Nr. 22 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 4. Juni 2010
Kelag und RWE verzeichnen Erfolgsbilanz:
Partnerschaft lebt!
Nach 10jähriger RWE-Partnerschaft Koralmtunnel: LH Gerhard Dörfler verzeichnet die Kelag im Jahr 2009 besteht auf konsequente Umsetzung einen Rekordumsatz von 1,16 Mrd. Euro! des Jahrhundertprojektes! Seiten 2 und 3
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THEMA DER WOCHE
Land Kärnten und RWE: Fruchtbare Partnerschaft! LH Dörfler und LR Dobernig: Wichtiges Signal, dass große internationale Konzerne erfolgreich mit Kärnten zusammenarbeiten können - 1,2 Milliarden Euro Investitionen in Kärnten
Das Land Kärnten und Kelag-Miteigentümer RWE AG haben ihre erfolgreiche Partnerschaft um weitere zehn Jahre verlängert. Das wurde in der Sitzung der Kärntner Landesregierung einstimmig beschlossen, auch die RWE AG hat ihre entsprechende Zustimmung erteilt. In der Klagenfurter Kelag-Zentrale erfolgte anschließend die Vertragsunterzeichnung. In einer gemeinsamen Pressekonferenz wurde Bilanz über die bisherige Zusammenarbeit gezogen und ein Ausblick in die Zukunft der Energieversorgung in Kärnten gegeben.
Handschrift Jörg Haiders Landeshauptmann Gerhard Dörfler freut sich über die „gute Unterschrift für Kärnten“. Die Partnerschaft zwischen Land und RWE sei
besonders gelungen, man könne auf zehn absolute Erfolgsjahre zurückblicken. „Kärnten ist ein verlässlicher Partner, das beweist diese Kooperation mit einem der international führenden Energieunternehmen. Wir haben gemeinsam viel für Kärnten erreicht.“ In diesem Zusammenhang erinnert Dörfler an die Entstehung der Partnerschaft, die die Handschrift von Jörg Haider trage. Wie Dörfler betont, seien alle 2001 formulierten Unternehmensziele erreicht worden. So habe die Kelag Wettbewerbsfähigkeit und Mitarbeiterstand ausgebaut, erfolgreich in Österreich und Südosteuropa expandiert und stark auf alternative Energien gesetzt. Gemeinsame Zukunfts-Ziele der Partner würden u. a. bei EMobilität oder Windenergie
sowie der weiteren Internationalisierung des Unternehmens liegen. „Unsere grüne Kraftquelle Kelag hat noch viele Potentiale“, betont Dörfler.
Gute Partnerschaft Für Eigentümervertreter Finanzreferent Harald Dobernig ist die Verlängerung der Partnerschaft zwischen dem Land Kärnten und der RWE im Rahmen der Kärntner Energieholding (KEH) ein logischer Schritt. „Wir setzen damit eine Erfolgsgeschichte, die 2001 begonnen hat, für mindestens weitere zehn Jahre fort. Es ist ein starkes Signal, dass wir diese gut gelebte Partnerschaft nun intensivieren.“ „Die Kelag investiert alleine im heurigen Jahr über 150 Millionen Euro in Kärnten
und schafft damit Arbeitsplätze und Nachfrage in Kärnten. Mit diesen Investitionen kurbeln wir die Kärntner Wirtschaft an.“ Zusätzlich plant die Kelag in den kommenden zehn Jahren 1,2 Milliarden Euro in Kärnten zu investieren, vorrangig in neue Kraftwerkskapazitäten und in leistungsfähige, moderne Stromnetze. „Damit ist die Kelag einer der bedeutendsten Leitbetriebe in Kärnten“, so Dobernig.
Erfolgsgeschichte Die Partnerschaft sei jedenfalls auch eine Erfolgsgeschichte für Kärnten, habe die Kelag doch ihren Umsatz, die Mitarbeiterzahl und die Investitionssummen im Land seit 2001 massiv steigern können. Die Kelag habe mit 110 Lehrlingen auch eine wichtige Rolle bei der Aus-
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THEMA DER WOCHE bildung der Jugendlichen. „Als Landesenergieversorger hat die Kelag immer eine hohe Akzeptanz in Kärnten gehabt und muss politisch außer Streit stehen. Auch die Stromkunden profitieren, da die Kelag im Gegensatz zu allen anderen Energieversorgern die Strompreise seit drei Jahren nicht erhöht, sondern stabil gehalten hat“, betont der Finanzreferent.
machen, denn da starten wir hier in Klagenfurt unsere E-MobilitätsRoadshow.“ Beide Unternehmen engagieren sich stark in den Bereichen Energieeffizienz, Elektromobilität und Klimaschutz. Das zeige aber nur einen kleinen Ausschnitt dessen, was bislang in der Partnerschaft gemeinsam erreicht wurde und was in der nächsten Zeit geplant ist.
„Die neuen Regelungen in den Verträgen garantieren auch, dass man mit Kärnten über die Beteiligungen der Kelag nicht verhandeln kann“, erklärt Dobernig weiter. Wichtig sei überdies, dass auch der Partner aus Deutschland auf Klimaschutz und erneuerbare Energien setze und hier die Kelag eine Vorbildfunktion für die RWE ausübe. Auch RWE-Vorstand Rolf Martin Schmitz habe zu verstehen gegeben, dass er sich noch auf eine lange und fruchtbare Ehe zwischen Deutschland und Kärnten freue. Dobernig: „Es ist ein wichtiges Signal, dass große internationale Konzerne erfolgreich mit Kärnten zusammenarbeiten können. In einem Satz: Wir haben einen Partner gesucht und einen Freund gewonnen.“
Der Kelag-Aufsichratsvorsitzende Dr. Günther Pöschl fasst abschließend die zentralen Aspekte der fortgesetzten Partnerschaft aus Sicht der Kelag zusammen: „Mit dem heutigen Tag ist für die notwendige Stabilität auf der Eigentümerseite gesorgt, und damit sichergestellt, dass die ehrgeizigen Projekte der Kelag in den kommenden Jahren in Angriff genommen und umgesetzt werden.“
Wirtschaftlicher Erfolg Seitens der RWE blickt der scheidende Geschäftsführer der Kärntner Energieholding, Dipl. Ökonom Heinz-Werner Ufer auf die Gründe für die Partnerschaft mit dem Land Kärnten zurück: „Wir haben uns vor zehn Jahren für die Kelag entschieden und waren von Anfang an überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben. Das hat sich bis heute mehrfach bestätigt.“ Das Unternehmen sei wirtschaftlich erfolgreich und das sei die Basis, so Ufer, für nachhaltiges, wertorientiertes Wachstum. Der zukünftige KEH-Geschäftsführer Dr. Rolf Schmitz, Mitglied des Vorstand der RWE, hob die gemeinsamen Projekte von Kelag und RWE hervor: „Bereits am 4. Juni können sich die Kärntnerinnen und Kärntner wieder ein Bild unserer Zusammenarbeit
Bilanz der Partnerschaft • Steigerung des Umsatzes von 365 Mio. Euro 2001 auf 1,16 Mrd. Euro 2009 • Steigerungen der Investitionen von 45 Mio. Euro 2001 auf 145 Mio. Euro 2009 • Reduktion der Nettoverschuldung von 305 Mio. Euro 2001 auf 180 Euro 2009 • Halten eines A-Ratings und damit einer Spitzenposition unter EVUs • Steigerung der Mitarbeiteranzahl auf 1467 Ende 2009 • Ausbildungsquote von 8 Prozent (ca. 110 Lehrlinge) • Direkte Wertschöpfung für die Region Kärnten von rd. 185 Mio. Euro in 2009 gegenüber 135 Mio. Euro in 2001
Kommentar von Helmut Prasch
In Zahlen gegossener, politischer Erfolg! Was musste sich der verstorbene Landeshauptmann Dr. Jörg Haider im Jahre 2001 nicht alles anhören, als er gemeinsam mit den klugen Köpfen des Landes daran ging, einen strategischen Partner für die Kelag zu suchen. „Ausverkauf der Heimat!“, wetterten da die üblichen Kleingeister, „Verscherbelung des Familiensilbers!“ die anderen. Nicht ganz zehn Jahre danach können die Kritiker von damals, die ja noch heute in den Redaktionen oder in den Parteizentralen sitzen, nachlesen, was der Einstieg der deutschen RWE in die Kelag tatsächlich für Kärnten bedeutet hat. Die Kelag ist nicht nur weiterhin das größte Unternehmen des Landes, sondern braucht mit 1,2 Milliarden Euro Umsatz im Vorjahr auch den internationalen Vergleich nicht zu scheuen. Dazu kommt, dass das Investitionsvolumen der Kelag um 100 Millionen Euro gesteigert werden konnte, was in Krisenzeiten wichtige Aufträge für die Bauwirtschaft und damit sichere Arbeitsplätze bedeutet. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Kelag und der RWE zeigt aber auch deutlich, dass Partnerschaften heimischer Unternehmen mit deutschen Konzernen sehr wohl funktionieren können. Anders als bei der Hypo, bei der sich immer deutlicher herausstellt, dass das bayrische Management in den letzten drei Jahren gravierende Fehler gemacht hat, haben Kelag-Führung und RWEManagement gezeigt, dass man trotz räumlicher Distanz einen gemeinsamen Erfolgsweg gehen kann. Wenn nur das Vertrauen stimmt und nicht die deutschen Riesen versuchen, auf dem Rücken des Kärntner Junior-Partners ExtremGewinne und irre Expansionen durchzuziehen. Nicht umsonst heißt es, dass die cleversten Deutschen aus NordrheinWestfalen, dem Herkunftsland des RWEKonzernes kommen. Und auch der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider war ein „Cleverle“, als er sich diesen Partner ins Boot holte und damit den Grundstein einer Erfolgsstory legte.
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HINTERGRUND
Burgenland: SPÖ weiter im Abwärtstrend, FPÖ legt zu! Trotz eines Jahrhundertwahlkampfs hat die SPÖ im Burgenland die absolute Mehrheit im Landtag verloren. Die nächste empfindliche Niederlage für SPÖ-Chef Werner Faymann! Medien, Meinungsforscher und Politstratregen können es drehen wie sie wollen: Die SPÖ hat bei den Landtagswahlen am vergangenen Sonntag einmal mehr eine empfindliche Niederlage erlitten und die absolute Mehrheit verloren. Gewonnen haben erneut die Freiheitlichen unter ihrem Bundesobmann HC Strache und dem lokalen Spitzenkandidaten Hans Tschürtz. „Das Ergebnis der Wahlen im Burgenland hat gezeigt, dass der freiheitliche Erfolg erfolgreich fortgesetzt wird. Ich gratuliere dem FPÖ-Spitzenkandidaten Hans Tschürtz zu seinem tollen
Erfolg!“, kommentiert FPKObmann LHStv. Uwe Scheuch: „Vor allem die Verdoppelung der freiheitlichen Mandate, die deutlichen Zugewinne und somit das Erreichen aller Wahlziele sind der Beweis für den richtigen Weg der FPÖ!“. Neben der Niederlage für die Faymann-SPÖ war im Burgenland auch klar erkennbar, dass die ÖVP auf der Stelle tritt und sich auch die Grünen unter ihrer Obfrau Eva Glawischnig allmählich von der politischen Bildfläche verabschieden. Mit Spanung werden nun die Wahlen in der Steiermark erwartet. Wahlverlierer ist Landeshauptmann Hans Niessl.
