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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 33/34.2012

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KÄRNTNER

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Geschäftsführer: Armin Kordesch; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten

NACHRICHTEN Nr. 33/34 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 24. August 2012

Der Kärntner HeimatHerbst ist feierlich eröffnet!

Auftakt für den HeimatHerbst auf der Schleppe-Alm KO Gernot Darmann:

Hintergründe des ESM

HeimatHerbst zog ins Land:

Der neue Klubobmann der Freiheitlichen im Kärntner Landtag, Mag. Gernot Darmann gibt sich im Interview mit den KN zuversichtlich, die Menschen mit Fleiß und Visionen für Kärnten überzeugen zu können. S. 4/5

Die Kärntner Freiheitlichen wollen mit ihrer Mehrheit in der Landesregierung eine Klage gegen den Europäischen Rettungsschirm erheben. Parteichef Kurt Scheuch denkt nach, S. 2 auch die Bürger zu befragen.

Volkskulturreferent Landesrat Harald Dobernig und LH Gerhard Dörfler erwarten bei den rund 120 Veranstaltungen des HeimatHerbstes in 78 Kärntner Gemeinden mehr als S. 7 230.000 Besucher.


2 KärntnerNachrichten I 24. August 2012

THEMA DER WOCHE

ESM-Abstimmung in Kopplung mit dem Neuwahltermin? LPO Kurt Scheuch lässt mit unkonventioneller Forderung aufhorchen: Er schlägt vor, den Neuwahltermin in Kärnten mit einer Abstimmung über den ESM-Schirm zu koppeln.

FPK-Chef LhStv. Kurt Scheuch Rund um die Neuwahldiskussion in Kärnten fordert die FPK, dass es in Kärnten zu keinen Neuwahlen kommen darf, solange das Land Kärnten die Klage gegen den EuroRettungsschirm nicht beim Verfassungsgerichtshof eingebracht hat. Faktum ist, dass die Ver fassungsklage des Landes Kärnten zum Stolperstein für den ESM werden könnte, der vor wenigen Wochen im Parlament beschlossen worden ist. In diesem Zusammenhang schlägt FPK-Chef Scheuch vor, den Kärntner Neuwahltermin am 3. März 2013 auch gleich dazu zu verwenden, die Menschen über ihre Meinung betreffend des geplanten ESM Schirmes zu befragen. Scheuch kündigt auch an, ab dem nächsten Monat, Kärnten zum „Zentrum des Widerstandes gegenüber diesem Verrat an der österreichischen Bevölkerung zu machen“. Hierbei kann sich der FPKParteiobmann auch der völligen Unterstützung der Bundes-FPÖ sicher sein, weil HC Strache österreichweit das gleiche Ziel, den ESM-Schirm

mit allen Mitteln zu verhindern, verfolgt. SPÖ und ÖVP versuchen in der Diskussion rund um den ESM zu beschwichtigen und versuchen, die Bevölkerung über die weitreichenden Konsequenzen im Unklaren zu lassen. Doch die Mitgliedschaft beim Euro-Rettungsschirm bringt weitreichende Konsequenzen für die Österreicherinnen und Österreicher. Daher bringen die „Kärntner Nachrichten“ die wichtigsten Informationen zum ESM.

Was ist der Europäische Stabilitätsmechanismus? Der Europäische Stabiltitätsmechanismus (ESM) soll als internationale Finanzinstitution mit Sitz in Luxemburg eingerichtet werden. Dazu muss der ESM-Vertrag von so vielen Euro-Mitgliedstaaten ratifiziert werden, dass von diesen zusammen mindestens 90% des anfänglich geplanten Stammkapitals von 700 Milliarden Euro verbindlich aufgebracht werden kann.

Was sind die Ziele des ESM-Vertrages? Ziel des ESM ist es einen dauerhaften Mechanismus für Krisenfälle zu etablieren. Mit dem ESM sollen zahlungsunfähige Mitgliedstaaten der Eurozone finanziell, unter Einhaltung wirtschaftspolitischer Auflagen, mit Krediten der Gemeinschaft der EuroStaaten unterstützt werden, wobei auch andere Mitgliedstaaten der Europäischen

Union der Beitritt zu diesem Vertrag offen steht. Die wesentlichen Instrumentarien des ESM sind Notkredite und Bürgschaften („Haftungsgarantien“).

Wann tritt der ESMVertrag in Kraft? Der ESM-Vertrag tritt an dem Tag in Kraft, an dem der Vertrag in so vielen Unterzeichner-Ländern in Kraft gesetzt wurde, dass die oben genannten 90% des anfänglich geplanten Stammkapitals von 700 Milliarden Euro erreicht werden. Dies ist derzeit noch nicht der Fall, da beim deutschen Bundesverfassungsgerichtshof noch mehrere Klagen gegen den ESM-Vertrag anhängig sind. Das Bundesverfassungsgericht will am 12. September 2012 bekanntgeben, ob es den Anträgen der Kläger auf eine einstweilige Anordnung stattgibt oder ablehnt.

Wie hoch wäre der österreichische Anteil am ESM? Der Anteil Österreichs am genehmigten Stammkapital von 700 Milliarden Euro beträgt 2,78 Prozent, d.s. 19,48 Milliarden Euro!

Was sind die Hauptkritikpunkte am ESM-Vertrag? • Es gibt kein Ausstiegsrecht für ESM-Mitgliedsstaaten • Die Finanz- bzw. Budget-

Souveränität des eigenen Staatshaushaltes wird abgetreten • Die 700 Milliarden Euro können unbegrenzt erhöht werden (!) • Die Vergabe von ESMKrediten erfolgt einzig und allein durch den Gouverneursrat. Es sind keine objektiven und nachvollziehbaren Kriterien definiert, nach denen Kredite an finanziell angeschlagene EU-Staaten vergeben werden sollen. • Es ist keine parlamentarische Kontrolle vorgesehen. Es gibt auch keinen parlamentarischen Einfluss auf sein Wirken. Der ESM wird mit wenigen Ausnahmen (z. B. EuGHZuständigkeit bei Schlichtungsverfahren) in kein vorhandenes System der Gewaltenteilung eingebunden. Seine Tätigkeit ist nicht öffentlich und nicht transparent.

