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November 2016 · B 1309 | € 6,50 Schweiz CHF 11,50 | Österreich € 7,00 | Be/Ne/Lux € 7,50
KUNST • ANTIQUITÄTEN • AUKTIONEN
SAMMLER JOURNAL
NOVEMBER 2016
U1_Titel_SJ_1116
GEMI
Über 2.000 Sammlertermine Dialog / Auktionen / Ausstellungen
GEMÄLDE NIKOLAI ASTRUP Möbel PARAVENTS SPECIAL 10 SEITEN KUNSTMARKT
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10.10.2016
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I N H A LT
November 2016 · B 1309 | € 6,50 Schweiz CHF 11,50 | Österreich € 7,00 | Be/Ne/Lux € 7,50
KUNST • ANTIQUITÄTEN • AUKTIONEN
Über 2.000 Sammlertermine Dialog / Auktionen / Ausstellungen
K U N STM A R K T 10 Seiten Special
GEMÄLDE NIKOLAI ASTRUP Möbel PARAVENTS SPECIAL 10 SEITEN KUNSTMARKT
KERAMI KSCHMUCK / 1 Von Horst Makus
Titelfoto: Nikolai Astrup, Freudenfeuer in der Mittsommernacht, nach ca. 1917, Sparkassenstiftung DNB / Die Astrup Sammlung / KODE Kunstmuseen, Bergen, Foto © Dag Fosse / KODE
N I KO L A I A ST R U P Von Anja Iwa DIALOG
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MAGAZIN
12
MESSETERMINE
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FOTOKUNST
36
AUKTIONSTERMINE
45
PA R AV E N T
INSERENTENVERZEICHNIS
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Von Dieter Weidmann
AUKTIONSNOTIZEN
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AUSSTELLUNGSTERMINE
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AUSSTELLUNGEN
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LITERATURTIPP
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VORSCHAU | IMPRESSUM
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M I D - C E N T U RY D E S I G N Von Wolfgang Hornik
AU K T I O N S P R E I S E Leica-Kameras
22 40 66 82 92
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DIALOG
Rätsel Gemälde um 1900 Seit Jahren bin ich ein begeisterter Leser Ihrer Zeitschrift Sammler Journal und immer erstaunt über die Expertisen von Gegenständen, die Sie von Lesern begutachten. Schon immer mal wollte auch ich mich wegen einiger Fragen an Sie wenden und hoffe nun, dass es klappt. Vor circa 33 Jahren hatte ich die Möglichkeit, bei einer Wohltätigkeitveranstaltung ein Bild zu erwerben, das mir auf Anhieb sehr gefallen hatte. Außer, dass es aus einem Nachlass gespendet wurde, habe ich sonst keine Hinweise erhalten. Das Bild ist signiert und hat einen breiten Ölgoldrahmen, es ist sehr groß, 123 cm x 115 cm, und ist Öl auf Leinwand. Mein Problem ist die Signatur, ich kann nur „fuchs 1904“ entziffern, aber vor dem Namen fuchs steht noch ein Buchstabe, der mir seit 33 Jahren Probleme bereitet und ich keinen Maler dazu finden konnte.War er ein akademischer Maler oder ein Laie? Auch das Motiv ist mir ein Rätsel. Ist es nur eine Studie? Aber die Größe spricht wohl nicht dafür. Nun hoffe ich auf Ihren Experten, und ich würde mich sehr freuen, wenn ich endlich etwas mehr über dieses Gemälde erfahren würde.
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Bernd Ruffershöfer, o. O.
Die Signatur lässt sich als „H. Fuchs“ lesen und da sie mit einigem Selbstbewusstsein signiert und datiert ist und wohl auch von keinem jungen oder unerfahrenen Künstler stammt, müsste man bei einem Gemälde von dieser sehr
!
guten Qualität und Größe davon ausgehen, dass der Maler viele andere ähnliche Werke geschaffen hat. Es ist durchaus möglich, dass sich weitere Arbeiten des Künstlers in Privatbesitz befinden, aber im Kunsthandel wurde anscheinend nie ein Gemälde oder eine Zeichnung des Malers angeboten. Es gab andere Maler mit dem Namen Fuchs und einem Vornamen, der mit H anfängt, aber keiner der Kandidaten passt in die fragliche Zeit hinein und auch kein Künstlerlexikon listet einen Fuchs auf, der in Frage kommen könnte. Das ist überraschend, denn das Gemälde ist ganz offensichtlich von jemandem geschaffen worden, der akademisch ausgebildet wurde. Kein Amateurmaler kommt zudem auf die Idee, für sich selbst oder die Familie ein symbolistisches Thema von solch schwerer und schwermütiger Bedeutung zu malen, in der die Last der sorgenvollen Existenz auf vier gebeugten Schultern abzulesen ist. Für das Wohnzimmer war das wohl immer ein schwieriges Thema, dem sich Maler wie Edvard Munch dennoch mit großer Anerkennung gewidmet haben. Bei Fuchs muss man wohl davon ausgehen, dass er sich – aus welchem Grund auch immer – um einen Maler handelt, der sich nach dem Studium an einer Akademie dem Kunstbetrieb verweigert hat. Oder er starb so früh, dass der Kunstbetrieb, und damit auch die Künstlerlexika, nie auf ihn aufmerksam geworden sind. Eigentlich muss es eine andere, einfache Erklärung für die Unbekanntheit von H. Fuchs geben, aber die Recherchen haben zu keiner Auflösung des Rätsels geführt. Vielleicht gab er den Malerberuf nach dem Studium einfach bald auf. Eine Bewertung des Bildes ist wegen der vielen Unklarheiten gar nicht so einfach, aber der zeitliche Abstand hat sicherlich dazu beigetragen, dass es doch als Dokument der Jahrhundertwende um 1900 aus neutraler Sicht betrachtet werden kann und sich jetzt doch als Wohnzimmerbild eignet. Da wird es immer etwas zu diskutieren geben. Das trotz vorhandener Signatur doch anonyme Bild mit dem schönen originalen Goldrahmen hat einen Wert von etwa 800 Euro. Dr. Graham Dry, München
Urgroßvaters Schmunzelbild Bild auf Porzellan Als jahrzehntelanger Leser des Sammler Journals ersuche ich Sie, mir bezugnehmend auf beiliegendes Bild (auf Porzellan gemalt; ca 11 x15 cm, leicht gewölbt, nicht signiert) folgende Fragen zu beantworten. Handelt es sich hier um eine Szene aus der griechisch, römischen Mythologie? Welchen Wert würden Sie annehmen?
