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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 24.2010

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 24 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 18. Juni 2010

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

Netz von Elektrotankstellen weiter verdichtet:

Sauberes Kärnten!

Bericht S. 24

Klagenfurt: Im Herzen der Landeshauptstadt entsteht ein neues Pflegeheim!

Landeshauptmann Gerhard Dörfler: „Kärnten ist bei den Kinderbetreuungseinrichtungen Spitze!“

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2 KärntnerNachrichten I 18. Juni 2010

THEMA DER WOCHE

Erste Projekte durch Mölltalfonds finanziert und umgesetzt! LHStv. Scheuch: 2,5 Millionen Euro fließen nach den ersten Auszahlungen in die Gemeinden mit 55 Millionen Euro dotierten Mölltalfonds, der rund zwei Millionen Euro an jährlichen Erträgen abwerfen wird.

Bgm. Peter Suntinger und LHStv. Uwe Scheuch sind erfreut über die vielen Projekte, die durch den Mölltalfonds umgesetzt werden können. Mit dem Abschluss der Talschaftsverträge bzw. dem Errichten des Mölltalfonds im Jahr 2008 wurde ein historischer Schritt für die Region Oberkärnten gesetzt. Seit Jahrzehnten wurde um den Mölltalfonds

gerungen, um eine Entschädigung von der E-Wirtschaft für ihre Wassernutzung zu erhalten. 2008 war es dann endlich soweit. Nun kommen 19 Gemeinden aus dem Möll-, Malta-, Lieserund Drautal in Genuss des

Welche Projekte bisher konkret im Vorstand beschlossen wurden, präsentierten LHStv. Uwe Scheuch und Bgm. Peter Suntinger (Großkirchheim) im Rahmen einer Pressekonferenz. „Mit den aktuellen Auszahlungen fließen 2,5 Millionen Euro für die Finanzierung von über 50 regionalen und überregionalen Projekten in die Oberkärntner Gemeinden, für die Jahre 2010 bis 2014 stehen insgesamt 11,8 Millionen an Fördermitteln zur Verfügung“, erklärt LHStv. Uwe Scheuch welcher mit Jörg Haider, Kurt Scheuch und Bgm. Peter Suntinger einer der Hauptinitiatoren des Mölltalfonds war.

Das Mölltal, hier ein Blick vom Danielsberg, zählt zu den schönsten Tälern Kärntens.

„Gerade in schwierigen Zeiten bietet der Mölltalfonds eine Unterstützung der Gemeinden bei Investitionen in nachhaltige Projekte für beispielsweise Kleingewerbe, Ortsraumgestaltung und vieles mehr. Hervorzuheben ist vor allem das überregionale Projekt ‚Touristisches Leitsystem in der Nationalparkregion Hohe Tauern Kärnten‘, das von den 13 Nationalparkgemeinden, dem Mölltalfonds, Bund und Land finanziert wird und nun auch von Gemeinden in Tirol und Salzburg übernommen wird“, betont Bürgermeister Peter Suntinger.

Geld für die Region Beispiele für Projekte welche durch den Mölltalfonds ermöglicht wurden sind das Kleingewerbegebiet Heiligenblut, die Sport- und Freizeitanlage in Großkirchheim, die Ortsraumgestaltung in Rangersdorf, die Sanierung von Gemeindestraßen in Lurnfeld oder die Erneuerung des Gemeindeamtsgebäudes in Malta. Überregionale Projekte sind zum Beispiel das Touristische Lenk- und Leitsystem in der Nationalparkregion Hohe Tauern Kärnten, der Klettersteig in der Möllschlucht, der Ankauf eines Hubsteigers für die Feuerwehren Abschnitt Unteres Mölltal und das Schul- und Freizeitzentrum Möllbrücke.


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THEMA DER WOCHE

LH Dörfler: In Kärnten ist die Kinderbetreuung ausgezeichnet! Kindergartenreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler hat in letzten Jahren umfassendes Angebot an Kinderbetreuungs- und Krippenplätzen geschaffen. KN: Herr Landeshauptmann, wie ist das Kinderbetreuungsangebot in Kärnten ausgebaut? LH Dörfler: In meiner Funktion als Kindergartenreferent ist es mir in den letzten Jahren gelungen, ein umfassendes Angebot für die Bildung, Erziehung und Betreuung für Kinder im vorschulischen Bereich in Kärnten bereit zu stellen. Neben der Schaffung neuer Kindergärtenplätze für dreibis sechsjährige Kinder, die in Kärnten nun weitgehend flächendeckend vorhanden sind, konnten auch immer mehr Betreuungsplätze in Krippen und Kindergruppen für ein- bis dreijährige Kinder zur Verfügung gestellt werden. So kann Kärnten gegenüber dem Beginn meiner Amtszeit beispielsweise um 50 Prozent mehr Krippengruppen aufweisen. Auch der Bereich der Tagesmütter, als wichtiger Sektor der vorschulischen Kinderbetreuung, wurde ständig ausgebaut. KN: Trotzdem besagt eine aktuelle Studie, dass Kärnten nicht top bei der Kinderbetreuung ist. LH Dörfler: Die Aussagen, die von VP-Staatssekretärin Marek stammen und sich auf die Daten von Statistik Austria beziehen, müssen differenziert betrachtet werden. Tatsache ist, dass es bei der statistischen Erfassung Ungereimtheiten gibt. So fanden beispielsweise in Kärnten über 600

Kinder, die bei Tagesmüttern betreut wurden, in der Statistik keine Berücksichtigung. Bei der Besuchsquote der bis zu 2-jährigen Kinder liegt Kärnten vor Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark. Aufgrund des nun österreichweit verpflichtenden Bildungsjahres für Fünfjährige, für das Kärnten die Vorreiterrolle übernahm, besuchen mit wenigen Ausnahmen diese Kinder ohnehin den Kindergarten. KN: Gibt es nun ausreichend Kinderbetreuungsplätze in Kärnten? LH Dörfler: Die gibt es definitiv. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es in Krippen, Kindergruppen und Kindergärten ca. 1500 nicht besetzte Betreuungsplätze. Aufgrund gesellschaftlicher Veränderung, z.B. mehr Frauen im Arbeitsprozess, ist eine verstärkte Nachfrage nach Betreuungsplätzen für unter dreijährige Kinder zu erwarten. Wir haben diesbezüglich bereits frühzeitig reagiert und kontinuierlich investiert, so dass das Angebot stetig ausgebaut werden konnte. KN: Mit dem kommenden Kindergartenjahr läuft das Pilotprojekt des Gratis Kindergarten für 3 und 4jährige aus. Wie reagieren die Eltern? LH Dörfler: Der Gratiskindergarten war immer als Pilotprojekt gedacht. Trotz massiver finanzieller Unter-

stützung der Eltern konnte bei der Besuchsquote der drei- und vierjährigen Kinder im Kindergarten nur ein geringfügiger Anstieg der Besuchsquote festgestellt werden. Zudem kommt, dass einkommensschwache Familien bei den Rechtsträgern der Kindergärten, z.B. Gemeinden, um Zuschüsse ansuchen können. KN: Können Sie den Eltern, die einen Kinderbetreuungsplatz benötigen, garantieren, dass sie auch einen entsprechenden bekommen? LH Dörfler: Natürlich müssen regionale Bedingungen berücksichtigt werden. So kann es schon vorkommen, dass Eltern im städtischen Bereich in einer Kindergruppe oder Kindergarten, der ein besonderes pädagogisches Konzept anbietet,

gelegentlich nicht sofort einen Platz für ihr Kind entsprechend ihrer Wunschvorstellungen bekommen. Vor dem Hintergrund der bisherigen Entwicklung, der zu erwartenden Besuchsquoten und der vorhandenen freien Betreuungsplätze kann ich die Frage aber mit einem Ja beantworten. KN: Wie sieht es mit den Kinderkrippen aus? Verfügt Kärnten über ausreichend Betreuungsplätze? LH Dörfler: Wie schon erwähnt, wurde in den letzten Jahren ständig in den Ausbau von Krippen und Kindergruppen investiert. Auch in der nächsten Zeit werden wir dahingehend tätig sein. Bei Betreuungsplätzen für unter dreijährige Kinder ist Kärnten erneut ein Vorreiter.


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HINTERGRUND

Runder Tisch zur Rettung des Bodypainting-Festivals! ur geplanten Abschaffung des beliebten Bodypainting-Festivals in Seeboden gibt FPK-Obmann LHStv. Uwe Scheuch bekannt, dass sich die Freiheitlichen in Kärnten klar gegen diese Pläne aussprechen.

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„Die Gemeinde Seeboden plant das Festival, welches seit 12 Jahren in Seeboden stattfindet und allein im Vorjahr über 26.000 Besucher anlockte, nur mehr in diesem Jahr zu veranstalten. Dies wäre nicht nur ein großer Verlust für

Seeboden und den Millstätter See, sondern für ganz Kärnten“, betont Uwe Scheuch. In den nächsten Tag wird LHStv. Scheuch daher zum Runden Tisch zur Rettung des Bodypainting-Festivals einladen. „Eingeladen werden die Bürgermeister der Gemeinden Spittal, Seeboden, Millstatt und Döbriach, aber auch Vertreter der MTG Tourismusgesellschaft, der Kärnten Werbung und Alex Barendregt, Geschäftsführer der World Body Painting Association“, erklärt Uwe Scheuch. Erfolgsevent Bodypainting-Festival.

