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Ausgabe 03.2014 der Kärntner Nachrichten

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KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 3 • 60. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 17. Januar 2014

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2 KärntnerNachrichten I 17. Januar 2014

IN KÜRZE Versorgt: Still und leise wurde ein weiterer SPÖ-Mann in einen Top-Job bei der Landesregierung gehievt und als Leiter des Landespressedienstes bestellt. Die Postenbesetzung erfolgte im Mai zunächst ohne Ausschreibung. Erstmals in der Geschichte der Landesregierung wurde nachträglich ein „Objektivierungsverfahren“ durchgeführt. Im O-Ton des Landeshauptmannes klingt das so: „Nachdem er diese Position nach einer internen Umstrukturierung interimistisch ausgeübt hat, wurde er nun fix bestellt.“ Im politischen Klartext heißt das: Ein weiterer roter Sekretär und ehemaliger KTZ-Journalist wurde versorgt! ELGA: Wie von den Freiheitlichen befürchtet, ist die neue Elektronische Krankenakte ein völliges Fiasko. Immer mehr Menschen verweigern die EDV-mäßige Speicherung ihrer Patientendaten. So hat dies auch FPÖ-Nationalratspräsident Norbert Hofer getan: „Kein System der Welt kann sicherstellen, dass solche Daten frei von Mißbrauch bleiben. Auch die Ärzte sind skeptisch. Ich habe mich daher von der ELGA abgemeldet!“ Wer es ihm gleich tun möchte, kann dies unter https://www.formularservice.gv.at problemlos erledigen.

THEMA DER WOCHE

Chaos beim kleinen Glücksspiel verhindern Ragger: Ab 2015 womöglich an die 790 Spielgeräte ungeregelt am Kärntner Markt. Es besteht die Gefahr, dass ab 2015 in Kärnten an die 790 Spielautomaten völlig ungeregelt betrieben werden. Nachdem der Unabhängige Verwaltungssenat die Bescheide für ein mengenmäßig kräftig reduziertes und ein streng reguliertes Angebot aufgehoben hat, herrscht Rechtsunsicherheit. Davor warnt der zuständige Referent LR Christian Ragger. „Wer glaubt, dass aufgrund der UVSEntscheidungen das Kleine Glücksspiel in Kärnten verboten werden kann, befindet sich im Irrtum“, betont er. Ragger sieht seine Aufgabe darin, in dieser Situation alles zu tun, um Rechtssicherheit zu erlangen, das Entstehen eines illegalen Marktes zum Nachteil des Spielerschutzes zu verhindern und das Land vor finanziellem Schaden zu bewahren. Im Raum stehen auch hohe Schadenersatzzahlungen an die Automatenbetreiber, die sich nun an den Verwaltungsgerichtshof wenden werden. Wer im Vertrauen auf die Geltung des Kärntner Glücksspielautomatengesetzes investiert habe, könne bei dessen vorzeitiger

Abschaffung den Ersatz der Investition und des entgangenen Gewinns begehren. „Wie im Sport ist eine Änderung der Spielregeln während eines laufenden Spieles EU- und verfassungsrechtlich unzulässig“, so Ragger. Im heurigen Jahr laufen laut Ragger die rund 790 Genehmigungen für den Betrieb von Glücksspielautomaten nach dem alten Kärntner Veranstaltungsgesetz aus. Ab 1.1.2015 sollten in Kärnten nur mehr 465 Geräte gemäß dem neuen Glücksspielautomatengesetz erlaubt sein.

kaiser@work

Neulich um Mitternacht in der ÖVP-Zentrale

So ein Landeshauptmann hat`s schon schwer! Letzte Woche war der indonesische Botschafter da, diese Woche kam der türkische Konsul! Vor lauter Botschaftern und Empfängen kommt man da ja wirklich nicht zum Arbeiten. Und die Arbeitslosen vor der Tür? Und die Pleitewelle bei den Firmen? Und die steigende Armut? Man kann sich ja wirklich nicht um alles kümmern, schließlich sind wir der Landeshauptmann...

„Entwarnung“: Karikatur von Manfred Pammesberger/Kurier, 14.1.2014


17. Januar 2014 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

Jetzt wird auch bei der Sicherheit der Rotstift angesetzt! FPÖ-Landesrat Christian Ragger: „Linkskoalition akzeptiert Schließung von Polizeistellen!“ - Protestresolution in der Landesregierung abgelehnt! Auf die Kärntner Polizei kommen massive Einsparungen zu und die rot-grünschwarze Koalition stimmt dem widerspruchslos zu. Das Sicherheitsbedürfnis der Kärntner Bevölkerung wird damit beeinträchtigt. Das kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Er hat in der dieswöchigen Regierungssitzung eine Protestresolution eingebracht, die an die Bundesregierung gehen sollte. „Doch Rot, Grün und Schwarz haben diese abgelehnt“, ist Ragger empört. Lediglich Landesrat Köfer vom Team Stronach stimmte mit Ragger. Aus der Sicht Raggers passt dieses Verhalten nahtlos in das Stillstands-Image der Landesregierung: „Sie tut nichts gegen die Rekordarbeitslosigkeit im Land und sie kämpft nicht gegen Sparmaßnahmen des Bundes, die die Bevölkerung vor allem am Land arg treffen wird“. Kärntner Polizei vorbildlich! Ein Land, das sich so lethargisch den Zentralstellen ergibt, werde von diesen umso ärger benachteiligt. Wo es keinen politischen Widerstand gebe, könne der Bund umso rigoroser den Sparstift ansetzen, kritisierte Ragger. Dabei ignoriere LH Dr. Peter Kaiser, dass die Kärntner Polizei bereits seit zwei Jahren ein so

rigides Sparprogramm vollzogen habe wie kein anderes Bundesland. „In keinem anderen Bundesland wurde die Zahl der Einsatzfahrzeuge und Motorräder so eingeschränkt wie in Kärnten. Nirgendwo anders wurden die Überstunden so abgebaut wie in Kärnten. Hier wurde bis auf die äußerste Kante gespart, während in anderen Bundesländern das Stundenkontingent zunahm“, führt Ragger im Gespräch mit den KN aus. Eine Schließung von 10 bis 15 der derzeit bestehenden 101 Polizeiinspektionen in Kärnten diene dazu, weitere Einsparungen vorzunehmen, indem deren Dienstposten abgezogen und von Kärnten in andere Bundesländer verlagert würden. Für ländliche Regionen bedeute dies eine weitere Ausdünnung der Infrastruktur, so Ragger. FPÖ-Protest im Parlament Der Kärntner FPÖAbgeordnete Gernot Darmann hat auch im Parlament mehrfach gegen die beabsichtigte Schließung und Abg. Darmann Zusammenlegung von Polizeidienststellen in Kärnten protestiert: „Ich bin empört, dass Kärntner Abgeordnete von SPÖ und ÖVP auch bei namentlicher Abstimmung gegen Kärntner Interessen stimmen!“

