Skip to main content

Baernerchanne Oktober 2008

Page 1

BÄRNER

Channe

BERNOISE

In Memoriam Peter Balz 10 Jahre Hygiene-Zertifikat Passivrauchschutz Erfolg für GastroBern: Bediente Fumoirs gerettet! Protection contre la fumée passive Succès pour GastroBerne: Fumoirs servis sauvés!

3

38. Jahrgang /38e année Oktober / octobre 2008


GASTROFAVORIT DIE RICHTIGE VERSICHERUNG FÜR GASTRO-PROFIS.

Maximale Sicherheit, minimaler administrativer Aufwand – mit GastroFavorit, der flexiblen betrieblichen Kranken- und Unfallversicherung von GastroSuisse und SWICA. Wenn Sie jetzt GastroFavorit für Ihren Betrieb abschliessen, schenken wir Ihnen ein Jahresabo für GastroProfessional, die Profiplattform mit Aktuellem und Wissenswertem für das Gastgewerbe im Internet. Jetzt anrufen:

0800 80 90 80 www.swica.ch


BÄRNER

Channe

BERNOISE

Ausgabe / édition 3 Oktober / octobre 2008

Inhaltsverzeichnis Editorial/Impressum

3

Deutschland: Rauchverbot für Einraumlokale gekippt

4

Allemagne: Suppression de l’interdiction de fumer dans les petits bistrots et restaurants

4

Erfolg für GastroBern: Bediente Fumoirs gerettet!

5

Succès pour GastroBerne: Fumoirs servis sauvés!

6

Pokerspiele in Restaurants

7

Le poker au restaurant

7

Zum Gedenken an Peter Balz

8

En la mémoire de Peter Balz

9

6. Sommerapéro ganz in Orange

10

Weiterbildung à la carte

12

Ablösung im «Bahnhöfli» Schwarzenburg

13

Ja zum erfolgreichen bilateralen Weg

13

ICD Award 2008 in Davos

14

Interlabor Belp

15

Passugger investiert in neue PET-Abfüllanlage

17

Feigen – frisch und getrocknet

18

Emmentaler Schaukäserei

19

Interview mit Eveline Neeracher

20

Verleihung: Pfefferzeichen 2008

21

Weiterbildungskurse 2009 der Hotel & Gastro formation Bern

21

WyChanne

22

Ferienpass Burgdorf – Erlebnis Nachwuchsmarketing

23

Das Hygienezertifikat lernt Fliegen

24

Hotellerie und Gastronomie der Stadt Bern danken dem Team Tiefbauamt Bern Reinigung!

25

Büchertipps

27

Produktenews

28

Kurz notiert

28

Quiz und Quer…

31

Aus- und Weiterbildungsangebote

32


Wir zeigen Ihnen moderne, zeitsparende Kßchengeräte im Einsatz ung

Einlad

In Hindelbank ďŹ nden jeweils von 14 bis 17 Uhr, folgende Seminare statt: RATIONAL-TeamGaren Life Dienstag, 18. November 2008 Dienstag, 9. Dezember 2008

Verlieren Sie keine Zeit, rufen Sie jetzt an! Wir freuen uns Ihnen die Unterlagen zu schicken.

! #

"

BĂźhler Gastrotop AG CH-3324 Hindelbank Telefon 034 411 22 55 E-mail: info@gastrotop.ch

Gastronomie- & Systemtechnik Krauchthalstrasse 2 Telefax 034 411 12 66 www.gastrotop.ch

PatisseriekĂźhlvitrinen SalatkĂźhlbuffets Der Spezialist fĂźr AusfĂźhrung nach Ihren WĂźnschen. Hergestellt in der Schweiz.

AG/SA

Kälte – Klima – Energietechnik 3020 Bern (Riedbach) Rosshäusernstr. 20

Telefon 031 926 12 01 Telefax 031 926 12 41

Service Ă la carte

Gastro Innenausbau Bar-Buffetanlagen

Hotel Innenausbau Hotel Empfangsanlagen

• • • • •

Prospekte Postkarten Menukarten Formulare Visitenkarten

von der Gestaltung bis zum Druck

3608 Thun info@strasserthun.ch Telefon 033 334 24 24 www.strasserthun.ch CH-3032 Hinterkappelen/Bern, www.marti-media.ch


Editorial

Jean-Daniel Martz Direktor / directeur

Liebe Mitglieder Während ich diese Zeilen schreibe, habe ich die beiden letzten Ausgaben der Bärner Channe vor mir und muss feststellen, dass mir das noch nie passiert ist: ein drittes Editorial in Folge zum gleichen Thema! Sie haben es gewiss schon erraten, vom Passivrauchschutz ist (wieder) die Rede. Das rechtfertigt sich damit, dass man als Verbandsverantwortlicher auch einmal einen Erfolg prominent platzieren möchte. Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass viele Leute in einer Zeitschrift nur das Editorial wirklich gründlich lesen... Nun denn: Der Grosse Rat hat sich anlässlich der letzten Session bekanntlich definitiv dafür ausgesprochen, dass in Berner Restaurants künftig ein grundsätzliches Rauchverbot gilt – allerdings bleiben bediente Fumoirs zugelassen. Damit kann GastroBern einen schönen Teilerfolg in dieser «rauchigen Debatte» verbuchen. Natürlich gibt es unter unseren rund 2400 Mitgliedern solche, welche den erreichten Kompromiss gar nicht goutieren . Die Meinungen reichen von Befürwortern eines absoluten Rauchverbots ohne Ausnahmen bis zu überzeugten Gegnern jeglicher diesbezüglicher Einschränkungen der Unternehmerfreiheit. Letztere (welche selbstverständlich weiterhin zuoberst auf der Verbandsfahne Platz nimmt) dürfte mit dieser Lösung wenigstens in gewissem Grade erhalten bleiben – kurz: es wurde gerettet, was noch zu retten war. Wie sie den detaillierteren Ausführungen zum Thema auf Seite 5 entnehmen können, ist der Weg allerdings noch nicht zu Ende. In einem nächsten Schritt wird es darum gehen, dezidiert darauf einzuwirken, dass die einschlägigen Verordnungsvorschriften massvoll und verhältnismässig ausfallen. Es ist also gut möglich, dass Sie an dieser Stelle schon bald wieder über Passivrauchschutz lesen...

BÄRNER

Channe

BERNOISE

Chers membres, Alors que je vous écris ces quelques lignes, j’ai devant moi les deux derniers numéros de la Channe Bernoise et je dois bien constater que jamais encore une telle chose ne m’était arrivée: pour la troisième fois consécutive, un éditorial sur le même sujet! Comme vous l’avez sûrement deviné déjà, il est (à nouveau) question de la protection contre la fumée passive. Ce choix se justifie par le fait que nous venons de remporter une victoire et qu’aucun responsable d’organisation professionnelle ne manquerait pas d’en parler en bonne place. De plus, ce n’est un secret pour personne que l’éditorial est le seul article d’une revue à être réellement lu et approfondi par le plus grand nombre. Donc voilà: Chacun sait que lors de sa dernière session, le Grand Conseil s’est définitivement prononcé en faveur d’une interdiction de principe de fumer dans les restaurants du canton de Berne, mais que les fumoirs servis restent autorisés. GastroBerne peut ainsi fêter un beau succès partiel dans ces débats fumeux. Bien entendu, parmi nos 2400 membres environ, il y en a qui n’apprécient pas du tout le compromis trouvé. Entre les partisans d’une interdiction de fumer absolue ne tolérant aucune exception et les opposants farouches à toute restriction de la liberté d’entreprise, les avis divergent. Avec la solution qui vient d’être trouvée, la liberté d’entreprise (qui continue bien entendu à occuper la première place parmi les convictions défendues par notre organisation) devrait pouvoir être maintenue, dans une certaine mesure tout au moins. Pour être brefs, disons que nous avons sauvé ce qui pouvait encore l’être. Comme vous pourrez le lire à la page 6 qui contient des explications détaillées sur le sujet, nous ne sommes pas encore au bout de notre route. La prochaine étape sera en effet de peser résolument sur le projet d’ordonnance correspondant, dont les prescriptions devront être modérées et équilibrées. Il n’est donc pas impossible que je revienne vous parler bientôt, dans cet éditorial, du sujet de la protection contre la fumée passive.

Impressum Offizielles Organ von Arbeitgeberverband für Restauration und Hotellerie Organe officiel de Organisation patronale de la restauration et de l’hôtellerie Erscheint vierteljährlich (März, Juni / Juli, Oktober und Dezember) Paraît trimestriellement (mars, juin / juillet, octobre et décembre) Redaktion / rédaction: Dr. Jean-Daniel Martz (jdm) und Ruth Walther (rw) c/o GastroBern, Postfach 766, 3000 Bern 22, Telefon 031 330 88 88, Fax 031 330 88 90, E-Mail: info@gastrobern.ch Redaktionelle Mitarbeiter dieser Nummer /collaborateurs rédactionnel de cette édition: Willy Gerber (wige), Fachlehrer GastroBern; Konrad Gerster (kg), Fachlehrer GastroBern, Hygieneberatung und -zertifizierung Melitta Kronig (mk), Hotellerie Bern+ Mittelland + Sekretariat, GastroStadtBern und Umgebung Layout, Druck und Spedition / layout, impression et expédition: Marti Media, Dorfstrasse 2, 3032 Hinterkappelen, Telefon 031 90928 28 Inserate / Annonces: PUBLICITAS AG, Andreas Spycher (Anzeigenleiter), Seilerstrasse 8, 3001 Bern, Telefon 031 384 12 21


Deutschland

Rauchverbot für Einraumlokale gekippt Während gegenwärtig in der Schweiz zum Thema «Rauchverbot in Restaurants» riesige Rauchschwaden den politischen Himmel verhängen, hat das Problem in Deutschland bereits die höchste juristische Ebene erreicht. Das oberste deutsche Gericht entschied nämlich kürzlich, dass kleine Bars und Kneipen wieder selbst entscheiden können, ob geraucht werden darf oder nicht. Wenn Ausnahmen für grössere Lokale zugelassen würden, müssten sich Einraumkneipen als Raucherlokale kennzeichnen dürfen. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hält die generellen Rauchverbote für Einraumbetriebe für verfassungswidrig. Das höchstrichterliche Urteil erging mit sechs zu zwei Stimmen. Ab sofort dürfen Einraumbetriebe (sog. «Eckkneipen») mit einer ausschliesslichen Schankkonzession und einer Grösse von maximal 75 Quadratmetern selbst entscheiden, ob sie einen Raucher- oder Nichtraucherbetrieb führen wollen. Der Besuch dieser Betriebe ist jedoch nur Gästen ab 18 Jahren gestattet. Die Bundesländer haben nun bis Ende 2009 Zeit, ihre Nichtraucherschutzgesetze zu überarbeiten.

Gewürdigt wurden vom Gericht die Grundrechte der Wirte und ihre wirtschaftliche Betroffenheit. Dabei wurde festgestellt, dass das Rauchverbot für die Einraumbetriebe einen unverhältnismässigen Eingriff in das Grundrecht auf freie Berufsausübung darstelle. Ferner wurde ein wesentlicher Wertungswiderspruch im Nichtraucherschutzgesetz von Baden-Württemberg gesehen und aufgehoben. Im Gegensatz zu Festzelten, die dort vollständig vom Rauchverbot ausgenommen sind, war es Diskotheken bisher nicht gestattet, einen separaten Raucherraum einzurichten. Das dürfen sie jetzt, sofern nur Besucher über 18 Jahren Zutritt

haben und sich im Fumoir keine Tanzfläche befindet. jdm

Welche langfristige Konsequenz dieser Entscheid auf die Passivrauchschutzgesetzgebung haben wird, ist noch offen. Gut möglich allerdings, dass er sich letztlich als Bumerang erweist, in dem Sinne, dass die Bundesländer ihre Gesetzgebung verschärfen werden und separate Raucherräume (Fumoirs) ganz verbieten werden. Ganz im Sinne: Auch abgesägte Spiesse sind gleich lange Spiesse!

Allemagne

Suppression de l’interdiction de fumer dans les petits bistrots et restaurants Tandis que d’énormes nuages de fumée masquent actuellement le ciel politique de la Suisse sur le thème de l’interdiction de fumer dans les restaurants, le problème a déjà été soumis à la plus haute instance juridictionnelle chez nos voisins allemands. Récemment, le tribunal suprême d’Allemagne a en effet statué que les petits bistrots et bars pouvaient à nouveau décider eux-mêmes d’autoriser ou non la fumée dans leurs locaux. Dans la mesure où des dérogations sont accordées aux établissements de taille plus importante, les juges ont estimé que les bistrots ne possédant qu’une seule salle devraient tout à fait pouvoir se caractériser comme des restaurants fumeurs. La Cour constitutionnelle fédérale de Karlsruhe a jugé anti-constitutionnelle l’interdiction générale de fumer qui discrimine selon elle les petits établissements. Ce jugement émanant de la plus haute instance a été rendu par six voix contre deux. Dès maintenant, les établissements ne possédant qu’une salle qui détiennent exclusivement une licence de débit de boissons et ont une taille maximale de 75 mètres carré peuvent décider eux-

mêmes d’être un établissement fumeur ou non fumeur. L’entrée dans les établissements fumeurs doit toutefois être interdite aux personnes de moins de 18 ans. Les Länder ont maintenant jusqu’à la fin 2009 pour revoir leur législation sur la protection des non-fumeurs. Les droits fondamentaux des restaurateurs ont été reconnus par la Cour qui a

4

estimé que ceux-ci étaient affectés économiquement par la législation en vigueur. Les juges ont constaté que l’interdiction de fumer portait atteinte de façon disproportionnée au libre exercice du métier des patrons de bistrot. De plus, une contradiction importante a été notée dans la législation anti-tabac du Baden-Württemberg, à laquelle il a été remédié. Contrairement aux chapiteaux qui sont entièrement exceptés de


l’interdiction de fumer, les discothèques n’avaient pas le droit jusqu’ici d’instaurer un espace fumeur dans une pièce fermée. Maintenant, elles peuvent le faire, à condition d’en interdire l’accès aux personnes âgées de moins de 18 ans et à condition aussi qu’il n’y ait pas de piste de danse dans le fumoir. jdm Quelles seront les conséquences à long terme de cette décision sur la législation relative à la protection contre la fumée passive? Nul ne peut encore le dire à ce stade. Néanmoins, il est tout à fait possible que celle-ci produise l’effet d’un boomerang dans le sens d’un durcissement de la législation applicable dans les Länder et d’une interdiction totale des espaces fumeurs clos séparés ou fumoirs. Tout à fait dans l’esprit d’une égalité des chances sapées!

