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Stellen / Offres d’emploi Der Gastro-Titel mit der grössten verkauften Auflage.
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SOMMAIRE
Nicolas Rouge Henniez 2 an Nestlé
Walter Konrad Freiamt 5 an Napf
H. Jaisli L’avenir de la CCNT 13
AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich
I N H A LT ■ Aktuell
Mehr Stehvermögen Das Gastgewerbe ist nicht nur die weitaus grösste gewerbliche Branche in der Schweiz, sondern auch ein äusserst verlässlicher Sozialpartner. Das zeigt sich unter anderem beim Landes-Gesamtarbeitsvertrag. SEITE 3
■ Restauration
Renée Leuba Un jour... à Grandson 24
Trimer et... devoir vendre Nestlé avale Henniez. La société d’eaux minérales vendue par la famille Rouge emploie 270 collaborateurs pour les marques Henniez et Cristalp. Une entreprise familiale qui a beaucoup trimé avant de se résoudre à vendre. PAGE 15
Donnerstag/Jeudi, 6. 9. 2007 Nr./N 36 CHF 4.30 ■
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Schweizer Qualité Qualität helvétique
■ Restauration
Contrôler et instruire
Das Qualitätsförderungsprogramm für den Le programme de promotion de la qualité Schweizer Tourismus, unter anderem gepour le tourisme suisse, soutenu, notamtragen von GastroSuisse, wird europäisch. ment, par GastroSuisse, devient européen.
Certaines collectivités lancent des agents camouflés pour vérifier si l’interdiction de vendre de l’alcool aux jeunes est respectée. Il est indispensable d’instruire le personnel pour éviter tout désagrément. PAGE 15
■ Hotellerie
Mehr Liegeplätze
■ Impulsion
In der Hotellerie des Grossraums Zürich stehen zum einen verschiedene Grossprojekte vor dem Abschluss. Zum anderen gehen die Investitionen unvermindert weiter. SEITE 7
Savoir bien acheter Les chaises, tabourets, canapés et autres sièges contribuent à marquer l’ambiance et le style d’un établissement public. Comment les choisir? PAGE 19
■ Impuls
Mehr Sitzleder
Inserate Markt Stellen Liegenschaften Weiterbildung
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Tipps für eine stimmungsvolle Herbstdekoration Conseils pour une décoration aux couleurs de l’automne www.gastroprofessional.ch P. GRUNDER
Im Gastgewerbe ist es nicht nur schwierig zu sagen, was für eine gute Dienstleistung wichtig oder unwichtig ist. Es sind überdies die unauffälligen Dinge, die unverzichtbar sind: zum Beispiel Stühle. SEITE 11
In der Schweiz entwickelt und gefördert,wird «Q» europäischer Standard. An der Generalversammlung des Schweizer Tourismus-Verbandes STV in Saignelégier feierte der Dachverband einer der wichtigsten schweizerischen Exportbranchen nicht nur sein 75-jähriges Bestehen. Der STV, Träger des Qualitätsförde-
rungsprogramm für den Schweizer Tourismus, konnte auch mitteilen, dass HOTREC, der Dachverband der Hotels, Restaurants und Cafés in Europa, das Schweizer Q-Programm als ersten europäischen Standard anerkannt hat. SEITE 9
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Le «Q», développé et promu en Suisse, devient un standard européen. Lors des assisses de la Fédération suisse du tourisme (FST) à Saignelégier, l’organisation faîtière d’une des principales branches exportatrices de Suisse n’a pas seulement fêté ses 75 ans. La FST, qui chapeaute le programme
de promotion de la qualité pour le tourisme suisse, a aussi communiqué que HOTREC, l’organisation allemande des hôtels, restaurants et cafés en Europe avait reconnu le Label Q comme premier standard européen. PAGE 17
9 771422 137001 Insertion Marché Offres d’emploi Immobilier Formation continue
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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch
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■ Aktuell
GastroJournal
Donnerstag, 6. 9. 2007 ■ Nr. 36
Henniez möchte überleben
EDITORIAL
Radio ga ga, oder was?
Die Familie Henniez hat der Nestlé-Gruppe 61,66 Prozent ihrer Aktien verkauft. Nicolas Rouge, der CEO der Sources minérales Henniez SA, sah keine andere Möglichkeit, um die Zukunft des Unternehmens und seiner 270 Arbeitsstellen sicherzustellen.
Carlo Donati, CEO der Nestlé Waters, lächelte zufrieden, Nicolas Rouge, Henniez-CEO, war sichtlich bedrückt, als sie den Medien letzten Dienstag um 11.00 Uhr die am Vortag vereinbarte Übernahme von Henniez durch Nestlé bekannt gaben. Nestlé Waters besitze nun weltweit 74 Marken, stellte Donati erfreut fest und meinte bezüglich des jüngsten Coups: «Henniez ist ein sehr gutes Geschäft mit einer langen Geschichte. Sie ist wie jene der Nestlé, die an ihren Schweizer Wurzeln festhält – mit einer sicheren Unternehmenskultur und sicheren Werten –, trotzdem sie eine globale Gesellschaft ist.»
«Das Ende einer Geschichte des Managements» Nicolas Rouge gibt sich zufrieden mit der beschlossenen Vereinbarung, doch ist sein Schlusswort eher bitter: «Es ist das Ende einer Geschichte des Managements. Wir mussten unsere Kräfte bündeln, um in einem immer angespannteren Markt zu bestehen.» Henniez verliere ihre Unabhängigkeit, auf die sie so stolz gewesen sei. Der Beschluss fiel laut Rouge erst nach reiflicher Überlegung: «Der Alleingang wird immer schwieriger und
gefahrvoller. Doch wie man vor nicht allzu langer Zeit mit dem Aufkauf von Carrefour durch die Coop feststellen konnte, verschwinden immer mehr kleine Verteiler.» Dasselbe gelte für den Gastro-Markt, der für die Gruppe aus dem Broyetal schon immer wichtig war. «Die Verteilernetze sind vor allem in den Händen von zwei grossen Brauereien. Diese Situation hat zur Folge, dass dieser Markt immer schwieriger wird und unsere Margen beträchtlich schwinden», erklärte Nicolas Rouge.
F. DI FRANCO
FRANCESCO DI FRANCO
Überlebenssicherung «Diese Transaktion sichert das Überleben der Traditionen des Unternehmens und der Marke Henniez. Mit
Zahlen & Fakten 2006 erzielte Henniez einen Nettogewinn von 2,8 Millionen Franken. Der Umsatz steigerte sich von 133,3 auf 133,9 Millionen Franken. Nestlé kauft die Henniez Aktien zu einem Preis von 3000 Franken pro Stück. Insgesamt zahlt Nestlé 155 Millionen Franken für die Aktienmehrheit von 61,66 Prozent an Henniez.
Carlo Donati (l.) und Nicolas Rouge bei Perrier und Henniez. Nestlé haben wir einen Vertrauenspartner gefunden, um unsere Ziele weiter zu verfolgen», meint der Patron der Marken Henniez und Cristalp. Ihrerseits hat Nestlé Waters zugesichert, dass das bestehende Joint Venture mit der Gruppe EckesGranini weitergeführt wird. Ein Unternehmen in bester Gesundheit wird also von einer internationalen Gruppe übernommen, die in der Schweiz schon Contrex, Vittel, S. Pellegrino, Acqua Panna und Perrier vermarktet. Trotzdem versichert Carlo Donati, dass Nestlés erstes Ziel
Verschwendung von Steuergeld Schutz vor Passivrauchen: Regierung des Kantons Bern prescht unnötig vor Obschon zum Schutz vor dem Passivrauchen eine nationale Lösung auf die Schiene kommt, wie es GastroSuisse seit langem fordert, wird teilweise an kantonalem Flickwerk weitergebaut. Mit grosser Verwunderung und Enttäuschung hat GastroBern den Medien entnehmen müssen, dass der Regierungsrat entgegen den früheren Äusserungen kurzfristig ein eigenes kantonales Gesetz für den Schutz vor Passivrauchen erlassen will. Gleich-
zeitig erhält jedoch der Regierungsrat den Auftrag, die kantonale Regelung ausser Kraft zu setzen, sobald ein gültiges Bundesgesetz vorliegt.
Restaurateur als Polizist Daneben hat GastroBern der regierungsrätlichen Pressemitteilung auch entnehmen müssen, dass die wohl begründeten Anträge, die GastroBern im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens eingebracht hat, in wesentlichen Punkten nicht berücksichtigt wurden. So soll gemäss Mitteilung weiterhin der Restaurateur gebüsst werden, wenn ein Gast in seinem Betrieb raucht. Der Restaurateur wird also zum Polizisten «umfunktioniert», ohne dass man ihm die dafür notwendigen Strafkompetenzen erteilt.
Übereiltes Vorprellen
Schlechter Rat aus dem Berner Rathaus.
Mit seinem übereilten Vorprellen geht der Regierungsrat leichtfertig mit Steuergeldern um. Gemäss dem Pro-
LETZTE RUNDE
gramm für die Herbstsession diskutiert der Nationalrat am 3. Oktober 2007 über den Vorschlag seiner vorberatenden Kommission für eine schweizweite Regelung des Schutzes der Bevölkerung und der Wirtschaft vor dem Passivrauchen. GastroBern beantragt daher, dass der Regierungsrat die Verhandlungen im Nationalrat abwartet. Wegen einer Wartefrist von rund einem Monat dürfen nicht leichtsinnig Steuergelder für Arbeiten ausgegeben werden, die nach dem Beschluss auf eidgenössischer Ebene nutzlos geworden sind. GastroBern setzt sich unvermindert dafür ein, dass eine gesetzliche Regelung den begründeten Interessen des Gastgewerbes gerecht wird und branchenverträglich ausfällt. Angestrebt wird weiterhin ein umfassender Passivrauchschutz auf der Basis einer praktikablen und für alle Gastronomieformen gültigen schweizweiten Lösung. GS
das Überleben von Henniez sei, und dass später die Rolle der Marken in einem globalen Strategie-Plan neu definiert werde. Was immer dies auch heissen soll.
A LA MINUTE Die Übernahme von Henniez durch Nestlé sichert angeblich das Überleben des Familienbetriebs. Ob die Übernahme Folgen für die Gastronomie hat, ist noch offen.
ICD-Awards Ehrung der Lehrlinge Während der Igeho findet am Stand von GastroSuisse eine ganz besondere Ehrung statt. Die Veranstalter des ICD ehren heuer zum ersten Mal auch im Zwischenjahr die besten Kochlehrabgängerinnen und -abgänger. Ausgezeichnet wird zudem der Koch oder die Köchin mit dem besten gesamtschweizerischen Lehrabschluss-Resultat 2007. Wie die Organisatoren des ICD mitteilen, erhalten die Jungköchinnen und -köche ein nützliches Geschenk sowie eine ICD-Award-Urkunde. Die Ehrung findet am Dienstag, 20. November 2007, an der IGEHO im Restaurant La Séduction am GastroSuisse-Stand statt. Das Restaurant wird von der Hotelfachschule Belvoirpark in Zusammenarbeit mit der Gilde etablierter Köche betrieben. Rund 70 der ehemaligen Lernenden werden am Stand von GastroSuisse erwartet: Grund genug, ihnen die Ehre zu erweisen und ebenfalls anwesend zu sein. PD/mn
«Seid innovativ», raten Experten Restaurateuren und Hoteliers oft und gerne. «Besetzt eine Nische», doppeln diese Sachverständigen dann jeweils nach. Dass sei das A und O der ganzen Branche, ja gar der gesamten Wirtschaft. Und eigentlich haben diese Experten recht. Gute Ideen, spezielle Produkte und ganz generell Aussergewöhnliches schätzt der Gast. Schade nur, dass diese Ratschläge nicht in allen Wirtschaftszweigen so konsequent umgesetzt werden, wie in der Gastronomie. Betrachten wir doch einmal das Segment Medien und hier die Unterabteilung Radio ein wenig näher. Was macht einen grossen Teil des Radiohörens aus? Die Musik. Und die ist leider bei fast allen Schweizer Sendern ein einziger Einheitsbrei. Seichter Pop dudelt da aus dem Äther. Pop, der niemandem weh tut. Pop, der so belanglos ist, dass man sich schon gar nicht mehr die Mühe macht, sich einen Künstlernamen zu merken. Innovation? Besetzung einer Nische? Fehlanzeige! Trotzdem wird in den Medien weit weniger über langweilige Radioprogramme referiert als über Grüselbeizen, bankrotte Hotelbetriebe oder serbelnde Seilbahnen. Vielleicht ist ja dem einen oder andern Schreiberling der Begriff «Innovation» nicht ganz geheuer. Oder vielleicht bewahrheitet sich einfach die Prognose der grossartigen Rockband Queen: «All we hear is Radio gaga.» Andrej Abplanalp
BLICKPUNKTE Wein
Walliser steigen aus Im Wallis liegen über 30 Prozent der Schweizer Rebfläche, und der Kanton produziert rund 40 Prozent der Schweizer Weine. Umso schwerer wiegt darum der Austritt der Walliser Sektion aus dem Schweizerischen Weinbauernverband. Ursache dafür ist vorab, dass die Walliser betreffend geschützter Ursprungsbezeichnungen AOC dem Bund weniger Kompetenzen geben wollen und dass die Walliser kantonale Investitionskredite für die Neupflanzung mit Rebstöcken verlangen. In beiden Fragen stehen die Walliser im nationalen Verband praktisch alleine da. Christophe Darbellay (Foto), Walliser Nationalrat mit viel Gewicht beim Weinbau, bedauert gegenüber GastroJournal die «angespannte Situation» und hofft, dass sich «die Weinbauern wieder finden».
Passivrauchen
Österreichs liberales Regime
V-«Frau»-Einsatz der Polizei bei der Alkohol-Abgabekontrolle.
Österreich will eine relativ liberale Lösung der Rauchfrage, wie sie GastroSuisse im Rahmen der Kampagne «rauchfrei geniessen» angestrebt hatte: 2008 soll nach dem Willen des österreichischen Gesundheitsministeriums eine Regelung in Kraft treten, die Lokale ab 75 Quadrametern Fläche zur räumlichen Trennung von Rauchenden und Nichtrauchenden auffordert. Kleinere Lokale wiederum sollen bloss grundsätzlich entscheiden, ob sie Rauchende akzeptieren wollen oder nicht.
■ Aktuell
Donnerstag, 6. 9. 2007 ■ Nr. 36
GastroJournal
Die Zukunft des L-GAV Der L-GAV soll noch besser auf die Branchenbedürfnisse der Zukunft ausgerichtet werden – ohne dass er dabei gekündigt werden muss. Darauf haben sich die Sozialpartner geeinigt.
Die Teilnahme ist sehr wichtig für den eigenen Betrieb wie für die gesamte Branche.
O. KREJCI
Je mehr Gastgeber und Gastgeberinnen die Umfrage ausfüllen, desto konkreter und umfassender können die Verbände die Anliegen der Branche vertreten. Von Zeit zu Zeit ist jedoch eine vollständige und tiefgreifende Überarbeitung des L-GAV notwendig, damit sich wechselnde Rahmenbedingungen und neue Bedürfnisse der Branche in diesem wichtigen Regelwerk niederschlagen können.
953-mal Genüsse pur Woche der Genüsse 2007 startet am 13. September Die Woche der Genüsse wird von Jahr zu Jahr attraktiver und vielseitiger: In diesem Jahr wird das kulinarische Fest schweizweit von 953 unterschiedlichen Veranstaltungen getragen, 443 Schulen machen mit, und Spitzenkoch Georges Wenger agiert als Schirmherr der Veranstaltung. Die statistischen Zahlen der Woche der Genüsse 2007 sprechen für sich: 39mal werden Genusslektionen in verschieden Städten und Orten doziert, 45-mal wird für ein lokal-regionales Produkt ein Fest inszeniert, 181-mal wird irgendwo ein Genussteller aufgetischt, 90-mal ein spezielles Menü und 33-mal werden Themenabende zu heimischen Produkten angeboten.
Jedem Geniesser seinen Platz Josef Zisyadis, Gründungsmitglied der bereits zum siebten Mal stattfindenden Woche der Genüsse, ist stolz darauf, dass jeder Genussorientierte im Rahmen der zehn dauernden Veranstaltungen auf seine Kosten kommen kann. Immerhin bieten 154 Veranstaltungsorte Sonderangebote für Nichtraucher, 104-mal werden die Zugänge zu Genussfestivitäten für Behinderte gestaltet und 25 Prozent aller Veranstaltungen sind auf junge Leute bis 25 Jahre ausgerichtet. Zisyadis: «Es ist den Veranstaltern und dem Trägerverein Culinarium ein Anliegen, dass junge Menschen vermehrt und selbstbewusster ihre Ernährung selber bestimmen, dank Kenntnis über Produkte und deren Herkunft!» Darin sind sich der in diesem Jahr als Schirmherr agierende Spitzenkoch Georges Wenger vom Hotel-Restaurant de la Gare im jurassischen Le Noirmont und Josef Zisyadis einig: «Die Vertriebsnetze für Industrieprodukte sind so einflussreich geworden, dass die Konsumenten das Bewusstsein dafür verloren haben, was sie essen.» So scheint es richtig, dass die Woche der Genüsse verschiedenste Akteure zusammenbringt, die
Schweizer Gastronomie
Die Arbeitgeberverbände starten eine Umfrage zum LandesGesamtarbeitsvertrag.
Josef Zisyadis freut sich auf die siebte Auflage der Woche der Genüsse. eine Änderung in Sachen Selbstbestimmung der persönlichen Ernährung herbeiführen können. Die Woche der Genüsse wird am 13. September gleich mit zwei offiziellen Anlässen gestartet. Im jurassischen Les Breuleux ist die Eröffnung des Nationalen Tages der Genüsse an den Schulen vorbereitet, und in Bern findet im Bellevue Palace die Eröffnungsgala statt, bei der Bundesrat Pascal Couchepin erwartet wird.
