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GastroJournal 26/2006

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r-

Liegenschaften / Immobilier

K. Künzli Viel Energie einsetzen 2

AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich Donnerstag/Jeudi, 29. 6. 2006 ■ Nr./No 26 ■ CHF 4.30

Stellen / Offres d’emploi

A.Wieland Mehr Energie einsetzen 9

M. Scherer Motion pour les restes 15

F. Luisier Un Jour avec en Valais 24 SOMMAIRE ■ Gros Plan

Question de définition

I N H A LT

L’agrotourisme ne devrait pas affoler les restaurateurs valaisans. Pour autant que cette activité promise à labellisation soit préalablement bien définie. PAGE 13

■ Wochenschau

■ Restauration

Sie wissen, wie sies tun

Question de qualité

Niemand bestreitet ernsthaft, dass die Verfütterung eine hervorragende Methode ist, um mit Speiseresten und Rüstabfällen umzugehen. Dennoch droht ein Verbot. Gründe und Hintergründe auf SEITE 3

Après la qualité des vins, ce sont les produits du terroir qui seront sélectionnés par une nouvelle commission présidée par France Massy. Pour le bon plaisir des clients du Château de Villa à Sierre. PAGE 17

■ Hotellerie

Sie wissen, wo sies tun

■ Page cantonale

■ Kantonalseite

Sie wissen, warum sies tun Statt mit Vorschriften will der Kanton Neuenburg RestaurantTerrassen mit einem Wettbewerb regeln. Dies und mehr Bemerkenswertes zu aktuellen Ereignissen und Entwicklungen in den Kantonen auf SEITE 21

Inserate Markt Stellen Liegenschaften Weiterbildung

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JANSKI/PHOTOCASE

Der Computer und das Internet revolutionieren zwar nicht das gastgewerbliche Kerngeschäftt, aber viele entscheidende Prozesse im Hintergrund. Wie das zu Versteigerungen von Logiernächten führen kann, auf SEITE 7

Question d’esthétique

Das Sinnliche,ein gastgewerbliches Kerngebiet,hat auch schmale Grate.

Les sens appartiennent à l’essence même de l’hôtellerie-restauration.

Tanz am Les limites Abgrund de la danse Der Verband Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Diskotheken erfindet sich seit 1934 immer wieder neu. Jüngster Ausdruck der ständigen Erneuerung des Verbandes, der als ASCO bekannt und vor allem international geachtet ist, bildet die Stelle eines Ombudsmannes: Seit gut einem Jahr steht er bereit, um auf dem schmalen Grat, den insbe-

sondere Cabaretiers und ihre Mitarbeiterinnen beschreiten, bei Bedarf helfend einzugreifen. Der Ombudsmann ist eines der Zeichen liberaler Ordnung, das die ASCO in Zeiten wiederkehrender Tabuisierung zu setzen versucht. SEITE 5

Dans le canton de Neuchâtel, un concours est lancé pour inciter les restaurateurs à embellir leurs terrasses. PAGE 21

Dekorieren nach der WM. Décorer après le Mondial. www.gastroprofessional.ch

L’Association suisse des cafés-concerts, cabarets, dancings et discothèques ne cesse de trouver des solutions originales. L’expression la plus récente du renouvellement permanent de cette association connue sous le nom d’ASCO et respectée au plan international est la création d’un poste d’ombudsman. Depuis plus d’un an, il est prêt à offrir son aide sur l’étroit fil sur

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lequel se meuvent les cabaretiers et leurs collaboratrices. Cette fonction démontre la volonté de l’ASCO de tenter d’imposer un ordre libéral en des temps où certains tabous reviennent en force et où les attaques fusent. PAGE 15

9 771422 137001 Insertion Marché Offres d’emploi Immobilier Formation continue

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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23628 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch

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■ Wochenschau

GastroJournal

Donnerstag, 29. 6. 2006 ■ Nr. 26

Hotel Walhalla lüftet aus Brasserie auch für Raucher

«Rauchfreigeniessen», die Kampagne von GastroSuisse, stösst im Kanton St.Gallen nicht auf den erhofften Anklang. Dafür macht eines der grössten St.Galler Gastrounternehmen mit einem mutigen Schritt auf sich aufmerksam: Das Hotel Walhalla ist seit kurzem rauchfrei.

Für Gäste, die es nicht ganz lassen können, hat Majer noch einen Trumph: In der Brasserie, dem zweiten Lokal im Walhalla, gibt es weiterhin Raucher-Zonen. Wobei sich das Klima, wie Majer betont, auch dort verbessert habe. Rauchglocken sind im unter Biertrinkern beliebten Lokal keine mehr auszumachen. Und an wärmeren Tagen lässt sich auch im Strassencafé weiterhin rauchen. Infos: www.rauchfreigeniessen.ch

Cafetiers gegen Rauchverbote M. NOLD

ADRIAN RIKLIN

Urs Majer, Gastgeber im St. Galler Walhalla, ermöglicht Nichtrauchern mehr Genuss.

Am 17. Juni erklärte Urs Majer, Direktor des Hotels Wallhalla am St.Galler Bahnhofplatz, sein Speiselokal als rauchfrei. Als erstes rauchfreies grösseres Gastrounternehmen nimmt das Walhalla im Kanton St.Gallen damit eine Pionierrolle ein. Dies, nachdem der blaue Dunst bereits Anfang Jahr aus den Hotelzimmern verbannt worden ist.

Majer will für den von Heineken zur Winterthur übergegangenen VierStern-Betrieb mehr als einen Marketing-Vorsprung erzielen. Grundsätzlich gehe es um eine nachhaltige Steigerung der Lebensqualität, insbesondere im Essbereich. Andererseits sei «eine freiwillig getroffene Massnahme sympathischer als ein gesetzlich erzwungenes Verbot.»

Hotelzimmer zum Durchatmen Majer glaubt auch umsatzmässig den richtigen Entscheid getroffen zu haben. Bestätigt sieht er sich durch gute Erfahrungen von ähnlichen Be-

Mit Strom Geld sparen Energiesparen schont das Portemonnaie Dass Energiesparen der Natur nützt, ist eine Binsenwahrheit. Doch viele Gastronomen und Hoteliers wissen nicht, dass Optimierungen der Energieeffizienz eine massive Gewinnsteigerung bewirken können. Letzte Woche hat die ENAK (Energetischer Anforderungskatalog an Geräte für die Verpflegung und Beherbergung) in Ostermundigen eine neue Dienstleistung vorgestellt. Bei «ENAK-Tech» handelt es um eine Software, welche die bestehende Geräte-Datenbank aufwertet und das Erstellen von Konzepten zur Leistungsverbesserung erleichtert. Insbesondere die Vergleiche unter den gewerblichen Geräten können auf recht einfache Art und Weise erstellt werden. Das neuartige elektronische Werkzeug richtet sich in erster Linie an Planer und Ingenieure, aber auch internetgeübte Gastronomen werden damit keine grosse Mühe haben.

Massive Gewinnsteigerung möglich GastroSuisse-Zentralpräsident Klaus Künzli, selbst ENAK-Vorstandsmitglied, zeigte sich von der Neuerung sehr angetan. Er kann sich durchaus vorstellen, dass die Plattform GastroProfessional und die Beratungsdienste der Gastroconsult diese zusätzliche Dienstleistung der ENAK nutzen werden. Klaus Künzli bekannte sich zu-

dem ausdrücklich zum Energiesparen. Dabei stehen für ihn finanzielle Überlegungen im Vordergrund: «Da liegt eine massive Gewinnsteigerung drin.» Er erinnerte an die Tatsache, dass der durchschnittliche Betriebsgewinn in der Gastronomie laut Branchenspiegel heute bei 1,2 Prozent liegt; die Energiekosten betragen zwischen zwei und fünf Prozent des Umsatzes. Energieeinsparungen von nur 10 Prozent bringen zwischen 0,2 und 0,5 Prozent mehr Gewinn! Der GastroSuisse-Zentralpräsident hat in seinem Betrieb, dem «Bären» in Ostermundigen, schon vor zehn Jahren Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz eingeleitet. Im Zentrum stand dabei die Ersetzung der Gasherde durch Induktionsherde. Finanziell hat es gelohnt: Die Gasrechnung betrug 18825 Franken pro Jahr, nach der Umstellung wurden für den Strom bloss noch 3290 Franken benötigt, was eine Einsparung von 13535 Franken einbrachte. Klaus Künzli verliess sich bei allen Massnahmen in diesem Bereich auf fachliche Hilfe. Zur Seite stand ihm – und auch anderen bernischen Wirten – der BKW-Spezialist Franz Stettler (auch er ist ENAK-Vorstandsmitglied). «Es ist wichtig, dass bei Lösungssuche praxisnahe Experten helfen, alleine sind die Betriebsinhaber absolut überfordert», betonte Stettler. Patrick Lucca

trieben in der Schweiz und Österreich. Ausserdem hat eine Vorabklärung bei den Gästen eine eindeutig positive Einstellung gezeigt. Selbst bei den vielen Stämmen, darunter vielen Raucherinnen und Rauchern, sei die Idee gut angekommen. Mut machen Majer überdies die guten Erfahrungen mit den Hotelgästen. Bislang habe erst ein Gast aus diesem Grund ein anderes Hotel gewählt. Viele Gäste, auch Raucherinnen und Raucher, schätzten die rauchfreie Luft. Als Mitglied von Best Western erhofft sich Majer dadurch noch mehr amerikanische Gäste.

Wir befinden uns im Krieg. Zwar wird er nicht offen ausgetragen und es «sprechen» auch keine echten Waffen. Statt dessen kämpft eine so genannt freiheitliche Haltung gegen immer mehr Gesetze und Verbote. Und wie in jedem Krieg gibt es Menschen und Gruppen, die davon profitieren. Einerseits natürlich jene, die Schlachten gewinnen: Zum Beispiel gegen das Rauchen im öffentlichen Raum inkl. Restaurants. Andererseits gibt es da aber auch clevere Geschäftsleute, die selbst aus verlorenen Schlachten noch Profite schlagen. Einzig mit ihren Ideen. So die geplante Raucher-Airline (siehe unten). Oder jene italienischen Restaurants, die ihre Terrasse wieder entdecken, notdürftig überdachen und das Geschäft mit den Rauchern nun sogar im Winter «draussen» machen. Oder jener St. Galler Gastronom, der nach der Einführung der 0,5-Promille-Grenze zum Bier eine Fahrkarte des öffentlichen Verkehrs mitgab und Bierumsätze machte wie noch nie. «Man muss halt was tun», ist das Credo all dieser Leute, fragt man sie, warum sie solche Aktionen unternehmen und wie sie auf die Idee gekommen seien. Und wieder sind wir beim Krieg: Wer verzagt hat verloren. Wer etwas unternimmt, hat wenigstens die Chance, erfolgreich zu sein. Auch wenns nicht immer klappt. Matthias Nold

Euro 2008

Mehr Flüge, mehr Gäste, mehr Personal Die Swiss baut ihre Flotte aus. Mit zwei neuen Flugzeugen sollen rund 150 neue Stellen geschaffen werden. Grund für den Ausbau ist die steigende Nachfrage und die bessere Auslastung der Flieger. Die beiden neuen Airbusse sollen bereits ab November das Übersee-Netz besser abdecken, was zur Folge hat, dass potentiell

«Man muss halt was tun»

BLICKPUNKTE

Swiss baut Flotte aus auch mehr Incoming-Geschäfte gemacht werden. Für die touristische Schweiz wäre ein Ausbau der Verbindung nach Asien allerdings noch besser gewesen. Dieser lässt aber weiter auf sich warten. Weniger gut sieht es im Regionalverkehr aus. Laut NZZ am Sonntag künden monatlich vier bis sechs Piloten der Europaflotte. aa

Streitpunkt Alkohol Noch läuft die Fussball-WM in Deutschland auf vollen Touren und schon wird der nächste Grossevent um den runden Ball geplant. Immer wieder zu Diskussionen führt der Alkoholkonsum während der Euro 2008 in der Schweiz und Österreich. Die Uefa hat entschieden, in den Stadien keinen Alkohol auszuschenken. Hooligan-Experten fordern jedoch ein rigoroseres Verbot. Bei riskanten Spielen sollen die Austragungsorte während einer bestimmten Zeit alkoholfrei werden. GastroSuisse wehrt sich gegen diesen Plan. Grund: Einschränkung der unternehmerischen Freiheit.

Rauchen – Nichtrauchen

Raucherairline geplant

Flasche leer… Zürich Tourismus-Flaschen – erst 2007 wieder Die von Zürich Tourismus im Frühling lancierten ZH2O-Trinkflaschen sind erst im nächsten Jahr wieder erhältlich. Rückblende: Im April musste Zürich Tourismus die in China produzierten 4-Deziliter-Trinkflaschen aus Stahl zurückziehen. Grund dafür waren Rostrückstände in den Gefässen. «Flasche leer», würde wohl der italienische Startrainer Giovanni Trapattoni dazu sagen.

Produktion in Europa

Klaus Künzli (l.) und der BKW-Experte Franz Stettler präsentieren die grafische Darstellung der Energiesparmassnahmen im Ostermundiger Bären.

Der Schweizer Cafetier Verband stemmt sich laut eigenen Aussagen «gegen ein totales Rauchverbot in den öffentlichen Lokalen». Man befürchtet Umsatzeinbussen. Der Verband plädiert für die Wahlfreiheit der Inhaber, ihre Betriebe ganz oder teilweise rauchfrei zu erklären. Der neue Präsident Hans-Peter Oettli betonte zudem an der Delegiertenversammlung des Verbandes, es sei absolut unverständlich, «dass wir Schweizer zunehmend Eingriffe in die persönliche Freiheit und Verbote einfach akzeptieren; eine gewisse Lethargie ist unverkennbar». In einem allgemeinen Verbot sieht Oettli nur einen ersten Schritt zu noch mehr Verboten: «Erste Zeichen in diese Richtung sind im Bereich Alkoholkonsum bereits zu erkennen.» mn

EDITORIAL

Nun soll aber alles besser werden. Zürich Tourismus möchte die Flasche neu in Europa oder sogar in der Schweiz herstellen lassen. Durch die grosse Nachfrage sei eine preisgünstige Produktion in hiesigen Gefilden möglich, heisst es bei der Tourismus-

Keine Aktion ohne Reaktion. Die Raucher mussten in den letzten Jahren arg unten durch. Erst wurden sie aus den Flugzeugen verbannt, dann aus den Bahnhöfen und schliesslich auch aus den Zü-

organisation. Ausserdem wird zurzeit an einem Relaunch der Trinkflasche gearbeitet. Allerdings soll das bisherige Design beibehalten werden.

Neulancierung 2007 In ein paar Wochen will Zürich Tourismus informieren, wer Produktionspartner für die Trinkflaschen wird. Schon jetzt ist aber klar, dass die neuen, rostfreien Gefässe erst im Sommer 2007 wieder aufgelegt werden. Bis dahin müssen die Touristen in der Limmatstadt ihren Durst direkt am Brunnen löschen. Und um Trapattoni noch mal zu zitieren: «Ich habe fertig.» aa

gen. Doch nun will die deutsche Fluggesellschaft Smintair wieder Raucherflüge anbieten. Es gebe keine Gesetze, welche dies verbieten würden, heisst es bei Smintair. Die erste Destination, die rauchend angeflogen werden soll, ist Tokyo. Geplant ist die Aufnahme des Flugverkehrs im März 2007.


■ Wochenschau

Donnerstag, 29. 6. 2006 ■ Nr. 26

GastroJournal

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Keine Frage der Vernunft

Präsenz Schweiz-Studie

Die Frage der Verfütterung von Küchen- und Speiseresten bleibt in der Schweiz offen.

Die Schweiz geniesst laut einer Studie von Präsenz Schweiz bei den Chinesen einen ausgezeichneten

Nach einem runden Tisch, an dem Montag in Bern das Bundesamt für Veterinärwesen (BVet), GastroSuisse, Schweineproduzenten, Bauernverband und Konsumentenorganisationen sassen, herrscht zwar für einmal völlige Einigkeit: Die Verfütterung von Küchen- und Speiseresten ist die sinnvollste Art der Verwertung. Nicht zuletzt dank grosser Anstrengungen und Investitionen der Beteiligten: Um unsachgemässen Umgang mit den heiklen Nahrungsmitteln zu verhindern, investierten einerseits die Bauernbetriebe in eigentliche Aufbereitungsanlagen. Andererseits führten die Behörden gemeinsam mit den Branchenverbänden breite Informationskampagnen durch, um korrektes Sammelgut zu gewährleisten. So gibt es in der Schweiz heute über 200 Verwerter, die dafür ausgerüstet sind, Küchenund Speisereste im ökologischen Kreislauf zu halten.

Amtsschimmel in Trab Aber die Sinnhaftigkeit des Verfahrens und die breite Einigkeit darüber

Die Kostenfrage Während in Appenzell Innerrhoden Kadaversammelstellen Reste kostenlos annehmen, droht Restaurants im Urnerland zurzeit ein Preis von 20 Franken fürs 60-Liter-Fass: GastroJournal wird in den kommenden Ausgaben die verschiedenen kantonalen Situationen und Methoden beleuchten.

helfen wenig, wenn der Amtsschimmel in Trab ist: Kommenden Oktober laufen in Deutschland und Österreich die letzten Übergangsfristen ab, die in der Europäischen Union diese Art der Verwertung erlauben. Ursachen für das scheinbar unsinnige Verbot sind zum einen schwarze Schafe, welche die Verfütterung in Verruf bringen. Zum anderen lauern von der Schweinepest bis zur Klauenseuche veritable Schreckgespenster; weiter wissen mächtige Lobbyisten ihre Interessen in Brüssel wahrzunehmen, und schliesslich ist das Verbot immer ein bequemer politischer Weg, weil es Verantwortung abwälzt und Handeln vorschützt.

Das letzte Wort Nachdem die Schweiz im Rahmen des sogenannten Äquivalenz-Prinzips verpflichtet ist, letztlich in jedem Regelungsbereich Gleichwertiges zu bieten wie die EU, droht nun auch bei uns ein Verbot der Verfütterung. Freilich ist politisch das letzte Wort nie gesprochen: Einerseits beginnen sich in der Schweiz und im umliegenden Ausland die beteiligten Branchen zu gruppieren. Das ist umso erfolgversprechender, als für einmal die Massenmedien das Anliegen mittragen. Entwickelte diese Gruppierung, die Landwirtschaft, Gastgewerbe und Konsumenten umfasst, nun die Kraft, die in ihr steckt, wäre damit wohl der wildeste Brüsseler Amtsschimmel zu bremsen. Andererseits ist auf der politischen Bühne der Schweiz viel Bewegung: Nur selten gibt es politische Vorstösse, die so schnell so viel Unterstützung und Mehrheiten finden, wie dies letzte Woche mit der Motion des Zuger Nationalrates und Landwirtes Marcel Scherer der Fall war. Nachdem Scherer in kürzester Frist über 100 mitunterzeichnende Nationalräte hinter sich hatte, hörte er mit Sammeln auf und reichte das Begehren ein (siehe Kasten).

