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Nr. 52/53 • 55. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 24. Dezember 2009
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Unser Weg für Kärnten!
Der Weg der Freiheitlichen in Kärnten: Erste Umfragen geben LHStv. Scheuch recht - Parteitag im Jänner!
Die Freiheitlichen in Kärnten: Chronik einer starken Landespartei von 1955 bis heute!
Seiten 2 und 3
Seiten 6 und 7
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THEMA DER WOCHE
„Die Freiheitlichen in Kärnten“ als starke Stimme in Wien! „Die Freiheitlichen in Kärnten“ lösen sich vom Bundes-BZÖ und wollen nach CDU/CSUModell verstärkt mit der FPÖ zusammenarbeiten. Parteitag am 16. Jänner. Seit dem 16. Dezember ist in der österreichischen Innenpolitik kein Stein mehr auf dem anderen. Denn an diesem Tag gab Landesparteiobmann DI Uwe Scheuch die Sensation des Jahres bekannt: die Loslösung der starken Kärntner Landesgruppe vom Bundes-BZÖ.
Starke Stimme Kärnten „Die Freiheitlichen in Kärnten sind die neue starke Stimme Kärntens! Die Kärntner Abgeordneten werden aus dem BundesBZÖ herausgelöst und gründen eine eigene Fraktion im Wiener Parlament, wobei auf Bundesebene mit der FPÖ zusammen gearbeitet werden soll. Wir, das Kärntner Team aus Regierungsmitgliedern, Nationalratsund Landtagsabgeordneten, Bürgermeistern und Mandataren garantieren, dass wir mit ganzer Kraft und vollem Einsatz für Kärnten und unsere freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft weiterarbeiten werden – im Sinne Jörg Haider“, erklärte Parteiobmann LHStv. Uwe Scheuch. Jörg Haider habe kurz vor seinem Ableben gemeinsam mit ihm Verhandlungen mit HC Strache begonnen, und zwar mit dem nun erreichten Ziel. „Auch der verstorbene Landeshauptmann Haider hat damals schon erkannt, dass Kärnten einen starken Partner auf Bundesebene
Der Weg ist richtig: Landesparteiobmann LHStv. Uwe Scheuch. braucht, um die Interessen Kärntens bestmöglich umsetzen zu können“, stellt der Obmann der Freiheitlichen in Kärnten klar.
Die Gründe für diesen Schritt Die Stärkung der Interessen Kärntens in Wien ist einer der Hauptgründe für den Schritt gewesen, die Kärntner Landesgruppe aus dem Bundes-BZÖ zu lösen. Denn nur ein geeintes und starkes Drittes Lager kann sich gegen Rot und Schwarz durchsetzen. Hinzu kam, dass eine Zusammenarbeit mit dem Bundes-BZÖ rund um Westenthaler, Stadler und Grosz für die Freiheitlichen in
Kärnten de facto nicht mehr möglich gewesen ist, da dieses immer stärker vom freiheitlichen Weg abgekommen sei. Als Stichworte seien hier die Homo-Ehe und die angestrebte wirtschaftsliberale Politik genannt. „Werte wie Familie, Tradition und Heimatliebe, aber auch soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Weiterentwicklung und Bildung für unsere Jugend hatten und haben für uns allergrößte Bedeutung. Wir werden diese Politik rechts der Mitte auch künftig fortsetzen. Denn unabhängig, ob unsere Mutterpartei das BZÖ war oder die FPÖ ist, wir Freiheitliche in Kärnten sind vor allem den Kärntnerinnen und Kärntnern,
unserer Heimat Kärnten im Wort“, bekräftigte der FPKObmann.
Einstimmige Beschlüsse im Parteivorstand In der Sitzung des Landesparteivorstands – zu der auch die FPK-Landtagsabgeordneten und -Bürgermeister eingeladen waren – wurde die Entscheidung einhellig gutgeheißen. Der Weg, der beschritten worden ist, wurde von allen Mandataren begrüßt. Der Landesparteivorstand hat einstimmig beschlossen: • Fortsetzung des eingeschlagenen freiheitlichen Weges und Stärkung der
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THEMA DER WOCHE Eigenständigkeit unserer Landesgruppe. • Ablehnung des Ultimatums nach einem außerordentlichen Parteitag noch vor Weihnachten. • Einberufung des ordentlichen Parteitages im Jänner 2010. • Zurückziehung des Antrags von 2005 auf Aufnahme unter das Dach des Bundes-BZÖ unter der Führung Jörg Haiders. Das Bundes-BZÖ hat nach dem Tod unseres Landeshauptmanns den freiheitlichen Weg immer mehr verlassen. Homo-Ehe, liberale Wirtschaftspolitik in Richtung ÖVP und eine Aufweichung der restriktiven Ausländerpolitik haben daher die Weiterführung dieser Kooperation für uns unmöglich gemacht.
Parteitag im Jänner Das Bestreben von BZÖ-Chef Josef Bucher, möglichst rasch einen außerordent-
einberufen. Der Parteitag wird nunmehr am 16. Jänner stattfinden. Uwe Scheuch zeigte sich von der Zustimmung der überwiegenden Mehrheit der Delegierten zum Weg des FPK bei diesem Treffen überzeugt. Verwirrtheit gebe es ausschließlich beim BundesBZÖ. „Wieso sich Bucher und Petzner offenbar von Stadler und Westenthaler gegen die Kärntner Freiheitlichen instrumentalisieren lassen, versteh ich nicht“, ist Uwe Scheuch verwundert.
Basis für viele Wahlerfolge Trotz der medialen Aufregung der letzten Tage sieht sich der Parteiobmann in seiner Entscheidung bestätigt: „Die Kärntner freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft steht zu unserem Weg. Die Eigenständigkeit und der Zusammenhalt
„Aus Verantwortung für Kärnten!“: LH Gerhard Dörfler lichen Landesparteitag zustande zu bringen, glaubt Scheuch mit dem einstimmigen Beschluss des Vorstands aus dem Weg geräumt.
unserer starken Landesgruppe war schon in der Vergangenheit die Basis für viele erfolgreiche Wahlen und wird es auch in Zukunft sein.“
„Jetzt sollte einmal Weihnachtsfriede einkehren“, wünscht sich Landesparteiobmann Scheuch. Ein ordentlicher Parteitag werde „so rasch wie möglich“
Seitens der Funktionäre und Mandatare gebe es grundsätzlich ein großes Verständnis und Bereitschaft zur Unterstützung, auch wenn es in Detail-
fragen, insbesondere den operativen Bereich betreffend, Informationsbedarf gebe. Uwe Scheuch: „Jetzt gilt es, diese Entscheidung und alle Folgen für unsere Partei und für die politische Arbeit im Detail gemeinsam mit unseren Leuten zu besprechen. Das bisherige Feedback bestätigt mich aber. Unsere Mandatare nehmen diese neuerliche Herausforderung an, weil allen klar ist, dass dieser Weg die beste Entscheidung für eine erfolgreiche freiheitliche Zukunft ist. SPÖ und ÖVP fürchten sich vor dem geeinten Dritten Lager – und das zu Recht. Denn die Zukunft ist freiheitlich – sowohl in Kärnten als auch im Bund“, erklärte Landesparteiobmann LHStv. Uwe Scheuch.
Erste Umfragen geben Scheuch recht Erste Umfragewerte bestätigen die Entscheidung. Denn sie beweisen die Bedeutung der Freiheitlichen in Kärnten für das Dritte Lager. Laut der Tageszeitung „Öster reich“ kommt die Freiheitliche Partei auf Bundesebene bereits auf 21 Prozent, dem Wochenmagazin „profil“ zufolge sogar schon auf 23 Prozent Wähleranteil. Es zeigt sich: Die Freiheitlichen in Kärnten sind nicht nur in Kärnten eine Macht. Künftig werden sie mit einer immer stärkeren freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft auch bundespolitisch wieder ein wichtiges Wort mitsprechen. Und es zeigt sich, dass der Schritt hin zu einer starken Eigenständigkeit der Kärntner Freiheitlichen und weg von der liberalen Politik des BundesBZÖ, der einzig richtige Weg gewesen ist. Das Bundes-BZÖ käme nämlich
bei den nächsten Wahlen nicht einmal in den Nationalrat.
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HINTERGRUND
Eine starke Stimme für Kärnten! Der Landesparteiobmann der Freiheitlichen in Kärnten, LHStv. Uwe Scheuch, spricht knapp eine Woche nach der Loslösung vom Bundes-BZÖ erstmals über die Hintergründe. KN: Herr LHStv. Scheuch, letzten Mittwoch wurden Feind und Freund von der Trennung der Freiheitlichen in Kärnten vom Bundes-BZÖ überrascht! War das so nötig? Uwe Scheuch: Die Wellen, die die Loslösung unserer Landesgruppe vom BundesBZÖ geschlagen hat, waren sicherlich groß. Aber auch, wenn manche davon überrascht, ja zum Teil irritiert oder verärgert waren: Dieser Schritt war nötig, um die Freiheitlichen in Kärnten in eine sichere Zukunft zu führen! KN: Warum? LHStv. Uwe Scheuch: Mastermind hinter der Parteireform in Kärnten. Uwe Scheuch: Der Streit zwischen dem Bundes-BZÖ und der Kärntner Landesgruppe wurde ständig größer: Liberaler Wirtschaftskurs, totale Abgrenzung von den freiheitlichen Inhalten, Homoehe usw. haben einfach nicht mehr zu unserem Kurs gepasst! Zusätzlich haben wir gesehen, dass sich unsere Funktionäre rund um die Uhr die Füße wund laufen und bei den Bürgern sind, während es sich Abgeordnete wie Westenthaler, Stadler und Co in ihren feinen Wiener Büros gut gehen lassen. KN: Der Schritt war schnell und deutlich. War das nötig? Warum hat man den Namen BZÖ aufgegeben und die Farbe Orange durch Blau ersetzet?
Uwe Scheuch: Unseren Namen haben wir nie geändert. Auch am 1. März haben die Kärntnerinnen und Kärntner „Die Freiheitlichen in Kärnten“ gewählt! Um die Verwirrung nicht größer zu machen, war aber ein klarer Schnitt notwendig. Dass die Kommunikation immer verbesserungsfähig ist und wir noch schneller Infos zu unseren Leuten bringen müssen, ist uns bewusst. Ein Wort zur Farbe: Ich bin davon überzeugt, dass nicht die Parteifarbe, sondern die handelnden Personen und die Inhalte, für die man steht, für einen Wahlerfolg ausschlaggebend sind. Am 1. März wurden Gerhard Dörfler und sein Team gewählt – und keine Farbe. Wir wurden gewählt, weil
wir den Kurs von Jörg Haider in Kärnten fortsetzen! KN: Apropos Gerhard Dörfler: Bleibt er Landeshauptmann? Und was ist an dem Gerücht dran, dass Mario Canori in die Regierung wechselt? Uwe Scheuch: Unser Regierungsteam rund um LH Dörfler leistet tolle Arbeit für das Land! Die Hypo-Krise wurde bewältigt, das Budgetdefizit in den Griff bekommen und eine umfassende Verwaltungsreform begonnen. Nächstes Jahr kommt das Jugendstartgeld und das Sozialwesen wird reformiert! Gerhard Dörfler ist und bleibt unser Landeshauptmann! Und ich hoffe, dass er uns auch in die
nächste Wahl führen wird! Unser Regierungsteam bleibt, wie es ist. Dobernig und Ragger leisten Hervorragendes. Außerdem ist Herr Canori mit seiner Fußballmannschaft mehr als beschäftigt. Das ist absolut kein Thema! KN: Was sagen Sie zum Rückzieher von Dolinschek? Uwe Scheuch: Jeder soll sich über den Wert des Handschlags von Sigisbert Dolinschek selbst ein Bild machen. In der letzten Sitzung in Klagenfurt hat er noch für unseren Weg gestimmt und der Eigenständigkeit Kärntens das Wort geredet, heute will er davon nichts mehr wissen. So etwas muss man nicht weiter kommentieren. Aber wie auch
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HINTERGRUND immer, uns ist es nicht wichtig, ob wir vier, drei oder fünf Abgeordnete haben. Der Klubstatus im Parlament in Wien war nie das Ziel, sondern ausschließlich die Eigenständigkeit unserer Landesgruppe. KN: Was werden die nächsten Schritte sein? Uwe Scheuch: Wir haben in den letzten Tagen viel mit unseren Funktionären gesprochen. Es ist wichtig, die neue Situation genau zu erklären, offene Fragen zu besprechen und Argumentationshilfen zu geben. Gerade draußen in den Gemeindestuben ist noch manches zu klären. Uns ist klar, dass der Informations-
Weges und Stärkung der Eigenständigkeit unserer Landesgruppe. Wir sind die starke Stimme für Kärnten. 2. Ablehnung des Ultimatums nach einem außerordentlichen Parteitag noch vor Weihnachten. Herr Bucher gönnt unseren Funktionären offenbar nicht einmal den Weihnachtsfrieden aus Angst um sein Nationalratsmandat. 3. Einberufung des ordentlichen Parteitages im 1. Quartal 2010. Das war so geplant und davon gehen wir auch nicht ab. 4. Zurückziehung des Antrags von 2005 auf Aufnahme unter das Dach des Bundes-BZÖ unter der Führung Jörg Haiders. Das Bundes-BZÖ hat nach dem Tod unseres Landeshaupt-
„Der Schritt war nicht leicht, aber er war im Interesse unserer Partei, unserer Wähler und vor allem Kärntens!“
KN: Was meinen andere Spitzenfunktionäre zu Ihrer Entscheidung? Uwe Scheuch: Im letzten Parteivorstand, bei dem auch alle Landtagsabgeordneten und alle Bürgermeister der Freiheitlichen in Kärnten eingeladen waren, gab es Unterstützung. Es wurden folgende Beschlüsse einstimmig beschlossen:
1. Fortsetzung des eingeschlagenen freiheitlichen
dauern, bis allen klar ist, wie wichtig dieser Schritt für die Eigenständigkeit und die Zukunft unserer Bewegung ist. KN: Wird HC Strache Parteichef der Kärntner Landesgruppe?
manns den freiheitlichen Weg immer mehr verlassen. Homo-Ehe, liberale Wirtschaftspolitik in Richtung ÖVP und eine Aufweichung der restriktiven Ausländerpolitik haben daher die Weiterführung dieser Kooperation für uns unmöglich gemacht.
Uwe Scheuch: Nein, sicherlich nicht! Die Freiheitlichen in Kärnten sind seit 1986 eigenständig und das wird so bleiben. Kooperationen a la CDU/CSU ermöglichen uns einerseits Mitsprache und Gestaltungsspielraum, garantieren aber auch Autonomie und Selbstständigkeit. Jörg Haider hätte es sicher genau so gewollt!
KN: Ihren Funktionären wird viel abgefordert!
KN: Was antworten Sie Kritikern Ihres Weges?