HIEB & STICH Blinde Beißwut Immer dann, wenn eine bestimmte Redakteurin der Kleinen Zeitung Dienst hat, folgt ein schon beinahe reflexartiger Angriff auf Repräsentanten der Kärntner FPÖ. Diese Woche musste wieder einmal Christian Ragger, im Zivilberuf Rechtsanwalt, herhalten. Weil Ragger in seiner Eigenschaft als früherer Sozialreferent des Landes Aufträge an diverse Experten, unter anderem eine Steuerberatungskanzlei, vergeben hat - was im übrigen ein ganz normaler Vorgang eines Mitgliedes der Landesregierung ist, musste der blinde Verdacht eines persönlichen Naheverhältnisses Raggers zu den beauftragten Firmen konstruiert werden, obwohl dieser in keiner Weise beweisbar ist. Hauptsache, man kann den medialen Schmutzkübel ausleeren. Ähnlich ist es im übrigen kürzlich auch Klubobmann Christian Leyroutz, im Zivilberuf ebenfalls Rechtsanwalt, ergangen. Der Unterschied zwischen den Spitzen der Kärntner Freiheitlichen und den übrigen, in Regierung und Landtag vertretenen Politikern von Rot, Schwarz, Grün und was sonst noch ist, dass Ragger und Leyroutz wirtschaftlich von der Politik unabhängig und auch im Berufsleben erfolgreich sind. Unter den Kollegen der anderen Parteien finden wir hingegen Schul- und Studienabbrecher, Vertragsbedienstete, ehemalige Blumenhändler und Kleinkünstler. Die „Vertretung“ des Landes Kärnten liegt bei den beiden freiheitlichen Rechtsanwälten mit Sicherheit in den besseren Händen, ist den Herren ja die Vertretung von Menschen auch ins Berufsbild geschrieben, während die anderen bestenfalls sich selbst und ihre eigenen Interessen vertreten, was sich ja bei der im Schnellschuss gegen die Stimmen der FPÖ durchgezogenen Erhöhung der Politikergehälter am besten gezeigt hat. Doch statt darauf einmal „Salz und Pfeffer“ zu streuen, folgen halt manche weiterhin ihrer blinden Beißwut gegen alles, was freiheitlich ist!


4 KärntnerNachrichten I 17. Januar 2014

HINTERGRUND

Freiheitliche Arbeitnehmer: „Nur Arbeit bedeutet Zukunft!“ estens geglückt ist der Wahlauftakt der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA), der zu Wochenbeginn in der Klagenfurter Schleppe-Eventhalle über die Bühne ging. Von FAOrganisationstalent Birgit Zemasch gemeinsam mit der Landesgeschäftsstelle vorbereitet, konnten an die 250 Besucherinnen und Besucher begrüßt werden. Im Mittelpunkt der politischen Statements von „Hausherr“ VzBgm. Albert Gunzer und FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz (in Vertretung für den erkrankten Landesparteiobmann Christian Ragger) stand der akute Anstieg der Arbeitslosigkeit in Kärnten, bevor schließlich der Spitzenkandidat der Freiheitlichen Arbeitnehmer, KR Manfred Mischelin deutliche Worte fand: „Die arbeitenden Menschen in unserem Land brauchen eine starke Vertretung ihrer Interessen. Wir fühlen uns von der derzeitigen Landes- und Bundespolitik im Regen stehen gelassen. In Kärnten herrscht mit der Linkskoalition eine soziale Eiszeit!“

B

Kräftige Unterstützung fand Mischelin und seine 140 Kandidaten für die Arbeitnehmer von FA-Bundesobmann LAbg. Bernhard Rösch, der seiner Freude über den starken Besuch und die große Motivation der Kärntner Freunde Ausdruck verlieh. Auch Rösch versprach, dass sich die FPÖ als Sprachrohr der arbeitenden Bevölkerung verstehe und einen Gegenpol zur arbeitnehmerfeindlichen Politik der Bundesregierung verstehe. Bei gutem Schleppe-Bier und ausgezeichneten Weisswürsten wurden unter anderem gesehen: NRAbg. Wendelin Mölzer, Bürgermeister Josef Jury aus Gmünd, die Abgeordneten Christof Staudacher, Franz Pirolt und Harald Trettenbrein, Stadtrat Wolfgang Germ aus Klagenfurt sowie zahlreiche Freunde aus ganz Kärnten. Von 3. bis 12. März wird gewählt. Nur Arbeit bedeutet Zukunft für Kärnten!

LAbg. Christof Staudacher kandidiert für die AK-Wahl.

Klubobmann Christian Leyroutz geiselt die Kärntner Linkskoalition.

Flammende Rede von FA-Spitzenkandidat Manfred Mischelin: „Die Arbeitnehmer dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden!“


HINTERGRUND

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Bundesspitzenkandidat Bernhard Rösch: „Die FPÖ ist eine Abeitnehmerpartei mit Herz und Gefühl!“ Gäste aus den unterschiedlichsten Berufen kamen, um die politische Botschaft der FPÖ-Arbeitnehmer für die Arbeiterkammer-Wahlen zu hören.

Freunde: Erwin Svensek und LAbg. Harald Trettenbrein.

Volles Haus beim FA-Wahlauftakt!

Interessiert wurde das Programm der Freiheitlichen Arbeitnehmer studiert.

VzBgm. Albert Gunzer (oben), KN-Chefredakteur Helmut Prasch mit NRAbg. Wendelin Mölzer (unten).

Toni Schweiger traf viele Freunde beim gelungenen Wahlauftakt auf der „Schleppe“.