Wie schaut die derzeitige Situation in Österreich aus? Der ESM-Vertrag wurde am 4. Juli 2012 im Nationalrat beschlossen und am 17. Juli 2012 durch den Bundespräsidenten unterschrieben. Die geplante Verfassungsklage der Kärntner Landesregierung gegen den ESM kann erst nach Kundmachung des Gesetzes auf Bundeebene erfolgen. Dies wird erst passieren, wenn Deutschland beitritt und damit mehr als 90% des Stammkapitals sichergestellt sind. Somit ist die Einbringung der Verfassungsklage erst nach dem 12. September möglich.


4 KärntnerNachrichten I 24. August 2012

HINTERGRUND

„Unsere Arbeitsbilanz und unsere Visionen überzeugen die Menschen!“ Der neue FPK-Klubobmann Gernot Darmann im Gespräch mit den „Kärntner Nachrichten“

Der neue freiheitliche Klubobmann Mag. Gernot Darmann mit vielen Freunden bei der Eröffnung des HeimatHerbstes auf der Schleppealm. „Wir überzeugen die Menschen mit Fleiß und dem Willen, Positives zu schaffen!“, erklärt Darmann im KN-Gespräch. KN: Die vergangenen Wochen waren für Sie sehr turbulent und zwar nicht nur politisch. Sie sind binnen zwei Wochen Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten und Vater eines Sohnes geworden. KO Darmann: Ja, das ist richtig. Ein Leben ist von ständigen Veränderungen geprägt. Meines wurde nunmehr durch meinen vor wenigen Wochen geborenen Sohn Falk Leonhard bereichert und es gibt wohl kaum eine ehrlichere Motivation, als für eine positive Zukunft unserer bzw. seiner Heimat zu arbeiten. Darüber hinaus wurde mir von unseren Abgeordneten das Vertrauen ausgesprochen, in der verantwortungsvollen Position des freiheitlichen Klubobmanns für unsere Gesinnungsgemeinschaft aktiv zu sein. Wer mich kennt, weiß, dass ich neben meiner Leidenschaft und meinem Herz für Kärnten auch den notwendigen Willen, gute Sacharbeit zu leisten, mitbringe. KN: Sie treten in große Fußstapfen. Kurt Scheuch hat den Freiheitlichen Land-

tagsklub seit 2005 erfolgreich geführt. KO Darmann: So ist es. Als Klubobmannstellvertreter bin ich aber bereits seit Beginn dieser Legislaturperiode Teil des freiheitlichen Landtagsteams. Kurt Scheuch hat mich in die Abläufe bereits bisher mit eingebunden und so bin ich für die große Herausforderung gut gewappnet. Außerdem ist unser Klub eine eingeschworene Mannschaft. KN: Neuwahlen stehen im Raum, die politischen Mitbewerber „ bombardieren“ den Kärntner Landtag mit wöchentlichen Neuwahlanträgen. Wie geht es weiter? KO Darmann: Wir werden auch weiterhin kühlen Kopf bewahren und uns nicht durch diese Showanträge in die Irre führen lassen. SPÖ-Chef Kaiser hat sich ja bereits geoutet, wenn er in der Kronen Zeitung davon spricht, dass jeder Auszug aus dem Landtag ein österreichweites Spektakel ist und er und der Grünen Chef Holub davon ausgehen, dass wir jedes Mal ein bis zwei Prozent verlieren. Damit

machen beide deutlich, dass dieses Theater ein reines Politikum ist. Ihre Hoffnungen werden jedoch nicht aufgehen, da wir uns darauf ganz einfach nicht einlassen. KN: Das heißt? KO Darmann: Das heißt, wir sind NICHT gegen Neuwahlen, wir werden natürlich vorgezogen wählen. Wir werden jedoch nicht dem Diktat der Straße, von der aus die SPÖ und die Grünen nun agieren, Folge leisten. Wir werden unserer Verantwortung gerecht werden und unsere Hausaufgaben vorher erledigen. Die FPKSpitze hat ja bereits angekündigt, dass es gilt, die Ermittlungen der Justiz abzuwarten. Wie sollen die Menschen sonst wissen, wem sie künftig ihr Vertrauen an der Wahlurne geben können? Die Nebel werden sich dann ganz schnell lichten, davon bin ich überzeugt. KN: Als ganz wichtigen Punkt, der vor einer Wahl zu erledigen ist, hat die FPK-Spitze auch die Klage gegen den Euro Rettungsschirm (ESM) genannt.


24. August 2012 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND Die anderen Parteien argumentieren, dass dies nichts mit ihrer Forderung nach einer sofortigen Neuwahl zu tun hat. Was sagen Sie dazu? KO Darmann: Wenn wir sofort einem Neuwahlantrag zustimmen würden, könnten wir nicht mehr rechtzeitig eine Klage gegen den Euro-Rettungsschirm einbringen. Wir sind in Kärnten in der glücklichen Lage, mit unserer Mehrheit in der Landesregierung eine solche Klage beschließen zu können. Davor fürchten sich Rot und Schwarz wie der Teufel vor dem Weihwasser. Kärnten ist das einzige Bundesland, das nicht von Rot und Schwarz regiert wird. Daher sind auch nur wir Freiheitliche in Kärnten in der Lage, Klage beim Verfassungsgerichtshof einzubringen. Das soll natürlich mit allen Mitteln verhindert werden! Man versucht auch mit Hilfe der Medien zu bagatellisieren, so nach dem Motto, was wollen die in Kärnten gegen die EU schon ausrichten. Wenn der Verfassungsgerichtshof aber durch eine Klage die Möglichkeit bekommt, tätig zu werden, dann wird die Sache bedeutungsvoll und für Rot und Schwarz wohl eng. Denn die Bevölkerung bei einer so wichtigen Entscheidung einfach auszublenden ist ein Skandal der Extraklasse. Österreichisches Steuergeld steht der österreichischen Bevölkerung zu. Darüberhinaus überlegen wir, gleichzeitig mit den Landtagswahlen auch die Kärntnerinnen und Kärntner nach Ihrer

Meinung über das ESM-Projekt zu fragen. KN: Was möchten Sie den Menschen, die auf die momentane Situation mit Unverständnis reagieren, mit auf den Weg geben? KO Darmann: Es gibt für mich neben der polemischen und parteipolitisch motivierten Agitation von SPÖ, ÖVP und den Grünen, die auch kräftige mediale Unterstützung erfahren, jene politische Arbeitswelt, für die uns die Kärntnerinnen und Kärntner gewählt haben. Wir sind durch das große Vertrauen der Bevölkerung mit einem umfangreichen Arbeitsauftrag ausgestattet worden und ich bin der Meinung, dass es für einen Politiker wohl zu wenig ist, sich und seine Funktion über das wöchentliche Neuwahlgeplänkel zu definieren. Wir sind in der Landesregierung sowie im Kärntner Landtag handlungsfähig! Ausschließlich politische Arbeit kann und muss unser Land nach vorne bringen – so versteht sich die Motivation der freiheitlichen Abgeordneten. Wir werden dann im März geordnet in Neuwahlen gehen. Politiker, die den Bürger als Partner sehen, werden nie eine Wahl fürchten. Unsere stolze Arbeitsbilanz wird ebenso für sich sprechen, wie unsere von LH Dörfler angeführte Mannschaft und deren Visionen für eine gedeihliche Zukunft Kärntens. KN: Danke für das Gespräch.