Uwe Scheuch: Wir stehen wieder einmal alle vor einer herausfordernden Situation. Knittelfeld, die BZÖGründung, der Tod Jörg Haiders und nun die jetzige Situation – das ist schon schwer. Das ist mir bewusst. Aber auch Jörg Haider hatte oft schwierige Entscheidungen zu treffen, die anfangs von einigen stark diskutiert wurden. Wir haben es uns nicht leicht
Uwe Scheuch: Erstens wollen wir Kärntner einen eigenständigen Weg gehen, ohne Kritik von Parteifreunden aus Wien. Dieser Zusammenhalt und diese Geschlossenheit haben uns schon in der Vergangenheit ausgezeichnet. Zweitens brauchen wir Freiheitliche in Kärnten eine starke Stimme in Wien, die mit uns unsere Anliegen vertritt. Das Bundes-BZÖ war
LhStv. Uwe Scheuch bedarf hoch ist und dass wir noch schneller mit unseren Funktionären und unserer Basis ins Gespräch treten müssen. Dem werden wir in den nächsten Tagen und Wochen entsprechen. Alle unsere Landtagsabgeordnete und das Regierungsteam sind draußen unterwegs!
gemacht, aber letztendlich gab es in allen Partei gre mien einstimmige Zustimmung für diesen Weg. Es wird sicher dennoch einige Zeit
eher ein Hort politischer Grenzgänger, die nur auf ihre eigene Profilierung aus waren. Und drittens ist nur ein starkes freiheitliches Lager in der Lage, R o t und
Schwarz entgegenzutreten. Die Kritik von SPÖ und ÖVP an unserem Kärntner Entschluss ist der Beweis dafür, wie groß die Angst ist. Denn den Großparteien ist eines bewusst: Die Zukunft ist freiheitlich – im Bund und im Land. KN: Danke spräch.
für
das
Ge-
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CHRONIK
Die Freiheitlichen in Kärnten: Eine eigenständige Landespartei In Kärnten gibt es seit jeher ein starkes Drittes Lager, das immer mutig für die Interessen Kärntens eingetreten und einen eigenständigen Weg gegangen ist. Auch die jüngsten Entwicklungen sind in dieser Tradition zu sehen. Hier die wichtigsten Wendepunkte in der wechselvollen Geschichte der Freiheitlichen in Kärnten. 5. Juni 1955: Gründung der Freiheitspartei Kärntens. Als erste VdU-Landesorganisation trat der Kärntner VdU geschlossen in die „Freiheitspartei“ Kärntens ein.
auf dem anderen“. kommentierte auch der ORF. 30. Mai 1989: Jörg Haider wurde im zweiten Anlauf mit den Stimmen der ÖVP zum Landeshauptmann gewählt.
3. Nov. 1955: Gründung der Freiheitlichen Partei Österreichs. 2. April 1956: Erster Parteitag der Kärntner Freiheitlichen als freiheitliche Partei Österreichs“. Der Aufstieg der Freiheitlichen in Kärnten unter Dr. Jörg Haider beginnt. 9. Juni 1983: Nachdem Mario FerrariBrunnenfeld als Staats-sekretär nach Wien berufen wurde, trat Jörg Haider dessen Nachfolge als Tourismus-Landesrat an.
21. Juni 1991: Jörg Haider musste die wohl schmerzlichste politische Erfahrung in seiner politischen Laufbahn hinnehmen. Er wurde nach seinen Aussagen über die „ordentliche Beschäftigung im
14. Sept.1986: Am legendären Innsbrucker Parteitag wurde Jörg Haider
7. März 1999: „Die Freiheitlichen in Kärnten“ wurden mit 42 % zur stärksten politischen Kraft. Jörg Haider machte sein Versprechen, das er den Kärntnern bei seiner Abwahl gab – „Ich komme wieder!“ – wahr! Er wurde zum Landeshauptmann von Kärnten gewählt.
FPÖ-Gründungsanzeige in der Kleinen Zeitung. zum Bundesparteiobmann der FPÖ gewählt. 12. März 1989: Unter dem Motto „Alles spricht für uns“ zog Jörg
Dritten Reich“, der eine österreichweite Vernichtungskampagne folgte, abgewählt. 1986: Die Freiheitlichen in Kärnten werden eigenständig.
diesen Zeitpunkt Eigenständigkeit und nennt sich (gemäß den §§ 4 und 7 des Vereinsgesetzes 1951) „Die Freiheitlichen in Kärnten“.
Haider mit den Freiheitlichen in Kärnten in den Landtagswahlkampf und landete einen fulminanten Sieg. „Die absolute Mehrheit der SPÖ wurde gebrochen, kein Stein blieb mehr
5. Juli 1991: Der Parteiname „Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) Landesgruppe Kärnten“ wurde geändert. Die Landesgruppe erreichte ab
7. März 2004: Die Freiheitlichen in Kärnten bauen mit Jörg Haider an der Spitze die Nummer-1-Position mit 42,7 % der Stimmen noch aus. 4. April 2005: Jörg Haider gibt in einer Pressekonferenz die Gründung des BZÖ bekannt.
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CHRONIK
Schlag! Die Führungsspitze verspricht den Weg Jörg Haiders fortzusetzen. 15. Nov. 2008: Am Außerordentlichen Parteitag im Konzerthaus Klagenfurt wurde Ing. Uwe Scheuch mit 96,2 Prozent zum Landesparteiobmann gewählt. Er und sein Team traten das Erbe Jörg Haiders an. „Die Freiheitlichen in Kärnten“ trennen sich auf einem außerordentlichen Parteitag von der FPÖ und bekennen sich zum BZÖ.
Koalition musste historische Verluste einfahren! Bündnisobmann Jörg Haider katapultierte das BZÖ von 4,1 auf 11 Prozent. Ein riesen Erfolg! Das dritte Lager kam bundesweit auf 29 Prozent. Der Weg Dr. Jörg Haiders wird nunmehr auf noch stärkerer Basis fortgesetzt.
1. März 2009: LPO Uwe Scheuch und LH Gerhard Dörfler erringen bei den Landtagswahlen mit ihrem Team einen sensationellen Sieg. Mit 45 % haben die KärntnerInnen die „Freiheitlichen in Kärnten“ abermals zur stärksten politischen Kraft gemacht, sogar das Wahlergebnis von 2004 wurde übertroffen. Auch bei den Gemeinderatswahlen gewann man mit einem Stimmenanteil von 31 % dazu.
Geschlossene Tradition: „Die Freiheitlichen in Kärnten“.
31. März 2009: Gerhard Dörfler wird zum Landeshauptmann gewählt, Landeshauptmannstellvertreter wird LPO Uwe Scheuch, Finanzlandesrat wird Harald Dobernig und Soziallandesrat Christian Ragger. Ein erfolgreiches Team mit hohem Durchsetzungsvermögen.
28. Sept. 2008: NR-Wahl: Der Standard titelte: „Debakel für die große Koalition, Triumph für das rechte Lager“. Die Große
16. Dez. 2009: Der Landesparteivorstand der Freiheitlichen in Kärnten beschließt einstimmig, sich vom BZÖ zu trennen
11. Oktober 2008: Jörg Haider verunglückt auf dem Weg ins Bärental tödlich. Für „Die Freiheitlichen in Kärnten“ der schwerste
und eine Kooperation mit der FPÖ auf Bundesebene einzugehen.
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LANDESPOLITIK
Häufig gestellte Fragen: Hier die Antworten! Nach der Loslösung der „Freiheitlichen in Kärnten“ vom Bundes-BZÖ gibt es so manche Unsicherheit. Die „Kärntner Nachrichten“ beantworten häufig gestellte Fragen. Wie heißen die „Freiheitlichen in Kärnten“ ab sofort?
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Die korrekte Parteibezeichnung lautet „Die Freiheitlichen in Kärnten“, die Kurzbezeichung ist „FPK“. Sind die „Freiheitlichen in Kärnten“ eine eigenständige Partei?
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„Die Freiheitlichen in Kärnten“ sind eine eigenständige Kärntner Landespartei, die auf Bundesebene nach dem CDU/CSU-Modell mit der FPÖ zusammenarbeitet. Wie kann man sich das CDU/CSU – Modell vor-
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stellen? Ist das eine Wiedervereinigung, eine Kooperation oder eine lose Zusammenarbeit mit der FPÖ?
Es ist zunächst Zusammenarbeit auf parlamentarischer Ebene, deren Ausgang noch offen ist. „Die Freiheitlichen in Kärnten“ bilden eine selbständige Partei und stellen auch im Parlament einen eigenen Klub der Kärntner Abgeordneten. Wie schaut die Parteifarbe aus?
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„Die Freiheitlichen in Kärnten“ haben die Kärntner Landesfarben als Parteifarben gewählt. Was passiert mit dem Bundes-BZÖ?
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Das BZÖ stellt eine eigene bundespolitische Gruppierung dar, die für ihre Inhalte ab sofort selbst verantwortlich ist. Sind „Die Freiheitlichen in Kärnten“ noch ein Teil des BZÖ?
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Wie schaut es mit der Parteimitgliedschaft aus?
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Wer Parteimitglied der „Freiheitlichen in Kärnten“ ist, ist nicht Parteimitglied des BZÖ. Denn „Die Freiheitlichen in Kärnten“ sind schon lange eine eigenständige Landesgruppe. Alle anderen Aussagen sind nur parteipolitische Verwirrungstaktik. Dr. Jörg Haider hat das BZÖ gegründet, weil er mit Strache & Co. nicht mehr zusammenarbeiten konnte und wollte. Ist es nicht Verrat an Jörg Haider, wenn wir jetzt wieder mit der FPÖ zusammengehen?
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Nein, denn Jörg Haider hat kurz vor seinem Tod Verhandlungen mit HC Strache begonnen, und zwar mit jenem Ziel, das jetzt erreicht worden ist. Denn auch unser verstorbener Landeshauptmann hat erkannt, dass dass nur ein geeintes freiheitliche Lager gegen SPÖ und ÖVP ankommt.
Nein. Sind „Die Freiheitlichen in Kärnten“ ein Teil der FPÖ?
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Nein. Die „Die Freiheitlichen in Kärnten“ sind eine eigenständige Partei. Nur in gewissen Kärntenrelevanten Bereichen, bei denen bundesweite Unterstützung benötigt wird, wird eine Zusammenarbeit mit der FPÖ ins Auge gefasst.
Wird es zu politischen Kurskorrekturen in Kärnten kommen?
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Nein. „Die Freiheitlichen in Kärnten“ werden den Weg Jörg Haiders auch in Zukunft weiter gehen. Inhalte wie Familie, Heimat oder Soziales werden weiterhin im Mittelpunkt des Handelns stehen.
Treten die „Freiheitlichen in Kärnten“ bei der nächsten Landtagswahl als FPÖ an?
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Nein. Wie bei der letzten und der vorletzen Wahl werden sie wieder als Liste „Die Freiheitlichen in Kärnten“ antreten. An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?
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Kontaktieren Sie die Landesgeschäftsstelle der „Freiheitlichen in Kärnten“ unter 0463/ 56404, die zuständigen Bezirksgeschäftsführer oder die Mandatare in ihrem Bezirk.
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REGIONALES
Landeshauptmann Gerhard Dörfler:
„Ein richtiger Schritt in die Zukunft“ „Die richtungsweisenden Entscheidungen der letzten Tage, hin zur neuen starken Kraft in Kärnten, der „Freiheitlichen in Kärnten“ (FPK) waren ein wichtiger und richtiger Schritt in die Zukunft unserer politischen Gemeinschaft. Bereits der verstorbene Landeshauptmann Jörg Haider hat unmittelbar vor seinem Tod und nach der erfolgreichen Nationalratswahl Gespräche in Richtung HC Strache und der FPÖ geführt. Als Erben Jörg Haiders war es für uns eine politische Verpflichtung,
die Visionen Jörg Haiders in seinem Bundesland weiter zu führen und seinen klaren Weg auch in Zukunft weiter zu gehen. Auch wenn für viele dieser Arbeitszu sam men schluss mit der FPÖ zur FPK eine große Überraschung war, ist uns damit ein gutes Projekt für und in Kärnten gelungen. Wir sind durch diesen neuen Weg der Freiheitlichen in Kärnten nicht nur eine führende Kraft in Kärnten, sondern auch auf Bundesebene. Unser Ziel, zur zweiten Kraft in Österreich zu werden, ist nun greifbar nah
geworden. Wir haben gemeinsam mit der FPÖ eine große Chance und enormes Potential, zukünftig parallel zu Kärnten eine wichtige nicht zu ignorierende politische Kraft zu sein. Denn gegen die derzeitige stark ostlastige Bundesregierung muss eingeschritten werden. Kärnten wird zukünftig auf mehr Unterstützung seitens Wien bauen können. Daraus ergibt sich eine Fülle an Zukunftskooperationen für und in Kärnten. Bei meiner politischen Arbeit als Landeshauptmann in Kärnten ändert
sich durch die neue Namensgebung nichts. Ich bleibe ein Landeshauptmann zum Angreifen, der immer ein offenes Ohr für die Wünsche und Anliegen der Bevölkerung hat. Zudem halte ich wie bisher an unseren wichtigen Grundwerten fest: „Wir sind sozial, aber nicht sozialistisch. Wir vertreten konservative Ansichten, wenn es um Menschen, Werte und Ethik geht. Und wir arbeiten nach wirtschaftlichen Aspekten, stellen aber nicht das Kapital in den Mittelpunkt!“
Landesrat Mag. Harald Dobernig:
„Eine Entscheidung mit Herz und Hirn!“ Herr Landesrat, wie sehen sie den zukünftigen Weg der Freiheitlichen in Kärnten? Dobernig: Die Loslösung vom BZÖ auf Bundesebene war eine Entscheidung mit Herz und Hirn, die wir gemeinsam getroffen haben. Wir gehen jetzt einen ganz klaren Weg. Als völlig eigenständige Partei in Kärnten, mit Uwe Scheuch als Parteiobmann. Und mit einem Regierungsteam, das sich weiter mit ganzer Kraft für Kärnten und die Kärntner Interessen einsetzt. Es war auch für mich persönlich nicht mehr möglich, den Weg des BZÖ auf Bundesebene mitzugehen. Während für uns in Kärnten Werte wie Familie, Tradition und Heimatliebe an erster Stelle stehen und wir den sozialen Weg gehen, hat das BZÖ in Wien einen wirtschaftsliberalen Kurs eingeschlagen und der Homo-Ehe zugestimmt. Dazu kommt, dass einzelne Abgeordnete wie Peter Westenthaler oder Gerald Grosz ständig versucht haben, sich an Kärnten zu reiben und damit Aufmerksamkeit zu erregen.
Welche Vorteile hat eine Kooperation mit der FPÖ? Dobernig: Aus der Zeit unserer Regierungsbeteiligung in Wien wissen wir, wie wichtig eine starke Stimme in der Bundeshauptstadt ist. Nur dann, wenn wir einen Partner auf Bundesebene haben, der aufgrund seiner Stärke auch ernst genommen wird, können wir für unser Kärnten etwas erreichen. Nur dann, können wir Gelder in Wien lukrieren, wie es uns etwa mit dem Bau des Koralmtunnels oder dem Beitrag des Bundes für den Stadionbau gelungen ist. Für Kärnten bedeutet das neue Arbeitsplätze, gerade jetzt das Wichtigste für die Menschen. Ich sehe es als meine Pflicht an, immer den Weg zu gehen, der die größten Vorteile für die Menschen in Kärnten bringt. Mittelfristig ist es unser Ziel, wieder als Partner in einer Bundesregierung vertreten zu sein. Gemeinsam werden wir so das rot-schwarze System in Österreich aufbrechen und Kärnten wieder jenen Stellenwert geben, den dieses Land auch verdient!