Umfrage läuft Den Arbeitgebern und ihren Organen ist für die anstehenden Überarbeitungs-Verhandlungen wichtig, dass sie die Anliegen ihrer Mitglieder kennen und wertvolle Impulse aus der betrieblichen Praxis erhalten. Aus die-
* Hannes Jaisli ist Leiter des Rechtsdienstes von GastroSuisse
Neue Tarife
Biere wurden bewertet
Fernsehen kostet mehr
Die IG unabhängiger Klein- und Mittelbrauereien hat in Zürich die erste Bewertung ihrer Biere lanciert. Das Siegerbier kommt aus der Surselva. Der IG unabhängiger Klein- und Mittelbrauereien gehören 22 Betriebe aus der ganzen Deutschschweiz an. Nun haben neun Jury-Mitglieder, unter anderem Gabriela Manser von der Mineralquelle Gontenbad AG in Gonten verschiedene Biere verkostet. Den Geschmack der Verkoster am meisten getroffen hat das urtrübe Bier «Marenghin» und das dunkle Bier «Blutzcher» der Aktienbrauerei Flims Surselva AG. Die zweitplatzierte Brauerei Aare Bier aus Bargen im Kanton Bern, welche erst seit einem Jahr besteht, gewann den Newcomerpreis 2007. Cesare Gallina, Geschäftsführer der Aare Bier, nahm den Preis entgegen. Felix Meier, Geschäftsführer der Müller Bräu in Baden AG, freut sich, dass immer mehr Restaurateure Biere aus Kleinbrauereien in ihrer Region im Angebot führen: «Die Gäste schätzen es nämlich, zu den Produkten aus der Region, das entsprechende Bier zu geniessen». doe
Seit dem 1. April 2007 hat das Bundesgesetz über Radio- und Fernsehen geändert. Das hat Folgen auf die Gebühren auch für gastgewerbliche Betriebe. Das geänderte Gesetz unterscheidet zwischen gewerblichem und kommerziellem Empfang: Gewerblich ist der Empfang von Radio- und Fernsehprogrammen, wenn ausschliesslich das Betriebspersonal davon profitiert. Stehen Radios und Fernseher den Gästen zur Verfügung, gilt der Empfang als kommerziell. Neu wird der kommerzielle Empfang nach Anzahl der vorhandenen Geräte im Betrieb abgestuft und monatlich berechnet: • Kategorie I, 1 bis 10 Geräte: 18.20 Franken für Radioempfang und 31.59 Franken für Fernsehempfang. • Kategorie II, 11 bis 50 Geräte: 30.32 und 52.63 Franken • Kategorie III, ab 51 Geräten: 41.86 und 72.66 Franken Die Billag stellt den Betrieben in den nächsten Wochen ein Formular zu Erhebung der neuen Gebühren zu, wie sie mitteilt. Übrigens: Dank einem Verhandlungserfolg von GastroSuisse werden auch im nächsten Jahr die SUISA-Gebühren gleich abgerechnet wie bisher. mn Weitere Informationen zum Gesetz und den neuen Gebühren: www.billag.ch, 0844 244 244
Reisen mit Genuss Genuss steht für eine positive Sinnesempfindung. Aus diesem Grund beteiligt sich auch Elvetino als Partner an dieser Veranstaltung. Elvetino will damit das Engagement im Bereich «Reisen mit Genuss» unterstreichen und serviert dazu neben seinem üblichen Angebot auf allen Speisewagen ausgesuchte Schweizer Offenweine. Das Verzeichnis mit allen Veranstaltungsorten ist unter anderem in Bäckereien, grösseren Postbüros, einigen Tourismusbüros und in Elvetino-Speisewagen erhältlich. js Weitere Infos unter: www.gout.ch
sem Grund starten die Arbeitgeberverbände GastroSuisse, Hotelleriesuisse und SCA (Swiss Catering Association) diese Woche eine Mitgliederbefragung. Der Fragebogen wurde in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Westschweiz Wallis, Institut Wirtschaft & Tourismus in Siders, erstellt. Diese wertet die Bögen anschliessend auch aus. Dabei ist selbstverständlich, dass alle Resultate streng vertraulich behandelt werden. Aus Zeitgründen kann die Umfrage jedoch nicht bei allen Mitgliedern durchgeführt werden. Vielmehr wird eine repräsentative Stichprobe von 2000 Adressaten angeschrieben. Dabei werden Betriebe in jeder Grössenordnung, in allen Landesgegenden und allen Betriebsarten (Restaurant, Hotel, Cafés etc.) berücksichtigt. Die Teilnahme an der Umfrage ist für den eigenen Betrieb wie für die gesamte Branche sehr wichtig: Je höher der Rücklauf, desto genauere Auswertungen sind möglich. Nur so können die Verbände die Anliegen der Branche in den bevorstehenden Verhandlungen auch wirklich fundiert einbringen.
Pro Bier
Teurere Einkäufe Die Schweizer Gastronomie, die im Vergleich mit dem europäischen Ausland rund 40 Prozent mehr für ihre Einkäufe berappt, muss sich im nächsten Jahr auf Preissteigerungen gefasst machen: Nachdem Brenn- und Treibstoffe bereits stark aufgeschlagen haben, werden nun aufgrund schlechter Ernten und steigender Nachfrage weitere Rohstoffe teurer – und damit auch Endprodukte: Betroffen sein dürften Getreideprodukte wie Brot, aber auch Artikel wie Bier oder Milch. Das Gastgewerbe, das ohnehin unter Ertragsproblemen leidet, wird die Steigerungen weitergeben müssen und tut gut daran, die Gäste frühzeitig auf den Preisschub vorzubereiten.
Migros
Neues Format für kleine Restaurants Mit 200 Restaurants, die jährlich gegen 700 Millionen Franken umsetzen, ist Migros der grösste Schweizer Restaurateur. Nun will der Gigant für jene 40 Restaurants, die weniger als 160 Plätze bieten und ungenügende Renditen abwerfen, ein «neues Format», wie die Pressestelle verlauten liess: Angestrebt wird eine Kombination von Restaurant und Take-away. Umsetzen soll das der deutsche Architekt Peter Kern, der sich unter anderem mit Caduffs Wine Loft in Zürich einen Namen gemacht hat; der erste Umbau ist Anfang 2008 in Bern geplant.
Hamburger
Ins Museum, in die Zukunft Im US-Bundesstaat Pennsylvania wurde kürzlich ein Hamburger-Museum eröffnet. Gezeigt werden dort Klassiker des Fastfoods. Das Museum steht in North Huntingten. Ganz in der Nähe hat Jim Delligatti vor 40 Jahren den Big Mac erfunden. Weniger museal ist die neuste Initiative von McDonald’s in der Schweiz: In den 144 Restaurants stehen kabellose Internetzugänge bereit, die während jeweils 30 Minuten kostenlos benutzt werden können. Laut McDonald’s bieten diese Hotspots in den Restaurants schweizweit das grösste FreeWLAN-Netz.
Grundkenntnisse
Inspektoren machen Druck Neben GastroSuisse machen auch die Lebensmittel-Inspektorate zunehmend Druck, um im liberalisierten Gastgewerbe minimale Berufskenntnisse durchzusetzen. An ihrer Hauptversammlung letzte Woche forderten die Inspektoren eine entsprechende Regelung.
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D. OEGERLI
Grundsätzlich bedeutet ein LandesGesamtarbeitsvertrag (L-GAV) stabile Bedingungen in einer Branche. Das betriebliche Umfeld wird berechenbar, vor allem aber gelten für alle Akteure gleich lange Spiesse. Der L-GAV regelt zusammen mit den massgeblichen Bestimmungen des Obligationenrechts (OR) und dem Arbeitsgesetz die wichtigsten Rahmenbedingungen für das Gastgewerbe. Die Vertragspartner verhandeln jährlich Lohnfragen als auch weiterführende inhaltliche und strukturelle Änderungen. Das besondere Plus des L-GAV ist dabei die Möglichkeit, die Anliegen des Gastgewerbes unter «Profis» und innerhalb der gesetzlichen Schranken, aber ohne behördliche Einmischung zu regeln. Es gilt daher, dieser Errungenschaft Sorge zu tragen. Nicht auszudenken, was mit und in der Branche geschähe, wenn das sozialpartnerschaftliche Vertragswerk fehlen würde und die Behörden einen gesamtschweizerischen Normalarbeitsvertrag erlassen würden oder sogar eine Vielzahl von kantonalen Regelungen entstünden.
BLICKPUNKTE
A LA MINUTE
HANNES JAISLI *
Seite 3
Cesare Gallina von der Brauerei Aare Bier gewann den Newcomer-Preis
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GJRI51341
■ Restauration
Donnerstag, 6. 9. 2007 ■ Nr. 36
GastroJournal
Wandern mit Gourmets Lust Gourmet-Wanderungen sind in Mode gekommen und beliebter denn je. Im Gebiet Aare-JuraRhein waren einige hundert, im Freiamt gut 1300 Genusswanderer mit von der Partie. Jetzt laden sieben Wirte der Willisauer Napfregion zur kulturell-kulinarischen Wanderung. ZVG
JO STEIMEN Gourmet-Wanderungen bieten den Veranstaltern eine gute Gelegenheit, Kulinarik und Kultur einer Region sowie die Leistungsfähigkeit freundschaftlich zusammenarbeitender Restaurateure, Küchenchefs und Landwirte ins rechte Licht zu rücken. Das Bedürfnis nach solchen kulinarischen Rundgängen in verschiedensten Variationen wird zunehmend offensichtlicher. Ob von Weiler zu Weiler, von Dorf zu Dorf, durch Rebberge, über Wiesen und Wälder oder entlang von Flüssen: Wanderungen, die dazu dienen, den Gaumen mit lo-
A LA MINUTE Genusswanderungen finden immer mehr Anklang in verschiedensten Regionen. In der Napfregion steht eine weitere dieser Wanderungen statt. Im Freiamt erlebte eine solche einen Riesenandrang. kalen und regionalen Produkten bekannt zu machen und zu verwöhnen, boomen. So wurde auch das erste Waldkulinarium im Lötschental, das von vier Restaurateuren, sechs Walliser Weinkellereien und einem BioSchafbauer am vergangenen Wochenende durchgeführt wurde, zu einem Erfolg: Über 350 Genusswanderer machten ihre Aufwartung, obwohl die Wanderung einige Ansprüche hinsichtlich der Bewältigung von Höhenmetern stellte.
Familienangehöriger ohne sichtliche Mühe Herr zu werden. Beim Silobau von Vit Andermatt in Merenschwand wurde die Wanderung gestartet. Nach dem Genuss eines Pastetchens mit Terrine, offeriert von Erich Huwiler vom Löwen (Sins), machten sich die Teilnehmenden, ausgerüstet mit einer Dächlikappe und einem Weinglas, auf die Wanderung. Für eine erste Stärkung beim Benzenschwiler Hegiacker von Toni Räber, sorgte das Team und die Familie Ewald Kyburz vom Landgasthof Hecht (Rottenschwil): Der vorbereitete Pasta-Plausch förderte die Vorfreude auf die nachfolgenden Genussstationen. Hugo Isenschmid vom Kreuz (Schoren) wartete nämlich beim Landwirtschaftsbetrieb von Josef Bucher im Mühlauer Weiler Schoren mit einem bunten Gemüsepastetchen. Kurz nachher kamen auch durstige Kehlen auf ihre Rechnung: Die Bierbrauerei Müller aus Baden hatte für einen Bier-Offenausschank bei Felix Fischers Hof Heugade gesorgt. Franz Stöckli vom Ochsen in Muri und Josef Füglistaller vom Kellerämterhof in Oberlunkhofen ernteten beim Riedhof von Franz Dober schliesslich viele Komplimente für zarten Kalbskarrebraten mit Pilzrisotto, der zur Hauptmahlzeit bereitgestellt und an Hungriggewordene abgegeben wurde. Die Wanderung führte nach dem Mittagsmahl zum Hof von Hans Burkart in der Bunau von Merenschwand. Hier durfte auserlesener Käse und frisches Nussbrot, bereitgestellt von Werner Gerber vom Murianer Rebstock und Schmidlis Chäsilade aus Mühlau, genossen werden. Nach einer letzten Wegstrecke erreichten die Wandernden wieder den Ausgangspunkt in Merenschwand, und da fand auch das Dessert, bestehend aus Schaumgefrorenem mit Erdbeeren, erfreuten Beifall. Dafür hatte die Familie Engel vom Weissen Kreuz in Abtwil gesorgt. Wer nach der kulinarischen Wanderung noch irgendwelche Mangelerscheinungen zu beklagen hatte, traf sich abschliessend im Restaurant «Zum Wandertreff» von André Huwyler, um den gelungenen Freiämter Wanderplausch ausklingen zu lassen. Initianten Walter Konrads positives Fazit: «Der riesige Zuspruch darf auch als ein Dankeschön für die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller Beteiligten gewertet werden. Zudem beweist es den Organisierenden, dass solche Genusswanderungen einem Bedürfnis entsprechen. Mit Wandern und Geniessen, tut man sich letztlich in zweierlei Hinsicht Gutes.»
Gastwirte und Küchenchefs der Willisauer Napfregion laden am Eidgenössischen Bettag zur zweiten Gourmetwanderung. Achermann von der Sonne in Luthern, Wolfgang Kristan vom Löwen in Dagmarsellen, Alois Häfliger von der Sonne in Ebersecken, Philippe Zettel vom Löwen in Grossdietwil und Beatrice Knifati von der SchachenPinte in Hofstatt. Am Bettag (16. September) wird beim Gutshof Burgrain in Alberswil um 10 Uhr gestartet. Danach wird auf einer 9 km langen, ausgesteckten Wanderung ein Bienenhaus, ein Rebberg, die Burg Kastelen, ein denkmalgeschütztes Bauernhaus und das Landwirtschaftszentrum Burgrain besucht. An sieben verschiedenen Stationen werden jeweils eine kulinarische Köstlichkeit sowie verschiedene Getränke offeriert, und jeder Teilnehmende erhält eine Wandermütze, ein Degustierglas und eine Glastragtasche. Interessierte können sich bei jedem teilnehmenden Wina-Gastgeber rechtzeitig anmelden, um sich ein Ticket zu sichern. Das detaillierte Programm kann im Internet abgerufen werden. www.wina.ch
Riesenerfolg für die Freiämter Genuss-Wanderung Zum zweiten Mal haben sich unter der Teamleitung von Initiant Walter Konrad aus Muri und Josef Meier aus Rottenschwil acht Freiämter Restaurateure und Küchenchefs sowie fünf bereitwillig mitmachende Landwirte zusammengefunden, um eine zweite Genusswanderung unter dem Titel «Wandern und Geniessen» durchzuführen. Nachdem die Erstauflage ein voller Erfolg gewesen war, hatte man sich für eine weitere Auflage entschieden, die neu eine Wanderstrecke von 9 Kilometer inmitten einer idyllischen Naturlandschaft umfasste und nicht weniger als acht speziell hergerichtete «Auftank»-Stationen anzubieten hatte. Bei gutem Wetter kamen mehr als 1300 Wander- und Genussfreudige, die sich im Voraus für ein Mitmachen angemeldet hatten. Die Organisierenden vermochten dem Ansturm dank ausgezeichneter Vorbereitung und der aktiven Beteiligung vieler
Nach einem unerwarteten Erfolg der Erstdurchführung vor einem Jahr haben sich rund um das Willisauer Napfgebiet neuerlich sechs aktive Wirte zusammengefunden, um eine 2. Wina-Wanderung anzubieten und zu organisieren. Das sind: Daniel Bisten vom Engel in Hüswil, Josef
FREISCHÜTZ MURI
Das Luzerner Hinterland vorstellen
Über 1300 Wandernde erfreuten sich am Freiämter Wanderplausch kulinarischer Köstlichkeiten an acht verschiedenen Verpflegungsstationen. ANZEIGE
Erfolg für die Vinea 10000 Weinliebhaber in Siders registriert Der 14. Schweizer Wein-Salon, die Vinea, liess am vergangenen Wochenende Siders zu einer einzigen, imposanten Önothek werden: 10 000 Weinliebhaber fanden im Walliser Ort zusammen. Lag es am milden Wetter, an den Reizen der Stadt oder einfach am Wein, dank welchem die 14. Auflage der Vinea zum Grosserfolg wurde? Wenn man den Erklärungen der immer
An jedem der zahllosen Stände herrschte ein Riesenandrang.
zahlreicheren jungen Liebhaber und zukünftigen Stammgäste der Veranstaltung glaubt, haben alle drei Elemente mitgespielt. Dennoch mag vorab die Möglichkeit, ausserordentliche Weine verkosten zu können, ausschlaggebend gewesen sein. Wollte man einen Dessertwein verkosten, musste man sich geradezu vehement durchsetzen. Alle Rekorde hinsichtlich Besucherzahlen wurden an den Degustationsbuffets von Provins geschlagen. Die anderen 119 Kellereien, die sich an der Vinea beteiligten, hatten ebenfalls viel zu tun. Nicht nur um ihre Produktion Interessierten zum Degustieren anzubieten, sondern auch, um zahlreiche Fragen der Weinliebhaber zu beantworten. Immerhin wurden nicht weniger als 1500 Weine zur Verkostung angeboten. Selbst Bundesrat Pascal Couchepin war unter den Degustierenden anzutreffen, und sicher wird er auch der nächsten Viena am 6. und 7. September 2008 seine Aufwartung machen. fdf
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SZENE Restaurant Traube, Bern
Berner Gastroszene baut um Das Restaurant Traube an der Berner Aarbergergasse steht vor einem grossen Umbau. Aus dem Lokal, das früher vor allem von Randständigen frequentiert wurde, soll eine trendige Mischung zwischen Restaurant, Bar und Lounge werden. Auch im Hotel-Restaurant zum Schlüssel an der Rathausgasse, das ebenfalls der Swiss Finance & Property Investment gehört, stehen Renovationsarbeiten bevor. Das Haus schliesst im Herbst und öffnet seine Tore rechtzeitig zur Euro 2008 wieder.
