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Sammler journal 0518

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U1_Titel_SJ_0518.qxp_SJ Titel 11.04.18 14:49 Seite 1

maI 2018

Mai 2018 · B 1309 | € 7,50 Schweiz CHF 11,50 | Österreich € 8,00 | Be/ne/lux € 8,50

Sammler Journal

KUNST • ANTIQUITÄTEN • AUKTIONEN

Über 2.000 Termine

Schätzungen Auktionen Ausstellungen

Tschechischer Expressionismus

Motor künstlerischer Erneuerung

Thomas Gainsborough

GEMI

Die Landschaft als Stimmungsträger

OSVALDO BORSANI

Vom Edelholzmöbel zum Hightech-Interieur


U2_Kube

11.04.2018

14:31 Uhr

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K UNSTHANDEL – A UKTIONEN Altes Schloss – D-91484 Sugenheim/Mittelfranken Tel. (0 91 65) 6 50 • Fax (0 91 65) 12 92 www.kube-auktionen.de • info@kube-auktionen.de

Ihr Experte in der Sendung „KUNST & KREMPEL“ (Bayerisches Fernsehen) seit 1990!

134. AUKTION • 12. MAI 2018 • 12 UHR Alte Waffen • Orden • Militaria • Literatur

Aus unserem Angebot der 134. Auktion Große Frühjahrsauktion mit Sammlung ziviler und militärischer Vorderladerwaffen sowie Pulverhörner. Steinschloßpistole von Johann Jacob Kuchenreuter. Über 100 Helme vorwiegend der deutschen Kaiserzeit. Uniformen und Zubehör wie Kartuschkästen, Säbeltaschen, Lederzeug, Lanzenflaggen, Kürasse usw. Über 300 europäische Blankwaffen 17. bis Mitte 20. Jhdt., dabei Degen, Pallasche, Säbel (auch Luxusausführungen in Damast), aufpflanzbare Hirschfänger, Seitengewehre und Bajonette. Indonesische Stichwaffen. Orden und Ehrenzeichen. Vollrüstung im gotischen Stil. Figurine eines Kürassiers 30jähriger Krieg. Sammlung Elastolin- und Lineolsoldaten. Große Systemsammlung Uniformeffekten bis 1945. Reservistenkrüge, Gemälde und Patriotika.

Reich illustrierter Katalog mit späterer Ergebnisliste 20.- Euro Vorkasse. Katalog auch im Internet unter www.kube-auktionen.de


03_Inhalt.qxp_SJ Inhalt 11.04.18 14:16 Seite 1

INHALT

Mai 2018 · B 1309 | € 7,50 Schweiz CHF 11,50 | Österreich € 8,00 | Be/Ne/Lux € 8,50

KUNST • ANTIQUITÄTEN • AUKTIONEN

Über 2.000 Termine

Schätzungen Auktionen Ausstellungen

Tschechischer Expressionismus

FOTOKUNST

Motor künstlerischer Erneuerung

Thomas Gainsborough

Becher-Schule, Polaroid, Irving Penn

Die Landschaft als Stimmungsträger

OSVALDO BORSANI

OSVALDO BORSANI

Vom Edelholzmöbel zum Hightech-Interieur

von Dr. Bettina Krogemann Titelbild: Osvaldo Borsani, P 40; Foto: Bosconi

SAMMLER-SERVICE

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MAGAZIN

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MESSETERMINE

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TSCHECH. EXPRESSIONISMUS

KUNSTMARKT

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von Dr. Harald Tesan

AUKTIONSNOTIZEN

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AUKTIONSTERMINE

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INSERENTENVERZEICHNIS

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AUSSTELLUNGSTERMINE

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AUSSTELLUNGEN

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THOMAS GAINSBOROUGH

LITERATURTIPP

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von Anja Iwa

AUKTIONSPREISE

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VORSCHAU | IMPRESSUM

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MANUFAKTUR FÜRSTENBERG von Regina Voges

JONGERIUS & SCHOUWENBERG von Dr. Wolfgang Hornik

22 26 34 60 78 82

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SAMMLER-SERVICE

rungsgemäß meist um Glassteine. In einen sechspassförmigen, wie eine Schale angeordneten Rahmen ist ein Blütenzweig gelegt. Um 1850 begannen die Schmuckentwerfer mit naturalistischen Formen zu experimentieren. Pflanzen und Tiere sollten in möglichst getreuer Nachahmung der Natur mit all ihren Zufälligkeiten gezeigt werden. Dieser modische Trend fiel auf so fruchtbaren Boden, dass die sogenannten Zweigbroschen bis in die 1860er-Jahre zum Lieblingsschmuck in ganz Europa avancierten. Aus Silber gefertigte Broschen wurden insbesondere in England und Frankreich hergestellt, während in Deutschland vor allem Broschen aus Schaumgold üblich waren. Der Wert dieser Brosche liegt bei etwa 120 bis 200 Euro. Ich beglückwünsche Sie zu Ihren interessanten Schätzen. Sabine von Poschinger, Expertin

Gut geflochten Zwei Broschen

?

