Ausgabe/édition 2/2010
BÄRNER
Channe BERNOISE DV GastroBern – 6. Tag des bernischen Gastgewerbes AD de GastroBern – 6e Journée de l’hôtellerie et de la restauration bernoises Schluss mit der MwSt-Diskriminierung des Gastgewerbes! Stop à la TVA discriminatoire pour la restauration! Verfütterungsverbot von Speiseresten Interdiction de fabriquer du fourrage à partir des déchets alimentaires
Ins90x132_CMYK.indd 1
12.01.2010 09:50:31
Bärner
Channe
bernoise
Ausgabe/édition 2 Juli/juillet 2010
Inhaltsverzeichnis Editorial
3
DV GastroBern – 6. Tag des bernischen Gastgewerbes
4
AD – 6e Journée de l’hôtellerie et de la restauration bernoises Personalverleih und allgemein verbindliche GAV
6 10
GastroSeeland goes Circus
11
Volksinitiative – Schluss mit der MwSt-Diskriminierung
12
Initiative populaire – Stop à la TVA discriminatoire pour la restauration
12
Branchenspiegel GastroSuisse – Zahlen und Fakten
14
Sterne-Monopol ist unzulässig
15
Le monopole des étoiles est inadmissible
16
DV von GastroSuisse – Alle nach Zug!
17
Der neue Kongress-Saal der Casino Kursaal Interlaken AG
18
Hygiene-Zertifizierung – Mit Sicherheit eine saubere Sache
18
Weiterbildungskurse 2010/11 der Hotel&Gastro formation Bern
19
Speiseabfälle
20
Déchets alimentaires
21
Essen und Trinken – Zur Geschichte des Brotes
22
GV GastroStadtBern und Umgebung GV Hotellerie Bern+ Mittelland
23
Weiterbildungszentrum – Neuigkeiten von der Weiterbildungsfront
24
«GastroWyträff» 2. Networking Event
25
Essen und Trinken – Tomaten, Geschmack, Lycopin, Vitamin C
26
Kurz notiert
28
Produktenews
29
Büchertipps
30
Internetportal ViaMichelin wird zum individuellen Reiseplaner
31
23
Mitgliederporträt – Kleine Scheidegg, der lebendige Alpenbahnhof
32
Quiz und Quer…
35
Aus- und Weiterbildungsangebote
36
Impressum Offizielles Organ von Arbeitgeberverband für Restauration und Hotellerie Organe officiel de Organisation patronale de la restauration et de l’hôtellerie Erscheint vierteljährlich Paraît trimestriellement Redaktion/rédaction: Dr. Jean-Daniel Martz (jdm) und Ruth Walther (rw) c/o GastroBern, Postfach 766, 3000 Bern 22, Telefon 031 330 88 88, Fax 031 330 88 90, E-Mail: info@gastrobern.ch Layout, Druck und Spedition/layout, impression et expédition: Marti Media, Dorfstrasse 2, 3032 Hinterkappelen, Telefon 031 909 28 28 Inserate/Annonces: PUBLICITAS AG, Andreas Spycher (Anzeigenleiter), Seilerstrasse 8, 3001 Bern, Telefon 031 384 15 27
Jetzt auch in der eleganten PET-Flasche
DER KLIMA-FONDS www.climaqua.ch www.passugger.ch
Patisseriekühlvitrinen Salatkühlbuffets Der Spezialist für Ausführung nach Ihren Wünschen. Hergestellt in der Schweiz.
AG/SA
Kälte – Klima – Energietechnik 3020 Bern (Riedbach) Rosshäusernstr. 20
BÄRNER
Channe
BERNOISE Die «Bärner Channe» ist der Werbeträger nach Mass für alle Angebote, die sich an die rund 3000 Wirte im Kanton Bern, an ihre Familien und ihr Personal richten.
Telefon 031 926 12 01 Telefax 031 926 12 41
Insertionstarif Seiten und Seitenteile: Innenteil Umschlagseite 2 + 3 Umschlagseite 4
1/1
1395.– 1670.– 1880.–
1/2
775.–
1/4
485.–
1/8
325.–
+ eventuell Photolithokosten Alle Preise verstehen sich zuzüglich 7,6% Mehrwertsteuer
Feste Aufträge mit Wiederholungen:
2x 5%, 4x 10%, 8x 15%, Abnahmefrist 24 Monate
Auskunft: Publicitas AG, Seilerstrasse 8, 031 384 15 27
Editorial
Jean-Daniel Martz Direktor/directeur
Liebe Mitglieder «Schluss mit der Mehrwertsteuer-Diskriminierung im Gastgewerbe», so heisst die von GastroSuisse vor gut zwei Monaten in Bern überaus erfolgreich lancierte Initiative (vgl. dazu den Kurzbericht auf Seite 13). Damit betritt unser Dachverband Neuland, handelt es sich doch dabei – in der über 100-jährigen Geschichte von GastroSuisse – um die erste Lancierung einer Volksinitiative überhaupt. Entsprechend stellt das Zustandekommen der Initiative für die Verbandsgremien eine grosse Herausforderung dar. Gefordert sind aber auch Sie, liebe Mitglieder! Denn ohne Ihre Mithilfe wird es nicht möglich sein, bis im Oktober 2011 die erforderlichen 100 000 beglaubigten Unterschriften zu sammeln. Also, hängen Sie in Ihrem Betrieb das Mehrwertsteuer-Plakat auf und legen Sie Unterschriftenkarten auf! Noch wichtiger aber: Sprechen Sie Ihre Gäste an, von selbst unterschreibt niemand! Sammelnde Wirtinnen und Wirte haben allesamt bestätigt, dass man mit der Bitte um die Unterschrift selten auf Ablehnung stösst. Und: Es geht letztlich um Ihre Umsatzabgabe. Bedenken Sie, dass Sie auf einem Umsatz von 100 000 Franken sage und schreibe 5000 Franken mehr Mehrwertsteuer entrichten müssen als Ihre Konkurrenz im Detailhandel. Das ist ungerecht, unfair und diskriminierend – das Argument werden auch Ihre Gäste verstehen. Garantiert! Wir zählen auf Sie: Sammeln Sie Unterschriften, bei Ihren Gästen, Angestellten, Familienmitglieder, Bekannten und verhelfen Sie unserer Volksinitiative zum Erfolg. Rein arithmetisch wären pro Mitgliederbetrieb im Durchschnitt lächerliche fünf gültige Unterschriften nötig. Das kann doch nicht so schwer sein!
Chers membres, «Stop à la TVA discriminatoire pour la restauration» est le titre de l’initiative lancée avec succès il y a deux mois à Berne par GastroSuisse (voir l’entrefilet ndu page 13). Ce faisant – c’est sa première initiative populaire en un siècle d’existence – notre organisation faîtière se lance en terrain inconnu. Cette initiative, qui représente un énorme défi pour les instances dirigeantes de la fédération, vous concerne aussi, chers membres. Car sans votre aide, il nous sera impossible de réunir d’ici à octobre 2011 les 100 000 signatures nécessaires. Donc, placardez l’affiche sur la TVA et déposez les cartes de signatures bien en vue dans votre établissement! Et surtout, parlez-en à vos clients, personne ne signe à moins d’être sollicité! Les hôteliers et restaurateurs qui collectent des signatures le confirment, on refuse rarement de signer quand on vous le demande. Et puis, il s’agit finalement de votre taxe sur le chiffre d’affaires. Pensez-y: sur un chiffre d’affaires de 100 000 francs, vous devrez payer 5000 francs de TVA de plus que vos concurrents dans le commerce de détail. Ce qui est à la fois injuste et discriminatoire – un argument que vos clients n’auront aucun mal à comprendre. C’est sûr! Nous comptons sur vous: récoltez des signatures auprès de vos clients, employés, familles, connaissances et amis et aidez-nous à faire de cette initiative populaire un succès. Mathématiquement parlant, il suffit à chaque établissement-membre de réunir cinq signatures certifiées en moyenne. Ce qui ne devrait pas être si difficile que ça!
Verbandsgeschehen
Delegiertenversammlung Gastro Bern – 6. Tag des bernischen Gastgewerbes Angesagt war: GGG = Gipfeltreffen der Berner Gastroszene auf dem Gurten. Der Berner Hausberg «Gurten» war Austragungsort der diesjährigen ordentlichen Delegiertenversammlung von GastroBern. Zum Tag des bernischen Gastgewerbes waren Mitglieder und Gäste aus Politik und Wirtschaft zum gesellschaftlichen Jahresanlass eingeladen. Dieser fand im Anschluss an die ordentliche DV statt. Bei den statutarischen Geschäften standen u.a. Bestätigungs und Erneuerungswahlen für den Kantonal vorstand an. Im attraktiven Rahmenprogramm standen politische und wirtschaftliche Themen auf der Tagesordnung. Rockig ging es mit der Berner Band Cloose zu und her.
Statutarischer Teil Die statutarischen Geschäfte wurden in gewohnt effizienter Weise abgehal ten. Die Delegierten nahmen Kennt nis vom Jahresbericht und von der Jahresrechnung 2009 und genehmig ten diese einstimmig. In seinen Ausführungen zum Jahres bericht ging Direktor JeanDaniel Martz kurz auf die wichtigsten Ver bandsaktivitäten des vergangenen Jahres ein. Im Vordergrund standen natürlich einerseits die Probleme und schier endlosen Diskussionen rund ums Rauchverbot, andererseits der neue LGAV, der am 1.1.2010 in Kraft getreten ist. (Die diesbezüglichen wichtigsten Aspekte sind im Jahres bericht umfangreich dargelegt.) Er freuliches konnte er im Bereich Hygi ene vermelden: 2009 konnte das 40. Hygienezertifikat an einen Mit gliederbetrieb verliehen werden. Hoch in der Gunst der Mitglieder stand auch das im Juni 2008 einge führte Angebot der «BegleitetenHygi eneSelbstkontrolle», welche die Gast robetriebe bei der Bewältigung der lebensmittelrechtlichen Selbstkon trolle unterstützt. Über 100 Betriebe nutzen diese Dienstleistung – Ten denz weiter steigend. Ebenso Positives war über die Entwicklung der Inter netplattform GastroSurf zu berichten. Per Ende des Berichtsjahres waren rund 7000 Betriebe aus den ange schlossenen sechs Kantonalsektionen Bern, Zürich, Luzern, Freiburg, Nid walden und Zug aufgeschaltet, was einem Drittel der Mitglieder von GastroSuisse entspricht. Im Bereich Aus und Weiterbildung hielt der Di
rektor fest, dass im letzten Jahr der seit 2006 bestehende Trend der rückläufi gen Kursplatzbelegungen im Wirte kurs (G1) gestoppt werden konnte. Dies ist umso beachtlicher, weil der französischsprachige Kurs in Trame lan mangels Nachfrage im Berichts jahr abgesagt werden musste. Kassierin Eveline Neeracher präsen tierte die Jahresrechnung 2009 und die Bilanz per 31.12.2009. Die Erfolgs rechnung weist einen Ertragsüber schuss von 28 066.00 Franken aus, was deutlich über den Budgetvorga ben liegt. Das «Verbandssekretariat», die «Prüfungen» sowie die «Hygiene zertifizierung und Beratung» schlos sen mit einem Aufwandüberschuss ab. Die Einnahmen der Mitgliederbei
träge konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden; dies nicht etwa, weil die Mitgliedschaft teurer gewor den wäre, sondern weil durch das neue Mitgliederbeitragssystem, wel ches auf der AHVLohnsumme ba siert, weniger gemogelt werden kann. Zu erwähnen ist in diesem Zusam menhang, dass die Mitgliederbeiträge von GastroBern für 2011 in unverän derter Höhe belassen werden. Spannend wurde es im zweiten Teil des Traktandums Wahlen. Nachdem Beisitzer Stefan Gygax (Sektion Em mental) per Akklamation für eine 3. Amtsperiode bestätigt worden war, wurden die beiden Kandidatinnen, welche sich um den infolge Amtszeit beschränkung frei werdenden Vor standssitz von Barbara Hari bewar ben, von Vertretern ihrer jeweiligen Sektionen vorgestellt. Bei der mit of fenem Handmehr durchgeführten Abstimmung schwang schliesslich Susanne Egger, Rössli Pub, Aarberg (Sektion Seeland) mit 40 zu 16 Stim men gegenüber Daniela Liebi, Restau rant Ziegelei, Steffisburg (Sektion Thun) oben aus. Unter dem Traktandum Orientierun gen wies der Direktor mit Blick auf die am 1. Januar 2010 in Kraft getretene Reform der dezentralen kantonalen Verwaltung darauf hin, dass es mittel fristig zweifellos sinnvoll wäre, die Verbandsstruktur von GastroBern den neuen Gegebenheiten anzupas sen. Dies vor allem deshalb, weil in gastgewerblichen Belangen der Regie rungsstatthalter Bewilligungsbehör de und damit Ansprechpartner unse rer Branche ist. Bekanntlich ersetzen
Casimir Platzer, Präsident
4
neu 10 Verwaltungskreise die ehema ligen 26 Amtsbezirke. Entsprechend gibt es auch nur noch 10 Regierungs statthalterämter. Ziel wäre es also, die heutigen 15 Sektionen von Gastro Bern in 10 (den neuen Verwaltungs kreisen entsprechenden) Regional sektionen umzuwandeln. Präsident Casimir Platzer der souve rän und speditiv durch die Versamm lung führte, würdigte abschliessend noch einmal die aus dem Vorstand ausscheidende Barbara Hari. Die eidg. dipl. Restauratrice führt das Restau rant Pochtenfall seit 1995 und gehör te seit dem Jahre 2000 dem Kantonal vorstand an. Etwas weniger Freude bereitete dem Präsidenten sein Rückblick auf die kürzlich durchgeführten Grossrats und Regierungsratswahlen. Die Ver bandsspitze, welche mit professionel ler Begleitung einer bekannten Agentur sieben Kandidierenden aus unserer Branche weitreichende Wahl unterstützung bot, musste einmal mehr feststellen, dass der Gastrokanal nicht zu den erhofften Ergebnissen führt. Es schaffte nämlich kein Kan didat den Sprung in den Grossen Rat, was GastroBern sehr bedauert. Eine gastgewerbliche Vertretung im Kan tonsparlament wäre für unsere Bran che sehr wichtig. René F. Maeder, Hotel Doldenhorn, Kandersteg, seines Zeichens Gross ratskandidat mit dem besten Wahler gebnis der von GastroBern unter stützten Kandidaten nahm die Gelegenheit wahr, seinen Branchen kolleginnen und kollegen ins Gewis sen zu reden, es bei den nächsten Wahlen mit der Unterstützung der Kandidierenden aus Wirtekreisen besser zu machen. Insbesondere wies er darauf hin, dass die Unterstützung nicht (wie dieses Mal geschehen) an den Parteigrenzen scheitern dürfe! Er wies auch darauf hin, dass im Grossen Rat nun 36 (!) Landwirte sitzen. Ein Gastwirt ist im kantonalen Parlament hingegen nicht vertreten.
Öffentlicher Teil Über 200 Mitglieder und Gäste waren der Einladung auf den Gurten gefolgt. «Willkommen auf dem Gurten! Von hier oben sieht die Welt doch wesent lich schöner aus als in den vier Wän
Vorstand GastroBern den des eigenen Betriebs. Hier oben gewinnt man etwas Abstand vom stressreichen Alltag. Man tauscht sich aus, erörtert die Branchenprobleme, teilt die Sorgen und fühlt sich nicht allein gelassen». Mit diesen Worten eröffnete der Präsident Casimir Plat zer den 6. Tag des bernischen Gast gewerbes. Er sparte nicht mit kriti schen Worten und sprach die unwirtlichen Rahmenbedingungen (u.a. die vor einigen Jahren einge führte Alkoholgrenze von 0,5 Pro mille und neuerdings auch die Passiv rauchschutzgesetzgebung und dessen schikanöse Umsetzung) an, die vie len Mitglieder zu schaffen machen. Der für die Gastrobranche unbefrie digende Wahlausgang bei den kanto nalen Regierungsratswahlen und die von GastroSuisse lancierte eidgenös sische Volksinitiative: «Schluss mit der MwStDiskriminierung» waren weitere Hauptthemen in Platzers Er öffnungsrede. In der Folge kamen zwei prominente Redner zu Wort, zum einen Regierungspräsident HansJürg Käser und zum andern Dr. h.c. Beat Kappeler – Kommentator «NZZ am Sonntag» und «Le Temps», Buchautor. Die Berner Band Cloose sorgte für die musikalische Umrah mung des Gastgewerbetages.
kellner in einem Restaurant gearbei tet. Damit bin ich bereits mitten drin in der Thematik …» Mit diesen Wor ten eröffnete Regierungsrat Käser sein Referat. Er sprach auch die Problema tik an, dass die Gastronomie in unse rem Land stark unter Druck sei. Er stellte zudem fest, dass die Parlamen te auf allen Ebenen in letzter Zeit deutlich dazu neigten, jedes gesell schaftliche Phänomen als Problem zu definieren und dann mit einem Ge setz oder mit Verboten versuchten, dieses offenkundige Problem zu lö sen. Über die Folgen, im umfassenden Sinne, mache sich jedoch kaum je mand Gedanken. Er zitierte auch Max Weber, der einmal die drei Kerntu genden für einen Politiker wie folgt definiert hat:
«Leidenschaft – Verantwortungsbewusstsein – Augenmass»
Diese Tugenden gelten nach Käsers Erachtens für jeden Unternehmer, ganz sicher auch für GastroProfis!
