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Kärntner Nachrichten - Ausgabe 20.2010

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KÄRNTNER NACHRICHTEN GEGRÜNDET 1955 02Z03986 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H. Geschäftsführer: Armin Kordesch, Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch, Anzeigenleitung: Daniela ClaureValdez. Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande

Nr. 20 • 56. Jahrgang • Euro 0,51 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 21. Mai 2010

9020 Klagenfurt, Kohldorfer Str. 98, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51, E-Mail: office@abc-werbeagentur.at Druck: Carinthia GmbH. & Co. KG, 9300 St. Veit/Glan, Industrieparkstraße 6

Glückliches Kärnten

Landeshauptmann Gerhard Dörfler im KN-Exklusivinterview über aktuelle Perspektiven der Landespolitik

Geschafft: Landesrat Harald Dobernig senkt Neuverschuldung des Landes und schafft Spielräume im Budget!

Seiten 2 und 3

Seiten 4 und 5


2 KärntnerNachrichten I 21. Mai 2010

THEMA DER WOCHE

„Neuer Zusammenhalt für Kärnten ist unsere Herausforderung!“ Landeshauptmann Gerhard Dörfler zieht im KN-Exklusivinterview Resume über den politischen Frühling in Kärnten und wagt interessante Blicke in die Zukunft. KN: Herr Landeshauptmann, der Frühling ist ins Land gezogen. Gibt es nach dem Ausscheiden von Reinhart Rohr aus der Landesregierung auch einen politischen Frühling in Kärnten? Dörfler (lacht): Der Frühling war auch in der Natur eher regnerisch. So ähnlich ist es auch in der Politik, wenn ich mir ansehe, wie der neue SPÖ-Chef Peter Kaiser sachpolitisch richtige Ansätze mit billiger Parteipolitik torpediert. Aber es stimmt schon. Es gibt große Projekte, wie das nun eröffnete Klinikum Klagenfurt Wörthersee, das wir aus der Tagespolitik weitgehend heraushalten konnten. Ich lade alle verantwortungsbewussten Kräfte, die für Kärnten arbeiten wollen, herzlich ein, ihren Beitrag zu leisten. Vielleicht gibt es ja einen heißen Sommer! KN: Bei der Eröffnung des neuen Landeskrankenhauses haben Sie die Bedeutung der LKH-Mitarbeiter für die Gesundheitsversorgung ganz stark hervorgehoben und damit für Aufsehen gesorgt. Dörfler: Das ist richtig. Die Arbeit und die Leistung jedes Einzelnen ist der Grundstein für den Erfolg. Das entspricht auch meiner politischen Auffassung. Für mich zählt eine Krankenschwester gleich viel wie der Bundeskanzler und ein Bauarbeiter ist mir ebenso wichtig wie ein Generaldirektor. Im Sinne eines neuen Zusammenhaltes für Kärnten sehe ich da keinen Unterschied. Nur wenn alle am gemeinsamen Projekt Kärnten arbeiten, werden wir in einer Zeit der internationalen Krise Erfolg haben. Da darf niemand auf der Strecke bleiben. KN: Eine Krise in Kärnten haben Sie immer bestritten. Dörfler: Wir sind auch nicht in der Krise. Wir haben nach wie vor 500 Millionen Euro bestens veranlagt im Zukunftsfonds, wir halten Anteile an der Austrian Hydro Power, die 700 Millionen Euro wert sind. Der Rechnungsabschluß für 2009 hat dank der umsichtigen Finanz- und Budgetpolitik unseres Landesrates Harald Dobernig ein doch passables Ergebnis gebracht, das weit über unseren Erwartungen liegt und nicht zuletzt haben wir im Budgetkonvent Einsparungspotential in der Landesverwaltung gefunden, das uns für die Zukunft budgetären Handlungsspielraum gibt. KN: Kärnten ist also nicht pleite? Dörfler: Keineswegs. Kärnten liegt im guten Mittelfeld der österreichischen Bundesländer. Wenn ich mir dabei beispielsweise Niederösterreich ansehe, wo man eine

Unser Landeshauptmann: Volksnah, kämpferisch, ehrlich.

Wohnbaumilliarde verspekuliert hat und wo die Gemeinden ebenso schwer verschuldet sind wie in der Steiermark, dann sind wir wirklich gut dran. Wir haben mit Landesrat Harald Dobernig und seiner strategischen und sachpolitischen Klugheit die richtige Balance zwischen Sparen und Investieren gefunden. Eines muss aber allen klar sein: Wer jetzt nicht spart, verliert die Zukunft! KN: Viele Projekte sind aber auf der Strecke geblieben. Dörfler: Das stimmt nicht. Wir haben überall dort, wo es notwendig ist, kräftig investiert. Im Sozialbereich, im Bildungsbereich, bei den Betriebsansiedelungen und natürlich in der öffentlichen Bauwirtschaft. Wenn wir bei einzelnen Projekten wie dem Gratis-Kindergarten ein paar Korrekturen in Richtung sozialer Treffsicherheit machen mussten, dann ist das noch immer besser, als wenn wir Sozialprogramme überhaupt abstellen würden. Wenn Sie allerdings vereinzelte Events meinen, dann haben Sie Recht. Hier haben wir den Sparstift angesetzt. Wir glauben nicht, dass jetzt die große Zeit des luxuriösen Feierns angesagt ist. Daher haben wir die Eventförderung um 30 Prozent reduziert. KN: Stichwort Bauwirtschaft. Wie hoch ist das Volumen,


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THEMA DER WOCHE das heuer zur Ankurbelung der Konjunktur aufgewendet wird? Dörfler: Wir sind stolz, dass wir mit zahlreichen Projekten in allen Bezirken Kärntens rund 200 Millionen Euro in die Infrastruktur investieren. Ich erinnere an die Umfahrung Bad St. Leonhard, an die Errichtung des neuen Koralmbahnhofes, an die Unterführung der Ebenthaler Straße mit einem Volumen von alleine 20 Millionen Euro. Denken wir an die Umfahrung Greifenburg oder an die Errichtung des Güterterminals in Kühndorf, mit dem wir heuer beginnen werden. KN: Man kennt Sie von zahlreichen Baustellenbesuchen. Spatenstiche zählen zu ihren Hobbies? Dörfler: Ich bin gerne draußen bei meinen orangen Freunden, den Bauarbeitern. Sie und die Firmen, bei denen sie beschäftigt sind, leisten Großartiges für Kärnten. Was mich besonders stolz macht ist, dass ich momentan Kärntner Bauarbeiter überall in Österreich treffe. Unsere Kärntner Paradebetriebe Kostmann, SSB und Steiner Bau verbauen außerhalb Kärntens derzeit rund 89 Millionen Euro. Auch das ist ein Beweis für die Konkurrenzfähigkeit und Leistungsstärke unserer Kärntner Unternehmen und ihrer Mitarbeiter. KN: Im Lande selbst klagt man leider auch über Arbeitslosigkeit. Dörfler: Die Arbeitslosigkeit ist ein internationales Phänomen. Wir sind natürlich bemüht, unseren Betrieben optimale Bedingungen für das Schaffen neuer Arbeitsplätze anzubieten. Dazu gehören auch wichtige Bauvorhaben wie beispielsweise die Jörg-Haider-Brücke über den Lippitzbachgraben. Heute blüht der Südkärntner Raum auf. Der Geschäftsführer der KohlbachGruppe, die ihren Stammsitz in Wolfsberg hat und Biomassekraftwerke herstellt, hat beim Spatenstich seines neuen Werkes in Bleiburg eindeutig gesagt, dass diese Investition nur wegen der neuen Verkehrsinfrastruktur möglich war. Ähnlich verhält es sich

beim Filterwerk Mahle, das erneut Arbeitsplätze geschaffen hat. Ich glaube, dass wir dank unserer Paradebetriebe auch die Arbeitslosigkeit im Lande im Griff haben. Die ärgste Krise ist sicherlich vorbei.

Unterwegs mit dem Landeshauptmann!

KN: Nach der Hypo-Affäre wurde am Image Kärntens gekratzt. Dörfler: Man hat versucht, auf dem Rücken aller Menschen eines Landes, das freiheitlich regiert wird, einen rein parteipolitischen Konflikt auszutragen. Das ist schäbig. Wer politisch tätig ist, muss damit rechnen, öffentlich kritisiert zu werden. Dass aber Politiker und viele Medien, darunter leider auch Kärntner Zeitungen, auch alle Menschen eines Landes in eine politische Auseinandersetzung hineinziehen, ist nicht tolerierbar.

Einsatz für die 3-Länder-Ski-WM in Laibach: Der Landeshauptmann trifft mit Sportminister Dr. Igor Luksic (re.) und Dr. Janez Kocijancic zusammen.

KN: Wie ist die Stimmung gegenüber Kärnten denn aus Ihrer Sicht nun wirklich? Dörfler: Gänzlich anders. Ich war zuletzt mehrere Male in München und in Bayern und wurde immer wieder mit besonderer Herzlichkeit empfangen. Das gleiche gilt für unsere südlichen Nachbarländer. Im Zuge unseres gemeinsamen Projektes einer „Euregio senza confini“ habe ich in slowenischen und italienischen Politikern echte Freunde gefunden. So war erst kürzlich der slowenische Verkehrsminister zu Gast in Kärnten, demnächst besuche ich meinen Freund Gianfranco Galan in Rom, der dort neuer Agrarminister ist. Mit Regionspräsident Renzo Tondo verbindet mich eine enge persönliche Freundschaft, ebenso mit dem Bürgermeister von Jesolo, den ich in Kürze in Venedig treffen werde. Auch in Bosnien konnten wir über einen großen Kärntner Unternehmer, der dort investiert hat, wichtige politische Achsen schmieden. Wir machen eine sehr solide Außen- und Nachbarschaftspolitik. Nicht impulsiv und auf tagespolitische Effekte ausgerichtet, aber Schritt für Schritt und das nachhaltig. KN: Danke für das Gespräch.

