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Ausgabe 30-31.2013 der Kärntner Nachrichten

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KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 30/31 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 26. Juli 2013

Gernot Darmann: Unser Mann in Wien!

KN-Interview mit dem Kärntner FPÖ-Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl, Gernot Darmann, auf S. 4 u. 5. Gemeinderat bespitzelt!

SPÖ Kärnten versinkt zunehmend im Sumpf von Affären!

In Klagenfurt wurden mutmaßlich Gemeinderäte im Rahmen einer Meinungsumfrage zu ihrer Haltung zu neuen Einkaufszentren bespitzelt. Es könnte sich um eine illegale „Hacker-Aktion“ handeln! S. 6

Nach Bekanntwerden des Ermittlungsstandes in der Affäre um Landesaufträge an eine SPÖ-nahe Werbeagentur zeigte diese Woche FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz die Finanzierung des SPÖ-Wahlkampfes mit Geldern des roten Landtagsklubs auf. „Das ist keine Bagatelle, sondern ein klarer Bruch des Parteiengesetzes. Der Verdacht des versuchten, schweren Betrugs steht im Raum und muss geklärt werden!“, so Leyroutz. S. 2 und 3


2 KärntnerNachrichten I 26. Juli 2013

THEMA DER WOCHE

Üble Wahlkampftricks von SPÖ und ÖVP aufgedeckt!

Christian Leyroutz (FPÖ): Unerträgliche und eindeutige Wählertäuschung der Links-Koalition. Beteiligte Personen sind rücktrittsreif. „Nachdem die Freiheitlichen aufgezeigt haben, dass sowohl die SPÖ als auch die ÖVP ihre Wahlkampfkostenbegrenzung nicht eingehalten haben können und sich diese zu diesem Thema bis heute jeder Wortmeldung entzogen haben, haben wir das Schweigen Kaisers und Obernosterers bereits als Schuldeingeständnis bewertet. Dies wurde nun auch von Seiten der SPÖ bestätigt!“ Mit diesen Worten begann der freiheitliche Klubobmann Mag. Christian Leyroutz gemeinsam mit Landesparteisekretärin Mag. Nina Schratter eine Pressekonferenz. Wie Leyroutz berichtet, wurde im November 2012 das Parteienförderungsgesetz geändert. Demzufolge wurde in Kärnten eine Wahlkampfkostenbeschränkung von 500.000 Euro eingeführt, für jeden Abgeordneten durfte ein weiterer Betrag von 2.500 Euro aufgewendet werden. Auch Sanktionen wurden in diesem Gesetz festgeschrie-

ben, welche vorsehen, dass bei einer Überschreitung für ein Jahr das Antragsrecht der Parteienförderung verloren geht. „Wir Freiheitlichen mit LPO Mag. Christian Ragger haben dem Land Kärnten bekannt gegeben, dass die Kosten, die von der politischen Partei aufgewendet wurden nicht über der Wahlkampfkostenbeschrän kung gelegen sind, dass aber im Wahlkampf auch weitere Kosten aufgelaufen sind, welche durch ein verbundenes Unternehmen bezahlt wurden“, erklärte Leyroutz. So betonte auch Schratter, dass die Freiheitlichen im Hinblick des Wahlkampfes einen klaren und ehrlichen Weg gewählt haben. Die anderen Parteien, insbesondere die SPÖ und ÖVP, haben jedoch einen illegalen und unzulässigen Weg beschritten, weil sie die Finanzierung nicht über ein Drittes oder unabhängiges Unternehmen gewählt, sondern sich ungeniert der Klubförderungsmittel bedient haben. „Wir haben festgestellt, dass eine riesige Anzahl von Werbeeinschaltungen und Wahlkampfinseraten über die

Landtagsklubs der SPÖ und ÖVP bezahlt wurden, was im Sinne des Parteiengesetzes ausdrücklich unzulässig und rechtswidrig ist“, betont Leyroutz. Denn die gesetzlichen Bestimmungen sind eindeutig: Der § 6, Abs. 6 des Parteiengesetzes 2012 verbietet den politischen Parteien, Spenden von parlamentarischen Klubs anzunehmen, wobei als Spende nach § 2 jede Zahlung, Sachleistung oder lebende Subvention , die ohne entsprechende Gegenleistung gewährt wird, gilt. In Abs. 7 heißt es, dass unzulässige Spenden von der Partei unverzüglich, spätestens mit Einreichung des Rechenschaftsberichts für das betreffende Jahr, an den Rechnungshof weiterzuleiten sind. Nichtsdestotrotz habe die SPÖ einen großen Anteil der aufgewendeten Kosten für den Wahlkampf direkt aus den Mitteln des Landtagsklubs finanziert und wäre daher jedenfalls verpflichtet gewesen, dies auch im Sinne des Kärntner Parteienförderungsgesetzes und der darin festgelegten Wahlkampfkostenbeschränkung unmissverständlich und klar der Finanz-

abteilung des Landes Kärnten bekannt zu geben. „LH Kaiser trägt die uneingeschränkte Verantwortung, dass seine Partei im Wissen der Rechtsfolgen des Kärntner Parteiförderungsgesetzes bei Überschreitung der Wahlkampfkostenobergrenze gegenüber dem Land Kärnten verschwiegen hat, dass die Kosten höher waren und gegenüber dem Land falsche Angaben getätigt hat, um für das Jahr 2014 wieder die Parteienförderung zu erhalten“, so der freiheitliche Klubobmann. Diese Vorgehensweise erfülle für jene Personen, die das mitgetragen und mitunterstützt haben, den Tatbestand des versuchten schweren Betruges, zumal ein Fördermissbrauch und die zweckwidrige Verwendung von Klubförderungsmitteln vorliegt. „Die SPÖ und ÖVP mit ihren Finanzreferenten haben einen massiven Handlungsbedarf, wie sie der Bevölkerung erklären wollen, wie man in Zukunft in Kärnten mit den Gesetzen umgehen will, wenn man Gesetze bereits mit dem


26. Juli 2013 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

mann Gabriel Obernosterer und die für den Wahlkampf verantwortlichen Mitglieder der SPÖ und ÖVP, die Verantwortung für diesen Skandal zu übernehmen und sofort zurückzutreten, bevor dem Land Kärnten durch weitere Malversationen in Zukunft ein noch größerer Schaden entsteht.