REGIONALES
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Landesrat Mag. Christian Ragger:
„Das Maximum für Kärnten herausholen!“ KN: Herr Landesrat wie sehen Sie die Zusammenarbeit mit der FPÖ? LR Ragger: Es geht dabei um eine Kooperation von zwei Partnern, die sich auf Augenhöhe begegnen. In der Öffentlichkeit wird der falsche Eindruck erweckt, als ob sich die FP Kärntner mit Haut und Haaren der Bundes-FPÖ ausliefern würde. Unsere erfolgreiche Kärntner Partei bleibt eigenständig. Wir brauchen aber bei einigen Themen die Unterstützung einer maßgeblichen politischen Kraft, die bundesweit handlungs- und kampagnenfähig ist. Von Rot und Schwarz brauchen wir uns da nicht viel zu erwarten. Und um eine solches notwendiges Gegengewicht gegenüber der erdrückenden SP-VP-Regierungsmacht entfalten zu können, benötigen wir eine strategische Allianz. Verkennen wir auch nicht die Realität! Mit dem BZÖ, das bundesweit nicht auf die Füße kommt und das bei einigen gesellschaftspolitischen Fragen, wie z.B. die Homo-Ehe oder die Ausländerbeschäftigung nicht gerade freiheitliche Standpunkte vertritt, ist das nicht möglich. Wir wollen für Kärnten das Maximum herausholen und das gelingt nur
mit einem starken Partner in Wien. Ein solcher ist die FPÖ mit HC Strache. Das bedeutet nicht, dass wir in Kärnten in Zukunft alle Meinungen Straches kritiklos übernehmen müssen. Die CSU in Bayern macht auch nicht automatisch das, was die CDU vorgibt. So werden wir es auch in Kärnten halten. In ideologischen Grundfragen sind wir uns einig. Sachpolitisch wird und soll es verschiedene Akzente geben. KN: Welche Auswirkungen hat diese ihrer Meinung nach für die Zukunft in Kärnten? LR Ragger: Wenn wir die jetzigen Irritationen überwinden, wird Kärnten gewinnen. Eine starke Kärntner Partei, die wir sind und bleiben, braucht auf Bundesebene einen kongenialen Partner. Mit dem können wir für Kärnten auf Dauer mehr erreichen! Es ist unsere Aufgabe die Mitglieder und Freunde davon zu überzeugen, dass dies der richtige Weg ist. Ich bin überzeugt, dass unsere Argumente alle Zweifler überzeugen können. Das letzte Wort haben immer die Delegierten des Parteitages. Er ist in dieser Frage der echte Souverän.
12 KärntnerNachrichten I 24. Dezember 2009
LESERBRIEFE
Bundes-BZÖ nicht lebensfähig Das Bundes-BZÖ ist nicht überlebensfähig. Die letzten Wahlergebnisse des Bundes-BZÖ, das nur mehr dahinvegetiert und durch Skandale a`la Huber und Westenthaler auffällt, sprechen wohl für sich. Die noch verbliebenen Mandatare sitzen in Wien auf Mandaten, die sich Jörg Haider erarbeitet hat und schwafeln von geordnetem Ausländerzuzug, Homo-Ehe usw. Das ist sicherlich nicht Haiders Kurs gewesen und es braucht auch nicht zu wundern, wenn man damit auch kein Gehör findet.
Was wir wohl immer von Jörg Haider – vor allem nach seinem letzten NRWahl-Erfolg - via Medien hörten: Er wollte gestalten und Rot und Schwarz eine Alternative bieten. Das geht eben nur mit einer Kooperation des Dritten Lagers. Das noch nie so stark war wie jetzt! Würden die Kärntner Freiheitlichen anders handeln, dann wäre die ganze politische Aufbauarbeit von Jörg Haider, die er im Dritten Lager geleistet hat, umsonst. Lukas Moser Ferlach
Kärntner Stimme in Wien Kärnten muss auf Bundesebene seine Interessen besser vertreten können. Da das Bundes-BZÖ unter Bucher, wie alle Umfragen belegen, das gute Wahlergebnis von Jörg Haider von 11 % bereits völlig „verspielt“ hat und nun bei maximal 3 % herumgruftelt, bleibt dem Obmann der Kärntner Freiheitlichen, Uwe Scheuch, eigentlich gar keine Alternative als entsprechend zu Handeln, schließlich trägt er als Obmann die Verantwortung für die Geschicke der Partei und als stärkste Kraft im Land umso mehr auch für Kärnten. Als das BZÖ in der Regierung verankert war, wurde für Kärnten viel bewegt, da auch entsprechend finanzielle Mittel lukriert werden konnten. Ziel muss es sein - und das ist sicher im Sinne Jörg Haiders, dem Kärnten am Herzen lag – wieder auf Regierungsebene mitgestalten zu können. Das geht eben nur mit einem starken freiheitlichen Lager! Elfriede Petauer, Klagenfurt
Notwendige Entscheidung Den gesamten Entscheidungsträgern der „Freiheitlichen in Kärnten“ gehört an dieser Stelle öffentlich Dank gesagt. Wie heißt es so schön: „Mut kann man nicht kaufen“. Natürlich wäre es der einfache Weg für Uwe Scheuch und seine Mitstreiter landauf-landab gewesen, sich der Partnerwahl-Diskussion nicht zu stellen. Aber wäre dies verantwortungsbewusst gewesen, wenn die Notwendigkeit eines starken Partners für Kärntner Interessen auf Bundesebene offenkundig war und ist? Meiner Meinung nach war gerade jetzt – besser früher als später - der richtige Zeitpunkt, um die Regierungsverantwortung im
Land Kärnten mit einer entsprechend starken politischen Partnerschaft auf bundespolitischer Ebene auszustatten. Die künstliche und vor allem medial geschürte Aufregung ist nicht nachzuvollziehen. In Kärnten wird weiterhin der Weg einer Kärnten-treuen und bürgernahen Politik beschritten, auf Bundesebene wird es jedoch in Zukunft wieder möglich sein, Kärntner Interessen mit entsprechendem Nachdruck zu kommunizieren und den ungerechtfertigten Angriffen auf unser Bundesland entschieden entgegenzutreten. Mag. Sabine Oschabnig Klagenfurt
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Kärnten im Parlament Vor allem angesichts der Tatsache, dass ganz Restösterreich meint, Kärnten prügeln zu können - egal ob für seine Events, für die Hypo, oder nur für den Ausgang demokratischer Wahlen – ist eine eigene Kärntner Partei im Wiener Parlament umso wichtiger. Denn nur so können Kärntner Anliegen gewahrt werden. Karin Zwanziger Klagenfurt
Der Weg ist richtig! Man kann es drehen und wenden wie man will, aber so viel ist sicher: Der Weg von Uwe Scheuch ist richtig! GR Ferdinand Strutz
Drittes Lager Niemanden braucht die derzeitige Hysterie wundern, die nun ausgebrochen ist, weil sich die Freiheitlichen in Kärnten für ein CSU/CDUModell entschieden haben. Schließlich hat das Dritte Lager bei der letzten Nationalratswahl gemeinsam 29 Prozent eingefahren. Da wird die politische Konkurrenz natürlich nervös. Hannes Janda Maria Rain
BZÖ/FPÖ Endlich kommt wieder zusammen, was auch zusammengehört. Scheuch und Strache gehört die Zukunft. In Kärnten und im Bund. Für Faymann und Pröll heißt es ab sofort: Anschnallen! Daniela Goi Klagenfurt
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KÄRNTNER
2 GrenzlandJahrbuch I Dezember 2009
POLITIK
Teuerungsausgleich: Echte Hilfe für die Ärmsten! Über 5.000 Menschen haben sich bei Auszahlungsterminen in ganz Kärnten bereits den Teuerungsausgleich persönlich abgeholt. „Das zeigt deutlich, dass die Menschen den Kontakt mit den Politikern suchen“, betonten Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Finanzlandesrat Harald Dobernig. Die Aktion zeigt deutlich, dass in Kärnten auf die Ärmsten und sozial Schwachen nicht vergessen werde. Der Teuerungsausgleich wird ganz sicher auch in Zukunft fortgeführt. LH Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig nahmen sich auch persönlich sehr viel Zeit, um mit den Menschen zu sprechen, ihnen zuzuhören und auch Lösungen für andere Probleme zu finden. „Das ist mehr als nur eine Auszahlaktion, hier geht es nicht nur um den finanziellen Aspekt, sondern um eine vorweihnachtliche Begegnung mit den Menschen“, sagte Dörfler. Die direkte Barauszahlung ist für viele eine Möglichkeit, den Politikern ihre Sorgen vorbringen zu können. „Mit viel Freude, Dankbarkeit und Respekt versuche ich hier für jeden da zu sein“, so der Landeshauptmann, der sich beispielsweise auch als „Babysitter“ für die Kleinsten zur Verfügung stellte, damit Mütter in Ruhe den Teuerungsausgleich abholen konnten. „Menschen, die sonst keine Möglichkeit haben, mit Politikern in Kontakt zu kommen, nutzen diese Gelegenheit, um uns persönliche Anliegen näherzubringen“, betonte auch Dobernig. Manche Probleme konnten so direkt und spontan einer Lösung zugeführt werden. Der Teuerungsausgleich sei ein wichtiger Beitrag zur Lebenssicherung, so der Finanzlandesrat wei-
Die Ausbezahlung des Teuerungsausgleichs an bedürftige Kärntnerinnen und Kärntner zählt zu den wichtigsten sozialen Maßnahmen zum Jahresende. ter. „Uns geht es mit dieser Aktion darum, ein soziales Zeichen zu setzen und die Ärmsten in Kärnten zu unterstützen.“ Dörfler und Dobernig lobten auch die hervorragende Arbeit des Teams rund um den Leiter des Bürgerbüros, Siegfried Wuzella. „Die Abwicklung verlief rasch und sehr herzlich, was von den Menschen auch immer wieder besonders gelobt wurde.“ Kein Bürger musste lange Wartezeiten in Kauf nehmen und die Abwicklung und Auszahlung verlief ohne bürokratische Hürden und ohne großen
Aufwand. Ebenfalls wurde für Stärkung der Bürgerinnen und Bürger bestens gesorgt. „Die Kärntnerinnen und Kärntner wurden innerhalb kürzester Zeit bestens servisiert. Die gesamte Logistik war ausgezeichnet vorbereitet“, so der Landeshauptmann. Für heuer gehen Dörfler und Dobernig von insgesamt 33.000 möglichen Anspruchsberechtigten aus. Bei der Auszahlung für 2007/2008 erhielten 12.453 Menschen den Teuerungsausgleich, 2008/2009 waren es insgesamt 25.434 Menschen, wobei über 17.000
Kärntnerinnen und Kärntner die Möglichkeit der Barauszahlung in Anspruch genommen haben. Heuer wurden schon im Vorfeld die vielen Möglichkeiten der Auszahlung verstärkt publik gemacht, damit es den Menschen leichter gemacht werde, zu ihrem Geld zu kommen und auch keine langen Anfahrtszeiten anfallen. „Zu den bar ausgezahlten Anträgen kommen noch weitere 2.200, die in den vergangenen Tagen bereits im Bürgerbüro eingegangen sind“, berichtete der Leiter des Bürgerbüros Siegfried Wuzella.
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POLITIK
„Die Freiheitlichen in Kärnten“ als neue starke Stimme Kärntens in Wien
LPO Uwe Scheuch: „Für die Zukunft unseres Landes ist es wichtig, konstruktive Kräfte zu bündeln und unsere Rolle in Wien zu stärken“ ie Freiheitlichen in Kärnten sind die neue starke Stimme Kärntens – heimat- und familienbewusst, sozial gerecht und vor allem eigenständig. „Da die Zusammenarbeit mit dem BZÖ auf Bundesebene nicht mehr möglich war, haben wir uns entschlossen Kärntner Abgeordnete aus dem Bundes-BZÖ herauszulösen, um in Zukunft Kärntner Anliegen im Wiener Parlament besser vertreten zu können.
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Wir, das Kärntner Team aus Regier ungsmit glieder n, Nationalrats- und Landtagsabgeordneten, Bürgermeistern und Mandataren garantieren, dass wir mit ganzer Kraft und vollem Einsatz für Kärnten und unsere freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft weiterarbeiten werden – im Sinne Jörg Haiders“, stellte LHStv. Uwe Scheuch fest.
Jörg Haider habe kurz vor seinem Ableben gemeinsam mit ihm, Scheuch, Verhandlungen mit HC Strache begonnen, und zwar mit dem heute erreichten Ziel. „Auch der verstorbene Landeshauptmann Haider hat damals schon erkannt, dass Kärnten einen starken Partner auf Bundesebene braucht, um die Interessen Kärntens bestmöglich umsetzen zu können“, erklärt der Obmann der Freiheitli-
Der Schritt war nicht leicht, aber er war und ist im Interesse unserer Partei, unserer Wähler und vor allem im Interesse Kärntens! LHStv. Uwe Scheuch
chen in Kärnten. Leider sei eine Zusammenarbeit mit dem Bundes-BZÖ nicht mehr möglich gewesen, da dieses immer stärker vom freiheitlichen Weg abgekommen sei, so Scheuch. „Werte wie Familie, Tradition und Heimatliebe, aber auch soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Weiterentwicklung und Bildung für unsere Jugend hatten und haben für uns allergrößte Bedeutung. Wir werden diese Politik rechts der Mitte auch künftig fortsetzen. Denn unabhängig, ob unsere Mutterpartei das BZÖ war oder die FPÖ ist, wir Freiheitliche in Kärnten sind vor allem den Kärntnerinnen und Kärntnern, unserer Heimat Kärnten im Wort“, bekräftigte FPK-Obmann Scheuch. Diese Bindung sei auch in den neuen Parteifarben zu erkennen, nämlich den Kärntner Landes-
farben auf blauem Grund. „Für den einzelnen Kärntner Funktionär und das normale Kärntner Parteimitglied ändert sich nichts. Sie sind und bleiben Mitglieder der Kärntner Landesgruppe der Freiheitlichen in Kärnten, welche eine eigenständige Kärntner Landespartei sind“, erklärt Scheuch. Man werde in der nächsten Zeit noch viele organisatorische Feinheiten zu klären haben, so Scheuch, vieles sei aber durch umfassende Überlegungen bereits sehr ausgereift. „Die Kooperation der „Freiheitlichen in Kärnten – FPK“ mit der FPÖ nach dem CDU/CSU-Modell steht ab sofort. Denn nur ein geeintes und starkes Dritte Lager kann sich gegen Rot und Schwarz durchsetzen. Und das werden wir“, schloss ein zuversichtlicher Scheuch.
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Kärntens Kindergarten-Modell österreichweit beispielgebend! Ländern folgen dem Kärntner Beispiel erst heuer bzw. nächstes Jahr Das Kärntner Kinderbetreuungsmodell hat sich nicht nur bestens bewährt, es ist ein Erfolgsmodell und wird jetzt österreichweit umgesetzt. Darauf ist Familienund Kindergartenreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler nach einer Konferenz in Wien, an der Staatssekretärin Christine Marek und die Familienbetreuungsreferenten aus ganz Österreich teilnahmen, mit Recht stolz. Die Verhandlungen mit dem Bund ergaben, dass der kostenlose Kindergarten für die Fünfjährigen von den einzelnen Bundesländern und damit bundesweit ab Herbst 2009 umgesetzt wurden. „In Kärnten ist er bereits seit 2006 verwirklicht“, so Dörfler. Auch das verpflichtende Kindergartenjahr hat Kärnten im Vorjahr eingeführt. Dörfler: „Dieses verpflichtende Bildungsjahr ist eine wichtige sozialpolitische Weichenstellung, bei der Kärnten einmal mehr Vorreiter war. Bundesweit ist die Einführung des verpflichtenden Bildungsjahres allerdings erst für das nächste Jahr geplant.“ Der Landeshauptmann zeigt sich verwundert darüber, dass sich der Bund bzw. die anderen Bundesländer bei der Einführung so viel Zeit lassen. Dennoch sei es erfreulich, dass sie endlich nachziehen und dem Beispiel des Kärntner Modells folgen, sagte Dörfler. Der
Den Christbaum für den Kindergarten in Waiern bei Feldkirchen brachte Landeshauptmann Gerhard Dörfler selbst vorbei. Landeshauptmann, seit 2001 Kindergartenreferent, weist auf die nahezu hundertprozentige Akzeptanz des verpflichtenden Kindergartenjahres hin. Auch betont er den enormen Ausbau der Kinderbetreuungsplätze in den letzten Jahren.