In Sachen Speisereste ist vielen, aber noch nicht allen ein Licht aufgegangen.

Gute Chancen für Motion zu Speiseresten Zum Thema Speisereste hat der Zuger Nationalrat Marcel Scherer (Foto) letzte Woche im Nationalrat folgende Motion eingereicht: «Der Bundesrat wird beauftragt, eine Weiterführung der sinnvollen Verwertung von Speiseresten und Lebensmittelnebenprodukten in der Schweiz zu ermöglichen. Laut Meldungen aus dem Bundesamt für Veterinärwesen soll die Verwertung von Speiseresten und Lebensmittelnebenprodukten in der Schweiz verboten werden. Begründet wird diese Absicht mit der Einhaltung der Bilateralen Verträge mit der EU. Anders als in weiten Ge-

bieten der EU ist in der Schweiz das Lebensmittelrecycling durch die geltenden Hygienevorschriften klar geregelt. Das Ziel, das Seuchenrisiko faktisch zu eliminieren, wird dadurch erreicht. Diese ökologisch sinnvolle Wiederverwertung durch Verfütterung von Eiweiss und Energie soll in der Schweiz weitergeführt werden können.» Nachdem Scherers Vorstoss in kürzester Frist von einer Mehrheit der Nationalräte unterzeichnet worden war, wurde darauf verzichtet, auch im Ständerat eine gleichlautende Version einzureichen. Insofern hat die Motion, die in einer der nächsten Sessionen behandelt werden wird, gute Chancen, überwiesen zu werden. pg

«…dass ein Koch die ganze Küche dirigiert» Bundesrat und Parlament geben der Koordination der Landeswerbung zunehmend Kontur Die bundesrätliche Koordination der Landeswerbung entwickelt sich zur Koordination der Kommunikation der Schweiz überhaupt. «Es geht hier nicht darum, Eintopfkost zuzubereiten, sondern jeder gute Koch ist in der Lage, ein ganzes, in sich gut strukturiertes Menü zu servieren, bei dem sich die einzelnen Teile des Gerichtes nicht miteinander

Joseph Deiss will einen Schweiz-Koch.

vermischen.» So versinnbildlichte Bundesrat Joseph Deiss jüngst im Ständerat in einem seiner letzten magistralen Auftritte ein Geschäft, das auch für Gastgewerbe und Tourismus zentral ist: die Reorganisation der Landeswerbung. Im Dezember 2006 hatte der Bundesrat aufgrund verschiedener parlamentarischer Vorstösse einen relativ offenen Bericht zur Koordination schweizerischer Marketingorganisationen von Schweiz Tourismus bis zu Switzerland Cheese Marketing vorgestellt. In der Folge reichte die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-NR) eine Motion mit konkreteren Vorgaben ein. Diese Motion, die landwirtschaftliche und kulturelle PR-Apparate vorerst ausklammerte, wurde vom Bundesrat und vom Nationalrat unterstützt.

Viele Köche verderben den Brei Im Ständerat jedoch stiess das Begehren auf Widerstand, wobei unter anderem davor gewarnt wurde, alles in einen Topf zu schmeissen. Darauf nahm Bundesrat Deiss Bezug, als er ein gut strukturiertes Menü in Aussicht stellte – und nicht zu erwähnen vergass, dass «zu viele Köche den Brei verderben». Dem wolle man aber zuvor sein, sagte Deiss: «Was wir wollen, ist, dass ein Koch die ganze Küche der Landeswerbung dirigieren kann.» Dazu nahm der Ständerat sehr differenziert Stellung: Vor allem der Schaffhauser Ständeherr Peter Briner steckte das Profil einer Reorganisation ab: «Die Förderung eines Gesamtauftritts der Schweiz im Ausland, eines Gesamtauftritts der Marke Schweiz», gehe «weit über Werbung hinaus». Es sei «eine inter-

disziplinäre und interdepartementale Herausforderung». Weil die Motion den Bundesrat dabei einenge, diese Herausforderung in eine Botschaft zu giessen, lehnte der Ständerat die Motion denn auch einhellig ab.

E

s ist unbestritten und längst klar: Die Qualitätsfrage wird immer mehr zum entscheidenden Faktor im ganzen Tourismussektor. Die Tourismusbranche bemüht sich deshalb verstärkt, mit Qualitätsoffensiven (Q-Gütesiegel, Qualifizierungsprogramme, Qualitätskampagnen u.a.m.) dieser Tatsache auch in der Praxis Rechnung zu tragen. azu gehören nicht zuletzt die von der Hotellerie- und Gastronomiebranche geförderten Klassifikationssysteme, hinter denen ja auch kundenorientierte Qualitätsbemühungen stehen müssen. Dass es in diesem Prozess nicht gelungen ist, die Klassifikationssysteme von Hotelleriesuisse und Gastrosuisse zu verschmelzen, ist an

Peter Vollmer*

Qualifikation und Qualität sind Zwillinge sich weniger ein Problem aus Gästesicht, solange die jeweilige Punkteklassifikationen qualitativ vergleichbar sind und nicht von einer Seite unterlaufen werden.

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ie kontroversen Auftritte der beiden Trägerverbände wurden hingegen von den Medien (wer soll ihnen das auch verargen) hem-

Ruf. Befragt wurden über 2000 Chinesen. Das gute Bild der Schweiz beruht grösstenteils auf den gängigen Klischees wie Uhren, Banken, Wintersport und Neutraliät. In der Studie kam ausserdem heraus, dass die Schweiz nach Frankreich als zweitwichtigste Reisedestination der Chinesen gilt. Umgekehrt scheinen die Schweizer Firmen weniger Freude an China bzw. an der dortigen Weltausstellung 2010 zu haben. Laut der Handelszeitung gestaltet sich die Suche nach Sponsoren durch Präsenz Schweiz recht schwierig.

Rauchen – Nichtrauchen I

Solothurn und Genf stimmen ab Die Stimmbürger im Kanton Genf können an der Urne entscheiden, ob das Rauchen in öffentlichen Räumen verboten werden soll. Der Grosse Rat erklärte letzte Woche eine Initiative mit dem Titel «Passivrauchen und Gesundheit» für gültig. Auch im Kanton Solothurn soll laut dem Willen des Regierungsrates das Stimmvolk entscheiden, ob Restaurants künftig rauchfrei werden.

Rauchen – Nichtrauchen II

Initiative in Zürich lanciert Im Kanton Zürich soll ebenfalls das Stimmvolk über Rauchen oder Nichtrauchen im Restaurant entscheiden. Letzten Montag hat die

Freie Hand für Profis Was aus gastgewerblicher-touristischer Sicht nicht schaden kann: Zum einen sind nun die skandalträchtigen Agro-Vermarkter wieder im Fokus, zum anderen geben die Positionen des Parlaments dem Bundesrat viel freie Hand, einen professionellen Apparat zur Kommunikation der vielen herausragenden Angebote mit Schweizer Markenzeichen zu bilden: Für Ende August ist die Vernehmlassung geplant, wobei zu hoffen ist, dass sich dabei Profis gegen Apparatschiks durchsetzen werden. pg

MEINE MEINUNG

D

Schweiz bei Chinesen beliebt

P. GRUNDER

PETER MATHIAS GRUNDER

BLICKPUNKTE

mungslos ausgeschlachtet. «Fehlende Kooperationsbereitschaft», «Krieg der Sterne», «Verbandsprofilierungen zulasten der Gäste» und ähnlich lauteten die Überschriften. Problematisch daran ist das Bild, das die (Tourismus-)Branche damit bei Meinungsträgern und politischen Organen hinterlässt. Man traut der ganzen Tourismusbranche nicht mehr zu, dass sie fähig ist, ihre eigenen Probleme zu lösen. Bestraft werden damit diejenigen, die sich redlich um die Kundenorientierung und Qualitätssteigerung bemühen und mit besseren Rahmenbedingungen rechnen.

*Dr. Peter Vollmer, Nationalrat; Direktor Seilbahnen Schweiz

Lungenlinga eine ensprechende Volksinitiative mit 26 000 Unterschriften eingereicht. Laut der Lungenliga gehe es nicht nur um das Wohlbefinden der Bevölkerung, sondern auch um Fairness in der Gastronomie, die nur durch eine einheitliche, klare Regelung gewährleistet sei.

ZVF-Unternehmungen

Expansion in neue Gefilde Ab 1. Juli übernehmen die ZFVUnternehmungen die Confiserie Schurter am Central in Zürich. Damit werde die Grundlage für einen neuen Geschäftszweig gelegt, heisst es in einer Pressemitteilung der ZFV-Unternehmungen. Die Gebäcke der Confiserie würden weiterhin nach den alten Rezepten hergestellt und das Geschäft werde unter dem bisherigen Label weitergeführt.


■ Restauration

Donnerstag, 29. 6. 2006 ■ Nr. 26

GastroJournal

Gutes Zuhören ist wichtig

SZENE Valposchiavo bietet Kulinarik

Schlaraffenland Puschlav

Das Verhältnis zwischen Cabaretiers und Mitarbeitenden kann schwierig sein. Ist vor Ort keine Lösung möglich, steht seit gut einem Jahr die Ombudsstelle des Verbandes Schweizerischer Konzertlokale, Cabarets, Dancings und Diskotheken ASCO bereit. Ein Gespräch mit Ombudsmann Jaques Rüdisser. INTERVIEW: MAURUS EBNETER* GastroJournal: Herr Rüdisser, wie viele Fälle hatten Sie bisher zu behandeln? Jaques Rüdisser: Pro Monat werden ein bis zwei Fälle an mich herangetragen. Meistens geht es um Fragen zum Lohn oder um die Freitage. GJ: Braucht es die Ombudsstelle überhaupt? Rüdisser: Auf jeden Fall. Es lohnt sich immer, wenn man ohne Anwälte und Gerichte Lösungen finden kann.

Zum ersten Mal stellt das ganze Puschlaver Tal gemeinsam vor, was es kulinarisch zu bieten hat. Auf der sogenannten «straMangiada» kann man ab 2. Juli sich von der Vorspeise bis zum Dessert durch das ganze Puschlaver Angebot essen. Das Schlaraffenland ist rund um den Puschlaver See angelegt und bietet einen insgesamt sieben Kilometer langen kulinarischen Spaziergang. An neuen Etappenzielen darf man ausschliesslich Leckerbissen der Region geniessen. Das sind etwa: Ziegenkäse, Forellen, Capunet, Schweinerippchen, Feigenbrot, Rüeblitorten und vieles mehr. Die Rhätische Bahn bietet für diesen ungewöhnlichen Anlass eine Sonderfahrkarte. Infos: www.valposchiavo.ch

stelle fest, dass bei Streitfällen oft Alkohol im Spiel ist. GJ: Lassen sich die Probleme in der Regel aus der Welt schaffen? Rüdisser: Ich habe keine Weisungsbefugnisse. Dennoch lassen sich fast immer beidseitig befriedigende Lösungen finden. GJ: Wer nutzt Ihre Dienste? Wie verständigen Sie sich? Rüdisser: Zu etwa 70 Prozent beschweren sich Artistinnen aus Osteuropa. Diese sind oft gut gebildet und wissen sich zu wehren. Ich kommuniziere meistens auf Deutsch oder Englisch. Fast alle Beschwerdeführerinnen arbeiten in der Deutschschweiz. Das hat wohl damit zu tun, dass meine Dienstleistung in der französischen Schweiz und im Tessin weniger bekannt ist.

Wald: Zollhaus weicht Neubau

Nach Brand jetzt das Aus Im zürcherischen Wald muss das Restaurant Zollhaus jetzt definitiv einem Neubau weichen. Ein Grossbrand anfangs März hatte das unter Denkmalschutz stehende Gebäude so sehr beschädigt, dass es abgebrochen werden muss. Eine Rekonstruktion des Restaurants und des daneben liegenden Hauses Steinfels wurde durch Kanton, Gemeinde und dem Eigentümer der Liegenschaft ausgeschlossen. Ein Projektwettbewerb soll die Grundlage für den geplanten Neubau liefern.

GJ: Gibt es besonders ärgerliche Fälle? Rüdisser: Leider erhalte ich ab und zu anonyme Nachrichten auf dem Anrufbeantworter. Das ist bedauernswert, weil ich dann nicht zurückrufen kann.

GJ: Sind die Anliegen der Beschwerdeführerinnen berechtigt? Rüdisser: Zu einem guten Teil sind die Forderungen berechtigt. Doch meistens beruhen die Probleme auf Kommunikationsschwierigkeiten. Ich

GJ: Welches war der schwierigste Fall? Rüdisser: Der Freund einer Tänzerin hat am Telefon gedroht, den Cabaret-Betreiber umzubringen. Mit Hilfe der Agentur ging dann aller-

In Engelberg ins Leben gerufen WEB

GJ: Gibt es auch ErPERSÖNLICH freuliches? Rüdisser: Einmal JACQUES RÜDISSER war lange konnte ich Jahre Hotelier, zuletzt im Posthotel einer 35GJ: Wie aufwändig ist Arosa, und Vorstandsmitglied des jährigen die Bearbeitung der Verbandes Schweizerischer KonUngarin vor Fälle? zertlokale, Cabarets, Dancings ihrer definiRüdisser: Im Durchund Diskotheken ASCO. Als erster tiven schnitt benötige ich etOmbudsmann der Branche vermitRückreise wa zwei Stunden pro telt und schlichtet Rüdisser seit helfen, ihr Fall. Gutes Zuhören ist gut einem Jahr bei Fragen, KritiSozialversiwichtig und ist oft ken und Reklamationen. cherungsschon die halbe Löguthaben sung. Danach ist es leizu ermitteln, damit sie dieses in ihr der nicht immer leicht, die nötigen Heimatland überwiesen erhielt. Die Gegenabklärungen vorzunehmen, Frau hat sich danach schriftlich bei weil die entsprechenden Personen mir bedankt. schwer zu erreichen sind.

In einem sensiblen Geschäfts- und Gesellschaftsbereich sorgt die ASCO für Sensibilität. dings auch dieser Fall gut über die Bühne.

Die Ombudsstelle Beschwerden an die ASCO-Ombudsstelle sind schriftlich in Deutsch, Französisch, Englisch oder Italienisch einzureichen. Die Antwort erfolgt in der Regel auf Deutsch. Gästeklagen werden nicht behandelt. Jacques Rüdisser Zürcherstrasse 10 Postfach, 8853 Lachen SZ Telefon 076 315 32 72 (werktags von 15 bis 18 Uhr); Fax 044 371 89 11

GJ: Wie beurteilen Sie die Qualität der schweizerischen Cabarets? Rüdisser: Schwarze Schafe gibt es in allen Branchen. Zu einem hohen Prozentsatz sind die Betreiber aber seriös. Die Cabarets sind stark reglementiert – ganz im Gegensatz zum Sexgewerbe, wo die Erwerbstätigkeit oft ohne Bewilligung erfolgt. Leider wird das häufig in einen Topf geworfen, auch von den Medien und von Hilfsorganisationen wie dem FIZ. *Maurus Ebneter ist Kommunikationsschef der ASCO

Neu im Kreis der JRE willkommen geheissen Die Vereinigung der Jeunes Restaurateurs d’Europe zählt jetzt 33 Mitglieder in der Schweiz berg das Restaurant Axels zusammen mit seiner Gattin Andrea führt.

Optimale Gästebetreuung Axel Kirchner, unweit von Hamburg in Glückstadt aufgewachsen, lernte die Gastronomie an der Basis kennen. Als Sohn des Besitzers einer einfachen Kneipe für die Landbevölke-

rung, fühlte er sich seinem heutigen Beruf früh verpflichtet und wurde Koch. Nach Kurzaufenthalten in Bayern wirkte er zwei Jahre lang als Küchenchef unter der Ägide von Jacky Donatz (Sonnenberg, Zürich). Im Grand Hotel Kronenhof in Pontresina lernte er seine heutige Frau Andrea kennen. Nach weiteren Zwi-

ZVG

Die Vereinigung Jeunes Restaurateurs d’Europe hat zwei neue Köche und Gastronomen in ihren erlauchten Kreis aufgenommen: Axel Kirchner vom Axels in Engelberg und Jean-Sébastian Ribette von der L’Auberge in St-Légier. In der Vereinigung Jeunes Restaurateurs d’Europe Suisse (JRE) geht es weder um Kochhüte noch um Sterne oder Punkte: Wer in dieser heute europaweit 380 Mitglieder zählenden Gilde ausgezeichneter Köche Aufnahme findet, muss auf neuzeitlich produzierte, ökonomisch wertvolle und absolut frische Erzeugnisse aus der Region, der Schweiz und den angrenzenden Ländern achten und von bestehenden Mitgliedern empfohlen, getestet und anerkannt werden. Gerade eben durfte Pierre-André Ayer, der Präsident der JRE (Suisse), zwei neue Köche und ihre Betriebe in der Vereinigung aufnehmen, die jetzt schweizweit 33 Mitglieder zählt (siehe GJ 25, französischer Teil). In der Deutschschweiz ist dies Axel Kirchner, der seit 2004 in Engel-

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Andrea und Axel Kirchner (v. l.) durfte JRE-Präsident Pierre-André Ayer ebenso in die Vereinigung aufnehmen wie Jean-Sébastian Ribette mit Partnerin Sahondra Verdan.

schenstationen als Küchenchef im Grand Hotel Beau Rivage in Interlaken, entschied sich das junge Paar einen eigenen Betrieb zu übernehmen. Wo einst Geny Hess für gastronomische Höhenfeuer sorgte, entstand ein neues Haus mit luxeriösen Wohnungen und im Erdgeschoss wurde Axels Restaurant eingerichtet. Seit 2004 nun führt Axel Kirchner mit Andrea und einem bis 11-köpfigen Team den Betrieb, der sich rasch zu einem kulinarischen Bijou entwickelte. Seither kann Axel Kirchner seine ganze Kraft als ambitionierter Kreateur herrlicher Speisen entfalten. Der immerzu gut gelaunte Küchenmeister arbeitet mit erlesenen Produkten, mit feinsten Kräutern, Gemüsen, diversen Fleisch- und Fischarten, vielfach aus der Region bezogen. Der neu in der JRE-Vereinigung Aufgenommene schafft es leicht Gernsesser und Liebhaber exquisiter Gerichte kulinarisch so zu begeistern, dass sie oft einen weiten Weg unter die Räder (bzw. unter die Füsse) nehmen. js

Bergbeizli-Brevet für Wanderer Was haben 17 Bergrestaurants in und um Engelberg gemeinsam? Allesamt sind mit Bergbahnen oder auf sauber gepflegten Spazier- und Wanderwegen erschlossen und ermöglichen erlebnisreiche Bergwan-

derungen von jeweils ein bis zwei Stunden Dauer. Jetzt haben die Tourismusverantwortlichen einen beziehbaren Bergbeizli-Pass kreiert, der für 17 erwanderbare Bergrestaurants gedacht ist. Das heisst: Wer im Verlaufe des Sommers alle Engelberger Bergrestaurants zu Fuss besucht, erhält Ende der Saison ein originelles Geschenk und nimmt an einer lukrativen Endverlosung teil. Für eine Konsumation wird jeweils das entsprechende Feld im Pass abgeknipst. Ist der Pass voll, darf der Bergbeizli-Entdecker im Tourist-Center gegen Abgabe des Passes eine Engelberger Tasse abholen und nimmt gleichzeitig an der Endverlosung teil.