Passivrauchschutz

Erfolg für GastroBern: Bediente Fumoirs gerettet! In der zweiten Septemberwoche hat der Grosse Rat des Kantons Bern in 2. Lesung definitiv entschieden: In Berner Restaurants gilt künftig ein grundsätzliches Rauchverbot. Immerhin hat sich der Grosse Rat – nicht zuletzt dank nachhaltiger Einflussnahme von GastroBern – für die Zulassung bedienter Fumoirs ausgesprochen. Der Verband begrüsst diesen vernünftigen und verhältnismässigen Entscheid, welcher einen aktiven Nichtraucherschutz gewährleistet, Gäste und Mitarbeitende nicht bevormundet und die dringend notwendige unternehmerische Freiheit der Gastwirte und Gastwirtinnen sicherstellt. Vor dem Hintergrund der poli-

tischen Kräfteverhältnisse und des herrschenden Zeitgeistes sind wir der Meinung, dass damit für die Branche das Optimum erreicht wurde. Selbstverständlich ist damit das Dossier aber noch lange nicht geschlossen. Die Knochenarbeit steht nämlich erst noch an: Der Regierungsrat wird in nächster Zeit die Verordnungsvorschriften betreffend die konkrete Ausgestaltung der bedienten Fumoirs erlassen. GastroBern wird alle seine Einflussmöglichkeiten ausschöpfen, um diesbezüglich eine massvolle und verhältnismässige Lösung zu erwirken, welche keine zusätzlichen wirtschaftlichen Einschränkungen nach sich ziehen. Eine Bemerkung drängt sich in diesem Zusammenhang noch bezüglich der –

5

mit Blick auf den Grundsatz der «gleich langen Spiesse» – kursierenden Befürchtungen vor sogenannten «Raucherclubs» auf. Bekanntlich sind gemäss der bernischen Gastgewerbegesetzgebung gewisse Vereinslokale vom Geltungsbereich ausgenommen, müssen also Vorschriften wie z.B. betreffend Toiletten, Lüftungen, Öffnungszeiten und eben auch Raucher/Nichtraucher nicht einhalten. Dieser «Vereinslokal-Freipass» unterliegt allerdings strengen Einschränkungen. Unter anderem – darf der Betrieb des Vereinslokals nicht der Hauptzweck des Vereins darstellen, – der Umsatz darf 50 000 Franken und die Lokalmiete 18 000 Franken nicht übersteigen, – das Lokal darf nach aussen nicht wie ein Gastgewerbebetrieb in Erscheinung treten, – ausserhalb des Lokals darf nicht für das Speise- und Getränkeangebot geworben werden, – die Vereinsmitgliedschaft darf nicht beim Besuch des Lokals erworben werden können – und die Zutrittsberechtigung ist in geeigneter Weise zu kontrollieren. – Last but not least muss sich ein Vereinslokal seit dem 1. Juli 2008 bei der zuständigen Behörde melden, damit er keine Gastgewerbebewilligung benötigt. Die Freistellung vom


Gesetz erfolgt also nicht mehr automatisch. Aufgrund dieser Einschränkungen dürfte die Bildung sog. Raucherclubs / Rauchervereine im Kanton Bern eher wenig attraktiv sein. Abschliessend sei noch darauf hingewiesen, dass die Inkraftsetzung der neuen Vorschriften zum Rauchverbot bzw. zu den bedienten Fumoirs gemäss Aussage der Regierung per 1. Juni 2009 geplant ist. GastroBern wird im Laufe des Winters selbstverständlich noch im Detail über die von den Gastgewerbebetrieben zu treffenden Massnahmen informieren. jdm

Protection contre la fumée passive

Succès pour GastroBerne: Fumoirs servis sauvés! Dans la deuxième semaine de septembre, le Grand-Conseil du canton de Berne a pris sa décision définitive en 2e lecture: Une interdiction de fumer de principe sera applicable à l’avenir dans les restaurants du canton. La bonne nouvelle est que le Grand Conseil s’est prononcé en faveur de l’autorisation de fumoirs servis, et la prise d’influence durable de GastroBerne sur la question a certainement joué un rôle non négligeable. L’association accueille favorablement cette décision raisonnable et équilibrée, qui garantit la protection active des non-fumeurs, ne met pas sous tutelle les clients et le personnel et assure la liberté d’entreprise instamment nécessaire des chefs d’établissement. Dans le contexte des rapports de force politiques et de l’esprit du temps prédominant, nous sommes d’avis que le maximum a été obtenu pour la branche. Toutefois, le dossier est encore loin d’être bouclé, bien entendu. Les travaux d’Hercule sont en effet encore devant nous: le Conseil-exécutif édictera ces prochains temps les prescriptions de l’ordonnance relative à l’aménagement concret des fumoirs servis. GastroBerne épuisera tous les moyens d’influence dont elle dispose pour obtenir une solution modérée et équilibrée, qui

n’entraîne aucune restriction économique supplémentaire. Dans ce contexte et vu le principe de l’égalité des chances, une remarque s’impose encore au sujet de la peur ambiante des «clubs de fumeurs». Comme chacun le sait, la législation sur la restauration et l’hôtellerie en vigueur dans le canton de Berne exclut certains locaux d’association de son champ d’application. Cela signifie donc que ceuxci ne sont pas tenus d’observer les prescriptions relatives aux toilettes, à l’aération, aux heures d’ouverture, par exemple, ni d’ailleurs celles sur le respect des fumeurs/non-fumeurs. Cette «entrée libre» offerte aux locaux associatifs est néanmoins soumise à des restrictions sévères, parmi lesquelles: – L’exploitation du local associatif ne peut représenter le but principal de l’association,

6

– Le chiffre d’affaires ne peut être supérieur à 50 000 francs et la location du local ne peut dépasser 18 000 francs, – De l’extérieur, le local ne doit pas ressembler à un restaurant, – A l’extérieur du local, aucune publicité ne peut être faite pour des menus ou des boissons proposés à l’intérieur, – Il ne doit pas être possible d’acquérir la qualité de membre de l’association en fréquentant le local associatif, – Le droit d’accès doit être contrôlé de façon adéquate, – Et enfin et surtout, depuis le 1er juillet 2008, un local associatif doit s’annoncer auprès des autorités compétentes pour ne pas avoir à solliciter une autorisation d’exploiter. Par conséquent, le contournement de la loi n’est plus si évident. Compte tenu de ces restrictions, il y a de bonnes chances pour que la constitution de ces clubs ou sociétés de fumeurs manque plutôt d’attrait dans le canton de Berne. Enfin, il convient encore de mentionner que l’entrée en vigueur des nouvelles prescriptions relatives à l’interdiction de fumer ou aux fumoirs servis est prévue pour le 1er juin 2009 selon les déclarations du gouvernement. Bien entendu, GastroBerne ne manquera pas de donner, dans le courant de l’hiver, des informations détaillées au sujet des mesures devant être prises par les établissements de restauration et d’hôtellerie. jdm


Glücks- oder GeschickIichkeitsspiel?

dauert die Bearbeitung in der Regel ein bis zwei Monate.

Pokerspiele in Restaurants

Die definitiven Kosten werden nach Aufwand in Rechnung gestellt.

Glücksspiele in der Kneipe sind verboten, selbst wenn der Einsatz auf 5 Franken beschränkt ist. Geschicklichkeitsspiele sind hingegen erlaubt. Wo liegt der Unterschied zwischen den beiden? Am besten holt man die Meinung der Eidgenössischen Spielbankenkommission ein. Liegt ein Glücksspiel im Sinne des Spielbankengesetzes vor, ist jede Durchführung ausserhalb einer konzessionierten Spielbank illegal, selbst wenn der Einsatz «nur» CHF 5.– beträgt. Es kommt einzig darauf an, ob die Definition des Glücksspiels erfüllt ist: Der Einsatz von Geld und der Gewinn von Geld oder geldwertem Vorteil, der hauptsächlich vom Zufall abhängt. Im Gegensatz zum Glücksspiel kommt es beim Geschicklichkeitsspiel für das Erzielen eines Gewinns hauptsächlich auf die Geschicklichkeit des Spielers an. Sie dürfen deshalb auch ausserhalb einer konzessionierten Spielbank durchgeführt werden.

such zur Prüfung einreichen. Das Gesuch muss Mindestangaben wie Personalien der Veranstalter, die Spielregeln und das Turnierreglement enthalten. Die Prüfung ist kostenpflichtig. Im Voraus ist ein Kostenvorschuss von mindestens CHF 300 zu leisten. Nach dessen Bezahlung

Bejaht die ESBK das Vorliegen eines Geschicklichkeitsspiels, darf das Turnier auch ausserhalb einer konzessionierten Spielbank durchgeführt werden – vorbehalten bleiben jedoch kantonale und kommunale Vorschriften. Ist ein Pokerturnier von der ESBK einmal zugelassen worden, kann es mehrfach durchgeführt werden. Voraussetzung ist natürlich, dass genau nach den genehmigten Regeln gespielt wird. Die Entscheide der ESBK sind auf deren Homepage publiziert. www.esbk.admin.ch

«Geschicklichkeitsspiele sind auch ausserhalb von konzessionierten Spielbanken erlaubt.» Auch gewisse Formen von Poker gelten als Geschicklichkeitsspiel. Wer ein Pokerturnier veranstalten will und Zweifel hat, ob dieses im Einzelfall als illegales Glücksspiel oder legales Geschicklichkeitsspiel einzustufen ist, kann der ESBK ein schriftliches Ge-

Gewisse Formen von Poker gelten als Geschicklichkeitsspiel

Jeu de hasard ou jeu d’adresse?

Le poker au restaurant Les jeux de hasard au bistrot sont interdits, même pour une mise limitée à cinq francs. En revanche, les jeux d’adresse y sont autorisés. Où se situe la différence entre les deux? Mieux vaut recourir à l’avis de la Commission fédérale des maisons de jeu (CFMJ). Selon la loi fédérale sur les maisons de jeu (LMJ), il est illégal de faire une partie de jeu de hasard en dehors d’une maison de jeu titulaire d’une

concession, même si la mise ne se monte «qu’à» cinq francs. Tout dépend en fait de savoir s’il s’agit d’un jeu de hasard tel qu’il est défini: l’uti-

7

lisation d’argent et le gain en argent ou d’un autre avantage matériel qui dépend essentiellement du hasard. Contrairement aux jeux de hasard, l’obtention d’un gain dépend essentiellement de l’habileté du joueur dans les jeux d’adresse. C’est pourquoi il est également possible d’y jouer en dehors d’une maison de jeu titulaire d’une concession.

«Les jeux d’adresse sont également autorisés en dehors des maisons de jeu détentrices d’une concession.»


Certaines formes de poker sont également considérées comme un jeu d’adresse. Quiconque souhaite organiser un tournoi de poker et a des doutes au sujet de la classification de ce dernier dans les jeux de hasard illégaux ou dans les jeux d’adresse légaux peut déposer une demande d’examen écrite auprès de la CFMJ. La requête doit comporter des informations minimales telles que l’organisation, les règles du jeu et le règlement du tournoi. Il est à noter que cette vérification est payante. Une avance

de frais d’au moins CHF 300 est exigible. Une fois celle-ci versée, il faut en général compter entre un et deux mois pour le traitement de la demande. La facture définitive est établie à la fin de la vérification en fonction du travail nécessité. Si la CFMJ confirme qu’il s’agit bien d’un jeu d’adresse, le tournoi peut tout à fait être organisé aussi en dehors d’une maison de jeu titulaire d’une conces-

Abschied

Zum Gedenken an Peter Balz

«

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit

verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

»

Dietrich Bonhoeffer Unser Ehrenmitglied, Peter Balz, hat am 6. Juli 2008 im Alter von 65 Jahren den kurzen Kampf gegen seine heimtückische Krankheit verloren. Die Nachricht vom doch so plötzlichen Tod von Peter Balz hat weite Kreise des bernischen Gastgewerbes erschüttert und nachdenklich gestimmt. Mit dem Verstorbenen hat der Wirtestand eine Persönlichkeit verloren, die ihr Engagement nicht nur dem eigenen Betrieb, sondern im grossen Ausmass auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt hat. Peter Balz hat im Bernischen Gastgewerbe Geschichte geschrieben: Als Wirt im schönsten Teil von Bern, in der unteren Altstadt, aber auch als Verbands-, Stadt- und Kantonspolitiker. Seine berufliche Karriere hat er, wie es sich für einen Gastgewerbler gehört, mit einer Kochlehre im Kornhauskeller Bern angefangen. Einen Meilenstein in seinem beruflichen Leben sind sicher aber die Jahre auf hoher See gewesen, wo er in verschiedenen gastgewerblichen Funktionen auf grossen Schiffen über die Weltmeere

kreuzte. Das sind Erlebnisse von denen er immer und immer wieder erzählte. Und kurz vor seinem Tod hatte er noch einmal die Gelegenheit gehabt in Madeira, wo er jeweils eingeschifft hat, in Erinnerungen versunken auf sein Meer zu schauen.

8

sion. Les prescriptions cantonales et communales applicables demeurent toutefois réservées. Une fois que la CFMJ a délivré son autorisation pour un tournoi de poker, ce dernier peut être organisé à plusieurs reprises, à condition bien entendu que le jeu se déroule exactement selon les règles approuvées. Les décisions prises par la CFMJ sont publiées sur son site Internet.

www.esbk.admin.ch

Der Verstorbene hat für unseren Verband Grosses geleistet. Von 1976 bis 1982 war er Präsident des lokalen Wirtevereins. Ab 1977 war er zudem Mitglied im Kantonalvorstand des Wirteverbands und zwar bis 1981 als Beisitzer, im Jahr 1982 als Vizepräsident und von 1983 bis 1994 als Präsident. In seiner elfjährigen Präsidialzeit wurde vieles bewirkt: Die Umstellung des Verbandes auf EDV, den Bau des Weiterbildungszentrums im Wirtehaus, die Schaffung des Beratungsdienstes des Wirteverbandes und der Stellenvermittlung, die Reorganisation der Vorbereitungskurse, die Schaffung des Ausbildungszentrums im CIP in Tramelan, die Begleitung der Revision des GGG, die Schaffung des Berner Wirtekaderkurses, die Durchführung eines ersten Vorbereitungskurses für angehende eidg. dipl. Restaurateure, die Schaffung eines neuen Ausbildungskonzeptes im Zusammenhang mit der Totalrevision des GGG’s und die Entwicklung eines computergestützten Unternehmungssimulationsmodells. Peter Balz hat sich stets zugunsten innovativer Vorhaben entschieden und einen beachtlichen Anteil beigesteuert, dass der Verband zu dem wurde, was er heute ist. In all diesen Ämtern erwarb er sich unschätzbare Verdienste für unsere Branchenorganisationen. Diese wurden 1995 mit der Ernennung von Peter Balz zum Ehrenmitglied des Kantonalverbandes gewürdigt. In dieser Funktion nahm er in den letzten Jahren noch regelmässig an den Versammlungen und Anlässen von GastroBern teil. Peter Balz blieb bis zum Schluss für uns alle ein treuer Freund. Wir erinnern uns so gut an ihn. Er arbeitete hart, verstand es aber auch, den priva-


ten Teil des Lebens zu geniessen. Wir erinnern uns an die gemeinsamen schönen Momente mit Peter Balz, wir haben zusammen gearbeitet, diskutiert, gefeiert und auch viel gelacht. Er fehlt uns sehr in unserer Runde! Wir

danken ihm für all die wertvolle Zeit, die wir mit ihm zusammen verbringen durften. Merci Peter! rw

In memoriam

En la mémoire de Peter Balz

«

Plus les souvenirs sont beaux et forts, plus la séparation est pénible.

