KÄRNTNER
NACHRICHTEN Nr. 28 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 12. Juli 2013
Teuerungsausgleich: Gestrichen! Schulstartgeld: Gestrichen! 3,5 Millionen weniger für die Kärntner Familienförderung!
Foto: Fotolia - Bilderbox c
Das Budget der „Grauslichkeiten“:
2 KärntnerNachrichten I 12. Juli 2013
THEMA DER WOCHE
Den Kärntner Gemeinden droht nun der finanzielle Kollaps! Alarmierende Zahlen veröffentlicht nun der SPÖdominierte Gemeindebund. Seit Mai sinken die Einnahmen der Kommunen dramatisch. Jetzt wird laut über eine Anhebung der Grundsteuer nachgedacht. Der Gemeindebund fordert zusätzlich 20 Millionen Euro aus dem Landesbudget! Unter immer stärkeren politischen Druck gerät die neue Kärntner Landesregierung. Zuletzt schlug der SPÖBürgermeister und Präsident des Kärntner Gemeindebundes Ferdiand Vouk Alarm. Weil die Anteile der Gemeinden an die sinkenden Steuereinnahmen des Bundes als Folge der Wirtschaftskrise sinken, stehen die Kärntner Gemeinden vor massiven, finanziellen Problemen. Gemeindebund-Chef Vouk (SPÖ) fordert nunmehr von Landesrätin Gaby Schaunig (SPÖ) zusätzliche 20 Millionen Euro für einen Solidaritätsfonds des Landes zugunsten der Gemeinden. Der freiheitliche Landesrat Christian Ragger: „Wir haben als erste Oppositionspartei vor diesem Schaunig-Budget gewarnt. Es zeigt keinerlei Fantasie zur Lösung aktueller Probleme. Ich bin gespannt, wie LHStv. Schaunig auf die Forderung des Gemeindebundes reagieren wird, sitzt doch der frühere Gemeindebund-Geschäftsführer Mag. Primosch als Büroleiter von Schaunig im SPÖ-Team!“ Der Gemeindebund verlangt weiter, dass die Gemeinden nicht länger Abgaben für die Aufrechterhaltung der Krankenanstalten leisten sollen. Derzeit sind das 88 Millionen Euro. „So wie die LinksKoalition an das Budget herangegangen ist, drohen massive Probleme für den Ge-
sundheits- und Sozialbereich. Landesrätin Prettner soll endlich klarstellen, wie sie diese Problematik managen will, statt sich in Schönwetterreden zu üben!“, kritisierte Landesrat Christian Ragger. Soviel ist sicher: Die im Raum stehende SPÖ-Forderung nach einer Erhöhung von Steuern und Abgaben ist aus freiheitlicher Sicht den Bürgern nicht zumutbar!
Sorgt sich angesichts des aktuellen Budgetentwurfs um die Zukunft der Kärntner Gemeinden: LR Christian Ragger.
AUS DEM LANDTAG
Budget 2013: Ideenlose Hau-Ruck-Aktion! Budgetentwurf 2013 erweist sich als Hau-Ruck Aktion der ideen- und planlosen Links-Koalition. Erste Änderungen bereits im Finanzausschuss! Der von der Links-Koalition vorgelegte Budgetentwurf für das Jahr 2013 wurde bei der dieswöchigen Sitzung des Finanzausschusses bereits mit einem von der Koalition selbst eingebrachten, umfangreichen Abänderungsantrag, sowohl Einnahmenals auch Ausgabenseitig, abgeändert. So wurde mit dieser Abänderung, zum Leidwesen vieler Kärntnerinnen und Kärntner, das Müttergeld drastisch gekürzt (minus 200.000 Euro). „Weiters findet sich auf die-
ser Kürzungsliste auch das Kärntner Babygeld (minus 200.000 Euro) wieder“, kritisiert der dritte Landtagspräsident LAbg. Josef Lobnig, die völlig erschreckende Ideen- und Planlosigkeit der Links-Koalition. Wie Lobnig weiters ausführt, wurde auch der Landesbeitrag zum Betriebsaufwand der Fachhochschulen in Kärnten um 800.000 Euro gekürzt. „Hier zeigt sich deutlich, dass dem Bereich der Lehrlingsausbildung wenig Bedeutung geschenkt wird, da auch die Öffentlichkeitsarbeit für die Lehrlingsausbildung ebenfalls um 100.000 Euro gekürzt wird!", erklärte Lobnig in einem Gespräch mit den Kärntner
Nachrichten. Der von den Freiheitlichen öffentlich geäußerten Kritik hinsichtlich der g e r i n g e n FP-Finanzexperte LAbg. Dotierung für Brauchtums- Josef Lobnig und Heimpflege im Landesvoranschlag sei man mit einer Erhöhung von 219.800 Euro positiv entgegengetreten. „Der Beschluss im Finanzausschuss erfolgte mit Mehrheit der Links-Koalition, im Wissen, dass sich darin keine Visionen und neuen Ziele für Kärnten finden", unterstreicht Lobnig.
12. Juli 2013 I KärntnerNachrichten 3
THEMA DER WOCHE
Kärntner Links-Koalition kürzt weiter wichtige Sozialleistungen Jetzt auch Schulstartgeld abgeschafft, Teuerungsausgleich nur zu 15 Prozent kompensiert!
Ein jüngster Fall von Asylbetrug ist für die Kärntner FPÖ Anlass, erneut eine Reform des Asylverfahrens einzufordern.
Asyl erschlichen: FPÖ verlangt Konsequenzen! FP-Schratter: Identitätsdaten von Asylwerbern sind genauer zu überprüfen. Aktueller Fall zeigt Lücken im System auf. Landeshauptmann Kaiser ist gefordert, für entsprechende Konsequenzen Sorge zu tragen! 17 Asylwerber sind von der Polizei Völkermarkt des Asylbetrugs überführt worden. Den aus Afghanistan und Pakistan stammenden Flüchtlingen konnte nachgewiesen werden, falsche Identitäten angenommen zu haben. Die Asylwerber erschlichen sich mit falschem Namen Asyl, hielten jedoch mit ihren richtigen Namen Kontakt zu ihren Familien in den Heimatländern. Es wurde Anzeige erstattet, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Politische Verantwortung In diesem Zusammenhang sieht die freiheitliche Landesparteisekretärin Mag. Nina Schratter den zuständigen Referenten Landeshauptmann Peter Kaiser in der Pflicht. „Der Landeshauptmann ist aufgefordert für Klarheit in dieser Causa zu sorgen und in diesem Fall mit entsprechenden Konsequenzen zu antworten“, sagt Schratter. Insbe-
sondere wäre die Einrichtung einer Sonderkommission im Bereich Asylrecht von Nöten. „Ein derartiger Missbrauch von Gastfreundschaft ist zu ahnden“, so die freiheitliche Landesparteisekretärin weiter. Durch Angabe der falschen Identität bzw. des falschen Alters würden sich viele Asylwerber bei der Antragsstellung im Erstaufnahmezentrum bessere Chancen für die Erlangung des Asylstatus erhoffen. „Hier muss Kaiser für eine Verschärfung der Kontrollen eintreten, um einen möglichen Betrug bzw. Missbrauch bei der Auszahlung von Sozialleistungen bereits im Keim zu ersticken!“, so Schratter. Der Obmann des RFJ, Ewald Mödritscher, verlangt die sofortige Abschiebung der Asylbetrüger. „Diese Personen schädigen nicht nur unseren Staat, sondern auch all diejenigen, die einen ehrlichen Anspruch auf Asyl in Österreich haben!“ so Mödritscher. Die Freiheitliche Jugend fordert eine Reform zur Abwicklung von Asylanträgen. Die oft jahrelange Bearbeitung von Asylanträgen verursache enorme Kosten für den Steuerzahler.
