26.-29. August 2010 Nr. 34 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 27. August 2010
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Kärnten läuft:
Ein voller Erfolg! Kärntner Ortstafelfrage: FPK-Spitze Protest: Landesräte Harald Dobernig macht klar, dass Lösung nur im Einklang und Christian Ragger lehnen Bau von mit den Bürgern möglich ist! Minaretten in Kärnten strikt ab! Seiten 2 und 3
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2 KärntnerNachrichten I 27. August 2010
THEMA DER WOCHE
Ortstafelfrage nur im Einklang mit den Bürgern FPK-Spitze stellt in Sachen Ortstafelfrage klar: Minderheitenfeststellung bei prozentueller Lösung, keine Öffnungsklausel und Lösung im Verfassungsrang.
Klare Linie in der Kärntner Ortstafelfrage: die FPK-Spitze mit LH Dörfler, LHStv. Scheuch, LR Dobernig und LR Ragger. In den vergangenen Wochen hat es im Blätterwald der heimischen Zeitungen heftig gerauscht, wenn über die Kärntner Ortstafelfrage geschrieben wurde. Da konnte man von einer möglichen Lösung noch im heurigen Jubiläumsjahr ebenso lesen wie von einem angeblichen Streit in der Führungsspitze der Freiheitlichen in Kärnten über die zukünftige inhaltliche Ausrichtung in Sachen zweisprachige Ortstafeln. Um diesen medial verbreiteten Legendenbildungen den Wind aus den Segeln zu nehmen, präsentierten Anfang der Woche Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Landesparteiobmann
Uwe Scheuch und Volkskulturreferent Harald Dobernig gemeinsam und geeint die Position der Kärntner Freiheitlichen. Und wie schon bisher zeigt sich, dass die FPK eindeutig und ohne jeden Zweifel in der Ortstafelfrage auf der Seite Kärntens steht.
Die wichtigsten Eckpunkte Im Rahmen einer Pressekonferenz gab das FPKRegierungsteam Eckpunkte einer möglichen Lösung der Ortstafelfrage bekannt. Landeshauptmann Gerhard Dörfler stellte klar, dass es in der Kärntner Ortstafelfrage eine dauerhafte Lös-
ung geben muss. Die wichtigsten Punkte: • In der Kärntner Ortstafelfrage muss es eine dauerhafte Lösung im Verfassungsrang geben. • Eine Öffnungsklausel wird abgelehnt. • Bei einer prozentuellen Lösung ist eine Minderheitenfeststellung ein absolutes Muss. • Bei den Verhandlungen mit dem Bund müssen die Kärntner Heimatverbände eingebunden werden. • Angestrebt wird eine dauerhafte Lösung, die ohne Zeitdruck gefunden werden soll. • Die Lösung soll nicht nur von der Minderheits-, sondern auch von der Mehrheitsbevölkerung akzep-
tiert werden. • Über eine allenfalls ausgehandelte Lösung könnte eine Volksbefragung abgehalten werden.
LPO Scheuch: Bund ist am Zug Landesparteiobmann Uwe Scheuch fasst die Linie der Freiheitlichen in Kärnten zusammen: „Es braucht eine endgültige Lösung. Die gescheiteste und am besten nachzuvollziehende wäre eine Minderheitenfeststellung und darauf basierend eine prozentuelle Lösung.“ Der FPK-Obmann streicht einmal mehr hervor, dass die Verantwortung in der
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THEMA DER WOCHE Ortstafelcausa bei der Bundesregierung mit SPÖ-Kanzler Faymann liegt. Dieser hat aber bisher keinen Lösungsvorschlag auf den Tisch gelegt. Doch dies müsste zunächst einmal passieren. Uwe Scheuch: „Es braucht als ersten Schritt einen Lösungsvorschlag der Bundesregierung. Wir werden den Verhandlungen sicher nicht mit Wünschen über Zahlen oder Prozentsätze vorgreifen. Daher sind Faymann und Co. gefordert. Leeres Gerede von Unzuständigen wie Landwirtschaftsminister Berlakovich ist hingegen fehl am Platz. Klar ist, dass sich Kärnten eine Lösung verdient hat. Schließlich ist die Kärntner Volksgruppenpolitik seit Jahrzehnten vorbildlich.“ Die Einbindung der Heimatverbände in den Diskussionsprozess ist für Uwe Scheuch unerlässlich. Denn wenn es zu einer Lösung kommen sollte, muss diese nicht nur für die Minderheits-, sondern auch für die Mehrheitsbevölkerung akzeptabel sein. Daher kann sich Uwe Scheuch auch die Abhaltung eines Volksentscheides über eine allenfalls ausgehandelte Lösung vorstellen: „In dieser so wichtigen Frage muss das Volk unmittelbar in die Entscheidung eingebunden sein.“
LH Dörfler: Verantwortung beim Bund Auch der Landeshauptmann streicht hervor, dass die Verantwortung in der Ortstafelcausa beim Bund, also bei Bundeskanzler Werner Faymann, liegt. Weder Kanzler Faymann noch Außen-
minister Michael Spindelegger und Staatssekretär Josef Ostermayer hätten bisher Vorschläge des Bundes präsentiert. „Wir warten jetzt ein Verhandlungsangebot des Bundes ab“, erklärt Landeshauptmann Dörfler. Die folgenden Verhandlungen sind dann auf breiter Ebene zu führen. Weiters betont der Landeshauptmann, dass ihm die Beibehaltung der Kreisky-Regelung am liebsten wäre: „Diese hat 25 Jahre lang funktioniert.“ Und Gerhard Dörfler hält fest: Bei einer Prozentlösung muss es eine Volksgruppenfeststellung geben.
Dobernig: Nicht ohne Heimatverbände Volkskulturreferent LR Harald Dobernig liegt besonders am Herzen, dass die Wünsche der Heimatverbände bei den Verhandlungen mit dem Bund nicht außer Acht gelassen werden. Die Einbindung der Heimatverbände ist daher genauso wie der Verzicht auf eine Öffnungsklausel eine klare Grundvoraussetzung für eine mögliche Lösung. „Wir wollen eine Lösung für die Kärntnerinnen und Kärnten, dazu müssen alle Betroffenen an einen Tisch. Abwehrkämpferbund, Kameradschaftsbund, Ulrichsberggemeinschaft und die Kärntner Windischen vertreten wichtige Gruppen in Kärnten. Sie müssen daher bei einer endgültigen Lösung der Ortstafelfrage voll eingebunden sein“, fordert Landesrat Dobernig. Erste Gespräche mit Rudi Gallob als Obmann der Partnerschaft „Unser Kärnten“ sind daher zu begrüßen.
