Herausgeber
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Editorial
Grenzgänger und Daywalker am Horizont zwischen Nichts und Nichts.
Während unserer alljährlichen Pilzsafari im Jagen 37 auf Schmöckwitz Werder, in der Mittagssonne des 01. Oktober 2020, flogen die Raben tief und ruhig. Sie ermunterten uns, sie zu begleiten. Wir folgten ihrem Flug mit großer Heiterkeit. Nach einigen Stunden, am Rande einer Lichtung, wies uns der Älteste der Raben im Sturzflug den Weg zu einer Pilzkolonie. Dort lag, eingekleidet in Pfauenfedern, ein Bündel von dreizehn Schriftstücken — „Nachrichten aus Underground. Von Johann Andreas Naumann“. Wir stiegen hinab in die Pilzkolonie, bargen das Konvolut und grüßten zum Abschied den Raben mit seinem Gefolge. Endlich, nach langer Zeit, wieder ein Lebenszeichen. Wir waren erleichtert und wanderten zum Biber-Baum, wo unser Schiff, die Maieutica, auf uns wartete. Die schwere See auf der Fahrt zurück nach Peacock Island vor Berlin bemerkten wir nicht, wir verharrten blätternd in den erdverklumpten Nachrichten. Am Schmetterlingshorst sang der Blood-Red Glider sein Lied: „Ich bin Johann Andreas Naumann, geboren am 13. April 1744 in Ziebigk bei Köthen. Ich bin der Gründer der Naumannschen Vogelsammlung. Nach mir sind der Rötelfalke und die Naumanndrossel benannt: Falco Naumanni und Turdus Naumanni. Ich bin der berühmteste Vogelfänger des 18. Jahrhunderts. Ich bin Johann Andreas Naumann. Ich habe 1791 den Philosophischen Bauern geschrieben, eine Anleitung, die Natur durch Beobachtung und Versuche zu erforschen. Ich bin Johann Andreas Naumann, ertrunken am 15. Mai 1826 in Ziebigk bei Köthen im Sturz in einen wachsüberfluteten Fuchsbau. Dort war die Erde wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; der König des Hohen Phi schwebte auf dem Wasser und der Engel des Oporösen sang mir ein Lied: Ach Aphros! Seitdem, wenn ein Nebel über die schwarzen Felder der Magdeburger Börde geht, bin ich der kalte Stern im Panzer des Himmels, das Loch in der Natur, der Riss in der Wand, der Grenzgänger und Daywalker am Horizont zwischen Nichts und Nichts.“ Folgen Sie uns in dieser Ausgabe in den Naumann‘schen Underground.
Maeve von Ungern-Tannenberg
Arthur Baron von Aktaion
Serendipitista
Ethnomaieutiker
Inhalt
Johann Andreas Naumann
1 Herausgeber 2 Editorial 7
Nachrichten aus Underground
8 Jagen 37 11 Glücklose Landung 12 Feuchte Wand 15 Gelbe Sonne 18 Eiswind 21 Melting Pot 22 Hitze macht Spiegel 25 Scarface Manfred 28 Riss in der Mauer 31 Tisch der Liebe 32 Schlaf Traum Tremens 35 Hörzwang 39 Königin des Himmels
40 Impressum
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Johann Andreas Naumann
Nachrichten aus Underground
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10 Nachrichten aus Underground
Jagen 37
Fröhliche Morgenwanderung auf sandigem Grund im Jagen 37, Schmöckwitzer Werder. Dichter Nebel. Plötzlich eine furchtbare Haltlosigkeit. Ach! Schon wieder in einen Fuchsbau gestürzt. Im Flug ins Dunkle hinein seltsame Bilder. Ein wilder Wald, drei wilde Tiere und in den Wipfeln ein winkender Vergil, auf dem Rücken ein weißes Kaninchen. Ich sehe fast nichts. „Dieser Wald, so wild, so rauh und dicht!“ Ich höre so schwer. „Wenn ich nur daran denke, kommt mir wieder die Angst.“ Der Flug ins Dunkle hinein endet nicht. Was für ein grotesker Fuchsbau. Ganz porös, überall Gucklöcher, aus denen schöne Szenen scheinen. „Ich blickte in die Höhe und sah den Bergrücken schon bekleidet mit den Strahlen des Planeten.“ Und überall Pilze.
