Putzen f체r Anf채nger
Putzen für Anfänger Ein leichter Einstieg © 2004 Ranja Ristea-Makdissi I Dortmund
Einkaufsliste 08
Aufw채rmphase 10
Fr체hstart und Zeitfaktor 12
Masterplan 14
Wohnbereich 16
K체che 26
Bad 32
7
Gewusst wie und womit*
*
scheuermilch
glasreiniger
essigreiniger
sp체lmittel
9
Im Eimer kann man die Reinigungsmaterialien aufbewahren, dort ist alles beisammen und man muss nicht st채ndig auf der Suche sein.
Aufw채rmphase
11
Wäsche wird gewaschen, es ist gespült, weit und breit ist alles staubfrei, die Fenster sind geputzt und man könnte die Liste noch ewig weiter führen. Hat man sein eigenes Domizil, fragt man sich ganz schnell, wie dass alles möglichst zeitsparend und effektiv zu bewältigen ist. An diesem Punkt möchte ich mich mit Rat und Tat zur Seite stellen, denn man möchte ja nicht nur ein sauberes und wohnliches Zuhause haben, sondern den Eltern oder Freunden, die einem eine eigene Haushaltsführung nicht unbedingt zumuten, beweisen, wie selbstständig oder erwachsen man ist. Mag man(n) vielleicht zunächst denken, dass bei Mama doch alles ganz leicht ging. Und das stimmt auch - wenn man nur weiß, wie es denn geht...
„Das bisschen Haushalt ist doch gar nicht schwer...“ - haben wir doch schon alle irgendwo einmal gehört! Man nimmt eine Hürde nach der anderen, ob es nun eine Berufsausbildung oder der Beginn eines Studiums ist. Tatsache ist jedoch, dass (fast) jeder früher oder später flügge wird, das heimische Nest verlässt und einen eigenen Haushalt gründet. Hört sich doch alles ganz wunderbar an, wenn niemand mehr da ist, dem man Rechenschaft ablegen muss, wenn man laut sein kann oder morgens nach einer durchzechten Nacht vom Staubsaugergeräusch nicht unsanft aus dem Schlaf befördert wird. Aber genau da beginnt das Dilemma auch schon, denn niemand kann behaupten, dass das Hotel Mama nicht unheimlich praktisch ist.
Fr端hstart und Zeitfaktor
Zunächst sei jedem angehenden Putzprofi nachfolgender Grundsatz wärmstens ans Herz gelegt: Keine Sammelleidenschaft entwickeln! Im Gegenteil: Regelmässiges Entrümpeln trennt nicht nur konsequent wichtiges von unwichtigem, sondern erhöht auch das persönliche Wohlbefinden ungemein. Wenn man das erste Mal eine eigene Wohnung bezieht, hat man in den seltensten Fällen einen kompletten Haushalt. Doch nach und nach wird das zuhause durch Möbel und die unterschiedlichsten Wohnaccessoires wohnlich und gemütlich gestaltet. Deshalb gilt erstmal - nicht alles aufheben! Einfachheit und Schlichtheit haben schon etwas Schönes an sich. Was jetzt nicht bedeuten soll, dass alles in den Müll wandern muss.
Auffällig ist, dass Menschen, die in ihrem Chaos versinken, kein realistisches Zeitgefühl entwickelt haben. Das bedeutet, dass für eine zu erledigende Aufgabe der Zeitaufwand falsch eingeschätzt wird. Es lässt sich aber natürlich pauschal nicht sagen, wieviel Zeit der einzelne für verschiedene Arbeitsvorgänge einplanen müsste, da dies von persönlichen Vorstellungen abhängig ist. Wenn man der Typ Mensch ist, der vom Boden essen möchte, müss man wohl oder übel damit rechnen, dass man mehr Zeit einplanen muss, als diejenigen, die sich mit einem gesunden Maß an Sauberkeit und Ordnung zufrieden geben.