Grâce à la gratitude toutefois, ces souvenirs nous emplissent d’une joie paisible.

Les belles images du passé ne restent pas en nous comme un aiguillon, mais plutôt comme un cadeau précieux.

»

Dietrich Bonhoeffer Le 6 juillet 2008, Peter Balz, notre membre d’honneur, a perdu son court combat contre une maladie sournoise et insidieuse alors qu’il était âgé de 65 ans. La nouvelle du décès si soudain de Peter Balz a bouleversé et plongé dans la consternation une grande partie des restaurateurs et hôteliers bernois. Avec le décès de Peter Balz, la profession a perdu une personnalité qui s’est engagée sans compter au sein de son propre établissement, mais qui a aussi joué un rôle considérable dans la chose publique. Peter Balz a écrit une page de l’histoire de l’industrie bernoise de la restauration et de l’hôtellerie, d’une part en tant que patron d’un établissement situé dans le plus beau quartier de Berne, la partie inférieure de la vieille ville, et d’autre part en tant que politicien engagé au sein de son organisation professionnelle, de sa municipalité et de son canton. Sa carrière professionnelle a commencé, comme celle de tout restaurateur, par

un apprentissage de cuisinier au restaurant «Kornhauskeller» de Berne. Les années qu’il a ensuite passées en haute mer, où il a exercé différentes fonctions dans le service hôtelier et de restauration à bord de navires imposants sillonnant les mers du monde, ont sans aucun doute marqué une étape décisive de sa vie professionnelle. Elles lui ont permis de vivre des expériences qu’il ne se lassait pas de raconter. Peu de temps avant sa mort, il a eu l’occasion de retourner à Madère, destination pour laquelle il avait à l’époque un jour embarqué, pour se plonger dans ses souvenirs en regardant la mer. Le défunt a énormément œuvré pour le compte de notre organisation professionnelle. De 1976 à 1982, il a présidé l’association locale des restaurateurs et hôteliers. Dès 1977, il a en outre été membre du comité cantonal de l’association des restaurateurs et hôteliers, d’abord en tant qu’assesseur jusqu’en 1981, puis comme vice-président en 1982, et enfin comme président de

1983 à 1994. Son mandat de président, qui a duré onze ans, a été marqué par de nombreuses réalisations: L’informatisation de l’association, la construction de centre de formation continue à la «Wirtehaus», la création du service de conseil des membres et de placement de l’organisation professionnelle des restaurateurs et hôteliers, la réorganisation des cours de préparation, la création du centre de formation au CIP de Tramelan, le suivi de la révision de la LHR, la mise sur pied du cours de chef d’établissement dans le canton de Berne, la réalisation du premier cours de préparation pour les personnes souhaitant obtenir le diplôme fédéral de restaurateur, l’élaboration d’un nouveau concept de formation dans le cadre de la révision totale de la LHR et le développement d’un modèle de simulation d’entreprise assisté par ordinateur. Peter Balz a toujours opté pour des projets novateurs et a largement contribué à ce que notre organisation professionnelle devienne ce qu’elle est aujourd’hui. Dans le cadre de tous ses mandats, il a rendu des services inestimables à notre organisation professionnelle. En guise de reconnaissance de ceux-ci, Peter Balz a été nommé membre d’honneur de notre association cantonale en 1995. Dans cette fonction, il a encore participé régulièrement aux assemblées et manifestations de GastroBerne au cours des dernières années de sa vie. Peter Balz est resté jusqu’à la fin un ami fidèle pour nous tous. Sa mémoire est très présente dans nos esprits. Il travaillait durement, mais savait profiter de la vie après le travail. Nous nous souvenons des bons moments avec lui. Ensemble, nous avons travaillé, discuté, fait la fête et aussi tellement rigolé. Il nous manque beaucoup lors de notre tournée! Nous le remercions pour tous ces instants précieux que nous avons passés en sa compagnie. Merci Peter!

re t i e W d n u Aus- gszentrum n bildu

Aktuelle Kursangebote finden Sie immer auf unserer Homepage: www.gastrobern.ch, Kursprogramm bestellen: Tel. 031 330 88 88

9

rw


GastroStadtBern und Umgebung

6. Sommerapéro ganz in Orange Ganz in Orange präsentierte sich der diesjährige Sommerapéro der Regionalsektion GastroStadtBern und Umgebung. Grund dafür waren die Vertreterinnen der holländischen Botschaft und eine Schar Oranje-Fans, welche den Kursaal nochmals in EURO-Stimmung versetzten. Moderiert wurde der Anlass von Nicole Berchtold. In gewohnter Manier – provozierend, prägnant, direkt – begrüsste die Präsidentin Eveline Neeracher die über 450 anwesenden Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gastronomie. Sie sprach das Sommerloch der Zeitungen an und dass dieses schon fast gewohnheitsgemäss mit «wichtigen» Meldungen aus der Gastrobranche

gestopft wurde. Ironisch meinte Sie: «äm Gastgwärb sei Dank»! «Gartebeize», Aussenbestuhlungen in der Innenstadt und Sonnenschirme waren es, die dieses Mal in den Zeitungen hoch im Kurs waren – ausnahmsweise mal nicht die Hygiene. Neeracher meinte ironisch, dass der Gemeinderat aber jetzt mit denen

hart ins Gericht gehe. Das sei ja auch verständlich, da es ja heisse, dass die Stadt entrümpelt werden müsse. Auch zu den Dauerbrenn-Themen rauchfreie Restaurants und bediente Fumoirs verlor Neeracher noch ein paar eindrückliche Worte. Als Überraschung ging der GastroBär 2008 (Auszeichnung für eine ausserordentliche oder herausragende Leistung rund ums Gastgewerbe) in diesem Jahr nicht an eine einzelne Person sondern fast an ein ganzes Land. In Ihrer Laudatio sagte Neeracher «ig säge numme hup hup Holland» somit war allen klar, dass der GastroBär an die holländischen Fans, die im Juni die Strassen und Gassen von Bern belebten und in einen orangen Ausnahmezustand versetzten, verliehen wurde. Den goldenen GastroBären nahmen die Vertreterinnen (Karin Mössenlechner und Irene Hofland) von der Botschaft des Königreichs der Niederlande mit einer Schar Oranje-Fans in Vollmontur persönlich entgegen und zauberten so Oranje-Stimmung in den Kursaal. Auch der diesjährige Sommerapéro verstand sich als vom Alltag losgelöste Plattform für gemütliche, interessante Stunden, gute Gespräche und um Freunde zu treffen oder neue Kontakte zu knüpfen. Ueli Schmezer’s Band Matterlive sang Lieder von Mani Matter und sorgte so für die musikalischen Highlights. Von Rechts bis Links (nicht nur politisch gesehen... ) bedienten sich alle am wiederum üppigen Buffet... und genossen kulinarische Höhenflüge aus Küche und Keller. Ein riesen grosses M.E.R.C.I. an alle Sponsoren, die den Sommerapéro 2008 unterstützt haben!

Die holländische Botschaftergattin Irene Hofland rechts und Karin Mössenlechner Stv. Botschafterin links mit Eveline Neeracher umringt von Oranje-Fans

10

rw


Seminare

Weiterbildung à la carte bei GastroBern In den Herbstmonaten bieten wir viele interessante Weiterbildungskurse an. Zum Beispiel: Mehr Erfolg im Service durch verkaufsorientierte Gästebetreuung oder Weihnachtszauber – Der Kreativworkshop. Und speziell vor dem Wintersaisonstart: Einstieg in den Serviceberuf für Serviceaushilfen oder Einsteiger/innen. Sichern Sie sich einen der letzten Kursplätze... Für mehr Informationen oder für die Bestellung der Kursbroschüre Weiterbildung à la carte 2008: www.gastrobern.ch, Onlineanmeldung möglich – oder Telefon 031 330 88 88. Weihnachtszauber – Der Kreativworkshop Verzaubern Sie Ihre Gäste in Weihnachtsstimmung. Ein schön dekorierter Tisch oder ein festlich geschmückter Empfangsbereich mit nicht alltäglichen Kreationen bringt ein Hauch von Festlichkeit in Ihre Räumlichkeiten und wird Ihre Gäste begeistern und die Stammkundschaft überraschen. Unter fachkundiger Leitung kreieren Sie trendige Advents- und Weihnachtsdekorationen für Ihren Gastbetrieb. Die selber gemachten Objekte können Sie am Kursende mitnehmen. Kursdatum Kurszeiten Kurskosten Kurs-Nr. WBZ08-26 1Tag

Referentin

Mittwoch, 29. Oktober 2008 9.30 bis 12.00 und 13.00 bis ca. 16.00 Uhr (WBZ08-26) CHF 200.– für Mitglieder GastroBern/GastroSuisse CHF 280.– für Nichtmitglieder einschliesslich Verbrauchsmaterial Silvia Corti, Floristin

Mehr Erfolg im Service durch verkaufsorientierte Gästebetreuung

Kurs-Nr. WBZ08-13 1Tag

«Gute Verkäufer verkaufen nicht – sie machen Gäste glücklich!» Sie lernen, wie Sie Ihren persönlichen und somit auch beruflichen Erfolg steigern können. Sie kennen nach diesem Seminar die Voraussetzungen für eine erfolgreiche, verkaufsorientierte Gästebetreuung. Seminarthemen: – Die Wichtigkeit der eigenen Einstellung und Motivation – Was heisst Servicequalität? – Welche Qualitätserwartungen hat der Gast an mich? – Gästeorientiert handeln und kommunizieren – Wie unterbreite ich dem Gast attraktiv formulierte Empfehlungen? – Möglichkeiten, um den Verkauf und den Zusatzverkauf zu verstärken – Rollenspiele mit Videoanalyse Kursdatum Kurszeiten Kurskosten

Referent

Montag, 27. Oktober 2008 (WBZ08-13) 9.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.30 Uhr CHF 280.– für Mitglieder GastroBern/GastroSuisse CHF 390.– für Nichtmitglieder einschliesslich Kursdokumentation Michel Rippstein, dipl. Hotelier HF/SHL, Rippstein Training

Einstieg in den Serviceberuf Für alle Personen wie Teilzeitmitarbeiter/-innen, Student/-innen, Kochlehrlinge, Ferienablösungen sowie angelernte Mitarbeiter/-innen, die sich Grundkenntnisse im Service aneignen möchten. Sie erlernen in dieser Einführung Basisfähigkeiten als Gastgeber/-in zu den Themen: – Kernkompetenz in der Vorbereitung (Tischlein deck dich!) – Kernkompetenz in Servicetechnik (rechts und verkehrt, oben und unten…) – Kernkompetenz im Verhalten, Betreuen und Verkaufen Kursdaten Kurszeiten Kurskosten Kurs-Nr. WBZ08-11 Referent

Montag bis Freitag, 8. bis 12. Dezember 2008 (WBZ08-11) 17.30 bis 21.00 Uhr CHF 330.– für Mitglieder GastroBern/GastroSuisse CHF 440.– für Nichtmitglieder einschliesslich Dokumentation Marcel Pellet, dipl. Hotelier HF-SHL, Fachlehrer an den Vorbereitungskursen von GastroBern

12


Wirtewechsel

Ablösung im «Bahnhöfli» Schwarzenburg Nach 43 Jahren erfolgreichen Wirkens in der Schwarzenburger Lokalszene hat der 67 jährige Gastwirt Fritz Spring seinen renommierten Gasthof Bahnhof an die Zürcher Gastronomin Astrid Schaer verkauft. Vier Tage vor seinem Geburtstag, am 26. September, wirkt der aufgeschlossene Gastgeber zum letzten Mal im Schwarzenburger «Bahnhöfli». «Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, beruflich etwas kürzer zu treten», erklärt der ideenreiche «Sunne-Fritz» zu seinem klug geplanten Abgang. Sämtliche seiner langjährigen Mitarbeiter – unter ihnen Küchenchef Christoph Jander (41) – garantieren an der Bahnhofstrasse auch künftig ein Weiterführen der erfolgreich betriebenen Geschäfts-Philosophie reell, einfach, gemütlich, herzlich, preiswert.

Start mit drei Mitarbeitern Als gelernter Käser kam der unternehmungslustige Emmentaler 1965 nach Schwarzenburg, wo er mit drei Mitarbeitern das Traditions-Haus «Sonne» übernahm und zu voller Blüte brachte. Trotz finanzieller Sorgen nach dem

Restaurant-Brand, 1981, rappelte sich Gastronom Spring wieder auf und eröffnete im August 1982 das «Bahnhöfli»: «In diesem Haus keimte meine neue Liebe zu einem alten Haus; einer gemütlichen Beiz für jedermann zum Einkehren und Verweilen, mit budgetfreundlichen kulinarischen Angeboten. Wirt Spring attestiert seiner Nachfolgerin Astrid Schaer (55) reelle Absichten, das gastliche Haus beim BLS-Bahnhof Schwarzenburg in bisheriger Manier weiter zu führen.

Partner bei «Cuisine Spring» Ganz ohne planen, kochen, tüfteln und organisieren kann sich natürlich das Leben B von Fritz Spring nicht fortsetzen. Der initiative Küchenmeister, unangefochtener Anhänger der beruflichen «Vernetzt-denken-Strategie», führt seinen erfolgreichen CateringBetrieb weiter. Vor zehn Jahren ge-

Er will künftig seinen Catering-Betrieb optimal zur Geltung bringen: Fritz Spring hat den Gasthof Bahnhof Schwarzenburg verkauft und verwöhnt künftig ausschliesslich auswärtige PartyGäste ab Küchenstützpunkt Riffenmatt. (Foto zvg) gründet, setzt «Cuisine Spring» Hochzeiten, Kundenanlässen, Steh-Lunches, Apéros, Familienfesten das gaumenmässige Gold-Krönchen auf. Künftig mit im Küchenschiff von «Cuisine Spring» steuert Roger Aebischer (41), versierter Patron im ausgezeichneten Gilde-Betrieb Löwen Riffenmatt: «Das neue Standbein für auswärtige Partys bis 1000 Personen eröffnet unserem Traditionshaus – in sechster Generation – Erfolg versprechende Perspektiven.» Trudi Brülhart

Bernisches Komitee «Für die erfolgreichen Bilateralen – Personenfreizügigkeit JA!»