740 Jahre Hirter Bier: Der Landeshauptmann mit Spezi Franz Klammer beim festlichen Bieranstich in der Kärntner Traditionsbrauerei.

In seinem Element: Landeshauptmann Gerhard Dörfler besucht die Großbaustellen rund um die Errichtung des Koralmtunnels im Lavanttal.

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4 KärntnerNachrichten I 21. Mai 2010

HINTERGRUND

Budget: Kärnten ist auf vernünftigem Sparkurs! LR Dobernig präsentierte Rechnungsabschluss 2009: Insgesamt 56 Millionen Euro eingespart – Weiterer Budgetkonvent Ende Mai In einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentierten Finanzlandesrat Harald Dobernig und Landesrat Josef Martinz den Rechnungsabschluss 2009. Gegenüber dem Landesvoranschlag 2009 konnte die Neuverschuldung um 28 Mio. Euro reduziert werden. Die Nettoneuverschuldung beträgt damit 138 anstatt 166 Mio. Euro, die Nettodefizitquote liegt bei 0,87 Prozent. Insgesamt belaufen sich die Finanzschulden des Landes auf 945 Mio. Euro, die Finanzschulden-Quote gemessen am BIP liegt bei 5,95 Prozent. Andere Bundesländer und Schweizer Kantone liegen hier bei über zehn Prozent. Und rechnet man die Schulden der Gemeinden dazu, liegt Kärnten Österreichweit im Mittelfeld.

Einsparungen „Wir konnten auch die außerbudgetäre Verschuldung um 28 Millionen Euro senken, insgesamt haben wir im Vorjahr daher 56 Millionen Euro eingespart. Auch bei der Verschuldensquote liegt Kärnten weit besser als andere Länder“, so Dobernig, der auch auf die Mindereinnahmen in Höhe von 200 Millionen Euro aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise verwies. „Die Zeit der budgetären Wunschkonzerte ist für alle vorbei!“, so Dobernig. Als Gründe für die geringeren Schulden nannte der Finanzreferent den straffen

Budgetvollzug und die vorgenommenen Kreditsperren in Höhe von 15 Prozent. Bei den Ermessenausgaben wurden erstmals 20 Prozent eingespart. Man habe auch um 31 Millionen Euro weniger Kreditumschichtungen vorgenommen und erstmals keinen Nachtragsvoranschlag gemacht. „Weitere budgetäre Erfordernisse wurden aus den eigenen Referaten bedeckt.“ Kreditreste wurden für den Schuldenabbau herangezogen, 140 Landesposten wurden nicht nachbesetzt.

Budgetwahrheit Dobernig verwies darauf, dass es richtig war, das Budget 2009 erst nach der Landtagswahl zu schnüren. „Wir sind einen ehrlichen Weg gegangen, nämlich den der Budgetwahrheit. Wir verstecken auch keine Defizite“, so der Finanzreferent mit Verweis auf die anderen Bundesländer, die ihre tatsächliche Verschuldung erst auf den Tisch legen müssen. So droht der Steiermark 2011 ein Rekorddefizit. Niederösterreich hat durch hochspekulative Geschäfte – Stichwort: Lehman Brothers – bisher eine Milliarde ¤ in den Sand gesetzt.

Kärnten Vorreiter Dobernig: „Kärnten steht auch bei der Verschuldung weit besser dar, als es immer medial dargestellt wird. Rechnet man die Schulden der Gemeinden dazu, liegen wir Österreich-

Finanzreferent Dobernig: 56 Mio. Euro eingespart!

Kärnten hat genügend budgetären Spielraum. weit im Mittelfeld. Wir wurden zu Unrecht in den Dreck gezogen. Kärnten hat sich frühzeitig dem Spardruck gestellt, Reformen eingeleitet und wurde damit zum Vorreiter.“ Während in den anderen

Bundesländern und in ganz Europa nun panikartig der Sparstift gezückt werden muss, habe Kärnten schon vor einem Jahr die Zeichen der Zeit erkannt: Dort zu sparen, wo es notwendig und möglich ist. Dort in die


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HINTERGRUND

Kommentar von Helmut Prasch

„Wer jetzt nicht spart, verliert die Zukunft!“

Pressekonferenz: Harald Dobernig mit Koalitionspartner Josef Martinz Strukturen zu gehen, wo die Effizienz fehlt. Aber zugleich weiter auf die Schwächsten in der Gesellschaft, die Kinder, Familien und Menschen mit geringen Einkommen zu schauen.

Anteile der Kelag an den Verbund. Jetzt sei die Zeit zu sparen und nicht Einnahmen durch Verkäufe zu lukrieren.

„Wir setzen den Sparkurs fort, hier herrscht absolute Einigkeit in der Koalition. Wir setzen strukturelle Reformen um, wir budgetieren ehrlich und wir verzichten auf Einmaleffekte, die in der Vergangenheit üblich waren“, so der Finanzreferent. Daher bleibe er auch bei seinem klaren „Nein“ zu einem Verkauf der wertvollen AHP-

Der Finanzreferent verwies auch auf den Budgetkonvent am 26. und 27. Mai, bei dem das Budget 2011 weiter beraten wird. Bereits im März konnten beim ersten Budgetkonvent des Landes Einsparungen in Höhe von 53 Mio. Euro gehoben werden. Noch vor der Sommerpause soll am 8. Juli das Budget 2011 im Landtag beschlossen werden.

Budget 2011

Rechnungsabschluss 2009: Die Fakten! Einnahmen: 2,259 Milliarden Euro Ausgaben: 2,442 Milliarden Euro Schuldentilgung: 45 Millionen Euro Nettodefizit: 138 Millionen Euro Nettodefizitquote: 0,87 Prozent Einsparung: 56 Millionen Euro (inkl. außerbudgetärer Bereich) Finanzschulden: 945 Millionen Euro

In Zeiten wie diesen ein Budget zu schnüren, ist und bleibt eine Gratwanderung. Ist es auf der einen Seite ein Faktum, dass die sogenannten Ertragsanteile des Bundes (also die Steuereinnahmen der Republik, die auf die Länder verteilt werden), infolge der internationalen Krise rapide gesunken sind, gibt es auf der anderen Seite null Verständnis der Bürger, dass ausgerechnet bei ihnen der Sparstift angesetzt werden soll. Der für die Finanzen des Landes zuständige Landesrat Harald Dobernig hat das Kunststück zuwege gebracht, das Land auf Sparkurs zu trimmen, aber so, dass es für den Bürger nicht unmittelbar spürbar wird. Dazu ist ihm zunächst zu gratulieren! Die zweite Kunst von LR Dobernig und, zugegeben, des einberufenen Budgetkonvents, an dem neben den FPK-Spitzen auch die ÖVP als Koalitionspartner teilgenommen hat, war es, in der Landesverwaltung Einsparungspotentiale zu sichten. Denn das trifft die Landespolitiker selbst, denen der jugendliche Finanzlandesrat erst mühsam abgewöhnen musste, mit dem Füllhorn über die Lande zu reisen und Steuergeld nach Lust und Laune auszugeben. 53 Millionen Euro waren es, die Dobernig den einzelnen Abteilungen der Regierung entziehen konnte, ohne dass die Qualität der Arbeit darunter leiden musste. Durch beinhart verhängte Ausgabensperren konnten im Vorjahr weitere 56 Millionen Euro eingespart werden. Fazit: Auch die Neuverschuldung wurde um 28 Millionen Euro reduziert, womit Kärnten im Bundesländervergleich im soliden Mittelfeld liegt und sich für seine Finanzpolitik keineswegs zu genieren braucht. „Wer jetzt nicht spart, verliert die Zukunft!“, warnt Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der den von Landesrat Harald Dobernig verordneten Sparkurs an oberster Stelle mitträgt. Der politische Wille, das Schiff Kärnten weiter auf solidem Kurs zu halten, hat sich somit durchgesetzt. Einzig die SPÖ wird erkennen müssen, dass auch sie statt zu kritisieren und zu fordern, den Kurs mittragen muss. Sonst ist sie weg vom Dampfer!


