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Programm zur Wahl 2021

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MANFRED MUHR

VizePRÄSIDENT

STARK! IR W D IN S M A S GEMEIN FT HABEN! N U K U Z N R E U A MIT WIR B

DA

mmerwahl

a Landwirtschaftsk WWW.FB-KTN.AT

Wähl dich frei!


VORWORT

MANFRED MUHR Liebe Bäuerinnen und Bauern!

Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft Kärnten Dr.-Franz-Palla-Gasse 1 9020 Klagenfurt Telefon: 0463 - 56404 E-Mail: office@fb-ktn.at www.fb-ktn.at

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Fast 62.000 Personen sind bei den Landwirtschaftskammerwahlen am 7. November (Vorwahltag ist der 29. Oktober) wahlberechtigt. Gewählt werden die 36 Mitglieder der Vollversammlung. Beim bislang letzten Urnengang konnten wir, die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft, 25,83 Prozent der gültigen Stimmen erreichen. Dieses Mal darf es etwas mehr sein. Wir wollen die Absolute Mehrheit des ÖVP Bauernbundes beenden, der in den letzten fünf Jahren mit 47,15 Prozent die Hälfte der 36 Mandate innehatte. Wir wollen die heimischen Bäuerinnen und Bauern, die nachhaltige und positive Perspektiven für ihren Berufsstand einfordern, begleiten und unterstützen. Es kann nicht sein, dass Andere über den landwirtschaftliches Produktpreis bestimmen, nur nicht wir als Produzenten – wir brauchen eine Anlaufstelle für agrarpolitische Themen, das sind wir unseren Bäuerinnen und Bauern schuldig. Die gegenwärtige Agrarpolitik wird seit Jahrzehnten vom tiefschwarzen ÖVP-Bauernbund vorgegeben und dominiert. Genau diese bauernfeindliche Dominanz wollen wir endlich brechen, dazu braucht es aber uns und unsere Politik des Weitblicks. Unsere Kandidaten sind als aktive Landwirte mit der tagtäglichen Arbeit am Bauernhof konfrontiert und verfügen damit über die Kompetenz der Betroffenheit. Wir reden nicht nur von Landwirtschaft, wir leben davon.


UNSERE SPITZENKANDIDATEN MANFRED MUHR VizePRÄSIDENT

LANDESSPITZENKANDIDAT vlg. Rautnig

1

» » » »

geboren 1976 in Lebensgemeinschaft wohnhaft in Moosburg Betriebsart: Hühner-, Rindermast, Ackerbau & Forst

KR ROMAN LINDER LANDESJUNGBAUERNKANDIDAT vlg. Brunner-Steinhauser

» » » »

2

geboren 1990 verheiratet wohnhaft in Afritz am See Betriebsart: Mutterkuh & Gastwirtschaft

MARIA IRRASCH LANDESBÄUERINNENKANDIDATIN vlg. Schmölzer

3

» » » »

geboren 1983 ledig wohnhaft in Mölbling Betriebsart: Milchvieh & Mast

3


UNSER TEAM

4

KR ÖR ING. HELMUT FLEISSNER

vlg. Mar

vlg. Zollfelder

» geboren 1977 » verheiratet » wohnhaft in

» Betriebsart:

Mutterkuhhaltung

Krems in Kärnten

6

Landesobmann UBV

» geboren 1965 » verheiratet » wohnhaft in Maria Saal

KR THOMAS RINNER

KR MARKUS PRIESS

vlg. Baar

vlg. Bichlbauer

» geboren 1985 » verheiratet » wohnhaft in Friesach

KR ROMAN BERGER

» Betriebsart:

Kalbinnenaufzucht & Forst

8

vlg. Voitmann

» geboren 1956 » verheiratet » wohnhaft in Gitschtal

4

5

KR GERHARD NEUNEGGER

» geboren 1974 » verheiratet » wohnhaft in

» Betriebsart:

Ackerbau & Rindermast

7 » Betriebsart:

Mutterkuhhaltung

Albeck-Sirnitz

9

KV ROSEMARIE SCHEIN vlg. Krobath

» Betriebsart:

Milchviehhaltung

» geboren 1961 » verheiratet » wohnhaft in St.