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Ing. Franz Popovchich, Klosterneuburg (A)
Die Szene zeigt eine Gruppe von unbekleideten, körperlich sehr fitten Frauen, die sich mit einem Hundepaar im Wald aufhalten. Die Hauptfigur zielt mit ihrem Bogen auf einen im Hintergrund schnell davon galoppierenden Hirsch. Das Thema ist oft in der Kunst aufgegriffen worden, in der Bildhauerei wie auch der Malerei und Grafik und im späten
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011_Geble
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www.auktionshaus-geble.de
EINLADUNG ZUR HERBSTAUKTION Samstag, 29. Oktober 2016 Beginn 10.00 Uhr, Saalรถffnung 9.00 Uhr
Vorbesichtigung:
GmbH
Sa. 22.10.16, 10.00 -18.00 Uhr So. 23.10.16, 10.00 -18.00 Uhr
Auktionskatalog unter: www.auktionshaus-walldorf.de Heinrich-Hertz-Straร e 9 D-69190 Walldorf bei Heidelberg
Telefon 06227 / 40 43 Telefax 06227 / 63 64 2 info@auktionshaus-walldorf.de
www.auktionshaus-loesch.de und bei www.lot-tissimo.de www.auktionshaus-loesch.de
www.plueckbaum.de
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10.10.2016
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MAGAZI N
Zwischen Dachstein und Starnberger See WIKAM – Wiener Internationale Kunst- & Antiquitätenmesse Mit einem opulenten Messeprogramm wird die WIKAM wieder zum Treffpunkt für Kunstliebhaber und zum Höhepunkt des österreichischen Kunstgeschehens. Das Palais Niederösterreich und das Palais Ferstel mit dem weltbekannten „Café Central", einem der schönsten Messecafés der Welt, bilden den adäquaten Rahmen für diese Veranstaltung – 40 Top-Kunsthändler überzeugen mit musealen und außergewöhnlichen Exponaten und präsentieren Sammelgebiete aus fast allen Epochen. Geboten werden: museale Kunstkammerobjekte aus Gold, Silber und Elfenbein, Mobiliar von der Gotik bis zum Art déco, Silber- und Porzellanexponate namhafter Manufakturen, Asiatika aus Tibet, Uhren des 18. und 19. Jahrhunderts, moderne Glasunikate, österreichische Volkskunst, Schmuckstücke von der Biedermeierzeit bis hin zum Art déco, edle Skulpturen von der Gotik bis zur Gegenwart, Kunst der Antike u.v.a. Besonders umfassend ist das Gemäldeangebot, das von Alten Meistern bis hin zu Werken bedeutender österreichischer Künstler der Gegenwart reicht. Im Gegensatz zu anderen Kunst- und Antiquitätenmessen hat sich die Sparte antike Teppiche auf der WIKAM in den letzten Jahren als ein stark nachgefragter Messeschwerpunkt etabliert und ist zum Treffpunkt österreichischer und internationaler Sammler und Museumskuratoren geworden. Auch gibt es in diesem Jahr wieder einige interessante SonderausBodenstanduhr, sign. Franciscus stellungen: „Taschen der Seiffner fecit Pesthini, um 1795; Jaff-Kurden" – seltene Kunsthandel Stephan Andrée- Orientteppiche Bieler präsentiert aus einer hollänwitch auf der WIKAM dischen Privatsammlung
Helmut Ditsch (geb. 1962), Dachstein, 150.000 Euro; Galerie Szaal auf der WIKAM
mehr als 30 Taschen und Taschenfronten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ein weiteres Thema ist Druckgrafik in Wien um 1900: Galerie 16 stellt die besonderen künstlerischen Leistungen auf dem Gebiet der Druckgrafik der damaligen Hochblüte des Jugendstils vor. Besonders hervorgehoben werden dabei die Holzschnitte und Schablonenspritztechniken von Ludwig Heinrich Jungnickel und die Papierschnittdrucke von Franz von Zülow. Gezeigt werden u.a. auch Arbeiten von Ferdinand Andri, Marie von Zülow und Josef Stoitzner. Zu den Höhepunkten auf der WIKAM zählen die Arbeiten von Helmut Ditsch (geb. 1962 Buenos Aires), „Dachstein" (150.000 Euro) und „Time X" (Perito-Moreno-Gletscher), (beide Galerie Szaal). Der argentinisch-österreichische Maler Helmut Ditsch zählt mit seinem Schaffen zur internationalen Kunstelite. Viele seiner Arbeiten sind wichtige Bestandteile österreichischer wie internationaler Sammlungen, und sein monumentales Gemälde „Cosmigonon" aus dem Jahr 2002 wurde im März dieses Jahres um 1.500.000 US$ von europäischen Kunstsammlern erworben. Weitere Highlights sind Edward Cucuel (San Francisco 1875 1954 Pasadena) „Dame am Starnberger See" (Galerie Altstadt), Jan Brueghel II. (Antwerpen 1601 - 1678), „Noli me
Edward Cucuel (1875-1954), Dame am Starnberger See; Galerie Altstadt auf der WIKAM
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Kunstauktionen Demessieur Auktion am 29.10.2016 Vorbesichtigung 22.10.-27.10.2016
Bargheer, Eduard, Doppelbild, zwei Aquarelle, 1942, Parklandschaft: u. li. sign. u. dat. „Bargheer 42”, verso Hafenszene u. li. monogr. F.M., 47 x 62 cm. Schätzung 1.500 €
Auktionshaus Demessieur Friedrich-Ebert-Str. 9 • 40210 Düsseldorf Tel. +49 (0)211-93655885 • Fax +49 (0)211-93655886 auktion@demessieur.de • www.demessieur.de
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OHNE LIMIT AUKTION Samstag, 19. November 2016 Beginn 10.00 Uhr – Saalöffnung 9.00 Uhr Vorbesichtigung Sa So Mo Di Mi
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12.11.16 13.11.16 14.11.16 15.11.16 16.11.16
10.00 -18.00 Uhr 10.00 -18.00 Uhr 10.00 -18.00 Uhr 10.00 -18.00 Uhr 10.00 -18.00 Uhr
Do.+Fr. sind wir telefonisch erreichbar.
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Antikes & Kurioses - Auktion Mittwoch 09. November 2016 Antik-Kunst-Varia-Schmuck - Auktion Donnerstag 17. November 2016
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Eine Perspektive für Sammler
Château Mouton-Rothschild, Entwurf für Etikett, 1982
Livestream-Auktion
Perspectives for Collectors: Bordeaux, Riesling, seltene Destillate & mehr 29. Oktober 2016, 19 Uhr
www.auctionata.com
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Kera mik
Schmuck aus Keramik / 1 Horst Makus
Brosche, vergoldetes Metall mit Gemme aus Glasmasse, verspiegelte Oberfläche, mit Straßsteinen und Perle, H 6,9 cm, B 4,6 cm. Vermutlich Frankreich, um 1890
STICHWORT „SCHMUCK” Zu dem Stichwort „Schmuck" wurde in der 1897 erschienenen 5. Auflage von Meyers Konversations-Lexikon, das sich als ein „Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens" bezeichnete und ganz sicher als die maßgebliche deutschsprachige Enzyklopädie der Zeit angesehen werden kann, der zugehörige Eintrag mit der folgenden Definition eingeleitet: „Gegenstände aus edlem und unedlem Metall, aus edlen und unedlen Steinen, aus bearbeiteten und unbearbeiteten Naturerzeugnissen, welche seit den ältesten Zeiten des Menschengeschlechtes zur Verzierung einzelner Körperteile wie der Tracht dienen, als Hals-, Ohr-, Arm-, Finger- und Beinringe, Halsketten, Agraffen, Haar- und Gewandnadeln, Spangen, Anhänger, Broschen, Gürtelschließen, Diademe, u. dgl. mehr" (Band 15, S. 569). Auf der beigefügten doppelseitigen Tafel wurden Beispiele präsentiert, die von altägyptischem Halsschmuck bis zu den Ohrgehängen der Neuzeit reichen. Die ausführliche Darstellung der Geschichte der Schmuckherstellung in der westlichen Welt und im Orient vom Altertum bis zur Neuzeit betont zwar ausdrücklich die Verwendung edler Materialien und die aufwändige und entsprechend teure Ausführung, weist jedoch abschließend darauf hin, dass „in neuerer Zeit … eine gewisse Art billiger Schmucksachen (Ohrgehänge, Halsketten, Armbänder, Broschen) auch ausschließlich aus Korallen, Bernstein und (böhmischen) Granaten gefertigt" (S. 570) wird. Obwohl die Bezeichnung „Modeschmuck” nicht gebraucht wird und der Begriff im alphabetischen Teil als Stichwort nicht erscheint, kann man in dem Nachsatz einen Hinweis auf eine in dieser Zeit aufkommende neue und zu vergleichsweise niedrigen Preisen angebotene Art schmückenden Beiwerks sehen, bei der nicht mehr der Wert des Materials im Vordergrund stand.
