HOTELLERIE
R E S TA U R AT I O N
P. Iten Gastgeber in Zug
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TOURISMUS
HOTELLERIE
Ch. Nussbaumer Gastgeber in Oberägeri 44
J.-C. Biver Un orateur de talent
R E S TA U R AT I O N
27
Partner schaffen
Restauration
Zug um Zug Nächste Woche findet in Zug die diesjährige Delegiertenversammlung von GastroSuisse statt, Gastgeber aus dem ganzen Land werden in die Zentralschweiz reisen. Grund genug für GastroJournal, dem Kanton Zug Zug um Zug näherzukommen – unter anderem kulinarisch. 5
B. Schneider Une hôtesse à Zoug
Im geschäftlichen Alltag geht gerade heute vergessen, dass ein Miteinander letztlich allen dient. Dazu ein besonderes Beispiel.
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Dans le quotidien de la vie commerciale, on oublie parfois que travailler ensemble profite à chacun. Un exemple concret avec Kadi.
SOMMAIRE Restauration
Une cuisine de qualité La restauration du canton de Zoug se distingue par sa qualité. La densité des restaurants affiliés à la Guilde y est supérieure à la moyenne helvétique. 25
Restauration
Un caveau à succès
Hotellerie
Zug am Zug
Angelo Pompeo Napoleon Mottola est animé par le plaisir d’entreprendre. Il a en effet créé le restaurantcaveau Il Grotto et la pizzeria L’Altro Mondo que les habitués appellent tout simplement «Chez Napo». 25
Der Kanton Zug ist in der Schweiz nicht nur finanzpolitisch am Zug. Auch bezüglich Hotellerie ragt der Kanton gleich mehrfach heraus – unter anderem hat Zug überdurchschnittlich viele KMHs, aber insgesamt zu wenig Hotelbetten. 13
Hôtellerie & Tourisme
Un manque cruel de lits
Tourismus
Zug nach Zürich Zug ist zwar in mancher Hinsicht ein sehenswerter Kanton: Städtchen und Dörfer, Seen- und Hügellandschaften bieten viel. Im Tourismusland Schweiz jedoch verschwindet Zug quantitativ – unter anderem deshalb zieht es Zug nach Zürich. 17
69 9 771422 137001
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Nr. / No 19 / 14. Mai / 14 mai 2010 / CHF 4.30
AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich
INHALT
TOURISME
En vue de l’assemblée des délégués de GastroSuisse à Baar (ZG), notre journal s’est intéressé de près au canton de Zoug. Celui-ci souffre notamment d’une faible capacité hôtelière. 27
Peter Geiser gehört nicht zu den Unternehmern, die mit Millionen-Salären, mit extravagantem Lebenswandel oder exquisiten Hobbys glänzen. Eher wider Willen hatte Geiser die Verantwortung fürs Familienunternehmen Kadi im bernischen Langenthal übernommen.
Umso engagierter legte er sich aber in der Folge ins Zeug: ein vorbildliches Beispiel für Partnerschaft zwischen Produzenten, Verarbeitern, Lieferanten und Abnehmern. Ausdruck davon ist unter anderem ein glänzender Wettbewerb: der 2 Goldene Koch.
Peter Geiser n’est pas l’un de ces entrepreneurs qui brillent par un train de vie extravagant ou par des hobbies qui sortent de l’ordinaire. S’il a repris à un moment donné l’entreprise familiale Kadi à Langenthal, dans le canton de Berne, c’était un peu contre son gré.
Par la suite, il s’est d’autant plus engagé à mettre sur pied un partenariat exemplaire entre producteurs, transformateurs et acquisiteurs, sans oublier, bien sûr, les fournisseurs. Tout cela a finalement débouché sur un concours de très haut niveau, à savoir le 23 Cuisinier d’Or.
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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch
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Titel
14. Mai 2010 Nr. 19
Peter Geiser: Pommes-frites-Hersteller wider Willen, Liebhaber der Gastronomie
Mann im Hintergrund Spricht man vom Goldenen Koch, geht ein Name gerne vergessen: Peter Geiser. Er stand nie im Rampenlicht und ist doch einer der heimlichen Paten des Wettbewerbs.
nach einem tragischen Unfall seines älteren Bruders und einer «nächtelangen Diskussion mit meiner Mutter, ob ich nun an die Hotelfachschule gehe oder die Firma übernehme».
Matthias Nold
Eine Firmenkultur zu ändern ist etwas vom Schwierigsten überhaupt. Gerade hatte Peter Geiser die Kadi AG wieder übernommen, auf Bitten eines Teils der Führung, und schon ist etwa ein Drittel der Belegschaft aus der Firma mehr oder weniger freiwillig ausgeschieden – bis hinauf ins Management. «Sie müssen sich vorstellen: Hätten wir keinen Kulturwandel vollzogen, wären wir spätestens innert eines Jahres Konkurs gewesen», stellt Peter Geiser rückblickend klar.
Firma lag fast am Boden, sei Lucien Mosimann auf ihn zugekommen mit der Idee, den Goldenen Koch wieder aufleben zu lassen. Ursprünglich war der Goldene Koch ein Wettbewerb, bei dem man Kadi Produkte im Sortiment haben musste. Die Jury ging dann in die nominierten Betriebe essen und wählte am Ende den «Goldenen Koch» und bewarb ihn und Kadi mit grossen Inseraten. «Lucien kam zu mir und meinte,
Philippe Rochat habe gerade wieder jemand nach Lyon zum Bocuse d’Or geschickt», erzählt Geiser. Rochat habe verlauten lassen, er fände es doch etwas wunderlich, dass keiner aus der Industrie Interesse an diesem Wettbewerb zeige und man das Trainingsmaterial immer noch selber zahlen müsse. «Und so hat Lucien die Idee gehabt, den Goldenen Koch und den Bocuse d’ Or sozusagen zu kombinieren.» Lucien Mosimann und Peter Geiser
seien dann zu Rochat gereist: «Wir
M. NOLD
Genau in dieser schwierigen Zeit, die
Peter Geiser: «Da haben wir Rochat gesagt, ‹wir sind Ihr Partner aus der Industrie›.»
En français
sind Ihr Partner aus der Lebensmittelindustrie, haben wir ihm gesagt.» Das Gespräch sei sehr, sehr ruhig verlaufen – «aber für den geborenen Verkäufer Lucien war das erst recht eine Herausforderung».
Page 23
Das Resultat kann sich sehen lassen:
2004 führte Kadi den ersten Goldenen Koch als nationale Vorausscheidung zum Bocuse d’ Or in Lyon durch. Der Erfolg der Veranstaltung ist unbestritten. Regelmässig schafft es der goldene Koch in die FernsehNachrichten, dieses Jahr gab es sogar einen grösseren Beitrag in der Sendung Schweiz aktuell. «Der Wettbewerb hat den Schauplattenköchen gezeigt, dass ihre Zeit definitiv vorbei ist», meint Geiser, «die Hauptattraktion ist doch, dass man
Gastroverbände lancieren Initiativen
Gegen Flickwerk Rauchverbot hier, Rauchverbot da.
Nicht einmal Experten haben mehr den Überblick, was nun in welchem Kanton genau gilt. Schuld daran sind das nationale Rauchverbot, das strengere kantonale Regelungen zulässt, sowie die unterschiedlichen Ausführungsbestimmungen. Der Wirteverband Basel-Stadt und GastroAppenzellerland AR haben deshalb unabhängig von einander entschieden, jeweils eine Volksinitiative im eigenen Kanton zu lancieren. Beide Verbände wollen erreichen, dass die kantonale Regelung ersetzt wird durch die allgemeine Bundeslösung. An beiden Hauptversammlungen
war das Rauchverbot an sich unumstritten. Beide Gastgeber-Verbände wollen den Volksentscheid zum Rauchverbot nicht rückgängig machen. Aber gleichzeitig zeige sich, dass es ein enormes Bedürfnis nach bedienten Raucherbereichen gebe. «Demokratie darf nicht be-
Die Liebe zur Gastronomie ist Geiser geblieben. Er setzt sich immer wieder mit der Branche auseinander, hat den Bären Langenthal mit saniert, «teilweise habe ich fast 50 Prozent für den Bären gearbeitet», und eine kurze Zeit bei Philippe Rochat in der Küche mitgeholfen und sich so tiefe Einblicke in die Spitzenküche verschafft. In den wirklichen Ruhestand wird er wohl noch lange nicht treten. Er hat ein Projekt für eine Koch-Akademie, welche die Verbindung verschiedenster Küchenstile zeigen soll: «Ich denke, jede Küche hat etwas zu sagen.» Kürzlich sei er an einem Wettbewerb in Asien gewesen: «Die Hälfte der Jury waren Europäer, gekocht wurde französisch. Dabei essen die Asiaten gar nicht mal gerne französisch.» Es könne nicht sein, dass die «alten Herren» alles beherrschten, wenn es so viel Gutes gebe auf der Welt.
deuten, dass die Mehrheit der Minderheit einen Lebensstil aufzwingt», äusserte sich Marus Ebneter, Vorstandsdelegierter des Wirteverbands Basel-Stadt. Walter Höhener, Präsident von GastroAppenzellerland AR, will sich mit der Initiative vor allem für die kleinen Landbeizen in seinem Verband stark machen. «In einem Tourismusland wie der Schweiz ist es absurd, unterschiedliche kantonale Rauchverbote zu haben.» An beiden Hauptversammlungen
beauftragten die Mitglieder ihren Vorstand, eine Volksinitiative auszuarbeiten, welche die kantonale Regelung durch die nationale ersetzen soll. Im Kanton Solothurn wurde bereits eine solche Initiative eingereicht «für ein liberaleres Gesundheitsgesetz und ein vernünftiges Rauchverbot». Alle Kantone strebten das nationale Rauchverbot an. mmo
die Leute kochen sehen kann». Der Erfolg des Goldenen Kochs zeigt sich auch darin, dass Anfang Juni die europäische Vorausscheidung für den Bocuse d’Or, der Bocuse d’Or Europe in Genf stattfindet. Mit dabei ist auch Peter Geiser. Er ist zuständig für das Sponsoring. Etwa 1,4 Millionen Franken müssen für den Anlass beschafft werden. Nachdem Geiser sein Unternehmen
unterdessen zum zweiten Mal verkauft hat und sozusagen in Pension gegangen ist, «habe ich gedacht, ich wolle noch etwas machen». Sein Herz schlug immer für das Gastgewerbe, Kartoffeln wollte er nie verkaufen, sondern lieber Hotelier werden. Doch vor 25 Jahren hat er den elterlichen Betrieb übernommen –
«Es blüht im Zugerland»
GastroSuisse und der Goldene Koch Seit diesem Jahr sind GastroSuisse und GastroJournal Partner des Goldenen Kochs von Kadi. GastroSuisse ist ebenfalls Partner des Bocuse d’Or Europe in Genf. Der Verband engagiert sich damit im Sinne der Branche und ihres Images, denn die Wettbewerbe finden auch in der Bevölkerung und in den Medien einige Resonanz. Nicht zuletzt deshalb, weil sie im Gegensatz zu den meisten anderen Kochwettbewerben das Publikum nicht ausschliessen.
Gepflückt und gebrannt
Chriesi
Kirsch
«Es blüht im Zugerland.» Das Motto der diesjährigen Delegiertenversammlung zeigt auf, was das eigentliche Wahrzeichen von Zug ist: die Zuger Chriesi und alle Leckereien und gebrannte Wasser, die mittels dieser Frucht gewonnen werden. Ob Zuger Chriesimärt, Chriesigloggä oder Chriesisturm, in den Sommermonaten steht die Stadt ganz im Zeichen dieser Frucht.
Wenn es geblüht hat im Zugerland,
werden die Kirschen nicht nur gepflückt, sondern auch gebrannt. Die Kirschobstbrände aus dem Kanton Zug gehören zu den bekanntesten in der Schweiz. Das Destillieren von Fruchtbränden hat eine lange Tradition. Eine der bekanntesten Distillerien gehört der Familie Etter. Ein Grossteil der Produktion
In den letzten 30 Jahren ist der Bestand an Kirschbäumen allerdings stark gesunken: Pro Einwohner in der Stadt Zug kommen noch 15 Kirschbäume. Aus diesem Grund, und um die Bedeutung der Zuger Kirschen zu stärken, wurde die «Interessengemeinschaft Zuger Chriesi» gegründet und das Projekt «1000 Kirschbäume für Zug» lanciert. lh
wird in der Schweiz selbst konsumiert, ein kleiner Anteil aber auch ins grenznahe Ausland exportiert. Der Kirsch dient als Verdauungshelfer. Am häufigsten wird er zum Fondue oder zum Dessert konsumiert. Aber auch als Beigabe im Kaffee, Tee oder in einer heissen Schokolade kann Kirsch verwendet werden. Kein anderer Obstbrand wird so häufig zum Backen benutzt wie der Kirsch. lh
www.zug-tourismus.ch
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LEITARTIKEL
Phänomenal Phenylphenol Seit Jahrzenten werden mit dem Fungizid Phenylphenol (Lebensmittelzusatzstoff E 231) unter anderem Zitrusfrüchte behandelt, die nicht schimmeln sollen. Phenylphenol wird auch in der Pharma- und Kosmetikindustrie eingesetzt. Jedes gängige Handdesinfektionsmittel, das vom Bundesamt für Gesundheit gegen die Schweinegrippe empfohlen wurde, enthält das Zeug. Im Zusammenhang mit Phenylphenol und Phenol werden im menschlichen Organismus in verschiedenen reaktiven Wirkungsmechanismen Zellen geschädigt, Krebs erzeugt und menschliches Erbgut verändert. Das Nervenund Zellgift Phenol, besser bekannt als Karbolsäure, ist auch in elektrischen Geräten wie Computern, Flach- und Röhrenbildschirmen etc. enthalten. Bei deren Betrieb werden Phenoldämpfe freigesetzt. Die Grenzwerte von Karbolsäurebelastungen werden in Wohnzimmern immer wieder starkt überschritten. Die Dämpfe können Folgendes verursachen: Atemlähmung, Delirien und Herzstillstand. Bei chronischer Exposition kommt es auch zu Nervenstörungen und Nierenschädigung. Phänomenal, wenn wir uns erinnern, wie viel Zitronenzesten wir seit jahrzehnten in unsere Kuchen raffeln. Grandios, wenn wir bedenken, dass mindestens in jedem Wohnzimmer ein Fernseher steht. Wer glaubt, dass der Passivraucherschutz nur einen einzigen Toten verhindert, glaubt vermutlich auch, dass ein Zitronenfalter Zirtronen faltet. Romeo Brodmann BLICKPUNKTE Theater ums Theater
Farce um ein paar Dezibel in Bern Das Hotel, Restaurant und Theater National (Foto) gehört zu den Institutionen des Abendprogramms in Bern. Nun ist laut der Besitzerfamilie Grünenwald der Betrieb jedoch gefährdet. Dies weil Anwohner und Besitzer des benachbarten Hauses über Lärmbelästigungen klagen. Die Lärmelastung ist notabene erst entstanden, nachdem das Nachbarhaus umgebaut wurde – Armierungseisen, welche die beiden Häuser nun durch die Brandschutzmauer sozusagen verbinden, leiten den Schall vom Theater fast ungefiltert in die Wohnungen nebenan. Der Kanton hat nun nach Klagen der Nachbarn per sofort den Lärmgrenzwert von 93 auf 87 Dezibel gesenkt. Müsste man das einhalten, könnte das Publikum nicht einmal mehr applaudieren, heisst es von Seiten der Besitzerfamilie. Eine Einigung ist nicht in Sicht, denn der Nachbar mag nicht einlenken.
Aktuell
14. Mai 2010 Nr. 19
Mehrwertsteuer-Initiative: Einsatz und Aufmerksamkeit
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Achtung, fertig, los! Mit der MwStInitiative will das Gastgewerbe unterstreichen, welches politische Gewicht es hat. Dahinter jedoch steckt das Engagement vieler – zum Beispiel von Hannes Jaisli.
Peter Grunder
Am Montag stand Basel auf dem Programm: Das Gastgewerbe der Stadt, das die laufende MwSt-Initiative massgeblich angeschoben hatte, lud zu seiner 129. Hauptversammlung. Hannes Jaisli, Leiter Wirtschaft und Recht bei GastroSuisse und Projektleiter der Volksinitiative «Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes», durfte nicht fehlen. Ums Überleben des Gastgewerbes gehe es letztlich, betonte er vor den zahlreich erschienenen Branchenprofis, «wir werden nachhaltig benachteiligt, wenn wir nicht etwas ändern». Nun habe die Kampagne des Gastgewerbes mit der Manifestation in Bern Mitte April zwar «sehr erfolgreich begonnen», holte Jaisli aus. Indes gebe es keinen Erfolg ohne die tatkräftige und stetige Mithilfe der Betroffenen: «Nur Initiativen, die von der Basis getragen sind, haben eine Chance.»
Engagement: Hannes Jaisli, Projektleiter der MwSt-Initiative.
nationale Volksinitiative 100000 Unterschriften erfordere und GastroSuisse mehr als 20000 Mitglieder habe, könne die Branche die Initiative zwar ohne Weiteres stemmen,
Er sei sehr zuversichtlich, dass es ge-
linge, die Unterschriften zusammenzubringen, «aber man muss es tun». Das sei im Falle der Restaurateure nicht nur wegen der grossen Zahl einfacher als im Normalfall: «Andere müssen auf die Strasse stehen, um Unterschriften zu sammeln, wir brauchen nur unsere Gäste anzusprechen.» Die bisherige Erfahrung zeige, dass die Gäste einerseits oft gar nicht wüssten, dass sie diskriminiert würden, und andererseits ohne Weiteres die Initiative unterschrieben, wenn man sie informiere. Insofern gelte es nicht nur, die Bogen sorgfältig auszufüllen und keine ungültigen Unterschriften zu produzieren (siehe S. 20), sondern ganz grundsätzlich auch: «Achtung, fertig, los!» pg www.gastrosuisse.ch
En bref L’initiative sur la TVA ne peut en principe échouer qu’à cause de la branche. Au vu des plus de 20000 établissements membres et des 100000 signatures nécessaires, la tâche peut paraître simple. Elle ne l’est pas sans un large engagement de tous les restaurateurs.
Finanzkrise: vom Gewerbe lernen
Beherbergungsstatistik
Den Überblick behalten
Phänomen
Die Flut der Schlagzeilen und Be-
muss das Geld gegenüber den Produkten an Wert verlieren – die Preise steigen und die Ersparnisse gelten weniger.
richte über Finanz-, Banken- und Schuldenkrisen erschwert den Überblick. Jedoch ist die Grundproblematik gerade im Gewerbe klar, jede abendliche Abrechnung führt sie vor Augen: Was ausgegeben werden soll, muss zuerst hereinkommen – und wer mehr ausgibt, als er einnimmt, kommt unweigerlich in Schwierigkeiten. Diese Binsenwahrheit steckt von Griechenland bis Amerika hinter den momentanen Problemen. Während nun aber Gewerbebetriebe vor allem unter dem strengen Regime von Bankenratings gar keine Chance haben, über ihre Verhältnisse zu leben, sieht es bei Grossunternehmen und Staaten anders aus.
