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Ausgabe 07+08.2014 der Kärntner Nachrichten

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Ganz Kärnten feierte die Redoute! Seite 3, 10 und 11

Großer Bericht zur Hypo-Debatte auf den Seiten 4, 5 und 6!

Nr. 51 • 60. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10% MwSt. • P.b.b. 022032986 • Verlag: 90 20 Klagenfurt, 20. Februar 2014


2 KärntnerNachrichten I 21. Februar 2014

IN KÜRZE Reißeck-Bahn: Gegen die geplante Einstellung der Reißeck-Bahn durch den Verbund wehrt sich FPÖ-LAbg. Christoph Staudacher. Der Antrag des Verbundes auf dauernde Einstellung erging bereits mit 17.12.2013 an das zuständige Bundesministerium, ebenso wurden die Mitglieder der Landesregierung informiert. Nachdem das Hotelprojekt im Schigebiet des Mölltaler Gletschers gefährdet ist, drohe nun ein neuerlicher Schlag gegen die Tourismusregion des Mölltales, warnen die Freiheitlichen. Die Bürgermeister des Mölltales haben sich geschlossen mittels Resolution gegen den „schleichenden Tod“ der Bergregion gewehrt. „Bisher jedoch leider erfolglos“, bedauert Staudacher. Die Reißeck-Bahn ist in ihrer Art einmalig und befördert jährlich rund 60.000 Personen

RFJ-Obmann Ewald Mödritscher Sexualdelikte: Nach dem neuesten Vorfall in Klagenfurt, bei dem drei Männer eine 17-Jährige mit K.O.Tropfen betäubt und anschließend vergewaltigt haben sollen, fordert der RFJ-Kärnten einmal mehr eine härtere Gangart beim Umgang mit Sexualstraftätern. „Sexualstraftaten in Zusammenhang mit verabreichten Betäubungsmitteln haben in letzter Zeit stark zugenommen da die Beschaffung der K.O.-Tropfen problemlos übers Internet funktioniert", so der Landesobmann des RFJKärnten Ewald Mödritscher, der endlich ein Umdenken der Politik einfordert. Ein Mindeststrafausmaß von einem Jahr Freiheitsentzug sei eine Verhöhnung der Opfer, so Mödritscher.

THEMA DER WOCHE

„Bundespräsident schützt Hypo-Verantwortliche!“ FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl kritisierte im Rahmen der Hypo-Debatte diese Woche auch das Verhalten des Bundespräsidenten. „Es ist erschreckend, wie wenig sich das Staatsoberhaupt um die Interessen der österreichischen Steuerzahler bemüht und stattdessen den Verantwortlichen für das Hypo-Desaster medial die politische Mauer macht“, kommentierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl einen Auftritt Fischers in der ZiB2. „Der Vertrauensvorschuss an die Bundesregierung ist und war völlig deplatziert“, so Kickl. Da die SPÖ/ÖVP-Bundesregierung derzeit einzig damit beschäftigt sei ihre Verstrickungen und Verfehlungen in der Hypo-Causa zu vertuschen und zu verschleiern, wäre es jetzt am Staatsoberhaupt zu „mahnen“, so Kickl, der sich vom Bundespräsidenten eine klare Stellungnahme zum größten Finanzskandal in der Geschichte der zweiten Republik erwartet. „Als langjähriger Parlamentarier und ehemaliger Nationalratspräsident hätte Fischer die Pflicht den von der Opposition geforderten Untersuchungsausschuss mit moralischem Druck auf die Bundesregierung durchzusetzen“, betonte Kickl. Es sei bezeichnend und entlarvend, dass SPÖ und ÖVP einen Untersuchungsausschuss zur Causa Hypo ablehnen würden und stattdessen versuchten, ihr Heil in

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl sachlich unhaltbaren eindimensionalen Schuldzuweisungen in Richtung Kärnten zu suchen, sagte Kickl, für den dies einem rot-schwarzen Schuldeingeständnis gleich kommt. „Da es zu den Vorkommnissen nach 2009 keinerlei gerichtsanhängige Verfahren gibt, wäre ein Untersuchungsausschuss das geeignete Mittel um die politischen Verantwortlichkeiten zu klären“, sagte Kickl, der von einem massiven ÖVP-Skandal mit SPÖ-Duldung ausgeht. „Auch wenn ÖVP und SPÖ derzeit mit Unterstützung des Bundespräsidenten mauern, werden die Freiheitlichen nicht locker lassen um den Finanzskandal Hypo aufzuklären. Es wird einen Untersuchungsausschuss geben - spätestens dann, wenn HC Strache Bundeskanzler ist“, versprach Kickl.

Fragant: FPÖ auf Seite der Gemeinden Landesrat Christian Ragger stellte diese Woche klar, dass die FPÖ in der Diskussion um die Errichtung einer Talabfahrt vom Mölltaler Gletscher auf der Seite der Gemeinden stehe. Gleichzeitig aber sei klar, dass die alleinige Entscheidungskompetenz bei Landesrat Rolf Holub liege. Ragger verweist in diesem Zusammenhang auf die Referatsaufteilung in der Landesregierung. Ihr zufolge sind rechtliche

und fachliche Angelegenheiten des Naturschutzes im alleinigen Zuständigkeitsbereich des Grünen. Dieser habe aber noch keine klare Aussage zum geplanten Projekt getätigt. Die Bürgermeister in Oberkärnten, die darauf hinweisen, dass ihre Region vom Naturschutz allein nicht leben könne, sondern auch eine wirtschaftliche Perspektive benötigen, würden sich eine baldige Entscheidung erwarten.


21. Februar 2014 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

Redoute 2014: Unvergleichliche Ballnacht im Zeichen neuen Stils 25 Jahre und kein bisschen leise! Zum Jubiläum baten die Kärntner Freiheitlichen mit Landesrat Christian Ragger zum einzigen Gesellschaftsball Kärntens in das Konzerthaus. Mit tausenden Gästen wurde der Höhepunkt der Ballsaison gefeiert. Seit mehr als zwei Jahr zehnten gilt die „Redoute“ als größter und schönster Ball im Süden Österreichs. Sie braucht den Vergleich mit dem Wiener Opernball nicht zu scheuen und bietet alle Jahre wieder Stars und Attraktionen, von denen man spricht. Zum 25-Jahr-Jubiläum im Konzerthaus 2014 war für die Ball-Veranstalter von der ABC Werbeagentur ein ganz besonderes Jahr, feiert doch die „Redoute“ ihr 25-jähriges Jubiläum. Zum besonderen Anlass öffnete erstmals das „neue“ Konzerthaus in Klagenfurt seine Pforten für die Austragung eines Balles. Als einziger großer Gesellschaftsball im Kärntner Ballkalender sahen die Veranstalter die Verpflichtung, wiederum eine klassische Ballnacht zu gestalten. Wie beim Opernball, sollten auch bei der „Redoute“ die klassische Musik und die Künstler im Vordergrund stehen. Edle Unterhaltungs- und Tanzmusik machten die Redoute 2014 schließlich zur einmaligen Kärntner Ballnacht im klassischen Sinne. Erstmals Polonaise Dazu gehörte auch eine klassische Polonaise, für die sich die Veranstalter heuer erstmals entschieden haben. Zu den Klängen von Carl Michael Ziehrers „Fächerpolonaise“ ziehen 60 Tanzpaare aus ganz Kärnten in den grpßen Saal des Konzerthauses ein. Die künstlerische Leitung des

