Skip to main content

RVM-AKTUELL 02/2015

Page 1

RVM-AKTUELL > II/2015

TOP-THEMEN DIESER AUSGABE:

CYBER-SICHERHEITSVORFÄLLE: DIE NEUE SCHADENREALITÄT

> S. 03

FOLGEN DES NIEDRIGZINS-UMFELDES FÜR PENSIONSVERPFLICHTUNGEN > S. 04

30 JAHRE RVM 1985–2015 > S. 14


THEMEN DIESER AUSGABE

02 03 04 06 08 09 10 11 12 13 14 16 17 18 19

| | | | | | | | | | | | | | |

Editorial Cyber-Sicherheitsvorfälle: Die neue Schadenrealität Konsequenzen des Niedrigzinsumfeldes für Pensionsverpflichtungen RVM-Strategieportfolios: Gut behauptet in widrigem Umfeld Der EU-Führerschein Handy im Auto Reiserücktrittskosten-Versicherung: Jetzt auch online abschließen! Sicherung von Rolltoren IT–Unterstützung in der Kundenbetreuung RVM – Wir stellen uns vor RVM – 30 Jahre Sicherheit aus Leidenschaft ERIMA Firmenlauf 2015 – Wir waren dabei! RVM – Pure Leidenschaft RVM – Projekte der Weihnachtsspende 2014 RVM – In eigener Sache

EDITORIAL

Guten Tag, liebe Leserin, guten Tag, lieber Leser, herzlich willkommen zur zweiten Ausgabe von RVMAKTUELL in 2015! Ein Datum kann noch so krumm sein, irgendwann wird eine runde Sache daraus: 17.05.1985 – 17.05.2015, 30 Jahre RVM! Aus diesem Anlass haben wir auf einer Doppelseite einige Impressionen für Sie zusammengestellt. Basis dieser beeindruckenden Entwicklung, vom Start mit drei RVM-lern bis zu den über 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Stand heute, sind unsere vielen langjährigen Kundenverbindungen. Dafür bedanken wir uns recht herzlich! Einen schönen Sommer mit vielen erholsamen Urlaubstagen wünschen Ihnen

Michael Friebe

02

Erich Burth


CYBER-SICHERHEITSVORFÄLLE: DIE NEUE SCHADENREALITÄT

Waren Sie zuletzt von einer Cyberattacke aus dem Internet betroffen? Hat man versucht, bei Ihnen Daten oder Geschäftsgeheimnisse auszuspähen? Oder wurden womöglich Ihre Kunden durch eine IT-Sicherheitslücke in Ihrem System geschädigt? Dann befinden Sie sich in Gesellschaft mit einer steigenden Anzahl von Unternehmen, die mit einem CyberSicherheitsvorfall konfrontiert wurden.

Die Situation Nach einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM e.V. verzeichnete in den vergangenen zwei Jahren nahezu jedes dritte Unternehmen einen Cyber-Sicherheitsvorfall – wobei gemäß dieser Umfrage interessanterweise kleine und mittelständische Unternehmen stärker betroffen waren, als große Unternehmen. Das Bedrohungsprofil eines Unternehmens ergibt sich dabei häufig aus der Darstellung und Beschreibung auf der eigenen Firmen-Homepage: Leistungsfähigkeit im Bereich Produk-

tion und Logistik – stetige Verfügbarkeit und schnelle Lieferzeiten hängen jedoch von der Verfügbarkeit des IT-Systems und der Datenintegrität ab. Marktführerschaft auf Basis innovativer Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen gegenüber dem Wettbewerb – Gefahr durch Industriespionage bzw. Erpressung. Eine allgemein genutzte UnternehmensSoftware hat ihre Stärken – aber auch ihre Anfälligkeit in der zentralen Erfassung und Verarbeitung der Daten. Traditionelle Versicherungsprodukte bieten hier oft keine oder nur eine unzurei-

chende Absicherung für diese neuen, aber sehr konkreten Cyber-Risiken, da sie zumeist noch aus einer »nicht digitalen Zeit« stammen.

im Rahmen einer Haftpflicht-Kompo-

nente für Drittschäden (= Haftpflichtansprüche) wegen: Verstößen gegen den Datenschutz

Die neue Absicherungsform

nach BDSG Verletzung der Geheimhaltungspflicht

Vor diesem Hintergrund ist der Bedarf für eine sogenannte Cyber-Versicherung entstanden – sie bietet Versicherungsschutz

vertraulicher Daten Verstößen gegen die Cyber-Sicherheit

(Hacker, Malware, zweistufige Angriffe)

im Rahmen einer Eigenschaden-Kompo-

nente für:

Fazit

Wiederherstellungskosten bei Verlust

Die Cyber-Versicherung gibt Ihrem Unternehmen die nötige Rückendeckung, um in einem möglichen Schadensfall infolge von Cyber-Risiken handlungsfähig zu bleiben beziehungsweise finanzielle Aufwendungen und Verluste zu kompensieren. An der inzwischen deutlich gestiegenen Anzahl von Versicherern mit einem eigenen CyberProdukt zeigt sich, dass die Branche dem Risiko von Cyber-Sicherheitsvorfällen eine hohe Bedeutung beimisst. Gerne beraten wir Sie neutral und unabhängig!

oder Beschädigung von Daten Entgangenen Gewinn und Mehrkosten infolge eines Cyber-Vorfalles Aufwendungen im Zusammenhang mit einer Cyber-Erpressung im Rahmen von definierten Kostenposi-

tionen für: Kosten der IT-Security-Experten zur

Schadenaufklärung, -minderung und beseitigung Aufwendungen zur Rechtsberatung und Wiederherstellung der Reputation Benachrichtigungskosten der Kunden bei Verletzung des Datenschutzes

Ihr Ansprechpartner: Thomas Clemens Tel. +49 7121 923-159 clemens@rvm.de

RVM-AKTUELL (V1)0615

03


KONSEQUENZEN DES NIEDRIGZINSUMFELDES FÜR PENSIONSVERPFLICHTUNGEN

Die aktuelle Niedrigzinsphase geht auch an der Pensionsverpflichtung nicht spurlos vorüber. Insbesondere bei Arbeitgebern, die ihren Mitarbeitern, zumeist den Gesellschafter-Geschäftsführern oder leitenden Angestellten, eine Pensionszusage (sogenannte Direktzusagen) erteilt haben, belastet das aktuelle Zinsumfeld zunehmend die Bilanzen. Der Hauptgrund hierfür ist vor allem der seit Jahren fallende Abzinsungszinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB, mit dem die Unternehmen seit 2010 in der Handelsbilanz ihre Rückstellungen bewerten müssen. Dieser Abwärtstrend hat dabei den Höhepunkt noch lange nicht erreicht.

