KÄRNTNER
Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Geschäftsführer: Armin Kordesch; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten
NACHRICHTEN Nr. 40 • 58. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 5. Oktober 2012
Beliebte Brennholzaktion mit 1. Oktober angelaufen!
Infos beim Bürgerbüro der Landesregierung: Tel. 050 - 536 22 121 FPK-Herbstklausur in BKK:
Mehr Sicherheit für Kärnten:
Streit um Sicherheitszentrum:
Eine Klausur des Freiheitlichen Landtagsklubs ganz im Zeichen der Themen Sicherheit und ESM. Erneut sprach sich die FPK für die Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst S. 6 aus.
Ab 5. Oktober werden in Kärnten kostenlos 10.000 Stück Rauchmelder an die Haushalte abgegeben. Es ist dies eine Aktion für mehr Sicherheit in Kärnten, die von LH Dörfler und LR Dobernig gestartet wurde. S. 2/3
Die FPK-Gemeinderäte von St. Veit fordern seit langem die Einrichtung eines Sicherheitszentrums für Feuerwehr und Polizei, die SPÖ ist dagegen. Die Freiheitlichen sprechen von S. 7 vergebenen Chancen.
2 KärntnerNachrichten I 5. Oktober 2012
Meldungen ORF-Pressestunde: Landeshauptmann Gerhard Dörfler war vergangenen Sonntag zu Gast in der TV-Pressestunde und konnte sich dabei gegen versuchte Untergriffe der Journalisten bestens durchsetzen. Vor allem ist es dem „Landesvater“ gelungen, auf die großen politischen Erfolge des letzten Jahrzehnts hinzuweisen. Unter anderem erwähnte Dörfler den enormen Aufholprozess Kärntens im Bereich Forschung und Entwicklung, die erfolgreiche Ansiedelung von Betrieben, die Schaffung hunderter Arbeitsplätze bei Infineon oder BoschMahle sowie die Jahrhundert-Projekte Koralmtunnel und den Kraftwerksbau Reißeck II. „Ich lasse es nicht zu, dass sich Medien und unsere politischen Gegner an Kärnten die Füße abputzen!“, erklärte der Landeshauptmann. Arbeitslosigkeit: In Österreich waren im September 2012 294.922 Menschen arbeitslos. Das entspricht einer nationalen Arbeitslosigkeit von 6,1 Prozent. In den Bundesländern Oberösterreich (+ 8,4 Prozent) und Niederösterreich (+7,6 Prpzent), aber auch in Wien (+ 4,2 Prozent) der Salzburg (+ 5,7 Prozent) ist die Arbeitslosigkeit deutlich angestiegen, während sich in Tirol (+ 0,5 Prozent) und dem Bundesland Kärnten (+ 1,9 Prozent) der geringste Anstieg der Arbeitslosenzahl feststellen lässt. Dazu Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler: „Schon an Hand dieser markanten Zahlen ist ersichtlich, dass Kärnten wesentlich besser aufgestellt ist als Bundesländer, in denen rote und schwarze Landeshauptleute agieren, die mit Kritik an Kärnten von den eigenen Problemen ablenken wollen. Dass die durchschnittliche Arbeitslosenquote in Österreich bereits mehr als 6 Prozent beträgt ist ein Armutszeugnis für die Bundesregierung. Die Arbeitsmarktpolitik von Faymann, Hundstorfer und CO ist gescheitert!“ Der freiheitliche Parlamentsklub warnte vor einer weiteren Öffnung des Arbeitsmarktes in Richtung Rumänien und Bulgarien. Landeshauptmann Gerhard Dörfler: „Nicht nur in der Arbeitsmarktpolitik, sondern auch bei der Budgetpolitik hinken uns die Bundesregierung und andere Bundesländer hinterher. Wir haben in den letzten Jahren solide Arbeit geleistet und Maßnahmen umgesetzt, die woanders noch immer in den Schreibtischen liegen!“
THEMA DER WOCHE
10.000 Rauchmelder für die Sicherheit der Haushalte“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig informierten über Brandschutzaktion des Landes – Rauchwarnmelder werden ab 5. bzw. 8. Oktober in Bürgerbüros ausgegeben - Quantensprung in der Sicherheit.
Im Spiegelsaal des Amtes der Kärntner Landesregierung informierten Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Konsumentenschutzreferent LR Harald Dobernig, Abteilungsvorstand Albert Kreiner und Oberbrandrat Dieter Schreier (Leiter Feuerpolizei und Brandverhütung des Landesfeuerwehr verbandes) über die neuen gesetzlichen Bestimmungen in Bezug auf die Installation von Rauchwarnmeldern in Neubauten, Häusern und Wohnungen. Seit 1. Oktober 2012, sind diese in allen Neubauten Pflicht. Per 30. Juni 2013 in allen bestehenden Häusern und Wohnungen. „Wir haben uns auf Grund einiger tragischer Brandfälle entschlossen, die Kärntner Bauordnung zu novellieren, diese Brandschutzaktion zu starten und stellen 10.000 Rauchwarnmelder gratis zu Verfügung“, teilte der Landeshauptmann mit. Ein Blick in die Brandschadenstatistik für das Jahr 2011 unterstreicht die Notwendigkeit. Von 408 Brandschäden mit über 2.000 Euro Schaden entfielen 240 auf private Haushalte (58,8 Prozent). 80 Schadensfälle gab es in der Landwirtschaft, zwölf in der Industrie und 76 in Gewerbebetrieben. Die Schadenshöhe betrug in den privaten Haushalten 6,3 Millionen Euro, insgesamt waren es
25,23 Millionen Euro. In Bezug auf Brandtote und Verletzte in den letzten drei Jahren ergibt sich folgendes Bild: „Im Jahr 2010 gab es fünf Brandtote und 41 Verletzte, 2011 einen Toten und 37 Verletzte und 2012 bisher fünf Tote“, so Dörfler. Durch die Aktion und mit eigenen Informationsveranstaltungen gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband wolle man die Brandunfälle vermindern und verhindern, betonte der Landeshauptmann „Die Geräte entsprechen allen Sicherheitsnormen und dem neusten Stand der Technik“, sagte Dörfler. „Wir wollen Leib und Leben mit der Aktion besser schützen und auch die Feuerwehreinsätze reduzieren“, gab Dobernig bekannt. 2011 verzeichneten die Kärntner Feuerwehren 6.163 Brandeinsätze. Dabei wurden 156 Personen vor den Flammen in Sicherheit gebracht, 87 Personen wurden verletzt und eine Person kam ums Leben. „Bei den Bränden entstanden Schäden in der Höhe von 12,84 Millionen Euro, Sachwerte in Höhe von 20 Millionen Euro konnten gerettet werden“, teilte der Konsumentenschutzreferent mit. Er gab auch bekannt, dass es im Rahmen der HäuslbauerMesse, vom 1. bis 3. Februar 2013, eine weitere große Infoveranstaltung geben
5. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 3
THEMA DER WOCHE Schutzziel der Gesetzesnovelle, den Menschen die Flucht zu ermöglichen. „Daher sind auch in jedem Wohnraum, im Fluchtweg (Flur) und in Wohnküchen, weit entfernt vom Kochbereich, die Rauchwarnmelder an der Decke anzubringen“, präzisierte der Jurist. In Kärnten gibt es derzeit 240.000 Haushalte und man werde rund eine Million Rauchwarnmelder benötigen.
