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Frauenfelder Woche, Ausgabe KW 28, 8. Juli 2020

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8. Juli 2020 | Ausgabewoche 28 | 36. Jahrgang | Auflage 35 952|info@frauenfelderwoche.ch|www.frauenfelderwoche.ch |Telefon 052 720 88 80 | Annahmeschluss: Dienstag, 12.00 Uhr

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Chnuri Oh du mein Kreisel ...

Auf dem noch freien Grundstück im Kurzdorf ist das Twerenbold-Reise-Terminal mit Wohn- und Gewerbebau geplant.

Bild: Samuel Zurbuchen

Baubewilligung für Überbauung mit Reise-Terminal in Sichtweite

Licht am Horizont Der Überbauung mit Reise-Terminal auf dem Grundstück in der Ecke Schaffhauserstrasse/Sonnenhofstrasse stehen noch zwei Einsprachen im Weg. Im Wohn- und Gewerbebau sind 100 Büroarbeitsplätze, Räume für Betriebspersonal und Chauffeure sowie 32 Wohnungen geplant.

weil die Stadt das Land an Twerenbold verkauft und das Verfahren damit von Gesetzes wegen an den Kanton übergeht.

Eineinhalb Jahre nach der Referendumsabstimmung zum Verkauf des

Grundstücks im Kurzdorf an die Reiseunternehmung Twerenbold Service AG, die mit 4054 Ja zu 3256 Nein ausging, sind zum Bauvorhaben noch zwei Einspracheverfahren hängig. Eine davon ist aufgrund von Einigungshandlungen formlos sistiert, allerdings muss die Übereinkunft noch schriftlich ausformuliert und unterschrieben werden. Das Baubewilligungsverfahren bei diesem Projekt läuft über den Kanton,

Bauarbeiten beendet

Aemisegger feiert

Greuterhof wird saniert

Die St.Gallerstrasse kann wieder beidseitig befahren werden. Eigentlich wollte man bereits im Mai 2019 mit den Arbeiten beginnen, dann wurde es aber August. Auf der anderen Seite konnte man die Arbeiten nun aber zwei Monate früher abschliessen als ursprünglich geplant. Seit Freitag ist der Verkehr wieder uneingeschränkt möglich. (mra) Seite 3

Das Malergeschäft Aemisegger an der Langfeldstrasse in Frauenfeld feiert sein 40-Jahr-Jubiläum. Aus der im Jahr 1980 von Richard und Rita Aemisegger gegründeten Einzelfirma ist ein Betrieb mit 48 Mitarbeitenden geworden. Am letzen Freitag wurde das Jubiläum mit den Mitarbeitenden gefeiert, am 29. August folgt ein Tag der offenen Tür. (aa) Seite 11

Der über 225 Jahre alte Greuterhof in Islikon ist derzeit sowohl Aussen als auch im Innenhof mit einem Gerüst eingekleidet. An mehreren Punkten wird das Gebäude noch bis Ende August saniert. Allem voran wird der Greuterhof mit den Neuerungen fast komplett barrierefrei. 2,6 Millionen Franken werden in das Projekt investiert. (mra) Seite 13

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bei «meinem» Kreisel mit dem FWGleis in der Mitte feststellen, dass ich von dort einen anderen Weg einschlagen muss. Mein lieber Kreisel, du hast mir den Weg jeweils versperrt. Ich nervte mich ab mir selbst, projizierte dies aber natürlich auch auf dich. Wie man so schön sagt, gehören ja immer zwei dazu. Jetzt aber ist die Baustelle verschwunden, der Weg stadtauswärts in Richtung Matzingen ist wieder frei. Genauso sind es alle deine Ausfahrten. Mein Heimweg ist also wieder der alte, wie früher. Es ist darum auch an der Zeit, dass wir beide unser Verhältnis wieder verbessern. Ich werde dich in Zukunft immer mit einem Lächeln durchfahren und grüssend die Hand heben. Versprochen. Michael Anderegg

Augenschein Wie Generalsekretär Marco Sacchetti vom Departement für Bau und Umwelt (DBU) des Kantons auf Anfrage sagt, wurde im Zusammenhang mit (aa) Fortsetzung auf Seite 9

Technik HF → mit BM nur 4 Semester

Wirtschaft

In den letzten Monaten entstand in meinem Umfeld eine regelrechte Hassliebe. Und ich muss meinen Frust nun etwas loswerden. Denn es ist eine schwierige Beziehung entstanden, die sich nun aber zum Glück langsam zu normalisieren scheint. Die Rede ist von mir als Autofahrer und dem wohl kahlsten aller Kreisel in der Stadt Frauenfeld, dem Holdertorkreisel. Wie oft fuhr ich während der Bauarbeiten an der St.Gallerstrasse fast reflexartig vom Altstadtparkaus in Richtung Holdertor mit dem Wunsch, nach Hause nach Aadorf zu gehen. Dasselbe gilt auch an den Abenden, als ich jeweils nach dem Training auf der Kleinen Allmend nach Hause gelangen wollte und aus Gewohnheit die Rheinstrasse hinaufgefahren bin. In beiden Fällen musste ich jeweils

Gratulation zum Lehrabschluss Sport

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8. Juli 2020 | Frauenfelder Woche

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Wo befinden wir uns?

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Impressum Frauenfelder Woche Zürcherstrasse 180 l 8501 Frauenfeld Tel. 052 720 88 80 l Fax 052 720 88 84 info@frauenfelderwoche.ch www.frauenfelderwoche.ch Beratung I Inserateverkauf: Patricia Finger l Sabrina Mancuso l Ruth Steiner Annahmeschluss: Eingesandte: Montag 12 Uhr Bezahlte Beiträge: Dienstag 12 Uhr Administration: Flavia Yangöz Redaktion: Michael Anderegg (mra) Andreas Anderegg (aa) Sportredaktion: Ruedi Stettler (rs) Redaktionelle Mitarbeiter: Eugen Benz (eb) l Evi Biedermann (bie) l Beni Blaser (bb) l Andreas Schneller (as) l Franziska Schütz (fs) l Manuela Olgiati (mo) l Miriam Waldvogel (mw) Verlag: Nela & Samuel Zurbuchen (nz) l (sz) Satz: Genius Media AG l Zürcherstrasse 180 8501 Frauenfeld Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG Zustellung: Presto Presse Vertriebs AG

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Informationen zu den Sommerausgaben 2020 der Frauenfelder Woche: Die folgenden FW Ausgaben erscheinen als Doppelnummern: 29/30 mit Ausgabedatum 15.7.2020 und 31/32 mit Ausgabedatum 29.7.2020. Danach erscheint die Zeitung wieder wie gewohnt wöchentlich und zwar ab Ausgabe 33 mit Ausgabedatum 12. August 2020.

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Verkauf und Sekretariat sind von Mittwoch, 29. Juli bis Freitag, 7. August nicht besetzt.


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Frauenfelder Woche | 8. Juli 2020

Stadtrat direkt Barbara Dätwyler Weber, Stadträtin Die Verantwortlichen des kantonalen sowie des städtischen Tiefbauamtes inklusive Vertreter der Planerfirma. Regierungsrätin Carmen Haag übergibt den ersten Blumenstrauss an den Ilg-Chauffeur.

Ein Bild, das man auf der St.Gallerstrasse fast ein Jahr nicht mehr gesehen hat: Autos auf Stadtrat Andreas Elliker durfte den zweiten Blumenstrauss übergeben. beiden Fahrbahnseiten.

Der Stadtrat wünscht schöne Sommerferien Nach anstrengenden Wochen sehnen wir uns alle nach Erholung und vielleicht auch nach einem Tapetenwechsel. Die Sommerferien haben begonnen und vor allem die Kinder und Jugendlichen freuen sich auf etwas «Normalität». Die Regeln des BAGs kennen nun alle und halten sich daran. Geniessen Sie trotzdem etwas freie und sommerliche Zeit, gehen Sie zur Erfrischung in die Badi, geniessen Sie die Ruhe und Natur im Murg-Auen-Park oder machen Sie eine Velotour auf den

neuen Velorouten der Stadt. Kinder und Jugendliche dürfen gerne zu uns auf den Wellhauser Spielplatz oder zum 20gi Platz kommen, wir freuen uns auf Spiel und Spass. Unseren Mitarbeitenden in der Stadtverwaltung, den Werkbetrieben und im Alterszentrum Park sprechen wir nach der strengen Zeit nochmals unseren besten Dank aus und wünschen allen, dass sie den Kopf lüften und die Seele baumeln lassen können. Bis bald und ganz schöne Sommerferien!

Nach 43 Wochen hat das Warten ein Ende

Freie Fahrt auf der St.Gallerstrasse Die St.Galler- und die Marktstrasse sind wieder komplett befahrbar. Am Freitagmorgen konnten sie wieder beidseitig für den Verkehr freigegeben werden – nach 43 Wochen Bauzeit und damit acht Wochen früher als geplant. Für die Autofahrer, die täglich von Frauenfeld in Richtung Matzingen fahren, muss die Baustelle eine halbe Ewigkeit gedauert haben. In Wirklichkeit wurde auf der St.Gallerstrasse und der Marktstrasse aber «nur» 43 Wochen gebaut. Am letzten Freitag nun wurden die Arbeiten zur Sanierung und Aufwertung beendet und die Strassen wieder für den Verkehr freigegeben. Die Bauarbeiten – sie hatten am 5. August 2019 begonnen – konnten somit noch vor den Sommerferien 2020 beendet werden. Das ist beachtlich, waren doch noch zwei Monate Bauzeit mehr eingeplant. Der erste Fahrer Zur offiziellen Öffnung am Freitagmorgen übergaben Regierungsrätin Carmen Haag und Stadtrat Andreas Elliker den ersten beiden Autofahrern stadtauswärts

einen Blumenstrauss. Nach etwas mehr als zehn Minuten Wartezeit war das erste Auto, das beim Holdertorkreisel rechts in die St.Gallerstrasse abbog, ein Ilg-Taxi. Es stellte sich heraus, dass der Chauffeur bereits vor 20 Jahren der erste war, der offiziell Frauenfelds unterirdischen Kreisel passierte. Er freut sich indes auch, dass es nun keine Umleitung mehr gibt: «Das war für uns Taxis sehr mühsam». Der zweite Strauss ging an eine Frau, die auf dem Weg zur Arbeit bei der Frauenfelder Schulverwaltung war. Lichtsignalanlage veraltet Die Bauarbeiten forderten in den vergangenen Monaten von allen Verkehrsteilnehmenden und Anwohnenden einiges an Geduld, handelt es sich doch beim südlichen Hauptzubringer in die Innenstadt von Frauenfeld mit 13 000 bis 15 000 Autos pro Tag um eine der meistbefahrenen Kantonsstrassen im Thurgau. Kernstück des Grossprojektes, das rund 6 Millionen Franken kostet, bildet die Sanierung und Neugestaltung des Lichtsignalknotens beim Marktplatz. Die ehemalige Lichtsignalanlage (LSA) stammt aus dem Jahr 1991 und

musste dringend ersetzt werden. Die neue LSA wird mit LED-Technik betrieben. Der öffentliche Verkehr kann die Anlagen zur Sicherung der Fahrplanstabilität steuern und seine Zufahrtsachse priorisieren. Mehrverkehr durch Umleitungen In den elf Monaten Bauzeit musste die St. Gallerstrasse als wichtigste städtische Einfallsachse aus Süden im Einbahnverkehr geführt werden. Damit verbunden wurde der innerstädtische Verkehr via Ringstrasse und Thundorferstrasse Richtung Süden umgeleitet. Aufgrund fehlender Alternativen verlagerte sich der Verkehr von der Vorstadt und Promenade auf die Ringstrasse. Dies verursachte einen Mehrverkehr von 8000 auf rund 14 000 Fahrzeuge an Spitzentagen. Eine ähnliche Zunahme war auch auf der Reutenenstrasse – als Querverbindung von der Thundorferstrasse zur St.Gallerstrasse – erwartet worden. Die Verkehrszunahme lag hier bei plus 4500 auf maximal 6000 Fahrzeuge pro Tag. Michael Anderegg

Zitat Nicht die Größe eines Schrittes ist entscheidend, sondern die richtige Richtung.

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Glacéstand am Schlossberg ist nun auch ein Ort für den Apéro

Start nach Mass in die Eis-Zeit Der Glacestand am Schlossberg von Glühweinkönig Hans Peter Maier, der von Tochter Germaine Huber-Maier geführt wird, hat das Angebot markant erweitert. Neu gibt es neben den rund 30 Glacé-Sorten auch Getränke zu kaufen, womit man sich dort nun auch zum Apéro treffen kann. Gleichzeitig wurde der Verkaufspunkt mit den zahlreichen Sitzgelegenheiten zudem mit einer sommerlichen Dekoration inklusive Palmen aufgewertet. Verbunden mit der Angebotserweiterung heisst der Treffpunkt auf dem Schlossberg neu zudem «Glacé und meh...» – wie Germaine Huber-Maier dazu sagt. «Wir sind gut gestartet, das neue Angebot kommt sehr gut an», zieht sie eine erste Bilanz. Mitarbeiterin Petra Walser, die den Stand haupsächlich betreut, kann sich jedenfalls über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Gut eingehalten werden zudem auch die Abstände beim Anstehen, wie sie gemäss Schutzkonzept vorgeschrieben sind. Start in diesem Jahr Bis letzten Herbst hatte Vorgänger Thomas Maier den Glacestand beim Schlossberg unter dem Namen «Gelati di Sogno» geführt. Aus gesundheitlichen Gründen verkaufte er diesen allerdings an den Glühwein-König Hans Peter Maier. Dieser ist damit Ganzjahres-Mieter auf dem Platz. (aa)

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Germaine Huber-Maier.

Fröhliche Gesichter beim Glacé-Plausch.

Germaine Huber-Maier (r.) und Mitarbeiterin Petra Walser.

Ich habe mich erkannt

Jede Woche veröffentlichen wir einen Schnappschuss. Ein Kopf wird eingerahmt (wie oben). Wenn sich die betreffende Person erkennt, erhält Sie bei der FW einen Gutschein im Wert von Fr 50.– nach Wahl vom Blumen Garten Küng, Blüten Art, Plättli Zoo oder vom Scharfen Eck. Der Gutschein ist persönlich bei uns im Büro an der Zürcherstrasse 180 in Frauenfeld abzuholen. (Bei Fragen, Tel. 052 720 88 80)


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8. Juli 2020 | Frauenfelder Woche

Nach langer Zeit endlich zurück

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Bag Store wieder geöffnet

Nadia Bartolomeo und Elena Anderegg sind im Bag Store seit dem 30. Juni im Jobsharing wieder für die Kundschaft da. Endlich, ist man versucht zu sagen. Denn erst musste das Geschäft im März wegen der Corona-Pandemie schliessen. Danach konnte man wegen der Baustelle an der St.Gallerstrasse nicht öffnen. «Es gab kaum einen Zugang zu unserem Geschäft und unsere Parkplätze waren ebenfalls nicht zugänglich», erzählt Nadia Bartolomeo. Umso mehr freut sie sich, nun wieder uneingeschränkt für die Kundschaft da sein zu können. «Die erste Woche lief sehr gut und wir haben gemerkt, dass wir vermisst wurden», sagt sie mit einem Lächeln.

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Der Bag Store an der St.Gallerstrasse 18 hat seit etwas mehr als einer Woche wieder geöffnet. Zuerst kam das Corona-Virus, dann musste man wegen der Baustelle an der St.Gallerstrasse schliessen. Diese Zeiten sind nun vorbei.

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Nadia Bartolomeo freut sich wieder über den direkten Kundenkontakt.

tiger Hinweis, wurden doch die Öffnungszeiten für den Juli vorläufig angepasst. «Wir haben am Montag zu und Dienstag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr

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durchgehend geöffnet. Am Nachmittag bleibt das Geschäft geschlossen», erklärt Bartolomeo. Dafür findet den ganzen Monat ein Ausverkauf statt. (mra)

Privattermine gemacht Vor allem den direkten Kontakt mit den Kunden hat Nadia Bartolomeo vermisst. Ganz darauf verzichten musste man in den über drei Monaten, in denen das Geschäft geschlossen war, aber nicht. «Wir haben auf Voranmeldung Privattermine angeboten. Das ist übrigens auch jetzt noch möglich», sagt sie. Ein wich-

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Beste Chutney-Sauce gesucht

«Da wir in diesem Jahr das Herbst- und Erntefest in Frauenfeld am 12. September 2020 mit dem Cheese-Festival kombinieren, haben wir uns anstelle des Gonfi-Wettbewerbs für eine ChutneyPrämierung entschieden», erklärt Priska Held, Projektleiterin von Agro Marketing Thurgau. Denn die süss-sauren, eher pikanten Würzsaucen passen hervorragend zu Käse, aber natürlich nicht nur. Die Regeln bleiben indes die gleichen.

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Nach der besten Thurgauer Gonfi sucht Agro Marketing Thurgau in diesem Jahr das beste Chutney. Im Rahmen des Herbst- und Erntefestes und des Cheese-Festivals am 12. September 2020 wählt das Publikum aus den Finalisten den Sieger.

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Jeder Teilnehmer darf nur eine Sorte, abgefüllt in drei Gläser, einreichen. Die Zutaten müssen regional sein und eine Fachjury trifft eine Vorauswahl. Das letzte Wort hat wie immer das Publikum des Herbst- und Erntefests, wo die Chutneys der Finalisten degustiert werden können. Die Preisverleihung findet im Anschluss um 16 Uhr statt und es gibt tolle Preise zu gewinnen. Wer am 1. Thurgauer Chutney-Wettbewerb dabei sein will, bringt je drei Gläser der selben Sorten vom 11. bis 29. August 2020 an eine der folgenden Adressen: Regio Frauenfeld Tourismus, Frauenfeld; Agro Marketing Thurgau AG, Salenstein; Öpfelfarm, Steinebrunn; Kreuzlingen Tourismus, Kreuzlingen. (mgt) www.agro-marketing.ch

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Medienmitteilung des Amts für Tiefbau und Verkehr

Belagsarbeiten an der Sonnenhofstrasse Nach der Sanierung der Sonnenhofstrasse von Mai 2019 bis Februar 2020 folgen nun noch die Deckbelagsarbeiten. Für den Einbau des Deckbelags inklusive Voranstrich muss der Strassenabschnitt komplett gesperrt werden. Der Stadtbus wird umgeleitet. Die Vorbereitungsarbeiten beginnen am Montag, 13. Juli 2020. Ab Dienstag, 14. Juli, 16 Uhr, ist die Zufahrt über die Sonnenhofstrasse zu den östlich gelegenen Liegenschaften nicht mehr möglich. Ab Mittwoch, 15. Juli, 18 Uhr ist auch die Zufahrt zu den westlich gelegenen Liegenschaften gesperrt. Die Arbeiten dauern bis Samstag, 18. Juli, um 7 Uhr. Anschliessend sind beide Spuren wieder befahrbar. Die Markierungsarbeiten werden voraussichtlich am Montag, 20. Juli, unter Verkehr durchgeführt.

Während den Bauarbeiten verkehrt der Stadtbus der Linie 1 von der Schaffhauserstrasse über die Häberlinstrasse bis zur Burgerholzstrasse. Die Haltestellen Sonnenhofstrasse und Burgerholz werden vom 13. bis 19. Juli 2020 nicht bedient. Der Stadtbus der Linie 31 fährt von der Oberwiesenstrasse über die Häberlinstrasse bis zur Burgerholzstrasse, die Haltestelle Burgerholz wird nicht bedient. Die Haltestelle Oberwiesen der Linien 3 und 31 wird während der Bauzeit um ca. 50 Meter Richtung Westen verschoben. Da die Arbeiten nur bei trockenem Wetter ausgeführt werden können, ist wetterbedingt eine zeitliche Verschiebung der Sperrung möglich. Das Amt für Tiefbau und Verkehr der Stadt Frauenfeld bittet Anwohnende und Verkehrsteilnehmende, die Baustellensignalisation zu beachten. Dadurch können Gefahrensituationen vermieden werden. (svf)


Gratulation zum Lehrabschluss WIR GRATULIEREN HERZLICH

zum erfolgreichen Lehrabschluss

Stadtkanzlei

Herzliche Gratulation den Lernenden der Stadt Frauenfeld zum Lehrabschluss Kauffrau E-Profil EFZ Noemi Huwiler, Sharon Kuster, Parwin Alem Yar Kauffmann B-Profil EFZ Igor Hungerbühler

Für die schönen gemeinsamen Ausbildungsjahre bedanken wir uns und wünschen Euch weiterhin viel Freude, Erfolg und Erfüllung in Euren Tätigkeiten. Ivana Egloff, Fachfrau Hauswirtschaft EFZ

Jorina Dübendorfer*, Fachfrau Gesundheit EFZ

Natalie Mischler*, Fachfrau Gesundheit EFZ Daniela Mitalova, Fachfrau Gesundheit EFZ

Simona Caricati, Küchenangestellte EBA Jonas Schrepfer, Fachmann Gesundheit EFZ

*mit Auszeichnung

Fachfrau Gesundheit EFZ Victoria Müller, Ambra Da Tos, Marlise Bauer, Joyce Kaltenmorgen Köchin EFZ Raffaela Schindler-Keller Wir wünschen allen Absolventinnen und Absolventen alles Gute für die Zukunft.

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Die Frauenfelder Woche dankt allen Betrieben, die sich für die Ausbildung Lernender in der Region engagieren.

Liebe Selina Von Herzen gratulieren wir dir zum erfolgreichen Lehrabschluss als FABE mit Diplom (Note 5.3). Wir freuen uns mit dir und sind stolz auf dich. Für deinen weiteren Lebensweg wünschen wir dir alles Gute.

Gut gemacht, Shannon! Wir gratulieren Shannon Tobler recht herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss als Drucktechnologin EFZ Reprografie.

Deine Familie Papa, Mama, Lucas, Maurin

Für deinen weiteren Lebensweg wünschen wir dir alles Gute und viel Erfolg.

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Herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss!

Herzliche Gratulation zum Lehrabschluss Liebe Sandra

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Michael Leuzinger Schreiner EFZ

Oliver Bachmann Zimmermann EFZ

Wir gratulieren unseren vier Lernenden herzlich zur erfolgreich bestandenen Prüfung. Wir wünschen den jungen Berufsleuten alles Gute auf der zukünftigen Laufbahn!

Wir gratulieren Dir herzlich zum Lehrabschluss als Forstwartin EFZ mit der hervorragenden Note von 5.4. Wir freuen uns über Deine weitere Mitarbeit in unserem Betrieb und wünschen Dir privat sowie im Berufsleben alles Gute und viel Erfolg.


Gratulation zum Wir gratulieren unserer Lernenden Damaris Biegger zur bestandenen QV zur Floristin EFZ. Auf die hervorragende Note von 5.1 sind wir stolz und freuen uns Damaris noch für ein weiteres Jahr in unserem Team zu haben.

(links) Jana Känzig (rechts) Joana Soppelsa haben die Ausbildung zur Medizinischen Praxisassistentin erfolgreich abgeschlossen. Wir sind sehr stolz auf euch und gratulieren ganz herzlich.

Lehrabschluss Wir gratulieren herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung Armend Rama

Wir gratulieren unserer Lernenden Sabine Buff (Unterhaltspraktikerin EBA) zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung.

Heizungsinstallateur EFZ

Linus Zollikofer Heizungsinstallateur EFZ

Martin Marsano Haustechnikpraktiker EBA Heizung

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Wir sind stolz auf dich und freuen uns sehr, dass du auch weiterhin in unserem Team mit viel Elan, Freude und der erworbenen Kompetenz dabei bist.

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Wir sind stolz auf Euch!

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Die Frauenfelder Woche dankt allen Betrieben, die sich

Die Schweizer Zucker AG gratuliert herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss:

für die Ausbildung Lernender in der Region engagieren.

Fabienne Müller Kauffrau EFZ mit Auszeichnung

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Taner Ceylan

Jossi AG, Systembau CH-8546 Islikon, Tel. 052 369 22 00 info@jossi.ch, www.jossi.ch

Bravo, das habt ihr super gemacht!

Wir wünschen euch für die berufliche und private Zukunft viel Glück, Erfolg und alles Gute!

Jon

Ausbildungsstelle per 2021 noch frei!

Herzliche Gratulation, David Meier! Wir gratulieren zur sehr gut bestandenen Lehrabschlussprüfung als Multimediaelektroniker.

rdano Gio ny

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adler nN do

Bra

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Dä müller mit dem gesamten Team

Logistiker EFZ

Ganz herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss. Hinten: Jennifer Widmer (Kauffrau), Michael Lüthi (Informatiker), vorne: Xeno Oettli und Benjamin Jörg (beide Polymechaniker).

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hi

Wir sind stolz auf Dich und wünschen Dir weiterhin viel Freude in Deinem erlernten Beruf!

