b ern auf d leiben em W . eg

Noga

Andr eas N oga

Die passende Postkartenbox Andreas Noga

Kurz & Gott Nr. 5572945, € 10,— 18 verschiedene Motive

Motiv

Mit Skizzen von Eberhard Münch adeo

unterwegs Wir sind immer r. zu einem Gegenübe es Selten haben wir t zu tun. nur mit uns selbs Wir sind verknüpft Faden, mit durchsichtigem en, hinterlassen Spur . sehn t nich die wir Andreas Noga

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adeo magazin • 1 | 2017

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Besonders geliebt Das Besond ere der Liebe ist an , dass sie de m Geliebten das Bewus stse unermessli in seines chen Werte s und seiner außergewöh nlichen Bedeutsam keit gibt. Das Besond ere an der Liebe G ottes ist, dass sie di eses Bewusstse in der Einzigartig keit jedem Einz elnen unter Mill iarden von Mensc hen zu schenken vermag.

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Andreas Noga

Andrea Schwarz

Kurz & Gott – Erdennah

Kurz & Gott – Himmelwärts

Nr. 835119, € 9,99

Nr. 835090, € 9,99

ISBN 978-3-86334-119-0

ISBN 978-3-86334-090-2

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Fotos: Alexander Sell

Mit Gott im Atelier ZU BESUCH BEI MALER EBERHARD MÜNCH Eberhard Münch gestaltet Kirchen, Andachtsräume, Klosterräume und Glasfenster. Der Maler hat etwas geschafft, worum ihn viele beneiden: Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht – und kann davon leben. Viele kennen seine Bilder zur Jahreslosung, die jedes Jahr als Kunstdruck, Postkarte oder Poster erscheinen. Der Künstler hinter den Bildern bleibt lieber im Hintergrund, beziehungsweise im Atelier.

D

ie kleinen Häuser stehen dicht an der Straße im Wiesbadener Ortsteil Bieb­ rich. Wenn Eberhard Münch zu Hause ist, steht das große Hoftor von Haus Nr. 5 offen und gibt den Blick auf den langgezogenen Innenhof und die Eingangstür frei. Aller­ dings gehört etwas Glück dazu, den Maler hier in einem freien Moment zu erwischen. Viele Monate im Jahr ist er quer durch Deutschland unterwegs, um Kirchen und andere sakrale Räume zu gestalten. Münch begann schon als Neunjähriger zu malen. Von seinem Onkel, einem GrafikDesigner, schaute er sich viele Techniken ab. Er begann das Studium an der Fach­ hochschule für visuelle Kommunikation in Mainz, merkte aber schnell, dass dies nicht das Richtige für ihn war. 22

Aus einem Urlaub in Italien kehrte er fas­ ziniert von der italienischen Wandmalerei zurück. Er wechselte nach Nürnberg, wo er an der Akademie der Bildenden Künste freie Malerei studierte. 1987 machte er sich selbständig und gründete das Atelier für Wandmalerei. Vom Rathaus über Restau­ rants und Hotels, Büroetagen oder Kran­ kenhausflure – zwei dicke Mappen mit Fotos belegen, was Münch in elf Jahren geschaffen hat. Er malte idyllische italienische Land­ schaften, Blicke zwischen antiken weißen Säulen auf Meerlandschaften oder kompli­ zierte wandfüllende Ornamente. Nebenher experimentierte er mit Abstraktion und modernen Techniken. Im Jahr 1998 löste er sich schließlich von dem realistischen Stil und beschloss, sich nur noch der modernen sakralen Malerei zu widmen.

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Über sich selbst redet der Mann mit dem Fünftagebart und den aufmerksamen Augen nicht gerne. Lieber zeigt er die Modelle der nächsten Projekte und erklärt, wie er diesen Altarraum gestalten will oder welche Farben er für jenes Glasfenster wählt. Meist sind es Kirchengemeinden oder Orden, die bei ihm anfragen und einen Raum, eine Wand verändern oder neu gestalten wollen. Im kleinen Atelier stehen die Projekte der kommenden Monate – naturgetreu nach­ gebaut im Miniaturformat. Wenn Eberhard Münch einen Raum umgestaltet, bleibt es nicht bei der Wandgestaltung, meist entwi­ ckelt er zahlreiche Vorschläge, wie man ein Motiv oder eine Farbe an anderen Stellen im Raum weiterführen könnte. „Ich bin wie ein Kind, probiere aus und spiele mit Holz, Glas, Stoff oder Kerzenwachs“, sagt er und lacht.

Auch seine Frau Maria arbeitet tatkräftig mit. Sie beantwortet Anfragen, organisiert das Drumherum und verschafft ihm die Ruhe, die er braucht, um kreativ zu sein. Die Italienerin unterstützt ihn auch vor Ort, wenn es daran geht in Kirchen, Klöstern oder Kapellen die Entwürfe praktisch umzu­ setzen. Dann begibt sich das Ehepaar auf Tour, zieht mit Farben, Pinseln, Bürsten und Spachteln im Auto los. Vor Ort klettern sie gemein­ sam auf das Gerüst, um die Farben nach den Entwürfen aufzutragen.

Ob er im Altarraum eine Wand hinter dem Kreuz mit Farbe gestaltet, um das Kreuz in den Mittelpunkt zu rücken oder ob er einen Andachtsraum kreiert – immer geht es ihm darum, Christus ins Zentrum zu rücken.

Zweimal im Jahr zieht Münch sich mehrere Wochen lang täglich in das große Atelier zurück. „In meinem Kopf rattern ständig neue Ideen“, erzählt er. Es ist ihm wichtig, genug Zeit zu haben, um diese auszuprobieren und umzusetzen. „Im Atelier bin ich ganz eins mit Gott und mit mir“, mehr möchte er dazu nicht verraten.

Um seine Entwürfe umzusetzen, hat er ein Netzwerk von Handwerkern aufgebaut.

Ellen Nieswiodek-Martin Abdruck dieses gekürzten Artikels mit freundlicher Genehmigung des pro Medienmagazins

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Geschenkideen für Schönschreiber Die Überraschung und die Vorfreude ist groß, wenn man eine handgeschriebene Karte im Briefkasten vorfindet. Geht es Ihnen auch so? Wem möchten Sie mit Ihrer persönli­ chen Karte eine Freude bereiten? Wir haben einige der schönsten Motive des Künstlers Eberhard Münch in hochwertigen Kartensets für Sie zusammengestellt.

NEU Eberhard Münch

Postkartenbuch mit Zitaten zum Thema Schönheit und Schöpfung

Blütezeit Nr. 5572957, € 10,— Postkartenbuch mit 20 verschiedenen Motiven Format: 15,5 x 11,0 cm

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Edition Eberhard Münch

Eberhard Münch

Wild und wunderbar Nr. 5572936, € 16,— Zehn Faltkarten im Format 12 x 17 cm (fünf Motive je zweifach) Mit weißen Umschlägen in einem hochwertigen Schmuckkarton

Blumen Nr. 5572949, € 18,—

Zeichen der Hoffnung Nr. 5572916, € 16,—

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Blüte

Nr. 5572907, € 16,—

Aufbruch

Nr. 5572935, € 16,—

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Eberhard Münch Ich bin gewiss For I am convinced · Car j’ai l’assurance Mischtechnik Mixed techniques · Technique mixte

Eberhard Münch Abschied Farewell · Adieu Mischtechnik Mixed techniques · Technique mixte

Eberhard Münch Trauer Grief · Le Deuil Mischtechnik Mixed techniques · Technique mixte

Eberhard Münch Getragen Borne · Se porter Mischtechnik Mixed techniques · Technique mixte

Eberhard Münch Trost Comfort · La Consolation Mischtechnik Mixed techniques · Technique mixte

© 2017 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar www.adeo-verlag.de

© 2017 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar www.adeo-verlag.de

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Motive des Kartensets, jeweils zweimal enthalten

Einlegetexte, je zweifach enthalten

Anteilnahme zum Ausdruck bringen

1 Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen. Albert Schweitzer

NEU

2 Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi

Eberhard Münch

Abschied nehmen

3 Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Dietrich Bonhoeffer

Nr. 5572959, 18,— Zehn Faltkarten (fünf Motive) im Format B6 (12 x 17 cm)

4 Herzliches Beileid

Mit Einlegetexten und

5 In stiller Anteilnahme

weißen Umschlägen in einem hochwertigen Stülpdeckelkarton

Trostreich Nr. 5572942, € 16,—

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Trauer Nr. 5572506, € 12,—

Trost Nr. 5572505, € 12,—

Fünf Kunst-Doppelkarten im Set (jeweils gleiches Motiv)

Fünf Kunst-Doppelkarten im Set (jeweils gleiches Motiv)

Diese und weitere Kunst-Faltkarten mit Motiven von Eberhard Münch erhalten Sie im Buchhandel oder unter www.adeo-verlag.de adeo magazin • 1 | 2017


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Eberhard Münch Seraphim Seraphim • Séraphin Mischtechnik Mixed techniques • Technique mixte © 2012 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar Verlagsgruppe Random House GmbH, München www.adeo-verlag.de

Diese Karte wird von behinderten Menschen von Hand gefaltet und konfektioniert.

