

11. bis 19. Juli
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11. bis 19. Juli
1. Pulkautal Biennale in Österreich
Das Pulkautal im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich zeichnet sich durch seine unverwechselbare Kulturlandschaft aus, mit sanft geschwungenen Weinbergen, historischen Stätten und bäuerlicher Kultur. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler haben in dieser unverwechselbaren Landschaft Raum für ihre künstlerische Arbeit gefunden. Das lebendige Netzwerk dieser Kunstschaffenden gab den Anstoß für die 1. Pulkautal Biennale 2026 von 11. bis 19. Juli. Das nordwestliche Weinviertel emanzipiert sich zum Schauplatz für internationale Gegenwartskunst und verwandelt sich in einen internationalen Kunst-Hotspot. „Eine Sprache für das Land“ lautet das Motto der 1. Pulkautal Biennale. Neun Tage lang bespielen 50 Künstlerinnen und Künstler zwölf Stationen. In alten Kellergassen und Presshäusern in Hadres und Untermarkersdorf und im Weinviertler Hof in Obritz treten Kunst, Landschaft, Natur und Mensch in den Dialog. Die Hauptausstellung findet im zentralen Pavillon im Alten Feuerwehrhaus in Hadres statt. Ermutigt zu dem internationalen Projekt im Pulkautal wurden die Initiatorinnen Sabine Poll-Plonus, Elisabeth v. Samsonow und Romana Schuler in Gesprächen mit Christian Oxenius, Koordinator und Sekretär der IBA – International Biennials Association. „Die Pulkautal Biennale versteht sich als Einladung, innezuhalten und zu entschleunigen. Die für das Pulkautal typische Hügellandschaft und ihre Agrikultur werden Bühne für die zeitgenössische Kunst: ‚Slow-Art‘: Kunst mit der Landschaft, Kunst in der Landschaft Kunst und im Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern“, erläutert Romana Schuler, Initiatorin der 1. Pulkautal Biennale 2026. „Die Ausstel-

Gelatin, This is life, 2026, HD-Video, Farbe, Stereo, 07:21 min, Loop, Kamera: Hugo Glendinning, Schnitt: Gelatin, Musik: Karma Culture Brothers, Zusätzliche Musik: Mattheu Grange (Mundharmonika), Nicolò Arioli (E-Gitarre), Videostill: Hugo Glendinning © Bildrecht, Wien, 2026/Gelatin; 1. Pulkautal Biennale, Österreich
lungen in den Kontext Land und Natur zu setzen, eröffnet neue Horizonte für das Erleben von und den Austausch über Kunst. Wir sind überzeugt, dass die Pulkautal Biennale als ‚Slow-Art Format‘ im ländlichen Rahmen das Richtige ist für unsere Zeit“, fügt Elisabeth v. Samsonow, Initiatorin der 1. Pulkautal Biennale 2026, an. Die 1. Pulkautal Biennale beschäftigt sich mit der Frage, wie Kunst Beziehungen zu Landschaft und Mensch sichtbar und fühlbar machen kann und welche Perspektiven sich daraus auf das Verhältnis zwischen Landschaft und Menschen ergeben. Die Kunst wird zum Echo-Raum der Landschaft, indem sie ihre Eigenheiten und ihre Ökologie aus verschiedenen Blickachsen erfasst und ihrer Präsenz nachspürt. Zwischen Rebstöcken, Äckern und in den alten Kellergassen zeigt die 1. Pulkautal Biennale ökologische Reflexionen und künstlerische Experimente. Zu sehen sind Werke mit Bezug zur Landschaft als komplexer Zusammenhang.
WEBSEITE | www.pulkautalbiennale.at
17./19. Juli
Arte Kunstmesse Konstanz
Wenn Mitte Juli die Arte Kunstmesse Konstanz ihre Tore öffnet, wird das Bodenseeforum erneut zum Treffpunkt für Kunstinteressierte, Sammlerinnen und Sammler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Vom 17. bis 19. Juli findet die bereits sechste Ausgabe der Messe statt, die sich in den vergangenen Jahren als feste Größe im Kulturkalender der Bodenseeregion etabliert hat. Rund 60 Galerien sowie ausgewählte Künstlerinnen und Künstler präsentieren im Erd- und Obergeschoss des Bodenseeforums ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst, ergänzt um Werke der klassischen Moderne. Eine spannende Mischung aus etablierten Positionen und neuen Entdeckungen. 2016 gegründet, hat sich die Arte seitdem zu einer erfolgreichen Messereihe mit Standorten in Konstanz, Wiesbaden, Untergrup-






