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Ausgabe 41.2013 der Kärntner Nachrichten

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KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 41 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 11. Oktober 2013

5. Todestag von Landeshauptmann Dr. Jörg Haider

Für immer im Herzen Kärntens!


Paolo Quercia: „1,5 Millionen Wähl Prof. Paolo Quercia ist ein unabhängiger Analytiker internationaler Beziehungen, ein Experte für geopolitische Probleme, strategische und Sicherheit. Von August 2010 bis Dezember 2011 arbeitete er im italienischen Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten im Kabinett des Ministers. Im Jahr 2012 gründete er zusammen mit Botschafter Mario Maiolini das „Center for Strategic Studies“. Gründer und Koordinator des „Commercial Club“ von Diplomaten in Italien. Prof. Quercia befasst sich mit geopolitischen und strategischen Analysen der Länder Süd-Ost-Europas. Er ist Schwiergsohn des verstorbenen Landeshauptmannes Dr. Jörg Haider. Das Interview ist am 7. Oktober 2013 in der Tageszeitung „Kurier“ erschienen. Herr Quercia, seit dem Tod von Jörg Haider wurden Skandale – etwa wie Hypo oder Telekom – aufgedeckt, die Ihrem Schwiegervater zugeschrieben werden. Viele meinen, er würde heute auf der Anklagebank sitzen. Wie sieht die Familie die Skandale? Paolo Quercia: Die Familie weiß, dass Jörg Haider eine saubere Person war. Er kann Fehler gemacht haben, aber er war ein ehrlicher Mensch. Er hat sich nie durch die Politik bereichert. Er wurde nie verurteilt, nicht einmal angeklagt, für irgendeine illegale Aktivität während seines sehr langen politischen Lebens. Aber er war verletzlich, weil er außerhalb des Schutzes des herrschenden Systems war. Eine Schlammschlacht gegen eine Person zu führen, die nicht mehr am Leben ist, ist gegen alle grundlegenden Menschenrechte, die jedem das Recht zugestehen, sich in einem individuellen und fairen Prozess zu verteidigen. Es ist eine beschämende Situation für diejenigen, die jemanden anklagen, der sich selbst nicht mehr verteidigen kann. Auf diese Weise wird jede Anklage, jeder Klatsch, jede Hypothese glaubhaft. Mich erinnert das ans Mittelalter, als es noch die Hexenverbrennung gab. Unmittelbar nach dem Tod erinnerte die kollektive Trauer über Haiders Tod fast an eine Heldenverehrung. Nun hat Jörg Haider das Image, korrupt gewesen zu sein. Wie geht die Familie mit diesem Imagewandel zum „Bad Guy“ um? Quercia: Er war kein Held. Aber jemand, dem der Bundespräsident und der

Prof. Paolo Quercia mit Gattin Dr. Ulrike Quercia-Haider, hier auf einem Archivbild. Bundeskanzler bei der öffentlichen Beerdigung Respekt zollten. Hat ein Kärntner Landespolitiker in der Geschichte Österreichs jemals eine solche öffentliche Beerdigungen bekommen? Ich weiß, das war ein Problem für diejenigen, die ihn hassen. Viele Anstrengungen wurden gesetzt, um das Bild von Jörg Haider sowohl während er noch lebte als auch – und dieser Mangel an grundlegenden christlichen moralischen Werten hat mich wirklich überrascht – nach dem Tod zu zerstören. Ich bin überzeugt, dass auch sein Tod von einem dieser Versuche provoziert wurde. Der Punkt ist, dass das öffentliche Bild nicht der Realität entspricht. Es ist ein Konstrukt, das von den Medien gemacht wurde. Meiner Meinung nach war es ein Fehler von Jörg Haider, das Bild, das die

österreichischen und internationalen Medien für ihn zugeschnitten hatten, zu akzeptieren. Während seines Lebens versuchte er es zu ändern und zum Teil hat er das Medienbild durch seine wirkliche Persönlichkeit durchbrochen. Wird in Österreich auch noch in fünf Jahren über Jörg Haider so viel diskutiert werden? Quercia: Ich hoffe doch nicht. Ich vertraue in das österreichische System, dass es sich endlich weiterbewegt. Ich bin sicher, Österreich kann bessere Themen finden. Das Problem ist, in Österreich gibt es einen kleinen, aber relevanten Teil der Gesellschaft, die Jörg Haider braucht, um einen dauerhaften Feind zu haben, auf den sie schießen


er sind Haiders Erbe!“ „Seine Fähigkeit, die gesellschaftlichen Veränderungen zu verstehen, bevor sie offensichtlich waren, ist wahrscheinlich das, warum ihn seine Gegner verabscheuten!“ Prof. Paolo Quercia

„Viele der Verdienste Haiders als Sachpolitiker gehen unter. Die Etablierung Kärntens als Technologieland, seine Öffnung nach Italien oder die Etavlierung der Fachhochschule gehen auf ihn zurück. Ohne ihn wäre Kärnten tiefste Provinz geblieben!“ Vizekanzler a.D. Herbert Haupt

„Mit Jörg Haider haben viele nicht nur ihren Landeshauptmann, sondern einen persönlichen Freund verloren!“ FPÖ-Obmann Christian Ragger

kann. Es ist eine verrückte Einstellung, zu versuchen einen negativen Mythos zu schaffen. Es scheint, als würde man einen Prügelknaben für die Sünden der Gesellschaft brauchen. Wie hat Jörg Haider aus Ihrer Sicht Österreich verändert? Quercia: Insgesamt denke ich, dass er Kärnten geändert hat, aber er änderte nicht Österreich. Er starb, bevor er es hätte schaffen können. Egal, wie man zu Jörg Haider steht, jeder muss wohl zugeben, dass er ein Gigant der österreichischen Politik war. Er veränderte die politische Kultur des Landes. Die Teilnahme aller Parteien und Institutionen der österreichischen Gesellschaft bei seiner Beerdigung ist eine klare Anerkennung dafür. Er schuf eine Menge von Reformen. Er führte neue Themen in die Tagesordnung der österreichischen Politik ein. Er deckte die meisten Defizite des österreichischen politischen Systems auf. Seine Fähigkeit, die gesellschaftlichen Veränderungen zu verstehen, bevor sie offensichtlich waren, ist wahrscheinlich das, warum ihn seine Gegner verabscheuten. Gibt es einen politischen Erben von Jörg Haider? Quercia: Es gibt keinen politischen Erben von Jörg Haider. Vielleicht gibt es ein politisches Erbe. Er schuf einen politischen Raum außerhalb der Rot-SchwarzHegemonie. Dieser politische Raum würde heute ohne Jörg Haiders Wirken in Österreich nicht existieren. Heute liegt der Wert dieses politischen Raums bei rund 1,5 Millionen Stimmen oder 30 Prozent der Wähler. Also jeder dritte Österreicher. Am Ende sind diese Menschen die Erben von Jörg Haider. Danke für das Gespräch.

