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GastroJournal 49/2007

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SOMMAIRE

D. Leuthard Versteckt 3 arbeiten

I. Schlittler Offen arbeiten 28

V. Leuba Retour aux 17 sources

AZA/JAA 8046 ZĂźrich/Zurich

I N H A LT â– Aktuell

Etwas Schräges Bereits zum 22. Mal findet Anfang nächsten Jahres das Gastroforum fßr die Frau statt. Diesmal in Pontresina unter dem Motto ein bisschen schräg, ein wenig schrill, einfach etwas anders. SEITE 2

â– Gros Plan

F. Gessler Du neuf avec du vieux 22

En finir avec le travail au noir Distorsions de la concurrence, manque Ă gagner pour les assurances figurent parmi les consĂŠquences nĂŠfastes du travail au noir. Doris Leuthard lance une campagne nationale. PAGE 15

Donnerstag/Jeudi, 6. 12. 2007 Nr./N 49 CHF 4.30 â–

KaffeePause

o

â–

Histoire de...tasses

â– ActualitĂŠ

En finir avec la taxe de patente

Die Medienkonferenz des Cafetier VerbanLa confÊrence de presse de l’Association des zeigt es einmal mehr:Die Branche wird suisse des cafÊs (SCV) l’a confirmÊ: la branvorab ßber den Kaffeepreis wahrgenommen. che est perçue surtout par le prix du cafÊ.

GastroNeuchâtel lance une motion populaire pour supprimer les taxes liÊes à la patente. Elle offre aussi 10 000 francs à son nouveau partenaire, le Mycorama à Cernier. PAGE 16

â– Restauration

Etwas Feines

â– Sections cantonales

Hiltl, Inbegriff vegetarischer KĂźche und Inbegriff ZĂźrichs, ist mit seinem ÂŤTibitsÂť Ăźber den Jura nach Basel gezogen. SEITE 9

Se former volontairement Le Tessin, Vaud et Neuchâtel occupent cette semaine la page consacrÊe aux sections cantonales. Il y est notamment question de la formation volontaire des restaurateurs qui dÊbute dÊjà , timidement, dans le canton de Neuchâtel. PAGE 23

â– Tourismus

Etwas Kleines Zunehmend stehen sich in Sachen Wintersport und Bergbahnen grosse Gewinner und kleine Verlierer gegenĂźber. Gibt es ein Dazwischen? SEITE 11

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â– Gilde

Etwas Grosses

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S. WEGMANN

Im festlichen Rahmen der ZĂźrcher Tonhalle konnte die Schweizerische Gilde etablierter KĂśche einen grossen Betrag spenden. SEITE 13 An seiner Jahresmedienkonferenz schlug der Schweizer Cafetier Verband unter anderem vor, den Kaffeepreis der Menge in der Tasse anzupassen, oder den Ristretto an der Bar mĂśglichst gĂźnstig abzugeben. Das Medienecho zeigte: Im Gastgewerbe, einer der wohl vielsei-

tigsten und lebendigsten Branchen, hängt offenbar (fast) alles am Kaffeepreis. Dabei gäbe es ßber die gastliche Branche einiges mehr zu berichten, als Negativ-Schlagzeilen zu setzen. Wie immer der Kaffeepreis ist, Gastlichkeit wird hierzulande allerorten gelebt. SEITE 2

Lors de sa confÊrence de presse annuelle, l’Association suisse des cafÊs (SCV) propose, notamment, d’adapter le prix du cafÊ à la quantitÊ dans la tasse ou de servir le ristretto aussi avantageux que possible. L’Êcho dans les media dÊmontre que dans la restauration, une des branches

les plus vivantes et les plus diverses, apparemment (presque) tout dÊpend du prix du cafÊ. Il y aurait pourtant bien autre chose à raconter plutôt que ces titres nÊgatifs. Quel que soit le prix du cafÊ, partout dans notre pays l’hospitalitÊ est vÊcue dans la rÊalitÊ quotidienne. PAGE 17

49 9 771422 137001 Insertion MarchÊ Offres d’emploi Immobilier Formation continue

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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch

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■ Aktuell

GastroJournal

Donnerstag, 6. 12. 2007 ■ Nr. 49

Alles,ausser gewöhnlich Nicht nur Weihnachten steht vor der Tür: Bald findet im Hotel Saratz in Pontresina das 22. GastroForum für die Frau statt.

Er würde auch in diesem Jahr wieder perfekt passen. Animierend sei er gewesen und sie habe gestaunt, was er alles aus einem Gesicht heraus gelesen habe, meint eine Forumsteilnehmerin des letzten Jahres gegenüber GastroJournal. Die Rede ist von Pietro Sassi, einem der Hauptreferenten am letzten GastroForum für die Frau.

Das 22. GastroForum für die Frau verspricht einiges: «Ein bisschen schräg. Ein wenig schrill. Einfach etwas anders.»

ZVG

Konkret profitieren ist möglich

A LA MINUTE

Sie wollen alle nur das Eine

Die Höhepunkte des 22.Forums

MATTHIAS NOLD

«Das Ziel ist, die Menschen besser zu verstehen», sagt Sassi. Er liest Gesichter, Körpersprache und Unterschriften – und er bringt Interessierten seine Lehre auch in Seminarien näher. So abgehoben und gastgewerbsfremd seine Methode scheint, Sassi ist absolut überzeugt von ihrem konkreten Nutzen: «Käme ein Service-Team inklusive Chef in einen Kurs, kann ich fast Mehrumsatz garantieren.» Könne man die Menschen beurteilen, wie Sassi betont, «immer mit dem lieben-

EDITORIAL

Pietro Sassi war im wahrsten Sinne des Wortes am letzten GastroForum ein echter Hingucker. Und auch das diesjährige Forum verspricht einige Highlights. den Auge», könne man ihn auch richtig bedienen. Insofern ist Pietro Sassi idealer Stellvertreter für viele Inhalte auch des kommenden 22. GastroForums für die Frau: Wenn man nur gut zuhört, kann man ganz konkret einiges profitieren. «Mit meiner Methode kann man sich beim Gast beliebt machen und erhält dadurch mehr Achtung», ist Sassi sicher, «denn der Gast fühlt sich besser verstanden». Einen eher gefühlsorientierten Gast könne man freundlicher und persönlicher ansprechen, während man beim eher faktenorientierten Gast nicht mehr über dessen

Knappheit beleidigt sein müsse, führt er als Beispiel an. Übrigens, schlechte Gesichter gebe es keine – «höchstens Menschen in falschen Aufgabenbereichen». Wer einen starken EgoMachtanspruch habe, habe es nun mal im Service schwieriger. Auch am diesjährigen 22. GastroForum für die Frau von 13. bis 17. Januar im Hotel Saratz, Pontresina, warten spannende, interessante und lehrreiche Referate auf die Teilnehmerinnen. Das Motto ist Programm: «08/16. Ein bisschen schräg. Ein wenig schrill. Einfach etwas anders.» Dabeisein ist wie immer Must.

Wie jedes Jahr startet auch das 22. GastroForum für die Frau am Sonntag, 13. Januar, mit einem besonderen Dîner. Eröffnet wird es von Zentralpräsident Klaus Künzli. Und: Die Südkoreanerin aus Wien Sohyi Kim kocht – ganz anders als andere. Am Montag spricht Anja Förster über Querdenken im Geschäft, danach gehts um Farben, und nachmittags warten Workshops zu verschiedenen Themen. Mit dem «Immunsystem der Gesellschaft» beschäftigt sich am Dienstag Philipp R. Johner. «Die Euro 2008 ist weiblich» heissts am Mittwoch, ausserdem gibts Vertieftes zur Strategie Orange mit Daniel Jung von GastroSuisse. Infos: www.gastrosuisse.ch oder direkt bei der Berufsbildung von GastroSuisse: 0848 377 111

SERVICE Pietro Sassi hat zwei konkrete Tipps für den Service «Wer eher wenig Oberlippenfleisch hat, ist stärker faktenorientiert.» «Je mehr Oberlippenfleisch ein Mensch hat, desto gefühlsorientierter ist er.» Während im ersten Fall die Bestellung eher knapp ausfallen wird, sollte der Gast im zweiten Falle freundlich und eher gefühlvoll angesprochen werden.

An der Igeho ist es mir wieder einmal besonders aufgefallen: Alle wollen vom Gastgewerbe nur das Eine. Während diese Branche, die mehr als 200 000 Menschen beschäftigt und ständig einige Tausend Lernende ausbildet, sich von früh bis spät anstrengen muss, damit in kleinen und kleinsten Beträgen etwas in die Kassen kommt, will man rundum heran an dieses hart verdiente Kleingeld. Praktisch alle, die jeweils an der Igeho stehen, profitieren vom täglichen Existenzkampf des Gastgewerbes; ein Kampf, der sich sinnigerweise dadurch auszeichnet, dass er mit Herzblut und einem Lächeln geführt werden will, wenn er erfolgreich sein soll. Ohne die vielen Angebote, die diesen Kampf erleichtern, gering zu schätzen: Letztlich wollen alle ans Geld der professionellen Gastgeber, die tragischerweise zu rund 60 Prozent gar kein Geld verdienen, wenn sie in ihren Betrieben sauber kalkulieren. Aber sie geben das Geld her, treiben sogar die Volkswirtschaft: Bäcker, Bauunternehmen, Brauer, Banken, Versicherungen, Lieferanten. Von der öffentlichen Hand, die der Branche neben all den Gebühren nahezu acht Prozent des Umsatzes nimmt, während die Konkurrenz mit ihren Take-aways gerade gut zwei Prozent abliefert, war noch gar nicht die Rede – und davon, dass die Branche diese Steuern auch noch selber eintreiben muss, schon gar nicht. Peter Mathias Grunder

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XXII. GastroForum

«Licht aus!» im Gastgewerbe

Der Event für Fachfrauen in Hotellerie, Gastronomie und Tourismus.

Aufruf des Vorstandes von GastroSuisse an die Mitglieder

für die Frau 2008

Wie der Vorstand von GastroSuisse letzten Montag beschlossen hat, unterstützt der Verband die Aktion «Licht aus!». Klimaschutz geht alle an: Deswegen haben zwei der Ringier-Medien gemeinsam mit Greenpeace, WWF, Google, Pro Sieben Schweiz und Pro Natura die Aktion «Licht aus! Für unser Klima» lanciert. Die Aktion soll ein Zeichen zugunsten der gleichzeitig stattfindenden Klimakonferenz in Bali setzen und nicht zuletzt auch ein Aufruf zum Klimaschutz für alle sein. Unter anderem wurde auch GastoSuisse angefragt, ob man mitmachen wolle. Der Vorstand des grössten Branchenverbandes der Schweiz hat nun beschlossen, die sympathische Aktion zu unterstützen.

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Alle Gasthäuser löschen das Licht … Der Vorstand von GastroSuisse ruft deshalb gemeinsam mit GastroJournal das gesamte Gastgewerbe auf, am kommenden Samstag, 8. De-

zember, zwischen 20.00 Uhr und 20.05 Uhr die Aktion zu unterstützen. «Es würde ein gewaltiges Zeichen setzen, wenn in allen Gasthäusern der Schweiz die Lichter für fünf Minuten ausgingen», ist GastroSuisse-Zentralpräsident Klaus Künzli überzeugt. «Das Gastgewerbe ist Teil des Tourismus dieses Landes und damit ganz besonders abhängig vom Klima», meint Künzli weiter. Gravierende Klimaänderungen hätten gravierende Folgen für die gesamte Wirtschaft unseres Landes. GastroSuisse

Solidarität gefordert Solidarität ist das Gebot der Stunde, GastroSuisse ruft seine Mitglieder und alle gastgewerblichen Betriebe im Land auf, bei der Aktion «Licht aus! Für unser Klima» mitzumachen: • Am Samstag, 8. Dezember, gehen in allen gastgewerblichen Betrieben des Landes von 20.00 Uhr bis 20.05 Uhr für fünf Minuten die Lichter aus. PD

«Die Branche arbeitet sauber» Cafetier Verband gegen Veröffentlichung von Kontrollberichten Letzten Montag fand in Zürich die Jahresmedienkonferenz des Cafetier Verbandes statt. Unter anderem waren auch die Kaffeepreise Thema An der diesjährigen Medienkonferenz des Schweizer Cafetier Verbandes im Restaurant Hiltl in Zürich sprach Präsident Hans-Peter Oettli neben anderem über die Erhöhung der Kaffeepreise in den Mitgliederbetrieben. Wie schon 2006 sei der Preis um rund 7 Rappen gestiegen, ein Kaffee kostet in der Deutschen Schweiz nun durchschnittlich 3,71 Franken. Oettli führte aus, dass einerseits der Kaffeepreis angesichts erhöhter Rohstoff- und Personalkosten um 20 bis 40 Rappen steigen müsste. Er wiegelte jedoch gleich wieder ab, der Preis werde sich aller Voraussicht nach auch im kommenden Jahr wiederum um etwa 5 bis 10 Rappen erhöhen. Geschäftsführerin Johanna Bartholdi kommentierte auch die meist eher negativen Be-

richterstattungen der Medien über die Resultate der Lebensmittelkontrollen. Sie machte sich vor allem stark gegen eine Veröffentlichung der Kontrollberichte, wie sie im Kanton Zug vorgesehen ist, und betonte: «95 Prozent aller Betriebe arbeiten sauber und einwandfrei.» Neben zwei neuen Preismodellen (siehe S. 1), der steigenden Zahl von Verboten und der teilweise schwierigen Situation der BoulevardCafés war auch von der Euro 2008 die Rede. Bartholdi rief ihre Mitglieder zur Einführung einer Gebühr für die Benutzung von Toiletten während der Euro 2008 auf. «Gut gereinigte Toiletten sind auch eine Visitenkarte», begründete sie ihren Aufruf unter anderem mit erhöhten Kosten. Sie betonte jedoch zudem, man freue sich auf die Euro 2008 und forderte die Mitglieder zum Besuch von Seminarien über Deeskalation und Motivationsschulung auf. mn


■ Aktuell

Donnerstag, 6. 12. 2007 ■ Nr. 49

GastroJournal

Ohne Schwarzarbeit P. GRUNDER

PATRICK M. LUCCA «Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt! Wer schwarz arbeitet oder schwarz arbeiten lässt, macht sich strafbar. Die Folgen zahlen alle. Deshalb braucht es das neue Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit, das am 1. Januar 2008 in Kraft treten wird», hielt Doris Leuthard anlässlich der Lancierung fest. Die auf zwei Jahre angelegte Kampagne steht unter dem Motto «Keine Schwarzarbeit. Das verdienen alle». Unter Schwarzarbeit versteht man eine entlöhnte, selbstständige oder unselbstständige Arbeit, bei deren Ausübung gegen Rechtsvorschriften verstossen wird. Die Schwarzarbeit bildet Teil der sogenannten Schattenwirtschaft. Deren Anteil am schweizerischen Bruttoinlandprodukt beträgt laut Schätzungen rund neun Prozent und damit etwa 39 Milliarden Schweizer Franken jährlich. Die Folgen sind schwerwiegend: Bund und Kantone verlieren durch die Schwarzarbeit wichtige Einnahmen. Die Unternehmen – vorab aber die KMU – leiden unter verzerrten Wettbewerbsbedingungen; Schwarzarbeit weicht den Arbeitnehmerschutz auf (Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzsi-

Schwarzarbeit ist ein volkswirtschaftliches, kein branchenspezifisches Problem. cherheit, Lohndumping). Das Parlament hat deshalb ein Gesetz mit einer Mischung aus Anreiz und Repression beschlossen (siehe Kasten). Die mehrere Millionen Franken teuere Kampagne zeigt die negativen Folgen der Schwarzarbeit und

bekämpft deren Verharmlosung und Tabuisierung. Dennoch wird dabei laut Leuthard «niemand an den Pranger gestellt». Die Kampagne richtet sich an die ganze Wirtschaft – nicht nur an einzelne Branchen. Infos: www.keine-schwarzarbeit.ch

SERVICE Die wichtigsten Punkte des Gesetzes gegen die Schwarzarbeit: Vereinfachtes Abrechnungsverfahren. Dadurch werden administrative Erleichterungen im Hinblick auf die Sozialversicherungen und die Quellensteuer für kleinere, unselbständige sowie vorübergehende oder zeitlich begrenzte Erwerbstätigkeiten geschaffen. Datenaustausch: Es wird für einen optimalen Informationsfluss unter den beteiligten Behörden und Organen gesorgt.

BLICKPUNKTE

GastroSuisse meint dazu

Bundesrätin Doris Leuthard hat letzte Woche in Bern die grosse nationale Sensibilisierungs- und Informationskampagne zum Kampf gegen Schwarzarbeit eröffnet.

Einrichtung von kantonalen Kontrollorganen: Die Kontrollkompetenzen werden verstärkt und die Koordination der betroffenen Behörden und Organisationen verbessert. Neue Sanktionsmöglichkeiten: Ausschluss vom öffentlichen Beschaffungswesen und Kürzung von öffentlichen Finanzhilfen bei schwerwiegenden und wiederholten Verstössen gegen die Sozialversicherungs- und Ausländergesetzgebung. Bussen bis zu einer Millionen Franken.

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Nez Rouge

Die Saison hat begonnen

GastroSuisse lehnt Schwarzarbeit klar ab. Schwarzarbeit schadet einer Volkswirtschaft. Deshalb unterstützt GastroSuisse die Kampagne gegen die Schwarzarbeit. Der Verband hat jedes Interesse, dass Arbeitsverhältnisse in der Branche korrekt abgewickelt werden. Im Gastgewerbe existiert seit 1972 ein vom Bundesrat allgemeinverbindlich erklärter Gesamtarbeitsvertrag. Im Rahmen des L-GAV erfolgen durch die paritätische Kontrollstelle in Basel jährlich 2000 Überprüfungen/Kontrollen der Arbeitsverhältnisse. Diese Kontrollen sind ebenfalls geeignet, Schwarzarbeit zu verhindern. Die bilateralen Abkommen mit der EU (vor allem die Personenfreizügigkeit) haben die Lage am Arbeitsmarkt und die Anstellungsprozedere für Kurzaufenthalter (einst Saisonniers) zusätzlich stark entspannt. Auch das hilft gegen allfällige Schwarzarbeit. Über die Schwarzarbeit im Gastgewerbe herrschen völlig falsche Vorstellungen. Die inzwischen sehr alten und äusserst problematischen Hochrechungen eines Professors aus Österreich, über den Umfang der Schwarzarbeit in der Schweiz, haben Zahlen in die Welt gesetzt, die wir energisch zurückweisen. Die Arbeit im Gastgewerbe ist transparent, erfolgt überwiegend zu Gunsten eines Gastes, der diese Arbeit beobachten kann, oft auch die Mitarbeitenden gar persönlich kennt, sodass diese Arbeit in aller Regel nicht schwarz erfolgen kann. GS

Seit dem Wochenende ist die Stiftung Nez Rouge wieder aktiv. In den Regionen Aargau, Zürich, Seedamm-Linth und Berner Jura wurden müde oder alkoholisierte Autobesitzer sicher nach Hause begleitet. Ein Grossteil der regionalen Sektionen nimmt ihren Dienst allerdings erst Mitte Dezember auf. 2006 begleiteten 7138 Freiwillige über 24 000 Personen in die eigenen vier Wände. www.nezrouge.ch Hotline: 0800 802 208

Hunger & Durst

Geniessend spenden Im August haben 19 junge Personen im thurgauischen Berg den Verein Hunger & Durst gegründet. Sie wollen Gelder für kleine Hilfsprojekte im Ausland sammeln. Besonders auffallend ist der Bezug zum kulinarischen Genuss. Der Verein versucht nämlich, Geld an Ess- und Trink-Events zu sammeln. Beispielsweise an Gourmetmessen oder öffentlichen Degustationen. Ganz nach dem Motto: geniessend spenden. Nun spannt ein erster Partner mit Hunger & Durst zusammen. Der Nachtclub Wunder.bar in Tägerwilen wird am 21. Dezember einen Abend für einen guten Zweck veranstalten. Von jedem Eintritt fliessen zwei Franken in die Hunger & Durst-Kasse. www.hungerunddurst.ch

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â– Aktuell

Donnerstag, 6. 12. 2007 â– Nr. 49

GastroJournal

Die Substanz verloren

BLICKPUNKTE Diebstahl im Raum ZĂźrich

Dringender Zeugenaufruf

Mitte Dezember wird der Grosse Rat des Kantons Wallis den Entwurf des neuen Tourismusgesetzes behandeln. GastroWallis mĂśchte ein gerechteres System.

