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Ausgabe 19.2013 der Kärntner Nachrichten

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KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 19 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 10. Mai 2013

Ein „Dankeschön“ an alle Mütter!

geb a n r e d n ä l s e Bund r e i v n i n e l h a insam e m e g n e r e +++ Landtagsw i l r e ÖVP v d n u Ö P S + + d +++ n i w f u A m i schlossen + r e wied Ö P F + + + r e l 190.000 Wäh Foto: Fotolia/Jung


2 KärntnerNachrichten I 10. Mai 2013

SPLITTER

THEMA DER WOCHE von CR Dr. Helmut Prasch

IN KÜRZE

„Das Jahr der ÖVP nimmt Fahrt auf?“ Erste Verschnaufpause im Superwahljahr 2013. Die Landtagswahlen in vier Bundesländern sind geschlagen, die politische Landschaft ist in Veränderung. Zwei Landeshauptleute bleiben, zwei haben ihre Ämter verloren. Die Grünen konnten in den städtischen Bereichen stark zulegen und freuen sich über insgesamt 66.138 zusätzliche Stimmen. Frank Stronach gelang das Kunststück, ohne Parteiprogramm 165.099 Protestwähler für sich zu gewinnen. Die Kärntner AusnahmeWahl kostete die Freiheitlichen nicht nur einen Landeshauptmann, in Salzburg aber konnte die FPÖ wieder um 8.497 Stimmen zulegen. Niederösterreich und Tirol waren noch nie bester Boden für die Blauen. ++++

Die einschlägige Medienberichterstattung darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die großen Verlierer der Frühjahrswahlen SPÖ und ÖVP sind. Den beiden Parteien drehten insgesamt 190.000 Wähler den Rücken zu. Lediglich in Kärnten gelang es der SPÖ, im Zuge des Protest-Verhaltens der KärntnerInnen 18.000 neue Stimmen zu gewinnen. ++++

Das hielt freilich die Volkspartei nicht davon ab, in einen unverständlichen Freudentaumel zu verfallen. Originalton des ÖVP-Bundesparteiobmannes: „Das Jahr der ÖVP nimmt immer mehr Fahrt auf!“ - Anscheinend haben die schwarzen Strategen andere Auswertungen der Landtagswahlen bekommen. Hier die Tatsachen: Kärnten Minus 2,43 Prozent, Tirol Minus 1,15 Prozent, Niederösterreich Minus 3,60 Prozent und Salzburg Minus 7,53 Prozent. Insgesamt hat die ÖVP in diesen vier Bundesländern 105.148 Stimmen verloren. Wenn das schwarzes FahrtAufnehmen ist, dann sind wir schon gespannt, wie Spindelegger auf das zu erwartende Minus bei den Nationalratswahlen am 28. September reagieren wird. Vermutlich mit einer Dank-

Prozession nach Maria Zell. Auch das hatten wir ja schon! ++++

40 Tage ist inzwischen die neue Landesregierung im Amt. Bis jetzt haben die neuen Regierungsmitglieder ausschließlich mit der Abschaffung von wichtigen Errungenschaften und der partreipolitischen Umfärbelung von Schlüsselpositionen von sich reden gemacht. Das zugesperrte Bürgerbüro wurde zu einer Mini-Servicestelle umgebaut, die Leitung übernahm ein SPÖ-Parteisekretär. An der Spitze des Landespressedienstes steht ab sofort ein ehemaliger SPÖ-Pressesprecher, das vom LPD herausgegebene Magazin „Zeit für Kärnten“ wird eingestellt. Darüberhinaus wurde über das Amtsgebäude am Arnulfplatz ein Betretungsverbot für „amtsfremde Personen“ verhängt. Der KABEG-Aufsichtsrat schließlich wurde mit roten Granden besetzt, noch dazu steht der Geruch der Unvereinbarkeit zwischen Aufsichtsratsmandaten und beruflicher Tätigkeit im Raum.Teuerungsausgleich und Jugendgeld,sind längst passe, auf die Seebühne wartet die rot-grün-schwarze Abrissbirne. Die Initiative „Lebensland Kärnten“ liegt auf Eis, zuletzt sollen noch die Landestankstellen als letzte Möglichkeit, billiger zu tanken, geschlossen werden. Eine vernichtende Arbeitsbilanz über 40 miserable Tage für Kärnten. ++++

Fragt man sich zu guter Letzt, wie lange die neue Finanzreferentin des Landes Kärnten für den von ihr angekündigten „Blitz-Kassa-Sturz“ braucht. Entweder ist die Landesrätin nicht in der Lage, sich in 40 Tagen in das Budget einzulesen und sich vom - sehr unabhängigen - Leiter der Finanzabteilung in die Zahlen einweisen zu lassen. Oder aber ist mit den Finanzen in Kärnten ohnedies alles in Ordnung. Dann sollte die Finanzlandesrätin aber auch den Mut zum Eingeständnis haben, dass sie ein wohlbestelltes Haus übernommen hat.

Christian Leyroutz, Klubobmann der Freiheitlichen im Landtag. Umfärbung: Wovor die Freiheitlichen in Kärnten bereits gewarnt haben, wird nun Realität. „Die Parteibuchwirtschaft der SPÖ in Kärnten feiert wieder fröhliche Urstände“, kritisiert der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Mag. Christian Leyroutz. Nachdem der Leiter des Bürgerbüros Siegfried Wuzella dem SPÖBezirksgeschäftsführer Wolfgang Leitner weichen musste, sei nun mit der Einsetzung des Pressesprechers des SPÖLandtagsklubs, Gerd Kurath, als Chef für „Aktuelles“ in den Landespressedienst (LPD), die nächste rote Einfärbung vorangetrieben worden. Unverständlich ist für Leyroutz, weshalb ÖVP und Grüne diesem eindeutigen „Missbrauch der Macht“ tatenlos zusehen. „Immerhin ist für den SPÖ-Pressesprecher ein zusätzlicher Dienstposten geschaffen worden und Kurath sowie Leitner wurden ohne Objektivierung besetzt“, erinnert Leyroutz an die Wahlversprechen sowie das Regierungsprogramm der linken Koalition. „Versprechen wie Einsparungen, Transparenz und der so viel gepriesene „neue Stil“ verkommen mit solchen Aktionen zum Schlagwort. Die Sozialdemokraten haben aus der unseligen Parteibuchwirtschaft der abgewählten Wagner-Ära offensichtlich nichts gelernt“, fordert Leyroutz die Parteiobmänner von ÖVP und Grünen auf, diesem Treiben ein Ende zu bereiten.