In meinem Fundus habe ich einige Stücke, von denen ich gerne wissen möchte, woher sie stammen und wieviel sie ungefähr wert sein könnten. Da ist zum einen eine wie ich meine schottische Brosche, Silber, Durchmesser 5 cm. Zum anderen eine 4 cm lange Brosche aus vermutlich Schaumgold mit Türkisen. Vielleicht können Sie mir weiterAndrea Klein, München helfen?

!

Ihre schottische Brosche aus Silber ist in Form einer Scheibenfibel gestaltet. Sie zeigt drei Varianten von Flechtornamentik, das gemeinhin auch Flechtwerk genannt wird. Zum einen sieht man zwei Formen des Zopfgeflechts, zum anderen einen Flechtknoten. Sowohl hinsichtlich der Form als auch der Ornamentik werden Vorbilder angelsächsischer Fibeln aus dem 7. Jahrhundert aufgegriffen. Das frühmittelalterliche Vorbild wird durch die zusätzliche Verwendung von Fabeltierköpfen an den Bandenden noch betont. Schottische und englische Silberschmiede schufen ab den 1880er-Jahren zahlreiche Schmuckstücke dieser Art. Leider ist der Silberschmied dieser Brosche trotz der Punzen nicht zu ermitteln. Vergleichbare Schmuckstücke werden mit circa 180 bis 250 Euro gehandelt. Die zweite Brosche scheint gemäß des Fotos aus Silberblech gefertigt zu sein, das gedrückt, graviert und punziert wurde. Bei den Türkisen und der kleinen Perle handelt es sich erfah-

Feine Silberwaren Zwei Schälchen

?

Aus England habe ich einst diese beiden Silberschälchen mitgebracht. Sie sind emailliert, einmal in Himmelblau, einmal in Grün, und messen circa 10 cm im Durchmesser. Der Zustand ist einwandfrei. Leider ist es mir nicht gelungen, die Marke zu entschlüsseln. Können Sie mir bitte bei der Entzifferung helfen? Eine preisliche Einschätzung wäre J. Moser, o. O. auch interessant.


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!

Die beiden Körbchen/Schälchen sind hervorragend verarbeitet. Der Boden und der Rand sind guillochiert und mit einem transluzenten Emaille überzogen, das Silber ist vergoldet. Die Punzen verweisen nach London. Der Jahresbuchstabe „R" steht für das Jahr 1912, die runde Punze mit dem Tierkreiszeichen Leo steht für London, bzw. importiertes Silber, dazwischen der Feinheitsgehalt 925 für Sterlingsilber, links die Sponsor’s Mark, welche die Person benennt, die den Gegenstand zur Prüfung beim Assay Office in London vorgelegt und dafür die Verantwortung übernommen hat. In diesem Fall handelt es sich um Erich Kellerman, der dieses Zeichen im Jahre 1909 beim London Assay Office anmeldete. 1909 wohnte er 15 Holborn Viaduct, um dann im selben Jahr in die Oxford Street 158 umzuziehen. Ähnliche transluzent Emaille-Guilloché-Silberobjekte mit seinem Zeichen sind von 1909 bis 1913 nachgewiesen. Woher er diese Silberwaren bezogen hat, ist nicht sicher geklärt. Einige stammen mit Sicherheit aus Österreich. Gleiche Qualität wurde jedoch auch in Pforzheim oder St. Petersburg hergestellt. So importierte zur gleichen Zeit Arthur Bowe Silberwaren von Ivan Britzin in die reiche Hauptstadt des British Empire. Man könnte vermuten, dass Erich Kellerman deutscher oder österreichischer Nationalität war und aufgrund des Ersten Weltkriegs seine Tätigkeit einstellte. Die scheinbar anglizierte Namensendung findet sich allerdings auch bei Wolga-Deutschen. Ob sich die Handelswege jemals klären lassen, bleibt fraglich. Zur Zeit würde ich das Paar Schälchen mit einem Schätzpreis von 600 bis 800 Euro versehen. Klaus-Dieter Müller, Kunstsachverständiger Lüneburg

www.schloss-ahlden.de


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SAMMLER-SERVICE

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Einflüsse des Surrealismus Gemälde

?

Vor Jahren kaufte ich von einem Maler in St. Tropez ein Bild, wie in der Anlage abgebildet. Es ist signiert „Josepf 87”. Gibt es zu diesem Bild bzw. zu dem Maler irgendwelche Erkenntnisse? Ich wäre Ihnen für jeglichen Hinweis dankbar. Wilfried R. Seidler, München

!

