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GastroJournal 20/2007

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Stellen / Offres d’emploi Der günstigste Stellenmarkt der Gastrobranche.

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SOMMAIRE

Klaus Künzli Klasse 3 zeigen

Casimir Platzer Engagement 5 zeigen

A.Wenger Coupe de l’Accueil 06 21

AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich

I N H A LT ■ Wochenschau

Geschichte(n) erfahren Einst galten die Appenzeller als Kriegervolk. Sie kamen weit herum: Bis heute steht in Österreich eine Kapelle, in der per Inschrift um göttlichen Schutz vor den Appenzellern gebeten wird. Mehr zur Geschichte des Kantons: SEITE 2

■ Gros Plan

R. Lambelet Un jour... à Neuchâtel 28

Une forte demande La petite et moyenne hôtellerie joue un rôle important dans toutes les régions de Suisse. Une étude du BAK Basel Economics en précise les enjeux, à la demande de GastroSuisse. PAGE 17

Freitag/Vendredi, 18. 5. 2007 Nr./N 20 CHF 4.30 ■

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Zeichen setzen

Riche de symboles

Heuer treffen sich die Delegierten von GastroSuisse in Appenzell Innerrhoden, einem oft verkannten Kanton.

Les délégués de GastroSuisse se rencontreront à Appenzell Rhodes Intérieures, un canton trop souvent méconnu.

■ Actualité

Une forte participation La Journée suisse des vacances a réuni près de 1500 professionnels du tourisme à Bâle. Et une palette d’orateurs, dont Ulrich Meister (UBS, photo), invités à parler des marques. PAGE 19

■ Restauration

Spezialitäten geniessen Appenzell ist klein strukturiert. Nicht nur in der Hotellerie, auch in der Restauration. In zehn verschiedenen Restaurants werden die Delegierten nächsten Dienstag, 22. Mai, ihr Mittagessen geniessen: Feinste Appenzeller Spezialitäten. SEITE 7

■ Pagina cantonale

GastroTicino in assemblea Tra gli obiettivi immediati di GastroTicino annunciati all’assemblea, vi è la riorganizzazione della Scuola esercenti e del metodo d’insegnamento. PAGINA 31

■ GastroSuisse

Wie sieht die Person aus, mit der ich am Hauptsitz des Zentralverbandes in Zürich oder in Pully telefoniere? Und wer sind die wichtigsten Verantwortlichen in den Kantonen? SEITEN 24, 25

Inserate Markt Stellen Liegenschaften Weiterbildung

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APPENZELLERLAND TOURISMUS

Gesichter kennenlernen

Vieles ist in Appenzell Innerrhoden noch heil. Appenzell Innerrhoden beherbergt heuer die Delegiertenversammlung von GastroSuisse: Grund genug für GastroJournal, eine Spezialausgabe zum Thema Appenzell zu produzieren. Denn so rückständig wie der Kanton oft verschrien wird,

ist er bei weitem nicht. Viel mehr treffen hier Tradition und Moderne sichtbar aufeinander und befruchten sich gegenseitig: In vielen Belangen zeigt der zweitkleinste Kanton der Schweiz den anderen, wie es auch gehen könnte.

Sperrfristen bei Kündigungen – was Sie beachten müssen Délais de congé en cas de résiliation – nos informations www.gastroprofessional.ch

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Les traditions populaires sont encore vives dans ce tout petit canton. Cette année, l’assemblée des délégués de GastroSuisse se tiendra à Appenzell Rhodes Intérieures. Une raison suffisante pour GastroJournal de produire une édition spéciale «Appenzell». Un canton qui n’est pas aussi rétrograde que d’aucuns

le décrient. La tradition et la modernité s’y rencontrent, visiblement, et s’enrichissent mutuellement. Dans de nombreux domaines, le deuxième plus petit canton de Suisse donne à d’autre l’exemple de ce qui peut se faire.

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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch

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■ Aktuell

GastroJournal

Freitag, 18. 5. 2007 ■ Nr. 20

Prügel für die Österreicher

EDITORIAL

Sönd willkomm

«Idyllisch ist es hier», sagen Touristen oft, wenn sie durchs Appenzellerland reisen. Das war allerdings nicht immer so. Die Österreicher können ein Liedchen davon singen. ANDREJ ABPLANALP

S. WEGMANN

1405 wurde ein habsburgisches Heer am Stosspass vernichtend geschlagen. Rund 400 Appenzeller wendeten gegen 1200 schwer bewaffnete Österreicher die gleiche Taktik an, wie die Eidgenossen 1315 am Morgarten. Sie empfingen die Grossmacht mit rollenden Steinblöcken und nutzten den Überraschungseffekt gnadenlos aus. Nach einer wilden Schlacht ergriffen die Habsburger die Flucht. Bei der Auseinandersetzung am Stoos starben 330 Österreicher und 20 Appenzeller.

St.Galler Abt als Kriegsauslöser Grund für den Krieg zwischen den Appenzellern und den Österreichern war das Verhalten von Kuno von Stoffeln, der zwischen 1379 und 1411 als Abt des Klosters St. Gallen amtete. Das Land Appenzell unterstand seit dem frühen Mittelalter der Fürstabtei St. Gallen. Diese führte die Region dezentral und liess sie mehr oder weniger in Ruhe. Bis eben Kuno von Stoffeln versuchte, die Schraube anzuziehen. Der Abt wollte mehr Abgaben einfordern. Ausserdem waren sich die beiden Parteien über Jagdund Fischereirechte, Eheschliessungen und die Vererbbarkeit von Lehen der Abtei uneinig. Die Appenzeller verbündeten sich mit der Stadt St. Gallen und der Konflikt ging unter dem Namen Appenzellerkriege in die Geschichte ein.

Die Appenzellerkriege Als die Bündnisparter St. Gallen und Appenzell 1402 die äbtische Burg Clanx bei Appenzell zerstörten, eskalierte der Streit. Ein Schiedsgericht entschied darauf, dass die Verbin-

A LA MINUTE 1405 schlugen die Appenzeller die Habsburger in einer Schlacht am Stoospass vernichtend. 1597 entstanden die beiden Halbkantone Appenzell Innerrhoden (katholisch) und Appenzell Ausserrhoden (protestantisch).

dung mit der Stadt St. Gallen widerrechtlich sei. Diese zog sich danach aus dem Bündnis zurück. Die Appenzeller waren jedoch nicht bereit, wie ein Lamm zur Schlachtbank geführt zu werden. Sie baten den eidgenössischen Ort Schwyz um Hilfe und erhielten Unterstützung. Es kam zu verschiedenen Schlachten, unter anderem eben am Stoos. Nach dem Sieg über die Habsburger begannen die Appenzeller, die angrenzenden Regionen zu «besuchen». Mit Raubzügen in die Linthebene, in den Thurgau und bis nach Tirol verbreiteten die Mannen aus den Bergen Angst und Schrecken. Erst 1408 wurden die Appenzeller von einem schwäbischen Ritterheer bei Bregenz besiegt. Zwei Jahre später wurde Frieden geschlossen.

Anschluss an die Eidgenossenschaft Die Appenzeller weigerten sich allerdings weiterhin, dem Abt von St. Gallen die geschuldeten Abgaben zu zahlen. Sie gingen mit der Eidgenossenschaft ein Bündnis (ohne Bern) als zugewandter Ort ein. Es kam zu weiteren Auseinandersetzungen und erst 1429 war der Friede endgültig hergestellt. Die Appenzeller mussten einen Teil der Abgaben entrichten, durften jedoch das Bündnis mit der Eidgenossenschaft beibehalten und hatten sich als eigenständiges Staatswesen gegenüber der Abtei St. Gallen behauptet. 1513 wurde Appenzell schliesslich

als 13. Ort vollständig in die Eidgenossenschaft aufgenommen und konnte sich mehr und mehr von der Abtei St. Gallen lösen.

Teilung in zwei Halbkantone Doch die Turbulenzen im 16. Jahrhundert hielten an. Die Reformation breitete sich auch in der Eidgenossenschaft aus und 1597 kam es schliesslich zur Teilung in einen katholischen und einen protestantischen Halbkanton. Während die Innerrhoder dem alten Glauben treu blieben, entschieden die Ausserrhoder, sich dem Protestantismus anzuschliessen. Obwohl es zu mehreren Rekatholisierungsversuchen von Appenzell Ausserrhoden kam, verlief die Glaubenstrennung mehrheitlich friedlich und hat bis heute Bestand. Trotz anderen Glaubensansichten haben die beiden Lager nie ausgeschlossen, sich irgendwann wieder zu vereinigen. Dies wurde sogar im Landteilungsbrief von 1597 schriftlich festgehalten. Die Trennung sei gültig «so lang es inen zu beiden theilen gefellig ist». Ein Zusammenschluss von Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden ist heute sicher kein Thema. In vielen Bereichen arbeiten die beiden Halbkantone jedoch eng zusammen und wer weiss, vielleicht kommen ja die Österreicher wieder einmal vorbei und schweissen die Appenzeller zu einem «einig Volk» zusammen.

Zahlen und Fakten Im Kanton Appenzell Innerrhoden (AI) wohnen gut 15 000 Einwohner (Statistik von 2004) auf 173 Quadratkilometern. Damit ist Appenzell Innerrhoden im innerkantonalen Vergleich der Kanton mit der niedrigsten Einwohnerzahl und der zweitkleinsten Fläche. Nur Basel-Stadt ist noch kleiner. Kantonshauptstadt ist Appenzell mit rund 6000 Bürgern. In AI wird die kleinste Verwaltungseinheit Bezirk und nicht wie in den meisten anderen Kantonen Gemeinde genannt. Es gibt sechs Bezirke (Appenzell, Rüte, Schwende, Oberegg, Gonten, Schlatt-Haslen). Inzwischen existieren jedoch Pläne, die Bezirke zu einer einzigen Verwaltungseinheit zusammenzulegen. Höchster Berg im katholischen Appenzell Innerrhoden ist der Säntis (2502 m ü. M.) im Alpsteingebiet, der jährlich Tausende von Touristen anlockt. Der Kanton Appenzell Innerrhoden ist eigentlich ein Halbkanton, was jedoch nur noch im Ständerat ersichtlich ist. Dort ist AI nämlich nur mit einem Mitglied vertreten. Die Vollkanton stellen jeweils zwei Politiker im Stöckli. aa

Im Namen von Gastro Appenzellerland AI heisse ich Sie, liebe Wirtekolleginnen und -kollegen in Innerhoden, einem der kleinsten, aber einem der schönsten Kantone der Schweiz, herzlich willkommen. Ich freue mich, den Delegierten von GastroSuisse einige unvergessliche Momente und Erinnerungen aus Appenzell vermitteln zu dürfen. Viel Zeit und Engagement wurden in die Vorbereitungen gesteckt, um Ihren Besuch in Appenzell zu einem Erlebnis zu machen. Handwerk, Brauchtum und Tradition wird bei uns noch gepflegt und gelebt. Geniessen Sie einen Einblick in die lieblich gestaltete Hauptgasse mit ihren schön gepflegten Häusern und das Ambiente, wo jeder noch jeden kennt. Inmitten malerischer Hügellandschaft liegt der Alpstein. Unser beliebtes Wander- und Naherholungsgebiet, das mit unseren vier Bergbahnen, Hoher Kasten, Ebenalp, Säntis und dem Kronberg gut erschlossen ist und zu einem unvergesslichen Ausflug einlädt. Nutzen Sie die Leistungen der Ferienkarte, entfliehen Sie für einen Moment dem Alltag und lassen Sie Ihre Seele baumeln. Entdecken Sie unser Land am Fusse des Säntis. Ich wünsche allen Delegierten und Ehrengästen einen wunderschönen Aufenthalt in Appenzell und freue mich auf gemütliche Stunden. Im Namen des OK: Ruedi Ulmann, Präsident GastroAppenzellerland AI

BLICKPUNKTE Grand Casino Baden

Zürcher sind die besten Kunden Das Grand Casino Baden hat letztes Jahr 445 000 Besucher angelockt.

Das sind 7,9 Prozent mehr als 2005. Am meisten Gäste kommen mit über 43 Prozent aus dem Kanton Zürich. Sie haben massgeblichen Anteil am Bruttospielertrag von 101,9 Millionen Franken. Dieser wurde nur 2003 mit 109,9 Millionen übertroffen.

Rauchverbot Graubünden

G LO S S A R Einige Innerrhoder Ausdrücke und Redewendungen: uf de Chopf stoh ond mit de Beene jommere = sich unnütz beschäftigen i globe me chönid all Finger abschlecke = wir sind noch mal gut davon gekommen Födle, los duu! = da hört ja keiner zu de Honde lüüte = mit den Beinen hin- und herschwenken/-wackeln ime guete Soome hets all epe e Schwööbli = Gegner und Neider gibt es immer wieder sönde am Söcke schniide = über andere Leute reden e ischt ken Schotz = er ist ein langsamer Mensch hescht hüt nüd Berenack? = bist Du heute schlecht gelaunt? du bischt mer e leigs Möschteli = du bist aber eine lustige/ulkige Person en Giit ini esse = zuviel Essen, sich überessen vo baare Hüüsligi loot e no de Rauch nüd zum Chemi uus = er ist überaus sparsam Quelle: (für alle Glossare): «Innerrhoder Dialekt, Joe Manser, 2001

Von Kläusen und Weihrauchverbrennung Im Appenzellerland werden die Kultur und das Brauchtum hochgehalten Brauchtum ist im Appenzellerland immer noch stark verwurzelt und lockt auch in- und ausländische Touristen an. Jeweils am letzten Sonntag im April findet die Landsgemeinde in Appenzell statt. Bei dieser ältesten Form der Schweizer Demokratie wird über politische Geschäfte per Handzeichen abgestimmt. Ausserdem hat jeder das Recht, das Wort zu ergreifen. Am alten (13. Januar) und am neuen (31. Dezember) Silvester ziehen in Appenzell Ausserrhoden die Silvesterkläuse durch die Dörfer. Gruppenweise ziehen die Kläuse – nur Männer – von Haus zu Haus, schellen und zäuerlen (Naturjodeln) und wünschen dem Hausherrn und seiner Familie ein gutes neues Jahr. Dafür erhalten sie ein Geldgeschenk. Besonders bekannt ist die Alpfahrt, welche im Mai oder Juni stattfindet. Dieser Alpaufzug der Bauern ist ein absoluter Blickfang. In einer choreographisch genau festgelegten Reihenfolge ziehen sie auf die Alp.

Ein Bub geht dem Zug zusammen mit weissen Appenzeller Ziegen voraus. Diese werden von einem Mädchen angetrieben. Dahinter schreitet der Senn. Er trägt über der linken Schulter den geschnitzten Fahreimer mit dem auswechselbaren Bödeli. Ihm folgen drei Kühe mit Senntumschellen (Glocken). Hinter den Kühen gehen vier weitere Sennen, einer in Volltracht, die andern in der Sonntagstracht. Den Schluss bildet der Besitzer der Herde und die Ledi (alle hölzernen Geräte, die auf einem Pferdefuhrwerk transportiert werden). Die Ledi sieht man heute selten, da nur noch im Einzelfall Käse und Butter hergestellt werden. Die Alpabfahrt, die Heimkehr von der Alp, findet meistens im August oder September statt. Während der Alpzeit finden auch die Alpstobete statt. Diese Alpfeste locken auch viele Touristen an. Es wird musiziert, gejodelt und getanzt. In Innerrhoden ist auch das Räuchle verbreitet. Die Verbrennung

von Weihrauch, Wachholder und Stechpalme schützt vor Öbel ond Oofall (Übel und Unfall) und wird am Silvester und am Dreikönigstag gemacht. Im Dorf gehen Ministranten von Haus zu Haus, auf dem Land räuchlen die Bauern gleich selbst. Das Räuchlen ist ursprünglich ein heidnischer Brauch. aa

Die Alpfahrt ist ein absoluter Blickfang.

Restaurateur mit Referendum Das Kantonsparlament von Graubünden hat Ende April ein Rauchverbot verabschiedet, das nicht nur öffentliche Gebäude wie Schulen oder Sportanlagen erfasst, sondern auch Restaurants. Dagegen wird nun das Referendum ergriffen, wobei Theodor Wisniewski, Patron im Hotel-Restaurant Hirschen in Samedan (Foto), als Präsident des entsprechenden Komitees eine tragende Rolle spielt. Die nächste wichtige Rolle dürften nun weitere Restaurants spielen: Wenn deren Stammtische mitmachen, wird die erforderliche Zahl von 1500 Unterschriften in kürzester Zeit beisammen sein – und das Bündner Stimmvolk schliesslich die entscheidende Rolle spielen.


■ Aktuell

Freitag, 18. 5. 2007 ■ Nr. 20

GastroJournal

Auch Kleine sind wichtig

BLICKPUNKTE Zürcher Mineralwasser

Hahnenburger statt Mineralwasser

Die kleinen und mittleren Hotels sind für den Schweizer Tourismus von enormer Bedeutung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie das BAK Basel Economics. Die «Kleinen» zu unterstützen gehöre zu den wichtigsten Aufgaben des Verbands, betonte GastroSuisse-Zentralpräsident Klaus Künzli.

«Über 90 Prozent aller Schweizer Hotels gehören der ‹low & middle class›-Hotellerie an», erklärte Richard Kämpf vom BAK Basel Economics am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Bern. Diese kleinen und mittleren Beherbergungsbetriebe würden in allen Tourismusregionen eine relevante Rolle spielen.

Flächendeckendes Angebot Wieso sind die kleinen und mittleren Hotelbetriebe eigentlich so wichtig? «Sie stellen eine flächendeckende Versorgung der Beherbergungsleistungen im ganzen Land sicher», betonte Karl Koch vom Staatsekretariat für Wirtschaft, welches dem BAK zusammen mit GastroSuisse den Studienauftrag erteilt hat. Grössere Hotelketten würden sich vornehmlich auf die Zentren konzentrieren. «Man sollte aber auch in Sedrun, in Les Crosets, in Unterwasser oder in Kronbühl übernachten können.» Dafür gebe es eine Nachfrage sowohl im Ferien- wie auch im Geschäftstourismus. Mehr als die Hälfte der Schweizer und rund 30 Prozent der ausländischen Gäste übernachten in einem Hotelzimmer der Preisklasse unter 100 Franken.

Vielfalt erhöht Gästenutzen Die Garantie eines flächendeckenden Angebots ist jedoch nicht die einzige Stärke von kleinen und mittleren Betrieben. «Die Vielfalt der Beherbergungsmöglichkeiten erhöht die Auswahl für die Gäste und damit deren

A LA MINUTE 90 Prozent aller Schweizer Beherbergungsbetriebe gehören zu den kleinen und mittleren Hotels. Die Nachfrage nach günstigen Zimmern wird auch künftig diejenige nach Erstklass- und Luxuszimmern überwiegen. Nutzen», erklärte Koch. Die oft zitierte Gleichung gross gleich gut und klein gleich schlecht sei empirisch nicht bestätigt worden. Eine bunte Beherbergungswirtschaft ist also ein entscheidendes Plus für den Schweizer Tourismus. Dieses Plus können die «Kleinen» jedoch oft nicht umsetzen, weil finanzielle Mittel und Know-how im Marketing fehlen. Ausserdem ist es illusorisch, den internationalen Markt im Alleingang zu bearbeiten. Diese Betriebe sind auf die Hilfe von Verbänden und der öffentlichen Hand angewiesen (siehe Artikel rechts).

Zwei Drittel nicht kategorisiert Es erstaunt deshalb nicht, dass zwei Drittel der Schweizer Beherberungsbetriebe nicht kategorisiert sind. Ei-

Nicht schlecht gestaunt hat die Zürcher Mineral GmbH als sie von Kantonschemiker Rolf Etter über die Qualität ihres Wassers informiert

nerseits dient diese Einstufung ganz klar der Qualitätskontrolle und -verbesserung eines Hauses, andererseits ist sie eben auch ein gästerelevantes Marketinginstrument. Und gerade in der Vermarktung happert es laut Karl Koch in der «low & middle class». GastroSuisse setzt sich seit Jahren für die kleinen und mittleren Beherbergungsbetriebe ein und wird dies auch künftig tun. «Wir sind auch der Verband der Familienbetriebe, und wir sind überzeugt, dass diese Anbieter auch in Zukunft ein wichtiges Segment unserer Gesamtbranche ausmachen», sagte Klaus Künzli, Zentralpräsident von GastroSuisse. Und die ersten Resultate der BAKStudie geben Künzli Recht. Die Marktnachfrage nach Angeboten im Sektor der kleinen und mittleren Hotels wird auch in Zukunft diejenige im Erstklass- und Luxussegment überwiegen. Sie werden gemäss der BAK-Studie im Jahr 2010 insgesamt 60 Prozent der Nachfrage ausmachen (siehe Grafik unten).

wurde. Etter empfiehlt den Konsumenten nämlich, Leitungswasser zu trinken. Hintergrund dieser «Wasser-Posse» ist ein leichter Urangehalt des Zürcher Minerals. Diesen wollte das Unternehmen herausfiltern, stiess jedoch im kantonalen Labor auf taube Ohren. Und stellt nun die Abfüllung von Zürcher Mineralwasser ganz ein.