Meinung von LR Christian Ragger

Danke, Jörg! Vor fünf Jahren tödlich verunglückt, ist Dr. Jörg Haider in diesen Tagen allgegenwärtig. Wo immer ich mit meinen Freunden rund um den Landesfeiertag in ganz Kärnten hingekommen bin, kam das Gespräch unverzüglich auf die tragischen Ereignisse vom 11. Oktober 2008. So prägend war seine Persönlichkeit für unser Kärnten, dass viele und auch ich noch immer nicht verarbeitet haben, dass Jörg Haider für immer schweigt. Seine Stimme aber hören wir noch immer. Warnend vor negativben Entwicklungen für unser Land. Mahnend, wenn durchaus auch in den eigenen Reihen Fehler passieren! Aufmunternd, wenn wir uns - angelangt in den Mühen der Ebene - oft kraftlos fühlen! Energisch, wenn es gilt, Missstände aufzuzeigen! Und liebevoll, wenn es um jene geht, die Hilfe, Fürsorge und Schutz bedürfen. Er war der Landeshauptmann von Kärnten, der dem Land seinen Stolz und sein Selbstbewusstsein zurückgegeben hat. Der Kärntens Position in Österreich, Europa und ja, sogar in der Welt gefestgt hat. Mit diesem Vermächtnis umzugehen, ist eine schwere Aufgabe. Meine Freunde und mich eint das ehrliche Bemühen, ihr gerecht zu werden. Doch es geht uns so, wie vielen tausenden Kärntnerinnen und Kärntnern, die in diesen Tagen im stillen Gebet oder in persönlichen Gedanken an ihn gedacht haben: Er fehlt uns! So möchte auch ich kurz innehalten und aus ehrlicher Überzeugung noch einmal das sagen, was in Kärnten längst zum geflügelten Wort wurde: Danke Jörg!


ief: De r Ha ide r wa r`s! FPÖ-LPO Ra gger: Offener Br ume Schla mmschla cht Wide rspruch ge ge n die posth ge ge n Jörg Ha ide r Zeitung e Medien, vor allem die Kleine Die Art und Weise, wie manch ann n, sich über Landeshauptm Kärnten und einzelne Buchautore erspruch. em Tod auslassen, erfordert Wid Jörg Haider fünf Jahre nach sein als s die s Furor schweigt, riskiert, das Denn wer zu diesem medialen würdigen frag die rt wird. Es ist notwendig, eine Art Zustimmung interpretie beleuchten. zu der Hai lammschlacht gegen Jörg Facetten dieser posthumen Sch

hinaus muss er für sie noch ruhen lassen. Über seinen Tod ht en nic ihn nen kön en ion akt werber bei Wahlen nicht besieg Seine Gegner in einzelnen Red r, dass ihn seine politischen Mit rba spü en r isch übe eth dar st und n Fru ze che atli gan Schlagzeilen liefern. Da ist der hreiben“ konnten. Alle rechtssta eine entspreLebzeiten nicht politisch „totsc zu en list rna Jou ihn s vorwerfen darf, solange nicht das gen und lun feh Ver konnten n nde ma nie n ma . Der Grundsatz, dass Prinzipien werden dabei negiert g erfolgt ist, wird ignoriert. llun chende rechtsstaatliche Festste ma so vom Zwanzgahaus, der schaut Lied gesungen: Da Hofa woa’s, äre und jedes end s leg alle das für t ren jetz n Jah ma 40 wars“: den kann da Hai Wolfgang Ambros hat vor „Da et: eut ged um sich listen haben es für einer Person“. vadächtig aus“. Einzelne Journa sind Ankläger und Richter in Wir hr. me ht nic ine Damen und sich er n kan ders rufen: „Was ist denn me Hai g Jör schuldig sprechen. Wehren Fall im n ma ss mu t, s vieles, was Jörg smeisterin protestier es wissen wir ganz gewiss, das ein n Doch wie bei Ambros die Hau Den ! uhe enr Tot die ht ren Sie mir doch nic Herren von der Journaille? Stö en offen bleiben muss.“ rt wird und ohne seine Aussag zer ver d, wir en hob esc zug der Hai he Regeln verletzt. den überdies zutiefst menschlic wer Es . ten hrit rsc übe der Hai nzen werden bei Nicht nur rechtsstaatliche Gre „De mortuis nihil nisi bene“. en Toten spricht, sendalte, ethische Richtlinie: rtau jah e Das heißt: Wenn man über ein es. Nicht umsonst heißt ein Gut n den sei es ), gen (sa . storbene nichts ren kann - oder eben schweigen Sinngemäß übersetzt: „Über Ver reffende sich nicht mehr weh Bet der s das , tigt sich ück ber dann in einer Weise, die bzw. ihres Egos. Sie g der Rolle von JournalistInnen hun rhö Übe ke tes gro e ein h en politischen Wettstreit gesellt sich noc tun so, als ob es hier einen fair Zu diesen Grenzverletzungen und der Hai g Jör wie ab ße selben Grö en nie. Damit entlarven sie hler gestellt, die JournalistInn bilden sich in der Zeitung in der Wä dem er imm sich hat der st als politische Akteure, ed ist nur: Hai gegeben hätte. Der Unterschi itik, sondern verstehen sich selb Pol der rer ntie me Kom und unserer Demokratie. Dass ichterstatter Sie sind quasi Heckenschützen sich selbst: Sie sind nicht Ber d. sin n rde wo iert itim leg ch Wahl politis n, liegt auf der Hand. die freilich niemals durch eine terstattung erwartet werden kan ich Ber ive ekt obj e kein hen unter diesen Vorzeic Tod der? Fünf Jahre nach seinem Frieden schließen mit Jörg Hai lich end sie den wer nn Wa e Frage: Zum Abschluss bleibt nur ein wäre es an der Zeit.


