Meine Zeit 2017
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Vorwort von Ellen Nieswiodek-Martin
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ch liebe diesen Moment, in dem ich einen neuen Kalender beginne. Weiße Seiten. Freiraum. Platz. Platz für das, was ich hineinschreiben werde; Platz für Ziele, Träume und Begegnungen. Natürlich auch Platz für die Dinge, die jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr, jeden Moment hineinmüssen. Aber eben auch Platz für Neues. Die Möglichkeit, es anders zu machen, bietet Chancen. Es liegt eine Verheißung darin. Dies ist auch der Moment, in dem ich mir Zeit nehme zu überlegen: Wie will ich umgehen mit den weißen Seiten? Wie will ich umgehen mit meiner Zeit und meiner Kraft? Wie war das vergangene Jahr? Wo will ich im nächsten Jahr auf alle Fälle Prioritäten setzen? Doch bevor ich mich darauf konzentriere, wie ich meine Planung optimiere, wie ich noch mehr Aufgaben in einen Tag packe, könnte da nicht der Gedanke hilfreich sein, mein Leben von oben anzuschauen? Wie sieht wohl Gott mein Leben? Bin ich eher eine Ameise, die den ganzen Tag emsig hin und her rennt und nie fertig wird? Oder eine Blaumeise, die auf dem Ast sitzt, singt und darauf vertraut, dass Gott sie versorgt? Ziele zu haben und Pläne zu machen, ist wichtig. Aber wenn ich ausschließlich auf meine Pläne und Ziele schaue, wird mein Blick eng. Ich laufe Gefahr, andere Menschen zu übersehen, den Weitblick zu verlieren. Schon vor über 250 Jahren sagte der Mathematikprofessor Georg Christoph Lichtenberg: „Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat.“
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Ich formuliere das einmal um: Ich möchte nie so viel zu tun haben, dass ich keine Zeit zur Besinnung, zum Beten, zur Beziehung mit Gott habe. Im Matthäusevangelium sagt Jesus: „Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.“ Deshalb plane ich jeden Tag eine Zeit ein, in der ich meine Gedanken und Sorgen vor Gott ablege. Zeit, in der ich mich vor ihm sortiere. Manchmal werden diese Zeiten kürzer sein, als ich möchte. Manchmal werden sie ganz ausfallen. Aber: Wenn ich meinen Alltag vor Gott ausbreite, bekomme ich eine neue Perspektive. Ich kann klarer sehen; der Blick auf Gott hilft mir, das Zuviel meines Lebens zu relativieren. Und zu erkennen, was gerade wirklich dran ist. Für Gott bin ich in erster Linie sein Kind, das er bedingungslos liebt. Dieses Bewusstsein wünsche ich mir und Ihnen für dieses Jahr! Ellen Nieswiodek-Martin ist Redaktionsleiterin der Zeitschrift LYDIA.
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Jahresplaner Januar 2017 1 So Neujahr 2 Mo
KW 1
3 Di 4 Mi 5 Do 6 Fr
Heilige Drei Kรถnige
7 Sa 8 So 9 Mo
KW 2
10 Di 11 Mi 12 Do 13 Fr 14 Sa 15 So 16 Mo
KW 3
17 Di 18 Mi 19 Do 20 Fr 21 Sa 22 So 23 Mo
KW 4
24 Di 25 Mi 26 Do 27 Fr 28 Sa 29 So 30 Mo
KW 5
31 Di
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Jahresplaner Februar 2017 1 Mi 2 Do 3 Fr 4 Sa 5 So 6 Mo
KW 6
7 Di 8 Mi 9 Do 10 Fr 11 Sa 12 So 13 Mo 14 Di
KW 7 Valentinstag
15 Mi 16 Do 17 Fr 18 Sa 19 So 20 Mo
KW 8
21 Di 22 Mi 23 Do 24 Fr 25 Sa 26 So 27 Mo
Rosenmontag
28 Di
Fastnacht
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KW 9
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Jahresplaner März 2017 1 Mi Aschermittwoch 2 Do 3 Fr 4 Sa 5 So 6 Mo
KW 10
7 Di 8 Mi 9 Do 10 Fr 11 Sa 12 So 13 Mo
KW 11
14 Di 15 Mi 16 Do 17 Fr 18 Sa 19 So 20 Mo
Frühlingsanfang
KW 12
