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Impuls.ST - Ausgabe 3

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impuls.st

Foto: © larentzakis-photography

Die Zeitung der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG

5 Jahre „Erlebniswelt Wirtschaft“

Firmen vor den Vorhang Vom AL-KO-Rasenmäher bis zur Zotter Schokolade: 50 steirische Vorzeigebetriebe öffnen ihre Tore für Besucher und gewähren lebendige Einblicke in die wundervolle (Erlebnis-)Welt der Wirtschaft.


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Abenteuer

Arbeitswelt

Die Erlebniswelt Wirtschaft macht heimische Unternehmen bereits seit fünf Jahren zu echten Vorzeigebetrieben - und laufend werden es mehr.

50

teilnehmende Betriebe aus innovativen Branchen von Automation bis Zementerzeugung

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1,700.000 Besucher tauchten bisher in diese Erlebniswelt Wirtschaft ein

3,6

Millionen Euro kamen als Förderung von der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG

52

Unternehmen des Kreativnetzwerkes Creative Industries Styria (CIS) unterstützen die teilnehmenden Betriebe

15,7

Millionen Euro wurden von den teilnehmenden Unternehmen bisher in ihre Präsentationen investiert


Foto: © Sisssi Furgler Fotografie

Burghard Kaltenbeck Geschäftsführer SFG

Wirtschaft, was ist das?

Fotos © siehe Impressumg Seite 14

Banken, die unser Geld verwalten? Anzugträger und Zigarrenclubs? Globale Konzerne und namenlose Fabriken? In den Augen vieler hat Wirtschaft wenig mit uns Menschen zu tun. Mit der „Erlebniswelt Wirtschaft“ hat die Steiermark vor fünf Jahren eine Initiative gestartet, die Wirtschaft transparent und Firmen gläsern macht: Schon mal zugeschaut, wie unser Müll auf Förderbändern automatisch und in Sekundenschnelle getrennt wird? Wie in einem tiefen Bergwerk gelbes Gold lagert – in Form von Käselaiben? Oder wie im Ennstal Wollstoffe für Burberry oder Hugo Boss gewoben werden? In den mittlerweile 50 Betrieben der Erlebniswelt Wirtschaft wird Wirtschaft spürbar. Meine Geburtstagseinladung an Sie: Schauen Sie rein und lassen Sie sich überraschen – auf den nächsten Seiten und bei einem Ausflug. Was Wirtschaft wirklich ist? Wirtschaft ist konkret, sie ist spürbar und sie ist an jeder Ecke. Denn Wirtschaft, das sind wir alle! 3


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Erlebnis

welt

für alle

Erlebniswelt Wirtschaft – eine Initiative, spannend und informativ von Top-Kreativen aufbereitet. Eine Sightseeing-Tour der völlig anderen Art, die so viele Abenteuer, Genussmomente und Staunenswertes bereithält, dass wir sie hier nur streifen können. Werfen Sie mit uns einen Blick in die Erlebniswelt Wirtschaft.

Foto: © dieindustrie.at/Mathias Kniepeiss

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Auch der Spaß kommt bei den Erlebniswelt Wirtschaft-Touren nicht zu kurz. 4

irtschaft – das sind die 70.000 Betriebe im Land. Was sie leisten, ist bemerkenswert. Wir nehmen nur viel zu wenig davon wahr. Denn im Supermarkt sehen wir beispielsweise nichts mehr von der sorgfältigen Zubereitung und der langen Lagerung des feinen Schinkens. Wir wissen nicht einmal, dass der Chip, der in unserem Smartphone täglich werkelt, aus dem Nachbarort kommt. Wenn wir am Flughafen ungeduldig auf unseren Abflug warten, haben wir keine Ahnung, was hinter den Kulissen alles abläuft, damit ein derart komplexer Verkehrsknotenpunkt funktioniert. Höchste Zeit, das zu ändern. Höchste Zeit für eine Tour durch die Erlebniswelt Wirtschaft, bei der 50 steirische Vorzeigebetriebe ihre Pforten öffnen.

FASZINATION TECHNIK Die Steiermark ist ein Hightech-Land. Betriebe der Schwerindustrie wie Sandvik Mining in Zeltweg, deren hoch effiziente Berg- und Tunnelbaumaschinen in der ganzen Welt zum Einsatz kommen, sind in der Erlebniswelt Wirtschaft ebenso vertreten wie der Peggau-

Innerhalb unserer Gruppe ist die Erlebniswelt Wirtschaft international ein Vorzeigeprojekt geworden Günter Kohlmayr, Werkleiter im Lafarge Zementwerk Retznei

er Flugzeugteileproduzent AMES und der Mürzhofener Karbonteile-Spezialist Hintsteiner. Die Tiefkühltruhen von AHT Cooling Systems aus Rottenmann begegnen uns in beinahe jedem Supermarkt, und die Rasenmäher von AL-KO Kober aus Obdach sind allen Gartenbesitzern ein Begriff. Elektro-Fans sehen bei Mosdorfer in Weiz, wie Komponenten für Starkstrom-Leitungen entstehen, und bei HAGE Sondermaschinenbau in Obdach heißt es sowieso: „Geht nicht, gibts nicht.“

ERFOLGSFAKTOR LOGISTIK Die Erlebniswelt Wirtschaft öffnet die Werkstüren eines der erfolgreichsten Logistik-


Ausgewählte Touren

Spektakuläre Arbeitswelt hautnah erleben.

