Skip to main content

Ausgabe 42.2013 der Kärntner Nachrichten

Page 1

KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 42 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 18. Oktober 2013

KärntenAirport darf nicht sterben! Bericht Seite 2 und 3

des g n u t t e R r u z e itiativ n I e h c i l i e t r a p outz r y e L O K : +++ Über g a t d Lan + + + t r u f n e g a l +++ g i n u a h c S . Flughafen K v t S n LH e g e g e g i e z n a f a beantragte Str


2 KärntnerNachrichten I 18. Oktober 2013

THEMA DER WOCHE

Flughafen Klagenfurt: „Land Kärnten internationalen Verkehrswegen abge Erneut spricht sich der freiheitliche Landesparteiobmann LR Christian Ragger für den Erhalt des Klagenfurter Flughafens aus. Es handle sich hier nicht um eine regionale Problematik, sondern um eine essentielle Frage für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Kärnten. Der freiheitliche Landesparteiobmann wörtlich: „Es muss alles unternommen werden, damit Kärnten nicht von internationalen Verkehrswegen abgeschnitten wird. Die Schließung des Flughafens würde auch bedeuten, dass Kärnten einen Teil seiner wirtschaftlichen Autonomie abgibt und sich in Abhängigkeit anderer Bundesländer oder gar des EU-Auslandes begibt!“ Bei der Erarbeitung von Lösungsvorschlägen für den Erhalt des Klagenfurter Flughafens dürfe es keinerlei Tabus geben, sagte Ragger weiter. Daher sei auch über eine Privatisierung des Airports nachzudenken und entsprechende Verhandlungsunterlagen vorzubereiten. Als Beispiel führte Ragger an, dass etwa der erfolgreiche Flughafen Graz im Eigentum der Holding Graz, den vormaligen Grazer Stadtwerken, stehe. Denkbar aber sei auch, dass andere Investoren für eine Beteiligung am Klagenfurter Airport gewonnen werden könnten. So habe etwa die erfolgreiche Unternehmung Goldeck Flug von Hans Peter Haselsteiner ihren Sitz am Klagenfurter Flughafen. Enorme Investitionen am Flughafengelände habe auch

der Kärntner Industrielle Gaston Glock am Flughafengelände getätigt. Ragger: „Ich kann mir vorstellen, dass beide Unternehmerpersönlichkeiten Interesse an einer Aufrechterhaltung des Flugbetriebes in Klagenfurt haben!“

„Die Linkskoalition hat keinerlei Lösungskompetenz. Statt Varianten für den Erhalt des Flughafens zu erarbeiten, denkt man allen Ernstens über die Begrünung der Landebahnen nach!“ LR Christian Ragger Ragger erinnerte auch daran, dass der Klagenfurter Flughafen Stützpunkt des Roten Kreuzes und des Bundesheeres sei. Auch deren Interessen seien im Zusammenhang mit der Rettung des Flughafens zu wahren. Schließlich erinnerte Ragger daran, dass der Flughafen Klagenfurt auch in Bezug auf die Errichtung der Koralmbahn und der EisenbahnHochleistungsstrecke durch Kärnten zu sehen sei. „Während der Flughafen Graz gerade die Errichtung eines unterirdischen Bahnterminals zur Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz plant, überlegt die Kärntner Linkskoalition gerade, ob wir die Rollbahnen begrünen lassen!“, kritisierte Ragger den mangelnden Weitblick der zuständigen Landespolitiker.

Mit der Schließung des Klagenfurter Flughafens droht Kärnten von ner Freiheitlichen mit Landesparteiobmann Christian Ragger protest

Überparteiliche Initiative für den Airport Klagenfurt Nachdem eine einstimmige Resolution des Stadtsenates zur Erhaltung und Sicherung des Kärnten Airport an das Land Kärnten als Haupteigentümer übermittelt wurde, setzt Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider eine weitere Initiative. „Die Verunsicherung über mögliche Schließungspläne des Kärnten Airport wächst immer weiter. Daher ruft die Stadt jetzt die überparteiliche Plattform ‘Rettet den Airport’ ins Leben. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und des öffentlichen Lebens sind eingeladen, sich auf unsere Seite zu stellen und gemein-

sam für den Kärnten Airport zu kämpfen“, erklärt Scheider. Die Stadt habe bereits bekundet, ihren Beitrag zur Erhaltung und Sicherung des Flughafens leisten zu wollen. Scheider: „Die derzeitigen öffentlichen Diskussionen müssen umgehend beendet werden. Schließlich stehen Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft auf dem Spiel.“ Scheider wünscht sich eine möglichst breite Beteiligung an der Initiative: „Die Bevölkerung steht hinter dem Erhalt des Flughafens. Wir werden Unterschriften sammeln, um dies auch deutlich zu signalisieren!“, so Scheider.


18. Oktober 2013 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

darf nicht von schnitten werden!“

internationalen Verkehrswegen abgeschnitten zu werden. Die Kärntieren. Auch über eine Privatisierung des Airports wird nachgedacht.

Flughafen feiert 2015 den 90. Geburtstag! Der Flughafen Klagenfurt ist nach dem Grazer Airport der zweitälteste Flughafen Österreichs. Genaugenommen wurde er bereits 1914 als Militärflugplatz gegründet. Die Geschichtsschreibung nennt allerdings 1925, das Jahr der Gründung der „Kärntner Luftverkehrsgesellschaft“ als offizielles Datum. Schon kurz danach wurde ein Linienflugbetrieb nach Venedig, Laibach und Wien aufgenommen. Der Flughafen Wien wurde erst 1930 gegründet, Innsbruck folgte 1948 vergleichsweise spät. Die Luftfahrtpioniere erkannten sehr früh, dass Klagenfurt eine ideale

Drehscheibe für den internationalen Flugverkehr ist. Bereits in den 70iger-Jahren verzeichnete der Klagenfurter Flughafen mit dem Erstarken des Tourismus einen regelrechten Boom, der mit über 520.000 abgefertigten Passagieren im Jahre 2005 einen Höhepunkt erreichte. Im Jahre 2011 verzeichnete man in Klagenfurt 380.000 Passagiere, insgesamt wurden 7.000 Flugbewegungen registriert. Der Airport Klagenfurt hat vor allem für die Tourismuswirtschaft größte Bedeutung. Ein Zusperren des Flughafens wäre eine ernste Bedrohung!