MacDonald’s sucht

Freiwillige Qualitäts-Tester MacDonald’s Schweiz sucht Qualitäts-Tester, die sich selbst vom Qualitätsstandard der McDonald’sProdukte überzeugen und die Herstellung von Endprodukten selber unter die Lupe nehmen wollen. Einerseits werden so Kartoffel- und Salatfelder besucht, andererseits die Verarbeitung der Rohstoffe bei Schweizer Lieferanten und die Restaurants unter die Lupe genommen. Infos: Tel. 021 631 11 11


■ Hotellerie

Donnerstag, 29. 6. 2006 ■ Nr. 26

GastroJournal

Zum Ersten,zum Zweiten… Immer mehr Schweizer Hotels versteigern ihre Zimmer per Internet. Ebay und Ricardo sind das wahre Mekka für Schnäppchenjäger. Lohnt sich das auch für die Hotels? GastroJournal hat sich in die virtuelle Versteigerungswelt begeben. ANDREJ ABPLANALP Ebay und Ricardo sind in der Schweiz die beiden bekanntesten Versteigerungsplattformen im Internet. Von Antiquitäten bis zu Zubehör von Rasenmähern ist dort alles zu haben. Auch Hotelzimmer. Wer nun aber denkt, dass nur kleine und unbekannte Hotels bei Ebay und Ricardo zu finden sind, täuscht sich gewaltig. Namen wie Marriott, Swissôtel

oder Ramada sind keine Seltenheit. Ebenso grosse Leistungen für einen kleinen Preis. So bot das Swissôtel Le Plaza in Basel kürzlich für knapp 200 Franken Folgendes an: zwei Übernachtungen für zwei Personen in einem eleganten De-luxe-Zimmer (Freitag–Sonntag). Selbstverständlich war das reichhaltige Frühstücksbuffet inklusive. Auch die Benützung des Fitnessbereichs mit Pool, Sauna und Sportgeräten kostete nichts. Da-

mit die Gäste ihren Aufenthalt in Basel geniessen konnten, gehörten auch zwei Mobility-Tickets für sämtliche öffentlichen Verkehrsmittel in der Rheinstadt zum sehr verlockenden Angebot.

Versteigerung als Werbekanal Kann ein Hotel mit solchen Angeboten überhaupt kostendeckend arbeiten? «Ja», sagt Yvette Thüring, Direktorin des Basler Swissôtel. «Viele Gäste trinken noch etwas aus der Minibar oder essen in unserem Restaurant.» Ausserdem würden Ebay-Kunden vielleicht später als reguläre Gäste ins Swissôtel zurückkehren. «Die Versteigerung von Hotelzimmern ist aber auch eine Form von Werbung.» Dem stimmt auch John M. Rusterholz, Leiter der Zürcher Sorell Hotels, zu. Die Schweizer Hotelgruppe mit inzwischen zwölf Häusern versteigert ebenfalls Zimmer im Internet. «Für uns ist das ganz klar Werbung», sagt Rusterholz. Geld würde man damit aber nicht verdienen.

Internet fördert Konkurrenz Ein weiterer Grund für die virtuelle Versteigerung von Hotelzimmern ist die Auslastung. An den Wochenenden sind Stadthotels traditionsgemäss weniger gut gebucht als während der Woche. Durch Ebay und Ricardo kann diese Belegung verbessert werden. Allerdings sollten nur der Auslastung wegen keine Zimmer zu Schleuderpreisen vergeben werden. «Eine gewisse Rate muss auch auf diesem Weg herausschauen», meint Pierre U. Stacher, General Manager des Swissôtel Zürich-Oerlikon. «Das Internet hat sicher die Konkur-

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CHECK IN St. Petersinsel

Hotel wird modernisiert

Ebay anmelden

Das HotelRestaurant auf der St. Petersinsel (Foto) im Bielersee wird für 6,4 Millionen Franken modernisiert und ausgebaut. Das hat die Burgergemeinde Bern, Besitzerin der Liegenschaft, mit 1835 zu 126 Stimmen entschieden. Unter anderem sollen die Hotelzimmer durchgehend mit Nasszellen ausgestattet werden. Ausserdem entstehen beim Umbau drei neue Zimmer und eine moderne Küche, welche allein 1,3 Millionen Franken kosten wird.

Hotels, die sich bei Ebay anmelden wollen, sollten folgende Punkte beachten: • Ebay unterscheidet zwischen privaten und gewerblichen Käufern bzw. Verkäufern. Als Hotel ist die Anmeldung als gewerblicher Käufer/Verkäufer empfehlenswert. • Als gewerblicher Käufer/Verkäufer kann man sich unter dem Namen der Firma anmelden. Es muss allerdings zwingend eine Kontaktperson angegeben werden. • Ein weiterer Punkt, der bei gewerblichen Käufern/Verkäufern beachtet werden sollte, sind die Rücknahmebedingungen. Diese müssen klar geregelt sein. • Achtung: Wer sich als Verkäufer anmelden will, muss sich vorher zwingend als Käufer eintragen lassen. www.ebay.ch

Flair Hotels

Aktivitäten in der Schweiz Die deutsche Hotelgruppe Flair Hotels verstärkt ihre Aktivitäten auf dem Schweizer Markt. In naher Zukunft wollen die Flair Hotels neue Mitglieder in ausgesuchten Destinationen vorstellen. Heute gehören vier Häuser im Graubünden und im Wallis zur Gruppe. Speziell für die Schweiz haben die Flair Hotels Verhandlungen mit Kreditkartenabrechner aufgenommen. Damit soll gewährleistet werden, dass alle helvetischen Flair Hotels in Zukunft die gleichen Service-Standards anbieten können. www.flairhotel.com

renz zwischen den Hotels gefördert», meint Stacher. Das sei jedoch durchaus positiv gemeint. «Man muss am Ball bleiben und sich auch technisch weiterbilden.» Man komme heute nicht mehr um das Internet und seine Angebote herum. «Die Zahl der Gäste, die übers Internet buchen, ist am Steigen.» Fazit: Virtuelle Versteigerungen von Hotelzimmern können sich für ein Hotel durchaus lohnen. Sei es als im Vergleich zu anderen Kanälen billiges Werbemittel, sei es um die Auslastung des Betriebs zu steigern. Aufpassen muss man eigentlich nur bei der Preispolitik. Mindestens kostendeckend sollten die Angebote nämlich sein.

Kapplerhof, Ebnat-Kappel

S. WEGMANN

Endlich wieder in der Gewinnzone

Cheap and chic Neuer Trend in der Schweizer Hotellerie Die Schweizer Luxushotellerie ist weltweit bekannt und beliebt. In den kostengünstigeren Segmenten besteht hierzulande allerdings noch Nachholbedarf. Trotz eines grossen Potenzials. In Deutschland boomt die Geiz-ist-geil-Welle nach wie vor. In der Schweiz geniessen M-Budget-Produkte mittlerweile Kultstatus. Der Trend zu kostengünstigen Produkten und Dienstleistungen ist unverkennbar. Auch in der Hotellerie. Das sagt eine Studie der Beratungsfirma Grischconsult mit Sitz in Chur. Deshalb prognostiziert sie Hotels, die ihren Gästen hohe Qualität und modernes Design zu kostengünstigen Preisen bieten können, eine rosige Zukunft. «Cheap and chic» nennt Grischconsult dieses Konzept. Beispiele dafür sind das Easyhotel in Basel, die Downtown Lodge in Grindelwald, Cube in Savognin, Balmers Herberge in Interlaken oder die Zürcher Jugendherbergen. Im Gegensatz zur traditionellen Ho-

tellerie ist die Kostenstruktur in solchen Häusern deutlich tiefer. Laut Grischconsult belaufen sich die Lohn- und Investitionskosten in solchen Cheap and chic-Häusern auf rund einen Drittel eines normalen Hotels.

Schweiz hat kostengünstiges Potenzial Die Studie sieht ein riesiges Potenzial für kostengünstige und schicke Hotels im Alpenraum. Allerdings müsse das Vorurteil, die Schweiz sei eine Hochpreisinsel, abgebaut werden. Doch ganz einfach ist dies nicht. Schliesslich kosten hohe Qualität und modernes Design Geld. Grischconsult schlägt den Beherbergungsbetrieben vor, enger zusammenzuarbeiten. Ebenfalls erfolgsversprechend sei die Kooperation mit vor- und nachgelagerten Produktionsstufen. Gemeint sind damit Restaurants oder Partner, die Outdoor-Aktivitäten anbieten. Guglielmo Brentel, Hotelleriesuisse-Präsident, findet die Studie interessant und prüfenswert. aa

Ein Lebenswerk Hotel Schönau, Wildhaus Abschied vom Lebenswerk: Das Hotel Schönau im thurgauischen Wildhaus ist Mitte Juni in neue Hände übergegangen. Nach 20 Jahren haben Hedi und Jakob Kuratli ihr Hotel Schönau abgegeben. Das Haus wird nun von Hedi Kuratlis Schwester Julia Frischknecht weitergeführt. Die Kuratlis haben das Hotel Schönau vor 20 Jahren erbaut. aa

Das Seminarhotel Kapplerhof in Ebnat-Kappel schreibt wieder schwarze Zahlen. Der Umsatz konnte 2005 gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent gesteigert werden. Der Aufschwung verdankt der Kapplerhof in erster Linie der boomenden Seminarhotellerie. Namhafte Schweizer Firmen stiegen 2005 in Ebnat-Kappel ab. Das Haus wird seit Anfang 2005 von der Interessensgemeinschaft Toggenburg (IGT) in Pacht geführt. Diese wurde gegründet, um den Kapplerhof als Treffpunkt der Region zu erhalten. Zuvor machte das Seminarhotel Kapplerhof schwere Zeiten durch und schrieb rote Zahlen.

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Zu den Cheap and chic-Hotels gehören unter anderem das Easyhotel in Basel und Cube in Savognin.

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■ Tourismus

Donnerstag, 29. 6. 2006 ■ Nr. 26

GastroJournal

Mehr in die Märkte gehen

FLASH Tourismuswerbung

Stillstand beim Wetterkanal

An der Generalversammlung von Graubünden Ferien vom letzten Montag in Klosters wurde als Ersatz für den bisherigen GRF-Präsidenten Christoffel Brändli neu Andreas Wieland gewählt. Er kündigt neue Strategien und Umstrukturierungen an.

Laut einem Entscheid des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) dürfen auf dem Wetterkanal von SF 1 keine Werbebotschaften mehr verbreitet werden. Infos mit Werbung beispielsweise über besondere Aktionen einer Station oder über Anlässe dürfen nicht mehr ausgestrahlt werden. Erlaubt sind einzig informative Hinweise, beispielsweise ob der Sessellift in Betrieb ist.

Spielbankenverbot

Liechtenstein will auch ein Casino

INTERVIEW: KARIN HUBER

GRF in Aufbruchstimmung

Basel setzt auf Krimitourismus

Hunkeler-Krimis Bisher hat Hansjörg Schneider fünf Krimis mit Kommissär Peter Hunkeler als Hauptfigur geschrieben. • Silberkiesel, Bastei Lübbe 2001 • Das Paar im Kahn, Bastei Lübbe 2001 • Flattermann, Bastei Lübbe, 2002 • Tod einer Ärztin, Bastei Lübbe, 2003 • Hunkeler macht Sachen, Bastei Lübbe, 2006 Die Bücher sind bei: GastroEdition Tel. 0848 377 111, Fax 0848 377 112, E-Mail: info@gastrosuisse.ch, erhältlich.

führt», erklärt Doris Schürmann, bei Basel Tourismus für den Verkauf in Deutschland, Grossbritannien, den USA und China verantwortlich. Bisher seien die Reaktionen auf das Hunkeler-Angebot eher mässig. «Das ist jedoch nicht weiter

tragisch», meint Schürmann. Das erste Jahr sei erfahrungsgemäss immer schwierig. Und passt zu Peter Hunkeler. Der Kommissär lässt sich nämlich jeweils viel Zeit, bis er seine Fälle löst. Am Ende schafft er es aber immer. aa

Deutscher Veranstalter Basel Tourismus arbeitet in Sachen Hunkeler zusammen mit dem deutschen Reiseveranstalter Ibali, welcher sich auf Literaturreisen spezialisiert hat. «Diese Jahr sind wir erstmals im Ibali-Katalog aufge-

schon da: Mitten in Vaduz am Standort des ehemaligen Vaduzerhofs soll ein Luxushotel mit Kongresszentrum und Spielcasino entstehen. Betroffen davon wären vor allem die Casinos in St. Gallen und Bad Ragaz sowie jene im Vorarlberg. Der Markt ist aber offenbar gesättigt: «Wenn in einem neuen Casino Umsatz gemacht werden will, muss er von einem anderen genommen werden», schildert Jürg Kugler, kaufmännischer Geschäftsführer in Bad Ragaz, die Situation.

Freizeit Graubünden

Nur noch kleiner Schreck am Ende Letzte Woche wurde die Organisation Freizeit Graubünden endgültig zu Grabe getragen. Mit dem ehemaligen Geschäftsführer, Stefan Rupp, hat man sich unterdessen aussergerichtlich geeinigt, die Strafklage wird zurückgezogen, wenn die Bedingungen der aussergerichtlichen Einigung voll erfüllt sind. Rupp zieht seine Strafanzeige wegen ausstehender Lohnforderungen sowie die Betreibung ebenfalls zurück. Trotz der Einigung wird es wohl nicht möglich sein, das Aktienkapital von 230 000 Franken vollständig an die Aktionäre zurückzuzahlen.

Schweiz Tourismus

Krimiautor wirbt mit seinem Kommissär indirekt für die Stadt Basel hann-Vorstadt, links das abfallende Bord, aus dessen Fugen Margeriten und Malven wuchsen», schreibt Schneider im 2003 erschienen Kriminalroman «Tod einer Ärztin». Hansjörg Schneider und seine Hauptfigur, Kommissär Peter Hunkeler, mögen Basel offensichtlich. Immer wieder lässt Schneider detailgenaue und meist positive Beschreibungen der Rheinstadt in seine Krimis einfliessen. Das ist auch Basel Tourismus nicht entgangen. Seit diesem Jahr bietet die Tourismusorganisation ein spezielles Package dazu an. Unter dem Titel «Lumpenpack & Leckerli – Kommissär Hunkeler bittet nach Basel» kommen die Gäste in den Genuss einer dreitägigen Entdeckungsreise durch Basel.

Im Fürstentum Liechstenstein soll das Spielbankenverbot fallen, ein Gesetz ist bereits in Vorbereitung. Und auch ein konkretes Projekt ist

K.HUBER

GastroJournal: Andreas PERSÖNLICH Wieland, weht jetzt nach Ihrer Wahl zum ■ ANDREAS WIELAND ist 52 JahPräsidenten ein neuer re alt und Vater dreier Kinder. Vor Wind bei GRF? seiner heutigen Tätigkeit als CEO Andreas Wieland: Das des weltweit tätigen Bonaduzer kann man so sagen, ja. Unternehmens Hamilton war er ViWir werden uns Gedanzedirektor der RhB und dort zuken machen müssen, wie ständig für das Marketing. Von wir raschmöglichst die 1997 bis 2001 war er Mitglied der Situation, die dramatisch Geschäftsleitung bei Schweiz Touist, verändern. Wir verrismus und für die Asienmärkte zeichnen Rückgänge bei Links der neue GRF-Präsident Andreas Wieland, rechts der bisherige Präsident Christoffel Brändli. zuständig. den Logiernächten, den GJ: ReiGJ: Wie sieht der zeitliche Rahmen Arbeitsstellen und der le umzusetzen. Aber wir sind dran chen dafür die 3,8 Mio. Franken aus? Wertschöpfung. Das ist ein grosses und machen rasch vorwärts. In rund der öffentlichen Hand? Feld, um Sachen zu bewegen. Froh einem halben Jahr sollten wir dann Wieland: Wir brauchen schon noch bin ich über die Destinations-Vision soweit sein. Wieland: Nein, das reicht für alle anetwas Zeit, um unsere gesetzten Ziedes Bündner Regierungsrates Hansstehenden Massnahmen nicht aus. jörg Trachsel. Diese Vision war ausWir brauchen mehr. Aber ich möchte schlaggebend für meine Zusage, das attraktive Projekte aufzeigen, die Präsidium von GRF zu übernehmen. mehr Wertschöpfung generieren. u.a. in den Bereichen WertschöpGraubünden Ferien (GRF) zeigte Wenn man es jetzt richtig macht, seDies wird Partner anziehen, die dann fung und schnellem Wachstum, sich an seiner Generalversammlung he ich gute Chancen für den Bündner vermehrt investieren. neue Logiernächte, neue Gäste, vom letzten Montag in AufbruchTourismus. Markenpflege, Zielgruppen-Markestimmung: Mit dem neuen GRF-PräGJ: Wo wird zuwenig investiert? ting in neuen Märkten, Aufbau neusidenten Andreas Wieland und dem Wieland: Beispielsweise in die Marke GJ: Wie macht man es richtig? er Angebote und Aufbau von Innoteilweise erneuerten Vorstand wurWieland: Vor allem muss man die Graubünden. Wenn wir sie aufbauen vations-Netzwerken. Um alle Ziele den bereits die neuen «Reiseziele» wollen, kostet das etwas. Ich habe Marke Graubünden viel stärker umsetzen zu können, müssen die von GRF bestimmt. Ihnen zugrunde Mühe damit, wenn man überall nur pushen und sie in die Welt hinaus traProzesse verbessert, die Produkte liegt die Vision des Bündner Regieetwas, aber nichts richtig macht. Ich gen. Man muss Graubünden aktiv vergebündelt und innerhalb eines neurungsrates Hansjörg Trachsel, die führe ein Unternehmen und weiss, kaufen. Alle, die keine Logiernächte en Leistungsauftrages an GRF muss er wie folgt umschreibt: «Graubündass es klare Fokusse darauf und Wertschöpfung bringen, sind fehl auch die Tourismusfinanzierung den ist die führende Ferienregion braucht, wo man was investiert. am Platz. Wir brauchen Leute, die in auf neue Beine gestellt werden. der Alpen mit qualitativ hoch stedie Märkte gehen. Wir müssen die Graubünden hat im Zeitraum zwihenden touristischen Produkten. Kommunikation verstärken und in GJ: Bei Graubünden Ferien breschen 1990 und 2003 13 Prozent Auf innovative Produkte aufmerkden Medien präsenter werden. chen turbulente Zeiten an. Kann Logiernächte und 2600 Vollzeitstelsam gemacht worden, reisen immer man Ihre Ziele in der jetzigen perlen im Tourismus verloren sowie mehr neue Gäste aus aller Welt sonellen Besetzung erreichen? GJ: Welche Produkte und Märkte 450 Mio. Wertschöpfungsverluste nach Graubünden. Neue ArbeitsWieland: Die jetzige Besetzung hat sehen Sie? eingefahren. «Statt in der Schule zu plätze im Tourismus werden geWieland: Wir müssen neue, gute AnChancen zu zeigen, dass sie es lernen, wie man Socken stopft, schaffen und die Zahl der Lokann. Wenn nicht, werden wir angebote gestalten und neue Märkte ermüssen unsere Kinder im Fach giernächte steigt wieder an.» dere Leute brauchen. Wir werden schliessen. England ist sehr wichtig, Tourismus geschult werden», forWie es aussieht, wird bei GRF mit den GRF-Mitarbeitern eine klare die asiatischen Märkte ebenfalls. derte der neue GRF-Präsident Ander neuen Führungsspitze und eiStrategie vorlegen. Der Vorstand Dort haben wir seit 2001 rund die dreas Wieland. Nebst Wieland wurnem schlagkräftigen Vorstand verbesteht bereits aus hoch professioHälfte der Gäste verloren. Zudem den neu in den Vorstand gewählt: mutlich kaum ein Stein auf dem annellen Leuten. Meine Ausrichtung werden wir mit neuen Partnern wie Reto Gurtner, Flims, Luis A. Wieser, dern bleiben. Mit neuen Strategien lautet: Kompetenz kommt vor VerFluggesellschaften, TOs, Schweiz Engadin, und Armin Egger, Davos. und strukturellen Veränderungen wandtschaft. Politische Päckli werTourismus, grossen Destinationen werden sehr hohe Ziele angestrebt khr den keine geschnürt. und natürlich der RhB arbeiten.