Erfolgreiches Team an der Spitze der FPÖ: Die Anwälte Christian Leyroutz, Christian Ragger und Nina Schratter. Vorsatz diese zu umgehen und zu brechen beschließt“, sagte Leyroutz.

Er richtet den eindringlichen Appell an Landeshauptmann Kaiser, ÖVP-Landesparteiob-

„Die beiden Parteien führten die Wählerinnen und Wähler an der Nase herum und glaubten damit durchzukommen. Das ist eindeutige Wählertäuschung. Die Kärntner Bevölkerung hat die tagtäglichen Skandale satt!“ bekräftigte Leyroutz zu den KN.

„Die missbräuchliche Verwendung von finanziellen Mitteln des Landtagsklubs für Parteiwerbung im Wahlkampf ist keine Bagatelle, sondern ein klarer Rechtsbruch. Der Verdacht des schweren Betrugs steht im Raum, die verantwortlichen Politiker sollen zurücktreten!“ Klubobmann Mag. Christian Leyroutz

KOMMENTAR

Die freiheitlichen Anwälte! Mit Christian Ragger, Christian Leyroutz und Nina Schratter stehen zwei Anwälte und eine Rechtsanwaltsanwärterin an der Spitze der FPÖ. Und das ist gut so! Die Erfahrungen der letzten Wochen haben gezeigt, dass es Rot, Schwarz und Grün weder mit der Landesverfassung noch mit den Landesgesetzen, aber auch mit den Bestimmungen des Strafgesetzbuches nicht ganz so ernst nehmen, wenn es um eigene Vorteile geht! ++++++

Schon die Angelobungssitzung des Kärntner Landtages stand wegen der auf slowenisch gehaltenen Rede einer grünen Abgeordneten ganz im Zeichen eines Bruchs der Landesverfassung! Denn diese schreibt eindeutig vor, dass die Landessprache Deutsch ist und die Verhandlungen des Landtags in der Landessprache zu führen sind. Mit dem Argument der „politischen Korrektheit“

wollte man den Bruch der Landesverfassung auch noch rechtfertigen, bis der freiheitliche Klubobmann und Rechtsanwalt Leyroutz zur Besinnung mahnte.

Staatsanwälte und Gerichte sehen das ein bisschen anders! „Versuchter schwerer Betrug“ lautet der Vorwurf, der sich auf das Strafgesetzbuch stützt!

++++++

++++++

Neuerdings meinen hohe und höchste Repräsentanten des Landes wie u.a. auch der Präsident des Landtages, dass man Landesverfassung und Landesgesetze nicht wirklich einzuhalten brauche. Während die Rechtsanwälte Leyroutz und Ragger die eindeutigen Bestimmmungen des Parteiengesetzes zitieren, die es den Parteien verbieten, Spenden z.B. von den Landtagsklubs entgegenzunehmen, antwortet der rote Klubobmann Seiser lapidar: „Etikettenschwindel ist aus meiner Sicht zu weit gegriffen.“ Ein klarer Rechtsbruch ist also für den roten Klubobmann nicht einmal ein Etikettenschwindel? Die freiheitlichen Rechtsanwälte und in weiterer Folge wohl auch

Nicht wahrhaben wollen die Roten offenbar auch, dass die Korruptionsstaatsanwälte in der Affäre rund um eine SPÖ-nahe Werbeagentur auf Hochtouren ermitteln und außer Zweifel steht, dass sich in Kürze die Gerichte mit der Vergabe lukrativer Landesaufträge an das Unternehmen beschäftigen werden. Wie war das noch kurz vor der Wahl, Herr Kaiser? Sagten Sie nicht, ich werde zurücktreten, wenn ich angeklagt werde? Wie Sie sich jetzt, wo die Anklage bevorsteht, drehen und winden, ist bemerkenswert! Abenteuerlich sind auch die Ausflüchte der Roten: während das „profil“ eindeutig dokumentiert, welche Ergebnisse die bisherigen Ermittlungen gebracht ha-

ben, bleibt der SPÖ nur mehr die linke Wiener Stadtzeitung „Falter“ als willfähriges Sprachrohr (die KTZ ist der SPÖ ja abhanden gekommen): Dem „Falter“ blieb es vorbehalten, aus einem Belastungszeugen einen „Entlastungszeugen“ zu machen! „Falter“ vs. Korruptionsstaatsanwaltschaft? Wer hätte das gedacht! ++++++ Nach 100 Tagen agiert die neue Landesregierung nicht nur völlig planlos (siehe Budgetdebatte), sondern ist auch in ihrem Erscheinungsbild restlos ramponiert! An dieser Stelle soll ausgesprochen werden, was bereits viele denken: wäre es nicht besser, die Herrschaften würden zurücktreten und zugeben, dass sie unter völlig anderen Prämissen gewählt wurden? Sollte man nicht allmählich überlegen, die Kärntnerinnen und Kärntner erneut zu den Urnen bitten? Mit Kaiser und Co. geht`s nicht!


4 KärntnerNachrichten I 26. Juli 2013

HINTERGRUND

FPÖ-Spitzenkandidat Gernot Darm ein freiheitliches Land mit starker Im aktuellen KN-Sommerinterview gibt NRAbg. Gernot Darmann einklares Bekenntnis zur einer starken KN: Herr Mag. Darmann, Sie sind Spitzenkandidat der Kärntner Freiheitlichen für die Nationalratswahlen im Herbst. Sind Sie bereits im Wahlkampf? Darmann: Bei diesen Temperaturen ist es schwierig, die Menschen für Politik zu interessieren (lacht), aber natürlich bin ich gemeinsam mit vielen

„Unter der neuen Landesregierung zählt ausschließlich wieder das Parteibuch!“ FPÖ-Abgeordneter Mag. Gernot Darmann

Freunden in ganz Kärnten unterwegs und besuche Veranstaltungen. Ich freue mich, dass die Tourismuswirtschaft jetzt Hochsaison hat und sich Kärnten als Gastgeberland von seiner besten und schönsten Seite präsentiert. KN: Haben Sie die Wahlniederlage vom 3. März schon verdaut? Darmann: Das ist keine Frage des Verdauens. Es geht vielmehr darum, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Ich denke, dass wir mit zwei Landesparteitagen eine völlige Neupositionierung geschafft haben und schlußendlich auch die Wiedervereinigung mit der Bundes-FPÖ eine zukunftsweisende Entscheidung war. KN: Trauen Sie sich eine Prognose für die Nationalratswahl abzugeben? Darmann: Ich bin kein Orakel.