Freiheitliche: Antrag gegen Verzögerung des Koralmbahnprojektes

ORF-Landesstudio muss bleiben!

Länderinteressen gehen vor Parteiinteressen. FPK-Obmann LHStv. Uwe Scheuch und NRAbg. Martin Strutz, Sprecher der FPKFraktion im Nationalrat, sprechen sich klar gegen eine Verschiebung des Koralmbahnprojektes aus. „Hier sollten auf jeden Fall die Länderinteressen vor den Parteiinteressen stehen. Das Projekt ist schon sehr weit fortgeschritten und muss nun rasch umgesetzt werden. Das Jahrhundertprojekt jetzt zu stoppen wäre einfach nicht nachvollziehbar“, so FPK-Obmann Uwe Scheuch. Die Konsequenz daraus: „Wir werden einen parteiübergreifenden Antrag zur Umsetzung der Koralmbahn stellen. Nun ist politisches Umdenken gefragt, daher fordern wir die SPÖ und die ÖVP auf den Clubzwang aufzuheben und diesem Antrag zuzustimmen“,

so der Sprecher der FPKFraktion im Nationalrat, Martin Strutz. Ebenso keine Zustimmung seitens der Freiheitlichen in Kärnten gibt es bei der aktuellen Diskussion rund um die Schließung von Krankenhäusern. „Wir lehnen geplante Konzepte, an deren Ende eine Schließung von Krankenhäusern steht, rigoros ab. Benötigt wird zwar eine Optimierung der Strukturen, doch um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen, werden auch dezentrale Gebäude in jedem Fall benötigt. Gemeinsam mit der FPÖ werden wir daher einen Dringlichkeitsantrag zum flächendeckenden Erhalt der Krankenhäuser einbringen“, erklärt Uwe Scheuch. Der gemeinsame Antrag mit der FPÖ soll Schließungen verhindern, jedoch sinnvol-

LHStv. Uwe Scheuch le Sparmaßnahmen nicht ausschließen. Martin Strutz bezeichnet alle angekündigten Sparmaßnahmen als Ergebnis des finanziellen Hilfspaketes für Griechenland. „Nun werden die ÖsterreicherInnen zur Kasse gebeten. Daher bringen wir einen Antrag im Parlament ein, dass es in Zukunft eine Volksbefragung geben muss, bevor solche Hilfspakete beschlossen werden“, sagt der FPK-Fraktionssprecher.

Ein Bekenntnis für den Erhalt der ORF-Landesstudios legen der Obmann der Freiheitlichen in Kärnten, LHStv. Uwe Scheuch, sowie der FPKFraktionssprecher im Nationalrat, NRAbg. Martin Strutz, ab. Denn die geplanten Änderungen im ORF-Gesetz würden große Einschränkungen für die Landesstudios mit sich bringen. „Kärnten ist das einzige Bundesland, das nicht von ÖVP und SPÖ regiert wird. Daher ist das ORF-Landesstudio Kärnten auch Garant für eine ausgewogene Berichterstattung. Einen ausgedünnten ORF werden wir nicht mittragen“, stellt Uwe Scheuch entschieden fest. Die Freiheitlichen werden den Gesetzesentwürfen nicht zustimmen.


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HINTERGRUND

Ein Pflegeheim im Herzen von Klagenfurt Sozialreferent Landesrat Mag. Christian Ragger stellte mit Betreibergruppe Pläne vor. Das Pflegeheim am Kreuzbergl soll 75 Betten, 13 Kurzzeitpflegebetten sowie ein Tageszentrum mit 12 Plätzen enthalten. Klagenfurt bekommt ein neues Pflegeheim! Das Projekt am Klagenfurter Kreuzbergl wurde diese Woche von Soziallandesrat Christian Ragger, Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider, Betreiber Stephan Wagner und Kärntner Siedlungswerk-Geschäftsführer Klaus Wutte präsentiert. Das neue Haus soll über 75 Pflegebetten, 13 Kurzzeitpflegebetten sowie ein Tageszentrum mit 12 Plätzen verfügen. Das Land Kärnten gewährt ein Sozialbaudarlehen von 2,3 Millionen Euro, weiters übernimmt es die Kosten für jene Bewohnerinnen und Bewohner, die den Aufenthalt mit eigenen Mittel nicht bestreiten können. Insgesamt sind rund 12 Millionen Euro für das Heim budgetiert, das von Architekt Gerhart Hinterwirth geplant wurde.

Umfassendes Pflegeangebot „Für die Stadt Klagenfurt wird der höchste Anteil an über 75-Jährigen in Kärnten prognostiziert. Man nimmt an, dass im Jahr 2015 8.000 Menschen über 75 Jahren alt sein werden. Für mehr als zehn Prozent dieser Personen wird ein stationärer Pflegeplatz vorgehalten“, führt Landesrat Ragger aus. Derzeit verfügt die Stadt Klagenfurt über 650 Pflegeplätze, mit dem Projekt von Stephan Wagner

Landesrat Christian Ragger und Bürgermeister Christian Scheider beim Spatenstich. am Kreuzbergl und dem Projekt von Otto Scheiflinger in Waidmannsdorf werden es 800 sein. Damit wird in Klagenfurt ein umfassendes Pflegeangebot im Bereich der Dauerversorgung älterer Menschen geschaffen.

90 hochwertige Arbeitsplätze „Der Bau des Pflegeheims ist eine wichtige Maßnahme, um in Klagenfurt auch in Zukunft entsprechende Betreuungsmöglichkeiten für die unterschiedlichen Betreuungswünsche anbieten zu können. Mit dem neuen Heim werden wir der steigenden Nachfrage an Betreuung im Alter gerecht“, erklärt auch Bürgermeister Christian Scheider. Er streicht beson-

ders hervor, dass durch das Projekt 90 hochwertige Arbeitsplätze am Pflegeund Gesundheitssektor in Klagenfurt geschaffen werden. Für den Bürgermeister ist es besonders wichtig, dass in der Landeshauptstadt die Pflegeversorgung mittelfristig abgesichert wird.

Das Konzept Betreiber des Pflegeheimes wird die Wagner Unternehmensgruppe sein, die seit über 20 Jahren im Kur,Reha- und Pflegebereich tätig ist. Das Pflegeheim Kreuzbergl wird in der großräumigen Innenhofzone des ehemaligen Truppenspitals errichtet und bietet genügend Platz für 100 Seniorinnen und Senioren. Das Pflegeheim wird u-förmig an den

Altbau des ehemaligen Spitals angeschlossen, sodass ein großer, begrünter Innenhof entsteht. Die Pflege der Bewohner erfolgt nach dem Hausgemeinschaftsprojekt. „Das Konzept verfolgt gemeinschaftliche und familiäre Wohnformen für ältere Menschen. Das gemeinsame Verrichten alltäglicher Tätigkeiten und Gruppenaktivitäten in Verbindung mit privaten Rückzugs- und Lebensbereichen stehen im Vordergrund“, erläutert Stephan Wagner. Weiters wird auf dem Areal eine betreubare Wohnanlage errichtet. Die Kombination, die sich auf diesem Areal mit Pflegeheim und betreubarem Wohnen ergibt, ist ein Paradebeispiel und auch ein Vorbild für weitere Projekte.


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LANDESPOLITIK

Salzburger Parteien für Deutschpflicht an Schule Für Kärntner Bildungsreferent ist Initiative in Salzburger Privatschule verständlich. LHStv. Scheuch: Deutsche Sprache ist auch im Bildungsbereich Schlüssel zur Integration. „Die deutsche Sprache ist auch im Bildungsbereich ein wichtiger Schlüssel zur Integration von Jugendlichen. Daher habe ich für die Initiative der Salzburger Privatschule in St. Johann im Pongau durchaus Verständnis“, stellt Kärntens Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch klar.

Die Ausgangslage Die Direktorin einer katholischen Privatschule fordert, dass Schüler auch bei privaten Gesprächen nur noch in deutscher Sprache miteinander reden. Migrantenkinder müssen demnach in dieser Schule künftig darauf verzichten, sich auf Türkisch oder Serbokroatisch zu unterhalten. Einheimische Schülerinnen hätten sich laut der Direktorin ausgeschlossen gefühlt, wenn Kolleginnen in ihrer

Muttersprache miteinander geredet haben. Das hat zu erheblichen Spannungen geführt. Deshalb hat die Direktorin angeordnet, dass auf dem Schulgelände nur noch Deutsch gesprochen werden darf. Die Direktorin ist überzeugt, dass die einheitliche Sprache im Schulgelände die Gemeinschaft und die Integration fördern wird.

