HOTELLERIE
R E S TA U R AT I O N
Klaus Künzli Über Geld und Steuern
3
TOURISMUS
Fluregn Fravi Über Geld und Gäste
HOTELLERIE
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Klein aber fit
Aktuell
Essen und trinken Das Gastgewerbe ist vorab wegen seines berufsbedingten Umgangs mit Menschen und mit Lebensmitteln eine der anspruchsvollsten Branchen überhaupt. Umso erstaunlicher, dass es zur Führung eines Betriebes immer weniger braucht. 3
J.-F. Wenger Capa’Cité fait le plein d’élèves 13
TOURISME
Pascal Tissières Visite guidée très classe 24
Nr. / No 38 / 18. September / 18 septembre 2008 / CHF 4.30
AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich
INHALT
R E S TA U R AT I O N
Die kleinen und mittleren Hotelbetriebe sind alles andere als faul. Das bewiesen sie letzte Woche am 1. Schweizer KMH-Tag in Luzern.
Petit mais en forme Les établissements hôteliers de taille petite ou moyenne ne sont pas paresseux. Ils l’ont prouvé à la 1re Journée suisse des PMH.
SOMMAIRE Restauration
Pouvoir et non bataille Derrière le conflit autour de GastroNeuchâtel, un drame bien plus grave touche toute la branche Horeca. 15
Hôtellerie & Tourisme
Restauration
Record battu pour les JEP
Kommen und schauen
Environ 70 000 personnes ont profité de l’offre très riche du volet suisse des Journées européennes du patrimoine (JEP). Malgré la météo maussade, le record de 2006 a été atteint.
Die Luzerner Zagg, eine ebenso übersichtliche wie praxisnahe Gastromesse, ist erfolgreich angelaufen. GastroJournal war vor Ort und hat sich umgesehen und umgehört: bei Ausstellern, bei Besuchenden und bei Branchenprofis jeglicher Couleur. 6, 7, 9
19
GastroIdée
Du robinet au premium
Hotellerie
Leben und arbeiten GastroSuisse hat das Wohl und Wehe kleinerer und mittlerer Hotels sorgfältig untersuchen lassen: Hansruedi Müller, Tourismusprofessor an der Universität Bern und einer der Autoren der Untersuchung, hat am 1. KMH-Tag in Luzern darüber Auskunft gegeben. 11
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Des eaux minérales qui se réorientent pour devenir internationales et l’eau du robinet qui fait un pied de nez à la bouteille et au réfrigérateur grâce à une nouvelle techonologie de filtrage. 22
Die kleineren und mittleren Hotels (KMH) sind das Rückgrat von Tourismus und Gastgewerbe in der Schweiz. Letzte Woche hatten sie eine von GastroSuisse eigens organisierte Veranstaltung. Der 1. KMH-Tag war ein voller Erfolg und er wird nicht der letzte bleiben. Der Tag zeigte
mit seinen rund 160 Teilnehmenden auch, dass die Branche absolut bereit dazu ist, sich fit zu halten: Nicht nur, dass den verschiedenen Referentinnen und Referenten mehr als interessiert zugehört wurde, auch die Workshops am Nachmittag waren 2, 11,24 sehr gut besucht.
Les hôtels petits et moyens (PMH) sont la colonne vertébrale du tourisme et de l’hôtellerie-restauration de Suisse. La semaine passée, une manifestation, organisée spécialement par GastroSuisse, leur était destinée. Cette première Journée des PMH a connu un succès éclatant et
ne restera pas la seule. Avec quelques 160 participants, elle a démontré que la branche veut garder sa bonne forme: les différents orateurs ont rencontré un public très attentif et les ateliers de l’après-midi ont connu un intérêt très vif de la part des PAGE 13, 24 participants.
Aktuelles zum Thema Kontenrahmen Actualités au sujet du cadre comptable
www.gastroprofessional.ch
GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch
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Titel
18. September 2008 Nr. 38
1. Schweizer KMH-Tag in Luzern: Diskussion rund um Kategorien und mehr
LEITARTIKEL
Das Hotel ist die Marke
Wir grossen Jammerer wir? «Die Wirtschaftslage ist schlecht, die Gäste kommen nicht mehr», «die 0,5-Promille-Grenze nimmt uns Gäste, wie soll das weiter gehen; nein, so kann man keine Geschäfte machen.» Solches und anderes hört man (angeblich) von Gastgebern ständig. Das Gastgewerbe sei eine Jammerbranche, heisst es: angefangen beim schlechten Personal über die Wirtschaftlage bis hin zu Gesetzen – immer werde nur gejammert statt etwas unternommen.
Die Tourismusprofis sind sich einig: Für Hotels ist es unabdingbar, sich zu positionieren, denn «das Hotel ist die Marke».
Daniela Oegerli Müller
FOTOS: D.OEGERLI MÜLLER
Anlässlich des 1. KMH-Tages von GastroSuisse im Hotel Seeburg in Luzern diskutierten Hansruedi Müller, Professor am Forschungsinstitut Freizeit, und Tourismus (FIF) der Universität Bern, Klaus Oegerli, CEO Switzerland Travel Centre, Wolfgang Juri von der österreichischen Wirtschaftskammer Vorarlberg, Annatina Pinösch, Hotelière, und Florian Hew, Direktor von GastroSuisse, über die Klassifizierung von Hotels in der Schweiz. Gesprächsleiterin war Zita Langenstein von GastroSuisse. Eingangs der Diskussion ging es vor
allem darum, ob zwei KlassierungsSysteme (Sterne und Hot-C) in der Schweiz nicht zu viel sind. Annatina Pinösch findet zwei Systeme verwirrend: «Vor allem für ausländische Touroperators ist es schwierig, mit zwei Systemen zu arbeiten». Hansruedi Müller dagegen vertrat die Meinung, die Gäste seien durchaus in der Lage, mit Labels umzugehen: «Dieser Prozess schafft Wettbewerb und das tut gut.» Die Tourismusprofis waren sich aber
einig, dass letztlich die Qualität der angebotenen Dienstleistung entscheidend ist. «Die Hoteliers sollten selbstbewusst mit ihrer Klassifikati-
Hansruedi Müller, FIF; Klaus Oegerli, CEO Switzerland Travel Centre, Wolfgang Juri, Wirtschaftskammer Vorarlberg, Annatina Pinösch, Hotelière, Lupfig, und Florian Hew, Direktor GastroSuisse, diskutieren am 1. KMH-Tag in Luzern über genutzte und ungenutzte Chancen der kleingeweblichen Schweizer Hotellerie.
on umgehen, und auch ein C2-Hotel sollte stolz auf seine Dienstleistung sein», brachte es Florian Hew auf den Punkt. Und Hansruedi Müller doppelte nach: «Nicht das C ist die Marke, sondern der Betrieb ist die Marke. Das C ist lediglich ein Hilfsmittel zur Vermarktung der Leistungen.» Wolfgang Juri bezeichnete die Klas-
sierung des Betriebs auch als grosser
Schritt hin zur Qualität: «Gehen Sie mit offenen und kritischen Augen durch Ihren Betrieb und passen Sie die Qualität an. Denn Qualität ist das, was der Gast sich vorstellt. Und die Wünsche der Gäste zu erfüllen ist Qualität.» Klaus Oegerli ging noch einen Schritt weiter und forderte, dass sich Betriebe bewusst positionieren müssen: «Der Schlüssel zum Erfolg ist die Authentizität des eigenen Hotels.» Dies sah Annatina Pinösch
ebenso, die anregte, Analysen des Betriebes zu erstellen, bevor man sich auf dem Markt präsentiert. «Es lohnt sich, dabei die eigenen Mitarbeitenden zu Rate zu ziehen. Die jungen Leute sind vielem gegenüber kritischer, aber auch offener als wir, die schon fest eingefahren sind».
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Aktive Weiterbildung am 1. Schweizer KMH-Tag
Sich präsentieren: drei Mal anders Am 1. Schweizer KMH-Tag fanden
drei interessante Seminare statt. Klaus Oegerli , CEO von Switzerland Travel Centre (STC), und Patricia Heimsoth, ebenfalls von STC, zeigten auf, wie Hoteliers im Internet erfolgreich sein können: «Das Internet ist heutzutage ein enorm wichtiger Absatzkanal für touristische Angebote», gab Tourismusprofi Oegerli zu bedenken. Und doppelte nach: «Haben Sie Ihren Betrieb auch schon gegoogelt?» Dabei gelange man zu sehr interessanten Erkenntnissen. Man sehe beispielsweise, wo und wie das eigene Hotel bewertet ist.
es ist heutzutage äusserst wichtig, dass man online buchbar ist». Jeanette Blättler und Monika Geiss-
berger, Geschäftsinhaberinnen von RoomBoom, zeigten den Hoteliers auf, wie man mit wenig Mitteln die Räume im eigenen Betrieb aufpeppen kann: «Bereits eine angenehme Farbe der Wände bringt viel Atmosphäre in den Raum. Und wenn die Bettwäsche, die Vorhänge und die Teppiche darauf abgestimmt sind, hat man mit wenig Geld das Zimmer aufgewertet.» Bei kleinen Räumen erlange man mit einem grossen Spiegel an der Wand ein grösseres Raumgefühl. Dasselbe gelte für
Weiter zeigte er die Vorteile der
dass Kooperationen ausserordentlich wichtig sind, um die Präsenz im Internet zu sichern. «Es lohnt sich auch hier eine Kooperation mit GastroSuisse einzugehen, beispielsweise mittels der Promotion «Preiswerte Hotels» oder «Schweiz Direkt». Denn
BLICKPUNKTE 1. Schweizer KMH-Tag
Von Geld und Führung
Monika Geissberger und Jeanette Blättler, Geschäftsinhaberinnen von RoomBoom.
«Und räumen Sie bitte ihr Treppenhaus und die Korridore auf, der Gast erhält einen schlechten Eindruck, wenn er auf dem Weg zu seinem Zimmer an altem Mobiliar vorbei gehen muss.»
Oegerli wies wiederholt darauf hin,
Klaus Oegerli, CEO, STC.
Und spätestens seit dem 1. Schweizer KMH-Tag müsste die Branche völlig neu wahrgenommen werden. Über 160 Teilnehmende – das entspricht immerhin knapp 4 Prozent aller KMHs der Schweiz – bewiesen Mut. Den Mut, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Den Mut, sich weiterzubilden und damit die eigene Innovationskraft (neudeutsch für Erneuerungskraft) zu stärken. Mut auch, sich einzugestehen, dass man nur besser werden kann. Kein einziger Ton des Jammers war zu hören an diesem Tag. Vielmehr begeisterte Stimmen und der Drang, etwas zu bewegen. In diesem Sinne: Auf zum 2. KMHTag 2009! Und ein herzliches Dankeschön den Organisatorinnen wie den Teilnehmenden. Für ihren Mut! Matthias Nold
das Badezimmer: «Hier lässt sich mit schöner Frottierwäsche, angenehmen Licht und einem schönen Spiegel viel verbessern», sind die Einrichtungsprofis überzeugt.
verschiedenen Distributionskanäle auf. Er betonte aber, dass man sich auf wenige Systeme konzentrieren solle. Ausserdem lohne es sich, Testbuchungen vorzunehmen, um sicherzugehen, dass die Buchungen der Systeme am richtigen Ort landen. «Und limitieren Sie die Anzahl der Zimmer, welche Sie anbieten, damit auch für Direktbuchende Zimmer vorhanden sind.»
Eigenartig, da gehen in den USA Banken kaputt – und in Europa wird bereits von Wirtschaftskrise gejammert. Aus dem Gastgewerbe allerdings war hierzu nichts zu hören.