Eine Auswahl – subjektiv, zufällig und abwechslungsreich.

Smarttech-Touren AT&S / Leoben Leiterplatten für die Welt – AT&S liefert die Basis für höchste IT-Leistungen. www.ats.net XAL / Graz Hier wird intelligentes Licht gemacht – für Einfamilienhaus und Konzernzentrale. www.xal.com

Foto: © dieindustrie.at/Mathias Kniepeiss

Neuroth / Wolfsberg i. Schwarzautal Besser hören für ein besseres Leben – modernste Hightech-Hörgeräte. www. neuroth.at

unternehmen weltweit. KNAPP in Hart bei Graz ist führender Spezialist in der automatisierten Lagerlogistik und bietet eine Tour aus der Sicht eines Transportbehälters an. Wen das Fernweh packt, sollte unbedingt am Flughafen Graz vorbeischauen. Dort gibt es Dinge zu bestaunen, die man als Normalreisender nicht sieht. Das Logistiksystem oder die Flughafenfeuerwehr zum Beispiel. Das Cargo Center in Graz ist ein wichtiges Bindeglied zwischen den Adriahäfen und Mittelund Nordeuropa. Die riesigen Portalkräne können Lasten von bis zu 46 Tonnen heben!

WIRTSCHAFT MIT GENUSS Großen Anteil am steirischen Lebensgefühl haben die kulinarischen Genüsse. In diesem Bereich ist bei der Erlebniswelt Wirtschaft sowieso für jeden etwas dabei. Die Brauerei Puntigam lässt sich ebenso in den Kessel schauen wie die Destillerie Franz Bauer in Graz. Hier werden edle Spirituosen hergestellt – und der Jägermeister. Weniger hochprozentig, aber genauso genussvoll geht es in Deutschlandsberg zu. Dort wird feinstes VALENTINO-Speiseeis zubereitet, und wem das zu süß ist, der sollte unbedingt nach

Wir sind stolz, einer der Spitzenleitbetriebe in der Erlebniswelt Wirtschaft zu sein. Gerhard Widmann, Geschäftsführer Flughafen Graz

Pischelsdorf schauen. Andreas Fischerauer produziert dort Essig – einen der weltbesten. Wie unser tägliches Brot vom Acker auf den Tisch kommt, zeigen die drei Schwestern der Berghofer-Mühle in Fehring und die feinen Wurst- und Fleischwaren darauf liefert Schirnhofer in Kaindorf. Als Dessert gibts den Klassiker: die Zotter-Schokoladen Manufaktur in Riegersburg lädt ins legendäre Schoko-Laden-Theater.

BAUEN UND WOHNEN Wie exklusive Qualitätsmöbel entstehen, zeigt die Neue Wiener Werkstätte von KAPO Möbelwerkstätten in Pöllau. Dort gibts auch

M&R Automation / Grambach Einblick in die Fabrik von morgen – Anlagebau auf höchstem Niveau. www.mr-automation.at

Logistik-Touren Cargo Center Graz / Werndorf Internationaler Umschlagplatz von Schiene auf Straße und umgekehrt www.cargo-center-graz.at KNAPP AG / Hart bei Graz Fördersysteme und Lagerlogistik auf Hightech-Level mit Weltgeltung. www.knapp.com Montan Terminal / Kapfenberg Vom Erzberg in die Welt – wichtigster heimischer Rohstoffumschlagplatz. www.montanterminal.com Flughafen Graz / Feldkirchen Ältester und zugleich einer der modernsten Verkehrsflughäfen Österreichs. www.flughafen-graz.at

Umwelt-Touren Komptech / Frohnleiten Maschinen zur Aufbereitung von Biomasse – der erste Schritt zu nachhaltiger Energie. www.komptech.com Binder+Co / Gleisdorf Trennen und Sortieren für die Umwelt – Hightech Recycling-Maschinen. www.binder-co.at Saubermacher /Graz/ Ehrenhausen Kunststoff-Sortieranlage und Thermo­ team für die nachhaltige Ressourcennutzung. www.saubermacher.at 5


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Foto: © katharina stögmüller

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Die Erlebniswelt Wirtschaft bietet reifen Genuss für den Gaumen und fürs Auge

gleich Einblicke in die Fenster- und Türenerzeugung. In der Tischlerei von Josef Prödl in Kirchberg an der Raab werden exklusive Designermöbel gefertigt – jedes Teil ein Einzelstück. Passend dazu widmet sich STIA Holzindustrie in Admont dem Rohmaterial für alle Tischlereien: hier werden 14 Holzarten in über 100 Farbvarianten zu feinsten Böden und Holzplatten verarbeitet.