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STRASS Nun hatte es zwar schon seit dem Altertum Versuche gegeben, Glas anstelle von Edelsteinen zu verwenden. Ihre Umsetzung scheiterte jedoch daran, dass es nicht möglich war, dem zwar ebenfalls durchsichtigen, aber unkristallinischen Werkstoff Glas eine dem kristallisierten Kohlenstoff des Diamanten auch nur annähernd vergleichbare Lichtbrechung und ein entsprechend starkes Farbstreuungsvermögen zu geben. Es dauerte noch bis in das vierte Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts, bis es dem aus Wolfsheim bei Straßburg stammenden Juwelier Georges-Frédéric Stras (oder Georg Friedrich Strass, 1701-1773), der seit 1724 in Paris tätig war, gelang, einem durch seine chemische Zusammensetzung hochlichtbrechenden, nach Bedarf auch eingefärbtem Bleiglas durch Hinterlegung mit einer metallischen Folie und später auch durch eine aufgebrachte Verspiegelung eine größere Strahlkraft zu geben, so dass es zur Imitation von Edelsteinen, vornehmlich von Diamanten, eingesetzt werden konnte. Freilich haftete dem in der Folge nach ihm benannten Material „Straß" und dem aus ihm gefertigten Straßschmuck immer noch das Odium des Unechten an. Auch eine ideologische Überhöhung, die unter der Devise „Gold gab ich
für Eisen" in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts das Alltagsmaterial überdeckte und den sogenannten „Berliner Eisenschmuck" zum Gegenstand eines aus dem patriotischen Zeitgeist resultierenden allgemeinen Interesses machte, blieb eine vorübergehende Erscheinung.
MODESCHMUCK Das maßgebliche und identitätsstiftende Unterscheidungsmerkmal des neuen, sich jetzt als eine eigene Gattung verstehenden Phänomens „Modeschmuck" war die Tatsache,
dass es dabei nicht um die Imitation von Echtsteinen und Edelmetallen oder eine ideologisch motivierte Bevorzugung eines beliebigen Materials mit fehlendem oder nur geringem materiellen Eigenwert ging, sondern um eine eigenständige, an den jeweils aktuellen stilistischen Tendenzen orientierte und der damit verbundenen modischen Entwicklung entsprechende ästhetische Gestaltung. Einen entscheidenden Impuls gab die Pariser Weltausstellung des Jahres 1900, wo in der Klasse 94 in deutlicher Abgrenzung zu den „Juwelierarbeiten und Schmucksa-
Jugendstil-Brosche mit Alabaster-Kamee, Frauenkopf mit wallendem Haar, H 5,1 cm, B 4,1 cm. Vermutlich Holland, um 1900 Demi-Parure, Anhänger mit Ohrringen, Lavagestein, geschnitzt. Auf der Brosche eine sitzende Dame mit Amorette in stilisierter Laube; die Ohrringe mit weiblichen Büsten im Profil. Alle Teile in späterer Silberfassung. Brosche: H cm, B 4,1 cm; Ohrringe: H 3,6 cm, B 1,5 cm. Vermutlich Italien, um 1890
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chen" der Klasse 95 bei den Gegenständen der „Gold- und Silberschmiedekunst" neben den „Edelmetallarbeiten" von Firmen, Institutionen, Gruppierungen und Einzelausstellern gleichberechtigt die sogenannten „Doubléwaren" präsentiert wurden. Ein Blick in den „Amtlichen Katalog der Ausstellung des Deutschen Reichs", in dem die teilnehmenden Künstler, Institutionen und Firmen in den jeweiligen Abteilungen aufgeführt sind, zeigt in der „Klasse 94" Arbeiten bekannter Künstler wie Hans Christiansen, Hermann Obrist und Richard Riemerschmid, umfangreiche Kollektionen größerer Hersteller wie Bruckmann & Söhne oder Theodor Fahrner sowie Beiträge der „Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums" Berlin. In Unterabteilungen wurden „Edelmetallarbeiten" und „Doubléwaaren" zahlreicher Hersteller gezeigt, und die „Pforzheimer Bijouterie-Industrie" und die „Edelmetallindustrie Schwäbisch-Gmünd" waren mit Kollektiv-Ausstellungen vertreten. Bei den hier präsentierten Schmuckstücken, unter denen neben „Phantasieschmuck" auch Ringe, Ketten, Armbänder, Anhänger, Broschen, Nadeln, Diademe, Medaillons und Gürtelschnallen angeführt werden, dominierten edle und unedle Metalle, meist unter Verwendung edler Steine. Nur ganz vereinzelt finden sich „Montirungen" mit Elfenbein und „Krystallen" sowie „Korallenschmuck mit Perlen". Die Berichte der internationalen Fachpresse belegen, dass sich die deutsche Ausstellung in dieser Hinsicht wenig von den Beiträgen anderer Ländern unterschied.