«Gestatten, mein Name ist Hunkeler, Peter Hunkeler.» Hansjörg Schneiders sympathischer Kommissär lebt und arbeitet in Basel. Die Romane sind nicht nur spannend, sondern auch touristisch interessant. «Er liebte das Gehen am Flussufer, rechts die alten Häuser der St. Jo-

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In Basel fühlt sich Kommissär Hunkeler pudelwohl.

WM-Werbung für die Schweiz Schweiz Tourismus (ST) macht nicht nur Werbung für fussballmüde Frauen in Deutschland, sondern «echte» Fussballwerbung. «Die Schweiz war in Dortmund. Und wann kommt Dortmund in die Schweiz», steht auf Inseratensujets (Foto), die letzte Woche in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung und den Ruhr Nachrichten nach dem Schweiz-Spiel geschaltet wurden. Ein ähnliches Sujet lief nach dem Spiel in Hannover, wo die Schweiz sich für den Achtelfinal qualifizierte. Nach dem Spiel Anfang Woche in Köln sollen keine Inserate geschaltet werden: nicht wegen des Ausscheidens der Mannschaft, sondern weil dort weniger Fans anwesend gewesen seien, heisst es bei der Pressestelle von ST.


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■ GastroSuisse

GastroJournal

Donnerstag, 29. 6. 2006 ■ Nr. 26

Die Hoffnung auf den Aufschwung Die Gastroconsult AG blickt aus verschiedenen Gründen auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2005 zurück und hofft auf Verbesserung, auch der Branchensituation. JOHN WITTWER Sowohl der Präsident des Verwaltungsrates Tobias Zbinden wie auch der Delegierte Walter Lengwiler betonten vergangenen Montag an der Generalversammlung der Gastroconsult AG in der Bäckereifachschule Richemont in Luzern den positiven Abschluss von 41 000 Franken, aber auch verschiedene Gründe, die das Geschäftsjahr 2005 trotzdem zu einem schwierigen Jahr machten. Es sind dies unter anderem die anhaltend unbefriedigende wirtschaftliche Entwicklung im Gastgewerbe, die hohe Fluktuation und die immer weniger ausreichenden fachlichen und finanziellen Voraussetzungen von Neueinsteigern, der Honorardruck und die grosse Herausforderung der Debitorenbewirtschaftung.

Es gibt einige positive Punkte Positiv zu werten seien der Saldo der Kundenmutationen: 283 Neuaqkuisitionen gegenüber 280 Abgängen und die seit langem wieder positive Um-

GastroconsultGruppe Ende des Geschäftsjahres 2005 waren in den 14 Sitzen der Gastroconsult AG insgesamt 107 Mitarbeiter tätig (inklusive 7 Lehrlinge). Exklusive Lehrlinge sind dies 88 Stellen à 100 Prozent. 50 Mitarbeiter sind Unternehmensberater oder Treuhänder und 52 arbeiten als Nachwuchsberater, Assistenten, Buchhalter oder in den Sekretariaten. Dazu kommen 24 Mitarbeiter bei der BKT Treuhand AG und deren 13 bei der Käser-Treuhand AG. Die Gruppe Gastroconsult umfasst die Gastroconsult AG, die BKT Treuhand AG (50%-Beteiligung), die Käser-Treuhand AG (34%-Beteiligung), die HRT Revisions AG, die KMU Revisions AG, die PME Fiduciaire et Révisions, die WT Wirte Treuhand AG und die Hotel Consulting Group.

Allen Vorschlägen des Gastroconsult-Verwaltungsrates stimmten die anwesenden Aktionäre aus den Kantonalsektionen einstimmig zu. satzentwicklung des Gastgewerbes im vierten Quartal 2005. Dies lasse Hoffnungen aufkommen. Weiterhin strebe man den Ausbau im KMU-Bereich an, um mit der Gruppe Gastroconsult nicht zu sehr von einzelnen Branchen abhängig zu sein. Sowohl die BKT Treuhand AG wie auch die Käser-Treuhand AG erzielten im abgelaufenen Geschäftsjahr gute Ergebnisse. Zbinden blickt auf insgesamt zehn erfolgreiche Jahre der Gastroconsult AG zurück und betont: «Wir verbessern uns kontinuierlich und in kleinen Schritten. Das Unternehmen ist für die Zukunft gut aufgestellt und verfügt über zahlreiche erfahrene, kompetente und langjährige Kader und Mitarbeiter.» Lengwiler ergänzt die Ausführungen: «Zwischen 1996 und 2005 konnten wir den nominellen Umsatz je Mitarbeiter um 15 Prozent steigern. Dies erlaubte uns den Mitarbeiterbestand um rund 21 Prozent zu reduzieren. Erfreulich dabei ist, dass uns unsere Mitarbeiter per Juni 2006 seit durchschnittlich zehn Jahren und neun Monaten die Treue halten.» Von diesen konnten

im vergangenen Jahr insgesamt 20 für ihre Betriebstreue, zwischen 5 und 35 Jahren geehrt werden.

Er schloss mit der Feststellung: «Kalkulation ist in vielen Betrieben

Glückssache, Insolvenzen aber sind zu oft gesehene Tatsachen.»

Was Bäcker und Gastgewerbe gemeinsam haben Gastgeber Walter Boesch, Direktor der Bäckereifachschule Richemont, betonte in seinem Referat Gemeinsamkeiten von Bäckern und Gastgewerbe. «Durchschnitt ist nicht gefragt, Discount ebenfalls nicht. Empfehlenswert ist es, sich in der Superleague zu positionieren. Vom Angebot über die Qualität bis hin zum Preis.» Er sieht grossen Handlungsbedarf in der Aus- und vor allem Weiterbildung und verdeutlicht Qualität wie folgt: «Qualität erträgt niemals Durchschnitt, erfordert Fach- und Handlungskompetenz, bedeutet Einzigartigkeit mit Mehrwert, berührt und lebt von Emotionen, ist eine permanente Liebesgeschichte, entsteht aus gesicherten Prozessen und Ablaufen, beinhaltet Sensibilität und Intensität, ist permanenter Dialog mit dem Kunden, ist Leidenschaft und Professionalität, stösst aber intern noch zu oft auf Widerstand, vor allem wenn Veränderungen nötig sind.»

Tobias Zbinden dankt «Richemont-Gastgeber» Walter Boesch (links).

Kompetenz per Internet:Aktuell und gut nachgefragt Generalversammlung der gapag GastroProfessional AG in der Bäckereifachschule Richemont in Luzern GastroProfessional wird immer stärker nachgefragt: 1900 Abonnenten werden zurzeit gezählt. Zudem ist die Finanzierung solide. «Zum Klick gibts Lösungen». Immer mehr gastgewerbliche Unternehmen, vom Kleinbetrieb bis zum grossen, renommierten Hotel, würden die Vorteile der Know-how-Plattform www. gastroprofessional entdecken und diese regelmässig nutzen. Dies konnten Klaus Künzli, Verwaltungsratspräsident der gapag AG, und Geschäftsführer Daniel C. Jung am vergangenen Montag an der Generalversamlung festhalten. Wohl mit dafür verantwortlich ist der wahrlich günstige Preis dieses einmaligen Angebotes: 100 Franken pro Jahr für GastroSuisse-Mitglieder, 300 Franken für Nichtmitglieder. Aktuell zählt die Firma über 1800 Abonnenten.

nen Jahr «Mitarbeiter und Recht», gefolgt von «Betriebsorganisation» und «Marketing und Verkauf». Eine 2004 neu eingeführte Technologie und ein ebenfalls neues Redaktionsteam verliehen dem Geschäft zusätzlichen Schwung. Jung bezeichnet 2005 als das Jahr der Wende aus finanzieller Sicht. Einerseits dank eines über den Erwartungen liegenden operativen Ergebnisses und andererseits dank den Unterstützungsgeldern des Bundes aus dem Innovationsfonds für den Tourismus (Innotour), mit denen die Erneuerungen der Plattform mitfinanziert wurden. «Erstmals konnte auch der Betriebsbeitrag von GastroSuisse reduziert werden, die Aktiengesellschaft steht per Ende 2005 auf einer stabilen Kapitalstruktur», vermelden Künzli und Jung. Nach der Auflösung einer Rückstellung von 340 000 Franken resultiert ein ordentlicher Betriebsüberschuss von 113 385 Franken.

Breite Themenpalette und finanzielle Wende Die Stärke der Plattform ist das breite Themenspektrum. Die meistgenutzten Tools waren im abgelaufe-

2000 Abonnenten noch im 2006 Klaus Künzli (l.) und Daniel Jung mit Elena Senn und Joëlle Wildi.

Noch im Frühherbst dieses Jahres

wollen Jung und sein kleines GastroProfessional-Team, Online-Redaktorin Elena Senn und Webpublisherin Joëlle Wildi, die Schallgrenze von 2000 Abonnenten durchbrechen. «Vorgesehen ist eine Ausschreibung, verbunden mit einem attraktiven Preis für den 2000. GastroProfessional-Abonnenten», freuen sich die drei schon heute. JW

AGENDA Beratung durch Gastroconsult AG im Bildungszentrum Unterentfelden jeden Montag von 14 bis 17 Uhr ohne Voranmeldung. Erste Kontaktnahme ist kostenlos. Tel. 062 296 77 30. Telefonische Rechtsauskunft in Zürich 0848 377 111. Rechtsauskünfte: Mo–Do 9.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr, Fax 0848 377 112, E-Mail: info@gastrosuisse.ch.


Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales

Jeudi, 29. 6. 2006 No 26

Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève

HEBDOMADAIRE

Grâce refusée à un restaurateur L’Assemblée fédérale a refusé de gracier un restaurateur amendé pour avoir acheté clandestinement de la viande. A ses yeux, les 23 000 francs réclamés par la Direction générale des douanes ne sont pas disproportionnés par rapport à la faute commise, l’achat de viande de veau et de porc, de 1997 à 2001. Le restaurateur avait contesté s’être douté de la fraude. Il avait été condamné à une amende de 21 500 francs pour recel douanier plus 1500 francs de frais. Le vendeur a été condamné à quatre mois d’emprisonnement avec sursis plus une amende de 30 000 francs. Parallèlement, le restaurateur s’était vu enjoindre par les douanes de s’acquitter solidairement avec le vendeur du paiement de près de 92 000 francs, équivalant aux droits de douane et à la TVA éludés. Le recours contre cette décision a été rejeté par le Tribunal fédéral. Pour justifier son recours en grâce, le restaurateur invoqua sa situation financière précaire. Mais aux yeux de l’Assemblée fédérale, les conditions pour passer l’éponge, notamment le repentir, ne sont pas réunies.

PHOTOS. M.-TH. PAGE PINTO/ ARCH. GASTROJOURNAL

Genève: nouvel envol au tourisme

Ouvert de juin à septembre, le Jardin Eden accueille quotidiennement les enfants et les touristes de passage à Fully.

Définir d’abord, labelliser ensuite En Valais, un label agrotourisme pourrait bientôt voir le jour. Sous la houlette du Service de l’agriculture. MARIE-THÉRÈSE PAGE PINTO «Le point épineux de l’agrotourisme tient à sa définition», relève François Gessler (photo). Le président de GastroValais vient d’étudier le rapport du Service de l’agriculture en vue d’une labellisation

et d’une aide financière cantonale de l’agrotourisme. Pour GastroValais, il est impératif de distinguer «tourisme rural» – par exemple les tables d’hôtes et les Bed & Breakfeast» – et «agrotourisme». Concernant l’agrotourisme, François Gessler voit deux

conditions: qu’il soit pratiqué dans un domaine agricole occupant au moins une personne à plein temps et qu’on n’y serve ou vende à l’emporter que des produits de l’exploitation et locaux. Idem pour les buvettes d’alpage. Elles ne devraient bénéficier d’une appellation agrotourisme que si elles le pratiquent dans le cadre d’une exploitation agricole. De plus, elles sont priées de servir des mets de terroir genre croûtes

au fromage et des boissons du pays: «A la rigueur du Rivella, mais pas de coca.»

Subvention contre redevances GastroValais accepte qu’un coup de pouce soit donné à l’agrotourisme mais refuse catégoriquement que le tourisme rural, exercé par des entrepreneurs dont le but est de faire du profit, soit subventionné. «Sinon nous exigerons l’abolition des redevances.»

«Pour rééduquer le consommateur» Un exemple d’agrotourisme pratiqué à Fully durant la saison estivale «Le Jardin Eden c’est la concrétisation d’un rêve d’enfant!» A l’orée de ses cinquante ans, Philippe Bruchez – un agriculteur fulliéran contraint parmi d’autres Valaisans à abandonner son activité – a transformé en verger quelques milliers de mètres carrés au-dessous de la cascade de Beudon. «Au début les gens m’ont pris pour un fou», confie le Valaisan qui a ouvert voici trois ans le «Jardin Eden». Le domaine bénéficie d’une source aujourd’hui canalisée avec plusieurs ponts à la taille des bambins qui toujours y jouent et parfois s’y trempent malencontreusement. Les offices du tourisme d’Ovronnaz et de Saillon diffusent ses cartes de visite. «Une

bonne collaboration s’est instaurée», remarque Philippe Bruchez. Le concept: pour une tune le visiteur déguste sur l’arbre les fruits du verger (dix-sept variétés de cerises, autant d’abricots, des pêches…), cueille fraises, framboises et raisins, observe grenouilles et libellules, fait la connaissance de Péguy (la dinde) et du paon qui vient de débarquer. Les bambins peuvent s’ébattre à leur aise, jouer et s’informer. Les plus chanceux, enfants en promenade d’école ou en semaine verte, ont même l’occasion de planter des fleurs, dûment initiés par le maître des lieux. Le jardin est ouvert de juin à septembre. Il accueille surtout des Romands, Vaudois,

Fribourgeois ou Jurassiens en vacances ou en week-end dans la région. «Certains y campent une ou deux nuits.» Avec l’aval du propriétaire pour autant que le séjour n’excède pas cette durée.

Agriculteurs et viticulteurs En plus des fruits du verger, divers produits du terroir sont proposés à la vente. Ils proviennent d’agriculteurs de Fully et des environs. Une collaboration s’est aussi instaurée avec des viticulteurs qui peuvent y présenter leurs vins à tour de rôle. Occasionnellement des soirées raclette sont organisées dans le jardin et, en octobre, des brisolées. L’agrotourisme tel que le pratique Philippe Bruchez est

selon lui peu lucrative. «Je ne le fais pas pour devenir riche. Mais pour que chacun puisse découvrir à quoi ressemble un fruit sur un arbre. Même les Valaisans ne le savent pas tous. Dernièrement, une dame de Monthey de 58 ans m’a dit que c’était la première fois qu’elle voyait un abricot sur un abricotier.» L’ancien agriculteur ne se dit pas seulement favorable à l’introduction d’un label Agrotourisme. «Tous les entrepreneurs agricoles du Valais devraient disposer d’un petit coin ouvert à chacun. Car cela correspond à un besoin, celui de rééduquer le consommateur.» mtpp www.agrivalais.ch

Le nouveau comité élu de Genève Tourisme, réuni en assemblée générale ordinaire mardi s’est donné un nouveau président en la personne de Jean-Pierre Jobin. Le nouvel élu est bien connu des Genevois puisque du 1er août 2003 au 31 janvier dernier il occupait les fonctions de directeur général de l’Aéroport International de Genève. Après une maturité littéraire, en 1959 à Porrentruy, il obtint un diplôme d’ingénieur civil en 1966 à l’EPFL. Entré en octobre 1969 à l’Aéroport International de Genève, il y fit carrière. Il est ancien vice-président de Swisscontrol SA (aujourd’hui Skyguide), et l’actuel président de l’Association en faveur de l’Aéroport de Genève-Cointrin. Il remplace à la tête de Genève Tourisme Christian Rey.

Vaud: un chef en vedette sur la TSR Le magazine économique de la TSR consacre une saga de sept épisodes à Guillaume Trouillot, tenancier du restaurant l’Esplanade à Aubonne. Le chef français a été suivi par l’équipe de Classe Eco dans le périple qui l’a vu quitter son restaurant à Lonay, choisi par la Municipalité d’Aubonne pour reprendre l’auberge communale. Quelles épreuves un entrepreneur doit-il surmonter pour concrétiser son projet? C’est ce que Classe Eco a voulu montrer en lançant sa première série estivale. Une chronique inédite, qui filme les péripéties d’un entrepreneur dans le difficile domaine de la restauration. Les caméras vont suivre Guillaume Trouillot, au jour le jour, durant près de deux mois. Des entretiens avec la direction de la succursale de GastroConsult à Pully au financement de son projet à la rénovation du restaurant, du passage de témoin avec l’ancien gérant M. Heiniger à l’embauche de son personnel, de la recherche de produits du terroir à l’élaboration de sa carte, Guillaume va devoir faire face à de nombreuses difficultés en un temps record, jusqu’à l’inauguration de son restaurant. Toutes les scènes sont réelles, rien n’est suggéré, assure Dominique Huppi, coproducteur et présentateur du magazine. Chaque lundi à 20h05, du 3 juillet au 14 août. www.classeeco.ch

Fribourg: des dindes à préserver Les députés fribourgeois ne laissent pas tomber les producteurs de dinde dont Micarna a dénoncé les contrats pour 2007. Ils ont adopté à l'unanimité une résolution demandant au Conseil d’Etat d'intervenir auprès de l’entreprise. «C’est un véritable cataclysme qui s’abat sur plus de 50 exploitations agricoles des cantons de Vaud et surtout de Fribourg», a dit Michel Losey (UDC), un des six auteurs de la résolution.