Die neuen Rauchmelder werden ab 5. Oktober ausgegeben. werde. Eine Verpflichtung zum Einbau von Rauchwarnmeldern in allen neuen Häusern und Wohnungen gibt es derzeit in weiteren fünf Bundesländern. „Kärnten geht noch einen Schritt weiter und hat mit 30. Juni 2013 den Einbau auch auf bestehende Häuser und Wohnungen beschlossen“, betonte Dobernig. Laut Abteilungsvorstand Albert Kreiner lautet das oberste
Seitens des Landesfeuerwehrverbandes werden die Aktion und die Informationsveranstaltungen mit Nachdruck unterstützt. „Leib und Leben zu schützen und Brandschäden zu minimieren, lautet das Schutzziel der Feuerwehren“, betonte Dieter Schreier. Die Rauchwarnmelder sind ab 5. bzw. 8. Oktober gegen Vorlage des Gutscheines aus der Kärntner Woche in den Bürgerbüros des Landes in Klagenfurt, Villach und Spittal erhältlich. Die Aktion läuft bis 15. November. Kostenlose Infohotline: 0800 201 210
In Kürze Soziales: Die Sozialabteilung des Landes Kärnten weist Behauptungen der Kärntner Arbeiterkammer entschieden zurück. „Jeder Bewohner eines Pflegeheimes in Kärnten bekommt selbstverständlich monatlich sein Taschengeld, 20 Prozent der Pension und Sonderbezüge sowie 44,50 Euro des Pflegegeldes zu seiner persönlichen Verfügung überwiesen“, verlautet das Büro von Soziallandesrat Christian Ragger. Inklusion: Obwohl die Bundesregierung einen umfassenden Aktionsplan für die Umsetzung der UN-Konvention für Menschen mit Behinderung beschlossen hat, sind die Reformpläne zur Umsetzung einer Inklusiven Bildungslandschaft noch nicht vom Fleck gekommen. Für Sozialund Bildungsreferent LR Christian Ragger ist Inklusion - die Teilhabe und Selbststimmung von Menschen mit Behinderung - ein zentrales Thema im Rahmen seiner Sozialpolitik.
Gute Baufortschritte beim Alpen AdriaTourismuskompetenzzentrum LH Gerhard Dörfler und LHStv. Kurt Scheuch besuchten Baustelle - Enormer Impuls für Bauwirtschaft.
Ausbildungsqualität sowohl in den Betrieben als auch in den Schulen verbunden, so Dörfler.
Der Neubau der Tourismusberufsschule im Warmbad Villach schreitet rasch voran. Davon konnten sich kürzlich Landeshauptmann Gerhard Dörfler und sein Stellvertreter Kurt Scheuch bei einer gemeinsamen Baustellenbesichtigung mit den LIG-Geschäftsführern René Oberleitner und Johann Polzer überzeugen. Unter den interessierten Besuchern waren auch Gerhild Hubmann, Leiterin der Abteilung 6, Bildung, Generationen und Kultur, sowie der Villacher Stadtrat Josef Zauchner.
Durch den Neubau im Nahbereich der Kärntner Tourismusschulen wird ein Kompetenzzentrum für Tourismusberufe geschaffen. Ziel ist es, die entstehenden Synergie-Effekte der beiden Schulen zu
„Der Neubau der Tourismusberufsschule ist das größte Bauprojekt der Landesimmobiliengesellschaft und ein enormer Impuls für die Kärntner Bauwirtschaft“, betonte Dörfler. Er dankte der LIG, die hier in Villach eines der Paradebauwerke des Landes für die Ausbildung der Kärntner Tourismusfachkräfte errichte. Der touristische Erfolg des Landes Kärnten sei ganz massiv mit der hohen
nutzen. Damit soll auch künftig die optimale Ausbildung der Fachkräfte im Tourismus sichergestellt werden. Der Spatenstich für das Projekt erfolgte am 12. Dezember 2011, die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2013 geplant. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt 27,4 Millionen Euro.
Gute Baufortschritte: LH Gerhard Dörfler und LHStv. Kurt Scheuch überzeugten sich.
4 KärntnerNachrichten I 5. Oktober 2012
HINTERGRUND
„Kärnten gibt Vollgas mit Strom!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler, „Sonnenstadt“-Bürgermeister Gerhard Mock und das „Lebensland Kärnten“ informierten über Erfolgsinitiativen in Elektromobilität und erneuerbare Energien!
217.475 Kilometer haben die 15 elektrobetriebenen Mercedes-Benz A-Klasse ECell, für die Kärnten seit rund zwei Jahren Testregion ist, bisher heruntergespult. 21.747,50 Kilogramm CO2 konnten dadurch eingespart werden. In der „Sonnenstadt“ St. Veit, die sich den erneuerbaren Energien verschrieben hat, erzeugen fünf Photovoltaikkraftwerke in der Innenstadt insgesamt 1,5 Mio. kWh Strom, das reicht für 450 bis 500 Haushalte. Mit der Initiative „Lebensland Kärnten“ ist unser Land Vorreiter bei Elektromobilität und erneuerbaren Energien geworden. Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Infrastrukturabteilungsleiter Albert Kreiner und St. Veits Bürgermeister Gerhard Mock informierten kürzlich darüber bei einer Pressekonferenz im Seepark Hotel in Klagenfurt. Sie machten auch auf das 4. New Mobility Forum aufmerksam, zu dem vom 17. bis 19. Oktober 20 internationale Topreferenten in St. Veit erwartet werden. Bewusstseinsbildung wichtig „Wir setzen als Bundesland Trends, die nationale und internationale Anerkennung finden“, so Dörfler. Mit dem „Lebensland Kärnten“ habe man ein allumfassendes Konzept, das nicht nur die Förderung der
Elektromobilität und ein E-Tankstellennetz beinhaltet, sondern auch Bewusstseinsbildung und die umweltfreundliche Erzeugung der für die Elektrofahrzeuge benötigten Energie. St. Veit, wo bei Untermühlbach auch eines von Österreichs größten Photovoltaikkraftwerken steht, bezeichnete er als die „Großtankstelle Kärntens für die Elektromobilität“. Die Sonne solle künftig die Bohrtürme ersetzen. Vision Kärntens sei es überhaupt, dass jedes Haus seine eigene SonnenTankstelle am Garagendach habe. Kreiner rechnete vor, dass die Errichtung einer solchen Anlage rund zehn bis zwölftausend Euro kosten würde. Der Landeshauptmann ergänzte, dass man dafür Förderprojekte erarbeiten werde. Wertvolle Testarbeit Dörfler zeigte sich auch froh darüber, dass der „Stern in Kärnten mit Strom Gas gibt“. Kärnten leiste wertvolle Testarbeit für den E-Cell von Mercedes-Benz, sei neben Berlin, New York und Amsterdam eine von nur vier weltweiten Testregionen. Von bekannten Kärntnern wie Franz Klammer über Künstler und Journalisten bis hin zur Krankenschwester haben laut Dörfler rund 340 Menschen das Elektroauto mit
großer Begeisterung im Alltagsbetrieb getestet. Fünf E-Cell würden im Landesfuhrpark betrieben, fünf seien an Betriebe vermietet, vier stünden für die Testfahrer zur Verfügung und ein weiterer befinde sich gerade bei einer Lehrerin in Linz, die ein Testjahr bei einem Gewinnspiel gewonnen habe. Photovoltaik-Kraftwerk St. Veit Bürgermeister Mock informierte über die Kraftwerke, die man mit den Partnern „Lebensland Kärnten“ und Kelag in St. Veit baue und verwies auch auf die umgesetzten Fernwärmeprojekte. Allein die „kleine“ Photovoltaikanlage auf der „Jaques Lemans Arena“ erzeuge 140.000 kWh, damit könnten 40 bis 50 Haushalte über ein ganzes Jahr versorgt werden.