KERAMIK Bei der Vielzahl und Vielfalt der verwendeten und hier angeführten Materialien ist es überraschend, dass ein Werkstoff, der in seinen verschiedenen Erscheinungsformen in der
Silberdöschen, der abnehmbare, mit einer Nadel versehene Deckel als Brosche verwendbar; dieser mit Porzellaneinsatz, darauf in farbiger Malerei ein Blumenbukett im Blütenkranz. Die Brosche H 3,8 cm, B 5,0 cm. Vermutlich Thüringen, vor 1870 Brosche, Porzellan mit Messingfassung, kreisrund, mit polychromer Darstellung eines sitzenden Paares vor Buschwerk. Ø 3,1 cm. Keine Marke, Pressnummer 25. Vermutlich Deutschland, 4. Viertel 19. Jahrhundert Albert Anker, Manufaktur Théodore Deck, Paris. Zierplättchen, Fayence, mit „Figure japonnaise", Unikat, eigenhändige Arbeit von A. Anker. Spätere Silbermontierung. H + B 5,5 cm. 1888 Auguste Delaherche, Plakette, Steinzeug, stilisierte Blüte, farbig glasiert. Rückseitig Monogramm und Nr. 332. Ø 5,0 cm. Vor 1897
angewandten Kunst im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts eine dominierende Rolle spielte und dementsprechend auch auf den großen Pariser Weltausstellungen von 1878, 1889 und 1900 im Zentrum der Aufmerksamkeit stand, keine Erwähnung fand: die Keramik. Zwar hatte es schon in der Antike Halsketten aus farbig lackierten Tonperlen gegeben, und nach der Erfindung des europäischen Porzellans durch Johann Friedrich Böttger (1682-1719) kam es vor, dass sich Damen des Hofes mit kleinen Porzellan-Objekten schmückten. Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts wurden zunächst in England und später auch auf dem europäischen Festland Schmuckgegenstände unter Verwendung keramischer Werkstoffe hergestellt, vor allem zur Imitation von Kameen und seltener auch Gemmen. Porzellan bildete auch die Unterlage für Glasreliefs und wurde dann ähnlich wie farbig glasierte Parianmassen, die unter
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Auguste Delaherche, Zierteller, Steinzeug, stilisierte Blüte, farbig glasiert. Rückseitig Monogramm und Nr. 4573. Um 1900 Edmond Lachenal, Plakette, Fayence, kreisrund, reliefierter Dekor: stilisierter Käfer, matte Glasur. Ø 4,1 cm. Um 1900 Edmond Lachenal, Zierplättchen, quadratisch reliefierter Gingko-Dekor, türkisfarben auf blaugrauem Grund. H + B 4,2 cm. Um 1900 Manufaktur Théodore Deck, Paris, Einsatz für Brosche, Fayence, kreisrund, mit japonisierendem Dekor: zwei Vögel in Blütenzweigen. Um 1890
Bezeichnungen wie Malachit, Lazulit oder Porphyr angeboten wurden, zur Herstellung von Schmuckstücken wie Broschen, Anhängern und Armbändern verwendet. In ihrem äußeren Erscheinungsbild der Keramik verwandt, aber in ihrer chemischen Zusammensetzung und insbesondere der Art der Behandlung von ihr unterschieden, sind die Naturstoffe wie Alabaster oder Lavagesteine, die sich in den Jahrzehnten um die Jahrhundertwende zeitweise einer größeren Beliebtheit erfreuten. Alabaster, ein Kalziumsulfat, auch unter der Bezeichnung Gips bekannt, ist ein wasserhaltiger schwefelsaurer Kalk, sehr weich und daher leicht zu bearbeiten. Die bearbeiteten Teile zeich-
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nen sich durch helle Färbung und Transparenz aus. Lavagestein, ein Sammelbegriff für Eruptionsprodukte prähistorischer Vulkane, umfasst eine Vielzahl in ihrer Zusammensetzung sehr unterschiedlicher Gesteine, von denen sich einige zur Herstellung von Schmuckartikeln eignen. Auch Speckstein oder Steatit, ein gelbliches, grünliches oder gräuliches Mineral aus kieselsaurer Magnesia mit mattglänzender Oberfläche, ist leicht zu schnitzen, wird aber im Brand sehr hart, so dass die daraus gefertigten Teile eine größere Stabilität aufweisen. Auch wenn – wie beispielsweise ein vermutlich in das dritte Viertel des 19. Jahrhunderts zu datierendes Silberdöschen zeigt, dessen abnehmbarer Deckel als Brosche zu verwenden ist – bei den zeitweise im deutschsprachigen Bereich verbreiteten Porzellanplättchen mit figürlichen und gegenständlichen Malereien eigenwillige und reizvolle Einzelarbeiten entstehen konnten, ging es auch dabei nicht um die Hervorhebung materialtypischer Eigenheiten: Das keramische Material blieb selbst dort, wo es nicht als Surrogat diente, ein beliebiger und austauschbarer Malgrund. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts tauchten die ersten eigens für die unterschiedlichen Arten des Werkstoffs „Keramik” entworfenen und unter Berücksichtigung und Betonung seiner spezifischen Eigenschaften ausgeführten Schmuckobjekte auf. Am 8. Mai 1888 rechnete die Pariser Fayence-Manufaktur von Théodore Deck (1823-1891) „12 petits médaillons" ab, kleine achteckige Fayence-Plättchen, die der Schweizer Maler Albert Anker (18311910) mit unterschiedlichen „figures japonnaises" bemalt hatte. Kunstkeramiker wie Auguste Delaherche (1857-1940) oder Edmond Lachenal (1855-1948) boten Miniatur-Objekte als Schmuckgegenstände an, und Richard Deck (1851 - nach 1908), nach dem Tod seines Onkels François Xavier Deck (1828-1901) der letzte Inha-
ber und Leiter der Deck-Manufaktur, versuchte kurz nach der Jahrhundertwende mit einem umfangreichen Angebot an keramischen Modeartikeln, das vom künstlerisch bemalten Zierknopf über Medaillons aller Art bis zu figürlichen Aufsätzen für Hutnadeln reichte, den wirtschaftlichen Niedergang der Manufaktur aufzuhalten. Diese Versuche blieben zunächst erfolg- und folgenlos – verwunderlich angesichts der
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SCHMUCK
Manufaktur Théodore Deck unter Richard Deck, Plakette, Fayence, weiblicher Kopf im Profil nach links, türkisfarbene Glasur, rückseitig signiert, Ø 3,6 cm. Um 1903 Manufaktur Théodore Deck unter Richard Deck, ovaler Anhänger, Fayence, Silbermontierung, weiblicher Kopf im Profil nach links, türkisfarbene Glasur, H 3,1 cm, B 2,6 cm. Um 1903 Manufaktur Théódore Deck unter Richard Deck, weibliche Miniaturbüste als Aufsatz für Hutnadel, Fayence, türkisfarbene Glasur, H 2,2 cm, B 1,2 cm. Um 1904
Tatsache, dass die künstlerische Keramik in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen nicht nur das favorisierte Material von Künstlern, Werkstätten und Manufakturen war und beim kaufenden Publikum auf eine ungebrochene Nachfrage stieß, sondern in ihrer faszinierenden Farbigkeit auch von der Fachkritik mit Aufmerksamkeit beobachtet und mit höchstem Lob bedacht wurde. „Die Keramik ist nicht bloß die Kunst
der Farbe schlechtweg, vielmehr der lebhaften Farbe. Sie besitzt in dieser Beziehung Fähigkeiten, wie kaum eine andere … Sie besitzt sie, weil sie Farben mit Licht, Glanz mit Durchsichtigkeit zu verbinden vermag. (…) Von allen Seiten dieselbe Farbigkeit, von allen Seiten dasselbe farbige Leuchten und Funkeln. Und es sind nicht milde, gebrochene Töne, die hier uns umgeben; es ist die Vollheit, die Ganzheit der Farbe, die hier überall ihre Wirkung zeigt und die Keramik zu dem Frohesten, Heitersten und Festlichsten macht, was wir überhaupt kennen." (Zimmermann, a.a.O., S. 54 ff.). Noch ein 1910 erschienenes „Universal-Volkslexikon" definiert „Schmucksachen" lediglich als „Gegenstände aus edlem Metall, oft mit Edelsteinen besetzt; werden als Zierrat getragen, besonders von Frauen, z.B. Armbänder, Kolliers, Ringe, usw." Die vielfältigen Spielarten der Keramik blieben auch hier unerwähnt; ein neues Jahrhundert hatte begonnen, ohne dass es zur Entwicklung einer eigenständigen keramischen Schmuckkunst gekommen war.
LITERATUR Théodore Deck: Fayence d’Art, Paris. Abrechnungen mit Albert Anker ab
1880. Archiv des Autors. – Thoemes Sachwörterbuch, Band 3, Nordhausen 1910, S. 2276. – Weltausstellung Paris. Amtlicher Katalog der Ausstellung des Deutschen Reiches. Berlin 1900. – Zimmermann, Ernst, Porzellankunst. In: Deutsche Kunst und Dekoration, Band XXII, 1908. Fotos: Horst Makus Fortsetzung folgt!