Einfache und günstige Ideen rund ums Schreiben im Hotel präsentierte GastroJournal-Redaktionsleiter Matthias Nold. «Warum machen Sie nicht sechs verschiedene Willkommens-Zettelchen oder mehrere unterschiedliche Bettmümpfeli», meinte er unter anderem. Das koste
nur ein A4-Blatt und etwas Zeit. Abwechslung überrasche die Gäste immer wieder aufs Neue. Nold machte klar, dass Kommunikation in den täglichen Schriftstücken keine Hexerei ist. «Sie müssen ja keine Schriftsteller oder Texter werden, Höhenflüge sind nicht verlangt», meinte er. Seine Sprache solle man möglichst einfach halten, ohne Fremdwörter, Fachwörter oder Abkürzungen. «Denken Sie daran, Ihre Leser können nicht in Ihre Köpfe sehen», legte Nold den rund 80 Teilnehmenden seines Workshops ans Herz. doe Alle Präsentationen der Workshops wie auch die Vorträge sind im Internet abrufbar: www.hot-c.ch
Jakob Huber (Foto), Geschäftsleiter der Niederlassung Zürich der Gastroconsult AG und Mitglied des Verwaltungsrates, zeigte am 1. Schweizer KMH-Tag in Luzern eindrücklich auf, was finanzielle Führung bedeutet und was dies wiederum mit Finanzierung zu tun hat. Beim Führen mit Kennzahlen gehe es um den Grundsatz «weniger ist mehr!», machte Huber klar. Er betonte, man brauche Kennzahlen, aber nicht hunderte davon, um effizient führen zu können und über den eigenen Betrieb Bescheid zu wissen. Bezüglich der Finanzierung gehe es primär um gute Bankbeziehungen – hier habe sich gegenüber früher einiges geändert: «Der Banker an Ihrem Ort hat oft keine Entscheidungskompetenz für Kredite.» Deshalb empfahl Huber den Anwesenden einen Businessplan mit laufender Anpassung. Hier gelte eher «mehr ist mehr».
Aktuell
18. September 2008 Nr. 38
Branchendiskussion
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REKLAME
Macht statt Schlacht Hinter dem Konflikt um GastroNeuenburg steckt ein tiefgrei-fendes Drama des Gastgewerbes.
Peter Mathias Grunder
Der Streit um den öffentlichen Auftritt von GastroNeuenburg in Sachen gastgewerblicher Ausbildung erscheint auf den ersten Blick in diesem Licht (GJ 37). Auf den zweiten Blick jedoch zeigt sich dahinter ein aktuelles Drama das Gastgewerbes. Dieses Drama wird in der Branche und in der Öffentlichkeit meist nur oberflächlich wahrgenommen: hier, wenn aus Konsumentensicht von Grüsel- oder Besenbeizen geschrieben wird; dort, wenn GastroNeuenburg die Abschaffung des Patents zum Ärger vieler Branchenprofis öffentlich als «Sieg» feiert. Das Drama liegt in der tiefgreifenden wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Veränderung der letzten Jahrzehnte. Stichworte dazu sind Liberalisierung und Lobbyismus. Und weil das Gastgewerbe von morgens früh bis abends spät wirtschaftlich und gesellschaftlich an vorderster Front steht, schüttelt diese Veränderung das Gastgewerbe durch: Seit Jahren setzt sich die Branche für mehr unternehmerische Freiheit ein. Der Bedürfnisnachweis, eine äusserst starke Regulierung, ist abgeschafft, die soge-
BLICKPUNKTE Rauchdebatte P. GRUNDER
Bitter lachten die Restaurateure, lauthals die Gäste, als Eveline Neeracher, Präsidentin von Gastro Stadt Bern und Umgebung, kürzlich im Berner Kursaal folgenden Merkvers zum Besten gab (GJ 36): «Zwei Bauern arbeiten Hand in Hand, zehn Bauern sind eine Macht; zwei Wirte machen sich Konkurrenz, zehn Wirte liefern sich eine Schlacht.»
Rund 3500 Lernende jährlich und ständig steigende Anforderungen, aber immer niedrigere Hürden, um Betriebe zu führen.
nannten Patente verschwinden immer mehr. Die Branche hat diese Erleichterungen begrüsst und mitgetragen. Aber sie hat auch immer betont, dass mit dieser Freiheit eine Verantwortung verbunden ist. Gerade das Gastgewerbe stellt höchste Anforderungen an die Unternehmer: Mit jedem Menü haben Gastgeber die Gesundheit ihrer Gäste buchstäblich in der Hand; jede Gaststube ist ein sozialer Raum, in dem Gastgeber eine enorme Verantwortung tragen.
darf Ausbildungsgänge bereit, die auch international keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Das Engagement der Branche wird jedoch zwischen Politik und Öffentlichkeit zermalmt. Ob das Neuenburger Kantonsparlament oder das Bundeshaus: Namentlich aufgrund des nationalen Binnenmarktgesetzes sind wir inzwischen soweit, dass gastgewerbliche Unternehmer praktisch keine beruflichen Voraussetzungen mehr erfüllen müssen, um irgendwo in der Schweiz einen Betrieb zu eröffnen. Beispielhaft steht demgegenüber die neue Tierschutzgesetzgebung, die selbst Hobby-Fischer zu Ausbildung und Prüfung verpflichtet (GJ 36).
GastroSuisse und seine Sektionen
tragen tatkräftig diese Verantwortung: Von G1 bis G3 stehen samt den Hotelfachschulen und den Berufsbildungszentren für jeden Be-
GastroSuisse: hoher Standard bedroht Für Klaus Künzli, Zentralpräsident von GastroSuisse, wie auch für Verbandsdirektor Florian Hew liegt es grundsätzlich auf der Hand, «dass gastgewerbliche Betriebe nicht ohne gründliche Ausbildung erfolgreich geführt werden können». Das habe man auch auf nationaler Ebene erkannt, wes-
halb derzeit «minimale Anforderungen namentlich im Hygienebereich» erarbeitet würden. Den Neuenburger Entscheid, bewährte Ausbildungen fallen zu lassen, bedauern Künzli und Hew. Dies zumal in der Romandie der gute Ausbildungs-Standard bisher nicht infrage gestellt war.
Das eidgenössische Parlament hat
unter anderem auf Drängen von GastroSuisse und den kantonalen Lebensmittelinspektoren zwar ins Lebensmittelgesetz geschrieben, der Bundesrat könne Anforderungen zur Führung eines Gastbetriebes stellen. Und GastroSuisse ist mit dem Bundesamt für Gesundheit an der Arbeit, um diese Anforderungen im Hygienebereich zu gestalten (vgl. Kasten). Aber das Drama dahinter bleibt: das Unvermögen des immer und überall kleinstrukturierten Gastgewerbes, seine Stimme im Konzert der Grossen zu erheben. Wobei der Wind, der dem Gastgewerbe seit Jahrzehnten scharf entgegenbläst, vielleicht jetzt dreht: Der KMH-Tag in Luzern (S. 2) ist ein Ausdruck davon, desgleichen jüngste Entscheide zum Rauchen. Wenn die Gastgeber es jetzt noch schafften, gegenüber Kollegen, Gästen und der Öffentlichkeit das gemeinsame Interesse zu betonen, dann wäre umgehend «Ende der Schlacht und Beginn der Macht».
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GastroSuisse trifft Bundesrat Hans-Rudolf Merz
Rauchverbote
Verdientes Gehör Belohnter Einsatz Eine Delegation von GastroSuisse
hat sich letzte Woche mit Bundesrat Hans-Rudolf Merz und Fachleuten aus dem Finanzdepartement zu einer Grundsatzaussprache getroffen. Thema des Treffens, das laut Klaus
Wenige Tage bevor der Ständerat
das Passivrauchen regelte, haben die Kantonsparlamente zweier grossen Kantone eigene Lösungen verabschiedet: Aargau und Bern.
GastroSuisse erläuterte aber auch
die Forderung, die an der Delegiertenversammlung von 2003 formuliert worden war und durch eine Motion des Obwaldner Ständerates Hans Hess gestützt wird: Dem Bundesrat konnte dargelegt werden, wie das Gastgewerbe durch die unterschiedliche Besteuerung gleichartiger Verpflegungsleistungen diskriminiert wird. pg
B. KUSTER
Künzli, Zentralpräsident von GastroSuisse, sowie Verbandsdirektor Florian Hew «sehr konstruktiv» verlief, war vor allem die laufende Revision der Mehrwertsteuer. GastroSuisse stelle sich klar hinter den Einheitssatz, einem Anliegen von Bundesrat Merz: Eine Einheitssatz möglichst
ohne Ausnahmen sei «die Lösung für die gesamte schweizerische Volkswirtschaft», wie Florian Hew betont.
Gipfeltreffen: Florian Hew, Hans-Rudolf Merz, Klaus Künzli und Hannes Jaisli.
Im Kanton Bern hatte ein erster Lesung ein hartes Regime gebracht: keine Ausnahmen, keine bedienten Fumoirs. Nachdem sich vorab GastroBern wehrte, drehte der Wind zur 2. Lesung: Mit deutlichem Mehr entschied das Berner Kantonsparlament, bediente Fumoirs zuzulassen. Der Vorstand von GastroBern um Präsident Casimir Platzer hielt dazu fest, man begrüsse «diesen vernünftigen und verhältnismässigen Entscheid, welcher einen aktiven Nichtraucherschutz gewährleistet, Gäste und Mitarbeitende nicht bevormundet und die dringend notwendige unternehmerische Freiheit der Unternehmerinnen und Unternehmer in der Gastronomie sicherstellt.» Entsprechend werde sich GastroBern dafür einsetzen, dass die Verordnungsvorschriften zum Entscheid «massvoll und verhältnismässig ausgestaltet werden und keine zusätzli-
chen wirtschaftlichen Einschränkungen nach sich ziehen».
Das Pendel schwingt zurück Die gesundheitspolitische Debatte, die den Tabakkonsum einschränken will, überwog in den letzten Jahren die ordnungspolitische Debatte um die Freiheit von Privatpersonen und Unternehmen. Nun scheint das Pendel zurückzuschwingen. Der deutsche Bundesgerichthof ist dafür ein Zeichen, politische Entscheide (siehe unten) oder das Aufkommen der Raucherliga in der Schweiz sind weitere: Die in St. Gallen gegründete Liga formiert in weiteren Kantonen den politischen Widerstand gegen fundamentalistische Verbote. www.raucherliga.ch
Terrassen-Restaurants
Keine nachträglichen Bewilligungen Das Bundesgericht setzte eine Bewilligung der Stadt Winterthur für eine Aussenbestuhlung ausser Kraft. Dies vor allem, weil nicht genügend Einsprachemöglichkeiten bestanden (GJ berichtete). Das Urteil erhitzte die Gemüter weit über die Branche hinaus, die Branchenprofis blieben eher kühl: So erklärte Willy Benz, Präsident von GastroZug, zum einen sei im Schwyzerischen der Druck auf Freiluftbetriebe nicht so gross. Zum anderen werde man sich aber «ganz massiv wehren», sollten nachträgliche Baubewilligungen gefordert werden.
Adelboden Im Kanton Aargau hatte das Kan-
tonsparlament die Wahl zwischen einem harten Verbot und einer Lösung, die dem Vorschlag des Nationalrates angleicht, über den der Ständerat am Mittwoch entschied: bediente Fumoirs und Ausnahmen für Kleinebtriebe, die keine räumliche Trennung vornehmen können. In einer harten parlamentarischen
Debatte setzte sich in Aarau die liberale Linie mit 84 zu 44 Stimmen durch. Überdies entschied das Parlament, vor weiteren Schritten die nationale Lösung abzuwarten. Bruno Lustenberger, Präsident der
Kommission für Wirtschaftsfragen von GastroAargau, die mit Präsident Christian Burri und Geschäftsführer Werner Brun viel Engagement gezeigt hatte, war «überrascht und erfreut» vom überwältigende Resulat: «Der grosse Einsatz des Verbandes und vieler Mitglieder hat sich ausgezahlt.» pg
Steuerliche Rosinenpickerei Adelboden, eine kommunale Steuerhölle in der kantonalen Steuerhölle Bern, ergreift die Flucht nach vorn: Der Touristenort, der überdurchschnittlich viele Ferienwohnungen zählt, will reiche Gäste dazu bewegen, ihren Wohnsitz ins Bergdorf zu verlegen. Im Gegenzug möchte die Gemeinde die Steuerlast fast halbieren. Indes pflegt Adelboden im Gegensatz zu SaanenGstaad einerseits nicht seit Generationen eine Kultur der Reichen. Andererseits könnten andere Orte auf dieselbe Idee kommen, womit sich die steuerliche Rosinenpickerei rasch erledigen würde.
