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Ausgabe 16.2013 der Kärntner Nachrichten

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KÄRNTNER

NACHRICHTEN Nr. 16 • 59. Jahrgang • Euro 0,60 inkl. 10 % MwSt. • P.b.b. 02Z032986 • Verlag: 9020 Klagenfurt, 19. April 2013

FPK-Landesparteitag im Zeichen des Neustarts! Sonntag, 21. April 2013, Beginn 10.30 Uhr, Blumenhalle St. Veit/Glan

t rund i m g n u d n i f s g eidun h c s t n E e h c s i t er d t i m s s u l h c +++ Demokra s ulter h c S + + + n e t + r + + ! n a r o v t f 400 Delegie a r tionsk i s o p p O s l A + Parteibasis ++ Interviews mit den Kandidaten auf den Seiten 3 und 7


2 KärntnerNachrichten I 19. April 2013

KOMMENTAR

THEMA DER WOCHE von CR Dr. Helmut Prasch

Destruktiv statt konstruktiv! Berichteten wir an dieser Stelle vor einer Woche von der Schließung des Bürgerbüros, so kann auch diesmal über keine nennenswert konstruktive Leistung der neuen Landesführung berichtet werden! Im Gegenteil: die Akzente von Peter Kaiser, Wolfgang Waldner und Rolf Holub sind eher destruktiv.

bezeichnete der Grüne als „unausgegoren“. Bürgermeister Kurt Schober muss bereits davon ausgehen, das der für Herbst 2013 geplante Baubeginn nicht stattfinden wird. Fazit: statt konstruktiver Arbeit für Kärnten wird am Arnulfplatz in Klagenfurt augenblicklich destruktiv agiert! +++

+++ Diese Woche hat der neue Landeshauptmann die bereits weit gediehenen Pläne für die Etablierung einer privaten Medizinischen Universität in Klagenfurt zu Grabe getragen und dies auch noch als politischen Erfolg dargestellt. Stattdessen gibt es nebulöse Ankündigungen zu einer „verstärkten Kooperation“ zwischen der KABEG und der Med-Uni Graz. In Salzburg funktioniert die private Paracelsus-Universität mittlerweile bestens. In Kärnten dreht der Landeshauptmann ein Projekt, hinter dem renommierte Experten und ein Investor standen, eiskalt ab. +++ Dem Vernehmen nach ebenfalls abgedreht werden soll die erfolgreiche Initiative „Lebensland Kärnten“, mit der Kärnten beispielsweise im Bereich der Elektromobilität eine absolute Vorreiterrolle übernommen hat. Zuletzt gab es eine vielversprechende Kooperation mit dem Automobil-Konzern Mercedes Benz, der in Kärnten neueste Modelle mit Elektroantrieb testete. Der neue, für diesen Bereich zuständige Landesrat Rolf Holub kann mit dem Lebensland Kärnten offenbar nichts anfangen und hat vorläufig alle Aktivitäten auf Eis gelegt. Mit Spannung wird nun erwartet, was der grüne Landesrat eigentlich grundsätzlich tun wird? +++ Auffällig wurde der grüne Landesrat diese Woche noch bei einem anderen Thema. Das für die Tourismus- und Bauwirtschaft in Oberkärnten wichtige Hotel-Projekt in Flattach (Mölltal)

Dieser Vorwurf gilt auch für den schwarzen Wolfgang Waldner, der in der Regierung weiterhin nicht Tritt findet. Er habe „Duftnoten“ wie eine Förderung für das Haus der Architektur“ in Höhe von 10.000 Euro gesetzt, müsse den Bericht über die umfangreichen Aktivitäten der Abteilung Volkskultur „erst verdauen“ und meint, dass die bevorstehende Kürzung der EU-Förderungen für die Landwirtschaft „die Bauern in Kärnten weniger treffen“ wird. Na bumm! Da ist ja ein politisches Schwergewicht am Werk! Seine wichtigste Botschaft: „Bei der Seebühne neige ich zu einem klaren Schnitt!“ Noch deutlicher formuliert es der rote Bündnispartner: „Weg mit der Seebühne!“, postulierte die Klagenfurter SPÖ-Vizebürgermeisterin. Dass dort heuer zahlreiche Veranstaltungen, die der Wirtschaft gut tun, stattfinden, interessiert SPÖ und ÖVP überhaupt nicht. „Wird halt ein Event weniger gefördert!“, zuckt Landesrat Waldner die Achseln. +++ Zu guter letzt hat SPÖ-Vorsitzener Peter Kaiser diese Woche die KABEGAufsichtsräte neu besetzt. Künftig sind gleich alle drei roten Regierungsmitglieder im KABEG-Aufsichtsrat dabei. Plus der ehemalige SPÖ-Landesrat Wolfgang Schantl, der seit 2004 für das Siemens Health Management tätig ist. Kein Wort der Kritik daran, dass diese private Erwerbstätigkeit Schantls möglicherweise nicht mit der politischen Funktion als KABEG-Aufsichtsrat vereinbar sein könnte. Nein, im Gegenteil: Die „Kleine Zeitung“ schreibt: „Kaiser setzt auf Erfahrung!“

IN KÜRZE Villacher Kirchtag: Für Kopfschütteln sorgt diese Woche eine Diskussion rund um den Villacher Kirchtag. Ausgerechnet der Präsident der Kärntner Wirtschaftskammer WK-Präsident lehnt die Gründung Franz Pacher einer KirchtagsGesmbH ab und will stattdessen mit der bisherigen Vereinsstruktur „weiterwursteln“. Hintergrund: Im Villacher Kirchtagsverein sitzen auch zwei Vertreter der Wirtschaftskammer, in der neuen GesmbH ist das nicht vorgesehen. Der Villacher Kirchtagsverein nimmt seit Jahren üppige Beiträge ein. Obmann ist der wegen Trunkenheit am Steuer zurückgetretene Ex-SPÖ-Vizebürgermeister Richard Pfeiler, für den man in der neuen GesmbH wohl einen gut bezahlten Geschäftsführer-Posten vorgesehen hat.

Apropos Villach: Mit Kampagnen versucht die Draustadt immer wieder ihr Image aufzupolieren. Anlässlich des „Tages des Wassers“ erschien obiges Sujet, auf dem auch folgender Schrifzug prangt: „Bürgermeister Helmut Manzenreiter: „Für unser Trinkwasser. Gemeinsam. Jeden Tag.“ Dabei dachten wir, dass mit dem Inkraftreten des Medientransparenzgesetzes und der neuen Korruptionsbestimmungen das Bewerben von Politikern mit Steuergeld verboten sei. Bis dato hat niemand an der Manzenreiter-Imagekampagne politische Kritik geübt. Man stelle sich aber vor, der Klagenfurter FPK-Bürgermeister würde Ähnliches in der Landeshauptstadt machen. Eine Anzeige bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft wäre wohl das Mindeste, was Rot, Schwarz und Grün einfallen würde. Macht`s ein Roter, schweigen nicht nur die vereinigten Gutmenschen, sondern auch die Medien!


19. April 2013 I KärntnerNachrichten 3

THEMA DER WOCHE

Christian Ragger: Gemeinsam in eine gute Zukunft gehen! Die Landtagswahl am 3. März hat die politische Landschaft in Kärnten grundlegend verändert und Zweifel an der zukünftigen Ausrichtung der freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft in Kärnten aufkommen lassen. Landesrat Mag. Christian Ragger wurde vom Landesparteivorstand sowie auch von der Bürgermeisterkonferenz der Freiheitlichen einstimmig das Vertrauen ausgesprochen, die Führung in der Partei zu übernehmen und den Erneuerungsprozess voranzutreiben. Am kommenden Sonntag werden die Freiheitlichen ihren außerordentlichen Parteitag in der Blumenhalle in St. Veit abhalten. Die KN hat vorab mit Parteichef Ragger gesprochen.