Ja zum erfolgreichen bilateralen Weg 11 eidgenössische Parlamentarierinnen und Parlamentarier von FDP, BDP, EVP, CVP und GPS, 40 Mitglieder des Grossen Rats aus den Reihen von SVP, FDP, BDP, EVP und CVP, zwei Regierungsräte sowie Exponentinnen und Exponenten der Spitzenverbände der Berner Wirtschaft haben sich im Hinblick auf eine mögliche Referendumsabstimmung zum bernischen Komitee «Für die erfolgreichen Bilateralen – Personenfreizügigkeit JA!» zusammengeschlossen. Das überparteiliche Komitee ist überzeugt, dass die Weiterführung des bilateralen Wegs der Schweiz sämtliche Chancen bietet, sich im globalisierten Umfeld behaupten zu können. In den letzten drei Jahren wurden 190 000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Dies auch wegen dem

Zugang zum EU-Markt und der Personenfreizügigkeit. Auch wenn man mit der Paketbildung im eidgenössischen Parlament nicht einverstanden ist, gilt doch, dass der bilaterale Weg als Ganzes nicht gefährdet werden darf. Bei einem Nein zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Rumänien

13

und Bulgarien fallen auch alle anderen bilateralen Verträge dahin. Das kann sich die Schweiz nicht leisten. Zu viele Arbeitsplätze sowie unser Wohlstand stehen auf dem Spiel. www.bilaterale.ch pd


ICD Award 2008 in Davos

Vorschläge für den nächsten ICDAward 2010 durch den Kopf.

Verdienter Lohn für kantonsbeste Kochlehrlinge Der beste Kochlehrling der Schweiz kommt aus dem Kanton Bern. Neben 40 kantonsbesten Lehrlingen wurde am ICD-Award in Davos der Berner Oberländer Sascha Urweider als bester Kochlehrabgänger 2008 ausgezeichnet. Rund 400 Spitzengastronomen aus halb Europa wohnten dem festlichen Akt in Davos bei.

Ihr Fazit in drei Sätzen? Wir sind dem Anspruch, den Besucherinnen und Besuchern einen lehrund abwechslungsreichen Weiterbildungs- und Kontaktanlass zu bieten, rundum gerecht geworden. Wir haben dem Kochnachwuchs aus der Schweiz, Deutschland und Italien einen einmaligen Schauplatz zur Demonstration seiner Fähigkeiten geboten und die Jury hat bei der Wahl der Award-Ge-

Bereits zum vierten Mal wurden die besten Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger der Schweizer Kantone durch den ICD-Award für ihre hervorragende Leistung geehrt – nebenbei die einzige Veranstaltung, die den besten Kochlehrlingen der Schweiz diese Ehre zu teil kommen lässt. Über 40 Kochlehrabgängerinnen und Kochlehrabgänger aus 22 Kantonen (siehe beigelegte Liste) konnten die Urkunde und ein Victorinox-Messerset aus den Händen der ICD-Macher entgegennehmen. Unterstütz wird die Ehrung der Lehrlinge durch die Graubündner Kantonalbank, Victorinox und Emmi.

Berner am stärksten Mit dem sagenhaften Durchschnitt von 5.9 wurde Sascha Urweider aus Innertkirchen als bester Kochlehrabgänger der Schweiz geehrt. Mit je 5.8 Durchschnitt erhielten Nino Staufer aus Lyss (BE) und Eduard Lüthi aus Hausen (AG) einen Ehrenpreis.

Das Verfahren Pro Kanton konnten die Berufsbildungsämter die drei besten Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger melden. Bis auf wenige Ausnahmen meldeten die Ämter die Lehrlinge. Pierre Sager, Kochlegende und Ausbildungsexperte, nahm gemeinsam mit dem OK des ICD-Awards im Davoser Kongresshaus die Ehrung vor. Umrahmt wurde der Anlass von einem Mehrgangmenü, gekocht durch die Gilde etablierter Köche unter der Leitung von Gilde-Präsident René Mäder.

ICD-Award als Vorreiter Mit der Ehrung der kantonsbesten Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger beschreitet der ICD-Award in der

Nachwuchsförderung seit Jahren neue Wege. Neben der Lehrlingsehrung werden an drei Tagen in Davos die Themen Weiterbildung und Treffpunkt hochgehalten.

winner sehr viel Gespür und Fachwissen unter Beweis gestellt. Ob all dem Lob darf aber nicht vergessen werden, dass es in einigen Bereichen Verbesserungspotential gibt.

Interview: OK Präsident Peter Lüthi zieht Fazit zum ICD-Award 2008

Sie sprechen von Verbesserungspotential... ...das es natürlich immer gibt. Es gilt festzuhalten, dass wir uns von Anlass zu Anlass weiterentwickeln. Aber Sie dürfen nicht vergessen, dass wir als private Initiatoren und mit einem kleinen Team drei Tage mit rund 2000 Besuchern organisieren, die an rund 20 Stunden Bildungsseminaren, einer Koch-Show, zwei Sportanlässen, drei Galadiners, einer Award-Verleihung und mehreren Lunches und Apèros teilnehmen. 53 Lehrlinge und drei Dutzend Köche bereiten insgesamt über 2500 Mahlzeiten zu, die zum grössten Teil auf Fünf-Sterne-Niveau daherkommen.

Die dritte Auflage des ICD-Awards, seines Zeichens grösster Kochanlass der Schweiz, ist Geschichte. Glückliche Award-Gewinner, Zufriedenheit bei den rund 2000 Besuchern und die selbstkritische Haltung der Organisatoren prägen das Bild. Peter Lüthi, zufrieden, dass der Anlass vorbei ist? OK-Präsident Peter Lüthi: Da ruhen zwei Seelen in meiner Brust. Zum einen herrscht Genugtuung und Zufriedenheit, dass die Anspannung vorbei ist und der Anlass sehr gut abgelaufen ist. Auf der anderen Seite herrscht etwas Wehmut, die Berufskolleginnen und Berufskollegen wieder in den Alltag zurückschicken zu müssen. Zudem flitzen schon wieder Ideen und

14

Und das Verbesserungspotential... ...liegt in erster Linie in der Professionalisierung der Strukturen und der Organisation. Wie gesagt: Wir haben uns von Award zu Award weiterentwickelt


und waren lernfähig genug, um Tipps von Profis anzunehmen und umzusetzen. Was wichtig ist: Wir müssen die Last der Organisation auf mehr Schultern verteilen und die professionelle Leitung stärken. Zudem muss der Unterhaltungswert der einzelnen Gala-Anlässe vergrössert und der Glamour-Faktor noch erhöht werden.

und unterstützen uns voll. Tipps zur Verbesserung von dieser Seite nehmen wir natürlich besonders ernst. Die Gespräche auf höchster Ebene haben ergeben, dass die Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit sehr gross und das Interesse am ICD-Award ungebrochen, ja sogar klar im Wachsen begriffen ist.

Und was sagen die Sponsoren? Fast alle Sponsoren sind schon seit Jahren mit im Boot des ICD-Awards

«Das Interesse am ICD-Award wächst von Mal zu Mal!»

Lebensmittelhygiene

Interlabor Belp Die im Kanton Bern zentralisierte Lebensmittelkontrolle, welche deutlich verschärfte Anwendungsbedingungen zutage fördert, auf negative Schlagzeilen erpichte Medien und ein zunehmend sensibel reagierendes Publikum geben den beiden vom Lebensmittelgesetz geforderten Begriffen «Monitoring» und «Verifikation» eine zunehmend grössere Bedeutung. Die Zusammenarbeit mit einem mikrobiologischen Labor kann dabei von nicht geringer, teilweise sogar entscheidender Bedeutung sein. Nachrichten in der Tagespresse behandeln immer wieder die Hygienezustände in Metzgereien, Bäckereien und Restaurants. Dabei werden oftmals erschreckende Beispiele von mangelnder Lebensmittelhygiene beschrieben. Da diese Qualitätsmängel bei Konsumenten vorübergehende Probleme wie Übelkeit oder Durchfall auslösen, aber auch in schweren Lebensmittelvergiftungen enden können, werden Lebensmittelbetriebe

streng kontrolliert. In Dänemark sind Restaurants sogar verpflichtet, die Ergebnisse der Untersuchung von Lebensmittelkontrolleuren publik zu machen, während in der Schweiz solche Kontrollergebnisse weitgehend geheim gehalten werden. Jedoch gibt es Bestrebungen von Lebensmittelbetrieben mit hohen Hygieneansprüchen, die Selbstkontrollen zu erweitern und somit etwaigen negativen Befunden bei Kontrollen und damit

2

15

verbundenen Geldstrafen zuvorzukommen. Zur Diskussion stehen dabei auch immer wieder Qualitätslabels für kontrollierte und gut geführte Lebensmittelproduktions- und Lebensmittelverarbeitungsbetriebe. Einige Gastroverbände – wie auch GastroBern – bieten daher begleitete Selbstkontrollen an, welche Mängel frühzeitig aufdecken helfen. Argumente für ein solches «Monitoringund Frühwarnsystem» sind neben der Einsparung von möglichen Bussgeldern die Reaktionen der Konsumenten, denn erste Umfragen aus Dänemark zeigen dass Konsumenten die Hygienezeugnisse bei der Wahl des Betriebes beachten.

Untersuchungen von Lebensmittelproben im Interlabor Belp: Die Qualität von Lebensmitteln im Verkauf oder der Gastronomie lässt sich anhand von mikrobiologischen Untersuchungen ermitteln. Dabei wird unterschieden zwischen der totalen Keimbelastung und spezifischen Keimen, welche beispielsweise als Indikator für Fäkalverschmutzungen (z.B. Escherichia coli, Enterokokken) gelten. Weiter können auch sogenannt sekundär pathogene Erreger (z.B. Pseudomonas aeruginosa), welche bei Menschen mit reduzierten Immunsystemen gesundheitliche Probleme hervorrufen, wie auch pathogene Keime (z.B. Salmonellen), welche zu Lebensmittelvergiftungen führen, unterschieden werden. Eine mikrobiologische Untersuchung kann Kontaminationen und eventuelle Produktionsmängel schon dann aufzeigen, wenn Lebensmittel noch keine von Auge sichtbaren Mängel aufweisen. So können zum Beispiel Sporen von Schimmelpilzen schon in einem Produkt vorhanden sein, auch


1 kommen. Wenn das qualitätsverminderte Wasser mit roh verzehrbaren Lebensmitteln in Kontakt kommt, kann so eine Kontamination übertragen werden. Wasserproben lassen sich jederzeit nach einer kurzen Vorlaufzeit entnehmen und auf Keimbelastungen testen. Mit einer regelmässigen Analyse von Produkten und Hilfsmitteln kann die Ausbreitung einer mikrobiologischen Kontamination verhindert resp. frühzeitig angezeigt werden. Somit gewinnen Lebensmittelbetriebe eine verlässliche Einschätzung der Qualität ihrer Produkte und können diese ohne Bedenken an ihre Kunden abgeben. Damit würden auch die negativen Schlagzeilen zugunsten von Meldungen über den allgemein hohen Hygienestandard in Restaurants und anderen Lebensmittelbetrieben vermindert. wenn noch keine sichtbare Verschimmelung eingesetzt hat.

Ablauf der Probenverarbeitung: Wenn das Probematerial bei Interlabor eingetroffen ist, wird eine vorgegebene Menge davon unter keimfreien Bedingungen abgewogen und mit einer Nährbouillon versetzt (siehe Kasten 1). Damit wird das Probematerial in eine flüssige Form gebracht. Dieser Ansatz wird anschliessend auf Platten mit spezifischen Nährböden ausgestrichen und in Brutschränken bei unterschiedlichen Temperaturen inkubiert (Foto 1). So können spezifische Keime dank Kenntnissen über Temperaturbedingungen und ideale Nährbodenzusammensetzung für ein optimales Wachstum gezielt analysiert werden. Welche Keime in einer Probe untersucht werden, hängt meist von gesetzlichen Bestimmungen ab (Hygieneverordnung HyV), kann aber auch auf grund von Erfahrungswerten nach früheren Problemfällen abgeändert werden. Wichtig ist dabei zu beachten, dass einige Lebensmittel besonders anfällig auf pathogene (krankheitserregende) Keime sind, wie z.B. ungekochte Ei- und Milchprodukte auf Listerienkontaminationen. Zudem können für Produkte, welche vorgekocht und anschliessend zu verschiedenen Zeitpunkten eingesetzt werden, die Stabilitäten überprüft werden. Dabei werden z.B. frisch vorgekochte Teigwaren am Produktions-

tag sowie an darauffolgenden Tagen auf Keimbelastung analysiert, so dass die maximale Produkthaltbarkeit ermittelt werden kann.

Zusätzliche Analysen: In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, nicht nur die Lebensmittel sondern auch das an der Produktion beteiligte Material auf Kontaminationen zu testen. So bieten wir unter anderem verschiedene Arten von Abklatschplatten an, welche dank einfacher Handhabung Verschmutzungen von Geräten und Verpackungsmaterial sowie mangelnde Hygiene beim Personal anzeigen können (siehe Kasten 2). Da auch die Luftqualität eines Produktionsraumes eine grosse Rolle spielt, kann es hilfreich sein, die Keimbelastung der Luft mit einem speziellen Gerät zu testen. Dabei wird eine definierbare Menge Luft direkt eingesaugt und mit einer Platte mit Nährboden verbunden, so dass das Wachstum von Keimen begünstigt wird. Vorhandene Luftkeime können so nach einer Inkubationsphase als gewachsene Keimkolonien sichtbar gemacht und identifiziert werden (Foto 2). Eine weitere wichtige Rolle bei der Lebensmittelproduktion spielt das eingesetzte Trinkwasser. Obwohl die Trinkwasserqualität in der Schweiz hoch ist und von den verantwortlichen Behörden überwacht wird, kann es z.B. nach starken Regenfällen zu lokal erhöhten Keimbelastungen

16

Wichtige Punkte zur Probeentnahme

1

ca. 100g Probematerial in einem möglichst sterilen Behälter so rasch als möglich luftdicht verschlossen und gekühlt bei Interlabor abgeben. Um ein unverfälschtes Resultat zu erhalten, sollte die Probe möglichst am gleichen Tag der Probeentnahme analysiert werden; deshalb bitte frühzeitig abgeben. Passende Gebinde können bei Interlabor bezogen werden.