Polizeiarbeit ist Service public
Reglementierung oder Wachs tum von Wirtschaft und Gast wirtschaft Berns aus der Sicht eines Kunden
«Obwohl man es mir nicht ansieht, ich esse gerne! Und ich liebe einen feinen Tropfen Wein … Und fast alle Berner wissen, dass ich gerne Pfeife rauche. Während meines Studiums in England habe ich sogar als Aushilfs
Beat Kappeler fesselte die anwesen den Gäste mit Witz und doch mit ei nem zum Nachdenken anregenden Referat. Er startete mit den Worten: «Spötter meinten, mit den Regulie rungen sei unsere freie westliche Welt
5
bald so weit, dass gelte: Was nicht ver boten ist, das ist befohlen.» Die Headlines seiner Rede waren: – Die Ursache erstickender Regulie rungen – Stakeholder gelten plötzlich nicht mehr nichts, sondern mehr als un ternehmende Bürger und Eigentü mer – Verbände als Regulatoren – Die Aussichten Den Schlusspunkt setzte er mit den Ausführungen, dass bezüglich des Wachstums viele Studien zeigen wür den – auch eine des SECO über die La denschlusszeiten in der Schweiz – dass weniger Regulierungen mehr Wachs tum und mehr Stellen brächten, vor allem auch mehr Teilzeitstellen. Die gegenwärtige EuroKrise zeige, dass
die hyperregulierten Südeuropäer überhaupt nicht mehr konkurrenzfä hig seien und auch nicht wirtschaft lich wachsen könnten. Zwischen und nach den Referaten war mit der Band «Cloose» fägiger Blues und Rock aus dem Kandertal angesagt. Auch in diesem Jahr war der Gastge werbetag ein Treffpunkt für gemüt liche, interessante Momente, gute Gespräche und um mit Freunden an zustossen oder neue Kontakte zu knüpfen. Am schön präsentierten Lunchbuffet herrschte Grossandrang und auch ein Gläschen Wein durfte selbstverständlich nicht fehlen … Christian Wyss, Bandmitglied von Cloose
jdm/rw
Activités de la fédération
Assemblée des délégués de GastroBern – 6e Journée de l’hôtellerie et de la restauration bernoises Le mot d’ordre était: GGG = Gipfeltreffen der Berner Gastroszene auf dem Gurten car l’Assemblée des délégués ordinaire de GastroBern se déroulait cette année sur le «Gurten», la montagne de la détente et des loisirs des Bernois. Des membres et des représentants des milieux politiques et économiques avaient été conviés à la Journée de l’hôtellerie et de la restauration bernoises, la manifestation festive annuelle qui suit l’AD ordinaire. Des élections de confirmation et de renouvellement du comité étaient à l’ordre du jour des affaires statutaires. Le très attractif programme général comportait des sujets poli tiques et économiques. Le tout accompagné par le fougueux Berner Band Cloose. Partie statutaire Les affaires statutaires furent traitées avec l’efficacité habituelle. Les délégués prirent connaissance du rapport annuel et des comptes annuels 2009, qu’ils approuvèrent à l’unanimité.
Dans son commentaire sur le rapport annuel, le directeur Jean-Daniel Martz est revenu brièvement sur les principales activités de la fédération durant l’année écoulée. La priorité fut bien évidemment donnée, d’une part, aux
6
problèmes et aux discussions interminables sur l’interdiction de fumée et, d’autre part, à la nouvelle CCNT qui
7
est entrée en vigueur le 1.1.2010 (les principaux aspects de la convention sont développés dans le rapport annuel). Il put annoncer de bonnes nouvelles dans le domaine de l’hygiène: le 40e certificat d’hygiène a été attribué en 2009. Les membres apprécient au plus haut point l’offre d’«autocontrôle accompagné» introduite en juin 2008, qui soutient les entreprises de l’hôtellerie-restauration dans la mise en œuvre des autocontrôles d’hygiène prescrits par la législation sur les denrées alimentaires. Plus d’une centaine d’entreprises fait appel à ce service – une tendance qui ne cesse d’augmenter. Tout aussi positif fut le développement de la plate-forme Internet Gastrosurf. A la fin de l’année sous revue, quelque 7000 établissements des six sections cantonales affiliées (Berne, Zurich, Lucerne, Fribourg, Nidwalden et Zoug) avaient été raccordées, ce qui représente un tiers des membres de GastroSuisse. Dans le domaine formation initiale et continue, le directeur annonça que la tendance à la baisse de fréquentation des cours d’hôtelier-restaurateur (G1) depuis 2006 avait pu être stoppée l’an passé. Ce qui est d’autant plus méritant que le cours donné en français à Tramelan avait été supprimé durant l’année sous revue faute de demande. La caissière Eveline Neeracher présenta les comptes annuels 2009 et le bilan arrêté au 31.12.2009. Le compte de résultat s’est clos sur un excédent de
Dans la 2e partie, le point Elections de l’ordre du jour fut particulièrement passionnant. Après la réélection par acclamation de l’assesseur Stefan Gygax (section Emmental) à un 3e mandat, les deux candidates au poste du comité libéré suite au départ de Barbara Hari qui a atteint la limite d’âge furent présentées par leur section respective. Lors du vote à main levée, Susanne Egger, Rössli Pub, Aarberg (section Seeland) fut élue avec 40 voix contre 16 à sa concurrente, Daniela Liebi, Restaurant Ziegelei, Steffisburg (section Thoune).
Président du conseil d'Etat Hans-Jürg Käser recettes de 28 066 francs, soit un montant nettement supérieur aux prévisions. Les postes «secrétariat de la fédération», «examens» et «certification d’hygiène et conseils» ont été clos sur un excédent de dépenses. Les recettes des cotisations de membres ont augmenté par rapport à l’exercice précédent, et ce non pas en raison d’une augmentation de la cotisation mais parce que le nouveau système qui se base sur le montant global des salaires soumis à l’AVS rend la fraude plus difficile. On notera à ce propos que les cotisations de membre de GastroBern resteront inchangées en 2011.
Au point Orientations de l’ordre du jour, le directeur rappela que suite à l’entrée en vigueur de la réforme de l’administration cantonale décentralisée au 1er janvier 2010, une adaptation de la structure GastroBern aux nouvelles donnes serait souhaitable à moyen terme. Et ce d’autant plus que, pour les affaires de la branche, c’est le préfet qui est l’autorité compétente en matière d’autorisation, et donc notre interlocuteur direct. Les 26 districts ayant été remplacés par 10 arrondissements administratifs, il ne restera plus que 10 préfectures. L’objectif serait donc de transformer les 15 sections actuelles de GastroBern en 10 sections régionales (correspondant aux nouveaux arrondissements administratifs. Après avoir conduit l’assemblée de mains de maître, le président Casimir Platzer rendit hommage à Barbara Hari à l’occasion de son départ. La restauratrice diplômée fédérale qui dirige le restaurant Pochtenfall depuis 1995 est entrée en 2000 au comité cantonal. Le président eut moins de plaisir à revenir sur les récentes élections au Grand Conseil et au Conseil exécutif. La tête de la fédération qui, en proposant sept candidats de notre branche avec le soutien expert d’une célèbre agence, apporta une contribution non négligeable à ces élections dut se faire à l’idée que le canal de l’hôtellerie et de la restauration ne donne pas forcément les résultats escomptés. Aucun des candidats ne fut élu au Grand Conseil, au plus grand regret de GastroBern pour qui une représentation de notre branche au Parlement cantonal revêt une importance capitale. René F. Maeder, Hôtel Doldenhorn, Kandersteg, le candidat au Grand Conseil qui obtint le meilleur score
Susanne Egger, Casimir Platzer, Barbara Hari
8
parmi les candidats soutenus par GastroBern en profita pour inciter ses collègues de la branche à mieux soutenir les candidats hôteliers et restaurateurs aux prochaines élections. Il rappela en particulier que, comme ce ne fut malheureusement pas le cas, ce soutien devait franchir les limites des partis et que 36 (!) hôteliers-restaurateurs (seulement) étaient représentés au Grand Conseil.
Partie officielle Plus de 200 membres et invités avaient répondu à l’invitation. «Bienvenue sur le Gurten! D’ici le monde est beaucoup plus beau qu’entre les quatre murs de sa propre entreprise. A ce niveau, on prend une certaine distance avec le stress quotidien. On échange des idées, on évalue les problèmes de la branche, on partage ses soucis et on ne se sent plus seul et abandonné». C’est par ces mots que le président Casimir Platzer inaugura la 6e Journée de l’hôtellerie et de la restauration bernoises. Il ne ménagea pas ses critiques et aborda les conditions-cadres inhospitalières (notamment le taux d’alcoolémie de 0,5 pro mille d’il y a quelques années et plus récemment la législation sur la protection contre la fumée passive et sa mise en œuvre chicanière) qui ont posé problème à un grand nombre de membres. Il cita également dans son allocution de bienvenue le résultat des élections au Conseil exécutif peu encourageant pour la branche ainsi que l’initiative populaire fédérale «Stop à la TVA discriminatoire pour la restauration» que vient de lancer GastroSuisse. Il donna ensuite la parole à deux éminents intervenants, le président du Conseil exécutif, Hans-Jürg Käser, et le Dr. h.c. Beat Kappeler, auteur et commentateur du «NZZ am Sonntag» et du «Temps». Le Berner Band Cloose se chargea cette année de la partie musicale.
La police est un service public Le président Käser commença son intervention en déclarant «Cela ne se voit peut-être pas, mais j’aime manger! Et une bonne bouteille de vin de temps en temps... Tous les Bernois savent que je fume la pipe. Ayant travaillé comme aide-serveur dans un petit restaurant lors de mes études en Angleterre, je connais le sujet...». Il aborda aussi le problème de la pression à laquelle la restauration est soumise dans notre
Beat Kappeler pays et constata que de nos jours, les parlements ont, à tous les niveaux, tendance à faire de chaque phénomène social un problème et à édicter une loi ou une interdiction pour le résoudre. Alors que personne ne se soucie des conséquences, au sens général. Il cita Max Weber, qui a défini comme suit les trois vertus cardinales d’un homme politique:
Les têtes de chapitre de son allocution: – La cause des réglementations qui vous prennent à la gorge. – Les stakeholders, qui ont été ignorés pendant des décennies, comptent plus désormais que les entrepreneurs. – Les associations en tant que régulateurs. – Les perspectives.
la «passion» ou dévouement passionné à une cause, le «sentiment de la responsabilité» et le «coup d’œil» ou la capacité de détachement et de regard lucide sur les choses.
Il conclut son exposé en expliquant que plusieurs études – dont une du SECO sur les heures de fermeture des magasins en Suisse – montrent que moins il y a de réglementations, plus il y a de croissance et d’emplois, en particulier à mi-temps. La crise actuelle de l’euro montre aussi que les pays du sud de l’Europe qui sont sur réglementés ne sont plus compétitifs et ne peuvent plus croître économiquement.
Des vertus qui selon lui s’appliquent à tout entrepreneur, et donc aussi aux professionnels de l’hôtellerie et de la restauration!
Réglementation ou croissance de l’économie et de la branche de l’hôtellerie et de la restaura tion bernoises selon le point de vue d’un client Beat Kappeler captiva son auditoire avec une intervention pleine d’humour mais aussi de matière à penser. Il commença pas déclarer: «D’aucuns prétendent que les réglementations auront bientôt fait perdre sa liberté au monde occidental, où ce qui n’est pas interdit est obligatoire.»
9
Entre et après ces interventions s’imposa le Blues et le Rock endiablés du groupe «Cloose» de la vallée du Kander. Cette année encore, la Journée de l’hôtellerie et de la restauration fut un lieu de rencontre avec plein de moments conviviaux et intéressants, de discussions animées, de verres partagés avec des amis et de nouveaux contacts. Le superbe buffet déjeunatoire fut à l’honneur, accompagné, comme il se doit, d’un verre de bon vin … jdm/rw
Arbeitsrecht
Bundesgericht weder als wesentli ches Element der von der gesetzli chen Regelung abweichenden Ver einbarung der Parteien, noch als Faktor zur Beurteilung der Gleich wertigkeit der Leistungen.
Personalverleih und allgemein verbindliche GAV Untersteht ein Einsatzbetrieb einem allgemein verbindlich erklärten Gesamtarbeitsvertrag (GAV), so muss der Verleiher gegenüber dem Arbeitnehmer die Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen des GAV einhalten (Bundesgesetz über die Arbeitsvermittlung und den Per sonalverleih AVG 20/1). Im Entscheid 135 III 640 vom 23. Dezember 2009 hat das Bundesgericht festgehalten, dass die Klausel eines all gemein verbindlich erklärten GAV, die den Arbeitgeber verpflichtet, den freien Übertritt aus einer kollektiven Erwerbsausfallversiche rung für Krankheit in eine Einzelversicherung zu gewähren, keine Lohnbestimmung im Sinn von AVG 20/1 ist.
Übertrittsrecht in die Einzel versicherung Dem eingangs erwähnten Entscheid des Bundesgerichts lag folgender Sachverhalt zu Grunde: Ein Perso nalverleiher war verpflichtet, für sei ne temporären Arbeitnehmer in Ein satzbetrieben die in einem allgemein verbindlich erklärten GAV enthalte nen Lohnbestimmungen anzuwen den. Dieser GAV sah insbesondere vor, dass die Arbeitnehmer gegen Er werbsausfall wegen Krankheit versi chert sein müssen, und dass sie be rechtigt sind, am Ende des Arbeitsverhältnisses von der Kollek tivversicherung in die Einzelver sicherung überzutreten. Im vorlie genden Fall hatte der Arbeitnehmer eine gewisse Anzahl Einsätze ausge führt und war dann in Folge eines Unfalls arbeitsunfähig geworden. Nach Ablauf der Sperrfrist wurde dem Arbeitnehmer gekündigt. Die ser erhielt noch während einigen Monaten Leistungen der Unfallversi cherung. Danach hat die Unfallver sicherung ihre Leistungen einge stellt, da sie der Ansicht war, die noch bestehenden Beschwerden des Ar beitnehmers seien nicht mehr eine Folge des Unfalls, sondern krank heitsbedingt. Da der Arbeitnehmer vom Personal verleiher beschäftigt war, war er grundsätzlich gegen Erwerbsausfall in Folge einer Krankheit versichert. Die kollektive Krankentaggeldver
sicherung hat aber das Übertritts recht in die Einzelversicherung am Ende des Arbeitsverhältnisses ausge schlossen. Deshalb haben die Versi cherung und der ehemalige Arbeit geber jegliche Lohnfortzahlung für Erwerbsausfall in Folge Krankheit, welche fast zwei Jahre gedauert hat, über das Vertragsende hinaus ver weigert. Also hat der Arbeitnehmer für den dadurch erlittenen Schaden Klage eingereicht.
Lohnbestimmungen Gemäss OR 324a/4 können die Par teien eines Arbeitsvertrags schrift lich von der gesetzlichen Regelung der Lohnfortzahlung nach OR 324a/1+2 abweichen, insbesondere indem der Arbeitgeber für seine kranken Arbeitnehmer eine Kran kentaggeldversicherung abschliesst, anstatt dass er während einer be schränkten Zeit die Lohnfortzah lung selber trägt. Diese abweichende Regelung muss mit der gesetzlichen Regelung mindestens gleichwertig sein und setzt ein Einverständnis der Parteien in folgenden Hauptpunkten voraus: Der Prozentsatz des versi cherten Verdienstes, die gedeckten Risiken, die Deckungseinschränkun gen, die Dauer der Leistungen, die Modalitäten der Präm ienzahlung und die Dauer der Wartefrist.
