e d r u s b a n e g e g t s e t o r FPÖ-P r e t l ä h e g r e k i t i l o P r e d Erhöhung Nr. 20/21 • 60. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10% MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 11. Juli 2014
11. Juli 2014 I KärntnerNachrichten 3
THEMA DER WOCHE
Die SPÖ im Machtrausch: Rote Umfärbelung bei den Krankenanstalten! „Der Machtrausch der SPÖ Kärnten geht weiter!“ - So kommentiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger die Vorgänge rund um die Besetzung der Stelle der Verwaltungsdirektors des LKH Villach. Hier bringt nach letzten Informationen die SPÖ Kärnten mit Wolfgang Deutz ihren nächsten Parteigänger, der seine Karriere im Kärntner Gesundheitswesen im Büro des Ex-Landesrates Wolfgang Schantl begonnen hat, in führende Position. Die Liste der roten Einfärbungsaktion in Kärnten wird immer länger: KabegVorstand, Leiter der Sportabteilung, Leiter des Bürgerbüros, Leiterin des
Frauenreferates, Leiter der Pressestelle alle diese Posten wurden von der SPÖ ohne weitere Objektivierung mit „Genossen“ besetzt. FPÖ-Chef Ragger kritisiert vor allem die mangelnde Transparenz der Bestellung von Deutz. Kabeg-Chef Arnold Gabriel habe im Aufsichtsrat weder offengelegt, welche weiteren Kandidaten sich für den Direktionsjob beworben haben noch wie die Bewertung ausgesehen habe. So verstärke sich der Eindruck, dass ein Genosse seinen Parteifreund nach vorne gebracht habe. Bei den Landesspitälern sei das umso bedenklicher, zumal hier massive finanzielle Probleme zutage tre-
ten. „Die Kabeg wird immer "roter" und gleichzeitig drohen immer "rötere" Zahlen!“, so Ragger wörtlich. Für den FPÖ-Obmann stellt sich nun die Frage, ob und wie lange die Koalitionspartner ÖVP und die Grünen zusehen werden, wie die SPÖ dank ihrer "Räuberleiter" mit 37 Prozent der Stimmen 100 Prozent der Macht in allen Personalfragen ausüben kann. Es sei bedenklich, wenn im Spitals- und Gesundheitsbereich, dem wichtigsten Bereich des Landes alle Schlüsselpositionen in roter Hand sind, so Ragger im Gespräch mit den KN. Die FPÖ wird die Problematik auch im Landtag erörtern.
Rote Fehlwirtschaft im Gesundheitswesen! Die Fehlwirtschaft der SPÖ im Gesundheitsbereich wird Kärnten noch große Probleme bereiten. Wenn der KABEG-Vor standsdirektor meint, dass die Finanzprobleme der Krankenhäuser durch Effizienzsteigerung, sprich der Verlagerung von Leistungen an niedergelassene Ärzte gelöst werden könnten, stößt man auf das
Problem. „Kärnten ist aufgrund der mangelhaften Stellenpolitik der Gebietskrankenkasse, die "rote" Gewerkschafter seit 50 Jahren dominieren, schlecht aufgestellt", kritisiert der Klubobmann der Kärntner FPÖ, Mag. Christian Leyroutz. Die GKK ignoriere seit Jahren entsprechende Warnungen der Kärntner Ärztekammer.
„Die Patienten sind in Kärnten geradezu gezwungen, sich an die Spitäler zu wenden, was wiederum die dortigen Kosten in die Höhe treibt und den Arbeitsdruck der Ärzte erhöht", so Leyroutz, der Gesundheitsreferentin Prettner (SPÖ) dringend auffordert, in Verhandlungen mit der GKK neue Stellen für Kassenärzte zu schaffen,.