Pascal Iseli

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Wir gratulieren Alessio Lombardi zum erfolgreichen Abschluss als Fleischfachmann EFZ!

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Petr a

Polymechaniker EFZ

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Lars Sto

Sandro Wyss

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Phi lipp Herzog

…wenn wir MORGEN starke Fachpersonen wollen, dann müssen wir HEUTE ausbilden…

Jasm in

Polymechaniker EFZ

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Alex Bernardo

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Marvin L

Mechanikpraktiker EBA

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Herzliche Gratulation! zeic mit Aus

Alle unsere 11 Lehrabgänger haben ihre Ausbildung sehr erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren ganz herzlich und sind stolz auf diese Erfolge.

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Noël Zurbuchen

Chantal Wyss

Raphael Forster

Schreiner EFZ

Schreinerpraktikerin EBA

Schreiner EFZ

HER ZLICHE GR ATUL ATION zum erfolgreichen Lehrabschluss

Wir sind stolz, euch auf einem wichtigen Lebensabschnitt begleitet und erfolgreich ausgebildet zu haben. Für euren Einsatz bedanken wir uns und wünschen euch viel Erfolg und alles Gute auf dem weiteren Lebensweg.

Jasmin Bucher (Kauffrau EFZ), Sandra Wälchli (Elektronikerin EFZ), Petra Heeb (Elektronikerin EFZ), Michael Krapf (Elektroniker EFZ), Marvin Leuenberger (Elektroniker EFZ), Brandon Nadler (Elektroniker EFZ), Philipp Herzog (Kaufmann EFZ), Lars Stocker (Informatiker EFZ), Matthias Glesti (Polymechaniker EFZ), Jonny Giordano (Informatiker EFZ) , Marc Fuchs (Elektroniker EFZ) Eine Auszeichnung für besonders gute Leistungen erhielten: Marvin Leuenberger (5.7), Michael Krapf (5.7), Sandra Wälchli (5.6), Marc Fuchs (5.5), Petra Heeb (5.4)

Wir wünschen den Lehrabgängern alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg.

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Gratulation zum Wir gratulieren unserer Lernenden Damaris Biegger zur bestandenen QV zur Floristin EFZ. Auf die hervorragende Note von 5.1 sind wir stolz und freuen uns Damaris noch für ein weiteres Jahr in unserem Team zu haben.

(links) Jana Känzig (rechts) Joana Soppelsa haben die Ausbildung zur Medizinischen Praxisassistentin erfolgreich abgeschlossen. Wir sind sehr stolz auf euch und gratulieren ganz herzlich.

Lehrabschluss Wir gratulieren herzlich zur bestandenen Lehrabschlussprüfung Armend Rama

Wir gratulieren unserer Lernenden Sabine Buff (Unterhaltspraktikerin EBA) zur erfolgreich bestandenen Lehrabschlussprüfung.

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Wir sind stolz auf dich und freuen uns sehr, dass du auch weiterhin in unserem Team mit viel Elan, Freude und der erworbenen Kompetenz dabei bist.

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Ganz herzliche Gratulation zum erfolgreichen Lehrabschluss. Hinten: Jennifer Widmer (Kauffrau), Michael Lüthi (Informatiker), vorne: Xeno Oettli und Benjamin Jörg (beide Polymechaniker).

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Wir sind stolz, euch auf einem wichtigen Lebensabschnitt begleitet und erfolgreich ausgebildet zu haben. Für euren Einsatz bedanken wir uns und wünschen euch viel Erfolg und alles Gute auf dem weiteren Lebensweg.

Jasmin Bucher (Kauffrau EFZ), Sandra Wälchli (Elektronikerin EFZ), Petra Heeb (Elektronikerin EFZ), Michael Krapf (Elektroniker EFZ), Marvin Leuenberger (Elektroniker EFZ), Brandon Nadler (Elektroniker EFZ), Philipp Herzog (Kaufmann EFZ), Lars Stocker (Informatiker EFZ), Matthias Glesti (Polymechaniker EFZ), Jonny Giordano (Informatiker EFZ) , Marc Fuchs (Elektroniker EFZ) Eine Auszeichnung für besonders gute Leistungen erhielten: Marvin Leuenberger (5.7), Michael Krapf (5.7), Sandra Wälchli (5.6), Marc Fuchs (5.5), Petra Heeb (5.4)

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Gratulation zum Lehrabschluss GRATULATION ZUM LEHRABSCHLUSS

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Liebe Svenja Wir gratulieren dir ganz herzlich zum erfolgreichen Lehrabschluss als Industrielackiererin EFZ. Super gemacht! Wir sind sehr stolz auf dich und wünschen dir für deine zukünftige Laufbahn alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

CARINA SCHLEUSS & KATARINA LANGHART Fachfrau Gesundheit EFZ

DIANA WELDEAB Fachfrau Hauswirtschaft EFZ ganz herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung und wünschen ihnen viel Freude im Beruf

Herzliche Gratulation Dreimal mit Auszeichnung und ein Gesamtdurchschnitt von 5.3!

Die Geschäftsleitung und Mitarbeiter/Innen der Eposint AG Alte Landstrasse 67, 8546 Islikon

Die Frauenfelder Woche dankt allen Betrieben, die sich für die Ausbildung Lernender in der Region engagieren.

Lucas Durieux-Strasbach, Agrarpraktiker EBA Weinbereitung Steven Hörnlimann, Koch EFZ Fabienne Hurter, Kauffrau EFZ Janosch Rutishauser*, Praktiker PrA Garten- und Landschaftsbau Jeannine Tappolet, Hotelfachfrau EFZ

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Diplomfeier 2020 der Berufsmaturitätsschule Frauenfeld

Mitteilung des Alterszentrums Park zur Lehrabschlussfeier Leserfoto

AZP gratuliert Lernenden Für einmal bekam die Abschlussfeier für die Lernenden im Alterszentrum Park ein besonderes Gewicht. Die Auszubildenden erhielten neben Gratulationen und besten Wünschen für die Zukunft auch eine spezielle Videobotschaft. Zwei Lernende wurden aufgrund ihrer hervorragenden Abschlüsse ausgezeichnet.

An einer Diplomfeier der etwas anderen Art durften die Diplomanden an der Schlussfeier im Stadtcasino Frauenfeld ihre Berufsmaturitätsausweise entgegennehmen. Die diesjährige Diplomfeier fand aufgrund der bekannten besonderen Voraussetzungen in einem kleineren Rahmen – ohne Beisein von Angehörigen und Lehrbetrieben – statt. René Strasser, Rektor Bildungszentrum für Technik Frauenfeld, eröffnete die Feier und gratulierte den Diplomanden zu ihrer Leistung, welche sich diese mit gegenseitigem Applaus honorierten. Von den diesjährigen Berufsmaturitäts-Abschlussklassen Technik, Architektur, Life Sciences (während oder nach der Lehre) sowie Natur, Landschaft und Lebensmittel (nach der Lehre) sind an der Maturitätsfeier im Stadtcasino Frauenfeld 111 Diplomandinnen und Diplomanden geehrt wor-

den und durften ihre Berufsmaturitätsausweise entgegennehmen. Nach einem musikalischen Zwischenspiel, richtete Hansjörg Brunner, Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes, sein Grusswort an die Diplomanden. Er gab ihnen den Rat, immer positiv und optimistisch zu bleiben und nie den Glauben an sich selber zu verlieren. Der Höhepunkt des Abends – das Verteilen der Berufsmaturitätsausweise sowie die Award-Ehrungen der ZHAW und des BZT – folgten im Anschluss. Daniel Züllig, Präsident Berufsfachschulkommission, verabschiedete die Diplomanden. Passend zu seinen Worten fand der Anlass mit dem Lied «Auf uns» seinen Abschluss. Diesem Song schliesst sich das BZT gerne an: Ein hoch auf euch – Herzliche Gratulation! Antonia Kutter

06.07.20 17:55

Aufgrund der Absage der Diplomfeier der Berufsfachschule Gesundheit und Soziales (BfGS) und der gewerblichen Berufsschulen wurden den Auszubildenden die Fähigkeitsausweise an der internen Feier unter Einhaltung der CoronaRichtlinien überreicht. Stadträtin Elsbeth Aepli wies in ihrer Rede auf den aussergewöhnlichen Durchhaltewillen hin, den die Lernenden mitbrachten, um ihren Abschluss während der schwierigen Corona-Zeit zu meistern. Weiter munterte sie die Auszubildenden dazu auf, ihr Wissen stets zu erweitern, aber auch mal eine Verschnaufpause einzulegen und zu feiern. Zentrumsleiter Bernhard Liepelt gratulierte den Lernenden zu den souveränen Abschlüssen und ergänzte, dass jede Krise Chancen ermögliche zu

wachsen. Die Bildungsverantwortlichen, Sibylle Kull und Nadine Meili, überreichten den Absolventinnen und Absolventen die Fähigkeitszeugnisse. Dabei gaben sie ihrer Freude Ausdruck, dass alle Lernenden mit Bravour ihre Prüfungen bestanden hatten. Marlies Bauer und Ambra Da Tos, beide Fachfrauen Gesundheit, erhielten für ihre Leistungen gar eine Auszeichnung. Sandra Rindler, Mitglied der Fachkommission des Alterszentrum Park und Lehrperson BfGS, kam die Ehre zu, Grussworte der Kommission und der Verantwortlichen der Berufsfachschule zu überbringen. Die Berufsbildnerinnen und Berufsbildner präsentierten zur Überraschung und Freude der Lernenden ein Video mit Glückwünschen von Bewohnenden und Mitarbeitenden. Musikalisch umrahmt wurde der harmonische Abend mit Musik, Gesang und Jodel von Christine Tschanz-Buchter, Stefanie Tschanz und Kurt Schweizer. Mit den Worten «So, und jetzt wird gefeiert – aber mit Distanz!» leitete Bernhard Liepelt zum anschliessenden Apéro über und liess die jungen Berufsleute in den Alltag als Fachpersonen weiterziehen. (svf)

Do–Mi, 9.–15.7., 19.30 AND THEN WE DANCED von Levan Akin Georgien 2019, 106 Min, Georg/d, ab etwa 14 Merab trainiert seit jungen Jahren mit seiner Tanzpartnerin im nationalen georgischen Staatsballett. Als der charismatische und ungezwungene Irakli auftaucht, wird Merabs Welt unversehens auf den Kopf gestellt. Der Neue wird zu seinem

grössten Rivalen und zu seiner grössten Leidenschaft. Immer stärker verspürt Merab den Drang, aus seinem konservativen Umfeld auszubrechen. Dafür muss er alles riskieren.Der schwedische Regisseur Levan Akin kehrt mit «And Then We Danced» zu seinen Wurzeln nach Georgien zurück. In seiner berührenden universell gültigen Emanzipations-Geschichte avanciert die Inszenierung von Körperlichkeit und Tanz zum Brennpunkt. Der Film transportiert das Bewusstsein einer jungen Generation im Korsett strenger Riten und Traditionen, gegen die sich Merab stellvertretend mit den Waffen eines Tänzers auflehnt.

Der Jungstorch auf dem Kamin beim Brauhaus Sternen hat es heute endlich geschafft mit dem ersten Ausflug. Albert Graf

Geisterfahrerin gestoppt Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht auf Freitag auf der Autobahn A7 bei Frauenfeld eine Autofahrerin gestoppt, die als Geisterfahrerin unterwegs war. Kurz nach 0.45 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass ein Auto auf der falschen Fahrspur der Autobahn A7 in Richtung Frauenfeld unterwegs sei. Einsatzkräfte der Kantonspolizei waren rasch vor Ort und konnten bei Frauenfeld-Ost eine Autofahrerin stoppen, die auf der Fahrbahn Zürich in Richtung Konstanz unterwegs war. Die Staatsanwaltschaft ordnete bei der 29-jährigen Schweizerin eine Blutentnahme und Urinprobe an. Der Führerausweis wurde Ihr zuhanden des Strassenverkehrsamtes abgenommen. (kap)


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Licht am Horizont Fortsetzung von Seite 1 der anderen noch hängigen Einsprache vor wenigen Wochen ein Augenschein mit den Parteien vorgenommen. Darauf basierend wurde ein Protokoll erstellt und verschickt, zu dem bis 22. Juli 2020 eine Stellungnahme abgegeben werden kann. Sacchetti: „Danach sollte entschieden werden können“. Mit Verweis auf das laufende Verfahren kann der Generalsekretär des DBU keine weiteren Angaben zur Einsprache machen. Überzeugt vom Standort Karim Twerenbold von der Twerenbold Reisen Gruppe, der die Unternehmung in der vierten Generation führt, ist nach wie vor überzeugt von der Standortwahl: «Die Überbauung wird sich gut in die Umgebung eingliedern. Auch kantonale Fachstellen haben sich diesbezüglich positiv geäussert. Zudem werden von diesem Projekt auch die Stadt und die Region profitieren.» Ka-

rim Twerenbold hofft, bis spätestens Ende Jahr die Baubewilligung zu erhalten, um das Projekt weiter vorantreiben zu können. «Trotz Corona-Krise halten wir aus Überzeugung an diesem Projekt fest», sagt er weiter. Als Vorteil gilt auch die Lage des Grundstücks direkt an der Kantonsstrasse und die unmittelbare Nähe des Autobahnanschlusses Frauenfeld West. Intensiver Abstimmungskampf Dem Entscheid vom 10. Februar letzten Jahres zum Verkauf des 9500 Quadratmeter grossen Grundstücks der Stadt für 5,7 Mio. Franken an die Reiseunternehmung Twerenbold Service AG war ein intensiv geführter Abstimmungskampf vorausgegangen. Dieser wurde fair geführt, wobei der Stadtrat der Gegnerschaft in der Abstimmungsbotschaft gleich viel Raum für ihre Argumentation bot wie für die eigene – zweieinhalb Seiten. Andreas Anderegg

Mitteilung des Abwasserverbands Region Frauenfeld Do/Sa/Mo–Mi, 9./11./13.–15.7., 20.00 So, 12.7., 11.00, Matinee LE CERCLE DES PETITS PHILOSOPHES von Cécile Denjean Frankreich 2019, 90 Min, F/d, ab etwa 8 Was ist der Sinn des Lebens? Warum leben wir? Was kommt nach dem Tod? Was ist Liebe? Diese Fragen hat der Philosoph und Erfolgsautor Frédéric Lenoir Kindern von 7 bis 10 Jahren im Rahmen von Philosophie-Workshops gestellt, die er während eines Schuljahrs in zwei Grundschulen in Frankreich durchführte. Mit ihm teilen wir die Gedanken dieser Kinder, die sich mit der Komplexität der Welt und der Gewalt ihrer Emotionen auseinandersetzen. Und wir staunen über die Fähigkeit der Kinder, sich dieser existenziellen Fragen zu bemächtigen, zu argumentieren, zu debattieren… und kleine Philosophen zu werden!

Jubiläum bildete den Höhepunkt Der Abwasserverband Region Frauenfeld (AVRF) schliesst die ausgeglichene Rechnung 2019 mit einem Aufwand in der Höhe von 3,33 Mio. Franken ab. Investiert wurden rund 312 000 Franken, wovon knapp die Hälfte in die Sanierung des Hebewerks der Abwasserreinigungsanlage floss. Der Höhepunkt des Jahres 2019 stellte die Feier zum 50-jährigen Bestehen des AVRF und der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Frauenfeld dar. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nahmen am 19. September am Tag der offenen Tür auf dem Gelände der ARA teil. Im Zusammenhang mit dem Jubiläum erstellte der Verband eine neue Homepage, wo ab sofort auch der Geschäftsbericht und die Rechnungen für das Jahr 2019 verfügbar sind (www.avrf.ch).

Aktuell wird abgeklärt, ob das in den kommenden Jahren zu ersetzende Blockheizkraftwerk (BHKW), das aus dem anfallenden Klärgas Strom und Wärme produziert, erneuert wird oder das Klärgas künftig aufbereitet und ins Erdgasnetz eingespeist werden soll. Zudem wird die Verfahrenswahl für die Elimination von Mikroverunreinigungen (EMV), einer zusätzlichen Reinigungsstufe, demnächst abgeschlossen. Anschliessend kann das Vorprojekt für die EMV erarbeitet werden. Die Realisierung dieses Projekts erfolgt voraussichtlich ab dem Jahr 2024. Die Delegiertenversammlung musste aufgrund der Corona-Massnahmen auf dem schriftlichen Weg durchgeführt werden. Die Delegierten genehmigten sowohl den Geschäftsbericht und die Rechnung 2019 als auch das Budget 2021. (svf)


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In der Chatzestube Stettfurt warten Katzen jeglichen Alters sehnlichst auf ein liebevolles, neues Zuhause. Alle unsere Schützlinge sind geimpft, entwurmt und dem Alter entsprechend kastriert und sie haben einen Chip. Besichtigung nur mit telefonischer Voranmeldung! Telefon 052 511 04 60

KATZEN ENTLAUFEN: Matzingen, am 21.06.2020: Die weiss-orange Katze CENTA ist im Raume Matzingen entlaufen. Sie ist 1 Jahr alt, kastriert, nicht gechipt. Der Kopf, Rücken und Schwanz sind rot getigert, das Gesicht, der Bauch und die Beine sind weiss. Centa ist Fremden gegenüber sehr scheu.

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Hellblau: C=14 / M=5 / Y=2 / K=0 Dunkelblau: C=90 / M=70 / Y=8 / K=1

KATZE ZUM PLATZIEREN: Für die sehr scheue, 5 jährige Tricolor Katze FIOLA suchen wir ein neues Zuhause. Über die Vergangenheit von Fiola wissen wir nicht viel, wir sind uns aber sicher, dass sie aufgrund ihrer Ängstlichkeit gegenüber Menschen nie eine liebevolle Zuneigung bekommen hat. Für sie suchen wir einen Futterplatz mit unbegrenztem Auslauf in die Natur. Auf einem Bauernhof würde Fiola sich bestimmt sehr schnell wohlfühlen. Wer gibt Fiola eine Chance für ein artgerechtes Leben?

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Neffe von Abraham (A.T.)

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Hauptstadt Costa Ricas

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Geruchsorgan

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Weisswein aus dem Wallis

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Abk.: United Nations

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französisch: Insel

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Schwur USBundespolizei (Abk.)

L O T H S P E

Goldmünzen

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Bindewort

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Tal in Graubünden

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Figur der Quadrille

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dt. TVJournalist (Ruprecht)

Abk.: Touring Club Schweiz

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Jubelwelle im Stadion Terrain (La ...)

Zwillinge bei Erich Kästner

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Laugenbrötchen

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Fluss Presseinarbeit Kantabrien (engl. (Spanien)

8 9

Schweiz. FlächenKompomass nist, (Mz.) † 1943

tisch

franzöRuinensisch: stadt bei Wärme- Ära altrömi- Teheran

derart

Bergstock der AlbulaAlpen

3

2

5

9

Schweiz. Musiker (Steve)

RückSchankbuchung

4

Wir gratulieren herzlich und bitten den Gewinner, sich telefonisch unter 052 720 88 80 zu melden.

Hintergrundbericht

Bündner Bergstock

6

steifer Hut

6

9

6

Autokz. Kanton Uri

G G I R E I N T P B I A S RO C F L I A L T E

Die Auslosung unter den Einsendungen mit dem korrekten Lösungswort ergab folgenden Gewinner: Milli Engeler, Frauenfeld

8

Hochgebirgsweide

M E L S

Moderichtung

Leid, Schmerz

harzreiches Kiefernholz

stehendes Gewässer

Schreibtisch

5

veraltet: fähig

Telefonvermittlungsstelle

heiliger Stier in Ägypten

nisch: drei

EDVGerät

U E N T P E R L B I P P U L E E I R S O S I L S E R A R E E L B R E I E

A N E S E

SOMMERFERIEN

stein

fruchtbare Wüstenstelle italie-

K E I M E

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starke Hornhautbildung

E V D F U

B U T S E N L S I Z S T UM N

3

Einsendeschluss ist der 13. Juli 2020. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird unter 1 allen Einsendungen mit dem richtigen See in starker Teil des Lösungswort verlost. AuflösungSchiffsfolgt Schott- Die land flaschenMundes in der nächsten(Loch Nummer. Der Rechtsweg ...) zug ist ausgeschlossen. Ort bei SandGlarus

3

S N E L B S B T

P F P A S S A A N K E N D W D A E L T H E E R L I O U R A M P AM MD E T S M T OB T O P I

4

Rest einer Zigarette

AU N T A AR T I E G

1

12

Lösungswort vom letzten Mal: SOMMERFERIEN

Rätseln Sie mitKrankund gewinnen Sie Ort einen nordaraenglisch: heitswestl. bischer Gutschein im Wert von 50 Franken. erreger Sargans VolksEinheit stamm Senden Sie das(Mz.) Lösungswort mit (SG) Ihrer Adresse,ArbeitsTelefonnummer und E-Mail gruppe (engl.) an: 11 König Frauenfelder Woche, Zürcherstr. 180, von Wessex, 850010 Frauenfeld oder per E-Mail an † 728 info@frauenfelderwoche.ch.

Figur bei Gershwin

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‚heilig‘ in span. Städtenamen

Sudoku 6

Kreuzworträtsel

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8. Juli 2020 | Frauenfelder Woche

5

t

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Frauenfeld, Staubeggstrasse, am 25.06.2020: PITSCHI ist ein schwarz-weisser Kater. Er ist bald 1 Jahr alt, kastriert und gechipt. Pitschi hat einen weissen Kragen und weissen Unterkiefer bis zu den Backen. Ansonsten ist sein Fell schwarz. Er ist eher klein und zierlich, Menschen gegenüber ist Pitschi sehr zutraulich. SCHILDKRÖTE AUFGEFUNDEN: Frauenfeld, Maiholzstrasse, am 30.06.2020: Die GelbwangenWasserschildkröte ist männlich und ca 15 Jahre alt.

Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne unser Meldestellen-Team unter Telefon 052 720 40 40, mail@tierschutz-frauenfeld.ch www.tierschutz-frauenfeld.ch

Wegen gewerbsmässigen Betrugs und mehrfacher Widerhandlung gegen das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb wurde ein 52-jähriger Mann zu 27 Monaten Haft verurteilt. Neun Klägern hatte er über 50 000 Franken abgenommen mit dem Versprechen auf hohe Rückzahlungen – einem davon gar 10 000 Franken. Mit seinem Urteil folgte das Bezirksgericht Frauenfeld unter Vizepräsidentin Irene Herzog dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die dem 52-Jährigen auch die Verfahrenskosten und die Kosten für den amtlichen Verteidiger auferlegten. Vor Gericht beteuerte der rund 1,75 Meter grosse Mann aus Deutschland mit den kurzgeschnittenen grauen Haaren und in Handschellen – er befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug – seine Taten zu bereuen. In der Untersuchungshaft sei ihm nun klar geworden, dass er sich auf dem falschen Weg befinde – was er gestenreich unterstützte. Angesichts der zahleichen Vorstrafen und Gefängnisaufenthalten in Deutschland und Österreich erschien diese Aussage freilich ziemlich seltsam. Gewinnversprechungen Die vorgeworfenen Gewinnveranstaltungen fanden alle in Süddeutschland und im Elsass statt. Die eingeladenen Gäste haben ihren Wohnsitz aber grösstenteils in der Schweiz, wobei die erste Anzeige von einer in Frauenfeld wohnhaften Geschädigten erstattet wurde. Deshalb war das Bezirksgericht Frauenfeld für den Fall zuständig. Die Einladungen zu den Veranstaltungen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Form einer «Gewinnbenachrichtigung» nach Hause zugestellt. Den Personen wurde mitgeteilt, sie hätten in einem Kreuzworträtsel den Bargeld-Hauptgewinn à 1000 Franken gewonnen und würden in Kürze zu einer «Gewinnershow» abgeholt, wo sie weitere Geschenke erwarten würden (Schlemmer- und Lebensmittelpaket, Elektrogrill und weiteres). Später wurden sie zum vereinbarten Zeitpunkt abgeholt.

