20. - 23. März Nr. 11 • 57. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 18. März 2011
www.kaerntnermessen.at
Petition gegen Krsko!
Kärntner Freiheitliche starten Unterschriftenaktion gegen gefährliches AKW Krsko!
12.100 KärntnerInnen plädieren mit FPK-Petition für Beibehalten der Wehrpflicht und der Kasernen!
Seiten 2, 4 und 5
Seite 8
2 KärntnerNachrichten I 18. März 2011
THEMA DER WOCHE
FPK fordert Initiative der Regierung gegen AKW Krsko! FPK startet Petition gegen slowenischen Atomkraftwerk Krsko. Vor dem Hintergrund der Situation in Japan fordert FPK-Obmann DI Uwe Scheuch eine sofortige Initiative der Bundesregierung zur Schließung des slowenischen Atomkraftwerkes Krsko. „Atomkraftwerke in Erdbebenzonen müssen bedingungslos geschlossen werden. Kein noch so ausgeklügeltes Sicherheitsnetz hilft im Ernstfall, das beweist uns die schreckliche Situation in Japan. Krsko liegt in einem seismisch kritischen Gebiet und ist noch dazu alles andere als störungsfrei. Daher gehört das slowenische AKW sofort geschlossen“, fordert Uwe Scheuch. Das sei keine Polemik, sondern die beste und auch einzige Vorbeugung gegen die drohende atomare Gefahr. Im Gegenzug sollte man den Informationstransfer über die Nutzung alternativer Energiequellen nach Slowenien verstärken und über die Europäische Union nicht nur Druck, sondern auch Anreize zum Ausstieg aus der Atomenergie setzen. „Aber nicht nur bei unserem südlichen Nachbarn muss man umdenken, es wäre europaweit an der Zeit für eine neue Atompolitik!“
EU muss handeln Der FPK-Obmann fordert daher von der Bundesregierung, innerhalb der EU nachhaltig für eine Abkehr von der Atomkraft aufzutreten und sich mit allen Mitteln gegen die Errichtung weiterer Atomkraftwerke zur Wehr zu setzen.
„Wir werden bei der nächsten Sitzung der Landesregierung eine dementsprechende Resolution einbringen, und die Bevölkerung wird durch eine Petition die Möglichkeit zur Mitsprache haben. Wir brauchen einen nationalen und internationalen Schulterschluss gegen die Atomlobby. Auch der letzte Befürworter muss angesichts der katastrophalen Lage in Japan einsehen, dass die Atomenergie ohne Zukunft ist. Die Zeit der Lippenbekenntnisse muss vorbei sein.“
Veto gegen Kroatien Neben der Petition und der Resolution an die Bundesregierung wurden auch entsprechende Aktivitäten im Kärntner Landtag gesetzt. So wurde von FPK-Klubchef Kurt Scheuch zur Einschätzung des endgültigen Schließungsszenarios der Antrag im Landtag gestellt, den Atommeiler sofort für rund ein halbes Jahr vom Netz zu nehmen und durch
Tickende Bombe: Das Atomkraftwerk Krsko nahe der Kärntner Grenze liegt auf einer Erdbebenlinie. internationale Experten überprüfen zu lassen. Aber auch das dortige Atommüllendlager müsse einer Überprüfung durch Experten, die nicht von Slowenien beauftragt werden, unterzogen werden. Der Klubobmann erinnert daran, dass Slowenien vor dem Beitritt zur Europäischen Union, die Stilllegung Krskos zugesagt habe. „Wir fordern also das gegebene Versprechen ein“, so Kurt Scheuch. So soll unter anderem die Schließung des AKWs als EU-Aufnahmekriterium für Kroatien, das zu 50 Prozent am AKWKrsko beteiligt ist, bindend sein. „Hier geht es nicht darum, ein Land unter Druck zu setzen, sondern um Notwehr“, so Scheuch.
LH Dörfler: Krsko vom Netz nehmen Landeshauptmann Gerhard Dörfler sieht Slowenien ge-
fordert, das Risiko-AKW Krsko endlich vom Netz zu nehmen. „Die Schließung von überalterten und erdbebengefährdeten Atomkraftwerken ist der erste Schritt in eine sichere und moderne Zukunft“, betont der Landeshauptmann. Zu geplanten AKW-Projekten, wie sie aktuell bei Kärntens südlichem Nachbar Italien stattfinden, hält der Landeshauptmann fest, dass jene im Sinne der Vernunft und der Verantwortung gegenüber der Bevölkerung Europas zu verwerfen sind. Im Rahmen seines zweitägigen Rom-Besuchs hat er mit den Vertretern der italienischen Regierung über diese Gefahr gesprochen. „RisikoKernkraftmeiler haben als tickende Zeitbombe in unserer Gesellschaft keinen Platz“, macht Dörfler klar. Hinweis: Sowohl die Petition als auch die geplante Resolution findet man unter www.fpk.at
18. März 2011 I KärntnerNachrichten 3
THEMA DER WOCHE
Regierung ist für BenzinpreisRallye mitverantwortlich! Kärnten hat frühzeitig auf Stärkung des öffentlichen Verkehrs gesetzt und Landestankstellen geöffnet. Für Kärntens Landeshauptmann und Verkehrsreferent Gerhard Dörfler sind die seit Wochen steigenden Spritpreise eine Preistreiberei, die für Autofahrer nicht mehr akzeptabel sind. „Die schwierige Situation in den nordafrikanischen Ländern führt dazu, dass bei uns die Treibstoffpreise beinahe im Minutentakt nach oben gehen und sich bereits in für Autofahrer nicht mehr hinnehmbaren Sphären bewegen. Unsere Autofahrer kommen zum Handkuss, weil der afrikanische Raum den Aufstand probt“, reagiert Landeshauptmann Dörfler. Da ein Ende der täglichen Spritpreiserhöhung nicht in Sicht ist, weist Dörfler die heimischen Pendler auf den in Kärnten seit Jahren forcierten Ausbau des öffentlichen Verkehrs hin. „Mit der Einführung des Kärnten Taktes und der seit Dezember 2010 verkehrenden S-Bahn-Linie zwischen Spittal und Friesach hat Kärnten im Vergleich zu anderen Bundesländern bereits grundlegende Weichenstellungen für den regionalen Verkehr unternommen und damit Alternativen für Pendler geschaffen“, so der Landeshauptmann.
Gegen den Spritpreishorror Während andere Bundesländer ihren öffentlichen Verkehr und regionale
Schienenverbindungen ausdünnen, habe Kärnten vor langem vorgesorgt und gebe damit die Antwort auf den Spritpreishorror. Die Umleitung zum öffentlichen Verkehr sei auch eine Umleitung zum Umweltschutz. „Ob S-Bahn, Kärnten Takt, die Nutzung der eigenen Muskelkraft mit dem Fahrrad oder Elektrobike über weniger Pendlerkilometer, das alles schont nicht nur die Brieftasche sondern setzt auch wichtige Akzente im Umweltbereich“, ist Landeshauptmann Dörfler überzeugt. Um den Radfahrverkehr zu verstärken ist der Verkehrsreferent auch bemüht, permanent das Kärntner Radwegenetz auszubauen.