KOMMENTAR von Landesrat Mag. Christian Ragger

Es regiert der „Rot-Stift“! Es vergeht keine Woche, ohne dass uns die regierende Linkskoalition mit Hiobsbotschaften konfrontiert. War es letzte Woche die Verkündigung der Schließung des Winterbetriebs auf der Petzen, so ist es diese Woche die Therme in Bad Bleiberg, die vor dem Aus steht. Wie ein Damoklesschwert hängt die bevorstehende Schließung von Krankenhäusern und die Schließung des Klagenfurter Flughafens über uns. Immer mehr Kärntnerinnen und Kärntner fragen sich, wohin diese Entwicklung noch führen wird? Ich selbst stelle mir aber die Frage, wofür wir diese Landesregierung eigentlich haben. Oder noch klarer: was tut diese Landesregierung eigentlich? Kaum ist das Jubelgeheul jener, die unbedingt einen politischen Wechsel erzwingen wollten, verstummt, wird das ganze Dilemma der neuen Linkskoalition offenbar: sie hat in Wahrheit keine Idee, wie sie den aktuellen Herausforderungen, zu denen die höchste Arbeitslosigkeit und die massivste Pleitewelle in der Geschichte des Landes zählen, begegnen will. Rot, Schwarz und Grün versteifen sich auf die These: „Wir haben kein Geld!“ Das ist keineswegs der Weisheit letzter Schluß! Wir Freiheitlichen sagen: Sparen da, wo es möglich ist und investieren dort, wo es im vitalen Interesse des Landes absolut nötig ist! In der Zeit freiheitlicher Regierungsverantwortung haben wir genauso gehandelt. Wir

haben uns soziale Meilensteine wie das Babygeld oder den Teuerungsausgleich geleistet, aber wir haben bei der Verwaltung gespart. Was machen Kaiser und Co? Die Anzahl der verschiedenen Abteilungen der Landesregierung wird von zehn auf 15 erhöht, die Zahl der Beamten steigt wieder und auch die Objektivierung wurde abgeschafft. Dafür fallen wichtige, regionale Infrastrukturen wie Spitäler, Schigebiete oder Tourismus-Einrichtungen dem sprichwörtlichen „Rot-Stift“ zum Opfer. Das ist nicht die Politik, die Kärnten verdient hat! Wir brauchen eine Kraftanstrengung, damit Kärnten nicht dauerhaft in eine Entwicklung verfällt, an deren Ende der Abgrund steht! Wenn wir Freiheitlichen derzeit der Linkskoalition auch nicht ins Ruder greifen können, so werden wir nicht aufhören, die Öffentlichkeit über die Fehler der Herren Kaiser, Waldner und Holub zu informieren und alternative Vorschläge zu unterbreiten. Der Tag der politischen Abrechnung kommt, vielleicht schneller, als geahnt! PS: In Nachbetrachtung zu den 10.-Oktober-Feiern möchte ich noch festhalten, dass die Geschichte des Landes und der Stolz der Menschen auf die Heimat kein Exerzierfeld für linke Agitation ist. Dass am 10. Oktober nicht einmal mehr die vierte Strophe der Landeshymne gesungen werden darf, ist eine politische Geschmacklosigkeit sondersgleichen!


4 KärntnerNachrichten I 18. Oktober 2013

HINTERGRUND

Landtag: Riesenwirbel um falsche Zeugenaussage von LHStv. Schaunig! FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz beantragt Strafanzeige gegen rote Finanzreferentin in der Causa Seenkauf: „Erdrückende Faktenlage!“

Aufdecker im Landtag: FPÖKlubobmann Mag. Christian Leyroutz ie linke Regierungskoalition von SPÖ, ÖVP und Grüne hat in der letzten Sitzung des Seen-Untersuchungsausschusses in trauter Einigkeit den freiheitlichen Antrag, gemeinsam eine Strafanzeige gegen LHStv. Gabriele SchaunigKandut wegen falscher Zeugenaussage zu erstatten, abgelehnt. Das teilte der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, mit. „Dieses skandalöse Abstimmungsverhalten wiegt umso schwerer, da wir weiteres Beweismaterial vorgelegt haben und die Faktenlage gegen SPÖSchaunig immer erdrückender wird“, so Leyroutz, für den diese Vorgangsweise in das Bild, das besonders die Grüne Vorsitzende des UAusschusses, Barbara Lesjak, bisher geboten habe, passt.