Analysen zur Hygieneüberwachung

2

– Abklatschplatten mit spezifischen Nährböden für allgemeine Keimbelastung, Schimmelpilze, sowie Indikatoren für Fäkalverunreinigungen können in Sets bezogen werden. Ideal für Geräte-, Material- und Personalkontrollen – Luftkeimmessgerät und spezifische Nährböden für allgemeine Keimbelastung und Schimmelpilze, sowie Anleitungen zur Probeentnahme erhalten Sie bei Interlabor – Sterile Flaschen zur Entnahme von Wasserproben können abgeholt oder zugeschickt werden. Alternativ können frisch geleerte Kunststoffoder Glasflaschen von nature Mineralwassern eingesetzt werden. Kontakt: www.interlabor.ch info@interlabor.ch, Tel. 031 818 77 77


Publireportage

Die grüne Glasflasche bleibt Status-Symbol

Passugger investiert in neue PET-Abfüllanlage Nur drei Jahre nach der Rückkehr der Passugger Mineralquellen in Bündner Hände wird in Passugg investiert. Die Bündner Inhaber sind bereit, über 1,5 Mio Franken in eine PET-Anlage zu investieren. Dies um den Anfragen der Konsumenten zu folgen und den Marktbedürfnissen gerecht zu werden. wassermarke in jeder erdenklichen Situation Ihres Alltages zu geniessen. Sei dies am Arbeitsplatz, in der Freizeit, beim Sporttreiben oder wenn sie unterwegs sind. «All diesen Gewohnheiten können wir mit der ausschliesslichen Konzentration auf Glasflaschen nicht gerecht werden» meint Urs Schmid, CEO und MitinhaAb Oktober kann die Abfüllanlage in Passugg Glas- sowie PET-Flaschen abfüllen Im Jahre 2005 haben Bündner Investoren die Mehrheit der Passugger Mineralquellen übernommen und das Unternehmen zurück in Bündner Hände gebracht. Seither konnten die beiden Marken ALLEGRA und PASSUGGER bedeutende Marktanteile dazu gewinnen. Die Unabhängigkeit hat den einzigen Bündner Mineralwässer in einheimischen Händen sichtlich gut getan. So gut, dass man Begehrlichkeiten hervorruft und diesen nicht gerecht werden kann. Aus Traditionsgründen an einer «Verpackung» festzuhalten und damit dem Konsumenten ein Qualitätsprodukt zu verweigern, macht sicherlich keinen Sinn und führt früher oder später zu Unverständnis. Diese Erkenntnis haben die neuen Firmeninhaber der Allegra Passugger Mineralquellen AG in den drei Jahren seit der Übernahme gewonnen.

ber der Quellen in Passugg. Für ein aufstrebendes Unternehmen ist es schwierig, Kunden und Interessenten Absagen erteilen zu müssen, weil es PASSUGGER und ALLEGRA bis heute nicht in PET-Gebinde gibt. «Glasflaschen sind aus Sicherheitsgründen an vielen wunderbaren Anlässen gar nicht zulässig, egal ob das im Sportoder Kulturbereich ist. Solchen Veranstaltern kein Passugger liefern zu dürfen – diesen Umstand wollten wir ändern.» erklärt Urs Schmid.

Seit je her werden die Mineralwässer aus Passugg in Mehrweg-Glasflaschen abgefüllt und hauptsächlich in der Gastronomie und im Hauslieferdienst vertrieben. Die klassische Passugger Flasche in ihrer markigen, grünen Farbe und dem eigenwilligen Theophil-Etikett ist seit Jahrzehnten unverkennbar. Für viele Konsumenten ist sie Qualitätszeichen und zugleich Sinnbild für ein echtes Stück Graubünden. Die Firma Allegra Passugger Mineralquellen AG ist stolz auf dieses Symbol und will ihm Sorge tragen. Es war von Anfang an klar, dass die Glasflasche Nr. 1 der Allegra

Passugger Mineralwasser AG bleibt. Deshalb wurde im Betrieb nach Lösungen gesucht, die eine Erweiterung der bestehenden Glas-Abfüllanlage ermöglichen. Der nötige Umbau ist seit geraumer Zeit im Gange und erfolgt in zwei Etappen. Die Arbeiten werden noch bis Mitte Oktober andauern. Ab dann wird in Passugg eine Abfüllanlage stehen, die Glas sowie PET abfüllen kann. Für diesen Umbau sind insgesamt Investitionen von über 1,5 Mio Franken vorgesehen. Investitionen, die für die Bündner Unternehmung notwendig sind, denn Verfügbarkeit ist ein Schlüsselwort für langfristigen Erfolg.

Passugger Kunden wünschen bessere Verfügbarkeit Die Mobilität hat die Bedürfnisse der Kunden in den letzten Jahren verändert. Dachte vor 20 Jahren noch fast keiner an PET-Flaschen ist es heute undenkbar, Glasflaschen aus dem Supermarkt nach Hause zu schleppen. Zudem sind die Konsumenten gewohnt, Ihre bevorzugte Mineral-

Im Betrieb der Allegra Passugger Mineralquellen wird für mehr als 1,5 Mio Franken umgebaut

17


Essen und Trinken

Feigen – frisch und getrocknet Adam und Eva dienten die Blätter des Feigenbaums als Kleider. Feinschmecker lieben ein Feigenconfit zu Fleischgerichten, den Feigensenf zu einer schönen Käseauswahl oder frische, in Cassis marinierte Feigen mit etwas Doppelrahm als Dessert. Die Feige ist eine vielseitige Frucht. Und bei richtiger Sortenwahl gedeiht sie nicht nur im Paradies, sondern auch im Schweizer Mittelland. Laut Altem Testament war der Feigenbaum (Ficus carica) schon im Garten Eden zu finden. In der Antike waren Feigen Heilmittel und Kraftnahrung für Pilger und Soldaten. Getrocknete Feigen sind bei uns sehr beliebt im Winter und ergänzen das einheimische Obstangebot. Aber auch frisch schmecken diese Früchte himmlisch...

Die begehrte Frucht Die Essfeige stammt aus Kleinasien und wurde schon im Altertum im ganzen Mittelmeerraum kultiviert.

nicht primär die Tiefsttemperaturen, die den Anbau begrenzen, sondern starke Fröste im Frühjahr wirken sich auf den Fruchtansatz verheerend aus. Feigenbäume können ein Alter von über 100 Jahren erreichen und es sind ideale Biopflanzen. Normalerweise werden weder Dünger noch Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Die Früchte des Feigenbaums haben je nach Sorte eine grüne, gelbe oder dunkelviolette Schale. Das Fruchtfleisch ist weiss bis violett, weich und saftig und umschliesst viele kleine Samen, die beim Essen ein nussiges Mundgefühl erzeugen.

Feigen machen glücklich Dank Feigen können Sie gut drauf sein. In den Früchten steckt viel Tryptophan – daraus wird im Gehirn das Glückshormon Serotonin. Fei-

werden, denn die Reifung der Früchte verteilt sich über mehrere Wochen. Frische Feigen sind aufgrund ihrer dünnen Aussenhaut leicht verletzlich und bei Raumtemperatur nur sehr beschränkt haltbar. Die Ernte muss sehr behutsam erfolgen und ist arbeitsintensiv. Damit frische Feigen den Transport überstehen, werden sie in Kistchen mit Einsätzen aus Kunststoff gelegt. Seit jeher werden Feigen nicht nur frisch, sondern auch getrocknet gegessen und in der Küche verwendet. Trocknen ist die älteste und weit verbreitete Methode, diese feinen Früchte haltbar zu machen. Sie wurde entdeckt, als man feststellte, dass Feigen, die länger auf dem Baum hängen gelassen wurden, nicht nur geniessbar waren, sondern sogar besonders gut schmeckten.

Köstliche Feigen richtig auswählen

Feigenbäume bevorzugen sonnige, heisse Standorte und sind sehr dürreresistent. Sie wachsen heute überwiegend in der Türkei, in Griechenland, den USA, Portugal und Spanien. Aber auch in der Schweiz gedeihen die süssen Früchte. Man findet sie vor allem im südlichen Tessin, am Genfersee, aber auch am Vierwaldstättersee und im Rheintal. Eigentlich überall dort, wo ideale Weinbaugebiete liegen. Wilde Exemplare wurden schon entlang der Limmat entdeckt. Es sind

gen sind sehr mineralstoffreich. In getrockneten Feigen ist die Konzentration der Nahrungsfasern sehr interessant. Auch frische Feigen sind nicht gerade energiearm. 100 g essbarer Anteil enthalten 68 kcal Energie, dies dank den 15.5 g Kohlenhydraten.

Ernte, Verarbeitung und Lagerung Während der Erntezeit muss jeder Feigenbaum alle zwei Tage abgeerntet

18

Was als getrocknete Naturalfeigen auf den Markt kommt, wird nach der Trocknung gegen Milben behandelt, am Fliessband unter UV-Licht sorgfältig auf Schimmel überprüft, verlesen und verpackt. Bei Bio-Feigen werden die getrockneten Früchte zur Abtötung von Ungeziefer schockgefrostet, was auch potenziell vorhandene Eier von Parasiten unschädlich machen würde. Bei unsachgemässer und zu langer Lagerung können getrocknete Feigen verschimmeln, gären und einen unangenehmen Geruch annehmen. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass getrocknete Feigen angenehm duften und möglichst weich sind. Ausserdem sollten sie nicht zu alt und aussen nicht verzuckert sein. Erkennbar ist das an der weichen Konsistenz. Die Deklaration «Neue Ernte» und das Mindesthaltbarkeitsdatum sind weitere Indizien, die etwas zum Alter der Feigen aussagen. Getrocknete Feigen sollte man


gut verschlossen, kühl und trocken aufbewahren.

Zubereitung

Hochwertige frische Feigen erster Qualität weisen eine feine, zarte Haut auf, sind gross, weich und saftig. Sie sollten möglichst schwer sein und feste Stiele haben. Frische Feigen sind sehr leicht verderblich und anfällig auf Verschimmeln.

Feigen für Feinschmecker

Feigen-Zwiebel-Confit

Getrocknete Feigen in einem Stück Feigenbrot zu einer schönen Käseauswahl – das ist die passende Brotvariante. Das eingangs erwähnte Feigenconfit (siehe Rezept) zu einem Entenoder Lammfleischgericht – eine sichere Kombination. Hier würden auch frische Feigen eine gute Figur machen, genauso wie zu Parmaschinken als kalte Vorspeise.

Zutaten für 0.5 Liter 250 g Feigen getrocknet 300 g Zwiebeln 50 g Butter Salz 30 g Zucker 70 g Honig 2 dl Rotwein 1 dl Portwein 0.5 dl Aceto antica Modena 2 dl Fond blanc Salz, Pfeffermühle

Als Dessert werden gut reife, frische Feigen in vier Teile aufgeschnitten, mit Cassisliqueur mariniert und auf einem Spiegel von Doppelrahm auf einem schwarzen Teller angerichtet. Eine Kugel bestes Vanilleeis dazu, das Ganze mit etwas geschnittenen Baumnüssen bestreuen – einfach aber gut!

Die Butter in einer Kasserole heiss werden lassen und die Zwiebeln goldgelb dünsten, salzen, den Zucker beigeben und leicht caramelisieren lassen. Die Feigenstreifen kurz mitdünsten. Den Honig dazugeben und mit Rotwein ablöschen. Einkochen lassen. Portwein beigeben und wieder einkochen lassen. Den Aceto antica und den Fond blanc dazugeben und das Confit ca. 30 Min. leise köcheln lassen. Zur richtigen Konsistenz kochen. Mit Aceto antica, Salz und Pfeffermühle abschmecken. Das Confit darf lauwarm serviert werden. wige

Vorbereitungen Die Feigen vom Stielansatz befreien und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in nicht zu feine Streifen schneiden.

Emmentaler Schaukäserei

6 Millionen Besucher in der Emmentaler Schaukäserei Seit der Eröffnung im Jahr 1990 haben 6 Millionen Gäste die Emmentaler Schaukäserei besucht und miterlebt, wie die Löcher in den Käse kommen.

Gross war die Überraschung für Marianne Meier aus Bremgarten als sie spontan mit einem schönen Geschenkkorb beim Eingang der Emmentaler Schaukäserei begrüsst wurde. Sie war die 6 millionste Besucherin. Zusammen mit ihrem Ehemann und ihrer Schwester war sie auf einem Ausflug ins hügelige Emmental und in die Schaukäserei in Affoltern i.E. Ihre Schwester, Elisabeth Bucher, ebenfalls aus Bremgarten, trat als 5 999 999 Besucherin ein und ihr Ehemann, Paul Meier, als 6 000 001 Besucher. Die drei Gäste freuten sich sehr über die Geschenke und über den Käse-Apéro, den sie im Restaurant geniessen durften. Marianne Meier meinte, sie komme gerne wieder, und wer weiss, vielleicht sei sie in etwa drei Jahren die 7 millionste Besucherin. von links: Judith Heiniger, Stv. Leiterin Besucherorganisation; Elisabeth Bucher; Marianne Meier; Fritz Jakob, Geschäftleiter; Paul Meier

19


Interview

Interview mit Eveline Neeracher, Kandidatin SVP, Stadtratswahlen Bern vom 30.11.2008 Frau Neeracher was hat Sie dazu bewogen für den Stadtrat zu kandidieren? Ich möchte gerne am Puls des Geschehens sein. Ich möchte nicht nur über Entscheide reden, die in unserer Stadt fallen, sondern direkt Einfluss nehmen und mitbestimmen können. Sie haben erwähnt, dass Ihnen die Stadt Bern sehr am Herzen liegt, was würden Sie konkret ändern oder wo sehen Sie Ihren persönlichen Beitrag? Ganz wichtig finde ich, dass die Stadt Berner wieder lernen auf Ihre Stadt stolz zu sein und nicht immer nur das Negative suchen. Diesen Stolz eine Bernerin oder Berner zu sein, möchte ich weiter vermitteln.

Die Gastronomie begleitet seit Jahren Ihr Leben, unter anderem führen Sie, zusammen mit Ihrem Mann, selber ein Gastrounternehmen. Wo sehen Sie sonst noch Ihre Stärken? Ich bin begeisterungsfähig, ich positioniere mich klar zu Themen, die nicht immer bequem sind und ich stelle mich mit klaren, verständlichen Worten Diskussionen und Konfrontationen. Es war und ist mir ein Anliegen, mich für unsere Branche einzusetzen und zwar auf allen Ebenen, politisch wie auch im Verband. Welche Erfahrungen haben Sie als Unternehmerin gemacht mit der Förderung und auch Führung unserer Jugend?