21 Di 22 Mi 23 Do 24 Fr 25 Sa 26 So
Beginn der Sommerzeit
27 Mo
KW 13
28 Di 29 Mi 30 Do 31 Fr
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Jahresplaner April 2017 1 Sa 2 So 3 Mo
KW 14
4 Di 5 Mi 6 Do 7 Fr 8 Sa 9 So Palmsonntag 10 Mo
KW 15
11 Di 12 Mi 13 Do 14 Fr
Karfreitag
15 Sa 16 So
Ostersonntag
17 Mo
Ostermontag
KW 16
18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa 23 So 24 Mo
KW 17
25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr 29 Sa 30 So
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Jahresplaner Mai 2017 1 Mo Tag der Arbeit
KW 18
2 Di 3 Mi 4 Do 5 Fr 6 Sa 7 So 8 Mo
KW 19
9 Di 10 Mi 11 Do 12 Fr 13 Sa 14 So
Muttertag
15 Mo
KW 20
16 Di 17 Mi 18 Do 19 Fr 20 Sa 21 So 22 Mo
KW 21
23 Di 24 Mi 25 Do
Christi Himmelfahrt
26 Fr 27 Sa 28 So 29 Mo
KW 22
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Jahresplaner Juni 2017 1 Do 2 Fr 3 Sa 4 So Pfingstsonntag 5 Mo Pfingstmontag
KW 23
6 Di 7 Mi 8 Do 9 Fr 10 Sa 11 So 12 Mo
KW 24
13 Di 14 Mi 15 Do
Fronleichnam
16 Fr 17 Sa 18 So 19 Mo
KW 25
20 Di 21 Mi
Sommeranfang
22 Do 23 Fr 24 Sa 25 So 26 Mo
KW 26
27 Di 28 Mi 29 Do 30 Fr
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Jahresplaner Juli 2017 1 Sa 2 So 3 Mo
KW 27
4 Di 5 Mi 6 Do 7 Fr 8 Sa 9 So 10 Mo
KW 28
11 Di 12 Mi 13 Do 14 Fr 15 Sa 16 So 17 Mo
KW 29
18 Di 19 Mi 20 Do 21 Fr 22 Sa 23 So 24 Mo
KW 30
25 Di 26 Mi 27 Do 28 Fr 29 Sa 30 So 31 Mo
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KW 31
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Jahresplaner August 2017 1 Di 2 Mi 3 Do 4 Fr 5 Sa 6 So 7 Mo
KW 32
8 Di 9 Mi 10 Do 11 Fr 12 Sa 13 So 14 Mo 15 Di
KW 33 Mariä Himmelfahrt
16 Mi 17 Do 18 Fr 19 Sa 20 So 21 Mo
KW 34
22 Di 23 Mi 24 Do 25 Fr 26 Sa 27 So 28 Mo
KW 35
29 Di 30 Mi 31 Do
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Jahresplaner September 2017 1 Fr 2 Sa 3 So 4 Mo
KW 36
5 Di 6 Mi 7 Do 8 Fr 9 Sa 10 So 11 Mo
KW 37
12 Di 13 Mi 14 Do 15 Fr 16 Sa 17 So 18 Mo
KW 38
19 Di 20 Mi 21 Do 22 Fr
Herbstanfang
23 Sa 24 So 25 Mo
KW 39
26 Di 27 Mi 28 Do 29 Fr 30 Sa
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Jahresplaner Oktober 2017 1 So Erntedankfest 2 Mo 3 Di
KW 40 Tag der Deutschen Einheit
4 Mi 5 Do 6 Fr 7 Sa 8 So 9 Mo
KW 41
10 Di 11 Mi 12 Do 13 Fr 14 Sa 15 So 16 Mo
KW 42
17 Di 18 Mi 19 Do 20 Fr 21 Sa 22 So 23 Mo
KW 43
24 Di 25 Mi 26 Do 27 Fr 28 Sa 29 So
Ende der Sommerzeit
30 Mo 31 Di
KW 44 Reformationstag
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Jahresplaner November 2017 1 Mi Allerheiligen 2 Do 3 Fr 4 Sa 5 So 6 Mo
KW 45
7 Di 8 Mi 9 Do 10 Fr 11 Sa 12 So 13 Mo
KW 46
14 Di 15 Mi 16 Do 17 Fr 18 Sa 19 So
Volkstrauertag
20 Mo
KW 47
21 Di 22 Mi
BuĂ&#x;- und Bettag
23 Do 24 Fr 25 Sa 26 So
Ewigkeitssonntag
27 Mo
KW 48
28 Di 29 Mi 30 Do
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Jahresplaner Dezember 2017 1 Fr 2 Sa 3 So 1. Advent 4 Mo
KW 49
5 Di 6 Mi Nikolaus 7 Do 8 Fr 9 Sa 10 So
2. Advent
11 Mo
KW 50
12 Di 13 Mi 14 Do 15 Fr 16 Sa 17 So
3. Advent
18 Mo
KW 51
19 Di 20 Mi 21 Do
Winteranfang
22 Fr 23 Sa 24 So
4. Advent · Heiligabend
25 Mo
1. Weihnachtstag
26 Di
2. Weihnachtstag
KW 52
27 Mi 28 Do 29 Fr 30 Sa 31 So
Silvester
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Gedanken zum Januar von Sabine Langenbach