Im Portrait: Mag. Gernot Darmann

Persönliches: geboren am 7, Juli 1975 Familienstand: Ledig, ein Sohn Wohnort: Klagenfurt am Wörthersee Beruf: Jurist Berufliche Laufbahn & Ausbildung: Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien Traineeprogramm der BKS Bank AG Filialleiterausbildung der BKS Bank AG Filialleitung der BKS Bank AG Politische Laufbahn: Spitzenkandidat zur Nationalratswahl 2006 in Klagenfurt Abgeordneter zum Nationalrat Landesparteisekretär der Freiheitlichen in Kärnten (bis 11/2008) OPO-Stv. der Freiheitlichen in Klagenfurt, OG Klagenfurt-Mitte Spitzenkandidat zur Nationalratswahl 2008 in Klagenfurt Abgeordneter zum Nationalrat (bis März 2009) Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2009 im Bezirk Klagenfurt Abgeordneter zum Kärntner Landtag Klubobmann-Stellvertreter des Freiheitlichen Landtagsklubs in Kärnten (seit März 2009) Interessen: Politik, Sport, Jagd www.gernot-darmann.at

Ehrliche Herzlichkeit: Klubobmann Gernot Darmann mit seiner Lebensgefährtin Sabine.


6 KärntnerNachrichten I 24. August 2012

LANDESPOLITIK

Schulstartgeld jetzt beantragen! Landesrat Christian Ragger: „Wichtige finanzielle Starthilfe in das neue Schuljahr!“ „Für Kärntens Pflichtschüler beginnt in Kürze wieder der „Ernst des Lebens“. Gerade am Schulanfang sind viele Eltern mit besonders hohen finanziellen Belastungen konfrontiert. Mit dem Schulstartgeld soll eine finanzielle Entlastung geschaffen werden, wenn für die Kinder neue Schulutensilien besorgt werden müssen“, informierte Bildungsreferent LR Christian Ragger.

September 2012 einzureichen. Der Gutschein im Wert von 50 Euro, der im Kärntner Handel bis einschließlich 29. Oktober 2012 für den Erwerb von Schulunterrichtsmitteln eingelöst werden kann, wird nach Prüfung durch die Wohnsitzgemeinde bzw. Magistrat über das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 4 - Kompetenzzentrum Soziales zugesendet.

Antragsformulare für das Schulstartgeld 2012 werden beim zuständigen Magistrat oder dem Wohnsitzgemeindeamt sowie in den Bürgerbüros des Landeshauptmannes in Klagenfurt, Villach und Spittal/Drau ausgegeben und sind bis 28.

Nach dem 29. Oktober können keine Gutscheine mehr eingelöst werden. „Der Beitrag dient ausschließlich zur Unterstützung von finanziellen Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Ankauf von Schulartikeln“, erklärt Ragger.

Landesrat Christian Ragger ist Kärntens neuer Schulreferent. Beibehalten wird das wichtige Schulstartgeld, das jetzt beantragt werden kann und Eltern hilft, Unterrichtsmittel einzukaufen.

Keine Nachhilfekosten durch Sommerakademie Besuch bei SeneCura in Wolfsberg Kürzlich besuchte Sozialreferent LR Christian Ragger gemeinsam mit LAbg. Harald Trettenbrein das SeneCura Sozialzentrum als Teil der „Generationenparks Neudau“ in Wolfsberg, welches ab September in Betrieb geht. Das neue Zentrum verfügt über 75 Pflegeplätze, 10 Kurzzeitpflegeplätze und 12 Tagesstättenplätze.

KN-leser sind immer informiert! Beziehen Sie die Kärntner Nachrichten jetzt im Vorteilsabo!

Die Kärntner Sommerakademie wird von rund 800 Schülerinnen und Schülern in ganz Kärnten genutzt. Dieses kostenlose Lernangebot für die Schülerinnen und Schüler bedeutet eine enorme Kostenersparnis für die Eltern. Aufgrund der aktuellen Diskussion zum Thema Nachhilfe für Kärntens Schülerinnen und Schüler hält Bildungsreferent LR Christian Ragger fest: „Kärntens Familien sehen sich mit jährlich steigenden Kosten für die Nachhilfe konfrontiert. Mit dem Lern- und Bildungsprojekt ‚Sommerakademie‘ werden seit dem Jahr 2009 in den letzten beiden Wochen der Sommerferien kostenlose Lernangebote für Hauptschüler an ausgewählten Schulen angeboten.“ Auch heuer werde das Lernangebot stark genutzt, so seien bereits rund 800 Schüler in ganz Kärnten angemeldet. „Mit solchen Angeboten wollen wir in Kärnten den Familien helfen. Angesichts der

immer größeren Kosten für Nachhilfe sollte sich Bundesministerin Claudia Schmied sicherlich etwas überlegen“, betont Ragger. Bis es soweit sei, wird Kärnten weiterhin seinen eigenen Weg gehen und Schüler sowohl im regulären Unterricht als auch durch die Sommerakademie und dergleichen mehr unterstützen. Die kostenlose Sommerakademie findet in der Zeit vom 27. August bis 7. September 2012 an Werktagen von 8 bis 12 Uhr an zehn Hauptschulen statt.

Nachhilfe im Rahmen der Kärntner Sommerakademie ist kostenlos.