Aktuell
18. September 2008 Nr. 38
Graubünden: gemeinsam Übernachtungsgäste gewinnen
BLICKPUNKTE
Roter Teppich gelegt
Appenzell
Wie behalte ich meine Gäste und wie gewinne ich neue dazu? Bündner Praktiker haben dazu ein Arbeitspapier erarbeitet, das praktische Ansätze, Ideen und Strategien vorstellt.
Für die erfolgreiche Gewinnen von
Der neue Leitfaden «Best Practice im Bündner Tourismusmarketing» richtet sich an Hoteliers und alle weiteren touristischen Leistungsträger. Die Herausgeber und die Autoren haben dabei ein Ziel: Ein übergreifendes gutes Crossover-Marketing in den Destinationen zu betreiben, umso eine bessere Auslastung aller touristischen Betriebe zu erreichen. Für die künftigen Übernachtungsgäste und die Stammgäste ist der rote Teppich demnach ausgerollt.
mehr Gästen listet der Leitfaden vier Stufen des Hotelmarketings auf: Servicequalität, optimale Wahrnehmung im Markt, Diversifikation der Kunden und die Optimierung der Auslastung. Notwendig erachtet wird auch, dass sich Hotels und Bergbahnen besser in das Destinationsmarketing integrieren. Der Leitfaden listet überdies neun Thesen zur künftigen Zusammenarbeit zwischen Hotellerie, Bahnen und Tourismusorganisationen auf. Er sagt auch, wie man die Selbstreflexion und Standortanalyse vornimmt.
die Nebensaison kreiert. Auch kleine Betriebe, die nur wenig Geld für Marketing einsetzen könnten, müssten nicht verzweifeln, findet Fluregn Fravi. Sie könnten etwa vernetzt mit anderen Tourismuspartnern zusammen arbeiten und auch ihre PR-Aktivitäten verstärken.
Herausgegeben wurde der Leitfaden von GastroGraubünden, dem Hotelierverein Graubünden, den Bergbahnen Graubünden und dem Amt für Wirtschaft und Tourismus Graubünden. Man wollte kein kompliziertes Lehrbuch erschaffen, sagten Hoteliervereinspräsident Andreas Züllig und GastroGraubünden Geschäftsführer Fluregn Fravi, letzte Woche vor den Medien. «Schlaue Bücher haben wir genug. Wir wollen praktische Tipps und
K. HUBER
Karin Huber
Sie präsentierten den neuen Tourismusleitfaden (v. l.): Andreas Züllig, Eugen Arpagaus sowie Jürg Domenig.
Tricks geben.» Bevor der neue Leitfaden zu Faden geschlagen wurde, machten die Beteiligten eine Auslegeordnung. Was ist, wo stehen wir, was wollen wir, wie erreichen wir die Ziele? Analysiert wurden nicht nur die eigenen Tourismusbetriebe. Man hat ihre Arbeit, ihre Erfolge und Misserfolge auch im Benchmark mit anderen Betrieben und Destinationen verglichen. Etwa mit dem Bündner «Erzfeind» Zermatt. Die Zermatter bearbeiten teilweise andere Märkte wie die Bündner und haben darum einen viel breiteren
Gästemix. Nur gerade St. Moritz kann hier mit den Zermattern mithalten. Natürlich hat Graubünden einige
sehr gute Hotelbetriebe mit sehr hoher Auslastung. Doch sogar diese Betriebe könnten, wenn sie die Nebensaison fördern würden, noch zulegen. Wie aber fördert man die Nebensaison? Indem man etwa Märkte bearbeitet, in denen Schulferien dann angesetzt sind, wenn in Graubünden «tote Hose» herrscht. Oder indem man spezielle Produkte für
Vorgestellt wird der Leitfaden zwischen dem 7. und 9. Oktober in Flims, Davos und Pontresina. Er kann per E-Mail gratis bestellt werden bei info@hvgr.ch.
En bref Un nouveau manuel pour le marketing touristique est né dans les Grisons. Il offre des esquisses et des stratégies pour acquérir de nouveaux clients et garder les anciens avec des exemples Best-Practice.
Forderungskatalog und Branchendarstellung
Unia «untersucht» das Gastgewerbe Letzten Montag hat die Gewerk-
schaft Unia anlässlich ihrer Branchenkonferenz ihre Branchendarstellung «Die Perspektiven im Gastgewerbe» vorgestellt. Sie stellt in dem über 60-seitigen Papier auch drei Ziele, Forderungen: «Gute Arbeitsplätze für 200000 Arbeitnehmende», gemeint sind unter anderem höhere Löhne und «planbare Arbeitszeiten». Zudem «gute Dienstleistungen für die Gäste und mehr Ertrag für die Betriebe», man wünscht professionell ausgebildete Betriebsleitende, ein gutes Preis-
Leistung-Lohn-Verhältnis aber auch mehr Ausbildung für die Mitarbeitenden. Zum Dritten fordert die Unia «Staatliche Förderung von nachhaltiger Entwicklung statt Strukturerhaltung». Die Rede war von «Giesskannenprinzip» bei Subventionen, aber auch von Innovations- und Qualitätsdefiziten und zu vielen Wechseln bei Mitarbeitenden wie bei Betriebsleitenden. GastroSuisse Direktor Florian Hew stellte sich im Anschluss an die Präsentation der Studie – viele Daten in
ihr stammen übrigens aus dem Branchenspiegel von GastroSuisse – einer Diskussion mit Andreas Rieger, Co-Präsident der Unia. Hew verwies unter anderem darauf, dass man die Qualität der Mitarbeitenden mit Programmen wie Progresso fördere, schloss sich aber den Ansichten Riegers an, dass der Bund gewerbliche Weiterbildungen im Gastgewerbe noch stärker und gezielter fördern sollte. Er stellte klar, das Gastgewerbe brauche sowohl qualifizierte wie auch für ungelernte Mitarbeitende Stellen an:
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GJRI57206
Florian Hew mit Moderatorin Anne Rubin.
«Auf den richtigen Mix kommt es an» und brach damit eine Lanze für niederschwellige Arbeitsplätze. mn
5
Ökologische Bergrestaurants Die 14 Appenzeller Bergwirte, die seit langem in Gastgewerbe und Marketing auffallen, können noch mehr: 4,4 Millionen Franken, von denen die Bergwirte 2,5 Mio. leisteten, wurden verbaut, um die Häuser der öffentlichen Kanalisation anzuschliessen und sie gleichzeitig mit Strom zu versorgen.
Rotterdam
Ökologische Diskothek Die Getränke kommen aus wiederaufbereiteten Bechern, die Tanzenden erzeugen mit ihren Bewegungen Strom, die Toiletten spülen mit Regenwasser: Der Club Watt in Rotterdam bezeichnet und verkauft sich als erste ökologische Disco. Gegenüber einem traditionell betriebenen Lokal will man rund 30 Prozent Energie und 50 Prozent Abfall einsparen. «Wir wollen beweisen, dass Nachhaltigkeit sich mit modernem Lebensstil verträgt und Umweltschutz Spass machen kann», sagen die Verantwortlichen. www.watt-rotterdam.nl
Zug
Kalter Kaffee am Sonntag Unter dem Titel «Und in der Küche die grosse Sauerei» stand in einer Sonntagszeitung eine Aktualität, die in Fachkreisen vor Monaten erledigt wurde: Im September 2007 stellte die Regierung des Kantons Zug ein neues Gesundheitsgesetz vor. Dabei kam unter anderem zur Sprache, ob öffentlich schwarze Listen von fehlbaren Betrieben geführt werden sollten. Nachdem der Datenschutz wie auch branchenexterne Fachleute abwinkten, schien die Sache gegessen. Weil das Zuger Kantonsparlament nun aber das neue Gesetz diskutiert, wurde wieder aufgewärmt – und ein Sammelsur angerichtet: Die Einführung von Qualitätslabels, wie sie etwa bei GastroBern längst etabliert sind, erschien in der Sonntagspresse in einem Zug mit den Denunziationslisten.
6 Thema der Woche
18. September 2008 Nr. 38
Zu Besuch an der 15. Zagg auf der Luzerner Allmend
Neues – Zukunftsträchtiges Einmal mehr, im 30. Jahr seit der Gründung, haben die Verantwortlichen, Fritz Arnet, Roland Bösch, Heiri Distel und Beat Schmidli, mit ihrer 15. Zagg einen beachtlichen Erfolg zu verzeichnen. Gut 250 Aussteller aus der gesamten Gastro- und Hotelbranche haben an der Ausstellung auf der Luzerner Allmend eindrücklich demonstriert, in welche Richtung zeitgemässe Gastronomie und Hotellerie zu gehen hat, wenn man die Zukunft erfolgreich meistern will. Die Zagg diente aber auch einem ungezwungenen Wissensaustausch unter Gleichgesinnten und unter Berufstätigen.
FOTOS. JO STEIMEN
Text und Bilder Jo Steimen
Hansrudolf Amport (l.), Willy Benz (M.) und Christian Hasler gaben am Stand von GastroSuisse auf alle Fragen gewünschte Auskunft.
Die Kochkunstmannschaft der Gilde holte sich mit einer eindrücklichen Erst-Leistung eine verdiente Silbermedaille.
Ernst Nyffenegger (l.) und Thomas Egloff demonstrierten, was die Worber Addimat AG Gutes anzubieten hat.
Heinz Aeschlimanns (M.) Demonstrationen mit neuesten Geräten wurde an seinem Stand mit Freude und Spass mitverfolgt.
Massgeschneiderte Gastronomieeinrichtungen und deren Konzepte fanden bei der Zuchwiler all-commerce ag allgemeines Interesse.
Wenn Software, dann war der Interessierte bei Geschäftsleiter Paul Petzold, bei der Mirus AG, genau richtig.
Ute Waller und Thomas Wiederhold präsentierten am Stand des österreichischen Generalkonsulates unter anderem auchTop-Weine.
Michaela Jöhl und Markus Weibel stellten Neues der Bischofszell Nahrungsmittel AG interessierten Besuchern vor.
Die Brunner AG hatte mit Gemüseschneidemaschinen der neuesten Generation messerscharfe Argumente für positive Gespräche.
Die Hotelfachschule Belvoirpark aus Zürich fand an ihrem Stand breites Interesse in Sachen Aus- und Weiterbildung.
Erich Schweigerlehner, regionaler Verlaufsleiter, demonstrierte eindrucksvolle Neuheiten der Cafina AG.
Martin Angehrn (l.) und Ruth Widmer (M.) betreuten interessierte Besucher am grossen Stand von Cash+Carry Angehrn.
Heinz Müller (M.) von der Electrolux Professional AG beantwortete gerne Fragen zu neuen Geräten.
Eichhof und Repräsentanten wie Thomas von Arx (M.) und Verkaufsdirektor Rainer Keller (r.) luden zum zwanglosen Gespräch.
Bei Edna AG duftete es nach frischen Backwaren, die zum Pausenkaffee von Edna-Mitarbeitenden zur Degustation gereicht wurden.
Die Angebotsvielfalt bei Berndorf Luzern AG fand reges Interesse.
Philipp Egli von Check-In Data präsentierte neueste Technologien.
Kurt Berchtold zeigte Interessierten Neuheiten in Sachen Kassen.
Gerhard Zöchbauer präsentierte selbstspielende Blaser-Örgeli.
Dyhrberg AG repräsentiert mit Chef Leo Belser und Alex Ulrich.
Thema der Woche
18. September 2008 Nr. 38
7
Armin Sutter (M.) und Josef Schmid (r.) empfingen Gäste mit filtriertem, und dank Brita-Technik, reinem und frischem Wasser.
Roger Andres demonstrierte die Leistungsfähigkeit der Kaffeemaschinen der Schaerer M. AG aus Moosseedorf.