„Wir setzen als Bundesland Trends, die nationale und internationale Anerkennung finden. In St. Veit entsteht das größte PhotovoltaikKraftwerk Österreichs!“ LH Gerhard Dörfler
5. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 5
HINTERGRUND Die nächste Anlage solle auf der Blumenhalle errichtet werden, in der auch das New Mobility Forum stattfindet. Auf der alten Mülldeponie sei zudem eine ZweiMegawatt-Anlage in Planung. Mock verwies auch auf die „Sonnenstadt“-Ausstellung im Fuchspalast, die bisher 7.000 Menschen besucht haben. Die Stadt baue das Thema auch verstärkt in Tourismus und Bildung ein. New Mobility Forum Kreiner informierte über das New Mobility Forum, das mittlerweile eine internationale Plattform der Fachwelt sei. Dabei bringe man auch immer Wirtschaft und Experten mit Studierenden sowie Berufsund HTL-Schülern in einen interessanten Dialog. Keynotespeaker seien heuer u.a. der bekannte Automobildesigner Murat Günak sowie der Alternativnobelpreisträger und Solarpionier Huang Ming aus China. Kreiner verwies auch auf die „Lebensland Kärnten“-Messe, die als größte Elektromobilitätsmesse Österreichs wieder vom 5. bis 7. April 2013 in Klagenfurt stattfindet. Infos zum New Mobility Forum unter www.newmobilityforum.at
Einladung
Unser Landhaus arbeitet! Die Landtagspräsidenten Josef Lobnig und Johann A. Gallo warnen vor einer Verfassungswidrigkeit des geplanten Plakatverbotes. Die beiden Präsidenten fordern von SPÖ, ÖVP und Grünen einen respektvolleren Umgang in der Landtagsarbeit ein. An mehreren Beispielen stellte Lobnig und
Gallo Verstöße der linken Einheitspartei SPÖ/ÖVP und Grünen gegen die Geschäftsordnung des Kärntner Landtages sowie gegen die Verfassung fest. So würden wöchentlich Anträge zur Abhaltung von Sondersitzungen ohne Datum mit dem Wortlaut „Neuwahlen jetzt“ eingebracht, obwohl der Kärntner Landtag natürlich keine Neuwahl, sondern lediglich die Auflösung beschließen kann. In diesen Sitzungen wurde kein Dringlichkeitsantrag zu diesem Thema eingebracht, stellt der 1. Präs. Lobnig einen „Missbrauch“ fest, da der Kärntner Landtag mit dem Thema „Auflösung“ in Wirklichkeit gar nicht befasst wurde. Gallo erinnert die Tatsache, dass die Sondersitzungen ohne genauem Datum, mit offensichtlich vorgefertigtem Schreiben, beantragt werden, „fatal an die SPÖUnterschriften-Affäre, die entsprechende Rücktritte zur Folge hatte.“ Lobnig und Gallo appellieren an SPÖ, ÖVP und Grüne, in den nächsten Sitzungen auch auf die nötige Anwesenheit zu achten. Man werde sich künftig konsequent an die Geschäftsordnung halten und eine Abwesenheit der Mandatare unter der Beschlussfähigkeit nicht mehr dulden, kündigen die Präsidenten die sofortige Unterbrechung bzw. eine Schließung der Landtagssitzung an. Beide Präsidenten warnten vor der Verfassungswidrigkeit eines im HuschPfusch-Verfahren durchgepeitschten Plakatierungsverbotes, das die Gültigkeit der nächsten Landtagswahl bedrohe. Anzustreben sei eine bundeseinheitliche Regelung.
6 KärntnerNachrichten I 5. Oktober 2012
LANDESPOLITIK
FPK-Klubklausur: Sicherheit für Kärnten hat Vorrang! Kärntner Freiheitliche für Wehrpflicht und gegen ESM. FPK kündigt Sonderlandtag, Sicherheitsgipfel sowie Resolution für Beibehaltung des Zivildienstes an. Die 2-tägige Klubklausur der Freiheitlichen in Kärnten unter dem Motto „Sicherheit für Kärnten“ in Bad Kleinkirchheim widmete sich vorrangig dem Erhalt der Wehrpflicht sowie der Bekämpfung des ESM (Europäischer Stabilitätsmechanismus). In einer gemeinsamen Pressekonferenz bekräftigten LH Gerhard Dörfler, LHStv. Ing. Kurt Scheuch, LR Mag. Christian Ragger sowie Klubobmann Mag. Gernot Darmann, sich für die Beibehaltung der Wehrpflicht stark zu machen und warnten vor den Auswirkungen eines Berufsheeres, vor allem im Bereich des Katastrophenschutzes sowie des Zivildienstes. Dörfler pochte auch auf den 3. März 2013 als Wahltermin, „keinesfalls dürfte die Wahl mit der Volksbefragung verquickt werden.“ Die SPÖ sei in der Frage der Wehrpflicht völlig gespalten, die Kärntner ÖVP verhalte sich „orientierungslos“. Der Kärntner Landeshauptmann wird daher zu einem Sicherheitsgipfel einladen. Wie wichtig der Erhalt des Zivildienstes ist, belegte Landesrat Ragger mit Zahlen. Würde der Zivildienst abgeschafft, kämen auf Kärnten zusätzliche Kosten in der Höhe von insgesamt 18,7 Mio. Euro zu. Für Ragger wäre dies eine „Bankrotterklärung des Sozialdienstes. Wir haben
einen Stabilitätspakt einzuhalten und bekämen weitere neue Belastungen aufgebürdet“, warnt Ragger. Kritisch sieht Parteiobmann Scheuch die jüngst getroffene Aussage des neuen Militärkommandanten Gitschthaler, der im vorauseilenden Gehorsam gegenüber Darabos, die Wehrpflicht abschaffen möchte und Kärnten „in den Rücken fällt“. Scheuch forderte Gitschthaler auf „seine Gedanken zu ordnen und in eine andere Richtung zu lenken.“ ESM zum Scheitern verurteilt Der ESM ist für Dörfler „zum Scheitern
verurteilt“. Griechenland, Italien oder Spanien würden mit Zig-Milliarden haften, diese Haftungen aber niemals bedienen können. Die Sparbeschlüsse rauben den Menschen in diesen Ländern den Atem und der Druck auf der Straße wächst, macht Dörfler darauf aufmerksam, dass die Schuldenlast schlussendlich auf die Nettozahler wie auf Österreich abgewälzt wird. Dörfler und Scheuch forderten den Bundeskanzler auch zur umgehenden Kundmachung des ESM auf: „Die Bundesregierung scheint sich derzeit vor Kärnten zu fürchten, weil sie weiß, dass Kärnten die Schutzfunktion für Österreich übernehmen wird“.