11. Oktober 2013 I KärntnerNachrichten 5

LANDESPOLITIK

Heinz Hochegger neuer gf. Bezirksparteichef! Harald Trettenbrein übernimmt die Funktion des Finanzreferenten der Landespartei. Wie der freiheitliche Landesparteiobmann LR Mag. Christian Ragger bekannt gibt, wurde Vizebürgermeister Heinz Hochegger einstimmig vom Bezirksparteivorstand zum geschäftsführenden Bezirksparteiobmann von Wolfsberg bestellt. „Ich freue mich, dass Heinz Hochegger nun der Lavant-taler FPÖ vorsteht. Mit 1.953 Vorzugsstimmen konnte er im stärksten FPÖBezirk von Kärnten auch ein respektables Ergebnis bei der Nationalratswahl einfahren“, betont Ragger. Gemeinsam mit LR Ragger wird Hochegger die Strukturen im Lavanttal stärken und auf die kommenden Gemeinderatswahlen im Jahr 2015 hinarbeiten. „Ich danke dem

gesamten Bezirk für das Vertrauen und freue mich auf die Herausforderung“, sagt Hochegger. Der bisherige gf. Bezirksparteiobmann LAbg. StR. Harald Trettenbrein wurde zum neuen Finanzreferenten der Landespartei bestellt. „Für mich ist es eine große Ehre nun für die Finanzen unserer Partei verantwortlich zu sein“, freut sich Trettenbrein auf seine neue Aufgabe. Ragger ist es wichtig, ihm für die vorbildhafte und tolle Arbeit zu danken. „Harald Trettenbrein könnte den Bezirk nicht besser geführt haben. Ich freue mich, ihn nun an meiner Seite in der Landespartei zu wissen“, so Ragger.

Flughafen Klagenfurt vor dem Aus! Der Klagenfurter Stadtsenat erteilte heute allen Überlegungen und Berechnungen, die eine Schließung des Flughafens vorschlagen, eine klare Absage. „Der Kärnten Airport hat nicht nur für Klagenfurt als Drehscheibe im Alpen-AdriaRaum, sondern für Wirtschaft, Tourismus und die Bevölkerung unseres Landes höchste Bedeutung. Eine Schließung, die unweigerlich den Verlust von Arbeitsplätzen und eine nachhaltige Schwächung der

heimischen Wirtschaft zur Folge hätte, darf nicht einmal ansatzweise diskutiert werden“, findet Bürgermeister Christian Scheider deutliche Worte. Konkret werden von der Stadt folgende Punkte eingefordert: die dringend erforderliche Rollbahn-Sanierung ohne Verzögerung in Angriff zu nehmen und Maßnahmen zur Sicherung und Erhaltung des Flughafens zu setzen!

Power-Trio aus Wolfsberg: Finanzreferent LAbg. Harald Trettenbrein, der neue gf. Bezirksparteiobmann VzBgm. Heinz Hochegger und Landesparteiobmann Christian Ragger.

Ragger: „Keine Tabus in der Hypo-Diskussion!“ Untersuchungsausschuss über Notverstaatlichung und die Bayern-Ära dringend nötig. „Dass jetzt sogar die Verantwortlichen der Hypo Alpe Adria-Bank daran denken, den Kauf vom Exeigentümer, der bayrischen Landesbank wegen Irrtums anzufechten und den Verstaatlichungsvertrag der Bank unter die Lupe zu nehmen, ist eine Sensation. Sie zeigt, dass jetzt erstmals das eigene von SPÖ und ÖVP eingesetzte Management überzeugt ist, dass einiges schief gelaufen ist“, erklärt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Die einzige politische Konsequenz kann nur darin liegen, sobald wie möglich einen Untersuchungsausschuss einzusetzen, betont Ragger. „Wir Freiheitlichen müssen mehr denn je darauf drängen. Das sind wir auch Jörg Haider schuldig, dem fünf Jahre nach seinem Tod alles Mögliche im Zusammenhang mit der Hypo unterstellt wird.“

Bisher fand laut Ragger nur eine selektive Aufklärung von Politik und Justiz statt. Es wurden nur jene Dinge untersucht, bei denen man irgendwie einen Zusammenhang mit Jörg Haider herstellen konnte. Die Ära, in der die bayrische Landesbank mit dem Geldinstitut fuhrwerken konnte und u.a. eine aberwitzige Geschäftsausweitung u.a. nach Bulgarien und die Ukraine betrieben hat, wurde bisher ausgeblendet. Ebenso die Umstände der Verstaatlichung und alle Vorgänge unter dem von der Regierung eingesetzten Management. „Am Ende wird herauskommen, dass der größte Teil des Schadens seit 2007 eingetreten ist. Da handelt es sich um Vorgänge, welche die rot-schwarze Koalition bisher unter der „Tuchent“ halten konnte und die auch von Medien ignoriert wurden. Diese Tabuthemen muss man jetzt anpacken“, fordert Ragger die anderen Parteien auf, statt polemischer Kritik endlich für Aufklärung zu sorgen.


6 KärntnerNachrichten I 11. Oktober 2013

LANDESPOLITIK

FPÖ: Linkskoalition schadet dem Wirtschaftsstandort Kärnten! Landesparteileitung der Freiheitlichen in Kärnten schwor sich auf harten Oppositionskurs gegen die Kärntner „AbschafferRegierung“ ein. Klares Bekenntnis zum Erhalt der Errungenschaften aus der Zeit freiheitlicher Landeshauptleute. Wie nach wichtigen Wahlgängen üblich, tagte diese Woche die Landesparteileitung der FPÖ Kärnten in Pörtschach. Dabei schworen Parteichef Christian Ragger,

Klubobmann Christian Leyroutz und Landtagspräsident Josef Lobnig die rund 150 Sitzungsteilnehmer auf eine noch schärfere und kantigere Rolle der FPÖ als Op-

Schärfen das Profil der FPÖ als Opposition: Parteichef Christian Ragger mit Klubobmann Christian Leyroutz und Landtagspräsident Josef Lobnig.

Linkskoalition wirft Versprechen über Bord! Es sei ein Armutszeugnis, wenn die ÖVP bereits bei der ersten Budgetverhandlung ihr Wahlversprechen breche und von der eigenen Zielvorgabe, nämlich 2015 ein Nulldefizit zu erreichen, nichts mehr wissen wolle. So kritisierte die FPÖLandesparteileitung jüngste Aussagen der Linkskoalition. „ÖVP-Chef Obernosterer soll LR Waldner zur Ordnung rufen, wenn er noch ernst genommen werden will“, so FPÖ-Klubchef Leyroutz. Offensichtlich sei geplant, die eigene Klientel weiter zu bedienen. Allein

die Aufblähung von 10 auf 15 Verwaltungszentren mit entsprechenden Abteilungsleitern und zusätzlichem Personal zeige wie die Sparpolitik der Regierung aussehe: „Lösungskompetenz sieht anders aus!“, kritisierte LPO Christian Ragger. Die Sitzung der Landesparteileitung endete mit einem stillen Gedenken an den vor fünf Jahren tödlich verunglückten Landeshauptmann Dr. Jörg Haider. Das Absingen des Heimatliedes rundete die harmonische Tagung ab.

