„Widerruf in Sachen Deloitte GmbH/ Landeskrankenanstaltenbetriebsgesellschaft – KABEG“ auf Seite 3
Andreas Mölzer: Unser Kärntner in Brüssel! Seite 10
Kärntner FPÖ präzisiert ihre Vision einer modernen EU!
Nr. 10/11 • 60. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10% MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 14. März 2014
WIDERRUF Wir haben in der Ausgabe der „Kärntner Nachrichten“ Nr. 44/ 45 aus 2013 die falschen Behauptungen verbreitet, die Deloitte Consulting GmbH sei kein anerkannter „Player“ im Gesundheitsmarkt; die Deloitte Consulting GmbH habe im Rahmen ihrer Perso nalberatungsleistungen im Zuge des Ausschreibungs und Aus wahlverfahrens für die Position des Vorstandes der Landes krankenanstalten Betriebsgesellschaft – KABEG Kandidaten den freiwilligen Rückzug nahegelegt; die Deloitte Consulting GmbH habe im Rahmen ihrer Perso nalberatungsleistungen im Zuge des Ausschreibungs und Aus wahlverfahrens für die Position des Vorstandes der Landes krankenanstalten Betriebsgesellschaft – KABEG mehrere Kan didaten rechtzeitig eliminiert, damit der Aufsichtsrat der Lan deskrankenanstalten Betriebsgesellschaft – KABEG keinen Kontakt mit ihnen habe aufnehmen können; die Deloitte Consulting GmbH habe im Rahmen ihrer Perso nalberatungsleistungen im Zuge des Ausschreibungs und Aus wahlverfahrens für die Position des Vorstandes der Landes krankenanstalten Betriebsgesellschaft – KABEG daran mitge wirkt, dass das Ergebnis der Ausschreibung bereits von vorne herein festgestanden sei; die Deloitte Consulting GmbH habe im Rahmen ihrer Perso nalberatungsleistungen im Zuge des Ausschreibungs und Aus wahlverfahrens für die Position des Vorstandes der Landes krankenanstalten Betriebsgesellschaft – KABEG Bewerbern mit absurden Gründen abgesagt. Wir widerrufen diese Behauptungen. „Kärntner Nachrichten“
4 KärntnerNachrichten I 14. März 2014
HINTERGRUND
❑ Aktuelle Sitzung der Kärntner Landesregierung
LR Christian Ragger: Im Kärntner Sozialbudget klafft ein Millionenloch!“ „Sozialreferentin LHStv. Dr. Beate Prettner ist mit ihrem Ressort hoffnungslos überfordert!“ - So kommentiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger den Umstand, dass Prettner in der dieswöchigen Regierungssitzung eine Überschreitung des erst vor wenigen Monaten beschlossenen Budgets um sechs Millionen Euro zugibt. Ragger befürchtet, dass am Jahresende mindestens 17 Millionen Euro fehlen werden.
Er kritisiert, dass Prettner den beiden größten mobilen Diensten wieder höhere Stundenkontingente und höhere Honorare in Form eines Flächenzuschlages zuerkennt als den kleinen, regional tätigen Pflegediensten. „In der Vorperiode wurde diese Bevorzugung der großen Organisationen von SPÖ und ÖVP eingedämmt, jetzt kehrt sie wieder zurück. Das kostet viel Steuergeld“, so der freiheitliche Landesrat im Gespräch mit den KN.
FPÖ-Chef Christian Scheider in Sorge um das Sozialbudget!
Reisseck-Bahn vor dem Aus!
Dürreschäden: Bund und Landesregierung haben nur Almosen für Kärntner Bauern! Verbrannte Wiesen, verdörrte Äcker, vorzeitige Almabtriebe und teilweise Notverkäufe bleiben als Erinnerung an das Jahr 2013 übrig. Großspurige Ankündigungen vor der Nationalratswahl hinsichtlich Dürreentschädigungen sind bis jetzt nur leere Phrasen geblieben, außer Musterformulare für Futtermittelankäufe und Kreditstundungen hat man den betroffenen Bauern bisher noch nichts angeboten! Wenn die Bauern Glück haben, werden sie zu Ostern 2014 einen Teil ihres Schadens ersetzt bekommen, wie hoch die genaue Entschädigungssumme tatsächlich ausfallen wird, ist noch immer unklar. „Auf Grund des Bevölkerungsschlüssels
müssten für Kärnten wenigstens sechs Millionen Euro vom insgesamt 50 Millionen Euro schweren Hilsfonds des Bundes entfallen. Wie aber in der Sitzung der Landesregierung berichtet wurde, sind es gerade einmal 800.000 Euro, die der Bund gemeinsam mit der Kärntner Linkskoalition für die einheimischen Bauern zur Verfügung stellen will!“, kritisiert FPÖ-Landesrat Mag. Christian Ragger. Wie LR Ragger weiter ausführte, drohe 2014 überhaupt zum Schicksalsjahr für die Kärntner Bauern zu werden, steht doch die nicht nachvollziehbare Neufeststellung der Einheitswerte auf dem Programm!
Dem Mölltal droht ein weiterer Schlag! Nun soll auch noch die Reisseck-Bahn, die im Eigentum der Austrian Hydro-Power (vormals Verbund) steht, zugesperrt werden. Bis zuletzt nützten 60.000 Fahrgäste die Bahn, um die herrliche Bergwelt der Reisseck-Gruppe zu erleben. Landesrat Christian Ragger versuchte in der Landesregierung mittels Resolution politischen Druck auf den „Verbund“ auszuüben: „Ich sehe hier auch soziale Verantwortung des Stromriesen. Nur unser Wasser nehmen ist zu wenig!“. Die Resolution wurde von SPÖ, ÖVP, Grünen und TS abgelehnt!