6 KärntnerNachrichten I 21. Mai 2010

LANDESPOLITIK

„Bist du Moped!“: Aufklärung für jugendliche Mopedlenker! Jugendreferent Landesrat Uwe Scheuch startet Infokampagane für mehr Verkehrssicherheit. Aufklärungskampagne ist wichtig. Man muss schließlich auch wissen, was im Schadensfall zu tun ist“, so Obwurzer. „Unter anderem gibt es einen Sticker, den Emergency Pass“, informiert Jugendreferent LR Uwe Scheuch. „Der gehört mit Name, Blutgruppe und Telefonnummer ausgefüllt und aufs Moped aufgeklebt. Im Notfall kann dann schneller geholfen werden.“

Spezielle Kurse ab September 2009 Pflicht

Um jugendliche Mopedlenker über die Gefahren im Straßenverkehr umfassend zu informieren, hat Landesrat Uwe Scheuch, zugleich Jugendreferent des Landes, gemeinsam mit dem ÖAMTC eine Informationskampagne gestartet. „Bist Du Moped? fragt eine aktuelle Informationsbroschüre, die Mopedlenker umfassend informiert. Auch die Exekutive fordert als Unterstützer des Projekts eine besonnene und gut informierte Verkehrsteilnahme. „Jede Initiative, die der Information der Jugend im Verkehr dient, ist hilfreich. Daher unterstützen wir „Bist du Moped“, so Adolf Winkler, Leiter der Verkehrsabteilung. „Direkter an der Ausbildung der Mopedlenker als wir ist niemand“, stellt Martin Schellander von den Kärntner Fahrschulen fest. „Praktisches und theoretisches Wissen ist wichtig. Der Jugend muss bewusst sein, welches Risiko sie tragen. Und dabei hilft „Bist du Moped!“. Und auch der Vertreter des Allianz Agenturverbund Kärnten, Thorsten Obwurzer, stellt fest: „Diese

Jeder Mopedlenker muss seit 1. September 2009 einen speziellen Kurs bei Fahrschulen oder ÖAMTC besuchen. Dort erhält er im Rahmen der Ausbildung die Infobroschüre und den Sticker. Außerdem seien die Unterlage auch über Internet, Facebook www.facebook.com/meinmoped und bei den Projektpartnern erhältlich, erinnert Scheuch.

Rettungsgasse hilft den Einsatzkräften! or dem heurigen Pfingstwochenende und dem zu erwartenden Verkehrsund Unfallaufkommen lässt Feuerwehrreferent LR Uwe Scheuch mit einem Vorschlag zur Erleichterung der Einsätze der Exekutivkräfte aufhorchen: „Unzählige Leben hängen nach Unfällen an einem seidenen Faden. Je rascher die Einsatzkräfte vor Ort sind, desto mehr Menschen können gerettet werden. Die umgehende Einführung einer Rettungsgasse auf Österreichs Autobahnen und Autostraßen ist daher ein Muss!“ - Die Rettungsgasse ist der Fahrweg für Rettungskräfte auf mehrstreifigen Richtungsfahrbahnen. Verkehrsteilnehmer sind verpflichtet, diese bei jedem Rück stau, insbesondere hinter einer Unfallstelle, zu schaffen. Diese Fahrgasse darf nur von Einsatzkräften befahren werden. Landesrat Uwe Scheuch: „Rettungsgassen retten Leben. Daher muss man das Behördenverfahren abkürzen und die Rettungsgasse sofort einführen!“

V

FPK-Scheuch: Burka verstößt gegen Kernwerte der europäischen Gesellschaft Nach Belgien diskutiert man nun auch in der Schweiz und in Frankreich ein generelles Burkaverbot. Für FPK-LPO DI Uwe Scheuch eine nachvollziehbare Debatte. „Die Burka verstößt gegen die Kernwerte unserer europäischen Gesellschaft. Sie ist ein Symbol der Unterdrückung der Frauen. Aus falsch verstandener Toleranz heraus dürfen wir das nicht akzeptieren. Ein gene-

relles Burkaverbot in Österreich wäre daher ein Zeichen, dass wir diese Art der Unterdrückung nicht billigen“, stellt Scheuch fest. Mit dem Minarettverbot habe man in Kärnten bereits ein erstes Signal gesetzt, dass Integration nicht das Aufweichen christlicher Werte bedeuten könne, führt Scheuch aus. Auch wenn es sich bei der

Burka derzeit glücklicherweise nur um ein Randphänomen handle, erwarte er sich auch hierzulande eine offene und ehrliche Diskussion, so der FPK-Obmann weiter. „Abzuwiegeln, weil es sich ja angeblich nur um 2.000 betroffene Frauen handelt, finde ich grotesk. Jeder einzelne Fall ist von Bedeutung. „Wehret den Anfängen“ laute die Devise, so Scheuch.


21. Mai 2010 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Falschaussage vor U-Ausschuss: Gericht verurteilt ÖVP-Mann ÖVP-Nationalratsabgeordneter Gabriel Obernosterer wurde zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro verurteilt. Der ÖVP-Nationalratsabgeordnete Gabriel Obernosterer ist vergangene Woche am Landesgericht Klagenfurt zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro verurteilt worden. Er soll im Untersuchungsausschuss zur Kärnten Werbung 2008 falsch ausgesagt haben.

Ein „Nein“ mit Folgen Die freiheitliche Abgeordnete Mares Rossmann brachte den Stein ins Rollen. Sie zeigte Obernosterer nach seiner Aussage beim U-Ausschuss im Mai 2008 an. Auf ihre Frage, ob er für seinen Betrieb Geld aus der Bedarfszuweisung des Landes bekommen habe, sagte er damals „Nein“. Konkret geht es um das Tuffbad im Lesachtal, das

Aufdeckerin LAbg. Mares Rossmann. die Familie Obernosterer im Jahr 2003 von der Gemeinde bzw. dem Fermdenverkehrsverein Lesachtal übernommen hat. Ursprünglich wollte die Gemeinde Lesachtal das 1,3 Millionen Euro teure Tuffbad selbst bauen und betreiben und erhielt dafür vom Land 600.000 Euro an Bedarfszuweisungen. Familie Obernosterer hätte nur das dazu gehörige Hotel gebaut.

Doch während der Bauarbeiten hätte sich die Gemeinde nicht mehr ausgesehen. Da wäre er sozusagen eingesprungen, sagte Obernosterer. Denn ohne ein funktionierendes Bad wäre nämlich auch sein Hotel wertlos gewesen. Die 600.000 Euro Sonderbedarfszuweisung seien zu diesem Zeitpunkt bereits verbraucht gewesen, argumentierte der ÖVP-Mann.

Richter sieht es anders Richter und Staatsanwältin sahen das anders. Auch wenn er das Geld nicht selbst unmittelbar bekommen hätte, habe er es über den Bau mittelbar bekommen. Das hätte er aufgrund seiner Erfahrungen als Politiker und Touristiker wissen müssen. Er hätte also im Untersuchungs-

ausschuss auf die Frage der Abgeordneten Mares Rossmann, ob er eine Sonder-

Verurteilt: Abg.z,NR. Gabriel Obernosterer bedarfszuweisung bekommen habe, mit „Ja“ antworten müssen. Daher sprach ihn Richter Gerhard Pöllinger schuldig und verhängte eine Geldstrafe von 15.000 Euro. Ober nosterers Verteidiger kündigte volle Berufung gegen das Urteil an.

Kärntner Landestankstellen sind weiterhin Spritpreisbrecher Wieder einmal beweisen die Kärntner Landestankstellen in der aktuellen Treibstoffpreis-Rallye ihre Preisbrecherfunktion. Während kurz vor den Pfingstfeiertagen Mineralölmultis die Preisschraube wieder dramatisch nach oben drehen und bei den Autofahrern abkassieren, sind es die Kärntner Landestankstellen, die laut tagesaktueller Auflistung wieder die billigsten Dieselpreise in unserem Bundesland anbieten. „Bei einer Dieselbetankung von 50 Liter kann man somit im Vergleich der billigsten zur aktuell teuersten Markentankstelle in Kärnten zwischen fünf und sieben Euro sparen“, rechnet Verkehrsreferent Landeshaupt-

mann Gerhard Dörfler vor. Dieser Vergleich zeige einmal mehr, dass die Kärntner Landestankstellen das einzige Korrektiv zu den abkassierenden Ölmultis sind. „Mehr als fünf Euro Preisvorteil sind ja immerhin über 70 gute, alte Schilling“, erklärt der Landeshauptmann, der an alle Autofahrer appelliert, den Preisvorteil der Landestankstellen zu nutzen und damit die Brieftasche zu schonen. In Kärnten gibt es insgesamt 13 Landestankstellen bei den Straßenmeistereien in Greifenburg, Spittal/Lieserhofen, Hermagor, Feldkirchen, Klagenfurt, Friesach, Völkermarkt, Villach/Zauchen, Kötschach, St. Veit, Wolfsberg, Rosental/Ferlach und Eberstein.


8 KärntnerNachrichten I 21. Mai 2010

LANDESPOLITIK

Kastrationsaktion für Katzen verhindert viel Tierelend Kastrationsaktion hemmt Vermehrung von verwilderten Katzen. LHStv. Scheuch: Bereits 50 Gemeinden beteiligen sich an dieser Aktion. Vielerorts stellt die unkontrollierte Vermehrung verwilderter Katzen ein großes Problem dar. Durch eine zu hohe Populationsdichte kommt es immer wieder zu Seuchenausbrüchen. Die Folge sind schwache, kranke Tiere, die selbst leiden und eine Gefahr für gut gehaltene Familienkatzen darstellen. Um dieses Katzenelend einzudämmen und auch die Belästigung der Bevölkerung durch streunende Katzen zu minimieren, riefen Tierschutzreferent LHStv. Uwe Scheuch und Tierschutzombudsfrau Marina Zuzzi-Krebitz im Jahr 2007 die Katzenkastrationsaktion ins Leben, wobei diese Aktion ausschließlich für herrenlose, verwilderte Katzen gilt, welche nach der Kastration wieder ausgelassen werden. „Seit Start der Aktion im Mai 2007 haben insgesamt

50 der 132 Kärntner Gemeinden an der Katzenkastrationsaktion des Landes Kärnten teilgenommen. Bis dato wurden 1377 Kastrationsgutscheine an die Kärntner Gemeinden verschickt. Heuer waren es schon 171 Gutscheine“, bilanziert Uwe Scheuch. Die Aktion ist deshalb so wichtig, weil die Geburtenkontrolle die einzige Lösung ist, um dem Problem Herr zu werden. Denn das Einfangen verwilderter Katzen und die Unterbringung in Tierheime stellt keine vertretbare Lösung dar. Diese Tiere sind nicht an den Menschen gewöhnt, daher nicht zähm- und vermittelbar. Auch von internationalen Tierschutz- und Tierhaltungsexperten wird die Aufnahme von verwilderten Katzen in Tierheimen aus Tierschutzgründen strikt abgelehnt. „Die Aktion funktioniert nur durch die Zusammenarbeit von

LHStv. Uwe Scheuch hat die Aktion ins Leben gerufen und Land, Gemeinden und Tierarzt. Die teilnehmenden Tierärzte verzichten auf ein Drittel ihres Honorars. Von Seiten des Landes wird ein weiteres Drittel der Kosten übernommen, ebenso von der Gemeinde. Ich möchte mich bei allen Tierschützern bedanken, die sich dafür einsetzen, dass verwilderte Katzen kastriert werden können, aber auch all

Katzenleid gelindert. jenen Gemeinden, die sich bisher an der Aktion beteiligt haben“, sagt Tierschutzreferent Scheuch.