940.000 Euro aus Bundesmitteln für Kärnten Der kostenlose Kindergarten sei auch eine wichtige einkommensstärkende Maßnahme, weil sich damit jede Familie pro Kind und Jahr 825 Euro erspart. Im Jahr 2008 wurden pro Kind 769 Euro an Familienleistung seitens des Landes aufgewendet, im Vergleich dazu waren es 1999 nur 215 Euro pro Kind. Insgesamt gibt das Land für Familienleistungen, von Babygeld
über Tagesmütter und laufende Förderung für Kinderbetreuungseinrichtungen, stolze 63,8 Mio. Euro jährlich aus. Aufgrund der Bemühungen von Kinderbetreuungsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler ist es schon im Jahr 2008 nach langen und schwierigen Verhandlungen mit dem Bund gelungen, eine für Kärnten akzeptable Vereinbarung gemäß Artikel 15a BVG über den Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes abzuschließen. In der vergangenen Förderperiode (15. Oktober 2008 bis 15. Oktober 2009) konnte durch die Schaffung einer Vielzahl an neuen Betreuungsplätzen für unter dreijährige Kinder eine Gesamtförderung von rund 940.000 Euro an Bundesmitteln sichergestellt werden. „Es freut mich, dass wir so einen wichtigen Beitrag zum Wohle unserer
Jüngsten leisten können“, betont Dörfler. Kärnten bleibt damit ein Vorbildbundesland für Kinderbetreuung und es sind genügend Betreuungsplätze vorhanden. „Wir können uns als Nummer Eins der österreichischen Kindergartenbetreuung bezeichnen“, unterstreicht der Landeshauptmann.
Positive Aussichten In anderen Bundesländern fehlen hingegen noch immer Betreuungsangebote und -plätze fehlen. „Kärnten ist Vorreiter in Sachen Kinderbetreuung und setzt auch weiter viele neue Akzente für eine optimale Kinderbetreuung und Schulvorbereitung“, verspricht Landeshauptmann Gerhard Dörfler positive Aussichten.
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Volle Unterstützung für die geplante Senza-Confini-Ski-WM! Mit Nachdruck verfolgt Landeshauptmann Gerhard Dörfler, zugleich auch Sportreferent des Landes, die Drei-Länder-Bewerbung um die Ski-Weltmeisterschaften in Kärnten, Friaul und Slowenien. stand noch mit mehreren Bürgermeistern der Region, u. a. mit Janez Fajfar aus Bled und Jure Zerjav aus Kranjska Gora, zusammen.
Unterstützung durch den ÖSV
Verschneites Bad Kleinkirchheim: Austragungsort der Ski-WM 2017?
Unterstützt Kärntens Pläne für eine Drei-Länder-Ski-WM: ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. Zu einem Gespräch über die geplante Dreiländer-SchiWM fand sich kürzlich erneut Kärntens Landeshauptmann und Sportreferent Gerhard Dörfler im slowenischen Sportministerium in Laibach ein. Dort traf er mit dem Generaldirektor für Sport, Marko Rajster, und dem Sekretär für internationale Zusammenarbeit, Zoran Verovnik, zusammen.
Im Jänner WM-Gipfel! Laut LH Dörfler wird es im Jänner 2010 beim SchiWeltcup in Kranjska Gora eine erste WM-Konferenz mit den drei nationalen Schiverbänden und den drei Austragungsorten Kranjska Gora, Tarvis und Bad Klein-
kirchheim geben. Dabei soll auch von den Schiverbänden ein schriftliches Commitment unterzeichnet werden. Der weitere Fahrplan zur Dreiländer-Schi-WM sieht laut Dörfler wie folgt aus: 2011 soll ebenfalls beim Weltcup in Kranjska Gora die gemeinsame Bewerbung erstmals präsentiert werden. 2012 soll sie dann für die WM 2017 eingereicht werden. Eine zweite Bewerbung werde es 2014 für die WM 2019 geben. Der Landeshauptmann erinnerte in diesem Zusammenhang an Schladming, das bis zum positiven Zuschlag drei Bewerbungen abgegeben habe.
Schon vor dem Gespräch im Sportministerium sagte Dörfler in einem Interview von ORF Kärnten, dass er fix davon überzeugt sei, dass die gemeinsame Bewerbung der drei Nachbarn gelingen werde. „Der Schisport will und muss nämlich neue Wege gehen. Und ich als Sportreferent habe außerdem eine gute Kondition“, meinte er. In der Bewerbung sieht er Vorteile für Tourismus, Sport und Wirtschaft in den drei Ländern. Von der Idee der Dreiländer-Schi-WM sei auch FIS-Präsident GianFranco Kasper, seit er 2003 davon gehört habe, begeistert. Bei seinem Slowenienbesuch wurde der Landeshauptmann vom Österreichischen Botschafter in Laibach, Erwin Kubesch, und von Bernard Sadovnik vom Alpe Adria Zentrum für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (AACC) begleitet. Auf dem Programm
Bevor Landeshauptmann und Sportreferent Gerhard Dörfler in Slowenien mit slowenischen Ministern und Bürgermeistern die weitere Vorgangsweise für die Senza Confini Dreiländer-Schi-WM präzisierte, gab es im Büro des Landeshauptmannes einen kleinen Schi-WM-Gipfel mit den Präsidenten des Österreichischen Schiverbandes (ÖSV) Peter Schröcksnadel. „Der ÖSV-Präsident hat mir seine volle Unterstützung für diese Schi-WM zugesagt und trägt meine Idee zu 100 Prozent mit“, gab Dörfler bekannt. Weil nach der Schi-WM 2013 in Schladming eine erfolgreiche Bewerbung für das Jahr 2015 keine Chance hätte, habe man als weitere Vorgangsweise vereinbart, dass die Drei-Länder-Bewerbung im Jahr 2012 für das Jahr 2017 erfolgen werde. „Ich freue mich, dass Schröcksnadel diese Idee unterstützt. Mit ihm als Zugpferd, er hat auch die SchiWM in Schladming erfolgreich unterstützt, bin ich zuversichtlich, dass dieses Zukunftsprojekt durchgeführt werden kann“, betonte der Landeshauptmann.
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Kärnten auf dem Weg zum Elektromobilitäts-Musterland LH Dörfler traf VW-Entwickler und testete bei VW-Zentrale in Wolfsburg Elektro-Autoflotte. Volkswagenkonzern prüft, ob Kärnten vorzeitig Testland werden kann Mit dem Projekt „Lebensland Kärnten“, das Landeshauptmann Gerhard Dörfler vor zwei Jahren ins Leben gerufen hat, ist Kärnten auf dem Weg zu einer neuen Umweltverkehrszukunft. „Kärnten hat zum Thema Elektromobilität klar eine Vorreiterrolle übernommen. Kein Bundesland setzt sich so stark für diese einzige wirkliche Verkehrsalternative der Zukunft ein“, erklärt Dörfler. So ist zum Beispiel bereits jedes siebente im Jahr 2009 neu angemeldete Zweirad in Kärnten ein Elektroscooter gewesen. Diesen Weg will Dörfler auch in den nächsten Jahren konsequent weiter gehen und kann bereits mit weiteren Erfolgen aufwarten.
Kooperation mit Volkswagen Bei seinem Besuch in der VW-Konzern-Zentrale in Wolfsburg in Deutschland wurde über eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten im Zukunftsbereich Elektroautos verhandelt. Gemeinsam mit „Lebensland Kärnten“-Projektleiter Albert Kreiner tauschte sich der Landeshauptmann mit VW-Konzernentwicklern und Verantwortlichen für die VWElektroautopalette über mögliche gemeinsame Projekt-Potentiale aus. Gesprächspartner waren unter anderem Ulrich Hacken-
berg, Mitglied des Markenvorstandes Volkswagen und Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG, und der Chef der Aggregateentwicklung der Volkswagen AG, Jens Hadler. Krönender Höhepunkt des VW-Besuches waren zudem die Testfahrten mit der VWElektro-Entwicklungsflotte Fox, Golf und Scirocco. „Diese Fahrzeuge sind absolut gleichwertig, wenn nicht besser als konventionell angetriebene PKW der gleichen Type“, billigte Testfahrer Dörfler den VWEntwicklungen zu. „Ab 2013 beginnt ein neues Zeitalter. Mit diesen Fahrzeugen werden Feinstaub, Abgas und Lärm immens reduziert, da muss Kärnten dabei sein“, fasst Dörfler das Treffen und die Testfahrten zusammen.
Zu Gast bei VW: Der Landeshauptmann testet ElektroAutos der neuesten Generation.
Photovoltaik-Kraftwerk in St. Veit in Planung! fasst ein Einzugsgebiet mit rund 332.000 Einwohnern“, so Dörfler.
E-Tankstellen ausbauen Der Volkswagenkonzern prüft zur Zeit, ob die Möglichkeit besteht, Kärnten schon vorzeitig im Zuge der Entwicklung zur Marktreife des Elektroautos E-Up zum Testland zu machen, zeigt sich Dörfler über die Zusage erfreut. Der E-Up soll bereits ab 2012/13 auf den Markt kommen. Er und das „Lebensland“-Team werden als Vorbereitung weiterhin E-Fahrzeuge im Alltagsbetrieb testen sowie auch das Kärntner E-Tankstellennetz weiter massiv ausbauen, so Landeshauptmann Dörfler.
E-Mobilität: Kärnten führt! Neuer Meilenstein in Richtung Elektromobilität: Der neu gegründete Verein „Institut für Technologie und alternative Mobilität“ wurde mit dem Ziel gegründet, die Elektromobilität in den Einzugsgebieten Klagenfurt Stadt und Land, Villach Stadt und St. Veit Stadt weiter massiv auszubauen. „Dieses Konzept ist ein Kernprojekt rund um die Elektromobilität und um-
In St. Veit sei beispielsweise ein großes Photovoltaik-Kraftwerk geplant. Weiters sollen in diesem Gebiet bereits die ersten 333 E-Autos auf die Straße gebracht werden. Im Plan für die nächsten zwei Jahre sind auch ein Elektrobus Klagenfurt-Ebenthal, eine Citybuslinie Villach und 99 ElektroZapfsäulen in diesem Kerngebiet. „Die Gründung des Vereins ist notwendig gewesen, um EUFördermittel zu lukrieren“, so Dörfler, der die Modellregion „Triple City“ auch bereits in Brüssel vorgestellt hat.
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Kärnten baut: Infrastruktur offensive vertraglich fixiert Wichtiger Motor für heimische Bauwirtschaft – Minimundus erhält eigene Eisenbahnhaltestelle Nun ist es fix. In den nächsten fünf Jahren fließen über 94 Millionen Euro in Bahn-Infrastrukturmaßnahmen in Kärnten. Wie Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler diese Woche bekannt gab, konnte nach langwierigen und zähen Verhandlungen eine Einigung mit Infrastrukturministerin Doris Bures erzielt werden, die bereits vertraglich zwischen dem Land Kärnten und dem Infrastruktur ministerium unterzeichnet wurde.
Fast 100 Mio. Euro für Projekte abgesichert! „Kärnten konnte sich bei diesen Gesprächen als klarer Gewinner durchsetzen. Wir haben zu den von Bures angebotenen 41,57 Millionen Euro noch zusätzlich 52,9 Millionen Euro hineinreklamieren können“, zeigte sich Dörfler mehr als erfreut. Nun steht dem Baubeginn im nächsten Jahr nichts mehr im Wege. Ein ganz wichtiger Schwerpunkt der Infrastrukturoffensive ist die Errichtung eines eigenen Bahnhofes Wörthersee, Haltestelle Minimundus. „Durch seine Errichtung wird der Stadtteil St. Martin besonders gestärkt und die Universität bekommt eine direkte Anbindung an das österreichische Schienennetz", so Dörfler. Mit dem Bau werde zudem ein entscheidender Schritt in die zukünftige
LH Gerhard Dörfler hat Infrastrukturprojekte in einer Größenordnung von rund 100 Mio. Euro vertraglich abgesichert. Im Bild der Landeshauptmann bei der Verkehrsfreigabe der ausgebauten Südautobahn im Packabschnitt. Errichtung eines Schnellbahnnetzes im Zentralraum Kärnten gelegt. Für die Stadt Klagenfurt bedeute die eigene Anbindung neben einer besseren Anbindung an die Universität auch eine Aufwertung des Klagenfurter Freizeitverkehrs sowie der zahlreichen Ausflugsziele vor Ort. „Der Tourismus in diesem Teil des Wörthersees erfährt eine wichtige Belebung“, unterstrich Dörfler. Außerdem werde für die unzähligen Pendler in die Stadt mit der Anbindung an die bereits bestehende Park & Ride Anlage ein zusätzlicher Anreiz geschaffen, dieses Service zu nutzen. In die Errichtung der Haltestelle Minimundus fließen vier Millionen Euro. Folgende Projekte sollen in den nächsten Jahren ebenfalls umgesetzt werden: die
Umbauten der Bahnhöfe in Rosenbach (11,1 Mio. Euro), Paternion-Feistritz (2,7 Mio. Euro plus 0,25 Mio. Euro für Park and Ride), Gummern (5,9 Mio. Euro), MöllbrückeSachsenburg (1,2 Mio. Euro), Steinfeld im Drautal (1,2 Mio. Euro) und Feldkirchen (0,1 Mio. Euro) sowie der Haltestellen in Irschen (0,4 Mio. Euro) und Puch (0,1 Mio. Euro). 11,3 Millionen Euro werden in vier neue Straßenunterführungen in Gummern, Puch, Weissenstein und Lansach investiert. Dadurch können sieben Eisenbahnkreuzungen aufgelassen werden. "Das bringt mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer und weniger Wartezeiten an den Bahnschranken", betonte Dörfler. Um 7,3 Millionen Euro werden Gleisanlagen und Brücken saniert, darunter
sind auch die beiden Draubrücken in Villach. Umgebaut wird außerdem die Eisenbahnkreuzung in Steindorf am Ossiachersee (20.000 Euro). Eine Fertigstellung soll bis Ende des Jahres 2012 erfolgen. Zudem fließen 5,5 Millionen Euro in den Umbau des Bahnhofs Spittal-Millstättersee, 1,4 Mio. Euro in den Umbau des Bahnhofs St. Veit und 7,5 Mio. Euro in die Errichtung eines Technikgebäudes für die Betriebsfernsteuerzentrale am Bahnhof Villach. „All diese Baumaßnahmen stärken gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Kärntens Bauwirtschaft und unterstützen den Arbeitsmarkt. Zudem wird hier in die Verkehrssicherheit und Qualität investiert", stellte LH Dörfler fest.