positionskraft im Kärntner Landtag ein. Kein Nachgeben in der Heimatfrage! Die Parteispitze erklärte allen Bestrebungen der Linkskoalition, mittels einer Verfassungsänderung eine Art „Slowenisierung Kärntens“ durchzusetzen, eine klare Absage: „Wir werden weder zulassen, dass Slowenisch zur zweiten Landessprache erklärt wird noch einer Verfassungsänderung zustimmen, die den Einzug von Slowenenvertretern per Virilmandat vorsieht!“, stellte LT-Präsident Josef Lobnig unmissverständlich klar. In Hinblick auf Diskussionen rund um den Landesfeiertag am 10. Oktober erklärte Klubobmann Christian Leyroutz, weiterhin Protest gegen die Umdeutung des Vermächtnisses von Abwehrkampf und Volksabstimmung eintreten zu wollen. Schlagkraft erhöhen FPÖ-Landesparteiobmann Christian Ragger sagte, die FPÖ sei aus den Nationalratswahlen gestärkt und stabil hervorgegangen. Es zeichne sich deutlich ab, dass die Bevölkerung sich von der „Politik des Nichtstuns und des Abschaffens“ abwende. Die FPÖ als zweitstärkste Kraft im Lande sei daher eine „offene Plattform für alle positiven Kräfte, die den Linksruck in Kärnten nicht mittragen wollten. Ragger wörtlich: „Wir stehen für eine freiheitliche, nach vorne

gerichtete Politik für Kärnten und seine Menschen. Wir haben versprochen, auf unser Kärnten aufzupassen. Was derzeit passiert, ist eine extreme Gefährdung der Position Kärntens!“ - Ragger erinnerte an die beschlossenen Einsparungen im Bereich des Gesundheitswesens, die zwangsläufig die Schließung von Spitälern bedeuten werde. Bankrotterklärung Als „Bankrotterklärung der Finanz- und Wirtschaftspolitik in Kärnten“ bezeichnete Klubobmann Mag. Christian Leyroutz, die Überlegungen der Regierungskoalition von SPÖ, ÖVP und Grünen den Flughafen Klagenfurt stillzulegen sowie die Budget-Zielvorgabe, 2015 ein Nulldefizit zu erreichen, in den Wind zu schlagen. „Das laute Nachdenken über die Schließung des Flughafens, schadet unserem Wirtschaftsstandort enorm und ist an Torheit wohl nicht mehr zu überbieten“, ärgert sich Leyroutz über entsprechende Aussagen von Landeshauptmann Kaiser, „Noch bevor über Lösungen nachgedacht wird, wird schon Porzellan zerschlagen. Das ist unverantwortlich“, kritisiert Leyroutz und macht deutlich, dass eine Stilllegung nicht einmal in Erwägung zu ziehen ist. Das Land habe als Betreiber die Verpflichtung für eine entsprechende Infrastruktur zu sorgen, um die Auslastung zu steigern und Kärnten als Tourismus- und Wirtschaftsstandort attraktiv zu halten!“


11. Oktober 2013 I KärntnerNachrichten 7

REGIONALES

Drei-Jahres-Fest für das Rote Kreuz: Aktion in Althofen! Dankbar zeigen sich die Menschen des mittleren und nördlichen Bezirksteiles über die Sozialaktion „Team Tafel Österreich – Aktion verwenden statt verschwenden“ in Althofen, berichtet Sozialstadträtin Wilma Warmuth als Projektpartnerin. Bereits seit 3 Jahren gibt es an jedem Samstag um 19 Uhr kostenlose Lebensmittel für Menschen mit geringeren Haushaltseinkommen. Diese werden von den Partnerbetrieben Merkur, Spar, Billa, Unimarkt und Bäckerei Vallant aus Althofen, sowie von Adeg und Billa aus Friesach gesponsert und 21 aktive Mitarbeiter arbeiten ausschließlich freiwillig, um diese Produkte in der Aula der Neuen Mittelschule allwöchentlich gerecht zu verteilen. Die rund 90 Klienten aus Althofen und der Region freuen sich über Brot, Wurst, Käse, Obst, Gemüse, tiefgefrorene Lebensmittel, Salzgebäck, Süßwaren, Jog-

hurt und Säfte zum Nulltarif! Die Einkommensgrenze für eine Berechtigungskarte liegt bei 1066 Euro, für jeden weiteren Erwachsenen bei 533 Euro und für jedes weitere Kind bei 319 Euro. Damit können wir vielen Menschen helfen!“ berichtet die Projektverantwortliche Stephanie Wernig vom Roten Kreuz St. Veit (Mobil 0676/87727608). Wertschätzend zeigte sich auch Althofens Sozialstadträtin Wilma Warmuth als Projektpartnerin von Beginn an. Anlässlich einer DreiJahres-Dankesfeier im Restaurant „Treibacherhof“ bei gschmackigen Menüs und Geschenken dankte Wilma Warmuth den RotKreuz-Aktivisten für ihren großartigen Idealismus. Unter den Helfern gesichtet wurde u. a. auch der neue Rot-Kreuz-Bezirksstellenleiterstellvertreter Herbert Sager, sowie Projektverantwortliche Stephanie Wernig und Regions-Teamleiterin Elfriede Wassertheurer.

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Oktoberfest in der Griffner Straße in Völkermarkt: Die Griffner Straße zur Asphaltschießbahn umfunktioniert hat Thomas Jamer anlässlich seines Oktoberfestes im Lokal „Tom`s“ in Völkermarkt. Gewonnen hat diesen Bewerb Stefan Orieschnig, der dafür einen Geschenkskorb in Empfang nehmen konnte. Im Bild Thomas Jamer (hinten) mit dem Gewinner Stefan Orieschnig (rechts) und Vbgm Gerald Grebenjak.

Verzeihen ist immer möglich... Wir freuen uns sehr, Ihnen den Besuch des bekannten Sterbeforschers Bernard Jakoby in Klagenfurt ankündigen zu dürfen. In der heutigen Zeit wissen wir mehr als jemals zuvor darüber, was mit uns geschieht, wenn wir sterben. Nahtoderfahrungen, das Phänomen der Nachtodkontakte und Aussagen von Medien geben uns tiefen Einblick in die Welt des Jenseits, die eine objektive Wirklichkeit darstellt. Im ersten Teil des neuen Vortrags von Bernard Jakoby wird das heutige Wissen über die Nahtoderfahrung und ihre Bedeutung für den inneren Sterbeprozess des Menschen dargestellt. Im zweiten Teil werden die unterschiedlichen Formen der Nahtoderfahrung erläutert anhand neuester Forschungsergebnisse: Verzeihen können ist die wichtigste Grundlage, mit sich selbst ins Reine zu kommen.

