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Silvaplana Noviteds, Juni 2026

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Gemeindepräsident

Persönlich

Aus ChatGPT:

Was ist ein normales Dorf?

Ein normales Dorf scheint auf den ersten Blick klar definiert: eine Kirche im Zentrum, ein paar Strassen, Wohnhäuser, vielleicht ein Dorfladen und eine Schule. Ein Ort, an dem man sich kennt, sich grüsst und das Leben in ruhigen, vertrauten Bahnen verläuft. So zumindest die Vorstellung, die viele von uns im Kopf tragen – geprägt von Bildern, Erinnerungen und einer gewissen Sehnsucht nach Einfachheit, Übersichtlichkeit und Beständigkeit.

Doch je länger man darüber nachdenkt, desto schwieriger wird die Antwort. Ist ein Dorf «normal», weil es klein ist? Weil es ruhig ist? Oder weil es einer Erwartung entspricht, die wir über Jahre und Generationen hinweg aufgebaut haben? Vielleicht ist es genau diese Vorstellung von Normalität, die den Blick verengt und uns glauben lässt, es gäbe eine allgemeingültige Definition, die auf jeden Ort passt.

… je länger man darüber nachdenkt, desto schwieriger wird die Antwort.

Gerade Orte wie Silvaplana zeigen, wie relativ dieser Begriff ist. Ein Dorf kann überschaubar sein und gleichzeitig Menschen aus aller Welt anziehen. Es kann ruhig wirken und dennoch voller Energie stecken. Der Wind auf dem See, die Berge im Hintergrund, das wechselnde Licht und die spürbaren Jahreszeiten bringen Dynamik in einen Ort, der auf den ersten Blick still erscheint, bei genauerem Hinsehen jedoch voller Bewegung ist.

Ein Dorf lebt nicht nur von Zahlen, Strukturen oder Infrastruktur. Es lebt von den Menschen, die dort wohnen, arbeiten, bleiben oder immer wieder zurückkehren. Von Begegnungen, die zufällig entstehen, von Gesprächen, die sich entwickeln, und von Geschichten, die weitergetragen werden. Es lebt von Veränderungen, die manchmal kaum spürbar sind und manchmal ganze Entwicklungen auslösen. Was gestern noch selbstverständlich war, kann heute neu gedacht

NEUIGKEITEN AUS GEMEINDE & TOURISMUS

werden. Neue Einflüsse treffen auf gewachsene Traditionen.

Gäste werden zu Stammgästen, und Einheimische zu Botschaftern ihres eigenen Lebensraums. Genau in diesem Zusammenspiel entsteht etwas, das sich nicht planen lässt: Identität.

Vielleicht gibt es das «normale Dorf» deshalb gar nicht. Vielleicht ist jedes Dorf genau dann authentisch, wenn es sich nicht an einer Norm orientiert, sondern seinen eigenen Charakter lebt –mit all seinen Widersprüchen, Entwicklungen und Eigenheiten. Ein Ort, der nicht versucht, jemand anderes zu sein, sondern sich selbst treu bleibt.

Und vielleicht ist es genau das, was wir suchen. Keinen perfekten Ort, keine perfekte Vorstellung, sondern etwas Echtes. Einen Ort, an dem man nicht nur ankommt, sondern auch ein Stück bleibt –im Moment oder in der Erinnerung gemäss unserem Slogan:

Ova, Vent, Muntagnas

Gemeindevorstand Silvaplana

Von links nach rechts: Gemeindepräsident Daniel Bosshard, Patrick Meier, Christina Eilert-Chiesa, Clarita

Alexander Kefalas, Nina Pfiffner, Vizepräsident Patrik Casagrande (Foto by Curdin

anlässlich der Gemeindevorstandswahlen im November)

mit

Christoph Zingg

Der neue Pfarrer der Seengemeinden

Euer Daniel Bosshard

Gemeindepräsident Silvaplana Mobile & Whatsapp: +41 79 611 36 36

Am 1. März hat Christoph Zingg seine Stelle als Pfarrer der evangelisch-reformierten Kirche Sils, Silvaplana, Champfèr angetreten. Nach den ersten Monaten im Amt zieht er eine positive erste Bilanz und blickt mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe im Oberengadin. Wer Christoph ist und was ihn bewegt, beschreibt er am besten selbst: «Im Sommer Segeln und Wandern, im Winter Skifahren und Schlittschuhlaufen, über allem die Freude an Begegnungen mit Menschen und ihren Lebens-

geschichten. Theologische Themen finde ich im Alltag, Diskussionen führe ich gerne am offenen Feuer, und Gebete können auch die Form einer Scheibe Salami haben. Mindestens habe ich das so auf der Gasse in Zürich gelernt, wo ich während 20 Jahren gewirkt habe. Vorher 10 Jahre Pfarramt in Bever und am Spital Samedan, nachher 4 Jahre als Seelsorger in der Surselva. Und jetzt heimgekommen ins Oberengadin. Ja, genau so fühlt es sich. Danke für den schönen und hoffnungsvollen

Empfang, den meine Partnerin und ich in den ersten Wochen hier in an den Seen erleben durften. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Weg!»

Zum Interview auf Seite 6…

Das Schloss Crap da Sass am Ufer des Silvaplanersees. Foto by Fabian Gattlen.
Wyss,
Gini
iPhone Pro Max,
Daniel Bosshard.

EVENTKALENDER

Montag, 15. – Freitag, 26. Juni

Engadinwing

Donnerstag, 18. – Sonntag, 21. Juni

Int. Ferrari Dino Meeting

Samstag, 20. & Sonntag, 21. Juni

Pumpfoil Schnupperkurs

Dienstag, 30. Juni

Brassweek Samedan: Konzert Mirage Trombone Quartet

Freitag, 3. Juli

Dorfplatzkonzert NGONI

Samstag, 4. Juli

Ötillö Swimrun Engadin

Mittwoch, 8. | 15. | 22. | 29. Juli & 5. | 12. August

Silvaplana Kids Explorer

Freitag, 10. Juli

Not dal Musical

Donnerstag, 16. Juli & 13. August

Bobanschubbahn-Testday

Freitag, 17. Juli

Open Air Kino

Dienstag, 21. Juli

Konzert Musikgesellschaft Silvaplana

Freitag, 24. Juli

Dorfplatzkonzert Dog on the Feet

Donnerstag, 30. Juli

Engadin Festival

Samstag, 1. August

Festa Granda

Freitag, 7. August

Origen Commedia

Sonntag, 9. August

Running Festival

Freitag, 14. August

Dorfplatzkonzert Openroads

Montag, 17. – Freitag, 28. August

Engadinwind

Freitag, 21. August

Dorfplatzkonzert

Samstag, 29. August – Dienstag, 1. September

Schweizermeisterschaft Windsurfen

Freitag, 4. – Sonntag, 6. September

SGRAIL78 Silvaplana

Samstag, 3. Oktober Schlemmerwanderung

Freitag, 9. Oktober

Konzert des Opern Campus 3303

Festa Granda

Den Schweizer Nationalfeiertag mit «KUNZ» feiern

Als Gast in Silvaplana fühlt sich die Festa Granda am 1. August von Anfang an besonders an. Schon am Morgen liegt eine ruhige Vorfreude in der Luft. Zwischen 9.00 und 11.00 Uhr beginnt der Tag auf der Plazza dal Güglia mit dem «Buure Zmorge», begleitet von den rhythmischen Melodien von Beppe. Man sitzt zusammen, geniesst regionale Produkte und merkt schnell, wie unkompliziert man ins Gespräch kommt. Ab 11.00 Uhr füllt sich das Dorf zunehmend. Bis in den Abend hinein bieten Essens- und Getränkestände eine grosse kulinarische Vielfalt. Um 11.30 Uhr sorgt die Musikgesellschaft Silvaplana für musikalische Akzente, gefolgt von der Nationalhymne um 12.00 Uhr und der offiziellen Begrüssung durch Silvaplanas Gemeindepräsidenten Daniel Bosshard um 12.05 Uhr.

Man bewegt sich an den Marktständen vorbei, bleibt hier und da stehen, entdeckt kleine Details und lässt sich treiben. Die Atmosphäre ist offen und entspannt und gleichzeitig voller Leben.

Am Nachmittag gehört das Programm den jüngeren Gästen. Beim Schwiizergoofe Workshop um 13.30 Uhr wird gesungen und gelacht, während rundherum wei terhin Kinderunterhaltung und lebendige Begegnungen das Bild prägen.

Mit dem späteren Nachmittag übernimmt die Musik immer mehr den Raum. Um 16.00 Uhr sorgen Naomi Falcon & The Subs für besondere Momente, bevor am Abend um 19.30 Uhr das Konzert von KUNZ einen weiteren Höhepunkt setzt.

