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Impuls st 01 2015

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impuls.st Foto: © dieindustrie.at/Mathias Kniepeiss

Die Zeitung der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG

Die neue

Wirtschaftsrealität Produktion, Dienstleistung und Arbeitswelt stehen vor einer Revolution. Warum die Zukunft der steirischen Wirtschaft bereits Gegenwart ist. Seiten 2-5


Das Zeitalter

der sprechenden Dinge Wirtschaftsrevolution durch Smart Production & Services: Viele reden davon, wenige wissen, was morgen wirklich möglich sein wird. Fix ist: Rien ne va plus ohne laufende Kommunikation.

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rauen reden viel. Angeblich. Insofern könnte man sagen, die Zukunft der Wirtschaft wird weiblich. Denn was künftige Technologien, Produktionsweisen und Services gemeinsam haben, ist selbstständige Kommunikation untereinander. Konkret: Der Mistkübel fordert direkt bei der Müllabfuhr seine Entleerung an. Die Almhütte lädt den germknödelhungrigen Schifahrer zur Einkehr – und zwar per Signal an die Schibrille. Der Bohrkopf erkennt die steinerne Bodensubstanz und funkt nach oben, dass er mehr Wasser und Drehmoment benötigt. Wenn Produkte untereinander

Informationen austauschen und reagieren, ohne dass der Mensch in die Entscheidung eingreifen muss, dann öffnet sich Wirtschaft und Gesellschaft ein Panoptikum an Möglichkeiten. Die steirische Wirtschaft eilt der Zukunft gegenwärtig in großen Schritten entgegen.

Die Intelligenz der neuen Technologien liegt in der Kommunikation der Dinge untereinander. Das ist der Kern dieser Revolutuion.

Erste Industrielle Revolution

Zweite Industrielle Revolution

Dritte Industrielle Revolution

Vierte Industrielle Revolution

durch Einführung mechanischer Produktionsanlagen mithilfe von Wasser- und Dampfkraft.

durch Einführung arbeits­teiliger Massenproduktion mithilfe von elektrischer Energie.

durch Einsatz von Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung der Produktion.

auf Basis von Cyber-Physical Systems

Grad der Komplexität

AUFWERTUNG DES MENSCHEN „Die Rolle des Menschen in dieser neuen Arbeitswelt wird sich drastisch verändern“, sagt Stefanie Schöffmann von look! Design. „Hauptmerkmal: Die menschlichen Tätigkeiten werden aufgewertet.“ Mit fortschreitender maschineller Automatisierung und Kommunikation entstünden

Erster mechanischer Webstuhl – 1784

Erstes Fließband, Schlachthöfe von Cincinnati 1870

Erste Speicher­ programmier­bare Steuerung (SPS), Modicon 084 1969

Zeit 1800

1900

2000 Heute

Foto: © Sigrid Faustmann

Vernetzen und miteinander kommunizieren: So sieht die Technologie in Miniaturform aus.

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Foto: © dieindustrie.at/Mathias Kniepeiss

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Sigrid Faustmann Chefredakteurin

Einstein und die Erstausgabe „Wenn du etwas nicht einfach erklären kannst, hast du es nicht gut genug verstanden“, sagte Albert Einstein und bezog sich vermutlich nicht auf sich selbst und die Relativitätstheorie. Sie liefert uns trotzdem das Stichwort: Denn will man eine Revolution beschreiben, die sich gerade erst vollzieht, kann man sich der Wirklichkeit immer nur annähern - Blickwinkel und Prioritätensetzung sind relativ. Genauso ist es mit dem Zeitungmachen, zumal, wenn ein junges, vielseitig orientiertes Team die ersten Ausgaben eines neuen Wirtschaftsmagazins produziert. Absolut sicher: Hirn, Herz und Humor hatten wir immer dabei. Genauso wie den Wunsch, für Sie, liebe Leserin, lieber Leser, einen Mehrwert zu generieren. Die Hauptrolle spielen dennoch die Protagonisten unserer Wirtschaftsgeschichten. Sie sorgen dafür, dass Lebendigkeit, und Entwicklung ein Dauerzustand in der Steiermark sind. 3


3 Fragen 3 Experten

Foto: © STIA

Holzarbeiter von STIA in Admont, 1960er Jahre. Holzerntemaschinen, die automatisch Bäume fällen, Äste zu Hackschnitzel verarbeiten und die Stämme auf dem Transporter ablegen revolutionierten seither die Forstarbeit.