Paul im Lavanttal

» Altbäuerin


UNSER TEAM

MICHAEL JÖRGL

10

vlg. Zechner

» geboren 1977 » in Lebensgemeinschaft » wohnhaft in Diex

» Betriebsart:

Ackerbau & Viehzucht

MMAG. KERSTIN WALLNER

schaft

ADAM FRANK

» wohnhaft

in Feldkirchen » Betriebsart: Pferdewirtschaft

14

vlg. Frankhof

» geboren 1991 » ledig » wohnhaft in Paternion

11

vlg. Wernig

12

» geboren 1978 » in Lebensgemein-

JOSEF PRISCH » geboren 1966 » ledig » wohnhaft in Magdalensberg

» Betriebsart:

Mutterkuh, Ackerbau & Forst

13

KR CHRISTIAN LANZINGER vlg. Oberrauter

» geboren 1983 » in Lebensgemeinschaft

» wohnhaft

CLAUDIA SUCHER

in Lendorf

» Betriebsart:

Mutterkuh, Forst & Urlaub a. B.

15

vlg. Pauker

» Betriebsart:

Milchviehhaltung

» geboren 1992 » ledig » wohnhaft in Klagenfurt

» Betriebsart:

Ackerbau & Forstwirtschaft

5


UNSER TEAM 16. Herbert Gigler, 1978, Steinfeld 17. Hannes Weber, 1990, Griffen 18. Mario Ottitsch, 1989, St. Andrä im Lavanttal 19. Gerfried Dutter, 1970, Jenig 20. Franz Dieter Markowitz, 1979, Köttmannsdorf 21. Engelbert Matschnig, 1977, Ossiach 22. Werner Karnicar, 1975, Sittersdorf 23. Bertram Terkl, 1963, Kappel am Krappfeld 24. Stefanie Pirker, 1995, St. Stefan 25. Leonhard Kofler, 1996, St. Egyden 26. Elfriede Zankl, 1961, Kötschach-Mauthen 27. Ing. Bernhard Hubert Rapp, 1974, Poggersdorf 28. Julius Zechner, 1960, Glanegg 29. Andreas Stefitz, 1971, Neuhaus 30. Hubert Schmutzer, 1973, Großkirchheim 31. Thomas Gruber, 1980, Gurk 32. Paul Gugl, 1964, Reichenfels 33. Andreas Kronawetter, 1989, Zlan 34. Gottlieb Oberluggauer, 1971, Maria Luggau 35. Florian Wigoschnigg, 1987, Viktring 36. Ing. Christina Tanner, 1991, Gnesau 37. Erika Strmcnik, 1962, Ruden 38. Martin Pirker, 1970, Malta 39. Matthias Gangl, 1978, Launsdorf 40. Ing. Erwin Ellersdorfer, 1975, Maria Rojach 41. Wolfang Pirker, 1974, Afritz am See 42. Hans-Jörg Memmer, 1974, Weißbriach 43. Andreas Hafner, 1971, Moosburg

6

44. Alexander Rauter, 2001, St. Urban 45. Mario Mlinar, 1991, Bleiburg 46. Johann Poppernitsch, 1970, Radenthein 47. Robert Eichwalder, 1976, St. Veit an der Glan 48. Werner Kreuzer, 1991, Preitenegg 49. Oswald Hohenberger, 1965, Fresach 50. Josef Gatzer, 1974, Dellach 51. Sabine Rosegger, 1975, Klagenfurt 52. Bernhard Fleischhacker, 1963, Bodensdorf 53. Robert Urak, 1974, Tainach 54. Stefan Mitterer, 1974, Baldramsdorf 55. Johann Fasching, 1974, Wieting 56. Tanja Koprivnikar, 1977, St. Georgen im Lavanttal 57. Roland Zellot, 1955, Villach 58. Andreas Goritschnig, 1974, Moosburg 59. Alois Huber jun., 1992, Himmelberg 60. Johann Greiner jun., 1995, Diex 61. Josef Georg Matitz, 1961, Greifenburg 62. Michael Jandl, 1989, Brückl 63. Martin Töfferl, 1998, St. Paul im Lavanttal 64. Gernot Oberzaucher, 1973, Ferndorf 65. Ing. Andreas Tributsch, 1980, Klagenfurt 66. Johann Schrittesser, 1961, Steuerberg 67. Ferdinand Kernmaier, 1955, Liebenfels 68. Florian Jakopitsch, 1986, Moosburg 69. Franz Paulitsch, 1968, St. Gertraud 70. Herbert Stefaner, 1961, Einöde bei Villach 71. Josef Lobnig, 1958, Haimburg 72. ErwinAngerer, 1964, Mühldorf