„First Lady“ der Kärntner Polizei! Im Rahmen eines Festaktes wurden Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß sowie ihre Stellvertreter Wolfgang Rauchegger und Albert Slamanig offiziell in ihre Ämter eingeführt. Ihre Dekrete überreichten ihnen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptmann Gerhard Dörfler und der Projektleiter der Polizeireform, General Konrad Kogler. Der Landeshauptmann strich in seiner
Ansprache hervor, dass er sich darüber freue, dass Kärnten als einziges Bundesland eine Frau an der Polizeispitze habe. Er bezeichnete Kohlweiß daher als „First Lady der Sicherheit“. Dörfler nutzte die Feierstunde außerdem, um auf die Unverzichtbarkeit von Wehrpflicht und Zivildienst hinzuweisen. Kohlweiß sagte in ihrer Antrittsrede, dass Kärnten eines der sichersten Bundesländer Österreichs sei. Sie dankte dem Bundesheer und allen Blaulichtorganisationen.
Michaela Kohlweiß ist Österreichs einzige weibliche Landespolizeidirektorin. Sie bezeichnete LH Dörfler als konstruktiven Partner der Polizei.
5. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 7
LANDESPOLITIK
St. Veit: FPK plädiert für Sicherheitszentrum Schon im Mai 2012 hat die freiheitliche Gemeinderatsfraktion die Schaffung eines Sicherheitszentrums beantragt!
In der Herzogsstadt ist kein Platz für Polizei und Feuerwehr. Die Freiheitlichen protestieren und sprechen von versäumten Möglichkeiten. Eingezwängt zwischen der Stadtmauer und historischer Gebäudesubstanz ist an einen Ausbau des Feuerwehrgebäudes am jetzigen Standort nicht zu denken. „Jede ländliche Feuerwehr ist mittlerweile besser untergebracht als die Feuerwehr St. Veit, die wegen der zahlreichen Industriegebäude und der unfallreichen Schnellstrasse eine besondere Bedeutung hat!“, ärgert sich FPK-Gemeinderat Manfred Stromberger über die Unfähigkeit der Stadtführung, endlich Nägel mit Köpfen zu machen und für die Errichtung eines modernen St. Veiter Sicherheitszentrums zu sorgen. Ein solches haben die Freiheitlichen in der Herzogsstadt bereits
im Mai dieses Jahres beantragt. Geschehen ist seitdem allerdings nichts. Vielmehr schloss der Bürgermeister in einem Interview mittlerweile kategorisch ein Siucherheitszentrum aus. Die Freiheitlichen geben aber diesen Plan nicht auf. Stromberger zu den KN: „Wir wollen dieses für unsere Stadt so wichtige Projekt, also den Neubau eines Rüsthauses inklusive Bezirks-Alarm- und Warnzentrale bzw. eines Sicherheitszentrums standortunabhängig realisieren. Ein solches Zentrum gibt es übrigens in der mit uns vergleichbaren Stadt Radkersburg. Man könnte mit diesem Konzept auch viele Kosten sparen!“
Hieb & Stich Auch nach den Urteilen im BirnbacherMartinz-Prozess ist nicht abschätzbar, wie tief die Volkspartei tatsächlich in Korruptionsaffären verstrickt ist. Kein gutes Bild jedenfalls lieferte neben dem ehemaligen Kärntner ÖVP-Obmann Martinz der amtierende ÖVPStaatssekretär Nikolaus Berlakovic ab, der sich diese Woche vom parlamentarischen Untersuchungsausschuss vorhalten lassen musste, mit unzähligen Inseraten in Zeitungen des ÖVPBauernbundes (einer reinen Vorfeldorganisation der ÖVP) Geld in die maroden Parteikassen gespült zu haben. Berlakovic ließ sich damit ebenso enttarnen wie kurz zuvor sein schwarzer Amtskollege Lopatka, der mit amtlichen Inseratenbitten für die Finanzierung eines Geburtstagsfestes von Wolfgang Schüssel (das war der letzte schwarze Kanzler!) gesorgt hat. Noch lange nicht wurde der AugiasStall ÖVP ausgemistet. Nach Martinz, Berlakovic und Lopatka warten da noch Ernst Strasser, „Gräfin“ Rauch Kallat und der Rest der schwarzen Riege auf ihre Be-Urteilung durch Gerichte und Untersuchungsausschüsse. Soviel ist jetzt schon sicher: die ÖVP hat jedes Recht verspielt, sich als „saubere“ Partei zu bezeichnen und hat schon gar keines, auf andere mit dem Finger zu zeigen. Das gilt insbesondere auch für den Kärntner Ober-Schwarzen Obernosterer, der sein politisches Heil in der Einheit mit Rot und Grün gefunden hat. Eine wirklich unheilige Dreifaltigkeit!
Stolz auf Deutsch-Ordens-Spital! Anerkennung und viel Interesse gab es anlässlich eines Besuches von LHStv. Ing. Kurt Scheuch und LAbg. Wilma Warmuth im Friesacher Deutsch Ordens Spital. Der kaufmännische Direktor Mag. Wolfgang Müller und die kollegiale Führung mit dem ärztlichen Leiter Primarius Dr. Felix Waidmann, Dir. Prokuristin Ulrike Pirolt und Pflegedirektorin Edith Juritsch informierten die
Besucher über das breite Leistungsangebot und die Zukunftsperspektiven des gut ausgelasteten Regionalspitals mit dem angrenzenden Pflegeheim Suavitas. „Wir sind stolz auf unser Deutsch Ordens Krankenhaus, welches ein wichtiger gesundheitlicher Kooperationspartner und Arbeitsplatzgeber im Hemmaland ist, das weit über die Grenzen Kärntens hinaus Anerkennung in jeder Hinsicht genießt!“ betont LAbg. Wilma Warmuth.
Interessante Gesundheitsgespräche: LHStv. Kurt Scheuch, LAbg. Wilma Warmuth (Bildmitte), sowie GR Helmuth Khom (rechts).
8 KärntnerNachrichten I 5. Oktober 2012
LANDESPOLITIK
Gemeinsames Musizieren in Klagenfurt hochgehalten Volkskulturreferent LR Harald Dobernig besuchte VolksmusikStammtisch im Traditionslokal Felsenkeller. Zum Frühschoppen luden kürzlich die Freunde der Volksmusik Klagenfurt im Rahmen des traditionellen Volksmusik-Stammtisches in den Klagenfurter Felsenkeller. Organisator Roman Thaler konnte auch Volkskulturreferent LR Harald Dobernig und Landtagsabgeordneten Peter Zwanziger begrüßen. „In Kärnten hat die Volksmusik einen hohen Stellenwert. Es freut mich, dass auch immer mehr junge Kärntnerinnen und Kärntner musizieren und wir auch einen großen Zulauf zu den Musikschulen des Landes verzeichnen können“, erklärte Dobernig, der den Organisatoren des
Stammtisches dankte. Der Landesrat hob auch hervor, dass gerade Gasthäuser bei der Entstehung der traditionellen Volkskultur eine entscheidende Rolle gespielt haben. Mit dem VolksmusikStammtisch werde die Tradition fortgeführt. Unter dem Motto „Kemmt´s lei olle donn homa a mords Gaude“ spielte die steirische Volksmusik „Roslkern“ und die Volksmusik Klagenfurt. Auch alle Besucherinnen und Besucher des Frühschoppens waren zum gemeinsamen Musizieren eingeladen. Der von Roman Thaler organisierte Stammtisch erfreut sich bereits größter Beliebtheit.