Israelischer Botschafter soll wegen Gewalt gegen Gaza-Hilfsflotte einbestellt werden „Als unentschuldbaren Akt der Gewalt“ verurteilte der FPK-Nationalratsabgeordneter Dr. Martin Strutz den massiven Waffeneinsatz durch die israelische Armee gegenüber den Schiffsbesatzungen der Free-Gaza-Flotte mit zahlreichen Todesopfern. Dieses absolut unverhältnismäßige Vorgehen könne von der internationalen Staatengemeinschaft nicht tatenlos zur Kenntnis genommen werden. Auch das offizielle Österreich dürfe dazu nicht schweigen, so der Sprecher der Kärntner Freiheitlichen im Nationalrat.
den die FPK-Abgeordneten im Nationalrat bei der nächsten Sitzung einen entsprechenden Antrag einbringen. Hier darf man nicht einfach wegschauen und schweigen“, betont Martin Strutz.
„Außenminister Spindelegger soll umgehend den israelischen Botschafter in Wien einbestellen und eine Erklärung einfordern“, so der FPK-Mandatar. Österreich müsse angesichts dieser israelischen Gewalteskalation eine offizielle Protestnote übermitteln, fordert Strutz weiter. Die jüngste Reise von Vizekanzler Pröll nach Israel habe offensichtlich ihre Wirkung verfehlt, denn die unverhältnismäßige Gewaltanwendung durch die israelische Armee gehe unvermindert weiter. „Sollten sich die Vertreter der Bundesregierung zu keiner angemessenen Erklärung durchringen können, wer-
FPK-Abgeordneter Martin Strutz kritisiert den israelischen Militäreinsatz gegen die Free-Gaza-Flotte.
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HINTERGRUND
Freiheitliche rufen zu Tankboykott gegen BP-Konzern auf! BP für Ölpest im Golf von Mexico zur Verantwortung ziehen. FPK-Obmann Uwe Scheuch: „Ölkatastrophe im Golf von Mexiko nimmt immer schlimmere Ausmaße an – Konzern handelt ohne Rücksicht auf Verluste.“ des Konzerns-BP aus“, erklärt der Parteiobmann der Freiheitlichen in Kärnten, LHStv. Uwe Scheuch.
Nicht mehr bei BP tanken
Bereits seit fast sechs Wochen zerstört die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko Tierwelt, Umwelt, Lebensräume und Existenzen. „Nachdem der BP-Konzern
ohne jegliche Rücksicht auf Verluste nur auf Gewinne und Profit abzielt, ist es für jeden von uns an der Zeit zu handeln. Daher rufe ich offiziell zum Tankboykott
In verantwortungsloser Art und Weise sei BP im Golf von Mexico auf Profitsuche gewesen und habe alle Sicherheitsbedenken sowie Umweltgedanken beiseitegelassen. Durch dieses Fehlverhalten strömen nun täglich hundertausende Liter Rohöl ins Meer und vernichten Pflanzen und Tiere so weit das Auge reicht. Nach Schätzungen der US-Regierung sind bereits zwischen 68 und 151 Millionen Liter Öl ins Meer
geflossen, im schlimmsten Fall wird mit Regenerationszeiten von bis zu 15 Jahren gerechnet. Das verantwortungslose Verhalten des Ölkonzerns BP müsse entsprechend sanktioniert werden, fordert Uwe Scheuch: „Jeder von uns ist nun gefragt, diesen Konzern, welcher rücksichtslos die Natur ausbeutet, die Umwelt zerstört, unsere Tier welt qualvoll verenden lässt und Lebensräume und ganze Existenzen vernichtet, ab sofort zu boykottieren. BP kann sich nicht einfach aus der Verantwortung stehlen. Jeder Autofahrer kann dazu beitragen, diese verantwortungslose Vorgehensweise nicht länger zu unterstützen!“
Uwe Scheuch fordert klare Regelung des Rauchverbotes in Gastlokalen! nlässlich des Weltnichtrauchertages appellierte FPKObmann LHStv. Uwe Scheuch, schnellstmöglich eine klare Regelung des Rauchverbotes in Lokalen zu finden.
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„Der derzeitige gesetzliche Zustand ist weder für Raucher, noch für Nichtraucher und schon gar nicht für Lokalbesitzer zufriedenstellend. Hier muss möglichst rasch eine klare Regelung gefunden werden“, fordert Uwe Scheuch. Er sieht in einem generellen Rauchverbot in Lokalen die einzig sinnvolle Lösung. „Mit einem generellen Rauchverbot schafft man nicht nur eine klare Gesetzeslage. Betrachtet man die aktuellen Zahlen der Raucherinnen und Raucher, wird ersichtlich wie wichtig es ist, aktiv zum Nichtrauchertum und damit zur Gesundheit beizutragen“, erklärt LHStv. Scheuch.
Das Rauchen in Lokalen macht zunehmends nicht nur Nichtrauchern Probleme, sondern auch den Gastwirten. LHStv. Uwe Scheuch fordert klare Regeln.
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LANDESPOLITIK
LH Dörfler: Koralmbahn muss gebaut werden Land Kärnten steht zum Bau der Koralmbahn. SP-Infrastrukturministerin Bures muss endlich klare Position zum Großprojekt einnehmen. KN: Herr Landeshauptmann, was sagen Sie zu den aktuellen Diskussionen rund um die Koralmbahn? LH Dörfler: Die von Infrastrukturministerin Doris Bures angeheizte Diskussion rund um eine in Fragestellung des Baus der Koralmbahn ist vollkommen unverständlich. Es gibt zwischen Land und Bund aufrechte Verträge. An diese müssen sich alle Vertragspartner halten. Das Land Kärnten hat seine Position zur Koralmbahn nicht geändert. Wir stehen zu dieser einmaligen verkehrstechnischen Lösung. KN: Wenn der Bund das Projekt nun nochmals evaluieren will, kann die Bahn dann umgesetzt werden? LH Dörfler: An eine Bauverzögerung oder gar einen Baustopp ist nicht zu denken. Die Vereinbarungen sind für alle Partner bindend, das müssen auch die Zuständigen auf Bundesebene akzeptieren. KN: Wie viel Geld wurde bereits in die Koralmbahn investiert? LH Dörfler: Wir befinden uns mitten im Bau, für den bereits knapp eine Milliarde Euro aufgewendet wurden. Dieses Investitionssummen dürfen vom Bund nicht einfach so in den Sand gesetzt werden. KN: Warum ist die Koralmbahn so wichtig für Kärnten? LH Dörfler: Die Koralmbahn stellt eine wichtige
Nord-Süd-Verbindung dar. Sie ist aber auch das Kernstück der BaltischAdriatischen-Achse, einer internationalen Verkehrsverbindung, an der der gesamte Schienenverkehr Mittel- und Osteuropas hängt. Diese Verkehrsachse ist ein europäisches Hochleistungsbahnprojekt von Danzig in Polen bis nach Bologna in Italien, es enthält das Herzstück der Koralmbahn von Graz über Klagenfurt, Villach und weiter nach Udine. KN: Wie sehr profitiert die heimische Wirtschaft von diesen Mega-Bahnbau-Projekt? LH Dörfler: Pro investierter Milliarde Euro in den Ausbau von Bahninfrastruktur werden 17.000 Arbeitsplätze geschaffen. Laut einer aktuellen Studie beträgt die Wertschöpfung durch den Bau zirka 210 Millionen Euro pro Jahr. Verkehrswege können somit als Wohlstandsachsen gesehen werden, vor allem im Fall Kärntens, bei dem zahlreiche heimische Baufirmen am Bauprojekt Koralmbahn beteiligt sind. KN: Wie stehen die internationalen Partner zu den aktuellen Diskussionen zur Koralmbahn? LH Dörfler: Die Debatten haben auf internationaler Ebene für Aufregen gesorgt. Koralmbahnpartner sowohl in Italien wie auch wichtige Entscheidungsträger auf europäischer Ebene in Brüssel sind über die ent-
Landeshauptmann Gerhard Dörfler gemeinsam mit Friaul-Julisch-Venetiens Verkehrslandesrat Ricardo Riccardi. Beide kämpfen in Brüssel gemeinsam für die Baltisch-Adriatische Achse.
standene Diskussion über eine Realisierung der Koralmbahn sehr irritiert. Sollte die Koralmbahn verspätet oder im schlimmsten Fall gar nicht realisiert werden, wäre dies nämlich auch eine klare Absage gegen die Baltisch-Adriatische Achse. KN: Sehen Sie Ihre Lobbying-Bemühungen auf europäischer Ebene als gefährdet? LH Dörfler: Ich hoffe nicht, denn wenn unsere internationalen Lobbying-Bemühungen Früchte tragen, würde die EU dieses Projekt auch entsprechend finanziell unterstützen. Wenn nun die verantwortliche Infrastrukturministerin Doris Bures und mit ihr die österreichische Bundesregierung den Bau der Koralm-
bahn auf Eis legt, wären jegliche Chancen Österreichs über die Baltisch-Adriatische Achse Fördermittel zu lukrieren, auf sehr lange Zeit, wenn nicht sogar für immer, verstrichen. KN: Sehen Sie noch eine Chance für die Koralmbahn? LH Dörfler: Definitiv, ja! Ich hoffe, dass sich die Ministerin in Wien dieser Bedeutung und einmaligen Chance Österreichs bewusst ist, und im Sinne der Verkehrspolitik Österreichs nun entsprechende Schritte setzt und handelt. Kärnten, Österreich, aber auch der gesamteuropäische Raum braucht die Koralmbahn als Herzstück der Baltisch-Adriatischen Achse, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.
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LANDESPOLITIK
Schärfere Strafen für gewalttätige Jugendliche! In Kärnten gibt es einen dramatischen Anstieg von Gewalttaten von Jugendlichen. Erst vor wenigen Tagen starb ein Kärntner an den brutalen Verletzungen, die ihm ein Gewalttäter zugefügt hat. Sozialreferent Landesrat Mag. Christian Ragger will nun Jugendliche zur Verantwortung ziehen und schärfere Strafen wie gemeinnützige Arbeit und Führerscheinentzug einführen. „Es darf nicht sein, dass die Kärntnerinnen und Kärntner zunehmend in Angst vor gewalttätigen Jugendlichen leben müssen. Es sind offenbar weitere Maßnahmen nötig, die klar signalisieren, dass Gewalt zur Lösung von Konflikten absolut verpönt ist“, erläutert Landesrat Ragger die Motivation für die geplanten Strafverschärfungen.