Leider findet sich zu diesem Künstler keinerlei Eintrag, weder in Künstlerlexika noch Preisdatenbanken. Der Name Josepf in dieser Schreibweise ist sicherlich selten, dennoch findet sich kein Hinweis auf eine Ausstellung, einen Ausstelllungskatalog oder dergleichen. Das in den Nameszug integrierte „M" könnte auf eine versteckte Nebenbedeutung oder ein als Anagramm versteckten Namen hindeuten, leider führt auch hier keine Suche zu einem Ziel. Es handelt sich also um einen unbekannten Maler, vielleicht einen talentierten Laien, der Einflüsse des Surrealismus in seinem Werk zeigt. Als Schätzpreis würde ich 100 bis 300 Euro nennen. Klaus-Dieter Müller, Kunstsachverständiger Lüneburg

Grob aus Stein Buddha-Kopf aus aktueller Produktion

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Anbei schicke ich Ihnen einige Fotos eines Buddha-Kopfes, den ich vor einiger Zeit in Frankreich erworben habe. Das Material ist vermutlich Stein oder Steinguss. Der Kopf wiegt circa 5 kg und hat eine Gesamthöhe von circa 20 cm, die Breite und Tiefe beträgt circa 14,5 cm. Gesichtsfläche und Ohren sind vergoldet (Blattgold)? Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir über Alter, Herkunft und Wert Auskunft geben könnten. Gabriele Sabolewski, o. O.

Bei diesem Teil einer Buddha-Figur sollte man sich und den Verkäufer fragen, wo sich denn der Rest befindet. In der Regel stammen solche Fragmente aus größeren Zusammenhängen. Im schlimmsten Fall steht irgendwo ein Tempel komplett von allem dekorativen Figurenschmuck beraubt. Diese Figuren waren Teil der lokalen Kultur und Bestandteil der Identität der lokalen Bevölkerung. Hier in Lüneburg vermissen wir schmerzlich unsere 62 cm hohe bronzene Luna Figur, die 1970 vom Marktbrunnen abgesägt wurde. Um solche kulturellen Verluste zu verhindern, gilt endlich auch in Deutschland das neue Kulturgutschutzgesetz. Es verlangt vom Käufer gewisse Sorgfaltspflichten beim Kauf, ansonsten kann der Gegenstand unter Umständen konfisziert werden, insbesondere in Frankreich wird das sehr konsequent umgesetzt. In Ihrem Fall kann ich Ihnen diese Sorgen nehmen. Der grob aus Stein gehauene und mit Schlagmetall-Effektlack überzogene Buddha-Kopf stammt aus aktueller chinesischer Produktion und hat einen dekorativen Wert von 100 bis 200 Euro. Klaus-Dieter Müller, Kunstsachverständiger Lüneburg


07_Scheublein

11.04.2018

14:31 Uhr

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K U N S T AUKTIONS H A U S L E I P Z I G

Auktion No. 114 am 12. Mai 2018 Beginn 10.00 Uhr

Aus dem 1. Teil einer Studentika-Sammlung

Vorbesichtigung vom 05. bis 10. Mai Sa./Di.–Do. 10.00 – 18.00 Uhr • So./Mo. 13.00 – 18.00 Uhr

www.scheublein.com

04155 Leipzig • Gohliser Str. 19 Tel. (0341) 59 08 80 • Fax (0341) 5 90 88 90 www.kunstauktionshaus-leipzig.com

www.kunst-und-kuriosa.de


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KUNSTMARKT

Maurice de Vlaminck Der fauvistische Instinkt Im Jahr 2018 wird der 60. Todestag von Maurice de Vlaminck gefeiert. Die Stadt Verneuil ist im Begriff, ein Museum zu seinen Ehren zu errichten und die Stadt Mexiko ist gerade dabei, eine der schönsten Hommagen zu seinen Ehren zu organisieren: eine Ausstellung im futuristischen Museum Soumaya. Maurice de Vlaminck, Sohn eines Musikers, war ein autodidaktischer Maler, der seine Violine und sein Rennrad erst um 1900 definitiv gegen den Pinsel eintauschte und sich gemeinsam mit André Derain der Malerei widmete. Die Entdeckung der Arbeiten von Van Gogh war für ihn eine wesentliche Inspirationsquelle, insbesondere für die Verwendung starker und leuchtender Farben. Matisse sagte einst, dass Vlaminck „seine Begeisterung herausschrie“. „Man muss reines Kobalt, reines Zinnoberrot, reines Veronesegrün malen.“ Die 3. Ausstellung der Société du Salon d’automne im Jahre 1905, an der er teilnahm, war die Wiege einer neuen Strömung, in der reine Farben und ein bissiger Duktus den Künstlern die Bezeichnung „Wilde“ (Fauves) vom Kunstkritiker Louis Vauxcelles einbrachte.