Landestankstellen helfen Für jene Autofahrer, für die der öffentliche Verkehr überhaupt nicht in Frage kommt und die auf den eigenen PKW angewiesen sind, stehen kärntenweit gleich 13 Landestankstellen zu Verfügung, die im Vergleich zu den Ölmultis zumeist den günstigsten Dieselpreis Österreichs bzw. Kärntens anbieten. „Während der Diesel bei Ölpreismultis im Schnitt um rund zehn Cent teurer ist, kann man sich beim Betanken seinen PKWs bei einer der Kärntner Landestankstellen bei einer Tankfüllung von 50 Litern leicht einmal fünf Euro einsparen“, rechnet der
Landeshauptmann vor. In Richtung Bundesregierung und Finanzminister richtet er klare Worte: „Die Autofahrer brennen für den Spritpreis bereits lichterloh und der Finanzminister reibt sich ins Fäustchen. Bei jeder Treibstoffpreiserhöhung steigen ja auch die Einnahmen des Staates drastisch.“ Um die Belastung für die Pendler ein wenig abzufedern, fordert der Landeshauptmann deshalb die Bundesregierung auf, ihrer Verpflichtung nachzukommen, die Kosten für die Steuerzahler zu verringern und die Pendler fördernden Maßnahmen entsprechend zu erhöhen. „Nicht nur die Ölscheichs und die Ölmultis kassieren ab, sondern auch der Staat ist der Gewinner dieser Treibstoffrallye“, so LH Dörfler, der die Bundesregierung zu umgehendem Handeln und zur Entlastung der Pendler auffordert.
An Kärntens Landestankstellen wird seit langem billigeres Benzin angeboten.
Ein Wort dazu.... In der guten, alten Zeit der schwarz-blauen Koalition hat der damalige freiheitliche Vizekanzler Herbert Haupt den ÖlMultis eine wirksame Rute ins Fenster gestellt. Haupt verlangte die Wiedereinführung der amtlichen Benzinpreisregelung. Ein Instrument, das ÖVP-Wirtschaftsminister Mitterlehner selbstverständlich auch heute anwenden könnte, um das Jonglieren der Tankstellen-Betreiber mit den Preisen einzudämmen und Höchstgrenzen einzuführen. Josef Pröll und seine schwarzen Freunde müssten nur wollen!
6 KärntnerNachrichten I 18. März 2011
LANDESPOLITIK
FPK ist in Kärnten klare Nummer eins Aktuelle Umfragen bestätigen: Freiheitliche stellen sowohl im Land Kärnten als auch auf Bundesebene klar den Führungsanspruch.
Quelle: Kurier vom 11. 3. 2011
Zwei aktuelle Umfragen bestätigen, dass die Freiheitlichen in Kärnten und im Bund gut unterwegs
sind. Sollten am kommenden Sonntag Landtagswahlen stattfinden, würde die FPK einen fulminanten
Wahlsieg einfahren. 42 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner würden der FPK wieder ihr Vertrauen geben. Die SPÖ würde lediglich auf 30 Prozent kommen, die ÖVP auf 9 (!) Prozent abstürzen. Die Grünen könnten auch 9 Prozent erreichen. Das ergab eine Umfrage des Humaninstituts, das 850 Personen befragt hat.
Bund: FPÖ mit SPÖ gleich auf
Quelle: „Österreich“ vom 4. 3. 2011
Auch auf Bundesebene greifen die Freiheitlichen nach der Nummer eins. Eine aktuelle OGM-Umfrage, die im „Kurier“ veröffentlicht worden ist, bestätigt, dass die FPÖ mit HC Strache
bereits gleich stark wie die SPÖ ist. Sollte es am nächsten Sonntag Nationalratswahlen geben, würden sowohl die FPÖ als auch die SPÖ auf 27 Prozent kommen. Die ÖVP liegt mit 28 Prozent nur mehr ganz knapp vor den Freiheitlichen. Weit abgeschlagen liegen die Grünen mit 11 Prozent. Auch bei der Kanzlerfrage konnte HC Strache den Abstand zu seinen Mitbewerbern Werner Faymann (SPÖ) und Josef Pröll (ÖVP) verringern. Vor allem für Kanzler Faymann sind die Ergebnisse der Umfrage ernüchternd. Er kann den Kanzler-Bonus nicht für sich nutzen und würde bei einer Direktwahl nur auf 19 Prozent kommen.
18. März 2011 I KärntnerNachrichten 7
LANDESPOLITIK
LR Dobernig: Steiermark leitet verspäteten Sparkurs ein! Kärnten hat frühzeitig notwendige Reformen umgesetzt - Trotz steigender Einnahmen und Sparkurs Rekord-Neuverschuldung in der Steiermark Das steirische Doppelbudget 2011/12 ist für Finanzlandesrat Harald Dobernig offensichtlich der Versuch, den erfolgreichen Reformweg Kärntens zu kopieren. „Wir haben in Kärnten frühzeitig die Zeichen der Krise erkannt und schon 2009 begonnen, notwendige Reformen einzuleiten und neue Sparpotentiale zu finden. Wir haben eigene Budgetkonvente eingerichtet und strukturelle Reformen umgesetzt, die bereits erste Erfolge zeitigen. Die Neuverschuldung 2010 und 2011 wird in Kärnten deutlich geringer ausfallen als beschlossen. Diesen Weg werden wir auch in Zukunft fortsetzen“, so Dobernig, der einmal mehr betont: „Kärnten ist bei weitem nicht das Budget-Schlusslicht in Österreich!“ Im Vergleich zu Kärnten gebe es in der Steiermark trotz steigender Einnahmen und dem geplanten Sparkurs eine Rekord-Neuverschuldung von 425 Mio. Euro im Jahr 2011 und 381 Mio. Euro im Jahr 2012. Die positive Berichterstattung über das steirische Sparbudget sei daher befremdlich, erst Recht, wenn man bedenkt, dass im steirischen Budget 2010 noch 722 Mio. Euro an Einmaleffekten durch Immobilientransaktionen bei den Spitalsliegenschaften versteckt wurden. Einmal mehr zeige sich, dass die rot-schwarze Steiermark von Kritik verschont werde und Kärnten für seinen erfolgreichen Weg kriti-
siert werde, nur weil es von Freiheitlichen regiert wird, so Dobernig.
Kärntner Reformen „In Kärnten haben wir zielgerichtet, sozial gestaffelt und familienfreundlich gespart, große Reformen wie die Verwaltungsreform mit der Zusammenlegung von Abteilungen, die Pensionsreform und die Reduzierung der Planstellen sind längst auf Schiene. Dadurch konnten wir auch Spielräume schaffen und in wichtigen Bereichen wie dem Wohnbau eine zusätzliche Dotierung ermöglichen“, so Dobernig. Der Weg, bei der Verwaltung und den Strukturen Sparmaßnahmen zu setzen, habe sich als richtig erwiesen.
Steirische Grauslichkeiten „In der Steiermark müssen hingegen radikale Einschnitte erfolgen, Grauslichkeiten die den Menschen weh tun, nur weil man viel zu lange nichts unternommen hat“, betont Dobernig. So wird gerade in Zeiten von Rekordspritpreisen das Pendlergeld komplett abgeschafft, die Wohnbeihilfe massiv gekürzt und über 20 Mio. Euro bei den Behinderten gespart. Bei der Wohnhaussanierung wird massiv gespart, für Straßensanierungen bleibt
Finanzlandesrat Harald Dobernig: Kärntner Reformkurs ist Vorbild für andere Bundesländer. kein Geld. Aber auch vor der Schließung eines Krankenhauses schreckt die Steiermark nicht zurück.