„Wir sterben nie! Vortrag von Bernard Jakoby 22. Oktober 2013, 19 Uhr Wulfenia Arthouse Kino Klagenfurt, Luegerstrasse 5 Abendkassa: Euro 15,-Kartenvorverkauf ab sofort unter 0650 250 24 06 oder bei: Kärntner Buchhandlung, Neuer Platz 11, Klagenfurt


11. Oktober 2013 I KärntnerNachrichten 9

REGIONALES

LESERBRIEFE Zur Hypo-Verstaatlichung

Enduro-Rennen: Heiße Duelle bei Hochosterwitz

Die Hypo-Verstaatlichung ist rückgängig zu machen! Denn die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern, dass die Notverstaatlichung der Bank durch Österreich in keinster Weise notwendig gewesen wäre und dass die Bayern die Bank in den Ruin getrieben haben! Die Klage gegen die Bayern wird in regelmäßigen Abständen von der Regierung in Aussicht gestellt, passieren tut jedoch nichts. Im Dezember läuft die Frist für eine Klage ab und wieder gibt es nur vage Ankündigungen. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass eine Anfechtungsklage wegen Irrtums eingebracht wird“, lässt uns der neue Hypo-Aufsichtsratschef wissen. Sollte nicht schleunigst gehandelt werden, bleiben wieder wir Steuerzahler auf der Strecke! Marcel Strauss, 9560 Feldkirchen

Vom 19. bis 20. Oktober geht es nahe der mächtigen Burganlage Hochosterwitz beim Endurorennen „ACC – Austrian Cross Country, wie auch beim „ECC – Europafinale 2013“ wieder ordentlich zur Sache. Zum bereits fünften Mal gibt es am Areal der Familie Ranner in Mairist Nähe Burg Hochosterwitz diese national wie international stark besetzten Rennen. Die 500 Motorradsportler erwartet auch heuer wieder eine äußerst selektive Streckenführung. Die Streckenlänge beträgt ca. 5000 Meter. Spektakulär wird auch das Europafinale 2013, am Sonntag, dem 20. Oktober, welches alle fünf Jahre in Östereich stattfindet und heuer der MSC Launsdorf damit betraut wurde. Das besondere dabei ist, dass

der Parcour mit künstlich aufgebauten Hindernissen von den Fans zur Gänze eingesehen werden kann, so Strecken- planer Werner Müller, der diesmal in Portugal bei der EM weilt. Der Organisationsmannschaft des MSC - Launsdorf ist natürlich auch das Wohl der Motorsportfans ein großes Anliegen. MSC Launsdorf Obmann und Rennchef Wolfgang Grilz berichtet: Es gibt ein spezielles Unterhaltungsprogramm unter anderem Race Party, sowie eine MXKinderpräsentation am Sa. 12.15h - es können sich alle Kinder präsentieren die ein Motorrad haben. Kinder können sich anmelden: Wolfgang Grilz 0664/152 83 13. Weitere Infos zum Event unter „Facebook - MSC Launsdorf“.

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Flughafen Klagenfurt Der Flughafen Klagenfurt hat so wenig Fluggäste wie noch nie. Jetzt müssen wieder mind. 15 Mio. Euro an Steuermittel investiert werden, ansonsten muss der Flughafen 2015 zusperren. Natürlich sind neue Destinationen wie Hamburg und Berlin zu begrüßen, dies müsste jedoch mit dem Ziel verfolgt werden, mehr Touristen nach Kärnten zu bringen. Es kann aber nicht sein, dass nunmehr vom Flughafen geplant ist, eine wieder durch Steuern finanzierte Marketingoffensive zu starten, damit mehr Kärntner am Wochenende wegfliegen. Dies noch zusätzlich zur steuerlichen Stützung der Airlines. Damit werden die Flugreisen der Kärntner nach Berlin und Hamburg gleich dreifach öffentlich subventioniert. Die Krönung wäre wohl, wenn nun auch noch die Kärnten Werbung eine Gegenmarketingoffensive starten würde, damit die Kärntner doch Urlaub zu Hause machen. Ist das der neue Weg in Kärnten? (Leserbriefschreiber der Redaktion bekannt)

Tierschutz heißt auch „Ehrfurcht vor dem Leben“ Für den Kärntner Tierschutzreferenten Landesrat Christian Ragger steht der Welttierschutztag auch im Zeichen von „Ehrfurcht vor dem Leben“. „Es ist mir wichtig, dass der Tierschutz einen großen und wichtigen Stellenwert in unserer Gesellschaft einnimmt. Viel zu oft liest man Horrormeldungen von Tierquälern

quer durch das Land“, gibt Ragger zu bedenken. Es sei erfreulich, dass der Tierschutz in Kärnten auf einer breiten Basis stehe. „Es gilt jetzt Detailfragen, wie eine nachhaltige Finanzierung der Tierheime zu klären“, merkt Ragger an. Wichtig sei, dass das Budget für Tierschutz aufgestockt werde.


10 KärntnerNachrichten I 11. Oktober 2013

LESERBRIEFE

Posthumer Rufmord an Jörg Haider Jörg Haider ist nach seinem Tod einem Rufmord des rot/schwarzen Systems ausgesetzt wie es wohl beispiellos ist. Verdächtigungen werden als Tatsachen hingestellt und mit dem zynischen Schlußsatz es gilt die Unschuldsvermutung versehen. Der Birnbacher-Skandal wurde zum Haider-Skandal umfunktioniert. Alle wissen, dass der ÖVP-Chef Josef Martinz Geld von Birnbacher für den Wahlkampf erhalten hat und dass Jörg Haider bis zu seinem Tod von Birnbacher weder ein Geld erhalten, noch eingefordert hat. Das sind nun

einmal die Fakten! Man kann böswillig alles Mögliche herschreiben und unterstellen. Jörg Haider kann sich leider nicht mehr verteidigen! Es sei nur daran erinnert, dass eine Woche lang berichtet wurde, Jörg Haider hätte in Lichtenstein 45 Millionen Euro gebunkert. Der ORF berichtete am Tag, als dieses Gerücht aufkam, stündlich, als wäre dies eine Tatsache. Das Dementi der Justizministerin konnte man dann ganz klein unter ferner liefen lesen. Theresia Loibnegger Wolfsberg