Maurice de Vlaminck, Nelle-la-Vallée, le Chemin Aux Bords du Sausseron (Rachel Davis Fine Arts, Cleveland, Dezember 2017, Zuschlagspreis 276 Euro) © VG-Bildkunst Bonn

wenn der Marktwert von Vlaminck über alle seine Werke relativ stabil ist. Auf Auktionen sind die Landschaften aus dieDer Fauvismus. Die richtige Zeit ser Periode die mit dem höchsten Marktwert. Der absolute Rekord von Vlaminck wurde für ein Gemälde aus dem Jahr Energie und ein chromatischer Glanz prägen die fauvisti1905 erzielt, das historische Jahr, das als erstes fauvistisches schen Werke, die immer härter umkämpft werden, selbst Jahr gilt. Das Werk mit dem Titel „Paysage de banlieue“ wurde 2011 bei Christie's in New York für 22,4 Millionen Dollar versteigert. Genau dort, in New York, werden immer mehr der besten Werke versteigert, sofern diese nicht nach London gehen. Ein gutes Zeichen für die Reichweite des Künstlers bei ausländischen Sammlern, aber ein schlechtes Zeichen für das französische Erbe, dessen beste Stücke das Land verlassen. Für diesen Künstler wurde bereits seit zehn Jahren kein Zuschlag in Millionenhöhe mehr in Frankreich erzielt, dafür aber mehrere Dutzend Werke in Millionenhöhe im Ausland. Die Gemälde aus der tief fauvistischen Periode werden immer seltener. 2017 wurde kein einziges zum Verkauf angeboten, weder in Paris, London, Maurice de Vlaminck, Paysage de banlieue, 1905 (Christie's, New York, Mai 2011, Zuschlagspreis New York noch anderswo. 13.488.000 Euro) © VG-Bildkunst Bonn; Foto © 2011 Christie’s Images Limited Es sind allerdings zahlreiche Werke auf dem Markt


19_Van_Ham

11.04.2018

14:37 Uhr

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www.van-ham.com


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www.artprice.com


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Hella Jong erius Beyond the New

Hella Jongerius & Louise Schouwenberg Von Dr. Wolfgang Hornik

Seit 2015 lädt Die Neue Sammlung renommierte Designer ein, einen ihrer spektakulärsten Ausstellungsräume, die Paternoster-Halle, ortsspezifisch zu gestalten. Das Münchner Designmuseum schuf damit ein neuartiges Konzept der temporären Ausstellungen, das auf das Erscheinungsbild des Hauses rückwirkt. Aktuell diskutieren die niederländische Produktdesignerin Hella Jongerius und die Designtheoretikerin Louise Schouwenberg in ihrer Schau „Beyond the New“ die ewige sinnbefreite Jagd nach Neuem nur um der Neuheit willen, angetrieben vom Profitdenken der Konsumgüterindustrie.

Für den Auftakt zu diesem innovativen, jeweils auf zehn Monate angelegten, Ausstellungsformat konnte der Münchner Designer Konstantin Grcic gewonnen werden, der die Ausstellung „The Good, The Bad, The Ugly“ konzipierte. Im Folgejahr verwandelte der Berliner Designer Werner Aisslinger die Paternosterhalle in ein „House of Wonders“. Jetzt versuchen Hella Jongerius und Louise Schouwenberg mit ihrer Ausstellung die Visualisierung ihres 2015 verfassten Manifests „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“, das sich mit dem Sinn und der Qualität des Designs auseinandersetzt. Gleichzeitig wird die Sammlungstätigkeit und Strategie der Museen kritisch hinterfragt: Sind deren Archive mehr als die Erinnerung an Vergangenes?

PATERNOSTER Das vertikale Transportmittel Paternoster wurde in England erfunden. Zur Beförderung von Paketen wurde 1876 in der Londoner General Post Office der erste Paternosteraufzug der Welt installiert. Wenige Jahre später wurden Paternoster bereits für die Personenbeförderung benutzt. Das Prinzip ist einfach. Mehrere an zwei Ketten fixierte Ebenen oder Kabinen werden am oberen und unteren Wendepunkt an großen Scheiben in den Aufwärts- und Abwärtsschacht umgesetzt. Die Neue Sammlung teilt sich die Pinakothek der Moderne mit drei weiteren eigenständigen Museen: dem Architekturmuseum der TU München, der Sammlung Moderne Kunst der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und der Staatlichen Graphischen Sammlung. Zu den Ausstellungsräumen der Neuen Sammlung zählt