Ich denke aber schon, dass die Freiheitlichen gerade in Kärnten nach wie vor ein enormes Potential haben. Man sollte ja nicht vergessen, dass wir die zweitstärkste Kraft im Lande sind. Kärnten ist im Grunde ein freiheitliches Land mit einem ausgeprägten Heimatbewusstsein. Ich denke, dass meine Partei die Kärntnerinnen und Kärntner stärker anspricht als Rot, Schwarz oder gar Grün. Wer wie ich im Lande unterwegs ist, spürt ja auch, dass die rot-schwarzgrüne Landesregierung bei weitem nicht die Akzeptanz hat, die ihr gewisse Medien so gerne zuschreiben wollen. KN: Wie sehen Sie selbst die Neue Landesregierung? Darmann: Im Grunde hat die neue Landesregierung in den ersten hundert Tagen nichts Anderes getan als möglichst viele freiheitliche Errungenschaften zu beseitigen. Das Ganze in Kombination mit der altbekannten roten Partei-

„Rekordarbeitslosigkeit und Pleitenrekord: Die Bilanz der rot-schwarzen Bundesregierung ist verheerend. Zeit für die Wende!“ FPÖ-Abgeordneter Mag. Gernot Darmann

buchwirtschaft. Ich glaube nicht, dass die Kärntnerinnen und Kärntner diese Politik goutieren. Ich orte in der

Auf „Du und DU“ mit vielen Kärntnerinnen und Kärntnern: Der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Gernot Darmann (Hier bei einem Geburtstagsbesuch) mit Bürgermeister Adi Stark und FP-Geschäftsführerin Birgit Zemasch. Bevölkerung ein ganz starkes Sensorium für Politik, die dem Land gut tut. KN: Wie können Sie sich in Wien für Kärnten einsetzen? Darmann: Faktum ist, dass Kärnten in der Bundesregierung überhaupt nicht vertreten ist. Und im Parlament sitzen rote und schwarze Abgeordneten, die schon bei der Anreise nach Wien schon auf der Pack vergessen haben, welche Interessen sie zu vertreten haben: nämlich jene des Bundeslandes Kärnten und nicht die der jeweiligen Parlamentsklubs. Das ist der gravierende Unterschied zu den freiheitlichen Kärntner Abgeordneten. Wir sehen uns als Vertreter des Landes und versuchen, mit vielen Anträgen und Entschließungen die Bundesregierung zu zwingen, sich nicht nur um Wien und Niederösterreich zu kümmern, sondern auch um den

Süden Österreichs. KN: Haben Sie Beispiele für solche Inititaiven? Darmann: Natürlich. So haben wir erst im Juni dieses Jahres im Angesicht der Hochwasserkatastrophen einen Entschließungsantrag gestellt, dass unsere Feuerwehren beim Ankauf von Fahrzeugen und Geräten wenigstens von der Mehrwertsteuer befreit werden. Es doch ein Unsinn, dass freiwillige Einsatzkräfte, die ehrenamtlich im Dienste der Öffentlichkeit arbeiten, auch noch Mehrwertsteuer bezahlen müssen. Wir haben auch steuerliche Erleichterungen für jene Unternehmen angeregt, die zulassen, dass Mitarbeiter von der Dienststelle zu einem Feuerwehreinsatz gerufen werden. Ich habe nicht bemerkt, dass die rot-schwarze Bundesregierung in den letzten Jahren in dieser Richtung auch nur


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HINTERGRUND

m ann: „Kärnten ist r Heimatliebe!“

n

Förderung von Familien und Frauen ab. irgendetwas unternommen hätte. Und das obwohl in Österreich fast drei Millionen

geschaffen werden sollen. Gespart werden muss bei der Bürokratie und in den Tintenburgen, aber doch bitte nicht bei den Familien und Frauen! KN: Ich nehme an, dass es auch Ansätze für mehr Sicherheit in Kärmten gibt?

Mit FPÖ-Chef Heinz Christian Strache im Parlament. Menschen ehrenamtliche Aufgaben übernehmen. KN: Sie gelten als das freundliche Gesicht der FPÖ... Darmann: ...ich bin aber auch der streitbare Gernot Darmann, wenn es um die Umsetzung der Interessen der Kärntnerinnen und Kärntner, und insbesondere, wenn es um die Familien geht. Die wirtschaftliche Gesamtsituation bringt es mit sich, dass die Familien beinahe an den Rand der Armut gedrängt werden. Hier gibt es akuten Handlungsbedarf. Ich verstehe in diesem Zusammenhang nicht, weshalb beispielsweise die neue Landesregierung wertvolle Errungenschaften wie den Teuerungsausgleich oder das Müttergeld in Frage stellt, aber gleichzeitig über 100 neue Posten in der Verwaltung

Darmann: Ganz klar, ein sehr wichtiges Thema, das allen Bürgern unter den Nägeln brennt. Wir haben uns in den letzten Parlamentssitzungen massiv dafür eingesetzt, dass die Kärntner Polizeidienststellen auch in technischer Hinsicht besser ausgestattet werden. So haben wir die zuständige Innenministerin auf die Polizeiinspektion St. Veit aufmerksam gemacht, die eine Generalsanierung benötigt. Dasselbe gilt für die Polizeinspektion in Völkermarkt. Das sind zwei Bezirkshaupstädte, in denen unsere Polizei unter teilweise völlig unzulänglichen Voraussetzungen arbeiten muss. Das gleiche gilt auch für zwei Polizeiinspektionen in Klagenfurt. Da nützen keine Schönwetterreden, hier muss gehandelt werden. Dafür setzen wir uns im Parlament ein. KN: Wo sehen Sie die FPÖ nach den Nationalratswahlen? Darmann: Ich gehe davon aus, dass wir mit Bundesparteiobmann HC Strache den besten Spitzenkandidaten haben und dass unser Programm, das sich schwerpunktmäßig für mehr Gerechtigkeit einsetzt, die beste Alternative zur rot-schwarzen Einheitspartei anbieten. Die

Die Kärntner Freiwilligen Feuerwehren sind Darmann ein besonderes Anliegen. Er setzt sich für den Wegfall der Mehrwertsteuer beim Ankauf von FF-Geräten ein.

