Liegenschaften / Immobilier
Stellen / Offres d’emploi Der Meinungsund Marktplatz der Gastrobranche.
Der Branchenleader Anzeigen-Service: Tel. 044 377 53 11, Fax 044 377 50 70 E-Mail: anzeigen@gastrojournal.ch
SOMMAIRE
Werner Bernet Alles auf einer 2 Karte
Elena Senn Alles auf einer 22 Website
G. Chanel Un été à Villars
AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich
I N H A LT ■ Aktuell
Kommet ihr Hirten Im zürcherischen Steinmaur verdeutlicht ein Landwirtschaftsbetrieb, der eine grossen Gastwirtschaftsbetrieb plant, beispielhaft die Problematik der Besenbeizen. SEITE 3
■ Gros Plan
C. Majeux Un jour... à Monthey 24
15
La Reka Card au restaurant La Caisse Suisse de Voyage lance une offensive pour attirer de nouveaux établissements dans son giron. Sa «Card» est aussi simple à employer qu’une Maestro. PAGE 13
Donnerstag/Jeudi, 14. 6. 2007 Nr./N 24 CHF 4.30 ■
o
■
Basler Boom
Encore gagnante
Touristisch gehört Basel schweizweit zu den grossen Gewinnern der letzten Jahre. Nun wird ein neuer Trumpf ausgespielt.
Au plan touristique, Bâle est en Suisse un des grands gagnants des années passées. Elle tient un nouvel atout.
■ Hôtellerie & Tourisme
Catégoriser pour valoriser Avant de remettre son établissement de Bellinzone, le propriétaire a fait catégoriser son hôtel-restaurant. C’est une plus-value pour cet hôtel classé HOT-C2. PAGE 19
■ Restauration ■ Page cantonale
Hoch auf dem gelben Wagen
Elections sans surprise
Neue Küchentechnologien haben in den letzten Jahren die Möglichkeiten und die Qualitätsansprüche der Verkehrsgastronomie stark verbessert. Mit manchmal erstaunlichen Folgen. SEITE 5
Les délégués de GastroVaud ont reconduit le président cantonal Frédéric Haenni pour un troisième mandat. Réunis en assemblée à Echallens, ils ont aussi pris acte de la création de la section «Riviera» résultant de la fusion des sections de Vevey et Montreux-Villeneuve. PAGE 21
■ Tourismus
Kennst du die Perle
Inserate Markt Stellen Liegenschaften Weiterbildung
Seite 4 Seite 8 Seite 10 Seite 20
Inventar zählen leicht gemacht – mit unseren Listen L’inventaire en un tour de main avec nos listes A. ABPLANALP
In weniger als einem Jahr beginnen in Österreich und der Schweiz die Fussball-Europameisterschaften. Wie die touristische Schweiz dieses Grossereignis nutzen will, ist weitgehend bekannt. Was Österreich, ein viel grösseres Tourismusland als die Schweiz, für die EM plant, weiss man weniger. SEITE 9
Gastfreundschaft: Das Airport Hotel Basel setzt stark auf Freundlichkeit. Kaum eine andere Region der Schweiz hat in den letzten Jahren touristisch so zugelegt wie Basel. Nicht erst seit das Hotel Trois Rois als Edelherberge neu eröffnet worden ist, reiht die Stadt hinsichtlich Logiernächten einen Rekord an den ande-
ren: In den letzten fünf Jahren betrug der Zuwachs insgesamt über 40 Prozent. Und der Boom dürfte weitergehen: Mit dem Airport Hotel Basel hat ein neues Haus mit einem interessanten Konzept seine Türen geöffnet. SEITE 7
www.gastroprofessional.ch
24
Un nouvel atout pour un tourisme bâlois qui boom: l’Airport Hôtel. Guère une autre région de Suisse n’a connu, au cours des dernières années, une croissance touristique aussi marquée que Bâle. Et pas seulement depuis la réouverture de l’hôtel Trois Rois. Concernant les nuitées, la ville bat un re-
cord après l’autre: au cours des cinq dernières années, l’augmentation a atteint plus de 40 pour cent. Et on ne voit pas la fin du boom. Un nouvel hôtel au concept intéressant est à disposition, l’Airport Hotel Basel. PAGE 19
9 771422 137001 Insertion Marché Offres d’emploi Immobilier Formation continue
page 4 page 8 page 10 page 20
GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch
Polster-Möbel-Klinik Bahnhofstrasse 98, 8001 Zürich 079 403 39 93
Nous vous offrons un Service 5 ★
rer chunt!» «De Stör-Polste
A•C•H•T•U•N•G•! Sessel • Sofas • Bänke Stühle • Kissen Neu beziehen und aufpolstern vom Spezialisten
Conseils fiscaux et en gestion, fiduciaire, service des estimations, solutions informatiques ★ compétence ★ professionnalisme ★ discrétion ★ flexibilité ★ efficacité Gastroconsult SA Téléphone 0844 88 44 24 www.gastoconsult.ch
Der Der Kochwettbewerb Kochwettbewerb für für Jungköche. Jungköche. Jetzt Jetzt anmelden: anmelden: www.lcdj.ch
• Gratisberatung und Offerte in der ganzen Schweiz • Express-Ausführung in Ihrem Betrieb • Garantie bis 10 Jahre • Günstiger als jede Konkurrenzofferte (mind. 10%) • 30-jährige Gastronomie-Erfahrung • 1000 zufriedene Gastro-Unternehmer • Rufen Sie uns unverbindlich an: 079 403 39 93
Sage uns, mit wem du umgehst und wir sagen dir, wer Du bist.
Check-In Data: preffered Partner von hotelleriesuisse. Mehr Infos: www.checkindata.com · Tel: 044 701 96 96
Seite 2
■ Aktuell
GastroJournal
Donnerstag, 14. 6. 2007 ■ Nr. 24
Reka geht ins Restaurant lich an der Kasse des Detailhändlers aufgeladen werden, steigt schnell auch die Bekanntheit und Häufigkeit der Karte. Immerhin wissen laut einer Marktstudie 42 Prozent der Bevölkerung, dass es bei Coop Reka-Checks zu beziehen gibt.
Die Reka-Card soll sich noch stärker verbreiten. Dafür startet die Reka eine Offensive im Gastgewerbe. MATTHIAS NOLD Beim Publikum ist die RekaCard beliebt. «Über 70 000 Karten sind bereits ausgegeben», erläutert André Dubois, Vizedirektor der Schweizer Reisekasse. Interessant sei, dass sich das Verhalten der Kundinnen und Kunden gegenüber den Reka-CheckBenutzern wenig verändert habe: «Wer bislang im Januar sein Guthaben für die Ferien bezog, macht das mit der Reka-Card auch so.» Dies könnte sich ändern, wenn das Aufladen der Reka-Card an den Kassen von Coop möglich wird. «Wir stehen noch in Verhandlungen», sagt Dubois, «frühestens Ende 2008 dürfte es dann soweit sein.»
Enormes Potenzial Auch im Gastgewerbe scheint die Reka-Card recht beliebt zu sein: «Wenn wir schauen, wo eingelöst wird, ha-
A LA MINUTE Während bereits 70 000 potenzielle Gäste eine Reka-Card besitzen, haben erst 1000 gastgewerbliche Betriebe ein entsprechendes Terminal. Die Karte könnte für die Betriebe interessant sein.
SERVICE
ben wir rund 90 Prozent Abdeckung», kommentiert Dubois. Allerdings: Die Zahl täuscht. Denn von 3000 gastgewerblichen Betrieben, die einen RekaCheck-Vertrag haben, nehmen nur 1000 die Reka-Card. «Da ist noch ein enormes Potenzial», deutet Dubois diese Tatsache. Noch riesiger werde das Potenzial, wenn man davon ausgehe, dass es in der Schweiz rund 30 000 Betriebe gebe. Nicht zuletzt deshalb startet die Reka nun eine Aktion für das Gastgewerbe (siehe Kasten). Interessant für die Branche dürfte die Karte auch wegen der geplanten Neuerungen sein. Wie Werner Ber-
net, Direktor der Reka, erklärt, denkt man bereits daran, eine Partnerkarte und eine Juniorkarte einzuführen. Mit der Partnerkarte hat man uneingeschränkt Zugriff auf das Konto des eigentlichen Inhabers. Anders soll die Juniorkarte funktionieren, bei dieser ist eine Bezugslimite fixiert. Sie könnte vor allem in den Ferien fürs Auswärts-Essen eingesetzt werden, ist Bernet überzeugt. Besonders an der Reka-Card ist, dass sie ähnlich wie eine Debit-Karte (z.B. Maestro) funktioniert: Der Gast kann nicht mehr ausgeben, als er auf seinem Reka-Konto hat. Daher kann auch jeder Betrieb, der Maestro oder Postcard annimmt, die Reka-Card aufschalten lassen. Gelingen die Verhandlungen von Reka und Coop und können die Karten dereinst tatsäch-
Die Reka-Card verfügt über ein festes Guthaben, der Gast kann also nicht mehr ausgeben, als er geladen hat. Die Reka-Card entspricht dem neuesten EMV-Standard, ist aber auf EFT-POS-Terminals mit der Magnetstreifen-Technologie verarbeitbar. Grundsätzlich kann jeder Betrieb, der Maestro oder Postcard annimmt, auch die Reka-Card aufschalten lassen. Der Kommissionssatz für die Reka-Card beträgt wie beim RekaCheck vier Prozent. Die Aufschaltung der Card ist für den Gastgeber gratis: bei Anmeldung Ende Juli übernimmt die Reka die Aufschaltgebühren voll. Kontakt & weitere Infos: anna.luethi@reka.ch, Tel. 031 329 66 17 oder murielle.glausen@reka.ch, Tel. 031 329 66 24, Fax 031 329 66 02
EDITORIAL
Wer weiss was? Ja sind wir den total verrückt geworden? Statt echt schweizerischem Understatement praktizieren wir plötzlich Selbstbeweihräucherung. Keiner weiss, was die Österreicher – notabene touristisch zur schärfsten Konkurrenz zu zählen – für die Euro 08 planen. Ist uns egal, wir sind eh die Besten. Als Schweiz Tourismus jedoch einen Wettbewerb ausschrieb, um Ideen, die Euro 08-Gäste länger im Land zu behalten, war die Beteiligung erschreckend gering. Die Besten? Allerdings: Vielleicht ist es auch Zeit, endlich zuzugeben, dass wir in der Schweiz tatsächlich gute Gastgeber sind. Dass wir ruhig selbstbewusst sein dürfen – immerhin schauen die Österreicher neidisch auf unsre Tourismuswerbung. Dass wir wirklich besser sind, als wir oft gewillt sind zuzugeben. Schweiz Tourismus propagiert schon längere Zeit, wir sollten unser Licht nicht unter den Scheffel stellen. Ob es allerdings tatsächlich müssig ist zu wissen, was die Österreicher vorhaben, welche Aktionen sie zur Euro 08 planen und wie sie die Gäste ins Land holen wollen, ist zumindest anzuzweifeln. Denn bis heute wurde noch keiner besser durch wegsehen. Es ist Zeit hinzusehen. Mit viel Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Denn: Abkupfern gilt nicht. Aber Wissen ist nun mal Macht. Und macht erfolgreich. Matthias Nold
BLICKPUNKTE
Fast nur Verlierer Eröffnung des neuen Lötschberg-Tunnels Diese Woche wird am Lötschberg die kleinere Hälfte des gigantischen Schweizer Verkehrsprojektes Neue Eisenbahn Alpen Transversale (Neat) eröffnet. GastroJournal hat hüben und drüben nach den Konsequenzen gefragt. «Es scheint, dass die Walliser durch die nähere Anbindung an den Norden gewinnen», sagt Casimir Platzer, Präsident von GastroBern und Hotelier im Berner Oberländer Dorf Kandersteg am Nordportal des alten Lötschberg-Tunnels. Das Berner Oberland sei bezüglich des neuen Tunnels, der nun in Frutigen ansetzt, «kein Gewinner, aber auch nicht unbedingt Verlierer».
Lötschberg: gut für Saas Fee und Zermatt.
Zwar würden sowohl im Kandertal mit seinen Tourismuszentren Adelboden und Kandersteg wie auch in Interlaken die Direktverbindungen vor allem von Zürich her schlechter, erläutert Platzer. Aber dennoch bleibe die Anbindung des öffentlichen Verkehrs im Berner Oberland sehr gut.
Druck zwingt zum Handeln Für Peter Bodenmann wiederum, Alt-Politiker und Neo-Hotelier in Brig, «gewinnen Zermatt und Saas Fee, während der Rest unter Druck kommt». Weil Bodenmann bezweifelt, «dass der Kuchen massiv grösser wird», sieht er selbst bei ausgeklügelter Logistik für die kleineren Reise- und Ferienziele im Unter- und Oberwallis wenig Möglichkeiten, vom neuen Tunnel zu profitieren. Im Gegenteil: Vom Druck erhofft sich Bodenmann, dass die Zusammenarbeit der Abgehängten etwa bezüglich Destinationsbildung oder Erschliessungen besser wird: «Die Neat wird uns zwingen zu handeln.» pg
Ins Ausland
Nachruf
Proviande expandiert
Rolf Schönenberger
Proviande bilanzierte an der Generalversammlung in Arlesheim ein gutes 2006. Und stellte ein Auslandsengagement in Aussicht. Proviande, die Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, bilanzierte an ihrer Generalversammlung letzte Woche ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Die erfreuliche Entwicklung des Fleischmarktes von 2005 setzte sich im Jahr 2006 mit einem Anstieg von rund 2 Prozent fort. Zum Marktwachstum beigetragen haben laut Proviande sowohl die gestiegene Inlandproduktion wie auch Importzunahmen: Beim Rindvieh war die Inlandproduktion um 2,6 Prozent höher, bei den Schweinen sogar um 3 Prozent. Demgegenüber steht ein Minus von 11 Prozent beim Geflügel. Proviande blickte aber nicht nur zurück, sondern auch vorwärts: Hinsichtlich einer möglichen Grenzöffnung will sie die Fleischwirtschaft auf ausländischen Märkten durch gezielte Kommunikationsmassnahmen unterstützen. Inwiefern daraus auch eine Zusammenarbeit mit Touristikern wächst, ist noch offen und jedenfalls nicht ausgeschlossen. pg
Letzte Woche ist der umtriebige und erfolgreiche Zürcher Gastronom Rolf Schönenberger unerwartet an Herzversagen gestorben. Rolf Schönenberger übernahm 1987 mit seiner Frau Irma die Wirtschaft alter Tobelhof in Pacht. Es folgten die Chäsalp und der Rote Kamm. Mit seinen drei Restaurants schuf Schönenberger sich einen Namen weit über die Gastroszene hinaus und belebte die Gastronomie Zürichs ungemein. Mit der Übernahme der unteren Waid (heute: Die Waid) über den Dächern Zürichs gemeinsam mit Thomas Hofstetter landete Rolf Schönenberger 2005 wiederum einen grossen Erfolg. Schönenberger zeigte, wie Gastronomie auch funktionieren könnte – und dies zudem mit geschäftlichem Erfolg. Gastfreundlichkeit war ihm wie auch seinen Teams immer sehr wichtig, die vielen Stammgäste in seinen Betrieben dankten es ihm. Sein Tod hinterlässt eine tiefe Lücke bei allen, die ihn kannten. GJ
DIE AKTUELLE FRAGE
Hilfe des Bundesrates Der Bundesrat will die Fluglinie Bern–Lugano beibehalten. Er ist bereit, sie während drei Jahren mit jährlich einer Million Franken zu unterstützen. Allerdings nur, wenn sich der Kanton Tessin und die Stadt Lugano ebenfalls finanziell beteiligen. Grund für das Eingreifen des Bundesrates ist die Streichung der Linie per 10. Juli. Die Darwin Airline betont, dass die Strecke nicht rentabel sei.
Helvetische Spielbanken
Mehr Automaten für die B-Casinos? Der Ständerat will die Bestimmungen für Casinos mit einer B-Lizenz lockern und ihnen gestatten, mehr Spielautomaten aufzustellen. Die Grenze liegt für B-Spielbanken zurzeit bei maximal 150 Glücksspielautomaten. Das Postulat von Filippo Lombardi wurde ohne Gegenstimme überwiesen.
Innerschweizer Hotellerie
Die Berner Bevölkerung will ein neues «Wunder von Bern» das grösste Schweizer Sportereignis aller Zeiten «Was würde ein Nein entgehen lassen. Und keine/r will auf die längste grösste Berner Party verzichten. Mitten drin, zum Euro08-Kredit für den und statt nur dabei. Mitreden, statt zuhören. Und alle Tourismusstandort Bern Berner/innen wollen dabei sein, wenn die Stadt Bern und der Kanton im Rampenlicht der internabedeuten?» tionalen Aufmerksamkeit stehen. Alle schauen hin Für Bern Tourismus ist klar: Die Bernerinnen und Berner werden ein überzeugtes JA in die Urne legen. Warum? Ganz einfach, die Stadt Bern ist sportverrückt! Die Berner/innen sehnen sich nach einer Neuauflage von «Das Wunder von Bern» und jede/r Berner/in will dabei sein, wenn es darum geht, neue Sportgeschichte zu schreiben. Und niemand will sich den drittgrössten Sportanlass und
Schweizer Flugverkehr
und die Berner/innen winken fröhlich zurück. Die Berner/innen wollen überraschen und das Bild von Bern während der Euro08 neu positiv prägen. Sie wollen die noch nie erreichte Anzahl an aus-/inländischen Gästen/Fans mit offenen Armen und dem bekannten Berner Charme empfangen, stolz die wunderschöne Stadt präsentieren. Von A wie Arkaden bis Z wie Zentrum Paul Klee. Jeder soll zu-
dem wissen, dass wir das schönste Stadion haben und darin die schönsten Tore fallen: Stade de Suisse. Und natürlich wollen die Berner/innen dem Rest der Welt zeigen, dass Bern locker und selbstbewusst in der gleichen Liga wie die anderen Host Cities Basel, Genf, Zürich, Innsbruck, Klagenfurt, Salzburg und Wien mitspielt. Also, die Berner/innen werden den Steilpass annehmen und die Chance Euro08 verwerten, und somit das alles entscheidende Tor machen. Bern wirkt Wunder. Thomas Lüthi Marketing Direktor Bern Tourismus
Steigt die Suva ins Hotelbusiness ein? Die Suva prüft die Realisierung eines Konferenzhotels in Root (LU). Kosten: rund 70 Millionen Franken. Geplant sind 130 Zimmer, Konferenzräume und ein Restaurationsbereich. Zurzeit verhandelt die Suva mit Hotelketten über den Betrieb des Hauses, da sie selbst nicht als Betreiberin auftreten will. Der definitive Entscheid über die Investition soll im Herbst fallen. Sollte dieser positiv ausfallen, kann sich der italienische Stararchitekt Matteo Thun daran machen, das Hotel zu bauen.
■ Aktuell
Donnerstag, 14. 6. 2007 ■ Nr. 24
GastroJournal
Für gleiche Bedingungen
BLICKPUNKTE Lotteriefonds Kanton Bern
Mehr Geld für Tourismus
ARCHIV GJ
GASTROSUISSE MEINT
Momentan müssen sich nicht alle Besenbeizen an dieselben Regeln halten wie Gastronomiebetriebe.
Mit einer Besenbeiz können sich Bauern ein zweites Standbein aufbauen. Doch zum Leidwesen der Gastrobetriebe sind die Spiesse noch nicht gleich lang. ANINA WILD In Steinmaur ZH wollten die Gebrüder Müller in ihrem neusten Gewächshaus eine Besenbeiz einrichten. Gemüseanbauer Stephan Müller bekam aber auf sein Gesuch zur Nutzungsänderung, das er im September 2006 beim Kanton einreichte, eine Absage. Das Projekt sei zu gross, begründete Manuel Häberli, Leiter
Bauverfahren und Koordination Umweltschutz (Baku) bei der Baudirektion, seine Absage. Ganz anders sieht dies Stephan Müller. Die Gebrüder Müller wollen «sich sozial betätigen, zwei bis drei Stellen schaffen und eine Besenbeiz, zum Beispiel für Pausenverpflegung, anbieten». Sie wollen sich mit der Besenbeiz ein zweites Standbein schaffen. «Der Landwirtschaft geht es schlecht. Eine Besenbeiz würde für uns ein willkommenes Zusatzeinkommen garantieren.»