Max Havelaar will wachsen

Die Gastronomie im Visier

HOT-C bietet Hand Der oft prognostizierte Niedergang des mittleren Beherbergungssegments hat also bis heute nicht stattgefunden, obwohl sich gerade die Mitte strecken muss, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben. Zu dieser Konkurrenzfähigkeit gehört die Qualität eines Betriebes. Im Herbst 2006 hat GastroSuisse HOT-C. HOTEL CATEGORYCAL BY GASTROSUISSE lanciert. «Unser Kategorisierungssystem soll zur Qualitätssicherung und -entwicklung der Schweizer Hotellerie beitragen», betonte Heidi Sigrist, Leiterin Stab Direktion/Tourismus bei GastroSuisse. Damit reagierte der Verband für Hotellerie und Restauration auf ein Defizit in der Unterstützung des kleinen und mittleren Beherbergungssegmentes. Der Ansatz der Hotelkategorisierung gehe jedoch weit über das Abhaken einer Checkliste hinaus. «Oft klaffen das eigene Bild und die Gästesicht weit auseinander», meinte Sigrist. Hier helfe man den betroffenen Hoteliers, die erste Enttäuschung, die sich bei der Beurteilung oft einstellt, in positive Energie umzusetzen. «Oft kann nämlich mit relativ einfachen Mitteln viel aus einem Betrieb herausgeholt werden.» HOT-C ist also nicht einfach eine Beurteilung des Ist-Zustands, sondern auch eine Betreuung und Begleitung zum angestrebten Soll-Zustand. Bisher hat GastroSuisse rund 70 Betriebe kategorisiert und es werden wöchentlich mehr. Gerade die gute Betreuung und die Hilfe im schwierigen Marketingumfeld bewegt viele kleine und mittlere Beherbergungsbetriebe, der Hotel-Kategorisierung von GastroSuisse beizutreten.

FOTO UND GRAFIKEN: O. KREJCI; QUELLE: BAK

ANDREJ ABPLANALP

Von den 5800 Schweizer Hotelbetrieben ist nur gerade ein Drittel kategorisiert.

Jubiläum für SchweizDirekt Seit zehn Jahren: Hotel-Marketing Seit 1997 unterstützt GastroSuisse mit SchweizDirekt die kleine und mittlere Hotellerie. Ein Engagement, das auch künftig weitergeführt wird. Als SchweizDirekt 1997 lanciert worden ist, war es ein kleines InnotourProjekt. Mittlerweile ist aus dem Projekt ein erfolgreiches Marketinginstrument für die kleine und mittlere Schweizer Hotellerie geworden. «Einst wurde das Magazin am Kiosk verkauft», erinnert sich Florian Hew, Direktor von GastroSuisse. Mittlerweile wird das Heft über einen ausgeklügelten Vertriebsplan verteilt und kommt bei den in- und ausländischen Gästen sehr gut an.

Preiswerte Ferien sind möglich

Die Nachfrage nach günstigen Hotelzimmern wird auch künftig gross sein.

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SchweizDirekt hat neben der Unterstützung des kleinen und mittleren Beherbergungssegments auch mitgeholfen, das Vorurteil der Schweiz als touristische Hochpreisinsel zu verringern. In der neuen Ausgabe des Magazins mit einer Auflage von insgesamt 66 000 Exemplaren (50 000 Deutsch, 16 000 Französisch) sind 300 Hotels mit Übernachtungen ab 99 Franken inklusive Frühstück aufgeführt. Die SchweizDirekt-Broschüre ist aber mehr als einfach nur ein Verzeichnis. «Vom reinen Hotelführer unterscheiden wir uns durch Reisetipps, Pauschalangebote sowie Informationen zu den lokalen Unter-

haltungsmöglichkeiten», betont Hew. Dass SchweizDirekt auch im Internet präsent ist, vervollständigt die Dienstleistung, welche GastroSuisse den angeschlossenen Betrieben anbietet. Das «Servicepaket» SchweizDirekt kostet für GastroSuisse-Mitglieder 450 bis 550 Franken für drei Jahre und ist damit auch für kleine Budgets erschwinglich. GastroSuisse wird dieses Segment auch in Zukunft tatkräftig unterstützen. Der Verband für Hotellerie und Restauration will bald schon ein neues Projekt dazu lancieren. aa

Weil die Verkäufe von Produkten mit dem Max Havelaar-Gütesiegel auf hohem Niveau stagnieren, reagiert die Stiftung (Schweiz) mit neuen Strategien, die vor allem auf den verstärkten Einbezug der Gastronomie ausgerichtet sind. International erlebte der faire Handel 2006 einen wahren Boom. Im Sektor Fruchtsäfte konnten gar neue Partner wie Cremo, Rauch und Rivella (Marke Michel) gewonnen werden. Wegen des seinerzeitigen Kaffee-Preiszerfalls, der vor allem Kleinbauern traf, wurde 1992 die Max HavelaarStiftung von Schweizer Hilfswerken gegründet. Partner der ersten Stunde für Kaffee waren Bertschi Café, Chiccco d’Oro, Coop, La Semeuse und Migros. Jetzt aber will die Stiftung verstärkt im GastronomieHandel expandieren können. Marketingleiterin Nadja Lang: «Wenn es uns gelingt, jedes Jahr fünf grosse Unternehmen in der Schweiz ins Boot zu holen, wird sich der Absatz von Kaffee mit unserem Gütesiegel in fünf Jahren verdoppeln.»

Schweizer Alkoholkonsum

Mehr Bier, weniger Wein Der Alkoholverbrauch von Herr und Frau Schweizer hat 2006 leicht zugenommen. Der Pro-Kopf-Konsum im Vergleich zu 2005 um 0,1 auf insgesamt 8,6 Liter reinen Alkohol. Während beim Bier (+1,8 Liter) und bei den Spirituosen (+0,1 Liter) ein Anstieg registriert wurde, sank der Wein- und Obstweinkonsum. In dieser Sparte verbrauchten die Schweizer pro Kopf einen halben Liter weniger als noch 2005. Auffallend ist ausserdem, dass vier Fünftel der in der Schweiz verbrauchten Spirituosen aus dem Ausland stammen. Allein die Menge des importierten Whiskys überstieg 2006 die einheimische Spirituosenproduktion, welche 16 110 Hektoliter reinen Alkohol betrug.

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■ Aktuell

Freitag, 18. 5. 2007 ■ Nr. 20

GastroJournal

Wirte wollen wählen

Seite 5

BLICKPUNKTE Kaffee neu auf 300 Zügen

Frisch gebrüht an der RailBar

In Lyss hat der 3.Tag des bernischen Gastgewerbes stattgefunden.

Im Umfeld der Delegiertenversammlung von GastroBern, der zweitgrössten Kantonalsektion der Schweiz, hat am Dienstag der 3. Tag des bernischen Gastgewerbes stattgefunden. Obwohl 2007 ein nationales Wahljahr ist, fanden zum allgemeinen Erstaunen nicht sehr viele Politiker nach Lyss. Folglich forderte Casimir Platzer, Präsident von GastroBern, die Restaurateure auf, sich bei diesen Wahlen zu engagieren: Es gelte, «geschlossen hinter Kandidierende mit einer Affinität zum Gastgewerbe» zu stehen. Dabei werde das Gastgewerbe das bürgerliche Lager zwar besonders unterstützen, meinte Platzer im Beisein des bernischen Regierungsrates und Gastredners Andreas Rickenbacher,

A LA MINUTE Rund 250 Gäste aus Politik und Wirtschaft trafen sich zum 3. Tag des bernischen Gastgewerbes.

P. GRUNDER

PETER MATHIAS GRUNDER

Klaus Künzli (l.) und Casimir Platzer (r.) : 2 von rund 250 Gästen bei Flavia und Josef Steiner im Weissen Kreuz in Lyss. der nicht diesem Lager angehört. Aber letztlich solle «nicht die Parteicouleur den Ausschlag geben», erläuterte Platzer, «sondern die Glaubwürdigkeit». Neben den Wahlen stand das Rauchverbot im Vordergrund, wo vorab kritisiert wurde, dass auch im Bernbiet eine kantonale Lösung statt

einer nationalen ansteht. Der Regierungsrat konterte, mit Blick auf andere Kantone letztlich eine einheitliche Lösung anzustreben, und wies auf die kantonale Zuständigkeit fürs Gastgewerbe hin. Aus dieser Gesetzeslage heraus wusste der Regierungsrat kein Rezept dagegen, ausserhalb des Gastgewer-

begesetzes zu operieren und sich damit vom Rauchen bis zu den Besenbeizen Regelungen zu entziehen. Umso mehr Gewicht erhielt im Referat von Klaus Künzli der Hinweis, dass GastroSuisse auf nationaler Ebene einen «ausformulierten Gesetzesvorschlag» eingereicht hat, der praktikable und faire Lösungen anstrebt.

Kein Rauchverbot

Neu oder nur erweitert

Nidwalden entscheidet für die Gastronomie

Bahnprojekt im Wallis scheidet die Geister

Der Nidwaldner Landrat hat letzte Woche ein Rauchverbot für Gaststätten abgelehnt. Mit 36 zu 15 Stimmen! Die Regierung hatte ein solches Verbot gefordert. Der Landrat hat jedoch die Freiheit der Wirte höher gewichtet, als den Schutz der Nichtraucher. Sepp Durrer, Landrat aus Wolfenschiessen und Sekretär von GastroNidwalden: «Das Parlament hat einen gesunden Menschenverstand bewiesen.» Durrer hat sich mit Hilfe von GastroSuisse seit Monaten für die Ablehnung des Rauchverbots im Landrat stark gemacht. Mit Erfolg, wie das klare Resultat beweist. Vielleicht haben auch die zahlreich anwesenden Wirte etwas zum positiven Resultat beigetragen. Sepp

Letzte Woche wurde ein Bahnprojekt vorgestellt, das die Skigebiete von Leukerbad und dem Lötschental miteinaner verbinden soll. Am Hockenhorn im Lötschental ist in den letzten Jahren ein Skigebiet entstanden, das dank seiner grossen Höhe relativ schneesicher ist. Unter anderem davon will ein Bahnprojekt von Leukerbad her profitieren, das letzte Woche von Leu-

In Nidwaldens Gastrobetrieben darf weiterhin geraucht werden. Durrer hatte die Gastgewerbler aufgerufen, der Debatte im Rathaus in Stans beizuwohnen. Vorderhand können Nidwaldens Wirte also aufatmen. Eine gesamtschweizerische Lösung würde allerdings auch sie betreffen. aa

kerbad, den Gemeinden des Lötschentals sowie den betroffenen Bergbahnen vorgestellt worden ist. Dem Projekt erwächst freilich bereits Widerstand aus Kreisen des Landschafts- und Naturschutzes: Während hier argumentiert wird, es handle sich um eine unzulässige Neuerschliessung, betonen die Initianten, es gehe um eine zulässige, ja notwendige Erweiterung. pg

I

Kanton Genf

«Moskitos» verboten Ein Hotel in Chur versucht seine Gäste vor Nachtruhestörungen durch Jugendliche mittels Hochfrequenzgeräten, so genannten Moskitos, zu schützen (GJ berichtete). In Genf (Foto), wo solche Geräte auch zum Einsatz kamen, hat nun der Justizdirektor letzten Freitag die sofortige Entfernung auf dem Kantonsgebiet angeordnet, da diese die Jugend diskriminierten.

Waadtland

Gute Chancen für Auszeichnung Die Lauchernalp soll von Leukerbad her mit einer Bahn erschlossen werden.

MEINE MEINUNG ch bin einerseits Vertreter der Berufsausbildung, die den künftigen Gastwirten und Hoteliers die Bedeutung der Produktewahl nahebringt, und andrerseits Vertreter der Gastwirte, da wir ja in Genf ein praxisbezogenes und dem Publikum zugängliches Restaurant betreiben, welchem das Label eines Botschafters der Genfer Regionalprodukte verliehen worden ist. Unsere Schule ist auch vertreten anlässlich der Auswahl der Genfer Weine, welchen das Label mit dem Marcassin, dem Frischling, verliehen wird. Wir sind also in die Förderung der Terroir-Produkte involviert. Für unsere Studenten ist es wesentlich, dass sie die Vorzüge verstehen, die mit qualitativ hoch stehenden Produkten verbunden sind. Dies heisst implizit, dass die Jahreszeiten berücksichtigt werden. Es ist eine Verpflichtung, Produkte während ihrer Erntezeit zu kaufen. Damit gewinnt man an Aroma und Geschmack. Aber auch preislich sind Regionalprodukte interessant und tragen dazu bei, eine oft missliche Rentabilität zu verbessern. Dazu müssen die Jugendlichen erzogen werden. Ihnen fehlen oft

Die Elvetino rüstet definitiv auf: Ab sofort serviert das Unternehmen in über 300 Zügen der SBB, auf der Brüniglinie der Zentralbahn sowie auf den Auslandsstrecken nach Hamburg, München, Wien und Mailand frisch gebrühten Kaffee. Laut Eigenwerbung sei man das einzige Gastronomieunternehmen weltweit, das direkt am Platz im Zug von der RailBar frischen Kaffee serviert. Das dürfte zwar der Gastronomie im Lande und an den Bahnhöfen nicht sehr zugutekommen, ist jedoch förderlich für den Tourismus.

Alain Brunier *

Zwei gute Gründe, die Regionalprodukte zu fördern Anhaltspunkte und ihre geschmacklichen Kenntnisse sind nur mangelhaft. Wir müssen deshalb die Kenntnisse über der Produkte vertiefen, aber auch über deren Herkommen, deren Anbaumethoden und die ideale Erntezeit, folglich deren Verzehr … Heute hat der Konsument zivilisatorische Sorgen. Es mangelt ihm an Rückhalt bei der zunehmenden Globalisierung. Nahrungsmittel sind auch eine Art den Bezug zu anderen zu erzählen. Wenn ein Auswanderer sein Heimatland verlässt, fällt es ihm schwer, auf Fette zu verzichten, mit welchen er es gewohnt war, die Nahrungsmittel seiner Heimat zuzubereiten. Je beunruhigter wir sind, um so eher kehren wir zu den ursprünglichen Werten zurück.

Die Kunden achten auf ihre Ernährung und finden, dass sie schlechter ist als früher. Früher sei sie gesundheitsfördernder gewesen. Das Rückbesinnen auf die Regionalprodukte entspricht einer Geste für die Gesundheit. Wir haben das Glück, in einem Land zu leben, das durch eine breite biologische und klimatische Verschiedenartigkeit geprägt ist. Dies erlaubt es uns, während einer relativ langen Zeitspanne über die gleichen Produkte zu verfügen. Wir müssen aber den Konsumenten erziehen, diese Chance zu nutzen und sich mit frischen Produkten saisonal über das ganze Jahr einzudecken. Es gilt heute, diese Chance zu wahren. Den neuen Generationen mangelt es aber an geografischen Anhaltspunkten, die es ihnen erlauben würden, zu wissen, dass die Früchte einer Gegend vor jenen aus einer anderen Gegend genossen werden sollten. Die Verantwortung, dieses Erlernen zu fördern, liegt bei der Familie, der Schule und den Berufsverbänden. * Alain Brunier, Generaldirektor der Hotelfachschule Genf.

Der Internationale Rat für Denkmalpflege (Icomos) hat sich positiv zur Kandidatur des Lavaux als Weltkulturerbe geäussert. Er empfiehlt dem Unesco-Welterbekomitee die Aufnahme des Weinbaugebietes in seine Liste. Damit steigen die Chancen des Lavaux beträchtlich, das 5. Weltkulturerbe der Schweiz zu werden. Das Unesco-Komitee entscheidet Ende Juni in Neuseeland.

Weggis Tourismus

Nach Brasilien kommt Dortmund Weggis zieht offenbar immer mehr Fussballer an: Nachdem sich letztes Jahr die brasilianische Nationalmannschaft in Weggis auf die WM vorbereitet hat, trainiert im Juli der Deutsche Fussballklub Borussia Dortmund im ruhigen Ferienort. Die Weggiser Touristiker hoffen nun, mit Borussia Dortmund in Deutschland eine starke Aufmerksamkeit zu erlangen. Immerhin ist Deutschland für den Ort eines der wichtigsten Gästeherkunftsländer.

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■ Restauration

Freitag, 18. 5. 2007 ■ Nr. 20

GastroJournal

Bi öös esch guet ond fii!

W I L KO M M

Liebe Delegierte, liebe Gäste Ich darf Sie zur 116. Delegiertenversammlung von GastroSuisse ganz herzlich willkommen heissen. Dieses Jahr dürfen wir in Appenzell zu Gast sein. Dieser Kanton wird wie kaum ein anderer mit Traditionen und Brauchtum in Verbindung gebracht. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Ruedi Ulmann-Manser hat denn auch alles unternommen, um uns im Rahmen dieser Veranstaltung auch das «typische Appenzell» näher zu bringen. Für den grossen Einsatz danke ich an dieser Stelle ganz herzlich und wünsche Ihnen, sehr verehrte Delegierte und Gäste, einen wunderschönen Aufenthalt im Appenzellerland.

Die Teilnehmer der DV von GastroSuisse dürfen sich freuen: Das Appenzellerland ist ein Paradies für Esser, die wissen wollen, woher das Fleisch oder der Käse auf dem Teller stammt. Die Schweizer Region mit der grössten Restaurant-Dichte hat sowieso viele tolle Spezialitäten zu bieten. JO STEIMEN

Preziai delegai e hosps

Wer das Appenzell kennt, weiss es: Die Dörfer bezaubern durch liebevoll geschmückte Häuser, und auf den Strassen begegnet man weltoffenen Menschen. Da wird eine feine Balance zwischen Eigenständigkeit und Toleranz spürbar.

Vollwürzig, mild oder rezent ... Appenzellerland, Kühe und Käse sind seit Jahrhunderten ein gewissermassen unschlagbares Trio. Milch in allen Formen und Varianten, von Butter über Käse, Rahm, Molke bis zu Joghurt sicherte in brotlosen (Kriegs-) Jahren das Überleben und bildet noch heute das Herzstück jeder Mahlzeit. Das Flaggschiff mit seinem würzig rezenten Aroma – classic, surchoix oder extra – hat gar Weltruhm erlangt: der Appenzellerkäse.

FOTOS: SUISSEIMAGE / ZVG

Schlaraffenland für herzhafte Geniesser Wenn sich die Mitglieder und Gäste von GastroSuisse in Appenzell treffen, dürfen sie sich auch auf kulinarische Höhepunkte in jenen Restaurants freuen, in denen sie zu Gast sein werden. Denn hier, in diesem flächenmässig kleinen Kanton (auf nur gerade 416 Quadratkilometern) leben sie, die glücklichen Hühner. Hier weiden sie, die zufriedenen Kühe. Hier suhlen sie sich, die vergnügten Schweine. Und hier munden sie besonders gut: der Appenzeller Käse, die berühmte Siedwurst und das Mostbröckli. Solche Spezialitäten – und mehr – werden in nahezu 600 Restaurants (hochgerechnet auf 26 Gemeinden sind es im Durchschnitt 23 Gaststätten pro Ort) liebevoll zubereitet und serviert. Das Appenzellerland ist von Natur aus eine kulinarische Hochburg. Saftig grüne Wiesen für glückliche Tiere, Alpenkräuter für würzigen Käse, tosende Bäche für sprudelndes Wasser und quirlige Forellen, üppige Wälder für stolzes Wild, würzige Pilze und schmackhafte Beeren.

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Hier lässt sichs, wie überall im Appenzellerland, aushalten: in einer der heimeligen Strassen des Innerrhoder Hauptortes Appenzell.