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POLITIK
Kärnten, Veneto und Friaul: Euregio „senza confini“! LH Dörfler: Wir haben das Haus Euregio gebaut – Gründungsvertrag und Statuten beschlossen – Regierungsmitglieder präsentierten grenzüberschreitende Projekte
Trilateraler Regierungsgipfel in Venedig: Die Regierungschefs von Kärnten, dem Veneto und Friaul-Julisch Venetien Gerhard Dörfler, Gianfranco Galan und Renzo Tondo - trafen zusammen, um einen Grundsatzvertrag über trilaterale Kooperationen im Alpen-Adria-Raum zu unterzeichnen. „senza confini“ – so lautet jetzt der offizielle Name der Euregio, die von Kärnten sowie den oberitalienischen Regionen Veneto und FriaulJulisch Venetien aus der Taufe gehoben wurde. Im Rahmen einer trilateralen Regierungssitzung in Venedig wurden der Gründungsvertrag und die Statuten beschlossen. Jetzt braucht es nur noch die Zustimmung der italienischen Regierung in Rom. „Beton und Eisen wurden verbunden. Wir haben das Haus Euregio ‘senza confini’ gebaut“, freute sich Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der den Namensvorschlag für die Euregio eingebracht hat. Fundament und erster Stock seien durch Kärnten,
Veneto und Friaul gebildet, in weiterer Folge solle das zweite Stockwerk mit Slowenien und den kroatischen Gespannschaften Istrien und Region Rijeka dazukommen. „Es ist eine kleine, gewachsene Euregio, in der viel Potential steckt“, betonte er. Bewusst stelle man nicht Masse, sondern Qualität in den Mittelpunkt. In der Euregio gehe es auch um das gegenseitige Akzeptieren und die Weiterentwicklung der verschiedenen Identitäten. Nun sollen bereits laufende gemeinsame Projekte weitergeführt sowie neue gestartet werden. Dörfler nannte u. a. die Bereiche Wirtschaft, Tourismus, Sprachen, Bildung, Forschung und Entwicklung sowie
Umwelt. Vor allem das für die Euregio und ganz Europa wichtige Infrastrukturprojekt der Baltisch-Adriatischen Achse mit der Koralmbahn strich er hervor. Die Euregio wird laut dem Landeshauptmann auch gemeinsam in Europa auftreten. Diese Partnerschaft werde die Regionen massiv weiterbringen und stärken. Venetos Präsident Giancarlo Galan sagte, dass die Euregio eine große Geschichte schreiben werde. Sie vereine in sich drei Kulturkreise, in denen es immer Offenheit gegeben habe. Gemeinsam wolle man den Mehrwert daraus schöpfen. Friauls Präsident Renzo Tondo betonte, dass die Euregio als Einheit auftreten werde.
Jetzt gelte es, den Kern aus den ersten drei Regionen zu stärken und auszubauen. In der trilateralen Regierungssitzung informierte LHStv. Uwe Scheuch über Projekte in der Lehrlingsausbildung. Er will den Lehrlingsaustausch, insbesondere im Tourismus, vorantreiben und einen Lehrlingspool der drei Regionen bilden. LR Christian Ragger sprach über betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung, die Kärntner Erfahrungen sollen im April 2010 auf einer Messe in Triest vorgestellt werden. Bei der trilateralen Regierungssitzung waren der Leiter der Landesamtsdirektion, Dieter Platzer, und Gerold Glantschnig vom Verfassungsdienst dabei.
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WIRTSCHAFT
LHStv. Scheuch: NP bietet einzigartige Erlebnisse - Tourismus-Auszeichnung bei Festival in Bosnien sehr erfreulich
„NP Hohe Tauern Impressionen“ mehrfach ausgezeichnet haben im Sommer 2006 erstmalig eine länderübergreifende Nationalpark- und Tourismus-Informations stelle auf dem Großglockner geschaffen. „Den Besuchern dieses Infocenters werden durch das Erlebniskino eindrucksvolle Impressionen aus dem Nationalpark Hohe Tauern vermittelt und sie sollen dadurch angeregt werden, einige Tage in der Nationalpark Region zu verweilen“, so Scheuch.
Bereits zum fünften Mal wurden die „Nationalpark Hohe Tauern Impressionen“, eine Produktion der ScienceVision Filmproduktions, im Dezember ausgezeichnet. „Als Nationalparkreferent bin ich selbstverständlich sehr stolz darauf, dass unsere Nationalpark Impressionen beim International Jahorina Eco&Tour film Festival 2009 in Bosnien & Herzegowina in der Kategorie Tourismus mit der „Silver Blueberry“ ausgezeichnet wurde, sagte LHStv. Uwe Scheuch.
Dies ist bereits die fünfte Auszeichnung – die Nationalpark Impressionen gewannen bereits den Staatspreis Wirtschaftsfilm 2007 Österreich - wurden beim film.forum.linz 2007 Österreich als Film in der Kategorie „Tourismus“ ausgezeichnet, beim Tourismusfilmfestival „Art&Tur Tourfilm“ 2008 in Portugal als bester Film in der Kategorie „Ökologie &: Tourismus“, beim Silver Lake Tourfilm Festival 2009 in Serbien mit dem „Silver Wave Award“ in der Kategorie „Best Tourist Film“ geehrt und nun mit
der Silver Blueberry im Rahmen des International Jahorina Eco&Tourfilm Festival 2009 ausgezeichnet. Durch die eindrucksvolle Inszenierung der unnachahmlichen, emotionalen Bilderwelten kommt es zu einer atemberaubenden Visualisierung der Highlights der gesamten Hohen Tauern Region: Der mächtige Steinadler überfliegt sein Reich und hält Ausschau nach anderen Alpenbewohnern, wie den Steinböcken oder Murmeltieren. Die Nationalparkverwaltungen von Kärnten, Salzburg und Tirol
Flugaufnahmen einer Bergsteigergruppe auf dem Gipfel des Großglockners verbinden sich mit Detailbildern der Krimmler Wasserfälle - Eisklettern und Mountainbiken werden dem Zuseher ebenso schmakkhaft gemacht wie die Wanderungen auf den großräumigen Almen, eine Raftingtour und der Besuch der Stockmühlen. Die jüngsten Besucher begeistern sich fürs Brotbacken und Goldwaschen. Die Bilder sprechen für sich, die emotionsgeladene Musik verstärkt die aussagekräftigen Motive, auf Sprache wird bewusst verzichtet. Dem Besucher wird die Erlebbarkeit der dargestellten Inhalte bewusst und er taucht ein in die Faszination Nationalpark Hohe Tauern.
Info: DVD - Nationalparkimpressionen (16,37 Min.) jetzt bestellen E 14,90 zzgl. Versandkosten Tel: ++43 (0)4825 6161
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FREIZEIT
Kärnten - Perfekter Pistenspaß für die ganze Familie Alpiner Ski-Genuss, der keine Wünsche offen lässt – Wintergäste haben in Kärnten die große Auswahl unter den schönsten Alpenregionen: zwischen Heiligenblut und Nassfeld, zwischen Bad Kleinkirchheim und dem Mölltaler Gletscher. Und das mit Sonnen- und Schnee-Garantie. Insgesamt gibt es 1.031 Kilometer alpine Abfahrten. Der TopSkiPass Kärnten & Osttirol gilt für 34 Gebiete. Nicht lange suchen – finden. Das ist die Devise in den Kärntner Alpen. Und die gilt für jedes Thema: AlpinSki, Thermen-Wellness, Familien-Angebote. Auf dem Mölltaler Gletscher kann man sogar das ganze Jahr über Ski fahren. In Höhen um 3.000 Meter gibt es hier auch herrliche FreeriderReviere für Carver und Snowboarder. Der PistenHöhepunkt am Katschberg ist die Ski-Autobahn „A 1“: 6 Kilometer lang, kerzengrade und komfortabel. In den Nockbergen kann man ein weltmeisterliches Vergnügen erleben: eine der spektakulärsten Weltcup-Abfahrten, benannt nach dem berühmtesten Sohn des Tales – die Franz Klammer Abfahrt. Wintersport heißt aber nicht immer gleich die Pisten runter zu flitzen. Langläufer finden herrliche Loipen (z.B. im Lavanttal), Rodler gut ausgebaute Strecken, auch beleuchtet (z.B. in
Heiligenblut und in den Nockbergen). Immer beliebter werden Schneeschuhwanderungen, Skitouren und Wintercamping. Die Region um den Millstätter See bietet all diese Möglichkeiten. Und auf allen Pisten wird Service groß geschrieben. Ein Beispiel: Im Skigebiet Nassfeld-Hermagor gibt es direkt an der Piste ein neues Express-Team. In nur 10 Minuten werden die Ski wieder fit gemacht. Heiß oder kalt? Zum erholsamen Winterurlaub gehört auch ein wohltuendes Thermalbad. In Bad Kleinkirchheim fährt man direkt von der Piste in die Therme. Zum Beispiel in das Thermal Römerbad. Weitere Thermen wärmen in WarmbadVillach und in Bad Bleiberg. Kleine Ski-Fans sind herzlich willkommen. Für den ADAC gehört zum Beispiel „Katschi’s Kinderwelt“ am Katschberg zu den Top-3Skigebieten für Kinder. Alle
Vier-Sterne-Hotels der Region bieten zusätzlich Kinderbetreuung und eigene Kinder-Wellness-Bereiche an. Es gibt sogar ein Gummibärchen-Wellnessbad! Das Lieser-Maltatal gilt als Familiental. Hier gibt es das einzige Baby- und Kinderdorf Österreichs. Mehr Infos zu den attraktiven Familienangeboten gibt es unter www.kaernten-family.at. Der TopSkiPass Kärnten & Osttirol gilt für 34 Skigebiete mit 1.031 Pistenkilome-
tern und 289 Aufstiegsmöglichkeiten. Er kostet für 6 Tage für Erwachsene ab 189 Euro, für Kinder bis 14 Jahre ab 96 Euro. Infos: www.topski.at Weitere Informationen und die neuen Winterkataloge: Kärnten Werbung Casinoplatz 1 A-9220 Velden Österreich Tel. 0463/3000 Fax 04274/52100-50 E-Mail: info@kaernten.at Internet: www.kaernten.at
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FREIZEIT
Verliebt in Kitzbühel Außergewöhnliches und Geheimes kombiniert mit „alpine lifestyle“ wird im neuen Hotel Astoria Kitzbühel geboten. Winterurlaub in Kitzbühel ist anders – Urlaub im Astoria Kitzbühel ist anders. Bereits beim Check in wird man von einem prasselnden Kaminfeuer in der Hennessy Lounge empfangen und spürt sofort den Flair des Hotels. Jedes einzelne der neuen Zimmer wurde individuell gestaltet und ist im Charakter des alpinen Lifestyles gehalten. Der neue Wellnessund Spabereich besticht durch modernste Ausstattung und interessantes Design. In verschiedenen Saunen und
Dampfbädern genießt der Gast die Ruhe und Erholung nach einem fantastischen Wintertag. In den edlen Beautyräumlichkeiten werden romantische Anwendungen für zwei geboten. Das kulinarische Angebot genießt besonders hohen Stellenwert. Auf die Besonderheiten der Küche wird der Gast bereits am Frühstücksbuffet aufmerksam. Nachmittags lockt die Schifahrer-Jause und am Abend kreiert das Küchenteam ein 6Gänge-Genießermenü. Zum Abschluss eines genussreichen Tages steht in der Hennessy – Lounge & Bar das Käsebrett bereit. Bei einer geselligen Runde empfiehlt es sich einen Stock tiefer zu wechseln. Im
verborgenen Weinkeller stehen so manche Raritäten zur Verkostung bereit. Die weltbekannte Trainingsmethode nach Kieser wird jetzt auch im Hotel Astoria Kitzbühel geboten. Zur Kräftigung des Bewegungsapparates stehen TÜV geprüfte Trainingsmaschinen zur Verfügung. Mehrmals wöchentlich wird ein Einführungstraining angeboten. „Freuen Sie sich auf einen Winterurlaub voller Highlights,“ verspricht Hoteldirektorin Brigitte Berger. 3 Nächte „Zeit zu zweit“ sind bereits ab E 858,— für zwei Personen buchbar (von Sonntag bis Donnerstag). Inkludiert sind
folgende Leistungen: 6 Gang Gourmethalbpension, 1 Zeit zu Zweit Set ( bestehend aus allem, was das Liebespaar von heute so benötigt), 1 x Private Hennessy Lounge „Zeit zu Zweit“ im Astoria Spa, 1 Partnerteilmassage, 1 Flasche Champagner im liebevoll dekorierten Zimmer, 2 Hennessy Cocktail am flakkernden Kaminfeuer in der Hennessy-Bar sowie ein persönliches Einführungstraining by Kieser Training Selection. Mehr Informationen dazu im Astoria Kitzbühel, Bahnhofsplatz 1, A-6370 – Kitzbühel, Telefon 0043/(0)5356/62136, www.astoria-kitzbuehel.at, www.ab-in-die-alpen.at.
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WIRTSCHAFT
Rekordbeteiligung beim Holzbaupreis Kärnten ’09 Ein Riesenerfolg war der Holzbaupreis Kärnten 2009 von proHolz Kärnten. Eine Rekordzahl von 95 Einreichungen und ein Preisregen zeigten, dass der Baustoff Holz ein unverzichtbarer Bestandteil des Kärntner Baugeschehens geworden ist. „Die große Beteiligung am Wettbewerb und die hohe Qualität der Einreichungen ist ein Beweis für die Bedeutung des Holzbaus in unserem Land“, sagt proHolz Kärnten Obmann, DI Leopold Schnaubelt. Insgesamt vergab die Jury drei Holzbaupreise, drei Auszeichnungen und drei Anerkennungen. Das Preisgeld in der Höhe von 7.500 Euro stellte die Kelag zur Verfügung. Weiters wurden fünf Anerkennungen in der Kategorie „Export“ vergeben. Diese Klasse wurde bei einem Holzbaupreis Kärnten erstmals geführt, um auch Bauten zu präsentieren, die
heimische Architekten und Holzbauunternehmen außerhalb des Bundeslandes realisiert haben. „Das zeigt das hohe Know-how und die Innovationskraft der Kärntner Betriebe, die weit über die Grenzen hinaus einen ausgezeichneten Ruf haben und damit zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Kärnten beitragen“, sagt der proHolz Kärnten Obmann. Er rechnet damit, dass die Nachfrage nach Holzbauten weiter steigt. „Holz ist ein nachwachsender heimischer Rohstoff mit einer herausragenden Dämmfähigkeit. Diese Eigenschaften sind in Zeiten der Klimadiskussion
Das Einfamilienhaus in Klagenfurt wurde mit einem der drei Holzbaupreise ausgezeichnet. Planung: Arch. Wissounig. Foto: Fritz Klaura und steigender Energiepreise konkurrenzlos“, so DI Schnaubelt.
sämtliche Einreichprojekte kurz vorgestellt.