Inferno — Canto 1 // 11
Nachrichten aus Underground
13
Glücklose Landung
Glücklose Landung im Fuchsbau. „Wohin ich mich wende, wohin ich ausschaue, neue Qualen.“ Mein ausgerenkter Kiefer verkrampft zu einem schiefen Lächeln. Verschwitzt. Verklebt. Verblichen. Das war mal mein Gesicht. Ich ist Erde. Wie kann man nur so stinken? „Die Erde, die das aufnimmt, stinkt.“ Ach! Und Es bellt. Wer bellt hier? Aus dem hellsten Guckloch springt das Untier, „das unsäglich grausame“. Oh weh, Cerberus! „Er hat rote Augen, einen ölig schwarzen Bart, einen breiten Bauch, Hände mit Krallen; er zerkratzt, er häutet, er zerreißt die Geister.“ Welche Geister? Hier sind keine Geister. Ich sitze schwitzend in einem Fuchsbau im Schmöckwitzer Werder und kenne den Ausgang nicht. Wo ist mein Universalsaamen? Und wieso sind hier überall Pilze?
Inferno — Canto 6 // 32
14 Nachrichten aus Underground
Feuchte Wand
„Die bleiche Farbe, mit der die Angst mein Gesicht zeichnete...“ Ich habe ja gar kein Gesicht mehr. Ich bin ein ausgerenkter Kiefer. Ich bin Erde. In meinem Fuchsbau wohnt das Höllentor. In mir, mit irrem Blick, Medusa. Ach! Unter mir die drei höllischen Furien, im frechen Rausch des Universalsaamens. Woher haben die den? Wo ist mein Universalsaamen? Irgendjemand hat mich an die feuchte Wand des Fuchsbaus geschmiedet. Ich, Naumann-Prometheus im Rendezvous mit Adler Aithon. „Medusa soll kommen!“ Wo sind die Geister? Was ist ein Geist? Ich habe hier ein Buch. Und da steht geschrieben: „Mit den Klauen zerkratzte sich jede die Brust, sie schlugen sich mit den flachen Händen und schrieen so laut...“ Und jetzt? Was machen all die Pilze hier?
Inferno — Canto 9 // 44–45
Nachrichten aus Underground
17
Gelbe Sonne
Heute bin ich ruhiger. Ich habe alle Pilze, die den Fuchsbau überwuchern, in meinen ausgerenkten Kiefer gestopft und gewartet. Und jetzt? Tiefe Nostalgie und schöner Traum. „Die Liebe zum Ort meiner Geburt zog mir das Herz zusammen, daher sammelte ich das zerstreute Laub und gab es dem Mann zurück, der schon verstummt war.“ Oh! „O Rache Gottes!“ Irgendjemand hat mich von der feuchten Wand gelöst. Wer war das? Und wer ist dieser Mann? Das Laub ist so schön bunt, eine herrliche Herbstlandschaft. Aus den Gucklöchern scheint eine gelbe Sonne, die sich in meinen sandgestrahlten Augen bricht. Alles so schön hell hier. „Über den ganzen Sand hin regnete es Feuer, langsam, in dichten Flocken, wie es schneit im Gebirge, wenn der Wind ruht.“ Wo sind eigentlich meine Pilze?
Inferno — Canto 14 // 65
20 Nachrichten aus Underground
Eiswind In mir wächst ein Gletscher.
Ich, der blau-schwarze Eisblock aus Köthen.
Inferno — Canto 32 // 146–147
Kälte. Seit gestern ungeahnte Kälte. In mir wächst ein Gletscher, in meinen Augen weht ein Eiswind. Ich, der eingefrorene Naumann. Ich, der blau-schwarze Eisblock aus Köthen. Ich, blind in der Kältekammer meines Fuchsbaus. „Da begannen ihre Augen, die zuvor wohl innen voll Tränen waren, über die Lider zu weinen, aber die Kälte verwandelte die Tränen zwischen den Wimpern wieder zu Eis und verschloß ihre Augen.“ Ich, Johann Andreas Naumann, lehne das ab. Wenn in meinen gefrorenen Augen der Adler fliegt und im ausgerenkten Kiefer der Zahnschmerz singt, verliere ich mich im Reich der Eisenklammer. Und dann? Irre ich ab. Und irgendwo, in meinem Kopf, werden Nerven zerbrochen. Irgendwann. Wann? Wo sind, wenn ich ins Guckloch starre, meine Pilze?
Nachrichten aus Underground
23
Melting Pot Ich bin der fungizierte Naumann. Pilze, Melancholie und Abgrund. Über mir die drei Gesichter des Kaisers. Blutrot, gelblich-weiß, schwarz. „Seine sechs Augen weinten; über seine drei Kinne tropften Tränen und Geifer.“ Und immer noch ungeahnte Kälte. „Frage nicht, Leser, wie ich da zu Eis erstarrte und verstummte, darüber schreibe ich nichts, denn jedes Reden wäre zu wenig.“ — — — — — — — — — — — —— — — ——————————————— ——————————————— ————————————— — —————————————— —————————————— — — — — — — — — — — Ach! Schöner Traum. Auf den Strahlen der aufgehenden Sonne fliegt ein Universalsaamen. Ich öffne, mühsam, meinen ausgerenkten Kiefer. Plötzlich wärmer! „Wo ist das Eis? Und wieso steht der da plötzlich kopfüber?“ Woher soll ich das wissen! Ich bin der fungizierte Naumann, LOST IM INFERNALISCHEN MELTING POT.
