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Kärntner Nachrichten-Ausgabe 16.2011

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Nr. 15/16 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 15. April 2011

14. - 17. April 2011 www.kaerntnermessen.at

2011 ist das Jubiläumsjahr:

Nationalpark feiert!

Ortstafelfrage: Letzte Verhandlungen unmittelbar nach Ostern, Inzko erntet nur mehr Kopfschütteln!

Libyen-Krise: Massive Flüchtlingswelle aus Italien steht bevor, Grenzkontrollen müssen verschärft werden!

Seiten 2 und 3

Seite 4


2 KärntnerNachrichten I 15. April 2011

THEMA DER WOCHE

Ortstafeln: Klare Standpunkte versus krause Diplomatie! Kurios: Alle Parteien bekennen sich zum Ortstafelpaket, das Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Staatssekretär Ostermayer über Monate hinweg verhandelt haben, aber plätzlich legt sich der Rat der Kärntner Slowenen quer. Dennoch sind die Weichen für eine Lösung der Ortstafelfrage auf Grün gestellt. Rechtzeitig zum 10-JahresJubiläum von Gerhard Dörfler schien eine JahrhundertLösung geglückt. Der Landeshauptmann, Staatssekretär Ostermayer, ja auch Botschafter Valentin Inzko traten vor die Kamera, reichten sich die Hände und proklamierten die vereinbarte Lösung: Zweisprachige Ortstafeln und Bezeichnungen in Gemeinden und Orten mit einem SlowenenAnteil von 17,5 Prozent, und eine Volksbefragung dazu in den betroffenen Gemeinden bzw. Regionen. Konkret hieße das etwa 163 zweisprachige Beschilderungen. Wien vermeldete umgehend, dass damit einer Beschlußfassung im Parlament mit 2/3-Mehrheit nichts im Wege stehe und somit ein Verfassungsgesetz zur endgültigen Erledigung des Ortstafelthemas in bereits absehbarer Zeit möglich wäre. Sogar Bundespräsident Heinz Fischer, eher als Freund der slowenischen Minderheit in Kärnten bekannt, gab sein Placet. Zum Wochenende dann die Wende. Der Rat der Kärntner Slowenen tagte in Ferlach.

Kehrtwende Seit jeher hadert die Kärntner Landespolitik, aber wohl auch die Slowenen selbst mit der Tatsache, dass es keine Slowenenvertretung gibt, die befugt ist, für alle Angehörigen der

Den Kärntner Standpunkt souverän vertreten: Landeshauptmann Gerhard Dörfler „Im Zentrum“. Minderheit zu sprechen. Das Internet-Lexikon Wikipedia listet gleich acht verschiedene Slowenen-Vertretungen auf. Neben dem Zentralverband slowenischer Organisationen ist letztlich der „Rat der Kärntner Slowenen“, angeblich eine c h r i st l i c h - ko n s e r v a t i ve Interessensvertretung, tonangebend. Kenner der Situation würden sagen, der „Rat“ sei auch die radikalere Organisation. Der international bekannte Spitzendiplomat Valentin Inzko ließ sich erst im Juni 2010 dazu überreden, den Vorsitz im Rat der Kärntner Slowenen einzunehmen. Offensichtlich spielten für den gebürtigen Suetschacher hier auch sentimentale Momen-

te mit, da auch bereits Inzkos Vater Ratsvorsitzender war. Die Frage, ob die letztlich politische Funktion als Vorsitzender einer slowenischen Oerganisation mit dem Amt eines Hohen Repräsentanten für Bosnien und Herzegowina, das Inzko auch zur Abberufung demokratisch gewählter Staatsfunktionäre befugt, kompatibel ist, hat bis dato niemand gestellt. Eine Facette mehr im Leben des elitär gebildeten Kärntners, der seit vielen Jahren auf internationalem Parkett unterwegs ist und von dem niemand so recht weiß, wieso ihm ausgerechnet die Kärntner Ortstafeln so wichtig geworden sind. Der Rat der Kärntner Slowenen hat

in seiner letzten Sitzung jedoch das von seinem Vorsitzenden selbst mitverhandelte Ortstafelpaket abgelehnt.

Sturm der Entrüstung Weil Inzko selbst für dieses nicht nachvollziehbare Verhalten seiner Organisation fand, brach in den letzten Tagen ein Sturm der politischen Entrüstung aus. Aber auch die Kärntnerinnen und Kärntner, die gemeinhin ein friedfertiges Völkchen sind, machten ihrem Ärger über das Verhalten der SlowenenOrganisation in unzähligen Leserbriefen (s.S.12) an die


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THEMA DER WOCHE Kärntner Zeitungsredaktionen Luft. Die von Kärnten und seinen politischen Repräsentanten weit ausgestreckte Hand wurde über Nacht brüsk zurückgewiesen. Ein diplomatischer Fehler mit Nachwirkungen.

Aufregung über Slowenien Öl ins Feuer gegossen hat auch der slowenische Aussenminister, der sich offen auf die Seite des Rates der Kärntner Slowenen stellte, aber dabei vergaß, das die Erstellung eines österreichischen Verfassungsgesetzes zur Lösung der Ortstafelfrage eine rein innerstaatliche Angelegenheit ist. Oder anders formuliert: Jeder Kommentar zu einer innerösterreichischen Angelegenheit ist eine unzulässige Einmischung, die zurückgewiesen werden muß! Ein weiterer, schwerwiegender politischer und diplomatischer Faux-Pas! Nicht bekannt ist, dass Slowenien eine Schutzmacht-Funktion über die Kärntner Minderheit innehätte, wie sie beispielsweise Österreich lange gegenüber Italien in Bezug auf die Südtiroler hatte.

Vor der eigenen Türe kehren! Slowenien stellte sich mit diesem Verhalten aber auch aus einem weiteren Grund ins schiefe internationale Licht. Ein Land, das nach wie vor nicht bereit ist, seine jüngere Vergangenheit lückenlos aufzuarbeiten und sich weigert, Aufklärung über die Ermordung tausender Landsleute, aber auch hunderter Kärntnerinnen und Kärntner nach Ende des 2. Weltkrieges zu leisten, hat keinen Anspruch darauf, in Österreichs Angelegenheiten mitzureden. Ein Land wie Slowenien, das die alt-österreichische Minderheit in der ehemaligen Untersteiermark weiterhin nicht anerkennt geschweige denn fördert, hat auch kein Recht, sich in die international anerkannte und vorbildliche Minderheitenpolitik Österreichs einzumischen. Letztlich sollte Slowenien aber auch wohl zur Kenntnis nehmen, dass

gute Nachbarschaftspolitik keine Einbahnstraße ist. Es war Österreich, das als eines der ersten Länder der internationalen Gemeinschaft Sloweniens Eigenstaatlichkeit im Jahre 1991 anerkannte - nicht zuletzt auf Grund des Engagements des damaligen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider. Es ist auch kein Zeichen guter Nachbarschaft, dass der dringliche Wunsch Österreichs nach einer Abschaltung des höchst gefährlichen Kernkraftwerks Krsko mit neuen Ausbauplänen für das AKW quittiert wird.

Wie es weiter geht! Bemerkenswert ist, dass weder Landeshauptmann Gerhard Dörfler noch Staatssekretär Ostermayer auf die Provokationen Inzkos und des Rates der Kärntner Slowenen eingehen. Die ORF-Sendung „Im Zentrum“ machte deutlich, das auf der konstruktiven Seite klare Standpunkte vorhanden sind, auf der anderen Seite aber krause „Diplomaten“ mit melancholischen Gefühlen und nicht einschätzbaren Vorschlägen am Werke sind.Es zeigt von hohem Verantwortungsbewusstsein, dass Dörfler und Ostermayer nach wie vor zu Gesprächen bereit sind und eine Verhandlungsrunde unmittelbar nach Ostern angesetzt wurde. Das Ergebnis kann nicht vorweg genommen werden. Aber es scheint so gut wie sicher, dass es nach dieser Runde zu einem politischen Beschluß kommt. Ob der Rat der Kärntner Slowenen diesen Beschluß mitträgt oder nicht ist auf Grund der breiten Zustimmung zum ausverhandelten Paket jedenfalls nicht mehr wirklich wichtig!

Geht es nur mehr um diese eine Ortstafel?

Kommentar von Helmut Prasch

Der Diplomat Vor Diplomaten hat man gemeinhin Respekt, weil sie zumeist hoch gebildet sind und sie eine Aura des Unberührbaren umgibt. Einfach gesprochen ist es so, dass man nie genau wissen kann, was ein Diplomat denkt und was sein Ziel ist. Dafür gibt es ja wohl auch diesen Berufsstand, dessen ureigenste Bestimmung es ist, Kompromisse herzustellen. Nun ist Kärnten einerseits stolz, mit Valentin Inzko einen Vertreter der internationalen Spitzendiplomatie in seinen Reihen zu wissen. Andererseits sind wir den Umgang mit der Spezies „Diplomat“ nicht gewöhnt. Der Auftritt Valentin Inzkos in der TV-Sendung „Im Zentrum“, seine Mimik und Gestik, aber auch seine Wortwahl („Machen wir 175, dann bin ich dabei!“), hat viele Kärntnerinnen und Kärntner, die die Ortstafelfrage genau so gerne gelöst hätten wie die Kärntner Slowenen, vor den Kopf gestoßen. Hat Valentin Inzko, wie es in Kommentaren hieß, das wahre Gesicht der Slowenenvertreter gezeigt? Ist er ein eiskalter Pokerspieler? Was ist sein wirkliches Ziel? Mit soviel „Diplomatie“ waren wir noch nie konfrontiert. Ich glaube, Valentin Inzko ist genau der Typus eines Kärntners, den er selbst in seiner Rede zum Jubiläum des 10. Oktobers im Wappensaal des Klagenfurter Landhauses beschrieben hat: schwer melancholisch, am liebsten traurig und sentimental. Nur leider ist das gerade in der Ortstafelfrage nicht gefragt. Sie muss offensiv, zukunftsbewusst und einig getroffen werden. Da hilft kein Granteln und kein Zögern, was wir sonst immer so gerne tun. Ich würde Valentin Inzko sofort abnehmen, dass es ihn stört, das ausgerechnet in seiner Heimatgemeinde Suetschach, in der er auch das wunderschöne und liebevoll restaurierte Haus der legendären Familie Einspieler ein Eigen nennt, keine zweisprachige Ortstafel stehen sollte. Ich habe sogar ein gewisses Verständnis dafür. Dr. Inzko sollte halt sagen, dass die Lösung an dieser Eitelkeit zu scheitern droht. Und ich bin sicher, die Politik würde ihm in „Svece“ entgegenkommen.