„Der Beschluss des Kärntner Budgets 2013 wird ein Trauertag für Tausende Kärntner Familien sein", erklärt der freiheitliche Obmann LR Mag. Christian Ragger. Denn die Kürzungen der Sozialleistungen durch die Links-Koalition gehen weiter als bisher bekannt. So habe Finanzreferentin Dr. Gabriele Schaunig-Kandut versprochen, dass sie den Teuerungsausgleich kompensieren wolle, indem die Mietbeihilfen in ähnlicher Höhe gesteigert werden. Tatsächlich sieht Schaunig dafür nur 500.000 Euro vor. Sozial bedürftige Kärntner verlieren damit 85 Prozent der bisherigen Unterstützung in Höhe von rund vier Millionen Euro. Eine ähnliche Kürzung plant Sozialreferentin LHStv. Dr. Beate Prettner beim Schulstartgeld, das sie offiziell abschaffen will. Mit lediglich 420.000 Euro will sie einzelne Familien unterstützen. Bisher wurde dafür das Dreifache aufgewendet. Für mehrere Tausende Eltern von Schulkindern bedeutet dies, dass sie zu Schulbeginn keine Unterstützung mehr erhalten. Das trifft
vor allem AlleinerzieherInnen. Im Gegenzug genehmigt sich aber Prettner 8.000 Euro aus dem Budget für Kunst in ihrem Büro. Gekürzt werden auch die Budgetansätze "Urlaub für pflegende Angehörige" und Zuwendungen für pflegende Angehörige. Ragger erinnert auch daran, dass die SPÖ in den vergangenen Jahren immer wieder die angeblich zu geringe Höhe der Heizkostenzuschüsse kritisiert hat. „Doch wer geglaubt hat, dass die SPÖ jetzt, wo sie Gelegenheit hat, die Zuschüsse anhebt, täuscht sich. Sie bleiben gleich wie im Vorjahr, nämlich bei 180 und 110 Euro“, so Ragger. Es passe aber zu den üblichen „Schaumschlägereien“ der Links-Koalition, dass sie in den Erläuterungen zum Budget wahrheitswidrig behauptet, die Heizkostenzuschüsse wären auf diese Summe „angehoben“ worden. Abschließend weist Ragger darauf hin, dass die LinksKoalition die Familienförderung in Kärnten von 5,1 auf 1,6 Millionen Euro zurückfährt, während sie gleichzeitig die Nettoverschuldung um 23 Millionen steigert und damit den Stabilitätspakt gefährdet.
Die Kärntner Nachrichten jetzt im Abonnement bestellen! Hotline: 0463 51 15 15 - 0
4 KärntnerNachrichten I 12. Juli 2013
HINTERGRUND
Wirtschaftspolitische Bankrotterkl Links-Koalition: Armut, Angst und A Massive Kritik der Kärntner Freiheitlichen am ersten Budget der Regierung Kaiser. Keinerlei Ansätze für Nach Vorliegen des ersten Budgets der neuen Kärntner Links-Koalition gibt es massive Kritik der Opposition am Finanzkurs von LHStv. Gaby Schaunig. Die Freiheitlichen vermissen jeglichen Ansatz eines wirksamen Konjunkturprogrammes. So fragt sich der freiheitliche Landesparteiobmann LR Mag.
„Wir fordern zinsenlose Darlehen für betroffene AlpineSubunternehmer !“ Landesparteiobmann Christian Ragger Christian Ragger was die Links-Koalition nun wirklich für das Land erreichen wolle? „Das von der SPÖ-Finanzreferentin Dr. Gabriele SchaunigKandut vorgelegte Budget ist eine wirtschaftspolitische Bankrotterklärung der LinksKoalition. Es lässt nicht nur jegliche Maßnahmen für die Ankurbelung der Wirtschaft vermissen, sondern glänzt auch durch massive Kürzungen des Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds und des Wohnbaus“, betont LR Ragger. Alleine die Gemeinden haben im Sozialbereich mit Mehrkosten von rund 22 Millionen Euro zu rechnen. Im Sozialbereich explodieren die Kosten innerhalb eines Jahres von 253 auf 270 Millionen Euro. Die Spitalsreferentin LHStv. Dr. Beate Prettner habe auch bis zum heutigen Tage nicht erwähnt, welche Einsparungen im Kärntner
Gemeinsam mit Bundesparteiobmann HC Strache wollen der Kärntner FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz und Landesrat Christian Ragger auch in Wien verstärkt Druck für Kärnten machen! Gesundheitswesen erfolgen werden, zumal die Bundeszielsteuerungskommission dem Land Kärnten 144,5 Millionen Einsparungen bis zum Jahr
„Von 851 bereits beschlossenen Wohneinheiten werden nur neun gebaut! Das bedeutet für die Bauwirtschaft ein Umsatz-Minus von 50 Millionen Euro!“ Landesrat Mag. Christian Ragger 2016 abverlangt. Gleichzeitig werde das „Gesundheitsland“ von Landeshauptmann Peter Kaiser mit einem Budget von knapp 800.000 Euro aufge-
wertet und LHStv. Beate Prettner reserviere sich alleine 8.000 Euro für „Kunst im Büro Prettner“. Der Drang nach Eigenvermarktung werde auch daran sichtbar, dass das Frauenreferat eine neue Broschüre auflege (Kostenpunkt 40.000 Euro) und sich die LinksKoalition rund eine Million Euro für die Präventionsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Gesundheitsreformgesetz reserviere. Auch beim Thema günstige Mieten glänzt die SPÖ durch Abwesenheit und Ahnungslosigkeit. „In einer Zeit, in der die Kärntner Bauwirtschaft aufgrund der dramatisch hohen Arbeitslosenzahlen dringend Aufträge notwendig hätte, wurden lediglich neun Wohneinheiten freigegeben.