„Klares Ziel der freiheitlichen Bewegung ist es, als starker Gegenpol zur Mitte-LinksKoalition in Kärnten aufzutreten und als einzige Kontrollinstanz im Lande der Regierungskoalition auf die Finger zu sehen“ GF. Landesparteiobmann Christian Ragger KN: Mit welchem Gefühl blicken sie in Richtung Parteitag? Ragger: Mit einem sehr guten Gefühl! Mit Sonntag wird ein wichtiger Teil der Erneuerung abgeschlossen sein und unsere Partei in eine positive Zukunft blicken. Am Landesparteitag wird eine demokratische Abstimmung über den weiteren Weg der Freiheitlichen entscheiden. Wir sind die einzige Kontrollinstanz im Lande und werden der Koalition auf die Finger zu sehen. KN: Ist ein Gegenkandidat angesichts der aktuellen Lage nicht eher problematisch? Ragger: Im Gegenteil, ich habe mir immer einen Mitbewerber gewünscht. Ich

bin ein aufrichtiger Demokrat und freue mich, dass unsere Funktionäre die Möglichkeit haben, in einer geheimen Wahl ihren Favoriten zu wählen. Es ist aber auch klar, dass der Kandidat, der diese Wahl für sich entscheidet, künftig die Richtung eines geeinten, starken und stolzen freiheitlichen Lagers innehaben wird. KN: Sie sehen dieser Wahl also gelassen entgegen? Ragger: Ja, weil mir der Landesparteivorstand, sämtliche Bürgermeister sowie alle Bezirke mehrfach das Vertrauen ausgesprochen haben. Unsere Gesinnungsgemeinschaft muss sich wieder an urfreiheitlichen Werten wie Zusammenhalt und Stärke in schwierigen Situationen orientieren. Hier müssen wir ansetzen, um an der Rückgewinnung der Glaubhaftigkeit unseren Wählern gegenüber zu arbeiten. KN: Sie sprechen von einem neuen Stil? Ragger: Mir ist es wichtig, vor allem die Demokratie innerhalb unserer Bewegung zu stärken. Es wird zu einer Öffnung der Partei kommen. Den einzelnen Mitgliedern wird mehr Mitspracherecht eingeräumt werden. Bezirke werden künftig bei Bezirksversammlungen mit einem Drittel ihrer Stimmen Themenvorschläge an den Landesparteivorstand richten können. Auch die freiheitlichen Bürgermeister und Vizebürgermeister werden innerhalb einer Reformgruppe die Möglichkeit bekommen, sich vermehrt einzubringen und so lokalspezifische Themen besser einbringen zu können. Für unsere Jugend sind wir gerade dabei eine eigene freiheitliche Jugendakademie zu gründen, damit wir auch den politischen Nachwuchs bestens ausgebildet wissen. KN: Kommen wir zur Referatsaufteilung innerhalb der Kärntner Landesregierung. Wie sehen Sie die aktuelle Situation? Ragger: Wir haben den Gestaltungsspielraum auf null gesetzt bekommen. Nachdem ich das Rechtsreferat habe, werde ich überlegen, eine Verfassungsge-

richtshofbeschwerde über die Aufteilung der Referate zu machen, weil solange wir eine Landesregierung haben, wo alle Parteien abgebildet sein müssen, muss ihnen auch eine gewisse Anzahl von Referaten und Budgetmitteln zustehen. Das Referat, das wir jetzt bekleiden, hat ein Budgetvolumen von fünf Millionen Euro, bei einem Gesamtvolumen von 2,4 Milliarden. KN: Können Sie uns bereits konkrete Projekte nennen? Ragger: Ich werde als „Bürgeranwalt für Kärnten“ quer durch das Land unterwegs sein und monatliche Sprechtage in den Bezirken abhalten. Dies ist gerade unter dem Umstand, dass der neue SPÖLandeshauptmann Peter Kaiser offensichtlich wenig vom erfolgreichen freiheitlichen Projekt Bürgerbüro hält, notwendig geworden. In meiner Zuständigkeit als Referent für gewerbliche Betriebsansiedelungen werde ich mein Hauptaugenmerk auf schnelle Verfahren im „One-Stop-Shop-Prinzip“ bei Betriebsansiedelungen legen. Es muss künftig möglich sein, alle formellen Bescheide innerhalb von 25 Tagen zu bekommen. KN: Danke für das Gespräch und alles Gute für die Zukunft!

Wussten Sie... ... dass Landesrat Mag. Christian Ragger vom Vorstand der Freiheitlichen einstimmig zum geschäftsführenden Landesparteiobmann ernannt wurde? ... dass der gf. Landesparteiobmann Landesrat Mag. Christian Ragger von allen Bürgermeistern sogar mehrfach das Vertrauen ausgesprochen bekommen hat? ... dass alle Bezirke Kärntens den Weg der Erneuerung des gf. Landesparteiobmannes Landesrat Mag. Christian Ragger unterstützen?


4 KärntnerNachrichten I 19. April 2013

HINTERGRUND

„Harmonie im Klub, kantige Oppositionspolitik nach außen!“ Interview mit dem neuen Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Mag. Christian Leyroutz. KN: Herr Klubobmann, wie ist das Klima im Freiheitlichen Landtagsklub. Es hat ja bis zur Konstituierung einige Irritationen gegeben. Leyroutz: Das ist richtig. Umso mehr freut es mich, dass das Miteinander in der Klubarbeit ein sehr harmonisches geworden ist und wir gemeinsam mit ganzer Kraft daran arbeiten, gute Aufbauarbeit zu leisten und unsere Werte wieder mit Leben zu erfüllen. Wir werden auch aufzeigen, dass die derzeitige mediale Euphorie über die neue Koalitionsregierung völlig unbegründet ist. KN: Was wird sich in der politischen Ausrichtung des Freiheitlichen Landtagsklubs künftig konkret ändern? Leyroutz: Wir haben nur mehr sechs Landtagsmandate und können im Kärntner Landtag durch die KeniaKoalition von SPÖ/ÖVP und Grünen auch keine Gesetzesänderungen im Ver fassungsrang mehr verhindern. Ich sehe unsere Rolle daher in einer kantigen Kontrollfunktion, wobei es mir wichtig ist zu betonen, dass wir dem politischen Mitbewerber ohne Untergriffe, aber hart in der Sache begegnen werden. Nur die Fakten sind entscheidend. Bei Materien die Sinn machen, werden wir natürlich auch mitgehen. KN: Christian Ragger wurde in der Landesregierung de facto mit einem Nullbudget ausgestattet. Mit den Referaten Jagd, Nationalpark und rechtliche Angelegenheiten ist kaum ein Gestaltungsspielraum gegeben. Was sagen Sie dazu? Leyroutz: Mit dieser Referatsaufteilung hat Landeshauptmann Kaiser und Co. die Proporzregierung ohne Gesetzesbeschluss bereits abgeschafft. Umso wichtiger wird es nun sein, die Oppositionsrolle konstruktiv und verantwortungsvoll wahrzunehmen. Das heißt, wir werden nicht nur aufzeigen, was in einer Schieflage ist, sondern auch gute Gegen-

konzepte sowie Vorschläge erarbeiten und zur Diskussion stellen. KN: Was werden nun die ersten Arbeitsschritte sein? Leyroutz: Wir sind gerade dabei das Regierungsprogramm der Kenia-Koalition zu durchforsten. Ein Schwerpunkt wird es sein, die Widersprüche und Ungereimtheiten aufzuzeigen. Was aber sofort ins Auge sticht, ist die Tatsache, dass der Rechenstift bei der Auflistung ihrer Versprechungen wohl gefehlt haben dürfte. Wir können davon ausgehen, dass die Phase, in der die Koalition damit beschäftigt ist, sich gegenseitig in den Himmel zu loben, bald einer realen politischen Arbeit weichen wird müssen. Dann werden wir auch wieder mehr Gehör bei der Bevölkerung finden.