Bilanz der alten Bundesregierung mit Rekordarbeitslosigkeit und der größten Pleitenwelle der 2. Republik ist verheerend. Ich denke, dass es Zeit für eine politische Wende und eine grundlegende Erneuerung des Staates ist. Dafür kämpfen wir in jedem Fall. Entweder in der Regierung, oder als stärkste Oppositionspartei im Parlament. Ich selbst will weiterhin eine starke Stimme für Kärnten in Wien erheben. KN: Danke für das Gespräch und alles Gute. Darmann: Allen Kärntnerinnen und Kärntnern, die Urlaub haben, wünsche ich eine gute Erholung. Ich freue mich auf ein Wiedersehen bei einer der vielen Veranstaltungen.

Während der Sommermonate ist Kärnten Schauplatz zahlreicher Großveranstaltungen, wie dem GTI-Treffen (oben) oder dem Iron Men (unten). Mit dabei ist Abgeordneter Gernot Darmann.


6 KärntnerNachrichten I 26. Juli 2013

LANDESPOLITIK

„profil“: Belastungszeuge Klagenfurt: Gemeinderat in Agentur-Affäre steht! wurde bespitzelt! Kriminelle Hackeraktion befürchtet!

Der Bericht im aktuellen Profil. Bürochef des Landeshauptmanns in Affäre einvernommen! Korruptionsermittler untersuchen vier fragwürdige Auftragsvergaben an SPÖ-Werbeagentur.

gen“ aus Medienberichten der vergangenen Woche. SPPressesprecher Schäfermeier bestätigt, dass Gabriel und er selbst als Zeugen einvernommen wurden.

Das Nachrichtenmagazin „profil“ berichtet in seiner dieswöchigen Ausgabe über neue Entwicklungen in der Werbeagentur-Affäre um den Kärntner SPÖ- Landeshauptmann Peter Kaiser.

Wie „profil“ weiter berichtet, gilt der Fokus der BAKErmittlungen vier von dem damaligen Landesrat Kaiser in Auftrag gegebenen Kampagnen zu Gesundheitsthemen, für die die Agentur dem Land Kärnten im Dezember 2009 insgesamt 104.040 Euro verrechnete.

Wie „profil“ berichtet, wurde mittlerweile Kaisers langjähriger Bürochef vom Bundesamt für Korruptionsbekämpfung (BAK) zur Causa einvernommen. Laut dem Nachrichtenmagazin handelt es sich bei dem Mann um den ominösen angeblichen „Belastungszeu-

Es bestehe der Verdacht, dass den Zahlungen keine adäquaten Leistungen der damals in SPÖ- Eigentum befindlichen Werbeagentur gegenüberstünden, so „profil“.

Nach Pressemeldungen haben sich weitere Klagenfurter Gemeinderäte gemeldet, die unter dem Vorwand einer anonymen Meinungsumfrage ausgehorcht werden sollten, sagt der Vorsitzende des Planungsausschusses im Klagenfurter Gemeinderat Dr. Andreas Skorianz (FPÖ). Wenn gleich mehrere Gemeinderäte zu einem politisch brisanten Thema unter dem Vorwand einer anonymen Umfrage bespitzelt werden, müsse ein Zufall wohl ausgeschlossen werden. Nachdem der Chef des Market Institutes eine solche Umfrage laut KTZ aber gar nicht kennt, kann es sich nur um eine kriminelle Hackeraktion handeln. Bei allen Betroffenen sei im Display jedenfalls die Telefonnummer des Market Institutes erschienen und man habe sich auch als

FPÖ-Gemeinderat Dr. Andreas Skorianz Market Institut gemeldet, sagt Skorianz. „Als Vorsitzender des Planungsausschusses weise ich jedenfalls solche bisher unbekannte Methoden bei Widmungsangelegenheiten entschieden zurück. Eine mögliche EKZ Widmung im Zentrum von Klagenfurt, werde rein objektiv unter Einbeziehung aller Betroffenen entschieden. Wobei ich nicht verhehle, dass mir ein EKZ in der Stadtmitte lieber ist, als ein weiteres am Stadtrand“, sagt Skorianz.

Ragger: „Gehen bei Wahlkampfkosten ehrlichen Weg!“ Die FPÖ Kärnten geht auch bei der Bekanntgabe der Wahlkampfkosten den ehrlichen Weg, stellt der Landesobmann der Kärntner Freiheitlichen, LR Mag. Christian Ragger, klar: „Wir haben gegenüber der Finanzabteilung des Landes Kärnten offen gelegt, dass die Ausgaben für die Wahlwerbung, welche durch die Partei beauftragt worden sind, unter der gesetzlich festgelegten Grenze liegen.

Gemäß den Geboten der Transparenz und der Vorsicht legen wir aber auch offen, dass über ein der Partei verbundenes Unternehmen weitere Wahlkampfkosten bestritten worden sind.“ Das Gesetz, welches vor Beschlussfassung von den Freiheitlichen und auch von der Verfassungsabteilung des Landes als verfassungswidrig kritisiert worden ist, enthalte Graubereiche, ob

Wahlkampfkosten, die durch Dritte getragen werden, in den Anwendungsbereich dieses Gesetzes fallen. Es sei nun Aufgabe der Verfassungsabteilung, diese Rechtsfrage zu klären. Ragger betont, dass diese Prüfung mit Maßstäben erfolgen müsse, die für alle Parteien gelten. Aus der Sicht der FPÖ bestehen auch massive Zweifel an den bekannt gegebenen Wahlkampfkosten der anderen Parteien.

