STEFFI SCHILLING
Make up, Tinte, Acryl, auch Lidschatten, Wohndesign: Am liebsten mach‘ ich alles selbst, auf allen vieren durchs Gebüsch, eine Gärtnerin des Rosenglücks und die fürsorgliche Königin des Katzenparadieses, dass ist Steffi Schilling. 1963 in Karl-Marx-Stadt geboren, von 1980 bis 1983 das Abitur geschafft und eine Ausbildung als Restaurantfachfrau bis hin zur Restaurantleiterin absolviert. Hoppla, da kam die Wende dazwischen. Welch ein Glück! Zeit sich neu zu orientieren.
n oder sa eitschrifte Z d n e u u e z n in ülte Prov lismus sp rstaubte en in die ve Der Kapita r rin für d e tt te lä ra b e e b h rb c e fa W rn h ir e a w ig ch, w gen Anze heute no e 1994 ts rd n. u ib e g w ig tt e ffi z la n Ste den A l“. Das B n e e g g ie a p rr s o n tdeckte r herv „Woche nd sie en egen de u w g r ili h e lic w in g sche u lan gen als fü war es z atzes we s r r b e e A b n a g s a e ffi p d Ste eher Cham kte der hol. Naja, rin e v w ts a ie D b den Alko Ge ch. nverbrau ie wurde den Eige r ebendie zu und s fü r n ih e r g ie n ri rr ü e P re Th t e n d d n n re u a Lau und hsen in, Cherry rn in Sac h Portwe kaufsleite ic rl tü a n und se Marke ituosen. nden Spir e h c a m selig 2001 bis 2003 macht sie München unsicher und beginnt eine Ausbildung zur Fachfrau für Kosmetik, geht 1998 g aber noch einen Schritt weiab sie e weiblic ter zur Ausbildung als Makehen Lu ndlich der st nach u up Artist. Sie brennt für die nd lebte auf Mode nen Tr ihren k Kunst des Schminkens und aum e le iine Modeb will folgerichtig ihre Begeisoutique r eigenen nach d a terung für diese Arbeit weirei Jah us. Aber ren Mo maus r terreichen und wird 2004 eicht d deas nich – ich g t aus Dozentin an der Kosmetikeh was Große s an. schule être belle in Dresden. Seit 2017 ist sie nun freie Dozentin für Make-up Artisten und darüber hinaus selbstständig.
ch sie inzwischen auch no Abgesehen davon das en rat de mo in n be Le d ihr mal geheiratet hat un ihr d un muss ihre Energie Verhältnissen verläuft ert nd wu be en u zu erfind Drang sich ständig ne n lt das Leben im Kleine he läc be r de werden. Je ßen. Gro m vo g run rüh Be e und wünscht sich ein und ohne diese Arroganz Der Künstler beginnt ss da iß, we Er . ng Bedeutu ohne diese Sucht zur d in un n be Le m de s au st das was er herauslö it e Bedeutung hat die we eine neue Form gibt, ein t. hinausreich über das Persönliche
WILHELM BUSCH
„Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß“
Steffi Schilling hat aus ihrer Berührung mit der Mode und dem Schminken das kreative Spiel gelernt. Ihre Lebensdaten offenbaren auch Erfahrungen die der Stubentiger nicht macht und irgendwann schlägt sich sowas nieder. Ihr virulentes, waches Wesen überträgt sich auf die Hand und spontan entstehen Notate des täglichen Wahnsinns. „Ich krigg die Stange nicht hoch“ zeigt mit wenigen Strichen unsere ewige Balance auf dem Seil der Unmöglichkeit. Die Titel welche sie wählt sind untrennbar mit der Zeichnung verbunden. Das ist was Cartoons ausmacht, die strikte Beziehung zwischen Text und Bild. „Ich spring nach rechts, da ist weniger Müll“ ist ein Titel der zeitkritischer nicht sein könnte. Je länger man diese kleine Zeichnung betrachtet um so fragwürdiger werden Interpretationen. Kunst beginnt wo Unsicherheit entsteht.
Steffi Schilling hat auch ihre kleinen häuslichen Dramen bei denen man um so herzlicher lachen kann. „Kackstdu“ ist ja keine Frage an den Ehemann sondern die stille Beobachtung in der Natur das bei Schmetterlingen das wohl unsichtbar verläuft. „Frau Mai hat alles dabei“ ist so ein Seitenhieb gegen die opulenten Weiber im Darstellungsrausch. Das ist alles klein, fein und spontan gezeichnet wie es nur wenige können. Der Alltagswitz und dessen Überhöhung ist das am schwersten Machbare in der Kunst. Wenn es Steffi Schilling gelingt auf diesem Weg weiter zu gehen werden wir mit vie l Freude und glücklich em Lachen ihr nächstes Buch erwart en. Für alle die, welch e noch Sorgen haben und das nicht reic ht empfehle ich Wilhelm Busch: „Es ist ein Brauch von alters her: Wer Sorgen hat, ha t auch Likör.“
Gregor-T. Kozik
Ich „krigg“ die Stange nicht hoch.
Daseinlama
Mieze Mäuse Yoga
Ich spring nach rechts, da ist weniger MĂźll.
Fata Futsch Freund Gana
Noch nie ´ne Schildi im Winter gesehen?
Der Balduin, der Balduin, der zuppelt an Deim Kissen rum.
Nur Frauen im Kopf
Ach Reni, der Nerz ist doch aus Viskose!
Victorias Mäuse sind secret
Weise Meise mit A
Frau Mai
hat alles dabei
Kackstdu
Victoria am See
Frau Luna mit Puma auf Kuba
Papa Pingu mit Baby Pingsy
verliebte Maus
Henriette trägt Stiefelette
Grashopper hängt ab
Im Labyrinth der Banken, Steine oder Scheine
Doggy-Bag
Ich seh viel besser aus als der Kerl den sie heiratet.
da r Gou e t l a r Gute nur fĂźr m ich allein,
h entlic g i e ind wo s d die anderen Rosi, Rudi un
d li: z un d u t t Pu arne nich i l ud Ha ch – Wuhne eh i aus “ „O us g m H kler. Ma s de lööc au in G me
GlĂźcksesel
Lasst uns auf den Biohof!
VarietĂŠ
Achte auf Dein Herz
Wo ist eigentlich Frau Maus, unsere Trauzeugin?
Haltet den Ozean sauber für Mama Wälli mit Baby Sälli
Keine Netze fĂźr Papa Robs mit Baby Robby
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Scheiß Hühnerhof
Das trägt Mann im Sommer
Mama Roti
Ăœberlege gut bevor Du trittst!
MaďŹ osi auf Skateboard
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S n ei e r meed e n ibl e e ke hgl t c tz je ärs n w en w
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Schmetti Woodoo
Zwilling
Frau Schilling
Der Dirigent, der keinen Hundesitter fand
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Impressum Herausgeber: Steffi Schilling Vorwort: Gregor-T. Kozik Gestaltung, Satz: Gregor-T. Kozik, René König
Katalogpreis: 15 € Vertrieb: s.schilling@hds-solar.de Erhältlich auch im Buchhandel.
Auflage: 500 Exemplare Druck: addprint Erscheinungstermin: Februar 2018
LEBENSSPAGAT erscheint im GERMAGZ Verlag. ISBN: 978-3-947622-00-9 Made in Germany
Miezer haben ihr eigenes Licht
GERMAGZ VERLAG ISBN: 978-3-947622-00-9