Mag. Christian Leyroutz ist Klubobmann der Freiheitlichen im Kärntner Landtag

Mehrwertsteuer-Senkung auf erneuerbare Energieträger gefordert! E-Control sollte Halbierung des Mehrwertsteuersatzes für Energie aus Erneuerbaren Energieträgern in ihre Überlegungen miteinbeziehen. Der freiheitliche Energiesprecher NAbg. Ing. Norbert Hofer begrüßt die Absicht der E-Control, Erneuerbare Energien verstärkt in den Markt zu bringen, sowie unterschiedliche Modelle zu bewerten und somit unser ÖkostromFördersystem in Österreich treffsicherer und marktgerechter zu machen. Hofer spricht sich in diesem Zusammenhang einmal mehr für eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Energie aus Erneuerbaren Energieträgern auf 10 Prozent aus. „Ich ersuche die E-Control, dieses Modell in ihre Überlegungen miteinzubeziehen" , so Norbert Hofer: „Diese Maßnahme entspricht der Europäischen Mehrwert-

steuerrichtlinie und dem EU-Wettbewerbsrecht. Profitieren würden davon neben der Umwelt vor allem heimische Unternehmen, die schon jetzt in hohem Ausmaß auf Erneuerbare Energien setzen. Für den Endkunden besteht dadurch der Anreiz, vermehrt auf Erneuerbare Energieträger zu setzen und damit von einem reduzierten Mehrwertsteuersatz und geringeren Kosten zu profitieren", erläutert Hofer. Die Gesamtkosten für das Budget gibt Hofer mit zunächst 300 Millionen Euro an. Es seien jedoch erhebliche Rückflüsse durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Stärkung der Kaufkraft zu erwarten.


19. April 2013 I KärntnerNachrichten 5

HINTERGRUND

Bauern: „Bitte aufwachen, Herr Minister! Ihre (Alm-)Hütte brennt!“ Heftige Kritik der freiheitlichen Bauern: „Flächenfeststellung in Österreich unterliegt antiquiertem System!“ „Der Frühling hat schon lange begonnen und es wird Zeit, dass auch Minister Berlakovich seinen Winterschlaf beendet", fordert der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Harald Jannach endlich entschlossenes Handeln im Interesse der österreichischen Almbauern. "Scheinbar hat sich Berlakovich schon damit abgefunden, dass er nach der Nationalratswahl nicht mehr das Landwirtschaftsministerium leiten wird", so Jann-

ach, der es als verantwortungslosest bezeichnet, dass sowohl Ministerium, AMA und auch die Landwirtschaftskammern die Bauern im Regen stehen lassen. Bezeichnend sei auch das Schweigen der vielen ÖVP-Bauernbund-Abgeordneten im Parlament, die diesem Treiben um die Almflächenfeststellungen teilnahmslos zusehen. „Wer schweigt, stimmt zu“, fordert Jannach ein Einschreiten der Bauernbund-Abgeordneten im

Parlament. Die Zeit des Zudeckens, des Schönredens und des Unterdruck-Setzen der Bauern müsse beendet werden. „Die Bauern zahlen jetzt die Zeche für ein auch von der EU-bestätigtes Versagen der Verwaltung. Die Flächenfeststellungen durch die Richtlinien-Vorgaben des Ministeriums und der AMA sowie die Beratungen durch die Landwirtschaftskammern waren höflich gesagt mehr als mangelhaft", fordert Jannach.

Freiheitliche Bauernvertreter Harald Jannach und Peter Suntinger. protestieren gegen aktuelle Agrarpolitik. Für die Abschaffung des antiquierten Systems der Flächenfeststellung in Österreich durch Orthofotos plädieert auch der freiheitliche Vizepräsident der Kärntner Landwirtschaftskammer Peter Suntinger, der diese Woche eine Fraktionssitzung zum Thema einberufen hat.

Freiheitliche halten an Konzept der privaten „Med-Uni“ fest! Kleine Zeitung erweist sich als Parteimedium der MitteLinks-Koalition – Bildungspolitische Bankrotterklärung von Kaiser, Holub & Co.

gestellt und dabei ganz auf die große Chance, in Klagenfurt über einen eigenständigen Med-Uni Standort zu verfügen, vertan“, so Trettenbrein.

„Die Freiheitlichen stehen ganz klar für eine eigenständige Medizin-Uni am Standort Klagenfurt und werden diese Pläne auch weiterhin verfolgen, um unseren Jugendlichen eine optimale Ausbildung zu ermöglichen“, mit diesen Worten kommentiert der freiheitliche Klubobmannstellvertreter Harald Trettenbrein die Absage von Landeshauptmann Peter Kaiser an dieses zukunftsweisende Projekt.

Bemerkenswert sei in diesem Zusammenhang auch die mediale Berichterstattung in der heutigen Ausgabe der Kleinen Zeitung. „Mit den heutigen Berichten erweist sich die Kleine Zeitung einmal mehr als SPÖ-vereinnahmtes Blatt, welches die notwendige journalistische Objektivität bereits lange an den Nagel gehängt hat, um sich in den Dienst der Kärntner Sozialdemokratie zu stellen“, sagt Trettenbrein. Auch entbehren die kolportierten Kosten der Med-Uni von rund 80 Millionen Euro in den ersten fünf Jahren jeglicher Realität.

Dass dieser Meilenstein für Kärnten auf dem politischen Altar der Mitte-Links-Regierung geopfert wurde sei für Trettenbrein eine Armutserklärung der neuen Koalition. „Leider wurden hier Parteiinteressen in den Vordergrund

Die Freiheitlichen werden auch weiterhin danach streben, für die Kärntnerinnen und

LAbg. Harald Trettenbrein Kärntner bildungspolitische Perspektiven zu schaffen. Eine eigenständige medizinische Fakultät am Standort Klagenfurt könne nicht durch Vorbereitungskurse für die Universität Graz ersetzt werden. „Das Bundesland Kärnten hat es nicht notwendig „Wurmfortsatz“ von der Medizin Universität Graz zu sein. Diese von Kaiser verfolgten Plänen sind genau das Gegenteil von dem, was notwendig wäre, um die Abwanderung von jungen Kärntnerinnen und Kärntnern zu stoppen“, so Trettenbrein.

Einen aktiven Beitrag zur Verkehrssicherheit leistete kürzlich die Verkehrsreferentin der Stadtgemeinde Althofen Wilma Warmuth in Zusammenarbeit mit der Kärntner Jägerschaft auf. Nach den beidseitigen Mark ierungsmaßnahmen, durchgeführt vom Team der Straßenmeisterei Eberstein, trafen sich nun die Jäger der „Gemeindejagd Kappel/Krappfeld I, Göritzen-Elend“, um im Rahmen einer „Wildwarnaktion“ 100 optische und akustische Warnsensoren für den regen Wildwechsel auf der Eisenstraße zu installieren. Erfreut über dieses Pilotprojekt zeigte sich Verkehrsstadträtin Wilma Warmuth gegenüber der Kärntner Jägerschaft und dem Jagdreferenten.


6 KärntnerNachrichten I 19. April 2013

Dezentrale Einbeziehung von beeinträchtigten Menschen! Unnotwendige Parallelstrukturen verursachen zusätzliche Kosten! In Reaktion auf die von Soziallandesrätin Beate Prettner vorgestellten Pläne, die Neuaufnahme in der Gutenbergschule in Klagenfurt und die damit schrittweise zentrale Inklusion (Einbeziehung) beeinträchtigter Menschen wieder möglich zu machen, übt der geschäftsführende FPKObmann LR Mag. Christian Ragger scharfe Kritik. „Die zentrale Neuaufnahme von Menschen mit Beeinträchtigung ist der falsche Weg. Es waren die Freiheitlichen, die in der vergangenen Legislaturperiode für eine dezentrale Inklusion und der damit optimalen Fürsorge verantwortlich zeichneten“, lässt

Ragger wissen. Der Parteiobmann verweist in diesem Zusammenhang auch auf den Leiter der oberösterreichischen Pädagogischen Hochschule, Ewald Feyerer, welcher die Dezentralisierung ebenfalls befürwortete. Ragger zeige sich enttäuscht, dass dieser erfolgreiche Weg nun offensichtlich verlassen werde. „Sollten die Parallelstrukturen aufrechterhalten werden, würden sich die Kosten verdreifachen und Kinder vom Mölltal bis ins Lavanttal müssen wieder um teures Geld nach Klagenfurt gekarrt werden, damit sie dort versorgt werden“, so Ragger. Dies würde der UN-Behindertenkonvention widersprechen und wäre ein Rückschritt in die Steinzeit der Entwicklung und Versorgung von beeinträchtigten Menschen.