6 KärntnerNachrichten I 17. Januar 2014

LANDESPOLITIK

Abgeflogen: Airport Klagenfurt verzeichnet erneut ein Minus! Land habe die Verpflichtung, für eine entsprechende Infrastruktur zu sorgen, um die Auslastung zu steigern und Kärnten als Tourismus- und Wirtschaftsstandort attraktiver zu machen.

FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz spricht von einer Bankrotterklärung der Linkskoalition und fordert ein vernünftiges Konzept, um Auslastung zu steigern. Als „Bankrotterklärung der Finanz- und Wirtschaftspolitik“ in Kärnten bezeichnete der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten Christian Leyroutz den neuen Minusrekord von 7,2 Prozent der Passagierzahlen des Klagen-

furter Flughafens für das Jahr 2013. „Offensichtlich macht LH Peter Kaiser ernst und plant bereits die Schließung des Flughafens, während sich namhafte Kärntner Unternehmen dafür starkmachen, den Klagenfurter Flughafen zu retten und zu stärken“, ärgert sich Leyroutz. Es gehe vor allem darum, Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen und nicht Arbeitsplätze zu vernichten. Das

Die Freiheitlichen kritisieren auch nach wie vor die Pläne, eine ständige Busverbindung nach Laibach einzurichten und diese finanziell zu unterstützen. „Mit unserem Steuergeld die Konkurrenz zu unterstützen, sollte unserer Regierung eigentlich nicht am Herzen liegen“, erwartet sich Leyroutz hier ein gewaltiges Umdenken. Das gelte auch für Villachs Bürgermeister Manzenreiter, der einen Flugterminal errichten ließ. Busse bringen Gäste nicht nur nach Klagenfurt, sondern auch nach Laibach und Venedig. „Kaiser sollte seinen Parteifreund Manzenreiter darauf verweisen, dass eine Ver-

strategie zu überdenken. Fakt sei, dass die „Lust auf Kärnten" trotz eines Jahrhundertsommers und trotz verstärkter Investitionen der Unternehmer in ihre Betriebe deutlich nachgelassen habe. Die Marketing-Strategie ziele darauf ab, die Aufenthaltsdauer des Gastes in Kärnten noch weiter zu verkürzen, in dem dieser auf die touristischen Möglichkeiten der Nachbarländer verwiesen wird, so Darmann.

FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz bindung von Villach nach Laibach keine Hilfe darstellt, um den Flughafen in Klagenfurt zu stärken", so Leyroutz. Er fordert Landeshauptmann Kaiser auf, endlich in dieser Causa konstruktiv tätig zu werden und dafür Sorge zu tragen, dass ein vernünftiges Konzept vorgelegt wird. „Max Schintlmeister wurde eigens dafür eingestellt, um die Auslastung für den Klagenfurter Flughafen zu steigern und nicht runterzufahren. Mit all diesen Vorhaben arbeitet man einer größeren Auslastung unseres Flughafens in Klagenfurt entgegen", so Leyroutz im KN-Gespräch.

In Kürze

Kärnten-Werbung bereitet Unternehmern Sorgen! Der unter Touristikern umstrittene Geschäftsführer der Kärnten-Werbung sucht offenbar bereits vor dem Beginn der Sommersaison nach Argumenten für rückläufige Nächtigungszahlen. Darauf machte diese Woche NAbg. Gernot Darmann aufmerksam. Statt die Ursache für das Nächtigungsminus im deutschen Ferienkalender zu suchen, sei die KärntenWerbung gut beraten, ihre Marketing- und Verkaufs-

„Das Einzige, was bei dieser Regierung derzeit im Plus ist, sind die Arbeitslosenzahlen!“

Prospekt der Ktn.-Werbung

Falschaussage: Aufgrund der vorliegenden Aktenvermerke einer ehemaligen Mitarbeiterin im Büro des verstorbenen LH Haider und anderer Unterlagen ist für FPÖ-Klubobmann Leyroutz bewiesen, dass LHStv. SchaunigKandut vor dem Seenausschuss des Landtages eine Falschaussage getätigt hat. „Sie hat ihre Rolle wissentlich falsch dargestellt und hat sich zu verantworten. Daran ist nichts mehr zu deuteln“, so Leyroutz wörtlich.


17. Januar 2014 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Ragger: Neues Kapital für Kärntner Wirtschaft! Vorschlag eines Venture Fonds für Kärnten findet Unterstützung bei FPÖ. Auch über eine vernünftige Einbindung des Kärntner Zukunftsfonds nachdenken. Als vernünftig und diskutierbar bezeichnete der freiheitliche Landesparteiobmann Landesrat Mag. Christian Ragger die von Gilbert Isep (Aufsichtsratsvorsitzender der Landesholding) gegenüber der KTZ angestellte Überlegung, einen Venture-Fonds zur Ankurbelung der Kärntner Wirtschaft zu schaffen. Es sei ein Faktum, dass zahlreiche Kärntner Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen akuten Investitionsbedarf hätten, um am derzeit extrem harten Markt bestehen zu können. Gleichzeitig seien die ebenfalls unter Druck stehenden Banken wegen der in Folge der weltweiten Finanzkrise allzu strengen Richtlinien für Kreditver-

Meldung 33.651 Arbeitslose: Mit Stand Dezember sind in Kärnten 33.651 Menschen als arbeitslos gemeldet. Selbst am Höhepunkt der internationalen Finanzund Wirtschaftskrise im Jahre 2009 waren 3.300 Personen weniger ohne Beschäftigung. „Ein guter Zeitpunkt um das Bürgerservice zu beschneiden Herr Landeshauptmann“, kommentiert der freiheitliche Landesparteiobmann Christian Ragger, der der Regierung „soziale Kälte“ vorwirft.

gaben keine Möglichkeit sehen, weder Liquiditätsengpässe zu überbrücken noch Investitionskredite zur Ver fügung zu stellen. Zudem sei die Eigenkapitaldecke der meisten Kärntner Unternehmen bedrohlich dünn geworden.

lagung des Kärntner Landesvermögens in Kärntner Unternehmen sei möglicherweise auch mittel- und langfristig lukrativer für das Land als die niedrig verzinste Veranlagung bei diversen Geldinstituten. „Sinnvoller ist sie jedenfalls!“, präzisierte Ragger.