Vom Grundsatzbeschluss von 851 Wohneinheiten wurden mit heutigem Tage erst 110 geöffnet“, unterstreicht LR Ragger. Dies bedeute ein Umsatzminus von 50 Millionen Euro für die Bauwirtschaft. Angesichts dieses Stillstandes seitens der Koalitions-Regierung erneuern die Freiheitlichen ihre Forderung nach entsprechenden Sofortmaßnahmen. „Wir fordern ein zinsloses Darlehen für Subunternehmer der AlpinePleite (finanzierbar aus der Kärntner Sanierungsgesellschaft), Überbrückung der Arbeitnehmer durch Öffnung des Topfes für Hilfe in besonderen Lebenslagen sowie sofortige Freigabe der Wohneinheiten“, unterstreicht LR Ragger. Hier müsse ein Drittel Anzahlung erfolgen, sodass
e
ür
12. Juli 2013 I KärntnerNachrichten 5
HINTERGRUND
ärung der neuen Arbeitslosigkeit! ein vernünftiges Konjunkturprogramm feststellbar!
KOMMENTAR Auch die großen Kärntner Medien konnten nicht umhin, die neue Landesregierung anlässlich ihrer ersten 100-Tage-Bilanz ernsthaft ins Gewissen zu reden: „Der große Wurf ist bis dato ausgeblieben!“, hieß es auch bei jenen, die die freiheitliche Regierung der letzten Jahre in Grund und Boben geschrieben haben. ++++++
Foto: apa
die Liquidität bei den Bauunternehmen sichergestellt ist. Auch müsse die Holzwirtschaft in Kärnten unterstützt werden. Um eine Nachhaltigkeit für die Beschäftigung im Bausektor zu erreichen und einen starken Wirtschaftsimpuls für Oberkärnten zu setzen, denkt der freiheitliche Landesparteiobmann darüber nach dem Bauvorhaben Reißeck II Plus sowie dem CARGO Terminal Villach, mit einer Investitionssumme von 80 Millionen, den Vorzug zu geben. Inflation beträgt 2,1 Prozent Abschließend fragt sich Ragger wie es nun mit der Konjunktur weitergehen solle, wenn das reale BIP-Wachstum mit 0,8 Prozent und Konsumwachstum von 0,5 Prozent bei einer Inflationsrate von 2,1 Prozent für 2014 mehr als katastrophal dar-
stellt. „Die Regierung hätte mit der Auflösung der Tilgungsreserve in Höhe von 136 Millionen Euro die Möglichkeit gehabt, ein positives Budget darzustellen. Stattdessen erhöht sich die Nettoneuverschuldung um 25 Millionen auf 127 Millionen Euro. Mit dieser Entwicklung kann der Stabilitätspakt nicht eingehalten und das Nulldefizit nicht erreicht werden. Es ist Zeit die Parteipolitik hinten anzustellen“, so Ragger.
„Die NettoNeuverschuldung erhöht sich auf 127 Millionen Euro. Damit wird auch der Stabilitätspakt und das Nulldefizit massiv gefährdet!“ Landesparteiobmann Christian Ragger
Tatsächlich zeigt das erste Budget der Regierung Kaiser ganz deutliche Schwächen: die Netto-Neuverschuldung wird trotz gegenteiliger Versprechen um 25 Millionen Euro erhöht. Die versprochene Verwaltungsreform besteht offensichtlich darin, 130 neue Beamte anzustellen. Für unnötige Vorhaben wie die Schaffung neuer Logos wird ebenso wie für „Kunst im Büro von LR Prettner“ dennoch genügend Steuergeld aufgewendet. Letztlich wird mit die-
von CR Dr. Helmut Prasch sem Budget sogar der Stabilitätspakt aufs Spiel gesetzt. ++++++
Unklar bleibt weiterhin, wie die neue Regierung die Sparvorgaben der Bundesregierung im Gesundheits- und Sozialbereich erfüllen will. Welches Krankenhaus wird geschlossen? Welche Sozialleistungen werden nach der Beseitigung von Müttergeld und Teuerungsausgleich noch gestrichen? Die Linkskoalition hat offenbar Panik, das auszusprechen, was bereits in den Schubladen schlummert. Faktum ist, dass Rot, Schwarz und Grün bis jetzt nur eingefallen ist, alles Freiheitliche schonungslos zu beseitigen. Ein klares Zukunftskonzept, was jetzt alles besser werden soll, fehlt aber vollends. Stattdessen feiert die rote Parteibuchwirtschaft auf allen Ebenen wie zu Wagners Zeiten „fröhliche Urständ“!
Unsere Goldreserven weiter beschützen! Bundesregierung muss Gold der Bürgerinnen und Bürger schützen. Goldhaftungen müssen verhindert werden. Die nicht enden wollende Eurokrise bringt Brüssel unter Zugzwang. Jetzt schielt man offenkundig auf die Goldreserven der Nationalbanken des Euroraumes. Der Präsident des Deutschen Sparkassenund Giroverbandes, Georg Fahrenschon, hat die Schaffung eines gemeinschaftlichen Altschuldenfonds gefordert. Darin sollen Staatsschulden geparkt werden, die über der Maastricht-Grenze von 60 Prozent des BIP liegen. Be-
sichert werden sollen diese gemeinsam zu refinanzierenden Schulden mit dem Gold der jeweiligen Staaten. Für den freiheitlichen Nationalratsabgeordneten Gerhard Deimek ein „untragbares und verantwortungsloses Modell“. Das Gold der Nationalbank spiegle den Fleiß der Bevölkerung wieder. Die Barren dürften nicht „an den Finanzmärkten zur Rettung von Pleitestaaten flüssig gemacht werden“, untermauert Deimek die ablehnende Haltung der FPÖ gegenüber derartigen Ideen. „Die Goldhaftungen sind zu verringern, die Nationalbank ist kein Spielball der Politik!“
6 KärntnerNachrichten I 12. Juli 2013
Leyroutz: „Chaos pur im Seen-U-Ausschuss!“ Rot-Grüne Vertuschung wird prolongiert!
Alexander Messmer via facebook
Habe die Vorsitzende, Barbara Lesjak (Grüne), in der letzten Sitzung des Untersuchungsausschusses zum Seenankauf auf Zeit gesetzt, um die verantwortlichen SPÖ-Regierungsmitglieder Gabriele Schaunig und Reinhart Rohr in den U-Ausschuss zu laden, so soll dies nun offensichtlich in einer Hau-Ruck-Aktion passieren, kritisiert der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz die Vorgangsweise der Vorsitzführung. Konkret werden auf Vorschlag Lesjaks mittels Beschluss von SPÖ/ÖVP und Grünen die damaligen Regierungsmitglieder Schaunig und Rohr nun bereits für den 17. Juli vorgeladen. „Im Wissen, dass bis zu diesem Zeitpunkt
niemals die entsprechenden Beweisunterlagen vorliegen, geschweige denn von den Mitgliedern des U-Ausschusses durchgearbeitet werden können, lässt diese Schnellschussaktion nur den Schluss zu, dass Lesjak ihre Vertuschungstaktik prolongieren will. War es in der Vergangenheit üblich, einen Konsens zwischen den Parteien zu suchen, wurden nunmehr in koalitionärer Eintracht alle Beschlüsse durchgewunken“, so Leyroutz: „Es herrscht pures Chaos“, verweist Leyroutz auch auf die unprofessionelle Vorsitzführung Lesjaks. Leyroutz verlangt, dass sämtliche Beweisunterlagen vorliegen müssen, um dann in der Folge Finanzreferentin Gabriele Schaunig und Landtagspräsident Reinhart Rohr entsprechend vorzuladen.