AGENDA GastroSocial Caisse de compensation Fribourg: 25 août, de 8h30 à 11h, tél. 026 424 65 29 Neuchâtel: 25 août, de 14h à 16h30, tél. 032 717 80 80 Vaud: 24 août, de 8h30 à 11h30, tél. 021 721 07 07 Genève: 12 juillet, de 9h à 11h30, tél. 022 329 97 22 Valais: 12 juillet, de 14h à 17h, tél. 027 322 47 47 Ligne directe droit du travail Tous les matins, de 9h30 à 11h30, Marcel Coquoz

répond gratuitement au tél.021 729 10 10 fax 021 721 08 31 ou par courriel: servicejuridique@ gastrosuisse.ch. Consultations juridiques L’avocat-conseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous le 11 juillet, de 14h à 15h à Pully. Renseignements juridiques par téléphone à Zurich Renseignements par téléphone lundi-jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au 0848 377 111.


■Actualité

Jeudi, 29. 6. 2006 ■ No 26

GastroJournal

FLASH

«L’important:bien écouter»

Prévisions conjoncturelles

Le baromètre Créa à la hausse

Les rapports entre le cabaretier et ses collaborateurs peuvent être problématiques. Depuis une année, lorsqu’aucune solution ne peut être trouvée sur place, l’office de l’ombudsman de l’Association suisse des cafés-concerts, cabarets, dancings et discothèques (ASCO) peut apporter son aide. Entretien avec l’ombudsman Jacques Rüdisser.

GastroJournal: Jacques Rüdisser, combien de cas avez-vous dû traiter? Jacques Rüdisser: On m’a soumis un à deux cas par mois. Le plus souvent, il s’agissait de questions en rapport avec le salaire ou les jours de congé. GJ: Un ombusdsman est-il vraiment nécessaire? J.R.: Absolument. Il vaut toujours la peine de trouver une solution sans avocats et sans tribunaux. GJ: Combien de temps prend le traitement des cas? J.R.: Il me faut, en moyenne, deux heures par cas. Il est important d’écouter, ce qui représente souvent la moitié de la solution. Puis il n’est malheureusement souvent pas facile de procéder aux éclaircissements par l’autre partie, car il est fréquent que les personnes concernées ne puissent être atteintes que difficilement. GJ: Les raisons des plaignants sontelles justifiées? J.R.: Pour une bonne partie, les revendications sont justifiées. Mais le plus souvent, les problèmes résident dans les difficultés de communiquer. Je constate que lors de litiges, l’alcool joue souvent un rôle.

sont des artistes LA PERSONNE des pays de l’Est européen. Elles sont souvent très ■ JACQUES RUEDISSER: Il était bien formées et hôtelier pendant de longues ansavent se dénées, en dernier au Posthotel Arofendre. Avec sa, et membre du comité de l’Assoelles, je commuciation suisse des cafés-concerts, nique le plus soucabarets, dancings et discothèques vent en allemand (ASCO). Comme premier ombudsou en anglais. man de la branche, Jacques RüdisPresque toutes ser intervient et modère depuis les plaignantes une année lors de problèmes, de travaillent en critiques et de réclamations. Suisse alémanique. Cela tient sans doute au fait que mon travail est moins connu en Suisse romande et au Tessin.

GJ: Y a-t-il aussi des moments réjouissants? J.R.: Une fois, j’ai pu aider une Hongroise de 35 ans avant son retour définitif au pays pour connaître le montant de ses avoirs auprès des assurances sociales afin que ces derniers puissent lui être virés dans son pays d’origine. Par la suite, cette femme m’a remercié par écrit. GJ: Quel était le cas le plus difficile? J.R.: L’ami d’une danseuse avait menacé au téléphone de tuer l’exploitant d’un cabaret. Avec l’aide de l’agence, ce cas a aussi pu être réglé sans accroc.

GJ: Qui recourt à vos services? Comment vous vous entendez? J.R.: Dans quelque 70% des cas, ce

GJ: Comment jugez-vous la qualité des cabarets suisses? J.R.: Il y a dans toutes les branches

Projet de luges pour toutes saisons

L'ASCO se charge de la sensibilité dans un domaine commercial et social sensible. des moutons noirs. Mais un fort pourcentage des exploitants est sérieux. Les cabarets sont fortement réglementés, contrairement aux métiers du sexe où l’activité lucrative s’exerce souvent sans autorisation. Malheureusement, d’aucuns les mettent souvent dans le même pot. C’est aussi le cas de médias et d’organisations d’entraide comme le FIZ. *Maurus Ebneter est chef de la communication de l’ASCO L’Office de l’ombudsman Les plaintes doivent être déposées par écrit, en allemand, français,

Dans les méandres de la déraison La valorisation de restes de denrées alimentaires en Europe et en Suisse tions de branches, de vastes campagnes d’information pour s’assurer de la qualité des matériaux collectés.

Quand l’administration s’en mêle Que cette manière de faire soit sensée et qu’une large unité se soit faite ne parvient cependant pas à empêcher l’administration de s’en mêler: dès le mois d’octobre prochain, les derniers délais transitoires qui autorisent une telle valorisation dans l’Union européenne échoient en Allemagne et en Autriche. Les causes sont d’une part les moutons noirs qui ont jeté le discrédit sur l’affouragement. De l’autre, de

La motion Marcel Scherer et consorts Poursuite de la valorisation de restes de denrées alimentaires et de produits secondaires des denrées alimentaires. Selon des informations provenant de l’Office vétérinaire fédéral, la valorisation de restes de denrées alimentaires et de produits secondaires de denrées alimentaires devrait être interdite en Suisse. Ce

Glacier 3000

GJ: Y a-t-il des cas particulièrement désagréables? J.R.: Je reçois malheureusement parfois des informations anonymes sur mon répondeur. Cela est regrettable, car je ne peux rappeler.

GJ: En règle générale, peut-on éliminer les problèmes? J.R.: Je n’ai aucun pouvoir de donner des instructions. Néanmoins, on peut trouver, dans la plupart des cas, des solutions satisfaisantes.

Selon la situation légale en vigueur, la Suisse devra interdire l’affouragement de restes de nourriture et déchets de cuisine. Pour une fois, il y a unanimité de l’agriculture à la restauration en passant par les autorités et l’opinion publique: l’affouragement de restes de denrées alimentaires et de déchets de cuisine est la manière la plus sensée de leur mise en valeur. D’autant plus que, pour empêcher un traitement inapproprié de denrées alimentaires délicates, d’une part, des fermes ont investi dans des installations de préparation et de l’autre, les autorités ont mené, avec les associa-

L’économie suisse devrait poursuivre son expansion. Le baromètre conjoncturel Créa enregistre au 3e trimestre sa quatrième hausse consécutive, se hissant à des valeurs qui n’avaient plus été atteintes depuis six ans. La quasi-totalité des indicateurs du baromètre national progresse. La situation dans l’industrie apparaît favorable. Une embellie est également observée du côté de l’emploi. Les employeurs prévoyant une hausse de l’emploi dans leur entreprise sont plus nombreux que ceux qui anticipent une baisse au 3e trimestre de cette année. Quant à l’indice du climat de consommmation, il affiche une hausse pour le troisième trimestre consécutif.

SP

INTERVIEW: MAURUS EBNETER*

projet est justifié par le respect des accords bilatéraux avec l’UE. Contrairement à de nombreuses régions de l’UE, en Suisse, le recyclage des denrées alimentaires est clairement réglé par les prescriptions en vigueur en matière d’hygiène. L’objectif est d’éliminer pratiquement le risque d’épidémies. Il serait ainsi atteint. Ce recyclage raisonnable par l’affouragement de protéines et d’énergie devrait pouvoir se poursuivre en Suisse.

véritables monstres menacent qui ont nom BSE ou myxomatose. Enfin, de puissants lobbyistes savent défendre leurs intérêts à Bruxelles. L’interdiction est toujours une voie politique commode lorsqu’il s’agit de se débarrasser d’une responsabilité en prétextant agir.

Le dernier mot n’est pas dit Dans le cadre du principe dit de l’équivalence avec les pays de l’UE, pointe la menace d’une interdiction d’affouragement. Il est vrai que le dernier mot n’a pas été dit. D’une part, des branches concernées commencent à se constituer en groupements, en Suisse et à l’étranger. Si ces groupements qui comprennent agriculteurs, restaurateurs et consommateurs devaient faire jouer la puissance qu’ils détiennent, il serait possible de freiner les pires excès de l’administration bruxelloise. D’autre part, sur la scène politique suisse, il est rare que des interventions obtiennent aussi rapidement autant de soutien et de majorités que la motion (lire cicontre) du conseiller national et paysan zougois Marcel Scherer. Il l’a présentée fort de l’appui de plus de cent conseillers nationaux cosignataires. pg

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italien ou anglais à l’office de l’ombudsman de l’ASCO. En général, la réponse est donnée en allemand. Les plaintes des clients ne sont pas traitées.

Adresse: Jacques Rüdisser Zürcherstrasse 10 Case postale, 8853 Lachen, SZ Fax: 044 371 89 11 Téléphone: 076 315 32 72 (jours ouvrables: de 15 à 18 heures)

Glaciers 3000 envisage la réalisation d’une nouvelle attraction sur le glacier des Diablerets. Un parcours de luge sur rails opérationnel en hiver comme en été. Selon le projet mis à l’enquête jusqu’au 6 juillet, une petite gare de départ et un garage à luges seraient construits à l’arrivée du télésiège du ScexRouge le long duquel s’étendrait un parcours long de 315 mètres. Les rails se situeraient à une hauteur de 1 à 3 mètres du sol. Ce genre d’installations a été mis au point par la société allemande Wiegand qui, depuis 1998, en a déjà installé une douzaine en Allemagne, en Autriche, aux PaysBas, au Japon et, en Suisse, à SaasFee, à Pradaschier (GR) ainsi qu’à la Robella (NE). La vitesse maximale des luges est de 40 km/heure. Les passagers peuvent contrôler leur vitesse grâce à un manche à balai. Le coût du projet est estimé à 1,3 million de francs. Les travaux pourraient démarrer en août et l’installation serait opérationnelle en octobre.

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■ Restauration

Jeudi, 29. 6. 2006 ■ No 26

GastroJournal

Seulement les meilleurs !

EDITORIAL

Petit agrotouriste deviendra grand

F. DI FRANCO

De g. à dr.: Anne-Claude Luisier, Didier de Courten, France Massy, Jean-Maurice Joris, membres de la commission des mets, et Dominique Fornage, directeur du Château de Villa.

Après la qualité des vins, ce sont les produits du terroir qui seront sélectionnés par une nouvelle commission de professionnels pour le bon plaisir des clients du Château de Villa à Sierre. FRANCESCO DI FRANCO

son restaurant et son œnothèque, nous avons souhaité étendre notre démarche sur la carte des mets.» Appelés à la rescousse, la chroniqueuse France Massy, l’ingénieure en génie alimentaire Anne-Claude Luisier, le technicien en produits laitiers Jean-Paul Probst et les deux restaurateurs-hôteliers, le chef de l’Hôtel Les Alpes à Orsières et le chef du Terminus à Sierre, Jean-Maurice Joris et Didier de Courten, forment la commission de dégustation des mets dont le rôle est de dénicher les meilleurs produits du terroir et de les goûter.

Viandes séchées, fromages, jambons, sirop, jus de pomme, pomme de terre, fruits, légumes, enfin quasiment tout ce qui se produit dans le Valais et qui se trouvera sur la table du Château de Villa sera auparavant testé et sélectionné par la commission des mets de l’établissement sierrois. «C’est un appel à tous les artisansproducteurs valaisans afin qu’ils nous présentent leurs meilleurs produits que nous testerons et que nous proposerons aux clients du Château de Villa», explique la présidente de cette commission, la chroniqueuse gastronomique, titulaire d’un CFC de cuisinier, France Massy. Pour le président de la Fondation, Serge Sierro, «le Château de Villa se veut une vitrine du terroir valaisan. C’est pour cette raison que, deux ans après avoir constitué une commission de dégustation des vins chargée de choisir les meilleurs crus servis dans

Le porc valaisan pourrait être mieux! Même si chaque membre de la commission des mets a plus d’affinités pour certains produits plutôt que d’autres, tous testeront à l’aveugle les produits mis à disposition par les fournisseurs et choisiront ceux qui seront servis durant au moins un trimestre dans le restaurant et l’œnothèque. A l’exemple de Jean-Maurice

Taux d’alcool déterminant La bière imposée en fonction de sa teneur d’alcool

FDF

Après le Conseil des Etats, le National a donné son aval au système

Il ne devrait pas y avoir d’augmentation.

d’imposition de la bière selon le taux d’alcool. En Suisse, il en sera de même que dans les autres pays européens: la bière ne sera plus imposée en fonction de son prix, mais de sa teneur en alcool. L’impôt se montera à 16,88 francs par hectolitre pour la bière légère qui affiche généralement entre 2,4 à 2,8% d’alcool. Il sera de 25,32 francs pour la bière normale ou spéciale (4,8 à 5,2%) et de 33,76 francs pour la bière forte (plus de 5,8%). Cette imposition ne devrait pas changer le prix de la pression, sauf pour les bières fortes et spéciales qui pourraient voir leur prix augmenter de 1%. Les socialistes ont profité du débat sur la taxation de la bière pour réclamer une imposition sur tous les alcools, y compris le vin. Cette proposition a été balayée par 120 voix contre 54 et 4 abstentions. fdf

Joris qui se penche plus volontiers sur les viandes et les jambons de porc dont il regrette le manque de goût: «Il y aurait beaucoup à dire sur la marchandise utilisée pour faire les saucisses de porc, la charcuterie et les jambons. La viande serait nettement meilleure si les animaux étaient élevés à l’extérieur au moins durant un an et demi au lieu de six mois avant d’être abattus», fait-il remarquer espérant que la démarche de cette commission puisse «inspirer quelques éleveurs à produire moins mais de meilleure qualité».

«Il n’y a pas de bonne cuisine sans bons produits!» Le fromage est aussi bien ancré dans le terroir valaisan et les ventes du restaurant l’attestent: avec quatorze tonnes consommées par année, le choix a toute son importance et les spécialistes en la matière, Jean-Paul Probst et Anne-Claude Luisier précisent: «Les fromages à raclette sont sélectionnés dans l'offre de la Fédération laitière du Valais. Celle-ci rassemble les produits d'environ 150 alpages et laiteries de toutes les régions du Valais. Le choix est donc extrêmement vaste. Le château achète régulièrement cinq fromages pré-

sentant des caractéristiques de terroir légèrement différentes.» La qualité et le terroir ont toujours été le cheval de bataille du chef du Terminus, Didier de Courten: «Il n’y a pas de bonne cuisine sans bons produits», fait-il remarquer avant de parler de la viande séchée, une spécialité dont il connaît tout le processus de fabrication. «Vous voyez celleci, elle est un peu brune n’est-ce pas? Eh bien c’est certainement une des meilleures!», dit-il en invitant à la dégustation. Et désormais, au Château de Villa, on peut commander une assiette de viande séchée constituée de trois types caractérisés: une viande standard, une persillée et une épicée (toutes IGP, indication géographique protégée). Et chaque assiette est accompagnée d'une petite fiche indiquant le nom du fournisseur. «Pour nous, explique Didier de Courten, c’est une occasion de faire la promotion des artisans du goût!» «C’est le but de cette démarche», renchérit la présidente de la commission, France Massy, qui espère ainsi encourager les producteurs à faire plus de spécialités afin qu’ils se démarquent de la grande production au goût standardisé. info: www.chateauvilla.ch

Les Fêtes de Genève Elles seront aussi gastronomiques Les Fêtes de Genève qui se dérouleront du 3 au 13 août prochains commenceront déjà début juillet pour certaines animations gastronomiques. Les traditionnelles «Terrasses du Lac» situées devant le restaurant Le Lacustre seront dirigées par Held Winet, épouse de René Winet, responsable des animations gastronomiques des Fêtes. Comme toujours, ce seront les grands chefs de la région qui apprêteront, tour à tour, les meilleurs poissons de notre lac. Il faut relever l’intense participation des élèves de l’Ecole Hôtelière de Genève (EHG) dans le cadre des principales tâches requises pour exploiter un tel restaurant.

Stand tenu par un Chaux-de-Fonnier De nombreuses cuisines du monde seront à nouveau proposées aux visi-

teurs. Détail important: ces stands sont tenus par des restaurants installés à l’extérieur du périmètre des Fêtes. Par exemple un stand de cuisine pakistanaise tenu par un hôtelier de La Chaux-de-Fonds ou un stand de restauration géré par l’Auberge de Coutance (GE) pour ne citer qu’eux. On constate dans le choix des différentes cuisines proposées une évolution de la mode, celle-ci devenant de plus en plus asiatique.

Et des vins genevois Enfin, cette année de nouveau, les vins genevois sont à l’affiche. Que ce soit aux «Terrasses du Lac» ou dans l’ensemble des stands et établissements, l’offre comprend un rosé, un Pinot noir, ou un Gamay pour les rouges, et un Chasselas ou un Chardonnay pour les blancs et toujours à un prix très abordable. rh

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Après avoir longtemps travaillé principalement pour les seuls grands distributeurs, les agriculteurs vontils aujourd’hui s’assurer un autre créneau rentable avec l’agrotourisme? Rien n’est moins sûr. Même si, comme le suggère le propriétaire du «Jardin Eden» de Fully (page 13), chaque exploitant agricole mettait à disposition du touriste une partie de son domaine. A condition de ne pas mélanger les paniers d’œufs, ceux du tourisme rural et ceux des agriculteurs se livrant accessoirement au tourisme. C’est ce qu’a compris GastroValais, qui se dit, par la voix de son président François Gessler (aussi en page 13), acquis à un agrotourisme «bien cadré». Car plus une région compte de touristes mieux s’en porteront les restaurateurs. L’agriculture est aussi à la base des produits du terroir. Des produits que désormais le Château de Villa (ci-contre) sélectionne avec soin au même titre que tous les crus valaisans qui ont depuis belle lurette assis la renommée de l’établissement sierrois. Qualité du terroir, qualité de l’accueil à la ferme ou sur l’alpe sont des données essentielles au tourisme helvétique. Dont les retombées, immédiates ou non, ne peuvent que profiter, peu ou prou, maintenant ou dans plusieurs années voire décennies, à tous les acteurs du tourisme. Marie-Thérèse Page Pinto

A LA CARTE L’eau

Les Suisses accros du robinet En Suisse, environ 75% des personnes boivent quotidiennement de l’eau du robinet et 80% la jugent aussi bonne, voire meilleure que l’eau minérale. Les Romands, les jeunes et les citadins sont un peu moins enthousiastes. D’après ce sondage réalisé auprès de plus de 2200 personnes dont 400 Romands, la part des adeptes de l’eau du robinet a augmenté de 10% en cinq ans, a indiqué la Société suisse de l’industrie du gaz et des eaux (SSIGE). Le pourcentage des amateurs s’accroît aussi avec le degré d’éducation. Neuf personnes sur dix considèrent la qualité de l’eau du robinet bonne, près de la moitié la trouvent même très bonne. Pourtant, 26% des sondés supposent que cette eau contient des éléments toxiques.