UMWELT UND TECHNIK Ein Zukunftsfeld der heimischen Wirtschaft ist die Umwelttechnik. Hier hat die Erleb-

niswelt Wirtschaft echte Global Player zu bieten. Die Aufbereitungsmaschinen für Biomasse von Komptech in Frohnleiten sind in mehr als 50 Ländern der Welt im Einsatz. Binder+Co in Gleisdorf ist Weltmarktführer bei Sieb- und Recyclingmaschinen, und beim Spezialisten für Biomasseheizungen KWB in St. Margarethen an der Raab gibt es den größten Schaugarten für Energiepflanzen in ganz Europa zu bestaunen.

GENUSS FÜRS AUGE Erlebniswelt ist Schauwelt. Viel zu sehen

gibt es bei art+event in Graz. Kostüme und Bühnenbilder für Theater- und Filmproduktionen in ganz Europa werden hier in feinster Handarbeit gefertigt. Ein bisschen rustikaler, aber mindestens ebenso faszinierend geht es in der Steiner1888Wollwelt zu. Dafür sorgt die über 120 Jahre alte Hammerwalke, die in Aktion zu sehen ist und auf welcher der legendäre Schladminger Loden gewalkt wird. Natürlichkeit ist eben gefragt, wie bei VINOBLE in Fresing. Hier gibt es Naturkosmetik für alle Sinne. Eine echte Erlebniswelt eben.

Alle Erlebniswelt Wirtschaft-Betriebe (erlebniswelt-wirtschaft.at) »» AHT Cooling Systems »» AL-KO Kober »» Alexander Gollenz Lederpflege »» Almenland Stollenkäse »» AMES »» Andreas Fischerauer Essig »» art+event, Theaterservice Graz »» AT&S »» AVI »» Berghofer-Mühle

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»» Binder+Co »» Brauerei Puntigam »» Cargo Center Graz »» Destillerie Franz Bauer »» Destillerie Hochstrasser »» Edelsteine Krampl »» erLebzelterei Pirker »» fangocur »» Flecks Steirerbier »» Flughafen Graz

»» Gaulhofer »» Genussgut Krispel »» Gölles »» HAGE Sondermaschinenbau »» Hintsteiner »» Ing. Hugo Sampl »» Josef Prödl Tischlerei »» KAPO Fenster & Türen »» KNAPP »» Komptech


Genuss-Touren Almenland Stollenkäse / Passail Feinster Käse, gereift in jahrhundertealten Silberbergwerksstollen. www.almenland-stollenkaese.at

Foto: © art + event Theaterservice Graz (l.); © FLECKS BRAU

Foto: © Harald Eisenberger

Destillerie Hochstrasser / Mooskirchen Genuss für alle Sinne – Geistreiches von Edelbrand, Likör und Schnaps. www.schnaps.at

Neu in der Erlebniswelt AVI: Das Unternehmen mit Sitz in Raaba bei Graz sorgt mit seinen Gittern und Bewehrungen für Stabilität und Langlebigkeit von Betonbauten. www.avi.at fangocur: Heilschlamm aus Vulkanerde ist das Erfolgsgeheimnis der Gesundheits- und Kosmetikprodukte des Fehringer Unternehmens. www.fangocur.at Flughafen Graz: Das steirische Tor zur Welt mit ungeahnten und völlig neuen Einblicken in die ausgeklügelte Logistik der Verkehrsdrehscheibe. www.flughafen-graz.at Hugo Sampl GmbH: In Gußwerk bei Mariazell entstehen in spektakulären Verfahren Stahlfedern und Biegeteile in allen Formen, Größen und Varianten. www.sampl.com

»» KWB Die Biomasseheizung »» Lafarge Zementwerke 2 »» M&R Automation »» Malli Ziegelfertighaus »» Medienfabrik Graz »» Montan Terminal Kapfenberg »» Mosdorfer »» Neuroth »» NWW - Möbel & Polstermöbel »» Sandvik Mining and Construction