Auswirkungen auf die Höhe der Pensionsrückstellungen in den einzelnen Bilanzarten Mit Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) im Jahr 2010 vollzog der Gesetzgeber einen Wechsel bei der Bewertung von Pensionsverpflichtungen. Bis zu diesem Zeitpunkt war dem Handelsgesetzbuch (HGB) keine besondere Regelung bezüglich des anzuwendenden Bewertungszinses für Pensionsrückstellungen zu entnehmen. Nur das Institut der Wirtschaftsprüfer hatte eine Empfehlung ausgesprochen, für die Bewertung einen Zins von 3–6 % anzuwenden. Da der genannte Höchstzins von 6 % mit dem steuerlich vorgegebenen Zins identisch war, bilanzierten bis 2010

04

rund 90 % der Unternehmen in der Handels- und der Steuerbilanz mit dem gleichen Rückstellungswert.

mindereinnahmen führen. Deshalb wurde 2010 nur die Bewertung für die Handelsbilanz reformiert.

Der steuerliche Zinsfuß von 6 % wird bereits seit Jahrzehnten angewandt. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hält ihn auch immer noch für angemessen und langfristig realistisch. Der Grund für diese Aussage dürfte dabei aber wohl weniger in einer optimistischen Zukunftseinschätzung des BMF liegen, als vielmehr in der Tatsache, dass durch ein Reduzieren des Zinssatzes letztlich die steuerlichen Rückstellungen massiv ansteigen würden. Dies wiederum würde die Gewinne der Unternehmen schmälern und zu fiskalpolitisch unerwünschten Steuer-

Die Abzinsung hat auf der Grundlage des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der Rückstellungen beziehungsweise der diesen zugrunde liegenden Verpflichtungen zu erfolgen – dieser wird monatlich von der Bundesbank ermittelt. Bis Ende Februar 2015 ist dieser Marktzins auf gerade einmal noch 0,962 % gefallen. Aufgrund der Durchschnittsbetrachtung über einen Zeitraum von sieben Jahren beträgt der Abzinsungszinssatz


KONSEQUENZEN DES NIEDRIGZINSUMFELDES FÜR PENSIONSVERPFLICHTUNGEN

Vergleich der Pensionsrückstellungen Handelsbilanz zur Steuerbilanz: 1.400.000 € 1.200.000 € 1.000.000 € 800.000 € Rückstellungen Steuerbilanz (6 %)

600.000 €

Rückstellungen Handelsbilanz (aktuell 4,43 %)

400.000 €

Rückstellungen Handelsbilanz (bei 2,44 %)

200.000 € 0€

aber immer noch 4,43 % (bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren). Die zukünftige Richtung ist jedoch bereits jetzt absehbar. Da jeden Monat ein Zinsfuß aus dem Jahr 2008 von über 4,5 % aus der Betrachtung ausscheidet und durch einen aktuellen Zins von unter 1 % ersetzt wird, verringert sich mittelfristig auch der Abzinsungszinssatz weiter. Unterstellt man beispielsweise, dass das derzeitige Zinsniveau für die nächsten drei Jahre unverändert bleibt, wird der Abzinsungszinssatz im Februar 2018 auf einen Zinssatz zwischen 2,76 %–2,44 % gefallen sein. Ein Zinsrückgang in Höhe von 1 % kann unter Umständen zu einer Erhöhung der Pensionsrückstellung von 10 bis 25 % führen. Grundsätzlich gilt: Je jünger der Personenbestand ist, umso stärker steigen prozentual die Rückstellungen an. In absoluten Zahlen jedoch entfällt häufig ein Großteil der Rückstellungen auf die älteren Versorgungsberechtigten. Bei diesem Personenkreis liegen oft höhere Zusagen und ein größerer Anteil der Rückstellung vor als bei jüngeren Versorgungsberechtigten.

Wie aus der oben stehenden Grafik ersichtlich ist, hat der Zinsrückgang bei gleicher Zusage starke Auswirkungen auf die Pensionsrückstellung in der Handelsbilanz. Dies hat zur Folge, dass in der Handelsbilanz höhere Pensionsrückstellungen ausgewiesen werden müssen als sie laut der Steuerbilanz geltend gemacht werden können. Höhere Pensionsrückstellungen in der Handelsbilanz beeinflussen wichtige unternehmensrelevante Kennzahlen (z.B. die Eigenkapital-Quote, die Rendite und die Zahlungsfähigkeit). Durch diesen Einfluss können sich die Kosten für die Beschaffung von Fremdkapital verteuern oder diese sogar unmöglich machen.

rückstellungen stetig zurück und die ausgewiesenen Pensionsrückstellungen steigen – zulasten der Handelsbilanz. Um diesen Effekt besser absehen zu können, empfiehlt es sich, bereits heute entsprechende Prognosen erstellen zu lassen. Zur Lösung der genannten Probleme stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Die Reduzierung der Zusage; hierbei

sind jedoch viele steuerliche und arbeitsrechtliche Dinge zu beachten. Schaffung von Vermögenswerten zum Zweck der Saldierung (Versicherungslösung oder Kapitalanlagen möglich). Oder: Die gesamte oder teilweise Auslagerung der Versorgungszusage.

Fazit Das aktuelle Niedrigzinsumfeld wird in den Bilanzen vieler Unternehmen Spuren hinterlassen. Nicht zuletzt aufgrund des jüngst von der Europäischen Zentralbank gestarteten Programms zum Ankauf von Anleihen wird das Zinsniveau wohl noch länger auf sehr niedrigem Niveau bleiben. Dadurch geht auch der Zins für die handelsrechtliche Bewertung von Pensions-

Wir unterstützen Sie bei der Analyse und Entwicklung maßgeschneiderter Lösungsstrategien gerne!

Ihr Ansprechpartner: Daniel da Costa Viana Tel. +49 7121 923-1190 viana@rvm.de

RVM-AKTUELL (V1)0615

05


RVM-STRATEGIEPORTFOLIOS: GUT BEHAUPTET IN WIDRIGEM UMFELD

Die Aktienmärkte, die seit Jahresanfang nur den Weg nach oben kannten, zeigten in der Zeit vom 01.04. bis 13.05.2015, dass es auch in die andere Richtung gehen kann. So verlor der DAX in dieser Zeit 5,42 % und der Eurostoxx 50 4,35 %. Der DAX verlor binnen weniger Tage – nachdem er Anfang April nochmals angestiegen war, über 8 % (!). Der S&P 500 sowie der Nikkei hatten zwar leichte Gewinne zu verbuchen, die jedoch durch den überraschend starken Anstieg der europäischen Währung deutlich überkompensiert wurden, so dass auch hier für den EUR-Anleger Verluste entstanden.