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völlig neue Aufgaben im Steuerungs- und Dienstleistungsbereich, so Schöffmann. Sie zeichnet sich für die Ausstellung „Smart Industry 4.0“ am Zukunftstag des Wirtschaftsressorts verantwortlich. Inhalt: Knapp 30 futuristisch anmutende Exponate steirischer Unternehmen, die bereits Marktrealität sind. Dabei wird deutlich: Die Entwicklung hin zu Smart Production & Services betrifft alle Sparten und Branchen, Unternehmensgrößen und Stationen entlang der Wertschöpfungskette. Beispiele? Autonome Flugkameras, etwa zum Monitoring von Waldgrundstücken für die Holzverarbeitung, miteinander kommunizierende CNC-Fräsen im Maschinenbau, 3D-Drucker aus der Medizintechnik, die während der Operation live das erforderliche Implantat drucken, oder virtuelle Plattformen in der Automobilindustrie, die Playern weltweit ermöglicht, gemeinsam an einem Prototypen zu arbeiten.

NUTZEN LERNEN

Foto: © Harry Schiffer Photodesign

Foto: © KOENIGSHOFER

Händische Produktion in der Grazer Bäckerei Martin Auer – auch heute noch. Qualität und handwerkliche Kunst sind auch 2015 noch am Markt gefragt – in einzelnen Sparten mehr denn je.

Logistik ist einer der Vorreiter der Automatisierung. Die Knapp AG ist spezialisiert auf die reibungslose Kommunikation und Zusammenarbeit von Maschinen und IT-Systemen für eine flexible, vollautomatische Produktion.

Wie erklären Sie einem Kind die Fabrik der Zukunft?

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Foto: © Mathias Kniepeiss

Produktion bei Magna Fahrzeugtechnik in Graz. Seit 1900 werden in Graz Autos gebaut: vom „PuchSchammerl“ in allen Jahren insgesamt etwa 60.000 Stück. Vergleich: 2014 produzierte Magna in 12 Monaten 135.000 Fahrzeuge.

1.

Je mehr ein Produkt kann, desto intelligenter muss es eingesetzt werden – was ein neues Verständnis von Dienstleistungen erfordert. Schöffmann: „Gleich wichtig wie das Produkt selbst wird künftig das dazugehörige Service sein.“ Dieses reicht von Anleitung und Einschulung über Datenverwaltung und -auswertung, bis hin zum langfristigen Betreuungspaket, das den Nutzen des Produktes erst zugänglich macht. „Der Mensch agiert künftig als wesentlicher Orientierungspunkt.“ Mehr Information gibt's am 3. Zukunftstag der steirischen Wirtschaft am 2. Juni 2015. http://sfg.at/zukunftstag

Was ist Ihrer Ansicht nach die deutlichste Auswirkung von Smart Production & Services auf unseren zukünftigen Alltag?

Foto: © Andreas Koerner

Es wird praktisch kein Produkt mehr ohne dazugehörige Dienstleistung verkauft werden.

Wilfried Sihn Fraunhofer Austria

1. Alle Maschinen sind miteinander verbunden und entscheiden von selbst, was sie tun müssen. Das ist die Idee von Smart Production & Services.

3.

2. Änderung im Kaufverhalten durch Informationsbereitstellung in Echtzeit, z.B. gleich im Supermarkt, Individualisierung von Produkten durch 3D-Drucker, hohe Automatisierung des Alltags.

Ihr persönliches Statement zum Thema Zukunft und Smart Production & Services?

3. SPS darf man sich nicht als „das Umlegen eines Lichtschalters“ vorstellen. Es kommt durch viele kleine Entwicklungen zu einer revolutionsartigen Veränderung. Einiges ist bereits spürbar.

Christian Ramsauer TU Graz

1. Die Fabrik der Zukunft stellt genau das her, was du dir wünschst. Man kann es sich leisten und die Umwelt wird geschont. 2. Eine starke Kundenorientierung – ich bekomme genau das, was ich will zu einem guten Preis rasch geliefert – mit einer sauberen und effizienten Produktion ohne Ressourcenverschwendung. 3. Mit „Industrie“ verbinden nicht alle Menschen etwas Positives. Mit SPS wird das Image in der Öffentlichkeit deutlich verbessert. Ein für unseren Wohlstand bedeutendes Zukunftsthema.

Foto: © HILL International

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Foto: © TU Graz

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Othmar Hill Wirtschafts­ psychologe

1. Die Zukunft der Industrie geht in Richtung „Prosumenten“ statt Konsumenten. Die Massenproduktion löst sich auf. 3D-Druck ermöglicht weltweit, auch in armen Ländern, die Produktion der meisten Dinge mit Gratisplänen aus dem Internet. 2. Im Zuge der Globalisierung werden immer mehr Jobs weltweit angeboten und auch ausgeführt. 3. Die interkulturellen Kompetenzen im Zusammenarbeiten zwischen den Regionen erfordern neue Formen des Miteinanders. In sozialen Medien bzw. Internet bildet sich diese Welt bereits ab.

Smart Production Im Zuge von Smart Production & Services verschmelzen hochmoderne Informations- und Kommunikationstechnologien mit „klassischen“ Fertigungsabläufen. Ziel ist eine höhere Effizienz, um den Menschen zu unterstützen und zu entlasten.