Die Folge sei, dass augenblicklich viele Unternehmen zum Abbau von weiteren Arbeitsplätzen gezwungen seien, um zumindest den Bestand des Betriebes aufrechtzuerhalten. Die FPÖ begrüße daher jede Offensive, die den Unternehmern zu Hilfe komme.

Jede Investition in Kärntner Unternehmen und Kärntner Arbeitsplätze erhöhe auch das Steueraufkommen und damit die Einnahmen Kärntens im Zuge des Finanzausgleichs bzw. bewirke auch einen Anstieg der in Kärnten erzielbaren Wertschöpfung.

Die von Isep vorgeschlagene Variante eines Private-PublicFonds, der von Bund, Land, Banken und privaten Investoren gespeist werden solle, sei ein erster Ansatz. In diese Überlegung mit einbezogen werden müsse auch der weitere Umgang mit dem Kärntner Zukunftsfonds. Die Veran-

In politischer Hinsicht sagte Ragger, die Freiheitlichen seien besten Willens, an guten Lösungen für Kärnten mitzuarbeiten, auch wenn diese vom politischen Gegner vorgeschlagen würden. Bezeichnend sei allerdings, dass die Linkskoalition bis dato keinen einzigen Reformvorschlag vorgelegt habe.

Bürgerbüro: Jetzt kommt die endgültige Schließung! Seit der Einführung durch Jörg Haider war das Bürgerbüro am Arnulfplatz die Anlaufstelle Nummer Eins für die Nöte, Ängste und Probleme der sozial schwächeren Bevölkerung. Damit soll nun offensichtlich Schluss sein, denn die Regierungskoalition von Rot, Grün und Schwarz gibt der einstigen Institution den Laufpass. Nach dem Ende für Teuerungsausgleich, Jugendstartgeld und Billig-

diesel muss auch diese freiheitliche Initiative der politischen Willkür weichen. Wie aus verlässlicher Quelle zu erfahren war, erfolgt in Kürze die Verlegung des nun rot eingefärbten ehemaligen Bürgerbüros in das Verwaltungszentrum in der Mießtalerstraße. Dieses Begräbnis erster Klasse kann wohl nur mehr als symbolischer Akt vor der endgültigen Schließung verstanden werden.

Landesrat Christian Ragger

Kurz gefragt KN: Herr Landesrat, Sie begrüßen den Vorschlag eines prominenten Roten. Wie das? Ragger: Ich muss schon dazu sagen, dass die damals freiheitliche Landesregierung schon im Juni 2012 einen Venture Fonds für die Kärntner Wirtschaft beschlossen hat. Der Fonds sollte mit insgesamt 18 Millionen Euro dotiert werden, wobei das Land selbst vier Millionen zugeschossen hätte. Der Rest von 14 Millionen Euro wäre aus Mitteln des KWF, der EU und der Kärntner Betriebsansiedelungs- und BeteiligungsgesmbH (BABEG) gespeist worden. Eineinhalb Jahre später kommt der neue, rote Chef der Landesholding mit derselben Idee. Obwohl er als Aufsichtsratschef der BABEG eineinhalb Jahre Zeit gehabt hat, diesen Venture Fonds zu realisieren. Das ist schon ein bisschen skurill. KN: Aber die Idee ist gut? Ragger: Viele freiheitliche Ideen sind gut, auch wenn sie von Roten aufgegriffen werden.


8 KärntnerNachrichten I 17. Januar 2014

BUNDESPOLITIK

Freiheitliche rüsten mit Andreas Mölzer für die EU-Wahlen! FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache präsentierte in Wien die vom Bundesparteivorstand einstimmig beschlossene Kandidatenliste für die EU-Wahlen am 25. Mai 2014. Angeführt wird die Liste von Andreas Mölzer und Harald Vilimsky. An dritter Stelle kandidiert Franz Obermayr. Auf Platz 4 folgt Mag. Dr. Georg Mayer, auf 5 Dr. Barbara Kappel und auf Platz 12 mit Mag. Dietmar Holzfeind ein weiterer Kärntner. In Österreich werden 18 der 751 Sitze des Europäischen Parlaments vergeben. Die Wahlkampfleitung wird die FPÖ wieder in die bewährten Hände Herbert Kickls legen, kündigte Strache an. „Natürlich würde ich mich freuen, wenn wir bei den EUWahlen die 20-Prozent-Marke überspringen, vielleicht be-

steht sogar die Chance, den Platz zwei oder vielleicht sogar den Platz eins zu erreichen“, meinte der freiheitliche Obmann. „Ich glaube, dass die Menschen sehen, dass sie mit ihrer Stimme für uns Österreich stärken, gegenüber einem zentralistischen Europa und vor allen Dingen auch gegenüber den Roten und Schwarzen. Das wäre auch ein wichtiges Signal an die Eurokraten im In- und Ausland. Dass sich nämlich die Menschen in der EU nicht mehr alles gefallen lassen.“

Starkes Team rüstet sich für die EU-Wahlen: Franz Obermayr, Andreas Mölzer, Harald Vilimsky, Herbert Kickl und HC Strache.

Strache zeigte sich überzeugt, dass Europas patriotische Freiheitsparteien mit einem großen Erfolg rechnen können. Weltweite Finanzspekulationen, Euro-Krise, wirtschaftliche Probleme und ungebremste Zuwanderung aus kulturfernen Regionen würden eine einschneidende Kurskorrektur notwendig

machen. „Wir brauchen Maßnahmen, die sich am Wohl und Willen der Völker Europas orientieren“, betonte Strache. Es gelte zu verhindern, dass die Eurokraten in Brüssel die schlechte Wirtschaftslage und die EuroKrise zum Vorwand nehmen, um weitere, höchst undemokratische Zentralisierungs-

Liebe Kärntner Landsleute! Im außenpolitischen Ausschuß des Europäischen Parlaments debattieren wir derzeit den diesjährigen Fortschrittsbericht betreffend die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Dessen Inhalt ist für mich reine Schönfärberei. Auch wenn das EUEstablishment die angeblichen Reformen in der Türkei in höchsten Tönen lobt, zu einem europäischen Land wird die Türkei deshalb noch lange nicht. So lange die Verhandlungen mit dem asiatischen Land laufen, überweist die EU jährlich hunderte Millionen Euro an sogenannter „Heranführungshilfe“ in die Türkei. Allein im letzten Jahr waren es 903 Millionen! Geld, das wir hier in Europa und vor allem auch in Österreich dringend brauchen würden. Aus diesem Grunde haben

maßnahmen umzusetzen und damit die Nationalstaaten ihrer Restsouveränität zu berauben. „Ein gemeinsames Europa kann nur erfolgreich sein, wenn es ein freies Europa ist! Ein selbstbewusster, auf Vielfalt gegründeter freiwilliger Zusammenschluss souveräner Vaterländer, erklärte Strache.

