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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 41.2012

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KÄRNTNER

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Geschäftsführer: Armin Kordesch; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten

NACHRICHTEN Nr. 41 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 12. Oktober 2012

10. Oktober: Kärnten feierte seinen Landesfeiertag!

Skandal um Botschafter

Tauerngasleitung

Deutsche Volksgruppe

FPK-Landesparteiobmann LHStv. Kurt Scheuch fordert eine Entschuldigung des slowenischen Botschafters in Österreich. Dieser hatte von einer „Massenbewegung ähnlich wie in den 30iger-Jahren“ gesprochen und damit die politische Landschaft Kärntens gemeint. S. 6

FPK-Bürgermeister Josef Jury aus Gmünd sagt, dass der Bau der Tauerngasleitung nur dann in Frage komme, wenn auch entsprechende Talschaftsverträge mit den betroffenen Gemeinden abgeschlossen würden. Die Tauerngasleitung wird von S. 5 der Salzburg AG gebaut.

Die endgültige Anerkennung der deutschen Volksgruppe in Slowenien fordert Landtagspräsident Josef Lobnig ein. Er forderte Slowenien, aber auch die österreichische Bundesregierung auf, in dieser wichtigen Frage aktiv zu werden und S. 6 Versprechungen umzusetzen.


2 KärntnerNachrichten I 12. Oktober 2012

THEMA DER WOCHE

10. Oktober: Kärnten ist Heimat mit Geschichte und Zukunft! LH Gerhard Dörfler bei 10.-Oktober-Feiern: Botschaft sind das Miteinander und aus Geschichte zu lernen – Forderung an Slowenien, deutschsprachige Volksgruppe anzuerkennen. Kärnten gedachte dieser Woche des Abwehrkampfes und der Volksabstimmung. Traditionell fand zuerst eine Kranzniederlegung beim Ehrenmal auf dem Soldatenfriedhof Klagenfurt-Annabichl statt. Danach folgte die 10.-OktoberFeier des Landes Kärnten an der Stätte der Kärntner Einheit im Landhaushof. Als wichtigste Botschaft wurden von den Rednern Gemeinsamkeit und Miteinander ausgegeben. „Vom Gegeneinander zum Nebeneinander, zum Miteinander, zum Füreinander“, skizzierte Landeshauptmann Gerhard Dörfler die positive Entwicklung. Das Gegeneinander dürfe keine Zukunft haben, man müsse aber daraus gelernt und seine Schlüsse gezogen haben. Konflikte hätten im Land nichts verloren, es dürfe kein oben und unten, kein mehr oder weniger geben. Alle seien Kärntner, die hier leben und sich integriert haben. „Wir befinden uns alle auf gleicher Höhe, alle Kärntner haben die gleichen Chancen“, betonte Dörfler. Gleichzeitig machte er aber auch deutlich, dass das Miteinander keine Einbahnstraße sei. „Nördlich der Karawanken haben wir die Mitte der Brücke erreicht“, verwies er auf die Ortstafellösung und forderte vom Nachbarn Slowenien, die längst überfälligen Rechte der deutschsprachigen Volksgruppe anzuerkennen.

Vom Landeshauptmann gab es außerdem wieder ein klares Bekenntnis zu Bundesheer, Wehrpflicht und Zivildienst. Er brachte das in Verbindung mit der Kärntner Bevölkerung, die 1918 bis 1920 im Abwehrkampf freiwillig für die Einheit des Landes und den Verbleib bei Österreich aufgestanden sei. Ihnen gelte der dauerhafte Dank. Dörfler bezeichnete das Bundesheer als wichtigen Wegbegleiter nicht nur im Katastrophenschutz sondern auch bei Veranstaltungen. „Kärnten ist Heimat mit Geschichte und Zukunft“, so Dörfler weiters. Die Geschichte dürfe jedoch nicht in den Büchern verstauben, die Verirrungen und Verwerfungen der Vergangenheit dürfe man nicht vergessen. „Der Rückblick in Dankbarkeit auf den Abwehrkampf und die Volksabstimmung von 1920 ist aber nicht ewig gestrig“, stellte Dörfler klar.


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THEMA DER WOCHE

St. Veiter Wiesenmarkt als echter Publikumsmagnet! Landeshauptmann Gerhard Dörfler besuchte den St. Veiter Wiesenmarkt und dankte bei einem Rundgang auch den vielen Ausstellern, Organisatoren und Einsatzkräften für ihr Engagement. „Der Wiesenmarkt bietet eine enorme Palette an Produkten, vor allem aber ist er ein Treffpunkt der Geselligkeit“, freute sich Dörfler. Jung und Alt haben hier viel Spaß. Der Wiesenmarkt biete jede Menge Attraktionen. „Als großes Schaufenster

der lokalen Wirtschaft ist er nicht nur ein Besuchermagnet, sondern ein enormer Wirtschaftsfaktor“, so Dörfler. Die Wurzeln des St. Veiter Wiesenmarktes reichen weit zurück. Schon vor Jahrhunderten wurden am traditionellen Michaeli-Tag Kirchweihfeste mit kleinen Jahrmärkten abgehalten, im Jahr 1362 verlieh Herzog Rudolf IV. den St. Veitern „zu frommen und allgemeinen Nutzen der

Bürger und der Kärntner Landschaft einen freien und ewigen Jahrmarkt“. Aus diesem Wirtschaftsprivileg entwickelte sich im Laufe von 651 Jahren das größte Volksfest Kärntens, jährlich werden bis zu 500. 000 Besucher gezählt. Der HeimatHerbst, der heuer seine zehnte Auflage erlebte, bildet eine einmalige Symbiose von Natur, Kultur, Brauchtum, Handwerk und Kulinarik und ist ein einmaliges Erlebnis für Familien.


4 KärntnerNachrichten I 12. Oktober 2012

HINTERGRUND

Konjunkturimpuls im Wohnbau! LR Ragger: Weitere 200 neue Wohneinheiten im Jahr 2013 mit Investitionsvolumen von 35 Millionen Euro. Neue effiziente Modelle im Wohnbaubereich präsentiert. Das Land Kärnten startet eine weitere Wohnbauoffensive. Wie Wohnbaureferent LR Christian Ragger bekannt gab, werden weitere 200 neue Wohneinheiten für das Jahr 2013 mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von insgesamt 35 Millionen Euro umgesetzt. „Insgesamt haben wir für das Jahr 2013 nun 795 Wohneinheiten geplant. Diese Bauprojekte schaffen und sichern viele Arbeitsplätze, kurbeln die Kärntner Wirtschaft an und für die Bauwirtschaft bedeutet dies ein Auftragsvolumen in der Höhe von rund 111 Millionen Euro“, sagte Ragger. Der Ausblick für die Bauwirtschaft sei daher erfreulich. Als Vergleich: Im Jahr 2012 wurde in 621 Wohneinheiten 87 Millionen Euro investiert. Wie Ragger weiters ausführte, werden im Wohnbaubereich noch heuer drei