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ehr Sport!“, „Weniger Essen!“, „Mehr Zeit für die Familie!“, „Weniger Fernsehen!“ – alles gute Vorsätze, die gerne in der Silvesternacht gefasst werden. Vor vielen Jahren habe ich mir auch etwas fest vorgenommen: Ich wollte jeden Morgen vor der Arbeit in der Bibel lesen und beten. Eigentlich ein guter Vorsatz! Aber ich wollte dieses Ziel erreichen, weil mir andere vermittelt hatten, dass ich das tun müsste. Weil man das eben macht, wenn man Christ ist. Ich bin mit meinem guten Vorsatz damals kläglich gescheitert. Und war frustriert. Mehr noch: Ich hatte ein extrem schlechtes Gewissen – Gott gegenüber! Denn ich dachte, dass er nun enttäuscht von mir wäre, weil ich es nicht geschafft hatte, mir morgens Zeit für ihn zu nehmen. Dieser Zustand dauerte eine Weile an. Bis mir folgender Satz die Augen und das Herz öffnete: „Bibellesen und Beten sind keine Pflicht, die ich zu tun habe, sondern ein Privileg.“ Mir wurde klar: Wenn ich nicht mit Gott in Kontakt bleibe und in seinem Wort lese, dann schneide ich mich selbst von der lebendigen Quelle ab. Als der Druck der Pflichtübung „Bibellesen und Beten“ von mir abgefallen war, fand ich auf einmal Zeit dafür. Ich stellte fest: Es tut mir einfach gut! Heute genieße ich es, wenn meine Familie morgens aus dem Haus ist, mich mit einer Tasse Kaffee hinzusetzen und meine „Zeit mit Gott“ zu haben. Auf gute Vorsätze zum Jahreswechsel verzichte ich seitdem. Die Frustgefahr ist viel zu hoch. Dafür nehme ich mir am Jahresende Zeit für einen Ausblick auf das neue Jahr. Bei aller Ungewissheit
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bin ich dankbar, dass eines sicher ist: Ich gehe nicht allein in die nächsten zwölf Monate. Gott ist da! Das hat Jesus seinen Nachfolgern fest versprochen: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,20). Was auch geschehen mag: Gott wird mich begleiten. Auch dann, wenn nicht alles nach meinen Wünschen, Plänen und Gebeten läuft. Gott ist kein „Gebets-Erfüllungs-Automat“, sondern der allmächtige Vater im Himmel. Er weiß, was gut ist für mich – besser, als ich es selbst weiß. Denn Gott sieht viel weiter, als ich überhaupt denken kann. Er liebt mich! Ihm kann ich bedingungslos vertrauen. Die Bibel ist voll von Berichten über Menschen, die Gott voll und ganz vertraut haben – und nicht enttäuscht wurden. Wie Noah, der die Arche baute, weil Gott ihm gesagt hatte, dass eine große Flut kommen würde. Es war keine einzige Wolke am Himmel, als er mit der Arbeit anfing. Noah wurde von allen ausgelacht. Aber er vertraute weiter auf Gott. Vertrauen auf Gott. Mitten im Leben, auch gegen den Trend der Zeit. Das will ich von Noah lernen. Hoppla! Ist das jetzt nicht doch wieder ein „guter Vorsatz“ fürs neue Jahr? Auf den ersten Blick ja, aber für mich ist es viel mehr: Mitten im Alltag auf Gott vertrauen, das soll mein Lebensmotto sein – nicht nur für die kommenden zwölf Monate! Sabine Langenbach ist Radio- und Fernsehmoderatorin, Referentin und Autorin.
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2016 Dezember
26 Montag
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27 Dienstag
28 Mittwoch
29 Donnerstag
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Dezember 2016 / Januar 2017 Freitag
30
Silvester
Samstag
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Neujahr
Sonntag
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Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behĂźten auf allen deinen Wegen. Psalm 91,11 (LĂœ)
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S.96, Bogenende 3
Vorderseite
Der Herr segne dich und behüte dich. 4. Mose 6,24
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