Aus magerem Stotzen mit feiner Fettschicht Da geht es aber auch um die Wurst: Die Auswahl ist üppiger als anderswo. Bauernschüblig, Pantli, Landjäger, Siedwurst und Schüblig mit Speckwürfel finden sich auf jeder Speisekarte. Ein echtes Vorzeigestück der Appenzeller ist das Mostbröckli, ein rohes Stück Fleisch, in Trockensalz und Würzmischung gelagert, geräuchert und getrocknet. Es ist vor allem die Metzgerei Breitenmoser in Appenzell, die seit Generationen das mehrfach ausgezeichnete Alpsteinbröckli produziert. Meist wird ein Mostbröckli fein geschnitten als Vorspeise verzehrt.

In der Liebe liegt die Würze Eine alte Volksweisheit besagt: Wer seine Kühe niederträchtig behandelt, erntet entsprechend wenig Milch und Fleisch. Im Appenzell aber behandelt man die Viecher offensichtlich gut, denn die Erträge dürfen sich sehen lassen. Speziell verwöhnt werden die Kühe auf dem Hof von Magdalena und Sepp Dähler. Das innovative

Bauern-Ehepaar liess sich von der Kobe-Beef-Idee aus Japan inspirieren, wo Rinder mit Reiswein oder Öl eingerieben werden. Sie übertrugen das Konzept auf hiesige Verhältnisse. Dählers beliefern die lokale Brauerei Locher mit Weizen. Die bei der Bierproduktion anfallenden Nebenprodukte wiederum verfüttern sie an ihre Kühe. Zusätzlich lassen sie ihren Kälbern zweimal täglich eine Massage mit Schweizer Rapsöl und eine mit Viervorlauf-Bierhefegemisch angedeihen. Die Zartheit und der exquisite Geschmack des «Kabier-»(KalbBier)Fleisches kann unter anderem in der Traube in Appenzell gekostet werden. Und dann kennen die Appenzeller auch die Nutz- und Heilwerte verschiedenster Pflanzens seit Generationen. Da sind für viele Spezialitäten Geissblatt-, Kornblüten- und Rosengewächse ebenso bedeutungsvoll wie Holunderblüten. Mit derlei Naturprodukten hat seit einiger Zeit auch die Goba, der Mineralwasserproduzent aus Gontenbad, eine hervorragende Absatzquelle gefunden, indem das gute Mineralwasser von dort mit natürlichen Blütenessenzen aromatisiert und schweizweit mit grossem Erfolg verkauft wird. So oder so: Das Appenzellerland ist für Schleckmäuler und für Feinschmecker immer eine Reise wert. Fast hätten wir noch (andere) berühmte Appenzeller-Spezialitäten vergessen, mit denen man – als Mitbringsel – immer auf Gegenliebe stösst: die Appenzeller Biber

G LO S A R

Siedwurst und Mosbröckli sind im Appenzell unverzichtbare Spezialitäten.Wenn in Restaurants eine Streichmusik aufspielt, bleibt man sowieso länger sitzen.

Ein paar Innerrhoder Dialektausdrücke: bröötle = braten Brosme = Krümel Döözog = Durchzug dööneusle = durchsuchen Dewiisli = Ziergebäck Dischpedaat = Diskussion fii = fein oodelig = langsam vestööt = nervös tööre = dürfen töötele = nicht gut schmecken Täubi = Zorn

Jeu astgel far a Vus in cordial beinvegni alla 116avla radunonza dils delegai da GastroSuisse. Uonn astgein nus esser hosp egl Appenzell. Quei cantun vegn sco strusch in auter mess en colligiaziun cun tradiziuns ed usits. Il comitee d’organisaziun, sut la bitgetta da Ruedi Ulmann-Manser, ha lu è fatg tut per purtar a nus, en rama da quella occurenza, il «tipic Appenzell» pli datier. Per quei grond engaschi engraziel jeu cordial e giavischel a Vus, preziai delegai e hosps, in emperneivel temps egl Appenzell. Klaus Künzli, Zentralpräsident President circuital

SZENE

A LA MINUTE

Kulinarisch Spezielles

Original Tiroler Schmankerln

Die Delegierten von GastroSuisse treffen sich in Appenzell Die Appenzeller Gastronomie hat viel zu bieten und einige beliebte Spezialitäten auf dem Speiseplan und Biberfladen genauso wie die Nidelzeltli und die Rahmfladen – da glänzen die Augen schon vor dem Genuss.

Am Wochenende wurde das Restaurant Pintli in Ifenthal (Hauenstein SO) wiedereröffnet. Im beliebten Bergbeizli wurde jetzt eine Tiroler Jausenstation eingerichtet, in der echte Tiroler Schmankerln kulinarische Highlights versprechen.

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■ Hotellerie

Freitag, 18. 5. 2007 ■ Nr. 20

GastroJournal

Wie ein grosses Hotel

Seite 9

CHECK IN Hotel Sursee, Sursee

14 neue Zimmer für einen Garni-Betrieb Das Hotel Sursee (Foto) hat 14 neue Zimmer und wird künftig als Garni geführt. Für 1,3 Millionen Franken wurde in den letzten fünf Monaten umgebaut. Das Restaurant, die Bar und die Seminarräume im Erdgeschoss wichen den neuen Übernachtungsmöglichkeiten sowie einem modernen Frühstücksraum. Insgesamt verfügt das Hotel Sursee nun über 40 Zimmer und will in Zukunft vermehrt Reisegruppen beherbergen.

Hotel Uto Kulm, Üetliberg

M. NOLD

Zürcher Baudirektion droht Giusep Fry

Das Gasthaus zur Traube in Appenzell, in zwei bis drei Minuten Fussdistanz liegen die Hotels Säntis, Appenzell, Hof, Löwen und weitere Betriebe.

«Klein und fein», so könnte man die Appenzeller Hotellerie umschreiben. In den letzten Jahren hat sich hier einiges bewegt. Unter anderem die Zahl der Logiernächte. MATTHIAS NOLD Die Delegierten der Kantonalsektionen übernachten vom 21. auf den 22. Mai in rund zwanzig verschiedenen Hotels, verteilt im ganzen Kanton Appenzell Innerrhoden. Diese Vielzahl sagt einiges aus über die Hotelstrukturen des kleinen Kantons. Der grösste Betrieb, der Hof Weissbad, verfügt über 134, die drei grössten Hotels im Dorf Appenzell, Hecht, Säntis und Löwen über 60 bis 77 Betten. Ansonsten beträgt die durchschnittliche Bettenzahl im Dorf zwischen 35 und 40, ausserhalb sind es 20 bis 30 Betten. «Wir haben sicher mehr Kleinbetriebe als andere», bestätigt auch Guido Buob von Appenzellerland Tourismus AI. «Aber wenn man im Dorf Appenzell vom Adler bis zum Hecht läuft, geht man weniger weit als in manchem grossen Hotel vom Zimmer bis zum Lift.» Der ganze Kanton Appenzell Innerrhoden sei «wie ein grosses Hotel. Man ist innert 10 Minuten fast überall».

Hof Weissbad nicht alleine verantwortlich Das wohl schweizweit bekannteste Hotel des Kantons ist der Hof Weissbad. Seine Auslastung ist nach wie vor überdurchschnittlich hoch – böse Zungen behaupten, die steigende Logiernächtezahl im Innerrhodischen resultiere einzig aus dem Hof Weissbad. Dagegen verwahrt sich Guido Buob im Namen der anderen Hotels: «Es stimmt zwar, der Hof ist unser Flaggschiff und man sieht ihn immer und überall. Doch nach innen war der Hof auch Motor für andere Betriebe. Er zeigte, dass Investitionen Erfolg bringen.» Buob führt als Beispiel das Hotel Freudenberg an. Auch hier übernachten übrigens Delegierte von GastroSuisse. Der Freudenberg sei abgerissen und aus Eigenmitteln neu gebaut worden, «und jetzt hat der Betrieb einen riesigen Erfolg». Der Hof Weissbad habe viele angestossen, so gebe es in der Hauptgasse Appenzells wohl kein Hotel, das in den letzten zehn Jahren nicht renoviert worden sei. Die Logiernächtezahlen für den Kanton belegen die Aussagen Buobs: Vor 10 Jahren verzeichnete man 97 000 Logiernächte, heute sind es 158 000 – das entspricht einer Steigerung um stolze 68 Prozent. Davon gehen 40 000 Übernachtungen auf das Konto des Hofs Weissbad, 20 000 der neuen Übernachtungen generierten die anderen Betriebe. Die Auslastung der Hotels liegt bei etwa 42 Prozent.

Auslastung möglichst steigern Damit die Auslastung der Betriebe weiter steigt, will man die Vor- und die Nebensaison verstärkt fördern. «Wir versuchen das vor allem mit Veranstaltungen und Musikanlässen wie beispielsweise den Cabaret-Tagen und Konzerten bis Ende Oktober. Im letzten März

hatte Appenzell – sicher auch wegen des guten Wetters – 20 Prozent mehr Logiernächte als im Vorjahr.

A LA MINUTE Kleinbetriebe herrschen in der Appenzeller Hotellerie vor. Die Aufenthaltsdauer ist in den letzten Jahren leicht gestiegen. Sie beträgt 2,3 Nächte.

Auf dem Zürcher Üetliberg liegen die Nerven blank. Uto-Kulm-Hotelier Giusep Fry (Foto) und der Verein Pro Üetliberg streiten seit Jahren um die Nutzung des Zürcher Hausbergs. Jüngstes Streitobjekt ist ein neu gestalteter Kiosk (GJ berichtete). Fry hat zwar die Gemeinde Stallikon informiert, nicht jedoch den Kanton Zürich. Dieser greift nun durch seine Baudirektion ein. Zwar kann das Gebäude bleiben so lange das Planungsverfahren für den Uto Kulm läuft (maximal bis Ende Mai 2009), Giusep Fry muss jedoch mit einer Busse rechnen, wenn er erneut die Bauvorschriften umgeht. In der Vergangenheit sind auf dem Uto Kulm diverse Bauten ohne die nötigen Baubewilligungen entstanden. Damit ist nun definitiv Schluss.

Längere Aufenthaltsdauer wäre erwünscht

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Weniger Freude haben Hoteliers und Touristiker an der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer ihrer Gäste: 85 Prozent aller Besucher des Kantons kommen aus der Schweiz. Appenzell ist ein klassisches Tagesausflugs-Ziel; die Übernachtungsgäste bleiben im Schnitt 2,3 Nächte. Allerdings waren es vor wenigen Jahren noch zwei Nächte und, «am Berg bleibt der Gast oft nur eine Nacht, das zieht den Schnitt nach unten», wie Buob erläutert. Welcher Berggänger bleibe schon mehrere Tage am gleichen Ort. Geholfen den Schnitt nach oben zu drücken, habe sicher die Appenzeller Ferienkarte, mit der Gäste verschiedene Attraktionen des Kantons unentgeltlich erleben können. Das kommt gut an bei den anderen Gäste-Hauptgruppen des Kantons: Etwa zehn Prozent aller Touristen kommen aus Deutschland und knapp vier Prozent aus den USA, «der Rest aus der ganzen Welt», erläutert Buob. Hauptziel bleibe jedoch, die Auslastung der Hotels grundsätzlich zu steigern. «Es wäre gut, mehr Anlässe wie die Delegiertenversammlung von GastroSuisse bei uns zu haben», meint Buob. Die Infrastruktur sei mit etwa 500 Gästen gut ausgelastet, für grössere Anlässe müsse man zu weit über die Kantonsgrenzen gehen. Ausserdem «wollen und können wir den OLMAMessen in St. Gallen keine Konkurrenz machen».

Superflach und Superclean

G LO S S A R Einige Appenzeller Ausdrücke Gwöntig = Montag (früher) Mektig = Mittwoch Meeze = März Broochmoned = Juni (früher) Seelemoned = November (früher) mi früüts = ich friere Schmaalz = Butter i taas nüd wooge = ich wage es nicht Schnodebeg = Fantasieort für ungehorsame Kinder e Ganggeluri-Brüe = undefinierbares, wässriges Gebräu de gnooteweg = regelmässig, immer wiederkehrend vedeibe = verdorben Santjohannsbei = Johannisbeere hett = hart hetocht = auf keinen Fall, ganz und gar nicht fächte = Zeit zu knapp berechnen, lange hinauszögern Faslrecht = Durchgangsrecht, Wegrecht für Kleinvieh Gsööd = Fleischsuppe

Neben ästhetischer Gestaltung und Nutzungskomfort spielt der Aspekt der Hygiene insbesondere im Hotelbereich eine entscheidende Rolle bei der Badgestaltung. Mit formschönen und superflachen Duschen bietet Kaldewei, Europas Nr. 1 in Badewannen, eine breite Auswahl an Modellen, die diesen Anforderungen gerecht werden und eine hochwertige Alternative zu durchgefliesten Duschbereichen bieten. Laut einer vergleichenden Untersuchung überzeugen Duschen aus Kaldewei Stahl-Email vor allem hinsichtlich optimaler Hygiene und deutlich vermindertem Reinigungsaufwand. Und dank des bodengleichen Einbaus ist auch der schwellenfreie Gang unter die Dusche garantiert.

Punktsieg in Sachen Optik und Hygiene

Die bodengleich eingebauten Duschwannen bilden eine einheitliche Bodenoptik und überzeugen so durch ein harmonisches Gesamtbild. Die Oberfläche aus StahlEmail erfordert zudem einen deutlich verminderten Reinigungsaufwand. An der glatten, glasharten Oberfläche lassen sich aufgrund des selbstreinigenden Perl-Effekts Shampoo- und Seifenreste einfach abspülen. Neben den Vorteilen bei Hygiene und Pflege stehen bodengleiche Duschen durchgefliesten Duschbereichen in punkto Flexibilität in nichts nach. Ob komplizierte Ecklösung, Minibad oder grosszügige XXL-Lösung: Die Modelle sind in sämtlichen Grössenvarianten und

Formen erhältlich und erlauben in Kombination mit dem Einbau-System-Rahmen ESR von Kaldewei den flexiblen Einbau für jegliche Badsituation. Auch hinsichtlich der Dauerhaftigkeit und Beständigkeit punkten Duschen von Kaldewei. Das westfälische Unternehmen sichert auf alle Modelle aus Kaldewei Stahl-Email eine Garantie von 30 Jahren zu. Pressekontakt: Franz Kaldewei AG Hans-Jürg Studer / Sven Huber Obere Dünnernstrasse 24 4612 Wangen bei Olten Tel. 062 205 21 00 Fax 062 212 16 54 www.kaldewei.com


■ Tourismus

Freitag, 18. 5. 2007 ■ Nr. 20

GastroJournal

Vorreiter Appenzell

Seite 11

FLASH Wellness- und Badeprojekt

Endspurt in Schwarzsee Im freiburgischen Schwarzsee soll für rund zehn Millionen Franken ein Wellness- und Thermalbad entstehen. Bedingung dafür ist allerdings, dass die Region hinter dem Badeprojekt steht. Bis jetzt hat die Bevölkerung Aktienkapital im Wert von rund 2,3 Millionen Franken gezeichnet. Es fehlen noch rund 200 000 Franken. Um das Wellness- und Thermalbad nicht zu gefährden, hat das Initiativkomitee die Aktienzeichnungsfrist um drei Monate bis Ende Juli verlängert.

Tourismus-Projekte

Schoggitaler für Baudenkmäler Mit dem Erlös des Schoggitaler-Verkaufs soll heuer die Stiftung «Ferien im Baudenkmal» unterstützt werden. Diese renoviert abbruchgefährdete Baudenkmäler und vermietet sie danach als Ferienwohnung. Derzeit stellt die Stiftung vier alte Häuser in Graubünden, Waadt, Wallis und Tessin instand.

Bundesamt für Statistik

SWISS-IMAGE

Logiernächte weiter im Hoch

Appenzell machts vor: Das Alpsteinmassiv liegt in beiden Kantonen; das Marketing läuft gemeinsam.

Marken seien wichtig, hiess es am 10. Schweizer Ferientag in Basel. Ebenso die Destinationsbildung. Die Appenzeller machens vor.

den Appenzeller Halbkantonen. Hier arbeitet man seit sieben Jahren eng zusammen: Die Appenzellerland Tourismusmarketing AG vertritt Appenzellerland Tourismus AR und AI nach aussen, während die beiden kantonalen Tourismusvereine nach innen wirken.

MATTHIAS NOLD

Nur eine Organisation für ganz AI

«Jede Destination braucht mindestens eine bestehende, starke Marke», meinte der Walliser Staatsrat Jean-Michel Cina letzte Woche am 10. Schweizer Ferientag im Messezentrum Basel. Und man müsse Sorge tragen dazu. Der Bündner Regierungsrat Hansjörg Trachsel doppelte nach: «Wenn wir neue Gäste gewinnen wollen, sind Marken dafür nötig.» In beiden Kantonen will man derzeit die Destinationsbildung auf politischem Weg, via Gesetz, aufgleisen. Während im Wallis bereits das Vernehmlassungsverfahren für ein Tourismusgesetz läuft (siehe GJ 18), heisst es aus dem Graubünden: «Wir wollen zuerst die Strukturen schaffen, dann das Gesetz.» Die schwierigste Aufgabe dabei sei die Tourismusförderungs-Abgabe, erläuterte Trachsel, «und das grösste Problem sind die Gemeindevertreter». Immer wieder wurde am Ferientag die Unprofessionalität im Tourismus beklagt. Nicht jene der Touristiker, sondern die der vorgesetzten Gremien in den Gemeinden.

Appenzeller zeigen, wie es gehen könnte Völlig vergessen ging dabei, dass es in der Schweiz längst Gebiete und Kantone gibt, in denen die hehren Ideen bereits annähernd Wirklichkeit sind. Beispielsweise in den bei-

Besonders gut organisiert ist dabei Appenzellerland Tourismus AI. «Wir haben nur einen Verkehrsverein für den ganzen Kanton», erläutert Geschäftsführer Guido Buob. Seit 1999 gibt es ein Tourismusförderungsgesetz. Seither ist die Kurtaxe abgeschafft und durch eine Tourismusförderungsabgabe ersetzt worden. «Jeder Betrieb, der irgendwie vom Tourismus profitiert, muss hier einzahlen», erklärt Buob, «sogar die Zahnärzte.» 750 000 Franken kommen so jährlich zusammen. Einkassiert werden sie vom Kanton. Der verteilt das Geld dann wieder an die Tourismusorganisationen. Die Tourismusmarketing AG erhält 300 000 Franken, Appenzellerland Tourismus AI über 400 000 Franken. Der Rest ist für andere touristische Projekte vorgesehen. Übrigens: Wallis wie Graubünden streiten über genau eine solche Tourismusförderungsabgabe. Wer direkt mit Appenzellerland Tourismus AI zusammenarbeitet, zahlt noch einen kleinen Obolus zusätzlich. «Wo wir Dienstleistungen bieten, müssen auch Mittel zurückfliessen», sagt Guido Buob, der jedoch betont: «Das kommt bei unseren Partnern sogar sehr gut an.» Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Halbkantonen, aber auch unter den drei Organisationen klappt gut: «Man muss halt wissen, was man wie verkaufen will

A LA MINUTE Während andere um die Destinationsbildung streiten, macht Appenzell vorwärts. Auch eine Tourismusförderungsabgabe ist bereits seit Jahren Realität. und professionell zusammenarbeiten», sagt Buob. Er wünschte sich sogar, dass es dem Ausserrhoder Tourismus wieder etwas besser gehe: «Dann ginge es uns ebenfalls (noch) besser.» So liegen denn viele Hoffnungen auf dem neuen Reka-Feriendorf in Urnäsch (AR). Auch aus Gastronomie-Kreisen ist zu hören, dieses werde sicher Gäste bringen. Natürlich gibt es auch Wermutstropfen. So gilt die Ferienkarte, welche auch die Teilnehmenden an der Delegiertenversammlung von GastroSuisse erhalten, nur im Innerrhodischen. Insgesamt aber klappt die Zusammenarbeit vorzüglich.

G LO S S A R

Die Hotelbetriebe verzeichneten im März wiederum einen guten Monat: Die Logiernächte nahmen gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent zu. Einmal mehr ist die Nachfrage aus dem Ausland (+5,8%) stärker gestiegen als jene aus dem Inland (+1,7%). Prozentual verzeichneten die asiatischen Gäste den stärksten Zuwachs (+14%). In absoluten Zahlen die Gäste aus Frankreich (+24 000 Logiernächte). Hingegen besuchten weniger Amerikaner die Schweiz, hier war ein Rückgang von 3,6 Prozent zu verbuchen.