Sprache fördert Integration In Kärnten sind zwar bisher keine solchen Beschlüsse bekannt, sollte es aber zu solchen kommen, hätte der Bildungsreferent durchaus Verständnis dafür. Uwe Scheuch: „Sprachliche Fähigkeiten sind etwas besonders Wertvolles. Gerade deshalb muss es

ausländischen Jugendlichen klar sein, dass eine vollwertige Integration in Österreich nur über die deutsche Sprache führt.“ Das gesellschaftliche Leben in Österreich, die beruflichen Chancen und das gesamte soziale Miteinander beruhen auf guten Deutschkenntnissen. „Nur wer sich verständigen kann, wird erfolgreich sein können – privat wie beruflich. Daher befürworte ich jede Maßnahme, die das Erlernen unserer Sprache erleichtert“, erklärt LHStv. Scheuch. Man müsse sich jedenfalls im Einzelfall anschauen, inwieweit Vorschriften zur Kommunikationssprache am Schulgelände angemessen seien. „Klar ist, dass deutschsprachige Schülerinnen und Schüler nicht Fremde im eigenen Land werden dürfen“, meint der Bildungsreferent.

Theater auf der Heunburg: Landesrat Harald Dobernig stellt richtig! KN: Herr Kulturreferent, die Theatergruppe k.l.a.s hat wegen finanzieller Probleme das Sommertheater auf der Heunburg eingestellt. Ihre Meinung dazu? Dobernig: Natürlich ist es sehr bedauerlich, dass die Theatergruppe k.l.a.s die Heunburg plötzlich nicht mehr bespielen will. Ich muss aber an dieser Stelle festhalten, dass die Theatergruppe vom Land Kärnten wieder einen Dreijahresvertrag für 2010 bis 2012 mit einer Förderung von insgesamt 105.000 Euro erhalten hat. Zusätzlich zur regulären Förderung wurden im Vorjahr weitere 15.000 Euro zur Verfügung gestellt. KN: K.l.a.s. wollte die Förderung an eine Bank zedieren, ist das rechtens? Dobernig: Solche Zessionen bzw. Abtretungen der Forderung eines Kulturveranstalters an eine Bank können wir deshalb nicht vornehmen, da die Bank die gesamte Fördersumme einbehalten könnte, egal ob der Veranstalter die Veranstaltungen durchführt oder nicht.

KN: Und was sagen sie zur Kritik der SPÖ? Dobernig: Die Kritik von einzelnen Seiten, dass für die Volkskultur, das Brauchtum und die Heimatpflege weit höhere Fördersummen zur Verfügung stehen als für die Bespielung der Heunburg, weise ich zurück. Rund 100.000 Kärntnerinnen und Kärntner haben direkt oder indirekt mit der Volkskultur zu tun. Die Fördersummen Landesrat Mag. Harald für einzelne Initiativen im Dobernig volkskulturellen Bereich sind um ein vielfaches niedriger als die Förderung für die Theatergruppe k.l.a.s. Es ist aber nichts Neues, das speziell die Linken für unser Kärntner Brauchtum nichts übrig haben.


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LANDESPOLITIK

FPK: Transparenzkonto auch auf Bundesebene einführen! Kärntner Landesregierung bringt Resolution ein. Bundesregierung muss politische Verzögerungstaktik beenden und rasch handeln. In der Sitzung der Kärntner Landesregierung haben Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Soziallandesrat Christian Ragger eine Resolution zur ehest möglichen Einführung des bundesweiten Transparenzkontos eingebracht. Während sich die Einführung eines Transparenzkontos, in dem für jeden Bürger sowohl sämtliche Sozialleistungen als auch die maßgeblichen Anspruchsgrundlagen erfasst werden, in Kärnten bereits in Umsetzung befindet und Kärnten somit auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle einnimmt, wird innerhalb der österreichischen Bundesregier ung immer noch über Details gestritten. Deshalb sei nicht absehbar, ob und wann auch auf Bundesebene eine solche „Transferdatenbank“ eingerichtet werden wird.

Kein Verständnis für Bund „Für die Bürgerinnen und Bürger ist die Einführung des Transparenzkontos dringend notwendig. Da darin alle öffentlichen Transferleistungen sichtbar gemacht werden, kann deren Treffsicherheit erhöht und somit die Zuerkennung von Förderungen für Bürger schneller durchgeführt werden“, erklärt Landeshauptmann Dörfler, der für die politische Verzögerungstaktik der Bundesregierung kein

Landesrat Christian Ragger: „Transparenz im Sinne von mehr Gerechtigkeit!“ Verständnis hat. „Es ist bedauerlich, dass es die Regierungsparteien nicht schaffen, sich auf eine gemeinsame Vorgehensweise zu verständigen und somit endlich Transparenz im Förderungsdschungel schaffen“, stellt der Landeshauptmann fest.

Dringender Handlungsbedarf Ebenfalls dringenden Handlungsbedarf sieht Soziallandesrat Ragger. „Auf Bundesebene muss so rasch wie möglich ein solches Transparenzkonto bzw. eine Transferdatenbank eingeführt werden. Außerdem müssen im Rahmen einer Vereinbarung zwischen dem Bund und den Bundesländern die Voraussetzungen für die gegenseitige

Zurverfügungstellung und den Austausch aller Daten über staatliche Transferleistungen geschaffen werden“, fordert der Soziallandesrat. Damit könnten endlich sämtliche Transferleistungen aller Gebietskörperschaften aufscheinen, was neben der Vermeidung von Doppelförderungen erstmals auch einen Vergleich und eine Auswertung der unterschiedlichen Sozialleistungen der einzelnen Bundesländer ermöglichen würde.

Inhalt der Resolution Da sich die Bundesregierung seit Wochen und Monaten nicht auf ein rasches Vorgehen einigen kann, fordert nun die die Kärntner Landesregierung

die österreichische Bundesregierung auf, die parteipolitisch motivierten Streitigkeiten und Verzögerungen einzustellen und im Sinne der Gerechtigkeit und Treffsicherheit die Voraussetzungen für die bundesweite Einführung eines Transparenzkontos zu schaffen. Die Bundesregierung könne dabei gerne Kärnten als Modellregion heranziehen. Zudem müsse umgehend mit den Vorbereitungen einer Vereinbarung zwischen Bund und Ländern begonnen werden, um den notwendigen Datenaustausch zu ermöglichen. Verabschiedet wurde die Resolution mit den Stimmen der Freiheitlichen in Kärnten und der ÖVP. Die SPÖ war dagegen.


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LANDESPOLITIK

BZÖ verabschiedet sich vom Kurs Jörg Haiders! Bündnisobmann Bucher gibt Kooperation mit den Liberalen in Innsbruck bekannt. lichen Werten getan.

Kritik von Scheuch

Klubobmann Ing. Kurt Scheuch Neue Posse im BZÖ: Bündnisobmann Josef Bucher präsentierte diese Woche in Innsbruck die Gemeinderäte der Liberalen Innsbruck Christian Kogler und Astrid Volderauer als neue Mitglieder des BZÖ. Bucher und Kogler werden gemeinsam mit BZÖ Nationalratsabgeordneten Gerhard Huber, der für Osttirol verantwortlich ist, bis zum Herbst ein BZÖ-NEU aufbauen. Damit ist ein weiterer Schritt des BZÖ hin in Richtung liberale Partei und weg von den freiheit-

Zu der jüngsten Farce im BZÖ sagt der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Ing. Kurt Scheuch: „Wieder um haben sich unsere Vorhersagen zu 100 Prozent bestätigt. Denn die Verschmelzung vom BZÖ mit dem Liberalen Forum beginnt. Wie dieses „BZÖNeu“ aussehen wird, darauf darf man schon gespannt sein. Es wird wohl noch linker als das Liberale Forum.“ Die wirtschaftsliberalen Ideen von Bucher und seinen Freunden würden zeigen, wie weit diverse Personen vom Kurs Dr. Jörg Haiders entfernt sind. „Homo-Ehe und HaschischFreigabe sind nun PolitIdeen der Orangen a la Heide Schmidt. Aus gut informierten Kreisen hört man, dass Bucher mit seinen liberalen Ideen jedoch ziemlich alleine dastehe. Und spätestens nach

10.-Oktober-Feiern: Festprogramm und Homepage Das Fest- und Rahmenprogramm für die Feiern aus Anlass der 90. Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung im Jahr 1920, wird derzeit an alle 230.000 Kärntner Haushalte und diverse Institutionen versendet. Auch die Homepage www.10-oktober.at ist ab sofort mit allen relevanten Inhalten gefüllt. Die Informations-Broschüre umfasst alle wichtigen Highlights rund um die Feierlichkeiten und bildet so einen guten Überblick über sämtliche Veranstaltungen.

der verlorenen Wahl in der Steiermark werde Bucher wohl als Parteiobmann abtreten müssen. Kurt Scheuch: „Der Weg der Freiheitlichen in Kärnten

hat sich nun endgültig bestätigt. Die Erben des politischen Vermächtnisses von Jörg Haider sind einzig die Freiheitlichen in Kärnten sowie das Dritte Lager.“

Resolution für Frauenanliegen – v.l. LAbg. StR. Wilma Warmuth und Gastronomin Ingrid Bachler

Aktion für gynäkologische Kassenstellen Um den Wünschen der Kärntner Frauen zu entsprechen, starteten die Fra u e n ve r t re te r i n n e n aller Landtagsfraktionen eine Unterschriftenaktion, um so in jedem Kärntner Bezirk eine Frauenärztin mit Kassenabrechnung für gynäkologische Untersuchungen zu erreichen. „Kärnten ist das einzige Bundesland ohne weibliche Kassen-Gynäkologin! Trotz mehrerer einstimmiger Beschlüsse im

Kärntner Landtag ist für dieses Anliegen wurde bislang keine Lösung gefunden!“, zeigt sich die FPK-Frauensprec herin Wilma Warmuth betroffen. Nun wollen alle Frauensprecherinnen mit den Unterschriftenlisten Anfang Juli bei der Ärztekammer vorstellig werden. Übrigens; Unterstützende Unterschriften können auch online (bis 27. Juni 2010) unter: www.frauen.ktn.gv.at /frauenaerztin geleistet werden.