Landesrat Christian Ragger


26. Juli 2013 I KärntnerNachrichten 7

REGIONALES

So bleibt uns der Verstorbene in Erinnerung!

Bezirksparteitag in St. Veit: „Ehrenobfrau“ Wilma Warmuth übergab im Beisein der Ehrengäste offiziell den Bezirksvorsitz an LAbg. Bgm. Franz Pirolt!

St Veit trauert um Georg Koller

Parteitag in St. Veit: LAbg. Franz Pirolt folgt Wilma Warmuth als Obmann!

Wenige Monate nach seinem 80. Geburtstag verstarb kürzlich der bekannte und beliebte Gendarmeriebeamte in Ruhe Georg Koller. Der Verstorbene war viele Jahre für unsere Freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft im Gemeinderat der Bezirksstadt St. Veit aktiv. Seine umgängliche, gesellige und offene Art hat ihn über Parteigrenzen hinaus zu einem geschätzten und anerkannten Kommunalpolitiker und Mitbürger gemacht. Darüber hinaus war unser „Schorsch“ Koller in vielen Bereichen seiner Heimatstadt eingebunden. So war er als heimatverbundener Mensch im Bereich unserer Heimatverbände und im kulturellen Leben von St. Veit als begeisterter Sänger immer ein gern gesehener aktiver Kulturträger. Großes Engagement brachte er auch immer gerne im sportlichen Bereich ein. Er war als begeisterter Bergsteiger und Schisportler bei all seinen Freunden bestens bekannt. Unsere aufrichtige Anteilnahme richtet sich an seine Gattin und seine Familie. Wir werden Georg Koller immer in guter Erinnerung behalten.

Wilma Warmuth einstimmig als „Ehrenobfrau“ gewählt! Nach 12 jähriger Parteiführung der Freiheitlichen des Bezirkes übergab nun die bisherige Bezirksobfrau StR Wilma Warmuth den Vorsitz an Bürgermeister LAbg. Franz Pirolt. Bekannterweise zog Warmuth als Folge des Wahldebakels bereits im März die Konsequenzen und übergab die Bezirksgeschäftsführung, sowie das ihr zustehende Landtagsmandat freiwillig an ihren Stellvertreter Franz Pirolt. Beim ordentlichen FPÖ-Bezirkstag in Straßburg erreichte Pirolt in geheimer Wahl 92,2 Prozent an Zustimmung der Delegierten. Als gewählte Stellvertreter fungieren künftig StR Herwig Kampl (St. Veit), Ing. Helmuth Wachernig (Friesach), Ing. Ferdinand Roth (Liebenfels) und Bgm. Josef Ofner (Hüttenberg). „Wir müssen künftig stärker darauf achten, dass Projektgelder nicht nur in die Zentralräume fließen, sondern dass es auch zu einer fairen Verteilung der Finanzen in die Landgemeinden unserer Talschaften kommt!“ betont der neue FPÖ-Bezirksobmann Franz Pirolt. Hohe Anerkennung gab es für die scheidende Bezirksvorsitzende StR Wilma

Warmuth, die als Bezirksobfrau 12 Jahre lang und als Landtagsabgeordnete 17 Jahre hindurch, die freiheitlichen Bezirksergebnisse durch starken Einsatz und zahlreiche Projekte im Regions,- Bildungs,- Gesundheits,- und Sozialbereich positiv mit beeinflusst hat. Sie wurde einstimmig zur „Ehrenobfrau der Freiheitlichen des Bezirkes gewählt. Das Parteitagsmotto „Absicherung von Arbeitsplätzen, sowie Gesundheits- und Bildungseinrichtungen“ wurde durch neun Anträge von Mandataren aus allen Bezirksteilen eindrucksstark unterstrichen. Unter den Ehrengästen wurde u.a. gesichtet: die beiden Landesobmänner LR Mag. Christian Ragger und KO Mag. Christian Leyroutz, die Nationalräte Harald Jannach und Mag. Gernot Darmann, Landesparteisekretärin Mag. Nina Schratter und Klubdirektorin Dr. Nina Petauer, Landtagspräsident a.D. Johann Gallo, sowie die Bürgermeister Hans Prodinger, Karl Berger, Franz Rainer und Vizebgm. Heinz Hochegger aus Wolfsberg. Der Bezirksparteitag endete mit dem „Kärntner Heimatlied“ und signalisierte Aufbruchsstimmung bei den zahlreichen FPÖ-Delegierten und Gästen.

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8 KärntnerNachrichten I 26. Juli 2013

REGIONALES

Die Keramikkünstlerin und Buchautorin Beate Will präsentierte in der Stadtgemeinde Althofen ihre anspruchsvollen Exponate aus Ton, sowie auch stimmungsvolle Texte aus ihrem Buch „Für Dich“, gemeinsam mit Kooperationspartnerin Doris Kothmaier, dem interessierten Publikum aus ganz Kärnten. Im Bild v.l.: Evelin Gurmann, Kulturkoordinator GR Rüdiger Nagy, Beate Will, Doris Kothmaier, StR. Wilma Warmuth und Bgm. Manfred Mitterdorfer

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10 KärntnerNachrichten I 26. Juli 2013

KULTUR

Veranstaltungen Burgarena Finkenstein 7. 8. 2013, 20.00 Uhr ABBAriginal: ABBA Gold die Jubiläums-Show ABBAriginal, eine der besten und international bekanntesten ABBA-Bands, gehören zu den „Stammgästen“, ihre ABBARevues zu den beliebtesten Konzertabenden auf der Burgarena Finkenstein. Das Jahr 2013 steht bei ABBAriginal ganz im Zeichen des 10 Jahre-Jubiläums, das Programm trägt den Titel „ABBA Gold“. Die Superhits des schwedischen Quartetts garantieren eine „Super Trouper ABBAParty“, der originalgetreue ABBA-Sound, die ausgefallenen und glamourös funkelnden Siebzigerjahre-Kostüme, der originalgetreu nachgebaute Showflügel von Benny aus weißem Plexiglas, ein edles Bühnenbild, ein charmanter Moderator und nicht zuletzt ein fulminante Jubiläums-Lichtshow sind die süchtig machenden Inhaltsstoffe der Revue. Die vier SolistInnen singen ABBA, als wären sie als ABBA geboren, der Sound der Musik-Arrangements verbindet authentischen Originalsound mit modern-