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Ein paar Innerrhoder Redewendungen: bischt me no zlötzl zwenzgi = dafür bist du noch zu jung en rechte Plaari binenand ha = sehr betrunken sein enn elee globts nüüd = das ist ja unglaublich nebedem Zit nüd abneh = jemandes Gruss nicht erwidern wame eebt, taame haa = was man erbt, darf man haben wenns Zit ischt, föntscht de Schatz hönderem Ofe = alles zu seiner Zeit

DIE AKTUELLE FRAGE

Das Potenzial der Zusammenarbeit wird viel zu wenig genutzt Wo liegen Ihrer Ansicht nach die Möglichkeiten und Grenzen gemeinsamer Marketing-Bemühungen der Branchen Schweizer Tourismus und Schweizer Landwirtschaft? Gastronomie, Tourismus und Landwirtschaft haben aus meiner Sicht viele Gemeinsamkeiten. Leider wird das Potenzial der Zusammenarbeit heute noch viel zu wenig genutzt. Die Schweizer Landwirtschaft produziert Lebensmittel, Rohstoffe und einheimische Spezialitäten von sehr hoher Qualität und Sicherheit. Einheimisches Essen aus hochwertigen Lebensmitteln anzu-

bieten, ist deshalb für mich eine grosse Chance für die Gastrobranche. Den Kontakt zu Produzenten in der Nähe können Restaurants auch in ihrer Werbung ausloten. Wir wissen, dass die Konsumenten heute wieder vermehrt wissen wollen, woher das Essen auf dem Teller herkommt. Je nach Produkt und Mengen sind auch exklusive Angebote für einzelne Gastrobetriebe denkbar. Neben der Produktion von Nahrungsmitteln erfüllt die Landwirtschaft mit der Pflege und Gestaltung der Kulturlandschaft sowie den typischen Traditionen weitere wichtige Aufgaben. Diese wiederum stellen die Grundlage für den touristischen Erfolg der Schweiz dar. Eine engere Vernetzung von Tourismus und Landwirtschaft, auch im Marketing, macht deshalb durchaus Sinn. Gastronomie und

Hotellerie haben oft Angst vor der Konkurrenz des Agrotourismus. Das ist verständlich, aber unnötig. Essen und/oder Schlafen auf dem Bauernhof sind eine Ergänzung und damit Bereicherung des bestehenden Angebots (in sehr bescheidenem Umfang). Damit werden mehr Leute aus dem In- und Ausland in die entsprechenden Gegenden gelockt und davon profitieren wieder alle. Deshalb: Lasst uns mehr gemeinsam in die gleiche Richtung am Strick ziehen und die Erfolge kommen von alleine. Unsere Türen stehen offen! Hansjörg Walter, Nationalrat und Präsident Schweiz. Bauernverband

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■ Gastro-Ideen

Freitag, 18. 5. 2007 ■ Nr. 20

GastroJournal

Seite 13

Alles Gute – aus dem Appenzell Echte Qualität schätzen lernen Vor mehr als 100 Jahren erfand Emil Ebneter den Appenzeller Alpenbitter. Während seine Rezeptur bis heute geheim ist, kennt nahezu jeder erwachsene Schweizer das unnachahmliche Getränk. Was liegt deshalb näher, als den beliebten Alpenbitter zum Namenspaten der Firma zu machen. So wurde letztes Jahr aus der Emil Ebneter & Co. AG die Appenzeller Alpenbitter AG. Unverändert geblieben ist dabei der umfassende Qualitätsanspruch. Während der vergangenen 100 Jahre sind eine Vielzahl feiner Tropfen und Kreationen hinzugekommen. Entweder selbst produziert oder als Lizenzprodukt von führenden Likör- und Spirituosenherstellern jenseits der Grenzen des Appenzellerlandes vertrieben. So besitzt heute die Appenzeller Alpenbitter AG ein Spirituosensortiment, das selbst die ausgefallensten Wünsche von

rundet wird das Programm an erlesenen Importspezialitäten mit ausgewogenen Blended und Single Malt Whiskys aus Schottland, fruchtigen Jacoulot Liqueurs sowie dem Nr. 1 Cream-Liqueur mit Erdbeergeschmack Tequila Rose.

Auch Heissgetränke im Sortiment

Gastronomen aus einer Hand bedient. Neben den Hoteliers, Wirten, Sommeliers und Barkeepern wissen gerade die Gäste diesen hohen Qualitätsanspruch zu schätzen.

Auch der Cremige – ein Hit Aus dem eigenen Hause stammen, neben dem Original-Flaschengeist aus 42 Kräutern, ausgewählte Kreationen wie etwa der cremige Rahm-Likör

aus Appenzell oder der Gin aus Appenzell, eine Fusion aus Liebe zur Natur und traditioneller Appenzeller Brennkunst. Neu im Portfolio ist Trotzki Vodka mit dem revolutionären Geschmack aus dem Appenzell sowie Trotzki Vodka Liqueur in den Aromen Limette, CassisWaldbeere, Orange-Citrus, Caramel und Cranberry. Die fruchtigen Geschmacksrichtungen eignen sich hervorra-

gend zum Mixen von erfrischenden Cocktails.

In Lizenz von inhabergeführten Betrieben Selbst im Appenzell weiss man, dass es auch jenseits der Alpen ausgesprochen feine Spirituosenspezialitäten gibt. So hat man sich kurzerhand dazu entschlossen, ausgewählte Produkte, die vorwiegend aus inhabergeführten Betrieben

stammen, in Lizenz zu vertreiben. Als perfekte Ergänzung zum Portfolio finden sich im Sortiment unter anderem der Appenzeller Alpenbitter AG, Kreationen wie die italienischen Liköre von Casoni, exklusive Grappas und Most Bepi Tosoloni aus der renommierten Distillerie Camel, ebenso wie beste Calvados und Cognacs aus Frankreich. Abge-

Damit es auch zur kalten Jahreszeit heiss hergeht, hat die Appenzeller Alpenbitter AG Heissgetränke im Sortiment, die sich ganz nach Geschmack individuell einsetzen lassen. Vom Nr. 1 Punsch in der Schweiz und Österreich Jagertee über Chocumba, dem Schokoladenlikör aus Rahm und Rum, bis hin zu Dolce Vita, einem Whisky & Cream, der auf leichte Art heissen Kaffee verfeinert. Was vor 100 Jahren mit einem Alpenbitter begann, hat sich heute zu einer erlesenen Spirituosensammlung weiterentwickelt, die selbst anspruchsvolle Geniesser in jeder Hinsicht zufriedenstellt. Info: www.appenzeller.com

tränk lanciert. Damit war eine breite und weit reichende Aufmerksamkeit geweckt, die den Blick auf das Unternehmen mit seinem mittlerweile rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassenden Team und auf die ausserordentliche Persönlichkeit der Firmenleiterin lenkte.

Mittlerweilen hat Goba nebst Flauder und dem Rosenblütengetränk Wonder mit Himml, das auf der Basis von Bergamotte und Löwenzahn entstand, schon die dritte Kreation der Blütenquell-Linie auf den Markt gebracht und damit Mut und Innovationskraft bewiesen. Blütenquell-Produkte verkörpern die im Appenzellerland tief verankerte Idee vom wiedergefundenen Arkadien, einer sagenumwobenen Idealwelt. Appenzell Mineral ist die Basis des gesamten Unternehmens. Dieser natürlichen Ressource wird viel Respekt und Sorgfalt entgegengebracht. Mit einer dichten Verbreitung im regionalen Markt und gezielter Platzierung in der schweizerischen Gastronomie wird es je nach Kohlensäureanteil als Laut, Leise oder Still lanciert. Gemäss www.mineralquelle.ch spiegelt es das uralte Selbstverständnis eines charakteristischen Esprits: geistreich, offen und ehrlich. In der Spritzigkeit liegt die Würze, in der Schlagfertigkeit die klare Antwort. Info: www.mineralquelle.ch

Appenzell – individuell Vor zwei Jahren wurde Gabriela Manser (Foto) für ihre innovativen Ideen und deren erfolgreiche Umsetzung zur Unternehmerin des Jahres gekürt. 1999 übernahm sie als jüngstes Mitglied der dritten Generation und als Quereinsteigerin die Firma Goba, eine Firma, die zu den kleinsten Mineralwasserproduzenten der Schweiz gehört. Es gelang ihr, den traditionellen Familienbetrieb im lauschigen Weiler oberhalb Appenzell in kurzer Zeit zu einem viel beachteten Unternehmen zu entwickeln.

Traditionsreiche Vergangenheit Über Jahrhunderte war das quellenreiche Appenzellerland berühmt für seine Bäder und Molkenkuren. Schon 1576 wurde Gontenbad erstmals als Badeort erwähnt und eine wechselvolle Kur- und Bädergeschichte prägte das 18. und 19. Jahrhundert. Das Gontenbad erblühte zu einem eleganten, mondän anmutenden klei-

Echtes aus dem Appenzellerland Am Fusse des Alpsteins, im Hauptort Appenzell, braut die Familie Locher nun schon in fünfter Generation Bier für ihre Kundschaft in der ganzen Welt. Das Appenzeller Bier wird in einer intakten Kultur und Landschaft geboren. Die Brauerei Locher AG wurde 1886 von Johann Locher gekauft und ist heute die

nen Kurort. Gabriela Manser war so von Anfang an gefordert, Perspektiven für das dritte Jahrtausend zu kreieren. Klein, selbstbewusst, eigenständig ist das einfache Credo einer Firmenkultur, die für eine optimale Verbindung von Tradition und Innovation steht. Die Kleinheit wird als Chance

genutzt, in der globalisierten Wirtschaftswelt einen Kontrapunkt zu Allerweltsprodukten zu schaffen.

Der Schmetterlingsschlag Mit Flauder, einer Kombination von Holunderblüten und Melisse, gelang der jungen Unternehmerin ein durchschla-

gender Erfolg. Als kalorienreduziertes Süssgetränk, als appenzellische Besonderheit etablierte es sich überraschend schnell in der dicht besetzten Getränkelandschaft. Symbolisierend die Leichtigkeit eines Schmetterlings oder Flickflauders, wie er im Appenzellerdialekt heisst, wurde das Ge-

len, werden für die Appenzeller Biere eingekauft. Jedes Jahr werden die besten Malzund Hopfensorten vom hauseigenen und erfahrenen Braumeister zu speziellen Mischungen zusammengestellt. Im vergangenen Jahr wurden rund 70 500 Hektoliter für die Kundschaft in der ganzen Schweiz produziert. Daneben aber auch für diverse Länder. So werden Locher-Biere auch nach Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Russland, Grossbritannien und Costa Rica exportiert. letzte Brauerei im Appenzellerland. Das Familienunternehmen, das sich noch unabhängig von den Grossen und Multinationalen auf dem Biermarkt Schweiz bewegt, ist berühmt für seine Bierspezialitäten.

Auf das Wohl von Mensch und Natur! Die Brauerei Locher AG, die derzeit 55 Mitarbeitende beschäftigt, braut sowohl Bierspezialitäten wie auch traditio-

nelle Biere. Im Unternehmen, welches zu den zehn grössten Arbeitgebern im Kanton Appenzell gehört, werden die Biere noch nach handwerklich, traditionell überlieferten Verfahren hergestellt, wobei den Rohstoffen besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Das Malz und der Hopfen sind neben dem Wasser die wichtigsten Zutaten für das Bier. Ausschliesslich Rohstoffe, welche die hohen Qualitätsanforderungen der Brauerei erfül-

Erstklassige Produkte und Produktevielfalt In der heutigen Zeit, wo Qualität und Herkunft eines Produktes eine immer wichtigere Rolle spielen, kann der Kunde der Locher-Biere sicher sein, ein erstklassiges Produkt aus einem innovativen Familienbetrieb zu erhalten. So darf die Appenzeller Bierbrauerei auch mit ihrer letzten Neuheit sicher sein, Liebhaber einer ausgefallenen Spezialität zu finden. Die

Neuheit ist ein Reisbier (Birra da Ris), welches fünf Volumenprozente Alkohol aufzuweisen hat. Dieses Bier wird einerseits mit Reis, andererseits mit würziger Brau-Gerste hergestellt. Sowohl der Reis, wie auch die BrauGerste wachsen und gedeihen im Maggia-Delta, zwischen Ascona und Locarno, und werden von Terreni alla Maggia SA angebaut. Die beiden im milden Tessiner Klima gewachsenen Rohstoffe verleihen dem «Birra da Ris» einen fein-würzigen, leichten Geschmack. In jedem Glas dieser Tessiner Spezialität, die in der Appenzeller Brauerei Locher produziert wird, steckt die Sonne und Leichtigkeit des Südens. Die neue Spezialität wird mit grosser Sorgfalt und Können eingebraut. Die lange Lagerung des jungen Biers zu ausgereiftem Reis-Bier findet bei kalten Temperaturen in den tiefen Kellern der Brauerei statt. Für die Zusammensetzung dieses Biers wird alpines Quellwasser, Tessiner Reis, Tessiner Gerstenmalz und Wolfwiler Hopfen verwendet. Die Neuheit aus dem Hause der Brauerei Locher AG wird sicher nicht nur in der südlichen Schweiz Bierfreunde finden. Info: www.appenzellerbier.ch


■ Gastro-Ideen

Freitag, 18. 5. 2007 ■ Nr. 20

IN KÜRZE Kadi sucht

Die besten Köche des Landes Wer wohl wird die begehrte Trophäe des «Goldenen Kochs von Kadi 2008» heimtragen? Im Rahmen des beliebten und begehrten Kochwettbewerbs von Kadi, der Nationalen Kochkunst-Meisterschaft und der Schweizer Selektion um den Bocuse d’Or messen sich im April 2008 die Finalisten einmal mehr in ihren Kochkünsten. Es kann allerdings nur einen Gewinner geben und dieser wird, nebst dem nationalen Titel, die Ehre haben, die Schweiz im Januar 2009 am renommierten Bocuse d’Or vertreten zu dürfen. Bereits jetzt können die Einschreibungsunterlagen via Internet heruntergeladen werden. Infos: www.kadi.ch

Erfolg für Johnson-Diversey

5000-mal Taski swingo 450 Bereits kurz nach der Markteinführung 2005 zeichnete sich ab, dass die bei JohnsonDiversey in Münchwilen entwickelte Scheuersaugmaschi-

ne Taski swingo 450 ein Erfolgsmodell werden könnte. Knapp 20 Monate später bestätigt sich die Vermutung: Ende April wurde die 5000. Taski dieses Typs in der Maschinenfabrik produziert. Die Erfolgsgeschichte wird sich bestimmt fortsetzen. Jetzt gilt die Zahl 10 000 als neue Zielmarke für den Typ Taski swingo 450. Täglich sind vier bis sechs Mitarbeitende damit beschäftigt, die Maschine dieses Typs zu montieren und pro Woche verlassen rund 90 solche Maschinen die Fabrik. Immerhin: Jede Maschine besteht aus rund 350 verschiedenen Komponenten. So leisten auch die Mitarbeitenden zum Erfolg der swingo 450 ihren Beitrag. Info: www.johnsondiversey.ch

Mitmachen und gewinnen

Lukrativer Wettbewerb Der Internet-Wettbewerb 2007 für alle GastroJournal-Leserinnen und -Leser ist in vollem Gange. Wieder dürfen Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer Monat für Monat Fragen beantworten, die nicht allzu schwer zu lösen sind. Trotzdem wartet jeden Monat als Belohnung ein Gutschein der Schweizerischen Gilde etablierter Köche im Wert von je 200 Franken. Das heisst: Die Gewinnerin oder der Gewinner darf in einem der rund 300 Gilde-Gastbetriebe einkehren und für den entsprechenden Betrag genussvoll konsumieren. Die Sache ist wirklich ganz einfach: Reinklicken auf www.gastrojournal.ch, mitmachen und die Wettbewerbsfrage beantworten. Alle Details unter: www.gastrojournal.ch

GastroJournal

Sympathisches Danke Es gibt verschiedene Arten, Kunden für ihre Treue Danke zu sagen. Prodega CC tut dies mit wiederkehrenden Festen zur Lebensfreude. Diesmal wurde in drei Grossmärkten gefeiert und geschmaust, zuletzt in Dietikon. Prodega CC versteht es nicht nur, sein Angebot in 17 Abholgrossmärkten mit über 30 000 Artikeln unentwegt auf dem neuesten Stand zu halten. Die Unternehmensleitung hält ihre Kunden ausser mit Sonderangeboten auch mit gelegentlichen Aktionen bei guter Laune. Die einzelnen Märkte veranstalten zudem jedes Jahr eigene Spezialevents für ihre Kunden. Diesmal aber wurde schweizweit in den drei Grossmärkten Yverdon-les-Bains (siehe GJ 19), Moosseedorf und Dietikon ein Dankeschön-Fest durchgeführt, mit dem Kundentreue belohnt wurde. In Dietikon folgten rund 150 Kunden der Einladung des Geschäftsführers Markus Troxler und der Unternehmensleitung. Für einmal schlüpften die Mitarbeitenden der Prodega CC / Growa CC in ihre angestammten Berufe und verwöhnten die Geladenen mit auserlesenen Speisen und Getränken. Sie genossen aber auch die musikalische Unterhaltung und den Auftritt des Komödianten Tom Davis. Zum Schluss hatten die Eingeladenen zu danken: Für ausgezeichnetes Essen, für Getränke und einen Top-Service, für den Frapolli Catering (Dietikon) und Bell Catering verantwortlich zeichneten.

So viele Köche verderben nicht den Brei:Team von Prodega (weiss) und von Bell Catering (rot).

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IN KÜRZE Red Bull für starke Nerven

Rauchzeichen am Himmel Die roten Felsen des Monument Valley im Westen der USA dienen gewöhnlich als Kulisse für Film-Revolverhelden. Jetzt aber gastiert die wohl schnellste Renndisziplin der Fliegerei im Navajo National Tribal Park. Es sind ja auch nicht die Colts von John Wayne & Co., sondern Flugzeuge der Red Bull Air Race Piloten, welche am Himmel für Rauch sorgen. Seit der erstmaligen Austragung 2003 nimmt die Fangemeinde des Red Bull Air Race zu: 2006 haben rund sechs Millionen Zuschauer die World Series live miterlebt. Jetzt sendet Star TV am 19. Mai um 19 Uhr eine Aufzeichnung des Rennens in den USA. Eine gute Einstimmung auf das Rennen, das im Juli in Interlaken stattfinden soll. www.redbull.com

Christina Aguilera für PR

Campari auf Trendkurs Empfingen die geladenen Prodega-Kunden: Markus Troxler (l.), Geschäftsführer vom CC Dietikon, Hans Gadient (M.), Leitung Verkauf Region Ost, und Flavio Cavaleri (r.), Leiter Prodega CC-Marketing.

Emsige Bardamen (l.) empfingen die Geladenen, die sich dann vorerst beim Apéro (r.) vergnügten.

«Candyman» ist die dritte Singleauskopplung aus Christina Aguileras Hitalbum «Back to Basics», welches in der Schweiz kurz vor Doppelplatin steht. Das dazugehörende Video zeigt in mehreren Szenen Aguilera als sexy Bardame, die mit Bauchladen und einer Flasche Campari bestückt die ausgelassenen Partygäste bedient. Da ist Campari auf Trendkurs. Wer weiss? Vielleicht löst Christina Aguilera Salma Hayek als Testimonial für den Campari-Kalender 2008 ab? www.campari.com

Carpe Diem gerüstet

Für den längsten Tag im Jahr

Nach der Vorspeise genoss man Warmes aus der Pfanne und vom Grill an dekorierten Tischen. Zum Schluss gabs Kaffee an der Bar.

GASTROSUISSE OFFERIERT

Büromaterial – günstiger und schneller Eine neue Dienstleistung für GastroSuisse-Mitglieder Vorbei sind die Zeiten, in welchen Sie wegen ein paar Ordnern, Kugelschreibern und Papierstössen extra zum Detaillisten oder zur nächsten Papeterie fahren mussten. GastroSuisse bietet ihren Mitgliedern ab dem 14. Mai 2007 die Möglichkeit, beim Vertragspartner iba zu Top-Konditionen Büromaterial zu bestellen. Mit diesem Angebot sparen Sie nicht nur wertvolle Zeit, sondern auch Geld. Iba offeriert den GastroSuisse-Mitgliedern die Bestellung von Büromaterial zu Grosskundenpreisen. Dieses Konditionensystem ermöglicht den Bezug aller iba-Artikel zu Tiefstpreisen. Iba wartet

jedoch nicht nur mit tiefsten Preisen auf: Auch die Hauslieferung ist kostenlos und erfolgt in der Regel gleich am nächsten Tag. Ausserdem verlangt iba keine Mindestbestellmengen. Die Bestellungen können unkompliziert über eine Gratis-Telefon- oder -Fax-Nummer oder per EMail oder online im Internet aufgegeben werden. Haben wir Sie neugierig gemacht?