13
Masterplan Es ist immer schwer, einen Anfang zu finden. Mit der nachfolgenden Methode lässt sich nicht nur prima anfangen, sondern auch planvoll aufräumen. Dies ist natürlich nur eine grobe Einteilung, wie man es machen kann und variiert auch je nach Haushalt. Hausfrauen wären wohl gründlicher - aber die haben den Dreh eh schon raus. Aller Anfang ist eben schwer: Aber das wird schon!
Im allgemeinen werden Arbeiten, die man nur ungern ausübt, auf die lange Bank geschoben. Ratsam ist das allerdings nicht, denn umso länger man sich drumherum drückt, desto schlimmer wird es am Ende. Hier entlarven wir einen Teufelskreis, denn das Aufschieben kostet sowohl seelische als auch körperliche Energie.
1. Täglich • Bettwäsche lüften und Bett machen • Schmutzwäsche in den Wäschekorb • Ess- und Wohnzimmertisch abräumen • Spülen oder Geschirr in den Geschirrspüler • Herd, Tische, Waschbecken von Flecken befreien • Küchenabfälle entsorgen • Zeitung, Altglas wegbringen 2. ca. jeden 3. Tag • Staubsaugen (wenigstens die Laufschneise) • Toilette, Waschbecken putzen 3. Jede Woche • Staubwischen, alle Böden saugen • Spiegel säubern, Spüle putzen • Pfandflaschen wegbringen • Badezimmer putzen, inklusive Schränke usw. • Bettwäsche wechseln • Wäsche waschen, bügeln oder zusammenlegen und einsortieren 4. Jeden Monat • Spinnweben entfernen • Böden feucht wischen • Polster absaugen • Küchenfront und Fliesen feucht abwischen • Badezimmerfliesen abwischen • Abflussreiniger über Nacht in die Abflüsse 5. Jedes Vierteljahr • Kühlschrank abtauen, Backofen sauber machen • Fenster putzen • Möbel mit Politur behandeln 6. Jedes halbe Jahr • Gardinen waschen • Türen feucht abwischen, Schränke auswischen • Steckdosen und sonstige Schalter feucht abwischen
15
Wohnbereich.Am besten macht man von oben
nach unten sauber und saugt zum Abschluss. Um nicht allzu viel Dreck wegsaugen zu müssen, empfiehlt es sich, schon vor der Tür eine Fußmatte auszulegen.
17
Um große Ansammlungen zu vermeiden, sollte man die Wäsche nach dem lüften in den Schrank oder gleich in die Waschmaschine legen. Überflüssige Gegenstände aussortieren und entsorgen.
t.
tfern
llen
em Mit d
en werd edel
an
nw
Spin
Sta
ic
r erre
e schw
te en S hbar
der ub o
en eben
bw
Stau
19
tau
b
ar be as
nd
den
lz, Ho
ei tb
ch
si
n
tau
· st satuaub
flecken b· au k e n ·
eg
isc
·s
en · sta
r Vo
b · fle
w en
w ge
. ht
· fleck
ck
te
b
t
e fl ck ·cflkeen fl · s flecke b · n· st ckeec
Fl e
ch
hw
n
au
d
ite
au b ·
ub · fle
feu Mit einem
uc nT
de er
St
un
be
· fl
st ckeec
· st satuaub
flecken b· au k e n ·
au b ·
· stau en ck
cken · staub · fle
flec ken · stau ke n · staub · ·s flecken
sta ub · fl ec
· fle
b·
·
ub · fle
e fle ub a t ck s c · k n e ·cflkeen fl · s flecken · b · n· staub · ecken · fl
ta
or
·s
an
n
s
ub
·
m
of li
t
tro
eb
flecken
taub · flecken
·
· stau en ck
en · s
b · fle
flec k
en · staub · flecken · sta t ke n · staub · ·s flecken
aub · fl flecken · st e
flec ken · staub
flecken
tau
sta ub · fl ec
b·
er
cke
n
mi te
ine m
tro cke
nen Tuc ho
de rw isc
ht
es
zu
m in
dest
21
23
Ab und an mal 端ber Lich
n. tschalter und Steckdosen wische
Nach den erledigten Arbeiten wird gesaugt und bei Hartbรถden feucht gewischt. Die Bereiche
25
unter, zwischen den Mรถbeln und in den Zimmerecken sollten von Zeit zu Zeit auch gesaugt werden.