Projekt Tibethotel ist nicht gestorben: Derzeit laufen Prüfungen des Grundstücks

Z

ur Diskussion rund um das geplante Tibethotel in Hüttenberg erklärt Finanzlandesrat Harald Dobernig: „Das Projekt Tibethotel ist nicht gestorben. Derzeit laufen Prüfungen und notwendige Klärungen hinsichtlich der Grundstücksfrage.“

Investoren daher derzeit, ob das vorgesehene Grundstück dahingehend abgesichert werden kann, das eine Bebauung möglich ist, oder ob ein Alternativgrundstück in Hüttenberg/Knappenberg eine sinnvollere und realistischere Variante darstellt.“

Wie öffentlich bekannt ist, liege das für den Bau des Tibethotels vorgesehene Grundstück aufgrund eines von der Wildbachverbauung neu erstellten Gefahren-ZonenPlanes nunmehr in der „Roten Zone“. Landesrat Dobernig: „Laut unseren Informationen prüfen die

Es sei absolut bedauerlich, wenn dieses für das strukturschwache Görtschitztal so wichtige Projekt weiterhin dafür missbraucht werde, um billiges politisches Kleingeld zu wechseln. Man werde das Tal und die Region in keinem Fall hängen lassen.


REGIONALES

In Bleiburg erfolgte kürzlich der Spatenstich für das neue Werk der Kohlbach-Gruppe. Bereits in circa einem Jahr soll die Produktionsstätte der HKI Heizkessel- und Industrieanlagenbau GmbH in der Jakob-Kohlbach-Straße 1 in Betrieb sein. In die erste Ausbaustufe werden von Kohlbach bis Ende 2011 rund zwölf Mio. Euro investiert. Im Dreischichtbetrieb sollen dann 120 Mitarbeiter im neuen Werk tätig sein. Weitere Ausbauschritte sind geplant, im Vollausbau wären es insgesamt 400 Arbeitsplätze für Bleiburg. Technologiereferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler sprach von einem „Zukunftsfeiertag“. Er dankte der Familie Kohlbach und ihrem Team für die visionäre Unternehmensphilosophie.

Der Kärntner Blinden- und Schwerstsehbehindertenverband ist die anerkannte Selbsthilfeorganisation für Zivilblinde und Schwerstsehbehinderte in unserem Bundesland. Angesprochen von den attraktiven Angeboten des Projektes „Anders ist normal“, haben sich 12 Mitglieder des Kärntner Blinden und Sehbehindertenverbandes Kärnten zum ersten Kurzurlaub im Lavanttal eingefunden. Tourismusreferent StR. DI Adolf Kranewitter stattete den Gästen einen Besuch ab und überreichte einen Jausenkorb mit landwirtschaftlichen Produkten. Im Bild Tourismusreferent StR. DI Adolf Kranewitter mit Projektinitiator Harald Lange und den Gästen vom Kärntner Blinden- und Schwerstsehbehindertenverband bei Familie Plösch am Dachberghof.

21. Mai 2010 I KärntnerNachrichten 9

Zum 80. Geburtstag von Edeltraud Kernmaier im Gasthof Schratt stellte sich allen voran Landeshauptmann Gerhard Dörfler als Gratulant ein. Die engagierte Bäuerin ist seit Jahrzehnten in zahlreiche Vereinsfunktionen und Trachtenverbänden tätig. Auch die Kärntner Nachrichten schließen sich den Glückwünschen sehr herzlich an. Für seine über 20jährige ehrenamtliche Tätigkeit bei den Florianijüngern wurde LAbg. Roland Zellot mit dem goldenen Maschinisten-Abzeichen geehrt. Zellot bekam die Auszeichnung im Rahmen des Villacher Bezirksfeuer wehrtages verliehen.

Kärntens Landespolizeikommandanten Generalmajor Wolfgang Rauchegger wurde anlässlich seines 50. Geburtstages das Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten verliehen. Beim Geburtstagsfest im beliebten Gasthaus Kurath in St. Filippen, Marktgemeinde Brückl, überreichte Landeshauptmann Gerhard Dörfler die diesbezügliche Urkunde und das Abzeichen. Der Landeshauptmann gratulierte Rauchegger, begleitet von seiner Gattin Oswalda, und dankte ihm für seine großen Leistungen und Verdienste für Kärnten. Besonders gewürdigt wurden seine Führungskompetenz, seine Kameradschaft und Menschlichkeit.


10 KärntnerNachrichten I 21. Mai 2010

Rechtzeitig vor den Tischtennismeisterschaften im Althofener Jugendzentrum am 19. Mai, fand sich Gründungsmitglied LAbg. STR Wilma Warmuth ein, um den sportlichen „Relax“–Jugendlichen einen wetterfesten Tischtennistisch zu überreichen. Dieser wurde vom Landesjugendreferenten LHStv. Uwe Scheuch gesponsert. „Das Team unseres Jugendzentrums mit Betreuerin Lisi Kastler und Anita Terkl als Obfrau des Vereins zur Förderung der Althofener Jugend leisten hervorragende Arbeit für unsere Jugendlichen. Daher werden wir sie auch bei künftigen Projekten ideell und finanziell mit unterstützen“, zeigt sich Jugend- und Familienstadträtin Wilma Warmuth engagiert. Im Bild von links: Betreuerin Lisi Kastler, Jugendstadträtin LAbg. Wilma Warmuth und Sportexperte Dietmar Winkler von Sport-Frankl (Bildmitte) mit Jugendlichen.

Mit einer Heiligen Messe und folgendem Frühschoppen wurde das 120-jährige Jubiläum der FF Ruden gefeiert. Begonnen mit 36 Mann im Jahre 1890 hat die FF Ruden derzeit 63 aktive Feuerwehrmänner und 13 Mitglieder der Jungfeuerwehr im Dienste der Allgemeinheit. Im Bild LAbg. Gerald Grebenjak und Kommandant Hubert Kreuz mit Jungfeuerwehrleuten der jubilierenden Feuerwehr.

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REGIONALES


REGIONALES

21. Mai 2010 I KärntnerNachrichten 11

Da Tschriasche sagt: „Ex-Hypo Schuster wollte sein, ein Zeuge ganz ein klasser, er sieht sich selbst als Opferlamm und spielt den Haider-Hasser.“

Seinen 50. Geburtstag feierte kürzlich DI Erwin Ferlan aus Himmelberg. Grund genug, dass auch LAbg. Jutta Arztmann sowie die beiden Gemeinderäte Gerhard Gaggl und Friedrich Flath den Jubilar persönlich ihre Glückwünsche überbrachten. DI Erwin Ferlan zeichnet sich besonders durch seine rege Vereinstätigkeit in Himmelberg aus und so wurde bei netten Gesprächen ein sehr gemütlicher Abend verbracht.

Wie jedes Jahr startete der RFW Kärnten auch heuer mit 2 Teams beim 10. Kärntner Businesslauf! Rund 1.180 Kärntner Unternehmer und Mitarbeiter waren dabei. Der Aspekt des Genießens und die Freude an körperlicher Betätigung standen beim Businesslauf im Vordergrund! Dabei waren WKÖ-Vizepräs. Matthias Krenn, BR Peter Zwanziger, RFW LGF Herwig Druml, Inside Out GF Sabrina Krobath, Horst Gaggl, Kristine Hörmanseder, Joachim Lueder uvm.

Das Frühlingsfest der Klagenfurter FPK-Ortsgruppen St. Ruprecht und Viktring, war trotz Regenwetter ein voller Erfolg und besonders die Jugend folgte zahlreich der Einladung. Spaß, gute Stimmung und für den Gaumen hausgemachte Mehlspeisen sorgten für zufriedene Gäste. Auch Bürgermeister Christian Scheider, Stadtrat Wolfgang Germ, Stadträtin Dr. Christine Jeremias, LAbg. Mag. Gernot Darmann, BR Peter Zwanziger und Gemeinderäte ließen sich dieses Fest nicht entgehen. Im Bild Bürgermeister Christian Scheider, OPO GR Elke Lippitz, Gerhard Schiller und Stadtrat Wolfgang Germ.

Jetzt die KN im Vorteilsabo beziehen: Hotline: 0463 / 51 15 15 - 0

Der Kärntner Abwehrkämpferbund gedachte an die durch Tito-kommunistische-Partisanen während und nach dem 2. Weltkrieg 1945 verschleppten und ermordeten Kärntner am Domplatz in Klagenfurt. Kranzniederlegung durch KAB-Landesobmann Fritz Schretter und Landesobmann-Stv. Herbert Mischitz.