Am Veranstaltungsort angekommen, gab es zuerst ein Frühstück – anschliessend ging es los mit Vorträgen über Gesundheitsthemen. Auch wurde unter anderem ein Fussbad vorgeführt, bei dem sich das Wasser verfärbte, nachdem die Testperson ihre Füsse darin gebadet hatte. Dazu gab der Helfer des Veranstalters an, das Wasser habe sich wegen den dem Körper entzogenen Giftstoffen verfärbt. Die Testperson erhielt jeweils ein so genanntes Entschlackungsbad gratis – andere kauften es. Dubiose Versprechen Etwas später präsentierte der Organisator der Veranstaltung ein Nahrungsergänzungsmittel, das ausserordentlich gesundheitsfördernd sei. Dieses könne exklusiv für die Veranstaltungsgäste als Spezialangebot erworben werden. Wer das Produkt an diesem Tag kauft und gleich bezahlt, erhalte in den nächsten Tagen den doppelten Kaufpreis zurück überwiesen. Sobald Veranstaltungsgäste ein Interesse signalisierten, wurden sie an einen separaten Tisch oder in einen separaten Raum gebeten. Dort wurden sie bearbeitet und dazu gebracht, Tausende von Franken für das Präparat zu bezahlen, das weit weniger wert war. Nach Abschluss des Geschäfts wurden sie in die Schweiz gefahren, wo die Veranstaltungsgäste das Geld bei einer Bank abhoben und der Täterschaft übergaben. Danach wurden sie wieder nach Hause chauffiert. Vergebliches warten Die versprochene Rückerstattung des Kaufpreises oder eines Mehrfachen davon freilich blieben bei allen Veranstaltungsgästen aus. Gemäss Anklageschrift hatte auch nie die Absicht bestanden, dieses Versprechen zu halten. In seinem Schlusswort vor der Urteilsverkündung kündigte der 52-Jährige an, «die Schäden wieder gut zu machen». Verhandlungsleiterin Irene Herzog äusserte dazu ihre Hoffnung, dass «diesem Lippenbekenntnis auch Taten folgen.» Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Andreas Anderegg


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Frauenfelder Woche | 8. Juli 2020

Wohnungsmarkt Zu vermieten in Mettendorf 3½-Zimmer-Wohnung Seniorchef Richard Aemisegger.

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Das Aemisegger-Team feiert 40-Jahr-Jubiläum.

Bild: Kirsten Oertle / Foto Prisma

Fritz Berger, der erste Mitarbeiter.

Malergeschäft Aemisegger feiert 40-Jahr-Jubiläum in zwei Teilen

Mit Farben auf Erfolgskurs Mit einem Fest für die Mitarbeiter feierte die Malergeschäft Aemisegger AG an der Langfeldstrasse in Frauenfeld am Freitagnachmittag sein 40-jähriges Bestehen. Aus der im Jahr 1980 gegründeten Einzelfirma ist ein Betrieb mit 48 Mitarbeitenden geworden, der in der zweiten Generation geführt wird.

neuen Büroräumlichkeiten besichtigt werden, inklusive dem neuem Showroom. Dort geben Farbpalleten einen Einblick in die Gestaltung von unterschiedlichen Materialien und Farben. Andreas Anderegg

Seniorchef Richard Aemisegger, der die Einzelfirma am 1. April 1980 zusammen mit seiner Frau Rita gegründet hatte, liess in der zum Festraum umgestalteten Werkhalle die Firmengeschichte Revue passieren. Die wichtigsten Stationen waren die Verschiebung vom Kurzdorf in den Neubau an der Langfeldstrasse im Jahr 2005 sowie die Umwandlung der Einzelfirma in eine AG mit der Miteigentümerschaft durch die zweite Generation – Sohn Pascal und Tochter Sabrina. Der Firmengründer zeigte sich glücklich, dass der Betrieb vor zwei Jahren in der Familie weitergegeben

werden konnte. Der Patron nutzte die Gelegenheit auch, seiner Frau Rita sowie Pascal und Sabrina speziell zu danken. Einen besonderen Dank stattete er aber auch den Mitarbeitenden ab – «denn ohne euch wären wir nicht da, wo wir heute stehen.» Pascal Aemisegger, der von seiner Frau Cornelia tatkräftig unterstützt wird, sprach von einer «schönen Entwicklung, die nicht selbstverständlich ist». Er bekundete gleichzeitig sein Bestreben, den Betrieb trotz rauem Wind in dieser Form zu erhalten. Auch dankte er seinen Eltern für den grossen Einsatz und wünschte eine «tolle Zeit für den neuen Lebensabschnitt» – denn die Firmengründer werden sich nun zunehmend zurückziehen. Mit dabei als Gast beim Mitarbeiterfest war auch Fritz Berger, der erste externe Mitarbeiter der damaligen Einzelfirma. Im Anschluss an den offiziellen Teil folgte ein Apéro und ein geselliges Fest mit Speis und Trank. Auch konnten die

Anstossen auf das Jubiläum.

Pascal und Cornelia Aemisegger mit Jana.

Pascal Aemisegger ehrt seinen Vater Richard.

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Leserbrief

bedürfen aber einer weitergehenden und sorgfältigen Abklärung. Deshalb bitten wir Hansruedi Gisler weiterhin um etwas Geduld. Grundsätzlich ist es so, dass umherstehende Kehrichtsäcke im Stadtzentrum und in den Quartieren von Frauenfeld von der Bevölkerung als sehr störend und abstossend empfunden wurden. Zu früh bereitgestellte Säcke sind durch Wildtiere (Füchse, Krähen) oder Haustiere (Katzen) aufgerissen und teilweise sogar weggeschleppt worden. Die Fehlbaren konnten kaum eruiert werden. Entsprechende Hinweistafeln wurden ignoriert. Der Inhalt der aufgerissenen Säcke lag danach verstreut herum und leichte Abfälle wurden vom Wind weggetragen. Dies sah nicht nur unappetitlich aus, sondern war unhygienisch, führte zu unangenehmen Gerüchen und brachte dem Werkhof erhebliche Mehraufwendungen. Eine Lösungssuche drängte sich deshalb auf. Bei der Suche stiess man auf die Systemlösung mit Unterflur- und Halbunterflur-Containern, wie sie andernorts (beispielsweise Chur: ganzes Stadtgebiet; Schaffhau-

sen: Altstadt) bereits seit längerem umgesetzt ist. In Frauenfeld hat der Gemeinderat am 21. Oktober 2015 über die Umstellung auf Unterflurcontainer entschieden, indem er einem Kreditantrag des Stadtrates vom 18. August 2015 für die Umsetzung eines Abfallentsorgungskonzepts mit Halbunterflur- und Unterflurcontainern zustimmte. Seither wurden rund 120 Unterflurcontainer auf dem Stadtgebiet erstellt. Weitere Standorte werden rollend geplant. So können auch Distanzen, die heute noch nicht optimal sind, verkürzt werden. Bis 2025 soll ganz Frauenfeld flächendeckend mit Unterflurcontainern bewirtschaftet werden. Unterflurcontainer erlauben es den Frauenfelderinnen und Frauenfeldern ihren Kehricht rund um die Uhr zu entsorgen, da die Unterflurcontainer 24 Stunden geöffnet sind. Weil keine Kehrichtsäcke mehr auf der Strasse stehen, wird das Stadtbild verbessert. Zudem sind Unterflurcontainer viel hygienischer, da keine Tiere die Säcke aufreissen können und keine Geruchsimmissionen entste-

Stellungnahme der Stadt Wir haben am 24. Juni 2020 eine sehr umfassende Anfrage von Hansruedi Gisler zum Thema Unterflurcontainer erhalten und werden diese gerne im Detail beantworten. Einige Antworten

Tel. 052 725 09 99

Stimmungsvolle Verabschiedung

Tochter Sabrina Müller überreicht ihrer Mutter Rita Aemisegger Blumen.

Ein unadressierter Handzettel vom Werkhof lag im Briefkasten. Der Kehrrichtsack müsse jetzt in einem Unterflurcontainer entsorgt werden. Distanz 550 Meter (hin und zurück). Ansonsten keine weitere Information. Auf der Internetseite von frauenfeld.ch gelten immer noch «Reglement über die Abfallbewirtschaftung» und «Kehrichtabfuhr Gebietsplan 2017 Stadt Frauenfeld». Ein E-Mail mit Fragen dazu wurde vor über einer Woche abgeschickt. Sofortige Antwort, dass es an den zuständigen Werkhof weitergeleitet worden sei. Seither Funkstille! «Lösung» von Nachbarn: Kehrrichtsack ins Auto (umweltfreundlich?), Parkieren gegenüber Unterflurcontainer (illegal, keine Parklätze, gefährlich), zweimal über die Strasse gehen (gefährlich, nahe Einmündung). Und dann fährt man halt grad in die Stadt zum Einkaufen! Frauenfeld 2020!

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Zur traditionellen Verabschiedung der 6. Klässler versammelten sich alle Kinder und Lehrpersonen des Schulhauses Ergaten vergangenen Freitag auf dem Pausenplatz. Mit je einem letzten Song («Waving Flag und Changes») präsentierten sich die beiden 6. Klassen Sonderegger/Dähler und Oetterli ein letztes Mal in dieser Konstellation. Das Feri-

Für (ältere) Leute ohne Auto/Velo liegt der Unterflurcontainer nicht am Einkaufsweg in die Stadt. Denn dazu gibt es Stadtbus/Postauto mit (ebenerdig zugänglichen) Haltestellen, weit abseits des Containers. Ist ein Fussmarsch von 550 Meter (bergab/bergauf, zwei gefährliche Strassenüberquerungen) für (ältere) Bewohner der Stadt Frauenfeld wirklich zumutbar, um einen Abfallsack zu entsorgen? Wer hat wann und mit welcher Kompetenz das neue Unterflurcontainer-Konzept beschlossen? Details? Konsequenzen für die Bewohner? Dient das Konzept den Bewohnern oder der KVA? Zahlt der Bürger in Zukunft weniger für die Kehricht-Entsorgung? Hansruedi Gisler, Rosenbergstrasse 15, Frauenfeld

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Tag der offenen Tür am 29. August Ursprünglich sollte das 40-jährige Bestehen der Malergeschäft Aemisegger AG am 1. April gefeiert werden, zum Jahrestag der Gründung der Einzelfirma durch Richard und Rita Aemisegger und dem Start des Malergeschäfts im Kurzdorf. Wegen der Entwicklung rund um den Corona-Virus wurden die Feierlichkeiten aufgeschoben und aufgeteilt – in ein Fest für die Mitarbeiter sowie einen Tag der offenen Tür, der am Samstag, 29. August, staffindet. (aa)

Thundorf

en-Lied sangen dann alle gemeinsam mit grosser Vorfreude auf die Wasserschlacht, die auch in diesem besonderen Schuljahr mit vielen «Kein» (kein Lager, kein Besuchsmorgen, kein Abschlusstheater/-musical, kein Examen) nebst Zeugnis und Examenweggen das Highlight des letzten Schultages war. (zvg)

hen. Die Bewirtschaftung der Unterflurcontainer ist auch ergonomischer für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Werkhofes und erleichtert diesen die Arbeit. Da die Sammlung des Kehrichts von Unterflurcontainern und den bisherigen Containerstandorten nicht mit dem gleichen Fahrzeug möglich ist, werden dort, wo Unterflurcontainer erstellt werden, die Containerstandorte aufgehoben. Alle betroffenen Anwohner werden jeweils standardmässig mit einem Flyer über das Einzugsgebiet und den Standort des Unterflurcontainers sowie die Termine, wann die bisherigen Standorte aufgehoben werden, informiert. Alle Angaben sind zudem beim Werkhof erhältlich. Den Entschluss des Gemeinderats finden Sie hier: https://www.frauenfeld. ch/public/upload/assets/15308/Gewaehrung_eines_Nettokredits_aus_der_ Spezialfinanzierung_Kehrichtentsorgung_fuer_die_Umsetzung_eines_Abfallentsorgungskonzepts_mit_Unterflurcontainern.pdf Werkhof Stadt Frauenfeld


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Frauenfelder Woche | 8. Juli 2020

Werkbetriebe heissen neu Thurplus Der Energie- und Wasserversorger der Region Frauenfeld positioniert sich als Unternehmen der Stadt Frauenfeld im komplexen Energieund Energiedienstleistungsmarkt neu unter Thurplus.

Der Greuterhof ist derzeit wegen der Fassadenrenovation von einem Gerüst umgeben.

Keine alltäglichen Arbeiten in Islikon – fünf Monate Bauzeit

Historischer Greuterhof wird saniert Der Greuterhof in Islikon ist derzeit eingerüstet. Die Sanierungsarbeiten laufen trotz Corona-Virus planmässig und sollen Ende August beendet sein. Die alten Räumlichkeiten stellen die Bauleitung hin und wieder vor Herausforderungen - Flexibilität ist gefragt. Dass die Sanierungsarbeiten an einem über 225-jährigen Gebäude eine Herausforderung sind, die viel Fingerspitzengefühl benötigen, war allen Beteiligten klar. Gemäss Bauleiter Christoph Biedermann ist der Faktor «Erfahrung» in Sachen historischen Gebäuden daher ein wichtiger Punkt. Denn: «Man muss gegenüber der älteren Bausubstanz Respekt zeigen, sich herantasten und sehr sorgfältig arbeiten». Ausserdem seien immer wieder rasche Lösungen gefordert. Es gilt der Grundsatz: Was nicht unbedingt ersetzt werden muss, wird geflickt. «Ziel ist es, die alte Substanz wo immer möglich zu erhalten», sagt er weiter. Ein Beispiel dafür seien die Fenster, die aus allen Epochen sei dem Bau stammen. Diese werden nicht ausgetauscht, sondern mit neuer Technologie bestmöglich energetisch aufgebessert.

Zeigen sich erfreut über den Verlauf der Sanierungsarbeiten (v.l.): Architekt Daniele Zeo, Stiftungsratspräsident Andreas Jäger und Bauleiter und Architekt Christoph Biedermann.

Tüftler und Forscher Die Sanierung ist eine Gratwanderung zwischen dem Einhalten der Auflagen der Denkmalpflege und dem Einbringen von neuem, architektonischem Wissen. Daher ist für Biedermann, er ist mit Architekt Daniele Zeo für die Sanierung zuständig, der Job so spannend. Beide

sind spezialisiert auf die Sanierung alter Häuser. In diesem Zusammenhang sagt Biedermann: «Wir müssen Erfinder, Tüftler und Forscher sein. Das alles mit einer zusätzlichen grossen Portion Leidenschaft». Aus diesem Grund sei auch viel Flexibilität gefordert. So bei kleineren Überraschungen, die zum Beispiel beim Einbau des neuen Liftschachts – dieser stellt den behindertengerechten Zugang zu den oberen Räumen sicher – zum Vorschein kamen. «Wir trafen auf Leitungen und Kabelinstallationen, die man zuerst zuordnen und entwirren musste», erklärt Daniele Zeo.

Bauleiter Christoph Biedermann erklärt Steinmetzarbeiten anhand der Fensterumrandungen.

Barrierefreier Zugang Der Greuterhof erhält neben dem neuen Lift auch ein neues Dach sowie eine neue Süd- und Westfassade. Ausserdem werden einige der Seminarräume aufgefrischt, sowie das Treppenhaus und die Toiletten erneuert. Auch eine neue Café-Bar wird gestaltet. Beim Eingang wird zudem eine Hebebühne für den Zugang zum Empfang erstellt. «Der Greuterhof ist dann mit Lift und Hebebühne grösstenteils Barrierefrei», freut sich Stiftungsratspräsident Andreas

Jäger. Nur gerade fünf Monate wird die Sanierung dauern. «Wir müssen und werden Ende August fertig sein. Denn ab September sind bereits wieder Seminare gebucht», so Jäger weiter. Firmen wurden Mitglieder Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf 2,6 Millionen Franken. Stiftung und Verein steuern 750 000 Franken Eigenmittel bei. Weitere 400 000 Franken kommen von Spenden und Stiftungen dazu, die unter anderem durch eine noch laufende Crowdfunding-Aktion akquiriert wurden. Der Rest soll mit einem Bankkredit gelöst werden. Ausserdem ging man mit allen am Bau beteiligten Firmen eine nachhaltige Partnerschaft ein: «Die Unternehmungen sind nun Mitglieder im Verein und können daher auch von Vorteilen profitieren», so Jäger. Mehrkosten wegen der CoronaKrise sollen nicht anfallen. «Wir konnten in kleinen Gruppen arbeiten und die Küche haben wir kurzerhand als Hygienezone genutzt. Daher gingen die Arbeiten wie geplant voran», erzählt Andreas Jäger abschliessend. Michael Anderegg

Der Name «Thurplus» greift die Kernaussagen der Eigentümerstrategie auf. Mit der über 140-jährigen Geschichte und der Verwurzelung in der Region Frauenfeld beidseits der Thur bleiben die zentralen Werte, die Kundennähe und die Versorgungssicherheit von Strom, Wasser, Gas und Wärme der Region auch weiterhin die Kernaufgaben des Frauenfelder Energieversorgers. Zudem positioniert sich Thurplus aber genauso stark mit dem Plus an Nachhaltigkeit und Serviceleistungen bei den Eigentümerinnen und Eigentümern, ihren Kunden in Frauenfeld aber auch mit der Versorgung in den umliegenden Gemeinden. Zunehmend sind aber auch Leistungen in Bereichen wie Digitalisierung, Stromeinspeisung, Wärme-/Kälteversorgung oder e-Mobilität gefragt. Aktuell stehen in der Stadt Frauenfeld im Bereich WärmeVersorgung zukunftsweisende Erneuerungen an. Die neue Positionierung soll auch den städtischen Leistungsauftrag für die Versorgung der Einwohnerschaft mit Trinkwasser und Energie, mit der aktiven Rolle zur Unterstützung der Energiewende unterstützen. So wird Thurplus die VersorgungsTradition auch für zukünftige Generationen fortsetzen. Mit der Erfahrung seit 1887 als Fundament und dem Fokus auf zukunftsorientierte Entwicklung, innerhalb des Betriebs wie auch nach aussen gegenüber Kunden und Interessenvertretern, führt Thurplus Traditionen fort

Die Werkbetriebe Frauenfeld treten neu unter dem Namen Thurplus auf.

und legt gleichzeitig den Grundstein für die Herausforderungen der Frauenfelder Energieversorgung. Die Tradition der Werkbetriebe Frauenfeld reicht bis zur Gründung einer Aktiengesellschaft zum Bau eines Kohlegaswerks im Jahr 1878 zurück. Der Bau eines Wasser- und Elektrizitätswerks setzte in den darauffolgenden Jahrzehnten weitere Meilensteine zur Versorgung der Bevölkerung, bis die drei Werke 1987 den heutigen Standort an der Gaswerkstrasse bezogen. Der dynamische Energiemarkt und die Klimabewegung fordern auch die Werkbetriebe. Eine Umfrage unter Interessenvertretern, wie die Werkbetriebe wahrgenommen werden und wie sie die Werkbetriebe der Zukunft wünschen, hat die Basis für die Positionierung geliefert. Die Unternehmung soll mit einem frischen Auftritt und effizienteren Strukturen wettbewerbsfähig sein und den zunehmend komplexen Marktentwicklungen begegnen. Seitdem arbeiten die Werkbetriebe intern ihren Neuauftritt aus. Mit dem klaren Leistungsauftrag und der Eigentümerstrategie haben sie auch die Legitimation, als Unternehmung der Stadt Frauenfeld neue Wege zu beschreiten. (svf)

Kampagne für Polizeiberuf In diesen Tagen lanciert das Ostschweizer Polizeikonkordat Ostpol eine neue gemeinsame Kommunikationskampagne für den Polizeiberuf. Im Vordergrund der Kampagne stehen die Menschen hinter der Uniform. Die Ostschweizerischen Polizeikorps wollen mit authentischen Portraits potentielle Bewerberinnen und Bewerber für den anspruchsvollen Polizeiberuf begeistern. Die Sujets zeigen in erster Linie eine Frau und einen Mann sowie ihre Charakterzüge. Erst in der Auflösung wird klar, dass es sich dabei um eine Polizistin und einen Polizisten handelt. Zu den Anforderungen von Polizistinnen und Polizisten gehören Charaktereigenschaften wie Teamfähigkeit, Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit und Kommunikationsfähigkeit, genauso wie körperliche Fitness. Oberstes Ziel der Polizei ist es, im Einsatz mit einem

hohen Mass an Verantwortlichkeit zu reagieren, um auch in extremen Situationen verhältnismässige Entscheidungen zu treffen. Die Kampagne wird in der Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein in sozialen Medien zu sehen sein und durch klassische Kanäle wie Plakate oder ÖV-Werbung ergänzt. Die Landingpage im Internet informiert ausführlich über die Anforderungen für den Polizeiberuf, zum Bewerbungsverfahren und zu Terminen für lokale Informationsabende. Realisiert wurde die Kampagne im Auftrag des Ostschweizer Polizeikonkordats Ostpol durch die Fachstelle Kommunikation der Stadtpolizei St.Gallen, zusammen mit der St.Galler Kommunikationsagentur FORB sowie der Fotografin Ladina Bischof (mgt) www.werdepolizistin.ch / www.werdepolizist.ch

Verhaltensregeln einhalten

Fachstab empfiehlt Maskentragen

Die Zahl der mit Covid-19 infizierten Personen steigt seit Mitte Juni wieder an. Auch der Kanton Thurgau musste in den letzten Tagen steigende Fallzahlen vermelden. Der Regierungsrat appelliert deshalb an die Bevölkerung, die Verhaltensregeln weiterhin konsequent zu befolgen. Er behält sich vor, eine Maskentragepflicht in öffentlich zugänglichen Einrichtungen oder für Veranstaltungen in Absprache mit umliegenden Kantonen zu beschliessen.

Seit vorletzter Woche beobachtet im Kanton Thurgau der Fachstab Pandemie die Situation rund um die Entwicklungen des Corona-Virus. Die Mitglieder des Fachstabs erarbeiten zahlreiche Szenarien, darunter auch das Eintreten eines SuperspreaderEvents. Der Fachstab appelliert an die Bevölkerung, sich weiterhin an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Weiter empfiehlt er, eine Maske zu tragen, wenn der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann.

Das Corona-Virus breitet sich wieder stärker aus, insbesondere auch bei jüngeren Personen. Der Regierungsrat hat sich deshalb heute zu einer ausserordentlichen Sitzung getroffen und ruft insbesondere die jüngere Bevölkerung eindringlich auf, die aktuellen Verhaltensregeln des Bundesamts für Gesundheit weiter zu befolgen, um neuerliche Einschränkungen im Alltag möglichst

zu vermeiden. Sollten die Zahlen im Kanton Thurgau weiter ansteigen, will er in Absprache mit umliegenden Kantonen eine weitergehendende Maskentragpflicht oder weitere Massnahmen prüfen. Die Maskentragpflicht im Öffentlichen Verkehr hat der Bundesrat per Montag, 6. Juli 2020, bereits beschlossen. Der Regierungsrat rät zudem von Reisen in die vom Bund als Risikogebiete eingestuften Länder ab. Eine Liste der betroffenen Länder findet sich unter bag.admin.ch, Stichwort «Einreise in die Schweiz». Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, ist verpflichtet, sich umgehend in Quarantäne zu begeben. Im Kanton Thurgau müssen sich betroffene Personen beim Amt für Gesundheit (AfG) melden. Das AfG hat am letzten Montag die kantonale Hotline wieder verstärkt. Sie ist unter 058 345 34 40 jeweils von 9 bis 17 Uhr erreichbar. (id)

Auch im Thurgau haben die Zahlen der Covid-19-Neuinfizierten leicht zugenommen. Der Fachstab Pandemie beobachtet die Lage und erarbeitet zahlreiche Szenarien für den Kanton. Die Erfahrungen aus anderen Kantonen zeigen, wie rasch es zu sogenannten «Superspreader-Events» kommen kann. Der Kanton bereitet sich unter anderem auf das Eintreten eines solchen vor, etwa

im Rahmen von Veranstaltungen, in Schulen und Pflegeeinrichtungen. «Wir stehen aktuell aufgrund der Lockerungsmassnahmen und der kommenden Ferienzeit wieder an einem entscheidenden Punkt für den weiteren Verlauf der Pandemie», sagt Regierungsrat Urs Martin, Leiter des Fachstabes Pandemie. Maske tragen dringend empfohlen Darum appelliert der Fachstab Pandemie an die Bevölkerung, weiterhin die noch immer geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Dringlich angeraten wird das Tragen einer Hygienemaske, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Das gilt insbesondere auch für den Öffentlichen Verkehr. Beim Umgang mit Risikogruppen wird generell zum Tragen einer Maske geraten – sei dies in der Pflege oder bei Besuchen in Pflegeeinrichtungen oder Spitälern. Weiter rät der kantonale Fachstab, sich strikt

an die Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit zu halten. Contact Tracing intensiviert Ein wichtiges Instrument bei der Eindämmung der Covid-19-Pandemie bleibt das Contact Tracing. Hierfür arbeitet der Kanton mit der Lungenliga zusammen. Sie steht in telefonischem Austausch mit den positiv getesteten Personen sowie Personen, die mit diesen in Kontakt standen. Mit den ansteigenden Fallzahlen wird auch das Contact Tracing hochgefahren und intensiviert. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Infektionsketten möglichst aller kantonaler Fälle zurückverfolgt werden können. Der Fachstab Pandemie empfiehlt den Download der SwissCovid-App. Der Fachstab Pandemie bittet die Bevölkerung, wo immer dies nötig ist, die Kontaktangaben vollständig und wahrheitsgemäss anzugeben. (id)


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8. Juli 2020 | Frauenfelder Woche

Traueranzeigen Du siehst den Garten nicht mehr grünen Du siehst die Blumen nicht mehr blühen Die Gartenarbeit war dein Leben Von allem hast Du gern gegeben Du hast ein gutes Herz besessen Nun ruhe still und unvergessen. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papa, Grosvati, Urgrosvati, Schwager, Onkel und Götti

Max Grubenmann

25. November 1930 bis 6. Juli 2020

Wir vermissen Dich:

Margrit Grubenmann Max und Susanne Grubenmann Markus Grubenmann und Katja Holzer Yves Grubenmann Jasmin und Marcel Ackermann mit Finn und Erin Nino Grubenmann und Mirella Toto Verwandte und Freunde

Nach einem reich erfüllten Leben durftest Du friedlich einschlafen. Herzlichen Dank an Herr Dr. Schembra für die langjährige ärztliche Betreuung sowie dem Team des Alterszentrum Park für die fürsorgliche Pflege. Besonderer Dank gilt unseren Nachbarn und allen, die Max mit Liebe begegnet sind und ihn auf seinem Weg begleitet haben. Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man dem Solidaritätsfonds des Alterszentrum Park, Frauenfeld IBAN: CH65 0078 4152 0472 2660 5 mit dem Vermerk: Max Grubenmann, Solidaritätsfonds Traueradresse: Max und Susanne Grubenmann, Frauenfelderstrasse 179, 8524 Uesslingen

Wir danken herzlich für eine stumme Umarmung, für tröstende Worte, gesprochen oder geschrieben, für einen Händedruck, wenn Worte fehlten, für die Blumen und die Spenden an die Spitex Frauenfeld die wir beim Abschied unserer lieben Mami, Schwiegermutter, Omi

Rita Bötschi Gander von vielen Seiten erfahren durften. Sie sind uns Zeichen grosser Wertschätzung und geben uns Kraft und Trost. Frauenfeld, Juli 2020

DANKSAGUNG

Die Trauerfamilie

Für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter

Ruth Schlaginhaufen-Meier

Gestern warst du noch bei uns mit deinen Sprüchen und deinem Lächeln.

erfahren durften danken wir sehr herzlich.