Die „Spurensuche“ von Adolf Winkler sowie der Artikel von Antonia Gössinger in der Kleinen Zeitung über Jörg Haider kann wohl nur als eine ungeheure Frechheit bezeichnet werden. Es reicht offensichtlich nicht, dass man keine Konten in Lichtenstein gefunden hat, die Jörg Haider zugeordnet werden können. Nein, auch das ist offensichtlich bereits verdächtig! Jörg Haider wurde schon zu Lebzeiten von Journalisten als Rechtsbrecher bezeichnet,

obwohl er nie verurteilt wurde. Eines ist fix: hätte er zu seinen Lebzeiten je Recht gebrochen, dann hätte die Justiz wohl Überstunden geschoben, um ihn hinter Gitter zu bringen. Die Kriminalisierung seiner Person, die 5 Jahre nach seinem Tod kein Ende nimmt, zeigt uns nur eines ganz deutlich, gegen Jörg Haider kämpft das Establishment bis heute. Lukas H. Moser per E-Mail

Kulturpolitik mit neuen Prioritäten Die neue Regierung setzt in der Kulturpolitik hinterfragenswürdige Prioritäten. So erleben zahlreiche Vereine bzw. das Brauchtum Kärntens eine sehr stiefmütterliche Behandlung, während die linke Künstlerszene über Gebühr gefördert wird. Der Heimatherbst sowie die

beliebte Brauchtumsmesse wurden abgeschafft, dafür die „Transformale“ geschaffen und üppig mit Steuergeld gefördert. Wie dies zu rechtfertigen ist, steht in den Sternen. Marietta Maurer Ferndorf

Kommentar aus der Kleinen Zeitung, 2.Oktober 2013

„Spurensuche“ war eine Frechheit!

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12 KärntnerNachrichten I 11. Oktober 2013

KULTUR

Veranstaltungen im Schloss Albeck

So, 13. 10., 11 h: „ Evelyn Ruzicka & Band“ : Chansons von Edith Piaf 50. Todestag Edith Piaf (10. Oktober 1963) Schauspielerin und Sängerin Evelyn Ruzicka präsentiert ihre einzigartige Interpretation der unvergesslichen französischen Künstlerin Edith Piaf. Sie singt ihre größten Hits, diese sind eingebettet in Zitate und historische Auszüge aus dem Leben der Grand Dame des französischen Chansons. Ein Konzert, bei dem gelacht, geweint, getanzt und gesungen wird. Evelyn Ruzicka spannt einen roten Faden um das Leben und die Chansons des „Spatz von Paris“ und lässt die bekannten Melodien neu aufleben. Klassiker wie „La vie en rose“, „Milord“ oder „Je ne regrette rien“ dürfen bei einem solchen Konzert nicht fehlen. Mit „Piaf“ feierte Evelyn Ruzicka 2008 großen Erfolg in der Rolle der Grand Dame am Schauspielhaus Salzburg. Sie selbst ist begeistert und freut sich über ihr erneutes Treffen mit Edith Piaf: „Hat man Edith einmal erlebt, lässt sie einen nie wieder los.“ Kein Wunder – im Zuge der Vorbereitung auf erste Interpretation von Piaf 2008 stellte sie fest: Evelyn Ruzicka wurde 1982 an dem Tag geboren, an dem Edith Piaf 1963 verstarb: am 10. Oktober. Mark Royce (Klavier), Franz Heinrich Lirsch (Kontrabass), Simon Schellnegger (Bratsche) So, 13. 10., 15 h: „ Pirates of the Carinthian - Fluch von Schlatzing“ - Winkler & Feistritzer Die Gemeinde Schlatzing hat sich richtig

schön herausgeputzt. Zum ersten Mal findet die traditionelle Schlatzinger Hausmesse statt. „Menschen, Tiere, Atrraktionen“ - und allen voran, die große Schlatzinger Legende – Johann „Barbossa“ Petutschnig. Mittendrin das hoffnungsvolle Kabarettduo Winkler & Feistritzer, das auserwählt wurde, die Laudatio auf Johann Petutschnig zu halten. Die beiden Komiker haben dafür sogar alte Dokumente des Petutschnig-Clans ausgebraben.

Jeder Mensch ist einmalig. Das gilt auch für das Essen. Nicht alles, was als gesund gilt, tut jedem gut. Die passende Ernährung führt zum Idealgewicht und unterstützt jede Therapie. In diesem Workshop werden wir gemeinsam erkunden, welche Nahrung zu jedem Teilnehmer passt. Sie gehen mit Ihrer persönlichen Ernährungsempfehlung nach Hause samt Tipps für eine Umsetzung im Alltag zuhause und unterwegs. b.kutzler.com

Das wird eine freudige Überraschung geben! Ein fast perfekter Abend, wenn da nicht immer so Merkwürdiges vor sich gehen würde. Dem Winkler seine Uhr verschwindet ebenso wie sein Gitarrenstimmgerät und dem Feistritzer seine Blockflöte samt Jausengeld. Lastet auf ihnen gar der Fluch von Schlatzing? Denn vor 10 Jahren, am Beginn ihrer Karriere hat der Zutzlbauer sie gewarnt: „Hearts auf mit dem Kas, sunst passiert a Unglück.“ Sollte die Prophezeihung Zutzlbauers eingetreten sein? Sie werden es wohl nie erfahren, außer sie kommen vorbei. Nur soviel sei verraten: Winkler & Feistritzer sind lei-leider geil! Regie: Andreas Peichl. www.winkler-feistritzer.com

Einzeltermine zu Handlesungen können unter 0664/341 95 41 für 12. Oktober vereinbart werden.

Samstag, 12. Oktober, 15 Uhr: Workshop Dr. Bernhard Kutzler, Mathe ma tiker, Numerologe & Handleser. „ Welche Nahrung passt zu mir?“

Sa, 28. September bis Fr, 25. Oktober FOTO-CLUB – Blende 22 (Feldkirchen) Fotoausstellung Kartenreservierung unter: Tel.0650/57 52 066


11. Oktober 2013 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Mit Lottoschein kostenlos zu Lucian Freuds Werken er 11. Oktober ist als „Lotterien Tag im Kunsthistorischen Museum“ wieder ein spezieller Tag für die Kunst und seine Liebhaber. Wer mit einem Produkt der Österreichischen Lotterien kommt, hat freien Eintritt. Österreich-Premiere für die Bilder des britischen Malers Lucian Freud (1922 – 2011). Der Enkel des Psychoanalytikers Sigmund Freud gilt als einer der bedeutendsten figurativen Maler des 20. Jahrhunderts, und das Kunsthistorische Museum Wien (KHM) zeigt im diesjährigen Herbst erstmals in Österreich seine Werke.