Dollar und Euro sind davon zurzeit
besonders betroffen. Die Schweiz trifft das doppelt: Zum einen arbeitet das Land finanzpolitisch und volkswirtschaftlich relativ seriös und hat deshalb eine relativ starke Währung. Zum anderen ist die Schweiz aber enorm vom Export in die erwähnten Währungsräume abhängig – unter anderem werden Schweizerreisen für EU- und US-Bürger immer weniger preiswert.
das Kerngeschäft: Indem sie verschiedene Risiken gegeneinander abwägen, machen sie ihre Geschäfte. Wertschöpfung, die etwa beim Verarbeiten von Lebensmitteln zu Menüs entsteht, fällt dabei nicht an. Banken justieren die Märkte, und wenn sie sich zu stark verrechnen, müssen Staaten geradestehen.
P. GRUNDER
Bei Banken ist die Schuld letztlich
Zwangsläufiger Niedergang des Euro.
Die Staaten sind dabei einerseits in
zurzeit geschieht, kann letztlich jede Schuld in der betreffenden Währung bezahlt werden – als bezahle ein Gast mit Kopien von Geldnoten oder als verkaufe ein Restaurants statt Menüs nur Fotos von Menüs.
einer bequemen, andererseits in einer unbequemen Position: Indem die Nationalbanken Geld zinslos an die Banken abgeben oder gar Staatsanleihen aufkaufen, wie es
Der Preis ist hier ein Werte-, dort ein Währungszerfall. Wenn die Geldmenge eines Landes seine tatsächliche Wirtschaftskraft übersteigt,
In dieser Bredouille wurden jüngst zwei besondere Vorschläge gemacht: die Verwendung des RekaChecks im Ausland und die Koppelung des Schweizer Frankens an den Euro. Beide Massnahmen haben aber ihren Preis: Die Verbilligung des Reka-Checks wie jene des Schweizer Frankens muss jemand bezahlen.
«Hat Ostern die Zahlen verfälscht?», wird manchem durch den Kopf geschossen sein, der die Beherbergungszahlen für den letzten März zur Kenntnis nahm: «Nein», stellt Yves Strauss vom zuständigen Bundesamt für Statistik fest, wenn Ostern in einen andern Monat falle als im Vorjahr, werde das mitgeteilt. Volle 5 Prozent mehr Logiernächte als im Vorjahresmonat bilanziert die Schweizer Hotellerie, immerhin 1,5 Prozent beträgt der Zuwachs zwischen Januar und März. Das ist angesichts der Wirtschaftslage und der Zahlen internationaler Konkurrenz sensationell. Indes ist da auch eine Kehrseite: Zimmerpreise und -erträge sinken zweistellig (GJ 18). pg www.bfs.admin.ch
GJRI60912
BLICKPUNKTE Kanton Luzern
Tanzverbot abgeschafft Der Luzerner Kantonsrat hat sich diese Woche gegen das Tanzverbot ausgesprochen und sich damit gegen den Willen der vorberatenden Kommission gestellt. Der Abstimmung ging eine lange Debatte voraus. Während die Befürworter des Tanzverbotes mit traditionellen und religiösen Werten argumentierten, betrachteten die Gegner das Verbot von 1428 als nicht mehr zeitgemäss. Mit der Änderung des Gastgewerbegesetzes darf im Kanton Luzern auch an sechs hohen Feiertagen wie Ostern und Weihnachten getanzt werden. Betroffen von der Änderung sind rund 20 Tanzlokale.
Bürgenstock Resort
Kosten von 300 Millionen Franken Neben dem Projekt von Samih Sawiris in Andermatt entsteht auf dem Bürgenstock das zweite grosse Tourismusresort der Zentralschweiz. Die Arbeiten an den Tourismus-, Wellness- und Residencezonen sollen bis 2014 abgeschlossen sein. Für das Hoteldorf, das sich über einen Kilometer erstreckt und 24 Gebäude umfasst, zahlen die Investoren aus Katar 300 Millionen Franken. Bruno H. Schöpfer, Verantwortlicher für das Gesamtprojekt, setzt insbesondere auf den im Resort geplanten MedicalWellness-Betrieb: Rund 60 Prozent der Gäste werden hier erwartet, während es in der Hotellerie und im Lokaltourismus voraussichtlich 30 und in den Residence-Suiten 10 Prozent sein werden.
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Wer wirklich Schulden begleichen
will, auch das weiss das Gewerbe, muss dafür hart arbeiten und eisern sparen. Zum aktuellen, weltweiten Abschreibungsbedarf gibt es dazu seriöse Schätzungen: Um aus den roten Zahlen zu kommen, seien rund 100 Billionen Dollar Rückzahlung nötig – ungefähr das, was weltweit in einem Jahr erarbeitet wird. pg
GJRI61251
P. GRUNDER
Angesichts der Tatsache, dass eine
sagte Jaisli. Gerade deshalb sei jedoch umso mehr Einsatz gefragt, denn es drohe der sogenannte «Eiffelturm-Effekt»: dass man wie die Einwohner von Paris das Ziel täglich vor Augen habe und es leicht erreichen könne, aber letztlich nie anpacke.
Restauration
14. Mai 2010 Nr. 19
Die Zuger Gastronomie ist international ausgerichtet
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Zuger Charakteristika Die Restauration im Kanton Zug zeichnet sich durch «eine hohe Dichte an guten und sehr guten Restaurants aus», sagt Peter Iten, Präsident von GastroZug und Präsident des Organisationskomitees, das die Delegiertenversammlung vorbereitet. Ein Blick in den Branchenspiegel von GastroSuisse bestätigt dies (siehe Grafik). Nur gerade eine der elf Gemeinden weist mehr Restaurants pro 1000 Einwohnern auf als die durchschnittliche Schweizer Gemeinde: Zug. Die Stadt Zug zieht internationale Firmen an, deren Personalrestaurants teilweise der Öffentlichkeit zugänglich und Mitglied von GastroZug sind. Von dieser zusätzlichen Kundschaft profitiert das auch heimische Gastgewerbe, wie Peter Iten ausführt: «In der Stadt Zug haben wir viele internationale Restaurants.» Die anderen Gemeinden haben in den letzten Jahren eher Restaurants verloren bzw. neue Einwohner sind zugezogen. Teils
ben sie sich etwas nach oben ab. Die Gastgeber schreiben dies der Nähe zu Zürich zu. Denn im internationalen Vergleich sei eine Anfahrt von 30 Minuten keine grosse Distanz und entsprechend würden die Zuger Restaurants mit den Mitbewerbern in Zürich verglichen.
CH-Durchschnitt
Baar Cham Hünenberg Menzingen Neuheim Oberägeri Risch Steinhausen Unterägeri Walchwil Zug 0.0
0.5
1.0
1.5
2.0
2.5
3.0
3.5
Mit 3,48 Restaurants pro 1000 Einwohnern weist die Gemeinde Zug die grösste Restaurantdichte im Kanton auf.
mussten Restaurants auch neuen Wohnüberbauungen weichen, weil diese mehr Ertrag abwerfen.
zählen dazu. Darunter befindet sich auch das Restaurant Sternen Walchwil, das einzige Zuger Restaurant mit einem Michelin-Stern.
Das «ganz besondere eine Prozent
des Schweizer Gastgewerbes» – die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen – ist im kleinen Zentralschweizer Kanton sehr stark vertreten, gleich sieben Restaurants
Trotz hoher Qualität weichen die
Preise in der Zuger Gastronomie nicht gross vom Schweizer Durchschnitt ab. Höchstens im Vergleich zu den umliegenden Kantonen he-
Die Kundschaft ist allerdings weit vielfältiger und besteht nicht nur aus den Mitarbeitenden der grossen internationalen Unternehmen. Im Fahrwasser derselben haben sich im Kanton Zug ebenso kleine und mittlere Unternehmen angesiedelt. Diese teils selbständigen Unternehmer verfügen nicht über vergleichbare Spesenbudgets wie in internationalen Unternehmen und sind froh um günstige Angebote. «Das Zuger Gastgewerbe ist auf gutem Weg», konstatiert Peter Iten. Aufgrund der Medienberichte über die Weltwirtschaftslage hätte man schlimmeres erwarten können. Mehr Sorgen machen Peter Iten die allgemeinen Gesellschaftstrends: «Was wir nicht mehr haben, ist die Stabilität über den Mittag. Heute entscheidet der Gast viel kurzfristiger, wo er zu Mittag isst.» Aber diese Tendenz sei schweizweit zu erkennen.
En français Page 25
«Wucher» und «Abzockerei» gegenüber Gastgeber an der Winterthurer Steinberggasse
Musikfestwochen erhöhen Preise Der Gastgeber eines Restaurants an
der Winterthurer Steinberggasse bezeichnet sich als Fan der Musikfestwochen. Sein Betrieb steht mitten im Festgelände: «Der Anlass ist super!» Allerdings trübt eine Mitteilung des organisierenden Vereins die Stimmung. Darin wird den Gastgebern an der Steinberggasse mitgeteilt, dass künftig für die Aussenstände nicht mehr ein definierter Prozentsatz auf dem Umsatz abzugeben sei, sondern neu ein Fixpreis pro Quadratmeter. Für den Gastgeber heisst das, dass sich seine Abgabe auf 10000 Franken – gemäss Verein Musikfestwochen sei dies die teuerste Variante – für die 12 Tage verdoppelt: «Das ist zu teuer, schliesslich müssen wir Gastgeber auch leben.» Zu den 12 Konzerttagen kommen
nochmals einige Tage für den Auf-
Für die Musikfestwochen wird ein Teil der Winterthurer Steinberggasse abgesperrt.
und Abbau, an denen die Restaurants keinen Umsatz generieren. «Umsatz gibt es nur während des Konzertes von 4 bis 5 Stunden pro Tag. Das heisst, wir werden gezwungen, entweder zu bezahlen oder unser Restauraunt zu schliessen. Dies finde ich nicht gerechtfer-
tigt, da dieser Anlass von der Stadt subventioniert wird.» Yvonne Dünki, beim Verein Musikfestwochen zuständig für Administration und Sponsoring, sagt, die Modusänderung sei auf Wunsch verschiedener Standbetreiber vollzogen
worden. «Dank den Fixpreisen müssen uns die Standbetreiber keinen Einblick in ihre Tagesumsätze gewähren und die Standbetreiber können besser vorausplanen.» Dem stellt der Gastgeber die Frage entgegen: «Was mache ich, wenn es regnet?» Das unternehmerische und wetterbedingte Riskio tragen somit die Gastgeber, sollten nicht wie im letzten Jahr rund 47000 Besucher an die Musikfestwochen kommen. Dies sei allerdings bei praktisch allen Veranstaltungen und Festen der Standard, sagt der Verein. Die Modusänderung war auch im
Winterthurer Stadtparlament ein Thema. Die Parlamentarier erklärten eine Interpellation für dringlich, welche die Preiserhöhungen als «Wucher» und «Abzockerei» bezeichnet. Die schriftliche Antwort des Stadtrates steht noch aus. mmo
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GJRI61315
GJRI61486
Restaurantdichte in den elf Zuger Gemeinden
GRAFIK: O. KREJCI / QUELLE: BRANCHENSPIEGEL GASTROSUISSE
Die Zuger Gastronomie besticht durch die überproportionale Anzahl an Gilde-Betrieben. Im schweizweiten Vergleich ist die Restaurantdichte allerdings eher gering.
Marco Moser
WILLKOMMEN
Willkommen im Zugerland «Zmitzt im schöne Schwyzerland lid es Fläckli Erde, rings umgäh vo blaue See und vo hoche Berge. Hübschi Dörfli überall, grüeni Matte, Weide und Völkli fry und froh, schaffig und bescheide. Zugerländli, Zugerlüt, rüehmt me nid vergäbe, sisch es Völkli und an Ort, wo me gärn tuet labe.» Mit diesen wenigen Zeilen beschreibt das «Zugerlied» unseren kleinen Kanton und seine Einwohner sehr treffend. Geniessen Sie, liebe Delegierte, Ihren dreitägigen Aufenthalt bei uns, wo man «gärn tuet labe». Natürlich ist unser Kanton nicht nur wegen seiner vielfältigen Naturschönheit bekannt. Wirtschaft, Industrie und Handel, Innovation und Fortschritt prägen das Zugerland. Oft wird der Kanton Zug auch als Steuerparadies bezeichnet. In vielen gutbürgerlichen Wirtshäusern, aber auch in gehobenen Gourmet-Restaurants werden regionale und internationale Gerichte angeboten. Das kulinarische Wahrzeichen von Zug sind die Kirschen. Neben dem berühmten Zuger Kirsch und der Zuger Kirschtorte werden in grossen Mengen auch köstliche Tafelfrüchte produziert. Wir wünschen Ihnen im schmucken Kanton Zug einen unvergesslichen Aufenthalt und an der DV gute Entscheide. Peter Iten
Präsident GastroZug
Thema
14. Mai 2010 Nr. 19
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Übersicht über das kulinarische Erbe Zugs
Zuger Kirschtorte: cremig gut verkauft jährlich rund 10 000 Kirschtorten. «Nebst der Original Baarer Räbetorte und unseren gefüllten Amaretti sind die Zuger Kirschtorten das wichtigste Produkt», bestätigt Jürg Nussbaumer von der Bäckerei Nussbaumer den Erfolg der Traditions-Torte. Im Sommer verkaufe sie sich insbesondere an Gäste in Zug, im Winter an Restaurants und während der Weihnachtszeit an Geschäftsleute.
Seit bald 100 Jahren werden Zuger Kirschtorten hergestellt. Für Zuger Konditoren sind sie nach wie vor wichtigstes Produkt. Die Erfolgsgeschichte der Zuger Kirschtorte begann 1913 in Zug. Heinrich Höhn übernahm an der Alpenstrasse eine «Kaffee-Wirtschaft» und richtete dort eine kleine Konditorei ein. Während mehrerer Jahre experimentierte er an einem Dessert für die Gäste des Zugerhofs und des Centrals, bis er 1917 die heutige Tortenstruktur der Zuger Kirschtorte legte: eine Biskuitschicht mit zwei Japonaisböden. Bis das perfekte Rezept allerdings gefunden wurde, vergingen nochmals vier Jahre. Im Folgejahr liess Höhn eine Schutzmarke für seine Zuger Kirschtorte anfertigen. Die Etikette zeigt den Zuger Zytturm mit einem blauen Band. Das Rezept liess sich zwar nicht schützen, doch war Höhn der Einzige, der die Schutzmarke verwenden durfte. Die Zuger Kirschtorte wurde national und international bekannt, Höhn gewann mehrere Preise und ihm wurde sogar ein Marsch (Zuger Heiri Höhn Marsch) gewidmet. 1943
GJRI61383
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ZVG
Luzia Hug
Ein Biskuit, zwei Japonaisböden, Kirschsirup und Buttercreme: Zuger Kirschtorte.
übergab der Erfinder das Geschäft seinem Chefkonditor Jacques Treichler. Rund 60 Jahre später übernahm die Luzerner Konditorenfamilie Heini den Betrieb. Der Erfolg der Zuger Kirschtorte ver-
anlasste verschiedene Konditoren,
die Torte zu kopieren. Die Herren Höhn und Treichler verkauften damals in Spitzenjahren 100000 Zuger Kirschtorten. Auch heute noch gilt die Zuger Kirschtorte für Konditoreien in Zug als wichtigstes Produkt. Die Bäckerei und Konditorei Nussbaumer in Cham beispielsweise
Das Rezept der Zuger Kirschtorte hat sich seit ihrer Erfindung verändert: Zur Zeit Höhns diente der Alkohol in Torten nur als Aromastoff. Mit der Zeit stieg der Anteil des Kirschs kontinuierlich an und heute macht er einen wesentlichen Teil der Torte aus. Eine Zuger Kirschtorte herzustellen erfordert einiges an Arbeit und Zeit. Da die Produktion sehr aufwändig ist, wird die Zuger Kirschtorte heute oftmals gewerblich hergestellt.
En bref Les tourtes de Zoug sont fabriquées depuis près de 100 ans. Pour les confiseurs zougois, elles représentent le produit le plus important. Mais la tourte aux courges de Baar et les boules de Gubel font aussi partie du patrimoine culinaire zougois.
Zuger Kirschtorte Die Zuger Kirschtorte ist eine runde, zirka 5 Zentimeter hohe Torte von diversen Durchmessern. Der Rand wird mit gerösteten Mandeln dekoriert. Der mit Rauten verzierte Deckel ist zart rosafarbig und mit Staubzucker bedeckt. Geschmacklich ist sie fein, cremig und knusprig. Vorherrschend ist der Geschmack von Kirsch und Buttercreme. Biskuit: Zucker, Eier, Weissmehl, Wasser, Weizenstärke, Butter, Backpulver Japonaisboden: Eiweiss, Zucker, Mandeln, Haselnüsse, Mehl Kirschsirup: Wasser, Zucker, Kirsch, nach Bedarf Maraschino Buttercreme: Butter, Zucker, Kirsch, Vanillecreme, Randensaft
Weitere Spezialitäten Baarer Räbe: rübenförmige Praline mit Trüffelfüllung Baarer Räbentorte: geschichtete Torte: Mandelmakrone, Buttercreme, Mandelbiskuit Gubel-Krapfen: rundes, gemodeltes Kräpflein aus einem ZuckerEier-Teig und einer Haselnussfüllung Quelle: www.kulinarischeserbe.ch
Tourismus
14. Mai 2010 Nr. 19
13. Schweizer Ferientag in Flims: Schweiz Tourismus will den Sommer neu beleben
CHECK IN
Wirklich neu erfunden?
Schweizer Ferientag
Schweiz Tourismus setzt voll aufs Wandern und erfindet den Sommer neu. Und propagiert damit altbewährte «neue» Trends.