A LA MINUTE GastroWallis ist mit dem Tourismusgesetz nicht zufrieden: Bezahlen sollen vorab Touristiker, Trittbrettfahren bleibt mĂśglich.

P. GRUNDER

PIERRETTE WEISSBRODT Professionalität, neue Strukturen und 25 zusätzliche Millionen zur Stärkung der finanziellen Basis: Das touristische Wallis sucht seinen Weg, der sich bewähren soll gegenßber aggressiven und betuchten Konkurrenten wie Norditalien oder Österreich. Es ist hÜchste Zeit, dass der Tourismus ernst genommen wird. Er ist der grÜsste Arbeitgeber des Kantons, der 37,5 Prozent des Bruttosozialproduktes erzeugt, sagt François Gessler, Präsident von GastroWallis. Ich bleibe ßberzeugt, dass der Tourismus im Kanton nicht wirklich anerkannt wird. Die erste Fassung des Gesetzes brachte ein originelles Konzept. Schade nur, dass die politische Zivilcourage fehlte, es durchzuziehen und alle Unternehmen daran zu beteiligen. Man macht Neues mit Altem und schmßckt es etwas aus. Dabei sollte das Gesetz innovativ sein.

GastroWallis hofft, dass sich der Nebel ßber dem neuen Walliser Tourismusgesetz im Kantonsparlament noch lichten wird. François Gessler erinnert daran, dass GastroWallis eine kantonale Tourismusabgabe unterstßtzt, die auf alle Unternehmen anzuwenden ist – proportional zum Gewinn, den sie dem Tourismus verdanken. Die parlamentarische Kommission, die mit der Vorlage beauftragt war, habe dieser Variante ebenfalls den Vorzug gegeben gegenßber der nun vorliegenden mit den verschiedenen Gebßhren.

Beherberger als Milchkßhe Die neue Fassung des Gesetzes bringt laut Gessler immerhin einen besseren Ausgleich zwischen der Hotellerie und der Parahotellerie. Sie bleibe ungerecht, denn nur die Beherberger wßrden zur Finanzierung des Tourismus zur Kasse gebeten, während Baufirmen, Banken und andere, die ebenfalls vom Tourismus lebten, weiterhin als Trittbrettfahrer profitierten. Gessler spricht Klartext: Er sei entrßstet, zuschauen zu mßssen, wie

die Beherberger die Werbung einer Marke finanzieren sollen, von welcher auch die Landwirtschaft, das Handwerk und die Industrie profitieren. Gessler erklärt: Es stÜrt mich nicht, die Werbung auch auf andere Tätigkeitsbereiche auszuweiten, doch sollte sie von jenen bezahlt werden, die damit einen Gewinn erzielen. Falls das Prinzip einer kantonalen Abgabe nicht berßcksichtigt werde, ist GastroWallis der Ansicht, dass der Tourismus ßber das normale Staatsbudget zu finanzieren sei. Das wäre kohärent, denn die gesamte BevÜlkerung zieht aus dem Ertrag des Tourismus irgendwie einen Nutzen. Zudem kÜnnen wir auf die Unterstßtzung aller anderen Berufsverbände zählen, um diesen Weg einzuschlagen. Fßr Gessler liegt ßberdies auf der Hand, dass die Zahl der vorgesehenen Gebßhren Inkassoprobleme erzeugen werde. Zur Kur- und Beherbergungsgebßhr kommt neu die Pauschaltaxe fßr Zweitwohnungen, die

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guten Vermietern zugutekommt und deren Betrag von der touristischen Bedeutung des Ortes abhängt. Weiter sei da noch die Gebßhr auf den Verkauf von Zweitwohnungen und eine Anreizgebßhr auf die Zweitwohnungen. Kompliziert und schädigend, findet Gessler, der es schliesslich begrßssen wßrde, wenn das touristische Wallis als eine einzige Destination auftrete, statt wie vorgesehen mit neun Destinationen: Man hätte sie doch zuerst auf drei reduzieren sollen. Insgesamt befßrchtet Gessler, dass durch zu viel Rßcksichtnahme auf Empfindlichkeiten die Vorlage so verwässert wird, dass die Probleme ungelÜst bleiben – insbesondere jene der kalten Betten. Er ist der Meinung, dass die Substanz der Vorlage verloren gegangen sei. Der Präsident von GastroWallis hofft aber, dass die parlamentarische Kommission und die Grossräte gewisse Ideen wieder aktivieren werden.

Im Zeitraum von Juli bis Oktober 2007 ereignete sich im Grossraum Zßrich ein Einbruchdiebstahl, bei welchem mehrere Tausend Flaschen Wein aller Preisklassen gestohlen wurden. Personen, welche diesbezßglich Wahrnehmungen machen kÜnnen, insbesondere verdächtige oder ungewÜhnliche Weinangebote erhielten, werden gebeten, sich umgehend mit der Stadtpolizei Zßrich, Detektivposten City (Montag bis Freitag 6.00 bis 18.00 Uhr), Tel. 044 411 82 00 in Verbindung zu setzen.

Korrigendum

Ausserrhoden ist nicht innen In die Titelzeile des Artikels Fumoirs weiterhin mÜglich im letzten GastroJournal hat sich ein Fehler eingeschlichen: Selbstverständlich fanden die Abstimmungen in Graubßnden und Ausserrhoden (im Bild Herisau) statt, nicht in Innerrhoden, wo in den Restaurants nach wie vor geraucht werden darf.

PUBLIREPORTAGE

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■ Impulse

Donnerstag, 6. 12. 2007 ■ Nr. 49

GastroJournal

Seite 7

Eine echte Zeitung zum Klicken Seit einigen Wochen erscheint GastroJournal als E-Paper. Die Bedienung ist ganz einfach, wie einige Erklärungen zeigen. MATTHIAS NOLD Eine Zeitung im Internet lesen und dabei blättern wie beim gedruckten Exemplar? Das gibts wirklich: www.gastrojournal.ch. Allerdings kann die neue Online-Ausgabe von GastroJournal noch viel mehr als ihr Vorbild aus Papier. Viele Inserate sind beispielsweise direkt verlinkt mit der Homepage des Anbieters, auch in den Texten finden sich immer wieder nützliche Links. Wichtigstes Werkzeug zum Bedienen des sogenannten E-Papers ist die Maus. Fährt man mit ihr über die einzelnen Bereiche der Zeitung, färben sich diese rot ein. Das zeigt an, dass hier etwas vergrössert oder angeklickt werden kann. Was genau, steht jeweils in einem gelben Kästchen bei der Maus.

Die Symbole der Menüleiste oben Über den Zeitungsseiten befindet sich eine Menüleiste. In ihr verstecken sich viele nützliche Tools. Wie überall auf der Seite gilt auch hier: Wenn man mit der Maus über die Bilder

Besser lesen Grundsätzlich kann man jeden Textteil und auch fast jede Anzeige vergrössern und damit einfacher lesen. Beim Darüberfahren über einen Bereich verwandelt sich der Mauszeiger in eine Lupe. Mit einem Klick wird der rot eingefärbte Bereich vergrössert und einfach lesbar.

und Bereiche fährt, erscheinen kleine Sprechblasen mit den jeweiligen Funktionen. Sehr hilfreich ist der «Knopf» mit dem Fragezeichen. Die «Hilfe» erklärt kurz wie das EPaper funktioniert. Die weiteren Punkte: • «Miniaturansicht an/aus: Hiermit lässt sich die Box auf der rechten Seite holen oder wegklicken. In ihr sind übrigens alle Seiten der Online-Ausgabe als Miniaturen dargestellt, was Suchen und Finden ebenfalls erleichtern soll. • Vollbild an/aus: Damit kann die Online-Zeitung bildschirmfüllend gelesen werden. • Favoriten an/aus, zu Favoriten hinzufügen: Hiermit können einzelne Seiten, die man später genauer lesen möchte, als «Favoriten» gespeichert werden. Die Einstellungen bleiben erhalten auch nach einem Neustart des Computers. • Autoflip an/aus: Die Zeitung blättert automatisch. Mit + und – kann die Geschwindigkeit erhöht oder reduziert werden.

In der Mitte der Menüleiste kann man auf einzelne Seiten springen, wenn man die Seitenzahl eingibt. Die «Knöpfe» links und rechts beziehen sich jeweils auf die Seite direkt darüber: • Diese Seite empfehlen: Generiert ein kleines E-Mail, mit dem man die Seite weiterempfehlen kann. • Einzelseite drucken: Damit kann man die Zeitungsseite ausdrucken und sie in Papierform aufbewahren oder lesen. • Einzelseite als PDF speichern:

Mit diesem Knopf kann die ganze Seite direkt auf dem eigenen Computer abgelegt werden. • Einzelseitenansicht öffnen: Öffnet die Seite vergrössert, damit man sie einfacher lesen kann. Alles in allem. Anklicken, selber ausprobieren und Entdecken lohnen sich. Viel Vergnügen!

Anzeige

Anzeigen,Stellen und Liegenschaften finden Auch die meisten Anzeigen lassen sich so vergrössern. Zudem sind viele der Anzeigen jeweils in ihrer rechten Hälfte verlinkt mit dem entsprechenden Anbieter. Auch hier zeigen der Mauszeiger und die rote Farbe den Link an. In der Menüleiste oben sowie in der Box auf der rechten Seite gibt es ein «Inhaltsverzeichnis». Hier sind alle Seiten mit den gleichen Rubriken wie in der Zeitung angeschrieben und direkt anwählbar. Da kann man unter anderem das Job Journal mit den Stellenanzeigen wie auch die Seiten mit den Liegenschaftsinseraten direkt anwählen.

• Zoom an/aus: Hiermit kann man die ganze Seite heranzoomen. Mit der Maus kann die Seite dann bewegt werden, sodass man den ganzen Text ohne weiteres Anklicken lesen kann. • Lupe an/aus: Mit der Lupe können einzelne Bereiche der Zeitung wie mit einer Lupe betrachtet werden. Die Lupe wird mit der Maus bewegt.

Inhalte und Inserate suchen Neben dem «Inhaltsverzeichnis» in der Menüleiste (siehe Bild oben) gibt es auch ein Suchfenster «Suchbegriff eingeben». Über alle Seiten hinweg, auch auf den Anzeigenseiten, ist eine Volltextsuche möglich. Einfach ein Stichwort eingeben und auf den Ordner daneben klicken. Im Fenster rechts werden dann alle Seiten mit dem gesuchten Wort angezeigt.

• Notizen an/aus: Mit dieser Funktion kann man sich direkt auf der Seite Notizen machen wie mit einem Post-it-Zettel. Die Notizen werden gespeichert und erscheinen auch beim nächsten Durchblättern der Zeitung vom selben Computer aus wieder. Wichtig: den Notizzettel mit dem grünen Haken unten rechts speichern.

Die Bilder in der Online-Ausgabe

Die Symbole der Menüleiste unten

In den Bildern der Online-Ausgabe verstecken sich häufig verschiedenste weiterführende Links zum zugehörigen Text. Auch in den kleinen Bildern der Meldungen. Wie bei den Inseraten gilt: Der linke Bereich des Bildes ist zum Vergrössern, der rechte ist mit hilfreichen Links versehen. Gibt es mehrere Links, teilen sie sich die rechte Seite des Bildes und nötigenfalls die untere Hälfte dazu. Alle wichtigen Zusatzinformationen zu einem Text sind so einfach und schnell auffindbar. Die kleinen Texte beim Mauszeiger zeigen jeweils an, wohin der Link führt.

Auch hier verbergen sich nützliche Funktionen. Besonders wichtig ist die Flagge ganz rechts in der unteren Menüleiste. Hier verbergen sich verschiedenste Sprachen für die gesamte Benutzerführung innerhalb der Zeitung. Französisch kann hier ebenso einfach angewählt werden wie Italienisch.

Generalimporteur/Importateur général pour la Suisse: Howeg, www.howeg.ch Bestellservice/Service de commande: HOWEG, transGourmet Schweiz AG, Rudolf-Diesel-Strasse 25, Postfach, 8405 Winterthur, Téléphone 0848 000 501, Fax 041 348 07 11 Privatkunden/clientèle privée: Vina SA, www.vina.ch, Téléphone 044 919 05 50, Fax 044 919 05 52 GJGM51485


■ Restauration

Donnerstag, 6. 12. 2007 ■ Nr. 49

GastroJournal

Tibits jetzt auch in Basel Mit dem neuen Tibits zwischen Steinenvorstadt und dem Theater Basel hat die Rheinstadt jetzt ein erstes echt vegetarisches Restaurant. Dieses bietet ein frisches und vielfältiges Angebot in modernen, hellen Räumlichkeiten.

SZENE Bodensee: Fischerei

Weniger Fische im Netz

Das Tibits in Basel

Schwere Zeiten für die Fischer am Bodensee: Ihre Netze sind 2006 und 2007 weitgehend leer geblieben. So wenig Fische wurden in der Ostschweiz seit 50 Jahren nicht mehr gefangen. Der Internationale Bodensee-Fischerei-Verband begründet die schlechte Saison mit dem zu sauberen Wasser, welches fast keine Nährstoffe mehr enthalte.

Das neue Tibits in Basel verfügt über insgesamt 150 Innenplätze, verteilt auf zwei Etagen. Den kleinsten Gästen stehen zwei Kinderecken zum Spielen zur Verfügung. Das Lokal ist täglich geöffnet und beschäftigt rund 35 Mitarbeitende. Das Restaurant in der Rheinstadt gehört zur Tibits AG, welche sich in den Händen der Gebrüder Frei sowie von Rolf und Marielle Hiltl befindet.

Strategie Orange mit Wirkung

Menü modular zusammenstellbar

JO STEIMEN

A LA MINUTE Das neue Tibits in Basel ist das erste rein vegetarische Restaurant in der Rheinstadt. Alle frisch zubereiteten Leckerbissen werden auch im Take-away zum Mitnehmen bereitgestellt.

dank zweier grosszügig gestalteter Kinderecken. Hier dürfen die Kinder der Gäste spielen, malen und lesen.

Täglich breites Frische-Angebot mit Take-away Das Frühstücksbuffet wird wochentags um 7 Uhr, samstags um 8 Uhr und sonntags um 9 Uhr eröffnet und lockt täglich bis 11 Uhr (Samstag und Sonntag bis 13 Uhr) mit frischen Früchten, Birchermüesli, Gipfeli, Brot, Käse und Joghurt. Ab jeweils 11 Uhr werden auf einem grossen und übersichtlich gestalteten Buffet über 35 frisch bereitgestellte Salate sowie täglich wechselnde, hausgemachte, warme Gerichte und verschiedene Snacks angeboten. Kreative Bio-Patisserie, täglich mehrmals frisch gepresste Früchte und Gemüse, hausgemachte Eistees, erlesene Weine, das Unser-Bier und diverse gemixte Cocktails runden das kulinarische Angebot ab. Alle angebotenen Leckerbissen können am Take-away-Buffet erworben und mitgenommen werden.

FOTOS: ZVG

Das architektonisch dem Zeitgeist entsprechend modern gestaltete, komplett neue Tibits-Haus inmitten des Basler Zentrums verfügt über 150 Sitzplätze, die auf zwei Etagen verteilt zu finden sind. Damit ist das Basler Tibits das grösste der insgesamt vier Tibits-Restaurants (Basel, Bern, Winterhur, Zürich). Der Philosophie aller bisheriger Tibits entsprechend, bietet es somit viel Platz für Frühstücksliebhaber, für gemütliche oder für die schnelle Mittagspause. Ebenso aber dient es einem ausgehfreudigen und kulturinteressierten Publikum. Auch die kleinsten Gäste kommen hier auf ihre Kosten,

Seite 9

Helle, moderne und farbige Räume herrschen im neuen Basler Tibits vor.

Frische und Harmonie auch in den Räumen spürbar Seit dem Start der Tibits-Restaurants by Hiltl ist für die Einrichtung der spezifisch gestalteten Tibits die Londoner Designerin Tricia Guild zuständig. Sie ist es, die dafür sorgt,

dass Tapeten, Polster und Stoffe in den grosszügig und hell gestalteten Räumen für spannende Kontraste und harmonische Kombinationen sorgen. So erzeugt das Farb- und Musterspiel ein urbanes und eigenwillig gemütliches Ambiente.

Die GastroSuisse-Strategie zieht Kreise. Eben hat nämlich auch der renommierte und mehrfach ausgezeichnete Hirschen in Oberstammheim nach 220 Jahren klassischem Speisekarten-Aufbau mit seiner bisherigen Gliederung (Vorspeise, Hauptgang, Dessert) umgestellt. Dafür gibt es jetzt alle Speisen (auch Suppen und Desserts) in grossen oder kleinen Portionen, und das Menü wird vom Gast modular zusammengestellt. Schweiz gegen Österreich – das ist das neue FoodKonzept im Oberstammheimer Hirschen. Das heisst: Linke Seite des Buffets mit Schweizer Gerichten von Nadja Hoffer zubereitet, rechte Seite mit österreichischen Spezialitäten, kreiert von Rainer F. Hoffer. Somit kocht jetzt auch der Chef des Hauses, und er hofft, dass die «Gäste trotzdem kommen». Die Euro hat in Oberstammheim gewissermassen bereits begonnen. Mit Nadja und Rainer F. Hoffer in der Küche.

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■ Hotellerie/Tourismus

Donnerstag, 6. 12. 2007 ■ Nr. 49

GastroJournal

Die Grösse des Kleinen

CHECK IN Urner Tourismus

Geplanter Ausbau der Sportbahnen

Auf der einen Seite stehen verschuldete Bergbahnen,auf der anderen hochrentable Einzelstücke.Und dazwischen?

Sawiris Resort in Andermatt wirkt sich auch auf das Angebot der regionalen Seilbahnen aus. Die Andermatt Gotthard Sportbahnen (AGS) wollen ihre Kapazität am Nätschen erhöhen. Zur Diskussion steht auch eine Angebotserweiterung am Gemsstock. Da die Gäste des neuen Resorts zum grössten Teil Skianfänger seien, habe der familienfreundliche Nätschen aber besseren Chancen, betont die AGS.

PETER MATHIAS GRUNDER Als ein paar Bauern, denen Teile der Engstligenalp ob Adelboden gehörten, 1968 einen Skilift bauten, seien fortan genug Leute gekommen, um Gewinne zu erwirtschaften, sagt Adrian Brügger, seit August Geschäftsführer der Bergbahnen Engstligenalp.