Dass auf die gegenläufige Entwicklung von Aktien- und Anleihenmärkten nicht mehr gesetzt werden kann, darauf haben wir schon vielfach hingewiesen. So kam es im April dazu, dass die Aktienmarktverluste durch Anleihekursverluste verstärkt wurden. Der REX Gesamt-Performance-Index verlor in der von uns betrachteten Zeitspanne 1,56 % (!). Die Renditen von 10-jährigen Bundesanleihen zogen deutlich an und vermittelten einen Vorgeschmack darauf, wie es sich anfühlt, wenn den Kursverlusten von Anleihen kein verlustreduzierender Zinskupon gegenüber steht. Der Kursrückgang der letzten drei Monate (siehe Grafik) entspricht ziemlich genau dem Kursrückgang im April. Gold pendelte seitwärts, brachte aber damit für den EUR-Anleger aufgrund des starken Anstiegs des EUR, der Expertenmeinung nach eigentlich in Richtung Parität zum US-Dollar tendieren sollte, ebenfalls Verluste (Hinweis: Seit Jahresanfang legte der Goldpreis in EUR um rund 9,5 % zu. Stand 13.05.2015). Alles in allem ein Marktumfeld, in dem man eigentlich nur verlieren kann, es sei denn, man hat alternative Fonds im Depot, welche die traditionelle Rolle der Anleihen übernehmen können, indem sie Aktienmarktverluste, die zukünftig immer öfter mit Kursverlusten von Anleihen einhergehen dürften, teilweise kompensieren und so für mehr Portfoliostabilität sorgen.

06

Wertentwicklung10-jährige Bundesanleihen, 1. Quartal 2015

108,000 -

-0% 106,000 -

104,000 -

102,000 - -5 % 100,000 -

- -7,9 %

98,000 -

96,000 März

April


RVM-STRATEGIEPORTFOLIOS: GUT BEHAUPTET IN WIDRIGEM UMFELD

Wie entwickelten sich in diesem Marktumfeld unsere Strategien? 1. RVM defensiv: -0,45 % (seit 01.01.2015: + 3,68 %) 2. RVM ausgewogen:- 0,96 % (seit 01.01.2015: + 4,09 %) 3. RVM Chance: - 0,98 % (seit 01.01.2015: + 5,56 %) Dabei betrug die Schwankungsbreite lediglich 2,03 % bei der defensiven und 4,27 % bei der Strategie Chance (zum Vergleich: DAX = 9,41 %, Eurostoxx = 10,05 %). Sehr schön war in diesem Zeitraum zu beobachten, dass Fonds, die in den ersten Monaten des Jahres am unteren Ende der Performance-Rangliste standen, nun aus dem Schatten derer traten, die im ersten Quartal für zyklische Performancebeiträge Sorge getragen hatten.

mit 1,5 % im Minus lag. Für manchen Anleger wäre dies angesichts des Marktumfelds im ersten Quartal vielleicht schon ein Grund für einen Austausch dieses Fonds gewesen. Anhand der Mehrwertphasen-Histogramme wussten wir jedoch um die Fähigkeit dieses Fonds, in schwierigen Marktphasen besser zu performen. Prompt lag der Fonds Ende April gegenüber dem Jahresbeginn mit gut 3 % im Plus. Bereits diese kurze Phase von extremen Marktbewegungen am Aktien- als auch am Rentenmarkt zeigt, wie wichtig eine breite Streuung auf verschiedene Fonds ist. Voraussetzung für eine stabile Depotentwicklung ist dabei, dass es sich um unterschiedlich agierende Investmentstrategien handelt, die in unterschiedlichen Marktphasen voneinander abweichende Schwächen und Stärken offenbaren.

guten Entwicklung zu kombinieren, die Höhen und Tiefen zu unterschiedlichen Zeitpunkten durchmachen. Man spricht in diesem Zusammenhang von gering korrelierter Entwicklung. Der Vorteil einer solchen Entwicklung liegt auf der Hand: Die Rückgänge einzelner Fonds – auch wenn es sich nur um temporäre Verluste handelt – werden auf Depotebene durch die Wechselwirkung unterschiedlicher Fondskonzepte deutlich reduziert. Die immer wiederkehrende Versuchung, zu hohen Kursen einzusteigen, um später mit Verlust zu verkaufen (was ja stets erst im Nachhinein klar wird) bleibt dem Anleger erspart. Ein guter Einstiegszeitpunkt ist immer und es gibt keinen Grund, sich mit Verlust von seinem Investmentdepot zu trennen, weil der Leidensdruck zu groß geworden ist. Mit den RVM-Fondsvermögensverwaltungen: Weniger Risiko – mehr Rendite!

Die beste Fondsauswahl nützt nämlich wenig, wenn alle Fonds sich stets in die gleiche Richtung entwickeln, weil sie so auch irgendwann alle zum gleichen Zeitpunkt ihren Tiefpunkt erreichen, was im Depot zu einer Potenzierung – statt zu einer Abfederung – von Verlusten führt.

Bestes Beispiel hierfür war ein unter anderem auf Discountstrukturen setzender Fonds, der in den ersten drei Monaten insgesamt nur einen Wertzuwachs von knapp 0,5 % generierte, während er im April um 3,5 % zulegen konnte. Damit hat er sich exakt analog seiner zugedachten Rolle im Sinne unserer Diversifikationsstrategie entwickelt.

Die von uns konzipierten Fondsstrategien

Ähnlich lief es mit einem marktneutralen Long/Short-Aktienfonds, der Mitte Februar gegenüber dem Jahresbeginn noch

die diesen Fondsvermögensverwaltungen zugrunde liegen, basieren darauf, dass es viel besser ist, Fonds mit einer langfristig

Ihr Ansprechpartner: Frank Wurster Tel. +49 7121 923-126 wurster@rvm-finanzen.de

RVM-AKTUELL (V1)0615

07


DER EU-FÜHRERSCHEIN

Europas neues Führerschein ABC: Was wird aus Deutschlands alten Führerscheinen? So viel ist amtlich: Sie dürfen Ihren Führerschein mit der Klasseneinteilung nach Zahlen noch bis spätestens 2032 behalten. Auch die damit verbundenen Rechte bleiben Ihnen sicher. Doch vieles spricht dafür, den Führerschein in das aktuelle, mit Buchstaben gekennzeichnete System zu übertragen.