Straffällige Jugendliche sollen Müll sammeln Das Ziel des Landesrates ist es, das Kärntner Jugendschutzgesetz in die richtige Richtung zu ändern, nämlich vermehrt gemeinnützige Arbeit als Prävention einzusetzen. Heute würden bei Vergehen meist nur Geldstrafen ausgesprochen, die dann auch noch von Eltern bezahlt werden. Die straffälligen Jugendlichen kommen so oftmals ungeschoren davon. „Ich möchte jedoch die Jugendlichen zur Verantwortung ziehen. So ist es sinnvoller, wenn der Jugendliche zum Beispiel 40 Stunden lang gemeinnützige Arbeiten zu erledigen hat wie zum Beispiel Müllsammeln im Park oder Reinigungsarbeiten in einem Pflegeheim“, erklärt Landesrat Ragger. Weiters sollte in den Jugendschutzbestimmungen
Landesrat Christian Ragger will eine Verschärfung des Jugendschutzgesetzes. eine Meldepflicht des Jugendamtes an die Führerscheinbehörde vorgesehen werden. Sobald ein gewalttätiger Jugendlicher bei Gericht angezeigt wird, sollte die zuständige Verwaltungsbehörde ein Führerscheinentzugsverfahren einleiten. „Wer besonders aggressiv ist und sein Gewaltpotential nicht im Griff hat, ist auch ungeeignet für den Straßenverkehr“, ist der Soziallandesrat überzeugt. Die Bezirkshauptmannschaft Zell am See geht bereits seit längerer Zeit mit einigem Erfolg nach diesem Prinzip vor. Sie hat bereits rund 20 Gewalttätern wegen dieser erwähnten Unzuverlässigkeit im Straßenverkehr den Führerschein vorübergehend abgenom-
men. Dies zeigt, dass hierfür keine gesetzlichen Adaptierungen des Führerscheingesetzes nötig sind, sondern nur der Vollzug in diese Richtung erfolgen muss.
Präventive Maßnahmen Kärnten wird künftig auch den Schwerpunkt auf die Prävention richten und Familien, die Unterstützung benötigen, verstärkt ambulant betreuen. Dies hat den Vorteil, dass Kinder und Jugendliche in ihrem bisherigen familiären Umfeld verbleiben können und nicht mehr in Jugendwohlfahrtseinrichtungen „fremduntergebracht“ wer-
den müssen. Noch heuer will Landesrat Ragger auch einen „Elternführerschein“ einführen. Damit können Eltern pädagogische Ausbildungsmaßnahmen in Anspruch nehmen, diese sollten „erziehen lernen“. Weiters wird das Streetworking in ganz Kärnten weiter ausgebaut, um den Zugang zu problematischen Jugendlichen zu ermöglichen. Zudem ist Kärnten Vorreiter im Bereich der Schulsozialarbeiter, die bei Problemen jeder Art helfen, sei es bei Konflikten im Elternhaus, bei Konflikten von Schülern untereinander oder bei Schwierigkeiten mit Lehrern.
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LANDESPOLITIK
Kurios: BZÖ wirbt um Liberales Forum! Enttäuschte BZÖler wollen zum FPK überwechseln. Annäherung von Bucher ans LIF sorgt für Unmut unter BZÖ-Funktionären. Erosionsprozess beim BZÖ setzt sich fort. Neuerlicher Schwenk beim BZÖ: Parteiobmann Josef Bucher erklärte, dass er sich künftig eine Zusammenarbeit mit dem Liberalen Forum vorstellen könne. Wohin für Bucher die inhaltliche Reise des BZÖ gehen soll, ist somit klar: hin zu einer klaren wirtschaftsliberalen Kursausrichtung gepaart mit einer linken Gesellschaftspolitik. Denn das Liberale Forum ist ja dafür bekannt, dass es beispielsweise für die Homo-Ehe und mehr zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten eintritt. Abzuwarten bleibt, ob das Liberale Forum, welches sich
eher an der SPÖ orientiere, das Werben erhört und dem BZÖ einen politischen Heimathafen bieten wird.
Chaos beim BZÖ Die Ankündigung von Josef Bucher, dass das BZÖ mit dem Liberalen Forum zusammen arbeiten will, hat bei so manchem Kärntner BZÖ-Funktionär für großen Unmut gesorgt. „Als Buchers Plan bekannt geworden ist, sind bei den Freiheitlichen in Kärnten die Telefone heiß gelaufen. Mehrere der ohnehin nur spärlich gesäten BZÖler haben uns mitgeteilt, dass
sie diesen Kurs nicht mehr mittragen können und nun zu den Freiheitlichen in Kärnten wechseln wollen“, erklärt der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Kurt Scheuch. Die enttäuschten BZÖFunktionäre hätten mitgeteilt, dass eine neoliberale Wirtschaftspolitik à la Heide Schmidt nicht im Sinne des verstorbenen Landeshauptmannes Jörg Haider sei und eine Annäherung an das Liberale Forum für sie nicht in Frage kommen würde. Diese Vorgänge zeigten, dass Bucher als Parteiobmann
versagt und das Vertrauen vieler seiner „Parteifreunde“ enttäuscht habe. „Der Erosionsprozess beim BZÖ setzt sich fort. Es zeigt sich, dass freiheitliches Denken im BZÖ keine Heimat hat“, sagt Klubobmann Scheuch.
Platitüden: Damit scheiterte auch Heide Schmidts Liberales Forum.
KO Scheuch vermisst klare Worte von Präsident Fischer zur Anschlagserie der 70iger Verhandlungsstopp in der Ortstafelfrage bis zur lückenlosen Aufklärung! Enttäuscht zeigt sich der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Ing. Kurt Scheuch, über den Ruf nach einer raschen Ortstafellösung von Bundespräsident Heinz Fischer im Zuge seines Kärnten-Besuches. „Die Zeit ist nicht überreif für zusätzliche zweisprachige Ortstafeln – wie dies Fischer meint – sondern sie ist reif endlich Licht ins Dunkel über die Rolle der Kärntner Slowenen bei der Anschlagserie in den 70er Jahren zu bringen. In dieser sensiblen Thematik hätten wir uns auch einmal klare Worte des Bundespräsidenten gewünscht“, erklärt Scheuch. Leider scheine unser Bundespräsident auf dem linken Auge blind zu sein, und es stellt sich die Frage, warum der Mantel des Schweigens nach wie vor über die Vorgänge in den 70er Jahren gebreitet wird. Fischer bestä-
FPK-Klubchef Kurt Scheuch verlangt klare Worte zu terroristischen Akten in den 70iger Jahren in Kärnten. tige mit seiner Haltung, dass das schlechte Wahlergebnis, das er in Kärnten eingefahren hat, wohl gerechtfertigt gewesen ist. „Wir fordern bis zur lückenlosen Aufklärung der Anschlagserie nach wie vor einen Verhandlungsstopp in der Ortstafelfrage“, bekräftigt Kurt Scheuch.
REGIONALES
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Da Tschriasche sagt:
„Uwes Weitsicht kann man nur lieben, sonst hätte uns der Bucher in Heide Schmidts Arme getrieben!“
Vergangenen Donnerstag luden LPO LHStv. DI Uwe Scheuch, Bundesrat Peter Zwanziger, LAbg. Mag. Gernot Darmann, Vzbgm. Albert Gunzer und StR Christine Jeremias ins Kunstcafe Lidmansky am Benediktinermarkt zum „Frühlingserwachen“. Viele Freunde, Sympathisanten und Besucher des Benediktinermarktes sind der Einladung gefolgt und genossen bei schönem Wetter, Musik und viel Spaß die tolle Stimmung. Auch Inhaber Gerhard Lippitz freute sich über den Besuch der Spitzenpolitiker aus Stadt und Land.
LR Mag. Harald Dobernig und LT-Präs. Josef Lobnig besuchten die Buschenschenke „Blumenhof“, Fam. Kassl, in Gurtschitschach im Bezirk Völkermarkt. Die Chefin, Ingrid Kassl, und ihre Schwester Erika Daxerer freuten sich sichtlich über den spontanen Besuch des Volkskulturreferenten und des Landtagspräsidenten. Natürlich genossen die Besucher die Köstlichkeiten aus der Region. Im Bild Ingrid Kassl, Josef Lobnig, Erika Daxerer und LR Harald Dobernig.
Die Kärntner Nachrichten jetzt im Abo!
Die jahrelange Arbeit des bekannten Marktamtsleiters der Stadt Klagenfurt, Gerhard Winkler, wurde nun belohnt: Er bekam den Ehrentitel „Marktdirektor“ von Bürgermeister Christian Scheider verliehen. Seit 1973 ist Gerhard Winkler beim Magistrat im Marktamt tätig. Er sorgt seit Jahren dafür, dass die unterschiedlichen Wünsche der Fieranten unter einen Hut gebracht werden und die vielen Märkte in Klagenfurt erfolgreich geführt werden. „Der Ehrentitel ist eine Möglichkeit die vielen Leistungen von Gerhard Winkler gebührend zu würdigen!“, erklärte Bürgermeister Christian Scheider in seiner Rede. „Er schafft die Rahmenbedingungen dafür, dass so viele Märkte nach Klagenfurt kommen!“
Der freiheitliche Ortsparteiobmann und Stadtrat von Bleiburg, Peter Kuehs feierte krzlich seinen 65. Geburtstag. LT-Prsident Josef Lobnig stellte sich mit einem Geschenkskorb ein und gratulierte herzlich.