Ein Personalverleiher muss gegenüber seinen Arbeitnehmern die Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen eines für den Einsatzbetrieb geltenden allge mein verbindlich erklärten GAV ein halten. In der Verordnung über die Arbeitsvermittlung und den Perso nalverleih (AVV) wird präzisiert, was zu den Lohnbestimmungen nach AVG 2 0/1 zu zählen ist. Nach AVV 48a/1 gelten als Lohnbestim mungen Regelungen über den Min destlohn, Lohnzuschläge für Über stunden-, Schicht-, Akkord-, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit, den anteilmässigen Ferienlohn, den an teilmässigen 13. Monatslohn, die be zahlten Feier- und Ruhetage, die Lohnfortzahlung bei unverschulde ter Verhinderung an der Arbeitsleis tung nach OR 324a/1 + 2 beispielswei se in Folge einer Krankheit und den Prämienanteil an die Krankentag geldversicherung nach OR 324a/4. Gemäss Bundesgericht kann es sich bei den vertraglichen Bestimmungen betreffend die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nur um solche han deln, die sich direkt (Berechnungsart, Dauer, Wartefrist) oder indirekt (Beitragssatz) auf den Lohnersatz beziehen. Daraus folgt, dass eine GAVBestimmung betreffend die Erwerbs ausfallversicherung, welche nichts mit der Entschädigung als solcher zu tun hat, wie diejenige über das Über trittsrecht von der Kollektivversiche rung in die Einzelversicherung am Ende des Arbeitsverhältnisses, nicht unter die Lohnbestimmungen im Sinn von AVG 20/1 einzuordnen ist. Der Arbeitgeber war somit im vorlie genden Fall nicht verpflichtet, das Übertrittsrecht zu garantieren, und der temporäre Arbeitnehmer war ent sprechend nicht berechtigt, Ersatz für den Schaden zu fordern, den er erlit ten hat, weil er mangels Übertritts recht in die EinzeIversicherung keine Krankentaggelder erhielt. Quelle: cp
Aber ein allfälliges Übertrittsrecht von der Kollektivversicherung in die Einzelversicherung erscheint dem
10
GastroSeeland
S icher durfte auch Speedy der Clown vom Circus Knie, nicht fehlen. Doch das absolute Highlight unseres dies jährigen Apéros waren die Starbugs, unsere drei Seeländer Jungs, die mit ihrer Sportkomik mit ihrer zweiteili gen Show manch einer zum Lachen gebracht haben.
GastroSeeland goes Circus So lautete am 7. Juni das Motto des 7. Frühlingsapéros von GastroSeeland. Wir luden unsere Mitglieder auch die ses Jahr wieder ein, mit uns bei strah lendem Sonnenschein, im idyllischen Römerhof in Bühl zu verweilen. Unter dem Motto Circus konnten unsere Kolleginnen und Kollegen Würste und diverse Grilladen, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln und vieles mehr
was zu einem Zirkusnachmittag da zugehört geniessen. Auch für Spass und Freude war gesorgt, nebst einem «Söili-Rennen», konnte man auch Bo gen schiessen und unsere Sponsoren sorgten auch hier dafür, dass die ers ten 10 Platzierten einen schönen Preis mit nach Hause nehmen konnten.
11
Nach über 10 Jahren hat sich unser Präsident, Claudio Trovato, von sei nem Amt verabschiedet und wird die Geschäfte noch bis zur nächsten GV 2011 führen, bevor er sein Präsidium endgültig abgibt.
Eidgenössische Volksinitiative
Schluss mit der MwStDiskrimi nierung des Gastgewerbes! Der Verzehr von Speisen und Getränken in einem Restaurant, einem Café oder einer Bar ist heute alltäglich und für viele über Mittag sogar unumgänglich. Trotzdem werden die Gäste und das Gastgewerbe durch den Staat bestraft und diskriminiert! Denn der Verzehr von Getränken und Speisen im Gastgewerbe wird mit ei nem Mehrwertsteuersatz von 7,6 % belegt. Der Verzehr der gleichen Ge tränke und Speisen aus einem Take awayKiosk oder Laden jedoch nur mit 2,4 %. Das ist ungerecht und dis kriminierend. Deshalb will unsere Volksinitiative: – Gleich lange Spiesse für alle. – Die Diskriminierung von Gästen und Gastgewerbe beenden. – Speisen und alkoholfreie Getränke endlich unabhängig vom Verzehrort besteuern.
– Die Konkurrenzfähigkeit des Gastgewerbes mit seinen vielen Zehntausend Arbeitsund Ausbildungsplätzen stärken.
Denn die Mehrwertsteuer Diskriminierung schadet Ihnen: – Auf Speisen und Getränken im Gastgewerbe müssen Sie 3 x so viel Mehrwertsteuer bezahlen wie an anderen Orten. Das ist ungerecht! – Für das Mittagsmenü müssen Sie 7,6 % MwSt bezahlen. Für den Kaviar im Delikatessengeschäft nur 2,4 %. Das ist unfair!
Initiative populaire fédérale
Stop à la TVA discriminatoire pour la restauration! Aujourd’hui, beaucoup de personnes ne peuvent faire autrement que de se rendre au restaurant, café ou bar pour prendre leur repas de midi. Pourtant, ces clients ainsi que la branche de I’hôtellerie restauration sont pénalisés et discriminés par l’Etat! En effet, une TVA de 7,6 % est appliquée sur la consommation de boissons et de repas dans l’hôtellerie-restauration, alors que la consommation de ces mêmes boissons et repas en magasin ou dans un établissement de vente à emporter n’est taxée qu’à 2,4 %. C’est à la fois injuste et discriminatoire. D’où notre initiative populaire: – Egalité de traitement pour tous. – Mettre fin à la discrimination des clients et de l’hôtellerie-restauration.
– Taxer enfin les repas et les boissons sans alcool quel que soit le lieu de consommation. – Renforcer la compétitivité de l’hôtellerie-restauration qui génère
12
– Der Besuch eines Restaurants wird von der Mehrwertsteuer als Luxus handlung betrachtet. Das ist diskri minierend! – Das Gastgewerbe darf steuerlich nicht benachteiligt werden. Es ist mit vielen Zehntausend Arbeits und Ausbildungsplätzen ein bedeu tender Wirtschaftsfaktor und ein zentraler Bestandteil des Touris musstandorts Schweiz. Mehr Infos unter: www.schlussmwst-diskriminierung.ch
plusieurs dizaines de milliers d’emplois et postes de formation.
Car la discrimination face à la TVA vous porte préjudice: – Dans l’hôtellerie-restauration, vous devez verser 3 x plus de TVA pour les repas et les boissons que dans d’autres endroits. C’est injuste! – Vous devez vous acquitter d’une TVA de 7,6 % pour le repas de midi, alors que le caviar acheté chez le traiteur n’est taxé qu’a 2,4 %. C’est déloyal! – Se rendre au restaurant est considéré par la TVA comme un luxe. C’est discriminatoire! – Il n’est pas normal que l’hôtellerierestauration soit fiscalement désavantagée, car avec plusieurs dizaines de milliers d’emplois et postes de formation, elle représente un facteur économique considerable et une composante essentielle de la Suisse en tant que pays touristique. Pour en savoir plus www.stop-discrimination-tva.ch jdm
Lancierung eidgenössische Volksinitiative: Schluss mit der MwSt-Diskriminierung Über 3000 Gastronomen aus der ganzen Schweiz sind dem Aufruf von GastroSuisse gefolgt und am 19. April2010, in über 50 Reisecars und Postautos nach Bern gereist und durch die Berner Altstadt auf den Bundesplatz marschiert. Sie kämpften für die Beseitigung der Mehrwertsteuer-Diskriminierung des Gastgewerbes. Für Speisen und alkoholfreie Geträn ke im Restaurant muss nämlich drei mal so viel Mehrwertsteuer bezahlt werden als im Detailhandel. Diese Be
nachteiligung des Gastgewerbes und seiner Gäste ist ungerecht. Gastro Suisse, der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz, startete
deshalb zum ersten Mal in seiner Ge schichte eine eidgenössische Volksin itiative. rw
Initiative populaire
Lancement de l’initiative populaire fédérale: Stop à la TVA discriminatoire pour la restauration Plus de 3000 gastronomes de toute la Suisse ont répondu à l’appel de GastroSuisse et ont débarqué à Berne le 19 avril 2010 dans 50 autocars et cars postaux pour une marche à travers la vieille-ville jusqu’à la Bundesplatz revendiquant la fin de la discrimination liée à la TVA dont est victime la branche de l’hôtellerie et de la restauration. En effet, la TVA sur les boissons et les repas consommés dans un restaurant est trois fois plus élevée que dans le
Impressionen / Impressions
commerce de détail. Ce qui est à la fois injuste et discriminatoire. C’est la première fois de son histoire que Gastro-
Suisse, la fédération de l’hôtellerie et de la restauration en Suisse, lance une initiative populaire fédérale. rw
Branchenspiegel GastroSuisse
– Mit Abstand am meisten Umsatz wird in der herkömmlichen Gastro nomie erzielt, es folgen die Schnell verpflegungs- und Ländergastronomie, die Betriebs- und Gemein schaftsverpflegung sowie die Ver gnügungsgastronomie. – Über die Hälfte der Ausgaben der Gäste für Essen erfolgt über Mittag. – Der nationale Speisezettel ändert sich laufend. Besonders beliebt sind aber Fleischgerichte, und zwar vor allem bei älteren Gästen und Männern. – Die Durchschnittsausgaben für Es sen steigen mit zunehmendem Al ter an. Bei den Getränken ist dies nicht der Fall.
Zahlen und Fakten Der Branchenspiegel 2010 von GastroSuisse ist seit Ende Mai verfügbar und zeigt interessante Zahlen und Ergebnisse auf. Branchenstruktur – In der Schweiz gibt es etwas mehr als 28 000 gastgewerbliche Betrie be. Davon sind vier Fünftel der Gas tronomie und ein Fünftel der Be herbergung zuzuordnen. – Gegen drei Viertel der gastgewerbli chen Betriebe sind Mikrounterneh men mit einer maximalen Zahl von 9 Beschäftigten. – Das Gastgewerbe gehört zu den grössten Arbeitgebern der Schweiz und bietet 230 000 Personen Be schäftigung. Dies sind etwa 6 % al ler Arbeitsstellen. – Rund 10 000 Auszubildenden wird eine berufliche Perspektive geboten. – Die Einzelfirma ist im Gastgewerbe zwar immer noch die dominante Rechtsform, verliert aber immer mehr an Bedeutung. – Pro Jahr wird jeder fünfte Betrieb von einer neuen Person geführt.
Finanzielle Kennzahlen – Die Personalkosten sind im Gastge werbe mit Abstand der bedeutendste Kostenfaktor. Beinahe jeder zweite Umsatzfranken (45 %) muss für de ren Deckung aufgewendet werden. – Die Warenkosten schlagen mit 27 %, die Finanz- und Anlagekosten mit 16 % und die allgemeinen Be triebskosten mit 11 % des Umsatzes zu Buche. – Wird für den Unternehmer und den allenfalls mitarbeitenden Ehegat ten ein kalkulatorischer Lohn von zusammen durchschnittlich 65 000 Franken eingesetzt sowie eine be scheidene Kapitalverzinsung be rücksichtigt, so schreiben über die Hälfte aller Betriebe Verluste. – In der Restauration erwirtschaftet eine beschäftigte Person durch schnittlich einen Umsatz von etwa 110 000 Franken pro Jahr.
gangen. Im Jahr 1888 gab es auf 1000 Einwohner 7,5 Restaurants, heute sind es noch 2,5. – Die fünf Gemeinden mit den höchs ten Restaurantdichten liegen alle im Wallis, die diesbezügliche Num mer 1 ist Saas Fee. – Am häufigsten findet man in den Töpfen der Schweizer Restaurants landestypische Spezialitäten sowie Angebote, die unter dem Oberbegriff «gutbürgerliche Küche» zu sammengefasst werden können. – Rund zwei Drittel aller Hotels sind mit Fernseher ausgestattet und bie ten dem Gast einen Internetzu gang. – In praktisch allen Hotels finden sich heutzutage Nichtraucherzim mer. – 90 % der Hoteliers sind auch Gast ronomen. Hotels erwirtschaften durchschnittlich die Hälfte des Umsatzes in ihrem Restaurant.
Gastgewerblicher Umsatz Im Jahr 2009 schlug sich die Finanzund Wirtschaftskrise auch im Gastge werbe nieder. Der gastgewerbliche Umsatz war, gegenüber dem jeweili gen Vorjahresquartal, in allen vier Quartalen rückläufig. Obwohl im letzten Quartal 2009 der Umsatz ge mäss KOF-Umfrage immer noch ge sunken und von einem eigentlichen Aufschwung noch nicht die Rede sein kann, zeigt sich, dass die negative Umsatzentwicklung Boden gefunden hat. Diese Einschätzung wird gestützt durch den Verlauf des Indexes der Konsumentenstimmung des Staatsse kretariats für Wirtschaft SECO. Die ser hatte – wie die KOF-Zahlen – im 2. Quartal 2009 einen Tiefpunkt er reicht, danach ist er kontinuierlich angestiegen. Das Schlimmste scheint deshalb vorüber zu sein.
Nachfrage – Zwei Drittel der Ausgaben in der Gastronomie werden für Speisen und ein Drittel für Getränke getä tigt. – Beim Getränkeumsatz werden zwei von drei Franken während des Es sens ausgegeben.
3.1
Gastgewerblicher Umsatz
Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahresquartal (2000 –2009) 10
10
8
8
Beherbergung
6
Gastgewerbe
4
Restauration
6 4
2
2
0
0
–2
–2
–4
–4
–6
–6
–8
–8
–10
–10
Angebot
–12
–12
– Über die letzten 120 Jahre ist die Restaurantdichte massiv zurückge
Quelle: Umfrage KOF (Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich) in Zusammenarbeit mit
1.
2. 3. 4. 2000
1.
2. 3. 4. 2001
1.
2. 3. 4. 2002
1.
2. 3. 4. 2003
14
1.
2. 3. 4. 2004
1.
2. 3. 4. 2005
1.
2. 3. 4. 2006
1.
2. 3. 4. 2007
1.
2. 3. 4. 2008
1.
2. 3. 4. 2009
5.1 Essen und Trinken ausserhaus Auf der Basis von 24000 telefonischen Interviews hat das Marktforschungs unternehmen am Puls für das Jahr 2009 die Ausgaben für Essen und Trinken ausserhaus der ständigen Schweizer Wohnbevölkerung berech net. Gemäss diesen Hochrechnungen sind die Gesamtausgaben für Essen und Trinken ausserhaus auch im letz ten Jahr angestiegen.Dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten der gastronomische Umsatz gestiegen ist, mag auf den ersten Blick erstaunen. Es ist aber zu bedenken, dass die Aus gaben von ausländischen Touristen nicht berücksichtigt werden.