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HINTERGRUND

Überschwemmt Flüchtlingsstrom bald ganz Europa? Italien will 10.000 Tunesiern befristete Visa ausstellen. Freiheitliche fordern das Aussetzen des Schengen-Abkommens. Dringlichkeitsantrag im Landtag eingebracht. Die Republik Italien will zigtausende Touristenvisa für die auf italienischem Hoheitsgebiet befindlichen Wirtschaftsflüchtlinge aus Nordafrika ausstellen, um politischen Druck auf die EU auszuüben. Mit dieser ungerechtfertigten und mit den übrigen Mitgliedsstaaten, insbesondere Nachbarstaaten, nicht abgesprochenen Aktion der Umleitung von Wirtschaftsflüchtlingen in fremde Staatsverantwor tungen, wird sowohl der labile österreichische Arbeitsmarkt als auch die innere Sicherheit unbestimmten Grades gefährdet, da mit einem Untertauchen des Großteils dieser für die EU nicht verkraftbaren nordafrikanischen Flüchtlingsströme gerechnet werden muss.

Scheuch: SchengenAbkommen aussetzen Trotz der ablehnenden Haltung der EU-Innenminister gegenüber der italienischen Visa-Politik will Italien binnen nächster Woche 10.000 tunesischen Flüchtlingen befristete Visa ausstellen, mit denen sie im Schengen-Raum reisen können. „In einer Woche werden wir die Aufenthaltsgenehmigungen verteilen. Wir arbeiten außerdem an einem Plan, damit diese Migranten sich nicht selbst überlassen werden, solange

sie nicht beschlossen haben, wo sie sich niederlassen wollen“, erklärt der italienische Vize-Innenminister Alfredo Mantovano.

„Ein sofortiges Aussetzen des Schengen-Abkommens ist das Gebot der Stunde“, stellt FPK-Obmann Uwe Scheuch anlässlich des Umstandes fest, dass Italien tunesischen Flüchtlingen frank und frei Touristenvisa ausstellen würde. Nachdem Kärnten das erste Land am Weg aus Italien in den zentralen EU-Raum ist, wäre es auch das erste, das von diesem fragwürdigen Vorgehen Italiens betroffen sein wird. „Besondere Umstände brauchen besondere Maßnahmen. Ich erwarte mir als Konsequenz Schwerpunktkontrollen an den Hauptverkehrsrouten Kärntens, die Wiedereinführung der Grenzkontrollen zu Italien und Slowenien und Personalverstärkungen für die Exekutive. Bei der Euro hat

das ja auch gut funktioniert“, erklärt Scheuch. Sonst drohe eine Welle von Arbeitsemigranten, derer man angesichts des schon derzeit angespannten Arbeitsmarktes kaum Herr werden könne. Schließlich würde auch Bayern rigoros an den Grenzen kontrollieren, womit die Gefahr bestünde, dass Flüchtlinge vor allem in Österreich hängen bleiben würden, meint Scheuch.

Flüchtlingswelle hält an Scheuch zeigt sich auch verwundert, dass die EU nicht schon längst Vorkehrungen für diese Situation beschlossen hat, die schließlich schon länger absehbar gewesen sind. „Dass über die südlichen EU-Länder Flüchtlinge aus Afrika kommen, ist ja angesichts der dortigen Lage nichts Überraschendes. Brüssel muss schleunigst aufwachen und

sich ein Maßnahmenpaket überlegen“, betont Scheuch. Inzwischen reißt die Flüchtlingswelle in Richtung Lampedusa nicht ab. Am Mittwoch wurde ein Boot mit 104 tunesischen Migranten an Bord in Sicherheit gebracht. Unweit der süditalienischen Insel Pantelleria rettete die italienische Küstenwache ein Boot mit rund 250 Personen an Bord. Am Dienstagabend war auf Lampedusa auch ein Boot mit 57 Menschen an Bord eingetroffen. Der Chef der Regierungspartei Lega Nord, Umberto Bossi, bekräftigte seine Forderung nach einer sofortigen Abschiebung der tunesischen Flüchtlinge. „Überwachung der tunesischen Küsten, Abschiebungen und Ausweisung der Migranten: Wir müssen auf diesem harten Kurs beharren, wenn wir das Problem mit Tunesien lösen wollen“, kommentierte Bossi.


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HINTERGRUND

FPK: Neue Mandatsträger für Landtag und Bundesrat Neuerungen nach Rückzug von Manfred Stromberger. Neue Abgeordnete wurden Donnerstag im Landtag beschlossen. Nach dem Rückzug von Manfred Stromberger aus dem Kärntner Landtag präsentierte FPK-Obmann Uwe Scheuch die neuen Mandatsträger für Landtag und Bundesrat. Anstelle von Manfred Stromberger zieht der bisherige Bundesrat Peter Zwanziger in den Kärntner Landtag ein. Dafür rückt der Straßburger Bürgermeister Franz Pirolt in den Bundesrat auf. Uwe Scheuch: „Es handelt sich bei den beiden neuen Mandataren um verdiente Funktionäre, die das politische Handwerk von der Pike auf gelernt haben. Ich stehe dafür, dass solche Leute in der Partei mehr Verantwortung bekommen und noch intensiver in die politische Arbeit eingebunden werden sollen.“ Peter Zwanziger hat sich im Bundesrat erste politische Sporen auf Bundesebene verdient und wird ab sofort künftig eine wertvolle Verstärkung für den freiheitlichen Landtagsklub sein und gute Arbeit für Kärnten leisten. Zwanziger selber freut sich auf die kommende Aufgabe. „Es ist eine Ehre, diese Funktion wahrnehmen zu dürfen. Als Klagenfurter freue ich mich auch auf die Zusammenarbeit mit der Stadt. Ich möchte aber auch meinem Nachfolger im Bundesrat alles Gute und viel Erfolg wünschen“, so der NeoLandtagsabgeordnete Zwanziger. Auch Franz Pirolt sieht sei-

Die „Neuen“ Peter Zwanziger und Franz Pirolt mit FPK-Chef Uwe Scheuch. ner Aufgabe als Bundesrat mit Freude entgegen: „Ich habe mich sehr gefreut, dass die Wahl auf mich fiel. Als Bürgermeister kenne ich ja die Sorgen der Menschen schon sehr gut. Aber in Kombination mit dem Bundesrat ist mein politischer Aktionsradius natürlich um einiges größer und ich kann die Anliegen der Bevölkerung noch besser unterstützen“. Für Uwe Scheuch zählt besonders die Sachlichkeit und Menschlichkeit des Straßburger Bürgermeisters. „Pirolt wird durch seine bisherigen Tätigkeiten sicher noch stärker kommunale Aspekte in die politische Arbeit auf Bundesebene einbringen“, meint FPK-Obmann Uwe Scheuch.

Slowenien muss deutsche Minderheit anerkennen! Volksbefragung bei Ortstafelfrage ist gelebte direkte Demokratie. FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache fordert die Bundesregierung erneut auf, sich offensiv für die Anerkennung der deutschen Minderheit in Slowenien einzusetzen. „Slowenien erfüllt hier nicht einmal die Mindeststandards“, kritisiert Strache. Während in Österreich endlich eine Lösung der Ortstafelfrage in Griffweite sei, müsse in unserem Nachbarland endlich damit begonnen werden, sich dem Thema der deutschen Minderheit zu wid-

men. Daher müsse die österreichische Bundesregierung, die bisher völlig untätig geblieben sei, intervenieren. Hinsichtlich der Ortstafelfrage sprach sich Strache erneut für eine Volksbefragung aus. Dies sei ein Zeichen für gelebte direkte Demokratie. Die FPÖ unterstütze dieses Vorhaben der Kärntner Freiheitlichen voll und ganz.


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LANDESPOLITIK

Pflegeheim Frantschach als soziales Kraftzentrum! Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger weist bei Eröffnung auf umfassendes Konzept hin. „Das neue Pflegeheim in Frantschach ist ein Beispiel dafür, wie Heime in Zukunft als soziale Kraftzentren funktionieren werden“, erklärte Sozialreferent Christian Ragger bei der Heimeröffnung. Neben den 75 Betten für Dauerpflege werden auch 6 Plätze für Kurzzeitpflege und 10 für Tagesbetreuung angeboten. Das Ziel lautet, dass Pflegeheime in Zukunft auch für Senioren eine wichtige Anlaufstelle sein werden, die nur einige wenige Tage oder nur tagsüber fachkundige Betreuung benötigen.

Betreubares Wohnen Darüber hinaus wird das Heim auch die Bewohner von betreubaren Wohneinheiten mitversorgen, welche die „Vorstädtische Kleinsiedlung“ errichten wird. Rund 10 Millionen Euro hat das Unternehmen DDr. Wagner Pflegeheime in das neue Pflegeheim in Frantschach investiert. Das Land unterstützte das Vorhaben

laut Landesrat Ragger mit einem zinsbegünstigten Darlehen von 2,32 Millionen Euro und der Kostenübernahmezusage für die zukünftigen Bewohner.

Versorgungsmöglichkeiten schaffen „Mit dieser Investition beweist das Land Kärnten

auch, dass es rechtzeitig auf die Herausforderungen der Zukunft reagiert. Das Lavanttal zählt zu jenen Regionen Kärntens, in denen die Zahl der über 75jährigen von 2015 bis 2025 rasch zunehmen wird. „Wir müssen heute schon integrierte Versorgungsmöglichkeiten schaffen, die bereits auf die Bedürfnisse der nahen Zukunft abgestimmt sind“, betonte der Soziallandesrat.

Freudestrahlende Gesichter bei der Eröffnung fizierte Arbeitsplätze. Der Eröffnung wohnten u.a. auch Sozialminister Rudolf Hundstorfer, der Obmann des Sozialhilfeverbandes Wolfsberg, LAbg. Harald Trettenbrein und Vizebgm. Heinz Hochegger bei.