Die drei Gesichter des Kaisers.
Inferno — Canto 34 // 155–157
24 Nachrichten aus Underground
Überall spiegelt sich alles in sich selbst hinein.
Ich habe mich noch nie gesehen.
Purgatorio — Canto 1 // 162–164
Hitze macht Spiegel
Alles schmilzt vor sich hin. Woher kommt diese purgatorische Hitze? Hier ist kein Verlass mehr auf Wetterlagen. Ich hatte das in meinen Ausführungen zur bevorstehenden Veränderung des Wetters ja schon 1791 vorhergesagt. Hat nur niemand verstanden. Die Hitze macht Spiegel, überall spiegelt sich alles in sich selbst hinein. Im Blick nach oben, an der Decke, ein Spiegelbild. Bin ich das? Ein Greis. „Er stand allein... Er trug einen langen Bart... Die vier heiligen Leuchten... Es war, als ich ihn ansah, als beleuchtete die Sonne von vorn sein Gesicht.“ Bin ich das? Ich habe mich noch nie gesehen. Ich pflücke gerne Pflanzen. Der Greis auch. „Die bescheidene Pflanze, die er ausgesucht hatte, erstand dort, wo er sie gepflückt hatte, im selben Augenblick neu.“ Das ist MATRIX BEHAVIOUR. Oh weh!
Nachrichten aus Underground 27
Scarface Manfred Armee der Scheinleiber Die folgenden Überlegungen gehen davon aus, dass es eine Matrix gibt, die sich als erdverklumpter und klimatorisch total verdrehter Fuchsbau maskiert. Mir reicht‘s langsam. Ich ordne mich, ab jetzt, in die Armee der „SCHEINLEIBER“ ein, geschaffen von einer „Himmelsmacht“, die sich uns nicht vorgestellt hat. Wir hängen blind an der „einsamsten Bergwand“ im nördlichen Kaukasus — „damit wir Qualen erdulden“. Könnten wir sehen, „hätte Maria nicht gebären brauchen“. Und Prometheus? Ein Schatten aus der ideologischen Antike. Der interessiert hier niemanden mehr. — — — — — — — — Eine Abwechslung haben wir immer, wenn Scarface Manfred kommt: „Ich bin Manfred, Enkel der Kaiserin Konstanze... Meine Sünden waren schrecklich.“ Ach Manfred, unsere erst! Ich brauche Pilze.
Maria Prometheus Manfred
Purgatorio — Canto 3 // 170–172
30 Nachrichten aus Underground
Und wieder irre ich ab.
Riss in der Mauer
Heute bin ich ruhiger. Ich habe Pilze in meinen ausgerenkten Kiefer gestopft und gewartet. Und diesmal? Tiefe Nostalgie und schönster alchemistischer Traum: „Schwalbe / Und dann am Morgen ein Adler / Goldene Federn / Die Flügel weit / Wie ein Blitz am Läuterungsberg / Eine Frau / Ich bin Lucia... / Ihre schönen Augen zeigten mir / Dort den Eingang / Sie verschwand im Schlaf / Wir gingen näher heran / Einen Spalt zu sehen/ Einen RISS IN DER MAUER / Weißer Marmor / Tiefrote Stufe / Flammender Porphyr / Wie Blut / Eine Schwelle wie Diamant... / Und Petrus ruft: ‚Tretet ein! Doch warne ich euch: Wer zurückblickt, muß heraus.‘“ Ich, Johann Andreas Naumann, blicke zurück... Plötzlich polyphoner Gesang! Oh weh, und wieder irre ich ab in den Universalsaamen...
Purgatorio — Canto 9 // 197–201
Nachrichten aus Underground
33
Aus meinem verrenkten Kiefer flüchtet ein Pilz.
Tisch der Liebe Heute bin ich unruhig. Ich sitze am „Tisch der Liebe“. Das polyphone Orchester der Universalsaamen musiziert adagio. Eine hohle Geisterstimme mahnt zur „NÄCHSTENLIEBE“ — begleitet vom wehklagenden Chor der Neidischen, der im Schmerz der drahtvernähten Augen aus dem Takt gerät. Hinter mir, bewaffnet, „ALLE HEILIGEN“: Hiebe, Schnitte und Wunden. „DIE RIEMEN DER PEITSCHE SIND AUS LIEBE GEMACHT.“ Ich kriege keine Luft. Aus meinem verrenkten Kiefer flüchtet ein Pilz, aus meinen schwarzen Augen der Adler. Was soll das? Ich bin der Vogelfänger aus Köthen. STETS LUSTIG, HEISSA, HOPSASSA! „Stechendes Mitleid“! Mir reicht‘s langsam! Ich werde, mit einer entrüsteten Petition, mich an eine zuständige Stelle wenden. Aber wer, in diesem erdverklumpten Fuchsbau, ist das? Ach!