REGIONALES

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Da Tschriasche sagt: „Ich tu beim BZÖ die letzten Tage schon zählen, da können die Steirer jetzt nur mehr Jörg Haiders Jankerle wählen.“

Großes Interesse zeigten die Teilnehmer aus allen Teilen Kärntens an dem Seminar „Bürgerstandl“ in Klagenfurt. An zwei Tagen wurde nach einer kurzen Einleitung durch den Referenten Dietmar Heuritsch die wertschätzende Kommunikation in praktischen Übungen verfeinert. Der interessante Inhalt, die positive Stimmung und die gute Zusammenarbeit soll deshalb im Herbst bei einem weiteren Seminar fortgesetzt werden. Zu einem interessanten Diskussionsabend luden kürzlich Bezirkschefin LAbg. Wilma Warmuth und der neue Gurker Ortsobmann Ing. Siegfried Wuzella in das Restaurant „Kronenwirt“. LHStv. Uwe Scheuch referierte zum Thema „Positive Entwicklung unseres Landes und der Gemeinden“. Die lebendige und durchaus kritische Diskussion skizzierte eine klare Vorwärts- und Gestaltungspolitik der Freiheitlichen auf allen Ebenen. Neben den Bereichen „Neue Mittelschule“, „Bildung im ländlichen Raum“, „Lehre mit Matura“, „Verwaltungsreform“ und „Naturschutz“ erhielten die zahlreich erschienenen Bürgermeister und Gemeindemandatare wertvolle Tipps zur Umsetzung auf kommunaler Ebene. „Mit starken Einsatz und guten Ideen beweisen wir den Menschen, dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten den Bezirk St. Veit weiterhin zukunftsorientiert gestalten“, zeigte sich Bezirksobfrau Wilma Warmuth optimistisch. Im Bild v.l. Bgm. Siegfried Kampl, LAbg. Manfred Stromberger, LPO LHStv. Uwe Scheuch, Bezirksvorsitzende LAbg. Wilma Warmuth, Gastgeber OPO Siegfried Wuzella, der neue Bezirksjugendsprecher Michael Stromberger und Landesgeschäftsführer Gernot Schick.

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LESERBRIEFE

In der Affenfalle? Zum Verständnis vorab die Funktionsweise der Affenfalle: Der Mensch begibt sich in das Land des gesuchten Affen und lockt ihn mit einem unwiderstehlichen Nahrungsmittel an. Der Mensch baut einen Holzverschlag und schneidet ein Loch, gerade so groß, dass der Affe mit offener Hand hindurch kommt. Dann gibt man eine Banane hinein und der Affe wird dadurch angelockt. Der Affe wird sich vorsichtig annähern und nach einigem Zögern gierig nach der Banane greifen und dabei eine Faust bilden. Sodann ist der Affe durch seine Faustbildung im Holzverschlag ausgeliefert und lässt aus Unverständnis über die Falle die Banane nicht mehr los. So kann er problemlos gefangen werden und ist somit bis an sein Lebensende der Willkür der Menschen ausgeliefert. Auf die gleiche Art und Weise funktioniert die Abschaffung des Bodypaintingfestivals in Seeboden. Die ÖVP-Gemeindeführung inkl. MTG (Mensch) begibt sich in die Tourismuszone in Seeboden (Land) zu den gesuchten Touristikern und offeriert ihnen mit Investitionen anstatt Bodypaintingfestival (unwiderstehliches Nahrungsmittel) an. Die ÖVP-Gemeindeführung

(Mensch) macht einen Vertrag (Holzverschlag) und schneidet ein Angebot (Loch) hinein. Dann gibt man Bargeld (Banane) hinein und der Touristiker (in dem Fall der Affe) wird herangelockt. Der Touristiker wird sich dies vortragen lassen (vorsichtig annähern) und nach einiger Beratung gierig nach „Investition“ anstatt Bodypaintingfestival (Banane) greifen und dabei einen Vertrag unterzeichnen (Faust bilden). Sodann ist der Touristiker durch seine Unterzeichnung (Faustbildung) dem Vertrag (Holzverschlag) ausgeliefert und lässt aus offensichtlicher Unkenntnis über den Marketingwert (Falle) Investition anstatt Bodypaintingfestival (Banane) nicht mehr los, und kann problemlos an das offensichtlich sehr kurzsichtige Vertragswerk gebunden werden (gefangen werden) und ist somit der weltweiten Tourismus konkurrenz ohne Alleinstellungsmerkmal, kostengünstigstem Marketing, Saisonhighlight usw. (Willkür) durch die ÖVP-Gemeindeführung inkl. MTG zukünftig ausgeliefert. Die ÖVP-Gemeindeführung inkl. MTG will jedoch trotz Warnung offensichtlich noch immer blindlings in diese „Affenfalle“ rennen. Horst Zwischenberger, Seeboden

Bodypainting-Festival Mit Erstaunen entnahm ich aus der Zeitung, dass das Bodypainting Festival in Seeboden am wunderschönen Millstätter See in den kommenden Jahren nicht mehr stattfinden soll. Ein bestorganisiertes Event, das Jung und Alt begeistert und zahlreiche Schaulustige sowie Interessierte nach Seeboden lockt, will man aus Seeboden verbannen? Aus Erfahrung weiß ich, dass diese großartige Veranstaltung äußerst gut besucht ist. Die Diskussionen über Lautstärke oder Wetterbedingtheit erübrigen sich für mich – wenn man nach diesem Aspekt geht, dürfte keine Veranstaltung mehr abgehalten werden. Auch die umliegenden Betriebe, Hotels und etwaigen Vermieter, profitieren sicherlich von diesem einzigartigen Spektakel. Abgesehen davon ist Seeboden durch das Bodypainting Festival weit über seine Grenzen bekannt geworden. Aber anscheinend hat die Gemeinde Seeboden ja genügend Events in diesem Ausmaß, dass man auf das Bodypainting Festival verzichten kann. Wegrationalisieren ist leicht, Alternativen aufzubauen schwer. Tina Berger, Spittal/Drau.

Lümmelhaft und pietätlos! Das schlägt dem Fass den Boden aus! Da kündigt der steirische BZÖ-Landesobmann und langjähriger Politgünstling Haiders Gerald Grosz vollmundig in den Medien an, ein „Jankerl“ unseres verstorbenen Landeshauptmannes Jörg Haider beim steirischen Landesparteitag als zu tragen und somit als Wahlkampfgag zu missbrauchen. Hier hätte BZÖ-Zampano Stefan Petzner Arbeit genug, um mit solchem Unsinn aufzuräumen, anstatt andauernd die gute Arbeit der FPK zu verunglimpfen. Wenn das das steirische Wahlkampf-Werben sein

soll, dann Danke. Dann wird wohl LH Voves eine Haarlocke des großen Bruno Kreisky, statt einer roten Nelke im Knopfloch tragen, oder der ÖVP`ler Schützenhöfer sich den Schnauzer des ehrenwerten Figl als Gamsbartattrappe an den Hut stecken. Wo soll solch eine Politkultur noch hinführen? Wir Freiheitlichen in Kärnten tragen unseren Jörg Haider im Herzen und nicht seine Ableger am Körper. Und darauf sind wir stolz! LAbg. Manfred Stromberger Ehemaliger Bundesgeschäftsführer St. Veit/Glan

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GESUNDHEIT

Themen der Woche: Neuer Lehrgang „Gehirnintegrations-Kinesiologie“ in Saalfelden Venenschwäche: Kärntens Apotheken setzen auf Vorsorge Mag. Doskar geht neue Wege: Bestellservice mit persönlicher Beratung!