unvergesslichen Ballabends lag in den Händen der Grande Dame der Kärntner TanzSzene, Frau Ulrike Adler-Wiegele. Redoute-Ballorchester Zu diesem einmaligen Genuss für Augen und Ohren begeisterte die Glantaler Blasmusik Frauenstein unter der Leitung von Kapellmeister Siegfried Schatz die rund 2.000 Ballgäste mit einem Potpourri der schönsten Walzer- und Opernmelodien. Das „Redoute Ballorchester“ verstand es, die Gäste zu faszinieren. Ihrem Auftritt waren Monate des intensiven Probens vorangegangen. Redoute-Flashmob Für wahre Begeisterungsstürme sorgten Kpm. Schatz und seine Musiker mit einem „Flashmob“, an dem sich die unvergleichlichen Sängerinnen und Sänger vom Singkreis Klagenfurt Seltenheim beteiligten. „So etwas hat es in Kärnten noch nie gegeben!“, war die einhellige Meinung vieler Ballbesucher. Die fröhliche Ballstimmung näherte sich nach einem Auftritt der virtuosen Geiger „Trio Piller“ einem weiteren Höhepunkt, bevor sich die Kärntner Sopranistin Peggy Forma in die Herzen der begeisterten Ballbesucher sang. Zu Klängen des Tanzorchesters Imperial füllten sich die Tanzflächen. Jugendliche Ballbesucher kamen in Marco Moos „Videolounge“ voll auf ihre Rechnung. Die neue Redoute zeigte sich mit ihrem schönsten Gesicht!

FPÖ-Landesparteiobmann Christian Ragger konnte bei der 25. Jubiläumsredoute zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland begrüßen. Unser Bild zeigt den FPÖ-Chef mit Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider und zwei Mitgliedern des britischen Oberhauses im Festsaal des Konzerthauses. Großer Bildbericht zur Redoute auf den Seiten 10 und 11.

Im Beisein von KO Mag. Christian Leyroutz und BGF Hans Georg Lopar sowie der Ortsgruppe Sittersdorf wurde bei der Jahreshauptversammlung der Freiheitlichen in Sittersdorf GR Günter Lobnig zum neuen Ortsparteiobmann gewählt. Mit einem Jausenkorb bedankte sich die Ortsgruppe mit dem neuen Obmann GR Günter Lobnig bei seinem Vorgänger, GV Gerhard Nortschitsch für die erfolgreiche Arbeit.

Landtagsabgeordneter a.D. Hans Holzfeind wurde kürzlich 84 Jahre alt. Die beiden Abgeordneten Wendelin Mölzer und Christoph Staudacher gratulierten gemeinsam mit Enkel Mag. Dietmar Holzfeind sehr herzlich.


4 KärntnerNachrichten I 21. Februar 2014

HINTERGRUND

Hypo: Undifferenzierte Panikmache und viele Falschbehauptungen! FPÖ-Landesparteiobmann Christian Ragger und Klubobmann Christian Leyroutz bezweifeln Haftungen des Landes Kärnten für Hypo-Pleite. Untersuchungsausschuss gefordert! Eine unglaublich verlogene Debatte mit Panikmache und Falschbehauptungen macht es für die FPÖ erforderlich, dem kolportierten falschen Zahlenwerk entgegentreten. „Es gibt genügend Expertenmeinungen, die ganz klar bestätigen, dass es ein Milliardenloch von 12 Mrd. und demgemäß Haftungen des Landes gar nicht geben kann", beurteilt etwa der Klubobmann der Freiheitlichen Christian Leyroutz das „Bashing“ der Bundesregierung gegenüber Kärnten im Zuge des Hypo-Desasters. Er stellt einmal mehr klar, dass hier mit falschen Zahlen operiert wird, denn wenn man auf namhafte Experten wie Dr. Johann Neuner verweist, dann habe dieser bereits ausgewiesen, dass der Wertrückstellungsbedarf für faule Kredite 3,1 Mrd. Euro beträgt. FPÖ-Landesparteiobmann Christian Ragger hatte schon zuvor in der Sitzung der Kärntner Landesregierung durchgesetzt, dass der renommierte Rechtsexperte Univ.Prof. Dr. Waldemar Jud ein Gutachten über die tatsächlichen Haftungen des Landes Kärnten ausarbeiten muss. „Tatsache ist, dass dem Land Kärnten seit der von ÖVP-Finanzminister Pröll durchgepeitschten Verstaatlichung der Hypo keine Kontrollrechte zugestanden wurden. Diese Kontrollrechte waren aber Voraussetzung für die Landeshaftung. Fallen die Kontrollrechte weg, sehe ich auch keine Grundlage für Haftungen!“, präzisiert Ragger, der insgesamt von einem

„durchschaubaren Manöver gegen Kärnten“ spricht. „Die dramatische Misere der Hypo begann zu einem Zeitpunkt, als Kärnten nicht mehr Eigentümer der Hypo war. Wir verlangen Aufklärung über die Jahre 2009 bis 2014, und zwar in Form eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses!“, so der freiheitliche Landesparteiobmann. In der dieswöchigen Sitzung des Nationalrates haben sich die Vertreter der FPÖ, allen voran Klubobmann HC Strache, Generalsekretär Herbert Kickl und der Kärntner Abgeordnete Gernot Darmann vehement für eine volle Aufklärung der politischen Verantwortung für die HypoPleite aus. Auch aus den übrigen Reihen der Opposition hagelte es harsche Kritik für die Bundesregierung, der es nicht gelang, den Hypo-Skandal zur Kärnten-Affäre umzukonstruieren. „Es ist aber beschämend, wie der Kärntner Landeshauptmann in dieser Frage agiert. Statt sich schützend vor Kärnten und den Zukunftsfonds zu stellen, hat Peter Kaiser versucht, sich am Grab Jörg Haiders die Schuhe abzuputzen!“, kritisieren Christian Ragger und Christian Leyroutz. Wie die FPÖ-Spitze weiters ausführt stand die Hypo Kärnten bereits im Jahr 1990 nach jahrzehntelanger sozialistischer Alleinherrschaft in Kärnten vor der Insolvenz. Durch die Hereinnahme der GRAWE als Partner konnte die Bank ohne Steuermittel saniert werden. In weiterer Fol-

ge hat man sich unter Federführung der SPÖ-Kärnten für ein klares Geschäftsmodell bei der Landesbank entschieden. Dieses Geschäftsmodell lautete: Bankenwachstum durch Landeshaftung! Genau dieses Geschäftsmodell wurde vom damaligen SPÖ-Finanzreferent Max Rauscher und dem späteren HypoVorstand Dr. Jörg Schuster dem Kärntner Landtag vorgelegt und über fast eineinhalb Jahrzehnte auch von sämtlichen Aufsichtsbehörden ak-

zeptiert. Somit ist klar, dass das Sytem Hypo von der SPÖ erfunden wurde.