Brief aus Brüssel

wir mit unseren Freunden schon mehrfach Anträge auf Beendigung der Beitrittsverhandlungen eingebracht. Alle wurden von der rot-schwarzen Mehrheit abgelehnt. Meine Abänderungsanträge zum aktuellen Bericht richten sich daher neben der Streichung von Passagen über Reformen und Fortschritte, die Ankara in Wirklichkeit nicht erzielt hat, besonders auf die Beendigung der Verhandlungen. Die Türkei und ihr Premier Erdogan erweisen sich nicht nur reformresistent, sondern wenden sich immer mehr von Europa ab. Deshalb sind die Beitrittsverhandlungen mit Ankara unverzüglich abzubrechen und Gespräche über eine privilegierte Partnerschaft zu beginnen. Herzlichst, Ihr Andreas Mölzer

Der Kärntner Andreas Mölzer ist FPÖSpitzenkandidat für die EU-Wahl am 25. Mai.


17. Januar 2014 I KärntnerNachrichten 9

REGIONALES

St. Veit: Behördenentscheid gefährdet Traditionsbetrieb Land wird alle Möglichkeiten prüfen, um St. Veiter Tischlerei zu retten. „Es ist unfassbar, dass die St. Veiter Behörden in einer Zeit, in der wir eine Rekordarbeitslosigkeit haben, diese noch weiter erhöht, indem sie eine 110 Jahre bestehende Tischlerei umbringen!“ - Mit diesen drastischen Worten nimmt der Rechtsreferent der Kärntner Landesregierung zu einer diese Woche bekanntgewordenen Problematik um die St. Veiter Traditionstischlerei Ebner Stellung. „Das Land wird alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen, damit doch noch eine Genehmigung für die Tischlerei Walter Ebner erteilt wird und zwölf Arbeitsplätze erhalten werden“, teilt der Referent für Ge-

Kein Billigdiesel mehr! Nach nur zehn Monaten „Kenia-Koalition“ mit Rot, Schwarz und Grün haben wir auch schon kenianische Zustände in Kärnten! Das Budget wird trotzdem überzogen, Firmen müssen zusperren und Konkurs anmelden, die Arbeitslosigkeit boomt und nun werden auch noch die Landestankstellen für Billigdiesel geschlossen! Mit dem Billigdiesel, konnten sich, die sowieso gerade nicht mit großzügigen Gehältern ausgestatteten Arbeitnehmer, wenigstens beim Tanken etwas ersparen. Nun sind alle Landestankstellen geschlossen.

werberecht mit. Bisher wurde die Causa nicht an das Land herangetragen. Als Oberbehörde werde es jetzt sofort eingreifen. Es sollte jedenfalls eine Wiederaufnahme des Verfahrens angestrebt werden. „Das versteht doch kein Mensch, dass ein Betrieb 100 Jahre lang existiert und man dann plötzlich draufkommt, dass eine Bewilligung fehlt“, so Ragger im KN-Gespräch. Dieser empörende Fall zeige, dass eine Zentralisierung von gewerberechtlichen Verfahren beim Land notwendig sei, um Einzelaktionen einiger Beamter zu verhindern, die nicht erkannt hätten, dass die Erhaltung von Arbeitsplätzen ein vordringliches Ziel sein müsse. „Wir müssen auch über

Leserbrief Wann wacht unsere „Kenia Koalition endlich auf und sieht, dass das nicht der richtige Weg ist? Denn wenn man mit dem Dienstwagen unterwegs ist und somit auf Kosten der Steuerzahler tankt, zudem auch noch mit einem hohen Einkommen ausgestattet ist, scheint es so zu sein, als ob die Verantwortlichen nicht wissen, wie die Bevölkerung sparen muss. Es ist daher kein Wunder, dass bei dieser sozialen Kälte immer mehr Menschen in Kärnten der alten Regierung nachtrauern. Heidraut Waldner 9500 Villach

eine Meldepflicht der Bezirkshauptmannschaften reden, wenn ihre Verfahren die Existenz eines Betriebes gefährden“, betont Ragger. Keinem Unternehmen dürfe mehr dasselbe passieren wie der Tischlerei Firma Ebner. Ein solches alarmierendes Symptom von Wirtschaftsfeindlichkeit erfordere Gegenmaßnahmen, sodass es nie mehr auftreten könne.

Ein Wort dazu Nach über 100 Jahren entdeckt die BH St. Veit, dass die Tischlerei Ebner nicht behördlich genehmigt ist. Entweder binnen sieben Wochen 500.000 Euro investieren oder zusperren, wiehert der Amtsschimmel. Der gelernte Österreicher fragt sich, wie denn so was wohl passieren kann. Wer sich vor Ort umhört wird rasch erfahren, dass in der Nachbarschaft ein pensionierter Gemeindeangestellter wohnt, dem die Tischlerei ein Dorn im Auge ist. Ein Schelm, wer Böses denkt!