Landeswappen für Wohnbaugenossenschaft Die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Vorstädtische Kleinsiedlung bekam anlässlich ihres 80 jährigen Bestehens von Wohnbaureferent Landesrat Christian Ragger die Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappens überreicht. Dir. Günther Kostan zeigte
sich über die Ehrung sehr erfreut. Ragger hob hervor, dass aufgrund der Nachfragen und Notwendigkeit die Pflegeheime zu entlasten, die Vorstädtische Kleinsiedlung auch Wegbereiter im Bau von „betreubaren Wohnungen“ ist.
Zünftig augespielt wurde kürzlich beim Musikanten-Stammtisch im Klagenfurter Felsenkeller. Landesrat Harald Dobernig und LAbg. Peter Zwanziger schauten vorbei.
Erfolgreiche Unternehmen in St. Veit! Die Mattersdorfer Handels- und Transport GmbH sowie die TC Maschinenbau GmbH in St. Veit an der Glan besuchte kürzlich Finanz- und Wirtschaftsreferent LR Harald Dobernig. „Gerade die kleinen und mittleren Unternehmen sind das Rückgrat der Kärntner Wirtschaft. Durch ihren großen Einsatz werden tausende Arbeitsplätze in den Regionen gesichert“, so der Wirtschaftsreferent des Landes anerkennend.
5. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 9
REGIONALES
LHStv. Kurt Scheuch im Bios-Nationalparkzentrum Seinen Antrittsbesuch als Nationalparkreferent absolvierte LHStv. Kurt Scheuch im BIOS-Nationalparkzentrum Mallnitz. „Gemeinsam mit Nationalparkdirektor Peter Rupitsch werden wir die gute Zusammenarbeit im Sinne der Weiterentwicklung des Nationalparks Hohe Tauern fortführen und versuchen, den Menschen seine einzigartige Natur und Tierwelt näherzubringen“, betonte Scheuch. Der Jagdbeirat als beratendes Gremium für die Kärntner Nationalparkreviere in den Hohen Tauern tagte bereits zum 11. Mal, diesmal im BIOS-Nationalparkzentrum in Mallnitz. Unter der Vorsitzführung von LHStv. Scheuch
als neuem Nationalparkreferenten wurde über aktuelle Forschungsprojekte in den vom Kärntner Nationalparkfonds gepachteten Revieren im Schutzgebiet berichtet und über die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Kärntner Jägerschaft diskutiert. Neben einem Bericht des Obmannes der Steinwildhegegemeinschaft Großglockner wurden auch gemeinsame Veranstaltungen und Weiterbildungsseminare zwischen Nationalpark und Jägerschaft koordiniert und vorbereitet. Im Anschluss überreichte Scheuch den Endbericht über das sechsjährige Telemetrieprojekt „Raumverhalten des Alpensteinbocks“ an die Beiratsmitglieder.
Antrittsbesuch des Nationalparkreferenten LHStv. Kurt Scheuch im Bios-Nationalparkzentrum in Mallnitz. Zugleich tagte auch der Jagdbeirat zum bereits 11. Mal. Scheuch sprach von einer Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit im Sinne der Weiterentwicklung des Nationalparks und übergab die Ergebnisse einer Steinbock-Studie.
Neu im App-Store: Die brandaktuelle App der Freiheitlichen in Kärnten!
Club Kärnten erwanderte die Turracher Höhe Kürzlich lud der „Club Kärnten“ zu einer Wanderung auf die Turracher Höhe. Bei einer gemeinsamen Jause auf der Bergstation konnten die jungen Freiheitlichen interessante Gespräche mit den Landtagsabgeordneten Jutta Arztmann und Peter Zwanziger führen und somit einen kleinen Einblick in die politische Arbeit der Abgeordneten erhalten. Die rasante Talf-ahrt
mit dem 1,6 km langem „Nocky Flitzer“ sorgte für reichlich Nervenkitzel unter den Teilnehmern. Den Abschluss dieser Veranstaltung bildete eine Betriebsbesichtigung im 4Sterne Superior Wellness Hotel Hochschober, bei dem Interessierte auch einen Einblick hinter die Kulissen des Paradebetriebes werfen konnten.
10 KärntnerNachrichten I 5. Oktober 2012
REGIONALES
Obfrau mit Herz, Hirn und viel Kärntner Humor! Renate Hartenverger aus Metnitz feierte mit vielen freiheitlichen Freunden ihren runden Geburtstag! Als Obfrau mit „Herz, Hirn und Humor“ gilt die FPK-Ortsobfrau Renate Hartenberger aus Metnitz, die kürzlich ihren 50iger feierte. Die einsatzfreudige „Frontfrau“ leitet gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Dietmar Wurzer aus Grades seit 2006 die Geschicke der Freiheitlichen vor Ort. Zahlreiche Initiativen wie Osterschnapsen, Familienaktionen, Koordination des Teuerungsausgleiches, Unterstützungen für Sportvereine, Kindergarten und Seniorenclub werden von Hartenberger und Kollegen durchgeführt. Anlässlich
ihres
„runden“
Geburtstages fanden sich Familie, Freunde und auch das Team der Ortsgruppe und des Bezirkes mit Obfrau LAbg. Wilma Warmuth ein. „Wir gratulieren unserer Renate und danken für ihre tollen politischen Leistungen! Wir wünschen der ganzen Familie für weiterhin Gesundheit und viel Lebensfreude!“ betonte Bezirkschefin Wilma Warmuth. Herzliche Gratulation: v.l. BR Bgm. Franz Pirolt, Friesachs Stadtparteiobmann Ing. Helmut Wachernig, Renate und Johann Hartenberger, BO LAbg. Wilma Warmuth, GR Günther Kerschbaumer, Gerlinde Dörflinger und Elsa Segner.
OPO Renate Hartenberger feierte mit Bezirksobfrau Wilma Warmuth und vielen Freunden aus nah und fern.
Gedenkkundgebung Anlässlich des Todestages unseres verstorbenen Landeshauptmannes Dr. Jörg Haider findet am Donnerstag, 11. Oktober 2012 um 18.00 Uhr an der Unfallstelle in Lambichl eine Kranzniederlegung statt. Anmeldung für die Busfahrt in den jeweiligen Bezirksbüros!
Mit Plan sicher in die Schule kommen! Jedem Schüler der Volksschule Ost in Spittal an der Drau steht ein Schulwegplan zur Verfügung, der mit Unterstützung von Bil dungsreferent LR Christian Ragger und von KFVExperten erstellt wurde. Dieser Schulwegplan zeigt den sicheren Weg von und zur Schule auf. „Maßnahmen und Initiativen, wie dieses Pilotprojekt „Schulwegplan“ leisten Hervorrag-
endes, wenn es darum geht, den täglichen Weg zur Schule sicherer zu gestalten. Ich möchte mich bei den betroffenen Eltern, Pädagogen sowie den Experten und der Exekutive herzlichst für ihren Einsatz bedanken“, sagte Ragger bei der Übergabe der Schulwegpläne bei der Volksschule Ost in Spittal, gemeinsam mit dem Leiter der Landesstelle Kärnten des KFV, Martin Kobald.
5. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 11
REGIONALES
Guttaring: Heimsieg zur Klubhaus-Eröffnung! Besser hätte die Eröffnung des neuen Clubhauses des ATUS Guttaring auf dem örtlichen Sportplatz nicht über die Bühne gehen können. Nach dem offiziellen Festakt, fertigte die Kampfmannschaft im 1. Klasse C-Spiel Moosburg mit 3:0 ab. Landeshauptmann Gerhard Dörfler stellte in seinen Grußworten fest, dass sich in der Marktgemeinde viel tue und auch dem Sport der entsprechende Stellenwert eingeräumt werde. „Ihr habt nun eine gelungene Fußballanlage
und ich wünsche den Guttaringer Fußballern noch viele Heimsiege“, so der Sportreferent. Finanzreferent Harald Dobernig meinte, dass die Investition in das neue Clubhaus - die Gesamtkosten betrugen 350.000 Euro, 125.000 Euro kamen aus dem Zukunftsfonds, 12.000 Euro seitens des ASKÖ - eine sinnvolle sei. Die Guttaringer Kicker spornte er an, dass sie sich in den nächsten Jahren weiter Richtung Fußball-Unterliga orientieren mögen.
Ein neues Klubhaus für den ASKO Guttaring: Sportreferent LH Gerhard Dörfler und Finanzreferent Harald Dobernig erlebten einen starken Heimsieg der Fussballer.
Im Klagenfurter Schloss Mageregg übergab Jagdreferent LHStv. Kurt Scheuch die Zeugnisse für die bestandene Jagdprüfung an 104 Jungjägerinnen und Jäger. „Ich gratuliere allen Prüflingen und freue mich besonders, dass der Frauenanteil stetig wächst. Die wurde von 32 Frauen absolviert!“, so Scheuch.
„Feuerberg“-Ressort auf der Gerlitzen: Eine touristische Visitenkarte des Bundeslandes Kärnten.
Fünf Jahre Wellness- und Bergressort Feuerberg Das Hotel Feuerberg, Mountain Resort – Spirit & Spa, auf der Gerlitzen ist eine touristisches Wohlfühlparadies der Superlative. Der Feuerberg lockt seine vielen Gäste auch unter dem Motto „Kärntens Badewelt am Berg“. Nun wurde das vielfach ausgezeichnete Wellness-Resort fünf Jahre alt. Das Jubiläum markiert auch den Abschluss größerer Bau- und Modernisierungsmaßnahmen. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler kam und gratulierte. Es sei einfach „unglaublich“, was hier geschaffen worden
sei. Alles komme hier von Herzen, sonst wäre dieses Gemeinschaftswerk nicht möglich gewesen, so Dörfler. Er hob den besonderen Platz auf der Gerlitzen hervor, hier lebe die Familie Berger dem Werbespruch folgend „etwas drüber“. Dieses Haus sei eine Visitenkarte des Landes, dankte der Landeshauptmann für Engagement und die Unternehmensphilosophie. Heute würden die Bremser und Verhinderer von Projekten viel zu viel öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, bedauerte Dörfler.
Der Biosphärenpark Kärntner Nockberge erhielt kürzlich die offizielle Auszeichnung der Unesco. Kärntens Nationalparkreferent LHStv. Kurt Scheuch, LAbg. Jutta Arztmann und Bürgermeister Karl Lessiak betonten die Wichtigkeit dieser internationalen Auszeichnung.
12 KärntnerNachrichten I 5. Oktober 2012
LESERBRIEFE
Aufruf zum Alkoholkonsum In einem Kärntner Medium konnten die Kärntnerinnen und Kärntner kürzlich die SPÖ-Riege mit Rudi Schober, Peter Stauber, Jakob Strauss und Peter Kaiser sichtlich stolz beim Weintrinken bewundern. Und Peter Kaiser ruft seine Politikerkollegen dazu auf, jeden Tag ein Glaserl zu trinken. Der SPÖ-Chef ist Kärntens Gesundheitsreferent und es ist fatal, wenn Kaiser
das Trinken von Alkohol bewirbt. Wir geben Millionen an Steuergeld für Präventionsmaßnahmen aus, um vor allem der Jugend deutlich zu machen wie schädlich das Trinken von Alkohol ist. Vorbilder sehen anders aus, Herr Kaiser! Herbert Tscharre Lieserbrücke
Es betrifft Kärnten und Österreich! In Kärnten leben stolze, arbeitsame und fleißige Leute. Rot und Grün haben noch nichts geleistet und marschieren um das Landhaus und trillern mit den Pfeifen. Kaiser hätte die Gelegenheit gehabt mit den anderen Parteien zusammenzuarbeiten, für das Wohl Kärntens. Kaiser predigt, dass Kärnten so hoch verschuldet ist und gleichzeitig möchte er noch mehr Wahlversprechen machen, wo will er dann das Geld hernehmen? Alles leere Versprechungen, um die derzeitige Regierung um Landeshauptmann Dörfler, die gut arbeitet, zu stürzen. Hollub ist ein Mann nach hinten gewandt, der nicht zum Wohl
des Landes arbeitet, sondern die gesamte Regierung in das Gefängnis bringen will, aber wirkliche Verbrecher sollten frei herumlaufen. Österreich ist Nettozahler, ist selbst hoch verschuldet und zahlt zwei Milliarden nach Brüssel ein, das Geld, dass den Pensionisten, den Arbeitern, den Angestellten durch Sparpakete weggenommen wird. Die Brüsseler Bürokratie ist so hoch, hat 755 EU Parlamentarier, die wie Maden im Speck leben. Ich bin für Europa, aber nicht für die Brüsseler Diktatur. Anna della Schiava Lieserbrücke
Nicht zumutbar Für mich ist die Vorgangsweise der Münze Österreich nicht zumutbar. In Österreich gibt es nur eine Staatssprache und die ist Deutsch. Das steht in unserer Verfassung und gilt genauso für Kärnten. Ich bin dagegen, dass ganz Kärnten plötzlich als zweisprachig dargestellt wird. Die Vorgangsweise ist aber auch rechtlich
nicht in Ordnung. Denn die Koroska-Sondermünze ist amtliches Zahlungsmittel. Annemarie Stromberger St. Veit - Projern
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Reale Aussichten Unsere „finanzielle Zukunft“ hat sich schon in der Zeit abgezeichnet, als die Goldunze im Jahr 2006 über die 400-Dollar-Marke (heute 1760 Dollar) gestiegen ist. Somit wird uns der eigentliche Geldwertverfall erst richtig bewußt. Damals diskutierte man die Staatsschulden noch in einer Größenordnung von Millionen und war entsetzt. Heute haben wir uns bei solchen Gesprächen an die locker genannten Milliarden gewöhnt und morgen sind wir bei den vor ca. hundert Jahren üblichen Billionen. Wir Älteren, kennen das Bankerspiel schon aus den späten Zwanzigerjahren. Damals wie heute wurden die Banken mit gedrucktem Geld überflutet. Dadurch entstand ein leistungsloses Schachern mit Geld. Vor 20 Jahren betrug die gesamte Weltwirtschaftsleistung 15 Billionen Euro, davon 1,5 Billionen aus der spekulativen Finanzbranche. Heute liegt das Verhältnis des Weltwirtschaftseinkommen bei 50 Billionen, aber der spekulative Finanzanteil ist auf über 500 Billionen angestiegen ist. Das heißt, die Realwirtschaft hat sich verdreifacht, die spekulative Wirtschaft hat sich verdreihundertfacht! Dieses Debakel haben wir in erster Linie der damals hoch gelobten „Eisernen Lady“, Frau Margret Thatcher, zu verdanken, die vor 30 Jahren die Finanzregeln gelockert und damit den „Urknall“ für Banken ohne Regeln ge-