»» Saubermacher »» Schirnhofer »» Steiner1888 Wollwelt »» STIA Holzindustrie »» Trachtenmode Hiebaum »» Valentino Speiseeis »» VINOBLE Cosmetics »» VULCANO Fleischmanufaktur »» XAL »» Zotter Schokoladen Manufaktur

erLebzelterei Pirker / Mariazell Legendär nicht nur bei Schleckermäulern – Weihnachtsstimmung ab sofort. www.lebkuchen-pirker.at Flecks Steirerbier / Frohnleiten Bier als echte Erlebniswelt – Braushow für alle Sinne. www.steirer-bier.at Vulcano Schinken / Auersbach Genussexplosion mit dem wahrscheinlich besten Schinken der Welt. www.vulcano.at

Eigenheim-Touren Gaulhofer Fenster / Übelbach Der Weg vom Baum im Wald zum Hightech-Fenster im Haus hautnah. www.gaulhofer.com Lafarge Zementwerk / Retznei 2000 Grad für den besten Zement in einem der größten heimischen Werke. www.lafarge.at Malli Ziegelfertighaus / Pirka Fertighaus vom Plan bis zum Einzug – inklusive automatischer Mauermaschine. www.malli-haus.at STIA Holzindustrie / Admont Der Wald im Haus – Admonter Naturböden sind eine Weltmarke. www.admonter.at

Fashion-Touren Alexander Gollenz Lederpflege / Hirnsdorf Lederpflegeprodukte auf höchstem Niveau – darauf schwört sogar das Bundesheer. www.spyddy.com Art+Event Kostüm- und Dekorationswerkstatt / Graz Zwei Touren für alle, denen Bühnenbretter die Welt bedeuten. www.art-event.com Edelsteine Krampl / Weißkirchen Glitzerwelten im romantischen Zirbenland – ein schmuckes Abenteuer. www.edelsteine-krampl.com Trachtenmode Hiebaum / Studenzen Besuch bei den Erfindern der weltberühmten Vulkanland-Tracht. www.hiebaum.at 7


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Die Chance zum kreativen Herr Landesrat, was hat Sie vor fünf Jahren dazu bewogen, die Erlebniswelt Wirtschaft aus der Taufe zu heben? Buchmann: Als Wirtschaftslandesrat habe ich laufend die Möglichkeit, Unternehmen in der Steiermark zu besuchen und hinter die Kulissen zu blicken. Ich wollte diese Chance allen Steirerinnen und Steirern sowie unseren Gästen bieten, damit sie hautnah miterleben können, wie vielfältig und spannend die steirische Wirtschaft ist. Welche Bilanz ziehen Sie nach fünf Jahren? Buchmann: Die Erlebniswelt Wirtschaft ist eine Erfolgsgeschichte und zeigt, dass es richtig war, die Unternehmen zu motivieren,

sich zu öffnen. Bisher haben mehr als 1,7 Millionen Menschen Erlebniswelt-Wirtschaft-Betriebe besucht. Wir haben mittlerweile 50 Unternehmen quer durch alle steirischen Regionen, die mit dem Gütesiegel „Erlebniswelt Wirtschaft“ ausgezeichnet sind. Es ist ein spannender Mix aus den unterschiedlichsten Branchen und Größen. Wer profitiert Ihrer Meinung nach am meisten: Die Betriebe? Die Kreativen, die die Erlebnistouren umsetzen? Die SteirerInnen, die „ihre“ Firmen neu kennenlernen? Buchmann: Die Erfahrungen der ersten fünf Jahre zeigen, dass das Projekt eine klassische Win-win-Situation ist. Die Besucher erleben, welche spannenden Produkte und Dienstleistungen in der Steiermark ent-

Erlebnisse in CIS-Tour

Sie haben die Umsetzung des Projektes in die Hände der Creative Industries Styria gelegt. Warum? Buchmann: Die Creative Industries Styria haben es als Netzwerkgesellschaft der steirischen Kreativwirtschaft seit 2007 einerseits sehr gut verstanden, Kreativunternehmen

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Foto: © Creative Industries Styria

CIS Geschäftsführer Eberhard Schrempf

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stehen. Sie spüren hautnah die Innovationskraft der Menschen in den Unternehmen. Insbesondere junge Menschen sehen, welche interessanten Arbeits- und Ausbildungsplätze es in ihrer unmittelbaren Umgebung gibt. Für die Unternehmen bieten die Erlebnistouren die Möglichkeit, Fachkräfte für die Zukunft zu gewinnen. Und die Kreativen bekommen die Chance, sich im wahrsten Sinne des Wortes „auszutoben“.