Voraussetzungen für die Lösung der Kärntner Ortstafelfrage * Minderheitenfeststellung bei prozentueller Lösung * Endgültige Lösung ohne Öffnungsklausel * Festschreibung im Verfassungsrang * Einbindung der Kärntner Heimatverbände * Qualitativ hochwertige Lösung ohne Zeitdruck * Akzeptanz von Minderheits- und Mehrheitsbevölkerung
Kommentar von Helmut Prasch
Klare Positionen! In der sensiblen Kärntner Ortstafelfrage wird seit Monaten politisch gezündelt und provoziert. Und das ausgerechnet im Jubiläumsjahr der Kärntner Volksabstimmung. Dabei wird gerade von Kärnten nicht gerade freundlich gesinnten Medien permanent geflissentlich unter den Tisch gekehrt, dass Bundesregierung und Parlament einen entsprechenden Vorschlag ausarbeiten muss, der dann in Kärnten zu diskutieren sein wird. Diese Woche machte die FPK-Spitze erneut deutlich, dass man an einer konkreten Einbindung der Kärntner Mehrheitsbevölkerung nicht vorbeikommen wird. Eine der Grundlagen könnte selbstverständlich eine qualifizierte Minderheitenfeststellung sein. So wird`s ja nicht gehen, dass überall dort, wo ein paar Zeitgeister sich eine neue Ortstafel wünschen, auch tatsächlich eine aufgestellt werden muss! Klar festgehalten werden muss an dieser Stelle auch der Umstand, dass die Heimatverbände - und zwar jene, die vorbehaltlos zum wirklichen Erbe des 10. Oktober 1920 stehen - in alle Verhandlungen zu einer neuen Ortstafelregelung eingebunden werden müssen. Da gibt es kein Wegschauen von den Traditionsträgern, die über Jahrzehnte unbedankt Einheit, Friede und Gemeinsamkeit bei klaren Grenzen predigen! An den Verhandlungstisch mit jenen, die sich in der Ortstafelfrage wirklich auskennen, die örtlichen Gegebenheiten und vor allem die Menschen im Grenzland kennen und weg mit den Wichtigmachern, denen es in der Ortstafelfrage nicht wirklich um Kärnten und seine Minderheit geht, sondern ausschließlich darum, den erfolgreichen Kärntner Freiheitlichen irgendwas auszuwischen. Eines hat die Diskussion der letzten Tage auch gezeigt: Irrtum, wenn da einer gedacht hat, die sogenannte Linie des FPK in der Ortstafelfrage sei geteilt! Es passt kein Blatt Papier zwischen die Exponenten des FPK; sie sind gefeit vor Spaltpilzen, weil sie nicht nur Parteifreunde, sondern echte Freunde sind. Freunde, die auf unser Kärnten weiterhin aufpassen!
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HINTERGRUND
Empörung: Minarette und Moscheen in allen Städten! Die Islamische Glaubensgemeinschaft sorgte diese Woche für Aufregung. Ihr Vorschlag: In allen österreichischen Landeshauptstädten sollen Moscheen und Minarette errichtet werden. Als „gegen unsere Art, unsere Kultur und unsere Tradition gerichtet“ lehnt Kärntens Kulturund Brauchtumsreferent LR Harald Dobernig (FPK) die jüngste Forderung des Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft Anas Schakfeh nach der Errichtung von einer Moschee samt Minarett zumindest in jeder Landeshauptstadt, ab. Innerhalb der Bevölkerung gebe es ein wachsendes Unbehagen mit dem Vordringen eines eher fundamentalistischen Islam. Diesem Unbehangen müsse seitens der Politik Rechnung getragen werden, daher müsse auch ein Burkaverbot österreichweit umgesetzt werden. Dobernig verweist auf die Vorreiterrolle Kärntens im Kampf gegen die schleichende Islamisierung. „In Kärnten haben wir bereits 2008 durch die Schaffung einer Ortsbildpflege-Sonderkommission ein Bauverbot für Moscheen und Minarette beschlossen und damit den Nerv der Zeit getroffen“, so Dobernig. Jeder könne seine Religion frei ausüben, jeder könne seine Traditionen haben. „Man muss aber auch bereit sein, die Kultur des Gastlandes aufzunehmen und zu leben. Nur so kann friedliches Zusammenleben funktionieren.“ Er habe kein Problem mit der Einrichtung von Gebets-
häusern, sehr wohl aber mit der Errichtung von Moscheen und Minaretten als sichtbare Zeichen des Islamismus, verwies Dobernig auch auf die in diesem Zusammenhang bekannten militanten Aussagen des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan. „Man stelle sich vor, christliche Würdenträger würden nach außen erkennbare Kirchen samt Glockentürmen in allen Provinzhauptstädten der Türkei fordern. Der Aufschrei der muslimischen Welt wäre nicht auszudenken“, so der Landesrat wörtlich.
Keine Baubewilligung Jeden baurechtlich möglichen Widerstand gegen die Errichtung von Minaretten kündigt Hochbaureferent Landesrat Mag. Christian Ragger an. Er werde als zuständiger Referent für Baurecht alles tun, damit solche Bauprojekte nicht den öffentlichen Frieden und den jahrhundertealten gesellschaftlichen Konsens in Kärnten zerstören. Jede Gemeinde, die als Baubehörde erste Anlaufstation für ein solches Ansuchen wäre, kann darauf zählen, dass sie von der Landesregierung als Berufungsbehörde erster Instanz jede notwendige Unterstützung für die Ablehnung von solchen Vorhaben bekommen werde. Dieses Angebot gelte selbstver-
International bekannt: Das Minarett im Tiroler Bergdorf Telfs. ständlich auch für betroffene Anrainer. „Für mich als zuständigen Referenten ist klar, dass es zu keinem Bau von Moscheen und Minarette ohne Entscheidung der Ortsbildpflege-Sonderkommission kommen kann, welche sich klar für ein Bauverbot ausgesprochen hat“, betont Ragger. Er betrachtet Minarette eher als ein religiös-politisches Machtsymbol des Islam als einen Platz zur Praktizierung des Glaubens. Sie seien die weit sichtbaren Symbole eines unbedingten religiösen Anspruchs und der damit verbundenen Intoleranz. Solche Bauwerke hätten daher in einer demokratischen Gesellschaft wie unserer keinen Platz. „Mit unseren kirchlichen Traditionen, raumplanerischen Entwicklung und sozialer
Kultur erscheint dies nicht zielführend und ist strikt abzulehnen“, meint Ragger. Massive Ablehnung für die provokante Forderung der Islamischen Glaubensgemeinschaft kommt natürlich auch von FPÖ-Obmann Heinz Christian Strache, der im TV-Sommergespräch nicht ausschließen wollte, eine Volksbefragung zu diesem Thema zu starten. Ein Volksentscheid hat in der Schweiz klar ergeben, dass die Mehrheit der Bürger gegen die Errichtung von Minaretten ist. Wie die Kärntner FPK spricht sich Strache aber für freie Religions- und Glaubensfreiheit aus. Minarette seien aber zweifelhafte Symbole des Sieges und daher für Österreich und seine Bundesländer abzulehnen.