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LESERBRIEFE
Schimpforgien, weil es kein Fördergeld gibt! Es gehört zum vollsten Verständnis der Bevölkerung, dass, sollten Sozialleistungen gestrichen werden, (Kindergärten usw.) unter anderem auch der „Förderdschungel“ öster reichweit, radikal durchforstet werden muss! Es kann und es darf nicht jeder „Pfurz“ mit öffentlichen Mitteln gesponsert werden, bei unnötigen Subventionen könnten Milliarden eingespart werden! Einem Faschingsnarren (Intendant) in Villach, passte dieses Vorhaben der Regierung, überhaupt nicht in seinen Kram. Über 700.000 Euro wollte er für sein „Bildungszentrum für (gute) Ideen“, skurriler sind nur noch die Förderungen für „Frauen lesen die Bibel musikalisch“ oder in der Steiermark „Das westöstliche Delirium – Gesänge auf den Wein“! Um seinen Frust abzubauen und seiner bitteren Enttäuschung gehörigen Nachdruck zu verleihen, hat der selbsternannte Intendant von politischen Alarmsignalen gegen die Freiheit der Kunst geschwafelt, die Kärntner als verblödet, vertrottelt und vergaunert bezeichnet, die „Anti – Kärnten – Plattform“ „Wir sind Kärnten“ gegründet und dazu die berüchtigtsten „Kärntenhasser“ Ster-
mann und Grissemann als neue Landeshauptleute vorgestellt. Da hat ihm, dem Narren, seine eigene Ideenfabrik einen üblen Streich gespielt! In der Kärntner Bevölkerung werden solche geistlosen Aktionen und zynischen Provokationen, vor allem primitive „Kärntenbeschimpfungen “ garantiert nicht lustfördernd sein, weiterhin unsinnige Produkte dieses „Möchtegernkünstlers“ zu kaufen. Es ist richtig, einer verunsicherten breiten Bevölkerung, das immer weitere Auseinanderklaffen zwischen Theorie und Praxis, zwischen Arm und Reich, zwischen Privat und Staat und zwischen den berechtigten Sorgen der Bürger und dem realitätsfremden Wirken unserer Volksvertreter, vor Augen zu halten! Naiv und peinlich wird jedoch dieser Zusammenhang, wenn man weiß, dass der ominöse Faschingsgeneral, erst nach der Streichung seiner angepeilten Fördermittel, seine revolutionäre Ader gegen die regierenden Politiker in Kärnten entdeckt hat! Ing. Hans Peter Jank Villach
BZÖ und LIF Das wird aber Herrn Stefan Petzner freuen. Denn wenn die Rechnung von BZÖ-Chef Bucher aufgeht und eine Zusammenarbeit mit dem Liberalen Forum wirklich zustande kommen sollte, kann er den Kärntner Slowenenvertreter a.D. Rudi Vouk seinen Kollegen nennen. Vouk, der Mann der durch das Rasen von Ortschaften, zweisprachige Ortstafeln erzwingen möchte, hat ja bekanntlich bei der letzten NR-Wahl für das Liberale Forum kandidiert. Ich denke, dass sich die Freiheitlichen in Kärnten glücklich schätzen können, sich vom BZÖ getrennt zu haben. Siegfried Höfferer Lendorf, Klagenfurt
Gesamtschule In der ÖVP kennt man sich nicht aus! Die Wissenschaftsministerin und WKChef Leitl sind für eine Gesamtschule aller 1014jährigen, ihr Parteichef Josef Pröll dagegen. Da lob ich mir die Kärntner Landesregierung, die seit Jahren für jedes bildungspolitische Projekt aufgeschlossen ist. Denn nur so kann man in einer sich wandelnden Welt auch künftig die besten Ausbildungsmöglichkeiten für unsere Jugend ausloten. Von Kärnten können sich hier die ÖVP und auch die anderen Bundesländer etwas abschauen! Schneider Christine Seeboden
Schiefe Optik! Wieder beispielhaft für die Packelei in der Bundeshauptstadt Wien, ist die neue Sicherheitskampagne von Verkehrsministerin Doris Bures, „Mit Alkohol am Steuer verliert jeder“. Die Sicherheitsoffensive gegen Alkohol am Steuer wurde zuerst mit Niki Lauda als Testimonial, jetzt mit dem SK Rapid Wien als Werbeträger durchgeführt. Grundsätzlich ist die Initiative des Verkehrsministeriums eine gute Idee. Jedoch bei genauerer Betrachtung fällt hier die Achse zwischen Bures und ihrem Parteikollegen und Ex-Finanzminister Rudolf Edlinger, welcher zufällig Präsident von Rapid Wien ist, auf. Steht Rapid wirklich hinter dem Gedanken sich gegen Alkolenker auszusprechen oder fließen hier im Hintergrund Gelder für den Bundesligisten? Kurios dabei ist, dass Ottakringer Bier einer der größten Sponsoren des Fußballvereines ist. Wenn sich ein Politiker in Kärnten für das Allgemeinwohl einsetzen würde, bekäme dieser nur Missgunst und Häme. In Wien scheint dies möglich zu sein, egal wie. Markus Stark Feldkirchen
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GESUNDHEIT
Themen der Woche: Die neue Radiologie am Elisabethinen-Spital: High Tech trifft Menschlichkeit Österreichweit einzigartig: Das neue Zentrum für Lymphologie am LKH Wolfsberg Herpes mag kein Mangostan: Asiatische Frucht hilft, die Virusinfektion zu lindern GE
A Erstmals in Österreich erhältlich: Die Innovation - MIGRACALM®, EIL en + B S T hm ein neuartiges Konzept zur Linderung von Migräne HEI usne ND Hera SU GE
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GESUNDHEIT
Die neue Radiologie am ElisabethinenSpital: High Tech trifft Menschlichkeit n den letzten beiden Jahren wurde das Zentralröntgen im ElisabethinenKrankenhaus in Klagenfurt umgestaltet und neu ausgestattet. Die neuen High Tech-Geräte bringen sowohl den Patienten als auch den Mitarbeitern eine Vielzahl an Vorteilen. „Es freut mich sehr, dass das ElisabethinenKrankenhaus ab sofort über ein hochmodernes Radiologisches Institut verfügt und damit voll digitalisiert ist“, erklärt der Geschäftsführer des Krankenhauses Mag. Michael Steiner. Zum Umbau der Abteilung gewährte der Kärntner Gesundheitsfonds dem Krankenhaus Investitionszuschüsse von 477.400 Euro. Landesrat Dr. Peter Kaiser dazu: „Das Krankenhaus der Elisabethinen ist aus der Gesundheitsversorgung der Kärntner Bevölkerung ebenso wenig wegzudenken, wie eines der anderen Krankenhäuser. Mit der neuen Radiologie und der damit einhergehenden Digitalisierung haben wir einen für Patientinnen und Patienten ebenso wie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtigen Schritt gesetzt, um den Krankenhausstandort weiter abzusichern“.
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Rasche, strahlungsarme Untersuchungsmethoden Für die Abteilungen des E l i s a b e t h i n e n - K ra n ke n hauses ist die Digitalisierung der Radiologie ein großer Vorteil: „An sämtlichen Arbeitsplätzen und in allen Abteilungen stehen die Röntgenbilder nun per Mo-
LR Peter Kaiser bei der Eröffnung der Radiologie am EKH mit Dir. Mag. Michael Steiner, MAS (Wirtschaftliche Leitung und Management des A. ö. Krankenhauses der Elisabethinen GmbH), Mutter Consolata Hassler (Oberin der Elisabethinen in Klagenfurt), Dipl.RT Cornelia Dörflinger (Abteilung für Radiologie am Elisabethinen-Krankenhaus), Prim. Dr. Helmut Weiss (Leiter der Abteilung für Radiologie am ElisabethinenKrankenhaus). nitor digital zur Verfügung. Auch die Archivierung erfolgt elektronisch“, führt Krankenhaus-Geschäftsführer Steiner aus. Aber nicht nur die Abteilungen, sondern vor allem die Patientinnen und Patienten profitieren von den Neuerungen. „Durch die neuen Röntgengeräte und die Umgestaltung der Räumlichkeiten wird die Strahlenbelastung für die Patienten gesenkt“, so Prim. Dr. Helmut Weiss, Leiter der Abteilung für Radiologie am Elisabethinen-Krankenhaus. Auch beim Computertomograph gibt es Verbesserungen: „Die Untersuchungszeiten wurden bei gleichzeitiger Verbesserung der Bildqualität massiv verringert, da in einem Umlauf des Tomographen nun 16 Schnittbilder generiert werden können.“
Zentralröntgen in „Zentrum für den Bewegungsapparat“ eingebettet Das Zentralröntgen im Elisabethinen-Krankenhaus ist ein wesentlicher Bestandteil des im Haus etablierten „Zentrum für den Bewegungsapparat“, welches sich mit der Abteilung für Orthopädie und Orthopädischer Chirurgie (MD Dr. Kuschnig) und der Internen Abteilung (Primarius Dr.
Neumann) mit dem Schwerpunkt Rheumatologie speziell um Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates kümmert. Das Team der radiologischen Abteilung unter der Leitung von Herrn Primarius Dr. Helmut Weiss ist stets um rasche und effiziente Diagnostik bemüht. Jährlich werden an der Abteilung für Radiologie am Elisabethinen-Krankenhaus rund 22.000 Untersuchungen durchgeführt.
Weitere Informationen: A. ö. Krankenhaus der Elisabethinen Klagenfurt GmbH Völkermarkter Str. 15 - 19 9020 Klagenfurt Tel.: 0463 5830-0 Fax: 0463 5830-159 E-Mail: ekh@ekh.at
4. Juni 2010 I KärntnerNachrichten III
GESUNDHEIT
Österreichweit einzigartig: Das neue Zentrum für Lymphologie am LKH Wolfsberg Der Neubau des Zentrums für Lymphologie bedeutet einen wichtigen Schritt auf dem Weg in die Zukunft des LKH Wolfsberg. Das LKH-Direktorium mit Medizinischem Direktor Prim. Dr. Hartwig Pogatschnigg, Pflegedirektorin Claudia Obersteiner und Kaufmännischem Direktor Mag. Viktor Benzia freut sich über diese positive Entwicklung und die vor kurzem stattgefundene feierliche Eröffnung. Primarius Dr. Hartwig Pogatschnigg, Medizinischer Direktor des LKH Wolfsberg: „Der Neubau des Zentrums für Lymphologie bedeutet eine große Bereicherung der über Jahre aufgebauten Kompetenz in diesem medizinischen Fachgebiet. Die österreichweite Vorreiterrolle ist natürlich auch für den Standort des LKH Wolfsberg eine wichtige Perspektive.“
reichweit einzigartige Zentrum, in dem nunmehr 80 Patientenbetten für die Akutbehandlung und Rehabilitation zur Verfügung stehen, ist ein Aushängeschild für die Kärntner Gesundheitsversorgung. Prim. Dr. Walter Döller und sein Team behandeln hier Lymphödempatienten aus allen österreichischen Bundesländern und dem benachbarten Ausland.
Claudia Obersteiner, Pflegedirektorin des LKH Wolfsberg: „Mit dem Ausbau des Zentrums für Lymphologie konnten die für die Pflege und die therapeutische Behandlung der Patienten notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Mit dem neuen Therapiezentrum des LKH Wolfsberg ist es gelungen, die therapeutischen Leistungszentren des Hauses wieder zu konzentrieren, so dass unnötige Wegstrecken zum Wohle der Patienten vermieden werden.“
Fakten und Zahlen:
Mag. Viktor Benzia, Kaufmännischer Direktor des LKH Wolfsberg: „Mit dem Zentrum für Lymphologie bietet sich dem LKH Wolfsberg die für ein Regionalkrankenhaus seltene Chance, Leistungen überregional anzubieten und zu erbringen. Mit rund 840 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das LKH Wolfsberg der größte Arbeitgeber im Bezirk und auch darüber hinaus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.“ Im Dezember 2009 wurde der Neubau des Zentrums für Lymphologie am LKH Wolfsberg nach rund vierzehnmonatiger Bauzeit und mit Gesamtinvestitionen von rund 20 Mio. Euro fertiggestellt und nach erfolgter sanitätspolizeilicher Bewilligung für die Besiedelung mit Patienten und Mitarbeitern freigegeben. Die neue „Lymphklinik“ wurde in Zusammenarbeit mit KABEG und Land Kärnten im Südteil des Krankenhauses verwirklicht. Das öster-
Das Zentrum für Lymphologie wurde 2002 als eigenständige Abteilung am LKH Wolfsberg eingerichtet.
Im neuen Therapietrakt sind 42 Mitarbeiter/innen beschäftigt: Lymphtherapeuten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden. Rund 80 Prozent der Patienten sind am LKH Wolfsberg stationär untergebracht. Darüber hinaus werden auch „Unfallpatienten“ behandelt, die dem Therapiezentrum zur ambulanten Behandlung zugewiesen werden. Eine „Außenstelle“ des neuen Therapiezentrums gibt es an der Geriatrischen Abteilung, wo eigene Therapieräumlichkeiten zur Verfügung stehen.
Mit dem Neubau wurde die Anzahl der Patientenbetten von bisher 40 auf 80 Patientenbetten verdoppelt. Behandelt werden angeborene und erworbene Lymphödeme, die v.a. nach Krebsoperation, Bestrahlung, Unfällen, gefäßchirurgischen und orthopädischen Eingriffen auftreten können. Das Zentrum für Lymphologie wurde schon vor Jahren als erste österreichische Rehabilitati- Leitung Zentrum für Lymphologie: Ester Oberarzt ons-Abteilung nach Ö- Dr. Christian Ure, OSr. Monika Schranzer und Prim. Norm ISO 9001 zertifi- Dr. Walter Döller (von links). ziert. Das ebenfalls neu erbaute Therapiezentrum des LKH Wolfsberg steht den Patientinnen und Patienten aller Abteilungen zur Verfügung. Die therapeutischen Schwerpunkte richten sich v.a. an die Patienten der unfallchirurgischen Abteilung, des Zentrums für Lymphologie und der Abteilung Akutgeriatrie/Remobilisation.