Jagdsaison
Sinkende Bestände Dieser Tage beginnt in der Schweiz die Jagdsaison. Obwohl deren Ausbeute kaum den Eigenbedarf der Jäger deckt, die nicht selten auch Restaurateure sind, geniessen Wildgerichte in den nächsten Wochen eine grosse Nachfrage – die dank jährlicher Importe von rund 4500 Tonnen auch gedeckt werden kann. In Jagdkreisen zu reden geben dabei die sinkenden Bestände: Weil der Luchs keine natürlichen Feinde hat, aber reichlich gedeckte Tische auf den Alpen, gibt es zuviele Luchse, so dass die Wildtiere unter Druck geraten. Weshalb mancherorts zur Bejagung übergegangen worden ist, was ein offenes Geheimnis ist.
Der Gilde-Risotto kam an
Fans genossen in 38 Städten
Dem Risotto-Tag der Schweizerischen Gilde etablierter Köche vom vergangenen Samstag war erneut voller Erfolg beschieden. In 38 Städten genossen Risotto-Fans, was Gildeköche zugunsten Multiple-Sklerose-Kranker anboten. In der nächsten Ausgabe vom GastroJournal wird man mehr darüber erfahren.
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■ Hotellerie & Tourismus
Donnerstag, 6. 9. 2007 ■ Nr. 36
GastroJournal
Jubiläum mit Auszeichnung
FLASH City Night Line
Rauchverbot in Nachtzügen
Der Schweizer Tourismus-Verband feierte anlässlich der Generalversammlung in Saignelégier letzte Woche seinen 75.Geburtstag.Und erhielt ein Geschenk dazu: Das europäische Q-Gütesiegel. Es mutete irgendwie eigenartig an: Der Schweizer Tourismus-Verband (STV) bekommt sein eigenes Qualitätsgütesiegel als Auszeichnung «European Hospitality Quality Scheme» (EHQ) verliehen. Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA), überreichte der Schweizer Q-Verantwortlichen Géraldine Zuber anlässlich der Generalversammlung des STV letzte Woche in Saignelégier (Berner Jura) die Auszeichnung. Damit ist das Schweizer Q-Gütesiegel das erste EHQ-anerkannte Qualitätssystem Europas, das seinerseits jedoch wiederum auf dem Schweizer Q gründet. Für die Q-Betriebe der Schweiz bedeutet dies, dass sie neu auch mit dem EHQ werben dürfen. Wie Luthe anlässlich der Generalversammlung des STV erklärte, gibt es «eine Fülle an Qualitäts-Initiativen in Europa», dabei hätten verschiedene deutsche Bundesländer, Griechenland, Luxemburg und Tirol das
A LA MINUTE Das Q-Gütesiegel wird mit dem «European Hospitality Quality Scheme» ausgezeichnet. Schweizer Q-Betriebe dürfen damit nun auch das europaweit anerkannte EHQ-Logo führen.
Seit Anfang September gilt auch in den Zügen der City Night Line ein Rauchverbot. Die Tochter der Deutschen Bahn übernimmt damit das deutsche Nichtrauchergesetz. Bisher durfte in der City Night Line in den Bar- und Loungewaggons noch geraucht werden.
Schweizer Q in Lizenz. Mit dem EHQ habe man Vergleichbarkeit schaffen wollen unter den Systemen.
Wenig ändert sich Auf ganz andere Qualitäten bezog STV-Präsident Franz Steinegger sich in seiner Ansprache zur Eröffnung der Versammlung. Er stellte das 75Jahr-Jubiläum des Verbandes in den Mittepunkt seiner Ausführungen. «Mit der Erkenntnis, dass ‹der Werdegang aller Gewerbe, die aus dem Reiseverkehr ihren Wohlstand schöpfen, vom Bund nur ungenügend beachtet und den organisierten Interessenvertretungen der übrigen Wirschaftsverbände geopfert wird›, gründeten 69 Vertrauensmänner 1932 den Schweizerischen Fremdenverkehrsverband», führte Steinegger aus. Der Tourismus scheine in «seinen Ansprüchen an Gesellschaft, Wirtschaft und Politik absolut zeitlos zu sein». «Wir sind ein unterschätzter Riese», meinte er mit Seitenblick auf die aktuellen tourismuspolitischen Diskussionen. Bereits vor 75 Jahren hätten Hotellerie und Gastgewerbe verlangt, die Geldgeber seien dazu zu bringen, «mit dem geringstmöglichen Zins, respektive der kleinst zu verantwortenden Gewinnmarge zufrieden zu sein». Auch dieses Problem sei bis heute nicht gelöst: Die Zentralbanken verlangten einen Zins von 4,5 Prozent, «wir hätten viele Probleme gelöst, wenn wir
Schweizer Reisekasse
Reka-Card stösst auf Gegenliebe Die Reka-Card scheint sich zum Erfolg zu entwickeln. Mit einer besonderen Aktion im GastroJournal im Frühling und Frühsommer dieses Jahres seien rund 100 neue gastgewerbliche Betriebe als Annahmestellen der Reka-Card hinzugekommen, lässt die Reka verlauten. «Wir beurteilen die Aktion als erfolgreich», meint Reka-Direktor Werner Bernet gegenüber GastroJournal. www.reka.ch
Lötschberg M. NOLD
MATTHIAS NOLD
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Markus Luthe überreicht «Madame Q» Géraldine Zuber das EHQ-Zertifikat. mit einem Zinssatz von 4,5 Prozent rechnen könnten». Mit Blick auf die zukünftigen Entwicklungen wies Steinegger ausdrücklich auf die Problematiken des Klimawandels hin: «Der Klimawandel, der auch im Parlament spürbar
wird und seine prognostizierten Auswirkungen auf die Umwelt bestimmen nicht nur die Wahl-Agenden der Parteien.» Der Tourismus tue gut daran, den Klimawandel als Faktum zu nehmen und entsprechend zu reagieren.
Erste Züge rollen bald Bereits ab September, drei Monate früher als geplant, sollen erste Personenzüge durch den Lötschberg rollen. Der umfassende fahrplanmässige Betrieb wird jedoch erst per 9. Dezember eingeführt. Unklar ist nach wie vor, wieviel ein Billett kosten wird.
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â– Hotellerie & Tourismus
Donnerstag, 6. 9. 2007 â– Nr. 36
Kongresszentrum Politiker opponieren gegen Kongress-Projekt Das geplante neue Kongresszentrum in ZĂźrich erlitt einen herben RĂźckschlag. Der ZĂźrcher Gemeinderat verlangt Alternativen zum aktuellen Projekt. Das muss dem iberischen Architekten Rafael Moneo spanisch vorgekommen sein: Der ZĂźrcher Gemeinderat stellte sich letzte Woche gegen das von Moneo geplante neue Kongresszentrum und forderte mittels zweier Motionen Alternativen.
Neues Projekt gefordert
Alternativstandort gefordert Auch der Standort des rund 380 Millionen Franken teuren Kongresszentrums war beim Gemeinderat umstritten. Die Lage am See wurde zwar nicht vollständig verworfen, doch verlangt die Legislative eine AlternativlÜsung. In Frage kommen in erster Linie der Raum um den Zßrcher Hauptbahnhof oder ein Standort beim Gessnerareal. Der Stadtrat muss nun ßber die Bßcher und eine neue Strategie erarbeiten. Damit ist fßr das alte Kongresshaus eine Pensionierung in weite Ferne gerßckt. aa
P. GRUNDER
Mit 63 zu 53 Stimmen wurde vom ZĂźrcher Parlament eine Motion an den Stadtrat Ăźberwiesen, der die Aufgleisung eines neuen Kongresszentrumsprojekts fordert. Grund fĂźr dieses Verdikt ist die Ăœberschreitung der eigenen Kompetenz durch den Stadtrat. Dieser hatte das neue Kongresszentrum zusammem mit Priva-
ten geplant. Letztere hätten in der Zßrich Forum AG, Trägerin des Zentrums, ßber zwei Drittel der Aktien verfßgt. Diese Besitzverhältnisse waren gar nicht nach dem Gusto des Zßrcher Parlaments.
Das altehrwĂźrdige Kongresshaus in ZĂźrich wird wohl noch eine Weile stehen.
GastroJournal
GĂźtsch
Bauboom
Neue russische Besitzer
ZĂźrcher Hotellerie
Das Hotel Château GĂźtsch ist neu in russischer Hand. Das Luzerner Traditionshaus soll 2008 wieder erĂśffnet werden. Gekauft wurde das Innerschweizer Wahrzeichen von der russischen National Reserve Corporation (NRC), welche diverse Hotels in Frankreich, Italien und in der Ukraine besitzt. Das Unternehmen ist neben ihrem Engagement in der Hotellerie vor allem in den Bereichen Finanzen, Rohstoffe, Aviatik und Immobilien tätig. Ăœber den Preis haben die bisherige Besitzerin UBS und die NRC Stillschweigen vereinbart.
Die Zßrcher Hotellerie gibt Gas. In den nächsten Jahren werden mehrere neue Hotels erÜffnen. Im Kreis 5 an der Pfingstweidstrasse in Zßrich ist ein Luxushotel mit 284 Zimmern geplant. Es soll Teil des 80 Meter hohen Scala-Towers auf dem heutigen Coop-Areal werden. Obwohl der Name Marriott durch den Blätterwald geisterte, ist nicht definitv klar, wer das neue Haus fßhren wird. Wir werden schon bald umfassend informieren, sagt Werner Mßller, Direktor der Generalunternehmerin Marazzi, welche das Gebäude errichten wird.
Hoffnung auf mehr Russen
Grossprojekt in Oerlikon
In Luzern ist man ßber den Verkauf durchaus glßcklich. Die Luzerner haben eine emotionale Bindung zum Gßtsch und sind froh, dass endlich ein Investor gefunden worden ist, erklärt Marcel Perren, Direktor von Luzern Tourismus. Ein Investor, der sich verpflichtet hat, das Hotel und das Restaurant weiterhin Üffentlich zu halten. Der Verkauf des Hotel Château Gßtsch an die NRC kÜnnte sich fßr Perren und Luzern Tourismus als Glßcksfall erweisen, denn die russischen Gäste sind fßr die Innerschweizer ein Thema. Unabhängig vom Gßtsch-Verkauf sind wir zurzeit dran, Russland als Markt zu definieren. 2006 verbuchte Luzern 8500 russische Logiernächte. Dieses Jahr sollen es 10 000 werden. Die Präsenz von NRC in Luzern kÜnnte die Destination Luzern fßr russische Gäste noch attraktiver machen. Und sie kÜnnte die Arbeit von Perren im Osten erleichtern. Diese soll im Businessplan 2009–2012 festgehalten und genau definiert werden. aa
Bereits konkreter sind die Fakten beim Radisson SAS Airport Hotel auf dem Flughafengelände und beim Grand Hotel Dolder. Die beiden Häuser werden ihre Tßren 2008 Üffnen. Ein Jahr später soll gegenßber der Messe Oerlikon ein sechsgeschossiges Hotel mit 164 Zimmern in den Markt eintreten. Betreiberin ist die Turicum Hotel Management Group (THMG), zu der bereits Hotels in Arosa, Meiringen und Zßrich gehÜren. Die Hotelgruppe ist auch fßr den geplanten Beherbergungsbetrieb auf dem Hßrlimann-Areal in Zßrich-Selnau im Gespräch. Dort soll bis 2009 ein Hotel mit 55 neuen Zimmern und acht Suiten entstehen. aa
CHECK IN Hotel Les Trois Rois, Basel
Luxushotel unter Denkmalschutz Das Basler Luxushotel Les Trois Rois (Foto) wird unter Denkmalschutz gestellt. Das hat die Basler
Regierung beschlossen. Das Haus entstand in den Jahren 1842 bis 1844 an der Stelle eines Gasthofes mit Baujahr 1691. Das FĂźnfsterneHotel befindet sich seit 2004 im Besitz des Basler Unternehmers Thomas Straubmann.
Resort Castello del Sole, Ascona
Gault MillauHotel des Jahres Das Resort Castello del Sole wurde von Gault Millau zum Hotel des Jahres 2007 gekĂźrt. Gleichzeitig erhielt Castello del Sole-Chefkoch Othmar Schlegel den 17. Punkt.
Sunstar Hotels
Erfolgreiches 39.Geschäftsjahr Die Sunstar Hotels haben in ihrem 39. Geschäftsjahr den Reingewinn auf 3,6 Millionen Franken gesteigert. Das bedeutet neuer Rekord.
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Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
Jeudi, 6. 9. 2007 No 36
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
HEBDOMADAIRE
L’avenir de la CCNT
La TV coûtera davantage Depuis le 1er avril 2007, la Loi fédérale sur la radio et la télévision est modifiée ce qui a des conséquences pour les entreprises de l’hôtellerie-restauration. La loi modifiée fait la distinction entre la réception à titre professionnel et commerciale. On entend par réception professionnelle, celle dont seul le personnel de l’entreprise profite. Lorsque des radios et des télévisions sont à disposition des clients, la réception est considérée comme commerciale. Ce qui est nouveau, c’est la facturation mensuelle différenciée en fonction du nombre d’appareils dans l’établissement: – Catégorie I, 1 à 10 appareils: 18 francs pour la réception radio et 31,59 pour celle de télévision – Catégorie II, 11 à 50 appareils: 30,32 et 52,63 francs – Catégorie III: dès 51 appareils: 41,86 et 72,66 francs Au cours des semaines à venir, Billag fera parvenir aux entreprises un formulaire permettant de prélever les nouvelles redevances, a-t-elle annoncé. Signalons par ailleurs un succès des négociations de GastroSuisse: l’an prochain, les redevances Suisa seront toujours facturées au même tarif que cette année. Autres informations sur la loi et les nouvelles redevances: www.billag.ch, 0844 244 244
La CCNT doit être tournée davantage vers les besoins futurs de la branche. Sans qu'il ne soit nécessaire de la dénoncer. Les partenaires sociaux se sont accordés à ce sujet. En principe, une Convention collective nationale de travail (CCNT) signifie des conditions stables dans une branche. L’environnement de l’entreprise y est pris en compte mais ce qui importe surtout, c’est que tous les acteurs disposent des mêmes armes. Avec les dispositions idoines du Code des obligations (CO) et le droit sur le travail, la CCNT règle les plus importantes conditions cadres de l’hôtellerie-restauration. Les signataires du contrat négocient chaque année les questions salariales comme aussi des modifications allant au-delà, tant en ce qui concerne le contenu que les structures. Ce qui est très particulier à la CCNT, c’est la possibilité de régler les préoccupations de l’hôtellerie-restauration entre «pros» dans les limites des cadres légaux mais sans intervention des autorités. Il s’agit de donc de prendre soin de cet acquis. Il est impensable de s’imaginer ce qui adviendrait à la branche si cette œuvre
A LA MINUTE Les fédérations des employeurs lancent un sondage sur la CCNT. La participation est très importante, pour son établissement ainsi que pour l’ensemble de la branche.
conventionnelle des partenaires sociaux venait à manquer et que les autorités édictaient un contrat normal de travail contraignant pour toute la Suisse ou s’il en surgissait une multitude de réglementations cantonales. De temps en temps, une refonte approfondie de la CCNT devient cependant nécessaire, afin que les conditions cadres sans cesse changeantes et de nouveaux besoins de la branche puissent se refléter dans cette importante œuvre de régulation.
Fribourg:le Raisin a eu son trophée
Le sondage est en cours Il est important que les employeurs et leurs organisations connaissent, en vue des prochaines négociations sur la refonte, les préoccupations de leurs membres et qu’ils reçoivent des impulsions précieuses provenant de la pratique dans les établissements. Pour cette raison, les associations d’employeurs GastroSuisse, hotelleriesuisse et SCA (Swiss Catering Association) lancent, cette semaine, un sondage auprès des membres. Le questionnaire a été établi en collaboration avec l’Institut économie & tourisme de la haute école spécialisée de Suisse romande Valais (HES-SO) à Sierre. Puis cette institution évaluera également les fiches. Il va de soi que tous les résultats seront traités de manière strictement confidentielle. Pour des raisons de
ARCHIVES GJ
HANNES JAISLI*
Parce que les conditions cadres changent, la CCNT doit être remaniée. semble de la branche: plus il y a de retours, plus les évaluations pourront être précises. Ce n’est que de cette façon que les fédérations pourront faire passer dans les négociations les préoccupations de la branche véritablement fondées. *Hannes Jaisli, chef du Service juridique de GastroSuisse
temps, le sondage ne peut être effectué auprès de tous les membres. Le panel représentatif comprendra deux mille adresses. Des établissements de toute taille, dans toutes les régions du pays et de tout genre (restaurant, hôtel, café, etc.) seront pris en compte. La participation est très importante pour son propre établissement et pour l’en-
Vinea a vécu un quatorzième succès Le week-end dernier, dix mille amateurs de vin ont dégusté des crus d’exception tation, c’est un peu des trois mais surtout la possibilité de goûter des vins d’exception. C’est surtout du côté des surmaturés qu’il faut jouer des coudes: «Hum, c’est bon! Chéri, on en reprend? Ouais, c’est trop de la bonne!», pouvait-on entendre autour du stand de Provins, où l’affluence battait tous les records. Les autres 119 encaveurs étaient aussi fort occupés. Non
seulement pour faire déguster leur production mais aussi pour répondre aux nombreuses interrogations des amateurs de vin. D’autant plus qu’il n’y avait pas moins de 1500 crus proposés à la dégustation. Pascal Couchepin n’a pas manqué l’événement et il sera certainement à nouveau présent pour la quinzième édition, les 6 et 7 septembre 2008. fdf
Mondial du Pinot noir
F. DI FRANCO
Le salon du vin suisse qui a transformé la ville de Sierre en une imposante œnothèque, a vu déferler dix mille amateurs de vin. Est-ce une météo clémente, la beauté de la ville de Sierre ou les vins qui ont assuré le succès de cette quatorzième édition de Vinea? A en croire les réponses des toujours plus nombreux jeunes amateurs et futurs habitués de la manifes-
Les stands proposant des vins doux surmaturés ont été littéralement pris d’assaut.