Inmitten eines gigantischen Dekors mit symbolischen Orangenschalen präsentierte sich GastroSuisse mit seinen Zentralschweizer Gastro-Verbänden sowie mit Gastro Social und Swica.
Die Howeg TransGourmet Schweiz AG lockte mit einem aufgestellten Team Interessierte an ihren allumfassenden Stand.
Elian Schmid und Bernhard Frutschi repräsentierten zahlreiche, schmackhafte Neuheiten der Emmi Schweiz AG.
Reto Stalder und Roger Glanzmann (r.) betreuten die Gäste am Stand der Nestlé Suisse S.A.
Am Stand von Prodega CC/Growa CC gab es viel Interessantes und Unterhaltendes in Sachen molekulare Kochkunst zu erleben.
René Buchschacher (M.) beantworte jegliche Fragen zu Romer’s feinen Backwaren aus dessen Hausbäckerei in Benken.
Die Scana Lebensmittel AG präsentierte sich im Ausstellungsrestaurant Luzern und fand unentwegt beachtlichen Zuspruch.
Hanspeter Meier, Cornelia Magno und Stephan Wyss (r.) zeigten Neues, Praktikables und Perfektes in Sachen Schwob-Textilien.
Urs Messerli (l.) und Andy Zaugg (Präs. Jeunes Restaurateurs Suisse) überraschten im Restaurant Dyhrberg mit Top-Menüs.
Die Hugentobler AG aus Schönbühl überraschte einmal mehr mit Top-Neuheiten in Sachen neuer Kochsysteme.
Michel und Pierre Jung präsentierten gemeinsam das Verkaufsprogramm der Berner Frigonorm AG.
Andreas Krumes (M.) hatte keine Mühe, Fragen zu den vielfältigen Tätigkeiten der GastroFacts GmbH zu beantworten.
Repräsentanten der Mineralquellen Henniez S.A. schenkten Köstliches an Durstige aus und wirkten beratend.
Verkaufsleiter Roger Hohl demonstrierte das Gastrofrit-Programm.
Eva Roth braute an einer «Franke»-Neuheit feinsten Kaffee.
Hanspeter Meyer zeigte Vakuum-Verpackungsneuheiten von Erme.
Restauration
18. September 2008 Nr. 38
Die 15. Zagg in Luzern scheint den bisherigen Rahmen zu sprengen
SZENE
Rekord schon am 1. Tag Die 15. Zagg verzeichnet mit 250 Ausstellern einen neuen Rekord. Auch in Sachen Besucherzahlen bahnt sich ein Rekord an: Schon am Eröffnungstag kamen fast 9000 Besucher.
Silbermedaille nach Hause bringen können.
Jo Steimen
En bref Zagg, la foire gastronomique de Lucerne, se termine jeudi. Un premier bilan permet d’affirmer que le crû 2009 aura connu un succès remarquable.
Ersteinsatz mit tollem Ergebnis
nerstag zu Ende geht, wird mit Sicherheit positiv in die Annalen ihrer 30-jährigen Geschichte eingehen. In den vier Hallen mit ihren fünf Ausstellungsbereichen präsentierten 250 Aussteller ihre neuesten Produkte und Dienstleistungsangebote eindrücklich. Dabei durfte einmal mehr festgestellt werden, dass alle Anbieter für die Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftgastro-
FOTOS: J. STEIMEN
Die 15. Zagg, die am heutigen Don-
15. Zagg in Luzern: Hochbetrieb gleich vom Start weg.
nomie immer wieder Neues sowie optimierte und verbesserte Markenartikel anzubieten haben. Ein besonderes Lob verdient die
Die Zagg-Restaurants erfreuten sich regen Zuspruchs. Beliebt auch war das Restaurant Dyhrberg.
Messeleitung für die in jeder Hinsicht optimale Nutzung der bestehenden Ausstellungsfläche. Die verschiedenen Aussteller konnten dank Neuaufteilungen der Nutzungsflächen ihre Präsentationen publikumswirksamer in Szene setzen. Ebenfalls ein Lob verdienen die Ausstellungsrestaurants und deren Küchenteams für meisterliche Leis-
tungen, die auch vom Publikum Applaus einheimsten. Perfekt in Szene setzten sich jene Teams, die im Rahmen der ZaggWettbewerbe um Titel und Ehren kämpften. Den Titel bei den Swiss Barkeeper-Meisterschaften holten sich Thomas Huhn (Cassic) und Marcel Widmer (Showmixen). An der Kochkunst-Show sicherte sich am Sonntag das Swiss Armed Forces Culinary Team eine Goldmedaille, während die Gilde etablierter Köche und das Team Bayern je eine
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Zum erstenmal hat die Gilde mit einigen jungen Köchen ein Team gestellt, das sich einem internationalen Wettbewerb im Rahmen der Kocharena an der Zagg beteiligte. Das Resultat des Teams, das am Donnerstag mit den aktiven Vorbereitungen startete und am Sonntag das Publikum an der Zagg begeisterte, ist beachtlich (siehe Foto): Es sicherte sich eine Silbermedaille.
«la Cuisine des Jeunes»
Der Final ist angerichtet Auch um sicherzustellen, dass Schweizer Köche international weiterhin einen guten Ruf geniessen, fördert der wettbewerb «La Cuisine des Jeunes» den Nachwuchs. In einem anspruchsvollen Auswahlverfahren werden jeweils vier Finalteilnehmende bestimmt, die vor der Jury und der Fachpresse zu einem Vorkochen antreten. Am Final, der am 29. Oktober im Berner «La Table de Urs Hauri» ausgetragen wird, werden jetzt vier junge Kochprofis die Chance haben, sich kurz nach ihrem Lehrabschluss zu profilieren. Qualifiziert für das Finale haben sich Patrick Ammann aus Hinterkappelen, Pablo Ratti aus Sant’Abbondio, Pascal Schwarz aus Pieterlen und Micha Schärer aus Langenthal. Einer der Finalisten wird als Sieger des Wettstreites ein stattliches Preisgeld mit nach Hause nehmen und darf eine dreitägige Stage im Gstaader Hotel Palace bei Küchenchef Peter Wyss absolvieren.
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Hotellerie & Tourismus
18. September 2008 Nr. 38
KMH-Betriebe: Fakten und Zahlen am 1. Schweizer KMH-Tag
CHECK IN
Viele sind marktfähig
Tourismus
Vom Wind der Veränderung sprach Hansruedi Müller vom Forschungsinstitut der Universität Bern am 1. Schweizer KMH-Tag. Und von den Fakten der Branche. Matthias Nold
MarketingKosten: Zeit
Bald schon folgte Handfestes. Anhand der Statistik zeigte er auf, dass nur 56 Betriebe mit einem Stern klassifiziert sind: «Da müsste man wach sein.» 3200 Betriebe sind gar nicht kategorisiert. Ein entsprechendes Marktpotenzial wäre also vorhanden. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass laut Müllers noch laufender Studie von den insgesamt 5046 Hotelbetrieben rund 4400 oder 87 Prozent zu den sogenannten KMH, den Kleinen und
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D. OEGERLI
Passion, Power, Performance, um im Wind der Veränderung zu bestehen oder sogar die Segel setzen zu können, wünschte Hansruedi Müller seinen Zuhörerinnen und Zuhörern gleich zu Beginn seines Referates. Was dieser Wind bedeutet, legte Müller eindrücklich nahe: «Dubai ist der Konkurrent von jedem von Ihnen», meinte er unter anderem. Hansruedi Müller macht den «Wind der Veränderung» anschaulich.
Mittleren, gehören. Die meisten dieser KMH mit mindestens 5 und höchstens 50 Zimmern befinden sich in ländlichen Gebieten. Und viele davon sind marktfähig, wie Müller nachweist: je nach Rechnung zwischen 3100 und 4000. Mit anderen Worten: Entgegen an-
derer Annahmen hat ein grosser Teil der KMH eine reelle Chance,
auch im zukünftigen «Wind der Veränderung» zu bestehen.
En bref Hansruedi Müller, chef du FIF de l’Université de Berne, a parlé de «Vent du changement» lors de la 1re Journée suisse des PMH. Il a démontré que de nombreux établissements parmi les PMH sont en adéquation avec le marché.
Hielt Hansruedi Müller das Eröffnungsreferat, bestritt Schweiz Tourismus (ST) Direktor Jürg Schmid das letzte Referat des Tages. Er zeigte, dass Marketing auch für kleine und mittlere Hotels durchaus zahlbar sein kann. «Klein alleine ist noch keine Errungenschaft», meinte Schmid, man müsse einerseits «fein» sein und dazu noch gefunden werden. Er drängte auch auf eine klare Positionierung. Schmid betonte die Wichtigkeit der eigenen Webseite wie auch von Hotelkooperationen. Er betonte, dass Marketingkooperationen häufig mehr bringen als kosten und wies unter anderem auf SchweizDirekt, auf die Promotion «Preiswerte Hotels», aber auch auf die neue Hotelgruppe von ST, typically Swiss Hotels, hin. «Ihre Fotos müssen träumen lassen», legte Schmid den Teilnehmenden unabhängig von Web oder Prospekt ans Herz und meinte weiter, man solle auch das lokale Tourismusbüro fördern und fordern. «Seien Sie ein wenig unmn bequem.»
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70 Millionen in Flims Gut 12 Millionen Franken investiert die Waldhaus Flims Mountain Resort AG in Umbau und Modernisierung der Tennishalle. Bis in einem Jahr soll die neue Halle fertig sein und dem Curling sowie Veranstaltungen dienen. Der Spatenstich (Foto) hat stattgefunden, demnächst folgt ein weiterer: Gegen 60 Millionen Franken steckt die Resort AG in den nächsten 5 Jahren in das «Segnes Center», eine Begegnungszone mit Läden, Restaurants, einem Designhotel und Wohnungen.
Hotellerie
150 Millionen in Bad Ragaz Das Grand Resort Bad Ragaz wird erneuert und ausgebaut, um es langfristig auf dem internationalen Markt zu positionieren. Die Investitionen beinhalten den Neubau von 56 Spa-Suites, integriert ins Grand Hotel Quellenhof (Foto). Das Grand Hotel Hof Ragaz und die Tamina Therme werden erneuert, der historische Kursaal in ein Business- und Event Center umgebaut, und das dazugehörige Medizinische Zentrum modernisiert. Kosten soll das Ganze etwa 150 Millionen Franken, davon sind 27 Millionen bereits verbaut.
Pages françaises
Gros Plan
18 septembre 2008 No 38
1re Journée PMH de GastroSuisse à Lucerne
13
Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
Un pas vers la qualité
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
HEBDOMADAIRE Saxon
D. OEGERLI MÜLLER
La commune rachète le casino
Hansruedi Müller, professeur au FIF, Klaus Oegerli, CEO Switzerland Travel Centre, Wolfgang Juri, Chambre économique du Vorarlberg, Annatina Pinösch, Hôtelière à Lupfig et Florian Hew, directeur de GastroSuisse, discutent des systèmes de classification dans l’hôtellerie suisse.
Les professionnels du tourisme sont unanimes: il est indispensable que les hôtels se positionnent. Daniela Oegerli Müller
A l’occasion de la 1re Journée PMH de GastroSuisse à l’hôtel Seeburg, à Lucerne, un débat a réuni Hansruedi Müller, professeur à l’Institut de recherches touristiques et de loisirs (FIF) de l’Université de Berne, Klaus Oegerli, CEO Switzerland Travel Center, Wolfgang Juri de la Chambre économique du Vorarlberg, Annatina Pinösch, hôtelière, et Florian Hew, directeur de GastroSuisse pour une discussion sur la classification des hôtels en
qualité des prestations de service offertes qui fait la différence. «Les hôteliers doivent utiliser la classification en étant sûrs d’eux-mêmes et même un hôtel C2 devrait être fier de sa prestation», a résumé Florian Hew. Et Hansruedi Müller a pris la relève: «Le C n’est pas la marque, c’est l’établissement qui est la marque. Le C n’est qu’un moyen auxiliaire pour commercialiser les prestations.»