Wenn die Sterne sich langsam am Himmel zeigen, versammeln sich die Menschen für den Lampion- und Fackelumzug zum Lej Suot um 21.00 Uhr. Gemeinsam macht man sich auf den Weg Richtung See, begleitet von einer ruhi-

gen, fast feierlichen Stimmung und dem Glockengeläut von den S-cheleders la Margna. Am See angekommen, finden sich alle zusammen. Das 1. August Feuer bildet den Abschluss eines Tages, der sich leicht und gleichzeitig verbindend anfühlt. Man steht am See, schaut auf die Flammen und merkt, wie besonders dieser Moment ist.

Und wer noch nicht genug gefeiert hat beendet den Tag mit der Afterparty im Bootshaus Lej Suot.

Freilichtspiel «Hannibal» auf dem Julier

Origen entführt diesen Sommer ins Antike Rom, in eine verschollene Zivilisation voller Mythen, Macht und menschlicher Dramen. Höhepunkt ist ein spektakuläres Freilichtspiel auf dem Julierpass.

Feldherr Hannibal, in Carthago aufgewachsen, war zeitlebens eine Bedrohung für das Römische Reich. Mitten in den Hochalpen erzählt Origen von Hannibals Leben, schildert seine legendäre Alpenüberquerung und setzt sie in einen zeitgenössischen Kontext. Der Pass wird zur archaischen Kulisse für ein dramatisches, neues Spiel.

Die historische Dimension

Die römische Zivilisation hat den europäischen Kontinent über Jahr hunderte beeinflusst. Sie prägt unser Leben mit ihren Gesellschaftsformen, ihrem Handel,

ihrer Sprache, Architektur, Kunst und Kultur – aber auch mit ihren Feldzügen bis heute. Der Einfluss Roms reichte vom Herzen Italiens über die Alpen bis an die Grenzen der bekannten Welt. Aktuelle archäologische Funde belegen, dass die Römer vom Julierpass über Riom bis nach Chur auch in Graubünden sichtbare Spuren hinterlassen haben.

Der Bezug zum Jahresthema Rom Das Freilichtspiel auf dem Julierpass erzählt von Hannibals Überquerung der Alpen, vom Kampf gegen die Naturgewalten, von menschlichen Entbehrungen, vom zähen Willen des antiken Feldherrn, die römische Macht zu bekämpfen und ihren unaufhaltsamen Expansionskurs zu brechen. Das Freilichtspiel auf dem Pass ist aber nicht nur eine historische Legende. Es erzählt vom Machtge -

baren der Grossmächte, vom verzweifelten Mut der Unterworfenen, vom Elend des Krieges. Darin ist es Spiegelbild unserer Zeit, in der scheinbar feste Ordnungen durch mutwillige Usurpation zerstört werden.

Junge Amateure und gestandene Profis Auf der Bühne steht ein grosses Ensemble, das aus Amateuren und Profis zusammengesetzt ist. Diese Kombination von Mitwirkenden ist eine alte Bündner Tradition und verbindet die natürliche Spontaneität der Amateure mit der handwerklich erfahrenen Interpretation der Profis. Die Bühne gehört den jungen Darstellenden, die sich im bewegten Spiel mit der Geschichte des Antiken Roms auseinandersetzen und deren zeitgenössische Relevanz erforschen.

Der Nationalfeiertag in Silvaplana. Foto by Fabian Gattlen.
Foto by Benjamin Hofer.

Musical- und Opern Campus 3303

Von der Idee zur Tradition

Da wir in diesem Sommer bereits den siebten Musical Campus 3303 durchführen dürfen, darf man doch schon von einer Tradition sprechen. Der Wille, etwas für meine neue Gemeinde zu tun, war die Triebfeder dazu. Aus dem Appenzellerland hierher gezogen wollte ich meine Kompetenz im Theaterbereich auch in Silvaplana verwirklichen. So war mir es vergönnt, mehrere Jahre das Theater St. Gallen zu leiten. Eine glückliche Fügung war dann, als unser Gemeindepräsident Daniel Bosshard auf mich zukam mit der Bemerkung, doch auch für Silvaplana etwas zu tun. So war die Idee geboren.

Auch bereits zum dritten Mal findet zudem der Opern Campus 3303 im Herbst statt. Dies auf die

Initiative meines Nachfolgers im Theater St. Gallen, Jan Bogen. Damit hat sich der Bogen in musikalischer Sicht geschlossen. Zwei völlig unterschiedliche Teams sind für die Leitung der Campi zuständig und konnten seit der ersten Ausgabe gehalten werden! Dies spricht doch für Silvaplana! Die Schwerpunkte in der Ausbildung sind dabei die Gleichen mit Gesang und Schauspiel, wobei im Musical Campus 3303 auch noch der Tanz dazu kommt. Ergänzt wird die Ausbildung in den Meisterkursen durch ein tägliches Yoga am Morgen. Den krönenden Abschluss bilden jeweils die Konzerte im Sommer als OpenAir auf der Plazza dal Güglia am 10. Juli 2026 um 20.30 Uhr und für den Opern Campus 3303

in der Kirche Silvaplana am 9. Oktober 2026 um 20 Uhr.

Ein spezieller Dank gilt dabei nicht nur den Leitungsteams wie auch den Teilnehmer:innen sondern speziell unseren Partnern, welche die Campi überhaupt möglich machen. Herzlichen Dank! Danken möchten wir aber auch der Gemeinde Silvaplana, die jeweils die Campi tatkräftig und materiell unterstützt und nicht zuletzt unseren Partnerhotels, welche uns im Preis für die Übernachtungen entgegenkommen.

So hoffen wir auch in diesem Jahr wieder viele Besucher:innen bei den Konzerten zu begrüssen und danken für das Interesse herzlich!

Werner Signer

Int. Ferrari Dino Meeting

Über 60 Dino Classic Cars aus ganz Europa haben sich für den Event vom 18. bis 21. Juni in Silvaplana eingeschrieben

Im Juni 2026 wird Silvaplana erneut zum Treffpunkt für Liebhaberinnen und Liebhaber einer automobilen Legende, dem Ferrari Dino. Vom Donnerstag, 18. bis Sonntag, 21. Juni, versammelt das internationale Dino Meeting Enthusiasten aus ganz Europa im Oberengadin, eingebettet in die eindrucksvolle Seen- und Berglandschaft auf 1815 Metern Höhe. Organisiert von Daniel Bosshard, Gemeindepräsident in Silvaplana, Walter Scudeletti, Präsident des Club Dino Italia, sowie dem Autor vom Buch «Dino Compendium»

Matthias Bartz, verbindet der Anlass automobile Leidenschaft mit alpinem Erlebnis. Zugelassen sind alle Modelle von Fiat, Ferrari und Lancia mit dem legendären Dino Motor, einem technischen Erbe, das auf Alfredo Dino Ferrari zurückgeht. Das abwechslungsreiche Programm bietet weit mehr als reine Fahrzeugpräsentationen. Neben geselligen Abenden und kulinarischen Höhepunkten stehen Passfahrten auf dem Programm, unter anderem ins italienische Veltlin und an den Comersee. Ein Höhe-

punkt ist der Concours d’Élégance auf der Plazza dal Güglia im Zentrum von Silvaplana, bei dem die historischen Fahrzeuge präsentiert werden. Dieser findet am Freitag, 19. Juni, ab 17.00 Uhr auf dem Dorfplatz statt und wird von italienischer Musik begleitet. Darüber hinaus starten die Dinos täglich bei der Surlej Brücke, bevor sie zu ihren Ausfahrten aufbrechen und können dabei bestaunt werden. Das detaillierte Programm ist unter www.silvaplana.ch ersichtlich.

Silvaplana Kids Explorer

Auf Entdeckungsreise mit Niculin

Wenn Kinder zu kleinen Entdeckern werden, ist in Silvaplana wieder Kids Explorer Zeit. Zwischen dem 8. Juli und dem 12. August 2026 lädt das beliebte Sommeran gebot jeweils am Mittwochnachmittag zu geführten Wanderungen rund um das Dorf ein.

Kinder ab vier Jahren erkunden dabei gemeinsam mit erfahrenen Begleitpersonen die Natur und die schönsten Aussichtspunkte der Region. Währenddessen bleibt den Eltern Zeit für eine entspannte Auszeit. Start ist jeweils um 14.00 Uhr bei der i-Lounge 3303.

Ausgerüstet mit Malbüchern und einem Zvieri tauchen die Kinder unterwegs in die Geschichte von Niculin ein, die sie Schritt für Schritt durch die Wanderung begleitet. Die rund dreistündige Tour wird dem Alter der Teilnehmenden angepasst und verbindet Bewegung, Naturerlebnis und Erzählkunst.

Zum Abschluss wartet eine kleine Überraschung auf die jungen Teilnehmenden. Die Teilnahme kostet 5 Franken pro Kind, eine Anmeldung ist bis am Vortag um 16.00 Uhr erforderlich. Bei schlechtem Wetter wird ein Alter nativprogramm im Freestyle Work Space angeboten.