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II KärntnerNachrichten I 18. Juni 2010

KINESIOLOGIE

Neuer Lehrgang „GehirnintegrationsKinesiologie“ in Saalfelden! Das Studien und Management Center Saalfelden (SMC), Expositur der Universitäten Salzburg, Linz und Hagen, startet mit kommendem Wintersemester den viersemestrigen Lehrgang „Gehirnintegrations-Kinesiologie“. Zielgruppe sind angehende KinesiologInnen, PädagogInnen und Menschen in Heilberufen. Lehrgangsleiter ist der international gefragte Dozent für Gehirnphysiologie, Dr. Charles Krebs, dessen kinesiologisches Gehirnintegrationsprogramm LEAP auch den Ausbildungsschwerpunkt bildet. Lehrgangsbeginn ist am 18. September, die Anmeldung zum viersemestrigen Lehrgang „Gehirn integrations-Kinesi ologie“ ist ab sofort online unter http://www.smcinfo.at/lehrgaenge/gehirni n te g r a t i o n s - k i n e s i o l o gie.html möglich. Im Mittelpunkt der kinesiologischen Gehirnintegration steht das Arbeiten mit Körperenergie zur Anregung der Selbstheilkräfte, zur Verbesserung der Stressbewältigung sowie

zur gesundheitlichen Prävention. Ausbildungsschwerpunkt ist das von Lehrgangsleiter Dr. Charles Krebs entwickelte Gehirni n te g r a t i o n s p r o g r a m m LEAP, eines der weltweit erfolgreichsten Programme für Lern- und Leistungsstörungen auf Basis der Kinesiologie und neuester wissenschaftlicher Erkenntnis der Hirnforschung. Andrea Hahn, die den Lehrgang gemeinsam mit Krebs leitet, erklärt: „Gehirnintegration ist die uneingeschränkte Zusammenarbeit einzelner Gehirnareale. Wir sind jedoch heute mehr denn je reizüberflutet und äußeren Einflüssen ausgesetzt, denen wir uns nicht mehr entziehen kön-

Uschi Ghavami: „Ich habe 2003 den Lehrgang zur pädagogischen Kinesiologie am SMC in Saalfelden begonnen und hatte keinerlei Vorkenntnisse auf dem Gebiet der Energiearbeit. Aber unter der fachlich brillanten und didaktisch sehr kompetenten Leitung von Dr. Charles Krebs und Andrea Hahn wurden wir in den zwei Jahren der Dauer des Lehrgangs zu erfahrenen Kinesiologinnen ausgebildet. Wir waren nach der Ausbildung in der Lage, unser erworbenes Wissen und Können selbständig und individuell anzuwenden. Ich arbeite nun schon seit 2004 in eigener Praxis in Saalfelden und bin voll identifiziert mit dieser wunderbaren Arbeit!“

nen. Die Folge ist Stress, der größte Feind der Gehirnintegration. Wir werden lethargisch oder aggressiv, feige, ängstlich und depressiv, zeigen Nullbockverhalten oder überlasten uns mit Freizeitaktivitäten und hetzen von einer Aktivität in die andere. Wir empfinden uns unnütz und ins Abseits gestellt oder sind die großen „Macher“ ohne die ganze Firmenimperien zusammenbrechen, haben den Zwang topfit zu sein oder fühlen uns ständig krank, sind unausgelastet und überlastet. Hier setzt die kinesiologische Gehirnintegration an: Stressbedingte Blockaden im Gehirn oder auf einer Leitbahn werden aufgespürt und beseitigt.

Kinesiologie Kinesiologie – der Begriff wird wissenschaftlich als „Lehre der Physiologie der Bewegung“ beschrieben – befasst sich mit dem Lösen von Blockaden im Energiebereich, die Schmerzen und Fehlfunktionen hervorrufen und den Organismus darin behindern können, sich selbst in einem ausgewogenen Zustand zu halten. Die Kinesiologie beruht auf der Annahme, dass sich gesundheitliche Störungen als Schwäche bestimmter Muskelgruppen manifestieren. Kinesiologie fokussiert die Selbstheilungskräfte und hilft der Person, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Lehrgangsleiter Dr. Charles T. Krebs ist ein international gefragter Dozent für Gehirnphysiologie. Nach einem Tauchunfall zunächst gelähmt, konnte er mit alternativen Heilmethoden und Gehirnphysiologie seine Behinder ung überwinden. Fotos: smc-saalfelden

Informationen zum Lehrgang: Lehrgangsleitung: Dr. Charles Krebs und Andrea Hahn (www.ell.at) Beginn: 18.09.2010 Dauer: 4 Semester Kosten: Lehrgang pro Semester: 2.400 Euro inkl. Skripten (Förderungen durch den Bildungsscheck des Landes Salzburg möglich) Zielgruppen: Krankenschwestern/-pfleger, MasseurInnen, PhysiotherapeutInnen, GesundheitstrainerInnen und TherapeutInnen jeder Art; PädagogInnen, LegasthenietrainierInnen; angehende selbständige KinesiologInnen


18. Juni 2010 I KärntnerNachrichten III

GESUNDHEIT

Venenschwäche: Kärntens Apotheken setzen auf Vorsorge! Vom 22. Juni bis 2. Juli kostenloser Venen-Check Volkskrankheit Venenschwäche: Die Erkrankungen nahmen in den letzten Jahren deutlich zu. Venenbeschwerden gehören rechtzeitig behandelt, um schwer wiegende Komplikationen zu vermeiden. Kärntens Apothekerinnen und Apotheker setzen auf Vorsorge und bieten den kostenlosen Venen-Check an. Vom 22. Juni bis 2. Juli haben Vorsorge-Interessierte kärntenweit die Chance, ihre Venen-Funktion kostenlos und professionell testen zu lassen: In Apotheken wird eine Venenmess-Station eingerichtet sein und zusätzlich tourt der Antistax® Truck durch unser Bundesland. In welchen Apotheken der professionelle Test angeboten wird und wo der Tourbus Station macht, erfahren Interessierte bequem auf der Website der Kärntner Apothekerkammer: www.apotheker.or.at/ktn „Wir sehen uns als wichtige Partnerinnen und Partner in der Vorsorge und bieten

F: Eggenberger

daher regelmäßig Möglichkeiten an, um vorbeugend auf die Gesundheit zu schauen“, nennt Mag. Paul Hauser, Präsident der Kärntner Apothekerkammer, einen wesentlichen Schwerpunkt der Kärntner Apothekerinnen und Apotheker. Begrüßt wird der Vorsorge-Check auch von Gesundheitsreferent LHStv. Dr. Peter Kaiser: „Gesundheit ist das, was wir morgen

Risikofaktoren für VenenFunktionsstörungen: Das Alter: Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass schwere Venenleiden bei 60jährigen sieben Mal häufiger auftreten als bei 20jährigen. Übergewicht Falsche Ernährung Bewegungsmangel Hormonelle Einflüsse bei Frauen Schwangerschaft Die häufig genannte Vererbung ist nicht absolut gesichert.

ernten, wenn wir heute drauf Acht geben. Jeder Einzelne hat die Verantwortung, seine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Kärntens Apotheken bieten dazu eine hervorragende Möglichkeit.“ Information über die Ergebnisse des Venen-Screenings, Beratung über eine gesunde Lebensweise sowie Tipps zur Vorsorge stehen

bei der kostenlosen Aktion selbstverständlich ebenso am Programm. „Wir können unseren Kundinnen und Kunden keine Therapie verschreiben, aber eine Beschreibung des Ist-Zustandes geben und ihnen gegebenenfalls empfehlen, den Arzt aufzusuchen“, freut sich der ApothekerkammerPräsident Mag. Paul Hauser auf möglichst viele Vorsorge-Interessierte.

Tipps gegen Venenleiden Sobald die ersten Anzeichen auftreten, einen Venen-Check durchführen lassen. Bewegung: Schwimmen, Walken, Laufen, Rad fahren Kompressionsstrümpfe tragen Beine hoch lagern Keine hohen Absätze tragen Fußbäder und Beingüsse (vom Fuß in Richtung Oberschenkel) Beine vor großer Hitze schützen (Sauna, heiße Bäder, Sonnenbad)

Beine nicht zu fest massieren und nicht übereinander schlagen Langes Stehen vermeiden Alkohol-, Nikotin- und Kaffeekonsum einschränken Keine einengenden Hosen, Socken, Strümpfe oder Stiefel tragen! Weitere Infos: Apothekerkammer Kärnten Mag. Paul Hauser Tel.: 0463 513 366-0


IV KärntnerNachrichten I 18. Juni 2010

GESUNDHEIT

Mag. Doskar geht neue Wege:

Bestellservice mit persönlicher Beratung! Die natürlich anregende Wirkung des Spargels auf die Nierentätigkeit verbindet sich mit den verdauungsfördernden Enzymen der Ananas. Die Kombination bei-

der Naturprodukte kann daher ideal die Ausscheidung unterstützen. Die ANANAS enthält das verdauungsfördernde Enzym Brome-

lain, welches allerdings hauptsächlich im Stiel vorkommt. Da der Stiel aber ungenießbar ist, kann Bromelain nur als Pulver, das aus dem ganzen Stiel herge-

stellt wird, genutzt werden. Bromelain spielt eine wichtige Rolle in der Eiweißspaltung. SPARGEL wiederum ist reich an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen wie zum Beispiel Saponinen sowie an Kalium und Asparaginsäure, die eine positive Wirkung auf die Nierentätigkeit ausüben und zu einer erhöhten Wasserausscheidung beitragen können.

Für starke Nerven Wichtige Mineralstoffe für die Nerven und den Zellstoffwechsel LECITHIN wird oft als Nervennahrung bezeichnet und ist für den gesamten Zellstoffwechsel von größter Bedeutung. Zur Klasse der Phosphatide gehörend findet man vor allem im Knochenmark, im Gehirn, in der Leber und im Herz einen hohen Gehalt an Lecithin. Es ist ein wichtiger Baustein der Zellen, besonders der Zellmembran und des Nervengewebes. Lecithin fördert als Emulgator die Fettverdauung und verbessert die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine (Vitamin A, Vitamin E). MAGNESIUM ist an der Aktivierung von über 300 Enzymen beteiligt, die für einen reibungslosen Ablauf zahlreicher Stoffwechselvorgänge sorgen. Da der Körper Magnesium nicht selbst produzieren kann und magnesiumarme Nahrungsmittel, Stress, Sport, Schwangerschaft, Stillzeit, Rauchen und Alkohol es in unserer Zeit manchmal schwierig machen, genügend Magnesium aufzunehmen, kann eine Nahrungsergänzung mit Magnesium sinnvoll sein. Die Kombination mit Vitaminen der B-Gruppe stellt eine ideale Nervennahrung dar. Für Bestellungen gehen Sie bitte auf unsere neue Homepage: www.Doskar-Direkt.at


18. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 15

SERVICE

Heißer Money Maker Sommer steht bevor: Abkühlung in der Gelddusche!