Dass der Sommer mehr Übernachtungen bringt als der Winter, ist auch insofern interessant, als dass eine Auswertung des GDI zeigt, dass in Internet-Foren über die Schweiz eher im Zusammenhang mit dem Winter geredet wird. Das GDI hat für Schweiz Tourismus (ST) eine Studie «Re-Invent Summer» erstellt; zu Deutsch, den Sommer «neu erfinden». Ruedi Jaisli, Inhaber von Swiss
Trails, zeigte in seinem Kurzreferat
Grosser Bahnhof für Jürg Schmid
Auf genussreiches Wandern als zen-
Matthias Nold
trales Sommerthema will ST bis 2012 setzen, «danach folgt ‹Wasser›», erläuterte Interimsdirektor Urs Eberhard am Ferientag. Genau hier unterscheidet sich die Initiative von ST denn auch von den voraufgehenden Wiederentdeckungen des Sommers: Das Thema soll die nächsten rund zehn Jahre bestimmend bleiben. SWISS-IMAGE
Am Ferientag letzte Woche in Flims hat Schweiz Tourismus angekündigt, man wolle den Sommer wieder erfinden. Ob das tatsächlich notwendig ist, wurde am Ferientag von verschiedenen Rednern bezweifelt. Immerhin sagt auch David Bosshart vom Gottlieb Duttweiler Institut (GDI), dass das Winter-Ferienland Schweiz nach wie vor im Sommer deutlich mehr Logiernächte generiert. Allerdings ist die durschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste tiefer.
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Trotz Kritik: Die Wanderungen, die Heinz Keller am Ferientag vorstellt, sind toll.
eine andere Sicht auf den Sommer: Der Sommergast sei schwieriger, weil er lieber im Land reise, statt mehrere Nächte am gleichen Ort zu bleiben. Man müsse dem Kollegen in der nächsten Region auch etwas gönnen. Das sei schwierig. Klar ist, dass Sommergäste lieber rei-
sen. Es stellt sich insofern die Frage, ob die höheren Logiernächte, verbunden mit den tieferen Aufenthaltszahlen, nicht auf die Schweiz als Durchreiseland hinweisen. ST jedenfalls schliesst sich den Folgerungen der GDI-Studie an und folgt einem alten Trend. Bereits (spätestens) im Juli 2004 wurde dieser – sinnigerweise ebenfalls in Flims – an einer
Tagung zum Projekt «Swiss Alpine Walking» propagiert: das Wandern. In Anlehnung an die Ergebnisse der GDI-Studie und andere soll für die nächsten Jahre das «Genuss-Wandern» stark gefördert werden; Wandern sozusagen ohne Anstrengung. Damit bekommen nun auch die Wandervorschläge auf MySwitzerland.com mehr Gewicht. Auch diese gibt es bereits seit rund zehn Jahren; und schon 2004, als es von anderer Seite schon einmal hiess «Re-Invent Summer», hat ST auf MySwitzerland.com einen Wanderfinder mit 250 Wanderungen eingeführt. 32 der Wanderungen werden nun als spezielle Tipps angeboten.
Bezüglich der Wanderpläne bleibt zu
hoffen, dass sich nicht wiederholt, was die Frankfurter Allgemeine Zeitung 2004 schrieb: «Die Schweizer Berge locken die Lauffaulen mit schönen Begriffen: Swing-Walking und Smart-Walking, Barfuss-Wandern, meditatives Wandern oder elektronisch gesteuertes GPS-Wandern – wirklich erfolgreich war davon bislang nichts.» Auch wenn es mehr alter Wein in neuen Schläuchen ist, was Schweiz Tourismus propagiert: Erfolg wäre den (guten) Ideen wirklich gegönnt.
En bref Lors de la Journée des vacances, Suisse Tourisme a présenté une nouvelle étude sous le titre de «Re-Invent Summer». Elle veut animer l’été et mise sur la tendance rando qui est déjà connue depuis des années.
Mit zwei eindrücklichen Reden von Schweiz-Tourismus-Präsident JeanFrançois Roth und von Markus Lergier, Direktor von Bern Tourismus und Präsident der RDK, sowie einer Standing Ovation der anwesenden 1200 Touristiker wurde ein sichtlich bewegter Jürg Schmid am Ferientag verabschiedet und geehrt.
Tourismus Österreich
Grosser Sanierungsbedarf Österreich galt (und gilt), was Investitionen in der Hotellerie und im Tourismus anbelangt, als vorbildlich. Wie nun die Tiroler Tourismusmesse fafga mitteilt, stehe jedoch «in den kommenden Jahren ein grosser Optimierungs- und Sanierungsbedarf in vielen Tourismusbetrieben an». Die fafga hat deshalb mit staatlicher Unterstützung eine «Sanierungsoffensive für die Hotellerie» ins Leben gerufen. Schon seit Längerem gibt es Stimmen, die behaupten, die österreichische Hotellerie laufe in einen Investitionsstau wie einst die schweizerische.
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Hotellerie & Tourismus
14. Mai 2010 Nr. 19
Zuger Hotellerie: Die Delegierten schlafen im gesamten Kanton
CHECK IN
Es läuft fast zu gut
Historic Hotel
Erneuerung von Grimsel-Hospitz Zum Reich der Kraftwerke Oberhasli KWO, die zwischen Susten, Grimsel und Grosser Scheidegg Strom produzieren und hälftig im Besitz sind der Städte Basel, Bern und Zürich sowie des Kantons Bern, gehören auch gastgewerbliche Betriebe. Eine Preziose darunter ist das 1932 erbaute Grimsel-Hospiz, ein Haus der Mittelklasse, das jüngst für über 10 Millionen Franken erneuert worden ist, unter anderem sind 28 neue Zimmereinheiten entstanden. Das Hospiz gehört als 44. Mitglied den Swiss Historic Hotels an.
Zugs Hotels geht es gut. So gut, dass Gäste abgewiesen werden müssen: Denn im Kanton gibt es zu wenig Betten. Matthias Nold
Zug ist auch in Sachen Hotellerie ein besonderer Kanton: Die Gäste fallen sozusagen von alleine in die Betriebe. Das ist zwar etwas übertrieben ausgedrückt, doch noch 2008 habe man Gäste nach Zürich und Luzern weiter schicken müssen, weil insbesondere unter der Woche die Hotels vollständig ausgebucht gewesen seien, sagt Urs Raschle, Geschäftsführer von Zug Tourismus: «Es läuft. Man muss eher schauen, dass die Situation nicht überbordet.»
Mit der Eröffnung des City Garden
Hotels Anfang Januar entspannt sich die Situation etwas, doch das reiche längst nicht, hält Raschle fest, «es gibt jedoch weitere Projekte, beispielsweise den Umbau des ehemaligen Kantonsspitals zum Hotel». Selbst wenn die Stimmbürger ein solches Projekt, dass das Krankenhaus in ein Fünf-Sterne-Hotel verwandeln sollte, schon einmal abgelehnt haben, ist die Idee nicht gänzlich vom Tisch. So oder so: Zug hat zu wenig Hotel-
kapazitäten. Nach wie vor weicht Zug Tourismus bei Hotelempfehlungen aus: Zu Zug-orientierten Gemeinden oder Betrieben ausserhalb des Kantons. So steht beispielsweise das Hotel Arcade in aargauischen Sins auf Zugs Hotelliste. Der Gildebetrieb Landgasthof Löwen jedoch nicht. Auch die Delegierten übernachten nicht alle im Kanton Zug: Die Tessiner weichen aus ins Kloster Kappel in Kappel am Albis. Die
www.grimselwelt.ch
Hotelpreise im Mai
Weiterhin unter Vorkrisen-Niveau SWISS-IMAGE
«2009 war die Situation dann nicht mehr so dramatisch.» Zug verlor rund 7 Prozent Logiernächte. Auch wenn man auf hohem Niveau klage, seien es unter dem Strich wohl wesentlich mehr gewesen, meint Raschle, «denn wer 2008 weiter geschickt wurde, kam wohl auch 2009 nicht mehr». Trotzdem lag auch im letzten Jahr die Hotelauslastung im Kanton zwischen 65 und 70 Prozent – auf die ganze Woche und auf 365 Tage gerechnet.
Das Hotel Ochsen mitten in Zugs Altstadt: Auch hier übernachten einige der Delegierten.
anderen Kantonalsektionen und sogar der Zentralverband selbst sind über den gesamten Kanton verstreut: vom Hotel Eierhals in Morgarten über den Ochsen, Menzingen, bis zum Hotel Aesch, Walchwil, oder dem Hotel Waldheim in Risch. 1570 Betten in 1040 Zimmern weist der Hauptteil der Hotelliste von Zug Tourismus aus. Bei rund 600 Delegierten und Gästen dürften also nächste Woche rund 50 Prozent der Betten im Kanton belegt sein. In der nächsten Zeit soll in Zug ein
Hotelinformations-System eingeführt werden, ähnlich wie in Tourismus-Stationen. Hier sollen die Gäste erfahren, was los ist im Kanton. Für Zug eine echte Neuerung und ein wichtiger Schritt. Ob die Gäste das System auch nutzen werden, ist unklar: «Der Gast ist für uns eine Blackbox», gibt Raschle offen zu. Man kenne die Bedürfnisse des Hotelgastes zu wenig, hofft jedoch, dass sich einige Gäste auf die Informationen hin melden werden – und man so mehr über sie erfährt.
Dass Zug in Sachen Gästekenntnis noch wenig weit ist, hat mit zwei Dingen zu tun. Erst seit Urs Raschle Direktor von Zug Tourismus ist, nimmt die Organisation Gäste auch als Gäste wahr; vorher seien sie einfach Business gewesen, passend zu den internationalen Firmen in Zug. Ausserdem ist gerade wegen der internationalen Firmen Diskretion gefragt, immerhin läuft ein Gutteil des weltweiten Ölhandels, aber auch anderes über die kleine Stadt. Sind Topshots in Zug, erfährt das niemand. Ausserdem ist der Kanton, abgese-
hen vom Ägerital, alles andere als ein Ferienkanton. Das Ägerital hat übrigens auch deswegen seit Ende 2009 einen eigenen Auftritt. Im restlichen Kanton richtet sich fast alles nach den Firmenkunden aus, das geht so weit, dass sich Zug Tourismus nicht zuletzt als ErholungsAgentur für Expats (ein netter Anglizismus für Fremdarbeiter) versteht. Empfohlen werden, neben den wenigen eigenen kulturellen Attraktionen und natürlich
Ausflügen in die Region, die Ausgehorte Zürich und Luzern. An beiden Orten finanziert der Kanton kulturelle Institutionen mit, damit man selbst keine Infrastruktur aufbauen muss. Übrigens, von den 38 Hotels auf der Zuger Hotelliste sind 30 KMH-Betriebe mit weniger als 50 Zimmern. Nur einer davon führt ein «C», viele auch keine Sterne. Alleine dieser Umstand zeigt, dass die Gäste wohl tatsächlich fast von alleine kommen. Vier Betriebe machen immerhin bei Schweiz Direkt mit und ziehen so weitere Gäste an. Gerade an den Wochenden dürfte sich das zumindest ein wenig bezahlt machen. Unschön ist, dass Zug Tourismus – ähnlich wie übrigens auch Vierwaldstättersee Tourismus – es offenbar nicht für nötig hält, die Kategorisierung von GastroSuisse anzuerkennen, geschweige denn als Qualitätsmerkmal zu erwähnen.
En français Page 27
Sehenswürdigkeiten und Feste im Kanton Zug
Märlisunntig und Höllgrotten Vom 57. Zentralschweizerischen
Jodlerfest über den Stierenmarkt bis zum Morgartenschiessen bietet der Kanton Zug diverse traditionelle Anlässe über das ganze Jahr verteilt. Insbesondere am Stierenmarkt trifft sich ganz Zug zum gemeinsamen Stelldichein: Viehhändler, Bundespolitiker und Direktoren internationaler Unternehmen geniessen die beiden Tage des Stierenmarktes, wie Charly Nussbaumer, «Wirt am Stieremärcht», selber sagt (siehe S. 44). Und am ersten DezemberwochenDas Schlachtdenkmal von Morgarten.
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ende findet in der Stadt Zug jeweils der «Märlisunntig» statt. Märchen-
erzählerinnen, Puppenspieler und Musikensemble verzaubern mit ihren Darbietungen verschiedenenorts Kinder und Erwachsene. Der Tourismus im Kanton Zug kon-
zentriert sich eher auf die Sommermonate und die einheimischen Gäste. Davon zeugen Anlässe wie das Zuger Seefest, das Waldstock Open Air, die Zuger Messe oder das Boardstock-Festival. Letzteres begann vor neun Jahren als Wakeboardfestival und hat sich zu einem Sportereignis etabliert, mit Bike, Inline, BMX, Wakeboarden, Tischtennis, Pedalofahren, Badminton, Rudern oder Breakdance.
Die Altstadt von Zug mit ihren vier
noch erhaltenen Türmen und Resten der Stadtmauer ist immer ein Besuch wert, sei es zum Einkaufen, Flanieren oder zum Essen und Trinken. In der Innenstadt von Zug laden verschiedene Brunnen zum Verweilen und Staunen ein.
Die Übernachtungspreise im April rangieren gemäss einer Mitteilung von hotel.info weiterhin unter dem «Vorkrisenniveau». Der Stabilisierungstrend setzte sich allerdings fort, wie Timo Vavrinec, Vertriebsvorstand des Online-Hotelreservierungsservice, erklärt. Eine Mehrheit der Städte weist der Untersuchung zufolge deutlich höhere Hotelzimmerpreise aus als im gleichen Vorjahresmonat. Den Werten aus dem Monat April 2010 wurden Werte aus dem Vormonat März sowie den vergleichbaren Vorjahresmonaten gegenübergestellt. www.hotel.info
Hotel Krafft in Basel
Ferien in der Stadt als Markensegment Das Hotel Krafft in Kleinbasel erschliesst nach Abschluss der letzten Bauarbeiten ein neues Marktsegment. Mit «Ferien in der Stadt» will die Geschäftsleitung der angespannten Lage der Hotellerie entgegenwirken. Das Hotel stellt den Gästen Fahrräder zur Verfügung und gibt eine eigens hergestellte Übersicht über die attraktivsten Joggingstrecken heraus. Die Gäste haben aber auch die Möglichkeit, sich einen Picknick-Korb zusammenzustellen oder einen Ausflug mit der Hotel-Limousine zu unternehmen. www.krafftbasel.ch ANZEIGE
Kleine Seen, Stalagmiten und Sta-
laktiten schmücken die Tropfsteinhöhlen des Lorzentobels bei Baar. Und für Geschichtsinteressierte loccken das Schlachtdenkmal von Morgarten und das Morgartenhaus mit Informationen zum eidgenössischen Sieg vom Spätherbst 1315. mmo www.zug-tourismus.ch
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Zug Tourismus: Marketing hüben und drüben
CHECK IN
Viel Zug nach Zürich
Casino
In Zürich vier Interessenten Ende März hat der Bundesrat beschlossen, in der Stadt Zürich und der Region Neuenburg zwei weitere Spielbankenkonzessionen auszuschreiben. Bis Ende Jahr können entsprechende Gesuche eingereicht werden, voraussichtlich Mitte 2011 wird der Bundesrat über die Konzessionsvergabe entscheiden. In Zürich sind dabei vier Interessenten im Spiel: Swiss Casinos mit bestehenden Betrieben in Pfäffikon, Schaffhausen und St. Gallen; die City Casino AG, die seit jeher mitspielen möchte und an der Zürcher Sihlpforte ein Haus plant; die Casino Zürich AG um den Juristen Gunter Blickle. Ebenfalls interessiert ist Stadtcasino Baden AG, die in den letzten Jahren ausgezeichnet gearbeitet hat. Baden argumentiert, man werde sich im nahen Zürich um eine Lizenz bemühen, weil der Markt gesättigt sei.
Seit 2008 gehört Zug touristisch quasi zu Zürich. Dennoch geht Zug nicht unter, sondern hat ein starkes eigenes Profil.
Peter Grunder
«Will ich das?», habe er sich gefragt, als er 2008 in Zug angetreten sei, sagt Urs Raschle, Geschäftsführer von Zug Tourismus (Foto). Vom Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus der Universität Bern her und von seiner Tätigkeit als Tourismusdirektor in Einsiedeln sei er mit bestimmten Vorstellungen von Tourismus nach Zug gekommen: «Tourismus ist Marketing.» Als im Kanton Zug 2008 über die Tourismusstrategie nachgedacht worden sei, habe sich sein Fokus jedoch verschoben, erläutert Raschle: «Ich wollte das und finde es immer spannender.»
zusammen mit Rapperswil, Winterthur und Baden, seit 2007 als regionaler Destinationspartner vertraglich mit Zürich Tourismus verbunden. Als Dachorganisation betreibt der mächtige, praktisch ohne öffentliche Mittel funktionierende Zürcher Apparat um Frank Bumann das regionale Marketing für den gesamten touristischen Grossraum – übrigens die weitaus grösste Logiernächtemaschine in der Schweiz (siehe Grafiken).
Logiernächte (in Millionen) Hotelübernachtungen Zug
Vom Regen in die Traufe
Zug ist zwar keines der klassischen Schweizer Tourismusziele. Eine Reise und Aufenthalte ist es jedoch allemal wert. «Die Zusammenarbeit mit Zürich
Fakten und Zahlen
Tourismus ist für Zug sehr wichtig und erfolgreich», bilanziert Raschle, «viele Marketingaufgaben realisieren wir in enger Zusammenarbeit.» Zwar gebe es immer wieder Diskussionen darüber, weshalb sich Zug nicht Richtung Innerschweiz orientiere, erzählt Raschle. Insgesamt jedoch seien das Bewusstsein und die Einsicht vorhanden, dass Zürich Magnetwirkung habe, von der alle profitierten. Dieses Bewusstsein ist laut Raschle
einer der Schlüssel, weshalb «die Kooperation in einem positiven Sinn funktioniert». Ein anderer Schlüssel sei, dass man als Partner ernst genommen werde und wirklich mitreden könne. Auseinandersetzungen würden «hart, aber offen geführt», hält Raschle fest, ein Gefälle zwischen dem grossen Zürich und seinen kleinen Partnern gebe es kaum, «es geht um die Sache».
2007 2008 2009 Hotelübernachtungen Zürich 2005 2006 2007 2008 2009
floss aus der Beherbergungsabgabe der Stadt Zug. • Der Verein Zug Tourismus bilanzierte 2009 einen Aufwand von 1106674,10 Franken, ausgegeben etwa je zur Hälfte für Mitarbeitende und Marketing. • Zug Tourismus hatte im Jahr 2009 genau 41114 Kunden-Kontakte, über die Hälfte davon waren persönliche oder telefonische Anfragen, etwa ein Viertel betraf Ticketverkäufe.
Die Schwierigkeiten in diesen Re-
vor Jahren ausländische Veranstalter hingewiesen, die Gäste neben dem ST-Partner Swiss vorbei in die Schweiz holen wollten. Und wer sich andererseits aus öffentlichen Budgets finanzieren möchte, droht sich in politischen Zwängen aufzureiben und unterzugehen.
gionen auf die monopolistische Rolle des Tourismus mit zu vielen starken Spielern zurückzuführen, greift zu kurz: Roger Seifritz im Saanenland oder Marcel Perren in der Innerschweiz machen vor, dass und wie es geht. Indes dürften Strukturen eine Rolle spielen, Guglielmo Brentel zielte in diese Richtung, als er am Ferientag kostenlose Dienstleistungen der Touristiker anmahnte. Wenn von der Kurtaxe bis zur Beherbergunsgabgabe tourismusgebundene Gelder erhoben und gestreut werden, kommt es zu Verteilungskämpfen, die in Zürich oder Zug weitgehend unbekannt sind.