Silvaplana Kids Explorer

Sün viedi d’exploraziun cun Niculin

Scha iffaunts dvaintan pitschens exploraturs ed exploraturas, es que temp per Kids Explorer a Silvaplauna. Traunter ils 8 da lügl ed ils 12 d’avust 2026 invida la populera spüerta da sted mincha marculdi sün gitas guidedas intuorn la vschinauncha.

In quist connex exploreschan iffaunts a partir da quatter ans insembel cun accumpagnedras versedas la natüra ed ils puncts da panorama ils pü bels da la regiun. Intaunt resta per ils genituors temp per üna pausa schlucheda. La partenza es adüna a las 14.00 tar la i-Lounge 3303. Equipos cun cudeschs da pittürer e cun üna marenda vaun ils iffaunts sün viedi. L’istorgia da Niculin accumpagna pass per pass tres la spassageda. La tura da var trais uras vegn adatteda a l’eted dals participants e colliescha il muvimaint, l’aventüra da la natüra e l’art da raquinter. Per finir spetta üna pitschna surpraisa sün ils partecipants giuvens. La partecipaziun cuosta 5 francs per iffaunt, üna annunzcha es necessaria fin il di avaunt las 16.00. In cas da trid’ora spetta ün program alternativ aint il «Freestyle Work Space».

Biblioteca PiPo

Neue Bücherhäusschen in Surlej und Champfèr

Das Bücherhäuschen auf der Plazza dal Güglia in Silvaplana hat sich bewährt. Seit der Eröffnung im letzten Sommer wird das Angebot intensiv genutzt. Aufgrund der positiven Rückmeldungen sind neu beim Parkplatz Foppas in Surlej sowie beim Dorfladen in Champfèr weitere Tauschbibliotheken zu finden. Das Konzept der «Biblioteca PiPo» ist einfach: Unter dem Motto «piglia e porta» können das ganze Jahr über Bücher kostenlos entnommen und durch eigene ersetzt werden. Mit der Erweiterung des Angebots erhalten die Bücherhäuschen neu einen «Kummerkasten», eine «chascha per pissers». Damit sollen Einwohner:innen die Möglichkeit erhalten, unkompliziert und vor allem anonym mit Anliegen an die Sozialkommission

zu gelangen. Die Sozialkommission nimmt, sofern gewünscht, Kontakt auf, um mögliche Hilfe bzw. Unterstützungsmöglichkeiten abzuklären. Im Kummerkasten können eigene Anliegen deponiert aber auch auf Nöte von Freunden, Nachbarn, Bekannten im Dorf aufmerksam gemacht werden. Die Sozialkommission besteht aus Vertrauenspersonen, die sich diskret und kompetent um alle Anliegen kümmern.

Schatzsuche mit Niculin

Denkspass trifft Bewegung

Die Schatzsuche mit Niculin geht in diesem Sommer in die dritte Runde. Startpunkt ist die i-Lounge 3303 im Herzen von Silvaplana. Von dort führt die Route durchs Dorf, entlang des Lej Suot und des Silvaplanersees, bevor sie wieder im Zentrum endet. Unterwegs war ten abwechslungsreiche Ausblicke auf die Seenlandschaft und Silvaplana kann auf spielerische Weise entdeckt werden. Mit einer Schatzkarte ausgerüstet, begeben sich Gross und Klein auf eine spannende Rätsel-

mission. Insgesamt gilt es 15 Aufga ben und Fragen zu lösen. Wer aufmerksam beobachtet und die Hinweise richtig kombiniert, kann am Ende den geheimen Zahlencode knacken. Doch Vorsicht, denn die kniffligen Fragen erfordern genaues Lesen und scharfen Verstand.

Zum Schluss gilt es, die Schatztruhe zu finden. Jetzt stellt sich die Frage: Ist der Code korrekt? Geh auf Schatzsuche und finde es heraus!

Am Freitag, 19. Juni 2026 können Besucher:innen die Ferrari Dinos bei dem Concours d’Élégance auf der Plazza dal Güglia und Via dal Farrer bestaunen. Foto by Alberto Zeni.
Am Freitag, 10. Juli wird die Plazza dal Güglia bereits zum siebten Mal zur Bühne der Not dal Musical.

Julier Trail

Verbindung des Engadins mit dem Surses für den Langsamverkehr Mit dem «Juliertrail» planen die Gemeinden Silvaplana und Surses ein Projekt mit Signalwirkung für den Langsamverkehr in Graubünden. Der bestehende, heute teilweise stark beschädigte und wenig genutzte Wanderweg über den Julierpass soll umfassend saniert und abschnittsweise neu angelegt werden. Ziel ist eine durchgehende, attraktive Verbindung für Wanderer und Mountainbiker zwischen Silvaplana und Bivio. Der neue Trail ist als gemeinsame Route konzipiert und kann in beide Richtungen befahren und begangen werden. Dabei wurde die Linienführung in enger Abstimmung mit Landwirtschaft, Naturschutz und Raumplanung entwickelt, um Nutzungskonflikte möglichst zu vermeiden. Mit der Realisierung erhält auch die nationale Mountainbikeroute Nr. 1 eine neue Perspektive. Statt über den Septimerpass, wo heute

längere Schiebepassagen erforderlich sind, soll sie künftig über den Julier verlaufen. Dies entspricht den heutigen Ansprüchen an ein durchgängiges und fahrbares Routennetz und entlastet gleichzeitig stark frequentierte Abschnitte im Oberengadin. Die rund 16 Kilometer lange Strecke verbindet zwei bedeutende Tourismusregionen und stärkt gezielt den Weitwander- und Mountain biketourismus. Damit wird ein zentrales Ziel verfolgt, nämlich die regionale Wertschöpfung zu erhöhen und die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg zu intensivieren.

Auf rund der Hälfte der Strecke ist ein kompletter Neubau erforderlich. Weitere Abschnitte werden instandgesetzt, während einzelne Teile unverändert bestehen bleiben. Der bestehende Weg verläuft dabei häufig entlang historischer Routen, ist jedoch

vielerorts überwachsen oder kaum mehr erkennbar.

Die planerischen Vorausset zungen sind inzwischen geschaffen. Die Regierung des Kantons Graubünden hat im März 2026 die entsprechenden Teilrevisionen der Ortsplanungen beider Gemeinden genehmigt. Noch ausstehend ist das Baubewilligungsverfahren für Bauten ausserhalb der Bauzonen.

Fällt dieser Entscheid positiv aus, soll bereits im Sommer 2026 mit der Umsetzung begonnen werden. Die erste Etappe führt vom Hospiz auf der Passhöhe bis Höhe Chamanna dals Stradins. Der Bau der zweiten und letzten Etappe auf Gemeindegebiet Silvaplana erfolgt im Sommer 2027. Mit dem Juliertrail könnte damit ein neues, regionsverbindendes Leuchtturmprojekt entstehen, das den Julierpass auch abseits der Strasse neu erlebbar macht.

Aus dem Departement Forst- und Landwirtschaftswesen

Der Wald als wichtiges Gut

Seit etwas mehr als drei Jahren darf ich als Gemeindevorstand Silvaplana das Departement Forst und Landwirtschaft begleiten. In dieser Zeit gab es für mich viel Neues zu lernen – und gerade deshalb ist es mir ein Anliegen, die Bedeutung dieses Bereichs sichtbar zu machen. Unsere Wälder, unsere Kulturlandschaft und die Menschen, die täglich dafür arbeiten, verdienen eine starke Stimme. Es freut mich, dass ich ihre Anliegen und Bedürfnisse vertreten kann. Die Forstarbeit in Silvaplana und Sils ist vielfältig und zentral für die Lebensqualität unserer Gemeinde. Unter der Leitung von Lorenzo Martino besteht das Forstteam je nach Saison aus vier bis fünf Mitarbeitenden. Sie planen ihr Jahresprogramm sorgfältig und stellen sicher, dass Waldpflege, Schutzmassnahmen und Instandhaltungsarbeiten kontinuierlich umgesetzt werden. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit, zur Biodiversität und zur Erholung unserer Bevölkerung.

Im Winter übernehmen einige Mitarbeitende zusätzlich Aufgaben in der Loipenpräparation und als Eismeister. Ihr Einsatz sorgt dafür, dass unsere Gäste ein hochwertiges, verlässliches Winterangebot vorfinden – ein wichtiger Faktor für den Tourismus und damit für die wirtschaftliche Stabilität der Gemeinde.