LANDESPOLITIK
DER KN INSIDER
Neues Landes-Logo: „Das von LH Kaiser präsentierte neue Corporate Design des Landes Kärnten ist ein Abbild der derzeitigen Situation im Lande“. - Mit diesen Worten kommentiert die freiheitliche Landesparteisekretärin Mag. Nina Schratter eine weitere Umfärbeaktion der Links-Koalition. „Inmitten einer Wirtschaftskrise, in welchen Firmenschließungen und Konkurse am täglichen Programm stehen, ist die Präsentation eines neuen Landes-Logos, als offiziellen Stempel der Links-Koalition, absolut fehl am Platz“, betont Schratter. In Anbetracht der Tatsache, dass die ersten 100 Tage dieser Koalition nur der Umfärbung des Landes und der systematischen Vernichtung freiheitlicher Politik dienten, müsse man sich die Frage stellen, ob dies nun bis zur Nationalratswahl im Herbst so weiter fortgeführt werde. Wenig Inhalt, keine Perspektive: Der gebetsmühlenartige Ruf der Koalition nach Kürzungen in allen sozialen Bereichen stehe auf der einen Seite, die um 25 Millionen Euro höhere Nettoneuverschuldung des Landes durch das SchaunigBudget und Aufwertung von SPÖ-Referaten sowie Umfärbeaktionen auf der anderen. Geplante Umfärbung: Interessant dürfe laut Schratter auch die von der Links-Koalition geplante Umstrukturierung der Kärntner Landesverwaltung werden. So sollen die zehn Kompetenzzentren wieder auf 15 Abteilungen erweitert werden. „Wie man hört, haben sich bisherige Abteilungsleiter neu zu bewerben“, informiert Nina Schratter. Man dürfe gespannt sein, ob diese Maßnahme nicht bloß dazu diene, ungeliebtes Führungspersonal loszuwerden und durch politisch genehmere SPÖ-Leute zu besetzen. Grün deckt Rot: Der auf Verlangen der FPÖ mit Klubobmann Christian Leyroutz eingesetzte Landtags-Untersuchungsausschuss zur Klärung der näheren Umstände beim Ankauf von Seeliegenschaften durch das Land Kärnten sorgt für kräftiges Rumoren. Die grüne Abgeordnete Barbara Lesjak scheint schon vor der ersten Zeugenbefragung im U-Ausschuss überfordert. Wollte die Grüne zunächst als willfährige Dienerin der SPÖ verhindern, dass prominente SPÖ-Politiker wie Gaby Schaunig oder Reinhard Rohr vor den Nationalratswahlen aussagen, so soll dies auf Druck der Opposition nun bereits am 17. Juli stattfinden. „Chaos pur! Eine reine Vertuschungsaktion!“, schäumt FP-Mann Christian Leyroutz.
12. Juli 2013 I KärntnerNachrichten 7
LANDESPOLITIK
Scheider: Freude über den Bachmann-Preis!
Kulturreferent VzBgm. Albert Gunzer und Bürgermeister Christian Scheider überreichen den diesjährigen Bachmannpreis F: Klagenfurt.at an die Ukrainerin Katja Petrowskaja. Doppelte Freude. Preis für einen grandiosen, berührenden Text und die Nachricht: der Bachmann-Bewerb bleibt in Klagenfurt!
„Singen vom Feinsten“ mit Richi Di Bernardo (Organisator), Renate Altmann (Sängerin SK Klgft. Seltenheim), Seppi Rukavina (Moderator), Vera Fina (Sängerin der „Jungen Stimmen“), Emanuel Dovjak (Direktor der Donau Versicherung), Nora Fina (Sängerin der „Jungen Stimmen“) und Karl Altmann (Chorleiter des SK. Klgft.Seltenheim).
„Singen vom Feinsten“: Bereits zum 3. Mal ein voller Erfolg! Rund 400 begeisterte Zuhöhrer strömten kürzlich in die Schleppe Arena nach Klagenfurt, um einen netten Abend unter den Titel Singen vom Feinsten zu erleben. Es traten gleich drei der beliebtesten und bekanntesten Kärntner Chöre auf. Der „Singkreis Klagenfurt Seltenheim“ (Ltg. Karl Altmann), „Die Rosentaler“ (Ltg. Karl Kuchler) und die ambitionierten „Jungen Stimmen“ (Ltg. Paulus Fina) begeisterten die Anwesenden mit ihren Darbietungen. Durch das Pro-
gramm führte sehr gekonnt und humorvoll Seppi Rukavina. Das Publikum war von den Auftritten der Chorgemeinschaften und von der Programmgestaltung restlos begeistert, es folgten zahlreiche Draufgaben. Organisiert wurde „Singen vom Feinsten“ in bewährter Weise von Richi Di Bernardo. Unterstützt wurde die Veranstaltung unter anderem von der Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt, den Stadtwerken Klagenfurt und der „Donau Versicherung“.
„Der Bachmannpreis bleibt, er bleibt in Klagenfurt und auf 3Sat und im Internet“. - Mit kur zen, aber umso erfreulicheren Worten eröffnete ORF-Generalintendant Wrabetz die Preisverleihung des 37. Ingeborg-BachmannLiteraturwettbewerbes und dankte allen, die sich in dieser Angelegenheit beteiligt, positiv eingebracht und engagiert für den Bewerb gekämpft haben. „Wir haben eine Lösung gefunden“, so Wrabetz. Zum ersten Mal hat man dieses Jahr bei einer Lesung Menschen im Publikum vor Rührung weinen sehen. Und auch die Verfasserin des Textes hatte Tränen in den Augen, als sie von der Jury in nur einem Wahlgang zur Bachmannpreisträgerin 2013 gekürt wurde: Katja Petrowskaja hat mit ihrem Text „Vielleicht Esther“, den der Jurysprecher Burkhard Spinnen als „Geschichtsaneignung durch eine Nachgeborene in ihrer bewegendsten Form“
bezeichnet hat, Jury und Zuhörerschaft gleichermaßen begeistert. Die aus Kiew stammende, in Berlin lebende Autorin beschäftigt sich in ihrem Text mit der Vernichtung der Juden von Kiew durch die Nazis im Jahr 1941. Bürgermeister Christian Scheider und Kulturreferent Vizebürgermeister Albert Gunzer überreichten der strahlenden Siegerin Blumen und Preisurkunde. Für den Bürgermeister heute eine doppelte Freude: „Ein großartiger Text gewinnt gekoppelt mit der Nachricht, dass der Bewerb auch weiterhin stattfinden wird“. Der Bachmann-Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird von der Landeshauptstadt Klagenfurt gestiftet. Eine Stichwahl um den Text mit dem schönsten SchlussSatz „Es machte plopp“ (Verena Güntner „Es bringen“) und dem schönsten vorletzten Satz „Ich liebe dich, Jo“ (Benjamin Maack „Wie man einen Käfer richtig fängt“) brauchte es, um den KelagPreisträger festzustellen. Als Gewinnerin ging die junge deutsche Autorin Verena Güntner hervor.