Vom alten zum neuen Führerschein

Was wird aus der Führerschein Klasse 3?

ist es nur ein kleiner Wechselschritt. Beantragen Sie den neuen einfach bei Ihrer Fahrerlaubnisbehörde. Das kann das Straßenverkehrsamt, Ordnungsamt oder Landratsamt sein. Sie benötigen nichts weiter als:

Wenn Sie Ihren alten Führerschein der Klasse 3 auf EU-Führerschein umstellen lassen, erhalten Sie neben der Fahrerlaubnis der Klassen B und BE für Kraftfahrzeuge bis 3,5 t mit Anhänger automatisch auch die Klassen C1 und C1E.

Ihren bisherigen Führerschein, ein aktuelles Lichtbild 35 x 45 mm im

Damit dürfen Sie auch Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 7,5 t und Züge bis 12 t fahren. Es gibt keine zeitliche Befristung. Auch regelmäßige Untersuchungen beim Arzt bleiben Ihnen erspart.

Halbprofil ohne Kopfbedeckung (heller Hintergrund), einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. gegebenenfalls ist je nach Führerscheinklasse oder Alter die Vorlage eines Gesundheits-Checks nötig. Ab 50 müssen Sie aufpassen Einschränkungen gibt es bei bestimmten Klassen ab dem 50. Lebensjahr. Notwendige Umstellungen oder Verlängerungen sollten Sie rechtzeitig, etwa drei Monate vor dem Ablauftermin, bei der zuständigen Fahrerlaubnisbehörde beantragen. Ab 50 ist Schluss mit Führerschein Klasse 2 Ihren Führerschein Klasse 2 müssen Sie spätestens mit Vollendung des 50. Lebensjahres umstellen lassen: Denn mit dem 50. Geburtstag ist Schluss mit der alten Fahrlizenz. Allerdings können Sie mit einem ärztlichen Gutachten eine Verlängerung beantragen. Eine Gesundheitsuntersuchung darf vom Hausarzt durchgeführt werden, die Überprüfung des Sehvermögens muss durch einen Augenarzt, Arbeits- oder Betriebsmediziner erfolgen.

08

Möchten Sie auch weiterhin den vollen Umfang des Führerscheines der Klasse 3 nutzen, müssen Sie diese Umstellung besonders beantragen. Dieses gilt beispielsweise für Züge mit maximal drei Achsen und 18,5 t Gesamtgewicht. Sie erhalten dann den Führerschein der Klasse CE, eingeschränkt auf Umfang der alten Klasse 3 (mit Schlüsselnummer CE79), der allerdings nur bis zum 50. Lebensjahr gilt. Mit einer ärztlichen Untersuchung und einem Sehtest können Sie die Fahrerlaubnis jeweils um fünf Jahre verlängern. Achtung: Sollten Sie Ihren Klasse-3Führerschein nicht umstellen lassen, entfällt mit Ihrem 50. Geburtstag die Berechtigung für die eingeschränkte Klasse CE (Zugfahrzeuge der Klasse C in Kombination mit einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 7,5 t). Unter Vorlage der ärztlichen Gutachten kann eine Verlängerung der Fahrerlaubnis erfolgen.

·

Ihre Ansprechpartnerin: Martina Hackenberg Tel. +49 7121 923-135 hackenberg@rvm.de


HANDY IM AUTO

Was ist erlaubt, wann wird es teuer? Wir haben hier einige interessante Urteile für Sie zusammengestellt.

Eine Autofahrerin nahm das klingelnde Handy aus der Handtasche und reichte es an ihren Sohn weiter, ohne auf das Display zu schauen. Gegen das verhängte Bußgeld hat sie sich erfolgreich gewehrt (OLG Köln, 2014). Wenn das Auto steht und der Motor nicht läuft, gilt das Handyverbot nicht. Schaltet sich der Motor beim Warten an einer Ampel per Start-Stopp-Automatik ab, darf der Fahrer während der Rotlichtphase auch telefonieren oder SMS schreiben (OLG Hamm, 2014). Ein Mobiltelefon nur kurz in die Hand zu nehmen, um es zum Beispiel vom Ablagefach in die Mittelkonsole umzulagern, ist straffrei (so das OLG Bamberg) Das Telefonieren mit einem Headset ist erlaubt. Ist das Handy in einer festen Vorrichtung im Fahrzeug verankert und mit dem Headset verbunden, darf der Fahrer das Headset sogar mit der Hand gegen sein Ohr drücken (dazu das OLG Stuttgart). Ein Ziel eingeben und die Route starten: Das muss vor dem Anlassen des Motors erledigt werden. Wer das Handy während der Fahrt bedient und es dazu in die Hand nimmt, nutzt es verbotenerweise. Das gilt übrigens auch für klassische Navis (OLG Hamm, 2013). Richtig teuer kann es werden, wenn man zum Telefonieren auf dem Seitenstreifen einer Autobahn oder Schnellstraße anhält. Denn der Standstreifen ist nur für den Fall einer Panne gedacht. Hier zu halten kann ein erhöhtes Bußgeld rechtfertigen (OLG Düsseldorf).

Ein entzündetes Ohr mit dem Handy-Akku zu wärmen ist nicht strafbar, aber wenig glaubhaft. Der so Ertappte musste ein Bußgeld bezahlen (OLG Hamm). Während ein Fahrer sein Handy benutzte, wurde er in einen Unfall verwickelt. Obwohl er diesen nicht verursacht hatte, bekam er eine Mitschuld. Der Fahrer galt in seiner Reaktionsfähigkeit eingeschränkt und somit war der Unfall für ihn nicht mehr unvermeidbar (LG Kiel). Es kommt nicht darauf an, ob ein Handy betriebsbereit ist oder nicht. Schon der Versuch, das Mobiltelefon zu starten, birgt die Gefahr einer Ablenkung und ist somit strafbar. Auch wenn die tatsächliche Benutzung an einem leeren Akku scheitert (OLG Köln, 2009). Auch mit einer Freisprecheinrichtung ist man nicht immer auf der sicheren Seite. Wer bei Tempo 120 einen Anruf abweisen will und dabei auf ein vorausfahrendes Auto auffährt, hat eventuell ein Problem mit der Versicherung. In diesem Fall zahlte die Versicherung wegen grober Fahrlässigkeit nicht (LG Frankfurt). Wer mehrfach mit dem Handy am Ohr erwischt wird, riskiert sogar ein Fahrverbot. So geschehen bei sieben Einträgen im damaligen Verkehrszentralregister, davon drei im Zusammenhang mit Telefonieren (OLG Hamm). Fazit Bei laufendem Motor und auf der Straße sollte man das Handy nicht benutzen. Die Ablenkungsgefahr ist einfach zu hoch!