D

Bekanntlich hat Schaunig vor dem U-Ausschuss bestritten, in die Verhandlungen rund um die Finanzierung des SeeKaufes bereits vor der Regier-

ungssitzung vom 20.11.2007 eingebunden gewesen zu sein. Zuletzt haben die Freiheitlichen als weiteren Beweis Auszüge des Terminplanes des verstorbenen LH. Jörg Haider vorgelegt, aus denen eindeutig hervorgeht, dass Schaunig mit LH Haider bereits am 9. November 2007 sowie am 16. November 2007 über den Seenverkauf verhandelt hat. Für diese Verhandlungen wurden jeweils mehrere Stunden einberaumt, was wohl auf intensivste Beratungen schließen lässt. „Das Belastungskonvolut wird also immer länger“, konstatiert Leyroutz und führt die bereits eingereichten Beweise in Erinnerung: Ein E-Mail des Aucon-Vorstandes, aus dem hervorgeht, den damaligen Kärntner ÖGB-Chef Unterrieder sowie Schaunig über das Verhandlungsergebnis sofort zu informieren, mehrere verschiedene Entwürfe zum beschlossenen Regierungssitzungsakt sowie die Aussagen vom Chef der Finanzabteilung des Landes Kärnten, Dr. Felsner und ExLandesrat Dobernig, die unisono darauf aufmerksam machten, dass Schaunig in die Verhandlungen mit eingebunden war. „ÖVP und Grüne stellen sich in koalitionärer Treue zwar schützend vor Schaunig, es werde dieser jedoch nichts nützen, denn das Lügengebäude lässt sich nicht mehr länger aufrecht halten“, so Leyroutz, der darauf verweist, dass nun die Freiheitlichen gegen Schaunig die notwen-

Klubobmann Leyroutz legte dem Seen-Untersuchungsausschuss des Landtages einen Auszug aus dem Terminkalender des verstorbenen Landeshauptmannes Dr. Jörg Haider vor. Dieser belegt, dass es am 9. und 16. September 2007 Parteienverhandlungen mit SPÖ-Landesrätin Gabi Schaunig über den Seenkauf gegeben hat - deutlich vor jener Regierungssitzung, in der der Seenkauf beschlossen wurde. Heute will Schaunig sich daran nicht mehr erinnern. digen rechtlichen Schritte einleiten werden. „Schnell haben die Grünen ihren selbsternannten Nimbus der Auf-

deckerpartei verloren und sich als willfährige Trittbrettfahrer geoutet“, kommentiert Leyroutz im KN-Gespräch.

EIN WORT DAZU Die grünen „Zudecker“! Mit der erstmaligen Übernahme von Regierungsverantwortung in Kärnten haben die Grünen ihr Mäntelchen abgelegt und darunter kommt ein rotes Wams zum Vorschein. Nicht nur, dass die Grünen in den vergangenen Monaten kein einziges Umweltthema angeregt haben, gerieren sie sich nun auch im aktuellen Untersuchungsausschuss zur Klärung des Ankaufs der ÖGB-Seen durch das Land als Zudecker! Der letzte Funken an Glaubwürdigkeit ging diese Woche verloren, als die Grünen gemeinsam mit Schwarz und Rot eine

gerichtliche Klärung der Frage, ob SPÖ-LHStv. Gabi Schaunig den Landtag belogen hat, abgedreht haben, obwohl FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz eindeutige Beweise vorlegen konnte. Während die FPÖ die Debatte über den Seenkauf von Beginn an offensiv unterstützt hat, fällt es nunmehr der Linkskoalition wie Schuppen von den Augen, dass es nämlich die roten Parteigranden waren, die rund um den ominösen Kaufpreis, mit dem der ins Wanken geratene Riese ÖGB gerettet wurde, kräftig gemauschelt haben!


18. Oktober 2013 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

Koalitionsschacher in Wien: FPÖ will mehr Rechte für Opposition! FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache will Sicherstellung für parlamentarische Kontrollrechte. Untersuchungsausschuss soll Minderheitenrecht werden. Legislaturperiode auf vier Jahre verkürzen! Begleitet von den üblichen Gesten und Wortspielen haben in Wien die Koalitionsverhandlungen zwischen SPÖ und ÖVP über die Bildung einer neuen Regierung begonnen. Zuvor hat der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache Gespräche mit den Vertretern der Verhandlungsparteien geführt. In einer Pressekonferenz berichtete Strache über sein Treffen mit SPÖ-Klubobmann Cap und ÖVP-Obmann Spindelegger. Dabei präzisierte er die freiheitlichen Forderungen und Vorstellungen. Zudem forderte er eine Verkürzung der Legislaturperioden von fünf auf vier Jahre. In seiner Rolle als

Obmann der mit Abstand stärksten Oppositionspartei wird Strache die anderen Oppositionsparteien zu Gesprächen einladen, um eine Achse der Erneuerung im Sinne der parlamentarischen Kontrolle sicherzustellen.

„Eine Blockade der Stärkung der Kontrollrechte der Opposition wird von der FPÖ nicht widerspruchslos hingenommen!“ FPÖ-Chef HC Strache Besonderen Wert legt Strache darauf, dass das offene SPÖVersprechen der Installierung

Ausschussverantwortung für Abg. Gernot Darmann Während SPÖ und ÖVP mit den Verhandlungen über eine Neuauflage der großen Koalition begonnen haben, formieren sich allmählich die neuen Parlamentsklubs der übrigen Parteien. Eine Stütze des freiheitlichen Parlamentsklubs war schon bisher der Kärntner Gernot Darmann, der nunmehr gemeinsam mit Wendelin Mölzer und Harald Jannach die Kärntner Interessen in Wien wahrnehmen wird. Im Gespräch mit Darmann erklärte Darmann diese Woche, dass er auf eine Entsendung in den

NRAbg. Gernot Darmann. Sozialausschuss und den Sicherheitsausschuss des Parlaments hoffe, um dort für eine deutliche Verbesserung der Situation der Familien, aber auch der Exekutive eintreten zu können. Darmann wird auch im Haupt- und im Verfassungsausschuss vertreten sein.