Heute bist du bei uns in unserer Trauer und in unseren Tränen.

Ganz besonders danken wir

Morgen wirst du bei uns sein in unseren Erinnerungen, in Erzählungen und in unsrem Herzen.

für die persönlichen Kondolenzschreiben, die die Verbundenheit mit unserer Mutter zum Ausdruck bringen. für die Teilnahme am Trauergottesdienst und die zahlreichen Zeichen des Mitgefühls. Herrn Pfarrer Bänziger für die persönlich gestaltete Trauerfeier. Frau Jeker und Herrn Wartenweiler für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. dem Personal des Alterszentrums Stadtgarten für die wertschätzende Pflege und Betreuung während der letzten Jahre. allen Freunden, Verwandten und Bekannten, die unsere Mutter besucht oder mit ihr Ausflüge unternommen und so ihr Leben bereichert haben. für die Blumengrüsse und die Zuwendungen an gemeinnützige Organisationen. Wir sind dankbar, dass wir unsere Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter so viele Jahre an unserer Seite haben durften. Ihre Liebe und Fürsorge begleiten uns weiterhin. Frauenfeld, Juli 2020

Die Trauerfamilie

Danksagung Herzlichen Dank für die Zeichen der mitfühlenden Verbundenheit, die wir beim Abschied unserer lieben

Evelina Pasqua Bütikofer-Danelon 30.9.1942 bis 28.6.2020 erfahren durften. Wir danken Herrn Pfarrer Marcel Schmid für seine tröstenden Worte, dem Notarzt und dem Rettungsteam, die alles versucht hatten und allen Freunden, Bekannten, Verwandten, die uns in diesen schweren Stunden mit Ihrem Mitgefühl beigestanden haben. Frauenfeld, im Juli 2020

Die Trauerfamilien

Amtliche Anzeigen 9. November 1934 – 29. Juni 2020 Max Tobler von Lutzenberg AG, wohnhaft gewesen in Frauenfeld, Unterfeldstrasse 19a. Die Trauerfeier findet am Freitag, 10. Juli 2020, 14.00 Uhr in der Evangelische Stadtkirche statt. Besammlung direkt in der Kirche.

25. Juli 1952 – 1. Juli 2020 Walter Alois Künzle von Ebnat-Kappel SG, wohnhaft gewesen in Frauenfeld, Alterszentrum Park. Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt.

10. Oktober 1938 –12. Juni 2020 Agnes Emilie Meier von Frauenfeld TG, wohnhaft gewesen in Frauenfeld, Äussere Stammerau 3. Die Trauerfeier hat im engsten Familien- und Freundeskreis stattgefunden.

27. September 1944 – 3. Juli 2020 Urs Herzig von Lotzwil BE, wohnhaft gewesen in Gachnang. Die Abdankung und Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.


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Frauenfelder Woche | 8. Juli 2020

Zukunft und Trends im Detailhandel

Kreativität und Kollaborationen fördern Die Stadt Frauenfeld und IG Frauenfelder Innenstadt luden im Rahmen des Projekts «MFG – Miteinander Frauenfeld gestalten» zu einer Infoveranstaltung mit Vortrag zur Zukunft des Detailhandels. Zu hören gab es mehr als nur die üblichen Floskeln.

Vikar Hieronimus Kwure (l.) und Diakon Alex Hutter bei der Einsegnung.

Feierliche Einsegnung der Lourdes-Grotte in Gachnang

Alte Grotte in neuem Glanz Die im Jahr 1963 erstellte Grotte auf der Ostseite der Katholischen Kirche Gachnang erstrahlt in neuem Glanz. Nach Abschluss der umfassenden Sanierung lädt sie zum Verweilen ein. Zahlreiche Kirchgängerinnen und Kirchgänger nahmen am Sonntagmorgen im Anschluss an den Gottesdienst, der von Diakon Alex Hutter und Vikar Hieronimus Kwure gehaltvoll gestaltet wurde, an der Einsegnung der sanierten Grotte teil. Mit dabei waren auch Freiwillige, die diese Lourdes-Grotte mit zwei kleinen ineinander fliessenden Teichen im Jahr 1963 innert sechs Wochen errichtet hatten – darunter Hans Bürgi. Christof Kaiser, Leiter Hausdienst, informierte über den Grund der Sanierung. Die beiden Wasserbecken waren nicht mehr dicht, das Erdreich bröckelte immer wieder in den Teich und die nahe Bepflanzung überwucherte die Grotte. Ausserdem waren die Teiche spärlich mit Frischwasser versorgt. Nun wurde ein Weg angelegt und die Bepflanzung erneuert. Das Bachbett und die Teiche wurden gesäubert und frisch gestrichen. Ausserdem wird das Wasser nun mittels Umwälzpumpe bewegt und zwei Springbrunnen beleben das Geschehen und sorgen für einen erfrischenden Anblick. Im Anschluss an die Einsegnung wurde bei einem Apéro über das gelungene Werk diskutiert und auch an die Zeit erinnert, als die Grotte gebaut wurde. Die Einweihung hatte am 20. Oktober 1963 stattgefunden. (aa)

Starke Vertretung Der angekündigte Referent Chalid ElAskher musste seine Teilnahme kurzfristig absagen. An seiner Stelle referierte die Retail-Expertin Doris Armellini, die bei popupshops.com – die Firma wurde von El-Askher gegründet – als Beirätin fungiert. Wie sie sagte, hat sich aufgrund des Onlinehandels vieles verändert. «Und dass dieser Trend in den letzten Monaten nochmals

Retail-Expertin Doris Armellini präsentierte Ideen und Denkanstösse für den Detailhandel der Zukunft.

stärker wurde, lässt sich ebenfalls nicht wegdiskutieren», so die Vorarlbergerin. Daher sei es wichtig, den Kunden abzuholen. Dazu stellte sie die 6 «K» für den lebendigen Detailhandel vor. Diese sind: Kundennutzen, Kuration, Kundenbindung, Kollaboration, Kanäle und Kennzahlen. Ideen für Zusammenarbeit Mit ihren Ideen will Doris Armellini die Kreativität der Ladenbesitzer anregen.

Christof Kaiser, Leiter Hausdienst.

Diakon Alex Hutter, Hans Bürgi und Pius Lang.

Ein Blick ins interessierte Publikum am Infoabend.

Grünliberale im Aufschwung Noch nie in der zwölfjährigen Geschichte der Grünliberalen Partei Bezirk Frauenfeld war die Beteiligung an einer Mitgliederversammlung so hoch wie im Pavillon des Murg-AuenParks. Die Partei, die in den letzten zwei Jahren ihre Mitgliederzahl um rund 50 Prozent steigern konnte, wählte dabei einen neuen Vorstand.

Kirchliches Juchstrasse 5, Frauenfeld www.gvc-frauenfeld.ch So, 10.30 Gottesdienst Kidsprogramm

Der Anlass «Trends im Detailhandel» bot nicht nur bereits vielgehörte Phrasen, sondern spannende Ansätze und Ideen für einen modernen und zukunftsgerichteten Detailhandel. Rund 40 Gastronomen, Gewerbetreibende, Hausbesitzer und -mieter aus der Altstadt folgten der Einladung der Stadt Frauenfeld sowie der IG Frauenfelder Innenstadt in die Konvikthalle.

STADTKIRCHE So, 17.30 Frauenfelder Abendmusiken KURZDORF So, 10.30 Gottesdienst – aufgelockert Chinderhüeti

Leider sind die beiden erfolgreichen Jungpolitiker, die Frauenfelder Gemeinderätin Irina Meyer und Kantonsrat Lucas Orellano aus dem Kanton weggezogen und Barbara Kopieczek trat aus familiären und beruflichen Gründen aus dem Vorstand zurück. Sie werden ersetzt durch die neuen Kantonsräte Nicole Zeitner, Betriebswirtschafterin aus Stettfurt, Marco Rüegg, Energieunternehmer aus Gachnang und David-José Schmidt, Treuhänder aus Frauenfeld und Moritz Eggenberger, Senior Projekt Manager aus Steckborn. Der auf Irina Meyer nachrückende Gemeinderat Ivo Begic (Unternehmer), Gemeinderat Lorenz Weber (technischer Kaufmann), sowie Kantonsund Gemeinderat Stefan Leuthold (neu Vizepräsident) und Bezirkspräsident Andreas Schelling – alle Frauenfeld – wurden im Vorstand bestätigt.

Die letzten eineinhalb Jahre waren durch diverse Wahlkämpfe geprägt, die für die GLP vorwiegend erfolgreich verlaufen sind. Letztes Jahr konnte die Anzahl Mitglieder im Frauenfelder Gemeinderat von 1 auf 3 verdreifacht werden und bei den Grossratswahlen konnte ein Sitz von 2 auf 3 dazu gewonnen werden – leider erst nach einem sehr bedauerlichen Wahlfälschungsdebakel. Der Grossratssitz von Marco Rüegg wurde vom Grossen Rat bestätigt und deshalb konnte die GLP ihre wegen Corona verschobene Wahlfeier und mit einem korrigierten Resultat doch noch durchführen. Davor folgten die Teilnehmer aber noch einer sehr informativen Präsentation des visionären Stadtentwicklungsprojekts «Murgbogen» durch Stadtrat Andreas Elliker. Die GLP Bezirk Frauenfeld will den Kontakt zu ihren Mitgliedern und Sympathisanten intensivieren und plant, jeweils am ersten Donnerstag im Monat einen Politstamm durchzuführen. Der erste Stamm wird am 13. August in Steckborn durchgeführt, um einerseits Präsenz zu zeigen in der Untersee-Region und um anderseits Moritz Eggenberger im Kampf um einen Stadtratssitz zu unterstützen. GLP Bezirk Frauenfeld, Andreas Schelling, Präsident

www.evang-frauenfeld.ch

Ringstrasse 2, Frauenfeld www.chrischona-frauenfeld.ch So, 09.15 Gottesdienst So, 10.45 Gottesdienst mit Kinder-/ Teensprogramm

Hungerbüelstrasse 12c/26a, Frauenfeld www.morija.net So, 09.30 Sommergottesdienst mit Kinderprogrammen

Der neue Vorstand der GLP Bezirk Frauenfeld (v.l.): Lorenz Weber, Marco Rüegg, David-José Schmidt, Nicole Zeitner, Stefan Leuthold und Moritz Eggenberger (es fehlt Ivo Begic).

Unter anderem zu Kollaborationen. Sie untermauerte ihre Ausführungen mit diversen Ideen und bereits funktionierenden Beispielen. Eines davon ist die Zusammenarbeit einer Bank mit einer Bäckerei im Shopsharing unter einem Dach. Einige Stichworte ihres Referats waren «Massgeschneidert statt Massenware», «Erlebbar sein statt nur Ware präsentieren» oder «welcher zusätzliche Player macht mich stark». Auch könne das Handy eine wichtige Rolle spielen. «Damit kann man mit seinen Kunden in den Dialog treten, ähnlich wie früher im Tante-Emma-Laden», sagt Armellini dazu. Eine Generationenfrage Weitere Denkanstösse lieferte die Expertin in Sachen Verkehr. Sie bezeichnete eine autofreie Altstadt als «Generationenfrage». Denn der Gesundheitstrend – Nachhaltigkeit und Regionalität – sei nicht mehr wegzudenken und bei Jungen stärker vertreten als bei der älteren Generation. Weiter waren der Branchenmix in der Altstadt, Parkierungsmöglichkeiten in der Nähe, Kundenfrequenz sowie die Überlegung, wie das Produkt zum Kunden kommen könnte und nicht umgekehrt, Themen des Abends. Michael Anderegg

Simon Vogel neu im Vorstand Die Solargenossenschaft Frauenfeld führte ihre 29. Jahresversammlung durch. Der sieben Mitglieder umfassende Vorstand wurde um Simon Vogel aus Frauenfeld erweitert. «Wir sind erfreut, dass wir mit Simon eine Verjüngung des Vorstandes erhalten und freuen uns auf seine Ideen», begrüsst ihn Präsident Marco Rüegg. Die Genossenschaft verfügt über eigene Solarstromanlagen in der Region Frauenfeld und besitzt Vermarktungsrechte für die ökologischen Mehrwerte aus Anlagen Dritter. Die Erstellung weiterer Solarstromanlagen sei nicht mehr opportun, da dies auch ohne Genossenschaft passiere. Man überlege sich aber, mit anderen Genossenschaften Grossanlagen zu unterstützen. Schon seit längerem beschäftigt sich der Vorstand mit der Kombination von Sonnenenergie und Elektromobilität. Nach den formellen Traktanden der GV widmete sich die Versammlung deshalb dem Thema Vehicle-To-Grid. In Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW hat die Solargenossenschaft in Hüttwilen untersucht, ob und wie Elektrofahrzeuge als mobile Speicher einen Nutzen für das Gemeindenetz bieten. «Wir haben im Sommer teilweise Solarstromüberschüsse im Netz, die wir an unseren Vorlieferanten zurückliefern müssen», berichtet Hanspeter Zehnder, Gemeindepräsident von Hüttwilen. In enger Zusammenarbeit mit der ZHAW, der Gemeinde Hüttwilen und der Fachabteilung Energie des Kantons arbeitet die Solargenossenschaft zudem an einem möglichen Pilotprojekt. (mgt) www.solar-frauenfeld.ch www.cool-wohnen.ch


Kefiker Chriesi täglich frisch vom Hürlimann Kefiker Chriesi

Täglich frisch gepflückt! erhältlich bei Familie Hürlimann Kefikon 079 446 27 91 Jetzt sind sie wirklich richtig gut, die feinen Kefiker Chriesi. Nach einem eher speziellen Frühjahr mit einigen Frostnächten schon vor dem Bluescht freut es uns, dass unsere Bemühungen nicht umsonst waren. Chriesi sind gesunde Früchte die überall passen. Sei es zum Znüni, zum Zmittag, zum Dessert oder einfach zwischendurch als Snack in der Badi, auf einer Wanderung oder Velotour. Das beliebte Kefiker Chriesifäscht musste leider abgesagt werden, findet

im Jahr 2021 aber sicher wieder statt. Wir freuen uns, wenn sie bei uns in Kefikon vorbeikommen. Gerne dürfen sie auch unsere Kühe, Hühner und Ziegen anschauen. Bis bald. Familie Hürlimann Kefikon

Der Plättli Zoo und sein gemütlicher Gastbetrieb

Unserer Restaurant ist täglich von 9.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. Durchgehend warme Küche. Bei Reservationen sind wir gerne länger für sie da. Der Zoo mit tollem Spielplatz ist das ganze Jahr offen im Sommer bis 18.00 Uhr.

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Die Zeitung der Region Frauenfeld

pixabay.com

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Klein aber fein, mit viel Charme. Immer wieder ein Besuch wert, ob mit den Kindern oder Enkeln den Zoo besuchen, Tiere füttern auf dem Spielplatz austoben und anschliessend zum Essen oder einem feinen Eis in unsere schönen Gartenwirtschaft mit Spielecke, oder einfach nur mal die tolle Aussicht über Frauenfeld geniessen, im Plättli sind sie täglich willkommen. Nicht zu vergessen der schöne Panorama Saal für Ihren Familien- oder Firmenanlass. Plättli Zoo Hertenstrasse 41, 8500 Frauenfeld Tel. 052 721 16 48, www.plaettli-zoo.ch

Nach 22 Jahren bei der Raiffeisenbank Seerücken

Renata Huber geht in den Ruhestand Ende Juni durfte Renata Huber in ihren wohlverdienten, vorzeitigen Ruhestand treten. Während beinahe 22 Jahren hat sie in ihrer begeisternden und fachkundigen Art die Kunden der Raiffeisenbank Seerücken am Schalter bedient. Gemeinsam mit ihrem Partner wird Renata nun den neuen Lebensab-

schnitt bei ihren vielfältigen Aktivitäten geniessen. Die Verabschiedung im Beisein vom Verwaltungsrat und den Arbeitskolleginnen und Kollegen fand im gemütlichen und stimmungsvollen Rahmen exakt an ihrem offiziellen letzten Arbeitstag in Müllheim statt. Der Verwaltungsrat, die Bankleitung und die Mitarbeiter der Raiffeisenbank Seerücken danken Renata für die Treue und das grosse Engagement während der letzten 22 Jahre und wünschen ihr beste Gesundheit, Freude und Spass. (mgt)

Neue Open-Data verfügbar

-verarbeitung bereitzustellen. Die Nutzung dieser Daten durch Wirtschaft, Wissenschaft und die breite Öffentlichkeit begünstigen Innovation und wirtschaftliches Wachstum. Die Daten können über die OGD-Plattform des Bundes opendata.swiss oder über den Datenkatalog auf der OGD-Webseite des Kantons www.ogd.tg.ch bezogen werden. (id)

Der Kanton Thurgau erweitert sein Open-Data-Angebot um Daten aus dem Landwirtschaftsamt und der Abteilung Energie. Der Kanton Thurgau baut seinen OpenData-Katalog weiter aus. Neu sind Daten aus dem Energiebereich als Open Government Data verfügbar, etwa zum Energieverbrauch, zu den CO2-Emissionen und zur Produktion erneuerbarer Energien. Auch die Anzahl umgesetzter Förderprojekte kann auf Kantons- und Gemeindeebene abgerufen werden. Ebenfalls neu als OGD stehen die landwirtschaftlichen Direktzahlungen seit 2014, gegliedert nach Beitragsarten, bereit. «Open Government Data» – oder kurz OGD – bedeutet, Behördendaten in offenen, maschinenlesbaren Formaten kostenlos zur Weiterverwendung und

Martin gewählt Der Regierungsrat hat Urs Martin, Chef des Departements für Finanzen und Soziales, als Vertreter des Regierungsrates des Kantons Thurgau in die Verwaltungskommission der Ostschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht gewählt. Die Wahl erfolgt rückwirkend per 1. Juni 2020 und gilt für die Amtsdauer 2020 bis 2024. Urs Martin ersetzt Jakob Stark. (id)

Offene Weinkeller am Nationalfeiertag Das 1. August-Wochenende nutzen rund 20 Thurgauer Weinbaubetriebe um im Rahmen des gesamtschweizerischen Projekts «Tag der offenen Weinkeller» ihre Türen zu öffnen. Wegen Corona wurde der Anlass in der Deutschschweiz vom Mai in den August verschoben. Sie sind bereit – die Thurgauer Weissund Rotweine und die Winzerinnen und Winzer freuen sich, sie endlich einem breiteren Publikum zu präsentieren. In allen Weinregionen des Kantons sind am ersten August-Wochenende Betriebe zu finden, welche die Türen ihrer Weinkeller öffnen. Knapp 20 Thurgauer Weinbaubetriebe nehmen an dem ge-

samtschweizerischen Projekt teil, welches in der Deutschschweiz am 1. und 2. August stattfindet. Das Programm gestalten alle etwas anders, weshalb sich ein Blick auf die jeweilige Website lohnt. Normalerweise findet der «Tag der offenen Weinkeller» im Thurgau am 1. Mai statt. Denn für die Winzer ist es wichtig, dass sich die Keller auf den Herbst hin wieder leeren, damit es Platz für neuen Wein hat. In diesem Jahr ist alles etwas anders, weshalb die Thurgauer Winzer noch vielmehr darauf angewiesen sind, dass sich die Thurgauer Bevölkerung für einheimischen Wein entscheidet. Der Tag der offenen Weinkeller am 1. und 2. August bietet eine ideale Mög-

lichkeit, sich von der hervorragenden Qualität überzeugen zu lassen. Wägeli Weinbau (Buch b. Frauenfeld) | Landwirtschaftsbetrieb Familie Schmid (Schlattingen) | Schmidweine (Schlattingen) | BBZ Arenenberg (Salenstein) | Weingut Engel (Uesslingen) | TrottenHof (Uesslingen) | Stiftung Kartause Ittingen (Warth) | HAAG Weine (Hüttwilen) | Hof Fankhauser (Engwang) | Büchi Hofgut (Ottoberg) | (Aus der Au Weine (Ottoberg) | Weinbau Markus Held (Ottoberg) | Weingut Burkhart (Weinfelden) | Forster Weinbau (Weinfelden) | Weingut Wolfer (Weinfelden) | Restaurant & Weinbau zum Weinberg (Amriswil) | Huberwein (Götighofen) | Götighofer Türmli-Wy (Götighofen)

Städtebauliche Entwicklung im Frauenfelder Walzmühlegebiet Zwischen der Walzmühle- und der Junkholzstrasse in Frauenfeld besteht ein grösseres Baulandpotential. Gemeinsam möchten die Grundeigentümer und die Firma Ed. Vetter AG, Lommis, das Gebiet entwickeln. Mit einem Studienauftrag soll an dieser zentrumsnahen Lage eine städtebaulich überzeugende und architektonisch hochstehende Wohnüberbauung mit einem breiten Angebot an unterschiedlichen Wohnformen realisiert werden. Fünf Architekturbüros haben verschiedene Lösungen für diese komplexe Aufgabenstellung ausgearbeitet. Die Projekte wurden durch ein Fachgremium beurteilt. Alle Entwürfe überzeugten durch die hohe Qualität und eine sorgfältige Arbeitsweise. Das Beurteilungsgremium

empfiehlt den Veranstaltern einstimmig die Arbeit der Strut Architekten AG, Winterthur zur Weiterbearbeitung. Das Konzept überzeugt durch seine starke Identität, und dem differenzierten Umgang am Siedlungsrand und zur benachbarten Umgebung. Das Projekt bietet vielfältige, attraktive und gut durchdachte Woh-

nungen. Für das Quartier können ein attraktiver Durchgangsweg und grosszügige Frei- und Aufenthaltsflächen angeboten werden. Das aus dem Studienauftrag hervorgegangene Gewinnerprojekt dient als Grundlage für die Anpassung des Zonenplans und den im Anschluss auszuarbeitenden Gestaltungsplan. (zvg)


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Frauenfelder Woche | 8. Juli 2020

Sonniger Samstag in der Altstadt mit viel Volk

Mehr Leben geht kaum Am Samstag steppte in der Altstadt kräftig der Bär. Der Winzerapéro, die Qualifikation der Landschaftsgärtner sowie Musik in der Altstadt lockten zusätzlich zu den Geschäften und Cafés viel Publikum an. Klirrende Gläser, hämmern und fräsen, gemütliche Musik und gar eine feiernde Gesellschaft: Die Geräuschkulisse am Samstag in der Altstadt war mehr als nur vielfältig. Mehr Leben im Zentrum ist eigentlich kaum möglich, ausser es steht ein Stadtfest oder der Weihnachtsmarkt an. Erster Winzerapéro Die Tische waren fast die ganzen vier Stunden über komplett belegt. Der Duft von Grilladen lag in der Luft und die Stimmung war – auch dank des schönen Wetters – ausgezeichnet. Der erste Win-

zerapéro in diesem Jahr war ein voller Erfolg und man merkte den Besucherinnen und Besuchern an, dass sie das gemütliche Zusammensein bei einem guten Tropfen oder einem Mineral die letzten Wochen und Monate vermisst hatten. Auch bei der Winzerfamilie Wägeli zeigte man sich über den Publikumsaufmarsch erfreut. Quali der Landschaftsgärtner JardinSuisse Thurgau organisierte in der Altstadt zusammen mit dem Fachverband Landschaft Ostschweiz die Regionalmeisterschaft 2020 der Landschaftsgärtner. Während fast acht Stunden gestalteten acht Zweierteams ein Werkstück auf einer Fläche von rund zehn Quadratmetern. Das Objekt umfasste Bepflanzungen mit Stauden und Sommerflor, einen Gehweg, Rollrasen, eine Natursteinpflästerung sowie eine

Natursteinmauer mit Sitzelement. Die Arbeit lockte viele Schaulustige an und die jungen Erwachsenen gaben auch unter Beobachtung alles. Die fertigen Objekte sind in der Altstadt noch 14 Tage zu sehen. Musikbox wieder geöffnet Erstmals in diesem Sommer wurde auch die Musikbox vor dem Redinghaus wieder geöffnet. Das Quintett Triangella sorgte mit Volksmusik aus aller Welt für gemütliche Stimmung und die Zuhörer verweilten gerne – vorzugsweise im Schatten. Das Tüpfelchen auf dem i der Belebung war dann noch eine Hochzeit in der Katholischen Stadtkirche. Familie und Freunde des Brautpaars Angela und Levi Ruggieri genossen nach der Trauung bei der Kirche einen gemütlichen Apéro. Michael Anderegg


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8. Juli 2020 | Frauenfelder Woche

Kantonsspital aktuell

Der Neubau des Kantonsspitals in Frauenfeld.