12. Juli 2013 I KärntnerNachrichten 9
LANDESPOLITIK
FPÖ: Holub versagt bei Fernwärmeprojekten!
FPÖ-Energiesprecher LAbg. Christoph Staudacher FPÖ-LAbg. Christoph Staudacher: Holub soll nicht Landesgeld verschenken! Während die Linkskoalition von Sparen spricht, macht Energiereferent LR Rolf Holub genau das Gegenteil. Er will einer Raiffeisenbank im Zusammenhang mit den Fernwärmeanlagen in Bad Eisenkappel und Eberndorf rund 1,5 Millionen Euro des Landes schenken. „Auf die Rückzahl-
ung von Landesdarlehen in dieser Höhe sollte verzichtet werden!“, kritisiert der freiheitliche Energiesprecher LAbg. Christoph Staudacher. Auch die Kärntner Freiheitlichen seien dafür, dass diese beiden umweltfreundlichen Projekte auf gesunde wirtschaftliche Beine gestellt werden. Doch dazu sollte das Land nicht generös auf so viel Steuergeld verzichten, sondern die Hilfe könnte in einer befristeten Freistellung von Tilgungen und Zinsen bestehen, sodass der grundsätzliche Anspruch auf Rückzahlung des Millionenbetrages bestehen bleibt. „Es ist jedenfalls offenkundig, dass Holub bei dieser Aufgabe, das Problem der Fernwärmeanlagen mit zu lösen, völlig überfordert ist und er daher eine Lösung, die mehr für die Bank als für das Land günstig ist, zur Beschlussfassung vorlegt“, so Staudacher in einer Aussendung.
Hol Dir die neue App der Freiheitlichen in Kärnten!
Dem illegalen Glücksspiel wurde Tür und Tor geöffnet! Kleines Glücksspiel ist nicht mehr überprüfbar . Spielerschutz und Suchtbekämpfung bald Vergangenheit? Mit der von der Links-Koalition durchgeführten Kürzung der Mittel für die Überprüfung des kleinen Glücksspiels um 50 Prozent sei eine adäquate Überprüfung und Kontrolle nicht mehr möglich und ein Abdriften in die Illegalität nur schwer zu verhindern. „Das kleine Glücksspiel ist seit der neuen Referatsaufteilung und den damit verbundenen budgetären Mittel nicht mehr überprüfbar. Kaiser bricht damit eines seiner zentralen Wahlversprechen und öffnet dem illegalen Glücksspiel Tür und Tor", betont die freiheitliche Landesparteisekretärin Mag. Nina Schratter. In Anbetracht der Tatsache, dass mit Ende 2014 nur mehr zwei Betreiber in Kärnten über die notwendige Lizenz zur Aufstellung von Glücksspielautomaten
verfügen werden, sei anzunehmen, dass durch fehlende Überprüfungen und Kontrollen die Illegalität ausufern werde. „Auch ist der von den Freiheitlichen stets propagierte Spielerschutz sowie die Suchtbekämpfung unter diesen Voraussetzungen nicht mehr zu gewährleisten“, so Schratter. Auch seien die erforderlichen Schulungen von Sachverständigen in diesem Bereich mit den derzeit zur Verfügung stehenden Mitteln nicht mehr durchführbar.
FPÖ-Landesparteisekretärin Nina Schratter.
„Vereinsfeste beleben die heimische Wirtschaft!“ Als „völlig an den Haaren herbeigezogen“, bezeichnet FPÖNRAbg. Maximilian Linder den Vorwurf der Wirtschaftskammer, dass die gemeinnützigen Vereine Schuld an den Umsatzeinbußen der Gastwirte wären. Konkret behauptete der Gastronomiesprecher der Wirtschaftskammer, Guntram Jilka, dass die Feste der Vereine das Wochenendge-
schäft einbrechen lassen. Linder, selbst Gastwirt, stellt sich hinter die Vereine. Für ihn sei das Gegenteil der Fall. „Die wenigsten Gasthöfe können so große Feste, wie sie von Vereinen veranstaltet werden, überhaupt abwickeln. Ich bin froh, wenn das Vereinsleben, das ein Herzstück des sozialen Lebens in den Gemeinden darstellt, floriert. In Wirklichkeit profitieren wir Wirte auch finanziell
davon, da das eingenommene Geld ja wieder bei uns ausgegeben wird“, so Linder. Linder hält daher diese Schuldzuweisungen für mehr als entbehrlich. „Das Probleme der kleinen Wirte ist die überbordende Bürokratie. Hier sollte angesetzt werden. Gebühren wie beispielsweise die Aufkündigungsabgabe sind ersatzlos zu streichen!“, fordert Linder.
Abgeordneter und Gastwirt Maximilian Linder (FPÖ).
10 KärntnerNachrichten I 12. Juli 2013
POLITIK
Operiert die NSA auch in heimischen Kasernen? Parlamentarische Anfrage über zwei verdächtige Amerikaner in Zeltweg In der Kaserne Zeltweg, wo auch der Eurofighter stationiert ist, haben zwei US-amerikanische Staatsbürger nicht nur Zutritt zur militärischen Liegenschaft, sondern auch einen eigenen Arbeits- und Büroraum. „Diese zwei USamerikanischen Staatsbürger arbeiten angeblich für eine zivile US-amerikanische Firma. Dahinter steht angeblich die NSA, die National Security Agency“, fasst FPÖ-Sicherheitssprecher NRAbg. Harald Vilimsky die alarmierende Verdachtslage zusammen. Vilimsky stellt daher eine parlamentarische Anfrage an den
Verteidigungsminister und verlangt u.a. Aufklärung darüber, ob die beiden Amerikaner tatsächlich für die NSA arbeiten bzw. ob die Firma auf ihre Nähe zu einem Geheimdienst überprüft wurde. „Wir fragen uns, zu welchen anderen militärischen Liegenschaften NSA-Angehörige in Österreich Zutritt haben?“, so NrAbg. Vilimsky im Gespräch mit den KN. Faktum sei, dass sich die Bundesregierung mit der Problematik moderner CyberBespitzelung bisher überhaupt nicht auseinandergesetzt habe. Aufregung gab es zuletzt auch wegen des „mehr als patscherten“ Umganges der Regierung mit dem Asylantrag des ehemaligen US-Agenten Snowden.
Strache fordert Aufklärung über US-Bespitzelungen!
FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache bekräftigt seine Forderung nach voller Aufklärung über den untragbaren USAÜberwachungsskandal und urgierte die Einhaltung der grundlegenden Völker- und Bürgerrechte. Geschehe diese Aufklärung durch die USA nicht schnellst möglich in vollem Umfang, müsse man umgehend sämtliche Datenaustausch-Verträge zwischen der EU, ihren Mitgliedsstaaten und den USA
kündigen und die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen TAFTA unverzüglich auf Eis legen. Dies bedeute aber nicht den generellen „Bruch mit den USA“, wie ein Boulevardblatt zuletzt unsinniger Weise behaupte, sondern sei eine notwendige Konsequenz aus der Big-BrotherSpionage-Affäre. Man müsse zum Schutz der Österreicher handeln und dürfe nicht wie die Regierung zur Tagesordnung übergehen und vor den USA am Bauch kriechen.
Warnt vor roter Ideologie im Pflegebereich: der freiheitliche Sozialsprecher LAbg. Harald Trettenbrein.
ÖVP verrät Werte: Pflege zu Hause wird teurer! Heimpflege gratis, Pflege zuhause immer teurer! Die von der Links-Koalition beschlossene Änderung des Chancengleichheitsund Mindestsicherungsgesetzes bringt eine Abschaffung der Kostenbeiträge von Angehörigen in der Heimpflege, aber keine Verbesserung für die Pflege zu Hause. „Das Rot und Grün sich hierbei einig sind und damit eine gewaltige Schieflage geschaffen wird, ist ideologisch begründet. Aber ihr Beiwagerl, die ÖVP, verrät damit alle bürgerlichen Werte und all ihre Beteuerungen, dass sie die Pflege zu Hause unterstützt“, erklärt dazu der freiheitliche Sozial- und Gesundheitssprecher LAbg. Harald Trettenbrein. Das neue Gesetz sei von der „roten Ideologie“ getragen, Menschen mit Behinderung und Pflegebedürftige rasch in eine Einrichtung, in der alles kostenlos ist, abzuschieben. Von Angehörigen werden in diesem Fall keine Zuschüsse verlangt, nicht einmal von Ehepartnern. „Doch wenn
jemand zu Hause in seinen eigenen vier Wänden betreut wird, kassiert die rotgrün-schwarze Koalition gnadenlos ab. In letzter Minute haben Rot-Grünund Schwarz noch den rechtlichen Pfusch von Sozialreferentin LHStv. Dr. Beate Prettner repariert, dass Angehörige für Behinderte, die zuhause gepflegt werden, mehr denn je zahlen müssen“, kritisiert Trettenrein. Auch der Rechnungshof warnt vor dem neuen Gesetz: „Die Abschaffung des Pflegeregresses könnte zu einer verstärkten Nachfrage nach Heimplätzen und damit zu Mehrkosten (zusätzliche Heimplätze, neue Heimbauten, etc.) führen. Auf diesen Umstand gehen die Erläuterungen nicht ein“, heißt es wörtlich von den Experten. Die Links-Koalition setzt damit massive Anreize, dass hilfsbedürftige Menschen in Heime abgeschoben werden und untergräbt damit den Wunsch der meisten, selbstständig zu Hause leben zu können!
12. Juli 2013 I KärntnerNachrichten 11
KULTUR
Andy Lee Lang & Band – Still Rockin’ 20.Juli 2013 20.00 Uhr Burgarena Finkenstein. ndy Lee Lang kehrt mit dieser neuen Show zurück zu seinen Wurzeln. In den Jahren nach seinem Comeback 2008 präsentierte sich Andy eher als Entertainer und Musical-Darsteller. Jetzt ist aber wieder Rock’n Roll angesagt. Gemeinsam mit 5 Musikern hat er ein neues, fetziges Rock’n Roll Programm zusammengestellt. Musikalische Schwerpunkte der Show sind die „Sun Records Legenden“ Carl Perkins, Charlie Rich, Roy Orbison, sowie Musik von Ricky Nelson, Chuck Berry, Pat Boone, Gene Vincent, Bill Haley, Eddie Cochran und Buddy Holly. Also mit Ausnahme von Chuck Berry widmet sich Andy jetzt eher der „weißen Seite des Rock’n Roll“ – daher auch eine BandBesetzung mit zwei Gitarristen. Natürlich wird es aber bei dieser Show wieder Andy am Klavier zu sehen geben und Songs von Jerry Lee Lewis dürfen in diesem Programm nicht fehlen.
A
Kartenvorverkauf: Konzertagentur Knapp Villacher Kartenbüro Fuggerstraße 1 9500 Villach Tel. 0 42 42 / 27 341 office@villacherkartenbuero.at www.villacherkartenbuero.at
Seine Lieder sind Geschichten aus unserem Leben:
Andreas Fulterer & Band ANDREAS FULTERER & Band 27.Juli 2013 20.00 Uhr Burgarena Finkenstein. „Eine Klasse für sich, das will ich sein!“ Selbstbewusst geht Andreas Fulterer seinen musikalischen Weg. Leben, Liebe, Leidenschaft - davon erzählen seine gefühlsbetonten Lieder, ohne gleich nach Herz-Schmerz zu klingen. Er erfüllt keineswegs Kuschel-Klischees, mit denen Schlagersänger bisweilen behaftet sind. „Keine Märchen bitte! Ich singe nur dann ein Lied, wenn es eine Geschichte erzählt, die nah am Leben ist.“ Andreas Fulterer glaubt nicht an Heile Welt-Lyrik, denn so etwas will heutzutage niemand mehr hören. Dieser Philosophie ist Südtirols erfolgreichster Schlagersänger immer in seinen Liedern treu geblieben. Musik ist für den Sänger Herzensangele-
genheit, entsprechend hoch sind die eigenen Ansprüche nach 20 Jahren Berufserfahrung. Damit diese Leidenschaft aufs Publikum überspringt, dafür sorgt schon seine zweisprachige Herkunft, die die italienische und die deutsche Lebensart miteinander verbindet. „Ich glaube an das, was ich singe, ob in deutscher oder auch in italienischer Sprache.“ Meine Lieder sollen zum Zuhören und nicht zum Hinhören sein. Zusammen mit seinem Komponist und Texter Joachim Horn Bernges hat Andreas Fulterer ein Bühnenprogramm erarbeitet, das er im Rahmen von Konzert-Tourneen und Auftritten einem breiten Publikum vorstellt. Begleitet wird er dabei von einer exzellenten Band, alles namhafte Profi-Musiker, und stimmgewaltigen und hübschen Chormädels.
Bei seinen dreistündigen Konzerten erleben Sie eine unvergleichliche Atmosphäre mit einer Musik und einer Videoshow auf sehr hohem Niveau. Ein unvergesslicher Abend, der Ihre Herzen und Seelen berührt - ein wahrer Geheimtip in der Schlagerbranche.