24. August 2012 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

HeimatHerbst hatte Traumstart auf der Klagenfurter Schleppealm! LH Gerhard Dörfler und LR Harald Dobernig laden zum Besuch der 120 HeimatHerbst-Veranstaltungen in 78 Gemeinden ein. Der HeimatHerbst bietet Vielfalt an Volkskultur und Kulinarik Auf der Klagenfurter Schleppe Alm ging es kürzlich rund: der HeimatHerbst wurde mit dem Schleppe Almkirchtag feierlich eröffnet, mit dabei viele Kulturgruppen von Arnoldstein bis Köttmannsdorf und Straßburg. Geboten wurden Musik, Gesang, Kulinarik, Handwerk, eine Festmesse, ein Radio Kärnten Frühschoppen und der Bieranstich. Heuer erlebt der Kärntner HeimatHerbst bereits seine zehnte Auflage. Kärnten präsentiert seine Volkskultur, sein Brauchtum, seine Traditionen. Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Brauchtumsund Kulturreferent Landesrat Harald Dobernig fanden sich ein und wünschten allen Besuchern und Freunden der Veranstaltungen und Feste im Kärntner HeimatHerbst viel Freude und eine besonders schöne erlebnisreiche Zeit.

„Der HeimatHerbst ist ein starker Tourismus- und Wirtschaftsfaktor!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler 78 Gemeinden sind heuer dabei und laden zu rund 120 Veranstaltungen während der nächsten neun Wochen ein. „Der HeimatHerbst vereint Brauchtum, Handwerk, Kulinarik und viel Geselligkeit und Gemeinschaft. Der HeimatHerbst verbindet Stadt und Land“, sagt der Landeshauptmann. Der HeimatHerbst zeige viele Stärken des Landes, durch das Zusammenwirken werden einmalige Feste und Veranstaltungen auf die Beine gestellt und präsentiert, freut sich Dörfler über Kärntens bunte Vielfalt, die unverfälschtes Brauchtum sowie auch typische Kärntner Kulinarik einschließt. „Der HeimatHerbst ist auch starker Tourismusund Wirtschaftsfaktor“, so Dörfler. Brauchtumsreferent Dobernig sieht im HeimatHerbst eine große Chance für

unser Bundesland, wie dies die Veranstaltungen der vergangenen Jahre und im Besonderen der Besucherrekord des Vorjahres mit 230.000 Besuchern gezeigt haben. Seit dem Beginn im Jahr 2003 sind bereits über eine Million Besucher zu den HeimatHerbst-Festen gekommen.

„Rund 230.000 Menschen besuchen die HeimatHerbst-Veranstaltungen!“ Landesrat Harald Dobernig „Dieser Erfolg zeigt, wie wichtig die Veranstaltungen für Kärnten, für die Saisonverlängerung, den Tourismus und für unsere Wirtschaft geworden sind. Für Kärnten kann es keine bessere Visitenkarte als den HeimatHerbst geben“, sagt Dobernig. Er ist auch stolz darauf, dass in Kärnten an die 100.000 Menschen direkt oder indirekt mit der Volkskultur verbunden sind. Dobernig weist auch auf das große HeimatHerbst-Gewinnspiel hin, bei dem es wertvolle Preise zu gewinnen gibt. Das HeimatHerbst-Abschlussfest findet heuer am 14. Oktober im Veranstaltungszentrum Krall in Klagenfurt/Annabichl statt.


8 KärntnerNachrichten I 24. August 2012

REGIONALES

„Kärnten Läuft“ mit neuem Rekord! Über 7.000 Läuferinnen und Läufer aus 21 Nationen liefen den von Velden nach Klagenfurt führenden Halbmarathon im Rahmen von „Kärnten Läuft“. Das war Rekord und es herrschten auch Rekordhitze und Rekordstimmung. „Kärnten Läuft“-Initiator Landeshauptmann Gerhard Dörfler sagte, dieses Laufevent präsentiere sich immer mehr als überaus attraktives internationales Top-Event. Heuer sei es wegen der Hitze sehr schwer für die Läuferinnen und Läufer gewesen, es sei für sie gleichsam ein Lauf durch das Fegefeuer gewesen, meinte Dörfler. Er dankte dem Organisationsteam sowie den hunderten freiwilligen Helfern, die die Veranstaltung tragen. Der Landeshauptmann gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, insbesondere der Elite mit dem Sieger Robert

Langat aus Kenia (1:02:47) sowie auch den beiden Kärntnern Markus Hohenwarter, der Platz zehn errang und damit auch bester Österreicher wurde, und Roman Weger, der auf Rang 15 lief. Beste Läuferin wurde Murigi LucyWwambul. Auch ihr gratuliert der Landeshauptmann sehr herzlich. Er freut sich, dass sie mit ihren Kolleginnen auch Trainingseinheiten in Kärnten und zwar den Nockbergen absolviert hat. Für Dörfler ist „Kärnten Läuft“ der Sporthöhepunkt im Land. Er betonte, dass man hier den Breiten- und Spitzensport perfekt zusammenbringe. Man wolle mit den Kärnten Läuft-Veranstaltungen nicht nur die Menschen fürs Laufen motivieren, sondern so auch nachhaltige Impulse für den heimischen Tourismus und die Gesundheit setzen.

„Kärnten-Läuft“-Initiator LH Dörfler mit den Siegern des Halbmarathons.

Neues Führungsteam im Club Kärnten Ewald Mödritscher folgt somit dem langjährigen CK-Obmann Vzbgm. Florian Maier nach. Neben LHStv. Kurt Scheuch gratulierte auch der Nationalratsabgeordnete Maximilian Linder dem neuem Team und wünschten den jungen Freiheitlichen alles Gute für der Zukunft des Club Kärnten.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des CLUB KÄRNTEN wurde vor kurzem ein neues Vorstandsteam einstimmig gewählt. Der neue Landesobmann GR

„Mein erstes Ziel ist es, noch im Herbst ein neues junges Team zu präsentieren, welches flächendeckend in ganz Kärnten vertreten ist“, erklärte der neu gewählte Obmann, der versprach, sich mit dem Club auch weiter politisch einzubringen.

Das Reiseunternehmen Wiegele & Söhne aus Bad Bleiberg feierte kürzlich sein 100 Jahrjubiläum. LAbg. Hannes Anton gratulierte zum Jubiläum und überreichte das Landeswappen an Hannes u. Herbert Foto: gS WerbeGrafikDruck DESIGN Wiegele.