Alle Einreichprojekte Details und Fotos von den preisgekrönten Objekten finden Sie im Internet unter www.proholz-kaernten.at und in der Publikation Holzbaupreis Kärnten 2009, die Sie bei proHolz Kärnten kostenlos anfordern können. Darin werden auch
Arbeitsgemeinschaft der Kärntner Forst- und Holzwirtschaft Europaplatz 1 9020 Klagenfurt T +43 0590904-215 F +43 0590904-204 office@proholz-kaernten.at www.proholz-kaernten.at
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WIRTSCHAFT
LH Dörfler dankte und würdigte die enormen Leistungen des Feldkirchner Holzbauhauspioniers anlässlich des bevorstehenden 75. Geburtstages
Glückwünsche für HolzbauhausPionier Ernst Roth ommerzialrat Ing. Ernst Roth, Kärntens Pionier der Holzbauhausproduktion, feiert am 28. Dezember d. J. seinen 75. Geburtstag. Kürzlich wurde er im Rahmen der betrieblichen Jahresgleichenfeier von seinen Mitarbeitern und Juniorchefin Tanja Roth beglükkwünscht und bedankt. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörf ler und Vertreter der Wirtschaftskammer fanden sich ein und dankten Ernst Roth für seine herausragenden Leistungen und Verdienste.
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„Roth ist ein Paradeunternehmer, der Qualitätsstandards gesetzt hat“, betonte Dörfler und hob auch die freundschaftlichen Beziehungen zur Familie Roth hervor. Der Landeshauptmann erwähnte die vielen Sponsorleistungen, die Roth im Bereich des Sports erbracht hat. Die Firma Roth bzw. Wigo Haus zeichne sich durch Zukunftsorientierung sowie durch eine vorbildhafte Unternehmenskultur und ein Miteinander aller Beteiligten aus, unterstrich Dörfler. Er wies auch auf den neuen Begegnungskindergarten in St. Ulrich bei Feldkirchen hin, der ebenfalls ein gelungenes und sehr eindrucksvolles Werk der Ing. E. Roth GmbH. Holzbauwerke ist. Dieser Kindergartenbau werde auch sicher Nachahmer finden, sagte Dörfler. Wirtschaftskammerpräsi dent Franz Pacher sowie Ar-
min Buttazoni von der WKBezirksstelle Feldkirchen würdigten ebenfalls Roth als große Unternehmerpersönlichkeit und dankten für seine fachliche Wissensweitergabe. Roth dankte für die Glückwünsche und Geschenke und skizzierte kurz seine Laufbahn. Seit 50 Jahren führt er den Betrieb, den er von seinem – tödlich verunglückten - Vater übernommen hatte. 1959 begann es mit der Zimmermeisterkonzession. Das Unternehmen ist überaus innovativ, etwa mit eigenen MassivholzSystemen im Wand- und Deckenbereich, und hat auch schon zahlreiche Preise erhalten, darunter Holzbaupreise und den Innovationspreis des Landes Kärnten. Herzliche Glückwünsche für Roth gab es im Rahmen der Feier auch von Betriebsrat John Subec und dem technischen Leiter Konrad Kaponig. Info: www.wigo-haus.at
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WIRTSCHAFT
Dezember 2009 I GrenzlandJahrbuch 15
AUTO & MOTOR
KIA Soul: Unwiderstehliches Auto auf neuer Plattform Schon bei ihrem Debüt auf der Detroit Motor Show 2006 präsentierte sich die erste SOULStudie als äußerst unkonventionelles Fahrzeug, das ganz anders aussah, als man es von einem kompakten, aufs Großstadtleben zugeschnittenen Auto gewohnt ist. „Aufgrund dieser Resonanz haben wir das Serienmodell Kia Soul in Gestaltung und Emotionalität eng an die vorangehenden Studien angelehnt“, ergänzt Lee. „Der Kia Soul ist kein konventionelles Fahrzeug und bietet den Käufern eine ‚Welt der Möglichkeiten’, um eine starke emotionale Bindung zu ihrem neuen Fahrzeug aufzubauen. So können sie sich ein Auto schaffen, das ihrer Individualität Ausdruck verleiht. Der Kia Soul wird neue Kundengruppen ansprechen und vor allem junge und jung gebliebene Menschen an unsere Marke heranführen.“ Der 4,10 Meter lange Kia Soul hat einen ungewöhnlich großen Radstand (2,55 Meter). Ins Auge sticht er aber vor allem durch seine vertikalen Maße: 1,61 Meter misst der Kia Soul in der Höhe. Ebenfalls deutlich höher als bei einem durchschnittlichen Kompaktwagen sind die Basis der Frontscheibe (plus 13,5 cm) und die Hüftpunkte (plus 12 cm). Die Bodenfreiheit liegt mit 16,5 Zentimetern um 4,5 cm
über dem Durchschnitt. Wer einen Kia Soul fährt, der will die Freiheit genießen – die des Fahrens in der Stadt oder über Land und die Freiheit, seiner Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen. Der Kia Soul ist mit einem Diesel und einem Benziner erhältlich. Beide 1,6-LiterMotoren leisten jeweils 124 PS und basieren auf den 1,6Liter-Motoren des erfolgreichen, in Europa produzierten Kompaktwagens Kia cee’d. Kia rechnet damit, dass der 1.6 CRDi der meistgefragte
Motor des Kia Soul sein wird. Der VierzylinderTurbodiesel mit 16 Ventilen und obenliegender Nockenwelle wurde im DieselKompetenzzentrum von Kia in Rüsselsheim entwickelt. Er verfügt über einen elektronisch gesteuerten Turbolader mit variabler Geometrie (VGT) sowie einen Dieselpartikelfilter und bietet eine lebhafte Performance bei niedrigen Schadstoff-Emissionen. In seiner für den Kia Soul überarbeiteten Version mobilisiert der Motor eine
Leistung von 115 PS (85 kW) bei 4.000 Umdrehungen und ein Drehmoment von 255 Nm bei 2.000 Umdrehungen. Eine weitere Motorvariante mit geringerer Leistung wird ab Frühjahr 2009 verfügbar sein. Für Soul-Käufer, die einen Benziner vorziehen, bietet Kia den 1,6-Liter-Motor der „Gamma“-Baureihe an, der mit einer Leistung steigernden elektronischen Benzineinspritzung und variabler Ventilsteuerung (CVVT) ausgerüstet ist. Der Vollaluminium-Benzinmotor mit 16 Ventilen leistet 124 PS (93 kW) bei 6.300 Umdrehungen und verfügt über ein Drehmoment von 156 Nm bei 4.200 Umdrehungen. Der Kia Soul beschleunigt je nach Ausführung in 10,4 bis 11,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer und erreicht Höchstgeschwindigkeiten von 176 bis 180 Stundenkilometer – Werte, die er nicht zuletzt seinem vergleichsweise geringen Leergewicht verdankt.
16 GrenzlandJahrbuch I Dezember 2009
WIRTSCHAFT Bäuerliche Vermarktung Kärntner Fleisch reg.Gen.mbH. DAS Vermarktungsunternehmen der Kärntner Bauern Kärntner Fleisch, das Unternehmen der Kärntner Bauern, hat seit seiner Gründung 1997 eine äußerst erfolgreiche Entwicklung hinter sich. So wurden die jährlichen Vermarktungsmengen permanent gesteigert, sodass sich z.B. seit dem Gründungsjahr bis zum Jahr 2009 die Vermarktungsmengen verdoppelt haben. Aufgrund dieser erfolgreichen Entwicklung haben sich 2002 die Eigentümer der BVG Kärntnerfleisch dazu entschlossen, das Geschäftsfeld Fleischvermarktung ins Unternehmerportfolio mit aufzunehmen. Damit ist gewährleistet und sichergestellt, dass vom Bauern bis hin zum Endverbraucher eine geschlossene Wertschöpfungskette vorhanden ist, die sich im bäuerlichen Eigentum befindet. Mit dieser Strategie ist es Kärntner Fleisch gelungen, zum größten bäuerlichen Direktvermarkter in Kärnten zu werden. Inzwischen werden jährlich ca. 12.000 Schweine und ca. 3.000 Rinder aus Kärntner Produktion über die eigenen Fleischmärkte verkauft. 100% KÄRNTNER SCHWEIN und das garantiert kontrolliert! Als erstes Unternehmen in Kärnten hat die BVG – Kärntner Fleisch nun auch beim Schweinefleisch die durchgängige Nachvollziehbarkeit lt. System „SUS“ umgesetzt. Wir garantieren dabei, dass das Fleisch von Schweinen stammt, die in Kärnten geboren, gemästet, geschlachtet, zerlegt und verpackt werden – d.h. wo „100 % Kärntner Schwein“ draufsteht ist auch garantiert 100 % Kärnten drin.
24. Dezember 2009 I KärntnerNachrichten 13
SERVICE
Das Glück der Tüchtigen Die Österreichischen Lotterien blicken auf ein ereignisreiches, ein starkes und mit vielen Höhepunkten gespicktes Jahr 2009 zurück. 2009 war trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen ein gutes Jahr, weil … … ein Steirer bei EuroMillionen exakt 50 Millionen Euro gewonnen und damit den zweithöchsten jemals in Österreich erzielten Glücksspielgewinn erzielt hat. … es bei Lotto „6 aus 45“ mit mehr als 7,9 Millionen Euro einen neuen Rekordsechser gab. Erzielt wurde er von einem Spielteilnehmer aus
dem Waldviertel im Oktober 2009. … auch Platz 2 der Topgewinne heuer neu vergeben wurde: Ein Wiener knackte einen Vierfachjackpot im Alleingang und gewann im Dezember mehr als 7,5 Millionen Euro. …es bei Lotto 33 Millionäre – so viele wie seit Jahren nicht – gegeben hat. … das Brieflos die Aufreißer mit höheren Erfolgsaussichten, sprich einer höheren Gewinnausschüttung, erfreute. … die Sportförderung der Österreichischen Lotterien im Jahr 2009 mehr als 71 Millionen Euro beträgt. … Toto und damit die Sportförderung ihren 60. Ge-
Neues Rubbellos zum Jahreswechsel 2010 im Zeichen des „Glückspilzes“ er möchte nicht gern ein Glückspilz sein? Jetzt kann man den Glückspilz kaufen und dadurch ein Glückspilz werden. „Glückspilz“ heißt das neue Rubbellos der Österreichischen Lotterien, mit Gewinnen bis zu 25.000,- Euro.
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Silvester und der Jahreswechsel – Zeit der Feuer werke, Zeit für gute Vorsätze, Zeit vor allem aber für Glücksbringer. Die Österreichischen Lotterien haben auch heuer wieder ein Rubbellos dem Thema „Glücksbringer“ gewidmet und das „Glückspilz“-Los zum Jahreswechsel aufgelegt. Das Jahr
2010 könnte also das Jahr des Glückspilzes werden. Mit etwas Glück steht einem rauschenden Fest und einem guten Rutsch mit einem finanziellen Bonus – bis zu 25.000,- Euro - nichts mehr im Wege. Der „Glückspilz“ ist vor allem als Mitbringsel, Geschenk bzw. Glücksbringer gedacht. Unter der Rubbelschicht befinden sich neun Geldbeträge. Bei drei gleichen Beträgen hat man diesen einmal gewonnen. Die Glückspilz Serie besteht aus 2,8 Millionen Losen. Der Glückspilz ist zum Preis von 1,50 Euro in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich. Der Höchstgewinn von Euro 25.000,- ist dreimal enthalten.
burtstag feierten. Die gesamte Sportförderung beträgt seit 1949, dem Gründungsjahr von Toto, mehr als 1,1 Milliarden Euro. … die Spielerschutzmaßnahmen der Österreichischen Lotterien von den beiden internationalen Dachorganisationen European Lotteries und World Lottery Association geprüft und für ausgezeichnet befunden wurden. Die Zertifizierung durch beide Organisationen sind die Bestätigung der hohen Responsible Gaming Standards. … die Österreichischen Lotterien dank ihres Erfolges auch heuer wieder eine Reihe von Projekten in den
Bereichen Humanitäres, Soziales, Gesundheit, Umwelt, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung sowie Sport unterstützen konnten und so ein möglichst großer Teil der Bevölkerung zu Nutznießern und damit zu Gewinnern wurde.
Die Kärntner Nachrichten immer schon donnerstags: www.abc-werbeagentur.at
Ziehung vom Di., 15. 12. 2009
53021 Ziehung vom Mi., 16. 12. 2009
48881 Ziehung vom Do., 17. 12. 2009
45509 Ziehung vom Fr., 18. 12. 2009
94687 Ziehung vom Sa., 19. 12. 2009
36905 Ziehung vom Mo., 21. 12. 2009
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VO R S C H AU 52. Runde 2009 1: Arsenal FC– Aston Villa 2: Hull City– Manchester United 3: Birmingham City– Chelsea FC 4: Liverpool FC– Wolverhampton 5: Fulham FC– Tottenham Hot. 6: Manchester City– Stoke City 7: Wigan Athletic– Blackburn Rovers 8: Sunderland AFC– Everton FC 2 9: Burnley FC– Bolton Wanderers 10: West Ham United– Portsmouth FC 11: Sheffield Wednesday– Newcastle United 12: Watford FC– Nottingham F. X Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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14 KärntnerNachrichten I 24. Dezember 2009
WIRTSCHAFT
LH Dörfler und LR Martinz bei Auszeichnung der Mitarbeiter aus der Feinkostabteilung
Branchen-Oscar „Lukullus“ für INTERSPAR im ATRIO er „Lukullus“ ist die höchste Auszeichnung in der Österreichischen Fleischbranche. Der begehrte, von der „Agrarmarkt Austria Marketing“ ausgeschriebene Preis ging kürzlich an die Tann-INTERSPAR Feinkostabteilung im ATRIO Villach. Vergangenen Samstag wurden Trophäe und Urkunde an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Abteilungsleiter Klaus Handschur und Feinkostgebietsleiter Günther Wassermann übergeben.
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Landeshauptmann Gerhard Dörfler strich die Qualität der SPAR-Produkte sowie die Freundlichkeit und Menschlichkeit des INTERSPARTeams hervor. Auch Snowboardass Sigi Grabner sei gerne Kunde der ausgezeichneten Feinkostabteilung, konnte Dörfler verraten. Er zeigte sich stolz auf das ATRIO Villach, das sich zu einem internationalen Treffpunkt entwickelt habe.
Nächstes Jahr werde hier auch wieder das Kinderfußballturnier „Mini 2010“ stattfinden. Das erfolgreiche Team der Feinkostabteilung lud Dörfler in die Landeshauptmann-Loge im Stadttheater Klagenfurt ein. Agrarlandesrat Josef Martinz verwies auf den Kreislauf von der bäuerlichen Lebensmittelproduktion unter höchsten Qualitätsstandards bis hin zu den sympathischen Verkäuferinnen und Verkäufern. Die
Kunden würden hier wissen, dass sie Gesundheit, Regionalität und Heimat einkaufen. Der Griff zu heimischen Lebensmitteln sei ein Gewinn für alle. Der Leiter des größten TannFleischwerkes in Österreich, Stefan Wolf, sagte, dass die Mitarbeiter Grundvoraussetzung für den Gewinn des „Lukullus“ seien. Diesen Branchen-Oscar müsse man sich nämlich hart erarbeiten. Über 84 Prüfkriterien seien zu erfüllen gewesen
und es habe sogar unangemeldete Besuche der Prüfer gegeben. Geehrt wurde auch das Team des SPAR-Supermarkts in Althofen, das eine AMAUrkunde erhielt. Entgegengenommen wurde sie von Feinkostgebietsleiter Bernhard Gastler. SPAR-Werbeleiter Bruno Arendt konnte bei der feierlichen Übergabe u. a. Villachs Stadträtin Hilde Schaumberger, Johann Mößler von der Landwirtschaftskammer und ATRIO-Chef Richard Oswald begrüßen. Der „Lukullus“ wird von der „Agrarmarkt Austria Marketing“ alle zwei Jahre in fünf Kategorien vergeben. Mitmachen können Filialen und selbständige Kaufleute des organisierten Lebensmittelhandels sowie alle Fleischer fachgeschäf te Österreichs. Die Tann-INTERSPAR Feinkostabteilung des ATRIO siegte in der Kategorie „Märkte über 2.500 Quadratmeter Verkaufsfläche“.