penbach bei Heilbronn, Dortmund und Osnabrück entwickelt. Ihr Konzept setzt auf eine persönliche Atmosphäre und den direkten Austausch zwischen Kunstschaffenden, Galeristinnen, Galeristen und Publikum. Ein besonderer Reiz der Konstanzer Ausgabe liegt in ihrer Lage unmittelbar am Bodensee. Das sommerliche Ambiente und die Nähe zum Wasser verleihen der Messe eine entspannte Atmosphäre, die sich deutlich von den großen Kunstmessen abhebt. Kunstgenuss und Feriengefühl gehen hier eine ungewöhnlich reizvolle Verbindung ein. Wer seine Sammlung erweitern möchte, profitiert von einem serviceorientierten Messekonzept. Begleitend zur Messe bietet die Kunsthistorikerin Anette Ochsenwadel kostenlose Führungen an. In wechselnden Rundgängen stellt sie ausgewählte Künstlerinnen und Künstler sowie Galerien vor und ordnet deren Arbeiten kunsthistorisch und zeitgenössisch ein. Für die Führungen

von der Arte Kunstmesse Konstanz aus den vergangenen Jahren
wird eine Voranmeldung empfohlen. Mit ihrer Mischung aus regionaler Verankerung, internationaler Beteiligung und entspannter Atmosphäre zählt die Arte Konstanz inzwischen zu den interessantesten Kunstmessen im süddeutschen Raum.
WEBSEITE | www.arte-kunstmessen.de
Bis 19. Juli
Römerlager im Zeughaus Augsburg
Für Fußball-Fans sind die Wochen der Weltmeisterschaft eine besondere Zeit. Die Kunstsammlungen & Museen Augsburg starten deshalb eine besondere Aktion für das Römerlager im Zeughaus. Wer in der Zeit vom 11. Juni bis 19. Juli mit einem Fußballtrikot – egal welches – bekleidet kommt, erhält freien Eintritt. Der Grund dafür ist die kleine Sonderschau „Römer am Elfmeterpunkt“. Sie nimmt die antiken Funde an der Fußballarena in den Blick und stellt sie in den Kontext der Gegenwart, mit einem kleinen Augenzwinkern.





Keyvisual der Ausstellung „Römer am Elfmeterpunkt“ © Gestaltung Christoph Sauter/KMA
Wo heute der Bundesligaverein FCA spielt, befand sich in antiker Zeit eine römische Siedlung. Ungefähr fünf Kilometer vom antiken Augusta Vindelicum entfernt, wurden beim Bau der Arena zahlreiche Funde ans Licht gebracht, die von Wohlstand und einer vernetzten Welt vor ziemlich genau 2.000 Jahren zeugen. Jüngste Ausgrabungen im Umfeld des Stadions im Jahr 2024 lieferten außerdem detaillierte Erkenntnisse zur römischen Wasserversorgung Augsburgs. Fast alle gezeigten Funde, darunter Schmuck, bunte Glasgefäße oder Wein- und Fischsaucen-Amphoren aus Rhodos und Spanien, stammen aus den Grabungen um das Stadion.
WEBSEITE | www.kunstsammlungen-museen-augsburg.de
1./2. August
Europas größter Porzellanflohmarkt in Selb
Jedes Jahr am ersten Wochenende im August findet in der oberfränkischen Porzellanstadt Selb das Fest der Porzelliner statt, bei dem sich alles um das Weiße Gold dreht. Besucherinnen und Besucher von Selb erwartet ein umfangreiches Programm mit vielen interessanten Aktionen. Ein Höhepunkt ist Europas größter Porzellanflohmarkt am 1. August
mit rund 350 Anbietern und Anbieterinnen, aber auch den Porzellanflohmarkt am darauffolgenden, verkaufsoffenen Sonntag, 2. August, mit rund 100 Ständen wissen die Fans des Weißen Goldes zu schätzen. Genuss und Unterhaltung gehören an beiden Tagen dazu: Verschiedene Bands sorgen für gute Stimmung, während typisch oberfränkische und internationale Spezialitäten genossen werden können. Am Samstag präsentieren die Mitmach- und Informationsstände des Porzellanikons in der Bahnhofstraße ein vielfältiges Angebot. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden, Expertisen zu mitgebrachten Porzellanstücken einzuholen, Vorführungen zur Porzellanherstellung zu verfolgen sowie Selblinge, Kataloge und weitere Produkte zu erwerben. Nahe der Firma Rosenthal Am Oberen Markt lockt die „Straße Design ≥1300°“ sicherlich zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Der Verein Porzellanstraße e. V. präsentiert sich dort gemeinsam mit der Porzellankönigin sowie Mitgliedsfirmen aus dem In- und Ausland. Angeboten werden hochwertige Produkte aus Weißem Gold, von feinem Porzellan bis hin zu kunstvoll gefertigten Unikaten kleiner Manufakturen. Die Designstraße lädt dazu ein, die moderne Vielfalt und Ästhetik des Porzellans zu entdecken. Absolut sehenswert ist die Ausstellung „Weißes Gold – Porzellan erleben“ im Rosenthal-Theater. Dort zeigen regionale Porzellanfirmen und Manufakturen ihre neuesten Produkte, vom 18. Juli bis 5. August gibt es zusätzlich ein Programm in der Ausstellung.
WEBSEITE | www.forum-selberleben.de