A Neuchâtel

Uniformisation des contrôles Le Service vétérinaire cantonal fusionne avec celui de la consommation pour des raisons économiques et d’uniformisation des contrôles, fait savoir le quotidien L’Express. Aujourd’hui, un agriculteur neuchâtelois qui fait de la vente directe est soumis aux contrôles d’un inspecteur du Service vétérinaire et d’un inspecteur du Service de la consommation. Idem pour un producteur de saucissons qui tue ses cochons ou pour un berger-restaurateur. Dès le 1er janvier 2007, ces professionnels seront contrôlés en une seule fois par un seul collaborateur du nouveau Service de la consommation et des affaires vétérinaires (SCAV).


■ Hôtellerie & Tourisme

Jeudi, 29. 6. 2006 ■ No 26

GastroJournal

Des séminaires sous terre

FLASH Astra Hôtel Vevey

Une technologie internet de pointe

En sus des visites, les mines de sel de Bex servent aussi de salle de concert, de lieu de théâtre, abritent des expositions, offrent de la restauration de groupe. Ce site touristique compte désormais une salle de séminaires. En attendant, un jour peut-être, d’affecter un autre espace au bien-être salin.

«L’idée d’aménager une salle de séminaires sous terre nous est venue pour répondre à la demande d’enseignants de disposer d’un endroit de réunion pour prolonger la visite de la mine avec les élèves», explique Bruno Kemm, le directeur de Saline de Bex SA. A quatre cents mètres sous terre, dans l’un des espaces inoccupés de ce dédale courant sur cinquante kilomètres, la salle «Alexandre Dumas», inaugurée la semaine dernière, peut accueillir jusqu’à 75 personnes. «Elle devrait attirer une nouvelle clientèle», souligne François Cadosch, président de la Fondation des mines de sel. Les entreprises, les écoles, les associations et autres organisations qui mettent sur pied des séances ou journées de «remue-méninges» ont le choix entre plusieurs forfaits. La mine leur offre un équipement fonctionnel. Pour un séjour sous terre où nul ne sera dérangé puisque le téléphone portable n’y passe pas. Cette salle est la dernière des améliorations constantes réalisées dans ce lieu accueillant 65 000 visiteurs par an. Tout prochainement, les touristes pourront de plus découvrir un colimaçon. Comme pour la salle de séminaires, la construction a bénéficié du soutien de la Loterie romande. Pour l’une et l’autre 670 000 francs ont été investis. Le coût élevé de ces chantiers s’explique par le fait que tous les matériaux ont été transportés par le train exigu, seul accès au ventre aménagé de cette mine encore exploitée et qui occupe quarantequatre collaborateurs.

Des hôtes célèbres L’immeuse labyrinthe souterrain à l’agréable température constante de 17 degrés est le résultat de mines creusées d’abord à la main dès 1684. «Les visiteurs y affluent massivement depuis une vingtaine d’années», rappelle Philippe Benoit, directeur du site touristique des mines. Précédemment, quelques hôtes célèbres ont été attirés par cet-

te mine unique en Suisse et qui connut, au fil des siècles, des processus d’extraction divers, notamment l’appareil Piccard mis au point à Bex dans les années 1870 et (plusieurs fois perfectionné) encore utilisé dans le monde entier. C’était après le passage d’Alexandre Dumas qui parcourut à pied les mines – et ses escaliers – le 28 septembre 1832. Dans ses Cahiers, l’écrivain relate cette expédition, éclairé qu’il était d’une lampe à huile qu’il eut le malheur de laisser choir. Jean-Jacques Rousseau (en 1754) l’avait précédé. L’impératrice Marie-Louise parcourra à son tour, elle aussi, les mines de sel.

L’avenir touristique de la mine de sel paraît assuré. Tout comme celui de l’Auberge, le restaurant et lieu d’hébergement modeste (quelques chambres) voisin offrant une savoureuse cuisine régionale. L’équipement de la mine d’une salle de séminaire est-il un prémisse à une vocation hôtelière d’une partie du souterrain? «L’idée n’est pas pour demain», répond Bruno Kemm. Mais elle nous a déjà effleurés. A l’instar de ce qui se passe en Pologne ou en Arménie, la mine de sel pourrait aussi servir de lieu de cure d’un ou deux jours.» Sûr que les intéressés ne manqueraient pas… aussi longtemps que perdure la mode du bien-être et des soins corporels. Pour l’instant, les souterrains avoisinant Bex remplissent de multiples fonctions. Occasionnellement des concerts y attirent jusqu’à deux cents mélomanes, des pièces de théâtre s’y jouent, des banquets y régalent amicales et autres sociétés. Même les amateurs d’aventure y trouvent leur place. La formule TrekkMines Aventure les conduit sur les traces des mineurs du XVIIe siècle lors d’une visite guidée des anciennes galeries empruntant des parcours (entre 3 h 30 et 5 h 30 de marche). Une activité conçue pour les amateurs d’insolite en bonne condition physique. www.mines.ch

’est incontesPeter Vollmer* té et évident depuis longtemps: la question de la qualité devient de plus en plus le facteur déterminant dans l’ensemble du secont été exploitées sans vergogne par teur touristique. Avec ses offensives les médias (mais qui leur en voude qualité (label de qualité «Q», prodrait?). «Manque de volonté de cogrammes de qualification, camopérer», «Guerre des étoiles», pagnes de qualité, etc.) la branche «Mettre en évidence la Fédération du tourisme s’efforce donc de touaux dépens des hôtes» et autres jours mieux tenir compte de ce fait étaient les titres. Le problème est dans la pratique. l’image que la branche (du tourisme) laisse auprès des leaders d’opinion n font partie les systèmes de et des organes politiques. On croit classification promus par la que l’ensemble de la branche du toubranche de l’hôtellerie et de la risme n’est plus capable de résoudre gastronomie, derrière lesquels on ses propres problèmes. Ainsi sont doit trouver des efforts de qualité punis ceux qui s’efforcent honnêteinspirés par les besoins du client. ment d’informer les clients et d’améQue ce processus n’ait pas réussi à liorer la qualité et qui comptent sur fondre les systèmes de classification de meilleures conditions cadres. de hotelleriesuisse et GastroSuisse est en soi un moindre problème sous l’angle de vue du client tant que les classifications aux points sont quali*Peter Vollmer, tativement comparables et qu’une Conseiller national, des parties ne torpille pas l’autre. directeur de Remontées Par contre, les prises de position mécaniques suisses controversées des deux fédérations

E

Présence Suisse

Une excellente image en Chine

Sur les traces des premiers mineurs

M O N AV I S

C

Très orienté confort, l'Astra Hôtel Vevey offre désormais cent chambres de catégorie 4 étoiles superior, 100% climatisées dont sept nouvelles chambres «Design Deluxe», aménagées en étroite collaboration avec Bel Etage, spécialiste en architecture d'intérieur. Autre amélioration, d’ordre technologique, la connexion internet par fibre optique. L’hôtel veveysan affirme être le premier en Suisse à offrir cet équipement permettant des communications à très haut débit.

La qualification et la qualité sont jumelles

La Suisse jouit d’une excellente image en Chine. En comparaison internationale, elle arrive en tête devant la France ou l’Allemagne. Tel est le résultat d’une étude menée pour le compte de Présence Suisse auprès de 2000 Chinois des classes moyenne et supérieure, 400 Hongkongais ainsi que divers groupes de leaders.

PHOTOS: M.-TH. PAGE PINTO

MARIE-THÉRÈSE PAGE PINTO

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Encore exploitées, les mines de sel de Bex accueillent 65 000 visiteurs par an.

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Formation professionnelle Av. Général-Guisan 42a 1009 Pully Tél: 021 721 08 30 Fax: 021 721 08 31 formationprof@gastrosuisse.ch www.gastrosuisse.ch *Réduction des frais de séminaire grâce à l'initiative de qualification pour le marché du travail touristique, soutenue par le Secrétariat d'Etat à l'économie, seco

GJGM48279


Donnerstag/Jeudi, 29. 6. 2006 ■ Nr./No 26

Kantonalsektionen ■ Sections cantonales

GastroJournal

Seite/page 21

GastroNeuchâtel

GastroSuisse

Récompenser les plus belles terrasses du canton

Des cours «Mise à niveau: CCNT – Droit du travail» (50 francs) les • Lundi 11 septembre à Pully • Mardi 26 septembre à Yverdon • Jeudi 5 octobre à Pully • Mercredi 25 octobre à Chavannes-de-Bogis • Jeudi 2 novembre à Pully • Lundi 13 novembre à Bex • Mardi 21 novembre à Pully • Mercredi 29 novembre à Pully

A la place des Halles de Neuchâtel, où les terrasses foisonnent, certaines collaborent déjà pour une meilleure présentation et réalisent une belle unité de style. Faire des terrasses des lieux visuellement attractifs, partout et surtout lorsqu'elles se trouvent dans des sites appréciés pour leur beauté, c’est un souci d’harmonie esthétique difficile à satisfaire. Neuchâtel a choisi l’encouragement plutôt que la contrainte. Un concours est lancé cet été dans le canton de Neuchâtel pour valoriser les terrasses présentant un mobilier et des pare-soleil de bon goût, une décoration florale soignée et une mise en scène originale. Un prix sous forme d’un bon de 3000 francs à faire valoir sur l’achat de meubles sera attribué à l’arrangement le plus réussi esthétiquement. La beauté du site et la vue ne seront pas pris en compte. La terrasse qui obtiendra le plus

de suffrages recevra, courant septembre, le prix du public doté d’un bon d’achat pour du mobilier de 3000 francs offert par la maison Prodega de Saint-Blaise. Le concours se déroulera du 1er juillet au 31 août. Tout le monde (Neuchâtelois et touristes) sera donc autorisé à voter pour sa terrasse préférée. Un seul suffrage par terrasse et par personne sera admis. Seules les terrasses du canton de Neuchâtel seront prises en considération. Les tenanciers ne doivent pas s’inscrire ou respecter un quelconque règlement puisque tous les établissements titulaires ont de facto le droit de participer au concours. D’autre part, quatre votants qui auront donné leurs noms et adresses (facultatif) seront

125 Jahre GastroBern

tirés au sort et recevront une montre en guise de remerciement pour leur participation.

Encouragement de GastroNeuchâtel GastroNeuchâtel joue une part très active dans cette promotion, car, pour le moment, la balle est dans son camp. Si l’effort demandé aux tenanciers aboutit à des résultats positifs, il sera ainsi possible d’éviter des normes imposées par les autorités comme c’est déjà le cas dans les places publiques de Genève, Berne, Zurich et Bâle. En guise d’encouragement, GastroNeuchâtel offre parallèlement un bon d’achat de 1000 francs pour du mobilier à la terrasse désignée par un jury composé de Michel Vuillemin,

président de GastroNeuchâtel, Pierre-Yves Aeschlimann, directeur de Prodega/Saint-Blaise et Yann Engel, directeur de Tourisme Neuchâtelois. Les initiatives demeurent pour l’instant individuelles, mais l’idée fait son chemin. L’action sera reconduite l’an prochain. lc Vote possible par internet, du 1er juillet au 31 août, sur les sites des partenaires: www.neuchateltourisme.ch www.gastroneuchatel.ch www.prodega.ch www.lexpress.ch www.limpartial.ch www.rtn.ch www.neuch.ch

Aare Seeland Tours/Erlebnis Schweiz

Ganz Bern im Velofieber Von Gruppen profitieren Die Schlussetappe der Tour de Suisse endete in Bern. An diesem Anlass war auch GastroBern mit den Sektionen Stadt Bern, Laupen, Schwarzenburg und Seftigen anwesend. GastroBern feiert heuer sein 125jähriges Bestehen, darum finden fünf regionale Anlässe statt. Der zweite davon fand am Samstag, 18. Juni, in der Berner Altstadt statt. Auf den letzten 100 Metern vor dem Ziel, wo kurze Zeit später Jan Ullrich die Tour de Suisse 2006 gewann, konnten radbegeisterte Gäste gegen Koch- und Servicelehrlinge einen Geschicklichkeits-Parcours auf dem Velo abstrampeln. Daneben betrieben die vier beteiligten Regionalsektionen von GastroBern, Bern, Laupen, Schwarzenburg und Seftigen, einen Promotionsstand. Beliebt waren die gratis Milchshakes, die die Gäste in einem Mixer, welcher von einem Velo angetrieben wurde, selber zubereiten konnten. Die Nachwuchsförderung der Hotel&Gastro Formation informierte Interessierte über die gastgewerblichen Berufe. Speziell auf diesen Regionalanlass hin, kreierten die Präsidentinnen und Präsidenten der vier beteiligten Regionalsektionen den Prospekt «Kulinarische Routen rund um Bern». Es han-

delt sich um eine Broschüre mit den sieben schönsten Velorouten in den Ämtern Bern, Laupen, Schwarzenburg und Seftigen. Der Prospekt enthält eine Velokarte und Hinweise zu den gastlichen Häusern am Wegrand. Der neue Velowanderführer hat eine Auflage von 15000 Stück und fast die Hälfte davon konnte von den Botschafterinnen und Botschaftern der Berner Gastronomie an das interessierte Publikum verteilt werden. Auch Klaus Künzli, Zentralpräsident von GastroSuisse, hat sich als Botschafter zur Verfügung gestellt. Der Prospekt «Velorouten rund um Bern» liegt in vielen Gastbetrieben sowie bei touristischen Anlaufstellen in den vier Ämtern auf.

Weitere Berner Jubiläumsanlässe

Aare Seeland Tours/Erlebnis Schweiz organisiert Mitarbeiterausflüge, Firmen- und Kundenanlässe sowie Vereinsreisen. «Wir transportieren jährlich über sechs Millionen Passagiere auf Schiene, Strasse und Wasser», erklärt Martin Wittwer, Mitglied der Geschäftsleitung der Aare Seeland Tours. Davon profitieren vor allem die Gastronomie und die Hotellerie sowie die Tourismusanbieter. Die im Katalog angebotenen Ausflüge für Firmen in der Schweiz führen in alle Landesregionen. Die Ausflüge sind nicht alltäglich wie beispielsweise ein Zugüberfall im Jura. Oder der Besuch des WIPO, der Weltorganisation für geistiges Eigentum in Genf, welche die Rechte kreativ

D’autres cours de perfectionnement sont proposés d’ici au mois de septembre: • «L’autocontrôle en hygiène et qualité – aspects pratiques», le 5 septembre à Fribourg (230 francs) • «CCNT – savoir utiliser mes atouts!», le 11 septembre à Monthey (150 francs) • «Vendre plus et mieux! – Enthousiasmez vos clients», le 25 septembre à Delémont (230 francs) • «Sécurité au travail – La formation des personnes de contact» le 26 septembre à Pully (290 francs).

Inscription et renseignements: GastroSuisse, Bureau romand de formation professionnelle, Av. Général-Guisan 42a, 1009 Pully Tél. 021 721 08 30, courriel: formationprof@gastrosuisse.ch

Gastroconsult AG

25 Jahre

tätiger Leute überwacht und vertritt. Die Angebote gelten für Gruppen ab 10 Personen. Aare Seeland Tours hat dank zahlreichen Kooperationen mit renommierten, regionalen Tourismusanbietern in der ganzen Schweiz ein dichtes, attraktives Netz gewoben. Neu sind in diesem Katalog unter anderen Genf Tourismus, Graubünden Ferien, Liechtenstein Tourismus, Basel Tourismus oder «Aar bus + bahn» dazugekommen. «Gastronomen und Hoteliers, welche selber viel arbeiten, sollten einmal eine Auszeit nehmen und den Zusammenhalt im Betrieb auf einem Mitarbeiterausflug fördern», ist man bei Aare Seeland Tours überzeugt. Alle Ausflüge unter: www.erlebnis-schweiz.com

Samstag, 1. Juli: immer an der Schifflände: in Thun von 11 bis 13 Uhr, in Spiez 13.30 bis 15 Uhr, in Interlaken 15.45 bis 17.30 Uhr, «Tourismus-Destination Berner Oberland». Dienstag, 4. Juli, auf dem Mont-Crosin, ab 19 Uhr, «La Table gastronomique». Dienstag, 5. September in Burgdorf, 11 bis 16 Uhr, «Der Grosse Tisch» für eingeladene Heimbewohnende. Mehr Infos zu den Anlässen und zum Prospekt: GastroBern, E-Mail: info@ gastrobern.ch, Tel. 031 330 88 88

Beim Zugüberfall im Jura wird jemand als Geisel genommen – und wieder freigelassen.

Jürg Consoni, Vizedirektor, feierte am 16. Juni 2006 sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Jürg Consoni wird von den Kunden als Branchenkenner anerkannt, der ihre Sprache spricht und ihre Probleme in treuhänderischen Bereichen praxiskonform löst. Seine kompetente und offene Art wird auch von den Mitarbeitern sehr geschätzt. Die Mitarbeitenden der Gastroconsult AG wünschen ihm weiterhin viel Freude in seiner Tätigkeit und gute Gesundheit. Roland Arpagaus, Direktor Gastroconsult AG und die Mitarbeiter der GC und BKT

Agenda Die Firma Rational führt an folgenden Daten TeamGaren Live Seminare durch: 3.7. Muttenz, 4.7. Thun, 13.7. Zürich, 21.8. Tagelswangen, 21.8. Horw, 21.8. Grenchen, 23.8. Langenthal, 24.8. Zug, 28.8. Reinach, 30.8. Der von einem Velo betriebene Milchshake-Mixer war eine Attraktion.

Balsthal, 31.8. Zuchwil, 4.9. Horw, 6.9. Dietikon, 7.9. Tagelswangen, 7.9. Zürich. RATIONAL Schweiz, Tel.062 797 34 44, Fax 062 797 34 45, E-Mail: info@rational-schweiz.ch.