Ihre Ansprechpartnerin: Martina Hackenberg Tel. +49 7121 923-135 hackenberg@rvm.de

RVM-AKTUELL (V1)0615

09


REISERÜCKTRITTSKOSTEN-VERSICHERUNG: JETZT AUCH ONLINE ABSCHLIESSEN!

Gefahren eines Traumurlaubs - viele unterschätzen das Risiko! Der Sommer rückt immer näher und für viele damit die Urlaubszeit. Bei der Buchung des Traumurlaubs sollte allerdings nicht vergessen werden, dass unvorhergesehene Ereignisse diesen Traum leicht platzen lassen können. Sie können die Reise nicht antreten oder müssen diese vorzeitig beenden. Für dieses Risiko haben wir die ideale Lösung: Die Reiserücktritts- und -abbruch-Versicherung!

Traumurlaub abgesagt – jetzt hilft die Reiserücktrittskosten-Versicherung! Die Reiserücktrittskosten-Versicherung hilft, wenn Sie Ihre Reise kurzfristig absagen müssen und der Reiseveranstalter hohe Stornogebühren in Rechnung stellt. Je nachdem, wann Sie Ihre Reise absagen, können bis zu 100 % des Reisepreises als Stornogebühren fällig werden. Wenn Sie eine ReiserücktrittskostenVersicherung haben, ersetzt Ihnen diese die Stornokosten für Ihre Reise. Sie können zum Beispiel aus folgenden Gründen Ihre Reise nicht antreten: Tod, schwerer Unfall oder unerwartet

schwere Erkrankung, Verlust des Arbeitsplatzes, Unerwartete Impfunverträglichkeit, Schwangerschaft,

Bruch von Prothesen, Einreichung der Scheidungsklage,

Arbeitsplatzwechsel,

Mehrkosten für einen Einzelzimmer-

Konjunkturbedingte Kurzarbeit.

zuschlag bis maximal zur Höhe der anfallenden Stornokosten

Reise angetreten – Risiko Reiseabbruch! Die Reiserücktrittskosten-Versicherung endet, wenn Sie Ihre Reise angetreten haben. Doch was ist, wenn danach etwas passiert und Sie die Reise vorzeitig abbrechen müssen? Hier bieten wir Ihnen zusätzlich zur Reiserücktrittskosten-Versicherung die Erweiterung „Abbruch“ an. Die Reiseabbruch-Versicherung erstattet Ihnen den anteiligen Reisepreis. In der Regel stehen Ihnen auch die Aufwendungen für nicht beanspruchte Leistungen der Reise zu. Darüber hinaus können wir Ihnen folgende Mehrleistungen anbieten:

Viele unterschätzen das Risiko, welches vor sowie auf einer Reise eintreten kann. Wir empfehlen Ihnen daher, die günstige Reiserücktrittskosten-Versicherung mit der Ergänzung Reiseabbruch abzuschließen. Die Versicherung kann für eine speziell gebuchte Reise abgeschlossen werden. Auch können wir Ihnen einen Jahresvertrag anbieten, bei welchem alle Reisen eines Jahres automatisch mitversichert gelten. Ab sofort können Sie direkt über unsere Homepage die Reiserücktrittskosten-Versicherung abschließen. Schauen Sie auf www.rvm.de unter »Links« vorbei.

Umbuchungskosten bis 50 EUR je ver-

sicherte Person

Unerwarteter Beginn des Bundesfrei-

Kosten für gebuchte und versicherte

willigendienstes oder des freiwilligen sozialen Jahres, Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen,

Reiseleistungen, die zum Beispiel wegen einer Verspätung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht in Anspruch genommen werden können

10

mal 100 EUR

Unerwartet gerichtliche Ladung,

Schaden am Eigentum, Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses

Etwaiges Vermittlungsentgelt bis maxi-

Ihr Ansprechpartner: Stefan Nitsche Tel. +49 7121 923-222 nitsche@rvm.de


SICHERUNG VON ROLLTOREN

Immer wieder versuchen Täter, heruntergelassene Rolltore an Produktions- und Lagergebäuden zu öffnen, um Waren zu entwenden und abzutransportieren. Je nachdem, wie erfolgreich sie dabei sind, kommt es zu Schäden in ganz erheblichen Größenordnungen. Damit es bei der Schadenregulierung durch den Versicherer möglichst zu keinen unliebsamen Überraschungen kommt, sollten einige Hintergrundinformationen bekannt sein.

Einbruch als »erschwerter Diebstahl« liegt eindeutig vor, wenn die Täter entgegenstehende Hindernisse etwa durch Aufbrechen oder Einschlagen verletzen. Wird allerdings eine Tür nur einfach aufgedrückt oder ein Rolltor nur ohne weiteres hochgeschoben, fehlt es an dieser Verletzung. Es wird deshalb ermittelt, ob die Täter im jeweiligen Einzelfall eine erhebliche Kraftanstrengung zur Überwindung des Hindernisses aufwenden mussten oder nicht. Daraus folgt dann, ob der Schaden voll, teilweise oder gar nicht reguliert wird. Um hier nach Möglichkeit auf der sicheren Seite zu sein, sollten vorbeugende Sicherungsmaßnahmen getroffen werden. Roll- und Sektionaltore sollten über einen qualifizierten Verschluss verfügen.

Fazit

Bild 1

Das Spektrum der sogenannten »begehrlichen Güter« variiert bekanntlich. Insofern stellen selbst augenscheinlich weniger hochwertige Materialien zwischenzeitlich oftmals eine gewisse Begehrlichkeit dar, so dass es zu Einbruchsversuchen kommt. Die Verhinderung eines Einbruchdiebstahldeliktes kann zwar nie gänzlich ausgeschlossen werden, durch geeignete Maßnahmen aber in jedem Fall minimiert werden. Nutzen Sie unsere Expertise!

Bild 2

Neue Tore verfügen erfahrungsgemäß über einen solchen Verschluss. Bei älteren Toren ist dies leider nicht zwingend der Fall. Falls dieser nicht vorhanden ist, können Sicherungen vergleichsweise kostengünstig nachgerüstet werden. · So gibt es zum Beispiel Innenschubriegel, die mit einem stabilen Hangschloss gesichert werden. Der Riegel wird auf das Torblatt montiert und fährt in geschlossenem Zustand in die Laufschiene des Tores ein (Bild 1). · Eine weitere Schutzmöglichkeit ist ein Bügel- oder Hangschloss. Es wird in eine Bohrung in der Laufschiene des Tores eingebracht und blockiert dann die Laufrollen des Torblattpanzers (2).