Erfolgreiche Autohäuser in Hermagor Das erfolgreiche Autohaus Roth in Hermagor besuchte kürzlich Finanzreferent LR Harald Dobernig. Die Auto Roth GmbH und die Autohaus Patterer GmbH werden seit Jahrzehnten als Familienbetriebe geführt. „Gerade in ländlichen Regionen sichern die kleinen und mittleren Unternehmen wichtige Arbeitsplätze ab. Die Unterstützung solcher Betriebe ist auch wichtig, um die Abwanderung aus den Regionen zu verhindern“,

betonte Dobernig. Der Familienbetrieb Auto Roth GmbH wurde 1938 von Alois Roth sen. gegründet. Nach der Übernahme von Alois Gerd Roth im Jahr 1972 entschloss er sich gemeinsam mit seiner Gattin Christa für den Neubau eines Autohauses in Obervellach, am östlichen Stadtrand von Hermagor. Seit 2006 wird das Autohaus in der dritten Generation von Alois Bernd geführt. Es werden 14 Mitarbeiter beschäftigt.

Besuchte das Autohaus Roth in Hermagor: Landesrat Harald Dobernig mit den Betriebsinhabern.


24. August 2012 I KärntnerNachrichten 9

REGIONALES

Besuch in Eisenkappel: Kurzentrum erlebt Boom! Einen Gemeindebesuch stattete Sozialreferent LR Christian Ragger der Südkärntner Marktgemeinde Bad Eisenkappel-Vellach ab. Im Gespräch mit Bürgermeister Franz Smrtnik und Gemeindemandataren im Marktgemeindeamt wurde über eine mögliche Zusammenarbeit mit der Nachbarregion Slowenien diskutiert, um gemeinsame grenzüberschreitende kommunale Projekte im Sozialbereich zu kreieren.

folge mit dem natürlichen CO2-Trockengas kann das Kurzentrum Bad Eisenkappel als ‘DAS Kärntner Gesundheitszentrum’ für die Behandlung von Durchblutungsstörungen, Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen bezeichnet werden. Einen Blick in eines der schönsten Ausflugsziele in Kärnten gab es abschließend in der 200 Millionen Jahre alten Tropfsteinhöhle mit ihren natürlichen Schauräumen.

Beim Besuch im Kurzentrum, dem Leitbetriebes des Ortes, führte Direktor Wolfgang Buchriegler durch das gesamte Areal. Wie Ragger betonte sei der Gesundheitstourismus ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für Bad Eisenkappel. Durch die großartigen Heiler-

Landesrat Christian Ragger im Kurzentrum Bad Eisenkappel,

Ortsgruppengespräch auch in der Gemeinde St. Urban

LHStv. Kurt Scheuch ist derzeit in Kärnten unterwegs, um vielen Freiheitlichen Ortsgruppen einen Besuch abzustatten. Bgm. Dietmar Rauter konnte sich vor Kurzem darüber freuen, Kurt Scheuch im Gemeindeamt St. Urban zu

begrüßen. Im Rahmen der Ortgruppengespräche werden die Mitglieder über aktuelle Themen informiert und können ihrem Landesparteiobmann persönlich Fragen zu den Anliegen der Ortsgruppen stellen.

Alle News auch im Internet: www.freiheitliche-kaernten.at

Wie alle Jahre fand auch heuer wieder die mittlerweile traditionelle Sternwanderung zum Mirnockgipfelkreuz in der Gemeinde Fresach statt. Sternwanderung heißt sie deshalb, weil die Besucher von allen Seiten auf den Mirnock wandern. Zu Mittag gab es eine ökomenische Gipfelmesse mit Diakon Adolf Maier. Organisator war heuer die Gemeinde Fresach mit Vzbgm. Ing. Gerhard Altziebler, welcher sich über einen sehr guten Besuch besonders freute. Wie jedes Jahr konnte auch heuer wieder Nationalratsabgeordneter BGM Max Linder am Mirnock begrüßt werden. Am Bild von links Stadtrat Hans Thomas Brunner, NAbg. BGM Max Linder, Vzbgm Ing. Gerhard Altziebler, GR Günter Walder, Diakon Adolf Maier, Vzbgm. Gernot Oberzaucher.


10 KärntnerNachrichten I 24. August 2012

REGIONALES

Gurktal-Konferenz mit Parteichef Kurt Scheuch! Starken Zuspruch fand die kürzlich stattgefundene Gurktalkonferenz im Restaurant Erian in Gurk. Die Freiheitliche Bezirkschefin LAbg. Wilma Warmuth lud den frisch angelobten LHStv. Ing. Kurt Scheuch und den neuen Klubobmann Mag. Gernot Darmann zu einem Informationsabend unter dem Motto „Aktuelle politische Situation in Kärnten und NeuwahlZeitpunkt“. Zahlreiche Aktivisten des ländlichen Raumes und Gemeindemandatare des Bezirks ließen es sich nicht nehmen in mehr als drei Stunden mit den beiden Landespolitikern über

dieses aktuelle Thema zu diskutieren. Gastgeber Bürgermeister Siegfried Kampl überreichte das „Goldene Buch von Gurk“. LAbg. Wilma Warmuth präsentierte den Gästen ein „StrohmaierLöwengilet“ und ein „Gurktaler- Speckpaket“. Unter den Interessierten wurden u. a gesichtet: BR Bgm. Franz Pirolt, Stadtrat Herwig Kampl, die Bürgermeister Herbert Kuss, Karl Berger, Franz Rainer und Josef Ofner, SHVChef Karl Kohlweg, Tierarzt GV Dr. Hans Slamanig, Bürgerbüro-Leiter Vzbg. Siegfried Wuzzella, Edeltraud Kernmaier, KR Thomas Rinner und Ing. Helmut Wachernig.

Stimmungsvoller Diskussionsabend mit LHStv. Ing. Kurt Scheuch und KO Mag. Gernot Darmann (2. v rechts). Von LAbg. Wilma Warmuth gab es ein Gurktaler Speckpaket.

Neue Ortsdurchfahrt schafft Verkehrsberuhigung! Am 18. August 2012 war es soweit: Gemeinderat Johann Genser gab seiner Eva in Rennweg das „JA-Wort“. Gefeiert wurde beim Mühlbacherwirt, wo zu späterer Stunde LHStv. Kurt Scheuch das Ehepaar mit seinem Besuch überraschte, um ihnen viel Glück für die gemeinsame Zukunft zu wünschen. Im Bild OPO Werner Aigner mit Michaela, Johann und Eva Genser, LHStv. Ing. Kurt Scheuch und Hans Jehsner mit Evelin.

Die Ortsdurchfahrt Gonowetz der L 129 Petzenstraße in der Marktgemeinde Feistritz ob Bleiburg wird saniert. Kürzlich fand der Spatenstich mit Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler statt. Beim Anwesen Fera in Gonowetz/Konovece fanden sich viele Gäste ein. Gerald Zikulnig, Chef des Straßenbauamtes Wolfsberg hieß auch Bezirkshauptmann Gert André Klösch, Bürgermeister Fritz Flödl und Fritz Schabkar von Alpine Bau herzlich willkommen.