GastroZürcher Oberland führt am 10. Juli im Strandbad Pfäffikon einen Tauch-, Schnorchel- und Badeplausch durch. Infos: Monika Kunz, Gasthof Gyrenbad AG, Tel. 052 385 15 66, info@gyrenbad.ch, www.gyrenbad.ch


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■ Idées Gastro

GastroJournal

EN BREF Emmi

Les glaces et les sorbets Emmi commercialise son propre assortiment complet de crèmes glacées de qualité supérieure sous la marque ombrelle «Emmi Ice Cream». Les cornets «Conini», gobelets, bâtonnets et tourtes glacées ainsi que les assortiments de sorbets et de crèmes glacées destinés à la restauration sont fabriqués à partir des meilleurs ingrédients et de lait suisse exclusivement. Les produits Emmi Ice Cream sont déjà en vente dans plusieurs établissements du pays. www.emmi.ch

Bacardi RAZZ

Une framboise rafraîchissante Issu de la grande famille des rhums de chez Bacardi, le Bacardi RAZZ est une boisson rafraîchissante qui allie le goût frais des framboises et la saveur du meilleur rhum: Bacardi. Ce spiritueux clair et fortement alcoolisé (32% vol.) inspire une variété de nouvelles créations de drinks. Il est le compagnon des instants les plus festifs. Rhum moderne, vous le dégusterez avec de la glace ou en cocktail. www.bacardi.ch

Concours GastroJournal

Participez pour gagner ! C’est aujourd’hui qu’est lancé le nouveau concours internet de GastroJournal. Douze prix attractifs sont à gagner, un par mois. Ce sont des produits des éditions de GastroEdition qui attendent les heureux vainqueurs. Pour gagner, il faut évidemment participer. Et rien n’est plus simple: il suffit d’un clic sur www.gastrojournal.ch. Il vous mène tout droit sur le site où vous trouverez facilement la question du mois. A vous de jouer! www.gastrojournal.ch

Jeudi, 29. 6. 2006 ■ No 26

La sélection des meilleurs vins genevois Les meilleurs vins genevois ont été primés et sélectionnés afin de représenter le canton dans les différents concours en Suisse et à l’étranger. La traditionnelle manifestation de la sélection des vins genevois s’est déroulée dans la cour de l’Hôtel de Ville de Genève, sous la présidence du conseiller d’Etat Robert Cramer. Cette année, pour sa 7e édition, le concours enregistre un nouveau record avec 464 vins présentés par 61 encaveurs. Les exigences requises pour participer à ce concours sont sévères. Robert Cramer a précisé que: «Le Conseil d’Etat genevois avait décidé de reconduire les limitations de production à leur bas niveau de l’année précédente.» En effet, depuis plusieurs années, le vignoble genevois a choisi une orientation résolument qualitative qui a permis de développer notamment la vente et la notoriété des vins d’appellation. Parallèlement, la situation des stocks

Gegründet/Fondation 1895 Bis/jusqu’au 04/2000 «Schweizer Gastronomie» AUFLAGE/TIRAGE 26 500 Druckexemplare/exemplaires imprimés 23 628 Ex. WEMF-beglaubigt/tirage contrôlé FRP/REMP 105 000 Leser/lecteurs Zustellung an alle GastroSuisse-Mitglieder envoi à tous les membres GastroSuisse HERAUSGEBER/EDITEUR GastroSuisse Verband für Hotellerie und Restauration Fédération de l’hôtellerie et de la restauration HERAUSGEBERRAT/CONSEIL D’ÉDITION Dr. Florian Hew, Jürg Ingold, Alessandro Pesce Michael Vuillemin, Tobias Zbinden GESAMTLEITUNG, CHEFREDAKTOR/RESPONSABLE GENERAL, REDACTEUR EN CHEF John Wittwer (JW)

Brita Professional, le fabricant de systèmes de filtrage de l’eau, est le premier à offrir la technologie de la télémétrie pour le secteur de l’optimisation de l’eau potable de ses filtres AquaQuell-Purity. Il s’agit du contrôle à distance par GPRS et internet des données. Cela permet au client un contrôle continu de tous les filtres au travail à partir d’un office central. Il a ainsi une garantie d’efficacité, d’économie de coûts et de temps sans devoir renoncer à une qualité égale de l’eau. www.brita.ch

Boisson estivale par excellence Alain Brunier, directeur de l’Ecole hôtelière de Genève (EHG), encadré par deux de ses étudiants. de vins à Genève s’est améliorée. Robert Cramer a encore ajouté: «Le Conseil d’Etat a opté pour une promotion de l’agriculture et plus particulièrement sur deux de ses principes fondamentaux soit la qualité des produits et l’équité qui vise une rémunération convenable des différents acteurs de l’ensemble des filières agricoles.»

Brillants résultats Au cours de ce premier semestre, les vins genevois ont été primés dans différents concours internationaux à Paris, en Bourgogne, à Vérone et à Bruxelles. A Genève, plusieurs distinctions ont été attribuées aux meilleurs vins: des médailles d’or, d’argent ou de bronze puis, bien sûr, la distinction récompensant les

meilleurs vins, le Sanglier de bronze, récompensant cette année le Domaine Les Vallières à Satigny, le Marcassin de bronze, prix de l’Ecole hôtelière de Genève, attribué au Domaine des Curiades à Lully et au Domaine de la Vigne blanche à Cologny et La Fouine, le prix de la presse spécialisée, décerné au domaine des Perrières à Peissy. rh

Portes ouvertes chez le spécialiste fribourgeois en fruits et légumes frais

IMPRESSUM

Planification des coûts

Carpe Diem

Quand Rolle Primeurs flatte sa clientèle… Rolle Primeurs soigne sa clientèle parmi laquelle elle compte de nombreux cafetiers-restaurateurs. Fondée en 1984, la maison Rolle Primeurs fut transformée en SA en 1989 pour devenir Rolle Primeurs en Gros SA. Elle est dirigée actuellement par ses deux copropriétaires, Jean-Paul Baechler, directeur et Laurent Cottet, directeuradjoint. «En quelques années, nous sommes passés du crayon à papier à l’ordinateur», souligne le premier nommé pour résumer la formidable évolution d’une entreprise qui emploie désormais plus de trente personnes. La maison Rolle Primeurs en Gros SA s’occupe essentiellement de distribuer des fruits et légumes frais sur le territoire du canton de Fribourg et ses environs. Elle vend aussi des produits semi-préparés, pelés ou coupés. D’autres articles tels que frites, herbes aromatiques et sauces à salade complètent l’assortiment.

Télémétrie de Brita

J.-P. Baechler et L. Cottet : les fruits et légumes c’est leur affaire! Les produits sont achetés auprès de producteurs, de grossistes, d’expéditeurs ou de centrales de conditionnement en

REDAKTION DEUTSCHSPRACHIG Matthias Nold (mn) Redaktionsleitung Tourismus/Thema der Woche Andrej Abplanalp (aa) Hotellerie/Impulse Peter Mathias Grunder (pg) Front/Schlusspunkt Olga Krejci (okr) Produktion/Layout Daniela Oegerli Müller (doe) GastroSuisse Jo Steimen (js) Restauration/Gastro-Ideen E-Mail: redaktion@gastrojournal.ch REDACTION FRANÇAISE Francesco Di Franco (fdf) Restauration/Impulsion e-mail: redaction-romande@gastrojournal.ch 42, avenue Général-Guisan, case postale 169, 1009 Pully – tél. 021 711 45 55, fax: 021 711 45 57 Marie-Thérèse Page Pinto (mtpp) Gros Plan/Hôtellerie & Tourisme Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zurich tél. 044 377 53 19, fax 044 377 50 70; e-mail: redaktion@gastrojournal.ch FREIE MITARBEITER/COLLABORATEURS FREE-LANCE Franz Bamert (fb), Martina Gradmann (mg) Karin Huber (kh), Michael Hutschneker (hu), Patrick M. Lucca (pl), Laurence Carducci (lc), René Hug (rh), Elizabeth Kaufmann (ek) Paris, Nicolas Michel (nm), Jacques Stadelmann (stad), Pierrette Weissbrodt (pw), André Winckler (aw)

Suisse et à l’étranger. Le stockage s’effectue en cellules frigorifiques. La distribution comprend la livraison en gros dans

toutes les régions du canton (magasins et revendeurs) ainsi qu’une distribution fine en ville de Fribourg et dans les environs auprès des hôtels, restaurants, hôpitaux, homes et pensions. Sur l’ensemble de l’année, l’assortiment comprend plus de trois mille produits référencés. La maison Rolle Primeurs en Gros SA n’a pas hésité à investir dans des instruments technologiques très performants. Pour ses livraisons, l’entreprise peut compter sur une flotte moderne et diversifiée d’une quinzaine de véhicules frigorifiques allant de la camionnette au poids lourd. La philosophie de l’entreprise postule une remise en question permanente. C’est ainsi que Rolle Primeurs est agréée pour la vente de produits bio par un certificat officiel. Elle est par ailleurs depuis 2001 au bénéfice de la certification ISO 9001-2000. Une démarche qui va dans le droit fil d’une politique qui place la qualité au premier plan. aw

Redaktionsschluss Montag 12 Uhr. Clôture rédactionnelle: lundi à 12 heures.

Inseratenschluss Montag 11 Uhr/Date limite pour les annonces: lundi à 11 heures.

VERLAG/EDITIONS Marianne Huber, Verlagsleiterin/ responsable des éditions E-Mail: verlag@gastrojournal.ch

ABONNEMENTE/ABONNEMENTS Sonja Bernet, Tel/tél. 044 377 53 17

ANZEIGEN/ANNONCES Kontakte Deutschschweiz: Stellen und Liegenschaften: Claudia Antener, Tel. 044 377 53 11 Sonja Bernet, Tel. 044 377 53 17 E-Mail: anzeigen@gastrojournal.ch

Abonnementspreise/Prix d’abonnement: 12 Monate/mois Fr. 135.– Einzelnummer/exemplaire Fr. 3.80 E-Mail: verlag@gastrojournal.ch

Contacts Suisse romande: Publi Annonces, Rue Jacques-Grosselin 25, 1227 Carouge GE tél. 022 308 68 78, fax 022 342 56 12 E-Mail: gastro@publi-annonces.ch

OFFIZIELLES ORGAN/ORGANE OFFICIELLE: Schweizerische Gilde etablierter Köche / Guilde Suisse des RestaurateursCuisiniers / Gilda svizzera dei Ristoratori-Cuochi Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich Tel. 044 377 52 90 Fax 044 377 55 14 gilde@gastrosuisse.ch www.gilde.ch

Verlangen Sie den vollständigen Anzeigentarif/ Demandez la liste de prix complète des annonces

DRUCK UND SPEDITION/IMPRESSION ET ENVOI Ringier Print AG, 6043 Adligenswil

Geschäftsanzeigen: Heinz Bachmann, Tel. 044 377 53 12, Mary-Anne Maczassek, Tel. 044 377 53 18

Le soleil picote la peau. Les prés sont d’un vert juteux et au-dessus rien qu’un ciel bleu d’azur. Lorsque ces conditions sont réunies, l’été est arrivé. La plus belle saison pour apprécier une boisson rafraîchissante sur la terrasse d’un restaurant ou dans le jardin. C’est le moment de servir un drink Carpe Diem du nom de Picnic Romance dans lequel ne manquent pas les ingrédients tels que le gingembre, le citron et le jus d’ananas. Chaque restaurateur peut télécharger à partir d’internet la recette de ce drink Carpe Diem Kombucha: www.carpediem.com

NOTICE SWITZERLAND CHEESE MARKETING: «Nous sommes fiers de présenter une poussée vertigineuse des ventes en Allemagne», a annoncé Guy Emmenegger, président de Switzerland Cheese Marketing. Comparant les exportations 2005 avec l’année précédente, on constate peu de perdants: le Sbrinz AOC, l’emmental et le fromage fondu, mais en revanche beaucoup de gagnants dont la Tête de Moine AOC, le Vacherin fribourgeois AOC et le raclette. Globalement les exportations croissent de 1,6%, voire même de 4,7% sur les marchés européens. L’emmental reste cependant en tête des exportations de fromages indigènes avec 42%, suivi du Gruyère AOC (19%) et de l’appenzeller (10%).

KONTAKTE/CONTACTS GastroJournal, Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zürich Tel/tél. 044 377 53 05, Fax 044 377 50 70

Der Abdruck von Artikeln aus dem GastroJournal ist nur nach Rücksprache mit der Redaktion gestattet. Für unverlangte Manuskripte und Bilder wird jede Haftung abgelehnt. Honoriert werden nur publizierte Berichte. Die im GastroJournal publizierten Inserate dürfen von Dritten weder teilweise noch ganz kopiert und in Printoder anderen Medien weiter verbreitet werden. La reproduction díarticles du GastroJournal n’est permise qu’après autorisation expresse de la rédaction. Le journal décline toute responsabilité pour les textes et illustrations non commandés. Seuls les textes publiés seront honorés. Les annonces parues dans le GastroJournal ne peuvent être ni copiées ni reproduites sous quelque forme que ce soit. GastroJournal erscheint jeden Donnerstag/ paraît tous les jeudis


■ Gastro-Ideen

Donnerstag, 29. 6. 2006 ■ Nr. 26

TopCC Diessenhofen feierte

Aktionen zum 30.Geburtstag In Diessenhofen TG, an der Grenze zum Kanton Schaffhausen, wurde vor 30 Jahren einer der heute sechs TopCC-

Abholmärkte für Grossverbraucher und Gastronomen eröffnet. Der denkwürdige Geburtstag wurde als Dankeschön an die Kunden ausgerichtet. Die Kunden profitierten dabei von einer ganzen Reihe von Spezial-Aktionen, Degustationen und Promotionen. Marktleiter Rolf Marti war begeistert, wie die Kunden den Geburtstag mit seinem Team gefeiert und die Sonderaktionen genützt haben, um zu profitieren. Und er ist auch stolz darauf, dass im November in Rümlang bereits ein siebter TopCC-Markt eröffnet werden soll. Info: www.topcc.ch

RoRo 2000 Fritteusen

Ein Virus, das ansteckt Vom RoRo 2000-Virus angesteckt durch einen Kollegen: Auch Gastronom und GildeKoch Daniel Bader (links im Bild zusammen mit Rolf Saurenmann von RoRo 2000) vom Landgasthof Kreuz im solothurnischen Holderbank setzt auf RoRo 2000 Fritteusen: «Diese Pommes sind wesentlich trockener und heiss bis in den Kern.» Herrschte anfänglich noch Skepsis, hat Daniel Bader sich schnell von den Vorteilen der RoRo 2000 Fritteusen überzeugen lassen. So beispielsweise von den hohen Einsparungen beim Öleinkauf und beim Entsorgen. Oder die starke Senkung der Geruchsimmissionen. Info: www.roro2000.ch

37. MIA in Rimini

Die ganze Welt der Lebensmittel Das gehört in die Agenda jedes Gastronomen und Hoteliers: vom 10. bis 13. Februar 2007 findet in Rimini die traditionsreiche 37. MIA (Intern. Lebensmittelmesse) statt. Info: www.miafiera.it

GastroJournal-Wettbewerb

Wer mitmacht, kann gewinnen Der Internet-Wettbewerb 2006 für alle GastroJournal-Leserinnen und -Leser ist nach wie vor im Gange. Noch warten attraktive Preise: Jeden Monat gibt es ein Produkt aus dem Fachverlag GastroEdition zu gewinnen. So den neuen, unverzichtbaren Pauli. Die Sache ist ganz einfach: Reinklicken auf www.gastrojournal.ch, mitmachen und die Wettbewerbsfrage beantworten. Alle Details unter: www.gastrojournal.ch

GastroJournal

Kurs kontra Allergien Was sind Nahrungsmittelallergien und wie können Gäste davor geschützt werden? Um solche Fragen beantworten zu können, werden für Gastronomen jetzt spezielle Schulungskurse angeboten. Die Gastronomie ist bezüglich Hygiene und Deklaration der im Betrieb verwendeten Lebensmittel bereits stark gefordert. Dabei wird aber oft vergessen, dass bestimmte Inhaltsstoffe Bestandteile enthalten können, die nach dem Genuss bei Allergikerinnen und Allergikern schlimme Reaktionen auslösen können. Aus diesem Grund sind an Allergien Leidende auf eine zuverlässige und vollständige Deklaration der Zutaten vorverpackter Lebensmittel und fertiggestellter Gerichte in Restaurationsbetrieben angewiesen. Am wichtigsten dabei ist die Verlässlichkeit der Information. Allergiker müssen sich bei in Restaurants angebotenen Produkten und Speisen darauf verlassen können, dass sie keine nicht deklarierte Zutaten enthalten und keine nicht erwähnten unbeabsichtigten Vermischungen von über 1 g pro Kilo zu erwarten sind. Die Einhaltung dieses Wertes gewährleistet, dass die überwiegende Mehrheit der Betroffenen beim Konsum keine allergische Reaktionen erleiden.

Nichtwissen ist besser als eine falsche Auskunft Wichtig ist grundsätzlich: Ein allfälliges Eingeständnis des Nichtwissens gegenüber dem Gast ist für beide Seiten, für

Allergene Stoffe können überall, sogar in Grundprodukten, enthalten sein. den Gastronomen und den Gast, zwar nicht optimal, aber einer falschen Auskunft in jedem Fall vorzuziehen. Ein «wir wissen es nicht» ist akzeptabel, wenn eine verlässliche Aussage trotz aller Bemühungen nicht möglich ist. Dies sollte aber nicht aus Bequemlichkeit und als Standardaussage missbraucht werden, um sich der gesetzlich verankerten Verantwortung zu entziehen. Wer mit Convenience-Produkten oder Mischgewürzen arbeitet, kennt in der Regel deren Zusammensetzung, sollte diese aber regelmässig überprüfen. Beim Planen und Empfehlen von speziellen Speisen für Allergikerinnen und Allergikern muss der Produktionsverantwortliche miteinbezogen werden. Durch gezielte Information und Schulung von Mitarbeitenden, sowohl im Bereich Einkauf wie in der Produktion und im Verkauf, können diesbezügliche Probleme vermieden und fragende Gäste klar informiert werden.

Zunahme der Häufigkeit Nahrungsmittelallergien sind oft angeboren und grundsätzlich eine Reaktion eines intakten Immunsystems, das meist auf an sich unschädliche Bestandteile von Lebensmitteln anspricht. Reaktionen können zum Beispiel nach der Einnahme von Milch und Milchprodukten, Eiern, Fischen, Fleisch, Soja, Erdnüssen, bestimmter Früchte und Gemüse sowie auf gewisse Gewürze zurückzuführen sein. Heute sind in der Schweiz rund 300 000 Menschen betroffen. Tendenz zunehmend. Gemäss Georg Schäppi (Schweizerisches Zentrum für Allergie) und Anton Pfefferle (Leiter Ausbildung Hotelfachschule Belvoirpark) ist die Zunahme auf die zunehmende Belastung der Umwelt zurückzuführen und darauf, dass wir im Allgemeinen zu sauber leben und zu exotisch essen. Symptome von Nahrungsmittelallergien sind ernst zu nehmen und äussern sich in

Fliess-Schnupfen, allergischem Asthma, Magen-DarmBeschwerden, Juckreiz, Nesselsucht und Ekzemen. Im Extremfall führt eine Allergie zum anapyhlaktischen Schock, manchmal gar zum Tod.