Eberhard Münch Cherub Cherub • Chérubin Mischtechnik Mixed techniques • Technique mixte © 2014 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar Verlagsgruppe Random House GmbH, München www.adeo-verlag.de

5572446

Diese Karte wird von behinderten Menschen von Hand gefaltet und konfektioniert.

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Eberhard Münch Musizierender Engel Music Making Angel • Ange faisant de la musique Mischtechnik Mixed techniques • Technique mixte © 2014 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar Verlagsgruppe Random House GmbH, München www.adeo-verlag.de

Diese Karte wird von behinderten Menschen von Hand gefaltet und konfektioniert.

Eberhard Münch Engel der Sehnsucht Angel of Yearning • L‘ange languissant Mischtechnik Mixed techniques • Technique mixte © 2014 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar Verlagsgruppe Random House GmbH, München www.adeo-verlag.de

5572470

Diese Karte wird von behinderten Menschen von Hand gefaltet und konfektioniert.

Eberhard Münch Ein Engel für Dich An Angel for You • Un ange pour toi Mischtechnik Mixed techniques • Technique mixte © 2013 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar Verlagsgruppe Random House GmbH, München www.adeo-verlag.de

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Motive des Kartensets, jeweils zweimal enthalten

Eberhard Münch

Cherubim und Seraphim Nr. 5572927, € 16,— Zehn Faltkarten (fünf Motive) im Format B6 (12 x 17 cm) Mit weißen Umschlägen in einem hochwertigen Stülpdeckelkarton

Weggefährte Nr. 5572508, € 12,—

Engel der Lebensfreude Nr. 5572509, € 12,—

Fünf Kunst-Doppelkarten im Set (jeweils gleiches Motiv)

Fünf Kunst-Doppelkarten im Set (jeweils gleiches Motiv)

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Himmelsboten

Nr. 5572915, € 16,—

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Zur Konfirmation und Firmung Kunst-Doppelkarten von Eberhard Münch · fünf Karten (jeweils gleiches Motiv) im Set

Facettenkreuz Nr. 5572033, € 13,— Jesus Christus spricht: ICH BIN der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Johannes 14,6

Der gute Hirte (Psalm 23) Nr. 5572002, € 13,— Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße […] Psalm 23

Licht der Welt Nr. 5572034, € 13,— Jesus Christus spricht: ICH BIN das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12

Ich bin der gute Hirte Nr. 5572019, € 13,—

Ich bin immer bei dir Nr. 5572010, € 13,—

Licht auf dem Weg Nr. 5572028, € 13,—

Jesus Christus spricht: ICH BIN der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.

Matthäus 28, 20

Psalm 119, 105

Johannes 10,11

Diese und weitere Kunst-Faltkarten mit Motiven von Eberhard Münch erhalten Sie im Buchhandel oder unter www.adeo-verlag.de

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det mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. f einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. ße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, nes Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, en und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht m Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. kest mir voll ein. ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. n lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. Psalm 23 Psalm 23

se Schutzhütte! Rette dich in Bete! Lies sein Wort! Suche die an ihn glauben! Immer d achte auf die Engel! Sie weisen g. er Zutritt hast? Egal, was du hast? Egal, wie’s um dich steht? u aussiehst, wo du herkommst? n Schlüssel!

sel zu Gottes Schutzhütte! urg! Immer heißt er dich willDu gehörst auf ewig zu ihm! uf ewig zu dir! Du gehörst u seiner Familie! Sein Haus us! Jürgen Werth

Der Herr ist mein Hirte Psalm 23 mit Bildern von Eberhard Münch

25.11.2009 09:44:09

Eberhard Münch / Jürgen Werth

Wir dürfen uns sicher sein, dass es einen gibt, der mit uns ist, der uns begleitet. Davon spricht der 23. Psalm, einer der schönsten und eindrücklichsten Texte der Bibel. Eberhard Münch hat den Psalm gemalt – einen großen, farbigen Lebensweg mit Gott. Mit einer kurzen Betrachtung von Jürgen Werth.

Bibeltext: Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart

aus, in dem alle Katastrophen der ichte sind.

user sind vergänglich. Sein Haus

Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart

Unter Gottes Schutz

Edition Eberhard Münch

Der Herr ist mein Hirte. Psalm 23 Nr. 5574202, € 3,99 Leporello · Kunstdruckkarton 24 Seiten ∙ 8 x 12 cm Ausgeklappt 96 x 12 cm

Unter Gottes Schutz

Psalm 91 mit Bildern von Eberhard Münch

25.11.2009 09:36:25

Eberhard Münch / Jürgen Werth

Unter Gottes Schutz. Psalm 91 Nr. 5574203, € 3,99 Leporello · Kunstdruckkarton 24 Seiten ∙ 8 x 12 cm Ausgeklappt 96 x 12 cm

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Wie gut ist es, einen schützenden Engel an unserer Seite zu wissen. Basierend auf Psalm 91 hat Jürgen Werth eine wunderbare Meditation dazu geschrieben. Im Zusammenspiel mit faszinierenden Engel-Motiven von Eberhard Münch wird daraus ein schönes Geschenk für viele Gelegenheiten.

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Was uns prägt EIN KRIEGSKIND AUF DER SUCHE NACH ANTWORTEN Es gibt Tage, die alles verändern. Am 28. Januar 1945, in den Wirren des Zweiten Weltkriegs, treffen sich zwei Menschen. Vater und Sohn. Der eine ist ein leidenschaftlicher Maler. Der andere will genau das werden. Hilflos muss der junge Flakhelfer dabei zusehen, wie sein Vater bei einem Luftangriff stirbt. Ist die Liebe stärker als der Tod? Nach einer wahren Geschichte.

E

r ist schon viel früher gestorben. Dreizehn bin ich, als sein Marsch­ befehl kommt. Danach habe ich einen Vater in Uniform. Er kommt heim, aber nur zu Besuch. Er spricht mit mir, aber immer unter dem Druck der Uhr. Das Mädchen, für das ich schwärme, hat er nie gesehen. Ich musste nichts heimlich tun, er hat es ja nicht mitbekommen. Meinen Kindern soll ich die Liebe erklären, aber ich kann das nicht. Die Jahre, in denen ich jung war, sehen aus wie ein Acker, der angezündet wurde. Rauch über schwarzen Krumen. Kein Grün. Nirgends. Vor der Bombe hat meinen Vater sein eigenes Land getötet. Der Mann im Kreiswehrersatzamt, der den Stempel auf den Stellungsbescheid hieb, der

Briefträger, der ihn zustellte, der Ausbilder, der Kasernenkoch. Durch die Straßen gehe ich und sehe Mörder. Manchmal tanzen Gespenster um uns. Sie täuschen uns. Wieder und wieder. Ich weiß es einfach nicht, wie es geht, ein naher Vater zu sein. Es springt nichts an in mir. Meine Kinder sollen sich auf mich verlassen können. Wenn sie mich suchen, bin ich da. Für sie. Ihre Briefe bekommen Antwort. Einladungen schlage ich nicht aus. Als wäre das schon alles. In mir ist so viel Ferne. Ich weiß, sie können mich nicht spüren unter unserem gemeinsamen Dach. Das Eis meines Schweigens entstand, als ich Vater viele Kilometer entfernt und in Gefahr wusste. Etwas in mir ist damals gestorben.

Foto: privat

Trotzdem kommen sie zu uns nach Hause, die Freundinnen und Freunde der Kinder. Enkel des Krieges und doch aufgewachsen ohne Nächte im Luftschutzkeller. Sie lassen sich meine Bilder zeigen. Fragen mich, wie man Rosen schneidet. Wünschen sich, ich solle einmal wieder für sie kochen. Trotz­ dem kann ich mit den ganz Nahen über Kri­ sen sprechen – und manchmal trösten. Es ist mir bis heute ein Mysterium, wie der radikal zurückgeschnittene Baum wieder austreibt. Etwas davon geschieht mit mir. Wolf-Dieter Kohler mit seinem Vater Walter.