GR Alfred Albin Waldner organisierte als Ortsparteiobmann der freiheitlichen Ortsgruppe Lind eine Grillparty in Waldners Garten. Neben dem gemütlichen Teil, wurde auch ein reger Meinungsaustausch betrieben. Mit der Veranstaltung dankte der Ortsobmann seinen Mitgliedern für die geleistete Arbeit.

Der Landeshauptmann betonte die Wichtigkeit der Sanierung für Gonowetz sowie für die Zufahrt zur

Petzen. Man habe bereits bisher sehr viel für Südkärnten getan und werde weiter investieren, führte Dörfler aus. Er erwähnte den Ausbau des oberen Teilstücks der Petzenstraße ebenso wie die Jörg HaiderBrücke, die Umfahrung Völkermarkt, den Campus Futura sowie die Draubrücke Stein und die neue Bahnbrücke über die Drau, die ebenfalls bald begonnen werde. Er freue sich übrigens, dass dieses Baulos an die Kärntner Firma Massivbau gehe. Weiters sagte er, dass nach der erfolgreichen Ortstafellösung eine positive Stimmung im Land und insbesondere in Südkärnten festzustellen sei.


24. August 2012 I KärntnerNachrichten 11

REGIONALES

Dobratschkirchtag im Herzen des Naturparks!

Betriebsbesuch bei den Hasslacher Holzwerken Bei einem Betriebsbesuch der Hasslacher Holzwerke in Kötschach-Mauthen konnte sich Finanzreferent LR Harald Dobernig kürzlich einen Überblick über die Leistungen des Unternehmens machen. „Gerade mittlere Unternehmen wie die Hasslacher Holzwerke sichern wichtige Arbeitsplätze in den Regionen und wirken damit der Abwanderung entgegen. Hasslacher ist auch für seine innovativen Produkte bekannt“, sagt Dobernig. Das Unternehmen wurde 1931 gegründet und steht

heute im Eigentum von Franz Christian Berger und Petra Gerhild Berger. Mit rund 60 Mitarbeitern sind die Hasslacher Holzwerke einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region. Das Unternehmen wurde immer wieder erweitert und erneuert. Nach einem Brand wurde die Produktionshalle neu errichtet und eine computergesteuerte Absauganlage, neue Luftbefeuchtungssysteme sowie eine moderne CNC-gesteuerte Fen st erproduktionsanlage installiert.

In Kolbnitz fand kürzlich der Oberkärntner Regionalentscheid im Handmähen der Landjugend Kärnten statt. Zu diesem Anlass empfing die Landjugend Reißeck teilnehmende Handmäher aus Feldkirchen, Villach und Spittal. „Unsere Kärntner Landjugend bietet unserer Kärntner Jugend ein umfangreiches Angebot mit vielen Möglichkeiten der Freizeitgestaltungen und vertritt deren Anliegen in der Gesellschaft. In moderner Form werden Brauchtum, Tradition und Werte vermittelt und den Jugendlichen mittels Wettbewerbe die Chance gegeben, ihr Können zu messen“, so Jugendreferent LHStv. Kurt Scheuch, der die Jugendlichen am Winklerfeld anfeuerte.

Unzählige Naturpark-Fans fanden sich am traditionellen Dobratschkirchtag ein, in dessen Mittelpunkt die Messen in den Dobratschkirchen stehen. „Der Naturpark Dobratsch konnte bereits in der Vergangenheit unzählige Erfolgsprojekte wie beispielsweise die erste Kärntner Naturparkschule, die Eröffnung des neuen Gipfelhauses oder den Naturpark Shuttlebus abwikkeln. Dieses Engagement wurde schon mit vielen Aus-

zeichnungen belohnt, dieses Erfolgsrezept des Miteinanders von Bildung, Erholung, Regionalentwicklung und Schutz wird auch in Zukunft weitergeführt“, so Naturparkund Naturschutzreferent LHStv. Kurt Scheuch. Der Kirchtag bietet Naturparkfans jedes Jahr eine tolle Plattform um Gleichgesinnte zu treffen, sich auszutauschen und gemeinsam die einzigartige Natur am Dobratsch zu genießen.


12 KärntnerNachrichten I 24. August 2012

LESERBRIEFE

So sieht die Wirklichkeit aus So sieht die Wirklichkeit aus: Ich bin 91 Jahre alt und eine alte Sozialistin, seit Jahrzehnten in Kärnten. Was sich jetzt Dr. Kaiser und der Kabarettist Hollub erlauben, damit bin ich nicht einverstanden. Von wo haben sie den Auftrag, in Kärnten solche Unruhe zu stiften und Kärnten schlecht zu machen? Sicher aus Wien! Sie sollten lieber bekanntgeben, wie viel Österreich Schulden hat, nähmlich über 200 Milliarden Euro. Wir zahlen davon jährlich sieben Milliarden Euro an Zinsen und 2,3 Milliarden Euro nach Brüssel und etliche Milliarden Euro in die Pleitestaaten. Bei uns in Österreich herrscht eine Armut, Leute können ihre Miete nicht mehr bezahlen und heizen, müssen sich beim Essen anstellen, um eine Suppe zu bekommen! So schaut die Wirklichkeit aus. Das sind die wirklichen Probleme, da sollte Dr. Kaiser und der Kabarettist Hollub den Mund aufmachen und nicht so eine Nestbeschmutz-

ung in Kärnten zu betreiben. Wir brauchen keine Wahl, das Geld könnte genau für diese armen Leute verwendet werden, denn das österreichische Geld fließt sowieso ins Ausland. Weihnachten, bei Licht ins Dunkel, wird immer aufgerufen zu spenden, so reich ist Österreich, dass für Behinderte kein Geld vorhanden ist. Liebe Jugend ihr habt ja überhaupt keine Perspektive mehr, wenn das mit der Schuldenmacherei so weitergeht. Was ich ja vermute, die Freiheitlichen wollen diesen ESM Vertrag einklagen, der zum Beginn einer Diktatur führen soll, und das sollte alles durch dieses Wahlkampftheater überschatten werden. So etwas sollte der ORF täglich bekanntgeben, so sieht nämlich die Wirklichkeit aus und nicht die fleißigen Leute in Kärnten noch länger mit so einem billigen Schmierentheater zu diffamieren. Anna della Schiava Lieserbrücke