Wir haben zurzeit zwei Lehrlinge, einen in der Küche und einen im Service, wir sehen dies als Bereicherung für unseren Betrieb, unserer Mitarbeitenden und auch für unsere Gäste. Mit der Einführung der neuen Berufe im Gastgewerbe hat sich in letzter Zeit einiges getan. Dies habe ich auch im Zusammenhang mit meiner Mitarbeit im Vorstand von Hotel & Gastro formation aus nächster Nähe erfahren. Die jungen Berufsleute sind die Zukunft von unserem Gewerbe. Themen wie der Passivrauchschutz beschäftigen die Kantone und Städte schweizweit. Wie stehen Sie persönlich dazu? Bediente Fumoirs sind für mich ein Muss. Ich denke, dass in diesem ganzen Gerangel um dieses neue Gesetz das soziale Umfeld nicht beachtet wird. Gerade wir, mit unseren Quartierrestaurants, erfüllen eine grosse Arbeit auf diesem Sektor. Zudem wird kein Gast gezwungen in ein Restaurant einzukehren. Unser Restaurant ist unterteilt in einen Raucher- und Nichtraucherteil und es kommt oft vor, dass im Nichtraucher niemand sitzt, dafür im Raucher die Plätze auch von Nichtrauchern benutzt werden. Jeder Wirt sollte meiner Meinung nach selber entscheiden können was er in seinem Betrieb für das Beste hält. Die KMU beklagt sich, dass der bürokratische Teil immer komplizierter und aufwändiger wird. Empfinden Sie das auch so? Und was könnte hier verbessert werden? Sicher, die Büroarbeit hat in den letzten 20 Jahren extrem zugenommen, habe ich vor 20 Jahren noch 15 % im Büro verbracht, sind es im Moment sicher gegen 50 %. Da man aber seinen Betrieb nicht vernachlässigen kann, ist man gezwungen diese Arbeiten zusätzlich auch mal an einem freien Tag zu erledigen. Eine Verbesserung würde sicher eine vereinfachte Abrechnung der Mehrwertsteuer sein. Angenommen, Sie werden am 30. November in den Stadtrat gewählt. Was würden Sie als erstes tun? Als allererstes würde ich meinem Mann für seine Unterstützung danken. An vielen Tagen führt er unser Restaurant alleine und steht in all meinen Vorhaben hinter mir. Besten Dank für das Interview.

20


Verleihung Pfefferzeichen

Gütsch in Luzern. Noch im Seehotel Kastanienbaum war der 27-jährige von seinen begeisterten Lehrlingen als Zukunftsträger 2008 nominiert worden. «Er hat aus mir jemanden gemacht», brachte es ein Lehrling auf den Punkt und sprach ihm damit wohl das schönste Kompliment aus.

Pfefferzeichen 2008: gastgewerbliche Bestleistungen inszeniert und ausgezeichnet

Quelle: GastroSuisse

Die Edition Salz & Pfeffer und der führende Branchenverband GastroSuisse haben am Dienstagabend, 9. September 2008, zur Verleihung der Pfefferzeichen 2008 ins Zürcher Kaufleuten eingeladen. 500 Persönlichkeiten füllten den Saal, als die Bestleistungen der Branche inszeniert und ausgezeichnet wurden. Es wurden fünf Preise im Gesamtwert von 40 000 Franken verliehen. Der Mutmacherpreis 2008 ging an Tanja Grandits, Restaurant Stucki in Basel. «Ich arbeite mit orientalischen Gewürzen ebenso gern wie mit Urschweizer Sachen und kombiniere leidenschaftlich gern», sagte die Frau, die sich zuerst in die Herzen der Ostschweizer gekocht hat und nun den Schritt an den Rhein, hinauf ins Bruderholz, gewagt hat. Mit dem Tourismuspreis 2008 ausgezeichnet wurden Sabina und Christoph Schlosser vom Waldhaus Flims. Ein Ehepaar, das dieses Haus zu einem der Leading Hotels of the World machte, mit Wellness & Spa und mit einem Convention Center, und das auch als Gastgeber der kompletten eidgenössischen Parlaments-Session beste Noten bekam. Vegetarischer Fast Food auf Topniveau. Dafür stehen die drei Brüder Reto, Christian und Daniel Frei, zusammen mit der Vegi-Koriphäe Rolf Hiltl. Die Gründer des «ti bits» sind die Gewinner in der Kategorie Gastrokonzept 2008. Inzwischen gibt es vier davon in der Schweiz und zwei entstehen in London. Und die Gäste verlangen nach mehr. «Please open some restaurants Iike this in holland – we need you!» ist im Gästebuch zu lesen. Der Gewinner in der Kategorie Küche & Service 2008 heisst Alain Bächler, Restaurant Des Trois Tours in Bourguillon. Er gilt als zuverlässiger kulinarischer Anker in der gehobenen Gastronomie. Im Mittelpunkt seiner klugen und gradlinigen Gourmetküche stehen die Produkte.

Für sein besonderes Engagement zu Gunsten des Koch-Nachwuchses mit dem Zukunftsträgerpreis 2008 geehrt wurde Fabian Inderbitzin, seit kurzem Küchenchef im Château

Weiterbildungskurse 2009 der Hotel & Gastro formation Bern Daten

Kursort

Kosten CHF

Lehrmittel min. / max.

Vorbereitungskurse für Berufsprüfungen Gastronomiekoch/Köchin März – Dezember (ohne Juli) 2009

Gastgewerbezentrum Bern

2600.–

400.– / 700.–

Restaurationsleiter/in März – Dezember (ohne Juli) 2009

Gastgewerbezentrum Bern

2600.–

400.– / 700.–

Je ca. 220 Lektionen an 28 Kurstagen, berufsbegleitend 1 Tag pro Woche. Restaurationsleiter jeweils am Montag, Gastronomiekoch am Dienstag. Die definitiven Kurstage werden ca. 2 Monate vorher bekannt gegeben. (Teilnehmerzahl: min. 10, max. 16 pro Kurs)

Kurse für Berufsbildner/Ausbildner im Gastgewerbe (Lehrmeisterkurse) Januar / Februar 2009 (Mo und / oder Di)

Gastgewerbezentrum Bern

650.–

inkl. Handbuch

August / September 2009 (Mo und / oder Di)

Gastgewerbezentrum Bern

650.–

inkl. Handbuch

Je 40 Lektionen an 5 Tagen, berufsbegleitend 1 Tag pro Woche. Die genauen Daten sowie weitere Details werden ca. 2 Monate vorher bekannt gegeben. (Teilnehmerzahl: 12 – 16 pro Kurs) Anmeldungen richten an: Hotel & Gastro formation Bern, Bümplizstr. 45, 3027 Bern Die Berücksichtigung der Anmeldungen erfolgt in der Reihenfolge der Eingänge. Beachten Sie unsere Homepage www.gastroformationbern.ch (mit Anmeldeformular)

21


WyChanne

Davide Comoli ist neuer Ambassadeur du Champagne 2008 Die Schweiz hat einen neuen Ambassadeur du Champagne. Die Vorauswahl zum Concours Européen des Ambassadeurs du Champagne wurde dieses Jahr zum vierten Mal in der Schweiz durchgeführt. Davide Comoli überzeugte die hochdotierte Jury im Hotel Beau-Rivage in Genf mit seinem Fachwissen über Champagner. Als Schweizer Ambassadeur wird Davide Comoli vom 20. bis 24. Oktober in die Champagne reisen und sich in Epernay mit den Finalisten aus Deutschland, Spanien, Holland, Belgien, England, Italien und Frankreich messen. Das vierte Schweizer Finale des Concours Européen des Ambassadeurs du Champagne hat am Samstag im Hotel Beau-Rivage in Genf stattgefunden. Der ausgeschriebene Wettbewerb war offen für Dozenten und Ausbild-

ner, die an Hotelfachschulen und Ausbildungszentren tätig sind. Nach einer Selektionsphase im Vorfeld kristallisierten sich drei Kandidaten für das Finale heraus. Diese drei Kandidaten mussten in zwei Durchgängen die prominente Jury von ihrem Fachwissen über Champagner und ihren Degustationskenntnissen überzeugen.

Thema des Jahres 2008: Die Champagnerperlen Intensiv, langanhaltend und fein bestimmen die Perlen – wie die Kohlensäurebläschen auch genannt werden – die Identität des Champagners. In ihnen widerspiegelt sich die lange Reifung im Keller und die einzigartige Beschaffenheit des Bodens. Im Laufe der Jahrhunderte hat man in der Champagne gelernt, dieses Perlenspiel zu beobachten, zu verstehen und zu beherrschen. Heute steht es kennzeichnend für die Intensität und zugleich unverwechselbare Lebendigkeit und Leichtigkeit der Champagnerweine.

Concours zum zweiten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich Dieses Jahr fand der spannende Wettbewerb zum zweiten Mal vor Publikum statt. Die interessierten Gäste konnten von den drei Fachvorträgen profitieren und dabei die vier vorgestellten Champagner mitdegustieren. Verschiedene Importeure und Dozenten nutzten diese Gelegenheit und wohnten dem Concours bei.

Die fünfköpfige Jury Die Jury war auch dieses Jahr wieder prominent besetzt. Neben zwei Repräsentanten des CIVC nahmen Persön-

22

lichkeiten aus der Gastronomie und der Schweizer Weinbranche Einsitzt im Gremium. – Violaine Privé, beratende Önologin des CIVC Frankreich – Claude Legras, Geschäftsführer Auberge de Floris in Anières (Genève); 17 GaultMillau Punkte, 1 Michelinstern, Meilleur Ouvrier de France – Bertrand de Fleurian, Geschäftsführer von Laurent-Perrier Suisse SA – Bruno Carroy, Dozent und Gründer von Terre Oenophile – Ecole nomade du Vin, Gewinner des nationalen Concours des Ambassadeurs du Champagne 2006 und Zweiter Platz im Europäischen Finale in Epernay. – Philippe Eberhard, Repräsentant des Vin de Champagne Informationsbüro in der Schweiz

Davide Comoli – Der neue Ambassadeur 2008 Davide Comoli (60) ist heute dank seiner reichen Erfahrung in Gastronomie und Önologie Dozent und Berater für Weinkellnerei sowie Co-Autor zahlreicher Bücher rund um den Wein. Nach dem Grund für seine Leidenschaft befragt, erklärt er: «Meine Liebe zur Önogastronomie hat sich in meiner jahrzehntelangen Tätigkeit im internationalen Gastgewerbe herauskristallisiert. Meine Leidenschaft beschränkt sich aber nicht nur auf die einfachen Trink- und Essgewohnheiten sondern umfasst auch die kulturellen und historischen Hintergründe der verschiedenen Produkte.» Davide Comoli ist ein äusserst engagiertes Mitglied der Sommelier-Union Schweiz (ASSP). Er ist didaktischer und kultureller Direktor für den Kan-


ton Tessin und Präsident der didaktischen Kommission für die Schweiz. Zu seinem Engagement in der Sommelier-Union gesellen sich Auftritte im Tessiner Radio und Fernsehen. Regelmässig stellt er sein Wissen über Champagner und Wein auch in redaktionellen Beiträgen für gastronomische Fachmagazine unter Beweis. In seinem Amtsjahr wird der neu gekürte Ambassadeur repräsentativ die Schaumweine aus der Champagne vertreten und sein Wissen weitervermitteln.

Zwei weitere hochkarätige Kandidaten haben am diesjährigen Finale für den Ambassadeur du Champagne teilgenommen: – Jürg Roshard, Geschäftsführer von Perlwein: Pur in Winterthur – Christophe Dubois, Professor an der l’Ecole Hôtelière de Genève

Les Ambassadeurs du Champagne Zielsetzung des Wettbewerbs Les Ambassadeur du Champagne ist es, das

Wissen rund um den Champagner in der Schweiz zu stärken, zu vertiefen und den Wetteifer unter den Fachdozenten der Weinbranche anzuregen. Der Wettbewerb wird in der Schweiz und sieben weiteren europäischen Ländern (Frankreich, Italien, Belgien, Deutschland, Grossbritannien, Spanien und der Niederlande) durchgeführt. Die Sieger der jeweiligen Länder messen sich in einem Europäischen Final am Montag, 20. Oktober und Samstag 25. Oktober im Herzen der Champagne, in Epernay stattfinden.

Ferienpass Burgdorf

Erlebnis Nachwuchsmarketing Riechen, schmecken, spüren wirkt x-Mal nachhaltiger als anschauen, lesen und hören. Eine uralte Erkenntnis wird in Burgdorf seit Jahren im Nachwuchsmarketing erfolgreich eingesetzt. «Das isch no besser, aus deheim!», beurteilt ein Ferienpässler sein Werk gegenüber seinen Eltern, beim Geniessen der Leckereien, welche er während eines ganzen Nachmittags im Schweisse seines Angesichts zubereiten half. Ferien(s)pass ist in vielen Regionen ein Schlüsselbegriff, so auch in Burgdorf, am Tor zum Emmental. Bereits zum vierten Mal konnte der Initiator und Organisator Albi Leuenberger, seines Zeichens

Wirt im Restaurant Hallenbad und in der Markthalle Burgdorf (und Vorstandsmitglied von GastroEmmental), ein erfolgreiches Kinderkochen innerhalb des Sommer-Ferienpasses der Stadt Burgdorf durchführen. Insgesamt 84 Kinder folgten an zwei Nachmittagen seinem Ruf und legten mächtig Hand an:

Conchitas Tortilla-Wrap mit frischem Gemüse-Chrüsimüsi *** Pollo da Gaston Ebly-Peperoni-Mosaik *** Griesschöpfli Picki-Nicki Ein veritables Menü, welches die Kinder unter kundiger Führung von Grund auf selbst zubereiteten. Angeleitet wurden sie nebst Albi Leuenberger vom Berufsfachlehrer Michael Ramseier und fünf Köchinnen und Köchen: Regine Christen, Gasthof Rudswilbad in Ersigen, Markus Baumgartner vom Forum Sumiswald, Martin Walther vom Pflegeheim Elfenau, sowie die beiden Mitarbeiterinnen von Albi Leuenberger, Andrea Kuehni und Marianne Rutschi. Nebst der Absicht, dem einen oder andern Kind das Kochen ein bisschen näher zu bringen, steht vor allem eine Küche mit frischen, geschmackvollen und wenn möglich gesunden Produkten im Vordergrund. Viele Kinder lernen dabei neue Gerichte und andere Geschmackserlebnisse kennen. «Die Vielfältigkeit der modernen Küche erleben und gleichzeitig die Erfahrung machen, dass die Zubereitung kein Hexenwerk ist, das sind die beiden Hauptziele, die ich verfolge. Und dafür setze ich meine Freizeit gerne jedes Jahr immer wieder ein», meint ein

23

sichtlich stolzer Albi Leuenberger am späteren Abend des zweiten Tages, als die (gegen einen Unkostenbeitrag) eingeladenen Eltern mit ihren Ferienpass-Kindern wieder auf dem Heimweg waren. kg


Hygiene-Zertifikat Folgende Betriebe im Kanton Bern sind zertifiziert:

Das Hygiene-Zertifikat lernt Fliegen Seit 10 Jahren wird im Kanton Bern das sogenannte «HygieneZertifikat» verliehen. Betriebe mit besonderen, ja teilweise sogar herausragenden Leistungen im Bereich Hygiene und Sauberkeit können dieses Gütesiegel erlangen. Das vermehrte Sicherheitsbedürfnis auf Konsumentenseite, aber auch die hohen gesetzlichen Anforderungen machen das Label für die Betriebsleitungen zunehmend attraktiv. Kürzlich durfte dem Restaurant Propellerstübli auf dem Flughafenareal Bern-Belp diese hohe Auszeichnung überreicht werden.