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Wer am Freitag, den 11. Oktober, ab 10 Uhr zum Lotterien Tag ins KHM kommt und eine Spielquittung bzw. ein Los der Österreichischen Lotterien mitbringt, hat freien Eintritt. Letzter Einlass ist um 17.30 Uhr. Als langjähriger Partner des KHM des Kunsthistorischen Museums verlosen die Österreichischen Lotterien anlässlich des Lotterien Tages unter ihren SpielteilnehmerInnen Jahreskarten des KHM. Wer am Gewinnspiel teilnehmen möchte, schickt bis Freitag, den 25. Oktober 2013 unter Anführung einer Postadresse

Prämien für Ambo- und Extrakt-Gewinne etzt bietet Zahlenlotto „190“ wieder eine Prämie fürs Gewinnen – prämiert werden von bis Samstag, den 19. Oktober 2013 alle Gewinne bei den Spielarten „Ambo“ und „Extrakt“. Zahlenlotto verdoppelt jetzt alle Gewinne bei den Spielarten „Ambo“ und „Extrakt“. Bei „Ambo“ setzt man auf zwei aus 90 Zahlen. Fünf werden gezogen. Sind die zwei gesetzten unter den fünf gezogenen, hat man gewonnen. Normalerweise das 125-fache des Einsatzes, im Promotionzeitraum um 100% mehr, also das 250-fache.

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Bei „Extrakt“ wird eine Zahl angekreuzt. Ist sie unter den fünf Gezogenen, dann gewinnt man nun dank der Prämienrunden das 10-fache. Die Höhe des Einsatzes, und somit auch die Höhe des Gewinnes, bestimmt der Spielteilnehmer selbst. Einsätze zwischen 1 Euro und 500 Euro sind möglich. Zahlenlotto-Ziehungen finden jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag statt. Die gezogenen Zahlen werden jeweils im Anschluss an die Sendung „Bundesland heute“ in ORF 2, um 19.25 Uhr, ausgestrahlt.

Lotterien-Vorstandsdirektorin Mag. Bettina Glatz-Kremsner (rechts) und Museums-Generaldirektorin Dr. Sabine Haag laden am 11. Oktober zum Lotterien Tag ins KHM. Foto: Österreichische Lotterien/Achim Bieniek eine E-Mail an sponsoring@ lotterien.at. Die GewinnerInHerausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Carinthian Druck, Liberogasse 6, 9020 Klagenfurt am Wörthersee; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten.

nen werden vorab per E-Mail verständigt.

VO R S C H AU 41. Runde 2013

Ziehung vom Mi., 02. 10. 2013

73490 Ziehung vom Do., 03. 10. 2013

63750 Ziehung vom Fr., 04. 10. 2013

50373 Ziehung vom Sa., 05. 10. 2013

15623 Ziehung vom So., 06. 10. 2013

64117 Ziehung vom Mo., 07. 10. 2013

78436 Ziehung vom Di., 08. 10. 2013

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1: Schweden– Österreich 2: Deutschland– Irland 3: Färöer Inseln– Kasachstan 4: Dänemark– Italien 5: Ukraine– Polen 6: England– Montenegro 7: Kroatien– Belgien 8: Wales– Mazedonien 9: Albanien– Schweiz 10: Slowenien– Norwegen 11: Niederlande– Ungarn 12: Estand– Türkei 13: Griechenland– Slowakei 14: Aserbaidschan– Nordirland 15: Venezuela– Paraguay 16: Ekuador– Uruguay 17: Kolumbien– Chile 18: Honduras– Costa Rica Spiel 1-5 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 11. Oktober 2013

DIES & DAS

Hochzeitsmesse im romantischen Ambiente auf Schloss Wolfsberg N

achdem sie im vergangenen Jahr ein voller Erfolg war, findet heuer zum zweiten Mal die Hochzeitsmesse der Hochzeitsprofis auf Schloss Wolfsberg, am 2. und 3. November 2013, statt. Im Gemäuer des wunderschönen Schlosses präsentieren rund 40 Aussteller, täglich von 1018 Uhr, Braut- und Bräutigammode, Trauringe, Fotografien, Floristik und alles was noch zum schönsten Tag im Leben dazugehört.

ich, als Fotograf, der Hochzeiten ganztägig begleitet, gefragt, ob ich eine Empfehlung für Hochzeitsmusiker geben könnte, wo man Bastelbedarf erhält! Daraus entstand die Idee ein gebündeltes Konzept für das Hochzeitspaar anzubieten. Das Ziel ist es, ein aktives Zusammenarbeiten zu schaffen und gegenseitige Synergien zu bilden, damit man dem Kunden höchste Qualität mit verlässlichen Partnern bieten kann!“

Hochzeitsprofis. 2011 wurde der Verein der Hochzeitsprofis gegründet und besteht aus 42 Mitgliedern und wächst weiterhin. Den Grundgedanken erklärt Vereinsobmann, Ralf Zimmermann: „Immer wieder werde

Probier es aus! Man will sich den Hochzeitspaaren nicht nur mit positiven Image und Feedback vorstellen, sondern auch gezielte Informationen anbieten. Das Besondere auf Schloss Wolfsberg ist, dass man die Mög-

lichkeit hat, vieles hautnah zu erleben. Ganztägig kann man etwa Hörgenüsse von LiveBands erleben oder seine

Brautfrisur testen. Der Eintritt ist frei, ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle!

KOLLERs Hotel****s mit dritter Lilie geadelt er Relax-Guide 2014, der soeben erschienen ist, zeichnet das KOLLERs Hotel****s in Seeboden am Kärntner Millstätter See erstmals mit drei von insgesamt vier Lilien für sein hervorragendes Wellnessangebot aus. Das erste Haus am Millstätter See erhielt erstmals 17 von 20 möglichen Punkten und liegt damit auf Platz 17 im Ranking der Top-bewerteten

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Hotels. In der Ausgabe 2014 des renommierten Wellness-Hotelführers finden sich insgesamt über 1.000 Wellness-, Kur- und Gesundheitshotels in Österreich und Deutschland. Ein besondere Erwähnung waren den Testern u. a. das Saunahaus direkt am Wasser mit offenem Kamin und Seeblick,