14. März 2014 I KärntnerNachrichten 5
HINTERGRUND
DAS AKTUELLE INTERVIEW „Die Lethargie in der Kärntner Regierung ist unerträglich!“ KN: Herr Landesrat, die ÖVP hat einen neuen Obmann. Wie kommentieren Sie die aktuelle Situation?
Rechnungshof bestätigt: SPÖ wusste von Hypo-Haftungen! Aussagen von Kärntens Landeshauptmann, wonach der Rechnungshof bestätigt habe, dass „die SPÖ und auch andere Parteien immer wieder getäuscht“ worden seien, seien schlichtweg falsch, stellt FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz unmissverständlich fest. Das Gegenteil ist der Fall. Der Bundesrechnungshof hat sich erst am 24. Februar 2014 in einem Brief an LH Peter Kaiser, der auch an alle Kärntner Klubobleute erging, gegen dessen falsche Behauptungen in der ORFPressestunden zur Wehr gesetzt und in diesem Schreiben unter anderem auch wörtlich klar gestellt: „Zur Frage der Haftungen des Landes für die Hypo Alpe-Adria-Bank ist grundsätzlich anzumerken, dass diese öffentlich bekannt waren. Sie waren in den Rechnungsabschlüssen der Jahre 2004 und 2006 bereits transparent ausgewiesen.“ Die Ausrede der Täuschung sei daher infam und eines Landeshauptmannes unwürdig, kommentierte Leyroutz. Auch andere Banken in Bedrängnis! Der verlautbarte Rekordverlust von über zwei Milliarden Euro der Bank Austria sollte dafür sorgen, dass man die
Probleme der Hypo Alpe Adria in einem größeren Zusammenhang sehen muss. Das erklärte FPÖ-Chef Christian Ragger zur aktuellen Bankendiskussion. Die wirtschaftliche Lage in Ost- und Südosteuropa habe gravierende Auswirkungen auf viele Banken. Nicht nur Kärnten habe Haftungen übernommen. Auch die Stadt Wien hafte noch immer für Verbindlichkeiten der Bank Austria in Höhe von über sieben Milliarden Euro. „Es wäre im Licht der allgemeinen Bankprobleme dringend notwendig, dass Vertreter der Bundesregierung endlich das Kärnten-bashing wegen der Hypo beenden, weil Kärnten mit seiner Bank nichts anderes gemacht hat als andere Bundesländer auch. Der Unterschied liegt nur darin, dass man die Hypo vor allem als parteipolitische Keule gegen die FPÖ benutzt!“, so Ragger. Gemeinsam mit FPÖ-Bundesobmann HC Strache will Ragger noch diese Woche aufzeigen, dass nach der Verstaatlichung der Hypo die Bundespolitik massiv in die Bank eingegriffen habe. Dies sei aktienrechtlich und auch strafrechtlich höchst problematisch, so Ragger vorweg.
Ragger: Faktum ist, dass, die Linkskoalition nach nur einem Jahr in einer Krise steckt. Mit Wolfgang Waldner und Gabriel Obernosterer wurden ja zwei maßgebliche Exponenten dieser Koalition entfernt. Das Ganze auf Druck der Basis der ÖVP, die ja den eingeschlagenen Linkskurs der eigenen Partei nicht mittragen. Ich gehe a la longue davon aus, dass wir es mit einer rot-grünen Koalition zu tun haben, die allerdings Kärnten in den Abgrund führen wird. KN: Wie beurteilen Sie den neuen Mann in der ÖVP? Ragger: Es gibt jetzt zumindest die Chance, dass Christian Benger neues Leben in die Koalition bringt. Denn die derzeitige Lethargie, mit der die Linkskoalition zu Werke geht und den Problemen des Landes gegenübersteht, ist einfach unerträglich geworden. KN: Sie sitzen ja selbst in der Regierung. Ragger: Man darf nicht vergessen, dass die Linkskoalition die Freiheitlichen als zweitstärkste Kraft bei der Referatsaufteilung ausgegrenzt hat. Jetzt hat der Landeshauptmann auch die Möglichkeit, die Ressortaufteilung in der Regierung zu überdenken und die Verantwortlichkeiten so zu verteilen, wie das auch vom Wäh-
Landesrat Christian Ragger ler gewünscht wurde. Schließlich geht es hier nicht um Parteipolitik, sondern um beste Lösungen für Kärnten. KN: Und die sehen Sie nicht? Ragger: Nennen Sie mir ein einziges Projekt, das die Linkskoalition in Kärnten im letzten Jahr in Angriff genommen hat. Sie werden keines finden. Stattdessen wird in Kärnten munter zugesperrt und abgeschafft. Diese Woche kam das Aus für die Therme in Bad Bleiberg, das Aus für die Reisseck-Bahn und das Aus für die Karl-May-Festspiele. Alle diese Dinge bedeuten Nachteile für den Tourismus, weniger Arbeitsplätze, weniger Wertschöpfung und eine weitere Ausdünnung des ländlichen Raums. Eine tödliche Spirale, die da von der Linkskoalition in Gang gebracht wurde. KN: Der Ausweg? Ragger: Der Landeshauptmann soll endlich die Parteipolitik beiseite und die besten Köpfe arbeiten lassen. Jetzt ist es an der Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und für Kärnten zu arbeiten!