Wir sind eine Generation mit gemorde­ ten Vätern. Die meisten von ihnen trafen Kugeln, verschleppte das Meer nach einem Torpedoangriff, erstickten im Feuer der Flammenwerfer, traten auf Minen, fielen vom Himmel wie Steine. Vater könnte noch leben, wäre die weiße Fahne spätestens nach Stalingrad am Eingang der Städte und auf dem Reichstag gehisst worden. Wir haben verteidigt und uns dabei weiter selbst zer­ stört. Es gibt keinen Ort mehr des Vergegen­ wärtigens, den ich mit anderen teilen kann. In der Osternacht wecken wir die Kinder und fahren zu dem Berg am Rand der Stadt, aufgeschüttet aus lauter Trümmern. Ganz oben ist nichts eingeebnet oder stilisiert. Steine, Fensterkreuze, ganze Zwischen­ decken ragen bizarr auf. Eine Kraterland­ schaft ist entstanden mit spitzen Gipfeln und Schluchten, in die man abstürzen kann. Jeder findet irgendwo seinen Platz. Das Licht einer Kerze erwacht. Posaunen spielen einen alten Choral. Das will ich mit ihnen teilen: Licht auf den Trümmern. Meine Gedanken lösen sich nicht auf. Der Zorn ist groß. Doch da ist auch die Nähe meines Vaters. Ich glaube, er starb doch nicht schon 1941. Er war weg und irgend­ wie war er da. Bei den Schneeballschlach­ ten haben wir so gelacht, dass die offenen Münder beliebte Ziele waren. Das Bündel seiner Feldpostbriefe auf hauchdünnem Papier hüte ich wie einen Schatz. Er hat mich besucht in diesen Sätzen, er hat mich gesucht. Mich nicht häufiger sehen zu kön­ nen, er hat darüber geweint und trug doch Bild um Bild von mir in sich: das blutende Knie, der scheue Kuss, die Kohlezeichnung vom Neckar mit Lastkähnen. Vor unserem

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letzten Weihnachten waren wir beide in Ber­ lin, konnten uns treffen, er schenkte mir ein winziges Neues Testament. Vorne hat er hin­ eingeschrieben: Das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft. Dein Vater. Sie haben ihn ausgezogen, in eine Uni­form gepresst. Sie haben ihn in Dreck und Angst erstarren lassen. Sie zwangen ihn, Menschen wie er selbst zu schaden. Sie haben ihn damit beschämt, großes Unrecht zu sehen. Sie haben ihn mir weggenommen. Dann kommt ein Brief. Dann kommt er selbst. Dann habe ich für Stunden einen Vater. Gekürzter Auszug aus dem Buch „Unsere Liebe soll nicht traurig sein“ von Oliver Kohler

Oliver Kohler

Unsere Liebe soll nicht traurig sein Ein Kriegskind auf Spurensuche

Nr. 835135, € 16,— Gebunden · Schutzumschlag · 176 Seiten Mit acht Farbtafeln ISBN 978-3-86334-135-0

Auch als eBook erhältlich

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BERGE ERHABEN UND HIMMELSNAH Berge wecken Sehnsucht und Glücksgefühle, gleichzeitig stehen sie auch für Grenzerfahrungen. Wer sie erklimmt, rückt dem Himmel ein Stück näher. Oliver Kohler hat für diesen Band lyrische Texte ausgewählt, die das Geheimnis und die Kraft der Berge umkreisen. Die Aquarelle des Künstlers Andreas Felger spiegeln die imposante Präsenz der Berge in ihrer landschaftlichen und jahreszeitlichen Vielfalt.


© Michael Albus, Ich liege im Gras, in: Bergtagebuch. Unveröffentlicht. Alle Rechte beim Autor

Ich liege im Gras Sehe die Blumen Spüre die Wärme der Sonne. Der blaue Himmel Über den weißen Bergen Macht mich still. Ich denke An nichts Und an alles Bin Ganz Erfüllter Augenblick. Michael Albus

NEU Andreas Felger

Berge Erhaben und Himmelsnah

Nr. 835129, € 16,— Gebunden · Schutzumschlag Durchgehend farbig 14,5 x 21 cm · 96 Seiten ISBN 978-3-86334-129-9

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Dieses Motiv ist auch als Einzelkarte im 5er-Set erhältlich: Lichtschimmer · Nr. 5572660 · € 12,—


Andreas Felger 2004 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier

Andreas Felger Ohne Titel · Untitled · Intitulé 2010 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier

Fassaden Facades · Façades

Lichtschein 4 Flare 4 · Lueur 4

ntitulé

eiten

rtail

per · Aquarelle sur papier

bH, Asslar GmbH, München de

Lichtstrahl 2 Ray of Light 2 · Rayon 2

Lichtschimmer Gleam of Light · La Lueur

5572661

5572660

01.12.2014 08:55:31

Andreas Felger Offenbarung 4,1 · Revelation 4:1 · Apocalypse 4:1 2007 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier 37 x 27,5 cm © 2017 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar www.adeo-verlag.de 16.11.2011 17:11:35

Andreas Felger Ohne Titel · Untitled · Sans titre 2003 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier © 2017 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar www.adeo-verlag.de

Motive des Kartensets, jeweils zweimal enthalten

NEU Andreas Felger Das Licht dahinter Nr. 5572958, 18,— Zehn Faltkarten (fünf Motive) im Format B6 (12 x 17 cm) Mit weißen Umschlägen in einem hochwertigen Stülpdeckelkarton

Struktur und Farbe Nr. 5572930, € 16,—

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Licht Nr. 5572914, € 16,—

Faszination Farbe Nr. 5572904, € 16,—

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Motive des Kartensets, jeweils zweimal enthalten

Andreas Felger

Blütezeit Nr. 5572926, € 16,— Zehn Faltkarten (fünf Motive) im Format B6 (12 x 17 cm) Mit weißen Umschlägen in einem hochwertigen Stülpdeckelkarton

Blütenreigen Nr. 5572908, € 16,—

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Blumen Nr. 5572917, € 16,—

Alb Nr. 5572940, € 16,—

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Andreas Felger Toskana · Tuscany · Toscane 1998 Porta Porta · Porta 17.07.2015 09:00:14

Motive des Kartensets, jeweils zweimal enthalten

Andreas Felger

Trauer und Trost Nr. 5572941, € 16,— Zehn Faltkarten (fünf Motive) im Format B6 (12 x 17 cm) Mit Einlegetexten und weißen Umschlägen in einem hochwertigen Stülpdeckelkarton

Einlegetexte, je zweifach enthalten 1 Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.

2 Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi

Albert Schweitzer

Engel mit Posaune Nr. 5572399, € 12,— 5 Karten, gleiches Motiv

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Offener Himmel Nr. 5572633, € 12,— 5 Karten, gleiches Motiv

3 Von guten Mächten wunderbar geborgen erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Dietrich Bonhoeffer

4 Herzliches Beileid 5 In stiller Anteilnahme

Porta Nr. 5572632, € 12,— 5 Karten, gleiches Motiv

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Andreas Felger

Engel Nr. 5572929, € 16,— Zehn Faltkarten (fünf Motive) im Format B6 (12 x 17 cm) Mit weißen Umschlägen in einem hochwertigen Stülpdeckelkarton

Motive des Kartensets, jeweils zweimal enthalten

Lichtengel Angel of Light · Ange de lumière

Engel der Geborgenheit Angel of security - Ange de securité

Engel an der Pforte Angel at the Gate · L‘ange à la porte

Tanzender Engel Dancing Angel · L‘ange dansant

Andreas Felger Ohne Titel · Untitled · Intitulé 1998 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier © 2013 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar Verlagsgruppe Random House GmbH, München www.adeo-verlag.de

Andreas Felger Ohne Titel · Untitled · Intitulé 2003 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier © 2013 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar Verlagsgruppe Random House GmbH, München www.adeo-verlag.de

Andreas Felger Ohne Titel · Untitled · Intitulé 2004 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier 27,5 x 19,5 cm © 2014 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar Verlagsgruppe Random House GmbH, München www.adeo-verlag.de

Andreas Felger Ohne Titel · Untitled · Intitulé 2003 Aquarell auf Papier · Watercolour on Paper · Aquarelle sur papier 27,5 x 19,5 cm © 2014 by adeo in der Gerth Medien GmbH, Asslar Verlagsgruppe Random House GmbH, München www.adeo-verlag.de

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ntitulé

per · Aquarelle sur papier

bH, Asslar GmbH, München de

Goldene Engel Nr. 5572951, € 18,— Mit Goldprägung / -druck

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Farbboten Nr. 5572920, € 16,—

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Edition Andreas Felger

Das Vater Unser zum Meditieren und Betrachten Dieses hochwertige Leporello enthält 14 Aquarelle des Künstlers Andreas Felger zum „Vater Unser“. Ausgeklappt ist es fast einen Meter breit. Es inspiriert zur meditativen Betrachtung und eignet sich zugleich zum dekorativen Aufstellen. Der Bilderzyklus wird durch einen Text erläutert – ein schönes Geschenk für viele Gelegenheiten.

Andreas Felger

Vater Unser Nr. 5574209, € 3,99* Leporello · Kunstdruckkarton 28 Seiten ∙ 7 x 12 cm Ausgeklappt 98 x 7 cm

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Liebe macht den Unterschied HENRI NOUWEN UND SEIN LEBEN IN EINER INTEGRATIVEN GEMEINSCHAFT Was wünschen wir uns vom Leben? Die Sehnsucht nach „mehr“ kannte auch Henri Nouwen. Der berühmte Schriftsteller entschloss sich, einen radikalen Schritt in seinem Leben zu wagen: Er gab seine Professur in Harvard auf und zog in die Arche – eine Lebensgemeinschaft für Menschen mit und ohne Behinderung. Dort lernte er mehr, als es ihm an der Universität jemals möglich gewesen wäre.