Schwerpunkte umgesetzt. „Wir setzen uns künftig noch mehr für die Mieter in Kärnten ein. Mit den Wohnbaugenossenschaften werden wir ein Mietensenkungsprogramm vornehmen, dass die Zinssätze abgesetzt werden“, erklärte Ragger. Hier für werden jährlich rund sechs Millio- Wohnbaureferent Landesrat Christian Ragger. nen Euro eingesetzt, um günstigen Wohnraum zur Verfügung zu verbunden sind zahlreiche Arbeitsplätze, stellen. die über einen verstärkten Einsatz des Rohstoffes Holz in der Bauwirtschaft in Als weiteres Ziel nannte Ragger den for- den nächsten Jahren erhalten und ausgecierten Einsatz von Holz im sozialen baut werden können“, betonte der Wohnbau. 30 Prozent des gemeinnützi- Wohnbaureferent. Eine erhöhte Fördergen Wohnbaus wird zukünftig verpflich- attraktivität wird es auch bei der Jungtend in Holzbauweise zu errichten sein. familienförderung geben. Den Jungfam„Der Rohstoff Holz ist in den heimischen ilien wird ein höherer Anspruch auf Wäldern zur Genüge vorhanden, damit Wohnbeihilfe zugesprochen werden.

LH Dörfler: „Front-Runner“ für „Senza Confini“! Landeshauptmann Gerhard Dörfler war diese Woche in Brüssel und nahm anlässlich der Open Days, an der 10. Europäischen Woche der Regionen und Städte, teil. Der Landeshauptmann war Sprecher bei zwei interregionalen Veranstaltungen, die vom Verbindungsbüro Kärnten gemeinsam mit anderen europäischen Regionen organisiert wurden. Der Landeshauptmann erntete viel Lob für seine Nachbarschaftspolitik. Wirtschaftsminister Rusmir Sendic vom Kanton Sarajewo bedankte sich für Dörflers Initiative und auch für sein großes Engagement. EU-Regionalkommissar Johannes Hahn zeigte sich ebenfalls vom Engagement Dörflers beeindruckt. Er bezeichnete den Landeshauptmann als „Front Runner“ zu Ländern, die noch nicht in der EU sind. Kooperationsvereinbarung mit Kanton Sarajewo Dörfler stellte die in Kärnten und in Sarajewo beschlossene Kooperationsvereinbarung mit dem Kanton Sarajewo näher vor. Er betonte, dass Europa für die Menschen wertvoller gemacht werden müsse. Er sei Einlader auf dem Weg nach Europa, gleichzeitig baue die Partnerschaft auf historischen

Beziehungen und der Tatsache auf, dass an die 10.000 Bosnier in Kärnten gut integriert seien. Der Landeshauptmann sowie auch Landesrat Roberto Ciambetti vom Veneto und Präsident Renzo Tondo von Friaul-Julisch Venetien stellten den EVTZ bzw. die Euregio „Senza Confini“ aus ihrer Sicht dar. Wie Dörfler betonte, liege in der grenzüberschreitenden Kooperation der Euregio eine spannende Herausforderung, die auf gemeinsamen historischen Wurzeln aufbaue. Europäische Erweiterung nach 2013 Es gibt derzeit innerhalb Europas bereits 25 EVTZ – dieses von der EU im Jahr 2006 geschaffene Instrument der territorialen Kooperation wird von den Regionen Europas gut angenommen. EVTZ steht für Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit. „Wenn wir ein Europa der Regionen schaffen, bekommt Europa ein Gesicht für die Menschen“, betonte Dörfler. Europa müsse sich wieder mehr selbst versorgen und weniger von Importen abhängig sein, plädierte Dörfler für ein Comeback der Industrie. Bei den Open Days bildete der europäische Erweiterungsprozess nach dem EU Beitritt Kroatiens, der am 1. Juli 2013 stattfinden wird, ein weiteres Thema.


12. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

Tauerngasleitung auf keinen Fall ohne Talschaftsverträge! „Die betroffenen Kärntner Gemeinden werden sich sicher nicht von den ‘Bauherren’ der Tauerngasleitung (TGL) übervorteilen lassen. Ohne Talschaftsverträge keine TGL“, fordert FPK-NAbg. Bgm. Josef Jury einen Schulterschluss der betroffenen Kärntner Gemeinden.

Anrainern nicht gelassen. Jury: „Gerade weil es rund um die TGL zugeht wie im Wilden Westen, heißt es jetzt kühlen Kopf bewahren. Es braucht einen konkreten Plan zur Schadensbegrenzung. Mit Talschaftsverträgen könnten sich die Gemeinden zumindest mehr Rechte, mehr Mitsprache und mehr Geld sichern.“

Denn spätestens seit dem jüngsten Petitionsausschuss im Parlament sei die „Kuh aus dem Stall“. Die meisten Betroffenen haben nämlich die Formverträge der Landwirtschaftskammern schon unterzeichnet. Die Salzburg AG, die maßgeblich an dem geplanten Bau der TGL beteiligt ist, hat sich dadurch mit Hilfe der Landwirtschaftskammern aus Salzburg und Kärnten schon an die 90 Prozent der Grundstücke entlang der geplanten Trasse „gekrallt“. Zustimmung oder Enteignung, eine andere Wahl wurde den

Bürgermeister Josef Jury aus Gmünd stellt klar, dass der Bau der sogenannten Tauerngasleitung ausschließlich nach Abschluß von Talschaftsverträgen zwischen dem Bauherrn, der Salzburg AG, und den betroffenen Gemeinden möglich sein kann.

Sollte die TGL in Wien tatsächlich durchgewunken werden, versichert Jury nochmals, dass man nicht über die Köpfe der Kärntner hinweg bestimmen lasse: „Die FPK wird die Betroffenen in Kärnten auf keinen Fall schutzlos der TGL ausliefern. Wir werden uns für einen Schulterschluss und Talschaftsverträge engagieren.“, sagt Bürgermeister Abg.z.NR Josef Jury im Gespräch mit den KN. Erste Vorgespräche mit den betroffenen Bürgermeistern anderer Gemeinden hat Jury bereits aufgenmmen.