Euroairport, Basel

Mulhouse nicht mehr verbunden

A LA MINUTE FOTOS. FLICKR.COM / GOOGLEEARTH

Auf der Engstligenalp haben sich verschiedene Anbieter vereinigt. Trotz Isolation und wenig Grösse kann sich das Projekt rechnen. Marketing im heutigen Sinn habe man jedoch nicht gemacht, nimmt Verwaltungsratspräsident Heinz Burn den Faden auf. Professionalisiert werde das erst jetzt: Brügger ist überhaupt der erste Geschäftsführer der Gesellschaft, die das Potenzial zu einem «Resort» eidgenössischen Zuschnitts hat (siehe Kasten). Der Zusammenschluss sei auch unter Druck erfolgt, sagt Burn, im Hauptberuf Holzbau-Unternehmer: schlechte Winter, schlechte Kooperation, «wir standen mit dem Rücken zur Wand». Nach drei Saisons mit roten Zahlen, resultierte in der letzten Periode eine schwarze Null. Die Verpflichtung eines Geschäftsführers und die Kooperation mit allen Anbietern auf der 2000 Meter hoch gelegenen Alp soll diesen Erfolg verstetigen. Zwar gehe es kaum darum, kapitalmarktfähig zu werden, sagt Brügger, aber «kleinaktionärfähig» schon. Die Chancen dafür stehen gut – ganz ab-

Engstligenalp im Berner Oberland:Die Abgeschiedenheit nicht als Nachteil begreifen,sondern als Vorteil vermarkten. gesehen von einer allfälligen Klimaerwärmung, die diese Alp zum einzig verbleibenden Skigebiet weitum machen würde.

«Wir müssen mit den bestehenden Anlagen mehr Rendite erreichen», weist Geschäftsführer Brügger den Weg. Die Engstligenalp darf nicht mehr nur Frühlingsskigebiet sein, ein grosser Schritt dahin ist das Flexi-Abo: Drei Unternehmen aus der Region haben eine übertragbare Saisonkarte gekauft, die sie zu attraktiven Preisen als Tageskarte weitergeben. «Fehlentscheide erträgt es nicht», beleuchtet Verwaltungsratspräsident Burn die Risiken: Die Hotelkapazität ist mit 190 Betten zwar gross, doch handelt es sich um spartanische Touristenlager – nur 8 Doppelzimmer genügen modernen Standards. Dieses Angebot aus eigenen Mitteln zu verbessern, ist infrastrukturell das nächste Ziel, während operationell die atemberaubende Hochebene und ihre Preziosen sommers und winters endlich professionell an ihre potenzielle Nachfrage herangeführt werden sollen. Denn auf schlechte Winter, die seit jeher gut sind für die Engstligenalp, mag man sich nicht mehr verlassen.

Nachteile zu Vorteilen machen «Wir wollen den Nachteil der Nische und der Abgeschiedenheit zu einem Vorteil machen», beschreibt Burn die Strategie. Die Nische bedeutet zurzeit etwa, dass die Hälfte des gesamten Jahresumsatzes im März und April anfällt, dass der Engstligenfall zu den weltweit schönsten Wasserfällen gehört, aber praktisch unbekannt ist, oder dass sich auf der «Engstligen» weltbekannte Snowboarder den Bügel in die Hand geben.

SERVICE Die Engstligenalp ist hoch gelegen, aber nicht Teil eines Skikarussells. Damit ist die Kapazität so beschränkt, dass man derzeit vorab als Überlauf, Alternative bei Schneemangel oder als Nische funktioniert.

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Um als Nische und jenseits von Pistenfrequenzen zu operieren, sind wertschöpfungsintensive Angebote nötig, die Bettenkapazitäten bedingen. Professionelles Marketing und Yield Management soll diese Investition ermöglichen.

Engstligenalp

Der Betrieb des Flughafenbusses zwischen dem französischen Mulhouse und dem Euroairport ist eingestellt worden. Grund: zu wenig Passagiere.

Bündner Tourismus

Defizitgarantie für Skilift Die Gemeindeversammlung von Lantsch/Lenz (GR) hat beschlossen, die Skiliftanlage der Skilift AG weiter zu betreiben. Sollte die Anlage rote Zahlen schreiben, übernimmt die Gemeinde das Defizit.

Ferienregion Heidiland

Die Bergbahnen Engstligenalp bestehen aus der nostalgischen Luftseilbahn von 1937 und der grossen Luftseilbahn von 1972, welche die ansonsten nur zu Fuss erreichbare Engstligenalp erschliessen. Auf der knapp 2000 Meter hoch gelegenen Alp gehören drei Schlepplifte, ein Zubringerlift und ein Berghotel mit 190 Betten und jeweils 200 Restaurationsplätzen innen und aussen zum Unternehmen. Verschiedene Alphütten, die man mieten kann, und das Berghaus Bärtschi sind weitere, selbstständige Unternehmen, die aber gemeinsam vermarktet werden.

Bündelung der Kräfte In einer neuen AG sollen in der Ferienregion Heidiland alle touristischen Kräfte gebündelt werden. Zurzeit läuft die Vernehmlassungsfrist. Bis April 2008 sollen sich die Verantwortlichen entschieden haben, ob sie beitreten oder nicht.

City Night Line

Im Schlafwagen auf die Piste Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag werden die Nachtzüge der City Night Line AG und der DB Autozug

Graubünden Ferien auf Expansionskurs In Graubünden sollen durch verschiedene Massnahmen wieder mehr Gäste logieren nicht gehört. Dies räumte selbst Thoma am letzten Freitag vor den Medien in Chur ein, als er die neue Organisation GRF präsentierte. Doch nun steht die Organisation, die sich mit jener der neuen Bündner Destinationen deckt. Die Marktvertretungen in Hamburg, Brüssel und London sind installiert und auch der Businessplan 2008–2012 wurde dem

Kanton eingereicht. Definiert sind zudem die strategischen Ziele, die Partner der Aufbau-Märkte sowie die Aktivitätenpläne 2008.

Wachstum angestrebt

K. HUBER

Graubünden Ferien will expandieren und plant 2008 Mittel in Höhe von knapp 11 Millionen Franken einzusetzen. Die Ferienorganisation setzt auf eigene Distributionskanäle und E-Commerce. Viel Substanzielles hat man von Graubünden Ferien (GRF) seit dem Antritt des neuen GRF-CEO Gaudenz Thoma im Februar dieses Jahres

GRF-Team mit Gaudenz Thoma, Gieri Spescha (Brand Management & PR), Myriam Keller (Product Management) und Alexander Starcevic (e-Commerce & Processes) (v.l.).

Unter der neuen Ausrichtung ist für Thoma ein Ziel besonders wichtig: «Wir wollen GRF finanziell unabhängig machen.» Graubünden werde finanziell und personell weiter wachsen müssen, um schlagkräftig die aufgetragenen Arbeiten ausführen zu können. Hinter dem Umbau von Graubünden Ferien und der übrigen Bündner Tourismusstrukturen steckt der stetige Verlust an Gästen und Logiernächten. Darum möchte GRF die Kräfte konzentrieren und seinen Fokus auf die Kernaufgaben Verkauf, Product Management, E-Commerce als Schlüsselmedium und Brand Management richten. Mit diesem Vier-Säulen-Prinzip sollen verlorene Marktanteile ins Bündnerland zurückgeholt werden. GRF sieht sich nicht mehr als eigentliche Dachorganisation der Bündner Tourismusvereine sondern als Partner für die teilweise bereits gebildeten und künftigen Destinationen sowie für die TMO (zukünftige Tourismusorganisationen). K. Huber

Die Tourismusorte und ihre Märkte Welche Bündner Tourismusorte bearbeiten künftig welche Aufbaumärkte? Der «Kuchen» wurde nun wie folgt aufgeteilt: Für Deutschland zuständig sind: Arosa, Chur, Davos-Klosters, Engadin/Scuol, Engadin St. Moritz, Flims Laax, Kooperation «kleine und feine Orte», Lenzerheide, RhB, Samnaun und Viamala. Für BeNeLux: Arosa, Davos-Klosters, Engadin/Scuol, Engadin St. Moritz, Flims Laax, Lenzerheide, Samnaun und Savogin. Im englischen Markt aktiv werden: Arosa, DavosKlosters, Engadin St. Moritz, Flims Laax, Lenzerheide, Rhätische Bahn und Savognin.

GmbH unter der Marke City Line geführt. Der einheitliche Auftritt bringt es mit sich, dass sich das bis anhin in dunkelblau und mit Mond und Sternen dekorierte Outfit künftig in einem einheitlichen Weiss-rot (Foto) der Deutschen Bahn präsentiert. Nebst den bewährten Verbindungen ab Zürich und Basel erhalten nun während der Wintersaison jeweils samstags vom 22. Dezember 2007 bis Ende März 2008 das Berner Oberland und das Wallis einen City Night Line-Anschluss. Der Komet aus Hamburg und der Pegasus aus Amsterdam werden für Wintersportgäste mit Halten in Thun, Spiez, Frutigen, Kandersteg und Goppenstein bis nach Brig weitergeführt. Neu im Angebot ist zudem die tägliche Verbindung von Basel nach Prag.

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Donnerstag/Jeudi, 6. 12. 2007 ■ Nr./No 49

Schweizerische Gilde etablierter Köche

Guilde Suisse des Restaurateurs-Cuisiniers

GastroJournal

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Glanzvolle Checkübergabe in der Tonhalle in Zürich Am vergangenen Sonntag fand in der Tonhalle in Zürich ein stark beachtetes Benefiz-Konzert zugunsten der Schweizerischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft statt. Dieser Anlass diente der Schweizerischen Gilde etablierter Köche zur Überreichung eines Checks über 100 000 Franken zugunsten MS-Erkrankter. beachtete Überraschung mit der Übergabe des Reinerlöses des letzten Gilde-Kochtages an die Multiple-Sklerose-Gesellschaft. Dank Sponsoren und des starken Zuspruchs zum Gilde-Kochtag aus allen Bevölkerungskreisen in der ganzen Schweiz resultierte ein Benefiz von 100 000 Franken. Die Übergabe an Verena Rentsch, die den Check als Direktorin der MS-Gesellschaft entgegennehmen durfte, löste bewundernden Beifall aus. Jules Frei gab der Hoffnung Ausdruck, dass der nächste Gilde-Kochtag am ersten September-Samstag des kommenden Jahres wiederum starken Zuspruch in der Bevölkerung auslöst, wodurch auch dann wieder ein erklecklicher Reingewinn zustande kommen sollte. Jürg Kesselring, MS-Präsident und Chefarzt Neurologie an der Klinik Valens SG, freute sich über den Check der Schweizerischen Gilde etablierter Köche besonders, weil dieser ausschliesslich für die Forschung eingesetzt werden soll. So hofft man, der Ursache der Krankheit endlich näherzukommen, um möglicherweise der Vorbeugung und der Behandlung besser Herr zu werden.

Stellten sich zum Erinnerungsbild: Howard Griffiths (Dirigent des Orchesters Musikkollegium Winterthur), MS-Direktorin Verena Rentsch, Starviolinist Valeriy Sokolov, MS-Präsident und Neurologe Jürg Kesselring und Gilde-Kassier Jules Frei (v.l.).

FOTOS: J. STEIMEN

Die diesjährige Übergabe des Checks des Erlöses vom traditionellen Gilde-Kochtag (Gilde-Risotto; immer am ersten Samstag im September) gestaltete sich in einem besonders festlichen Rahmen. In der ausverkauften Tonhalle fand das diesjährige Benefiz-Konzert zugunsten der Bedürfnisse der Schweizerischen Multiple-SkleroseGesellschaft statt, die derzeit über 10 000 Betroffene der noch immer nicht heilbaren Krankheit betreut, um ihnen das Leben mit der schweren Krankheit etwas zu erleichtern. Das Orchester Musikkollegium Winterhur sorgte mit der perfekten Interpretation von Ludwig van Beethovens Konzert für Violine und Orchester für einen begeisternden Auftakt. Der hochbegabte, international bereits mehrfach ausgezeichnete, aus der Ukraine stammende 21-jährige Violinist Valeriy Sokolov seinerseits sorgte als Solist für verdienten, frenetischen Beifall. Als Jules Frei als Kassier der Schweizerischen Gilde etablierter Köche vor der nachfolgenden, genauso makellosen Aufführung der Sinfonie Nr. 3 von Felix Mendelssohn-Bartholdy die Bühne der Tonhalle betrat, sorgte er für eine ebenso stark

Die Übergabe des 100 000-Franken-Checks durch Gilde-Kassier Jules Frei löste riesigen und bewundernden Beifall aus.

Das Orchester des Musikkollegiums Winterthur begeisterte mit der Aufführung wunderbar interpretierter Kompositionen.

Entwicklung des Gilde-Kochtages vor sozialem Hintergrund

Etwas Gutes essen und damit etwas Gutes tun Es waren 1995 18 Gilde-Mitglieder, die sich bereit erklärten, für einen guten Zweck ihre Töpfe einen Tag lang auf die Strasse zu stellen. Damals erkochten sie mit einem schmackhaft zubereiteten Potaufeu die stolze Summe von 40 000 Franken zugunsten der Kinderhilfe Sternschnuppe. Im Folgejahr war es dann die Stiftung von Beatocello (Dr. Beat Richner), der für das Kinderspital Kantha Bopha in Phnom Penh schon 50 000 Franken entgegennehmen durfte. Damit war der Grundstein für eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt, denn von nun an wurde der soziale Gedanke von der Mars Schweiz AG in Rotkreuz, – mit ihrem umtriebigen Willi Schumacher – die für den Gilde-Kochtag den notwendigen Risotto Uncle Ben’s zur Verfügung stellte und den Anlass gleich-

wohl noch mit jeweils einem namhaften Betrag unterstützte. Von da an entwickelte sich der GildeKochtag zu einer Erfolgsgechichte der Schweizerischen Gilde etablierter Köche. Bereits 1997 hatten sich über 30 GildeKöche bereit erklärt, die sinnvolle Aktion zu unterstützen. Damit der nationale Event auch einer national tätigen sozialen Institution zugutekommt, hat die Gilde einen neuen Partner gesucht – und letztlich auch gefunden: Die Schweizerische MultipleSklerose-Gesellschaft, die schweizweit über 10 000 Multiple-Sklerose-Betroffene betreut. Inzwischen sind es jedes Jahr rund 200 Gilde-Köche, die am Gilde-Kochtag ihre Kraft in den Dienst betroffener Menschen stellen, deren Erkrankung bis heute nicht geheilt werden kann. An Ständen und auf extra hergerichteten Plätzen in nicht weniger als 38 Städten und Dörfern geniessen jeweils Zehntausende von Liebhabern den speziell gefertigten und schmackhaften Gilde-Risotto, dessen Reinerlös stets der Schweizerischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft zufliesst. Dabei hat es die Schweizerische Gilde etablierter Köche längst auch geschafft, dass jeweils verschiedenenorts Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport aufmarschiert, um bei der Verteilung des wunderbar schmeckenden Risottos tatkräftig und uneigennützig mitzuhelfen. Auch ihnen gilt der Dank der Schweizerischen Gilde etablierter Köche.

Die Entwicklung des Gilde-Kochtages Der Kochtag der Gilde etablierter Köche, der einst mit dem Verkauf von Potaufeu gestartet wurde und in breiten Bevölkerungskreisen längst als «Gilde-Kochtag» mit feinem Risotto bekannt ist, konnte in diesem Jahr bereits zum elften Mal durchgeführt werden. Dabei wurde ein Traumergebnis von 100 000 Franken erzielt, welches der Schweizerischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft überreicht werden konnte (siehe oben). Die eigentliche Entwicklung in dieser Hinsicht nachfolgend aufgeführt. 1995: Zugunsten der Kinderhilfe Sternschnuppe 40 000 Franken 1996: Zugunsten Kinderspital Kantha Bopha von Dr. Beat Richner (Beatocello) 50 000 Franken 1997: Zugunsten der Schweizerischen MS-Gesellschaft 50 000 Franken 1998: MS-Gesellschaft 60 000 Franken 1999: MS-Gesellschaft 71 000 Franken 2000: MS-Gesellschaft 80 000 Franken 2001: MS-Gesellschaft 124 000 Franken

Der Gilde-Kochtag 2007 wurde auch für die Durchführung eines Publikumswettbewerbes genutzt. Dabei galt es zu erraten, welche Reismenge gesamtschweizerisch benötigt wurde, um alle gewünschten Risotto-Portionen herzustellen. Die richtige Antwort lautete: 1525 Kilo. Die Gewinner eines Gilde-Gutscheines im Wert von je 250 Franken stehen nun fest. Es sind dies: Hanni Vollenweider, 9500 Wil (geschätzt: 1568 Kilo), Albert Riedlin, 4058 Basel (geschätzt: 1516 Kilo) und Barbara Asseo, 2800 Delémont (geschätzt: 1500 Kilo).

Workshop «Molekularküche» Am Dienstag, 26. Februar 2008 wird infolge grosser Nachfrage der Workshop zum Thema «Molekularküche» wiederholt. Interessierte treffen sich im Hug-Haus in Malters. Noch hat es freie Plätze. Die Teilnahme (inkl. Getränke, Lunch, Unterlagen und Rezepte) kostet Fr. 120.– (Nichtmitglieder Fr. 150.–). Anmeldungen per Fax an: 044 377 55 14, E-Mail: gilde@gastrosuisse.ch. Website: www.gilde.ch

2002: MS-Gesellschaft 70 000 Franken 2003: MS-Gesellschaft 101 800 Franken GJ-ARCHIV

Man schrieb das Jahr 1995, als sich innovative Köpfe der Schweizerischen Gilde etablierter Köche zusammengesetzt haben, um sich über einen Event Gedanken zu machen, der einerseits der Steigerung des Bekanntheitsgrades der Gilde dienen, andererseits aber gleichzeitig einen sozialen Gedanken beinhalten sollte. Das Resultat des ernsthaften Gedankenaustauschs war die Idee und damit die Geburt des inzwischen bereits traditionellen Gilde-Kochtages, der jeweils im ersten Quartal eines Gilde-Jahres durchgeführt wird.

Die Gewinner sind ermittelt

Fürs Album: Der Gilde-Kochtag bereitet immer auch Spass.

2004: MS-Gesellschaft 112 000 Franken 2005: MS-Gesellschaft 74 000 Franken 2006: MS-Gesellschaft 76 000 Franken 2007: MS-Gesellschaft 100 000 Franken

Nicht vergessen: Gilde-Partner-Tag Am Dienstag, 18. Dezember findet der Gilde-Partner-Tag 2007 in Malters statt. Dieses Datum gehört in jeden Gilde-Kalender.


Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales

Jeudi, 6. 12. 2007 No 49

Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève

HEBDOMADAIRE

Sans travail au noir

L’esprit d’équipe à GastroForum La matinée du 9 janvier au prochain GastroForum sera consacrée aux thèmes relatifs à l’esprit d’équipe. L’après-midi, Fabienne Courvoisier (photo) parlera des petits plus qui font la différence. Le mercredi sera, a GastroForum, une journée bien remplie avec, pour terminer, un dîner «Entre met(s) et chansons» avec le compositeur Florent Brancucci. Le matin, François Courvoisier (photo) dirigera un atelier pour démontrer l’importance de l’esprit d’équipe. «Pour toute entreprise souhaitant être performante, l’ensemble du personnel doit former une véritable équipe, prête à s’investir dans l’aventure et à amener créativité et innovation. Pour ce faire, la motivation du groupe est fondamentale et doit être soutenue par une savante orchestration de communication active, de confiance et de responsabilisation», explique le professeur (HEG Arc, Neuchâtel). Pour Fabienne Courvoisier, «une bonne ambiance dans l’équipe est le point de départ d’un service de qualité à la clientèle». Pour satisfaire cette dernière, il faut que chacun «tire à la même corde». Le marketing expérientiel et sensoriel est un ensemble d’outils permettant d’influencer positivement l’image de l’entreprise au travers de son environnement physique: le restaurant et ses services annexes», expose l’adjointe scientifique. Du 7 au 10 janvier, Delémont, Hôtel National Formation professionnelle GastroSuisse, tél. 021 721 08 30, courriel: formationprof@GastroSuisse.ch

GastroSuisse refuse clairement le travail au noir. Le travail au noir nuit à l’économie nationale. Pour cette raison, GastroSuisse soutient la campagne contre le travail au noir. La Fédération a tout intérêt à ce que les rapports de travail s’organisent correctement dans la branche. Dans l’hôtellerie-restauration, il y a, depuis 1972, une convention collective national de travail (CCNT) approuvée par le Conseil fédéral. Dans le cadre de la CCNT, l’office de contrôle paritaire à Bâle procède chaque année à deux mille examens/contrôles des rapports de travail. Ces contrôles sont aussi à même d’empêcher le travail au noir. Les accords bilatéraux avec l’UE (surtout la libre circulation des personnes) ont fortement détendu la situation sur le marché du travail et la procédure d’engagement des titulaires de permis de séjour de courte durée (précédemment les saisonniers). Cela constitue aussi un soutien contre le travail au noir éventuel. Des idées complètement fausses circulent au sujet du travail au noir dans l’hôtellerie-restauration. Les extrapolations devenues obsolètes et très problématiques d’un professeur d’Autriche sur l’ampleur du travail au noir en Suisse ont rendu publics des chiffres que nous réfutons énergiquement. Dans l’hôtellerie-restauration, le travail est transparent et s’effectue dans la plupart des cas en faveur du client qui peut observer ce travail, voire qui connaît souvent personnellement les collaborateurs. Ainsi, le travail ne peut généralement pas se faire au noir. GastroSuisse

A LA MINUTE Le travail au noir sera dorénavant plus durement réprimé. GastroSuisse soutient la campagne nationale.

SP

L’avis de GastroSuisse

La campagne lancée pour lutter contre le travail au noir met en lumière les conséquences pour chacun.

La semaine passée, la conseillère fédérale Doris Leuthard a ouvert, à Berne, la grande campagne nationale de sensibilisation et d’information sur la lutte contre le travail au noir. PATRICK M. LUCCA «Le travail au noir n’est pas un délit de gentleman! Celui qui effectue ou laisse faire du travail au noir est punissable. Les conséquences sont payées par tous. Il fallait donc une nouvelle loi pour lutter contre le travail au noir. Elle entrera en vigueur le 1er janvier pro-

chain», a souligné Doris Leuthard lors du lancement de la campagne. Celle-ci, conçue pour une durée de deux ans, est placée sous la devise «Pas de travail au noir. Tous le méritent.» Par travail au noir on entend un travail rémunéré, indépendant ou dépendant dont l’exercice contrevient

SERVICE Les principaux points de la Loi contre le travail au noir: Procédure de décompte simplifiée. Par conséquent, le travail administratif est facilité en ce qui concerne les assurances sociales et l’impôt à la source pour des activités rémunérées petites, dépendantes ainsi qu’intérimaires ou limitées dans le temps. Mise en place d’organes de contrôle cantonaux: les compétences de contrôle sont renforcées et la coor-

dination des autorités et organisations concernées est améliorée. Echange de données: un flux optimal d’informations entre les autorités et les organisations touchées est assuré. Nouvelles possibilités de sanctions: exclusion des travaux publics et, en cas d’infraction récidivée contre la législation des assurances sociales et des étrangers, des amendes allant jusqu’à 1 million de francs.

aux prescriptions légales. Le travail au noir fait partie intégrante de l’économie dite de l’ombre. Selon des estimations, sa part au produit national brut se monte à quelque 9%, soit environ 39 milliards de francs par an. Les conséquences du travail au noir sont graves: la Confédération et les cantons perdent d’importantes recettes. Les entreprises – surtout des PME –, souffrent d’une distorsion des conditions de la concurrence; le travail au noir ramollit la protection des travailleurs (conditions de travail, sécurité de l’emploi, dumping salarial). Pour cette raison, le Parlement a décidé une loi qui est un mélange d’incitations et de répression (voir encadré SERVICE). La campagne qui coûte plusieurs millions de francs montre les conséquences négatives du travail au noir et lutte contre la minimisation et la «tabouisation». Selon Doris Leuthard», «personne ne doit néanmoins être mis au pilori». Les responsables ont donc laissé tomber le projet de s’adresser de manière ciblée à certaines branches, dont l’hôtellerie-restauration. Infos: www.pas-de-travail-au-noir.ch

«Extinction des feux» requise Le Conseil de GastroSuisse lance un appel aux hôteliers et restaurateurs Comme l’a décidé le Conseil de GastroSuisse lundi dernier, la Fédération soutient l’action «Extinction des feux!» La protection du climat concerne tout le monde. Pour cette raison, deux media du groupe Ringier ont lancé, avec Greenpeace, le WWF, Google, Pro Sieben Schweiz et Pro Natura, l’action «Extinction des feux! Pour notre climat.» L’action doit donner un signe en faveur de la conférence sur

les changements climatiques qui se tient actuellement à Bali et, en fin de compte, lancer aussi un appel à tous en faveur de la protection du climat. Le Conseil de GastroSuisse en

appelle donc, avec «GastroJournal», à l’ensemble de l’hôtellerie-restauration pour soutenir cette action ce samedi, 8 décembre, entre 20.00 heures et 20.05 heures.

Etre solidaire pour le climat La solidarité est d’actualité. GastroSuisse appelle ses membres et tous les établissements de l’hôtellerierestauration du pays à participer à l’action «Extinction des feux!» en faveur de notre

climat. Ce samedi 8 décembre, les feux seront éteints pendant cinq minutes, entre 20.00 heures et 20.05 heures dans tous les établissements de l’hôtellerie-restauration du pays. gj

«Ce serait un énorme signe, si tous les établissements publics de Suisse coupaient l’éclairage pendant cinq minutes.» Klaus Künzli, (photo) président central de GastroSuisse, en est convaincu. «L’hôtellerie-restauration fait partie du tourisme de ce pays. Elle est donc particulièrement dépendante du climat», poursuit le président. Des changements marqués du climat auraient des conséquences significatives pour l’ensemble de l’économie de notre pays. GastroSuisse

Valais: trois siècles de foire du lard Elle s’appelle la Foire au Lard et anime Martigny Bourg chaque premier lundi de décembre. Cette année, malgré la pluie, plusieurs milliers de visiteurs ont fait le déplacement de cette manifestation vieille de trois siècles. Côté exposants, relève «Le Nouvelliste» dans son édition de mardi, sur les 166 inscrits, 36 ont renoncé à la dernière minute. Quant aux restaurateurs, ils affichaient une évidente satisfaction. Les commerçants de Martigny Bourg ont d’ailleurs l’intention de créer une véritable fête du cochon avec boucherie, fabrication de saucisses et autres animations prouvant que dans le cochon tout est bon.

Vaud: de Cully aux Etats-Unis Kamel Guechida a été nommé «Meilleur chef Pâtissier des Etats-Unis» par le célèbre magazine Bon Appétit, lors des dixièmes «Annual Bon Appétit Awards» à New York. Doté d’un CAP de Pâtissier décroché à Périgueux (F), il a fait son apprentissage à la pâtisserie Francis Mazi, Kamel Guechida a été ensuite commis pâtissier à l’hôtel de la Prairie à Yverdon-les-Bains, chef de partie au restaurant du regretté Adolf Blokbergen, l’Auberge du Raisin à Cully, avant de passer chef-pâtissier chez Fredy Girardet, puis de retourner au restaurant de l’Auberge du Raisin où il aura passé, au total, près de quinze ans. Un temps consultant à l’étranger pour Joël Robuchon, puis chef d’entreprise avec sa boutique «Plaisir du Chocolat» à Cully, il est maintenant, à 38 ans, le chef pâtissier de l’Atelier de Joël Robuchon (* au guide Michelin 2008) et du très chic établissement voisin Joël Robuchon at the Mansion (*** au Michelin 2008) à Las Vegas.

Ticino: a Lugano c’è «PiùGusto» Lugano presenta un nuovo appuntamento con il mondo della gastronomia e dell’enologia. È «PiùGusto», la prima Fiera Internazionale del Gusto, in programma dal 7 al 9 dicembre prossimi al Centro Esposizioni, una manifestazione dedicata esclusivamente alla promozione dei migliori prodotti tipici locali e mediterranei. Ampio è lo spazio occupato da questo primo importante appuntamento di richiamo internazionale che raduna a Lugano oltre 400 espositori (per un totale di diverse migliaia di prodotti) su una superficie totale di 9 mila metri quadrati. Tra le tappe impedibili all’interno della fiera c’è anche lo spazio occupato dal Ristorante Da Candida di Campione d’Italia: qui lo chef Bernard Fournier presenta il suo esclusivo foie gras. Altra opportunità e quella data da Paolo Basso, vice-campione del mondo dei Sommelier, che proporrà al pubblico assaggi di particolari vini e che giornalmente terrà brevi corsi di degustazione. «PiùGusto» si sviluppa su tre giorni (dal 7 al 9 dicembre) al Centro esposizioni Lugano, in zona Campo Marzio; la fiera rimane aperta agli operatori e al pubblico venerdì dalle 14.00 alle 19.00; sabato e domenica dalle 11.00 alle 19.00. info: www.salonedelgusto.ch


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■ Hôtellerie & Tourisme

GastroJournal

Jeudi, 6. 12. 2007 ■ No 49

GastroNeuchâtel en actions

L. CARDUCCI

Motion pour abolir la taxe de patente

Michel Vuillemin, président de GastroNeuchâtel, a remis à Gilles Farron, directeur de Mycorama, un chèque de dix mille francs.

La première journée d’automne de GastroNeuchâtel se voulait informelle, elle a été dynamique. LAURENCE CARDUCCI Deux actions d’importance ont marqué ce 3 décembre dont la signature du partenariat entre le Mycorama et GastroNeuchâtel annoncée dans notre dernier numéro. A cette occa-

sion, les invités ont aussi pu assister à la remise officielle des 10 000 francs offerts par GastroNeuchâtel. Une plaquette rappellera ce don sur une arche du bâtiment. Autre événement marquant, le lancement d’une motion populaire demandant la suppression de la taxe de patente. L’idée de réunir les membres pour des discussions sur des sujets professionnels d’actualité, l’échange d’idées et la mise en place d’actions concrètes a fait mouche. Alors que les assemblées générales statutaires réunissent une quarantaine de par-

ticipants, la journée d’automne qui s’est tenue à Cernier, au Mycorama et à Evologia, a rassemblé près de cent personnes. L’après-midi, animée par Damien Cottier, chef de projet à Economie suisse, a permis de débattre également de la suppression de la formation obligatoire nécessaire à l’obtention d’une patente dans le canton de Neuchâtel. Cette singularité administrative ne cadre pas avec la Loi fédérale sur le marché intérieur, ni avec les relations avec les pays européens.

La position défendue par GastroNeuchâtel est clairement définie dans le texte de la motion. «La suppression de cette redevance ne doit pas être remplacée par une autre taxe, comme une taxe sur l’alcool.» Les feuilles de signatures s’adressent à tous les électeurs du canton et circulent dans chaque commune. Elles intéressent en premier lieu les patrons d’établissement et doivent être renvoyées jusqu’au 15 janvier 2008 à GastroNeuchâtel, Pierre-à-Mazel 41, 2002 Neuchâtel. Cette action vient appuyer la position des cafetiers, restaurateurs et hôteliers dans le cadre de la nouvelle loi qui sera soumise au Grand Conseil à la session de juin 2008. Elle deviendra Loi sur le commerce et les établissements publics. Cet élargissement devrait assurer un financement plus équitable et meilleur à Tourisme neuchâtelois. lc

A LA MINUTE GastroNeuchâtel a pris au sérieux son partenariat avec le Mycorama de Cernier et offert un chèque à la nouvelle institution. Lors de sa Journée d’automne, GastroNeuchâtel a aussi lancé une motion populaire pour la supression de la taxe de patente.

FLASH Truffe blanche

Prix record à une vente aux enchères Une truffe blanche de 1,5 kg a été adjugée à 330 000 dollars (370 000 francs), lors d’une vente aux enchères à Florence. Il s’agit d’un prix record. Cette somme ira à des œuvres de bienfaisance. La vente aux enchères se déroulait en vidéoconférence entre Florence, Londres et Macao. C’est un acheteur de cette dernière ville d’Asie qui a remporté la gigantesque truffe découverte dans la région de Pise, selon l’agence Ansa qui ne précise pas l’identité de l’acheteur. «On m’a proposé des chiffres fous pour cette truffe, pas loin de 100 000 euros, mais j’ai préféré l’offrir pour cette vente aux enchères dont le revenu ira à des œuvres caritatives», a déclaré Cristiano Savini, l’homme qui l’a découverte. «Je suis également heureux que l’on parle à cette occasion de la Toscane», a ajouté le jeune homme qui représente la quatrième génération des Savini dans le commerce des truffes. Cristiano a mis deux heures environ pour déterrer la truffe afin de ne pas l’endommager. La vente a été organisée par Sotheby’s dans un palais des Médicis, à Florence, en présence de quelque deux cents personnes. Autant d’acheteurs potentiels se trouvaient également dans le luxueux casino-hôtel Grand Lisboa à Macao et au restaurant Refettorio de Londres. Il y a deux semaines déjà, une truffe blanche de 750 grammes avait été adjugée à 143 000 euros à un acquéreur de Hong Kong lors d’une vente aux enchères organisée à Alba, au Piémont.

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■ Restauration

Jeudi, 6. 12. 2007 ■ No 49

GastroJournal

En face de Verbier,Bruson PIERRETTE WEISSBRODT Bruson fleure bon le foin et les laitages. Valérie Leuba, 42 ans, y a déniché avec son mari Pierre-André un bistrot-resto sympa à rafraîchir, l’unique établissement du village. «J’ai craqué, dit-elle, pour le Carrefour et ce coin de vallée où l’on respire bien. J’avais envie de me consacrer à ma passion, la cuisine, alors que je travaillais comme cheffe-comptable dans une grande maison de cosmétiques. Notre rêve était d’exploiter des chambres d’hôtes, avec une table familiale, mais l’occasion se présentait d’acheter ce café-restaurant. Et voilà nos caisses de retraite investies! Les chambres attendront encore un peu, la grange attenante leur sera consacrée. Allons-y doucement, le café a d’abord besoin d’un lifting!» Il a fallu restaurer toit et façades, installer une cuisine professionnelle. La salle à manger, à l’étage, a été rénovée par des artisans locaux. Confort douillet d’un fourneau en pierre ollaire, atmosphère intime et style campagnard de montagne empreint de valeurs authentiques, le touriste y trouve un vrai dépaysement! Peaux de bêtes, salières en corne, fleurs émanant des jardins des villageois… Le Carrefour reflète l’âme de Bruson. Un vrai bonheur de vivre ensemble.

Chasse et fête aux produits de terroir Sans renier ses origines basques et les saveurs du piment d’Espelette, plus parfumé que piquant, Valérie Leuba s’attache à mettre en valeur les produits du terroir, avec rigueur et authenticité. Veau, bœuf, porc, agneau… Les 80% de la viande proviennent de l’abattoir du

EDITORIAL

Qand ça va, plus rien ne va

A LA MINUTE Un couple craque pour l’unique établissement de Bruson. Il le rafraîchit pour assouvir la passion de Madame: la cuisine. Châble. Elle sert la chasse au gré des arrivages de chevreuils, chamois et cerfs, échappant en se fournissant localement aux aléas du marché international. Apprêtant raviolis de chamois au safran ou de bolets sauce chasse, civet, médaillons et selle de chevreuil parfumés aux figues… Les fromages au lait de vache, de chèvre et de buffle viennent de la laiterie d’Eddy, les petits fruits (framboises, raisinets, myrtilles…) du Domaine de Bruson (station de recherche). Les champignons sont cueillis en famille. Valérie souhaite aussi s’approvisionner en truites de la région, son filet de perche vient du Léman ou du lac de Neuchâtel. Cela ne l’empêche pas de proposer thon grillé basquais, foies gras, confit de canard, colvert, sashimis de thon et de saumon, escargots, cuisses de grenouille ou encore des antipasti italiens. Ni d’apprêter l’agneau local en recettes exotiques! Sans compter les fins arômes des huiles et vinaigres du Moulin de Sévery (Vaud) et de la truffe d’Alba. Les potages sont de saison. Les desserts marient glace vanille, pommes caramélisées au beurre salé et amandes grillées, panna cotta et coulis de framboises… Les vins, à part quelques spécialités étrangères, jouent joyeusement la carte du terroir, avec des noms d’encaveurs de belle réputation.

PHOTOS: P. WEISSBRODT

Valérie Leuba aux fourneaux, c’est le retour aux sources dans le petit village de Bruson, en face de Verbier la luxueuse.

Valérie Leuba met en valeur les produits du terroir. Times Magazine», contact en vue de l’édition romande du guide «Urchuchi». Valérie Leuba caracole et bichonne gens du pays et touristes, rêvant d’être pour eux la Mère Valérie, sans uniforme! Elle a formé deux personnes en cuisine et dirige huit collaboratrices qui se relaient à temps partiel. Son expérience de comptable et responsable d’équipe lui facilite la tâche. Son mari l’aide le week-end, reste que la vie familiale n’est momentanément pas simple à organiser et que les charges liées à l’établissement lui paraissent lourdes et peu adaptées à la dimension du Carrefour. Mais les affaires progressent et Valérie compte sur le développement de Bruson!

Etre pour l’hôte la Mère Valérie ! Démarrage prudent en autodidacte, il y a trois ans, avec des plats du jour et des mets valaisans. Cuisine de plus en plus créative et apport de spécialités au fil des saisons. Publicité par le bouche-à-oreille, citation dans le «New York

«Restauration propre en ordre»

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Il ne faudrait pas que les régions qui étaient en difficulté économique, du fait de leur situation géographique, s’enrichissent trop, n’est-ce pas? Maintenant que ces régions de montagne et rurales commencent à mieux aller, le Conseil fédéral les lâche. La majorité de ces régions couvertes par l’arrêté Bonny sont mises au régime jusqu’en 2010. Jusque là, seules les entreprises innovantes pourront bénéficier d’allégements fiscaux. Mais, heureusement, le canton du Jura, le Jura bernois et les districts neuchâtelois du Haut deviennent de nouvelles zones bénéficiaires. Il ne faudrait pas que les restaurateurs qui étaient en difficulté économique, depuis presque dix ans, commencent à s’enrichir, maintenant que certains voient une lueur d’espoir à l’approche de l’Euro 2008. Si, lors du tirage au sort, la Suisse a évité le groupe de la mort, le fameux groupe C qui comprend la France et l’Italie, la partie n’est pas pour autant gagnée d’avance. Il y aura certainement de beaux matchs. Tellement beaux que la Ville de Genève ne veut pas en faire bénéficier sa population et ses commerçants. Le chef du domaine public, Antonio Pizzoferrato, a peur que les terrasses ne se transforment en tribunes de stade. Il faut donc rester à la maison, comme des culs-terreux! Au fait, «Pizzo» en italien ne veut-il pas dire «Petit», voire «riquiqui»? Francesco Di Franco

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L’Association suisse des cafés annonce une hausse pour 2008

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Johanna Bertholdi, directrice, et Hans-Peter Oettli, président de l’Association suisse des cafés. Lundi, l’Association suisse des cafés (SCV) a tenu sa conférence de presse annuelle, notamment sur le prix du café. Lors de cette séance de l’Association suisse des cafés (SCV, Schweizer Cafetier Verband) au restaurant Hiltl à Zurich, le président Hans-Peter Oettli a abordé, notamment, la hausse du prix du café dans les établissements membres. En 2006, le prix a augmenté de quelque 7 centimes. Il coûte, en Suisse alémanique, 3,71 francs en moyenne. Selon le président, le prix du café devrait augmenter de 20 à 40 centimes en raison de la hausse des coûts des matières premières et de personnel. Toutefois, il s’est corrigé en annonçant une hausse très vraisemblable de 5 à 10 centimes pour l’année à venir. Johanna Bertholdi, directrice, a commenté les reflets dans les media, plutôt négatifs, sur les résultats des contrôles des denrées alimen-

taires. Elle s’est fortement engagée contre la publication des rapports de contrôle, tels que prévus à Zoug en soulignant: «95% de tous les établissements travaillent proprement.»

