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Ausgabe 17.2013 der Kärntner Nachrichten

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KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 18 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 3. Mai 2013

lt ä h r e i e t r a P + tzt ++ e s e g n i e e p p u srmgr g o n f u e r R h ü K f P n F e + m + m + Zusa + + + r ä t e r k e s + + + t n a l p Landespartei e g 3 1 uni 20 J . 8 2 r ü f g a t i Parte

Gemeindejobs für Asylanten

FPK Landesparteivorstand

Im Nationalrat angelobt

Die auf der Saualm untergebrachten Asylwerber sollen auf Betreiben der SPÖ bei der Stadtgemeinde St. Andrä beschäftigt werden. Daran üben die Freiheitlichen massive S. 2 Kritik!

Der Landesparteivorstand der Freiheitlichen in Kärnten hat diese Woche die Einsetzung einer Reformgruppe beschlossen. Die FPK wird in Zukunft unter dem Dach der FPÖ als S. 3 Oppositionskraft auftreten!

Der frühere FPK-Klubobmann Gernot Darmann wurde kürzlich als Abgeordneter zum Nationalrat angelobt und verstärkt den freiheitlichen Parlamentsklub, in dem nun vier Kärntner S. 4 vertreten sind!


2 KärntnerNachrichten I 3. Mai 2013

THEMA DER WOCHE

SPÖ vermittelt nun Jobs an Asylanten! Kärntner Arbeitssuchenden den Vorzug geben! Wie den Medien zu entnehmen ist, unterstützt Landeshauptmann Peter Kaiser ein Projekt im Lavanttal, bei dem es den auf der Saualm untergebrachten Asylwerbern ermöglicht wird, auf geringfügiger Basis bei den Gemeinden zu arbeiten.

KO Christian Leyroutz „Im Bezirk Wolfsberg gibt es derzeit über 2000 Kärntnerinnen und Kärntner die auf Jobsuche sind, das Argument von Landeshauptmann Kaiser, es würden sich keine Inländer für die Jobs bei den Ge-

meinden finden, ist unsinnig“, so der freiheitliche Klubobmann Christian Leyroutz. Asylwerber werden in Österreich grundversorgt, das heißt es werden ihnen Unterkunft, Verpflegung, Kleidung und Dinge des täglichen Bedarfs zur Verfügung gestellt. „KärntnerInnen die auf Jobsuche sind, haben während dieser Zeit ihre Lebenserhaltungskosten selbst zu tragen und sind daher absolut bevorzugt zu behandeln. Landeshauptmann Kaiser sollte sich ein Beispiel an vergangenen Projekten nehmen. Die Aktion 4000, bei der Langzeitarbeitslose über die Arbeit in den Gemeinden wieder ins Berufsleben finden konnten, gemeinnützige Beschäftigungsprojekte, ESF SP 3b Projekte die in Kooperation mit der Europäischen Union durchgeführt wurden und TEP-Maßnahmen hatten großen Erfolg und wurden sehr

In dieser idyllischen, bis vor kurzem noch als Tourismusbetrieb geführten Anlage sind derzeit Asylanten untergebracht. Diese werden nun bei der Stadtgemeinde St. Andrä im Lavanttal beschäftigt. FPK-Klubobmann Christian Leyroutz übt Kritik. gut angenommen“, so Leyroutz weiter. Die neue Kärntner Landesregierung sollte sich vorrangig um die Missstände im eigenen Land kümmern und diese nicht durch Alibiaktionen kaschieren. Natürlich ist Integration ein wichtiger Punkt um ein geregeltes Miteinander zu ermöglichen, allerdings ist der Ansatz von LH Kaiser der falsche. Integration kann erst beginnen, wenn Asylwerber einen gültigen Aufenthaltstitel besitzen, was hier nicht der Fall ist. Asylwerber rechtswidrig zu beschäftigen, wenn über 2000

arbeitslose Kärntner auf Jobs warten und sicherlich gerne in den Gemeinden tätig sein würden, kann nicht der richtige Weg sein und die Freiheitlichen verwehren sich gegen diese Vorgangsweise. Rechts- und Verfassungsbruch scheint bei der SPÖ derzeit Usus zu sein. „Ich fordere LH Kaiser auf, sich an die Gesetze zu halten und für die KärntnerInnen zu arbeiten. Derzeit wird Asyl vorgeschoben um Zuwanderung zu ermöglichen“, so der Klubobmann.

Staatsschulden: Warnung vor massiver Belastungswelle Budgetexperten rechnen nach der Nationalratswahl mit einer massiven Belastungswelle für die Bevölkerung und Österreichs Wirtschaft. Denn aufgrund der Einrechnung der bisher ausgelagerten Schulden von ÖBB, ASFINAG und BIG steigt die Verschuldung Österreichs auf fast 80 Prozent des BIP und liegt damit weit neben dem geplanten Budgetpfad der Finanzministerin. Da die Bundesregierung - nicht zuletzt aufgrund des Widerstands einiger Landeshauptleute, die in den Parteivorständen der Regierungsparteien den Ton angeben - nicht in der Lage war, echte strukturelle Reformen umzusetzen, bleibt eine massive Belastungswelle die jeden der rund drei Millionen aktiv erwerbstätigen Steuerzahler mit 4.000 Euro pro Jahr zusätzlich belasten wird. Es handelt sich hier also keineswegs um Bagatellbeträge. Die Statistik Austria geht davon aus, dass die neuen Budgetregeln bereits ab Herbst 2014 zur Anwendung

gelangen werden. „Es wird daher dringend notwendig sein, Strukturreformen in der Verwaltung sowie im Gesundheitswesen und im Subventionsdschungel endlich umzusetzen!“, verlangt der stv. freiheitliche Bundesparteiobmann Norbert Hofer: „Bei den Subventionen sind wir Europameister. Hier geben wir mit 18 Milliarden Euro doppelt so viel aus wie der Schnitt der EU-Staaten.“ Die Politik hält vor allem deswegen an ihrer Subventionspolitik fest, weil es auf diese in der Regel keinen Rechtsanspruch gibt und die Wähler somit in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis gehalten werden können. Hofer weiter: „Eine weitere Erhöhung der Steuer- und Abgabenquote in Österreich ist für uns ein No-Go. Das würde der Inlandsnachfrage und der Kaufkraft schaden, die Wirtschaft schwächen, Arbeitsplätze vernichten und damit wiederum die Einnahmenseite im Bundeshaushalt negativ beeinflussen. Die Steuer- und Abgabenquote liegt in Österreich mit 44,2 % bereits mehr als 4 % über jener der BRD!“


3. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

FPK: Weichenstellungen für die Zukunft sind vor dem Abschluss! Zusammenführungs-Parteitag ist für den 28. Juni 2013 geplant! Im Anschluss an die erste Sitzung des neuen Landesparteivorstandes der Freiheitlichen präsentierten FPK-Obmann LR Mag. Christian Ragger und Klubobmann Mag. Christian Leyroutz gemeinsam die kommenden Reformschritte für die weitere Entwicklung der Freiheitlichen. Am 28. Juni wird es am Zusammenschluss-Parteitag zur formellen Wiedereingliederung der FPK unter das Dach der Bundes-FPÖ kommen. Wie Parteichef Christian Ragger wissen lässt, wird es in der kommenden Woche zur Konstituierung der freiheitlichen Reformgruppe kommen. In fünf Untergruppen (Generationen und Bildung,

„Die Freiheitlichen in Kärnten werden unter einem Dach mit der FPÖ die wichtige Rolle einer Oppositions. und Kontrollkraft in Kärnten einnehmen. Wir sind eine starke und geschlossene Gemeinschaft!“ Landesparteiobmann Christian Ragger

regionale Entwicklung, Gesundheit und Soziales, Sicherheit und Asyl, Umwelt und erneuerbare Energie) werden Bürgermeister, Mitglieder und Experten maßgeblich am Programm der Zukunft arbeiten. „Diese Reformgruppe wird zur neuen Struktur und Ausrichtung der Partei führen. Unsere freiheitliche Gesinnungsgemeinschaft muss gerade im Hinblick auf die bevorstehende Nationalratswahl schlagkräftig und breit aufgestellt werden“, informiert Ragger und kündigt für die Zukunft auch wieder einen Landesparteisekretär der Freiheitlichen in Kärnten an.

Landesparteiobmann Christian Ragger.

Klubobmann Christian Leyroutz berichtet, dass es am 24. Mai zu einem außerordentlichen Parteitag der FPÖ-Landesgruppe Kärnten kommen wird. „Bei diesem Parteitag werden wir die Beschlüsse für die Zusammenführung zwischen FPK und FPÖ fassen“, erklärt Leyroutz. Es benötige eine starke und geschlossene freiheitliche Gemeinschaft, um der MitteLinks-Koalition Paroli bieten zu können. „Die Freiheitlichen werden ihre oppositionelle Aufgabe als zweitstärkste Kraft im Land sehr ernst nehmen und in vielen Fragen eine eindeutige und klare Position beziehen“, so LPO Ragger und KO Leyroutz in einer Stellungnahme.

Klubobmann Christian Leyrotuz

Kenia-Koalition bestraft 25.000 arm gewordene Kärntner „Hier hat die Linkskoalition nicht viel nachgedacht, sondern aus einem reinen parteipolitischen Reflex gehandelt, dass alles, was Freiheitliche eingeführt haben, weg muss“, kommentiert der freiheitliche Landesparteiobmann LR Mag. Christian Ragger die Abschaffung von Teuerungsausgleich und Muttergeld durch die rot-grün-schwarze Mehrheit. Der Vorwurf des Grünen Rolf Holub, es wäre mit diesen Unterstützungen Klientelpolitik betrieben worden, gehe vollkommen ins Leere und zeige nur, dass er sich mit den Details nicht beschäftigt habe. „Wenn das die künftige Sozialpolitik in Kärnten ist, dann werden es bittere Jahre für die Bedürftigen“, so Ragger. Die kaltherzige Streichung des Teuerungsaus-

gleichs trifft über 25.000 Pensionisten mit Ausgleichszulage und Bezieher der Wohnbeihilfe. „Die Akteure der Linkskoalition beweisen damit nur, dass sie von den Nöten der sozial Bedürftigen keine Ahnung haben“, kritisiert Ragger. Die meisten von ihnen hätten den Teuerungsausgleich nur deshalb bar abgeholt, weil bei einer Überweisung auf ihr überzogenes Konto die Bank das Geld einbehalten hätte. Die Linkskoalition ignoriere auch, dass sie mit der ersatzlosen Streichung des Müttergeldes, die Schwächsten in der Gesellschaft trifft. „Es geht dabei um nicht pensionsversorgte Mütter, welche mit einem monatlichen Einkommen unter der Ausgleichszulage ihr Dasein fristen“, kritisiert Ragger.


4 KärntnerNachrichten I 3. Mai 2013

HINTERGRUND

Wirbel um neuen KABEGAufsichtsrat: Unvereinbarkeiten! LR Christian Ragger gibt Rechtsgutachten in Auftrag. Fragwürdiges Bild in der Öffentlichkeit! Im Hinblick auf den in der vergangenen Regierungssitzung neu beschlossenen KABEG-Aufsichtsrat ortet der freiheitliche Landesparteiobmann LR Mag. Christian Ragger mehrere mögliche Unvereinbarkeiten. Explizit gehe es um den ehemaligen Präsidenten der Ärztekammer, Othmar Haas, die Vorsitzende des Uni-Rates der Med-Uni Graz, Michaela Moritz, und den ehemaligen SPÖ-Landesrat Wolfang Schantl, die von der SPÖ als neue KABEG-Aufsichtsräte nominiert wurden „Da bei diesen drei Personen die Möglichkeit der Unvereinbarkeit besteht, habe ich die Verfassungsabteilung beauftragt ein Rechtsgutachten zu erstellen, das sich der Überprüfung dieser Causa annehmen wird“, erklärt Ragger. Die Unvereinbarkeit von Haas zeige sich in der Tatsache, dass er gegen die KABEG

IN KÜRZE Gesundheitsreform: Als das „Gesetz mit den größten Auswirkungen auf das Budget und auf die Bürger“ bezeichnet der FPK-Nationalratsabgeordnete Dr. Martin Strutz die Gesundheitsreform. Die Reform sei eine große Chance gewesen, die Kostenexplosion im Gesundheitswesen einzudämmen, das Gesundheitssystem abzusichern und für mehr und bessere Leistungen zugunsten der Patienten zu sorgen. „Das ist aber nicht gelungen“, erklärt Strutz in einer Reaktion. Die Kompetenzzersplitterung bleibe unverändert, die Verantwortung für Finanzierung, Aufgaben und Ausgaben werde nicht zusammengeführt, sondern noch weitere Entscheidungsebenen eingeführt. „Weiterhin wird jede einzelne Behandlung bis zu 400 Zahlungsströme auslösen“, klagt Strutz und zitiert eine IHS-Studie, die nachweise, dass Österreich ein im internationalen Vergleich teures, aber ineffizientes Gesundheitssystem habe, der Gesundheitszustand der Menschen aber unter dem europäischen Durchschnitt rangiere.