Infobox Die Steiermark spart bei Schwächsten:
Budgetwahrheit Kärnten habe im Gegensatz zu anderen Bundesländern immer Wert auf Budgetwahrheit gelegt und nichts beschönigt. „Bund, Länder und Gemeinden haben die gemeinsame Verpflichtung, ihre Budgets zu konsolidieren und die Verschuldung durch sinnvolle Sparmaßnahmen einzudämmen. Während wir dieser Verpflichtung nachgekommen sind und auch in Zukunft nachkommen, haben andere viel zu lange gewartet oder wie im Fall der Bundesregierung bei Familien, Studenten und sozial Schwachen gespart, anstatt bei der Verwaltung und den Strukturen“, erklärt Kärntens Finanzreferent.
• Pendlergeld wird abgeschafft • 24 Mio. Euro weniger für Wohnbeihilfe • 21 Mio. Euro weniger im Behindertenbereich • 9 Mio. Euro weniger für Jugendwohlfahrt • Streichung bei Wohnhaussanierung • Gratis Kindergarten weg • Schließung von zahlreichen Schulen
KN-Abotelefon: 0463 51 15 15 Jetzt zum Vorteilspreis!
8 KärntnerNachrichten I 18. März 2011
LANDESPOLITIK
Klares Nein zu Darabos-Plan! FPK sammelte 12.100 Unterschriften für Beibehaltung von Bundesheer und Wehrpflicht. 12.100 Kärntnerinnen und Kärntner haben bis dato die Petition der Freiheitlichen in Kärnten zur Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht und Aufrechterhaltung des Bundesheers unterschrieben. Dies gab FPKObmann DI Uwe Scheuch bekannt. „Jede einzelne der 12.100 Unterschriften für unsere Petition ist ein Nein zum Darabos-Plan. Das österreichische Bundesheer ist wichtig für die Landesverteidigung, für den Zivildienst, aber – und das belegen leider jüngste Beispiele – auch für den Katastropheneinsatz“, erklärt Uwe Scheuch. Die Unterschriften werden nun an Ve r t e i d i g u n g s m i n i s t e r Darabos weitergeleitet. Uwe Scheuch ist gespannt, ob es
die Bundesregierung tatsächlich auf die Nagelprobe einer direkten Mitsprache der Bevölkerung ankommen lassen werde: „Der populistische Schmäh der SPÖ beginnt zu bröckeln, weil immer mehr Leuten klar wird, welche Grauslichkeiten tatsächlich hinter dem Darabos-Plan stecken.“ Das Bundesheer müsse zweifelsohne modernisiert werden, aber die Beendigung der allgemeinen Wehrpflicht würde ungeahnte, auch wirtschaftliche Probleme, für weite Teile der Bevölkerung bedeuten. Nicht umsonst würden sich immer mehr SPÖ-Funktionäre gegen den Plan der SPÖ stellen, das Bundesheer
Erfolgreiche Petition: 12.100 KärntnerInnen haben für die Beibehaltung der Wehrpflicht und die Aufrechterhaltung der Kasernen-Standorte unterschrieben. und damit unzählige Kasernenstandorte aufzulösen, erklärt Scheuch mit Verweis auf dementsprechende Aussagen des 2. Landtagspräsident SPÖ-LAbg. Schober
oder des Spittaler SPÖBürgermeisters Köfer. „Die Bundesregierung muss den wahnwitzigen Plan des SPÖVe r te i d i g u n g s m i n i ste r s stoppen“, fordert Scheuch.
BH Feldkirchen ist keine „Tintenburg“! Erster Behördensamstag Österreichs. LH Dörfler: „In Kärnten steht der Mensch im Mittelpunkt“ Als erste Bezirkshauptmannschaft Österreichs war kürzlich die BH Feldkirchen auch am Samstag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Die Bürgerinnen und Bürger konnten sämtliche Referate nutzen und ihre Amtswege zu erledigen. Dieser erste Behördensamstag Österreichs wurde von Landeshauptmann Gerhard Dörfler initiiert, der auch selbst vor Ort vorbeischaute. „Über 100 Bürger haben unser Angebot der offenen Bezirkshauptmannschaft angenommen. Das ist ein erfreulicher Erfolg“, zog Landeshauptmann Dörfler Bilanz. In der BH Feldkirchen wird es noch drei weitere Behördensamstage geben, nämlich am 18. Juni, am 17. September und am 3. Dezember. „Mir ist es wichtig, dass das Land Kärnten den Menschen ein Behördenangebot macht, dass sich ihren Bedürf-
Bürgernahe Verwaltung in der BH Feldkirchen. nissen anpasst. Man hat mir oft von Organisationsproblemen berichtet, dass man für einen Behördenweg Urlaub nehmen oder extra eine Kinderbetreuung finden musste“, erklärt der Landeshauptmann. Damit wolle man den Zuspruch der Bevölkerung testen und ab 2012 könnte es das samstägliche Service vierteljährlich oder einmal im Monat in allen Bezirkshauptmannschaften geben. „Wir wollen zeigen, dass in Kärnten der Mensch im Mittelpunkt steht“, betont Landeshauptmann Dörfler.
LANDESPOLITIK
Gesundheitspolitik eignet sich nicht für Polemik! Der Aufsichtsratsvorsitzende der KABEG Ing. Kurt Scheuch antwortet auf einen Kommentar in der Kleinen Zeitung.
„Ich glaube für jeden ernst zu nehmenden Interessierten im Gesundheitsbereich sollte klar gestellt werden, dass sich Gesundheit nicht für polemisches Agitieren eignet. Vielmehr sollten fünf Prämissen in den Vordergrund gestellt werden. 1) Erhalt und Ausbau der hervorragenden Qualität der Kärntner Gesundheitsversorgung 2) Erhalt der Arbeitsplätze und Standorte in unserem Gesundheitssystem 3) Optimierung des Mitteleinsatzes, um eine Kostenexplosion abzuwenden 4) Entpolitisierung des Krankenhauswesens 5) Verantwortungsvoller Umgang mit Gesundheitsthemen, um die Patienten nicht unnötig zu verunsichern Das neue Kabeg-Gesetz und auch die handelnden Personen verfolgen genau diesen Plan. Deshalb ist es auch sehr bedauerlich, dass viele Zurufe, die oft jeglicher Grundlage entbehren, ein verzerrtes Bild der Kabeg-Realität wiedergeben. So funktionieren weit über 90 Prozent der komplexen Abläufe im Kabeg-System auch durch den hervorragenden Einsatz der Mitarbeiter einwandfrei. Die Behandlungsqualität für die Patienten ist nach wie vor hervorragend. Dass in dem größten Kärntner Konzern natürlich auch Fehler unterlaufen, die man ausmerzen muss, scheint klar. Unter meinem Vorsitz wurde auch einstimmig eine Leistungsangebotsplanung beschlossen, die jetzt zur Umsetzung kommt. Die Politik wurde durch Experten ersetzt und hat nur mehr beratende Funktion. Dass gerade dieser Punkt dem einen oder anderen Politiker sauer aufstößt, mag schon sein, denn in der Vergangenheit gab es natürlich großen Einfluss der SPÖ auf die Kabeg. Ich habe mehrfach dezidiert ausgeschlossen, dass es zu einer Privatisierung der Kabeg und der Krankenanstalten kommen wird, zumindest solange die Freiheitlichen in Kärnten eine führende Rolle in diesem Land einnehmen. Auch das Kabeg-Gesetz ist richtungsweisend für Österreich und ermöglicht eine positive Zukunftsentwicklung im Gesundheitsbereich. Ich fordere alle Verantwortlichen auf, sich im Interesse der Patienten, Mitarbeiter sowie aller Kärntnerinnen und Kärntner für die Kabeg positiv einzusetzen.“ Ing. Kurt Scheuch KABEG Aufsichtsratsvorsitzender
18. März 2011 I KärntnerNachrichten 9
10 KärntnerNachrichten I 18. März 2011
LANDESPOLITIK
Investition in die Zukunft beeinträchtigter Jugendlicher LHStv. Scheuch und LR Ragger: Land investiert über 10 Millionen Euro in Sozialpädagogisches Zentrum. Das BFZ- Sozialpädagogisches Zentrum in Klagenfurt ist eine Einrichtung zur Förderung von beeinträchtigten Schulkindern und Jugendlichen im Alter von sechs bis ca. 20 Jahren. Derzeit werden 130 Kinderund Jugendliche betreut. In der Regierungssitzung wurde die Sanierung der Einrichtung um 10,16 Millionen Euro genehmigt. Durchgeführt wird der Zuund Umbau von der Landesimmobiliengesell schaft (LIG), die auch Eigentümer der Liegenschaft ist. Die Sozialabteilung des Landes Kärnten gewährt ein Sozialbaudarlehen von 2,3 Millionen Euro.