Ihr Ansprechpartner: Joachim Roth Tel. +49 7121 923-273 roth@rvm.de

RVM-AKTUELL (V1)0615

11


IT – UNTERSTÜTZUNG IN DER KUNDENBETREUUNG

Wer den Absturz eines Servers oder Netzwerks im Unternehmen schon einmal erlebt hat, der weiß, wie abhängig Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von dieser Technologie sind. Statt moderner Software kommt dann der gute alte Taschenrechner wieder zum Einsatz – auch die Papierakten (falls überhaupt noch vorhanden) sind auf einmal wieder gefragt.

Erst wenn die Systeme nicht mehr zur Verfügung stehen, erinnern wir uns, wie es früher war und um wieviel leichter sich jetzt, durch den Einsatz der modernen Technologie, unser Arbeitsalltag gestalten lässt. Durch den verstärkten Einsatz komplexer Systeme (sowohl im Hard- als auch im Softwarebereich) werden die Experten in der IT-Abteilung immer wichtiger. Sie tragen hohe Verantwortung für das Unternehmen – nicht zuletzt deshalb steht »Sicherheit« dort immer im Fokus! Die moderne IT-Abteilung befasst sich dabei nicht mehr nur mit ihren eigenen Themen, sondern ist in alle Prozesse im Unternehmen involviert. Früher war die IT einfach die moderne Version der Aktenablage – heute ist sie zum »unsichtbaren« Mitarbeiter im Hintergrund geworden. Zukunftsweisend stehen hier die Entwicklungen in der Industrie: Unter dem Stichwort Industrie 4.0 übernimmt die IT

12

bereits Automatismen zwischen Unternehmen. Unsere Kunden mit SAP, Oracle oder Microsoft Dynamics-Systemen werden sich bei solchen Beschreibungen bestimmt wiedererkennen. Diese Entwicklungen werden (beziehungsweise sind bereits) sukzessive in der Versicherungswirtschaft übernommen (worden). Auch wir sind bestrebt, die Abläufe mit Kunden und Versicherern laufend zu optimieren. Statt wie bisher viel Papier zu bedrucken, das dann kuvertiert, versandt, zugestellt und beim Empfänger wieder ausgepackt werden muss, wird immer mehr auf dem elektronischen Weg verschickt, empfangen und bearbeitet. Die Naturschützer und die ControllingLeiter freuen sich über solche Entwicklungen. Aber was bringt es darüber hinaus? Für uns bei RVM bedeutet es: Wir können unsere Kunden noch schneller und gezielter bedienen! Binnen Sekunden werden Informationen direkt dem zustän-

digen Adressaten zur Verfügung gestellt. Die Dateneingabe und -übernahme wird vereinfacht, Fehler werden vermieden. Ein positiver Nebeneffekt: Durch den Wegfall administrativer Aufgaben können sich unsere Kundenbetreuer und Sachbearbeiter noch intensiver um die Interessen der RVM-Kunden kümmern! Bereits ein Ergebnis dieses Prozesses: Seit vergangenem Jahr haben Sie die Möglichkeit, elektronische Rechnungen per E-Mail zu erhalten. Besteht Interesse? Ein Anruf bei Ihrem Ansprechpartner genügt. Die nächsten Projekte sind bereits in der »Pipeline«. Wir halten Sie auf dem Laufenden!


RVM – WIR STELLEN UNS VOR

Mit der IT stellen wir ein weiteres Team bei RVM vor. Die Mitarbeiter dort befassen sich mit allen wichtigen Themen rund um Daten und Programme – und kümmern sich natürlich auch um die entsprechende Hardware.

Wir im RVM IT-Team haben das große Glück, unser Hobby zu unserer Arbeit machen zu können. Sie kennen sicherlich das Heraklit zugeschriebene Zitat »Nichts ist beständiger als der Wandel« – dieses Motto passt genau zu uns. Neue Herausforderungen in immer kürzer werdenden Zeitabschnitten kennzeichnen unsere tägliche Arbeit: Aktuelle Sicherheitsthemen, neue Technologien, Änderung von Rahmenbedingungen, Erweiterungen und Anpassungen von Hardund Softwaresystemen – alles will gelöst sein, damit sich unsere Kundenbetreuer und Sachbearbeiter voll auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können: Der Dienstleistung für unsere RVM-Kunden! Wir sind damit die »Heinzelmännchen« im Hintergrund, die dafür sorgen, dass die Bedürfnisse der Fachabteilungen abgedeckt werden und die Kommunikationswege funktionieren. Um die Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten unserer Mitarbeiter optimal

einzusetzen, haben wir das Team in drei Aufgabenbereiche eingeteilt: IT-Infrastruktur Hier werden alle physischen Teile unserer IT-Systeme betreut. Tätigkeiten sind zum Beispiel: Einrichtung der PC-Arbeitsplätze, Arbeiten an den Netzwerken (EDV / Telefon) und der Serverlandschaft. Bei sieben Standorten, 45 Servern und über 180 PCs kommt keine Langeweile auf! Geprüft wird auch, inwieweit neue Technologien (wie z.B. Smartphones, iPads, Apps oder andere Software) sinnvoll in unsere IT-Infrastruktur implementiert werden können.

und Postversand). Angesiedelt sind hier auch die Funktionalitäten rund um RVMAKTUELL und die Veranstaltungen (Sitzplatz-Reservierung bei den RVM-Foren etc.). Software Entwicklungsteam Die Datenmengen steigen stetig! Dementsprechend werden auch die Anforderungen an das eingesetzte ERP- System immer höher. Unsere Software-Entwickler erweitern deshalb laufend das ERPSystem, um durch passgenaue Prozesse optimale Ergebnisse zu erreichen. Auch programmieren wir Projekte immer häufiger selbst.