Revidiertes Gesetz Mindestens zwei Jahre nehme die Prozedur der Planung und Prüfung noch in Anspruch, meint Müller. «Vielleicht wird mir das Hin und Her auch zuviel, sodass ich aufgeben muss und die Besenbeiz gar nie eröff-
nen kann.» Ein Gesetz, welches der Landwirtschaft zusätzliche Chancen einräumen wird, tritt voraussichtlich diesen Herbst oder Anfang nächsten Jahres in Kraft. Landwirtschaftliche Betriebe könnten dann etwa einen Nebenbetrieb wie eine Besenbeiz oder «Schlafen im Stroh» einrichten, auch wenn der Betriebsinhaber nicht auf das Zusatzeinkommen angewiesen ist.
Gleich lange Spiesse Markus Hertner vom Gasthof zum Kreuz in Steinmaur sagt zum Fall der Gebrüder Müller: «Wir als Gastrobetrieb müssen alle Auflagen erfüllen, folglich sollen sich auch die Betreiber von Besenbeizen an diese halten müssen. Wenn es aber zu viele von uns gibt, geht früher oder später einer zugrunde.»
Seite 3
Gemeinnützige Wirtschafts- und Tourismusorganisationen im Kanton Bern sollen künftig wieder regelmässige Beiträge vom kantonalen Lotteriefonds erhalten. Letzte Woche hiess das Kantonsparlament eine entsprechende Motion gut. Da der Verwendungszweck der Lotterieerträge damit erweitert wird, muss der Regierungsrat die Lotteriegesetzgebung jetzt revidieren. Die Motionäre zielen vor allem auf die sechs Volkswirtschaftskammern. Diese waren bis Ende 2006 vom Lotteriefonds unterstützt worden, dann fielen die Beiträge aufgrund einer Reorganisation des Lotteriewesens weg.
Im Zusammenhang mit «nichtlandwirtschaftlichen Nebenbetrieben» legt GastroSuisse Wert darauf, dass das Prinzip der gleich langen Spiesse gewährleistet ist. Mit der Revision des Raumplanungsgesetzes verfolgte der Bundesrat das Ziel, der Landwirtschaft zusätzliche Chancen einzuräumen. Bauernbetriebe können so etwa einen Nebenbetrieb (Besenbeiz, Schlafen im Stroh usw.) einrichten, auch wenn der Betriebsinhaber nicht auf das Zusatzeinkommen angewiesen ist. Auch können «massvolle Erweiterungen» zugelassen werden, welche in der Raumplanungsverordnung auf eine Obergrenze von 100 m2 festgelegt sind. Auf einer Fläche von dieser Grössenordnung könnte ein Restaurationsbetrieb mit 70–80 Sitzplätzen eingerichtet werden, braucht er doch kaum Raum für z. B. technische Einrichtungen wie Kühltruhen usw. – diese können neben dem eigentlichen Gastraum aufgestellt werden. Mitarbeitende dieser «nichtlandwirtschaftlichen Nebenbetriebe» können auch von ausserhalb der Bewirtschafterfamilie angestellt werden. Dabei ist unklar, ob diese Mitarbeitenden dem allgemein verbindlichen L-GAV unterstellt wären. GastroSuisse hat sich gegen die weitere Privilegierung der Landwirtschaft gewehrt. Gewisse Verbesserungen konnten erreicht werden: Nichtlandwirtschaftliche Nebenbetriebe müssen die gleichen Rahmenbedingungen einhalten wie die Restauration. Fazit: Das Prinzip der gleich langen Spiesse konnte trotz Bemühungen nicht vollständig erreicht werden.
Hotel Allegro, Bern
Abklärungen zum geplanten Spa Die Kongress + Kursaal Bern AG lässt zurzeit abklären, ob sich das geplante Spa realisieren lässt. Wenn ja, soll das Hotel Allegro (Foto) für rund sechs Millionen Franken eine mehrere hundert Quadratmeter grosse Spa-Oase erhalten. Entschieden wird noch in diesem Jahr.
ANZEIGE
E N I L O R T
E FA G . W WW
GAS
DER GEFAKO-SERVICE BRINGT’S!
KO.C H
007 2 I N JU . 0 3 S . BI 4 M O HI T S V
« Profitieren Sie von unserer Erfahrung in der Gastronomiebelieferung und lassen Sie sich von unserem prompten und zuverlässigen Service überzeugen.
»
Silvan Kuhnen, Geschäftsführer, G. Kuhnen Getränke AG, Wolfhausen.
Henniez:
Cents-off
rot, grün, blau
Virgin Ice Tea: Rivella: rot, blau, grün
100 cl PET
EW
rot, blau, grün
150 cl PET
Lemon, Pesca
Cents-off
EW
–.15 –.25
Evian:
Cents-off
50 cl PET EW 150 cl PET EW
–.10 5+1
33 cl 50 cl 100 cl 150 cl
PET PET Brik PET
100 cl Glas MW 150 cl PET
HAMMER
grün blau
AKTION!
–. 25 –. 25 –. 27 –.48
Elmer:
Cents-off
Citro + light
100 cl Glas 150 cl PET
Sinalco:
Cents-off
classic + light MW
–. 15 –.20
100 cl Glas 150 cl PET
MW
–. 15 –.20
100 cl 75 cl 75 cl 50 cl 50 cl
PET Glas MW PET Sport Glas MW PET
–.10 –.20 –.10 –.10 –.10 –.10 –.10
Lipton:
SUPER Cents-off
CENT-OFF !
6er Pack Lemon, light, Pesca, Mango
150 cl PET EW 12er Pack Lemon, Pesca
100 cl Brik
–.45 –.20
Einer der 53 Gefako-Getränkehändler ist in Ihrer Nähe: AARGAU Brauerei H. Müller, Baden, 056 203 06 59. Imbach Getränke, Bremgarten, 056 633 11 36. Meier Getränke, Brugg, 056 441 61 71. W. Heiz Getränke, Reinach, 062 771 76 25. Zwahlen Getränke, Eiken + Möhlin, 062 871 27 27. BASEL/BASELLAND Pietropaolo, Füllinsdorf, 061 901 40 70. Theo Rietschi Getränke, Arlesheim/Basel, 061 706 55 33. René Salathé, Birsfelden, 061 311 63 10. Schweizer Getränke-Handel, Liestal, 061 921 44 77. Thommen Getränkehandel, Muttenz, 061 461 23 42. BERN Gedex Getränke, Langenthal, Burgdorf + Huttwil, 062 962 10 23. Getränke Bichsel, Kandersteg, 033 675 11 32. Greiner Getränke, Niederwangen, 031 980 01 01. Hans Juillerat, Brienz, 033 951 16 74. Portner Getränke, Riggisberg, 031 809 23 81. Wy vom Wyhüsli, Koppigen, 034 413 11 77. Brauerei Rugenbräu, Interlaken, 033 826 46 46. GLARUS Brauerei Adler, Schwanden, 055 647 35 35. GRAUBÜNDEN Bachmann Getränke, Landquart, 081 322 13 62. LUZERN Häberli Weinhandlung, Dagmersellen, 062 756 12 41. Schürch Getränke, Rothenburg, 041 280 25 10. Sepp Thali Getränke, Hitzkirch, 041 917 15 15. OBWALDEN Getränke Scheuber, Kägiswil, 041 660 19 86. SCHWYZ Auf der Maur + Co. Getränke, Brunnen, 041 820 16 66. Gebrüder Amstutz, Merlischachen, 041 850 01 15. Getränke Weibel, Pfäffikon, 055 410 19 46. Brauerei Rosengarten, Einsiedeln, 055 412 39 88. Kaspar Hahn + Co., 055 444 11 42, Reichenburg SCHAFFHAUSEN Tamagni Getränke, Neuhausen am Rheinfall, 052 675 56 56. Brauerei Falken, Schaffhausen, 052 632 00 01. SOLOTHURN Brauerei Karbacher, Schönenwerd, 062 849 19 11. Gedex Getränke, Solothurn, 062 962 10 23. ST.GALLEN Brauerei Stadtbühl, Gossau, 071 385 35 15. NIBA Getränke, Bazenheid, 071 932 10 20. THURGAU Frauenfelder Getränke-Service Hahn, Frauenfeld, 052 728 99 11. URI Aschwanden Getränke, Altdorf, 041 870 77 77. ZUG Brauerei Baar, Baar, 041 761 12 08. Weiss zum Erlenbach, Cham, 041 741 88 88. Weber-Vonesch, Zug, 041 761 15 20. ZÜRICH Bill & Siegfried Getränke, Affoltern a. A., 044 761 64 09. Bösch-Getränke, Adliswil, 044 710 37 35. Friho Getränke, Dorf, 052 317 11 90. G. Kuhnen Getränke, Wolfhausen, 055 243 25 28. Getränkehandel Loosli, Männedorf, 044 920 03 12. H. J. Langendorf, Wädenswil, 044 780 31 66. Huber Getränke, Zürich, 044 485 45 03. Intercomestibles Getränkelieferungen, Zürich, 044 274 10 10. Kindlimann Getränke, Wernetshausen, 044 937 30 59. Köchli Getränke, Steinmaur, 044 853 10 34. Schatt & Schärer, Maur, 044 980 07 94. Getränke-Bösch, Nürensdorf, www.gefako.ch 044 836 74 09. Erich Staubli Getränke, Uster, 044 940 63 68. Wemag Getränke-Service, Hochfelden, 043 411 40 90. LIECHTENSTEIN Die Getränkeoase, Triesen, +423 233 33 11. GJRI50452
■ Restauration
Donnerstag, 14. 6. 2007 ■ Nr. 24
GastroJournal
Kulinarische Stadtreise
SZENE Aufatmen in Winterthur
Plastikstuhlstreit beigelegt
Drei Monate lang laden die VBZ (Verkehrbetriebe Zürich) an vier Tagen pro Woche zu kulinarischen Reisen auf Stadtgebiet. Jeden Monat ist eine andere Tramstadt kulinarisch zu Gast im Schlemmertram.Valencia macht den Anfang, mit Tapas, Paëlla & Co. JO STEIMEN
FOTOS: J. STEIMEN
Die VBZ feiern in diesem Jahr ihr 125-Jahr-Jubiläum. Im Rahmen dieses Jubiläums verkehrt auf einem Teil des Netzes der VBZ ein speziell gestyltes Tram, auf welchem in den Monaten Juni, Juli und August jeweils vom Mittwoch bis Samstag kulinarische Köstlichkeiten zum Mittagund Abendessen aufgetischt werden.
Eine kulinarische Weltreise Für die dargebotenen Leckereien ist die Zürcher Kramer Gastronomie verantwortlich, welche nach einem speziellen Konzept bis Ende August jeden Monat je eine Tramstadt und deren kulinarische Spezialitäten gewissermassen mit an Bord des Schlemmertrams bringt. Bis Ende Juni steht Valencia im Mittelpunkt. Das bedeutet, dass spanische Leckereien auf dem Speise-
A LA MINUTE Die Verkehrsbetriebe Zürich offerieren zum 125. Geburtstag TramSchlemmerfahrten. Die kulinarische Aktion dauert bis Ende August. plan stehen. Tapas- oder vegetarische Variationen, Paëlla Valencia (ebenfalls mit einer vegetarischen Variation), und zum Dessert das berühmte Blanco y negro, ein meringuiertes Milchsorbet mit Zitrone und Zimt sowie Kaffeesorbet. Während bei der jeweils einstündigen Business
Mindestens bei den Verkehrbetrieben Zürich gilt dies bis Ende August: Ein Tram ist auch ein Restaurant... Lunch-Fahrt über Mittag das Menü laufend wechselt, wird das Abendmenü in beschriebener Abfolge präsentiert. Im Juli werden Leckerbissen aus San Francisco, Shrimps Grapefruit Cocktail, geröstete Pouletbrust mit Baked Potatoes und Sauercreme, aber auch ein vegetarisches Pfannengericht, und zum Dessert eine San Francisco Quarktorte mit Erdbeersauce Fans der kalifornischen Küche zu erfreuen wissen. Im August geht es italienisch zu und her, wenn Rom kulinarisch zu Gast sein wird. Da gehören Köstlichkeiten wie Antpasti dazu, aber auch der traditionelle römische Mandelkuchen zum Dessert. Dazwischen werden Involtini alla Romana mit Gemüse und Tomatenreis oder ein Pfannengericht mit Kokosnuss-Curry für Vegetarier offeriert. Nicht nur die einstündige Mittagsfahrt mit dem
Schlemmertram wird ein spezielles kulinarisches Ereignis sein. Vor allem die abendliche Fahrt wird unvergesslich: Während zwei Stunden darf man die beleuchtete Innenstadt Zürichs entspannt speisend erleben. Bei schönem Wetter ist Genuss gar im Cabrioanhänger möglich.
www.anuga.de
SERVICE Im Schlemmertram sind auch Gruppen, Teams von Arbeitskollegen und Freunde von Feinschmecker-Events willkommen. Das Schlemmertram kann 28 oder 42 Gäste empfangen. Extrafahrten sind immer möglich (Tel. 044 434 44 34). Die Preise für die wöchentlich wechselnden Angebote sind moderat: Das Mittagsmenü (z.B.) kostet 35 Franken.
TASTE THE FUTURE
10 FACHMESSEN UNTER EINEM DACH
Die 11. Davidoff Saveurs Gstaad-Wochen mit starker Weiblichkeit len), Tanja Grandits (Thurtal, Eschlikofen) und Monika Gysin (Burehus, Thun) sich an den Herd stellen, um die Gäste kulinarisch «unbeschriblich wiblich» zu verwöhnen. Das harmonische Zusammenspiel von Genuss und Natur wird in der atemberaubenden Schönheit des Berner Oberland-Dorfes dann durch das Davidoff Dîner (15. Juli) im Bellevue mit Philippe Jousse (2 MichelinSterne) vervollkommt, ebenso wie durch den Brunch auf 2000 m über Meer, wenn Jacky Donatz (Sonneberg, Zürich) mit den vier Küchen-
Dank neuer Regeln für die Nutzung öffentlichen Grunds konnte in Winterhur der vor Monaten entbrannte Streit um die Bestuhlung im Freien (vor allem im Altstadtbereich) beigelegt werden. Verschwinden müssen nur billige Monoblock-Stühle. Neues Mobiliar müssen demzufolge höchstens sieben Gastbetriebe in der Altstadt anschaffen. Viel wichtiger ist nach Ansicht von Fredy Schweizer, Präsident von GastroWinterthur, dass man sich auf die Fläche, welche die Wirte für ihre Strassencafés nutzen dürfen, einigen konnte: Erlaubt sind eine, zwei oder drei Tischreihen. Drei Tischreihen sind auf dem Kasinoplatz und in der Steinberggasse erlaubt. Laut Schweizer geniesst das neue Leitbild hohe Akzeptanz. Der Verband steht auch hinter dem Werbeverbot, das die Stadt für Sonnenschirme und Menütafeln erlassen hat. Erlaubt bleibt Eigenwerbung. Fredy Schweizer: «Auf diese Weise können sich Gastronomen von Festbeizen abgrenzen.» Wer künftig auch vom November bis Februar die Möglichkeit haben will, Plätze im Freien anzubieten, kann mit der Verwaltungspolizei eine individuelle Lösung aushandeln.
ANZEIGE
Genuss in milder Bergesluft Zum elften Mal in Folge sind Genusssüchtige nach Gstaad eingeladen. Zwischen dem 13. und 23. Juli findet die Davidoff Saveurs Genusswoche 2007 statt. Neben neun männlichen Kochstars werden drei ganz starke Frauen für höchste Genüsse sorgen. Die drei jungen und längst erfolgreich kochenden Ladies werden den Auftakt der diesjährigen Saveurs Gstaad gestalten: Im Alpen Resort Lenkerhof sind nämlich volle 48 Gault Millau-Punkte versammelt, wenn Vreni Giger (Jägerhof, St. Gal-
Seite 5
chefs der Gstaader 5-Sternehäuser (Palace, Park Hotel, Grand Hotel Bellevue und Ermitage Golf Hotel) rustikales Bäuerliches auf höchstem Niveau präsentieren. Garanten für ein neuerlich grosses Davidoff Saveurs in Gstaad sind auch die weiteren Spitzenköche, die in verschiedenen Hotels an je einem Abend für grosse und aufsehenerregende kulinarische Momente sorgen werden: Bernhard Bühlmann, Martin Dalsass, Otto Weibel, Marcus G. Lindner, Othmar Schlegel, Robert Speth und Peter Wyss. js
KÖLN, 13. – 17.10. 2007
Der beste Lieferant für Gastronomie und Ausser-Haus-Markt: die Anuga ! Herzlich willkommen zur weltweit wichtigsten Messe für den AusserHaus-Markt – zur Anuga ! Hier präsentiert Ihnen rund die Hälfte der über 6.000 Aussteller das globale Foodservice- und Gastronomie-Angebot – übersichtlich strukturiert in 10 starken Fachmessen. Top-Anbieter, alle aktuellen Trends, inspirierende Sonderschauen und ein attraktives Rahmenprogramm: Profis und Entscheider aus Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Hotellerie setzen auf die Anuga als bevorzugte Informations- und Beschaffungsplattform. Hier finden Sie alles an einem Ort. Kommen auch Sie nach Köln ! Neu: Kaufen Sie Ihre Eintrittskarte online im Vorverkauf und sparen Sie bis zu 44 % unter www.anuga.de
Mehr Informationen? Gerne: Tel. 044 283 61 11, Fax 044 283 61 21 info@koelnmesse.ch
J. STEIMEN
Günstige Flüge nach Köln können Sie online buchen bei www.germanwings.com
Verantwortlich für die Davidoff Genusswochen Gstaad und wissend, was purer Genuss bedeutet: Hotelier Thomas Frei (l.), Reto Cina (CEO Davidoff) und Käsemeister Hanspeter Reust (r.) mit der neuen Genusszigarre, extra für Gstaad hergestellt und limitiert.
Weitere Informationen: Handelskammer Deutschland - Schweiz Büro Koelnmesse Tödistrasse 60, 8002 Zürich www.koelnmesse.ch GJRI52237
■ Hotellerie
Donnerstag, 14. 6. 2007 ■ Nr. 24
GastroJournal
Spielen,schlafen,fliegen
CHECK IN Mövenpick Hotels & Resorts
Neues Haus in Düsseldorf
Basel hat eine neues Hotel. Eines mit einem eigenen Casino und einem eigenen Flughafen. Na ja, fast…
Die Mövenpick Hotels & Resorts eröffnen 2008 ein neues Haus in Düsseldorf. Das Business-Hotel mit rund 200 Zimmern wird im Rahmen eines Pachtvertrags übernommen. Zurzeit betreibt Mövenpick in Deutschland 14 Häuser. Geplant sind neben Düsseldorf weitere Hotels in Hamburg und Stuttgart.
ANDREJ ABPLANALP Anfang Juni hat in Basel das Airport Hotel seine Türen geöffnet. Das Haus mit 166 Zimmern liegt nur ein paar Minuten vom EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg entfernt. Das Airport Hotel will jedoch mehr als ein Beherbergungsbetrieb für Geschäftsleute sein. «Am Wochenende wird unser Haus zur Erlebniswelt für Touristen», erklärt Gastgeber Beat Fleischmann. Diesen Wechsel zwischen Business- und Leisuregästen hat Architekt Hans-Jörg Fankhauser mit einer spektakulären Fassade optisch umgesetzt.
Best Western Hotels
Urlaub und Kurzurlaub
FOTOS: A. ABPLANALP
Licht- und Tischspiele Von Montag bis Donnerstag kommt das Airport Hotel Basel in goldenem Gewand daher. Freitag bis Sonntag verfärbt sich das Haus durch raffinierte Lichtspiele rot. Die Farbe passt sich also dem angeschlossenen Grand Casino an. Die Ähnlichkeit zwischen Hotel und Casino beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Farbe. Das Airport Hotel gehört, wie die Spielbank auch, der französischen Tranchant-Gruppe (siehe Artikel unten). Diese betreibt über 20 Casinos und hat mit dem Beherbergungsbetrieb in Basel nun den Schritt in die Hotellerie gewagt. «Es ist unser erstes Hotel, aber es gibt weitere Projekte in Frankreich», informiert Romain Tranchant, Vertreter der Gruppe. Rund 35 Millionen Franken hat das Airport Hotel Basel gekos-
Fast fertig – das neue Airport Hotel in Basel. Auffallend ist die goldene Fassade, welche sich übers Wochenende rot verfärbt. tet. Klar also, dass es so schnell wie möglich schwarze Zahlen schreiben soll. «Wir betreiben das Haus mit insgesamt 25 Personen», sagt Beat Fleischmann. Vier davon seien Schüler aus Hotelfachschulen. Die Reinigung werde allerdings ausgelagert. «So bezahlen wir präzise so viel, wie gereinigt werden muss.» Trotz
knappem Personal und straffen Vorgaben wollen Beat Fleischmann und sein Team Grosses erreichen. «Wir wollen das World’s Friendliest Airport Hotel sein.» Bevor er seine neue Stelle in Basel antrat, besuchte Fleischmann vier Flughafenhotels und bemerkte, dass er sich nicht willkommen fühlte. Das soll in Basel anders werden.