Die Küche.
Schritt für Schritt zum Ziel kommen. Lässt man sein benutztes Geschirr ewig stehen, hat man auf der einen Seite erstmal ein Problem damit, überhaupt zur Tat zu schreiten. Denn der unaufhörlich wachsende Berg ragt einerseits nun fast schon in den Himmel, andrerseits braucht man nun viel Kraft, um die eingetrockneten und festgeklebten Essensreste wieder los zu werden.
spülmit
tel
Es ist völlig unpraktisch, sich damit zuviel Zeit zu lassen, weil es zum einen unhygienisch ist und es sich zum anderen als nervig erweist, ständig auf der Hut zu sein nicht irgend etwas umzuwerfen, weil ja alles zugestellt ist.
27
sp端lmittel
Hat man in der K체che gekocht oder gegessen, sollte man im Anschluss daran aufr채umen oder putzen.
29
Geräte wegräumen, Tisch, Herd und Arbeitsplatte feucht abwischen, spülen oder Geschirrspüler einräumen.
Auch in der Küche wird zuerst aufgeräumt und dann geputzt. Das Trockentuch gehört in die Nähe der Spüle und die Topflappen zum Herd. Hilfreich ist es, wenn man Dinge ihrer Funktion nach anordnet und zusammen an einem Ort aufbewahrt, wie zum Beispiel Kaffee, Tee, Filter, Gewürze, Nudeln usw.
31
Der Kühlschrank wird zwischendurch mit mildem Reinigungsmittel gesäubert - auch in den „letzten Ecken“, damit sich keine Bakterien ansammeln.
Hin und wieder muss die Reinigung aber ausgeweitet werden. Das heißt, die Schränke gelegentlich ausräumen, um den Innenraum gründlich zu säubern.
Das Badezimmer.
Wir befinden uns an einem Ort, an dem sich Bakterien besonders wohl fühlen. Um so besser fühlen wir uns, wenn es hier rein, sauber, aufgeräumt und duftend ist. Opfert man täglich fünf bis zehn Minuten, ist aber alles im Lot.
33
Als erstes lässt sich sagen, dass es sehr sinnvoll ist, Schwämme oder Putztücher - gerade im Bad - in verschiedenen Farben zu benutzen, um nicht das Schwammtuch, dass man für das WC benutzt hat, auch für den Rest des Bades, wie z B. Ablagen oder Regale zu gebrauchen. Zur täglichen Arbeit gehört die groben Dinge, die einem direkt ins Auge fallten. Spiegel überwischen, Handtücher richtig aufhängen oder gegen neue austauschen, Wasserflecken auf Ablagen entfernen usw.
35
Es schadet keinesfalls, jeden Tag kurz aber gründlich das WC zu reinigen. Klobürste geschnappt und mit Essig oder WC-Reiniger einmal durch den Innenraum des WC Beckens geschrubbt. Auch die Pflege von außen darf nicht fehlen. Mit Gummihandschuhen ist auch das kein Problem. Abschließend Desinfektionsmittel benutzen, um die Reinigung des WCs zu komplettieren.
37
mert
k üm
Ta g eu
ch
j ed
t
en
ürlich dem Rest, um d sich nat en m n a m an Beim „Großangriff“ widmet
sich s wi o n e
st
ht n ic
nd en u ug a s isch e n . w
f
39
EXTRAS Heizkörper reinigen. Um Heizkörper optimal zu reinigen, zieht man einen Socken über einen Besenstiel und befestigt ihn mit einem Gummiband. Mit diesem Spezialgerät lassen sich die Rippen der Radiatoren gut säubern. Oder man bringt hinter dem Heizkörper ein feuchtes Tuch an, bläst mit dem Fön kräftig dazwischen und der Staub wirbelt ins feuchte Tuch. Wasserringe und –flecken auf Holz lassen sich gut mit Zahnpasta entfernen. Das Putztuch anfeuchten und Zahnpasta daraufgeben. Hartnäckige Fälle brauchen vielleicht noch zusätzlich etwas Natron. Wenn Sie einen Kratzer ausbessern, immer in Maserrichtung arbeiten. Wenn ein Kerzenleuchter mit Wachs überzogen ist: Versuchen Sie gar nicht erst, es abzukratzen. Legen Sie den Leuchter ganz einfach für ca. 1 Stunde ins Gefrierfach. Sie werden sehen, dass das Wachs dann kinderleicht abgeht Spinnweben sollte man stets nur mit einer Aufwärtsbewegung abfegen. Wischt man sie herunter, bleiben sie an der Wand kleben. Jeder Kleiderschrank hat von Zeit zu Zeit eine Reinigung nötig. Nach dem Auswaschen sollte man ihn von innen mit einigen Tropfen Zitronenöl, das man in Drogerien erhält, einreiben. Der Schrank duftet dann für lange Zeit schön frisch, und außerdem schützt das Öl auch vor Motten.