Anschauliches Projekt Aufgrund der Bemühungen von Bildungs- und Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch und Sozialreferent LR Christian Ragger konnte nun ein anschauliches Sanierungskonzept verwirklicht werden, das für einen Betrieb mit hoher Qualität sorgt, ohne dass es zu einer Explosion der Kosten kommt. „Das BFZ gilt aufgrund seiner Größe als der Leitbetrieb im Rahmen der Kärntner Behindertenhilfe.
Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung werden hier unter optimalen Rahmenbedingungen betreut“, erklärt Landesrat Ragger. Für Uwe Scheuch ist die Schulung und beste Betreuung von beeinträchtigten Kindern ein großes Anliegen: „Darum investieren wir in die Bildung bzw. Sonderpädagogik. Wichtig sind vor allem eine gute Infrastruktur und gut geschultes Personal für beste Ausbildungsqualität. Diese Faktoren werden durch den Ausbau und die Sanierung des BFZ sichergestellt.“ Das BFZ bietet ein ganzheitliches Betreuungsangebot. So gibt es eine hauseigene Schule, umfangreiche berufliche Ausbildung in mehreren Werkstätten, eine Beschäftigungswerkstätte, weiters eine eigene Therapieabteilung sowie Tagesbetreuung und Wohnen für alle Altersgruppen. Es verfügt über zwei Standorte. Einige der Werkstätten sind disloziert im Stadtteil Fischl (Fischlstrasse 40) untergebracht. Das Stammhaus befindet sich in enger Nachbarschaft zum Klinikum Klagenfurt. Hier gibt es natürlich auch einen barrierefreien öffentlichen Spielplatz.
Da Tschriasche sagt: „Das ist mir heut die Zeilen wert, die AKWs gehörn zugesperrt!“
LhStv. Uwe Scheuch und LR Christian Ragger.
REGIONALES
Kürzlich fand das traditionelle Eisstockturnier der FPK Wölfnitz beim GH Krall in Klagenfurt/Annabichl statt. Über 20 Moarschaften fanden den Weg nach Klagenfurt und waren auch heuer wieder mit vollem Elan dabei. Auch Landesrat Harald Dobernig ließ es sich nicht nehmen heuer erstmals nicht nur als Gast mit dabei zu sein. Organisator BR Peter Zwanziger freute sich sichtlich über die zahlreichen Teilnehmer aus ganz Kärnten. Ebenfalls am Eis gesichtet: KO–Stv. LAbg Gernot Darmann, Bgm Christian Scheider, Vzbm Alber Gunzer, BGF Patrick Strauss, Richi Di Bernardo und aus Niederösterreich angereist LR a.D. Hans-Jörg Schimanek.
18. März 2011 I KärntnerNachrichten 11
Sie war keine zwei Jahre alt, als bei der kleinen Christina Zötsch aus Eitweg ein Tumor im Kieferbereich entdeckt wurde. Die Belastung für die Familie war in den letzten Jahren enorm. Auf Initiative von LAbg. Harald Trettenbrein und den Freiheitlichen in St.Andrä, allen voran mit Gemeinderätin Evelin Dohr, konnte dieser Familie nun ein Scheck in Höhe von 1.000 Euro aus dem Titel „Hilfe in besonderen Lebenslagen“ von Landesrat Mag. Christian Ragger überreicht werden. Im Bild Ingrid, Christina und Sabrina Zötsch mit StR. DI Adolf Kranewitter, GR Evelin Dohr und Gottfried Zötsch.
12 KärntnerNachrichten I 18. März 2011
LESERBRIEFE
Blick über die Pack Es ist schon erstaunlich wie z.B. der Hermes-Pharma BRO Armin Eberhard die weitaus höchste Pendlerförderung in Österreich, das Fördermodell Kärnten, schon zum wiederholten Mal heftig, aber sehr einseitig kritisiert. Während die Bundesregierung in relativ kurzer Zeit unter dem Deckmantel „Ökobesteuerung“ die MöSt zweimal erhöht hat und damit eine außerordentliche Pendlerbelastungswelle auslöste, bemängelt BRO Eberhard (womöglich von der AK motiviert?) die im Bundesländervergleich mit Abstand höchste Pendlerförderung des Landes Kärnten. Während das Bundesland Kärnten eine Pendlerförderung von 6,60 Euro pro Jahr und Landesbürger auszahlt, gewährt das Land Steiermark pro Jahr und Bürger nur bescheidene 0,97 Euro . Nun hat das Land Steiermark im Rahmen des Sparpaketes Vo v e s / S c h ü t z e n h ö f e r angekündigt, diese im Vergleich bescheidene Förderung gänzlich zu streichen! Zudem haben wir in Kärn-
ten mit unseren Landestankstellen bei den Straßenmeistereien den im Regelfall billigsten Dieselpreis in Österreich und konnten damit in den vergangenen Jahren einen Preisvorteil von mehreren Millionen Euro für unsere Landesbürger und Pendler ermöglichen. Wo gibt es in der Steiermark Landestankstellen? Nirgendwo! Auch wurde in Kärnten das Bahnangebot mit dem „Kärnten Takt“ und der SBahn massiv ausgebaut. Damit wird auch unseren Pendlern im Einzugsgebiet der Bahnlinien ein verbesserter und attraktiver Fahrplan angeboten, die Umwelt entlastet und gleichzeitig werden über 3000 ÖBB-Arbeitsplätze im Land gesichert. Allein dieser Vergleich zwischen der Steiermark und Kärnten zeigt einmal mehr, wir in Kärnten sind mit Abstand das pendlerfreundlichste Bundesland und werden es trotz großem Spardruck auch weiter bleiben!