2005 2006
• Der Kanton Zug verfügte im Jahr 2009 über 39 gemeldete Betriebe mit 1115 Zimmern und 1639 Betten. Übernachtet wurde in diesen Betten 2009 genau 253088 Mal. • Zug selbst war mit 110682 Logiernächten der grösste Anbieter im Kanton. • Die Erträge von Zug Tourismus waren 2009 gut zur Hälfte selbst erwirtschaftet, etwa ein Drittel stammte von der öffentlichen Hand, weniger als ein Zehntel
Der Grossraum ist insofern Welten entfernt vom Hickhack, das besonders in den klassischen Tourismusgebieten in den Bergen seit Jahren engagiert gepflegt wird: Vom Wallis übers Berner Oberland bis nach Graubünden streitet man gehässig darüber, wie die übergeordneten touristischen Aufgaben zu organisieren sind – und zu finanzieren. Und nicht einmal Interlaken und Grindelwald oder St. Moritz und Pontresina können dies wirklich miteinander.
En bref Au plan touristique, Zoug fait quasiment partie de Zurich depuis 2008. Néanmoins, Zoug n’est pas noyé et possède un fort profil propre. «La collaboration avec Zürich Tourismus est très importante et une réussite»: c’est le bilan que tire Urs Raschle, directeur de Zug Tourismus. «Nous réalisons de nombreuses tâches de marketing en étroite collaboration.»
Wobei Alternativen wohlbedacht sein wollen: Wer sich einerseits, wie es unter anderem Schweiz Tourismus praktiziert, Dienstleistungen und Kooperationen bezahlen lässt, schliesst Anbieter aus; darauf haben schon
2007 2008 2009 0
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Die Grafiken verdeutlichen Umfang und Entwicklung der Logiernächte in den Kantonen Zug und Zürich und in der Schweiz.
GRAFIK: O. KREJCI / QUELLE: BFS
2006
Image
Schweizer Bauernopfer Milka sei so «fade wie Bern an einem Regentag», attackierte die britische BoulevardPresse die Schokolade, die kraft der lila Kuh mit der Schweiz verbunden wird. Hintergrund der Geschmacklosigkeit ist die Übernahme des britischen Lebensmittelkonzenrs Cadbury durch die US-amerikanische Kraft. Kraft, zu der Milka gehört, wolle Cadbury verschlingen, jammern die Briten – und zielen auf Milka.
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Hotelübernachtungen Schweiz 2005
Es war Ende der 1990er Jahre, die Schweizer Banken waren namentlich in den USA im Gerede wegen ihrem Umgang mit Geldern von Opfern des Faschismus. Um die Wogen zu glätten und den Standpunkt der Schweiz zu erklären, wurde 1999 Präsenz Schweiz PRS gegründet. Seither ist die Organisation umstritten: Mal sollte sie aufgelöst, mal im Rahmen der Koordination der Landeskommunikation integriert werden; mal wechselte sie das Departement, mal den Status – immer unter Leitung von Johannes Matyassy. Inzwischen fällt PRS vorab bei internationalen Schweizer Auftritten positiv auf: zuletzt in Vancouver, jetzt in Schanghai. Nun drohen wieder schlechte Nachrichten: Matyassy wurde zum Botschafter in Argentinien wegbefördert, sein Nachfolger ist Nicolas Bideau (Foto), seinerseits kein unbeschriebenes Blatt: Bideau hat als Leiter der Filmförderung des Bundes viel Ärger produziert.
GJRI61395
Andererseits ist Zug Tourismus,
Präsenz Schweiz
SWISS-IMAGE
Einerseits hat Zug Tourismus im Rahmen einer Leistungsvereinbarung mit der öffentlichen Hand eine Art integriertes Standortmarketing nach innen entwickelt: Mit einem kleinen, professionellen Team sowie modernsten technischen Mitteln informiert und organisiert Zug im weitesten Sinn Touristisches vorab für die eigene Bevölkerung. Bewusst zielt man dabei auch auf die vielen, kaufkräftigen «Expats», also ausländische Spezialisten, die meist auf Zeit rund um Zug leben und es schätzen, auf lohnenswerte Ziele und Veranstaltungen hingewiesen zu werden.
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Tourismus
14. Mai 2010 Nr. 19
Pages en français
14 mai 2010 No 19
Gros Plan
Peter Geiser: à la fois producteur à contre-cœur de pommes frites et fin gastronome
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Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
L’homme de l’ombre Lorsqu’on parle du Cuisinier d’Or, un nom est facilement oublié: celui de Peter Geiser. S’il n’a jamais été sous les feux de la rampe, il n’en est pas moins l’un des principaux commanditaires. Matthias Nold
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
MOTS DE BIENVENUE Assemblée de GastroSuisse
Modifier la culture d’une entreprise est l’une des tâches les plus difficiles qui soit. Peter Geiser est bien placé pour le savoir. Alors qu’il venait de reprendre la société Kadi à la demande d’une partie de la direction, il a dû en effet composer avec les départs plus ou moins volontaires d’à peu près un tiers du personnel, y compris au niveau du management. «Vous devez savoir que si nous n’avions pas modifié la culture d’entreprise, nous aurions très rapidement fait faillite, au plus tard dans l’année en cours», relève Peter Geiser en jetant un regard vers le passé.
«Lucien Mosimann est venu chez
moi et m’a dit que Philippe Rochat avait à nouveau envoyé quelqu’un à Lyon afin de participer au Bocuse d’Or», raconte Peter Geiser. Philippe Rochat avait laissé entendre qu’il trouvait étrange qu’aucun représentant de l’industrie alimentaire ne fût intéressé à un tel concours et qu’il fallait toujours payer soi-même le matériel d’entraînement. «C’est ainsi que Lucien Mosimann a eu l’idée d’associer en quelque sorte le Cuisinier d’Or au Bocuse d’Or», explique Peter Geiser. Lucien Mosimann et Peter Geiser se
rendent alors chez Philippe Rochat afin de discuter des modalités: «Nous lui avions dit que nous étions le partenaire de l’industrie alimentaire qu’il recherchait», se souvient Peter Geiser. «La discussion s’était déroulée de manière particulièrement calme mais, pour le vendeur né qu’est Lucien Mosimann, le défi ANNONCE
GJRI60082
Le comité de GastroZoug souhaite une très cordiale bienvenue aux délégués de GastroSuisse ainsi qu’à leurs accompagnants à l’occasion de la 119e Assemblée des délégués qui aura lieu à Baar, le 18 mai.
M. NOLD
C’est précisément en ces temps difficiles, alors que l’entreprise était presque à terre, que Lucien Mosimann s’est adressé à Peter Geiser avec l’idée de relancer le Cuisinier d’Or. A l’origine, le Cuisinier d’Or était un concours pour lequel il fallait recourir à certains produits de l’assortiment de Kadi. Le jury allait manger dans les établissements nominés et choisissait finalement le «Cuisinier d’Or» en lui faisant à lui ainsi qu’à Kadi de la publicité par le biais de grandes pages de publicité.
«Une très cordiale bienvenue à Baar»
Peter Geiser, l’homme de l’ombre qui est l’un des principaux commanditaires du concours du Cuisinier d’Or.
n’en était que plus grand», ajoute Peter Geiser. Les résultats ont été immédiats: en 2004, Kadi a pu organiser le premier Cuisinier d’Or en tant qu’éliminatoire nationale pour le Bocuse d’Or à Lyon. Le succès de la manifestation avait été indiscutable, notamment par le fait que le Cuisinier d’Or avait été régulièrement cité aux nouvelles télévisées. Cette année, il a même eu droit à de larges extraits dans l’émission Schweiz aktuell de la Télévision suisse alémanique. «Le concours a démontré que les cuisiniers devaient faire preuve de leur talent non pas à l’abri des regards mais bien en public», résume Peter Geiser. Le succès du Cuisinier d’Or a par ailleurs été tel que l’éliminatoire européenne pour le Bocuse d’Or, à savoir le Bocuse d’Or d’Europe, se déroulera à Genève les 7 et 8 juin prochains. Peter Geiser y sera bien
entendu présent, notamment en sa qualité de responsable du sponsoring, car il est impératif de trouver environ 1,4 million de francs pour organiser une telle manifestation. Après avoir vendu son entreprise pour la deuxième fois, Peter Geiser a pris pour ainsi dire sa retraite. «J’ai cependant pensé que je pourrais faire encore quelque chose», précise-t-il. Son cœur bat en effet toujours pour le secteur de l’hôtellerie et de la restauration. Il n’a par exemple jamais voulu vendre des pommes de terre mais aurait préféré devenir hôtelier. Il y a 25 ans, il a dû toutefois reprendre l’établissement de ses parents après un accident tragique survenu à son frère aîné. «Il y a notamment eu une discussion interminable avec ma mère pour savoir si je devais m’inscrire à l’école hôtelière ou si, au contraire, je devais reprendre
GastroSuisse partenaire du Cuisinier d’Or Depuis cette année, GastroSuisse et GastroJournal sont partenaires du Cuisinier d’Or de Kadi. GastroSuisse est également partenaire du Bocuse d’Or d’Europe qui aura lieu les 7 et 8 juin prochains au Palexpo de Genève. Avec ce partenariat, GastroSuisse entend s’enga-
ger en faveur de la branche et de son image car de tels concours bénéficient d’un écho non négligeable auprès du grand public et de la presse. Notamment parce que, contrairement à la plupart des autres concours, le Bocuse d’Or est ouvert au public. mn
l’entreprise familiale», se souvientil encore très bien. Ceci explique que Peter Geiser a toujours été un passionné de gastronomie. Il s’y est toujours intéressé et a notamment participé à l’assainissement du Bären à Langenthal. «A certaines périodes, j’ai même consacré 50% de mon temps au Bären», avoue Peter Geiser qui a également brièvement fourni son aide dans les cuisines de Philippe Rochat et qui a pu ainsi observer de près ce qui se fait de mieux sur le plan de la haute gastronomie. Force est de relever que Peter Geiser ne prendra sans doute pas une vraie retraite avant longtemps. Il a en effet une projet pour une académie de cuisine qui présentera les divers styles de cuisine: «Je pense que chaque cuisine a son importance», estime-t-il. Il a ainsi récemment assisté à un concours en Asie: «La moitié des membres du jury était composée d’Européens et la cuisine était française, alors que les Asiatiques n’aiment pas vraiment manger à la française», remarque Peter Geiser. Selon lui, il n’est pas normal que de «vieux messieurs» dominent tout, alors qu’il y a tant de bonnes choses dans ce monde.
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Je profite de cette tribune qui m’est offerte pour vous souhaiter le plus agréable des séjours au cours de ces trois jours que vous passerez chez nous. Le canton de Zoug n’est bien entendu pas seulement connu pour la diversité et la beauté de sa nature mais également pour son économie, son industrie et sa formidable capacité d’innovation. Les atouts de notre canton dépassent donc de loin le cliché de paradis fiscal auquel il est souvent associé. Si l’offre, dans nos différentes auberges et autres restaurants gastronomiques, est variée et propose aussi bien des plats régionaux qu’une cuisine internationale, l’emblème gastronomique de notre canton est bel et bien la cerise. On la retrouve notamment dans notre kirsch, dont la réputation dépasse les frontières cantonales, et dans nos délicieux gâteaux zougois. Certains que vous passerez un séjour inoubliable dans notre magnifique canton, nous vous souhaitons d’ores et déjà une excellente et très fructueuse assemblée des délégués. Peter Iten président de GastroZoug
Restauration
14 mai 2010 No 19
La gastronomie zougoise a une orientation très internationale
EDITORIAL
Phénoménal, le phénylphénol!
Une cuisine de qualité La restauration du canton de Zoug se distingue par «une densité élevée de bons et de très bons restaurants», relève Peter Iten, à la fois président de GastroZoug et du comité d’organisation de l’assemblée des délégués de GastroSuisse qui aura lieu le 18 mai à Baar. Un coup d’œil dans les Reflets de la branche le confirme (voir graphique). Seule une des onze communes du canton de Zoug présentent davantage de restaurants que la moyenne des communes suisses. Cette seule commune au-dessus de la moyenne est celle de la ville de Zoug. La ville de Zoug attire des entreprises internationales dont une partie des restaurants du personnel est ouverte au public et qui sont membres de GastroZoug. L’hôtellerie-restauration indigène profite de cette clientèle supplémentaire, comme l’explique Peter Iten: «Nous avons beaucoup de restaurants internationaux en ville de Zoug.» Les autres communes ont respectivement plutôt perdu des restaurants ou gagné des habitants. En partie, des res-
Densité des restaurants dans les onze communes zougoises
Moyenne CH
Baar Cham Hünenberg Menzingen Neuheim Oberägeri Risch Steinhausen Unterägeri Walchwil Zoug 0.0
0.5
1.0
1.5
2.0
2.5
3.0
3.5
Avec 3,48 restaurants par 1000 habitants, la commune de Zoug est celle qui dispose de la plus forte densité de restaurants dans le canton de Zoug.
taurants ont aussi dû faire place à des lotissements de bâtiments qui assurent sans conteste un meilleur rendement. Le «pour cent très spécial de l’hôtellerie-restauration suisse» – la Guilde suisse des restaurateurs-cuisiniers – est très fortement représenté dans le canton de Zoug. Sept restaurants en font partie, dont le restaurant Sternen à Walchwil. Il s’agit du seul
Depuis des décennies, on traite des agrumes au fongicide phénylphénol (additif alimentaire E 231) afin notamment de les protéger contre des attaques de champignons. Le phénylphénol est également utilisé dans l’industrie pharmaceutique et cosmétique. Chaque désinfectant courant pour les mains qui a été recommandé par l’Office fédéral de la santé publique contient cette substance. Des cellules de l’organisme humain sont endommagées par divers mécanismes qui réagissent au phénylphénol et au phénol. Ceux-ci génèrent le cancer et modifient le patrimoine génétique humain. Mais ce n’est pas tout! On peut également trouver ce poison pour les nerfs et les cellules, dans des appareils électriques tels que les ordinateurs. Les valeurs limite des charges de phénol sont ainsi régulièrement dépassées dans les différentes pièces. Les vapeurs peuvent provoquer des paralysies respiratoires, des délires et des arrêts cardiaques. Lors d’une exposition chronique, on constate aussi des troubles nerveux et des lésions rénales. C’est phénoménal, lorsque nous faisons le compte du nombre de zestes de citron que nous râpons depuis des décennies dans nos gâteaux. C’est grandiose, si nous pensons qu’il y a un téléviseur dans chaque salon. Ceux qui croient que la protection contre la fumée empêche un seul mort, croient probablement également qu’un citron est ainsi protégé contre le papillon Romeo Brodmann citrin…
en voiture ne constitue pas une grande distance, raison pour laquelle on compare les restaurants de Zoug avec ceux de Zurich.
restaurant ayant obtenu une étoile Michelin. Malgré la qualité élevée, les prix ne se démarquent guère de la moyenne suisse. Par contre, ils sont légèrement plus élevés par rapport à ceux pratiqués dans les cantons voisins. Les hôtes attribuent cette différence à la proximité avec Zurich. Car, en comparaison internationale, un éloignement d’une trentaine de minutes
GRAPHIQUE: 0.. KREJCI/SOURCE: REFLET DE LA BRANCHE GASTROSUISSE
La qualité vient avant la quantité dans la gastronomie zougoise. La densité des restaurants est inférieure à la moyenne suisse mais supérieure quant aux restaurants de la Guilde.
Marco Moser
Toutefois, la clientèle est beaucoup plus variée et n’est pas seulement composée des collaborateurs des grandes entreprises internationales. A leur suite, de petites et moyennes entreprises se sont aussi domiciliées dans le canton de Zoug. Ces entreprises ne disposent pas de budgets pour les frais qui sont comparables à ceux des entreprises internationales. Elles se réjouissent ainsi de trouver encore des offres de repas à des prix avantageux. «L’hôtellerie-restauration zougoise
est sur la bonne voie», note Peter Iten. Sur la base d’informations parues dans la presse sur la situation économique mondiale, Zoug aurait pu s’attendre à pire. Toutefois, ce sont avant tout les tendances générales en affaires qui causent le plus de soucis au président de GastroZoug: «Ce que nous avons perdu, c’est la stabilité à la pause de midi. Aujourd’hui, le client décide à très brève échéance où il veut aller déjeuner.» Le canton de Zoug n’est toutefois pas le seul dans cette situation: cette tendance a en effet été constatée dans l’ensemble de la Suisse.
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Chez Napo à Neuchâtel, la passion de créer ne cesse de croître
Une cave qui a été métamorphosée Angelo Pompeo Napoleon Mottola a
l’instinct des pionniers et le plaisir d’entreprendre. Toutefois, les coups de cœur s’accompagnent chez lui d’une solide expérience. A Neuchâtel, il est connu pour son talent de cuisinier et de patron. Aussi, sa clientèle l’a suivi dans ses dernières créations: le restaurant caveau Il Grotto et la pizzeria L’Altro Mondo. C’est tout simplement «Chez Napo» pour les habitués. Il fallait oser la transformation de
cette profonde cave creusée dans la roche près du centre de Neuchâtel, à la rue de l’Evole, à côté de la sortie
du tunnel routier, dite «Le trou de souris». L’accès n’est pas spectaculaire et la sensation d’un certain mystère est d’autant plus grande qu’on pénètre dans les lieux à travers un cheminement des plus discrets. C’est le domaine d’un couple uni par la même passion du métier et par une parfaite complémentarité. La cuisine, c’est Napo, l’ambiance et la gestion, c’est Alida. Il est né aux Etats-Unis d’une famille d’origine napolitaine et il est venu travailler comme aide de cuisine en Suisse à l’âge de 17 ans. Alida, d’origine bergamasque, l’a accompagné dans chacun de ses projets. Aujourd’hui, heureux grand-père, Napo ne cesse d’avoir des projets et n’imagine pas une seconde prendre sa retraite: «Le stress c’est bon pour moi. Faire ce que j’aime, c’est ma fa-
çon de vivre. J’ai supervisé tous les travaux d’aménagement des deux restaurants. J’ai quatre employés, avec ma femme nous sommes cinq. Pour Il Grotto, j’ai tout mis en place pour travailler seul avec un aide de cuisine. Tout passe entre mes mains.» La carte ne présente pas de recettes alambiquées. Les produits de base sont simples avec la touche spécifiquement savoureuse du patron, ce qui plaît aux clients qui y mettent le prix.