b Familie, Schulgruppe oder Betriebsausflug – wer auf Ent­ deckungs­ reise durch die Betriebe der Erlebniswelt Wirtschaft gehen will, klickt sich am besten auf erlebniswelt-wirtschaft.at ins Internet. Dort bieten die Creative Industries Styria (CIS) – als Motor und Drehscheibe des Projektes – alle relevanten Informationen für BesucherInnen, und aber auch interessierte Betriebe. Die Website verfügt nun auch über eine Suchfunktion nach Erlebnistouren in bestimmten Regionen, über eine Liste von Gratis-Touren oder über kindgerechte, unterhaltsame Betriebsbesuche. Als Projektmanagerin ist die Creative Industries Styria für die Organisation der Erlebniswelt Wirtschaft verantwortlich und sorgt durch die Vernetzung der Betriebe mit Unternehmen aus der Kreativwirtschaft dafür, dass die rund einstündigen Erlebnistouren authentische Eindrücke in den Produktionsablauf bieten, die BesucherInnen interaktiv einbinden und Wissen vermitteln. „Mit dem Netzwerk der Creative Industries entstehen sinnvolle Kooperationen und Synergien, die für alle Beteiligten hohen Benefit ermöglichen“, betont Eberhard Schrempf, Geschäftsführer der Creative Industries Styria.


Austoben mit Betrieben aus Gewerbe, Industrie und Handel zu vernetzen. Andererseits ist es der CIS damit auch gelungen, Innovationen der steirischen Wirtschaft sichtbar zu machen. Genau darum geht es bei Erlebniswelt Wirtschaft. Insofern war es ein logischer Schritt.

Foto: © Ulrike Rauch

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Ihre Aufgaben

Sie werden Inhaber eines lokalen PirtekCenters und bieten in Ihrer Region Kunden aus Bau, Transport, Industrie, etc. Hydraulikschlauchreparaturen an. Neben der stationären Werkstatt organisieren Sie mit Ihrem Team vor allem die mobile Serviceflotte von mindestens drei Servicefahrzeugen, die rund um die Uhr für Kunden einsatzbereit ist.

Fotos: © Creative Industries Styria

Wo sehen Sie die Erlebniswelt Wirtschaft in fünf Jahren? Buchmann: Die Entwicklung der ersten fünf Jahre hat meine Erwartungen deutlich übertroffen. Aus meiner Sicht hat das Projekt jetzt eine vernünftige Dimension erreicht und wird nicht im selben Ausmaß wachsen wie bisher. Wenn in den nächsten Jahren aber das eine oder andere Unternehmen Teil der Erlebniswelt Wirtschaft werden möchte, ist es selbstverständlich herzlich willkommen.

LR Dr. Christian Buchmann im Interview

ührer für mobilen Pirtek ist weltweit Marktf ters ice. Zum Aufbau eines Cen 24h-HydraulikschlauchServ Partner. in Graz suchen wir noch

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Zeit für eine Groß!Tat Die Förderung für innovative Investitionen

Investitionen sind ein wesentlicher Wachstumstreiber für Unternehmen. Technologieorientierte steirische Betriebe können bei Großprojekten mit finanzieller Unterstützung rechnen: Im Förderungsprogramm Groß!Tat stehen Zuschüsse für Investments bereit, die Innovationen, neue Produkte und Dienstleistungen ermöglichen. Mit bis zu 15 % Zuschuss werden der Ankauf von Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung oder auch Patenten unterstützt. Für KMU kann auch der Bau von Betriebsteilen gefördert werden.

http://sfg.at/foerderung


Foto: © corepics - Fotolia.com

Neue Triebwerke mit Know-how aus Leoben helfen im Kampf gegen den Klimawandel.

Mit Leichtigkeit für das Klima Ein von der Montanuni Leoben neu entwickelter und bereits einsatzbereiter Werkstoff sorgt dafür, dass Flugzeuge leichter werden und auf diese Weise viel weniger Sprit brauchen.

G

erade in diesem Moment befinden sich etwa 10.000 Flugzeuge in der Luft. Und das an jedem Tag und zu jeder Minute. Sie setzen Unmengen des Treibhausgases CO2 frei, das direkte Auswirkungen auf unser Klima hat und so indirekt Naturkatastrophen wie Wirbelstürme oder Überschwemmungen verursacht. Wenn diese Gase in Bodennähe, zum Beispiel aufgrund des Straßenverkehrs oder der Industrie entstehen, werden sie teilweise durch Pflanzen neutralisiert, beim Fliegen gelangen sie allerdings direkt dorthin, wo sie am meisten Schaden anrichten: in die Atmosphäre.

PROBLEM BEARBEITUNG Deshalb wird weltweit nach Möglichkeiten gesucht, Flugzeuge leichter und damit spritsparender zu machen. Das ist einem Forschungsteam an der Montanuniversität Leoben jetzt gelungen. Titanaluminid, eine

Jetzt können neue und effizientere Triebwerke konstruiert und gebaut werden Helmut Clemens Montanuni Leoben

Legierung aus Titan und Aluminium, ist schon länger für seine Leichtigkeit und Festigkeit bekannt. Bisher konnte es aber nur mit Spezialmaschinen unter extrem hoher Temperatur und sehr langsam zu Bauteilen verarbeitet werden: unbrauchbar für die Flugzeugindustrie. Zu langwierig, zu aufwendig und damit zu teuer. Dieses Problem hat das Team von Helmut Clemens und Svea Mayer nach sieben Jahren Forschungsarbeit – nach Wissenschaftsmaßstäben also in Lichtgeschwindigkeit – gelöst.