Empfang – in der Nacht läuft alles über ihn und nichts geht an ihm vorbei Die Haupttüre des Spitals ist geschlossen und die Besuchszeiten sind vorbei, trotzdem sitzt er am Eingang und arbeitet konzentriert. Auf Besuch in der Nachtschicht von Markus Rütimann, Mitarbeiter Empfang am Kantonsspital Frauenfeld. Um 22 Uhr hat er seine Nachtschicht angetreten. Markus Rütimann mag diese Nachtarbeit. Nicht weil er es dann besonders gemächlich und gemütlich nehmen könnte. Oft ist das Gegenteil der Fall. Alle Anrufe, die über die Hauptnummer hereinkommen, kommen zu ihm; er ist für die Eingangskontrolle zuständig und trägt die Verantwortung für sämtliche Notfallkonzepte. Zudem muss er im Computer viele Daten der Patienten erfassen, die ein- oder ausgetreten sind, die in ein anderes Spital verlegt, auf die Welt gekommen oder verstorben sind. Es ist diese Vielfalt, die ihm an dieser Schicht besonders gefällt. Seit 1999 arbeitet Markus Rütimann am Empfang im Kantonsspital Frauenfeld und war über fünfzehn Jahre Leiter des vierköpfigen Teams. «Ich freue mich noch jeden Tag, dass ich hier arbeiten kann. Den Kundenkontakt, das ausgezeichnete Arbeitsklima und die Verantwortung schätze ich sehr.» Selbst wenn er Zeit hätte und es ihm erlaubt wäre, könnte Rütimann hier nicht friedlich dösen. Immer wieder rumpelt es in der Rohrpost. Vom Notfall, den Stationen oder der Gebärabteilung werden ihm in den Plastikbomben Personalblätter geschickt. Er sortiert die Papiere nach Priorität und bearbeitet sie entsprechend. Diese Arbeit erfordert viel Konzentration. Konzentration, Sorgfalt, Nachkontrolle Jeder Patient ist zuerst mal eine Zahl, hat einen Namen, eine Adresse, eine Krankenkasse, Angehörige, liegt auf einer bestimmten Station, in einem bestimmten Zimmer, in einem bestimmten Bett. Pro Patient sind das etwa zehn Computer-Eingaben; bei jeder könnte ihm ein Fehler unterlaufen. «Da hilft bloss eins: Konzentration, Sorgfalt, Nachkontrolle – erst

Markus Rütimann Mitarbeiter Empfang

recht, wenn ich immer wieder unterbrochen werde. Das geschieht oft, weil wir die Schnittstelle für fast alles sind.» Das Telefon läutet; es ist 23.15 Uhr. Eine Frau wünscht den Gebärsaal. Noch nicht Mitternacht und schon ist Rütimann ein Neugeborenes gemeldet worden. An gewissen Tagen befindet er sich in einem Wechselbad emotionaler Anforderungen. Gerade noch hat er Trauernden sein Beileid ausgedrückt, und kaum fünf Minuten später kann er einem Vater zur Geburt seines ersten Kindes gratulieren. «Das Wichtigste ist die Empathie, egal ob der Mensch vor dem Schalter Freudentränen, Tränen der Trauer oder der Wut in den Augen hat. Nach so vielen Jahren gelingt mir das gut.» Das Telefon klingelt. Rütimann unterbricht die Person am Apparat, die ihm die Krankengeschichte erzählen will. «Ich kann nichts entscheiden, bloss an die richtige Stelle weiterleiten.» Dieser Anruf war für den Notfall. Wieder läutet es, diesmal ist es die Hausglocke. Ab 20 Uhr ist der Haupteingang geschlossen. Rütimann hat in den langen Jahren, in denen er am Empfang arbeitet, seinen Blick geschärft, wem er ohne weiteres die Tür öffnen kann. «Wenn um 23 Uhr Besucher mit Taschen voller Lebensmittel eingelassen werden wollen, erkläre ich ihnen, dass ihre Angehörigen genügend zu essen bekämen und sie morgen wieder vorbeikommen sollen.» Er lacht. Wenn immer möglich sucht er einen Kompromiss; das ist ihm lieber, als auf Verordnungen zu pochen. «Ohne Verständnis und Geduld für Menschen in aussergewöhnlichen Lebenslagen geht es nicht. Manchmal müssen wir auch als Blitzableiter herhalten. Plötzlich ein durchdringender Pfeifton. «Das ist der Feueralarm.» Rütimann steht auf, geht zum Tableau, wo der Brandherd angezeigt wäre. Zum Glück steht auf dem Display «Störung in der Übertragung», somit kein Brandalarm. Die Uhr zeigt 02.02 Uhr. Eine eigenartige Stimmung hat sich wie eine Decke über das Spital gelegt: eine angespannte Ruhe, eine wache Stille. Sich hinlegen, nein, das darf er nicht, hat dafür auch jetzt keine Zeit. Den Raum verlassen darf er schon gar nicht, denn jederzeit kann irgendein Alarm ertönen. Wenn sich am Horizont langsam der Tag ankündet und der Uhrzeiger 6 Uhr zeigt, macht sich Markus Rütimann auf seinen Heimweg um wieder neue Energie für den nächsten Nachtdienst zu generieren.

Frauenfelder abgesagt Der Vorstand des «Frauenfelder»Organisationskomitees entschied, am 15. November auf die Durchführung der beliebten Läufe (Waffenlauf und Zivil) zu verzichten. Dies aufgrund der anhaltenden Corona-Situation. Die Gegebenheiten aufgrund der Streckenlänge und der vielfältigen Kategorien stellen eine besondere Herausforderung an die Einhaltung der Hygienevorschriften dar. Ausserdem lägen die zu erwartenden Anmeldungen für den Anlass über der derzeitig erlaubten Höchstzahl von 1000 Läuferinnen und Läufern. Auch wegen der vielen externen Schnittstellen und Bewilligungsgeber ist die Durchführung des Anlasses kaum durchführbar. Die verschiedenen «Tatorte» (Frauenfeld – Wil – Frauenfeld) erschweren eine lückenlose Einhaltung von Schutzmassnahmen zusätzlich. Der 86. «Frauenfelder» wird somit erst am Sonntag, 21. November 2021, stattfinden. Das Organisationskomitee bedauert den notwendigen Entscheid, ist aber zuversichtlich, im nächsten Jahr einen gelungenen Laufanlass bieten zu können. (zd)

Sport Flawil empfängt FCF Bruno Diethelm und Markus Graf

Stefan Hahn

Roman Roveda

Baumpflanzung als späte Nachwehen der Bechtelistags Geschäftsbericht und Rechnungen online Der Geschäftsbericht 2019 mit den Rechnungen der Stadtverwaltung Frauenfeld und ihrer Betriebe ist online. Er kann ab sofort auf www.frauenfeld.ch/geschäftsbericht heruntergeladen werden. In einer Videobotschaft der Stadt blickt Stadtpräsident Anders Stokholm zudem auf ein bewegtes Jahr zurück (www.youtube. com/watch?v=sXxcEJJ932o). Wer den Geschäftsbericht lieber als gedruckte Fassung lesen möchte, kann diese ab Montag, 20. Juli 2020, kostenlos am Infoschalter im Rathaus beziehen. Auf Wunsch wird der Geschäftsbericht auch per Post zugestellt (Mail an info@stadtfrauenfeld.ch). Wie bereits in den Vorjahren wird auf eine Zustellung in alle Frauenfelder Haushalte verzichtet, um Ressourcen und Kosten zu sparen. (svf)

Zitat Erkenntnis nach dem Urlaub: gebräunte Haut wiegt 3 kg mehr.

Langdorfer Linde im Kurzdorf Seit Freitagabend steht eine Langdorfer Linde an der Laubgasse beim Schaffhauserplatz in Frauenfeld – es ist ein Stück Langdorf im Kurzdorf. Der Baum, den Nationalrat Manuel Strupler gespendet hat, wurde in bier- und weinseliger Runde gepflanzt. Wohl war der Feierabendverkehr am letzten Freitag längstens abgeflaut um 18 Uhr, gleichwohl herrschte viel Bewegung beim Einlenker der Laubgasse in die Schaffhauserstrasse. Rund 30 Kurzdorfer, Langdorfer und andere Zeitgenossen – unter ihnen auch Stadtrat Andras Elliker und Werkhof-Chef Markus Graf – verfolgten mit Wein- und Biergläsern in der Hand, wie die junge Linde in den Graben gehievt und die Wurzeln mit Erde bedeckt wurden. Wie Stefan Hahn von der Erchingergesellschaft Langdorf sagte, war die Linde – das Wappensymbol der Erchinger – der Kurzdorfer Konstablergesellschaft am letzten Bechtelistag geschenkt worden. Mit dieser lange ersehnten Pflanzung werde nun der erste Quadratmeter Boden im Kurzdorf offiziell ins

Langdorf umgemeindet. Die baulichen Vorarbeiten leistete dabei der städtische Werkhof, der den Graben Stunden zuvor ausgehoben hatte. Verbale Tritte Roman Roveda, Obmann der Kurzdorfer Konstabler, bedankte sich mit humorvollen Worten für die «äusserst grosszügige Spende dieses wunderschönen Baumes, wie er kleiner nicht sein könnte. Anhand meiner Recherchen konnte ich herausfinden, dass dieser Baum zwischen 15 und 40 Metern hoch werden kann. Daraus kann ich Parallelen zu den Erchingern schliessen, wo auch jeder machen kann, was er will!» Seine Ansprache war gespickt mit verbalen Tritten ans Schienbein der Erchinger und löste immer wieder Gelächter aus. Abgerundet wurde die quartierübergreifende Baumpflanzung mit einem Apéro in geselliger Runde in der Gartenwirtschaft des Frohsinns. Mit steigendem Alkoholpegel wurden dabei die Grenzen zwischen Kurzdorfern und Langdorfern übrigens zunehmend fliessender! (aa)

Neueröffnung an der Zürcherstrasse 169

Saphir führt Tradition fort Letzten Mittwoch feierte das Uhrenund Schmuckgeschäft Saphir in der Altstadt Eröffnung. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Branche will das Familienunternehmen den guten Service des Vorgängers weiterführen. Seit dem 1. Juli wird die Uhrendynastie an der Zürcherstrasse 169 nahtlos fortgeführt. Waren die Namen in der Vergangenheit einst Spörri und zuletzt Frei, so wird das Geschäft nun von Enes geführt. Er ist Geschäftsleiter des neuen Uhren- und Schmuckgeschäfts Saphir, das wie seine Vorgänger ein Familienbetrieb ist. «Es ist uns wichtig, eine familiäre Umgebung zu schaffen», so der junge Familienvater. Breites Angebot Tradition ist bei Saphir wichtig. Die Kunden sollen weiterhin denselben guten Service erhalten, wie das beim Vorgänger der Fall war. «Unser Anspruch ist es, dass unsere Kunden das Geschäft immer mit einem Lächeln verlassen», so der Geschäftsleiter. Im Fachgeschäft mit über 20 Jahren Erfahrung sind die Uhrenmarken Rado, Tissot und Certina zu finden. Die Serviceleistungen gehen von Verkauf und Beratung über Reparaturen von Uhren und Schmuck bis hin

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Frauenfelder Woche | 8. Juli 2020

Enes führt an der Zürcherstrasse 169 das neue Uhren- und Schmuckgeschäft Saphir.

zu Batteriewechsel, Revisionen und Gravuren. Saphir setzt auch auf den Ankauf von Altgold, Uhren und Schmuck. Überraschungen zur Eröffnung Saphir war vor dem Zuzug nach Frauenfeld an anderen Standorten tätig. Geplant ist, auch in der Thurgauer Kantonshauptstadt einen Ausbildungsbe-

trieb zu betreiben. In den ersten Wochen bietet Saphir Aktionen und Eröffnungsangebote an. Ein Besuch die nächsten Tage dürfte sich also durchaus lohnen. Eine Neuerung im Vergleich zum Vorgänger Frei Uhren und Schmuck gibt es aber doch noch: Zwar bleiben die Öffnungszeiten praktisch die Gleichen, neu ist das Geschäft aber jeweils auch über Mittag geöffnet. (mra)

In seinem zweiten Fussball-Testspiel kam Zweitligist Frauenfeld gegen den Nachwuchs von St. Gallen (1. Liga) zu einem verdienten 1:1 (1:1). Während der Trainer der Gäste, der Frauenfelder Brunello Iacopetta, auf eine technisch versierte und enorm laufstarke Equipe zählen konnte, kam bei den Einheimischen wieder das gesamte Kader zum Einsatz. St. Gallen ging durch einen streng gepfiffenen Foulpenalty in Führung, doch der FCF schaffte dank einem zügig vorgetragenen Angriff durch den vorgerückten Verteidiger Marius Angst noch vor der Pause den Ausgleich. Im Cup muss Frauenfeld am Samstag, 8. August, ab 17 Uhr auswärts beim Drittligisten Flawil antreten. Gewinnt der FCF, folgt eine Woche später gleich die nächste Runde. Wängi schlug den Dittligisten Henau 3:0, musste sich drei Tage später gegen Weinfelden-Bürglen aber mit einem 0:0 begnügen. Im Cup ist Wängi zu Gast beim unterklassigen Henau. (rs)

Wigoltingen Sechster Widnau gewann das NLA-FaustballSpitzenspiel gegen Oberentfelden mit 3:1 und weil Diepoldsau (3.) überraschend gegen Jona mit 1:3 verlor, stehen die Widnauer nach zwei von vier Runden alleine an der Spitze. Diepoldsau, das wie Widnau und Oberentfelden bisher mit einer weissen Weste dagestanden hatte, patzte in seiner Heimrunde völlig unerwartet. Nach einem erwarteten 3:1 (11:9, 9:11, 11:7, 11:4) gegen Wigoltingen setzte es für die Rheininsler im zweiten Spiel überraschend eine 1:3-Niederlage gegen Jona ab. Die Joner konnten sich damit rehabilitieren für das 1:3 (11:9, 7:11, 12:14, 6:11 im Match davor gegen Wigoltingen. Die Thurgauer liegen nach vier Partien mit vier Punkten auf dem sechsten Rang. (rs/fb)

Derby an Affeltrangen Auch in der 2. Runde der NLB-Faustballer genoss Wigoltingen Heimvorteil. Die Platzherren verloren das Derby gegen Affeltrangen 2:3, bodigten dann Oberwinterthur mit 3:0. Affeltrangen schlug Oberwinterthur 3:0. In Diepoldsau gewann Elgg-Ettenhausen 3:2 gegen die Einheimischen und 3:0 über Jona. 1. Schlieren 4/8. 2. Affeltrangen 4/8. 3. Elgg-Ettenhausen 2/4. 4. Diepoldsau 4:4. 5. Wigoltingen 4/4. (rs)

Guerdat und Fuchs top Die Schweizer Springreiter erhielten endlich wieder eine Startgelegenheit. In Grimaud (Fr) gewann die Weltnummer eins Steve Guerdat aus Elgg mit Victorio des Frotards beim FünfsterneCSI den Grand Prix. In einer weiteren Prüfung kam auch Martin Fuchs (Wängi) auf Stalando zu einem Erfolg. (rs)

Jan Mosimann kommt

Der Herderner BMX-Fahrer Cédric Butti hofft, bald wieder grosse Sprünge vorführen zu können.

Bild: Silvia Butti

Das Hoffen auf Europacup-Rennen und die EM Der Thurgauer BMX-Fahrer Cédric Butti musste sich während der Corona-Zeit einiges einfallen lassen, um trotzdem gut trainieren zu können. Doch vorerst finden weiterhin keine Rennen statt. Für Cédric Butti war klar, dass er sich wegen den Einschränkungen auf einen 2-1-2-Rhythmus festlegt: «Ich habe zwei Tage hintereinander trainiert, dann einen Tag pausiert und dann kam erneut das gleiche Prozedere zum Tragen. Eigentlich konnte ich daheim vor dem Haus fast normal üben. Zuerst Sprints sowie Bahn- und Start-Technik, am folgenden Tag Fitness und Kraft. Dafür war ich zum Glück nicht schlecht eingerichtet und das hat sich bewährt». Wie lange musste der Herdener, der jetzt eigentlich Profi ist, seine Lektionen allein ausüben? Er schüttelt den Kopf: «Ich habe die Wochen gar nicht mehr gezählt». Jetzt nach den Lockerungen zieht es ihn natürlich wieder auf die Bahn, entweder in Winterthur oder in Weinfelden. Die Anlage im Mittelthurgau behagt dem am 23. Juli 21 Jahre alt werdenden BMX-Fahrer besonders: «Hier fühle ich mich wohl. An diesem Ort fand 2019 auch die Schweizer Meisterschaft statt und ich hoffe natürlich, dass hier demnächst wieder einmal ein Titelkampf über die Bühne geht». Zumindest für diesen Herbst ist in der «Gütti» ein

Plauschrennen vorgesehen, weil hierzulande sonst gar nichts läuft. Wann kann Cédric Butti wieder ins Renngeschehen eingreifen? «Vieles ist im Moment recht ungewiss. Eigentlich weiss ich erst, dass im September drei Europacups und die Europameisterschaft anstehen. Auch die Schweizer Meisterschaft Ende September in Genf ist hoffentlich fix». Am Start steht Butti für das belgische Team Supercross BVC Europe. Zum Glück hat er das nötige Material noch vor der CoronaKrise erhalten. Aber Geld gab es natürlich keines, weil keine Rennen ausgetragen werden konnten. Darum ist er froh, dass er auf die Unterstützung der Schweizer Sporthilfe und auf die Erfolgsprämien des Thurgauer Sportamtes zählen darf. Noch Vieles ist offen Gewisse Sorgen macht sich der 21-Jährige mit Sport-KV-Abschluss allerdings doch: «Natürlich habe ich treue Sponsoren. Aber können sie sich eine Unterstützung wegen der Corona-Krise auch weiterhin leisten? Ich hoffe schon. Dazu kommt, dass ohne Ergebnisse ein Vorpreschen bei möglichen neuen Geldgebern nicht gerade angenehm ist». Als BMX-Nachwuchsfahrer hat Cédric Butti eigentlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. 2016 wurde er Schweizer Meister, Vize-Europameister und holte sich an der WM Bronze. Die Stei-

gerung folgte ein Jahr später wieder als Schweizer Meister und dann sogar als Europa- und Weltmeister. Das brachte ihm bei der vom Panathlon Club Thurgau organisierten Sportlerwahl den Titel als Newcomer des Jahres ein. Rippenbruch in Australien Bei der Elite muss er logischerweise härteres Brot essen, lieferte aber ab und zu doch erstaunliche Resultate ab. Mittlerweile hat er die Ende Oktober 2019 begonnene Spitzensportler-Rekrutenschule in Magglingen abgeschlossen. Einen Abstecher mit den Nationalmannschafts-Kollegen diesen Februar nach Australien endete nach einem Gabelbruch im Training mit einem Sturz und dem erst nach der Rückkehr in die Schweiz diagnostizierten Rippenbruch. Ja, und dann schlug bald das CoronaVirus zu und alles wurde abgesagt. Auch das Rennen auf seiner Lieblings-Bahn im belgischen Zolder Mitte April. Wie sieht daher Buttis nähere Zukunft aus? «Nach diesem besonderen Jahr habe ich für 2021 noch keine genauen Pläne». Ein grosser Traum aber bleibt, das sind die Olympischen Spiele und die wurden ja auf 2021 verschoben. Das heisst für das BMX-Team Butti mit Mutter Silvia als Fotografin und Physiotherapeutin sowie Vater Daniel als Sponsor-Verantwortlichen und Fahrer Cédric: Weiterhin Vollgas geben. Ruedi Stettler

Der HC Thurgau verpflichtet auf die nächste NLB-Eishockey-Saison Jan Mosimann. Der Stürmer wechselt von Rapperswil-Jona zu den Leuen. Der 26-Jährige durchlief die Juniorenstufen von Biel und debütierte in der Saison 2013/14 in der NLA. Nach einem Abstecher zu Ajoie in die NLB absolvierte er die vergangenen Saisons bei Rapperswil-Jona. Mosimann war 2017/18 mit 23 Skorerpunkten sowie dem entscheidenden Treffer in Spiel 7 massgeblich am Aufstieg von «Rappi» beteiligt. In den vergangenen beiden Saisons kam er in 89 NLA-Partien zum Einsatz und erzielte 19 Skorerpunkte (13 Tore / 6 Assists). (hct)

Sigrist nach Schweden Das Frauen-Eishockey in der Ostschweiz, inklusive Graubünden, wurde mit der Gründung des Teams «Thurgau Indien Ladies» bereits im letzten November auf eine neue Stufe gehievt. Das alles, um den jungen Frauen ab der kommenden Saison in den zwei höchsten Ligen noch professionellere Strukturen bieten zu können. Initianten waren der SC Weinfelden und der EHC Kreuzlingen-Konstanz mit dem Trainings- und Spielort Bodensee-Arena in Kreuzlingen. Dieses neue Gebilde trägt nun bereits erste Früchte. Die 21-jährige Ostschweizerin Shannon Sigrist (Bild) wird in

Zukunft in einem neuen Dress auflaufen. Sie verwirklicht ihren grossen Traum und wechselt ab sofort nach Schweden zum Verein Linköping. (rs)

OL-Elite kämpft im Thurgau um Titelehren

Elgg-Ettenhausen wartet weiter

Die Schweizer OrientierungslaufMeisterschaft in der Sprintstaffel findet am 5. September in Frauenfeld statt. Am 6. September ist Kreuzlingen Austragungsort der Schweizer Meisterschaft im Sprint.

Die NLA-Faustballer von Elgg-Ettenhausen bleiben auch nach der 2. Runde weiterhin ohne Punkte. Es gab ein 1:3 gegen Oberentfelden und ein 0:3 gegen Widnau.