schaffen hat. Kurze Zeit später lockerten auch die Amerikaner ihre Regeln. Damit brachen an der Wallstreet alle Dämme! Es entstand die Welt auf Pump, wie sie heute fast unlösbar vor uns steht, mit überschuldeten Kommunen, die zockten was das Zeug hielt. Banken leihen Gelder ohne sich abzusichern, Regierungsbudgets werden leichtfertig überzogen. So explodierten in wenigen Jahren unsere Schulden auf Summen, die weder durch Wachstum, Sparen oder Besteuerung der Superreichen, sondern nur mehr durch Inflation und einem gewaltigen Schuldenschnitt aller, auch der Banken und damit der Sparer, behoben werden kann. Durch das Fehlen der entsprechend hohen Besteuerung der Superreichen und der spekulierenden Banker mit ihren Boni für erfolgreiche Zockerei in Millionenhöhe und so mancher Unternehmen, wird so wie in den 20iger Jahren diese Spekulationsblase platzen. Der Barren Gold ist aus diesem Grund in den letzten sechs Jahren um das ca. fünffache gestiegen und wird unbeirrt weiter steigen. An eine Rückführung der Schulden ist nicht zu denken und eine höhere Sicherheit der Werterhaltung für die Bevölkerung, als für das was sie in ihrer Hand hält, kann und wird es nicht geben. Ing. Wolfgang Hauck Lans
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5. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 13
SERVICE
Zwei Autos zusätzlich zu gewinnen BINGO VERLOST 2 VW BEETLE ingo verlost jetzt zwei VW Beetle. Der Beetle ist nach wie vor ein trendiger Flitzer mit legendärem Design, seine Beliebtheit ist ungebrochen. Für zwei Spielteilnehmer wird sich schon bald die Bingo Quittung in einen Autoschlüssel verwandeln.
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Unter allen bei den Bingo Ziehungen am 6. und 13. Oktober 2012 mitspielenden Tipps
werden am Samstag, dem 13. Oktober 2012 jene Quittungsnummern gezogen, der Besitzer die zweite VW Beetle gewinnen. Die ermittelten Quittungsnummern werden in der Bingo Show (Samstag, 18.20 Uhr, ORF 2) bekannt gegeben. Weiters findet man sie unter anderem im ORF Text auf Seite 722, im Internet unter www.win2
day.at, beim InfoDienst unter Tel.: 0900 900 600 sowie in den Annahmestellen. Bingo wird in allen Annahmestellen ausschließlich als Quicktipp angeboten und die Quittung vom online-Terminal ausgedruckt. Die Bingo Tipps und das Kartensymbol werden per Zufallszahlengenerator ermittelt. Gewinner melden sich beim
Kunden-Service-Center der Österreichischen Lotterien, Tel.: 0810 100 200.
Ziehung vom Do., 27. 09. 2012
VO R S C H AU
„Geld Ahoi“ heißt das neue Rubbellos: Auf 75.000 € zusteuern eim Rubbeln werden nun volle Kraft voraus und Treffsicherheit verlangt, denn Rubbellos begibt sich aufs Wasser. Bei „Geld Ahoi“ geht’s ums beliebte „Schiffe versenken“, und versenkte Schiffe bringen bis zu 75.000 Euro Gewinn.
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„B5“ – „Treffer“; „D2“ – „daneben“; „F4“ – „Treffer“ - Wer kennt sie nicht, die Kürzel und Dialoge beim Spiel „Schiffe versenken“. Darum geht es jetzt auch beim neuen Rubbellos „Geld Ahoi“, das zwei Rubbelflächen bietet: Unter dem Steuerrad des Kapitäns befin-
den sich eben diese Buchstaben-Zahlen-Kombinationen. Und daneben gibt es eine Rubbelfläche, unter der sich der für das Spiel typische Raster samt eingezeichneten Schiffen befindet. Wird ein Schiff vollständig getroffen und damit versenkt, hat man gewonnen. Im Idealfall 75.000 Euro. Dies ist der Höchstgewinn, und der ist in der 2,1 Millionen Lose umfassenden Geld Ahoi-Serie dreimal enthalten. Die Lose sind in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 3 Euro erhältlich.
77825 Ziehung vom Fr., 28. 09. 2012
70010 Ziehung vom Sa., 29. 09. 2012
20631 Ziehung vom So., 30. 09. 2012
46537 In der Kärntner Landeszeitung vom 4. Oktober 2012 wird für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung die Planstelle als
Bezirkshauptmann/-frau
Ziehung vom Mo., 01. 10. 2012
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bei der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg ausgeschrieben. Nähere Einzelheiten sind dort sowie im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service-Stellenausschreibungen) ersichtlich.
Ziehung vom Di., 02. 10. 2012
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39. Runde 2012 1: Sturm Graz– Austria Wien 2: SV Mattersburg– RB Salzburg 3: Admira Wacker– Wacker Innsbruck 4: Wolfsberger AC– SV Ried 5: Hannover 96– B. Dortmund 6: VfB Stuttgart– B. Leverkusen 7: Möchengladbach– E. Frankfurt 8: Schalke 04– VfL Wolfsburg 9: SpVgg. Fürth– Hamburger SV 10: SC Freiburg– 1. FC Nürnberg 11: Newcastle United– Manchester United 12: West Ham United– Arsenal FC Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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14 KärntnerNachrichten I 5. Oktober 2012
WIRTSCHAFT
In Österreich wird jeder 3. Getränkekarton recycelt! Öko-Box: Umweltbewusstsein und hohe Erfassungsmengen festigen europäischen Spitzenplatz beim Getränkekarton-Recycling und bauen diesen sogar noch weiter aus. Mit einem herzlichen „Dankeschön an alle österreichischen Haushalte!“ meldet die Öko-Box eine weitere, erfolgreiche Periode in Sachen Getränkekarton-Sammlung. Inzwischen gelangt bereits jeder dritte Getränkekarton zum Recycling in die Kartonfabrik und wird dort wieder zu neuem Karton verarbeitet.