Gen.-Dir. Dr. Karl Stoss (links) und Lotterien-Vorstandskollegin Mag. Bettina Glatz-Kremsner freuen sich auf den Lotterien-Tag ebenso wie Dr. Klaus Albrecht Schröder, Direktor der Albertina.

Österreichische Lotterien öffnen die Türen zur Albertina in Wien Der 25. Juni ist als „Lotterien Tag in der Albertina“ ein spezieller Tag für die Kunst und seine Liebhaber. Wer mit einem Produkt der Österreichischen Lotterien in die Albertina kommt, hat freien Eintritt. Die Österreichischen Lotterien unterstützen seit sieben Jahren die Albertina in

Wenn „Money Maker“ kommt, ist auch der Sommer nicht mehr weit. Oder ist es doch umgekehrt? Wie auch immer, jetzt gibt es den sommerlichen Rubbelspaß wieder in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien. Mit dem Los geht’s jetzt einmal los, im Geld geduscht wird ab 28. Juni 2010. Für 2,50 Euro pro Los erhält man die Chance, Bargeld bis zu 10.000 Euro zu gewinnen. Wer drei ORF-Symbole bzw. drei Bonus-Symbole aufrubbelt, dem ist der Eintritt in die Gelddusche sicher. Vor laufender Fernsehkamera darf man 30 Sekunden lang so viele herumwirbelnde Geldscheine wie möglich fangen.

Wien, eine der größten und bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt. Am „Lotterien Tag“ kann man dabei jede Ausstellung, wie z.B. die aktuelle „Alex Katz Prints“ besichtigen. Wann die Quittung gespielt bzw. das Los aufgerubbelt wurde, ist gleichgültig. Der Spielschein muss nicht aus einer aktuellen Runde sein.

The „Chippendales“ am 5. Oktober in Klagenfurt! Kartenvorverkauf: Kärntner Reisebüro 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, ÖTicket Vorverkaufsstellen, Ö-Ticket Hotline 01 / 96 0 96, Ticket Online Vorverkaufsstellen und unter 01/88088 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE HOTLINE 0732 / 22 15 23.

Ziehung vom Mi., 9. 6. 2010

95639 Ziehung vom Do., 10.6. 2010

73818 Ziehung vom Fr., 11.6. 2010

42882 Ziehung vom Sa., 12.6. 2010

66773 In der Kärntner Landeszeitung vom 17. Juni 2010 ist eine Planstelle (Karenzvertretung) für eine

Ziehung vom Mo., 14.6.2010

vollbeschäftigte Lehrkraft

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im Fach Violine beim Landeskonservatorium (Bewerbungsfrist: 9. Juli 2010) öffentlich ausgeschrieben.

Ziehung vom Di., 15.6. 2010

Nähere Einzelheiten sind dort ersichtlich.

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VO R S C H AU 24. Runde 2010 1: Niederlande– Japan 2: Ghana– Australien 3: Kamerun– Dänemark 4: Slowakei– Paraguay 5: Italien– Neuseeland 6: Brasilien– Elfenbeinküste 7: CF Elche– Real Sociedad 8: Betis Sevilla– UD Levante 9: Rayo Vallecano– Recreativo Huelva 10: CF Cadiz– CD Numancia 11: UD Las Palmas– Gymnastic Tarragona 12: FC Girona– Real Murcia Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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16 KärntnerNachrichten I 18. Juni 2010

WIRTSCHAFT

100 Jahre Murauer Bier: Das bierigste Event des Jahres! Die 1. Obermurtaler Brauereigenossenschaft in Murau feiert ihr 100jähriges Bestandsjubiläum am 3. Juli 2010! Vier Festbühnen mit Superstars, 30 Musikkapellen, über 16 gastronomische Ausschankstätten und natürlich das beste Murauer Jubiläumsbier – das sind nur einige Highlights des bierigsten Events des Sommers, dem Murauer Bierstadtfest am 3. Juli. Wer diesen Tag nicht in der „Bierstadt“ verbringt, versäumt ein Programm, das die gesamte Innenstadt von Murau zur einzigartigen Bühne macht.

Feuerwerk der Superstars Für das 100jährige Bestandsjubiläum der Genossenschaft scheuten die Brauerei Murau sowie die Stadtgemeinde Murau keine Mühen ein Fest auszurichten, das wohl Rekorde bricht. Auf der Bühne Raffaltplatz spielen „Die Edlseer“, „Die Stoakogler“, und abschließend um 19.30 Uhr „Die Mooskirchner“ auf. Am Hauptplatz begeistern Andreas Gabalier, Udo Wenders und am Abend die Kreischberg Musikanten. Auf dem St. Leonhardplatz geht es so richtig ab mit Doris Streibl mit Popband, Quattro Pro, Leib & Sö – und mit der „Riesenpfanne der Murauer Bürgergarde“.

Der Tag für die ganze Familie Straßenkünstler und Kinderprogramm machen den 3. Juli zum Tag für die ganze

Familie. Gaukler, Zauberer und Seiltänzer entführen die Besucher in die Welt der Phantasie. Der „Tag der offenen Tür“ der Brauerei Murau ist ein weiterer Glanzpunkt.

Murauer Jubiläumsbier Zu einem Jubiläumsfest gehören natürlich ein Jubiläumsbier und ein Jubiläumskrug mit dazu. Mit dem Kauf des Jubiläumskrugs kann den ganzen Tag lang bestes Murauer Jubiläumsbier gratis genossen werden. Das gleiche gilt bei Erwerb des Jubiläumsbechers für die Murelli-Limonade. Der Jubiläumskrug kann übrigens ab Juni im Logistikcenter Murau im Vorverkauf erworben werden.


BAUEN & WOHNEN

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ISOCELL: Der Spezialist für Zellulosedämmung! Die 1992 gegründete ISOCELL VertriebsgmbH hat sich mit einer innovativen Produktpalette in den Bereichen Zellulosedämmung und Luftdichtheitssysteme am Bausektor etabliert und garantiert optimale Verarbeitung auf höchstem Niveau. Isocell bringt nun mit „WoodyFIX“ ein Modulsystem zur einfachen und kostengünstigen Dämmung der obersten Geschoßdecke auf den Markt: Vorgefertigte passgenaue Steckelemente aus MFP-Platten lassen sich unkompliziert und zeitsparend auslegen und mit Bodenplatten abdecken. Der so entstehende Hohlraum wird lückenlos mit Zellulosedämmstoff aufgefüllt. Die Dämmung der obersten Geschoßdecke ist sowohl in Österreich als auch in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Mit WoodyFIX bietet ISOCELL, der österreichische Spezialist für Zellulosedämmung und Luftdichtheitssysteme, nun eine kostengünstige Lösung: Die WoodyFIX Basis-Module aus MFP-Platten werden auf der Geschoßdecke ausgelegt, durch Holzlatten verbunden und bilden so ein Auflagesystem für Bodenplatten. Kleine Unebenheiten der

Geschoßdecke gleicht das System durch die Verbindungslatten aus, bei größeren Dimensionsunterschieden werden Unterlagsplättchen verwendet. Der zwischen Geschoßdecke und Bodenplatten entstandene Hohlraum wird schließlich lückenlos und frei von Wärmebrücken mit ISOCELL-Zellulosedämmung im Einblasverfahren befüllt. Die Konstruktion stellt bereits bei der Verwendung von nur 18 mm dicken Holzwerkstoffplatten ein begehbares und äußerst tragfähiges System dar. WoodyFIX ist standardmäßig in drei Konstruktionshöhen lieferbar: 220 mm, 260 mm oder 320 mm. Weitere Stärken können auf Anfrage angefertigt werden. ISOCELL beschäftigt 68 Mitarbeiter im In- und Ausland. Am Standort Neumarkt arbeiten 49 Mitarbeiter.

Das WoodyFIX Basismodul lässt sich einfach und mühelos zusammenstecken.

Die WoodyFIX-Basismodule werden im Abstand von ca. 80 Zentimetern aufgestellt.

Der Hohlraum wird mit ISOCELL Zellulosedämmung im Einblasverfahren aufgefüllt.

Das Resultat: ein begehbares und äußerst tragfähiges System mit hervorragenden Dämmwerten.


18 KärntnerNachrichten I 18. Juni 2010

REGIONALES

Auf das „biblische“ Alter von beinahe 400 Jahre können in der Künstlerstadt Gmünd die Bäckerei Jury (140 Jahre), Uhren Schmuck Waidbacher (80 Jahre), Elektro Pirker (45 Jahre), die Galeria Hopfgartner (45 Jahre) die Konditorei Nussbaumer (40 Jahre) und Papierwaren Perauer (40 Jahre) gemeinsam blicken. Den Betrieben, die ihr langes Bestandsjubiläum gemeinsam feierten, stattete Landeshauptmann Gerhard Dörfler kürzlich einen Besuch ab. „Während woanders die Hauptplätze in den Orten verwaisen, ist Gmünd lebendig und aktiv sowie eine lebenswerte Stadt“, gratulierte der Landeshauptmann den Betriebsinhabern.