HEBDOMADAIRE Bistrottino L. CARDUCCI
Il Grotto (photo), le restaurantcaveau, et L’Altro Mondo, la pizzeria adossée à la falaise, à Neuchâtel, font penser à la caverne d’Ali Baba.
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Caveau oblige, l’hommage au bon
Tous les vins ont été soigneusement sélectionnés par le patron.
vin fait partie des atouts du Grotto. Napo n’a pas lésiné sur les moyens. Les meilleures bouteilles d’une cave très riche peuvent être placées dans des conditions optimales pour ne rien perdre de leur qualité. Elles sont proposées au verre jusqu’à la
dernière goutte. D’une certaine manière, l’histoire se poursuit car le bâtiment aux fortes murailles a été construit en 1811 pour servir à la fabrication d’un vin mousseux sous l’appellation des Frères Bouvier. lc
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Nouveau restaurant italien à Morat Le restaurant Bistrottino, au cœur de la vieille-ville de Morat, a été inauguré le 6 mai. Les locaux de l’ancienne Channe Valaisanne ont été transformés en un restaurant italien qui propose «des pâtes fraîches maison, des pizzas à la saveur du Sud de l’Italie et une vingtaine de glaces artisanales». www.bistrottino.ch
Hôtellerie & Tourisme
14 mai 2010 No 19
13e édition de la Journée des vacances de Suisse Tourisme à Flims (GR)
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ANNONCE
Deux moments forts Le chiffre 13 a porté bonheur à la 13e Journée des vacances. Celleci a en effet compté deux moments forts: le discours de Jean-Claude Biver et les adieux à Jürg Schmid.
Invité à s’exprimer à l’occasion de ce qui est le plus important congrès annuel du tourisme suisse, JeanClaude Biver a fait une nouvelle fois preuve de ses talents d’orateur. Pour lui, qualité, passion, authenticité et créativité sont des gages de réussite non seulement dans l’horlogerie mais également dans le tourisme. «Les Suisses sont le meilleur peuple du monde. Ils ne sont pas seulement appliqués et consciencieux, ils sont également créatifs», a-t-il relevé en préambule. Et comme ce congrès était placé sous le thème de la «réinvention» de l’été, Jean-Claude Biver a rendu hommage aux pionniers qui ont créé le Golf de Cranssur-Sierre il y a plus de cent ans: «Ces gens-là avaient tout compris. Ils ont innové et ont eu du succès. Aujourd’hui, c’est le plus beau golf du monde et l’été, à Crans-Montana, est encore plus beau que l’hiver…» «Mais cela vaut aussi pour toute la
Suisse, les montagnes sont en effet à
HEBDOMADAIRE Institut Gottlieb Duttweiler
SWISS-IMAGE
Réinvénter l’été: les grandes tendances
L’horloger Jean-Claude Biver a une nouvelle fois démontré ses talents d’orateur à la Journée des vacances de Suisse Tourisme.
participants à la Journée des vacances a triplé, passant de 586 en 2000 à 1535 en 2009.
Jean-François Roth (photo), le président de Suisse Tourisme, a rappelé à la Journée des vacances qui s’est déroulée le 5 mai à Flims (GR), que la saison estivale était «vendue endessous de sa véritable valeur en Suisse, cela même si nous avons les réponses aux grandes tendances actuelles». Ces tendances, telles que «le besoin d’activité, la santé, la soif d’authenticité et le développement durable», ont été présentées de façon détaillée à Flims par David Bosshard, le directeur de l’Institut Gottlieb Duttweiler. «Nous sommes en mesure d’offrir l’air pur et l’eau fraîche des montagnes à l’heure d’un changement climatique imminent, où les plages et les grandes villes suffoquent en été. Nous devons saisir cette occasion et restructurer notre offre en conséquence en réinventant la saison estivale», a-t-il notamment relevé.
In Kürze
La campagne d’été 2011 de ST
la fois plus belles et beaucoup plus intéressantes l’été. Il faut le dire et il faut le répéter en faisant preuve de créativité», a poursuivi Jean-Claude Biver en citant quelques exemples tels que le tournoi de golf organisé en pleine nature sur les hauteurs de Zermatt ou la façon dont il assure la promotion de son fromage de La Neuvaz, «issu du lait de vaches qui ne mangent que des fleurs…» «Les Valaisans font le meilleur vin
du monde mais ils le vendent trop bon marché», a encore ajouté JeanClaude Biver qui a incité son auditoire à exiger des prix «respectables»: «Un produit de qualité qui fait rêver, qui suscite des émotions et qui fait appel à une grande tradition mérite le respect et le respect mérite un prix respectable», a-t-il conclu, longuement applaudi par l’assistance ainsi que par Jean-François Roth, le président de Suisse Tourisme, qui a qualifié le discours de Jean-Claude Biver de «message qui redonne du courage à la branche».
L. MISSBAUER
Le treize est-il un chiffre portemalheur ou porte-bonheur? Les 1247 professionnels du tourisme, qui ont participé le 5 mai à Flims (GR) à la 13e Journée des vacances, auraient plutôt tendance à pencher pour la deuxième hypothèse. A l’image des noces de muguet, qui célèbrent le 13e anniversaire de mariage et qui font appel à cette liliacée synonyme de porte-bonheur dans le langage des fleurs, cette 13e Journée des vacances a distillé si ce n’est de véritables moments de bonheur, du moins deux moments forts. Le premier d’entre eux a été le discours de Jean-Claude Biver, horloger de renom qui transforme en or pratiquement tout ce qu’il touche, de Blancpain à Hublot en passant par les fromages de son alpage de La Neuvaz (VD)…
GJRI60779
Laurent Missbauer
Jürg Schmid, visiblement ravi des nombreuses attentions reçues à Flims.
Schmid. Directeur de Suisse Tourisme durant les dix dernières années, il a pris officiellement congé de ses pairs à Flims. Tant Jean-François Roth que Markus Lergier, le président de la Conférence des directeurs d’office du tourisme, ont relevé à cette occasion les «immenses qualités de rassembleur» de Jürg Schmid. Deux chiffres, à ce sujet, valent mieux qu’un long discours: en dix ans, le nombre de
Enfin, le second temps fort de cette Journée des vacances a été la «standing ovation» accordée à Jürg
Am 13. Ferientag gab es zwei Höhepunkte: Den brillanten Vortrag des Uhrmachers Jean-Claude Biver, der praktisch alles, was ihm in die Hände fällt, in Gold verwandelt, und den Abschied Jürg Schmids, bis vor Kurzem Direktor von ST.
Après la randonnée, place à l’eau
Gros plan sur les hôtels zougois avant l’assemblée des délégués de GastroSuisse
Un canton à la capacité hôtelière insuffisante Les hôtels du canton de Zoug vont
bien. Tellement bien d’ailleurs qu’ils refusent parfois des clients, tant il est vrai que le canton manque de
lits. Zoug est en effet un canton qui sort de l’ordinaire également en ce qui concerne son hôtellerie. Cela est peut-être quelque peu exagéré, force
est de relever qu’il a dû plusieurs fois envoyer des clients se loger à Zurich et à Lucerne car ses hôtels, surtout en semaine, étaient complets.
SWISS-IMAGE
En 2009, Zoug a dû composer avec une baisse des nuitées d’environ 7% et le taux d’occupation des hôtels du canton a été de l’ordre de 65 à 70%. «Avec l’ouverture en janvier du City Garden Hotel, notre capacité hôtelière a certes augmenté mais elle demeure encore insuffisante», relève Urs Raschle, le directeur de Zoug Tourisme. «Il y a cependant encore d’autres projets comme la transformation de l’ancien hôpital cantonal en un hôtel cinq étoiles.»
Si Zoug compte beaucoup de cerisiers, il n’a en revanche pas assez d’hôtels.
Quoi qu’il en soit, Zoug manque de
lits hôteliers et Zoug Tourisme recommande ainsi également des hôtels en dehors du canton. L’Hôtel
Arcade, à Sins (AG), figure de ce fait sur la liste des hôtels zougois. Mais pas le Löwen, affilié par ailleurs à la Guilde. La liste des hôtels de Zoug Tourisme affiche au total 1570 lits pour 1040 chambres. Avec quelque 600 délégués et invités de GastroSuisse, 50% des lits du canton seront occupés la semaine prochaine. On notera enfin que 30 des 38 hôtels du canton de Zoug sont des petits et moyens hôtels (PMH) avec moins de 50 chambres. Un seul d’entre eux affiche le «C» de GastroSuisse et nombreux sont ceux qui n’ont pas d’étoile. Quatre hôtels font toutefois partie de Suisse Directe et attirent ainsi des clients supplémentaires, surtout le week-end. Pour conclure, nous déplorons que Zoug Tourisme ne reconnaisse pas la catégorisation «C» de GastroSuisse. mn
Si la présente campagne estivale de Suisse Tourisme se décline sur le thème de l’«Année de la randonnée», la prochaine campagne aura pour thème l’eau. Cet élément s’inscrit dans la continuité de la nouvelle brochure estivale que Suisse Tourisme a présentée cette année. Intitulée «Montagnes et lacs», elle entend d’ores et déjà rappeler qu’en été, la Suisse n’est pas seulement synonyme de montagnes mais également d’un grand nombre de lacs, à commencer par le lac Majeur, qui figure sur la couverture de cette nouvelle brochure estivale, et par l’étang jurassien de la Gruère (photo), à la «une» de l’étude de l’Institut Gottlieb Duttweiler qui détaille plusieurs tendances afin de «réinventer» l’été. En 2009, la campagne d’été de Suisse Tourisme avait eu pour thème les parcs naturels.
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Der Immobilienmarkt der Branche / Le marché immobilier de la branche
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14. Mai 2010 Nr. 19
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GastroSuisse
14. Mai / 14 mai 2010 Nr. / No 19
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Das Gastro-Betriebsleiterseminar G2 wird eidgenössisch
Eidgenössisch anerkannt! GastroJournal: Mitte der Neunzigerjahre unterlag die Gastronomie einer Liberalisierungswelle… und zack, waren die Wirtekürsli und die damit verbundenen Einnahmen weg. Daniel Jung: Es waren ja nicht nur die Einnahmequellen, die den Kantonalsektionen weggebrochen sind. Plötzlich war auch die minimale Wissensgrundlage einer ganzen Branche gefährdet. GJ: Trotz dem Wegfall der staatlichen Pflicht konnte GastroSuisse das Kursangebot aufrechterhalten und auf dem freien Ausbildungsmarkt durchsetzen. Wo lag die grösste Herausforderung? Jung: Es war die unterschiedliche Art, wie die Kantone mit der angesagten Liberalisierung umgegangen sind. Während in der Westschweiz die staatlichen Kurse noch lange Bestand hatten, wurden sie in der Deutschschweiz abgeschafft oder mindestens stark reduziert. Es bestand die Gefahr, dass sich bezüglich der Lehrinhalte ein uneinheitliches Bild durchgesetzt hätte. GJ: Und dann ist GastroSuisse eingesprungen? Jung: Es gab kein nationales Gesetz und den Kantonen fehlte der Wille zur Harmonisierung. Wir haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sind in die Bresche gesprungen. Als erstes haben wir mit den sechs Modulen der Gastrounternehmerausbildung G1 einen gesamtschweizerischen Standard festgelegt.
GJ: Eine einheitliche Ausbildung über kantonalen Grenzen hinweg zu entwerfen, sie umzusetzen und am Markt zu etablieren ist ein grosser Brocken, auch für einen kräftigen Verband. Jung: Eine grosse Starthilfe waren die Kantone, welche noch die ursprünglichen Wirtekurse praktizierten. Sie haben die Module als Inhalt des G1 akzeptiert und für ihre Kurse übernommen. Die Modularität war eine ideale Grundlage, welche die Akzeptanz noch erhöhte. Der Kanton entscheidet sich als Basis der Ausbildung für eines, mehrere oder alle Module. Wichtig ist, dass die Module gesamtschweizerisch den selben Standard aufweisen. GJ: Der Abschluss der Unternehmerausbildung G3 ist eidgenössisch anerkannt. Dieses Prädikat hat gerade eben auch G2 erhalten. Welche Bedeutung hat dies? Jung: Dass der «Gastro-Betriebsleiter mit eidgenössischem Fachausweis» damit jetzt die höchstoffizielle Anerkennung erhalten hat, steigert die Reputation im Markt und verstärkt den Wert. Der Abschluss ist jetzt auch im offiziellen Wertesystem schweizerischer Ausbildungen eingeordnet und vergleichbar mit den Ausbildungen anderer Branchen. Letztlich ist es für uns eine Auszeichnung und eine grosse Genugtuung für die langjährige Aufbauarbeit.
facto mit dem G2 den «Wirt mit eidgenössischem Fachausweis» und mit dem G3 den «eidgenössisch diplomierten Wirt». Wo liegt der Unterschied? Jung: Unterschieden wird nach unternehmerischer Stufe: Der eidgenössische Fachausweis, den man mit dem G2 erlangt, befähigt die Absolventen, die Verantwortung für das Operativgeschäft eines kleinen und mittleren Betriebes zu übernehmen. Das «eidgenössisch Diplomiert» beim G3 dagegen, bescheinigt dem Absolventen die Fähigkeit, die Rolle des Unternehmers zu übernehmen. Dies macht Sinn, wenn man sich längerfristig und auch mit eigenem Geld für einen Betrieb engagiert. GJ: Wir gross war der Aufwand? Jung: Die Basis ist über Jahre gewachsen und sehr stabil. Im Rahmen von Workshops mit ehemaligen Absolventen direkt aus der Praxis haben wir an den Inhalten gearbeitet, diese weiterentwickelt sowie das Bildungskonzept modernisiert. Das geschah im engen Kontakt mit dem Bundesamt für Berufsbildung und Technologie. Dann mussten wir uns natürlich auch dem System der Bildungsstufen anpassen. Doch der Aufwand hat sich in jedem Fall gelohnt, die Beglaubigung ist für GastroSuisse ein Erfolg. Weitere Informationen zu der Gastro-Unternehmerausbildung G1 bis G3: Gastro-Unternehmerausbildung in 3 Stufen: Noëmi Bischoff oder Thomas Fahrni, Blumenfeldstrasse 20, 8046 Zürich, Telefon 0848 377 111, E-Mail: weiterbildung@gastrosuisse.ch,
GJ: Gut, wir haben jetzt also de
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ARCHIV GJ
GastroSuisse bietet ein umfassendes Kursanbebot an, verantwortlich dafür ist Daniel Jung, Leiter Berufsbildung bei GastroSuisse. Nun ist auch das GastroBetriebsleiterseminar eidgenössisch anerkannt. Daniel Jung kennt die Vorteile dieser Neuerung.
Romeo Brodmann
Daniel Jung ist Leiter der Berufsbildung bei GastroSuisse. Daniel Jung, responsable de la formation professionnelle.
La formation d’entrepreneur en restauration G2 a été reconnue sur le plan fédéral
AGENDA
Une reconnaissance très valorisante
GastroSocial Caisse de compensation sur rendez-vous: Pour les cantons de FR, NE, VD, GE et VS, prendre rendez-vous par téléphone au 079 240 60 61.
GJ: Au milieu des années 1990, la vague des libéralisations a englouti le secteur de la restauration. Du coup, les cours de cafetier et les recettes qu’ils engendraient sont passés à la trappe… Daniel Jung: Ce ne sont pas seulement des sources de revenu qui sont passées à la trappe pour les sections cantonales. Ce sont également les connaissances de base minimales de toute une branche qui se sont soudainement trouvées menacées. GJ: Malgré l’abandon de l’obligation imposée par l’Etat, GastroSuisse est parvenue à maintenir l’offre de cours et de l’imposer sur le marché libre de la formation. Où se situait le plus grand défi? D. J.: C’était l’application différente pratiquée par les cantons au sujet de ladite libéralisation. Alors que les cours de l’Etat subsistaient encore longtemps en Suisse romande, ils ont été abolis ou pour le moins fortement réduits en Suisse alémanique. Le danger qu’une image encore plus diversifiée ait pu s’imposer en ce qui concerne les contenus des cours existait réellement. GJ: Et puis, GastroSuisse est arrivée, non?
D. J.: Comme il n’y avait aucune loi fédérale et que les cantons manquaient de volonté pour réaliser une harmonisation, nous nous sommes dit que nous devions foncer dans cette brèche. Dans une première étape, nous avons fixé comme standard pour l’ensemble de la Suisse la formation d’entrepreneur de la restauration G1 avec les six modules. GJ: Développer une formation uniforme au-delà des frontières cantonales, la mettre en œuvre et l’imposer sur le marché est un gros morceau, même pour une fédération forte… D. J.: Evidemment, les cantons qui pratiquaient encore les cours de cafetier originaux, qui acceptaient les modules comme contenu du G1 et qui les ont repris pour leurs cours nous ont été d’un soutien efficace au départ. Pour sa part, la modularité constituait une bonne base pour être acceptée. Comme condition préalable, le canton devait se décider pour un seul ou plusieurs, voire tous les modules. Ce qui est important, c’est que les modules soient toujours du même niveau dans toute de la Suisse. GJ: La réussite de la formation d’en-
trepreneur G3 est reconnue sur le plan fédéral. Le G2 vient également de recevoir cette consécration. Quelle en est la signification? D. J.: Que le titre de «Chef d’établissement de l’hôtellerie et de la restauration avec brevet fédéral» ait obtenu la plus haute reconnaissance officielle améliore sa réputation sur le marché et renforce sa valeur. L’obtention de ce certificat figure aujourd’hui aussi dans le système d’appréciation des formations professionnelles. Il peut ainsi être comparé avec les formations d’autres branches. En fin de compte et naturellement, il s’agit pour nous d’une distinction et d’une grande satisfaction pour le travail de base effectué durant de nombreuses années. GJ: Qu’est-ce qui différencie le G2 d’un «chef d’établissement de l’hôtellerie et de la restauration avec brevet fédéral» du G3 d’un «cafetier avec diplôme fédéral de restauration»? D. J.: On fait la distinction en fonction du niveau entrepreneurial. Le brevet fédéral qui est appliqué au G2 désigne l’aptitude d’assumer la responsabilité au plan opérationnel d’un établissement petit ou moyen. Le «diplôme fédéral», par contre,
atteste aux titulaires l’aptitude d’assumer le rôle d’un entrepreneur qui se distingue surtout par des perspectives à plus long terme en engageant son propre capital. GJ: Quel en a été le coût? D. J.: La base a grandi pendant des années et très bien. Dans le cadre d’ateliers avec d’anciens étudiants provenant directement de la pratique, nous avons travaillé sur les contenus, nous les avons développés et nous avons également modernisé le concept de formation. Cela a été mené à bien en travaillant étroitement avec l’Office fédéral de la formation professionnelle et de la technologie. Bien entendu, nous avons dû ensuite également l’adapter au système des niveaux de formation. Mais dans tous les cas, les dépenses valaient la peine, l’homologation doit être considérée comme un grand succès pour GastroSuisse.