12 KärntnerNachrichten I 21. Mai 2010

LESERBRIEFE

Klarstellung zu: „Millionen versickern in Polit-Büros“ Kleine Zeitung, 15. Mai 2010 Die Agitation der Kleinen Zeitung gegen die Kärntner Landesregier ung wird schon langweilig. Bevor man die Kompetenz der Mitarbeiter der Regier ungssekretariate in Zweifel zieht, sollte die Kleine Zeitung besser bei den eigenen Redakteuren die Qualität der Recherchearbeit hinterfragen. Wenn der betreffende Journalist sich nicht nur aus dem Internet und bei Personalvertretern informiert hätte, sondern sich direkt an der Quelle erkundigt hätte, hätte ich ihm mitteilen können, dass LH Dörfler den Personalstand seines Bürostabes seit Beginn der Legislaturperiode um drei Mitarbeiter auf 23 Personen reduziert hat (ein Ruhestand, zwei weitere Mitarbeiter sind aus dem Landesdienst ausgeschieden). Darüber hinaus gilt zudem auch für das LHBüro die generelle 10 prozentige Personaleinsparung bei den Landesbediensteten, welche auf Punkt und Beistrich

umgesetzt wird. LH Dörfler hat somit mit weniger Mitarbeitern mehr Referatsbereiche als sein Vorgänger Jörg Haider zu betreuen. Hätte der Redakteur anstelle eines Apfel-Birnen-Vergleiches mit EU Kommissionspräsident Barroso, mit unseren Nachbarbundesländern verglichen, so hätte er herausgefunden, dass der Kärntner Landeshauptmann weit weniger Mitarbeiter beschäftigt als LH Voves in der Steiermark (31 Mitarbeiter) oder LH Burgstaller in Salzburg (24 Mitarbeiter). Aber dieser Vergleich wäre für Kärnten positiv gewesen, und das darf bei der Kleinen Zeitung anscheinend nicht sein. Die Regierung arbeitet effizienter und ist stabiler denn je, daran werden auch verzweifelte Attacken gegen die Mitarbeiter in der zweiten Reihe, welchen als Arbeitnehmern auch Respekt zustehen sollte, nichts ändern. Mag. Johannes Graber Büroleiter Landeshauptmann

Unser Fussball-Stadion Wenn es nach LH Dörfler und Bgm. Scheider geht, soll das Stadion nicht zurückgebaut werden. Und das ist gut so! Wir sollten nicht hereinfallen auf all die destruktiven Geister, die alles und jedes in Kärnten schlecht reden.

WörtherseeStadion Das Stadion soll keinesfalls zurückgebaut werden. Das haben die Politiker nun offensichtlich erkannt und auch in der Öffentlichkeit erfährt dieser Weg immer größere Unterstützung. Wenn der Rückbau teurer ist als die Fertigstellung, dann sollte eine endgültige Entscheidung wohl auch nicht schwerfallen! Die Kraftanstrengung für dieses Projekt wird sich am Ende des Tages sicherlich noch lohnen und all jene, die ständig nach Kärnten „tschentschen“ sollen sich noch wundern. Sabine Jäger Klagenfurt

KN Abo-Telefon 0463 / 51 15 15-0 Immer für Sie da!

Man soll das Positive in den Vordergrund stellen, die gute Stimmung, die gerade beim Finale des Österreichsichen Fußballcups wieder spürbar war, nutzen, und Überzeugungsarbeit leisten. Dieter Stöhr Villach

OrtstafelDiskussion Nichts gegen Herrn Inzko, aber die Euphorie, die seine eventuelle Obmannschaft beim Rat der Kärntner Slowenen auslöst, ist wohl nicht im Mindesten begründet. Man wird auch den Verdacht nicht los, dass damit einiges das jetzt ans Tageslicht kam, übertüncht werden soll. Nach wie vor ist aber der Vorwurf, dass es nach dem Ortstafelsturm eine Anschlagserie mit Beteiligung von Kärntner Slowenen auf Kärnten gegeben hat, evident. Dieses Faktum gehört aufgeklärt und hat oberste Priorität bevor man von zusätzlichen zweisprachigen Ortstafeln redet. Christopher Krainer Klagenfurt

Geburtenrate in Kärnten

Förderungen für Faschingsintendanten

Die aktuelle Geburtenrate weist 11 Prozent mehr Neugeborene für Kärnten aus als noch im letzten Jahr. In der Krise besinnen sich die KärntnerInnen auf traditio-

Ich finde es absolut richtig, dass dem Faschingsintendanten Eberhart die Förderungen vom Land gestrichen wurden. Wieso soll man jemanden fördern, der

nelle Werte wie Familie und Kinder. Wieso wird auf Politiker wie LH Dörfler geschimpft, die solche Werte hochhalten? E. Linder, Klagenfurt

Kärnten mit Steuergeld offenbar als „vertrottelt, verludert und verblödet“ darstellt? Alex Wallner, Villach

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


21. Mai 2010 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Ein Italiener zum Aufreißen Brieflos verlost drei Alfa Romeo MiTo Achtung! Bitte anschnallen, denn jetzt kommen drei sportliche Italiener zum Aufreißen. Bei Brieflos gibt es jetzt drei Autos vom Typ Alfa MiTo zu gewinnen.

Das „Autolos“ erkennt man auf den ersten Blick: Auf beiden Außenseiten ist der Alfa MiTo abgebildet; einmal ganz groß und mit dem Vermerk „3 Alfa MiTo zusätzlich“, und einmal kleiner und mit dem Brieflos Logo.

Der Brieflos Slogan „Aufreißen und gewinnen“ wird nun erweitert um „Anstarten und abfahren“. Der Alfa MiTo ist wahrlich ein toller Typ, ausgestattet mit einem sportlichen Herz, das trotz 120 PS nur etwa 6 Liter Benzin auf 100 km benötigt.

Fernseh-Auftritt bei der Brieflos Show Am Brieflos Rad während eines TV Live-Auftritts drehen - das ist die zweite Chance bei Brieflos. Im Gewinnabschnitt jedes fünf-

ten Briefloses steht „Die Brieflos Show“. Wer den Teilnahmecoupon ausfüllt und in einer Vertriebsstelle abgibt bzw. an: Brieflos, Postfach 18, 1038 Wien schickt, nimmt an der

wöchentlichen Ziehung zur Ermittlung der Brieflos Show Kandidaten teil. Und wer gezogen wird, hat jedenfalls bereits gewonnen, denn am Brieflos Rad gibt es nur Gewinnfelder.

170. Klassenlotterie steht in den Startlöchern: 29 Chancen, Millionär zu werden

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29 Treffer in Millionenhöhe

Millionengewinne sind in der 170. Lotterie garantiert. Montag ist Millionentag. Jeden Montag wird ein Treffer zu 1 Million Euro gezogen. Bei der Schlussziehung geht es um einmal 5 Millionen und um fünfmal 1 Million Euro. Klassenlose sind in allen Geschäftsstellen erhältlich. Informationen gibt’s im Internet unter: www.win2day.at/klassenlotterie

In der 170. Klassenlotterie werden im Laufe von sechs Klassen aus 250.000 Losen 248.196 Gewinne mit einer Gesamtgewinnsumme von 126 Millionen Euro gezogen. Auf 28 Lose entfällt ein Gewinn von 1 Million Euro - am 17. Mai begann es gleich mit der ersten Million -, Höhepunkt ist der 5 Millionen-Haupttreffer am Ende der Lotterie. Für den täglichen ZiehungsNervenkitzel sorgt die „Superklasse“, in der man täglich 100.000,- Euro gewinnen kann. Man kann an der Klassenlotterie mit einem ganzen Los oder mit

eich werden mit Klasse“ heißt es wieder seit 17. Mai 2010, und zwar in der 170. Klassenlotterie. Jeweils Montag gibt’s die Chance, Millionär zu werden. Lose sind bereits erhältlich.

Zehntelanteilen teilnehmen. Ein Zehntellos kostet für jede der sechs Klassen 15,- Euro, ein ganzes Los demnach 150,- Euro pro

Ziehung vom Mi., 12. 5. 2010

39798 Ziehung vom Do., 13. 5. 2010

99398 Ziehung vom Fr., 14. 5. 2010

60996 Ziehung vom Sa., 15. 5. 2010

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54445 Ziehung vom Di., 18. 5. 2010

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Klasse. Informationen zur Klassenlotterie gibt es unter www. win2day.at/klassenlotterie sowie in den Geschäftsstellen.

VO R S C H AU 20. Runde 2010 1: Bayern München– Inter Mailand 2: Türkei– Tschechien 3: Kroatien– Wales 4: AC Vicenza– US Lecce 5: AC Cesena– FC Modena 6: AC Mantova– AC Torino 7: US Triestina– AC Ancona 1 8: Ascoli– Frosinone 9: Helsingborg IF– Halmstads BK 10: Häcken BK– Kalmar FF 11: Djurgarden IF– Gefle IF 12: Trelleborg FF– GAIS Göteborg Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 21. Mai 2010

WIRTSCHAFT

„Bist du Moped“ - Aufklärungskampagne für jugendliche Mopedlenker ugendliche Verkehrsteilnehmer, vor allem Mopedlenker, haben ein zehnmal höheres Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr. Gerade deshalb sind präventive Maßnahmen wichtig. „Mit der Aufklärungskampagne ‘Bist du Moped’ wollen wir Jugendlichen stärker für das Risiko als Verkehrsteilnehmer sensibilisieren“, erklärte Jugendreferent LHStv. Uwe Scheuch. Die Broschüre „Bist du Moped!“ enthält Wissenswertes für Mopedlenker und macht auf die ganz speziellen Gefahren dieser einspurigen Fahrzeuge im Straßenverkehr aufmerksam.