Hochqualifizierte Arbeitplätze Nach nicht einmal einjähriger Bau- und Einrichtungsphase konnten die ersten Bewohner ins Heim in Frantschach einziehen. Die Installierung eines Pflegeheimes in der Gemeinde bedeutet eine Belebung durch vermehrte hochquali-

In ungewohnter Rolle als Ministrant: LR Ragger


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LANDESPOLITIK

Öffentliche Aufträge: Regionale Unternehmen profitieren! Land Kärnten ist bei Vergabe von öffentlichen Aufträgen an regionale Wirtschaftsunternehmen Vorreiter. „Wir müssen alle rechtlichen Möglichkeiten nutzen, damit bei öffentlichen Projekten die Wertschöpfung im Land bleibt“. Gemäß dieser Leitlinie ist das professionelle und effiziente Management der Ausschreibung und der Vergabe von Aufträgen der öffentlichen Hand für Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Landesrat Harald Dobernig und Landesrat Christian Ragger ein wichtiges Anliegen. Die für Infrastruktur, Technologie,

Forschung, Wirtschaftsförderung und Bauwesen zuständigen Mitglieder der Kärntner Landesregierung verstehen sich als wichtige Partner für die Kärntner Wirtschaft bei der Umsetzung von Vorhaben in Kärnten. Bund, Länder und Gemeinden können aufgrund des Vorstoßes der Kärntner Regierungsmitglieder beim Bund bis zum 31. 12. 2011 Aufträge im Bau-, Lieferund Dienstleistungsbereich bis zu einem Wert von 100.000 Euro statt wie bisher 40.000 Euro direkt an geeignete Unternehmen vergeben. Sie ersparen sich somit teure und langwierige Verfahren. Der Schwel-

lenwert für das sogenannte nicht-offene Verfahren ohne Bekanntmachung wird von 120.000 Euro auf eine Million Euro erhöht. Um einen freien und lauteren Wettbewerb sicherzustellen, müssen bei nicht offenen Verfahren wie schon bisher mehrere Angebote von befugten, leistungsfähigen und zuverlässigen Unternehmen eingeholt werden. Damit ist jedoch auch sichergestellt, dass Kärntner Kleinund Mittelbetriebe sich jederzeit aussichtsreich dem Wettbewerb stellen können. „Die Förderung der regionalen Wirtschaft ist ein wichtiger Teil unserer Politik für den ländlichen Raum“,

betont Landeshauptmann Dörfler. Die Erhaltung und der Ausbau von Arbeitsplätzen in den Regionen sei ein wesentlicher Faktor, um Abwanderungstendenzen entgegen zu steuern. „Mit Infrastrukturinvestitionen in Millionenhöhe und gezielten Betriebsansiedlungen werden die regionale Wirtschaft und der Arbeitsmarkt gestärkt. Im Dezember 2010 gibt es in Kärnten bei den öffentlichen Aufträgen einen Zuwachs von 25,8 Prozent“, erklärt Finanzlandesrat Dobernig. Im Budget 2011 sei der Wohnbau als einziger Bereich mit 5 Mio. Euro zusätzlich dotiert worden, um Impulse im Hochbau zu setzen.

Professionelle Chorleiterausbildung gesichert Landesrat Harald Dobernig: Erfreuliche Bilanz nach zehn Jahren Chor Akademie Kärnten In einer Pressekonferenz zog Kulturreferent LR Harald Dobernig eine Zwischenbilanz über die Chor Akademie Kärnten. Gemeinsam mit Dobernig präsentierten auch Dr. Klaus Fillafer, Landesobmann des Kärntner Bildungswerks, Mag. Gerd Kenda, künstlerischer Leiter Chor Akademie Kärnten, Karin Grollitsch, Projektleiterin Chor Akademie Kärnten sowie der Botschafter für Kinderund Jugendchöre, Günther Magerle, die erfreulichen Zahlen. Dobernig sprach von einer „sehr schönen Bilanz“, die Gründung der Chorakademie durch Klaus Fillafer und Roland Streiner im Jahr 2000 habe sich als wichtiger Schritt erwiesen. „Wir haben rund 680 Chöre in Kärnten, die auch professionelle Chorleiterinnen und Chorleiter brauchen. In der Chor Akademie lernen sie das Handwerk von der Pike auf. Es gibtnichts Vergleichbares in Österreich“, so Dobernig, der auch auf die Singoffensive für das Chorland Kärnten verwies. Seitens des Landes werden von 2009 bis einschließlich 2013 rund 550.000 Euro für die Chor Akademie zur Verfügung gestellt. Der Standortwechsel der Chor Akademie an die

In Kärnten gibt es rund 680 professionelle Chöre. Carinthische Musikakademie in Ossiach habe sich bezahlt gemacht. „Zu Beginn vor zehn Jahren haben noch 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die vielfältigen Angebote der Chor Akademie genutzt, 2010 waren es bereits 884“, so Dobernig. Besonders erfreulich sei es, dass der Altersschnitt bei den Chorleitern in Ausbildung von über 40 auf 26,9 Jahre gesunken ist.


8 KärntnerNachrichten I 15. April 2011

LANDESPOLITIK

Wieder Riesenerfolg für Initiative „Kärnten baut“ Kärntner Baufirmen sanieren Südosttangente in Wien Seit weniger Tagen wird auf der A23 der Südosttangente in Wien im Bereich Hansonkurve gebaut. Dieser Bereich wurde in den Jahren 1970 bis 1973 errichtet, ist in die Jahre gekommen und muss daher generalsaniert werden. Ausgeführt wird die Baumaßnahme von der Kärntner Baufirma SSB Bau. Auch auf der Anschlussstelle A 23 Wien – Gürtel/Landstraße/B 221 Wiener Gürtel Straße wird gebaut. Diese Baumaßnahme wird von der Baufirma Steiner Bau aus St. Paul im Lavanttal ausgeführt. „Das ist ein Riesenerfolg für ‘Kärnten Baut’. Die zwei

bekannten Kärntner Paradeunternehmen SSB Bau und Steiner Bau konnten sich zwei Großaufträge in Wien auf der A 23 sichern“, teilt Straßenbaureferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit. Beide Baustellen stellen eine besondere Herausforderung dar, da die Bauausführung unter Aufrechterhaltung des Verkehrs, bei rund 145.000 Fahrzeugen täglich, durchgeführt werden muss. „Hier zeigt sich, dass die Kärntner Bauunternehmen zur absoluten Spitze gehören, wettbewerbsfähig sind und höchste Qualität produzieren“, so Dörfler.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler und der neue FPKLandtagsabgeordnete Peter Zwanziger bei der Besichtigung der Gefahrenstelle in Lendorf.

Verkehrssicherheit für Lendorf bei Klagenfurt In Lendorf bei Klagenfurt gibt es künftig mehr Sicherheit für Fußgänger. Die Straßenmeisterei Wörthersee hat

Energie, die künftig Länder verbindet!

LH Dörfler bei Grundsteinlegung für Hochspannungsleitung zwischen Tarvis und Arnoldstein – erstes Projekt dieser Art zwischen zwei EUStaaten Dieser Grundsteinlegung wurde buchstäblich mit Hochspannung entgegengefiebert. Zwischen Arnoldstein in Kärnten und Tarvis in Friaul-Julisch Venetien wird nämlich durch Eneco Valcanale eine HochspannungsWechselstromfreileitung errichtet. Es ist das erste

Mal, dass die Europäische Kommission einem privaten Unternehmen den Bau einer solchen „Merchant Line“ zwischen zwei EU-Staaten genehmigt. Für Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörf ler wird die neue Hochspann ungsleitung ein „Licht der Zukunft“ bringen, das gut für die Region sei. Der Präsident von Friaul-Julisch Venetien, Renzo Tondo, sprach von einem Moment des Neubeginns, der wichtig für unsere Gemeinschaft und die Region sei.

Zebrastreifen und entsprechende Tafeln über die Feldkirchner Straße und Seltenheimer Straße (im Bereich der Abbiegung nach Wölfnitz bzw.Tulschnig) angebracht und erneuert. Mit dabei waren Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler und der neue Klagenfurter Landtagsabgeordnete Peter Zwanziger.

Die Kärntner Nachrichten erscheinen wieder am Freitag, den 29. April 2011!


REGIONALES

Das Kärntner Landesjugendreferat stellte kürzlich in der HBLA/HLFS Pitzelstätten das EU-Bildungsprogramm „Jugend in Aktion“ im Rahmen eines EUFrühstücks vor. „Der europäische Freiwilligendienst bietet jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, die Möglichkeit für sechs bis maximal zwölf Monaten bei einer Institution im Ausland mitzuarbeiten und parallel dazu einen Sprachkurs zu besuchen“, erklärt Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch. Die Rundumfinanzierung, d.h. Unterkunft, Verpflegung, Taschengeld, Sprachkurs, Versicherung und Flugkosten werden zur Gänze durch das EU-Förderprogramm bezahlt. Vorkenntnisse sind keine erforderlich, weder eine spezielle Ausbildung noch Fremdsprachenkenntnisse. Engagieren kann man sich in verschiedenen Bereichen wie beispielsweise Sport, Soziales, Gesundheit und Umwelt sowie in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. (I N F O: Im Landesjugendreferat unter 050 536 41367 oder unter www.jugend.ktn.gv.at)

Beim Preisschnapsen in St. Jakob i. Rosental mit dabei waren: Bundesrat Peter Mitterer, Ortsparteiobmann Arnold Reichmann, Vizebgm. Gerhard Altziebler, OPO GR Arthur Rasom (Wernberg), NRAbg. Bgm. Maximilian Linder und viele begeisterte Preisschnapser aus der Bevölkerung.

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„30 Jahre Nationalpark Hohe Tauern“: Dieses Jubiläum wird mit zahlreichen Festen und Aktivitäten begangen. Beim Jubiläumsabend im Landesarchiv in Klagenfurt betonten Nationalparkreferent LHStv. Uwe Scheuch und Nationalparkdirektor Peter Rupitsch die Vorreiterrolle Kärntens in der Umweltentwicklung und in Sachen Schutzgebietsmanagement. Diese Kärntner Pionierleistung, oft auch als „Alleingang“ bezeichnet, führte schließlich zum größten Schutzgebiet Mitteleuropas. „Seit seiner Gründung engagiert sich der Nationalpark Hohe Tauern erfolgreich, vorbildlich und beispielgebend in der Umweltbildungsarbeit möglich nahe zu bringen“, zeigte sich Nationalparkreferent LHStv. Scheuch stolz.