Im Rahmen des „Krone“-Stadtfestes in Villach, lies es sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler nicht nehmen, seinem engen Freund und Kärnten Liebhaber Roberto Blanco zum 73. Geburtstag zu gratulieren. Der Landeschef überraschte den Entertainer mit einer Kärntner Genuss-Box: „Roberto begeistert mit seinen Hits Jung und Alt, er ist ein richtiger Publikumsmagnet“, freute sich der Landeshauptmann über das gelungene Konzert.

Beim letzten Fußballmeisterschaftsspiel des SC Ebenthal übergaben Bundesrat Peter Zwanziger, LAbg. Mag. Gernot Darmann und Vzbgm Mag. Christian Kau an den SC Ebenthal und an den ASKÖ Gurnitz je 300,00 E für den Nachwuchs. Die beiden Sektionsleiter der jeweiligen Vereine, Herbert Janesch (SCE) und Andrea Steiner (ASKÖ), freuten, und bedankten sich im Namen der Vereine für die tolle Unterstützung. „Die Nachwuchsarbeit ist ein wichtiger Faktor im Vereinswesen, und daher liegt es uns besonders am Herzen diese auch zu unterstützen“, so die Gönner.

80 Aussteller, 33 Referenten machten die 6. “gesund&glücklich“-Messe am Sonneggersee zu einem Erlebnis für Körper, Geist und Seele. Auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler stattete der von Annemarie Herzog und Rolf Bickelhaupt mit der Gemeinde Sittersdorf ins Leben gerufene Messe einen Besuch ab. Für den Landeshauptmann sind Gesundheit und Glück eng miteinander verbunden und für ihn persönlich auch zwei ganz wichtige Güter. „Man sollte jeden Tag glücklich sein, wenn man gesund ist und mit viel Herz und Leidenschaft lachen“, verriet er sein Rezept für ein gesundes und glückliches Leben. Wichtig für ihn als Landeshauptmann sind auch die persönlichen Kontakte mit den Menschen, mit Freunden und der Familie. „Wer Menschen mag, wird auch glücklich sein“.

Im Bild: v.l.n.r.: LAbg. Mag. Gernot Darmann, Vzbgm. Mag. Christian Kau, GV Silke Kau, Andrea Steiner, Herbert Janesch und Bundesrat Peter Zwanziger.

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REGIONALES

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20 KärntnerNachrichten I 18. Juni 2010 Umwelterlebniswoche bei Seppele in Feistritz/Drau Am Firmengelände von Peter Seppele findet noch heute Freitag, dem 18. Juni die Umwelterlebniswoche für Volksschulen mit folgenden Themen statt: • Das Papier und seine Geschichte • Wasserkreislauf bis hin zur Kläranlage • Mülltrennen macht doch Spaß • Schmatzi, der Kompostwurm erzählt Gesponsert wurde sie von der Raiffeisen Landesbank, der Raiffeisen Drautralbank sowie durch den Abfallwirtschaftsverband Spittal/Drau und von der Firma Seppele. Nach 20 Jahren Erfahrung in der Bewusstseinsbildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen und der daraus resultierenden Ergebnissen, war der Weg für die Schulerlebniswochen offen. Mit diesem Konzept und seiner Umsetzung, konnte die Zahl der teilnehmenden Kinder um ein Vielfaches ausgedehnt werden. Das heißt, die Nachhaltigkeit begann dadurch zu leben!

VERANSTALTUNGEN


18. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 21

BESTATTUNG

Pörtschach setzt auf die rote Rose! Enge Kooperation der Bestattung Kärnten GmbH mit der Wörthersee-Gemeinde. BGK ist bereits drittgrößtes Bestattungsunternehmen in Österreich. Die Bestattung Kärnten (BKG) als drittgrößtes Unternehmen dieser Art in Österreich expandiert weiter: Nach der kürzlich abgeschlossenen Kooperation mit der Herzogstadt St. Veit/Glan wurde mit der Wörtherseegemeinde Pörtschach wieder ein neuer und kompetenter Partner an Bord geholt. Der Pörtschacher Bürgermeister Mag. Franz Arnold freut sich auf die enge Zusammenarbeit: „Durch diesen vernünftigen Schritt können für beide Seiten wichtige Synergieeffekte erzielt und qualitativ hoch stehende Leistungen in einem äußerst sensiblen Bereich angeboten werden.“ Nach Angaben des Gemeindechefs werde sich die Kommune durch die Partnerschaft mit der Bestattung Kärnten enorme Kosten ersparen, beispielsweise beim Fuhrpark. Die BKGMitarbeiter würden außerdem durch ihre professionelle Ausbildung den richtigen Umgang mit trauernden Verwandten garantieren. Erste Ansprechpartner für Hinterbliebene bleiben vorerst vertraute Personen der Gemeinde – in diesem Fall die engagierte Amtsleiterin Sabine Tschemernjak. Die BKG-Geschäftsführer Andreas Waldher und Mag. Walter

Pörtschach am Wörthersee im Zeichen der roten Rose der Bestattung Kärnten (BKG, von links): BKG-Geschäftsführer Andreas Waldher, 1. Vizebürgermeister Alfred Walter, Bürgermeister Mag. Franz Arnold, die BKG-Mitarbeiter Michael Waldl, Johann Matheuschitz, Ingo Sternig und Manuel Mikula, 2. Vizebürgermeister DI Christian Berg und BGK-Geschäftsführer Mag. Walter Egger. Foto: blitzlicht/KK Egger: „Wir arbeiten bereits mit mehreren Kärntner Gemeinden höchst professionell zusammen und führen mit weiteren Interessenten intensive Gespräche…“ Die Bestattung Kärnten GmbH – sie besteht aus den Stadtwerken Klagen-

furt und dem Magistrat Villach – bietet alle gängigen Arten der Verabschiedung an. Von der Erd- bis zur Feuerbestattung. Aber auch außergewöhnliche Wünsche können erfüllt werden. Etwa die Diamant -, Weltraumoder Seebestattung. Die BKG leitet das Krematorium in Villach, verfügt über entsprechende Ausstellungsräume und bietet professionelle Trauerbewältigung an. Ein elektronisches Kondolenzbuch ermöglicht eine moderne und rasche Art der Beileidsbezeugung per Mausklick. In Klagenfurt ist ein Friedensforst geplant. In diesem Waldstück werden Urnen am Fuße von speziell gekennzeichneten Bäumen beigesetzt. Die BKG ist durch eine Tag – und - Nacht - Bereitschaft telefonisch rund um die Uhr erreichbar. Auch an Sonnund Feiertagen. Das bekannte Markenzeichen der BKG ist die rote Rose als Symbol der unendlichen Liebe!


22 KärntnerNachrichten I 18. Juni 2010

WIRTSCHAFT

Start frei für die KÄRNTEN THERME rlebnis, Wellness, Fitness – das werden die drei Säulen der KÄRNTEN THERME in Warmbad-Villach sein. Für die moderne, innovative Erlebniswelt wurde diese Woche feierlich der Grundstein gelegt. Im Juni 2012 soll sie eröffnet werden und dann jährlich 280.000 Besucher aus der gesamten Alpen-Adria-Region anlocken. Stadt Villach, Land Kärnten und das ThermenResort Warmbad-Villach investieren in das touristische Leitprojekt über 35 Mio. Euro. Zusätzlich wird noch das angrenzende Hotel Karawankenhof erneuert.

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„Heute starten wir hier ein touristisches Zukunftsraumschiff“, spielte Landeshauptmann Gerhard Dörfler auf die futuristische Architektur der neuen Therme an. Er strich auch hervor, dass es in Kärnten keinen landesinternen Thermenwettbewerb gebe, das Villacher Projekt mit Bad Kleinkirchheim und Bleiberg abgestimmt sei. Kärnten setze darauf, sich aus der Krise herauszuinvestieren. „Wir lassen

mit den Investitionen nicht locker“, verwies er u. a. auch auf die Kraftwerksgruppe Reißeck II. Die KÄRNTEN THERME sieht Dörfler als wichtigen Teil von „senza confini“, weil sie die Menschen in der AlpenAdria-Region ansprechen solle. Villachs Bürgermeister Helmut Manzenreiter erwartet sich eine neue Ära des Tourismus und Impulse für Villach, Kärnten sowie die Nachbarländer. Bei der Grundsteinlegung mauerten Dörfler, Manzenreiter und Mayerhofer drei Plexiglasboxen ein, die Gegenstände aus den drei Bereichen Erlebnis, Wellness und Fitness enthielten. Um-

gesetzt wird das Bauprojekt von der ARGE STRABAG-ALPINE Bau GmbH. Die alte Erlebnistherme, an deren Stelle die KÄRNTEN THERME entstehen wird, wurde am 8. Feber 2010 geschlossen. Die Gleichenfeier für die KÄRNTEN THERME ist bereits für Frühjahr 2011 geplant, ihre Eröffnung für Juni 2012. Der neue Karawankenhof soll Mitte 2011 eröffnet werden.