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Begeistert vom Projekt, und deshalb als Unterstützer mit an Bord, ist unter anderem

neue Mopedausbildung. Jugendliche Zweiradlenker müssen zusätzlich zu Theorie und Praxis auf einem Übungsplatz zwei Stunden Praxistraining auf der Straße absolvieren.

wissen muss, findet man unter www.oeamtc.at/moped Praktische Fahrtipps, Infos und Anmeldung zur Moped-

ausbildung direkt im ÖAMT C-Fahr tec hnik zen trum unter: Tel. 04212/33170 oder unter www.oeamtc.at/fahrtechnik

Die ÖAMTC-Fahrtechnik bietet den Praxisteil der Mopedausbildung im Fahrtechnikzentrum-Kärnten nahe St. Veit/Glan an. Diese besteht aus sieben Stunden Praxis mit Prüfung und Protokoll und abschließend zwei Stunden „Fahren im Verkehr“. „Damit gibt es bei den ÖAMTC-Mopedkursen eine Stunde mehr Praxistraining als gesetzlich vorgeschrieben ist. Eine Stunde, die sich auf Fahrzeugbeherrschung und Sicherheit im Straßenverkehr positiv

Wie jedes Jahr startete der RFW Kärnten auch heuer mit 2 Teams beim 10. Kärntner Businesslauf! Rund 1.180 Kärntner Unternehmer und Mitarbeiter waren dabei. „Der Aspekt des Genießens und die Freude an körperlicher Betätigung standen beim Businesslauf im Vordergrund! Beide Teams kamen erschöpft aber glücklich am Ziel an und erholten sich danach bei der After Runningparty in der Schleppe Eventhalle. Dabei waren WKÖ-Vizepräs. Matthias Krenn, BR Stv. Peter Zwanziger, RFW LGF Herwig Druml, Inside Out GF Sabrina Krobath, Horst Gaggl, Kristine Hörmanseder, Joachim Lueder uvm. der ÖAMTC. Robert Pichler, Leiter des Fahrsicherheitszentrums Mail: „ÖAMTC steht für Verkehrssicherheit. Eine umfangreiche Aufklärung und auch die Vernunft der Jugendlichen und deren Eltern ist wichtig.“ Mehr Übung für mehr Sicherheit - neun Stunden Praxis beim ÖAMTC: Seit September 2009 gilt die

auswirkt“, sagt der Leiter des Fahrtechnikzentrums, Robert Pichler. Mit den ÖAMTC-Instruktoren zeigen routinierte Motorradfahrer, wie man optimal mit Gas und Bremse umgeht und wie man auch in Kurven oder in brenzligen Situationen immer alles im Griff hat. Alles, was man über Mopeds


21. Mai 2010 I KärntnerNachrichten 15

KLIMASCHUTZ

„Generation Klimaschutz“: Verändern wir die Zukunft. Jetzt. Vor dem Hintergrund der europäischen Klimaschutzziele verstärkt die Kelag ihre Investitionen in die Nutzung erneuerbarer Energieträger und die Bemühungen um die Energieeffizienz in den Anlagen der Kunden. Die europäische Union hat sehr ehrgeizige Klimaschutzziele definiert. Bis zum Jahr 2020 muss der Gesamtenergieverbrauch der EU durch Effizienzsteigerungen um 20 Prozent verringert werden. Bis zu diesem Jahr müssen 20 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen stammen. Das Ziel ist, den KohlendioxidAusstoß um 20 Prozent zu verringern. Österreich hat sich verpflichtet, im Jahr 2020 insgesamt 34 Prozent erneuerbare Energie zu nutzen. Diese energiepolitischen Ziele sind wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie der Kelag.

Drei Kraftwerksprojekte der Kelag sind derzeit in Bau, das Pumpspeicherkraftwerk Feldsee, die Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe und das Kraftwerk Gailitz. Die Kelag setzt auf den Ausbau bestehender Kraftwerksstandorte und dabei vor allem auf die Pumpspeicherung. Um die zunehmende Stromerzeugung aus Windkraft optimal zu nutzen, ist es notwendig, die Pumpspeicherung auszubauen. Mit ihr ist es möglich, die stark schwankende und nur bedingt vorhersagbare Stromerzeugung der Windkraftanlagen auszugleichen.

Investitionen in erneuerbare Energie

Außerdem beteiligt sich die Kelag am Projekt Sonnenstadt St. Veit an der Glan, um umfassende Erfahrungen mit der Stromerzeugung aus Sonnenlicht zu sammeln.

Vor diesem Hintergrund investiert die Kelag massiv in die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger. Das sind in erster Linie Strom aus Wasserkraft, aber auch Strom aus Windkraft sowie Wärme aus Abwärme und Biomasse. Die Kelag verfügt über das notwendige Know-How und über die wirtschaftliche Kraft, große Investitionen zu tätigen.

Das Tochterunternehmen KELAG Wärme GmbH investiert in den Ausbau der bestehenden Wärmenetze. Die KELAG Wärme GmbH ist Marktführer bei der Nutzung von Abwärme und Biomasse für die Wärmeversorgung, das Unternehmen betreibt 82 Fernwärmenetze und mehr als 1.000 Energiezentrale in Österreich.

Im Bild von links DI Harald Kogler, DI Dr. Hermann Egger und Dkfm. Armin Wiersma. Foto: Eggenberger

Ausbau der Netze Gleichzeitig muss die Netzinfrastruktur ausgebaut werden, damit sie den zukünftigen Anforderungen entsprechen kann. Der Stromverbrauch wird in den nächsten Jahren steigen, weil Strom vielfach der Schlüssel zu intelligenten und effizienten Energieanwendungen ist. Andererseits erfordert die verstärkte Nutzung erneuerbare Energie für die Stromerzeugung viele dezentrale Einspeisungen. Darauf sind die Netze derzeit noch nicht ausgerichtet, hier besteht

Handlungsbedarf. Die Kelag investiert heuer 150 Millionen Euro in die EnergieInfrastruktur.

E-Mobilität Ein Schlüssel zur Erreichung der europäischen Klimaschutzziele sind Veränderungen im Individualverkehr. Die Elektromobilität ist ein Schlüssel zur Erreichung der europäischen Klimaschutzziele. Deswegen beschäftigt sich die Kelag in einzelen Projekten mit der Elektromobilität. Im Raum Villach – Wörthersee – Klagenfurt – St. Veit baut die Kelag eine Testregion mit 25 E-Tankstellen auf. Mit der Kampagne „Generation Klimaschutz“ werden Kelag-Kunden informiert, welchen Beitrag sie gemeinsam mit der Kelag in diesem Bereich leisten können.


16 KärntnerNachrichten I 21. Mai 2010

WOHNEN

Duschen und Baden in einem

Foto: Artweger

Die Badewanne der Zukunft it der neuen Modellreihe TWINLINE 2 gibt der renommierte DuschenHersteller Artweger der Badewanne wieder mehr Bedeutung. Die TWINLINE 2 ist ein Must-have für alle, die ihrem Wohlbefinden etwas Gutes tun und sich nicht länger zwischen Duschvergnügen und Badespaß entscheiden wollen. Dusche und Badewanne sind eben gleich wichtig und gehören in jedes Bad. Um Konsumenten auch bei beengten Platzverhältnissen beides zu ermöglichen, hat der renommierte Duschenhersteller Artweger die TWINLINE entwickelt, eine vollwertige Badewannen-

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Duschkombination mit integrierter Tür. Mit der neuen Modellreihe TWINLINE 2 gibt es nun eine noch kompaktere Variante dieses Platzwunders im Bad.

Geradlinig und individuell Durch die klare Formensprache nimmt die TWINLINE 2 den vorherrschenden, geradlinigen Einrichtungstrend auf und passt somit perfekt in das moderne Badezimmer. Die individuell wählbaren Verkleidungen ermöglichen persönliche Akzente. Die Wannenschürzen sind in hochwertiger, weißer Kunststoff-Ausfüh-

rung oder als Glaselement in den Farben Glas hell, Bordeaux und Anthrazit erhältlich. Ein weiteres Plus: Die Glastüre öffnet sich nach innen, sodass die TWINLINE 2 nicht mehr Platz braucht als traditionelle Badewannen und sich ideal für kleine Bäder eignet. Da die Duschtüre fast bis an den Boden der Badewanne reicht und die Eintritthöhe nur 18 cm

misst, ist das Ein- und Aussteigen sicher und bequem. Bei fachgerechtem Einbau kann diese Zutrittshöhe sogar auf 6 cm reduziert werden. Ein besonderes Plus: Herkömmliche Badewannen können ohne große Badrenovierung durch die TWINLINE ersetzt werden. Warum also noch warten, wenn es um die ewige Frage geht: Badespaß oder Duschvergnügen?