12 KärntnerNachrichten I 12. Juli 2013
KULTUR
Burgarena Finkenstein: Sterz - Frisch eingekocht Ghidini die Zusammenarbeit mit dem von Julia Plozner geleiteten Chor aus dem Gailtal. Derzeit sind Sterz mittendrin in den Aufnahmen zum neuen Album. Neben Dieter Themel als Sänger und Claudio Ghidini (Keyboard) musizieren Andrea Ogris (Gesang), Jörg Friessnegg (Gitarren), der gebürtige Australier Brett Reid (Bass), Günter Böhm (Ziehharmonika) und Kiki Oswald (Schlagzeug). Kartenvorverkauf: Kartenreservierung: E-Mail: office@burgarena.at sowie Tel. 04254/ 510 511 Ö-Ticket: in allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen, bei Ö-Ticket unter der Hotline 01/96 0 96 sowie auf www.oeticket.com Villacher Kartenbüro: Villach, 0 42 42 / 27 3 41, www.villacherkartenbuero.at 13. 7. 2013, 20.00 Uhr: Julian le Play - Mr. Spielberg & Der Wolf, Support: COSHIVA
14. 7. 2013, 20.00 Uhr „Es gibt wieder Sterz“, kündigte Dieter Themel im Vorjahr an und spielte nach etwa zehnjähriger Auszeit die Premiere der „neuen Sterz“ auf der Burgarena Finkenstein. Die Gruppe Sterz war in den 1990ern neben den „Bluesbreakers“ Dieter Themels Hauptprojekt. Als die (damalige) Plattenfirma den Crossover aus Volksmusik, Kärntnerlied, Rock, Pop und Blues vor den volkstümlichen Erfolgskarren spannen wollte, verordneten sich die Sterz-Musiker eine Auszeit. „Subkutan“, sagt Dieter Themel, „hat der Sterz aber immer geköchelt“, denn das Projekt war und ist ihm eine Herzensangelegenheit. „Die Kärntner Mundart hat eine wunderschöne Melodie und gehört gepflegt“, ist
ein weiterer Aspekt, warum er mit Sterz „einen Kärntner Kontrapunkt“ setzen will. „Die stilistische Bandbreite reicht vom Gstanzl bis hin zu aufwändig arrangierten eigenen Kompositionen im bluesig-rockigen Kontext samt Chorunterstützung“, beschreibt Keyboarder Claudio Ghidini den neuen/alten Musikmix. Das aktuelle Repertoire beinhaltet Material aus den Alben „Höh“, „Es is wia’s is“ und „Mpumalanga“ (Sterz live in Südafrika) sowie neue Stücke. Als Chor beim Burgarena-Konzert 2013 zu Gast ist der Frauenchor Vorderberg. „Ausschließlich mit Frauenstimmen zu arbeiten und das gewaltige Klangvolumen des über 30-köpfigen Chores“, begründet Claudio
Julian le Play: Mit dem Debütalbum „Soweit Sonar“, zwei Amadeus-Auszeichnungen (Kategorie Rock/Pop sowie Best Engineered Album), vordersten Plätzen in Airplay- und Verkaufscharts, den Titeln „iTunes Newcomer des Jahres“ und „Google Musiker des Jahres“ ist Julian le Play der Shooting Star der heimischen Musikszene. Sein Album hat internationales Format in Sachen Musik, Text und Produktion und über Sänger und Songschreiber Julian le Play kann man jetzt schon mit Fug und Recht sagen, dass er alles andere als eine Eintagsfliege ist. COSHIVA: Die Sängerin und Songwriterin COSHIVA kommt aus Salzburg, studierte MultiMediaArt, doch Musik war und ist – seit sie mit sechs Jahren begann Klavier zu spielen – ihre absolute und unantastbare Leidenschaft. Der (Künstler-) Name ist eine Eigenkreation und wer dabei an ein positives und leichtes Gefühl denkt, liegt richtig. Denn darum geht es in COSHIVAs Welt: gute Vibes!
12. Juli 2013 I KärntnerNachrichten 13
SERVICE
Mit Bingo auf Genussreise in die Toskana Bingo verlost jetzt während sechs Wochen sechs exklusive GenussUrlaube in der Toskana für je zwei Personen plus 1.000 Euro Taschengeld. Für viele ist sie die schönste Region Italiens, einige sehen in ihr Europas malerischste Region, und manche empfinden sie sogar als den schönsten Flecken auf dieser Welt: Die Toskana, und das nicht zu Unrecht. Sie vereint wie kaum ein anderer Landstrich in Italien Kunst, Kultur und Natur auf so reizvolle Weise. Sie bietet zum einen eine Vielfalt an harmonischen Kontrasten, von einsamen etruskischen Dörfern und herrschaftlichen Villen über saftig grüne Hügel mit bunten Blumenwiesen bis hin zum tiefblauen Wasser des Tyrrhenischen
Und natürlich ist die Toskana auch für ihre kulinarischen Genüsse weit über die Grenzen hinaus bekannt und ein Paradies für Gourmets: Seien es die edlen Tropfen Brunello, Chianti oder Vino Nobile, sei es die würziggehaltvolle Küche mit ihren Pasta-, Fisch- und Salami-Spezialitäten.
Meeres. Zum anderen ist die Toskana ein wahres Eldorado für Kunst- und Kulturliebhaber mit den weltberühmten Städten Florenz, Siena oder Pisa.
Österreichische Lotterien unterstützen die „Schmetterlingskinder“ Gemeinsame Forschung von IMBA und DEBRA. Ihre Haut ist so verletzlich wie der Flügel eines Schmetterlings. Schon bei geringsten Belastungen bildet sie Blasen oder reißt. Wunden und Schmerzen sind deshalb ständiger Begleiter. Laut Europäischer Union zählt die unheilbare Hautkrankheit Epidermolysis bullosa (EB) zu den sogenannten seltenen Krankheiten (Rare Diseases). Insgesamt leben in Österreich rund 500 Betroffene, in ganz Europa sind es 30.000. Die Österreichischen Lotterien,
der Verein DEBRA Austria und das Forschungsinstitut IMBA ziehen hier an einem Strang, damit schnellstmöglich eine Therapie für die „Schmetterlingskinder“ gefunden werden kann. Am IMBA, dem Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, wird seit 2009 intensiv an einer Stammzelltherapie geforscht. Die Heilungschancen sind vielversprechend. Es ist bereits gelungen, den genetischen Defekt in den Hautzellen zu reparieren. Der letzte und entscheidende Schritt ist der Rücktransfer der Zellen in die Haut der EB-PatientInnen.
v.l.n.r.: Dr. Rainer Riedl (Obmann und Geschäftsführer DEBRA), DI Friedrich Stickler und Mag. Bettina Glatz-Kremsner (Vorstand Österreichische Lotterien), Dr. Josef Penninger (Wissenschaftlicher Direktor IMBA). Foto: Achim Bieniek
Die hochspezialisierte und aufwändige Forschung ist teuer. Damit diese weitergeführt werden kann, bedarf es einer entsprechenden Finanzierung. Federführend sind hier seit 2013 die Österreichischen Lotterien und DEBRA Austria.