Ligne directe droit du travail: Tous les matins, de 8h30 à 11h30, Jean-Luc Piguet répond gratuitement par tél.: 022 329 01 01, fax: 022 329 01 11 ou courriel: jl.piguet@scrhg.ch Consultations juridiques. L’avocat-conseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous le 18 mai 2010, de 14h à 15h à Pully. Renseignements juridiques par téléphone à Zurich du lundi au jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au 0848 377 111 ou par courriel: info@gastrosuisse.ch Beratung durch Gastroconsult AG im Bildungszentrum Unterentfelden jeden Montag von14 bis 17 Uhr ohne Voranmeldung. Erste Kontaktnahme ist kostenlos. Tel. 062 296 77 30.
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Thema / Thème
14. Mai / 14 mai 2010 Nr. / No 19
119. Delegiertenversammlung von GastroSuisse /119e assemblée des délégués de GastroSuisse
Die Präsidenten Les présidents GastroAargau:
GastroJura:
Christian Burri
Yves Rondez
GastroAppenzell AI:
GastroLuzern:
GastroSchaffhausen:
GastroTicino:
GastroValais:
Ruedi Ulmann
Ruedi Stöckli
Max Reiner
Marco Huber
François Gessler
GastroNeuchâtel:
Michel Stangel (vice-président)
GastroSchwyz:
GastroUri:
GastroZug:
Walter Höhener
Willy Benz
Carmen Bundi
Peter Iten
GastroBaselland:
GastroNidwalden:
GastroSolothurn:
GastroVaud:
GastroZürich:
Markus Thommen
Urs Emmenegger
Peter Oesch
Frédéric Haenni
Ernst Bachmann
Wirteverband Basel-Stadt:
GastroObwalden:
GastroThurgau:
Josef Schüpfer
Walter Küchler
GastroBern:
GastroSt. Gallen:
Casimir Platzer
Josef Müller-Tschirky
GastroAppenzell AR:
GastroFribourg:
Tobias Zbinden
Di eD ele gi er t
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève:
s e L / en
s é u g é l dé
nd a l l e Bas dt a t S l e Bas au g r Aa
Hel g Dev Patrick elie , r. 4 2943 sièg V es a endlin co u to tal. urt. K laus Ray Car mon ug d, 2 Gen ati Da 946 ni èv Mié Wat e. Par el, 120 cou tenh ci 4 rt. M ofer neau C Genèv ailla e. C hris Urs rd L h us, aur 120 tian, 1 auber ent, tM 214 3G i enè c 292 V h e e v r l 3C , n e Ber 120 . 14 ier. our ner 4 P s i tem i G è g F g e u 200 ran n e e aîch s t è ve. au t Jea ç 1N e. S L n euc ois, 24 o a tal, Luc ure che hâte 00 L n , 6 ure c 1 sièg l. Sc e e r Ch es v 227 Ca Domi hum Locle rist n . a rou ach Billa i ian, c q a u nts ge. e, 1 er D rd L 280 . T 2 a erli ione 4 nièl 2 Bar 2 nch Sati e, 2 l, 20 bey amp gny 123 22 B Gér vau . St-S L Lau ar d ulpi evaix. ren ok Wa taz Franci d, 146 Mat ce. t , s, 1 4C Ber 121 i-Man Stan they hav 434 nad , 1G 186 g C l ann l Mic ett enè 1206 Ep 0 hel, aude, 2 ve 6 Koh Aigle. e, 104 endes es-le0 205 . Ch .B 3 le D 6 D 16 Cor Eto r Ulric essibo Sugne iaggi êne. B omb taill R y. S n h u a o o s ress , 15 rg uda ber .D ch Jac on. d. Reic que iesser 85 Sa Frédy, e Para to, 13 t Jacq h 6 si 4 l s u a E 1 s ège l Cath , 2 Mor is C vau 041 dga Le P es, 1 s x itz, 1025 l r au t erine a 0 , . P on ud 33 10 M ol S 158 , ota 0 A aint S 09 Pu illiet L iez-Pit ine, 32 t. Cand Chese l. ven ulpi lly. tet. ilian a e 8 r u 6 a x S che c s. 1 e. Tou evic J e, 142 Jeanm Munte n Edi, -sur-L 8 si e 1 l o 2 r i a 020 ausa n e b n G r o ie ège . Gen s au r Alai Miche randso d Alai Desch Rene nne. B l, n n o n e a tota n, 1 279 1880 . Mon , 1452 naux M s. Crot le-L ud Fra l. L s nço ac. c e L Cha i i is H van s Plans ani Pi es Ras chel, Not z R auser , 1619 nes -sur erre ses. M , dePich uedi urie Les Bog -Bex. S 1163 , P o l, 1 is. 701 accots 8 si nnat C 3210 Zur tahel . ège F che s au hristia Kerzer ribou Guex r Ch rg s tota ne, 168 . Perl . Jung ristop l. er oH 0 R he, 147 omo Mich ans, 0 e 1 nt. Yer l, 172 716 Sc Estava Am ly P 0 C h y eti asc orm warzs erCou Meas a e l i e , n , ta . b 3 163 194 z Rom 960 S 0 B oeuf. 6 B uald ierr u l l e. e our on. g-S , 189 . Cero I 189 ttig M t-Pierr 0 St-M ne Gé ar ra 0 e a Nen St-Ma cel, 3 . Gessl urice. rd, 39 930 urc e 60 daz Del r F ie S . L a wal auw . Lath Visp. rançoi soie S ierre. d. i s L o t L i , e ner a nD ove Mel idi farge 1950 ve, y ly H SiPat Ser Jean-P Stéph einric er, 19 r i an 97 ge h, ie Ha cia, 3 396 , 396 rre, 1 e, 19 38 901 R ute1 Z 897 0 S ot Ch ie B in Sail lon. rre. R al. O ouvere ampe he o t Zer . Me x. rtel dui Sch m t w ll Sion att. Tr egler André Ernest y , ach , J . V o 1 se 91 sl an 397 de er M f, 39 3 7 Odi Grang r Lugt ax, 19 20 lo 50 es M ges , 3920 . Zum ichel , thu au Glis rm t vac . ant otal, 1 19 siè . sièg e
Laurent Terlinchamp
. fen Lau e. 2 4 Sitz , 42 ska otal 7 i z n h. T Fra c ier Reina e M 3 . nz 415 el. utte thur, M r Bas 2 A 3 1 g 1 405 rzo e, 4 do, iqu lti-He i r u n G s E . Wä idt hm arlé lstein c M S ö l. 4 H l. sta ase Lie s, 443 1B 0 5 1 0 u en. 4 , 44 Mark hof . ex, o k l n n A rn lu ru r. en ber eugge r B omm r D itze. e e O g b i L 7 S en ru Th Hed tal 6 891 5316 . Lust l. . G stal. . , g f n r o e e e h n u T i , Jos ing ide rstu el. ael 0L enb inn 6 Bas ller Mich 67 W Kaise ald a, 441 B a t W 2 1 l glis tein , 89 66 410 , 40 437 egu . Fü uens andra rs, 54 l, 4 eier R us, dreas n r e e c a u S d r a U n H erz nm Ma tba er g. rM li A ler Birke ete mer nne enber i-Scha mach t t n E ä b r im E Bl ffele chu aer 408 Hün l. Z el. Ny nio, 5 331 ken. L ach. S Bas Base t e 1 Wy r R er, 6 53 Ri Rein 00 4001 2 e 4 7 g , 4 otz , e 8 rn 4 er n, 3 932 L la, isb r We oni, 4 , 573 ze. ierr oseph a t f P t e E e s 4 t s e s rJ ln. erb ler T rea 3 Sit xS ani ter, Bue hüpfe yga er Pe iebi D 3000 isse lin. G . Koh r And tal 1 S G Sc . b . L iel, r 334 Möh rgen äde n. To ald Hu elw nsee. usern -Dan rache n, 4 313 illme rg. M niche d a i n ä t i 4 n Nee ugu Grä V e s h r i a b z , s r l 2 e G r r e h 1 a Ge Ros r. J un. 18 8G arc , 56 3 A ri C 722 , 38 , 3115 3204 artz D 08 Th z, 315 Lenk. Bur iger M arkus , 466 eth, 5 k c i r , t r 75 ete nita Fri . M , 36 Ge rat M runo lisab hPat er dler P ühl A achen omas Pfeuti us, 37 nbuc u Ho ger B ann E e . e l h o k h b . g r A B r T c H u o n a be rnem d. chi. ne rubs oser Crosi ch M Herz n a. . a K a i s t e T . M ntz St Ae Gs wil nba 360 Bür ien 55 te. o 780 , 3703 Madis s, 35 rrefit 10 M eiche ice, 3 294 5 Br 3 , 3 5 r e , 26 R a r 2P and bar r U eg. Beat udio, ja, 38 934 Rol i Bar rg, 4 Mäde , 274 n-Luc derst d i la on r C m e r n Be . Ha ld Jü urg. abie et Jea 8 Kan . Sch vato unn S gen . Ingo effisb illat F . Pitt , 371 idau . Tro umbr wil 12 St . Mér Bern simir 560 N abern rf. Z o36 rn 22 3007 er Ca rd, 2 84 W seedo Sol 2 Be eline, Platz Berna s, 30 Moos 0 00 45 an 302 Ev berg. gger ry, ter, 46 s, H o 3 t s g e e an, gi Pe r Ur lun Gre ffel Sch . Tra i Adri . fler Oesch indle al 7 r ö e e se hum Sitz n. .D Sch Tot gen änike lten. pel. Tsc al 24 n i t O D e 1 8 A Kap Tot 87 , 465 o, 460 616 5 4 Urs enut er, 4 rg, r Jü mann Benv r Pet e f be lli ag iko Büt rn. H avolde h. We on. u c S th en. na Wik ilr o t l O 43 D 6 Gu 480 zern. im. 41 ze. t u L fhe Si s, nne 6003 Schüp eggis. a H W n70 ck, nn Patri re, 61 6353 sche a E m l r 8 g u e , Ba insch r. Pi tian 274 620 Gr me D Chris a, 6 oritz, uedi, R el sk lau sler Pri ger M ckli t Ha geli Zet g ö t . o l S R e t ä p e H ch. h. ap sdi ba erkirc eiersk Gros ann Ob 44 M 146 erm s. 63 dy, 6 Zimm eggi W Fre . 53 wil ni, 63 itze. S To al 7 Tot
Rainer Britt
GastroGlarnerland:
Reto Winteler
GastroGraubünden:
Andy Abplanalp
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Thema / Thème
14. Mai / 14 mai 2010 Nr. / No 19
33
119. Delegiertenversammlung von GastroSuisse/119e assemblée des délégués de GastroSuisse
Der Vorstand Le conseil GRUSSWORT
Zentralpräsident:
Klaus Künzli
Vizepräsident: Ernst Bachmann
Frédéric Haenni
Liebe Delegierte, liebe Gäste Barbara Schneider-Regli
Marco Huber
Trésorier:
Tobias Zbinden
Josef Müller-Tschirky
Zug Nid wal den Obw alde n Sch wyz
Hub er G uid o, 6 300 Zug . Ite n Pe ter, Am 634 stut 0B z An aar. dre Stol a, 6 ler 382 Mar Bür kus en. , 63 E mm Brit 30 C ene sch ham gi L gge . Ut r Ur isa, iger 605 s, 6 Man 052 3A lpna i, 63 Her ch. 40 B g i swi Küc aar. l. St Ben hler Tot ö c zW W k al 4 l i a Mar lter, il Unt Sitz kus erib ly, 885 607 e. , 63 3 Fl 3L erg 73 E . Sc ach üeli hul e n R netb anft er M n. Fu . Od ürg aria chs R erm en. , 64 icha Tot att H 0 r 3 al 3 d Bun ans Küs , 64 Sitz rue di C sna 23 e. di, 6 cht. See arm Tot 078 wen al 3 Stei en, . He Lun Sitz ner 649 gern e. And in 3H osp rea zer M . To s, 8 tal 3 enta a 832 rco, 8 l. Im Sitz 841 Wol e. feld lera Gro Fan Han u s . s kha . T s, 6 ota u Ret 467 l 6 S Ochsne o, 8 ser Ch itze Sch r Se 753 rist attd . pp, ia Mol orf. 884 lis. n, 887 L 2 o Tot m 2 b al 3 W ris Fab Sitz eesen . So ian, e. Biä mm 646 sch e 0A r M bia, Joos, ltdo a r 713 kus 727 rf. , 87 4O 2D Mas b a 8 sim ersa v 4 o s Bra o, 7 Pier unw 53 xen-M Clava re ald. Ant , 726 6 Sta. eierho del. Br 0 D on, Win u Mar f tele ia V . Dusch gger C den 7083 avos u r . er H l M r e L D einr antsch orf. G .. Frav tta Ruo din, 71 Sitz ich, 88 e. . Ro i Fl di, 7 iger Se u th 705 5 0 A enbüh Annal regn, 7 54 Su drun. i rosa r C 0 s l . Ve er Mar a, 718 00 Ch En / S aduff F ent. ur. kus tter a0 Di Ga ,7 F Pau la, 7 431 M sentis. ley Je iori Art an ut 235 ho M Fide ten. Sc aissen Pon Peter, h ris. te 6 Tota wenBer Crem 978 G l 12 ena told and ga. ria. 665 o Ni B B c e 5 o a l Piet Intrag le, 683 trami G llinari na. ro. 0C a brie Rosa Fl hi G Kan n alga abuzzi orini A asso. B le, 690 dra, 6 n 0 sep r M K o t Lug 996 onio ggi etr ich pe 677 , 6653 in, 660 ele, 6 , 6874 ni Agn ano. 50 es 2 0 V Bom Rodi F erscio Locar 0 Bel Castel e, l S . n i i b e n . ron inasco sso. M Manzo o. Lup zona. ico. i Gi cch eni .M i e u D Nal rlo con Mat li Lu anie a. ti Lug Pesce Giacom ca, 67 le, 698 a, 1 an 47 o A C Loc o. Ri lessa , 661 2 A hindr si C arn o, 6 s la Car o. Ri 900 va F udio, ona . 6 l 693 600 Ros avio, 0 Jür Beda si M 6914 no g, ar gno 6976 . Wer co, nl la. Sitz Tot Casta- i al e. 18
Di eD ele gi er te n/
Uri
Cordiale bienvenue à la 119e assemblée des délégués de GastroSuisse. Notre canton hôte est petit mais raffiné. Zoug a beaucoup à offrir! Des coutumes vivantes, une nature admirable, une gastronomie variée – et des spécialités célèbres. Le gâteau au kirsch zougois par exemple, le roi des gâteaux. Les cerises les plus savoureuses s’épanouissent sous des rivages du lac de Zoug. C’est pourquoi nous avons placé l’assemblée des délégués de cette année sous la devise des fameuses «Chriesi». Je remercie le comité d’organisation sous la direction de Peter Iten pour sa bonne préparation de la réunion. Chers délégués et chers invités, profitez de votre séjour à Zoug, canton multiple! Klaus Künzli, Président central
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Klaus Künzli, Zentralpräsident
Chers délégués, chers invités
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Gla rne rlan d Gra ubü nde n
Herzlich willkommen zur 119. Delegiertenversammlung von GastroSuisse. Unser Gastgeberkanton ist klein, aber fein. Zug hat viel zu bieten! Ein lebendiges Brauchtum, eine herrliche Natur, eine vielfältige Gastronomie – und berühmte Spezialitäten. Die Zuger Kirschtorte etwa, die Königin der Torten. An den Gestaden des Zugersees gedeihen die geschmacksreichen Kirschen. Diese Zuger «Chriesi» bilden auch das Motto der diesjährigen Delegiertenversammlung. Ich danke dem Organisationskomitee unter der Leitung von Peter Iten für die gute Vorbereitung der Tagung. Liebe Delegierte und Gäste, geniessen Sie Ihren Aufenthalt im vielseitigen Kanton Zug!
MOTS DE BIENVENUE
GastroSuisse
14. Mai / 14 mai 2010 Nr. / No 19
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Gesundheitsorganisation SWICA
Medizin und Versicherungen SWICA bietet den Gastrobetrieben aus einer Hand Personenversicherungen, beste Medizin und kompetente Unterstützung bei Krankheit oder nach einem Unfall an. Alessandro Mileti, Verkaufsleiter Unternehmen, erklärt die Vorteile der SWICA-Verbandsversicherung für Gastronomen. GastroSuisse
GJ: Welche konkreten Dienstleistungen umfasst dieser Full Service? Mileti: SWICA ist ein ganzheitlicher Anbieter, der neben ideal aufeinander abgestimmten Versicherungslösungen Dienstleistungen zur Sicherstellung der besten medizinischen Versorgung wie telefonische Gesundheitsberatung, Gesundheitszentren und kompetente Unterstützung bei Krankheit oder nach einem Unfall anbietet. GJ: Welche medizinischen Leistungen stellt SWICA den Inhabern der Gastrobetriebe und deren Mitarbeitenden zur Verfügung? Mileti: SWICA stellt ihren Versicherten ein umfassendes medizinisches Dienstleistungsangebot zur Verfügung. Ärzte und medizinische Fachleute der telefonischen Gesundheitsberatung sante24 beantworten kostenlos rund um die Uhr Fragen zu Krankheit und Unfall. Sie organisie-
Vorteile der Verbandsversicherung SWICA/GastroSocial in Kürze SWICA/GastroSocial bietet massgeschneiderte Lösungen, welche die besonderen Rahmenbedingungen im Gastgewerbe berücksichtigen: • Krankentaggeld (Lohnausfallversicherung für Personal, Inhaber und seine Familienangehörigen) • Krankenpflegeversicherung (für Personal und Inhaber) • Unfallversicherung (gesetzliche Unfallversicherung für Arbeitnehmer und Ergänzungsversicherung zur Abdeckung der Arbeitgeberrisiken gemäss Art. 25 L-GAV) • Risikoausgleich in grosser Versicherungsgemeinschaft; das heisst Sicherheit für jeden Betrieb vor Kündigung des Versicherungsschutzes oder massiven Prämienerhöhungen • Unterstützung bei Fragen zu den Sozialversicherungen
• Effiziente Leistungsabwicklung • Telefonische Gesundheitsberatung sante24 • Kompetentes Care- und Absenzmanagement zur Unterstützung von erkrankten und verunfallten Versicherten • Unterstützung bei der Umsetzung von Massnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung Weitere Informationen finden Sie unter www.swica.ch oder www.gastrosocial.ch.