Zentrum für Lymphologie Paul-Hackhofer-Str. 9 9400 Wolfsberg Tel. 0 4352/533-0 www.lkh-wo.at
IV KärntnerNachrichten I 4. Juni 2010
GESUNDHEIT
Herpes mag kein Mangostan – Die asiatische Frucht hilft, die Virusinfektion zu lindern erpes, eine Sammelbezeichnung für entzündliche Haut- und Schleimhauterkrankungen, ist weltweit verbreitet. Die Erkrankungen, die beispielsweise durch das HerpesSimplex-Virus verursacht werden, zählen zu den häufigsten Infektionsbeschwerden der Haut und viele kennen die Symptome: Die Haut spannt, die betroffene Stelle ist überempfindlich und es bilden sich hässliche flüssigkeitsgefüllte Bläschen in der Mundhöhle oder auf der Lippe. Um einen schnellen Heilungsprozess zu bewirken oder dem Virus ganz aus dem Wege zu gehen, empfiehlt das Institut für Mangostan und natürliche Antioxidantien die Mangostanfrucht. In der traditionellen Volksmedizin Südostasiens wird die Mangostanfrucht seit Generationen vor allem zur Bekämpfung infektiöser, entzündlicher Erkrankungen der Haut, der Schleimhaut oder der Mundschleimhaut eingesetzt. Die Wissenschaft bestätigt die heilende Wirkung der asiatischen Frucht. Sie schreibt den in der
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Mangostan enthaltenen Xanthonen ausgeprägte antioxidative, antibakterielle und vor allem überaus starke entzündungshemmende Eigenschaften zu. Xanthone gelten als Hauptträger der gesundheitlichen Wirkungen der Mangostanfrucht und zählen zu den wenigen wichtigen Wirkstoffen, die auch Viren bekämpfen können. Bei der Viruserkrankung Herpes simplex empfiehlt das Institut für Mangostan und natürliche Antioxidantien, die Mangostanfrucht sowohl von Innen als auch von Außen anzuwenden, um somit den Heilungsprozess zu unterstützen. Besonders sinnvoll ist der Verbund der Mangostan mit weiteren antioxidantienreichen Naturstoffen und -substanzen, da aus dem Zusammenwirken bedeutende Ergänzungs- und Verstärkungswirkungen hervorgehen können. Empfehlenswert ist beispielsweise eine Mischung der Mangostan mit der carotinreichen Goji-Beere, der lycopinreichen Tomatenschale, der vitaminreichen Acerola
sowie polyphenolreichen roten und blauen Beerenfrüchten. „Diese Kombination kann die Wirkung der Antioxidantien verstärken, so dass man bei einer äußeren und inneren Anwendung einer solchen Mischung die Herpes-Viren gut bekämpfen kann“, so Dr. Regina Huber, Leiterin des Instituts und Fachärztin für Allgemeinmedizin, abschließend. Weitere Informationen zum Institut für Mangostan & natürliche Antioxidantien finden Sie unter: www.mangostan-institut.com.
Erstmals in Österreich erhältlich: Die Innovation - MIGRACALM®, ein neuartiges Konzept zur Linderung von Migräne WAS IST MIGRACALM®? MIGRACALM® ist ein Medizinprodukt der Klasse I. Es handelt sich um ein Kopfband, das kontrollierten Druck auf die Schläfengegend ausübt, womit eine Linderung der Migräne erreicht wird. Es ist bereits in Spanien am Markt und wird dort von über 60.000 Patienten verwendet. Zurzeit ist am österreichischen Markt kein vergleichbares Produkt erhältlich, welches auf einer nichtpharmakologischen Wirkung beruht und somit zusätzlich zur medikamentösen Behandlung eine Möglichkeit bietet, bei Migräne Linderung zu erzielen. MIGRACALM® ergänzt die vom Arzt verschriebene medikamentöse Behandlung. MIGRACALM® wird in zwei Größen angeboten: MIGRACALM® klein (Kopfumfang <56 cm) und MIGRACALM® groß (Kopfumfang >56 cm). WIE WIRKT MIGRACALM®? Migräne wird häufig durch eine Er weiterung der Schläfenarterien ausgelöst. Diese Arterien lassen sich leicht ertasten, indem man die Fingerkuppen an die
Schläfen legt, wo sich meist auch der Puls fühlen lässt. Wird nun Druck auf die Schläfenarterien ausgeübt, lindert dies den
Schmerz beträchtlich, da der Druck der Erweiterung der Arterien entgegenwirkt. Das Produkt ist ausgezeichnet verträglich, bisher wurden weder aus den klinischen Studien noch aus anderen europäischen Märkten Nebenwirkungen gemeldet. WANN WIRD MIGRACALM® VERWENDET? MIGRACALM® wirkt ausschließlich bei Migräne durch anhaltenden Druck auf die Schläfenarterie. MIGRACALM® wird sofort beim ersten Auftreten der Schmerzen eingesetzt, die Linderung tritt augenblicklich ein und sorgt für eine deutlich spürbare Erleichterung. MIGRACALM® kann helfen, die Einnahme von Arzneimitteln zu reduzieren bzw. deren Überdosierung zu vermeiden. MIGRACALM® kann immer wieder verwendet werden und ist auch geeignet für Schwangere und während der Stillzeit. MIGRACALM® ist nur in Apotheken erhältlich. Weitere Infos unter www.migracalm.net
4. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 15
WIRTSCHAFT
WM Extra Toto Bonusrunden: 5 x 50.000 Euro mehr für den Zwölfer!
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M Bonusrunden – so nennt sich das WM Extra Toto Special anlässlich der Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Das Besondere daran: Für den Zwölfer Gewinnrang gibt es 50.000,- Euro mehr. Fünf Runden lang.
Gewinnrang jeweils 50.000,- Euro mehr. Für die 1. WM Extra Toto Bonusrunde können ab 2. Juni Tipps abgegeben werden. Annahmeschluss für die 1. Runde ist am Freitag, 11. Juni 2010, 15.50 Uhr.
Toto trägt mit fünf ganz speziellen Extra Toto Runden dem Höhepunkt des Fußballjahres 2010 Rechnung. Dafür werden 60 Spiele der WM 2010 für das Spielprogramm genutzt. Um es für die Spielteilnehmer besonders attraktiv zu machen, gibt es in diesen fünf Runden für den Zwölfer
1. WM Extra Toto-Bonusrunde – die Spielpaarungen: Spiel 1 2 3 4
Mannschaft 1 Südafrika Uruguay Südkorea Argentinien
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Mannschaft 2 Mexiko Frankreich Griechenland Nigeria
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England Algerien Serbien Deutschland Niederlande Japan Italien Neuseeland
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USA Slowenien Ghana Australien Dänemark Kamerun Paraguay Slowakei
Für CineJa!sten genau das Richtige Joker verlost 50 Flat-Screens plus Heimkinosystem as „Ja“ zum Joker kann jetzt auch ein „Ja“ zu einem besonderen Gustostückerl für CineJa!sten werden. Joker verlost in den nächsten beiden Wochen insgesamt 50 Flat-Screens plus Heimkinoanlage.
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Ein Kreuz beim „Ja“, ein bisschen Glück, eine Rundumbeschallung mit Bild. So einfach ist das bei der Joker Promotion „CineJa!sten“. Jetzt gibt es bei Joker 50 Sony Bravia Full-HD Fernseher mit 46“ LCD-Bildfläche inklusive Sony Bluray Heimkinosystem zu gewinnen. An der Verlosung dieser 50 Heimkinoanlagen nehmen alle Joker Tipps teil, die an zumindest einer der vier Ziehungen von Mittwoch, den 2. Juni bis Sonntag, den 13. Juni 2010 mitspielen. Egal, ob das „Ja“ zum Joker auf einer Lotto-, einer EuroMillionen-, einer Toto-, einer Zahlenlotto- oder einer Bingoquittung angekreuzt ist. Wer von der
Möglichkeit Gebrauch macht, drei Joker pro Wettschein anzukreuzen, hat natürlich auch die dreifache Gewinnchance. Die Ziehung der 50 Joker Tipps, die je eine Heimkinoanlage gewinnen, findet am Sonntag, den 13. Juni 2010 unter notarieller Aufsicht statt.
Die KN immer schon donnerstags unter: www. abc-werbeagentur.at KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande 9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6
Ziehung vom Di., 25. 5. 2010
32419 Ziehung vom Mi., 26. 5. 2010
37353 Ziehung vom Do., 27. 5. 2010
00114 Ziehung vom Fr., 28. 5. 2010
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VO R S C H AU 22. Runde 2010 1: Schweiz– Italien 2: Niederlande– Ungarn 3: Serbien– Kamerun 4: Südafrika– Dänemark 5: USA– Australien 6: Nigeria– Nordkorea 7: Slowakei– Costa Rica 8: Rumänien– Honduras 9: Algerien– Ver. Arab. Emirate 10: Strömsgodset– Tromsö IL 11: Molde FK– Lilleström SK 12: Sandefjord Fotball– Stabaek IF Spiel 1-4 TOTO-Torwette
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16 KärntnerNachrichten I 4. Juni 2010
WIRTSCHAFT
Bahnunterführung bringt mehr Sicherheit und Umweltentlastung – 2 Mio.-Euro-Bauwerk „verbindet“ den Ort
Neue Bahnunterführung bringt großen Gewinn für Tourismusgemeinde Krumpendorf rumpendorf hat die neue langersehnte Bahnunterführung. Die Verkehrsfreigabe vergangene Woche gestaltete sich zu einem Fest mit starker Teilnahme der Bevölkerung von Krumpendorf. Allen war klar, dass mit dieser Bahnunterführung, die den bislang durch die Bahntrasse „geteilten“ Ort verbindet, ein Meilenstein für Krumpendorf umgesetzt wurde. Das erste konkrete Ansinnen für den Bau einer Unterführung reicht immerhin schon 56 (!) Jahre zurück.
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Der Landeshauptmann sagte, nun können sich Nord und Süd von Krumpendorf treffen und dies sei eine gute Symbolik für die Gemeinsamkeit der Gemeinde. Die neue Unterführung bringe neben der Verkehrssicherheit vor allem eine Umweltentlastung und zudem einen Zeitgewinn, da das tägliche Warten an geschlossenen Bahnschranken der Vergangenheit angehö-
ÖBB-Projektleiter Karl Hohenberger erwähnte die besondere Herausforderung der Bauarbeiten bei laufendem Bahnbetrieb mit der hohen Zugfrequenz auf dieser zentralen Strecke. Insgesamt gebe es in Kärnten 465 Eisenbahnkreuzungen, wovon zwei Drittel nicht technisch gesichert sind. ÖBB-Regionalleiter Siegfried Moser ging auf die ÖBB als großen Investor
re. Land, Gemeinde und ÖBB sei es gelungen, etwas Gutes zu bauen, dafür sei dem Steuerzahler zu danken. Dörfler dankte weiters allen Verantwortlichen von ÖBB und Gemeinde sowie auch der überaus erfolgreich engagierten Baufirma Steiner. Bürgermeister Nemec sprach von einem bewegenden Augenblick, auf den man lange gewartet habe. Man sei sehr stolz auf dieses Projekt. Er informierte über weitere Initiativen zur Belebung des Tourismus und zur Verbesserung der Verkehrssituation, wozu die Mithilfe des Landes nötig sei. Unter anderem werde auch ein InfoPoint für Radfahrer nahe der Unterführung entstehen.
näher ein. So würden jährlich rund 100 Mio. Euro investiert, dabei gehe ein großer Teil in die Sicherheit.