LÖSUNG ZUSÄTZE Ihr Titanaluminid lässt sich dank spezieller Zusätze mit ganz normalen Aggregaten verarbeiten und ist bis zu einer Temperatur von mehr als 700 Grad Celsius voll belastbar. Wie geschaffen für den Einsatz in Flugzeugtriebwerken. Dass einzelne Triebwerksteile jetzt leichter werden, ist nur ein Vorteil des neuen Werkstoffes. Ein weiterer liegt im Konstruktionsbereich, wo es jetzt völlig neue Möglichkeiten gibt. Durch diese leichten und hoch belastbaren Teile können neue und effizientere Triebwerke geplant und gebaut werden. Die ersten Triebwerke dieser neuen Generation sind bei brandneuen Flugzeugtypen bereits im Probeeinsatz. Für das Team regnet es inzwischen Anerkennungen: der „Honda-Preis“, Nobelpreis für neue und nachhaltige Technologie, ging an Helmut Clemens, und der „Georg-Sachs-Preis“ der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde an Svea Mayer. 11


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Radeln ganz eazy

Foto: © TamaraFrisch Photography

Seite im Höllentempo wieder herunterzujagen. Und weil auch das so gut funktioniert, gründete er eazy-Bike-Kits und bietet EBike-Umrüstsätze für jeden Anspruch. Ob Normalradler oder extremer Offroadbiker: innerhalb einer Minute ist jedes Fahrrad auf E-Bike umgebaut – und natürlich auch wieder zurück. Die drei Umbausätze bestehen im Wesentlichen aus Motor, Akku und Kurbeleinheit und unterscheiden sich in der Leistung und der Unterbringung der Batterie entweder direkt am Fahrrad oder in einem speziellen Protektorenrucksack. Gas oder besser: Strom gegeben wird am Lenkergriff und der Umrüstsatz für den öffentlichen Verkehr ist mit 25 km/h Speedlimitiert. Der Saft reicht für etwa 1.000 Hö-

Wohntraum to go

E

in modulares Haus, das alle Annehmlichkeiten bietet und bei Bedarf einfach an einen neuen Wohnort mitgenommen werden kann – COMMOD-Haus aus Graz macht mit Häusern aus wiederverwendbaren Materialien diesen Traum wahr. „Wir verwenden Rahmen aus Stahl oder Holz und schaffen daraus flexible Wohnräume in ökologischer Bauweise, die individuell zusammengestellt und kombiniert werden können“, erklärt Gerald Brencic, Geschäftsführer von COMMOD-Haus. Die Wände der Niedrigenergiehäuser werden mit ökologischen Baustoffen wie Zellulose, Holz und Stroh gedämmt. Die Fassade kann individuell gestaltet werden. Ein Modul ist bis zu 14 Meter lang und 4,5 Meter breit und kann je nach Wohnbedarf mit weiteren Modulen kombiniert werden. 12

Der Kit passt auf jedes Fahrrad und ist einfach zu montieren. henmeter. Los geht der eazy-Spaß bei 1.499 Euro. Die eazy-Bike-Kits gibt es bei ausgewählten Händlern oder im Online-Shop auf www.eazy-bike.kit.com

Behördenpost digital Fotos: © georgejmclittle - Fotolia.com; © Andrey Popov - Fotolia.com

D

ie Frage ist nicht länger, ob Elektrofahrrad oder selber treten, die Frage lautet nur noch: wieviel Power soll es haben? Angefangen hat die Story vom Umrüstsatz, der aus jedem Drahtesel in Rekordgeschwindigkeit ein E-Bike macht als Familiengeschichte. Weil Daniel Kraut seinen Eltern den Spaß am Fahrradfahren noch größer machen wollte, entwickelte der technik- und mountainbikeaffine Tüftler einen Umrüstsatz, der die Fahrräder seiner Eltern quasi „elektrisierte“. Und weil das so gut funktionierte, hat er sich selbst auch noch einen stärkeren Umrüstsatz gebaut. Damit konnte der leidenschaftliche Downhiller mühelos jeden Berg hochfahren, um ihn auf der anderen