„Die wahren Verantwortlichen für das Hypo-Desaster sitzen in der Bundesregierung und im schwarz-roten Bankensektor. Wir schützen Kärnten!“ Landesrat Christian Ragger

DAS KLEINE INTERVIEW „Ein Untersuchungsausschuss zur Hypo ist unerlässlich!“ KN: Herr Klubobmann, was kann Kärnten in der HypoAffäre derzeit tun? Leyroutz: Jetzt ist ein Schulterschluss aller im Landtag vertretenen Parteien zum Schutze Kärntens und seines Zukunftsfonds notwendig. Kärnten muss ein vitales Interesse daran haben, dass ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Verantwortung der Bundesregierung im Zuge der Notverstaatlichung klärt. Wie man sich derzeit an Kärnten die Schuhe abputzt, ist einfach unerträglich. KN: Was bringt ein Untersuchungsausschuss? Leyroutz: Wir wollen die Wahrheit ans Licht bringen. Wir wollen einen Offenbarungseid: Wer sind die Profiteure der Hypo-Pleite? Wer

sind die sogenannten Experten, die bis zu 300 Millionen Euro an Honoraren und Bezügen abkassiert haben? Wer hat Aufträge erhalten? Wem wurden riskante Kre-

FPÖ-Klubchef Leyroutz. dite gewährt und wem wurden Kreditnachlässe gegeben? Wer hat beim HypoAusverkauf zugeschlagen? Wer hat von der Sicherheitenver wertung nach der Verstaatlichung profitiert? Lauter Fragen, die im Interesse der Steuerzahler und im Interesse des Landes geklärt werden müssen.


21. Februar 2014 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

OFFENER BRIEF Lieber Landeshauptmann, bleibe bei der Wahrheit!

Auf der nur 188 km2 großen Insel Jersey im Ärmelkanal, die als Steuerparadies gilt, zocken internationale Finanzhaie. Leider auch mit Hypo-Geld.

Hypo: Nach wie vor Derivatgeschäfte? „Die Hypo-Bank macht weiterhin Veranlagungsgeschäfte mit einer Firma im Steuerparadies Jersey, die bereits 2009 Verluste in Höhe von rund 500 Millionen Euro verursacht hat. Dafür muss der Steuerzahler geradestehen. Für welche Spekulationsverluste noch?“ - Diese Frage stellte der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger bei einer Pressekonferenz. Es sei kaum zu fassen, dass die Bank in ihrer Bilanz 2012 derivative Finanzprodukte im Wert von 1,4 Milliarden Euro ausweist. Die Hypo spekuliere offenbar vor den Augen des Finanzministeriums in schwindelerregender Höhe. Und das, obwohl die Veranlagungsfirma auf Jersey bereits 2009 Verluste von 500 Millionen Euro verursacht hat. Die Hypo arbeite nach wie vor mit dieser Veranlagungsfirma. Dabei ließ sie sich von der Deutschen Bank über den Tisch ziehen. Die Deutschen entscheiden, womit spekuliert wird, kassieren dafür eine Jahresgebühr von 50 Millionen Euro, aber das gesamte

Risiko trägt der österreichische Steuerzahler. Ragger fordert eine öffentliche Prüfung der Firma "HBInt. Credit Management Ltd." auf Jersey. Weiters müsse man laut Ragger endlich die Rolle der Grazer Wechselseitigen Versicherung in der Causa beachten. Diese war von Anfang bei der Expansion der Hypo als Hälfteeigentümer dabei. Sie stellte Vertreter im Aufsichtsrat und im Kreditausschuss, vorübergehend auch den Vorstandsvorsitzenden und wusste über alle relevanten Daten Bescheid. Sie kassierte auch kräftig beim Verkauf der Bank an die Bayrische Landesbank mit. „Doch kritisiert wird nur das Land Kärnten, die Grawe bleibt außen vor", zeigt Ragger auf. Sie gehöre zur "schwarzen Reichshälfte" und werde daher geschont, während man alles den Freiheitlichen zuschieben möchte. Es wäre Zeit, über Beiträge der Grawe zu diskutieren, denn diese zahlte bei der Notverstaatlichung nur 30 Mio. Euro, während Kärnten 200 Mio, Euro einbrachte.

Ich erinnere Dich: Du warst bereits 1990, übrigens als einziger der jetzt noch aktiven Politiker dabei, als das System der Haftungsübernahmen für die Hypo eingeführt worden ist. Dazu hat Dich kein Freiheitlicher überreden können, weil das Gesetz vom damaligen SPÖFinanzreferenten Max Rauscher ausgearbeitet wurde. Du und Deine Stellvertreterinnen Dr. Gabrielle Schaunig-Kandut und Dr. Beate Prettner stimmten am 22. April 2004 auch zu, als der Landtag einstimmig den Haftungsrahmen ausgeweitet hat. Die SPÖ hatte immer einen Vertrauensmann für den Hypo-Aufsichtsrat nominiert. Dieser Experte, Herr Mag. Christoph Schasché, saß bis 2007 im Kreditausschuss und wußte daher aus erster Hand Bescheid, welches Risiko die Bank bei Kreditvergaben übernimmt. Er hat ja den Großkrediten auch zugestimmt. Wenn die SPÖ ihre Kontrollaufgaben ernst genommen hat, war sie daher zeitnah und voll umfänglich über alle Risken der Hypo informiert. Es ist daher nicht redlich, wenn Du und die SPÖ Kärnten jetzt so tun, als wären sie von den Freiheitlichen hinters Licht geführt worden. Hab den Mut zur Wahrheit! Und die sieht so aus, dass auch die SPÖ Kärnten voll hinter der Haftungsübernahme stand und die Südosteuropa-Expansion der Hypo unterstützt hat. Dass

LR Christian Ragger. dabei die Haftungsübernahmen in keinem gesunden Verhältnis zum Landesbudget stand, ist ein Fehler gewesen, den auch ich einbekennen muss. Es waren aber die Freiheitlichen mit Jörg Haider, die diesen Fehler korrigiert haben, indem sie gegen den Widerstand der SPÖ den Verkauf der Bank an die Bayern-LB forciert haben. Dass dann ein ÖVP-Finanzminister diese Korrektur durch die Verstaatlichung ad absurdum führte, ist tragisch. Ich bin der Meinung, dass der Riesenschaden der Hypo nicht in der Ära bis 2007, als wir die Haftungen eingingen, entstand, sondern später. Dafür trägt Kärnten nicht die Verantwortung. Setzen wir uns ein, dass die Wahrheit darüber ans Tageslicht kommt und verschwenden wir unsere Energien nicht, in interne Schuldzuweisungen, die nichts bringen und noch dazu falsch sind. Als Landeshauptmann wärst Du das dem Land schuldig!