Gerhard Dörfler Landeshauptmann
Wie rasch Stefan Petzner seinen „Lebensmenschen“ Jörg Haider vergessen hat. Jörg Haider hat Petzner politisch groß gemacht und ihm ermöglicht, dass er einen komfortablen und hoch bezahlten Job als Nationalratsabgeordneter bekommen hat. Doch das zählt für Petzner offenbar
Negativberichterstattung Wenn in den Zeitungen von den Kärntner Krankenanstalten berichtet wird, dann geschieht das meist nur im negativen Kontext. Ich finde, dass diese permanente Negativberichterstattung unseren Krankenhäusern massiv schadet. Wenn man immer nur liest, was in den Krankenanstalten angeblich alles nicht passt, werden die Patienten verun-
sichert und die Mitarbeiter frustriet. Statt den Ge--sundheitsbereich zu skandalisieren, sollten die Medien lieber einmal berichten, welch großartige Arbeit die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kabeg leisten und wie vielen Menschen in den Krankenhäusern geholfen wird. Isabella Lehner Villach
Journalisten sollten nachdenken Zum Leitartikel von Wolfgang Rausch „Die fahrlässige Tötung des Rufs unserer LKH“: Kleine Zeitung-Redakteur Wolfgang Rausch beklagt in seinem Leitartikel vom 11. März die „fahrlässige Tötung des Ruf unserer LKH“ und schiebt die Schuld daran den Politikern in die Schuhe. Herr Rausch vergisst aber, dass auch solche Artikel wie seiner dem
Ruf der Krankenhäuser nicht förderlich sind. Ganz im Gegenteil: Für mich sind die Medien mit ihrer ständigen negativen Berichterstattung über die Krankenanstalten maßgeblich daran beteiligt, dass das Image der LKHs derart beschädigt ist. Darüber sollten die Journalisten einmal nachdenken. Rudi Maier Villach
Schweigender Bischof Es ist für mich unverständlich, dass Bischof Schwarz bis heute keine klaren Worte gefunden hat, dass politische Reden in einer Kirche nichts verloren haben.
erwarte mir vom Bischof eine Distanzierung von den Aussagen, die Antonia Gössinger bei der „Thomasmesse“ getätigt hat. Eine Kirche soll kein Ort für eine Kärntenbeschimpfung sein.
Wie so oft glaubt die Kirche wohl, dass man Probleme einfach aussitzen kann. Ich
Christopher Krainer Klagenfurt
nichts mehr. Als er sich vor Gericht wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses verantworten musste, schob er die Schuld dem verstorbenen Landeshauptmann in die Schuhe, denn Tote können sich nicht mehr wehren. Schämen Sie sich, Herr Petzner! C. Staudacher, Spittal/Drau
LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at
WIRTSCHAFT FELD AM SEE
18. März 2011 I KärntnerNachrichten 13
Holzbau Rauter – kompetenter Partner in Feld am See Kürzlich besuchte LH Gerhard Dörfler im Rahmen eines Besuchs der Gemeinde Feld am See auch die Firma Holzbau Rauter. Der an der Bundesstraße gelegene Betrieb erfreut sich zunehmender Auftragslage. Innovationen aus Holz sind die Stärken des aufstrebenden Unternehmens. Holzbauer Helmut Rauter ist ein Spezialist unter anderen für Baumhäuser und sogenannten Domhäusern. Firmenchef Helmut Rauter konnte dem Landeshauptmann sein umfassendes Programm von Holzbauten näher bringen. Dieses reicht von Dachstühlen, Holzhäusern, Carports bis hin zu ele-
ganten Wintergärten. Im großen Trend liegt derzeit auch das „Domhaus“, welches durch seine Kuppelkonstruktion positiv auf Körper und Geist wirkt. Das Domhaus wird zum Großteil aus biologischen Materialien ausgeführt.
Afrika Museum, das nach einem Jahr Bauzeit 2009 beim Alpen Wildpark Feld am See, Fam. Scherzer-Bernlieger, neu eröffnet wurde. 1 Ausflugsziel mit 4 Attraktionen ab Ostern wieder geöffnet!
Im Zuge des Betriebsbesuches führte Firmenchef Rauter den Landeshauptmann auch in die Produktionsstätte seines Unter-
I H R V E R L Ä S S L I C H E R PA RT N E R Im Jahre 2002 gründete Helmut Rauter in Feld am See die Firma Holzbau Rauter KEG. Mittlerweile 22 bestens ausgebildete Mitarbeiter mit professionellem Handwerk (davon 6 Lehrlinge) unterstützen die Holzbau Rauter GmbH tatkräftig. Ab 01.04.2010 wurde die KEG in eine GmbH umgewandelt. Dachstühle, Innenausbau, Holzbau, Stiegen- und Treppenbau, sowie Zubauten, Umbauten und Nebenbauten sind nur ein kleiner Auszug des Aufgabengebietes des Unternehmens. Auch Außenfassaden, Carports, Balkone und Baumhäuser, gestaltet, plant und baut die Firma Holzbau Rauter kompetent, verlässlich und selbstverständlich ganz nach Ihren Wünschen und Vorstellungen. Das dynamische Team von Holzbau Rauter hat in Bad Kleinkirchheim/Kaiserburg das Starthaus, in Seeboden das berühmte Baumhaus mit Seeblick und viele andere interessante und auch außergewöhnliche Holzbauten gefertigt. Die Fertigung von Domhäuser und Domkuppeln sind derzeitig völlig im Trend liegende Projekte. Auch ein spezielles Baumhaus entsteht demnächst in Althofen/ Kärnten.
nehmens. Dort wurden die modernen Maschinen und vorgefertigte Holzkonstruktionen besichtigt. LH Dörfler war sichtlich begeistert, da ihm der Baustoff Holz besonders am Herzen liegt. Er freute sich sehr über das attraktive Holzprogramm von Holzbau Rauter. Das zukunftsweisende Unternehmen beschäftigt mittlerweile schon 22 Facharbeiter und bildet auch Lehrlinge aus. Als großer Arbeitgeber in der Gemeinde Feld am See sprach Helmut Rauter den Landeshauptmann auch auf offene Fragen im Zusammenhang mit der Lehrlingsbeschäftigung, insbesondere in Bezug auf die Arbeitszeitregelungen an. Hier wäre zweifelsohne etwas mehr Flexibilität im Sinne der Unternehmer, aber auch im Sinne einer
möglichst optimalen Ausbildung junger Lehrkräfte wünschenswert. Diesem Anliegen pflichtete auch Landeshauptmann Gerhard Dörf ler bei. Viele Häuslbauer aus ganz Kärnten suchen inzwischen den Weg zu Holzbau Rauter in Feld am See, da hier Innovation und größter Einsatz von Know How und Fachkräften zum Erfolg führen.
Millstätter Straße 86 9544-Feld am See Tel.: 04246/29117 Fax: 04246/29117 - 4 www.holzbau-rauter.at
14 KärntnerNachrichten I 18. März 2011
WIRTSCHAFT FELD AM SEE
Wohninsel Glanzer: Das kreative Möbelhaus in Feld am See
nter dem Motto „Unser Landeshauptmann vor Ort“ besuchte kürzlich Gerhard Dörfler auch die Gemeinde Feld am See und stattete hier in Begleitung einer Delegation der Firma Wohninsel Glanzer an der Millstätter Bundesstraße einen Betriebsbesuch ab. Dörfler zeigte sich beeindruckt von der Kreativität und Stärke dieses Betriebes. Willi Glanzer verwirklicht überaus ansprechende individuelle Wohnkonzepte mit besten Materialien. Firmenchef Glanzer freute sich
U
über den hohen Besuch und führte den Landeshauptmann in die vielen Ausstellungsräume. Dabei wurden zahlreiche Möbelstücke, Küchen, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Türen besichtigt. LH Gerhard Dörfler war von der Vielfalt und den eleganten Ausführungen der Exponate sichtlich begeistert. Besonders die modernen Designs von Küchen gefielen ihm sehr, sodass er ankündigte, auch für sich selbst etwas planen zu wollen.
K U R Z NO T I E RT Die „Wohninsel Glanzer“ hat sich auf individuelle Einrichtungslösungen spezialisiert. Praktischer Nutzen und ansprechende Erscheinung bilden eine Einheit. Mit perfektem fachmännischen Können und Erfahrungen werden auch Ihre Wünsche in Wohnräume verwandelt, in denen Sie sich einfach wohl fühlen.