Kontrahenten Faymann und HC Strache nach der Wahl. eines Untersuchungsausschusses als Minderheitenrecht endlich in die Tat umgesetzt wird. Die SPÖ müsse wissen, dass die fortgesetzte Blockade dieses Rechtes für die Opposition dann unterm Strich auch zu einer Selbstblockade der Regierung in anderen Zwei-Drittel-Materien werden könne. Der Geduldsfaden der FPÖ sei jedenfalls nicht mehr besonders dick. Warnung vor Fangnetzen Strache hat in beiden Gesprächen auch die Wichtigkeit der Fragen im Zusammenhang mit EU und Euro hervorgestrichen und festgehalten, dass es von Seiten der FPÖ konsequenten Widerstand gegen jeden Akt der Entrechtung und des Ausverkaufs Österreichs gegenüber Brüssel geben wird. „Ich habe ausdrücklich vor weiteren Verstrickungen Österreichs in den Fangnetzen der Bankund Spekulanten-Interessen gewarnt.“ Die Debatte über dieses Themengebiet habe einmal mehr bestätigt, dass es in diesen Fragen diametral unterschiedliche Positionen

zwischen FPÖ einerseits und den rot-schwarzen Koalitionsparteien andererseits gebe. Rot-weiß-roter Schutzpatron „Die FPÖ wird auch in der kommenden Periode ihre rotweiß-rote Verantwortung wahrnehmen und ihre Stellung als Schutzpatronin der Interessen Österreichs gegenüber den finanziellen und politischen Begehrlichkeiten Brüssels auch im Parlament offensiv vorantreiben“, so Strache. Mehr direkte Demokratie Die FPÖ fordert auch den raschen Ausbau der direkten Demokratie. In Sachen Verwaltungsreform müsse man endlich den Turbo zünden. „Die FPÖ steht hier prinzipiell für Zweidrittel-Mehrheiten zur Verfügung“, so Strache: „Es kann nicht sein, dass das Hinund Hergeschiebe zwischen Regierung und roten und schwarzen Landeshauptleuten Jahr für Jahr dazu führt, dass Milliardenbeträge, die dringend gebraucht werden, versickern.“


6 KärntnerNachrichten I 18. Oktober 2013

Wertschätzung gegenüber dem 2008 verunglückten LH Dr. Jörg Haider zeigten jahrelange Weggefährten und Freunde anlässlich der 5. Gedenkfeier in der Pfarrkirche Klein St. Paul. Hochwürden Pfarrer Jacek Wessoly zelebrierte diese Messfeier, stimmungsvoll gesanglich umrahmt von Cornelia Kobal. Eine bewegende Rede hielt Ehrenobfrau Wilma Warmuth. Für die Organisation und eine anschließende Agape mit Jause und Selbstgebackenem sorgten die Familien Gasper und Kobal.

Eine erfolgreiche Startveranstaltung mit einem „Edelflohmarkt“ gelang dem neuen Treibacher Lions-Chef Gottfried Bachler und seinen Aktivisten-Team. „Wir hatten nur Gewinner: Die Spender von hochwertigen Produkten konnten sich darüber freuen, dass die Besucher und Gäste kostengünstigst edle Dinge erwerben konnten. Und wir vom „Lionsclub Althofen-Hemmaland“ können nun vom Reinerlös zugunsten von sozial bedürftigen Menschen tätig werden! Daher werden wir diese Benefiz-Veranstaltung auch 2014 wieder durchführen“, betonte der LIONSVorsitzende engagiert. Im Bild von links: Brigitte Schmoliner, Pädagogin Herta Köstinger, Lions-Chef Gottfried Bachler, Hemmaland-Obfrau Wilma Warmuth, Dr. Bruno Schmoliner, Apothekerin Mag. Irmgard Matschnigg und LAbg. Bgm. Franz Pirolt.

REGIONALES

10. Oktober Feier in St. Margarethen ob Töllerberg: Von der Volksschule St. Margarethen zum Kriegerdenkmal führte auch heuer wieder der Fackelzug anlässlich der 93. Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung. Beim Festakt begeisterten besonders die Kinder der Volksschule St. Margarethen die vielen Teilnehmer und für die bewährte musikalische Umrahmung sorgten die Stadtkapelle Völkermarkt und der MGV Scholle Haimburg/St. Peter am Wallersberg.

Mit einem Festakt beim Denkmal in Tainach unter Mitwirkung der Volksschule und des Doppelquartettes Tainach fand auch heuer wieder die Gedenkfeier an den Abwehrkampf und die Volksabstimmung statt. KAB Landesobmann Fritz Schretter konnte zahlreiche Gäste begrüßen und unterstrich bei seinen Grußworten die Wichtigkeit dieses Kärntner Landesfeiertages. Nach einem Fackelzug zum Höhenfeuer mit anschließendem Feuerwerk wurde diese würdige Feier beendet.

Bestellen Sie jetzt die Kärntner Nachrichten im Abo: Ihre Kärnten-treue Wochenzeitung mit Herz!


REGIONALES

Würdige Gedenkfeiern in Erinnerung an Jörg Haider In ganz Kärnten haben vergangene Woche tausende Kärntnerinnen und Kärntner des 5. Todestages von Dr. Jörg Haider gedacht. Die Kärntner Freiheitlichen baten zu einer Gedenk-Kundgebung an die Unfallstelle in Lambichl, wo sich mehrere hundert Menschen an die tragischen Geschehnisse des 11. Oktobers 2008 erinnerten. In ergreifenden Worten schilderten die frühere FPÖ-Bezirksgeschäftsführerin Paula Huber aus Spittal sowie der Industrielle Konsul Ing. Wolfgang Röhrs ihre persönlichen Begegnungen mit Jörg Haider. Landtagspräsident Josef Lobnig stellte den Konnex zum 10. Oktober als Landesfeiertag der Kärntnerinnen und Kärntner her, der immerwährend mit der Erinnerung an Landeshauptmann Haider verbunden sei. Von tiefem Dank an den großen Politiker und Menschen Jörg Haider geprägt waren die Worte von FPÖLandesparteiobmann Landesrat Christian Ragger.