24. Dezember 2009 I KärntnerNachrichten 15
WIRTSCHAFT
LH Dörfler dankte und gratulierte dem Kärntner Spitzen-Umwelt unternehmen - Seppele leistete Pionierarbeit
Kärntner Landeswappen für Peter Seppele Gesellschaft m.b.H. er Peter Seppele Gesellschaft m.b.H. in Feistritz/Drau wurde das von der Landesregierung beschlossene Recht zur Führung des Kärntner Landeswappens verliehen. Landeshauptmann Gerhard Dörfler überreichte dazu die entsprechende Urkunde. Damit darf das bekannte Unternehmen im geschäftlichen Verkehr sowie auf Schildern oder sonstigen Ankündigungen das Kärntner Landeswappen führen.
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Der Landeshauptmann würdigte die beeindruckende Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens Seppele, dankte und gratulierte Seniorchef Peter, seiner Gattin Josefine und dem nunmehrigen Firmenchef Peter Seppele herzlich für ihre Leistungen für Kärnten. Die Übergabe des Wappens erfolgte in Anwesenheit der Mitarbeiter, auch eine Abordnung des Musikvereins Paternion spielte auf.
Rohstoffe wieder verwenden statt verschwenden! Firmenphilosophie der Firma Seppele Eine außergewöhnliche, ungemein innovative Firma, unterstrich der Landeshauptmann den einmaligen Team- und Unternehmer-
geist. Seppele habe Pionierarbeit in der Abfallentsorgung und -verwertung geleistet. Der Erfolg sei gemeinsam erarbeitet worden von der Familie Seppele sowie ihren guten Mitarbeitern. Dörfler gratulierte dem Seniorchef nachträglich zum 70. Geburtstag und dankte auch Fuhrpark- und Werkstättenchef Josef Podesser sowie Paul Pichler für die Organisation der Feier. Den Firmenmitarbeitern wurden vom LH auch Sicherheitsjacken übergeben. Seppele beschäftigt an drei Standorten (Feistritz, Sachsenburg und Villach) 200 Beschäftigte. Aus einem kleinen Familienunternehmen wurde innerhalb von ein paar Jahrzehnten das größte Umweltunternehmen Kärntens. Die Familie Seppele zeigte sich erfreut über die hohe Auszeichnung und dankte dem Landeshauptmann herzlich. Der Seniorchef bemerkte auch, dass einheimische Betriebe im Vergleich zu Konzernen
nicht immer die Wertschätzung bekommen würden, die sie verdienten. Im Anschluss an die feierliche Übergabe nahm der Landeshauptmann eine Betriebsbesichtigung vor, ebenfalls dabei war auch die Chefin der Abfallwirtschaft der Firma, Constance Mochar. Seit 80 Jahren ist die Peter Seppele Gesellschaft m.b.H. mit dem Hauptstandort in
Feistritz/Drau als Familienunternehmen im Dienste ihrer Kunden in verschiedensten Bereichen tätig. Die Firmenhistorie zeigt die hohe Dynamik, Innovationskraft und Verantwortung des Unternehmens, welches ständig bemüht ist, neue Geschäftsfelder zu erschließen und ihren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten. Die Haupttätigkeitsfelder liegen in den Bereichen „Moderne Abfallwirtschaft“, Brennstoffe (Mineralöle, Holzpellets etc.) und Dämmstoffe. Das Unternehmen wurde vom Bundesministerium zum Entsorgungsfachbetrieb gekürt und erhielt das EMAS-Zertifikat. Das ist jetzt schon in der dritten Generation das Motto der Firma Seppele. Damit zeigt der Betrieb auf sehr beeindruckende Weise, wie sehr die Verbindung von Umweltbewusstsein und wirtschaftlichem Erfolg möglich ist.
16 KärntnerNachrichten I 24. Dezember 2009
WIRTSCHAFT
Vier Kärntner Autobahnmeistereien sorgen auch im Winter für eine sichere Fahrt auf den Autobahnen
ASFINAG: Bestens gerüstet für Schnee & Eis m letzten Adventwochenende war es erstmals im Winter 2009/2010 so weit. Frau Holle hat Kärnten in eine schöne Winterlandschaft verwandelt. Was schön anzusehen ist, führt auf den Straßen aber zu Problemen. Die vier Kärntner ASFINAG-Autobahnmeistereien standen im Großeinsatz, um die Strecken trotz der widrigen
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Witter ungsverhältnisse befahrbar zu halten - mit Erfolg. Die Vorzeichen waren nicht allzu gut. Durch die extrem frostigen Temperaturen blieb jede Schneeflocke liegen und fror teilweise sogar an der Fahrbahn an. Die Autobahnmeistereien mußten daher Feuchtsalz (Calcium-Sole) einsetzen. Aufgrund der tiefen Temperatu-
Der Winter hat erst begonnen, weitere Niederschläge werden folgen. Die ASFINAG hat daher ein paar Sicherheitstipps, wie auch Sie bei winterlichen Fahrverhältnissen gut an Ihr Ziel kommen. • Geschwindigkeit reduzieren, Sicherheitsabstand zum vorderen Fahrzeug vergrößern • Vorausschauend fahren • Abrupte Bremsmanöver und Lenkbewegungen vermeiden • Versetzt nebeneinander fahrende Winterdienst-Fahrzeuge der ASFINAG nicht überholen
Sascha Jabali Mag. Elisabeth Dieringer Granza
ren hat sich die Auftauwirkung aber auch nur langsam entfalten können. 39 Fahrzeuge der Autobahnmeistereien sind rund um die Uhr ausgefahren, um den Schnee von der Fahrbahn zu bringen. Trotz-
Isabella Lehner
Erwin Baumann
Gemeinderat
dem präsentierte sich den Autofahrern über weite Strecken eine schneeglatte Fahrbahn. Durch die disziplinierte Fahrweise der Verkehrsteilnehmer blieben schwere Unfälle zum Glück aus.
Gemeinderätin
Gemeinderat
Gemeinderätin
Gernot Schick Gemeinderat
Albert Gangl
Eva Tilly
Gemeinderat
Gemeinderätin
Mag. Ulrike Eberhart Dipl. Päd. Otto Hoffmann
Gemeinderätin
Roland Zellot
Mag. Dr. Josef Zauchner
LAbg. Stadtparteiobmann
Gemeinderat
Stadtrat
Gernot Prinz Gemeinderat
Wally Rettl
Alfred Waldner
Gemeinderätin
Wilhelm Fritz Gemeinderat
Das BZÖ Villach wünscht allen Villacherinnen und Villachern ein gesundes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest!
Gemeinderat
Arnulf Jachs Bezirksgeschäftsführer
Dilp. Ing. Harald Lederer Gemeinderat
24. Dezember 2009 I KärntnerNachrichten 17
WIRTSCHAFT
Die Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke GmbH ist der größte regionale Versorger für Baustoffe, Zement und Kalk in Südösterreich.
Wietersdorfer & Peggauer weiter auf Erfolgskurs ie Kärntner Industrie weist in vielen Bereichen die weltweit modernsten und umweltfreundlichsten Produktionsstandards auf. Ulrich Glaunach, Sprecher der Geschäftsführung der Wietersdor fer-IndustrieBeteiligungs GmbH, nennt als Beispiel die Zementproduktion in Wietersdorf. Für die Erzeugung von Zement werden hier 70 bis 80 Prozent an Ersatzbrennstoffen eingesetzt. Durch den optimierten Brennbetrieb liegt Wietersdorf damit auch beim CO2 Ausstoss pro Tonne Zement im internationalen Spitzenfeld. „Wenn man also etwas für den Klimaschutz tun will, dann muß man danach trachten, dass die energieintensive Industrie auch weiterhin in Österreich produziert!“, unterstreicht auch der Präsident der Kärntner Industriellen ver einigung Othmar Petschnig. Die Produktionen in andere nicht vom Klimaschutzabkommen berührten Weltregionen zu verlagern, würde zusätzlich auch noch emissionsintensive weite Transportwege mit sich bringen
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Der Kärntner Industriepräsident untermauerte die stärkere Grundstofforientierung der Kärntner Industrie anhand von Zahlen. Während sie beim Produktionswert einen Anteil von 5,1 Prozent am österreichweiten Markt hält, sind es beim Materialeinsatz 7,1 Prozent, bei den CO2-Emissionen aber nur 6,2 Prozent. Die
Kärntner Industrie arbeite also extrem effizient. Das im Kärntner Klimaschutzbericht ausgewiesene Wachstum von 42 Prozent bei den Treibhausgas-Emissionen der Industrie zwischen 1990 und 2006 erklärte Petschnig mit den starken Steigerungen der Produktion. Der Produktionswert ist im selben Zeitraum um 98 Prozent auf 6,543 Mrd. Euro gewachsen. Die energieintensive Industrie hat besonders stark zugelegt. So ist etwa der Produktionswert der besonders energieintensiven Stein- und Keramischen Industrie (z.B. Zement, Marmor) sogar um 152 Prozent gewachsen. „Der Kärntner Industrie sei es durch stetige Verbesserung der Produktionsprozesse gelungen, Wirtschaftsund Emissionswachstum deutlich voneinander zu entkoppeln“, betont IVPräsident Petschnig.
Wietersdorfer & Peggauer vorbildlich
Die Wietersdorfer & Peggauer Zementwerke GmbH investiert als regional verant-
wortliches Unternehmen laufend in umwelt- und ressourcenschonende neue Technologien. Die proaktiven und innovativen Anstrengungen gelten dem vorsorgenden Klimaschutz.
Werk Wietersdorf Das Werk Wietersdorf liegt ca. 35 km nordöstlich von Klagenfurt im Görtschitztal. Am Werksgelände befindet sich ein zusammenhängendes Abbaugebiet für Kalkstein und Mergel. In Wietersdorf werden Normenzemente in allen Festigkeitsklassen, Bindemittel zum Mauern und zum Putzen, Trockenmörtel und –putze auf Basis von leicht- und
werk in Kärnten.
Werk Peggau Das Werk Peggau liegt ca. 15 km nördlich von Graz. Am Standort befinden sich zwei Werksbereiche, das Zementwerk und das Kalkwerk sowie drei Kalksteinbrüche. Das Werk produziert Normenzemente und Bindemittel für die Herstellung von Putz- und Mauermörteln. Weiters werden Industrie-, Dünge- und Baukalke erzeugt. Auch Trockenfertigmörtel zum Mauern und Putzen auf Basis von Leichtund Schwerzuschlägen werden im Werk hergestellt.
Leoben Am Standort Leoben werden vornehmlich Edel- und Feinputze sowie Schotter und Düngekalke produziert. Organisatorisch ist der Standort Leoben dem Werk Peggau angegliedert.
Klagenfurt Schwerzuschlägen, Nassmörtel wie Edelputze und Farben sowie sonstige Baustoffe für den Hoch- und Tiefbau, für Neu- und Altbauten produziert. Wietersdorf ist das einzige Zement-
Die Geschäftsführung und ca. 30 Mitarbeiter aus den Bereichen Verwaltung, Verkauf und Marketing wurden mit Jahresbeginn in Wietersdorf zentriert, um die ursprünglich verteilten Kräfte zu bündeln.
18 KärntnerNachrichten I 24. Dezember 2009
SPORT
Weltcup-Auftakt für Österreichs Skibergsteiger in Italien ährend auch in Österreich die ersten Tourenskirennen über die Bühne gingen, war die Nationalmannschaft beim ersten Weltcup- Einsatz unterwegs. Zwar ein bisschen wie bei den 10 kleinen Negerlein, aber zuletzt doch ganz erfolgreich. Nach dem kurzfristigen Ausfall des Tirolers Alexander Fasser nach einem Leistenbruch war es nur eine kleine Mannschaft, die ins italienische Aostatal in den Wintersportort Pila reiste. Der Kärntner Teamkapitän Alexander Lugger entschloss sich, außer ihm selbst nur Lydia Prugger (Steiermark) und Michaela Essl (Salzburg) ins Rennen zu schicken.
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Das Rennen in Pila wartete heuer mit einer Besonderheit auf: am Tag vor dem Rennen wurde eine Qualifikation gelaufen. Auf einem kurzen und technischen Parcours am Freitag nachmittag wurde die Startaufstellung für das am Samstag stattfindende eigentliche Rennen erkämpft. Bei diesem Prolog hatte Alexander Lugger großes Pech: schon beim Auf-
Im Bild v.l.n.r.: Lydia Prugger, Alexander Lugger, Michaela Essl. wärmen brach sein Skischuh, er bekam Probleme mit dem ZeitnehmungsChip und durfte daraufhin nicht antreten. Da dies für das Hauptrennen am Samstag einen Rückstand von 2 Minuten bedeutet hätte, entschloss Lugger sich, seine Kräfte lieber in den Rennverlauf der beiden verbliebenen Damen zu stellen und als Betreuer zu fungieren. Die Bedingungen beim eigentlichen Rennen am Samstag waren dann zwar gut, aber zum Start um
18:00 Uhr herrschten klirrende minus 22 Grad vor. Die Rennleitung reagierte, verkürzte das Rennen und brachte es von den ausgesetzten Graten in tiefere Lagen. Dennoch war das Rennen eine Tortur. Nicht nur körperlich für die Athleten, sondern auch für das Material. Der Beanspruchung hielt schließlich leider das Material von Lydia Prugger nicht stand. Sie verlor im zweiten Anstieg an 6. Stelle liegend ein Fell. Trotz intensiver Bemühungen konnte sie keines Ihrer Ersatzfelle mehr zum kle-
Foto Alfred Ruff
ben auf dem eiskalten Ski bringen und musste schließlich entnervt aufgeben. Die einzige im Rennen verbliebene Österreichische Athletin und Nachwuchshoffnung Michaela Essl konnte schließlich trotz der brutalen Kälte einen gesamt 7. Platz erreichen und damit die Ehre der Alpenrepublik einmal mehr retten. Gewonnen wurde das Rennen in der Damenwertung übrigens von der Spanierin Miro Mireia, bei den Herren dominierte mit Kilian Jornet ebenfalls ein Spanier.
KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6
Lydia Prugger bei der Abfahrt.
L Essl nach dem Rennen.