N

achdem L’Arche 1964 in einem ein­ zigen Haus begonnen hatte, war sie Ende der 1980er, als Henri der Bewegung beitrat, in 16 Ländern aktiv. Zum Vergleich: Heute hat L’Arche 149 Gemeinschaften in 37 Ländern. L’Arche will ein einladendes Zuhause für geistig behinderte Menschen schaffen, damit sie in kleinen Familien­ gemeinschaften zusammenleben können. Die Bewohner leben mit Assistenten, die keine Spezialisten sind, sondern meist einfach junge Menschen aus aller Welt. In seinem ersten Jahr bei L’Arche wurde Henri gebeten, sich um Adam Arnett zu kümmern, einen 25-jährigen Bewohner. Henris Aufgabe war, ihn zu baden, zu rasieren, anzukleiden und ihm Frühstück zu machen. Aufgrund vieler Krampfanfälle als Kind konnte Adam nicht sprechen und war körperlich so behindert, dass seine Morgen­ routine zwei Stunden dauerte. „Also fing ich an, zitternd und ängstlich. […] Ich wollte ihn nicht aufregen. […] Ich wollte keine Ver­ legenheiten aufkommen lassen. […] Ich habe keine Vorstellung, ob Adam mir Vertrauen schenkte oder nicht.“ Die Morgenroutine mit Adam forderte Henri heraus und veränderte ihn zutiefst.

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„Bald wurden die Plätze getauscht. Adam wurde mein Lehrer, nahm mich in meiner Verwirrung an der Hand, ging mit mir durch die Wildnis meines Lebens. […] Wir waren Freunde, Brüder, in unseren Herzen verbunden.“ Obwohl Adam nicht darüber sprechen konnte, sahen seine anderen Assistenten, dass ihm seine Beziehung zu Henri beson­ ders viel bedeutete. Er war sich sehr bewusst, wenn Henri nicht da war. Die Assistenten hängten ein Foto von Henri in Adams Zim­ mer auf, damit er Henri auch dann noch sehen konnte, wenn dieser weg war, weil er irgendwo lehrte oder Besinnungstage leitete. Auf vielen Fotos von Henri und Adam in diesem Zimmer kann man ganz deutlich das gerahmte Porträt von Henri im Hinter­ grund sehen.

Wir waren Freunde, Brüder, in unseren Herzen verbunden. Selbst mit seiner Stille beeinflusste Adam Henris Schreibstil, wie sein Freund und Lek­ tor bei Orbis Books, Robert Ellsberg, fest­ stellte. „Ich glaube, seine Bücher erreichten

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BUCHTIPP immer mehr Tiefe und Authentizität, wäh­ rend er das in den letzten zehn Jahre seines Lebens authentischer auslebte.“

Henri Nouwens Leben und seine Spiritualität faszinieren und inspirieren noch heute: Der

Beispielsweise wollte Henri ein Buch über das Apostolische Glaubensbekenntnis schreiben, aber sein Leben mit Adam inspirierte ihn, seine Ideen für das Buch zu ändern. Robert sah, dass Henris Fürsorge für Adam ein so wichtiges spirituelles Erlebnis für Henri geworden war, dass „er in seinen Vorträgen, ganz gleich zu wel­ chem Thema, Adam häufig als Leitgedanken benutzte, um über Friedensstiftung oder das Evangelium oder den von Gott geliebten Menschen zu sprechen. Durch diesen stum­ men, hilflosen Menschen hatte er entdeckt, dass wir in den Augen Gottes eine Mission und einen Wert und eine Identität haben, die nichts damit zu tun hat, ein berühmter Schriftsteller oder ein schneller Athlet oder irgendetwas dergleichen zu sein. Ich glaube, dass das eine Erfahrung tiefer Bekehrung für ihn war. Die Fürsorge für Adam war eine der wichtigsten geistlichen Beziehun­ gen, die er entwickelt oder erlebt hatte. Er erzählte Adams Geschichte als eine Art Sinnbild für die Geschichte Christi, als eine Art Weg des Kreuzes durch das Leben Adams. Es war ziemlich bemerkenswert und gewissermaßen Henris Glaubensbekenntnis. Es war die Zusammenfassung von allem, was er gelernt hatte, eine Synthese aus allem, das in seinen Erfahrungen bei L’Arche zusammengekommen war und ihn über das Evangelium gelehrt hatte, darüber, was es heißt, ein Kind Gottes zu sein.“

erfolgreiche Universitätsprofessor gab seine Karriere auf und widmete sich voll und ganz der Arche, einer Lebensgemeinschaft von Menschen mit und ohne Behinderung. Wie er sich so radikal diesem Leben verschreiben konnte und warum Liebe den Unterschied macht, wird in dieser lebensnahen und persönlichen Biografie deutlich.

Kevin Burns

Henri Nouwen – Liebe macht den Unterschied Nr. 835136, € 18,— Gebunden · Schutzumschlag · 192 Seiten ISBN 978-3-86334-136-7

Auch als eBook erhältlich

Gekürzter Auszug aus dem Buch „Henri Nouwen – Liebe macht den Unterschied“ von Kevin Burns

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Nicht bloß eine Frage der Ehre ÜBER DEN WERT EINER EINZIGARTIGEN SCHÖPFERISCHEN LEISTUNG Der israelische Geigenbauer Amnon Weinstein restauriert Geigen verfolgter Juden und lässt sie anschließend in Konzerten weltweit erklingen. Sein Lebenswerk wurde nun mit dem Bundes­verdienstkreuz gewürdigt. Titus Müller und Christa Roth durften nicht nur der bewegenden Auszeichnung beiwohnen. In ihrem Buch haben sie Weinsteins Geschichte und die Lebensspur eines Musikers aus Dachau festgehalten. Gegen das Vergessen.

Zwei Monate zuvor lag Amnon Weinstein auf der Intensivstation eines norwegischen Krankenhauses. Eine Lungenentzündung fesselte den bald 78-Jährigen ans Bett. Die Ehrenmedaille der Deutsch-Israelischen Gesellschaft – benannt nach dem deutschamerikanischen Publizisten Ernst Cramer – musste deshalb sein ältester Sohn Avshalom für ihn entgegennehmen. Dass sein Vater nur wenig später wieder auf die Beine und nach Deutschland kommen würde, hätte damals kaum jemand zu hoffen gewagt. Doch Zuversicht schenkt der umtriebige Geigenbauer täglich. „Ein Mensch, der verfolgt wurde, gepeinigt, zum Schweigen gebracht – durch unvorstellbare Gewalt und Grausamkeit. Mit Ihren ‚Geigen der Hoffnung‘ geben Sie, Amnon, diesen verlorenen 42

Seelen eine Stimme zurück.“ Nicht minder bewegt als der deutsche Außenminister zeigt sich der an diesem Abend ungewöhn­ lich stille Weinstein selbst. Das Bundes­ verdienstkreuz aus den Händen des wohl künftigen Bundespräsidenten zu erhalten, ist nicht nur eine besondere Ehre. Es ist der Höhepunkt seiner Karriere. Die deutsche Botschaft in Tel Aviv, wo die Verleihung ursprünglich für Januar 2017 angedacht war, erklärte in einem Brief die Wahl des Preisträgers: Die Violinen erinner­ ten nicht nur „in eindringlicher Weise an den

Foto: Andreas Amann/ Auswärtiges Amt

H

inter jeder Ihrer kostbaren Geigen verbirgt sich eine menschliche Seele“, sagt Frank-Walter Steinmeier, den Blick ins Publikum gerichtet. Vor sich ein in blau-weißes Licht getauchter, voller Saal im Jüdischen Museum in Berlin. Etliche Vertreter aus Kunst, Kultur und Politik sind an diesem Dezemberabend in Berlin zusam­ mengekommen. Doch nicht um sie geht es, sondern um einen kleinen, gebückten alten Mann aus Tel Aviv.

Amnon Weinstein und Frank-Walter Steinmeier

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BUCHTIPP Zivilisationsbruch und die Opfer der Schoah“. Sie weckten zugleich die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Ein Knirschen, Stahl auf Stahl. Waggons werden verriegelt. Die Brüder Marek und Stani ahnen:

Immer wieder: Hoffnung. Sie trägt auch den Wunsch Steinmeiers, mit der höchsten Aus­ zeichnung der Bundesrepublik ein Zeichen zu setzen gegen Fremdenhass und Antise­ mitismus. Denn nur Verständigung und Versöhnung helfen über Gräben hinweg, so Steinmeier, der seit seiner ersten Begegnung mit Weinstein 2015 einer seiner größten Unterstützer ist. Statt über sich und seine Mühen zu spre­ chen, erinnert Weinstein an seinen Vater, der die Instrumente vor dem Verfall ge­schützt hat, und an das Drängen des deut­ schen Bogenmachermeisters Daniel Schmidt, die darin enthaltenen Erinnerungen nicht länger zu verschweigen.

Der Transport geht ins Verderben. Doch Marek gibt die Hoffnung auf ein Überleben nicht auf und klammert sich an seinen Geigenkasten … Über ein halbes Jahrhundert später beugt sich Amnon Weinstein über eine zerkratzte und verfärbte Geige, die er mühsam restauriert. Eine auf wahren Begebenheiten basierende Erzählung über die Kraft der Musik. Und die Geschichte eines außergewöhnlichen Geigen­ bauers, der alles daran setzt, dass die Opfer des Holocaust nicht vergessen werden.