Winkler - der röm.-kath. Erzministrant Josef Winkler und Lojze Wieser sind für mich in die gleiche Kategorie einzuordnen. Nämlich jene, die die Bezeichnung Freigeist und Künstler nicht verdienen. Wieser, der seinen Verlag herunter gewirtschaftet hat, faselt

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jetzt von Wirtschaftskriminalität. Und Winkler, der über sich selbst als röm.-kath. Erzministrant und christlich sozialisierter Mensch spricht, und seit Jahrzehnten dem Hinduismus angehört, nimmt es sich heraus, über andere negative Urteile zu fällen. Herr Winkler und Herr Wieser, viele Bürger Kärntens distanzieren sich von Ihren überflüssigen Wortmeldungen. Annelore Schabus Ferndorf

ÖVP-Ablenkung ÖVP-Innenministerin MiklLeitner spricht im Zusammenhang mit der NeuwahlDiskussion von einem „Problem Kärnten“ und versucht die momentane Misere in der Kärntner Politik der FPK in die Schuhe zu schieben. Sie will damit wohl davon ablenken, dass der Birnbacher-Skandal ein eindeutiger ÖVP-Skandal ist. Der einzige Politiker, von dem man wegen seines eigenen Geständnisses weiß, dass er Geld genommen hat, ist Josef Martinz. An die FPK hingegen ist kein Geld geflossen. Die ÖVP kann noch so viele Ablenkungsmanöver starten, die Wählerinnen und Wähler werden sich nicht täuschen lassen. Gert Tschabuschnig Ferndorf

Sippenhaftung Man hat in diesem Land offensichtlich Angst, dass die Freiheitlichen zu stark werden. Seit die FPK mit der FPÖ eine Kooperation eingegangen sind, scheinen die Freiheitlichen in Kärnten wie Freiwild behandelt zu werden. Uwe Scheuch wurde medial hingerichtet und was gegen Kurt Scheuch betrieben wird ist reinste Sippenhaftung. Johann Dorn Villach

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Kronen Zeitung, 12. 8. 2012


24. August 2012 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Die Kärntner Nachrichten immer schon Donnerstag: www.kaerntnernachrichten.at Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung sind in der Kärntner Landeszeitung vom 16. August 2012 folgende Planstellen ausgeschrieben:

Abteilung 8 (Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz) Eine Planstelle im „Gehobenen Technischen Dienst“ im Bereich der Unterabteilung Wasserwirtschaft Klagenfurt Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Abschluss einer Höheren Lehranstalt für Bautechnik (bevorzugt mit Ausbildungszweig Tiefbau); Praxis im Fachgebiet Schutz- und Siedlungswasserwirtschaft; gute EDVKenntnisse; Führerschein der Klasse B. Für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung sind in der Kärntner Landeszeitung vom 23. August 2012 folgende Planstellen ausgeschrieben:

Bauhof Klagenfurt Eine Planstelle im „Gehobenen Technischen Dienst“ als Straßenmeister-Springer/in Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Abschluss einer Höheren Lehranstalt für Bautechnik, Ausbildungszweig Tiefbau oder Hochbau; EDV-Kenntnisse (Windows, Excel, Word); gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift; Führerschein der Klasse B. Erwünscht: Praxis in Personalführung und Dienstplangestaltung; Kenntniss der öffentlichen Verwaltung; betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse.

Straßenmeisterei Winklern Ein/e Straßenfacharbeiter/in für den Dienstort Winklern Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: abgeschlossene Lehre in einem Beruf des Bauhaupt- oder Baunebengewerbes oder eines Metallberufes oder eine diesen Lehrberufen entsprechende Berufsausbildung; Führerschein der Klassen B und C.

Dienststelle für Landesabgaben Eine Planstelle im „Mittleren Verwaltungsdienst“ Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Abschluss einer mittleren Schule oder kaufmännischen Lehre; gute EDV-Anwenderkenntnisse (Word, Excel); gute Deutschkenntnisse; gute Maschinenschreibkenntnisse; Führerschein der Klasse B.

Bezirkshauptmannschaft Villach Eine Planstelle im „Mittleren Verwaltungsdienst“ Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Abschluss einer mittleren Schule oder kaufmännischen Lehre; gute EDV-Anwenderkenntnisse (Word, Excel); gute Deutschkenntnisse; gute Maschinenschreibkenntnisse; Führerschein der Klasse B. Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536-10324 zu erfahren.

Straßenmeisterei Winklern Ein/e Straßenfacharbeiter/in für den Dienstort Semslach Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: abgeschlossene Lehre in einem Beruf des Bauhaupt- oder Baunebengewerbes oder eines Metallberufes oder eine diesen Lehrberufen entsprechende Berufsausbildung; Führerschein der Klassen B und C.

Straßenmeisterei Rosental Ein/e Straßenfacharbeiter/in Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: abgeschlossene Lehre in einem Beruf des Bauhaupt- oder Baunebengewerbes oder eines Metallberufes oder eine diesen Lehrberufen entsprechende Berufsausbildung; Führerschein der Klassen B und C. Erwünscht: abgeschlossene Lehre als Maurer.

Ziehung vom Do., 16. 08. 2012

17357 Ziehung vom Fr., 17. 08. 2012

25958 Ziehung vom Sa., 18. 08. 2012

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Klagenfurt Lehrer/in für Gesundheits- und Krankenpflege als Karenzurlaubsvertretung Bewerber/innen um diese Planstelle haben nachzuweisen: Diplom im gehobenen Dienst für die allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege oder die Kinder- und Jugendlichenpflege; eine rechtmäßige zweijährige vollbeschäftigte Berufsausübung im gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege / Kinder- und Jugendlichenpflege oder entsprechend länger bei Teilbeschäftigung; fachliche Kompetenz; Kenntnisse über die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege; die erfolgreiche Absolvierung der entsprechenden Sonderausbildung für Lehraufgaben gem. § 71 des Gesundheitsund Krankenpflegegesetzes, BGBl. I Nr. 108/1997 idgF. Erwünscht: Unterrichtserfahrung; Erfahrung in der praktischen Ausbildung von Schüler/innen; Fort- und Weiterbildungen; Ergänzungsausbildung/Sonderausbildungen; EDV-Kenntnisse.

51573 Ziehung vom So., 19. 08. 2012

04883 Ziehung vom Mo., 20. 08. 2012

08921 Ziehung vom Di., 21. 08. 2012

Weitere Details sind im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service Stellenausschreibungen) sowie unter der Telefon-Nr.: 050 536-10324 zu erfahren.