Fachbereich Auftragsdienst ist zuständig für die Datenbank-Betreuung und Erledigung von Datenautomatisierungsvorgängen, die auf Anforderung der Fachbereiche durchgeführt werden (wie z.B. statistische Auswertungen, Datenanpassungen, automatisierter Daten-

RVM-AKTUELL (V1)0615

13


RVM – 30 JAHRE SICHERHEIT AUS LEIDENSCHAFT

Wie bereits im Editorial angekündigt, wollen wir Ihnen einige Impressionen aus 30 Jahre RVM geben. Lassen Sie gemeinsam mit uns nochmals diese intensive und erfolgreiche Zeit Revue passieren: Aus drei RVM-lern sind zwischenzeitlich über 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geworden, die an jetzt sieben Standorten für Sie da sind. Auf dieser Basis schauen wir optimistisch in die Zukunft! Wir halten Sie über die weitere Entwicklung bei RVM auf dem Laufenden.

| Burgplatz 1, Reutlingen (die ersten RVM-Geschäftsräume)

| 1985 die ersten vier RVM’ler

| Herr Michael Friebe / Inkognito | Umzug in neue Geschäftsräume | Kreuzem 2, Reutlingen – RVM vergrößert sich

| Betriebsausflug / Trockenübungen

| Herr Jens Krauß – erster RVM‘ler in Chemnitz

14


RVM – 30 JAHRE SICHERHEIT AUS LEIDENSCHAFT

55 Mitarbeiter 80 Mitarbeiter 30 Mitarbeiter 110 Mitarbeiter

160 Mitarbeiter 7 Standorte 30 Jahre RVM

1985

2015

1993

2000

2007

| Arbachtalstraße 22, (Hauptsitz seit 1999)

| RVM feiert 25 Jahre RVM

| Ausbildungs-Power bei RVM

Ihre Ansprechpartnerin: Ute Zeile Tel. +49 7121 923-141 zeile@rvm.de

RVM-AKTUELL (V1)0615

15


ERIMA FIRMENLAUF 2015 – WIR WAREN DABEI!

Am 29. April 2015 fand der 2. ERIMA-Firmenlauf statt. Da unter den RVM-Mitarbeitern viele begeisterte Läuferinnen und Läufer sind, entstand die Idee, eine eigene RVM-Mannschaft aufzustellen.

Zu diesem Laufspektakel der besonderen Art traf sich die gutgelaunte, elfköpfige RVM-Mannschaft unter ihrem Kapitän Stefan Nitsche bei idealen Wetter- und Wettkampfbedingungen vor dem Kreuzeiche-Stadion in Reutlingen. Rund 1.100 begeisterte Sportler starteten um 18.30 Uhr vor dem Stadion und begaben sich auf die ca. 5 km lange Strecke durch den Sport- und Freizeitpark Markwasen – zunächst am Waldrand entlang, um dann im Stadion den Endspurt hinzulegen. Wettkampferfahrene Läufer, Triathleten und Freizeitläufer waren am Start und lobten die tolle Atmosphäre und die gute Organisation des Events durch die Firma Erima und den Württembergischen Leichtathletik Verband (WLV). Ein bunter Mannschafts-Mix aus vielen Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen (Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleister, der freien Berufe), aber auch aus dem Bereich der

16

öffentlichen Hand (so z.B. MitarbeiterInnen der Stadt und des Landkreises Reutlingen) ging auf die Strecke. Alle Läuferinnen und Läufer wurden von den Zuschauern angefeuert und mit kräftigem Beifall am Ziel empfangen. Sieger wurden mit Spitzenzeiten von 15:38 Min. Jochen Tomaschenko bei den Herren und Susanne Elsäßer mit 20:11 Min. bei den Damen. Herr Robin Leppert von der RVM-Mannschaft kam als 23. Läufer des Gesamtklassements ins Ziel. Ein sehr beachtliches Ergebnis konnte auch in der Teamwertung »Mixed« (zwei Frauen und zwei Männer) mit dem 13. Platz erzielt werden. Super, was die RVMLäufer (angespornt und motiviert von Michael Friebe) geleistet haben! Alle sind gut durchgekommen, niemand hat aufgegeben und beim Einlaufen am Ziel war keine/r im letzten Drittel.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen prima Leistungen! »Das war eine tolle Zusammenarbeit mit der Stadt und den Firmen!« lobte der Erima-Chef Wolfram Mannherz bei der Siegerehrung der erfolgreichen Läuferinnen und Läufer. Mit einer »After-RunParty« mit Live-Band fand der Event einen stimmungsvollen Ausklang.

Ihre Ansprechpartnerin: Ute Zeile Tel. +49 7121 923-141 zeile@rvm.de


RVM – PURE LEIDENSCHAFT

Musiker aus Leidenschaft! Das ist die private Passion von Thomas Gaugele, die wir Ihnen hier als zweiten Beitrag unserer Reihe »Mitarbeiter bei RVM« vorstellen wollen.

Mein Instrument Eine neapolitanische Mandoline, für die meisten der Inbegriff italienischer Volksmusik, eigentlich aber ein Instrument aus dem Spätbarock, das seine große Zeit in der Wiener Klassik erlebte. Das Instrument hat vier Doppelsaiten und ist identisch gestimmt wie eine Violine. Gegriffen wird mit der linken Hand, das Griffbrett hat, ähnlich einer Gitarre, Bünde. Angeschlagen wird mit der rechten Hand mittels eines Plektrums. Die neapolitanische Mandoline ist ein typisches Melodieinstrument, das sich – neben dem Spiel einstimmiger Melodien – auch zu Akkordzerlegungen (Arpeggien) eignet. Berühmt, aber nicht unbedingt typisch, ist das sogenannte Tremolo.

spieler am Staatstheater Stuttgart bei Produktionen, die mit Mandoline besetzt sind. Auftritte Mit den Orchestern und Kammermusikensembles (in den unterschiedlichsten Besetzungen) Konzertreisen und Teilnahme an Festivals in ganz Deutschland sowie im europäischen Ausland (ein HighLight: Konzert im Goldenen Saal des Musikvereins Wien vor 1.300 Zuhörern in 2007 mit dem Württembergischen Zupforchester). Daneben entstanden diverse Rundfunkeinspielungen beim SWR (SDR) in Stuttgart sowie eine Tonträgeraufnahme.