Verwirrspiel des VP-Bauernbundes Am 19. Oktober wird eine von der Freiheitlichen Bauernschaft beantragte, außerordentliche Vollversammlung der Landwirtschaftskammer mit dem Ziel, größeren Schaden für die heimische Landwirtschaft abzuwenden, stattfinden. Dies teilten LK-Vizepräs. LAbg. Peter Suntinger sowie KV Manfred Muhr mit. Hintergrund dieser Initiative ist das existenzbedrohende Ausmaß der AMAAlmfutterflächenkontrollen, die geplante Erhöhung des Einheitswertes sowie die widersprüchliche Haltung des Bauernbundes zur einstimmig beschlossenen Resolution zur GAP (Gemeinsame Agrarpolitik 2014-2020). Ein Dorn im Auge sind Suntinger die Rückforderungsbescheide der AMA an die Almbauern (ca. 170 sind betroffen) sowie die Strafzahlungen. Denn niemand dieser Almbewirtschafter hatte bewusst eine größere Almfutterfläche angegeben. Die Bauern hatten bis 2009 lediglich Katasterpläne und teilweise desolate

Luftbilder zur Verfügung und mussten sich in den meisten Fällen auf Grundbuchdaten stützen. „Daraus kann man ihnen jetzt nicht einen Strick drehen“, verwehrt sich Suntinger gegen die drakonische Vorgangsweise der Bestrafungsaktion. Erst seit 2010 sei durch die Digitalisierung eine Kontrolle einfacher möglich geworden und Differenzen wurden ersichtlich. „Wir möchten bis zum Zeitpunkt der Digitalisierung von Almflächen die Rücknahme der Bescheide sowie der Strafzahlungen erreichen“, erklärt Suntinger. Ein weiterer Kritikpunkt der Freiheitlichen betrifft die Einheitswertfeststellung Neu. „Das Realeinkommen der Bauern durch die steigenden Betriebskosten ist in Wirklichkeit gesunken. Denn die höheren Kosten haben die Mehreinnahmen mehr als verschlungen. Daher muss bei der Einheitswertfeststellung Neu eine Senkung die Folge sein“, verlangt Suntinger.

Der Vizepräsident der Kärntner Landwirtschaftskammer Peter Suntinger und Vorstandsmitglied Manfred Muhr haben eine außerordentliche Vollversammlung der Kammer einberufen. Die von der Agrarmarkt Austria flächendeckend durchgeführten Almflächenkontrollen sind für viele Kärntner Bauern existenzbedrohend. Suntinger: „Wir wollen die Rücknahme der Bescheide sowie der Strafzahlungen duchsetzen!“


6 KärntnerNachrichten I 12. Oktober 2012

LANDESPOLITIK

Skandal: Sloweniens Botschafter Gerzina beleidigt Kärnten! Entschuldigung von Sloweniens Botschafter Aleksander Gerzina gefordert. Klarstellung von Vizekanzler Spindelegger notwendig. Nach verbalen Entgleisungen des slowenischen Botschafters Aleksander Gerzina fordert der freiheitliche Parteiobmann LHStv. Kurt Scheuch eine sofortige Entschuldigung von diesem ein. „Die Aussage, wonach der slowenische Botschafter die Freiheitlichen in Kärnten mit totalitären Regimen vergleicht, ist wohl die größte Frechheit, die sich ein offizieller Vertreter eines anderen Landes gegenüber der stimmenstärksten Partei in Kärnten leisten kann. Gerzina ist als Botschafter rücktrittsreif“, betont LHStv. Scheuch. Rechte für deutsche Minderheit In diesem Zusammenhang fordern die Freiheitlichen in Kärnten endlich eine Besserstellung der deutschsprachigen Minderheit in Slowenien ein, insbesondere nachdem das Bundesland Kärnten die slowenisch-sprachige Minderheit in vorbildlicher Weise behandelt habe. „Anstatt die Kärntner Politik zu kritisieren, soll sich Botschafter Gerzina ein Beispiel an uns nehmen und sich am vorbildlichen Umgang Kärntens mit der slowenischen Minderheit orientieren“, so Scheuch. Darüber hinaus fordert der freiheitliche Landesparteiobmann Slowenien noch einmal und mit Nachdruck auf, endlich ein Ausstiegsszenario für das RisikoAtomkraftwerk Krsko vorzulegen. „Es darf nicht sein, dass Slowenien ohne Rücksicht auf die Interessen der Kärntner Bevölkerung ein Schrott-Atomkraftwerk betreibt und die deutsch-sprachige Minderheit einfach verleugnet“, sagt Scheuch und macht klar, dass man dies wohl nicht als gute nachbarschaftliche Beziehung einstufen könne.

„Die Republik Slowenien hat hingegen bis heute die Interessen der deutschen Volksgruppe größtenteils ignoriert und die Regierung in Slowenien hat sich bisher, trotz zahlreicher Aufforderungen geweigert, die deutschsprachige Volkstruppe als autochthone Minderheit in Slowenien anzuerkennen“, so Scheuch.

Volksgruppe

LHStv. Kurt Scheuch verlangt eine Entschuldigung des slowenischen Botschafters. Klarstellung von Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger. Daher haben sich die Abgeordneten des freiheitlichen Landtagsklubs nun in einem Schreiben an Spindelegger gerichtet. Klare Worte eingefordert In diesem Schreiben ist Spindelegger aufgefordert im Interesse der Republik Österreich klare Worte zu finden. „Die Freiheitlichen in Kärnten verwehren sich vehement dagegen, mit totalitären Regimen verglichen zu werden. Ich hoffe, dass Außenminister Spindelegger deutliche Worte im Interesse der Kärntnerinnen und Kärntner finden und damit den Botschafter zur Räson bringen wird“, unterstreicht Scheuch. Auch wird es von Interesse sein, ob Herr Gerzina seine persönliche Meinung kundgetan, oder ob dieser die offizielle Haltung der Republik Sloweniens wiedergegeben hat.

Schreiben an Spindelegger Der FPK-Chef erwartet sich zu den drei Themenstellungen Entgleisungen eines Botschafters, Anerkennung der Rechte der deutsch-sprachigen Minderheit in Slowenien sowie sofortiges Ausstiegsszenario für Krsko eine deutliche

Die freiheitlichen Regierungsmitglieder und Landeshauptmann Gerhard Dörfler waren maßgeblich an der Umsetzung der historischen Ortstafellösung beteiligt und haben die Interessen der autochthonen Minderheit in Kärnten in zahlreichen Initiativen und Gesetzten stets vertreten.

Deutsche Volksgruppe: „Als Schlag ins Gesicht“ bezeichnete Landtagspräsident Josef Lobnig das Abstimmungsverhalten von SPÖ und Grüne im Kärntner Landtag gegenüber der deutschsprachigen Volksgruppe in Slowenien. Mittels Dringlichkeitsantrag forderten die Freiheitlichen, dass die deutschsprachige Volksgruppe als Minderheit in Slowenien analog den autochthonen Minderheiten der Slowenen, Kroaten, Ungarn, Roma, Slowaken und Tschechen in Österreich anerkannt wird. Diese Anerkennung sollte im Rahmen der im November 2012 geplanten Adaptierung des Abkommens zwischen Österreich und Slowenien für die Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Bildung und Wissenschaft rechtsverbindlich vereinbart werden, führt Lobnig aus. „Es ist mehr als traurig, dass sich die Vertreter der deutschen Volksgruppe seit der Eigenstaatlichkeit Sloweniens vergebens um die Anerkennung als autochthone Minderheit bemühen. Denn die staatsrechtliche, in der slowenischen Verfassung verankerte Anerkennung als eigenständige und alteingesessene, autochthone Volksgruppe ist überfällig“, verlangt Lobnig, dass die Bundesregierung endlich tätig werden muss. Sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen als auch die finanzielle Ausstattung für die altösterreichische Volksgruppe sei dringlich sicherzustellen, so Lobnig.


12. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Pyramidenkogel: Sprengung am 12. Oktober um 11:50 Uhr! LR Dobernig: Neuer Turm mit 100 Metern Höhe soll im Juni 2013 eröffnet werden – Wichtiger Impuls für Wirtschaft und Tourismus.

Der rund 900 Meter hohe Pyramidenkogel oberhalb des Wörthersees wird am Freitag Schauplatz eines der wohl spektakulärsten Ereignisse in Österreich in den vergangenen Jahren sein: Der 54 Meter hohe und 44 Jahre alte Aussichtsturm wird um exakt 10 Minuten vor 12 Uhr gesprengt, um seinem Nachfolger Platz zu machen. Das gaben Finanz- und Wirtschaftsreferent LR Harald Dobernig, Keutschachs Bürgermeister Gerhard Oleschko, Sprengmeister Franz Schuster, die Architekten Markus Klaura und Dietmar Kaden sowie der Vorsitzende des Baubeirates, Hans Steiner, in einer gemeinsamen Pressekonferenz in Keutschach bekannt. Leuchtturm-Projekt für Wörthersee „Mit dem Neubau des Aussichtsturmes am Pyramidenkogel entsteht ein leistbares Leuchtturm-Projekt für die Wörtherseeregion und für ganz Kärnten, das zur Ankurbelung von Wirtschaft und Tourismus unbedingt notwendig ist“, erklärte Dobernig. Er sieht im Projekt auch eine Chance für Kärntens Holzwirtschaft. „Die vielen holzverarbei-

tenden Betriebe in Kärnten beschäftigen mittlerweile 3.000 Mitarbeiter. Mit dem neuen Aussichtsturm können wir weit über unsere Landesgrenzen hinaus einen Impuls für die Holzwirtschaft setzen“, so Dobernig. 90 Prozent der Aufträge in Kärnten Der Finanzreferent hob auch besonders hervor, dass 90 Prozent der Bauaufträge an Kärntner Firmen vergeben werden. „Das ist besonders für die Wirtschaft ein sehr schönes Ergebnis. Mein Dank gilt allen, die nach jahrelangem Streit für die Realisierung dieses Projektes gearbeitet haben“, so Dobernig. Man rechne mit 130.000 Besuchern jährlich und einem enormen Impuls für die Region. Für Bürgermeister Oleschko wird eine Vision Realität: „Ich wage zu behaupten, dass wir mit dem künftigen Turm Geschichte für die Zukunft Kärntens schreiben. Viele Arbeitsplätze sind mit diesem Projekt in der Bauphase und danach verbunden. Mit diesem Turmprojekt bauen wir die Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder.“ Hinsichtlich der

Kosten konnte das ursprüngliche Projekt um zwei Mio. Euro auf Gesamtkosten von nunmehr acht Mio. Euro reduziert werden. Die Finanzierung gliedert sich wie folgt auf: zwei Mio. Euro werden seitens der Gemeinde kreditfinanziert, eine Mio. Euro kommt aus Bedarfszuweisungen, 1,5 Mio. Euro aus Sonderbedarfszuweisungen, eine Mio. Euro aus dem Zukunftsfonds und 2,5 Mio. Euro aus einer Kommanditbeteiligung der Kärntner Tourismusholding. Der neue Aussichtsturm ist eine HolzStahlkonstruktion, für ihn wurde auch ein eigener Windkanalversuch in Deutschland unternommen. Insgesamt wird der Turm inklusive Turmspitze 100 Meter hoch sein, die höchste Besucherplattform wird auf 70,56 Meter liegen. Es ist ein Restaurant mit 100 Sitzplätzen und einer Terrasse geplant, weiters wird es eine Turmrutsche mit 52 Metern Länge geben. Neuer Panormalift Neben einem Panoramalift wird auch ein universell nutzbarer Multimediaraum für Veranstaltungen Teil des Projektes.


8 KärntnerNachrichten I 12. Oktober 2012

LANDESPOLITIK

Kärntner Landeswappen für beliebte Konditorei Seit hundert Jahren gibt es eine Kaffeehauskultur in Feldkirchen.

Anerkennung und Würdigung der Leistungen und Verdienste des Familienbetriebes.

Das Unternehmen Cafe Konditorei Walten am Hauptplatz feierte sein hundertjähriges Bestehen. Walten war das erste und lange Zeit auch das einzige Kaffeehaus in der Tiebelstadt. Landeshauptmann Gerhard Dörfler besuchte die Besitzerfamilie Anna und Hermann Virgolini und brachte zum Geburtstagsjubiläum als Überraschung eine hohe Auszeichnung des Landes mit.

Viele Gäste und die sogenannte Neuner-Runde als Stammgäste fanden sich ein und gratulierten ebenfalls, unter ihnen Vizebürgermeister Robert Schurian und Altbürgermeister Walter Puff. Gefeiert wurde natürlich mit bestem Kaffee und feiner Torte.

Dörfler übergab die Urkunde, die das Recht zur Führung des Kärntner Landeswappens verbürgt. Die Übergabe des Landeswappens bedeutet die offizielle und sichtbare

Landesjugendreferat unterstützt wieder Schulskikurse! Damit auch Kindern und Jugendlichen aus kinderreichen oder sozial schwächeren Familien die Teilnahme an Schulskikursen ermöglicht wird, bietet das Landesjugendreferat Kärnten seine Hilfestellung an. Für die Dauer eines einwöchigen Skikurses stellt das Land Kärnten diesen Kindern Skisets inklusive Skischuhe kostenlos zur Verfügung. Auch Schneeschuhe für Lehrer und für Schüler können ausgeborgt werden. „Allein im Schuljahr 2011/2012 haben über 500 Kinder und Jugendliche aus 90 verschiedenen Schulen dieses Angebot angenommen“, berichtete Jugendreferent LHStv. Kurt Scheuch.

Bleiburger Schleife wird weiter ausgebaut! Weitere Großinvestitionen in die Südkärntner Verkehrsinfra struktur. Neue Unterführung auf B 81 in Gonowetz. In den letzten Jahren wurden im Rahmen der Errichtung der Koralmbahn auch zahlreiche Maßnahmen zur Attraktivierung der Bleiburger Schleife unternommen. So wurden die Bahnhöfe Bleiburg Land und Bleiburg Stadt saniert sowie Sanierungsmaßnahmen entlang der Strecke durchgeführt. Die nächsten Ausbaumaßnahmen wurden im Rahmen der Regierungssitzung einstimmig durch die Kärntner Landesregierung beschlossen, gab Landeshauptmann Gerhard Dörfler bekannt. „Die nächste Ausbaustufe der Bleiburger Schleife betrifft die

Hohe Kaffeehauskultur in Feldkirchen: Landeshauptmann Gerhard Dörfler verlieh der Cafe-Konditorei Walten am Hauptplatz das Recht zum Führen des Landeswappens.