Firmenchef Glanzer war begeistert über das große Interesse des Landeshauptmannes, welcher die aussergewöhnlichen Möbelstücke eingehend besichtigte. Auch interessante Sessel mit beweglichen Sitzen gefielen sehr und wurden gleich getestet. Die Wohninsel Glanzer übersiedelte vor zwei Jahren in den Ge-
werbepark von Feld am See, da im Ortszentrum zu wenig Platz zur Expansion gegeben war. Gesundes und innovatives Wohnen sind die Schwerpunkte vom Möbelhaus Glanzer. Persönlicher Einsatz und die hohe Qualität stehen im Vordergrund der Wohninsel Glanzer.
WIRTSCHAFT FELD AM SEE
18. März 2011 I KärntnerNachrichten 15
Ihr Experte für Photovoltaikanlagen Elektro Tisch GmbH 9544 Feld am See Achtung, jetzt Förderung holen! Förderaktion 2011 Für die Anschaffung einer PV-Anlage mit 5 kWpeak, gibt es bei Einreichung bis 05. April 2011 eine Einmalförderung von € 5.500,—. Überschusseinspeisung ( KLI.EN Förderung ) KLI.EN-Förderung (für Anlagen bis 5 kWp) Der Klima- und Energiefonds (KLI.EN) fördert Anlagen mit einer Größe von bis zu 5 kWp mittels einer einmaligen finanziellen Unterstützung bereits vor der ersten Inbetriebnahme. Bei der Überschusseinspeisung verkaufen Sie jenen Teil des erzeugten Stroms an Ihren Energieversorger, den Sie nicht selbst verbrauchen.
Das bringt Ihnen eine Photovoltaik-Anlage • Mit einer Photovoltaik-Anlage erzeugen Sie Ihren eigenen Strom • Sie verringern Ihre Abhängigkeit von hohen Energiekosten und Versorgungsengpässen • Steigen die Energiepreise, steigen auch Ihre Erträge • Die Photovoltaik-Anlage produziert rund 30 Jahre Strom • Sie können zahlreiche Förderungen für Ihre Photovoltaik-Anlage in Anspruch nehmen • Gut für die Umwelt: mit einer Photovoltaik-Anlage erzeugen Sie Strom sauber und schadstofffrei
Für Ihr eigenes Solarkraftwerk brauchen Sie nur eine freie Fläche oder Dachfläche von ca. 50m2 nach Süden gerichtet! Der Antrag auf Förderung kann ausschließlich von Privatpersonen gestellt werden. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich ONLINE per Internet. Sollten Sie keinen Internetanschluss besitzen, reichen wir gerne kostenlos Ihren Förderantrag ein!
Profitieren Sie von unseren Angeboten und Know-How! Bei Interesse senden wir Ihnen gerne und unverbindlich, alle erforderlichen Einreichunterlagen für Ihren Förderantrag. Email: office@etisch.at
9544 Feld am See
Millstätter Str. 82
16 KärntnerNachrichten I 18. März 2011
WIRTSCHAFT
26 Lehrabsolventen bei der Kelag it der Freisprechfeier in der Kelag-Lehrlingsschule schlossen 26 Jungfachkräfte ihre Ausbildung bei der Kelag erfolgreich ab: 21 Elektrotechniker, drei Bürokauffrauen, ein Maschinenbautechniker und ein Metallbearbeitungstechni ker.
M
Aus dem Kreis der Lehrabsolventen deckt die Kelag einen großen Teil ihres Bedarfes an jungen Fachkräften. Vorstandssprecher Hermann Egger betont, es sei der Ke-
‘‘
Unser Unternehmen leistet mit der Ausbildung junger Menschen einen wichtigen volkswirtschaftlichen Beitrag!“ Hermann Egger
gesellschaften gehören mit rund 120 Lehrlingen zu den großen Lehrbetrieben in Kärnten. Zentrum der Lehr-
Sprecher des Vorstandes Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hermann Egger, Geschäftsführer der KELAG Netz GmbH DI Herbert Fuchs und Christoph Tiefnig. kus Kollmann, Daniel Orasch, Adrian Pisnig, Andreas Samonig, Marcel Scheiber, Michael Sickl, Benjamin Sonnleitner, Roman Spazier, Florian Stefitz, Herbert Steiner, Daniel Terbou, Markus Vogl, Klaus Weichselbraun, Stefan Wölcher, Georg Zeiringer. Bürokauffrau: Stefanie Sturm, Denise Brunner, Anja Messner.
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hermann Egger im Kreise von Absolventen und Ehrengästen. lag ein großes Anliegen, selbst Fachkräfte auszubilden. Zwar sei es nicht möglich, alle Absolventen in der Kelag weiter zu beschäftigen, sagte Egger, doch die Jungfachkräfte hätten aufgrund der hohen Qualifikation sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Kelag und ihre Tochter-
lingsausbildung ist die Lehrlingsschule in St. Veit an der Glan, hier werden die theoretische Ausbildung und die We r k st ä t te n a u s b i l d u n g gebündelt angeboten. Ihre praktische Ausbildung erhalten die Lehrlinge in den verschiedenen Bereichen der Kelag, der KELAG Netz GmbH und der KELAG Wärme GmbH in ganz Kärnten. Elektroinstallationstechniker: Thomas Ambrosch, Andreas Augustin, Lukas Erian, Bernhard Esterl, Julian Gollmitzer, Oliver Kalcher, Mar-
Maschinenbautechniker: Johann Ritsch Metallbearbeitungstechni ker: Christoph Tiefnig
Elektro Tisch: Moderner Fachbetrieb in Feld am See uch das familiengeführte Unternehmen Elektro Tisch in Feld am See wurde von Landeshauptmann Gerhard Dörfler besucht.
A
Die Firma von Erich und Heidemarie Tisch engagiert sich im Besonderen im Bereich der Photovoltaik und begrüßte die Initiativen des Landeshauptmanns rund um alternative Energien und E-Mobilität.
Seit der Gründung ist die Firma Elektro Tisch ein starker Wirtschaftsfaktor in der schönen Gemeinde Feld am See. Neben einem fixen Mitarbeiterstamm werden ständig Lehrlinge sowohl im Gewerbe- als auch im Bereich Handel ausgebildet.
18. März 2011 I KärntnerNachrichten 17
GESUNDHEIT
Neue Krampfadern-Behandlung am Deutsch-Ordens-Krankenhaus Friesach rampf mit Krampfadern? Am DeutschOrdens-Krankenhaus wird Krampfadern seit kurzem mittels Radiofrequenzenergie der Garaus gemacht. Eine neue Therapiemethode, die mit ausgezeichneten Ergebnissen aufwarten kann und den Patienten kaum belastet. Sie sind nicht nur ein kosmetisches Problem - unbehandelt können sie durchaus zu massiven gesundheitlichen Schwierigkeiten führen: Krampfadern. Oma hat schon darunter gelitten? Dann heißt es auf der Hut sein und lieber einmal öfter kontrollieren lassen. Hauptursache sind nämlich genetische Faktoren - ein ungesunder Lebensstil (Bewegungsmangel, langes Stehen, Übergewicht…) ist ebenfalls nicht zuträglich. Die gute Nachricht: Krampfadern können heute dank schonender, minimal invasiver Methoden ausgezeichnet behandelt werden. Schmerzhafte operative Entfernungen gehören damit der Vergangenheit an. Das Deutsch-Ordens-Krankenhaus Friesach
K
geht sogar noch einen Schritt weiter: Als einziges Spital in Kärnten wird hier die thermische Verödung mittels Radiofrequenzenergie angeboten. Auf gut Deutsch: Eine genau dosierte Abgabe von radiofrequentem Strom bewirkt, dass sich die Vene zusammenzieht und verschließt.