A Sierre, le 31 août dernier, quatre crus d’exception ont été sacrés Meilleurs Pinots du monde. Sur les 1050 vins dont plus du tiers provenait de l’étranger, la Suisse a réussi à se hisser sur le podium pour recevoir la haute distinction «Grand Vinea d’Or». Ils sont deux à y figurer: le Fläscher Blauburgunder Barrique, Fläsch, 2005, Weingut Thomas Marugg de Fläsch (GR), et le Réserve Badrutt’s Palace Pinot Noir Tête de Cuvée, AOC Valais 2005, de la Cave les Deux Crêtes SA de Gérald Clavien à Miège (VS). Ils côtoient deux autres pinot, un du Chili, le Lo Abarca Hills Vineyard San Antonio Valley 2004 de Las Condes Santiago, Vina Casa Marin, et un Meursault du domaine Philippe Bouzereau, le Château de Citeaux Auxey-Duresses 1er cru «Les Duresses», appellation Aurex-Duresses 1er cru contrôlée, 1999. Cinquante-six autres crus ont reçu le Vinea d’Or. fdf
Kathrin Leisi Mueller, plus connue sous le nom de «La sorcière» – à l’époque où elle était au Spot Bar La Sorcière à Avenches –, crée son propre concours qui n’est autre que la sélection suisse au Trophée International de Calvados. Intitulé Trophée du Raisin – du nom de son café et cocktail house à Dompierre qu’elle a repris avec son époux le 15 décembre dernier –, elle a, pour sa première édition, enregistré dix participants dont trois amateurs. Venant des cantons de Genève, Vaud et de Suisse allemande. Les candidats «étaient de très bon niveau», commente la barmaid, présidente de la section Suisse romande la Swiss Barkeeper Union (SBU). Le champion qui représentera la Suisse au Trophée Calvados est Hanspeter Ott (photo) du bar-dancing Barcarola à Schwyz.
Ticino: la Settimana del Gusto Tornano a ingolosire i buongustai. Parliamo delle manifestazioni previste dalla Settimana del Gusto che si svolgerà dal 13 al 23 settembre a livello nazionale. In Ticino, grazie al Comitato della qualità e all’Ufficio stampa di GastroTicino, ogni anno crescono di numero i ristoranti che partecipano all’iniziativa. Un’iniziativa che tra gli obiettivi, annovera quelli di vuole sensibilizzare i giovani ai piaceri del gusto, ricordare le diversità dei gusti, attirare l’attenzione dei consumatori sulla qualità dei prodotti, valorizzare le conoscenze artigianali, sviluppare l’aspetto conviviale, rivalorizzare l’arte culinaria domestica, promuovere la salute con un’alimentazione variata ed equilibrata, favorire la scoperta e il rispetto dei prodotti, tutelare la tradizione, incoraggiare l’innovazione culinaria e partecipare allo sviluppo sostenibile. GastroTicino appoggia l’iniziativa e ha aiutato i soci che ne hanno fatto richiesta. All’edizione 2007 partecipano: Ristorante La Conca di Chiggiogna, Ristorante Pizzo Forno di Chironico, Hotel Internazionale di Bellinzona, Ristorante l’Argentino di Breganzona, Grotto Stremadone di Caslano, Bar Dama di Faido, Locanda Locarnese di Locarno, Osteria Calprino di Lugano-Paradiso, Ristorante Enoteca DiVino di Muralto, Albergo Ristorante Baldi di Rodi-Fiesso, Ristorante Hotel Chalet Stella Alpina di Ronco Bedretto. Diverse altre iniziative fanno parte del calendario ticinese con Marché Bellinzona nord e sud Autostrada A2, Bellinzona – Monte Carasso, Cinema Lux di Lugano, Locanda dal Giglio di Roveredo Capriasca, Grotto dal Galett a Scareglia Valcolla, Albergo Ristorante Enoteca Conca Bella di Vacallo, Scuola Media di Bedigliora, Scuola Media di Balerna e tutte le Scuole dell’infanzia del Ticino.
AGENDA GastroSocial Caisse de compensation sur rendez-vous: Fribourg: le 7 septembre, tél. 026 424 65 29 Neuchâtel: le 7 septembre, tél. 032 344 80 80 Vaud: le 6 septembre, tél. 021 721 07 07 Genève: le 6 septembre, tél. 022 329 97 22 Valais: rendez-vous par tél. 079 240 60 61 Ligne directe droit du travail: Tous les matins, de 9h30 à 11h30, Marcel Coquoz répond gratuitement par tél.:
021 729 10 10, par fax: 021 721 08 31 ou par courriel: servicejuridique@gastrosuisse.ch. Consultations juridiques: L’avocat-conseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous le 18 septembre, de 14h à 15h à Pully. Renseignements juridiques par téléphone à Zurich du lundi au jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au 0848 377 111, courriel: info@gastrosuisse.ch.
■ Restauration
Jeudi, 6. 9. 2007 ■ No 36
GastroJournal
Le devoir de contrôler
EDITORIAL
La fin d’une belle histoire
La police procède régulièrement à des contrôles du respect de l’interdiction de remettre de l’alcool à des adolescents. Certaines méthodes sont cependant discutables.
A peine la police a-t-elle contrôlé si l’interdiction de remettre de l’alcool à des adolescents a été respectée, que les media s’écrient: l’hôtellerie-restauration doit encaisser régulièrement des critiques. Elle ferait souvent preuve de légèreté en servant de l’alcool à des adolescents. Les media ne rapportent cependant pas ou que peu que les contrôles sont souvent effectués de manière discutable. Souvent, deux filles entrent dans le restaurant et commandent une flûte de bière. Ce qui est irritant, c’est que les adolescentes ont l’air d’avoir au moins 20 ou 25 ans, et qu’elles se comportent comme telles. En réalité, elles n’ont tout juste pas eu leur 16e anniversaire. Malheureusement, de nombreux restaurants sont touchés par ces contrôles dans lesquels les adolescents n’ont pas l’habitude de descendre «pour boire un coup». Pour des raisons évidentes, de tels restaurants ne sont pas sensibilisés aux adolescents et se sentent souvent grugés. Ils ont raison. Il peut paraître étrange que l’Etat utilise des enfants et des adolescents comme taupes, appelés aussi V-men, ou même comme agents provocateurs qui sont extrêmement actifs pour inciter les restaurateurs à commettre un acte illicite. De plus, dans
A LA MINUTE La police procède régulièrement à des contrôles disproportionnés sur la remise d’alcool à des adolescents. Cas échéant, on peut se plaindre. la plupart des cas, les adolescents subissent une instruction sur la façon de sans scrupules si on leur demande leur âge. On peut affirmer avec raison que le restaurateur n’aurait pas contrevenu à l’interdiction de remettre de l’alcool si les adolescents s’étaient comportés correctement. Une telle façon de procéder de la police semble incorrecte et peut être considérée comme une infraction au principe de la proportionnalité qui commande l’ensemble du droit public. Si le commandement de la proportionnalité n’est pas respecté, un contrôle réalisé de cette manière est illégal.
Ils achètent l’alcool ailleurs Il semble également disproportionné si les adolescents sont choisis sciemment et unilatéralement pour paraître plus âgés qu’ils ne le sont réellement. Ce qui gêne aussi dans la façon de procéder de la police, c’est qu’elle semble en vouloir tout à fait unilatéralement à l’hôtellerie-restauration. Des incidents, tels des jeunes qui se
FOTOLIA
HANNES JAISLI*
L’Etat va jusqu’à utiliser des enfants comme taupes ou comme agents provocateurs. soûlent dans les restaurants ne surviennent pratiquement jamais. Le nombre croissant de nombreux adolescent avec l’alcool, tel que constaté, se manifeste ailleurs. Normalement, les adolescents achètent l’alcool dans le commerce (p.ex. stations essence) et se soûlent ensuite à l’extérieur ou lors de parties dans des halles, des caves, etc. C’est dans ces lieux surtout que des contrôles devraient être réalisés. Mais la pratique actuelle donne l’impression que la police choisit la voie de la facilité et mise sur des contrôles spectaculaires de l’hôtellerie-restauration qu’elle se fait un malin plaisir de rendre public. Celui qui a dû subir un contrôle disproportionné peut se plaindre à la
SERVICE Demander de chaque adolescente et de chaque adolescent une pièce de légitimation. Les collaborateurs doivent être instruits à ce sujet, le mieux par un aide-mémoire (supplémentaire). Attention: régulièrement, des adolescents ayant presque 16 ans sont préparés de manière à paraître en avoir 20 voire plus. Aux questions concernant l’âge, ils répondent par des mensonges. Au moindre doute, réclamer toujours une pièce de légitimation! Les conséquences d’un contrôle peuvent être désastreuses: des
amendes d’un montant de plusieurs centaines de francs. De plus, en cas de récidives, le retrait de la patente. Lors de contrôles disproportionnés, il est possible de se défendre: au moyen d’un recours contre une décision de la police et, cas échéant, en prenant contact avec le conseil communal. Cela n’arrêtera pas les contrôles mais ils seront éventuellement réalisés d’une autre manière, plus raisonnable. Le restaurateur victime de tels contrôles peut aussi se plaindre à la police.
police. Il est surtout recommandé d’influencer les politiques. On pourrait ainsi contacter le conseil communal ce qui pourrait avoir pour conséquences que les contrôles seraient effectués d’une autre manière. Il va de soi qu’il convient surtout de veiller à ce que ni bière ni vin ne soient vendus à des adolescents de moins de 16 ans et pas de spiritueux à ceux qui n’ont pas 18 ans. Il est nécessaire de demander systématiquement une pièce de légitimation à chaque client inconnu qui commande de l’alcool. Il est alors essentiel que tous les collaborateurs soient précisément instruits à ce sujet. *Hannes Jaisli, chef du Service juridique de GastroSuisse
Pour sa pérénnité,Henniez est vendue à Nestlé La concentration des grands groupes de distribution et de quelques gros brasseurs ont eu raison du Vaudois La famille Henniez a cédé 61,66% de sa société au groupe Nestlé pour 155 millions. Pour Nicolas Rouge, CEO du groupe Sources Minérales
Henniez SA, il n’y avait d’autre solution et de meilleur partenaire pour assurer la pérennité de l’entreprise et des 270 emplois.
C’est devant Carlo Donati, CEO de Nestlé Waters, à la mine très réjouie et à un Nicolas Rouge, CEO d’Henniez, plutôt abattu que la presse a été conviée mardi à 11 heures pour annoncer l’accord conclu la veille au soir entre Nestlé et Henniez. Nestlé Waters compte dorénavant 74 marques dans le monde, se réjouit Carlo Donati. «C’est une très belle affaire qui a une longue histoire. Elle est comme Nestlé qui, même si c’est une société globale, reste attachée à ses racines suisses, a une culture et des valeurs sûres!»
F. DI FRANCO
«C’est la fin d’une histoire de management!»
Carlo Donati, CEO de Nestlé Waters, heureux de l’accord conclu avec Nicolas Rouge, CEO d’Henniez, qui offre ainsi à Nestlé son premier centre de production en suisse.
Pour Nicolas Rouge, même s’il se dit satisfait de l’accord conclu, ses propos semblent amers: «C’est la fin d’une histoire de management! Il fallait unir nos forces afin d’affronter un marché toujours plus tendu», dit-il. «C’est vrai qu’Henniez s’était souvent enorgueilli de son indépendance. C’est dire donc que cette décision a été mûrement réfléchie. La voie solitaire est toujours plus difficile et périlleuse. Mais comme vous avez pu le constater encore il n’y a pas bien longtemps avec le rachat de Carrefour par Coop, on assiste à la dispari-
tion des petits distributeurs.» Constat identique pour le marché de la gastronomie qui a toujours été très florissant pour le groupe broyard. «Les réseaux de distribution sont en mains, principalement de deux gros brasseurs. Cette situation fait que le marché de la distribution est toujours plus difficile et cela réduit considérablement nos marges», fait remarquer Nicolas Rouge. «Cette transaction assure la pérennité des traditions de l’entreprise et de la marque Henniez. Avec Nestlé, nous avons trouvé un partenaire de confiance pour poursuivre ces objectifs», relève encore le patron des marques Henniez et Cristalp. Nestlé Waters, de son côté, assure reconduire la joint-venture avec le groupe Eckes-Granini. C’est donc une entreprise en excellente santé que le groupe international reprend et qui commercialise déjà en Suisse Contrex, Vittel, S. Pellegrino, Acqua Panna et Perrier. Cependant, quand Carlo Donati veut rassurer en indiquant que le premier objectif de Nestlé Waters est d’assurer la pérennité d’Henniez et que plus tard, il fait savoir que le rôle des marques sera redéfini dans un plan de stratégie globale, on ne sait que penser. fdf
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La nouvelle tombée mardi est inattendue et désarmante: Henniez ne rimera plus avec joyeux goûters. Adieu enfance insouciante et grandes soifs des vacances. Nestlé avale un petit et excellent concurrent. Une vieille habitude pour la multinationale veveysanne. En 1929 déjà, Nestlé n’avait fait qu’une bouchée de Peter&Kohler, le chocolatier qui, quelques années auparavant, avait repris le Brocois Cailler, fondateur de la marque gruérienne. Que d’eau a coulé sous les ponts de la Jogne et d’autres rivières depuis. Tandis qu’Henniez modernisait son entreprise et que la famille Rouge qui possédait de longue date les eaux minérales broyardes manifestement ramait encore et toujours contre une concurrence de plus en plus efficace, surtout venue de l’étranger. Avant de devoir abdiquer maintenant, faute d’avoir les reins assez solides et de pouvoir exporter. L’annonce de cette vente incite à se poser la question de la survie des entreprises familiales, quelles qu’elles soient. Mais aussi et surtout à souligner le mérite de tous ceux qui luttent encore pour la pérennité d’un patrimoine. La famille Rouge a choisi de vendre à une entreprise qui semble lui présenter des garanties contre la perte des emplois et pour le développement de la marque. Ainsi prend fin une belle histoire de famille. Marie-Thérèse Page Pinto
A LA CARTE Coopérative Migros
Nouveau format pour petits restos Migros est le plus grand restaurateur suisse. La coopérative, fondée par Gottlieb Duttweiler, compte quelque 200 établissements en Suisse. Le chiffre d’affaires de tous ces établissements avoisine les 700 millions de francs. Pour les 40 plus petits restaurants de Migros qui offrent moins de 160 places et dont la rentabilité est insuffisante, le géant orange veut «un nouveau format». C’est le terme utilise par son service de presse. Migros vise une combinaison entre restaurant et vente à l’emporter. Elle a chargé l’architecte allemand Peter Kern, qui a fait parler de lui, notamment par le Caduffs Wine Loft à Zurich, de la mise en œuvre du nouveau concept. La première transformation est prévue en 2008, en ville de Berne.
McDonald’s
Le WLAN gratuit dans toute la Suisse
Les hôtes des 144 restaurants McDo de Suisse et du Liechtenstein peuvent désormais surfer gratuitement sur Internet durant 30 minutes par jour, via Wireless-LAN. Ces hotspots installés dans les restaurants permettent la mise à disposition du plus grand réseau Free-WLAN de toute la Suisse. «Notre objectif est d’offrir à nos hôtes la possibilité de passer un moment unique et inoubliable dans nos restaurants. Et ce à chaque visite», explique Martin Knoll, CEO de McDonald’s Suisse.
â– HĂ´tellerie & Tourisme
Jeudi, 6. 9. 2007 â– No 36
GastroJournal
FLASH
Un prÊsent d’anniversaire
Castello del Sole d’Ascona
DistinguÊ Hôtel de l’annÊe
La semaine passÊe, à l’occasion de son assemblÊe gÊnÊrale à SaignelÊgier, la FÊdÊration suisse du tourisme a fêtÊ son 75e anniversaire. Elle a reçu un prÊsent particulier: le label europÊen Q pour la qualitÊ.
Cela peut paraÎtre bizarre: la FÊdÊration suisse du tourisme (FST) se voit dÊcerner son propre label de qualitÊ comme distinction European Hospitality Quality Scheme (EHQ). La semaine passÊe à SaignelÊgier, à l’occasion de l’assemblÊe gÊnÊrale de la FST, Markus Luthe, gÊrant principal de la fÊdÊration faÎtière de l’hôtellerie allemande (IHA), a remis la distinction à GÊraldine Zuber, la responsable du Label de qualitÊ pour le tourisme suisse. Ainsi, le label Q suisse est le premier système de qualitÊ d’Europe reconnu EHQ qui, pour sa part, est prÊcisÊment inspirÊ du label Q suisse. Pour les Êtablissements Q de Suisse, cela signifie qu’ils peuvent dorÊnavant aussi faire de la promotion avec l’EHQ. Comme l’a dÊclarÊ Markus Luthe lors de l’assemblÊe gÊnÊrale de la FST, il y a, en Europe, une foule d’initiatives de qualitʝ. Divers Länder allemands, la Grèce, le Luxembourg et le Tyrol possèdent le Q suisse sous licence. Avec l’EHQ, on a voulu crÊer une possibilitÊ de comparaison entre les systèmes.