Wie kann ein Gastronom sich informieren? Um in Sachen Allergene besser zu informieren hat das Schweizerische Zentrum für Allergie (aha) einen Ratgeber herausgegeben, der über Bedürfnisse und Grundsätze mit Praxistipps informiert. Gemeinsam mit der Hotelfachschule Belvoirpark organisiert aha jetzt ganztägige Praxiskurse, im Speziellen für jeden in der Gastronomie Tätigen. Diese Praxiskurse finden in den Schulungsräumen der Miele AG in Spreitenbach statt. Die nächsten Daten: 11. 10., 12. 10., 1. 11., 3. 11. und 17. 11. Info: aha, Schweizerisches Zentrum für Allergie, Bern Tel. 031 359 90 00 E-Mail: info@ahaswiss.ch

Für das Luzerner Unternehmen eine Herausforderung und eine Ehre zugleich samten VIP-Caterings der Tour de Suisse bereits für 2006 auf Berndorf gefallen ist, bedeutete für die Luzerner Firma eine Herausforderung und zugleich eine Ehre, welche

BUCHTIPP

Bücher für Profis In der Collection Rolf Heyne in München ist das Buch Die Weine von Südtirol erschienen, in welchem auf die neue Weinkultur des Südtirols aufmerksam gemacht wird. Nach der rasanten Entwicklung um die Jahrtausendwende ist Südtirol heute ein Paradies für Weingourmets, mit charaktervollenWeissweinen und dunklen Rotweinen, wie sie nur dort zu finden sind – hochwertige Qualitätsweine mit ausgezeichneten rebsortentypischen Gewächsen. Das neue Buch darf als spannendes und informatives Standardwerk bezeich-

IN KÜRZE 3. Prodega Golfmasters

Kunden zeigten Golferqualitäten Bereits zum dritten Mal hat Prodega CC/Growa CC zusammen mit ihren Partnern, rund 120 Kunden, zum Golfmasters eingeladen, welches diesmal im freiburgischen Wallenried stattfand. Für einmal haben sich Gastronomen nicht am

Berndorf ist Catering-Ausrüster der TdS Die Berndorf Luzern AG erfüllt bis 2008 einen ausserordentlichen Auftrag: Sie ist Hauptpartner des exklusiven VIP-Caterings von Xairos an der Tour de Suisse. Dass die Wahl für das anspruchsvolle Ausrüsten des ge-

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net werden: Weinwissen wird in verständlichen und ganz einfachen Worten vermittelt. Im Buch sind immerhin 80 Weingüter mit ihren besten Weinen zu finden. So kann jeder Weinliebhaber sein Wissen nutzbringend erweitern. Das Buch ist für Fr. 49.90 zu haben und bei Direktbestellung ab sofort lieferbar. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich Tel. 0848 377 111 Fax 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch

die Leistungsfähigkeit und das Qualitätsbewusstsein der Berndorf Luzern AG einmal mehr unter Beweis stellt. Diese Partnerschaft ermöglichte zahlreichen Kunden und Geschäftsfreunden der Berndorf den Zugang in die VIP-Zone des jeweiligen Etappenortes Tanja Gutmann (Ex-Miss Schweiz) und und damit einen Blick die Junioren-Kochnationalmannschaft im hinter die Kulissen die- Cateringbereich, von Berndorf ausgerüstet. ses Mega-Events, der sonst nicht möglich ist. Eben- nen Tour de Suisse eine Unfalls war ein Berndorf-Team menge an Süssigkeiten und mit dem Werbetross unter- Berndorf Luzern Kaffeelöffel wegs. Dabei wurde während unterwegs an die Zuschauer der kürzlich zu Ende gegange- verteilt. Info: www.berndorf.ch

Le Patron ausgezeichnet Gewinner des Innovationsmarktplatzes Am diesjährigen St. Galler Handelstag setzte sich Le Patron gegen sechs Mitbewerber durch und gewann mit grossem Vorsprung. Der Innovationsmarktplatz bildete einen Hauptveranstaltungspunkt am diesjährigen St. Galler Handelstag. Es ging darum Mehrwert zu erleben, zu schmecken, darüber zu diskutieren und zu bewerten. Die

neuesten Produkte von Le Patron wurden degustiert und hinsichtlich ihrer Idee, Verpackung und Aufmachung, Convenience und Kundenbedürfnis sowie auf Geschmack bewertet. Le Patrons Neuheit o’Bento (geschachtelte Mahlzeit als Beispiel japanischer Esskultur) wurde als einzigartige Idee ausgezeichnet. Info: www.lepatron.ch

Kochherd gemessen, sondern am Abschlag. Neben Golf war dieser Tag vor allem von Genuss, Lebensfreude und zwischenmenschlichen Beziehungen geprägt. Die Teilnehmenden waren aus der Gastronomie und der Hotellerie aus der ganzen Schweiz angereist. Hans Peter Gilgen (Direktor Prodega/Growa) und Frank Furrer (Leiter Management, Organisator des Turniers) bedankten sich bei der Preisverleihung bei Kunden und Partnern für ihre Treue. Bei den Damen holte sich Marlise Portner (Bären, Schwarzenburg) den Sieg, bei den Herren (Handicap 0 bis 18,4) Adrian Knuchel (Frigemo AG), bei den Herren (mit Handicap bis 36) Herbert Amrein (Hypro AG). Im Longest Drive siegte bei den Damen Sandra Anliker (Golfrestaurant, Küssnacht), bei den Herren Remo Barile (Barilla SA). Info: www.prodega.ch

Partnerschaft mit Ruderern

Unidrink an der Luzerner Regatta Die Unidrink AG mit Sitz in Hitzkirch geht mit dem Regattaverein Luzern, dem Veranstalter der Ruderwelt Luzern (RWL), eine Partnerschaft ein. Für die nächsten drei Jahre tritt Unidrink AG als offizielle Getränkepartnerin für alkoholfreie Getränke auf und wird den Grossanlass auf dem Rotsee unterstützen. Im Vordergrund des Engagements im Rahmen der Ruderwelt Luzern wird die Marke Sinalco stehen, die wie Granador, Elmer mineral und Elmer citro sowie Ramseier und Pepsi zu den Unidrink-Marken zählt. Info: www.unidrink.ch

Weinwettbewerb Ljubljana

Neuerlich Medaillen geholt Am internationalen Weinwettbewerb in Ljubljana erhielten nach einem äusserst strengen Auswahl- und Degustationsverfahren Provins Grains de Malice 2004 und der Domaine Tourbillon 2003 zwei von sieben Goldmedaillen. Info: www.provins.ch

NOTIZEN EMMI SCHWEIZ AG: Zum 25jährigen Jubiläum erhält der Winzer Käse von Emmi einen neuen Namen und ein neues Design. Aus dem Winzer Käse wird der Winzer Classic. Damit lanciert Emmi die Markenlinie Winzer, die in diesem Jahr noch durch ein weiteres Produkt ergänzt wird. Mit der Marke Winzer stärkt Emmi die Positionierung im PremiumBereich.


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Schlusspunkt ■ Point Final

GastroJournal

Donnerstag/Jeudi, 29. 6. 2006 ■ Nr./No 26

Un J ur avec

LAST MINUTE

Differenzierte Konjunkturzahlen Knapp 400 Betriebe mit über 12 000 Beschäftigten haben auch im 1. Quartal 2006 an der Erhebung teilgenommen, die von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich in Zusammenarbeit mit der Abteilung Wirtschaftspolitik durchgeführt wird. Die Resultate sind noch nicht optimal: Während in der Beherbergung die Umsätze im Laufe des 1. Quartals 2006 relativ stark gestiegen sind, haben Restaurants nach dem leichten Aufstieg im 4. Quartal 2005 wieder etwas Umsatz eingebüsst. Die Ertragslage wiederum hat sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal in allen Grössenklassen verbessert. Mit grösserer Zuversicht beurteilen die Restaurateure und Hoteliers das laufende Quartal: Mehr als ein Drittel erwarten ein Absatzplus, fast die Hälfte hofft auf eine Absatzstabilisierung, und nur gut 15 Prozent befürchten einen Absatzrückgang (mehr dazu im nächsten GastroJournal). Wer Interesse hat, an der KOF-Umfrage teilzunehmen und von den Auswertungen zu profitieren, melde sich bei GastroSuisse, Abteilung Wirtschaftspolitik, Tel. 044 377 52 71, Fax 044 377 55 82, E-Mail: wipo@gastrosuisse.ch

…Fernand Luisier,viticulteur

«Alors que je jouais à Sion, j’ai eu des offres d’autres clubs, notamment de Grasshoppers qui insistait, mais je suis resté fidèle au Valais.» Fernand Luisier, vigneron à Saillon, est aujourd’hui âgé de 58 ans. Et s’il n’a pas suivi l’appel des sirènes zurichoises, la raison en est toute simple: «Mon père est décédé alors que j’avais seize ans. Tout naturellement, j’ai été amené à travailler dans le petit domaine viticole de la famille, à Saillon.» Le jeune Fernand jouait, déjà avec talent, dans l’équipe de son village qui militait en deuxième ligue – celui aussi du fauxmonnayeur Farinet, le Robin des Bois des Valaisans – équipe à laquelle il est resté fidèle jusqu’à l’école de recrues avant que ses qualités n’inté-

Differenzierte Raucherdebatte

ressent les dirigeants de la formation de la capitale du Vieux Pays. «Une fois à Sion, j’ai continué à m’occuper du domaine familial et j’ai poursuivi ma formation de viticulteur», ajoute Fernand Luisier. Ecole d’agriculture à Châteauneuf, puis diplôme d’œnologue à Changins, comme en témoigne l’encadré accroché au mur de son incontournable carnotzet. Un défi que ces trois occupations contraignantes! L’alerte quinquagénaire admet sans ambages qu’aujourd’hui cela ne serait plus possible à un footballeur de le relever. «Sans doute parce que le FC Sion militait dans les profondeurs du classement en Ligue nationale A, ses joueurs étaient moins souvent appelés en équipe nationale que ceux des clubs huppés. Moi-même, j’ai fait partie à cinq reprises de l’équipe nationale, du temps de l’entraîneur René Hüssy. A l’époque, il y avait encore comme un fossé entre Romands et Alémaniques, ce qui, heureusement, semble ne plus être le cas aujourd’hui.» A Saillon, le viticulteur Luisier possède quatre hectares de vignes plantés pour 70% en rouges. «De quoi produire 40 000 litres. Mais j’ai investi dans des installa-

NAMEN & NOTIZEN

■

Hans-Peter Oettli (l.) ist von der Delegiertenversammlung des

Schweizer Cafetier Verbandes zum neuen Zentralpräsidenten gewählt worden. Oettli leitet beim Berner Valora-Konzern die Abteilung Caffè Spettacolo & Gastronomie. Er tritt die Nachfolge an von Georg Gnädinger, der Anfang März unerwartet gestorben ist, kurz nachdem er seinen gleichnamigen Betrieb am Zürcher Schaffhauserplatz an die nächste Generation weitergegeben hatte. Im Zentralvorstand des Cafetier Verbandes gabe es weitere Erneuerungen, indem Carmen Wanner aus Baden (M.) und Aldo Kern aus Zürich (r.) in den Vorstand gewählt wurden.

N. MICHEL

«Alors que je jouais à Sion,j’ai eu des offres d’autres clubs»

Devant la photo du FC Sion, à une époque où tous les joueurs portaient encore la «coupe beatles». tions qui me permettent de vinifier un demi-million de litres.» Il achète donc des moûts pour mieux rentabiliser ses investissements. Dans ses caves, il vinifie les classiques cépages valaisans, chasselas, pinot et gamay, jusqu’aux spécialités de plus en plus prisées. En tout, une dizaine de cépages blancs et sept rouges qui donnent quelque vingtcinq produits différents et, surtout, d’excellente qualité. «Sans qualité, pas de salut pour les vignerons-encaveurs», commente Fernand Luisier. «Ceux qui ne l’ont pas compris ont vite échoué.» Cette exigence de qualité et un marché où les mœurs sont de

«Sans qualité, pas de salut pour les vignerons-encaveurs» plus en plus agressives ont changé la donne: «Pour se maintenir, il faut davantage lutter», précise l’ancien footballeur qui a trois Coupes de Suisse à son palmarès. Et

exerce plusieurs métiers: «Je suis vigneron, encaveur, gestionnaire et vendeur qui s’occupe à la fois de la clientèle privée et des grossistes. Cela fait beaucoup.» A son âge, Fernand Luisier envisage de réduire son train d’activités, d’autant qu’aucun de ses enfants ne semble vouloir prendre la relève à la tête du domaine familial. «Je garde toujours la passion du vin. J’aime le déguster mais modérément.» «L’agressivité accrue est aussi devenue une constante dans le football moderne. Aujourd’hui, il est impensable de mener de front une carrière de professionnel, un métier et des études comme ce fut mon cas dans les années soixante et septante», estime Fernand Luisier. La passion du foot l’accompagne toujours: il s’est rendu en Allemagne pour assister aux trois premiers matchs de l’équipe suisse de la CM. «A Hanovre, l’ambiance était vraiment exceptionnelle. Quelque 50 000 Suisses se trouvaient dans le stade

pour supporter leur équipe. Chez nous, aucune installation ne pourrait en accueillir autant!»

unter Beweis stellten. Das duale System, das auf eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Staat setzt und Praxis mit Schule verbindet, gilt weltweit als vorbildlich. So vorbildlich, dass dieser Tage eine japanische Delegation (Foto) die Schweiz bereiste, um zu lernen. Man will sich revanchieren: Die World Skills Competition 2007 finden in Japan statt, und die Schweiz wird 39 Teilnehmende entsenden, die in 37 Berufen Weltmeistertitel verteidigen wollen.

bel, der Ende 2006 zurücktritt. Mit der Wahl Meyers endet insofern eine Epoche, als seine Wahl keine (partei)politische Angelegenheit zu sein scheint: Meyers Vater arbeitete zwar bei den SBB, doch Meyers politische Position war in der Öffentlichkeit kein Thema.

«Il manquait peu, c’est vrai, et ces penalties loupés...» Mardi, au lendemain de la défaite de l’équipe suisse en quart de finale à Cologne, Fernand Luisier était déçu, comme tous les fans habillés de rouge: «Il manquait peu, c’est vrai, et ces penalties loupés…» Cette CM lui a montré ses limites. «Pourquoi avoir sorti Frei qui aurait sans doute marqué comme il l’avait fait, malgré la pression insoutenable, contre la Turquie? Mais l’équipe peut encore s’améliorer.» Fernand Luisier suit l’actualité footballistique de près et lorsqu’il se trouve dans des tribunes, il aime analyser tel ou tel footballeur: «Pendant cinq minutes, je me consacre alors sur un seul joueur pour connaître son comportement et le jauger.» Nicolas Michel

Im Kanton Basel-Stadt empfiehlt die Regierung dem Parlament, auf ein gesetzliches Rauchverbot in Restaurants zu verzichten und stattdessen dem Gastgewerbe die Möglichkeit zu geben, auf freiwilliger Basis die Angebote für Nichtrauchende auszuweiten. Gastronomie und Hotellerie, die in Basel-Stadt eng zusammenarbeiten, begrüssen dieses Vorgehen. Dies zumal sie sich verpflichtet haben, bis Ende 2008 die Hälfte aller Innenplätze in der Basler Gastronomie für Nichtrauchende freizuhalten. Die Leitlinie auf dem Weg zu diesem Ziel bildet insbesondere ein Verhaltenskodex, der im Internet frei verfügbar ist: www.baizer.ch/pdf/verhaltenskodex_nichtraucherschutz.pdf

Moins de fumée à Genève qu’à Bâle Les Genevois pourront décider en votation s’ils souhaitent proscrire la fumée des lieux publics. Une majorité du Grand Conseil a reconnu que l’initiative populaire «Fumée passive et santé» était recevable du point de vue du droit. En votation, les Genevois auront le choix entre l’initiative, lancée par un comité de citoyens hors parti, et un contre-projet du Conseil d’Etat qui comprend des exceptions quant aux lieux publics où le tabac sera banni, ceux «où l’on ne choisit pas d’aller», comme les prisons, asiles psychiatriques ou EMS. Quant au Gouvernement de Bâle-Ville, il veut interdire la vente de tabac aux jeunes de moins de 18 ans et bannir la fumée de l’administration. L’Exécutif ne souhaite en revanche pas interdire pour l’instant la cigarette dans les cafés et restaurants.

Casinos: repérer les dépendances Les casinos suisses se portent bien. Le produit brut des jeux a augmenté de 105,4 mio l’an dernier. La commission fédérale des maisons de jeu (CFMJ) en appelle à un effort plus soutenu contre la dépendance au jeu. Le nombre de joueurs exclus de jeu (13 500 au total) a certes continué de s’accroître: 3700 cas en 2005, dont 2800 à la demande du joueur luimême. Mais seule une minorité d’entre eux a été repérée à un stade précoce. La CFMJ exige des maisons de jeu qu’elles mettent l’accent sur l’observation des joueurs réguliers.

NOMS & NOTICES Felix Suhner, Besitzer und Chef des Hotel Seerose Classic & Elements in Meisterschwanden am Hallwilersee, kann stolz auf seinen Weinkeller sein: Bei der Weinkartenbeurteilung 2006, die eine Gruppe angehender Sommeliers der Schweizerischen Fachschule für Sommeliers und Weinkenner in Zürich erarbeitet hat, belegte er den ersten Rang. Die Weinexperten der Seerose konnten sich dank ihrem raffiniert vielseitigen und mit önologischem Fachverständnis gestalteten Weinangebot durchsetzen. Florian Bettschen, der im Hotel Adler in Adelboden Koch lernte, gehörte zu den jungen Berufsleuten, die an Berufsweltmeisterschaften Edelmetall holten und die Güte des Schweizer Ausbildungswesens

Andreas Meyer, gelernter Jurist sowie Betriebswirtschafter und zurzeit Chef Stadtverkehr bei der Deutschen Bahn, wird neuer operationeller Chef bei den Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Meyer tritt die Nachfolge an von Benedikt Wei-

Benedikt Weibel, fera valoir ses droits à la retraite à la fin de l’année. Son successeur à la direction générale des CFF a été choisi en la personne de Andreas Meyer, juriste et économiste bâlois qui exerce une activité de cadre à DB, la compagnie des chemins de fer allemands. Avec ce choix se termine une époque longtemps marquée par la lutte entre candidats membres d’un parti politique. Le père du nouveau

directeur avait déjà travaillé aux CFF.

la communication de ses résultats.

Bruno Huggler (39 ans) a été nommé chef marketing-clients de Valais Tourisme. Il succède à Marcel Perren qui a quitté le Valais pour Lucerne. Expert en tourisme, Bruno Huggler est depuis 2002 responsable du secteur Voyages et Loisirs à Cars Postaux Suisse. Outre l’allemand, il s’exprime parfaitement en français et en anglais et bénéficie de solides connaissances de l’italien.

Hans-Peter Oettli a été élu président central par l’assemblée des délégués de la Fédération Suisse des cafetiers. Il dirige la division Caffè Spetacolo & Gastronomie du groupe bernois Valora et succède à Georg Gnädinger, décédé en mars.

Le voyagiste Kuoni est dans le collimateur de la Bourse suisse (SWX). Cette dernière a ouvert une enquête formelle à l’encontre du voyagiste zurichois soupçonné d’avoir violé les règles en vigueur concernant

La Compagnie des Alpes a vu ses résultats progresser légèrement au 1er semestre. Son bénéfice net a augmenté de 6,8% à 28,2 millions d’euros.

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