„Trigos“-Nominierung in der Kategorie „Arbeitsplatz“ führte. Sozialdienste sind traditionsgemäß als wichtige Sammelpartner eingebunden. Denn es ist der Öko-Box ein Anliegen, durch sinnvolle Arbeit diesen Sozialaspekt nachhaltig zu unterstützen und der Gesellschaft zu zeigen, welch wichtigen Beitrag
Im Wesentlichen setzt sich das Öko-BoxSammelsystem aus zwei Elementen zusammen: der Sammlung in allen österreichischen Postfilialen und der Haushaltssammlung in urbanen Ballungsräumen. Ein besonderes Naheverhältnis zu den Haushalten entwickeln die Öko-BoxPartner aus den Reihen der SozialhilfeOrganisationen wie „Lebenshilfe“ oder „pro mente“. Über 50 behinderte Menschen finden österreichweit in der ÖkoBox-Sammlung dauerhaft Beschäftigung, was u.a. auch mit der Verleihung des „Sozialoskars“ gewürdigt wurde und zur
Die pro mente-Sammelteams (im Bild das Team Klagenfurt) sorgen für eine verlässliche Abholung der Öko-Bags in Kärnten. Foto: pro mente kärnten
Menschen mit psychischen Problemen, geistigen und körperlichen Behinderungen leisten können!“ Um die Öko-Box-Abholtage in den urbanen Gebieten nie mehr zu vergessen, steht ab sofort für alle Smartphone-UserInnen eine praktische ÖkoBox-App zur Verfügung. Einfach im AppStore bzw. AndroidMarket (kostenfrei) herunterladen, am Handy installieren und schon wird man automatisch jeweils an den nächsten Abholtag erinnert. Getränkekartons (Milch- und Saftpackungen) in Öko-Box und Öko-Bag sammeln, das macht Sinn – denn nur so wird im Recycling aus Karton wieder Karton! Nähere Infos: www.oekobox.at Kostenlose Öko-Box-Hotline: 0800/226600
Mattersdorfer Transporte: Erfolgreiches Unternehmen in St. Veit Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat der Kärntner Wirtschaft. Die Mattersdorfer Handels- und Transport GmbH in St. Veit an der Glan besuchte kürzlich Finanz- und Wirtschaftsreferent LR Harald Dobernig. „Gerade die kleinen und mittleren Unternehmen sind das Rückgrat der Kärntner Wirtschaft. Durch ihren großen Einsatz werden tausende Arbeitsplätze in den Regionen gesichert“, so Dobernig.
Seit 55 Jahren sind die Mitarbeiter des St. Veiter Transportunternehmens Mattersdorfer auf den Straßen Europas unterwegs. Die Erfolgsstory „Mattersdorfer Transporte“ begann schon im Jahr 1957. Den Grundstein für das Familienunternehmen in Altglandorf legte Albin Mattersdorfer
vor über 55 Jahren als er mit Lkw, Schub – und Laderaupen begann. Im Jahre 1986 übernahm Sohn Georg den Betrieb am gleichen Firmenstandort und baute diesen weiter aus. Heute beschäftigt der Betrieb zehn qualifizierte Dienstnehmer die mit Silofahrzeugen und Kran-Lkw´s für die heimische Wirtschaft auf den Straßen Europas unterwegs sind. Anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums des erfolgreichen Firmenunternehmens wurde Firmenchef Georg Mattersdorfer das
Altglandorf 37 • A-9300 St. Veit/Glan Tel.: +43 664 60 264 100 Fax: +43 4212 36998 eMail: office@mattersdorfer.at Internet: www.mattersdorfer.at
Seit 50 Jahren mit Leidenschaft auf europäischen Straßen unterwegs: Das St. Veiter Transportunternehmen Mattersdorfer. Recht zur Führung des St. Veiter Stadtwappens verliehen. Die feierliche Überreichung des Dekretes durch Bgm. Gerhard Mock fand im November 2007 im Rathaus St.Veit statt. Als Träger des „ St. Veiter Stadtwappen“ sind zufriedene Kunden ein großes Anliegen und die Treue derselben die größte Motivation für die Zukunft.
5. Oktober 2012 I KärntnerNachrichten 15
KULTUR
CHL+BAND und Gäste sagen: DANKE DANZER! Kärntner Musiker zollen dem Liedermacher und Poeten Georg Danzer ihren Tribut. Ein Benefizkonzert zugunsten der ORF-Aktion „ Licht ins Dunkel“ : am Freitag, 12. Oktober 2012, 19.30 Uhr, im Club ((stereo)), Klagenfurt (www.stereoclub.at). Mit Unterstützung von kulturRaum Klagenfurt, Kärnten.Kultur, ORF, Kärntner WOCHE, BrauUnion Österreich/Kärnten. Karten: per e-Mail-Reservierung an chl.band@chello.at zum Vorverkaufspreis von 15 Euro (bis 11. Oktober), Abendkasse: 18 Euro. Die Einnahmen kommen zur Gänze Licht ins Dunkel zugute, Projekt: Neubau eines Kinderdorf-Familienhauses im SOS Kinderdorf Moosburg. Anlässlich des 66. Geburtstags von Georg Danzer (* 7. 10.
CHL+Band sind: CHL – Christian Lehner (Stimme, Gitarre; Klagenfurt), Bernd Wippich (Leadgitarre; Viktring), Stefan Flores (Gitarre, Stimme; St. Veit), Peter Lammer (Bass, Stimme; St. Veit), Didi Ofner (Schlagzeug; Klagenfurt). Foto: Patrick Connor Klopf 1946, † 21. 6. 2007) gesellen sich Musiker aus ganz Kärnten zu CHL+Band und zollen am 12. Oktober dem Singersongwriter Respekt: Dieter Themel,
ORF-Moderator/-Redakteur Mike Diwald, Freya Wippich, Katie Cassidy & Double You, Buzgi, Bališ, Austro Pop Band, Manfred Blach, Sevenhill Sin-
gers, July Paul, Die Unvollendeten. Nach der Erstauflage von Danke Danzer! mit Gästen im Jahr 2011 konnten wir über 2.200 Euro an Licht ins Dunkel übergeben. Ein Betrag, der zwar von anderen Benefizprojekten übertroffen wird, aber uns (CHL+BAND) als Veranstalter und Initiatoren deswegen stolz macht, weil das Geld ausschließlich durch das (kostenlose) Mitwirken der Musiker, durch Eintritte und zusätzliche Spenden zusammengekommen ist. Wir verzichten auf großes Sponsoring, sondern setzen auf freundschaftliche Kooperationen. Mehr Infos über CHL bzw. CHL+Band: www.chl-live.at; facebook.com/CHL+BAND
Strandbad: 400.000-Besucher„Schallmauer“ überschritten etzt ist auch die Klagenfurter Strandpromenade zur Gänze wieder geöffnet. Hallenbad lädt seit der Vorwoche zum Plantschen ein. Die 400.000-Besucher-„Schallmauer“ für die abgelaufene Sommersaison konnte im Klagenfurter Strandbad doch noch überschritten werden! Bekanntlich schloss am Sonntag das „sonnige Wohnzimmer“ der Klagenfurter seine Pforten, seit der Vorwoche lädt dafür das Hallenbad in eine unter-
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haltsame Wasserwelt. Wörthersee-Promenade entlang des Strandbades wieder geöffnet. Fußgänger können dann ausgedehnte Spaziergänge entlang des Metnitzstrandes unternehmen. Die STW betreuen auch die Bäder Loretto und Maiernigg. STW-Bäderchef Ing. Gerald Knes: „Ich möchte mich bei allen Bäder-Besuchern herzlich bedanken. Wir freuen uns schon auf die nächste Sommersaison!“
Foto: Brunner/KK
Über 400.000 Besucher zählte man in der abgelaufenen Sommersaison im Klagenfurter Strandbad an Kärntens Riviera. Diese „Wasser-Flöhe“ freuen sich schon auf das nächste Jahr!
16 K채rntnerNachrichten I 5. Oktober 2012
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