Suisse. Zita Langenstein de GastroSuisse a animé le débat. Le début de la discussion était sur-
tout consacré à la question de savoir si deux systèmes de classification (étoiles et HOT-C) n’étaient pas de trop en Suisse. Annatina Pinösch trouve que deux systèmes créent la confusion: «Pour les Tour Operators étrangers, surtout, il est difficile de travailler avec deux systèmes.» Hansruedi Müller a objecté que les clients étaient parfaitement à mêmes de se retrouver dans les labels: «Le processus qui est en cours avec les classifications ne fait que du bien à l’économie.»
Pour Wolfgang Juri, la classification de l’établissement est aussi un grand pas vers la qualité: «Traversez votre établissement avec les yeux ouverts et critiques et adaptez la qualité. Car la qualité est ce que client s’imagine. Et satisfaire les vœux des clients c’est la qua-
Les professionnels du tourisme sont
unanimes. En fin de compte, c’est la
lité.» Klaus Oegerli va encore plus loin. Il est convaincu que les établissements doivent se positionner en toute connaissance de cause: «La clé du succès est l’authenticité de son établissement.» Ce que pense également Annatina Pinösch. Elle sait qu’il faudrait analyser un établissement avant de le présenter sur le marché. «A cet effet, il vaut la peine de prendre l’avis des collaborateurs. Les jeunes gens sont souvent beaucoup plus critiques à cet égard mais aussi plus ouverts que nous qui sommes déjà depuis longtemps sur les mêmes rails.»
Auf Deutsch Seiten 2 und 24
Perfectionnement professionnel actif à l’occasion de la 1re Journée suisse des PMH
Savoir se présenter à son avantage qu’il fallait se concentrer sur un nombre limité de systèmes. «Limitez aussi le nombre des chambres que vous offrez afin qu’il en reste aussi pour ceux qui réservent directement.»
D. OEGERLI-MÜLLER
Klaus Oegerli a répété l’importance
Jeannette Blättler et Monika Geissberger, propriétaires de RoomBoom. Trois séminaires se sont déroulés lors de la 1re Journée suisse des PMH. Klaus Oegerli, CEO de Switzerland Travel Centre, a démontré comment des hôteliers pouvaient réussir avec internet. «C’est un canal de vente fort important pour les offres touristiques. Avez-vous déjà rendu visite à votre établissement par le biais de
Google?» Ce qui permet d’obtenir des renseignements très intéressants, par exemple d’où viennent et comment sont les évaluations concernant l’établissement. De plus, Klaus Oegerli a présenté les avantages des divers canaux de distribution, soulignant cependant
extraordinaire de coopérations pour s’assurer une présence sur internet. «Dans ce cas aussi, il vaut la peine de conclure une coopération avec GastroSuisse, par exemple par le biais des Hôtels avantageux ou de Suisse en direct. Aujourd’hui, c’est extrêmement important de pouvoir réserver en ligne.» Jeannette Blättler et Monika Geiss-
berger, propriétaires de RoomBoom, ont montré aux hôteliers comment relooker les salles de son propre hôtel avec peu de moyens, «Une couleur agréable des parois créé beaucoup d’ambiance dans l’espace. Les couleurs de la lingerie
des lits, des rideaux et des tapis doivent être harmonisées. Ainsi est-il possible de mettre en valeur les chambres avec peu d’argent.» Lorsque les salles sont petites, il suffit de placer un miroir contre une paroi pour donner une impression plus grande de l’espace disponible. Il en va de même pour la salle de bain: «De jolis linges, une lumière agréable et un beau miroir améliorent notablement l’impression qu’en perçoit le client.» «N’oubliez pas de faire de l’ordre dans vos escaliers et dans les corridors. Le client aura une mauvaise impression de votre maison s’il doit passer devant de vieux meubles pour se rendre dans sa chambre.» Enfin, un troisième séminaire, à l’hôtel Alpha, était consacré à un atelier d’écriture mais uniquement en allemand. doe
Les immeubles du casino de Saxon sont désormais propriété de la commune. La transaction passée entre le Groupe Partouche et la commune prévoit l’octroi d’un droit d’emption en faveur de la société gérant en Suisse les casinos du Groupe Partouche. Ce droit permettra à sa bénéficiaire de redevenir propriétaire des immeubles cédés aux mêmes conditions, dans l’hypothèse où le Conseil fédéral octroierait une concession d’exploitation d’un casino pour cet immeuble.
Chaux-de-Fonds
Les villages des métiers ont fermé 4750 élèves des 8e et 9e années du canton de Neuchâtel ont visité les différents villages de Capa’Cité 2008 sur l’Avenue Léopold-Robert. Cette situation privilégiée au centre de La Chaux-deFonds en a fait un événement ouvert à tous. Le village gourmand auquel participe GastroNeuchâtel a joué pleinement son rôle d’accueil dans ce salon des métiers réparti en quelques grandes tentes, ce qui lui a donné une allure un peu nomade. 230 jeunes apprenants en cuisine et en boulangerie se sont succédés du matin au soir, de lundi à samedi dernier, pour préparer des plats à déguster sur le pouce. www.capacite.ch
Wagamama
La marque prend ses quartiers à Zurich Le deuxième noodle bar suisse Wagamama a ouvert ses portes à Zurich, à la Sihlpforte, le 12 septembre dernier. Plus de 90 restaurants représentent Wagamama en Angleterre, Australie, Europe, au Proche-Orient et aux Etats-Unis. SV Suisse est le partenaire franchisé exclusif de Wagamama en Suisse. Le troisième Wagamama noodle bar sera inauguré dans le Seefeld zurichois au printemps 2009. www.wagamama.ch
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18 septembre 2008 No 38
1re Journée PMH de GastroSuisse à Lucerne
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Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
Un pas vers la qualité
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
HEBDOMADAIRE Saxon
D. OEGERLI MÜLLER
La commune rachète le casino
Hansruedi Müller, professeur au FIF, Klaus Oegerli, CEO Switzerland Travel Centre, Wolfgang Juri, Chambre économique du Vorarlberg, Annatina Pinösch, Hôtelière à Lupfig et Florian Hew, directeur de GastroSuisse, discutent des systèmes de classification dans l’hôtellerie suisse.
Les professionnels du tourisme sont unanimes: il est indispensable que les hôtels se positionnent. Daniela Oegerli Müller
A l’occasion de la 1re Journée PMH de GastroSuisse à l’hôtel Seeburg, à Lucerne, un débat a réuni Hansruedi Müller, professeur à l’Institut de recherches touristiques et de loisirs (FIF) de l’Université de Berne, Klaus Oegerli, CEO Switzerland Travel Center, Wolfgang Juri de la Chambre économique du Vorarlberg, Annatina Pinösch, hôtelière, et Florian Hew, directeur de GastroSuisse pour une discussion sur la classification des hôtels en
qualité des prestations de service offertes qui fait la différence. «Les hôteliers doivent utiliser la classification en étant sûrs d’eux-mêmes et même un hôtel C2 devrait être fier de sa prestation», a résumé Florian Hew. Et Hansruedi Müller a pris la relève: «Le C n’est pas la marque, c’est l’établissement qui est la marque. Le C n’est qu’un moyen auxiliaire pour commercialiser les prestations.»
Suisse. Zita Langenstein de GastroSuisse a animé le débat. Le début de la discussion était sur-
tout consacré à la question de savoir si deux systèmes de classification (étoiles et HOT-C) n’étaient pas de trop en Suisse. Annatina Pinösch trouve que deux systèmes créent la confusion: «Pour les Tour Operators étrangers, surtout, il est difficile de travailler avec deux systèmes.» Hansruedi Müller a objecté que les clients étaient parfaitement à mêmes de se retrouver dans les labels: «Le processus qui est en cours avec les classifications ne fait que du bien à l’économie.»
Pour Wolfgang Juri, la classification de l’établissement est aussi un grand pas vers la qualité: «Traversez votre établissement avec les yeux ouverts et critiques et adaptez la qualité. Car la qualité est ce que client s’imagine. Et satisfaire les vœux des clients c’est la qua-
Les professionnels du tourisme sont
unanimes. En fin de compte, c’est la
lité.» Klaus Oegerli va encore plus loin. Il est convaincu que les établissements doivent se positionner en toute connaissance de cause: «La clé du succès est l’authenticité de son établissement.» Ce que pense également Annatina Pinösch. Elle sait qu’il faudrait analyser un établissement avant de le présenter sur le marché. «A cet effet, il vaut la peine de prendre l’avis des collaborateurs. Les jeunes gens sont souvent beaucoup plus critiques à cet égard mais aussi plus ouverts que nous qui sommes déjà depuis longtemps sur les mêmes rails.»
Auf Deutsch Seiten 2 und 24
Perfectionnement professionnel actif à l’occasion de la 1re Journée suisse des PMH
Savoir se présenter à son avantage qu’il fallait se concentrer sur un nombre limité de systèmes. «Limitez aussi le nombre des chambres que vous offrez afin qu’il en reste aussi pour ceux qui réservent directement.»
D. OEGERLI-MÜLLER
Klaus Oegerli a répété l’importance
Jeannette Blättler et Monika Geissberger, propriétaires de RoomBoom. Trois séminaires se sont déroulés lors de la 1re Journée suisse des PMH. Klaus Oegerli, CEO de Switzerland Travel Centre, a démontré comment des hôteliers pouvaient réussir avec internet. «C’est un canal de vente fort important pour les offres touristiques. Avez-vous déjà rendu visite à votre établissement par le biais de
Google?» Ce qui permet d’obtenir des renseignements très intéressants, par exemple d’où viennent et comment sont les évaluations concernant l’établissement. De plus, Klaus Oegerli a présenté les avantages des divers canaux de distribution, soulignant cependant
extraordinaire de coopérations pour s’assurer une présence sur internet. «Dans ce cas aussi, il vaut la peine de conclure une coopération avec GastroSuisse, par exemple par le biais des Hôtels avantageux ou de Suisse en direct. Aujourd’hui, c’est extrêmement important de pouvoir réserver en ligne.» Jeannette Blättler et Monika Geiss-
berger, propriétaires de RoomBoom, ont montré aux hôteliers comment relooker les salles de son propre hôtel avec peu de moyens, «Une couleur agréable des parois créé beaucoup d’ambiance dans l’espace. Les couleurs de la lingerie
des lits, des rideaux et des tapis doivent être harmonisées. Ainsi est-il possible de mettre en valeur les chambres avec peu d’argent.» Lorsque les salles sont petites, il suffit de placer un miroir contre une paroi pour donner une impression plus grande de l’espace disponible. Il en va de même pour la salle de bain: «De jolis linges, une lumière agréable et un beau miroir améliorent notablement l’impression qu’en perçoit le client.» «N’oubliez pas de faire de l’ordre dans vos escaliers et dans les corridors. Le client aura une mauvaise impression de votre maison s’il doit passer devant de vieux meubles pour se rendre dans sa chambre.» Enfin, un troisième séminaire, à l’hôtel Alpha, était consacré à un atelier d’écriture mais uniquement en allemand. doe
Les immeubles du casino de Saxon sont désormais propriété de la commune. La transaction passée entre le Groupe Partouche et la commune prévoit l’octroi d’un droit d’emption en faveur de la société gérant en Suisse les casinos du Groupe Partouche. Ce droit permettra à sa bénéficiaire de redevenir propriétaire des immeubles cédés aux mêmes conditions, dans l’hypothèse où le Conseil fédéral octroierait une concession d’exploitation d’un casino pour cet immeuble.