10 KärntnerNachrichten I 15. April 2011

Kamingespräche haben im Verein Lavanttaler Wirtschaft (VLW) schon eine lange Tradition. Im Zuge dieser Veranstaltungsserie werden laufend Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und öffentlichem Leben zu Impulsreferaten und Diskussionen eingeladen. In der Vorwoche war Landesrat Mag. Christian Ragger auf Einladung des VLW und der Wirtschaftskammer Wolfsberg zu Gast. Ragger berichtete u.a. auch über das europäische Netzwerk ELISAN (European Local Inclusion & Social Action Network), in dem er vor kurzem zum Vizepräsidenten gewählt wurde. Ziel von ELISAN ist der Austausch und die Förderung von Netzwerken und Partnerschaften.

Konstruktive Gespräche gab es am Donnerstag, den 7. April beim Unternehmerstammtisch mit Finanzlandesrat Mag. Harald Dobernig im Restaurant Reblaus in Feldkirchen. Dem RfW-Kärnten ist es gelungen mit Finanzlandesrat Harald Dobernig, KWF-Mag. Sandra Venus, RfW-LO Bgm.Matthias Krenn und EAK-Geschäftsführerin Sabrina SchützOberländer vier hochkarätige Referenten zu begrüssen, die dem Feldkirchner Unternehmer-Publikum überaus kompetent Rede und Antwort standen. Im Zuge des Unternehmerstammtisches wurden auch Betriebsbesuche durchgeführt, u.a. bei Huber Entsorgung, Ofer Franz GmbH, Wulfenia Druck Ges.m.b.H. und Walcher Security.

REGIONALES


REGIONALES

Starke Begeisterung erzeugte kürzlich der Vortragsabend „HOSPIZ – was ist das?“, durchgeführt von Generationen– und Sozialstadträtin Wilma Warmuth (FPK) im Althofener Pfarrzentrum. Prof. Mag. Renate Kreutzer von HOSPIZ-Kärnten referierte auf bewegende Weise zum Thema Sterbebegleitung. Dabei gelte es, so Kreutzer, auf die speziellen Bedürfnisse schwerstkranker Menschen und deren Angehörige einzugehen. Ab 6. Mai 2011 findet an weiteren sechs Samstagen im Althofener Musikzentrum eine HOSPIZAusbildung statt. Diese Seminarreihe endet mit einer Zertifizierung zum Hospizbegleiter. Unter den interessierten Zuhörern: Pfarrer Mag. Johannes Biedermann, Hansjoachim Freund, sowie die Seniorenvertreterinnen Waltraud Bergknapp und Gerti Kuess.

15. April 2011 I KärntnerNachrichten 11

Ein voller Erfolg war der 1. „senza confini“- Buchstabierwettbewerb im Atrio Villach. 1600 Kinder aus 16 Volksschulen aus Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und Slowenien nahmen daran teil und bestritten in den letzen Tagen die Vorentscheidungen. „Beim spannenden Finale der Buchstabiertage ging heute die VS Villach 6 Auen als Sieger hervor. Besonders freut mich die hohe Teilnehmerzahl und das große Interesse der Schüler, Lehrer und Eltern“, teilt Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch anlässlich der Siegerehrung mit. Auf dem 2. Rang platzierte sich die VS Villach 12 Pogöriach, auf dem 3. Rang die VS Obervellach und Rang 4 erreichten die Schüler der VS 4 Völkendorf.

Wie alle Jahre veranstalteten die Freiheitlichen Frauen am Wochenmarkt in Völkermarkt einen Basar mit Osterdekorationen und Reindlingen. Der Reinerlös kommt auch heuer wieder bedürftigen Menschen zugute. Im Bild v.l.n.r.: Elfriede Lobnig, Iris Miklau, Gabi Pitomec, und Maria Grebenjak. Einen tollen Nachmittag verbrachten viele Kinder beim „Basteln rund um den Osterhasen“ der Ortsgruppen Kreuzbergl/Feschnig, Fischl/St.Peter und St. Ruprecht im Gemeindezentrum Annabichl. FPK-OPO Werner Koch und sein Team hatten viele Überraschungen parat, Iris Gregoritsch verzauberte die Kinder und schminkte wahre Kunstwerke in die lachenden Gesichter. Mit Karin Krainer konnten die Kleinen Palmbuschen zusammenstellen.

Da Tschriasche sagt: „Da Herr Inzko hat sei Diplomatenimage gänzlich vergeigt, und im ORF sein wahres Gesicht gezeigt.“


12 KärntnerNachrichten I 15. April 2011

LESERBRIEFE

Und was macht Slowenien? Wie kann es sein, dass Slowenien uns Kärntner und Österreich in Bezug auf die erfolgreichen Ortstafelverhandlungen kritisiert und in Misskredit bringt, ohne dass es auch nur ansatzweise einen Ve r te i d i g u n g s ve r s u c h oder eine Reaktion des Bundeskanzlers oder des Außenministers gibt? Auf der einen Seite ist Slowenien selbst nicht dazu bereit die alt-österreichische und deutschsprachige Minderheit in Slowenien auch nur teilweise anzuerkennen und auf der anderen Seite will man die jetzige Ortstafellösung schlecht reden und Kärntens Minderheitenpolitik als menschenverachtend darstellen. Ich erkenne keine Unterdrückung oder Schlechterstellung der slowenischsprachigen Volksgruppe in Kärnten. Immerhin ist diese mit zahlreichen slowenischen Schulen, Kindergärten, Rundfunksendungen uvm. eine der bestgeförderten Minderheiten Europas. Dies

wurde auch vor nicht allzu langer Zeit durch EU-Gesandte bestätigt! Also was wollen Slowenien und der Rat der Kärntner Slowenen denn noch, wenn sich sogar unser sonst so schweigsamer Bundespräsident Heinz Fischer für diese Lösung ausspricht? Man wird diese wohl hoffentlich nicht von ein paar Ortstafeln mehr abhängig machen. Immerhin mussten sich für diesen Kompromiss beide Seiten gleich weit bewegen, in die Mitte! Aber scheinbar will man von dieser Seite keine endgültige Lösung in dieser jetzt schon viel zu lange offenen Frage. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich der Nationalrat auf eine Zweidrittelmehrheit verständigen wird und diese Ortstafellösung beschließt! Auch wenn der Rat der Kärntner Slowenen diese so nicht will. Markus di Bernardo, Wernberg

„Kinderschnitzel“ Spätestens seit dem erschreckenden Auftritt des angeblichen Diplomaten Inzko „Im Zentrum“ weiß Österreich, wo die wahren Blockierer der Ortstafelfrage sitzen. Bestimmte Slowenenvertreter brauchen offensichtlich die ungelöste Ortstafelfrage, um sich die

Existenzberechtigung als Slowenen-Vertreter zu sichern. Es bleibt zu hoffen, dass Dörfler und Co nun eine Lösung im Verfassungsrang gelingt, damit endlich Ruhe einkehrt. Josef Franz Stattmann Görtschach

Zu „Salz & Pfeffer“ Die Überschrift „Die seltsame Moral der Politik“ hätte richtigerweise „Die seltsame Moral des Richters“ lauten müssen. Das Zitat des LT-Präs. Josef Lobnig „Nicht alles, was gerichtlich und strafrechtlich verfolgbar ist, muss politisch verwerflich sein und nicht alles was politisch oder moralisch unvertretbar ist, ist gerichtlich verfolgbar“ hat durchaus seine Richtigkeit. Nehmen wir an, dass der Dackel eines Politikers einen Briefträger in das beamtete Wadl beißt. Der

Herr Abgeordnete wird folgerichtig wegen fahrlässiger Körperverletzung strafrecht lich verfolgt. Wo aber bitte liegt in diesem Fall die politische Verwerflichkeit? Ist der Biss des „Kampfdackels“ ein Rücktrittsgrund? Ich bin der Meinung auch ein SPÖ-naher Richter sollte zuerst über das Zitat nachdenken, bevor er einen absolut untauglichen Skandalisierungsversuch startet. Hans Steinacher Völkermarkt

Intervention für Staatsbürgerschaft Der Rat der Kärntner Slowenen unter Führung des Hohen Repräsentanten für Bosnien und Herzegowina Valentin Inzko zeigt wieder einmal sein wahres Gesicht. Am Freitag wurde nach langer Zeit endlich ein Schritt in die richtige und gemeinschaftliche Richtung getan. Die Volksgruppenvertreter Inzko, Marjan Sturm und Bernard Sadovnik gaben Ihre Zustimmung. Was diese Zustimmung Wert ist, zeigt uns das Verhalten vom Obmann des Rates der Kärntner Slowenen. Wird Inzko und seinen Kärntner Slowenen die Hand gereicht, wollen sie gleich den ganzen Arm. Die Zustimmung auch noch an Förderzusagen zu binden, bringt das Fass wohl endgültig zum Überlaufen. Herr Inzko hat schon bei seiner Festansprache bei der 10.Oktober-Feier bewiesen, dass er nicht fähig ist, gemeinsam nach einer Lösung zu

suchen und diese auch umzusetzen. Es bedarf einer wiederholten Feststellung: Slowenien ist nicht Rechtsnachfolger für den ehemaligen Staat Jugoslawien! Landeshauptmann Gerhard Dörfler hat gemeinsam mit Herrn Staatssekretär Dr. Josef Ostermayer eine für alle vertretbare Lösung des Ortstafelproblems geschaffen, doch Valentin Inzko und seine Slowenenvertreter treten diese mit Füßen. Verhandelt der EUSonderbeauftragte Inzko in Bosnien und Herzegowina ebenso wie in Kärnten und zeigt dort auch, dass seine Zusagen das Papier nicht wert sind auf denen sie geschrieben sind? Wenn ja, dann fällt mir nur mehr eines ein: „Gute Nacht. Herr Obmann des Rates der Kärntner Slowenen und träumen Sie weiter von mindestens 800 zweisprachigen Ortstafeln“. Friedrich Flath jun., Flatschach, Himmelberg

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


15. April 2011 I KärntnerNachrichten 13

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Wenn Hades, Herrscher der Unterwelt, den Olymp für sich beansprucht, dann wird es selbst für Göttervater Zeus

KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal

nicht leicht. win2day-User können helfend einspringen und zur „Legende von Olympus“ werden, denn zur Verteidigung des Götterthrons stehen ihnen Wild-, Freispielund Bonussymbol zur Verfügung. The Legend of Olympus ist das 18. Slot Game auf win2day, der online-Spieleplattform von Casinos Austria und Österreichische Lotterien. Fünf Walzen mit zwölf Symbolen bieten Gewinnmöglichkeiten auf bis zu 20 Gewinnlinien. Pro Linie kann man bis zu 20.000,- Euro gewinnen. Wer das neue Spiel bis 8. Mai ausprobiert, hat zusätzlich die Chance auf eines von zehn € 100,- Spielguthaben für alle Casino und Games Room Spiele sowie für den Bingo Room. Hades und Zeus in den Hauptrollen: Hades und Zeus spielen in The Legend of Olympus tragende Rollen. Hades ist als WildSymbol für jedes andere Symbol einsetzbar und vervollständigt somit Gewinnkombinationen. Ausgenom-

men davon sind das Freispiel-, Bonus- und €€€ Jackpot-Symbol. Mit Zeus wiederum kann man bis zu 14 Freispiele gewinnen. Die Münze als Bonussymbol für Bares: Drei oder mehr Münzen geben im Bonusspiel den Weg zum Schatz des Hades frei, der bis zu 10.000,- Euro wert ist.