10 KärntnerNachrichten I 17. Januar 2014

REGIONALES

ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum St. Veit: 12.500 Teilnehmer im Jahr 2013 Drei Prozent Teilnehmerplus, Als Magnet bei zahlreichen Firmen-Incentives erwies sich die Outdoor-Kartbahn, Veranstaltungslocation, Wirtschaftsmotor in der Region. die u.a. von der Kärntner Arbeiterkammer Sehr gut verlief das Jahr 2013 im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Kärnten. „Insgesamt waren im vergangenen Jahr 12.500 Teilnehmer bei uns, das ist ein Plus von mehr als drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, erklärt Zentrumsleiter Robert Pichler. Enorme Zuwächse gab es bei den Trainings für Nutzfahrzeuge mit einem Teilnehmerplus von 64 Prozent. „Hier macht sich bemerkbar, dass die Frist für die Absolvierung der gesetzlich vorgeschriebenen Berufskraftfahrer-Weiterbildung bald abläuft und die Firmen vermehrt auf eine qualitativ hochwertige und praxisorientierte Ausbildung setzen“, erklärt Pichler. Der Zentrumsleiter rechnet damit, dass dieser Trend bis zum Stichtag Anfang September auch im aktuellen Jahr weitergeht. Die Infrastruktur des Zentrums nutzten 2013 auch etliche Fahrzeughersteller für Fahrzeugpräsentationen. Ein ganz besonderes Highlight war dabei die VW-Golf 7 GTI Weltpräsentation, zu der hundert Teilnehmer aus über 30 Nationen anreisten. Firmen-Incentives und MotorsportVeranstaltungen

mit rund 100 Teams beim Betriebsratskartrace genutzt wurde. Beim Musiker Benefiz Kartrennen waren über 30 Musikgruppen aus dem Bereich Volksmusik und Schlager am Start. Eiskaltes Kartvergnügen für Firmen gab es im Winterzentrum Stockenboi. Mit dem „12-StundenVESPA-Race“, der Kärntner Meisterschaft im Autoslalom, der Drift Challenge, der SuperMotoÖM und dem Kart-Division12-Stunden-Rennen gingen im Zentrum auch etliche hochkarätige MotorsportVeranstaltungen über die Bühne. Ausblick 2014 - Fokus auf Berufskraftfahrer und Motorradfahrer Im Jahr 2014 liegen die Schwerpunkte im

Zentrumsleiter Pichler Robert Bereich der Fahrsicherheit. Bei den Berufskraftfahrern muss die vorgeschriebene Weiterbildung ab 10. September nachgewiesen werden. „Viele Berufskraftfahrer haben die Weiterbildung noch nicht. Hier ist es höchste Eisenbahn, sich um freie Plätze zu kümmern. Denn wer den Nachweis nicht hat, darf ab diesem Zeitpunkt keine gewerbsmäßige Güterbeförderung mehr durchführen“, macht der Leiter des ÖAMTC Fahrtechnik Zentrums betroffene Firmen und Fahrer aufmerksam. Einen weiteren Schwerpunkt setzt Pichler im Bereich Fahrsicherheit für Motorradfahrer. Mit Frühjahr 2014 starten ÖAMTC Fahrtechnik und HDI Versicherung den Bewerb „Der sicherste Motorradfahrer“. „Dabei stehen Fahrzeugbeherrschung und Geschicklichkeit im Vordergrund. Der Bewerb ist ein Anreiz, am Training teilzunehmen und sich so besser auf die Saison vorzubereiten“, appelliert der ÖAMTC Fahrtechnik-Profi an alle Biker.

Eiskart im Winterzentrum Stockenboi. Fotos: ÖAMTC Fahrtechnik

Nähere Infos zu Trainings und Veranstaltungen im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Kärnten gibt es online unter: www. oeamtc.at/fahrtechnik oder telefonisch unter: 04212/33170-0.


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12 KärntnerNachrichten I 17. Januar 2014

KULTUR

Stadttheater Klagenfurt: Das goldene Vlies Der Gastfreund – Die Argonauten – Medea; Dramatisches Gedicht in drei Abteil ungen von Franz Grillparzer Regie Marco Štorman, Bühne Anna Rudolph, Kostüme Ursula Bergmann-Schelling, Komposition und musikalische Gestaltung Thomas Seher, Videodesign Peer Engelbracht, Dramaturgie Reinhard Strobl, mit Mila Dargies, Claudio Gatzke, Agnes Hausmann, Irene Kugler, Moritz Löwe, Katharina Schmölzer, Robert Stadlober Vorstellungen: 18., 21., 24., 26., 31. Ja nuar; 5., 12., 13. Februar

Vormittagsvorstellung für Schulklassen: 6. Februar, 10.30 Uhr In seiner 1821 in Wien uraufgeführten Trilogie „Das goldene Vlies“ verwendet Franz Grillparzer die griechischen Mythen um Medea und den Argonautenführer Jason, um eine Welt darzustellen, in der die friedliche Koexistenz mit dem Fremden unmöglich ist. Die zivilisatorisch, moralisch und kulturell überlegenen Griechen auf der einen, die barbarischen und naturverbundenen Kolcher auf der anderen Seite – ein Kontrast der zunehmend an Schärfe verliert und die scheinbare Überlegenheit der einen Welt als Hochmut entlarvt.

Das goldene Vlies - Mila Dargies © Aljosa Rebolj Regie führt Marco Štorman, der in dieser Spielzeit am Stadttheater Klagenfurt bereits mit großem Erfolg „Der Rosenkavalier“ inszenierte. In den Hauptrollen sind Mila Dargies, Irene Kugler, Claudio Gatzke und Robert Stadlober zu sehen. Um dem Publikum eine Auseinandersetzung mit zentralen Themen von „Das goldenen Vlies“ zu ermöglichen, geht das Stadttheater Klagenfurt neue Wege. Ein ausführliches Programmheft wird bereits im Vorfeld der Inszenierung im Theater zu erwerben sein. Als Ergänzung dazu wird es im Theaterfoyer in Kooperation mit der AK Bibliothek Klagenfurt eine kleine Mediathek geben. In die begleitenden Materialen zur Inszenierung kann eingesehen werden.

Das goldene Vlies - Dargies, Kugler © Karlheinz Fessl

Das goldene Vlies - Dargies, Stadlober © Karlheinz Fessl

Nähere Informationen unter: www.stadttheater-klagenfurt.at

Das kalte Herz Märchen mit Musik nach Wilhelm Hauff In der Fassung von Irmgard Paulis Musik von David Malazonia Regie und Bühnenkonzeption Irmgard Paulis, Komponist und Musikalische Leitung David Malazonia, Bühne Thomas Stingl, Kostüme Christine Mayer, Choreographie Yoshiko Waki, Dramaturgie Sylvia Brandl mit Katarina Hartmann, Sandra Lipp, Seraphine Rastl I Rafael Banasik, Heinrich Baumgartner, Gregor Knop, Michael Kuglitsch, Tino Leo, Mario Linder, Markus Schöttl Ein Theaterstück für die ganze Familie, empfohlen ab 6 Jahren.