Purgatorio — Canto 13 // 216–217
34 Nachrichten aus Underground
Ich irre nie und niemals.
Schlaf Traum Tremens Im Versuch, meine Petition einer zuständigen Stelle vorzulegen, fast wahnsinnig geworden. Zwischendrin immer wieder Pilze in den verrenkten Kiefer gestopft. Habe entschieden, mich an die ARMEE DER FALSCHEN LIEBE zu wenden: an „Stolze, Neidische, Zornige“, an „Traurig-Untätige“, an „Geizige und Verschwender, Schlemmer und Wollüstige“. Ich erwarte, „in meiner erhöhten Phantasie“, eine schnelle Genehmigung. Plötzlicher Schlaf, Traum, Tremens. Ach, diese Pilze! „So erschien mir in meiner Vorstellung das Bild der Untat jener Frau, die verwandelt wurde IN DEN SANGESFREUDIGSTEN DER VÖGEL.“ Prokne, meine Nachtigall, „die geistige Liebe kann irren“! Ich, Johann Andreas Naumann, der fungizierte Petent, irre nie und niemals — und wenn, dann nie und niemals freiwillig. Oh!
Purgatorio — Canto 17 // 236–238
Nachrichten aus Underground
37
Ich wende mich jetzt an die Weltraum-Archäologin.
Hörzwang Petitionsentscheidung negativ. Wie viele Pilze soll ich hier noch fressen? Ich wende mich jetzt an die Weltraum-Archäologin, die „STOTTERNDE FRAU, TOTENBLEICH“. Sehzwang. Aus den porösen Gucklöchern meines Fuchsbaus sehe ich das Leuchten ihrer Apparate. Hörzwang. Sie singt so schön: „Ich bin die süße Sirene, betörte die Seeleute mitten im Meer; so lustvoll ist es, mich zu hören.“ Ich, Naumann-Odysseus, bin die praktische Vernunft. Auch ich singe schön in meinem Fuchsbau: Schall essen Seele auf, im Winde klirrt der Lärm, um 12 Uhr geht die Sirene und in den Kesseln schmilzt der Wachs. Wer schöne Musik will, muss am Mast sich in den Fesseln winden. Und im singenden Schmerz, wenn der Wachs den Gehörgang füllt, rudert in der tauben Blödigkeit der Knecht. — Ich gehe jetzt.
Purgatorio — Canto 19 // 246
Nachrichten aus Underground
41
Königin des Himmels Alles auf Null.
Ich gehe jetzt. In diese Matrix, die sich als erdverklumpter und klimatorisch total verdrehter Fuchsbau maskiert, werde ich einen Schwarm schwarzer Katzen hineinimaginieren — auf dass ein serieller Dèjá-Vu-Kurzschluss ausbricht und ALLES AUF NULL zurückgestellt wird. „Sobald im Embryo die Gehirnbildung abgeschlossen ist, wendet DER ERSTE BEWEGER sich ihm zu, froh über eine so große Kunst der Natur, und haucht ihm EINEN NEUEN GEIST ein. Dieser ist voll von Kraft und nimmt, was er Aktives vorfindet, in sein Wesen auf.“ Und dieser neue Geist trägt mich hinauf in den schönen Wald auf Schmöckwitz Werder. Jagen 37, Amanita muscaria, Biber-Baum, Schaukel am Ufer von Rauchfangswerder. Ach, wie frisch sind hier die Pilze. Und am roten Horizont grüßt „DIE KÖNIGIN DES HIMMELS“.
Ich gehe jetzt.
Purgatorio — Canto 25 // 276 /// Paradiso — Cato 31 // 459
42 Impressum
Warum sollten wir Landleute dieses nicht können? Johann Andreas Naumann Der Philosophische Bauer, Vorrede, 1791
Herausgeber
Maeve von Ungern-Tannenberg Arthur Baron von Aktion
Redaktion
Henriette von Löwenstern
Photographien
Arthur Baron von Aktaion
Canto-Zitate
Dante Alighieri, Commedia. In deutscher Prosa von Kurt Flasch, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2013
Malerei
Maeve & Arthur (Seite 1), Johann Andreas Naumann (Seite 3 & 40): Helmut Kraus www.helm69.com
Verlag
Peacock Island Press, Headquarter im Kavaliershaus, Peacock Island vor Berlin
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Web
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