Die international bekannte Designerin Hella Jongerius und die Künstlerin, Kunst- und Designtheoretikerin Louise Foto: Labadie/Van Tour Schouwenberg


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DESIGN

auch die Paternoster-Halle, der spektakulärste Raum in diesem materialisierten Speicher und Gedächtnis der Kunst und Gestaltung im 20. und 21. Jahrhundert. Als architektonische Besonderheit erstreckt sie sich über zwei Geschosse und ist von einer Galerie von verschiedenen Seiten einsehbar. Damit ermöglicht sie völlig unterschiedliche Betrachtungen ein und derselben Ausstellung. Eine zusätzliche dynamische Komponente erfährt der Raum aufgrund der permanenten Bewegung der beiden Aufzüge in einer Endlosschleife, die in einer vertikalen Vitrine verschiedene Präsentationsflächen am Betrachter vorbei ziehen lassen. Diese Besonderheit erlaubt sowohl den Kuratoren als auch den eingeladenen Designern eine einzigartige Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten dieses außerordentlichen Displays.

THEORIE & PRAXIS – JONGERIUS & SCHOUWENBERG Hella Jongerius ist eine äußerst facettenreiche, international renommierte Designerin, die in vielen Bereichen des Interior Designs interessante Produkte gestaltet hat: Textilien, Keramik, Teppiche, Stoffe, Möbel und Glas. Ein besonderer Reiz ergibt sich bei ihren Arbeiten aus der Kombination von einfachen und hochentwickelten Techniken, von Tradition und Moderne. Nach einer Tischlerlehre studierte sie an der Design Academy Eindhoven. 1993 schloss sie ihr Studium ab und gründete ihre eigene Firma „Jongeriuslab“ in Rotterdam. Nebenbei ging sie immer wieder verschiedenen Lehrtätigkeiten nach. Zu ihren internationalen Kunden zählen die KLM,

Ausstellungsansichten: Hella Jongerius & Louise Schouwenberg – Beyond the New. Die Neue Sammlung – The Design Museum, Pinakothek der Moderne, Foto: Wolfgang Hornik München

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DESIGN

Vitra, IKEA und Nymphenburg. Viele ihrer Arbeiten wurden bereits in den namhaften Designmuseen wie in New York im Cooper Hewitt Museum und dem Museum of Modern Art, im Amsterdamer Stedelijk Museum und im Londoner Design Museum ausgestellt. Jongerius beschäftigt auch mit immateriellen Faktoren, etwa dem Einfluss des wechselnden Tageslichts auf die Farbe eines Objekts. Als Art Director for colours & materials beim Möbelproduzenten Vitra baute sie seit 2007 eine umfassende Bibliothek für Farben, Texturen und Materialien auf. Louise Schouwenberg studierte Psychologie, Bildhauerei und Philosophie. Von 1985 bis 2003 arbeitete sie als bildende Künstlerin. Danach fokussierte sie ihr Interesse auf Kunstund Designtheorie. Sie hat bereits mehrere Ausstellungen kuratiert, publiziert neben Büchern auch Beiträge in Kunst- und Designmagazinen und lehrt an verschiedenen Universitäten in den Niederlanden.

DAS MANIFEST In ihrem 2015 verfassten Manifest „Beyond the New. A Search for Ideals in Design“ hinterfragen Jongerius und Schouwenberg sehr kritisch – wie man es von der Bezeichnung „Manifest“ als politischem Propagandaflugblatt erwarten darf – den Markt und seine Mechanismen. Besonders die Tatsache, dass der Erfolg

eines Produkts und seines Designs hauptsächlich mittels kommerzieller Kenngrößen, sprich Ertrag, definiert wird. Dem gegenüber steht die Überzeugung, dass sich der Industrie neue Optionen bieten, wenn sie sich aktuellen Herausforderungen wie zum Beispiel der Nachhaltigkeit in Design und Produktion stellt. Was ist die Idee der immerwährenden, stetig zunehmenden Produktion? Wie kommt es zu dieser nahezu zwanghaften Fixierung auf das „Neue“? Wohin führt das und geht auf diesem Weg wirkliche Innovation etwa sogar verloren? Kann Innovation ein Selbstzweck sein? Warum braucht man überhaupt Design? Kann Design das Denken und Wirken von Menschen formen? Also: Kann Design die Welt verändern? Leben wir im Überfluss?

