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In 40 Tagen zu einem ganzheitlichen Leben KLEINGRUPPENBUCH
Rick Warren Daniel Amen + Ma rk Hyman
INHALT Einführung von Rick Warren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Aufbau des Kleingruppenbuches . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Weitere Hinweise und Tipps . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bevor Sie starten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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EINHEITEN Einheit 1: Einheit 2: Einheit 3: Einheit 4: Einheit 5: Einheit 6:
Glaube: Nahrung für Ihre Seele . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Genuss: Gottes Überfluss kosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gesundheit: Den Körper stärken . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gelassenheit: Den Geist beflügeln . . . . . . . . . . . . . . . . Gemeinschaft: Einander Mut machen . . . . . . . . . . . . . Ein neuer Lebensstil: Leben in Fülle . . . . . . . . . . . . . . .
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ANHANG Hilfsmittel Fragebogen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 Der Daniel-Plan-Teller . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 10 Tipps gegen Heißhunger-Attacken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103
Zusatzmaterialien f체r Kleingruppen Werte der Gruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . H채ufig gestellte Fragen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Leseplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Teilnehmerliste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hinweise f체r Kleingruppenleiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Das Daniel-Plan-Team . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Danksagung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Haftungsausschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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EINFÜHRUNG VON RICK WARREN
Ein glückliches und ganzheitlich gesundes Leben führen zu wollen ist eine weitreichende Entscheidung. Der Daniel-Plan wird Ihnen dabei hel fen, den Lebensstil zu leben, den Gott für uns Menschen vor Augen hatte, als er uns geschaffen hat. Ich freue mich, dass Sie diese Entscheidung getroffen haben. Sie wird ganz bestimmt jeden Bereich Ihres Lebens be einflussen – gerade auch Ihre Beziehung zu Gott. Im Römerbrief lehrt Paulus, dass der Startpunkt eines ganzheitlich gesunden Lebenswandels darin besteht, den eigenen Körper als Tempel Gottes zu begreifen: „Wenn ihr an das übergroße Erbarmen denkt, das ihr durch Gott erfahren habt, dann möchte ich euch, Schwestern und Brüder, ermutigen, den einzig entsprechenden Gottesdienst zu feiern: Gebt euch diesem Gott mit eurem Leib und eurem Leben hin. Das ist die Opfergabe, die Gottes Herz erfreut und die seiner Liebe entspricht. Passt euch in eurem Denken und Verhalten nicht einer Welt an, die Gott nicht kennt.“ Römer 12,1 (Willkommen daheim) Was für Veränderungen Sie sich auch immer für Ihr Leben wünschen – ob nun in Sachen Finanzen, Beruf, Bildung, Seele oder Beziehungen – es ist am sinnvollsten, erst einmal mit der eigenen Gesundheit zu beginnen. Dabei brauchen wir einen langen Atem. Während wir den Daniel-Plan in unserem Leben umsetzen, wird sich unsere Gesundheit nur langsam und Stück für Stück verbessern. Genauso, wie wir uns nicht über Nacht einen 7
Einführung von Rick Warren:
ungesunden Lebensstil angeeignet haben, werden wir auch nicht von einem Tag auf den anderen ein rundum glückliches und gesundes Leben führen. Wie jede Form von Wachstum, so ist auch diese Veränderung ein langer Prozess. Wir entwickelten den Daniel-Plan, um einen langfristigen und anhaltenden Erfolg zu erreichen. Dieses Abenteuer wird Ihr Leben verändern – und am Ende werden Sie sich so gut und gesund fühlen wie nie zuvor. Ich kann Ihnen versprechen: Gott vollendet, was er beginnt. Paulus for muliert es so: „Ich bin ganz sicher, dass der, der mit euch diesen wunder baren Weg des Glaubens begonnen hat, ihn auch mit euch bis zu dem Tag Jesu Christi vollenden wird“ (Philipper 1,6). Gott hat gute Gedanken über Ihr Leben und er ist mit Ihnen noch lange nicht am Ende. Er beglei tet Sie auf dem Weg, den er mit Ihnen begonnen hat. Und er wird Ihnen auch bei diesem Abenteuer treu zur Seite stehen. Und während Sie diese spannende Reise antreten, bete ich, dass Gott Sie und jeden einzelnen Bereich Ihres Lebens segnen wird.