Sehr würdevoll verlief auch eine Kranzniederlegung durch höchste Mitglieder des Landtages, der Landesregierung und der Sozialpartner an der Grabstätte für Jörg Haider im Bärental. Neben Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrat Mag. Christian Ragger, den Landtagspräsidenten Reinhard Rohr und Josef Lobnig nahm auch ArbeiterkammerPräsident Günther Goach an der Gedenkbekundung der Familie Haider teil, der eine Messe voranging. Vertreter der ÖVP blieben der Kranzniederlegung fern.

18. Oktober 2013 I KärntnerNachrichten 7

In den letzten Tagen, aber auch immer wieder unterm Jahr, kümmern sich Lotte und Willi Überfellner liebevoll um die Pflege der Gedächtnisstätte für Dr. Jörg Haider in Lambichl. Mit im Bild ist der Landesobmann des Kärntner Kriegsopferverbandes Friedrich Pegrin.

Der Klagenfurter FPÖ-Stadtrat Wolfgang Germ sprach auf Facebook aus, was sich viele Kärntnerinnen und Kärntner am 10. Oktober dachten: „Eine Schande für Kärnten! Der erste Landeshauptmann, der die 10.-Oktober-Feierlichkeiten besucht, ohne einen Kärntneranzug zu tragen!“ Auf der facebook-Seite von Wolfgang Germ trafen in den auf den 10. Oktober folgenden Tagen mehr als 2.000 sogenannte „Postings“ und „Likes“ ein, die dem Stadtrat überwiegend Recht gaben. Stadtrat Germ bedankt sich auf diesem Wege bei den Unterstützern: „Ich stehe zu unserer Kärntner Heimat und ihrer Geschichte. Das ist der Unterschied!“

Besuchen Sie die Freiheitlichen auf Facebook und Twitter!


REGIONALES

Herbstausflug zur Salzburger GAST Montag, 11. November 2013 Zusteigmöglichkeiten: Klagenfurt, 7:00 Uhr Minimundus Villach, 7:30 Uhr Willroider-Parkplatz Spittal/Drau, 8:00 Uhr EKZ Villacherstrasse 138 Unkostenbeitrag: 35 Euro Anmeldungen beim RFW Kärnten unter 0463 50 46 10 oder per mail an office@rfw-kaernten.at

18. Oktober 2013 I KärntnerNachrichten 9

Maroni-Fest des RFW Der RFW-Kärnten mit Landesobmann Bgm. Matthias Krenn und Landesgeschäftsführer Herwig Druml laden wieder zum traditionellen Maronifest. Gasthof Fischerwirt Kreuzberglteich Klagenfurt 26. Oktober 2013 ab 14 Uhr Punsch, Kinderpunsch, Maroni Kartoffelbraten am Lagerfeuer

Verzeihen ist immer möglich... Wir freuen uns sehr, Ihnen den Besuch des bekannten Sterbeforschers Bernard Jakoby in Klagenfurt ankündigen zu dürfen. In der heutigen Zeit wissen wir mehr als jemals zuvor darüber, was mit uns geschieht, wenn wir sterben. Nahtoderfahrungen, das Phänomen der Nachtodkontakte und Aussagen von Medien geben uns tiefen Einblick in die Welt des Jenseits, die eine objektive Wirklichkeit darstellt. Im ersten Teil des neuen Vortrags von Bernard Jakoby wird das heutige Wissen über die Nahtoderfahrung und ihre Bedeutung für den inneren Sterbeprozess des Menschen dargestellt. Im zweiten Teil werden die unterschiedlichen Formen der Nahtoderfahrung erläutert anhand neuester Forschungsergebnisse: Verzeihen können ist die wichtigste Grundlage, mit sich selbst ins Reine zu kommen.

„Wir sterben nie! Vortrag von Bernard Jakoby 22. Oktober 2013, 19 Uhr Wulfenia Arthouse Kino Die KN jetzt im Abo bestellen: Telefon: 0463 / 51 15 15 - 0

Klagenfurt, Luegerstrasse 5 Abendkassa: Euro 15,-Kartenvorverkauf ab sofort unter 0650 250 24 06 oder bei: Kärntner Buchhandlung, Neuer Platz 11, Klagenfurt


Gesundheit, Spiritualität & Lebensfreude

„gesund & glücklich“ - Die österreichische Messe für Körper, Geist & Seele vom 15. bis 17. November 2013 am Messegelände Klagenfurt mit • Ihrer Hoheit Prinzessin Märtha Louise von Norwegen, • den „ Schirner-Tagen“ (einer 150 m2 großen Buchhandlung), • der „ proVego“ als „ Messe in der Messe“ mit vitalen, vegetarischen und veganen Köstlichkeiten und • den „ Kneipp-Welten“ . Ja sie kommt! Im Rahmen ihres Österreich-Besuches wird Ihre Hoheit Prinzessin Märtha Louise von Norwegen nach Klagenfurt kommen und dort zusammen mit ihrer Freundin Elisabeth Nordeng u.a. einen Vortrag und ein Tagesseminar halten. Und die Messe „gesund & glücklich“ eröffnen. Dass Prinzessin Märtha Louise ihr erstes Tagesseminar in Österreich überhaupt in Klagenfurt im Rahmen der Messe „gesund & glücklich“ halten wird, hat einen einleuchtenden Grund, gilt doch diese Veranstaltung mit 30.000 Gästen als

besucherstärkste Messe ihrer Art im gesamten deutschen Sprachraum. Messebesucher können sich auf eine Rekordbeteiligung von 85 hochkarätigen Ausstellern freuen, die aus allen österreichischen Bundesländern, Deutschland, der Schweiz und der Slowakei sowie aus Spanien, Polen und den Niederlanden anreisen werden. Neben den Ausstellern können die Besucher rund 80 Vorträge, Lesungen, Konzerte und Vorführungen, alle bereits im Messeeintritt inkludiert, erleben. „In diesem Jahr ist uns durch die erstmalige Integration der ‚proVego“-Messe‘ als ‚Messe in der Messe‘ ein weiterer qualitativer Quantensprung gelungen“, freuen sich Rolf Bickelhaupt und Annemarie Herzog. Präsentiert werden hier Köstlichkeiten aus der vitalen, vegetarischen und veganen Welt. Damit folgen die Veranstalter einem rasant anwachsenden Trend, denn ent-

„Schirner-Tage“: Auf rund 150 Quadratmetern wird der „Schirner-Verlag“ eine Buchhandlung in die „gesund & glücklich“-Messe integrieren. Rund 20 AutorInnen vom „Schirner-Verlag“ können die Besucher hautnah erleben.