Darüber hinaus realisiert das Forstteam Projekte, die das Dorfleben stärken: die mobile Bibliothek PiPo auf der Plaza dal Güglia, weitere Standorte in Surlej und Champfèr folgen diesen Sommer. Brennholzhütten, Picknicktische und das Baumhaus der Scuola Silvaplana. Solche Arbeiten zeigen, wie breit das Forstwesen in die Entwicklung unserer Gemeinde eingebunden ist. Ein besonderer Dank gilt einer Zweitheimischen-Familie, die mit einem grosszügigen Beitrag die Forstarbeit unterstützt. Dieser Beitrag wird im Sommer für einen wichtigen Holzschlag eingesetzt, der sowohl der Sicherheit als auch

Sportzentrum Mulets

Neue Garderoben und Sanitäre Anlagen

Im Frühling 2026 wurden die Garderoben und sanitären Anlagen im Sportzentrum Mulets umfassend erneuert und rechtzeitig zur Sommersaison in Betrieb genommen. Die Infrastruktur wurde modernisiert und an die heutigen Anforderungen angepasst. Neu stehen in den Garderoben kostenfrei nutzbare Schliessfächer zur Verfügung. Die Sanierung ist Teil der laufenden Weiterentwicklung des Sportzentrums, das eine zentrale Rolle im lokalen Sportangebot einnimmt. Das Sportzentrum Mulets ist zudem ein wichtiger Bestandteil der Engadin Arena. Dieses regionsübergreifende Infrastruk-

Foppas Ost

turprojekt wurde 2017 lanciert und verfolgt das Ziel, den Breitensport im Oberengadin zu fördern und bestehende Anlagen gezielt aufzuwerten und zu vernetzen. Mehrere Standorte übernehmen dabei spezifische Funktionen innerhalb des Gesamtkonzepts. Als sogenannter Hub innerhalb der Engadin Arena erfüllt das Sportzentrum Mulets eine zentrale Funktion für Training, Wettkampf und Freizeitnutzung. Entsprechend wurde die Sanierung auch durch den Kanton Graubünden unterstützt. Der Beitrag belief sich auf 149 000 Franken, was elf Prozent der Gesamtkosten von 1,355 Millionen entspricht.

Erstwohnungen im Baurecht

Mit dem Projekt Foppas Ost plant die Gemeinde Silvaplana die Realisierung von Erstwohnungen im Baurecht und reagiert damit auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Wohnraum für Einheimische. Das Vorhaben ist Teil der kommunalen Ortsplanung und unterliegt den entsprechenden raumplanerischen Verfahren. Am 25. November 2025 hat die Regierung des Kantons Graubünden die Teilrevision der Ortsplanung Foppas Ost genehmigt und gleichzeitig 13 eingereichte Ein-

sprachen abgewiesen. Gegen diesen Entscheid wurde jedoch Beschwerde beim Obergericht Grau bünden erhoben. Das Verfahren ist aktuell hängig und führt zu weiteren Verzögerungen im Projektablauf. Sobald ein rechtskräftiger Entscheid vorliegt, kann die Gemeinde das Baubewilligungsverfahren einleiten. Dieses bildet die nächste zentrale Etappe im Projekt und wird durch die Gemeinde Silvaplana begleitet.

der langfristigen Pflege unseres Waldes dient. Solche Partnerschaften zeigen, wie sehr sich Menschen mit Silvaplana verbunden fühlen.

Gleichzeitig sehen wir, dass es zunehmend schwierig wird, junge Menschen für eine Forstlehre zu gewinnen. Deshalb mein klarer Appell: Dieser Beruf braucht Nachwuchs. Wer gerne draussen arbeitet, Verantwortung übernehmen möchte und unsere Wälder aktiv mitgestalten will, findet hier eine sinnvolle, zukunftsorientierte Aufgabe. Die Gemeinde ist bereit, diesen Weg zu unterstützen und attraktive Ausbildungsbedingungen zu schaffen. Christina Eilert-Chiesa

Departement Bildung und Soziales

100 Tage im Amt

Am 11. April durfte ich auf 100 intensive Tage zurückblicken. Seit Amtsantritt am 1. Januar ist viel passiert. Eines kann ich sagen: Diesen Schritt habe ich keine Sekunde bereut.

Rund 15 Sitzungen später bin ich voll im Themenfeld angekommen. Ein Highlight war für mich

der erste Chalandamarz als Schulpräsident. Mit ebenso grosser Freude durfte ich zudem das Präsidium der Wohnbaugenossenschaft Dmura übernehmen. Es ist mir eine Ehre, mich in Silvaplana für Jung und Alt zu engagieren. In der Schule ging es von Beginn an zügig voran: Ende Januar stand die externe Schulevaluation an. Die Ergebnisse fielen grösstenteils sehr erfreulich aus. Nun arbeiten wir gezielt an einzelnen Punkten, bei denen noch Entwicklungspotenzial besteht. Ich freue mich auf die kommende Zeit in diesem engagierten Kollegium. Es gibt noch einiges zu tun –packen WIR es an!

Künftig wird die nationale Mountainbikeroute Nr. 1 über den Julierpass führen. Foto by Fabian Gattlen.
Visualisierung by sg-visuals-ch.

Aus dem Departement Finanzen

Die unentbehrlichen Stützen der Gemeindefinanzen. Ein Blick auf die Sondersteuern 2019 bis 2025

Beim Thema Gemeindesteuern treten die Einkommens- und Vermögenssteuer bei natürlichen Personen sowie die Gewinn- und Kapi talsteuern bei juristischen Per sonen in den Vordergrund. Diese sogenannten allgemeinen Gemeindesteuern inklusive Quellen steuern haben im Jahr 2025 rund CHF 9,3 Mio. in die Kasse der Gemeinde Silvaplana gespült.

Ebenso wichtig sind die Sondersteuern – vier Steuerarten in Zusammenhang mit den Immobilien, die im Jahr 2025 CHF 6,9 Mio. für die Gemeinde Silvaplana generiert haben.

Die Liegenschaftensteuer ist eine jährlich erhobene Steuer von 1,25 ‰ auf den Steuerwert der Immobilien. Diese bewegt sich stabil und hat sich seit dem Jahr 2019 von CHF 1,73 auf CHF 1,97 Mio. erhöht. Die Erhöhung ist auf die Revisionsschatzungen durch das Amt für Immobilienbewertung zurückzuführen.

Die Vermögensgewinnsteuer fällt an, wenn eine Liegenschaft mit Gewinn veräussert wird. Sie reagiert unmittelbar auf die Immobilienkonjunktur. Im Jahr 2022 wurde der Höchstwert von CHF 3,59 Mio. erreicht und pendelte sich seither zwischen CHF 2,6 und CHF 3,0 Millionen ein.

Die Handänderungssteuer wird bei jedem Eigentumswechsel erhoben und beträgt 2 % des Kaufbzw. Verkaufspreises. Der Verlauf zeigt den Immobilienboom der Jahre nach dem Corona-Lockdown besonders deutlich: Von CHF 1,33

Millionen Franken im Jahr 2019 ist der Ertrag im Jahre 2021 auf CHF 3,45 Mio. angestiegen. Seither ist dieser Steuerertrag kontinuierlich gesunken und hat im Jahr 2025 den Betrag von CHF 1,96 Mio. betragen.

Die Erbschafts- und Schenkungssteuer fällt unregelmässig an, wenn Vermögen nicht an direkte Nachkommen übergeht. Diese Steuer fällt nur in Ausnahmefällen an und kann somit vernachlässigt werden. Bei der Budgetierung wird jeweils kein Ertrag vorgesehen. Nach dem Corona-Tief 2020 (CHF 5,16 Mio.) sind die Sondersteuern bis 2022 auf CHF 7,94 Mio. angestiegen und liegen seither auf einem hohen, aber leicht rückläufigen Niveau. Diese Zahlen verdeutlichen ein wesentliches Merkmal der Gemeindefinanzen: Ein erheblicher Teil der Steuereinnahmen hängt nicht vom Einkommen und Vermögen der Einwohner und Zweitwohnungseigentümer ab, sondern von der Aktivität am lokalen Immobilienmarkt.

Alexander Kefalas

Ortsplanungsrevision

Silvaplana überprüft Bauzonen und Baugesetz

Die Gemeinde Silvaplana steht vor einer wichtigen Weichenstellung in der Raumplanung. Mit der Revision der Grundordnung werden der Zonenplan, der generelle Gestaltungsplan, der generelle Erschliessungsplan sowie das Baugesetz umfassend überarbeitet. Ziel ist es, die räumliche Entwicklung neu auszurichten und an die heutigen gesetzlichen Vorgaben anzupassen. Auslöser ist unter anderem die Revision des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes von 2014. Diese verpflichtet die Gemeinden, ihre Bauzonen kritisch zu überprüfen und überdimensionierte Reserven zu reduzieren. Silvaplana wird dabei als sogenannte B Gemeinde eingestuft. Der bestehende Bauzonenbestand kann grundsätzlich beibehalten werden, muss jedoch punktuell überprüft werden.