6 KärntnerNachrichten I 14. März 2014
AUS DEM LANDTAG LKW-Fahrverbot im Unteren Drautal: Gegen die jüngst veröffentlichte Begehrlichkeit von Seiten der Kärntner Frächter und Transporteure, das LKW-Fahrverbot auf der B100 aufzuheben, tritt FPÖ-LAbg. Hannes Anton auf. Kärntner Frächter und Transporteure würden sich mit der Aufhebung des LKW-Fahrverbotes auf der B100 zwischen Villach und Spittal a.d. Drau ins eigene Fleisch schneiden, macht Anton aufmerksam. „Denn einheimische Frächter aus der Region dürfen schon jetzt mit einer Ausnahmegenehmigung ihre Firmensitze anfahren und LAbg. Hannes Anton sind aus dem LKW-Fahr verbot ausgenommen“, so Anton. Hingegen könnten ausländische LKWs das Untere Drautal ganz leicht über die Autobahn durchfahren. Durch eine Aufhebung des LKWFahrverbotes würden aber genau diese Mautflüchtlinge in Villach von der Autobahn abfahren und in Spittal/Drau wieder auf die Autobahn auffahren. Von ihnen bliebe dann nur der Lärm, die Abgase und die Unfallgefahr, macht Anton auf die Problematik aufmerksam. Kärntner Notarztsystem gefährdet: Seit über einem Jahr warten Kärntner Notärzte auf die Zusicherung, dass sie Menschenleben auch freiberuflich retten dürfen. Die Kärntner Gebietskrankenkasse will dies freiberuflich tätigen Notärzten verbieten. Nur bei Krankenhäusern angestellte Mediziner dürften dann Rettungseinsätze durchführen. „Gesundheitsreferentin LHStv Beate Prettner ist nicht in der Lage, eine Klärung im Sinne der Patienten herbeizuführen", kritisiert der Klubobmann der Kärntner FPÖ Mag. Christian Leyroutz. Es bestehe die Gefahr, dass dutzende Kärntner Notärzte KO Christian Leyroutz nicht mehr arbeiten werden, wenn die GKK ihre Rechtsansicht durchsetzt. Ihr zufolge sei die notärztliche Tätigkeit gemäß den Sozialgesetzen (ASVG) als arbeitnehmerähnlich einzuschätzen, sodass der Auftraggeber (Spitäler bzw. Rotes Kreuz) die Ärzte anstellen muss. Freiberuflich tätige Notärzte wären nicht erlaubt. Viele Notärzte pochen aber genau darauf. Ohne sie wäre die Versorgung gefährdet. Damit hängt das bestens funktionierende Kärntner System in der Luft. „Kein Bürger kann diese Bürokratie verstehen. Prettner sollte endlich Klarheit schaffen, dass die Notärzte selbst entscheiden dürfen, ob sie als Angestellte oder als Freiberufler die Menschen versorgen“, kritisiert der freiheitliche Klubobmann.
LANDESPOLITIK
Alles Benger, oder was? Die Kärntner ÖVP am Scheideweg angelangt! Wer ist der neue Mann an der Spitze der Kärntner ÖVP? Christian Benger, geboren 1962 in Bregenz gehört zum schwarzen Parteiadel. So gilt er mit 900 Hektar Grundbesitz und zwei Eigenjagden sicherlich zu den Großbauern in Kärnten. Volksnah? Als Edelforstwirt wohl ein Fremdwort. Ein Bauernbündler, der alte Seilschaften des ÖVPAdels wieder aufleben lassen wird, ist wohl alles andere als eine Ansage für die Zukunft oder eine - wie es der glücklose Vizekanzler Michael Spindelegger bezeichnete - „strategische Neuausrichtung“. Er repräsentiert die Kernschicht der ÖVP mit lediglich 10 Prozent der Wähler. Kein erkennbarer Bezug zur Realität, mit einer Adeligen verheiratet, katholisch geprägt. Die ÖVP, die Partei der „besseren Menschen“ hat einen neuen Chef. Die schweren innerparteilichen Zerwürfnisse in der Kärntner ÖVP dürfen sich aber nicht auf die Arbeit für Kärnten auswirken. Statt als „Volkspartei“ zu agieren, ist die ÖVP eine reine Klientel-Partei geworden. Es bleibt abzuwarten, ob es Benger gelingt, endlich parteipolitische Diskussionen hinten anzustellen und sich aus der rot-grünen Umklammerung zu befreien. In der Linkskoalition ist die ÖVP nur ein Anhängsel. Die Kernfrage für den neuen ÖVPObmann ist, ob er sich wie sein Vorgänger mit Haut und Haaren der SP-Dominanz mit grüner Assistenz in der Regierung unterwerfen wird oder ob er den Mut und die Kraft besitzt, sich davon zu befreien. Es wäre im Sinne des Landes, wenn er diese Herkulesaufgabe bestehen kann.
In Vorbereitung eines Bezirksparteitages finden derzeit auch im Bezirk Klagenfurt Jahreshauptversammlungen der freiheitlichen Ortsgruppen statt. Kürzlich tagte die OG Keutschach im Beisein von LPOChristian Ragger, Klubobmann Christian Leyroitz und dem gf. Bezirksparteiobmann Gernot Darmann. Dabei wurde Fritz Pichler zum neuen Ortsparteiobmann gewählt. Gerhard Oleschko konzentriert sich voll auf das Amt des Bürgermeisters der 3-Seen-Gemeinde. Mit im Bild DI Dr. Johannes Novak.