Comme en 1932 Dans son allocution, le prÊsident de la FST, Franz Steinegger, a abordÊ des qualitÊs toutes diffÊrentes. Il a placÊ le 75e anniversaire de la fÊdÊration au centre de ses propos. Sachant que le dÊveloppement de tous les artisanats qui crÊent de la richesse à partir du tourisme ne sont pas suffisamment pris en compte par la ConfÊdÊration et qu’ils sont sacrifiÊs aux reprÊsen-
L’hôtel Castello del Sole d’Ascona a ÊtÊ Êlu Hôtel de l’annÊe 2007 par le guide Gault&Millau et la maison Carl Bucherer. L’Êtablissement s’est fait connaÎtre pour les cÊlÊbritÊs qu’il hÊberge durant le festival du film de Locarno. NichÊ dans un parc luxuriant de 110 000 m2 au bord du lac Majeur, l’hôtel cinq Êtoiles a ÊtÊ choisi pour sa cuisine basÊe sur les produits locaux, pour sa position et pour l’accueil rÊservÊ à sa clientèle, a indiquÊ Gault&Millau. C’est la troisième fois en dix ans que le guide attribue sa distinction à un hôtel tessinois. La Villa Principe Leopoldo l’a reçue en 2002 et l’Albergo Giardino d’Ascona en 1997.
tations d’intÊrêts des autres fÊdÊrations de l’Êconomie, 69 hommes de confiance ont crÊÊ, en 1932, la FÊdÊration suisse du tourisme. Le tourisme semble absolument hors du temps par les exigences qu’il pose à la sociÊtÊ, à l’Êconomie et à la politique‌ Nous sommes un gÊant sousestimʝ, a-t-il dÊclarÊ en faisant allusion aux dÊbats actuels sur la politique touristique. Il y a 75 ans, l’hôtellerie et la restauration avaient dÊjà demandÊ de convaincre les investisseurs de se satisfaire respectivement d’un intÊrêt aussi bas que possible et de la plus petite marge de bÊnÊfice justifiable. Ce problème n’a toujours pas ÊtÊ rÊsolu: les banques centrales exigent un intÊrêt de 4,5 pour cent. Nous aurions rÊsolu de nombreux problèmes, si nous pouvions compter sur un taux d’intÊrêt de 4,5 pour cent. Avec un regard sur les futurs dÊveloppements, Franz Steinegger a expressÊment mentionnÊ les problÊmatiques du changement climatique: Le changement climatique est Êgalement ressenti au Parlement et ses consÊquences pronostiquÊes sur l’environnement ne dÊterminent pas seulement les agendas des partis. Le tourisme ferait bien d’accepter le changement climatique comme un fait et de rÊagir en consÊquence.
Victoria-Jungfrau Collection
Hausse du chiffre d’affaires
A LA MINUTE Le Label de qualitĂŠ pour le tourisme suisse est dĂŠsormais reconnu sur le plan europĂŠen.
M. NOLD
MATTHIAS NOLD
Franz Steinegger Ă la 75e assemblĂŠe gĂŠnĂŠrale de la FĂŠdĂŠration suisse du tourisme.
L’Ecole hôtelière en fête accueille ses amis Une journÊe portes ouvertes a rÊuni anciens et nouveaux Êtudiants aux côtÊs de nombreux intÊressÊs L’Ecole hôtelière de Genève (EHG) Êtait sur son 31, mercredi 29 aoÝt, pour accueillir les intÊressÊs à ses activitÊs, venus nombreux pour assister (et dÊguster) aux travaux prÊsentÊs par les Êtudiants. Les anciens Êtudiants ont aussi fait acte de prÊsence et ont aussi pu jouer avec les invitÊs à cette journÊe portes ouvertes placÊe sou la devise illusions et jeux! PrÊparÊes par les Êlèves du 4e semestre, les animations se sont dÊroulÊes dans une ambiance dÊtendue, mais avec une
pointe de professionnalisme bien Êtablie. Parmi les invitÊs, on trouvait des parents à la recherche d’une nouvelle voie pour leur adolescents, voire de simples intÊressÊs cherchant à mieux connaÎtre les mÊtiers de l’hôtellerie ou encore d’anciens Êtudiants venus se replonger dans l’ambiance de l’EHG.
La cuisine exotique des Êtudiants Lors de la collation prÊparÊe par les Êlèves, on pouvait suivre l’Êlaboration de mets exotiques dont certains
issus de la cuisine japonaise, le tout prÊparÊ par les Êtudiants. Peut-être faut-il souligner la cordialitÊ de l’accueil des visiteurs, qui rappelait un peu celui que l’on retrouve dans des palaces par un personnel stylÊ. Les visites, organisÊes dans le dÊtail, ont permis de dÊcouvrir toutes les Êtapes des professions de l’hôtellerie et de la gastronomie. Le dÊcoupage de la viande dans les cuisines, le flambage des mets dans la salle à manger et à tous les niveaux la perfection du niveau de l’instruction donnÊe aussi bien par une documentation complète qu’avec l’appoint des moyens Êlectroniques.
l’hôtellerie dans le monde. Les infrastructures de l’EHG, composÊes de deux pavillons et d’un restaurant gastronomique, offrent les outils et les structures d’un enseignement supÊrieur des plus modernes. rh
Rien n’est laissÊ au hasard
Alain Brunier, directeur de l’EHG, congratule le prÊsident des anciens Êtudiants, Prudencio Vicente.
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L’impression, à la sortie d’une telle visite, Êtait que rien n’est laissÊ au hasard dans la formation de l’hôtelier de demain. L’EHG apporte à ses Êtudiants les ÊlÊments indispensables à leur entrÊe dans la vie professionnelle, avec la discipline et le savoir qui leur permettront de gravir les Êchelons d’une carrière adaptÊe aux rÊalitÊs du marchÊ des entreprises de
Avec Kempinski Alain Brunier, directeur de l’Ecole hôtelière de Genève, explique l’enjeu de cette journÊe: Nous prÊsentons aujourd’hui la troisième Êdition de nos journÊes portes ouvertes. Ces manifestations nous permettent de prÊsenter notre instruction aux futurs Êlèves et à leurs parents. C’est aussi pour nous une opÊration de relations publiques pour mieux nous faire connaÎtre et renforcer notre image dans le cadre de la profession. Pour la première fois cette annÊe, nous prÊsentons une chaÎne d’hôtels. Il s’agit de Kempinski. Rien ne s’oppose à ce qu’à l’avenir d’autres chaÎnes s’intÊressent à les imiter, ce que nous apprÊcierions.
Le groupe hôtelier Victoria-Jungfrau Collection a vu son chiffre d’affaires progresser de 43,7% au 1er semestre à 44,450 millions de francs. Les quatre Êtablissements de la holding ont comptabilisÊ 83 472 nuitÊes, soit 34,4% de plus sur un an. Le bÊnÊfice net s’est montÊ à 1,33 million de francs contre 1,81 million au 1er semestre 2006, a indiquÊ le groupe. Mais les rÊsultats des six premiers mois de l’annÊe passÊe comprennent le montant de la vente de la maison du personnel de l’hôtel Eden Au Lac à Zurich. Le bÊnÊfice opÊrationnel (EBITDA) a grimpÊ de 40,4% à 6,5 millions de francs. Pour l’exercice en cours, Victoria-Jungfrau s’attend à de meilleurs rÊsultats qu’en 2006, grâce à la croissance de la consommation et des dÊpenses des clients. Le groupe possède quatre hôtels: le Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa à Interlaken (BE), le Palace à Lucerne, l’Eden Au Lac à Zurich et, depuis le dÊbut de l’annÊe, le Bellevue Palace à Berne.
Groupe Sunstar
Les nuitÊes ont progressÊ Le groupe hôtelier bâlois Sunstar a enregistrÊ un exercice record en 2006/ 2007 (au 30 avril 2007). Le bÊnÊfice net a bondi de 43% à 3,6 millions de francs. Le chiffre d’affaires a progressÊ de 10% à 44,7 millions. Les nuitÊes ont augmentÊ de 5% à 289 000, a indiquÊ le groupe. Pour l’ensemble de l’exercice en cours, Sunstar prÊvoit des rÊsultats à un niveau similaire. A fin juillet, les nuitÊes avaient progressÊ de 1% et les ventes de 5%.
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GJGM51893
Donnerstag/Jeudi, 6. 9. 2007 ■ Nr./No 36
Kantonalsektionen ■ Sections cantonales
GastroJournal
Seite/page 21
GastroSuisse
Rapport final sur la fumée passive: c’est un «cornet surprise» dont on ne peut consulter les débats que sur Internet (http://www.parlament.ch/ed-sgk-04076-bericht-juni2007.pdf). Nous irions trop loin en détaillant toutes les explications problématiques, polémiques ou tout simplement fausses. Les points suivants suffisent pour démontrer que nous ne pouvons pas accepter certaines parties de ce rapport: • Alors que le rapport parle de «nombreux cantons» qui auraient déjà mis en vigueur une réglementation légale, ce ne sont en réalité que deux, le Tessin et Soleure. • D’autres explications sur la situation dans différents cantons sont également fausses: ainsi, tant dans le canton du Tessin que dans celui de Soleure, le service est admis dans les fumoirs. Dans les Grisons, la loi concernée n’est pas encore définitivement approuvée mais elle prévoit aussi des fumoirs avec service après que le référendum a abouti. Le vote populaire aura lieu en novembre. • Contrairement aux explications dans le rapport, il n’y a aucune législation uniforme dans l’UE. En la matière, la compétence pour instaurer d’éventuelles réglementations est du ressort de chaque pays membre. La réglementation suisse ne contrevient cependant pas à la directive de l’UE concernée. • Les explications de loin les plus problématiques concernent les répercussions économiques d’interdictions de fumer. Ainsi, dans les documents de la procédure de consultation accompagnant l’ini-
tiative parlementaire Gutzwiller de l’automne dernier, il était correctement précisé qu’après l’interdiction de fumer, le nombre des employés dans les hôtels et les restaurants avait diminué, de juin 2004 à mai 2005 et les ventes en Irlande même de 4,9 pour cent. De plus, il a été constaté, qu’en Norvège il était possible de tirer un bilan semblable et qu’on ne disposait encore d’aucune donnée statistique sur les répercussions en Italie. Malgré les mêmes indications de sources au début du rapport de la CSSS-N, on y lit que «les expériences réalisées jusqu’alors dans les pays européens qui ont déjà introduit une interdiction de fumer dans le domaine de la gastronomie sont généralement positives». A la fin du rapport, on trouve même les affirmations suivantes: «Selon les études et les expériences avec l’interdiction de fumer à la place de travail qui sont connues, il semble plutôt qu’une tendance positive se dessine pour la branche de la gastronomie, car les conséquences pour les restaurants et les bars ne peuvent être considérées comme importantes dans aucun des pays examinés et qu’elles sont même légèrement positives.» De telles affirmations contradictoires fondées sur les mêmes indications de sources sont tout simplement inacceptables. Par ailleurs, on le droit d’attendre et de supposer qu’un rapport aussi important soit rédigé correctement et sans fautes. Hans Peyer, responsable de la politique économique à GastroSuisse
ARCHIVES GJ
Le 1er juin 2007, la Commission de la sécurité sociale et de la santé du Conseil national (CSSS-N) a traité l’initiative parlementaire Gutzwiller. Le fait qu’elle a renoncé à l’idée initiale d’un règlement par la Loi sur le travail et qu’elle s’est inspirée de la proposition de GastroSuisse est positif. Aussi positif que peut être ce changement de direction et ce principe, aussi regrettable est le fait que la CSSS-N a dérogé sur deux points essentiels de la proposition de GastroSuisse: • Aucun employé ne doit se tenir dans les fumoirs qui, en principe, sont autorisés. • Il ne doit pas être possible de diriger des établissements purement fumeurs, même exceptionnellement. Toutefois, des propositions minoritaires de poids s’opposent à ces deux points. Elles se sont aussi prononcées en faveur de la proposition de GastroSuisse. Dernièrement, le Conseil fédéral a aussi pris position sur la décision de la CSSS-N. Malheureusement, il s’est joint, par principe, à l’opinion de cette commission. Après de nouveaux ébats de la CSSS-N durant la première moitié de septembre, c’est pendant la session de septembre du Conseil national qui débutera très probablement le 17 septembre que la Chambre basse s’occupera de la question de la protection contre la fumée passive. GastroSuisse peut être satisfaite de ce déroulement. Mais GastroSuisse n’est pas contente du tout du rapport final de la CSSS-N
La fumée dans les établissements sera débattue à la prochaine session du National.
GastroAffoltern
GastroThurgau
Sport- und Freizeitkarte fürs Säuliamt
Wartegg feiert Jubiläum
Gastro Affoltern unterstützt mit verschiedenen Firmen aus dem Bezirk Affoltern die erste Sportund Freizeitkarte der Standortförderung Knonauer Amt. 81 Sport- und Erholungsstätten im Bezirk Affoltern wollen den Gästen und den Einheimischen die verschiedenen Möglichkeiten aufzeigen, welche die Region zu bieten hat. Dieses Gebiet ist auch unter dem Namen Säuliamt oder Knonauer Amt bekannt.
«Diese Sport- und Freizeit-Karte ist in einer Zeit, in der Begriffe wie Prävention, Bewegung und gesunde Ernährung mehr Bedeutung haben, sinnvoll und wegweisend», sagte Irene Enderli, Präsidentin des Ämtler Gemeindepräsidentenverbandes und Gemeindepräsidentin von Affoltern am Albis, anlässlich der Präsentation der Karte. Neben GastroAffoltern haben sich auch einige Betriebe gegen ein kleines Entgeld auf der Karte eintragen
lassen. Erstmals wurden beim Eintrag auch die selbstsprechenden Symbole für Raucher- und Nichtraucherbereiche der Betriebe aufgeführt. Diese Symbole hat der Sektretär von GastroAffoltern entworfen. Damit soll ein positiver Beitrag zu den aktuellen Vorstössen des Zürcher Regierungsrates geleistet werden. Wo ein Betrieb klar deklariert ist, braucht es keine massiven Einschränkungen der unternehmerischen Freiheit.
Monika und Jules Frei vom Landgasthof Wartegg in Müllheim-Wigoltingen feierten ihr 25-JahreGeschäftsjubiläum mit der Wigoltinger Künstlerin Maria Fallo und 150 Gästen. «Der Gast steht bei uns im Mittelpunkt», betonen Monika und Jules Frei vom Landgasthof Wartegg. Diesem Credo folgt das Gastgeberpaar seit Jahrzehnten – mit grossem Erfolg: Das Engagement und die Kreativität der Wirtsleute haben den heimeligen Gasthof Wartegg im Hasli zu einem beliebten Treffpunkt für Feinschmecker aus nah und fern gemacht. Während des Apéros an der Jubiläumsfeier, der vom Entertainer Bruno Höck aus Weinfelden musikalisch begleitet wurde, bedankte sich Monika Frei für die Treue der Gäste und die vielen schönen Begegnungen. Diese seien mit ein Grund für das langjährige Wirken ihrer Eltern, blickte Eliane Frei, die Tochter des Wirteehepaares, in ihrer Rede auf die Anfänge zurück. Ausserdem brauche es eine gehörige Portion Kampfgeist, sich laufend den Veränderungen im
Gastronomiebereich anzupassen und neue Ideen zu entwickeln.
Kunst und Kulinarik Viele junge Menschen haben in der Wartegg eine Berufslehre abgeschlossen und Berufsleute fanden eine Anstellung und ein Auskommen. Speziell erwähnte Monika Frei Käthi Ägerter, die als Servicemitarbeiterin seit Beginn dabei ist. Vor 25 Jahren zog Jules Frei mit seiner Frau und Tochter Eliane in die Wartegg. Zuvor führte das Ehepaar das Hotel Sternen in Nesslau. Drei Kinder zog das Ehepaar gross. 1985 kauften Monika und Jules Frei die Wartegg von der damaligen Besitzerin, der Strassenbauunternehmung Vago AG. Mit kulinarischen Häppchen aus Jules Freis Küche liessen sich die Wartegg-Gäste an der Jubiläumsfeier verwöhnen. Dem Jubiläum eine besondere Note verliehen die Bilder und Skulpturen der Wigoltinger Künstlerin Maria Fallo, die in der Thurgauer Stube bis Ende September ausgestellt sind. Manuela Olgiati
Affolterns Gemeindeschreiber Silvio Böhni, Bonstettens Gemeindepräsident und Präsident der Standortförderung Knonauer Amt Charles Höhn und Affolterns Gemeindepräsidentin Irene Enderle zeigen mit Stolz die druckfrische Karte.
Namen und Notizen GastroAargau: Larissa Suter hat von Urs Schuhmacher, Präsident von GastroZurzibiet, den erstmals überreichten Lehrlingsmotivationspreis von 300 Franken erhalten. Sie schloss ihre Koch-Ausbildung als Bezirksbeste mit der Note 5,2 ab. Larissa Sutter aus Kleindöttingen absolvierte ihre Lehre im
betriebseigenen Restaurant der Nordostschweizerischen Kraftwerken, beim Küchenchef Hanspeter Netzhammer. Gastro St.Gallen hat nicht nur die neue Gastronomiefachschule eingeweiht, sondern auch seine Internetseite vollkommen überarbeitet. Die Seite ist benutzerfreundlich und
klar gegliedert. Wer einen Kursplatz auf sicher haben möchte, kann ihn gleich online bezahlen. Zudem sind auf der Seite zahlreiche Dokumente, welche auf den PC heruntergeladen werden können, zu finden. www.gastrosg.ch
(Mitte) Jules und Monika Frei vom Landgasthof Wartegg in Wigoltingen freuten sich mit ihren Kindern Christoph, Eliane (links) und Roger (rechts) über die gelungene Jubiläumsfeier.