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10. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

Ragger: „Hände weg von unseren Landestankstellen, Herr Köfer!“ Erneut soll wichtige Errungenschaft parteipolitisch geopfert werden. Nun ist auch Landesrat Gerhard Köfer der Diktion der Mitte-Links-Koalition erlegen und übt sich im sozialen Kahlschlag. Mit der geplanten Schließung der 13 Kärntner Landestankstellen, welche auf Initiative der Freiheitlichen den Kärntnerinnen und Kärntnern quer durch das Land zur Verfügung gestellt wurden, stößt er die Bürger und vor allem aber die Pendler vor den Kopf. Erinnern wir uns zurück. Nachdem die Bundesregierung gegen den Widerstand der FPÖ die amtliche Preisregelung für Benzin aufgegeben hat, wurde die Festlegung der Benzinpreise zum Poker der Ölmultis. Ohne dass sich die

„Es verfügt nicht jeder über ein bezahltes Dienstauto mit Chauffeur, Herr Landesrat. Ich fordere Sie auf, von den Plänen, die Landestankstellen für Private ab sofort zu schließen, Abstand zu nehmen!“ Landesparteiobmann Christian Ragger

Einnahmen des Staates erhöhen würden, werden die Benzinpreise von den Anbietern nach Gutdünken festgelegt: Erhöhungen zu Wochenenden und bei Ferienbeginn, Senkungen am Montag früh und manchmal nur für ein paar Stunden etc. Das Ganze unter dem Deckmäntelchen des ständig schwankenden Ölpreises. Was so nicht stimmt: denn der Ölpreis lag 2009 mit unter 40 Dollar pro Barrel historisch tief, pendelt aber nunmehr seit Herbst 2010 solide zwischen 90 und 100 Dollar. Um Kärnten nicht gänzlich dem Diktat der Mineralölriesen auszuliefern, wurde unter Landeshauptmann Jörg Haider beschlossen, an den Landestankstellen Benzin und Diesel verbilligt auch an private Konsumenten abzugeben. Das zwang die Tankstellen dazu, wenigstens lokal die Preise nicht extrem auszunützen und half vor allem den Pendlern beim Sparen. Wer sein Auto zweimal pro Woche volltanken muss, der spürt an der Zapfsäule jeden Euro. Nunmehr soll damit Schluß sein! Die Freiheitlichen haben über Jahre hinweg gezeigt, dass ihnen die Pendler ein großes Anliegen sind. „Ich fordere LR Köfer auf, von diesen Plänen Abstand zu nehmen und im Sinne der Kärntnerinnen und Kärntner zu handeln“, so Ragger.

Landesparteiobmann Christian Ragger.

Der Unterschied: Mit den Freiheitlichen gab es an den Landestankstellen sogar eine „Aktion Billigdiesel“.

Abg. Josef Jury fordert mehr Eigenständigkeit in der EU Für mehr Eigenständigkeit der Mitgliedsländer in der EU hat sich der freiheitliche Kärntner Nationalratsabgeordnete Josef Jury ausgesprochen. Mittlerweile würden die Nachteile die Vorteile bei weitem überwiegen, meinte Jury unter Verweis auf die kommende EU-Saatgutverordnung, welche einen eklatanten Eingriff in die bäuerliche Struktur darstelle. Nach dem Willen der EU-Kommission soll in Zukunft jegliches Saatgut, auch jenes von alten und seltenen Sorten, einem Zulassungsverfahren unterzogen werden. Dadurch besteht die Gefahr, dass kleine Samenhändler, Baumschulen und Bauern keine Zulassung für das Saatgut mehr erhalten und dadurch in ihrer Existenz bedroht werden. „Dieses Vorhaben der

Brüsseler Bürokraten ist ein weiterer Sargnagel für unsere Landwirte zu Gunsten der großen Agrarkonzerne“, betont Jury. Die internationalen Konzerne würden heute schon mittels Pestiziden, Fungiziden, Herbiziden und Insektiziden die Welt und die Menschen vergiften sowie Tausenden kleinen Landwirten die Existenz abgraben Jury: „Vom Bienensterben über das Almwirtschaftssterben bis zum Bauernsterben, für all das trägt die EU die Verantwortung!“

Abg. Josef Jury


4 KärntnerNachrichten I 10. Mai 2013

HINTERGRUND

Krankenhaus Spittal: Nur ein Spiel auf Zeit LR Christian Ragger kritisiert Gesundheitspolitik! „Die von der Bundesregierung durchgepeitschte Gesundheitsreform beschert der rotgrün-schwarzen Koalition in Kärnten eine riesige Baustelle, wobei die zuständige Referentin LHStv. Dr. Beate Prettner bis dato nicht einmal in Ansätzen eine Strategie erkennen lässt. Dies wurde auch beim Beschluss in der jüngsten Sitzung der Regierung über das Krankenhaus Spittal erkennbar. „Das Land verzichtet dabei bis Ende 2014 darauf, sein Recht wahrzunehmen, das mit Landesgeldern ausgebaute Spittal in den Kabeg-Verbund zu übernehmen“, teilt LR Mag. Christian Ragger mit. Er habe dieser Fristverlängerung nur mit der Auflage zugestimmt, dass so rasch wie möglich ein Konzept vorgelegt werde, wie die vom Bund beschlossenen Sparziele in

Kärntens Spitälern erreicht werden und in welcher Form das KH Spittal langfristig in diese Kostenplanung einbezogen wird. Das Land habe aufgrund der kürzlich vom Parlament beschlossenen Gesundheitsreform Handlungsbedarf. „Allein bis 2016 müssen in Kärntens Spitälern laut Vorgabe von Wien 135 Millionen Euro eingespart werden, beginnend mit dem heurigen Jahr“, erklärt Ragger. Landeshauptmann Peter Kaiser, der ja ein großer Befürworter dieser Reform ist, habe Kärnten damit in enormen Zugzwang gebracht. Zu diesem Zweck müsse auch in Kärnten eine Zielsteuerungskommission eingerichtet werden, welche festlegt, in welchen Bereichen Kosten in diesem hohen Ausmaß gedämpft werden. „Bis heute weiß keiner, wer in dieser Kommission