Absolut mit Zuwachs Top-Vodka neu auch mit Grapefruit-Aroma Absolut, der Vodka aus Schweden, erhielt Zuwachs: Neunte Variante in der Absolut Family ist der Ruby Red mit dem zarten Aroma reifer Pink-Grapefruit-Früchte. Im eben architektonisch raffiniert umgestalteten, ältesten Vegi-Restaurant Europas, im Zürcher Hiltl, wurde die neueste Selektion des Absolut

Vodka vorgestellt. BarfachSpezialisten demonstrierten, zu welchen Mixgetränken der neue Ruby Red ausgezeichnet passt. Dass Ruby Red auch in bestimmten Speisen eine herrliche Geschmacksnote hinterlässt, demonstrierte Rolf Hiltl im Kochstudio vom Hiltl persönlich. Infos: www.dettling-marmot.ch

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Marcus Flury, Leiter Aussendienst marcus.flury@iba.ch Oder unter der Gratis-Nr. 0800 82 82 01 an die kompetenten iba-Mitarbeiter Absolut Ruby Red eignet sich für Drinks und für bestimmte Gerichte.

Der Tag ist nicht mehr fern: Am 21. Juni bleibt das Tageslicht länger als sonst erhalten. Wenn sich dann der Tag dem Ende zuneigt, ist es an der Zeit, Glücksmomente zu sammeln. Unter freiem Himmel auf der Terrasse oder im Garten eines Restaurants. Die Verwöhnprofis des Carpe Diem Wellbeing Hotels des Jahres 2005, dem Grand Hotel Bellevue in Gstaad, haben sich dazu einen speziellen alkoholfreien Carpe Diem Mix ausgedacht: Süsses Himbeerpüree, Zitronensaft, Limetten, exotischer Mangosirup und Cranberrysaft sind die Ingredienzen des fruchtigen Carpe Diem Drinks des Monats Juni. www.carpediem.com

NOTIZEN HÜGLI HOLDING AG: An der GV der Hügli Holding AG wurde der Herabsetzungsbetrag von Fr. 10.50 anstelle einer Dividende zwecks Nennwertrückzahlung an die Inhaberaktionäre beschlossen. Der Start ins neue Jahr zeigt bis April eine erfreuliche Umsatzzunahme von 5,5 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2007 rechnet man mit einem Wachstum von 8 Prozent auf rund 330 Millionen Franken.


Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales

Vendredi, 18. 5. 2007 No 20

Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève

HEBDOMADAIRE

Gros potentiel hôtelier

Matériel de bureau à meilleur prix Les temps sont révolus où il vous fallait nécessairement aller chez un détaillant ou à la papeterie la plus proche pour acheter quelques classeurs, stylos à bille ou rames de papier. Désormais, GastroSuisse offre à ses membres la possibilité de commander leur matériel de bureau à des conditions très avantageuses chez son partenaire contractuel iba. Grâce à cette offre, vous gagnerez non seulement un temps précieux mais vous économiserez aussi de l’argent. Iba propose aux membres de GastroSuisse de commander du matériel de bureau aux prix réservés aux gros clients. iba ne vous réserve cependant pas uniquement les prix les plus bas: la livraison est également gratuite et s’effectue dès le lendemain, pour autant que la commande ait été passée la veille avant 14 heures. De plus, iba n’impose aucune commande minimum. Les commandes peuvent être passées très simplement via un numéro gratuit de téléphone ou de fax, ou encore via e-mail ou Internet. Information complémentaire: Marcus Flury, responsable service externe marcus.flury@iba.ch ou au numéro gratuit 0800 82 82 01.

Le segment de la petite et moyenne hôtellerie concerne 90% de l’hébergement hôtelier en Suisse et joue un rôle important dans toutes les régions. Une étude du BAK Basel Economics le précise.

«Il faut pour la petite et moyenne hôtellerie des offres conséquentes et adaptées au marché, c’est-à-dire à prix avantageux, ainsi qu’un grand engagement.» Président de GastroSuisse, Klaus Künzli, a convié cette semaine la presse à Berne pour présenter la dernière étude de BAK Basel Economics. Une étude qui démontre clairement que s’il existe bien une demande en matière d’hôtellerie «low&middle-class», elle accuse un déficit sur le plan du marketing. «Plus de 90% de tous les hôtels suisses font partie de l’hôtellerie «low&middle-class» qui joue un rôle décisif dans toutes les régions touristiques», explique Richard Kämpf, du BAK. Ce type d’hôtellerie fortement orientée sur le marché intérieur et la demande des marchés européens proches est victime d’une carence en plateformes de marketing professionnalisées et en groupements d’hôtels. De plus, le profil des plateformes de marketing existantes n’est, selon BAK, «pas assez clair et leur notoriété est trop basse». Autre déficit d’image: le fait que plus des deux tiers de tous les hôtels de Suisse n’ont pas encore de normes de qualité. Par rapport à l’Autriche (voire le graphique ci-contre), la petite et moyenne hôtellerie

suisse présente des faiblesses structurelles. L’étude du BAK précise la forte demande en matière d’hôtellerie «low&middle-class»: «Plus de la moitié de la clientèle suisse choisit une chambre d’hôtel de moins de 100 francs. Pour la clientèle étrangère, cette part est de 30%.»

Valais: pour améliorer la sécurité Le Grand Conseil valaisan a adopté jeudi de la semaine dernière par 108 voix contre 2 une nouvelle loi sur l’offre d’activités à risque. Les professionnels de ces sports devront avoir une formation adéquate et être assurés en responsabilité civile. Les groupes politiques du parlement ont unanimement fait part de leur satisfaction au terme du débat de détail. «Avec l’explosion de l’offre de sports extrêmes il était essentiel de légiférer», a dit Laetitia Massy (PRD). Le Valais a pris les devants pour élaborer une loi pionnière en Suisse, ont déclaré plusieurs parlementaires. Le Grand Conseil a aussi voulu montrer son attachement à la formation d’accompagnateur en moyenne montagne, une profession reconnue par le canton en 2001. Ecarté des activités à risque en raison de la zone où il se pratique, considéré comme peu dangereux, le métier n’avait pas été intégré à la loi. Le parlement en a décidé autrement. Par 104 voix contre 8 ce métier a été introduit dans la loi, au même titre que professeur de sports d’hiver, guide de montagne, instructeur de plongée, de vol, de saut ou d’une activité dite «fun» comme le canyoning. Une deuxième lecture de la loi sera effectuée lors d’une prochaine session. La commission devra s’attacher à régler quelques détails, par exemple définir le statut des activités de randonnées proposées par exemple par des hôtels.

GastroSuisse s’engage Maintenir cette part est nécessaire. Karl Koch, du seco: «Les petits hôtels constituent un maillon important de la chaîne d’offres touristiques étant donné qu’ils garantissent un approvisionnement de large étendue en prestations d’hébergement. Il est clair que les deux équations ‹grand = bien› et ‹petit = mauvais› ne peuvent pas être confirmées d’un point de vue empirique.» HOT-C. HOTEL CATEGORICAL BY GASTROSUISSE, qui a déjà catégorisé 70 établissements, «est une réponse partielle à un déficit dans le soutien de ce segment», relève Heidi Sigrist de GastroSuisse. De plus, la Fédération s’engage avec «Suisse en direct».

GRAPHIQUE O.KREJCI, SOURCE: BAK

MARIE-THÉRÈSE PAGE PINTO

A LA MINUTE La petite et moyenne hôtellerie parvient difficilement à se maintenir. Pourtant la demande existe.

Dix ans de vacances avantageuses avec «Suisse en direct» Le dernier «Suisse en direct» vient de paraître.

Tirée à seize mille exemplaires en français (cinquante mille en allemand), la dixième édition de Suisse en direct» est sortie de presse. Quelque trois cents hôtels sont présents dans ce magazine qui se

veut à la fois guide hôtelier et touristique. Les hôtels y sont classés en trois catégories de prix, ce qui permet au client de disposer d’une information claire. Edité par GastroSuisse, «Suisse en direct» est notam-

ment distribué dans les aires autoroutières en Suisse et dans le sud de l’Allemagne. Tous les contenus du magazine sont par ailleurs disponibles sur Internet. mtpp www.suissedirecte.ch

Vaud: explosion à la pizzeria Quatorze personnes ont été blessées dimanche dont une plus sérieusement, vers 13h45, lors d’une explosion dans une pizzeria, «La Boîte à Musique», attenante au Grand Hôtel des Rasses (photo) près de Sainte-Croix (VD). La déflagration est due au gaz. L’explosion s’est produite dans la cuisine. Elle a soufflé toutes les vitres. Sur les tables, des assiettes de fondue chinoise et de filets de perche ont été abandonnées. Le verre a été projeté de l’autre côté de la route, à une dizaine de mètres. Le patron de la pizzeria, brûlé aux bras, a été héliporté au CHUV. Les treize autres blessés ont été acheminés dans des hôpitaux de la région avec des blessures légères. Le Grand Hôtel des Rasses n’a pas été touché. Une enquête est en cours pour déterminer si la fuite de gaz a précédé le changement de bonbonne.

AGENDA BIENVENUE

Chers délégués, chers invités, Je vous souhaite une cordiale bienvenue à la 116e assemblée des délégués de GastroSuisse. Cette année, c’est Appenzell qui nous accueillera. Comme aucun autre canton, Appenzell est synonyme de traditions et de

coutumes. Dans le cadre de cette manifestation, le comité d’organisation dont la direction revient à Ruedi UlmannManser a donc fait tout son possible pour nous faire découvrir les facettes typiques d’Appenzell. A cette occasion, je remercie très cordialement le comité pour son grand engagement et je vous souhaite, très chers délégués et invités, un agréable séjour dans le pays d’Appenzell.

Cari delegati, egregi ospiti, È con immenso piacere che do a Voi tutti il più cordiale benvenuto alla 116a assemblea dei delegati di GastroSuisse. Quest’anno è l’Appenzello a fare gli onori di casa. Come pochi altri cantoni, l’Appenzello è sinonimo di tradizioni, usi e costumi. Nell’ambito di questa manifestazione il comi-

tato organizzativo guidato da Ruedi Ulmann-Manser ha fatto del suo meglio per farci scoprire gli aspetti caratteristici di questa regione. In questa sede desidero quindi ringraziare di cuore il comitato per l’impegno profuso e augurare a voi tutti, cari delegati e ospiti, uno splendido soggiorno nel Canton Appenzello. Klaus Künzli Président central Presidente centrale

GastroSocial Caisse de compensation sur rendez-vous: Fribourg: 25 mai, de 8h30 à 11h, tél. 026 424 65 29 Neuchâtel: 25 mai, de 14h à 16h30, tél. 032 717 80 80 Vaud: 24 mai, de 8h30 à 11h30, tél. 021 721 07 07 Genève: 24 mai, de 14h à 16h30, tél. 022 329 97 22 Valais: rendez-vous par tél. 079 240 60 61 Ligne directe droit du travail: Tous les matins, de 9h30 à 11h30, Marcel Coquoz répond

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perspectives réjouissantes

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â– ActualitĂŠ

Vendredi, 18. 5. 2007 â– No 20

GastroJournal

D’aimables propos à Bâle Une palette d’invitÊs de marque a participÊ à la 10e JournÊe suisse des vacances.

SWISS-IMAGE

MARIE-THÉRĂˆSE PAGE PINTO

Samih Sawiris a sÊduit près de 1500 professionnels du tourisme rÊunis à Bâle.

Importance et valeur d’une marque, le thème de la 10e JournÊe suisse des vacances, a attirÊ la semaine passÊe à Bâle quelque 1480 professionnels du tourisme. Parmi les moments forts de cet ÊvÊnement, une table ronde animÊe par le prÊsentateur de la tÊlÊvision alÊmanique Kurt Aeschbacher a notamment bÊnÊficiÊ de la participation de Samih Sawiris, investisseur et initiateur du futur complexe touristique d’Andermatt. S’exprimant aisÊment en allemand,

l’Egyptien a parlÊ de la marque Premium et ÊchangÊ d’aimables propos avec les autres invitÊs. Le matin, Hans-Ulrich Meister, CEO de l’UBS, a suggÊrÊ que les hôteliers aussi pourraient investir sur les jeunes clients et, par ailleurs, associer leurs collaborateurs au marketing. Cette longue journÊe a aussi vu la participation du conseiller fÊdÊral Samuel Schmid. Son allocution a portÊ sur l’importance de l’Euro 2008 pour la Suisse.

A LA MINUTE La 10e JournÊe suisse des vacances avait pour thème l’importance et la valeur d’une marque.

QUESTION D’ACTUALITÉ

Le potentiel de collaboration n’est de loin pas assez exploitʝ A votre avis, oÚ se situent les possibilitÊs et les limites des efforts de marketing commun des branches du tourisme suisse et de l’agriculture suisse? De mon point de vue, la restauration, le tourisme et l’agriculture ont de nombreuses choses en commun. Malheureusement, ce potentiel de collaboration n’est, aujourd’hui, de loin pas assez exploitÊ. L’agriculture suisse produit des denrÊes alimentaires, des matières premières et des spÊcialitÊs indigènes dont la qualitÊ et la sÊcuritÊ sont très ÊlevÊes. Offrir un repas indigène fait de denrÊes alimentaires de grande valeur est donc pour moi une grande chance pour la branche de la restauration.

Les restaurants peuvent Êgalement explorer dans quelle mesure ils pourraient utiliser comme argument publicitaire la proximitÊ des producteurs. Nous savons que les consommateurs veulent de plus en plus savoir d’oÚ viennent les aliments dans leur assiette. En fonction du produit et des quantitÊs, on peut même imaginer des offres exclusives pour certains restaurants. En plus de la production de denrÊes alimentaires, l’agriculture assume aussi d’autres tâches importantes telles que le maintien et l’embellissement du paysage cultivÊ ainsi que les traditions typiques. Ce qui constitue la base du succès touristique de la Suisse. Une mise en rÊseau plus Êtroite du tourisme et de l’agriculture, même dans le marketing, a donc un sens. La restauration et l’hôtellerie ont souvent

peur de la concurrence de l’agrotourisme. Ce qui est comprÊhensible mais inutile. Manger et/ou dormir à la ferme est un complÊment et, par consÊquence, un enrichissement de l’offre existante (dans une mesure très modeste). On attire plus de gens du pays et de l’Êtranger dans les rÊgions concernÊes, ce dont tous profitent. Pour cette raison, tirons davantage à la même corde et les succès suivront tout seuls. Nos portes sont ouvertes!

HansjÜrg Walter, conseiller national et prÊsident de l’Union Suisse des Paysans

FLASH Complexe d’Andermatt

Architectes prÊsÊlectionnÊs Une nouvelle Êtape a ÊtÊ franchie dans la rÊalisation du complexe touristique de l’Egyptien Samih Sawiris à Andermatt (UR). 33 bureaux d’architectes sur 84 concurrents ont ÊtÊ prÊsÊlectionnÊs. Parmi eux: Jean Nouvel (Paris), Bauart Architekten (Berne), Burkhalter et Sumi (Zurich), group8 (Genève), Scheitlin-Syfrig (Lucerne), Rßssli et Steven Holl (Lucerne), Matteo Thun (Milan) ou encore Theo Hotz (Zurich).

Statistique de l’hÊbergement

Retour des hôtes français Le mois de mars hôtelier en Suisse s'est traduit par une hausse marquÊe des nuitÊes des touristes Êtrangers. Sur un total de 3,31 millions de nuitÊes, en hausse de 4% par rapport à mars 2006, la part des hôtes Êtrangers a progressÊ de 5,8%. En progression de 14% en terme de nuitÊes, les hôtes en provenance d’Asie ont particulièrement contribuÊ au bon rÊsultat. La demande europÊenne, sans la Suisse, s’est amÊliorÊe de 6,2% par rapport à mars 2006, alors que les hôtes amÊricains sont en recul de 3,6%. Selon l’OFS, les hôtes français (+24 000 nuitÊes), britanniques (+13 000), allemands (+8600) et russes (+8300) ont le plus fortement progressÊ par rapport à mars 2006. Les hôtes français en particulier sont de retour, après une baisse de 17 000 nuitÊes en fÊvrier.

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■ Restauration

Vendredi, 18. 5. 2007 ■ No 20

GastroJournal

«On mange bien chez nous!»

EDITORIAL

Soyez tous les bienvenus

Les participants à l’AG de GastroSuisse peuvent se réjouir: le pays d’Appenzell est un paradis pour les gourmets et ceux qui veulent savoir d’où vient la viande ou le fromage sur leur assiette. De toute façon, la région suisse avec la plus forte densité de restaurants peut servir de nombreuses et superbes spécialités.

Pays de cocagne Les membres et les invités de GastroSuisse qui se rencontreront à Appenzell peuvent aussi se réjouir des grands moments culinaires dont ils seront gratifiés dans les restaurants qui les accueilleront. Dans ce canton petit en surface (tout juste 416 kilomètres carrés) elles vivent, les poules heureuses, elles paissent, les vaches satisfaites, ils barbotent, les cochons réjouis. Et ce qui est particulièrement goûteux, c’est le fromage appenzellois, la célèbre saucisse à bouillir et le mostbröckli (bœuf séché). Et de telles spécialités, d’autres encore, sont préparées avec amour et servies dans près de 600 restaurants (pour 26 com-

A LA MINUTE Les délégués de GastroSuisse se rencontreront à Appenzell. La gastronomie appenzelloise est riche en goûts et offre des spécialités appréciées sur la carte des mets.

SP

JO STEIMEN Ceux qui connaissent Appenzell savent qu’on y voit des villages qui enchantent par leurs maisons décorées avec amour et que l’on rencontre dans les rues des gens ouverts au monde. On y ressent un équilibre finement acquis entre l’autonomie et la tolérance.

De nombreuses spécialités sont préparées avec amour dans les 600 restaurants (pour 26 communes) du pays d’Appenzell. munes il y a donc en moyenne 23 établissements par village). Le pays d’Appenzell est, de par sa nature, un haut lieu culinaire. Des prés gras et verts pour des animaux heureux, des herbes des montagnes pour un fromage goûteux, des ruisseaux chantants pour de l’eau fraîche et des truites vives, de riches forêts pour du fier gibier, des champignons aromatiques et des baies succulentes.

Riche en goût, doux ou corsé Le pays d’appenzell, les vaches et le fromage sont, depuis des siècles, un trio en quelque sorte imbattable. Le lait sous toutes ses formes et variantes, du beurre au fromage, de la crème, du sérac jusqu’au yoghourt assuraient, durant les années (de guerre) de disette la survie et constituent, aujourd’hui comme par le passé, le plat de résistance de chaque repas. C’est le navire amiral, avec son arôme goûteux et corsé – classic, surchoix ou extra – qui a acquis une renommée mondiale: l’Appenzeller. Il en va de même de la saucisse. Le choix est plus riche qu’ailleurs. Schublig paysan, pantli, gendarme, saucisse à bouillir et schublig aux dés de lard se trouvent sur chaque carte de mets. Une pièce que montrent avec

de colza suisse et d’un mélange fait de différents ingrédients, notamment de bière et levure. La délicatesse et la finesse du goût de la viande «Kabier» (veau et bière) peuvent être dégustées, notamment à la Traube à Appenzell. Depuis des générations, les Appenzellois connaissent aussi l’utilité et les valeurs médicales des plantes les plus diverses. Pour de nombreuses spécialités, les variétés de chèvrefeuille, de bleuet et de rosacées ont autant d’importance que les fleurs de sureau. Avec de tels produits naturels, la Goba, productrice d’eau minérale de Gontenbad, a également trouvé des marchés immenses en aromatisant la bonne eau minérale avec des essences naturelles de fleurs qu’elle vend avec un énorme succès dans toute la Suisse. Quoi qu’il en soit, le pays d’Appenzell vaut à coup sûr un voyage pour tous les becs à miel et les gourmets. Et voilà que nous avons presque oublié (d’autres) célèbres spécialités appenzelloises qui, quant on en rapporte à la maison, rencontrent beaucoup de répondant: les bibers (pains d’épices fourrés) et les tartes au biber, les caramels à la crème ou les tartes à la crème. Les yeux en brillent déjà de plaisir.

fierté les Appenzellois est le mostbröckli, un morceau de viande crue, conservé dans un sel sec avec des épices, fumé et séché. C’est surtout la boucherie Breitenmoser qui produit, depuis des générations, le mostbröckli, moult fois primé. Le plus souvent, un mostbröckli est coupé en fines tranches et consommé en entrée.