A LA MINUTE Die französische Casino-Gruppe Tranchant hat in Basel für 35 Millionen Franken ein Hotel gebaut. Das Haus will sowohl Business- als auch Leisuregäste ansprechen und wechselt am Wochenende die Fassadenfarbe. Die Zimmer sind grosszügig gebaut.
Das neue Airport Hotel Basel ist eine internationale Co-Produktion sönlichen Kontakt initiiert», meint Schiesser. Lange sah es auf dem Areal der ehemaligen Zentralwäscherei allerdings nicht nach einem Neubau, geschweige denn nach einem Hotel aus.
Pläne existieren seit 1999 Seit acht Jahren existieren Pläne, auf dem Grundstück ein Hotel zu bauen. Erst wollte die Crossair die Nähe zum Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg ausnützen und einen Beherber-
gungsbetrieb hinstellen. Die Rede war von einem Swissôtel oder einem Mövenpick Hotel. Doch die Situation änderte sich mit dem 11. September 2001 schlagartig. Plötzlich wollte niemand mehr investieren. Das Hotelprojekt drohte zu scheitern. Schliesslich griff Rudolph Schiesser ein und konnte 2002 die TranchantGruppe vom Bau eines Airporthotels überzeugen. Mit der Eröffnung fand die Geschichte nun doch ein Happy End. aa
Basler Know-how Der Verwaltungsratspräsident des Airport Hotels, Rudolph Schiesser, ist ebenfalls ein absoluter Experte. Er führte unter anderem das Hotel Trois Rois in Basel und ist in der in- und ausländischen Hotelszene bestens bekannt. Auf seine Initiative hin stieg die Pariser Familie Tranchant ins Hotelprojekt in Basel ein. Erleichtert wurde der Kontakt sicher durch das familiäre Band, das der Basler durch seine Frau zur französischen CasinoGruppe hat. «Grossprojekte werden eigentlich immer durch einen per-
Facts & Figures Das Airport Hotel Basel verfügt über 130 Business- (20 m2 Wohnfläche) und 36 Executivezimmer (26,5 m2). Ausserdem sind vier Behindertenzimmer vorhanden. Die La Montgolfière-Bar und die Reception sind täglich 24 Stunden geöffnet. Neben zwei Restaurants können im 100 m2 grossen Konferenzraum auch Seminare durchgeführt werden. Mit einem Shuttle-Bus-Service werden die Hotelgäste kostenlos zum Flughafen, Bahnhof, zur Messe Basel oder in den Novartis-Campus chauffiert. www.airporthotelbasel.com
Über 200 Best Western Hotels in Europa ermöglichen von Anfang an einen relaxten Urlaub mit Kind und Kegel. Die Idee dabei ist, die Anreise ans Ferienziel zu etappieren und Zwischenstopps als Bereicherung zu gestalten. Aus diesem Grund bietet Best Western nun ein familienfreundliches Übernachtungsprogramm an. Pro erwachsene Person kann ein Kind bis 12 Jahre gratis logieren. Kinder zwischen 13 und 16 bezahlen 30 Franken pro Nacht. Allerdings kann nur eine Nacht im gleichen Hotel gebucht werden. www.bestwestern.de/stopover
Ramada Gruppe Schweiz
Neues Mitglied in Engelberg Das gehobene Hotel Sonnwendhof in Engelberg gehört seit Mai zur Ramada Gruppe Schweiz. Es wird als Treff Hotel geführt. Damit erhöht sich die Mitgliederzahl von Ramada in der Schweiz auf sechs Häuser. Neben dem Sonnwendhof gehören Hotels in Basel, Solothurn, Engelberg (Regina Titlis) und Locarno zur weltweit aktiven Hotelgruppe. www.ramada.com
Die Uniformen erinnern an die 60er.
Pariser Geld und Basler Wissen Das Airport Hotel Basel ist ein grenzübergreifendes Projekt. Französisches Geld traf auf Basler Know-how und Berner Gastfreundschaft. «Wir wollten das Hotel selbst führen und nicht ins Management geben», betont Romain Tranchant von der gleichnamigen welche Beat Fleischmann. Gruppe, das Airport Hotel besitzt. Mit dem Berner Beat Fleischmann konnte ein perfekter Gastgeber verpflichtet werden. Einer, der 24 Stunden im Betrieb weilt und wenns sein muss, auch morgens um drei noch Hand anlegt.
Seite 7
ANZEIGE
SCHNELL. EINFACH. GÜNSTIG! Jetzt abonnieren.
www.GastroProfessional.ch
Know-how online. GastroProfessional erleichtert Ihnen Ihre tägliche Arbeit.
ken ! ran dabei F 0 10 sind Sie und
Zum Beispiel mit: • • • • • • • • • • •
Arbeits- / Miet- und andere Verträge Saison-Trends mit Umsetzungsvorschlägen Alles vom Eintritt bis Austritt eines Mitarbeiters Mitarbeiter-Verkaufs-Schulungen Zahlen zur Branchenentwicklung Menü- und Getränkekarten-Vorlagen Korrespondenz-Vorlagen Lieferantenevaluation und Lieferantenvertrag Selbstkontrollkonzept-Vorlage Businessplan-Vorlage usw.
Sie erhalten wichtige Tipps, Informationen und
Vorlagen zum Herunterladen und Ausfüllen.
Zum Klick gibt’s Lösungen.
Tel. 0848 377 111 Ein starkes Duo: Romain Tranchant und Rudolph Schiesser (v.l.).
GJRI51447
■ Tourismus
Donnerstag, 14. 6. 2007 ■ Nr. 24
GastroJournal
Konkurrent und Nachbar
FLASH St. Gallen-Bodensee Tourismus
Neuer Stadtführer für St.Gallen
Es dauert noch knapp ein Jahr bis zum Anpfiff der Euro 08 in Basel. Was die Verantwortlichen in der Schweiz vorhaben, ist bekannt. Aber was machen eigentlich die Österreicher?
In drei Rundgängen stellt der handliche Stadtführer die St. Galler Sehenswürdigkeiten vor. Der Stiftsbezirk, die Altstadtgassen und das Museumsquartier – die Rundgänge verbinden alle sehenswerten Ziele der Stadt. Die hundertseitige Broschüre präsentiert sich mit kurzen Texten und aussagekräftigen Bildern. Nach zehn Jahren hat die Stadt St. Gallen damit endlich wieder einen Stadtführer.
MATTHIAS NOLD
Einbezug der Gastronomie Vieles, was Österreich zur Euro 08 plant, erinnert an die Schweiz. Immer wieder heisst es, Detailprogramme seien noch nicht fertig ausgearbeitet und folgten in den nächsten Wochen. Sicher ist, auch in Österreich sind grosse Public-ViewingAreale geplant. So spricht man im Tirol davon, die «steilste Fankurve der Alpen» aufzubauen. Man wolle zudem die Euro 08 nicht nur auf die paar Tage reduzieren, während denen im Tirol Fussball gespielt werde. Die Euro 08 solle im Tirol die ganze Zeit über spürbar sein, heisst es noch etwas vage bei Tirol Werbung. Laut Österreich Werbung sind «über 250 Marketingaktivitäten in den Bereichen PR, E-Marketing, Präsentation bei internationalen Messen und Workshops sowie die intensive Betreuung und Schulung der Reiseveranstalter» geplant. Für die Euro 08 stehen in Österreich insgesamt 12 Millionen Euro zur
A LA MINUTE Die Euro 08 bewegt auch Österreichs Tourismuswerber. Unter anderem sind auch einige gastronomische und kulturelle Höhepunkte geplant.
Oberengadin Tourismus
Fusion der Bergbahnen SWISS-IMAGE
Die gute Nachricht zuerst: Österreich Werbung plane in der Schweiz keine Aktionen während oder vor der Euro 08. Erinnert man sich an die letzte SkiWM in St. Moritz, klingt dies doch beruhigend (siehe GJ08/03). «Die Schweiz ist ebenfalls Veranstalterland und die Euro 08 dort ein grosses Thema», sagt Stefan Schmuckenschlager von Österreich Werbung. Deshalb konzentriere man sich auf die Kernmärkte Österreichs, «wo touristisch noch mehr rauszuholen ist»: die Niederlande, Belgien, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, Schweden, Spanien, Tschechien und Italien. Fast alles Länder also, die auch Kernmärkte der Schweiz darstellen. Geplant seien Roadshows, Schulungen für Reisebüro-Agenten, Einladungen für die Agenten, «sowie diverse Aktivitäten, deren Detailplanung aber noch nicht ausgereift ist», erläutert Schmuckenschlager.
Die Schweizer pfiffen die Euro 08 auf dem Jungfraujoch mit einem spektakulären Spiel an: One Year to go.Was macht eigentlich Nachbar Österreich? Verfügung. Dies entspricht knapp 20 Millionen Franken. «Auf Basis dieser Summe hat die Österreich Werbung einen Marketingplan erarbeitet», heisst es in einer Medienmitteilung der Tourismuswerber. In den Märkten sind neben der Roadshowserie eine Erlebnis-Rätselrallye durch das Incentive- und Tagungsland Österreich für Firmen- und Incentivekunden sowie die Fachpresse und Anlässe unter dem Titel «Österreich kocht Europa ein» geplant. Hier kochen ausgewählte österreichische Spitzenköche gemeinsam mit lokalen Küchenchefs im Ausland, mit dabei sind auch Spieler von Nationalmannschaften. Die Gastronomie wird demnach stark einbezogen.
nicht ganz klar. Beworben wird momentan ein so genanntes VIP-Paket in verschiedenen Varianten. Es beinhaltet unter anderem ein Gourmet-Entertainment, Sitzplätze der Kategorie 1, Wein, Bier und alkoholfreie Getränke und einiges mehr. Ausserdem ist seit 4. Juni eine Euro-Hotline freigeschaltet. Diese ist aus 13 Ländern kostenlos erreichbar. Speziell daran ist unter anderem, dass jeder Anruf via Telefonsystem zu einem Mitarbeitenden geleitet wird, der das Gespräch in der jeweiligen Landessprache des Anrufers abwickeln kann. Einen ähnlichen Service gibt es von Schweiz Tourismus schon länger, dieser ist jedoch nicht speziell auf die Euro 08 ausgerichtet.
Eigene Hotline für die Euro 08
Kulturelles Rahmenprogramm
Gegenüber dem Publikum wirbt die Schweiz unter dem Titel «Entdecke das Plus», und grenzt sich damit indirekt auch vom Minus in Österreichs Fahne ab. «Wir sagen dazu nichts, aber natürlich haben die Österreicher gemerkt, dass sie kein Plus im Wappen haben», sagte kürzlich Jörg Krebs, der Euro 08-Verantwortliche bei Schweiz Tourismus, in einem Interview. Der Slogan unseres Nachbarlandes lautet «Expect Emotions». Was darunter an Angeboten gegenüber den Gästen zu verstehen sein soll, ist derzeit noch
Neben den gastronomischen Aspekten wird Österreich auch sehr kulturell auftreten. Parallel zur Eröffnung in der Schweiz plant Österreich ein kulturelles Begleitprogramm. Klar ist erst, dass am 3. Juni, also vier Tage vor dem Anpfiff der Euro 08 in Basel, in Schloss Schönbrunn in Wien, ein Konzert im Zeichen der Euro stattfinden wird: mit spanisch-französischem Programm. Übrigens, auch Österreich setzt auf Gastfreundschaft. «2008 wird
die fussballbegeisterte Welt sehen, dass Österreich Europameister in Sachen Gastfreundschaft ist», gibt sich Petra Stolba, Geschäftsführerin von Österreich Werbung, überzeugt.
SERVICE Die Gastronomie wird in den Euro 08-Konzepten von Österreich Werbung schon heute stark einbezogen. Seit 4. Juni hat Österreich eine eigene gratis Euro-Hotline für 13 Länder freigeschaltet: 0800 400 200 00. Auch aus der Schweiz ist dieser Dienst gratis erreichbar. Verschiedene VIP-Packages sind bereits aufgegleist. Sie bieten den Gästen Rundumbetreuung inkluse Eintritt oder dem Nachreisen zu den Spielen der eigenen Mannschaft. Die wichtigsten Infos zu den Aktivitäten in Österreich unter: www.austria.info/euro2008 http://euro2008.wien.info www.euro2008.salzburgerland.com www.fussball.kaernten.at www.08.tirol.at Allgemeine Infos zur Euro 08: www.euro08.com
Marke «Appenzell» läuft gut Ob Käse, Mineralwasser, Bier oder Spirituosen: Die Produkte der Marke «Appenzell» verkaufen sich gut.
Dies kommunizierte die Appenzellerland Regionalmarketing AG (Armag) an ihrer Generalversammlung. An diese Erfolge möchte die Armag in Zusammenarbeit mit ihren Partnern anknüpfen. Der Geschäftsführer Piotr Caviezel appellierte an die Partner, aktiv mit den Mitarbeitern der Armag zu kooperieren und Synergien zu nutzen.
Logiernächtezahlen befinden sich wiederum im Plus – selbst wenn der Ostermonat eher «schwach» war zweitwichtigste Gästeherkunftsland war Deutschland mit 18,4 Prozent aller Logiernächte. Deutschland legte auch bei den absoluten Zahlen am zweitstärksten zu: +14 000. Die grössten prozentualen Zunahmen verursachten Gäste aus Südamerika und Osteuropa.
Wallis Tourismus
Thermalpark im Val d'Illiez
ARCHIV GJ
Erstes Trimester steht gut da Auch im Vergleich der ersten vier Monate des Jahres steht 2007 gut da. Gegenüber dem Vorjahr lag die kumulierte Zahl der Logiernächte bei 11,9 Millionen. Sie ist damit um 3,2 Prozent gestiegen. Die nachfragestärksten Monate waren bislang Februar und März. Trotz Ostern nimmt der April den letzten Platz ein. Von den Tourismusregionen zog Zürich im April am meisten Gäste an, gefolgt von Wallis, Graubünden, der Zentralschweiz und dem Tessin.
Vertreter der Luftseilbahn Silvaplana-Surlej-Corvatsch AG und der Furtschellas Bahn AG haben den Fusionsvertrag der beiden Bahnen unterschrieben. Am 14. Juli 2007 sollen die ausserordentlichen Generalversammlungen der beiden Gesellschaften den formellen Fusionsbeschluss zur neuen «Corvatsch AG» fassen. Damit bestehen im Raum Oberengadin künftig nur noch zwei Bergbahnunternehmen: Die Bergbahnen Engadin/St. Moritz AG (BEST) und die Corvatsch AG. Das ursprünglich gehegte Ziel einer einzigen grossen Gesellschaft ist damit bestenfalls noch mittelfristig erreichbar. Ähnliches geschieht derzeit im Berner Oberland, wo die Meiringen-Hasliberg-Bahnen mit den Sportbahnen Hasliberg-Käserstatt fusionieren wollen. Man sei gut auf Kurs heisst es dort.
Marketing Appenzellerland
Aprilwetter bescherte gute Zahlen Die Schweiz befindet sich derzeit im touristischen Höhenflug: Auch im April lagen die Logiernächte im Plus. Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) verzeichneten die Hotelbetriebe der Schweiz im April 2,57 Millionen Logiernächte. Das sind 4,8 Prozent mehr als im April 2006. Der Anstieg sei vor allem auf die ausländischen Gäste zurückzuführen (+7,1%), schreibt das BFS. Demgegenüber legte die Binnennachfrage «nur» um 1,5 Prozent zu. In absoluten Zahlen ausgedrückt verzeichneten die Schweizer Gäste jedoch den stärksten Zuwachs mit +15 000 Logiernächten gegenüber dem Vorjahr. Nach wie vor sind die Einheimischen das wichtigste Gästesegement der Schweiz: 41 Prozent aller Übernachtungen ging auf das Konto von Schweizerinnen und Schweizern. Das
Seite 9
Die Betten in den Hotels füllen sich wieder. Während im Wallis die Nachfrage stagnierte (–0,1%), konnten Zürich (+12,1%), die Zentralschweiz (+6,9%) und Graubünden (+1,8%) zulegen. Das Tessin wies nach einem ausser-
gewöhnlich guten März ein Minus von 7,5 Prozent aus. Auch die Ankünfte sind im April gestiegen, sie lagen um 4,6 Prozent höher als 2006. PD/mn
Die französische Gesellschaft Valvital investiert 100 Millionen Franken in Bäder und Ferienwohnungen im Dorf Val d’Illiez. Um die ersehnten Kurgäste unterzubringen, werden Hunderte von Ferienappartements gebaut. Valvital will die Wohnungen allesamt verkaufen, allerdings ohne damit «kalte» Betten zu generieren. Deshalb werden die Wohnungen bei Abwesenheit des Eigentümers von Valvital an Dritte weitervermietet.
■ Gastro-Ideen
Donnerstag, 14. 6. 2007 ■ Nr. 24
Neu lanciert
HolunderblütenSorbet Gerade recht zur kommenden warmen Sommerzeit lanciert Frisco unter der Marke Imperial eine weitere Glace Limited
Edition: Das erfrischende Holunderblüten-Sorbet mit feinen Saucenrippel lässt Gäste und Geniesser den Sommer spüren. Gastronomen erhalten beim Kauf von 5 Bidons immerhin 20 exklusive Glacekarten gratis dazu. Mehr Infos: www.nestlefoodservices.ch
Termine jetzt reservieren
Die Anuga 2007 in Köln Schon jetzt sollte sich jeder Interessierte die Daten der Anuga 2007 reservieren. Diese findet zwischen dem 13. und 17. Oktober in Köln statt. Immerhin gilt die Anuga in Sachen Food & Beverage als wichtigste Fachmesse der Welt. Auf
GastroJournal
Coca ist für Fans-Nähe Noch 359 Tage und das grösste Fussball-Fest Europas ist eröffnet. Coca-Cola ist an der Euro 08 dabei und lanciert in der Schweiz ein Programm, wie es grösser noch nie war. Dabei steht die Jugend im Mittelpunkt. Was momentan rund um CocaCola-Generalmanager Frank van der Heijden neben üblichen Einsätzen passiert, ist ausserordentlich: Seit Herbst 2006 steht ein 19-köpfiges «Coca-Cola Uefa Euro 08Team» im Einsatz, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die Euro 08 den Fans direkt näher zu bringen.
Das Fieber steigt Laut einer «Coke Insider Research»-Umfrage ist die Euro 08 bereits jetzt für einen Grossteil der Schweizer Bevölkerung ein Thema. Einer der Gründe, weshalb der prominente und bei Fussballfans bekannte Getränkehersteller mehr denn je für FussballFans tun will. Im Rahmen eines speziellen «Coca-Cola Fah-
In Zürich wurde das Engagement von Coca-Cola an der Uefa Euro 08 durch Charles Salomons von der Coca-Cola-Geschäftsleitung im Detail vorgestellt. nenträger-Programms» werden rund 500 Jugendliche (davon rund 250 aus den beiden Veranstaltungsländern) an einem der vorgesehenen 31 EMMatches mit der Fahne in das Stadion einlaufen und das Spiel danach von den Tribünenplätzen aus live verfolgen können. Mit dem CokeInsider Programm macht Coca-Cola einen Traum vieler Fussballfans wahr und bietet über 100 Begeisterten einen einmaligen und exklusiven Blick hinter die Kulissen. Der dann zum Zuge kommende Insider-Pass ermöglicht den Zugang zu fast
allen wichtigen Bereichen der Uefa Euro 08. Eine StadionTour, ein Besuch im Übertragungswagen oder im Studio einer TV-Station, der Besuch des Warm-ups einer Mannschaft direkt vor einem Spiel, das sind nur einige der Elemente des vorgesehenen Programms. Flavio Calligaris, MarketingManager: «Das bisher grösste und umfangreichste FussballProgramm in der Geschichte von Coca-Cola in der Schweiz ermöglicht ein solches.»