Das Krankenhaus Spittal wurde u.a. mit Geld des Landes ausgebaut und modernisiert, um eine optimale regionale Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Das Land verzichtet nun aber bis zum Jahr 2014 darauf, dieses Krankenhaus in den KABEGVerbund aufzunehmen. „Unverständlich!“, kritisiert Landesrat Christian Ragger. sitzen wird“, kritisiert Ragger. Auch ein Gesetzesentwurf, wie die Gesundheitsreform auf Kärntner Ebene umgesetzt wird, liege noch nicht vor. „Die Freiheitlichen haben diese Reform zu Recht kritisiert. Rot- und Schwarz wollten sie aber mit Unterstützung der Grünen unbedingt, daher sollten sie auch den Kärntnern reinen Wein einschenken, wie

die darin festgelegten Einsparungen umgesetzt werden sollen“, fordert Ragger. Denn immerhin habe die Regierung den Ländern die Rute ins Fenster gestellt. „Wer die so genannten Kostendämpfungen nicht erreicht, dem drohen Strafzahlungen“. Es sind daher rasche Antworten und Maßnahmen nötig“, so Landesrat Ragger.

HC Strache gratuliert Salzburger FPÖ-Team zum Erfolg FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache gratulierte den Salzburger Freiheitlichen herzlich zu ihrem Wahlerfolg. Die FPÖ gewann vier Prozentpunkte dazu und hält nunmehr bei 17 Prozent, das sind sechs Landtagsmandate. Der freiheitliche Erfolg sei keine Selbstverständlichkeit gewesen und auf den großartigen Einsatz des Salzburger Landesparteiobmanns Karl Schnell und seiner hochmotivierten Landesgruppe zurückzuführen. Strache zeigte sich zudem erfreut, dass er mit seiner Prognose, wonach die FPÖ in Salzburg deutlich zugewinnen würde, Recht behalten habe. Nach den Regionalwahlen gehe es nun in die Bundesliga. Für Bundeskanzler Faymann habe nunmehr die letzte politische Stunde geschlagen, er trete im Herbst an zu seinem „letzten Gefecht“, wie es in der Internationale ja heiße, vorausgesetzt, die SPÖ ziehe nicht schon vorher die Notbremse und nominiere einen anderen Spitzenkandidaten, so Strache.

Erfolgfreiches Team: Dr. Karl Schnell und HC Strache.


10. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

Stadionfertigstellung im Zeitplan! Bürgermeister Christian Scheider: „Im November wird das Kapitel Stadionfertigstellung endlich geschlossen. Die Arbeiten laufen nach Plan, die Nutzung wird vorbereitet. Die Details wurden nun von Bürgermeister Christian Scheider und der SportparkGeschäftsführung präsentiert. Im Herbst 2007 eröffnet, wird nun die letzte Bauhürde im Stadion gemeistert. Die Vorgeschichte ist bekannt, es ging um Rückbau oder Beibehaltung der für die EURO 2008 notwendigen Größe, um Geldzusagen vom Bund, um Neuverhandlungen mit dem Bund und um noch vieles mehr. Das ist jetzt vom Tisch, der Bund zahlt 15,5 Millionen Euro für die Fertigstellung des Stadions, die Stadt Klagenfurt selbst legt noch etwas drauf, um noch mehr für den Anrainerschutz zu tun. Fertigstellung im November 2013 „Mit der Baufirma gibt es einen Vertrag, die Fertigstellung ist im November 2013 vorgesehen und wird auch eingehalten“, sagte Bürgermeister Christian Scheider diese Woche. Wie der Bürgermeister weiter ausführte, kann aufgrund der vertraglich fixierten Fertigstellung nun mit dem Nutzungskonzept begonnen werden. Wobei aber nicht nur das Fußballstadion alleine gemeint ist, denn es ist rund um den grünen Rasen eine tolle Infrastruktur gewachsen, die vom Bogensport über Beach Volleyballhallenplätze bis zu einer Ballspielhalle reicht. Das alles sowie auch die neue Leichtathletikanlage wird von der Sportparkgesellschaft, die zu einhundert Prozent im Eigentum der Landeshauptstadt steht, verwaltet. „Der Behördenweg ist nun abgeschlossen, das Stadion ist auch für Veranstaltungen,

die nicht in den sportlichen Bereich fallen, genehmigt“, so Bürgermeister Scheider. Nun geht es daran, den Fahrplan für 2014 festzulegen. Vom ÖFB gibt es Interesse für zwei Länderspiele und das Cupfinale in der Kärntner Landeshauptstadt. Wie der Bürgermeister versicherte, ist man natürlich auch um den WAC bemüht, aber da geht sich heuer im Sommer nichts mehr aus. Denn das würde wieder zu einer Verzögerung der Fertigstellung führen und dafür hat aber keiner mehr Verständnis.

Blicken zuversichtlich die Finale der Bauarbeiten im Stadion entgegen: Bürgermeister Christian Scheider mit Mag. Daniel F: Stadtpresse/Burgstaller Greiner (r.) und Ing. Gert Unterköfler. zu stellen. Bautechnisch werden nun die Stahlkonstruktion und die Beschichtung dem ständigen Betrieb angepasst. „In den letzten Monaten wurden hunderttausende Schrauben und Klemmen am Dach angebracht“, sagte Ing. Gert Unterköfler. Abgelaufen ist

von Beginn an aber alles rechtens. Das konnte auch Ing. Ingolf Herold vom Kontrollamt der Stadt bestätigen. „Es gibt in Österreich kaum ein weiteres Bauprojekt, das so geprüft und während des Baues begleitend kontrolliert wurde“, sagte Ing. Herold.Greiner.

Permanente Eisfläche im Stadion? Ebenfalls fix sind im nächsten Jahr bereits die Special Olympics. Auf dem Konzertsektor wurden für August von Veranstaltern zwei Termine reserviert, Künstlerangaben gibt es aber noch keine. Und natürlich ist auch wieder Eishockey im Stadion geplant. Überhaupt könnte man sich vorstellen, im Winter eine permanente Eisfläche für den Publikumslauf zur Verfügung

Traditionell marschierte auch heuer wieder am 1. Mai die Stadtkapelle Völkermarkt in den frühen Morgenstunden mit ihrem musikalischen Weckruf durch die Siedlungen. Auch am Neubruch überbrachten sie die „Maigrüße“ und machten bei Vzbgm. Gerald Grebenjak und StR Hans Steinacher Station.


6 KärntnerNachrichten I 10. Mai 2013

REGIONALES

„Glocknerlady“ fliegt wieder im Nationalpark Hohe Tauern! Nationalparkreferent LR Ragger: Bartgeier nach Bleivergiftung wieder freigelassen - Umstellung auf bleifreie Munition als Ziel Seit wenigen Tagen zieht Bartgeierdame „Glocknerlady“, welche an einer schweren Bleivergiftung durch bleihaltige Jagdmunition erkrankt war, wieder ihre Kreise im Nationalpark Hohe Tauern. Innerhalb weniger Sekunden ließ sie sich durch den starken Südwind vom Gipfel des Scharecks in die Höhe treiben

und zog sogleich eine erste Runde durch ihr altes Revier. „Es freut uns besonders, dass dieses wunderbare Tier nach sechsmonatiger Pflege in der Bartgeierzuchtstation Haringsee wieder genesen ist und seine Kreise im Nationalpark zieht“, sagte Nationalparkreferent Christian Ragger, der sich nun gemeinsam mit Landesjägermeister Ferdinand Gorton für eine noch raschere Umstellung auf bleifreie Munition im Jagdeinsatz einsetzen wird.

Traditionelle Muttertagsfeier in Stockenboi ein Erfolg! Die Freiheitlichen Frauen Stockenboi veranstalteten kürzlich ihre traditionelle Muttertagsfeier im Gasthaus Ladstätter. Musikalisch begleitet wurde die Feier von der Singgemeinschaft Stockenboi, den Volksschulkindern der Volksschule Zlan und von den ortsansässigen Kindergartenkindern. Unter den vielen Gästen war u.a. Bürgermeister Hans Jörg Kerschbaumer, Landesschulratspräsident Mag. Walter Ebner, Landtagsabgeordneter Christoph Staudacher, Vizebürgermeisterin Anni Hoffmann, die Stockenboier Gemeinderäte Karin Lessacher, Bettina Sima, Markus Ressi, Erich Kuttin, Ferndorfs Vzbgm. Gernot Oberzaucher und Paternions Gemeinderat Christian Gasser. Karin Kapeller führte die zahlreich erschienen Gäste durchs Programm und war auch für die Organisation der tollen Muttertagsfeier hauptverantwortlich.

Majestätischer Anblick: Die Bartgeierdame „Glocknerlady“ zieht wieder über dem Fleißtal ihre Runden.

Silke Gregoritsch, Iris Gregoritsch, Doris Neuhaus, Dieter Heuritsch, Katrin Niessner (iff-Landesobfrau-Stv.) Jutta Arztmann (iff-Landesobfrau), Silvia Wirnsberger und Jennifer Berger

Erfolgreiches Seminar der „Freiheitlichen Frauen in Kärnten“ In der Vorwoche trafen sich Interessierte und Vertreterinnen der iFF – Initative Freiheitliche Frauen zu einem hervorragenden Seminar im GH Joainig in Pörtschach, um ihr Wissen zum Thema politische Kommunikation auf den neuesten Stand zu bringen. Referent Dietmar Heuritsch vom FPÖ-Bildungsinstitut verstand es, sehr praxisnahe die verschiedenen Bereiche der Kommunikation zu beleuchten und mit Video-Analysen zu untermauern. „Wir konnten viele neue Erfahrungen sammeln und gute Anregungen bekommen“, so Jutta Arztmann, Landesobfrau der Initiative Freiheitliche Frauen in Kärnten .


10. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 7

FREIZEIT

Da müssen Sie hin: Lake`s - my lake hotel & spa Der Kult-Reiseführer Lonely Planet wählt Kärnten als eine der Top 10 Regionen für Reisende 2013. Lake´s – my lake hotel & spa am schönsten Platz am Wörthersee liegt da ganz richtig und präsentiert sich dennoch heuer noch internationaler: mit Hollywood-, Japan- und Karibik-Feeling, aber auch mit ganz viel Kärnten-Touch! Pörtschach, April 2013 – Der Kultreiseführer Lonely Planet wählte die Top 10 Reiseregionen, darunter Palawan auf den Philippinen, Korsika in Frankreich, Inland Sea in Japan, Campania in Italien, Mustang in Nepal und auch Kärnten in Österreich. Das Lake´s – my lake hotel & spa in Pörtschach liegt damit ganz richtig! Das moderne Haus hat sich in den letzten Saisonen als DAS Lifestyle-Hotel am Wörthersee etabliert. 2013 soll dem ultimativen Gästeerlebnis noch eins drauf gesetzt werden. Neu ist lässiges, internationalKärntnerisches Lounge-Food tagsüber und abends, eine Spa-Cabana für die Behandlung unter freiem Himmel wie man es in der Karibik kennt, ein Gastauftritt des Japanischen Restaurant Unkai mit Sushi & Co und Stand-upPaddling für Lifestyle wie in Hollywood. Lounge-Food all day long Das ultimative Summer Feeling findet man im Lake´s Beach Club! Hier chillt man vor der atemberaubenden Kulisse des Wörthersees auf stylischen Cabanas und lässt sich von cooler Musik in die richtige Urlaubsstimmung bringen! Von mittags bis abends wird erstklassiges Lounge-Food auf internationalem Niveau, aber mit starkem

Kärntner Einfluss serviert. Knackige Salate, herzhafte Club Sandwiches, leckere Burger, leichte Pasta und weitere Sommer-Snacks stehen auf der Karte. Das Eis kommt übrigens „vom Lande“ – der berühmte EisGreissler hat 2013 erstmals auch im Lake´s – my lake hotel & spa seinen Wagen aufgestellt. Die Kreationen der niederösterreichischen EisManufaktur werden mit erstklassiger Milch aus kontrollierter biologischer Landwirtschaft und erstklassigen Zutaten natürlichen Ursprungs, ohne künstliche Aromen, Farbstoffe oder Geschmacksverstärker produziert. Bei Sonnenuntergang sollte man sich im Lake´s Beach Club einen Platz gesichert haben, um vor der wunderschönen Kulisse einen SunDowner genießen zu können.

Der Wörthersee von seiner schönsten Seite: Das „Lake`s“-Hotel an der Pörtschacher Promenade ist auch für den einheimischen Genießer ein echter Tipp! Abends genießt man den Fischfang des Tages, ein hervorragendes Steak oder die moderne Interpretation der Kärntner Kasnudeln von der

kleinen, aber feinen Abendkarte. Die Gäste, die es besonders loungig mögen, können in der Cabana direkt am See speisen.


8 KärntnerNachrichten I 10. Mai 2013

SOMMERJOB

Traumlandschaft Turracher Höhe

Der coolste Sommerjob: Turracher Höhe sucht Alm-Butler-Praktikanten Natur pur und garantiert nicht langweilig: Wer die Berge insbesondere die Turracher Höhe - liebt, genug Kraft in den Waden zum Wandern hat und wen Frischluft nicht gleich umhaut, der hat jetzt die Möglichkeit sich für ein Sommerpraktikum auf der Turracher Höhe zu bewerben. Der/die Alm Butler PraktikantIn soll den Alm Butler bei allen Aufgaben unterstützen und mit Insider-Tipps, kleinen Aufmerksamkeiten oder bei geführten Alm Butler-Wanderungen dem Wohl der Sommer-Gäste besondere Aufmerksamkeit schenken. „Wir suchen ab 1. Juli für maximal 3 Wochen eine(n) naturverbundene(n), spontanen, höflichen und engagierte(n) Alm Butler PraktikantIn, für den perfektes Service zum guten Ton gehört und der den Umgang mit Menschen und die Bewegung in der freien Natur mag“, beschreibt Elke Basler, Marketingchefin der Turracher Höhe das Anforderungsprofil für den Alm Butler Praktikumsjob. Wer also zwischen 16 und 99 ist und für den Hilfsbereitschaft kein Fremdwort ist, kann sich nun mit einem kurzen Motivationsschreiben und

Bild per Email unter casting@almbutler.at für den abwechslungsreichsten Job des Sommers auf der Turracher Höhe bewerben. „Der Alm Butler wird von Österreichs Sekthersteller Schlumberger sowie Kärntens Edeldesigner Thomas Rettl unterstützt“, so Elke Basler. „Somit warten auf die/den angehenden Alm Butler Praktikant/in neben einem Traumjob inmitten einer herrlichen Naturkulisse, eine Magnumflasche Schlumberger und ein edles Trachtenpolo von Rettl. Der Alm Butler - exklusives Service auf der Turracher Höhe Die Turracher Höhe bietet seit jeher Natur-Erlebnis, Entspannung und Servicequalität auf höchstem Niveau. Ab 15. Juni bis Ende Oktober 2013 verwöhnt der Alm Butler die Sommergäste mit InsiderTipps, ganz persönlicher Betreuung oder bei speziell geführten Alm Butler-Wanderungen, und macht ihnen das Urlaubsleben einfacher, schöner und entspannter. Weitere Informationen zum Alm Butler und Alm Butler Service auf: www.almbutler.at

Der Turracher Höhe Alm Butler – eingekleidet von Kärntens F: Turracher Höhe / Alm Butler Edeldesigner Thomas Rettl.


10. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 9

AUTO & MOTOR

Spritpreise in Österreich sind derzeit billiger als im EU-Durchschnitt! Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend veröffentlicht den Treibstoffpreis-Monitor der Europäischen Kommission, bei dem die Treibstoffpreise vom 29. April 2013 europaweit verglichen werden. Die durchschnittlichen Treibstoffpreise an der Tankstelle betragen für Eurosuper 95 in Österreich 1,372 Euro pro Liter und im Durchschnitt aller 27 EU-Staaten 1,566 Euro pro Liter. Der Bruttopreis für Eurosuper liegt damit in Österreich um 19,41 Cent pro Liter unter dem EU-Durchschnitt. Die Bruttopreise für Dieselkraftstoff betragen in Österreich 1,323 Euro pro Liter und im EU-Schnitt 1,415 Euro pro Liter. Der Bruttopreis für Dieselkraftstoff liegt demnach in Österreich um 9,24 Cent pro Liter unter dem EU-Durchschnitt. Der zeitliche Verlauf der Preise ist übrigens auf der Homepage des Bund-

esministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (www.bmwfj.gv.at) unter der Rubrik Treibstoffpreis-Monitor abrufbar.

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Obwohl hoch, liegen die Spritpreise in Österreich unter dem EU-Niveau.

Autogott.at: Günstig beim Online-Neuwagenkauf Online-Angebot von mehr als 7000 Pkw-Modelle. Modernste Software-Lösung. Was für Gebrauchtwagen bereits Realität ist, zeichnet sich laut aktuellen Untersuchungen auch für den Neuwagenmarkt ab: Das Internet als wichtigster Vertriebsweg! Über 40 Prozent von Neuwagen-Käufern geben im Rahmen einer deutschen Studie an, den nächsten Wagen online erwerben zu wollen!

schäftsführer von Autogott.at. Für eine sichere Geschäftsabwicklung und die attraktivsten Rabatte arbeitet das Experten-Team von Autogott.at ausschließlich mit österreichischen Vertragshändlern zusammen. Damit verbunden ist die volle Herstellergarantie beim jeweiligen Händler vor Ort!

Autogott.at, das 2011 gegründete erste österreichische Online-Portal für Neuwagen, bietet über 7000 Pkw-Modelle der führenden Automarken und punktet mit Hilfe einer einzigartigen Filtertechnologie mit vielfältigen Selektionsmöglichkeiten. „Der entscheidende Vorteil beim Erwerb eines Neuwagens im Netz ist der günstige Preis aufgrund des hohen Rabattniveaus, dank der unabhängigen Marktstellung von Autogott.at. Der Mehrwert für alle Neuwageninteressenten bzw. Neuwagenkäufer liegt zudem in den vielfältigen Selektionsmöglichkeiten und im direkten Preisvergleich“, sagt Stefan Mladek, Ge-

Die Anzahl der nationalen HändlerKooperation steigt täglich. Ziel von Autogott.at ist es, das Händler-Netz österreichweit kontinuierlich auszubauen und in allen Bundesländern nachhaltig zu etablieren. „Derzeit arbeitet Autogott.at mit 70 Markenhändlern zusammen, bis Jahresende sollen es 100 sein“, so Mladek weiter. Hohe Kundenzufriedenheit Auf Wunsch stehen Interessierten und Kunden bei Autogott.at BranchenExpertInnen begleitend zur Seite. Eine kostenlose Telefon-Hotline serviciert bei Fragen unter 0800 205 210.

Stefan Mladek, Geschäftsführer von autogott.at. Das österreichische Online-Portal für Neuwagen bietet rund 7.000 Modelle an.


10 KärntnerNachrichten I 10. Mai 2013

REGIONALES

Lokale Produkte aus 25 Regionen: Billa holt den Hofladen ins Regal! 45 Produkte von neun Kärntner Produzenten ab sofort im Billa Regional Regal Erstmals können BILLA Kunden heimische Spezialitäten und Köstlichkeiten aus ihrer Region direkt in der ansässigen BILLA Filiale kaufen. Mit dem BILLA Regional Regal bietet Österreichs größter Supermarkt erstmals hunderten lokalen Produzenten und regionalen Kleinbetrieben eine Plattform für ihre hochwertigen Produkte. Zum ersten Mal im heimischen Lebensmittelhandel wird dabei mit dem Regional Regal österreichweit ein eigener Bereich im BILLA Supermarkt geschaffen, an dem ausschließlich Produkte aus der unmittelbaren Region zu finden sind. Über 200 Produzenten aus insgesamt 25 verschiedenen Regionen aus ganz Österreich werden regional vertreten sein. „Ab sofort können BILLA Kunden ihre Einkäufe bei BILLA mit einem Besuch im ortsansässigen Hofladen verbinden. Denn mit dem Regional Regal setzen wir einen der größten Konsumentenwünsche um: Wir bieten unseren Kunden ein deutliches Mehr an lokalen Produkten und Spezialitäten aus ihrer unmittelbaren Umgebung. Mit diesem innovativen Schritt beweisen wir einmal mehr unsere Rolle als Wegbereiter im heimischen Lebensmittelhandel“, freut sich Volker Hornsteiner, Vorstandssprecher der BILLA AG. 25 Regionen, 204 heimische Produzenten & knapp 1000 lokale Produkte Konkret bietet das BILLA Regional Regal lokalen Produzenten eine Plattform

für ihre Produkte direkt aus der Region. Erstmals im Lebensmittelhandel wird dabei mit dem Regional Regal österreichweit ein Bereich im BILLA Supermarkt geschaffen, an dem ausschließlich Produkte aus der unmittelbaren Region zu finden sind. „Österreichs Regionen unterscheiden sich durch kulturelle und kulinarische Traditionen. Es war uns daher wichtig, Regionalität nicht nur aufgrund des Firmensitzes der Lieferanten, sondern auf Basis regional gewachsener Produkte und Bräuche zu definieren“, erläutert Hornsteiner. 204 Produzenten aus insgesamt 25 verschiedenen Regionen aus ganz Österreich werden in den jeweiligen Regional Regalen in den BILLA Märktenvertreten sein. Die Palette der knapp 1000 Produkte ist dabei so unterschiedlich wie die Regionen selbst und reicht von Ölen und Weinen über handgemachte Nudeln, Säften bis zu Chutneys mit Lokalkolorit. Insgesamt werden in jedem BILLA Regional Regal etwa 45 verschiedene Produkte von lokalen Zulieferern angeboten. Eine einmalige Plattform für heimische Produzenten Insgesamt ein Jahr wurde bei BILLA intensiv an der Umsetzung des Projekts BILLA Regional Regal gearbeitet, mit hunderten regionalen Erzeugern wurden im Vorfeld Gespräche und Verhandlungen geführt. Mit dem „Hofladen“ im BILLA Markt erfüllt sich Österreichs Vorreiter in Sachen Lebensmittelhandel einen

Billa-Vorstandssprecher Volker Hornsteiner und Billa-Vorstand Josef Siess (rechts) mit dem neuen Billa Regional Regal. Herzenswunsch. „Wir haben viel Energie und Zeit in das Regional Regal investiert. Auf das Ergebnis sind wir sehr stolz – zeigt es doch, dass BILLA als österreichisches

Unternehmen auch kleineren, heimischen Produzenten und Familienunternehmen eine Plattform für ihre Produkte bietet“, betont Billa-Vorstand Josef Siess.


10. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 11

GESCHICHTE

Kroaten-Tragödie in Bleiburg: Aufarbeiten der Geschichte! Internationales Symposium zu den Massakern von Bleiburg und Viktring im Mai 1945 Die Tragödie von Bleiburg ist eines der Synonyme für das größte Drama in der Geschichte des kroatischen Volkes. Über eine halbe Million Kroaten waren im Mai 1945 auf der Flucht vor der Machtübernahme der Kommunisten in Richtung Österreich unterwegs. In Bleiburg angekommen, schickten aber die Briten hunderttausende Flüchtlinge in den sicheren Tod nach Jugoslawien zurück. Etliche davon wurden noch auf österreichischem Staatsgebiet an Ort und Stelle ermordet. Der Opfer zu gedenken oder geschweige denn deren Gräber zu lokalisieren war unter dem Tito-Regime strengstens untersagt und auch in Österreich nur unter Lebensgefahr möglich. Aufgrund der schicksalhaften Ereignisse und der Gewalt, die besonders auf dem Feld bei Bleiburg in Österreich im Mai 1945 vor sich gingen, begingen die kroatischen politischen Emigranten in der freien und demokratischen Welt am Bleiburger Feld Gedächtnisfeiern abzuhalten. Bleiburg hat sich zu einer Pilgerstätte und zum Synonym der Freiheit der Kroaten und als Gedächtnisort der Opfer des Kommunismus tief in die Erinnerung des kroatischen Volkes eingekerbt, besonders nach der kroatischen Unabhängigkeit. Der PBV (Poasni bleiburški vod/Bleiburger Ehrenzug) und das kroatische Volk in der Gesamtheit danken aufrichtig dem österreichischen Staat, besonders den lokalen Behörden, dem Land Kärnten,

dass man vor allem bereits während der Zeit der kommunistischen Diktatur in Jugoslawien ermöglicht hat die Gedächtnisfeier an die nationale Tragödie auf dem Bleiburger Feld abzuhalten. Der Verein „Bleiburger Ehrenzug“ muss mit Bedauern feststellen, dass noch immer kroatische Gebeine in Südkärnten besonders im Großraum Bleiburg verstreut auf Pfarrfriedhöfen, Wäldern und Feldern ohne eine würdige Ruhestätte begraben liegen. Daher beabsichtigt der PBV Opfer- und Traditionsverband in Zukunft den kroatischen Opfern der Partisanengewalt vom Mai 1945 eine würdige Ruhestätte am Bleiburger Feld

zu errichten. Die diesjährige Gedächtnisfeier wird unter der Schirmherrschaft der katholischen Kirche Kroatiens sowie der Bischofskonferenz und der kroatischen Regierungsländer von Osijek und Baranja bzw. Herzegowina abgehalten.