Rick Warren I Pastor der Saddleback Church I Begründer des PEACE Plan
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AUFBAU DES KLEINGRUPPENBUCHES
DIE KLEINGRUPPENTREFFEN Im Laufe der nächsten sechs Wochen werden Sie sich gemeinsam mit Ihrer Kleingruppe mit den fünf entscheidenden Bestandteilen des Daniel-Plans befassen: Glaube, Genuss, Gesundheit, Gelassenheit und Ge meinschaft. In der letzten Einheit geht es dann darum, wie dieser neue Lebensstil für Sie zur Gewohnheit wird. Die einzelnen Einheiten sind wie folgt aufgebaut:
ZUSAMMENKOMMEN Das Fundament geistlichen Wachstums ist die Beziehung zu Gott und zu seiner Familie, der Gemeinde. In einer Gemeinschaft mit Menschen, die Sie kennen und denen Sie vertrauen, haben Sie die Möglichkeit, das „Leben in Fülle“ zu erfahren und zu üben, das Jesus seinen Freunden versprochen hat. Der erste Teil Ihres Kleingruppentreffens dient dazu, anzukommen und sich über die eigenen Erfahrungen auszutauschen. Was lief gut in der vergangenen Woche? Welche Schritte haben Sie unter nommen? Welche Fortschritte wurden erreicht? Was hat nicht so gut ge klappt? Dabei ist es nicht entscheidend, dass alle Kleingruppenmitglieder 9
Aufbau des Kleingruppenbuches:
jede einzelne Frage beantworten. Es sollte eher darum gehen, einander besser kennenzulernen, miteinander zu lachen und sich gegenseitig Mut zu machen.
ZUSAMMEN LERNEN Nun beginnt der entscheidende Teil Ihres Treffens. Um diese gemein same Zeit so spannend und effektiv wie möglich zu gestalten, ist es wich tig, dass alle Gruppenmitglieder bereits zu Hause die entsprechenden Kapitel in Der Daniel-Plan – In 40 Tagen zu einem ganzheitlichen Leben gelesen haben (am besten orientieren Sie sich am Leseplan im Anhang). Sie können nun entweder jeder für sich oder gemeinsam den kurzen geistlichen und inhaltlichen Impuls zum aktuellen Thema lesen.
ZUSAMMEN WACHSEN In dieser Phase können Sie das Gelesene in Ihrer Gruppe durchsprechen. Dabei sollten Sie sich nicht darauf konzentrieren, möglichst viele Fakten und Informationen zu thematisieren, sondern darauf, wie Sie dieses neue Wissen in Ihrem Leben anwenden können. Wir möchten Ihnen helfen, Denkanstöße aus der Bibel in Ihrem Leben praktisch und kreativ um zusetzen und nicht nur in Ihrem Kopf, sondern auch in Ihrem Herzen zu bewegen. Hier geht es darum, die zeitlosen Weisheiten in Gottes Wort auf unser Leben zu übertragen.
ZUSAMMEN STARTEN Es ist das eine, die Wahrheit zu kennen – und etwas ganz anderes, sie auch zu leben. Und genau darum geht es beim Daniel-Plan: das Gelernte gleich im Alltag umzusetzen und dadurch glücklicher und g esünder zu leben. In diesen Kapiteln finden Sie Vorschläge, wie Sie die Erkenntnis se auch praktisch zum Einsatz bringen können. Dabei werden Sie ganz 10
konkrete Schritte zur jeweiligen Einheit, aber auch allgemeine Essensund Bewegungstipps sowie Vorschläge für mögliche (sportliche) Aktivi täten finden. Die schönsten und wertvollsten Erfahrungen werden Sie aber dann ma chen, wenn Sie sich als Gruppe neben den wöchentlichen Treffen auch zu gemeinsamen Aktionen verabreden. Wenn Sie beispielsweise gemein sam zu Abend essen, einen Ausflug machen, als Gruppe spazieren oder joggen gehen oder einfach eine Tasse Tee oder Kaffee zusammen trin ken, können Sie als Kleingruppe weiter zusammenwachsen, und Ihre Treffen werden an Tiefe und Intensität gewinnen. Versuchen Sie, ande re Gruppenmitglieder zu motivieren, sich konkrete Ziele zu setzen und diese im Laufe der nächsten Woche auch umzusetzen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Atmosphäre in Ihrer Kleingruppe fröhlich, ermu tigend und motivierend ist.