ZVG
GastroJournal: Weshalb ist SWICA der ideale Partner für Gastrobetriebe? Alessandro Mileti: Die Gastrobetriebe erhalten die Krankenpflege-, Unfallund Krankentaggeldversicherung aus einer Hand. Die Verbandsversicherung ist auf den Gesamtarbeitsvertrag abgestimmt und deckt so die besonderen Bedürfnisse der Gastrobetriebe ab. SWICA-Gastroberater sind branchenkundig und mit den Anliegen des Gastgewerbes vertraut. Sie beraten die Betriebe bei Fragen zu sämtlichen Sozialversicherungen und entlasten sie administrativ. Ein einziger Ansprechpartner bietet den Betrieben einen Full Service. Die Betriebsinhaber können sich so vollumfänglich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.
Ärzte, Therapeuten und medizinisches Fachpersonal in SWICA Gesundheitszentren stellen eine attraktive medizinische Grundversorgung sicher.
ren Termine in einem SWICA Gesundheitszentrum oder bei einem Spezialisten. SWICA betreibt schweizweit 14 Gesundheitszentren. Ärzte der Allgemeinen und Inneren Medizin bieten eine attraktive medizinische Grundversorgung. Die Öffnungszeiten der SWICA Gesundheitszentren sind grosszügig, weshalb Arzttermine an Randzeiten möglich sind. GJ: Warum soll ein Mitarbeiter sante24 anrufen? Mileti: Erkrankt ein Mitarbeiter oder zieht er sich eine Verletzung zu, genügt ein Anruf bei sante24. Die telefonische Gesundheitsberatung sante24 bietet unter der Telefonnummer 044 404 86 86 rasch eine kompetente Unterstützung. Ärzte und medizinische Fachpersonen raten, was als ErsteHilfe-Massnahme zu tun ist und organisieren einen Termin im nächstgelegenen SWICA Gesundheitszentrum oder bei einem anderen Spezialisten. Je nach Situation ziehen die sante24-Fachleute einen SWICA Care Manager bei. GJ: Wie unterstützt SWICA erkrankte und verunfallte Mitarbeitende?
Mileti: Wenn der Heilungsverlauf kompliziert oder langwierig ist, beraten kompetente SWICA Care Manager die Versicherten, wie die Behandlung optimiert werden kann. Dank der eigenen Gesundheitszentren, Ärzten und Therapeuten und eines umfassenden Partnernetzwerks verfügen sie über einen grossen Handlungsspielraum, der Lösungen auch für komplexe Situationen möglich macht. Sobald es der Gesundheitszustand erlaubt, erarbeiten sie zusammen mit dem Arbeitgeber eine Lösung, damit der Betroffene im Arbeitsprozess wieder Fuss fassen kann.
GJ: Zeigen Sie an einem Praxisbeispiel auf, wie die Hilfe durch einen Care Manager zum Ziel führt. Mileti: Eine Restaurant-Mitarbeiterin erlitt vor einem Jahr bei einem Fahrradunfall einen komplizierten Bänderriss in der Schulter. Die Verletzung verheilte sehr schlecht, sie fehlte wegen der starken Schmerzen oft am Arbeitsplatz. Ihr Arbeitgeber riet ihr die telefonische Gesundheitsberatung sante24 von SWICA anzurufen. Der Arzt von sante24 bemerkte, dass sich die Mitarbeiterin in einer misslichen Lage befand und kontaktierte einen SWICA Care Manager, der schnell handelte. Er organisierte für sie einen Termin bei einem Schulterchirurgen, der ihr zu einer erneuten Operation riet. Nach der Operation schritt die Genesung gut voran. Der SWICA Care Manager besprach mit dem Arbeitgeber die Möglichkeit einer Wiedereingliederung der Mitarbeiterin. Nach nur sechs Monaten konnte sie wieder hundert Prozent arbeiten.
Tragen Sie die Servicekarte von sante24 auf sich und rufen Sie bei Fragen zu Krankheit oder Unfall jederzeit an.
Ratgeber
Verkaufschancen im Betrieb nutzen Wie kann ich mein Angebot am besten verkaufen? K.P., Bern Telefon: Beim Anruf
eines Gastes empfiehlt man nicht nur ein Zimmer mit dem entsprechenden Preis, sondern man beschreibt die verschiedenen ZimCorinne Huber. merkategorien. Beispielsweise wie das Zimmer aussieht, welche Ausstattung es hat, mit oder ohne Balkon, mit Ausblick auf den See, Spezielles
hervorheben. Wichtig ist, dass man dabei eine blumige Sprache wählt. Am Schluss nennt man pro Kategorie den Preis und lässt dem Gast das Angebot mit Bildern schriftlich zukommen. Gehört ein Restaurant, eine Wellnessanlage, ein Fitnessraum oder eine andere Infrastruktur zum Hotel, dann gleich mitverkaufen. Die Kunst ist es, herauszufinden, was der Gast wünscht und ihm das passende Angebot zu verkaufen.
Fragt ein Tagesgast nach dem Hotelangebot, sollte man die Chance gleich packen. Man sollte dem Gast eine kurze Führung offerieren und ihn am Schluss zu einem Getränk einladen. Das ist die einfachste und beste Werbung. Beim Abschied kann man ihm gleich die Prospekte mitgeben, ihn nach seiner Adresse fragen und ihm anbieten, ein für ihn passendes Angebot zu schicken. Zimmer: Zum Gratis-Wasser, Früch-
Rezeption: Bei der Ankunft den Gast
herzlich begrüssen und ihn auf das ganze Hotelangebot aufmerksam machen, ihn aber nicht überfallen. Hier ist ebenfalls Feingefühl gefragt.
teteller, Getränkebon, Einkaufsgutschein oder zur Schokolade legt man am besten gleich die Gästemappe mit Hotelangeboten und Ortsinformationen. Und dazu die
Zusammenfassung der Highlights mit tages- oder wochenaktuellen Aktivitäten und Angeboten. Dies ist eine nette Geste, mit der man viel Sympathien sammeln kann. Empfehlenswert ist, wenn man die individuellen Bedürfnisse des Gastes kennt und sie in der Zusammenfassung berücksichtigt. Dies ist ein Service für den Gast, den er weiter erzählen wird, das heisst beste Werbung und eine weitere Chance, Zimmer und Dienstleistungen zu verkaufen.
etwas empfehlen kann. Ihn auf besonders feine Köstlichkeiten aufmerksam macht und dazu das passende Getränk anbietet. Man darf den Gast nach dem Essen nicht warten lassen, sondern sollte ihn fragen, ob es ein Dessert – vielleicht das Tagesdessert – ein Kaffee oder ein Tee sein darf und ob er sonst noch einen Wunsch hat. Das ist auch eine gute Gelegenheit, Zusatzverkäufe zu erzielen. Ein paar einfache wirksame Tipps für den aktiven Verkauf im Betrieb. Weitere Infos: Corinne Huber,
Restaurant: Punkten, das heisst ak-
Telefon 0848 377 111,
tiv verkaufen, kann man, wenn man dem Gast gleich aus der Speisekarte
E-Mail: corinne.huber@gastrosuisse.ch, www.gastrosuisse.ch.
GJGM60623
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Idées Gastro
14 mai 2010 No 19
Valser Silence de la nouvelle source St. Paul
NOTICES CFF
Week-end de l’Ascension
Pour renforcer l’alternative aux embouteillages routiers du week-end de l’Ascension, les CFF mettent à disposition de nombreux trains et wagons d’appoint. En effet, ils offrent 46000 places suppléwww.cff.ch mentaires.
Emmi SA
Collaboration avec la Russie
Emmi SA a conclu un contrat de licence avec la société russe Unimilk portant sur le concept d’Emmi de portion quotidienne. Cette collaboration ouvre à l’entreprise de nouvelles opportunités d’affaires en Russie, dans le domaine de la distribution de concepts de marques des produits frais ou dans le domaine des licences, a indiqué Emmi vendredi dernier dans un communiqué. Pour Unimilk, cette collaboration lui permet de renforcer sa compétence dans le domaine des produits laitiers fonctionnels innovants. www.emmi.ch
Maison Cailler
Le chocolat attire les foules
Seulement un mois après son ouverture la Maison Cailler à Broc a attiré près de 30 000 visiteurs.«Par rapport à avril 2009, la fréquentation a presque doublé», explique, ravi, Philippe Oertlé, porteparole de Nestlé Suisse. «Le premier bilan est très positif. Nous n’avons pas défini d’objectif, mais nous n’avions pas pensé que nous allions attirer autant de monde.» www.cailler.ch
TENDANCES
Encore plus douce
«Toutes les eaux ne se res-
guweit. Cet auteur et premier sommelier d’eau d’Europe déguste des eaux minérales du monde entier. «Il s’agit de choisir l’eau minérale adaptée – un art qui dépend surtout du goût personnel mais aussi des conseils individuels», explique Arno Steguweit. Cet expert en eaux minérales est extrêmement satisfait avec la nouvelle Valser Silence qui se distingue par une saveur moelleuse et douce. «Je recommande la nouvelle Valser Silence à mes clients pour leurs longs dîners – elle rafraîchit et neutralise à merveille le palais entre les différents plats», souligne le professionnel.
semblent pas», note Arno Ste-
www.valser.ch
Valser lance Valser Silence:
Valser Silence douce jaillit à
une eau minérale naturelle à la saveur particulièrement douce. Cette eau minérale naturelle jaillit dans les hauteurs de la vallée de Vals, dans la nouvelle source St. Paul, une des plus hautes sources d’eau minérale de Suisse.
1815 mètres d’altitude et est donc une des plus hautes sources des Alpes. La faible minéralisation de 220 mg/l est due à la période relativement courte pendant laquelle l’eau séjourne dans la montagne. «Valser Silence est l’eau minérale plate douce suisse avec les valeurs clés de Valser, authentique et pure», relève Urs Länzlinger, le directeur de production des Sources Minérales Valser avant d’ajouter: «Avec ce nouveau produit, nous pouvons renforcer encore davantage la position de Valser.»
Valser Silence doit sa douce
saveur à sa faible minéralisation. Environ cinq millions de francs ont été investis par les Sources Minérales Valser pour l’aménagement de la nouvelle source. Cette eau est disponible dès maintenant dans des hôtels et restaurants ainsi que dans des stations services.
Disponible à la Migros
Grellor SA
Le goût de notre enfance dispose du plus large assortiment d’articles de kiosque du secteur du libre-service de gros. Cela va de bonbons aux fruits aux barres chocolatées, en passant par les chewinggums. L’assortiment d’articles de kiosque offre un choix infini de goûts, de couleurs et
de formes: escargots, langues d’ours, grenouilles, fruits, souris, coccinelles, serpents, cœurs ou dents de Dracula. Les goûts ne sont pas négligés
Plus de 1000 sucreries sont disponibles chez Prodega/Growa.
pour autant. On retrouve ainsi la menthe, le kiwi, la mangue, le cola, la cerise, la pomme, la pêche, la fraise, la
vanille ou le chocolat pour ne citer que quelques exemples parmi tant d’autres. Les emballages ne sont pas en reste. Ces derniers donnent également envie d’ouvrir chaque boîte afin d’en prendre un petit échantillon pour goûter. www.prodega.ch
LU POUR VOUS
CONDUIT POUR VOUS
Un essai «truffé de bon sens»
Citroën C3 Exclusive VTi 120 ch
Rédacteur, éditorialiste et chroniqueur touristique connu bien audelà de sa Gruyère natale, José Seydoux a présenté au Salon international du livre de Genève qui s’est déroulé du 28 avril au 2 mai, son nouveau livre. Celui-ci, publié aux éditions Cabedita à Bière (VD) et intitulé «La vie… côté tourisme», invite les lecteurs «à voir dans le tourisme le rythme du temps, le sourire de la vie, l’évasion ponctuelle de notre prison quotidienne et l’esprit d’une grande famille.» Il s’agit, comme l’a relevé l’éditeur Eric Caboussat, d’un «essai
Citroën a frappé fort avec sa nouvelle C3 Visiodrive. Celle-ci dispose en effet du plus grand pare-brise du marché. Il procure un grand sentiment de liberté, notamment dans un environnement alpin où les passagers peuvent contempler les sommets enneigés sans en perdre une miette. Ainsi, on ne manquera pas de recommander cette C3 aux hôteliers de montagne qui vont chercher leurs clients à la gare… Ce d’autant plus que, coté habitabilité, la C3 fait partie des meilleures de sa catégorie, bien aidée par
philosophique truffé de bon sens». «Avec ce livre, j’ai avant tout voulu rendre hommage à un tourisme fondé sur des valeurs essentielles qui n’ont jamais cessé d’être mes chevaux de bataille au cours d’un demi-siècle de journalisme touristique», explique José Seydoux. Ces valeurs essentielles sont notamment l’accueil, l’authenticité, l’identité régionale, l’éthique, le bien-être et le bon sens. «Comme le résume le titre de mon livre, il s’agit, en quelque sorte, de la vie… côté tourisme», conclut José Seydoux. www.cabedita.ch
Un fromage auburn, épicé
Le Brigand du Jorat est un nouveau fromage à pâte midure né de la créativité et du savoir-faire de Pierre-André Freymond, maître fromager à Saint-Cierges (VD). Sa croûte auburn, due à un traitement à la raisinée, lui confère non seulement un aspect original, plus foncé qu’à l’habitude, mais également une saveur épicée.
Le plus large assortiment d’articles de kiosque chez Prodega/Growa
Prodega/Growa Cash+Carry
Le Brigand du Jorat
la forme de sa carrosserie qui n’est pas sans rappeller celle de la 2CV. Cette comparaison avec son illustre aînée n’a cependant pas sa raison d’être sur le plan de la motorisation. La C3 Exclusive VTi de 120 ch s’est en effet avérée très vive: il ne lui faut ainsi que 8,9” pour passer de 0 à 100 km/h (190 km/h en vitesse de pointe). Cela, sans que la sobriété (6,2 l/100 km durant notre essai), ne s’en ressente. Les prix de la C3 Visiodrive débutent à 21600 francs (dès 26800 francs avec le moteur de www.citroen.ch 120 ch).
Le pays le plus propre Pour que la Suisse continue d’honorer sa réputation de pays le plus propre du monde, Grellor SA crée sa gamme Ethno de poubelles, de bornes de propreté et de containers tendance. «Avec ce nouveau mobilier urbain design, les poubelles ne se cachent plus, elles s’affichent, depuis nos rues, nos places et nos rives de lacs jusqu’aux plus hautes plateformes panoramiques en passant par nos remontées mécaniques», s’amuse Pierre Grelly, directeur de Grellor SA. www.grellor.com
«Les Mazots»
Le «meilleur» Chasselas suisse Le Fendant de Sion «Les Mazots» AOC 2009 de la maison Maurice Gay (Chamoson) a décroché le titre du «meilleur Chasselas suisse» dans le cadre de la GutedelCup 2010 (Coupe Chasselas), mise sur pied le mois dernier à Badenweiler en Allemagne. Ce ne sont pas moins de 260 chasselas, dont 56 en provenance de Suisse, qui étaient en lice à ce concours très relevé. www.mauricegay.ch
GastroIdeen
14. Mai 2010 Nr. 19
TRENDS Prodega/Growa
Süsse Versuchungen
Den Gästen auch beim Bezahlen eine perfekte Dienstleistung servieren
NOTIZEN
Grenzenlos mobil
Fluggesellschaft Swiss
Das mobile Terminal Opti-
Kinderherzen schlagen beim Anblick der mit Süssigkeiten gefüllten Regale höher und Erwachsene vergessen jede Vernunft. Die Prodega/Growa Cash+Carry verfügt im Abholgrosshandel über das breiteste Kiosksortiment. Ob Bonbons, Fruchtgummis, Kaugummis oder Schokoladenriegel – den über 1000 Artikeln im Süsswarenbereich kann kaum einer widerstehen. www.prodega.ch www.growa.ch
Nestlé Professional
Neue Olivenöle von Thomy Nestlé Professional lanciert im Mai drei neue Thomy Produkte: das Olivenöl Classico, das Olivenöl Extra Vergine Fruttato und das Olivenöl Extra Vergine Dolce. Das gesamte Thomy Olivenöl-Sortiment besteht aus 100 Prozent italienischen Oliven, welche direkt in Italien gepresst werden. Dank ihrer hohen Qualität entwickeln Thomy Olivenöle ein ausgezeichnetes Geschmacksprofil. www.thomy.ch www.nestleprofessional.com
Nature Innovation N.A!
Die Frucht in der Tasche
Noch nie war es so einfach, sich eine Portion Himbeeren, eine Portion Erdbeeren oder eine Portion Pfirsiche in die Tasche zu stecken. Und das ohne lästige Fruchtflecken und ohne Gewichtszunahme. Fruit Snacks von N.A! heisst die Lösung. Fruit Snacks werden aus dem Besten der Natur hergestellt.
mum M42 besticht durch sein modernes Design, die kompakte Grösse – und natürlich durch grenzenlose Mobilität. Optimum 42 ist EMV/ep2 zertifiziert, PCI-PED konform, ergonomisch geformt und verwendet die neuste Display-Technologie für perfekte Lesbarkeit.
kommt überall dort zum Einsatz, wo Mobilität gefragt ist: In Biergärten, Gartenrestaurants, bei Kurieren und Taxis. Oder einfach überall da, wo der Verkaufspunkt mobil oder die Verkehrswege lang sind. Ein mobiles Terminal verkürzt die Wege des Personals erheblich, weil das Terminal zum Bezahlen direkt zum Gast gebracht
wird. Die Transaktion wird komplett am Tisch abgewi-
ckelt, inklusive PINEingeben oder Unterschreiben. Somit wird Zeit gespart und der Aufwand minimiert. Aber auch für den Gast ist die Bezahlung mit einem mobilen Terminal angenehmer: Er muss weder seinen Sitzplatz verlassen, noch muss er seine Karte aus der
Das ist aber nicht alles, was das neue Optimum zu bieten hat. Hinzu kommt eine Speicherkapazität, die alle vergleichbaren Modelle auf dem Schweizer Markt in den Schatten stellt. So kann schneller gearbeitet werden, selbst wenn grössere Datenmengen verarbeitet werden. Im Gerät eingebaut ist ein leistungsstarker Akku, der einen zuverlässigen Betrieb garantiert. Aufgeladen wird das Zahlterminal auf der mitgelieferten Ladestation. Zusätzlich ist ein Car-Kit zum Aufladen im Auto erhältlich. Mit dem neuen Optimum von Aduno kann den Gästen auch beim Bezahlen eine erstklassige Bedienung geboten werden. www.aduno.ch
Best of Swiss Gastro: Fachjurytag 2010
Vielversprechende Konzepte
10 Millionen Franken Verlust
Die Fluggesellschaft Swiss hat zum ersten Mal seit 2005 rote Zahlen in einem Quartal geschrieben. Von Januar bis Ende März 2010 betrug der Verlust 10 Millionen Franken. Ein Jahr zuvor wurde noch ein Betriebsgewinn von 63 Millionen Franken erzielt. Wie die Swiss mitteilte, sank der Ertrag im ersten Quartal um 0,5 Prozent auf 1,075 Milliarden Franken. www.swiss.com
Schweizer Casinos
Weniger Geld verspielt In den Schweizer Casinos ist letztes Jahr weniger Geld verspielt worden. Der Spielertrag ging um 5,6 Prozent zurück. Wie der Casino-Verband mitteilte, verbuchten die Casinos in den Tourismus-Destinationen St. Moritz, Davos, Interlaken und St. Gallen ein Minus von über 10 Prozent. Zulegen konnten hingegen die Casinos Courrendlin, Freiburg und Baden (Foto). www.switzerlandcasinos.ch
Vergangene Woche hat sich
nominierten Konzepte möglichst gleich hoch ist.
die Fachjury des Best of Swiss Gastro getroffen, um für die diesjährige Awardverleihung die Spreu vom Weizen zu trennen.