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KLAGENFURT
Klagenfurt: Bürgermeister Scheider setzt Hilfe für Hochwasseropfer durch! Kommission zur Feststellung der Schäden im Magistrat wird eingerichtet! Bürgermeister Christian Scheider hat sich mit seiner Forderung den geschädigten Klagenfurtern der Grundwasserproblematik Unterstützung zukommen zu lassen, im Stadtsenat durchgesetzt. Er konnte alle Senatsmitglieder davon überzeugen, dass nur wer schnell hilft auch doppelt hilft und sich die Stadt in zahlreichen Härtefällen ihrer sozialen Verantwortung bewusst sein soll. Im Stadtsenat wurde auf Antrag des Bürgermeisters heute einstimmig beschlossen, sofort eine Kommission zur Erhebung der Schäden durch eindringendes und einsickerndes Wasser einzurichten. Diese Kommission wird nach Erhebung der Schäden auch über eine eventuelle Abgeltung dieser zu entscheiden haben. Gleichzeitig wird an das Land
herangetreten, den Fonds des Kärntner Nothilfswerkes für diese Ereignisse zu öffnen. Der Bürgermeister freute sich, dass es somit heute gelungen sei, den betroffenen Bürgern eine Hilfestellung zukommen zu lassen. Durch die extreme Wettersituation mit unüblich starken Schnee- und Regenfällen (höchste Niederschlagsmenge im Monat Februar seit Aufzeichnungen geführt werden) und der frühzeitig eingetretenen Schneeschmelze kam es in weiten Teilen des Gemeindegebietes der Landeshauptstadt Klagenfurt zu einem ungewöhnlich starken Anstieg des Grundwasserspiegels, wodurch eine Vielzahl von Kellern und Gebäuden durch eindringendes und einsickerndes Wasser überschwemmt wurden. Um die dadurch entstandenen teilweise hohen Schäden bei den jeweiligen Haus- und Wohnungsbesitzern abzufedern, hatte der Bürgermeister
Scheider: „Klagenfurt mit Stadion im Rampenlicht!“ Zahlreiche Medien haben rund um die Länderspielbegegnung im Klagenfurter Wörthersee Stadion positiv über Klagenfurt als „Sportstadt“. Schlagzeilen wie „Diese Arena spielt in der Weltliga mit“, „Erfolgreiche Feuertaufe für Stadion“, „“Stadion spielt alle Stücke“, „Größte Videowand Österreichs“ oder „22.000 feierten mit“ haben einfach gut getan. „Schön, dass unser
Engagement für das Stadion und die notwendige Infrastruktur, um solche Begegnungen in unserer schönen Stadt austragen zu können, Früchte trägt!“, freut sich Bürgermeister Scheider. Wie der Jahresauftakt ins Länderspieljahr 2014 gezeigt hat, war die Entscheidung für das Stadion richtig. Gefreut haben sich auch die KlagenfurterInnen.
In den letzten Wochen haben Hochwasser und der gestiegene Grundwasserspiegel zu massiven Schäden geführt. Bürgermeister Christian Scheider hat nun einen Hilfsfonds durchgesetzt. vorgeschlagen, den betroffenen Bürgern eine finanzielle Hilfestellung zukommen zu lassen. Bürgerservicestelle: Die Abwicklung der Schadensmeldungen erfolgt durch die Bürgerservicestelle anhand der Richtlinie des Hilfsfonds „Schäden durch eindringendes und einsikkerndes Wasser 2014“. Betroffene Bürger können sich also ab sofort an das
Bürgerservice im Magistrat wenden.
Bürgermeister Chr. Scheider
8 KärntnerNachrichten I 14. März 2014
BUNDESPOLITIK
Politischer Aschermittwoch der Angriffslustige FPÖ mit HC Strache Mit kernigen Sprüchen wie „Finanzminister Michael Spindelegger ist nur dann einen Euro wert, wenn er mit dem Einkaufswagerl im Supermarkt unterwegs ist“ rechnete FPÖObmann HC Strache beim traditionellen politischen Aschermittwoch in Ried mit der rot-schwarzen Bundesregierung ab. In der ausverkauften Jahnturnhalle wurde den 2.000 Besuchern bei Bier und Heringsschmaus ein Feuerwerk an Pointen geboten. Strache kritisierte unter anderem den „Steuererhöhungsrausch“ der Koalition, die „angeschnapselt“ gewesen sein müsse. Kampf der Kriminalität Das Sicherheitsgefühl der Österreicher ist im Keller. 70 Prozent wünschen sich laut IMAS-Umfrage von der Politik mehr bzw. viel mehr Engagement im Kampf gegen die Kriminalität. Mit der bundesweiten Schließung von Polizeiposten rückt die Regierung davon aber noch weiter ab. Parteiobmann HC Strache führte in seiner Rede diesmal nicht nur einen ordentlichen Rundumschlag gegen die rotschwarze Bundesregierung aus, sondern nahm anlässlich der bevorstehenden EU-Wahl auch die Spitzenkandidaten der anderen Parteien aufs Korn. So etwa sei der ÖVP-EU-Abgeordnete Othmar Karas ein derartiger EU-Fanatiker, dass er angeblich sogar blaue Unterhosen mit gelben Sternen trage. Außerdem wüsste Karas nicht mehr, wo Österreich überhaupt auf der Landkarte liege. Nicht geschont wird auch die SPÖ. Dank ihrem Spitzenkandidaten bekomme das Wort „Freundschaft“ eine neue Bedeutung. Weil Eugen
Freund brav die ganzen Jahre über für die SPÖ im ORF Hofberichterstattung betrieben habe, werde er nun mit einem Mandat in Brüssel belohnt. Faymann und Spindelegger auf Schmusekurs Was Kanzler und Vizekanzler betreffe, ließ Strache unter anderem mit folgender Pointe aufhorchen: „Faymann und Spindelegger haben schon im Wahlkampf immer geschmust. Die sollten in Wahrheit eine eingetragene Partnerschaft eingehen. Mich wundert, dass die beiden nicht gemeinsam den Opernball eröffnet haben. Beim Linkswalzer sind sie beide perfekt.“ Der FPÖ-Obmann ist überzeugt, dass er nach der nächsten Nationalratswahl Regierungschef wird. „Was muss der HC Strache machen, damit er Bundeskanzler wird?“, fragte er das Publikum. Antwort: „Er muss gesund bleiben.“ Insgesamt zeigte die Familie der Freiheitlichen beim traditionellen Aschermittwoch große Entschlossenheit und Motivation, mit den EU-Wahlen die Nummer 1-Position in Österreich zu übernehmen. Einige Auszüge aus Straches launiger Rede gibt’s übrigens im neuen FPÖ-TV-Magazin http://www.fpoe-tv.at. Übrigens jeden Donnerstag neu im Internet!