Neu abgeschlossene Lehrverhältnisse Nachdem im Jahr 2008 noch ein deutlicher Anstieg bei den neu abge schlossenen Lehrverhältnissen ver zeichnet werden konnte, ist dieser Wert im Jahr 2009 auf hohem Niveau gleich geblieben. Setzt man dies in Verhältnis zur allgemeinen Abnahme der Beschäftigten im Gastgewerbe, so kann geschlossen werden, dass die Gastrounternehmer trotz des schlech ten Geschäftsverlaufs bewusst auch angehenden Berufleuten eine Chan ce zur Ausbildung gegeben haben. rw/Quelle GastroSuisse
Gesamtmarkt 2009
Ausgaben Essen und Trinken ausserhaus (2009, ohne Detailhandel) 65,2 %
87,9 %
34,8%
12,1 % Total Essen (14,898 Mia. CHF)
Essen u. Trinken zusammen (20,070 Mia. CHF)
Total Trinken (7,946 Mia. CHF)
Trinken allein (2,775 Mia. CHF)
Quelle: amPuls Market Research
Entwicklung Ausgaben Essen und Trinken ausserhaus (2006–2009, ohne Detailhandel) 2006
2007
2008
2009
in Mia. CHF
Total Essen
Total Trinken 11,261
6,239 6,791 7,410 7,946
13,205 13,419 14,898
Essen inkl. Trinken
Trinken allein 15,266
2,235 2,332 2,560 2,775
17,663 18,269 20,070
Total Essen und Trinken 17,501
19,995 20,829
22,844
4.3.3 Neu abgeschlossene Lehrverhältnisse
Quelle: amPuls Market Research
Entwicklung der Lehrvertragsabschlüsse nach Lehrberufen (1999–2009) 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 Koch/Köchin (EFZ)
1882
1994
2138
2018
2132
Restaurationsfachfrau/-fachmann (EFZ)
873
813
754
725
737
789
813
917
765
884
933
Hotelfachfrau/-fachmann (EFZ)
490
396
411
307
259
256
370
455
335
373
402
Küchenangestellte/r (EBA)
211
249
265
288
290
Restaurationsangestellte/r (EBA)
65
63
71
155
108
Hotellerieangestellte/r (EBA)
27
44
26
40
32
Gastgewerbe Total
2069
2165 2062
2147 2233
2196
3598 3607 3502 3182 3267 3503 3545 3860 3609 3973 3961 EFZ
Quelle: Hotel & Gastro formation
Eidg. Fähigkeitszeugnis
EBA
Eidg. Berufsattest
Sterne-Monopol ist unzulässig
Weiterer Sieg für GastroSuisse: Kassationsgericht bestätigt Handelsgerichtsurteil Im Sterne-Verfahren bestätigt das Kassationsgericht des Kantons Zürich mit seinem Urteil vom 25. Mai 2010 den fundierten Entscheid des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 6. Februar 2009. Bereits zwei Gerichte kommen damit zum gleichen Schluss: die Monopolisierung des Gebrauchs von Sternen für die Hotelklassifikation ist unzulässig. Ab Rechtskraft des Urteils wird GastroSuisse für das eigene, zeitgemässe Kategorisierungssystem auch Sterne verwenden. GastroSuisse, der Verband für Hotel lerie und Restauration in der Schweiz, nimmt den Entscheid des Kassations gerichts Zürich mit grosser Genugtu ung zur Kenntnis. Die Nichtigkeitsbe schwerde von hotelleriesuisse wurde
abgewiesen. Im Ergebnis wird das Handelsgerichtsurteil vom Kassati onsgericht vollständig gestützt. Das Kassationsgericht nahm lediglich eine geringfügige Retouche an der Ur teilsbegründung des Handelsgerichts
15
vor. Somit ist ein Monopol auf den seit rund 100 Jahren international gängigen Sternen auch nach Auffas sung des Kassationsgerichts nicht zu lässig. Dieses bestätigt damit die klare Haltung des Handelsgerichts des Kan
tons Zürich, das bereits in seinem Ent scheid vom 6. Februar 2009 zur glei chen Erkenntnis gelangt war.
Das hat die Marktdurchdringung des Systems behindert und der ganzen Branche grossen Schaden zugefügt.
Seit April 2006 kämpft GastroSuisse im Auftrag ihrer Mitglieder für die Einführung eines neuen, zeitgemä ssen Kategorisierungssystems auf der Basis von Sternen. Aufgrund einer vorsorglichen Massnahme war es dem Branchenverband jedoch seit Mai 2006 verboten, im eigenen Kate gorisierungssystem Sterne als Katego risierungsmerkmal zu verwenden.
Der Schweizer Hotelier-Verein hotel leriesuisse, ein privatrechtlicher Ver ein ohne staatlichen Auftrag, versucht seit Jahren angestrengt, das SterneSymbol zu monopolisieren. Es ist zu hoffen, dass der Verein nun ange sichts der klaren Entscheide sowohl des Handels- als auch des Kassations gerichts des Kantons Zürich seine Blockade-Bemühungen aufgibt.
Nicht nur die Branche, sondern auch die Gäste profitieren von der Aufhe bung des Sterne-Monopols. Den rund 4000 Betrieben der Klein- und Mittel hotellerie der Schweiz bieten sich neue Möglichkeiten zur Positionie rung im Markt und zur Qualitätssi cherung. Den Gästen steht ein grösse res Angebot von kategorisierten Betrieben zur Verfügung. Quelle: GastroSuisse
Le monopole des étoiles est inadmissible
Une victoire de plus pour GastroSuisse: La cour de cassation confirme le jugement du tribunal de commerce La cour de cassation du canton de Zurich confirme par son jugement du 25 mai 2010, dans le cadre du procès des étoiles, la décision motivée du tribunal de commerce du canton de Zurich du 6 février 2009. C’est déjà la deuxième cour qui arrive à la même conclusion: le monopole de l’utilisation des étoiles pour la classification hôtelière est inadmissible. Dès l’entrée en vigueur du jugement, GastroSuisse utilisera les étoiles dans son propre système de catégorisation répondant aux exigences de notre temps. GastroSuisse, la Fédération nationale de l’hôtellerie-restauration accueille avec grande satisfaction la décision de la cour de cassation de Zurich. Le recours en annulation d’hotelleriesuisse a été rejeté. Dans son résultat, la cour de cassation confirme entièrement le jugement du tribunal de commerce. Elle a simplement effectué une légère retouche aux considérants du tribunal de commerce. Selon l’interprétation de la cour de cassation également, un monopole des étoiles, utilisées dans le monde entier depuis une centaine d’années, n’est donc pas autorisé. Ceci confirme l'attitude claire du tribunal de commerce du canton de Zurich, qui était déjà arrivé dans sa décision du 6 février 2009 à la même constatation.
Depuis avril 2006, GastroSuisse se bat, au nom de ses membres, pour l'introduction d’un nouveau système de catégorisation répondant aux exigences de notre temps sur la base des étoiles. Par mesure de prévoyance, la fédération de branche avait, depuis mai 2006, l’interdiction d’utiliser les étoiles dans son propre système de catégorisation. Ceci a entravé la pénétration du marché du système et causé de grands dommages à la branche entière. La Société suisse des hôteliers, hotelleriesuisse, une association de droit privé, sans mandat de l’Etat, essaye depuis des années, à tout prix de monopoliser le symbole des étoiles. Au regard des décisions claires aussi bien du tribunal
Aktuelle Kursangebote finden Sie immer auf unserer Homepage: www.gastrobern.ch, Kursprogramm bestellen: Tel. 031 330 88 88
de commerce que de la cour de cassation du canton de Zurich, Il faut espérer que l’association abandonne désormais ses efforts de blocus. Non seulement la branche, mais aussi les clients profitent de l’abolition du monopole des étoiles. Les près 4000 établissements de la petite et moyenne l’hôtellerie suisse voient s’ouvrir de nouvelles possibilités de positionnement sur le marché et d'assurance de la qualité. Une plus grande offre d’établissements catégorisés est mise à la disposition des clients. Source: GastroSuisse
itere W d n u s um r t Au n e gsz n u d l bi
16
GastroSuisse
Alle nach Zug! Die 119. Delegiertenversammlung von GastroSuisse gastierte in diesem Jahr in Baar bei der kleinen, aber engagierten Sektion von GastroZug.
«
Der Zentralpräsident Klaus Künzli sprach klare Worte in seinem feurigen Eröffnungsreferat Es hätte schlimmer kommen können! Das Jahr 2009 wird zumindest für das Gastgewerbe als typisches Schweizer Jahr in die Geschichte eingehen. Der Schweizer, vom Typ her nicht eupho risch, eher vorsichtig und zur Zurück haltung erzogen. Kein Wunder also, dass sich die Branche im Herbst 2008 auf rückläufige Umsätze im Jahr 2009 gefasst machte, und diese traten dann in der Tat auch ein. Aber atypischer weise wollte sich die Weltuntergangs stimmung nicht so recht einstellen. Im Gegenteil, der private Konsum hielt sich erstaunlich gut, die Bevölke
Die Berner Delegation rung liess sich weiterhin im Restau rant verwöhnen und gönnte sich ei nige Wohlfühltage in einem Schweizer Hotel. Ganz spurlos gingen aber die Bremsspuren der Wirtschaft doch nicht am Gastgewerbe vorbei. In der Luxushotellerie waren teilweise er hebliche Umsatzeinbrüche zu ver zeichnen, und auch die Betriebe mit einem deutlichen Anteil an Ge schäftskunden mussten Einbussen in Kauf nehmen. Positiver tönte es aus den Ausflugsgebieten und der Restau ration in den Städten. Alles in allem hielt sich der wirtschaftliche Ab schwung im Gastgewerbe im letzten Jahr in Grenzen, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass der Ver gleich mit einem sehr guten Jahr 2008 gezogen wurde. Mit einem Rückgang der Logiernächte im Jahr 2009 von insgesamt 4.7 % gegenüber dem Jahr
2008, in dem das beste Logiernächte ergebnis seit 1990 registriert worden ist, und einem zufrieden stellenden Ergebnis in der Restauration können wir heute bilanzieren: es hätte schlim mer kommen können.
»
Weitere Schwerpunkte der diesjähri gen DV waren die MwStInitiative so wie die Ernennungen von HansUeli Regius – Generaldirektor Reka – und Jürg Schmid – ehemaliger und wieder gewählte Direktor Schweiz Tourismus – zu Ehrenmitgliedern GastroSuisse. rw
Interlaken
Der Traum vom attraktivsten Kongressort der Alpen ist wahr geworden Der neue Kongress-Saal der Casino Kursaal Interlaken AG ist ein Meilenstein auf dem hart umkämpften Kongressmarkt in der Schweiz und in seiner Funktion einmalig. Der neue KongressSaal (Auditorium) verfügt über eine Kapazität für 1200 Personen in Konzertbestuhlung und 600 Personen in Seminarbestuhlung. Er wird ergänzt durch eine Foyer und Ausstellungsfläche von 1000 Quadrat metern und modernster Infrastruktur. Dazu gehören ebenso Referenten und Seminarräume, Künstlergarderoben, 4 Kabinen für Simultanübersetzung (schalldicht und klimatisiert) sowie di verse Lagerräume. Neu ist auch eine Einstellhalle mit Zufahrt für Autos bis zur Bühne. Zudem besteht ein Verbin dungskorridor zum historischen Kur saal. Durch diese von den Basler Ar chitekten Dorenbach AG Architekten und Kunz und Mösch Architekten rea lisierte Kongresserweiterung soll Inter laken zum attraktivsten Kongressort der Alpen werden. Das Kongresszent rum Casino Kursaal verfügt selbst über sämtliche Dienstleistungen für Kon gressveranstalter. Neben einer konzep tionellen und organisatorischen Un terstützung bietet es auch das gesamte Catering aus erster Hand. Die Küche bietet eine auf den Kunden zugeschnit tene, kreative und inspirierende Gast ronomie.
Hygiene-Zertifizierung
Mit Sicherheit eine saubere Sache Hygiene und Sauberkeit im Gastgewerbe sind Themen, die an Bedeutung ständig zunehmen. Betriebe, die sich diesbezüglich besondere Mühe geben, können sich mit dem «Hygiene-Zertifikat» von GastroBern auszeichnen lassen. Kürzlich erreichte ein weiterer Betrieb dieses hohe Ziel. Seit 1997 verleiht GastroBern Betrie ben, die sich im Bereich der Betriebs und Produkthygiene mit überdurch schnittlichen Leistungen ausweisen können, das so genannte «Hygiene Zertifikat», ein Markengeschütztes Gütesiegel. Nach einer intensiven
Vorbereitungszeit konnte das Restau rant Schlossgut in Münsingen mit dem Zertifikat Nr. 41 ausgezeichnet werden. Diesem Betrieb wird damit in Organi sation, Beschaffungswesen, Lagerhal tung, Produktion, Verkauf, Reinigung
18
und Unterhalt Qualitätssicherung auf höchstem Niveau zugestanden wer den. Im Bereich der Lebensmittelsi cherheit und Reinigungsqualität wer den die Resultate zudem durch regelmässige, externe Laboruntersu chungen verifiziert. Parallel zu den
Anforderungen des Lebensmittel rechtes werden auch die arbeitsrecht lichen Anforderungen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheits schutz überprüft, womit der Betrieb auch einen aktiven Beitrag zur Mitar beitererhaltung leistet. Das Restaurant Schlossgut ist mit ei ner Guide bleuAuszeichnung für sei ne ausgezeichnete Küche weit herum bekannt. Reto Spillmann, der kürz lich die Ausbildung zum eidgenös sisch diplomierten Küchenchef und Produktionsleiter mit Erfolg ab schloss, zeichnet für die Küche ver antwortlich. In historischer, land schaftlich reizvoller Umgebung und mit einer ausgedehnten Kinderspiel fläche direkt vor dem Haus ist das Res taurant Schlossgut Ziel für Jung und Alt, vor allem aber auch für Familien. In der Kategorie Familie wurde dem Betrieb bereits vor drei Jahren der be gehrte Award «Best of Swiss Gastro» verliehen. Mit dem HygieneZertifi kat strebt der Betrieb unter Leitung von Peter Schütz Qualitätssicherung auf hohem, aber betriebsspezifisch angemessenen Niveau an.
Bildlegende (von links nach rechts): Reto Spillmann (Küchenchef), Peter Schütz (Betriebsinhaber) Soll die Zertifizierung dem Betrieb erhalten bleiben, muss diese jährlich durch ein Folgeaudit bestätigt wer den. Dass die Hürde hoch angesetzt ist, beweist die Tatsache, dass von den bisher verliehenen Zertifikaten, fünf entzogen werden mussten, bzw. nicht mehr ausgestellt werden konnten,
weil die Anforderungen nicht erfüllt wurden. Derzeit befinden sich weitere zwei Be triebe in Vorbereitung und es werden im nächsten Jahr sicherlich weitere Zertifikate verliehen werden können. kg
Weiterbildungskurse 2010/11 der Hotel & Gastro formation Bern Daten
Kursort
Kosten CHF
Lehrmittel min. / max.
Gastronomiekoch/Köchin März – Dezember (ohne Juli) 2011
Gastgewerbezentrum Bern
2600.– 400.–/700.– (+ca. 2000.–*)
Restaurationsleiter/in März – Dezember (ohne Juli) 2011
Gastgewerbezentrum Bern
2600.– 400.–/700.– (+ca. 2000.–*)
Vorbereitungskurse für Berufsprüfungen
Je ca. 220 Lektionen an 28 Kurstagen, berufsbegleitend 1 Tag pro Woche. Restaurationsleiter jeweils am Montag, Gastronomiekoch am Dienstag. Die definitiven Kurstage werden ca. zwei Monate vorher bekannt gegeben. (Teilnehmerzahl: min. 10, max. 16 pro Kurs) *Beitrag entfällt für Teilnehmende aus Kantonen, die sich an der interkantonalen Fachschulvereinbarung (FSV) beteiligen. Teilnehmer aus Betrieben die dem L-GAV unterstehen melden sich direkt bei Hotel&Gastro formation Weggis (www. hotelgastro.ch) an!
Kurse für Berufsbildner im Gastgewerbe (Lehrmeisterkurse) August / September/ Oktober 2010 (Mo)
Gastgewerbezentrum Bern
650.–
inkl. Handbuch
Januar / Februar/ März 2011 (Mo)
Gastgewerbezentrum Bern
650.–
inkl. Handbuch
Je 40 Lektionen an 5 Tagen, berufsbegleitend 1 Tag pro Woche. Die genauen Daten sowie weitere Details werden ca. zwei Monate vorher bekannt gegeben. (Teilnehmerzahl: 12 – 16 pro Kurs) Anmeldungen richten an: Hotel & Gastro formation Bern, Bümplizstr. 45, 3027 Bern Die Berücksichtigung der Anmeldungen erfolgt in der Reihenfolge der Eingänge. Beachten Sie unsere Homepage www.gastroformationbern.ch (mit Anmeldeformular)
19
Speiseabfälle
Verfütterungsverbot von Speiseresten ab 1. Juli 2011 In der Ausgabe Nr. 3 der BärnerChanne haben wir Sie letzten Oktober bereits informiert, dass infolge einer bevorstehenden Änderung der schweizerischen Gesetzgebung, ab 1. Juli 2011 das Verfüttern von Speiseresten definitiv verboten wird. Speisereste sind Küchen und Speise abfälle aus Betrieben, in welchen Le bensmittel für den unmittelbaren Verzehr hergestellt werden d.h. Kü chen und Speiseabfälle aus Gaststät ten und anderen kollektiven Haus haltungen wie Spitälern, Heimen, Kasernen usw., welche bis anhin oft an Schweine verfüttert wurden. Im April hat das Amt für Wasser und Ab fall des Kantons Bern (AWA) allen gastgewerblichen Betrieben im Kan ton Bern einen Informationsflyer mit den wichtigsten Änderungen zuge stellt. GastroBern empfiehlt seinen
Speisereste wohin damit?
Mitgliedern die Entsorgung für Spei sereste frühzeitig zu überdenken. Wir werden in einer der nächsten Ausga ben der BärnerChanne nochmals ausführlich über dieses Thema be richten.
AWA Abfall Amt für Wasser und
Folgend finden Sie die Kurzfassung des Flyers «Speisereste – wohin damit?» mit den wichtigsten Informationen über die neuen Bestimmungen und die möglichen Entsorgungswege. erteilt nfte Weitere Auskü Abfall AWA Amt für Wasser und rw/Quelle Reiterstrasse 11 3011 Bern 38 11 633 031 fon Tele bve.be.ch E-Mail: info.awa@ be.ch Internet: www.bve.