10. 8. 2013, 20.00 Uhr Gerhard Polt & Wellbrüder aus’m Biermoos: Ein Abend der Läuterung Gerhard Polt und die Biermösl Blosn sind Geschichte, die Zukunft gehört Gerhard Polt und den Wellbrüdern aus dem Biermoos. Der dauergrantige Moralist Gerhard Polt als Impersonator seiner Figuren aus einem doppelbödigen Alltag und mit finsteren Herzen und verbohrten Köpfen musste nicht lange ohne seine kongeniale „Blosn“ auskommen: Die Brüder Christoph, Michael und Karl Well begleiten als Wellbrüder aus’m Biermoos in bewährter Biermösl-Tradition Polt und das politische Geschehen Bayerns und dem Rest der

ster Technik. Sonst nicht zu hörende Unplugged-Arrangements unterstreichen die Einzigartigkeit der Show und erzielen Gänsehaut-Feeling. Die mehrfachen Weltmeisterinnen im Show-Dance erheben „ABBA Gold“ endgültig zum Bühnen-

gesamtkunstwerk. Der Moderator der Show ist nicht nur überaus charmant, sondern kennt auch die besten Storys über die schwedischen Kultmusiker, die übrigens heuer ihr 40 Jahre-Jubiläum feiern.

Welt. Gemeinsam spielen die vier Bayern eine Symphonie des Froh-, Hinter-, Stumpf- und Widersinns und gewähren einen Blick in die Abgründe des Alltags, der Politik und der Welt überhaupt. Unter Zuhilfenahme unzähliger Instrumente blasen die Wellbrüder denen „da oben“ gehörig den Marsch, ohne dabei die „da unten“ zu verschonen. Da wird der Darm des Ministerpräsidenten gespiegelt, die Situation der Milchbauern ausgemolken, geschuhplattelt, gejodelt und gestanzelt.

Ein Abend mit Polt und den Wellbrüdern ist ein Abend der Läuterung, der Abend auf der Burgarena wird, des is g’wiss, ein kabarettistisches Hochamt.

Kartenvorverkauf: Kartenreservierung: per E-Mail an office@burgarena.at sowie unter Tel. 04254/ 510 511 Ö-Ticket: in allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen, bei Ö-Ticket unter der Hotline 01/96 0 96 sowie auf www.oeticket.com Villacher Kartenbüro: Villach, 04242/ 27 3 41, www.villacherkartenbuero.at


26. Juli 2013 I KärntnerNachrichten 11

WIRTSCHAFT

ARA Halbjahreszahlen 2013 liegen vor: Hohes Sammel-Niveau im 1. Halbjahr 2013 ie ARA Altstoff Recycling Austria AG, Österreichs führendes Verpackungssammelsystem, freut sich heuer zur Jahresmitte über das hohe Engagement der Österreicherinnen und Österreicher bei der getrennten Sammlung: 376.500 Tonnen Verpackungen und Altpapier haben die österreichischen Haushalte von Jänner bis Juni gesammelt und damit einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Schutz von Umwelt und Klima geleistet.

D

Im 1. Halbjahr 2013 wurden österreichweit 72.950 t Leichtverpackungen (vor allem Kunststoffverpackungen) gesammelt. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 1,3 %. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei der Wiener Plastikflaschensammlung, die mit einem Plus von 7,5 % hervorsticht – hier scheint die TV – und Medienkampagne mit Robert Palfrader besonders gut anzukommen. Während die Sammelmenge bei Metallverpackungen, bedingt durch generelle Konsumtrends, in den letzten Jahren stets rückläufig war, wurden diesmal von Jänner bis Juni mit 14.750 t gleich viel Metallverpackungen gesammelt, wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei Papierverpackungen und Altpapier kam es heuer zu einem Rückgang um 2 % auf 288.800 t. Dieser betrifft jedoch weniger den Verpackungsbereich, sondern hauptsächlich Werbematerialien, Zeitungen und Druckpapiere. ARA Vorstand Christoph Scharff sieht einen der Gründe für die Sammelerfolge in der großen Zustimmung der Österreicherinnen und Österreicher zum bestehenden ARA System und zur Mülltrennung: „92 % beurteilen die getrennte Verpackungssammlung als ,gut’ oder ,sehr gut’. Über dieses Vertrauen und das Engagement freuen wir uns natürlich sehr. Wir bauen die Sammelinfrastruktur auch laufend weiter aus, wollen die getrennte Sammlung noch komfortabler gestalten und so die Sammelfreude von Herrn und Frau Österreicher weiter steigern.“ Im Frühjahr 2013 erfolgte bereits der Startschuss für Wien: Über 20.000 Einfamilienhäuser im 21. und 22. Bezirk können Plastikflaschen seither bequem zu

Hause im „Gelben Sack“ sammeln, der alle sechs Wochen von der MA 48 abgeholt wird. Scharff freut sich über positive Resonanz: „Die ersten Abholungen haben gezeigt, dass die bequeme Sacksammlung ab Haus von den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr gut angenommen wird.“

ungsabfällen. Für die bequeme Sammlung von leeren Verpackungen aus Papier, Kunststoff, Metall und Glas bietet die ARA den KonsumentInnen rund 1,5 Millionen Sammelbehälter und darüber hinaus ca. 1.470.000 Haushalten die Sammlung mit dem Gelben Sack. Dazu kommen noch mehr als 1.000 Recyclinghöfe.