ZUSAMMEN BE TEN Als ein Schriftgelehrter von Jesus wissen wollte, welches Gebot das wich tigste sei, gab Jesus ihm eine Antwort, die bis heute auch für uns gilt. Er sagte: „Das bedeutendste ist: ‚Höre, Israel! Der Herr, dein Gott, ist Einer; darum liebe den Herrn, deinen Gott, mit deinem ganzen Herzen, deinem Gemüt, deinem Verstand und deiner ganzen Kraft.‘ Und hier ist das zweit wichtigste Gebot: ‚Liebe andere genauso, wie du dich liebst.‘ Es gibt kein anderes Gebot, das an diese zwei herankommt“ (Markus 12,29–31). Wir sollten dieses entscheidende Gebot Jesu jederzeit im Hinterkopf behalten. Deswegen ist dieser letzte Teil jeder Einheit, das gemeinsame Gebet, auch besonders wichtig. Hier können Sie das eben Gelernte und Ihre neu gefassten Entschlüsse vor Gott bringen. Je nach Lektion werden Sie dabei alleine oder in kleinen Gruppen beten, bevor Sie mit einem ge meinsamen Abschlussgebet schließen können. Achten Sie darauf, dass möglichst jedes Gruppenmitglied zu Wort kommt und keiner übergan gen wird. 11
Aufbau des Kleingruppenbuches:
Dabei können Sie sich am vorgegebenen Ablauf sowie am Gebets vorschlag in diesem Buch orientieren. Sie können aber auch gerne ganz anders und einfach so beten, wie Sie es in Ihrer Kleingruppe gewohnt sind.
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WEITERE HINWEISE UND TIPPS
1. Machen Sie sich zunächst mit den zusätzlichen Hilfsmitteln im An hang vertraut. Einige davon werden Sie später für die Einheiten benö tigen. 2. Sollten Sie Kleingruppenleiter sein oder eines der Gruppentreffen leiten, schauen Sie sich am besten kurz die Hinweise für Kleingruppenleiter an. Hier finden Sie ein paar hilfreiche Empfehlungen, wie Kleingruppentreffen erfolgreich geführt und typische Probleme ver mieden werden können. 3. Das Daniel-Plan-Kleingruppenbuch funktioniert am besten, wenn es gemeinsam mit Der Daniel-Plan – In 40 Tagen zu einem ganzheitlichen Leben verwendet wird. Im hinteren Teil dieses Kleingrup penbuches finden Sie dafür einen Leseplan, an dem Sie sich mit Ihrer Kleingruppe orientieren können. Des Weiteren möchten wir Ihnen The Daniel Plan App ans Herz legen, die sie mit zahlreichen kostenlosen Videos und anderen spannenden Hilfsmitteln versorgt. Sie finden die se in englischer Sprache vorliegende App unter: www.danielplan.com 4. Dieses Kleingruppenbuch ist als Orientierungshilfe gedacht. Wenn es bestimmte Fragen und Themen in einer Einheit gibt, die Ihre Klein gruppe besonders ansprechen, dann gehen Sie aktuellen Fragen nach. Folgen Sie den Interessen Ihrer Gruppe. Besprechen Sie ruhig andere Fragen, als in diesem Buch vorgesehen, wenn Ihnen etwas 13
Weitere Hinweise und Tipps:
Bestimmtes auf dem Herzen liegt. Gerne können Sie dabei das Kapitel Häufig gestellte Fragen im Anhang nutzen. Seien Sie flexibel, lehrt die Bibel! 5. Wir hoffen, dass Sie die verschiedenen Bibelverse in den jeweiligen Lektionen noch ein bisschen in Kopf und Herz bewegen werden. Glaube ist die wichtigste und entscheidende Komponente des Daniel-Plans. Ermutigen Sie sich in Ihrer Kleingruppe gegenseitig, jede Woche einen der Verse auszusuchen und auswendig zu lernen. Moti vieren Sie die anderen Gruppenmitglieder, die vorgesehenen Kapitel in Der Daniel-Plan – In 40 Tagen zu einem ganzheitlichen Leben VOR Ihrem nächsten Treffen zu lesen. 6. Wir möchten Ihnen außerdem empfehlen, dass jedes Gruppenmit glied einmal Gastgeber ist und bei diesem Treffen auch die Gruppen leitung übernimmt. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass in gesunden und erfolgreichen Kleingruppen die Leiterschaft häufig wechselt. Auf diese Weise kann jedes Mitglied in einer sicheren Umgebung lernen, Verantwortung zu übernehmen, und die Leitung von Kleingruppen üben. Selbst Jesus hat anderen die Möglichkeit gegeben, an seiner Seite zu dienen (Markus 6,30–44). Schauen Sie sich ruhig noch einmal die Seiten Hinweise für Kleingruppenleiter und Häufig gestellte Fragen im Anhang an, um weiterführende Tipps für Gastgeber und Gruppen leiter zu erhalten.