Elektrifizierung der Strecke, die Errichtung eines elektronischen Stellwerkes im Bahnhof Bleiburg sowie die Sanierung und Sicherung der bestehenden Eisenbahnkreuzungen. Wichtigste Maßnahme dabei ist die Errichtung einer neuen Unterführung auf der B 81 Bleiburger Straße im Bereich Gonowetz womit die bestehende Eisenbahnkreuzung entschärft wird“, teilte Dörfler mit. Mit dem Beschluss der Landesregierung wurde der Startschuss für dieses gemeinsame Projekt von ÖBB und dem Land Kärnten gegeben und ab sofort werden die Planungsarbeiten eingeleitet. Weiters sind eine neue Lichtzeichenanlage und Vollschrankenanlage geplant.


12. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 9

REGIONALES

Projekt „Kind-Hund, Hund- Kinderschutzfachtagung: Kind“ vermeidet Unfälle! „Chaos und Hoffnung“!

Die Österreichische Rettungshundebrigade startete mit LHStv. Kurt Scheuch ein Projekt zur Vermeidung von Hundeunfällen. LHStv. Scheuch: Wichtiger Leitfaden für den Umgang mit Hunden präsentiert. Mit dem Projekt „Kind-Hund, Hund-Kind“ möchte die Landesgruppe Kärnten der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) einen Beitrag dazu leisten, Unfälle zwischen Mensch und Tier zu vermeiden. Die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit dem Hund werden von den ÖRHB-Hundeführern und ihren Vierbeinern nicht nur im Rahmen von Sicherheitstagen gelehrt, sondern wurden in Zusammenarbeit mit Tierschutzreferent LHStv. Kurt Scheuch auch in einen Folder verpackt, welcher am Welttierschutztag in Klagenfurt präsentiert wurde. „Viele Unfälle mit Kindern und Tieren wären vermeidbar, wenn alle Beteiligten verantwortungsbewusst handeln würden und sich über einige Verhaltensregeln im Umgang mit dem Hund bewusst wären. Auch Kindern soll früh vermittelt werden, dass Tiere kein Spielzeug sind und man viel Freude mit ihnen haben kann, wenn man die Grundregeln beachtet“, so Scheuch, der sich bei der Österreichischen Rettungshundebrigade herzlich für ihr ehrenamtliches Engagement

bedankte. Gestartet wurde die Aktion im Rahmen von Sicherheitstagen im Babyhotel Neuschitzer in Trebesing. Dort hatten Kinder und Eltern die Möglichkeit, direkt von den ÖRHB-Hundeführern und ihren Einsatzhunden den richtigen Umgang mit Hunden zu lernen. Aber auch Kindergärten und Schulen werden von den Rettungshundeteams auf Anfrage besucht. „Vor allem ist es wichtig, dass man sich mit der Kommunikation mit dem Hund auseinandersetzt und lernt, den Hund zu lesen und ihn zu verstehen. Des Weiteren sollen Kinder nie zu einem fremden Hund hingehen, ohne vorher den Besitzer zu fragen, oder einem Hund in die Augen starren. Auch soll man den Hund nicht beim Fressen stören und ihn in Ruhe lassen, wenn er z.B. vor einem Geschäft angebunden ist“, fasste ÖRHBHundeführerin Kirsten Krassnitzer die wichtigsten Verhaltensregeln zusammen. Erhältlich ist der Folder bei der Österreichischen-Rettungs hundebrigade, Landesgruppe Kärnten (www.oerhb-kaernten.at) und im Büro von LHStv. Kurt Scheuch (www.ktn.gv.at).

Wie in den vergangenen Jahren ist die - auch heuer wieder in Kooperation mit der Kärntner Exekutive veranstaltete - Kinderschutzfachtagung bereits seit Wochen ausgebucht gewesen. „Diese hohe Nachfrage zeigt, wie wichtig der thematische Austausch und die Vernetzung für die Mitarbei-

terinnen und Mitarbeiter des Jugendwohlfahrts-Be rei ches in Kärnten sind“, freut sich Soziallandesrat Christian Ragger über den regen Zuspruch. Rund 270 MitarbeiterInnen des Jugendwohlfahrts-Bereiches nehmen am Hafnersee an der bereits 12. Kinderschutzfachtagung teil.

Neu im App-Store: Die brandaktuelle App der Freiheitlichen in Kärnten!

Anlässlich der Galaveranstaltung des Rollstuhltennisturniers im Warmbaderhof wurden nach dem Motto „Sport verbinde“ die Preisträger des Charity Rollstuhltennisturniers geehrt, wobei LAbg. Peter Zwanziger den Landeshauptmann und STR. Mag. Dr. Josef Zauchner Stadt Villach vertrat. Im Bild von links: STR Zauchner, Alfred Winkler (Obmann des Versehrtensportvereines) plus Organisatorin des Rollstuhltennis CharityTurniers, Dorothea Pexider, Frau Dr.in Alexandra Fuchs-Samitz, LAbg. Peter Zwanziger, beim Galaabend im Warmbaderhof.


10 KärntnerNachrichten I 12. Oktober 2012

REGIONALES

Neue Aufbahrungshalle in Matzelsdorf eingeweiht LHStv. Ing. Kurt Scheuch: „Weiteres Novicus-Projekt durch Dorfgemeinschaft umgesetzt!“ Die Initiative „Novicus – unser Dorf“ bietet heuer schon zum sechsten Mal eine Fördermöglichkeit für Kleinprojekte und Initiativen zur Verschönerung von Dörfern und Steigerung der Lebensqualität. „Über 400 Projekte konnten im Rahmen des NovicusProgrammes in den letzten Jahren erfolgreich umgesetzt werden, allein im Vorjahr wurden über 60 Projekte eingereicht und teilweise auch schon umgesetzt“, sagte Raumplanungsreferent LHStv. Kurt Scheuch bei der Einweihung der neuen Aufbahrungshalle in Matzelsdorf. Novicus steht für jene Projekte, die auf den ersten Blick zwar manch-

mal wenig Aufsehen erregen, doch in unseren Lebensräumen für die Menschen vor Ort viel verändern. „Die Erneuerung der Aufbahrungshalle in Matzelsdorf war unbedingt notwendig, daher wurde auf Initiative der Dorfgemeinschaft ein neuer Standort gewählt und der Neubau durchgeführt. Finanziert wurde dies durch „Novicus“, der Gemeinde, der Pfarre, der Bevölkerung und der Dorfgemeinschaft“, so Scheuch. Novicus, aus dem Lateinischen „noster vicus“, steht für „unser Dorf“, das als unser unmittelbarer engster Lebensraum, den Kern unserer Heimat bildet. Den lebenswer-