Klagenfurter Stadtwappen für Moden Puschnig Besonderes Jubiläum bei Moden Puschnig in der Kramergasse 11. Der Familienbetrieb wurde 50 Jahre alt. Bürgermeister Christian Scheider stellte sich mit dem Stadtwappen ein. Zum 50er am 11. Juni lud Firmenchefin Monika Puschnig ihre Kunden und das offizielle Klagenfurt zum Geburtstagsfest ein.

punkt steht, ist das Herz mit dabei und da gibt es eine ganz andere Beziehung zu Kunden und Mitarbeitern“, so Scheider bei der Überreichung des Stadtwappens.

Stadtchef Christian Scheider kam mit einer besonderen Auszeichnung. Das Modegeschäft darf ab sofort das Klagenfurter Stadtwappen führen, die entsprechenden Beschlüsse in Stadtsenat und Gemeinderat waren einstimmig.

Die Mitarbeiterbeziehung in dem Modegeschäft ist tatsächlich etwas Besonderes: Brigitte Prentner arbeitet seit 39 Jahren und Gerda Hirm seit 34 Jahren bei Moden Puschnig, die beide als Lehrlinge begannen.

Der Bürgermeister hob in seiner Ansprache hervor, dass die Geschichte des Unternehmens zeige, dass sich Kontinuität, Qualität und Menschlichkeit lohnen. „Wo die Familie im Mittel-

Moden Puschnig wurde von Fritz und Martha Puschnig im Jahr 1960 gegründet und aufgebaut. 1991 übernahmen es Klaus und Monika Puschnig. Seit einem schweren Schicksalsschlag – Klaus

Bürgermeister Christian Scheider, Firmenchefin Monika Puschnig (re) und die beiden langgedienten Mitarbeiterinnen Gerda Hirm und Brigitte Prentner (v. li) Puschnig starb 1997 im Alter von nur 40 Jahren – führt Monika Puschnig das Unternehmen alleine. Mit großem Erfolg gelang es ihr das Modehaus im Spitzen-

feld der Geschäfte für Damen – und Herrenbekleidung zu etablieren. Sie setzt auf Qualität und „die darf auch etwas kosten“, so die Firmenchefin.


18. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR

Komödienspiele Porcia: Die Proben haben bereits begonnen! Mit Riesenschritten kommt sie näher, die Eröffnung der Komödienspiele Porcia in Spittal.

Bereits am 1. Juli um 19.30 Uhr werden die Komödienspiele heuer mit einem großen Festakt anlässlich ihres 50-Jahr-Jubiläums eröffnet. Einen Tag später um 20.30 Uhr starten die Aufführungen, dieses Jahr jedoch mit einem besonderen Auftakt. Nämlich nicht wie üblich im Innenhof von Schloss Porcia, sondern im Spittaler Bauhof, der die Kulisse für

„Schirokko“ und „Over the Rainbow“, zwei Einakter von Walter Müller, bildet. Im Schloss Porcia wird dann am 15. Juli mit dem Stück „Höllenangst“ von Johann Nepomuk Nestroy Premiere gefeiert. Für weiteren Komödiengenuss sorgt „Die Liebesfessel“ von Georges Feydeau (ab 20. Juli), „Ein besserer Herr“ von Walter Hasen clever (ab 24. Juli) und „Der Dieb der nicht zu Schaden kam“ (ab 27. Juli). Auch kleine Theaterfreunde kommen mit „Kalif Storch“ (ab 3. August, 17 Uhr) voll

Foto: riepress

Hinter den Kulissen haben die Proben begonnen, das Ensemble paukt fleißig seine Texte und fiebert wie so mancher Zuseher schon auf die Premiere hin.

auf ihre Kosten. Und noch ein Höhepunkt wartet auf die Besucher: Der Gastauftritt von Peter Simonischek und Brigitte Karner, die am 29. August aus „Gut gegen Nordwind“ lesen.

Karten für die Vorstellungen sind übrigens auch jetzt schon zu haben: Montags bis Freitags von 9 bis 18 Uhr im Kartenbüro im Schloss Porcia.

The Chippendales verführen wieder! 2010 führt die Tour der amerikanischen Gentlemen durch 5 österreichische Städte. Der Name ist Programm: wer bei den Chippendales dabei sein will, muss viele Kriterien erfüllen. Es reicht nicht, einfach nur gut auszusehen. Das Team ist der Star und jeder in seiner Einzigartigkeit geschätzt. Neben Tanz und Gesang wird auch tadelloses Benehmen vorausgesetzt – ein Chippendale ist immer ein Gentleman! Die Show sprüht nur so von Highlights - spannende Choreographien zu aktuellen Hits und Klassikern, fantasievolle Kostüme und grandiose Lichteffekte verführen genauso wie die zarten, die leisen und romantischen Szenen. Die Chippendales belegen ein-

drucksvoll, warum sie die Nummer 1 weltweit im Bereich Frauen-Entertainment sind. Ihr bekanntes Markenzeichen, die Collars & Cuffs stehen für Stil, Professionalität und Sexappeal. Wer sie einmal gesehen hat ist für immer in ihren Bann gezogen. Die zehn bis zwölf Männer des Ensembles sind professionelle Sänger, Tänzer und Models, größtenteils aus den USA, alle mit unglaublich perfekten Körpern, die sie gekonnt und erotisch bewegen. Im Stil einer Broadwayshow bieten die Chippendales alles was eine prickelnde Show für Frauen jeden Alters und

jeder Gesellschaftsschicht braucht. Bei der zweistündigen Show sitzt jede Be-

wegung und reißt alle Zuschauerinnen vor Begeisterung von den Stühlen.

2 x 2 Karten für „The Chippendales“ am 5. Oktober 2010 in der Klagenfurter Messearena zu gewinnen! Schreiben Sie an: Kärntner Nachrichten, Kennwort: Chippendales, Kohldorferstraße 98, 9020 Klagenfurt.


24 KärntnerNachrichten I 18. Juni 2010

UMWELT

Für eine energiegeladene und emissionsfreie Zukunft Die „grüne Nummer 1“ nimmt unter den Gartencentern auch die Vorreiterrolle im Bereich der Energieeffizienz und Reduktion der Emissionen ein. Stromtankstellen gibt es in Kärnten aufgrund des Engagements von „Lebensland Kärnten“ bereits einige – doch die neu eröffnete Stromtankstelle bei Bellaflora in Klagenfurt ist etwas Besonderes: Sie wurde eigens für die Wandmontage entwickelt und kann damit direkt neben Geschäftseingängen Platz sparend angebracht werden. Während man Blumen kauft, lädt sich das Elektrofahrzeug bequem am Kundenparkplatz mit Strom auf.

Seit 14. Juni 2010 hat bellaflora in der Niederlassung Leonding eine ElektroTankstelle eingerichtet und seit 16. Juni 2010 bietet auch die Niederlassung Klagenfurt eine Elektro-Tankstelle an. Die Kunden von bellaflora können dort während der Öffnungszeiten für ihr Elektrofahrzeug gratis Strom zapfen. Mit Hilfe einer MaestroKarte, die in einen Magnetkartenleser gesteckt wird, schaltet man die Stromzufuhr frei. Das System bietet somit Schutz vor Missbrauch oder auch vor Unfällen etwa durch unsachgemäße Bedienung durch Kinder. Die Installation ist mit 2x230V 16A

Schuko sowie 1x400V 3 polig CEE Steckdosen ausgestattet, durch einen eigenen FI-Schalter abgesichert und nach den Qualitäts-, Umweltund Sicherheitsstandards ISO 9001:2008, ISO 14001:2004 und OHSAS 18001:1999 zertifiziert. Der Geschäftsführer von bellaflora, Herr Alois Wichtl, dazu: „Die ElektroMobilität wird sich über kurz oder lang als Alternative neben den klassischen Verbrennungsmotoren etablieren. Laut A.T. Kearney werden im Jahr 2020 rund 100.000 Elektro-

Fahrzeuge in Österreich unterwegs sein. Dazu braucht es eine entsprechende Infrastruktur. Anstatt nur darüber zu reden, setzen wir als ‚grüne Nummer 1’ Taten und bieten unseren Kunden schon jetzt die Möglichkeit, ihre Elektrofahrzeuge kostenlos aufzuladen, während sie bei uns einkaufen.“ Damit bekennt sich bellaflora klar zu einer sauberen und energieeffizienten Zukunft der Fortbewegung. Ein Schritt in Richtung nachhaltiger Energie.

„Lebensland Kärnten trifft bellaflora, die grüne Nummer eins“, spielt der Landeshauptmann auf den bekannten Werbeslogan an und dankte für die gelebte Partnerschaft zwischen Land und bellaflora. Die Elektromobilität erlebe einen Boom, gerade Kärnten sei bei den - vom Land auch finanziell geförderten - EScootern und E-Fahrrädern führend. Es sei erfreulich, dass die Menschen immer mehr auf eine umweltfreundliche Mobilität umsteigen würden, so Dörfer. Gerade die Sonderedition der „Kärnten e-Bikes“ von KTM sei ein Renner gewesen. Bellaf lora-Geschäftsführer Wichtl sagte weiters, dass eine E-Tankstelle optimal in die Firmenphilosophie der gesunden Umwelt und des Wohlfühlens von bellaflora passen würde. Damit werde ein wichtiges Zeichen gesetzt und ein Angebot gegeben, um die E-Mobilität zu fördern.


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