prozessiere. „Wie soll so jemand nun im Aufsichtsrat der beklagten Partei sitzen“, fragt sich Ragger. Moritz hingegen würde mit ihrer Funktion als Vorsitzende des Uni-Rates der MedUni-Graz für vorprogrammierte Interessenskonflikte sorgen. Die Ernennung von Schantl bringe die SPÖ auch in diesem Fall in Erklärungsnotstand. Wie lasse es sich vereinbaren, dass Wolfgang Schantl als Beteiligter einer medizinischen Firma, welche in umfassender Geschäftsbeziehung mit der KABEG stehe, nun in deren Aufsichtsrat Platz nehme? In jedem Fall dürfe es spannend werden, zu welchem Schluss die Verfassungsabteilung kommen wird. „Ich stehe für nachvollziehbare und korrekte Entscheidungen im Sinne der Kärntner

Krankenanstalten und erhoffe mir Klarheit und Transparenz für die Kärntnerinnen und Kärntner. Die derzeit bestehende schiefe Optik ist auszuräumen“, so Ragger.

Anwalt in der Landesregierung: Christian Ragger

Gernot Darmann wechselte in den Nationalrat: Verstärkter FPÖ-Klub! Der ehemalige Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten und bisheriger Büroleiter von Landesrat Mag. Christian Ragger, Mag. Gernot Darmann, wechselt in den Nationalrat. Vergangenen Donnerstag wurde er angelobt. Er übernahm das vakante Mandat von Elisabeth Kaufmann-Bruckberger. „Ich freue mich, dass unser Nationalratsklub nun mit Gernot Darmann verstärkt wird und sehe einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Landesund Bundespolitik in der Zukunft entgegen“, betont der Parteiobmann der Freiheitlichen in Kärnten, LR Christian Ragger.

Mit Gernot Darmann ist ein weiterer Kärntner Abgeordneter im FPÖParlamentsklub vertreten.

Neu im App-Store: Die brandaktuelle App derFreiheitlichen in Kärnten!


3. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

„Der Euro macht den 1. Mai zum Tag der Arbeitslosigkeit!“ Bereits mehr als 6,2 Millionen Süd-EURO-päer sind ohne Arbeit. Kein Ende der Krise in Sicht! „Rechtzeitig zum 1. Mai präsentiert uns Brüssel RekordArbeitslosenzahlen in den Krisenländern der EU. So sind alleine in Spanien und Griechenland mehr als 6,2 Millionen Menschen ohne Arbeit. Das ist das Ergebnis einer völlig verfehlten Euro-Finanzpolitik“, kritisiert der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache. Die rot-schwarze Bundesregierung negiere diese Fakten und betreibe Panikmache. Eine Arbeitslosenquote in Spanien mit 27,16 Prozent und in Griechenland mit 27,2 Prozent seien wohl der Beweis dafür dass der Euro selbst die Ursache dafür ist“, so Strache. Besonders schlimm sei, dass ganze 57 Prozent der unter 25-Jährigen keine Arbeit fänden. Somit zerstöre die EU mit ihrem sinnlosen Festhalten an

Nach der Erteilung der Befugnis durch das Wirtschaftsministerium legte kürzlich Johannes Novak als neuer Ziviltechniker im Beisein des zuständigen Referenten Landesrat Christian Ragger seinen Berufseid ab. „Ich beglückwünsche Johannes Novak zur Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit wünsche alles Gute!“, gratulierte LR Ragger.

der Einheitswährung die Zukunft einer ganzen Generation und ziehe die darauffolgende auch noch in den Schuldensumpf, so Strache. Die immer weiter steigenden Arbeitslosenzahlen in Südeuropa seien eine unmittelbare Folge der Weigerung der Eurokraten, untaugliche Länder aus dem Euro zu entlassen. Dies sei fatal, so Strache, denn so könnten Produktivitätsunterschiede zwischen den Volkswirtschaften nicht über den üblichen Wechselkursmechanismus abgefedert werden. Daher suche sich der so aufgestaute Druck ein anderes Ventil „Dieses Ventil ist die konjunkturelle Entwicklung und mit ihr der Arbeitsmarkt mit seinen Millionen Arbeitslosen“, so Strache. Die Krise ist mitnichten vor-

bei, sie ist nur eine Stufe weiter gegangen“, warnte Strache

vor der Beibehaltung des derzeitigen Euro-Kurses.

Der allseits bekannte Viehhändler Gerhard Ortner vlg. Linder feierte vor kurzem seinen 70. Geburtstag. In geselliger Runde erzählte der Jubilar interessante Geschichten über seine Erlebnisse als Viehhändler, wo er u.a. in ganz Kärnten aktiv war. Vizebürgermeister Wolfgang Maurer und Gemeinderat Christian Gasser überbrachten von LPO LR Mag. Christian Ragger die besten Geburtstagswünsche und gratulierten im Namen der Ortsgruppe Paternion zum 70er.


6 KärntnerNachrichten I 3. Mai 2013

LANDESPOLITIK

LKW-Fahrverbote jetzt evaluieren! Stärkung der regionalen Wirtschaft ist das Ziel! Wie der Kärntner Verkehrsreferent Landesrat Christian Ragger bekannt gibt, werde es auf seine Bestrebung hin zu einer Evaluierung von LKWFahrverboten in Kärnten kommen. Mit dieser Maßnahme erwarte sich Ragger eine Stärkung der regionalen Wirtschaft. „Es ist unsere Aufgabe, den heimischen Unternehmen bestmögliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Mit dieser notwendig gewordenen Evaluierung der aktuellen LKWFahrverbote unterstützen wir unserer Wirtschaftstreibenden insbesondere die Bauwirtschaft“, betont Ragger. Der Hauptfokus der Evaluierung müsse zum einen auf aufrechten Anrainerinteressen liegen, zum anderen auf gerechtfertigten Argumenten hinsichtlich einer zeitgemäßen Adaptierung der Fahrverbote. Dem Kärntner Verkehrsreferenten gehe es in diesem Zusammenhang dabei vor allem auch um die Interessen der Bevölkerung vor Ort. „Wesentlich wird dabei sein, den Belangen der Anrainer zu entsprechen. Es geht nicht darum, dem Transitverkehr

Tür und Tor zu öffnen, sondern die regionale Wirtschaft zu stärken“, so Ragger. Gerade im Hinblick auf den Transitverkehr merkt der Verkehrsreferent an, dass die Zukunft nur der Schienengüter verkehr sein kann. „Da Österreich aufgrund seiner geografischen Lage als Transitland gilt, muss es wichtig

Damit die Mieten in Kärnten erschwinglich bleiben, hat der frühere Wohnbau-Landesrat Christian Ragger eine entsprechende Gesetzesnovelle vorgelegt.