Über die ARA AG Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) ist Österreichs führender Recyclingspezialist für Verpackungen. Sie organisiert und finanziert bundesweit die Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpack-

Mit einer Gesamtsammelleistung von jährlich mehr als 800.000 t erfüllt die ARA eine wichtige Funktion in der Rohstoffversorgung der österreichischen Wirtschaft. Mehr als 630.000 t CO2 werden jedes Jahr durch Sammlung und Verwertung der Verpackungen eingespart. Die ARA ist ein Non-Profit Unternehmen und steht im Eigentum namhafter österreichischer Unternehmen. Das Verpackungsrecycling der ARA wird aktuell von über 15.500 Unternehmen als Kunden finanziert.


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FREIZEIT


26. Juli 2013 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

1. Österreichische Lotterien sind Partner des WWF und schützen damit den Weißstorch n der Unteren March in Niederösterreich befindet sich mit dem Weißstorch die größte baumbrütende Storchenkolonie Mitteleuropas. Im Juli 2013 stattete der WWF zum ersten Mal junge Weißstörche im Storchenhaus Marchegg mit Kennringen an den Beinen aus. Die Ringe geben den Naturschützern unter anderem Auskunft über Zugrouten, Nahrungssuche und Winterquartiere. 2014 sollen erstmals einige der Weißstörche mit Satellitensendern beringt werden, um sie auf ihrer langen Reise in die afrikanischen Wintergebiete begleiten zu können.

A

„Es gibt Erlebnisse, deren Ausmaß an Faszination man erst dann begreift, wenn man sie selbst miterlebt hat. Die Beringung der Jungstörche gehört für mich zweifelsohne dazu“, erzählt Lotterien-Vorstandsdirektorin Mag. Bettina Glatz-Kremsner. „Das sind wunderschöne Tiere, im-

posant und filigran zugleich, mit majestätischem Auftritt. Als wir die Tiere in den Horst gesetzt haben, gaben wir ihnen die Namen ,Jack‘ und ,Pot‘.“ Österreichische Lotterien unterstützen WWF-Natur- und Artenschutzprojekte Die Österreichischen Lotterien unterstützen bereits seit vielen Jahren die Arbeit des WWF in Österreich. Zahlreiche Naturund Artenschutzprojekte konnten im Rahmen der Kooperation erfolgreich umgesetzt werden, wie die Wiedereinbürgerung des Bartgeiers in Österreich oder das Flussschutzprogramm an Traun und Inn. Aktuell liegt der Schwerpunkt der Kooperation auf Artenschutzprojekten für Luchs und Weißstorch. Durch den Erhalt alter, tragfähiger Eichen sowie von Wiesenflächen, auf denen die Störche ihre Nahrung finden, sichert der WWF gemeinsam mit den Österreichischen Lotterien den Fort-

Jetzt wird wieder im Geld geduscht as Rubbellos Money Maker sorgt während des Sommers wieder für eine spezielle Art der Abkühlung. Es regnet in der Gelddusche täglich um 19.20 Uhr in ORF 2 für jeweils 30 oder vielleicht sogar 40 Sekunden Geld.

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Das beliebte Sommer-Rubbellos „Money Maker“ gibt es ja schon seit einigen Wochen wieder in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien. Den Reiz des „Money Maker“ Rubbelloses bildet die

Chance, in der Geldscheffel-TVShow aufzutreten. In der heißen Gelddusche heißt es dabei zwar kühlen Kopf bewahren, zuvor allerdings ein glückliches Händchen zu beweisen, denn: Jeder Kandidat muss vor Eintritt in die Gelddusche eine von drei Karten ziehen. Je nach gezogener Karte darf er 30 Sekunden Geld scheffeln, 30 plus 10 Sekunden zusätzlich Geld scheffeln oder 30 Sekunden scheffeln und mit verdoppeltem Gewinn (GewinnVerdoppler-Karte) nach Hause gehen. So kommt man in die Gelddusche Wer drei ORF-Symbole aufrubbelt, dem ist der Eintritt in die Gelddusche und das Geld-Scheffeln vor laufender Fernsehkamera sicher.

Josef aus Vorarlberg holte am Sonntag mit Gewinn-Verdoppler 6.700,- Euro aus der Gelddusche. © Andreas Friess/Österreichische Lotterien/ORF

Wer drei Lose mit je zwei ORFSymbolen an „Money Maker“, 1038 Wien, Postfach 50, einsendet, nimmt an den Ziehungen zur Ermittlung weiterer Kandidaten teil. Geld-geduscht wird bis Sonntag, den 25. August 2013. Alexander Rüdiger präsentiert die TV-Show täglich um 19.20 Uhr in ORF 2.

v.l.n.r: Marion Schindlauer/Storchenhaus Marchegg, Vorstandsdirektorin Mag. Bettina Glatz-Kremsner/Österreichische Lotterien, Andrea Johanides/ Geschäftsführerin WWF Österreich und Karin Donnerbaum/Leiterin WWF-Weißstorchprojekt. Foto: Achim Bieniek bestand der Marchegger Weißstorchkolonie in den March-Thaya-Auen.

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten

Ziehung vom Do., 18. 07. 2013

55458 Ziehung vom Fr., 19. 07. 2013

45885 Ziehung vom Sa., 20. 07. 2013

44866 Ziehung vom So., 21. 07. 2013

37938 Ziehung vom Mo., 22. 07. 2013

61478 Ziehung vom Di., 23. 07. 2013

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VO R S C H AU 30. Runde 2013 1: RB Salzburg– Austria Wien 2: SV Ried– Wolfsberger AC 3: Admira Wacker– Wacker Innsbruck 2 4: Rapid Wien– SC Wr. Neustadt 5: Sturm Graz– SV Grödig 6: FC Basel– FC Lausanne 7: Grasshopper Zürich– FC Aarau 8: Young Boys Bern– FC Thun 9: FC Luzern– FC Zürich 10: FC Sion– FC St. Gallen 11: B. Dortmund– Bayern München 12: 1. FC Köln– F. Düsseldorf Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 26. Juli 2013

FREIZEIT

Das Schöne liegt so nahe!