Internet der Dinge Bezeichnet die Vernetzung unterschiedlicher Gegenstände (Maschinen, Haushaltsgeräte etc.) mit dem Internet, sodass diese selbständig miteinander kommunizieren und Aufgaben selbst erledigen können.

RFID - Radio

Frequency Identification Mithilfe der Funkwellen-Technologie kommunizieren Chips und Lesegeräte berührungslos ohne Sichtkontakt. RFID sendet / speichert Informationen und lokalisiert / identifiziert Objekte.

NFC - Near Field Communication

NFC ist eine Weiterentwicklung von RFID und ermöglicht sicheren Datenaustausch auf kurze Entfernung. NFC wird etwa für bargeldloses Bezahlen eingesetzt. 5


Von der Projekt AG gestaltetes Firmenmuseen „Die Klingenschmiede“

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Graz: Krebstherapie nach Maß

Foto: © Garfield Trummer

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as im Jänner gestartete Kompetenzzentrum für Biomarkerfoschung CBmed an der Med Uni Graz arbeitet an personalisierten Formen der Krebstherapie. Grundlage sind sogenannte Biomarker – individuelle biologische Merkmale des menschlichen Körpers, wie Hormone, Zellen, Moleküle oder Gene. Diese erlauben Rückschlüsse auf Gesundheit, Krankheit oder den Erfolg einer medikamentösen Behandlung. Auf Basis dieser Informationen können einzelne Patienten mit auf sie zugeschnittenen Wirkstoffen und Therapien behandelt werden. Mit der Biobank Graz verfügen die 70 Mitarbeiter von CBmed über die europaweit größte Biomarker-Sammlung dieser Art. „Zusammen mit (inter)nationalen Projektpartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft wollen wir das weltweit führende Forschungszentrum für Biomarker werden“, so der wissenschaftliche Leiter Thomas Pieber. (Siehe auch Facts rechts).

Projektform AG: Kunst als Managerschule

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wei Welten prallten aufeinander als sich die Künstlerin Barbara Sommerer und der Sanierungsmanager Klaus Starch kennen lernten und über Effizienz und praktische Anwendungen von künstlerischen Techniken im wirtschaftlichen Umfeld unterhielten. Das Ergebnis dieses Gesprächs war 2011 die Gründung der Projektform AG, der einzigen AG dieser Art in Österreich. Sommerer ist Vorstand des Unternehmens. „Ein Firmenmuseums, soll nach außen wirken, wirkt aber viel mehr nach innen. Unsere Methoden erleichtern innerbetriebliche Prozesse und verbessern damit die Performance der Führung oder auch Innovationsbereitschaft in Unternehmen.“ Anwendungsbereich ist etwa das klassische Change-Management. "Wenn wir uns in einem Projekt mit innerbetrieblicher Kommunikation auseinandersetzen, stellen wir fest, dass unsere Techniken, wie beispielsweise die Sehschule, Hindernisse überwinden können, die die

Umsetzung von Change-Management sonst oft langwierig und schwierig machen.“ Im Einsatz sind Mittel aus der Museumsarbeit: „Mathetik“ beispielsweise vermittelt das Begreifen von Inhalten durch Angreifen. "Das ist Didaktik mit 3-D Mitteln, die auch noch Spaß macht." Eine Herausforderung ist das Herunterbrechen strategischer Ziele auf einzelne Teilbereiche im Unternehmen, die verständlich und prompt anwendbar sein sollen. Dazu dienen Arbeitstools im LeanManagement oder Coaching der Moderatoren in Projektteams. „Hier geht es nicht darum, beratend den Kanon der bekannten Möglichkeiten zu wiederholen, sondern sich damit zu beschäftigen, wie man tatsächlich ein anderes Denken in Unternehmen hineinbekommt. Dafür haben wir Mittel und Methoden. Unser Ziel ist es mit unseren Kunden eine neue Wirtschaftskultur zu entwickeln, die sie als Resultat unserer Projekte in die Lage versetzt, sicht- und spürbare Erfolge zu generieren.“

Wir arbeiten an einer neuen Wirtschaftskultur.

Foto: © Biobank Graz

Vollautomatische Lagerung von paraffi­ nierten Gewebeproben in der Biobank.

Omi geht um die Welt

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elgien, USA, Japan, Kuwait: Omi's Apfelstrudel, die meistgetrunkene Großmutter der Steiermark, ist im Expansionflash. „Derzeit gehen unsere Exportvorhaben voll auf“, berichtet Mike Reiter vom Omi's Apfelstrudel. Gerade hat der Leobner Unternehmer einem deutschen Generalimporteur 1,8 Millionen Flaschen verkauft. „Das ist fast doppelt so viel, wie wir im gesamten ersten Jahr abgesetzt haben.“ Weitere Deals mit der Schweiz (Partner sind 300 CoopMärkte), den Beneluxstaaten und Singapur sind unter Dach und Fach. In Österreich ist Omi's Apfelsaft jetzt neu in der 0,33-LiterPET-Flasche erhältlich.