VERANSTALTUNG
24. Dezember 2009 I KärntnerNachrichten 19
Eine Weihnachtsgeschichte 17. – 19. September Millstatt am See: Nockalmfest. Das ideale Geschenk für ein schönes Weihnachtsfest: Eintrittskarten oder VIP Karten! Karten ab sofort erhältlich bei allen Raiffeisenbanken, Ö-Ticket Verkaufstellen Telefon 01-96096 und im Villacher Kartenbüro T. 04242-27341. Eine Woche lang steht die Marktgemeinde Millstatt am See wieder ganz im Zeichen des Nockalmfestes. Kärnten Event Geschäftsführer Wolfgang Kudler ist wieder mit der Organisation, Marketing, Promotion u.- Medienarbeit für das Noackalmfest beauftragt. Erwartet wird wieder ein Riesenansturm und ein Mega-Spektakel, wobei der Region Millstätter See eine hohe touristische Wertschöpfung ins Haus stehen wird. Seit 15 Jahren feiert man gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr das Nockalmfest in der Heimat der Erfolgsmusiker. Kartenpreise - Eintrittspreise (*) nummerierte Tische pro Tag Kategorie / Verkauf / Erwachsene Kat. 1* E 34,50 • Kat. 2* E 29,50 • Kat. 3* E 25,50 VIP* E 95,00 *) inkl. Essen und Getränke (ausgenommen Spirituosen) Kategorie / Verkauf / Kinder *) Person bis zum vollendeten 14. Lebensjahr Kat. 1* E 17,50 • Kat. 2* E 15,50 • Kat. 3* E 13,50 Kartenpreise - Eintrittspreise (Stehplatzkarte) pro Tag Kategorie / Verkauf / Erwachsene *) Person, Eintritt in das Veranstaltungszelt Stehplatzkarte E 22,50 Ablaufplan - Programm Fr, 17. Sept: Moderation Michael Tala Live Acts: ab 19.30 Uhr Kristall, Ö5, Oesch´s die Dritten, Die Amigos 21.00 Uhr das Nockalm Quintett Sa, 18. Sept: Moderation Michael Tala Live Acts: ab 19.30 Uhr Duri Krasniqi, Mundharmonika Quartett Austria, Gus Backus, Mandy von den Bambis, Ricki King 21.00 Uhr das Nockalm Quintett So, 19. Sept: ab 10:00 Uhr Volkstümlicher Frühschoppen (Eintritt frei). Moderation Michael Tala Live Acts: La Camisa Fashion Modeschau, Kindermund (Dietlinde und Hans Wernerle), Feistritzer Faschingschor und das Nockalm Quintett Alle Informationen zum Nockalmfest unter www.kaernten-events.at
Das Nockalm Quintett von links nach rechts: Arnd Herröder, Markus Holzer, Sigi Willmann, Dietmar Zwischenberger, Edmund Wallensteiner, Wilfried Wiederschwinger, Gottfried Würcher. Foto: www.kaernten-events.at / Wolfgang Kudler Fanclubs aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Holland, Belgien und Frankreich werden wieder dabei sein und im wunderschönen Kärntnerland ein vielseitiges Wochenprogramm mit Ihren „Nockis“ Gottfried Würcher, Wilfried Wiederschwinger, Edmund Wallensteiner, Dietmar Zwischenberger, Markus Holzer, Arnd Herröder und Sigi Willmann genießen. Als musikalische Gäste werden neben dem Nockalm Quintett unter anderem Die Amigos, Gus Backus, Mandy von den Bambis, Ricky King, Oesch´s die Dritten, Kristall, Ö5, das Mundharmonika Quartett Austria, Duri Krasniqi (Kärntner
Finalist bei Dieter Bohlen´s Supertalent), Kindermund (Dietlinde und Hans Wernerle), der Feistritzer Faschingschor u.v.a. mit dabei sein erwartet.. Moderiert wird die Veranstaltung von Entertainer Michael Tala. Das Veranstaltungsgelände befindet sich direkt in Millstatt an der Strandpromenade und bietet in der herrlichen Naturkulisse des Millstätter Sees eine einzigartige Location für das Nockalmfest. In den letzten Jahren wurde die Strandpromenade zu einem multifunktionalen Veranstaltungsplatz umgebaut und ist dadurch für alle möglichen Events perfekt geeignet.
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WIRTSCHAFT
KSV: Es kam, wie es kommen musste iemanden wird es verwundern, dass die Unternehmenspleiten im Jahr 2009 in die Höhe gegangen sind. Das hatten wir alle genauso erwartet. Tatsächlich hielt sich der Zuwachs durchaus in Grenzen: Die Zahl der eröffneten Verfahren stieg um 14,4 % auf 3.742 Fälle – die Zahl der mangels Masse abgewiesenen Konkurse um über 3 % auf 3.151 Fälle. Insgesamt gab es bei den Unternehmensinsolvenzen einen Anstieg von 9,2 % auf 6.893 Fälle. Damit bleibt das Insolvenzgeschehen 2009 hinter der Erwartung zurück, und der bisherige Spitzenwert aus dem Jahr 2005 mit über 7.000 Insolvenzfällen wird damit nicht übertroffen oder auch nur eingestellt. Insolvenzen von Unternehmen machen betroffen, zu
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allererst die Eigentümer und Inhaber der Unternehmen, dann aber die dort Beschäftigten und die Gläubiger. Die Bedeutung für die Wirtschaft lässt sich anhand der betroffenen Dienstneh-
Insolvenzpassiva aufzuweisen.
mer und der Verbindlichkeiten am besten verdeutlichen. Im Jahr 2009 ist die Zahl der von Insolvenzen betroffenen Dienstnehmer um 34 % auf 28.400 angestiegen und die Schulden der insolventen Unternehmen betrugen mit knapp über 4 Mrd. Euro sogar fast 37 % mehr als im Vorjahr. Auch diese Schuldenhöhe ist kein Rekord – das Jahr 1995 (Konsum) hatte höhere
hinter der Erwartung des Vorjahres spürbar zurück. Österreich kann sich aber von der allgemeinen Entwicklung nicht vollkommen abkoppeln. Wenn wir vor einem Jahr davon ausgingen, dass jene Branchen, die es am raschesten und damit als erste getroffen hat, auch am schnellsten wieder „aus dem Wald“ herauskommen werden, so ist heute zu konstatieren, dass die Kapazi-
Ausblick auf 2010 Die Insolvenzentwicklung in Österreich blieb mit 9,2 %
und ein gutes Neues Jahr wünscht Ihnen St. Veit’s Stadtrat Herwig Kampl und sein Team!
tätsanpassung (Reduktion) vielfach noch nicht stattgefunden hat. So wurde bis dato weltweit keine einzige Autofabrik geschlossen. Es sind aber genau solche Kapazitätsreduktionen erforderlich, bevor die auf dem Markt verbleibenden Unternehmen wieder mit Gewinnen rechnen können. Je länger diese Reduktion daher auf sich warten lässt, desto später und schleppender wird der Aufschwung kommen. Mit diesem Aufschwung schon 2010 zu rechnen, erscheint daher als verfrüht und zu optimistisch. Das Jahr 2010 wird z. B. die Nachwirkungen der Schrottprämie spüren, die ja nur einen (möglicherweise teuer erkauften) Vorzieheffekt hatte. Die angepeilte sanfte Landung muss noch stattfinden.
24. Dezember 2009 I KärntnerNachrichten 21
WIRTSCHAFT
Wietersdorfer-Gruppe: Weltkonzern mit 3.300 Mitarbeitern Erfolgreich gelebte Alpe-Adria-Vision - Rund 800 Mio. Euro Umsatz - - Nachfragetrends: Infrastruktur, Energie-Einsparung und Umweltschutz und Fassaden), Zu- und Abwassersysteme sowie Hauszu- und -ableitungsrohre. Die Wietersdorfer Marken Baumit, Hobas und Poloplast zählen zu den stärksten Industriemarken Europas. Mit dem Einsetzen der Wirtschaftskrise änderten sich auch für Wietersdorfer die Rahmenbedingungen. „Die Krise hat aber an der fundamentalen Situation unserer Produkte nichts geändert“, erklärt Ulrich Glaunach, seit 2009 neu als Geschäftsführer und Unternehmenssprecher in der Wietersdorfer Gruppe. Solide Standbeine in Krisenzeiten: Dr. Ulrich Glaunach (Geschäftsführer und Unternehmenssprecher der Wietersdorfer Gruppe), Dr. Wolf Klammerth (Geschäftsführer und Eigentümervertreter der Wietersdorfer Gruppe) Die Wietersdorfer Gruppe zählt zu den drei größten österreichischen Baustoffunternehmen. 2008 konnte der Konzern, der seit 1893 besteht und zu 100 Prozent im Familienbesitz ist, seinen Umsatz trotz erschwerter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen um 6 Prozent auf 800 Mio. Euro steigern. In den letzten fünf Jahren nahm Wietersdorfer 1.000 neue Mitarbeiter auf. Das österreichische Unternehmen hat sich seit über 115 Jahren exzellent und nachhaltig entwickelt. Dazu Geschäftsführer Wolf Klammerth: „Seit 1995 - also innerhalb von nur 14 Jahren - konnten wir unseren
Umsatz von 100 auf über 800 Mio. Euro mehr als verachtfachen!“ Hand in Hand mit der Ausweitung der Umsätze stieg der Mitarbeiterstand von seinerzeit 530 auf heute rund 3.300 Mitarbeiter.
Starke Marken in unterschiedlichen Geschäftsfeldern Die sechs strategischen Geschäftsfelder der Wietersdorfer Gruppe werden in unabhängigen Unternehmen mit 46 Produktionsstandorten in 28 Ländern geführt. Zum Ursprungsprodukt Zement gesellten sich Beton, Kalk, Baustoffe im engeren Sinne (Putze
Drei Nachfragetrends lokalisiert Glaunach: der Bedarf an Infrastruktur, der Trend zur Energie-Einsparung und die steigenden Anforderungen an den Umweltschutz.
Wietersdorfer lebt die Alpe-AdriaVision In der aktuellen Situation profitiert die Unternehmensgruppe besonders von ihrem ausgewogenen Portfolio bei den Ländern, Geschäftsbereichen und Produkten. „Wietersdorfer lebt die Alpe-Adria-Vision. Wir sind zu 60 Prozent in reifen Märkten, zu 40 Prozent in den Märkten des neuen Europas tätig. Diese Kombination aus Stabilität und Potenzial ist ideal“, analysiert Glaunach. Zukunftsinvestitionen im
Umfang von 300 Mio. Euro sind jetzt fertig gestellt, wodurch Wietersdorfer auf moderne Kapazitäten setzen kann. Innovative Produkte in allen Geschäftsbereichen generieren zusätzliches Geschäft und heben vom Mitbewerb ab. „Bei Baumit kommen 29 Prozent des Umsatzes von Produkten, die jünger sind als fünf Jahre“, überrascht Glaunach. Kostenreduktionen in der Gruppe erlauben es, Marktanteile zu verteidigen und die Marktposition zu sichern. „Und natürlich können wir neben unserem organischem Wachstum auch durch Zukäufe wachsen“, schließt Glaunach die Zukunftsaussichten. Besonders stolz ist man bei Wietersdorfer auf den 2009 abgeschlossenen Ausbau des Zement-Werkes Anhovo in Slowenien. Meherere neue Werke, in denen Baustoffe hergestellt werden, wie z.B. in Sezana in Slowenien an der italienischen Grenze, Rakovica in Bosnien und Koknese im Baltikum, wo energiesparende Fassaden hergestellt werden, laufen ebenfalls bereits auf Hochtouren. In Peggau wurde ein neues Kalkwerk in Betrieb genommen. Insgesamt geht man bei Wietersdorfer voll Optimismus und Tatendrang ins neue Jahr, das neue Herausforderungen bietet.
22 KärntnerNachrichten I 24. Dezember 2009
WEIHNACHTSWÜNSCHE
Liebe Leserinnen und Leser der Kärntner Nachrichten! Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien und geruhsame Feiertage. Einen guten Rutsch ins neue Jahr mit viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit. Herzlichst
Frohe und besinnliche Weihnachten und einen schwungvollen Start ins Neue Jahr 2010, sowie alles Gute, viel Glück, Erfolg und Gesundheit wünschen die Stadträte und Gemeindefraktion mit ihrem Vizebürgermeister Mag. Herbert Haupt.
Ihr Christian Scheider, Bürgermeister der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee
Die Gemeinden
Maria Wörth Pörtschach Velden Keutschach Krumpendorf wünschen allen Bürgern, Gästen und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2010! Bgm. Adolf Stark mit der Gemeindevertretung Maria Wörth Bgm. Mag. Franz Arnold Pörtschach LABG. Bgm. Ferdinand Vouk Velden Bgm. Gerhard Oleschko Keutschach Bgm. Ing. Peter Nemec Krumpendorf
24. Dezember 2009 I KärntnerNachrichten 23
KULTUR
St. Veiter Neujahrskonzert der Superlative
Am 3. Jänner 2010 findet das Neujahrskonzert mit den Wiener Salonikern und heuer erstmalig mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker in der neuen Sankt Veiter Blumenhalle statt. Die Wiener Saloniker, bestehend aus 11 MusikerInnen, liefern den musikalischen Auftakt im neuen Jahr. Nicht nur die Jahreszahl ist
neu, auch die Örtlichkeit für das Neujahrskonzert – erstmals findet dieses 2010 in der neuen Blumenhalle statt. Unter der Leitung von Michael Holzmann gestaltet das Orchester einen interessanten, klassischen Abend. Das Salonorchester der Wiener Saloniker wurde 2001 gegründet, mit dem musikalischen Schwerpunkt Wien. Die Mitglieder des Orchesters sind Mitglieder führender österreichischer Orchester, wie den Wiener Symphonikern, den berühmten Wiener Philhar-
monikern, dem niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, dem Mozarteum Orchester Salzburg oder dem Bruckner Orchester Linz. Die Wiener Saloniker können bereits auf zahlreiche Auslandstourneen zurückblicken. So zum Beispiel in die Türkei, nach
Portugal, nach Indonesien, nach Italien, Deutschland etc.. Beginn ist am 3. Jänner 2010 um 18 Uhr. Der Einlass erfolgt ab 17 Uhr. Lassen Sie sich von den Wiener Philharmonikern verzaubern und genießen Sie einen schönen Abend.
Konzert im Schloss Albeck
Kartenverkauf:
mit auf eine einzigartige Reise in die Welt der magischen Klänge, verstärkt durch ihre eigene, tief gehende Moderation zwischen den einzelnen Liedern. Mit ihrem weihnachtlich gestimmten Programm ruft Daniela dé Santos Erinnerungen aus der eigenen Kindheit wach. „Die wunderbarsten Weihnachtslieder der Welt“ nennt die temperamentvolle Panflötistin ihr Konzert. Sie beeindruckt mit ihrem vielfältigen Spiel auf verschiedenen Panflöten ihr Publikum, speziell aber auf ihrer einzigartigen Kristallpanflöte „Celestina“. www.danieladesantos.at
Vorverkauf E 15,00 • Abendkasse E 20,00 • Erm. E 5,00 • bis 16 Jahre frei Ermäßigter Eintritt für Schüler/Studenten Zivildiener/ Senioren Tourismusinformation Sankt Veit Tel. +43 (0) 4212 28880 6911 Fax. +43 (0) 4212 28880 6910 info@clubsanktveit.com
Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at www.schloss-albeck.at
Programm: G. Rossini: Ouvertüre zu „Wilhelm Tell“ G. Puccini: Fantasie aus „La Bohème“ F. Kreisler: Schön Rosmarin, Liebeslied, Liebesfreud J. Strauß: „Wo die Zitronen blüh`n“ Walzer op. 364 J. Fucik: „Florentiner Marsch“, op. 214 E. Waldteufel: Espana, Walzer op. 236 J. Gade: Wo ich auch bin, ich denke dein (Tango) J. Strauß: „Donauwalzer“, op. 314
Sa, 26. 12., 11 & 15 h: Weihnachten mit Daniela dé Santos Die weltberühmte Meisterin der Panflöte, Daniela dé Santos, nimmt im Konzertsaal des Schlosses Albeck, ihre Besucher bei zwei besinnlichen Weihnachtskonzerten (11 und 15 Uhr!)