Nach einem mehrmonatigen Unterbruch dürfen die passionierten Postensucher endlich ihrem Hobby frönen und nach den Sommerferien wieder Wettkämpfe bestreiten. Am Samstag, 5. September, organisiert der OL-Verein thurgorienta in Frauenfeld erstmals auf Thurgauer Gebiet die Meisterschaft in der Sprintstaffel. Diese Disziplin mit je zwei Damen und Herren in einem Team ist noch recht jung, doch waren die Schweizer von Anfang an bei internationalen Titelwettkämpfen zuoberst auf dem Podest zu finden. Das attraktive Rennen mit Massenstart, bei dem ständig Routenwahlprobleme zu lösen sind und die einzelnen Läufer zum Teil verschiedene Posten anlaufen müssen, erfolgt in fünf verschiedenen Leistungsklassen. Dank ausgezeichneter Unterstützung durch die Stadt Frauenfeld, die Schul-

Auch die Orientierungsläufer hoffen endlich auf Startgelegenheiten. Bild: hs

gemeinde und das Waffenplatzkommando können die Bahnleger im Gebiet Kleine Allmend – Murg-/Auenpark – Kurzdorf aus dem Vollen schöpfen. Auch für die Zuschauer wird es interessant sein, zwischen 12 und 16 Uhr die verschiedenen Routen der Athleten zu verfolgen. Start und Ziel befinden sich im Stadion Kleine Allmend. Erwartet werden etwa 200 Vierer-Teams. Von Konstanz nach Kreuzlingen Tags darauf duellieren sich 1600 Läufer in über 40 Kategorien in der Grenzstadt. Ursprünglich hätte diese Meisterschaft in Konstanz stattfinden sollen, aber corona-bedingt musste dieser Anlass

frühzeitig nach Kreuzlingen transferiert werden. Die Organisatoren von der OL Amriswil leisteten riesige Arbeit, indem sie innert kürzester Zeit eine neue Karte und ein anderes Konzept für einen Lauf im Inland entwerfen mussten. Die Sprint-Meisterschaft findet im urbanen Gebiet in der Nähe der Pädagogischen Mittelschule statt. Weil die internationale Saison heuer völlig ins Wasser fällt, sind natürlich alle Stars um Hubmann, Kyburz und Aebersold extrem heiss auf Startmöglichkeiten in der Schweiz. Alle Stars dabei So werden an beiden Tagen sämtliche Spitzenläufer um nationale Titelehren kämpfen. Mit von der Partie werden voraussichtlich auch einige Cracks aus der internationalen Szene sein, die allerdings nicht medaillenberechtigt sind. Vor allem für die Thurgauer Brüder Daniel und Martin Hubmann wird es darum gehen, sich in der engeren Heimat für spätere internationale Aufgebote aufzudrängen. So zählt die OL Regio Wil beim Staffelrennen zu den ganz heissen Favoriten. (hs)

Die FG Elgg-Ettenhausen erwischte keinen guten Start gegen das heimische Oberentfelden. Aus vielen verpassten Chancen und Fehlern in der Offensive resultierte der Verlust des ersten Satzes. Oberentfelden trat weiter souverän auf und die FG vermochte nicht genügend Druck aufzubauen. Beim 3:7 aus Sicht der Gäste kippte das Spiel. Die Defensive um Strassmann, Heitz und Fehr hatte die gegnerische Angabe gut unter Kontrolle

Ettenhausen noch punktelos.

Bild: nf

und Hofer punktete immer wieder sehenswert. Somit konnte der Rückstand gedreht und der zweite Satz in Extremeis mit 11:9 gewonnen werden. Diesen Schwung nahm Elgg-Ettenhausen in den dritten Satz mit und erspielte sich schnell ein 8:4. Durch leichtfertige Ungenauigkeiten im Zuspiel und im Abschluss wurde dieser Vorsprung beim 12:14 verspielt. Der vierte Satz begann für Elgg-Ettenhausen optimal. Doch der grosse Vorsprung konnte erneut nicht in einen Satzgewinn umgewandelt werden. Als Oberentfelden die Angabe zum wiederholten Mal wechselte, wurden diese von der Defensive unerklärlicherweise kaum mehr entschärft. Joël Fehr hielt in der Angabe zwar gut dagegen, vermochte das Spiel aber nicht mehr zu drehen. Somit verschenkte die FG dieses wichtige Spiel mit 1:3. Die Enttäuschung über das eigene Unvermögen war dem Team von Coach Markus Fehr gegen Widnau klar anzumerken. Es fand zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Partie und verlor deutlich mit 0:3. Widnau zeigte eindrucksvoll, warum es zu den Favoriten auf den Meistertitel zählt. (nf)


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8. Juli 2020 | Frauenfelder Woche

Kantonsspital aktuell

Der Neubau des Kantonsspitals in Frauenfeld.

Empfang – in der Nacht läuft alles über ihn und nichts geht an ihm vorbei Die Haupttüre des Spitals ist geschlossen und die Besuchszeiten sind vorbei, trotzdem sitzt er am Eingang und arbeitet konzentriert. Auf Besuch in der Nachtschicht von Markus Rütimann, Mitarbeiter Empfang am Kantonsspital Frauenfeld. Um 22 Uhr hat er seine Nachtschicht angetreten. Markus Rütimann mag diese Nachtarbeit. Nicht weil er es dann besonders gemächlich und gemütlich nehmen könnte. Oft ist das Gegenteil der Fall. Alle Anrufe, die über die Hauptnummer hereinkommen, kommen zu ihm; er ist für die Eingangskontrolle zuständig und trägt die Verantwortung für sämtliche Notfallkonzepte. Zudem muss er im Computer viele Daten der Patienten erfassen, die ein- oder ausgetreten sind, die in ein anderes Spital verlegt, auf die Welt gekommen oder verstorben sind. Es ist diese Vielfalt, die ihm an dieser Schicht besonders gefällt. Seit 1999 arbeitet Markus Rütimann am Empfang im Kantonsspital Frauenfeld und war über fünfzehn Jahre Leiter des vierköpfigen Teams. «Ich freue mich noch jeden Tag, dass ich hier arbeiten kann. Den Kundenkontakt, das ausgezeichnete Arbeitsklima und die Verantwortung schätze ich sehr.» Selbst wenn er Zeit hätte und es ihm erlaubt wäre, könnte Rütimann hier nicht friedlich dösen. Immer wieder rumpelt es in der Rohrpost. Vom Notfall, den Stationen oder der Gebärabteilung werden ihm in den Plastikbomben Personalblätter geschickt. Er sortiert die Papiere nach Priorität und bearbeitet sie entsprechend. Diese Arbeit erfordert viel Konzentration. Konzentration, Sorgfalt, Nachkontrolle Jeder Patient ist zuerst mal eine Zahl, hat einen Namen, eine Adresse, eine Krankenkasse, Angehörige, liegt auf einer bestimmten Station, in einem bestimmten Zimmer, in einem bestimmten Bett. Pro Patient sind das etwa zehn Computer-Eingaben; bei jeder könnte ihm ein Fehler unterlaufen. «Da hilft bloss eins: Konzentration, Sorgfalt, Nachkontrolle – erst

Markus Rütimann Mitarbeiter Empfang

recht, wenn ich immer wieder unterbrochen werde. Das geschieht oft, weil wir die Schnittstelle für fast alles sind.» Das Telefon läutet; es ist 23.15 Uhr. Eine Frau wünscht den Gebärsaal. Noch nicht Mitternacht und schon ist Rütimann ein Neugeborenes gemeldet worden. An gewissen Tagen befindet er sich in einem Wechselbad emotionaler Anforderungen. Gerade noch hat er Trauernden sein Beileid ausgedrückt, und kaum fünf Minuten später kann er einem Vater zur Geburt seines ersten Kindes gratulieren. «Das Wichtigste ist die Empathie, egal ob der Mensch vor dem Schalter Freudentränen, Tränen der Trauer oder der Wut in den Augen hat. Nach so vielen Jahren gelingt mir das gut.» Das Telefon klingelt. Rütimann unterbricht die Person am Apparat, die ihm die Krankengeschichte erzählen will. «Ich kann nichts entscheiden, bloss an die richtige Stelle weiterleiten.» Dieser Anruf war für den Notfall. Wieder läutet es, diesmal ist es die Hausglocke. Ab 20 Uhr ist der Haupteingang geschlossen. Rütimann hat in den langen Jahren, in denen er am Empfang arbeitet, seinen Blick geschärft, wem er ohne weiteres die Tür öffnen kann. «Wenn um 23 Uhr Besucher mit Taschen voller Lebensmittel eingelassen werden wollen, erkläre ich ihnen, dass ihre Angehörigen genügend zu essen bekämen und sie morgen wieder vorbeikommen sollen.» Er lacht. Wenn immer möglich sucht er einen Kompromiss; das ist ihm lieber, als auf Verordnungen zu pochen. «Ohne Verständnis und Geduld für Menschen in aussergewöhnlichen Lebenslagen geht es nicht. Manchmal müssen wir auch als Blitzableiter herhalten. Plötzlich ein durchdringender Pfeifton. «Das ist der Feueralarm.» Rütimann steht auf, geht zum Tableau, wo der Brandherd angezeigt wäre. Zum Glück steht auf dem Display «Störung in der Übertragung», somit kein Brandalarm. Die Uhr zeigt 02.02 Uhr. Eine eigenartige Stimmung hat sich wie eine Decke über das Spital gelegt: eine angespannte Ruhe, eine wache Stille. Sich hinlegen, nein, das darf er nicht, hat dafür auch jetzt keine Zeit. Den Raum verlassen darf er schon gar nicht, denn jederzeit kann irgendein Alarm ertönen. Wenn sich am Horizont langsam der Tag ankündet und der Uhrzeiger 6 Uhr zeigt, macht sich Markus Rütimann auf seinen Heimweg um wieder neue Energie für den nächsten Nachtdienst zu generieren.

Frauenfelder abgesagt Der Vorstand des «Frauenfelder»Organisationskomitees entschied, am 15. November auf die Durchführung der beliebten Läufe (Waffenlauf und Zivil) zu verzichten. Dies aufgrund der anhaltenden Corona-Situation. Die Gegebenheiten aufgrund der Streckenlänge und der vielfältigen Kategorien stellen eine besondere Herausforderung an die Einhaltung der Hygienevorschriften dar. Ausserdem lägen die zu erwartenden Anmeldungen für den Anlass über der derzeitig erlaubten Höchstzahl von 1000 Läuferinnen und Läufern. Auch wegen der vielen externen Schnittstellen und Bewilligungsgeber ist die Durchführung des Anlasses kaum durchführbar. Die verschiedenen «Tatorte» (Frauenfeld – Wil – Frauenfeld) erschweren eine lückenlose Einhaltung von Schutzmassnahmen zusätzlich. Der 86. «Frauenfelder» wird somit erst am Sonntag, 21. November 2021, stattfinden. Das Organisationskomitee bedauert den notwendigen Entscheid, ist aber zuversichtlich, im nächsten Jahr einen gelungenen Laufanlass bieten zu können. (zd)

Sport Flawil empfängt FCF Bruno Diethelm und Markus Graf

Stefan Hahn

Roman Roveda

Baumpflanzung als späte Nachwehen der Bechtelistags Geschäftsbericht und Rechnungen online Der Geschäftsbericht 2019 mit den Rechnungen der Stadtverwaltung Frauenfeld und ihrer Betriebe ist online. Er kann ab sofort auf www.frauenfeld.ch/geschäftsbericht heruntergeladen werden. In einer Videobotschaft der Stadt blickt Stadtpräsident Anders Stokholm zudem auf ein bewegtes Jahr zurück (www.youtube. com/watch?v=sXxcEJJ932o). Wer den Geschäftsbericht lieber als gedruckte Fassung lesen möchte, kann diese ab Montag, 20. Juli 2020, kostenlos am Infoschalter im Rathaus beziehen. Auf Wunsch wird der Geschäftsbericht auch per Post zugestellt (Mail an info@stadtfrauenfeld.ch). Wie bereits in den Vorjahren wird auf eine Zustellung in alle Frauenfelder Haushalte verzichtet, um Ressourcen und Kosten zu sparen. (svf)

Zitat Erkenntnis nach dem Urlaub: gebräunte Haut wiegt 3 kg mehr.

Langdorfer Linde im Kurzdorf Seit Freitagabend steht eine Langdorfer Linde an der Laubgasse beim Schaffhauserplatz in Frauenfeld – es ist ein Stück Langdorf im Kurzdorf. Der Baum, den Nationalrat Manuel Strupler gespendet hat, wurde in bier- und weinseliger Runde gepflanzt. Wohl war der Feierabendverkehr am letzten Freitag längstens abgeflaut um 18 Uhr, gleichwohl herrschte viel Bewegung beim Einlenker der Laubgasse in die Schaffhauserstrasse. Rund 30 Kurzdorfer, Langdorfer und andere Zeitgenossen – unter ihnen auch Stadtrat Andras Elliker und Werkhof-Chef Markus Graf – verfolgten mit Wein- und Biergläsern in der Hand, wie die junge Linde in den Graben gehievt und die Wurzeln mit Erde bedeckt wurden. Wie Stefan Hahn von der Erchingergesellschaft Langdorf sagte, war die Linde – das Wappensymbol der Erchinger – der Kurzdorfer Konstablergesellschaft am letzten Bechtelistag geschenkt worden. Mit dieser lange ersehnten Pflanzung werde nun der erste Quadratmeter Boden im Kurzdorf offiziell ins

Langdorf umgemeindet. Die baulichen Vorarbeiten leistete dabei der städtische Werkhof, der den Graben Stunden zuvor ausgehoben hatte. Verbale Tritte Roman Roveda, Obmann der Kurzdorfer Konstabler, bedankte sich mit humorvollen Worten für die «äusserst grosszügige Spende dieses wunderschönen Baumes, wie er kleiner nicht sein könnte. Anhand meiner Recherchen konnte ich herausfinden, dass dieser Baum zwischen 15 und 40 Metern hoch werden kann. Daraus kann ich Parallelen zu den Erchingern schliessen, wo auch jeder machen kann, was er will!» Seine Ansprache war gespickt mit verbalen Tritten ans Schienbein der Erchinger und löste immer wieder Gelächter aus. Abgerundet wurde die quartierübergreifende Baumpflanzung mit einem Apéro in geselliger Runde in der Gartenwirtschaft des Frohsinns. Mit steigendem Alkoholpegel wurden dabei die Grenzen zwischen Kurzdorfern und Langdorfern übrigens zunehmend fliessender! (aa)

Neueröffnung an der Zürcherstrasse 169

Saphir führt Tradition fort Letzten Mittwoch feierte das Uhrenund Schmuckgeschäft Saphir in der Altstadt Eröffnung. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Branche will das Familienunternehmen den guten Service des Vorgängers weiterführen. Seit dem 1. Juli wird die Uhrendynastie an der Zürcherstrasse 169 nahtlos fortgeführt. Waren die Namen in der Vergangenheit einst Spörri und zuletzt Frei, so wird das Geschäft nun von Enes geführt. Er ist Geschäftsleiter des neuen Uhren- und Schmuckgeschäfts Saphir, das wie seine Vorgänger ein Familienbetrieb ist. «Es ist uns wichtig, eine familiäre Umgebung zu schaffen», so der junge Familienvater. Breites Angebot Tradition ist bei Saphir wichtig. Die Kunden sollen weiterhin denselben guten Service erhalten, wie das beim Vorgänger der Fall war. «Unser Anspruch ist es, dass unsere Kunden das Geschäft immer mit einem Lächeln verlassen», so der Geschäftsleiter. Im Fachgeschäft mit über 20 Jahren Erfahrung sind die Uhrenmarken Rado, Tissot und Certina zu finden. Die Serviceleistungen gehen von Verkauf und Beratung über Reparaturen von Uhren und Schmuck bis hin

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Frauenfelder Woche | 8. Juli 2020

Enes führt an der Zürcherstrasse 169 das neue Uhren- und Schmuckgeschäft Saphir.

zu Batteriewechsel, Revisionen und Gravuren. Saphir setzt auch auf den Ankauf von Altgold, Uhren und Schmuck. Überraschungen zur Eröffnung Saphir war vor dem Zuzug nach Frauenfeld an anderen Standorten tätig. Geplant ist, auch in der Thurgauer Kantonshauptstadt einen Ausbildungsbe-

trieb zu betreiben. In den ersten Wochen bietet Saphir Aktionen und Eröffnungsangebote an. Ein Besuch die nächsten Tage dürfte sich also durchaus lohnen. Eine Neuerung im Vergleich zum Vorgänger Frei Uhren und Schmuck gibt es aber doch noch: Zwar bleiben die Öffnungszeiten praktisch die Gleichen, neu ist das Geschäft aber jeweils auch über Mittag geöffnet. (mra)

In seinem zweiten Fussball-Testspiel kam Zweitligist Frauenfeld gegen den Nachwuchs von St. Gallen (1. Liga) zu einem verdienten 1:1 (1:1). Während der Trainer der Gäste, der Frauenfelder Brunello Iacopetta, auf eine technisch versierte und enorm laufstarke Equipe zählen konnte, kam bei den Einheimischen wieder das gesamte Kader zum Einsatz. St. Gallen ging durch einen streng gepfiffenen Foulpenalty in Führung, doch der FCF schaffte dank einem zügig vorgetragenen Angriff durch den vorgerückten Verteidiger Marius Angst noch vor der Pause den Ausgleich. Im Cup muss Frauenfeld am Samstag, 8. August, ab 17 Uhr auswärts beim Drittligisten Flawil antreten. Gewinnt der FCF, folgt eine Woche später gleich die nächste Runde. Wängi schlug den Dittligisten Henau 3:0, musste sich drei Tage später gegen Weinfelden-Bürglen aber mit einem 0:0 begnügen. Im Cup ist Wängi zu Gast beim unterklassigen Henau. (rs)

Wigoltingen Sechster Widnau gewann das NLA-FaustballSpitzenspiel gegen Oberentfelden mit 3:1 und weil Diepoldsau (3.) überraschend gegen Jona mit 1:3 verlor, stehen die Widnauer nach zwei von vier Runden alleine an der Spitze. Diepoldsau, das wie Widnau und Oberentfelden bisher mit einer weissen Weste dagestanden hatte, patzte in seiner Heimrunde völlig unerwartet. Nach einem erwarteten 3:1 (11:9, 9:11, 11:7, 11:4) gegen Wigoltingen setzte es für die Rheininsler im zweiten Spiel überraschend eine 1:3-Niederlage gegen Jona ab. Die Joner konnten sich damit rehabilitieren für das 1:3 (11:9, 7:11, 12:14, 6:11 im Match davor gegen Wigoltingen. Die Thurgauer liegen nach vier Partien mit vier Punkten auf dem sechsten Rang. (rs/fb)

Derby an Affeltrangen Auch in der 2. Runde der NLB-Faustballer genoss Wigoltingen Heimvorteil. Die Platzherren verloren das Derby gegen Affeltrangen 2:3, bodigten dann Oberwinterthur mit 3:0. Affeltrangen schlug Oberwinterthur 3:0. In Diepoldsau gewann Elgg-Ettenhausen 3:2 gegen die Einheimischen und 3:0 über Jona. 1. Schlieren 4/8. 2. Affeltrangen 4/8. 3. Elgg-Ettenhausen 2/4. 4. Diepoldsau 4:4. 5. Wigoltingen 4/4. (rs)

Guerdat und Fuchs top Die Schweizer Springreiter erhielten endlich wieder eine Startgelegenheit. In Grimaud (Fr) gewann die Weltnummer eins Steve Guerdat aus Elgg mit Victorio des Frotards beim FünfsterneCSI den Grand Prix. In einer weiteren Prüfung kam auch Martin Fuchs (Wängi) auf Stalando zu einem Erfolg. (rs)

Jan Mosimann kommt

Der Herderner BMX-Fahrer Cédric Butti hofft, bald wieder grosse Sprünge vorführen zu können.

Bild: Silvia Butti

Das Hoffen auf Europacup-Rennen und die EM Der Thurgauer BMX-Fahrer Cédric Butti musste sich während der Corona-Zeit einiges einfallen lassen, um trotzdem gut trainieren zu können. Doch vorerst finden weiterhin keine Rennen statt. Für Cédric Butti war klar, dass er sich wegen den Einschränkungen auf einen 2-1-2-Rhythmus festlegt: «Ich habe zwei Tage hintereinander trainiert, dann einen Tag pausiert und dann kam erneut das gleiche Prozedere zum Tragen. Eigentlich konnte ich daheim vor dem Haus fast normal üben. Zuerst Sprints sowie Bahn- und Start-Technik, am folgenden Tag Fitness und Kraft. Dafür war ich zum Glück nicht schlecht eingerichtet und das hat sich bewährt». Wie lange musste der Herdener, der jetzt eigentlich Profi ist, seine Lektionen allein ausüben? Er schüttelt den Kopf: «Ich habe die Wochen gar nicht mehr gezählt». Jetzt nach den Lockerungen zieht es ihn natürlich wieder auf die Bahn, entweder in Winterthur oder in Weinfelden. Die Anlage im Mittelthurgau behagt dem am 23. Juli 21 Jahre alt werdenden BMX-Fahrer besonders: «Hier fühle ich mich wohl. An diesem Ort fand 2019 auch die Schweizer Meisterschaft statt und ich hoffe natürlich, dass hier demnächst wieder einmal ein Titelkampf über die Bühne geht». Zumindest für diesen Herbst ist in der «Gütti» ein

Plauschrennen vorgesehen, weil hierzulande sonst gar nichts läuft. Wann kann Cédric Butti wieder ins Renngeschehen eingreifen? «Vieles ist im Moment recht ungewiss. Eigentlich weiss ich erst, dass im September drei Europacups und die Europameisterschaft anstehen. Auch die Schweizer Meisterschaft Ende September in Genf ist hoffentlich fix». Am Start steht Butti für das belgische Team Supercross BVC Europe. Zum Glück hat er das nötige Material noch vor der CoronaKrise erhalten. Aber Geld gab es natürlich keines, weil keine Rennen ausgetragen werden konnten. Darum ist er froh, dass er auf die Unterstützung der Schweizer Sporthilfe und auf die Erfolgsprämien des Thurgauer Sportamtes zählen darf. Noch Vieles ist offen Gewisse Sorgen macht sich der 21-Jährige mit Sport-KV-Abschluss allerdings doch: «Natürlich habe ich treue Sponsoren. Aber können sie sich eine Unterstützung wegen der Corona-Krise auch weiterhin leisten? Ich hoffe schon. Dazu kommt, dass ohne Ergebnisse ein Vorpreschen bei möglichen neuen Geldgebern nicht gerade angenehm ist». Als BMX-Nachwuchsfahrer hat Cédric Butti eigentlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. 2016 wurde er Schweizer Meister, Vize-Europameister und holte sich an der WM Bronze. Die Stei-

gerung folgte ein Jahr später wieder als Schweizer Meister und dann sogar als Europa- und Weltmeister. Das brachte ihm bei der vom Panathlon Club Thurgau organisierten Sportlerwahl den Titel als Newcomer des Jahres ein. Rippenbruch in Australien Bei der Elite muss er logischerweise härteres Brot essen, lieferte aber ab und zu doch erstaunliche Resultate ab. Mittlerweile hat er die Ende Oktober 2019 begonnene Spitzensportler-Rekrutenschule in Magglingen abgeschlossen. Einen Abstecher mit den Nationalmannschafts-Kollegen diesen Februar nach Australien endete nach einem Gabelbruch im Training mit einem Sturz und dem erst nach der Rückkehr in die Schweiz diagnostizierten Rippenbruch. Ja, und dann schlug bald das CoronaVirus zu und alles wurde abgesagt. Auch das Rennen auf seiner Lieblings-Bahn im belgischen Zolder Mitte April. Wie sieht daher Buttis nähere Zukunft aus? «Nach diesem besonderen Jahr habe ich für 2021 noch keine genauen Pläne». Ein grosser Traum aber bleibt, das sind die Olympischen Spiele und die wurden ja auf 2021 verschoben. Das heisst für das BMX-Team Butti mit Mutter Silvia als Fotografin und Physiotherapeutin sowie Vater Daniel als Sponsor-Verantwortlichen und Fahrer Cédric: Weiterhin Vollgas geben. Ruedi Stettler

Der HC Thurgau verpflichtet auf die nächste NLB-Eishockey-Saison Jan Mosimann. Der Stürmer wechselt von Rapperswil-Jona zu den Leuen. Der 26-Jährige durchlief die Juniorenstufen von Biel und debütierte in der Saison 2013/14 in der NLA. Nach einem Abstecher zu Ajoie in die NLB absolvierte er die vergangenen Saisons bei Rapperswil-Jona. Mosimann war 2017/18 mit 23 Skorerpunkten sowie dem entscheidenden Treffer in Spiel 7 massgeblich am Aufstieg von «Rappi» beteiligt. In den vergangenen beiden Saisons kam er in 89 NLA-Partien zum Einsatz und erzielte 19 Skorerpunkte (13 Tore / 6 Assists). (hct)

Sigrist nach Schweden Das Frauen-Eishockey in der Ostschweiz, inklusive Graubünden, wurde mit der Gründung des Teams «Thurgau Indien Ladies» bereits im letzten November auf eine neue Stufe gehievt. Das alles, um den jungen Frauen ab der kommenden Saison in den zwei höchsten Ligen noch professionellere Strukturen bieten zu können. Initianten waren der SC Weinfelden und der EHC Kreuzlingen-Konstanz mit dem Trainings- und Spielort Bodensee-Arena in Kreuzlingen. Dieses neue Gebilde trägt nun bereits erste Früchte. Die 21-jährige Ostschweizerin Shannon Sigrist (Bild) wird in

Zukunft in einem neuen Dress auflaufen. Sie verwirklicht ihren grossen Traum und wechselt ab sofort nach Schweden zum Verein Linköping. (rs)

OL-Elite kämpft im Thurgau um Titelehren

Elgg-Ettenhausen wartet weiter

Die Schweizer OrientierungslaufMeisterschaft in der Sprintstaffel findet am 5. September in Frauenfeld statt. Am 6. September ist Kreuzlingen Austragungsort der Schweizer Meisterschaft im Sprint.