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Plasticaeum Design Schepers, Wolfgang (Hg.): Plastic Icons, 142 Seiten, Broschur, Abbildungen überwiegend in Farbe, Avedition, Stuttgart, 2016, Preis: € 24,90. Seit Menschengedenken müht sich der Homo sapiens damit ab, aus bestimmten Werkstoffen mehr oder minder nützliche Gegenstände herzustellen. Vor über zwei Millionen Jahren entstanden so die ersten Werkzeuge aus Stein, gefolgt von komplizierteren Bronze- und Eisenerzeugnissen, ehe man schließlich viel viel später, mit Beginn der Industrialisierung gefordert war, einem langsam aber sicher beginnenden Rohstoffmangel entgegenzutreten. 200 Jahre dauert nun diese Kunststoffära, für die der Chemiker und Forscher Carl Mienes analog zu den vorangegangen Epochen den Begriff Plasticaeum geprägt hat. Ob die menschliche Fähigkeit, Werkstoffe künstlich herzustellen, allerdings
Lückenschluss Malerei Diederen, Roger / Fernández, Maria López / Pons-Sorolla, Blanca (Hg.): Joaquín Sorolla – Spaniens Meister des Lichts, 248 Seiten, 181 Abbildungen in Farbe und Schwarzweiß, Hirmer Verlag, München, 2016, Preis: € 39,90. In seiner spanischen Heimat wird das Andenken an Joaquín Sorolla sehr hoch gehalten. Eine Retrospektive im Prado im Jahre 2009 brach sämtliche Besucherrekorde. In Deutschland hingegen ist sein Namen eher ein Geheimtipp, heutzutage sollte man der Richtigkeit halber ergänzen, denn das war nicht immer so. Zu Lebzeiten war der 1863 geborene Spanier nämlich hierzulande und überhaupt ganz und gar kein Unbekannter, war er doch regelmäßig auf den großen internationalen Kunstausstellungen in der ganzen Welt vertreten. Die Deutsche Zeitung bejubelte den mit zahlreichen Preisen und Medaillen geehrten Künstler 1904 gar als „größten lebenden spanischen Maler“. Aller Lobeshymnen zum Trotz konnte sich das deutsche Kunstpublikum aber wohl nicht allzu sehr für seine Werke begeistern, die Ver-
auf lange Sicht eine Erfolgsgeschichte bleiben wird sei zwar nicht nur angesichts wachsender Berge von Plastikmüll dahingestellt, im 20. Jahrhundert beflügelte jedenfalls der neue Werkstoff die Phantasie der Produktdesigner, was die unterschiedlichsten hier abgebildeten Gebrauchsgegenstände bescheinigen. Bei diesen, in den einzelnen Kapiteln Sitzen, Fahren, Sprechen, Hören, Sehen, Schreiben, Essen, Trocknen und Anziehen vorgestellten plastic icons handelt es sich jedoch keineswegs ausschließlich um klassische, namhafte Designerstücke, im Gegenteil: Eine der Fragen, die hier aufgeworfen wird, lautet: Waren die Entwürfe bekannter Designer denn wirklich so originell? ISBN 978-3-89986-244-7
kaufssausstellungen in Berlin und München liefen jedenfalls schlecht. Die Ablehnung führte sogar so weit, dass das von Hugo von Tschudi für die Berliner Nationalgalerie gekaufte Bild „Valencianische Fischer“ (s.o.) von seinem Nachfolger wieder veräußert wurde. Diese äußerst bedauerliche Fehlentscheidung wurde zwar bis heute nicht korrigiert, nach wie vor besitzt kein einziges deutsches Museum
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L I T E R AT U RT I P P
ein Gemälde von Sorolla, aber wenigstens war dieses Jahr in München Gelegenheit geboten worden, das vielfältige Oeuvre dieses Künstlers für einen begrenzten Zeitraum zu bestaunen. Sich auch noch im Nachhinein ein ureigenes Urteil über den außergewöhnlichen Stil dieses Malers, für den in seinem Mutterland der Begriff „sorollismo“ geprägt wurde, zu bilden, ist dank dieser Publikation möglich. Diese fast magisch zu nennende, unvergleichliche Leuchtkraft, die Sorollas Bildern innewohnt, nimmt einen selbst noch gefangen, wenn man „nur“ die Abbildungen in diesem Katalogbuch betrachtet. ISBN 978-3-7-7774-2563-4
Henkelmännchen Ostasiatika Werlich, Uta / Germann, Susanne: Inro – Gürtelschmuck aus Japan, Japanese Belt Ornaments – The Trumpf Collection, 432 Seiten, Text in Deutsch und Englisch, 571 Abbildungen in Farbe, Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart, 2016, Preis: € 98,-. Diese höchst kunstvollen und zauberhaften kleinen Kunstwerke, Inro, mit den aus rein praktischen Erwägungen erdachten, optisch entsprechend fragwürdigen Essensbehältern aus Blech, den Henkelmännern, in Verbindung zu bringen ist natürlich frevelhaft, und dennoch, so ganz von der Hand zu weisen ist eine gewisse Verwandtschaft nicht: Das Konstruktionsprinzip ist nämlich grundsätzlich das
Gleiche: Hier wie da werden Schalen bzw. Kleinstschälchen übereinandergestapelt, zusammengefasst sowie -gefügt, um letztendlich einen gewissen Inhalt relativ einfach und sicher transportieren zu können. Abgesehen davon lassen sich aber wirklich keinerlei weitere Gemeinsamkeiten eruieren. Inro, zu deutsch „Siegelkorb“, wurden wie der Name sagt, zunächst – sprich wohl im späten 16. Jahrhundert – einmal von findigen, japanischen Kunsthandwerkern erdacht, damit Kimonoträger unverzichtbare Utensilien wie Siegel und Siegelpaste immer zur Hand hatten. Später erwiesen sich die am Gürtel hängenden Ministapelboxen zudem als perfekt geeignet zur Aufbewahrung und zum Transport von Medikamenten oder Geld und gewannen schließlich im Laufe der Zeit immer größere Bedeutung als modischelegante Accessoires, stets in Kombination mit einem Gegengewicht, Netsuke. Das wachsende Selbstbewusstsein der ausführenden Lackmeister schlug sich nieder, indem sie anfingen ihre kleinen Kunstwerke zu signieren. Im vorliegenden Bestandskatalog des Stuttgarter Linden-Museums sind die entsprechenden Künstlersignaturen verzeichnet, ein Glossar erleichtert das Verständnis der japanischen Namen und Begriffe und im einführenden Kapitel erschließt sich die Geschichte der Inro. Die eigentlichen, wahrhaft bezaubernden Akteure sind in diesem Bildband aber natürlich die 253 abgebildeten Inro. ISBN 978-3-89790-444-6
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Preisr hamme Preisr hamme Uta M. Matschiner Walter Spiegl
Glas 17. Jh. bis 1940, Übersichtskatalog mit aktuellen Marktpreisen 4. Auflage 2009, Format 21 x 28 cm, farbig, 241 Seiten, Hardcover
€ 39,90 € 19,99
ISBN 978-3-86646-039-3 | Battenberg Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
NACKT - Die Ästhetik der Nacktheit und der Exoten in der Keramik der 50er Jahre und die Kunstkeramik Prischl Wien Firmengeschichte, Künstlerbiografien und Modellnummernheft, 400 Seiten, 3 Bände, 23 x 30 cm, ca. 700 farbige Abbildungen, Softcover, Text in Deutsch
€ 66,00
Judith Miller
Jörg Nimmergut
Jörg und Anke Nimmergut
Antiquitäten-Preisführer Europa
Abzeichen und Auszeichnungen deutscher Kriegervereine 1800-1943
Deutsche Orden u. Ehrenzeichen 1800 – 1945
1. Auflage 2012, 12,5 x 19 cm, ca. 600 Seiten, durchgehend farbig, Hardcover
Seit 30 Jahren bewährt, gilt er eropaweit als Standardwerk; 20. Auflage 2014/15, 12,5 x 19 cm, 1000 Seiten, durchgehend farbig, Broschur
mit aktuellen Bewertungen für den europ. Antiquitätenmarkt 288 Seiten, durchgehend farbig, Marktpreise u. Beschreibungen f. über 4.000 Antiquitäten, 19,4 x 26 cm, Hardcover mit Schutzumschlag
€ 39,90 € 19,95
ISBN 978-3-86646-067-6 | Battenberg • Gietl Verlag
ISBN 3-902488-67-0 | Verlag Denkmayr Im Buchhandel & beim Gemi Verlag
€ 49,90
ISBN 978-3-86646-093-5 | Battenberg • Gietl Verlag Im Buchhandel & beim Gemi Verlag
Deutschland-Gesamt-Katalog
€ 39,90
ISBN 978-3-86646-110-9 | Battenberg • Gietl Verlag Im Buchhandel & beim Gemi Verlag