» EINKOMMEN STEIGERN Unlängst wurde der Grüne Bericht mit einem Einkommensplus von 1,4 Prozent in unserer Landwirtschaft präsentiert. Was auf den ersten Blick gut aussieht, entpuppt sich aber bei genauer Betrachtung als zweischneidiges Schwert. Denn bei einer Langzeitbetrachtung ist das bäuerliche Einkommen seit 2011 um mehr als 20 Prozent gesunken, rechnet man die Inflation auch noch dazu haben wir Bauern mehr als ein Drittel unserer Kaufkraft verloren. Da können auch die momentanen Förderprogramme, wie Nachsaat-, Notstromförderung, usw. nicht darüber hinwegtäuschen.

Was

wir

aktiven

klare Rahmenbedingungen, re Wettbewerbsbedingungen

Bauern

brauchen

sind

Rechtssicherheit, und lebensfähige

faiPreise.

Dazu ge, ter

zählen leistbare SozialversicherungsbeiträPerspektiven für die Rinderund Schweinehalund Rechtssicherheit über eine gesamte GAP-Periode.

Nicht zu vergessen: Durch die aktive Land- und Forstwirtschaft leisten Bäuerinnen und Bauern nicht nur einen enormen Beitrag zur Ernährungssicherheit und zum Erhalt einer aktiven Kulturlandschaft, sondern sorgen mit ihrer Arbeit auch für einen wesentlichen Beitrag zur Speicherung von CO2. All diese Leistungen müssen in Zukunft gerecht abgegolten werden.

7


» ENTLASTUNG SCHAFFEN Das bäuerliche Durchschnittseinkommen ist in den letzten Jahren um mehr als 20 Prozent gesunken. Schuld daran sind auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. So werden derzeit Einnahmen aus öffentlichen Geldern bei der Pauschalierung mit eingerechnet.

Unser Anliegen ist es daher, dass bei der nächsten Hauptfeststellung der Pauschalierung 2023 keine öffentlichen Gelder mehr bei den Einheitswerten eingerechnet werden.

Eine weitere Forderung ist uns auch, dass in Zukunft sämtliche landwirtschaftlichen Nebentätigkeit wie Direktvermarktung, Urlaub am Bauernhof etc. in der Vollpauschalierung ohne zusätzliche sozialversicherungsrechtliche und steuerrechtliche Zusatzkosten abgebildet werden, wenn diese den Nettobetrag von 400.000 Euro pro Jahr nicht überschreiten.

Völlig unverständlich ist uns auch, dass die Verzugszinsen in der bäuerlichen Versicherung noch immer bei fünf Prozent liegen. Bei AVG Versicherten wurden diese Verzugszinsen hingegen auf 1,68 Prozent abgesenkt. Weitere Anliegen sind die Abschaffung der Normverbrauchsabgabe (NOVA) für leichte Nutzfahrzeuge, die Abgeltung der GVO-freien Schweinefütterung beim AMA-Gütesiegel und die Herausnahme der Bergbauern-Betriebe aus der NEC-Richtlinie.

8


» JUNGBAUERN ABSICHERN Wie „Statista“ zu berichten weiß ist seit 1970 ist die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich um mehr als die Hälfte geschrumpft. Immer weniger Jungbauern sind bereit das wirtschaftliche Risiko einer Hofübernahme einzugehen, verpachten oder verkaufen die landwirtschaftlichen Flächen und steigen aus dem Bauernstand aus.

Es gilt ein Jungbauernpakt zu schnüren, um den Bauernstand wirtschaftlich wieder attraktiv zu machen. Zum Beispiel mit einer TopUp Prämie für Junglandwirte, die über die gesamte GAP-Periode läuft.

Dazu gehören auch die Aufstockung der Existenzgründungsbeihilfen und des Meisterbonus. Bei den Investitionsförderungen müssen die anrechenbaren Kosten an die gegenwärtigen Baupreise angepasst werden.

Letztlich sollen auch die sozialrechtlichen Möglichkeiten geschaffen werden, damit die Jungbauern am elterlichen Hof kostengünstig (Mindestbeitragsgrundlage) in der Sozialversicherung mitversichert sein können damit Pensionsversicherungszeiten geltent machen zu können.