Teppichfarben wie neu.Teppichfarben wirken wieder viel frischer, wenn der Teppich mehrmals im Jahr mit einer Bürste sowie einer Mischung aus Essigessenz und Wasser (im Verhältnis 1:3) in Strichrichtung abgebürstet wird. Weiß lackierte Türen und Möbel lassen sich gut mit Fensterputzmittel reinigen. Sie erhalten dadurch einen schönen Glanz. Nie mehr angebrannt. Bestreuen Sie Töpfe und Pfannen, in denen die Speisen immer wieder anbrennen, mit reichlich Salz und erhitzen es, bis es im Kochgeschirr springt. Danach ist das Problem für alle Zeiten behoben. Sauberer Abfluss. Es muss nicht immer gleich die chemische Keule sein. Haushaltssoda reinigt den Abfluss hervorragend. Einfach eine Hand voll Soda hineingeben und mit heißem Wasser nachspülen. Weiterer Vorteil: keine unangenehmen Gerüche. Chrom. Mit Zitronensaft, Petroleum oder Spiritus eingerieben und dann mit einem weichen Tuch poliert wird, strahlt Chrom wie neu. Aschenbecher aus Porzellan bekommen oft hässliche Nikotinflecken. Sie verschwinden durch Abreiben mit einem nassen Korken, den man in Salz getaucht hat.
41
Herdplatten sind an den Rändern oft nur schwer von Verkrustungen zu befreien. Mit etwas Salz auf einem feuchten Lappen lässt sich auch hartnäckiger Schmutz gut entfernen. Ceranfeld werden schön sauber, wenn man die Verschmutzung mit dem Saft einer Zitrone einreibt. Einige Zeit einwirken lassen und mit warmem Wasser nachwischen. Graue Kachelfugen bekommt man ganz einfach wieder weiß. Man taucht eine ausgediente Zahnbürste in leicht verdünnten Salmiakgeist, bürstet die Fugen damit, spült nach und schon strahlt alles wie frisch verfugt. Will man Kacheln oder die Badewanne reinigen, sollte man zuvor möglichst heißes Wasser kurze Zeit aus der Brause rinnen lassen. Durch die Dampfentwicklung lässt sich dann der Schmutz viel leichter lösen Duschkopf wie neu. Ein durch Kalkablagerungen verstopfter Duschkopf wird wieder voll funktionsfähig, wenn Sie ihn mehrfach in heißes Essigwasser legen. Teure Reiniger sind überflüssig. Badewanne mit neuem Glanz. Eine vergilbte Badewanne wird durch Abreiben mit einer Mischung aus Terpentin und Salz wieder schön. Unschöne Ränder in der Toilette beseitigt man mit Natron, das man darüber streut und etwas einwirken lässt. Anschließend abbürsten und mit Wasser nachspülen.