Die Ausbildung Seit frühester Kindheit Unterricht bei Adolf Bauer im Mandolinenorchester Rechberghausen. Daran anschließend Besuch von Lehrgängen des Bundes Deutscher Zupfmusiker e. V. (Dozent u. a. Takashi Ochi); Abschluss und Tätigkeit als staatlich anerkannter Mandolinenlehrer. Preisträger beim Wettbewerb »Jugend musiziert« auf Bundesebene. Mitwirkung in Ensembles Neben dem Mandolinenorchester Rechberghausen Mitglied im Württembergischen Zupforchester, das sich aus qualifizierten Spielern württembergischer Zupforchester zusammensetzt. Hier werden Werke alter Musik ebenso wie zeitgenössische Literatur oder Stücke aus dem Bereich Folklore einstudiert. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit dem Reutlinger Komponisten Veit Erdmann entstanden wichtige neue Werke für die Zupfmusik. Außerdem regelmäßiger Gast-

Ihr Ansprechpartner: Thomas Gaugele Tel. +49 7121 923-155 gaugele@rvm.de

RVM-AKTUELL (V1)0615

17


RVM-PROJEKTE DER WEIHNACHTSSPENDE 2014

Die Roland & Martina Arnold PARAVAN-Stiftung haben wir 2014 mit unserer Weihnachtsspende unterstützt. »Mut zur mobilen Zukunft« ist das Motto, mit der die PARAVAN-Stiftung unter Leitung von Oliver Raach behinderten und hirngeschädigten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen hilft.

Menschen mit Behinderung sollen ein gleichberechtigter Teil unserer Gesellschaft sein. Die Maxime: Jeder Mensch ist gleich. Jeder soll gegenseitige Wertschätzung, Achtung, Liebe und Anerkennung erfahren. Es gibt keine Behinderten und Nichtbehinderten. Alle Menschen haben Stärken und Schwächen. Von großer Wichtigkeit hier ist die Akzeptanz! Wussten Sie, dass Kinder mit angeborenen Behinderungen keine staatliche Förderung bekommen? Viele Familien mit behinderten Kindern haben ein sehr geringes Budget. Alleinerziehende trifft es besonders hart. Hier hilft die PARAVAN-Stiftung. Die Kinder sollen aus ihrem Alltag geholt werden, die Eltern sollen Mut fassen, Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, sollen Lebensfreude und Lebensqualität erfahren. Die Stiftung macht es möglich – durch eigenes Vermögen und Spendengelder, durch klare Ziele und durch das begeisterte, ehrenamtliche Engagement von Stiftungsdirektor Oliver Raach.

18

Die Ziele der Stiftung lauten wie folgt: Hilfe für in Not geratene Kinder, Ju-

gendliche und Erwachsene, mobile Freiheit zu erlangen. Förderung der Forschung zur besseren Mobilität behinderter Menschen. Wissen schaffen, um die Lebensqualität von behinderten Menschen zu steigern. Kompetente Sachverständigenberatung für mobil eingeschränkte Menschen ermöglichen. Führerschein trotz Behinderung, behindertengerechter Fahrzeugumbau, viele Tipps rund ums Autofahren, finanzielle Unterstützung – hierbei bietet die Stiftung Hilfe an. Prominentes Beispiel ist Samuel Koch, der sich bei der Sendung »Wetten dass?« schwer verletzt hat und seither querschnittsgelähmt ist. Auch er fährt einen Rollstuhl-Umbau von Paravan. »Integration behinderter Menschen als gleichberechtigte Mitglieder in die Gesellschaft, das ist unser Herzenswunsch!« So formulierte es Stiftungsdirektor Oliver Raach bei unserem Ge-

spräch. Er hat sich übrigens selbst nach einem schweren Unfall ins Leben zurückgekämpft, daher weiß er so gut wie kein anderer, wie wichtig es ist, ein normales gesellschaftliches Leben mit Recht auf Chancengleichheit und ohne Ausgrenzung führen zu können. Weitere Information zur Stiftung finden Sie unter: Roland & Martina Arnold PARAVAN-STIFTUNG An der Breite 3 72539 Pfronstetten-Aichelau Tel. 07388 9995-81 Oliver.raach@paravan.de www.stiftung-paravan.de Spendenkonto Kreissparkasse Reutlingen IBAN DE08 6405 0000 0100 0573 00 BIC SOLADES1REU

Ihre Ansprechpartnerin: Ute Zeile Tel. +49 7121 923-141 zeile@rvm.de


RVM – IN EIGENER SACHE

Über 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden mittlerweile die wertvollste Ressource bei RVM. Aus diesem Grunde ist es uns ein großes Anliegen, Ihnen einen tieferen Einblick zu geben, was sich bei uns »so tut«. Neue MitarbeiterInnen: Wir haben uns verstärkt durch: Herr Christoph Buchmann

Prokurist, Stellvertreter Leitung Credit Management

Weiterbildung:

IMPRESSUM Besonders erwähnenswert ist auch, dass Frau Sarah Baumgardt Frau Daniela Hengstler

ihre Prüfung zur Wirtschaftschaftsfachwirtin (IHK) und Frau Melanie Supper Frau Julia Pohl Frau Meike Plankenhorn

ihre Prüfung zum Ausbilder (IHK) Herr Lars Schmidt

Kundenbetreuer Frau Nicole Machtolf

Sachbearbeiterin Herr Christopher Hain

Praktikant (Student DHBW ab 01.10. 2015)

erfolgreich absolviert haben – herzlichen Glückwunsch!

· Herrn Frank Winger · Frau Jessika von Boode-Frielingsdorf Gratulation zum 10-jährigen Jubiläum am 01.07.2015

Sachbearbeiterin Transport/Verkehrshaftung

Praktikantin (Auszubildende ab 01.09. 2015)

Ihr Ansprechpartner: Herr Thomas Gaugele Tel. +49 7121 923-155 gaugele@rvm.de Satz www.arcusmarketing.de

· Herrn Lars-Christian Jacobsen

Frau Ilona Nitsche

Frau Mona Guo

Thomas Gaugele

Gratulation zum 10-jährigen Jubiläum am 01.04.2015

Frau Martina Lamparter

Sachbearbeiterin

Redaktionelle Verantwortung

Jubiläum:

Frau Silvia Herrmann

Sachbearbeiterin Administration

Herausgeber RVM Versicherungsmakler GmbH & Co. KG und RVM Finanzmanagement GmbH & Co. KG Arbachtalstraße 22 72800 Eningen u. A. Tel. +49 7121 923-0 Fax +49 7121 923-200 www.rvm.de

Ihre Ansprechpartnerin: Larissa Lang Tel. +49 7121 923-147 lang@rvm.de

Dieser Informationsdienst der RVM-Gruppe dient Ihrer persönlichen Unterrichtung über Neuerungen aus den Bereichen Versicherung und Vorsorge/Kapitalanlage. Für den Inhalt kann trotz sorgfältiger Ausarbeitung keine Gewähr übernommen werden. Über Anregungen, Hinweise oder den Wunsch nach weiteren Informationen freuen wir uns.

RVM-AKTUELL (V1)0315

19


www.rvm.de


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
RVM-AKTUELL 02/2015 by Gittinger GmbH - Issuu