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■ Idées Gastro
GastroJournal
EN BREF Carpe Diem
De la magie dans le verre Septembre... On verra bientôt les premières pointes des feuilles rougir et jaunir. Après les premiers gels nocturnes, le paysage se transforme définitivement en un paysage de contes. Un Carpe Diem Cocktail (sans alcool) d’un goût délicat convient parfaitement. Par sa magie, il fascine autant que l’automne. On l’appelle Indian Summer: prendre 200 ml de Carpe Diem Kombucha, 200 ml de jus d’orange, 60 ml de jus de céleri branche, 2 fèves tonka et une prise de cardamone. Le drink est garni d’une tranche d’orange ou d’un bâtonnet de céleri branche. www.carpediem.com
En Champagne
Les vendanges commencent La Champagne n’a pas connu de vendanges aussi précoces depuis plus d’un siècle. Un hiver très doux puis un printemps ensoleillé ont sensiblement accéléré la croissance et la maturation des raisins. Les dernières semaines d’août ont été capricieuses. Fort heureusement, à la fin de la semaine passée, un temps sec et ensoleillé ainsi que des nuits fraîches ont relancé ce processus. En complément de cette météo idéale, une brise légère a permis de ventiler les vignes. Si l’on s’attend à une production inférieure aux années passées, la qualité des vendanges 2007 s’annonce sous de bons auspices grâce à cet ultime coup de pouce de la nature. www.champagne.fr
Concours GastroJournal
Participez pour gagner ! C’est aujourd’hui qu’est lancé le nouveau concours Internet de GastroJournal. Douze prix attractifs sont à gagner, un par mois. Ce sont des produits des éditions de GastroEdition qui attendent les heureux vainqueurs. Pour gagner, il faut évidemment participer. Et rien n’est plus simple: il suffit d’un clic sur www.gastrojournal.ch. Il vous mène tout droit sur le site où vous trouverez facilement la question du mois. A vous de jouer! www.gastrojournal.ch
Jeudi, 6. 9. 2007 ■ No 36
Schlagra Swiss-Cream
Créations sans limites ni leurs qualités. Le tépan yaki permet donc de cuisiner sainement avec une utilisation extrêmement réduite de matières grasses. Il est particulièrement indiqué pour la cuisine diététique et la cuisine de haute valeur.
Les amateurs de délices asiatiques les connaissent et les aiment: sur un tépan yaki, le cuisinier prépare des délices, le client peut le voir avant de déguster la préparation. Electrolux vient de préparer un nouveau tépan yaki qui permet au professionnel mais aussi au cuisinier du dimanche de briller devant les convives avec sa technique asiatique si plaisante. Plus aucune limite n’est fixée à l’imagination, car le gril plat à induction avec la commande à touches et une surface plane
Pour une crème battue parfaite
Cuisine internationale
Le tépan yaki d’Electrolux: pour griller sainement et rapidement. en acier noble permet de réaliser presque tout. Le tépan yaki d’Electrolux avec la commande à touches est aussi extrêmement économique en consommation d’énergie. Grâce à la première gestion de la température précise, il est possible de définir précisé-
ment la température de cuisson adéquate. Une surchauffe n’est pas possible. En raison du bref temps de saisie, les vitamines si importantes, les éléments nutritifs et les oligoéléments sont conservés. Ainsi les denrées alimentaires ne perdent ni leur goût
Des morceaux délicats de viande et de volaille peuvent être grillés à la perfection. Les variations de légumes les plus diverses peuvent être préparées simplement et avec ménagement. De plus, le gril à induction tépan yaki peut être nettoyé très facilement. Avec cet appareil, la cuisine de chaque cuisinier devient internationale. On peut combiner la cuisine suisse traditionnelle avec des spécialités du Sud ou des délicatesses asiatiques. www.electrolux.ch
Un véritable «homme à tout faire»
Valais seul
Le mixer plongeur pour la cuisine des professionnels
Vignerons en solo
Solis met sur le marché le Gourmet-Mixer d’une puissance de 600 watts qui a sa place dans chaque cuisine pro. Les préparations les plus diverses peuvent ainsi être réalisées en quelques secondes. Le Gourmet-Mixer de Solis est un mixer plongeur qu’on peut nettoyer extrêmement facilement. Il bénéficie d’un design élégant, en acier noble. Il faut au maximum 30 secondes avec ce mixer pour préparer des milk-shakes, des cocktails et des boissons douces mais aussi des frappés de fruits: un vrai
jeu d’enfant. De la même manière, on peut l’utiliser pour préparer des masses lisses pour des crèmes ou des sauces. La réalisation de glace pilée, de la purée de viande crue, d’oignons, d’herbes ou de noix finement hachées est tout aussi simple. Même la crème est battue en 20 à 30 secondes. Le Gourmet-Mixer de Solis est doté d’un Turbo Booster. Il possède une protection pour les couteaux et un fouet à neige ajustable. Un set de couteaux et un système de fixation au mur en font aussi partie. www.solis.ch
Le Valais ne fait plus partie de la Fédération suisse des vignerons (FSV).
Critiquant «l’absence de consensus» dans les décisions du comité et s’estimant trop souvent mise en minorité, la principale région viticole du pays fait donc sécession. Le Valais possède plus du tiers du vignoble suisse et représente près de 40% de la production nationale du vin.
Nouvelle séparation de douche de Hüppe
Seuls ceux qui participent peuvent gagner
Les séparations de douche de Hüppe existent depuis longtemps dans les designs les plus divers. S’y ajoute une nouvelle variante avec protection contre la vue. Jusqu’alors, le verre de toutes les séparations de douche de Hüppe existait dans les exécutions clair, carreau, sable plus et aussi en de nombreuses teintes. La variante «Intima» devrait susciter l’intérêt du monde de l’hôtellerie. Elle est aujourd’hui disponible et constituée de séparations en verre clair de hauteur moyenne et une protection contre la vue haute de 80 cm en version sable plus. Cette exécution sera certainement saluée par ceux qui sont convaincus du brillant des verres mais qui désirent une protection pour préserver la sphère intime. La nouvelle exé-
Le délai d’inscription pour le Cuisinier d’Or de Kadi échoit bientôt: c’est la dernière occasion pour des cuisiniers et des établissements créatifs de s’annoncer. La dernière fois, Franck Giovannini a gagné le Cuisinier d’Or de Kadi. C’est sans doute le trophée le plus convoité de la branche de la gastronomie suisse. Il est parvenu à atteindre un remarquable 3e rang au Bocuse d’Or à Lyon. Tout compte fait, il s’agissait d’un énorme succès pour la restauration suisse. C’est une raison suffisante de montrer, la prochaine fois, au monde entier ce que la branche est capable de réaliser. Mais pour cela, il faut s’inscrire au Cuisinier d’Or de Kadi. C’est la condition pour pouvoir participer au Bocuse d’Or. «Cette fois, nous voulons
REDAKTIONSLEITUNG/ RESPONSABLE DE LA REDACTION Matthias Nold (mn) IMPRESSUM Gegründet/Fondation 1895 AUFLAGE/TIRAGE 26 500 Druckexemplare/exemplaires imprimés 23 680 Ex. WEMF-beglaubigt/tirage contrôlé FRP/REMP 98 000 Leser/lecteurs Zustellung an alle GastroSuisse-Mitglieder envoi à tous les membres GastroSuisse HERAUSGEBER/EDITEUR GastroSuisse Verband für Hotellerie und Restauration Fédération de l’hôtellerie et de la restauration HERAUSGEBERRAT/CONSEIL D’ÉDITION Dr. Florian Hew, Jürg Ingold, Gabriele Beltrami Michael Vuillemin, Tobias Zbinden LEITER VERLAGE/RESPONSABLE DES EDITIONS (GastroJournal/GastroEdition) Romeo Brodmann (bro)
REDAKTION DEUTSCHSPRACHIG Andrej Abplanalp (aa), Peter Mathias Grunder (pg), Daniela Oegerli Müller (doe), Jo Steimen (js), E-Mail: redaktion@gastrojournal.ch REDACTION FRANÇAISE Francesco Di Franco (fdf), Marie-Thérèse Page Pinto (mtpp) E-mail: redaction-romande@gastrojournal.ch PRODUCTION/LAYOUT Olga Krejci (okr)
VERLAG/EDITIONS Marianne Huber, Verlagsleiterin/ responsable des éditions E-Mail: verlag@gastrojournal.ch ANZEIGEN/ANNONCES Kontakte Deutschschweiz: Stellen und Liegenschaften: Claudia Antener, Tel. 044 377 53 11/17 E-Mail: anzeigen@gastrojournal.ch Geschäftsanzeigen: Heinz Bachmann, Tel. 044 377 53 12, Mary-Anne Maczassek, Tel. 044 377 53 18
FREIE MITARBEITER/ COLLABORATEURS FREE-LANCE Franz Bamert (fb), Martina Gradmann (mg), Karin Huber (kh), Michael Hutschneker (hu), Patrick M. Lucca (pl), Laurence Carducci (lc), René Hug (rh), Elizabeth Kaufmann (ek) Paris, Nicolas Michel (nm), Jacques Stadelmann (stad), Pierrette Weissbrodt (pw), André Winckler (aw)
Contacts Suisse romande: Publi Annonces, Rue Jacques-Grosselin 25, 1227 Carouge GE tél. 022 308 68 78, fax 022 342 56 12 E-Mail: gastro@publi-annonces.ch
Redaktionsschluss Montag 12 Uhr. Clôture rédactionnelle: lundi à 12 heures.
Inseratenschluss Montag 11 Uhr/ Date limite pour les annonces: lundi à 11 heures.
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donner encore davantage de poids aux établissements», déclare Christof Lehmann, chef du marketing chez Kadi. Finalement, ils devraient pouvoir profiter, autant que faire se peut, d’une participation. «L’établissement accorde un important soutient au cuisinier qui participe, estime Christof Lehmann, et doit donc en tirer un meilleur profit.» Christof Lehmann souligne que des cuisiniers issus de cuisines d’entreprises, d’hôpitaux etc. sont également les bienvenus: «On y trouve des têtes créatives qui ont de réelles chances.» On peut envoyer son inscription encore jusqu’à fin septembre. www.kadi.ch
ABONNEMENTE/ABONNEMENTS Petra Bürgi, Tel./tél. 044 377 53 05 Abonnementspreise/Prix d’abonnement: 12 Monate/mois Fr. 135.– Einzelnummer/exemplaire Fr. 4.30 E-Mail: verlag@gastrojournal.ch OFFIZIELLES ORGAN/ ORGANE OFFICIELLE: Schweizerische Gilde etablierter Köche / Guilde Suisse des Restaurateurs-Cuisiniers / Gilda svizzera dei Ristoratori-Cuochi Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zürich, Tel. 044 377 52 90, Fax 044 377 55 14, E-Mail: gilde@gastrosuisse.ch, www.gilde.ch DRUCK UND SPEDITION/IMPRESSION ET ENVOI Ringier Print Adligenswil AG, 6043 Adligenswil KONTAKTE/CONTACTS GastroJournal, Blumenfeldstr. 20, 8046 Zürich, Tel./tél. 044 377 53 05, Fax 044 377 50 70 42 GastroJournal, avenue Général-Guisan, case postale 169, 1009 Pully, tél. 021 711 45 55, fax 021 711 45 57
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cution est disponible pour les séries Hüppe 2003, Designer Jette Joop, Creation Designer Jette Joop JJ5 et Hüppe 501 Design. www.hueppe.ch
Jamais, la demande d’automates à crème battue de Goldach n’a été aussi grande que cette année. La raison se trouve dans le fait qu’à chaque fois qu’il s’agit de crème battue, les automates Schlagra Swiss-Cream fabriqués à Goldach permettent de garantir un produit de première classe et bactériologiquement impeccable. Des restaurateurs qui réussissent misent de plus en plus sur une crème battue de haute qualité et, par conséquent, sur les automates Schlagra SwissCream grâce auxquels ils peuvent couronner leurs desserts.
Biotta offre une possibilité goûteuse et saine de prolonger les vacances. Avec le jus Exotic ou le jus Ananas, il est aisé de faire des drinks rafraîchissants. Ainsi, on peut se remémorer des couchers de soleil des Caraïbes et les douces nuits d’été. Les jus ne contiennent que ce que les fruits d’été ont de meilleur et proviennent également à 100% de cultures biologiques. www.biotta.ch
NOTICES CARLSBERG: Malgré la hausse des prix de l’orge, du malt et de l’aluminium utilisé pour les canettes, le quatrième brasseur mondial a fait bondir de 24,8% son résultat d’exploitation au premier semestre à 1,48 milliard. Le brasseur néerlandais a connu en particulier une forte croissance sur les marché émergeants d’Europe centrale et de l’Est, d’Afrique et d’Asie. BARRY CALLEBAUT: Le chocolatier Stollwerck, filiale de Barry Callebaut AG, est confronté à une plainte. L’entreprise Genuport, qui a racheté à Stollwerck il y a trois ans plusieurs marques dont Gubor, Schokakola et Kneisl, reproche à la société de l’avoir grugée lors de la vente, peut-on lire dans le journal Handelsblatt, en référence à une plainte déposée au tribunal de Hambourg. Genuport reproche également à Barry Callebaut et Stollwerck d’avoir dissimulé de mauvais chiffres d’affaires. Le montant du litige est de l’ordre de 13 millions d’euros.
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GastroJournal erscheint jeden Donnerstag/ paraît tous les jeudis
■ Gastro-Ideen
Donnerstag, 6. 9. 2007 ■ Nr. 36
Karibisches Temperament
Davidoff Limited Edition 2007 Mit der diesjährigen Davidoff Limited Edition 2007 lanciert der Tabakspezialist die achte Sonderedition – ein Puro Robusta Format – und setzt damit die Tradition der edlen und einzigartigen Cigarren in streng limitierter Auflage fort. Das Besondere an ihr ist das eigens von Davidoff entwickelte dominikanische Deckblatt. Bereits seit 1996 experimentiert das Davidoff Tabakforschungsteam in der karibischen Republik mit der Kultivierung von Deckblättern. Das unentwegte Streben nach Perfektion führten schliesslich zur Entwicklung eines einzigartigen Deckblattes. Info: www.davidoff.com
Goldküstenbräu in Bubikon
Für die regionale Gastronomie Noch ist Hopfen und Malz nicht verloren: Das mittlerweile konkursite Restaurant Rampe ist zwar geschlossen, doch bald soll ganz in der Nähe Neues entstehen. Der Gemeinderat von Bubikon hat der Goldküsten-Bräu GmbH die baurechtliche Bewilligung für eine Gasthausbrauerei in Aussicht gestellt. Lars Hovind, der Inhaber und Betreiber der Goldküsten-Bräu GmbH in Uetikon, will seine neuen Pläne jetzt in Bubikon realisieren. Die Kleinbrauerei soll im Herbst 2008 eröffnet werden können. Von einem guten Absatzpotenzial ist der Brauer überzeugt. Zwar soll das Goldküstenbräu kein Industrie-Bier herstellen, aber die Hoffnung besteht, dass auch die Gastronomie in der umliegenden Region für das neue Bier Interesse ankündigen wird. In Bubikon soll vorerst ein Jahresausstoss von maximal 4000 Hektoliter möglich sein.
Mitmachen und gewinnen
Lukrativer Wettbewerb Der Internet-Wettbewerb 2007 für alle GastroJournal-Leserinnen und -Leser ist in vollem Gange. Wieder dürfen Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer Monat für Monat Fragen beantworten, die nicht allzu schwer zu lösen sind. Trotzdem wartet jeden Monat als Belohnung ein Gutschein der Schweizerischen Gilde etablierter Köche im Wert von je 200 Franken. Das heisst: Die Gewinnerin oder der Gewinner darf in einem der rund 300 Gilde-Gastbetriebe einkehren und für den entsprechenden Betrag genussvoll konsumieren. Die Sache ist wirklich ganz einfach: Reinklicken auf www.gastrojournal.ch, mitmachen und die Wettbewerbsfrage beantworten. Alle Details unter: www.gastrojournal.ch
GastroJournal
Ku(h)linarische Vielfalt Wer sich für Produkte unserer Bauern interessiert, trifft sich bis zum Sonntag an der beef.ch: Auf dem Pfannenstiel ob Meilen findet man alles, was mit zeitgemässer Fleischproduktion zu tun hat. Auf dem Pfannenstiel, im Bereich des Landwirtschaftsbetriebes Hohenegg, findet derzeit das vierte «beef.ch-Weidfäscht» statt. Der kontinuierlich ausgebaute Anlass hat sich in der Bevölkerung etabliert und animiert zunehmend auch Gastroprofis, sich an diesem Fest über alles, was mit zeitgemässer landwirtschaftlicher Produktion von Rindern und anderen Nutztieren zu tun hat. Wohl deshalb hat sich die beef.ch auch international zu einer beachteten Marke ent-
Die beef.ch auf dem Pfannenstiel ob Meilen findet grosses Interesse. wickelt: In den ersten der zehn Tage dauernden Ausstellung wurden Besucher aus über zehn Ländern registriert.