Im September des Vorjahres war mit dem Bau begonnen worden. Die Investition belief sich auch über zwei Mio. Euro, davon kommen 1,2 Mio. Euro von Land und Gemeinde und der Rest von den ÖBB. Ausgeführt wurde der Bau von Steiner-Bau aus St. Paul. Durch die Unterführung werden insgesamt
Die ÖBB investiert jährlich rund 100 Mio. Euro, dabei geht ein großer Teil in die Sicherheit“ ÖBB-Regionalleiter Siegfried Moser
zwei Nord-Süd-Überquerungen (Berthastraße und Fußgänger-Übergang Wieningerallee) überflüssig und aufgelassen. Und neu ist auch, dass der Radweg Richtung Klagenfurt über dem Eingang der Überführung geführt wird. Verkehrsreferent LH Gerhard Dörfler, der frühere Gemeindereferent LAbg. Reinhart Rohr, Krumpendorfs Bürgermeister Peter Nemec und die ÖBBVerantwortlichen hoben die Bedeutung dieses Bauwerks hervor, das nun mehr Verkehrssicherheit, mehr Lebensqualität bringe und somit die Tourismusgemeinde attraktiver mache.
Unter den vielen Gästen sah man auch die Vizebürgermeister Hilde Gaggl und Helmut Prasch, die Abteilungsleiter Albert Kreiner und Gerhild Hubmann, Gernot und Wolfgang Steiner von Steiner Bau, FF-Kommandant Ulrich Nemec und Superintendentialkuratorin Helga Duffek. Den Abschluss der Feier bildete die erste offizielle Durchfahrt von Blaulicht-Einsatzwagen durch die Unterführung. Auch der Krumpendorfer Vespa-Club machte seine erste Bahnunterführungs-Fahrt.
4. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 17
WIRTSCHAFT
Raiffeisen Kärnten hat 2009 erfolgreich gemeistert Raiffeisen ist weiterhin die unangefochtene Nummer eins unter den Kärntner Banken. Der Vorstandssprecher der Raiffeisenlandesbank Kärnten, Mag. Peter Gauper, verweist in seiner Jahresbilanz 2009 auf 275.000 Kunden, was einem Zuwachs gegenüber dem Jahr zuvor von 5.000 Kunden entspricht. Stolz ist Raiffeisen auf das Geschäftsergebnis bei wirtschaftlich äußerst schwierigen Rahmenbedingungen.
Raiffeisen steht für Sicherheit: Größter Lebensversicherer im Lande „Jeder zweite Kärntner vertraut sein Geld einer Raiffeisenbank im Lande an“, so Vorstandsdirektor Mag. Georg Messner. Im Berichtsjahr konnten die Spareinlagen abermals gesteigert werden, in Summe um 1 % auf 3.283 Mio. EUR. Trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten kam es im Vorjahr im Wertpapiergeschäft zu keinen Einbußen. Im ersten Quartal 2009 waren Rückgänge, im zweiten bereits Zuwächse zu verzeichnen, sodass in Summe das Ergebnis dem Vorjahres• • • • • • • •
das Bestandsprämienvolumen in dieser Sparte bei 124 Mio. EUR. Bei den Bausparverträgen gab es kärntenweit über 17.000 Neuabschlüsse, der Bestand liegt in Summe bei 90.000 Verträgen.
Der Bankpartner der Kärntner Wirtschaft Die Investitionsfreude war bedingt durch die Wirtschaftslage eher zurückhaltend. Dennoch konnte das Finanzierungsvolumen um 1,5 % auf 3.907 Mio. EUR gesteigert werden. Im abgelaufenen Jahr haben über 8.000 Unternehmen in Kärnten einen Kredit bei Raiffeisen in Anspruch genommen. Mit einem Markt-
5.000 neue Kunden Spareinlagen stiegen auf 3,28 Mrd. EUR Die Finanzierungsleistung liegt bei 3,9 Mrd. EUR Mit 83 Mio. EUR ein starkes Betriebsergebnis EGT stieg um 50 % auf 44 Mio. EUR 12,76 % Eigenmittelquote als solider Risikopolster Bilanzsumme liegt bei 8,1 Mrd. EUR Kundenanzahl stieg um 5.000 auf 275.000 an
wert entspricht. Der Wertpapierbestand liegt bei 1,2 Mrd. EUR. Laut Messner bevorzugten die Kunden eher die konservativen Sparformen wie Sparbuch und Bausparen, Veranlagungen in Lebensversicherungen waren besonders beliebt. Stolz ist Messner auf die Ergebnisse im Versicherungsgeschäft. Die Raiffeisen Versicherung war 2009 der größte Lebensversicherer im Lande, also die Nummer eins in Kärnten. Per Jahresende lag
anteil von 53 % ist jedes zweite Kärntner Unternehmen Kunde von Raiffeisen.
Stolz auf das Ergebnis in schwierigen Zeiten Gauper berichtet mit Stolz, dass „das operative Ergebnis über den Erwartungen liegt“. Trotz enorm schwieriger Wirtschaftslage konnten mit 83 Mio. EUR das dritthöchste Betriebsergebnis in der Geschichte von Raiffeisen Kärnten und ein EGT
Die drei Vorstandsdirektoren Mag. Gert Spanz, Mag. Peter Gauper und Mag. Georg Messner präsentierten die Bilanzergebnisse 2009 von Raiffeisen in Kärnten. Neu an Bord ist Mag. Gert Spanz, verantwortlich in der RLB für Risikomanagement und Banksteuerung. F: KK – Raiffeisen (Gewinn vor Steuer) in der Höhe von 44 Mio. EUR erzielt werden. Die Eigenmittelquote stellt mit 12,76 % (+0,46 %) eine solide Basis für den langfristigen Erfolg dar, die Kernkapitalquote liegt bei 9,87 % (+0,29 %) oder 508 Mio. EUR. Mit diesem stabilen Sicherheitspolster hat Raiffeisen für die künftigen Herausforderungen vorgesorgt. Die Bilanzsumme ist um 1 % gesunken und liegt bei 8,1 Mrd. EUR.
Bedeutender privater Arbeitgeber in Kärnten Mit knapp 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist Raiffeisen einer der bedeutendsten privaten Arbeitgeber in Kärnten, der Frauenanteil liegt etwa bei 50 %.
Ausblick auf 2010 Oberstes Ziel laut Vorstandsdirektor Mag. Gert Spanz sei, die „Position als Bankpartner Nr. 1 in Kärnten“ zu halten, wobei die Erreichung stabiler Ergebnisse eine Herausforderung darstelle. Laut Spanz sei weiterhin eine vorsichtige Haltung bei Investitionen in allen Branchen gegeben. Die Kapitalmärkte springen wieder an, sind jedoch schwer einschätzbar. „Es ist wiederum ein schwieriges Jahr, per Stand heute sind wir jedoch mit den Ergebnissen zufrieden, also auf Kurs“ betont Spanz, das Ergebnis von 2009 sollte demnach auch heuer erreicht werden. Die Nr. 1 Position in den Bereichen Online-Banking und in der Versicherung gilt es auszubauen.
18 KärntnerNachrichten I 4. Juni 2010
WIRTSCHAFT
LH Dörfler und LR Dobernig: Weitere zehn Jahre Kooperation – 1,2 Milliarden Euro Investitionen in Kärnten
Land Kärnten und RWE verlängerten Partnerschaft D as Land Kärnten und Kelag-Miteigentümer RWE AG haben ihre erfolgreiche Partnerschaft um weitere zehn Jahre verlängert. Das wurde vergangene Woche in der Sitzung der Kärntner Landesregierung einstimmig beschlossen, auch die RWE AG hat ihre entsprechende Zustimmung erteilt. In der Klagenfurter Kelag-Zentrale erfolgte anschließend die Vertragsunterzeichnung. In einer Pressekonferenz wurde Bilanz über die bisherige Zusammenarbeit gezogen und ein Ausblick in die Zukunft der Energieversorgung in Kärnten gegeben. In den kommenden zehn Jahren wird die Kelag 1,2 Milliarden Euro in Kärnten investieren, vorrangig in neue Kraftwerkskapazitäten und in leistungsfähige, moderne Stromnetze. Für den 4. Juni wurde eine gemeinsame EMobilitäts-Roadshow von Kelag und RWE in Klagenfurt angekündigt.
Landeshauptmann Gerhard Dörfler freute sich über die „gute Unterschrift für Kärnten“. Die Partnerschaft zwischen Land und RWE sei besonders gelungen, man könne auf zehn absolute Erfolgsjahre zurückblicken. Wie Dörfler betonte, seien alle 2001 formulierten Unter nehmensziele erreicht worden. So habe die Kelag Wettbewerbsfähigkeit und Mitarbeiterstand ausgebaut, erfolgreich in Österreich und Südosteuropa expandiert und stark auf alternative Energien gesetzt. Gemeinsame Zukunfts-Ziele der Partner würden u. a. bei EMobilität oder Windenergie sowie der weiteren Interna-
tionalisierung des Unternehmens liegen. „Unsere grüne Kraftquelle Kelag hat noch viele Potentiale“, betonte Dörfler. Finanzlandesrat Harald Dobernig sagte als Eigentümervertreter des Landes, dass
Investitionen von 45 auf 145 Millionen Euro. Der Mitarbeiterstand habe Ende 2009 1.467 betragen und solle weiter ausgebaut werden. Mit 110 Lehrlingen habe die Kelag die vorbildliche Ausbildungsquote von acht Prozent. In den nächsten zehn
Ufer betonte, dass sich für nachhaltigen Erfolg eine Partnerschaft immer rechnen müsse – und zwar für Unternehmen, Konzern, Mitarbeiter und Kunden. Aus der Partnerschaft mit Kärnten sei wesentlich mehr geworden, sprach er die
Pressekonferenz Partnerschaft des Landes Kärnten und der RWE und Kärntner Energieholding/KEH. Mag. Dr. Günther Pöschl, LR Mag.Harald Dobernig, LH Gerhard Dörfler, Dr. Rolf-Martin Schmitz, Dipl. ÖK.Heinz-Werner Ufer. ©fritzpress die Kelag mit einem starken Partner weiter gestärkt werde. Durch die heute erfolgte Vertragsverlängerung gebe es keinerlei Diskussionen mehr über Verkaufsprozesse sowie Sicherheit für die Mitarbeiter. Dobernig erklärte, dass Anteile jetzt nur noch mit 75 Prozent Zustimmung, nicht mehr mit einfacher Mehrheit abgetreten werden können. Er betonte auch, dass die Kelag außerhalb jeder politischen Diskussion stehe und ihre Vorbildfunktion beim Klimaschutz weiter ausbauen wolle. Zahlen aus der Erfolgsgeschichte seien eine Umsatzsteigerung von 365 Millionen auf 1,16 Milliarden Euro von 2001 bis 2009 und eine Steigerung der
Jahren werde die Kelag 1,6 Milliarden Euro investieren, 1,2 davon in Kärnten. Die jährlichen Investitionen von rund 150 Millionen Euro würden direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen sowie die heimische Wirtschaft stärken, betonte Dobernig. R W E - Vo r st a n d s m i t g l i e d Rolf-Martin Schmitz wird künftig Geschäftsführer der Kärntner Energieholding (KEH) sein. Er sagte, dass man die Kelag nachhaltig grün aufstellen wolle. RWE setze vor allem auf die Möglichkeiten für Wasserkraft, Windenergie oder Biomasse in Kärnten. Der scheidende KEH-Geschäftsführer Heinz-Werner
guten, freundschaftlichen Beziehungen an. Kelag-Aufsichtsratsvor sit zender Günther Pöschl erinnerte an die drei großen Meilensteine der Kelag in den letzten zehn Jahren. Das waren im Jahr 2000 der Tausch der ÖDK-Anteile gegen zehn Prozent AHPAnteile, die jetzt sehr viel wert seien. 2001 sei die Entscheidung gefallen, RWE mit 49 Prozent als Partner in die KEH aufzunehmen. Dritter Punkt sei die heutige Vertragsunterzeichnung. Die Kelag könne damit Kärntner Leitunternehmen für die nächsten zehn Jahre sein. Über die Vertragsverlängerung würde sich auch die Belegschaft sehr freuen.
4. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 19
WIRTSCHAFT
Politiker-Delegation besuchte GDK Timelkam n der oberösterreichischen Gemeinde Timelkam steht seit 2008 ein Gasdampfkraftwerk, das jener Anlage, die in Klagenfurt geplant ist, von der Dimension her recht nahe kommt. Die Anlagengröße und das Konzept sind gleich, nur die Fernwärmeproduktion soll in Klagenfurt höher sein, was aber wiederum den Kühlvorgang und somit den Dampfausstoß reduziert. Um so ein Kraftwerk einmal in Vollbetrieb zu sehen, reisten vergangene Woche Bürgermeister Christian Scheider, Vizebürgermeisterin Dr.
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Die Klagenfurter Delegation mit Bürgermeister Scheider, Vizebürgermeisterin Dr. Mathiaschitz und Stadtrat Steinkellner mit GDK Timelkam-Geschäftsführer Dipl.Ing. Norbert Rechberger auf der Kraftwerk-Aussichtsplattform. Foto: Stadtpresse/blitzlicht.at Maria-Luise Mathiaschitz und Stadtrat Peter Steinkellner in Begleitung von Energie Klagenfurt-Geschäftsführer Mag. Franz Paulus sowie Projektverantwortlichen und Journalisten nach Timelkam. Das GDK Timelkam wurde in einer Rekordzeit von nur
zwei Jahren in einem eigenen Energiepark, der von der Landesgesellschaft Energie AG betrieben wird, errichtet. Die Umsetzung erfolgte ohne Einwände der Bevölkerung, die UVP war in wenigen Wochen abgeschlossen. Das GDK hat eine maximale elektrische Leis-
tung von 422 MW, die Fernwärmeleistung liegt bei 100 MW. Wie Energie AG-Vorstandsdirektor Ing. DDr. Werner Steinecker ausführte, gibt es in Timelkam bereits seit 1925 ein Kraftwerk. „Der Beginn war mit Braunkohle, 1997 erfolgte der Umstieg auf Steinkohle. Seit 2001 gibt es ein Werk III mit Erdgas als Hauptbrennstoff und seit 2005 auch ein Biomassekraftwerk. Mit dem Ende der Steinkohle hat man sich dann für die GasDampf-Kombination entschieden“, so Steinecker, der hervorhob, das mit jedem neuen Kraftwerk die Technik und die Umweltsituation verbessert wurde. „Die Energiegewinnung aus Kohle gehört an diesem Standort nun der Vergangenheit hat, die Region verfügt nun über eines der modernsten Wärmekraftwerke Österreichs“, so Steinecker.
TRIGOS Kärnten: 11 Unternehmer als verantwortungsbewusste Sieger o schwer wie heuer ist der Jury des TRIGOS Kärnten die Entscheidung noch nie gefallen. Gab es doch fast 40 auszeichnungswürdige Projekte zur Wahl. Am Abend des 11. Mai erhielten die 11 Preisträger im Rahmen einer Gala in Velden die TRIGOS KärntenTrophäe überreicht. „Eigentlich gibt es heute nur Sieger“, freut sich BKS Bank-Vorstand Herta Stockbauer bei der Preisverleihung des TRIGOS Kärnten, der heuer zum vierten Mal an Unternehmen vergeben wurde, die sich über das gesetzliche Maß hinaus im Bereich Corporate Social Responsibility engagieren. „Die Vielzahl der eingereichten Projekte und deren breites Themenspektrum, das von einem flächendeckenden ETankstellenfinder über ein energieautarkes Einfamilienhaus bis hin zur besseren Integration internationaler
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Alle Preisträger der TRIGOS Kärnten Trophäe. Arbeitnehmer in Kärnten reicht, zeigt, dass die Kärntner Unternehmen die soziale Verantwortung wirklich leben. Davon profitiert unser Bundesland in vielen Bereichen. Gleichzeitig bietet die TRIGOS Gala diesen vorbildlich agierenden Unternehmen eine Bühne
und zollt ihnen entsprechende Anerkennung. Wir hoffen, dass sich viele Unternehmer von den heurigen Siegern motivieren lassen, ihre Projekte ebenfalls voranzutreiben und diese 2011 für den TRIGOS Kärnten einzureichen.“
20 KärntnerNachrichten I 4. Juni 2010
Hochkarätige Enquete gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch Die von Landtagspräsident Josef Lobnig initiierte Enquete unter dem Motto „Schutzmaßnahmen gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen“ war hochkarätig besetzt und gab daher Orientierungshilfen darüber, welche Maßnahmen zum Schutz der Opfer künftig gesetzt werden sollten. ORF-Chefredakteur Bernhard Bieche moderierte die gelungene Veranstaltung. Neben ihm am Podium nahmen Pfarrer Mag. Jürgen Öllinger als Betroffener, Kinder- u. Jugendanwältin Mag. Astrid Liebhauser, Univ.-Prof. MMag. Dr. Jutta MenschikBendele, Ordinariatskanzler der Diözese Gurk, Dr. Jakob Ibounig, sowie Richterin Mag. Caroline List Platz. Bestätigt sieht sich der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Ing. Kurt Scheuch, in den freiheitlichen Forderungen, die auch bereits im Kärntner Landtag behandelt werden. Finanzlandesrat Harald Dobernig pochte in der Diskussion auch darauf, dass Täter ihren Obolus leisten müssten, wobei er auch von Univ.-Prof. Jutta Menschik-Bendele unterstützt wurde. „Nicht nur die öffentliche Hand hat hier Handlungsbedarf, sondern auch die Täter“, so Dobernig. „Konkret wollen wir auch den Gemeindebund in die Pflicht nehmen“, verlangt Scheuch. Dieser müsste sicherstellen, dass die in den Gemeinden vorliegenden Informationen über verurteilte Sexualstraftäter den Schulen und Kindergärten aktiv zur Verfügung gestellt werden. Und auch die Kirchen müssten ihren Beitrag leisten und einen Opferfonds speisen. Auch die Verschärfung des Strafrechtes gegen Missbrauchsdelikte ist unabdingbar, so Scheuch. Seine Forderungen: Anheben des Strafrahmens; Abschaffung von Verjährungsfristen; ergänzende Aus- und Weiterbildung von Pädagogen, um Missbrauch frühzeitig zu erkennen; Einführung der Meldepflicht; Einführung eines Berufsverbotes für Ver urteilte, Verbot der vorzeitigen Haftentlassung und bedingten Bestrafung von Sexualstraftätern und die Errichtung von Zugangssperren zu Webportalen.
REGIONALES
Club Kärnten rasant unterwegs! Kürzlich veranstaltete der Club-Kärnten des Bezirks St. Veit , unter der Führung von Michael Stromberger, den 1. Kart Grand Prix beim ÖAMTC-Trainingszentrum in Mail. Trotz schlechter Wettervorhersagen konnte das Rennen bis zum Finale erfolgreich abgehalten werden. Unter den mehr als 80 TeilnehmerInnen und ZuseherInnen fanden sich 17 (!) 3er-Teams aus ganz Kärnten zusammen. Wie bei einem echten Grand Prix folgte nach dem Freien Training und einem spannenden Qualifikationslauf das große Finale. Mit Geschick und etwas Glück konnte sich das A-Team rund um Markus Stark aus Feldkirchen gegen die Konkurrenz durchsetzen. Rang 2 ging an das Team KKM, Rang 3 an den Sport & Eventverein Althofen. Die Tagesrundenbestzeit ging an Daniel Samitz vom Sport & Eventverein Althofen. Im Anschluss kam es zur Siegerehrung bei der Landesparteiobmann LHStv. DI Uwe Scheuch den Wanderpokal an das Siegerteam aus Feldkirchen überreichte. Mit dabei LAbg. Manfred Stromberger und Geschäftsführer Robert Pichler (ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Mail), die Sachpreise an die Siegerteams überreichten. Der Abend fand bei einem gemeinsamen Essen und einer Siegesfeier seinen Ausklang.
REGIONALES
4. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 21
Alle drei Jahre am Sonntag nach Pfingsten wird der Reiftanz in Hüttenberg aufgeführt. In diesem Jahr ließ es sich LHStv. Uwe Scheuch nicht nehmen, dem Bergmannsfest einen Besuch abzustatten. „Über 2000 Besucher kamen nach Hüttenberg um sich diese traditionelle Veranstaltung anzusehen. Dies beweist einmal mehr wie wichtig unseren Kärntnerinnen und Kärntnern uns Brauchtum und unsere Tradition ist“, so Scheuch. Der Name „Reiftanz“ ergibt sich aus den laubüberzogenen, bogenförmigen Tanzreifen, die zur Formung der verschiedensten kunstvollen Figuren dienen. Die Reiftanz-Melodie erklingt insgesamt 108 Mal zu den komplizierten Figuren.
Für Freude sorgte wieder Gemeinderat Günther Scheider mit Stadträtin Dr. Christine Jeremias bei ihrem Besuch im Kindergarten Tatjana Kogler in Klagenfurt, im Rahmen der Aktion „Klagenfurter in Not“. Sie übergaben den kleinen Kindern eine größere Menge „Pagos“ für die warme Jahreszeit. Die Kinder dankten dafür herzlich.
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Die Freiheitlichen in Kärnten eröffneten vor vielen Mitgliedern, Freunden und interessierten Gästen einen neuen Standort des Bürger-Service Büros in Villach. Die Räumlichkeiten im Erdgeschoss der Gerbergasse 20 in 9500 Villach stehen Mitgliedern und interessierten BürgerInnen für alle Fragen und Anregungen offen und sollen eine Drehscheibe für einen noch besseren Kontakt mit der Bevölkerung darstellen. „Wir Freiheitliche in Kärnten sind eine sehr familiäre Gesinnungsgemeinschaft. Alle möglichen und fast unmöglichen Bürgeranliegen umzusetzen, ist unser vorrangiges Anliegen. Wir sind die einzig legitime Interessensvertretung der KärntnerInnen“, stellt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch in seiner Eröffnungsrede fest.