21 Juroren aus Gastronomie,
Unter den Bewerbungen für
einen Best of Swiss Gastro Award gilt es, die interessantesten Betriebe auszuwählen und zu nominieren. Erst dann kommt das Publikum zum Zuge, welches für seinen Lieblingsbetrieb in neun verschiedenen Kategorien voten kann. Eine Vorselektion ist gemäss den Gründern des
Wettbewerbs Georg Twerenbold und Andreas Krumes nötig, damit die Qualität der
einem Tag der offenen Türen ein. «Wir möchten uns den Bewohnerinnen und Bewohnern von Burgdorf vorstellen und ihnen unsere Firma näher bringen», sagt Geschäftsführer Peter Schneider. Auf die Besucherinnen und Besucher warten zahlreiche Sonderangebote und attraktive Überraschungen. Anton Fröhli, Technik; Nicole Lüscher, Administration; Peter Schneider, Geschäftsführer (v.l.). Seit Ende März 2009 befindet
sich eine Zweigniederlassung der Firma Giga Grandi Cucine in Burgdorf. Deshalb laden frifri business-center und Giga Cucine, der bekannte Fabrikant von Gastro-Küchengeräten, am Samstag, 29. Mai alle Interessierten zu
www.gastroawards.ch
Tessin geht aus!
Frifri-Fritteusen
Knobinon
Medien und Marketing sorgen auch 2010 wieder dafür, dass nur Betriebe nominiert werden, die neue Akzente setzen. Unter der Leitung von Jurypräsident Fredy Angst galt es, 242 Bewerbungen genau unter die Lupe zu nehmen und zu benoten. Für Angst ist klar: «Die besten Chancen auf einen Award haben diejenigen, die sich spürbar mit ihrem Betriebskonzept auseinandergesetzt
haben.» Die Note der Fachjury, kombiniert mit der folgenden Bewertung des Publikums sowie der Anzahl generierter Publikumsstimmen pro Betrieb, entscheidet schliesslich darüber, wer es am 22. November anlässlich der Award Night 2010 in die Ränge schafft. Zu den Juroren stiessen neu Branchencracks wie Beat Caduff, Hitsch Leu und Cédric Schoch dazu. Die Nominierten werden Ende Mai bekannt gegeben. Das Publikumsvoting startet am 1. August 2010.
FÜR SIE GELESEN
Frifri: Tag der offenen Türen
www.cruspi.ch
Mit Knobinon gehört die berühmt berüchtigte Knoblauchfahne der Vergangenheit an und ebenso die Zwiebel- oder Alkoholfahne. Einfach bis zu einer Stunde nach dem Essen ein bis zwei Tabletten kauen und so dem unangenehmen Geruch vorbeugen. www.knobinon.de
Hand geben. Bezahlen mit einem Optimum M42 ist für alle ein zusätzlicher Service, den niemand missen möchte.
Klein aber oho: das neue Optimum M 24 von Aduno.
Optimum M42
www.na-natureaddicts.com
Für einen frischen Atem
43
Neu in der Schweiz erhältlich sind die Küchengeräte der Firma Giga Grandi Cucine, welche das frifri businesscenter Burgdorf ebenfalls vertritt. Bei frifri findet man nebst Fritteusen auch diverse andere Küchengeräte wie Grill, Pastakocher, Kombidämpfer und vieles mehr. www.frifri.ch www.gigagrandicucine.it
Das erfolgreiche Genussund Lifestylemagazin «Tessin geht aus!» ist nun erschienen. In der neusten Ausgabe 2010/2011 werden 111 Restaurants, Osterias und Grotti vorgestellt. Alle Betriebe sind neu und anonym getestet sowie beschrieben und mit Fotos illustriert worden. Aufgelistet nach einem beliebten Best-of-Konzept sorgt dieser Restaurantführer für beste Transparenz in der Tessiner Gastronomie. Zusätzlich gibt ein kompletter Index über alle Gastrobetriebe und Hotels im Tessin Auskunft. «Tessin geht
aus!» kann ab sofort für 25,50 Franken bestellt werden. So steht einem Besuch in den schönsten Restaurants und Grotti in der Schweizer Sonnenstube nichts mehr im Weg. Die «Geht aus»-Magazin-Reihe, die 2005 mit «Zürich geht aus!» startete, ist in der Schweiz einzigartig und geht auf die Bedürfnisse der ausgehfreudigen Bevölkerung und Touristen an verschiedenen Orten der Schweiz ein. Buchbestellung: GastroEdition Fachverlag Blumenfeldstrasse 20 8046 Zürich, Tel. 0848 377 111 Fax: 0848 377 112 E-Mail: info@gastrosuisse.ch
Konsumentenstimmung
Deutlich verbessert Der Index der Konsumentenstimmung ist im April, nach minus 7 Punkten im Januar und minus 14 Punkten im Oktober, auf ein Plus von 14 Punkten geklettert. Gemäss der Umfrage des Staatssekretariates für Wirtschaft (Seco) erwarten die Konsumenten für die kommenden Monate einen geringeren Anstieg der Arbeitslosigkeit sowie eine Verbesserung der allgemeinen Wirtschaftslage. www.seco.admin.ch
Konsumentenpreise
Landesindex vom April 2010 Der Totalindex der Warenkosten liegt im April 2010 bei 104,7 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Plus von 1,4 Prozent. Den stärksten Abfall verzeichneten mit minus 4,9 und minus 3,7 Prozent das Schweinefleisch beziehungsweise die Früchte. Tabakwaren hingegen erreichten ein Plus von über 6 Prozent. www.gastrosuisse.ch
44 Schlusspunkt / Point final
14. Mai / 14 mai 2010 Nr. / No 19
Porträt: Charly Nussbaumer, «Wirt am Stieremärcht und an der Zuger Messe», Oberägeri
Wirt am Stieremärcht urkundlich in Erscheinung, vor gut 120 Jahren wurde der Bauernhof um ein Gasthof/Restaurant ergänzt. Mittlerweile haben Nussbaumers ihr Hotel Morgarten mehrmals um- und ausgebaut. Derzeit ist es mit dem HOT-C 2 ausgezeichnet. Geschäftsleute machen rund 80 Pro-
Durch Charly Nussbaumers Adern fliesst Gastgeber-Blut. Er sorgt an der Delegiertenversammlung für das leibliche Wohl der Gäste. Marco Moser
«Die Stadt und der Kanton Zug sind wie ein grosses Dorf» und der High Society als «landwirtschaftlich geprägten» Kanton. Bestes Beispiel hierfür sei der «Stieremärcht» in der Holzhalle: «Da treffen sich alle Zugerinnen und Zuger: vom Viehhändler über den Nationalrat bis hin zum Direktor eines internationalen Unternehmens.» Charly Nussbaumer muss es wissen, ist er doch der «Wirt am Stieremärcht». Die Stimmung mittwochs und donnerstags in der ersten vollen Septemberwoche beschreibt er als «ähnlich wie am Oktoberfest in München, nur kleiner, eben zugerisch». Die Delegierten werden in der hölzernen Stieremärcht-Halle ein «traditionelles Schweizer Gericht» einnehmen, mehr will Nussbaumer noch nicht verraten. Seit über 30 Jahren wirtet Charly Nussbaumer jeweils
im Oktober an der Zuger Messe, dort betreibt er zwei Restaurants. Im Sommer organisiert er das Catering auf den drei Ägerisee-Schiffen. Dazu betreibt er den Campingplatz neben seinem Hotel Morgarten, das direkt am See liegt. Aufgrund des Arbeitsaufwandes verpachtet Nussbaumer sein Hotel derzeit. «Das Cateringgeschäft ist mittelfristig planbar, hingegen kann in der Hotellerie von einer Minute auf die andere Arbeit anfallen. Ich bin in meinem Leben genug ‹gesprungen›, deshalb widme ich mich ganz der Organisation von Caterings für 200 und mehr Personen» – wie beispielsweise an der Delegiertenversammlung von GastroSuisse. Beim Catering arbeitet er mit dem benachbarten Hotel Eierhals zusammen: «In jenen Bereichen, in denen es sich für uns beide lohnt, da arbeiten wir zusammen. Ausserhalb unserer Zusammenarbeit sind wir hingegen Mitbewerber im gleichen Markt.» Gastgeber-Blut fliesst durch Charly Nussbaumers Adern: im elterlichen Betrieb aufge-
«Unsere Kinder sind in der Gastronomie aufgewachsen» wachsen, die Lehre als Koch und Hotelfachschule Luzern erfolgreich abgeschlossen, Lehr- und Wanderjahre im Ausland absolviert und danach den elterlichen Betrieb übernommen. «Koch ist ein
«30 Minuten sind nur für uns Schweizer eine lange Fahrzeit»
M. MOSER
Dem Kanton Zug haften viele Vorurteile an. «Die Schweiz macht sich ein falsches Bild von unserem Kanton», sagt Charly Nussbaumer, der an der Delegiertenversammlung von GastroSuisse das Catering besorgt. «Die Stadt und der Kanton sind wie ein grosses Dorf. Jeder kennt jeden, trotz der vielen internationalen Unternehmen.» Und Nussbaumer bezeichnet den Kanton Zug trotz seiner internationalen Unternehmen
Charly Nussbaumer ist Inhaber des Hotels Morgarten und Betreiber der Gastronomie auf den Ägerisee-Schiffen.
sehr schöner Beruf. Er bietet die Möglichkeit, kreativ zu sein, die Welt zu erkunden und die Selbständigkeit zu erlangen.» Für Nussbaumer hat das Handwerk weiterhin goldenen Boden: «Aber in der Gastronomie muss man leistungsbereit sein. Ich denke, daran haperts heute bei den Leuten.» Von seinen drei Kindern studiert die zweite Tochter demnächst an der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich. «Unsere Kinder sind in der Gastronomie aufgewachsen und haben uns immer gehol-
NAMEN
fen.» Nussbaumers verstorbene Frau stammte aus dem Tessin: «Meine Frau Amelia war eine sehr herzliche Person. Dank ihres südländischen Charmes konnte sie mit den Gästen sehr gut um-
«In der Gastronomie muss man leistungsbereit sein» gehen, die Rolle als Gastgeberin lag ihr einfach im Blut.» 1469 treten die «Nussbaumer ab der Teufe» das erste Mal
zent der Logiernächte aus, vor allem selbständig Erwerbende aus dem nahen Ausland. Sie reisen mit dem Auto in die Innerschweiz und übernachten im Umland der grossen Agglomerationen, weil die Hotels in den Zentren zu teuer sind. Und dennoch sind sie mit dem Auto in 30 Minuten wieder in Zug, Baar, Zürich oder Luzern bei ihren Geschäftspartnern. «Das ist nur für uns Schweizer eine lange Fahrzeit. Aber international gesehen sind 30 Minuten fast nichts.» Von den kurzen Wegen profitiert auch die Delegiertenversammlung. Gastgeber Charly Nussbaumer freut sich, die Delegierten in Zug zu begrüssen und zu bewirten, um ihnen den Kanton Zug näherzubringen – um allenfalls vorherrschende Vorurteile abzubauen.
En bref Le sang qui circule dans les veines de Charly Nussbaumer est celui d’un hôte. Après son apprentissage de cuisinier et des années de voyage, il a repris l’établissement de ses parents. Lors de l’assemblée des délégués, Charly Nussbaumer assurera le bien-être physique des délégués.
LES NOMS
Andreas Künzi übernimmt auf
die nächste Wintersaison hin die Restauration im Berghaus First ob Grindelwald. Das Traditionshaus gehört zum Portfolio der Jungfraubahnen und wurde bislang von Daniel Kaufmann als Selbstbedienungsrestaurant geführt. Künzi, der zuletzt das HotelRestaurant Rütti in Gstaad
führte, wird als neuer Pächter das Berghaus wieder mehrheitlich als bedienten Betrieb führen. Hugo Lenzlinger
übernimmt die Leitung der Apart AG, welche Verwaltung und Betrieb des Aparthotel Rotkreuz, des Restaurants und der Seminarräume vornimmt. Der Betrieb beginnt im Oktober 2010. Der 42-jährige Lenzlinger war zuletzt Leiter Gastronomie zu Land bei der Tavolago AG in Luzern. Davor
war er Direktor im Wysse Rössli in Schwyz, mit welchem er 2009 zusammen mit Sepp Trütsch den Best of Swiss Gastro-Preis in der Kategorie Classic gewann. Guido Weber übernimmt Anfang Juni das Restaurant Klösterli in Malters von Heidi und Wim Snoek, die nach 32 Jahren in Pension gehen. Die 400jährige Liegenschaft gehört einer Erbengemeinschaft, die das Klösterli unbedingt als Gasthof erhalten will. Deshalb ist sie vom ursprünglich beabsichtigten Verkauf nun abgerückt und verpachtet das Restaurant an Guido Weber. Samuel und Monika Baumann, Gastgeber im Restaurant Seeblick in Krattigen,
erfuhren besondere Unterstützung: Francis Hadorn, mit seiner Frau Thérèse bis Ende 2009 im Chez Francis in Blausee-Mitholz zugange, sprang in Krattigen mit einer eigenen
Menükarte ein. So hatten Baumanns eine zweiwöchige Pause, ohne dass die Gäste auf Kulinarik verzichten mussten. Marika Habegger und Noldi Alpiger übernehmen Anfang Juni das Restaurant Churfirsten in Starkenbach im Toggenburg. Sie haben das Restaurant von Vreni Mock gekauft, die
nach 35 Jahren zwar als Gastgeberin aufhört, aber weiterhin in der Küche die Cordon bleus selber zubereitet. Jean-Michel Cina, Mitglied der
Walliser Regierung, ist als Nachfolger von Jérémie Robyr, Präsident von Wallis Tourismus, in den 13köpfigen Vorstand von Schweiz Tourismus gewählt worden. Dem Gremium gehört seitens von GastroSuisse Casimir Platzer an, Präsident von GastroBern.
La délégation suisse des Disciples d’Escoffier a tenu son chapitre de printemps ce lundi 10 mai au Lausanne-Palace. A cette occasion, Roland Pierroz (au milieu), parrainé par Francis Chibrac (à dr.), a été intronisé dans l’association par Pierre-Alain Favre (à g.), viceprésident de la délégation suisse des Disciples d’Escoffier. Le chapitre d’automne aura lieu en octobre à Bad Ragaz. Thomas Maeschler, propriétaire et directeur de l’Hôtel Beau-Rivage à Neuchâtel,
souhaite insuffler une nouvelle dynamique à son établissement. Après un mois de fermeture, l’espace gastronomique a ainsi été réaménagé pour donner naissance au
Restaurant O’terroirs. Ce dernier, ouvert depuis le mercredi 12 mai, sera placé sous la responsabilité d’un nouveau chef, en l’occurrence Eric Mazéas, qui prendra officiellement ses fonctions au début du mois de juin.
MARKT/ MARCHÉ CHF Gemüse / Légumes Aubergine Aubergine kg 3,00 Kabis rot/weiss Chou rouge/blanc kg 2,20 Karotten (Bund) Carottes (bouquet) 2,50 Kohlrabi Chou rave 1,10 Lauch grün Poireau vert kg 2,70 Randen Betterave kg 1,80 Sellerie Knollen Céleri pomme kg 2,40 Spinat (Blatt) Epinards (feuille) kg 4,20 Tomaten Fleisch Tomates charnues kg 3,20 Tomaten Rispe Tomates en branche kg 2,90 Tomate rund Tomates rondes kg 2,70 Wirz leicht Chou frisé léger kg 3,60 Zwiebeln Oignons kg 1,25
Salate / Salades Batavia Batavia 0,95 Chinakohl Chou chinois kg 2,60 Eichblatt Feuille de chêne kg 0,95 Eisberg Iceberg kg 3,40 Gurke Concombres 1,00 Kopfsalat Laitue pommée kg 0,95 Krautstiel Côtes de bettes kg 3,40 Lattich Laitue kg 3,10 Lollo grün/rot Lollo vert/rouge kg 3,50 Nüsslisalat Doucette kg 16,00 Radieschen (Bund) Radis (bouquet) 0,90 Rhabarber Rhubarbe kg 3,30 Rucola Roquette kg 12,00 Schnittsalat Salade à tondre kg 14,00 Spinat (Salat) Epinard à salade kg 7,00
+ /–
+0% +0% +0% –15% +8% +0% +0% +0% +0% +0% +0% +0% +0%
–14% +0% –14% –13% +25% –14% –6% –11% –30% +0% +0% –12% +0% +0% +0%
Gemüse/Salat: Nationale Richtpreise franko Grossverteiler Quelle/Source: Bulletin SGA Légumes/Salades: prix indicatifs nationaux franco grands distributeurs
Früchte / Fruits Äpfel Pommes Ø kg Birnen Poires Ø kg
3,20 3,00
Früchte: Richtpreise Direktverkauf Fruits: prix indicatifs pour la vente directe
Afin de promouvoir son opération «Caves ouvertes» dans tout le canton de Vaud, les 21 et 22 mai prochains, l’Office des vins vaudois a mis sur pied lundi un important événement médiatique à Berne. A cette occasion, il a notamment décerné le titre d’ambassadeurs des vins vaudois à la cheffe Tanja Grandits, à l’ancienne championne de ski Erika Hess et à l’horloger Jean-Claude Biver (de g. à dr.).
Spezielles / En particulier Salate: Gute Marktversorgung, die Aussichten für nächste Woche sind stabil. Lauch grün: Das inländische Angebot kann die Nachfrage gerade decken. Radieschen: Inländische Ware ist rar und gesucht. Wirz leicht: Beginn der Frühlingsernten im Kanton Waadt. Salades: marché bien approvisionné, puis perspectives stables. Poireau vert: l’offre couvre à peine la demande. Radis: du pays rares et recherchés. Chou frisé: début des récoltes en Pays de Vaud.