9


» BÄUERINNEN STÄRKEN Fakt ist, dass die Bäuerinnen durchschnittlich um 30 Prozent weniger Pension bekommen als ihre männlichen Berufskollegen.

Um den sozialen Leistungen der Bäuerinnen auf den Höfen gerecht zu werden, sollen die Pensionsansprüche der Bäuerinnen aus den Pensionsversicherungsbeiträgen überproportional mit dem Faktor 1,3 gegenüber Männern bewertet werden. Bislang können nur Kinder und Ehegatten sowie eingetragene Lebenspartner vollumfassend in der Sozialversicherung mitversichert werden bzw. kann nur mit diesen Personen eine gemeinsame Betriebsführung erfolgen. Um die tatsächlichen Bedingungen auf den Bauernhöfen abzubilden, soll dieser Personenkreis um die Lebensgefährten erweitert werden, sobald ein gemeinsamer Wohnsitz besteht. Zusätzlich muss sichergestellt werden, dass auch pauschalierte Bauernfamilien den Familienbonus und andere soziale Leistungen beziehen können.

Bauernkinder

10

dürfen

nicht

weniger

wert

sein!


» EIGENTUM SCHÜTZEN Die kleinstrukturierte Kärntner Land- und Forstwirtschaft ist besonders auf den Respekt seitens der Gesamtbevölkerung angewiesen. Respekt vor dem Eigentum an Grund und Boden, der die bäuerliche Lebensgrundlage bildet. Es ist für den wirtschaftlichen Erfolg notwendig, dass land- und fortwirtschaftliche Nutzflächen nicht uneingeschränkt und kostenlos von der Freizeit- und Tourismuswirtschaft (hier geht es um eine angemessene Entschädigung für die benutzten Flächen) vereinnahmt werden und die Grundbesitzer dazu noch die Haftungsrisiken übernehmen müssen. Es darf im Zuge der ausufernden Freizeitgesellschaft zu keiner stillen Enteignung von land- und forstwirtschaftlichen Flächen kommen.

Die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern müssen auch in der Grundverkehrskommission besser verankert werden. In den letzten Jahren haben Beutegreifer (Bär, Luchs und Wolf) für zahlreiche Risse von Schafen und jungen Rindern auf den Almen gesorgt, Fischbestände wurden durch Fischotter, Kormorane und Reiher dezimiert, Biber und Wildschweine treiben immer mehr ihr Unwesen auf Kosten der Kärntner Bäuerinnen und Bauern. Schutzmaßnahmen wie Zäune und Bewachung haben nicht den gewünschten Erfolg beschert.

Speziell in diesen Belangen gibt es dringenden Handlungsbedarf: Almwirtschaft und Wolf sind ein Widerspruch in sich und funktionieren einfach nicht. Die befristete Entnahme eines einzigen „Problemwolfes“ ist keine Lösung. Es bedarf neuer, zeitgemäßer Richtlinien auf EU-Ebene um das Weidevieh auf unseren Almen vor dem Wolf zu schützen.

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DAMIT WIR BAUERN ZUKUNFT HABEN: EINKOMMEN STEIGERN

» » »

Ausgleichzahlungen an Inflation anpassen, Rechtsanspruch einführen Fördergelder müssen beim Bauer ankommen, nicht bei den Konzernen Perspektiven für Schweine- und Rinderhalter (z. B. Mutterkuhprämie)

BELASTUNGEN ABBAUEN

» » »

SV-Beiträge senken Keine öffentlichen Gelder im Einheitswert Verpflichtende Herkunftskennzeichnung endlich umsetzen

JUNGBAUERNPAKET

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J ungbauern kostengünstig mitversichern Existenzgründungsbeihilfe erhöhen und rascher auszahlen Alpe-Adria-Agrarstudium für Kärnten

BÄUERINNENPAKET

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Bäuerinnenpension erhöhen Kinderbetreuungszeit finanziell stärker entschädigen Doppelbelastung honorieren

EIGENTUM SCHÜTZEN

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echte der Grundeigentümer vor fremder Nutzung stärken R NEIN zu Wolf, Bär und Fischotter Keine Vermögens- und Erbschaftssteuer für LW-Betriebe

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amme Landwirtschaftsk

Wähl dich frei!


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