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43232 Ziehung vom Do., 7. 4. 2011

65224 Ziehung vom Fr., 8. 4. 2011

61141 Die Ausbildungsstätte „Lehrbetrieb Land Kärnten“ vergibt nachstehende Ausbildungsstellen:

Doppellehre: Archiv-, Bibliotheks- u. Informationsassistent/in / Verwaltungsassistent/in Chemielabortechnik Garten- und Grünflächengestaltung - Schwerpunkt Landschaftsgärtnerei Informationstechnologie - Technik mit Matura Doppellehre: Kraftfahrzeugtechniker/in / Kraftfahrzeugelektriker/in Doppellehre: Maler/in u. Anstreicher/in / Vergolder/in u. Staffierer/in Doppellehre: Straßenerhaltungsfachmann / Tiefbau Verwaltungsassistent/in Wenn Sie an einer Ausbildung in Form einer „Lehrwerkstätten Ausbildung“ interessiert sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen. Nur rechtzeitig und vollständig eingebrachte Bewerbungen können berücksichtigt und in das Auswahlverfahren einbezogen werden. Mehrfachbewerbungen sind nicht möglich. Details zur Bewerbung sind unter www.lehre.ktn.gv.at sowie unter der Telefonnummer 050 536 30669, Herr Dipl.-Päd. Günther Marx, zu erfahren.

Ziehung vom Sa., 9. 4. 2011

85836 Ziehung vom Mo., 11. 4. 2011

94145 Ziehung vom Di., 12. 4. 2011

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VO R S C H AU 15. Runde 2011 1: Sturm Graz– RB Salzburg 2: Wacker Innsbruck– Rapid Wien 3: Austria Wien– SV Mattersburg 4: LASK Linz– SV Kapfenberg 5: SC Wr. Neustadt– SV Ried 6: Bayern München– B. Leverkusen 7: Werder Bremen– Schalke 04 8: Hamburger SV– Hannover 96 9: 1. FC Kaiserslautern– 1. FC Nürnberg 10: 1. FC Köln– VfB Stuttgart 1 11: TSG Hoffenheim– E. Frankfurt 12: VfL Wolfsburg– FC St. Pauli Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 15. April 2011

PFLEGE

Eröffnung des Altenwohn- und Pflegeheimes Frantschach-St. Gertraud

Mehr Lebensqualität für Senioren mit Pflegebedarf ebenfalls im Erdgeschoß des Pflegeheimes eingerichtet.

m Freitag den 8. April 2011 wurde das Altenwohn- und Pflegeheim Frantschach- St. Gertraud in Anwesenheit von Bundesminister Rudolf Hundstorfer, Landeshauptmann Gerhard Dörfler, LH-Stv. Dr. Peter Kaiser, Landesrat Mag. Christian Ragger, Landesrat Dr. Josef Martinz, Bürger-

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den plante das Haus mit einer Investitionssumme von rund 9 Millionen Euro. Die gesamte Heimanlage in Frantschach gliedert sich funktionell in drei Bereiche. Auf einer Gesamtfläche von 6.000 m2 entstanden ein vierstöckiges Pflegeheim mit 75 Betten für Langzeitpflege und 6 Betten für

bracht. Im Erdgeschoß bietet das Tageszentrum 10 Betreuungsplätze mit attraktiven Aufenthaltszonen und einer Außenterrasse. Der Gemeinschaftsraum für Pensionistenorganisationen sowie die Besucherzimmer als Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige sind

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Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze!“

meister Günther Vallant und Betreiber Dr. Dr. Stephan Wagner feierlich eröffnet. Herr DI Gerhart Hinterwirth, Architekt aus Gmun-

Kurzzeitpflege sowie ein Tageszentrum mit 10 Plätzen. In den drei Obergeschoßen des Pflegeheimes sind jeweils zwei Pflegegruppen, also insgesamt sechs Hausgemeinschaften, unterge-

Heraklit

Für gesellschaftliches Beisammensein, unterschiedliche Freizeitaktivitäten oder ruhigere Stunden stehen ein Café, eine Kapelle, eine Bibliothek und eine Kinderecke zur Verfügung. Ein Rau cheraufenthaltsraum, ein Gymnastikraum, ein Therapieraum und ein Frisör- und Fußpflegestudio komplettieren das Angebot. Das Pflegekonzept für das Altenwohn- und Pflegeheim beruht auf dem modernen Hausgemeinschaftskonzept. Die kleinen, familienähnlichen Pflegegruppen bestehen lediglich aus 12 bis 13 Personen. Rund um die Uhr ist das Pflegepersonal anwesend. Qualifizierte Alltagsmanager gestalten gemeinsam mit den Bewohnern das alltägliche Leben. Dieses Konzept entspricht auch dem Motto des Hauses „Gemeinsam in Harmonie“. Im Vordergrund stehen eine liebevolle Betreuung, die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und das gemeinsame Bewältigen des Alltags von Personal, Bewohnern und deren Familien und Bekannten.

Frantschach 46, 9413 St. Gertraud Tel.: +43 (0)4352 710 95, Fax: +43 (0)4352 710 95-100 www.pflege-frantschach.at


15. April 2011 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

Hypo Alpe Adria startet konzernweit neuen Werbeauftritt ie Hypo Alpe-Adria-Bank International AG startet mit einem neuen Werbeauftritt. Die neue Kampagne „Supportive, Friendly, Fair“ wird die bereits erfolgte Neuausrichtung der Gruppe und den Neustart der Bank jetzt auch visuell unterstützen. Die „Hypo Hippos“ werden als Sympathieträger wiederbelebt. Das neue Logo der Bank wird künftig auf die Bezeichnung „Group“ verzichten. Das Refreshing des Werbeauftritts wird in allen Kernländern gleichzeitig umgesetzt.

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Um die Neuausrichtung der Bank und die klare Kundenorientierung der Bank auch nachhaltig im Markt zu implementieren, wurde eine Werbelinie entwickelt, die sich vom Mitbewerb und anderen Werbeauftritten klar unterscheidet und dabei gleichzeitig Ausdruck der gelebten, neuen Werte der Bank ist. Die österreichische Agentur YOUNITED unter der Führung von Alois Grill ging mit Ihrer Kampagne als Sieger aus einem marktkon-

formen Wettbewerb hervor. Christina Dubisar, Leiterin Marketing und Kommunikation der Hypo Alpe Adria, erklärt: „Mit der „Wiederbelebung“ der Hypo Hippos trägt die Hypo Alpe Adria der Tatsache Rechnung, dass dieses Sujet hohe Sympathiewerte trägt und in einigen Ländern das Hypo Hippo durchgehend Verwendung fand. Das neue graphische Format erlaubt einen sehr flexiblen, kulturunabhängigen und kosteneffizienten Einsatz, und funktioniert ausgezeichnet auch ohne Sprache.“

machen und die logische Konsequenz aus der Tatsache, dass der Gruppengedanke intern und extern

implementiert ist und wir künftig noch stärker auf die lokale Kundenorientierung fokussieren.“

Rainer Sichert, Konzernvorstand der Hypo Alpe Adria, kommentiert: “Die Hypo ist back to business. Dies dokumentieren wir auch mit unserer neuen Werbekampagne, die unsere strategische Ausrichtung als regionale Bankengruppe mit effizientem und kundenorientiertem lokalen Marktauftritt, hervorragend unterstützt. Der Verzicht auf die Bezeichnung „Group“ im Firmenlogo ist letztlich auch der visuelle Ausdruck die Bank einfacher zu

Großglockner Hochalpenstraße beendet voraussichtlich am 30. April ihre Wintersperre! ie Schneeräumungen auf der Großglockner Hochalpenstraße haben bereits erfolgreich begonnen und alle Sicherheitsarbeiten im Bereich der Straße kommen zügig voran. Sollte es zu keinem unerwarteten Schlechtwettereinbruch kommen ist die Öffnung der Großglockner Hochalpenstraße mit 30. April 2011 geplant.

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Auch die Öffnung der Nockalmstraße nach der Wintersperre ist nach derzeitigem Plan (entsprechend Straßenverhältnisse und Lawinensicherheit vorausgesetzt) für den 30. April 2011 vorgesehen. info@grossglockner.at www.grossglockner.at


16 KärntnerNachrichten I 15. April 2011

WIRTSCHAFT

Stiegl braut die erste Limonade nach dem Reinheitsgebot ie Stieglbrauerei zu Salzburg, Österreichs größte und führende Privatbrauerei, braut ab sofort auch eine Limonade. Der neue Slow Drink mit dem Namen “FLÜX“ ist die erste Limo nach dem Reinheitsgebot, weil außer Früchten wie Holunder-, Brom- und Aroniabeeren, Birne und Quitte, reinem Brauwasser vom Salzburger Untersberg und hochwertigem österreichischen Gerstenmalz aus Niederösterreich nichts hinzugefügt wird. „Flüx ist frei von Farb- und Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen und Zuckerzusätzen. Das und die 100 Pro-

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Die erste Limonade nach dem Reinheitsgebot!“

zent naturreinen Zutaten waren für uns der Grund, das erste Reinheitsgebot für Limonade auszurufen. Schließlich hat auch das Reinheitsgebot von Bier – aus dem Jahr 1516 – eine ‚Geburtsstunde’“, erklärt Stiegl-Chefin Alessandra Kiener. „Im Gegensatz zu herkömmlichen Limonaden,

die oft nur aus künstlichen Aromen, Zitronensäure, Zucker oder Süßungsmitteln, Farb- und Konservierungsstoffen angerührt werden, wird Flüx – wie Bier – ausschließlich aus besten, natürlichen Rohstoffen gebraut. Das heißt, unsere Limonade entsteht durch einen langsamen, schonenden und rein biologischen Fermentationsprozess, bei dem auch der einzigartige, spritzig-fruchtige Geschmack entsteht“, ergänzt Braumeister Christian Pöpperl. Das volle Aroma der roten Beeren und die natürliche Süße aus Früchten und Gerstenmalz machen Flüx zum perfekten Erfrischungsgetränk. „Spritzig, fruchtig und nicht zu süß, mit einer leicht säuerlichen Note“, beschreibt der Braumeister seine Kreation.