Energiemix Holz - Expertentipps zum Energiesparen mit Kaminen und Kachelöfen

Jetzt richtig stapeln für wohlige Wärme im Winter ach dem kühlen Start in den Frühling fragt sich so mancher angesichts der Heizkosten nach Alternativen zu Öl und Erdgas. Eine umweltfreundliche Alternative zu fossiler Energie bieten Kachelofen oder Heizkamin, vorausgesetzt die Zutaten stimmen. Damit ein optimaler Heizwert erreicht wird und somit nicht nur die Umwelt sondern auch der Geldbeutel geschont wird, sollten einige Dinge beachtet werden. Hier einige Tipps:

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1. Fachgerechte Lagerung des Brennholzes: Für einen optimalen Heizwert sollte das Holz luftgetrocknet sein (18-22 % Holzfeuchte). Deshalb ist die fachgerechte Lagerung ent-

scheidend. Die Holzscheite – idealerweise nicht zu groß gespalten - sollten so gestapelt werden, dass die Luft überall zirkulieren kann. Wenn es dann ans Heizen

trocken. 2. Zeitgemäße Anlagentechnik: Bei der Wahl der Heizeinsätze für Kachelöfen und

Foto: www.brunner.de geht, empfiehlt es sich die Tagesration Holz schon im Aufstellraum bereitzulegen – so sind die Scheite schön

Kamine sollte man auf eine zeitgemäße Anlagentechnik achten, die eine emissionsarme Verbrennung bei ho-

hem Wirkungsgrad ermöglicht. In jedem Fall ist es ratsam, einen Ofenbauer aus der Region hinzuzuziehen, der die baulichen Voraussetzungen in Augenschein nimmt. 3. Richtige Bedienung und regelmäßige Wartung des Heizeinsatzes: Die Bedienung der Holzfeuerung richtet sich jeweils nach den Herstellerangaben. Die Einstellung wird normalerweise von Hand vorgenommen. Ein Plus an Komfort, Wirkungsgrad und Sicherheit bietet eine Elektronische Ofensteuerung (EOS). Der Kachelofen oder Kamin sollte turnusmäßig überprüft werden. Bester Termin: Bevor die Heizsaison beginnt.


WOHNEN

21. Mai 2010 I KärntnerNachrichten 17

Internorm unterstützt Sanierungswillige Doppelte Fenster-Förderungs-Aktion! hermische Sanierung bedeutet echte Kostenreduktion. Eine besonders vielversprechende Maßnahme ist die Renovierung von Fenstern – immerhin können 25 bis 30 % der Energie durch die Fenster verloren gehen. 3fach-Verglasung gibt es zum halben Aufpreis von 2fach-Glas und das Weißglas SOLAR gibt es gratis dazu! Die Internorm Sommerkampagne bietet mit dem halben Aufpreis von 2fachauf 3fach-Verglasung einen enormen Vorteil bei der Energie ef f izienz. Denn Zweischeiben Wärmeschutz-Verglasungen erreichen nur U-Werte von 1,3 bis 1,7 W/m2K. Erst die DreischeibenWärmeschutz-Verglasung bietet U-Werte zwischen 0,5 und 0,8 W/m2K. Beispielsweise spart man sich mit hoch wärmedämmenden Internorm THERMO3-Fenstern etwa auf einer Glasfläche von 30 m2 in einem typischen Einfamilienhaus während einer Heizperiode insgesamt 195 Liter Heizöl. 3fach-Verglasung sorgt dabei auch für ein hervorragendes Raumklima: die Fenster geben – im Gegensatz zu Zweischeiben-Fenstern – keine Kälte mehr an den Raum ab. Und das 3fach-Weißglas Deshalb SOLAR hilft auch bei nicht optimaler Baulage oder nicht gibt es für alle Sanierer exakter Süd-Ausrichtung, vom 17. Mai bis 26. Juli den Gewinn an passiver 2010 eine doppelte FördeSolarenergie zu optimieren. rungs-Aktion von Europas Zusätzlich verleiht es dem führender Fenstermarke Innenraum eine helle, freundliche Atmosphäre. Internorm“

T

Wussten Sie schon? Internorm ist der einzige Fensterhersteller Europas mit acht passivhauszertifizierten Komponenten und macht somit diese hoch wärmedämmende Technologie europaweit zum neuen Standard. Nutzen auch Sie den Vorteil von Qualitätsfenstern, denn: Wer jetzt nicht saniert, verliert!


18 KärntnerNachrichten I 21. Mai 2010

VERANSTALTUNG

1. Iron Girl-Run Europas in Klagenfurt! Am 3. Juli findet im Rahmen der Ironman Austria-Rennwoche der 1. Iron Girl-Run Europas statt. Der Samstag vor dem Ironman steht somit ganz im Zeichen der Damen! Anmelden können Sie sich jetzt auf www.irongirl.at!

Tochter“, „Schwestern“ oder „Freundinnen“ soll auch Teamgeist erzeugt und generationsübergreifend zum Sport bewegt werden. Der Iron Girl-Run startet am 3. Juli um 10.00 Uhr vormittags, die Siegerehrung findet in Form einer Flower Ceremony im VIP-Bereich statt. Die Strecke verläuft mit Startbereich vor der Wörtherseebühne in Richtung Krumpendorf mit Wendepunkt nach 2,1 km. Der Zieleinlauf findet auf der originalen Ironman-Finishline statt.

Für den guten Zweck…

„Iron Girl“ ist in den USA bereits ein erfolgreich etabliertes Produkt mit ausverkauften Läufen bei rund 3000 Teilnehmerinnen.

US-Marke „Iron Girl“ erstmals in Europa Um die Zielgruppe der Damen zu stärken und einen Schwerpunkt zu setzen, wurde die Idee eines Damenlaufs geboren. „Dadurch, dass in der Ironman-Rennwoche bisher allen Zielgruppen, wie Firmen, Kindern, Fans, Athleten, etwas geboten wurde, war es uns wichtig, nun auch einen Schwerpunkt für Damen zu setzen“, so Angela Pribernig von der Organisation Triangle. Durch die bereits bestehende Marke „Iron Girl“, welche in den USA schon 2004 erfolgreich lanciert wurde, war es naheliegend, die Lizenz dieser Marke zu erwerben und in Europa zu etablieren.

Was der Sonntag der Tag des Herrn, ist nun der Samstag der Tag der Dame Am Samstag, 3. Juli 2010 wird der erste Iron Girl-Run ausgetragen. Der Tag wird ganz im Zeichen der Damen stehen. Neben dem Lauf über 4,2 km entlang des Wörthersees gibt es eine Yoga-Stunde für alle Teilnehmerinnen, eine Vitamin Cocktail-Bar, spezielle Vorträge zu den Themen Ernährung und Training uvm.

Generationsübergreifende Bewegung Ziel des Iron Girl-Run ist es, eine breite Masse zu erreichen und den Damen, die bisher als Begleitpersonen fungierten, ein eigenes sportliches Event zu bieten. Die Teilnahme ist ab 15 Jahren möglich und nach oben hin unbegrenzt. Durch die verschiedenen Wertungsklassen, wie „Mutter-

Die Teilnahmegebühren des Iron Girl-Runs kommen einem guten Zweck zu Gute. Der Erlös wird der „Kärntner Frauenberatungsstelle“ gestiftet. „Jede Teilnehmerin hat die Chance, sich von einem sogenannten „Supporter“ finanziell unterstützen zu lassen und somit im Zuge der Anmeldung die Spende zu erhöhen.“, erklärt Sara Preis von der Organisation den flexiblen Anmeldemodus. „Einerseits bieten wir Unternehmen damit die Möglichkeit, sich zu präsentieren, andererseits ist das Startgeld damit variierbar und der Erlös kann erhöht werden.“


21. Mai 2010 I KärntnerNachrichten 19

E-MOBILITÄT

Hochsaison für eBikes: Alle, die jetzt ein eBike kaufen, werden finanziell unterstützt tartschuss für den Sommer mit Förderung für eBikes: Das schöne Wetter lockt unzählige Menschen ins Freie. Genau die richtige Zeit für einen Radausflug oder den Umstieg auf ein umweltfreundliches Fortbewegungsmittel – in jedem Fall ist das eBike eine attraktive Variante. Und alle KärntnerInnen, die jetzt ein eBike kaufen, können sich über einen finanziellen Zuschuss von zehn Prozent freuen.

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Sie sind innovativ, liegen im Trend, machen Spaß und sind umweltfreundlich: eBikes erobern Kärnten. Um den Kauf von eBikes zu forcieren gibt es heuer vom

Land Kärnten eine besondere Förderaktion: Jeder Kärntner und jede Kärntnerin, der/die ihren Hauptwohnsitz seit zwölf Monaten im Land hat, kann einen Zuschuss in der Höhe von zehn Prozent des Anschaffungspreises, maximal 220 Euro, beantragen. Nicht gefördert werden Unternehmer, die eBikes für den Betrieb ankaufen.

gen. Vom Land Kärnten gefördert werden so genannte Pedelecs, die hybrid mit Elektroantrieb und Muskelkraft betrieben werden, auch Umrüstsätze sind förderbar.

Betriebe haben aber genauso wie Gemeinden, Regionen und Verbände die Möglichkeit, eine Förderung von klima:aktiv bzw. im Rahmen der Umweltförderung des Lebensministeriums im Inland zu beantra-

eMobilität für alle

einen nachhaltigen Lebensstil und sanften Tourismus setzen“, sagt Dr. Albert Kreiner, Leiter der Abteilung 7 - Wirtschaftsrecht und Infrastruktur, Amt der Kärntner Landesregierung. Durch die Förderaktion soll im lokalen Erreichbarkeitsverhalten ein Umdenken erwirkt und die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel zugunsten von Fahrrädern positiv beeinflusst werden.