Prim. Dr. Josef Trattnig, Vorstand der chirurgischen Abteilung - und Dr. Klaudia Kraßnitzer Leiterin der VenenambuF: Gert Eggenberger lanz am KH Friesach.
Primarius Dr. Josef Trattnig, Vorstand der chirurgischen Abteilung, zeigt sich glücklich über diese neue Therapieoption, die erst seit wenigen Monaten praktiziert wird. „Die dauerhafte Verschlussrate der behandelten Venen liegt bei weit über 90 Prozent. Außerdem verbleibt die Vene im Körper. Der Patient ist schnell wieder mobil und postoperative Beschwerden wie Hämatome, Nervenschmerzen oder Infektionen treten so gut wie gar nicht auf.“ Am Deutsch-Ordens-Krankenhaus wird die Behandlung in Vollnarkose oder Spinalanästhesie durchgeführt. Der Erfolg ist schon nach wenigen Tagen sichtbar. Ob Patienten für diese neue Therapie geeignet sind, zeigt eine ausführliche Abklärung mittels Venenultraschall, der den Blutfluss darstellt. Gefäßchirurgische Ambulanz: Montag bis Freitag 08:00 bis 12:00 Anmeldung: (04268) 2691 DW2135, DW2136, DW2137 www.dokh.at
Rolfing im Hotel Hochschober ®
olfing® ist eine höchst effiziente manuelle Körperarbeit, die das Ziel verfolgt, den Körper ins Lot zu bringen und im Lot zu halten. Das Hotel Hochschober zählt zu den wenigen Hotels in Österreich, die ganzjährig Rolfing®-Behandlungen anbieten. Bewegtes Rolfing® steht im Mittelpunkt von Rolfng®-Wochen.
R
3. bis 8. April: Rolfing®Woche mit Ingrid Kerec
le Methode, um den Körper ins Lot zu bringen und im Lot zu halten. Rolfing® befasst sich vor allem mit dem tief sitzenden Bindegewebe, den Faszien.
tung oder dann, wenn sich der Körper chronisch verspannt anfühlt.
Für wen ist Rolfing® geeignet?
Das Hotel Hochschober zählt zu den wenigen Hotels in Österreich, die Rolfing® anbieten. Im Hochschober ist Christian Schabus als Rolfer® tätig. Seine Ausbildung zum Certified Rolfer® hat er auf Anregung von Martin Klein absolviert.
Kurz gesagt: für jeden. Rolfing® nützt sowohl Kindern wie auch alten Menschen. Rolfing® hilft vorbeugend, ver-
Wohnen und genießen
Vom 3. bis 8. April 2011 ist Ingrid Kerec zu Gast. Die Tänzerin, Tanzpädagogin und seit vielen Jahren in Wien praktizierende Rolferin® wird Einblicke in die Methode geben. Im Mittelpunkt stehen die Haltung und Aufrichtung, das Gleichgewicht zwischen Kraft und Entspannung sowie Übungen zur aktiven Stressminderung.
Die Arbeit mit dem Körper Rolfing® ist eine lang erprobte manuel-
Rolfing® im Hochschober
Richtpreise (jeweils pro Person im Doppelzimmer inklusive Skipass für 6, 4 bzw. 3 Tage): Vom 2. bis 16. April kostet die Hochschober-Woche mit sieben Übernachtungen ab € 1,067,50. Vier Übernachtungen kosten ab € 684,, drei Übernachtungen ab € 559,50. bessert die Beweglichkeit und das Körpergefühl. Rolfing® hilft ganz besonders dann, wenn irgendwo ein Zipperlein plagt. Zum Beispiel wegen einer einseitigen beruflichen Belas-
Inkludiert sind weiters: die Welt aus Wasser, Wärme, Wohlgefühl; das tägliche Bewegungs-, Kultur- und Meditationsprogramm.
18 KärntnerNachrichten I 18. März 2011
SERVICE
Rubbeln in der mondänen Casino Welt „Vegas Palace“ mit bis zu 100.000 Euro asinovergnügen im Kleinformat – das ist „Vegas Palace“, das neue Rubbellos der Österreichischen Lotterien. Drei unterschiedliche Spiele pro Los und Gewinnmöglichkeiten bis zu 100.000,- Euro sorgen für Las Vegas Atmosphäre.
C
Die Hotels und Casino-Paläste der weltbekannten amerikanischen Glücksspiel-Metropole Las Vegas standen Pate für das neue Rubbellos, und so nannten es die Österreichischen Lotterien auch „Vegas Palace“. „Vegas Palace“ entführt in die mondä-
ne Casino Welt, bietet doch jedes Los mit einem Roulettespiel, einer Slotmachine und einem Card Game gleich drei ebenso typische wie unterschiedliche Casino Spiele zum Rubbeln. Man kann pro Los bis zu zweimal gewinnen. Der Höchstgewinn beträgt 100.000,- Euro und ist in dieser Serie mit 3 Millionen Losen dreimal enthalten. Die Ausschüttungsquote beträgt 62 Prozent, die Chance auf einen Treffer liegt bei 1:2,93. „Vegas Palace“ ist zum Preis von 5,- Euro in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich.
10.000 Euro extra Bonus im Bingo Multi Bonus Bingo wird in allen Annahmestellen ausschließlich als Quicktipp angeboten. Die Bingo Tipps und das Kartensymbol werden per Zufallszahlengenerator ermittelt. Auf jeder Bingo Quittung können zwei, drei oder vier Tipps mit ebensovielen Kartensymbolen gespielt werden. Annahmeschluss für Bingo ist am Samstag um 13.00 Uhr. Die Bingo Ziehung findet jeweils am Samstag statt und wird um 18.20 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt. Dorian Steidl moderiert die Show. ach wie vor gute Nachrichten für alle Bingo-Fans: Bei den Ziehungen am Samstag, den 19. und 26. März 2011 geht es um jeweils 10.000,- Euro extra Bonus im Multi Bonus. Bingo legt also auf den Multi Bonus Gewinnrang noch mal 10.000,- Euro drauf. Wer bei einer dieser drei Ziehungen „Bingo!“ bis spätestens zur 43. Zahl ruft, hat also mehr als nur einen Grund zur Freude.
N
KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal
Die Kärntner Nachrichten immer schon donnerstags www.abc-werbeagentur.at
Ziehung vom Mi., 9. 3. 2011
08475 Ziehung vom Do., 10. 3. 2011
43345 Ziehung vom Fr., 11. 3. 2011
26527 Ziehung vom Sa., 12. 3. 2011
04103 Ziehung vom Mo., 14. 3. 2011
41448 Ziehung vom Di., 15. 3. 2011
17372
VO R S C H AU 11. Runde 2011 1: RB Salzburg– Austria Wien 1 2: Wacker Innsbruck– Sturm Graz 3: SV Kapfenberg– SV Ried 4: SC Wr. Neustadt– SV Mattersburg 5: B. Dortmund– FSV Mainz 05 6: SC Freiburg– Bayern München 7: Hannover 96– TSG Hoffenheim 8: 1. FC Nürnberg– Werder Bremen 1 9: Hamburger SV– 1. FC Köln 10: E. Frankfurt– FC St. Pauli X 11: B. Leverkusen– Schalke 04 12: VfB Stuttgart– VfL Wolfsburg Spiel 1-4 TOTO-Torwette
X
2
X
2
X
2
1
1
1
X
2
1
1
1
X
2
1
X
1
2
1
X
1
X
18. März 2011 I KärntnerNachrichten 19
KULTUR
Ein „erwachsener Bua“ und sein Sohn zeigen ihre Werke uf Schloss Albeck in Sirnitz wurde vergangenen Samstag eine ganz besondere Ausstellung eröffnet. Vater und Sohn zeigen hier bis 10. Juli ihre Werke, nämlich Peter und Peter Brandstätter. Der Sohn stellt Skulpturen aus verschiedenen Materialien aus, der Vater beeindruckt mit der Leuchtkraft seiner Aquarelle. Der 93-jährige Maler hat einige dieser Werke erst vor wenigen Tagen fertig gestellt.