14. März 2014 I KärntnerNachrichten 9
BUNDESPOLITIK
FPÖ in Ried: begeistert!
HC STRACHE IM O-TON Über die Nationalratswahl 2014: „Die Roten und die Schwarzen sind kräftig abgewatscht worden.“ Über das Regierungspärchen Faymann und Spindelegger: „Bei den Fernsehkonfrontationen hat man ja vor lauter „lieber Michi, lieber Werner“ gar keine Inhalte mehr gehört.“
„Die sind den Leuten einfach nicht mehr zumutbar, diese Herrschaften. Der Faymann soll sich endlich wieder ins Taxi setzen und den Spindelegger mitnehmen.“ Über die ÖVP: „Die ÖVP hat ein totales Imageproblem. Sogar bei den Sternsingern will keiner mehr der Schwarze sein.“ Über ÖVP-Obmann Spindelegger: „Wann ist der Spindelegger einen Euro wert? Na wenn er ein Einkaufwagerl beim Billa vor sich herschiebt.“ Über ÖVP-Ministerin Mikl-Leitner: „Wahrscheinlich glaubt die Innenministerin, wenn es keine Polizeidienststellen mehr gibt, kann auch niemand mehr die Polizei rufen und das wirkt sich gut auf die Kriminalitätsstatistik aus.“ Fotos: Andreas Maringer / cityfoto.at bzw. FPÖ
Über die Minister Sebastian Kurz und Gerald Klug: „Kurz und Klug erinnern mich an die Comicserie ‘Clever & Smart’ mit den tollpatschigen Geheimagenten, nur nicht ganz so clever und schon gar nicht smart!“ Über die ÖVP-Verflechtungen zur Raiffeisenbank: „Von einer Katze sagt man ja, dass sie immer auf ihren Füßen landet. Und ein Schwarzer landet immer bei Raiffeisen.“ Über die ÖVP-Verwicklungen zur Hypo: „Bei der Hypo ist es ja so: eine schwarze Hand wäscht dort die andere. Und beide werden dabei immer dreckiger.“ Über die NEOS und das BZÖ: „Der Petzner hat Flügerlschuhe getragen, und der Strolz will dauernd am Rednerpult davonfliegen. Den sollte man einmal auf Red-Bull-Entzug setzen.“ Über die Grünen: „Die sollten sich einmal ihren Geruchssinn untersuchen lassen. Die wittern nämlich hinter jedem Busch einen Rechtsextremen.“ Über die Sektsteuer: „Der österreichische Sekt wird teurer, aber der Prosecco, der aus Italien importiert wird, der bleibt gleich billig. Also, ich weiß nicht, wo es in der Verfassung steht, dass die österreichische Regierung die italienische Exportwirtschaft unterstützen muss. Vielleicht müssen wir nächstes Jahr hier in Ried italienisches Bier trinken, weil wir uns das österreichische nicht mehr leisten können.“
10 KärntnerNachrichten I 14. März 2014
Nun beginnt rot-schwarzer Schacher um EU-Kommissar Für Regierungsparteien sind Kommissarsposten Ausgedinge für gescheiterte Politiker. Aufgeblähte EU-Kommission ist grundlegend zu reformieren
die Frage nach dem Nutzen des heimischen EU-Kommissars. „Denn dieser ist ja bekanntlich nicht den Interessen Österreichs, sondern der EU verpflichtet.
Die Regierungsparteien betrachteten den Posten des österreichischen EU-Kommissars als Ausgedinge für gescheiterte Politiker aus den eigenen Reihen, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europaparlament, Andreas Mölzer.
Und überhaupt ist die auf 28 Mitglieder aufgeblähte Kommission der Motor des Regulierungswahns, weil die einzelnen Kommissionsmitglieder versuchen, ihre Tätigkeit irgendwie zu rechtfertigen“, erklärte Mölzer.
„Johannes Hahn, als Wiener ÖVP-Chef grandios gescheitert, will bleiben, ÖVP-Obmann Spindelegger will dem Vernehmen nach nach der zu erwartenden Niederlage bei der EU-Wahl nach Brüssel wechseln, und nun erhebt die SPÖ Anspruch auf den EUKommissar, um einen der Ihrigen zu versorgen“, hielt Mölzer fest. Somit stelle sich, so der freiheitliche Europaabgeordnete,
Deshalb forderte der freiheitliche EU-Mandatar eine grundlegende Reform der Brüsseler Behörde. „Mit zwölf Kommissionsmitgliedern kann das Auslangen gefunden werden. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass Österreich auf seinen EU-Kommissar verzichten muss. Denn die Kommissionsmitglieder sind von den Nettozahlern, die mit ihren finanziellen Beiträgen die EU am Laufen halten, zu stellen“, so der freiheitliche Kärntner EU-Abgeordnete.