Mölzer: „Sparguthaben sind in der Euro-Zone nicht sicher!“ Verstärkt Spekulanten statt Sparer in die Pflicht nehmen. Wann wird 100.000-EuroGrenze für Beteiligung an Pleiten gesenkt werden? In der Eurozone beginnen nun alle Dämme zu brechen, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zur Einigung der EU-Finanzminister, wonach bei künftigen Bankenpleiten auch Sparer mit Guthaben über 100.000 Euro zur Kassa gebeten werden können. „Offenbar rechnet man in Brüssel damit, dass es bald zu weiteren Zusammenbrüchen von Kreditinstituten kommen wird“, hielt Mölzer fest. Weiters wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass

fraglich sei, ob von der 100.000-Euro-Grenze tatsächlich nur sogenannte „große“ Sparer betroffen seien. „Tatsächlich dürfte im Fall des Falles auch viele aus dem Mittelstand, deren Einlagen oft nur unwesentlich über dieser Grenze liegen, betroffen seien. Deshalb wäre es weitaus besser gewesen, wenn sich die Finanzminister auf Maßnahmen geeinigt hätten, die von Spekulanten, die mit ihren aberwitzigen Geschäften schon so manche Bank in Schieflage gebracht haben, einen angemessenen Solidarbeitrag verlangen“, betonte Mölzer, der vor einem Absenken der 100.000-EuroGrenze warnt: „Die kleinen Sparer sind das schwächste Glied in der Kette und müssen geschützt werden!“

LANDESPOLITIK

SOZIALBERICHT

Armut in Österreich: Kein Schlagwort, sondern für immer mehr Menschen beinharte Realität!

Inflation und Teuerungswelle quälen die ÖsterreicherInnen Die schockierenden Ergebnisse des EU-Sozialberichts sind das Ergebnis eines multiplen Versagens der Regierung in allen sozialpolitisch relevanten Bereichen. Das Gerechtigkeitsgerede der SPÖ bleibt seit Jahren ebenso abstrakt wie das Versprechern der ÖVP, dass sich Leistung lohnt. Sozialleistungen wie das Pflegegeld werden seit Jahren nicht valorisiert, ebenso wenig Familienbeihilfe und Kindergeld. „Kombiniert mit einer Belastung einkommensschwacher Bevölkerungsschichten durch Massensteuern, mit inflationsfördernder Finanzpolitik und der rot-schwarzer Gebührenlawine werden die Menschen an und unter die Armutsgrenze getrieben“, schlägt FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl Alarm. Während die Lebenshaltungskosten explodieren, wird das Geld immer weniger wert. Besonders betroffen sind viele Pensionisten, die mit realen Kürzungen ihres Einkommens konfrontiert seien, und auch die Familien. Kickl: „Bis heute gibt es

keine angemessene Wertschätzung der Kindererziehungsarbeit, auch die Anrechnung für die Pension ist viel zu gering. Und die seit Jahrzehnten versprochenen Kinderbetreuungsplätze fehlen nach wie vor dort, wo sie am dringendsten benötigt werden.“ Das rot-schwarze Versagen in der Lohnpolitik wird anhand der viel zu geringen Einkommen im Vergleich zur Mindestsicherung sichtbar: In Wahrheit werden in vielen Berufen „Schandlöhne“ bezahlt und mit dem Stempel „Kollektivertrag“ als angebliches Gütesiegel versehen. Parallel dazu finden ein unaufhörlicher Import von Nettoempfängern in unser Sozialsystem sowie ein Export von Familienleistungen ins Ausland statt, ganz zu schweigen von dem Export von Milliarden an Steuergeld für Spekulanten, während im eigenen Land das Geld für eine Armutsbekämpfung fehlt. Eine Million arme Menschen in einem der reichsten Länder der Welt das ist eine Schande!


19. April 2013 I KärntnerNachrichten 7

LANDESPOLITIK

„Kräftig anpacken und optimistisch nach vorne blicken!“ Interview mit RFW-Landesobmann Bürgermeister Mathias Krenn. KN: Sie stellen sich der Wahl zum Landesparteiobmann. Warum? Krenn: Meinen Freuden und mir geht es keinesfalls um eine Spaltung, sondern um eine glaubwürdige Erneuerung unserer Gesinnungsgemeinschaft nach der schwersten Niederlage, welche eine Partei in der Zweiten Republik jemals erlitten hat. KN: Warum glauben Sie, dass Sie der richtige Mann dafür sind? Krenn: So wie ein Sieg immer viele Ursachen und Väter hat, ist es auch bei einer Niederlage. Die WählerInnen und Wähler haben der bisherigen freiheitlichen Führungsmannschaft ganz klar das Vertrauen entzogen, jetzt brauchen wir einen Neustart. Und für einen solchen stehe ich mit aller meiner Kraft und langjährigen Erfahrung an der Basis.

Eine Politik, die von der Basis getragen ist, die jede konstruktive Meinung und auch Kritik unserer freiheitlichen Familie wieder ernst nimmt und nicht abfällig zur Seite drängt. Eine Politik, welche die Wünsche und Erfahrungen unserer Funktionärinnen und Funktionäre einholt und auch wahrnimmt.

Krenn: Das war zum damaligen Zeitpunkt auch die richtige Entscheidung, da es nach dem Rücktritt des bisherigen Parteiobmannes eine Interimsgeschäftsführung gebraucht hat. Das Krisenmanagement hat die Basis irritiert.

KN: Und wie sollen sich die Freiheitlichen nach außen hin präsentieren?

Krenn: Es ist nicht leicht, von sich selbst ein objektives Bild zu zeichnen, aber ich kann behaupten, für Ehrlichkeit, Anständigkeit, Offenheit und Fleiß zu stehen. Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen und kann jedem in die Augen schauen. Ich kann auch gut zuhören und sehe mich als einen Teamspieler. Ohne eine Mannschaft und Menschen, denen man vertrauen kann, ist man nichts.

Krenn: Unser Bild muss das einer vertrauenswürdigen Gesinnungsgemeinschaft sein, welche die Probleme der Menschen erkennt, ernst nimmt und zu lösen versucht. Dass die jetzige Dreierkoalition alles andere als bürgernah eingestellt ist, zeigt sich in dem Umstand, dass das von Jörg Haider eingerichtete „Bürgerbüro“ in der Landesregierung zugesperrt wird. Solche Dinge müssen wir vehement aufzeigen und konsequent bekämpfen.

KN: Wie soll die Erneuerung aussehen? Krenn: Es geht mir darum, wieder eine freiheitliche Politik sicher zu stellen, die uns zurück zu den eigenen Wurzeln führt.

KN: Sie haben ursprünglich im Landesparteivorstand Christian Ragger zum geschäftsführenden Landesparteiobmann mit gewählt.

KN: Wie sehen Sie sich selbst?

KN: Wie schätzen Sie Ihre Chancen auf dem Parteitag ein? Krenn: All jene Delegierte, die eine wirkliche Erneuerung in unserer Gesinnungsgemeinschaft wollen, werden hoffentlich zu mir stehen. Und dann heißt es kräftig anzupacken und optimistisch nach vorne zu blicken.

Dienst.am.Mit.Menschen Das Bischöfliche Oberstufenrealgymnasium St. Ursula in Klagenfurt führte heuer zum achten Male das Projekt COMPASSION durch, das 22 Schülerinnen der 7. Klasse die Möglichkeit bot, soziale Kompetenz zu erwerben und wertvolle Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft zu sammeln. In diesem Ganzjahres-Projekt werden den jungen Damen in den unterschiedlichsten Gegenständen Themen, die von globaler Relevanz sind, näher gebracht. So wird beispielsweise im Geographieunterricht besonderes

Augenmerk auf die sozialen Probleme national und international gelegt, im Lateinunterricht vergleichend auf die „Starken und Schwachen“ in antiken Gesellschaften geblickt, und in den Fächern Biologie und Religion werden elementare Fragen des menschlichen Lebens erarbeitet. Wichtigstes Element des Projekts waren aber die Praxistage 18.2. bis 1.3. 2013,

die die Schülerinnen in den unterschiedlichsten Einrichtungen absolvieren konnten.