Foto: © Helmut Lunghammer

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„Wir sind schräg“: Ges. Philipp Maier am büroeigenen DJ-Pult m. LR Buchmann Zwar beruhe der Erfolg zu einem Gutteil auf der Marke, räumt Reiter ein, beim Kosten der Testrezeptur vor eineinhalb Jahren habe es ihn dennoch gepackt: „Ich habe einen Schluck genommen und gewusst: Das Zeug kann die Welt erobern.“ Nachgeholfen hat das Know-how der eigenen Werbeagentur Brainsworld.

Jede 4. EU-Förderung steirisch Im ersten Quartal 2015 lukriert die Steiermark einen Rekord an EU-Forschungsgeldern. Bis dato sind es 120 Beteiligungen an F&E-Projekten steirischer Unternehmen und Forschungsinstitutionen. Das sind knapp halb so viele wie in der Bundeshauptstadt Wien und mehr als in allen anderen Bundesländer zusammen - ein Viertel aller österreichischen Zuschüsse. Soweit der Stand des EU-Innovationsförderungsprogramms Horizon 2020. Quelle: EC 03/2015; Darstellung: FFG Anzahl der Beteiligungen

Anzahl der Beteiligungen 1 – 15 16 – 30

1 – 15

31 – 120

121 16 – 254–

30

31 – 120

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29

121 – 254

254

CBmed

Kompetenzzentrum Das geförderte Grazer Forschungszentrum (K1-Zentrum, Start 2015, Laufzeit 8 Jahre) arbeitet an 25 Projekten in drei Teilbereichen der personalisierten Medizin.

50 Partner weltweit

Dazu zählen unter anderem Eli Lilly (USA), Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik (D), Merck Serono KGaA (D), Profil Institut für Stoffwechselforschung (D) und die TissueGnostics GmbH.

Budget

25 Mio. Euro

Quelle: EC 03/2015; Darstellung: FFG

Finanziert aus öffentlicher Förderung (bis zu 55 Prozent), Finanzierungen durch Industrie bzw. Unternehmenspartnern (mind. 40 Prozent) und wissenschaftlichen Partnern (mind. 5 Prozent).

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291 2

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Anzahl der Beteiligungen 1 – 15

16 – 30

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Biobank Graz Mehr als 80 Mio.

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Quelle: EC 03/2015; Darstellung: FFG 14

254

Bioproben, gelagert in Stickstoff oder Paraffin und teilweise mehr 1 in der als 100 Jahre alt, lagern Biobank und sind Grundlage der CBmed-Forschung.

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Rehbock-Twittern

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as Smartphone dringt auch in naturbelassene Gegenden vor, nämlich in den Wald: Hochsitze lokalisieren, Wildbewegungen analysieren, Abschüsse dokumentieren – das alles kann der „Deermapper“, ein Smartphoneund Tablet-Tool für Jäger. Erfunden haben es Rainer Prüller und Florian Schöggl. Startschuss war ein Forschungsprojekt der beiden Steirer an der TU Graz mit Thema Vermisstensuche im Hochgebirge. Rasch entstand die Idee, die im Projekt gesammelten Erfahrungen auf einen anderen Anwendungsbereich zu übertragen. Derzeit läuft der Testbetrieb am Markt, bis dato

sehr erfolgreich. „Aktuell ist das System ein in sich geschlossenes, wir arbeiten am Weg in die sozialen Netzwerke“, so die Unternehmer einstimmig. Fehlender Empfang sei kein Hindernis, denn das System sei offlinefähig und übertrage die Daten, sobald wieder Zugang zum Internet besteht. Neben der sozialen Komponente biete die Erfindung handfeste praktische Vorteile für Jäger: Der bestehenden Berichtspflicht für offizielle Abschusspläne werde ab sofort per Smartphone nachgekommen. Das digitale Jagdtagebuch gibt es bisher für Österreich und Deutschland. www.deermapper.at

Wir machen Zeitung Foto: © deermapper

Etwa eine halbe Million Jäger gibt es im deutschen Sprachraum. Ab sofort können sie ihre Reviergänge per App dokumentieren und im Jagdnetzwerk teilen: Zwei Steirer haben den „Deermapper“ erfunden.

Der Deermapper ist für Android und iOS erhältlich und auch international erfolgreich: 80 Prozent der Benuter Benutzer kommen aus Deutschland.

Dem Chef gefällt das

Am 4. Mai 2015 erschien die erste OnlineAusgabe der SFG-Zeitung. Inhalt u. a.: Senkrechtstarts steirischer Jungunternehmer, Investorenschlachten und die Verbindung zwischen TV-Bildröhre und Kirschjoghurt.

Wie schwer ist mein Schwein? Steirer auf dem Weg zu internationalem Erfolg

Foto: © Lukas Ilgner

http://impuls.st

War Facebook in Firmen bisher meist ein Reizwort, soll es demnächst dank neuer Business-Variante den Büroalltag nachhaltig prägen.