Chaux-de-Fonds
Les villages des métiers ont fermé 4750 élèves des 8e et 9e années du canton de Neuchâtel ont visité les différents villages de Capa’Cité 2008 sur l’Avenue Léopold-Robert. Cette situation privilégiée au centre de La Chaux-deFonds en a fait un événement ouvert à tous. Le village gourmand auquel participe GastroNeuchâtel a joué pleinement son rôle d’accueil dans ce salon des métiers réparti en quelques grandes tentes, ce qui lui a donné une allure un peu nomade. 230 jeunes apprenants en cuisine et en boulangerie se sont succédés du matin au soir, de lundi à samedi dernier, pour préparer des plats à déguster sur le pouce. www.capacite.ch
Wagamama
La marque prend ses quartiers à Zurich Le deuxième noodle bar suisse Wagamama a ouvert ses portes à Zurich, à la Sihlpforte, le 12 septembre dernier. Plus de 90 restaurants représentent Wagamama en Angleterre, Australie, Europe, au Proche-Orient et aux Etats-Unis. SV Suisse est le partenaire franchisé exclusif de Wagamama en Suisse. Le troisième Wagamama noodle bar sera inauguré dans le Seefeld zurichois au printemps 2009. www.wagamama.ch
Restauration
18 septembre 2008 No 38
Discussion dans la branche
EDITORIAL
Pouvoir et non bataille Le rire des restaurateurs était amer, celui des clients à gorge déployée, lorsque Evelyne Neeracher, présidente de la section de la ville de Berne et environs, a raconté au Kursaal de Berne: «Deux paysans travaillent main dans la main, dix représentent une force. Deux cafetiers se font de la concurrence, dix cafetiers se livrent une bataille.» La bataille autour de l’intervention
publique de GastroNeuchâtel en
matière de formation dans la restauration en est un exemple. Le drame est dû au chamboulement de la politique économique et de société. Des mots clés en sont la libéralisation et le lobbying. Et parce que l’hôtellerie-restauration milite au front, du matin tôt à tard le soir, ce changement secoue la branche. Depuis des années, elle s’engage pour plus de libertés entrepreneuriales. La preuve du besoin, une régulation extrêmement forte, sont abolies, les patentes disparaissent progressivement. La branche a salué ces facilités. Elle les a soutenues. Mais elle a aussi toujours souligné qu’une responsabilité était liée à cette liberté. C’est précisément la restauration qui impose les exi-
GastroSuisse: Le standard élevé s’effrite Pour Klaus Künzli, le président central de GastroSuisse, comme d’ailleurs pour Florian Hew, le directeur de la Fédération, il est en principe patent «que des établissements de l’hôtellerie-restauration ne peuvent être dirigés avec succès sans une formation approfondie préalable.» Au plan fédéral, on s’en est rendu compte. Pour cette raison, «des exigences minimales, notamment
dans le domaine de l’hygiène», sont en préparation, avec la participation de GastroSuisse. Klaus Künzli et Florian Hew regrettent la décision neuchâteloise d’abandonner des formations ayant fait leurs preuves. D’autant qu’en Suisse romande, on s’accroche en majorité à un standard élevé d’une formation qui s’effrite aujourd’hui. pg
gences les plus élevées aux entrepreneurs. Avec chaque menu, les hôtes portent littéralement dans leur main la santé des clients. Chaque local est un espace social dans lequel l’hôte assume une énorme responsabilité.
Sommes-nous les grands pleureurs? On prétend que l’hôtellerie-restauration est une branche de pleureurs. On se plaint du mauvais personnel, des lois mal faites ou de la mauvaise situation économique. Bref, on ne cesse de pleurnicher. Bizarre. Aux EtatsUnis, des banques font banqueroute et l’Europe pleure déjà la crise. On n’entend rien de tel du côté de l’hôtellerie-restauration.
rêts communs face aux collègues, aux clients et à l’opinion publique, la bataille se terminerait immédiatement pour faire place à la puissance.
Auf Deutsch Seite 3
Le Parlement fédéral a, notamment
poussé par GastroSuisse et les inspectorats cantonaux des denrées alimentaires, écrit dans la Loi sur denrées alimentaires que le Conseil fédéral pouvait placer des obstacles sur la voie vers la direction d’une entreprise de restauration. Et GastroSuisse travaille avec l’Office fédéral de la santé publique pour mettre en forme ces obstacles dans le domaine de l’hygiène, notamment. Mais le drame qui couve derrière tout ça reste: l’hôtellerie-restauration qui dispose partout et toujours de petites structures, est incapable de faire entendre sa voix dans le concert des grands. Alors que le vent glacial qui, depuis de décennies, fouette l’hôtellerie-restauration, est, peut-être, en train de changer de direction: La Journée des PMH, à Lucerne, en est une expression comme aussi les décisions les plus récentes au sujet de la fumée. Si aujourd’hui, les cafetiers parvenaient à souligner leurs inté-
F. DI FRANCO
Derrière le conflit autour de GastroNeuchâtel, un drame bien plus grave touche Horeca.
Peter Mathias Grunder
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Exigences sans cesse croissantes mais obstacles toujours plus bas.
Depuis la 1re Journée suisse des PMH, la branche devrait être perçue autrement. Plus de 160 participants ont fait preuve de courage. Du courage de penser et d’agir en entrepreneur. De se perfectionner et de renforcer ainsi sa force d’innovation. D’admettre qu’on ne peut que s’améliorer. Pas une seule jérémiade en ce jour particulier. Plutôt des voix enthousiastes et le désir de faire bouger les choses. En route, donc, pour la 2e Journée des PMH 2009. Enfin, un merci cordial aux organisateurs comme aux participants pour avoir fait éclater publiquement leur courage! Matthias Nold
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Hôtellerie & Tourisme
18 septembre 2008 No 38
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Le Valais innove avec des visites guidées haut de gamme
FLASH
Un portail très classe!
Journées du patrimoine
Le Valais se devait de faire éclater ses frontières communales pour dévoiler son histoire et son patrimoine au public.
avec un vigneron-encaveur, etc. «Je pense que les stations seront satisfaites de collaborer avec nous, car notre offre est complémentaire et indépendante du temps et des saisons», relève Magali Reichenbach.
Pierrette Weissbrodt
Hébergement, restauration et orientation sur les produits du terroir, le projet se veut aussi une mise en réseau des différents acteurs touristiques et du monde agricole. Le site internet proposera dès fin septembre une série de liens facilitant le séjour des hôtes en Valais.
L’affaire est en route, baptisée «Portail Patrimoine». Une quinzaine de guides, spécialistes de leur domaine, emmènent des groupes dans les dédales de l’archéologie, du patrimoine architectural ou spirituel, des traditions, des paysages et de l’environnement… Particuliers, groupes, écoles, VIP et connaisseurs y trouvent leur bonheur. Outre les trois langues nationales, des visites sont offertes en anglais, en espagnol et en russe.
P. WEISSBRODT
Le projet est soutenu par la Loterie
Pascal Tissières et Magali Reichenbach Bonard. Tout a démarré à Martigny, le prin-
temps 2007. La rencontre entre Blaise Nicolet (président de l’Office du tourisme de Martigny, membre du comité de Valais Tourisme et de la Fondation Tissières, organisatrice d’expositions sur des thèmes d’intérêt scientifique) et Magali Reichenbach Bonard, guide du patrimoine à Sion depuis 15 ans, a permis de concrétiser le rêve. «Nous avons décidé de monter cette structure suprarégionale qui faisait encore défaut dans le canton. Je terminais alors mon travail de diplôme sur la valorisation du patrimoine
culturel citadin en milieu alpin comme enjeu économique pour la politique touristique du canton du Valais», explique la cheffe du projet. Au bénéfice d’une formation acquise à l’Université de Genève (Patrimoine et Tourisme) et au Sawi, Magali Reichenbach peut compter sur l’appui logistique de la Fondation Tissières. Inventaire et recherche de thèmes, engagement des guides et soutien à leur formation, discussions et partenariats avec les milieux touristiques et les
communes, organisation et coordination de l’offre, recherche de fonds… autant de tâches qu’elle mène à bien, en prenant son bâton de pèlerin. «Portail Patrimoine» propose déjà des balades archéologiques et architecturales de deux heures à une journée. Parmi d’autres thèmes prévus: l’évolution de la Maison de Savoie en Valais, le patrimoine industriel, les orgues, les œuvres du peintre et verrier Edmond Bille, la découverte du vignoble de Fully
romande, le Pour Cent culturel Migros et la commune de MartignyCombe. Thonon ayant entrepris une démarche similaire, l’idée d’un projet interrégional a aussi germé. Le budget de lancement est de l’ordre de 90 000 francs. Comme les tarifs des visites ne doivent pas être prohibitifs, les organisateurs comptent toujours sur un soutien financier. Ils se donnent deux ans pour créer une sàrl. www.fondation-tissieres.ch
In Kürze Kulturelle Führungen durch Spezialisten sind im neuen Projekt zur Erweiterung des touristischen Angebotes im Wallis. Sie werden von Pascal Tissières und Magali Reichenbach Bonard angeboten.
Record malgré le temps maussade Environ 70 000 personnes ont profité, les 13 et 14 septembre, de l’offre très riche du volet suisse des Journées européennes du patrimoine (JEP). Malgré la météo maussade, le record de 2006 a été atteint. Les manifestations liées aux sites classés patrimoine mondial de l’UNESCO ne sont pas étranger à ce succès. Il convient de souligner que les JEP peuvent être considérées comme la
plus importante campagne de sensibilisation dans notre pays dans le domaine de la conservation des biens culturels. 247 sites étaient ouverts au public. Aussi associés aux JEP, Suisse Tourisme et hôtelleriesuisse relèvent que «l'intérêt général ne fait que grandir pour les hôtels historiques de luxe.» Le Bellevue Palace à Berne a vu la visite de 260 personnes mais plus de 400 s'étaient pressées au portillon. Même situation au Beau Rivage à Genève (photo). L'hôtel historique de La Chaux-d'Abel dans le Jura bernois a connu une belle affluence. Pour le patrimoine liquide, Feldschlösschen a ouvert les portes de son château-brasserie de Rheinfelden en Argovie comme aussi la Distillerie Morand (1889) de Martigny. www.nike-kultur.ch
essen & leben
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100 beste Köche – 100 geniale Rezepte Geb., 451 Seiten, viele Farbfotos ISBN 978-3-86528-295-8
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Idées Gastro
NOTICES Chocolat
Les prix prendront l’ascenseur «Les prix des produits chocolatés vont progresser entre 15 et 18%», indique Patrick de Maeseneire, directeur général du groupe suisse Barry Callebaut. «Pour une plaquette de chocolat de 100 grammes, les coûts des matières premières représentent environ 25%», a-t-il expliqué, ajoutant que le cacao en représente la moitié. «Le prix du cacao a doublé sur les douze derniers mois, ce qui veut dire que le prix de vente devrait augmenter de 12%.» Il faut y ajouter les prix plus élevés des emballages, de l’énergie etc.
Collaboration sûre
Compass Group avec Howeg Compass Group (Schweiz) AG a élaboré, en collaboration avec Howeg, une nouvelle solution logistique. Dès janvier 2009, Howeg met à disposition des établissements de Compass Group dans toute la Suisse (400 restaurants dans toute la Suisse avec 2200 collaborateurs) ce qui doit servir de base à une réalisation plus efficiente des processus logistiques. www.compass-group.ch
Participer et gagner
Concours lucratif Le concours 2008 sur internet pour toutes les lectrices et tous les lecteurs de GastroJournal bat déjà son plein. Les participant(e)s au concours peuvent répondre chaque mois à des questions qui ne sont pas trop difficiles à résoudre. Et, chaque mois, la récompense consiste en un bon de la Guilde Suisse des Restaurateurs-Cuisiniers d’une valeur de 200 francs. Cela signifie: la gagnante ou le gagnant peuvent se rendre dans un des quelque trois cents établissements de la Guilde pour consommer avec plaisir l’équivalent du montant gagné. C’est vraiment tout simple: se connecter en cliquant sur www.gastrojournal.ch, participer et répondre à la question du concours. Tous les détails sous: www.gastrojournal.ch
18 septembre 2008 No 38
Heidiland après un ravalement complet
TENDANCES
Une eau premium L’eau minérale Heidiland a subi un ravalement clairement visible. Par un look entièrement nouveau, la marque souligne sa volonté de se positionner premium. La marque d’eau minérale avec la célèbre Heidi a été réorientée pour devenir internationale et doit transmettre l’image des qualités typiquement suisses d’une hospitalité de grand style, de nature pure et de sécurité. La nouvelle équipe du management avec Patrick A. Widmer et Kurt Müller donne ainsi un signe clair.