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HINTERGRUND
Bundesregierung plant neue Grauslichkeiten für die Bürger Landesrat Dobernig: Große Koalition muss endlich Reformmaßnahmen angehen und Sparmaßnahmen einleiten. „Die Bundesregierung muss endlich notwendige Reformmaßnahmen angehen und Sparpotentiale heben!“ Diese klaren Worte findet Kärntens Finanzlandesrat Harald Dobernig angesichts der anhaltenden Streitereien rund um die Budgeterstellung auf Bundesebene. Gleichzeitig warnt er davor, nach den Wahlen in der Steiermark und Wien „Österreichs Bevölkerung in Sachen Steuern und Abgaben mit neuen Grauslichkeiten zu überschütten“.
Schröpfen der Bevölkerung, gegen die Verdoppelung der Benzinpreise durch massive Steuererhöhungen, gegen die Abschaffung des steuerbegünstigten 13. und 14. Monatsgehaltes und gegen eine eigene Wasserabgabe. Das würde alle treffen, das muss den Menschen bewusst sein“, erklärt der Finanzlandesrat. Er ist überzeugt, dass Rot und Schwarz nur die Landtagswahlen abwarten, um die „harten Brocken“ zu präsentieren.
Kommt die Steuererhöhung?
Steuern treffen jeden
Es gibt nämlich Hinweise darauf, dass genau das eintreten wird. „Rund um uns arbeiten sämtliche EUStaaten seit Monaten an der Budgetsanierung, nur in Österreich glaubt man, es sei keine Eile notwendig“, beklagt Landesrat Dobernig. Dass noch immer keine Maßnahmen auf der Ausgabenseite bekannt seien, lässt Kärntens Finanzreferenten Schlimmes befürchten: „Wie es aussieht, will der Finanzminister das Budget über die Einnahmenseite sanieren. Es läuft alles darauf hinaus, dass nach den Landtagswahlen im Herbst die ersten Grauslichkeiten, sprich Steuererhöhungen, bekannt gegeben werden.“
Auch die jüngsten Vorstöße der SPÖ für die Einführung neuer Vermögenssteuern müssten jede Österreicherin und jeden Österreicher wachrütteln. „Am Ende werden solche Steuern jeden treffen, der sich durch harte Arbeit ein Einfamilienhaus, eine eigene Wohnung oder ein Grundstück leisten konnte. Geht es nach dem Willen vieler in der SPÖ, sollen sie alle für die Budgetsanierung bluten. Es ist traurig, dass den Bundespolitikern außer neuer Steuern und Abgaben bisher nichts eingefallen ist“, verweist Landesrat Dobernig auf die nach wie vor bestehenden millionenteuren Privilegien bei den ÖBB oder in der Nationalbank. Auch soll nach unendlichen Jahren der Diskussion endlich die Verwaltungsreform auf
Doch dabei wird Kärnten nicht mitmachen. „Wir sind entschieden gegen ein
Landesrat Harald Dobernig: „Einpssparungen und Rationalisierungen sind eine Verpflichtung!“ Bundesebene nicht nur diskutiert, sondern auch umgesetzt werden. Denn dort würden enorme Einsparpotentiale schlummern. Hier sollte die Bundesregierung ansetzen, anstatt als einzige Lösung für die Budgetmisere Steuererhöhungen ins Auge zu fassen.
Rot-schwarze Gesetzesbeugung Für Landesrat Dobernig ist es Gesetzesbeugung, dass die Regierung die Landtagswahlen im Herbst abwartet und den Haushalts-
entwurf 2011 erst im Dezember und nicht, wie verfassungsgesetzlich vorgeschrieben, spätestens im Oktober vorlege. Kärnten hat hingegen sein Budget 2011 bereits im Juli (!) beschlossen und arbeitet schon an weiteren Schritten zur Budgetsanierung. Dazu wird im Herbst ein weiterer Budgetkonvent abgehalten, um neue Sparpotentiale zu finden und weitere notwendige Reformen einzuleiten. „Wir arbeiten auch in Zukunft hart an Lösungen und an der Reduzierung der Verschuldung“, betont der Finanzlandesrat Dobernig.
6 KärntnerNachrichten I 27. August 2010
LANDESPOLITIK
Die Landarbeiterkammerwahl steht vor der Tür Von 2. bis 16. September wählen die Landarbeiter ihre Interessensvertretung. Die „Freiheitlichen und Unabhängigen in der Landarbeiterkammer“ haben dabei gute Chancen, ihren Stimmenanteil stark zu vergrößern. Spitzenkandidat der „Freiheitlichen und Unabhängigen in der Landarbeiterkammer“ ist Vzbgm. Gerhard Altziebler. Es ist schon seit Wochen in ganz Kärnten unterwegs, um unter den Landarbeitern sein Programm zu präsentieren. „Derzeit sind die Freiheitlichen und Unabhängigen mit zwei Kammerräten vertreten. Unser Anliegen ist es, uns zu vergrößern, stärker zu werden, um konsequent die Interessen der Kammermitglieder vertreten zu können. Wir wollen eine kantige und flexible Interessensvertretung sicherstellen“, erklärt Altziebler seine Ziele. Die Landarbeiterkammer erfüllt für ihn gerade in Zeiten
wie diesen eine wichtige Rolle. „Noch nie waren Interessensvertretung, Service und finanzielle Unterstützung so wichtig wie heute. Wir Freiheitliche wollen das Bestmögliche für die Mitglieder der Landarbeiterkammer umsetzen“, so Altziebler. Die Landarbeiterkammer ist die Interessensvertretung aller unselbständig Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft. Die Vollversammlungen der einzelnen Kammern werden gewählt und haben eine Funktionsperiode von fünf Jahren. In Kärnten sind rund 3.800 Beschäftigte wahlberechtigt.
LHStv. Uwe Scheuch unterstützt Gerhard Altziebler im Wahlkampf um die Sitze in der Landarbeiterkammer.