Fest der Porzelliner in Selb mit Europas größtem Porzellanflohmarkt, 01./02.08.2026
Feinsteingutfabrik Max Roesler
Text und Fotos: Rolf Hinderk Peters
Fans der Rodacher Keramik sind zum Kaufen, Verkaufen und Tauschen eingeladen. Wer an der Roesler-Börse oder am Altstadtflohmarkt aktiv mit einem Stand teilnehmen möchte, erhält Informationen bei der Stadt Bad Rodach (Tel. 09564 922215), wo man sich auch direkt für beide Veranstaltungen anmelden kann. Dazu widmet das Heimatmuseum Bad Rodach den Tierfiguren der Feinsteingutfabrik Max Roesler eine Sonderausstellung, die drei Themenfelder zeigt: Tier und Mensch im häuslichen Miteinander, Tiere in Feld, Wald und Flur sowie Tiere auf dem gedeckten Tisch. Während die eigentliche Figurenproduktion erst 1929 begann, gab es für den gedeckten Tisch schon seit der Firmengründung im Jahr 1894 Figürliches. Rund um das Thema Ei waren es Figuren von Hahn, Henne, Küken und Hase. Figuren von Fisch, Krebs, Schwein und Kuh findet man auf Dosen oder bei speziellen Servicen. Figuren von Katzen, Hunden und Vögel zieren vielfältige kleine Tafeldekorationen. Die Sonderausstellung bietet auf jeden Fall einen besonderen Einblick in die Produktionsgeschichte der Feinsteingutfabrik Max Roesler. Am 28. August, 18 Uhr, hält Rolf Hinderk Peters im Heimatmuseum einen Vortrag zu „Tierisch viel –Tierfiguren bei Roesler und ihre Entwerfer“.
Am 1. Oktober 1929 überraschte die Abteilung Darmstadt der Feinsteingutfabrik Max Roesler AG ihre Kundschaft und die Konkurrenz mit einem Preisverzeichnis für „Kunst-Fayencen“, in dem die ersten 50 Nummern einer neuen Figurenkollektion


vorgestellt wurden. Die von Roesler 1924 übernommene Großherzogliche Keramische Manufaktur Darmstadt wurde erheblich erweitert, um auch dort das gängige Rodacher Firmensortiment zu produzieren. 1929 übernahmen Walter Puritz und der neu eingestellte Hennig-Schüler Wolfgang Kreidl von der keramischen Fachschule in Bunzlau die technische Lei-

tung des neuen Zweigwerks. Beide wollten in Darmstadt eine Kunstabteilung etablieren, in der auch Figuren hergestellt werden sollten. Junge Künstlerinnen und Künstler aus der Rhein-Main-Region, aus Kassel und Leipzig sowie Schüler der Keramischen Fachschule in Lichte unter ihrem Lehrer Otto Thiem konnten für dieses ehrgeizige Projekt gewonnen werden. Altersmäßig eine Ausnahme war der freischaffende Modelleur und passionierte Jäger Edmund Wagner aus Rodach. 1929 wurde er 60 Jahre alt. Wagner lieferte naturalistische Figurenmodelle von Rassehunden, später auch von heimischen Tieren aus Wald und Flur. Heinz Wiegel aus Kassel entwarf Figurenmodelle von Elefanten und sogar von einem Rhinozeros. Vom Leipziger Bildhauer Max Alfred Brumme stammen wuchtig wirkende Figuren von Biber, Seelöwe, Pinguin, Tiger, Löwe und Bär. Die Darmstädter Bildhauerin Ali Bonte Lichtenstein steuerte Figuren eines jungen Jagdhunds und von spielenden Hunden bei; neben ihrer bekanntesten Figur „Kind mit Ball“ auch Kinderfiguren mit Hund, Katze, Hase und Vogel. Ihr „Stierkämpfer“ ist bis heute nur im erwähnten Katalog in einer Abbildung nachzuweisen. Besonders interessant sind die Arbeiten der 18- und 19-jährigen Schüler der Fachschule in Lichte. Sie widmeten sich vor allem aktuellen Themen der späten 1920er-Jahre wie Kegeln, Laufen, Tennis und Fußball, Motorradfahren und Tangotanzen. Die neue Musik aus Amerika, der Jazz, inspirierte zu Figuren einer Saxofonistin und einer Jazzkapelle. Die Musikerfiguren von Berthold Schönfelder gehören zu den spannenden keramischen Schöpfungen zum Thema Jazz. Von Schönfelder stammen auch einige Reh-, Pferde- und Hundefiguren in modern-abstrahierender Auffassung. Am 31. März 1931 schlossen sich die Tore der Keramischen Fabrik in Darmstadt für immer, die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise zwangen die Geschäftsleitung dazu, das Zweigwerk wieder aufzugeben. Die gesamte Produktion wurde nach Rodach zurückverlagert. Die Ambitionen einer Kunstabteilung wurden zu den Akten gelegt, aber die Figuren blieben Teil des Sortiments, das ständig erweitert wurde. Waren es bis zur Schließung in Darmstadt 160 Modelle, gab es bis zum Ende des Un-