Une carte de visite En plus de deux modèles de prix, le nombre croissant d’interdictions et de situations en partie difficiles des cafés de boulevard, l’Euro 2008 était aussi à l’ordre du jour. La directrice a appelé les membres à introduire une taxe pour l’utilisation des toilettes pendant l’Euro 2008. «Des toilettes bien nettoyées sont aussi une carte de visite.» Les coûts croissant devraient aussi être pris en compte, argumenta-telle, soulignant, de plus, que l’association se réjouissait d’avance et incitant les membres à suivre des séminaires sur la désescalade et la formation à la motivation. mn

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■ Hôtellerie & Tourisme

GastroJournal

Jeudi, 6. 12. 2007 ■ No 49

Tourisme: trop d’inégalités!

FLASH Liquidation de Transmontagne

Trois offres d’achat déposées

PIERRETTE WEISSBRODT Professionnalisme, nouvelles structures et moyens financiers renforcés de 25 millions de francs supplémentaires. Le Valais touristique cherche sa voie, celle d’une plus grande efficacité face à des concurrents féroces et mieux lotis, tels l’Italie du Nord ou l’Autriche. «Il serait grand temps que le tourisme soit pris au sérieux. C’est le premier employeur du canton et 37,5% du PIB sont générés par le tourisme!», s’exclame François Gessler, président de GastroValais. Il s’empresse d’ajouter: «Je reste persuadé qu’il n’y a pas de véritable reconnaissance du tourisme dans le canton. Je ne vois qu’une déclaration d’intention. La première mouture de la loi proposait un concept original, dommage que l’on n’ait pas eu le courage politique d’aller jusqu’au bout et de faire participer toutes les entreprises. On refait du neuf avec du vieux, on brode, alors que la loi se devait d’être innovante.» François Gessler rappelle que GastroValais soutient l’idée d’un impôt cantonal, donc applicable à toutes les entreprises en fonction des bénéfices qu’elles retirent du tourisme. La commission parlementaire chargée du dossier et présidée par la Verte Marylène Volpi Fournier donne également la préférence à un impôt cantonal plutôt qu’aux différentes taxes envisagées.

Les hébergeurs, encore et toujours les vaches à traire Si la nouvelle mouture du projet de loi apporte une meilleure équité

entre hôtellerie et parahôtellerie, il demeure cependant parfaitement injuste que seuls les hébergeurs soient appelés à financer le tourisme, alors que les entreprises de construction, les banques, les commerces, etc., en vivent également. François Gessler le fait remarquer haut et fort. Il se dit outré de voir que les hébergeurs sont aussi appelés à financer la promotion d’une marque qui profitera tout autant à l’agriculture, à l’artisanat et à l’industrie. «Que l’on étende la promotion à d’autres branches d’activité ne me dérange pas mais il faut qu’elle soit payée par ceux qui en bénéficient!», déclare-t-il. Si le principe d’impôt cantonal ne devait pas être retenu, GastroValais préconise de financer le tourisme par le budget ordinaire de l’Etat. «Ce serait cohérent, car toute la population tire avantage, d’une manière ou d’une autre, de l’apport du tourisme. Sans compter que nous avions le soutien de toutes les autres associations professionnelles pour aller dans ce sens», précise le président.

Un projet trop compliqué François Gessler fait encore remarquer que, de toute évidence, la kyrielle de taxes prévue ne peut que déboucher sur des problèmes d’encaissement. Au maintien de la taxe de séjour et d’hébergement viendrait s’ajouter une taxe forfaitaire sur les résidences secondaires dont le montant dépendrait du degré touristique du lieu. Cette taxe serait rétrocédée aux bons loueurs. Il serait encore question d’une taxe sur les ventes de résidences secondaires et d’une taxe

SWISS-IMAGE

A mi-décembre, le Grand Conseil valaisan débattra du projet de nouvelle loi touristique. François Gessler veut encore croire en un système plus équitable.

François Gessler demande que tous ceux qui bénéficient du tourisme y participent. d’incitation sur les résidences secondaires. «Compliqué et dommageable!» s’exclame le président, tout en relevant qu’il serait également préférable de concevoir le Valais touristique en une seule destination plutôt qu’en neuf entités. «Il aurait au moins fallu réduire d’emblée le nombre à trois», dit-il. François Gessler redoute qu’à force de ménager les susceptibilités et d’édulcorer le projet, le Valais ne finisse par ne rien résoudre et surtout pas la problématique des lits froids. Le projet est à son avis vidé

A LA MINUTE GastroValais ne veut pas que les hébergeurs soient les seuls à payer une foule de taxes dont profiteraient d’autres branches. A force de ménager les suceptibilités, la loi ne résoudrait rien, surtout pas la question des lits froids.

«Gothard 2020»

L’idée murit peu à peu

de sa substance. Le président de GastroValais garde toutefois l’espoir de voir la commission parlementaire et les députés réactiver certaines pistes.

easyHotel,l’hébergement à prix variables

SP

Après Bâle et maintenant Zurich, la chaîne bon marché lorgne du côté de Lausanne et Genève

Créée en 2005, la chaîne d’hébergement à bas prix easyHotel connaît un vif succès à Bâle où son taux d’occupation des chambres atteint huitante pour cent. En deux ans, easyHotel a ouvert six établissements dont deux en Suisse. Ces trois prochaines années, la chaîne aux chambres exigues et bon marché prévoit de décupler le nombre de ses hôtels. Il aura fallu un an et demi de recherches pour qu’easyHotel trouve

les locaux transformés depuis quelques jours en trente-cinq chambres doubles à bas prix, en ville de Zurich. C’est le deuxième hôtel suisse de la chaîne orange créée en 2005 par Stelios Haji-Ioannou, le fondateur d’easyJet. Le premier, ouvert à Bâle, il y a deux ans, affiche

un taux d’occupation de 80%. Trois autres hôtels easy sont implantés à Londres et un à Budapest. D’autres ouvertures sont déjà prévues en Autriche, en Allemagne et au Portugal. Les hôtels de la chaîne orange sont exploités en franchising, en Suisse par le Bâlois Philipp Fink.

Convaincu du succès du concept de ce type d’hébergement à bas prix dont les chambres ne se réservent que sur Internet, il cherche des sites à Genève et à Lausanne à un prix modéré. Comme easyJet, easyHotel pratique des prix variables en fonction de la date de réservation. mtpp

La liquidation du groupe français Transmontagne attise des convoitises autour de Télénendaz. Par sa filiale helvétique Alpvision, le groupe français détient 22% du capital de Télénendaz qui intéresse Téléveysonnaz et Téléverbier. Trois offres ont été déposées, une expertise est en cours, le tribunal de Lyon tranchera. Une des entreprises intéressées est Genco, partenaire d’Alpvision dans un projet immobilier à Nendaz, qui bénéficie d’un droit de préemption. Ce projet vise à créer 1500 lits touristiques à Nendaz d’ici 2010 avec un taux d’occupation de l’ordre de 85%. Déjà actionnaire important de Télénendaz, Téléveysonnaz est aussi intéressé à conforter sa position dans le capital de son partenaire et voisin des Quatre Vallées, a précisé son président JeanMarie Fournier. Autre partenaire du domaine, Téléverbier, qui détient déjà 30% de Téléthyon, quatrième entreprise du domaine, a également présenté une offre. Le groupe français avait dû déposer son bilan au début de l’automne en raison de pertes de l’ordre de 8,2 millions d’euros occasionnées par le manque de neige de l’hiver dernier. Les 270 employés s’étaient retrouvés sans travail. Un projet immobilier au Tessin a dû être abandonné.

L’idée d’une exposition nationale au sommet du Gothard, lancée en juillet par Marco Solari (photo), prend lentement forme. La manifestation serait une grande opportunité pour le Tessin à l’occasion de l’ouverture du tunnel ferroviaire de base du Gothard. Le gouvernement s’est entretenu dernièrement avec Marco Solari, président de l’Office tessinois du tourisme, pour approfondir son projet d’expo nationale, a indiqué la Chancellerie d’Etat. Il estime que l’idée représente «une grande opportunité» qui pourrait aller de pair avec l’ouverture du tunnel de base du Gothard, prévue en 2016. Dans cette optique, «le Tessin va collaborer étroitement avec les cantons d’Uri, des Grisons et du Valais pour valoriser au mieux toute la région du Saint-Gothard», précise le Conseil d’Etat. L’Office tessinois du tourisme a été chargé de mettre au point une «ébauche préliminaire» qui sera soumise aux autres cantons concernés, à la Confédération et aux Chemins de fer fédéraux.

Croix suisse géante

Exposition lancée par Suisse Tourisme

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Le projet culturel de la Confédération pour l’Euro est revu à la baisse, faute de sponsors. Il prendra la forme d’une exposition itinérante qui sera lancée par Suisse Tourisme. «L’Icône», croix suisse géante formée de cinq containers rouges et blancs, a été montrée le week-end dernier à Lucerne, lors du tirage au sort des groupes de l’Euro. Dès mars, elle sera en tournée européenne.


■ Impulsion

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GastroJournal

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Eh bien… cliquez maintenant ! Depuis quelques semaines, GastroJournal paraît comme e-journal. L’utilisation est simple: voici quelques explications. Lire un journal sur Internet et le feuilleter comme une édition imprimée? Cela existe réellement: www.gastrojournal.ch. Mais la nouvelle édition en ligne de «GastroJournal» est capable de beaucoup plus que son modèle en papier. Ainsi, de nombreuses annonces ont un lien direct avec le site du fournisseur et on peut régulièrement trouver de nombreux liens utiles dans les textes. L’outil le plus important pour l’utilisation de cet e-paper est la souris. Lorsqu’on la fait passer par-dessus les différents secteurs partiels, ceux-ci se colorent de rouge. Ce qui indique que quelque chose peut être agrandi ou qu’on peut y opérer un clic, sachant qu’un encadré jaune précise ce que l’on y trouvera.

Mieux lire En principe, il est possible d’agrandir chaque partie de texte et aussi presque

comme dans le journal et directement accessibles. On peut, notamment, y choisir directement le Job Journal avec les offres d’emploi mais aussi les pages avec les annonces immobilières.

Chercher des contenus et des pubs En plus de la «table des matières» dans la liste des menus (voir image ci-dessus), il y a aussi une fenêtre de recherche «indiquer la recherche». Une recherche d’un texte complet est possible dans toutes les pages y compris les pages publicitaires. Introduire simplement un mot clé et cliquer sur la rubrique placée à côté. Toutes les pages contenant le mot recherché seront indiquées dans la fenêtre de droite.

Les images dans l’édition en ligne Souvent, des liens les plus divers pour

chaque publicité. Ils sont ainsi plus faciles à lire. En passant par-dessus un secteur, le pointeur de la souris se transforme en loupe. Avec un clic, la partie rougie est agrandie et devient plus lisible.

Annonces, emplois et immeubles La plupart des publicités peuvent aussi être agrandies. De plus, pour nombre d’entre elles, apparaît, sur la partie droite, un lien avec le fournisseur concerné. Le pointeur de la souris et la couleur rouge indiquent également le lien. On trouve, dans la liste du menu située au-dessus ainsi que dans la boîte sur la partie droite, une «table des matières». Toutes les pages avec les mêmes rubriques y sont indiquées

aller plus loin se cachent dans les images de l’édition en ligne. Même dans les petites images des nouvelles. Comme pour les publicités, la partie gauche de l’image est réservée à l’agrandissement et celle de droite dotée de nombreux liens. S’il y a plusieurs liens, ils se répartissent la partie droite de l’image et, si nécessaire, la partie inférieure. Ainsi, toutes les informations importantes supplémentaires d’un texte peuvent-elles être trouvées simplement et rapidement. Les petits textes proches du pointeur de la souris nous indiquent où nous conduit un lien.

P. GRUNDER

MATTHIAS NOLD

Chacun peut consulter l’édition de GastroJournal en ligne: un amusement et bien davantage. images et les secteurs avec la souris. Le «bouton» avec le point d’interrogation est très utile. Ce «moyen auxiliaire» explique brièvement comment fonctionne l’e-paper. Les autres points: • «Vue miniature en/hors»: on peut chercher l’image sur la partie droite ou l’enlever par un clic. On y trouve d’ailleurs toutes les pages de l’édition en ligne représentées par des miniatures, ce qui doit aussi faciliter la recherche pour les trouver. • «Ecran plein en/hors»: on peut lire le journal en ligne qui occupe ainsi tout l’écran. • «Favoris en/hors ajouter les favoris»: on peut ainsi enregistrer chaque page que l’on désire lire plus attentivement plus tard. Les réglages sont conservés, même après un redémarrage de l’ordinateur.

Les symboles de la liste des menus du haut Au-dessus des pages du journal, se trouve une liste de menus. De nombreux tools utiles s’y cachent. Comme partout sur la page, de petites bulles avec les fonctions correspondantes apparaissent lorsqu’on passe sur les

• «Autoflip en/hors»: le journal se feuillette automatiquement. Avec + et – on peut accélérer ou réduire la vitesse. • «Zoom en/hors»: on peut ainsi rapprocher toute la page. Puis il est possible de bouger la page à l’aide de la souris afin de pouvoir lire tout le texte sans nouveau clic. • «Loupe en/hors»: certains secteurs du journal peuvent aussi être observés à la loupe. La loupe est déplacée à l’aide de la souris. • «Notes en/hors»: avec cette fonction, on peut faire une note directement sur la page comme avec une feuille de post-it. Les notes

sont enregistrées et réapparaissent toutes seules lorsqu’on feuillette les pages une nouvelle fois à partir du même ordinateur. Important: enregistrer la note à l’aide du crochet vert, en bas, à droite.

Les symboles de la liste de menus au bas Des fonctions utiles s’y cachent également. Le bannière tout à droite de la liste inférieure de menus est particulièrement importante. Diverses langues s’y cachent pour l’ensemble des instructions sur l’utilisation du journal par l’usager. On peut y choisir aussi bien le français que l’italien. Au milieu de la liste de menus, on peut sauter sur certaines pages lorsqu’on entre le numéro de la page. Les «boutons» à gauche et à droite se rapportent à la page d’en face: • Recommander cette page: génère un petit courriel qui permet de recommander cette page à des tiers. • Imprimer une page individuelle: on peut ainsi imprimer la page du journal. La conserver sous forme de papier ou la lire. • Sauvegarder la page en PDF: avec ce bouton, il est possible d’enregistrer la page entière sur son propre ordinateur. • Ouvrir une seule page: ouvre la page agrandie afin qu’elle soit plus simple à lire. Conclusion: cliquer, essayer et découvrir soi-même en vaut la peine. Amusez-vous bien!

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Donnerstag/Jeudi, 6. 12. 2007 ■ Nr./No 49

Kantonalsektionen ■ Sections cantonales

GastroJournal

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GastroNeuchâtel

GastroVaud

Connaître les vins et les spiritueux

Assemblée d’automne

L. CARDUCCI

L’assemblée générale d’automne des délégués de GastroVaud aura lieu le mercredi 12 décembre 2007 au Centre professionnel à Pully. L’assemblée générale des délégués de GastroVaud est convoquée pour le 12 décembre 2007 à 15 heures au Centre professionnel à Pully. L’ordre du jour se présente comme suit: 1. Introduction 2. Appel des délégués 3. Nomination des scrutateurs 4. Communications du président cantonal et du comité directeur 5. Budget 2008, présentation par Pierre Monsciani, caissier cantonal 6. a) Rapport de la Commission de gestion sur le budget 2008 b) Adoption du budget 2008

Byron P. Cathéchis (à gauche) avec les participants au cours Emmanuel Colombel (au centre) et Tzvetan Mihaylov. Tzvetan Mihaylov et Emmanuel Colombel ont reçu les premiers diplômes d’un cours international reconnu de connaissance des vins et spiritueux. Il s’agit du WSET® Level 2 Intermediate Certificate in Wines and Spirits mis au point à Neuchâtel par abcwine-spirits.ch et GastroNeuchâtel. Cette initiative fait partie d’un projet de formation volontaire des cafetiersrestaurateurs, appelé à remplacer à plus ou moins longue échéance l’obligation de se former inscrite dans la LEP (Loi sur les établissements publics). En effet, afin d’être compatible avec la LMI, les accords bilatéraux ou les règles en matière de droit suisse, le canton de Neuchâtel va, à moyen

terme, abolir l’obligation de posséder le certificat neuchâtelois de capacité pour chef(fe) d’établissement.

En finir avec l’improvisation L’idée d’offrir la possibilité d’avoir une patente et d’ouvrir un restaurant, après un cours de cafetier obligatoire de trois mois et demi, ramené ensuite à trois semaines et demie puis à trois jours et demi n’est pas viable. Plus souples et plus efficaces, les cours de formation continue viendront appuyer des compétences générales déjà acquises. Ce cours de connaissance des vins et spiritueux donné en français par Byron P. Cathéchis sur trois jours aurait dû attirer davantage de

participants, mais ce premier jalon est prometteur. Les deux diplômés Emmanuel Colombel, chef de service de l’Hôtel restaurant des Endroits, responsable de la cave est fier désormais d’arborer l’insigne du WSET, apprécié des connaisseurs. Amateur passionné, Tzvetan Mihaylov envisage de poursuivre sa formation dans ce domaine pour en faire sa profession. Ce cours devrait intéresser tous les restaurateurs, car il s’agit d’acheter les vins en connaissance de cause aux meilleurs rapports qualité prix et de conseiller la clientèle qui le souhaite. Il en va de la crédibilité d’un établissement. Laurence Carducci

GastroTicino

I soci sono in aumento I soci di GastroTicino sono passati dai 1586 dello scorso anno ai 1639 di fine novembre. Una crescita di 53 unità. A determinare questo incremento, indica il Giornale del Popolo, diversi fattori. Tra i principali, il miglioramento dei servizi offerti ai soci, un nuovo entusiasmo grazie al rinnovamento dell’associazione e una congiuntura dalla tendenza positiva. Il dato è emerso durante i lavori dell’assemblea autunnale dei delegati della Federazione esercenti albergatori, convocata lunedì 26 novembre a Lugano. «Per la prima volta dal 2001 – ha spiegato il presidente Marco Huber

GastroKriens

GastroOberaargau

Alkoholverkauf an Junge

Erstmals Präsidentin

GastroKriens bietet den Inhabern beziehungsweise dem Kader von Gastronomiebetrieben aus dem Kanton Luzern einen Kurs zum Thema «Alkoholverkauf an Jungendliche» an. Alkohol-Testkäufe mit Jugendlichen in Kriens haben die Gastronomie in ein schlechtes Licht gerückt. Um einen positiven Gegenpunkt zu setzen,

lädt GastroKriens seine Mitglieder ein, an der Schulung vom Mittwoch, 12. Dezember 2007, von 14.15 bis 17.00 Uhr, teilzunehmen. Der Anlass findet im Mothotel Pilatusblick im Saal «Dante» an der Schlundstrasse in Kriens statt.

Kursinhalte • Wissen: Hintergründe zu Suchtprävention und Alkoholkonsum • Recht: eidgenössische und kantonale Bestimmungen; Konsequenzen bei Verletzung der gesetzlichen Bestimmungen • Situationen: Exemplarisch werden Situationen im Service besprochen • Ideen: Eigene Situationen und Reaktionsmuster der Teilnehmenden werden entwickelt • Ziel: nächste Testkäufe in Kriens – Wir sind bereit!

An der jährlichen Generalversammlung von GastroOberaargau wurde das Präsidium neu besetzt. Dieses Jahr standen an der Generalversammlung von GastroOberaargau Gesamterneuerungswahlen an. Neben Jürg Kilchenmann vom Restaurant Post in Wiedlisbach wurde Béatrice Schmid (Foto) vom Gasthof Sternen in Herzogenbuchsee als neue Präsidentin in den Vorstand gewählt. Sie ist die erste Frau bei GastroOberaargau, welche dieses Amt bekleidet, und somit Nachfolgerin von Jürg Ingold. Jürg Ingold wird mit seinen sechs

Amtsjahren als erster Präsident von GastroOberaargau, dem Zusammenschluss der vorgängigen drei AmtWirtevereine, auf jeden Fall einen besonderen Platz in der Ahnengalerie des Verbandes bekommen. Alle anderen Vorstandsmitglieder bleiben im Amt und wurden einstimmig bestätigt, es sind dies: Hugo Abächerli von Gutenburg; Petra Bolli vom Restaurant Schwendi in Graben; Regula Fischer vom Restaurant Stadtgarten in Wangen an der Aare; Peter Stähli vom Restaurant Hinteregg in Rumisberg. Anschliessend an den offiziellen Teil referierte Sandra Forrer von Gastroconsult AG in Bern zum Thema «Steuern und frühzeitige Nachfolgeregelung».

Durrer kauft Epiney

Der Kurs wird von Frau Luzia-Rosa Estermann und Felix Wahrenberger geleitet. Die Mitglieder von GastroLuzern bezahlen 25 statt 50 Franken pro Person. Das Kursgeld muss vor Ort bar bezahlt werden. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Anmeldungen an Gastro-Luzern, Tel. 041 240 01 06, Fax 041 240 01 56, E-Mail: info@gastro-luzern.ch. Anmeldeschluss ist der Montag, 3. Dezember 2007.

20.12. Wädenswil. RATIONAL Schweiz, 4710 Balsthal, Tel. 062 797 34 44, Fax 062 797 34 45, E-Mail: info@rational-schweiz.ch, www.rational-schweiz.ch.

BILD: SRDRS

Agenda Die Firma Rational führt an folgenden Daten TeamGaren-Live-Seminare durch: 10.12. Tolochenaz. 10.12. Nottwil. 11.12. Hindelbank. 11.12. Möhlin. 11.12. Balsthal. 11.12. St. Gallen. 12.12. Visp. 12.12. Genève. 12.12. Luzern. 13.12. Balsthal. 13.12. Neuchâtel.

(foto) – sul nostro settore, ha soffiato un vento positivo che ha incentivato la predisposizione a spendere». Huber ha poi invitato i soci a impegnarsi sempre di più affinché non vengano somministrate bevande alcoliche ai minori di 18 anni. Da parte sua, il segretario cantonale Gabriele Beltrami ha passato in rassegna le diverse attività svolte durante il 2007.

Notizen und Namen

GastroNidwalden

Kursleitung

7. Politique courageuse des prix pour 2008 par Alain Marchon, vice-président de la Commission «promotion et marketing» 8. La parole aux sections, propositions individuelles Deuxième partie 1. Restaurant d’application «La Pinte Vaudoise»: premier bilan par José Bory, responsable du projet 2. Centre professionnel de Pully: aménagement des locaux du 1er étage du nouveau bâtiment pour les cours interentreprises des apprentis boulangers-pâtissiers et pâtissiers-confiseurs. Présentation et visite par Yves Girard, secrétaire général des Artisans boulangers-pâtissiers du Canton de Vaud Un cocktail clôturera l’assemblée.

Sepp Durrer, Sekretär von GastroNidwalden, hat ein Bild von DRS3-Moderator Sven Epiney für 3601 Franken ersteigert.Das Geld geht an die Organisation «Denk an mich», welche behinderten Kindern Ferien finanziert. Der Gastronom aus Wolfenschiessen engagiert sich schon seit Längerem für wohltätige Institutionen. «Ich habe mich dazu entschieden, statt den Gästen zu Weihnachten Werbegeschenke abzugeben, das Geld für gemeinnützige Organisationen zu spenden», erklärt Sepp Durrer. Das Bild «Sturmlandschaft nach Brombeerinvasion» will er in seinem Restaurant aufhängen.

Wirteverband Basel-Stadt: Mario Nanni, Besitzer des Restaurants Pinguin in Basel, wurde eine grosse Ehre zuteil. Der Schweizerische Brauerei-Verband zeichnete ihn mit dem Bierorden «Ad Gloriam Cerevisiae» (zum Ruhme des Bieres) aus. Es ist dies die höchste Auszeichnung, die in der Schweiz an Förderer der Bierkultur vergeben wird. GastroSchwyz: Am Montag, 3. März 2008 findet der traditionelle Wirte-Skitag auf dem Hochstuckli statt. Bei ungünstigen Schneeverhältnissen wird der Skitag gleichentags im Hoch-Ybrig durchgeführt. Auskünfte: Othmar Heinzer, Sigristenhaus, Illgau, 041 830 12 02 GastroSchaffhausen: Am Montag, 7. Januar 2008 findet im Restaurant Hüttenleben in Thayingen der Beizesylvester 2007/2008 statt. Ab 18.45 Uhr findet, der von GastroSchaffhausen offerierte Apéro mit einer Feuerzangenbowle und kleinen Häppchen statt. Der offizielle Beginn des Anlasses ist um 20 Uhr. Für musikalische Unterhaltung bis um 3 Uhr morgens sorgt das Top-Duo Gino & Samira. Im Preis von 100 Franken ist ein Vier-Gang-Menü (ohne Getränke) inbegriffen. Anmeldeschluss ist der 22. 12. 2007. Telefon 052 645 00 10, Fax 052 645 00 13 oder E-Mail info@huettenleben.ch GastroBern: Stefanie Lüthi (Service) und Christopher Roser (Küche) vom Hotel Moosegg errangen am 28. Gastrolehrlingswettbewerb in der Berufsschule Burgdorf den ersten Rang. 32 Lernende hatten die Aufgabe, zum Thema «Automechanik» ein Menü zu entwickeln. Die Ergebnisse wurden von einer professionellen Jury bewertet. Die Auszeichnungen fanden im Hotel Bern in Burgdorf statt.


■ GastroSuisse

Donnerstag/Jeudi, 6. 12. 2007 ■ Nr./No 49

GastroJournal

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Steuern von morgen heute planen DANIELA OEGERLI MÜLLER GastroJournal: Gibt es für Gastronomen oder Hoteliers eine Möglichkeit, ihre Steuern für das kommende Jahr zu planen? Hansruedi Utiger: Ja das ist durchaus möglich. Ich rate sogar dazu. Die Steuerplanung beginnt, indem man die gegenwärtigen Handlungen auf ihre steuerliche Wirkung in der nächsten Steuererklärung hinterfragt. Man sollte sich dabei überlegen, was man tun oder lassen sollte, um die Wirkung zu maximieren. GJ: Was sollte man bis Ende Jahr erledigen, um Steuern zu sparen? Utiger: Oft stellen wir bei unseren Beratungen fest, dass nicht alle Erwerbstätigen über eine steuerbegünstigte gebundene Vorsorge 3a verfügen. Steuertechnisch lohnt sich

A LA MINUTE Damit man für die kommende Steuererklärung richtig gewappnet ist, sollte man sich schon heute darauf vorbereiten. Der Treuhänder benötigt zahlreiche Unterlagen, um den Kunden optimal beraten zu können.

G A S T R O - R AT G E B E R

die dritte Säule aber in jedem Fall: Angestellte können jährlich 6365 Franken und Unternehmer 20 Prozent des Reingewinns (maximal 31 824 Franken), vollumfänglich von ihrem Einkommen in Abzug bringen. Vom Abzug von 20 Prozent des Reingewinns können aber nur Unternehmer profitieren, welche ihren Betrieb nicht in Form einer Aktiengesellschaft oder GmbH führen. GJ: Gibt es bei der Altersvorsorge noch weitere Sparmöglichkeiten? Utiger: Eine weitere Möglichkeit ist das Nachzahlen von Pensionskassengeldern, also der 2. Säule. Zuerst muss man jedoch bei seiner Pensionskasse nachfragen, ob das Reglement Nachzahlungen von Beitragslücken vorsieht. Falls die 2. Säule eine Deckungslücke aufweist, sollte man diese nicht auf einmal schliessen, sondern verteilt auf mehrere Jahre einzahlen. Wichtig ist aber, dass Einzahlungen in die 3. Säule beziehungsweise in die Pensionskasse am 31. Dezember 2007 auf dem Konto des Vorsorgeträgers verbucht sind. Die Einzahlungen sollten daher eine Woche vor Weihnachten erfolgen. GJ: Welche Möglichkeiten haben Liegenschaftsbesitzer um Steuern zu sparen? Utiger: In den meisten Kantonen kann für Renovationen entweder ein Effektiv- oder ein Pauschalabzug (20% der Miet-Einnahmen) geltend gemacht werden. Kleinere Renovationen kosten oft weniger als der Pauschalabzug. Man sollte deshalb mit kleinen Renovationen zuwarten, bis sich ein deutlich höherer Betrag als der Pauschalabzug kumuliert hat. Grössere Renovationen sollte man jedoch über mehrere Jahre verteilen.

CONSEILLER GASTRO

www.gastrosocial.ch www.gastrosocial.ch – wie benutzen – wie benutzen Wie gehe ich am besten vor, wenn ich ein Formular, ein Merkblatt oder eine Broschüre von GastroSocial brauche? L.U., Bern

Comment vais-je m’y prendre lorsque j’ai besoin d’un formulaire, d’un mémento ou d’une brochure de GastroSocial? L.U., Berne

Auf der Website www.gastrosocial.ch findet man sämtliche Unterlagen von GastroSocial. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dokumente elektronisch abzurufen: • In der rechten Spalte auf der Einstiegsseite findet man ganz unten den Link «Download» mit der Unterteilung der Dokumente in die Kategorien Arbeitgeber und Arbeitnehmer. • Unter «Aktuell» oben rechts auf derselben Seite werden die neu herausgegebenen oder überarbeiteten Drucksachen unter dem Titel «Neue Dokumente» aufgeschaltet. Benutzerinnen und Benutzer können alle Formulare, Merkblätter und Broschüren direkt als PDF-Dateien öffnen, ausfüllen und ausdrucken. In der Rubrik «Kundenseite» unten links auf der Einstiegsseite sind die Mailings an unsere Kunden aufgeführt. Dort können Arbeitgeber nachschauen, welche Unterlagen wir in den letzten Monaten verschickt haben und zusätzliche Exemplare herunterladen. Bei Fragen helfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von GastroSocial gerne weiter. GastroSocial, Bahnhofstrasse 86, 5000 Aarau, Tel. 062 837 71 71, E-Mail: info@gastrosocial.ch, www.gastrosocial.ch

Sur notre site Internet www.gastrosocial.ch, vous trouverez tous les documents de GastroSocial. Plusieurs possibilités vous sont offertes pour les rechercher électroniquement: Dans la colonne de droite sur la page d’accueil, vous trouverez tout au bas sous le titre Téléchargement les documents répartis dans les catégories «Employeurs» et «Employés». Dans la rubrique «Actualités» située au haut de la même page, vous trouverez les nouveaux imprimés ou imprimés revus et corrigés sous le titre «Nouveaux documents». Vous pouvez ouvrir, remplir et imprimer tous les formulaires, mémentos et brochures directement comme fichier PDF. Dans la colonne «Site clients» située en bas à gauche de la page d’accueil, apparaissent les envois à nos clients. Sous cette rubrique, les employeurs peuvent consulter les documents que nous avons envoyés ces derniers mois et télécharger des exemplaires supplémentaires. Avez-vous encore des questions à ce sujet? Nous vous renseignons volontiers. GastroSocial, Bahnhofstrasse 86, 5000 Aarau, tél. 062 837 71 71, courriel: info@gastrosocial.ch, www.gastrosocial.ch

ARCHIV GJ

Die nächste Steuererklärung kommt bestimmt.Worauf man im Hinblick darauf achten sollte, weiss Hansruedi Utiger, stellvertretender Direktor der Gastroconsult AG.

Wer sich jetzt schon um die Steuern im nächsten Jahr kümmert, hat in Zukunft mehr Geld im Portemonnaie. Weiter haben Liegenschaftsbesitzer die Möglichkeit ihre Hypothek indirekt über die Säule 3a zu amortisieren. GJ: Welches sind die grössten Ärgernisse für den Treuhänder? Utiger: Wenn ein Kunde die Unterlagen zur steuerlichen Einsicht mitbringt, den Miet- oder Pacht-Vertrag aber bereits unterzeichnet hat. In diesem Fall ist eine optimale

Steuerberatung meistens nicht mehr möglich. Daher sollte man Verträge, bevor man sie unterzeichnet, von seinem Treuhänder begutachten lassen. GJ: Warum lohnt es sich für einen Restaurateur oder Hotelier nicht, die Steuererklärung selber auszufüllen? Utiger: Die Steuerplanung ist dann erfolgreich, wenn sie auf den Steuer-

pflichtigen individuell zugeschnitten ist. Dies bedingt, dass die Gastronomen ihre Situation von einem Treuhänder, beispielsweise von Gastroconsult, durchleuchten lassen. Das Beratungshonorar ist in der Regel rasch amortisiert. Also, auch wenn man noch nicht an die nächste Steuererklärung im Februar 2008 denken mag, sollte man es dennoch tun, denn die Steuerplanung beginnt bereits heute.

SERVICE Der Treuhänder benötigt für die Beratung folgende Unterlagen: Bei Unselbständigerwerbenden: den Lohnausweis Bei einer Nebenerwerbstätigkeit: den Lohnausweis Für die AHV/IV-Rente: die Rentenbescheinigung Für Renten aus privaten Versicherungen: die Bescheinigung Alimente geschiedener oder getrennter Ehegatten, Kinder: Belege Zins- und Saldobestätigungen per 31. 12. 2007 oder Saldierungsnachweis Depotauszüge per 31. 12. 2007 Vermögensverwaltungskosten

(Depotgebühren, etc.) Berufskosten 2007, Fahrtkosten, km, Bahnabonnemente: Belege Weiterbildungskosten, Fachliteratur, Kurse, PC etc.: Belege Krankheitskosten 2007 (z.B. Brille, Zahnarzt, Selbstbehalte …): Belege Krankenkassen-Prämie 2007, KK-Prämienverbilligung: Belege Schuldzinsen 2007 und Hypothekar-Nachweis per 31.12.2007 oder Saldierung: Belege Belege über den ganzen Liegenschaftsunterhalt 2007 (jedoch nur wenn dieser höher als Pauschalabzug ist): Belege

Aufruf

Participer

Mitgliederfragebogen

Pour tous les membres

Ende Oktober haben alle GastroSuisse Mitglieder mit dem Herbstmailing den Mitglieder-Fragebogen bekommen. Mitmachen ist wichtig. Je mehr Mitglieder ihren Fragebogen einsenden, desto genauer werden die Statistiken des Branchenspiegels: Hierhin fliessen die Daten – natürlich absolut anonym, wie immer. Der Branchenspiegel gibt Auskunft über das Gastgewerbe und ist für die Branche und ihre Zulieferer mindestens genauso wichtig, wie für GastroSuisse. Der Branchenspiegel ist selbst für den eigenen Betrieb gut, gibt er doch die wichtigsten Eckdaten der gesamten Branche an. Daher gilt: Mitmachen ist wichtig – auch für den eigenen Betrieb. Für Fragen oder einen neuen Fragebogen steht die Abteilung Marketing und Kommunikation von GastroSuisse gerne zur Verfügung. Mail: maco@gastrosuisse.ch Tel: 044 377 53 53

A la fin octobre, tous les membres de GastroSuisse ont reçu, avec le courriel d’automne, le questionnaire pour les membres. Il est important de participer. Plus le nombre des membres qui renvoient le questionnaire est élevé, plus précises seront les statistiques du Miroir de la branche. Comme toujours anonymement. Le Miroir de la branche renseigne sur l’hôtellerierestauration. Pour la branche et les fournisseurs, il est aussi important que pour GastroSuisse. Il est même utile pour un établissement puisqu’il indique les données essentielles de l’hôtellerie-restauration. Il est donc important de participer, pour son propre établissement également. La division marketing et communication se tient volontiers à disposition pour répondre à des questions ou pour l’obtention d’un nouveau questionnaire. Courriel: maco@gastrosuisse.ch tél.: 044 377 53 53

Zahlungsnachweise, Bestätigung der Einzahlung an Säule 3a: Belege Angaben über Auszahlung von Kapitalleistungen, Abfindungen und Entschädigungen: Belege Lebensversicherung Bescheinigung 31.12.2007: Belege Aktuelles Schatzungsprotokoll (sofern Neuschatzung im 2007) Schenkungen / Erbschaften Name, letzter Wohnsitz des Schenkers oder Erblassers Schenkungsdatum oder Todestag; genaues Datum Betrag des Vermögensanfalles (Erbteilakt)

AGENDA GastroSocial Caisse de compensation sur rendez-vous: Fribourg: 7 décembre, de 8h30 à 11h, tél. 026 424 65 29 Neuchâtel: 7 décembre, de 14h à 16h30, tél. 032 344 80 80 Vaud: 6 décembre, de 8h30 à 11h30, tél. 021 721 07 07 Genève: 6 décembre, de 14h à 16h30, tél. 022 329 97 22 Valais: rendez-vous par tél. 079 240 60 61 Ligne directe droit du travail: Tous les matins, de 9h30 à 11h30, Marcel Coquoz répond gratuitement par tél.: 021 729 10 10, par fax: 021 721 08 31 ou par courriel: servicejuridique@ gastrosuisse.ch. Consultations juridiques. L’avocatconseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous le 11 décembre, de 14h à 15h à Pully. Renseignements juridiques par téléphone à Zurich du lundi au jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au 0848 377 111. courriel: info@gastrosuisse.ch. Beratung durch Gastroconsult AG im Bildungszentrum Unterentfelden jeden Montag von 14 bis 17 Uhr ohne Voranmeldung. Erste Kontaktnahme ist kostenlos. Tel. 062 296 77 30. Telefonische Rechtsauskunft in Zürich 0848 377 111. Rechtsauskünfte: Mo – Do 9.30 – 11.30 Uhr und 14 – 16 Uhr, Fax 0848 377 112, E-Mail: info@gastrosuisse.ch.