Foto: © Christoph Breiner

Elektrisiertes Bike binnen Sekunden

Behördenpost kommt jetzt auch auf digitalem Weg zum Empfänger

U

mständlich ausdrucken, einkuvertieren, zur Post bringen – das alles können Behörden und Unternehmen sich jetzt sparen. Mit seinem automatisierten Versandsystem sorgt das im Vorjahr gegründete Grazer Startup sendhybrid für Furore. Das auf Prozess- und Marktberatung beim Dokumentenversand und -empfang spezialisierte Unternehmen übernimmt für seine Kunden den gesamten Dokumentenverkehr. Ein Klick des Mitarbeiters auf die entsprechende Schaltfläche und schon wird das entsprechende Dokument, wie etwa ein Behördenbescheid, versandt. Das System erkennt dabei selbstständig den Weg: Ent-

weder digital an ein nur dem Empfänger zugängliches elektronisches Postfach oder wie bisher auf Papier. Das geht dann über eine vollautomatische Druckstraße zur Post. Das Revolutionäre dabei: dieses System funktioniert auch bei Schriftstücken, die nachweislich zugestellt werden müssen, also etwa bei Rückscheinbriefen (RSa und RSb) von Behörden. Der Weg des Schriftstücks ist dabei immer nachvollziehbar. Das System überzeugt offenbar: Behörden wie die Städte Graz, Klagenfurt und Innsbruck sowie namhafte Unternehmen sind bereits Kunden von sendhybrid.


Welt!Markt steht offen Die Förderung für internationale Auftritte Steirische Betriebe überschreiten mit ihren Innovationen jeden Tag die Grenzen des Denk- und Machbaren. Nun haben sie es leichter, damit auch grenzenlose Märkte zu erobern: Die Förderungsaktion „Welt!Markt“ unterstützt KMU bei Internationalisierungsschritten. Messeauftritte, Markterschließungsmaßnahmen, grenzüberschreitende Kooperationen sowie die Teilnahme an internationalen Wettbewerben werden mit bis zu 60 % gefördert. Weil auch kleinere Unternehmen Global Player werden können!

http://sfg.at/foerderung


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Revolution für E-Autos Foto: © Tijana - Fotolia.com

Biodiesel 2.0 B

is zum Jahr 2020 will die EU mindestens zehn Prozent aller Kraftstoffe aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Dabei schlägt die große Stunde des Biodiesels. Ein wichtiger Kritikpunkt an diesem Biotreibstoff: für seine Gewinnung wird das hochwertige Öl von Lebensmittelpflanzen wie dem Raps gebraucht. Dessen Anbauflächen fehlen in Folge Lebensmittelproduktion. Dafür hat BDI jetzt die Lösung: bioCRACK nennt sich das Verfahren des Grambacher Anlagebauunternehmens, das seinen Schwerpunkt auf Bioenergiegewinnung setzt. Im bioCRACK-

Verfahren wird Biomasse, zum Beispiel Holzabfälle oder Stroh, zusammen mit schwerem Mineralöl, einem Raffinerie-Abfallprodukt, auf fast 400 Grad Celsius erhitzt und dadurch dessen Molekülstruktur gebrochen (gecrackt). Gewonnen werden dabei unter anderen Biogas, Biokohle und eben Biodiesel. 2007 wurde das Projekt gestartet und 2012 die erste bioCRACK-Probeanlage am Gelände der Raffinerie Schwechat in Betrieb genommen. Die Technik ist jetzt ausgereift und bereit für die Eroberung des Treibstoffmarktes mit dem Biodiesel der zweiten Generation.

E

-Mobilität ist hip. Um in Zukunft deutlich mehr mit Strom betriebene Autos auf die Straße zu bringen, gilt es, diese noch attraktiver zu machen. Wesentliche Bausteine dafür sind technologische Entwicklungen, und eine solche Innovation, die das Potenzial hat, den EFahrzeugbau zu revolutionieren, wurde in der Steiermark entwickelt. Kondensatoren sind kleine elektrische Bauteile zur kurzfristigen Speicherung von Energie, die in praktisch jedem Elektrogerät zum Einsatz kommen. Jener Kondensator des Unternehmens EPCOS aus Deutschlandsberg ist extrem klein, dabei aber besonders effizient und kann auch bei hohen Temperaturen – eben beispielsweise in einem E-Auto – betrieben werden. Die weststeirische Firma setzt beim Bau des Kondensators mit dem Namen „CeraLink“ auf mehrere Schichten hauchdünner Keramik und Elektroden aus Metall.