Musterbeispiel für ein Novicus-Projekt: die neue Aufbahrungshalle für Matzelsdorf. Novicus läuft noch bis Ende Oktober. ten, unverwechselbaren Charakter unseres Dorfes und unserer Heimat gilt es zu schützen und zu bewahren. Ganz wesentlich kommt es dabei auf das ehrenamtliche Engagement der vielen Menschen an, denen ihre Heimat am Herzen liegt. „Wenn Ihre Aktivität bzw. Ihr Projekt im Sinne der einer nachhaltigen Orts- und Dorfentwicklung im öffentlichen Interesse steht

und der Öffentlichkeit zugänglich ist, kann dies von Novicus gefördert werden. Die Einreichfrist für das Förderprogramm „ Novicus 2012 – Unser Dorf“ endet am 31. Oktober 2012“ , der Raumplanungsreferent lädt zum Mitmachen ein. Infos und Formulare unter: www.novicus.at oder Tel: 050 536 57308

18 neue Wohnungen wurden übergeben! Große Freude herrschte bei den Mietern von 18 neuen Wohneinheiten der gemeinnützigen Bau-, Wohnungsund Siedlungsgenossenschaft Fortschritt in der Gendarmeriestraße in Klagenfurt. Es fand nämlich die feierliche Schlüsselübergabe durch Wohnbaureferent LR Christian Ragger und Bürgermeister Christian

Scheider statt. „Es freut mich sehr, den Mieterinnen und Mietern tolle Wohnungen in einer schönen Lage in Klagenfurt übergeben zu können, ich wünsche Ihnen viel Spaß und Glück mit ihrer neuen Wohnung“, sagte Ragger und wies auf die intensiven Bemühungen hin, genügend leistbaren Wohnraum für die Kärntnerinnen und Kärntner zu schaffen.


12. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 11

REGIONALES

Abschnittsfeuerwehrtag in Feldkirchen LHStv. Kurt Scheuch: Leistungsbilanz spiegelt hohe Einsatzbereitschaft der Blauröcke wider. Im Rahmen eines Abschnittsfeuerwehrtages im Feuerwehrzentrum Feldkirchen wurde vergangene Woche von Abschnittskommandant Balthasar Nusser eine eindrucksvolle Leistungsbilanz des Abschnittes Feldkirchen-Ossiacher See präsentiert. „Im Jahr 2011 wurden die 14 Feuerwehren des Abschnittes zu 719 Einsätzen gerufen und haben über 9.000 Einsatzstunden geleistet. Für diese Einsatzbereitschaft im Bereich der Freiwilligkeit gebührt je-

dem Einzelnen großer Dank“, so Feuerwehrreferent LHStv. Kurt Scheuch. Rund zwei Drittel der Einsätze waren technische Einsätze, davon 122 Brände. Im Rahmen des Festaktes wurden zahlreiche Feuerwehr- und Landesauszeichnungen von Scheuch an die Kameradinnen und Kameraden verliehen. Neben Feuerwehrabordnungen aus dem gesamten Abschnitt waren u.a. Bezirksfeuerwehrkommandanten-Stv. Dieter Insam, Ehrenbezirksfeuerwehrkomm andant Hubert Weber, Feldkirchens Stadtfeuerwehrkommandant Fritz Nusser und Landtagsabgeordnete Jutta Arztmann anwesend.

LAbg Franz Wieser, Hildegard Lopar, GR Florian Baumann, GR Martin Dobrounig, Fahnenträger Hans Lopar, KAB Obmann Fritz Schretter, Vbgm Gerald Grebenjak, LT-Präs. Josef Lobnig.

Gedenken zum 10. Oktober in der Gemeinde Haimburg Mit einem Fackelzug, der vom Musikverein Haimburg angeführt wurde, begann auch heuer wieder die Gedenkfeier zum 10. Oktober in Haimburg. In würdiger Form wurde dem für Kärnten so wichtigen 10. Oktober 1920 - dem Tag der

Volksabstimmung - unter großer Beteiligung der Bevölkerung und unter Mitwirkung des MGV Scholle, des Musikvereines Haimburg, der Volksschule Haimburg und der Freiwilligen Feuerwehr Haimburg gedacht.

LHStv. Kurt Scheuch und LAbg. Jutta Arztmann besuchten den Abschnittsfeuerwehrtag in Feldkirchen.

Kürzlich fand die Bootstaufe des neuen Rettungsbootes der Wasserrettung Ferndorf statt. Mit dabei waren NRAbg. Bgm. Max Linder und Vzbgm. Gernot Oberzaucher. Die erste Ausfahrt wurde gleich im Beisein der drei Taufpatinnen und dem Einsatzstellenleiter Gerhard Kremmer unternommen.

Kürzlich feierte Frau Lieselotte Überfellner aus Klagenfurt ihren 60. Geburtstag und zugleich ihren 41. Hochzeitstag. Unser Bild zeigt die Jubilarin (2.v.r.) im Jahr 2008 noch mit Landeshauptmann Jörg Haider, KAB-Landesobmann Fritz Schretter und Landtagspräsident Josef Lobnig an der Stätte der Kärntner Einheit! Lieselotte Üverfellner ist stolze Mutter zweier Kinder und ist vor allem für ihre Liebe zur Kärntner Heimat, hre Geradlinigkeit und Bescheidenheit bekannt. Auch im Kärntner Abwehrkämpferbund arbeitet Lieselotte Überfellner seit vielen Jahgren aktiv mit. Eine besondere Verbindung hat Lotte Üverfellner und ihr Gemahl Willi jedoch stets mit Landeshauptmann Jörg Haider gepflegt. Eine Verbundenheit, die weit über den Tod Jörg Haiders hinausreicht! Die KN gratulieren sehr herzlich!