Im Buchhandel & beim Gemi Verlag
Preisr hamme
Preisr hamme
Rainer Haaff
Wolfgang L. Eller
Martin Fischer
Nimmergut | Feder | von der Heyde
Stefan Riedl
Weichholz-Möbel
Biedermeier-Möbel
Faszination Schellack
1. Allgemeiner Deutscher Comic-Preiskatalog 2016
Standardwerk von Barock bis Jugendstil
632 Seiten, 21,1 x 14,6 cm, Kartoniert/ Broschiert. Deutsch.
Grammophone • Schellackplatten Nadeldosen
Deutsche Orden und Ehrenzeichen
völlig überarbeitete und neu bewertete 2. Auflage 2007, Format 21 x 28 cm, ca. 270 Seiten, mit Farbtafeln, Hardcover
Antiquitätenkatalog mit aktuellen Marktpreisen völlig überarbeitete und neu bewertete 6. Auflage 2007, Format 21x28 cm, durchgehend farbig, ca. 450 Seiten, Hardcover
Komplett in Farbe, 1. Auflage 2006, Format 21 x 28 cm, 136 Seiten, Hardcover
€ 34,90
ISBN 978-3-98055-902-7 | Verlag Stefan Riedl www.deutscher-comicpreiskatalog.de Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
€ 39,80 € 19,99
ISBN 978-3-86646-026-3 | Battenberg • Gietl Verlag Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
€ 49,00 € 19,99
ISBN 978-3-86646-018-8 | Battenberg • Gietl Verlag
€ 29,80
ISBN 3-86646-008-2 | Battenberg • Gietl Verlag Im Buchhandel & beim Gemi Verlag
Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
Preisr hamme
1933 bis heute (Band 2) völlig überarbeitete u. neu bewertete 9. Auflage 2014, ca. 500 S., Format 12,5 x 19 cm, Broschur, über 1.600 Abbildungen, kompl. farbig
€ 19,90
ISBN 978-3-86646-102-4 | Battenberg • Gietl Verlag Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
Preisr hamme
Preisr hamme
Uta M. Matschiner
Rainer Haaff
Rainer Haaff
Rainer Haaff
Rainer Haaff
Ina Eisenbeisser
Prachtvolle Stilmöbel
BiedermeierWelten
Gründerzeit und Jugendstil
Gründerzeit-Möbel
Keramikerin aus Leidenschaft
Historismus in Deutschland und Mitteleuropa
Menschen • Möbel • Metropolen
Möbel und Wohnkulturen im Deutschen Kaiserreich
Hartholzmöbel, Weichholzmöbel
€ 98,80 € 34,90
€ 68,80 € 39,80
368 Seiten, 29 x 22 cm, ca. 1000 farbige Abbildungen, Text in Deutsch und Englisch. Hardcover
€ 66,00
ISBN 978-3-200038-14-1 | Eigenverlag Uta M. Matschiner
Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
Exkl. Buchqualität, 21 x 29,7 cm, 720 Seiten, 3.000 Farbabbildungen, mit Marktpreisen und internationaler Expertenjury
€ 98,80 € 29,90
ISBN 978-3-938701-05-8 | Kunst-Verlag-Haaff Tel. 07247/9543553 • Fax 07247/8887533 und beim Gemi Verlag
NEU
mit aktuellen Marktpreisen einer internationalen Jury, 540 Seiten, 1.500 neue Farbabbildungen, DIN A4, mit Schutzschuber
€ 98,80
ISBN 978-3-938701-04-1 | Kunst-Verlag-Haaff Tel. 07247/9543553 • Fax 07247/8887533 und beim Gemi Verlag
Das neue umfassende Standardwerk. DIN A4, 656 Seiten, 2.700 Farbabbildungen
4. Auflage, neu, erweitert, exkl., mit aktuellen Marktpr., 300 Seiten, 200 Farb- u. 650 s/w-Abb., DIN A4, Leineneinband mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-938701-06-5 | Kunst-Verlag-Haaff
ISBN 3-938701-01-3 | Kunst-Verlag-Haaff
Tel. 07247/9543553 • Fax 07247/8887533 und beim Gemi Verlag
Tel. 07247/9543553 • Fax 07247/8887533 und beim Gemi Verlag
NEU
Sarah-Katharina Andres-Acevedo/ Hans Ottomeyer (Hrsg.)
Invention und Vollendung
Iris Fishof Wolfgang Schwatlo
M.I. Hummel Jubiläumsausgabe 1935-2015
Wolfgang Schwatlo
Wertangaben für das Werkverzeichnis 2016
Jewellery in Israel Multicultural Diversity 1948 to the Present
320 Seiten, 17,5 x 24,5 cm, 1700 Abbildungen Hardcover, Deutsch/Englisch
zur Jubiläumsausgabe 1935-2015
116 Seiten, 17 x 24 cm, Kartoniert/Broschiert
224 Seiten, 22 x 29 cm, 340 Abbildungen in Farbe und schwarz-weiß. Hardcover mit Schutzumschlag. Englisch.
ISBN 978-3-93491-623-4 | Wolfgang Schwatlo Verlag
ISBN 978-3-93491-624-1 | Wolfgang Schwatlo Verlag
ISBN 978-3-89790-396-8 | ARNOLDSCHE
€ 45,00
Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
€ 14,00
Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
€ 39,80
Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
Anne-Barbara Kern
Fabergé Ei-Objekte aus der Manufaktur Victor Mayer 128 Seiten, 19 x 27 cm, 165 Abbildungen, überwiegend in Farbe, Hardcover. Deutsch.
€ 34,80
ISBN 978-3-89790-434-7 | ARNOLDSCHE Im Buchhandel & beim Gemi Verlag
Kunstwerke des 18. Jahrhunderts 416 Seiten, 24 x 28cm, 346 Abbildungen in Farbe. Leineneinband mit Schutzumschlag. Deutsch.