Nationalparkreferent Landesrat Christian Ragger
4 KärntnerNachrichten I 11. Juli 2014
HINTERGRUND
❑ Opposition widmet „Aktuelle Stunde“ im Kärntner Landtag dem „Sittenbild der Regierungskoalition“
Politikergehälter erhöht: Schlag ins Gesicht für alle Steuerzahler! Das Thema der "Aktuellen Stunde" in der nächsten Sitzung des Kärntner Landtages lautet "Politikergehälter in Kärnten", teilt der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, mit. "Wir Freiheitliche haben das Vorschlagsrecht und werden das neue Sittenbild der Kärntner Regierungskoalition von SPÖ, ÖVP und Grünen thematisieren, das nicht nur durch den permanenten Postenschacher, sondern nun auch durch die Erhöhung der Politikergehälter zum Ausdruck kommt", so Leyroutz. In der Landtagssitzung werden
SPÖ, ÖVP und Grüne das Ende der unter den Freiheitlichen seit 14 Jahren gepflogenen "Nulllohnrunde" einläuten. Die FPÖ wird, wie bereits angekündigt, einen Abänderungsantrag einbringen, dem zufolge lediglich die Gehälter von Bürgermeistern kleiner Gemeinden (mit Ausnahme der Statutarstädte) erhöht werden sollen, für Landespolitiker wäre hingegen keine Gehaltserhöhung vorgesehen. "Wir werden beim Füllen der eigenen Taschen natürlich nicht mitmachen", kündigt Leyroutz an: "Der neue Stil, den man der Bevölkerung versprochen hat, sieht sehr alt aus, auch
Historische Einigung für Biosphärenpark Nockberge Im Anschluss an die letzte Regierungssitzung konnte Landesrat Mag. Christian Ragger über die wichtige historische Einigung für den Biosphärenpark Nockberge berichten. In mehr als 50 Verhandlungen wurde ein Generalvergleich mit den Grundeigentümern erreicht und von der Regierung abgesegnet. "Mit diesem Beschluss ist gewährleistet, dass die von der UNESCO ausgezeichnete Modellregion für nachhaltige Entwicklung eine sichere Basis und eine Akzeptanz bei den Grundeigentümern hat. In Summe werden 500.000 Euro an die Grundeigentümer ausgezahlt. Das Land zahlt 450.000 Euro und die
Gemeinden steuern 50.000 Euro bei", informiert LR Ragger. Diese Einigung ermöglicht ein gemeinsames Auftreten und Vermarktung der einzigartigen Region. So ist es geplant, den Biosphärenpark Nockberge in das EUBiodiversitätsprogramm einzubinden. Gemeinsam mit den Regionen Lombardei, Südtirol und Tirol soll so die Artenvielfalt in den Vordergrund gestellt werden. Das Großprojekt wird mit 18 Millionen Euro der EUunterstützt. Neben den bereits bestehenden Marken "Nockfleisch" und "Nockholz" spricht Ragger auch von einer Entwicklung des regionalen "Nockhauses“ für den Export.
wenn LH Kaiser durchs Land zieht und wörtlich ständig von der "neuen Bescheidenheit" dieser Regierungskoalition philosophiert. Gelebt wird leider das Gegenteil, wie auch die jüngsten SPÖ-Postenbesetzungen an sämtlichen Schaltstellen im Landesdienst
mit Parteileuten zeigen", ärgert sich Leyroutz. Eine Gehaltserhöhung für Landespolitiker sei nicht argumentierbar, weist der FPÖ-Klubobmann die Rechtfertigungsversuche von SPÖ, ÖVP und Grünen zurück.
FPÖ: Slowenisch nicht in der Verfassung verankern! Entschieden lehnen die Freiheitlichen in Kärnten die von den Grünen zum anstehenden „Demokratiepaket“ geforderte Verankerung der slowenischen Sprache in der Verfassung sowie ein Rederecht in slowenischer Sprache im Kärntner Landtag ab. „Das sind überzogene Forderungen, die wir nicht unterstützen und gegen die wir dezidiert auftreten werden“, erklärt der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, in einer ersten Reaktion. Kärntens Volksgruppenpolitik sei bereits beispielgebend in Europa. Die Europäische Union habe Kärnten bereits vor der historischen Ortstafellösung bescheinigt, die slowenische Volksgruppe „über-
durchschnittlich“ zu fördern. „Mit dem Memorandum, das auch von den Vertretern der Volksgruppe 2011 unterzeichnet wurde, sollte endlich Frieden herrschen“, so Leyroutz, der daran erinnert, dass es der stellvertretenden Klubobfrau Zalka Kuchling vor allem um Provokation gehe. Sie habe bereits wiederholt Teile ihrer Rede in slowenischer Sprache abgehalten und damit Gesetzes- und Verfassungsbruch im Kärntner Landtag begangen. „In Kärnten wird mit der slowenischen Volksgruppe ein friedliches Miteinander gelebt und es ist nicht förderlich, die Bevölkerung ständig mit neuen Forderungen aufzustacheln“, betont Leyroutz auch im Gespräch mit den KN.
11. Juli 2014 I KärntnerNachrichten 5
HINTERGRUND
MELDUNGEN Heizkostenzuschuss: Kritik übt LR Christian Ragger daran, dass die Grenzbeträge für den Bezug des sogenannten Heizzuschusses 2 (110 Euro) und des Schulstartgeldes (50 Euro) nicht angehoben wurden. "Wegen dieser kalten sozialen Progression werden mehr als 500 bedürftige Familien diese Unterstützungen nicht mehr bekommen. Während die SPÖ früher immer die Höhe des Heizzuschusses kritisiert hat, versäumt sie jetzt wieder die Gelegenheit, den Zuschuss anzuheben", stellt der FPÖObmann fest.