Freitag, 19. April 2013 – 12.20 Uhr - Festsaal Ursulinengasse 1 – 3. Stock Abschlusspräsentation und Verleihung der Zertifikate zum Unterrichtsprojekt „Compassion – Soziale Kompetenz lernen“


8 KärntnerNachrichten I 19. April 2013

FREIZEIT

Alpine Business- & Wellnessdays im STOCK: Top Referenten und Expertenrunden sorgen für kreativen Hochgenuss enn das STOCK***** resort zu seinen renommierten Alpine Business& Wellnessdays einlädt geben sich Spitzenreferenten und prominente Persönlichkeiten fünf Tage lang „die Klinke in die Hand“. Vom 12. bis 16. Juni 2013 finden bereits zum elften Mal die spannenden und genussreichen STOCK-Tage der Gesundheit, Motivation und Begeisterung statt.

W

Die Top Referenten 2013: Anitra Eggler, Gregor Staub und Edgar Itt. Der Vortrag von Anitra Eggler trägt den Titel: „E-Mail macht dumm, krank und arm“. Gekonnt wird die Digitaltherapeutin aufklären, wie jeder zeitsparend und gesundheitsfördernd mit den neuen Medien umgehen kann. Der Gedächtnistrainer Gregor Staub zeigt mit „mega memory® Gedächtnistraining“ geniale Strategien für effektives Lernen. Edgar Itt (ehemaliger Olympiakämpfer) inspiriert mit seinen Thesen zum Thema „Mit Inspiration und Motivation die Hürden des Lebens meistern“. Am Abend des 13. Juni 2013 steht ein exklusives Highlight auf dem Programm: Das STOCK-Expertendinner. Für die Teilnehmer der Alpine Business- & Wellnessdays besteht die Möglichkeit, bei einem l imitierten Deluxe-Dinner mit Leonhard Stock und zwei tollen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Sport zu schlemmen

sowie Expertengespräche zu führen. Doch damit noch nicht genug: ein umfangreiches Vitalund Actionprogramm, geführte Wanderungen und Biketouren, ein Bergbrunch gemeinsam mit den Referenten und Familie Stock, kulinarische Highlights und eine We i n v e r k o s t u n g , machen die 11. Alpinen Business- & Wellnessdays, wie gewohnt, zu einer Top Veranstaltung. In der 5.000 m2 großen Spa- und Beautylandschaft des STOCK entspannen die Teilnehmer in einer der führenden Wellnessoasen des Alpenraums. Spätestens seit den beeindruckenden Um- und Neubauten im letzten Jahr steht das STOCK***** resort für „ First Class“ und Lifestyle vom Feinsten. Neben Urlaubstagen auf höchstem Niveau, begeistert die Familie Stock ihre anspruchsvollen Gäste das ganze Jahr

über mit renommierten Veranstaltungen – von Top besetzten Seminaren, bis hin zu Yoga-, Wein- und Sportwochen mit extravaganten Programmen u. v. m. Auf die Alpinen Business- und Wellnessdays folgen vom 19. bis 23. Juni 2013 die Zillertaler Seminartage im STOCK. Auch dann sind wieder kreativer Hochgenuss sowie erstklassiges Wellness- und Aktivprogramm garantiert.

K U R Z NO T I E RT STOCKs Alpine Business- und Wellnessdays (12.-16. 06. 2013) Leistungen: 4 Ü inkl. Wellness-Verwöhnpension und allen Inklusivleistungen der STOCK-Verwöhnwelten (5.000 m2 Beauty- und Wellnesslandschaft, 140 m2 Fitnessraum u. v. m.) sowie allen Vorträgen – Preis p. P.: ab 648 €. Expertendinner mit Leonhard Stock und 2 tollen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Sport am 13. 06. 2013 (Deluxe-Dinner mit Galamenü, Weinbegleitung und Expertengesprächen) – Preis p. P.: 98 €.


19. April 2013 I KärntnerNachrichten 9

FREIZEIT

Fa m i l i e n s o m m e r aus dem Bilderbuch

Hotel Steiner in Obertauern (Salzburg Land): Großer Spaß für kleine Leute. Wer Vier-Sterne-Ferien macht bei Familie Steiner, hat viel zu erzählen. Etwa vom gemeinsamen Fischen mit dem Papa, der Familienwanderung, wo sogar der Kinderwagen mitdarf, oder von einem Zauberer, der hoch oben am Berg kleinen Trotzköpfen zeigt, wie viel Spaß die Schule machen kann. Gemeinsam heißt hier die Devise – denn für Kids und Eltern gibt es auch im Urlaub viel zu tun. Natürlich nur, was Spaß macht. Vom Spielplatz geht daher direkt „das große Krabbeln“ los, zu den Almen, auch gern mit dem Kinderwagen oder zum neuen Outdoor-Almpark zwischen Ober- und Untertauern. Dann gibt’s noch die schlauen Leute, die gern mit Groß und Klein in den Wald gehen und viel zu erzählen haben über die Tiere, die Steine und die Pflanzen. Und weil Männer auch mal unter sich sein müssen, haben die Steiners das Vater-Sohn-Fischen erfunden. Bei Erfolg wird die schuppige Beute auf Wunsch vom Koch gebraten. Die Großen relaxen nach Wandern und Biken im Tauernspa auf mehr als 1.000 m2, im Pool mit Panoramablick, Dampfbad, Jacuzzi, Sauna und Kristallgrotte oder bei einer der vielen Massagen und Beauty-Anwendungen. Kids spielen und

finden neue Freunde im Kinderparadies bei Tischtennis, Basteln, Playmobil oder Lego. Teens haben ihre eigene Lounge mit allem, was Spaß macht: Mega-Flat TV, Spielkonsolen, Tisch-Fußball, Billardtisch, Internetzugang und jede Menge Platz zum Chillen. Full-Baby-Service, Kinderanimation und Outdoor-Highlights von Goldwaschen bis Kinderolympiade: Für die Sommerferien haben sich die Steiners ein ganz besonderes Familienprogramm ausgedacht, mit Bergen voll Spaß. PACKAGES: Familienabenteuer (buchbar von 5. Juli bis 14. September 2013) Wanderungen und Aktivprogramm, Kinderbetreuung und Waldspaß oder saunieren und entspannen im TauernSpa, hier findet jeder etwas Passendes: Kinderwa-

genspaziergänge, gemütliche Hüttenwanderungen, Gipfelwanderungen, Geführte Mountainbike und E-Bike Touren, Floßfahren, Goldwaschen, Kinderwandertage, usw… • 6=5 Übernachtungen: bei Buchung von 6 Übernachtungen ist eine Nacht gratis • inklusive Hotel Steiner All InklusivSommerküche • Tägliches Familienaktivprogramm • Kinderbetreuung von 3 – 12 Jahren • 1 Eintritt für die ganze Familie in den Familienerlebnispark Geisterberg St. Johann • Kinder bis 12 Jahren wohnen im Zimmer der Eltern kostenlos • Kinder bis 17 Jahre im Zimmer der Eltern EUR 45,– • 1 Gutschein für 1 Fahrt für die Bergbahnen Obertauern pro Familie Ab EUR 480,00 pro Erwachsenem und Aufenthalt Nähere Infos unter: Hotel Steiner**** Obertauern Familie Steiner, Römerstraße 45 A-5562 Obertauern Tel: +43 (0)6456 / 7306 Fax: +43 (0)6456 / 747045 info@hotel-steiner.at www.hotel-steiner.at


10 KärntnerNachrichten I 19. April 2013

KULTUR

Burgarena Finkenstein Festspielsaison 2013 Wo einst ein Ziergarten stand ... … stehen heute Superstars und Granden ihres jeweiligen