A
besinnen sollten. Sie sind Seismographen unserer Zeit“, begründete sie ihr großes Kunst- und Kulturengagement. „Ich bin ein erwachsener Bua“, meinte der 93-jährige Professor Peter Brandstätter über sich selbst. Er sagte, dass er noch gleich gut und schnell arbeiten könne, wie vor 20 Jahren. „Vor der Staffelei werde ich nie müde.“ Skizzen und Entwürfe habe er noch für 30
die abendländische Kultur kaputt gehe. Daher mache es ihm nichts aus, nicht ins Konzept zu passen: „Ich bin ein lächelnder Widerständler.“
Landeshauptmann Gerhard Dörfler war bei der Ausstellungseröffnung vor allem von den wunderbaren Landschaftsbildern Peter Brandstätters fasziniert. Er sah darin auch die Botschaft, dass wir unsere Natur nicht beund abnutzen dürfen. Es gelte, unsere eigene Lebensweise zu entschleunigen. Kultur, Kunst und die mit ihnen verbundenen Botschaften sollten stärker aufgenommen werden. Dörfler dankte der „wunderbaren und kraftvollen Schlossherrin“ Elisabeth Sickl, die immer Spannendes und Neues nach Sirnitz hole. So freue er sich vor allem schon auf das Kabarett mit Otto Schenk und das Holzbildhauersymposium, das nach Maria Saal erstmals auf Schloss Albeck stattfinden wird. Elisabeth Sickl drückte ihre Freude darüber aus, mit Peter Brandstätter den letzten noch lebenden Schüler Leopold Reschs begrüßen zu dürfen. „Wir haben Kunst notwendig. Sie führt uns weiter hinauf, ins Spirituelle. Künstler führen uns vor Augen, dass wir uns auch mehr auf das Geistige
Jahre Arbeit. Seine Lebensphilosophie sei es, immer fröhlicher zu werden. Mit seinen Bildern will er Freude machen, nicht provozieren oder andere verärgern. Brandstätter will aber nicht mitschuldig daran sein, wenn
Schlossherrin Sickl verwies noch auf das vielfältige Programm auf Schloss Albeck, auf Lesungen, Ausstellungen und Konzerte junger Musiker. Sie lud zum Albecker Kabarettfrühling mit u. a. Elfriede Ott, Otto Schenk und Gregor Bloeb sowie zur Theateraufführung von Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ ein. Von 6. bis 15. Juli finde das 1. Internationale Holzbildhauersymposion Albeck mit dem Titel „Engel & Dämonen“ statt. Infos unter www.schloss-albeck.at und www.brandstaetter.info
Klassik im Schloss Albeck So, 20. 03., 11 Uhr: Vladimir Valdivia, Klaviermatinée. Der international bekannte Konzertpianist aus Peru Vladimir Valdivia, derzeit Univ. Prof. an der Musikhochschule Stuttgart, spielt Werke der europäischen sowie lateinamerikani-
schen Klassik (Granados, Lecuona, Moleiro). Er hat im vergangenen Jahr das Albecker Publikum durch seine fulminante Virtuosität, glasklare Interpretation und mitreißende Emotionalität begeistert. Bitte, nicht versäumen! www.vladimir-valdivia.de Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at www.schloss-albeck.at
20 KärntnerNachrichten I 18. März 2011
MESSE
GAST KLAGENFURT serviert die Gastro-Trends 2011 om 20. bis 23. März 2011 findet in Klagenfurt wieder die Internationale Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie, die GAST statt und präsentiert neben den 503 Ausstellern aus 28 Nationen zahlreiche Veranstaltungshighlights. So stellen beispielsweise Jungköche ihr Geschick bei einer „Big Master Cooking Contest“ unter Beweis und auf der Weinmesse INTERVINO gibt es täglich eine RebsortenVerkostung.
V
für den Besuch der INTERVINO nützen möchte, zahlt
25 Jahren – an den Start. Dem Sieger winkt ein Preis-
World-Spirits 2011: Who’s who der weltbesten Spirituosen
NEU: GASTGARTEN schafft perfekten b2b-Bereich Eine erfrischend neue Initiative, bei der Anbieter und Fachkunden noch effizienter zueinander gebracht werden, stellt der 1.500 Quadratmeter große GASTGARTEN in der Messehalle 2 dar. Bei Tag ein idealer b2bBereich für die Neukundenansprache und Stammkundenbetreuung, wird der GASTGARTEN in den Abendstunden (18.00 bis 22.00 Uhr) Location für gemütliche Themenabende. Beim GASTGARTEN nehmen namhafte Marken wie Stiegl, Erdinger, Pilsner Urquell, Warsteiner, König Ludwig, Salitos, O´Sole Mio Pizza& Baguette, Lavazza, ÖBAU Egger, Karnerta, Sprizzerol, usw. teil. Weiters stehen täglich Produktpräsentationen und Frühschoppen mit Livemusik am Programm. Neu sind die Öffnungszeiten der INTERVINO: Sonntag bis Dienstag von jeweils 10.00 bis 19.30 Uhr und am Mittwoch von 10.00 bis 17.00 Uhr. Wer die Abendstunden
halle 4 viel zu bieten: Neben einem Cooking-Contest des KKK finden hier auch mehrmals täglich Trachten- und Berufsmodenschauen mit der „Nora Mackh Dance Company“ statt.
hierfür ab 17.30 Uhr an der Messekassa West nur € 3,— Eintritt. Big Master Cooking Contest Kreativität, Schnelligkeit und natürlich Professionalität sind beim „Big Master Cooking Contest“, der vom Klub der Köche Kärnten und den KÄRNTNER MESSEN im
geld in der Höhe von € 2.000. GAST-ARENA lädt zu Bierzapfmeisterschaft & Trachtenmania ein Bier ist nicht gleich Bier, vor allem wenn es in einem Glas professionell serviert werden soll. Die „3. Österreichische Bierzapfmeisterschaft“ im Rahmen der GAST KLAGENFURT
Das Spirituosen-Ereignis des Jahres 2011 wirft seine Schatten voraus: 70 Produzenten edler Spirituosen aus 28 Ländern haben ihre Produkte zum „World-Spirits Award“ eingereicht. Die Bewertung der Spirits kommt dem Sortieren von Diamanten gleich. Ein Paradies für Spirituosenfreunde und ein Muss für die Spirituosenbranche sowie die Gastronomie ist die „World-Spirits“ auf der größten Gastronomiemesse im Alpen-AdriaRaum: Über 500 „geistreiche & trendige“ Destillate, Rum, Whisky, Liköre und Spirits von Australien über Europa bis aus der Karibik - werden großteils von den Produzenten persönlich präsentiert. Alle Details gibt es unter www.kaerntnermessen.at
Rahmen der GAST KLAGENFURT durchgeführt wird, gefragt. Zweimal täglich geht jeweils ein Team - bestehend aus zwei Köchen unter
sucht die besten Bierzapfer und prämiert diese auch mit großzügigen Geldpreisen. Aber auch sonst hat die GAST-ARENA in der Messe-
20. - 23. März www.kaerntnermessen.at