Ziele für die Landarbeiterkammer • Reduzierung der Kammerumlage auf den Prozentsatz der Arbeiterkammerumlage von (von 0,75 % auf 0,5 %) • Modernisierung der Kammerdarlehen: Aufrechterhaltung, Ausbau und Erhöhung • Ermäßigte Kammerumlage bei Kinder und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr (Rückerstattung durch die LAK) • Förderung und Weiterbildung der Mitglieder • Aufrechterhaltung und Verbesserung der fraktionsübergreifenden Zusammenarbeit in der Landarbeiterkammer
• LAK-Zeitung: Statt sechsmal jährlich nur viermal jährlich: weniger Kosten und mehr Qualität • Faire Löhne: Arbeit muss sich wieder lohnen • Verbesserung der kollektivvertraglichen Rahmenbedingungen für die Dienstnehmer in der Land- und Forstwirtschaft • Aufklärung und Weiterbildung der Dienstgeber für einen korrekten Umgang mit dem Dienstnehmer • Rasche und qualitativ hochwertige Hilfestellung für die Kammermitglieder durch Qualitätsverbesserung der Sprechtage
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LANDESPOLITIK
Stimmungsvoller Start in den HeimatHerbst Mit über 110 Veranstaltungen und Festen in 74 Gemeinden präsentiert der Kärntner HeimatHerbst alte Traditionen und unverwechselbare Volkskultur nun bereits im achten Jahr. Vergangenen Sonntag fand im Rahmen des „Schleppe Almkirchtages“ in Klagenfurt die stimmungsvolle Eröffnung der Veranstaltungsreihe 2010 statt. Unter den zahlreichen Ehrengästen waren neben Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Landesrat Harald Dobernig auch Gernot Darmann und Adolf Stark, Bundesrat Peter Zwanziger, Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider mit Vizebürger meister Albert Gunzer, Landesmuseumsdirektor Erich Wappis, Kärntner BildungswerkLandesobmann Klaus Fillafer, HeimatHerbst-Organisator Horst Moser von der Unterabteilung Volkskultur des Landes, Richi di Bernardo anwesend. „Als größte Kulturveranstaltung des Landes präsentiert der HeimatHerbst die wertvolle Vielfalt Kärntens, er trägt dazu bei, die Regionen zu beleben und die Saison zu verlängern“, sagte der Landeshauptmann. Neben zahlreichen begeisterten Kärntnern würden auch sehr viele Tagesgäste aus Slowenien und Italien die abwechslungsreichen Veranstaltungen des HeimatHerbstes besuchen und das gemütliche Miteinander genießen. „Man begibt sich auf eine herbstliche Entdeckungsreise durch das Land, es findet innerhalb Kärntens ein reger Austausch der Besucher statt.“ Der HeimatHerbst gehöre zu Kärnten wie auch der Beachvolleyball Grand
Der HeimatHerbst ist der touristische Publikumsmagnet in der Nachsaison. Slam, der Ironman Kärnten oder die Starnacht am Wörthersee, so der Landeshauptmann. „Der HeimatHerbst präsentiert ein Stück Kärntner Heimat, er ist eine Veranstaltungsreihe von Kärntnern für Kärntner konzipiert“, sagte Volkskulturreferent LR Dobernig. Er sei aus sich selbst entstanden und aus der Kärntner Kultur nicht mehr wegzudenken. „Die Entwicklung der letzten Jahre hat gezeigt, dass wir mit dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe auf dem richtigen Weg sind“, so Dobernig, der gleichzeitig betonte nach dem Vorjahresrekordbesuch von 220.000 Menschen auch heuer wieder
einen neuen Rekord anstreben zu wollen. „Ich werde natürlich auch wieder viele interessante Feste besuchen, aber ganz besonders freue ich mich auf die Abschlussveranstaltung, die im Rahmen des großen Festzuges zum 90.Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung statt finden wird.“ Der HeimatHerbst-Auftakt erfolgte im Rahmen des „Schleppe-Almkirchtags“ in Klagenfurt mit Handwerk und Musik aus den HeimatHerbst-Gemeinden. Außerdem gab es eine Hl. Messe mit Pfarrer Johannes Pichler begleitet von Chören und Brauchtumsgruppen der HeimatHerbst-Gemeinden. Moderator der Eröffnungsveranstaltung war
Manfred Tisal. Die im Jahr 2003 vom verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe findet heuer bereits zum achten Mal statt. 2009 gab es 71 teilnehmende Gemeinden mit 105 Veranstaltungen und rund 220.000 Besucher. Heuer sind 74 Kärntner Gemeinden mit 110 Veranstaltungen dabei. Der Abschluss der Veranstaltungsreihe 2010 findet im Rahmen des Landesfestzuges zur 90. Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung am 10. Oktober 2010 durch die Klagenfurter Innenstadt statt. Neu hinzugekommen sind unter anderen die Gemeinden Rennweg, Techelsberg, Grafenstein oder Kleblach-Lind.
REGIONALES
Nach längerer Pause wurde letzten Samstag die traditionelle Wörthersee-Schiffsrundfahrt der FPKArbeitnehmer wieder fortgesetzt. Die Begrüßung erfolgte durch Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der auch über seinen beruflichen Werdegang als Arbeitnehmer berichtete und sich bei KR Manfred Mischelin für dessen unermüdlichen Einsatz für die Anliegen der Arbeitnehmer bedankte. Bei schönstem Sommerwetter vergnügten sich weit über 100 Freunde mit den FPK-Kammerräten und dem Fraktionsvorsitzenden KR Manfred Mischelin an Bord der MS Klagenfurt bei Musik, Speis und Trank. Mit von der Partie waren unter anderem Bundesrat Peter Zwanziger, die Abgeordneten Manfred Stromberger und Mag. Gernot Darmann mit ihren Familien und FPK-Landesgeschäftsführer Gernot Schick.
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Kärnten läuft: Ein voller Erfolg! Tropische Hitze begleitete tausende Läufer bei der neunten Auflage des Wörthersee Halbmarathons „Kärnten Läuft“ von Velden nach Klagenfurt. Rund 5.000 Läufer hatten die schwere Strecke von Velden aus in Angriff genommen. Der Initiator von Kärnten Läuft, Landeshauptmann Gerhard Dörfler, hat die Athleten auf einem Kärnten E-Bike begleitet. „Für mich war es ein eindrucksvolles Erlebnis einmal den ganz schnellen Läufern auf die Beine zu sehen“, erzählte der Landeshauptmann. Dörfler überraschte die glücklichen Sieger mit Kärntner Abschiedsgeschenken. Sie erhielten Kärnten-Uhren und einen Kärnten-Bildband. Philemon zeigte sich begeistert von Kärnten und dem Wörthersee Halbmarathon. „Ich habe während meines Laufes immer nach dem Rad Ausschau gehalten, Landeshauptmann Dörfler hat mich richtig angespornt und motiviert.“ Im nächsten Jahr feiert der Laufevent sein 10-jähriges Jubiläum und der Landeshauptmann bemüht sich bereits um einen absoluten Topstar. „Der vierfache Weltmeister Zersenay Tadese aus Eritrea, wäre der Überknaller für unser großes Jubiläum“, so der Landeshauptmann.