Der Name Für die 1. Limonade nach

Reinheitsgebot kreierte Stiegl einen eigenwilligen, frischen aber vor allem sehr einprägsamen Namen: FLÜX. „Wir wollten einen kurzen, knackigen, geschlechtsneutralen Namen, den man sich leicht merken kann“, erklärt Stiegl-Bräuin Alessandra Kiener.

Ab sofort zu haben: Schloss Wolfsberg „Weil Flüx ein echter Slow Drink ist, haben wir uns auch Zeit genommen“, schmunzelt Alessandra Kiener. Ursprünglich begann die Geschichte von Flüx nämlich als Testlauf bei einigen wenigen Gaststätten in Österreich. Was als ein Versuch begann, entwickelte sich zu einer regelrechten Erfolgsstory. „Das Ergebnis war noch besser, als wir uns das erträumt haben, denn Flüx kam bei Gästen wie Gastronomen so gut an, dass wir bereits während der

Testphase ausverkauft waren. Es hat sich sogar eine Fan-Community im Netz gebildet und die vielen Postings auf Facebook waren verblüffend“, so die StieglChefin. Ab sofort ist Flüx in der 0,33Liter-Flasche mit Aufreißverschluss in der Gastronomie in ganz Österreich erhältlich. In Kärnten zum Beispiel bei: Schloss Wolfsberg.


15. April 2011 I KärntnerNachrichten 17

KÄRNTEN BAUT

Spatenstich für Sanierung Zollfeld Straße Die L 71 Zollfeld Straße wird im Bereich Glandorf vor der Firma FunderMax verlegt und saniert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis 8. September abgeschlossen sein. Kürzlich fand dazu der feierliche Spatenstich statt. Dörfler betonte weiters, dass sich in St. Veit vieles tue. Er verwies auf das Holzkompetenzzentrum W3C und auf den im Mai stattfindenden Spatenstich für die „Sonnenstadt St. Veit“. In dieses Projekt würden sieben Mio. Euro investiert, es sei eine große Chance für die heimische Wirtschaft und stoße auch im Ausland auf großes Interesse. Bei diesem großen Bauauftrag erhielt die ARGE Alpine Bau GmbH/Porr GmbH als Bestbieter den Zuschlag. Fritz Schabkar sprach für die ARGE Alpine Bau GmbH/ Porr GmbH. Launig merkte er an, dass er den Landes-

hauptmann in dieser Woche

K U R Z I N F O R M I E RT Die L 71 Zollfeld Straße wird im Zuge der Sanierung auf einer Länge von rund 350 Metern verlegt, der Fahrbahnquerschnitt angepasst, ein neuer Geh- und Radweg errichtet sowie eine bestehende Zufahrt zum FunderMax-Gelände rückgebaut und geschlossen. Für Fußgänger wird zusätzlich eine Querungshilfe errichtet. Auf der Seite des Firmengeländes werden durch die Firma FunderMax ein Parkstreifen und eine Fahrgasse für Ladetätigkeiten errichtet. Bahnseitig wird eine Brückenwaage verlegt und eine Abfahrtsrampe errichtet. So soll neben der Erhöhung der Verkehrssicherheit auch die Situation für die Firma FunderMax bei der Beund Entladung von LKWs verbessert werden.

schon bei vier Bauprojekten getroffen habe. Das zeige, dass es Beschäftigung im Land gebe. Der Leiter der Landesstraßenbauabteilung, Volker Bidmon, bezeichnete das Bauprojekt als Aufwertung für St. Veit und FunderMax.

Bauarbeiten wird es je nach Baufortschritt zu halbseitigen Sperren mit Ampelregelung und kurzen Wartezeiten kommen. Für Behinderung während der Arbeiten wird seitens des Verkehrsreferenten um Verständnis gebeten.

Die Kosten für die Sanierung und Umlegung belaufen sich auf insgesamt ca. 1,5 Mio. Euro, wobei der Anteil des Landes Kärnten rund 490.000 Euro beträgt, der Anteil der Stadtgemeinde St. Veit rund 185.000 Euro und die restlichen Kosten von der Firma FunderMax getragen werden. Während der

Bei der Spatenstichfeier waren auch St. Veits Straßenmeister Josef Kogler, Klagenfurts Straßenbauamtsleiter Thomas Unterüberbacher, Vizebürgermeisterin Gotho Stromberger, Vizebürgermeister Günter Leikam, Stadtrat Herwig Kampl und Heinz Holzfeind von der Firma Porr anwesend.

ARGE Zollfeld Straße


18 KärntnerNachrichten I 15. April 2011

KLAGENFURT

Mit frischer Kraft für Klagenfurt viel weitergebracht! Bürgermeister Scheider und Vizebürgermeister Gunzer ziehen nach zwei Jahren Stadtregierung positive Bilanz. Die Großprojekte werden abgearbeitet und wichtige Investitionen getätigt.

Erfolgreiches Team für Klagenfurt: Bürgermeister Christian Scheider mit Vizebürgermeister Albert Gunzer und den beiden Stadträten Christine Jeremias und Wolfgang Germ. lagenfurt ist vielseitig. Ob nun ein moderner High-Tech-, Forschungs- und Bildungsstandort mit Lakesidepark, Universität und Fachhochschulen oder hochmoderner Gesundheitsstandort mit dem neuen Wörthersee-Klinikum. Zusätzlich punktet die Stadt mit 16 jährlich stattfindenden Messen auch als vielbesuchter Drei-Länder-Messestandort. Der zweiprozentige Anstieg der Kommunalsteuer ist ein klares Indiz für den attraktiven Wirtschaftsstandtort. Was sich auch in der hervorragenden Position im Alpen Adria Städteranking widerspiegelt. Allein 2010 wurden 22 neue Betriebe in der In-

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nenstadt angesiedelt. Dazu kommen namhafte Betriebsansiedelungen auf der grünen Wiese wie die Firma Carlovers oder die Firma Schuhmacher.

Klagenfurt investiert • 3 Millionen Euro für die Leichtathletik-Anlag • 6 Millionen Euro für das T i e r s c h u t z - K o mp e te n z zentrum • 400.000 Euro für die Sanierung des Benediktinermarktes • 900.000 Euro für die Stocksportanlage Zusätzlich werden Mittel

für die Adaptierung der Berufsfeuer wehrleitzen trale bereitgestellt.

erster Instanz grünes Licht bekam, so rasch als möglich umzusetzen.

Klagenfurt arbeitet Großprojekte ab

Klagenfurt verbessert Budget

Die Projektgruppe Hallenbad arbeitet auf Hochtouren und prüft Messe und Minimundus als mögliche Standorte. Auch am Projekt Eishalle Neu wird intensiv gearbeitet, das Stadion steht vor der baulichen multifunktionalen Fertigstellung. Um eine atomfreie und 100-prozentig regenerative Energieversorgung zu gewährleisten ist es wichtig das Projekt Gasdampfkraftwerk, welches bereits in

Mit bedachter Finanzpolitik wurde 2010 der Abgang von 23 Millionen auf rund 7 Millionen Euro reduziert. Dadurch konnte das Budget 2010 um 16,3 Millionen Euro verbessert werden.

Klagenfurt bleibt sozial Im Sozialbereich gibt es keine Einsparungen. Leistungen wie Heizkosten-Ak-


15. April 2011 I KärntnerNachrichten 19

KLAGENFURT tion, Weihnachtsaktion, Stromscheck, Wasserscheck, Behindertentaxi, Nachttaxi-Aktion für Senioren, Betagten-Erholung, Schuldnerberatung und Essen auf Rädern konnten aufrechterhalten werden. Seit 2009 wurde über 2.000 Klagenfurtern mit den Sozial- und Hilfsfonds des Bürgermeisters geholfen.

Klagenfurt wurde sicherer Die enge und gut funktionierende Zusammenarbeit mit der Exekutive wurde forciert. Zusätzlich ist ein Ordnungsamt installiert und zur besseren Vernetzung der Blaulichtorganisationen werden lau-

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Klagenfurt hat sich im Alpen Adria Raum hervorragend positioniert und ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort!“ Vizebürgermeister Albert Gunzer

fend Sicherheitsenquetes abgehalten.

Klagenfurt lebt Kultur Der Bachmannpreis ist ein bedeutendes europaweites Aushängeschild. Außerdem installierte Kulturreferent Albert Gunzer die neue Mittelbühne und schuf dadurch mehr Kulturraum, wozu auch die Installierung des Kulturservers www. kulturraum-klagenfurt.at beiträgt. Weitere kulturelle Highlights sind, die Volkskultur mit ihren Chören, der Jazz im Minimundus, das neu sanierte Musilhaus,

die erweiterte Stadtgalerie und der neubelebte Lendhafen.

Jugend hat in Klagenfurt Vorrang Auch Klagenfurts Jugendstadträtin Dr. Christine Jermeias kann auf eine stol-

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Klagenfurt ist eine lebenswerte Stadt, die sicher, sozial und bürgernah ist.“ Bürgermeister Christian Scheider

ze Bilanz verweisen. „Ich bin in erster Linie stolz, dass wir trotz Einsparmaßnahmen und nötiger Umstrukturier ungsmaßnahmen die wichtigen Jugendeinrichtungen für Klagenfurt erhalten konnten!“ Jeremias verweist auf das erfolgreiche Jugendkulturzentrum kwadrat am Klagenfurter Messegelände. Durch Subventionen können neue Initiativen auch im Sport unterstützte werden, Um KlagenfurterInnen die Wohnungssuche zu erleichtern und einen Überblick über die nötigen Formalitäten zu geben, wurde die Broschüre „Meine Schritte zur Stadtwohnung“ aufgelegt, die jeder Wohnungssuchende bei der Anmeldung erhält. Um für noch mehr Fairness bei der Wohnungsvergabe zu sorgen, wurde das Bewertungssystem für Wohnungswerber verbessert. Die Bewertung ist jetzt noch detaillierter und nimmt noch mehr Rücksicht auf die persönliche Situation. Dank der geänderten Richt-

linien – der zumutbare Wohnungsaufwand wurde von 25 auf 20 Prozent des Familieneinkommens herabgesetzt – haben jetzt noch mehr KlagenfurterInnen Anspruch auf Mietzinszuzahlung. In Planung ist derzeit auch das „Elektronisches Wohnungsansuchen: abhängig von den Fortschritten des egovernment soll so bald wie möglich umgesetzt werden, dass Wohnungssuchende ihren Antrag künftig direkt auf der Homepage der Stadt stellen können.