€ 78,00
ISBN 978-3-89790-441-5 | ARNOLDSCHE Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
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Emanuel Poche
Jan Divis
Jan Divis
Porzellanmarken
Goldstempel
Silberstempel
Malermonogramme
Zinnmarken aus aller Welt
aus aller Welt
aus aller Welt
aus aller Welt
von 1700 bis 1870
264 Seiten, Hardcover, Format 12,5 x 19 cm, 18. Auflage 2012
256 Seiten, Broschur, Format 12,5 x 19 cm, nach Motiven geordnet, 6. Auflage 2010
248Seiten, Broschur, Format 12,5 x 19 cm, nach Motiven geordnet, 7. Auflage 2010
zur schnellen Zuordnung von Zinnmarken auf Kunstwerken und Gebrauchsgegenständen
ISBN 978-3-86646-080-5 | Battenberg • Gietl Verlag
ISBN 978-3-86646-066-9 | Battenberg • Gietl Verlag
ISBN 978-3-86646-065-2 | Battenberg • Gietl Verlag
3. Auflage 2010, Broschur, Format 12,5 x 19 cm, 304 Seiten, weltweite Übersicht zu d. „Markenzeichen“ d. Künstler, Bildhauer u. Architekten, mit Zusatzinformationen wie z. B. Lebensdaten, Schaffenszeiten u. Hauptwirkungsbereiche
Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
€ 12,90
Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
€ 12,90
€ 12,90
Dagmar Stará
€ 12,90
ISBN 978-3-86646-064-5 | Battenberg • Gietl Verlag Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
4. Auflage 2012, 12,5 x 19 cm, 260 Seiten, Broschur
€ 12,90
ISBN 978-3-86646-091-1 | Battenberg • Gietl Verlag Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
Beata Waliczek | Marek Rasala
Beata Waliczek | Marek Rasala
Beata Waliczek | Marek Rasala
Beata Waliczek | Marek Rasala
Uta M. Matschiner
Deutsche Firmenstempel auf Silber-Erzeugnissen und Gegenständen
Deutsche Firmenstempel auf Schmuck und Luxuswaren
Firmenstempel auf Besteck
„Firmenstempel“
Keramos - Wiener Kunstkeramik und Porzellanmanufaktur
Band 3
zum Sonderpreis von nur
aus versilberten Metallen und Zinn • Band 1
aus Gold, Silber und verschiedenen Metallen • Band 2
715 Firmenstempel, von 1888 bis heute, im Nachtrag Signaturen bekannter JugendstilEntwerfer, 128 Seiten, Hardcover
852 Firmenstempel, nicht nur von gr. dt. Juwelierfirmen, sondern auch von kleineren kunstgewerb. Werkstätten, 152 Seiten, Hardcover
809 Firmenstempel – überwiegend aus Deutschland sowie aus Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Niederlamde, Norwegen, Österreich, Portugal, Russland, Schweden, Spanien, Ungarn – 128 Seiten, Hardcover
€ 19,90 € 12,90
| SELBSTVERLAG BEATA WALICZEK erhältlich beim Gemi Verlag
€ 19,90 € 12,90
| SELBSTVERLAG BEATA WALICZEK erhältlich beim Gemi Verlag
alle 3 Bände zusammen
€ 49,00 € 29,00 | SELBSTVERLAG BEATA WALICZEK erhältlich beim Gemi Verlag
Firmengeschichte, Biografien der 61 Bildhauer, umfangr. Werkverzeichnis, 708 Seiten, 22,5 x 29,7 cm, ca. 3.000 Abb., Hardcover, Text teils Deutsch und Englisch
€ 122,00
ISBN 978-3-200-01817-4 | Eigenverlag Uta M. Matschiner
€ 19,90 € 12,90
| SELBSTVERLAG BEATA WALICZEK erhältlich beim Gemi Verlag
Im Buchhandel & beim Gemi Verlag
Preisr hamme
Anne-Claire Schumacher / Frank Nievergelt / Volker Ellwanger
Till Alexander Stahlbusch
Robert E. Dechant | Filipp Goldscheider
Horst Makus
Leidenschaft für Keramik
Weißes Gold aus Meißen
Goldscheider
von 1710 bis heute
Keramik der 50er Jahre
Sammlung Frank Nievergelt
Formen, Farben und Dekore
224 Seiten, 24,5 x 27 cm, 185 Abbildungen in Farbe, Hardcover. Deutsch/Französisch.
Service und Geschirre
Firmengeschichte u. Werkverzeichnis
6. Auflage 2007, Format 16,5 x 22 cm, 328 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Hardcover
Übersichtskatalog mit aktuellen Marktpreisen, 2. Auflage 2009, 168 Seiten, durchgehend farbig, Format 21 x 28 cm, Hardcover
ISBN 978-3-86646-013-3 | Battenberg • Gietl Verlag
€ 49,80
640 Seiten, 22,5 x 31 cm, mit 548 zumeist farbigen Abb., über 4.000 Modell-Nr. u. mehr als 1.600 Modellabb. in Farbe u. s/w, Hardcover m. Schutzumschlag, Text in Deutsch und Englisch
Robert E. Röntgen
Deutsche Porzellanmarken
€ 29,90
Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
672 Seiten, 25 x 17 cm, ca. 700 Abb. in Farbe u. 300 in schwarz-weiß. Hardcover. Deutsch.
ISBN 978-3-89790-220-6 | ARNOLDSCHE
€ 34,80
ISBN 978-3-89790-459-0 | ARNOLDSCHE Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
€ 34,90 € 19,99
ISBN 978-3-86646-034-8 | Battenberg • Gietl Verlag Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
€ 149,80
ISBN 978-3-89790-216-9 | ARNOLDSCHE Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
Preisr hamme
Ulf Weissenberger
Eiserne Schönheiten Schloss und Schlüssel 288 Seiten, 23 x 30,5 cm, farbig bebildert, Hardcover. Fast 5000 Jahre Geschichte eines selbstverständlichen Kulturguts, viel Wissenswertes rund um das Thema Schloss und Schlüssel
€ 79,00 € 49,90
ISBN 978-3-86646-078-2 | Battenberg • Gietl Verlag Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
Martina Pall
Martina Pall
Martina Pall
Martina Pall
Schlüssel und Schlösser
Eisenkunstguss aus der
Das europäische Vorhangschloss
Versperrbare Kostbarkeiten
248 Seiten, mehr als 700 Farbabbildungen und technische Zeichnungen, Glossar und ausführliches Literaturverzeichnis, Hardcover
Kästchen und Kassetten aus aller Welt
ISBN 978-3-9501971-2-9 | SCHELL COLLECTION GRAZ
ISBN 978-3-9501971-1-2 | SCHELL COLLECTION GRAZ
328 Seiten, mehr als 1000 Farbabbildungen und technische Zeichnungen, Glossar und ausführliches Literaturverzeichnis, Hardcover
€ 48,00
ISBN 978-3-9501971-4-3 | SCHELL COLLECTION GRAZ Erhältlich beim Gemi Verlag und bei der Schell Collection, Wienerstr. 10, A-8020 Graz, www.schell-collection.com
Österreichisch/Ungarischen Monarchie 132 Seiten, mehr als 200 Farbabbildungen und über 100 Gießereizeichen. Ausführliches Literaturverzeichnis, Hardcover
€ 29,00
ISBN 978-3-9501971-3-6 | SCHELL COLLECTION GRAZ Erhältlich beim Gemi Verlag und bei der Schell Collection, Wienerstr. 10, A-8020 Graz, www.schell-collection.com
€ 38,00
Erhältlich beim Gemi Verlag und bei der Schell Collection, Wienerstr. 10, A-8020 Graz, www.schell-collection.com
162 Seiten, 450 Farbabbildungen. Glossar und ausführliches Literaturverzeichnis, Hardcover
€ 28,00
Erhältlich beim Gemi Verlag und bei der Schell Collection, Wienerstr. 10, A-8020 Graz, www.schell-collection.com
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BESTELLUNG Preisr hamme
Fritz von Osterhausen
Michael Ph. Horlbeck
Das große Uhren Lexikon
Lexikon der Uhren-Marken
376 Seiten, ca. 500 Abbildungen, 175 x 245 mm, gebunden
über 4.000 Uhrenmarken von A. Lange & Söhne bis Zenith, 304 Seiten, ca. 100 Abbildungen, 175 x 245 mm, gebunden
€ 29,90
ISBN 978-3-89880-430-1 | Heel Verlag Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
€ 29,90 € 14,99
ISBN 978-3-8685-2022-4 | Heel Verlag Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
Preisr hamme
Peter Braun | Iris Wimmer-Olbort Stefan Muser | Michael Ph. Horlbeck
Armbanduhren Preisguide Klassik Katalog Preisguide für Uhrensammler 240 Seiten, ca. 1.000 Abbildungen, 210 x 297 mm, Paperback
€ 19,90 € 9,99
ISBN 978-3-86852-795-7 | Heel Verlag Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
Die deutschen Uhrenmarken im Porträt Das Werk gibt einen Überblick über die deutsche Uhrenszene und porträtiert knapp 90 Uhrenhersteller zwischen Erzgebirge und Schwarzwald. 144 Seiten, 22 x 28 cm, ca. 365 farbige Abbildungen, gebunden
€ 19,99
ISBN 978-3-95843-158-4 | Heel Verlag Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
Franz-Christoph Heel (Hrsg.)