Die 16-jährige Seglerin Lara Vadlau hat für Kärnten das erste Gold bei Jugendolympiaspielen geholt. In Singapur dominierte das Ausnahmetalent aus Göltschach, Maria Rain die Klasse Byte-CII. Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler gratuliert dem „Kärntner Goldmädel“ herzlich. Gemeinsam mit Landessportdirektor Reinhard Tellian lädt er Vadlau nach ihrer Heimkehr zu einer Feier und Ehrung ein.
Der Wörthersee trägt Trauer! Es ist einer der letzten, strahlend schönen Sommertage am Wörthersee. Ein Motorboot. Ein Wasserskifahrer zirkelt mit weiten Fontänen elegante Bögen in den spiegelglatten See. Von Maria Wörth her rufen die Glocken zur Andacht. Es liegt diese eigentümliche Stimmung am Wechsel zum Herbst in der glasklaren Luft, ein Hauch von Abschied weht über den See. Felix Wieser, Gastronom und Unternehmer aus Leidenschaft und Berufung gehört zum Wörthersee wie der Monte-Carlo-Platz, die chicen Boote, der Glitzer und Glamour rauschender Feste aber auch die Einsamkeit stiller Abende, so wie der Nebel an manchen Wintertagen. Hineingeboren in das Restaurant Wieser mit seinem „Kärntner Keller“ erkennt Felix, der die Tourismusakademie in Bad Hofgastein/Kleßheim besucht, als einer der Ersten die Zeitenwende zu Ende der 70iger Jahre. Sein Sport, das Wasserski-Fahren für den WSC Pörtschach, führt Felix schon im Jugendalter in die weite Welt. Mit wenig Taschengeld und einem Jausenpackl als Gepäck erringen Felix und seine Freunde Sieg um Sieg. Vize-Weltmeister, Europameister, mehrfacher Staatsmeister: Stationen der sportlichen Karriere von Felix. Immer wirken Eindrücke auf den tatendurstigen Jugendlichen, immer ist er aber auch Botschafter seiner über alles geliebten Heimat Kärnten, des Wörthersees und der Gemeinde Pörtschach. Es entsteht der Mythos der „WörtherseeBuam“: braun gebrannt, sportlich, mondän. Zu Hause in der Welt, daheim am See. Man schreibt etwa das Jahr 1983, so genau wissen es nicht einmal mehr die Zeugen dieser Zeit, als Felix in einer alten WerzerVilla seinen Traum von einer internationalen Bar verwirklicht. Das legendäre „Brazil“ ist geboren. Was man heute eine Lounge nennen würde, mit Wiener
Cafe am Tag, chilligen Cocktails am Abend und stylishem Barbetrieb bis in die Nacht, erfindet Felix für den Wörthersee. Ein Erfolgsrezept bis heute. Beflügelt vom Ersterfolg, wagt der Jung-Gastronom den Sprung ins kalte Wasser und startet mit dem „Confettis“ eine zwanzig Jahre andauernde Erfolgsgeschichte. Roy Black, Uschi Glas, Telly Savallas, Falco, Gottschalk und Mike Krüger, Udo Jürgens, Friedrich Karl Flick, David Hasselhoff, Larry Hagman - sie alle sind Gäste, nein Freunde von Felix. Im Confetti-Beachclub mischt sich ein weiterer Jungstar unters illustre Partyvolk. Es ist Jörg Haider, der es versteht, Felix auch für das Andere zu begeistern. Die größere Sache, die Politik, das Gemeinsame. Etwas, was Felix liegt. Sozial, warm- und großherzig: Eigenschaften, die Felix für politische Funktionen qualifizieren, wenngleich er auch hier stets anderen den Vortritt lässt, die von ihm und seiner Welt profitieren, oft Lorbeeren tragen, die ihnen nicht zustehen. Insgesamt elf Betriebe, darunter die Edelweiß-Alm am Obertauern, führt Felix, bildet unzählige Mitarbeiter aus, erleidet, wie es sich für einen echten „See“-Mann gehört, auch Schiffbruch. Er hilft anderen, ihm helfen wenige. Und dennoch setzt sich der Visionär durch, errichtet ein zeitgemässes Appartementhaus an der Hauptstrasse von Pörtschach und benennt sein Lokal „Da Felice“. Er steht seinen echten Mann. Immer bleibt Felix optimistisch, nie sieht man ihn traurig, vielleicht einmal nachdenklich. Er ist immer unser guter Kamerad und Freund. Ein Mensch, wie ein Mensch sein soll. Es ist eine sturmgepeitschte Vollmondnacht. Am See brennt ein Schiff. Felix ist tot.
Das Leben ist wie eine Rolle auf dem Theater. Es kommt nicht darauf an, dass lange, sondern dass gut gespielt wird. Lucius Seneca, römischer Philosoph
In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von
Felix Wieser geb. 7. 7. 1953 ✝ 24. 8. 2010 Träger des Großen Goldenen Kreuzes am Blauen Band Ehrenparteiobmann der FPÖ Ortsgruppe Pörtschach Gemeinderat in Pörtschach von 1991 bis 1997 Mitglied der Landesparteileitung der FPÖ Kärnten Stv. Bezirksparteiobmann der FPÖ-Bezirksorganisation Klagenfurt-Land Träger des Incoming-Preises der Österr. Tourismuswirtschaft
Pörtschach, Klagenfurt, Wien, New York, Los Angeles
Für immer in unseren Herzen! Deine Freunde
27. August 2010 I KärntnerNachrichten 13
LESERBRIEFE
Niveaulose Aussagen Die Aussage des Herrn Präsidenten Schober, jene, die in der Ortstafelfrage eine klare Haltung vertreten, eine Minderheitenermittlung fordern, sich gegen eine „fortschrittliche“ Minderheitenpolitik in einem erweiterten Europa stellen, ohne Blick in die Zukunft, seien stur, unversöhnlich, engstirnig und rückwärtsgewandt ist eine demokratiepolitische Position, die für sich spricht. Das Motto lautet offenbar: “Wer eine andere Meinung hat, ist ein Antidemokrat“. Präsident Schober als glühender Europäer müsste eigentlich wissen, dass Österreich aus den völkerrechtlichen Vereinbarungen und internationalen Usancen verpflichtet ist, als taugliche Grundlage einer gerechten Lösung in der Ortstafelfrage eine geheime und freie amtliche Minder-
heitenermittlung durchzuführen. Sowohl der Europarat als auch das UN-Komitee zur Beseitigung rassistischer Diskriminierung (UNCERD) sowie die entsprechenden Staatenberichte fordern von Österreich ausdrücklich eine korrekte demokratische Minderheitenermittlung. Sie verlangen die Umsetzung des Rahmen über ein kom mens zum Schutz nationaler Minderheiten und dessen Einbindung in die österreichische Gesetzgebung. Die im täglichen Leben gesprochene Sprache kann nicht das Kriterium zur Aufstellung zweisprachiger Ortstafeln nach Prozentsätzen sein. Das sollte auch ein Herr Präsident Schober zur Kenntnis nehmen. Hans Georg Lopar Bad Eisenkappel
Einfach nur peinlich! Das eher peinliche, ins Lächerliche abgleitende Agieren des heutigen Heimatdienstes, der mit dem historischen Heimatdienst unter Dr. Hans Steinacher nichts zu tun hat, weil dieser auf der Seite der Heimat stand und nicht ein Erfüllungsgehilfe der Südslawen war, ist beschämend und nicht nachvollziehbar. Der heutige Heimatdienst hat seine Grundideen über Bord geworfen und arbeitet mit dem slowenischen Zentralverband, der heute noch die Dachorganisation der kommunistischen Partisanen in Kärnten ist, für eine Verdoppelung der zweisprachigen Gemeinden mit zweisprachigen Ortstafeln und eine Öffnungsklausel, die uns für die Zukunft weitere zweisprachige Ortstafeln garantieren soll, zusammen. Dies ist weder ein Kompromiss noch ein Konsens. Die Umsetzung würde ein slowenisches Mittelund Unterkärnten bedeuten, was der Bevölkerung nicht gesagt wird.