Margrit und Hans Kühni, Betriebsleiter-Paar Rest. Propellerstübli GastroBern verleiht Betrieben, die sich im Bereich der Betriebs-, Produktund Produktionshygiene mit überdurchschnittlichen Leistungen ausweisen können, das sogenannte «Hygiene-Zertifikat», ein markengeschütztes Gütesiegel. Das Zertifikat Nummer 33 konnte nun in Belp

einem weiteren Kleinbetrieb verliehen werden. Damit wird auch dem Restaurant Propellerstübli in Organisation, Beschaffungswesen, Lagerhaltung, Produktion, Verkauf, Reinigung, Unterhalt und Arbeitssicherheit sowie Gesundheitsschutz Qualitätssicherung auf

24

– Landgasthof Hirsernbad, Ursenbach – Landgasthof Löwen, Heimiswil – Restaurant Egghölzli, Bern – Schüpbärg-Beizli, Schüpberg – Restaurant Emmenbrücke, Schüpbach – Gfeller am Bärenplatz, Bern – Brasserie Chez Edy, Bern – La Pizzeria, Käfiggässchen, Bern – Restaurant China Imperial, Bern – Restaurant Grauholz, A1, Ittigen – Hotel Grauholz, A1, Ittigen – Restaurant Schlossmatt, Burgdorf – Landgasthof zur Linde, Wynigen – Restaurant Weissenbühl, Bern – Restaurant Hospes, BEA expo, Bern – Park-Café Kleine Schanze, Bern – Ausbildungsstätte Steinhölzli, Liebefeld – Restaurant National, Bern – Hotel National, Bern – Theatersaal National und Disco-Bar Shakira, Bern – Restaurant zum Aeusseren Stand, Bern – Gasthof Bären, Ostermundigen – Restaurant Emmentaler Schaukäserei, Affoltern i.E. – Gasthof Löwen, Affoltern i.E. – Gasthof Maygut, Wabern – Seniorenwohnungen Résidence, Bern – Restaurant Propellerstübli, Bern-Belp

hohem Niveau zugestanden. Grundlage bildet ein solides Konzept in der Lebensmittel- und Arbeitssicherheit, sowie dem Gesundheitsschutz. Auf dieser theoretischen Grundlage wird mit einer Kontrolle vor Ort – einem so genannten Audit – festgestellt, ob die konzeptionelle Absichtserklärung im Betrieb auch tatsächlich konsequent umgesetzt wird. Im Bereich der Lebensmittel- und Reinigungsqualität werden die Resultate zudem durch halbjährliche, externe Laboruntersuchungen verifiziert. Warum macht es Sinn, in einem Kleinbetrieb ein solches Label zu erlangen? Das Restaurant Propellerstübli liegt am Rande des Flughafengeländes im Hangarbereich der Kleinflugzeuge. Es braucht einen Grund, um hinzuge-


hen. Im Falle des Propellerstüblis ist es die grundsolide Leistung und weit überdurchschnittliche Dienstleistungsbereitschaft, welche eine grosse Stammkundschaft anzuziehen vermag. Ein Qualitäts-Gütesiegel wie das Hygienezertifikat unterstützt diese herausragenden Leistungen im Gäste- und Mitarbeitermarketing massgeblich. Schliesslich hat sich der Betrieb das

Motto «Da iche ga ni wieder!» zum Ziel gesetzt. (www.propellerstuebli.ch). Soll dem Restaurant Propellerstübli in Belp das Zertifikat erhalten bleiben, muss dies jährlich durch ein Folgeaudit bestätigt werden. Dass die Hürde hoch angesetzt ist, beweist die Tatsache, dass von den bisher verliehenen Zertifikaten, fünf entzogen werden

Dankeschön

Hotellerie und Gastronomie der Stadt Bern danken dem Team Tiefbauamt Bern Reinigung! Die Euro 08 war es, die mit aller Deutlichkeit vor Augen führte, wie wichtig die Arbeit des Reinigungsteams der Stadt Bern für die

mussten, bzw. nicht mehr ausgestellt werden konnten, weil die Anforderungen nicht erfüllt wurden. Im laufenden Jahr kann noch mit zwei weiteren Zertifikatsverleihungen gerechnet werden, beide Betriebe im Berner Oberland, einem Gebiet, in welchem das Hygienezertifikat bisher noch nicht Fuss fassen konnte. kg

dentin GastroStadtBern und Umgebung persönlich entgegen nehmen: «Wir danken Ihnen herzlich für den grossen Einsatz, den Sie nicht nur während der Euro 08, sondern Tag für Tag, vor der Euro 08 und nach der Euro 08 für eine saubere Stadt leisten. Sie tragen dazu bei, dass wir unsere Gäste mit Freude und Stolz willkommen heissen und unsere Aufgabe überzeugt wahrnehmen können.»

Gastronomie und Hotellerie der Stadt Bern ist.

mk

Ein unvergessliches Fussballfest, eine überwältigende orange Welle in der Stadt Bern, eine fröhliche, mitreissende Atmosphäre... und Berge von Kehricht, die die Strassen der Innenstadt bedeckten! Berge von Kehricht, die jeden Morgen wie von Zauberhand verschwunden waren – eine Stadt, die sich den Besucherinnen und Besuchern sauber und unberührt präsentierte. Diese Leistung zu honorieren war das Anliegen von GastroStadtBern und Umgebung und Hotellerie Bern + Mittelland. Sie luden deshalb das Reinigungsteam der Stadt Bern zu einem Mittagsimbiss ein und bedankten sich mit Bratwurst und Bier – alkoholfrei natürlich – bei der gesamten Equipe. Rund 70 Mitarbeitende folgten der Einladung und konnten die Dankesworte von Eveline Neeracher, Präsi-

Mehr Informationen und die kompletten Anmeldeunterlagen erhalten Sie bei GastroBern Telefon 031 330 88 88 25


Innovation bleibt unser Rezept

Swiss Hold-o-mat

Das Original – ein Muss fßr jede Kßche Gradgenaue Temperaturkontrolle Garen ßber Nacht Qualitätsverbesserndes Warmhalten Exzellente Speisenqualität Erheblich weniger Stress und mehr Freude beim Kochen!

$BPQBOK Ăą%BRQB Ăą*LODBK &EOBĂą0LWF>ISBOPF@EBORKD

Gastronomia Lausanne, 9.-12.11.08 Hugentobler AG Grubenstrasse 107 • 3322 SchÜnbßhl Telefon 031 858 17 17 • Fax 031 858 17 15 www.hugentobler.ch • info@hugentobler.ch

2ESTAURANTô0OSTôUNDô7EINGUTô(EUBERGER ô"¢ZEN &AMILIEô(EUBERGER ô ô'ENERATION


Büchertipps

Fein gekocht mit Wein Seit Jahrtausenden geniessen Menschen den Wein als edles Getränk. Aber auch in der Küche wird Wein zur Ergänzung und besonders zur Verfeinerung von Gerichten aller Art eingesetzt. Dabei gilt, dass Essen und Wein einander ergänzen sollten, damit ein ausgewogenes Miteinander gewährleistet ist. In diesem Buch finden Sie Rezepte, in denen der Wein eine Hauptrolle spielt. ISBN-Nr.: 978-3-905694-25-3

Von A wie Ajowan bis Z wie Zimt: Das grosse Buch der Kräuter & Gewürze Kräuter und Gewürze sind ein unverzichtbarer Bestandteil in jeder Küche: in manche Speisen zaubern sie überhaupt erst den besonderen Geschmack und Raffinesse, bei anderen Lebensmitteln unterstreichen sie zart das Aroma. Ob «Rührei mit Schnittlauch» oder «Spargel mit Kardamom», sowohl die einfache Küche als auch die Spitzengastronomie bedient sich der aromatischen Beigaben. Doch wie sieht eigentlich die Austernpflanze aus, wie und in welchen Gerichten findet sie Verwendung, wie wird richtig dosiert? Wie kommt der Mörser bei der Zubereitung frischer Gewürzpasten fachgerecht zum Einsatz? Und welche Methoden der Konservierung eignen sich zum Beispiel für Basilikum? Das grosse Buch der Kräuter und Gewürze bietet mit seiner umfangreichen Warenkunde, der Küchenpraxis und den Küchengeheimnissen von Profiköchen alle wichtigen Informationen zum Thema auf neuestem wissenschaftlichen und gastronomischen Stand. In über 100 Rezepten von elf namhaften Spitzenköchen kommen die unterschiedlichsten Kräuter, Gewürze und Würzmischungen dann in einem Feuerwerk der Aromen zum Einsatz. Rund 670 Farbfotos machen das Buch zu einem wahren Augenschmaus. ISBN-Nr.: 978-3-8338-0767-1

Die neue Hallwag Weinschule – mit jedem Schluck ein wenig schlauer Den Weingenuss in den Mittelpunkt stellen, durch Probieren und Erfahren Wissen ansammeln: das ist die Methode, mit der Dr. Beat Koelliker die Weinliteratur für Einsteiger revolutionierte. «Man kann hundert Weinbücher lesen, theoretisch alles über Wein wissen und doch nichts verstanden haben. Ohne die lebendige Begegnung mit dem Wein bleibt alles graue Theorie», so der Experte. Nach dem Motto «Learning by tasting» vermittelt «Die neue HALLWAG Weinschule» praxisnah und einfach alles Wissenswerte rund um Wein und Genuss. Ein idealer Einstieg in die Thematik mit einem konkurrenzlosen didaktischen Ansatz. ISBN-Nr.: 978-3-8338-1221-7

rw

27


Produktenews

Biotta Exotic: exotisch fruchtiger Trinkgenuss Mit seinem Exotic-Fruchtsaft bietet Biotta einen erstklassigen Früchtecocktail aus biologisch angebauten Mangos, Guaven und Passionsfrüchten an. Diese ausgewogene Mischung exotischer Früchte schmeckt voll-

mundig und erfrischend und ist reich an wichtigen Vitalstoffen. Der neue Trinkgenuss ist in Halbliterflaschen erhältlich. Mehr Infos: www.biotta.ch

Solis Slow Cooker Der Solis Slow Cooker beansprucht wenig Zeit, kocht äusserst gesund und das Ergebnis schmeckt delikat und einfach grosszügig. Er präsentiert sich mit Edelstahl-Gehäuse, einer 3-Liter Steingutschüssel, transparentem Deckel aus gehärtetem Glas und wiegt 4 Kilo. Leistung: 185 Watt. Mehr zum Solis Slow Cooker finden Sie unter: www.solis.ch

Rittergold Edeltrüb – der naturreine Apfelwein Ein Apfelwein mit Charakter – so präsentiert sich der Rittergold Edeltrüb aus der bekannten Rittergold Apfelwein-Familie von Thurella. Sein unverfälschter natürlicher Geschmack und die trübe Farbe prägen den Charakter des gehaltvollen Apfelweins. Die Rittergold Apfelweine sind Schweizer Qualitäts-Apfelweine mit Tradition. Sie werden aus bestem Ost-

Kurz notiert

schweizer Mostobst in schonendem und umweltverträglichem Verfahren hergestellt. Rittergold Edeltrüb ist ein 100 % natürlicher Apfelwein ohne jegliche Farb- oder Zuckerzusätze und weist einen Alkoholgehalt von 4,3 % vol. auf. Der Rittergold Edeltrüb ist im Getränkefachhandel erhältlich.

Rivella gelb Rivella lanciert das weltweit erste Erfrischungsgetränk auf der Basis von biologischem Sojaserum. Das neue Rivella ist erfrischend anders, der perfekte Durstlöscher für den leichten Genuss. Das neue Gelbe wird aus Bio-Soja hergestellt und kommt wie Rivella rot, blau und grün ohne Farb- und Konservierungsstoffe aus. Weitere Informatioen über Rivella: rw www.rivella.ch

28

Erfolgreicher 1. Schweizer KMH-Tag von GastroSuisse in Luzern Rund 87 Prozent der Hotelbetriebe in der Schweiz sind Klein- und Mittelbetriebe. Sie generieren insgesamt fast die Hälfte der Hotellogiernächte. Die Bedeutung und die Marktfähigkeit der Klein- und Mittelhotellerie (KMH) standen im Mittelpunkt der 1. Schweizer KMH-Tagung, die GastroSuisseZentralpräsident Klaus Künzli vor rund 200 Unternehmerinnen und Unternehmern am 11. September 2008 in Luzern eröffnete. Zu den Gastreferenten zählten auch Prof. Dr. Hansruedi Müller, Universität Bern, und Jürg Schmid, Direktor von Schweiz Tourismus.


Die erste KMH-Tagung vermittelte den Teilnehmenden eine Fülle von praxisnahen Inhalten für das tägliche Geschäft. Die Palette reichte von Ideen und Hintergründen bis hin zu Workshops von Praktikern für Praktiker. GastroSuisse hat ihr Leistungsangebot für die KMH in den letzten Jah-

ren massiv ausgebaut. Dazu gehört das Bewertungssystem «HOTEL CATEGORYCAL BY GASTROSUISSE», das mithilft, das Segment der KMH zu beleben. Mit der Hotelgruppe «SchweizDirekt. Einfach gut schlafen.», steht den kategorisierten Betrieben eine moderne Marketingplattform mit Reservationssystem

und internationalen Vermarktungschancen zur Verfügung. Von den Gästen und den Betrieben ebenfalls geschätzt ist die Promotion «Preiswerte Hotels», eine Zusammenarbeit von Schweiz Tourismus, Switzerland Travel Centre und GastroSuisse.