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Auf Röhren-TV folgt Joghurtbecher: Standortentwicklung einmal anders

Foto: © Lights of Vienna

Das Türschloss ohne Schlüssel und die Kraft der Crowd

Foto: © Noki Home Solutions GmbH

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acebook soll jetzt salonfähig, exakt, bürotauglich werden. Mit „Facebook at Work“ stellt die Crew um Mark Zuckerberg ein neues Tool vor, das das soziale Netzwerk zu einem fixen Bestandteil der Arbeitswelt machen könnte. So sollen Nutzer künftig mit Kollegen kommunizieren, gemeinsam an Dokumenten arbeiten und beruflichen Austausch pflegen können. Zwar verfügt die neue Business-Variante auch über herkömmliche Features,

wie Nachrichten, Chats, Gruppen oder Events, jedoch sind die Funktionen auf die Nutzer innerhalb des eigenen Unternehmens beschränkt. Das soll eine klare Trennung zwischen privater und beruflicher Facebookwelt schaffen. Die Unterscheidung äußert sich auch farblich deutlich, fehlt „Facebook at Work“ doch der vertraute, markenassoziierte Blauton. Seit der Präsentation Anfang des Jahres wurde es still um das Thema, nun scheinen die Zuckerberg-Pläne wieder Fahrt aufzunehmen: Vor kurzem wurde die „Facebook at Work“-App für Smartphones veröffentlicht. Zwar gibt es noch kein offizielles Datum für den Markteintritt, die App lässt jedoch auf eine zeitnahe Verfügbarkeit des Services schließen. Vielleicht heißt es ja demnächst nicht mehr „Geht in Ordnung, Herr Müller“, sondern „Dem Chef gefällt das.“

Die Steirische Wirtschaftsförderung SFG macht jetzt Zeitung. Als Abbild der Dynamik des steirischen Wirtschaftsstandortes, soweit das redaktionelle Konzept.

Journalismus kreuzweise impuls.st erscheint alternierend in zwei Versionen: digital als Online-Zeitung und analog auf Papier. Was wir immer sein wollen: interessant, vielseitig und leserfreundlich.

Reagieren & erscheinen Die Erscheinungstermine planen wir nicht auf dem Reißbrett, sondern je nachdem, was gerade passiert. Fix ist: Es gibt uns mindestens 6x im Jahr online und 2x in Print.

Gescheit wird, wer lernt. impuls.st ist „media in progress“. Das Zeitungsprojekt will sich nicht selbst darstellen, sondern sinnvoll sein, besser werden und spontan bleiben. 9


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Merhaba, Türkiye! Martin Breitenberger Mareiner Holz, Internationaler Vertrieb

Foto: © Legero

Wolfgang Bertl KAPO Fenster und Türen, Ge­ schäftsführung

Foto: © Morgenstern

Foto: © KAPO

Hallo Türkei! Ab Juni 2015 fliegt man von Graz direkt nach Istanbul. Die türkische Wirtschaft floriert und steirische Unternehmen mischen mit. Eine Auswahl.

Doris Graber Legero Schuhe, Export

Welche Geschäftsbeziehung haben Sie mit der Türkei?

Wir liefern Fassaden, Hebefenster und im Boden versenkbare Fenster, u.a. für den Präsidentenpalast und historische Gebäude.

Wir exportieren seit etwa zwei Jahren speziell behandeltes Holz für die Einrichtung exklusiver Hotels, Büroräume und Villen.

Wir liefern seit 2013 Kinderschuhe in die Türkei. Es ist unser Einstieg in diesen interessanten und stetig wachsenden Markt.

Wie erfolgte der Einstieg in den Markt?

Es begann vor 20 Jahren mit Holzfenstern, die ein vermögender Türke von uns kaufte. Der Kontakt wurde durch Bekannte hergestellt.

Eine Delegationsreise des ICS und WKO war der Startschuss. Heute läuft der Vertrieb über einen Exklusivhändler zu den Architekten.

Kennengelernt haben wir unseren türkischen Partner auf einer Schuhmesse in Italien. Die Türkei ist aufgrund des starken Wirtschaftswachstums interessant.

Business-Besonderheiten im Geschäft mit der Türkei?

Ein entsprechender Rabatt muss sein, damit der Partner sein Gesicht wahrt. Erst der Handschlag macht das Geschäft perfekt.

Zauberworte: „Geduld“ und „persönliche Betreuung“. Was geplant ist, wird umgesetzt – ohne die bei uns oft üblichen Abstriche.

Besonders wichtig sind ständiger, persönlicher Kontakt und ein Verständnis für die türkische Kultur. Regelmäßige, gegenseitige Besuche sind Pflicht.