Mietensenkung versprochen, aber wo bleiben die Taten? Von LR Christian Ragger erarbeitetes Mietensenkungsprogramm liegt beschlussfähig vor!

Regionaler LKW-Verkehr ist wichtiger Wirtschaftsfaktor. sein, dass der Umweltschutz und die Erhaltung von Verkehrsadern höchste Priorität haben, um der Belastung durch erhöhtes Verkehrsaufkommen Einhalt zu gebieten. Hier gilt es, Konzepte für die Zukunft zu finden“, so Verkehrsreferent Ragger.

Tag der Arbeit: Angesichts der mit Abstand höchsten Arbeitslosenzahlen, einer Rekordverschuldung trotz einer Höchststeuerlast, rät der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) LAbg. Bernhard Rösch sowohl der SPÖ als auch der ÖVP den Tag der Arbeit nicht mehr zu feiern, sondern als Tag des Nachdenkens zu nutzen. „Offiziell gibt es rund 400.000 Arbeitslose, während mittlerweile schon 60.000 Osteuropäer seit der Arbeitsmarktostöffnung den Druck auf unseren Arbeitsmarkt erhöhen. Seit dem EU-Beitritt Österreichs ist die Kaufkraft um rund 30 Prozent gesunken, 300.000 Vollbeschäftigte leben an der Armutsgrenze.

In Reaktion auf die Ergebnisse einer Untersuchung der Arbeiterkammer über gestiegene Mietpreise, fordert der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz die SPÖ Kärnten auf, in dieser Frage nicht nur Wahlversprechungen abzugeben und Diskussionen im Kärntner Landtag abzuhalten, sondern endlich Taten zu setzen. Die Freiheitlichen in Kärnten haben in den letzten Jahren alles dafür getan, um ein leistbares Wohnen in Kärnten möglich zu machen, verweist Leyroutz einmal mehr darauf, dass es eine große SPÖ Erblast im Kärntner Wohnbau gibt, an der Kärnten bis heute „Reparaturarbeit“ zu leisten habe. So wurden unter anderem rund 10.000 Wohnungen in Kärnten zu den Finanzbedingungen der Wohnbauförderung 1992 errichtet und die damals SPÖ-Ver-

antwortlichen im Wohnbau haben ohne Rücksicht auf die kommende Generation ein echtes Problem im 21. Jahr des betreffenden Wohnbaudarlehens eingebaut. Der Zinssatz für das 80-prozentige Landesdarlehen steigt im 21. Jahr von 2,5 Prozent auf 5,5 Prozent. „Das heißt, die Zahlungen für die Mieter verdoppeln sich“, klärt Leyroutz auf. Darauf habe der frühere Wohnbaureferent Christian Ragger mit einem Mietensenkungsprogramm reagiert, um den Preisschock abzufangen. Die Preissprünge werden abgeflacht und die Laufzeit des Darlehens verlängert. Die entsprechende Novelle wurde bereits der Regierung vorgelegt. „Da sich die Ankündigung der zu treffenden Maßnahmen der nunmehr zuständigen LHStv. Schaunig mit dem Mietensenkungsprogramm Raggers deckt, steht einer Beschlussfassung nichts im Wege“, zeigt sich Leyroutz über die bisherige Untätigkeit der Wohnbaureferentin erstaunt.


3. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

Freiheitliche Studenten stellen sich der Wahl: Erfrischend jung! RFS kandidiert ÖH-Wahlen an der Alpe-Adria-Universität Klagenfurt von 14. bis 16. Mai 2013 „Hallo, ich bin Thomas, der Spitzenkandidat des RFS an der Uni Klagenfurt. Ich studiere „Wirtschaft und Recht“, wobei ich zurzeit knapp vor dem Abschluss meines Bakk. Studiums stehe. Ich durfte bereits bei der ÖH Wahl 2011 beim RFS Kärnten mitarbeiten und bekam in dieser Zeit die Möglichkeit mich mit der österreichischen Hochschulpolitik etwas näher zu befassen, sowie die aus dem bestehenden ÖH System resultierenden Fehler und Schwächen kennen zu lernen.

Daher bin ich jetzt bereit selbst an vorderster Front Verantwortung zu übernehmen und kandidiere für die Universitätsvertretung in Klagenfurt. Ich stelle mich zur Wahl, um den Studenten mit dem RFS Kärnten eine ehrliche Alternative zum linkslinken ÖH Chaos bieten zu können. Ich stehe für einen sauberen und verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen der Uni. Die derzeitige, täglich zu erlebende, Geldverschwendung der ÖH Führung entspre-

chend zu bekämpfen, und Alternativen dazu aufzuzeigen ist die wohl wichtigste Aufgabe einer verantwortungsvollen freiheitlichen Studentenvertretung. Sollte der RFS Kärnten den Wiedereinzug in die Universitätsvertretung schaffen (was unser großes Ziel ist), werde ich alles dafür tun um das, durch sinnlose Geldverschwendung und Machtmissbrauch von linker Seite verursachte, schlechte Image von Studenten in der Öffentlichkeit entsprechend zu korrigieren und positiv zu verändern!“


8 KärntnerNachrichten I 3. Mai 2013

LESERBRIEFE

Abschaffung des Jugendstartgelds Die neue Kärntner Landesregierung unter Führung der Sozialdemokraten hat das Wort sozial wohl aus ihrem Wortschatz gestrichen. Wie sonst ist es zu erklären, dass das Jugendstartgeld, welches unseren Jugendlichen ermöglichte einen Teil der Kosten für Führerschein, Wohnung oder Ausbildung rückerstattet zu bekommen, abgeschafft wird?! Das Angebot haben in den letzten Jahren tausende Jugend-

liche in Anspruch genommen und ihnen wurde damit der Weg in die Selbstständigkeit etwas erleichtert. Warum die neue Regierung dies als negativ empfindet und bei der Zukunft unseres Landes zu sparen beginnt, ist mir unverständlich und kann wohl kaum der richtige Weg für Kärnten sein. Gert Tachabuschnig Villach

Einmalzahlungen Die neue Landesregierung will sparen und fängt gleich bei den Menschen damit an, die das Geld am dringendsten benötigen. Teuerungsausgleich, Babygeld, Müttergeld und Jugendstartgeld soll es nicht mehr geben, dafür sei kein Geld mehr vorhanden lässt die neu geführte Kärntner Landesregierung ausrichten.

referentin ausdrückt, sieht anders aus. Bei den Bedürftigsten zu sparen ist weder das eine noch das andere. Jungen Familien, Müttern und Jugendlichen die Förderungen zu streichen aber auf der anderen Seite beispielsweise die Kulturförderung in bestimmten Bereichen zu erhöhen, ist ein neuer Stil der mir nicht gefällt.

„Sozialpolitik mit Herz und Verstand“ wie es die Sozial-

Wolfgang Miglar Völkermarkt

Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen konnten sich die Freiheitlichen Frauen Völkermarkt bei ihrer Spendenübergabe an die Tagesstätte „Es gibt uns“ davon überzeugen, wie wichtig diese Unterstützung ist. Bereits zum wiederholten Male wurde der Reinerlös des Osterbasars der Leiterin Dietlinde Lube und ihren „Schützlingen“ übergeben, die sich mit großer Herzlichkeit bei den Spenderinnen bedankten und berührende Eindrücke hinterließen. Die Freude über die gespendeten 1.000,- Euro war groß, zumal gerade ein Ausbau im Obergeschoss geplant ist. Im Bild Maria Grebenjak, Gabriele Pitomec, Dietlinde Lube und Elfriede Lobnig (hinten Mitte).

Bürgerbüro ist Geschichte! Das Bürgerbüro des Landeshauptmannes gibt es nicht mehr. Damit beweist der neue Landeshauptmann wie bürgerfern und abgehoben diese neue Landesregierung in Zukunft agieren wird. Es wird anscheinend die Ära Wagner wiederbelebt, als man als Normalsterblicher keinen Zugang zu den Amtsräumen hatte und keine Unterstützung seitens der Landesregierung

in schwierigen Lebenslagen erwarten konnte. Das Bürgerbüro unter der Leitung von Herrn Wuzella hat unzähligen Menschen in den letzten Jahren in den schwierigsten Situationen kompetent und rasch geholfen. Es mutet schon seltsam an, wenn LH Kaiser diese Einrichtung abschafft. Ewald Mödritscher Weitensfeld

Nationalparkreferent LR Christian Ragger und Nationalparkdirektor Peter Rupitsch stellten kürzlich das vielseitige Programm des Jahres 2013 vor. „Für das Jahr 2013 stehen rund drei Millionen Euro zur Verfügung. Damit werden eine Vielzahl von Aktivitäten und Maßnahmen in den Hauptgeschäftsbereichen Schutz der Natur, Kulturlandschaft, Besucherbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit und Bildung sowie Forschung und Planung umgesetzt“, erklärte Ragger. Das Jahr 2013 ist auch im Hinblick auf die bevorstehende neue EU-Programmperiode von Bedeutung. Dabei geht es sowohl um die zukünftige inhaltliche, als auch um die organisatorische Ausrichtung des Mölltales.

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


3. Mai 2013 I KärntnerNachrichten 9

REGIONALES

Rettl & friends Abend nter dem Motto „Anprobieren, Degustieren „ lud Thomas Rettl & sein Team erneut zu einem Rettl & Friends Abend in sein Stammgeschäft in Villach ein.

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Wie schon im Vorjahr konnten wieder Protagonisten und Kulinarik-Experten des Kundenmagazins sowie Freunde und Kunden des Hauses begrüßt werden. Zum Anprobieren gab es unter anderem, die aktuelle Frühjahr/Sommer Kollektion mit Höhepunkt der Bademoden-Präsentation von Rettl 1868 im extra installierten Whirlpool. Zum Degustieren konnte man kulinarische Köstlichkeiten von Herwig Ertl, erlesene Whisky Sorten von

„The Scotch Malt Whisky Society Österreich“, Bier der Brauerei Wimitz aus St. Veit, Weinspezialitäten vom Weingut Karnburg sowie Alpenlachs aus Obervellach in Kombination mit Kombucha aus dem Hause Carpe Diem genießen. Mit allen Sinnen bei der Sache waren unter anderen Restaurator Werner Campidell, der italienische Fernsehstar Maria Giovanna Elmi, Künstler Gernot Fischer Kondratevich, Nationalpark Hohe Tauern Aufsichtsrätin Gerhild Hartweger, Brillenexperte Rene Plessin, Bierexperte Josef Habich, Carpe Diem Vertriebsleiter Rene Totter, Alpenlachs Chef Wolfgang Rotomer, Beauty Exper-

Hausherr Thomas Rettl präsentiert die neue Bademodenkollektion im eigens installierten Whirlpool mit hübschen Models. Foto© Magneto CPA ten Evelyn und Werner Resch, Bezirksforstinspektor Peter

Honsig-Erlenburg, Schmuckdesignerin Doris Köfer uvm.

DIE SEER – LIVE auf der Wörtherseebühne Klagenfurt ie SEER sind eine der Ambiente der WörtherseebühD stärksten Livebands des ne. Landes. Ihre Erfolge in den Hitparaden, ihre Präsenz in den Medien sind nur ein Gradmesser dafür, dass Text, Musik und musikalische Darbietung schon auf CD bewiesen haben, dass das ‚Seerische‘ mehr als bloße Unterhaltung ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die in Noten, Wörter und Arrangements gepackt und auf die Reise zu den Ohren der Zuhörer geschickt wurde. Mit Erfolg. Die SEER sind – gemessen am CD Verkauf – eine der erfolgreichsten österreichischen Bands der letzten Jahre. Ihre großen Hits - wie Wilds Wossa, Junischnee, Über’n Berg, Aufwind, 1 Tag, Oma - verkauften sich wie die sprichwörtlichen „warmen Semmeln“! Ein Konzert der Band ist wie ein großes Treffen von Freun-

Mit einer geballten Ladung der großen SEER Hits, von ‚Wilds Wossa’ bis ‚Bist du’s’ und natürlich neuen Liedern kommt die Kultband aus dem Salzkammergut auch 2013 nach Klagenfurt.

den und diese kommen in Scharen. Man(n) ist sich dessen bewusst. Mann ist Fred Jaklitsch. Kopf und Mastermind der SEER. Mit viel Gespür baut er jede Show so auf, wie wenn sie ein einzigartiges Ereignis wäre. „Ich denke, dass es einfach wichtig ist, sensibel mit den Empfindungen der Zuhörer umzugehen.

Texte verhallen nicht wirkungslos in den Köpfen der Menschen. Hat man diese einmal erreicht, dann hat das auch viel mit Verantwortung zu tun“, erklärt Jaklitsch. Das Konzert wird, wie auch 2012, ein Treffpunkt und Highlight der großen SEER Fangemeinde im unvergleichlichen

DIE SEER – LIVE auf der Wörtherseebühne Klagenfurt am 24. August 2013, 20 Uhr Kartenvorverkauf: Ruefa Reisen 0463 / 564 000, Villacher Kartenbüro 04242 / 273 41, Reisebüro Springer, in allen Kärntner Raiffeisenbanken, Ö-Ticket 01 / 96 0 96, Ticket Online 01 / 88 0 88 und allen bekannten Verkaufsstel len sowie direkt bei SCHRÖDER KONZERTE 0732 / 22 15 23. Nähere Infos unter: www.kdschroeder.at


10 KärntnerNachrichten I 3. Mai 2013

FREIZEIT

Großglockner Hochalpenstraße Verkehrsfreigabe und Saisoneröffnung 1. Mai 2013 ahr für Jahr besuchen rund 900.000 Besucherinnen und Besucher die schönste Panoramastraße Europas. Rechtzeitig zum 1. Mai öffnet das „Nationale Monument Großglockner Hochalpenstraße“ seine Schranken. Zusätzlich feiert auch die WallackSchneefräse ihren 60sten Geburtstag.

J

Ausstellungen in der Alpinen Naturschau und am Hochtor sowie die Gastronomiebetriebe Dr. Franz-Rehrl-Haus, Restaurant Fuscher Lacke (Mankeiwirt), Berggasthof Wallackhaus und Rasthaus Schöneck sind geöffnet.

Trotz eher schwierigen Verhältnissen (aufgrund Lawinengefahr) während der Schneeräumung und großen Schneehöhen konnten die Schneeräumarbeiten mit den fünf Schneefräsen, die von zwölf Mitarbeitern bedient werden, in 14 Tagen bewältigt werden.

v.l.n.r.: Bürgermeister Leonhard Madreiter (Fusch an der Großglocknerstraße), Peter Embacher (Leiter der Schneeräumung), Dr. Johannes Hörl (Generaldirektor der Großglockner Hochalpenstraßen AG), Bürgermeister Peter Suntinger (Großkirchheim). Fotos: grossglockner.at

Rota ti onspfl ug-Syste m Wallack feiert 60sten Ge burtstag: In den ersten beiden Jahren 1936 und 1937, nach der Straßeneröffnung, nahmen noch 350 Mann den manchmal aussichtslos erscheinenden Kampf gegen haushohe Schneewände auf. Damals dauerte die händische Schneeräumung bis zu 70 Tage. Dipl.Ing. Franz Wallack, der legendäre Erbauer der Großglockner

Hochalpenstraße, erkannte schon frühzeitig die Chancen einer mechanisierten Schneeräumung. Er konstruierte den „Rotationspflug - System Wallack“, eine Kombination aus Schneefräse und Pflug, der erstmals 1953 die harte Bewährungsprobe bestand. Fortan schafften es technisch speziell ausgebildete Glocknerstraßen-Mitarbeiter, die Straße in 2 bis 3 Wochen bis Anfang

Heute schafften die 60 Jahre alten Schneefräsen, die sowohl von Kärntner als auch von Salzburger Seite die Schneeräumung in Angriff nahmen, den Durchbruch am Hochtor.

Mai zu räumen. Die „Wallack– Fräsen“ wurden eigens für die Großglockner Hochalpenstraße konstruiert. Mit den „Wallack-Rotationspflügen“ setzte die Großglockner Hochalpenstraßen AG das technische Maß für die Schneeräumung auf hochalpinen Straßen und ließ sie weltweit patentieren. „Die Schneeräumung hat jedes Jahr ihre Besonderheiten. Heute konnte die 60ste Schneeräumung mit den Wallack-Rotationspflügen erfolgreich abgeschlossen werden – Darauf sind wir stolz! Eine wahre Meisterleistung“, sagt Dr. Johannes Hörl, Vorstand der Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG). Bereits 90 % der Straße sind befahrbar: Der Durchzug von Nord nach Süd, die Edelweißspitz-Straße sowie die Auffahrt bis zum Schöneck sind unter sehr guten Bedingungen möglich. Die Auffahrt bis zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe wird in wenigen Tagen (voraussichtlich am 4. Mai 2013) freigegeben - bis dahin gelten ermäßigte Tarife. Unsere Shops und

Veranstaltungstipps für den Sommer 2013: Eine Ausfahrt auf der Großglockner Hochalpenstraße ist bis Anfang November bei jedem Wetter möglich und aufregend. Nach der Muttertagsaktion am 9. Mai 2013 zählen zu den diesjährigen Veranstaltungshöhepunkten die Wiedereröffnung der höchstgelegenen Automobilausstellung der Welt, die mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet wurde und zahlreichen neuen einzigartigen Fahrzeugen sowie die höchste Angelobung der Republik auf der Kaiser-FranzJosefs-Höhe am 20. Juni 2013 im Beisein von Bundespräsident Heinz Fischer. Über eine ganz besondere Überraschung dürfen sich Geburtstagskinder freuen: Bis zu 10 Tagen vor und nach dem Geburtstag bekommen sie ein Paar Würstel, ein Getränk und ein kleines Überraschungs-Murmeltier geschenkt. Auch die Nockalmstraße in Kärnten ist bereits vom Schnee befreit und ist ebenfalls am 1. Mai 2013 geöffnet.


12 KärntnerNachrichten I 3. Mai 2013

DIES & DAS

Responsible Gaming Academy Internationale Top-Experten in Wien ie Responsible Gaming Academy von Casinos Austria und den Österreichischen Lotterien hat sich zu einer national und international anerkannten Institution entwickelt und fand heuer im April bereits zum 10. Mal statt.