Le Parfait, ein Schweizer Klassiker für aufs Brot 28 126 160 Le Parfait «Schnitten» wurden im Jahr 2007 gegessen. Liebevoll gestrichene Brotscheiben und Picknicks, die herrlich nach der eigenen Kindheit schmecken... Um die Schweizer daran zu erinnern und diesem echten «Schweizer Klassiker» die gebührende Ehre zu erteilen, lanciert Le

Parfait eine neue Kommunikationskampagne, die Tradition und Innovation geschickt vereint. Die tragende Idee? Neue Medien und maximale

Beteiligung der Konsumenten, die zeigen können, was sie alles für das letzte bisschen Le Parfait tun würden... www.leparfait.ch

Wirksames Abflussentstopfungsmittel für Gastrobetriebe Profitieren Sie noch bis Ende Jahr vom Spezialangebot für Verbandsmitglieder von GastroBern! Mitglieder von GastroBern erhalten bei trendSolution Switzerland noch bis Ende Jahr 25 % Rabatt auf dem Produkt K43. Unter folgendem Link: http://www.gastrobern.ch/index.cfm?parents_id=505 können Sie den Bestellflyer herunterladen oder schlagen Sie Seite 21 der BärnerChanne Ausgabe März 2008 auf, dort finden Sie ebenfalls einen Bestellflyer. Für eine telefonische Bestellung wählen Sie

Broschüre Schweizer Pilze das ganze Jahr erntefrisch In der Broschüre finden Sie folgende Themen: – Produktion der Schweizer Pilze – Vorstellen und Handhabung der Pilze – Kochrezepte – Wissenswertes über die Pilze

Die Broschüre kann im Internet unter www.champignons-suisses.ch bestellt werden.

rw

29

Telefon 032 679 34 13 trendSolution Switzerland, D. Affolter, Rosenmattstrasse 6, 3297 Leuzigen www.trendsolution.ch


eit!

uh Weltne

Das erste SelfCooking Center der Welt von RATIONAL

Wandhaube mit Beleuchtung und integriertem LĂźfter und Regler BTH 120x70x45 cm Art. 04-01-134

1’693.–

Arbeitstisch mit Aufkantung und Grundboden (ohne Montage) BTH 100x60x85 cm Art. 03-01-111A Fr. 631.– BTH 100x70x85 cm Art. 03-01-129A Fr. 692.–

631.–

2’990.– Kßhlschrank GN 2/1, CNS innen und aussen BTH 74x83x201 cm, -2/+8°C Art. GN 650 TN Fr. 2’990.–

Beratung, Verkauf, Service bei

BĂźhler Gastrotop AG CH-3324 Hindelbank Telefon 034 411 22 55 E-mail: info@gastrotop .ch

Gastronomie- & Systemtechnik Krauchthalstrasse 2 Telefax 034 411 12 66 www.gastrotop.ch

! !

! ! !

! ! ! ! ! ! !

#, ! * $%,& , #% #, +#, $ # % & , ' & , $% $%& +# , & # , % # & $ # %& , % # , ,, ), & # *& # "& % ((( *& #

Tiefkßhlschrank -18/-22°C Art. GN 650 BT Fr. 3’190.–

Aufsatzvitrine gekĂźhlt

1’897.–

fßr GN-Behälter (GN-Behälter nicht inbegriffen) BTH 147x38x26 cm +2/+8°C Art. 02-01-338

Gratis: Neuer Katalog 2008 mit 96 Seiten Gastropolis AG – Gewerbezentrum Ey 5 – 3063 Ittigen-Bern Tel. 031 921 68 64 – Fax 031 921 68 67 – info@gastropolis.ch – www.gastropolis.ch


QUIZ UND QUER… -Channe r e n r ä B sse Das gro uiz

q Wissens

as dafür ben in d der sbuchsta g n stkarte o su o ö P L 8 mittels weiligen 0 n je 0 e 2 n d e r r d e te b tzen Sie .ch. Un Novem is am 15. astrobern en und se b g g @ ra te F it fo e b in d . ie lgen nden S 22 resp . rten Sie fo gswort se 000 Bern ne verlost Beantwo as Lösun h 766, 3 D c . fa 3 Gewin n e st n h o e c P rd , st e ä 8 K w e e n ss n e e ra g reis) Lösun , Standst vorgeseh 0.– (1. P 0 richtigen 2 stroBern n a F e G n H e n C g a n il n E-Ma eingega (2. und Wert vo

ein im HF 100.– nsgutsch Wert von je C erzeichnis io t a m u 1 Kons sgutscheine im ischen Restaurantv nt sich also nen sind n lektron en loh Zu gewin sumatio n nserem e Mitmach und 2 Ko reis) in einem in u en Lokal Ihrer Wahl. 3. P eführt h aufg strosurf.c www.ga

allemal!

2. Woran starb Romy Schneider? U: an den Folgen eines Autounfalls I: an einer Überdosis Tabletten E: an Herzversagen C: durch einen Fenstersturz 3. Wer rühmte sich, Deutschlands schönsten Busen zu besitzen? J: Ingrid Steeger T: Sibylle Rauch H: Dolly Dollar I: Bea Fiedler 4. Mit welchem Titel gewann Nicole 1982 erstmals den Grand Prix Eurovision de la Chanson? P: Ein Herz für Kinder E: Und dabei liebe ich euch beide N: Ein bisschen Frieden A: Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund

11. Wer führte die grafische Benutzeroberfläche für Computer ein? R: Microsoft E: Atari D: IBM C: Apple 12. Wie hiess die russische Raumstation, die von 1986 bis 2001 um die Erde kreiste? E: Saljut B: Sputnik R: Mir S: Sojus

6. Welche Band veröffentlichte 1988 ein Album mit dem Titel «All or nothing»? V: Bronski Beat C: Milli Vanilli Z: Blue System Y: Bros

1. Der Staatschef welchen Landes kam im Okober 1981 bei einem Attentat ums Leben? H: Israel K: Libanon W: Ägypten I: Jordanien

10. Welcher Polizist startet in der zweiten Hälfte der 80er eine ausserordentlich erfolgreiche Karriere als Skirennläufer? N: Pirmin Zurbriggen H: Marc Girardelli C: Frank Wörndli M: Alberto Tomba

7. Wo wurde John Lennon erschossen? H: New York A: London R: Los Angeles X: Liverpool

13. Welcher deutsche Fernsehkommissar fuhr einen Dienstwagen mit KFZ-Kennzeichen G? W: Horst Schimanski E: Hannes Faber Ü: Erwin Köster A: Josef Matula

8. Gegen wen gewann Italien im Fussball-WM-Finale 1982 P: Polen D: Argentinien S: Frankreich A: Deutschland

14. Aus welchem Film ist Zachi Noy vielen Zuschauern bekannt? M: Eis am Stiel H: American Graffiti S: Berlin Alexanderplatz Y: Zwei himmlische Töchter

9. Mit welchem Rennwagen wurde Ayrton Senna 1988 zum ersten Mal Formel-1-Weltmeister? U: McLaren-Honda M: Ferrari Z: Williams-Renault V: Benetton-Ford

15. Welches Bauwerk verhüllten Verpackungskünstler Christo und Jean-Claude 1985 in Paris? I: Eiffelturm E: Pont Neuf Ö: Notre-Dame L: Louvre

Die glücklichen Gewinner der Sommer-Ausgabe mit dem Lösungswort «Kellermeisterin» sind:

5. In welcher Sendung konnte es den prominenten Gästen passieren, dass man ihnen eine Torte ins Gesicht schmiss? Ü: Dall-As S: Alles nichts oder?! Ä: Geld oder Liebe U: Schmiteinander

1. Preis: Matthias Pulfer, Mätt’s Hüsi feine Crêpes, Thun (Konsumationsgutschein CHF 200) 2. Preis: Sabine Bernhard, Pizzeria Falken, Frutigen (Konsumationsgutschein CHF 100) 3. Preis: Heinz Schweigert, Spiegel bei Bern (Konsumationsgutschein CHF 100) Das BärnerChanne-Team gratuliert den Gewinnern herzlich!

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

9

31

10

11

12

13

14

15


Aus- und Weiterbildungsangebote

Standstrasse 8, 3000 Bern 22, Telefon 031 330 88 88, www.gastrobern.ch

Veranstalter / Themen

Daten / Ort

Kosten

Vorbereitungskurs zur Erlangung des staatlich anerkannten bernischen Fähigkeitsausweises für Gastwirtinnen und Gastwirte – Gastro-Grundseminar mit Zertifikat GastroSuisse (Verlangen Sie bitte das ausführliche Kursprogramm mit den nötigen Anmeldeunterlagen)

Modulkurse und Modulprüfungen werden laufend angeboten (Tages- und Abendkurse) Modul 1 bis 6

CHF 1080.–

Prüfungsgebühr pro Modul

CHF

Gastro-Betriebsleiterseminar mit Diplom GastroSuisse (G2) (Verlangen Sie bitte die entsprechende Dokumentation)

10 Blöcke zu 3 Tagen in Bern ab Mai 2009

CHF 4000.–*

Vorbereitungsseminar für die Prüfung zum eidg. dipl. Restaurateur

35 Kurstage verteilt auf ca. 10 Monate Start in Bern: Januar 2010

Auswahl aus Weiterbildung à la carte

Kursdaten 2008

Arbeitssicherheit- und Gesundheitsschutz im Gastgewerbe: Kopas-Ausbildung

Dienstag, 11. November 2008, 1 Tag

CHF

290.–

Lebensmittelrecht – Lebensmittelhygiene – Lebensmittel-Selbstkontrolle

Donnerstag, 6. November 2008, 1 Tag

CHF

180.–

Lebensmittelhygiene-Crashkurs

Montag, 8. Dezember 2008, 1 Nachmittag

CHF

110.–

Einstieg in den Serviceberuf

Montag bis Freitag, 8. bis 12. Dezember 2008, 5 Abende

CHF

330.–

Die Lohnabrechnung im Gastgewerbe

Dienstag, 28. Oktober 2008, 1 Nachmittag

CHF

110.–

Chef de Service-Seminar

Montag bis Freitag, 17. bis 21. November 2008, CHF 5 Tage

940.–

Mehr Erfolg im Service durch verkaufsorientierte Gästebetreuung

Montag, 27. Oktober 2008, 1 Tag

CHF

280.–

Event-Organisation

Montag/Dienstag, 24. und 25. November 2008, CHF 2 Tage

360.–

Stress ade – länger leistungsfähig dank besserem Umgang mit Stress

Montag, 10. November 2008, 1 Tag

CHF

280.–

Weihnachtszauber – Der Kreativworkshop

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 1 Tag

CHF

200.–

80.–

*Seminarvergünstigung dank Qualifizierungsinitiative bereits abgezogen

Eine frühzeitige Kursanmeldung empfiehlt sich. Änderungen bezüglich Daten und Preise vorbehalten. Preise für Nichtmitglieder auf Anfrage.

32

CHF 5900.–

Mitgliederpreise

Zusammenstellung: rw


GastroEvent.08 Menschen. Themen. Meinungen.

.POUBH /PWFNCFS BC 6IS 4BBMCBV ,JSDICFSH

.FMEFO 4JF TJDI KFU[U BO 5FMFGPO PEFS XXX HBTUSPDPOTVMU DI

tem ettsys er • Bak ll T 0 0 e bis 80 istung inuten zenle o8M • Spit ller pr e T 0 300 ßchen rossk äre G r o p • Tem 0 à la Carte 0 bis 20 ice erv pro S chnik ungste rfnisse • Lßft ß d e re B auf Ih mt m ti s e abg en schin eema • Kaff ik ltechn • Spß

Geschichte

Begonnen hat Rolf Oswald seine Catering-, Bankett und Regenerier-Tätigkeit 1997, als er noch im sonnigen Häutligen ob MĂźnsingen das Restaurant “Bärliâ€? fĂźhrte. Die Nachfrage nach seiner mobilen Regenerier- und BankettInfrastruktur wuchs stetig an, weil immer mehr Bankett-Organisatoren von den Ăźblichen SchĂśpfmenĂźs wegkommen und Bankette auf Ă la Carte-Niveau durchfĂźhren wollten. Seit 2001 ist Rolf Oswald ausschliesslich fĂźr Oswald Catering tätig und versteht seine Aufgabe als “der Caterer fĂźr Catererâ€? . In den vergangenen 4 Jahren hat Oswald Catering die Regenerier- und Bankett-Infrastruktur laufend ausgebaut, den BedĂźrfnissen des Marktes angepasst und auch perfektioniert. Dazu kommt auch die grosse Erfahrung und das Know-how von Rolf Oswald selbst. Rolf Oswald sucht die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Cateringfirmen und Restaurateuren. Er will mittelständischen Gastro-Unternehmern die MĂśglichkeit geben am stark wachsenden Markt der Cateringund Event-Gastronomie teil zu haben, indem er seine Infrastruktur zur VerfĂźgung stellt.

Info unter: Oswald Catering Alterswil 18 3531 Oberthal Tel. 031 711 43 60 Natel 079 656 29 31 Fax 031 711 43 61 info@oswald-catering.ch www.oswald-catering.ch

##! 'OSSAU 3' ##! &RAUENFELD ##! 3ARGANS ##! 2APPERSWIL ##! "RÓTTISELLEN

##! "ERN ##! ,UZERN ##! 3PREITENBACH ##! 0RATTELN AB (ERBST

WWW CCA ANGEHRN CH 'RATIS .UMMER INS NÂťCHSTE ##! !.'%(2.


Lohnfortzahlung bei Arbeitsausfall: 100% kalkulierbares Risiko.

;IRR 1MXEVFIMXIRHI [IKIR /VEROLIMX EQ %VFIMXWTPEX^ JILPIR WMRH 7MI EPW ;MVX ZIVTµMGLXIX MLRIR HIR 0SLR IMRI FIWXMQQXI >IMX PERK [IMXIV ^Y FI^ELPIR ¦ IMRI IVLIFPMGLI ´RER^MIPPI &IPEWXYRK 1MX HIV 0SLREYWJEPPZIVWMGLIVYRK ZSR MRRSZE FPIMFX HEW 6MWMOS J‚V 7MI NIHIV^IMX ^Y 4VS^IRX OEPOYPMIVFEV 4VS´XMIVIR 7MI EPW :IVFERHWQMXKPMIH ZSR +EWXVS&IVR I\OPYWMZ ZSR FIWSRHIVW K‚RWXMKIR 4VmQMIR -RXIVIWWMIVX# [[[ MRRSZE GL SHIV 8IPIJSR

100% kalkulierbares Risiko? Das interessiert mich! 7IRHIR 7MI QMV FMXXI HIXEMPPMIVXI 9RXIVPEKIR

&MXXI VYJIR 7MI QMGL ER

:SVREQI 2EQI

,SXIP 6IWXEYVERX

7XVEWWI

40> 3VX

8IPIJSR 'SYTSR WIRHIR ER MRRSZE :IVWMGLIVYRKIR %+ &SPPWXVEWWI ;SVF SHIV ER ZIVOEYJ$MRRSZE GL


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Baernerchanne Oktober 2008 by Gastro Bern - Issuu