DIE AUSSTELLUNG In der Ausstellung wird die Diskussion um „das Neue“ auf das Museum und seine Sammlung ausgeweitet. Wie ist Design hier definiert? Was bedeutet Innovation und Neues im Zusammenhang mit dem Museum? Wie unterscheiden sich die kapitalistisch orientierten Anforderungen des Marktes von den kulturellen Zielen des Museums? Wie kann Design präsentiert werden und wie soll es ausgewählt werden? Das für unsere Vorfahren überlebensnot-

Ausstellungsansichten: Hella Jongerius & Louise Schouwenberg – Beyond the New. Die Neue Sammlung – The Design Museum, Foto: Wolfgang Hornik; Foto oben links und Mitte: Roel van Tour Pinakothek der Moderne, München


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DESIGN

wendige „Sammeln und Jagen“ wird heute noch von Museen hauptamtlich praktiziert. Das Auswahlkriterium unserer Vorfahren hieß schlicht „genießbar oder nicht“. Für die Ausstellungshäuser ist dies etwas komplexer, sollen sie doch kulturelle Innovationen aus dem riesigen Angebot unzähliger Neuerscheinungen herausfiltern. Um die Überlegungen im Manifest den Besuchern sichtbar zu machen, projizieren kinetische Apparaturen phasenweise Wörter und Objekte auf großformatige, aufwändige Textilien, denen ebenfalls grafische Muster einwebt sind. Auf diese Weise verweben sich die abgebildeten Wörter mit dem Textil. Die Fragenstellungen, die im Manifest formuliert werden, sind ebenfalls auf Textilbahnen wiederzufinden. Die Texte sind hier in die hängenden Fahnen eingewebt, die wiederum kontrastierend Bezug zu den liegenden Regalmöbeln nehmen. Diese sehr originell erzeugten visuellen Textbausteine werden von neu arrangierten Objekten aus den Museumsbeständen begleitet. Flach auf dem Rücken liegende Bücherregale und Schränke formen aufgrund die-

ses Perspektivenwechsels ein reizvolles Muster, geradezu eine Landschaft. Allerdings werden sie mit dieser Anordnung ihres eigentlichen Zwecks, dem Lagern von Gegenständen, beraubt. Dies ist eine weitere Steigerung ihres sinnbefreiten Daseins im Museum, dienen sie hier doch nicht mehr zum Aufbewahren, sondern nur mehr als Anschauungsobjekt von Material, Form, Farbe und Design. Weiter gedacht kann man Die Neue Sammlung mit ihrem eigenen Ordnungssystem, ihren Lagerräumen und Depots selbst als überdimensionalen Schrank auffassen. Dies führt auch zu der Frage, ob das Museum in der Lage ist, den Unterschied zwischen Design als kultureller Errungenschaft und profanem Handelsgut an den in ihm gespeicherten Objekten zu offenbaren? Neben dem Entzug des Funktionswerts wird den Museumsstücken auch noch ihr natürlicher, teilweise anmutiger (wer schwärmt nicht von Patina?) Alterungsprozess entzogen, das Objekt wird nach Möglichkeit für die Ewigkeit konserviert. Und über allem schwebt die Hoffnung, eine Antwort auf die Frage, wodurch sich

„gutes“ Design auszeichnet, zu finden. Die beiden Paternoster-Aufzüge stehen im Mittelpunkt der Schau. Der eine ist in eine Art nicht endendes Archiv umgewidmet, indem Aufnahmen zuvor gefilmter, mit Objekten gefüllter Regale des Museumsdepots auf Leinwände projiziert werden. Die Ebenen des anderen Paternosters sind mit Variationen des Wortes „NEU“ in verschiedenen Sprachen gefüllt. Spielerisch wird die ewige Wiederkehr des angeblich

Ausstellungsansichten: Hella Jongerius & Louise Schouwenberg – Beyond the New. Die Neue Sammlung – The Design Museum, Foto: Roel van Tour München/Munich

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Neuen in unserer konsumorientierten Welt angedeutet. Neuheit ist nur mehr Selbstzweck, ohne Anspruch auf kulturelle Innovation. Die aus unterschiedlichen Alltagsmaterialien gefertigten Schriftzugexemplare „Neu – New – Nuovo“ stehen stellvertretend für die lediglich stilistischen Variationen im Produktdesign. Derartige Entwürfe fügen der Dingwelt nur weitere Objekte hinzu, ohne kulturellen Mehrwert. Die Ausstellung hat drei Hauptmotive. Einmal Textilien in Form von Wandbehängen, in deren Textur und Gewebe Botschaften eingeschrieben sind. Im Gegensatz zu Wandteppichen stehen diese senkrecht von der Wand ab, wodurch die üblicherweise zweidimensional präsentierte Schriften eine ungewohnte Dreidimensionalität erhält. Der zweite Gedankenkomplex ist mit „Licht und Schatten“ überschrieben und über eine Vielzahl von Projektionen sichtbar gemacht. Das Licht steht als Symbol der Aufklärung und der Erkenntnis, der Schatten für das, was jenseits („beyond“) des Offensichtlichen steht. Das dritte Thema heißt „Archiv“, eine Haupteigenschaft eines jeden Museums. In der Ausstellung, in der auch ein Ausschnitt der Arbeiten von Jongerius und Schouwenberg zu sehen sind, werden keine Schlussfolgerungen gezogen. Das kinetische Modell „Possibilities“, das Stuhlminiaturen an die Wand projiziert, zeigt, dass es den Macherinnen nicht um richtig oder falsch geht, sondern um Möglichkeiten, die genutzt werden sollen. Im Museumskontext ist dies die archivierte Sammlung, deren Potenzial immer wieder aufs Neue entdeckt und eingesetzt werden sollte.