Epicé avec amour La sagesse populaire veut que celui qui fait subir aux vaches un traitement infâmant, récolte en retour peu de lait et peu de viande. Mais apparemment, dans le pays d’Appenzell, on traite bien les animaux, car les rendements sont spectaculaires. Les vaches sont spécialement gâtées à la ferme de Magdalena et Sepp Dähler. Le couple de paysans novateurs s’est inspiré de l’idée du bœuf de Kobé au Japon, où les génisses sont massées avec du vin de riz ou de l’huile. Ils ont adapté le concept aux conditions du lieu. Les Dähler livrent leur froment à la brasserie locale Locher. Les produits secondaires résultant du brassage sont à leur tour utilisés comme fourrage pour les vaches, De plus, ils font profiter leurs veaux, deux fois par jour, d’un massage avec de l’huile

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Chères consœurs et chers confrères cafetiers. Au nom de GastroAppenzellerland AI, je vous souhaite une cordiale bienvenue dans le plus petit canton mais un des plus beaux de Suisse. Je me réjouis de pouvoir communiquer aux délégués de GastroSuisse quelques moments et souvenirs inoubliables du pays d’Appenzell. Nous avons mis beaucoup de temps et d’engagement dans les préparatifs afin que votre visite en Appenzell devienne un véritable événement. Chez nous, l’artisanat, les us et coutumes sont encore tenus en honneur et vivants. Jouissez de la vue de la rue principale réalisée avec tant d’amour, avec ses maisons soignées et son ambiance où chacun connaît chacun. Au milieu d’un paysage pittoresque de collines, voici l’Alpstein. Notre région si appréciée pour les promenades et pour se ressourcer. On y parvient aisément grâce à quatre remontées mécaniques – Hoher Kasten, Ebenalp, Säntis et Kronberg – qui invitent à une excursion inoubliable. Profitez des prestations de la carte de vacances, fuyez pour un moment la vie quotidienne et laissez votre âme en suspension. Découvrez notre pays au pied du Säntis. Je souhaite à tous les délégués et aux hôtes d’honneur un merveilleux séjour à Appenzell et me réjouis de vivre des moments sympathiques. Ruedi Uhlmann, président GastroAppenzellerland AI

A LA CARTE A Saint-Pierre-de-Clages (VS)

Vinissima trois jours durant Chamoson propose la dégustation de ses crus lors de Vinissima à Saint-Pierre-de-Clages. Cette année, pour sa dixième édition, la présentation du millésime 2006 se fera sur trois jours. Les 17, 18 et 19 mai.

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Coupe de l’Accueil àAndreaWenger

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Le Club Prosper Montagné décerne le Prix Jacquart à la patronne du Noirmont Tout d’abord surprise, puis ravie et ensuite aux anges: Andrea Wenger reçoit la Coupe de l’Accueil 2006 du Club Prosper Montagné. Le sens de l’accueil, Andrea Wenger l’a sans doute dans ses gènes dont les origines bavaroises l’ont certainement prédestinée à ce métier qu’elle exerce avec passion et professionnalisme. Tous ceux qui l’ont côtoyée soit au Noirmont, soit au Restaurant des

chefs à Gastronomia, savent que ce n’est que juste récompense. Modeste, Andrea Wenger déclare que cet honneur revient aussi à toutes les femmes ou compagnes qui travaillent dans l’ombre mais qui secondent avec efficacité le chef. C’est ce qu’elle fait depuis 26 ans aux côtés de Georges Wenger: «Il ne manque jamais une occasion publique de souligner que l’établissement est notre

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aventure commune. J’apprécie cette attitude!» Faire partie du cercle des 25 personnes aussi célèbres que Susi Stucki, première lauréate en 1980, Georgette Girardet (maman de Fredy), Huguette Grisoni, Christine Crisci, mais aussi d’hommes comme Hans-Jörg Dütsch, Claude Froté ou encore Louis Villeneuve «est un honneur», conclue Andrea Wenger. fdf

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Magali Chevrier, Pierre Henchoz, président du jury, Isabelle et Etienne Krebs, Andrea Wenger, Susi Stucki, première lauréate (1980), Restaurant Bruderholz à Bâle, Philippe Chevrier et Georges Wenger. Les amis sont très importants pour Madame Wenger; «surtout dans ces moments de bonheur!» Sa famille a également fait le déplacement d’Allemagne.

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■ Hôtellerie & Tourisme

Vendredi, 18. 5. 2007 ■ No 20

GastroJournal

Appenzell,un précurseur

FLASH Vacances et patrimoine

Rénovations grâce à l’Ecu d’or

Les marques sont importantes, a-t-on appris à la 10e Journée suisse des vacances à Bâle. Il en va de même de la formation de destinations. Les Appenzellois ont donné l’exemple. «Chaque destination a besoin d’au moins une marque forte existante», a déclaré le conseiller d’Etat valaisan Jean-Michel Cina, la semaine passée, à l’occasion de la 10e Journée suisse des vacances au centre des foires de Bâle. Nous devons en prendre soin. Le conseiller d’Etat grison Hansjörg Trachsel a confirmé: «Si nous voulons gagner de nouveaux hôtes, des marques sont indispensables.» Dans les deux cantons, on veut aujourd’hui mettre en place la création de destinations par la voie politique, par la loi. Alors qu’en Valais, la procédure de consultation sur une loi touristique est déjà en cours, dans les Grisons, on affirme: «Nous voulons d’abord créer les structures, ensuite la loi.» Selon Hansjörg Trachsel, la tâche la plus difficile est la taxe pour la promotion du tourisme «et le plus grand problème, celui les représentants des communes». A la Journée des vacances, on a régulièrement entendu que le professionnalisme manquait souvent dans le tourisme. Pas au plan des spécialistes du tourisme mais des instances supérieures dans les communes. On a tout à fait oublié qu’en Suisse, il y a, depuis très longtemps, des régions et des cantons dans lesquels ces hautes idées ont déjà approché la réalité. Par exemple dans les deux demi-cantons d’Appenzell. Depuis

sept ans, il y a une collaboration étroite. Il s’agit de la Appenzellerland Tourismusmarketing AG qui représente, à l’extérieur, Appenzellerland Tourismus AR et AI alors que les deux associations touristiques agissent vers l’intérieur.

Une seule organisation pour tout AI Appenzellerland Tourismus AI est spécialement bien organisée. «Nous avons un office du tourisme pour tout le canton», explique Guido Buob, le gérant. Depuis 1999, il y a une loi sur la promotion du tourisme. Depuis lors, la taxe de séjour est abolie et remplacée par une redevance. «Chaque établissement qui, d’une façon ou d’une autre, profite du tourisme, doit payer», déclare Guido Buob. Même les dentistes. Chaque année, s’accumulent ainsi 750 000 francs qu’encaisse le canton pour les répartir aux organisations touristiques. La Tourismusmarketing AG obtient 300 000 francs, Appenzellerland Tourismus AI plus de 400 000 francs. Par ailleurs, ceux qui collaborent directement avec Appenzellerland Tourismus AI paient, en plus, une petite obole. «Là où nous offrons des prestations de service, des moyens financiers doivent aussi être retournés», affirme Guido Buob qui souligne cependant: «Cela est très bien compris par nos partenaires.» La collaboration entre les deux demi-cantons mais aussi entre les

SP

MATTHIAS NOLD

A Appenzell, la collaboration entre les deux (petits) demi-cantons fonctionne bien. organisations fonctionne bien. «On doit savoir ce que l’on veut vendre et comment mais aussi travailler ensemble de manière professionnelle», ajoute Guido Buob. Il souhaite même que le tourisme d’Appenzell Rhodes Extérieures aille un peu mieux. «Dans ce cas, nous irions mieux aussi.» De nombreux espoirs se fondent sur le nouveau village Reka à Urnäsch (AR). Même dans les milieux de la restauration on entend que cette infrastructure leur vaudra certainement un surplus de clients. Tout n’est, évidemment, pas parfait. Ainsi, la carte de vacances que

les participants à l’assemblée des délégués de GastroSuisse recevront, ne vaut que pour les Rhodes Intérieures. Globalement la collaboration est cependant excellente.

A LA MINUTE Alors que d’autres se disputent autour de la formation de destinations, Appenzell va de l’avant. Depuis des années déjà, une redevance pour la promotion du tourisme est réalité.

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Les recettes de l’Ecu d’or 2007 seront essentiellement versées à la fondation Vacances au cœur du patrimoine. Créée il y a deux ans par Patrimoine suisse, cette fondation rénove et transforme des demeures historiques en résidences de vacances. De nombreux bâtiments de grande valeur patrimoniale sont menacés de délabrement ou de démolition, a indiqué l’association vente de l’Ecu d’or. En les rachetant puis en les transformant, la fondation contribue à les préserver. Quatre bâtiments sont déjà en cours de rénovation, dont la villa Huberhus à Bellwald (VS), une maison en bois typique des Alpes construite au XVIe siècle, et la ferme jurassienne Les Mollards-des-Aubert (photo) au Brassus (VD) qui date de 1720. www.ecudor.ch

Casino de Campione

La bâtisse dessinée par Botta ouverte Reportée à plusieurs reprises, l’ouverture du nouveau casino de Campione d’Italia au bord du lac de Lugano a eu lieu mercredi de la semaine dernière. Considéré comme un des plus grands d’Europe, il a été dessiné par l’architecte tessinois Mario Botta.

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■ GastroSuisse

GastroJournal

Freitag/Vendredi, 18. 5. 2007 ■ Nr./No 20

GastroSuisse stellt sich vor Wer steht eigentlich hinter GastroSuisse? GastroJournal zeigt auf dieser Doppelseite die wichtigsten Exponentinnen und Exponenten der Kantonalsektionen sowie jene Leute des Zentralverbandes in Zürich und Pully, die direkt mit der Branche in Kontakt stehen.

Casimir Platzer, Jean-Daniel Martz, Präsident/ Sekretariat/ président secrétariat

Laurent Terlinchamp, président/Präsident

Fredy Zettel, Präsident/ président

Rainer Britt, Präsident/ président

Werner Brun, Geschäftsführer/ gérant

Urs Stingelin, Präsident/ président

Bruno Gruber, Sekretariat/secrétariat

Michel Vuillemin, président/ Präsident

Max Reiner, Präsident/ président

Markus Berner, Sekretariat/ secrétariat

François Monique Gessler, présiChambovey, secrédent/Präsident tariat/Sekretariat

Jacqueline D'Aloisio, secrétariat/ Sekretariat

Christiane Schneider, Sekretariat/ secrétariat

Marco Huber, Präsident/ président

Ruedi Ulmann, Präsident/ président

Robert Schniegg, Sekretariat/ secrétariat

Walter Höhener, Präsident/ président

Josef Schüpfer, Präsident/ président

Dr. Alex Hediger, Sekretariat/ secrétariat

Tobias Zbinden, Isabelle Muehlhauser, Präsident/ Sekretariat/ président secrétariat

Andy Abplanalp, Fluregn Fravi, Sekretariat/ Präsident/ secrétariat président

Reto Winteler, Präsident/ président

Hans-Rudolf Amport, Direktor/directeur

Josef Müller-Tschirky, Präsident/président

Christian Burri, Präsident/ président

Gabriele Beltrami, Geschäftsführer/ gérant

Peter Iten, Präsident/ président

Peter Oesch, Präsident/ président

Sepp Durrer, Sekretariat/ secrétariat

Benvenuto Savoldelli, Sekretariat/ secrétariat

Carmen Bundi, Präsidentin/ présidente

Hansruedi Utiger, Sekretariat/ secrétariat

Marlyse Fuhrer, secrétariat/ Sekretariat

Yves Rondez, président/ Präsident

Urs Emmenegger, Präsident/ président

Hans Imfeld, Sekretariat/ secrétariat

Yvonne Weisshaupt, Sekretariat/ secrétariat

Walter Kuechler, Vreni von Fle, Präsident/ Sekretariat/secrétariat président

Willy Benz, Präsident/ président

Tanja Posch, Sekretariat/secrétariat

Frédéric Haenni, Edgar Schiesser, président/ directeur/Direktor Präsident

Ernst Bachmann, Präsident/président

Dr. Karl E. Schroeder, Geschäftsleiter/ gérant


■ GastroSuisse

Freitag/Vendredi, 18. 5. 2007 ■ Nr./No 20

GastroJournal

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GastroSuisse se présente à vous Qui sont ces gens qui composent GastroSuisse? Sur cette double page, GastroJournal présente les principaux responsables des sections cantonales ainsi que de l’organisation faîtière à Zurich et à Pully qui sont en contact direct avec la branche.

Vorstand /conseil

Ernst Bachmann, Vizepräsident/ vice-président

Klaus Künzli, Zentralpräsident/ président central

Tobias Zbinden, Trésorier

Frédéric Haenny

Direktion/ direction

Stab Direktion/ état-major de direction

Dienste/services

Florian Hew, Direktor/directeur

Heidi Sigrist, StabsCorinne Huber chefin/responsable (Tourismus/tourisme) état-major de direction

Josef Wachter, Abteilungsleiter/responsable du département

Josef Müller-Tschirky

Barbara Schneider

Wirtschaftspolitik/ politique économique

Marketing- Kommunikation/ marketing et communication

Hans Peyer, stv. Direktor/directeur suppléant

Brigitte Meier/Abteilungsleiterin/responsable du département

Rechtsdienst/service juridique

Pully

Pierre Stämpfli, formation continue/Weiterbildung

Marco Huber

Olivier Rey, formation professionnelle/ Berufsbildung

Marcel Coquoz, service juridique/ Rechtsdienst

Hannes Jaisli, Abteilungsleiter/responsable du département

FOTOS/PHOTOS: OLGA KREJCI / ARCHIV GJ / ZVG

Schulen/ecoles

Alain Brunier, Ecole Hôtelière Genève

Paul Nussbaumer, Belvoirpark Hotelfachschule

Christian Belser

Ursulina Caduff

Maja Klauser

Gastroconsult

GastroSocial

Walter Lengwiler, Delegierter des Verwaltungsrates/ délégué du conseil d’administration

Urs-Peter Amrein, Direktor/directeur

GastroJournal/GastroEdition Info-Center

Romeo Brodmann, Marianne Huber Leiter Verlage/responsable des éditions

Matthias Nold Julian Spatz

Dora Haag

Ursula Hug

Heidi Mazzochi

Monika Suter

Berufsbildung/image de la profession Nachwuchsmarketing/ marketing de la relève

Daniel Jung, AbteiRichard Decurtins lungsleiter/responsable du département

Tamara Henderson

Weiterbildung/perfectionnement

Thomas Fahrni

Zita Langenstein

Gastro Professional

Job Service

Rafael Saupe

Jeannette Müller

Charlotte Zeller

Elena Senn


■ GastroSuisse

Freitag/Vendredi, 18. 5. 2007 ■ Nr./No 20

GastroJournal

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Einladung

Invitation

Invito

116. Delegiertenversammlung

116e assemblée des délégués

116a assemblea dei delegati

Interne Delegiertenversammlung vom Dienstag, 22. Mai 2007, 9.00 Uhr (Türöffnung: Kaffee, Gipfeli ab 8.00 Uhr) Ort: Aula Gringel, Appenzell AI

Assemblée interne des délégués du mardi 22 mai 2007 à 9 h (ouverture des portes: café et croissants dès 8 h) Aula Gringel, Appenzell (AI)

Assemblea interna dei delegati di martedì, 22 maggio 2007, ore 9 (apertura delle porte con caffè e cornetti a partire dalle ore 8) Aula Gringel, Appenzell AI

Referenten K. Künzli

Ordre du jour Orateurs K. Künzli 1. Allocution de bienvenue 2. Election des scrutateurs Dr. F. Hew 3. Discussion et approbation du rapport annuel 2006 T. Zbinden 4. Discussion et approbation des comptes de l’année 2006, rapport de la commission de contrôle de gestion et décharge K. Künzli 5. Cotisation 5.1. Fixation des cotisations 2008 5.2. Contribution pour mille (motion du conseil / de la CPR) K. Künzli 6. Modification des statuts K. Künzli 7. Motions 7.1. Motions du conseil / de la conférence des présidents 7.2. Motions des sections cantonales K. Künzli 8. Election de l’office de contrôle K. Künzli 9. Divers

Ordine del giorno Oratori K. Künzli 1. Saluto di benvenuto 2. Nomina degli scrutatori Dr. F. Hew 3. Discussione ed approvazione del rapporto annuale 2006 T. Zbinden 4. Discussione ed approvazione dei conti d’esercizio 2006, rapporto della commissione della gestione e scarico K. Künzli 5. Quota annuale 5.1. Fissazione della quota annuale 2008 5.2. Quota per mille (mozione del consiglio / della CPR) K. Künzli 6. Modifica degli statuti K. Künzli 7. Mozioni 7.1. Mozioni del consiglio / della conferenza dei presidenti 7.2. Mozioni delle sezioni cantonali K. Künzli 8. Elezione dell’organo di revisione K. Künzli 9. Eventuali

Dr. F. Hew T. Zbinden

K. Künzli

K. Künzli K. Künzli

K. Künzli K. Künzli

Traktanden 1. Eröffnungsansprache 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Diskussion und Abnahme des Jahresberichtes 2006 4. Diskussion und Abnahme der Jahresrechnung 2006, Bericht der Geschäftsprüfungskommission und Déchargeerteilung 5. Jahresbeitrag 5.1. Festlegung Jahresbeitrag 2008 5.2. Promillebeitrag: Antrag Vorstand / Präsidentenkonferenz 6. Statutenänderung 7. Anträge 7.1. Anträge des Vorstandes / der Präsidentenkonferenz 7.2. Anträge der Kantonalsektionen 8. Wahl der Kontrollstelle 9. Varia

Assemblea pubblica dei delegati di martedì 22 maggio 2007, ore 11.15

Öffentliche Delegiertenversammlung vom Dienstag, 22. Mai 2007, 11.15 Uhr

Assemblée publique des délégués du mardi 22 mai 2007 à 11 h 15

1. Begrüssung 2. Grussworte aus dem Kanton Appenzell Innerrhoden: Ruedi Ulmann, Präsident GastroAppenzellerland AI 3. Dr. Florian Hew, Direktor GastroSuisse, Zürich 4. Klaus Künzli, Zentralpräsident GastroSuisse, Ostermundigen 5. Gastreferent: Carlo Schmid-Sutter, Erziehungsdirektor und Landammann Kanton Appenzell Innerrhoden 6. Schlusswort

1. Allocution de bienvenue 2. Discours de bienvenue du canton d’Appenzell Rhodes Intérieures: Ruedi Ulmann, président GastroAppenzellerland AI 3. Florian Hew, Dr ès sc. éc., directeur GastroSuisse, Zurich 4. Klaus Künzli, président central GastroSuisse, Ostermundigen 5. Orateur-invité: Carlo Schmid-Sutter, directeur de l’instruction publique et membre du Conseil d’Etat du canton d’Appenzell Rhodes Intérieures 6. Conclusion Clôture de la séance vers 12 h 30

Schluss der Tagung um ca. 12.30 Uhr

1. Saluto di benvenuto 2. Saluto di benvenuto del rappresentante del canton Appenzello Innerrhoden: Ruedi Ulmann, presidente di GastroAppenzellerland AI 3. Florian Hew, dr. ès. sc. éc., Direttore GastroSuisse, Zurigo 4. Klaus Künzli, presidente centrale GastroSuisse, Ostermundigen 5. Discorso dell’ospite: Carlo Schmid-Sutter, direttore del dipartimento istruzione pubblica e membro del Consiglio di Stato del canton Appenzello Innerrhoden 6. Conclusione Chiusura dei lavori: ore 12.30 ca.