Mit den eBikes können auch Familien oder Senioren problemlos längere Strecken mit dem Fahrrad bewältigen. „Es ist eine neue Mobilitätsform für alle, die auf

„Solche Förderaktion sind wichtig, denn dadurch kann eine nachhaltige Veränderung der individuellen Mobilität erzielt werden“, sagt Kreiner.

Die Förderaktion läuft noch bis Ende des Jahres. Anträge und weitere Informationen gibt es im Internet: www.lebensland.com


20 KärntnerNachrichten I 21. Mai 2010

FITNESS

Österreichs größtes Power Plate-Studio steht in Klagenfurt! m Montag, den 10. Mai 2010 war die Eröffnung von Active Ladies Österreichs, das größte und günstigste Power Plate-Studio in Klagenfurt. Damit beginnt ein neues Zeitalter des Fitness- bzw. Wellness-Trainings.

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Was ist Power Plate Die Power Plate ist im Wesentlichen eine vibrierende Plattform, die Schwingungen auf den Körper des Trainierenden überträgt, während dieser – unter Anleitung eines zertifizierten Trainers – spezielle Übungen absolviert. Dieses „Beschleunigungstraining“ zwingt die Muskeln zu reflexartigen Kontraktionen. So werden die tief liegenden Muskeln abwechselnd angespannt und entspannt, ohne dass dabei Gelenke oder Bänder überlastet werden.

Nur für Ladies! Active Ladies spricht ausschließlich Frauen an. Damit ist eine Konzentration auf speziell weibliche Anliegen möglich.

Nur zwei wöchentliche Trainings führen in kurzer Zeit zu guten Ergebnissen. Durchblutung, allgemeine Grundkondition, Muskelkraft und Gelenkigkeit werden verbessert, Fettreserven abgebaut, das Gewebe gestrafft, das Wohlbefinden gesteigert. Zehn Minuten Power Plate-Training ist genauso effektiv, wie ein vollständiger Work Out – und die Kundin muss dazu gerade einmal ihre Schuhe ausziehen.

Leistungen und Kosten Zwei Trainingseinheiten pro Woche unter Anleitung eines zertifizierten Trainers Freie Nutzung der Nassräume Getränke zur freien Entnahme Kostenlose Clubcard Das Leistungsentgelt ist nach Vertragsdauer gestaffelt und deckt zwei Trainingseinheiten pro Woche ab. Bei einjähriger Bindung bezahlt die Kundin E 9,90,- pro Woche, bei Abschluss eines Zweijahresvertrags E 9,- pro Woche. Die Einschreibgebühr beträgt einmalig E 49,-.


21. Mai 2010 I KärntnerNachrichten 21

REGIONALES m 21. Mai 2010 eröffnet Otto Adelbrecht mit KfzMeister Glabatsch Werner die alternative Kfz- & LKWWerkstätte. Sein Motto: Bei uns kann sich Mann bzw. Frau eine Reparatur leisten – jede Anfrage lohnt sich! Jeder Kunde ist bei uns herzlich Willkommen und kann auch live bei der Reparatur dabei sein!

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„Ganz Kärnten stöhnt unter den steigenden Kosten für’s Auto. Vor allem sind auch die Werkstatt- und Reparaturkosten gestiegen. In Feldkirchen gibt’s jetzt die Lösung für kostengeplagte Autofahrer aller Marken.“ Geplant ist noch eine Erweiterung der Leistungen: § 57 Überprüfungen sowie ein Kfz-Handel.

Glabatsch Werner ist für Sie unter Tel. 0664/60601300 für Terminvereinbarungen immer erreichbar. Er tüftelt gern und technische Rätsel sind für ihn eine Herausforderung. Bei ihm ist sein Beruf Berufung durch und durch, egal ob Freizeit oder beruflicher Werdegang – er lebt für Autos!

Unterführung Ebenthalerstraße wieder Umleitung für STW-Busse Fischlstraße – Roseneggerstraße (Landesfeuerwehrschule) – Pulver turmstraße – Südring bis nach Ebenthal und wieder zurück. An Sonn- und Feiertagen verkehrt die Linie 71 auf dieser Umleitungsstrecke ganztägig. Von den Umleitungen der Linie 70 sind die Haltestellen Rennerschule, St. Peter Straße, Fischl und Industriegelände besonders betroffen, da sie nicht angefahren werden können. Die STWMobilität ersucht um Verständnis.

Foto: Gleiss/KK

b Dienstag (25. Mai, 8 Uhr) wird die Baustelle für die ÖBB-Unterführung Ebenthalerstraße in Klagenfurt auch für Busse wieder gesperrt. Diese Sperre dauert bis 9. Juni. Die Linie 70 verkehrt deshalb Montag bis Samstag ab dem Heiligengeistplatz von 5.0 bis 18.50 Uhr über die Völkermarkterstraße bis zum Südring (Höhe KIKA), weiter über den Südring bis zur Ebenthalerstraße nach Ebenthal. Dasselbe gilt für die Gegenrichtung von 5.23 bis 19.05 Uhr. Die Haltestellen Peterhof und St . Peter (Linien 60/65) in der Völkermarkterstraße werden in beiden Richtungen, die Haltestelle KIKA wird stadteinwärts während der Umleitung ebenfalls befahren. Ab 19.30 Uhr bis Betriebsschluss verkehrt die Linie 71 über das AMS bis Fischl, von dort umleitungsbedingt über die

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22 KärntnerNachrichten I 21. Mai 2010

FREIZEIT

Romantikurlaub im 4-Sterne Superior Hotel Quelle im idyllischen Südtiroler Gsiesertal

Sternenhimmel ganz privat ch hole dir die Sterne vom Himmel... Und zwar jede Nacht und nur für dich. In den großzügigen Suiten ein leichtes Versprechen, denn hier schläft man tatsächlich direkt unter einem Sternenhimmel ein. Romantische Eindrücke kommen bereits bei der Anreise. Im 4-Sterne Superior Hotel Quelle angelangt führt die Familie Steinmair durch das Hotel-Areal. Bereits der imposante Loungebereich mit offenem Kamin und Hotelbar ist einen längeren Aufenthalt wert. Weiter gehts zum Fit & Fun Center mit erstklassigen Cardio-Geräten und betreutem Trainingsraum. Vorbei am großzügigen Quelle-Juniorclub mit eigenem Kindergarten und den Restaurants mit Ausblick auf die Bergwelt. Besonders

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stolz sind wir auf unseren neuen Spa Bereich, so Erich Steinmair. In zahlreichen Saunen, Dampfstuben, Kneippanlagen, Whirlpools und Relaxzonen wird

geschwitzt und entspannt. Heiß her geht es bei den stündlichen Aufgüssen von Diego. Dem Saunawart gelingt es, aus einem Aufguss ein Event zu fabrizieren. Empfehlenswert danach ist das riesige Outdoor-Whirlpool oder

Solebecken in dem Schwerelosigkeit getestet wird. Anschließend gönnen sich die Gäste eine der wohltuenden Anwendungen im Beautybereich. Der Beziehungs-

Doktor empfiehlt, sich eine Wellnessanwendung in der Romeo & Julia Private - SPA-Suite zu gönnen. Übrigens: Das Hotel gewann kürzlich den Holidaycheck Award und zählt nun zu den 99 beliebtesten Häusern weltweit.

Das Romantik-Verwöhnpaket ist bereits ab 329,50 pro Person von Donnerstag bis Sonntag in der Juniorsuite buchbar. Inkludiert sind folgende Leistungen: QuelleVerwöhnpension, Amazoniepaket 150 Minuten für 2 Personen in der Privat SPA-Suite mit Körperpeeling, Duftölbad in der Doppelwhirlwanne und einer Teilkörpermassage sowie allen Inklusiv-Leistungen des Hotels. Informationen: 4-Sterne Superior Belvitahotel Quelle Familie Steinmair, Magdalenastr. 4 I-39030 Gsies, (Italien) Tel. +39 0474 948111 Fax +39 0474 948091 E-Mail info@hotel-quelle.com www.hotel-quelle.com


21. Mai 2010 I KärntnerNachrichten 23

KULTUR

Konzerte im Schloss Albeck: So, 23. 05., 11 h: „Kammermusik – große Klasse“ Streichquartett Attacca

(Geige, Bratsche) und die exzellente Cellistin sind allesamt mehrfache 1. Preisträger und verblüffen – vom energievollen 1. Geiger geführt – durch eine äußerst harmonische und kongeniale Spielweise.

So, 23. 05., 15 h: DuoKonzert mit „Le Corde Virtuose“: Henriette Hofmann, Violine, Martin Prettenhofer, Klavier

Vier junge slowenische StreicherInnen Gregor Hrabar, Klavdija Jarc, Valentin Stante, Alenka Hrabar haben das äußerst dynamische Quartett Attacca (nomen est omen!) gegründet und den 1. Preis beim nationalen Wettbewerb in Laibach als Ensemble gewonnen. Die Schüler von Prof. Helfried Fister

Das junge Duo mit dem wohlklingenden Namen „Le corde virtuose“, was auf Deutsch soviel wie „virtuose Saiten“ heißt und sich auf die Vielzahl aller Saiten, aus denen beide Instrumente bestehen, bezieht, formierte sich im Jahr 2008 und besteht aus der den Grazer Musikern Henriette Hofmann, Violine & Martin Prettenhofer, Klavier. Die Musiker, in Graz künstlerisch & pädagogisch tätig, widmen sich im Speziellen der Sonaten-

literatur und suchen neue Wege, diese einem breiten Publikum näher zu bringen. Beide absolvierten ihre Ausbildung an der Kunstuniversität Graz und am Landeskonservatorium Klagenfurt.


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