Wer Weinsteins Geigen hört, hört das Flehen und die Freude ihrer verstorbenen Besitzer. Wie zum Beweis vermittelt Daniel Hopes virtuoses Violinspiel im Saal kurz darauf genau das: Die Kraft der Musik, die für eine kleine Weile die Erinnerung an Vergangenes und Vergangene wieder zum Leben erweckt. Das ist Amnon Weinsteins Vermächtnis. Obwohl ihn jedes Konzert und jede Ausstel­ lung, ja, jede Begegnung mit der Vergangen­ heit anstrengt, macht er weiter. „Solange ich lebe, werde ich nach Violinen suchen, die den Holocaust überstanden haben.“ Sohn Avshalom wird das Werk seines Vaters fortsetzen. Denn weder die Geigen noch das Wissen darum dürfen je wieder verstummen. Christa Roth

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Titus Müller / Christa Roth

Geigen der Hoffnung Damit ihr Lied nie verklingt

Nr. 835117 · € 17,99 Gebunden mit Schutzumschlag · 208 Seiten Mit 8-seitigem, farbigem Bildteil ISBN 978-3-86334-117-6

Auch als eBook erhältlich

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Warum wir nicht verzagen müssen „Das Buch lädt zum Nachdenken ein: über sich selbst, über die Gesellschaft und darüber, wie Menschen werden, wie sie sind. Es tut gut, wie die Autorin Sorgen ernst nimmt und vermittelt, dass man sich nicht von ihnen beherrschen lassen muss.“ Evangelische Sonntags-Zeitung

„Margot Käßmann kann beides, zuhören und schreiben. Ihre Antworten auf die sorgenvollen Fragen vieler Menschen sind offen, persönlich, warmherzig und voller Liebe zum Menschen.“ Thalia-Magazin „Stories“ Margot Käßmann

Sorge dich nicht Seele Nr. 835112, € 17,99 256 farbige Seiten Mit Bildern der Künstlerin Kristina Johlige-Tolstoy

1 Es muss im Leben mehr als alles geben Enttäuschungen und Irrwege auf der Suche nach dem Lebensglück

ISBN 978-3-86334-112-1 Auch als eBook erhältlich

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Innenabbildung aus dem Buch „Sorge dich nicht, Seele“

Weitere Buch-Empfehlungen:

Margot Käßmann

Margot Käßmann

Sehnsucht nach Leben

Das Zeitliche segnen

Nr. 835048, € 12,99

Nr. 835024, € 17,99

224 Seiten

224 Seiten

ISBN 978-3-86334-048-3

ISBN 978-3-86334-024-7

Auch als eBook erhältlich

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Auch als eBook erhältlich

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Die Kelly Family ist zurück In den 1990er-Jahren zählte die Kelly Family zu den beliebtesten Bands. Nun feiern sie das Comeback des Jahres: mit ihrer neuen CD „We Got Love“ und drei aufeinanderfolgenden Konzerten vom 19. bis 21. Mai 2017 in der Dortmunder Westfalenhalle. Schon nach kurzer Zeit waren alle drei Konzerte restlos aus­verkauft. Kein Wunder, die Fans wissen, was sie erwartet: Patricia Kelly, Joey Kelly, Kathy Anne Kelly, Jimmy Kelly, John Kelly und Angelo Kelly sowie „Special Guest“ und Gründungsmitglied Paul Kelly planen, das Publikum mit ihren größten Hits und einer aufregenden Liveshow zu begeistern.

Zitat-Quelle: www.facebook.com/KellyFamilyOfficial

„All die Jahre habe ich gehofft und dafür gebetet, wieder mit meinen Geschwistern Musik zu machen. Dieses unbeschreibliche Gefühl ist für mich nicht zu toppen, insbesondere wenn man bedenkt, dass wir so viele Höhen und Tiefen gemeinsam erlebt haben und nach unseren riesigen Erfolgen in ganz Europa so lange nicht mehr gemeinsam auf der Bühne standen.“ Patricia Kelly

Die Autobiografie „Der Klang meines Lebens“ von Patricia Kelly erscheint im April 2017 als aktualisierte und erweiterte Neuausgabe. Neuausgabe Patricia Kelly

Der Klang meines Lebens Nr. 835175, € 16,— Hochwertige Klappenbroschur ca. 340 Seiten · Mit Bildteil

Hörbuch,

ISBN 978-3-86334-175-6

von der Autorin gelesen

Lieferbar ab April 2017

Nr. 835044, € 19,99 4 CDs · ca. 280 Minuten

Auch als eBook erhältlich

ISBN 978-3-86334-044-5

vorläufiges Cover adeo magazin • 1 | 2017

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WEITERE SPIEGEL-BESTSELLER

„Die Geschichte eines Suchenden, der über den Weg des Klangholzes und der Musik, die auf seinen Instrumenten entsteht, schreibend und dichtend in die Geheimnisse des Lebens einsteigt.“ BAYERISCHER RUNDFUNK

3. Auflage Martin Schleske

Herztöne Nr. 835076, € 22,99 368 Seiten · Mit 16 Seiten Bildteil ISBN 978-3-86334-076-6

„Eine gewinnbringende Lektüre für Leser jenseits der 60, die bereit sind, die nächste Lebensphase positiv anzunehmen.“   ekz Bibliotheksservice

4. Auflage

„Ein kurzweiliges Lesever­ gnügen. Das handliche Buch ist ein perfektes Geschenk für alle, die geistreiche und pointiert-witzige Texte lie­ ben.“ unterwegs

„Ein Buch, das unter die Haut geht und Zuversicht schenkt – ungeschminkt, herzlich und humorvoll.“   Hugendubel Büchermenschen

2. Auflage

Notker Wolf mit Leo G. Linder

Altwerden beginnt im Kopf – Jungbleiben auch Nr. 835037, € 16,99

Notker Wolf

Margarethe Schreinemakers

Läuft. Nr. 835116 · € 10,–

Ich will das Leben küssen Nr. 835070, € 18,99

256 Seiten · ISBN 978-3-86334-037-7

160 Seiten · ISBN 978-3-86334-116-9

288 Seiten ∙ ISBN 978-3-86334-070-4

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Alle Bücher auch als eBook erhältlich

„Wer sich auf dieses Buch und auf die Freundschaft mit sich selbst einlässt, der wird bald schon reiche Ernte einfahren!“ CHRISTIAN DÖRING, BUECHERAENDERNLEBEN

3. Auflage Melanie Wolfers

Freunde fürs Leben Nr. 835113, € 16,99 224 Seiten · ISBN 978-3-86334-113-8

„Ein Buch, das von den vielen Stürzen handelt, nach denen der eifrige Sportler immer wieder aufgestanden ist. Bis zu seinem letzten Sturz. Samuel Koch überzeugt mit einer unglaublichen Willenskraft und Souveränität.“ stern.de

„Die Botschaft, die sich aus Kochs Büchern destillieren lässt, ist klar und optimistisch: Egal, wie hart das Schicksal zuschlägt, egal wie hoffnungs­ los eine Situation auch erschei­ nen mag, Aufgeben ist keine Option.“ Schwäbische Zeitung

4. Auflage

2. Auflage

Koch / Fasel

Samuel Koch

Samuel Koch – Zwei Leben Nr. 814253, € 17,99

Rolle vorwärts Nr. 835071, € 17,99

232 Seiten · Mit 24 Seiten Bildteil ISBN 978-3-942208-53-6

248 Seiten · Mit 24 Seiten Bildteil ISBN 978-3-86334-071-1

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„Das Buch ist eine Hommage an die Kraft und das Wunder des Lebens. Es erzählt zugleich die Geschichte von Menschen, die sich für das Lebensrecht aller einsetzen.“   Hamburger Abendblatt

2. Auflage Guido / Schadt

Tim lebt! Nr. 835038, € 17,99 288 Seiten ∙ ISBN 978-3-86334-038-4

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BUCHEMPFEHLUNGEN   „Anselm Grün weckt einerseits die Lust, mal wieder die Wanderstiefel zu schnüren. Aber er bezieht seine Wander-Erfahrungen auch auf das normale Leben mit Höhen, Tiefen, Gipfelstürmen und Tälern.“ PAULINUS

3. Auflage Anselm Grün

Von Gipfeln und Tälern des Lebens Nr. 835115, € 17,99 184 Seiten · Mit 8 Seiten Bildteil ISBN 978-3-86334-115-2

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Foto: Photographie Kienle & Bühler

„Über Berufungen, das „Ein Buch, das zum Aufbruch Meistern von Herausforde­ einlädt und der Sehnsucht rungen und bereichernde Flügel verleiht. Ergänzt wer­ Erfahrungen schreibt Uschi den die Texte durch wunder­ Glas sehr bewegend in ihrem schöne Nahaufnahmen des neuen Mutmach-Buch.“ Naturfotografen Willi Rolfes.“  Hugendubel Büchermenschen Lydia

„Der mit Humor und einer Prise Selbstironie gewürzte Mutmacher mit Perspek­ tive sei allen HerzinfarktBetroffenen inklusive ihres Umfelds nachdrücklich empfohlen.“ ekz biblitoheksservice