„gesund & glücklich“: Die Messehalle wird in ein der Natur nachempfundenes Ambiente verzaubert. sprechend einer IFES-Studie isst in 15 % aller österreichischen Haushalte mindestens eine Person vegetarisch (2005 waren es noch drei Prozent). Aber die Messe wartet auch mit bisher bewährten Highlights auf. Einmalig auf Grund ihrer Größe im österreichischen Messegeschehen: Die „Schirner Tage“ als „Buchmesse in der Messe“. Der „Schirner Verlag“ aus Darmstadt, eine feste Größe im Bereich Spiritualität, Gesundheit und Lebensfreude und mit über 100 Mitarbeitern einer der bedeutendsten deutschsprachigen Verlage überhaupt, wird mit einer rund 150 m2 großen Buchhandlung aufwarten und mit rund 20 seiner bekanntesten Autorinnen und Autoren erscheinen. Darunter sind Jeanne Ruland und Susanne Hühn, deren Gesamtauflagen jeweils über eine halbe Million Bücher betragen. Und mit den „Kneipp Welten“ konnten die Organisatoren eine weitere Messe in die „gesund & glücklich“ integrieren. Auf 75 m2 präsentiert das Kneippland Kärnten die Gesundheitsphilosophie des Namensgebers Pfarrer Sebastian Kneipp. Dort wird das einzigartige Zusammenwirken der fünf Kneippchen-Säulen Wasser, Heilkräuter, Bewegung, Ernährung und Lebensordnung vorgestellt. Facts: Öffnungszeiten: Fr, 15.11.13, 9-20 Uhr - Sa, 16.11.13, 9-20 Uhr - So, 17.11.13, 9-18 Uhr Kärntner Messen Klagenfurt – Messeplatz 1 INFOS: www.gesundemesse.eu


Der Countdown läuft André Heller präsentiert sein neues Afrika! Afrika! Vor wenigen Tagen fand die Weltpremiere der multimedialen Neuinszenierung von André Hellers Afrika! Afrika! im Festspielhaus Baden Bade statt. Nach über einem Jahr Vorlauf finden aktuell die letzten Proben in Bremen statt. Die ersten Proben vor öffentlichem Publikum wurden begeistert aufgenommen und auch die Vorverkaufszahlen deuten auf einen erneuten Erfolg der Show hin. Schon jetzt sind rund 100.000 Tickets für die Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz verkauft. Die Veranstalter rechnen nun mit bis zu 400.000 Zuschauern bis Tournee-Ende im April 2014. Rund zwei Stunden Show mit insgesamt 20 Showacts und 77 Künstlern erwartet die Zuschauer in insgesamt 39 Tourstädten. Immer mit dabei: 140 qm LED-Wände als Bühnen-Architektur, die Live-Band, rund 1.000 Kostüme – davon einige Kreationen des afrikansichen Modelabels Bull Doff – sowie zwei Trucks mit Equipment (vom Profi-Basketballkorb bis zu

circa drei Meter hohen Figuren aus Eisen und Pappmaschee). Seit über einem Jahr wurden in Afrika und der „Diaspora“ Künstler für die neue Show gesucht und an verschiedenen Orten trainiert, vor allem in Südafrika, Guinea und der Elfenbeinküste. André Heller zeigt sich vor der Premiere entspannt: „Ich verlasse tatsächlich jeden Tag beglückt und ein wenig tanzend die Proben und bin überzeugt, dass es dem Publikum bei den Aufführungen genauso gehen wird. Man bekommt ein frohes Herz.“ Lassen auch Sie sich verzaubern. AFRI-

KA! AFRIKA! entführt die Besucher mit beinahe allen Sinnen auf den „Kontinent des Staunens“ in all seiner Verrücktheit, Schönheit, Intensität und Traumverlorenheit! Die neue Show von AFRIKA! AFRIKA! startet im Oktober mit einer Tour durch Deutschland, Österreich, Schweiz. Vom 22.10 bis 27.10.2013 in Klagenfurt (Kärntner Messe) Nähere Infos unter: www.AFRIKAAFRIKA.de Karten sind erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen und über www.ticketmaster.at


12 KärntnerNachrichten I 18. Oktober 2013

KULTUR

Veranstaltungen im Schloss Albeck So, 20. 10., 11 h: All Time Classics: Thomas Gulz, Piano; Dagmar Sickl, Texte

genauso brilliert er mit fetzigen Boogies, souligen Nummern und einfühlsamer Filmmusik. Ray Charles, Stevie Wonder und natürlich Frank Sinatra lassen grüßen! Dagmar Sickl liest pointiert & witzig Geschichten des amerikanischen Starjournalisten Gay Talese: „Das Leben hat die besten Stories. Talese schreibt sie auf“ (Stern) So, 20. 10., 15 h: Chansonkonzert „ So ist das Leben“ , Helena Sorokina, Gesang; Karlheinz Donauer, Klavier