Und das geht einfach Ab September dieses Jahres versetzt Coca-Cola die Schweiz
endgültig ins Euro-Fieber: Während den folgenden 300 Tage bis zum Start der Euro 08 werden alle 90 Minuten Tickets für die Uefa Euro 08-Spiele verlost. Zu dieser alternierenden und sich ständig wiederholenden Verlosung gehören auch Flatscreen-Fernseher und FanArtikel. Damit bietet Coca-Cola all jenen, die keine Tickets mehr ergattern konnten, eine Chance, doch noch live dabei sein zu können, oder zuhause für die richtige Fussball-Atmosphäre zu sorgen. Übrigens: Coca-Cola unterstützt Fussball seit gut 70 Jahren. Infos: www.cocacola.ch
Zugunsten richtiger Betriebshygiene Rational bietet Geräte, die alle HACCP-Anforderungen spielend leicht erfüllen unbescheidenen 286 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in 11 Hallen verzeichnete die letztjährige Anuga 158 817 Besucherinnen und Besucher aus 156 Ländern, welche die Neuheiten von 6294 Anbietern begutachten und unter die Lupe nehmen konnten. Schon jetzt können Tageskarten, Dauerkarten und ein umfangreicher Ausstellungskatalog reserviert und direkt bestellt werden. Gleichzeitig ist es auch möglich, schon heute Hotelreservationen vorzunehmen und günstige Reiseangebote zu nutzen. Alles via Internet. Mehr Infos über: www.anuga.ch
Mitmachen und gewinnen
Lukrativer Wettbewerb Der Internet-Wettbewerb 2007 für alle GastroJournal-Leserinnen und -Leser ist in vollem Gange. Wieder dürfen Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer Monat für Monat Fragen beantworten, die nicht allzu schwer zu lösen sind. Trotzdem wartet jeden Monat als Belohnung ein Gutschein der Schweizerischen Gilde etablierter Köche im Wert von je 200 Franken. Das heisst: Die Gewinnerin oder der Gewinner darf in einem der rund 300 Gilde-Gastbetriebe einkehren und für den entsprechenden Betrag genussvoll konsumieren. Die Sache ist wirklich ganz einfach: Reinklicken auf www.gastrojournal.ch, mitmachen und die Wettbewerbsfrage beantworten. Alle Details unter: www.gastrojournal.ch
HACCP ist im Zusammenhang mit Betriebshygiene (siehe www.gastrofacts.ch) in der Nahrungs- und Genussmittel-Industrie immer wieder in aller Munde. Rational hat eine sichere und simple Lösung. Oft scheint HACCP (Hazard Anlalysis Critical Control Points) wie ein DamoklesSchwert über den ProfiKüchen zu schweben. Doch die Angst vor Mehraufwand ist meistens unberechtigt. Gibt es doch intelligente Lösungen, die dem Koch die mühselige Dokumentation abnehmen. So werden im Rational SelfCookingCenter alle HACCP-Daten automatisch aufgezeichnet. Mit einem USB-Stick sind diese Aufzeichnungen jederzeit herauszulesen und genauso einfach
CombiLink lässt sich problemlos mit mehreren Geräten verlinken.
auf den PC zu bringen. So kann der Koch jederzeit seiner gesetzlichen Nachweispflicht ohne speziell grossen Aufwand nachkommen. Auch wenn mehrere Geräte im Einsatz sind und eine Vielzahl von Essen produziert werden, muss der Dokumentationsaufwand nicht steigen. Mit dem Software-Paket CombiLink bietet Rational ein vernetztes System, das keine Wünsche offen lässt. Die HACCP-Daten aller angeschlossenen Geräte werden automatisch im Hintergrund dokumentiert und gespeichert, selbst wenn die Software nicht gestartet wurde. Das bedeutet absolute Sicherheit für den Betreiber. CombiLink bringt zudem noch weitere Vorteile. Infos: www.rational-ag.com
TopCC: In nur 6 Monaten
BUCHTIPP
Mediterran und japanisch gemischt Alles dreht sich um die Zahl 5, fünf Mal «Die besten Rezepte von Keisuke Nakamoto» ist nicht irgendein Kochbuch, sondern eines, das in Perfektion die mediterrane Küche mit japanischen Elementen vermischt und bereichert. Das Buch, welches im Brunner Verlag, Kriens, erschienen ist, beinhaltet 26 Rezepte des Küchenchefs vom Ristorante Segreto im sanktgallischen Kronbühl. Nakamoto hat den Beruf des Kochs einst in einem französischen Restaurant in Hiroshima absolviert und anschliessend Wissen und Können in Küchen des Piemonts, der Toskana und der EmigliaRomagna erweitert. Das
Schaffen des Liebhabers der italienischen, französischen und japanischen Küche ist somit deutlich spürbar in seinen teilweise gewagten, aber geschmacklich wunderbaren Kreationen. Im Buch gibt Nakamoto 26 Rezepte preis, die allesamt eindrücklich fotografiert und lustbetont im Buch wiedergegeben werden. Das Buch kostet Fr. 34.80. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax: 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch
Ende vergangener Woche zeigte sich TopCC in Rümlang von der Geberseite: Die 55 555. Kundin erhielt einen Einkaufsgutschein im Wert von Fr. 550.–. Erst sechs Monate sind es her, dass in Rümlang ein neuer, grosszügig ausgestatteter TopCC, ein Abholmarkt für Gross-
verbraucher und Gastronomen, eröffnet wurde. Hier werden auf einer Verkaufsfläche von 4000 Quadratmetern nicht weniger als 33 000 Artikel angeboten. Während vor kurzem veritable Grossmengen-Rabatte eingeführt wurden, hat das kleine Jubiläum jetzt einer Kundin Glück gebracht.
Sascha Fürer (M.), Geschäftsleiter TopCC Rümlang, durfte Mara Benedicti (Restaurant-Bar Incanto, Bülach) einen Einkaufscheck überreichen.
Seite 11
IN KÜRZE CCA feiert in Rapperswil
Der Kunde steht im Mittelpunkt Der Cash&Carry AngehrnGrossmarkt in Rapperswil ist in Festlaune: Vom 18. bis 22. Juni wird dort der 40. Geburtstag gemeinsam mit den Kunden der Region gefeiert. Deshalb offeriert der CCA jeden Morgen bis 10 Uhr Kaffee und Gipfeli. Während des Tages können sich die Kunden an einem reichen Käsebuffet verköstigen – und dazu gibt es gar ein Glas Wein. Zudem sind alle Kundinnen und Kunden eingeladen, ihr Glück an einem Glücksrad herauszufordern. Natürlich geht es da um attraktive Preise. Die Kun-
dennähe liegt Rolf Lusti und seinen Mitarbeitenden besonders am Herzen. Darum zeigen sie ihren Kunden jeden Tag, dass sie geschätzt werden. Lusti: «Viele Kundinnen und Kunden kennen wir persönlich und nennen sie auch bei ihren Namen.» Auch Beratung und Hilfeleistungen werden im CCA Rapperswil gross geschrieben. Nicht nur im Rahmen der Geburtstagsfeierlichkeiten. Infos: www.ccangehrn.ch
McDonald’s bleibt aktiv
Die Schweiz ins Rollen bringen McDonald’s Schweiz baut sein Engagement als Hauptsponsor des Mobilitätsprojekts «Schweiz rollt» auch im dritten Jahr weiter aus. Nicht nur in Zürich, Bern, Thun und Lausanne, sondern neu auch in Renens unterstützt der Markt- und Qualitätsführer der Systemgastronomie dieses Sportprojekt mit sozialem Charakter. Seit Mai und bis Ende Oktober können alle, die sich gerne bewegen, kostenlos Velos, Elektrobikes, Trottinetts und Skateboards ausleihen. Erwerbslose und Asylsuchende betreuen die Ausleihstationen und haben somit eine sinnvolle Beschäftigung. In Zusammenarbeit mit «Schweiz rollt» meint Martin Knoll, CEO von McDonald’s Schweiz: «Die Aktion hat uns bereits 2004 begeistert. Wie kaum ein anderes Projekt bringt diese Aktivität den Geist in Sachen ausgewogener Lebensstil mit bewusster Ernährung optimal zum Ausdruck. Deshalb unterstützen wir dieses soziale Projekt.» Infos: www.mcdonalds.ch
NOTIZEN GLACE- UND ICE CREAMFABRIKANTEN: Der sonnige und warme Frühling hat den Glacen und Ice Creams einen noch nie gesehenen Start in den Sommer beschert: Die Umsätze stiegen im Vergleich zu den Vorjahren um gut 30 Prozent. Obwohl die Monate Juli und August noch bevorstehen, ist der Verband schweizerischer Glace- und Ice CreamFabrikanten optimistisch. Werden auch diese Monate angenehm warm, könnte das Rekordjahr 2003 umsatzmässig übertroffen werden.
Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
Jeudi, 14. 6. 2007 No 24
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
HEBDOMADAIRE
Reka pour les vacances La Reka-Card doit s’étendre encore davantage. A cet effet, elle lance une offensive vers l’hôtellerie-restauration. MATTHIAS NOLD La Reka-Card est appréciée par le public. «Nous avons déjà diffusé plus de 70 000 cartes», explique André Dubois, vice-directeur de la Caisse Suisse de Voyage. Il est intéressant de constater que le comportement des clientes et des clients ne s'est guère modifié face au Chèque Reka: «Ceux qui, avant, achetaient en janvier un avoir pour les vacances, le font aussi avec la Reka-Card. De plus, les retraits sont à chaque fois plus élevés à la fin du mois.» Cela pourrait changer, lorsqu’il sera possible de recharger des Reka-Card aux caisses de Coop. «Nous sommes en négociations», explique André Dubois. «Cela devrait être réalisé à la fin 2008 au plus tôt.» Apparemment, la RekaCard est également assez appréciée dans l’hôtellerierestauration: «Lorsque nous regardons où les dépenses sont faites, nous avons une couverture de quelque 90%», commente André Dubois. Toutefois, ce chiffre est trompeur. Car des trois mille entreprises de l’hôtellerie-restauration qui ont signé un contrat Reka, seules mille acceptent la RekaCard. «Il y a un énorme poten-
Le compte à rebours vers l’Euro08 a commencé. A Genève, à la rue du Mont-Blanc, comme dans les autres sites où seront disputés les matches, l’échéance est signalée quotidiennement (photo). Depuis quelques jours, les dix-sept villes qui vont accueillir une arène avec un écran géant sont toutes connues. Parmi elles, quatre seulement sont romandes: Lausanne, La Chaux-de-Fonds, Nyon et Sion. La ville bilingue de Bienne a également été retenue.
Neuchâtel: soutien à Trivapor Une fondation de soutien à la rénovation du bateau à vapeur «Neuchâtel» s’est constituée la semaine dernière. Présidée par l’ancien conseiller d’Etat neuchâtelois Thierry Béguin, elle renforce l’association Trivapor, une association forte de 1300 membres, chargée de récolter les fonds nécessaires à la réhabilitation du «Neuchâtel». Elle met aussi sur pied des manifestations destinées à l’information du public sur le projet de rénovation. Le «Neuchâtel» est le dernier bateau à vapeur ayant navigué sur les lacs de Neuchâtel, Bienne et Morat. Désarmé en 1969, il a été exploité jusqu’à l’an dernier comme restaurant flottant dans le port de Neuchâtel. Le coût de la réhabilitation du navire est estimé à 8 millions de francs. L’acquisition du bateau, pour un montant de 600 000 francs, a été finalisée au début de l’année, grâce au financement assuré par Trivapor et un mécène.
tiel», indique André Dubois. Le potentiel pourrait encore croître si on part du fait qu’il y a, en Suisse, environ trente mille établissements. C’est aussi une raison qui explique l’action que la Reka lance actuellement en faveur de l’hôtellerie-restauration (voir encadré).
Jura: pour les zébrées du Doubs La France et la Suisse ont signé une charte pour sauvegarder la truite zébrée du Doubs. Les partenaires actifs dans la pêche s’engagent en faveur d’une gestion durable des ressources piscicoles et pour une pêche raisonnable. Les administrations et les associations concernées par la pêche et la protection de la faune aquatique ont élaboré après plusieurs années de discussions, cette charte intitulée «Préservons la truite du Doubs», a annoncé le canton du Jura. Comme c’est le cas dans de nombreux cours d’eau européens, la population de truites du Doubs est en fort déclin. Ce phénomène, qui touche d’autres espèces de poissons, illustre une altération de la qualité du milieu, relève l’Office jurassien des eaux et de la protection de la nature.
Aussi pour les juniors La carte pourrait aussi intéresser la branche en raison des innovations prévues. Comme le déclare Werner Bernet, le directeur de la Reka, celle-ci songe à introduire une carte partenaire et une carte junior. Avec la carte partenaire, on disposera d’un accès illimité au compte du vrai titulaire. Il en va autrement avec la carte junior devrait fonctionner où une limite de débit sera fixée. Werner Bernet est convaincu qu’elle pourrait surtout servir
SERVICE La Reka-Card dispose d’avoir fixes. Le client ne peut donc pas dépenser plus que ce qu’il a chargé. La Reka-Card satisfait au standard EMV le plus récent mais peut aussi être traitée sur des terminaux EFT-POS disposant de la technologie des bandes magnétiques. En principe, chaque établissement qui accepte Maestro ou Postcard peut aussi faire adapter son terminal à la Reka-Card.
Euro08: déjà le compte à rebours
Le taux de commission de 4% est le même pour la Reka-Card et le chèque Reka. L’adaptation du terminal est gratuite pour le tenancier: lors de l’inscription jusqu’à fin juillet, la Reka prend en charge l’entier des frais d’adaptation. Contacts et autres infos: anna.luethi@reka.-ch, tél. 031 329 66 24 murielle.glausen@reka.ch, tél. 031 329 66 02 fax: 031 329 66 02
Berne: assurer l’accueil de l’Euro pendant les vacances pour les repas pris à l’extérieur.
Comme une carte de débit Ce que la Reka-Card a de particulier, c’est qu’elle fonctionne un peu comme une carte de débit (par exemple Maestro): le client ne peut pas dépenser davantage que ce qui figure sur son compte. Ainsi, chaque établissement qui accepte Maestro ou Postcard peut adapter son lecteur de carte à la Reka-Card. Si les négociations entre la Reka et Coop aboutissent et si un jour les cartes peuvent vraiment être rechargées aux caisses
A LA MINUTE La Reka-Card est acceptée par un millier d’entreprises de l’hôtellerie-restauration. Le taux de commission est le même que pour le chèque Reka, soit quatre pour cent. du géant de la distribution de détail, le degré de notoriété et la fréquence augmenteront rapidement. Selon une étude de marché, 42% de la population savent qu’il est possible d’acquérir des chèques Reka auprès de Coop.
QUESTION D’ACTUALITÉ
«Les Bernoises et les Bernois veulent accueillir les bras ouverts» «Votation sur l’Euro08: «Quelle signification pour Berne, site touristique?» Pour Berne Tourisme c’est clair: les Bernoises et les Bernois mettront un Oui convaincu dans l’urne. Pourquoi? Tout simplement parce que la ville de Berne est folle de sport! Les Bernoises et les Bernois ont la nostalgie du «miracle de Berne» et chacun veut y être lorsqu’il s’agira d’écrire une nouvelle page de l’histoire du sport. Et qu’aucune et aucun ne veut manquer la troisième plus grande manifestation sportive et le plus grand événement sportif suisse de tous les temps. Et qu’aucun ne veut renoncer à la plus longue et à la plus grande party bernoise. Se
trouver au centre, pas seulement être présent. Avoir quelque chose à dire au lieu d’écouter. Toutes les Bernoises et tous les Bernois veulent y être lorsque la ville de Berne et le canton seront sous les feux de la rampe de l’attention internationale. Tous regarderont et les Bernoises et les Bernois leur feront de joyeux signes. Les Bernoises et les Bernois veulent surprendre. Une nouvelle fois, ils veulent marquer positivement l’image de Berne durant l’Euro08. Ils veulent accueillir les bras ouverts et le charme bernois bien connu un nombre jamais atteint d’hôtes et de fans indigènes et étrangers et leur présenter fièrement la magnifique ville. De A comme arcades à Z comme Zentrum Paul Klee. De plus, chacun doit savoir que nous avons le plus beau stade et que les
plus beaux buts y sont marqués: le Stade de Suisse. Evidemment, les Bernoises et les Bernois veulent montrer au reste du monde que Berne joue détendue et consciente de sa valeur dans la même ligue que les autres cités d’accueil que sont Bâle, Genève, Zurich, Innsbruck, Klagenfurt, Salzbourg et Vienne. Les Bernoises et les Bernois contrôleront la passe en profondeur et transformeront la chance Euro08 et, par conséquent, le but qui décidera de tout. Berne fait des miracles. Thomas Lüthi chef marketing, vice-directeur Berne Tourisme
Dimanche, les électeurs de la ville de Berne devront se prononcer sur un crédit de 5,6 millions de francs constituant une participation de la capitale fédérale à l’organisation de l’Euro08. En cas de rejet, le Stade de Suisse récemment inauguré sera biffé du programme de la grande fête footbalistique. L’exécutif de la ville des bords de l’Aare a, sans y être contraint, soumis cette décision au peuple après la large approbation par le législatif. En effet, en cas de lancement d’un référendum facultatif, la décision populaire serait tombée (trop) tard pour assurer au Stade de Suisse et aux Bernois la participation au troisième plus grand événement sportif du monde.
Ticino:P.Basso in finale al Mondiale Il sommelier professionista Paolo Basso, 40 anni di Ligornetto, è entrato nella rosa dei quattro finalisti alla XIIa edizione del concorso di Miglior Sommelier del Mondo che da ben 38 anni assegna il titolo più ambito di questo settore. A distanza di tre anni è stata la Grecia, nello splendido e suggestivo scenario dell’isola di Rodi, ad ospitare nuovamente l’evento più atteso da tutti i sommelier professionisti del Mondo: erano ben 46 a rappresentare ogni singolo paese affiliato all’Association de la Sommellerie Internationale, di cui fa anche parte l’Associazione Svizzera, presieduta da Piero Tenca. Dopo due giorni di prove è stato ufficialmente proclamato Miglior Sommelier del Mondo il candidato della Svezia, Andreas Larsson. Staccato di pochissimo dal vincitore, Paolo Basso, che ha dovuto confrontarsi anche con l’inglese Gérard Basset MW ed il francese Eric Zwiebel. Questo grande risultato di Paolo Basso va ad unirsi ad altri suoi successi: campione svizzero nel 1997, vice-campione del Mondo a Montréal nel 2000 e vice-campione d’Europa nel 2004 e 2006.
■ Actualité
Jeudi 14. 6. 2007 ■ No 24
GastroJournal
Free Access 2
FLASH Attaque à Morges
Cinq ans de prison pour l’agresseur
Valable du 2 juin au 28 octobre, la Free Access 2 est comme la première édition destinée tant (gratuitement) aux hôtes séjournant au moins une nuit dans la station vaudoise qu’aux touristes d’un jour et autres clients à la journée (pour 9 francs par jour ou 45 francs la saison). Pour la 2e édition de cette carte qui suscite l’intérêt dans plusieurs autres stations touristiques, le Golf Club de Villars s’est joint à la quinzaine de prestataires de services, offrant l’utilisation gratuite du practice du golf, une réduction sur le prix des Green Fee et une initiation gratuite avec un professionnel. Le tennis de l’Alpe des Chaux est également un nouveau partenaire. Autre nouveauté pour 2007: la station des Diablerets est accessible gratuitement par bus depuis Villars pour les porteurs de la carte.
Pour faciliter l’utilisation du sésame, une carte a été éditée, indique Guy Chanel, responsable marketing de la station. De plus, comme le ski pass en hiver, la carte est offerte aux enfants de moins de neuf ans. «La force du produit, c’est de permettre la personnalisation de la consommation touristique», commente Serge Beslin, directeur de Villars Tourisme. Les économies réalisées par l’utilisateur atteignent 50 francs par jour. Pour les partenaires, la Free Access a suscité l’an dernier une augmentation allant de 73% pour la piscine à 137% pour les remontées mécaniques. Pour sa première saison, l’objectif était de mille cartes; le résultat est plus du double, à 60% par des clients étrangers. Ce succès au-delà des espérances a permis de tripler le budget de promotion qui couvre notamment l’axe BerneBienne-Bâle.
M.-TH. PAGE PINTO
«Une montagne de gratuités», tel est le slogan de Villars-Gryon qui lance pour l’été et l’automne une carte Free Access encore plus riche que l’an dernier. MARIE-THÉRÈSE PAGE PINTO
Guy Chanel, responsable marketing de Villars-Gryon Promotion.
Grand prix de karting alpin A Villars, la saison d’été a été lancée le week-end dernier avec un premier grand prix de karting alpin. Organisée en plein air, cette joute a été mise sur pied au bénéfice de la fondation «L’enfant et l’hôpital». Parmi les nouveautés de l’été, une Olympiade des Alpes avec notamment l’élection d’une Miss Alpes.
Après les casinos l’hôtellerie Le groupe français Tranchant a inauguré l’Airport Hotel Basel Pour ses vingt ans, le groupe français Tranchant, qui exploite des casinos dont celui de Bâle, se diversifie. L’Airport Hotel Basel a été inauguré la semaine dernière. Outre celui de Bâle (ouvert en 2003), Tranchant exploite seize casinos en France et quatre autres en République Dominicaine. La position géographique de la cité rhénane n’est pas étrangère à l’implantation du premier hôtel membre du groupe exploité par la société
L’une des cent-soixante six chambres.