Im Fokus stehen dabei insbesondere die Gebiete Mürias, Quarta Morta und Curtins in Surlej. Sie werden im Rahmen der Ortsplanungsrevision vertieft

ana lysiert und bei Bedarf angepasst. Zudem hat die Gemeinde ein Kommunales Räumliches Leitbild (KRL) erarbeitet, welches im November 2024 verabschiedet wurde. Dieses dient als strategische Grundlage für die zukünftige Entwicklung und ist Voraussetzung für die Totalrevision der Ortsplanung. Es definiert Leitsätze, eine langfristige Vision sowie kon

seine Position als Tourismusdestination weiter stärken und gleichzeitig die sensiblen Naturund Landschaftsräume schützen. Denn ein grosser Teil des Gemeindegebiets liegt im national bedeutenden BLN Gebiet Oberengadiner Seenlandschaft und Berninagruppe. Die künftige Entwicklung soll daher nicht durch Verzicht, sondern durch eine sorgfältige Einbet-

Mögliche Zukunftsplanung des Quartiers Mürias inklusiv

Projektstudie Architekturbüro Pensa.

Schneesicherheit für die Hahnensee-Abfahrt

Von Gian d’Alva bis nach St. Moritz Bad

Die Hahnenseeabfahrt zählt zu den landschaftlich attraktivsten Pisten im Oberengadin und bildet das entscheidende Bindeglied zwischen den Skigebieten Corvatsch und Corviglia. Bisher ist ihre Öffnung jedoch stark von Naturschnee abhängig. In schneearmen Wintern kann die Piste nur während kurzer Perioden betrieben werden oder muss, wie in der Saison 2025/2026, komplett geschlossen bleiben.

Um diese Lücke zu schliessen, verfolgt die Corvatsch AG seit Jahren das Ziel, die Abfahrt technisch zu beschneien. Dabei bleibt die Linienführung der bestehenden Piste unverändert. Geplant ist, eine Fläche von rund 58 000 Quadratmetern technisch zu sichern. Hierfür müssen auf

Modell der Ches’Allegria. Bezugstermin am 1. Dezember 2027.

Ches’Allegria

Zwölf Mietwohnungen für einheimische Familien

Neben dem Schulhaus Silvaplana entstehen zwölf Mietwohnungen für einheimische Familien. Nachdem die bestehende Liegenschaft im Herbst 2025 abgebrochen wurde, konnten die Bauarbeiten am 1. April wieder aufgenommen werden. Der Aushub sowie die

Hangsicherung erfolgten planmässig im Laufe des Monats April. Die Bauarbeiten sollen bis Ende November 2027 abgeschlossen werden, sodass das Mehrfamilienhaus voraussichtlich im Dezember 2027 bezugsbereit sein wird.

einer Länge von etwa 4,5 Kilometern Leitungen verlegt werden. Die Schneelanzen werden jeweils nur saisonal installiert und nach der Hauptbeschneiungsphase wieder entfernt, um das Landschaftsbild im Sommer nicht zu beeinträchtigen.

Das Projekt befindet sich derzeit im Bewilligungsverfahren für Bauten ausserhalb der Bauzone beim Amt für Raumentwicklung Graubünden (ARE). Dieses Verfahren ist die Voraussetzung für die Umsetzung und beinhaltet eine detaillierte Prüfung der Raumplanung, der Umwelt ver träglichkeit sowie eine umfassende Interessenabwägung. Nachdem ein früherer Anlauf zur Realisierung gescheitert war, wurde das Vorhaben grundlegend

überarbeitet und neu eingereicht. Sofern die Bewilligung erteilt wird, ist der Baustart für den Sommer 2027 geplant. Die Inbetriebnahme soll etappenweise erfolgen: Eine erste Teilstrecke ist für den Winter 2027/2028 vorgesehen, die vollständige Fertigstellung bis zum Winter 2028/2029. Die Finanzierung des Projekts wird durch die Alpin Infra AG sichergestellt. Die Investitionskosten werden auf rund 6,5 Millionen Franken veranschlagt. Schon im Sommer 2026 erfolgt der Ausbau der Beschneiungsanlage auf der Piste «Arlas» von der Mittelstation Murtèl bis Stüvetta Giand’Alva. Die Gäste kommen somit schon ab dem Winter 2026/27 in den Genuss des erweiterten Pistenangebots.

Die technische Beschneiung der Hahnensee Abfahrt soll auf den Winter 2028/2029 abgeschlossen sein. Foto by Gian Giovanoli.
Dorfplatz Surlej.

Interview mit Christoph Zingg

Pfarrer der reformierten Kirchgemeinden Sils und Silvaplana

Das Interview wurde schriftlich von Deborah Gröble geführt.

Christoph, wie hast du deine ersten Wochen als Pfarrer in Sils, Silvaplana und Champfèr erlebt?

Ausserordentlich positiv und hoffnungsvoll. Klar – mit Chalandamarz, dem Marathon-Gottesdienst, diversen Jubiläumsan lässen und dem Konzert der Musikgesellschaft gab es einige tolle Möglichkeiten, mit den verschiedensten Menschen ins Gespräch zu kommen. Auch die Ostertage mit all’ ihren Feierlichkeiten und Anlässen waren sehr wertvoll. Ich erlebte viel Wertschätzung und Zustimmung und lernte bereits einiges über die Dörfer und ihre Menschen.

Was hat dich dazu bewogen, diese Pfarrstelle im Oberengadin anzunehmen?

Zunächst einmal ist es ganz klar ein Heimkommen – ich war ja gemeinsam mit der Mutter unserer Kinder bereits in den 90igern in Bever und am Spital Samedan engagiert, und da blieben Freundschaften und Erinnerungen, die bis heute halten und für die ich sehr dankbar bin. Dann war und ist da das spürbare Interesse der Verantwortlichen von refurmo an einer hoffnungsvollen Zusammenarbeit. Persönlich finde ich den Aufbau und die Entwicklung dieser Grosskirchgemeinde mit all ihren Herausforderungen ein faszinierendes, zukunftsorientiertes Projekt, zu dessen Gelingen ich sehr gerne beitrage. Und als Drittes sah ich eine echte Chance, mit tollen Menschen ein Stück Kirche zu bauen, in einer Zeit, wo sich der Glaube stark wandelt, Menschen nach Sinn und Orientierung fragen und auch bereit sind, sich zu engagieren. Daran glaube ich, entgegen allen Abgesängen auf die Kirchen und auf christliche Inhalte. Und darauf freue ich mich auch.

Welche Schwerpunkte möchtest du in deiner Arbeit setzen?

Es gibt ein paar Projekte – zum Beispiel das Kinder- und Jugendlager in Arcegno, aber auch einige Gottesdienstformate, die sehr geschätzt werden. Diese möchte ich weiterführen und weiterent wickeln, neue Menschen dafür gewinnen. Wenn ich etwas besonders gut kann, dann Menschen zusammenführen über einer gemeinsamen Idee, die wir alle miteinander realisieren können. Und Ideen habe ich einige – im Feld der Kunst, der Musik, und Ideen werden immer auch wieder an mich herangetragen. Ideen haben aber auch andere. Diese miteinander zu entwickeln und «auf den Boden zu bringen», ist mir ein herzliches Anliegen.

Der andere, mir sehr wichtige Schwerpunkt, ist die Diakonie, also das Ansprechen und Einbinden von Menschen, die auf der anderen Seite des Glücks geboren worden sind. Die gibt es auch in unserer wunderschönen und insgesamt wohlhabenden Region. Sie sichtbar und hörbar zu machen, ohne sie zu beschämen, ihre Problematik aufzuzeigen und im kirchlichen Rahmen und gemeinsam mit der Zivilgesellschaft Unterstützung zu kreieren – das liegt mir sehr am Herzen. Einsamkeit und Armut sind mehr als einfach nur Schicksale, es sind Herausforderungen, die anzugehen sich lohnt, nicht nur für die Betroffenen, sondern für die ganze Gemeinschaft.