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VO R S C H AU 34. Runde 2012 1: Wolfsberger AC– Rapid Wien 2: RB Salzburg– SC Wr. Neustadt 3: Austria Wien– Wacker Innsbruck 4: Sturm Graz– FC Admira 5: SV Mattersburg– SV Ried 6: Greuther Fürth– Bayern München 7: Mönchengladbach– TSG Hoffenheim 8: SC Freiburg– FSV Mainz 05 9: FC Augsburg– Düsseldorf 10: E. Frankfurt– B. Leverkusen 11: VfB Stuttgart– VfL Wolfsburg X 12: Hannover 96– Schalke 04 Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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DIES & DAS

Kroatien, Deutschland und die Slowakei zu Gast beim Int. Jugend Toto Cup Die Österreichischen Lotterien präsentieren auch heuer den Im Bild Damjan Vuklisevic, Gregor Zabret Internationalen Jugend Toto (SLO) und Francesco Lovric (AUT). Foto: GEPA pictures/ Walter Luger Cup.

Welcome@ MAZ Kärnten as MAZ Kärnten öffnet am Dienstag dem 28. 08. 2012 seine Türen für alle Interessierten und zeigt einen kurzen Einblick in den Schulbetrieb. Neben den Berufsausbildungen zum medizinischen Masseur und der Heilmasseur Ausbildung werden noch viele Sonderqualifikationen für den Masseur angeboten, wie zum Beispiel die Schröpftherapie und Hot&Cold Stone.

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Sie bekommen auch die Möglichkeit mit Schülern und Lehrkräften zu sprechen und Antworten auf ihre Fragen zu bekommen. Besuchen sie auch unsere Homepage www.heilmasseurverband.at Dort finden sie ebenfalls alle Ausbildungstermine. Das MAZ Kärnten steht für qualitative Ausbildung und Weiterbildung. Nützen sie die Chance uns, am Tag der offenen Tür 28. August 2012 ab 15 Uhr im MAZ Kärnten (Rothauerhochhaus, Villacherstraße 1a, Klagenfurt), kennen zu lernen. Wir freuen uns schon auf Sie! Ihr MAZ Team

Ein Nachwuchsturnier mit Tradition – das ist der Internationale Jugend Toto Cup, der zwischen 30. August und 2. September 2012 in Tirol über die Bühne geht. Nach Platz zwei im Vorjahr treffen die ÖFB-Talente heuer erneut auf den Vorjahressieger Kroatien. Die Idee eines Turniers für NachwuchsNationalmannschaften griffen der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) und die Österreichischen Lotterien im Jahr 1988, also vor mehr als zwei Jahrzehnten, auf. Ziel war es, jungen und ehrgeizigen Fußballern die Möglichkeit zu bieten, in einem internationalen Wettbewerb Erfahrungen zu sammeln und ihr Können unter Beweis zu stellen. Im Rahmen des Internationalen Jugend Toto Cup machen die Talente auf sich aufmerksam und stellen sich in einem internationalen Wettbewerb in die „Fußball-Auslage“. Das Turnier für vier Unter-17-Nationalteams findet heuer bereits zum 24. Mal statt. Im Jahr 2011 überzeugte die ÖFBAuswahl mit Siegen gegen Schottland und Slowenien. Für die Niederlage gegen

Kroatien und dem daraus folgenden zweiten Platz in der Tabelle will die sich ÖFBAuswahl heuer revanchieren. Denn das U17 Nationalteam misst sich an den Schauplätzen Schwaz und Zell am Ziller erneut mit den besten Alterskollegen aus Kroatien sowie den Youngsters aus Deutschland und der Slowakei. > Mittwoch, 29. 8. 16.00 Uhr: Kroatien - Deutschland (Schwaz) 18.00 Uhr: Österreich - Slowakei > Freitag, 31. 8. 16.00 Uhr: Deutschland Slowakei (Zell am Ziller) 18.00 Uhr: Österreich - Kroatien > Sonntag, 2. 9. 14.00 Uhr: Kroatien - Slowakei (Schwaz) 16.00 Uhr: Österreich - Deutschland Gegen Vorweis einer Toto Quittung erhält man am jeweiligen Spieltag an der Stadionkassa eine freie Eintrittskarte. Toto hält überdies für jeden Besucher ein kleines Präsent bereit. Für Nachwuchsmannschaften, die den Internationalen Jugend-Toto-Cups besuchen, gibt es ein spezielles Geschenk: Jede anwesende Mannschaft erhält einen Toto Trainingsball.


24. August 2012 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

Engagiert, kompetent und zuverlässig - das Team von Erdbau Fürstauer „Geht nit – gibt`s nit!“ Nach diesem Motto ist Geschäftsführer Helmut Fürstauer für (fast) jede Situation gerüstet um den Wünschen seiner Kunden gerecht zu werden. • Persönliche Betreuung bei sämtlichen Erdbauarbeiten vom Baugrubenaushub über den Forstwegebau bis hin zur Errichtung von Steinmauern jeder Art und Größe • Professionelle Abbrucharbeiten mit fachgerechter Entsorgung auf eigener Deponie • Individuelle Gartengestaltung sowie Gestaltung von privaten und öffentlichen Bereichen mit Steinfindlingen Besuchen Sie unsere Homepage unter www.fuerstauer-erdbau.at und Sie werden staunen wie vielfältig unsere Arbeiten im Erdbau sind!

Top-Branchentreff in Mittel- und Südosteuropa ie positive Dynamik der „Internationalen Holzmesse Klagenfurt“ hält unvermindert an! Über 22.000 Fachbesucher aus Mittel- und Südosteuropa besuchten die 51. Auflage der Internationalen Holzmesse und trafen dort auf 452 Aussteller aus 22 Nationen.

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Besonders positiv wird von den Fachbesuchern das einzigartige Profil der „Internationalen Holzmesse Klagenfurt“ beurteilt. Denn nur in Klagenfurt wird die ge-

samte Wertschöpfungskette vom „Forst bis zur Massivholzbearbeitung“ dargestellt! Um das Erfolgskonzept auszubauen, werden 2012 erstmals parallel zur Internationalen Holzmesse eine Holzbau-Messe sowie der Österreichische Zimmermeistertag stattfinden. Die „Internationale Holzmesse Klagenfurt“ ist eine optimale Verkaufsplattform für Mittel- und Südosteuropa!


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