Ausstellungsansichten: Hella Jongerius & Louise Schouwenberg – Beyond the New. Foto: Roel van Tour Die Neue Sammlung – The Design Museum, München/Munich

Ausstellung: Hella Jongerius & Louise Schouwenberg. Beyond the New. Pinakothek der Moderne, Die Neue Sammlung – The Design Museum, München. Bis 16. September 2018


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VORSCHAU/IMPRESSUM SAMMLER JOURNAL

SAMMLER JOURNAL 06/2018

HERAUSGEBER UND VERLAG

WENN EIN STUHL ZUR SKULPTUR WIRD Lovegrove, Colombo, Campana Brothers

GESCHÄFTSFÜHRER

ERASMUS GRASSER Bildhauer der Moriskentänzer

ISSN 1863-0332 GEMI Verlags GmbH Pfaffenhofener Straße 3 85293 Reichertshausen Tel. 08441 / 4022-0 Fax 08441 / 71846 Internet: www.gemiverlag.de E-Mail: info@gemiverlag.de Gerd Reddersen Rudolf Neumeier

ASSISTENZ DER GESCHÄFTSFÜHRUNG

Karin Teichmann

GESAMTKOORDINATION

Karin Probst

REDAKTEURE

Nicola Fritzsch Heidrun Th. Grigoleit Helene Stümpfle-Wolf Anja Iwa Joscha Eberhardt

AUTOREN DIESER AUSGABE

Dr. Wolfgang Hornik Anja Iwa Dr. Bettina Krogemann Dr. Harald Tesan Regina Voges

REDAKTIONSASSISTENZ

Heike Genz

TERMINE

Anette Wagner, Tel. 08441/4022-35 Hans Neumeier, Tel. 08441/4022-34 E-Mail: termine@gemiverlag.de

LITHOS, SATZ, HERSTELLUNG

Westner Medien GmbH (Anschrift siehe Verlag)

LAYOUT

Heidi Jeude

ANZEIGEN

Axel Rosenthal Rot-Kreuz-Str. 29 85276 Pfaffenhofen Tel. 08441/805616 / Fax 08441/7974122 E-Mail: axel.rosenthal@t-online.de

KLEINANZEIGEN

Heike Genz, Tel. 08441/4022-18 Marlene Westner, Tel. 08441/4022-12

VERTRIEB

Gerd Reddersen

ZEITSCHRIFTENHANDEL

VU Verlagsunion KG

MARKTVERTRIEB

Jörg Kirschbaum Mobil 0172/4436638

ABOVERWALTUNG

DataM-Services GmbH Postfach 91 61 97091 Würzburg Tel: 0931/4170-178 (Mo - Do 8-17 Uhr, Fr 8-15 Uhr) Fax: 0931/4170-179 E-Mail: services-abo@verlagsunion.de

DRUCK

Kössinger AG Schierling

ERSCHEINUNGSWEISE

monatlich

NACHDRUCK

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieser Zeitschrift darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages vervielfältigt oder verbreitet werden. Unter dieses Verbot fallen die gewerbliche Vervielfältigung per Kopie, die Aufnahme in elektronische Datenbanken und die Vervielfältigung auf CD-ROM.

Es gilt die Anzeigenpreisliste 1/08 vom 01.11.2008

Erscheinungstermin Abonnentenversand: 23.05.18 Erstverkaufstag Handel: 29.05.18

Bildnachweise links: Zaha Hadid, Hotelzimmer für das Madrider ‚Puerta America‘ Foto: © & Courtesy Hotel ‚Puerta America‘; Erasmus Grasser, Maria und Johannes Foto: © Bayerisches Nationalmuseum/Fotograf: Bastian Krack Dieser Ausgabe liegt ein Prospekt vom Auktionshaus Metz bei. Wir bitten um Beachtung.