Stadtrat Germ: Der Reformer Einen hervorragenden Ruf als Reformer genießt Stadtrat Wolfgang Germ, der mit viel Um- und Rücksicht die Zusammenlegung der Abteilungen

Öffentlicher Verkehr, Entsorgung, Straßenbau und verkehr zur neuen Abteilung Kommunale Dienste geschafft hat. Freiwillig hat Stadtrat Germ auch auf 50 Prozent seiner „Verfügungsmittel“ verzichtet, um ein Zeichen des Sparens zu setzen. Zahlreiche Verbesserungen konnte der Stadtrat, der auch einmal pro Monat unentgeltlich seinem Beruf als Offizier der Berufsfeuerwehr nachgeht, im Bereich des Bestattungswesens umsetzen. Als Personalreferent der Stadt ist Wolfgang Germ auch bemüht, alle Positionen objektiv auszuschreiben und zu besetzen. „Größtmögliche Transparenz ist einer der wichtigsten Grundsätze meines politischen Handelns!“, betont Stadtrat Germ auch im Gespräch mit den Kärntner Nachrichten.


20 KärntnerNachrichten I 15. April 2011

WIRTSCHAFT

Bilanzergebnisse bei Raiffeisen über den Erwartungen > Die Finanzierungsleistung konnten auf 3,8 Mrd. EUR oder um + 4,8 % gesteigert werden > Die Kundeneinlagen betragen 4,2 Mrd. EUR > Mit 88 Mio. EUR oder + 5,9 % ein ausgezeichnetes Betriebsergebnis > Vorläufiges EGT liegt bei 44 Mio. EUR oder + 14 % > 13,46 % Eigenmittelquote als solider Risikopolster > 7,9 Mrd. EUR Bilanzsumme > Kundenanzahl um 1,2 % oder rund 3.000 Kunden gestiegen > Marktanteil bei Privatkunden 38 % > Marktanteil bei Firmenkunden 56 % Unter dem Motto „Raiffeisen bewegt Kärnten – über Qualität und Dynamik zum Erfolg“ wurde im Raiffeisenhaus in Klagenfurt Bilanz über das Geschäftsjahr 2010 gezogen. Die 47 selbständigen Raiffeisenbanken mit ihren 153 Bankstellen sowie die Raiffeisenlandesbank Kärnten erwirtschafteten ein Ergebnis, welches über den Erwartungen liegt, betont der Vorstandssprecher der Raiffeisenlandesbank Kärnten, Peter Gauper. Nach wie vor gilt Raiffeisen als der wichtigste Bankpartner im Lande und befindet sich zur Gänze in Kärntner Eigentum. Jede einzelne Raiffeisenbank bildet dabei eine Gemeinschaft von

„Menschen mit Werten“, die sie miteinander verbindet. Drei Werte stechen dabei besonders heraus, liegen sie doch in der über 130jährigen Tradition des Raiffeisengedankens begründet: Regionalität, Sicherheit und Nachhaltigkeit.

Marktposition soll 2011 ausgebaut werden Im Kundenbereich soll laut Messner die Kompetenz in der Wohnbaufinanzierung erhöht werden mit dem Ziel, die Marktführerschaft in diesem Segment zu übernehmen. Andererseits sollen über das Kernprodukt ´Raiffeisen-Konto´ die Geschäftsverbindungen ausge-

Im Bild v. l. n. r.: Die Vorstandsdirektoren der Raiffeisenlandesbank Kärnten, Mag. Georg Messner, Mag. Peter Gauper, Mag Gert Spanz. Foto: KK baut werden, angepeilt wird die Anzahl von 300.000 Kunden, was einer damit verbundenen Steigerung der jeweiligen Kundenanteile um rund 10 % entspricht. Im Firmenkundenbereich werden laut Gauper drei Schwerpunkte gesetzt. So soll die Kommerzkundenbetreuung weiter ausgebaut werden, im Rahmen der Exportoffensive stehen die Verleihung des RaiffeisenExportpreises, eine hochkarätige Vortragsveranstaltung sowie Sprechtage mit Handelsdelegierten am Programm. Darüber hinaus

wird Raiffeisen eine Kommunaloffensive starten. Die Maßnahmen werden am „1. Raiffeisen Gemeindetag“ präsentiert. Größtes Augenmerk wird laut den Vorständen weiterhin auf die Zufriedenheit der Kunden, die hohe Servicequalität und die Qualität in der Ausbildung der Führungskräfte und Mitarbeiter gelegt. Mit der Entwicklung im heurigen Jahr sind die Vorstände zufrieden und hoffen, dass Raiffeisen 2011 wiederum so erfreuliche Ergebnisse erreichen wird.

„Los Monetos“ - Neues Rubbellos mit schlafendem Mexikaner: Sonne, Siesta und Säcke voll Geld

ie Krempe des Hutes tief ins Gesicht gezogen, so hält ein Mexikaner auf „Los Monetos“, dem neuen Rubbellos der Öster-

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reichischen Lotterien, zufrieden seine wohlverdiente Siesta. Seine Arme ruhen auf zwei Säcken voller Pesos; umgerechnet 25.000,- Euro, dem Höchstgewinn bei „Los Monetos“. Ruhe, Wärme und Gelassenheit vermittelt Los Monetos, und das wird auf dem Rubbellos durch einen in der Wüste dösenden Mexikaner dargestellt. Seine Hauptbeschäftigung sind Träumereien und Gedanken rund um seinen Gewinn. Und der ist bei Los Monetos beachtlich: Bis zu 25.000,- Eu-

ro sind zu gewinnen, und diesen Höchstgewinn gibt es in der aus 3 Millionen Losen bestehenden Serie dreimal. Wer unter der Rubbelschicht dreimal den gleichen Betrag findet, hat diese Summe einmal gewonnen. Die Ausschüttungsquote beträgt 55 Prozent, die Gewinnsumme von 3,3 Millionen Euro verteilt sich auf mehr als 1,2 Millionen Gewinnlose. Los Monetos ist in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 2,Euro erhältlich.


15. April 2011 I KärntnerNachrichten 21

FREIZEIT

Spiel, Spannung & Spaß für Klettermaxe, kleine Piraten und waghalsige Abenteurer

Mit Kind und Kegel Südtirol entdecken astgeberfamilie Kruselburger vom Hotel Schneeberg Resort & Spa im sonnenverwöhnten Ridnauntal in Südtirol hat ein Herz für Kinder: Die KinderWasser-Wellness-Welt mit Kinderdampfbad, Elefantenrutsche und Piratenschiff, der Miniclub mit Bastelecke, Klettergarten und jeder Menge Spielzeug, der beliebte Streichelzoo oder der Megaspielplatz mit Wippen, Rutschen, Sandkasten und allem was das Kinderherz begehrt, bringen jeden Tag aufs Neue Abenteuer pur. Speziell mit dem aktuellen Angebot für die ganze Familie steht einem kostengünstigen Familienspaß in Südtirol nichts im Wege. Mama will einmal ihre Ruhe bei einer entspannenden

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de Familien ins Ridnauntal. Für ab 900 Euro kann die ganze Familie sechs Tage (5 Nächte) lang abschalten und sich verwöhnen lassen. In den geräumigen Komfortzimmern „Happy Family“ mit getrenntem Schlafbereich für die Kinder, gibt es genügend Platz für alle Familienmitglieder. Und das Beste: Mit dem speziellen Family-Paket ist der Aufenthalt für ein Kind sogar kostenlos!

Bildnachweis: Hotel Schneeberg in Ridnaun

Schönheitsbehandlung genießen und der Papa würde gerne nach einer befreienden Wanderung zu den schönsten Gipfeln der Umgebung ein Gläschen Wein an der Bar trinken. Wer alles unter einen Hut bringen

möchte, ist im Familienhotel Schneeberg bestens aufgehoben. Hier wird der Urlaub für Groß und Klein zum einzigartigen Erlebnis! Von 1. Mai bis 26. Juni 2011 lockt ein supergünstiges Angebot erholungssuchen-

Kontakt und Buchung: Hotel Schneeberg Resort & Spa Fam. Kruselburger, Maiern 22 IT-39040 Ridnaun (BZ) Tel.: +39 0472/656 232 Fax: +39 0472/656 383 E-Mail: info@schneeberg.it www.schneeberg.it

Wo Karfunkelsteine mit den Farben spielen: Frühling im Granatium - am 18.4. ist Saisonstart! unkelnde Steine, funkelnde Augen – das können wir auch heuer wieder garantieren. Zum vierten Mal öffnen wir unsere Pforten für Jung und Alt und freuen uns darauf, unsere Besucher mit Neuerungen zu überraschen! Japanische Wassersteine – SUISEKI – bereichern den Stollen: SUISEKI ist die hohe Kunst der Präsentation meditativer Natursteine. Ostern mit großer Osternesterl-Suche im Granatium: An den beiden Osterfeiertagen, Ostersonntag und Ostermon-

Weitere Informationen Granatium Radenthein Klammweg 10, 9545 Radenthein T: +43 4246 29135 E-Mail: info@granatium.at www.granatium.at

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tag, wird der Osterhase für die jüngsten Museumsbesucher viele bunte Schatzkisten im Granatiumgelände verstecken. Eine Schatzkiste hat es besonders in sich – nämlich ein Granatium-Package inkl. einer Jahreskarte für die Familie und einem Gutschein für den Granatium-Shop!! Wir freuen uns auf Sie und öffnen unsere

Pforten am 18. April! Öffnungszeiten täglich 10 – 18 Uhr!

V E R A N S TA LT U NG S VO R S C H AU 23.-24.März (Ostern) 29. April, 19.30 Uhr 06. Mai 08. Mai 30. Juni, 20.00 Uhr

Osternesterl-Suche im Granatium Konzert mit TROAD – alternative VOLXMUSIK Schmuckbasteln für den MUTTERTAG MUTTERTAG im Granatium – alle Mütter gratis Konzert mit CLEMENS HOFER TRIO


22 KärntnerNachrichten I 15. April 2011

UHREN

Tissot sorgt für Knalleffekte Die Schweizeruhrenmarke Tissot präsentiert die neuen Kollektionen T-Race Lady und TXL-Lady. Dabei wird dem Trend „Farbe“ Rechnung getragen. Die Zeitmesser sind in einem knalligen Blau, in Pink, Türkis und auch in einem leuchtenden Grün erhältlich.