Die Hypo: Ein rot-schwarzer Mega-Skandal!

2007 kauft die BayernLB die Mehrheit an der Hypo Alpe-Adria. Ab diesem Moment war die Bank keine Kärntner Landesbank mehr, sondern eine deutsche Bank beziehungsweise eine Bank in deutschem Mehrheitseigentum. Kärnten hat von seinen Verkaufserlösen aus der Hypo den Zukunftsfonds in der Höhe von 500 Millionen Euro gebildet. Seitens des Landes werden die Zinsen, die dieses Kapital abwirft, für Zukunftsprojekte verwendet. Die oft kritisierten Landeshaftungen für die Hypo hat entgegen der medialen Darstellung zudem nicht alleine die FPÖ zu verantworten. In Wahrheit haben sowohl SPÖ als auch ÖVP mit den jeweiligen Budgets auch das Haftungsvolumen mitbeschlossen. Es sei hier auch erwähnt, dass in allen anderen Bundesländern ebenfalls Landeshaftungen für Banken übernommen wurden. Nach dem Verkauf der Anteile des Landes an die Bayrische Landesbank im Mai 2007 hat diese die vollständige Kontrolle über die Bank übernommen. Die Bayern wollten dezidiert das alleinige Sagen in der Hypo haben. Der Vorstand der Bank wurde ausschließlich durch die BayernLB besetzt, bei den Vorständen handelte es sich zu keinem Zeitpunkt um Parteimitglieder der Freiheitlichen. Das Land Kärnten hatte ab diesem Zeitpunkt keinen Einfluss mehr. Durch Hochrisikogeschäfte, die die Bayern eingingen, schlitterte die Hypo in die Krise, die schlussendlich zur nicht notwendigen Verstaatlichung durch ÖVP-Finanzminister Josef Pröll führte. Bei den Haftungen des Landes Kärnten handelt es sich um reine Ausfallshaftungen. Das heißt, das Land Kärnten haftet nur dann, wenn die Bank nicht mehr zahlungsfähig ist. Die Haftungskette vor der Verstaatlichung hat wie folgt ausgesehen: • Hypo Alpe-Adria-Bank • Bayrische Landesbank als Eigentümerin der Hypo • Freistaat Bayern als Eigentümer der Bayrischen Landesbank • Haftungsverbund der Hypo-Landesbanken und hier vor allem die ÖVP-geführten Länder wie Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg sowie der Raiffeisenkonzern als Miteigentümer einiger Hypo-Landesbanken • Das Land Kärnten

Durch die Verstaatlichung der Hypo Alpe-Adria und durch die nun von der SPÖ-ÖVP-Bundesregierung vorgeschlagene „Anstaltslösung“ hat sich die Haftungskette wie folgt geändert: 1. Hypo Alpe-Adria-Bank 2. Bund als Eigentümer der Hypo 3. Das Land Kärnten Durch die Verstaatlichung hat sich zum einen die Haftungsposition des Landes Kärnten massiv verschlechtert, weil die Bayrische Landesbank und der Freistaat Bayern aus der Haftung ohne Gegenleistungen und ohne Not von der Bundesregierung unter SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann und dem damaligen ÖVP-Finanzminister Josef Pröll entlassen wurden. Und zum anderen werden durch die von SPÖ und ÖVP vorgelegte „Anstaltslösung“ auch noch die Hypo-Landesbanken und der Raiffeisenkonzern, traditionell der ÖVP nahestehend, aus der Verantwortung entlassen. Diese Bundesregierung hat es zusammengebracht, das gesamte Risiko einer unverantwortlichen Expansionspolitik von gierigen Bankern auf die heimischen Steuerzahler abzuwälzen. Das bedeutet, dass die Österreicherinnen und Österreicher eventuell am Ende für bis zu 19 Milliarden Euro geradestehen müssen. Diese Vorgänge müssen in einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss untersucht und aufgeklärt werden! Ebenso muss die Tatsache untersucht werden, dass seit der Verstaatlichung Beraterkosten in der unglaublichen Höhe von 400 Millionen Euro angefallen sind. Ab dem Zeitpunkt der „Notverstaatlichung“ durch den damaligen ÖVP-Finanzminister Josef Pröll müssen alle Umstände bis hin zum heutigen Tag unter die Lupe genommen werden. Hier ist insbesondere das zeitverzögernde Verhalten, eine Abwicklung der Hypo AlpeAdria in die Wege zu leiten, von den nachfolgenden Finanzressortverantwortlichen Maria Fekter und Michael Spindelegger mehr als aufklärungsbedürftig. Eines ist auf jeden Fall klar: An der gegenwärtigen verheerenden Situation tragen einzig und allein die beiden Regierungsparteien SPÖ und ÖVP und nicht die Freiheitlichen die Schuld!


AK-WAHL 2014

FPÖ: Auf Augenhöhe mit Arbeitnehmern!

Jüngere Arbeitnehmer liegen Landesrat Christian Ragger ganz besonders am Herzen.

21. Februar 2014 I KärntnerNachrichten 7

MELDUNGEN

Die Spitze der Freiheitlichen Arbeitnehmer mit Bundesobmann LAbg. Bernhard Rösch, dem Kärntner Spitzenkandidaten Manfred Mischelin und seinem Stellvertreter Hans Peter Traar und dem Kärntner FPÖ-Chef Landesrat Christian Ragger.

34.000 Kärntner ohne Job und die Regierung schweigt Einmal mehr scharf ins Gericht gingen die Freiheitlichen Arbeitnehmer und FPÖ-Chef Christian Ragger mit der Arbeitsmarktpolitik der Kärntner Landesregierung. „34.000 Kärntner Arbeitslose so viele wie nie zuvor, scheinen dem roten Landeshauptmann und dem roten Präsidenten der Kärntner Arbeiterkammer vollkommen egal zu sein!“, kritisierte FA-Spitzenkandidat Manfred Mischelin das konsequente Schweigen zur höchsten Arbeitslosigkeit seit Kriegsende. Parteiobmann Christian Ragger legt nach: „Die Kärntner Arbeitnehmer zahlen jährlich 22 Millionen Euro an Beiträgen an die Arbeiterkammer. Eine echte Vertretung der Interessen der Arbeitnehmer muss auch kritische Worte gegenüber der Landesregierung finden, wenn diese permanent Maßnahmen beschließt, die negative Auswirkungen für die arbeitende Bevölkerung hat!“, kritisier-

te Ragger und verweist etwa auf die versprochene, aber von LH Kaiser längst verschobene Senkung der Strompreise oder die Schließung der Landestankstellen als letzte Möglichkeit für Pendler, billiger zu tanken. Kritik seitens der Freiheitlichen kommt auch an der vorgenommenen Kürzung der Pendlerpauschalen von bis zu 1.000 Euro jährlich. Spitzenkandidat Manfred Mischelin: „Bis Ende Juni 2014 müssen alle Kärntner Pendler ihre Daten in den Pendlerrechner der Arbeiterkammer eingeben. Dieser Rechner ist so programmiert, dass bei vielen Pendlern die Unzumutbarkeit der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wegfällt. FA-Bundesobmann Bernhard Rösch, der auf Wahlreise in Kärnten war, rief die Arbeitnehmer auf, bei den AK-Wahlen den Freiheitlichen die Stimme zu geben, um mehr Kontrolle in der roten Kammer durchzusetzen.


8 KärntnerNachrichten I 21. Februar 2014

LANDESPOLITIK

MELDUNGEN

Blumengrüße zum Valentinstag: Einem alten Brauch folgend, wurde auch heuer wieder mit Blumengrüßen am Valentinstag das nahende Frühjahr angekündigt. So auch Vzbgm. Gerald Grebenjak, der Sigrid, Diana und Barbara an ihrer Arbeitsstelle blumige Valentinsgrüße überbrachte.

KOMMENTAR (Zu) späte Einsicht! Seit Jänner 2014 bestätigen die Landwirtschaftskammern gegenüber der AMA, dass die Alm-Referenzflächen, die die Bauern in Zusammenarbeit mit den Kammern ermittelten, nach bestem Wissen angegeben worden sind. Somit hofft man, dass die Sanktionen gegenüber unseren Bauern erlassen werden, die Rückforderungen bleiben jedoch aufrecht! An und für sich haben die verantwortlichen Politiker, allen voran der ehemalige BM Berlakovich mit den Kammern die Sorgen der Bauern über einen langen Zeitraum ignoriert und auch bewusst verschwiegen. Diese Bestätigungen kommen Behördenirrtum einem gleich und stellen auch ein (Mit-) Schuldeingeständnis der Kammern dar! Rechtlich gesehen sind die Referenzflächen von den Kammern festgestellt wor-

LWK-Vorstandsmitglied Manfred Muhr den, der Bauer war nur Auskunftsperson! Somit bleibt zu hoffen, dass die Almbauern nicht die allein Schuldigen sind. Genau diese Haftungsübernahme wurde von uns bereits vor 11/2 Jahren gefordert, damals wurden wir als „reaUtopisten“ litätsfremde bezeichnet. Hätte man diese Bestätigungen schon damals ausgestellt, hätten sich die Bauern viel Ärger und Geld erspart. Leider kommt diese Einsicht für viele zu spät ! KV Manfred Muhr

KABEG: Die roten Bonzen sind zurück. Der Sparkurs der Kabeg beginnt mit dem Kauf eines neuen Dienstwagens für den Kabeg-Chef! Darüber ärgert sich der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz. Wie ihm mitgeteilt wurde, habe Arnold Gabriel nämlich einen BMW mit dem Neuwert von ca. 72.000 Euro bestellt. Während im Land an allen Ecken und Enden gespart wird und vor allem die Kabeg den verbindlichen Auftrag habe, einzusparen, sei dies ein Affront gegenüber dem Steuerzahler. „Der Landeshauptmann schweigt dazu. Das hat sich Kärnten nicht verdient!“, kritisiert Leyroutz. Kniefall vor Pharmalobby: Wie befürchtet wurde in Brüssel der Genmais Pioneer 1507 zugelassen. 19 Mitgliedstaaten haben sich gegen den Mais ausgesprochen, vier waren dafür und weitere vier haben sich der Stimme enthalten. Damit geht die Entscheidung weiter Der Kärntner an die EU-Kommission. Es FPÖ-Abgeordnete ist kein Geheimnis, dass die Harald Jannach Kommission sich für die Zulassung aussprechen wird. Enttäuscht von dem Ergebnis zeigt sich der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Harald Jannach und sieht darin „wieder einmal einen weiteren Beweis, wie die EU am Gängelband der Pharmalobby und der Agrarkonzerne hängt.“ Der Genmais Pioneer 1507 bildet in allen Pflanzenteilen ein Insektizid, welches nicht nur den Schädlingen wie den Maiszünsler vernichtet, sondern auch für nützliche Insekten zur Todesfalle werden kann. Saubere Lösung: Monatelang hat der Unvereinbarkeitsausschuss des Kärntner Landtages diesen Beschluss verzögert. Doch jetzt hat der Ausschuss einstimmig festgestellt, dass Landesrat Christian Ragger seine Tätigkeit als Anwalt korrekt ruhend gestellt hat und daher keine Unvereinbarkeit mit seiner Funktion als Landesrat besteht. Vertreter der rotgrün-schwarzen Koalition hätten vergeblich versucht, parteipolitisches Kleingeld zu wechseln, indem sie die Entscheidung in Schwebe gehalten haben, heisst es von Seiten der Freiheitlichen. „Nunmehr hat sich herausgestellt, dass ich denselben korrekten Weg gewählt habe wie z.B. mein Berufskollege, der Salzburger Landeshauptmann Dr. Hauslauer", so auch Landesrat Christian Ragger: „Hier geht es auch um die Frage, ob man Personen, die in der Privatwirtschaft erfolgreich tätig waren, in der Politik haben will. Dabei muss man ihnen die Möglichkeit eines vorübergehenden geordneten Rückzuges und die Möglichkeit einer Rückkehr geben“, betont Ragger.


21. Februar 2014 I KärntnerNachrichten 9

KULTUR

Veranstaltungen im Schloss Albeck So, 16. 03., 11 h: „ Von Kreisler bis Nestroy - Einladung zum Taubenvergiften“ . Alexander Morandini -Chansons von Kreisler bis Nestroy. Am Klavier: Bernd Leichtfried

Die indianische Panflöte gleitet sanft durch die Luft. Als sanfte Brise berührt sie deine Seele, weckt deinen Geist und bringt dich zu Mutter Erde. Vereint mit ihrem Klang kannst du in die verborgenen Kräfte der Natur hinein lauschen. Der peruanische Ausnahmekünstler Carlos vermittelt authentische Atwww.pachakuti.at mosphäre. So, 16. 03., 15 h: Walter & Heide Lehmann: Dia-Doppelconference „ Mit der flotten Oma per Autostopp durch Südfrankreich“

Begleiten Sie Alexander Morandini in eine Welt der heiteren, makaberen und bösen Chansons und Monologe von Georg Kreisler, Kurt Tucholsky und Johann Nestroy. Im Mittelpunkt dieses Programms stehen die Chansons Georg Kreislers. Neben den lustigen und besinnlichen Chansons von Georg Kreisler hören Sie in diesem Konzert auch Texte und Monologe von Kurt Tucholsky und Johann Nestroy. Der Schauspieler Alexander Morandini mit seinem markanten Bariton hat sich insbesondere durch Chansons profiliert und wird vom Pianisten Bernd Leichtfried kongenial begleitet. Lassen Sie sich dieses Highlight nicht entgehttp://www.morandini-art.com hen! So, 16. 03., 15 h: Vortrag Carlos Escobar Pukara Diashow - Land der Inkas mit Live Panflötenmusik

auftritt, verdanken wir nur unserer persönlichen Freundschaft zu ihm. Sein Instrument, der Hemage Bass, wurde eigens für ihn nach seinen Angaben in Österreich gebaut, und er verwendet es als Streich-, Zupf- und Perkussionsinstrument. Seine Autorität und scheinbar mühelose Originalität machen ihn fraglos zu einem der besten Spieler seines Instruments. Der Kritiker Patrick Hinley:“ David Friesen tut für den Bass, was Pythagoras für die Dreiecke tut.“ Nat Hentoff: “David Friesen ist ein Phänomen, ein Spieler, dessen Passion als Musiker, Ton, Rhythmus und Vorstellungskraft alle Kategorien sprengt.“ Seine Virtuosität ist frappierend und seine Musik außerordentlich komplex in ihrer einfachen Schönheit, ihrer atmen beraubenden Melodiosität, voll von Offenheit, erfrischend friedvoll und ideenreich. Wenige Solointerpreten schaffen es, ihre Musik so kraftvoll und zutiefst berührend zu gestalten. www.davidfriesen.net Sa, 15. März bis Fr, 11. April 2014

Gänseleber-Pastete mit Bordeaux-Wein ist nur eine Seite. Kunst jeglicher Art: Von den ältesten Höhlenmalereien der Menschheit über atemberaubende romanische Pilgerkirchen bis zu Chagall und Matisse - das ist eine andere. Weitere Schwerpunkte: Viele interessante menschliche Kontakte, Biking über die Sanddünen an der atlantischen Küste, Kajaking in den wilden Schluchten der Cevennen... All das unternahm das nicht-mehr-so-junge Ehepaar Lehmann in einer zehnwöchigen Reise durch SüdFrankreich, zwischen Mittelmeer und Atlantik. Ausschließlich per Anhalter - mit gezählten 265 Fahrern. So, 23. 03., 11 h: David Friesen, Solo

Mensch -Natur- Musik Akrylbilder von Renardo Reinhard Niessner Vernissage: Sa, 15. März, 18 Uhr Der Amerikaner David Friesen ist einer der ganz Großen in der internationalen Jazzszene. Das ein solcher Weltklassestar in Albeck

Nähere Infos unter: www.schloss-albeck.at


Lady Redoute: Ulrike Adler-Wiegele

Die Redoute Das Redoute-Ballorchester mit den besten Musikern K채rntens unter der Leitung von Kapellmeister Siegfried Schatz begeisterte die Ballg채ste.

Schon Stammg채ste auf der Redoute sind die Croupiers vom Casino MOND in Slowenien. Gespielt wurde zugunsten der Kinderkrebshilfe.

LAbg. Harald Trettenbrein mit seiner Tochter.

LAbg. Werner Angerer mit Baumeister F체rstauer und charmanter Begleitung.


in Bildern

Bezaubernd hübsche Damen standen im Mittelpunkt der 25. Jubiläums-Redoute im Konzerthaus..

Klassisch: die Fächerpolonaise

Dr. Ramona Kordesch, NRAbg. Gernot Darmann und Gattin.

Subway-Lady Sandra Wassermann mit Harald Schellander und gut gelaunten Ballgästen.

Unten: NRAbg. Wendelin Mölzer mit Hüttenberg-Bürgermeister Josef Ofner und seiner Begleitung.

..Das Jung-Damen- und Herrenkomitee zog das Ballpublikum in seinen Bann.


12 KärntnerNachrichten I 21. Februar 2014

FREIZEIT

Sonnenskilauf am Kärntner Nassfeld: Heiße Partys im coolen Schnee m Kärntner Nassfeld, der größten Sonnenterrasse der Alpen, direkt an der Grenze zu Italien, steht von 15. März bis 21. April der Sonnenskilauf auf dem Programm. Da sind prickelnde Frühlingsgefühle sicher, denn je nach Tagesmotto heißt es, Leder- oder Badehose anziehen und bei den spritzigen Themenbars und coolen Events Partylaune im glitzernden Firn einfangen.

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Über den weißen Snow-Walk „Snow Beach am Berg” und „Waterslide Contest” geben am 22. März den Startschuss fürs Carven unter südlicher Sonne: Wer in Badehose, Bikini und anderen st(r)andesgemäßen Outfits auf der Piste erscheint, wird mit Gratisdrinks auch gleich belohnt. Womit Mann und Frau ihr Fashion-Statement am Pool in der nahen Sommersaison abgeben, zeigen die Models am Snow-Walk. Einen kleinen Vorgeschmack aufs Wellenreiten an heißen Stränden erhalten die Teilnehmer am Waterslide Contest, der am Nachmittag über die Bühne geht. Auf Skiern oder dem Board heißt es, ein 15 Meter langes Wasserbecken zu überqueren – natürlich mit Anlauf. Wer den Sprung schafft, ohne in die Fluten einzutauchen, darf sich zu den Siegern zählen. Stramme Wadln auf die Ski Von 27. bis 29. März schlüpfen Gäste am Nassfeld beim Retro Ski-Weekend in Lederhose oder Dirndl: Da treten stramme Wadln und zünftige Madln zur rasanten Abfahrt an. Punkte gibt´s nicht nur für die Leistungen auf den Brettln, sondern auch für das fescheste Outfit. Außerdem stehen eine Modeschau und ein feierlicher Ausklang bei einer abend-

lichen Party auf dem Programm. Auch in den folgenden Wochen ist Feiern angesagt: „Salsa meets Snow” lautet das Motto bei der „Festa de Cuba“ am 6. April, wenn heißblütige Tänzerinnen aus dem Karibikstaat zu Latino-Rhythmen die Hüften schwingen, während die Barkeeper exotische Drinks wie Caipirinha, Mojito & Co nach Originalrezepten mixen – Palmenstrand-Feeling inklusive. Und sportlicher Ehrgeiz ist bei der „Nassfeld Ski & Golf Trophy“ von 11. bis 13. April 2014 gefragt: Nach dem morgendlichen Abfahren auf den Pisten des Nassfelds geht´s zum Abschlagen auf den Golfplatz. Cocktails und Prosciutto in der Hängematte Zur Karibikbar, Italian Bar oder auf die Alm – die bunten Themenbars, die während des Sonnenskilaufs ihre Schirme aufspannen, laden mit kulinarischer Stärkung und fruchtigen Cocktails zu einer Reise um die Welt. Dem Dolce Far Niente lässt sich in der italienischen Lounge frönen – bei Cappuccino, Aperol Spritz und frutti di mare. An das Landleben von anno dazumal erinnert der urige Bauernhof, wo

Fotos: nassfeld.at

der „Sterz“ (= Polenta) wie bei den Bauersleuten über offenem Feuer zubereitet wird. Gleich einige Schwünge weiter lockt die Karibikbar, wo sich tropische Palmenwedel in der frischen Frühlingsluft wiegen. Rund um die Themenbars heißt es Abschnallen und Chillen und mit einem Drink in der Hand den Live-Bands lauschen – ob von der Hängematte, vom Strandkorb, vom Sofa oder vom Doppelliegestuhl aus. Fun im Firn macht Appetit auf feine Happen aus dem Schmelztiegel der Kulturen im Dreiländereck Kärnten, Italien und Slowenien – kein Problem, denn auf den 25 Hütten und Restaurants auf der Nassfelder Sonnenterrasse laden Prosciutto aus Friaul, Gailtaler Speck, Kärntner Kasnudln, Ravioli, Reindling und Cremeschnitte aus Slowenien zum Genuss. Immer der Nassfeld-Sonne nach Und beim Sonnenskilauf sind Wintersportler diesen Winter garantiert auf der Sonnenseite unterwegs: Denn wo sich gerade glitzernde Sonnenstrahlen einfangen lassen, weist in diesem Winter die Nassfeld Sonnenuhr aus. An markanten Punkten – bei der Bergstation Gartnerkofel und Bergstation Madritsche – verraten die Nassfeld Sonnenspots mehr zum Sonnenskigebiet. Sonnenskilauf-Pauschale • 3 bis 7 Nächte • inkl. 2 bis 6 Tage TOPSKIPASS • 2 bis 6 Tage Skidepot buchbar 15. März bis 21. April 2014 ab 449 Euro für 7 Nächte mit Frühstück Nähere Infos unter: www.nassfeld.at


21. Februar 2014 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Zahlenlotto belohnt wieder Gewinner: 100% höhere Gewinne bei „Terno“ und „Ambo“ bis zum 8. März ist auch bekannt von 100 Prozent, es werden Euro setzten ein BurZes ahlenlotto als „Das andere Lotto“. Und also alle Gewinne verdoppelt. genländer und ein ist in der Tat anders: Denn win2day-Spiel teil hier wird man mitunter fürs Gewinnen belohnt, erhält sozusagen eine Prämie fürs Gewinnen. So auch jetzt, denn Zahlenlotto 1-90 führt wieder die beliebten Prämienrunden durch, und zwar bei den Spielarten „Terno“ und „Ambo“. Da gibt es im Zeitraum von 18. Februar bis zum 8. März 2014 eine Prämie

Zuletzt machten sich drei Spielteilnehmer bzw. Spielteilnehmerinnen die Prämienrunden zunutze, um jeweils fünfstellige Gewinne zu erzielen: Ende Jänner setzte ein Tiroler 60 Euro bei der Spielart „Ambo“ und gewann – dank der Verdoppelung – das 250-fache des Einsatzes, also 15.000 Euro. Jeweils 50

Bingo verlost jetzt zwei VW Tiguan ei Bingo gibt es jetzt zusätzlich zwei VW Tiguan zu gewinnen. Ausgespielt werden diese Autos unter allen Bingo Tipps, die bei den beiden Ziehungen am Samstag, den 15. und am Samstag, den 22. Februar 2014 mitspielen. „Der VW Tiguan ist die beste Symbiose aus Design, Fahrdynamik und Alltagstauglichkeit. Er steht für Freiheit und Abenteuer auf allen Wegen. Der SUV präsentiert sich dabei ganz im Stile der aktuellen Volkswagen Designsprache und unterstreicht das selbstbewusste Auftreten des kompakten Multitalents“. So wird dieses Auto in den Fachmedien positiv bewertet. Die Verlosung findet am Samstag, den 22. Februar 2014 statt. Die ermittelten Quittungsnummern werden in der Bingo

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Show (Samstag, 18.20 Uhr, ORF 2) bekannt gegeben. Weiters findet man sie unter anderem im ORF Text auf Seite 722, im Internet unter www.win2 day.at, beim InfoDienst unter Tel.: 0900 900 600 sowie in den Annahmestellen.

nehmer, jeder von ihnen gewann 12.500 Euro. Zahlenlotto-Ziehun gen finden jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag statt. Bei „Terno“ setzt man drei (aus 90) Zahlen. Sind diese drei unter den fünf gezogenen, hat man gewonnen. Dank der 100%Prämie das 6.000-fache des Einsatzes. Bei „Ambo“ setzt Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Carinthian Druck, Liberogasse 6, 9020 Klagenfurt am Wörthersee; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten.

VO R S C H AU 8. Runde 2014

Ziehung vom Mi., 12. 02. 2014

14381 Ziehung vom Do., 13. 02. 2014

10013 Ziehung vom Fr., 14. 02. 2014

Bingo VW Tiguan: Verbrauch VW Tiguan Sport & Style, 110 PS TDI BMT: 5,3 l/100 km. CO2-Emission: 138 g/km. Symbolfoto. © Österr. Lotterien

man zwei Zahlen. Sind beide unter den gezogenen, gewinnt man jetzt dank der Prämie das 250-fache des Einsatzes. Einsätze sind zwischen 1 Euro und 500 Euro möglich.

42298 Ziehung vom Sa., 15. 02. 2014

14244 Ziehung vom So., 16. 02. 2014

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17052 Ziehung vom Di., 18. 02. 2014

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1: Wolfsberger AC– Austria Wien 2: SV Ried– Sturm Graz 3: SC Wr. Neustadt– Wacker Innsbruck 4: VfL Wolfsburg– B. Leverkusen 5: VfB Stuttgart– Hertha BSC 6: Rapid Wien– SV Grödig 7: Mönchengladbach– TSG Hoffenheim 8: SC Freiburg– FC Augsburg 9: 1. FC Nürnberg– E. Braunschweig 10: E. Frankfurt– Werder Bremen 11: Norwich City– Tottenham Hotsurs 12: Newcastle United– Aston Villa 13: Crystal Palace– Manchester United 14: Cardiff City– Hull City 15: West Ham United– FC Southampton 16: Sampdoria Genua– AC Milan 17: Betis Sevilla– Athletico Madrid 18: Grasshoppers Zürich– FC Basel Spiel 1-5 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 21. Februar 2014

VERANSTALTUNGEN

„Symphonie des Lebens“ Das Konzertereignis 2014 emino Rossi ist einer der in Deutschland erfolgreichsten LIVE-Künstler der letzten Jahre. Über 500.000 Besucher durften bisher seine Tourneen erleben, die durch ihre abwechslungsreiche, multikulturelle und ganz persönliche Programm-Zusammenstellung auch NichtSchlagerfans berührt und begeistert haben. Natürlich ganz abgesehen von einem hervorragend aufgelegten Semino Rossi, der Musikgenuss auf höchstem Niveau präsentierte und Spielfreude demonstrierte, die von Herzen kommt und sein südamerikanisches Temperament offensichtlich macht.