Bingo Spielteilnehmer können jetzt sechs Urlaube in der Toskana gewinnen: Bingo verlost bei den sechs Ziehungen von Samstag, den 6. Juli bis Samstag, den 10. August jeweils eine einwöchige Genuss-Reise in die Toskana für zwei Personen, dazu gibt es jeweils 1.000 Euro Taschengeld. Dabei geht es mit dem Flugzeug von Wien nach Florenz, genächtigt wird in exklusiven Weingütern bzw. im 4Sterne-Hotel.
GESUCHT
Kleines Bauernhaus, (Landwirtschaft) auch renovierungsbedürftig, im Raum Klagenfurt und näherer Umgebung zum Pachten, Leibrente oder zu kaufen gesucht. 0664 / 52 99 647 oder eso@live.at Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten
Ziehung vom Mi., 03. 07. 2013
94145 Ziehung vom Do., 04. 07. 2013
26404 Ziehung vom Fr., 05. 07. 2013
37739 Ziehung vom Sa., 06. 07. 2013
04639 Ziehung vom So., 07. 07. 2013
22466 Ziehung vom Mo., 08. 07. 2013
24266
VO R S C H AU 28. Runde 2013 1: FC Basel– FC Aarau 2: Young Boyes Bern– FC Sion 3: FC Zürich– FC Thun 4: FC Luzern– FC Lausanne 5: FC St. Gallen– Grasshopper Zürich 6: Molde FK– Viking Stavanger 7: Start Kristiansand– Brann Bergen 8: Haugesund FK– Aalesunds FK 9: Tromsö IL– Sogndal IL 10: Sarpsborg 08– Lilleström SK 11: Malmö FF– Atvidabergs FF 12: Häcken BK– Kalmar FF Spiel 1-4 TOTO-Torwette
1
1
1
X
1
X
X
1
X
2
1
2
1
2
X
1
1
1
X
2
1
1
X
1
14 KärntnerNachrichten I 12. Juli 2013
KÄRNTEN ENTDECKEN & ERLEBEN
17. Spectaculum zu Friesach Sa, 28. Juli und So. 29. Juli 2013 jeweils ab 11 Uhr im Areal des Dominikanerklosters. Ein Mittelalterfest, das verzaubert: Ritter, Musiker, Feuerschlucker, Gaukler und Magier, Händler und Handwerker aus dem Alpen-Adria-Raum treffen sich in der Burgenstadt. Kosten Sie sich quer durch die Gaumenfreuden des Mittelalters. www.friesach.at Tel. 04268-2213-40 Karten: www.oeticket.com
Dampfzug Murtalbahn Schnaubend, dampfend, pfauchend und zischend – ein kurzer schriller Pfiff hellt alles auf. So verlässt der Dampfzug den Bahnhof Murau. Viele Fahrgäste, Jung und Alt, erfreuen sich des historischen Ambientes, das die behäbig wirkende Dampflok ausstrahlt. Geschichten geben aber auch die Waggons wieder. Waggons in denen schon Kaiser Franz Josef saß, um zur Gemsenjagd nach Murau zu kommen. Man winkt aus dem Zug, bestellt das
erste Glaserl Bier in der Murtalbar und genießt die vorbeiziehende Landschaft. Von Murau aus fahren die Dampfbummelzüge auf 760 mm Schmalspur durch das obere Murtal bis ins salzburgische Tamsweg. Die Dampfzüge verkehren jeden Dienstag und Donnerstag vom 18. Juni 2013 bis zum 19.September 2013. Radfahrer haben jeden Donnerstag die Möglichkeit mit dem Bummelzug nach
Tamsweg zu fahren, um von dort auf dem bekannten Murradweg wieder in die Steiermark zu radeln. Wir organisieren aber auch Dampfsonderzüge für Firmen, Vereine und andere Gruppen. Weitere Informationen: Betriebsleitung der Murtalbahn Bahnhofviertel 5 8850 Murau Tel. +43-3532-2231 oder 2233 Bahnhof-murau@stlb.at www.stlb.at
12. Juli 2013 I KärntnerNachrichten 15
FREIZEIT
Südliches Klima, Aktivmöglichkeiten und Badefreuden ohne Ende im Thermenhotel Stoiser in Loipersdorf.
Flip Flops, Bademantel und Badegarantie uf seinen Körper zu achten, sich selbst etwas zu gönnen und den Moment genießen, das hat im Thermenhotel Stoiser lange Tradition. Das vielfach ausgezeichnete 4-Sterne Superior Hotel bietet als einziges Haus an der Therme Loipersdorf ein hauseigenes exklusives GesundheitsReich. Auf über 2000 m2 trifft in diesem Refugium Fernost auf Steiermark. „Besonders empfehlenswert ist die große Auswahl an Massagen. Nach der Neugestaltung des Hotels kommen noch viele weitere Highlights hinzu wie die trendigen
A
Designzimmer sowie ein neues SaunaReich. „Einige Längen im Pool, eine Runde im Kneippbach und danach auf der Sonnenterrasse einen Cocktail genießen.... Herrlich“. Bademantel und Flip Flops – mehr braucht der Stoiser-Gast eigentlich auch nicht. Höchstens zum Sport empfiehlt sich ein Outfit-Wechsel, denn aufgrund der mediterranen Temperaturen in Loipersdorf scheint hier zu 99 % die Sonne. Die Region bietet grenzenlose Aktivmöglichkeiten wie Radfahren, Laufen, Wandern, Golfen bis hin zu Kanu-
touren. Golfer zieht nicht nur das südliche Klima in die Region, sondern auch der weitläufige 27-Loch-Meisterschaftsplatz, spezielle Sommer-Golfpackages werden angeboten. Doch ganz egal wie man den Tag verbringt, abends meldet sich der Hunger. Kulinarisch spielt nun das Hotel noch einen Trumpf aus, denn die Küche präsentiert sich als Gourmet-Treffpunkt. Wer mag, kann danach nochmals zum Bademantel wechseln und einen nächtlichen Saunaaufguss in der Therme genießen.
SOMMERHIT 3 + 1 GR ATIS 3 Nächte + 1 Nacht gratis, inklusive Halbpension, 4 Morgentarifkarten für die Therme Loipersdorf von 07.00 bis 08.45 Uhr, 1 Behandlungsgutschein im Wert von € 20,—, 1 HimalayaSalzTepidarium plus alle Stoiser All-Inclusive Leistungen • Buchbar ab € 395.Näher Infos unter: Thermenhotel Stoiser ****Superior A-8282 Loipersdorf 153 Telefon +43 (0) 3382/ 8212 Mail: thermenhotel@stoiser.com www.stoiser.com.
16 K채rntnerNachrichten I 12. Juli 2013
FREIZEIT