L’
CH-1844 Villeneuve
page 15
EuroAirport Hotel Basel AG. «Bâle n’est pas seulement une ville des trois frontières mais également, grâce à l’EuroAirport, le centre de l’Europe», remarque Georges Tranchant. Le président fondateur du groupe souligne: «En effet, où que vous soyez sur le vieux contient, vous pouvez joindre Bâle en seulement 1 h 30 en avion.» A cinq minutes de l’aéroport, le nouvel hôtel compte 166 chambres (130 Business de 20 m2 avec douche
A LA MINUTE De nouveaux partenaires participent à la carte Free Access. Lancé l’an dernier à Villars-Gryon, ce sésame a connu un succès inescompté.
et 36 Executive de 26,5 m2 avec douche et baignoire). Dans le segment trois étoiles supérieur, il se veut tout à la fois fonctionnel et convivial. Dirigé par Beat Fleischmann, qui se définit comme «hôte des lieux» et loge sur place, l’hôtel proche du cube de verre rouge du casino se présente sous la forme d’une tour métallique dorée la semaine et rougie le week-end pour y attirer une clientèle de touristes de loisirs. Pour la décoration intérieure, la designer parisienne Sybille de Margerie, SM Design (membre de Leading by Design, une initiative de Leading Hotels of the World) associe le thème de l’aéronautique à celui de la fleur. mtpp
De semaine en semaine: les dernières nouvelles de la restauration, de l’hôtellerie et du tourisme.
expérience des grandes traditions des maîtres bouchers font de
SUTER VIANDES SA une référence de
Le 14 janvier 2006, la serveuse et cogérante du Café de la Gare à Morges s’était fait attaquer à la fermeture, ligoter et menacer à l’arme blanche. Mais cette femme avait réussi rapidement à se libérer et à alerter la police qui a arrêté un des deux malfrats (GJ N° 7-2006). Jugé à Morges jeudi dernier, le Kosovar au bénéfice d’un permis C, marié, père de trois enfants et jardinier indépendant est condamné pour cette affaire ainsi que pour d’autres méfaits commis dans la région à cinq ans de prison. Le président du Tribunal correctionnel de Nyon n’a pas mâché ses mots à l’encontre du condamné: «Attitude détestable, mentalité de délinquant, sinistre individu méprisant son pays d’accueil.»
Escroqueries en Suisse romande
Attention aux coups de fil Une vague d’escroqueries aux encarts publicitaires déferle en Suisse romande. Le scénario est toujours le même. Une société reçoit un coup de fil d’une entreprise de publicité lui proposant un contrat pour une unique parution. Plusieurs mois plus tard, un nouvel interlocuteur la recontacte et prétexte que la société s’est engagée pour plusieurs parutions. Suivent des coup de fils insistants, des menaces et des injures. Finalement, un soi-disant assureur prétend être au courant des déboires de la société et propose de rembourser tous les frais contre un nouveau et dernier paiement de plusieurs milliers d’euros. Un subterfuge qui n’a que pour but de plumer le pigeon crédule.
Le leader de la branche Service des annonces: tél. 022 308 68 78, Fax 022 342 56 12 e-mail: gastro@publi-annonces.ch
qualité et de fraîcheur.
É DE TICIT VEUR LA SA L’AUTHEN Tél. 021 967 02 02 / Fax 021 967 02 20 / www.suterviandes.ch
AI / AR / GL / SG / SH / TG / ZH GESUCHT für ein erfahrenes Wirtepaar
GJGM05123
Café/Bar/Restaurant
Altstätten SG
Wir sind interessiert am Kauf einer
Zu vermieten per sofort oder nach Vereinbarung, im Herzen des Stadtkerns, heimeliges und gut gehendes, traditionelles Stadtbeizli!
Gastgewerbe-Liegenschaft auf möglichst grossem Grundstück
Restaurant
Die Liegenschaft sollte so beschaffen sein, dass sie alternativ nutzbar ist, der Zustand ist von sekundärer Bedeutung. Lage: Kantone SG, TG, ZH, BE, GR. Ihre Offerte richten Sie bitte unter Chiffre GA 301507 an Postfach 14, 9033 Untereggen
• Restaurant ca. 48 Plätze • Säli ca. 28 Plätze • Gartenwirtschaft ca. 12 Plätze • gut eingerichtete Gastronomieküche • 5 Zimmer • Kapitalbedarf ca. Fr. 20 000.– • inkl. Gross- sowie bestehenden Kleininventars • günstige und faire Mietbedingungen
GJL52975SG
Die Adresse für Gastronomiebetriebe www.gastroimmoservice.ch
www.hotrest.ch Service d’estimation
Freistehende Liegenschaft mit grossem Restaurant in Witikon an verkehrsintensiver Lage in Zürich Witikon, an der Witikonerstrasse zu verkaufen. Die Wohn- und Geschäftsliegenschaft wird aus Altersgründen frei, zur selbständigen Weiterführung oder aber mit Pachtbelegung. – – – – –
In Rüti ZH zu verkaufen
Liegenschaft mit Quartierrestaurant mit dazugehörendem Einfamilienhaus. 20 Parkplätze. Telefon 079 362 84 14 GJL52969ZH
Solvente Interessenten melden sich abends bis 20 Uhr, Montag bis Freitag. Diethelm Verwaltungen/Immobilien Tel. 071 793 10 60 Fax 071 793 10 74 Natel 079 433 85 15
GJL52968SG
Renditenerwartung zirka 7% Wohnungen: 3-Zi, 4-Zi und 2x 11⁄2-Zimmer Restaurant 70 Plätze Terrasse 90 Plätze Parkplätze
Unterlagen oder Auskünfte unter Chiffre C 037-343592 an Publicitas S.A., Case postale 48, 1752 Villars-s/Glâne 1. GJL53013ZH
Restaurant/Pizzeria Wies in Bütschwil Wir verkaufen nach Vereinbarung das bekannte Restaurant/Pizzeria Wies, Bütschwil. – 10 Autominuten ab Autobahnanschluss Wil im unteren Toggenburg. Nähe Sportanlagen, Schulen, Kirche, Einkauf. – 130 Plätze in div. Räumlichkeiten (Restaurant, Pizzeria, Nichtraucherstübli, Sitzungszimmer, Bar, grosse Buffetanlage, Holzofen) – gut ausgestattete Küche – grosszügige Toilettenanlagen – grosser Keller mit Kühlanlagen – grosser Parkplatz – 4-Zimmer-Wirtewohnung (Rohbau) – Bruttorendite 8,4% – Verhandlungspreis Fr. 750 000.– Solvente Interessenten melden sich bitte bei D. Scherrer Telefon 071 983 22 60 oder 079 358 79 46 GJL52260SG
Umgebung Zürich-Schwamendingen, Oerlikon, Seebach, Schlieren, Uster. Grösse ab ca. 100 m2. Kapital für Übernahme vorhanden. Diskretion wird zugesichert. Auf Ihre Kontaktnahme freut sich:
PROGASTRO Gastroberatung Hürstringstrasse 20 Tel. 079 402 93 23, Fax 043 321 30 55 E-Mail: progastro@bluemail.ch www.pro-gastro.ch
Im Auftrag unseres Mandanten vermieten wir per 1.03.2008 das GJL52694ZH
AI / AR / GL / SG / SH / TG / ZH
Zürich, Kreis 3 Zu verkaufen per sofort oder nach Vereinbarung
In Sirnach nach Vereinbarung zu vermieten
neue Bar ca. 45 Plätze. Interessierte melden sich bitte bei: A+H Operating AG Dorfplatz 7, 6052 Hergiswil Tel. 079 422 63 10 p.ambuehl@ahoperating.ch
Schöne Bar 40 bis 50 Plätze, betriebsbereit, Kaufpreis Fr. 110 000.– (inkl. Gross- und Kleininventar). Interessenten melden sich bitte unter Chiffre 53008 an GastroJournal, 8046 Zürich.
GJL52902TG
GJL53008ZH
Zu vermieten (Nachfolger)
In Sirnach
in Rorschach SG
nach Vereinbarung zu vermieten
Erotic-Bar-Treff
Restaurant/Pizzeria
eventuell mit 2 x 4-Zimmer-Wohnung.
Restaurant mit ca. 60 Plätzen, grosse Terrasse mit 50 Plätzen und 4-Zimmer-Wohnung.
Per sofort oder nach Vereinbarung. Sehr gute Existenz für Barmaid. Tel. 078 837 50 60 / 081 756 00 68 GJL53014SG
Interessierte melden sich bitte bei: A+H Operating AG Dorfplatz 7, 6052 Hergiswil Tel. 079 422 63 10 p.ambuehl@ahoperating.ch GJL52901TG
Restaurant Oberer Mönchhof in Kilchberg ZH Der interessante Gastrobetrieb liegt an herrlicher Panoramalage über dem Zürichsee. Die Liegenschaft umfasst: Beizli Stübli Verenastube Mönchhofsaal Garten
30 Plätze 30 Plätze 26 Plätze 90 Plätze 80 Plätze.
In den Obergeschossen sind diverse Mitarbeiterzimmer untergebracht. Wir suchen ein qualifiziertes und kreatives Wirtepaar, das seine Erfahrungen und Ideen in diesen aussergewöhnlichen Betrieb einbringen und verwirklichen und das kulinarische Potenzial weiter nutzen möchte. Pius Stäger freut sich auf Ihren Anruf oder Ihre schriftliche Bewerbung. KATAG TR EUH AND AR S EN A L S TR A S S E 4 0 , 6 0 1 1 KRI EN S TEL. 041-317 37 57 / FAX 041-317 37 38 pstaeger@katag.ch / www.katag.ch GJL52982ZH
■ Restauration
Jeudi, 14. 6. 2007 ■ No 24
GastroJournal
Maîtriser les risques FRANCESCO DI FRANCO Dimanche 14 mai, Fête des mères, 13h35 aux Rasses près de SainteCroix (VD): une fuite de gaz provoque une violente explosion dans une pizzeria. Le patron, brûlé aux bras, a dû être héliporté au CHUV. Treize personnes ont été légèrement blessées. La catastrophe a été évitée de justesse. Les vitres éclatées, la boule de feu qui a suivi l’explosion d’une bonbonne de gaz n’a pas enflammé la salle: il y avait trente-neuf convives. D’autres graves incendies qui se sont produits antérieurement sont encore dans nos mémoires: le 17 avril, une explosion se produit dans un hôtel à Zinal (VS). Quatre personnes sont blessées, dont deux grièvement. Le bâtiment est quasiment détruit. A Genève, lundi dernier, un incendie qui s’est déclaré dans hôtel fait deux blessés graves et treize personnes intoxiquées. GastroJournal évoquait également la très forte explosion du 13 mars 2002 dans un restaurant du quartier des Pâquis à Genève. Une bonbonne de gaz avait occasionné des blessures à une quarantaine de personnes, ainsi que la destruction de trois immeubles.
Prévoir plutôt que de subir
A LA MINUTE Malgré les nombreux accidents, les risques sont sous-estimés. GastroSuisse joue la carte de la prévention. Il n’y a pas que les bonbonnes de gaz qui explosent. Les deux apprenants confiseurs de Morges ont pu en faire la terrible expérience en avril dernier alors qu’ils étaient occupés à confectionner leur pièce d’exposition pour le Concours des jeunes confiseurs vaudois. C’est à cause de l’utilisation d’un chalumeau près d’une grosse bouteille d’alcool pur ouverte que la déflagration s’est produite. L’un des jeunes malheureux est sérieusement touché au visage et sur une grande partie du corps. Le second souffre de brûlures sur le thorax et à une main.
Des risques largement sous-estimés Malgré les nombreux accidents, il ressort d’une récente enquête (GUNNEBO) que les risques et les conséquences sont largement sousestimés. Les statistiques des assurances cantonales immobilières soulignent le caractère relativement bénin de quatre incendies sur cinq (dégâts inférieurs à 10 000 francs) mais relève la soudaine gravité touchant 20% des cas qui entraînent des coûts supérieurs à 230 000 francs. On comprend la volonté de GastroSuisse de mieux informer sur les risques d’accidents. Elle met à disposition de nombreux documents gratuits et rappelle l’obligation d’effectuer le cours de «Sécurité au travail» (encadré ci-dessous).
Les indispensables cours de GastroSuisse Le cours de «Sécurité au travail» est obligatoire et destiné aux chefs d’établissement, cadres, futurs responsables de la sécurité au travail. Des cours sont encore pré-
EDITORIAL
vus cette année. Ils se déroulent sur une journée, le 4 octobre à Fribourg et le 27 novembre à Pully. Renseignements et inscriptions à GastroSuisse au 021 721 08 30
F. DI FRANCO
En période estivale, les incendies, les explosions et les brûlures dus aux grillades sur les terrasses sont en nette progression. Le feu mérite le respect. Sinon, gare à l’accident.
Le programme principal des Fêtes de Genève 2007 vient d’être présenté. L’invité de cette année sera l’Euro Foot 2008. L’Euro08 a donné l’idée au champion du monde des barmen, Daniel Pion, chef barman du Mandarin Oriental Hôtel du Rhône à Genève, de créer deux cocktails spéciaux pour l’occasion, l’un avec et l’autre sans alcool. Les recettes, sous forme de fiches, seront offertes à l’ensemble des stands réunis dans le périmètre de la fête. René Winet, responsable de la restauration sur le site des Fêtes précise: «Ces stands, ouverts du 2 au 12 août, rassembleront les cuisines de 32 pays. A relever à l’entrée des bains des
Les cocktails Avec alcool: • 10 cl de blanc de blancs Baccarat (GE) • 1 cl de crème de cacao blanc • 2 cl de liqueur de cerise Sans alcool: • 8 cl de jus Daniel Pion, d’abricot créateur des • 8 cl de jus de cocktails. fraise • 8 cl de jus de pommes Ramseier
Pâquis, un stand avec ambiance western où l’on dégustera d’excellentes grillades. Au quai du Mont-Blanc, un four à bois proposera de succulentes pizzas et, autre nouveauté, à l’entrée du jardin Anglais, une disco servira des moules avec frites.»
Onzième course des garçons de café Le cocktail préparé à l’occasion de l’Euro08 tiendra sans doute la vedette, avant tout dans un bar spécial dont l’emplacement et la nature restent encore à déterminer. Tout a été mis en œuvre par les organisateurs pour que, cette année à nouveau, chacun trouve de quoi se sustenter à son goût et en suffisance. Il faut ajouter que, cette année encore, ce sont les vins genevois qui sont désignés comme vins officiels de la manifestation: pour les rouges, le Pinot noir 2006 du Clos de Céligny et le Gamay 2006 du Domaine des Abeilles d’Or à Choully, pour le rosé, le Rosé de Gamay 2006 Les grands buissons et pour les blancs, le Chardonnay 2006, du Domaine des Curiades à Lully et le Chasselas 2006 du Domaine Les Hutins à Dardagny. En conclusion des Fêtes, dimanche 11 août, la 11e course des garçons de café prendra le départ à 15 h sur le quai Gustave-Ador. Les inscriptions sont gérées par la Société des cafetiers, restaurateurs et hôteliers de Genève. rh
L’intelligence commerciale ne consiste-t-elle pas en grande partie à gérer à bon escient des opportunités? Sans être dans le secret des dieux présidant au destin du groupe français Tranchant (page 15), admettons que la société de casinos a su se positionner doublement au bon moment et au bon endroit. D’abord avec une bonne dose de chance, à l’heure où la Confédération accordait ses concessions pour les maisons de jeu et grands casinos. A côté du casino Tranchant, le projet d’hôtel bâlois inauguré la semaine dernière est né sur les cendres de Crossair qui avait créé à cet effet l’Airport Hotel Basel AG, en 1999. Aujourd’hui, l’hébergeur s’insère dans une ville en plein essor où les nuitées hôtelières ont augmenté de 41,5% ces cinq dernières années. Outre-Sarine aussi, les vagues du succès claquent leurs ricochets. Ne serait-ce qu’à Villars où la deuxième édition de la carte Free Access (p. 15) étoffe ses prestations pour inciter jeunes et vieux à fréquenter la station vaudoise. A Bellinzone (p. 19), des hôteliers souhaitant remettre l’établissement familial pour raison d’âge ont saisi l’occasion de le faire catégoriser HOT-C. Eux aussi ont compris que mieux vaut prévoir que subir. Marie-Thérèse Page Pinto
Vingt pour cent des cas entraînent des coûts supérieurs à 230 000 francs. PUBLICITÉ
SERVICE Les bonbonnes de gaz: Vérifier régulièrement et après chaque manipulation le robinet de la bouteille et le détendeur. Contrôler le bon état du joint du détendeur. Vérifier l’état du tuyau et s’assurer qu’il est adapté au gaz liquéfié. Lors du stockage, les bouteilles, pleines ou vides, sont protégées avec le chapeau à visser.
Les grils: Installer le gril à l’air libre de façon stable et sur une surface plane. Observer une distance de sécurité d’un mètre au minimum entre le gril et les autres matériaux combustibles (meubles, parasol, façade, etc.). Utiliser un allumeur autre que de l’essence ou de l’alcool à brûler. Eteindre avec de l’eau.
Des plaisirs multiples «Vision Export» Les Fêtes de Genève sur le thème de l’Euro08
page 17
Linge de table soigné – rapidement et confortablement Actue
lleme
nt av
ec
AU CADE BON- 0.– 0 CHF 2alable v ) (offre u 31.8.07 ’a jusqu
Proviande vise le marché étranger Proviande se réjouit de la hausse de la consommation de la viande qui a fait augmenter la demande indigène durant l’année 2006 et relève activement les défis lancés par une possible ouverture des frontières pour la viande. A l’avenir, elle veut soutenir l’engagement de la filière viande sur les marchés étrangers par des mesures de communication ciblées. Lors de l’assemblée générale de vendredi dernier de Proviande, le président Markus Zemp a annoncé un exercice 2006 couronné de succès. La consommation de la viande durant l’année 2006 a progressé de 2%, confirmant ainsi l’évolution ammorcée déjà en 2005. C’est aussi environ 10 000 tonnes de viande prête à la vente qui a pu être écoulé en plus que l’année précédente. Une croissance due à l’augmentation de la production indigène et à des hausses des importations. La production indigène de bovins a augmenté de 2,6%, et cette progresMarkus Zemp, sion a même atteint 3% pour les porcs. En revanche, les volailles affichent une baisse président de de 11%. Proviande.
Exportations: un rôle secondaire qui a son importance Concernant l’avenir à moyen terme, le conseil d’administration a engagé un groupe de travail appelé «Vision Export». Dans le contexte d’une possible ouverture des frontières, ce groupe de travail doit étudier la manière la plus efficace de soutenir la filière dans le domaine du marketing de base, et définir le rôle de Proviande. Le groupe fera des propositions concrètes qui soutiennent la réussite de l’engagement de la filière viande sur les marchés étrangers. Proviande relève que «l’évolution positive du marché suisse de la viande ne doit cependant pas masquer le fait que la viande suisse joue un rôle secondaire dans les exportations». fdf
La repasseuse Miele permet d’obtenir des résultats parfaits pour les pièces de linge plat – confortablement, en position assise, et deux fois plus vite qu’à la main. Grâce à un rendement de 15 kg de linge par heure, l’on dispose à tout moment de linge de table, de lit et de torchons impeccables, et ce dans les petits restaurants, les cafés, les pensions de famille tout comme dans les ménages soignés. Jusqu’au 31 août 2007, vous recevrez pour tout achat d’une repasseuse B 890-1 un bon d’une valeur de CHF 200.– à faire valoir sur l’assortiment de la verrerie «Glasi» de Hergiswil. Vous trouverez la liste des magasins participant à cette campagne sous www.miele.ch/News/ Offres spéciales. GJGM52897
■ Hôtellerie & Tourisme
Jeudi, 14. 6. 2007 ■ No 24
GastroJournal
Hôtel fonctionnel au Tessin
FLASH Statistique de l’hébergement
Un résultat très positif en avril
PHOTOS: A. ABPLANALP
A quelques pas de la gare de Bellinzone, l’Hotel Internazionale est un établissement de famille dirigé par Alfredo Carmine et sa soeur Rita Alberti.
«Bien situé dans la zone», telle pourrait être la traduction de Bellinzone, ce qui définit aussi bien la capitale du Tessin que l’Hotel Internazionale. ANDREJ ABPLANALP L’Hotel Internazionale est exactement en face de la gare de Bellinzone, donc dans une situation on ne peut plus centrale. Pas étonnant dès lors que de nombreux passants y font une halte. «Nous logeons et des voya-
geurs motorisés et des usagers du train», déclare Alfredo Carmine qui dirige l’Internazionale avec sa sœur Rita Alberti. Alors que l’ancien viceprésident de GastroTicino est en charge de la restauration, sa sœur est la cheffe du domaine hôtelier.