BUNDESPOLITIK
Brief aus Brüssel Nun also will die EU der wirtschaftlich maroden Ukraine mit elf Milliarden Euro unter die Arme greifen. Und für diesen Betrag aufkommen werden – einmal mehr – die Nettozahler. Somit auch Österreich zur Kasse gebeten. Daß in Österreich – wie übrigens in vielen anderen Mitgliedstaaten auch – an allen Ecken und Enden gespart wird, stört die rot-schwarze Bundesregierung nicht im Geringsten. Schließlich wetteifern ja Bundeskanzler Faymann, Vizekanzler Spindelegger und Außenminister Kurz, wer der bravste EU„Musterschüler“ ist. Der Krug geht bekanntlich so lange zum Brunnen, bis er bricht. Auf die EU umgemünzt bedeutet dieses Sprichwort, daß die Nettozahler keine Kühe sind, die ununterbrochen gemolken
Andreas Mölzer, Mitglied des Europäischen Parlaments werden können. Tatsächlich ist die finanzielle Lage für die Alpenrepublik ernst, und nicht erst wegen der Hypo Alpe-Adria. Denn Österreichs Anteil am EuroRettungsschirm ESM – den Rot und Schwarz aufgrund vermeintlicher „europäischer Solidarität“ ohne Wenn und Aber unterstützen, beträgt fast 20 Milliarden Euro! Sollte dieser Betrag schlagend werden, droht uns allen ein Sparpaket, das sich gewaschen hat.
Europa als Konföderation souveränder Staaten! Die Kärntner FPÖ präsentierte kürzlich ihre Positionen im Vorfeld der EUWahl. „Europa muss nach innen liberal föderativ auftreten und nach außen stark sein. Europa soll sich weg vom Zentralstaat hin zu einem Europa der Regionen entwikkeln“, so der einhellige Tenor von FPÖ-Chef Christian Ragger und dem freiheitlichen Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. „Die EU
steht vor der großen Herausforderung sich von einem Zentralstaat Brüsseler Eurokraten hin zu einer Konföderation von souveränen Staaten zu entwickeln“, betont Mölzer. Die Union stelle sich zunehmend als reglementierende, mit Verboten und Vorschriften agierende Institution dar, welche die Mitgliedstaaten und Bürger damit belaste. Christian Ragger bezeichnet die FPÖ als einzige EU-kritische Partei. „Europa braucht
Kritische EU-Position: Andreas Mölzer und Christian Ragger. dringend eine Demokratisierung und Entbürokratisierung. Wir stehen für eine Direktwahl der EU-Kommission und einer Stärkung des
Europäischen Parlaments mit einem einzigen Sitz in Straßburg", so Ragger. Die EU müsse auch die Finanzindustrie neu ordnen.
FREIZEIT Therme in Bad Tatzmannsdorf steht zwei Mal am Siegertreppchen! WEBHOTELS und AVIDA kürten kürzlich die „Besten Thermen des Jahres 2014“. In diesem Jahr konnte die AVITA Therme in Bad Tatzmannsdorf nicht nur den Sieg in der Kategorie „Wellness“ für sich verbuchen, sondern stand auch in der Kategorie „Gesundheit“ am Podest und erreichte den 2. Platz. Über 5.500 Thermenbesucher beteiligten sich an der breit angelegten Onlinebefragung des unabhängigen Meinungsforschungsinstitutes meinungsraum.at. Das wichtigste Kriterium bei einem Thermenbesuch ist für die Befragten die „Sauberkeit bzw. Hygiene“, gefolgt vom „Erholungswert“ und dem „Platzangebot“ betreffend Sitz- und Liegegelegenheiten. In diesen Bereichen konnte die AVITA Therme enorm punkten. Weiteres zeigt sich ein steigendes Bedürfnis der Menschen nach Ruhe, Entspannung und Beauty-Anwendungen – also nach einem Thermen-Aufenthalt ganz im Zeichen von Wellness. Diesen
AVITA Therme ist „WELLNESS Therme des Jahres 2014“ Trend hat das AVITA Resort vor Jahren erkannt und mit einer zweijährigen Modernisierung und Erweiterung auf die Entwicklung reagiert. Die Verleihung zur „WELLNESS Therme des Jahres 2014“ ist ein klares Signal dafür, dass sich die Investition gelohnt hat. Die befragten Gäste zeigten sich vom einzigartigen Wellness-Angebot, dem besonderen Ambiente, der Freundlichkeit der Mitarbeiter und der ausgezeichneten Kulinarik in der AVITA Therme begeistert. GF Peter Prisching: „Diese Auszeichnung
haben sich alle Mitarbeiter des AVITA Resorts verdient, die mit ihrer Professionalität, persönlichem Engagement und burgenländischer Gastfreundschaft täglich unsere Gäste aufs Neue begeistern. Bedanken möchte ich mich auch bei den Kommanditisten, die der Idee und Vision „AVITA Resort“ gefolgt sind.“ Nähere Infos unter: www.avita.at
Im Bild GF Prisching und das AVITA Team sind stolz auf die Auszeichnung. Foto: Pressefoto Weber
12 KärntnerNachrichten I 14. März 2014
KULTUR
Klagenfurter Sezession: Losgelöst aus der Enge des Einzelkämpfertums „Beim Kunst schaffen behilflich sein“ ist das Motto der Künstlervereinigung „Klagenfurter Sezession“. Vor zwei Jahren gründete der Klagenfurter Künstler Werner Wultsch den Verein „Klagenfurter Sezession“ mit Sitz und Hort in Annabichl, in den Räumlichkeiten der „Sesselzentrale“. Wultsch lebt seit fünf Jahren als freischaffender Künstler, ließ seinen – in diesem Falle wörtlich gemeinten – Brotberuf hinter sich und verpachtete seinen Bäckereibetrieb. Sein Atelier in der Sesselzentrale bezog er vor zweieinhalb Jahren, mit der Gründung des Vereins hat er zudem einen knapp 200 Quadratmeter großen Saal gemietet, der als Galerie genutzt wird und genug Platz bietet für Malkurse und andere Vereinsaktivitäten. Gemalt und gezeichnet habe er schon immer, erzählt Wultsch, Maltechniken und andere künstlerische Fertigkeiten erlernte er zunächst als Autodidakt, später an der „Freien Akademie Kärnten“ sowie in verschiedenen Kursen. Seinen eigenen Stil beschreibt er als „Mix aus Altmeisterlicher und Abstrakter Malerei“. Als Künstler will er sich selbst nicht bezeichnen: „Zum Künstler machen dich andere, diesen ,Titel‘ nehme ich für mich nicht in Anspruch.“
Gemeinsam Malen mit Werner Wultsch. Anlaufhafen und Wegbegleiter Die „Klagenfurter Sezession“ versteht sich als Anlaufhafen für unabhängige Bildende Kunstschaffende in Kärnten. Kollegialer Austausch, Hilfestellung in verschiedenen künstlerischen Belangen, Vermittlung von Erfahrungen, Wissen und Kenntnissen sind die Ziele des Vereins. Der Begriff Sezession ist dabei ganz bewusst gewählt, und zwar im Sinne eines „losgelösten“ Zusammenschlusses von freien Künstlern, die keiner einengenden Gemeinschaft angehören wollen. „Wir wollen Kunstschaffende in ihrer Arbeit unterstützen, fördern und auf ihrem Weg in die Professionalität begleiten“, betont Wultsch. Und er verbindet mit der Initiative auch ein persönliches Anliegen: „Weg vom Einzelkämpfertum, hin zum Miteinander.“ Die „Wege zum Ziel“ spiegeln sich im Jahresprogramm der Künstlervereinigung: Mal- und
Foto: Christine Haas
Radierkurse, „Gemeinsam Malen“ mit fachkundiger Hilfestellung (jeden Montag), Diskussionen, Ausstellungen, Lesungen, Konzerte (heuer erstmals: Live@ KlagenfurterSezession). Jeden Montag „Gemeinsam Malen“ Die Kurse bzw. die „Gemeinsam Malen“-Einheiten werden in erster Linie von Wultsch und Dagmar Breschan geleitet. Breschan ist Absolventin der „Freien Akademie Kärnten“ und neben ihrer Malerei auf Radierungen spezialisiert. Zur Ausstattung der „Sezessionisten“ gehört eine 800 Kilo schwere Plankenhorn-Radierpresse, der „Rolls Royce unter den Radierpressen“, erklärt Wultsch. Die 300 Kilo starke Druckwalze ist geeignet für Kaltnadel- und Ätzradierungen und steht Kursteilnehmern und Mitgliedern zur Verfügung. Malen ist für Wultsch ein Bedürfnis, ein „Lebens-Mittel“. „Kunst ist, es machen zu müssen und nicht anders zu können“, definiert er seine Leidenschaft. „Beim Kunst schaffen behilflich zu sein“,
ist ihm ein ebenso großes Anliegen. „Ich freue mich, wenn etwas gut gelingt“, sagt er über seine Hilfestellungen etwa bei den montägigen „Gemeinsam Malen“Einheiten. Die jeweils vier Stunden dauernden Einheiten wurden kürzlich um eine dritte erweitert. An den Leinwänden gemeinsam gearbeitet wird jeden Montag von 10 bis 14, 14 bis 18 und (neu) von 18 bis 22 Uhr. Zu den fachkundigen Anleitungen gehören praktische Tipps fürs Farben mischen, Hilfestellung bei malerischen Fertigkeiten und Techniken oder aber das Erkennen von Motiven, was für Wultsch die wichtigste Voraussetzung für ein gutes Bild darstellt. Synergie und Symbiose Den Standort der „Klagenfurter Sezession“ nennt Wultsch eine „glückliche Konstellation“: „Der Eigentümer und Vermieter der Räumlichkeiten ist ein sehr kunstaffiner und kunstbegeisterter Mensch. Die hier ansässigen Firmen profitieren von unseren Aktivitäten und umgekehrt. Wir ergänzen und helfen uns gegenseitig.“ Denn schließlich gehören Kunst und Innenausstattung zusammen, „die Symbiose daraus ist Kultur“, betont Wultsch.
Flughafenstraße 8 9020 Klagenfurt www.klagenfurter-sezession werner@wultsch-art.info Tel. 0676 / 75 15 167
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SERVICE
Doppeltes Glück mit 20 x 10.000 Euro in ToiToiToi Glückstag bringt zehn Mal 10.000 Euro zusätzlich. „Doppeltes Glück“ bedeutet: Es werden gleich zwei Glückstage ermittelt.
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Die Zeit von Montag, den 10. März bis Sonntag, den 6. April 2014, steht bei Toi ToiToi jetzt unter dem Motto „Doppeltes Glück“. Aus diesem Zeitraum werden am 6. April zwei Glückstage ermittelt. Unter allen an diesen beiden Tagen mitspielenden ToliToiToi Losnummern werden insgesamt 20 Mal 10.000 Euro zusätzlich ausgespielt; pro Glückstag werden dabei zehn Losnummern gezogen. Bei dieser Promotion kommt das Glück sozusagen im Nachhinein. Das heißt: Ein Tag im Zeitraum vom 10. März bis 6. April, an dem sich Fortuna rar macht, liefert – für ToiToiToi-Spielteilnehmer –
noch keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Denn das muss noch nicht endgültig sein, sondern kann sich rückwirkend noch ändern. „Doppeltes Glück bei ToiToiToi“ bedeutet, dass aus diesem Zeitraum zwei Tage gezogen werden, die insgesamt 20 Spielteilnehmern nachträgliches Glück in Form von jeweils 10.000 Euro bringen. Die beiden Glückstage werden am Sonntag, den 6. April 2014 unter notarieller Aufsicht ermittelt, und anschließend werden pro Tag zehn ToiToiToi Losnummern gezogen, die jeweils 10.000 Euro gewinnen. Die gewinnbringenden Quittungsnummern werden im ORF-Teletext auf Seite 723, im Internet unter win2day.at, beim InfoDienst unter Tel.: 0900 900 600 und mittels Aushang in den Annahmestellen bekannt gegeben.
Doppelte Spannung weil doppelter Bingo Wer am Samstag, den 15. März „Bingo“ erzielt, darf sich über die doppelte Quote freuen. Gute Nachrichten für alle Bingo-Fans! Doppelte Spannung bei der Ziehung am Samstag, den 15. März 2014, denn es geht ums Doppelte. Bingo legt auf den Bingo Gewinnrang noch mal 100 Prozent drauf. Wer an diesem Samstag „Bingo!“ ruft, hat also mehr als nur einen Grund zur Freude.
Bingo wird in allen Annahmestellen ausschließlich als Quicktipp angeboten. Die Bingo Tipps und das Kartensymbol werden per Zufallszahlengenerator ermittelt. Auf jeder Bingo Quittung können zwei, drei oder vier Tipps mit zwei, drei oder vier Kartensymbolen gespielt werden. Bei Bingo werden so lange Zahlen gezogen, bis es (zumindest) einen Bingo Gewinner gibt. Gelingt dies bis spätestens zur 43. gezogenen Zahl, so kommt zum Bingo Gewinn auch noch der Multi Bonus dazu. Annahmeschluss für Bingo ist am Samstag um 13.00 Uhr. Die Bingo Ziehung findet jeweils am Samstag statt und wird um 18.20 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt.
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VO R S C H AU 10. Runde 2014
Ziehung vom Mi., 05. 03. 2014
51012 Ziehung vom Do., 06. 03. 2014
88849 Ziehung vom Fr., 07. 03. 2014
66091 Ziehung vom Sa., 08. 03. 2014
32524 Ziehung vom So., 09. 03. 2014
39878 Ziehung vom Mo., 10. 03. 2014
45411 Ziehung vom Di., 11. 03. 2014
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1: Sturm Graz– Austria Wien 2: Admira Wacker– SC Wr. Neustadt 3: Werder Bremen– VfB Stuttgart 4: Manchester United– FC Liverpool 5: Tottenham Hotspurs– FC Arsenal 6: Rapid Wien– SV Ried 7: SV Grödig– Wacker Innsbruck 8: E. Braunschweig– VfL Wolfsburg 9: TSG Hoffenheim– FSV Mainz 05 10: Hertha BSC– Hannover 96 11: Hamburger SV– 1. FC Nürnberg 12: E. Frankfurt– SC Freiburg 13: Aston Villa– FC Chelsea 14: FC Fulham– Newcastle United 15: Hellas Verona Inter Mailand 2 16: Cagliari Calcio– Lazio Rom 17: Levante UD– Celta de Vigo 18: Olympique Lyon– AS Monaco 1 Spiel 1-5 TOTO-Torwette
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Ein frischer Wind weht durch die Baumschule Teuffenbach rischer Wind durchweht Kärntens älteste Baumschule. Zu Jahresbeginn übergab Oswin Teuffenbach seinen ältesten Töchtern DI(FH) Signe FischerTeuffenbach und Ing. Nina Kaltenbrunner die Leitung des traditionsreichen Betriebes.
reich, Holland, Italien und Österreich im Bereich Gartengestaltung, Gartenplanung und Bauschulproduktion sowie Staudengärtnereien. Ihre positive Ausstrahlung und Offenheit spiegeln sich in Ihrer Liebe zum Beruf wieder.
Die 125 jährige Traditionsbaumschule wurde seinerzeit von Hans Teuffenbach in Zellach bei Wolfsberg gegründet. Vor 60 Jahren übersiedelte Wolfgang Teuffenbach mit seiner Gattin Elfriede, die heuer ihren 93. Geburtstag feiern darf, nach Steindorf am Ossiacher See. Nach dem Unfalltod seines Vaters übernahm Oswin Teuffenbach im jungen Alter von 21 Jahren die Baumschule Teuffenbach. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Baumschule zum Top-Spezialist für Rhododendren. Auf 12ha Anzuchtfläche wird heute in und rund um Steindorf ein reichhaltiges Sortiment an heimischen, klimagewohnten Pflanzen produziert. Nach dem Motto „Grün ist Leben“ sorgten die zwei sympathischen Juniorchefinnen mit Tobias, Luca, Niklas, Anja und Livia für lebhaften Gärtnernachwuchs.
Ihre Schwester Ing. Nina Kaltenbrunner absolvierte Ihre Ausbildung in HBLVA Schönbrunn, diverse Praktika in Deutschland, Irland, Holland, USA und Österreich im
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DI (FH) Signe Fischer-Teuffenbach absolvierte Ihre Ausbildungen in der HBLA Pitzelstätten und FH Weihenstephan, diverse Praktika in Deutschland, Frank-
Bereich Gartengestaltung. Gartenplanung und Baumschulproduktion sowie Staudengärtnereien. Das besondere in unserem Beruf ist die perfekte Mischung zwischen Zusammenarbeit mit Menschen, Arbeit mit Pflanzen, die Natur und das betriebswirtschaftliche, organisatorische Tun, erklärt Nina Kaltenbrunner. Nähere Infos unter: Baumschule Teuffenbach Dorfstraße 37 9552 Steindorf am Ossiacher See Tel: 04243-484 oder teuffenbach@ baumschule.at