Genres in der schönsten Kulturarena Österreichs. Das Festspielprogramm der Burgarena Finkenstein ist ein bunter Fächer durch sämtliche Be-

reiche der Kultur und Unterhaltung. Seit mittlerweile 31 Jahren. In der Burgarena-Saison 2013 sind es legendäre Namen wie George Benson, Randy Crawford, Joe Sample, Giorgio Conte, junge Shooting Stars wie Rebekka Bakken oder Julian le Play, Kabarettgrößen wie Roland Düringer oder Gerhard Polt mit den Wellbrüdern aus’m Biermoos, populäre Hitlieferanten wie Nik P. oder die Amigos und Kärntnerisches wie Sterz, Humus und mehrere Kärntner Chöre. Eingangs erwähnter Ziergarten war ein Schuttkegel am Areal der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burg Finkenstein, der von der Gemeinde als Kulturarena genutzt wurde, allerdings ohne Arena. Die Idee der Kulturarena hat der aus Niederösterreich stammende Gastronom Gerhard Satran sen. aufgegriffen und in die Tat umgesetzt, nachdem er die Burgruine anno 1980 gekauft hatte. „Mein Vater ist gelernter Koch, aber Zementstaub ist für ihn wie für andere Kokain. Wenn er nicht baut, ist er nicht er“, beschreibt Gerhard Satran jun. den Bauherrn. 1982 war aus dem Ziergarten eine Arena gewachsen und die Burg gemeinsam mit der Studiobühne Villach aus dem Dornröschenschlaf geweckt worden. Österreich- und deutschlandweite Bekanntheit verschaffte der Freiluftbühne der Kinofilm „Geld oder Leber“ von und mit Mike Krüger. Die Burgarena spielt eine Schlüsselrolle in dem denkwürdigen Filmklamauk: Mike Krüger gibt einen Falco-Doppelgänger, der Cameo-Auftritt des echten Falken

gipfelt in einem Konzert auf der Burgarena, wo Falcos „The Sound of Musik“ erklingt (1986). Filmisch verewigt ist die Bühne außerdem als Kulisse der Aufzeichnung des Programms „Privat“ von und mit Josef Hader (aufgezeichnet 1996, DVD bei Hoanzl). Das Erfolgsgeheimnis der Satranischen Festspiel-Programmierung liegt darin, für (möglichst) jeden Geschmack etwas zu bieten. Der Bogen, den Satran senior und seit Mitte der 1990er-Jahre der Junior spannen, ist ein sehr weiter: Von Klassik bis Schlager, von den Amigos bis Agnes Baltsa, von Wolfgang Ambros bis Jedermann, von Otto Schenk bis Nina Hagen. Apropos Nina Hagen: Die Einzigartigkeit der Kulisse ist Fluch und Segen zugleich. Ein Segen dann, wenn das Wetter mitspielt, ein Fluch, wenn’s nicht so ist. „Glaubt mir, wenn eure Nina Hagen nach Österreich kommt, dann scheint die Sonne“, schalt die Punk-Ikone 2003 den (Gast-) Veranstalter, der ihren Auftritt aus regnerischen Gründen in die Music & Event Hall verlegte. Schade nur, dass die Punk-Ikone damals erst eine knappe Stunde vorm Auftritt am Klagenfurter Flughafen landete und (tatsächlich) die Sonne aufgehen ließ – leider zu spät, um Ton und Licht auf die Burg zu übersiedeln. Die Music & Event Hall am Fuße der Burgarena ist die Ausweichlocation, sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, oder die Künstler oder Manager von vorne herein das größere Fassungsvermögen des arenaartig angelegten Auditoriums mit 1.500 Sitzplätzen bevorzugen.


19. April 2013 I KärntnerNachrichten 11

KULTUR

Albecker Kabarett 2013 Fr, 3. Mai, 20 Uhr: FEIER. ABEND. Erwin Steinhauer & Seine Lieben. Lieblings Lie der

Steinhauer singt er sich durch 6 Jahrzehnte seiner Lieblingsschlager- & -songs und erzählt Geschichten. Begleitet wird er von „seinen Lieben“, 3 Spitzenmusikern mit großer musikalischer Vielfalt und eigenständigen Arrangements. Fetzig, schräg und auch berührend bringen sie gemeinsam die Schmuckstücke aus seiner persönlichen musikalischen Perlenreihe zum Glänzen. Erwin Steinhauer – Gesang, Georg Graf - Saxophone, Klarinetten, Gitarre, Joe Pinkl Keyboard, Posaune, Tuba, Peter Rosmanith - Perkussion, Hang Fr, 17. Mai, 20 Uhr: Die Dornrosen „ Volle Kanne“ ...oder wie man das Leben sonst noch verbringen kann.

Die Show außerhalb des Nichtschwimmerbereichs. Nichts für Planschbeckenbesitzer! Die drei Geschwister schwimmen durchs Leben und versuchen herauszufinden wie man die Zeit, die man als Mensch geschenkt bekommt, verbringen kann um glücklich zu sein. Es gibt 1000 Möglich-

keiten. Manche glauben man muss alle davon nützen. Andere geben sich mit dem Fernseher zufrieden. Nicht aber die Dornrosen! Was ist es, das dir Wonnegefühle beschert? Welches Tempo kann man fahren um nicht einzufahren? Die Dornrosen haben es probiert... Katharina Schicho: singt laut, spielt viel, ist Chef (Gitarre), Christine Schicho: singt süß, spielt gern, ist blond (Violine) Veronika Schicho: singt hoch, spielt tief, ist da (Bass)

Gerrit Wunder. Peter Gillmayr, Violine, Andrej Serkov, Akkordeon, Roland Wiesinger, Kontrabass Fr, 21. Juni, 20 Uhr: Heinz Marecek „ Das ist ein Thea ter!“

Fr, 7. Juni, 20 Uhr: „ Lieder eines armen Mädchens“ Nina Proll & Trio de Salón

Benannt nach dem Liederzyklus, den Friedrich Hollaen-der in den 20ern für seine erste Frau, die Berliner Diseuse Blandine Ebinger, komponiert hat, beschäftigt sich dieser etwas andere Liederabend mit dem Schicksal der unteren Zehntausend. Eine tolle sänger-isch/schauspielerische Leistung von Nina Proll, die wunderbar eine Vorstellung des „Flairs“ der 20er Jahre herüber zu bringen vermag. Eine tolle musikalische Darbietung, exzellente Musiker, die enormes Können, Vielfalt und musikalische Phantasie beweisen. Vertriebene Komponisten, die zuerst in ihrer deutsch-sprachigen Heimat und dann erst recht in Amerika großartige Karrieren machten, haben Texte von Bertold Brecht, Georg Kaiser, Robert Liebmann, Ira Gershwin u.a. vertont. Sie hören fabelhafte Musik von Friedrich Hollaender, Hanns Eisler, Kurt Weill und Hermann Leopoldi, neu arrangiert von

Ein Abend rund um das Theater. Geschichten und Anekdoten von Schauspielern, Regisseuren, Direktoren, Autoren und Bühnenbildnern. Auf der Bühne, hinter der Bühne, im Souffleurkasten, in den Garderoben. Von Nestroy bis Peymann, von Qualtinger bis Karajan, von Girardi bis Ustinov, von Wien bis Hollywood. Von kleinen Missgeschicken und großen Katastrophen. Heinz Marecek, seit 35 Jahren Schauspieler, Regisseur und Übersetzer, gibt einen Einblick in sein schauspielerisches Können, erzählt vom Theater, vom Film und vom Fernsehen, von seinen Freunden und Kollegen. Rund 4000 Vorstellungen, ein paar Dutzend Inszenierungen und einige hundert TV-Produktionen sind in diesen 35 Jahren zusammengekommen und bilden den Stoff, aus dem diese amüsanten Geschichten sind. Marecek hat sie im Laufe der Jahre gesammelt und aufgeschrieben. Andere Geschichten und Begebenheiten sind quasi durch mündliche Überlieferung von Kollege zu Kollege bis zu ihm gelangt. Dieser unterhaltsame Abend ist ein Muss für jeden Theaterfreund.