Nachdem sich die Kärntner Regierungskoalition auf keinen Kompromiss über die Errichtung einer Talabfahrt in der Möltaler Fragant einigen konnte, zieht sich Investor Schultz aus Kärnten zurück.
❑ Investorengruppe zieht sich zurück
Aus für geplantes Hotelprojekt! "Die rot-grüne Mehrheit in Kärnten gibt ein fatales Signal an die Wirtschaft. Investoren sind hier nicht willkommen", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Ihm liegen Informationen vor, dass die Investorengruppe um Heinz Schultz das geplante Hotelprojekt in der Kleinfragant sowie sämtliche Investitionen in Kärnten, also auch am Ankogel, einstellt. "Es ist unverantwortlich, wie hier vor allem der grüne Landesrat Rolf Holub und SPÖ-Vorsitzender LH Dr. Peter Kaiser gehandelt haben. Anstatt die einmalige Chance, eine strukturschwache Region wirtschaftlich zu beleben zu nutzen, wurde alles unter dem Deckmantel des Naturschutzes zuerst wochenlang blockiert und dann vom Tisch geschoben", zeigt sich Ragger
politisch schwer enttäuscht. Die Freiheitlichen haben sich stets für ein Projekt im Einklang mit der Natur ausgesprochen. Es wäre ein Leichtes gewesen, die Einwände des Naturschutzbeirates zu erfüllen, jedoch traf dieses Großprojekt von Anfang an auf massiven Widerstand der Stillstandspartnerschaft von Rot/Grün. "Kaiser und Holub sind persönlich dafür verantwortlich, dass sich die Schultz-Gruppe von Kärnten abgewendet hat. In Zeiten, wo jeder Arbeitsplatz zählt, ist dieses Verhalten schwer zu verurteilen und eines Politikers, der für sein Land die Verantwortung trägt nicht würdig. Es tut mir persönlich nicht nur für die Region, sondern auch für deren Bewohner leid", so Ragger.
Causa Hypo: Der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, weist darauf hin, dass die FPÖ seit Monaten die Auffassung vertrete, dass Kärnten nicht für die hinterfragenswürdigen Geschäftspraktiken der Bayern haftet. Dies wird bereits klar im Rechnungshofbericht über die Haftungen des Landes Kärnten festgehalten. "Wir haben von der SPÖ/ÖVPGrünen-Regierungskoalition ein geeintes Vorgehen gegen das ungerechtfertigte Kärnten-Bashing gefordert und LHKaiser in dieser Frage um einen Kärntner "Hypo-Gipfel" gebeten, was dieser jedoch geflissentlich mit Ignoranz abstrafte", kritisiert Leyroutz. ISC Villach: Die Schulpolitik der SPÖ kann keiner mehr nachvollziehen, nicht einmal mehr die eigenen Parteigenossen", so kommentiert die freiheitliche Vizepräsidentin des Kärntner Landesschulrates Mag. Elisabeth Dieringer-Granza die derzeitigen Zustände in der ISC (International School Carinthia) in Villach, welche diese Woche geschlossen wird. Der Umzug der ISC von LSR-Vizepräsidentin Villach nach Velden ist von den Freiheitlichen stets heftig Elisabeth Dieringer-Granza kritisiert worden. Wie die jüngsten Zahlen nun auch beweisen, sind die Argumente der Kostenersparnis hinfällig. "Es kann niemand verstehen, dass der internationale Wirtschaftsstandort Villach nicht als Schulstandort erhalten geblieben ist!“, so Dieringer-Granza.
6 KärntnerNachrichten I 11. Juli 2014
LANDESPOLITIK
Im Parlament angelobt! Der Mühldorfer FPÖ-Bürgermeister Erwin Angerer wurde diese Woche als Abgeordneter zum Nationalrat angelobt. Der erfahrene Kommunalpolitiker war zuletzt der Spitzenkandidat der Kärntner Freiheitlichen für die EU-Wahlen. Dabei erzielte Kärnten mit über 20 Prozent Stimmenanteil ein hervorragendes Wahlergebnis. Mit Gernot Darmann, Wendelin Mölzer, Harald Jannach und Erwin Angerer ist die Kärnten-Fraktion im FPÖNationalratsklub komplett! Die KN gratulieren herzlich!