Impuls Termine Datum 26.05.2015 28.05.2014 28. - 29.05.2015 09.06.2015 02.06.2015 10.06.2015 19.06.2015 02.07.2015

Name 31. Digitaldialog – Software Engineering Denkwerkstätte Graz 2015: „Normalarbeit – Vergangenheit oder Zukunft?“ Pioneers Festival Gründertraining Zukunftstag der steirischen Wirtschaft 2015 Take-Tech-Vernetzungstreffen ACstyria RAIL TAG 2015 11. Steirischer Exporttag

Veranstalter SFG, Infonova, Evolaris, IBC, Campus02, APA Universität Graz, FH Joanneum, AMS JFDI GmbH Wifi Steiermark SFG SFG Acstyria ICS Weitere Termine und Infos auf www.sfg.at/termine

IMPRESSUM: Medieninhaber, Herausgeber: Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft m.b.H. | Nikolaiplatz 2 | 8020 Graz | E-Mail: marketing@sfg.at | Internet: sfg.at Verleger: Medienagentur inSELL, Stefan Chibici-Revneanu, Humboldtstraße 21, 8010 Graz, Tel.: 0316/93 12 06, office@in-sell.at; Verkauf: Jasmin Knebl, 0316/93 12 06 - 40, jasmin.knebl@in-sell.at; Redaktion: Sigrid Faustmann, Gerald Berger, Marion Handler, Gernot Zenz; Layout & Grafik: Christoph Artner, christoph.artner@in-sell.at

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Letzte Chance für die ganz Innovativen! Jetzt innovative Projekte zum Fast Forward Award 2015 einreichen und mit neuen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen den Wirtschaftspreis des Landes Steiermark gewinnen!

Steirische Wirtschaftsförderung SFG Nikolaiplatz 2, 8020 Graz Tel.: 0316/7093-0

Mehr Infos und Anmeldungen unter

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Schritthalten mit Apple & Co Softwareentwickler,wie Google undAma­­zon, bestimmen die Trends. Der „Digitaldialog“ skizziert Chancen für steirische KMU.

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chnell etwas googeln, seine Freunde per Facebook mit wichtigen Infos versorgen oder per Netflix die neuesten Serienformate immer und überall anschauen: Hinter den Tools, die wir im Alltag instinktiv und ohne viel Nachzudenken verwenden, stecken meist hoher Aufwand und enorme Arbeitsleistung in punkto Software Engineering. Der Grund: Die Systeme müssen doch eine Vielzahl an Anforderungen, wie Aktualität, Verfügbarkeit, hohe Kun-

denzahlen oder Skalierbarkeit, erfüllen, deren Notwendigkeit dem Laien bzw. reinen Benutzer gar nicht bewusst ist. 2015 braucht es neue Herangehensweisen an das Thema Softwareentwicklung, die auch für kleinere und mittlere Unternehmen in der Steiermark von großer Bedeutung sind.

SOFTWARE AUF STEIRISCH Mit diesen aktuellen Entwicklungen im Software Engineering beschäftigt sich die

SFG-Veranstaltung „Digital Dialog“ am 26. Mai im IBC Graz in Unterpremstätten. Der Bogen spannt sich von aktuellen und zukünftigen Herausforderungen über plattformübergreifendes Programmieren bis hin zu Software-Testverfahren. Im Fokus: Folgen und Chancen für die heimische Branche. In der Podiumsdiskussion „Software made in styria“ werden Macher erfolgreicher steirischer Benchmark-Projekte, wie etwa Bike Citizens mitreden.

Die wahren Arbeitsplatzexperten sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den heimischen Betrieben. Sie erleben wirtschaftliche Entwicklungen vor Ort und hautnah. Deshalb befragt das WIFI 1.050 von ihnen im „WIFI Mitarbeiter Monitor“. Die neuesten Ergebnisse Peter Hochegger Institutsleiter des sind eindeutig: Jeder Zweite spürt WIFI Steiermark die veränderte Wirtschaftslage und die damit verbundene Unsicherheit am Arbeitsplatz. Fast zwei Drittel sind der Meinung, dass Fortbildung immer wichtiger wird – dies umso stärker, je älter der Mitarbeiter ist. Für Peter Hochegger, Leiter des WIFI Steiermark, ist klar: „Die Weiterbildung dient also quasi als Versicherungspolizze für den Arbeitsmarkt.“ Übrigens nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für die Unternehmen. Dazu Peter Hochegger: „Weiterbildung ist eines der besten und einfachsten Mittel gegen den Fachkräftemangel.“ 12

gibt“, erläuter ATT-Geschäftsführer Peter Oberauer. Entweder als hauchdünne Heizplatte, zum Beispiel im Autositz, oder direkt als Beschichtung aufgetragen, wird so schnell und stromsparsam geheizt. Tests mit Autoherstellern laufen, 2017 werden die ersten Fahrzeuge mit

as taufrisch gegründete Grazer Unternehmen ATT (Advanced Thermal Technologies) entwickelt effiziente Heiztechniken für die Mobility-Branche. Sie basieren auf einer speziell produzierten Lackbeschichtung. „Der Powerfilm ist im Prinzip ein leitfähiger Lack in Folienbeschichtung, der mit Steuergeräten unter schwachen Strom gesetzt wird und dadurch Infrarotstrahlung, das heißt, Wärme, ab-

Etwa einen Achtelmillimeter dick und ziemlich heiß: der „Powerfilm“.