Landtagspräsident Josef Lobnig und der Obmann des Kärntner Abwehrkämpferbundes LAbg.a.D. Fritz Schretter nahmen in den vergangenen Jahren immer wieder an Gedenkveranstaltungen am Bleiburger Feld teil.


12 KärntnerNachrichten I 10. Mai 2013

LESERBRIEFE

Landestankstellen offenhalten Ich verstehe nicht, wie man über die Schließung der Landestankstellen überhaupt diskutieren kann. Landesrat Köfer von der StronachPartei scheint derzeit nichts anderes im Sinn zu haben, als alles was unter Haider oder Dörfler initiiert wurde, schlecht zu machen. Durch die Billigtankstellen haben

sich viele Kärntnerinnen und Kärntner eine Menge Geld erspart. Ich hoffe, dass im Sinne der Bevölkerung bald wieder Vernunft einkehrt und persönliche Profilierungsversuche hintangehalten werden. Lukas Filipo Glanegg

Nach dem Gießkannenprinzip Nicht nur der ÖVP, auch der SPÖ sind offensichtlich die Reichen immer wichtiger. Wie sonst ist es zu erklären, dass Müttergeld und Teuerungsausgleich abgeschafft werden sollen. Auch die Begründung, es muss mit dem Gieß-kannenprinzip aufgehört werden, stimmt nicht. Diese Leistungen bekommen die ärmsten der Armen und sonst niemand. Hingegen kommt man

mit der Aufhebung des Pflegeregresses den Reichen entgegen. Mir kann niemand erklären, weshalb Wohlbetuchte für die Pflege ihrer Eltern nichts zu bezahlen haben und dies der Steuerzahler übernehmen muss. Das kommt wohl eher dem Gießkannenprinzip gleich, Herr Kaiser! Margreth Glanzer Bodensdorf

Ein Armutszeugnis! Die Abschaffung des Teuerungsausgleiches bezeichne ich als einen sozialpolitischen Kahlschlag. Der Ansturm der vergangenen Jahre zeigte deutlich, dass die Menschen diese direkte Hilfe und Unterstützung schätzten und vor allem das persönliche Gespräch zu den Politikern suchten. Auch wenn wir im Land sparen müssen, werden nun diejeni-

gen bestraft, die diese Hilfe am dringendsten benötigen. Die Ärmsten der Armen! Die Akteure der Linkskoalition beweisen damit nur, dass sie von den Nöten der sozial Bedürftigen keine Ahnung haben. Ein absolutes Armutszeugnis! Dominik Schrammel St. Margarethen

Die KN jetzt im Abonnement: Hotline: 0463 51 15 15 - 0

Kärntner Familie, ade! Die Familie scheint unter der neuen Koalitionsregierung von SPÖ, ÖVP und Grünen unter die Räder zu kommen. „Ab ins Heim“, „ab in den Kindergarten“, das scheint künftig das Motto der neuen Regierung. Die Unterbringung im Heim ist für die Kinder umsonst und mehr Betreu-

ungsplätze für unter 3-Jährige werden plötzlich wichtig, denn wir müssen ja einer EU-Quote laut Herrn Kaiser und Co. hinterherhecheln. Es ist offensichtlich ganz egal, dass diese Politik familienfeindlich ist. Peter Pirolt Villach

Ein echtes Fettnäpfchen Unser neuer Landesrat Gerhard Köfer scheint durch seinen großen „Darstellungstrieb“ kein Fettnäpfchen auszulassen. Nach seiner peinlichen Dienstautogeschichte will er nun die Landestankstellen, die nicht nur den Diesel an die Bevölkerung billig abgeben, sondern ja auch dazu dienen den Spritpreis

niedrig zu halten, schließen. Herr Köfer soll einmal in unser Nachbarbundesland Steiermark fahren und sich dort die Spritpreise anschauen. Bitte verschonen Sie uns mit solchen Aktionen. Mario Tschische Völkermarkt

Familienfreundliches Bundesland Kärnten ist in Gefahr! Die geplante Streichung von Geldleistungen (Babygeld, Müttergeld, Teuerungsausgleich usw.) der neuen Koalition bei Familien deutet bereits auf einen strengen Sparkurs hin. Dies ist blanker Zynismus: Wer bei den Familien spart, gefährdet die

Zukunft des Landes. Sparpotentiale im Land gibt es viele – bei der Familie zu sparen zeugt aber nicht gerade von übermäßiger sozialer Intelligenz. Siegfried Ehrlich, Liebenfels

Köfers Aktionismus Das Team-Stronach sollte den Aktionismus von Gerhard Köfer überdenken und diesen in seinem Tatendrang ein bisschen bremsen. Denn Bewährtes, wie die Öffnung der Landestankstellen, sollte wohl wirklich nicht geopfert werden. Es ist doch wohl logisch, dass die Landes-

tankstellen nicht geöffnet wurden, um Gewinne einzufahren. Die Freiheitlichen haben diese Billigtankstellen geöffnet, um dem hohen Spritpreis Paroli zu bieten. Und das ist gut so! Johann Dorn Villach

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10. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Reich werden mit Klasse in der Jubiläumslotterie Am Montag, den 13. Mai, startet die 176. Österreichische Klassenlotterie. Anlässlich ihres 100. Geburtstages werden 5 Millionen Euro extra ausgespielt.

bedingungen nicht immer einfach waren. Das Glücksspiel bewies Klasse - selbst fünf Währungsreformen und vier unterschiedliche Währungen (Kronen, Schilling, Reichsmark, wieder Schilling, Euro) konnten ihm nichts anhaben.