Tissot TXL Lady

Grün, Rot, Schwarz oder Perlweiß verfügbar. Zwei Modelle präsentieren sich mit elegantem Edelstahlarmband. Die Indexe und Markierungen rund um das Zifferblatt laufen subtil in der Mitte zu und vermitteln so den Eindruck einer Dreidimensionalität. ButterflyFaltschließen an allen Armbändern und ein leicht gewölbtes Saphirglas runden das Bild ab.

Tissot T-Race Lady Tissot lanciert eine neue Damenlinie, die Tissot TXL Lady. Sie umfasst sieben Modelle, die alle mit einem rechteckigen Gehäuse aus Edelstahl ausgestattet sind. Die Zeitmesser sind mit Lederbändern in KrokodilPrägung oder mit Edelstahlarmbändern verfügbar. Auch bei den Zifferblättern hat die Trägerin die Wahl zwischen 2 verschiedenen Farben.

Farbige Akzente Fünf der sieben Tissot TXL Lady Uhren sind mit Armbändern aus Glanzleder mit auffälliger Krokodil-Prägung in Türkis, leuchtendem

Mit ihrer farbenfrohen Bandbreite steht die neue Tissot T-Race Lady für die unterschiedlichen Stile mo-

derner Frauen. Sechs neue kompakte Uhren übertragen ein dynamisches Grunddesign auf eine Vielzahl von auffälligen Farbkombinationen, die von grellem Pink zu Weiß und von HightechSchwarz zu Silber reichen. Zwei Varianten setzen dank einer PVD-Beschichtung in Schwarz oder Roségold sehr subtile Akzente. Das Erscheinungsbild der Modellreihe wird von Elementen geprägt, die unverkennbar an den Motorradrennsport erinnern. Mit seiner trendigen Material- und Farbpalette wird sich dieses Modell in jeder Situation von der Masse abheben.

Das Rennen läuft Die Tissot T-Race Lady ist die ideale Uhr für dynamische Frauen, die Wert auf eine raffinierte Zeitnahme und zukunftsweisende Kompetenz legen. HightechSchriftzeichen prägen die Zähler für den Tachymeter und den Chronographen. Im Innern gibt ein Swiss Made Quarzwerk zuverlässig

den Takt an. Die Markierungen am Gehäuse erinnern an die Bremsscheiben von Hochleistungsmotorrädern. Die Geschwindigkeit als Leitthema findet sich auch in der Datumslupe wieder – selbst in Bewegung zeigt sie die Tage gut lesbar an. Silikonarmbänder in Orange, Weiß, Blau oder Pink werden zum Blickfang und bleiben dank Faltschließe und Drückern unverrückbar in der richtigen Position. Wer das elegante Understatement bevorzugt, wählt ein schwarzes Kautschukarmband.

Der Slogan “In Touch with your time” ist für Tissot weit mehr als nur ein Werbeversprechen. Er vermittelt die zentralen Stärken einer Marke, die seit jeher bestrebt ist, die Technologien und den Zeitgeschmack jeder Ära perfekt zu verkörpern. Seit seiner Gründung im Jahr 1853 hat Tissot eine Tradition der Innovation etabliert und stetig weiterentwickelt. Bis heute setzt das Unternehmen an seinem Standort Le Locle im Schweizer Juragebirge auf Handwerkskunst und Präzision, um stilvolle Uhren zu schaffen, die mittlerweile in mehr als 160 Ländern weltweit verkauft werden. Besondere Materialien, fortschrittliche Funktionalitäten und ein ausgefeiltes Design verbinden sich zu Zeitmessern, die die Prämisse des Hauses unterstreichen, erstklassige Produkte erschwinglich zu machen. Tissot ist Mitglied der Swatch Group, des weltweit größten Herstellers und Vertriebsunternehmens für Schweizer Uhren, sowie offizieller Zeitmesser und Partner der MotoGP, FIBA, AFL, CBA und der Weltmeisterschaften im Radsport, Fechten und Eishockey. Mit seinen jüngsten Produktinnovationen und einer zukunftsweisenden Kommunikation setzt Tissot seinen Leitspruch “Innovators by Tradition“ einmal mehr auf eindrucksvolle Weise in die Tat um.

www.tissot.ch


15. April 2011 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR

Veranstaltungen Schloss Albeck

Fr, 15. 04., 19 h: DI Heinrich Sickl: „Faszination Triathlon“ 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen – das ist die Ironmandistanz, das härteste sportliche Eintagesevent. Heinrich Sickl, Profi Triathlet und Triathlontrainer, spricht über die Geschichte des Triathlon, das Training dafür, die Ernährung, die mentale Herausforderung. Wie müssen Körper und Geist konditioniert sein, um die Anforderungen des Iron-

man zu bestehen? Der 28malige Finisher über diese Distanz gibt Einblick in sein Fachwissen und seine persönlichen Erfahrungen. Interessante Infos für Sportler und Sportinteressierte. www.train-perfect.at So, 17. 04., 11 h: Streichquartett Attacca: Kammermusik vom besten – diesmal auf Südslawisch 4 junge slowenische StreicherInnen Gregor Hrabar, Klavdija Jarc, Valentin Stante, Alenka Piotrovicz firmie-

ren unter „Streichquartett Attacca“ (nomen est omen!). 1. Preis beim nationalen Wettbewerb in Laibach. Die Schüler von Prof. Helfried Fister (Geige, Bratsche) vom Konse und die exzellente Cellistin sind allesamt mehr fache 1. Preisträger und verblüffen – vom energievollen 1. Geiger geführt – durch eine äußerst harmonische und dynamische Spielweise. Neben J. Haydn erklingen die beiden slowenischen Komponisten Slavko Osterc (1895-1941), Silhuete, und Alojz Srebotnjak

(1931-2010), slowenische Volkstänze, sowie der Kroate Nenad First (geb. 1964), Religioso. Ein slowenisch dominiertes Programm, das neugierig macht. Gregor Hrabar & seine Musiker werden es überzeugend präsentieren. Nicht versäumen! Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 E-Mail: info@schloss-albeck.at Web: www.schloss-albeck.at


24 KärntnerNachrichten I 15. April 2011

STADTWERKE

Gesundheits-„Oscar“ für Stadtwerke Klagenfurt Gruppe! Minister Alois Stöger zeichnete das traditionsreiche Unternehmen mit begehrtem Gütesiegel und EU-Urkunde aus. Gesundheits-„Oscar“ für die Stadtwerke Klagenfurt Gruppe: Gesundheitsminister Alois Stöger überreichte im Festsaal der Klagenfurter Arbeiterkammer Vertretern des traditionsreichen Unternehmens das Gütesiegel für die „Betriebliche Gesundheitsförderung“ und die „Model of good practice“Urkunde! Der Stadtwerke Klagenfurt Gruppe war und ist es ein Anliegen, eine betriebliche Gesundheitsförderung anzubieten, die von rund 850 Mitarbeitern und der Unternehmensführung gemeinsam getragen wird. Im Laufe des mehrjährigen Projektes wurden zahlreiche Maßnahmen in den Bereichen körperliche Gesundheit, Führung, Organisationsentwicklung, Arbeitsbedingungen, Lehrlingsentwicklung, Arbeitssicherung sowie zur Verbesserung des Kundenkontakts und der Unternehmenskultur verwirklicht. Die entsprechenden Aktionen reichten von der Einführung eines Wasserspenders bis hin zu Ernährungsberatungen, Raucherentwöhnungen, ausgesuchten Kursen, Verbesserung von Arbeitsgeräten und Arbeitskleidungen. Minister Stöger würdigte die umfangreichen Anstrengungen des Unternehmens zum Thema „Gesundheit am Arbeitsplatz“ und „Gesundheitserhaltung“. In Anwesenheit von Gesundheitsreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Peter Kaiser, ArbeiterkammerPräsident Günther Goach, GKK-Direktor Dr. Josef Löberbauer, GKK-Obmann

Gruppenbild mit Minister (v. l.): GKK-Obmann Löberbauer, LH-Stv. Kaiser, Alois Stöger, EKG-Geschäftsführer Paulus, STW-Unternehmenssprecher Raffer, Projektleiterinnen Marko und Herbst, GKK-Obmann Steiner und STWPersonalchef Steflitsch. Foto: Kerschbaumer/KK Georg Steiner, WK-Vizepräsidentin Sylvia Wostal, ÖGB-Chef Hermann Lipitsch, BVA-Direktor Manfred Halbherr

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Dem BGF-Gütesiegel und der „Model of good practice“ aus der EU-Kampagne „Move Europa Work. In tune with life“ lagen strengste internationale Bewertungen zugrunde!“

und Dr. Klaus Ropin (Fonds Gesundes Österreich) nahmen Energie-Klagenfurt Geschäftsführer Mag. Franz Paulus und die engagierten Projektleiterinnen Mag. Martina Marko (Personalmanagement) und Dr. Michaela Herbst

(Arbeitsmedizin) die begehrten Auszeichnungen entgegen. Der Preisverleihung wohnten auch Dr. Achim Steflitsch (Leiter STW-Personalmanagement), Betriebsrats-Vorsitzender Reinhold Köchl und Unternehmenssprecher Mag. Harald Raffer bei. EKG-Geschäftsführer Paulus kündigte an, dass die Stadtwerke Klagenfurt Gruppe auch künftig die betriebliche Gesundheitsförderung massiv unterstützen werde. Bei diesem Gesundheitsprojekt in den unterschiedlichsten Bereichen des vielseitigen Dienstleistungsunternehmen wurde mit der Kärntner Gebietskrankenkasse und dem Fonds Gesundes Österreich eng zusammen gearbeitet. Die Veranstaltung moderierte Claudia Stumpfl (GKK). Ebenfalls mit einem Gesundheits„Oscar“ und „Move-Europa“-Urkunden wurden das AMS Kärnten und die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt ausgezeichnet. „Move-Europa“-Urkunden erhielten die BKS Bank, das Hilfswerk Kärnten, das Institut für Sozialwirtschaftliche Intervention und die Stadt Villach.


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Kärntner Nachrichten-Ausgabe 16.2011 by FP Kärnten - Issuu