EnergieBau-, Verkehrs- und tons Bern direktion des Kan
Veterinärdienst haft Amt für Landwirtsc und Natur
AWA
ektion Volkswirtschaftsdir n des Kantons Ber
Legale Entsorgungswege für Speisereste Einsammeln und Transport Das Einsammeln und Transportieren von Speiseresten ist bewilligungspflichtig. Für Fahrzeuge und Behälter gelten spezielle Hygienevorschriften.
Illegale Entsorgungswege für Speisereste
1
Entsorgung mit energetischer und stofflicher Nutzung Vergärung in einer Biogasanlage Verwertung der Speisereste über regionale, industriell-gewerbliche oder landwirtschaftliche Co-Vergärungsanlagen. Spezielle Hygienevorschriften gelten für die Hygienisierung des Gärguts.
Vergärungsanlage
Vergärung im Faulturm einer Abwasserreinigungsanlage (ARA) Nach Absprache mit der ARA-Betriebsleitung können Speisereste in einer ARA (Faulturm) entsorgt werden. Die Entsorgung via Kanalisation ist verboten.
2
Entsorgung in einer Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) KVA sind in der Lage, Speiseabfälle auf Anmeldung hin in fester, breiiger oder sogar flüssiger Form anzunehmen und zu entsorgen (Direktanlieferung). Die Entsorgung via Kehrichtabfuhr ist nur gestattet, sofern die Speisereste mindestens stichfest sind.
Speisereste im Sinne dieser Broschüre stammen aus gewerblichen Einrichtungen, in denen Lebensmittel für den unmittelbaren Verzehr hergestellt werden. Speisereste aus gewerblichen Betrieben (wie z.B. Restaurants, Hotels, Catering-Einrichtungen, Gross- und Kollektivküchen, Schul- und Heimküchen, Kantinen, Spitäler, Militär- und Zivilschutzanlagen sowie aus dem grenzüberschreitenden Verkehr (z.B. Flughäfen).
1
Entsorgung mit energetischer Nutzung
Welche Speisereste (Küchen- und Speiseabfälle) sind betroffen?
Speisereste
2
betroffen: ja
nein
Trocknung durch Verdampfen Durch Trocknung der Speiseabfälle entsteht ein Recyclingprodukt, das als Dünger verwendet werden kann.
Pflanzliche Rüstabfälle, die getrennt von den übrigen Speiseresten entsorgt werden.
nein
Landwirtschaftliche Verwertung als Dünger nach entsprechender Behandlung gemäss VTNP Entsprechende Hygienevorschriften gemäss VTNP sind zu berücksichtigen.
Mögliche und sinnvolle Wege für die Entsorgung von Speisereste Küchen- und Speiseabfälle müssen so entsorgt werden, dass sich keine Seuchenerreger verbreiten können. Speisereste müssen frei von Fremdstoffen wie Plastikresten, Glasscherben, Alu- und Metallteilen sein. Die Gründe dafür sind die einfachere Verarbeitung und die Qualitätsvorgaben bei der Herstellung von Recyclingdüngern.
Landwirtschaftliche Verwertung Die direkte Verwertung als Düngemittel in der Landwirtschaft (Austrag der flüssigen oder festen Abfälle auf die Felder, Abgabe auf Miststöcke oder in Güllengruben und Vermischen mit Gülle) ohne entsprechende Vorbehandlung gemäss VTNP ist verboten.
Entsorgung via Grüngutsammlung Die Entsorgung von gewerblichen Speiseabfällen via die öffentliche Grüngutsammlung ist untersagt.
2
1
1
Eine entsprechende Bewilligung des kantonalen Veterinärdiensts braucht: a) wer auf dem Entsorgungsbetrieb auch Nutztiere hält. b) wer Speisereste einsammelt, transportiert sowie verarbeitet.
2
Die Entsorgungsanlage benötigt eine abfallrechtliche Betriebsbewilligung des AWA sofern sie nicht ausschliesslich Speisereste entsorgt.
20
Entsorgung via Kanalisation Das Ableiten von festen und flüssigen Speiseresten, auch von Kompaktierungsanlagen (Nassmüllpressen), über die Kanalisation ist verboten. Die Produkte aus Kompaktierungsanlagen gelten als Abfälle und nicht als Abwasser. Sie sind in der Regel mit organischen Stoffen hoch belastet. Ohne fachgerechte Behandlung besteht die Gefahr, dass der Betrieb von öffentlichen Abwasserreinigungsanlagen und das Kanalisationssystem beeinträchtigt werden.
Entsorgung direkt via Kompostierungsanlage Die Entsorgung von gewerblichen Speiseabfällen direkt in einer Kompostierungsanlage ist untersagt. Reine Rüstabfälle können jedoch kompostiert werden.
Entsorgung mit stofflicher Nutzung
Speisereste aus privaten Haushaltungen, die der öffentlichen Grünabfuhr mitgegeben werden können (Info der Gemeinde) oder im eigenen Haushalt verwertet werden.
Verfütterung an Nutztiere Die Verfütterung von gewerblichen Speiseabfällen ist ab dem 1. Juli 2011 in der ganzen Schweiz aus seuchenhygienischen Gründen verboten.
«Wilde Deponie», Vergraben Das Ablagern sowie das Vergraben von Speiseabfällen sind nicht gestattet.
Que
Son les d san imm
Re
Re fes vic cui hôp pro (p.
Re rem (inf
Ep res
Weitere Auskünfte erteilt Amt für Wasser und Abfall AWA Reiterstrasse 11 3011 Bern Telefon 031 633 38 11 E-Mail: info.awa@bve.be.ch Internet: www.bve.be.ch
Fili
Il co emp L dés mét resp tion
Déchets alimentaires
Interdiction de fabriquer du fourrage à partir des déchets alimentaires à compter du 1er juillet 2011 En octobre dernier, nous vous informions dans le numéro 3 de la Channe Bernoise qu’une modification de la législation suisse interdirait définitivement la fabrication de fourrage à partir des déchets alimentaires er
à compter du 1 juillet 2011. Par déchets alimentaires on entend les déchets de cuisine et les restes de repas d’entreprises dans lesquelles des aliments sont préparés pour la consommation immédiate, c’est-à-dire les déchets et les restes provenant des restaurants ainsi que d’autres collectivités, comme les hôpitaux, les homes, les casernes, etc., qui servaient jusqu’ici à nourrir les porcs. En avril, l’Office des eaux et des déchets (OED) du canton de Berne a
envoyé un prospectus à l’ensemble des entreprises de l’hôtellerie et de la restauration du canton de Berne pour les informer de ces changements importants en matière de réglementation. GastroBern conseille à ses membres de reconsidérer en temps utile la question de l’élimination de leurs déchets alimentaires. Nous reviendrons sur ce sujet de manière approfondie dans un prochain numéro de la Channe Bernoise.
Elimination légale des restes d’aliments
n gt.
len t.
b-
1
Traitement avec utilisation de l'énergie et de la matière Traitement dans une installation de production de biogaz Valorisation des restes d'aliments dans des installations de méthanisation industrielles, artisanales ou agricoles. Des prescriptions spéciales s'appliquent à l'hygiénisation des digestats.
n r ne ss h-
2 1
Traitement avec utilisation de l'énergie Traitement dans le digesteur de boues d'une station d'épuration Après entente avec l'exploitant de la STEP, les déchets de restauration peuvent être traités dans le digesteur de boues. Il est interdit de les déverser dans les égouts.
Quels sont les déchets concernés? Sont réputés déchets de restauration au sens de ce dépliant les déchets provenant des entreprises professionnelles produisant des denrées alimentaires destinées à la consommation immédiate. Restes d'aliments
oui
Restes d'aliments que les ménages peuvent remettre à la collecte publique des déchets verts (infos de la commune) ou valoriser eux-mêmes.
non
Epluchures éliminées séparément des autres restes d'aliments.
non
2
Elimination dans une usine d'incinération des ordures ménagères Sur demande, les UIOM sont à même de recevoir et d'éliminer les déchets de restauration solides, pâteux, voire liquides (livraison directe). L'élimination par la collecte des ordures est autorisée si aucun jus de fermentation ne s'échappe des conteneurs fermés.
concernés:
Restes d'aliments provenant des entreprises professionnelles (telles que restaurants, hôtels, services de restauration à bord, cuisines collectives, cuisines scolaires, cuisines de homes, cantines, hôpitaux, installations militaires, installations de protection civile) ainsi que du trafic transfrontalier (p. ex. aéroports).
Traitement avec utilisation de la matière
Filières d'élimination des déchets de restauration Il convient d'éliminer les déchets de restauration de manière à empêcher la propagation d'agents épizootiques. Les restes d'aliments doivent être exempts de matières indésirables telles que résidus de plastique, d'aluminium et de métal ou éclats de verre, afin de simplifier leur traitement et de respecter les exigences de qualité requises lors de la production d'engrais recyclés.
Séchage par évaporation Le séchage des déchets de restauration génère un produit recyclé utilisable comme engrais. Valorisation agricole en tant qu'engrais après traitement conforme à l'OESPA Il convient de respecter les prescriptions de 1 l'OESPA en matière d'hygiène.
1
2
déchets
Service vétérina ire cantonal Office de l'agricultu re et de la nature Direction de l’éco nomie publique du canton de Bern e
Voici le résumé du prospectus «Speisereste – wohin damit?» avec les principales informations relatives aux nouvelles dispositions et aux modes d’élimination possibles. rw/source OED
Elimination illégale des restes d'aliments
Collecte et transport La collecte et le transport de restes d'aliments sont soumis à autorisation. Les véhicules et les conteneurs utilisés à cette fin doivent répondre à des prescriptions spéciales en matière d'hygiène.
-
OED Office des eaux et des
Direction des trava ux publics, des transports et de l'énergie du canton de Bern e
Pour tout complém ent d'informatio n: Office des eaux et des déchets OED Reiterstrasse 11 3011 Berne Téléfon 031 633 38 11 E-mail: info.awa@bv e.be.ch Internet: www.bve .be.ch
n us
n er
Que faire avec les restes d'aliments?
Une autorisation du Service vétérinaire cantonal est requise pour: a) quiconque détient des animaux de rente dans l'entreprise d'élimination; b) quiconque collecte, transporte ou traite des restes d'aliments. Une autorisation en matière de gestion des déchets délivrée par l'OED est nécessaire pour toute installation qui n'élimine pas exclusivement des restes d'aliments.
21
Transformation en aliments pour les animaux de rente Pour cause de risques liés à l'hygiène et aux épidémies, la transformation des déchets de restauration en aliments pour animaux sera interdite dans toute la Suisse dès le 1er juillet 2011. Elimination par les égouts Le déversement dans les égouts de restes d'aliments solides ou liquides, également issus d'installation de compactage (presses à déchets humides) est interdit. Les produits provenant d'installations de compactage sont considérés comme déchets et non pas comme eaux usées. Ils contiennent généralement de grandes quantités de matières organiques. Sans traitement approprié, ils risqueraient de perturber le fonctionnement des stations d'épuration publiques et d'endommager les égouts et les collecteurs. Valorisation agricole La valorisation directe en tant qu'engrais dans l'agriculture (épandage des déchets liquides ou solides dans les champs, dépôt sur des fumiers ou dans des fosses à purin et mélange avec du purin) est interdite si elle n'a pas fait l'objet d'un prétraitement conforme à l'OESPA. Elimination directe par compostage L'élimination directe de déchets de restauration dans une installation de compostage est interdite. Les épluchures peuvent toutefois être compostées. Elimination par la collecte des déchets verts Il est interdit de remettre les déchets de restauration à la collecte publique des déchets verts. «Décharge sauvage», enfouissement Le dépôt et l'enfouissement de déchets de restauration sont interdits.
Pour tout complément d'information: Office des eaux et des déchets OED Reiterstrasse 11 3011 Berne Téléfon 031 633 38 11 E-mail: info.awa@bve.be.ch Internet: www.bve.be.ch
Essen und Trinken
Zur Geschichte des Brotes Das älteste Brot der Schweiz stammt aus dem Jahre 3530 vor Christus. Es wurde ganz erhalten 1976 in Twann gefunden. Hergestellt wurde es aus Weizenkörnern, die auf einer Handreibemühle zerrieben wurden. Dieses Brot gilt sogar als der älteste Brotlaib Europas.
Tag und Nacht, ist stets auf Wander schaft bedacht… » Die Müller muss ten zu ungewöhnlichen Zeiten über gebührlich viel arbeiten, nämlich immer dann, wenn Wasser und Wind vorhanden waren. Dies galt es auszu nutzen, ohne Rücksicht auf die Tages zeit. Und falls ein Müller einmal reich wurde, hatte er dies nicht nur seinem Glück, sondern vor allem seiner Ge schicklichkeit und seinem Fleiss zu verdanken. Sprichwörter greifen auch gerne das Motiv der Mühle auf. Wenn z.B. auf die Tugend der Geduld angespielt werden soll, dann hören wir oft: «Gottes Mühlen mahlen langsam, mahlen aber trefflich fein.» Die frühesten Berichte über Wasser mühlen stammen aus der griechisch römischen Kultur im 1. Jahrtausend vor Christus. Das Mahlen mit dem Wasserrad war somit während 2000 Jahren eine unveränderte Technik. Heute sind die Wassermühlen in der Schweiz und in den Nachbarländern gänzlich verschwunden. Schweizer Brotinformation SBI
Jetzt
Vom Sammler zum Ackerbauer Bereits in der Altsteinzeit, bis etwa 10 000 vor Christus, sammelten die Menschen Gräser, deren Körner oder Samen ihnen als Nahrung dienten. In der Jungsteinzeit wurden sie sesshafter und begannen selbst Pflanzen anzu bauen. Gemäss archäologischen Fun den haben die Menschen in den Rand gebieten des Irak bereits vor ungefähr 12 000 Jahren Getreide (Weizen, Gers te, Roggen) gesät und geerntet, in Mit teleuropa erst vor etwa 6000 Jahren.
Die Entwicklung des Backofens Lange ernährten sich unsere ländli chen Vorfahren hauptsächlich von Getreidebrei. Brot war zunächst nur in den Städten verbreitet, wo es mittel alterliche Zünfte der Pfister (Bäcker) und Müller gab. Seit dem 12. Jahrhun dert wurden Roggen und Schwarz brote sowie Weizen, Dinkel, Gers ten und Haferbrote gebacken. Weisses Mehl war aufwendiger herzustellen,
deshalb war weisses Brot noch im 16. Jahrhundert vor allem den Rei chen vorbehalten, Halbweissbrot den Wohlhabenden und Ruchbrot dem einfachen Volk. In der ersten Entwicklungsphase wur de Mehl mit Körnern und Wasser zu Klumpen geformt und angeröstet, da mit sie haltbar blieben. Die Masse wurde unter der Asche angebacken, später in Backmulden gegart. Von da war es nur noch ein kleiner Schritt bis zum Backofen. Bei den Ägyptern war das Bäckergewerbe bereits vor 4800 Jahren bekannt. Auch bei der Entde ckung des Teigs, der durch einen Gä rungsprozess entsteht, waren sie Pio niere. In der Schweiz sind Bäcker erst seit dem Jahr 623 nachgewiesen.
Von Mühlen und Müllern «Das Wandern ist des Müllers Lust», so besangen die Müller im alten Volks lied ihr Leben. «Vom Wasser haben wir's gelernt … Das hat nicht Ruh’ bei
22
investieren!
SCHAFFEN SIE STRASSENKINDERN EINE MENSCHENWÜRDIGE LEBENSGRUNDLAGE MIT NEUER PERSPEKTIVE.
Spendenkonto PC 10-11504-8 Terre des hommes – Kinderhilfe Avenue de Montchoisi 15 1006 Lausanne www.tdh.ch oder 058 611 06 11 Spendet Zukunft.
54 x 126 mm (d) Sujet 4
Generalversammlungen
Generalversammlung GastroStadtBern und Umgebung Unter dem Präsidium von Eveline Neeracher fand am 26. April 2010 in der Casino Restaurants Bern AG in Bern die Generalversammlung der Regionalsektion GastroStadtBern und Umgebung statt.