Depuis des générations Ce n’est pas un hasard si l’Internazionale est dirigé par une fratrie. Il est propriété d’une famille depuis trois générations. Alfredo Carmine, âgé
SERVICE Le système de catégorisation de GastroSuisse est le même dans toute la Suisse. On distingue entre hôtel (hôtelrestaurant) et hôtel garni (avec petit-déjeuner). La catégorisation hôtelière est valable trois ans. Son coût annuel jusqu’à 15 chambres est de 150 francs (membre de GastroSuisse) ou 230 francs (non-membre); de 16 à 30 chambres 180 ou 280 francs; dès 31 chambres 220 ou 330 francs.
Il y a cinq catégories: C1 (simple), C2 (fonctionnel, pratique), C3 (de bon niveau, équipement cohérent, agréable), C4 (première classe) et C5 (luxueux). Information et conseils: GastroSuisse: Blumenfeldstrasse 20 8046 Zurich tél. 0848 377 111 fax 0848 377 112 courriel: info@gastrosuisse.ch www.gastrosuisse.ch www.hot-c.ch
aujourd’hui de 70 ans, avait repris l’hôtel en 1959. Depuis lors, beaucoup d’eau a coulé sous les ponts du Tessin. Ainsi, le Tessinois et son équipe ont constamment amélioré les produits de leur pasticceria et offrent aujourd’hui des amarettis et des panettonis de premier choix. On le sait loin à la ronde. «De nombreuses entreprises nous en commandent comme cadeaux de Noël pour leurs collaborateurs.» Par exemple de grands fabricants de voitures ou GastroTicino.
Revers de la médaille Le domaine hôtelier de l’Internazionale mérite aussi un coup d’œil. Avec ses locaux au plafond haut et les généreux corridors de l’hôtel, il rappelle quelque peu les années dorées de l’hôtellerie suisse, lorsque les Anglais arrivaient en rangs serrés en Helvétie. Tout est donc au mieux à l’Internazionale? Malheureusement pas. «On peut douter que les activités hôtelières seront encore longtemps assumées par la famille», explique Alfredo Carmine. Ce qui constitue aussi un problème pour la région dans la mesure où Bellinzone ne dispose pas de capacités d’accueil suffisantes.
Catégorisé par GastroSuisse Néanmoins, Alfredo Carmine et Rita Alfredi ont décidé de devenir
Nouvelle hausse des nuitées Année 2006 florissante pour Fribourg Tourisme et sa région
Jean-Jacques Marti et Nicolas Zapf. Fribourg et sa région ont le vent en poupe. Pour la troisième année de rang, une hausse des nuitées hôtelières a en effet été enregistrée tout comme pour les principales activités touristiques. Ces chiffres sont extrêmement encourageants mais les responsables du tourisme s’inquiètent néanmoins du manque de lits dans la capitale et ses environs. Le tourisme de la ville de Fribourg et de ses environs fait plutôt fort. L’année 2006 a été florissante et tous les indicateurs sont à la hausse. Les statistiques sont même impressionnantes: +10% pour les nuitées hôtelières, +60% pour le service des congrès, +80% pour les forfaits touristiques et +26% pour les tours de ville guidés!
Que du bonheur? Jean-Jacques Marti, président de Fribourg Tourisme et Région, a tenu à mettre un bémol à ces chiffres qui pourraient inciter à l’euphorie. S’il a salué le succès de l’Hôtel Ibis depuis son ouverture, les rénovations opérées à l’Hôtel de la Rose, l’obtention du label «hôtel séminaire» par le Parc Hôtel, il a déploré les fermetures de l’Hôtel du Duc Bertold, de l’Hôtel Central et de l’Hôtel du Musée. Ces lits perdus n’ont pas été compensés et il a dès lors appelé de ses vœux l’intervention d’investisseurs prêts à parier sur Fribourg en créant un ou plusieurs nouveaux établissements de qualité.
Boom du tourisme d’affaires Ce d’autant que le tourisme d’affaire connaît une forte hausse. Avec Forum Fribourg qui joue désormais la carte des synergies avec Espace Gruyère, sous la houlette d’un directeur unique pour les deux structures, à savoir Béat Kunz, ce segment devrait poursuivre son développement dans les années à venir. Mais pour que cet objectif puisse être atteint, Fribourg et sa Région ont besoin d’un plus grand nombre de lits, critère de poids pour convaincre les organisateurs de congrès et de séminaires.
Officiellement reconnue par l’Union fribourgeoise du tourisme, la nouvelle organisation touristique régionale (OTR) regroupant ses activités sous le nom de Fribourg Tourisme et Région fonctionne à satisfaction, comme s’en est félicité Nicolas Zapf, directeur. Un important travail d’information a été entrepris afin de démontrer l’importance économique du tourisme et le rôle de la solidarité régionale. Les communes dans leur ensemble jouent le jeu même s’il y a encore ici et là quelques petits problèmes à régler. Nicolas Zapf a également salué la décision des citoyens de la ville de Fribourg de construire une salle de spectacle grâce à laquelle l’offre touristique s’en trouvera renforcée. Quant à l’année 2007, elle sera principalement marquée par le 850e anniversaire de la fondation de la ville de Fribourg. L’occasion de créer un forfait spécial au prix de 85 francs la chambre dans des hôtels 2, 3 et 4 étoiles. Cette année doit aussi être celle qui verra l’inauguration de nouveaux panneaux touristiques aux entrées de la ville. «Des panneaux en couleurs porteurs d’émotion», comme les a voulus Nicolas Zapf qui a de bonnes raisons de penser que le tourisme local va connaître une nouvelle progression. aw
A LA MINUTE L'hôtel Internazionale fait fureur avec sa propre pasticceria. Pas seulement au Tessin. membres de la nouvelle catégorisation hôtelière de GastroSuisse HOT-C. HOTEL CATEGORICAL BY GASTROSUISSE. «Nous voulons remettre l’établissement dans un bon état.» L’Hotel Internazionale compte vingt chambres, un restaurant, un bar et sa propre pâtisserie. Il a été considéré comme fonctionnel par les experts. La maison est parfaite pour y loger des passants. Ceux qui partent vers le Sud y sentent déjà un peu de cette italianità toute proche. Ceux qui rentrent, peuvent profiter pour la dernière fois de la chambre ensoleillée de la Suisse. Et ceux qui désirent séjourner plus longtemps à Bellinzone, logent confortablement à l’Hotel Internazionale.
Douceurs de luxe L’hôte y jouit aussi d’un peu de luxe: les produits de la pâtisserie seraient certainement classifiés C5 s’il existait une catégorisation pour eux. Un voyage à Bellinzone et à l’Internazionale en vaut la peine. Et ceux qui adorent les douceurs s’y trouveront comme au septième ciel.
Hors pair Les Swiss Deluxe Hotels L’excellence de la qualité des Swiss Deluxe Hotels (SDH) est testée par des mystery men. Résultat: la Suisse dépasse et la moyenne mondiale et l’européenne. Les SDH ont une longue expérience du contrôle de la qualité dans leurs trentesix hôtels affiliés. Le groupement a introduit ses propres standards d’excellence en 1993 déjà. Selon une conception qui inclut quelque 1500 paramètres dont au moins 79% doivent être satisfaits pour rester membre. La semaine dernière, à l’hôtel Beau-Rivage de Genève, SDH a révélé qu’elle recourt aux services de Leading Quality Assurance, une société de contrôle londonienne spécialisée dans le haut de gamme créée par Trent Walsh (photo), un ancien hôtelier. Selon les derniers contrôles, la Suisse respecte à 83,6% les normes de qualité, soit au-dessus de la moyenne mondiale (82,3%) et européenne (82,1%). mtpp
page 19
L’hôtellerie suisse a confirmé en avril des résultats la rapprochant de ses records antérieurs, au début des années 1990. Quelque 2,57 millions de nuitées ont été recensées, soit une hausse de 4,8% par rapport à avril de l’année précédente. La hausse des nuitées est imputable pour 7,1% à la clientèle d’origine étrangère, a indiqué l’Office fédéral de la statistique (OFS) dans son relevé mensuel. Les visiteurs en provenance d’Asie, en particulier, ont fait bondir la demande de nuitées de 12% par rapport à avril 2006. La demande indigène a augmenté de 1,5%, ce qui, aujourd’hui, représente 41% du total des nuitées. Les visiteurs allemands constituent le deuxième groupe par ordre d’importance (18,4%), suivis des Britanniques (6,6%) et des hôtes en provenance des USA (4,2%).
Club Méditerranée
Pas besoin d’un autre groupe Le Club Méditerranée n’a «pas besoin de se rapprocher» d’un autre opérateur touristique, a dit son PDG Henri Giscard d’Estaing (photo). Il répondait à une question sur un éventuel rapprochement avec Kuoni, alors que des mégafusions sont en cours en Europe. Le principal actionnaire du groupe français, Richelieu Finance, détient une participation de plus de 5% dans le voyagiste suisse. «On assiste à la bipolarisation du marché», a expliqué Henri Giscard d’Estaing. Sur le segment axé sur la recherche du prix le plus bas, il est «légitime d’essayer de créer des économies d’échelle», at-il estimé. Mais «dans le secteur plus restreint axé sur la qualité des vacances, la recherche d’économies d’échelle n’apporte rien, ni à l’entreprise ni aux clients», a-t-il ajouté. Le Club Med a annoncé un bénéfice net semestriel stable, à 2 millions d’euros, et une forte croissance en vue de la rentabilité de ses villages. Les réservations pour l’été sont en hausse de 8%.
Ente turistico Lago Maggiore
Ascona recourt contre C.Speziali La désignation du nouveau conseil d’administration de l’«Ente turistico Lago Maggiore» au cours de l’assemblée générale de l’Office du tourisme a soulevé des remous au Tessin. Ascona s’estime mal représentée au sein du conseil même si son vice-maire et le directeur de la Fondation Monte Verità y ont été élus. Le bourg touristique a notamment contesté la nomination de Carla Speziali, maire de Locarno, à la présidence de l’Office. La municipalité d’Ascona n’a pas vu d’un bon œil que la présidence, assumée pendant neuf ans par un de ses représentants, aille à une Locarnaise. Elle a décidé de recourir au Conseil d’Etat contre l’élection qu’elle considère peu claire. Le conseil municipal asconais a indiqué que «des magouilles ont précédé l’assemblée de l’Office du tourisme qui est parvenu à s’assurer environ 90 nouveaux membres. Ceux-ci ont payé leur cotisation juste à temps pour pouvoir voter. Le gouvernement tessinois doit se prononcer sur la légalité de cette procédure», conclut la municipalité d’Ascona.
Donnerstag/Jeudi, 14. 6. 2007 ■ Nr./No 24
Kantonalsektionen ■ Sections cantonales
GastroJournal
Seite/page 21
GastroVaud
Le système de taxation reste en travers de la gorge du président réélu
City Management: «Est-il acceptable de taxer les emplois?» Le président Haenni, brillamment élu à bulletins secrets (95 voix pour, 2 blancs et 1 contre) n’a pas raté le coche pour dénoncer la nouvelle taxe lausannoise, un système de taxation au profit du City Management dont le calcul se fait en fonction du nombre d’employés. «Nous trouvons absolument scandaleux qu’un artisan-boulanger de Chailly, travaillant dans son tea-room avec son épouse, une employée et un auxiliaire, se voit taxer à raison de quatre fois 240 francs par année alors que le bijoutier qui réalise avec ses deux vendeuses un multiple du chiffre d’affaires se verrait soulagé de la moitié de ce montant.» Est-il acceptable de taxer
les emplois alors même que l’Etat et les associations font des efforts soutenus et financièrement lourds pour la réintégration des chômeurs et la création de nouveaux postes de travail?», interroge Frédéric Haenni. Il s’étonne que GastroVaud ainsi que les autres associations concernées n’aient pas été officiellement consultées, même si la section lausannoise qui a participé aux négociations n’a pas tiré la sonnette d’alarme.
Les hôteliers en tirent bénéfice A l’inverse, les hôteliers ont su en tirer bénéfice: «Un hôtel garni d’Ouchy est totalement dispensé de cette nouvelle taxe entrée en vigueur le 1er janvier de cette année», relève le président fort agacé. Dans son rapport, le président a relevé que le canton compte dans la branche 1512 entreprises affiliées à nos caisses sociales à la fin de l’année 2006 dont 309, soit 26% avaient une masse salariale inférieure à 50 000 francs par an et 306 autres moins de 100 000 francs. Globalement, 2⁄3 des 1512 entreprises ont une masse salariale inférieure à 200 000 francs. «Ces chiffres officiels nous permettent d’affirmer que deux établissements sur trois réalisent dans notre canton un chiffre d’affaires qui n’atteint pas 500 000 francs par année.» Pour continuer dans les chiffres, notons que GastroVaud comptait, à la fin de l’année 2006, 1674 membres actifs, soit les deux tiers des établisse-
PHOTOS: F. DI FRANCO
Réunie en assemblée générale à Echallens, la centaine de délégués de GastroVaud a reconduit le président cantonal Frédéric Haenni pour un troisième mandat plein de trois ans. Comme chaque année, l’assemblée de GastroVaud a attiré nombre de personnalités politiques dont la cheffe du Département de l’économie, Jacqueline Maurer-Mayor, le conseiller d’Etat Philippe Leuba et, cette année, tous les présidents cantonaux romands de GastroSuisse ainsi que, représentant la «direction suisse», le directeur Florian Hew et Tobias Zbinden, trésorier central, qui s’est fait le porte-parole du président.
Le président Frédéric Haenni a félicité le comité d’organisation de l’assemblée menée de mains de maître par Chantal Santiago (2e à gauche) et Sandrine Polli (au centre) et, pour la cuisine, avec Jean-Marcel Riond (2e à droite) et José Arias (à gauche). ments du canton. Ils étaient répartis dans 23 sections régionales. Ce qui ne sera plus le cas en 2007 puisque GastroVaud ne comptera plus que 22 sections. L’assemblée a accepté la fusion des sections de Vevey et de Montreux-Villeneuve.
Bientôt les artisans boulangers au Centre de formation de Pully Les murs du Centre des Cafetiers de Pully auront encore de nouveaux locataires. Après l’Association «Restaurant d’application de la Pinte
vaudoise» qui a inauguré le 1er mai dernier son établissement, voici qu’arriveront les boulangers. En effet, dès le début du mois d’octobre prochain, les travaux de construction et d’aménagement du laboratoire de formation des artisans boulangers seront entrepris et devraient être achevés durant les premiers mois de l’année 2008. Ces travaux sont devisés à près d’un million de francs et seront pris en charge par le nouveau locataire. L’Assemblée, c’est aussi l’occasion
d’honorer les fidèles membres. A l’image d’Emma Gaillard de la section d’Orbe-Vallorbe-La Vallée qui exploite depuis soixante-cinq ans le Café du Suchet à l’Abergement et qui, pour des raisons de santé, n’a pu faire le déplacement. Quant à Amélie Magnin, du Café de Riex, membre de la section de Lavaux-Oron depuis cinquante ans, son dynamisme fait honneur à la profession. Cette dernière, venue avec un présent, n’a pas hésité à faire un petit discours fort apprécié à la tribune. Francesco Di Franco
GastroValais
Patentes supprimées
Au-delà de la fête,les préoccupations
J. STADELMANN
GastroJura
Yves Rondez (au centre) a présidé les assises de GastroJura, à La Caquerelle. Ouvertes sur un hommage aux membres disparus et notamment à la mémoire de Michel Rondez, président de la Caisse d’allocations familiales, les assises de GastroJura, tenues le 29 mai à La Caquerelle, ont été marquées par deux temps forts politiques. En prévision du scrutin du 17 juin prochain, les trente membres présents ont confirmé l’opposition de GastroJura au projet de loi cantonale sur le Fonds de soutien aux formations professionnelles. Le président Yves Rondez a notamment regretté le refus opposé, côté gouvernement, à la prise en compte des efforts déjà déployés par GastroJura en matière de promotion et de soutien à la formation professionnelle. «Faute d’avoir pu obtenir des garanties d’exonération en faveur de la branche, nous ne pouvons qu’inviter au rejet de cette loi qui nous apparaît comme un doublon», a-t-il conclu. Visant la séance du Parlement jurassien du 22 août prochain, GastroJura attend des députés qu’ils approuvent la motion «abolition de la taxe des patentes», déposée et défendue par le député radical Jean-Marie Mauron, «l’élu de GastroJura».
Patentes: impôt injuste Présent à La Caquerelle, Jean-Marie Mauron – hier à l’origine de la créa-
tion du Casino du Jura et aujourd’hui député – a dit tout le mal qu’il pensait de la taxe de patentes d’auberge. Observant que la plupart des cantons ont renoncé à cette taxe au moment de la suppression de la «clause du besoin», il attend du Jura l’abandon «d’un impôt déguisé et parfaitement injuste». «Je compte bien, a-t-il lancé, persuader mes collègues parlementaires qu’on ne saurait exiger des restaurateurs et hôteliers qu’ils paient pour pouvoir tout simplement travailler.» Il s’agit aussi, via l’abandon de cette taxe, de se montrer cohérent avec les discours tenus en faveur du soutien au tourisme. Sans afficher bataille gagnée, il a dit vouloir s’engager totalement pour convaincre les parlementaires et a appelé les membres de GastroJura à s’y employer également. S’agissant du volet administratif de l’assemblée, on retiendra l’élection au comité de Philippe Staub, patron de la Croix-Fédérale à Corban, et de Stéphane Frutiger, de l’Eperon à Bure, à la présidence de la Caisse d’allocation familiale. A noter, à propos de cette dernière, que le taux de cotisation passera en 2008 de 2,95% à 3,35% de la masse salariale, pour cause d’adaptation aux nouvelles normes fédérales et cantonales. Jacques Stadelmann
Infatigable et combatif, le président François Gessler (photo) déploie beaucoup d’énergie pour défendre les intérêts des membres de GastroValais et de la profession, alors que les vents législatif et parlementaire ne soufflent pas toujours dans la bonne direction. Raffermir les liens entre cafetiers, restaurateurs et hôteliers, entre régions du canton, faire connaître GastroValais et trouver de l’écoute auprès des politiques. François Gessler a toujours bon espoir d’influencer les décisions, épaulé par son comité. En cette année du 100e anniversaire de l’association patronale, la vigilance est de mise pour juguler les inégalités et les distorsions de la concurrence et pour améliorer la compétitivité des établissements. «Il s’agit de participer aux assemblées non pas pour faire plaisir au président mais pour bénéficier d’échanges intéressants et pour mieux se connaître!» Loi sur le tourisme, interdiction de fumer, formation, 0,5 pour mille, classification et labellisation… François Gessler fait part de ses convictions et de sa volonté de se battre encore:
Formation «J’estime qu’il valait la peine de conserver une formation de base. Elle servait de filtre, empêchait des jeunes de se casser la figure et de partir dans la vie avec 150 000 francs de dettes, ou des gens de cinquante ans et plus d’investir leur deuxième pilier et de se retrouver en faillite au bout de deux ans. La formation continue parvientelle à pallier le manque de formation de base? Oui et non. Elle est davantage fréquentée par les bons cafetiersrestaurateurs-hôteliers que par les mauvais et tant que ces derniers ne meurent pas financièrement, ils font du tort à l’ensemble de la profession et à l’image de marque du pays qui se veut touristique.»
Loi sur le tourisme «Pourtant jugée injuste par la Première Commission, voilà que la
taxe de séjour et d’hébergement est à nouveau brandie comme une recette miracle! Nous sommes absolument opposés à cette taxe. En outre, je suis furieux de lire que, face aux critiques énoncées, Jérémie Robyr (président de Valais Tourisme) propose un impôt sur le chiffre d’affaires. Comme si nous n’avions pas déjà suffisamment de redevances, d’impôts et de taxes à payer! Pourquoi ne pas puiser tout simplement dans le budget de l’Etat? Cette solution réglerait le problème pour tout le monde!»
Fumée et 0,5 pour mille «Tant que la majorité de nos membres ne changera pas d’avis, je serai opposé à une loi, qu’elle soit fédérale ou cantonale. Si vraiment il devait y en avoir une, je la préférerais fédérale. Nos macarons-fumée n’ont pas ou peu été utilisés. Par contre, les établissements non-fumeurs ou dotés d’une salle à manger non-fumeurs sont de plus en plus nombreux. Le client a le choix. Laissons faire le marché et dans un an ou deux, le problème sera réglé!» Le 0,5 pour mille: «Je regrette que les contrôles n’aient pas été renforcés à 0,8 pour mille plutôt que d’abaisser la norme à 0,5. Les clients ne consomment plus autant qu’avant, même en mangeant. Cela a engendré une perte au niveau du chiffre d’affaires mais les crus au verre permettent d’améliorer les marges. J’observe également que l’apéro des pendulaires s’est déplacé plus près du domicile du client».