Wie siehst du die Rolle der Kirche in einer touristisch geprägten Region wie dem Oberengadin? Menschen kommen in unsere wunderbare Region, um sich zu erholen. Um sich zu bewegen. Um nachzudenken, aufzuatmen, sich innerlich und äusserlich aufzubauen. Sie kommen, weil sie sich «etwas z’lieb tun» wollen. Kirchliche Formate – Gottesdienste, Feiern, Stille, Meditation, aber auch Seelsorge, Zuhören, ein gutes Gespräch – können wesentlich dazu beitragen, dass unsere Gäste ihre Ferien wirklich erholsam, berührend, bewegend, bereichernd erleben. Gerade in den Ostertagen, da wir ja diverse Möglichkeiten angeboten hatten, von der schlichten Taizé-Feier über die einmalig schöne Aufführung von Haydns «sieben letzten Worten unseres Erlösers am Kreuz» bis zur Osterfrühfeier mit dem Osterfeuer auf dem Kutschenplatz in Sils habe ich von vielen Gemeindegliedern, aber gerade auch von Gästen immer

Strip Tower – Ein Turm aus Farbe und Licht

Seit Anfang 2026 steht der Strip Tower von Gerhard Richter in Sils am Ufer des Silvaplanersees und wird noch bis ins Frühjahr 2029 Teil der Seenlandschaft bleiben. Der über fünf Meter hohe Turm besteht aus acht ineinandergreifenden Elementen, die mit farbigen Keramikstreifen gestaltet sind und im Inneren einen begehbaren Raum bilden. Wer hineingeht, erlebt, wie sich Farben, Licht und Perspektiven ständig verändern. Der Tower ist kein klassisches Objekt, das man einmal anschaut, sondern ein Ort, den man immer wieder neu wahrnimmt.

wieder gehört, wie wichtig und wertvoll diese Unterstützung auf ihrer ganz persönlichen Erholungsund Sinnsuche ist.

Welche Impulse oder neuen Angebote möchtest du in den Gemeinden anstossen?

Ich nehme mit Freude und Respekt wahr, dass viele Menschen viele grosse und kleine Beiträge an ein gelingendes Zusammenleben leisten. Da laufen wirklich Sachen, und gerade die Grosszügigkeit der Gemeinden dort, wo es darum geht, Menschen zusammenzuführen und niemanden auszuschliessen, beeindruckt mich sehr. Insofern sehe ich die Impulse und Angebote der Kirche grundsätzlich in Ergänzung und als Bereicherung dessen, was schon sehr gut funktioniert. Gottesdienste mit lokalen Musikvereinen wären schön, Feiern unter Einbezug von Licht und Weite, z.B. in Form eines Wandergottesdienstes. Kleine Formate in Clubatmosphäre, z. B. in Zusammenarbeit mit lokalen Gastwirten… oft ergibt ein Stichwort, ein Austausch, eine Idee, die schliesslich zu einem spannenden Format entwickelt werden kann. Und schliesslich: Meine Lebensgefährtin Nicole und ich haben das Privileg, in einem wunderschönen Pfarrhaus zu leben. Dieses Haus möchte offen sein – und ein Ort, wo neue Ideen ausgeheckt werden können.

Was gibt dir persönlich Kraft und Ausgleich neben deiner Arbeit? Da gibt es vieles, was mich freut und mir guttut: Ich koche, esse und reise gerne, höre gerne Musik, im Sommer Segeln, im Winter Skifahren und der SCB (keine Freude in diesem Winter, aber die nächste Saison kommt bestimmt), ich pflege einen kleinen Weinkeller und sammle Swissair-Artikel, vom Crew-Bag über die Speisekarte bis zur vollständigen Colani-Uniform. Ich bastle gerne Modellflieger (zivil). Und ein schwedischer Krimi ist auch meist in Griffweite…

Was möchtest du den Menschen in Sils, Silvaplana und Champfèr mit auf den Weg geben?

… wird in absehbarer Zeit an meiner Bürotür hängen: Wenn viele kleine Menschen viele kleine Dinge tun, verändern sie das Antlitz der Welt. Stammt aus Westafrika. Schön, gell?

Herzlichen Dank für das Interview.

Energieverbund Lej da Silvaplauna

Gemeinde entscheidet über nächste Schritte

Silvaplana treibt die Planung für einen lokalen Wärmeverbund voran. An der Gemeindeversammlung vom 24. Juni wird die Bevölkerung über das Projekt Energieverbund Lej da Silvaplauna ausführlich informiert. Geplant ist die Realisierung einer Heizzentrale unter den Tennisplätzen. Das Projekt sieht vor, Seewasser aus dem Silvaplanersee als Energiequelle zu nutzen. Die dabei entzogene Wärme dient der Versorgung von Gebäuden über ein Fernwärmenetz. Dabei wird auch Kälte produziert, die gezielt weiterverwendet werden soll. Mit der entstandenen Kälte könnte ein Kunsteisfeld für den Hockeyplatz betrieben werden. Bei planmässigem Verlauf könnte eine Inbetriebnahme im Herbst 2029 erfolgen. Im Bereich des bestehenden Eis- und Curlingfeldes ist eine künstliche Eisfläche aufgrund der Dimensionen nicht realisierbar. Parallel prüft die Gemeinde zu -

sammen mit Fachpersonen und der Vereinigung Pro Lej da Segl im Rahmen einer Arealplanung oberund unterirdische Optimierungsmöglichkeiten in der Sportanlage Mulets. Der Standort der Heizzentrale wurde in Abstimmung mit dem Verein Pro Lej da Segl festgelegt. Diese unterstützt die gewählte Lösung. Für den Aufbau des Wärmeverbunds arbeitet die Gemeinde mit St. Moritz Energie und dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) zusammen. Diese realisieren das Projekt und sind somit die Ansprechpartner für die Kunden, die sich dem Netz anschliessen möchten. Nach dem politischen Entscheid an einer Gemeindeversammlung im Herbst 2026 und den Ergebnissen der Akquisition soll im Frühling 2027 die Detailplanung starten. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2028 vorgesehen. Erste Energie soll im Herbst 2029 geliefert werden.

Departement Verwaltung und Polizei

Gerade durch seine Lage direkt am Silvaplanersee entfaltet das Werk eine besondere Wirkung. Es reagiert auf das wechselnde Licht, auf Wetter und Jahreszeiten und tritt so in einen stillen Dialog mit der Landschaft. Je nach Moment wirkt es präsent oder fast zurückhaltend.

Von Silvaplana aus ist es spannend zu beobachten, wie der Strip Tower den Blick auf den gesamten Seeraum verändert. Er schafft neue Aufmerksamkeit für einen Ort, den viele bereits zu kennen glauben, und lädt dazu ein, genauer hinzusehen und länger zu bleiben.

So wird aus einem einzelnen Kunstwerk etwas, das über seinen Standort hinauswirkt und den Silvaplanersee als gemeinsamen Erlebnisraum noch stärker erlebbar macht.

Neuigkeiten zur Gemeindepolizei

Dank der Partnerschaft mit Opel Schweiz konnte für die Gemeindepolizei ein neues Einsatzfahrzeug angeschafft werden.

Aufgrund eines hohen Verkehrsund Personenaufkommen in Silvaplana wird die Gemeindepolizei zu Spitzenzeiten durch Guardia Engiadina unterstützt. Zudem wurde eine digitale Signalisationstafel beschafft, die im gesamten Gemeindegebiet flexibel eingesetzt werden kann. Das mobile LED-Infosystem wird vom Büro aus gesteuert und ermöglicht es, aktuelle Informationen rasch an die Bevölkerung weiterzugeben. Clarita Wyss

Der Strip Tower von Gerhard Richter.

BITTE KEINE ZIGARETTEN

AUF DEN BODEN WERFEN

PER FAVORE NON BUTTARE

LE SIGARETTE A TERRA!

PLEASE DO NOT DROP

BUTTS ON THE FLOOR!

BUSSE - PENALE - FINE : CHF 500.GEMEINDE SILVAPLANA

BITTE HUNDEDRECK

NICHT LIEGEN LASSEN!

PER FAVORE NON LASCIARE GLI ESCREMENTI DI CANE!

PLEASE DO NOT LEAVE DOG EXCREMENTS!

BUSSE - PENALE - FINE : CHF 500.GEMEINDE SILVAPLANA

Hunde und Zigaretten

Rücksicht gegenüber Menschen, Tier und Umwelt

Die Gemeinde Silvaplana erinnert an die wichtigsten Regeln für eine verantwortungsvolle Hundehaltung.

Hundehalter sind verpflichtet, ihre Tiere im Gemeindegebiet zu registrieren und eine jährliche Abgabe zu entrichten. Diese trägt zur Sauberkeit und zum Unterhalt öffentlicher Anlagen bei. Ein zentrales Anliegen ist die Entsorgung von Hundekot. Im gesamten Dorf stehen dafür kostenlose Beutel und Abfallbehälter bereit. Wer die Hinterlassenschaften seines Hundes liegen lässt, muss mit einer Busse rechnen.

Hinsichtlich der Nutzung öffentlicher Räume gelten klare Vorschriften. Hunde sind auf Spielplätzen, in Schulanlagen, auf Friedhöfen sowie in Lebensmittelgeschäften nicht erlaubt. In Wohngebieten

sowie in der Nähe von Nutztieren und Wild ist das Führen an der Leine vorgeschrieben. Dies dient dem Schutz von Mensch und Tier und verhindert Störungen der Tierwelt.

Besondere Aufmerksamkeit ist im Strassenverkehr gefordert. Selbst gut erzogene Hunde können in ungewohnten Situationen unberechenbar reagieren. Im Dorfkern gilt deshalb eine generelle Leinenpflicht.