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EINHEIT 1
GLAUBE – NAHRUNG FÜR IHRE SEELE „ALLES HALTE ICH AUS DURCH DEN, DER MIR KRAFT SCHENKT.“ PHILIPPER 4,13
Einige von uns lesen regelmäßig in der Bibel oder gehen sonntags in eine Kirche oder Gemeinde. Aber häufig legen wir nicht die gleiche Disziplin an den Tag, wenn es um unsere körperliche Gesundheit geht. Andere wiederum achten sehr vorbildlich auf ihre Essgewohnheiten, vergessen aber, sich mit dem gleichen Elan um das Wohl ihrer Seele zu kümmern. Unsere geistliche und körperliche Gesundheit sind eng miteinander ver knüpft – die eine stärkt automatisch auch die andere. In dieser Woche werden wir uns mit den fünf Säulen des Daniel-Plans vertraut machen. Dabei werden wir uns besonders auf den Glauben und seine entschei dende Bedeutung für unsere Gesundheit konzentrieren.
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Glaube : Nahrung für ihre Seele
ZUSAMMENKOMMEN Wenn dies Ihr erstes gemeinsames Treffen ist, sollten Sie sich zunächst einmal kurz vorstellen. Nutzen Sie die ersten Minuten dazu, sich mit den anderen Gruppenmitgliedern zu unterhalten und in Ruhe anzukommen. Im ersten Teil dieser Einheit hat jedes Kleingruppenmitglied die Chan ce, den eigenen Startpunkt für diese gemeinsame Reise herauszufinden. Danach können Sie sich für einen Bereich Ihrer Gesundheit entscheiden, auf den Sie sich während der nächsten sechs Wochen besonders kon zentrieren möchten. Bevor Sie beginnen: Nutzen Sie die Teilnehmerliste im Anhang, um die Kontaktdaten von allen Gruppenmitgliedern aufzuschreiben. Am besten bitten Sie jemanden in Ihrer Gruppe, die Liste abzutippen und allen ande ren per Mail zuzuschicken. Damit es in Ihrer Kleingruppe nicht zu Missverständnissen und Problemen kommt, können Sie ein paar einfache Regeln und Werte für Ihre Klein gruppe festlegen. Achten Sie darauf, dass jeder diese Regeln verstanden hat und sie von allen unterstützt werden. Gerne können Sie sich dabei am Beispiel Werte der Gruppe im Anhang orientieren. Beginnen Sie mit den folgenden Fragen, um in das Gespräch einzustei gen: 1. Der Daniel-Plan begleitet Sie auf Ihrer Reise hin zu einer besseren Gesundheit in fünf entscheidenden Bereichen Ihres Lebens. Wie gesund fühlen Sie sich auf diesen Gebieten, wenn Sie Ihre jetzige Situation mit der vor einem Jahr vergleichen? ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� 18
Glaube (geistliche Gesundheit)
Genuss (Ernährung)
Gesundheit (Fitness/physische Gesundheit)
Gelassenheit (mentale Gesund heit)
Gemeinschaft (Beziehungen)
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2. In welchem dieser fünf Bereiche möchten Sie in den nächsten sechs Wochen am dringendsten positive Veränderungen erleben? Welche Fortschritte erhoffen Sie sich konkret? ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� �����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������
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Glaube : Nahrung für ihre Seele
ZUSAMMEN LERNEN Sie können nun entweder jeder für sich oder gemeinsam den geistlichen und inhaltlichen Impuls zum heutigen Thema lesen.