Wahlgeschehen Vorstand – Wiederwahl Vier Vorstandsmitglieder wurden für eine weitere Amtsperiode bestätigt: – Hans Traffelet, Gurten-Park im Grünen, Wabern – Reto Schwyter, Restaurant Bären, Köniz – Hanspeter Schwab, Hämpu’s Brötlibar, Niederwangen – Vincent von Wattenwyl, Restaurant Räblus, Bern
Präsidium – Wiederwahl Eveline Neeracher, wurde für eine weitere Amtsperiode als Präsidentin bestätigt. Vorstand – Neuwahl Regula Minder gab ihr Amt infolge Amtszeitbeschränkung ab. Die Ver sammlung wählte neu Tobias Burk halter, Casino Restaurants Bern AG, in den Vorstand. Rechnungsrevisor – Neuwahl René Muster gab sein Amt als Revisor infolge Amtszeitbeschränkung nach
Die wiedergewählte Präsidentin: Eveline Neeracher 9 Jahren ab. Neu wurde Ruedi Bachtler, Restaurant Thalheim, Ittigen (ab August 2010) als Rechnungsrevisor gewählt.
Generalversammlung Hotellerie Bern + Mittelland Generalversammlung: 6. Mai 2010 im Zentrum Paul Klee Präsidium: Schreiner Christian Wahlgeschehen Vorstand – Wiederwahl Acht Vorstandsmitglieder wurden für eine weitere Amtsperiode bestätigt: – Urs Bührer, Hotel BellevuePalace, Bern – Cirillo Fontana, Hotel Fontana, Twann – Beatrice Imboden, Best Western Hotels Bären und Bristol, Bern – Markus Lergier, Bern Tourismus, Bern – George Sardi, Hotel Worbenbad, Worben – Patrik Scherrer, Hotel Allegro, Bern – Christian Schreiner, Hotel Novotel, Bern – Matthies Stampfli, Landgasthof Bären, Langenthal
Präsidium – Neuwahl Beatrice Imboden, Best Western Hotels Bären und Bristol, Bern zur Präsidentin von Hotellerie Bern+ Mit telland – sie tritt damit die Nachfolge von Christian Schreiner, Hotel Novo tel, Bern an. Vorstand – Neuwahl Daniel Siegenthaler, Hotel Ramada, Solothurn als Nachfolger von Peter Lustenberger, Hotel Storchen, Schö nenwerd in den Vorstand. Thomas Kübli, Hotels Ambassador und City am Bahnhof, Bern neu in den Vorstand. Rechnungsrevisor – Neuwahl Christoph Bohren, Romantikhotel Sternen, Kriegstetten und Thomas König, Landgasthof Sternen, Muri
23
Die neue gewählte Präsidentin: Beatrice Imboden als Nachfolger von Yvonne Huser und Peter Tanner in die Revisionsstelle. mk
Weiterbildungszentrum – Neuigkeiten von der Weiterbildungsfront
Weiterbildungscheck von GastroSeeland Die Seeländer Sektion hat ihren Mitgliedern einen Gutschein von CHF 100 für einen Kurs aus der aktuellen Kursbroschüre 2010 «Weiterbildung à la carte» geschenkt. Ein paar Gutscheine wurden bereits eingelöst. Sicher werden weitere Einlösungen folgen, da das Angebot vom Herbst/Winter 2010 viele interessante und spannende Kurse umfasst.
GastroBern dankt GastroSeeland für diese sinnvolle Aktion! Selbstverständlich steht Ihnen das Kurssekretariat (Ruth Walther, Telefon 031 330 88 88) gerne zur Seite falls Sie einen ähnlichen Geniestreich planen.
r e t s Mu
Ein grosses Merci auf die Kleine Scheidegg ! André und Barbara Schärer, langjährige Verbandsmitglieder von GastroBern, führen das Restaurant Bahnhof Kleine Scheidegg/Röstizzeria und wir dürfen seit Jahren regelmässig Mitarbeitende von der Kleinen Scheidegg in unserem Aus- und Weiterbildungs-
zentrum begrüssen. Sei es für die ganze Ausbildung G1 (Modulkurse und Modulprüfungen mit der Erlangung des bernischen Fähigkeitsausweises) oder für tägige oder mehrtägige Seminare aus dem Angebot Weiterbildung à la carte.
Wir danken André und Barbara Schärer für die langjährige Treue und das Vertrauen in unser Weiterbildungszentrum! Sie erfahren mehr über diesen innovativen Betrieb direkt unter Eiger, Mönch und Jungfrau auf den Seiten 32/33 dieser Ausgabe.
Eine Kleinauswahl spannender Kurse vom Herbst 2010 Das komplette Jahresprogramm «Weiterbildung à la carte» finden Sie unter folgendem Link: http://www.gastrobern.ch/2/Aus-und-Weiterbildung/Weiterbildung/?oid=1252&lang=de Sie können das Kursprogramm auch in unserem Sekretariat während den Bürozeiten bestellen, Telefon 031 330 88 88. Gerne stehen wir Ihnen auch für individuelle Auskünfte aller Art rund ums Kurswesen zur Verfügung. Rufen Sie uns an ! Melden Sie sich an für einen Kurs: Weiterbildung verleiht Sicherheit...!
Lebensmittelrecht – Lebensmittelhygiene – Lebensmittel-Selbstkontrolle Möchten Sie gerne Ihr Wissen zum geltenden Lebensmittelrecht vertiefen und auf einen aktuellen Stand bringen? Wollen Sie Ihre Kenntnisse in den drei Bereichen der Lebensmittelhygiene auffrischen? Möchten Sie die Lebensmittel-Selbstkontrolle (Chefsache!) mit der Dokumentation und den nötigen Umsetzungsmassnahmen in Ihrem Gastronomiebetrieb optimieren? Oder haben Sie Nachholbedarf beim Update der Deklaration Ihres Angebots? Ja? Dann ist dieser Tageskurs genau das Richtige für Sie! Erfahrungsaustausch und Antworten auf Ihre individuellen Fragen zum Lebensmittelrecht in der gastgewerblichen Praxis sind weitere Schwerpunkte an diesem Tag. Kursdatum Kurszeiten Kurskosten Referent
Mittwoch, 24. November 2010 (WBZ10-29) 9.00 bis 12.00 und 13.00 bis 16.00 Uhr CHF 190.– für Mitglieder GastroBern/GastroSuisse CHF 255.– für Nichtmitglieder, einschliesslich Kursunterlagen Willy Gerber, eidg. dipl. Küchenchef, Fachlehrer GastroBern
24
Die köstliche Kunst der Kaffeezubereitung: Latte Art & Kaffeekreationen In die Geheimnisse aus der Welt des Kaffes weiht Sie die Barista Anna Käppeli gerne ein. Kursschwerpunkte: • Milch & Milchschaum. Welche Faktoren beeinflussen den Milchschaum? • Die Technik des Milchschäumens. Das korrekte Arbeiten mit der Milch in der Kanne. Lernen Sie die verschiedenen Phasen des Schäumens kennen. • Latte Art. Wie zaubert man aus dem Milchschaum eine Figur oder ein Bild? Lernen Sie die beiden Grundformen Herz und Rosetta kennen. • Signature Drink – das Highlight der Baristakunst. Entdecken Sie die Eigenkreation aus Espresso und anderen Ingredienzien wie Chili, Pfeffer, Schokolade, Ingwer, Mango, Feigen und vieles mehr. Kursdatum Kurszeiten Kurskosten Referentin
Mittwoch, 15. September 2010 (WBZ10-11) 14.00 bis 17.00 Uhr CHF 140.– für Mitglieder GastroBern/GastroSuisse CHF 175.– für Nichtmitglieder einschliesslich Degustation/Kursunterlagen Anna Käppeli, Barista, dipl. Restaurateur-Hotelière HF (Bachelor)
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Gastgewerbe: KOPAS-Ausbildung Die auf gesetzlichen Bestimmungen erarbeitete Branchenlösung verlangt, dass grundsätzlich in jedem Betrieb eine Kontaktperson für Arbeitssicherheit (KOPAS) tätig sein muss. Kursziel ist, dass Sie als KOPAS Ihres Betriebes die Branchenlösung für das Gastgewerbe kennen und in Ihrem Betrieb die Umsetzung begleiten können. Kursinhalte: • Ziel und Zweck der Gesetzesbestimmung • Unfallursachen und Gesundheitsgefährdung am Arbeitsplatz • Verhütung von Gesundheitsschäden und Arbeitsunfällen • Bewältigung von Arbeitsunfällen • Aspekte der integralen Sicherheit • Verhindern von Ausfalltagen als Folge von Unfällen und Krankheiten • Umsetzung der EKAS-Spezialrichtlinien im Betrieb Kursdatum Kurszeiten Kurskosten
Referent Wichtig
Montag, 4. Oktober 2010 (WBZ10-27) 9.00 bis 17.00 Uhr (Unterbruch für Mittagessen) CHF 290.– für Mitglieder GastroBern/GastroSuisse, CHF 330.– für Nichtmitglieder einschliesslich Pausengetränke, Mittagessen und Entwicklungskosten Konrad Gerster, SIL-Experte Die «Betriebsanleitung» (gelber Ordner) Ausgabe 2009 zur Umsetzung der Branchenlösung im Gastgewerbe dient als Grundlage und Dokumentation. Am Kurs werden keine Ordner abgegeben. Bringen Sie Ihren Ordner mit oder bestellen Sie ihn rechtzeitig vor Kursbeginn unter Telefon 031 330 88 88.
rw
Agenda GastroBern
«GastroWyträff» 2. Networking Event Montag, 18. Oktober 2010, 17.00 Uhr Berner Weinmesse Reservieren Sie sich diesen Abend schon heute ! Die Einladung folgt im Herbst...
25
Essen und Trinken
Tomaten, Geschmack, Lycopin, Vitamin C Geschichte Die Heimat der wilden Tomate erstreckt sich von Mexiko über Mittelamerika bis an den Fuss der Anden. Spanische Eroberer brachten die Pflanze im 16. Jahrhundert nach Europa, wo man sie lange Zeit als reine Zierpflanze betrachtete und ihre Früchte für giftig hielt. Dadurch brachten sich die Europäer etwa 300 Jahre um den Genuss eines heute als gesund angesehenen Fruchtgemüses. Als Erste änderten die Italiener ihr Urteil. Einer Legende nach soll eine spanische Königstochter die Pflanze bei ihrer Heirat als Mitgift nach Neapel gebracht haben. Dort gingen die Pomodori (Goldäpfel) eine untrennbare Liaison mit der italienischen Küche ein. Auch heute beschert die mediterrane Küche uns
mit unzähligen köstlichen Tomatenzubereitungen. Nach einem ausgesprochen schwierigen Start, insbesondere nördlich der Alpen, erfreuen sich Tomaten in allen Variationen der Herrichtung und Zubereitung seit langer Zeit grösster Beliebtheit. Auch die Nordamerikaner konnten mit den verlockend aussehenden roten Früchten lange nichts anfangen. Erst ein gewisser Mr. Heinz, der ab 1876 eine würzige rote Sauce herstellte und vertrieb, konnte seine Landsleute von den Vorzügen der Tomaten überzeugen. Diese rote Sauce, die neben Tomaten, Essig und Gewürzen auch ziemlich viel Zucker enthält, kennt heute jedes Kind - und Fast food wäre ohne Ketchup-Variationen schlicht undenkbar. Die Furcht vor einer Vergiftung war übrigens nicht gänzlich unbegründet. Unreife, grüne Tomaten enthalten das Alkaloid Solanin, welches ab etwa 20 mg pro 100 Gramm Tomate giftig wirkt. Bereits bei leicht gelblich gefärbten Tomaten ist ein Grossteil des Solanins verschwunden. Tomaten reifen übrigens an einem warmen Ort wunderbar nach.
Tomatenkonsum Mit dem grossflächigen Tomatenanbau wurde in der Schweiz erst nach dem zweiten Weltkrieg begonnen. Ein Einwohner der Schweiz konsumiert pro Jahr etwa 10 kg Tomaten. Mehr als die Hälfte stammen aus dem Import. Bei der Sortenwahl waren lange Zeit der Ertrag, die Haltbarkeit und das Aussehen wichtigere Kriterien als der wunderbare Geschmack der sonnengereiften Tomate. Seit der Vermarktung und Züchtung aromatischer und verschiedenfarbiger Tomaten steigt der Verbrauch in der Schweiz an. Bei uns beginnt die Ernte der Freilandtomaten im Juli. Deren voller Geschmack weckt Erinnerungen. Geschmack ist einfach alles. Aus dem Glashaus stammen verschiedenste Tomatensorten bereits vorher aus Schweizer Produktion. Weltweit ist
26
die Tomate mit jährlich 90 Millionen Tonnen eine der wichtigsten Gemüsesorten überhaupt. Gemüse? Ja, Fruchtgemüse vielleicht. Botanisch gesehen würden sie eigentlich den Früchten zugeordnet. Unsere Importe stammen mehrheitlich aus den Freilandanbauländern Italien (Sizilien), Spanien, Türkei, Bulgarien und Griechenland. Soweit, so gut. Die nicht sonnengereiften und kaum Tomatenaromastoffe aufweisenden Horssol-Dinger hauptsächlich aus Spanien, Belgien, Holland und Marokko. Braucht es die wirklich für ein saisonales Angebot?
Gut für die schlanke Linie – mit einigen interessanten Inhaltsstoffen Nährstoffgehalt pro 100 g essbarer Anteil (rohe Tomate) Energie 18.0 kcal oder 72 kJ Wasser 94 g Protein 1.0 g Kohlenhydrate 3.0 g Nahrungsfasern 1.2 g Fett Spuren Beta-Carotin 130.0 mg Vitamin E 0.8 mg Vitamin B 1 0.05 mg Vitamin B 2 0.03 mg Vitamin B 6 0.1 mg Niacin 0.5 mg Folsäure 0.05 mg Pantothensäure 0.3 mg Vitamin C 23.0 mg Natrium 6.0 mg Chlorid 30 mg Kalium 285.0 mg Calcium 13.0 mg Magnesium 14.0 mg Phosphor 25.0 mg Schwefel 11 mg Eisen 0.5 mg Zink, Kupfer, Mangan Spuren Fluor, Jod Spuren
Eine vollreife Tomate besteht zu 94 % aus Wasser. Als sehr wasserhaltiges Fruchtgemüse ist sie geradezu ideal
für die energiearme, jedoch vitaminund mineralstoffreiche Ernährung (siehe Kasten). Ungefähr sechs Tomaten decken den Tagesbedarf an Vitamin C. Je röter die Tomate, umso mehr Tyramin enthält sie. Dies ist ein Umwandlungsprodukt der Aminosäure Tyrosin, dem stimmungsaufhellende und blutzuckererhöhende Wirkungen zugeschrieben werden. Was uns rein optisch schon zum Essen in eine sonnengereifte Tomate animiert, ihre rote Farbe, ist wohl auch der gesundheitlich interessanteste Inhaltsstoff der Tomaten: das Lycopin (auch Lycopen). Dieser sekundäre Pflanzeninhaltsstoff stabilisiert die Zellwände und schützt die Zellen. Lycopin unterstützt also das körpereigene Abwehr- und Reparatursystem als «Fänger» freier Radikale und könnte damit das Risiko von Krebserkrankungen sowie von Herz- und Kreislauf-Krankheiten senken. Dabei ist die Verfügbarkeit des Lycopin aus verarbeiteten und erhitzten Tomaten höher als aus rohen. Beim Erhitzen werden die pflanzlichen Zellstrukturen aufgebrochen und das Lycopin gelöst.
Kumato-Tomate
1 Rundtomate 2 Fleischtomate 3 Gelbe Tomate 4 Flaschentomate 5 Eiertomate 6 Cherrytomaten
Genau gegenteilig sieht dies bei den hitzeempfindlichen Vitaminen, Vitamin C ist diesbezüglich das Empfindlichste, aus. Rohgenuss ist hier angesagt.
Tomatenvariationen Auf dem Markt gibt es rund 1000 Arten von Tomaten, vielleicht auch mehr, inklusive der gentechnisch veränderten Anti-Matsch-Tomaten. Die Grösse reicht von einem bis 15 cm
Durchmesser. Das Gewicht von wenigen Gramm bis zu einem Kilogramm. Und viele davon sind eben nicht rund und rot. Variationen gibt es in Schwarzviolett, Schwarzrot gesprenkelt (Kumato-Tomaten), Tiefrot, Dunkelorange, Gelb und Grün. So vielfältig die Farben, so unterschiedlich auch die Formen: Rund und glatt, flach und faltig, länglich, oval, flaschen-, pflaumen- oder dattelförmig.