Classification Hot-C et Label Q «GastroValais était opposée à une deuxième classification du moment que les 95% des établissements valaisans étaient déjà classés. Sans compter que le client ne sait plus où il navigue. Il ne faudra pas s’attendre à une ruée sur Hot-C dans le canton.» «Le Label Q est intéressant pour l’idée de remise en question et de progression, il ne garantit toutefois pas la qualité.»
Concurrence interne «Il est sain d’être stimulé par le collègue d’en face! Par contre, le problème de concurrence déloyale de tables d’hôtes et d’établissements de mets à l’emporter qui ont installé des tables, n’est pas encore résolu.»
Concurrence externe «Les Autrichiens bénéficient de conditions cadres qui ne peuvent que les amener à être meilleurs que nous. Il y a encore beaucoup de travail à faire mais cessons de nous autoflageller! En terme d’accueil et d’infrastructure, nous sommes très bien situés. Un peu chers encore, bien que ce soit un faux problème en comparaison, par exemple, de la Côte française.»
GastroValais «Défendre les intérêts des membres, de la branche et de la profession, encourager la formation et informer, un travail de longue haleine! Je continuerai de me battre à fond pour que GastroValais joue ces rôles, se fasse connaître et soit écoutée. Avec JeanMichel Cina, nous avons la chance d’avoir affaire à un conseiller d’Etat qui nous écoute et ne promet rien qu’il ne puisse tenir. Nous espérons pouvoir changer avec lui quelques mentalités et états de choses. Il s’agit aussi de faire de GastroValais une association sans clivage!» Pierrette Weissbrodt
Seite/page 22
■ GastroSuisse
GastroJournal
Donnerstag/Jeudi, 14. 6. 2007 ■ Nr./No 24
Mit wachen Sinnen verkaufen Sale.Ing ist ein Schulungskonzept von GastroSuisse zur Förderung der Verkaufskompetenz aller Mitarbeitenden im Service.
Das 5-Phasen-Verkaufsmodell Das Sale.Ing-Seminar vermittelt das sogenannte 5-Phasen-Verkaufsmodell: «Der Verkauf ist in fünf Phasen
A LA MINUTE Sale.Ing ist ein betriebsinternes Verkaufstraining für Service-, Barund Receptions-Mitarbeitende. Die Weiterbidung findet im Betrieb statt und ist in die Module Small, Medium und Large konzipiert.
Small, Medium oder Large Sale.Ing ist den Bedürfnissen des Betriebes und der Mitarbeiter entsprechend aufgebaut: «Gastronomen, die mit ihren Mitarbeitenden das Verkaufstraining auffrischen möchten, können Sale.Ing Small wählen», erklärt Rafael Saupe. Dieses Seminar dauert einen Tag und beinhaltet ein Verkaufs-Basis-Training. Beim Sale.Ing Medium betreut der Trainer die Mitarbeitenden anschliessend auch im Service und unterstützt
G A S T R O - R AT G E B E R
Recht von A bis Z Immer wieder stellen sich diverse rechtliche Fragen: bei Kündigungen, wenn es um Arbeitszeiten, Ruhetage oder um Lohnfortzahlung bei Krankheit geht usw. Wo finde ich schnell und zuverlässig die richtige Antwort auf diese Fragen, ohne dass ich dicke Gesetzesbücher wälzen muss? W.O., Olten Wer ein Geschäft führt, muss sich an Gesetze halten, vor allem im Zusammenhang mit den Mitarbeitenden ist dies nicht immer ganz einfach. Einen Fauxpas auszubaElena Senn den, kann einen Arbeitgeber unter Umständen teuer zu stehen kommen. Auf www.gastroprofessional.ch findet man rechtliche Informationen in alphabetischer Reihenfolge. Gastronomen finden im Handum-
drehen Antwort auf verschiedene Fragen. Die Antworten sind auf Infoblättern zusammengefasst, welche in Zusammenarbeit mit dem Rechtsdienst von GastroSuisse entstanden sind. Ein Mitarbeiter möchte die Arbeitszeitkontrolle nicht unterschreiben? Eine Mitarbeiterin ist schwanger und man möchte mehr über den Mutterschaftsschutz wissen? Man ist nicht sicher, wie hoch der Mindestlohn für den Mitarbeitenden mit Attestlehre ist. Informationen über die Kompensation von Ruhetagen, Überstunden oder Ferien sind gesucht? Zu diesen und anderen Fragen findet man hilfreiche Hinweise, übersichtlich gegliedert, von A bis Z. Den besten Überblick verschafft man sich mit einem Klick auf www.gastroprofessional.ch. Auf der Startseite ist der direkte Link zum Thema «Recht von A–Z» zu finden. Elena Senn, Dipl. Restauratrice, Online-Redaktorin GastroProfessional, Tel. 044 377 52 01, E-Mail: elena.senn@gastrosuisse.ch
AGENDA GastroSocial Caisse de compensation sur rendez-vous: Fribourg: 6 juillet, de 8h30 à 11h, tél. 026 424 65 29 Neuchâtel: 6 juillet, de 14h à 16h30, tél. 032 717 80 80 Vaud: 7 juillet, de 8h30 à 11h30, tél. 021 721 07 07 Genève: 5 juillet, de 14h à 16h30, tél. 022 329 97 22 Valais: rendez-vous par tél. 079 240 60 61 Ligne directe droit du travail: Tous les matins, de 9h30 à 11h30, Marcel Coquoz répond gratuitement par tél.: 021 729 10 10, par fax: 021 721 08 31 ou par courriel: servicejuridique@ gastrosuisse.ch. Consultations juridiques. L’avocat-
conseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous le 26 juin, de 14h à 15h à Pully. Renseignements juridiques par téléphone à Zurich du lundi au jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au 0848 377 111. courriel: info@gastrosuisse.ch. Beratung durch Gastroconsult AG im Bildungszentrum Unterentfelden jeden Montag von 14 bis 17 Uhr ohne Voranmeldung. Erste Kontaktnahme ist kostenlos. Tel. 062 296 77 30. Telefonische Rechtsauskunft in Zürich 0848 377 111. Rechtsauskünfte: Mo–Do 9.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr, Fax 0848 377 112, E-Mail: info@gastrosuisse.ch.
Um erfolgreich zu segeln oder zu verkaufen, braucht es das nötige Wissen und viel Feingefühl. sie während der Arbeit bei der Umsetzung der Inhalte des Verkaufs-BasisTrainings. Im Anschluss erhalten sie ein Feedback durch den Trainer. Ausserdem werden die Verkaufshilfsmittel wie Speisekarte, Tafeln, Steller etc. analysiert. Im Anschluss erarbeitet GastroSuisse für den Betrieb einen Massnahmen-Katalog zur Optimierung der Verkaufsmittel. Dieses Modul dauert etwa zwei Tage. Das Sale.Ing Large beinhaltet neben den genannten Elementen das Verkaufs-Super-Training, welches tiefer die psychologischen Komponenten im Verkauf beleuchtet: Die Unterschiede zwischen rationalem und emotionalem Verkauf werden hier aufzeigt und geübt. «Vor allem die emotionale Komponente, also den Gast zu einem Zusatzverkauf zu animieren, ihn aber nicht zu beschwat-
zen, ist ein wichtiger Teil dieses Moduls», erläutert Rafael Saupe. Ausserdem definiert der Trainer mit den Mitarbeitenden Verkaufsziele, welche sie innherhalb von sechs Monaten erreichen sollten. Die Ziele werden schriftlich festgehalten und gegenseitig unterschrieben. Nach sechs Monaten kontrolliert man gemeinsam, ob die Ziele erreicht wurden. Dieses Modul dauert etwa vier Tage.
Aktivere Ausstrahlung Auf die Frage, welche Vorteile diese Weiterbildung habe, antwortete Rafael Saupe: «Sale.Ing wirkt sich auf die Einstellung der Mitarbeitenden aus, das Team hat eine aktivere Ausstrahlung und nimmt die Gäste bewusster wahr. Dies wiederum wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit der Gäste und den Umsatz aus.»
Warum heisst diese Weiterbildung Sale.Ing? Sale heisst Verkauf, Sale.Ing ist abgeleitet von sailing, was wiederum Segeln heisst. Erfolgreiches Segeln und Verkaufen ist nur mit dem nötigen Wissen und viel Feingefühl möglich.
SERVICE Sale.Ing kann in den Modulen Small, Medium oder Large gebucht werden. Weitere Infos und Anmeldung: GastroSuisse Berufsbildung, Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111, Fax 0848 377 112, E-Mail: weiterbildung@ gastrosuisse.ch www.gastrosuisse.ch
Wirte sind keine Ersatzpolizisten Passivrauchschutz: GastroBern kritisiert bernischen Gesetzesentwurf Am 5. Juni lief die Vernehmlassungsfrist zum Passivrauchschutz im Kanton Bern ab. GastroBern, mit rund 2400 Mitgliedern der führende Gastgewerbeverband des Kantons, bedauert in seiner Vernehmlassungsantwort die vorgesehene Einführung eines Rauchverbots in Gastgewerbebetrieben vor dem Hintergrund der Unternehmerfreiheit. Der Verband ist sich allerdings bewusst, dass der herrschende Zeitgeist letztlich zu einem derartigen Verbot führen wird. Nach Ansicht von GastroBern sollte – allein schon aus touristischen Erwägungen – ein Rauchverbot in jedem Falle über eine einheitliche nationale Gesetzgebung und nicht über 26 verschiedene kantonale Gesetze geregelt werden. Die diesbezüglichen gesetzlichen Vorarbeiten auf eidgenössischer Ebene kommen – nicht zuletzt dank tatkräftiger Initiativen des Dachverbandes GastroSuisse – rasch voran. Umso weniger nachvollziehbar ist zum jetzigen Zeitpunkt das kantonalbernische Vorpreschen. Sollte ein kantonales Rauchverbot der nationalen Regelung trotz allem zuvorkommen, sind laut GastroBern im Gesetzgebungsprozess zwei Punkte von zentraler Bedeutung: 1) Das Rauchverbot muss für alle gastgewerblichen Anbieter gelten, es darf keine Schlupflöcher geben. Es
geht hier um die Problematik des Geltungsbereichs des Gastgewerbegesetzes, welchem Vereinslokale, Besenbeizen, Personalrestaurants etc. in aller Regel nicht unterstellt sind. Basierend auf dem Grundsatz der «gleich langen Spiesse der Gewerbegenossen» fordert der Verband, dass sämtliche öffentlich zugängliche Betriebe mit gastgewerblichen Angeboten das Rauchverbot einhalten müssen. 2) Die im Gesetzesentwurf vorgesehene Konstruktion, den Gastwirt als Ersatzpolizisten zu «missbrauchen», wird scharf verurteilt. Tatsächlich sieht der Entwurf vor, dass der Wirt, der das Rauchverbot in seinem Betrieb nicht durchsetzt, mit Bussen bis zu 20 000 Franken belegt werden
kann. Das ist sowohl vom Betrag wie vom Prinzip her inakzeptabel. GastroBern fordert eine ersatzlose Streichung der Strafbestimmungen den Wirt betreffend. Anders als beispielsweise bei den Alkoholausschankbeschränkungen oder beim Konsumentenschutz missachtet ein Gast das Rauchverbot ja aktiv und «in Eigenregie» (er nimmt die Zigaretten mit und zündet sie an). Der Gastwirt erbringt keine Leistung, für welche er zur Verantwortung gezogen werden kann. pd Bei Rückfragen: Casimir Platzer, Präsident, Tel. 033 675 80 00, Jean-Daniel Martz, Direktor, Tel. 031 330 88 88, E-Mail: info@gastrobern.ch.
ARCHIV GJ
Das betriebsinterne Training soll auf lockere Art vermitteln, wie der Verkauf im Gastgewerbe Erfolg bringen und Spass machen kann. Sale.Ing ist für Service- und Barmitarbeitende, aber auch für Receptionsmitarbeitende gedacht. «Also alle, die direkt mit dem Gast in Kontakt sind», erklärt Rafael Saupe, Trainer bei GastroSuisse Weiterbildung. Beinahe jedes Restaurant könne das betriebsinterne Training durchführen: «Es sollten mindestens drei Mitarbeitende an dieser Weiterbildung teilnehmen. Und bei mehr als 15 Personen nimmt der Lerneffekt ab.» Bei grösseren Betrieben könne man auch mehr als ein Training durchführen. «Damit das Sale.Ing wirklich fruchtet, muss die Betriebsleitung voll dahinter stehen und dabei sein.»
aufgeteilt», erklärt der Trainer von GastroSuisse. «Als Erstes steht die Begrüssung. Danach werde der Bedarf des Gastes abgeklärt. Weiter macht man dem Gast ein Angebot. Vielleicht kommt daraufhin ein Einwand und zuletzt kommt es zum Abschluss, also der Bestellung der Getränke und Speisen.» Diese Abläufe seien wichtig, um im Verkauf erfolgreich zu sein. Das Training beinhaltet aber noch andere wichtige Punkte für den Verkauf. Beispielsweise wird die Persönlichkeit des Verkäufers unter die Lupe genommen. Neben dem Gespür für die Gäste und dem Einfühlungsvermögen ist die Servicequalität die wichtigste Voraussetzung für einen professionellen Verkauf. «Damit sich die Kursteilnehmer selber analysieren können, führen wir Verkaufsgespräche vor der Kamera und analysieren sie danach.»
SWISS-IMAGE
DANIELA OEGERLI MÜLLER
Das Rauchverbot soll im Kanton Bern auf kantonaler Ebene duchgesetzt werden.
■ Idées Gastro
Jeudi, 14. 6. 2007 ■ No 24
EN BREF Superior Taste Award 2007
Deux sociétés Suisses primées Cette année, l’International Taste & Quality Institute (iTQi) a décerné le Superior Taste Award (Award du Goût Supérieur) à la société Migros ainsi qu’à Swhisky pour Swhisky Glen Vignettes Challenge (photo). La cérémonie de remise
des Awards au eu lieu le 1er juin à Bruxelles. Des membres du Gouvernement, des diplomates et des journalistes ont assisté à cet événement prestigieux qui célèbre les produits alimentaires et les boissons de goût supérieur venant du monde entier. «Etant donné l’importance du goût dans la décision du consommateur, nous sommes heureux de pouvoir apporter aux sociétés alimentaires, un outil de marketing unique pour mieux communiquer la supériorité de leurs produits», commente Louis Frère, Managing Partner. iTQi a pour mission de tester, de récompenser et de promouvoir les produits alimentaires et les boissons de goût supérieur. Les produits sont testés par un jury de chefs, experts en boisson et sommeliers renommés, membres des dix plus prestigieuses institutions culinaires européennes telles que les Maîtres Cuisiniers de France et de Belgique, l’Académie Culinaire de France, le Verband der Köche Deutschlands, les Jeunes Restaurateurs d’Europe, la Federazione dei Cuochi Italiana, Euro-Toques et l’Association de la Sommellerie Internationale. En 2007, 601 produits de 55 pays ont été testés par iTQi. www.itqi.org
Concours GastroJournal
Participez pour gagner ! C’est aujourd’hui qu’est lancé le nouveau concours Internet de GastroJournal. Douze prix attractifs sont à gagner, un par mois. Ce sont des produits des éditions de GastroEdition qui attendent les heureux vainqueurs. Pour gagner, il faut évidemment participer. Et rien n’est plus simple: il suffit d’un clic sur www.gastrojournal.ch. Il vous mène tout droit sur le site où vous trouverez facilement la question du mois. A vous de jouer! www.gastrojournal.ch
Paré pour l’Euro 2008 En tant qu’Eurotop partenaire, Coca-Cola est en pleins préparatifs pour cet événement sportif de grande envergure. Avec «Football on the Coke Side of Life», Coca-Cola lance son plus grand programme de football en Suisse à ce jour. Depuis l'automne 2006, l’équipe de Coca-Cola en charge du projet de l’UEFA Euro 2008 se prépare à ce grand événement sportif. Dix-neuf collaborateurs travaillent aujourd’hui aux côtés du General Manager Frank van der Heijde. «En tant qu’Eurotop partenaire de l’UEFA, nous nous sommes fixés pour objectif d’amener l’UEFA Euro 2008 directement chez les fans», explique van der Heijden. Une enquête (Coke Insider Research) prouve d’ores et déjà le grand intérêt suscité par l’UEFA Euro 2008. La Coupe d’Europe de football est un thème qui intéresse une grande partie de la population; les consommatrices et consommateurs de Coca-Cola sont encore plus intéressés que la moyenne
Mille cinq cents déjà inscrits
Des billets pour les matchs de l’Euro 2008 seront tirés au sort toutes les 90 minutes par Coca-Cola. de la population. Dans le cadre du «programme des portesdrapeaux de Coca-Cola», quelques cinq cents adolescents (dont environ 250 originaires des pays organisateurs) pourront porter le drapeau dans le stade pour un des 31 matchs et suivre le match depuis les tribunes.
Grand tirage au sort de CocaCola toutes les 90 minutes A partir de septembre 2007, Coca-Cola fera vibrer la Suisse au rythme de l’Euro. Pendant trois cents jours, la marque tirera au sort toutes les 90 minutes des billets pour des matchs de l’UEFA Euro 2008, des téléviseurs à écran plat et
des articles pour les fans. Ainsi, Coca-Cola propose à tous ceux qui n’ont pas pu acheter de billet la chance de participer en direct à cet événement ou de vivre cette atmosphère exceptionnelle chez eux.
Carlsberg et Feldschlösschen Boissons SA L’entreprise danoise Carlsberg Breweries, un des six grands sponsors de l’Euro 08, est le fournisseur exclusif de bière de l’Euro 08. Sa filiale suisse, Feldschlösschen Boissons SA, approvisionnera les quatre villes d’accueil suisses de l’Euro 08, Bâle, Berne, Genève et Zurich, ainsi que les villes d’accueil autrichiennes en bière fraîche. Dans ses sites suisses de production Rheinfelden, Fribourg et Sion, elle brasse la bière des marques Carlsberg, Feldschlösschen, Cardinal ainsi que d’autres bières régionales qui seront servies au cours des différentes manifestations. Dans les stades et les Fan parks officiels, la bière Carlsberg sera exclusivement
servie. Etant donné que la Feldschlösschen Getränke AG sponsorise de son côté les Public-Viewing-Events dans dix-sept villes suisses, d’autres bières comme la très populaire Feldschlösschen, ainsi que d’autres marques régionales de la maison Feldschlösschen Boissons SA telles que Cardinal et Valaisanne seront disponibles à côté de la Carlsberg. A la demande de Carlsberg, une équipe du projet suisse Euro 2008 est en poste depuis plus d’un an afin que la grande soif des fans de foot puisse être apaisée pendant l’Euro 2008. Elle assume l’ensemble de la responsabilité de l’engagement de Carlsberg en Suisse et est responsable aussi bien de la conception que de la mise en place des activités de sponsoring. Feldschlösschen Boissons SA est bien préparée à la demande croissante de bière dans la gastronomie et chez les détaillants. Le compte à rebours a commencé… www.feldschoesschen.com www.coca-cola.ch
Salanova,prête en un seul geste Prodega propose en primeur, une nouvelle salade avec plus de feuilles et plus pratique Prodega commercialise depuis peu et en primeur une nouvelle salade pratique, avantageuse, de très bel aspect et goutteuse de surcroît. Il n’est pas rare que Prodega CC lance sur le marché de nouveaux produits destinés à la gastronomie. Et depuis peu, c’est dans le rayon des légumes frais que les restaurateurs peuvent découvrir la dernière innovation: la salade Salanova. La Salanova est un produit de qualité créé principalement pour la branche. Elle se distingue en plusieurs points des autres salades. Déjà par son aspect puisqu’elle est plus pe-
Gegründet/fondation 1895 Bis/jusqu’au 04/2000 «Schweizer Gastronomie» AUFLAGE/TIRAGE 26 500 Druckexemplare/exemplaires imprimés 23 680 Ex. WEMF-beglaubigt/tirage contrôlé FRP/REMP 105 000 Leser/lecteurs Zustellung an alle GastroSuisse-Mitglieder Envoi à tous les membres GastroSuisse HERAUSGEBER/EDITEUR GastroSuisse Verband für Hotellerie und Restauration Fédération de l’hôtellerie et de la restauration HERAUSGEBERRAT/CONSEIL D’ÉDITION Dr. Florian Hew, Jürg Ingold, Gabriele Beltrami, Michael Vuillemin, Tobias Zbinden
tite, mais très dense. Elle a deux à quatre fois plus de feuilles qu’une salade pommée standard.
feuilles sont à la fois croquantes et juste assez spongieuses pour permettre une bonne absorption de la sauce.