Show und Kulinarik 23 Rinder, 8 Schaf- und 8 Ziegenrassen werden präsentiert und bewertet, daneben Pferde,
Schweine, Lamas und andere Bauernhoftiere ausgestellt. Für Kinder wurde eine Streichelwelt mit Ponyreiten, Lama-Trekking und anderem eingerichtet, und zehn verschiedene Festbeizen stehen bereit, die kulinarische Highlights aus der Schweiz und dem benachbarten Ausland (das Ötztal ist zu Gast) anbieten. Die riesige Ausstellung mit diversen Festzelten wäre nicht möglich, wenn nicht Sponsoren wie die Traitafina, Feldschlösschen, Bell, Coop, Nestlé, Volvo und die Verkehrsbetriebe Zürcher Oberland aktiv beteiligt wären. Am Wochenende wird die Ausstellung nochmals mit einem packenden Showprogramm ergänzt: Peach Weber wird am Donnerstag-, die Ethno Rock Connection mit Vescoli, Carlo und Maya Brunner am Freitag-, und Schlagerstars wie Leonard und Sarah-Jane am Samstagabend erwartet. Am Sonntag steht die Prämierung der schönsten Tiere an. Mehr Infos: www.beef.ch
Schweizer Weine im Aufwärtstrend Die diesjährige internationale Weinprämierung in Zürich brachte es an den Tag Schweizer Weine sind in grossem Masse von sehr guter bis hervorragender Qualität. Das zeigte die diesjährige internationale Weinprämierung in Zürich. Würden die Exportbemühungen des Schweizerischen Weinwirtschaft angesichts des «günstigen Frankens» mit der stetig zunehmenden Qualität der Inlanderzeugnisse Schritt halten, müsste von einem ausserordentlichen Hoch in Sachen Wein-Export berichtet werden. Das Gegenteil aber ist der Fall: Mitte 2007 wurden mehr als die Hälfte weniger Wein exportiert als vor Jahresfrist. Angesichts der Tatsache, dass Schweizer Weine in Sachen Qualität und Geschmack weiter im Aufwärtstrend sind, sollten hinsichtlich Wein-Export mehr getan werden.
Von 1200 wurden 560 ausgezeichnet Von den für die diesjährige internationale Weinprämierung eingereichten 1200 Schweizer Weinen wurden 148 mit einem Gold- und 412 mit einem Sil-
Gold und 33 Mal Silber. Nach Spanien gingen 11 Gold- und 22 Silber-Diplome, nach Portugal 13 Gold- und 18 Silber-Diplome, und Österreich gewann ein «Grosses Gold», 11 Mal ein Gold- und 15 Mal ein SilberDiplome.
Der beste Rotwein kommt aus dem Wallis
Das verdeutlichte die Weinprämierung 2007: Schweizer Weine sind von guter bis hervorragender Qualität. ber-Diplom ausgezeichnet. Insgesamt hatten die über 150 massgeblichen Fachleute der Weinbranche, so Önologen, Winzer und Weinverkäufer aus der Schweiz und dem Ausland, in Zürich (im Technopark) 1835 Weine degustiert und bewertet. Fast zwei Drittel davon waren inländische Produkte. Die insgesamt 643 ausländi-
BUCHTIPP
Mehr als eine gewöhnliche Speise Lange Zeit vernachlässigt und gar verschmäht, erobert der Kürbis seit ein paar Jahren nun auch die Feinschmeckerküchen dieser Welt. Grund dafür ist sein guter Geschmack einerseits und seine Sortenvielfalt andererseits. So ergeben sich abwechslungsreiche Verarbeitungsvarianten, wodurch die Palette der Rezept-Ideen schier unerschöpflich ist. Johann Papst, Sternekoch im Thermenhotel «Steirerhof» im österreichischen Bad Waltersdorf, liess sich von diesem gesundheitlich auch bemerkenswerten Gemüse in-
spirieren und entwickelte über 100 neue Rezepte. So wird ein Profikoch kaum je wieder in Verlegenheit geraten, wenn er seinen Gäste Kürbis in einer Variante auftischen möchte, die der Gast noch nie in dieser Art geniessen durfte. Das Buch ist im KneippVerlag erschienen, kostet Fr. 27.80 und ist direkt via GastroEdition zu haben. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax: 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch
schen Gewächse kamen aus 22 Ländern, wobei die europäischen Weinbaunationen, allen voran Italien, diesen Bereich dominierten. Bei den ausländischen Weinen führt Italien mit vier Mal «Grossem Gold», 53 Gold- und 67 SilberDiplomen die Rangliste an. Französische Weine erreichten einmal «Grosses Gold», 27 Mal
Der begehrte «Prix Vetropack» im Wert von 40 000 Franken für den besten Schweizer Rotwein einer Hauptsorte seiner Region ging an die Kellerei Gebr. Mounir AG in Salgesch, für den Pinot noir «Perle du Rhodan» AOC 2006. Bewertungen von 92 und mehr Punkten und damit «Grosses Gold» erreichten in diesem Jahr sieben Weine: ein Rotwein aus dem Wallis, vier Weine aus Italien und je ein Gewächs aus Frankreich und Österreich. Die feierliche Übergabe aller Auszeichnungen erfolgt am 13. September im Technopark Zürich und wird von der Expovina AG veranstaltet und organisiert. Info: www.iwpz.ch
Der Welt beste Pinots Prämierung an der Vinea ein Vollerfolg Für seine 10. Auflage hat der Mondial du Pinot Noir 1050 Weine zur Bewertung erhalten. Die Beteiligung war umso bemerkenswerter, als es nur eine einzige Rebsorte zu beurteilen galt. Über ein Drittel der zum Wettbewerb eingereichten Weine kamen aus dem Ausland (Frankreich, Deutschland, Argeninien Österreich, Ungarn, Chile, Neuseeland und USA). Das Interesse der Produzenten von Pinot noir an der durch die Vinea organisierte Mondial du Pinot noir beweist die Glaubwürdigkeit des bereits zum zehnten Mal durchgeführten Wettbewerbes. Über 50 Persönlichkeiten der internationalen Weinwelt hatten hauptsächlich Erzeugnisse der Jahrgänge 2005 und 2006 zu bewerten. David
Henault, Önologe aus der Champagne, erinnert sich: «Ich wurde durch die geschmackliche Vielfalt der Pinots verblüfft. In Feinheit bringt der Pinot die Herkunft und das Klima der Region zum Ausdruck, in welcher er gewachsen ist.» Die Rangliste krönt ein Meursault. Die anderen wichtigen Goldmedaillen erhielten Pinots aus Chile, Graubünden (Fläsch) und aus dem Wallis (Miège). Unter den 56 Vinea d’Or (Gold) gingen 19 an ausländische Weine, darunter je sechs an Deutschland und an Frankreich. 16 Goldmedaillen blieben im Wallis, sieben gingen nach Graubünden, 4 ins Waadtland und je drei nach Neuenburg und Schaffhausen. Infos: www.mondial-dupinot-noir.com
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IN KÜRZE Die neuen Gerichte sind da
Herbstliche Symphonien Der Herbst hat Einzug gehalten. Damit ist die Zeit der Jagd und die Saison von Wildliebhabern eröffnet. Pünktlich zum Saisonauftakt bietet die Bischofszell Nahrungsmittel AG speziell für die Gastronomie feine traditionelle, aber auch neuartige Herbst- und Wildgerichte. Jetzt kann der Küchenchef den Gästen zum Beispiel einen köstlichen Weizensalat mit Kürbis oder den beliebten Rotkrautsalat aus Bischofszell, perfekt fertig gestellt, servieren. Als Begleiter von feinen Wild- und Herbstgerichten darf auch Wintergemüse mit Marroni nicht fehlen. Und: Die Pilzlasagne gilt als Hit und ist ein Must auf jeder Speisekarte. Ebenfalls sehr beliebt sind übrigens exquisit gefüllte Kürbis- und Wildravioli. Infos: www.bina.ch
Salgesch in Zürich
Degustieren im Hauptbahnhof Die Möglichkeit, Spitzenweine zu degustieren, um seinen Gästen künftig Besonderes anbieten zu können, offerieren nicht weniger als 20 Salgescher Weinkellereien demnächst mitten im Zürcher Hauptbahnhof: Hier werden vom 11. bis 15. September diese Weinkellereien ihre hochwertigen Produkte zur Degustation anbieten. Infos: www.salgesch.ch
Feldschlösschen zufrieden
Positive Bilanz nach Aarau Die Feldschlösschen Getränke AG hatte sich am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Aarau als Königspartner engagiert und zieht rückblickend eine positive Bilanz. Das Unternehmen stellte einmal mehr seine Logistikkompetenz bei einer Grossveranstaltung unter Beweis und unterstützte die Organisatoren mit Vielem. 40 Kühlwagen, 180 Kühlschränke, 200 Buffettische und viel Festmaterial wurde zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurden 160 000 Liter Feldschlösschen-Bier und rund 180 000 Liter an alkoholfreien Getränken ausgegeben. Infos: www.fgg.ch
NOTIZEN HEINEKEN: Die holländische Brauerei Heineken hat im ersten Semester 2007 ihren Umsatz von 5,7 (2006) auf 6,1 Milliarden Euro gesteigert. Das Unternehmen rechnet aber nicht damit, dass sein Ziel, 2007 eine Million Hektoliter Bier zu verkaufen, realisierbar ist. KADI AG: Die Langenthaler Kadi AG, führendes Unternehmen für Kühl- und Tiefkühlprodukte, hat im Rahmen eines Management Buyouts die Bad Ragazer Firma Ecco-Jäger Früchte und Gemüse AG an den bisherigen Geschäftsführer Franz Gschwend und seine Familie verkauft.
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Schlusspunkt ■ Point Final
GastroJournal
Donnerstag/Jeudi, 6. 9. 2007 ■ Nr./No 36
Jour avec…
LAST MINUTE
And The Winner is … Beim Internet-Wettbewerb von GastroJournal winkt jeden Monat ein Gutschein der Schweizerischen Gilde etablierter Köche im Wert von 200 Franken. Im August lautete die Wettbewerbsfrage, wann die Osteria Grotto da Peo ihre Türen geöffnet habe. Unter den vielen Einsendungen, die richtig den 4. Juli 1982 nannten, fiel das Los auf Denis Reber aus Biel. Mitmachen beim Wettbewerb von GastroJournal lohnt sich aber weiterhin, die aktuelle Wettbewerbsfrage steht im Internet. www.gastrojournal.ch
… Renée Leuba,La Maison des Terroirs
Grandson sera la Ville suisse du goût 2007 durant plus de dix jours, soit, pendant la Semaine du goût, du 13 au 23 septembre. L’ouverture des feux dans la cité médiévale aura lieu le 18 septembre avec un repas gastronomique «Découverte des Terroirs» concocté par Nicolas Schenk, chef du Restaurant des Quais à Grandson, établissement qui vient d’être inauguré. Puis les festivités de la région du Nord vaudois battront leur plein dès le vendredi 21 septembre et jusqu’au 23 septembre. Au centre de la manifestation, la Maison des Terroirs qui réunit accueil et information touristique sous le
GastroJournal offre chaque mois un concours attractif sur Internet consistant en un bon de 200 francs de la Guilde suisse des Restaurateurs-Cuisiniers. La question du concours du mois d’août demandait à quelle date l’Osteria Grotto da Peo avait ouvert ses portes. Parmi les nombreux envois, le tirage au sort a souri à Denis Reber, de Bienne. Il vaut la peine de continuer à participer au concours de GastroJournal dont la question du mois figure sur Internet: www.gastrojournal.ch
Gastronomie im Warenhaus Das Zentrum der Stadt Bern ist zurzeit eine grosse Baustelle. Gelegenheit für das Warenhaus Loeb, eine Generalüberholung vorzunehmen. Sie erfasst auch die Gastronomie, zu der jetzt Details bekannt wurden, die aufhorchen lassen: Christian Gierstorfer, junger bayrischer Brezelkönig mit berühmten Sitzen in den beiden Londoner Warenhäusern Selfridges und Harrods, wird nämlich in der Bundesstadt einziehen: Sein Konzept «Energy Kitchen», Brezeln, Säfte, Suppen und Sandwiches, wird im Warenhaus umgesetzt: zu besichtigen ab Oktober.
même toit et est aussi le présentoir des produits du terroir et des vins des 19 communes partenaires dont elle assure la promotion depuis le 8 juin 2006. Située au cœur de la vieille ville de Grandson, cette ancienne bâtisse historique accueillera en ses murs le flux de touristes et de public gourmands lors de ces journées de fête dédiées aux goûts et aux produits du terroir. A ses commandes, Renée Leuba prend son travail très à cœur. Renée Leuba est née en 1965, de parents bouchers à Yverdon-les-Bains, dont elle conserve la générosité et le sens du bon accueil. Sa destinée est toute tracée: elle se formera dans un métier de service, un apprentissage d’assistante d’hôtel à Vevey. Puis elle ira en Grande-Bretagne pour apprendre l’anglais et revient à Vevey comme directrice adjointe, là même où elle a appris le métier. La voici ensuite gouvernante, un métier qu’elle pratiquera aux Grisons et au Tessin... Encore une occasion d’apprendre une langue, l’italien. Parfaire ses connaissances, ne pas tourner en rond, c’est son credo. Du fait, elle retourne sur les bancs de l’école pour devenir assistante de direction d’hôtel. Elle va ensuite rester neuf ans à l’Hôtel du Lac à Vevey. Après la Fête des Vignerons, à fin de l’année 1999, l’envie
NAMEN & NOTIZEN
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Ruedi «Rodolfo» und Ina Spillmann vom Restaurant Weiherhof in Basel können dieser Tage ein besonderes Jubiläum feiern: Ihre Servicemitarbeiterin Dragica Car, genannt Carolina, kann auf volle 20 Jahre Tätigkeit im Weiherhof zurückblicken. Philippe Chevrier, André Heiniger, André Jaeger, Stefan Meier (l.), Markus Neff, Horst Petermann (r.), Philippe Rochat und Georges Wenger heissen die
acht Spitzenköche, welche die Lebensmittelabteilung von Globus zu ihrem 100-jährigen Be-
F. DI FRANCO
«Le travail du soir et le week-end me manquaient!»
Grandson,Ville suisse du goût, vivra ses heures de gloire dès le 13 septembre et pendant dix jours, ce qui ne fait pas peur à Cindy Carel (à g.) et Renée Leuba. de bouger la prend à nouveau et elle s’essaye au secrétariat d’une entreprise de location de machines de chantiers. Seule, elle assure l’administration et la gestion. Mais l'imprévisible arrive. Aussi invraisemblable que cela puisse paraître: «Le travail du soir et le week-end me manquaient!» Au même moment, en septembre 2002, Philippe Guignard, le pâtissier-restaurateur d’Orbe est cherche à renforcer son équipe administra-
«J’ai l’impression de m’épanouir chaque jour!» tive. Tout allait pour le mieux, jusqu’au jour où l’une et l’autre partie remarquèrent qu’elle s’épanouirait mieux dans un travail avec des responsabilités à la hauteur de ses compétences. La voici donc, un jour de Marché de Noël, de passage à Grandson où elle est attirée par la beauté des locaux de La Maison des Terroirs qui,
comme par hasard, était à la recherche d’une responsable. Ni une ni deux, la voici depuis le début de l’année à ce poste qui lui va comme un gant. «J’ai l’impression de m’épanouir chaque jour! On y développe de nombreuses activités. On va jusqu’à organiser des cours pour fabriquer des glaces maison, que l’on mange après, bien évidemment», dit-elle. «Et nous produisons même nos propres glaces que nous vendons à notre gentille clientèle», fait-elle remarquer. La Maison des Terroirs est aussi un lieu de rencontre, et un endroit de découverte. «A Grandson, nous avons des nombreuses belles choses, comme le Château et ses musées, des circuits de randonnées, des menhirs, une superbe vieille ville avec ses nombreuses fontaines, une belle route du vignoble dont nous avons installé la signalétique il y a quelques mois. Il y a aussi le lac et, surtout, la Maison des Terroirs. Elle est de toute beauté, vous ne trouvez pas?», demande-t-elle.
«Dans nos murs, nous offrons également diverses prestations comme des apéritifs
ten Schwergewicht in der Schweizer Agrobranche.
Im französischen Teil dieser Rubrik hat sich letzte Woche ein übler Fehler eingeschlichen: Anstelle des Fotos von Gérard Schaller, leitender Mitarbeiter von Feldschlösschen (oben), erschien ein Bild von Theodor Schaller, Präsident der IG Kleinund Mittelbrauereien (unten). Wir schütten Asche übers Haupt und stossen auf bessere Zeiten an.
«Même nos expositions sont d’artistes locaux» d’entreprises ou de famille. Mais il ne faut pas me demander du coca. Ici, tout est production du terroir. Du vin, mais aussi du jus de pomme, du thé froid, du sirop. Même chose pour tout ce qui va avec, comme la bondelle fumée, le fromage, le saucisson, les flûtes, le pain, etc. Même nos expositions sont d’artistes locaux.» A ses côtés, Cindy Carel, 23 ans, sort tout juste de l’Ecole du tourisme de Sierre. Originaire de Bavois, elle travaille à 50% comme responsable du tourisme et de l’animation touristique des 19 communes partenaires de la Maison des Terroirs. Pas de doutes, compétences et sens de l’accueil vont de pair à La Maison des Terroirs de Grandson! Francesco Di Franco
Gastronomie an der Strasse Zwei Jahre, nachdem Marché International, Verkehrsgastronom der Gruppe Mövenpick unter CEO Oliver Altherr, in Slowenien Fuss fasste, folgt mit Ungarn ein weiterer Schritt nach Osten: In Zusammenarbeit mit dem ungarischen Ölkonzern MOL, der unter anderem in Ungarn 400 Tankstellen betreibt, soll Marché in den nächsten zwei Jahren sechs neue Geschäfte eröffnen: die ersten beiden im Frühling 2008 an der Autobahn zwischen Wien und Budapest.