12 KärntnerNachrichten I 12. Oktober 2012

LESERBRIEFE

Sind wir die „Provinz Koroska“? Herr Vizekanzler Spindelegger wertet also unser wunderschönes Kärntnerland als „Provinz“ ab. Ist wohl sein „Geschenk“ an Kärnten zum 10.Oktober – sonstige Leistungen werden ja weiter südlich adressiert. Wenn „Provinzpolitiker“ Dobernig schon eine wirklich würdevolle Veranstaltung des Kärntner Abwehrkämpferbundes wagt zu besuchen und dort sogar als Festredner auftritt, dann muss man doch hergehen und mit aller Gewalt auf ihn einprügeln, nicht wahr? Auch wenn manche seiner Worte möglicherweise ungeschickt gewählt waren, so kann man der Kernaussage die Wahrheit nicht streitig

machen. Er hat damit – da bin ich mir sicher – Tausenden von Kärntnerinnen und Kärntnern aus der Seele gesprochen. Denn jemand, der ein wichtiger Träger der Lösung der Ortstafelfrage war, wird doch anmerken dürfen, dass es weit jenseits der Mitte der Brücke wirklich einmal genug sein muss. Zum 10.Oktober kann ich mir nur wünschen, dass die Taten der Frauen und Männer, Deutscher und Windischer, in den Jahren 1918 bis 1920 mit dem erforderlichen Respekt für das Land Kärnten und die Republik Österreich gewürdigt werden. Schluss mit der politisch motivierten Hetze! Marcel Strauss Feldkirchen

Unfug mit Landeshymne getrieben Der Klagenfurter Gemeinderat der Grünen, M. Köchl, brachte einen Antrag auf Abschaffung des Kärntner Heimatliedes ein. Er will stattdessen künftig die „Hymne des Südens“ als Kärntner Landeshymne verankert wissen. Dabei geht es offensichtlich nur darum, sich von all jenem zu entledigen, das auch nur im Entferntesten mit unserer Heimat Kärnten in Einklang zu bringen ist. Da

kann man als Kärntner nur hoffen, dass solche Leute nie in verantwortungsvolle Positionen kommen. Noch dazu wird dieser Unfug auch von diversen Medien unterstützt. In diesem Zusammenhang muss man wohl auch Landesrat Harald Dobernig für seine klaren Worte Lob aussprechen. Peter Stefaner Klagenfurt

Kabarettisten im Auftrag des ORF Drei Kabarettisten überfallen gemeinsam mit einem Kamerateam des ORF und den zwei Landesräten der SPÖ das Büro des Kärntner Landeshauptmannes. Das gemeinsame Ziel dieser Aktion ist klar: den Landeshauptmann ausrutschen zu lassen. Das ist

den Damen und Herren wohl nicht geglückt. Für mich ist zu hinterfragen, wie es sein kann, dass der unabhängige ORF gemeinsam mit den SPÖLandesräten unterwegs ist, um den Landeshauptmann zu schädigen. Roman Linder, Afritz

Der gefährliche Weg der Notenbanken zur Hyper-Inflation! Das sagten Fachleute bevor der deutsche Bundesverfassungsgerichtshof sein unheilvolles Urteil zum EMS gefällt hat. Damit hört sich jegliche seriöse Budgetpolitik auf. Es wurde von div. Notenbanken seit Ausbruch der Krise im Jahre 2008, rund 6 Billionen Dollar „ aus dem Nichts produziert“, und zum Großteil in Staatsanleihen investiert, wofür keinerlei Zuwächse an realen Werten gegenüber stehen. So etwas hat es bei uns noch nie gegeben, das verdanken wir den aus Amerika kommenden Ex GoldmannSachs Leuten, wie EZBPräsident Draghi, u.A. Die momentan flaue Weltkonjunktur, welche die Wirkung der Geldpolitik noch

begrenzt, wird aber in dem Moment schlagend und mit einer expansiven Geldpolitik zu rechnen sein, wenn das im Finanzsystem befindliche Geld die Realwirtschaft erreicht. Aktien und Immobilien werden in die Höhe schießen, die Wertigkeit des Geldes verfallen. Dumm für die welche kein Gold in Barren, Aktien oder Immobilien rechtzeitig erworben haben. Das es aber trotzdem schief gehen kann, da der Staat mit zusätzlichen „Notabgaben“, wie schon nach dem ersten Weltkrieg, auch mit diesen Sicherheiten seine leidenden Finanzen auffrischen kann, war jedenfalls auch schon einmal da, denn der Staat kann alles! Ing. W. Hauck Sattendorf

Die neuen Kärntner Nachrichten: Jetzt im Abo bestellen! Tel.: 0463 51 15 15 - 0 Grüne wollen Landeshymne abschaffen Es ist ungeheuerlich, aber wahr! Da kündigen die Klagenfurter Grünen an, die Kärntner Landeshymne abschaffen zu wollen. Sie wollen lieber, die von der Initiative „Unser Land“ vorgestellte Hymne mit dem Titel „Heimat im Süden - Kärnten, Koroska“ als neue Landeshymne haben.

Ausbruch in Kärntens Zukunft“, so kommentiert Grüne Matthias Köchl den Vorschlag für die neue Landeshymne. Es ist wohl für viele gut zu wissen, welch „große“ Zukunftsvisionen die Grünen für Kärnten hegen. Ich denke, da haben sie aber die Rechnung wohl ohne den Wirt gemacht!

„Das richtige Signal zur richtigen Zeit und ein mutiger

Ewald Mödritscher Weitensfeld

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12. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Bis zu 30.000 Euro bei „Glückstiere“ errubbeln: Wau, bist Du a fesche Katz’ ei „Glückstiere“ konnten erstmals die Spielteilnehmer aktiv an der Gestaltung eines Rubbelloses mitmachen. Das neue Rubbellos der Österreichischen Lotterien präsentiert die jeweils fünf süßesten Hunde und Katzen Österreichs und bietet Gewinne bis zu 30.000 Euro. Die Österreichischen Lotterien suchten die süßesten Hunde und Katzen des Landes als Motiv für ihr neues Rubbellos und luden dazu Anfang des Jahres die Spielteilnehmer zu einem Tierfoto-Wettbewerb. In einem Internet-Voting mit anschließendem Jury-Entscheid wurden insgesamt zehn Gewinner ermittelt. Beim darauf folgenden Fotoshooting tra-

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fen einander die fünf hübschesten Katzen und die fünf tollsten Hunde. Diese zehn „Lieblinge“ sind nun – neben den Gewinnmöglichkeiten – die Attraktion des neuen Rubbelloses „Glückstiere“, und auf jedem Los ist eines dieser zehn Tiere abgebildet. Der Höchstgewinn beträgt 30.000 Euro und ist in dieser 2,5 Millionen Lose umfassenden „Glückstiere“-Serie dreimal enthalten. Unter der Rubbelfläche des Loses befinden sich Geldbeträge. Wer dreimal den gleichen Betrag aufrubbelt, hat diesen Betrag gewonnen. „Glückstiere“ ist in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 2 Euro erhältlich.

Zwei fahrbare „Glückskäfer“ zusätzlich zu gewinnen: Bingo verlost 2 VW Beetle hungen am 6. und 13. Oktober 2012 mitspielenden Tipps werden am Samstag, dem 13. Oktober 2012 jene zwei Quittungsnummern gezogen, deren Besitzer je einen VW Beetle gewinnen.

ingo verlost jetzt zwei VW Beetle. Der Beetle ist nach wie vor ein trendiger Flitzer mit legendärem Design, seine Beliebtheit ist ungebrochen. Für zwei Spielteilnehmer wird sich schon bald die Bingo Quittung in einen Autoschlüssel verwandeln. Unter allen bei den Bingo Zie-

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Die ermittelten Quittungsnummern werden in der Bingo Show (Samstag, 18.20 Uhr, ORF 2) bekannt gegeben. Weiters findet man sie unter anderem im ORF Text auf Seite 722, im Internet unter www.win2 day.at, beim InfoDienst unter Tel.: 0900 900 600 sowie in den Annahmestellen. Bingo wird in allen Annahme-

stellen ausschließlich als Quicktipp angeboten und die Quittung vom online-Terminal ausgedruckt. Die Bingo Tipps und das Kartensymbol werden

per Zufallszahlengenerator ermittelt. Gewinner melden sich beim Kunden-Service-Center der Österreichischen Lotterien, Tel.: 0810 100 200.