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Andrea Schwarz / Willi Rolfes Uschi Glas

Herzenssache Nr. 835083, € 19,99 248 Seiten · ISBN 978-86334-083-4

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Frei! Nr. 835114, € 19,99 224 Seiten · Mit zahlreichen Fotos ISBN 978-3-86334-114-5

Oliver Gaw

Neustart Nr. 835085, € 17,99 224 Seiten · ISBN 978-386334-085-8

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Viele Bücher auch als eBook erhältlich

„Eine spannende Reiseerzählung und ein erschütternder Bericht, der hilft zu verstehen, warum die Menschen aus dem Nahen Osten fliehen.“ FRÄNKISCHE NACHRICHTEN

2. Auflage Andreas Knapp

Die letzten Christen Nr. 835118, € 17,99 256 Seiten · Mit 16 Bildteil ISBN 978-3-86334-118-3

„Bedford­-Strohms Credo und Appell: ‚Wir werden zeigen, dass nicht Hass und Gewalt, sondern Nächsten­ liebe und das Eintreten für die Menschenwürde unser Land ausmachen.‘“   Evangelische Sonntagszeitung

„Hose zieht eine sehr persön­ liche Bilanz seines Engage­ ments in der Flüchtlingshilfe. Eine Bilanz, die Mut macht, sich auf die Menschen, die zu uns kommen, mit all ihren Stärken und Schwächen einzulassen.“ Main Post

„Carol Wallace hat das Werk ihres Ururgroßvaters in einer gelungenen Neube­ arbeitung behutsam ins 21. Jahrhundert übertragen. Somit kommt diese neue alte Geschichte textlich frisch und dennoch gran­ dios erzählt daher.“   Wiener Zeitung

„SCHÖNSTE DEUTSCHE BÜCHER“, LONGLIST

2. Auflage

2. Auflage

Heinrich Bedford-Strohm

Burkhard Hose

Carol Wallace

Funkenflug – Glaube neu entfacht Nr. 835072, € 17,99

Aufstehen für ein neues Wir Nr. 835124, € 14,99

Ben Hur Nr. 835122 · € 17,99

192 Seiten ∙ ISBN 978-3-86334-072-8

144 Seiten · ISBN 978-3-86334-124-4

480 Seiten · ISBN 978-3-86334-122-0

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„Martin Luther war ein Revoluzzer weit über seine Zeit hinaus. Darum: Weniger Weichspüler, mehr Kante. Weniger Ölgemälde, mehr Politplakat. Weniger Mittelalterspektakel, mehr Popkultur!“

Foto: privat

EVA JUNG

Viva La Reformation!

GOTT WILL, DASS DIE MENSCHEN

FRÖHLICH SIND, DARUM HAT ER JA ALLES SO SCHÖN GESTALTET.

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Nr. 5571023, € 5,—

Creative Direction: Eva Jung © 2017 by adeo Verlag, in der Gerth Medien GmbH · www.adeo-verlag.de · Nr. 5571022

Creative Direction: Eva Jung © 2017 by adeo Verlag, in der Gerth Medien GmbH · www.adeo-verlag.de · Nr. 5571023

Er nahm wahrlich kein Blatt vor den Mund. Passend zum Beginn des Luther-Jahres hat die Hamburger Kreative Eva Jung die markanten Aussagen des Reformators plakativ in Szene gesetzt. Es lebe die Reformation!

FÜRBITTEN HEISST: JEMANDEM EINEN

ENGEL

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SENDEN.

Martin Luther

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Creative Direction: Eva Jung © 2017 by adeo Verlag, in der Gerth Medien GmbH · www.adeo-verlag.de · Nr. 5571021

Creative Direction: Eva Jung © 2017 by adeo Verlag, in der Gerth Medien GmbH · www.adeo-verlag.de · Nr. 5571024

Martin Luther

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DER GLAUBE BRINGT DEN MENSCHEN ZU GOTT, DIE

LIEBE BRINGT IHN ZU DEN MENSCHEN.

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Nr. 5571024, € 5,—

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adeo magazin • 1 | 2017

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ES GIBT

KEINEN EFGRIEDEN, LIEBE W ZUM

DER GLAUBE DEN MENSCHEBNRINGT ZU GOTT, DIE

WENN NICHCTHON DER WEG S T. FRIEDEN IS

ISS, WAS GAR IST, TRINK, WAS

KLAR IST, RED, WAS WAHR IST. Martin Luther

BRINGT IHN Z MENSCHEN. U DEN

MAN KANN G OTT NICHT ALLEIN MIT

ARBEIT

DIENEN, SON AUCH MIT FE DERN UND RUHEN IERN .

Martin Luthe r

Martin Luther

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GLÜCK

EIN ES IST KER ANDER

B ETÖRT MEHR

WEG

ZU DURCH N N E D T GOT LTAG DEN AL ES UNSER TUNS.

LEUTE ALS UNGLÜCK.

Martin Luther

EIN CHRIST SO WENIG WORT LL UND

VMAIEL TAT CHEN. Martin Luthe r

Martin Luther

RT O W S E T GOT IN IST KE-, LESE ERN SOND E B E L EIN

WORT.

SPASS

SO VERSTÜNDE, NICHT MÖCHTE ICH EL. IN DEN HIMM

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Jesus, der Eventmanager.

Jesus, der Einschenker. , ist klar. n brauchen Was Pflanze auchen auch: Er br n he Was Mensc das Wasser gibt, das weiß, wo es n Wurzeln versorgt. te tie 3+14 unsere fs Johannes 4,1

Er und se leidenschaftliche in Vater sind Festa Schon ewig plane usrichter. n die beiden an einer superga laktischen Party. Täglich gehen Ein ladungen raus. Lukas 22,17–18

Jesus, der Haute Couturier. Kein Modeschö pfer kann ihm das Wa dieser Welt sser reichen: maßgeschneide rt, für jeden Anlas s und für alle ersch winglich. Das ist sein Stil. Lukas 12,27–28

© 2016 by adeo · www.mens chjesus.de

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Nr. 5574013, € 7,50

Perfekt zum Verschenken Diese von Eva Jung kreativ gestalteten Karten mit Texten aus der Bibel sind zu vielen Gelegenheiten einsetzbar: ob als Geschenkbeileger, als Tischkärtchen, zum Verteilen in Kirchen und Gemeinden oder als kleine Aufmunterung am heimischen Badezimmerspiegel. Kunterbunte Hingucker mit Aussage. Wertvollwort. Die Bibel 31 x Perspektivwechsel · Format 12 x 8 cm

Nr. 5574014, € 7,50

Hellwach.

Psalm 121,3

Überfluss.

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Psalm nicht zu las fällst; de sen, dass du sto 121,3 r dich be lperst un hütet, sc d hläft nic ht.

© 2016 adeo Verla g

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Psalm 16,2

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Weitere Geschenkideen und Karten von Eva Jung erhalten Sie im Buchhandel oder unter www.adeo-verlag.de. adeo magazin • 1 | 2017


16_0118_ADEO | Trauerkarten | 120 x 170 mm (geschlossenes Endformat)

Unfassbar, was das Leben uns antut! Unfassbar, Unfassbar, was das Leben Leben uns schenkt! schenkt! Mitten Mitte n in diesem Widerspruch W iderspruch wohne ich.

ICH K AM AN DEINE KÜSTE AL S EIN FREMDLING, ICH WOHNTE IN DEINEM HAUSE

Unfassbar · Creative Direction: Eva Jung Grafik Design: Florian Beddig · © 2016 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH www.adeo-verlag.de · Nr. 5572834

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Die Wirklichkeit lässt dich im Stich, bedeutet nichts mehr, ohne dieses zweite Paar Augen, mit dem du so lange gelebt hast.

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Ein einziger Mensch fehlt, und alle Welt ist leer.

it .

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Motivauswahl Ein einziger Mensch fehlt · Creative Direction: Eva Jung © 2016 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH www.adeo-verlag.de · Nr. 5572829

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ICH VERL ASSE DEINE SCHWELLE

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Gast auf Erden · Creative Direction: Eva Jung Grafik Design: Oliver Schwartz · © 2016 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH www.adeo-verlag.de · Nr. 5572831

AL S EIN GAST,

MEINE ERDE.

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Unwirklich · Creative Direction: Eva Jung © 2016 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH www.adeo-verlag.de · Nr. 5572833

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Verbrachte Zeit · Creative Direction: Eva Jung Grafik Design: Johanna Springer · © 2016 by adeo Verlag in der Gerth Medien GmbH www.adeo-verlag.de · Nr. 5572828

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Alphonse de Lamartine

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Eva Jung

Weint mit den Weinenden. Sprachfähig in Sprachlosigkeit Nr. 5572948, € 15,— Trauer-Faltkarten (zehn Motive) im Format B6 (12 x 17 cm) Mit weißen Umschlägen in einer hochwertigen Kartonmappe Alle Motive des Sets finden Sie unter www.adeo-verlag.de

Für Zeiten der Trauer Es gibt Zeiten, die machen uns sprachlos. Und doch möchten wir signalisieren: Ich denke an dich. Ich stehe dir zur Seite, wenn du mich brauchst. Eva Jung hat ein Kartenset mit zehn verschiedenen Motiven gestaltet. Mit einfühlsamen Texten, die dabei helfen, seine persönliche Anteilnahme auszudrücken, wenn ein Mensch fehlt.