Die Österreichische Klassenlotterie wurde vor 100 Jahren in Österreich eingeführt und gehört zu jenen Spielen der Österreichischen Lotterien, die mit den Begriffen „Luxus“, „Reichtum“ und „Träume“ in Verbindung gebracht werden. In diesen 100 Jahren hat sich sehr viel ereignet, vieles ist gekommen, so manches davon wieder vergangen. Die Klassenlotterie gehört zu jenen Institutionen, die die Wirrnisse dieser Zeit weggesteckt, alles überstanden und überlebt haben - obwohl die politischen und wirtschaftlichen Rahmen-

Am Montag, den 13. Mai startet die 176. Klassenlotterie. Im Laufe von sechs Klassen werden aus 250.000 Losen wieder insgesamt 248.196 Gewinne im Gesamtwert von 126 Millionen Euro gezogen. Auf 28 Lose entfällt ein Gewinn von 1 Million Euro, Höhepunkt ist der 5 Millionen-Haupttreffer bei der Schlussziehung am Ende der Lotterie. Überdies hält sie als Jubiläumslotterie für ihre Spielteilnehmer zusätzlich 5 Millionen Euro in Form von 100 Gewinnen zu je 50.000 Euro bereit. An dieser ExtraVerlosung nimmt jedes Klas-

Für „SchnellJa“-Radfahrer genau das Richtige: Joker verlost 50 smart E-Bikes ie kamen, eroberten das Land und entwickelten sich zu einer überaus erfolgreichen Gattung: Die Rede ist von EBikes. E-Bike-Fahren hat viele Vorteile: Diese von Elektromotoren unterstützten Fahrräder produzieren weder Abgase noch Lärm und schonen somit die Umwelt. Der Spaßfaktor ist hoch, kann man doch mit relativ wenig Muskelkraft ordentlich dahinflitzen. Joker verlost jetzt 50 solcher E-Bikes.

S

An der Verlosung der 50 smart E-Bikes nehmen alle Joker Tipps teil, die an zumindest einer der vier Ziehungen von Mittwoch, den 8. bis Sonntag, den 19. Mai 2011 mitspielen. Egal, ob das „Ja“ zum Joker auf einer Lotto-, einer Euro-

Millionen-, einer Toto-, einer Zahlenlotto- oder einer Bingoquittung angekreuzt ist. Wer von der Möglichkeit Gebrauch macht, drei Joker pro Wettschein anzukreuzen, hat natürlich auch die dreifache Gewinnchance. Die Ziehung der 50 Joker Tipps, die je ein smart E-Bike gewinnen, findet am Sonntag, den 19. Mai 2013 unter notarieller Aufsicht statt.

senlos automatisch teil. Als zusätzliche Gewinnmöglichkeiten gibt es wieder die „Goldklasse“, in der es pures Gold zu gewinnen gibt, und die „Superklasse“ als täglichen Nervenkitzel mit täglich 100.000 Euro.

Man kann an der Klassenlotterie mit einem ganzen Los oder mit Zehntelanteilen teilnehmen. Informationen sowie ein Verzeichnis der Geschäftsstellen gibt’s im Internet unter www.win2day.at/klassenlot terie.

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten

Ziehung vom Mi., 01. 05. 2013

46350 Ziehung vom Do., 02. 05. 2013

82865 Ziehung vom Fr., 03. 05. 2013

92319 Ziehung vom Sa., 04. 05. 2013

71206 Ziehung vom So., 05. 05. 2013

18101 Ziehung vom Mo., 06. 05. 2013

96102

VO R S C H AU 19. Runde 2013 1: SC Wr. Neustadt– RB Salzburg 2 2: Wacker Innsbruck– Austria Wien 2 3: Rapid Wien– Wolfsberger AC 1 4: Admira Wacker– Sturm Graz X 5: SV Ried– SV Mattersburg 1 6: VfL Wolfsburg– B. Dortmund 2 7: Schalke 04– VfB Stuttgart 1 8: Werder Bremen– E. Frankfurt X 9: FSV Mainz 05– Mönchengladbach X 10: TSG Hoffenheim– Hamburger SV 2 11: F. Düsseldorf– 1. FC Nürnberg X 12: SpVgg. Greuther Fürth– SC Freiburg 2 Spiel 1-4 TOTO-Torwette

2 X X 2 1 X 1 1 1 2 1 2


14 K채rntnerNachrichten I 10. Mai 2013

KULTUR


KULTUR

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16 KärntnerNachrichten I 10. Mai 2013

SPORT

Sensation geschafft: Aich/Dob ist neuer Volleyball-Staatsmeister! Aich/Dob, das Dorf an der Grenze, hat es geschafft! 31 Jahre nach der Gründung des Volleyballvereins entschieden die Südkärntner Ausnahmesportler das siebente Finalspiel der Austrian Volleyball League gegen Titelverteidiger Tirol für sich. Damit geht erstmals der Staatsmeistertitel nach Kärnten! In den Jahren 2011 und 2012 standen die Kärntner wohl im Finale. Es fehlte aber jeweils ein Quentchen Glück für den Gesamtsieger. Umso größer war natürlich die Freude bei Aich/Dob-Manager Martin Micheu und seinen Mannen: „Ich habe mein großes Ziel erreicht!“ - In einigen Tagen und nach den

verdienten Feierlichkeiten will der Klub nun entscheiden, wie es sportlich weiter geht. Schließlich wartet nun auf die Kärntner Volleyballer mit der Champions League die internationale Elite auf spannende Wettkämpfe. Eine Situation, auf die sich die Sportler rund um Manager Micheu und Vereinsgründer Gerhard Kitzinger, aber wohl auch das ganze Dorf Aich/Dob erst einstellen müssen. Für die sportliche Zukunft des Klubs hat man jedenfalls schon vorgesorgt. Immerhin trainieren bereits 20 (!) Nachwuchsmannschaften in dem nur 160 Seelen zählenden Dorf.

WAC ist auf dem Weg in die Europa-League! Trotz einer schmerzlichen 1:3 Niederlage gegen Mattersburg hat der Lavanttaler WAC nach wie vor alle Chancen, sich einen Spielplatz in der Europa-League zu erkämpfen. Nach einer fulminanten Frühjahrssaison mit nur wenigen „Ausrutschern“ liegt der RZ Pellets WAC von Präsident Dietmar Riegler weiterhin punkte-

gleich mit Sturm Graz auf dem 4. Platz der Bundesligatabelle. Am Wochenende treffen die Wölfe auf Rapid Wien, die man heuer bereits besiegen konnte. Sturm Graz kämpft am Samstag in Mödling gegen die Admira, die derzeit mit 28 Punkten die rote Laterne in der Bundesliga trägt. Für Hochspannung bleibt jedenfalls gesorgt!

WAC Wolfsberg: Top-Fussball made in Lavanttal!


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