D

Es war ein aufschlussreicher, von wissenschaftlichen Erkenntnissen und brandaktuellen Themen geprägter Tag. Die Palette der Vorträge internationaler Top-Expertinnen und Experten aus aller Welt reichte von Spielerschutz allgemein über Poker und Slot Machines bis hin zu Internet, Prävention und Responsible Gaming Standards. Auch der besonders wichtige Austausch zwischen den Experten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmensgruppe bildete abermals einen Schwerpunkt. Dr. Keith Whyte aus Washington zeigte Unterschiede zwischen den beiden Glücksspiel-Metropolen Las Vegas und Singapur auf und attestierte Singapur aufgrund seiner kulturellen Besonderheit in Sachen Spielerschutz außergewöhnliche Strenge – im Gegensatz zu Las Vegas. Schließlich bestätigte er der Casinos Austria und Österreichische Lotterien

Gruppe den richtigen Weg in Sachen Spielerschutz zu gehen. Prof. Gerhard Meyer vom der Universität Bremen untersuchte Poker auf Glücksund Geschicklichkeitsfaktor und kam zu dem Ergebnis, dass der Faktor Karte sig-

Generaldirektor Dr. Karl Stoss (links) mit den internationalen Top-ReferentInnen bei der Responsible Gaming Academy, Prof. Alex Blaszczynski (Australien), Dr. Sally Gainsbury (Australien), Dr. Keith Whyte (USA), Prof. Dr. Claudio Barbaranelli (Italien) und Prof. Gerhard Meyer (Deutschland) sowie Lotterien-Vorstandsdirektor DI Friedrich Stickler. Foto: Österreichische Lotterien/Peter Svec

nifikant ist für den Spielausgang, nicht jedoch der Faktor Spielerstatus. Damit stützte er die Argumentation der österreichischen Aufsichtsbehörden und Gerichte, dass Poker Glücksspiel ist. Dr. Sally Gainsbury von der Southern Cross Universität in Sydney kam zum Schluss, dass es sich bei Online-Spielern und Nutzern des terrestrischen Angebotes um unterschiedliche Gruppen handelt und daher die Responsible Gaming Maßnahmen differenziert gestaltet werden müssten. Prof. Alex Blaszczynski von der Universität Sydney untersuchte Spielerschutzmaßnahmen bei Spielautomaten und erkannte, dass sie nur kleine Effekte auf das Spielverhalten hatten. Aufklärung zur Erreichung von Bewusstsein für Spielerschutzmaßnahmen sind wichtig. Generaldirektor Dr. Karl Stoss unterstrich die Wichtigkeit von Responsible Gaming auch für die Zukunft, und LotterienVorstand DI Friedrich Stickler bekannte sich zu den Spielerschutzmaßnahmen der Unternehmensgruppe, forderte aber den Kampf gegen illegale und rein kommerzielle Ziele verfolgende Anbieter.

Der beste Spargel von dahoam bei INTERSPAR risch, g’schmackig und gesund ist der Spargel bei INTERSPAR. Denn jeden INTERSPAR-Markt beliefern Bauern aus der direkten Umgebung des Marktes mit besonders frischen Spargelstangen – eben mit dem Besten von dahoam.

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Endlich ist es Frühling und damit beginnt auch die Spargelzeit. Seit Mitte April sind die heimischen Spargelbauern wieder auf den Feldern und ernten in Handarbeit die frischen Sprossen. Bei INTERSPAR kommen Spargelfans ab 10. Mai voll auf ihre Kosten: Bauern aus der Umgebung liefern ihren frisch gestochenen Spargel direkt an die INTERSPAR-Märkte. Denn nur erntefrisch schmeckt Spargel besonders gut und enthält wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Die kurzen Transportwege schonen außerdem die Umwelt und fördern die regionale Wirtschaft. Vom Feld in den nächsten INTERSPAR-

Markt - Jeder INTERSPAR-Markt in Österreich wird von einem Bauern aus der Nähe mit erntefrischem Spargel beliefert. In Kärnten beliefert Spargelbau Jäger den frischen Spargel in die INTERSPAR – Märkte. Mit Spargel fit in den Frühling - Gesundheitsbewusste Feinschmecker freuen sich das ganze Jahr auf die zarten Sprossen, die nicht nur gut schmecken, sondern vor allem sehr gesund sind. Gerade nach den dunklen Wintermonaten unterstützt Spargel den Körper mit seinen entschlackenden Eigenschaften und spendet wichtige Ballaststoffe, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Schon eine Portion (500 g) deckt beispielsweise den täglichen Bedarf an Vitamin C und Folsäure. Außerdem ist Spargel gut verdaulich und kalorienarm. Grüner Spargel wird über der Erde gestochen und muss nur am unteren Drittel geschält werden, weißen Spargel erntet

man noch unter der Erde. Er sollte entlang der ganzen Sprosse geschält werden. Ob Spargel besonders frisch ist, erkennt man am Quietschen, wenn man die Stangen aneinander reibt. Am besten gleich beim nächsten INTERSPAR-Markt den Test machen!

Der erntefrische Spargel von INTERSPAR schmeckt nicht nur besonders frisch, sondern ist mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen das perfekte Gericht, um fit in den Frühling zu starten. Fotonachweis: © INTERSPAR


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SERVICE

Sag’s mit … Brieflos etzt gibt es ein neues Brieflos, und das gleich in drei Erscheinungsformen. Neu ist auch der Höchstgewinn von 150.000 Euro, als Extra gibt‘s 5 mal 25.000 Euro.

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Es gibt viele Gründe, „Alles Gute“, „Alles Liebe“ und „Vielen Dank“ zu sagen, eine Torte, einen Blumenstrauß oder eine rote Rose zu schenken. Mit dem neuen Brieflos ist all das und noch viel mehr möglich: Denn es bietet außerdem auch die Chance auf Gewinne bis zu 150.000 Euro. Das neue, für viele Anlässe als Geschenk geeignete Brieflos ist in drei unterschiedlichen Erscheinungsformen erhältlich. Als „Alles Gute!“ mit einer

Torte auf einer der beiden LosAußenseiten, als „Alles Liebe!“ mit einem Blumenstrauß, und als „Vielen Dank!“ mit einer roten Rose im Maul eines treuherzig schauenden Hundes. Alle drei Sujets gehören zu einer Serie mit 3,5 Millionen Losen, in der es als Höchstgewinn zweimal 150.000 Euro sowie mehr als eine Million weitere Gewinne zwischen 1,50 Euro und 15.000 Euro gibt. Und zusätzlich sind noch fünf Gewinne in Höhe von 25.000 Euro enthalten. Das neue Brieflos ist etwas größer als die normalen Brieflose und in allen Vertriebsstellen der Österreichischen Lotterien zum Preis von 1,50 Euro zu haben.