«Stobede» in Appenzell

Une vraie «stobede»

Das Programm rund um die Delegiertenversammlung

Le programme cadre de l’assemblée des délégués

Festlicher Appenzeller Abend

GastroAppenzell Innerrhoden hat sich für die Delegierten und Gäste von GastroSuisse einiges einfallen lassen. Das Rahmenprogramm hört sich vielversprechend an. Albin Fässler von GastroAppenzell AI ist für die Organisation des Rahmenprogramms an der Delegiertenversammlung zuständig. Er bittet die Delegierten und Gäste möglichst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. «Wir haben darauf geachtet, dass möglichst viele Personen in Appenzell selber untergebracht sind. Für die anderen ist ein Shuttel-Service organisiert.»

Am Dienstag, 22. Mai, findet gemäss dem Programm (siehe oben) die Delegiertenversammlung statt. Nach der Versammlung nehmen die Delegierten und Gäste das Mittagessen in verschiedenen Restaurants im Dorf Appenzell ein. «Für das Mittagessen haben wir bewusst Betriebe ohne Zimmer ausgewählt, sodass auch diese etwas von der Delegiertenversammlung haben.» Die Anwesenden werden von Appenzeller Schülern empfangen. Nach dem Singen eines traditionellen Liedes begleiten die Schüler die verschiedenen Sektionen zum jeweiligen Restaurant.

Appenzeller Streichmusik

Abstecher auf den Kronberg GastroAppenzellerland AI offeriert alle Teilnehmenden der Delegiertenversammlung eine Appenzeller Ferienkarte. Die Karte erlaubt den Gästen während sieben Tagen kostenloses Geniessen. «Darum müsste man eigentlich noch ein oder zwei Tage länger im Kanton Appenzell bleiben, um alle Angebote zu nutzen», erklärt Albin Fässler. Mit der Ferienkarte kann man beispielsweise das

Appenzeller Abend vom Besten Zum Appenzeller Abend am Dienstag will Albin Fässler noch nicht zu viel verraten: «Verschiedene Gesangs- und Unterhaltungs-Formationen aus dem Kanton sorgen für gute Stimmung am Abend.» Ausserdem sei eine Gratisverlosung geplant. Und für das leibliche Wohl sorgt ein mehrgängiges traditionelles Appenzeller Menü. «Die Kreationen sind sogar etwas gewagt, denn es werden traditionelle mit modernen Komponenten zusammengeführt.» Und jeder Gang werde mit einer kleinen Geschichte präsentiert und danach serviert. doe

FOTO: SWISSIMAGE

Anschliessend an die Präsidentenkonferenz am Montag haben die Anwesenden die Gelegenheit, an einer richtigen Appenzeller Stobede teilzunehmen. Die Gäste und Delegierten werden in verschiedene Restaurants verteilt, da die Betriebe rund um Appenzell nicht so gross sind, um alle Anwesenden zu bewirten. «Die meisten dieser Betriebe bieten eine schöne Aussicht aufs Appenzellerland», verspricht Albin Fässler. Während der Alpzeit finden im Appenzellerland gemütliche Alpfeste, sogenannte Stobeden, statt, die bei Einheimischen und Auswärtigen gleichermassen beliebt sind. Da spielt eine Appenzeller Streichmusik in Originalbesetzung. Im Zentrum der Veranstaltung stehen Volksmusik, Volkstänze, Jodler und schellenschüttelnde Sennen. Beim Schellenschütteln versetzt der eine Senn die grosse und die mittlere, der zweite die kleine Schelle des Spiels in vorsichtig bemessene Bewegung, sodass die Klöppel einen regelmässigen Takt schlagen und ein rhythmisches Geläut ertönt. Es wird tüchtig getanzt, sei es in der Tracht oder im Wandertenü. Manchmal tanzt sogar ein Paar den traditionellen Hierig.

Naturmoorbad in Gontenbad besuchen. Oder sich an einer Käsedegustation in der Schaukäserei Stein verköstigen. Wer es lieber etwas aufregender mag, kann mit der Luftseilbahn auf den Kronberg fahren und danach mit dem Kronberg-Bob wieder hinuntersausen. Noch mehr Berg gibt es mit einer Fahrt auf den Hohen Kasten. Für Wellness-Hungrige ist ein Eintritt ins Wellnesszentrum in Appenzell inbegriffen.

GastroAppenzell Rhodes Intérieures s’est donné beaucoup de peine pour recevoir les délégués et les invités. Albin Fässler de GastroAppenzell AI est responsable de l’organisation du programme cadre de l’assemblée des délégués. Il prie les délégués et les invités d’utiliser, dans la mesure du possible, les transports publics. «Nous avons veillé à loger le plus grand nombre de personnes à Appenzell même. Pour les autres, nous avons mis sur pied un service de navette.» Après la Conférence des présidents du lundi, les personnes présentes auront l’occasion de participer à une vraie «stobede». Les invités et les délégués seront répartis dans divers restaurants, car les établissements autour d’Appenzell ne sont pas assez grands pour recevoir tout le monde. Pendant la saison d’alpage, des fêtes alpestres sympathiques se déroulent dans le pays d’Appenzell. On les appelle «stobede». Elles sont très appréciées des indigènes et des gens de l’extérieur. Une musique à cordes appenzelloise y joue dans la composition originale. Au centre de la manifestation, il y a la musique populaire, des danses populaires, des yodleurs et des armaillis sonneurs de cloches. A cet exercice, un armailli bouge la grande et la moyenne cloche, le deuxième la petite. Ils mettent leurs instruments précautionneusement en mouvement de manière à ce que les battants donnent un rythme régulier aux sonnailles. On y danse avec erveur, en costume ou en tenue de randonnée. Parfois, un couple danse même le traditionnel «hierig».

Soirée appenzelloise festive Zäuerlen (Naturjodeln) und Schellenschütteln am Rand einer Viehschau.

Selon le programme, l’assemblée des délégués se déroulera le mardi 22

mai. Après l’assemblée, les délégués prendront leur déjeuner dans divers restaurants du village d’Appenzell. Les personnes présentes seront accueillies par des élèves appenzellois. Après avoir chanté un air traditionnel, les élèves accompagneront les sections dans les établissements qui leur sont réservés.

Excursion au Kronberg GastroAppenzellerland AI offre à tous les participants de l’assemblée des délégués une carte vacances appenzelloise. Cette carte permet de jouir pendant sept jours de facilités. «Il faudrait donc rester un ou deux jours de plus dans le canton d’Appenzell pour bénéficier de toutes les offres», explique Albin Fässler. Avec la carte vacances on peut, par exemple, visiter le bain de boues naturelles à Gontenbad. Ou déguster des fromages à la fromagerie de Stein. Ceux qui désirent quelque chose de plus vivant peuvent monter avec le téléphérique au Kronberg et redescendre avec le bob du Kronberg dans la vallée. Pour davantage de montagnes, il y a l’excursion au Hoher Kasten. Pour les amateurs de wellness, une entrée au centre wellness d’Appenzell est comprise.

Superbe soirée appenzelloise Albin Fässler ne veut pas encore dévoiler le détail de la soirée appenzelloise de mardi: «Diverses formations de chant et d’animation du canton se chargeront de créer une bonne ambiance durant la soirée.» De plus, une tombola gratuite est prévue. Et pour satisfaire les appétits, il y aura un menu appenzellois traditionnel. «Les créations sont même quelque peu risquées, car on intégrera des ingrédients modernes dans les composants traditionnels.» Et chaque plat sera présenté avec une petite histoire avant d’être servi. doe


Freitag/Vendredi, 18. 5. 2007 ■ Nr./No 20

■ GastroSuisse

GastroJournal

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«Wir sind für die Bedürfnisse der Gastronomie sensibilisiert» SWICA ist der wichtigste Kranken- und Unfallversicherer für die Gastronomie.Wie Gastronomen profitieren können, erklärt Hans Stahel, Delegierter der Geschäftsleitung, SWICA Generaldirektion Winterthur.

A LA MINUTE SWICA ist der wichtigste Krankenund Unfallversicherer für die Gastronomie. Gastronomen profitieren in vielerlei Hinsicht von einer Zusammenarbeit mit SWICA.

SERVICE Und das sind Ihre besonderen Vorteile der Verbandsversicherung von GastroSuisse und SWICA: Ganzheitliches Angebot aus einer Hand bei Krankheit und Unfall für Arbeitnehmer und Arbeitgeber Massgeschneiderte Lösungen gemäss L-GAV Breit abgestützte Risikogemeinschaft (Schutz und Sicherheit!) Prämieninkasso gleichzeitig mit der AHV-Abrechnung erleichtert Ihre Übersicht

PHILIPP LUTZ

Philipp Lutz: Worauf ist diese positive Entwicklung zurückzuführen? Hans Stahel: Mit GastroSuisse und GastroSocial verbindet uns eine jahrzehntelange Partnerschaft mit eingespielten Abläufen. Wir sind bei SWICA für die Bedürfnisse und Anliegen der Gastrobranche besonders sensibilisiert. Das gilt vor allem für unsere Gastroberater, die in der ganzen Schweiz vor Ort umfassende und individuelle Versicherungsberatungen vornehmen. Unsere Fachspezialisten wissen genau, wo der Schuh drückt und welche Punkte für einen Gastronomen beim Versicherungsschutz besonders wichtig sind. So zum Beispiel bei der Wahl der Wartefrist, also der Frist, bis die Taggeldzahlungen beginnen sollen. Diese gilt es genau abzuklären, damit das Risiko für den Arbeitgeber kalkulierbar bleibt. Letztlich trägt diese ganzheitliche Beratung wesentlich zu einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis bei, was sich wiederum auf die Kundenzu-

ARCHIV GJ

Philipp Lutz: Wie ist die Verbandsversicherung SWICA/GastroSuisse in der Gastronomie positioniert? Hans Stahel: Mit über 10 000 Kunden im Gastrobereich ist SWICA bereits heute klare Marktleaderin und es entscheiden sich immer mehr Gastrobetriebe für das attraktive SWICA-Angebot. Alleine in den letzten fünf Jahren ist das Portefeuille in der Krankentaggeld- und Unfallversicherung um durchschnittlich 17 Prozent gewachsen. Bei einem Prämienvolumen von gegen 100 Millionen Franken.

Dank der Verbandsversicherung von GastroSuisse und SWICA können sich Gastronomen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. friedenheit und damit auf die Weiterempfehlungsbereitschaft auswirkt. Unsere Kunden können aber nicht nur auf eine optimale Beratung zählen, sondern sie profitieren von einer Fülle von weiteren Dienstleistungen. Philipp Lutz: An welche Dienstleistungen denken Sie? Hans Stahel: Neben unserem Kerngeschäft, der Gewährleistung eines optimalen Versicherungsschutzes in den Personenversicherungen Krankentaggeld und der gesetzlichen Unfallversicherung, kümmern wir uns beispielsweise auch um die Formalitäten der AHV oder vermitteln in enger Partnerschaft mit GastroSocial den Pensions-

Les restaurateurs et leurs employés peuvent se fier à la caisse maladie et accident Swica.

kassen-Beitritt. Einen wesentlichen Vorteil bildet aber der Solidaritätsgedanke. Für die Gastrobetriebe jeglicher Grösse ist es beruhigend zu wissen, dass sie mit der Verbandsversicherung eine Versicherung gewählt haben, bei welcher sie innerhalb einer sehr grossen Risikogemeinschaft vor massiven Prämienaufschlägen oder gar Policenkündigungen geschützt sind. Philipp Lutz: Bietet SWICA den Betrieben auch Unterstützung in der Kostenlenkung? Hans Stahel: Insgesamt sind bei SWICA über 21 000 Unternehmen in den verschiedensten Branchen versichert. Dabei gehört unser vor über acht Jah-

ren eingeführtes Care Management, das die Wiedereingliederung von erkrankten oder verunfallten Mitarbeitern unterstützt, zu einem sehr wichtigen und äusserst gefragten Teil unseres Dienstleistungsangebotes. Selbstverständlich lassen wir unsere Erfahrungen aus dem Care- oder Absenzmanagement auch in die Beratungen der Gastrobetriebe einfliessen und bieten bei Bedarf und auf Wunsch entsprechende Unterstützung an. Philipp Lutz: Wie muss man vorgehen, wenn man sich für die Verbandsversicherung von SWICA interessiert? Hans Stahel: Dazu bestehen mehre-

«Nous sommes attentifs aux besoins de la restauration» SWICA est la plus importante caisse maladie et accident pour l’hôtellerie-restauration. Hans Stahel, représentant de la direction explique comment les professionnels de la branche peuvent en profiter. PHILIPP LUTZ Philipp Lutz: Quelle position occupe l’assurance de Fédération SWICA/GastroSuisse dans la restauration? Hans Stahel: Forte de plus de 10 000 clients dans ce secteur, SWICA occupe clairement une position de leader et séduit un nombre croissant de restaurateurs avec son offre attrayante. Rien que ces cinq dernières

années, le portefeuille des assurances indemnités journalières en cas de maladie et accident a enregistré une progression moyenne de 17% pour un volume de primes d’environ 100 millions de francs. Philipp Lutz: Quels sont les moteurs de cette évolution positive? Hans Stahel: Un partenariat de plusieurs décennies, basé sur des processus bien rodés, nous lie à GastroSuisse et à GastroSocial. Chez SWICA, nous sommes particulièrement attentifs aux besoins et aux attentes du secteur de la restauration. Cela vaut aussi et surtout pour nos conseillers qui fournissent sur place, dans toute la Suisse, un conseil complet et personnalisé. Nos spécialistes connaissent parfaitement les problèmes spécifiques et les aspects dont un restaurateur doit tenir compte en matière de couverture d’assurance. Par exemple le choix du délai d’attente, c’est-à-dire

la période précédant le début du versement des indemnités journalières. Il est important de le déterminer avec précision afin que le risque reste calculable pour l’employeur. Ce conseil étendu contribue dans une large mesure à l’obtention d’un rapport prix/prestations optimal qui, à son tour, se répercute positivement sur la satisfaction des clients et leur prédisposition à nous recommander. Nos clients bénéficient non seulement d’un conseil professionnel, mais aussi d’une multitude d’autres prestations. Philipp Lutz: Quelles sont-elles? Hans Stahel: Parallèlement à notre activité principale, soit la garantie d’une couverture d’assurance optimale dans l’assurance indemnités journalières en cas de maladie et l’assurance-accidents obligatoire, nous nous chargeons, par exemple, des formalités liées à l’AVS ou proposons, en étroit partenariat avec

GastroSocial, notre médiation dans l’adhésion à une caisse de pension. Un autre avantage essentiel est le principe de solidarité. Il est en effet rassurant, pour un restaurateur, de se savoir, avec l’assurance de la Fédération, au sein d’une très vaste communauté de risque et donc à l’abri d’une augmentation de primes massive, voire d’une résiliation de police. Philipp Lutz: SWICA propose-t-elle aux entreprises aussi une aide en matière de maîtrise des coûts? Hans Stahel: Plus de 21 000 entreprises des secteurs les plus divers sont assurées chez SWICA. Notre Care Management, que nous avons introduit voici plus de huit ans et qui accélère la réinsertion professionnelle des collaborateurs malades ou accidentés, constitue un élément essentiel et très demandé de notre gamme de prestations. Bien entendu, nous faisons aussi bénéficier les res-

re Möglichkeiten. Interessenten können sich an die nächste SWICA-Agentur, an die GastroSocial-Ausgleichskasse, an den Kantonalverband oder die Sektionen von GastroSuisse wenden. Weitere Informationen sind im Internet unter www.swica.ch und unter www.gastrosuisse.ch zu finden.

SERVICE Avantages spécifiques de l’assurance de Fédération de Gastro Suisse et SWICA: Offre complète d’un prestataire unique en cas de maladie ou d’accident pour l’employé et l’employeur Solutions sur mesure selon CCNT Vaste communauté de risque (protection et sécurité!) Encaissement des primes simultanément avec le décompte AVS pour une plus grande transparence

A LA MINUTE SWICA est la plus importante caisse maladie et accident pour l’hôtellerie-restauration. Un partenariat la lie depuis plusieurs décennies à GastroSuisse et GastroSocial. taurateurs de notre expérience en matière de Care Management et de gestion des absences et offrons, le cas échéant et sur demande, le soutien approprié. Philipp Lutz: Que doit faire un restaurateur désireux de souscrire à l’assurance de Fédération de SWICA? Hans Stahel: Il a plusieurs possibilités. Les restaurateurs intéressés peuvent s’adresser à l’agence SWICA la plus proche, à la Caisse de compensation GastroSocial, à la fédération cantonale ou aux sections de GastroSuisse. Ils peuvent également se renseigner sur Internet, aux adresses suivantes: www.swica.ch www.gastrosuisse.ch


Freitag/Vendredi, 18. 5. 2007 ■ Nr./No 20

Kantonalsektionen ■ Sections cantonales

GastroJournal

Seite/page 31

GastroTicino

GastroVaud

Il dieci per cento del PIL cantonale

Assemblée des délégués

zione professionale del Canton Ticino, con la quale «per la riorganizzazione della Scuola esercenti stiamo lavorando sodo sui programmi e su una nuova organizzazione a moduli». Huber ha poi fatto un appello agli associati albergatori affinché si rivolgano massicciamente all’opportunità data dalla nuova classificazione «HOT-C» di GastroSuisse. «Crediamo a tal punto in questa classificazione che stiamo valutando degli incentivi finanziari per quei soci che vorranno classificarsi entro il 2008, migliorando nel contempo la sicurezza delle loro strutture», ha detto il presidente.

MASCO

Priorità di GastroTicino

Da sinistra: Gabriele Beltrami, Marco Huber, Frédéric Haenni, Mattia Manzocchi. Tra gli obiettivi immediati di GastroTicino annunciati all’assemblea generale dei delegati vi è la riorganizzazione della Scuola esercenti e del metodo d’insegnamento. L’assemblea generale ordinaria dei delegati cantonali di GastroTicino, svoltasi nei moderni ed ospitali capannoni dell’azienda orticola Bassi a Giubiasco, è stata gratificata dalla presenza del Consigliere di Stato Gabriele Gendotti, il quale non ha mancato di sottolineare la disponibilità del Cantone verso il settore della ristorazione e dell’albergheria che, ha fatto rimarcare, «da solo produce ben il dieci per cento del PIL cantonale, e dunque rappresenta un comparto di estrema importanza per tutta l’economia ticinese».

L’assise, alla quale è intervenuto anche il membro del comitato centrale di GastroSuisse Frédéric Haenni, non aveva trattande di gran rilievo al suo ordine del giorno. Era la prima dell’era della nuova presidenza assunta lo scorso anno da Marco Huber, il quale ha portato all’interno della federazione un metodo di lavoro professionale, puntuale e moderno che ha permesso di realizzare in breve tempo l’impostazione per un lavoro efficace che ha già dato grandi frutti.

Ottima collaborazione della Divisione della formazione con il Canton Ticino Nella sua relazione Huber si è felicitato per l’ottima collaborazione raggiunta con la Divisione della forma-

Il nuovo segretario cantonale, Gabriele Beltrami, ha portato a conoscenza le due attuali priorità di GastroTicino: la prima è legata allo stabile di Breganzona che necessita oramai di diversi interventi e migliorie; la seconda è quella annunciata anche dal presidente Huber, e cioè la revisione totale del sistema di insegnamento per portarlo al passo con quello adottato nelle altre regioni svizzere. Il presidente di GastroBellinzona AltoTicino, Mattia Manzocchi, alla cui sezione competeva per rotazione l’organizzazione di questa assemblea annuale, ha speso con entusiasmo parole a favore della personalizzazione e della tipicità dell’offerta che dovrebbe essere proposta da tutti gli affiliati. «Il mio augurio è che sempre più ristoratori sposino l’obiettivo di valorizzare il rapporto con la terra, diffondendone pregi e valori, affinché possano essere loro i veri ambasciatori dell’autenticità del terroir Ticino», ha detto Manzocchi. msc

L’assemblée ordinaire des délégués de GastroVaud aura lieu le mercredi 6 juin 2006 à la Grande Salle du Château d’Echallens. Le parking est à Etagnières. Le déplacement se fait en LEB. Pour les délégués, départ à 7h20, 7h50 et 8h20. Pour les invités, 8h50, 9h20 et 9h50.