Rund siebzig Sportfreunde aus Mitterndorf (NÖ) empfing Unterliga-Ost Meister SK-Kühnsdorf-Klopeinersee, der die kommende Saison in der Kärntner Liga spielen wird. SKKObmann Gerhard Esterl sowie Mitterndorf-Obmann Oliver Hietz verbindet eine langjährige Freundschaft, die jedes Jahr dazu führt, dass es in der Jauntal Arena am Sportplatz in Wasserhofen zum sportlichen Kräftemessen kommt. Der Gegenbesuch findet im Winter zum Hallenturnier statt. Die diesjährige Verköstigung der 80 Jungkicker übernahm Sportreferent GV Paul Kuschnig. SKK-Präsident Helmut Schwab und Vzbgm. Kajetan Glantschnig konnten gut 200 Sportinteressierte, u. a. auch Kreditorenschützer Dr. Arno Ruckhofer, sowie Andi Hinker von „Die Lauser“ herzlich begrüßen. Am Bild: U12 Spieler aus Mitterndorf und Kühnsdorf, Sektionsleiter Walter Kulterer, SKK-Obmann Gerhard Esterl, Mitterndorf-Obmann Oliver Hietz sowie Vzbgm. Kajetan Glantschnig.
Mit vielen Gästen und Freunden feierte Inge Kassl das 25Jahr-Jubiläum ihrer Buschenschenke „Zum Blumenhof“ in Gurtschitschach. Eine große Rolle spielt dabei auch der Blumenschmuck am ganzen Hof, der von den Gästen immer wieder bewundert wird und auch der Namensgeber der Buschenschank ist. Als Gratulant am Jubiläumsfest eingestellt hat sich auch VzBgm. Gerald Grebenjak.
11. Juli 2014 I KärntnerNachrichten 7
LANDESPOLITIK
❑ Opposition für Insolvenzverfahren und parlamentarischen Untersuchungsausschuss
Hypo-Sondergesetz trotz schwerer Kritik von Rot-Schwarz beschlossen Das Sondergesetz zum Abbau der maroden Hypo Alpe Adria, das der Nationalrat mit der Mehrheit von SPÖ und ÖVP in namentlicher Abstimmung bei 172 abgegebenen Stimmen mit 96 Ja gegen 76 Nein-Stimmen beschloss, sieht die Einrichtung einer Abbaugesellschaft vor, die das Vermögen der 2009 verstaatlichten Bank unter Schonung der SteuerzahlerInnen optimal verwertet.
FPÖ-Parteiobmann HC Strache Bevor die Hypo ihre Bankgeschäfte definitiv beenden und ihre Arbeit voraussichtlich im kommenden November als deregulierte Abbaueinheit ohne Bankkonzession fortsetzen soll, wird die Finanzmarktaufsicht auf Basis einer EURichtlinie aus dem Jahr 2001 eine Kostenbeteiligung für Nachranggläubiger und ehemalige Gesellschafter anordnen. Der Schuldenschnitt sei angesichts von 5,55 Mrd. € an Staatszuschüssen für die Hypo seit 2009 gerechtfertigt, argumentiert die Regierung Das Hypo-Sondergesetz soll noch in diesem Sommer in Kraft treten. Es umfasst vier neue Gesetze und begleitende Rechtsanpassungen. Da die HypoAbbaueinheit trotz Schuldenschnitt und frei werdender Eigenmittel durch die geplante bankrechtliche Deregulierung weitere öffentliche Mittel benötigt, wird der Finanzierungsrahmen des Finanzmarktstabilitätsgesetzes von 15 Mrd. € auf 22 Mrd. € erhöht. Strache: Schuldenschnitt kommt zu spät und fällt zu gering aus Mit der Verstaatlichung der Hypo Alpe
Adria "ohne Not" im Jahr 2009 befasste sich einmal mehr Abgeordneter HeinzChristian Strache (FPÖ) eingangs der Debatte. Aktuelle Medienberichte erhärteten kriminelle Machenschaften und zeigten einmal mehr, dass die Bayerische Landesbank die Verstaatlichung der Hypo bewusst herbeigeführt und Österreich abgezockt habe. "Warum Verstaatlichung, wenn keine Insolvenz drohte?", fragte Strache und verlangte, diesen Kriminalfall aufzuklären. Der immense Schaden sei nicht vor der Verstaatlichung eingetreten, sondern erst mit der Verstaatlichung ohne Not entstanden, bei der Strache es als absurd bezeichnete, den Bayern ein Mitspracherecht hinsichtlich der weiteren Vorgangsweise bei der Hypo einzuräumen. Mit der Abbaugesellschaft wolle die Regierung nun dafür sorgen, dass ihre Leichen im Keller bleiben. "Finanzminister Pröll und Staatssekretär Schieder haben den Bayern 4,5 Mrd. € geschenkt". Diese bittere Wahrheit wollten SPÖ und ÖVP nicht eingestehen. Deshalb haben diese Parteien bereits 23 Mal gegen die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses gestimmt. Zu klären sei die politische Verantwortung für die nicht notwendige Zwangsverstaatlichung, die Untätigkeit in den Jahren danach und der Verzicht auf eine geordnete Insolvenz, die es erlauben würde, den Schaden für den Steuerzahler zu vermindern. Rückabwicklung der Verstaatlichung und Rückzahlung von 4,8 Mrd. € durch die Bayern LB lautet einer der Vorschläge Straches, der die vorgeschlagene Gläubigerbeteiligung von 800 Mio. € angesichts von Gesamtverbindlichkeiten über 19 Mrd. € als lächerlich bezeichnet. "Der Haircut kommt zu spät und fällt zu gering aus. So wird der Steuerzahler zur Melkkuh der Nation". Über eine geordnete Insolvenz hinaus, bei der alle Interessen und Verbindungen rund um die Hypo offengelegt würden und die Gläubiger mehrheitlich zum Handkuss kommen, verlangte Strache eine Bankenkonkursordnung und ein Trennbankensystem.