Die NLA-Faustballer von Elgg-Ettenhausen bleiben auch nach der 2. Runde weiterhin ohne Punkte. Es gab ein 1:3 gegen Oberentfelden und ein 0:3 gegen Widnau.

Nach einem mehrmonatigen Unterbruch dürfen die passionierten Postensucher endlich ihrem Hobby frönen und nach den Sommerferien wieder Wettkämpfe bestreiten. Am Samstag, 5. September, organisiert der OL-Verein thurgorienta in Frauenfeld erstmals auf Thurgauer Gebiet die Meisterschaft in der Sprintstaffel. Diese Disziplin mit je zwei Damen und Herren in einem Team ist noch recht jung, doch waren die Schweizer von Anfang an bei internationalen Titelwettkämpfen zuoberst auf dem Podest zu finden. Das attraktive Rennen mit Massenstart, bei dem ständig Routenwahlprobleme zu lösen sind und die einzelnen Läufer zum Teil verschiedene Posten anlaufen müssen, erfolgt in fünf verschiedenen Leistungsklassen. Dank ausgezeichneter Unterstützung durch die Stadt Frauenfeld, die Schul-

Auch die Orientierungsläufer hoffen endlich auf Startgelegenheiten. Bild: hs

gemeinde und das Waffenplatzkommando können die Bahnleger im Gebiet Kleine Allmend – Murg-/Auenpark – Kurzdorf aus dem Vollen schöpfen. Auch für die Zuschauer wird es interessant sein, zwischen 12 und 16 Uhr die verschiedenen Routen der Athleten zu verfolgen. Start und Ziel befinden sich im Stadion Kleine Allmend. Erwartet werden etwa 200 Vierer-Teams. Von Konstanz nach Kreuzlingen Tags darauf duellieren sich 1600 Läufer in über 40 Kategorien in der Grenzstadt. Ursprünglich hätte diese Meisterschaft in Konstanz stattfinden sollen, aber corona-bedingt musste dieser Anlass

frühzeitig nach Kreuzlingen transferiert werden. Die Organisatoren von der OL Amriswil leisteten riesige Arbeit, indem sie innert kürzester Zeit eine neue Karte und ein anderes Konzept für einen Lauf im Inland entwerfen mussten. Die Sprint-Meisterschaft findet im urbanen Gebiet in der Nähe der Pädagogischen Mittelschule statt. Weil die internationale Saison heuer völlig ins Wasser fällt, sind natürlich alle Stars um Hubmann, Kyburz und Aebersold extrem heiss auf Startmöglichkeiten in der Schweiz. Alle Stars dabei So werden an beiden Tagen sämtliche Spitzenläufer um nationale Titelehren kämpfen. Mit von der Partie werden voraussichtlich auch einige Cracks aus der internationalen Szene sein, die allerdings nicht medaillenberechtigt sind. Vor allem für die Thurgauer Brüder Daniel und Martin Hubmann wird es darum gehen, sich in der engeren Heimat für spätere internationale Aufgebote aufzudrängen. So zählt die OL Regio Wil beim Staffelrennen zu den ganz heissen Favoriten. (hs)

Die FG Elgg-Ettenhausen erwischte keinen guten Start gegen das heimische Oberentfelden. Aus vielen verpassten Chancen und Fehlern in der Offensive resultierte der Verlust des ersten Satzes. Oberentfelden trat weiter souverän auf und die FG vermochte nicht genügend Druck aufzubauen. Beim 3:7 aus Sicht der Gäste kippte das Spiel. Die Defensive um Strassmann, Heitz und Fehr hatte die gegnerische Angabe gut unter Kontrolle

Ettenhausen noch punktelos.

Bild: nf

und Hofer punktete immer wieder sehenswert. Somit konnte der Rückstand gedreht und der zweite Satz in Extremeis mit 11:9 gewonnen werden. Diesen Schwung nahm Elgg-Ettenhausen in den dritten Satz mit und erspielte sich schnell ein 8:4. Durch leichtfertige Ungenauigkeiten im Zuspiel und im Abschluss wurde dieser Vorsprung beim 12:14 verspielt. Der vierte Satz begann für Elgg-Ettenhausen optimal. Doch der grosse Vorsprung konnte erneut nicht in einen Satzgewinn umgewandelt werden. Als Oberentfelden die Angabe zum wiederholten Mal wechselte, wurden diese von der Defensive unerklärlicherweise kaum mehr entschärft. Joël Fehr hielt in der Angabe zwar gut dagegen, vermochte das Spiel aber nicht mehr zu drehen. Somit verschenkte die FG dieses wichtige Spiel mit 1:3. Die Enttäuschung über das eigene Unvermögen war dem Team von Coach Markus Fehr gegen Widnau klar anzumerken. Es fand zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Partie und verlor deutlich mit 0:3. Widnau zeigte eindrucksvoll, warum es zu den Favoriten auf den Meistertitel zählt. (nf)


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Thurgauer Köpfe Eine Kaiserin bringt Kohle Im Juli täglich von 10.00–17.00 Uhr geöffnet napoleonmuseum.ch

Napoleonmuseum Thurgau Schloss & Park Arenenberg Thurgauer Köpfe: ein Thema – sechs Museen museenthurgau.ch


Mi 8.7.

Do 9.7.

14.00 Thurgauer (Frauen-)Köpfe – überliefert oder vergessen? 19.30 Kino: Hope Gap

Kartause Ittingen

20.00 Kino: Le Cercle des petits Philosophes

Cinema Luna

Cinema Luna

Sa 11.7. 10.00 Winzerapéro 14.00 Tanzen-Solo-Tu: Discofox trifft Turniertanz 15.00 Day Party: DJ Matchlaz / DJ Cronic

Freie Strasse Zürcherstr. 270 Peggy's

So 12.7. 15.00 Führung: Streifzug durch die Gärten 17.30 Abendmusiken: 3. Sommerkonzert «Nachttänzer»

Kartause Ittingen Evang. Stadtkirche

Mi 15.7. 10.00 Sommer Camp Architektur 14.00 Gemütlicher Spaziergang in und um Frauenfeld

Glaspalast Zur alten Kaplanei

Fr 17.7. 10.30 Museumsznüni: Kohl-, Bohr- und Wildschweinkopf Naturmuseum Sa 18.7. 10.00 Winzerapéro

Freie Strasse

So 19.7. 14.00 Wissenshäppchen zu «TG Köpfe – tot oder lebendig» Altes Zeughaus 15.00 Führung: Geschichten in Holz geschnitzt Kartause Ittingen 17.30 Abendmusiken: 4. Sommerkonzert «Zefiro torna» Evang. Stadtkirche Di 21.7. 13.30 Kurzworkshop: Mach dir ein Bild von dir! 13.00 Schlossrallye: Kurioses, Kitsch und Kreationen Video-Vortrag: Landwirtschaft zu Zeiten Victor Fehrs Victor Fehr besass und bewohnte die Kartause Ittingen und gestaltete das Kloster zum Gutherrensitz um. Ein Gespräch zwischen Dr. Peter Moser und Dr. Felix Ackermann verdeutlicht, wie der Bankierssohn zu einer prägenden Figur der Schweizer Landwirtschaftsgeschichte wurde. Das Expertengespräch als Video, anstelle des abgesagten Vortrags.

Kunstmuseum Schloss

Discofox trifft Turniertanz Der Verein Tanzen-Solo-Tu lädt ein zu Musik, Spass und einer schonenden Art von Fitness. Im Angebot: Grundschritte verschiedenster Tanzstile von ChaChaCha und Rumba bis Discofox und Walzer. Die tanzbegeisterten Teilnehmer tanzen «solo tu» – ohne Partner und ohne Druck. Teilnahmegebühr: Fr. 20.– Anmeldung erforderlich: info@tanzen-solo-tu.ch 079 729 81 57 / www.tanzen-solo-tu.ch Sa 11.7. und 25.7. 14 Uhr, Zürcherstrasse 270 Abendmusiken: 3. Sommerkonzert «Nachttänzer» Tänze, Bewegung, Rhythmen, Arabesken, Lieder, Melodien, Elegien – dies alles spielt im neuen Programm des Ensembles tacchi alti eine wichtige Rolle. Das Trio präsentiert ein tänzerisches, verträumtes und verspieltes Programm mit Musik rund um den Komponisten Claude Debussy. So 12.7. 17.30 Uhr, evang. Stadtkirche 20gi im Sommer Das 20-gi Team bietet ein spezielles Sommerprogramm an. Kinder der 1. bis 6. Klasse können sich kostenlos und ohne Anmeldung bis am Freitag noch im «Spielland» vergnügen. Für Jugendliche verwandelt sich der 20gi Platz in ein «Chillout-Areal» und bietet Gelegenheit Neues, wie Graffitisprayen oder DJing auszuprobieren. Spielland: täglich bis Fr 10.7. 14–17 Uhr, Spielplatz Wellhauserweg Chillout-Areal: 14.7.–17.7. 16–21 Uhr, 20-gi Platz

Online unter: www.kunstmuseum.tg.ch

Infos unter: www.agi.frauenfeld.ch

Ferienangebote in den Museen «Thurgauer Köpfe treffen», so heisst das Motto der Ferienangebote der Thurgauer Museen. Ausgehend von den sechs Ausstellungen zu «Thurgauer Köpfe» bieten die kantonalen Museen ein reiches Angebot unterschiedlichster Veranstaltungen an. Von Kurzführungen zum Reinschnuppern über Gesprächsrunden zu einzelnen Themen und Objekten bis zum Do it yourself-Workshop gibt es verschiedene und unkonventionelle Vermittlungsformate zu entedecken.

Thurgauer (Frauen-)Köpfe: überliefert oder vergessen? In der Ausstellung im Kunstmuseum wird modellhaft präsentiert wie sich Frauen zunehmend auf vielfältige Weise ihre Position im kulturellen Leben in der Ostschweiz und über deren Grenzen hinaus erkämpfen konnten. Ein Rundgang mit Historikerin Verena Rothenbühler untersucht die Werke und geht der Thurgauer Frauengeschichte nach. Mit Kunstvermittlerin Rebekka Ray.

Infos unter: www.museen.tg.ch 20.7. bis 2.8. in den Thurgauer Museen

Teilnahmegebühr: Fr. 20.– Anmeldung erforderlich: www.kunstmuseum.tg.ch Mi 8.7. 14 Uhr, Kartause Ittingen Ausstellungen weiterhin «Thurgauer Köpfe – Frauen erobern die Kunst», «Pinsel, Pixel und Pailletten – Neue Malerei» und «Bildstein/ Glatz – Loop» im Kunstmuseum; «Thurgauer Köpfe – Ein Bankiersohn pflügt um», «Wasser – Lebensader des Klosters» und «Wein und Wohlstand» im Ittinger Museum; «Thurgauer Köpfe – Einzigartig vielfältig» im Naturmuseum; «Thurgauer Köpfe – Archäologe ohne Vergangenheit» im Museum für Archäologie; «Thurgauer Köpfe – Tot oder lebendig» im Alten Zeughaus.

vorschau: Fr Sa Di

31.7. 1.8. 4.8.

Kino: Parasite Theaterkurs: Improvisation Kinderworkshop: «TG Köpfe»

Zeigen Sie Ihren 1. August-Anlass auf der Sonderseite

«Ergötzliches auf Distanz» bis 19. Juli auf Tele D und auf www.ergoetzliches.ch

«1. August im Restaurant»

Sommerkonzerte

Evangelische Stadtkirche, Frauenfeld Sonntag, 12. Juli 2020, 17.30 Uhr «Nachttänzer» tacchi alti Sonntag, 19. Juli 2020, 17.30 Uhr «Zefiro torna» InVocare Eintritt frei – Kollekte

Die Seite erscheint am 29. Juli 2020. Infos und Beratung: Telefon 052 720 88 80 info@frauenfelderwoche.ch

Open Air Kino Eisenwerk Kunstmuseum

Die Zeitung der Region Frauenfeld

Beachten Sie auch den Berichte auf Seite 23.

www.frauenfelder-abendmusiken.ch


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8. Juli 2020 | Frauenfelder Woche

Qi Gong – Ein Weg zur inneren Harmonie

WINZER APÉRO in der Freie-Strasse in Frauenfeld

Samstag, 11. Juli 2020 10.00 bis 14.00 Uhr Highlander Hof Hartmann Oberneunforn et Ho

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Qi Gong stammt aus dem uralten Wissen chinesischer Überlieferung und ist einer der fünf Teilbereiche der Traditionellen Chinesischen Medizin, TCM. Durch fliessende, sanfte Bewegungsformen, verbunden mit tiefer Atmung, wird der ganze Körper mit mehr Sauerstoff versorgt, unser Geist wird ruhig. Gleichgewicht, Beweglichkeit, Koordination und Kräftigung der Muskulatur werden trainiert, Verspannungen und Blockaden lösen sich. Das Herz-Kreislauf-System, der Stoffwechsel, das vegetative Nervensystem sowie die Organe werden angeregt und das Immunsystem wird gestärkt. In Frauenfeld finden drei Kurse statt. Kursdaten: jeweils donnerstags, 13.8. bis 10.12.20 von 8.30 bis 9.30 Uhr oder von 9.30 bis 10.30 Uhr oder von 10.30 bis 11.30 Uhr im Kath. Pfarreizentrum, Rafael Saal in Frauenfeld. Kurskosten: je CHF 247.50 (15 Lektionen). Anmeldung: Pro Senectute Thurgau, 071 626 10 83, kurse@tg.prosenectute.ch

Schützenstube Galgenholz ist geöffnet

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Für alle die über die Sommerferien in nicht verreisen gibt es gute Nachrichten! Unsere Schützenhauswirtin Marianne öffnet während den Sommerferien die Schützenstube Galgenholz jeden Donnerstag ab 15.00 Uhr und lädt zum gemütlichen Beisammensein ein. Es werden leckere Grilladen und selbstgemachte Kuchen kredenzt. Wir freuen uns auf jeden Besuch! VSLK Frauenfeld www.vslk-frauenfeld.ch

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Kommt der Juli, sind das Wetter und die meisten Menschen netter.

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14.05.2012 22:31:34

Klaus Klages

CVP des Bezirks Frauenfeld wählt neuen Präsidenten

Siegenthaler folgt auf Geiges an der Spitze An der Delegiertenversammlung der CVP Bezirk Frauenfeld vom 29. Juni wurde Patrick Siegenthaler als neuer Bezirkspräsident gewählt. Siegenthaler folgt auf Stefan Geiges, der die Bezirkspartei während fast acht Jahren präsidierte. An der Delegiertenversammlung der CVP Bezirk Frauenfeld in Uesslingen führte Stefan Geiges gewohnt souverän durch den Jahresrückblick und hob dabei die deutliche Wahl von Anja Scholz als Berufsrichterin hervor. Scholz löst ihren Parteikollegen Rudolf Fuchs ab, der 28 Jahre am Bezirksgericht tätig war und dessen Arbeit würdig verdankt wurde. Die Bilanz über die Grossratswahlen im März fiel durchzogen aus und Geiges zeigte sich enttäuscht über die nicht erreichten Wahlziele. Ein Erfolg ist die glanzvolle Wiederwahl von Regierungsrätin Carmen Haag. Sie erzielte das beste Ergebnis aller Regierungsratsmitglieder. Zuversichtlich blickt Geiges künftigen Wahlen entgegen. Die CVP Bezirk Frauenfeld hat viele aussichtsreiche Kandidatinnen und Kandidaten

bereits im Frühjahr das Bezirkspräsidium ad interim. Mit dem Vorstand warf er bei einem Workshop den Blick zurück und packte die Planung künftiger Massnahmen an. Siegenthaler kandidierte im Herbst 2019 für den Nationalrat und ebenso für die Grossratswahlen im März 2020.

Stefan Geiges (r.) übergibt das Bezirkspräsidium an Patrick Siegenthaler,

mit reichgefüllten Rucksäcken in ihren Reihen. Präsidentenwechsel Patrick Siegenthaler, 39-jähriger Wirtschaftsinformatiker und Leiter Markt eines Schweizer Softwareanbieters, konnte sich über eine klare, einstimmige Wahl freuen. Siegenthaler präsidiert die Ortspartei Seebachtal und übernahm

Viel Lob und Dank Vize-Bezirkspräsidentin Marlise Bänziger verdankte die Arbeit von Stefan Geiges, der 2012 auf Paul Rutishauser gefolgt war. Seinen Überzeugungen sei er immer treu geblieben und auch die teils harten und lauten Sitzungen endeten stets mit einer versöhnlichen Runde Appenzeller. Er verstand es bestens, die Ortsparteien anzutreiben und zu motivieren. Mit Geiges beendet auch Stefan Birchler seine siebenjährige Tätigkeit als Sekretär der Bezirkspartei. Zu den Verabschiedungen reihen sich Paul Rutishauser (Mitglied Bezirksparteileitung), alt Kantonsrat Otto Diener (Präsident Ortspartei Eschenz-Mammern) sowie Daniel Butti (Präsident Ortspartei Seebachtal). (zvg)

Gruppenfoto mit (v.l.) Stefan Dähler (frisch gewähltes Vorstandsmitglied), Philipp Geuggis (zurückgetretener Gemeinderat), Denise Möller (zurückgetretenes Mitglied der Sekundarschulbehörde) und Parteipräsident Reto Brunschweiler.

Generalversammlung der FDP.Die Liberalen Frauenfeld

«Wege aus der Pandemiekrise» Die GV der FDP.Die Liberalen Frauenfeld sah zwei Hauptblöcke: Im ersten Teil wurden die statutarischen Traktanden behandelt, im zweiten mit einem Impulsreferat und einer anschliessenden Diskussion das Thema «Wege aus der Pandemiekrise – wie meistert Frauenfeld die Zukunft erfolgreich» aus liberaler Sicht in Angriff genommen. Im Impulsreferat führte Kantonsrat Jörg Schläpfer in die Diskussion zu liberalen Anliegen zu Zeiten von Corona ein. Seine Ausführungen zeigten anhand vieler aktueller Beispiele auf Bundes-, Kantons- und auch lokaler Ebene auf, wo er Korrekturbedarf bei staatlichen Ein- und sogar Übergriffen der letzten Monate sieht und welche Massnahmen er aus Sicht der FDP lobenswert und unterstützungswürdig findet. Dabei stellte er die Kurzarbeit als entscheidende Stützungsmassnahme in Wirtschaftskrisen in den Mittelpunkt: Sie nehme den Firmen einen grossen Fixkostenblock ab. Nach Schläpfers Ausführungen ist das zielgerichteter, als die Nachfrage anzukurbeln. Wichtig, so Schläpfer weiter, sei aber auch, dass der Staat bereits geplante Investitionen auch effektiv ausführt. Die Unternehmen arbeiten lassen Stefan Dähler, im ersten Teil der GV in den Vorstand gewählt, nahm den Faden auf und moderierte die Diskussion der zahlreich erschienenen Mitglieder. Trotz vieler recht unterschiedlicher Meinungen kristallisierten sich doch einige typische liberale Grundhaltungen und Anliegen heraus. So votierte Kantonsrätin Kristiane Vietze, sie wolle ganz einfach, dass man Unternehmen in Ruhe arbeiten lasse. Gemeinderat Claudio Bernold ergänzte, es brauche vor allem wenig Bürokratie und erleichterte Rahmenbedingungen, damit sich die produktiven unternehmerischen Akteure möglichst ungehindert entfalten könnten. Alt Gemeinderat Philipp Geuggis wies darauf hin, wie wichtig es auch in ausserordentlichen Zeiten sei, die demokratische Rollenteilung aufrechtzuerhalten. Reserven für schlechte Zeiten Stefan Dähler warnte vor dem «süssen Gift des Etatismus» und erinnerte daran, dass es Sache der verantwortlichen Führungskräfte von Firmen sei, Reserven

für schlechte Zeiten anzulegen. Staatliche Unterstützung dürfe es nur in absoluten Ausnahmefällen und für einen klar begrenzten Zeitraum geben. Deshalb sei auch die Ausdehnung der Kurzarbeit auf 18 Monate abzulehnen, da dies die Gefahr einer unerwünschten Strukturerhaltung beinhalte. Stadtrat Fabrizio Hugentobler erwähnte einige konkrete Massnahmen des Stadtrates zu CoronaZeiten und wünschte sich auch von den Bürgern weitere Anregungen für Aktivitäten. Zum Abschluss fasste Stefan Dähler wichtige liberale Anliegen aus der Diskussion zusammen. Gemeinderat «mit Ecken und Kanten» An der zuvor durchgeführten Generalversammlung wurden zwei Parteimitglieder geehrt, die aus verschiedenen Gründen ihre Ämter abgeben: Denise Möller tritt als Mitglied der Sekundarschulbehörde zurück, nachdem sie eine grosse neue berufliche Herausforderung angetreten hat. Präsident Reto Brunschweiler verdankte ihre Arbeit, die sie stets mit hohem Engagement leistete, und wies auf ihre Frohnatur und die fundierten Kenntnisse hin. Auch Philipp Geuggis musste vom Parteipräsidenten verabschiedet werden: Geuggis war lange Jahre im Gemeinderat und prägte dabei viele Geschäfte. Nun tritt er als Gemeinderat und gleichzeitig als Fraktionschef der FDP.Die Liberalen zurück, um mehr Zeit für andere Sachen zu bekommen. «Ich habe Dich als Gemeinderat mit Ecken und Kanten kennen gelernt. Das braucht es in diesem Rat», ehrte ihn der Präsident. Was während Corona geschah Über die politischen Geschäfte informierte der neue Fraktionschef der FDP im Gemeinderat, Sandro Erne. Er gab einen umfassenden Überblick darüber, was sowohl vor, als auch während der Coronazeit die Gemeinderäte beschäftigte. Und über die Arbeit der beiden Frauenfelder Schulgemeinden in dieser Zeit berichtete Hansjörg Ruh, Mitglied der Primarschulbehörde. Er wand den Schulleitungen und den Lehrpersonen ein Kränzchen für ihren grossen Einsatz während der Home-Schooling-Phase. Mit der einstimmigen Wahl von Stefan Dähler erweiterte darauf der Vorstand seine Kompetenzen und Ressourcen. Der Jahresbericht des Präsidenten wie auch die Jahresrechnung wurden oppositionslos genehmigt. (zvg)

Frauenfeld: Beim Abbiegen kollidiert Bei einem Verkehrsunfall in Frauenfeld wurden am Montag zwei Personen leicht verletzt. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war eine 31-jährige Autofahrerin gegen 19.30 Uhr auf der Weststrasse in Richtung Frauenfeld unterwegs. Als sie nach links auf die Thurstrasse abbiegen wollte, kollidierte sie mit einem 57-jährigen Autolenker, der auf der Weststrasse in Richtung Weiningen fuhr. Beide Personen wurden leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst unter-

sucht, mussten aber nicht ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden ist mehrere Zehntausend Franken hoch. (kap)

Bei der Kollision wurden zwei Personen leicht verletzt.


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Frauenfelder Woche | 8. Juli 2020

«Ergötzliches auf Distanz»

Veranstaltungen

08.07. – 14.07.2020

Seit einer Woche läuft die neuste Ausgabe von «Ergötzliches» auf Tele D.