Ordre du jour I. Assemblée générale administrative à 8h30 – Grande Salle du Château 1. Appel des délégués 2. Nomination des scrutateurs 3. Approbation des procès-verbaux: 3.1 assemblée générale ordinaire des délégués à Savigny, 7 juin 2006 3.2 assemblée générale d’automne des délégués à Pully, 13 décembre 2006 4. Comptes de l’exercice 2006: 4.1 Présentation du caissier cantonal 4.2 Rapport de la Commission de gestion et de vérification des comptes 4.3 Discussion et approbation Décharge aux organes responsables 5. Fusions de sections 6. Election pour la période 2007-2010 6.1 du Comité cantonal 6.2 du Président cantonal 7. Election de la Commission de gestion 8. Nomination 8.1 des membres vétérans 8.2 des membres honoraires 9. Lieu de l’assemblée générale ordinaire 2008 10. Propositions des sections et divers

II. Assemblée générale publique à 10h00 – Grande Salle du Château 1. Bienvenue 2. Présentation: M.Yvan Nicolier, Syndic d’Echallens 3. Message sur un sujet d’actualité: M.Charles Favre, Conseiller national, Echallens 4. Allocution du Président cantonal 5. Nomination des membres vétérans jubilaires 6. Orateurs: M. Tobias Zbinden, Trésorier central GastroSuisse Mme Jacqueline Maurer-Mayor, Cheffe du département de l’économie du Canton de Vaud Déplacement en LEB – Train vapeur départ 11h32 III. Apéritif – Banquet officiel dès 11h45 à la Salle polyvalente d’Etagnières Souhaits de bienvenue: Mme Chantal Santiago, Présidente du Comité d’organisation Discours: M. Marcel-David Yersin, 2e VicePrésident du Grand Conseil

GastroLuzern

GastroUri

Jahresbeitrag erhöht

Neue Präsidentin steuert das Schiff Uri

An der 107. Generalversammlung von GastroLuzern in Beromünster wurde der Jahresbeitrag um 20 Franken erhöht. Ab 2008 bezahlen die GastroLuzernMitglieder 170 statt wie bisher 150 Franken pro Jahr. Die Anhebung wird unter anderem nötig, weil der Kantonalverband ab nächstem Jahr das Internetportal Gastro-Surf mit jährlich 9000 Franken selbst trägt. Obwohl nicht ganz alle mit der Wichtigkeit von Gastro-Surf einverstanden waren, kamen das Budget 2007 und der Antrag auf Erhöhung des Mitgliedschaftsbeitrags ohne Probleme durch. Auch die Jahresberichte von Kantonalpräsident Fredy Zettel und von Direktor Hans-Rudolf Amport wurden ohne Gegenstimme genehmigt. Ernst Bachmann, GastroSuisse-Vizepräsident und Präsident von GastroZürich, überbrachte die Grüsse des Verbands. Und er machte den anwesenden Wirten Mut: «Wir sind an verschiedenen politischen Geschäften dran.» Gerade bei der momentan laufenden Debatte über Convenience Food solle man sich nicht verrückt machen lassen. «Es gibt kein Gesetz dazu.» Bachmann empfahl den Restaurateuren jedoch, Hausgemachtes

als solches zu verkaufen. «Zusatzinformationen helfen, das Gästevertrauen zu stärken.» Bezüglich des Ausbildungszentrums G’ART musste Hans-Rudolf Amport schlechte Nachrichten verkünden. Ab 2008 werden sich Bund und Kanton mit maximal 50 Franken pro Lehrling und Ausbildungstag beteiligen. Ein solcher Ausbildungstag kostet jedoch 237 Franken. «Wir werden aber versuchen, noch mehr Geld zu organisieren», betonte Amport. Ehrengast Yvonne Schärli, Regierungsrätin und Vorsteherin des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Luzern, bedankte sich bei GastroLuzern für die gute Zusammenarbeit im letzten Jahr. «Es war ein offener Dialog mit kurzen Wegen, auch wenn wir nicht immer die gleiche Meinung teilten.» Es sei vielleicht ihr letzter Auftritt an einer GV von GastroLuzern, meinte die Politikerin. Eventuell sei wegen einer Departementsverschiebung ab nächstem Jahr jemand anderer zuständig. «Ich werde aber weiterhin in den Luzerner Restaurants verkehren», sagte Schärli. Denn, der Kanton Luzern hätte eine hervorragende Gastronomie, die sich nicht verstecken müsse.

Der Wirtechor Luzern und Umgebung war für den musikalischen Teil der GV zuständig.

Mann das Hotel Central in Hospental. «Ich versuche das Amt, so gut wie Annemarie Zurfluh es gemacht hat, weiterzuführen.»

Zwei neue Vorstandsmitglieder und ein neuer Gastgewerbeseelsorger

Die neue GastroUri-Präsidentin Carmen Bundi und Annemarie Zurfluh (r.). An der Generalversammlung von GastroUri gab Annemarie Zurfluh ihren Rücktritt bekannt. Carmen Bundi ist als ihre Nachfolgerin gewählt worden. Die 96. Generalversammlung von GastroUri fand im Hotel Tourist in Flüelen statt. Eingangs der Versammlung stellte Andrea Bonetti, die Gemeindepräsidentin von Flüelen, die kleine Hafenstadt am Urnersee vor. Sie strich dabei die touristischen Vorzüge des Ortes heraus. Der wichtigste Punkt der Generalversammlung war die Neuwahl der Präsidentin. Annemarie Zurfluh gab, nach acht Jahren im Amt, ihren Rücktritt bekannt. «Ich will etwas kürzer treten und Platz für jemand neuen machen.» Ganz leicht fiel ihr aber der Abschied nicht, sie genoss die Zeit bei GastroUri sehr. In ihrer Rede bedankte sie sich zum einen bei ihren Vor-

gängern und zum andern bei ihren Vorstandskolleginnen und -kollegen. «Eine erfolgreiche Vereinsführung ist ohne tatkräftige und kollegiale Unterstützung durch die Vorstandsmitglieder undenkbar. Ein engagiertes Team hat viel Freizeit in die Verbandsarbeit investiert und mir geholfen, das Schiff von GastroUri zu steuern.» Annemarie Zurfluh war die erste Kantonalpräsidentin bei GastroSuisse. Seit 1991 war sie im Vorstand von GastroUri und 1999 wurde sie dann zur Präsidentin gewählt. Sie führt das Restaurant Trögli in Altdorf. Die Vizepräsidentin von GastroUri, Carmen Bundi, wurde von den Anwesenden einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt. Sie ist seit 1993 im Vorstand von GastroUri. Davor war ihr Vater 20 Jahre im Vorstand und Präsident von GastroUri. Sie wirtet seit 34 Jahren und führt mit ihrem

Im Vorstand gab es aber noch ein paar andere personelle Veränderungen: Guido de Moliner vom Hotel Eden in Sisikon ist aus dem Vorstand ausgetreten. Neu gewählt worden sind, Bianca Näf vom Hotel Hirschen in Flüelen und Fabian Lombris vom Hotel Schlüssel in Altdorf. Anfang dieses Jahres ist der Urner Gastgewerbeseelsorger, Pater Florin Reichmuth, aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Er betreute die Urner Gastronomen seit 1978. Jedes Jahr führte er den Einkehrtag, so etwas wie Ostern für die Gastronomen, durch. Sein Nachfolger ist Pfarrer Franz Imhof von Attinghausen. Annemarie Zurfluh, Guido de Moliner und Pater Florin Reichmuth wurden von der neuen Präsidentin Carmen Bundi gleich zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Neues von GastroSuisse GastroSuisse-Zentralpräsident Klaus Künzli informierte die Anwesenden über die Neuigkeiten aus der Verbandsspitze. Er sprach über die positive Umsatzentwicklung in der Gastronomie. «Ich hoffe, dass dies anhält und es eine Trendwende gibt.»

Neues Tourismusgesetz Der Volkswirtschaftsdirektor und Regierungsrat Isidor Baumann erläuterte die Folgen des neuen Tourismusgesetzes des Kantons Uri, welches im Herbst zur Abstimmung kommt. Es geht dabei vor allem darum, dass nicht mehr nur die Gastronomie Abgaben für den Tourismus leisten muss, sondern auch andere Branchen, welche direkt davon profitieren.


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Schlusspunkt ■ Point Final

GastroJournal

Freitag/Vendredi, 18. 5. 2007 ■ Nr./No 20

Un jour avec...

LAST MINUTE

Viel Konkurs,viel Wachstum Der neueste Bericht des Verbandes Creditreform bringt Erschreckendes zu Tage: Die Anzahl der Firmenkonkurse ist im April um acht Prozent gegenüber den Vorjahreswerten gestiegen. «Ein Wert, der so deutlich über dem des Vorjahr liegt, passt so gar nicht in das Bild, welches die schweizerische Konjunktur derzeit hinterlässt», schreibt Creditreform in einer Mitteilung. Klar sei jedoch: Die Gründungswelle, die seit Jahren über die Schweiz fege, werde ihre Konsequenzen haben. Bekanntlich haben Firmen in den ersten fünf Jahren ein erhöhtes Konkursrisiko. Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten: Nicht nur die Konkurse sind gestiegen, es gibt auch viele Neugründungen. 12,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Nettowachstum ist damit auf einen neuen Rekordwert gestiegen.

... Raphaël Lambelet,restaurateur

L’occasion était trop belle pour Raphaël Lambelet d’installer un restaurant d’été dans un lieu aussi magique que les Bains des Dames à Neuchâtel, un bâtiment de la fin du XIXe siècle, témoin rescapé de l’intimité sportive des nageuses d’autrefois. L’établissement posé au fil de l’eau dans la baie de l’Evole à l’ouest de la ville a été restauré pas la commune pour sa valeur historique et touristique et mis en location comme buvette estivale avec une modeste cuisine adaptée. Le directeur de 32 ans, au tempérament créateur et énergique trouvé l’opportunité de s’y épanouir, grâce à une loggia et une précieuse terrasse sur pilotis, ouverte sur l’azur du lac comme un ra-

Nicht im Interesse der Branche

deau. Il en a fait un restaurant présentant une carte soignée. «Il a fait un tabac dès son ouverture l’an passé. Les beaux soirs, les soixante places sont réservées et occupées. Le dimanche, des brunches sont servis de 10 à 14 heures.» Mais rien n’était gagné d’avance. Déjà propriétaire du restaurant L’Interlope, situé dans l’ancienne Brasserie Müller voisine, il manquait d’espace ouvert pour la belle saison. L’essentiel du travail de préparation des repas demeure à L’Interlope (fermé pendant la belle saison), tandis que la finition ainsi que le menu du jour se font aux Bains des Dames dont l’accès direct est impossible en voiture. C’est dire que la manutention et le va et vient du personnel de cuisine prend du temps et exige une organisation parfaite jusqu’au moment où les commandes parviennent à la table des clients. Trois personnes en cuisine et trois personnes au service se partagent la tâche. Le restaurant est ouvert sept jours sur sept, de neuf heures à une heure (deux heures le week-end). Depuis le ler mai et jusqu’au 30 septembre, le jeune capitaine est donc sur le pont ayant l’œil à tout en donnant

NAMEN & NOTIZEN

■

Stefan Resch ist neuer Küchenchef im Restaurant Parkhuus im Hotel Park Hyatt Zürich, wo der gebürtige Österreicher seit knapp einem Jahr als Souschef zum Erfolg des Restaurants beigetragen hat. Resch hatte nach einer Ausbildung zum Koch im Hotel Schloss Pichlarn in Irdning als Commis de Cuisine im Jahr 2000 ins Zürcher Hotel Baur au Lac und damit erstmals in die Schweiz gefunden. Im Zürcher Hyatt folgt Resch auf Stig Drageide, der ins Grand Hyatt Singapore gewechselt hat. Peter Hauenstein, Spross des legendären Unternehmers Walter Hauenstein, hat in der Überbauung Hohmadpark in Thun eine gastgewerbliche Preziose realisiert: Im 1810 erbauten Bauernhaus, das wei-

L. CARDUCCI

«Le Bains des Dames a fait un tabac dès son ouverture,l’an passé»

Raphaël Lambelet, propriétaire de L’Interlope, exploite aussi depuis l’an dernier le Bains des Dames. un coup de main aussi bien aux fourneaux qu’au service avec un indispensable esprit de méthode et une générosité communicative, partagée par son personnel d’une dizaine de collaborateurs. Nous l’avons rejoint le matin, en train de préciser les achats du jour avec son cuisinier Ludovic Fouray, venu du Sud-ouest de la France. Tous deux se sont d’abord formés comme pâtissiers confiseurs et s’entendent pour rechercher des saveurs personnalisées d’inspiration méditerranéenne avec une présentation soignée et un accent fruité. Les desserts sont évidemment connus à la ronde. C’est un moment critique qui dépend

«Pas besoin de jogging pour se maintenir en forme» de la météo déterminante pour la quantité des produits frais à acheter. Prodega en fournit une bonne partie. Le chef de cuisine passe en déposant un cornet de croissants et

Im Gastgewerbe ist die Front zwischen Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden seit jeher wenig verhärtet: zum einen, weil in der Wirtschaft an vorderster Front auch der Wirt schafft; zum anderen aber auch, weil im Gastgewerbe das Einvernehmen aller Mitarbeitenden entscheidend ist für die Qualität der Dienstleistung. Insofern dient die Umfrage, die von der letztlich industriellen Gewerkschaft Unia derzeit zum 13. Monatslohn schweizweit verbreitet wird, auch weniger den Interessen der Mitarbeitenden, als vielmehr denjenigen der Gewerkschaft. Eine Teilnahme an der Umfrage ist demzufolge absolut freiwillig und dient jedenfalls nicht den Interessen der Branche. Dasselbe gilt für die von Unia geplante Postkarten-Aktion. Hier werden sogar die Gäste aufgefordert, sich beim Gastronom über den 13. Monatslohn zu erkundigen. Die Antwort darauf ist einfach: Im Gastgewerbe haben wir einen L-GAV, der diese Frage regelt.

Pas dans l’intérêt de la branche

monte à L’Interlope pour commencer son travail. «Pas besoin de jogging pour se maintenir en forme. La cuisine des Bains des Dames est à l’étage et j’ai proscrit l’installation d’un passe pour éviter d’y laisser refroidir les plats.» Le ciel est bleu, les toiles blanches protégeant une partie de la terrasse sont tendues pour une belle journée. Elle sera particulière et verra Raphaël Lambelet se muer en acteur de cinéma pour son ami et collègue André Kuenzy, alias l’Homme Bleu, patron du resto Tokyo Montana Express et cinéaste à se heures. Il réalise un court-métrage, où il joue le rôle d’un cuisinier surréaliste et farfelu. «Je suis un excité de la vie, j’aime la créativité et là je me fais diriger», déclare Raphaël Lambelet. Cela ne lui suffit pas car il s’occupe aussi de nourrir toute l’équipe de tournage. C’est sans doute ce besoin de communiquer qui l’entraîne aujourd’hui, car au fond de lui-même, c’est la peinture qui occupe son cœur, une vocation peut-être un peu

trop solitaire pour un homme comme lui mais qui dicte aussi son goût de l’esthétique. Parlons donc décor, car les

journalisten ausgezeichnet worden. Besonders gewürdigt wurde die «verständliche, vielseitige und kompetente Darstellung des komplexen Themas» und «die Leistung im Bereich des Service in der Finanzberichterstattung».

Marc Carletti (photo) est depuis le 1er mai le nouveau CEO de Telekurs Financial et, par la même occasion, membre de la Direction générale de Telekurs Group. Il était désigné depuis début février comme le successeur d’Eugen Niesper qui, après plus de vingt ans au service de Telekurs, dont dix à la tête de la société Telekurs Financial, prend sa retraite en milieu d’année. Né en 1959, Marc Carletti a occupé diverses fonctions de direction auprès de Reuters. Il était notamment Managing Director Reuters France et président de Reuters Financial Software depuis 2004.

entre Michel Barde et son successeur Blaise Matthey. Le nouveau directeur entrera en fonction le 1er juillet. Michel Barde aura passé vingt-cinq ans à la direction de la fédération des syndicats patronaux. «J’ai vécu au sein de cette fédération des années passionnantes, parsemées de bonheur et de difficulté», a-t-il affirmé dans son discours d’adieu. Titulaire du brevet d’avocat, docteur en droit et ancien député libéral, son successeur Blaise Matthey est entré au service de la FER en 1988. Après y avoir occupé plusieurs fonctions au secrétariat patronal, il a été appelé en 1994 au sein du groupe de direction en tant que directeur général adjoint.

L’assemblée générale de la Fédération des entreprises romandes Genève (FER) a marqué la passation de pouvoir

La candidature de Lavaux au patrimoine mondial a reçu le feu vert des experts de l’UNESCO. La décision finale sera

«Je suis un excité de la vie et j’aime la créativité» terrasses font actuellement l’objet d’un concours lancé par GastroNeuchâtel et Tourisme neuchâtelois. Celui des Bains des Dames est fait de détails délicatement choisis et respecte le style des années 60, époque de sa fermeture. Les tables et les chaises découvertes dans des brocantes ressuscitent l’esprit guinguette au bord de l’eau. La touche méditerranéenne est donnée par des cyprès et un olivier en pot, tandis que l’esprit macho est pris en dérision par les affiches musclées de la loggia. La tendresse des illusions perdues habite les toilettes. On ne se baigne plus aux Bains des Dames, mais une association de ski nautique a conservé sa place juste à côté. Laurence Carducci

Dans l’hôtellerie-restauration, le front entre les employés et les employeurs est, depuis toujours, peu durci. D’une part, parce que le tenancier travaille aussi au front de l’établissement et de l’autre, parce que dans l’hôtellerie-restauration, la bonne entente entre tous les collaborateurs est déterminante pour la bonne qualité de la prestation de service. Le sondage sur le 13e salaire mensuel, diffusé actuellement à une large échelle par le syndicat Unia qui est, en fin de compte, un syndicat industriel, sert moins les intérêts des collaborateurs que plutôt ceux du syndicat. Pour cette raison, une participation est absolument volontaire et ne sert, en tout cas, pas les intérêts de la branche. Il en va de même avec l’action cartes postales d’Unia qui incite les clients à s’informer auprès du tenancier sur le 13e salaire mensuel. La réponse sera simple: dans l’hôtellerie-restauration nous disposons d’une CCNT qui règle ces questions.

Interdiction de fumer respectée L’interdiction de fumer appliquée depuis le 14 avril dans les établissements publics tessinois est généralement respectée. Un peu moins d’un mois après son entrée en vigueur, aucune amende n’a encore été infligée. Les amendes prévues par la loi sur la restauration peuvent osciller entre 50 et 10 000 francs et peuvent sanctionner aussi bien les clients que les gérants de locaux publics. Le temps beau et chaud de ces dernières semaines a joué un rôle pour que le passage à l’interdiction se fasse sans trop de problèmes. Cependant avec des conséquences financières: selon un sondage effectué par un restaurateur dans 31 établissements publics du Sopraceneri, l’interdiction de fumer aurait occasionné une baisse moyenne du chiffre d’affaires de 25 pour cent.

NOMS & NOTICES terhin den Kern des Areals bildet, ist das Restaurant Burehuus entstanden. Darin wirken als Pächter Nadine und Florian Schelbert, zuletzt in der Gstaader Hotellerie aktiv. Als Küchenchefin wiederum konnte Monika Gysin gewonnen werden, die mit Vorschusslorbeeren vom Belvedere in Spiez herkommt. Claus Meyer hat sich altershalber aus dem Restaurant Höfli in Ebikon zurückgezogen. Sein Nachfolger ist Agron Tunprenkaj, zuletzt Chef de Service im Hotel Seeburg in Luzern. Karin Huber, freie Journalistin und Mitarbeiterin von GastroJournal in Chur, ist zusammen mit weiteren vier Autoren beim Tages-Anzeiger für eine Beilage zum Thema «Pensionskassen», die im Januar publiziert worden war, mit dem Medienpreis für Finanz-

Erich von Däniken (rechts) und Oskar Schärz, Initianten des Mystery Parks in Interlaken, sind bei dessen laufender Verwertung unauffällig dabei. Von

Däniken hat über eine Stiftung Rechte am Park, während Schärz, Mitglied des Gläubigerausschusses, gegenüber GastroJournal von einem zusätzlichen Standbein sprach, das den Park wiederbeleben solle.

prise en juin en Nouvelle-Zélande. Le site des rives vaudoises du Léman comprend notamment 800 hectares de vignes en terrasse et quatorze bourgs. L’idée d’inscrire le vignoble de Lavaux dans le patrimoine de l’UNESCO avait vu le jour en 1999 au niveau cantonal.

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