Folgende Trauerkarten aus dem Set sind auch einzeln erhältlich (fünf Karten — jeweils gleiches Motiv— im Set):

Jedes Wort zu viel Nr. 5572836, € 12,—

adeo magazin • 1 | 2017

Mir fehlten die Worte Nr. 5572830, € 12,—

Ich bin da Nr. 5572835, € 12,—

Ein einziger Mensch fehlt Nr. 5572829, € 12,—

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Tiefgang zum Aufklappen

„...dass zwei Leute ein- und dieselbe Sache sehen,

„...dass es nicht nur darum geht, einander zu vergeben,

und dennoch etwas Unterschiedliches wahrnehmen.“

sondern, dass man sich auch selbst vergeben muss.“

„Und zu erkennen, dass ich da bin ... immer.“

Int

„Was wundert dich am meisten an den Menschen?“ Diese und andere Fragen stellt Eva Jung in ihrem fiktiven Interview mit Gott. Einige der wichtigsten Aussagen aus dem Evangelium in frisch-frecher Aufmachung – zum Aufstellen auf Kommode, Tisch und Fensterbank.

Am Ende der Anfang?

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Interview mit Gott – Leporello Karte zum Aufklappen, 28 Seiten Format 7 x 12 cm Aufgefaltet 98 x 7 cm

Nr. 5574208, € 3,99

Wer hätte das gedacht ...

Psalm 23

Unterwegs mit Gott...

Direkter Draht.

Direkter Draht.

Am Ende der Anfang?

Direkter Draht. Das Vater Unser in heute.

Psalm 23. Unterwegs mit Gott.

Leporello

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Nr. 5574206, € 3,99

Nr. 5574204, € 3,99

Nr. 5574205, € 3,99

Zwei Säuglinge unterhalten sich im Bauch der Mutter. Gibt es ein Leben außerhalb der engen Hülle? Eine tief­ gehende Metapher für ein Leben nach dem Tod.

Gut 2.000 Jahre alt, aber immer noch topaktuell: das Vater Unser. Eva Jung hat den Text mit Alltags­ fotos illustriert und neu in Szene gesetzt.

Gott ist mit uns unterwegs, wohin wir auch gehen, wie tief wir auch fallen. Davon erzählt Psalm 23, dem die preisgekrönte Designerin Eva Jung eine moderne Gestaltung gegeben hat.

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Gute oder schlechte Aussichten werden nicht vom Schicksal, sondern vom Standpunkt definiert. E.B.Jung

Gott nahe zu sein ist mein Glück. Psalm 73,28

itt an Denke bei jedem Schr richtigen Gott; er zeigt dir den Handeln Weg und krönt dein mit Erfolg. Sprüche 3,6

Motivauswahl aus dem

Post

“ kartenbuch „Tiefsinnkarten

in erster Linie n beim Stichwort GOTT und Sollen und Manche Leute denke e, an Wenns und Abers was ER uns zu an Verbote und Gebot Erste und Wichtigste, Müssen. Dabei ist das alles, mein Kind!“ E.B.Jung über dich liebe sagen hat: „Ich

Starkes Design zum Weitergeben Die Tiefsinn­-Postkarten von Eva Jung sind ein besonderes Geschenk für alle, die das Außer­gewöhnliche lieben: zeitgemäße Text­-Bild­-Kombinationen, pointierte Ansagen – und das alles in einer Gestaltung vom Feinsten.

Tiefsinnkarten

Tiefsinnkarten #2

20 ungewöhnliche Motive

20 ungewöhnliche Motive

Format 14,8 x 10,5 cm

Format 14,8 x 10,5 cm

Nr. 5572925, € 10,—

Nr. 5572932, € 10,—

Liebesbrief von Gott Der Fingerabdruck auf diesem Schreibbuch ist eine Liebeserklärung Gottes an uns – zusammen­ gesetzt aus lauter Bibelversen. Das Motiv ist auch als Poster und Kartenset erhältlich. Fingerabdruck. Schreibbuch blau Mit Bibelversen und Gummizug Format 12 x 17 · 192 Seiten

Nr. 814200, € 7,99

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Ein Blick in die Kreativwerkstatt ANN-KATHRIN BLOHMER IM INTERVIEW Wir sind fasziniert von Ann-Kathrin Blohmers filigranen Zeichnungen. Die Illustratorin, Grafikdesignerin, Musikpädagogin und Mutter von fünf Kindern verrät, wie sie ihren Alltag meistert, wie drei Rehe sie für ihre Arbeit inspirierten und worauf sie sich im Frühling besonders freut. Einige schöne Dinge aus ihrer Werkstatt finden Sie auf den nächsten Seiten.

Ihre Motive und Illustra­tionen sind

Und wann finden Sie als Mutter von fünf

traumschön, auch alle adeo-Mit­

Kindern die Zeit, Ideen zu verwirklichen?

arbeiterinnen sind privat große

Inspiration für meine Arbeit finde ich immer wieder in der Natur. Ich liebe es, meine Tage draußen zu beginnen – morgens, wenn alles noch still ist und sofern das mein Alltag zulässt. Die Farben des Himmels zu sehen, endlose Weite über uns – und die Wolken, die über unseren Köpfen ziehen. Gerne gehe ich lau­ fen – egal ob bei Wind oder Schnee. Diese einfache Bewegung lässt meinen Körper wach werden und gibt den Gedanken Raum zu schweifen. Bereits in meiner Kindheit bin ich viel draußen unterwegs gewesen – gebo­ ren und aufgewachsen am Rand eines sehr kleinen Dorfes im Taunus, habe ich schon als Kind morgens am liebsten die drei Rehe beobachtet, die zum Grasen auf die Wiese neben unser Haus kamen und die ich von meinem Dachfenster aus gut sehen konnte. Hier ist sicher auch meine Liebe zu den Tie­ ren des Waldes erwacht, die in ihrem stillen Wesen, ihrer Anmut und Wildheit immer eine große Faszination gewesen sind. 58

Ja, die Zeit – das ist ein knappes Gut! Unsere Tage sind je nach anstehenden Projekten sehr verschieden und nicht selten müssen die Wochenenden und Nächte dran glauben. Allerdings haben wir die schöne Situation, dass mein Mann selbständig arbeitet und wir uns von Anfang an die Aufgabenbereiche Familie und Berufstätigkeit geteilt haben. Neben dem Bereich Illustration und Grafikde­ sign arbeiten wir beide in der Musikver­ mittlung – so bin ich seit 2014 mit einer halben Stelle als Musikpädagogin bei

Fotos: Shanta Glaser & Stephanie Brall

Fans. Wo finden Sie Inspiration für Ihre Arbeit?


der evangelischen Kirche angestellt und betreue sämtliche Kitas im Kirchenkreis Hildesheim. Worauf freuen Sie sich besonders im nahen­ den Frühling?

Ich freue mich besonders auf das Aus­ säen und Zuschauen, wie es wächst. Es ist doch immer wieder ein kleines Wunder, wenn aus der braunen Erde auf einmal so ein zartes grünes Pflänzchen wächst. Gerne basteln wir mit den Kindern kleine Anzuchtbehälter, in die jeder seine Lieb­ lingsblumen oder Gemüse säen kann. Ihre Motive erhalten eine besondere Tiefe durch passende Gedichte und Zitate. Welche Schriftsteller mögen Sie besonders?

Das Lesen ist schon immer ein Teil von mir gewesen und es gibt viele Bücher, die mich wie treue Freunde begleiten. Eine meiner frühesten Lieblings-Autorinnen ist Astrid Lindgren – und ich freue mich natürlich sehr, diese Geschichten nun mit meinen Kindern neu zu erleben. Immer wieder inspirierend und wortschön sind Texte von Marie Luise Kaschnitz und Rose Ausländer. Derzeit lese ich „Lady Africa“ von Paula McLain, nachdem ich ihr vori­ ges Buch „Madame Hemingway“ bereits gelesen hatte, und bin sehr fasziniert von dieser starken Frauengestalt und einer einzigartigen Lebensgeschichte.

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Ihre Freundin Stephanie Brall und Sie sind beide kreativ tätig. Wie können wir uns die Zusammenarbeit vorstellen?

Wir haben uns kennengelernt, als sie vor etwa drei Jahren nach Hildesheim zog, und uns gleich super verstanden. Auch unsere jüngsten Kinder sind gut miteinander befreundet, sodass neben dem beruflichen Arbeiten auch so manches Fest zusam­ men gefeiert wird. Wichtig ist, dass wir beide unsere eigenen Bereiche haben – sie mit Fotografie und Literatur und ich mit Illustration und Grafikdesign. Spannend ist es in den Momenten, wenn wir gemein­ sam Bilder inszenieren, bei denen sowohl illustrative Elemente da sind als auch die fotografische Ebene. Es ist immer wieder faszinierend, wie das Zusammenspiel von Texten und Illustrationen neue Sichtweisen ermöglicht und neue Tiefe entsteht. Auf welche neuen Motive können wir uns demnächst von Ihnen freuen?