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■ Idées Gastro

GastroJournal

EN BREF Les Vins du Valais

Un ConfidenCiel pour un dixième A l’occasion du 10e anniversaire de la Charte Grain Noble ConfidenCiel, vingt producteurs associés à l’Interprofession de la Vigne et du Vin du Valais présentent un vin liquoreux unique. Ce projet permet de fêter de manière originale le 10e anniversaire de la Charte et s’inscrit dans la stratégie promotionnelle des Vins du Valais, à savoir la mise en valeur de vins originaux, comme la Petite Arvine et le Cornalin, mais aussi les merveilleux vins liquoreux produits à base de raisins flétris sur souche. Nicolas Bagnoud (Domaine du Grand Brûlé), Charles Bonvin Fils SA (Denis Mercier), Marie-Thérèse Chappaz (Domaine du Mont d’Or SA), Yvon Cheseaux (Domaine des Montzuettes), Thierry Constantin (Domaine des Muses), Camille Crettol (Romain Papilloud), Philippe Darioli (Philippoz Frères), Simon Favre (Cave St-Michel), Jean-René Germanier SA (Provins Valais), Robert Gilliard SA (Frédéric Varone Vins) ont accepté de jouer le jeu et de vendre vingt litres de leur Grain Noble du millésime 2005 à l’Interprofession de la Vigne et du Vin du Valais. C’est ainsi que ConfidenCiel est né: assemblage d’Ermitage, Malvoisie, Johannisberg, Amigne et Petite Arvine, produit à hauteur de cinq bouteilles. ConfidenCiel est destiné à des opérations de relations publiques. www.lesvinsduvalais.ch

Concours GastroJournal

Participez pour gagner ! C’est aujourd’hui qu’est lancé le nouveau concours Internet de GastroJournal. Douze prix attractifs sont à gagner, un par mois. Ce sont des produits des éditions de GastroEdition qui attendent les heureux vainqueurs. Pour gagner, il faut évidemment participer. Et rien n’est plus simple: il suffit d’un clic sur www.gastrojournal.ch. Il vous mène tout droit sur le site où vous trouverez facilement la question du mois. A vous de jouer! www.gastrojournal.ch

Jeudi, 6. 12. 2007 ■ No 49

Avec Xellent SwissVodka «Very Merry Swissmas»: il serait facile de croire à une nouvelle invention de l’industrie du tourisme suisse. Et bien non: c’est l’hôtel de luxe Claridge’s de Londres qui a fait cet honneur à Xellent Swiss Vodka. L’icône du style de renommée mondiale frappe de son sceau la première et unique vodka suisse, au Swiss-appeal irrésistible: le bar de Claridge’s crée l’événement avec le pétillant cocktail du même nom imaginé pour les fêtes de fin d’année. De l’exclusive station de sports d’hiver d’Aspen, dans le Colorado, à Chamonix ou à Garmisch, de Saint-Moritz à Hong Kong: dans le monde entier, Xellent Swiss Vodka a conquis sa place au sein des bars, des clubs, des hôtels et des restaurants les plus hauts de gamme. Là où Xellent a trouvé un foyer, on trinquera aux fêtes de fin d’année avec un chaleureux «Very Merry Swissmas». Et pour cause: voici déjà la deuxième fois que le célèbre Spirit Journal couronne Xellent Swiss Vodka meilleure vodka

au monde. Et ce avec la récompense suprême de 5 étoiles. De l’eau de glacier cristalline, du seigle suisse de qualité et un procédé de distillation magistral font de Xellent l’une des vodkas de luxe les plus exceptionnelles au monde dotée d’un Swiss-appeal irrésistible.

100% Xellent Swiss Vodka fait référence et crée la tendance dans plus de trente pays en tant que l’un des fleurons du «Made in Switzer-

land». Avec le cocktail créé exclusivement par Claridge’s à Londres, Xellent Swiss Vodka souhaite à toutes ses amatrices et à tous ses amateurs un Very Merry Swissmas et une bonne année. La vodka glacée et pure, le champagne pétillant et glamour, le parfum chaleureux et évocateur de Noël du miel de châtaigne, le sucré rafraîchissant des notes de cranberry et d’orange: Very Merry Swissmas est un cocktail élégant et festif. Et qui sait saisir le bonheur à deux mains verra peutêtre même apparaître un ange. We wish you a Very Merry Swissmas! §

Meet an angel

«Very Merry Swissmas»: la recette

Xellent Swiss Vodka est la seule vodka à être affinée avec de l’eau de glacier du Titlis, captée près d’Engelberg. «Pure as angel tears», aussi pure que les larmes d’un ange, tel est ainsi le message de la première et unique vodka suisse, porté à un monde paré de ses atours de Noël par des messagers célestes. Développée et produite en Suisse à

La recette de cocktail créée par Adrian Bryan (Manager, Claridge’s Bar London), le «Very Merry Swissmas»: • 5 cl de Xellent Swiss Vodka glacée • 1 cuillère à cocktail de sauce de cranberry • 1 cuillère à cocktail de miel de châtaigne • 1 prise de zeste d’orange

• Secouer tous les ingrédients avec des glaçons dans un shaker. • Passer dans une flûte et rallonger de champagne.

Entreprises neuchâteloises primées Quatre maisons ont été distinguées en France pour l’excellence de leurs vins Quatre maisons neuchâteloises ont été distinguées lors de la 5e «Confrontation qualitative des meilleurs vins effervescents du monde» et de la neuvième édition du «Trophée des 7 ceps», qui se sont tenues récemment à Dijon. La 5e Confrontation qualitative des meilleurs vins effervescents du monde a révélé l’intérêt croissant des producteurs de vins effervescents pour les compétitions internationales. Ainsi, 408 échantillons provenant de 24 pays différents ont

été dégustés par le jury à cette occasion.

SA, à Bôle, reçoit une médaille d’argent pour le Neuchâtel AOC Cuvée Prestige Chardonnay.

Les mousseux de Mauler et de Thiébaud

Trophée des 7 ceps

Sur les 34 médailles d’or et 102 médailles d’argent décernées, quatre vins mousseux suisses sont distingués et deux maisons neuchâteloises ont décroché une médaille d’argent: Mauler & Cie SA, à Môtiers, qui reçoit deux médailles d’argent, respectivement pour la Cuvée Chardonnay Sec et pour le Switzerland Brut. Et Thiébaud & Co

185 échantillons ont été dégustés par le jury à l’occasion de la neuvième édition du Trophée des 7 ceps, qui a eu lieu à Bourg en Bresse (F). Ce trophée a pour but de mettre en compétition et de promouvoir au plan international des vins de la région se situant autour du Mont-Blanc, dont ceux des cantons du Valais, de

Vaud, Genève et Neuchâtel. Deux maisons neuchâteloises se sont distinguées parmi les 18 trophées d’or, 17 trophées d’argent et 25 trophées de bronze décernés. Il s’agit des Caves du Prieuré, à Cormondrèche qui remporte un trophée d’or pour la Magie Noire 2006, vin de pays des coteaux neuchâtelois et L’Arche de Noé à Cormondrèche, qui reçoit un trophée de bronze pour les Filles de Gamaret 2006, vin de pays des coteaux neuchâtelois.

Le camion de Noël de Coca-Cola en tournée Le coup d’envoi a été donné dimanche dernier devant le Grand Casino à Lucerne En cette période de l’Avent, le célèbre camion de Noël de Coca-Cola avec ses illuminations de Noël repart en tournée à travers le pays pour faire briller de plaisir les yeux des enfants.

Cette tournée le conduira dans 22 villages et villes de toute la Suisse. Le coup d’envoi a été donné à Lucerne le 2 décembre dernier devant le Grand Casino avec un grand show scénique qui, cette année, a été entière-

REDAKTIONSLEITUNG/ RESPONSABLE DE LA REDACTION Matthias Nold (mn) IMPRESSUM Gegründet/Fondation 1895 AUFLAGE/TIRAGE 26 500 Druckexemplare/exemplaires imprimés 23 829 Ex. total verkaufte Auflage, WEMF/SW-Beglaubigung 2007/ Tirage total vendu REMP/FRP 2007 98 000 Leser/lecteurs Zustellung an alle GastroSuisse-Mitglieder envoi à tous les membres GastroSuisse HERAUSGEBER/EDITEUR GastroSuisse Verband für Hotellerie und Restauration Fédération de l’hôtellerie et de la restauration HERAUSGEBERRAT/CONSEIL D’ÉDITION Dr. Florian Hew, Jürg Ingold, Gabriele Beltrami Michael Vuillemin, Tobias Zbinden LEITER VERLAGE/RESPONSABLE DES EDITIONS (GastroJournal/GastroEdition) Romeo Brodmann (bro)

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ment placé sur le thème de l’UEFA EURO 2008. A cette occasion, grands et petits découvrent un programme de l’Avent plein d’ambiance avec, entre autres, des apparitions live de

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chanteurs de gospel et de Philipp Degen, joueur de l’équipe de football nationale et ambassadeur de Coca-Cola. Des spectateurs sont invités à monter sur la scène de CocaCola pour participer à un passionnant jeu-concours. Le premier prix: des billets pour l’UEFA EURO 2008 en Suisse et encore bien d’autres lots liés au football. Sans oublier le Père Noël avec son manteau rouge lumineux et sa barbe blanche, qui sera également de la partie. Le plan détaillé de la tournée sur www.coca-cola.ch

ABONNEMENTE/ABONNEMENTS Petra Bürgi, Tel./tél. 044 377 53 05 Abonnementspreise/Prix d’abonnement: 12 Monate/mois Fr. 135.– Einzelnummer/exemplaire Fr. 4.30 E-Mail: verlag@gastrojournal.ch OFFIZIELLES ORGAN/ ORGANE OFFICIELLE: Schweizerische Gilde etablierter Köche / Guilde Suisse des Restaurateurs-Cuisiniers / Gilda svizzera dei Ristoratori-Cuochi Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zürich, Tel. 044 377 52 90, Fax 044 377 55 14, E-Mail: gilde@gastrosuisse.ch, www.gilde.ch DRUCK UND SPEDITION/IMPRESSION ET ENVOI Ringier Print Adligenswil AG, 6043 Adligenswil KONTAKTE/CONTACTS GastroJournal, Blumenfeldstr. 20, 8046 Zürich, Tel./tél. 044 377 53 05, Fax 044 377 50 70 42 GastroJournal, avenue Général-Guisan, case postale 169, 1009 Pully, tél. 021 711 45 55, fax 021 711 45 57

Vins du Valais

Deux vignerons couronnés à Paris Les vignerons valaisans Stéphane Reynard et Dany Varone (de g. à dr.), propriétaires du domaine Cornulus à

Savièse, ont été jeudi passé couronnés «vignerons étrangers de l’année» au Grand Tasting de Paris. Leur cornalin Vieilles Vignes Clos des Corbassières 2004 a en effet convaincu le jury de professionnels, composé des meilleurs sommeliers du monde dont Phlippe FaureBrac et Enrico Bernardo et de rédacteurs en chef de publications viticoles européennes et russe. Les Valaisans sont classés ex aequo avec Dany et Michel Roland pour leur vin argentin Val de Flores 2004. www.cornulus.ch

NOTICES NESTLÉ: … a racheté la fabrique de chocolat Ruzskaya (RKF), située près de Moscou. Cette société a réalisé des ventes pour 56,1 millions de francs en 2006, avec un millier de collaborateurs. RKF est l’un des premiers fabricants de chocolat haut de gamme en Russie, a indiqué la multinationale vaudoise. La croissance de ses ventes est estimée à 40% cette année, et le groupe prévoit d’agrandir sa capacité de production. Le numéro un mondial de l’industrie alimentaire possède déjà treize fabriques en Russie et y emploie plus de 10 000 personnes. DANONE: La cession par Danone de ses activités biscuits (LU, Mikado, Pepito, Tuc) à l’américain Kraft Foods (Côte d’Or, Toblerone, Suchard, Café Jacques Vabre) a été réalisée comme prévu et au prix indiqué de 8,8 milliards de francs. La transaction a été approuvée par la Commission européenne à condition que soient cédées des marques espagnoles de biscuits, une usine en Espagne et une marque hongroise de tablettes de chocolat. Elle avait été annoncée début juillet, une semaine avant l’offre d’achat de 12,3 milliards d’euros lancée par Danone sur Numico, le fabricant hollandais de petits pots pour bébés. Danone a précisé que le produit de la vente de son pôle biscuits est affecté à son désendettement. Les trois principaux métiers du groupe sont les produits laitiers frais (n° 1 mondial), les boissons (n° 2 sur le marché de l’eau conditionnée) et l’alimentation infantile (n° 2 mondial).

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■ Gastro-Ideen

Donnerstag, 6. 12. 2007 ■ Nr. 49

Davidoff Royal Salomones

Majestätischer Genuss sicher Die neue Davidoff Salomones ist die Königin unter den Davidoff-Cigarren. Optisch besticht sie durch ihr herrschaftliches Aussehen, 21 cm lang ist sie und verfügt über ein 57erRingmass mit leicht bauchiger Form. Die Besonderheit verdankt das Format der Herstellung, denn nur die vier besten Davidoff-Cigarrenroller dürfen die majestätische Cigarre in der Manufaktur in Villa Gonzales in der Dominikanischen Republik von Hand fertigen. Die Tabakmischung aus sieben erstklassigen Tabaksorten hat es letztlich in sich. Die Neue verspricht ein unvergessliches Raucherlebnis. Info: www. davidoff.ch

Licht als wichtiger Faktor

Variabilität im Vordergrund Licht ist nicht nur zweckgebunden einsetzbar und wertvoll, es ist auch wichtiger Bestandteil bei der architektonischen und räumlichen Gestaltung jeder Inneneinrichtung. Mit Disk präsentiert der mehrfach ausgezeichnete Designer Daniel Kübler seine erste variabel einsetzbare Leuchte für den Birsfelder Leuchten-Spezialist Belux. Dabei geht es um eine Leuchte, die sowohl als Steh-, Pendelund Tischleuchte eingesetzt werden kann und dank weichem Licht und breiter Lichtverteilung jedem Raum einen eigenen Charme vermittelt. Zwei runde Fluoreszenzlampen mit einer Leistung von total 115 Watt erzeugen energiesparendes indirektes Raumund direktes Lese- und Arbeitslicht. Die Leuchte ist schaltund dimmbar und mit Multisens zu haben. www.belux.com

Mitmachen und gewinnen

Lukrativer Wettbewerb Der Internet-Wettbewerb 2007 für alle GastroJournal-Leserinnen und -Leser ist in vollem Gange. Wieder dürfen Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer Monat für Monat Fragen beantworten, die nicht allzu schwer zu lösen sind. Trotzdem wartet jeden Monat als Belohnung ein Gutschein der Schweizerischen Gilde etablierter Köche im Wert von je 200 Franken. Das heisst: Die Gewinnerin oder der Gewinner darf in einem der rund 300 Gilde-Gastbetriebe einkehren und für den entsprechenden Betrag genussvoll konsumieren. Die Sache ist wirklich ganz einfach: Reinklicken auf www.gastrojournal.ch, mitmachen und die Wettbewerbsfrage beantworten. Alle Details unter: www.gastrojournal.ch

GastroJournal

Dehydriert trendig

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IN KÜRZE Euro 2008 für Gastronomen

In Sachen Bewilligungen Alle Fussballbegeisterten, die bereits mit der Organisation von eigenen Festivitäten, Fancamps und Ähnlichem für die Euro 2008 begonnen haben oder solches noch planen, erhalten Tipps in einem soeben erschienenen Handbuch. Das «kantonale Handbuch für Gastro-Bewilligungen» während des Grossanlasses «regelt Abläufe, die für die Euro 2008 vom Normalfall abweichen», wie die verantwortlichen Behörden der Stadt und des Kantons Bern mitteilen. Das Handbuch definiert die Spielregeln in der Fanzone, bezogen auf die Berner Innenstadt, kann aber als Beispiel für andere Städte gelten. Infos: www.euro08-bern.ch

In diesem Gebäude in Orbe ist das Nestlé Professional Beverage Centre untergebracht. Hier werden über 1100 Mitarbeitende beschäftigt.

Mit einer Geschäftseinheit eigens für den Bereich Ausserhaus-Verpflegung setzt Nestlé ein deutliches Zeichen. Die Zulieferung für die Gastronomie wird gestärkt. Zu einem der deutlicheren Trends der diesjährigen Igeho gehörte eindeutig die Tatsache, dass die Kaffee-KapselSysteme zwar noch bedächtig, jedoch konstant in die Gastronomie und Hotellerie ein- und vordringen. Wegbereiter war unter anderem Nespresso, deren Maschinen sich wie ein Flächenbrand in Büros und Hotelzimmern ausbreiteten.

Eine Tendenz ohne Hintertürchen Abgesehen von der Tatsache, dass der Kassensturz wiederholt vorrechnen wird, wie teuer der Kilopreis Kaffee in einer Kapsel ist, kann aus diesem Umstand geschlossen werden, dass Gastroprofis mitunter zu folgenden Tendenzen neigen: • geringe Investition • kein Unterhalt • kalkulierbare Einheiten • einfachstes Handling Dafür ist man dann auch bereit, Tribut in Form höherer Rohstoffpreise zu bezahlen: im Falle der Kapselsysteme ein Kilopreis für Kaffee ab 70 Franken – und aufwärts.

Unbemerkte Entwicklung Eben diese Konstellation führt zu einer anderen Begebenheit, der viel zu wenig Beachtung geschenkt, respektive die gar bewusst ignoriert wird: der Ausbau der Kaffeemaschine von Nestlé, die den gefriergetrockneten (löslichen) Kaffee aufbereitet. Im Schatten der gastronomischen Verachtung für löslichen Kaffee hat Nestlé diese Kaffeedisziplin still und leise entwickelt. Entstanden sind Kaffeeautomaten, die den Gefriergetrockneten Kaffee portionenweise zubereiten. Die Qualität – im Sinne einer Annäherung an den frisch aufgebrühten Kaffee – kann sich sehen lassen. Nun, eines kann Nestlé wirklich nicht vorgeworfen werden: Der Mangel an sicherem Gespür für lukrative Märkte und gute Geschäfte. So wissen die Menschen bei Nestlé längst, dass dieser Art der Getränkeaufbereitung (Nescafe, Nestea etc.) die Zukunft offen steht; nur ist unsere Gesellschaft noch etwas betäubt vom Zeitgeist des Kaffeemaschinenbooms.

Gefriertrockner als Folge des Preiszerfalls Löslicher Kaffee hat eine ebenso lange Tradition wie die Espressomaschine. Als Ende der Dreissigerjahre die brasilianische Kaffee-Rekordernte den Weltmarkt überschwemmte, waren Absatzschwierigkeiten, Lagerprobleme und Preiszerfall die logische Konsequenz. Es ist kaum Zufall, dass Nestlé

BUCHTIPP

Nachkochen leicht gemacht Im Verlag Südwest der Verlagsgruppe Random House in München ist das Buch Toskana erschienen. Ein Buch in welchem nicht nur die toskanische Küche und ihre wichtigsten Spezialitäten vorgestellt werden, die zu deutlich mehr als nur zum Nachkochen ohne Mühe einladen. Im Mittelpunkt diverser kulinarischer Feste, die das ganze Jahr über in Städten und Dörfern stattfinden, stehen immer bestimmte Produkte und Gerichte der betreffenden Region und Saison. Für diesen

Streifzug zu den interessantesten Sagre der Toskana hat die Autorin vor Ort recherchiert. Somit sind herrliche und reizvolle Rezepte garantiert, die ungewöhnlich und ungewöhnlich gut sind. Das Buch ist direkt erhältlich und ist für Fr. 27.50 zu haben. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax: 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch

1938 der technische Durchbruch gelang, mit dem Verfahren des Gefriertrocknens sofortlöslichen Kaffee herzustellen. Logisch, dass diese Verfahrenstechnik sich in der Nahrungsmittelindustrie durchsetzte, denn produziert wird, wenn es die Ernten erlauben, und der Weltmarkt die Preise tief hält. Das Resultat sind Produkte mit Eigenschaften, die sowohl der weiterverarbeitenden Industrie als auch Handel und Konsumenten überwiegend Vorteile bringen: • Extrem haltbar • Extrem konstante Qualität • Feste Form (Pulver, Granulat) • lässt sich gut verarbeiten und lagern • Einfachste Verarbeitung (durch Zugabe von Wasser wird die Dehydrierung aufgehoben) • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Handel und Konsumenten Bis dato waren jene Produkte allerdings vorwiegend im Retail-Markt beheimatet und nur geringfügig in der Ausserhausverpflegung, sprich Gastronomie, vertreten.