Foto: KOLLERs Hotel

der „beheizte See“, der ganzjährig dank Badewannentemperatur zum Schwimmen lädt, und das neue, zu einer RelaxZone umgebaute, im Winter beheizbare Schiff, das vor dem Hotelstrand vor Anker liegt. Gelobt wurden außerdem die angenehme Größe des Hauses und die aufmerksamen, sehr freundlichen Mitarbeiter. Ebenfalls unter den besten Häusern rangiert das KOLLERs in Sachen Poolhygiene. Eine Extra-Auszeichnung erhielt die Hotelküche: Unter den 60 besten Gourmethotels, die im RelaxGuide ausgewiesen werden, belegt KOLLERs Hotel****s den hervorragenden 11 Platz. Auf der Terrasse und im Restaurant serviert Küchenchef Martin Wieser Variationen der traditionellen Kärntner Küche, inspiriert von kulinarischen Einflüssen aus der ganzen Welt, wobei Qualität und Frische höchste Priorität haben. KOLLERs Hotel ****superior Verena & Hubert Koller Seepromenade 2-4 A-9871 Seeboden www.kollers.at


GESUNDHEIT

11. Oktober 2013 I KärntnerNachrichten 15

25 Jahre Augenlicht retten und Zukunft schenken! Jubiläumsveranstaltung am 15.11.2013. Seit 25 Jahren ermöglicht LICHT FÜR DIE WELT Operationen am Grauen Star und hilft behinderten Kindern, ein eigenständiges Leben zu führen. Zu diesem Anlass lädt die Organisation am 15. November 2013 zu einer Jubiläumsveranstaltung im Europahaus Klagenfurt mit dem Kärntner Augenarzt Dr. Ewald Lindner, Mitglied der Initiative „Österreich gehen Blindheit“ und DI Friedbert Ottacher von LICHT FÜR DIE WELT. Sie lassen 25 Jahre Hilfe für augenkranke, blinde und anders behinderte Menschen Revue passieren und berichten hautnah von den Erlebnissen in den Projektländern. 7,5 Millionen Menschen – das entspricht der Gesamtbevölkerung von Österreich vor 25 Jahren – hat die Hilfe bisher erreicht. 500.000 Operationen am Grauen Star haben die Augen von Frauen, Männern und Kindern in Entwicklungsländern wieder aufleuchten lassen. Mehr als 247.000 behinderte Kinder wurden darin unterstützt, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und in die Schule zu gehen. Doch es bleibt noch viel zu tun: Der Großteil aller blinden und behinderten Menschen lebt in entlegenen Gegenden in Afrika, Asien und Lateinamerika, ohne Zugang zu medizinischer Versorgung oder Rehabilitation. „Ohne unsere Unterstützerinnen und Unterstützer könnten wir keinem einzigen Menschen helfen. Doch gemeinsam haben wir in 25 Jahren viel erreicht und können auch weiterhin Licht und Hoffnung in die Armutsgebiete unserer Erde bringen. Dafür möchten wir Danke sagen“, so der gebürtige Kärntner DI Friedbert Ottacher, Projektreferent für Äthiopien bei LICHT FÜR DIE WELT. Webtipps: www.licht-fuer-die-welt.at www.facebook.com/lichtfuerdiewelt Bereits eine Spende von 30 Euro an LICHT FÜR DIE WELT ermöglicht eine Operation am Grauen Star, mit 25 Euro pro Monat fördern Sie als Pate ein behindertes Kind! Spendenkonto: IBAN AT92 2011 1000 0256 6001 (Erste Bank)

Der steirische Augenarzt Prof. Gerhard Schuhmann besucht regelmäßig Projekte von LICHT FÜR DIE WELT. In Äthiopien unterstützt er seinen einheimischen Kollegen bei der Arbeit und bildet junge Fachärzte aus.

Der Vortragende DI Friedbert Ottacher bei einem Projekteinsatz in Äthiopien. Jubiläumsveranstaltung „25 Jahre Licht für die Welt“ Veranstaltung: Bildervortrag mit kleinem Büffet am Freitag, 15. November 2013, Beginn: 18:30 Uhr Ort: Europahaus Klagenfurt, Reitschulgasse 4, 9020 Klagenfurt (Veranstaltung barrierefrei zugänglich) Mit: Augenarzt Dr. Ewald Lindner; Ehrengast Udo Wenders, DI Friedbert Ottacher von LICHT FÜR DIE WELT


11. Oktober 2013 I KärntnerNachrichten 16

FREIZEIT

Two-for-one im Tannenhof

„Die zweite Person urlaubt kostenlos“ – im Alpinen Lifestyle Hotel Tannenhof im Alpendorf bei Sankt Johann im Pongau. Herbstferien der Luxusklasse im Salzburger Land! Die Voraussetzungen für einen herrlichen Herbsturlaub könnten nicht besser sein: Ein traumhaftes Wandergebiet direkt vor der Hoteltüre, zahlreiche Ausflugsziele in nächster Umgebung, eine GourmetKüche die seinesgleichen sucht, gute Stimmung am „unterirdischen Dorfplatz“ mit Bar und Weinkeller und im Wellness & Spabereich die Muskeln auslockern. „Die Welt gehört dem, der sie genießt“,

empfiehlt das Tannenhof-Team. Diesem Leitsatz entsprechend, wird dem Gast von der ersten Minute an ein traumhaftes Urlaubserlebnis mit allen erdenklichen Bequemlichkeiten geboten. Nur zehn Schritte und schon stehen Sie direkt vor der Gondelstation zum Einstieg in ein traumhaftes Wandergebiet. Auch abseits der Berge kennt das tägliche AktivProgramm des Hotels keine Grenzen. Beim Yoga Sonnengebet wird der Körper

gestreckt und gelockert und bei der Nordic-Walking-Wanderung wird das Muskeltraining mit einer romantischen Aussicht auf die Alpen verbunden. „Und danach lockt der Wellness & SpaBereich. Eine Runde im Hallenbad, Saunagang, Massage mit Alpenkräuteröl, rein in den kuscheligen Bademantel und relaxen,“ freut sich ein Tannenhof Stammgast auf entspannte Stunden. „Bei mir kommen die Gäste ordentlich ins Schwitzen“, verspricht der Saunawart des Hotels und zelebriert die verschiedensten Aufgüsse wie ein Event. Die zweite Person nächtigt kostenlos Ab sofort bis 3. November 2013 bietet das Hotel ein supergünstiges Angebot: Egal wie lange und welche Kategorie Sie buchen, die zweite Person nächtigt kostenlos. Der Aufpreis für die Halbpension beträgt Euro 35,–. Buchbar mit dem Kennwort „Two for one“. Informationen: ****Superior Hotel Tannenhof A-5600 St. Johann im Pongau / Alpendorf Tel.: 0043 (0)6412/5231-0 Fax: 0043 (0)6412/5231-61 E-Mail: info@hotel-tannenhof.at Internet: www.hotel-tannenhof.at


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Ausgabe 41.2013 der Kärntner Nachrichten by FP Kärnten - Issuu