Vorstellungen 10.30 Uhr: 28. Januar; 4., 5., 7., 19., 20. Februar Vorstellungen 14.30 Uhr: 28. Januar; 7., 19. Februar Das kalte Herz gehört zu den berühmtesten Kunstmärchen des vielseitigen Erzählers Wilhelm Hauff (1807-1827). Anschaulich schildert er darin wie die Macht des Geldes gegen die Gefühle der Menschen arbeitet. Regie führt Irma Paulis, die in Klagenfurt bereits sehr erfolgreich Momo, Die Schneekönigin, Die kleine Zauberflöte, Josef und seine Brüder und zuletzt Der dickste Pinguin vom Pol inszenierte. Die Bühnenmusik gestaltet ihr langjähriger künstlerische Weggefährte David Malazonia aus Georgien. In den Hauptrollen sind

Das kalte Herz - Gregor Knop © Aljosa Rebolj neben Mitgliedern des Ensembles u.a. Gregor Knop als Peter Munk sowie Tino Leo als Glasmännlein zu sehen.


17. Januar 2014 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Jetzt neu bei Rubbellos: „Autorallye“ - Zusätzlich eines von 3 Autos gewinnen ubbellos bringt sein erstes Spiel 2014 auf den Markt. Es heißt „Autorallye“ und hier ist wieder mehr drin: Als Höchstgewinn winkt ein AUDI Q5, gefolgt von einem AUDI A4 und einem AUDI A3. Auf dem Rubbellos befinden sich in bewährter Weise zwei Spiele. Unter der Rubbelfläche des ersten

R

Spiels sind AUDI Symbole versteckt, diesmal können drei rasante Gewinne zusätzlich aufgerubbelt werden: Drei z.B. AUDI Q5 Symbole lassen seinen Gewinner schon von der ersten Ausfahrt mit dem neuen Gefährt träumen, darüber hinaus geht es um einen AUDI A4 und einen AUDI A3. Weiters hat man beim ersten

Für „Ja“-Ankreuzler genau das Richtige: Joker verlost 100 intelligente Saugroboter

utzen kann so einfach sein, zumindest wenn einem ein Staubsauger-Roboter unter die Arme greift. Denn dieser futuristisch anmutenden Bodenreiniger saugt ganz automatisch und gewinnt immer mehr an Popularität. Es genügt ein Knopfdruck und schon legt der Saugroboter von ganz alleine los, während man seinen Rücken schonen kann und die wertvolle Freizeit nicht mit dem Hausputz verbringen muss.

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Diesen Gedanken greift Joker auf und verlost 100 Saugroboter der Marke Samsung. An der Verlosung nehmen alle Joker Tipps teil, die an zumindest einer der vier Ziehungen von Mittwoch, den 8. bis Sonntag, den 19. Jänner 2014 mitspielen. Egal, ob das „Ja“ zum Joker auf einer Lotto-, einer EuroMillionen-, einer Toto-, einer Zahlenlotto- oder einer Bingoquittung angekreuzt ist. Wer von der Möglichkeit Gebrauch macht, drei Joker pro Wettschein anzukreuzen, hat natürlich auch die dreifache Gewinnchance. Die Ziehung der 100 Joker Tipps, die je eine der intelligenten Haushaltshelfer gewinnen, findet am Sonntag, den 19. Jänner 2014 unter notarieller Aufsicht statt.

Spiel bei Übereinstimmung von drei Geldbeträgen diesen Geldbetrag einmal gewonnen. Der Höchstbetrag bei den Geldgewinnen sind diesmal fünfmal 10.000 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Carinthian Druck, Liberogasse 6, 9020 Klagenfurt am Wörthersee; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten.

Euro. Und damit nicht genug: Beim zweiten Spiel auf dem Rubbellos „Autorallye“ gibt es 25 Benzingutscheine zu je 5.000 Euro zu gewinnen.

VO R S C H AU 3. Runde 2014

Ziehung vom Mi., 08. 01. 2014

63376 Ziehung vom Do., 09. 01. 2014

74442 Ziehung vom Fr., 10. 01. 2014

91749 Ziehung vom Sa., 11. 01. 2014

34619 Ziehung vom So., 12. 01. 2014

27671 Ziehung vom Mo., 13. 01. 2014

61334 Ziehung vom Di., 14. 01. 2014

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1: FC Chelsea– Manchester United 2: Swansea City– Tottenham Hotspurs 3: Udinese Calcio– Lazio Rom 1 4: FC Genua– Inter Mailand 5: Getafe CF– Real Sociedad 6: Crystal Palace– Stoke City 7: Norwich City– Hull City 8: West Ham United– Newcastle United 9: FC Liverpool– Aston Villa 10: Granada CF– CA Osasuna 11: Levante UD– FC Barcelona 12: Atalanta Bergamo– Cagliari Calcio 13: Catania Calcio– AC Fiorentina 14: Chievo Verona– FC Parma 1 15: Bologna FC– SSC Napoli 16: SC Bastia– Gir. Bordeaux X 17: Stade de Reims– Olympique Lyon 2 18: Ajax Amsterdam– PSV Eindhoven Spiel 1-5 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 17. Januar 2014

WIRTSCHAFT

2013 war ein gutes Messejahr in Klagenfurt:

KÄRNTNER MESSEN blicken optimistisch in die Zukunft it einem Umsatz von geplanten € 7,3 Millionen und einem Cash-Flow von € 650.000,- können die KÄRNTNER MESSEN mit dem Wirtschaftsjahr 2013 mehr als zufrieden sein. Nimmt man das Vergleichsjahr 2011 her, konnten sowohl der Umsatz als auch der Cash-Flow nochmals gesteigert werden. Bei den insgesamt 10 veranstalteten Eigenmessen wurden 2.635 Aussteller und 280.320 BesucherInnen gezählt. Und auch das neue Jahr 2014 könnte nicht besser starten: die AGRARMESSE ALPEN-ADRIA im Jänner und die HÄUSLBAUERMESSE im Februar sind seit Wochen restlos ausverkauft.