Première pierre à l’aéroport La «première pierre» de l’extension du terminal T1 de l’Aéroport International de Genève (AIG) a été posée lundi. Elle avait pris la forme d’un document soigneusement mis en terre. François Longchamp, président de l’AIG, Roger Wütrich, directeur technique et Robert Deillon, directeur général (de gauche à droite), ont enterré le cylindre contenant ce document sur les lieux de l’extension. Les travaux de cette réalisation dureront dix-huit mois et comprendront, notamment, l’aménagement de deux restaurants. L’espace transit, ainsi que les zones commerciales hors douane seront réaménagées. L’ensemble de l’ouvrage a été devisé à quelque 60 millions de CHF. Au 31 juillet 2007, 6 526 370 passagers lignes et charters avaient fréquenté la plateforme aéroportuaire genevoise depuis le début de l’année. Cela représente une hausse de 6% par rapport à 2006. Avec les nouvelles infrastructures complétant le T1, l’aéroport de Genvève pourrait traiter encore davantage de voyageurs.
NOMS & NOTICES stehen rekrutiert hat: um Menüs zu kreieren, die von der Kundschaft daheim nur noch aufgewärmt werden müssen – und die Restaurants bleiben dann wohl leer. Heinrich Bucher (l.), derzeit Leiter des Departements Produk-
tion, Märkte und Ökologie beim Schweizerischen Bauernverbandes in Brugg, wird neuer Direktor der Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft Proviande in Bern. Der Verwaltungsrat der Proviande um Präsident Markus Zemp (M) hat Bucher gewählt – in einem Jahr wird er die Nachfolge antreten von Jürg Schletti (r.), einem absolu-
Hansjörg Trachsel, der auf seinem Weg in den Graubündner Regierungsrat auch vom Gastgewerbe unterstützt worden ist, brachte im Zusammenhang mit dem neuen Gastgewerbegesetz einiges durcheinander: Das parlamentarisch abgeschmetterte Anliegen der Linken, wieder ein Wirtepatent einzuführen, ordnete Trachsel GastroGraubünden zu, obschon die Kantonalsektion sich wie GastroSuisse keineswegs nach solcher Regulierung zurücksehnt. Um das Mass vollzumachen, warf Trachsel zum Ärger von GastroGraubünden gleich auch noch die gastgewerbliche Forderung nach minimalen Grundkenntnissen in denselben Regulierungstopf.
Une erreur s’est glissée dans la précédente édition, attribuant à Gérard Schaller (ci-dessus) la photo de Theodor Schaller (ci-contre). Rappelons que le premier est le nouveau membre de la direction de Feldschlösschen Getränke AG. Quant à Theodor Schaller, il a
été nommé en 2005 président de IG Klein- und Mittelbrauereien, l’association des petits et moyens brasseurs. Des chercheurs de Novozymes, le leader mondial en innovations et en solutions biologiques, ont trouvé une solution qui permet de réduire le niveau d’acrylamide dans les produits alimentaires. Un tiers des champignons suisses est menacé. La faute à l’intensification de l’agriculture, l’expansion des surfaces construites et leur contamination par des polluants, explique l’Office fédéral de l’environnement (OFEV). Ces trois facteurs détruisent les habitats préférés des champignons. En tête des espèces menacées, celles qui poussent dans les marais, les prairies et les pâturages, indique l’OFEV à l’occasion de la publication, pour la
première fois, de la liste rouge des champignons en danger. Parmi les champignons des forêts, seuls 15% sont menacés de disparition. Avec plus de 1600 étudiants, au lieu de 600 il y a encore dix ans, l’Ecole hôtelière de Lausanne a besoin de nouveaux locaux. Elle construira l’an prochain un nouveau bâtiment administratif de 2500 m2.
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■ Impulse
Donnerstag, 6. 9. 2007 ■ Nr. 36
GastroJournal
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FOTOS: ARCHIV GJ, ZVG, WEB
Solide,schön und komfortabel
Um qualitativ hochstehende Stühle zu erwerben, bieten nur Spezialisten für Gastgewerbe-Mobiliar die Kompetenz, die den Gastwirt auf die Dauer zufriedenstellt.
Zwischen Tradition und Design: die Wahl der Stühle, Barhocker und Sessel ist nicht einfach. Ausser der Qualität, die ihre Lebensdauer garantiert, können gewisse Kriterien dem Restaurateur und dem Hotelier bei der Wahl behilflich sein: Die Solidität, das Aussehen und der Komfort.
Wie der Tisch hat der Stuhl eines öffentlichen Lokals einen grossen Einfluss auf dessen Attraktivität. Es ist deshalb im Interesse des Restaurateurs wie auch des Hoteliers, die Bestuhlung sorgfältig auszuwählen und sich sogar durch einen Innendekorateur beraten zu lassen. Falls der Entscheid über den Stil, der zum Betrieb passt, schon gefällt ist und sich der Besitzer oder Gastwirt über das, was er will, im Klaren ist, kann es von Vorteil sein, dass er sich an ein spezialisiertes und schon
SERVICE Im Gastgewerbe sind Stühle immens wichtig. Ein unkomfortabel sitzender Kunde kommt als Gast oft nie mehr zurück. Betriebe, die nur darauf bedacht sind, eine eilige Kundschaft zu bedienen, können es sich erlauben, über Bänke oder andere Sitzgelegenheiten zu verfügen, die wegen ihres mangelnden Komforts den Kunden dazu bringen, das Lokal rasch wieder zu verlassen. Sitzgelegenheiten, die komfortabel und zugleich qualitativ hochstehend sind, gewährleisten eine lange Lebensdauer und kosten natürlich mehr als billige Dutzendware. Gewisse Häuser schlagen dem Kunden vor, einen Stuhl vor dem Kauf zu testen. Diese Möglichkeit sollte man nicht verpassen. Sie wird nicht nur den Komfort des Kunden positiv beeinflussen, sondern auch die Arbeit des Personals, das im Betrieb für die Sauberkeit verantwortlich ist. Stühle müssen gereinigt werden. Man kann sie, wenn sie ermüden, wieder renovieren.
bewährtes Unternehmen wendet. Dieses kann ihm garantieren, dass die Stühle von guter Qualität sind. Aus Holz oder Metall, mit Tuch oder plastifiziertem Tuch bespannt: Die Stühle müssen vor allem solide, schön und komfortabel sein. In der Westschweiz vermarktet die Firma Puksar seit 1992 eine grosse Auswahl an Stühlen für das Gastgewerbe. Inbesondere Produkte der Firma Calligaris, die 1923 in Manzano, im norditalienischen Friaul gegründet wurde. Das Unternehmen macht heute einen Umsatz von 167 Millionen Euro und exportiert in mehr als 80 Märkte. In den letzten Jahren hat es sich vom traditionellen Holzstuhl hin zu Designprodukten aus verschiedenartigen Materialien entwickelt. Das Holz stammt aus Kroatien, wo die Marke Calligaris eine Niederlassung hat. Die verschiedenen Teile werden aber im Friaul zusammengesetzt, womit diese Produkte berechtigterweise mit dem «Made in Italy»-Label versehen vermarktet werden darf. Der italienische Fabrikant macht
Weil Stühle sehr intensiv benutzt werden, ist ihre Lebensdauer eben so wichtig wie der Komfort, den sie dem Kunden anbieten. In der Schweiz bieten verschiedene spezialisierte Unternehmen ihre Dienste an. Ein Augenschein. sich für jene Projekte stark, die Holz als Grundelement gebrauchen. Deshalb hat Allessandro Calligaris auch einen Wettbewerb lanciert, dessen erste Auflage diesen Herbst durchgeführt wird.
Immer wieder der Holzstuhl Das Familienunternehmen Mazuvo ist vor 49 Jahren im zürcherischen Eschlikon gegründet worden. Es hat vor kurzem eine radikale Kehrtwendung vollzogen und fabriziert heute seine Möbel selber. Eine vor drei Monaten eröffnete Fabrik in Bremarang (Indonesien) beschäftigt 135 Personen, die Stühle, Tische für innen und aussen für den europäischen und australischen Markt produzieren. «Zuvor arbeiteten wir mit Zulieferern, doch hatten wir ein doppeltes Problem. Einerseits mussten wir Partner finden, die uns Möbel von hoher Qualität lieferten. Andrerseits gefielen die für uns hergestellten Qualitätsmöbel mehr als einem Konkurrenten und werden sehr bald einmal kopiert.»
Sessel kann man renovieren
FOTOS: ARCHIV GJ/WEB
MARIE-THERESE PAGE PINTO
René Ferrari ist der CEO dieser Firma, die seit einigen Jahren Roger Zulliger gehört (er ist der Sohn des Gründers des Hauses Mazuvo). Ferrari ist mit den ersten Ergebnissen der neuen Fabrik zufrieden. Sie liefert eine grosse Auswahl von Stühlen für innen – rund 250 Modelle. Der Holzstuhl ist in diesem Haus immer noch sehr beliebt. Es zählt knapp ein Viertel seiner Kundschaft im Schweizer Gastgewerbe. Vor allem Möbel aus Buchenholz verkaufen sich gut, erklärt Ferrari. Die Preisspanne liegt zwischen weniger als 100 und mehr als 400 Franken. Mazuvo stellt auf zahlreichen Messen in der Schweiz und im Ausland aus, unter anderem an der IGEHO und Gastronomia. Seit rund zehn Jahren entwickelt sich Mazuvo Swiss auch auf dem Westschweizer Markt, insbesondere nach seinem Einstieg mit 60 Prozent ins Aktienkapital der «Jardin confort» in Lully. Das Unternehmen bietet ausserdem einen Reparaturdienst vor Ort oder am Sitz in Eschlikon an.
A LA MINUTE
Das Mobiliar, besonders Tische und Bestuhlung, prägen das Ambiente und den Stil.
Sessel haben ihren festen Platz, ob in Hotelzimmern, in einem Cabaret, in einer Diskothek oder auch in einem anderen öffentlichen Betrieb. Sie sollen dem Kunden ein Plus an Sitz-Komfort bieten. Wenn die Sessel durch langjährige Abnützung etwas verlebt wirken, lohnt es sich meist, die Fauteuils renovieren zu lassen. In der Schweiz ist das Unternehmen Polstermöbel-Klinik landesweit tätig. Es bietet einen Service an, der das Leben der Sessel verlängert und ihnen zugleich eine Verjüngungskur verpasst. Bis zu zehn Jahre Garantie gibt das Unternehmen, das über rund 100 verschiedene Tuchsorten verfügt und bei Dringlichkeit einen Renovierungs-Express-Service innert zehn Tagen gewährleistet. Zudem bietet Polstermöbel-Klinik einen Instandstellungs-Dienst für jegliche Art von Holzmöbel an.
K O N TA K T E Mazuvo Swiss, Hardstrasse 12, 8604 Volketswil (ZH), Tel. 044 908 26 26, www.mazuvo.ch Polstermöbel-Klinik, Administration: Zähringerstrasse 24, 8001 Zürich, Atelier: Via Cantonale 49, 6987 Casiano, Tel. 091 606 33 20, www.polstermoebelklinik.ch Puksar Chaises et tables, Avenue de Grandson 76, 1400 Yverdon-les-Bains, Tel. 024 446 13 60, www.puksar.ch rwdiffusion.ch, 1040 Echallens Tel. 079 301 88 44 oder 079 412 71 02, www.rwdiffusion.ch
■ Impulsion
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GastroJournal
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Solides, belles et confortables
Pour disposer de sièges de qualité éprouvée, seuls les spécialistes du mobilier conçu pour l’hôtellerie-restauration offrent des compétences qui permettront de satisfaire durablement le restaurateur et au client.
Entre tradition et design,les choix de chaises, tabourets de bar et autres fauteuils ne sont guère aisés.Outre la qualité qui leur assurera la pérennité, quelques critères peuvent guider le restaurateur et l’hôtelier dans leur sélection:la solidité,l’esthétique et le confort. MARIE-THERESE PAGE PINTO
Parce que les chaises sont utilisées intensivement, leur durabilité est aussi importante que le confort qu’elles offrent aux clients. En Suisse, plusieurs entreprises spécialisées proposent leurs services. Tour d’horizon. entreprise réalise aujourd’hui un chiffre d’affaires de 167 millions d’euros et exporte vers plus de 80 marchés. Ces dernières années, elle a évolué de la traditionnelle chaise en bois vers des produits design enrichis de matériaux hétérogènes. Le bois provient de Croatie, où la marque Calligaris est implantée, mais est assemblé dans le Frioul, ce qui permet de commercialiser sous le label «Made in Italy». Le fabricant italien cherche à mettre en exergue les projets qui utilisent le bois comme matériau de base. Allessan-
La chaise en bois encore et toujours Créée il y a 49 ans à Eschlikon (ZH), l’entreprise familiale Mazuvo a pris cette année un virage radical, se lançant dans sa propre fabrication de meubles. L’usine qu’elle a ouverte il y a trois mois à Bemarang (Indonésie), occupe 135 personnes à la construction de chaises et tables d’intérieur et d’extérieur pour le marché européen et australien. «Avant nous soustraitions mais nous avions un double problème. D’une part trouver des partenaires qui produisaient pour nous des meubles de qualité élevée. De l’autre, les produits fabriqués pour nous plaisaient à plus d’un concurrent et étaient très rapidement copiés.» CEO de cette entreprise appartenant depuis quelques années à Roger Zulliger (fils du fondateur de la maison Mazuvo), René Ferrari se dit satisfait des débuts de la nouvelle fabrique qui fournit un vaste choix – quelque 250 modèles – de chaises d’intérieur. Dans cette maison qui compte près d’un quart de ses clients suisses dans l’hôtellerie-restauration, la chaise en bois a encore et toujours la cote. Celles en hêtre surtout se vendent bien, précise René Ferra-
ri. Quant à la fourchette de prix, elle va de moins de cent francs à plus de quatre cents francs. Mazuvo est présente sur de nombreuses foires en Suisse et à l’étranger, notamment Igeho et Gastronomia. Depuis une dizaine d’années, Mazuvo Swiss développe son marché romand, notamment par l’acquisition de 60% du capital de «Jardin confort» à Lutry. L’entreprise offre par ailleurs un service de réparation, sur place ou au siège d’Eschlikon.
C O N TA C T S Mazuvo Swiss, Hardstrasse 12, 8604 Volketswil (ZH), tél. 044 908 26 26, www.mazuvo.ch Polstermöbel-Klinik, administration: Zähringerstrasse 24, 8001 Zurich, atelier: Via Cantonale 49, 6987 Caslano, tél. 091 606 33 20, www.polstermoebelklinik.ch Puksar Chaises et tables, Avenue de Grandson 76, 1400 Yverdon-les-Bains, tél. 024 446 13 60, www.puksar.ch rwdiffusion.ch, 1040 Echallens tél. 079 301 88 44 ou 079 412 71 02, www.rwdiffusion.ch
Les fauteuils se rénovent Que ce soit dans les chambres d’hôtel, dans un cabaret, une discothèque ou même dans d’autres établissements publics, les fauteuils ont leur place. Avec pour mission d’offrir un surplus de confort au client. Lorsque ces fauteuils sont fatigués par un usage prolongé, il vaut souvent la peine de les rénover. En Suisse, l’entreprise Polstermöbel-Klinik, active dans tout le pays, offre un service qui permet de prolonger la vie des fauteuils tout en leur faisant subir une cure de jouvence. Elle propose jusqu’à dix ans de garantie et dispose d’un choix d’une centaine de tissus différents et, si le temps presse, d’un service express de rénovation en dix jours. De plus, Polstermöbel-Klinik propose un service de restauration de meubles en bois de toute sorte.
SERVICE
PHOTOS: ARCHIVES GJ/WEB
Comme la table, la chaise d’un établissement public influe grandement sur l’esthétique. Le restaurateur comme l’hôtelier auront donc tout intérêt à choisir les sièges avec circonspection, voire à se faire conseiller par un décorateur d’intérieur. A moins qu’ils aient déjà décidé quel style conviendra à leur établissement et optent délibérément pour une entreprise spécialisée qui a fait ses preuves et est à même d’assurer des sièges de qualité éprouvée. En bois ou en métal, doublés de tissus ou de tissus plastifiés, les chaises devront avant tout être solides, belles et confortables. En Suisse romande, l’entreprise Puksar commercialise depuis 1992 un grand choix de chaises pour la restauration. Notamment celles de la marque Calligaris, une entreprise fondée en 1923 à Manzano, dans le Frioul, au Nord de l’Italie. Cette
A LA MINUTE
dro Calligaris vient de créer à cet effet un concours dont la première édition aura lieu cet automne.
Les chaises et les fauteuils sont des éléments capitaux de la décoration et de l’ambiance que l’entrepreneur veut donner à un établissement public.
Les chaises sont importantes dans la restauration. D’une part parce qu’un client inconfortablement assis est souvent un client qui ne reviendra pas. Seuls les établissements souhaitant bénéficier d’une clientèle pressée peuvent se permettre de lui offrir des bancs ou d’autres sièges qui l’incitent par leur inconfort à quitter rapidement les lieux. Si, en plus du confort, les chaises ont une qualité leur assurant de la durabilité, elles seront forcément plus onéreuses que celles achetées à bas prix. Certaines maisons proposent de tester une chaise avant l’achat. Une possibilité à ne pas négliger et qui influera non seulement sur le confort du client mais aussi sur le travail de la personne chargée du nettoyage de l’établissement. Les chaises se nettoyent et, lorsqu’elles sont fatiguées, se réparent. Il faut y penser avant l’achat.