Bundespräsident überflüssig? „Heinz Fischer hat in der ORFPressestunde einmal mehr bewiesen, dass er das Amt des Bundespräsidenten in einer Form ausübt, die es als überflüssig erscheinen lässt. Er ist ein Bundespräsident, der sich immer dort einmischt, wo es unangebracht ist und stets dann schweigt, wann sein politisches Gewicht notwendig wäre. Ob Unterzeichnung des ESMVertrags, des EU-Fiskalpakts oder des Vertrags von Lissabon, alles boxte er als roter Parteisoldat durch, ohne das Volk mittels Abstimmungen einzubinden. Fischer war immer ganz vorn dabei, wenn es gegen die Interessen der heimischen Bevölkerung ging. Seine rote Parteibrille trug er - wie man anhand seiner Postenbesetzungen und Ordensverleihungen erkennen konnte - genüsslich zur Schau. Nichts Konkretes gab es von Fischer hingegen zur Zukunft des Bundesheers, zur Causa Hypo-UAusschuss oder einer Steuerreform außer, dass ihn eine Vermögenssteuer nicht schreckt. Was die Diskussion um die österreichische Bundeshymne betrifft, ignoriert Fischer die überwältigende Mehrheitsmeinung der Österreicher, wonach eine Rückkehr zur Originalhymne gewollt wird. Für Fischers restliche Amtszeit als Bundespräsident erwartet man, dass sich Fischer zwar sicher nicht mehr ändern werde, vielleicht aber dennoch den einen oder anderen Moment eines schlechten Gewissens ob seiner Mischung aus roter Parteiund inhaltsleerer Teflon-Politik durchleben wird.“ GS Abg. Herbert Kickl
8 KärntnerNachrichten I 11. Juli 2014
GESUNDHEIT
Das metabolische Syndrom ganzheitlich betrachtet – Psychosomatik, Energiestoffwechsel, Prävention & Therapie. Das metabolische Syndrom ist eine der häufigsten und gefährlichsten Zivilisationskrankheiten unserer Zeit. In Europa ist bereits jeder dritte Mensch betroffen, Tendenz steigend. Es bezeichnet die Kombination aus erhöhten Blutzuckerund Cholesterinwerten, Bluthochdruck und bauchbetontem Übergewicht, die wegen ihrer fatalen Folgen – von Diabetes mellitus Typ 2 über Niereninsuffizienz bis zu koronaren Herzkrankheiten – auch „tödliches Quartett“ genannt wird. Allerdings beschränkt sich das metabolische Syndrom nicht auf körperliche Beschwerden, sondern ist häufig auch mit psychischen Beeinträchtigungen von Abgeschlagenheit bis zu Depression verbunden. Ein hochwertiges natürliches Nahrungsergänzungsmittel mit tiefgreifenden Effekten bietet hier einen vielversprechenden ganzheitsmedizinischen Ansatz. Risikofaktor Lebensstil Als Hauptursachen des metabolischen Syndroms stehen Bewegungsmangel, unausgewogene – d.h. kalorienreiche, aber nährstoffarme – Ernährung, Stress und chronische Überlastung im Vordergrund. „Bei Menschen, die sich vorwiegend von Fastfood ernähren, wenig Ballaststoffe, Obst und Gemüse essen und sich kaum bewegen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie ein metabolisches Syndrom entwickeln“, berichtete Dr. Gerhard Hubmann, Ganzheitsmediziner, Berater für Komplementärmedizin der WGKK, Vizepräsident der GAMED – Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin. Betroffen sind nicht nur Erwachsene. So ist ein starkes Ansteigen von übergewichtigen Kindern mit Insulinresistenz, teilweise erhöhten Cholesterinwerten und sogar bereits Bluthochdruck zu beobachten. Teufelskreislauf zwischen Körper und Psyche Das metabolische Syndrom stellt eine Psychosomatose dar, ist also eine Erkrankung, die neben dem Körper auch die
Das gefährlic Psyche betrifft. „Im Vordergrund steht hier das sogenannte Fatigue-Syndrom, das mit Energiemangel, Abgeschlagenheit und Stimmungsbeeinträchtigungen assoziiert ist und die Entwicklung diverser psychischer Folgeerscheinungen begünstigt, v.a. Depression“, erklärte Univ.Prof. Dr. Peter Hofmann, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, stellvertretender Klinikvorstand der Grazer Univ.Klinik für Psychiatrie. Aus dem Zusammenwirken körperlicher und psychischer Beeinträchtigungen entsteht vielfach ein negativer Rückkoppelungsprozess: Patienten mit metabolischem Syndrom fehlt der Schwung für notwendige Le bens sti län de rungen, selbst wenn ihnen bewusst ist, dass Hand lungs bedarf besteht. Dieser Energiemangel stellt für sie eine zusätzliche Belastung dar und kann eine Vorstufe zu jener Antriebslosigkeit sein, wie wir sie in der Depression kennen.
„Mittlerweile ist aus psychiatrischer Perspektive medizinisch-wissenschaftlich eindeutig und mit hoher Signifikanz gesichert, dass es einen Wechselwirkungsprozess in beide Richtungen gibt – Depression führt zu metabolischem Syndrom und umgekehrt“, so Hofmann. Statistische Daten belegen klar, dass Patienten mit metabolischem Syndrom ein verdoppeltes Risiko für die Entwicklung einer Depression aufweisen und dass bei Depression das Risiko für die Entstehung eines metabolischen Syndroms ebenfalls nahezu zweimal so hoch ist. Therapeutische Ansätze Die beste Vorbeugung, aber auch die beste Therapie ist eine Umstellung des Lebensstils mit gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung. In der konventionellen Medizin wird meist jeder der vier körperlichen Faktoren des metabolischen Syndroms separat behandelt. „Aus ganzheitsmedizinischer Sicht ist es notwendig, ein physiologisches Säure-BasenGleichgewicht herzustellen, den Darm zu sanieren, und die Resorptionsbarriere zu verbessern, damit die Nahrung wieder besser verstoffwechselt werden kann“, betonte Hubmann. „Dadurch steigt die Energie des Organismus, v.a. das intrazelluläre Adenosintriphosphat, das quasi der Treibstoff für die Mitochondrien, die Kraftwerke unseres Körpers, darstellt.“
11. Juli 2014 I KärntnerNachrichten 9
GESUNDHEIT
Fotolia X-Fastfood © Tijana - Fotolia.com
che Quartett Gemeinsames Ziel verschiedenster ganzheitsmedizinischer Ansätze von Traditioneller Medizin über orthomolekulare bis zu sogenannter mitochondrialer Medizin ist es, dem Organismus Unterstützung in der Selbstregulation zu bieten, indem die Energie auf mitochondrialer bzw. Zell-, aber auch Organebene erhöht wird. Dadurch soll erreicht werden, dass Krankheiten erst gar nicht entstehen bzw. bereits vorliegende Erkrankungen nicht weiter fortschreiten oder sogar geheilt werden. Wichtig ist eine ganzheitsmedizinische Begleittherapie insbesondere für Patienten mit metabolischem Syndrom, die bereits schulmedizinisch behandelt werden. Beispielsweise ist bei Einnahme von Statinen die begleitende Gabe von Antioxidantien erforderlich, um die Nebenwirkungen zu reduzieren. Immer mehr Betroffenen ist es darüber hinaus ein Anliegen, zusätzlich zu den verordneten Medikamenten Unterstützung zu bekommen, u.a. um diese Arzneimittel nicht auf Dauer einnehmen zu müssen. „Viele Patienten mit metabolischem Syndrom äußern aktives Interesse an Unterstützung aus der Komplementärmedizin mit ihrem vielfältigen Angebot an äußerst effizienten Ansätzen“, bestätigte Hofmann. „Wir Schulmediziner sollten uns über diese zusätzlichen Möglichkeiten freuen und sie posi-
tiv nützen, nicht zuletzt, um die Motivation der Betroffenen zu stärken, damit sie ausreichend Schwung für eine Lebensstilumstellung bekommen.“ Bausteine und Energie liefern Einen wirkungsvollen ganzheitsmedizinischen Ansatz bietet das Nahrungsergänzungsmittel Regulatpro® Metabolic. „Das fermentierte flüssige Konzentrat aus biologischen Früchten, Nüssen und Gemüse wird mittels patentierter Kaskadenfermentation mit Milchsäurebakterien hergestellt“, erläuterte Dr. Marcus Stanton, Ganzheitsmediziner, Präsident und Rek-
tor der IFOS (Internationale Fachakademie Oxidativer Stress), Präsident ProPrevent (Verein für Funktionelle Medizin) in Deutschland. Das Ergebnis sind extrem bioverfügbare Inhaltsstoffe wie essentielle Aminosäuren, Di-, Tri- und Oligopeptide, Pholyphenole, Flavonoide, Vitamine, Mineralien, Peptidoglycane sowie rechtsdrehende Milchsäure. Zugesetzt werden Orangensaftkonzentrat, Magnesium, Zink, Mangan, Chrom, Vitamin D, sämtliche B-Vitamine und Folsäure. Regulatpro® Metabolic führt über eine dauerhafte Enzymaktivierung zur Regulierung körpereigener Prozesse. Wichtige Nährstoffe decken den erhöhten Bedarf ab. Zellenergie (Adenosintriphosphat, ATP) wird wieder ausreichend produziert und spendet mehr Lebenskraft und -qualität. Hohe Erfolgsraten Mit einer individuell angepassten ganzheitsmedizinischen Behandlung und einer nachhaltigen Lebensstilumstellung können bei therapietreuen Patienten, die keine ausgeprägte familiäre bzw. genetische Disposition für ein metabolisches Syndrom besitzen, sehr hohe Erfolgsraten erzielt werden, weiß Hubmann: „Fast jeder kann durch die Umsetzung der Therapievorgaben innerhalb eines Jahres ohne herkömmliche schulmedizinische Medikamente auskommen. Nach einer gewissen Zeit sind oft auch keine ganzheitsmedizinischen Mittel mehr erforderlich.“ Regulatpro® Metabolic ist in Apotheken, Reformhäusern, Fachdrogerien und im Online-Shop www. essential-foods. at erhältlich. Weitere Infos: www.regulat.com
v.l.: Dr. Gerhard Hubmann (Ganzheitsmediziner, Berater für Komplementärmedizin der WGKK und GAMED-Vizepräsident der Wiener Internationalen Akademie für Ganzheitsmedizin), Claudia Vigier (Naturopathin - Expertin für Naturheilkunde, Paris), Univ. Prof. Dr. Peter Hofmann (Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, stellvertretender Klinikvorstand der Grazer Univ.-Klinik für Psychiatrie) und Dr. Marcus Stanton, Ganzheitsmediziner, Präsident und Rektor der Internationalen Fachakademie ©fotodienst/Anna Rauchenberger Oxidativer Stress, Präsident ProPrevent in Deutschland).
20. 7. 2014, 20:00 Uhr Glenn Miller Orchestra - Leitung: Wil Salden 1985 tourte das von Wil Salden gegründete Glenn Miller Orchestra erstmals durch Deutschland, die Schweiz und Italien, im Jahr darauf erstmals auch durch Österreich. 1990 übertrug am Broadway in New York der Präsident der „Glenn Miller Productions“, David Mackay, dem Orchesterleiter Wil Salden die Leitung des Glenn Miller Orchestras für Europa. Mit professionell dargebotenen Originalarrangements des großen Posaunisten, Bandleaders, Komponisten und Arrangeurs Alton Glenn Miller (1904-1944) bieten Salden und sein Orchester seit bald 30 Jahren Musikgeschichte als Erlebnis für Aug‘ und Ohr.
Die aktuelle Tournee steht unter dem Motto „The History of Big Bands“, Bandleader Will Salden übers neue Programm: „Bevor Glenn Miller ein eigenes Orchester gründete und seine Musik präsentieren konnte, hat er mit anderen bekannten Musikern gespielt. Die Arbeit mit den weltbekannten Musikern hat ihn geprägt und so spielen wir auch Stücke von Dorsey, Goodman und Count Basie, um den musikalischen Reichtum der Glenn-Miller-Zeit in den Vierziger-Jahren zu zeigen.“ Kartenvorverkauf: Bestell-Hotline sowie Karten per Post: +43 4242 27341
Villach: Villacher Kartenbüro: 9500 Villach, Freihausgasse 5, +43 4242 27341, office@villacherkartenbuero.at www.villacherkartenbuero.at Klagenfurt: ACR Reisestudio, Bahnhofstraße 9, +43 463 50244 Faak am See: Tourismusinformation,
Dietrichsteinerstraße 2, +43 4254 2110 und in allen Ö-TicketVorverkaufsstellen Abendkassa (am Tag der Veranstaltung) ab 18.30 Uhr Bei Schlechtwetter oder Schlechtwettervorhersage finden sämtliche Veranstaltungen in der Music & Event Hall statt.
Burgarena Finkenstein im Juli Beginn: jeweils 20:00 Uhr 15. 07. Roland Düringer: „WIR – Ein Umstand“ 17. 07. Nik P. & Band: Live-Tour 2014 18. 07. Die Amigos“: „Im Herzen jung – Tour 2014“ 20. 07. Glenn Miller Orchestra, Leitung: Will Salden 24. 07. Willy Astor: „Nachlachende Frohstoffe“ 25. 07. Peter Cornelius & Band: Tour 2014 29. 07. Die Nacht der Musicals 31. 07. Andy Lee Lang & The Spirit: „Greatest Rock’n’Roll Hits Live“ August 01. 08. 03. 08. 06. 08. 09. 08. 10. 08. 13. 08. 14. 08. 15. 08. 16. 08. 20. 08. 22. 08. 28. 08.
Beginn: jeweils 20:00 Uhr Rainhard Fendrich: „Unplugged“ Festival der Chöre, von und mit Stimmen aus Kärnten Konstantin Wecker & Angelika Kirchschlager: „Liedestoll“ „Lachen ohne Ende“, u.a. mit Kindermund, Kar(l)barett Die Seer: Open air Tour 2014 ABBA Gold – The Tribute Show Rusty & Las Vegas Band: Benefizkonzert für Licht ins Dunkel Andreas Fulterer & Band, Stargast: Fantasy Die Jungen Tenöre: Live mit achtköpfiger Band Kärntner Schlagernacht, u.a. mit Gottfried Würcher, Marco Ventre Italienische Nacht: Italo-Pop nonstop Die Paldauer: Tour 2014
11. Juli 2014 I KärntnerNachrichten 11
SERVICE
30. Juni - 6. Juli 2014 4. internationales Holzbildhauersymposion Von 10–18 Uhr können Sie während des Symposions die ProfiKünstler live bei der Arbeit sehen! In nur einer Woche entsteht aus einem rohen heimischen Lärchenstamm eine kunstvolle Skulptur! Erleben Sie den Kontakt mit Bildhauern aus 9 Ländern in faszinierender internationaler Atmosphäre! Teilnehmerliste 4. int. Holzbildhauersymposion 30. Juni bis 6. Juli 2014 Andres Klimbacher, Kärnten Josef Koppandi, Ungarn Igor Loskutow, Deutschland Marijan Mirt, Slowenien Lidia Rosinska, Polen Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Hermagors Druckerei, Adi-Dassler-Gasse 4, 9073 Viktring; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten.
DIE SEER – LIVE auf der Burgarena Finkenstein 10. August 2014, Beginn: 20 Uhr
VO R S C H AU 28. Runde 2014
Ziehung vom Mi., 02. 07. 2014
45561 Ziehung vom Do., 03. 07. 2014
11456 Ziehung vom Fr., 04. 07. 2014
87858 Ziehung vom Sa., 05. 07. 2014
15052 Ziehung vom So., 06. 07. 2014
99141 Ziehung vom Mo., 07. 07. 2014 Kartenvorverkauf: Tourismusinformation Faak am See 04254/2110, Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, in allen Kärntner Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01 / 96 0 96, Ticket Online 01/ 88 0 88 sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23.
Nikola Sanjek, Kroatien Vinzenz Senoner, Südtirol Pavel Spelda, Tschechien Gianluigi Zeni, Italien Matteo Zeni, Italien
49124 Ziehung vom Di., 08. 07. 2014
91147
1: Deutschland– Sieger SF2 1 2: Brasilien– Verlierer SF2 3: Valerenga IF– Rosenborg BK 4: Sandnes ULF– IK Start 5: Bodo Glimt– Odd Grenland 6: Lilleström SK– Sarpsborg 7: SK Brann– Strömsgodset 8: Sogndal IL– Viking FK 9: FK Haugesund– Stabaek IF 10: Halmstads BK– IFK Göteborg 11: Mjällby AIF– Falkenbergs FF 12: AIK Stockholm– Kalmar FF 13: Helsingborgs IF– Gefle IF 14: MYPA Myllykoski– IFK Mariehamm 15: Vaasa PS– FC Honka 16: Philadelphia Union– Colorado Rapids 17: NY Red Bulls– Columbus Crew 18: Montreal Impact– Kansas City Spiel 1-5 TOTO-Torwette
2
X
1
X
1
2
1
2
1
2
1
1
2
2
2
1
1
1
2
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
1
1
2
1