Mineralwasser ist ein schnell wirksamer Fleckentferner. Etwas davon auf den Fleck gießen, ganz kurz einwirken lassen und dann mit einem Schwamm oder Handtuch aufnehmen. Nix klemmt mehr. Schubladen klemmen vor allem bei alten Möbeln oft. Streichen Sie Kerzenwachs oder trockene Seife auf die klemmenden Stellen, und die Lade gleitet wieder. Bombenfester Halt. Ärgern Sie sich auch oft über Saughaken, die auf Fliesen partout nicht haften wollen? Bestreichen Sie die Saugfläche einfach mit etwas Eiweiß. Die Haken halten dann bombenfest. Pflege von Fensterleder. Fensterleder werden nicht hart, wenn man sie nach Gebrauch gut in Salzwasser auswäscht. Kaffeemaschinen Regelmäßig, je nach Wasserhärtegrad, alle ein bis drei Wochen, mit Essig oder verdünnter Essigessenz entkalken. Ist ein Kaugummi im Teppichboden festgetreten, bekommen Sie ihn ganz einfach wieder ab. Legen Sie einen Eiswürfel auf den Kaugummi. Sie können ihn nach ganz kurzer Zeit vom Teppich ablösen
Vom Eise befreit. Reiben Sie nach dem Abtauen die Innenwände von Kühltruhe oder Gefrierfach mit etwas Glycerin oder Speiseöl ein. Dadurch bilden sich neue Eisschichten viel langsamer und lassen sich beim nächsten Auftauen auch leichter entfernen. Gestapelte Gläser, die sich ineinander verkeilt haben, kann man leicht und sicher trennen, wenn man das untere Glas in warmes Wasser stellt und das obere mit kaltem Wasser füllt. Tabletten gegen Muff. Alte Karaffen riechen oft muffig. Das Gefäß mit Wasser füllen, eine Kohletablette darin auflösen und einige Tage stehen lassen. Koffer die längere Zeit nicht gebraucht werden, bekommen keinen muffigen Geruch, wenn man ein Stück Seife hineinlegt.
Rosen die die Köpfe hängen lassen, richten sich nach kurzer Zeit wieder auf, wenn man die Stiele kurz in heißes Wasser hält. Billiger Dünger. Bierreste von der letzten Party sollte man nicht wegschütten. Genau wie abgestandenes Mineralwasser eignet sich Bier gut als Pflanzendünger. Das Kochwasser von Kartoffeln nicht weggießen, sondern abkühlen lassen und als Blumengießwasser verwenden. Es enthält viele Mineralstoffe, die einen düngenden Effekt haben. Unkraut. Immer etwas Salz in die Fugen der Terrassenfliesen streuen, dann wächst dort kein Unkraut mehr. Markisen und Sonnenschirme benötigen von Zeit zu Zeit eine Behandlung. Mit einer Bürste und eventuell ein wenig Kernseife abbürsten. Anschließend mit dem Gartenschlauch abspritzen.
Frische Rotweinflecken auf dem Teppich sofort mit Salz bestreuen. Es nimmt die Farbe auf und lässt sich später problemlos aufsaugen.
Dampf als Faltenkiller. Im Koffer und auch nach längerem Tragen knittern Blusen, Röcke und Blazer rasch. Dagegen hilft dieser Trick: Heißwasser in die Badewanne einlaufen lassen, bis der Spiegel beschlägt. Die Sachen dann ( zum Beispiel am Duschkopf) aufhängen und über Nacht aushängen lassen. Am nächsten Morgen sind die Knitterfalten verschwunden.
Blinde Spiegel werden mit Leinöl wieder blank. Öl dünn auftragen, kurz einwirken lassen und polieren.
Grasflecken in Jeans bekommt man wieder raus, wenn man die Stellen vor dem Waschen mit Spülmittel einreibt.
Blumenwasser in das man eine Knoblauchzehe gibt, bleibt klar, und die Blumen halten zudem länger.
Tapetenlöser können Sie prima selbst herstellen. Mischen Sie drei Tassen Essig mit zehn Liter heißem Wasser.
Goldschmuck wie Halsketten oder Ringe aus Gold, die etwas angelaufen sind, glänzen wieder wie neu, wenn man sie mit einer halbierten Zwiebel abreibt und danach poliert.
43
Konzeption, Gestaltung, Illustration: Ranja Ristea-Makdissi
I
Redaktion: Silvia Daihini, Thorsten Sch端tt, Ranja Ristea-Makdissi