Ziehung vom Do., 04. 10. 2012

VO R S C H AU

22048 Ziehung vom Fr., 05. 10. 2012

62320 Ziehung vom Sa., 06. 10. 2012

13026 Ziehung vom So., 07. 10. 2012

38234 Ziehung vom Mo., 08. 10. 2012

73207 Ziehung vom Di., 09. 10. 2012

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41. Runde 2012 1: Kasachstan– Österreich 2: Irland– Deutschland 3: Serbien– Belgien 4: FYRO Mazedonien– Kroatien 5: Wales– Schottland 6: Bulgarien– Dänemark 7: Türkei– Rumänien 8: Schweiz– Norwegen 9: Albanien– Island 10: Slowenien– Zypern 11: Russland– Portugal 12: Griechenland– Bosnien-Herzegowina Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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Veranstaltungen Schloss Albeck So, 14. 10., 11 h: „ harimba“ Christine Selmeister, Harfe, Caroline Müller, Marimba - Premiere!

Die beiden jungen kärntner Künstlerinnen laden diesmal gemeinsam zur Matinee im Schloß. Zum ersten Mal treten die beiden Musikerinnen, die bereits in vielen anderen Besetzungen konzertiert haben, gemeinsam auf. Aus der Kombination Harfe - Marimba, kurz HARIMBA, entsteht so ein in Kärnten einzigartiges Projekt. Präsentiert werden neben Originalwerken von Ney Rosauro und Jan Koetsier auch bekannte Werke von G. F. Händel, A. Conti, F. Schubert, V. Monti und andere. Lassen sie sich diese Premiere nicht entgehen. Sie werden begeistert sein.

So, 14. 10., 15 h: Gabriela Nedok, Sopran, Josef Pepper, Baßbariton, Joanna Niederdorfer, Klavier Opern- & Operettenarien & -duette

Zwei junge exzellente Sänger der Musikuniversität Graz gestalten einen heiteren Nachmittag mit bekannten Arien und Duetten. Die Sommerpause bringt neue Frische und Elan. Der Opernnachmittag wird mit vielen Emotionen und zauberhaften Klängen der Oper und Operette erfüllt. Am Flügel begleitet sie Mag. Joanna Niederdorfer. Freuen Sie sich mit uns und geniessen Sie ein schönes Konzert wo wir Sie vom Ihrem Alltag in die Welt von Mozart, Puccini, Rossini, Lehár und Stolz entführen wollen. Jubiläumsausstellung „ 100 Jahre Kunst in Bewegung“ 100 Jahre Berufsvereinigung der Bildenden Künstler Österreichs 1912-2012 bis 28. Oktober 2012 Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz • Tel.: 04279/303 • Fax DW 4 info@schloss-albeck.at • www.schloss-albeck.at


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KULTUR

VolksRock’n’Roller Andreas Gabalier - Live mit Band – Open air- & Hallen-Tour 2013 m Jahr 2012 startete Andreas Gabalier so richtig durch. Erstmals auf Solotournee mit seiner Band durch ganz Österreich brach er mit der VolksRock’N’Roll Tour 2012 alle bis dahin dagewesenen Rekorde. Die größten Hallen im Lande platzten aus allen Nähten und aus diesem Grunde erhielt er auch für über 60.000 verkaufte Konzerttickets das sehr rare PLATINTICKET von Ö-Ticket verliehen. Das große Finale fand in der restlos ausverkauften Wiener Stadthalle statt – die Besucher waren fasziniert. 2012 ist eindeutig sein Jahr! Eine Auszeichnung jagt die nächste: Andreas Gabalier erreicht mit seinem Album „Herzwerk“ Goldstatus in Deutschland und wird dafür mit dem Echo, Deutschlands

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bedeutendsten Musikpreis, ausgezeichnet. Den begehrten österreichischen AMADEUS Award gewinnt er sogar gleich zwei Mal. Zusätzlich erhielt er beim Abschlusskonzert in Wien zwei weitere Auszeichnungen: 3-fach Platin für das aktuelle Album „Volks-Rock’n’Roller“ und 6-fach Platin für den Vorgänger „Herzwerk“ wurde dem Ausnahmekünstler von Universal Music überreicht.

EWIGEN BESTEN LISTE seit 1965 gemacht! Kommentar von Andreas Gabalier: ‘Ich bedanke mich für eure Ehrlichkeit handgemachter Musik gegenüber, in der „heutigen Zeit“ der Downloads und CD Brennereien! Ich bin stolz auf all das was WIR gemeinsam erreicht haben, und sage aus tiefstem Herzen DANKE für Alles! Lang lebe der VolksRock’n’Roll.‘ 2013 ist es endlich wieder

soweit. Mit der mit Spannung erwarteten neuen CD im Gepäck wird der Volks-Rock’n’Roller die Bühnen in Österreich, Südtirol und der Schweiz zum Beben bringen. LIVE mit Band und seiner unglaublichen LIVE-Performance wird er die Besucher in den Bann ziehen. Weitere Informationen unter: www.andreas-gabalier.at und www.showfactory.at

ALL TIME NUMBER ONE

T E R M I N E & VO R V E R K AU F S S T E L L E N

Seine zahlreichen Fans haben sein „I sing a Liad für di“ durch ihre Begeisterung seit mehr als 86 Wochen in den Ö3 Austria Top 40, den offiziellen österreichischen VerkaufsCharts zur NUMMER 1 der

OPEN-AIR TOUR 2013 30.05.2013 Klagenfurt – Messegelände Karten in allen oeticket-Verkaufsstellen, z.B. Villacher Kartenbüro (04242/ 27341), Kärntner Reisebüros, MediaMarkt, Österr. Verkehrsbüros, Trafikplus; Spittal: Tourismusbüro; Radenthein: Reisebüro Bacher; Faak/See: Tourismusbüro. HALLEN-TOUR 2013 28.11.2013 Villach – Stadthalle Karten in allen oeticket-Verkaufsstellen, z.B. Villacher Kartenbüro (04242/27341), Kärntner Reisebüros, MediaMarkt, Österr. Verkehrsbüros, Trafikplus; Spittal: Tourismusbüro; Radenthein: Reisebüro Bacher; Faak/See: Tourismusbüro Info & Tickets unter www.showfactory.at


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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 41.2012 by FP Kärnten - Issuu