Frauenfeld

duktion ist irgendwann Redaktionsschluss.» Was für Götz als Theatermacher sicher auch eine neue Erfahrung sein dürfte, ist die Tatsache, dass man bei der Premiere nicht mehr selber anwesend sein muss. «Ja, das Gefühl eines gewissen Lampenfiebers bei der Premiere fehlt einem.» Im September ist «Ergötzliches» dann hoffentlich wieder «live on Stage» im Theaterhaus in Weinfelden zu geniessen. «Die Situation im September präsentiert sich so, dass nur 75 Zuschauer pro Vorstellung zugelassen sind. Wir werden deshalb eine Zusatzvorstellung machen und starten mit ‚Ergötzliches‘ bereits am Mittwoch 16. September.» «Ergötzliches auf Distanz» ist bis am 19. Juli auf Tele D und auch auf www. ergoetzliches.ch zu sehen. (zvg) Ticketverkauf für «Ergötzliches» vom 16. bis 19. September: www.theaterhausthurgau.ch / www.ergoetzliches.ch

täglich 9 – 18 Uhr: Plättli Zoo, Seite 16 täglich ab 11 Uhr: Glacestand, am Schlossberg, Seite 3 Sommeröffnungszeiten Blumen Graben, Seite10 bis 10.7.: Spielland, Spielplatz Wellhauserweg bis 23. 8.: Fust Sonderverkauf, Seite 4 bis 29.8.: Sommer im Schlosspark, beim Coop Schlosspark bis 18.10.: Sonderausstellung: Thurgauer Köpfe, Altes Zeughaus Mittwoch 08.07.2020 7 – 12 Uhr: Wochenmarkt, bei der Promenade 19 Uhr: Kufsteiner - Stamm, Gasthof zum Falken Donnerstag 09.07.2020 15 Uhr: Schützenstube Galgenholz geöffnet, Seite 22 Samstag 11.07.2020 7 – 12 Uhr: Wochenmarkt, bei der Promenade 8 – 16 Uhr: Flohmarkt im Burstelpark 10 – 14 Uhr: Winzerapéro, Freie-Strasse, Seite 22 14 – 15.30 Uhr: Tanzen Solo Tu, Zürcherstr. 270 15 Uhr: Day Party, Peggy O‘Neill‘s Sonntag 12.07.2020 9 – 13 Uhr: Sonntagsbrunch, Wirtschaft zum Obstgarten, Seite 9 14 Uhr: Wissenshäppchen zu «Thurgauer Köpfe», Altes Zeughaus 17.30 Uhr: Sommerkonzert «Nachttänzer», Evang. Stadtkirche, Seite 23 Montag 13.07.2020 12 Uhr: Kurz-Dorf-Träff: Mittagstisch, Viva, Rheinstrasse 46

3. Sommerkonzert der Frauenfelder Abendmusiken

«Nachttänzer»

Region

Workshops in den Sommerferien jetzt buchen!

15./16. Juli: Intensivkurs Zeichnen 16. bis 18. Juli: Fotografie 20. bis 23. Juli: Ein Abenteuer mit der Künstlerin Rahel Müller 20. bis 24. Juli: Ins rechte Licht gerückt (Film) Weitere Informationen unter: bildschule-frauenfeld.ch

(zvg)

Am Freitag musste in Herdern ein 2-jähriger Knabe mit der Rega ins Spital geflogen werden, nachdem er in das Planschbecken gefallen war. Der Knabe begab sich gegen 17.45 Uhr unbemerkt auf die Terrasse der Wohnung und wurde kurz danach durch die Mutter regungslos im Planschbecken aufgefunden. Der 2-Jährige wurde vor Ort durch den Rettungsdienst reanimiert und danach in kritischem Zustand mit der Rega ins Kinderspital überflogen. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. (kap)

SCOOBY! VOLL VERWEDELT

CH-Premiere / ab 0 / Animation

Freitag 10.07.2020 17 – 20 Uhr: Feldschiessen Matzingen, Schützenhaus Grosswies

SA 17.00 / SO & MI 20.00

Weitere Infos zu Veranstaltungen auf fwonline.ch Inseratannahme: info@frauenfelderwoche.ch

Sonntag, 12. Juli 2020, 17.30 Uhr, Evangelische Stadtkirche (zvg)

jmf.ch

Kleinkind fällt in Planschbecken

SA & SO & MI 14.30

Sonntag 12.07.2020 15 Uhr: Führung: Streifzug durch die Gärten, Kartause Ittingen

Das Ensemble tacchi alti ist bekannt für unkonventionelle und spannende Programme; jedes Jahr geht das Ensemble mit einem anderen Programm auf Schweizer Tournee. Die Flötistin Barbara-Gabriella Bossert und die Harfenistin Kathrin Bertschi haben sich während ihres Studiums an

8500 Frauenfeld

Mittwoch 08.07.2020 14 Uhr: Thurgauer (Frauen-)Köpfe, Kartause Ittingen

Samstag 11.07.2020 9 – 12 Uhr: Feldschiessen Matzingen, Schützenhaus Grosswies

der Musikhochschule in Luzern kennengelernt und gründeten vor zwölf Jahren das Ensemble tacchi alti. Ein wenig später ist der Bratschist Hannes Bärtschi zu dem Duo gestossen und machte das Trio perfekt. Seitdem haben sie Hunderte von Konzerten in der Schweiz und im Ausland gespielt. tacchi alti ist ein hochstehendes Kammermusikensemble, welches aus der Kernbesetzung Flöte, Harfe und Bratsche besteht, und je nach Projekt mit weiteren Instrumentalisten, Sängern, Schauspielern oder Tänzern ergänzt wird. Das Ensemble ist fester Bestandteil der Aargauer Kulturlandschaft.

Zeughausstr 14 a

Frauenfeld

täglich 10 – 17 Uhr: Thurgauer Köpfe, Napoleonmuseum, Seite 21 Brocki Pfyn Juli-Aktion 50 % auf Porzellan und Keramik, Seite 2

Tänze. Bewegungen. Rhythmen. Arabesken. Lieder. Melodien. Elegien. Dies alles spielt im neuen Programm des Ensembles tacchi alti eine wichtige Rolle. Das Trio hat ein wunderschönes, tänzerisches, verträumtes und verspieltes Programm mit Musik rund um den Komponisten Claude Debussy vorbereitet.

er end d Währ r ferien e m m So li bis 5 . Ju ichen vo m re r e gust, r 9. Au uns unte Sie f.ch jm @ o inf

INTO THE BEAT – DEIN HERZ TANTZ

CH-Premiere / ab 6 / Tanzfilm

PINOCCHIO CH-Premiere / ab 8 / Abenteuer DO & FR & SA 20.00 / SO & MI 17.00

Weinfelden SCOOBY! VOLL VERWEDELT

CH-Premiere / ab 0 / Animation

FR 17.30 / SA & SO & MI 14.00 INTO THE BEAT – DEIN HERZ TANZT

CH-Premiere / ab 6 / Tanzfilm

SA & SO & MI 16.45 & 20.00 BERLIN ALEXANDERPLATZ

CH-Premiere / ab 12 / Drama

Digitale Reise in Tänikon

DO & SO & DI & MI 19.30 / FR & SA 20.00

Noch bis 17. Juli 2020 lässt sich auf der Swiss Future Farm in Tänikon die Landwirtschaft auf spannende Art und Weise entdecken. Einfach die App «Actionbound» herunterladen und los geht’s.

HOPE GAP DO & FR & DI 20.00 / SA 17.00 / SO & MI 17.00

ab 12 / Drama

GUNS AKIMBO FR & SA 22.45

ab 16 / Action

Spannendes tut sich in den ersten zwei Ferienwochen auf der Swiss Future Farm in Tänikon. Ein Themenweg führt rund um Forschungs- und Landwirtschaftsbetrieb, vom Kuhstall übers Feld bis zur Sonderausstellung bis zur über Unfallverhütung. Mithilfe der App «Actionbound» können die Besucherinnen und Besucher das Gelände erkunden und immer wieder Fragen beantworten. So erfahren die Gäste wie die verschiedenen Versuche funktionieren, was die Forschung macht und wie die Digitalisierung die Landwirtschaft unterstützt. «Die App Actionbound eignet sich gut um spielerisch Wissen zu vermitteln, die Fragen sind knifflig aber lösbar», erklärt Florian Abt vom BBZ Arenenberg, der den Anlass mitorganisiert hat. Zudem stehen an allen Stationen auch Informationstafeln. Wer alle Quizfragen richtig beantwortet hat und am Wettbewerb teilnimmt, der kann sogar einen Trettraktor gewinnen. Wer nicht so lange warten will mit Traktorfahren, der kann dies gleich auf der Swiss Future Farm tun. Einerseits steht für die Kleinen eine Tretttraktörli-Park bereit und in der «Innovationsschüür» befindet sich ein Simulator, inklusiver beweglicher Kabine, wo man auf eindrückliche Art erfährt, wie es ist, wenn ein Traktor kippt. Am Stand zeigt die

MINA UND DIE TRAUMZAUBERER

PINOCCHIO CH-Premiere / ab 8 / Abenteuer DO & FR & SO & DI & MI 20.00 / SA & SO & MI 16.45 / FR 17.00 / SA 19.45

CHAOS AUF DER FEUERWACHE SA & SO & MI 14.00

ab 6 / Komödie

ab 0 / Animation

SA & SO & MI 14.15 THE HUNT FR & SA 22.45

ab 16 / Thriller

Tickets: www.kino-tg.ch oder 052 720 35 35, 071 622 00 33 • Weinfelden: Gratis-Parkplätze

Wo ist aus Sicherheitsgründen die Distanz in den Zuschauerreihen am besten gewährleistet? Zuhause vor dem Fernseher. Deshalb meldet sich «Ergötzliches» vor der Sommerpause noch einmal aus sicherer Distanz, via Fernsehen an sein Publikum. Wirklich auf die Distanz gehen Schauspieler Thomas Götz und sein Filmer DanieI Felix aber doch nicht. Im Gegenteil, sie bleiben nah am Geschehen. «Ergötzliches» führt Donald Trump genauso vor, wie diejenigen, die während der CoronaKrise einen Hamsterkauf tätigten. Götz und Felix begeben sich unter die Autoposer, Nationalrat Arnold Schnyder stellt nicht nur seine Vespa in den Mittelpunkt, sondern auch seine politische Tätigkeit und man darf gespannt sein, wie sich das Zusammenleben in der Vierer-WG Götz, Napoleon, Arnold und Sabine Schnyder weiter gestaltet. Für Thomas Götz ist es eine grosse Herausforderung «Ergötzliches» als Fernsehformat zu produzieren. «Live hat man immer die Möglichkeit, von einem auf den anderen Abend, Textpassagen dem aktuellsten Stand anzupassen, oder zu improvisieren, bei einer Fernsehpro-

Jugendmusikschule Frauenfeld

Reservierte Tickets müssen bis spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden

Die Informationsposten für den Themenweg stehen bereit.

Beratungsstelle für Unfallverhütung (BUL) deshalb auch verschiedenen Sicherheitskonzepte und das Deutsche Traktorentestzentrum (DLG) ist ebenfalls vertreten. Die Sonderausstellung zum Thema «Sicherheit und Technik» bleibt während eines Jahres bestehen. Wem die Entdeckungsreise mit der App zu digital ist, der kann natürlich die verschiedenen Stationen auf der Swiss Future Farm auch ohne ablaufen. Zudem steht für alle ein besonderes Transportfahrzeug bereit, ein Traktor mit einem speziellen Personentransportanhänger. «Wir sind überzeugt, dass dies ein spannendes Ferienprogramm ist, für alle die sich für die Landwirtschaft interessieren oder schon immer wissen wollten, was auf der Swiss Future Farm passiert», sagt Bernhard Müller, Leiter Regionale Entwicklung Arenenberg und Organisator der Ferientage. (mgt) swissfuturefarm.ch

Frauenfeld

CINEMA LUNA

Lindenpark Frauenfeld Tickets 052 720 36 00, www.cinemaluna.ch

Do – Mi, 19.30 AND THEN WE DANCED – Georg/d, ab etwa 14 Universell gültige Emanzipations-Geschichte unter georgischen Tänzern. Do / Sa / Mo – Mi, 20.00 So 11.00 Matinee LE CERCLE DES PETITS PHILOSOPHES 7–10-jährige Kinder philosophieren über die existenziellen Fragen des Lebens. Fr / So, 20.00 HOPE GAP – E/d, ab etwa 14 Vielschichtiges Familienporträt mit exzellentem Cast über ungeahnte Schicksalsschläge, verblüffende Kehrtwendungen und die Macht der Hoffnung. So, 11.00, Matinee DIGITALKARMA – Bengali/d, ab etwa 12 Dok über eine junge Frau aus Bangladesch, die versucht, ihrer von den Traditionen vorgegebenen Bestimmung zu entkommen und selbstbestimmt zu leben.


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8. Juli 2020 | Frauenfelder Woche

Under üs … Georges Zehnder ist ein vielseitig interessierter Mensch, der trotz des Pensioniertendaseins jung und wissbegierig geblieben ist. Alter: Zivilstand: Beruf:

Martina Pfiffner Müller neu im Vorstand

Quartierverein im «Orient-Express» Am 4. Juli traf sich eine Gruppe mit 43 Personen vom Quartierverein Kurzdorf für eine Besichtigung der Speise- und Barwagen der Schweizerischen Speisewagengesellschaft. Die www.SSG.swiss ist im Quartier Kurzdorf zu Hause und besitzt mehrere Speise- und einen Barwagen. Die Vorstandsmitglieder Brigitt Bohner, Markus Bauer, Erich Stucki und André Zobrist verteilten die nötigen Schutzmittel und begleiteten die Gruppe. Wir reisten ganz nach den neuen Vorgaben mit Schutzmasken nach Müllheim-Wigoltingen, wo wir direkt am Bahnhof vom Gründer-Trio der SSG Brigitte Pfister, Bruno Müller und Jürg Studer mit einem Speisewagen abgeholt wurden. Wir durften eine tolle Führung aufgeteilt in drei Gruppen durch die wundervoll renovierten Speise-, Barwagen sowie den Technik- und Lagerwagen erleben. Die mit edlen Materialien renovierten Wagen erinnern in der Farbgebung etwas an die legendären Orient-Express-Züge. Es erstaunt auch nicht, dass das eingespielte Team mit Erfahrung aus dem OrientExpress oder auch von anderen Speise-

wagen-Gesellschaften über viele Erlebnisse aus ihrem Arbeitsleben zu berichten weiss. Die Interessanten Führungen waren schon bald zu Ende und danach wurden wir von der SSG zu einem grosszügigen Apéro in den verschiedenen Wagen eingeladen. Voll von neuen Eindrücken und ausgiebig verpflegt traf die Gruppe am frühen Abend wieder in Frauenfeld ein. Hoffentlich können sich einige unserer Mitglieder auf dem nächsten Ausflug in einem der neu renovierten Wagen verwöhnen lassen. Der nächste Termin ist fixiert: Die Brunchfahrt am Samstag, 30. August 2020 führt von Frauenfeld nach Zürich, über den Rheinfall entlang von Rhein, Untersee und den Ufern des Bodensees bis Romanshorn und zurück über St. Gallen nach Frauenfeld. Die Gutscheine des Lottos vom letzten Herbst können bei der www.ssg.swiss auch dafür eingelöst werden. Ihre Anmeldungen nimmt die SSG gerne auch telefonisch entgegen. Herzlichen Dank dem Organisationsteam und dem ganzen Team der SSG für die interessanten Führungen. André Zobrist, Vize-Präsident QV Kurzdorf

An der Ende Juni schriftlich durchgeführten ordentlichen Delegiertenversammlung 2020 des Thurgauer Gewerbeverbandes (TGV) wurde Martina Pfiffner Müller einstimmig in den Kantonalvorstand gewählt. Die selbstständige Unternehmensberaterin aus Gachnang ist Vizepräsidentin des Gewerbevereins Frauenfeld und politisiert seit 2020 als Vertreterin der FDP im Grossen Rat. Neben der Ersatzwahl fanden auch die ordentlichen Traktanden grosse Zustimmung. Die Jahresrechnung und das Budget wurden ebenso genehmigt wie die übrigen ordentlichen Geschäfte. Die Delegiertenversammlung des TGV, normalerweise ein Treffpunkt für rund 300 Gewerblerinnen und Gewerbler aus dem ganzen Kanton, wurde dieses Jahr, gestützt auf die Covid-Verordnung des Bundes, ohne Präsenz der Delegierten schriftlich auf der Geschäftsstelle des Verbandes in Weinfelden durchgeführt. (tgv)

Ihre Ferienfotos in der Frauenfelder Woche

Wir beantworten Ihre Fragen zur Alltagsbewältigung und zur Gesundheitsförderung im Zusammenhang mit dem Coronavirus ! «Man hört viel über das Contact Tracing? Gibt es einen definierten Ablauf, wenn jemand in Frauenfeld / im Thurgau positiv getestet wird?» Ja. Die Meldung über einen positiven Test geht an die Lungenliga TG. Sie bespricht mit der infizierten Person die Isolationsmassnahme (10 Tage ab Krankheitsbeginn). Des Weiteren klärt sie mit ihr die Personen ab, mit der sie 48 Stunden vor Beginn der Symptome Kontakt hatte (näher als 1.5 m, länger als 15 Minuten, ohne Schutzmaske oder Trennwand). Sie werden kontaktiert und bekommen Quarantäne verordnet (10 Tage ab letztem Kontakt mit infizierter Person). Alle Personen werden dann während der Isolation bzw. Quarantäne alle zwei Tage kontaktiert.. «Organisiert die Stadt in diesem Jahr überhaupt eine 1. August-Feier?» Ja. Die Feier bei der Festhalle Rüegerholz am 31. Juli findet statt. Jene beim Alterszentrum Park entfällt. Beim Rüegerholz gibt es ein gutes und geprüftes Schutzkonzept. So ist z.B. die Gästezahl beschränkt, man sitzt an 6er-Tischen und der Fackelumzug entfällt. Wegen dem Contact Tracing müssen Sie zudem ihren Namen angeben. Einem Genuss unter etwas anderen Bedingungen steht nichts mehr im Wege. Viel Spass. «Neu gilt ja nun die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Muss ich die Maske schon beim Einsteigen tragen?» Ja. Die Maskenpflicht gilt für Personen ab zwölf Jahren. Sie gilt in Zügen, Trams und Bussen, Bergbahnen, Seilbahnen und auf Schiffen. Achten Sie auf den korrekten Umgang damit: Setzen Sie die Hygienemaske vorsichtig auf, so dass sie Nase und Mund bedeckt und eng am Gesicht anliegt. Berühren Sie die Maske nicht mehr, sobald Sie sie aufgesetzt haben. Waschen oder Desinfizieren Sie sich die Hände nach jeder Berührung einer gebrauchten Hygienemaske, z. B. beim Abnehmen. Haben Sie weitere Fragen? Dann schreiben Sie an verena.rieser@stadtfrauenfeld.ch oder senden Sie per Post an Fachstelle für Alters- und Generationenfragen, Rathausplatz 4, 8500 Frauenfeld

Tierkreiszeichen: Löwe Leibspeise: Filet auf heissem Stein oder im Brot Getränk: Rotwein Lieblingsfarbe: je nach dem: blau am See, grün beim Rasen Musik: vielseitig, von Rock bis Klassik Hobbies: Sport, auch im TV Wohnort: Ettenhausen-Aadorf

Eigentlich eine freche Frage, trotzdem stelle ich sie: Wie fühlen Sie sich während der Corona-Krise als Mitglied der sogenannten Risiko-Gruppe? Schon etwas eingeschränkt, wenn nötig halt vorsichtig. Haben Sie spezielle Vorsichts-Massnahmen angewendet? Distanz halten und Hände waschen. Was machte Ihnen am meisten zu schaffen? Dass ich während den geschlossenen Restaurants keine Freunde und Bekannte treffen konnte. Haben Sie das Handy in den letzten Wochen viel mehr benützt als sonst? Eigentlich nicht, vielleicht vermehrt für Nachrichten schreiben. Als langjähriger Pferdesport-Journalist hat Sie die Absage des CSIO St. Gallen wohl sehr geschmerzt? Ja das stimmt. Als früheres langjähriges OK-Mitglied und Platzsprecher habe ich schon eine besondere Beziehung zum Turnier. Jetzt sind Anlässe mit bis zu 1000 Personen wieder erlaubt. Welche Veranstaltung in dieser Grössenordnung werden Sie nun besuchen? Als nächstes unser Springturnier von Mitte August in Aadorf.

4spaltig, 165 mm hoch, 4farbig CMYK

Fragen und Tipps

70 Single Rentner mit immer noch vielen Mandaten

Nächste Woche beginnen die Sommerferien. In diesem Jahr ist wegen der Corona-Krise bekanntlich alles etwas anders. Während in der Vergangenheit meist ganz Frauenfeld in die Welt hinaus zog, so bleiben im Sommer 2020 viele zu Hause in der Schweiz. Wir suchen aber auch in diesem Jahr die schönsten Ferienfotos – egal ob Sie Ihren Urlaub am Strand, in den Bergen, in der Stadt oder im heimischen Garten verbringen. Senden Sie Ihre Bilder an redaktion@frauenfelderwoche.ch. Die schönsten Impressionen werden veröffentlicht. Wir freuen uns auf zahlreiche Feriengrüsse! (red)

Was ist so richtig schön an Ihrem derzeitigen Wohnort? Die zentrale und doch ländliche Lage. Vor allem aber mein Heim direkt am Waldrand mit herrlicher Weitsicht auf Alpstein und Seerücken. Sie können nach den Lockerungen noch heute verreisen. Wohin zieht es Sie spontan? Nach meinen vielen beruflichen Reisen durch die ganze Welt fühle ich mich sehr wohl zu Hause. Welches Kleidungsstück hängt trotz wiederholtem Ausmisten immer noch an seinem Platz, und wieso?

Mein Trainingsanzug – für gelegentliche Ausfahrten mit dem Velo und den Gang ins Fitnesscenter. Sie haben das grosse Los gezogen und Fr. 50‘000.– gewonnen. Bedingung, Sie müssen das Geld noch heute ausgeben. Was machen Sie damit? Die Hälfte würde ich für unsere neu erstellte Reithalle in Aadorf spenden, den Rest würde ich zwei Personen zukommen lassen, die das Geld wirklich brauchen können. Wohin gehen Sie an Ihrem Wohnort, wenn Sie allein sein wollen? In den Wald. Wie lange brauchen Sie nach den Ferien, bis Sie sich an Ihrem Wohnort das erste Mal nerven? Und worüber? Eigentlich bin ich zu Hause immer in den Ferien – und Ärger macht nur alt. Ihr Lieblingssong? Und warum? «We are the champions», weil ich immer gerne gewonnen habe. Sonntags um 13 Uhr bin ich…. Wohl auf dem Velo. Was haben Sie immer in Ihrem Kühlschrank? Viele Lebensmittel und auch kühle Getränke. Essen Sie alles, oder müssen sie als ehemaliger Leichtathlet und später als Reiter besonders Rücksicht nehmen? Gegen Schalentiere bin ich allergisch. In welchem Job wären Sie eine totale Fehlbesetzung? Als Simultan-Übersetzer. Auf was könnten Sie locker verzichten? Streit und Ärger. Was sind Ihre Ufsteller? Gute Gespräche mit Freunden. Welchen Wunsch möchten Sie sich demnächst endlich erfüllen? Ich bin rundum zufrieden.

Träumen unterm Apfelbaum Nach dem grossen Erfolg des Thurgauer Bubble-Hotels präsentiert Thurgau Tourismus nun das neuste Himmelbett: Ein Einachser mit Doppelbett – unter dem Lieblings-Apfelbaum auf dem Hof Hagschnurer in Hüttwilen. Die Thurgauer Natur mit all ihren Farben und Düften lässt sich bei diesem Freiluft-Erlebnis noch besser erleben. Einst eine willkommene Arbeitserleichterung in der Landwirtschaft, heute ein kreatives Übernachtungsangebot: Auf dem Wagen eines Rapid Spezial ist das neuste Himmelbett von Thurgau Tourismus entstanden. Bei der Ankunft fahren die Gäste das «Zimmer» an den gewünschten Übernachtungsplatz (oder werden gefahren). Bei Schlechtwetter wird der Einachser mit Doppelbett in einem speziell dafür eingerichteten Wa-

genschopf in der Hagschnurer Schüür parkiert. Der Aufbau, bestehend aus gemütlichem Doppelbett, Sitzbank und Tisch, wurde von der Schreinerei Brüschweiler & Schadegg aus Bissegg hergestellt. Der Standort auf dem Hof Hagschnurer ist kein Zufall. Die Apfelbäume und die Weitsicht bis auf den Alpstein machen diesen Standort besonders reizvoll. Buchbar ist das Angebot von Juli bis September. Den Gästen steht zudem pro Person ein E-Bike zur Verfügung, um die Region zu entdecken. Auf Vorreservation serviert Daniel Bauer gerne ein Raclette oder Fondue – selbstverständlich ebenfalls unter Apfelbäumen. Dusche und WC gibt es ganz in der Nähe – die Infrastruktur steht beim Hofladenkaffee in der Eventschüür in etwa 150 Meter zur Mitbenutzung zur Verfügung. Auf dem Hof Hagschnurer stehen zudem ein Thurgauer

Bubble-Hotel sowie ein Heubodenzimmer für weitere aussergewöhnliche Übernachtungen zur Verfügung. Die Übernachtung unterm Apfelbaum ist Teil der Kampagne «Million Stars Hotel» von Schweiz Tourismus. Im Rahmen dieser Kampagne stehen im Sommer 2020 in der ganzen Schweiz mehrere Betten mit direktem Blick in den Sternenhimmel. (zvg) www.thurgau-bodensee.ch/apfelbaum

Schlafen unterm Apfelbaum. Bild: Raffael Soppelsa Fotografie


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Frauenfelder Woche, Ausgabe KW 28, 8. Juli 2020 by frauenfelderwoche - Issuu