ATT-Heizung unterwegs sein. Darüber hinaus kann die Technik des Kleinstunternehmens fast alles beheizen: So sind Gebäude oder Schischuhe ein Thema; in Verbindung mit der eigenen Sensortechnik werden auch Flugzeuge eisfrei gemacht. www.thermaltech.at

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Sicherheit beim Hausbau

Bildung sichert ab

Autos, Flugzeuge, Eisenbahnen und Schiffe zu heizen, dauert lange und verschlingt Unmengen an Energie. Eine neue Grazer Firma entwickelt sparsamen „Heizlack“.

Foto: © ATT

Foto: © Robert Kneschke

Lackbeschichtung heizt Autos

beständig ungewöhnlich.

www.rehadruck.at

RehaDruck sozialfair

Johann Reisenhofer, Landesinnungsmeister der Bauhilfsgewerbe, über seine Branche und die Gefahren von nicht sachgerechtem Bauen. Herr Landesinnungsmeister, welche Bereiche umfasst das Bauhilfsgewerbe? Johann Reisenhofer: Hier sind alle Professionisten vereinigt, die ein Haus nach Aufstellung des Rohbaus fertigstellen, zum Beispiel den Innen- und Außenputz anbringen, Estrich und Boden legen oder auch pflastern und Natursteinböden verlegen. Eigentlich sind wir ein Ausbauund Fertigstellungsgewerbe. Wie wichtig ist Ihr Gewerbe als Arbeitgeber? Reisenhofer: Unsere rund 2.000 steirischen Mitgliedsbetriebe beschäftigen etwa 9.000 Mitarbeiter. Die Palette an Lehrberufen in der dualen Ausbildung

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und schaden damit den heimischen Unternehmen – und den Kunden. Foto: © Thomas Fischer

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Johann Reisenhofer, Landesinnungsmeister der Bauhilfsgewerbe

ist lang: Stuckateur und Trockenausbauer, Bodenleger, Brunnenbauer, Steinmetz, Pflasterer – um nur einige zu nennen. Was sind die großen Herausforderungen in ihrer Branche? Reisenhofer: Immer mehr nicht entsprechend legitimierte und ausgebildete Mitbewerber, vor allem aus Osteuropa, drängen auf den Markt. Sie bieten ihre Leistungen zu niedrigen Preisen mit dementsprechend niedriger Qualität an

Inwiefern schaden sie den Kunden? Reisenhofer: Durch nicht professionelle Arbeiten können große Schäden am Haus entstehen. Versicherungen gehen in solchen Fällen immer öfter dazu über, die fachgerechte Ausführung der Arbeiten zu beurteilen und erklären sich leistungsfrei, wenn Ö-Normen nicht eingehalten werden. Außerdem gibt es oft keine Möglichkeit, Gewährleistungsansprüche durchzusetzen und keine Rechtssicherheit, wenn Arbeiten von illegalen Unternehmen durchgeführt werden. Wie kann man sich davor schützen? Reisenhofer: Über das Unternehmen Erkundigungen einholen, Gewerbeschein einfordern, Referenzen einholen – auch die Wirtschaftskammer hilft gern dabei. 13


G K

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Projekt

Die umfassende Neuregelung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GesbR)

Stille

Durch die Neufassung der Regelungen zur Gesellschaft bürgerlichen Rechts im 27. Hauptstück des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB) traten mit 01.01.2015 umfassende Änderungen der gesetzlichen Regelungen zur Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GesbR) ein. Was bleibt gleich? Wie bisher sollen die gesetzlichen Rahmenbedingungen über weite Teile durch den Gesellschaftsvertrag abgeändert werden können. Die GesbR bleibt auch weiterhin nicht rechtsfähig, sodass es kein Vermögen der GesbR im eigentlichen Sinn gibt. Jedes Vermögen, das als Gesellschaftsvermögen gewidmet ist, wird letztendlich den Gesellschaftern persönlich zugerechnet.

Weite & Zeit

Foto: © Laussabauer

Bürozeiten: Mo - Do: 8:00 - 18:00 Fr: 8:00 - 17:00 14

Foto: © Steiermark Tourismus/Gery Wolf

Foto: © St. Lambrecht

Da die Neuregelung der GesbR an dieser Stelle nicht umfassend dargestellt werden kann, empfiehlt es sich jedenfalls bei Bedarf die Inanspruchnahme rechtlicher Beratung, wobei wir Ihnen gerne zur Verfügung stehen.