Eierwärmschüssel und Eierbecher
RMD
Darmstadt, Sammlung Rolf Hinderk Peters
ternehmens 1942 über 500. Über zwei Drittel zeigten Tiere, oder Menschen und Tiere, meistens Kinder, in friedlicher Eintracht. Schon in Darmstadt kamen die Frankfurter Bildhauer Bruno Schäfer und Carl Fischer sowie der Gießener Gewerbeschullehrer Gustav Rieger und der Coburger Modelleur Max Möller als neue Entwerfer hinzu. In Rodach konnten vor allem Otto Poertzel, Otto Koch und Hertha Hoffmann gewonnen werden. Ab 1937 war der Hausmodelleur Erwin Berbalk für neue Entwürfe verantwortlich. In dieser Zeit entstanden vor allem viele kleine Nippesfiguren mit Hasen zur Osterzeit in bunter Bemalung. Während im ersten Preisverzeichnis von 1929 noch alle Figuren nur in weißem unbemalten Fein-


Heinz Wiegel, Großer Elefant, 1929
Max Roesler Darmstadt, Slg. Rolf Hinderk Peters
steingut abgebildet sind und so auch beispielsweise in der „Schaulade“ vorgestellt wurden, experimentierte man doch auch sehr schnell mit unterschiedlichen Dekorweisen. Den Tierfiguren von Edmund Wagner, Heinz Wiegel und Max Alfred Brumme gab man in Spritztechnik mit handgemalten Akzenten einen naturalistischen Anstrich, der heute manchmal eher befremdlich wirkt. Eine Ausnahme bildet vielleicht die Figur des großen Elefanten von Wiegel in grauer Farbgebung, dessen Stoßzähne im Ton des Steingutes belassen wurden. Wolfgang Kreidl entwickelte aber auch moderne Dekorweisen für die Tierfiguren, zu sehen an Carl Fischers „Esel“, der schon fast expressiv daherkommt oder Bruno Schäfers „Jungen mit Böckchen“. Hier wurden der Böckchen-Figur Flecken mit einem groben Borstenpinsel aufgetragen, während die Figur des Jungen nur wenige Akzente mit feinem Pinsel erhält. Experimentiert wurde auch mit farbigen Glasuren wie bei der grotesken Darstellung eines Elefantenreiters von Otto Koch, oder mit farbigem Fond in dem von Roesler ab den 1920er-Jahren viel verwendeten Rot. Beispiele hierfür sind die Figur „Junger Pekinghund“ von Berthold Schönfelder oder die Entenfiguren von Max Möller, die auch in


Max Möller, Entengruppe, 1930
Max Roesler Rodach, Sammlung Rolf Hinderk Peters
weiteren akzentuierten Bemalungen auf den Markt kamen. Ob zur Entstehungszeit die weißen Figuren bei der Kundschaft den Vorzug hatten, wie es bei den heutigen Sammlern und Sammlerinnen der Fall ist, lässt sich nicht mehr sagen. Der Markt wird heute vor allem von weißen Figuren geprägt, dekorierte Exemplare sind deutlich seltener anzutreffen, vermutlich, weil jene den Lauf der Zeit besser überstanden haben. Das Angebot ist insgesamt aber überschaubar, vor allem bei den damals modernen Themen. Bei vielen der Figuren wurde die Produktion mit dem Wechsel von Darmstadt nach Rodach eingestellt. Sie entsprachen nicht mehr dem Zeitgeschmack der 1930er-Jahre.
Die 27. Roeslerbörse findet am 29. August in Bad Rodach wieder in Verbindung mit dem beliebten Altstadtflohmarkt rund um das Jagdschloss statt.


ADELSDORF
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16. Juli 2026 13. August 2026

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