La Salanova se conserve et est aussi facile à portionner qu’à dresser. www.prodega.ch
Pas besoin de laver ou couper Sa préparation est très rapide puisqu’il suffit d’utiliser l’ustensile adéquat (photo) pour enlever la partie centrale et le tour est joué. Même plus besoin de couper les feuilles qui sont déjà de la bonne taille (babyleaf) ou de laver la salade. Il en résulte donc un gain de temps incontestable pour nettement moins de déchets. Au goût, elle est très plaisante, moins amère et les
REDAKTION DEUTSCHSPRACHIG Andrej Abplanalp (aa) Hotellerie/Impulse Peter Mathias Grunder (pg) Front/Schlusspunkt Olga Krejci (okr) Produktion/Layout Daniela Oegerli Müller (doe) GastroSuisse Jo Steimen (js) Restauration/Gastro-Ideen E-Mail: redaktion@gastrojournal.ch
Redaktionsschluss: Montag 12 Uhr. Clôture rédactionnelle: lundi à 12 heures.
Inseratenschluss: Montag 11 Uhr/date limite pour les annonces: lundi à 11 heures.
VERLAG/EDITIONS Marianne Huber, Verlagsleiterin/ responsable des éditions E-Mail: verlag@gastrojournal.ch
ABONNEMENTE/ABONNEMENTS Sonja Bernet, Tel./tél. 044 377 53 17
REDACTION FRANÇAISE Francesco Di Franco (fdf) Restauration/Impulsion E-mail: redaction-romande@gastrojournal.ch 42, avenue Général-Guisan, case postale 169, 1009 Pully – tél. 021 711 45 55, fax 021 711 45 57 Marie-Thérèse Page Pinto (mtpp) Gros Plan/Hôtellerie & Tourisme Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zurich Tél. 044 377 53 19, fax 044 377 50 70 E-mail: redaktion@gastrojournal.ch
ANZEIGEN/ANNONCES Kontakte Deutschschweiz: Stellen und Liegenschaften: Claudia Antener, Tel. 044 377 53 11 Sonja Bernet, Tel. 044 377 53 17 E-Mail: anzeigen@gastrojournal.ch
FREIE MITARBEITER/COLLABORATEURS FREE-LANCE Franz Bamert (fb), Martina Gradmann (mg), Karin Huber (kh), Michael Hutschneker (hu), Patrick M. Lucca (pl), Laurence Carducci (lc), René Hug (rh), Elizabeth Kaufmann (ek) Paris, Nicolas Michel (nm), Jacques Stadelmann (stad), Pierrette Weissbrodt (pw), André Winckler (aw)
Contacts Suisse romande: Publi Annonces, Rue Jacques-Grosselin 25, 1227 Carouge GE Tél. 022 308 68 78, fax 022 342 56 12 E-mail: gastro@publi-annonces.ch
OFFIZIELLES ORGAN/ORGANE OFFICIEL Schweizerische Gilde etablierter Köche/ Guilde suisse des RestaurateursCuisiniers/Gilda svizzera dei Ristoratori-Cuochi Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich Tel. 044 377 52 90 Fax 044 377 55 14 gilde@gastrosuisse.ch www.gilde.ch
Verlangen Sie den vollständigen Anzeigentarif. Demandez la liste de prix complète des annonces.
DRUCK UND SPEDITION/IMPRESSION ET ENVOI Ringier Print Adligenswil AG, 6043 Adligenswil
Geschäftsanzeigen: Heinz Bachmann, Tel. 044 377 53 12 Mary-Anne Maczassek, Tel. 044 377 53 18
Abonnementspreise/Prix d’abonnement: 12 Monate/mois Fr. 135.– Einzelnummer/exemplaire Fr. 3.80 E-Mail: verlag@gastrojournal.ch
page 23
Gala des Vins Suisses
A un an moins une semaine de l’Euro 2008, aussi bien Carlsberg que CocaCola s’annoncent prêts pour l’événement.
IMPRESSUM
REDAKTIONSLEITUNG Matthias Nold (mn) Tourismus/Thema der Woche
GastroJournal
Le premier Gala des Vins Suisses organisé conjointement par Vinea et Vinum connaît un immense succès puisque plus de mille cinq cents échantillons de vins sont d’ores et déjà inscrits. Il reste encore quelques jours pour que les producteurs envoient leurs vins et pour faire partie des producteurs suisses participant au Grand Prix des Vins Suisses et Gala des Vins Suisses qui s’annoncent des plus prometteurs. A noter encore que les dégustations se dérouleront à Sierre du 26 au 29 juin et que les 66 vins nominés correspondant aux six meilleurs vins des onze catégories de vins participant au concours seront annoncés à l’occasion du Gala des Vins Suisses qui se déroulera le 19 octobre 2007 au Stadt Theater de Berne, suivi par une soirée au Bellevue Palace. www.vinea.ch
Le Menu
Quatre mille recettes illustrées Le magazine culinaire Le Menu – cuisinez suisse se met en quatre pour séduire ses abonnés: le prix de l’abonnement comprend l’accès à la plus grande base de données culinaires en ligne de Suisse, avec quatre mille recettes illustrées. La page d’accueil Internet entièrement remaniée du magazine Le Menu est maintenant équipée de fonctions de recherche simplifiées et propose un choix encore élargi de recettes ainsi qu’une quantité de conseils utiles autour de la cuisine gourmande. Les abonnés ont l’avantage de pouvoir surfer en ligne parmi quelque quatre mille recettes pour trouver des idées de mets délicieux. www.lemenu.ch
NOTICE LINDT & SPRÜNGLI: Sous son emballage doré, le renne en chocolat de Lindt & Sprüngli fait désormais partie des espèces protégées. Le Tribunal administratif fédéral lui accorde le privilège d’être reconnu en tant que marque tridimensionnelle. Pour les juges fédéraux, le mammifère est reconnaissable d’emblée notamment par la forme de sa tête, la couleur de ses bois et l’inscription «Lindt». La requête visant à l’obtention d’une marque tridimensionnelle, qui s’était heurtée à un veto de l’Office fédéral de la propriété intellectuelle, doit être admise, estiment les magistrats.
KONTAKTE/CONTACTS GastroJournal Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zürich Tel./tél. 044 377 53 05, Fax 044 377 50 70 Der Abdruck von Artikeln aus dem GastroJournal ist nur nach Rücksprache mit der Redaktion gestattet. Für unverlangte Manuskripte und Bilder wird jede Haftung abgelehnt. Honoriert werden nur publizierte Berichte. Die im GastroJournal publizierten Inserate dürfen von Dritten weder teilweise noch ganz kopiert und in Printoder anderen Medien weiterverbreitet werden. La reproduction díarticles du GastroJournal n’est permise qu’après autorisation expresse de la rédaction. Le journal décline toute responsabilité pour les textes et illustrations non commandés. Seuls les textes publiés seront honorés. Les annonces parues dans le GastroJournal ne peuvent être ni copiées ni reproduites sous quelque forme que ce soit. GastroJournal erscheint jeden Donnerstag/ paraît tous les jeudis
Seite/page 24
Schlusspunkt ■ Point Final
GastroJournal
Donnerstag/Jeudi, 14. 6. 2007 ■ Nr./No 24
Un jour avec ...
LAST MINUTE
Liechtensteiner Rauchzeichen Die Regierung Liechtensteins (im Bild Vaduz) hat ein Spezialgesetz über den Nichtraucherschutz sowie die Tabakprävention erarbeitet und in die Vernehmlassung geschickt. Der Entwurf sieht unter anderem ein Rauchverbot in allen geschlossenen Räumen vor, die öffentlich zugänglich sind. In der Vernehmlassung haben sich sowohl die Wirtschaftskammer wie auch Liechtenstein Tourismus und Gastronomie Liechtenstein gegen ein Rauchverbot in Gaststätten und für eine freiwillige Deklarationspflicht ausgesprochen. Martin Meyer, der als Mitglied der Liechtensteiner Regierung das Dossier betreut, strebt zwar eine Lösung an, die den «Nichtraucherschutz umfassend fördert, ohne dass dabei die Raucher diskriminiert werden». Bezüglich Gastronomie weist er aber mit Blick auf Österreich darauf hin, eine freiwillige Selbstbeschränkung sei «nicht erfolgreich».
...Christian Majeux,chef pour la Romandie Christian Majeux, Pascal Wiese et Victor Mota, les trois maillons de toute société commerciale d’envergure. Soit un chef de vente pour une région, la Suisse romande, un vendeur régional, pour le Bas-Valais et le Valais central et le client, patron du restaurant Market Mousquetaires à Monthey. Quant aux produits, Rivella et Michel, ils n’ont pas vraiment besoin d’être présentés. Pour faire court, rappelons que Rivella est une boisson créée il y a 55 ans par le Dr Robert Barth et produite actuellement à Rothrist. La recette, toujours tenue secrète, à base de sérum de lait, d’un mélange d’herbes et de fruits, a séduit d’emblée la population. Puis, toujours à la recherche d’idées novatrices, Rivella invente la
Fragwürdige deutsche Nachwehen Laut verschiedenen Medienberichten ist die hohe Geburtenrate neun Monate nach der WM der nachhaltigste Effekt des Grossereignisses. Tourismus und Detailhandel seien demgegenüber eher Verlierer, hiess es: Die Touristen, die wegen der Spiele kamen, hätten jene ersetzt, die wegen der Spiele wegblieben, und der Detailhandel habe in den WM-Monaten Juni und Juli gar Umsatzrückgänge hinnehmen müssen. Jüngste Medienberichte widersprechen den obigen Resultaten jedoch bereits wieder, sodass für die kommende EM keine Prognose gewagt werden darf.
«Notre force de vente, ce sont aussi nos nouvelles recettes» boisson hypocalorique, c’est le Rivella bleu. Aujourd’hui, Rivella «allège» encore ses produits et c’est la boisson aux extraits de thé vert – Rivella vert – qui a désormais la moitié moins de sucre. Toutes les bouteilles et étiquettes ont aussi été relookées. Quant à Michel, 78 ans d’histoire pour la marque suisse de jus de fruits, ça ne se résume pas en si peu de lignes. Il faut cependant se rappeler ses origines. C’est un autre pionnier, Louis Edmond Michel, qui créa la marque dont les racines sont à Chavannes, toute proche de Lausanne. La gamme a tellement évolué ces neuf dernières années que Rivella SA, propriétaire de la marque Michel, a doublé ses ventes. Voilà pour les produits phares de Rivella SA. Christian Majeux, Pascal Wiese et Victor Mota représentent trois éléments qui font partie intégrante du succès de la marque, après la production, dans la phase de la commercialisation. Christian Majeuxa a débuté chez Rivella SA il y a 15 ans. Comme vendeur, puis responsable des grossistes et des centrales d’achats pour la Suisse romande. Actuellement, il dirige et coach le réseau romand qui comprend sept vendeurs régionaux. «Je leur fixe des ob-
NAMEN & NOTIZEN
■
Christian Gartmann, unter anderem Absolvent der Hotelfachschulen in Luzern und Lausanne, ist neuer Area Vice President Nordics der Rezidor Hotel Group und leitet damit künftig von Oslo aus 72 Hotels in Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland und Island. Unter seiner Führung will Rezidor, deren Zentrale in Brüssel von Kurt Ritter geleitet wird, insbesondere die Entwicklung der jungen und innovativen Marke Park Inn forcieren. Gabriele und Susanne Angelozzi bewirten seit 35 Jahren ihre Gäste in der für Gemütlichkeit und gute Küche bekannten Pizzeria Chesa in Chur. Anlässlich des Jubiläums wurde in der Jubiläumswoche zusammen mit der Stammkundschaft kräftig gefeiert. Der ursprüng-
F. DI FRANCO
Mövenpick: mehr Restaurants Christian Majeux et Pascal Wiese (Rivella) avec au centre, le restaurateur monthesan Victor Mota. jectifs, non pas en terme de chiffre d’affaires mais de distribution des marques dans les points de vente. Pour cela, nous avons nos différents produits mais aussi du matériel, comme des verres, des parasols, des sets de table. Autant d’objets qui rappellent nos marques, mais qui rendent également service aux barmans et aux restaurateurs.» «Notre force, ce sont aussi nos nouvelles recettes. Ainsi, les jus Michel, offrent-ils aujourd’hui plus de 13 arômes. De plus, nous sommes très attentifs à ce que préfèrent nos clients et à ce qui les sensibilise. C’est également pour cette
«Le produit et le nom Rivella inspirent la confiance» raison que nous avons introduit le label ‹Max Havelaar› pour tous nos jus de fruits à base de jus d’orange. Ce qui est un signe de qualité mais aussi de respect des conditions de travail», explique Christian Majeux. «Pour Rivella», poursuit-il, «elle est représentée par ses
trois variétés, Rouge, l’original, Bleu, le pauvre en calories et Vert aux extraits de thé vert. Ce dernier arrive sur le marché avec une nouvelle recette allégée en sucre.» «Nous voulons, bien entendu, être un partenaire commercial pour toute la branche HORECA.» «Et ceci au sens large du terme», reprend Pascal Wiese, vendeur pour la région depuis plus d’un an. «Le produit et le nom Rivella inspirent la confiance des consommateurs. C’est une marque connue et un produit apprécié. En Valais, il est très bien consommé, bien plus qu’à Genève.» «A contrario, les ventes de jus Michel sont plus fortes. Ceci est principalement dû à une clientèle plus internationale au bout du lac que dans le Vieux Pays», justifie le chef de vente pour la Romandie. Aujourd’hui, le chef et le vendeur se retrouvent aux portes du Valais pour discuter des prochaines actions. «Les rendez-vous ont lieu, bien entendu, chez des clients. Le problème, c’est qu’ils le sont tous ou presque. C’est donc difficile de faire des choix mais dans tous les cas, nos vendeurs pas-
sent au moins une fois par année chez chacun. Les restaurateurs apprécient la visite des vendeurs et en ce qui nous
Stéphanie Crausaz ist neuer General Manager im Park Inn in Lully. Seit 2003 war sie daselbst Sales & Meeting Manager und seit April 2004 sitzt sie auch im Marketing Pool von Lully.01, dem Interessenverband des Standorts der Autobahnraststätte Rose de la Broye.
M-Budget et la Poste ont fait leur entrée dans le club des 20 marques préférées des Suisses, au détriment de Swatch et Nutella. Le classement est dominé par des marques traditionnelles helvétiques, ne laissant de place qu’à quatre noms étrangers. Seuls les géants Coca-Cola, Lego, Nivea et Ikea rivalisent en Suisse avec les marques indigènes, garantes de qualité, relève une étude de l’agence de publicité Advico Young & Rubicam (AY&R). Les Suisses sont particulièrement attachés à Ovomaltine, Gruyère, Ricola, Ragusa, Zweifel, Sugus et au Cirque Knie. Effectuée pour la dernière fois en 2005, l’étude révèle un changement de taille avec la sortie du top 20 du groupe horloger suisse. «Swatch ne peut plus assumer son statut auto-proclamé de marque culte», affirme le responsable de l’enquête Caspar Coppetti.
«Onze sortes de viandes dont du crocodile, du requin, de l’espadon, etc.» concerne, nous sommes toujours très bien reçus», explique Christian Majeux. Jour de Fête-Dieu, jeudi 7 juin, le patron du Market Mousquetaires à Monthey reste ouvert. «Nous ne sommes fermés que le dimanche soir», précise le patron de l’établissement. Situé au premier étage, l’ancien Captain Cook a une surface intérieure importante et la terrasse surplombant l’avenue de la Gare l’est encore deux fois plus. «Ici, on sert peu de jus de fruits Michel avec nos onze sortes de viande dont le crocodile, le requin, l’espadon, ou la fondue de poissons qu’on appelle La marmite du pêcheur. Le Rivella peut aller mais le vin est bien meilleur», dit-il en faisant un clin d’œil amical aux deux responsables de la maison Rivella. Francesco Di Franco
Zwar wird Mövenpick seit Anfang Woche nicht mehr an der Börse gehandelt, sondern gehört Luitpold von Finck und der Allschwiler CarltonHolding. Dennoch will das Unternehmen als Hotelmanagementgesellschaft weiter wachsen, Marché International an guten Verkehrslagen halten und mit Fine Foods neue Premium-Produkte einführen. Überdies soll in der Schweiz wie in Deutschland das Weingeschäft mit Privatkunden wachsen wie auch die Sparte Restaurants (im Bild Sihlbrugg): «Wir sind offen für Neues», heisst es bei Mövenpick, starkes Interesse habe man unter anderem an den ehemaligen Standorten Bern oder Hamburg.
Mövenpick: davantage de restos Mövenpick, en main de la Carlton-Holding de Luitpold von Finck, mise sur la croissance. L’entreprise qui n’est plus cotée en bourse cherche à placer sous son enseigne de nouveaux établissements de restauration, de type Marché International. L’entreprise fondée par Ueli Prager désire également lancer de nouveaux produits «Premium» et renforcer ses positions sur les marchés du vin de Suisse et d’Allemagne.
Berne: les permis L autorisés Le canton de Berne ne va finalement pas supprimer les permis L délivrés aux danseuses qui ne viennent pas de l’Union européenne. Le Grand Conseil s’est prononcé en faveur de leur maintien, estimant qu’il s’agissait d’un moindre mal que la clandestinité. Le Parlement a suivi l’avis du Gouvernement bernois qui a appelé la Direction de la police et des affaires militaires à revenir sur le changement de pratique entré en vigueur le 1er janvier 2007. La motion de l’UDC Thomas Fuchs n'a pas été combattue. Les femmes titulaires d’un permis L sont moins souvent exposées aux diverses formes d’exploitation. La suppression dudit permis aurait porté un grave coup à la politique de prévention des maladies sexuellement transmissibles et aurait provoqué une augmentation du nombre de femmes séjournant illégalement en Suisse, ont estimé les élus.
NOMS & NOTICES lich aus Italien stammende «Gabi», wie er genannt wird, hat sich mit seinem Betrieb über drei Jahrzehnte in der Churer Gastronomie einen Namen gemacht. Oliver Kerstholt war zuletzt für Schweiz Tourismus District Manager in Norddeutschland mit Sitz in Hamburg. Anfang Juli wechselt er nun zur neuen Auslandvertretung von Graubünden Ferien (GRF) in Hamburg, zuständig für den Markt Deutschland. Es ist nach dem Antritt von Ursula Maag, die in Brüssel Benelux betreut, GRFs zweite Auslandvertretung. Kerstholts Nachfolger bei ST ist Tourismusfachmann Markus Gilgen, der seine Stelle in Hamburg bereits Anfang Mai angetreten hat.
Stefan Lanz, Direktor im Hotel Scheuble in Zürich, hat zurzeit Mitarbeitende mit einem besonderem Auftrag: Letizia Garrapa bereitet sich mit ihrem Team auf den Wettbewerb der Hauswirtschaftsprofis vor. Der Berufsverband Hauswirtschaft schreibt diesen Wettbewerb bereits zum dritten Mal aus und wird die Besten im Rahmen der Igeho in Basel vorstellen und auszeichnen. Anmeldeschluss für Interessierte ist Ende Juni.
Le groupe laitier fribourgeois Cremo a subi une dégradation du chiffre d’affaires en 2006, pour la seconde année consécutive. Comparé à l’exercice précédent, les ventes ont régressé de 2,8% à 493,6 millions de francs. Le bénéfice du groupe a augmenté de 5,3% à 13,7 millions de francs. Le résultat d’exploitation s’est inscrit à 29,1 millions de francs, en augmentation de 2,8%. Cremo explique le recul global de ses affaires par la réduction des prestations qu’il propose dans l’achat et la vente de lait en vrac. Malgré le fait qu’il soit passé sous la barre du demimilliard de francs de ventes, le groupe qualifie par conséquent son développement de «réjouissant». Sylvie Mayland est, depuis le 1er juin, la nouvelle directrice de la Cave des viticulteurs de Bonvillars (CVB). Elle a accompli sa
formation de Key Account et a travaillé dans le secteur de la vente chez Schenk SA à Rolle. Cependant, elle connaît bien la CVB, la région, les sociétaires et une partie de la clientèle car elle y a déjà travaillé. Le 18 juin entrer également en fonction le nouveau œnologue, Fabien Bernau, formé à la Cave de La Côte à Tolochenaz. Il a ensuite été responsable de la Cave de Nyon avant de parfaire sa formation dans le sud de la France.
ANZEIGE
BRASIL-DEKO 079 218 93 73