Nestlé Professional als Konsequenz Vom 2006 erwirtschafteten Nestlé-Umsatz von 98,5 Milliarden Franken entfallen lediglich 6 Milliarden auf die Ausserhausverpflegung, beziehungsweise auf die Division FoodServices – die bestehende Geschäftseinheit Nestlés für

die Gastronomie. Obwohl der Schweizer Konzern mit 10 000 Mitarbeitern in 97 Ländern im gastronomischen Absatzmarkt Weltmarktführer ist, wird der Gastronomiemarkt von der Führungsetage als ausbaufähig betrachtet und jetzt neu positioniert. Am 18. Oktober wurde die neue, auf die Ausserhausverpflegung ausgerichtete Organisation «Nestlé Professional» gegründet, welche eigenständig die operationelle und finanzielle Verantwortung übernimmt. Zugrunde liegt ein bereits stabiles Fundament bestehend aus etablierten Marken und Labels wie Nescafé, Milo, Nesquik, Nestea, Maggi, Buitoni, etc.

Über 1100 Mitarbeitende in Orbe Industrieller Standort dieser neuen Organisation ist das Nestlé Professional Beverage Centre in Orbe (VD), wo bereits über 1100 Menschen arbeiten und das Bestandteil eines soliden, weltweiten Netzwerkes ist, das sich aus 15 konzerneigenen Fabriken, 148 Fabriken, an denen Nestlé beteiligt ist, sowie aus 240 weiteren Vertragsfabriken zusammensetzt. Grundsätzlich ist Nestlé sicher einer jener Konzerne, die Gastroprofis im Blickwinkel halten sollten, denn es ist absehbar, dass diese überwältigende Macht im Markt die Gastronomie weltweit durchdringend und nachhaltig beeinflussen wird. www.nestlefoodservice.ch

Ein teurer Weltrekord Der Welt grösste Weinflasche in Rehetobel Sie steht im Weinkeller vom Gasthaus zum Gupf in Rehetobel (AR), ist der Welt grösste Weinflasche und der Inhalt ist 52 000 Franken wert. Sie ist 2,4 m hoch, 630 kg schwer und enthält 480 l eines vom Weinlaubenhof Gerhard Kracher stammenden Burgenländer Süssweines, der trinkrichtig erst in rund 15 Jahren

ist: Die grösste Weinflasche gehört, samt Inhalt, Migg Eberle, dem Wirt vom Gupf, in dessen Weinkeller rund 25 000 Flaschen zahllosen Provenienzen lagern und dessen Haus als Gourmetlokal bekannt ist. Eberle will den Wein in der Rekordflasche denn auch zum richtigen Zeitpunkt an seine Gäste ausschenken.

Die grösste Weinflasche der Welt, im «Gupf»-Weinkeller in Rehetobel.

Coca-Cola auf Tour

Weihnachtstruck auf Tour Mit einem fulminanten Kickoff-Event wurde die traditionelle Coca-Cola-Weinhnachtstruck-Tour in Luzern gestartet.

Jetzt fährt der festlich beleuchtete Truck wieder durchs Land und lässt die Kinderaugen hell erstrahlen. Die Tour führt durch 22 Dörfer und Städte und bringt Licht in die kalte Jahreszeit. Dabei erwartet die Besucher ein Vorweihnachtsprogramm mit Live-Auftritten von Gospel-Sängern sowie dem Schweizer Nationalspieler und Coca-Cola-Botschafter Philipp Degen. In einem Fragespiel gibt es als Hauptpreis Karten für die Euro 2008 in der Schweiz sowie weitere tolle Fussballpreise zu gewinnen. Auch in diesem Jahr führt Coca-Cola ein Wohltätigkeitsprogramm durch, mit der internationalen humanitären Organisation «Right To Play». Der Erlös aus dem Verkauf von «Right To Play»-Minibällen geht zugunsten der Hilfsaktion für von Armut betroffenen Kindern in Afrika, Asien und dem Nahen Osten. Wer von zu Hause spenden will, hat die Möglichkeit, via www.coke.ch dem Projekt «Right To Play» Coins zukommen zu lassen. Informationen über die humanitäre Organisation sind im Internet zu finden. Infos: www.coke.ch und www.righttoplay.ch

NOTIZ NESTLÉ: Der Gesundheitskonzern Fresenius übernimmt diverse Ernährungsgeschäfte des Schweizer Nahrungsmittelkonzerns Nestlé. Dabei handelt es sich um Aktivitäten in Spanien und Frankreich, mit denen Fresenius sein Geschäft mit Krankenhaus-Ernährung stärken will. Die Bereiche setzen rund 55 Millionen Franken jährlich um. Gleichzeitig baut Nestlé seine Position in Russland aus, indem der Konzern die Ruzskaja-Schokoladenfabrik mit ihren rund 1000 Angestellten übernimmt. Die Firma ist ein führender Premiumschokolade-Hersteller in Russland. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.


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Schlusspunkt ■ Point Final

GastroJournal

Donnerstag/Jeudi, 6. 12. 2007 ■ Nr./No 49

Auf Tour mit …

LAST MINUTE

And The Winner is … Beim Internet-Wettbewerb von GastroJournal winkt jeden Monat ein Gutschein der Schweizerischen Gilde etablierter Köche im Wert von 200 Franken. Im November fragte der Wettbewerb nach der Igeho, und unter den überaus vielen Einsendungen, die darum wussten, fiel das Los auf Albert Schmidt aus Genf. Mitmachen beim Wettbewerb von GastroJournal lohnt sich weiterhin, die aktuelle Wettbewerbsfrage steht im Internet. www.gastrojournal.ch

… Zigarren-Irma Schlittler

Festzeit ist Zigarrenzeit. Festzeit ist Spirituosenzeit. Festzeit ist Irmas Zeit. In ihrem Zigarren- und Spirituosenladen im Zürcher Seefeldquartier geht es dieser Tage hektisch zu und her. Da wird feinster Rum verkostet. Da werden Pfeifen begutachtet. Da werden Zigarren gekauft. Und mitten drin steht Irma Schlittler. Wie ein Fels in der Brandung. Ruhig und gelassen ist die 66-Jährige. Für jeden hat sie ein freundliches Wort übrig und niemals wirkt sie müde, schlecht gelaunt oder geistig abwesend. Das sind Wesenszüge, welche für die Gastronomie wie gemacht wären, ja gemacht sind, denn genau in dieser Branche hat Irma Schlittler – wen wunderts – fast ihr gesamtes Leben verbracht. «Eigentlich wollte ich Zahnarztgehilfin werden», erinnert

GastroJournal offre chaque mois un concours attractif sur Internet. Pour le mois passé, le Genevois Albert Schmid a bénéficié d’un tirage au sort qui lui a été favorable parmi les nombreux participants ayant répondu correctement à la question du mois portant sur Igeho. Il a donc droit à un bon de 200 francs de la Guilde suisse des Restaurateurs-Cuisiniers. Il vaut la peine de continuer à participer au concours de GastroJournal dont la question du mois figure sur Internet: www.gastrojournal.ch

L’économie contre le tout interdit

sich die Zigarrenraucherin. Mit diesem Plan war die junge Glarnerin vor mehr als 40 Jahren nach Zürich gekommen. Aber es kam anders. Nach einer kurzen Zeit zwischen Goldzähnen und Zahnspangen wechselte Irma Schlittler die Branche. Als ungelernte Verkäuferin in einem Warenhaus verdiente sie mehr Geld. Trotz dickerem Portemonnaie war die junge Frau jedoch nicht ausgefüllt und besuchte in ihrer Freizeit die Barschule Kaltenbach in Zürich. «Es machte mir einfach Spass, mal was anderes zu machen.» Und aus Spass wurde ernst. Bald darauf half sie einer Kollegin in einer Bar aus. «Sie hatte mich gefragt und ich dachte, ein wenig Abwechslung kann nicht schaden.» Noch ahnte Irma Schlittler nicht, dass aus diesem Aushilfsjob ihr Lebensberuf entstehen würde. Doch dann ging alles ganz schnell. 1965 heuerte die ehemalige Zahnarztgehilfin in der Ambiance-Bar im Zürcher Kreis 5 an. Bald darauf wechselte sie in die Bodegabar. Und drückte wieder die Schulbank, um 1972 das Wirtepatent zu erlangen. Es folgten Anstellungen in der Casabar und in der Sonne an der

NAMEN & NOTIZEN Amelie Wegeler wird neue Direktorin des Lindner Grand Hotels Beau Rivage in Interlaken. Sie war schon zuvor in der Lindnergruppe tätig, zuletzt als Direktorin im Lindner Hotel & Residence Main Plaza in Frankfurt. Die 38Jährige löst Ole Hartjen ab, der das Grand Hotel Beau Rivage drei Jahre geführt hat. Andrea Hämmerle, Bündner SP-Nationalrat, tritt auf Ende Mai nächsten Jahres als Präsident der Nationalparkkommission zurück. Der Schweizerische Nationalpark figuriert auf der Liste mit jenen bundesnahen Organisationen, in denen Parlamentarier keinen Einsitz mehr nehmen dürfen. Hämmerle war vor rund sieben Jahren vom Bundesrat gewählt worden.

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A. ABPLANALP

«Eigentlich wollte ich Zahnarztgehilfin werden»

Arbeitete beim Zahnarzt, im Warenhaus, an der Bar und im Cabaret: Irma Schlittler. kehrte Irma Schlittler zurück in die Limmatstadt. Und sie stieg ins Cabaretgeschäft ein. «Eigentlich habe ich das nur als Übergangslösung angesehen.» Doch sie blieb im Schwarzen Chessel und erlebte diverse Entkleidungen. Auch von Männern. «Wenn beispielsweise eine Gruppe aus dem Rheintal bei uns einkehrte, stand am Ende fast immer einer in Unterhose auf der Bühne», erinnert sich Schlittler und schmunzelt. Trotzdem führte sie den Betrieb seriös und war in all ihren Berufsjahren in dieser Branche immer Asco-Mitglied. «Die Mitgliedschaft hat mir und dem Personal eine gewisse Sicherheit gegeben.» Eine Sicherheit, die sich auch in der Beziehung zu den Mädchen auszahlte. Die klaren Strukturen halfen, dass sie sich im Schwarzen Chessel und bei Irma Schlittler wohlfühlten. So wohl, dass die Glarnerin teilweise zur Ersatzmutter mutierte. «Allerdings habe ich mich privat abgegrenzt», betont die heutige Ladenbetreiberin. Wenn man dies nicht tue, fresse einen der Job auf.

Aber die ehemalige Expertin für Zähne und Detailhandelsgüter liess sich nicht auffressen. Auch nicht, als sie neben

Werner Roten, Küchenchef in den hoch dekorierten Restaurants Schöngrün in Bern, einem Betrieb der ZFV-Unternehmungen mit Sitz in Zürich, hat zusätzlich eine quasi politische Aufgabe übernommen: den gesamten Gastronomiebetrieb im Bundeshaus. Vorderhand im Catering, nach Abschluss der Bauarbeiten in gut einem Jahr dann stationär in der neuen Cafébar und dem neuen Grandcafé. Dem Vernehmen nach werden die Betriebe rauchfrei, nicht jedoch das ganze Bundeshaus.

Amtsdauer bekannt gegeben hat. Zellweger arbeitet seit 2002 als selbständiger Rechtsanwalt und Partner eines Advokaturbüros in Frauenfeld.

Frank Zellweger (Foto) ist neuer Präsident der Sortenorganisation Tilsiter Switzerland GmbH. Der 35-Jährige löst Karl Fürer ab, der seit 1996 Präsident ist und seinen Rücktritt auf Ende der laufenden

Thomas Zweifel wird im Februar 2008 neuer CEO der Gotthard Raststätte A2 Uri AG, gleichzeitig führt er die Autobahnraststätte A4 AG bei Affoltern am Albis. Seit 1980 wurde die Gotthard Raststätte durch Anna und Josef Schnarwiler geführt. Die beiden werden im März in den Ruhestand treten.

Bière halal pour le monde musulman et casher pour les juifs: face à un marché national en voie de saturation, des brasseurs allemands se lancent dans de nouveaux marchés. «Simcha» est le nom de la bière casher fabriquée en Allemagne. «Cela signifie joie en hébreu», précise le patron de la brasserie moderne d’Hartmannsdorf, un village situé à 15 kilomètres de Chemnitz, en Saxe (est). «La production est minutieusement contrôlée par le rabbin», assure-t-il. Sur le site de la fabrique, un silo spécial conserve jusqu’à 30 tonnes de malt casher qui doit servir exclusivement à la fabrication de cette pils blonde contenant 4,9% d’alcool. La plantation et la récolte de l’orge et du houblon bavarois sont surveillées. Les

Hohlstrasse im Kreis 4. Dort wurde jedoch nicht nur getrunken, das Lokal war auch für seine Countrykonzerte bekannt. Irma Schlittler lernte, Konzerte zu organisieren, Musiker zu betreuen und wurde schliesslich abgeworben. Die bekannte Zürcher Gastrofamilie Scotoni bemühte sich um die Glarnerin und schlussendlich landete sie als Geschäftsführerin im Hotel Hirschen im Zürcher Niederdorf. Neben den gastronomischen Belangen kümmerte sich die Gastgewerbefrau auch um die angeschlossene Country Music Hall. «Da gab’s ab und zu ein rauschendes Fest», erinnert sie sich. Zum Beispiel, als einmal alle Stars nach ihrem Auftritt

«Ich habe das Cabaret als Übergangslösung angesehen» am Country-Festival im Hallenstadion noch in den Hirschen zur Jamsession kamen. Gratis, versteht sich. Nach einem dreijährigen Abstecher nach Rapperswil

«Die Asco-Mitgliedschaft hat mir Sicherheit gegeben» dem Cabaret auch noch eine Smoker Lounge eröffnete und während zwei Jahren zusätzlich die Bierhalle Wolf führte. Vor 24 Monaten ist Irma Schlittler aus der Gastronomie ausgestiegen. Und hat sich – als Altervorsorge – einen Zigarrenund Spirituosenladen eingerichtet. Den führt sie zusammen mit ihrem Mann. Dass es gerade Zigarren und Spirituosen sind, ist nicht verwunderlich. Beide Produktepaletten haben einen starken Bezug zur Gastronomie. Und irgendwie ist Irma Schlittler immer noch mittendrin. Wenn zum Beispiel das Telefon klingelt und die Glarnerin von einer ehemaligen Tänzerin zur Geburtstagsparty eingeladen wird. Als Freundin, nicht als Ersatzmutter. Andrej Abplanalp

Sous la houlette de l’Union suisse des arts et métiers (USAM), l’économie met en place sa défense contre des projets de la Confédération dans le cadre du «Programme national alcool 2008-2012». Le «Comité pour une politique de l’alcool raisonnable» ad hoc auquel appartiennent, outre GastroSuisse, toutes les organisations faîtières de l’économie ainsi que les fédérations de branche concernées, a décidé, la semaine passée, de se transformer, l’an prochain, en une organisation permanente. Celle-ci veut se défendre systématiquement contre les nouvelles interdictions et les nouvelles limitations. «Nous n’avons pas besoin de nouvelles prescriptions et offensives de régulation. Il suffit largement d’appliquer le droit en vigueur», résume Rudolf Horber, directeur du comité et membre de la direction de l’USAM. Il s’agira aussi de réfléchir s’il conviendra de prendre l’initiative d’actions, par exemple en marquant le terrain par un manifeste. «Nous voulons démontrer clairement ce qui pourra encore être admis à l’avenir et qu’aucune mise sous tutelle par l’Etat ne sera acceptée.» Le comité est aussi ouvert à d’autres fédérations économiques libérales et à d’autres organisations.

Wirtschaft gegen Verbotspolitik Unter Federführung des Schweizerischen Gewerbeverbandes (SGV) formiert sich Widerstand gegen die Pläne des Bundes im Rahmen des «Nationalen Programmes Alkohol 2008–2012». Das bestehende Ad-hoc-Komitee für eine sinnvolle Alkoholpolitik, dem neben GastroSuisse auch alle Spitzenverbände der Wirtschaft sowie die betroffenen Branchenverbände angehören, hat letzte Woche beschlossen, sich im kommenden Jahr in eine Dauerinstitution umzuwandeln. Die Organisation will sich konsequent gegen neuen Verbote und Einschränkungen wehren. «Wir brauchen keine neuen Vorschriften und Regulierungsoffensiven. Es genügt bei Weitem, das bestehende Recht konsequent anzuwenden», umriss Komitee-Geschäftsführer und SGV-Geschäftsleitungsmitglied Rudolf Horber die Stossrichtung. Es werde auch zu überlegen sein, proaktiv zu handeln und beispielsweise mit einem Manifest einige Pflöcke einzuschlagen. «Wir möchten klar aufzeigen, was in Zukunft noch zulässig sein soll und wo keine staatliche Bevormundung akzeptiert wird», betonte Horber. Das Komitee steht auch weiteren liberalen Wirtschaftsverbänden und anderen Organisationen offen.

NOMS & NOTICES

Holger Lösch gehört neu zur Geschäftsführung der Arabella Hotel Holding GmbH & Co. KG. Vorsitzender der Geschäftsführung bleibt Carsten K. Rath, weiter gehören Peter Fiedler und Christian Böll (o.) zur Geschäftsführung.

conservateurs sont interdits. La levure est fabriquée maison, l’eau provient des trois puits du village. Ce respect des règles a un coût: la «Simcha» se vend près de 80% plus cher qu’une bière traditionnelle. L’Armée du Salut a débuté sa campagne de Noël le 30 novembre par un spot TV. Des célébrités comme le chef de cuisine Bernard Ravet de l’Ermitage,à Vufflens-le-Château, soutiendront l’Armée du Salut le 22 décembre, lors d’une distribution gratuite de soupe. L’Armée du Salut fête ainsi ses 125 ans en Suisse. Marquée du sceau de l’année du Jubilé, la campagne de Noël reprend des éléments qui, d’une part, sont ancrés dans la

population et, d’autre part, peuvent être mis en relation avec l’Armée du Salut. Son slogan «Dieu merci!» invite à la réflexion et à une utilisation consciente de cette expression. La grève dans les transports publics en novembre a provoqué un manque à gagner pour l’hôtellerie parisienne d’environ 6 millions d’euros mais ne remet pas en question la dynamique du secteur pour 2007, a indiqué le cabinet spécialisé en conseil hôtelier MKG Hospitality qui compte d’ores et déjà l’année 2007 parmi les exercices record de la période récente. ANZEIGE

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