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Die KÄRNTNER MESSEN bringen „Menschen und Märkte in den Dialog“. Und das ist ihnen auch 2013 sehr gut gelungen, was die Bilanzzahlen plakativ belegen. Im vergangenen Jahr wurden am Messestandort Klagenfurt insgesamt 10 Eigenmessen veranstaltet: 2.635 Aussteller aus 20 Nationen nutzen die Möglichkeit, ihre Produkte auf der Häuslbauermesse, Gast, Intervino, Freizeit, Auto& Bike, ReCare, IT-Carinthia, Herbstmesse, Familienmesse u.a. zu präsentieren. Dementsprechend gut angenommen wurden die Messen auch von der Besucherseite her: 280.320 Menschen aus dem In- und Ausland überzeugten sich vom Angebot und ließen sich bestmöglich informieren. Bezieht man die 168.120 BesucherInnen der 203 Gastveranstaltun-

Messepräsident Albert Gunzer, Messe-Geschäftsführer Ing. Erich Hallegger und Messe-Geschäftsführer-Stellvertreter Dr. Bernhard Erler. FOTO: KÄRNTNER MESSEN gen sowie die 232.031 BesucherInnen des Kärntner Eissportzentrums mit ein, so waren 680.471 Gesamtbesucher am Messegelände Klagenfurt im Jahr 2013 zu Gast. Was anders gerechnet auch bedeutet: im Schnitt 1.864 BesucherInnen pro Tag. UMSATZZAHLEN ÜBERTROFFEN Die wirtschaftlichen Zahlen können sich ebenfalls zeigen lassen: € 7,3 Millionen Umsatz sowie € 650.000,- Cash-Flow konnte man 2013 erzielen. Stellt man einen Vergleich zum Jahr 2011 her (in den ungeraden Jahren fehlen jeweils drei starke Fachmessen), so konnte man z.B. den Cash-Flow um 40 % steigern. ENGAGIERTE MITARBEITER/INNEN Am beachtlichen Erfolg des Unternehmensergebnisses haben vor allem auch die 30 engagierten und motivierten MitarbeiterInnen Anteil, Sie sollen 2014 pro Kopf einen Umsatz von € 280.000 ma-

chen. Acht der dreißig MitarbeiterInnen sind für den klaglosen Ablauf im „Kärntner Eissportzentrum“ verantwortlich. HOHE UMWEGRENTABILITÄT Dass Messen der Region eine hohe Umwegrentabilität bringen, kann nicht oft genug betont werden. Im Jahr 2013 erbrachten die Aktivitäten der KÄRNTNER MESSEN dem Land Kärnten eine Umwegrentabilität von € 37 Millionen. 2013 war aber auch wieder ein Jahr der Investitionen: Für die Generalsanierung der Messehalle 3 wurden € 750.000,- investiert: Erneuert wurden u.a. die Fassaden, die Toilettanlagen sowie die Eingangsbereiche. Zudem wurde im Obergeschoss eine professionelle Cateringküche eingebaut. Weitere Investitionen gab es für diverse Verbesserungen in die Infrastruktur. Nähere Infos unter: www.kaerntnermessen.at


E i n ke h rs c h w u n g & P i st e n g a u d i Die Skiabfahrt der 6-er-Sesselbahn endet direkt am Pool des ****Berg & Spa Hotels Urslauerhof in Hinterthal/Maria Alm im Salzburger Land. Perfekte Pisten, modernste Lifte, verschneite Wälder, urige Hütten... Nach einem traumhaften Skitag in der Salzburger Skiregion Hochkönig/Maria Alm geht es schnurstracks in den Spa-Bereich Hochkönigs Wellnessreich. „Der Ausblick Ihrer Romantik-Suite zielt direkt auf die Skipiste mit der neuen Sesselbahn. Unter Ihnen glitzert der beheizte Außenpool, wo soeben ein Becher Glühwein serviert wird...“ Vor dem Panorama des erhabenen Hochkönig-Bergmassivs bietet das Berg & Spa Hotel Urslauerhof ein unvergessliches Wintererlebnis mit vier Sternen. Direkt vor der Hoteltüre beginnt der Einstieg in die Ski amadé – Österreichs größtem Skivergnügen. Im hoteleigenen Ski-Shop die Top-Ski zum Bestpreis ausleihen und schon kann es losgehen. Von der Piste in den Pool Der Name Berg & Spa kommt nicht von ungefähr. Auf drei Ebenen wurde das

neue Hochkönigs Wellnessreich konzipiert. Geboten werden verschiedenste Saunen und Dampfbäder, Erlebnisduschen und Wärmeliegen, Whirlpool, Atrium und Ruheräume mit grandiosem Ausblick. Ein Saunagang lockert die Muskeln für den nächsten Tag auf der Piste. Die „Aufguss-Meisterin“ des Hotels zelebriert den Saunagang als Event. „Mein Geheimtipp ist der WeihrauchAufguss und danach ein Honig-Zirbenbad im Whirlpool“, verrät ein Stammgast. Ein „Einkehrschwung“ in den Beautyräumlichkeiten ist besonders empfehlenswert. „Wir behandeln, massieren und verwöhnen mit natürlichen Produkten und Kräutern von namhaften Kosmetikfirmen“, so die Juniorchefin Claudia. Den Mittelpunkt bildet der Pool mit direkter Skizufahrt und Blick auf die Piste. Übrigens: Von der Piste in den Pool ist hier wortwörtlich gemeint, da die Skiabfahrt direkt am Außenpool des Hotels endet.

Die zweite Person nächtigt kostenlos Vom 8. – 15. Februar 2014 bieten wir unseren Lesern ein supergünstiges Angebot: Egal wie lange und welche Kategorie Sie buchen, die zweite Person nächtigt kostenlos. Der Aufpreis für die Halbpension beträgt € 35,–. Buchbar mit dem Kennwort „Two for one + Kärntner Nachrichten“. ****Berg & Spa Hotel Urslauerhof A-5761 Maria Alm/Hinterthal Telefon: +43 (0)6584-8164 Fax: +43 (0)6584-8208 E-Mail: urslauerhof@sbg.at Homepage: www.urslauerhof.at


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