Churfirsten. Vers où donc est tourné son regard, précisément? Jusqu’au Japon et en Australie? La nouvelle eau minérale Heidiland ne veut pas cacher ses ambitions internationales. Après que cette marque a été bien accueillie dans divers pays d’Asie, en Australie, au Mexique et aussi en Russie, ces marchés doivent être abordés de manière beaucoup plus ciblée. Heidi part dans
La petite Heidi sur l’étiquette
relookée donne un aperçu du but du voyage. Elle regarde vers le lointain, au-delà de la surface réflechissante du Walensee et de la chaîne des
le grand monde. L’orientation clairement internationale de la marque a été le prétexte d’une
adaptation complète de l’image de marque et du design des produits. Des études sur les marchés cibles ont permi d’installer des garde-fous pour le processus du design. L’eau minérale Heidiland doit devenir l’ambassadrice du mythe de Heidi et de l’hospitalité suisse. De la capsule à vis jusqu’à l’étiquette. L’emblème de l’edelweiss – un symbole qui remonte aux premières heures de la marque – a également été redessiné et son importance même revalorisée. Elle représente le naturel
et la pureté de l’eau,
dant des années, l’eau de pluie s’infiltre dans les montagnes qui encadrent la vallée à travers différentes couches de roches jusqu’à en toucher le fond. L’eau est alors filtrée et enrichi de précieux sels minéraux. A une profondeur de quelque 170 mètres, l’eau est finalement captée et coule toute seule jusqu’à la surface du sol (de nombreuses autres eaux minérales sortent de la terre par pompage). Ce cadeau prend aussi un nouveau départ en Suisse. Avec l’introduction d’une eau pauvre en acide carbonique, le potentiel sur le marché est encore élargi. De plus, elle est vendu en conteneurs Keg de 20 litres pour être servie par les professionnels. www.heidilandwater.ch
Filtrée, fraîche et refroidie d’eau fraîche, même froide, n’a plus obligatoirement besoin d’une bouteille qui est restée longtemps dans le réfrigérateur. Aujourd‘hui, on trouve le fournisseur d’eau de grande valeur et d’une belle forme dans un boîtier d’acier noble chez Fust. La technologie de filtrage éprouvée, du nom de Maxtra, de Brita, y est déjà intégrée. Avec le «Chiller» de Primo-
tecq on dispose en tout
temps et à proximité, que ce soit sur le buffet, au bureau, à l’école ou derrière le bar, d’une eau refroidie et simultanément filtrée par Brita. La technologie éprouvée de filtrage Maxtra de Brita réduit le calcaire ainsi que le chlore au profit d’un goût optimal et limite les éléments étrangers dus aux installations de la maison pour davantage de bien-être.
d’eau est rempli d’eau normale du robinet. Et par une simple pression sur un bouton, on peut remplir directement les verres d’une eau fraîche et digeste. Toutefois, il ne faudrait pas
oublier que l’on devrait boire tous les jours beaucoup d’eau. Pour la force vitale et la forme. Ainsi, la santé et la motivation des clients du restaurant ou du bar peuvent être facilement favorisées.
De plus, l’affaire est toute simple: le réservoir de 2 litres
Zero et 007 collaborent Coca-Cola annonce un partenariat mondial entre Coca-
Un mot sur ce naturel: pen-
De l’eau du «Chiller» de Primotecq
Celui qui veut boire un verre
Coca-Cola
Cola zero et Sony Entertainment pour la 22e aventure de James Bond, «Quantum of Solace». A l’occasion de ce partenariat, Coca-Cola zero lance une vaste campagne promotionnelle pour les consommateurs avec des prix attractifs pour tous les fans de James Bond en Suisse. Les codes gagnants se trouvent sous les bouchons des bouteilles en PET de 0,5 l et au verso des étiquettes en verre de 0,33 l de Coca-Cola zero. Tout le monde pourra participer sur internet via SMS. La première mondiale de «Quantum of Solace» aura lieu respectivement le 29 octobre à Londres et le 4 novembre en Suisse. www.coca-colazero.ch www.coke.ch
Prodega à Quartino (TI)
Gianni lui va nettement mieux Il fallait le faire. Transformer un Gianni en Guido, difficile
www.fust.ch
Mondial du Pinot noir
Les prix spéciaux cernés au Mondial du Pinot noir: Trois «Prix Bourgogne d’aujourd’hui» au Domaine Anne Parent, Pommard; au Château de Santenay, Santenay et au Domaine de la Vougeraie, Nuits-Saint-Georges.
Bisse, Gaby Delaloye et Fils à Ardon pour ses Vendanges tardives 2007 (AOC Valais) et l’autre prix va a la Cave des remparts Yvon Cheseaux à Saillon pour son Grain Noble de malvoisie 2003 (AOC Valais).
Deux «Prix Vinofed» ont été attribués. Un aux Rives du
sur:
Six prix spéciaux ont été dé-
Le «Prix S. Pellegrino Millésimes Anciens» a été remis par Christian Schmed (à g.), Market Development Manager de Nestlé Waters (Suisse) SA à Jacques Parent, du Domaine Anne Parent, Pommard.
Tous les vins médaillés sont www.mondialdupinot.ch
de prétendre avoir eu les doigts fatigués. C’est plutôt les neurones. Car le pauvre directeur du nouveau Prodega de Quartino (TI) a appris à ses dépens, et en trois langues, que GastroJournal préférait l’appeler Guido. Milles excuses donc à GIANNI MATERNI (à g.), directeur et à son remplaçant, Piergiorgio www.prodega.ch Rossinelli.
GastroIdeen
18. September 2008 Nr. 38
Heidiland nach einem umfassenden Relaunch
TRENDS Am 26. September
Tag des Apfels in der Schweiz Der Apfel ist nach wie vor die am meisten gegessene Frucht in der Schweiz. Grund genug also, dass man dem Apfel einen besonderen Tag widmet. In der Schweiz ist das der Tag des Apfels, der am 26. September gefeiert werden soll. Das heisst: In 20 Bahnhöfen und auf 10 grossen öffentlichen Plätzen in Städten verteilen Obstbauern knackige, frische Äpfel und beantworten Fragen zum Thema. Gleichzeitig wird ein Apfel-Wettbewerb durchgeführt, bei dem der Sieger Schweizer Obst im Wert von Fr. 500.– gewinnt, der Zweitplatzierte im Wert von Fr. 300.– und der Drittplatzierte im Wert von Fr. 100.–. www.swissfruit.ch
Am 26. September
Tag des Kaffees in der Schweiz Parallel zum Tag des Apfels findet – ebenfalls am 26. September – schweizweit zum ersten Mal der «Schweizer Tag des Kaffees» statt. Mit über 200 unterschiedlichen Präsentationen in der ganzen Schweiz wird der Kaffee potenziellen Konsumenten wie auch Gastronomen auf lebendige Weise näher gebracht. Das geschieht mittels einzelner Veranstaltungen, Vorführungen und Degustationen, für welche die SCAE (Speciality Coffee Association of Europe) verantwortlich zeichnet. Der Freitag, 26. September, wird also nicht nur zu einem Tag des Apfel-, sondern auch zu dem des Kaffeegenusses.
te der Churfirsten hinweg in die Ferne. Wo genau schaut es hin? Bis nach Japan und Australien? Das neue Heidiland Mineralwasser will seine internationalen Ambitionen nicht verbergen. Nachdem diese Marke in verschiedenen Ländern Asiens, in Australien, Amerika und auch Russland eine gute Aufnahme erfahren hat, sollen diese
Der Mineralwasser-Brand mit dem berühmten Heidi wurde neu international ausgerichtet und soll urschweizerische Qualitäten von gehobener Gastfreundschaft, reiner Natur und Sicherheit vermitteln. Das neue Management-Team mit Patrick A. Widmer und Kurt Müller will damit ein deutliches Zeichen setzen.
Märkte jetzt viel gezielter angesprochen werden.
Das kleine Heidi auf der neu
gestalteten Etikette vermittelt einen Eindruck davon, wohin die Reise geht: Es schaut über die spiegelnde Fläche des Walensees und über die Bergket-
Alle Details unter: www.gastrojournal.ch
Was seine Natürlichkeit betrifft:
Über Jahre sickert das ursprüngliche Regenwasser in den Bergen, welche das Tal säumen, durch verschiedenste Gesteinsschichten langsam in die Tiefe. Dabei wird das Wasser gefiltert und mit wertvollen Mineralien angereichert. In rund 170 m Tiefe wird das Wasser schliesslich gefasst und sprudelt von selbst (viele andere Mineralwasser werden aus der Erde gepumpt) bis an die Erdoberfläche.
Heidi zieht in die Welt hinaus. Die deutliche internationale Ausrichtung der Marke gab den Anlass, das ganze Markenbild und das Design der Produkte anzupassen. Durch Befragungen in den Zielmärkten wurden dem Design-Prozess die Leitplanken gesetzt. Das Heidiland Mineralwasser sollte damit zu einem Botschafter des Heidi-Mythos und der Schweizer Gastfreundschaft werden. Und zwar von Drehverschluss bis
Dieses Geschenk bläst nun
auch in der Schweiz zum Neustart. Mit der Einführung eines Wassers mit wenig Kohlensäure wird das Marktpotenzial noch erweitert. Zudem: Für den professionellen Ausschank wird jetzt auch ein 20-Liter-Keg-Container angeboten. www.heidilandwater.ch
Genussvoll knuspern gestattet Crispino Jambon heisst die
vierte Varietät des beliebten Baer Camembert im Crispi-
no-Teig, die Kadi soeben lanciert hat. Der ebenso zarte wie leichte Trutenschinken in diesem neuen Kadi-Produkt umhüllt den Camembert und gibt ihm durch die Kombination eine spezielle Note. Nach den Varietäten Natur,
Bruschetta (Gewürzpanade) und Poivre (Pfefferpanade) hat Kadi jetzt den Crispino Jambon speziell für den Food
Mitmachen – gewinnen
Der Internet-Wettbewerb 2008 für alle GastroJournalLeserinnen und -Leser ist in vollem Gange. Wieder dürfen Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer Monat für Monat Fragen beantworten, die nicht allzu schwer zu lösen sind. Immerhin wartet jeden Monat als Belohnung ein Gutschein der Schweizerischen Gilde etablierter Köche im Wert von je 200 Franken. Das heisst: Die Gewinnerin oder der Gewinner darf in einem der rund 300 Gilde-Gastbetriebe einkehren und für den entsprechenden Betrag genussvoll konsumieren. Die Sache ist wirklich ganz einfach: Reinklicken auf www.gastrojournal.ch, mitmachen und die Wettbewerbsfrage beantworten.
zur Etikette. Das Edelweiss-Emblem – eine Symbolik der ersten Stunden dieser Marke – wurde ebenfalls neu gezeichnet und in seiner Bedeutung gar aufgewertet. Es steht für Natürlichkeit und Reinheit des Wassers.
Crispino Jambon – eine neue Varietät von Kadi
www.tag-des-kaffees.ch
Lukrativer Wettbewerb
NOTIZEN
Premium-Anspruch Das Heidiland Mineralwasser erlebt einen klar ersichtlichen Relaunch. Mit einem rundum neuen Look dokumentiert die Marke Premium-Anspruch.