»Aubade à la Lune« Musik-Puppenautomat von Gustave Vichy, c. 1890 Schätzpreis: 18.000 – 20.000 € BahnhofsMusikautomat von Mermod Frères, c. 1900 Schätzpreis: 17.000 – 22.000 €

Gold-Tabatière mit Musikwerk von Piguet et Capt., um 1810 Schätzpreis: 6.000 – 8.000 €

Radiophon Mikrophon von Bell & Tainter, um 1880 Schätzpreis: 10.000 – 15.000 €

146. Spezial-Auktion

»Technische Antiquitäten« »Antikes Spielzeug« »Mechanische Musik« 25. + 26. Mai 2018 Frühes Demonstrations-Modell einer Elektro-Lokomotive, um 1880 Voll funktionstüchtig. Schätzpreis: 5.000 – 8.000 €

Astronomisches Fernrohr nach Kepler von K. Fritsch vorm. Prokesch, Wien, um 1870 Schätzpreis: 5.000 – 8.000 € Seltener Zahnstangen-Addierer »Columbus«, 1909 Schätzpreis: 2.000 – 4.000 €

Ölgemälde »Stadtansicht« von Konrad Zuse (1910–1995), Erfinder des ersten freiprogrammierbaren Computers der Welt (1941!) Schätzpreis: 8.000 – 15.000 €

Monokulare Theatergläser aus einer bedeutenden Privatsammlung, 18. – 20. Jahrhundert Schätzpreise: von 200 – 15.000 €

Große OvertürenWalzenspieldose mit Variationenwerken von Nicole Frères, c. 1865 Schätzpreis: 12.000 – 18.000 € »Saxonia« Staffelwalzenrechenmaschine, um 1910 Schätzpreis: 2.500 – 4.000 €

Ausgefallene Schreibmaschine »Thürey, Köln«, 1909 – Riesen-Rarität – Schätzpreis: 15.000 – 25.000 €

Rock & Graner Kaminküchenhaus mit Zubehör, Mitte 19. Jh. Schätzpreis: 10.000 – 15.000 €

Zwei frühe Fahrräder: Original Pierre Michaux »Vélocipède«, um 1868

Cuff-Typ Mikroskop mit »Fürst Bismarck«, das größte BlechspielzeugSchlachtschiff der Gebrüder Bing, um 1909 Zubehör, um 1780 Schätzpreis: 30.000 – 40.000 € Schätzpreis: 3.000 – 5.000 €

Dampfmaschinen, 1880–1930 Mehrere äußerst seltene + ausgefallene Modelle. Schätzpreise: 1.000 – 15.000 € (!!)

Musikbox Wurtlitzer »Peacock« Mod. 850, um 1941 Schätzpreis: 25.000 – 35.000 €

Weitere Informationen finden Sie ab Mitte April auf: www.Breker.com / New Highlights, sowie youtube.com/auctionteambreker Voll-illustrierter 2-sprachiger (deutsch/englisch) FARB-Katalog: € 28,– · Lieferung nur gegen Vorauskasse (Scheck, Bar oder Kreditkarten mit Sicherheitsnummer „CVV“ und Verfalldatum: Mastercard / Visa / AmEx)

☛ Einlieferungen jederzeit nach Vereinbarung! ☛ Original Englisches Hochrad, um 1885 Schätzpreise: je 3.000 – 5.000 €

Symphonion »Non Plus Ultra« – Automatischer Plattenwechsler Modell 100, um 1900 Schätzpreis: 55.000 – 80.000 €

Die Spezialisten in »Technischen Antiquitäten« Postfach 50 11 19, 50971 Köln * Tel.: +49-2236-38 434-0 * Fax: +49-2236-38 43 430 Otto-Hahn-Str. 10, 50997 Köln (Godorf) * e-mail: Auction@Breker.com * Geschäftszeiten: Di – Fr 9 – 17 Uhr

UNSERE INTERNATIONALEN REPRÄSENTANTEN: U.S.A.: Andrew Truman, Tel. (207) 485 8343 * AndrewAuctionTeamBreker@gmail.com · Australien & Neuseeland: P. Bardenheier, (NZ), Tel./Fax (+64) (0)9 817 72 68 * dbarden@orcon.net.nz Japan: Murakami Taizou, Tel./Fax (06) 68 45 86 28 * murakami@ops.dti.ne.jp · China: Jiang Feng, Tel. 138 620 620 75 * jiangfengde@gmail.com Hongkong, Taiwan, Singapur: Alex Shih-Chieh Lin, (HK), Tel. (+852) 94 90 41 13 * alexsclin@gmail.com England: Tel. (0)777 963 7317 * AuctionTeamBrekerUK@outlook.de · Frankreich: Pierre J. Bickart, Tel. (01) 43 33 86 71 * AuctionTeamKoln@aol.com Russland: Polyguide Ltd. Moscow, Tel. (925) 740 66 03, Tel./Fax (985) 999 93 55 * ml.mediaservice@gmail.com

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