22 KärntnerNachrichten I 4. Juni 2010
FREIZEIT
Ideales Geschenk für alle Verliebten – ob zum Mutter- bzw. Hochzeitstag oder für die Flitterwochen
Inselhotel Faakersee: Romantikwochenende auf einer Insel in Österreich as Inselhotel Faakersee**** in Kärnten bietet in diesem Jahr erstmals ein Romantik-Package, das Herzen höher schlagen lässt. So ist schon die einmalige Lage inmitten des türkisblauen Faakersees – das autofreie Eiland ist nur per Boot er-
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dem auch die Getränke inkludiert sind, auf die Pärchen. Das Inselhotel Faakersee ist der ideale Ort, das Handy und den Laptop einmal abzuschalten, stressfrei auszuspannen und wertvolle Zeit miteinander zu verbringen. Inselhotel Faakersee.
Der Traum einer exklusiven Insel-Hochzeitsfeier kann am Faakersee in Erfüllung gehen.
ohne lange Anreise. Das Inselhotel Faakersee**** in Kärnten ist durch seine einmalige Lage inmitten des Faakersees der ideale Schauplatz für Hochzeitsfeiern. Die acht Hektar große Faaker-Insel ist nur mit dem Motorboot erreichbar, wobei die Ankunft des Brautpaars über den Wasserweg für die Gäste zu den schönsten Momenten gehört. Die Zeremonie selbst kann am Festland im Standesamt Finkenstein und / oder den umliegenden Kirchen stattfinden.
reichbar – ein ideales Refugium für (frisch) Verliebte. Tagsüber laden versteckte Plätze im Wald zu einer Rast ein oder man rudert einmal gemeinsam um die Insel. Am Abend wartet dann im Rosengarten ein exklusives Candle-Light-Dinner, bei
Die anschließende Feier richtet das professionelle Inselhotel-Team im Restaurant – bei Schönwetter auf der großzügigen Terrasse – perfekt aus. Die imposante Kulisse der Karawanken sowie die romantische Idylle des Faakersees bilden den
Hochzeit auf einer Trauminsel – das ist auch in Österreich möglich: Wie viele träumen davon, ihre Hochzeit auf einer romantischen Insel feiern zu können? Dieser Wunsch lässt sich erfüllen, und zwar
idealen Hintergrund. In Österreichs einzigem Inselhotel hat man bereits große Erfahrung in der Organisation von Hochzeiten und ein erstklassiges Rund-um-Service ist garantiert. Die Küche bereitet einheimische und internationale Speisen zu, die 32 Zimmer des Inselhotels können in der Nebensaison auch exklusiv für die Festgäste gemietet werden. Die außergewöhnliche Lage des Inselhotels Faakersee sowie das reiche Angebot an Freizeitmöglichkeiten auf der Insel und rund um diese – Wassersport, Tennis, Golf u.v.m. – eignen sich auch optimal für Firmenincentives und Seminare aller Art. Das Inselhotel Faakersee hat von Mitte Mai bis Mitte/Ende September für Sie geöffnet.
ANGEBOT FÜR ROMANTIKER
DAS INSELHOTEL BIETET FÜR HOCHZEITSFEIERN
Das Wochenend-Insel-Romantik-Package (2 Nächte) gibt es schon um 230 Euro pro Person im DZ mit Balkon und ist nach Verfügbarkeit ab sofort bis Mitte/Ende September buchbar. Inkludiert sind zwei Übernachtungen, Frühstücksbuffet und Vier-Gang-Abendmenü, davon einmal serviertes Candle-LightDinner inklusive der Getränke, Golfabschlagplatz, Trainingssandbunker, Sauna- und Strandbenutzung, Surfen, Segeln, Fischen und jederzeitige Motorbootüberfuhr.
• Individuelle Menü- oder Buffetauswahl mit fachmännischer Beratung • Erlesene internationale Weine • Übernachtungsmöglichkeit inklusive reichhaltigem Katerfrühstück • Unterstützung bei der Dekoration • Jederzeitige Motorbootüberfahrt
4. Juni 2010 I KärntnerNachrichten 23
KULTUR
Veranstaltungen Schloss Albeck So., 06. 06., 11 h: Trio Prestige - Irina Belomazhova, Violine, Hidan Mamudov, Klarinette, Baiba Osina, Klavier:
2006 fanden sich die 3 Studenten der Musikuniversität Wien zum Trio Prestige zusammen. Im November hat das Trio in der Matineen-Reihe im Leopold Museum mitgewirkt. Im Sommer 2009 folgten Auftritte des Trios beim „Varna Summer“ International Music Festival. Im November 2009 hat das Trio den 2. Preis beim Windisch Kammermusik Wettbewerb in Wien gewonnen. Weitere Auftritte des Trios sind beim Neujahrskonzert im Volkstheater, im Musikverein Wien, in Salzburg und in Thessaloniki. Mit Khachaturian, Strawinsky, Wagenseil und Schoenfield steht ein sehr anspruchsvolles
Programm ins Haus. Sehr gute Leute, die man nicht versäumen sollte! So., 06. 06., 15 h: Duo Klarinette-Klavier, Duo Violine-Klavier „Romantisches Erlebnis“: Jeder, der eine romantische Seele hat, wird dieses Konzert geniessen. Die drei jungen Künstler Irina Belomazhova-Violine, Hidan Mamudov-Klarinette, Baiba Osina-Klavier laden Sie herzlich ein, den Nachmittag gemeinsam zu verbringen mit wunderschöner Musik von Schubert, Kreisler, Chopin, Brahms und Schumann. Das Programm für dieses Konzert wurde speziell für Schloss Albeck zusammengestellt. Ausstellungen: Leopold-Resch-Ausstellung Eine Kooperation von Schloß Albeck mit dem Kärntner Heimatwerk Nur mehr bis 11. Juli! Gezeigt wird im stimmigen Ambiente des neu ausgebauten Stadels des Schlosses Albeck eine Vielzahl bedeutender Gemälde Leopold Reschs, ergänzt durch 16 Kärntner Frauen- und Männertrachten des Kärntner
Heimatwerkes. Als besonderes „Novum“ ist eine Tracht der Zimmerleute zu sehen, die aufgrund einer Initiative des Kärntner Brauchtumsverbandes und der Kärntner Wirtschaftskammer entstanden ist. Café - Restaurant, Shop Ausstellungen, Konzerte, Seminare 9571 Sirnitz • Tel.: 04279/ 303 • Fax: 04279/3034 info@schloss-albeck.at • www.schloss-albeck.at
Mit aktuellem Album und vielen Hits auf Open Air Tour 2010
Alles besser mit Xavier Naidoo lles kann besser werden prophezeit Xavier Naidoo auf seiner aktuellen CD und der gleichnamigen Single, die ihn erneut als einen der populärsten und nachhaltigsten Interpreten im deutschsprachigen Raum bestätigt. Allerdings hat er seit seinem Debüt vor 13 Jahren schon einen atemberaubenden Erfolgsweg zurückgelegt. Die Etappen werden durch begeisternde, ausverkaufte Live-Auftritte und eine wirklich beeindruckende Hit-Serie markiert. Mit seiner individuellen Kombination aus überragendem Talent, authentischem Stil und spirituellen Inhalten hat Xavier Naidoo sein eigenes deutsches SoulGenre geschaffen, das Milli-
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onen Fans seit nahezu anderthalb Jahrzehnten fasziniert. Nach seiner ArenaTour Ende letzten Jahres gibt Xavier Naidoo im Som-
mer ausgewählte Open AirKonzerte. Solo und mit den Söhnen Mannheims hat Xavier Naidoo neue und differenzierte Wege deutscher Popmusik aufgezeigt. Geniale Musikalität, enorme Vielseitigkeit und kompromisslose Qualität, gepaart mit Intensität und Charisma, haben einzigartige Reaktionen ausgelöst, die sich auf den gesamten deutschen Sprachraum erstrecken und auf Nachbarländer ausstrahlen. Das Pendel schwingt zwischen gefühlvollen Balladen, mitreißenden Hymnen und einem eigenwilligen Stilmix aus Soul, Rap und HipHop. Das traumsichere Wandeln zwischen unterschiedlichen
Genres, komplexe Lyrik und eine gospelartige Glaubensverbundenheit sind hervorstechende Merkmale einer musikalischen Reise, die auch und besonders in ihrem Bekenntnis zur Heimatstadt Mannheim Ausdruck findet. 22.08.2010 Graz Messegelände, 19.00 Uhr Kartenvorverkauf in allen oeticket-Verkaufsstellen, Raiffeisenbanken, oeticket-Center Stadthalle 0316/8088200, Zentralkartenbüro, MediaMarkt, Libro, oeticket-Trafikplus Trafiken sowie unter: www.oeticket.com Weitere Infos unter: www.showfactory.at
24 KärntnerNachrichten I 4. Juni 2010
GESUNDHEIT/WELLNESS
Quellenoase, Styrian Spa mit Massage & Beauty, neugestaltete Zimmer, kulinarische Schmankerln und vieles mehr: In der Heiltherme und im Quellenhotel & Spa**** Bad Waltersdorf erwartet Sie ein breites Sommerangebot. enießen Sie bis 15. August 2010 den „Wellness Sommer“ in der Heiltherme und im Quellenhotel & Spa**** mit vielen Vorteilen: auf Erholungssuchende wartet neben einem umfassenden Gesundheitsprogramm auch eine breite Palette an Freizeitmöglichkeiten von Golf, über Radwandern und Laufen bis hin zu Tennis und Nordic Walking. Singles sparen sich in dieser Zeit den Einzelzimmer-Zuschlag!
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Genussvolle Erholung erleben Sie in der „Quellenoase“ – der neuen Therme für Hotelgäste mit Naturbadeteich, Thermalpools, Saunen und Ruheoase. In der direkt angeschlossenen Heiltherme entspannen Sie in 7 Thermalpools, beim täglichen
Gesundheitsprogramm und in der Saunalandschaft. Die neugestalteten Zimmer mit Ausblick in die steirische Hügellandschaft sorgen für ein Gefühl der Geborgenheit. Besonders stolz ist man auf die kürzlich erhaltene Auszeichnung zur „Besten Therme Europas 2009“. Reisetipp: Sommer-Wohlfühltage im Quellenhotel & Spa**** Bad Waltersdorf 2 Nächte ab E 198,00 p.P. inkl. regionale Verwöhn-Halbpension, Quellenoase und Heiltherme. Weitere Informationen: Tel. 03333/500-0 office@quellenhotel.at
Highlights im Wellness-Sommer: • • • • • • • •
Wetterunabhängiges Badevergnügen Single-Special: kein Einzelzimmer-Zuschlag Kostenloser Fahrradverleih Gesamtes Gesundheitsprogramm inklusive (Yoga, Qi Gong, Aqua Fitness uvm.) 600 m2 Naturbadeteich mit integriertem Thermalpool Sport- und Schwimmbecken mit einzigartigen Unterwasserfitnessrädern Gratis Tennis & Squash Greenfee-Ermäßigung bei Golfplätzen in der Region