Rolex Armbanduhren Seit 15 Jahren begleitet d. Fachmagazin Armbanduhren die Kultmarke Rolex mit ihren exkl. Produkten. Special mit spannenden Stories u. besten Bildern. Ca. 144 Steiten, ca. 350 farb. Abb., 210 x 297 mm, geb., Hardcover
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ISBN 978-3-86852-189-4 | HEEL
Michael Bodmann
L I T E R AT U R F Ü R S A M M L E R
Ich bestelle ___ Ausgaben “Glas”
zum Preis von je
19,99 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Nackt – Keramik der 50er Jahre”
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66,00 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Antiquitäten-Preisführer Europa”
zum Preis von je
19,95 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Abzeichen u. Auszeichnungen dt. Kriegervereine” zum Preis von je
49,90 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Deutsche Orden und Ehrenzeichen”
zum Preis von je
39,90 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Deutscher Comic-Preiskatalog 2016”
zum Preis von je
34,90 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Sammlerträume: Weichholz-Möbel”
zum Preis von je
19,99 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Sammlerträume: Biedermeier-Möbel”
zum Preis von je
19,99 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Deutsche Orden und Ehrenzeichen”
zum Preis von je
19,90 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Ina Eisenbeisser”
zum Preis von je
66,00 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Prachtvolle Stilmöbel”
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29,90 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “BiedermeierWelten”
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98,80 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Gründerzeit und Jugendstil”
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Ich bestelle ___ Ausgaben “M.I. Hummel Jubiläumsausgabe”
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Ich bestelle ___ Ausgaben “Wertangaben Hummel-Werkverzeichnis”
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Ich bestelle ___ Ausgaben “Jewellery in Israel”
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Ich bestelle ___ Ausgaben “Fabergé Ei-Objekte Victor Mayer”
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Ich bestelle ___ Ausgaben “Porzellanmarken aus aller Welt”
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Ich bestelle ___ Ausgaben “Deutsche Firmenstempel auf Silber …”
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Ich bestelle ___ Ausgaben “Firmenstempel auf Besteck”
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Ich bestelle ___ Ausgaben “Firmenstempel – alle 3 Bände zusammen”
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Ich bestelle ___ Ausgaben “Keramos”
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Ich bestelle ___ Ausgaben “Deutsche Porzellanmarken” (R. E. Röntgen)
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29,90 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Keramik der 50er Jahre“
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49,80 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Leidenschaft für Keramik”
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34,80 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Weißes Gold aus Meißen”
zum Preis von je
19,99 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Goldscheider”
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149,80 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Eiserne Schönheiten - Schloss und Schlüssel” zum Preis von je
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Ich bestelle ___ Ausgaben “Schlüssel und Schlösser”
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Ich bestelle ___ Ausgaben “Eisenkunstguss aus der Monarchie”
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29,00 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Das europäische Vorhangschloss”
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38,00 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Versperrbare Kostbarkeiten”
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28,00 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Das große Uhren Lexikon”
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29,90 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Lexikon der Uhren-Marken”
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14,99 Euro _____________
Ich bestelle ___ Ausgaben “Armbanduhren” Preisguide
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Ich bestelle ___ Ausgaben “Die deutschen Uhrenmarken im Porträt”
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100 Jahre mechanische Wecker
Ich bestelle ___ Ausgaben “Rolex Armbanduhren”
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von 1870 bis 1970
Ich bestelle ___ Ausgaben “100 Jahre mechanische Wecker”
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164 Seiten, 15,5 x 22 cm, durchgehend farbig bebildert, Flexocover
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ISBN 978-3-9817561-6-6 | Meine Wecker Verlag Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
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Im Buchhandel und beim Gemi Verlag
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Stefan Commertz | Peter Braun
Telefon, Telefax
Klassische Armbanduhren Der vollkommen neu überarbeitete Preisführer ist das Standardwerk für Liebhaber und Sammler von Vintage-Armbanduhren. 192 Seiten, 210 x 297 mm, ca. 1000 farbige Abbildungen, Paperback
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VO R S C H AU / I M P R E S S U M
SAMMLER JOURNAL 12 / 2016
SAMMLER JOURNAL
ISSN 1863-0332
VERLAG
GEMI Verlags GmbH Pfaffenhofener Straße 3 85293 Reichertshausen Tel. 08441 /4022-0 Fax 08441 / 71846 Internet: http://www.gemiverlag.de eMail: info@gemiverlag.de
GESCHÄFTSFÜHRER
Gerd Reddersen Rudolf Neumeier
INTERIEUR Eugène Printz
ASSISTENZ DER GESCHÄFTSFÜHRUNG
Karin Teichmann
CHEFREDAKTEUR
Karl Ruisinger eMail: karl.ruisinger@gemiverlag.de
REDAKTEURE
Nicola Fritzsch Heidrun Th. Grigoleit Karin Probst Helene Stümpfle-Wolf Joscha Eberhardt
AUTOREN DIESER AUSGABE
Dr. Graham Dry Dr. Wolfgang Hornik Anja Iwa Dr. Horst Makus Dr. Dieter Weidmann
REDAKTIONSASSISTENZ
Heike Genz
TERMINE
Anette Wagner, Tel. 08441/4022-35 Hans Neumeier, Tel. 08441/4022-34 eMail: termine@gemiverlag.de
LITHOS, SATZ, HERSTELLUNG
Westner Medien GmbH (Anschrift siehe Verlag)
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Markus Westner, Tel. 08441/4022-13 Axel Rosenthal Rot-Kreuz-Str. 29 85276 Pfaffenhofen Tel. 08441/805616 / Fax 08441/7974122 eMail: axel.rosenthal@t-online.de
KERAMIK Modeschmuck / 2
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Heike Genz, Tel. 08441/4022-18 Marlene Westner, Tel. 08441/4022-12
VERTRIEB
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Kössinger AG Schierling
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Erscheinungstermin: Abonnenten-Versand: 25.11.16 Erstverkaufstag Handel: 29.11.16
Es gilt die Anzeigenpreisliste 1/08 vom 01.11.2008
U4_Henrys
10.10.2016
17:12 Uhr
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