30.000 Euro für nix! Eberhart hat es doch geschafft! Man wäre geneigt zu sagen, „er hat einen Blöden gefunden“ oder „er würde sogar seine Großmutter verkaufen“ oder „er versteht es, sich derartig schamlos aber erfolgreich, politisch zu prostitutionieren“, dass er allein mit der Aussage, dass die Kärntner alle verblödet, vertrottelt und vergaunert sind, frustrierte und egoistische Politiker auf seine persönliche „MammonReihe“ bringt. Als eine seiner letzten Trotzreaktionen gegen das Land Kärnten und dessen Regierung, hat Manzenreiter dem selbsternannten Faschingsintendanten 30 000 Euro Steuergeld zugesagt, in einer Zeit, wo die Armut in Villach stark steigend ist, eine erschreckend hohe Perspektivenlosigkeit von Jugendlichen erkennbar ist und es immer mehr Arbeitssuchende bei immer weniger offenen Stellen in Villach gibt!
(Bericht ARGE-SOZIAL am 20.07.2010). Wer solche Aktionen des Bürgermeisters zu deuten weiß, dem muss jetzt völlig klar sein: Für Herrn Manzenreiter geht das politische Wirken für Villach zu Ende! Auf die Meinungen und die Befindlichkeiten der Villacher Bürger muss Manzenreiter keine Rücksicht mehr nehmen. Was kümmert es ihn noch, wem die Villacher bei den nächsten Wahlen ihre Stimme geben! Nähere Einzelheiten fehlen noch, doch es ist immerhin schon durchgesickert, dass er bald den Schoß der Sozialdemokratischen Partei verlassen und als erster Direktor der neuen „ThermeWarmbad“ auf die Unternehmerseite wechseln wird! Dass er seinen langjährigen „Vize“ Pfeiler als Bademeister mitnimmt, halte ich doch für ein Gerücht, denn auch dafür wäre Pfeiler ungeeignet! Ing. Hans Peter Jank Villach
Johann Krall Gallizien
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14 KärntnerNachrichten I 27. August 2010
REGIONALES Da Tschriasche sagt: „Wir brauchen keine Moscheen für den Islam ich bet jo auch auf dem Divan daham.“
Jugendschifffahrt als Plattform für wichtige Diskussionen Über 180 Jugendliche gingen am Wochenende im Rahmen der Veranstaltung „Jugend meets Uwe Scheuch“ gemeinsam mit Jugendreferenten LHStv. Uwe Scheuch an Bord, um eine Rundfahrt über den Wörther See zu genießen. „Mit der Jugendschifffahrt wollen wir den Jugendlichen vor allem eine Plattform bieten. Im Rahmen der gelungenen Veranstaltung konnten sie sich untereinander austauschen, Spaß haben und mir auch ihre Anliegen schildern“, so Scheuch. Wegen des großen Interesses der Jugendlichen denkt er schon an eine Wiederholung der Schifffahrt im nächsten Jahr.
Viele Besucher bewundern jährlich die häusliche Blumenpracht von Siegfried Kleinsasser aus Baldramsdorf, der bereits auf einige Preise bei verschiedenen Wettbewerben wie unter anderem der Blumenolympiade verweisen kann. Ein Vorbild für viele Blumenfreunde aus ganz Kärnten!
Den wunderschönen lauen Sommerabend nutzten die zahlreich erschienen Jugendlichen, um mit dem Jugendreferenten über brisante Jugendthemen zu diskutieren und sich wichtige Informationen rund um die Jugend-Initiativen des Landes Kärnten einzuholen. Aber auch die Partystimmung war kaum zu bremsen. Während am Oberdeck die Aussicht auf den sommerlichen Wörthersee genossen wurde und das gegenseitige Kennenlernen angesagt war, wurde am Unterdeck bei Partymusik der Krone Hit-Disco gefeiert.
Unzählige Besucher folgten der Einladung der Klagenfurter Ortsgruppen Mitte & St. Ruprecht zum Sommerfest ins Burgcafe. In geselliger Runde unterhielten und tanzten die Gäste zur Live Musik von Werner Matschek. Im Bild: Gemeinderat Andreas Skorianz, LAbg.Mag.Gernot Darmann, GR OPO Elke Lippitz, OPO Cid Beyer, StR Dr. Christine Jeremias, Michael Schiller, Gemeinderat Günther Scheider und Gemeinderätin Petra Röttig.
REGIONALES
Viele Menschen trafen sich auch heuer wieder am Farantfest in Globasnitz. Nach dem Bieranstich begann das „Markttreiben“ erst so richtig und auch der Wettergott spielte mit. Hat es in den frühen Morgenstunden noch stark geregnet, so herrschte bei der Eröffnung schon herrliches Wetter. Die Veranstaltung ist bereits zum fixen Bestandteil des sommerlichen Programms im Südkärntner Raum geworden und ist beliebter Treffpunkt für Gäste aus nah und fern. Mit dabei waren unter anderem: LAbg Gerald Grebenjak, Salamiprinzessin Melanie Kräuter, Bgm. Wolfgang Wölbl, der „alte“ Salamikönig Thorsten Ribeschel und LT-Präs Josef Lobnig.
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16 KärntnerNachrichten I 27. August 2010
SERVICE
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Mehr Gewinnmöglichkeiten bei Lotto „6 aus 45“ otto „6 aus 45“ präsentiert sich ab der Ziehung vom 8. September neu und bringt attraktive Produktverbesserungen für die Spielteilnehmer: •garantierte Gewinnsumme von 1 Million Euro für den Sechser Rang •drei zusätzliche Gewinnränge •die Zusatzzahl allein gewinnt
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Die wichtigste Änderung am wichtigsten Produkt seit der Einführung einer zweiten wöchentlichen Ziehung im Jahr 1997 belässt den Charakter unverändert und sorgt doch dafür, dass sowohl die Chancen auf einen Gewinn, als auch die Höhe des Sechsers steigen.
Diese Neuerungen sind dank einer höheren Gewinnausschüttung sowie einer Preisanpassung auf 1,10 Euro pro Tipp möglich. • Garantierte Ausschüttung von einer Million Euro im Sechser Gewinnrang – auch ohne Jackpot: Wird der Sechser geknackt und es ist weniger Geld im Sechserrang, wird dieser automatisch aufdotiert. Damit besteht für die Spielteilnehmer also bei jeder Ziehung die Chance, mit einem Solosechser Millionär zu werden.
Karin Klippl und Thomas May moderieren abwechselnd die Lotto Ziehung
Kurz notiert:
KÄRNTNER NACHRICHTEN
Am Dienstag, 31. August um 17.00 Uhr offizielle Eröffnung des Skater-Parks in Pörtschach mit LR Harald Dobernig und Bgm. Mag. Franz Arnold. Große Schöller-Eis-Party!
GEGRÜNDET 1955 02Z03986
Ziehung vom Mi., 18. 8. 2010
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(c) Österreichische Lotterien, Andreas Friess
• Gewinnchancen steigen beträchtlich – und zwar auf das Dreifache. Der Anlass zur Freude steckt in der Zusatzzahl. Sogar die Zusatzzahl allein ist bares Geld wert: Wer nämlich außer der Zusatzzahl keine einzige Zahl richtig getippt hat, bekommt immer noch 1,10 Euro. Die Trefferhäufigkeit wird mehr als verdreifacht. Anzahl der Gewinnränge steigt von fünf auf acht - Der Dreier mit Zusatzzahl und der Vierer mit Zusatzzahl sind neben der Zusatzzahl nun zusätzliche Gewinnränge.
Ziehung vom Do., 19. 8. 2010
30362 Ziehung vom Fr., 20. 8. 2010
50319 Ziehung vom Sa., 21. 8. 2010
19922 Ziehung vom Mo., 23. 8. 2010
69173 Ziehung vom Di., 24. 8. 2010
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Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6
VO R S C H AU 34. Runde 2010 1: Austria Wien– Wacker Innsbruck 2: LASK Linz– Rapid Wien 3: Sturm Graz– SC Wr. Neustadt 4: SV Mattersburg– RB Salzburg 5: SV Ried– SV Kapfenberg 6: Werder Bremen– 1. FC Köln 7: E. Frankfurt– Hamburger SV 8: VfL Wolfsburg– FSV Mainz 05 9: 1. FC Nürnberg– SC Freiburg 10: FC St. Pauli– TSG Hoffenheim 11: B. Leverkusen– Mönchengladbach 12: VfB Stuttgart– B. Dortmund Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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27. August 2010 I KärntnerNachrichten 17
FREIZEIT / KULTUR
IKEA Krebsfest in Klagenfurt um traditionellen Krebse-Essen nach schwedischer Sitte lud kürzlich das IKEA-Einrichtungshaus Klagenfurt mit Chefin Petra Kaindl ein. Schwedische Lieder wie das fröhliche „Helan gar“, bunte Hütchen, wie sie die schwedischen Fischer tragen, dazu reichlich schwedischen „Snaps“ und natürlich Krebse, Krebse, Krebse, dazu nordische Fischvariationen, Käse-
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platten: Skal! So lässt es sich feiern! In diesem Rahmen wurde auch der neue IKEAKatalog 2011 vorgestellt, der inzwischen auch an alle Haushalte versendet wurde. Das Krebsfest Kräftskiva geht übrigens auf einen schwedischen Brauch zu Ende des Sommers zurück und findet jährlich am ersten Tag statt, an dem die Fischer wieder Krebse fangen dürfen.
Veranstaltungen Schloss Albeck Freitag, 27. 8., 20 Uhr Samstag, 28. 8., 20 Uhr Veranstaltungsgebäude Schloss Albeck Die Aufführung findet bei jeder Witterung statt!
„Lord Arthurs Verbrechen“, Komödie von Oscar Wilde Regie: Uwe Lohr, Linzer Landestheater Kartenreservierung: 0650/57 52 066 Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz Tel.: 04279/ 303 • Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at • www.schloss-albeck.at
18 KärntnerNachrichten I 27. August 2010
WIRTSCHAFT
Die wichtigsten Bilanz- und Ergebnisziffern steigen, schrittweise Expansion wird fortgesetzt
BKS-Bilanzsumme im 1. Halbjahr 2010 beträgt 6,4 Mrd. E Mit berechtigtem Stolz präsentierten BKS-Gen. Dir. Heimo Penker und VD Herta Stockbauer die Bilanz des 1. Halbjahres 2010, ist es doch wiederum gelungen auf solidem Kurs weitere Erfolge zu erzielen. Gen. Dir Penker betonte in seinen Ausführungen: „Unser Haus steht auf festen Fundamenten. Unsere seit jeher langfristig und risikoarm ausgerichtete Geschäftspolitik sorgt dafür, dass es durch die nun schon lange anhaltenden Erdbeben auf den Finanzmärkten und in der heimischen Wirtschaft nicht wirklich erschüttert wird. Wir schreiben auch in der anhaltenden Krise konstant gute Ergebnisse und nutzen diese Zeit, um uns noch schlagkräftiger aufzustellen“, sagt Generaldirektor Heimo Penker. Mit 30.06.2010 wurden zwei wichtige im Vorjahr gestartete Restrukturierungsprozesse – die Zentralisierung der Firmenkundenkredit-Verwaltung und die Verlagerung Selbständiger und kleiner Firmenkunden vom Firmenkunden- in das Retail-Geschäft – abgeschlossen. „Beide Maßnahmen erhöhen die Dienstleistungsqualität gegenüber unseren Kunden. Neben den organisatorischen Änderungen gab es unlängst auch eine personelle Weichenstellung: Ab 1. September 2010 wird Dieter Kraßnitzer, Leiter der Internen Revision, drittes Vorstandsmitglied. Sein Aufgabengebiet umfasst u.a. die Risikosteuerung, Compliance und IT.