12 KärntnerNachrichten I 19. April 2013

LESERBRIEFE

Stolz auf soziale Errungenschaften In den letzten Monaten ist eines klar geworden: Das politische Establishment in Österreich wollte Jörg Haider aus den Köpfen und Herzen der Menschen regelrecht „herausprügeln“. Die Mandatare der FPK hatten in Wirklichkeit nie eine Chance. Da musste die Hypo Alpe Adria Bank herhalten und es wurde den Menschen weisgemacht, Jörg Haider hätte die Hypo in den Ruin getrieben. Es war völlig sekundär, dass die ersten Haftungen für die Hypo unter dem ÖVP Landeshauptmann Zernatto vorgenommen wurden und dann stetig erhöht werden mussten, und Jörg Haider zu dieser Zeit als Klubobmann im Nationalrat tätig war. In Wirklichkeit hat Haider die Hypo mit der ÖVP zum richtigsten Zeitpunkt, nämlich vor der Finanzkrise verkauft. Man agierte und agiert gegen das „System Haider“. Was das sein soll, konnte der Bevölkerung aber niemand wirklich erklären.

Regierung und Landtag und konnte nur in einer Koalition mit ÖVP oder SPÖ regieren. Und heute stellen sich diese Herrschaften wie die Unschuld vom Lande her und tun so, als hätte Jörg Haider Kärnten finanziell an die Wand gefahren. Rund 330 Millionen Euro kostete alleine das LKH Neu, das als modernstes Krankenhaus Europas bezeichnet werden kann und in größter Einigkeit beschlossen wurde, um nur einen Budgetposten herauszunehmen. Gewettert wird gegen Teuerungsausgleich, Müttergeld, Babygeld, Schulstartgeld und die hohen Familienförderungen, die in keinem Bundesland so hoch sind wie in Kärnten. Ich sage, darauf kann Kärnten stolz sein! Diese Beträge machen Kärnten mit Sicherheit nicht arm. Der einzige Makel den Kärnten bis zur Landtagswahl hatte, war, dass unser Bundesland nicht von Rot und Schwarz regiert wurde.

Weiters hatte Jörg Haider niemals eine Mehrheit in

Ewald Mödritscher Weitensfeld

Unwissender LH Kaiser? Der Kassasturz, den die SPÖ nun vollführt, soll wohl dazu dienen, den Menschen weismachen zu wollen, dass man in den letzten Jahren gar nicht in der Regierung gesessen ist und die Verschuldung des Landes nur eine Partei (FPK) herbeigeführt hat, obwohl diese nie die absolute Mehrheit in diesem Lande hatte – also immer eine andere Partei für die Zustimmung eines Budgets benötigte. Waren Herr Kaiser, Frau Prettner und Frau Schaunig nur als Fata Morgana in der Regierung präsent? Allein dass Landeshauptmann Kais-er in einem Interview des „Falter“ großmundig mitteilt, dass man bei der Kabeg, der

Kärntner Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft im Zuge dieses Kassasturzes eine Vielzahl an Darlehensaufnahmen für das Land und die Gemeinden gefunden hat, frage ich mich schon, wofür Herr Kaiser, der in den letzten Jahren in der Kabeg als Aufsichtsrat gesessen ist und als Gesundheitsreferent für die Krankenanstalten zuständig war, sein Gehalt als Landeshauptmannstellvertreter eigentlich bekommen hat, wenn er so unwissend ist. Man will die Bevölkerung offensichtlich nur mehr für dumm verkaufen! Daniel Graf Ebental

Zur Lage der Kärntner Finanzen Kärnten wurde entgegen der wahren Fakten besonders im finanziellen Bereich schlechtgemacht. Denn kaum sind die Wahlen geschlagen, geht es Kärntens Finanzen wieder gut. Im Kurier konnte man kürzlich lt. Konrad Pesendorfer von der Statistik Austria lesen, dass die Bundesländer mit Ausnahme von Niederöster-

reich und der Steiermark gut gewirtschaftet haben. Kein Wort mehr, dass es Kärnten finanziell schlecht gehen würde. Kärnten wurde wohl nur aus parteipolitischen Gründen ständig die rote Laterne umgehängt. Theresa Loibnegger, St. Andrä

Die Politik und ihre Künstler Echte, wahre, wirkliche Künstler, wie z.B. unsere „Oskar“ Gewinner, lehnen es ab, in die österreichische Parteipolitik „hinein zu reden“! Mäßig begabten Künstlern werden von linkslastigen Medien, immer wieder Möglichkeiten geboten, „Andersdenkende“ in der Bevölkerung, zu beleidigen! Die freie Meinungsäußerung ist die wichtigste Errungenschaft der Demokratie. „Auf der anderen Seite Stehende“ zu

beschimpfen und zu belästigen, ist unakzeptabel. Die Einbeziehung „begabungsarmer Künstler“ in die Parteipolitik, gilt zu Recht als Spezifikum linker Gesinnungsmache. Interessant und bekannt sind die Motive jener „Künstler“, die von „außen“ die Kärntner/Innen als verhaltensgestörte Idioten bezeichnen, sollten diese nicht „Rot oder Grün“ wählen! Etwa Schriftsteller, die sich mit dem „System“

gut arrangiert haben, weil es sie mit dem „Notwendigen“ versorgt und sie als dankbare Gegenleistung, für deren Verzicht auf offene Kritik, ganz gut leben lässt. Da kriecht man als „linkslinker Halbkommunist“ sogar bei einem „dunkelschwarzen“ Landeshäuptling unter dessen Decke! Der Niveauverlust in Künstlerkreisen ist gewaltig! Ing. Hans Peter Jank, Villach

LESERBRIEFREDAKTION Bitte senden Sie Ihre Leserbriefe an: Kärntner Nachrichten, c/o Leserbriefredaktion Karfreitstraße 4, 9020 Klagenfurt oder per Mail an: leserbriefe@kaerntner-nachrichten.at


19. April 2013 I KärntnerNachrichten 13

SERVICE

Lotterien Tag im Grazer Museum im Palais Mit Wettschein oder Los freier Eintritt am 19. April in die Ausstellung „Ihr Auftritt! Schuhe mit Geschichten“.

Eintritt: Denn am 19. April ist „Lotterien Tag“ im Museum im Palais. Die Quittung bzw. das Los muss nicht aus einer aktuellen Runde bzw. Serie sein.

Ganz ehrlich: Wer legt nicht Wert auf schöne modische Schuhe? Manche schließen sogar von der Gepflegtheit der Schuhe auf den Charakter deren Träger bzw. Trägerin. Aber: Wer hat sich schon groß Gedanken gemacht über Historie und Entwicklung von Slipper, Sandale, Stiefel, Sportschuh und Co.?

Bei zwei Führungen um 13 Uhr und um 15 Uhr erfährt man dann unter anderem, dass der Schuh als modisches Accessoire ursprünglich dem Adel und wohlhabenden BürgerInnen vorbehalten war. Für das Fußvolk war er erst Mitte des 20. Jahrhunderts zugänglich. Außergewöhnliche Leihgaben bekannter Sportgrößen und Museen bereichern die Ausstellung. Das Museum im Palais (Sackstraße 16) zählt zu den renommierten Standorten des Universalmuseums Joanneum, das selbst wiederum eines der ältesten und zugleich modernsten Universalmuseen Europas ist. SpielteilnehmerInnen der Österreich-

Wer daran interessiert ist, sollte sich die Ausstellung „Ihr Auftritt! Schuhe mit Geschichten“ im Museum im Palais in Graz nicht entgehen lassen. Und wer am Freitag, den 19. April 2013 mit einer Spielquittung oder einem Los der Österreichischen Lotterien kommt, erhält freien

Slot „Alles Walze“ gibt sich ganz in Rot-Weiß-Rot

Bitten zum Lotterien Tag ins Museum im Palais und bieten die Joanneumskarte für Spielteilnehmer der Österreichische Lotterien zum Vorzugspreis: Vorstandsdirektorin Mag. Bettina Glatz-Kremsner und Intendant Peter Pakesch. © Österreichische Lotterien/Peter Svec ischen Lotterien genießen zudem den Vorteil, gegen Vorweis einer Quittung bzw. eines Loses die Joanneumskarte um 39 Euro (statt um 45 Euro) erwerben zu können – und das nicht nur am Lotterien Tag. Mit dieser Jahreskarte kann man dann ein ganzes Jahr lang Kunst und Kultur im Joanneum genießen.