Auf dem Gemeindegebiet von Silvaplana gilt vom 1. Juni bis zur Heuernte bzw. bis Ende August ein Wiesenruf. Das heisst: Das Betreten der Fluren ist verboten. Weitere Informationen sind im Flyer «Hundehaltung in Silvaplana» zu finde, der am Schalter der Einwohnerdienste oder in der i-Lounge 3303 erhältlich ist.

Aus dem Departement Tourismus

Zusammen in eine Zukunft des Miteinander

Wie wollen wir Silvaplana attraktiver machen, ohne den familiären Gemeindecharakter zu verlieren?

Wie schaffen wir es, dass Einheimische und Gäste aufeinander zugehen? In Sitzungen mit dem Tourismus Silvaplana und der Tourismuskommission haben wir den Weg in eine solche Zukunft weiter erarbeitet. Wir haben analysiert, ob wir eine neue Richtung einschlagen, alte Pfade hinter uns lassen und auf neue Ziele hinarbeiten sollten.

Aus dem Departement Infrastruktur, Bauwesen, Umweltschutz, Energie

Bericht des Departemtsvorstehers

Meine ersten Begegnungen mit dieser Aufgabe waren sehr erfreulich, ich fand ein freundliches, kompetentes, gut organisiertes und motiviertes Team vor.

Bei meiner Funktion als Präsident der Baukommission stosse ich auf einfache, kleinere Bauvorhaben aber auch auf langjährige Baustellen, welche seit Jahren einer Lösung bedürfen aber mit sehr vielen bürokratischen Hürden gesäumt sind.

Daneben bin ich mit der Projektentwicklung des Energieverbunds welches vorsieht den Silvaplanersee als Energiequelle zu nutzen und alle Fraktionen unserer Gemeinde mit erneuerbarer Energie

Le ore del lago

All’alba il lago è una lastra immobile, uno specchio perfetto che restituisce le cime ancora innevate con una precisione quasi irreale. L’aria è sottile, tersa, e ogni suono sembra attenuato. È l’ora dei pescatori: figure silenziose che si muovono lente lungo la riva o scivolano sull’acqua con piccole imbarcazioni. I loro gesti sono misurati, rituali, come se temessero di rompere quell’equilibrio fragile tra cielo e terra. Le lenze si tendono appena, tracciando linee sottili su una superficie che pare non voler essere disturbata. In questo momento il lago appartiene a chi sa aspettare.

Con il salire del sole, la luce cambia. Le cime si accendono di riflessi più netti, e l’acqua perde lentamente la sua immobilità assoluta. È allora che arrivano gli amanti dello stand up paddle. Le loro tavole scivolano leggere, quasi senza peso, creando increspature morbide che si allargano in cerchi concentrici. È un movimento diverso, più dinamico ma ancora rispettoso, in armonia con la calma del mattino. Chi pagaia lo fa spesso in silenzio, come in una meditazione in movimento, lasciandosi guidare dal ritmo regolare del gesto. Il lago diventa così uno spazio di equilibrio: tra forza e leggerezza, tra attività e contemplazione.

Verso metà giornata, quando il sole è ormai alto e l’aria si fa più viva, entra in scena un’altra ener-

gia. Il vento comincia a increspare la superficie, spezzando definitivamente il riflesso perfetto delle montagne. È il momento dei kite surfisti. Quando il vento del Maloja entra sul lago, il paesaggio cambia all’improvviso. La superficie del lago si increspa, le raffiche sollevano piccole onde, una dopo l’altra, le vele dei kitesurf iniziano ad apparire all’orizzonte. Prima una, poi tre, poi dieci e poi a perdita d’occhio. In pochi minuti il cielo sopra il lago si riempie di colori: rosso, arancione, blu, verde, giallo. Da lontano sembrano macchie vivaci sospese nell’aria. L’impressione è quella di una tavolozza di un pittore che prende vita. Le vele colorate si alzano nel cielo come aquiloni o meravigliose farfalle, disegnando traiettorie ampie sopra l’acqua. I corpi si muovono rapidi, scivolano, saltano, sfidano le raffiche con precisione e controllo. Il lago di Silvaplana, che poche ore prima sembrava immobile e quasi sacro, nelle giornate ventose accoglie le vele che si intrecciano rapide all’orizzonte dando vita a un dipinto che cambia a ogni istante, sospeso tra luce e vento. Le vele volteggiano seguendo le folate di vento, si incrociano, si allontanano e tornano verso riva. Ogni surfista traccia la propria linea sull’acqua, lasciando scie bianche che si dissolvono in pochi secondi. Nulla resta uguale. Ogni istante porta con sé una nuova forma, un nuovo colore, un nuovo equilibrio, un’emo-

zione diversa capace di rapire lo sguardo di chi osserva. Questo spettacolo naturale e sportivo è diventato uno dei simboli estivi di Silvaplana. Il vento del Maloja, regolare e potente, gonfia le vele e disegna traiettorie eleganti sulla superficie del lago. È un’immagine di energia, di libertà e armonia tra uomo e natura, capace di dare il benvenuto ai visitatori con un colpo d’occhio indimenticabile. Uno spettacolo quotidiano che, come un dipinto a cielo aperto, continua a sorprendere chi si ferma a guardare. Le montagne innevate continuano a vegliare dall’alto, testimoni silenziosi di questi ritmi che si susseguono ogni giorno. Dal silenzio dell’alba alla vitalità del mezzogiorno, il lago racconta una storia fatta di tempi diversi: attesa, equilibrio, movimento. La stessa acqua, tre modi di viverla. E poi, lentamente, la sera riporta tutto al silenzio. Il vento si placa, le vele scompaiono, le ultime tavole rientrano a riva. Il lago torna a distendersi, calmo e silenzioso. Le montagne si riflettono di nuovo, più sfumate, nei colori morbidi del tramonto. E in quella quiete ritrovata si intuisce che nulla è davvero cambiato: il lago resta lì, immobile e paziente, pronto ad accogliere un nuovo giorno.

Lucia Fraschina

E-Voting

Digital abstimmen und wählen

zu versorgen. Dieses Projekt kann durchaus als Generationenprojekt bezeichnet werden.

Patrik Casagrande

Seit September 2025 hat die Stimmbevölkerung der Gemeinde Silvaplana die Möglichkeit, Wahlen und Abstimmungen auch elektronisch abzuhalten. Mit der Einführung von E-Voting wurde das bestehende Angebot aus Urnen und Briefabstimmung erweitert und den heutigen Bedürfnissen angepasst.

E-Voting ermöglicht es den Stimmberechtigten, unabhängig von Ort und Zeit an politischen Entscheiden teilzunehmen, womit dieser Stimmkanal eine attraktive Ergänzung darstellt. Die Nutzung bleibt freiwillig und ergänzt die bisherigen Abstimmungsformen.

Für die elektronische Stimmabgabe ist eine einmalige Anmeldung erforderlich. Diese erfolgt online in wenigen Schritten. Nach der Eingabe der persönlichen Daten und der Bestätigung der Nutzungsbedingungen erhalten die Teilnehmenden eine schriftliche Bestätigung per Post. Anmeldungen sind jederzeit möglich. Damit E-Voting bei einem konkreten Urnengang genutzt werden kann, muss die Registrierung jedoch spätestens acht Wochen vor dem jeweiligen Abstimmungs- oder Wahltermin erfolgen. Angemeldete Stimmberechtigte erhalten einen Stimmrechtsausweis mit allen notwendigen An -

gaben für die elektronische Stimmabgabe per Post. Stimmund Wahlzettel werden dafür nicht benötigt, die übrigen Unterlagen wie zum Beispiel die Erläuterungen zu den Abstimmungsvorlagen werden elektronisch bereitgestellt.

Un dipinto a cielo aperto. Le vele trasformano il paesaggio. Foto by Filip Zuan.

Cosa bolle in pentola al Conrad’s Mountain Lodge?

Quando la ristorazione alpina incontra l’imprenditorialità contemporanea

C’è aria di novità in paese, dove il Conrad’s ha recentemente cambiato gestione.

Artefice del nuovo progetto è Massimiliano Trombetta, volto già noto in zona (direttore del The Hut) affiancato dalla moglie, Silvia Ghisleni, socia e figura chiave nella decisione di rilevare il Conrad’s. Insieme hanno deciso di raccogliere una nuova sfida proprio in un luogo che amano e che conoscono bene. Sin dai primi minuti, Massimiliano Trombetta si è dimostrato disponibile e aperto, pronto a condividere la sua visione per il nuovo locale e a raccontare il percorso che lo ha portato a questa nuova avventura. Il Conrad’s entra gradualmente in una nuova fase del suo percorso: una crescita lenta, consapevole, costruita sull’incontro tra visioni diverse, unite da un obiettivo comune. Al Conrad’s nulla viene stravolto. Piuttosto, si evolve. Il pro-

getto si sviluppa con la naturalezza di qualcosa che trova il proprio equilibrio nel tempo. I clienti di sempre non sono spettatori di un cambiamento, ma parte di un cammino: ritrovano ciò che amano e, allo stesso tempo, scoprono nuove sfumature, nuovi racconti, nuovi sapori.