Stumm im IMC St. Michael ob der Gurk: Internationales Meditationszentrum Österreich. Für 350 Euro eintauchen und schweigend meditieren. www.imc-austria.com

Leben lernen St. Lambrecht: Von der Ikonenmalerei bis zu den Wanderexerzitien. Das Benediktinerstift lässt aus alten Quellen Neues schöpfen. www.schuledesdaseins.at

Foto: © nickolya

Trotz der Novellierung der Gesetzesstellen zur GesbR durch den Gesetzgeber bleibt den Gesellschaftern durch gesellschaftsvertragliche Vereinbarung ausreichend Flexibilität zur Eigengestaltung.

Notare Frizberg Fürnschuß Klaftenegger Hans-Sachs-Gasse 3 A - 8010 Graz Tel.: +43 316 81 31 00 Fax: +43 316 81 31 00-7 E-Mail: notariat@notare-ffk.at

St. Stefan ob Leoben: Luxus-Almhütte ohne störende Nachbarn. 50.000 Quadratmeter und nur ein Gast: SIE. Ab 190 Euro pro Nacht und Nase. www.bienenalm.com

Weissenbach an der Enns: Wenig Technik, dafür viel Blockhüttenromantik und vielleicht eine neue Leidenschaft: Pferde. Ab 35 Euro. www.laussabauer. istsuper.com

Jörg-Martin Willnauer Kabarettist

Kreativitäts­ weltmeister

Offline aufsteigen

Weiters finden sich nunmehr auch im ABGB explizite Bestimmungen bezüglich der Gesellschafternachfolge und der Möglichkeit der Umwandlung der GesbR in eine OG beziehungsweise Kommanditgesellschaft (KG), welche im Wege der Gesamtrechtsnachfolge zu geschehen hat.

Kontakt:

Foto: © Willnauer

Wenn omnipräsentes Smartphone, Dauertermine und Routine überhand nehmen, gilt es, innezuhalten und sich neu zu zentrieren. An vier heimischen Orten gelingt dies hervorragend.

Was hat sich verändert? Die umfassendste Änderung hat das Innenrecht – im 2. Abschnitt unter der Überschrift „Rechtsverhältnis der Gesellschafter untereinander“– erfahren. Bis zur gegenständlichen Novellierung war die GesbR stark durch die Prinzipien der Miteigentumsgemeinschaft geprägt. Durch die Reform orientiert sich das Innenrecht stark an den wesentlichen Bestimmungen der Offenen Gesellschaft (OG). Das bedeutet beispielsweise für die Geschäftsführung einer GesbR, dass anstatt der bis zur Novelle vorgesehenen Gesamtgeschäftsführung nach dem Mehrheitsprinzip nun für gewöhnliche Geschäfte eine Einzelgeschäftsführungsbefugnis gilt. Außergewöhnliche Geschäfte bedürfen gemäß § 1191 Absatz 2 ABGB eines einstimmigen Beschlusses aller Gesellschafter. Falls der Gesellschaftsvertrag nichts anderes vorsieht, deckt sich im Außenverhältnis die Befugnis zur Vertretung in Gesellschaftsangelegenheiten mit der der Geschäftsführung. Gemäß § 1197 Absatz 2 ABGB werden bei einer unternehmerisch tätigen Außengesellschaft alle Gesellschafter aus dem Handeln eines Gesellschafters im Namen der Gesellschaft auch dann berechtigt und verpflichtet, wenn dieser allein handelnde Gesellschafter nicht, nicht allein oder nur beschränkt vertretungsbefugt war, der Dritte den Mangel der Vertretungsbefugnis aber weder kannte noch kennen musste.

ast ommentar

Was kann im begrenzten Raum unbegrenzt wachsen? Liebe, Kreativität, Irrtum und Schulden. Wir entscheiden uns natürlich für a und b und überlassen c und d anderen. Schließlich leben wir in Österreich, wo Liebe & Kreativität blühen & gedeihen. In der Steiermark herrscht ein besonders kreatives Klima: das Kobenzer Komitee für Fantasie-Forschung (KIFF) hat die steirische Künstlerschar gezählt: Hier leben fast 1 Million Komiker, freiwillige eingerechnet. Hier dürfen alle Kinder kreativ sein. Musik und Bewegung sind Hauptfächer. Kein Kind wird aufgegeben, kein Kind beschämt. Auch Erwachsene, die ihre Begabung spät entdecken, werden gefördert. Sogar Parteitage können Spuren von Kreativität enthalten. Auch die Steirische Wirtschaftsförderung SFG ist kreativ: Hier reichen Kreative und Unternehmer zuerst ihr Projekt ein, bevor sie beginnen. Dann gibt’s Geld. Nur wer so schräg ist wie ich, zuerst ein Solarpiano erfindet, auf dem das Sonnenlicht Klavier spielt, dann produziert und einreicht, schaut durch die Finger. 15


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Impuls st 01 2015 by Gerald Berger - Issuu