Helena Sorokina, Lettland, begann als Geigerin und Dirigentin. Sie hat in Riga erfolgreich eine Jazz-Vokalgruppe geleitet. Beflügelt durch die Erfolge kam sie nach Österreich und studierte an der Kunstuniversität Graz Gesang. Sie gewann mehrere Wettbewerbe, insbesondere auch als Dirigentin. Ihrer großen Liebe zu Chanson und Song ist es zu verdanken, dass sie nun im Schloß Albeck mit ihrem Begleiter Karlheinz Donauer zauberhafte Chansons darbringen wird. Sa, 28. September bis Fr, 25. Oktober FOTO-CLUB – Blende 22 (Feldkirchen)

Erleben Sie ein Musik & Literatur-Programm mit Highlights der Unterhaltungsmusik und den „besten Reportagen & Porträts aus 4 Jahrzehnten“, aus dem Bestseller von Gay Talese „Frank Sinatra ist erkältet“. Der virtuose Pianist Thomas Gulz stellt wieder einmal seine Vielseitigkeit unter Beweis. Herrlich, wie er bei Jazznummern zu swingen versteht, und

Nähere Infos unter: www.schloss-albeck.at

freitagN8 ((stereo)) International Students Welcomeparty Für alle Erstsemestrigen, Erasmus, Internationalen und Nationalen Studies in unserer Stadt! Der Ernst des Studienlebens beginnt mit einer Party im ((stereo))! Anwesenheitspflicht! Fresh Sound for fresh People von den vier jungen Studenten der Ankershofen Crew! Seit 2 Jahren sind die Jungs von der Studio Ankershofen Crew mit ihren technoiden Strömungen in Klagenfurt unterwegs und lassen in Sachen Feierpolitik nichts anbrennen. Geräucherte Beats, gebratene Claps und panierte Vocals in unterschiedlich verpackten Genre sind ihr Markenzeichen. Bestehend aus Al Birdie, Lars Völker, Mr. Eastwood und Francesco Rzepka ziehen die Technojünger nicht nur auf ihrer eigenen Partyreihe „Latente Elemente“ in die elektronische Schlacht, sondern verteilen sich seit geraumer Zeit auch im Umland Kärntens, Wien, Hamburg und Köln. 22.00 | ((stereo)) | house>techno | entry € 3.- | students € 0.https://www.facebook.com/StudioAnkershofenCrew

John Del Toro Richardson feat. Sean Carney Band (USA)

SA.19.10.2013 20 : 45.H STEP Völkermarkt www.bystep.at


18. Oktober 2013 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Österreichs Sportler mit Herz gesucht Premiere bei der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ am 31. Oktober: Erstmals wird Österreichs „Sportler mit Herz“ geehrt. Ausschlaggebend ist soziales Engagement außerhalb des Sports. Das Publikum entscheidet: Bis 25. Oktober kann auf www.sporthilfe.at abgestimmt werden. Der „Sportler mit Herz“ erhält von den Österreichischen Lotterien 5.000 Euro für sein Charityprojekt. Sports Media Austria, die Vereinigung österreichischer Sportjournalisten, die Österreichische Sporthilfe und die Österreichischen Lotterien ehren heuer erstmals im Rahmen der LOTTERIEN-GALA „Nacht des Sports“ die/den „Sportler mit Herz“: Viele österreichische Sportler ließen im vergangenen Sportjahr durch ihre außergewöhnlichen Erfolge die Herzen der österreichischen Sportfans höher schlagen und haben mitunter selbst viel Herz bewiesen. Für die Nominierung zum „Sportler mit Herz“ zählen daher nicht Tore, Punkte und Pokale, sondern Fairplay, Zivilcourage, Hilfsbereitschaft oder Engagement im humanitären und sozialen Bereich.

Rennrollstuhlfahrer: Charity für die Anschaffung eines Rennbikes eines Behindertensportlers • Sandra Klemenschits, Tennisspielerin: Organisatorin des Charity-Events „Together we are stronger – in loving memory of Dani“ • F ranz Müllner, Extremkraftsportler: Spendenaktion für die Hochwasseropfer • F elix Oschmautz, Wildwassersportler: aktives Engagement für Mitschüler mit Handicap 5.000 Euro für einen guten Zweck Die/der „Sportler mit Herz“ wird im Rahmen der LOTTERIENGALA „Nacht des Sports“ geehrt. Der Preis ist mit 5.000 Euro, zur Verfügung gestellt von den Österreichischen Lotterien, dotiert. Die/der „Sportler/in mit Herz“ wird mit dieser Summe gleich wieder Gutes tun und das Geld für ein von ihm definiertes Charity-Projekt einsetzen.

„Es ist höchste Zeit für einen solchen Preis. Ein Blick in die Projekte der Kandidaten zeigt, welch außergewöhnliches Engagement viele Sportlerinnen und Sportler an den Tag legen“, so der Generaldirektor der Österreichischen Lotterien, Karl Stoss, „und ich bin der Meinung, dass Engagements wie diese aus einem Sportler eine Persönlichkeit machen. Wir von den Österreichischen Lotterien möchten Fairness, Zivilcourage und besonderes gesellschaftliches Engagement fördern.“

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Carinthian Druck, Liberogasse 6, 9020 Klagenfurt am Wörthersee; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten.

Alle Kandidaten für die „Wahl zur/zum Sportler/in mit Herz“

Ziehung vom Mi., 09. 10. 2013

42. Runde 2013

72811

Die zur Wahl stehenden Persönlichkeiten wurden von Landessportorganisationen, den Mitgliedern von Sports Media Austria und der Österreichischen Sporthilfe nominiert. Österreichs Sportfans können nun bis 25. Oktober auf www.sporthilfe.at für ihre Favoriten stimmen.