Das Rezept für eine «anständige» Pizzaauflage oder die Pasta ai pomodoro Tomatencoulis (Coulis de tomates) Zutaten für 1 Liter 800 g Tomates concassées hergestellt aus ca. 1.6 kg sonnengereiften, frischen Tomaten 200 g Tomatenpüree 100 g Schalotten 20 g Knoblauch 0.8 dl Olivenöl Pfeffer aus der Mühle weiss Salz wenig Zucker 30 g Frischkräuter, Basilikum, Oregano, Thymian Vorbereitungen Die Tomates concassées herstellen. Die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Frischkräuter abzupfen und fein schneiden. Zubereitung Das Olivenöl in einer Kasserole erhitzen, die Schalotten und den Knoblauch darin gut dünsten. Das Tomatenpüree beigeben und sehr gut mit andünsten. Die Tomates concassées dazugeben. Mit Salz und Pfeffer und Zucker würzen. 30 Minuten leise köcheln und dabei einreduzieren lassen. Die Frischkräuter beigeben, nochmals kurz kochen und abschmecken.
7 Rispentomaten 8 Beerentomaten
27
wige
Kurz notiert
Jürg Schmid ist wieder Direktor von Schweiz Tourismus Der Vorstand von Schweiz Tourismus hat Jürg Schmid einstimmig wieder zum Direktor gewählt. Er hat Schweiz Tourismus die vergangenen 10 Jahre bereites erfolgreich, innovativ und
engagiert geführt. Nach kurzer Tätigkeit bei den SBB übernahm er per 1. Juni 2010 wieder die Führung der nationalen Marketingorganisation des Schweizer Tourismus.
Jürg Schmid als neu ernanntes Ehrenmitglied von GastroSuisse zusammen mit Klaus Künzli, Zentralpräsident GastroSuisse. Fotoquelle: GastroJournal
Verleihung des «ThunerseeStern» an das Hotel Meielisalp in Leissigen
Die Badezimmertüre
Das Hotel Meielisalp wurde für die konsequente Umsetzung eines rustikalen Alp-Ambientes in die moderne Hotellerie mit dem «ThunerseeStern» prämiert. Im Hotelzimmer wird der Melkstuhl zum Kleiderhaken, die Käsebrassel zum Tisch, das Milchmälchterli zum Abfalleimer. Eine zweiteilige Stalltüre öffnet den Weg zum Bad, wo aus einer Brunnenröhre das Wasser statt in ein herkömmliches Lavabo in eine Wäscheschüssel läuft. Dies alles und das rustikale Bett mit der karierten Bettwäsche und die liebevoll ausgesuchten Dekorgegenstände zeugen sowohl vom stilsicheren Geschmack der Hoteliersfamilie Bettler wie auch vom Geschick der einheimischen Handwerker. Fünf Hotelzimmer wurden im Jahr 2009 nach Minergiestandart
Das Bett auf der Alp in Alpzimmer umgebaut. Viele Einrichtungsgegenstände im Hotel und im Speisesaal spiegeln das Alp-Thema konsequent und doch unaufdringlich. Das Frühstücksbuffet lockt mit echter Käsereibutter, Milchprodukten, einheimischem Alp-Käse in originaler und gleichzeitig praktischer Präsentation. Mehr Informationen unter: www.meielisalp.ch
Solothurn: keine Lockerung des strengen Rauchverbots – Volksinitiative klar abgelehnt Im Kanton Solothurn gilt weiterhin ein strenges Rauchverbot. Die Solothurner Stimmberechtigten haben eine Volksinitiative, die kleine Raucherbetriebe im Rahmen der Bundeslösung wieder zulassen wollte, mit einer Nein-Mehrheit von 66,07 Prozent abgelehnt. In der Volksabstimmung sprachen sich 34 475 Solothurnerinnen und
Solothurner gegen die Initiative «für ein liberaleres Gesundheitsgesetz und ein vernünftiges Rauchverbot» aus. 17 703 Stimmberechtigte hiessen das Begehren gut, bei einer Stimmbeteiligung von lediglich 30,36 Prozent. Die Initiative wollte erreichen, dass der Kanton Solothurn die Bundeslösung übernimmt. Das hätte inso-
28
fern eine Lockerung zur Folge gehabt, als kleine Raucherlokale wieder zugelassen gewesen wären. Als erster Kanton der Deutschschweiz hatte Solothurn 2006 in einer Volksabstimmung ein kantonales Gesundheitsgesetz mit einem strengen Rauchverbot beschlossen. Die Regeln gelten seit 2009. Bediente Fumoirs sind erlaubt.
Passivrauchschutz – Kanton Glarus
Thomas Erne wird Nachfolger von Beat Rüfli
Der Entscheid der Glarner Landsgemeinde über die Ausgestaltung des Nichtraucherschutzes wurde mit Spannung erwartet. Die Regierung schlug die nationale Lösung vor; die Lungenliga wollte ein Verbot von Raucherlokalen. Die Landsgemeinde sprach sich anfangs Mai erfreulich deutlich dafür aus, es bei der seit dem 1. Mai 2010 geltenden Bundeslösung zu belassen. Die engagiert votierenden Wirte setzten sich erfolgreich gegen ein generelles Verbot von Raucherbetrieben zur Wehr. Somit gilt in Glarus die Bundeslösung – ohne weitere Verschärfung.
Thomas Erne wird die Nachfolge von Beat Rüfli als Geschäftsführer der Bielersee Schifffahrtsgesellschaft auf Mitte September 2010 übernehmen. Thomas Erne ist 42 Jahre alt, wohnhaft in Bern, und verfügt über eine breite betriebswirtschaftliche wie auch touristische Ausbildung. Er hat Diplomabschlüsse in Marketing und Tourismus und die Ausbildung zum MBA abgeschlossen. Beruflich war er in leitenden Positionen in der Reiseund Tourismusbranche tätig. rw Thomas Erne
Produktenews
BioFresh-Linie von Liebherr – perfekte Frischezone für den Kühlschrank Liebherr veredelt mit der Frischezone BioFresh den Kühlschrank und fördert die gesunde Ernährung. In der neuartigen, zusätzlichen Frischezone
können viele Lebensmittel bis dreimal länger als im normalen Kühlteil gelagert werden. Mehr Informationen unter: www.fors.ch
Ihr persönlicher Trink-Wecker zum Herunterladen Haben Sie sich auch schon gefragt: «Trinke ich genug Wasser?» Um körperlich und geistig fit zu sein, müssen wir täglich viel trinken. Das klingt einfach und kann im Alltag doch schwierig werden. Ihr persönlicher BRITA Trink-Wecker zum Herunterladen hilft Ihnen.
Für mehr Informationen: BRITA Wasser-Filter-Systeme AG, 6025 Neudorf, Telefon 041 932 40 30, www.brita.ch
Neu gibt es den Trink-Wecker von BRITA, der Sie daran erinnert, mal wieder ein Glas Wasser zu trinken und der auch Bilanz zieht, wie viel Sie heute bereits getrunken haben. Den Trink-Wecker von BRITA können Sie einfach und kostenlos unter
29
www.brita.ch downloaden und auf allen gängigen PCs unter Windows XP oder Vista installieren. rw
Büchertipps
Die chinesische Tempelküche – Marina Hasse Vegetarische Originalrezepte aus berühmten buddhistischen Klöstern
ISBN: 978-3-03800-498-1
Mit diesem Buch begeben wir uns auf eine Reise zu uralten Klöstern Chinas, nach Szechuan, zu den Wurzeln des buddhistischen vegetarischen Essens. Nie zuvor haben sich die chinesischen Klosterküchen westlichen Autoren und Fotografen geöffnet, spektakuläre Fotos sind das Ergebnis. Obwohl exotisch, sind die Rezepte auch in der westlichen Küche einfach umsetzbar. Die Hauptzutaten wie Gemüse, Bambus, Pilze, Nüsse, Tofu, Seitan, Sojafleisch, Konnyaku sowie ausgesuchte Heilpflanzen und Gewürze sind auch bei uns in Asienläden problemlos erhältlich. Viele der Zutaten kann man auch einfach im eigenen Garten ziehen.
Weber’s Grill Bibel – Jamie Purviance
ISBN: 978-3-8338-1863-9
Sommerzeit ist Grillsaison: Jamie Purviance präsentiert in Weber’s Grillbibel 160 brandneue Rezepte für pures Grillvergnügen. Der beliebte US-amerikanische Grillexperte verrät die besten Tricks für perfektes Grillen auf dem Holzkohle-, Gas- und dem Elektrogrill. Mit über 1000 praktischen Step-Bildern gelingt selbst Einsteigern die kulinarische Premiere am Rost. Los geht es mit den Grundlagen des Grillens. Woher weiß ich, wie viel Grillkohle ich brauche? Wie geht man beim Anzünden eines Gasgrills vor? Hier werden auch Räuchertechniken und viele nützliche Grillhelfer vom Grillwender bis zum Funkthermometer erläutert. Jetzt aber ran ans Grillgut! Ob klassische Burger, Lammspiesse mit Zaziki, Hähnchenflügel mit Honigglasur oder Lachs mit Nektarinen-Salsa, in 6 grossen Rezeptkapiteln ist garantiert für jeden Geschmack was dabei. Selbst knackig frisches oder mariniertes Gemüse macht sich gut auf dem Rost. Dazu kommen jede Menge fruchtige Nachtischideen. Bananen nach Foster-Art oder Pfirsich-Shortcakes sind die süssen Feinheiten vom Grill.
Leichte Sommerküche – Claudia Seifert / Sabine Hans
ISBN: 978-3-03800-507-0
Der Sommer mit seiner üppigen Fülle an sonnengereiften Früchten, farbigen Blüten, gesundem Gemüse und aromatischen Kräutern lädt zum Ausprobieren und Experimentieren ein. Wie wär’s einmal mit dem pfeffrigen Aroma des Basilikums zu einer süss-fruchtigen Nachspeise oder mit süssen Früchten zu herzhaftem Fleisch, bunten Blüten zu frischem Mozzarella, geeistem, minzgrün gefärbtem Ziegenkäse mit roten Melonenbällchen kombiniert. 80 Rezepte zeigen, wie sich auf neue, fantasievolle Art die ganze Fülle des Sommers auf den Teller zaubern lässt: kreativ, abwechslungsreich und einfach nachzukochen. Begleitet werden sie von Fotos bezaubernder Sommerstimmungen – Meer, Wald und Wiese, Gartenidyllen mit Blumen und Kräutern – , die Sommergefühle pur vermitteln. Ein Buch, das Lust macht auf das Kochen und Geniessen im Sommer.
Mein Grillbuch – Johann Lafer In diesem interessanten und perfekt illustrierten Buch finden Sie traumhafte Rezepte für jeden Grillanlass. Der würzige Duft nach Kräutern und Holzkohle erfüllt die Luft, das appetitlich gebräunte Fleisch zergeht beinahe auf der Zunge, und der zarte Fisch hat sein gesamtes köstliches Aroma bewahrt: Dass Gegrilltes höchsten Gourmetansprüchen genügt, beweist Sternekoch Johann Lafer, seit Jahren auf der Stromburg, im Fernsehen und im Rundfunk. Mit Mein Grillbuch hat er sich nun im Verlag Gräfe und Unzer den Traum erfüllt, seine persönlichen Rezepte und Tipps rund um das Garen über offener Glut zu veröffentlichen. ISBN: 978-3-8338-2023-6
30
Marmeladen & Gelees – Hans Gerlach Glück im Glas – die Lust auf Selbstgemachtes
ISBN: 978-3-8338-1925-4
Selbstgemachtes hat immer Hochsaison. Hans Gerlach stellt in Marmeladen & Gelees die besten Rezepte für unwiderstehlich fruchtige Aufstriche vor. Der Kochprofi weiss, wie man den Vorratsschrank rund ums Jahr mit bunten Köstlichkeiten füllt und sich ein kleines Glas voller Glück für kalte Tage reserviert. Erst kommt die Theorie, dann die Praxis. In der Einführung steht alles wichtige übers Kochen, Abfüllen und das richtige Lagern der süssen Früchtchen. Viel Frucht und wenig Zucker ergeben dabei stets einen besonders intensiven Geschmack. Viele stimmungs volle Fotos und die aufwendige Ausstattung machen richtig Lust auf Selbstgemachtes und aus dem Buch ein echtes Schmuckstück.
Eischnee & Zitronensaft – Karin Messerli
ISBN: 978-3-85932-638-5
«Guetsli» und Biscuits sind «in Fashion». Sie sind farbig, würzig und sehr stylish geworden. Und sie haben einen Vorteil: Die häppchengrossen Portionen werden von allen gerne gegessen. Kein Wunder, dass renommierte Confiseure ihr «Guetsli-Sortiment» aufstocken und alten Rezepturen neues Leben einhauchen. Frisch zubereitet, schmecken sie am besten. Genauso, wie zu Hause auch. Die rund 50 «Guetsli» im neuen Buch sind Rezepte für jeden Tag, jede Gelegenheit, für Nascher und Verwöhnte, Profis und Anfänger. Egal, ob der Teig mürb, gerührt, geschlagen oder blättrig ist – die einen mögen «Guetsli» weich und klebrig, die anderen sandigmürb. Oder doch lieber weich und luftig? So oder so: Für alle gibt’s ein oder mehrere «Lieblingsguetsli». Und sie schmecken – frisch aus dem Ofen – unvergleichlich gut.
Veloland Bern – Pro Velo Der Kanton Bern verfügt über ein gut ausgebautes und ausgeschildertes Velowegnetz, wie das handliche Ringbuch verdeutlicht. Die meisten leichten Touren auf Nebenstrassen sind auch für Familien bestens geeignet. Die informativen, ausklappbaren Karten enthalten Tipps und Sehenswürdigkeiten, Streckenprofile, Verpflegungsmöglichkeiten, Anschluss an den öffentlichen Verkehr. rw ISBN: 978-3-85932-641-5
ViaMichelin
Internetportal ViaMichelin wird zum individuellen Reiseplaner Flüge, Hotels oder Bahntickets buchen, Restaurants reservieren und einen persönlichen Reiseführer direkt über www.reisen.viamichelin.de erstellen. Der Michelin Reiseverlag hat seinen weltweit erfolgreichen Onlineservice «ViaMichelin» überarbeitet und um ein neues, interaktives Reiseportal erweitert. «Wir haben für die neuen Funktionen Informationen aus aktuell 129 Bänden des Grünen MI-
CHELIN Reiseführers adaptiert», erklärt Thomas Hermann, Direktor Kommunikation Michelin Deutschland, Österreich und Schweiz. Unter www.reisen.viamichelin.de kann sich der User gezielt in einer Region oder Stadt seiner Wahl über Sehenswür-
31
digkeiten, Museen, Hotels und Restaurants informieren. Dazu bietet das Portal – je nach persönlichem Interesse – spezielle Touren an, die durch eine ausführliche Bebilderung schon bei der Reiseplanung umfassende Eindrücke vermitteln. Die ausgewählten Attraktionen können dann per Mausklick zum detaillierten Reiseführer hinzugefügt werden. Das Portal erstellt ausserdem online Reisekarten, in denen die ausgesuchten Highlights eingezeichnet sind. Gleichzeitig gibt es hier wertvolle Informationen über Land und Leute. Die Einreisebestimmungen sind ebenso hinterlegt wie beispielsweise die
Preise für Taxifahrten oder die aktuelle Wetterlage vor Ort. Sobald alle detaillierten Informationen zusammengetragen sind, kann man den persönlichen Reiseführer einfach ausdrucken. Gleichzeitig lassen sich über das vernetzte Portal online Flüge und Hotels buchen, Bahntickets ordern oder Restaurantbesuche reservieren. Die digitalen Inhalte bietet der Reiseverlag neben den Internetportalen auch als Applikation für das iPhone und ausgewählte Mobiltelefone von Nokia an.
36 000 Sehenswürdigkeiten in 90 Ländern Das neue Reiseportal umfasst mit etwa 36 000 Sehenswürdigkeiten,7000 Restaurants sowie rund 100 000 Hotels und Pensionen in 90 Ländern eine der grössten Reisedatenbanken der Welt. Die neue Website des Michelin Reiseverlags zeichnet sich durch detaillierte Karten und Stadtpläne sowie sorgfältig recherchierte Tourenvorschläge aus. Erfahrene Autoren aus der jeweiligen Stadt oder Region vermitteln Lebens-
gefühl und Eigenheiten hautnah und gewährleisten einen hohen Informationsgehalt. Um die ständige Aktualisierung kümmern sich die erfahrenen Redakteure des Portals. Die neue Website gibt es in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch: www.reisen.viamichelin.de www.voyage.viamichelin.fr www.viaggi.viamichelin.it Die Website für die Schweiz ist auch unter www.viamichelin.ch über die Rubrik «Reisen» zu erreichen.