Service-Markt kreiert. Der beliebte Baer Camembert ist mit zartem und leichtem Trutenschinken umhüllt und eignet sich so bestens zum Apéro, zur Vorspeise oder als Beilage. Die Kadi-Neuheit vereint sowohl Käseliebhaber als auch Fleischgourmets. Crispino-Sorten können letztlich gemeinsam in der Fritteuse bei 175 °C
Alle
vier
vier bis viereinhalb Minuten oder im Combi-Steamer bei 190 °C zwischen neun und zehn Minuten zubereitet werden. Der Profi erhält die perfekte Konsistenz, wenn er sie vor dem Servieren noch fünf Minuten stehen lässt. Für mehr Infos bezüglich der knusprigen Kadi-Spezialitäten kann die Internetseite empfohlen werden. www.kadi.ch
FÜR SIE GEFAHREN
FÜR SIE GELESEN
Einzigartig in Stil und Flexibilität
Der Kochkurs für Geniesser
Chevrolet hat mit seinem neuen HHR ein Auto kreiert
und fertiggestellt, das in verschiedener Hinsicht einzigartig ist. Vor allem hinsichtlich seines Stylings, und in Sachen Flexibilität ist der HHR ein Fahrzeug, dass für alle Lebensbereiche steht – sei es für freizeitliche, familiäre Zwecke oder für die Bedürfnisse professioneller Tätigkeiten. Das markante Äussere dieses Viertürers mit Heckklappe erinnert an den 1949er Chevy, dem ersten Mehrzweckfahrzeug seiner
Art. Mit seiner Gesamtlänge von fast 4,5 m und einem Stauvolumen von 1634 Litern garantiert er, dass neben fünf Personen sehr viel Gepäck oder viel für einen Gastbetrieb nötiges Getränk und/oder Material eingeladen werden kann. Und dann gilt es auch den Preis von Fr. 35290.– zu beachten. Im Preis ist nämlich viel inbegriffen. So gehören Klimanlage, elektrische Fensterheber, Zentralveriegelung mit Fernbedienung, elektrisch verstellbare Aussenspiegel, ein Tempomat und eine 260 Watt starkes Audiosystem dazu. Chevrolet beweist mit dem HHR auch, dass ein 170 PS-starker 2,4-l-Motor sparsam und kraftvoll sein kann. Und: Auch das Fahrverhalten des HHR makellos.
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Fisch und Meeresfrüchte versprechen immer einen kulinarischen Hochgenuss. Doch der Umgang mit diesen anspruchsvollen Lebensmitteln muss gelernt sein. Ein Profi hat da grundsätzlich kein Problem. Dennoch schadet es nicht, wenn man mittels fundierter Produkteinfos und küchenpraktischem Grundlagewissen zur Sache gehen kann. Das ermöglicht der Kochkurs für Geniesser, der bezüglich Seafood eben im Buchverlag Teubner erschienen ist. Neben vielerlei praktischen Tipps sind in diesem Buch auch 70 raffinierte Rezept-
ideen zu finden, die von renommierten Köchen der Spitzengastronomie klar verständlich umgesetzt wurden. Das grossformatige Buch erlaubt nicht nur ein Blick über die Schultern von Profis für Profis, weil es viele Schritt-für-Schritt-Bilder und -Angaben enthält. Das toll gestaltete und ideenreiche Buch ist für Fr. 67.90 direkt über untenstehende Adresse erhältlich. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax: 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch
Mit Europa vernetzt
Eurevinq in Salgesch Über das Wochenende haben sich nationale und internationale Experten der Weinbranche und der Bereiche Marketing und Vertrieb in Salgesch zusammengefunden. Zielsetzung des Projektes ist es, allen Winzern und professionellen Abnehmern in Europa bis zum Jahr 2010 ein innovatives Weiterbildungsangebot zur Verfügung zu stellen. Arbeitsgruppen mit Teilnehmenden aus 13 Institutionen aus 10 europäischen Ländern waren und sind seitdem an der Ausarbeitung eines standardisierten Zweitausbildungs-Lehrganges für Winzer beteiligt. Ab 2010 sollen diese Lehrgänge mit Modulen Wein&Kultur, Wein&Tourismus, Wein&andere Produkte an verschiedenen Ausbildungsinstituten in Europa angeboten werden. www.marti-partner.com
Zusammenarbeit
Compass Group mit Howeg Die Compass Group (Schweiz) AG hat in Zusammenarbeit mit Howeg eine neue Logistiklösung erarbeitet. Ab Januar 2009 stellt Howeg die Logistikplattform für die Compass Group-Betriebe (schweizweit 400 Restaurants, mit 2200 Mitarbeitenden) in der ganzen Schweiz zur Verfügung, was einer effizienteren Gestaltung der Logistikprozesse dienen soll. www.compass-group.ch
Neues Mineralwasser
Gute Nachricht aus Termen Am Freitag wird in der Walliser Ortschaft Termen, unweit von Naters, ein neues Mineralwasser lanciert. Das Wasser mit dem Namen des Ortes soll seinen Weg hinaus in die «Üsserschwiz» antreten. Das reine Quellwasser, das sich zwischen dem Simplongebiet, dem Aletschkamm und dem Gotthardmassiv sammelt, weist eine hohe Mineralisation auf. Die Firma nimmt am Eröffnungstag die modernste Abfüllanlage Europas in Betrieb. Die Anlage kostete 22 Millionen Franken und kann stündlich 15 000 PET-Flaschen abfüllen. www.pearlwater.ch
Hunkeler und Buchecker
Für ein einheitliches Ziel Die Hunkeler Gastro AG in Luzern übernimmt die Buchecker AG, die ebenfalls im Gastro-Gross- und Fachhandel tätig ist. Vom Zusammenschluss soll die Gastronomie dank Qualitätsprodukten zu fairen Preisen profitieren können. www.hunkeler-gastro.ch
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Schlusspunkt / Point final
18. September / 18 septembre 2008 Nr. / No 38
1. KMH-Tag – 1re Journée PMH
MARKT/MARCHÉ
Premier rendez-vous…
Zita Langenstein, GastroSuisse.
CHF Gemüse / Légumes Aubergine kg 3.80 Blumenkohl Chou-fleur kg 2.50 Bohnen, Busch Haricots, haricots nains kg. 3.80 Broccoli Broccoli kg 3.40 Chinakohl Chou chinois kg 1.80 Fenchel Fenouil kg 2.20 Kabis weiss Chou blanc kg 1.60 Karotten (Bund) Carottes (bouquet) 2.50 Kohlrabi Chou-rave St./p. 0.80 Krautstiel Côtes de bette kg 3.00 Lauch grün Poireau vert kg 2.00 Randen Betterave kg 1.80 Rettich weiss Radis blanc St./p. 1.10 Sellerie Knollen Céleri pomme kg 2.20 Spinat (Blatt) Epinard (feuilles) kg 4.50 Tomate Rispe Tomate branche kg 3.00 Tomate Fleisch Tomate charnue kg 3.20 Tomate rund Tomate ronde kg 2.70 Zwiebeln (Bund) Oignon (bouquet) 1.30
Corinne Huber, Schweiz Direkt/Suiss en direct.
Salate / Salades Chicorée Chicorée kg 3.11 +0% Eichblatt grün Feuille de chêne verte St./p. 0.90 +0% Eichblatt rot Feuille de chêne rouge St./p. 0.90 +0% Eisberg (foliert/sous film) Eisberg kg 2.60 –7% Salatgurke Concombre St./p. 1.30 +0% Kopfsalat Laitue pommée St./p. 0.90 +0% Lattich Laitue kg 2.20 +0%
BILDER: D. OEGERLI MÜLLER
Sira Cathry, Hot-C.
Jürg Ingold, Landgasthof Bären Madiswil, Casimir Platzer, GastroBern, Klaus Künzli, GastroSuisse.
Melanie Braune, Jürg Boss, Peter Huggler und Jaap Super, Swiss Budget Hotels.
Heidi Holdener, GastroSuisse, Fritz Schär, Häusernmoos.
Andréy Roland, Hôtel Comédie Genève
Jürg Schmid, Schweiz Tourismus/Suisse Tourisme.
NAMEN / NOMS Christine Schlatter (43), bisherige Leiterin Marketing/Verkauf Geflügel, wurde zur neuen Leiterin des Geschäftsbereiches Geflügel und in die Geschäftsleitung von Bell gewählt. Schlatter ist seit 1997 in leitenden Funktionen in der Bell Gruppe tätig und ist eine ausgewiesene Kennerin des Geflügelmarktes. Sie ist Nachfolgerin von Daniel Böhny, der zu Howeg wechselte. Lorenz Rüttimann heisst der
neue Präsident des Tourismuspool. Er tritt seine Stelle beim grössten Schweizer Netzwerk an, das über 7000 Touristiker, Hoteliers und Gastronomen unter einem Dach vereinigt. Bisher ist Rüttimann in St. Moritz, London und Dubai als Koch und Ser-
viceangestellter tätig gewesen, und bildete sich an der Hotelfachschule Luzern zum dipl. Hotelier HF aus. Beatrice Reinhardt hat ge-
meinsam mit ihrem Mann Olaf das Hotel Kreuz in Sachseln per anfangs September übernommen. Seit das Hotel im 2006 saniert wurde, erstrahlt es in neuem Glanz und ist nun auch unter neuer Führung. Asche auf unser Haupt: Auf der Bilderseite zum
Thomas Huhn
heisst der Barprofi, der an der diesjährigen Schweizer Cocktail-Meisterschaft in der Kategorie Classic den ersten Platz sicherte. Huhn darf somit an den Weltmeisterschaften 2009 die Schweiz in Berlin vertreten. Dasselbe darf Marcel Widmer,
der an der SM in Luzern den Sieg in der Kategorie Flairtending (Showmixen) holte. Die beiden neuen Meister begeisterten Publikum und Jury gleichermassen.
Pfefferzeichen
war letzte Woche Schauspieler Gilles Tschudi
angeblich zu sehen. Abgebildet war jedoch Pfefferzeichen Gewinner Alain Bächler. Deshalb hier noch das richtige Bild vom Anlass.
Während eines Jahres hat die Stadt St. Gallen als Besitzerin das Restaurant Schlössli Hagen komplett saniert. Jetzt haben Markus Strässle und Yvonne Pfändler den Betrieb als neue Pächter übernommen und neueröffnet.
Les communes de Bagnes, Orsières, Liddes, Bourg-SaintPierre et Riddes, les sociétés de développement de Verbier, Fionnay-Haut Val de Bagnes, Le Châble-Bruson, du Pays du Saint-Bernard et Riddes-La Tzoumaz ont donner naissance, la semaine dernière, à une destination commune: Verbier/Saint-Bernard. «Le contrat a été officiellement signé», se réjouit Léonard Perraudin, président fraîchement élu de la future société anonyme Verbier/Val de Bagnes – La Tzoumaz – Pays du SaintBernard.
L’homme d’affaire germanosuisse Klaus Jacobs s’est éteint, la semaine dernière, à l’âge de 71 ans, des suites d’un cancer. Né à Brême, en Allemagne, Klaus Jacobs a pris en
1970 la direction de l’entreprise de négoce de café fondée par son grand-oncle, Joh. Jacobs + Co puis déménage le siège de la société à Zurich. En 1982, il prend le contrôle des chocolatiers Suchard et Tobler. En 1990, Jacobs Suchard SA est vendu à Philip Morris. Peu après, Jacobs Holding contrôlera le plus grand producteur mondial de cacao Barry Callebaut et est un actionnaire de référence d'Adecco. Rencontre constructive entre une délégation de GastroSuisse, composée de MM. Künzli, Hew et Jaisli, avec le conseiller fédéral Hans-Rudolf Merz (photo) pour discuter du projet de révision de la TVA. GastroSuisse a rappelé le vote presqu’unanime de l’assemblée des délégués et la motion Hess en faveur d’un taux unique.
+/–
+0% +39%
+6% –6% +0% –12% –11% +0% –11% +0% –5% +0% +0% –8% +0% +0% +0% +8% +0%
Gemüse/Salat: Nationale Richtpreise franko Grossverteiler Légumes/Salades: prix indicatifs nationaux franco grands distributeurs
Früchte / Fruits Zwetschgen Pruneaux kg 3.50 Brombeeren Mûres 500 g 4.00 Himbeeren Framboises 250 g 4.50 Früchte: Richtpreise Direktverkauf Fruits: prix indicatifs pour la vente directe
Spezielles / Spécialités Salate: Der Temperaturrückgang hat Rückgänge in den Ernten verursacht. Weitere Preissteigerungen möglich. Salades: la baisse des températures a causé une diminution des récoltes. De nouvelles hausses des prix sont possibles. ANZEIGE
HERBST-DEKO 079 218 93 73