Ziehung vom Do., 10. 10. 2013

Aus den eingegangenen Vorschlägen wurden folgende Sportler nominiert(in alphabetischer Reihenfolge):

Ziehung vom Fr., 11. 10. 2013

Almer/Christian • Robert Fuchs, ÖFB-Teamspieler: Initiatoren der Sportförderung „Stars for Stars“ • Ulf Arlati, Handballer: Initiator des „Handball-Marathons des HSC Graz“ • Gerald Bauer, Radrennfahrer: Spendenaktion beim Race Across America • F lorian Dungl, Be hinderte n sportl e r/Sl e dge hocke y: Gründung eines Sledgehockeyvereins • Sabrina Filzmoser, Judoka: engagiert sich in Nepal aktiv am Projekt „Judo for Peace“ Geierspichler, • Thomas

VO R S C H AU

67243 68076 Ziehung vom Sa., 12. 10. 2013

74469 Ziehung vom So., 13. 10. 2013

57876 Ziehung vom Mo., 14. 10. 2013

25714 Ziehung vom Di., 15. 10. 2013

32490

1: RB Salzburg– Wacker Innsbruck 2: SV Ried– Austria Wien 3: Rapid Wien– Sturm Graz 4: Hertha BSC– Mönchengladbach 5: Hamburger SV– VfB Stuttgart 6: Admira Wacker– SV Grödig 1 7: Wolfsberger AC– SC Wr. Neustadt 8: B. Dortmund– Hannover 96 9: Bayern München– FSV Mainz 05 10: E. Braunschweig– Schalke 04 11: Werder Bremen– SC Freiburg 12: E. Frankfurt– 1. FC Nürnberg 13: FC Augsburg– VfL Wolfsburg 1 14: FC Arsenal– Norwich City 15: West Ham United– Manchester City 16: Aston Villa– Tottenham 17: FC Valencia– Real Sociedad 18: AC Fiorentina– Juventus Turin Spiel 1-5 TOTO-Torwette

1

1

1

2

1

X

1

2

1

2

2

X

1

1

1

1

1

1

2

2

1

1

1

1

2

X

1

1

2

2

2

2

1

1

2

2


14 K채rntnerNachrichten I 18. Oktober 2013

ANZEIGE


18. Oktober 2013 I KärntnerNachrichten 15

WIRTSCHAFT

In Österreich wird jeder 3. Getränkekarton recycelt! Seit 1993 steht die Öko-Box für ein schlankes, effizientes und überaus konsumentInnen-freundliches Sammelsystem für gebrauchte Milch- und Saftpackungen. 2013 war im Hinblick auf das Sammelergebnis ein erfolgreiches Jahr, wofür insbesondere den vielen Haushalten zu danken ist, die ihre Getränkekartons in der Öko-Box für das Recycling sammeln. – Aber es wird in Zukunft auch einige Veränderungen geben müssen.

das Öko-Box-Sammelsystem auch weiterhin aus zwei zentralen Elementen zusammen: der Sammlung in allen österreichischen Postfilialen und der Haushaltssammlung in urbanen Ballungsräumen. Ein besonderes Naheverhältnis zu den Haushalten entwickeln die Öko-Box-Partner aus den Reihen der Sozialhilfe-Organisationen wie „Lebenshilfe“ oder „pro mente“. Über 50 behinderte Menschen finden österreichweit in der Öko-Box-Sammlung dauer-

haft Beschäftigung, was u.a. auch mit der Verleihung des „Sozialoskars“ gewürdigt wurde und zur „Trigos“-Nominierung in der Kategorie „Arbeitsplatz“ führte. – In Kärnten sind bereits seit über 19 Jahren die „pro mente-Arbeitsprojekte“ für die Öko-BoxSammlung in urbanen Ballungsräumen zuständig. Nähere Infos: www.oekobox.at Kostenlose Öko-Box-Hotline: 0800 / 22 66 00

„Getränkekartons in Öko-Box und Öko-Bag sammeln, das macht Sinn!“

„Mag. Georg Matyk, Geschäftsführer der Öko-Box Sammelges.m.b.H., sagt Danke.“ Mit einem herzlichen „Dankeschön an alle österreichischen Haushalte!“ meldet die ÖkoBox eine weitere, erfolgreiche Periode in Sachen Getränkekarton-Sammlung. Schon viele Jahre in Folge landet jeder dritte Getränkekarton beim Recycling in der Kartonfabrik und wird dort wieder zu neuem Karton verarbeitet. „Das ist ein Resultat, das sich sehen lassen kann und ist für ein kleines Non-Profit-Unternehmen, wie es die Öko-Box Sammelges.m.b.H. ist, durchaus nicht selbstverständlich!“

– betont der Geschäftsführer Georg Matyk: „Faktum ist nun einmal, dass sich die Jahre der konzentrierten Arbeit im Sinne der Umwelt lohnen. Und das Mitmachen so vieler Konsumentinnen und Konsumenten belohnt alle Mühen! – Aber die Novelle des Abfallwirtschaftsgesetzes wird auch einige Veränderungen für uns und die gesamte Branche mit sich bringen.“ So werden alle bestehenden Sammelsysteme – wie auch die Öko-Box – gefordert sein, noch straffer und kompakter zu agieren, um gegen den durch die Novelle nach Österreich drängenden Wettbewerb zu bestehen. Dass dies ohne Redimensionierungsmaßnahmen nur schwer möglich ist, liegt auf der Hand. Matyk: „Wir starten jedoch mit ungebremstem Elan in eine neue Ära unserer Marktpräsenz.“ Im Wesentlichen setzt sich

Die pro mente-Sammelteams (im Bild das Team Klagenfurt) sorgen für eine verlässliche Abholung der Öko-Bags in Kärnten. Foto: pro mente kärnten


16 K채rntnerNachrichten I 18. Oktober 2013

FREIZEIT


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook