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Kärntner Nachrichten

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Doris SantnerOgertschnig. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 51 • 55. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 18. Dezember 2009

Teuerungsausgleich. Über 4.500 Menschen waren bei den Terminen! Seite 6

Hypo-Rettung: Die ganze Wahrheit über den Verhandlungsmarathon!

Kooperation mit der FPÖ ausverhandelt

FPK: Kärntens Stimme in Wien! „Die Freiheitlichen in Kärnten sind die neue starke Stimme Kärntens“, erklärte Landesparteiobmann Dipl.-Ing. Uwe Scheuch anlässlich einer Pressekonferenz in Wien. „Kärntner Abgeordnete werden aus dem Bundes-BZÖ herausgelöst und gründen einen neuen Kärntner Klub im Wiener Parlament – mit der FPÖ als Mutterpartei auf Bundesebene. Wir, das Kärntner Team aus Regierungsmitgliedern, Nationalrats- und Landtagsabgeordneten, Bürgermeistern und Mandataren garantieren, dass wir mit ganzer Kraft und vollem Einsatz für Kärnten und unsere Gesinnungsgemeinschaft weiterarbeiten werden!“

Seiten 2 und 3

LR Ragger: Neue Wege im sozialen Wohnbau! Seite 7

Ich bin ein Kärnten-Fighter! Im ausführlichen Interview mit den Kärntner Nachrichten zieht Landeshauptmann Gerhard Dörfler eine Bilanz über das abgelaufene Jahr und zeigt Perspektiven für Kärntens Zukunft in einer EUREGIO mit Italien, Slowenien und Kroatien. Bericht S. 2/3

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

örg Haider habe kurz vor seinem Ableben gemeinsam ihm, Scheuch, Verhandlungen mit HC Strache begonnen, und zwar mit dem heute erreichten Ziel. „Auch der verstorbene Landeshauptmann Haider hat damals schon erkannt, dass Kärnten einen starken Partner auf Bundesebene braucht, um die Interessen Kärntens bestmöglich umsetzen zu können“, meinte der Obmann der Freiheitlichen in Kärnten.

J

„Werte wie Familie, Tradition und Heimatliebe, aber auch soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Weiterentwicklung und Bildung für unsere Jugend hatten und haben für uns allergrößte Bedeutung. Wir werden diese Politik rechts der Mitte auch künftig fortsetzen. Denn unabhängig, ob unsere Mutterpartei das BZÖ war oder die FPÖ ist, wir Freiheitliche in

Kärnten sind vor allem den Kärntner-innen und Kärntnern und unserer Heimat Kärnten im Wort“, bekräftigte FPK-Obmann Scheuch. Diese Bindung sei auch in den neuen Parteifarben zu erkennen, nämlich den Kärntner Landesfarben auf blauem Grund. Man werde in den nächsten Tagen noch viele organisatorische Feinheiten zu klären haben, so Scheuch, vieles sei aber durch umfassende Überlegungen bereits sehr ausgereift. „Die Kooperation der „Freiheitlichen in Kärnten – FPK“ mit der FPÖ nach dem CDU/CSU-Modell steht ab sofort. Denn nur ein geeintes und starkes Dritte Lager kann sich gegen Rot und Schwarz durchsetzen. Und das werden wir!“ schloss ein zuversichtlicher Scheuch.


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THEMA DER WOCHE

Erfolgreiche Rettungsaktion sichert Zukunft der Hypo Nach zähen Verhandlungen hat das Kärntner Verhandlungsteam um Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Finanzlandesrat Harald Dobernig ein super Ergebnis für Kärnten erreicht und die Rettung der Hypo durchgesetzt. Die wichtigsten Verhandlungsergebnisse: • Die Hypo wird verstaatlicht und bekommt dadurch die Republik Österreich als bestmöglichen Partner für künftige Geschäfte. • Die Bayrische Landesbank zahlt 825 Millionen Euro, der Bund bis zu 450 Millionen Euro, die Grazer Wechselseitige 30 Millionen Euro und das Land Kärnten 200 Millionen Euro. • Damit ist die Fortführung der Bankgeschäfte und der Restrukturierung gewährleistet. • Der Zukunftsfonds bleibt unangetastet und die KelagAnteile werden nicht verkauft – trotz Begehrlichkeiten von SPÖ und ÖVP. • Der Bankenstandort und Arbeitsplätze in Kärnten bleiben gesichert.

Verhandlungsmarathon Das sind die wichtigsten Ergebnisse, die im Rahmen eines 17stündigen, dramatischen Verhandlungsmarathons zur Rettung der Hypo Group Alpe Adria erzielt worden sind. Im Detail schaut die Lösung wie folgt aus: Seitens des Landes Kärnten

wird bis zum 30. Juni 2010 ein Betrag von 200 Millionen Euro eingebracht. 150 Millionen werden von der Landesholding zwischenfinanziert, sie sollen bis 2017 durch vom Bund erhaltene Haftungsprovisionen abgedeckt werden. Die weiteren 50 Millionen stammen aus dem Ergänzungskapital, welches sich bereits in der Bank befindet, und werden in Eigenkapital gewandelt. Seitens des Freistaates Bayern fließen 825 Millionen und seitens der GRAWE 30 Millionen Euro in die Rettung. Seitens des Bundes kommen 450 Millionen Euro.

Gute Zukunft für Hypo Landeshauptmann Dörfler und Landesrat Dobernig

hoben unisono die schwierigen aber professionellen Verhandlungen mit Österreichs Finanzminister Josef Pröll und Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon hervor. „Beide bewiesen Klasse und Verantwortung und haben Charakter und Format gezeigt“, lautete ihr Urteil. Der Zugriff auf das Kernkapital des Landes, den Zukunftsfonds, und die AHP- oder KELAG-Anteile konnten damit abgewehrt werden. Für Finanzlandesrat Dobernig standen diese Vermögenswerte des Landes von Anfang an stets nicht zur Disposition. „Wir haben es geschafft die Bank zu retten“, betonte der Landeshauptmann. Dörfler sprach von einem Riesenerfolg beim Verhandlungsergebnis. „Wir konnten die geforderte Summe von 500 Millionen auf 200 Millionen

Euro drücken“. Die Zukunft der Bank sei gesichert, die Mitarbeiter könnten wieder ruhig schlafen und die Kunden hätten Sicherheit für ihr Geld, so der Landeshauptmann. Für Finanzlandesrat Dobernig geht die Bank nun mit der entsprechenden Kapitalausstattung in eine gute Zukunft.

„Gutes Ergebnis für Kärnten“ Er sieht nach den intensiven Verhandlungen die Hypo entsprechend „stabilisiert“. Man konnte ein „gutes Ergebnis für Kärnten“ erzielen und habe eine „volkswirtschaftlich notwendige Lösung“ beschlossen. Bei einem Scheitern der Gespräche wäre der Schaden nicht abschätzbar gewesen. Dobernig bedankte sich


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THEMA DER WOCHE bei Finanzminister Josef Pröll, dem es genauso wie seinen Verhandlungskollegen aus Kärnten nicht um Parteipolitik, sondern um eine rasche Hilfe für die Hypo gegangen sei. Schon am Beginn der Verhandlungen habe man einen Zugriff auf die wichtigsten Vermögenswerte Kärntens (Zukunftsfonds, Anteile an der KELAG und der Verbund-Wasserkrafttochter AHP) ausgeschlossen. „Wir lassen uns von niemanden ausrichten, welche Vermögenswerte wir hergeben müssen“, so der Landesrat.

Verantwortungsvoll gehandelt In der derzeitigen Lage der Hypo sei es eine gute Lösung, dass die Republik Österreich die Bank übernehme. „Wir haben uns aber nicht aus unserer Verantwortung gegenüber der Bank, ihren Mitarbeit-

Verhandlungen ist es uns gemeinsam gelungen, die Bank zu retten und eine gute Zukunft für die Hypo zu ermöglichen“, so Finanzlandesrat Dobernig.

Resolution beschlossen Von der Landesregierung wurde zudem per Resolution beschlossen, dass es in der Hypo-Causa zu einer rechtlichen Aufklärung in allen Bereichen kommen müsse. Wenn diese Untersuchungen etwas ergeben würden, seien die Verantwortlichen selbstverständlich rechtlich zu belangen, betonte Dörfler. Kritik übte der Landeshauptmann vor allem auch an Prüfungsinstitutionen wie Finanzmarktaufsicht oder internationale Agenturen. „Wem soll man da noch trauen?“, fragte er sich. Immerhin sei gesagt worden, dass die Hypo nach den Swap-Verlusten die am

die SPÖ die Hypo ja nie nicht verkaufen, sondern sogar einen Börsegang. Angesichts der Weltwirtschaftskrise eine Horrorvision. Andererseits wollten sie für die Rettung der Hypo den Zukunftsfond opfern. Alles katastrophale Fehleinschätzungen einer unfähigen SPÖ-Führung“, so Parteiobmann Scheuch. Wäre man den Empfehlungen der SPÖ gefolgt, dann hätte das Land Kärnten bereits über 200 Millionen für vergangene Kapitalerhöhungen bereitstellen müssen, über 540 Millionen für die Wandelschuldanleihe und außerdem hätte man keinen Zukunftsfonds. „Es war damals die richtige Entscheidung Kärntens, die Bank an die Bayern zu verkaufen. Und es war jetzt die richtige Wahl für die Zukunft der Hypo-Bank, die Republik ins Boot zu holen. Das Team um Landeshauptmann Dörfler und Finanzlandesrat Dobernig hat die Verhandlungen auf Kärntner Seite ausgezeichnet geführt“, erläutert Uwe Scheuch.

Schieder parteipolitisch motiviert

ern und ihren Kunden davongestohlen“, betonte Landesrat Dobernig mit Hinweis auf den Beitrag Kärntens. Der Finanzreferent versicherte auch, dass die Hypo Hausbank und Geschäftspartner des Landes bleiben werde. Dadurch errechne sich der Beitrag Kärntens für die Liquidität der Bank in Höhe von 227 Millionen Euro. „Durch die intensiven

besten geprüfte Bank Österreichs sei.

Kritik an Kärntner SPÖ Bei der Rettungsaktion der Hypo im Abseits ist wie so oft die SPÖ. Deshalb hagelt es auch heftige Kritik von Parteiobmannes Uwe Scheuch. „Das SPÖ-Modell für die Hypo-Krise ist gescheitert. Einerseits wollte

Aber auch die Bundes-SPÖ hat sich im Zuge der Verhandlungen nicht mit Ruhm bekleckert. Die Aussagen von SPÖ-Finanzstaatssekretär Andreas Schieder, wonach ihn die beschlossene Lösung zur Rettung der Hypo „irrsinnig ärgere“, nimmt Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig zum Anlass, die Motivation Schieders im Zuge der Hypo-Verhandlungen darzustellen. Bei Schieder standen im Gegensatz zu allen anderen Verhandlern offensichtlich parteipolitische Interessen im Vordergrund und nicht die

Rettung der Bank. „Das Ärgernis, von dem Schieder spricht, ist vermutlich weit mehr ein parteipolitisches, als ein fachliches. Offenbar hat er der Kärntner SPÖ versprochen, die Koalition in Kärnten durch einen Misserfolg bei den Hypo-Verhandlungen massiv zu schwächen. Dieses Vorhaben ist gründlich misslungen“, verweist Landesrat Dobernig auf die gefundene Lösung, zu der auch Kärnten einen wichtigen Beitrag leiste. Demgegenüber würden die Aussagen und das Verhalten Schieders zeigen, dass ihm im Zuge der Verhandlungen die Bank, die Kunden und die tausenden Mitarbeiter nicht am Herzen gelegen sind. „Wirtschaft und Volkswirtschaft sollte mit Parteipolitik absolut nichts zu tun. Diese Haltung von Herrn Schieder, politische Interessen in den Vordergrund zu stellen, ist für mich tatsächlich ein Ärgernis“, so Finanzlandesrat Dobernig.

Das sollten Sie wissen: Auch anderen Banken wurde geholfen, aber über das redet niemand: 1,75 Milliarden Euro für die Raiffeisen Bank 1,224 Milliarden Euro an die Erste Bank 1 Milliarde Euro an die Volksbanken 1,2 Milliarden Euro für die Kommunalkredit 400 Millionen Euro für die Constantia Privatbank


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HINTERGRUND

Gerhard Dörfler: „Ich bin ein Kärnten-Fighter!“ Zum Ende des Jahres trafen die „Kärntner Nachrichten“ mit dem Landeshauptmann zusammen, um über Highlights, Sorgen und Visionen für die Zukunft zu sprechen. Vorweihnachtliche Stimmung im Büro des Landeshauptmannes. Trotz der Strapazen der letzten Tage hat sich Gerhard Dörfler viel Zeit für ein Gespräch mit den KN genommen, um das abgelaufene Jahr Revue passieren zu lassen und einen Blick in die Zukunft zu wagen. Was den Landeshauptmann wohltuend von anderen Politikern abhebt, ist seine Besonnenheit. Nicht der tagespolitische Erfolg ist ihm wichtig, sondern nachhaltige Veränderung. KN: Herr Landeshauptmann, wie geht es Ihnen nach der Hypo-Krise? Dörfler: Ich habe in diesen Tagen die Verantwortung für das Land Kärnten auf meinen Schultern gespürt. Ich bedanke mich bei meinen Mitverhandlern Harald Dobernig und Josef Martinz, die mit mir gemeinsam einen irreparablen Schaden für Kärnten, für Österreich und vielleicht auch für Europa abgewendet haben. KN: Ist die Krise ausgestanden? Dörfler: Unser Ziel war es, die Hypo wieder fit für die Zukunft zu machen. Dieses Ziel werden wir mit Hilfe des Steuerzahlers erreichen. Mit der Übernahme der Hypo durch den Bund haben wir einen verlässlichen Partner gewonnen. Ich habe auch großen Respekt vor der Haltung von Finanzminister Josef

Landeshauptmann Gerhard Dörfler will Kärnten mit neuen Visionen in das Jahr 2010 führen. „Ich bin ein Kärnten-Fighter!“, sagt Dörfler im KN-Gespräch.

Pröll. Jetzt geht es um Stabilisierung und einen sauberen Kurs. KN: Wie geht es Ihnen dabei, wenn Sie lesen, was sich die Hypo-Manager an Privatvermögen geschaffen haben? Dörfler: Ich plädiere ganz klar dafür, Obergrenzen für Managergehälter einzuziehen. Die Unmäßigkeit mancher ist nicht mehr angebracht. Wegen der Gier und der Spekulationssucht der Manager, die keinen Begriff von wirtschaftlicher Ethik haben, ist die Finanzwelt aus den Fugen geraten. Auch in den Konzernzentralen ist es Zeit für eine neue Bescheidenheit. Jetzt

ist kein Platz für luxuriöse Events und den Golfplatz, jetzt müssen die Ärmel hochgekrempelt werden.

müssen Sie aber ntürlich auch Kontakt mit Unternehmern, Künstlern und Staatsmännern haben.

KN: Das praktizieren auch Sie immer wieder. Ihre Auftritte mit Motorsäge und oranger Jacke sind Legion.

Dörfler: Natürlich. Ich gebe dem Generaldirektor genauso die Hand wie dem Bauarbeiter. Aber es ist wichtig, auch dem Generaldirektor zu zeigen, dass es nicht nur warme Büros und tolles Essen gibt, sondern auch Menschen, die hart am Existenzminimum leben. Und für diese Menschen hat die Politik zu sorgen.

Dörfler: Die orange Jacke ist zum Symbol für meine innige Verbindung mit den arbeitenden Menschen geworden. Für jene, die bei jedem Wetter draußen stehen und harte Arbeit leisten. Ich habe mich mit den Arbeitern verbündet. Die Farbe der Arbeit ist nicht mehr rot. KN: Als Landeshauptmann

KN: Stichwort Teuerungsausgleich... Dörfler: Genau. Wenn binnen weniger Tage über 4.500 Menschen zu unseren


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HINTERGRUND Auszahlungsterminen kommen, dann zeigt das, dass wir richtig liegen. Es geht nicht um das Verteilen von Almosen. Politiker haben die Aufgabe, den Menschen in die Augen zu sehen, sich Zeit für ihre Probleme zu nehmen, ihnen zuzuhören. Das machen meine Freunde und ich. Wir sind keine Wunderwuzzis, sondern solidarisch mit den Kärntnern, die nicht so viel unterm Christbaum haben. KN: Solidarität war ja immer ein Begriff aus der Sozialdemokratie. Dörfler: Die SPÖ hat sich schon lange von den arbeitenden Menschen verabschiedet. Die SPÖ hat nur ein Interesse, und das ist, Kärnten und seine Regierung schlecht zu machen. Und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Von konstruktiver Arbeit für eine große Sache ist seitens der Roten jedenfalls nichts zu bemerken. KN: Was ist eine gemeinsame große Sache? Dörfler: Im Mittelpunkt meines politischen Denkens steht Kärnten. Es geht aber auch um größere Visionen. Ich bin stolz darauf, mit meinem friulianischem Kollegen Renzo Tondo wichtige Basisarbeit für die Realisierung einer EUREGIO mit Kärnten, Friaul und Venetien geleistet zu haben. Das ist eine Vision, über die weiter nachgedacht werden muss. Auch über eine fruchtbare Einbindung von Slowenien und Kroatien. Da kann ein kleines, gemeinsames Europa entstehen. KN: Das passt aber nicht unbedingt zu Ihrer Ortstafel-Position. Dörfler: Herr Chefredakteur, da muss ich darauf

hinweisen, dass die Ortstafelfrage überhaupt nichts mit unseren gutnachbarschaftlichen, außenpolitischen Beziehungen zu tun hat. Das ist genau der Punkt, der auch von Wien nicht verstanden wird. Ich habe daher auch vor Journalisten in Wien deutlich gemacht, dass wir selbstverständlich auf dem Boden des Rechtsstaates stehen, uns aber niemals von rasenden Rechtsanwälten und selbsternannten Volksgruppen-Aposteln zu Regeln zwingen lassen, die in Kärnten niemand haben will. Und noch einmal: die Ortstafeldiskussion ist eine künstliche Diskussion, die von fragwürdigen Akteuren provoziert wurde. In Kärnten haben die Ortstafeln seit der Ortstafelgesetzgebung des Jahres 1976 niemanden gestört. Als Landeshauptmann bin ich auch verpflichtet, den sozialen Frieden in Kärnten zu garantieren. Daher vertreten meine Freunde und ich in dieser Frage eine so klare Position. KN: Immer wieder sprechen Sie auch von einer 3-LänderSki-Weltmeisterschaft. Dörfler: Eine tolle Vision, die auch der Weltöffentlichkeit zeigen würde, in welch faszinierender, größeren Region wir leben und welche Vorzüge sie in jeder Hinsicht hat. KN: Herr Landeshauptmann, 2010 feiert Kärnten das 90-jährige Jubiläum der Volksabstimmung. Wie wird sich Kärnten 2010 inszenieren? Dörfler: Das ist keine Frage der Inszenierung, sondern eine Frage der Präsentation. Das Jahr steht unter dem Motto „Kärnten: Gestern Heute - Morgen“. Mit „Gestern“ meinen wir den gro-

ßen Dank für die von den Vorvätern erkämpfte und erhaltene Landeseinheit. Mit dem Begriff „Kärnten heute“ wollen wir zeigen, was Kärnten, speziell seit der Politik Jörg Haiders, geschaffen hat. Wir sind ein Land mit einem hervorragenden Biuldungsniveau, wir haben hochmoderne Betriebe in Kärnten angeisedelt, wir haben eine Universität, Fachhochschulen, den Lake Side Oark und vieles mehr. Auf diesen Grundsteinen muss die Vision „Kärnten morgen“ aufbauen. Ganz in dem Sinne einer gemeinsamen EUREGIO, in der Kärnten eine herausragende Rolle einnehmen kann. KN: Wie sehen Sie sich in dieser spannenden Diskussion? Dörfler: Ich bin ein bodenständiger Mensch geblieben. Ich kenne meine Herkunft. meine Familie. Auf meinem Schreibtisch sehen Sie ein Bild meiner Familie aus dem Jahre 1965. Da komme ich her. Nur wer weiß, woher er kommt, ist stark. Ich werde bodenständig bleiben und weiterhin Formulierungen treffen, die von den Menschen verstanden werden. KN: Wenn Sie, abseits der Tagespolitik, eine Botschaft für das Neue Jahr formulieren würden...

Dörfler (denkt nach): Ich glaube, man muss den Menschen sagen, dass ein bisschen weniger HandyManie, ein bisschen weniger Internet-Surfen und ein bisschen weniger Autofahren sehr vernünftig wäre und die Umwelt entlasten würde.. KN: Sind Sie ein politischer Philosoph? Dörfler: Es muss auch in der Politik Platz sein für das wirklich Wichtige, für das Ehrliche. Wie gesagt: für Show und Events ist kein Platz mehr. KN: Sie sitzen im ehemaligen Büro von Jörg Haider. Das Glockner-Gemälde von Markus Pernhart hängt an seinem Platz, ebenso ein Portrait Haiders hinter ihrem Schreibtsich. Dörfler: Wir haben das Trauerjahr eingehalten. Nach dem Trauerjahr beginnt die Erinnerung. Und die Erinnerung an unseren Jörg ist unauslöschlich. KN: Herr Landeshauptmann, ich danke Ihnen für das Gespräch. Dörfler: Ich darf an diesr Stelle allen Leserinnen und Lesern der Kärntner Nachrichten ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Neues Jahr wünschen!


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LANDESPOLITIK

Mehr als 4.500 Kärntner holten sich den Teuerungsausgleich! LH Dörfler und LR Dobernig: Auszahlungsaktionen sind wichtige Möglichkeit für direkten Kontakt mit den Menschen – Auszahlung in Bezirken und Bürgerbüros – Auch Überweisung möglich. Bereits rund 4.800 Kärntnerinnen und Kärntner haben sich bisher den Teuer ungsausgleich abgeholt. Diese Zwischenbilanz konnten Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Finanzlandesrat Harald Dobernig ziehen. Im Dezember gibt es noch Auszahlungstermine in den Bezirken, bis 26. Feber können die Anspruchsberechtigten auch zur Auszahlung in die Bürgerbüros Klagenfurt und Villach kommen. Anträge für die Überweisung des Teuerungsausgleichs auf das Konto können bis Mitte März eingebracht werden.

Dörfler und Dobernig bezeichnen den Teuerungsausgleich als wichtige Maßnahme zur Stärkung der Kaufkraft und Beitrag zur Lebenssicherung für jene Menschen, die nicht über ein ausreichendes Einkommen verfügen. "Die Auszahlaktionen geben den Menschen auch die Möglichkeit, mit uns direkt in Kontakt zu treten, uns ihre Sorgen und Anliegen vorzubringen", sagt der Landeshauptmann. Am ersten Auszahlungstag kamen 1.500 Menschen in das Gebäude der Landesre-

gierung in Klagenfurt, um sich den Teuerungsausgleich persönlich abzuholen. In der Bezirkshauptmannschaft Villach waren es 1.300 und am Mittwoch, wurden in der Bezirkshauptmannschaft Völkermarkt rund 740 Menschen gezählt. Insgesamt über 1.200 sind in den letzten beiden Tagen auch in die beiden Bürgerbüros gekommen. Anspruchsberechtigt sind KärntnerInnen, die ihren Hauptwohnsitz seit mindestens zwei Jahren in Kärnten haben: Pension-

wünscht Ihnen St. Veit’s Stadtrat Herwig Kampl und sein Team!

isten mit Ausgleichszulage, Bezieher der allgemeinen Wohnbeihilfe, Bezieherinnen des Kärntner Müttergeldes und Bezieher des Kärntner Familienzuschusses. Termine: In den Bürgerbüros Villach und Klagenfurt wird Montag bis Freitag jeweils von 10.00 bis 15.00 Uhr ausgezahlt. Auszahlaktionen in den Bezirken gibt es am 17. 12. in der BH Feldkirchen, am 18. 12. in der BH Hermagor, am 21. 12. in der BH St. Veit und noch am 22. 12. im KUSS Wolfsberg.


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LANDESPOLITIK

Neue Wege: Soziales mit sozialem Wohnbau verbinden! Betreubares Wohnen wichtiges Segment Mit einem Initiativantrag im Ausschuss für Infrastruktur, Wohnbau, Verkehr, Straßen- und Brückenbau, Bau und Energiewesen und Feuerwehr des Landtages die neue Wohnbauförderung beschlossen. Die Betreuung von pflegebedürftigen und beeinträchtigen Menschen steht dabei im Vordergrund.

Altenpflege und Behindertenhilfe „Die Kärntner Sozialpolitik hat sich in der Altenpflege und Behindertenhilfe viel zu lange ausschließlich darauf konzentriert, stationäre Einrichtungen zu errichten, welche die Individualität und Selbstständigkeit der Betroffenen erschweren. Ein Heimplatz sollte das letzte Glied einer Versorgungs-kette sein. Bis dahin brauchen wir andere Formen der Betreuung, welche pflegebedürftige Menschen größtmögliche Selbstständigkeit erlauben“, betont Wohnbaureferent Landesrat Christian Ragger. Ihm geht es vor allem darum, Betroffenen die Möglichkeit zu geben, dass sie in einer eigenen Wohnung verbleiben können. Diese Leitlinie sei auch ein Kernpunkt der Änderungen in der Wohnbauförderung. Bis dato durften mit Fördergeldern nur einzelne abgeschlossene Wohnungen finanziert werden. Als Wohnbaureferent mache er nun den Weg frei,

dass mehrere Wohnungen zusammengelegt werden können und in einem solchen Verbund Gruppenräume, Pflegebäder oder größere Gemeinschaftsküchen mit Wohnbauförderung errichtet werden dürfen. So können Wohnbaugesellschaften in ihren Bauten Wohnverbundsysteme für Menschen mit besonderen Bedürfnissen integrieren. Zusätzlich gebe es ein Fördergeld, wenn Wohnungen behindertengerecht- mit rollstuhlgerechten Türen, speziell ausgestatteten Bädern gebaut würden. „Diese Anreize im sozialen Wohnbau stärken auch das Bewusstsein für die Bedürfnisse von beeinträchtigten Menschen“, erklärt Christian Ragger.

Betreubares Wohnen Landesrat Raggers Auftrag an die Wohnbaugesellschaften lautet auch, einen möglichst langen Verbleib in den eigenen vier Wänden bei Pflegebedürftigkeit zu ermöglichen. Diese sollten daher auch Partnerschaften mit Anbietern von sozialen Diensten eingehen. Ein Vorbild dafür ist die Kooperation zwischen der Vorstädtischen Kleinsiedlung und der AVS. Die Wohnbaugesellschaft bot ihre 15 neuen Wohnungen in St. Andrä Menschen mit niedrigen Pflegestufen an. Diese zahlen neben ihrer günstigen Miete auch für eine laufende Betreuung durch Pflegekräfte der AVS.

Soziallandesrat Mag. Christian Ragger geht neue Wege im sozialen Wohnbau in Kärnten. Land und Gemeinden gewähren dabei Zuschüsse. Damit will man Personen der Pflegestufen 0 bis 3 ein selbständiges Wohnen mit gesellschaftlichen Anschluss und einem Pflegesicherheitsnetz bieten.

Weitere Ziele der Wohnbauförderung Im Mittelpunkt der neuen Wohnbauförderung steht auch die Umsetzung der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG zwischen dem Bund und den Ländern über Maßnahmen im Gebäudesektor zum Zweck der Reduktion des Ausstoßes an Treibhausgasen. Die Ziele der neuen Wohnbauförderung sind vorrangig die qualitative Steigerung der Sanierungsrate im Wohnbau, das Erreichen des Passivhausstandard sowohl im Wohnungsneubau als auch in der Wohnhaus-

sanierung, der Einsatz ökologisch vorteilhafter Baustoffe sowie das Zurückdrängen der Nutzung fossiler Brennstoffe für Warmwasser und Heizung. Für die Errichtung und Sanierung von Wohnraum wird es künftig auch einen Ortskernzuschlag geben, wodurch eine erhöhte Förderung für die Sanierung oder den Neubau im Ortskern gewährt wird. „Dadurch wirken wir nicht nur der Abwanderung entgegen, sondern es wird auch ein wichtiger Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasen geleistet, da die bestehende Infrastruktur effizienter genutzt wird“, betont Soziallandesrat Ragger. Weitere Infos zum Thema finden Sie auf: www.christianragger.at


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LANDESPOLITIK

Ortstafelkonferenz gegen journalistische Ferndiagnosen Landeshauptmann Dörfler nahm in Wien zur Kärntner Ortstafelfrage und zum geplanten Volksgruppengesetz Stellung. LH Dörfler: „Wir haben uns immer an gesetzliche Grundlagen gehalten.“ Im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien nahm Landeshauptmann Gerhard Dörfler zur immer wieder in den Medien hochgespielten Ortstafelthematik und zum geplanten neuen Volksgruppengesetz Stellung. Mit der Pressekonferenz in der Bundeshauptstadt reagierte Landeshauptmann Dörfler auf journalistische Ferndiagnosen sowie die auf ihnen aufbauenden Negativberichterstattungen über Kärnten reagieren, erklärte Landeshauptmann Dörfler. Er und sein Vorgänger Jörg Haider hätten sich in der Ortstafelfrage immer an die gesetzlichen Grundlagen gehalten, stellte der Landeshauptmann klar. Diese korrekte Vorgangsweise habe auch zur Einstellung des E r m i t t l u n g s ve r f a h r e n s

gegen ihn geführt. „Ich halte mich in der Ortstafelfrage an die Gesetze“, betonte der Landeshauptmann. Im Gebiet, wo zweisprachige Ortstafeln topografisch verordnet sind, würden sie auch aufgestellt, wie kürzlich in Vellach in der Gemeinde Eisenkappel. Die tragende Lösung in dieser Frage sei für ihn aber noch immer die vom damaligen Bundeskanzler Bruno Kreisky in den 70er-Jahren eingebrachte. „Ich brauche keine Unruhe und keine Konflikte in Kärnten. Jeder Journalist kann mich gerne persönlich anrufen, oder mit mir durch Südkärnten fahren, um zu sehen wie viel für diese Region getan wurde“, betonte der Landeshauptmann. Zum in Planung befindlichen Volks-

Landeshauptmann Gerhard Dörfler stellte sich Journalisten in Wien, um die Ortstafelfrage zu erläutern. gruppengesetz der Bundesregierung wünscht sich der Landeshauptmann die Einsetzung von mehr Praktikern. Diese sollten sich in Südkärnten umschauen. „Der aktuelle Vorschlag hat

nur einen Weg, ab in den Papierkorb“, betonte Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Würde man das Gesetz so umsetzen, würden nämlich auch Österreicher zu Fremden werden.

Bundes-ÖVP gegen moderneres Bildungssystem! Nach wie vor wird in der Wiener Bundesregierung über die Fortsetzung des Projekts der neuen Mittelschule gestritten. Mittelpunkt der Diskussion sind SPBildungsministerin Schmied und ÖVPFinanzminister Pröll. Dieser blockt jede Forderung mit dem Argument ab, eine Ausweitung sei kaum zu finanzieren.

ung des Bildungssystems sei. „Die neue Mittelschule ist ein Erfolgsmodell und sollte uneingeschränkt in ganz Österreich möglich sein. Es wäre im Sinne des Bildungsstandortes Österreich, wenn sich die Bundes-ÖVP von ihren verstaubten Ansichten verabschieden und die Blockade beenden würde“, so Obmann Scheuch.

Auch ein dementsprechender Initiativantrag zur Aufhebung der 10-Prozent-Deckelung von Schulversuchen wurde von der ÖVP abgelehnt. Das lässt auch in Kärnten die Wogen hoch gehen. Laut Landesparteiobmann Uwe Scheuch beweise dieses ablehnende Verhalten einmal mehr, dass die Bundes-ÖVP gegen eine Modernisier-

LhStv. Uwe Scheuch vermisst eine klare Linie der ÖVP: „Die Kärntner ÖVP ist dafür, der ÖVP-Bildungssprecher Amon ist dagegen und ÖVP-Obmann Pröll sagt lieber gar nicht. Es geht um unsere Schülerinnen und Schüler, meine Herren. Bitte lösen Sie sich endlich von Ihren antiquierten Anschauungen!“

LhStv. Uwe Scheuch plädiert für modernes Bildungssystem.


REGIONALES

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FPK Villach schnürt Sicherheitspaket Die Bevölkerung fühlt sich in Villach nicht mehr sicher, weiß FPK-Stadtparteiobmann und Sicherheitssprecher des Kärntner Landtages Roland Zellot. „Daher sind wir aktiv geworden und haben unter dem Motto: „Agieren statt diskutieren“ eine Unterschriftenaktion in Form einer Petition gestartet“, so Zellot, der bereits in kürzester Zeit auf über 1.100 gesammelte Unterschriften verweisen kann. „Schlagzeilen und Berichte über Gewalt in Villach nehmen dramatisch zu. Nahezu täglich erfahren wir via Medien über Messerattacken, Einbrüche, Diebstähle, Raubüberfälle und sämtliche Arten von Gewaltdelikten in unserer Stadt. Viele Menschen sind verängstigt und meiden daher die Innenstadt, denn dort ist die „gefühlte“ Kriminalitätsrate besonders hoch“, erklärt Zellot. Zellot sieht es als Volksvertreter als seine Pflicht an, Maßnahmen zu treffen und gemeinsam mit der Exekutive Ursachenbekämpfung zu betreiben. Neben der Petition, die an Innenministerin Fekter gerichtet ist und eine Aufstockung der Exekutive beinhaltet, sieht das BZÖ-Sicherheitspaket auch das Pilotprojekt „Gewaltprävention.Schule“ vor, das bereits von Soziallandesrat Christian Ragger präsentiert wurde. Geschultes Fachpersonal wird präventive Maßnahmen und Verhaltensweisen bei Gewalt, Auseinandersetzung und Gefahrensituationen den Schülern näher bringen. Ein weiterer wichtiger Punkt im Sicherheitspaket ist, dass zukünftig Opfer schnelle und unbürokratische Hilfe bekommen. Eine traurige Rolle in diesem verantwortungslosen „Spiel mit unser aller Sicherheit“ ortet Zellot bei Bürgermeister Manzenreiter und Stadtrat Weidinger. „Beide sollten ihre Kontakte nach Wien nutzen und der Bundesregierung den Ernst der Lage verdeutlichen“, kritisiert Roland Zellot.

Der Landesobmann der FPK-Arbeitnehmer, NAbg. Sigi Dolinschek, lud eine Delegation aus Kärnten nach Wien ins Parlament. Neben dem Empfang in der Bundesgeschäftsstelle besuchten die Arbeitnehmer auch die laufende Nationalratssitzung zum brennenden Thema „Homo Ehe“. Die Organisatorin Roswitha Schenn freute es besonders, dass der Einladung so viele BZÖ-Freunde folgten.


10 KärntnerNachrichten I 18. Dezember 2009

Gemeinsam die Wirtschaft in Kärnten gestalten und gute Kontakte knüpfen unter diesem Motto fand am 14. Dezember das RFW Kärnten Unternehmertreffen im Park Cafe in Villach statt!

Die Ortsgruppe Waidmannsdorf mit Obfrau Elisabeth Mandl, brachte weihnachtliche Stimmung mit einem Glühweinausschank auf den Markt in Waidmannsdorf. Auch LAbg. Mag. Gernot Darmann war beim adventlichen Stelldichein dabei.

REGIONALES

In Fischl/St.Peter war der Teufel los, denn die Ortgruppe Fischl/St.Peter mit Obmann StR. Wolfgang Germ und die Ortsgruppe St. Ruprecht mit Obfrau GR Elke Lippitz veranstalteten einen Krampuslauf mit der Krampusgruppe Schwarze Engel. Unzählige Besucher waren vor Ort und der Nikolo mit Engerl beschenkte die Kinder. StR. Dr. Christine Jeremias und LAbg. Mag. Gernot Darmann ließen sich dieses teuflische Treiben nicht entgehen.

Im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung fand Dienstag das traditionelle „Fest der Sieger“ statt. Dabei wurden von Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Feuerwehrreferent LHStv. Uwe Scheuch die vier siegreichen Feuerwehren der diesjährigen Landesmeisterschaft in Gmünd mit Pokalen und Urkunden ebenso geehrt, wie die erfolgreichsten Jugendfeuerwehren. Als Siegerprämie erhielten die Feuerwehren von Scheuch jeweils 300 Euro. „Dieses Fest ist eine Wertschätzung nicht nur für die siegreichen Feuerwehren, sondern für alle freiwilligen Feuerwehren in Kärnten“, hob der Landeshauptmann hervor. Die Leistungswettbewerbe seien eine sportliche und organisatorische Herausforderung und würden die Kameradschaft unter den Blauröcken stärken.


REGIONALES

St. Veit: LAbg. Warmuth vom Parteitag bestätigt Nach der Devise „Gemeinsam gestalten wir den Bezirk St. Veit – im Sinne Dr. Jörg Haiders!“ gelang den Freiheitlichen – St. Veit ein eindrucksvoller Bezirksparteitag in der Marktgemeinde Guttaring. Im vorweihnachtlich gestalteten Kultursaal wurde die bisherige Bezirksvorsitzende LAbg. Wilma Warmuth mit 95,1 Prozent, in geheimer Wahl, wiedergewählt. Als ihre Stellvertreter fungieren künftig Bgm. Josef Ofner (Hüttenberg), LAbg. Manfred Stromberger (St. Veit), Bgm. Franz Pirolt (Straßburg) und Vzbgm. Christian Kraßnitzer (Weitensfeld). „Mein Ziel ist es, weiterhin für die Menschen des Bezirks eine dynamische Arbeit über alle Parteigrenzen hinweg zu leisten. Für meine Gesinnungsfreunde werde ich auch künftig ein kooperativer Partner sein, um so ihre kommunalen Anliegen an das Land Kärnten weiterzutragen. Zudem werden wir uns gemeinsam mit den Ortsgruppen für eine generationsübergreifende Weiterentwicklung einsetzen“, betonte Wilma Warmuth. Der kärntenweit einzigen Bezirksobfrau Wilma Warmuth gratulierte auch Landesparteiobmann LHStv. Uwe Scheuch. „Warmuth ist bekannt für ihre Hartnäckigkeit, wenn es um die Interessen ihres Heimatbezirkes geht. Ihr Fleiß und die Einsatzstärke, Durchhaltevermögen, Lösungskompetenz und soziales Gespür haben sowohl in der Bezirksorganisation als auch landesweit für Akzeptanz und gute Wahlergebnisse gesorgt“, berichtete LPO Uwe Scheuch. Unter den Gästen gesehen: 3. LT-Präs. Johann Gallo, LR Christian Ragger, Bgm. Herbert Kuss, Ehrenobmann Bgm. ÖR Siegfried Kampl, Bgm Franz Rainer, Alt-Bgm. DI Heinz Hochsteiner, Bürgerbüro-Chef Ing. Siegfried Wuzella und GR Rüdiger Nagy.

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Berührendes Buch: „Mein Sohn Jörg“ Das Interesse war groß, als in der Vorwoche das im Leopold Stocker-Verlag erschienene Buch „Dorothea Haider: Mein Sohn Jörg“ vorgestellt wurde. Mehr als 100 Besucher kamen zur offiziellen Präsentation, die im Rahmen der Haiderausstellung im Bergbaumuseum in Klagenfurt stattfand. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich auch Claudia Haider, der Kärntner Landtagspräsident Josef Lobnig, der Tiroler Nationalrat Gerhard Huber und der Grazer Verleger Mag. Wolfgang Dvorak-Stocker. „Persönliche Erinnerungen“. Zusammen mit den beiden Autoren Regina und Andreas Zeppelzauer, präsentierte Dorothea Haider das sehr persönliche Buch über ihren Sohn Jörg und erzählte dabei auch einige heitere Geschichten aus seiner Kindheit. „Bücher über den Politiker Jörg Haider sind viele geschrieben worden, wir wollten den Mensch in den Mittelpunkt stellen“, erklärte Regina Zeppelzauer die Intention, die hinter dem Buch steht. In sehr langen und intensiven Gesprächen hat Dorothea Haider den beiden Autoren aus dem Leben ihres Sohnes erzählt. „Es sind viele kleine Geschichten, viele kleine Erinnerungen, die uns ein Bild Jörg Haiders ermöglichen, abseits der öffentlichen Person, wiewohl die Öffentlichkeit und die Politik von frühester Jugend zu ihm gehört haben und man den Privatmann Jörg Haider nur schwer vom Politiker Jörg Haider trennen kann. Politik war schließlich sein Leben“, so die Autoren.

Da Tschriasche sagt: „Wo anders tuats nit besser sein, aber alle hau`n auf Kärnten ein!“


12 KärntnerNachrichten I 18. Dezember 2009

LESERBRIEFE

Mit Kanonen auf Spatzen schießen Dass die Hypo-Schulden wohl nicht von der Landespolitik verursacht worden sein können, pfeifen wohl die Spatzen von den Dächern. Und wenn man das den Leuten einreden will, hat man die Rechnung wohl ohne den Wirt gemacht. Die Hetzjagd, die jetzt gegen Kärnten betrieben wird, lässt jedenfalls tief blicken.

Hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen, um parteipolitisch zu Punkten, anstatt an einer wirklichen Aufklärung an den kriminellen Machenschaften und faulen Krediten, die die Hypo in Osteuropa ins Straucheln gebracht hat, zu arbeiten. Martin Hohensasser Villach

Ja zum Glauben, Nein zu Minaretten Egal ob Christen, Moslems, Buddhisten oder andere Religionsgemeinschaften, jede Glaubensgemeinschaft hat die Möglichkeit, an ihrem Glauben festzuhalten und diesen zu praktizieren. Dieses Bekenntnis zum Glauben zählt zu einem der Grundrechte der Menschen. Anders sieht es aber aus, wenn es um das nach außen Tragen der entsprechenden Religion mittels bestimmter Bauwerke und Symbole geht. Österreich und auch Kärnten hat gelernt, mit fremden Kulturen umzugehen und mit den dazugehörigen Menschen in einem

guten Miteinander zu leben. Das dieses gute Miteinander aber die Folge haben soll, dass wir nun Moscheen mit Minaretten in unserer Kulturraum akzeptieren sollen, geht wohl zu weit, diese gehören nicht nach Kärnten, auch nicht nach Österreich, sondern in deren entsprechenden Kulturräume. Denn, wo gibt es schon in Gebieten in denen das Christentum nicht als Hauptreligion vorherrscht, Kirchen und Klöster? Roman Wutte Bad Eisenkappel

Teuerungsausgleich hilft! Der Teuerungsausgleich ist für viele Kärntnerinnen und Kärntner eine wichtige Aufbesserung ihres kargen Einkommens. Wie auch in den letzten beiden Jahren ist es ein wichtiges Signal mit viel Herz, dass die Politiker an jene Kärntnerinnen und Kärntner denken, die nicht im Überfluss leben. Es ist eine wichtige Unterstützung, um sich die Weihnachtszeit

ein wenig freudiger zu gestalten. Man muss den Euro mit Hilfe dieser Aufbesserung nicht zwei Mal, sondern nur einmal umdrehen. Für viele ist der Teuerungsausgleich ein sehr schönes Zubrot, um sich vielleicht auch selbst einmal etwas zu gönnen. Rudolf Rampitsch Neuhaus

Systemfehler Der einzige Systemfehler, den Kärnten hat, ist die Tatsache, dass unser Bundesland nicht Rot und Schwarz eingefärbt ist. Das stößt in Wien sauer auf und die Hypo wurde als „DIE GELEGENHEIT“ genutzt, um Haider und sein Umfeld in den Schmutz zu ziehen. Nur hat man bereits so überzogen agiert, dass jedem blinden Huhn schon klar wird, wo die Reise hingehen soll. Die Beispiele, die für die Hypo-Verschuldung angeführt werden, sind an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten: Da zeigt man im ORF den verstorbenen LH Haider bei der „Billigdieselaktion“. So als hätte das Aufsperren der Landestankstellen für die Bevölkerung irgend Jemanden etwas gekostet, zeigt die Seebühne, das Stadion (das von Bund, Land und Stadt bezahlt wurde) oder das Beachvolley-Event am Wörthersee, das Kärnten in Wirklichkeit Millionen einbringt – so als wären diese Initiativen Schuld an der Verschuldung Kärntens und gleichzeitig der Hypo. Dümmer geht`s nimmer! Hannes Janda Maria Rain

Hypo und die SPÖ Ginge es nach den Vorstellungen der SPÖ wäre Kärnten Haupteigentümer der Hypo geblieben und hätte jetzt das ganze Destaster wirklich selbst zu verantworten. Herr Rohr und seine rote Gefolgschaft sollten daher lieber leiser treten, statt über die politische Konkurrenz und Kärnten herzuziehen! Wir können froh, sein dass diese Herrschaften derzeit nichts zu sagen haben. Patrick Strauss Klagenfurt

Kärntner Sport fördern Auch mit weniger Förderung ist Sport machbar. Die Kürzung der Finanzmittel im Kärntner Sport war schon seit Jahren dringend notwendig. Wir können nicht hundertausende Euro in Fußball-, Handball, Basketballklubs und Co investieren, bei denen die Trainingsund Mannschaftssprache nicht mehr die Deutsche ist. Förderung ja, aber nur unter der Prämisse, wenn auch tatsächlich Kärntner Sportler mit im aktiven Vereinsboot sitzen. Marcel Strauss Feldkirchen

KN-Abotelefon: 0463 / 511 515-0 Jetzt zum Vorteilspreis bestellen!

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


18. Dezember 2009 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Rubbelspaß mit weihnachtlichem Schwerpunkt: „Alle Jahre wieder“ 3.000,- E ubbellos setzt einen WeihnachtsSchwerpunkt und bringt mit „Weihnachten ein Leben lang“ einen neuen Rubbelspaß, bei dem es jährlich 3.000,- Euro Weihnachtsgeld, ein Leben lang, zu gewinnen gibt. Unter „Ein Leben Lang“ wird gern „immer und ewig“ verstanden, es ist gewissermaßen die auf die Person bezogene Ewigkeit. Man wünscht sich ein Leben lang, sozusagen ewig, Gesundheit, Glück oder die wahre Liebe. Man kann sich auch ein

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Leben lang Weihnachten wünschen – und mit ein bisschen Glück geht – dank Rubbellos – dieser Wunsch auch in Erfüllung. „Weihnachten ein Leben lang“ heißt das neue, dem bevorstehenden Fest entsprechende Rubbellos, und dabei gibt es Weihnachtsgeld zu gewinnen. Weihnachtsgeld in Höhe von jährlich 3.000,- Euro, ein Leben lang. Alle Jahre wieder also, zu Weihnachten, 3.000,- Euro. Dieses Weihnachtgeld ein Leben lang ist der Haupt-

treffer des neuen Rubbelloses, und er ist dreimal in dieser Serie, die aus 2,5 Millionen Losen besteht, enthalten. Daneben gibt es noch zehn Mal 15.000,- Euro zu gewinnen sowie mehr als 980.000 weitere Treffer zwischen 3,- Euro und 5.000,Euro. Auf dem „Weihnachten ein Leben lang“ Rubbellos gibt es zwei Rubbelflächen und damit zwei von einander unabhängige Spiele. Das lebenslange Weihnachtsgeld gewinnt man, wenn man unter der Rubbelschicht ei-

nes Spiels drei GeldsackSymbole findet. Rubbelt man drei gleiche Geldbeträge frei, hat man diesen Betrag einmal gewonnen. Das neue Rubbellos „Weihnachten ein Leben lang“ ist zum Preis von 3,- Euro in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich.

Neues Rubbellos zum Jahreswechsel 2010 im Zeichen des „Glückspilzes“

er möchte nicht gern ein Glückspilz sein? Jetzt kann man den Glückspilz kaufen und dadurch ein Glückspilz werden. „Glückspilz“ heißt das neue Rubbellos der Österreichischen Lotterien, mit Gewinnen bis zu 25.000,- Euro.

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Silvester und der Jahreswechsel – Zeit der Feuer werke,

Zeit für gute Vorsätze, Zeit vor allem aber für Glücksbringer. Die Österreichischen Lotterien haben auch heuer wieder ein Rubbellos dem Thema „Glücksbringer“ gewidmet und das „Glückspilz“-Los zum Jahreswechsel aufgelegt. Das Jahr 2010 könnte also das Jahr des Glückspilzes werden. Mit etwas Glück steht einem rauschenden Fest und einem guten Rutsch mit einem finanziellen Bonus – bis zu 25.000,Euro - nichts mehr im Wege. Der „Glückspilz“ ist vor allem als Mitbringsel, Geschenk bzw. Glücksbringer gedacht. Unter

der Rubbelschicht befinden sich neun Geldbeträge. Bei drei gleichen Beträgen hat man diesen einmal gewonnen. Die Glückspilz Serie besteht aus 2,8 Millionen Losen. Der

Ziehung vom Mi., 9. 12. 2009

02507 Ziehung vom Do., 10. 12. 2009

81768 Ziehung vom Fr., 11. 12. 2009

36819 Ziehung vom Sa., 12. 12. 2009

21482 Ziehung vom Mo., 14. 12. 2009 In der Kärntner Landeszeitung vom 17. Dezember 2009 wird für den Bereich der Kärntner Landesverwaltung die Funktion des

Leiters/der Leiterin der Abteilung 17 – Straßen- und Brückenbau

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ausgeschrieben.

Ziehung vom Di., 15. 12. 2009

Nähere Einzelheiten sind dort sowie im Internet unter der Adresse www.ktn.gv.at (Service - Stellenausschreibungen) ersichtlich.

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Glückspilz ist zum Preis von 1,50 Euro in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien erhältlich. Der Höchstgewinn von 25.000,Euro ist dreimal enthalten.

VO R S C H AU 51. Runde 2009 1: Hamburger SV– Werder Bremen 1 2: Bayer Leverkusen– Mönchengladbach 1 3: VfB Stuttgart– TSG Hoffenheim 1 4: E. Frankfurt– VfL Wolfsburg X 5: B. Dortmund– SC Freiburg 1 6: Hannover 96– VfL Bochum 1 7: 1. FC Köln– 1. FC Nürnberg 1 8: West Ham United– Chelsea FC 2 9: Everton FC– Birmingham City 1 10: Wolverhampton– Burnley FC 1 11: Fulham FC– Manchester United 2 12: Blackburn Rovers– Tottenham Hotspurs X Spiel 1-4 TOTO-Torwette

X 1 X 1 1 X X 2 X X 2 1


14 KärntnerNachrichten I 18. Dezember 2009

KÄRNTEN AKTUELL

Generalsanierung der A2 im Raum Velden brachte Verkehrssicherheit, Anrainerschutz und sorgte für Beschäftigungsimpuls.

Wörthersee-Autobahn komplett erneuert! Freie Fahrt auf der A2 Südautobahn. Vergangene Woche erfolgte die offizielle Verkehrsfreigabe des letzten generalsanierten Abschnittes Velden West – Velden Ost. 19 Mio. Euro hat die Asfinag in diesen Abschnitt investiert. Neben der Fahrbahnsanierung wurden noch sechs Brücken komplett neu gebaut und zwei weitere saniert, außerdem wurden umfassende Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt. Mit der Generalsanierung des letzten Stückes zwischen Villach und Klagenfurt ist die in den 80er Jahren errichtete Autobahn praktisch neu gebaut worden. In vier Großbaustellen ab 2001 wurden Fahrbahn, Unterbau und Brücken auf den letzten Stand der Technik gebracht - eine wesentliche Verbesserung für Fahrkomfort und Verkehrssicherheit. Zudem wurden mit neuen Entwässerungen, Rückhaltebecken und Lärmschutzwänden bedeutende Investitionen für Natur- und Anrainerschutz gesetzt. Rund 100 Millionen Euro sind damit insgesamt in die Sanierung der WörtherseeAutobahn aus dem ASFINAG-Budget geflossen. „Dadurch sind in den letzten Jahren auch tausende Arbeitsplätze geschaffen worden. Die Investitionen der ASFINAG haben auch wesentlich zur Senkung der Zahl der Verkehrstoten beigetragen“, verwies Dörfler im Zuge der Feierlichkeiten zur Verkehrsfreigabe auf die aktuelle Unfallstatistik.

ASFINAG-Vorstandsdirektor Alois Schedl betonte in seinen Ausführungen die Notwendigkeit von Lärmschutzmaßnahmen. Der Schutz der Anrainer sei für die ASFINAG ein wichtiges Thema. Jedes Lärmschutzprojekt werde von Ziviltechnikern geplant und auf die Gegebenheiten vor Ort abgestimmt. „Auch wenn es immer wieder Wände gibt, die für den Autofahrer auf den ersten Blick nicht verständlich sind: Wir bauen keinen Quadratmeter Lärmschutz zu viel“, versicherte der ASFINAG-Vorstandsdirektor. Der Bereich bei Velden zählte zudem zu den am höchsten belasteten Abschnitten entlang der WörtherseeAutobahn. Teilweise gab es Überschreitungen der Lärm-

Grenzwerte um bis zu 10 Dezibel. Durch die Lage der Wohnhäuser über dem Niveau der Autobahn sei in einem Bereich auch eine Mittel-Lärmschutzwand notwendig gewesen. Insgesamt wurden bei der Generalsanierung zwischen Velden Ost und Velden West

Veldener Bevölkerung wie etwa die Verlagerung der lärmintensiven Arbeiten in die Nebensaison engegangen werden. Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk betonte im Rahmen der Eröffnungsfeier, dass während der Bauarbeiten kaum Beschwerden aus der Bevölker-

65.000 Quadratmeter Fläche auf Brücken und im Freiland erneuert. Sechs der acht Brückenobjekte wurden abgerissen und neu errichtet, die beiden anderen auf herkömmliche Art und Weise verstärkt. „In den nächsten Jahren müssen wir in diesen Bereichen keine Arbeiten mehr machen“, bestätigt Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management Gesellschaft. Er bedankte sich auch bei allen Firmen und den Verantwortlichen der Marktgemeinde Velden für die hervorragende Zusammenarbeit während der Bauzeit. Bereits ein halbes Jahr vor der Generalsanierung wurde die ASFINAG bei der Gemeinde vorstellig. So konnte auf die Wünsche der

ung an ihn herangetragen worden seien. „Das ist immer ein Zeichen dafür, dass es paßt. Sehr zufrieden sind meine Bürgerinnen und Bürger auch mit den neuen Lärmschutzmaßnahmen. Die Errichtung der Wände war bereits seit Jahren ein großer Wunsch aus der Bevölkerung. Jetzt wurde dieser Wunsch endlich erfüllt“, freut sich Vouk. Doppelt erfreulich für die Bevölkerung ist der Umstand, dass die Lärmschutzarbeiten bereits heuer abgeschlossen wurden. Im ursprünglichen Plan war vorgesehen, die Strecke bereits im November wieder für den Verkehr freizugeben und die Fertigstellung der Lärmschutzwände im Frühjahr 2010 fortzusetzen. Aufgrund des guten Baufortschrittes hat sich die ASFINAG aber dafür entschieden, die Lärmschutzarbeiten bereits heuer gänzlich abzuschließen.


18. Dezember 2009 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

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Am 24. 12. (Heiliger Abend) wird mit verkürztem Wagenumlauf gefahren. Was heißt das? Fahrdienstleiter Walter Fugger: „Das bedeutet, dass die letzte Fahrt der Busse ab dem Heiligengeistplatz in alle Richtungen um 18.50 Uhr stattfindet.“ Der P&R-Verkehr wird am Heiligen Abend nur bis Mittag bedient. Und zu Silvester? Am 31. 12. steht der normale Linienverkehr ohne Einschränkungen auf dem Fahrprogramm - natürlich ohne Schulverkehr.

Dieser STW-Buslenker freut sich schon auf seine Fahrgäste. Einsteigen bitte...

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L

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16 KärntnerNachrichten I 18. Dezember 2009

WIRTSCHAFT

eScooter-Aktion des ÖAMTC Kärnten war 2009 ein Renner Was liegt heuer unter Ihrem Christbaum? Verschenken Sie doch die Mobilität der Zukunft - umweltfreundliche eScooter! Der ÖAMTC Kärnten ist ein Projektpartner von „Lebensland Kärnten“. Gemeinsam wurde 2009 versucht, Elektromobilität stärker in der Bevölkerung zu positionieren. Besonders gelungen ist das mit dem eScooter-Projekt „Mobilität mit Zukunft“. Für die Anschaffung eines eScooter gibt es in Kärnten eine finanzielle Förderung. Damit war bereits jedes siebente im Jahr 2009 neu angemeldete Moped in Kärnten ein eScooter. Ein engagierter Vorreiter im Bereich

eScooter war 2009 der ÖAMTC Kärnten, ein Projektpartner von „Lebensland Kärnten“.

eScooter-Kompetenz an ÖAMTCStandorten An acht heimischen ÖAMTCStandorten wurden in diesem Jahr 106 eScooter verkauft. Außerdem können Interessierte an jedem Standort Probefahrten mit den beiden eScooter-Modellen iO 1500 GT oder iO Florenz machen. Frei nach dem Motto: „Ihr Auto bleibt bei uns, Sie bleiben mobil“, können Mitglieder zum Beispiel bei einer Pickerlüberprüfung als Ersatzfahrzeug auf die schnittigen eScooter zurückgreifen. Die erhältlichen eScooter-Modelle

wurden sorgfältig ausgesucht. Sie eignen sich perfekt für die Kärntner Topografie und werden in Brunn am Gebirge hergestellt. Jede Stehzeit des Fahrzeuges kann für Tankvorgänge genutzt werden. Mit einer ma-

Sie sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch bergtauglich: Die schicken eScooter, erhältlich bei den ÖAMTC-Standorten in Kärnten, finanziell unterstützt vom Land Kärnten. Fotocredit: Lebensland Kärnten. Foto: ÖAMTC,

ximalen Steigfähigkeit von 24 Prozent sind die Modelle auch bergfähig und man ist mit gutem Gewissen unterwegs. Der ÖAMTC hat eMobilität nicht nur an den Standorten vorgestellt, sondern auch viel Aufklärungsarbeit quer durchs ganze Land geleistet und damit viele Vorurteile beseitigt. „Im vergangenen Jahr haben wir uns großes Know-how bei eFahrzeugen angeeignet. Unsere Techniker kennen unsere eScooter und können auch bei kleinen Problemen helfen – obwohl die Technologie an sich wartungsfrei ist. Kunden sind mit ihren Fragen nicht auf sich alleine gestellt – ganz nach unserem Credo: Es ist ein gutes Gefühl, beim Club zu sein“, erklärt Mag. Eckhard Wabnig vom ÖAMTC Kärnten.

Kleine Abenteurer auf großer Entdeckungsreise lughäfen und Flugzeuge – eine Faszination für Groß und Klein. Mit den neuen LEGO DUPLO Flughafen Sets können Eltern mit ihren kleinen Entdeckern zu großen Abenteuerreisen aufbrechen und die Welt der Flugzeuge erkunden und erleben. Die freundliche DUPLO Fliegerwelt mit hellen Farben und fröhlichen Figuren bietet vielfältige Funktionen für stundenlangen Spaß beim Bauen und Spielen. Die großen Sets sind für Kinder von drei bis sechs Jahren, das Propellerflugzeug für Kinder ab eineinhalb Jahren geeignet. Mit dem Großen Flughafen wird die Reise schon vor dem Take-off zum Abenteuer. Mit der ausklappbaren Treppe und dem einfach

derzimmers. Zum Set gehören zwei Spielfiguren und ein Paket zum Auf- und Abladen.

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Über LEGO DUPLO

zu öffnenden Gepäckfach des Flugzeugs können die Abläufe auf dem Rollfeld nachgespielt werden. Sein Dach lässt sich leicht abnehmen, um Passagiere und Flugpersonal zu platzieren. Neben vier Spielfiguren, ei-

ner Tankstation und einem Gepäckwagen ist auch der Tower inklusive Gepäckabfertigung im Set enthalten. Das Propellerflugzeug entführt abenteuerlustige Hobby- und Freizeitpiloten in die luftigen Höhen des Kin-

Mit LEGO DUPLO tauchen Vorschulkinder von eineinhalb bis sechs Jahren jeden Tag in spannende Spielwelten ein. Die Produkte regen Kreativität und Fantasie an und lassen Platz für spielerische Gestaltungsfreiräume. Die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten der Produktsets bieten abwechslungsreichen Bau- und Spielspaß und stellen die Kleinkinder täglich vor neue spannende Herausforderungen. Informationen erhalten Sie auf www.LEGO.com


18. Dezember 2009 I KärntnerNachrichten 17

WIRTSCHAFT

Puntigamer und SK Sturm Graz verlängern erfolgreiche Partnerschaft

Gemeinsame Höhenflüge für weitere drei Jahre gesichert untigamer - Österreichs sportlichstes Bier – setzt seinen Siegeszug fort und begibt sich gemeinsam mit dem SK Sturm Graz für weitere drei Jahre auf Torjagd. Erfrischend bieriger Genuss

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bei hitzigen Gefechten im Fußballstadion ist somit wiederholt gesichert. Bierig gesellige Stimmung kam bei Puntigamer Absatzchef Alexander Gerschbacher, SK Sturm Graz Präsi-

dent Hans Rinner, Sportmanager Oliver Kreuzer, Trainer Franco Fonda und Clubmanager Christian Schmölzer am vergangenen Dienstag auf, als diese bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Trainingszentrum Messendorf die Verlängerung des Sponsoringvertrages zwischen dem SK Sturm Graz und Puntigamer bekannt gaben. „Wir sind stolz darauf, Puntigamer erneut als verlässlichen Partner für den SK Sturm Graz gewonnen zu haben. Gemeinsam wollen wir auch die kommenden drei Jahre hoch hinaus“, freut sich Rinner über die Fortsetzung der Kooperation. Und das ging tatsächlich noch an diesem Tag: Als

besonderes Highlight hoben Puntigamer und der SK Sturm Graz gemeinsam mit den Schwindelfreien unter den Gästen direkt vom Trainingsfeld in Messendorf in luftige Höhen ab. Im Puntigamer-Heißluftballon – seines Zeichens der größte Ballon Österreichs – erkundeten die Passagiere Graz aus der Vogelperspektive. Anschließend überzeugten sich Interessierte bei einer exklusiven Führ ung über den raschen Fortschritt der noch in Bau befindlichen Räumlichkeiten des neuen Trainingszentrums Messendorf.

klima:aktiv wärmepumpe eit kurzem ist Österreichs Sportler des Jahres 2009 – Wolfgang Loitzl – glücklicher Besitzer einer KNV Wärmepumpe. KNV ist Partner im Programm klima:aktiv wärmepumpe. In Bad Mitterndorf, natürlich in der Nähe der Sprungschatze, entsteht das Einfamilienhaus der Familie Loitzl. Papa Wolfgang Loitzl gehört zu den besten Schispringern der Welt und ist seit kurzem Sportler des Jahres 2009 in Österreich. Daheim in Bad Mitterndorf findet er bei seiner Familie, Ehefrau Marika und den beiden Jungs, die nötige Erholung, um sich auf seine

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Wettbewerbe vorzubereiten. Dementsprechend hohes Wohlbefinden muss das neue Eigenheim der Familie Loitzl auch bieten können und so fiel die Wahl des Heizsystems schon bald zugunsten einer Wärmepumpe der Firma KNV, eingebaut von der Firma Bernhard Brandauer aus Bad Aussee, aus. Die Loitzl`s haben sich für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe der Type TopLine 1145 entschieden, die Warmwasserbereitung wird über einen KNV GrenWater Hygienespeicher erfolgen. Das Haus ist im Frühjahr/Sommer 2010 bezugsfertig. KNV Chef Josef Köttl freut

Sportler des Jahres fliegt auf Wärmepumpe. sich über und für seinen bekannten Kunden. „Die Familie Loitzl ist eine typische Wärmepumpenfamilie’“, meint Josef Köttl. „Sie stellt hohe Ansprüche an die Qualität, an die Behaglichkeit und an Komfort und zudem sind die Loitzls durch und durch Familien-

menschen und sehr naturverbunden. Als KNV wissen wir die Bekanntheit von Wolfgang Loitzl und seine Sympathiewerte zu schätzen. Und im Februar“, so ist sich Köttl gewiss“, „wird Wolfgang Loitzl Olympiasieger. Dazu wünschen wir alles Gute“.


18 KärntnerNachrichten I 18. Dezember 2009

WIRTSCHAFT

Campus Futura in Bleiburg ab Weihnachten in Betrieb as neue Jugend- und Familienhotel der JUFA, Campus Futura in Bleiburg, erhält derzeit seinen letzten Schliff, schon zu Weihnachten wird es bezogen. Kürzlich wurde das Haus der Politik und der Presse präsentiert. Landeshauptmann Gerhard Dörfler, LHStv. Reinhart Rohr und Landesrat Josef Martinz nahmen einen Lokalaugenschein vor und gratulierten dem JUFAVorstand Gerhard Wendl zum gelungenen Bau sowie zum darin umgesetzten Energiekonzept.

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Das JUFA Gästehaus ist ein

Passivhaus und ein Bildungs- und Weiterbildungszentrum in allen Belangen erneuerbarer Energien. 20.000 kw/h sollen hier jährlich an Energieeinsparung geleistet werden, zudem können 47.000 to Kohlendioxid eingespart werden, wie Wendl sagte. Der Bau ist vor allem für den Tourismus in Südkärnten und im Besonderen auf der Petzen von größter Bedeutung. Der Landeshauptmann sprach daher von einem „kleinen Klimagipfel“ in Anspielung an den aktuellen großen Klimagipfel in

Auftakt nach Maß: Tausende Studenten, Kärntner und Italiener stürmten das Nassfeld Einen Auftakt nach Maß legte am Wochenende das Nassfeld hin - gerade rechtzeitig zum größten Skiopening für Studenten, der University of Snow, öffnete das Nassfeld seine Pforten. Und tausende Skifahrer und Snowboarder nutzen die Gelegenheit, ihre ersten Spuren in den Nassfelder Schnee zu setzen. Das neben den tollen Pisten und angenehmen Temperaturen auch die Musik, Spass und Action nicht zu kurz kamen, dafür sorgte die Veranstalter der Uni of Snow. Grundtenor der Studenten - bei der 12. Auf lage der Uni of Snow im nächsten Jahr sind wir ganz sicher wieder mit dabei - ihr braucht nur, so wie heuer, für den Schnee und die optimalen Pisten zu sorgen. Derzeit gibt`s am Nassfeld einem halben Meter Schnee, 5 Kabinenbahnen und 6erSesselbahnen sind in Betrieb und die Pisten in sehr gutem Zustand.

Kopenhagen. Er wies auf die erstmals geschaffene Beherbergungskapazität hin, die es bislang hier nicht annähernd gab. So sollen laut Wendl bereits an die 7.000 Vorausbuchungen bis Sommer gemacht worden sein. Dörfler sprach vom großen Aufholprozess und die vielen Fortschritte für Südkärnten und verwies auf Petzen, Drauradweg, Umfahrung Ruden, Jörg-Haider-Brücke, Petzenstraße und weitere Initiativen und Maßnahmen zur Stärkung der Region. Ohne öffentliche Gelder wären viele Projekte nicht finanzierbar gewesen, so Dörfler. Erfreulich sei auch, dass das Hotel Petzenkönig jetzt wieder erwacht sei. Dörfler lobte die Kreativität der Organisation JUFA und ihre Identifikation mit der Region. Campus Futura hat sich auch dazu bekannt, regionale Produkte anzubieten. 7,5 Mio. Euro wurden in den Campus Futura investiert. Er

umfasst rund 150 Betten und wird 15 Mitarbeiter beschäftigen. Auch eine moderne Bezirksballsporthalle soll im Nahbereich zum Campus Futura errichtet werden. Ebenso wird ein Park der Lebensenergien vor dem Gebäude angelegt. Auch Bleiburgs Bürgermeister Stefan Visotschnig sprach von einem Quantensprung für den Tourismus der Region. Besonders dankbar sei man auch für die damit geschaffenen neuen Arbeitsplätze. Der Campus Futura wirbt mit dem Slogan „Österreichs klimafreundlichste Urlaubsidee“. Architekt Erich Wurzrainer erklärte die vielen Funktionen des Hauses. Eine wesentliche Zielsetzung ist der spielerische Umgang mit Energien und Energien sollen möglichst erlebbar gemacht werden. Die Eröffnung des Campus Futura soll voraussichtlich im Mai 2010 stattfinden.


18. Dezember 2009 I KärntnerNachrichten 19

WIRTSCHAFT

Die richtige Berufswahl nach der Schule: Mit dem AMS klappt´s! ach Abschluss der landwirtschaftlichen Fachschule in Hunnenbrunn stand die junge St. Veiterin Christina Janz vor der entscheidenden Frage der richtigen Berufswahl. Über das Arbeitsmarktservice St. Veit (AMS) konnte sie zunächst einen Berufsorientier ungskurs für Jugendliche absolvieren und in weiterer Folge am Jugendprogramm „Start ins Berufsleben“ teilnehmen. „Ich habe in beiden Kursen sehr viel gelernt – vor allem die Praktika haben mir viel gebracht. Die Beratung und Unterstützung sowohl von meinem AMS-Berater als auch den KursbetreuerInnen war wirklich sehr wertvoll“, so die 18-Jährige, die nun seit einem Jahr eine Lehre zur Einzelhandelskauffrau bei der Firma Rutar in St. Veit absolviert. „Das ist genau der Job, den ich gesucht habe. Es macht mir sehr viel Spaß und ich freue mich schon, nach dem Lehrabschluss 2011 voll ins Berufsleben einzusteigen.“

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Fit für den Aufschwung Jugendliche brauchen gute Jobaussichten um positiv in die Berufswelt blicken zu können. „Dafür müssen wir jetzt die finanziellen Mittel

in die Hand nehmen und die Jugendlichen auf ihrem Start ins Arbeitsleben begleiten und fördern. Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen zunehmend junge Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen sind, ist es wichtig, positive Zukunftsperspektiven zu schaffen“, sagt Mag. Josef Sibitz, Landesgeschäftsführer des AMS Kärnten. Kurse des AMS unterstützen junge ArbeitnehmerInnen dabei. „Die Krise gilt es durchzustehen und die Zeit bis zum Aufschwung sinnvoll zu nutzen. Dann haben gut ausgebildete Arbeitskräfte, die auf dem neuesten Wissensstand sind, sicher wieder beste Jobchancen.“

Große Auswahl an Lehrberufen Mehr als 270 Lehrberufe gibt es derzeit in Österreich. Das AMS Kärnten leistet hier mit seinem Angebot einen wesentlichen Beitrag zur Berufsfindung. Alle Jugendlichen, die noch keine konkrete Berufsperspektive haben, unterstützt das AMS in Berufsorientierungskursen dabei, die richtige Berufswahl zu treffen. Das Leistungsspektrum reicht weiter von der Vorbereitung auf den Lehreintritt

bis hin zu Lehrstellenförderungen. Hier werden beispielsweise eigens konzipierte Lehrgänge für lehrstellensuchende Jugendliche für Maschinenbau- und Elektro-

betriebstechnik, EDV-Kaufmann/frau und kaufmännische Berufe mit Schwerpunkt Tourismus und Gastronomie bis zur Lehrabschlussprüfung angeboten

Mit den Naturpark BetreuerInnen und dem Naturparkbus auf den Dobratsch Die IP Naturpark Dobratsch erweitert das Angebot des Naturparkbusses auf den Dobratsch, im heurigen Winter begrüßen die Naturpark BetreuerInnen die Fahrgäste und erklären während der Auffahrt auf den Dobratsch interessantes über den Naturpark. Ab Samstag, dem 19.12.2009 startet die ÖBB-Postbus GmbH in enger Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten und der Interkommunalen Plattform Naturpark Dobratsch (IP Dobratsch) wieder den Naturparkbus auf die Villacher Alpe. Jeden Mittwoch und Samstag geht es ab 10 Uhr 43 von Villach aus in den „Winter im Naturpark Dobratsch“. Weitere Informationen unter www.postbus.at, Tel: 04242 44410 1555 oder im Naturpark Dobratsch Büro Tel: 04242 205 60 17 oder www.naturparkdobratsch.info und bei den Buslenkern.


20 KärntnerNachrichten I 18. Dezember 2009

FREIZEIT

1. Alpen-Avantgarde-Hotel**** in Ischgl eröffnet Ischgl hat zwei Gesichter: Einerseits ein pulsierendes Nachtleben und anderseits die ruhige und verträumte Genießerseite. Die perfekte Kombination wird im neu eröffneten ****Alpen-Avantgarde-Hotel Solaria geboten. Jetzt mal ehrlich: Im Urlaub will man doch alles haben, oder? Ein Skigebiet mit unendlichen Möglichkeiten, Aprés-Ski und Spaß ohne Ende und doch die absolute Ruhe und Erholung genießen können. Power auf den Pisten und abtauchen im Wellnessbereich, ein köstliches Abenddinner und einen relaxten Ausklang an der Bar. „Sie können alles haben!“ Das neu umgebaute A l p e n - Av a n t ga rd e - H o te l Solaria verbindet die beiden Seiten von Ischgl in perfekter Kombination. „Wir wollten die ausgetrete-

nen Wege verlassen und eine neue, zukunftsorientierte Richtung einschlagen ohne dabei den Bezug zur Region zu verlieren. Das war der Grundstein zum ersten Alpen-Avantgarde-Hotel. Es ist uns gelungen aus unseren Suiten Unikate zu kreieren!“, so Hotelier Markus Kathrein. Die edel eingerichteten Wohlfühlzimmer verströmen die Kraft und Nähe zur Natur und sind dennoch geradlinig im Design.

Auspowern und Entspannen Direkt neben dem Hotel ist der Einstieg in diese einzigartige Skiarena mit insgesamt 235 Pistenkilometern. Auf den traumhaften Pisten mit der garantierten Schneesicherheit kann – wer will – sich so richtig auspowern. Danach ist der Relaxfaktor in den Solaria Wellness- und Beautyoasen umso erholsamer.

Ein gutes Bauchgefühl Eine exzellente Küche ist heutzutage Standard. Das Solaria Team hat beim Kuli-

narium nochmals etwas „draufgesetzt“ und überrascht den Gourmet mit kreativen Feinschmecker-Menüs. Das die Spezialitäten aus der Küche mit heimischen Produkten produziert werden ist für den Küchenchef Rudi Seidl eine Selbstverständlichkeit.

Last-Minute nach Ischgl Vom 19. 12. - 26. 12. 09 bietet

das Hotel ein sensationelles Last-Minute-Package: E 899,— pro Person im Doppelzimmer mit einem 6 Tage Skipass, reichhaltiges Frühstücksbuffet mit BioEcke, Nachmittagsjause, 5gängiges Wahlmenü mit Salat und Käsebuffet, 7-gängiges Weihnachtsgalamenü mit Champagnerempfang sowie alle Inklusiv-Leistungen des Hotels.

Ein gutes Gefühl alles haben zu können!

Mehr Infos: Alpen-Avantgarde-Hotel Solaria, Familie Kathrein Dorfstrasse 39 A-6561 Ischgl Tel.: +43 (0) 5444 5205 Fax: +43 (0) 5444 5205-84 hotel@solaria.at www.solaria.at


18. Dezember 2009 I KärntnerNachrichten 21

KULTUR

Burgtheater: Ein „Faust“ der anderen Art versteht zu begeistern! Was hätte sich wohl Goethe gedacht, hätte er sein Meisterdrama „Faust- der Tragödie erster Teil“ neulich im Burgtheater bewundern dürfen? Weg von den klassischen Attributen, hin zu einer dem Zeitgeist angepassten Inszenierung ohne aber den Tiefsinn und die Tragik des Stückes zu untergraben. Das Premierenstück von Matthias Hartmann als neuer Direktor des Burgtheaters lässt keine Wünsche des modernen Rezipienten offen. So begeben sich Tobias Moretti als postmoderner Doktor Faust und Joachim Meyerhoff, der wegen des Unfalls von Gerd

Voss als unterhaltsamer Mephisto einspringen musste, auf eine Reise durch eine kubistisch inszenierte Welt der Verführung und Magie, die bei einem dem Wahnsinn verfallenen Gretchen, gespielt von Katharina Lorenz, endet. Nicht jedermanns Sache, aber sicherlich der Feder Hartmanns entsprechend sind die Inszenierungen der großen Monologe des Stückes. So erlebt man Faust im nächtlichen Studierzimmer nicht umgeben von Büchern und mit verwirrtem Sinn, sondern vor einem Computer anfangs nüchtern und gefasst. Der klassisch orientierte Rezipient hätte sich

Tobias Moretti begeistert sein Publikum als „Faust“, Joachim Meyerhoff springt für Gert Voss als Mephisto ein. auch beim Teufelspakt, immerhin eine Schlüsselszene des Dramas, mehr Charisma gewünscht. Meyerhoff gelingt es durch sei-

ne Interpretation der Teufelsgestalt Mephistopheles etwas Sympathie abzugewinnen. Obwohl stringent der klassische Text im Vordergrund stand, fehlte es nicht an humorvollen Einlagen und zynischen Sprüchen. Katharina Lorenz gab der Rolle des Gretchen eine echte vollweibliche und selbstbewusste Präsenz. Was bleibt ist eine schauspielerische Höchstleistung, eine nicht für jeden Geschmack aber durchaus gelungene Inszenierung und die Neugierde zu sehen, wie es mit Dr. Faust im zweiten Teil weitergeht- leider mit anderer Besetzung. rako

Liebe Leserinnen und Leser der Kärntner Nachrichten!

Die Gemeinden

Maria Wörth Pörtschach Velden Keutschach Krumpendorf wünschen allen Bürgern, Gästen und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2009! Bgm. Adolf Stark mit der Gemeindevertretung Maria Wörth Bgm. Mag. Franz Arnold Pörtschach LABG. Bgm. Ferdinand Vouk Velden Bgm. Gerhard Oleschko Keutschach Bgm. Ing. Peter Nemec Krumpendorf

Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien und geruhsame Feiertage. Einen guten Rutsch ins neue Jahr mit viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit. Herzlichst Ihr Christian Scheider, Bürgermeister der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee


22 KärntnerNachrichten I 18. Dezember 2009

WEIHNACHTSWÜNSCHE

Frohe Weihnachten und ein gesundes, glückliches Neues Jahr 2010 wünscht allen Kunden für Ihre Treue, Geschäftspartnern und Mitarbeitern Firma

GOJER, KÄRNTNER ENTSORGUNGSDIENST GMBH Kohldorf 34-36 9125 Kühnsdorf Tel.: 04232/89 222 Fax: 04232/89 222 – 23 E-Mail: office@gojer.at www.gojer.at

Allen Bürgern, Freunden und Gästen der Stadtgemeinde

Gmünd ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2010 wünscht Bürgermeister

Josef Jury mit dem Gemeinderat

Allen unseren Kunden frohe Weihnachten und viel Erfolg für das Jahr 2010!


WEIHNACHTSWÜNSCHE

18. Dezember 2009 I KärntnerNachrichten 23

Ein besinnliches Weihnachtsfest sowie Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr! wünschen Ihnen das Team samt Uli Herzig der

ALLEN BÜRGERN DER MARKTGEMEINDE

ROSEGG EIN FROHES WEIHNACHTSFEST UND EIN GLÜCKLICHES UND ERFOLGREICHES NEUES JAHR wünscht Bürgermeister

FRANZ RICHAU mit allen vertretenen Fraktionen im Gemeinderat sowie den Mitarbeitern der Marktgemeinde

Die Gemeinden des Bezirkes

Völkermarkt wünschen allen Bürgern, Gästen und Freunden ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2010! Bgm. Stefan Visotschnig Stadtgemeinde Bleiburg Bgm. Anton Polessnig Gemeinde Diex Bgm. OSR Dir. Gottfried Wedenig Marktgemeinde Eberndorf Bgm. Franz Josef Smrtnik Marktgemeinde Eisenkappel-Vellach Bgm. Dipl. Ing. Friedrich Flödl Marktgemeinde Feistritz ob Bleiburg Bgm. Rudolf Tomaschitz Gemeinde Gallizien Bgm. Wolfgang Wölbl Gemeinde Globasnitz Bgm. Josef Müller Marktgemeinde Griffen Bgm. Gerhard Visotschnig Gemeinde Neuhaus Bgm. Rudolf Skorjanz Gemeinde Ruden Bgm. Thomas Krainz Gemeinde St. Kanzian/Klopeinersee Bgm. LAbg. Jakob Strauß Gemeinde Sittersdorf Bgm. Valentin Blaschitz Stadtgemeinde Völkermarkt

Allen Bekannten, Freunden und Geschäftspartnern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr


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