ZUM EINSTIEG 1. Die Welt ist nicht perfekt – und wir sind es auch nicht. „Ich weiß manchmal selbst nicht, was mit mir los ist: Denn oft rühre ich keinen Finger für das, was ich doch eigentlich tun möchte, dafür tue ich aber dann genau das, was ich zutiefst verabscheue. Wenn ich aber das tue, was ich überhaupt nicht will, dann gebe ich damit zu, dass das Gesetz doch recht hat und gut für uns ist. In gewisser Weise bin es dann auch nicht mehr ich, der das Böse tut, sondern die in mir wohnende Sünde.“ Römer 7,15–17 „Ich kenne mich zu gut, als dass ich von mir selbst noch irgendetwas Gutes erwarten würde. Ich habe zwar den guten Willen, aber das Gute dann auch wirklich zu tun fällt mir unglaublich schwer.“ Römer 7,18–19 „In mir gibt es also eine Art Gesetz, nach dem ich handle: Mein Wille ist darauf ausgerichtet, Gutes zu tun. Trotzdem finde ich in mir so viel Dunkles und Böses. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass es für den Menschen nichts Besseres gibt, als nach den Geboten Gottes zu leben. Gleichzeitig entdecke ich in mir Verhaltensmuster, gegen die sich meine Vernunft sträubt, die ungut sind und mich unter die Herrschaft der Sünde bringen. Das bringt mich manchmal an den Rand der Verzweiflung. Wer wird mich aus diesem Gefängnis befreien, das einer Todeszelle gleicht? Einer hat es ein für alle Mal getan. Dank sei dir, Vater, für deinen Sohn, Jesus Christus!“ Römer 7,21–25a 20
„Wenn Sie Ihr Vertrauen ganz auf Jesus setzen und ihm folgen, be freit er Sie von allem, was Sie belastet, und schenkt Ihnen ein neues Leben.“ Rick Warren 2. Paulus beschreibt im 8. Kapitel des Römerbriefs sechs wunder volle Vorteile eines Lebens mit Jesus. „Das Größte, was man uns Menschen je sagen konnte, ist, dass es keine Verdammnis mehr für die gibt, die zu Jesus Christus gehören. Denn das Gesetz des Heiligen Geistes und des Lebens, das gänzlich mit Jesus verbunden ist, hat uns von diesem todbringenden Gesetz der Sünde befreit.“ Römer 8,1–2 • Jede Veränderung beginnt mit einer Entscheidung. • Viel wichtiger aber ist, dass der Heilige Geist diese Veränderung in uns bewirkt. „Nur so konnte er uns einen Weg eröffnen, im Angenommensein durch den Heiligen Geist zu einem friedvollen, von der Gnade Gottes getragenen Leben zu gelangen. Das läuft nicht ohne Kämpfe ab, denn die in uns wohnende Sünde räumt das Feld nicht kampflos.“ Römer 8,6 „Jemand, in dem aber Jesus durch den Geist lebendig ist, der wird erfahren, wie völlig anders das Leben ist, wenn man rückhaltlos darauf vertrauen kann, dass man von Gott angenommen ist.“ Römer 8,9 „Daraus folgt, meine lieben Schwestern und Brüder, dass wir eines nicht mehr tun müssen: nach den Spielregeln des Bösen leben.“ Römer 8,12
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Glaube : Nahrung für ihre Seele
„Wir wissen, dass wir gerettet sind, doch vieles steht noch aus. Hier können wir nur hoffen. Würden wir aber schon sehen, was wir uns erhoffen, dann müssten wir keine Hoffnung in uns lebendig halten. Solange wir noch gar nichts erkennen können, warten wir geduldig und tun es voller Vertrauen. Wie wertvoll ist uns dabei die Gewissheit, dass der Heilige Geist uns beisteht, wenn uns die Kraft verlässt oder die Geduld ausgeht. Er tritt mit unaussprechlichen Seufzern für uns ein.“ Römer 8,24–26 • Wir dürfen unser Vertrauen ganz auf Gott setzen. Der Heilige Geist steht uns bei. „Wir dürfen uns darauf verlassen, dass denen, die Gott lieben und die er in seine Nähe berufen hat, alles zum Guten dient.“ Römer 8,28a • Gott wird alles zum Guten verändern. „Wie sollen wir das alles fassen? Was können wir noch dazu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer kann dann noch gegen uns sein? Er hat doch nicht einmal seinen eigenen Sohn verschont, sondern ihn für uns alle geopfert. Meint ihr nicht, dass er uns mit ihm alles schenken wird?“ Römer 8,31–32 • Gott wünscht sich nichts sehnlicher, als dass unser Leben gelingt. „Nein, über all das werden wir durch den triumphieren, der uns geliebt hat. Schwestern und Brüder, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte der Finsternis, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch irgendwelche dämonischen Kräfte, weder Wesen aus der Himmelswelt noch solche aus der Hölle, noch irgendein Geschöpf dieser Welt uns von der Liebe Gottes trennen kann, die er uns durch J esus Christus schenkt.“ Römer 8,37–39 • Gottes Liebe wird niemals enden. 22