Es wird wieder Frühling – und da wird es viele helle zarte Farben geben, ganz viel sprießende Natur und das ein oder andere Tier wird dazukommen. Außerdem arbeite ich mit einer Kollegin an einer neuen Kollektion an Home- and LivingAccessoires, die unter dem jungen Label „Love“ zu finden sind: www.love-living.de Das Interview führte Ilka Walter

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Aber das Malen ist wunderschön, es ma und duldsamer. Man hat nachher n Schreiben schwarze Finger, sondern Hermann Hesse

1/4 Stück zerriebene Kernseife und 3 Tropfen Lavendelöl in 500 ml Wasser ansetzen ... ... und der Frühjahrsputz kann kommen!

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Traumschöne Frühlingsboten Freuen Sie sich auch auf den Frühling? Auf die ersten Frühblüher, Vogelgezwitscher beim Aufwachen und die helleren Tage? Stephanie Brall und Ann-Kathrin Blohmer haben für diese neue Kartenbox 18 besondere Postkarten gestaltet – mit stimmungsvollen Texten und Fotos, Rezepten und Ideen, die man immer wieder gerne zur Hand nimmt. Jedem, der mit diesen Karten beschenkt wird, zaubern Sie ein Lächeln ins Gesicht.

NEU Stephanie Brall / Ann Kathrin Blohmer

FrühlingsGlück Nr. 5572954, € 10,— Postkartenbox mit 18 verschiedenen Motiven Format: 15,5 x 11,5 cm In passender Graukartonverpackung

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Sehnsucht nach Sommer Diese Postkarten wecken die Sehnsucht nach Sommer: Sonne und Wärme, einem Eis in der Hand und Wind in den Haaren. Das Set enthält filigrane Illustrationen von Ann-Kathrin Blohmer, gepaart mit abwechslungsreichen Fotomotiven von Stephanie Brall, sommerlichen Rezepten, Gedichten und Kreativ-Ideen. Zum Verschenken, aber auch zum Dekorieren an Kühlschrank oder Magnetseil bestens geeignet.

NEU Stephanie Brall / Ann Kathrin Blohmer SommerBrise

Nr. 5572955, € 10,— Postkartenbox mit 18 verschiedenen Motiven Format: 15,5 x 11,5 cm In passender Graukartonverpackung

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NEU Stephanie Brall

LICHT:BLICK Nr. 5572956, € 10,— Postkartenbuch mit 20 verschiedenen Motiven in einem hochwertigen Kartonumschlag Format: 14,8 x 10,5 cm

HOFFNUNGS:SCHIMMER Es gibt Menschen, die uns immer wieder aufmuntern und denen man einfach mal sagen möchte: Du bist mein LICHT:BLICK. Und wie oft gibt es Situationen, in denen man anderen ein Hoffnungszeichen schicken will: Für viele Anlässe hat Stephanie Brall wie gewohnt mit Herz, Hand und gutem Stil dieses neue Postkartenbuch gestaltet.

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NEUAUFL AGE  Stephanie Brall GLÜCK:WUNSCH

Nr. 5572961, € 10,— Postkartenbuch mit 20 verschiedenen Motiven in einem hochwertigen Kartonumschlag Format: 14,8 x 10,5 cm

FREUDEN:BOTEN Hier kommt die Neuauflage des beliebten Postkartenbuches GLÜCK:WUNSCH mit einigen frischen Motiven und neuem Cover. Für Geburtstage, bestandene Prüfungen, Jubiläen und zu vielen weiteren Gelegenheiten ein perfektes Mitbringsel.

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Stephanie Brall

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Nr. 5572918

Nr. 5572931

Nr. 5572923

Nr. 5572922

Alle Motive der verschiedenen Kartensets können Sie auf www.adeo-verlag einsehen

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Foto: shutterstock

Ich seh’ dich! GEDANKEN AUF DEM WEG Als Kind habe ich gerne Verstecken gespielt, mich im Park hinter einen großen Baum gestellt und gehofft, mich sieht keiner. Oder ich war der Fänger, habe mich umgeschaut und mit etwas Glück den Spielkamerad bald hinter einer kleinen Bodenwelle auf der Wiese entdeckt. Dass er seinen Kopf tief ins Gras drückte, nützte ihm nicht. Entdeckt! Ich seh’ dich, dort auf der Wiese, hinter dem Hügel! Einer aus unserer Gruppe hat es manchmal dann doch geschafft, ist unbeobachtet aus der Deckung gekommen, über die Wiese gerannt und hat das Dreibein aus kleinen Ästen mit Schwung umgetreten. Dann war der „Bann“ gebrochen und alle wieder „frei“. Jeder eilte, so schnell er konnte, davon – und das Spiel konnte von Neuem beginnen. Meistens wollen wir ja gesehen werden: mit unserer Leistung, unseren Begabungen, unserem Bemühen um etwas. Mit der schönen Jacke, der neuen Frisur oder Brille. 66

„Wie schön du bist …“, „Das ist dir wirklich gut gelungen.“, „Das mag ich an dir.“ – so etwas Nettes gesagt zu bekommen und zu spüren, der andere meint es ehrlich, das sind Glücksmomente. Wenn uns hingegen keiner beachtet, sind wir tieftraurig: „Hallo, sieht mich denn hier niemand?“ Ohne Anerkennung und Wertschätzung kann keiner auf Dauer wirklich gut leben. Martin Buber hat eine alte chassidische Geschichte überliefert: „Rabbi Baruchs Enkel Jechiel spielte einst mit einem anderen Jungen Verstecken. Er verbarg sich gut und wartete. Aber nichts geschah. Schließlich, als er schon lange gewartet hatte, kam er aus seinem Versteck; aber der andere war nirgendwo zu sehen. Nun merkte Jechiel, dass er ihn von Anfang an nicht gesucht hatte und musste weinen. Mit Tränen in den Augen lief er heim zu seinem Großvater und beklagte sich.

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Dieser aber sagte zu ihm: ‚So spricht auch Gott: Ich verberge mich und keiner will mich suchen‘.“ Dass keiner Sehnsucht nach Gott hätte, glaube ich nicht. Eher, dass wir oftmals den Kopf viel zu voll haben mit anderen Dingen. Und dass die Zweifel manchmal überwiegen. Denn wo ist Gott zu finden? Der Mensch hat inzwischen Teile des Weltalls ausgelotet, Sonden auf entlegene Planeten geschickt. Aber Gott ist dort oben „im Himmel“ nicht zu finden. Wie viele würden ihn gerne für sich per­ sönlich entdecken, eine Antwort auf ihre Lebensfragen bekommen? Aber sie hören und sehen nichts – zumindest nicht sofort und so, wie sie es erwartet haben. Vielleicht ist unser Alltag zu laut, die Augen für die Zeichen und Wunder blind. Oder die Antwort, die wir bekommen, liegt schlicht so weit entfernt von unserer

Vorstellungswelt, dass wir uns denken: „Nein, das kann nicht sein.“ Was bedeutet „Zeit“ für den Schöpfer der Welt? In welchen Maßeinheiten rechnet er? Für Gott, so heißt es in der Bibel, „sind tausend Jahre wie ein Tag“. Vieles bleibt, auch wenn wir ein ganzes Leben darüber nach­ denken, rätselhaft. Und doch gibt es lichte Momente, in denen es uns wie Schuppen von den Augen fällt, wie es im Sprichwort heißt. Wir können die Entdeckung machen: Gott ist uns nahe. Hier. Jetzt. In diesem Moment. „Du siehst mich.“ (1. Mose 16,13) – das ist die Losung des diesjährigen Evangelischen Kirchentages. Ein Gott, der so fern erscheint und mir doch so nah ist. Einer, der mit liebevollem Blick schon eine Ewigkeit auf uns wartet. Stefan Wiesner

IMPRESSUM Herausgeber:

Geschäftsführer: Marco Abrahms, Ulrich Eggers

adeo Verlag • Gerth Medien GmbH

Verlagsleiter: Stefan Wiesner

Dillerberg 1 • 35614 Asslar

Redaktion: Christine Beitat, Dorothea Bühler,

Tel. 0 64 43 – 68 86 • Fax 0 64 43 – 68 77

Sarah Koller, Ilka Walter, Stefan Wiesner

magazin@adeo-verlag.de • www.adeo-verlag.de

Layout & Gestaltung: Maike Michel


„Die Liebe braucht einen langen Atem, das gilt für Rosen und Menschen.“

Die Rosen in Annas Garten Rainer Haak

Mit freundlicher Empfehlung

Unterwegs. Sein.

Alle Angaben Stand: Januar 2017. Irrtum und Preisänderungen vorbehalten. Cover-Fotos: © Ruth Kappus, Steffen Roth, Conny Wenk, Tobias Kreissl, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern. Alle Rechte vorbehalten.

Illustration: Sabine Waldmann-Brun


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