Larimar Sommerferien – Badespaß für die ganze Familie in Stegersbach! Mit zwei Thermen bietet das Hotel & Spa Larimar****S in Stegersbach im sonnigen Südburgenland für jeden das Richtige. Die 4000 m2 große exquisite Larimar Therme mit Saunawelt ist ein Ort der Entspannung und Ruhe – perfekt um vom Alltag loszulassen. Von der Larimar Therme geht es durch einen kurzen Bademantelgang in die Familientherme Stegersbach mit 1.500 m2 Wasserfläche, Rutschen und Erlebnisbecken, in der Kinder Action und Spaß finden, den sie sich in den Ferien erwarten (Eintritt im Wert von € 24,– p.P. im Preis inkludiert). Zusätzlich zum Thermengenuss bietet das

Hotel Larimar ein einzigartiges Wellnessund Spa-Angebot. Das abwechslungsreiche Wellness- und Aktivprogramm von Aqua Fitness über Nordic Walking bis zu Meditationen garantiert einen erlebnisreichen Tag. In den Sommerferien bis 15. September 2013 gibt es im Hotel & Spa Larimar****S ein neues Top-Familien Angebot, die „Larimar Sommerferien“. In dieser Zeit nächtigen Kinder bis zum vollendeten 10 Lebensjahr gratis und Kinder von 11 bis 16 Jahre um nur € 52,– im Doppelzimmer der Eltern. Ab € 121,– pro Person / Nacht im DZ (Preis ab 3 ÜN gültig).

Ferien-Tipps: Shaolin Wellness & TCM mit den Mönchen aus China von 1. August bis 31. Oktober 2013. Taiji, Qi Gong, Kung Fu, spezielles Kinder Kung Fu – kostenlos. 5 = 4 im Juli und August für alle Erwachse nen und zahlenden Kinder. Angebot auch buchbar für Singles mit Kind oder Großeltern mit Enkelkindern. Nähere Infos unter: Hotel & Spa Larimar****S Panoramaweg 2, 7551 Stegersbach Tel: 0043 3326 55100 urlaub@larimarhotel.at www.larimarhotel.at

Lebens.Resort Ottenschlag: Frauen und Männer ticken einfach anders – auch bei psychischen Erkrankungen m 12.10.2013 findet zum Thema „Genderaspekte in der Akut-Therapie und Rehabilitation psychischer Erkrankungen“ im Lebens.Resort Ottenschlag (NÖ) ein Kongress für Ärzte und Fachkräfte statt.

Prof. Dr. Anita Rieder statt. Die Tagung findet im Rahmen der Reihe „Mentale Gesundheit im Dialog“ statt und ist eine Veranstaltung der Xundheitswelt-Akademie, die sich an Ärzte und Fachleute wendet. Die Veranstaltung ist für das Diplom-Fortbildungsprogramm der ÖÄK approbiert. Alle weiteren Information erhält man unter www.lebensresort.at

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Das Lebens.Resort Ottenschlag, jüngstes Mitglied der Waldviertler Xundheitswelt, feiert in diesem Jahr bereits sein fünfjähriges Bestehen. Von Anfang an stand hier die mentale Gesundheit der Gäste im Mittelpunkt und zwar unter der Berücksichtigung der physischen und psychischen Unterschiede zwischen Frauen und Männern („Gender Medizin“). Dies wird durch Angebote zum richtigen Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung und ausge-

wogener Ernährung ergänzt. Am 12. Oktober 2013 findet im Lebens Resort Ottenschlag von 9.00 bis 16.30 Uhr ein Kongress zum Thema „Genderaspekte in der Akut-Therapie und Rehabilitation psychischer Erkrankungen“ mit Vorträgen unter anderem der Experten Univ.-Prof. Dr. Henriette Walter und Univ.-

Näher Infos und Buchungen unter: Lebens.Resort Ottenschlag Xundheitsstraße 1, 3631 Ottenschlag Tel.: +43 (0)2872/20 0 20 Mail: info@lebensresort.at Internet: www.lebensresort.at Foto: © Xundheitswelt


26. Juli 2013 I KärntnerNachrichten 15

FREIZEIT

Eine atemberaubende Aussicht

Fotos: Fotos Tine Steinthaler ärnten ist ab dem Frühsommer dieses Jahres um eine Attraktion reicher: Auf dem rund 900 Meter hohen Pyramidenkogel oberhalb des Wörthersees entstand ein imposanter Aussichtsturm mit einer Höhe von fast 100 Metern.

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Der Turm, eine spiralförmige Holz-Stahlkonstruktion, bietet den Besuchern auf der höchsten Plattform in fast 71 Metern einen atemberaubenden Ausblick auf Kärntens Seen und Berge. Ein besonderer Kick für Groß und Klein ist eine Rutsche, die auf 52 Metern startet und 120 Meter in die Tiefe führt. Auf der höchsten Plattform befindet sich auch die so genannte „Sky Box“, ein Raum mit Rundumblick für Veranstaltungen und Events aller Art. Das Basisgebäude rings um den Turm beinhaltet unter anderem ein Restaurant mit Ter-

rasse und einen Shop. An die Terrasse schließt ein weitläufiger Kinderspielplatz an. Rund um das Turmgelände laden romantische Wege zum Spazieren gehen ein. Der Aussichtsturm ist absolut barrierefrei gestaltet, sowohl was die Zufahrt bis vor den Eingang als auch das Betreten des Gebäudes und die Fahrt im transparenten Lift betreffen. Der – nach einem Anfang der 1950er Jahre errichteten Holzturm und einer Stahlbetonkonstruktion aus dem Jahre 1968 – dritte Aussichtsturm auf dem Pyramidenkogel bietet einen herrlichen und schier grenzenlosen Ausblick, der von den Karawanken im Süden bis zu den Hohen Tauern im Nordosten reicht. Dazwischen glitzert das Blau des Wörthersees, des 4-Seentals-Keutschach und einer Reihe weiterer Kärntner Gewässer.

Der neue Aussichtsturm ist mit Sicherheit zu einem Wahrzeichen des südlichsten Bundeslandes Österreichs avanciert. Es wird mit weit mehr als 100.000 Besuchern pro Jahr gerechnet. Besonderes Augenmerk wurde auf die Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit gelegt. Das gesamte Bauwerk mitsamt Zufahrten und Zugängen ist absolut Barriere- und diskriminierungsfrei. Weitere Infos: www.pyramidenkogel.info


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