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Von der Begeisterung und dem Zuspruch seiner Fans angetrieben, hat sich Semino Rossi nun entschieden, auch im Frühjahr 2014 wieder auf große Europa-Tournee zu gehen. Der argentinische Schlagerstar und Frauenschwarm wird seine Konzerte inhaltlich sicher an sein neues Album anlehnen.

Für ganz besonders viel Aufmerksamkeit sorgt das neue Album in Kennerkreisen schon jetzt. Denn: Semino Rossi hat sich mit Dieter Bohlen für den erfolgreichsten Produzenten im Lande entschieden. Wer Semino Rossi kennt, der weiß, dass sich sein Konzertrepertoire auch immer aus seinen beliebtesten Songs und vielen weiteren spannenden und musikalisch abwechslungsreichen Elementen zusammensetzt. Einem ganz besonderen Konzerterlebnis steht also nichts mehr im Wege. Wer den Meister des romantischen Schlagers noch nicht live erlebt hat, der sollte sich schleunigst davon überzeugen lassen, wie überraschend charmant und unterhaltsam ein Konzertabend mit Semino Rossi ist. ACHTUNG – NEUER TERMIN: 10. 03. 2014 Villach - Stadthalle Karten in allen oeticket-Verkaufsstellen,

z.B. Villacher Kartenbüro (04242/27341), Kärntner Reisebüros, MediaMarkt, Österr. Verkehrsbüros, Trafikplus; Spittal: Tourismusbüro; Radenthein: Reisebüro Bacher; Faak/See: Tourismusbüro. SCHLAGERFREUNDE-TICKET-HOTLINE: 01 – 96 0 96 234 Weitere Infos und Tickets unter www.schlagerfreunde.at


21. Februar 2014 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

Neueröffnung: Im Hofbräu zum Lindwurm geht’s wieder zünftig zu! Ab sofort heißt es in Klagenfurt wieder „Ozapft is“, denn das beliebte Hofbräu zum Lindwurm hat wieder seine Pforten geöffnet.

zum Lindwurm gibt es jetzt ein neues Lokal in der Innenstadt, das seine Gäste von Montag bis Sonntag kulinarisch verwöhnt. Demnächst werden auch Mittagsmenüs angeboten“, so Michael Jammer.

Neu renoviert und mit frischem Wind öffnete das Hofbräu zum Lindwurm kürzlich seine Pforten. Mitten im Herzen der Landeshauptstadt Klagenfurt gibt es gleich neben dem Lindwurm Zünftiges aus Bayern. Herzhafte Stelzen, schmackhafte Ripperln, Obazda mit frisch aufgebackenen Bierbrezen und selbstverständlich köstliches Hofbräu aus dem Zapfhahn.

Lederhosen-Feeling, urige Atmosphäre, zünftiges Essen und kühles Blondes sorgen für eine Wohlfühlstimmung. Michael Jammer und sein Team freuen sich auf ihre Gäste.

Chef Michael Jammer trifft mit seinem Konzept mitten ins

Warme Küche gibt es täglich von 11.00 bis 22.00 Uhr. Schwarze. Ein uriges Lokal, in dem man sich trifft, gut isst und gerne verweilt - das ist das Hofbräu zum Lindwurm. Nach einer Umbauzeit von viereinhalb Monaten kann sich

die Veränderung sehen lassen. „Zuerst waren nur kleinere Umbauarbeiten geplant, jedoch sind es dann immer mehr geworden. Die Arbeit hat sich gelohnt. Mit dem Hofbräu

Schauen auch Sie vorbei! Hofbräu zum Lindwurm am Neuer Platz 1 9020 Klagenfurt am Wörthersee


Schnellster Weg zur Gondel

Gäste des Alpinen Lifestyle Hotels Tannenhof in der Ski amadé urlauben 4 Tage, bezahlen aber nur 3. ie Voraussetzungen für einen herrlichen Winterurlaub könnten nicht besser sein: Bestens präparierte Abfahrten direkt vor der Hoteltüre, den Skiverleih direkt im hauseigenen Skikeller, eine Gourmet-Küche die seinesgleichen sucht, gute Stimmung am „unterirdischen Dorfplatz“ mit Bar und Weinkeller und im Wellness & Spabereich die Muskeln auslockern.

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„Die Welt gehört dem, der sie genießt“, empfiehlt das Tannenhof-Team. Diesem Leitsatz entsprechend, wird dem Gast von der ersten Minute an ein traumhaftes Urlaubserlebnis mit allen erdenklichen Bequemlichkeiten geboten. „Unsere Gäste erhalten bereits beim Check in die Liftkarte sowie ausgewählte Top-Ski aus dem hauseigenen Skikeller“, erzählt die Hotelchefin Karin Viehhauser. Nur zehn Schritte und schon stehen Sie direkt vor der Gondelstation zum Einstieg in Österreichs Top-Winterdestination Ski amadé mit 760 Pistenkilometern. Auch abseits

der Skipisten kennt das tägliche Programm des Hotels keine Grenzen. Romantische Winter-Spaziergänge, Pferdekutschenfahrten oder ein Kulturausflug in die Stadt Salzburg? „Und danach lockt der Wellness & Spa-Bereich. Eine Runde im Hallenbad, Sauna, Skimassage mit Alpenkräuteröl, rein in den kuscheligen Bademantel und relaxen,“ freut sich ein Tannenhof Stammgast auf entspannte Stunden. „Bei mir kommen die Gäste ordentlich ins Schwit-

zen“, verspricht der Saunawart des Hotels und zelebriert die verschiedensten Aufgüsse wie ein Event. Die Pauschale Urlaubshit 4=3 ist von 14.03. – 30.03.2014 und von 11.04. – 21.04.2014 mit vier Übernachtungen, der 3/4 Verwöhnpension und allen Tannenhof-Inklusivleistungen, ab € 330 pro Person buchbar. ****Superior Hotel Tannenhof A-5600 St. Johann im Pongau / Alpendorf Tel.: 0043 (0)6412/5231-0 Fax: 0043 (0)6412/5231-61 E-Mail: info@hotel-tannenhof.at Internet: www.hotel-tannenhof.at


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Ausgabe 07+08.2014 der Kärntner Nachrichten by FP Kärnten - Issuu