Uno degli elementi di maggiore interesse del nuovo team imprenditoriale è l’alleanza strategica dello chef Giancarlo Morelli, noto per la sua creatività in cucina e per la sua imprenditorialità di successo.

Non solo chef: Morelli è anche un imprenditore di successo. La sua leadership unisce precisione, gusto e innovazione, facendo di lui un punto di riferimento per la cucina italiana contemporanea.

Morelli porta con sé un rapporto di amicizia e di fiducia con il signor Trombetta, con il quale collabora da tempo, rendendo la sinergia-

non solo in cucina -naturale e proficua. Tra i fornelli e il mondo degli affari, Giancarlo Morelli si distingue per talento e visione. Il suo tratto più iconico? Una montatura degli occhiali asimmetrica: un occhio rotondo e l’altro quadrato, un dettaglio che riflette la sua creatività e la capacità di guardare ogni cosa da prospettive inedite.

La sua esperienza contribuisce a dare carattere e personalità ai piatti, trasformando ogni proposta culinaria in un’esperienza curata e memorabile per gli ospiti.

Elegante, sicuro e comunicativo, Giancarlo Morelli incarna lo chef moderno: artista dei sapori e stratega d’impresa, capace di sorprendere tanto con i piatti quanto con la sua visione del business.

Ma torniamo all’intervista con l’artefice della partnership che rivoluziona la ristorazione di Silvaplana.

Die Conrad’s Mountain Lodge unter neuer Führung

Wenn alpine Gastronomie auf zeitgenössischen Unternehmergeist trifft

In Silvaplana übernimmt ein neues Team die Conrad’s Mountain Lodge und setzt auf eine behutsame Weiterentwicklung statt auf einen radikalen Umbruch. Hinter dem Projekt stehen Massimiliano Trombetta, Betreiber des etablierten The Hut Wine Food & Wood, sowie seine Frau Silvia Ghisleni, die insbesondere den Hotel- und Administrationsbereich verantwortet.

Die Übernahme erfolgte nach längerer Suche nach einem passenden Hotel in der Region. Mit der Conrad’s Mountain Lodge bietet sich nun die Möglichkeit, Gastronomie und Hotellerie zusammenzuführen und weiterzuentwickeln. Dabei bleibt ein zentrales Element erhalten: die bekannte Pizza al Metro. Diese wird jedoch in ein erweitertes gastronomisches Konzept eingebettet, das neue kulinarische Akzente setzt. Unterstützt wird das Projekt vom renommierten Koch und Unternehmer Giancarlo Morelli. Seine

IMPRESSUM

Herausgeberin: Gemeinde Silvaplana

Erfahrung und kreative Handschrift sollen dem Angebot zusätzliche Qualität und Profil verleihen. Geplant ist eine schrittweise Neuausrichtung mit unterschiedlichen Bereichen wie Bistro, Sharing Konzept und klassischem Abendangebot.

Die Wiedereröffnung erfolgt am 14. Juni. Der Sommer dient als Übergangsphase, um Abläufe zu optimieren und das Team kennenzulernen. Auch beim Namen setzt man vorerst auf Kontinuität, um die bestehende Kundschaft mitzunehmen. Langfristig soll jedoch eine eigenständige Identität entstehen.

Die Betreiber verfolgen eine offene, vielseitige Ausrichtung. Im Zentrum steht die Verbundenheit zur Region, die für das Team nicht nur Arbeitsort, sondern auch Lebensraum ist.

Text: Deborah Gröble / Daniel Bosshard / Michelle Kirchhofer / Claudia Werneke

Layout & Design: diffrent.ch, Silvaplana

Druck: Gammeter Media AG, St. Moritz

Auflage: 21 000 Beilage: Engadiner Post Redaktion: Tourismus Silvaplana

Manuskripte: Artikel / Leserbrief für die nächste Noviteds können bis am 1. Oktober 2026 an sales@silvaplana.ch gesendet werden.

Com’è nata la decisione di rilevare questo locale? Lei già dirige con successo il The Hut Wine Food & Wood, conosce bene questa realtà: cosa l’ha convinta a fare questo nuovo passo?

In realtà noi siamo arrivati in Engadina già con l’intenzione di trovare un piccolo Hotel. Abbiamo aperto prima The Hut per capire un po’ dove eravamo e poi è capitata l’opportunità quasi per caso .

Il locale era conosciuto per la pizza al metro; intende mantenere questa identità o introdurre un nuovo concetto?

Sicuramente andremo a portare dei concetti nostri anche perché ci sarà la collaborazione con Giancarlo Morelli che metterà mano al progetto. Non andremo a stravolgere il tutto e la pizza la manterremo ma verrà inserita in un percorso più articolato e diverso.

Quali saranno le principali novità che i clienti noteranno?

Subito, dal 14 giugno , colpirà il progetto d’arredo. Per il ristorante poi, ci sarà un cambiamento, con una parte dedicata al bistrot, un’altra parte di condivisione e una più specifica riservata al dinner. L’estate ormai alle porte sarà transitoria per noi, ci servirà per capire e conoscere i collaboratori con i quali si potrà intraprendere un percorso di formazione. Siamo ancora in una fase di work in progress.

Quale clientela vi aspettate nel nuovo Conrad’s?

La nostra filosofia è inclusiva trasversale ed eclettica. Non abbiamo un cliente tipo. Siamo abbastanza famosi in Italia e quindi abbiamo ospiti italiani al The Hut ma anche la clientela svizzera e straniera ci visita e se il nostro lavoro è apprezzato, noi siamo contenti.

Alla luce della sua esperienza personale, che suggestione si sentirebbe di condividere?

Siamo in Engadina perché principalmente amiamo la valle. Ci ha stregato l’incanto dell’Engadina e abbiamo deciso di vivere qui. Il nostro sentimento di fondo è questo e rendiamo onore al posto che ci ospita. Abbiamo concluso la nostra 3. stagione invernale al The Hut. Ma sono trent’anni che veniamo in Engadina. Qui c’è una magia unica che ci affascina. Siamo davvero felici.

Lucia Fraschina

Opel setzt alpine Performance in Szene: Videodreh

mit Nicolas Huber am Corvatsch

Der Corvatsch wurde vor wenigen Wochen zur eindrucksvollen Kulisse für ein besonderes VideoProjekt von Opel Schweiz. Gemeinsam mit dem Schweizer Freestyle-Athleten und Opel Markenbotschafter Nicolas Huber entstand im Engadin ein Film, der sportliche Höchstleistung, moderne Technologie und die alpine Landschaft auf emotionale Weise verbindet.

Im Mittelpunkt des Drehs stand der Opel Grandland 4x4, der unter realen winterlichen Bedingungen seinen alpinen Charakter zeigte. Auf verschneiten Strassen, im alpinen Gelände und bei wechselnden Lichtverhältnissen überzeugte das elektrische SUV mit zuverlässiger Allrad-Performance, hoher Fahrstabilität und leisem Antrieb. Besonders die moderne Lichttechnologie setzte visuelle Akzente und verlieh den Aufnahmen – vor allem in der Dämmerung – eine markante Bildsprache.

Dazu zeigte Nicolas Huber im Fun Park auf dem Corvatsch waghalsige Sprünge, höchste Präzision und absolute Kontrolle im Schnee. Die Kombination aus Sport, Fahrzeug und Landschaft macht deutlich, wofür Opel steht: Performance, Verlässlichkeit und Innovation – auch unter anspruchsvollen alpinen Bedingungen.

QR-Code scannen und das Video ansehen

Als Partner von Silvaplana und offizieller Fahrzeugpartner von Swiss Ski begleitet Opel Menschen und Schweizer Sport-Talente, die sich gerne bewegen – im Alltag ebenso wie im Sport. Der Videodreh am Corvatsch spiegelt diesen Anspruch wider: aktiv unterwegs zu

sein, die Natur zu erleben und sich auf einen verlässlichen Partner verlassen zu können. Für Opel steht dabei nicht nur Mobilität im Mittelpunkt, sondern ein aktiver, moderner Lebensstil – nah an den Bergen, nah am Sport und nah an den Menschen. Opel Schweiz

Nicolas Huber mit dem Opel Grandland 4x4.
Silvia Ghisleni e Massimiliano Trombetta sono i nuovi gestori del Conrad’s Mountain Lodge, a destra con lo chef Giancarlo Morelli.

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Silvaplana Noviteds, Juni 2026 by Gemeinde Silvaplana - Issuu