BKS Bank ist durch die Bank gesund Die BKS Bank beschäftigt aktuell konzernweit in 56 Filialen 869 Mitarbeiter, für die sich die BKS Bank stark engagiert. So widmet sich das Gesundheitsprogramm „Durch die Bank gesund“ heuer dem Herz-Kreislauf-Thema. Unter dem Motto „Mit Herz durch die
Bank“. Für ihr Gesundheitsprogramm wurde die BKS Bank heuer von Gesundheitsminister Alois Stöger mit dem Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung ausgezeichnet.
Periodenüberschuss und Bilanzsumme steigen Die Ergebnis- und Bilanzziffern des ersten Halbjahres 2010 sind der Beweis, dass die nach innen und außen nachhaltig gelebte Geschäftspolitik sich auch rechnet. Der Periodenüberschuss vor Steuern liegt mit 22,0 Mio EUR um 11,9% über jenem per 30. 6. 2009 (19,7 Mio EUR), die Bilanzsumme stieg um 1% auf 6,4 Mrd EUR nach 6,3 Mrd EUR per 31.12.2009. „In Anbetracht der Umstände sind wir mit dieser Entwicklung zufrieden. Der wirtschaftliche Aufschwung ist nur leicht zu spüren, die Euro-Entwicklung hat der Exportwirtschaft Rückenwind gegeben. Trotzdem bleiben sowohl Unternehmen als auch Privatkunden bei ihren Investitionen verhalten und schieben manches auf “, so Penker.
Wachstum bei Krediten und Spareinlagen Dennoch konnte die BKS Bank bei den wichtigen Positionen Kredite an Kunden sowie bei den Spareinlagen weiter wachsen. Das Kreditvolumen betrug zum Halbjahr 4,7 Mrd EUR, was einem Plus von 4,8% seit Jahresende 2009 entspricht. Die Spareinlagen drängen mit 1,9 Mrd EUR zur Zwei-Milliarden-EuroGrenze. „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen unserer Kunden in unser Haus, denn die Spareinlagen zählen zu unseren wichtigsten Refinanzierungsinstrumenten“. Die bedeutendsten Ertragskennziffern entwickelten sich ebenfalls positiv. „Der Zinsüberschuss vor Risikovorsorge wuchs um 6,5% auf 67,9 Mio EUR. Allerdings schlägt hier die gestiegene Risikovorsorge durch, so dass der Zins-
überschuss nach Risikovorsorge mit 42,1 Mio EUR hinter dem Vergleichswert des Vorjahres liegt“, erklärt Penker. Die Entwicklung auf den Auslandsmärkten ist ebenfalls zufriedenstellend, der schrittweise internationale Wachstumskurs wird beibehalten.
Slowenien: Mehr Kredite vergeben „Wir haben in Slowenien vor kurzem eine weitere Filiale in Ljubljana eröffnet, unsere Stelle in Maribor wird im Herbst in ein größeres Gebäude übersiedeln, seit Anfang des Jahres sind wir direkt an die Börse in Ljubljana angeschlossen“, zeigt BKS Bank-Vorstandsdirektorin Herta Stockbauer den Wachstumskurs der BKS Bank im nach wie vor wichtigsten Auslandsmarkt Slowenien auf. Neben den Bank-Filialen betreibt die BKS Bank in Slowenien auch eine Leasing-Gesellschaft.
Kroatien: Kapitalerhöhung trägt dem Wachstum Rechnung Bereits im ersten Quartal 2010 konnte die Erweiterung des Produktspektrums für Privatkunden der BKS BankTochter BKS Bank d.d. abgeschlossen werden.
Slowakei: Vorbereitungen für Bankfiliale im Zeitplan. Die Eröffnung ist für das 1. Halbjahr 2011 geplant.
27. August 2010 I KärntnerNachrichten 19
MODE
Schön in den Herbst! Inge Danninger „SCHNEIDERS Mode“ Herbst/Winter 2010/2011 zeigt viel Neues und beste Qualität. Die großen Ansprüche welche wir in punkto Mode an uns und unsere Mitarbeiter stellen, spiegeln sich in unseren Modellen, in Qualität und Eleganz wider. Nur so ist es möglich den wählerischen Kunden gerecht zu werden. Individualität ist gefragt. Mode muss „Seele“ besitzen und Ausdruck der eigenen Persönlichkeit sein. „SCHNEIDERS Mode“ reflektiert Wertigkeit, Qualität und Tradition. Dies alles mam in der reichhaltigen Farbpalette sowie im Sortiment. Die Farben Blitzblau und Giftgrün dominieren in dieser Saison. Die Mäntel zeigen eine schmale Silhouette und sind elegant oder sportlich eine Augenweide. Mäntel und Jacken mit Füllungen aus feinstem Daunen oder neuer ThermoWatte sind gefragt. Habsburg Mode – Tradition bewahren und weiterentwickeln. Die wichtigsten Segmente der Kollektion sind die femininen und gewohnt schlichten Damenjacken, auf k.u.k. typische Uniformelemente wurde nicht verzichtet. Bei den Herren liegt der Schwerpunkt auf sportiven, jagdlichtrachtigen Jacken mit besonders leichter Verarbeitung. Während im Sommer echte Perlmuttknöpfe die Jacken
schmücken, sind es im Winter ebenso hochwertige Naturmaterialien gefragt. Für eine frische Designnote sorgt das neue Habsburg Muster mit Hirsch und Kleeblatt, das mit kräftigen Farben die Blusen veredelt. Jersey mit Loden oder Samt mit Inox sind die Neuigkeiten bei den Stoffen.
Ganz LandArt-like präsentiert sich auch die Herrenkollektion, Diese Interpretation von Tracht wird es schaffen, neue Zielgruppen für dieses Thema zu begeistern. Männer bevorzugen Jagd- und Sportbekleidung, wobei sie Loden und hochwertigen Materialien den Vorzug geben. Bei Mänteln dominiert die sportliche Interpretation. Parkas sind die neuen Mäntel. Generell ist die Silhouette schmal und dennoch komfortabel. “Arctic Shape“ in der Daune ist funktionell und wirkt dennoch nicht wie ein „Michelin-Mann“. Erzielt wird dieser Effekt sowohl durch neue Steppungen, Innen oder außen, als auch durch den Einsatz einer neuen Thermo-Watte. „Thermore Opera“ (Open Performance Architecture) ist das komplette und voll integrierte Schutzsystem, das die hocheffiziente Isolierung von Thermore mit einer ultraleichten, wasserfesten und atmungsaktiven Hülle kombiniert.