3. Glaube ist die entscheidende Grundlage des Daniel-Plans: Er ist die Basis für jeden einzelnen Bereich unseres Lebens. • Unser Glaube motiviert uns, nach Gottes Plan für unser Leben zu suchen. • Die Bibel liefert uns wertvolle Hinweise, wie wir die großen Heraus forderungen in unserem Leben meistern können. 4. Gottes Gnade erlöst uns von dem vergeblichen Bemühen, einen fehlerhaften Köper perfektionieren zu wollen. Gleichzeitig sollten wir für jeden Tag dankbar sein, an dem unser Körper gut funktio niert. • Es ist nicht wichtig, wer wir sind und wie wir aussehen, sondern es ist wichtig, wie wir sein wollen. Es geht nicht um den Spiegel. Es geht um den, den wir mit unserem Leben widerspiegeln wollen. 5. Es geht bei unserer Gesundheit nicht in erster Linie um uns. Es geht darum, Gottes gute Gedanken über unser Leben zu verwirklichen. • Darum geht es beim Daniel-Plan: sich jeden Tag die Zeit zu nehmen, sich mit Gottes Wort zu befassen. Und dabei die ersten S chritte hin zu einem ganzheitlich gesunden und glücklichen Leben zu wagen. „Euer Leib ist der Tempel des Heiligen Geistes. Ihn habt ihr von Gott erhalten, darum gehört er nicht mehr euch selbst, und ihr könnt auch mit ihm nicht machen, was ihr wollt. Ihr seid zu einem zu hohen Preis errettet worden! Macht also Gott auch mit eurem Leib Ehre!“ 1. Korinther 6,20b
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Glaube : Nahrung für ihre Seele
ZUSAMMEN WACHSEN Nun können Sie gemeinsam besprechen, was Sie gerade gelernt ha ben. Es gibt dabei nicht die eine, richtige Antwort. Sie sollten diese Zeit viel eher dazu nutzen, Ihre persönlichen Erfahrungen miteinander zu teilen und sich gegenseitig zuzuhören. 1. Im letzten Abschnitt haben Sie sich mit Paulus und seinem Ringen um die Erlösung seiner Natur befasst. In Römer 7 berichtet er offen und ehrlich davon, dass er seinen Ansprüchen und denen Gottes zwar gerecht werden will, es aber oft nicht schafft. Welcher der fünf Bereiche des Daniel-Plans (Glaube, Genuss, Gesundheit, Gelassenheit, Gemeinschaft) kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie das 7. Kapitel des Römerbriefes lesen? In welchem Bereich fehlt Ihnen die Kraft, sich zu verändern? ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� 2. Viele von uns kämpfen mit ihrem Gewissen, weil wir uns selbst für nicht gut genug halten. Die Bibel sagt aber, dass Gott uns so liebt, wie wir sind. Gott liebt nicht die Version, die wir gerne wären oder von der wir meinen, sie würde Gott gefallen. Welche Bedeutung hat die Gewissheit, dass Gott Sie so liebt, wie Sie sind, für Sie persönlich? ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� �����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������
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3. Viele belastet der Wunsch, perfekt sein zu wollen. Haben Sie jemals mit zu hohen Erwartungen zu kämpfen gehabt? Wie hat das Ihre Beziehung zu Gott und Ihren Mitmenschen beeinflusst? ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� „Mein Sohn, hör gut zu, und pass auf, was ich dir sage! Verachte meine Worte nicht, sondern präg sie dir fest ein. Sie geben dir ein erfülltes Leben und erhalten dich gesund.“ Sprüche 4,20–22 (Hfa) Im nächsten Abschnitt dieses Buches werden wir Ihnen erste praktische Schritte vorschlagen, wie Sie das Gelernte in Ihrem Alltag umsetzen kön nen. In dieser Woche werden sich diese Hinweise speziell auf den Ab schnitt Glaube – Nahrung für Ihre Seele beziehen. Wir haben aber auch ein paar gute Ernährungs- und Fitnesstipps für Sie.
ZUSAMMEN STARTEN Jetzt wird’s praktisch: Lassen Sie uns das Gelernte in die Tat um setzen! In dieser Woche geht es in erster Linie um den Glauben. Wir hoffen, dass Sie während dieser Zeit und beim Lesen des Buches Der Daniel-Plan – In 40 Tagen zu einem ganzheitlichen Leben neue Einbli cke in Gottes Wort und sein großartiges Versprechen an uns Men schen erhalten werden. Wir möchten Sie außerdem ermutigen, Ihre Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen. In diesem Kapitel fin den Sie verschiedene Ernährungs- und Fitnessaktivitäten, aus denen Sie – entweder gemeinsam als Gruppe oder jeder für sich – eine pas sende Aktion auswählen können.
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