Terminimpulse Datum

Name

Veranstalter

03.11.2015

FFG-Basisprogramme – Antragstellung leicht gemacht

SFG / FFG

05.11.2015

Bildungsmonat November

SFG

10.11.2015

BUSINESSMESSE 2015 mit WKO-Unternehmertag

WKO / MCG

10.11.2015

Steuertipps für GründerInnen

WK Steiermark

11.11.2015

Berufs- und Karrieremesse EXCELLENCE

Karl-Franzens-Universität Graz

11.11.2015

Evolution of Mobility – Zukunft Produktion: Innovative Fabriksysteme ACstyria

26.11.2015

Luftfahrttag – Märkte.Chancen.Innovationen

ACstyria Weitere Termine und Infos auf www.sfg.at/termine

IMPRESSUM: Medieninhaber, Herausgeber: Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft m.b.H. | Nikolaiplatz 2 | 8020 Graz | E-Mail: marketing@sfg.at | Internet: sfg.at Verleger: Medienagentur inSELL, Stefan Chibici-Revneanu, Humboldtstraße 21, 8010 Graz, Tel.: 0316/93 12 06, office@in-sell.at; Verkauf: Jasmin Knebl, 0316/93 12 06 - 40, jasmin.knebl@in-sell.at; Redaktion: Katharina Enzinger, Claudia Stoiser, Gerald Berger, Gernot Zenz; Layout & Grafik: Medienagentur inSELL, grafik@in-sell.at. Fotos Montage Seiten 2-3: @ Katharina Stögmüller; Marcel Koehler (2); Fred Lindmoser; Peter Manninger

(2); Werner Krug; Paul Ott; Fotoatelier Robert Frankl (3); dieindustrie.at_Mathias Kniepeis (5); Klaus Morgenstern; Harald Eisenberger (2); art+event; Udo Hainthaler; Toni Muhr; Berghofer (3); Malli; Neuroth; Lafarge; Cargo Center Graz; Knapp AG (2); Harry Schiffer(5); Ames; sfg/Melbinger (2)

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G K Dank Grazer Forschern können 1,5 Millionen Bücher und Dokumente vor dem Verfall gerettet werden.

Historische Dokumente haben eine Zukunft Neues Verfahren der Uni-Graz: Mikroskopisch kleine Helfer retten wertvolles altes Papier.

I

n Österreichs Bibliotheken und Archiven lagert ein unglaublicher Schatz: rund 1,5 Millionen Bücher, Dokumente und Artefakte aus den Jahren 1840 bis 1960. Ein Schatz, der bisher ein Ablaufdatum hatte, denn das Papier, das in dieser Zeit verwendet wurde, ist der heutigen Zeit nicht mehr gewachsen. Schwefelsäurehaltige Komponenten, die damals bei der Papierherstellung als Hilfsmittel eingesetzt wurden, führen zu einem dramatischen Verfall dieser Dokumente. Um dem Verfall entgegenzuwirken und die Werke auch für kommende Generation zu bewahren, wurde an der Universität Graz von Wissenschaftlern einer Arbeitsgruppe rund um Universitätsprofessor Volker Ribitsch ein neues Verfahren zur Rettung dieser Dokumen-

te, basierend auf einer neuartigen Implementierung alkalischer Nanopartikel, entwickelt. „Unser Verfahren arbeitet mit einem nicht wässrigen Lösungsmittel, entsäuert die Bücher, erhöht die mechanische Festigkeit des Papiers zumindest um das Doppelte und tötet zugleich alle Mikroorganismen“, erklärt Professor Ribitsch. Zusätzlich entwickelte die Arbeitsgruppe ein Verfahren zur langfristigen, sicheren Aufbewahrung von Dokumenten. „Hier werden die Bücher, Kunstwerke etc. in eine sauerstofffreie Umgebung eingeschweißt. Mit einem Messgerät, das ebenfalls von uns entwickelt wurde, kann der Zustand der Artefakte jederzeit gemessen werden, ohne die Schutzhülle beschädigen zu müssen“, so Ribitsch.

Foto: © Kseniya Ragozina - Fotolia.com

© Graz Tourismus - Foto Fischer

ast ommentar

Hubert Pferzinger Vorsitzender des Tourismusverbandes Graz

Prädikat „Graz sehenswert“ Mit mehr als 1 Mio. Nächtigungen jährlich ist Graz eine touristische Top-Destination – nicht nur aufgrund seiner Sehenswürdigkeiten oder seiner Brückenfunktion, sondern vor allem deshalb, weil Graz immer schon seiner Zeit voraus war: mit der „Grazer Schule der Architektur“, dem steirischen herbst oder mit Kunsthaus und Murinsel. Sieben unserer 13.500 Mitgliedsbetriebe im Tourismusverband Graz sind mittlerweile mit dem Gütesiegel „Erlebniswelt Wirtschaft“ ausgezeichnet. Von der innovativen Druckerei bis zur traditionellen Brauerei gewähren diese Unternehmen Einblicke ins neue Miteinander von Mensch und Maschine. Das ist spannend und liefert echte Aha-Erlebnisse! Ich spüre, dass wir mit der Erlebniswelt Wirtschaft wieder einmal unserer Zeit voraus sind: Wirtschaft als Anziehungspunkt für die Bevölkerung, aber auch für Gäste aus dem In- und Ausland. Dass daraus ein weiteres touristisches Stärkefeld erwachsen kann, wünsche ich uns allen zum 5. Geburtstag. 15


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