Ziehung vom Mi., 24. 04. 2013

02377 Ziehung vom Do., 25. 04. 2013

04177 Ziehung vom Fr., 26. 04. 2013

09622 Ziehung vom Sa., 27. 04. 2013

05131 Ziehung vom So., 28. 04. 2013

52649 Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten

Ziehung vom Mo., 29. 04. 2013

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VO R S C H AU 18. Runde 2013 1: Sturm Graz– Rapid Wien X 2: Austria Wien– SV Ried 3: RB Salzburg– Admira Wacker 4: SC Wr. Neustadt– Wacker Innsbruck 5: SV Mattersburg– Wolfsberger AC 6: B. Dortmund– Bayern München 7: 1. FC Nürnberg– B. Leverkusen 8: Werder Bremen– TSG Hoffenheim 9: Hannover 96– FSV Mainz 05 10: E. Frankfurt– F. Düsseldorf 11: SC Freiburg– FC Augsburg 12: Hamburger SV– VfL Wolfsburg 1 Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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KULTUR

Stadttheater Klagenfurt Spielzeit 2013/2014 Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebes Publikum. Unsere Welt ist in Bewegung. Das ist sie immer. „Alles fließt“, sagte schon Heraklit. Aber es gibt Momente, da spürt man es besonders. Momente großer gesellschaftlicher Veränderungen und globaler Umbruche. Ein solcher Moment ist jetzt. Wenn das Zeitgeschehen Freundschaften auf die Probe stellt, wenn es gilt, das zu teilen, was man als sicheres Eigentum betrachtete, wenn es wirklich ans Eingemachte geht, dann heißt es, sich als Mensch zu bewahren. Dementsprechend befassen sich alle Stücke dieser Spielzeit mit der Frage nach dem Glück. Was heißt es, „reich & glücklich“ zu sein? Hängt Glück tatsachlich vom materiellen Reichtum ab? Oder bedeutet reich sein etwas ganz anderes? Gibt es einen Reichtum des Herzens, einen Reichtum des Denkens? Und dann wieder: Hat nicht jeder Mensch Anspruch auf ein geschütztes Zuhause, auf Nahrung sowohl des Kör-

pers als auch des Geistes? Das Theater jedenfalls hat die Möglichkeit, einer Utopie für die Dauer einer Aufführung nachzugehen, und tiefe Werte über die Kraft der Musik, des Wortes und der Bilder zu vergegenwärtigen. Es vermag den Gedanken an eine Welt der Gemeinsamkeit zu verfolgen, und ihn auch über die Mauern des Theaters in unsere Welt des Alltags

hineinzutragen. Großen Dichtern und Komponisten, denen wir in dieser Spielzeit begegnen werden, ist es in ihren Werken gelungen, diesen Fragen auf den Grund zu gehen: Anton Tschechow, Henrik Ibsen, Hugo von Hofmannsthal, Franz Grillparzer, Wilhelm Hauff, Wolfgang Herrndorf, Händl Klaus oder Georg Friedrich Händel, Giuseppe Verdi, Richard Strauss, Emmerich Kalman, Sergej Prokofjew. Neben den vier szenischen Opernaufführungen in diesem Jahr, der Operette, und den vier Schauspielen, freue ich mich auch besonders auf das Gastspiel des weltberühmten Tokyo Balletts. Und natürlich auf unseren neuen Chefdirigenten Alexander Soddy! Aber es kommt neben Neuem auch Bekanntes, Regisseure und Künstler, die dem Haus langjahrig verbunden sind, und noch die eine oder andere schöne Überraschung. In diesem Sinne: Wir freuen uns auf Sie! Ihr Florian Scholz Intendant Fotonachweis: © Helge Bauer

Der Alpenkönig und der Menschenfeind Romantisch-komisches Zauberspiel in zwei Aufzügen von Ferdinand Raimund Regie: Lore Stefanek, Musikalische Lei tung Kornelius Heidebrecht Ausstattung: Karl Kneidl, Dramaturgie Sylvia Brandl MIT: Agnes Hausmann, Sandra Lipp, Se ra phine Rastl, Katharina Schmölzer, Maximilian Achatz, Charles Elkins, Claudio Gatzke, Mario Linder, Hannes Alois Pendl, Michael Rastl, Florian Scholz, Hans-Jochen Wagner MUSIKER: Daniel Brandl, Kornelius Hei debrecht, Richie Klammer/Johannes Zechner, Gemischter Chor Wabelsdorf Weitere Vorstellungen: 4., 5., 8., 10., 14., 16., 22., 24., 25., 28., 29., 31. Mai; 1. Juni Gutsbesitzer Rappelkopf ist ein paranoider Misanthrop. Er quält Frau, Tochter und Dienstboten mit übersteigertem Misstrauen. Überzeugt davon, dass man sogar sein Leben bedrohe, flüchtet er in eine Köhlerhütte. Da greift Astragalus, der Alpenkönig, ein und bietet ihm eine maßgeschneiderte Therapie an: Rappelkopf soll sich in der Gestalt seines Schwagers

von der Aufrichtigkeit seiner Familie überzeugen. Astragalus erscheint als Rappelkopf, als Spiegel zur Selbsterkenntnis. Entstanden unter dem Einfluss der Zeit des Vormärz, die von Argwohn und Angst vor Bespitzelung geprägt war, ist Der Alpenkönig und der Menschenfeind äußerlich noch dem traditionellen Modell des Besserungsstückes und des barocken Zaubermärchens verbunden. Der Theaterklassiker führt uns aber schon die Zerrissenheit und Beschädigung des modernen Menschen vor... Ferdinand Raimunds Der Alpenkönig und

der Menschenfeind wird in der Inszenierung der Wiener Schauspielerin und Regisseurin Lore Stefanek und in der Ausstattung des mehrfach ausgezeichneten Bühnenbildners Karl Kneidl gezeigt. HansJochen Wagner, er wirkte in zahlreichen Bühnen- und preisgekrönten Filmproduktionen mit, spielt den Rappelkopf, Michael Rastl verkörpert den Alpenkönig Astragalus. In weiteren Rollen sind Mitglieder des Ensembles und Intendant Florian Scholz zu sehen. Weitere Infos unter: www.stadttheater-klagenfurt.at Fotonachweis: © Christian Kaufmann


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