Mitgliederporträt
Kleine Scheidegg, der lebendige Alpenbahnhof Wer kennt sie nicht? Eiger, Mönch und Jungfrau. Wer hat nicht schon von der Herausforderung «Eigernordwand» gehört? Die Kleine Scheidegg liegt auf 2061 M.ü.M. Die Alpenpass-Station verbindet die Lütschinentäler mit den Destinationen Grindelwald und Wengen und wird als das Zentrum der Jungfrauregion bezeichnet. Gastronomisch findet man bei uns kreative und typische Alpengerichte mit ein paar, nicht-alltäglichen Überraschungen. Als «lebendigster Alpenbahnhof» wollen wir den Gast begeistern – ihn zum Wiederbesuch bewegen. – rund 200 Sitzplätze in drei Räumen – rund 200 Sitzplätze auf der Sonnenterrasse – Aussenstationen/Bars: Tipi und Tent – Aussenstationen/Verpflegung: Tipi-Jr, Holzofenpizzastation (Winter), Grill-Station, Bakery, Glacegondel (im Sommer) – Mountain-Lodge: 4 Einzel- und 6 Doppelzimmer, 90 Plätze im Touristenlager (Toiletten und Duschen auf der Etage) – Erreichbar mit der Wengernalpbahn via Lauterbrunnen oder Grindelwald – 365 Tage im Jahr geöffnet – Mitglied GastroSuisse, Hotelleriesuisse und Eigerness – www.bahnhof-scheidegg.ch (Eigernordwand-Livecam) – Kontakt: Barbara und André Schärer, Wirte
Eiger, Mönch und Jungfrau: wer kennt sie nicht? Herausforderung Eigernordwand: wer hat nicht schon davon gehört? Das Bahnhof-Buffet «Röstizzeria» auf der Kleinen Scheidegg liegt auf 2061 M.ü.M. Die Alpenpass-Station verbindet die Lütschinentäler mit den Destinationen Grindelwald und Wengen und ist mit der Wengernalpbahn (Zahnradbahn) bequem erreichbar. Als Zentrum der Jungfrauregion ist sie der Ausgangspunkt für einen Besuch auf das Jungfraujoch (Top of Europe), ein Knotenpunkt für viele Skibegeisterte und Wanderer oder natürlich ein Ausflugsziel zum Mittagessen oder für eine gemütliche Übernachtung in der Mountain-Lodge. Für viele Bergsteiger sind wir der Ausgangspunkt für deren Aufstieg. Seit zwei Generationen wird das Bahnhof-Buffet «Röstizzeria» von der
32
Familie Schärer geführt. Im Jahr 1990 wurde der Betrieb von Silvia & Horst Schärer von den Jungfraubahnen gepachtet. Mit innovativen Ideen, wie dem damals ersten, aus Kanada original-nachkonstruierten Tipi-Zelt oder mit Gerichten wie der Röstizzeria oder dem Hörnli-Topf wurde eine neue, zukunftsweisende Gastronomie erschaffen. Im Jahr 2000 erfolgte der Wechsel zu den heutigen Pächtern, Babs & André Schärer. Die Röstizzeria GmbH wurde gegründet. Diese führt den Gastround Übernachtungsbetrieb des Bahnhof-Buffets auf der Kleinen Scheidegg. Das Konzept, den Gästen den lebendigsten Alpenbahnhof zu präsentieren, wurde konsequent umgesetzt. Das wunderschöne Bergpanorama mit Sicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau lockt Gäste aus aller Welt in unser Haus oder auf unsere Sonnenterrasse. Von einer einstigen «Umsteigestati-
on» sind wir zu einem richtigen Ausflugsziel heran gewachsen. Auch Dank der Möglichkeit, asiatische Gruppenreisende im Sommer verpflegen zu dürfen, konnten und können wir rund 45 Kader und Mitarbeiter Vollzeitstellen anbieten. «Wer sonst schält von Hand 62 Tonnen Kartoffeln pro Jahr, wenn nicht wir alle?» Uns ist die interne wie externe Weiterausbildung wichtig. Selbstverständlich werden die Ausbildungskonzepte nicht an die jeweiligen Arbeitsverträge gekoppelt – dafür erwarten wir bei Abschlüssen gute Resultate und einen Know-how-Transfer in unseren Betrieb. Schlussendlich sind «Scheuklappen» und «Routine» Gift für eine Unternehmung wie die unsrige. Durch unsere diversen Take-awayAussenstationen, wie dem Bratwurst/ Rösti-Grill, dem «Tent» für leckere Drinks, oder der «Backwarenstation» mit den hausgemachten Kuchen und Gebäck, hat auch der etwas eiligere Gast die Möglichkeit sich zu verpflegen. Durch die Treue unserer zahlreichen Stammgäste werden wir immer wieder auf’s Neue gefordert, resp. auf’s Neue getestet. Sei dies mit neuen Gerichten oder durch unser Weinsortiment aus dem familieneigenen Rebberg «Stadel» in Eggerberg VS. Wir bieten eine, gradlinige, überraschende und typische Gastronomie an. Wir wollen den Gast begeistern – ihn zum Wiederbesuch bewegen! Gegenüber «normalen» Bergrestaurants verzichten wir grösstenteils auf Convenience-Produkte. Dazu gehört, dass der
Salat noch selber gerüstet wird, das Apfelmus und die Röstzwiebeln selber hergestellt werden etc. Wenn immer möglich, werden Ausgangsprodukte aus den Tälern bezogen. Wir sind 365 Tage im Jahr für Sie da, und bieten ab 10.30 Uhr durchgehend warme Küche an. Ob für eine Familienfeier, eine Hochzeit im Original-EigerAmbassador-Expresszug, oder einen Firmenanlass bis zu 200 Personen: wir sind die Ansprechpartner. In einem oder mehreren der vier Säle, wollen wir Ihnen einen unvergesslichen Tag bieten. Während im Winter im «Tipi-Zelt» reger Après-Ski und Rambazamba herrscht, geniessen wir während den
Sommermonaten die etwas ruhigere Zeit. Na ja – wenn jede halbe Stunde 1000 Gäste die Kleine Scheidegg per Bahn oder zu Fuss erreichen können, ist es auch hier mit der Ruhe vorbei. Aber dafür können Sie ab 18.30 Uhr, wenn die letzte Bahn vom Berg herunterfährt, die absolute Ruhe geniessen … Zusätzlich werden wir an den grossen Hauptanlässen wie dem Snowpenair, mit einem Staraufgebot wie Zuccero, Amy Macdonald, Brian Adams, Gotthard u.v.m., dem Jungfraumarathon, mit bis zu 4000 Läufern oder dem legendären Lauberhornrennen, wir dürfen bei uns die Schweizer- und Italia-Nati verpflegen, jährlich aus dem «courant-normal» herausgeschleudert … Wer während dem Winterskibetrieb der erste auf der Piste sein möchte, oder im Sommer das Abendrot von ganz nah betrachten will, kann dies gerne mit einer Übernachtung in einem unserer Zimmer oder im Touristenlager tun. Eine Vorreservation über unsere Homepage www.bahnhof-scheidegg.ch, oder per Telefon 033 828 78 28 ist empfehlenswert.
Credo … der lebendige Alpenbahnhof … Dieser Leitsatz ist nicht nur Motto sondern Konzept. Mit den verschiedenen, marktorientierten Angeboten wollen wir den Gast begeistern – ihn zum Wiederbesuch bewegen. Somit wird unser Motto zur Grundhaltung – welche operative Ziele, Grundsätze und Massnahmen einschliesst.
33
Ins_GastroTime_2_2010_d_143x220
GastroTime
! u e N
die Softwarelösung für die rationelle Planung und Kontrolle der Arbeitszeit • Arbeitszeitkontrolle und Zeitplanung – ohne administrativen Aufwand • Frühzeitig planen, Engpässe erkennen, rechtzeitig reagieren – mit einem einfach zu bedienenden, leistungsfähigen Planungsinstrument • Ruhetage, gearbeitete Stunden, Absenzen, Überstunden, Ferien, Nachtarbeit – Sie haben stets den Überblick. Auch die Daten für die Lohnabrechnung stehen jederzeit sofort zur Verfügung.
Sie sparen Zeit, haben alles im Griff, sind immer à jour! Preis von GastroTime inklusive 1 Tag kostenlose Schulung: nur CHF 900.– (exkl. MWSt.) Systemvoraussetzungen: MS Windows XP, Vista oder Windows 7
Bestellung/Anmeldung Senden Sie mir bitte per Vorauszahlung: GastroTime Software inkl. 1 Tag Schulung für CHF 900.– Ich melde mich an für den nachstehenden Kurstermin. Region Zentrum Mittwoch, 7. Juli 2010, BFB – Bildung Formation Biel, Robert Walser Platz 9, 2501 Biel Montag, 27. September 2010, GastroAargau, Bildungszentrum, Suhrenmattstrasse 48, 5035 Unterentfelden Montag, 31. Januar 2011, GastroAargau, Bildungszentrum, Suhrenmattstrasse 48, 5035 Unterentfelden Region Ost Dienstag, 31. August 2010, GastroZürich, Blumenfeldstrasse 22, 8046 Zürich Freitag, 1. Oktober 2010, ibW Höhere Fachschule Südostschweiz, Gürtelstr. 48, 7000 Chur Donnerstag, 2. Dezember 2010, GastroZürich, Blumenfeldstrasse 22, 8046 Zürich Dienstag, 12. April 2011, GastroZürich, Blumenfeldstrasse 22, 8046 Zürich Name / Vorname Betrieb Adresse PLZ / Ort Telefon / Fax E-Mail Datum / Unterschrift Sie erhalten nach der Bestellung eine Rechnung. Sobald der Betrag bei uns eingetroffen ist, werden wir Ihnen den Termin für die Schulung bestätigen. Bitte einsenden an: Gastroconsult AG, Blumenfeldstr. 20, 8046 Zürich Die Bestellung / Anmeldung ist auch möglich unter: www.gastroconsult.ch
Gastroconsult AG Tel. 0900 24 12 24, Fax 044 377 55 14, direktion@gastroconsult.ch www.gastroconsult.ch
d n u … Z R I E QU QU
9. Welches Tier ist Vegetarier? N: Grosser Panda M: Grizzly A: Skunk
Das grosse BärnerChanne
Wissensquiz
Beantworten Sie folgende Fragen und setzen Sie den jeweiligen Lösungsbuchstaben in das dafür vorgesehene Kästchen. Das Lösungswort senden Sie bitte bis am 31. August 2010 mittels Postkarte oder E-Mail an GastroBern, Standstrasse 8, Postfach 766, 3000 Bern 22 resp. info@gastrobern.ch. Unter den eingegangenen richtigen Lösungen werden 3 Gewinne verlost. Zu gewinnen sind 1 Konsumationsgutschein im Wert von CHF 200.– (1.Preis) und 2 Konsumationsgutscheine im Wert von je CHF 100.– (2. und 3.Preis) in einem in unserem elektronischen Restaurantverzeichnis www.gastrosurf.ch aufgeführten Lokal Ihrer Wahl im Kanton Bern. Mitmachen lohnt sich also allemal! 6. Was können Vampire angeblich nicht sehen? A: schwarz Z: Blut O: ihr Spiegelbild
1. «In München steht ein…»? S: Schiefer Turm E: Riesenrad A: Hofbräuhaus 2. Das Dreigestirn im Kölner Karneval besteht aus Prinz, Bauer und...? O: Osterhase P: Jungfrau T: Zappelphilipp 3. Was gehört nicht zur Ordnung der Schmetterlinge? W: Apfelwickler E: Pflaumenwickler R: Lockenwickler
4. Woraus wird Sauerkraut normalerweise hergestellt? C: Grünkohl I: Weisskohl H: Rosenkohl
10. Was entdeckte Robert Koch? C: Gummibärchen G: Kalorien M: Tuberkelbazillus 11. Welches Tier wird in dem mexikanischen Folksong «La Cucaracha» besungen? O: Küchenschabe U: Vogelspinne C: Heuschrecke 12. In welchem Land liegt der Kilimandscharo? U: Tansania E: Kenia Y: Togo 13. Was ist ein Doppelnelson? M: Krawattenknoten L: Steppschritt S: Griff beim Ringen
7. Welche Stadt wurde im Jahre 330 zur Hauptstadt des Römischen Reichs erhoben? S: Konstantinopel E: Augustford B: Nerofiat
14. Was gehört nicht zu den Buchengewächsen? S: Hainbuche A: Eiche W: Edelkastanie
8. Was drückt man beim traditionellen Gruss Hongi auf Neuseeland gegeneinander? E: Nasen Q: Knie K: Hintern
15. Welche beiden Gibb-Brüder der Popband The Bee Gees sind Zwillinge? E: Maurice und Robin J: Andy und Robin D: Barry und Maurice
Die glücklichen Gewinner der März-Ausgabe mit dem Lösungswort «Tischdekoration» sind:
5. Wer schlug den amerikanischen Boxer Joe Luis 1936 k.o.? K: Max Schmeling S: Max Merkel U: Max Greger
1. Preis:
Katharina Andreani, Andreani’s Restaurant, Obersteckholz (Konsumationsgutschein CHF 200.–)
2. Preis:
Jakob Mosimann, Hotel Appenberg, Zäziwil (Konsumationsgutschein CHF 100.–)
3. Preis:
Helga Baechler, Alterswil (Konsumationsgutschein CHF 100.–)
Das BärnerChanne-Team gratuliert den Gewinnern herzlich!
Lösungswort: 1
2
3
4
5
6
7
8
9
35
10
11
12
13
14
15
Aus- und Weiterbildungs- angebote
Standstrasse 8, 3000 Bern 22, Telefon 031 330 88 88, www.gastrobern.ch
Veranstalter / Themen
Daten/Ort
Kosten
Vorbereitungskurs zur Erlangung des staatlich anerkannten bernischen Fähigkeitsausweises für Gastwirtinnen und Gastwirte – Gastro-Grundseminar mit Zertifikat GastroSuisse (Verlangen Sie bitte das ausführliche Kursprogramm mit den nötigen Anmeldeunterlagen)
Modulkurse und Modulprüfungen werden laufend angeboten (Tages- und Abendkurse) Modul 1 bis 6
CHF 1080.–
Prüfungsgebühr pro Modul
CHF
80.–
Gastro-Betriebsleiterseminar mit eidg. Fachausweis (G2 +) (Verlangen Sie bitte die entsprechende Dokumentation.)
Start: 2. Mai 2011 38 Seminartage
CHF 6200.– exkl. Prüfungsgebühren
Auswahl aus Weiterbildung à la carte
Kursdaten 2010
Mitgliederpreise CHF
Lebensmittelrecht – Lebensmittelhygiene – Lebensmittel-Selbstkontrolle
24. November, 1 Tag
190.–
Kopas-Ausbildung
4. Oktober, 1 Tag
290.–
Lebensmittelhygiene-Crashkurs – Personalhygiene – Produkthygiene, Betriebshygiene
20. Oktober, 1 Nachmittag
120.–
Neuer L-GAV 2010
21. Oktober, 1Nachmittag
90.–
Die köstliche Kunst der Kaffeezubereitung Latte Art & Kaffeekreationen
15. September, 1 Nachmittag
140.–
Barseminar – Drinks & Cocktails mixen
29. November/1. Dezember, 2 Tage
320.–
Einstieg in den Serviceberuf
6. bis 10. Dezember, 5 Abende
350.–
Chef de Service-Seminar
15. bis 19. November, 5 Tage
990.–
Es gibt Diebe, die vom Gesetz nicht bestraft werden und die dem Menschen doch das Kostbarste stehlen... DIE ZEIT!
29. November, 1 Tag
295.–
Die Lohnabrechnung im Gastgewerbe
20. September, 1 Halbtag
120.–
Richtig telefonieren leicht gemacht!
25. Oktober, 1 Tag
295.–
Harmonie von Wein & Schokolade
22. November, 1 Abend
120.–
Harmonie von Wein & Käse
1. und 8. November, 2 Abende
180.–
Eine frühzeitige Kursanmeldung empfiehlt sich. Änderungen bezüglich Daten und Preise vorbehalten. Preise für Nichtmitglieder auf Anfrage.
36
Zusammenstellung: rw
Verknuspern Sie Ihre Salatteller… … mit den 4 KADI Mini Snacks in der Vegi-Kombibox. Denn diese können in nur 9 bis 10 Minuten im Combi-Steamer zubereitet werden: Paprinos (Frischkäse/Peppadew), Mini Samosa (Gemüse), Rösti Snack (Fondue) sowie Mini Frühlingsrollen (Gemüse).
Mini Samosa
Rösti Snack
Mini Frühlingsrollen
KADI AG · CH-4901 Langenthal · Tel. 062 916 05 00 · Fax 062 916 06 80 · info@kadi.ch · www.kadi.ch
www.passugger.ch
Paprinos
Ein echtes Stück