Herausgeber, Verleger und Medieninhaber: Kärntner Nachrichten, A.B.C. Werbeagentur Ges.m.b.H.; Chefredakteur: Dr. Helmut Prasch; Redakteur: Armin Kordesch; Satz, Layout und Graphik: Ekkehard Wande, 9020 Klagenfurt, Messeplatz 1, Telefon 0 46 3/51 15 15, Fax DW 51; E-Mail: office@abc-werbeagentur.at; Druck: Mediaprint Druckzentrum Süd, Framrach 52, 9433 St. Andrä/ Lavanttal; Fotos: LPD und Privat; Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz sind vorbehalten

Heimat bist du großer Gewinne; das neue win2 day-Slotgame betont Österreich. „Alles Walze“ heißt die neue Slotmachine auf win2day.at. Die Österreichischen Lotterien und Casinos Austria haben ihre gemeinsame Spieleplattform damit um ein sehr heimatbezogenes Spiel erweitert, denn es bietet Österreich at its best. Hier schlägt das Herz rot-weiß-rot. Auf bis zu 25 Gewinnlinien wird all das geboten, was unser Land so besonders macht: Vom Wiener Schnitzel bis zum Lindwurm, von der Bregenzer Seebühne bis zum Edelweiß, und natür-

lich von Kaiserin Sissi bis hin zu Mozart. Einsätze sind vor 3 Cent bis 1 Euro pro Linie möglich, der Höchstgewinn beträgt 1.000 Euro pro Linie und damit 25.000 Euro pro Spiel. Features wie Wild-Symbol, Gamble Chance und Freispiele sind selbstverständlich, und „Alles Walze“ ist natürlich auch mit dem €€€-Jackpot, den Zusammenschluss aller Slotmachines zu einem gemeinsamen Jackpot, verknüpft. Und wer jetzt bis 21. April zumindest einmal „Alles Walze“ spielt, kann zusätzlich ein Wochenende im NH Hotel Wien gewinnen.

Ziehung vom Do., 11. 04. 2013

92503 Ziehung vom Fr., 12. 04. 2013

78859 Ziehung vom Sa., 13. 04. 2013

00224 Ziehung vom So., 14. 04. 2013

52070 Ziehung vom Mo., 15. 04. 2013

27663 Ziehung vom Di., 16. 04. 2013

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VO R S C H AU 16. Runde 2013 1: Austria Wien– Rapid Wien 2: RB Salzburg– Wolfsberger AC 3: Sturm Graz– SV Mattersburg 4: SC Wr. Neustadt– Admira Wacker 5: Wacker Innsbruck– SV Ried 6: Hannover 96– Bayern München 7: B. Dortmund– FSV Mainz 05 8: E. Frankfurt– Schalke 04 9: Werder Bremen– VfL Wolfsburg 1 10: VfB Stuttgart– SC Freiburg 11: Tottenham Hotspurs– Manchester City 12: Liverpool FC– Chelsea FC Spiel 1-4 TOTO-Torwette

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14 KärntnerNachrichten I 19. April 2013

KLAGENFURT

Frühjahrsarbeiten der StadtgartenSaison laufen auf Hochtouren! lagenfurt ist schon lange bekannt als Gartenstadt am Wörthersee, als Stadt in der Grün, Bäume und Blüten einen besonderen Stellenwert haben. Damit das so bleibt, leistet das Team des Stadtgartens jährlich aufs Neue Hochleistungen. Das Jahr 2013 bringt schon zum Saisonstart besondere Herausforderungen für das Stadtgarten-Team. Die Pflanztrupps müssen „gebündelt“ unterwegs sein, es gilt die Auspflanzung möglichst rasch zu erledigen, da heuer ein später Winter und frühe Ostern zusammenfallen.

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In der Innenstadt und im Europapark gilt es 60.000 Violen, 6.000 Vergissmeinicht, 4.000 Bellis, 1000 Mohn sowie Anemonen, Ranunkeln, Narzissen zu pflanzen. Die Glashäuser der Stadtgartenzentrale gleichen schon einem buntem Teppich, die vorgezogenen Pflanzen bieten prächtige Farbenspiele und wenigstens hier Frühlingsgefühle. Sukzessive werden die Pflanzen jetzt in der Stadt gesetzt.

Stadtwäldchen Siebenhügel Die Gartenstadt besteht nicht nur aus blühenden Beeten, für Erholung und die „grüne Lunge“ ist das Stadtgrün besonders wichtig. Im neu entstandenen Siedlungsgebiet zwischen Kranzmayerstraße und Siebenhügelstraße wird 2013 ein städtisches Waldgrundstück adaptiert und sanft erschlossen. Und es gilt natürlich die Erholungsgebiete am Kreuzbergl zu pflegen. Die Abteilung Stadtgarten ist auch zuständig für die öffentlichen Spielplätze und hier ist ebenfalls viel geplant. Für die Generalsanierung des Spielgeländes im Europapark ist der angestrebte Baubeginn im Herbst, außerdem werden auf den Spielplätzen Ehrenthaler Senke, Lodengasse, Sattnitzpark, Schönhofstraße, Waldrandgasse, Weinaschgasse die alten Spielgeräte ausgetauscht. Die Neuanlage des Spielplatzes Europapark wird insgesamt knapp über ein Jahr dauern.

Am Alten Platz, direkt am Kreuzungspunkt mit der Kramergasse, wird ein neuer Trinkwasserbrunnen installiert. Neuheiten auch bei den Skulpturen in der Stadt: der Rosengarten im Europapark erhält einen geografischen Stein (geografische Länge, Breite, Seehöhe) und am Arnulfplatz wird die Skulptur „Rohrkopf“ von Katharina Schmidl aufgestellt. Stadtrat Wolfgang Germ streut als zuständiger Referent den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Stadtgartenabteilung Rosen: „Das Team um Stadtgartenchef DI Heinz Blechl leistet Unersetzliches für das Wohlfühl-Gefühl in unserer Stadt. Der hohe Erholungswert, der von den Klagenfurterinnen und Klagenfurtern und von den Gästen so geschätzt wird, ist zu einem großen Teil der Abteilung Stadtgarten zu verdanken.“

Klagenfurter Kulturfreund feierte 100. Geburtstag m SeneCura Pflegezentrum in Viktring feierte Franz Krenn sein hundertstes Wiegenfest. In Mitten seiner Familie und Freunden gratulierte auch Bürgermeister Christian Scheider dem Jubilar.

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Erst seit einem Jahr wohnt Franz Krenn im SeneCuraHeim, seine Frau Rotraud lebt schon seit vier Jahren im Pflegezentrum. Zum gestrigen Ge-

burtstagsfest waren neben Familienmitgliedern auch Freunde des Kanaltaler Kulturvereins zu Gast. Immerhin war Franz Krenn 1989 eines der Gründungsmitglieder und hat im Laufe der Jahre viele Menschen zum Verein gebracht, der heute rund 350 Mitglieder zählt. „Für sein großes Engagement haben wir dem Franz heute eine Ehrenurkunde überreicht“, erzählt Obmann Karl

Heinz Moschitz. Franz Krenn war in seiner Jugend selbständig, leitete später das Restaurant des ehemaligen Forum-Kaufhauses in der Klagenfurter Innenstadt. Mit seiner Rotraud ist er seit 70 Jahren verheiratet, das Paar hat drei Kinder, Karin, Elisabeth und Martin. Bürgermeister Christian Scheider mit Außerdem zählen dem Geburtstagskind Franz Krenn. Foto: Stadtpresse / Glinik sechs Enkel, 5 Urenkel und ein Ururenkel zur Krenn-Familie. Für sein gemeinsames Erinnerungsfoto hohes Alter ist Franz Krenn war gerne gewünscht, mit der noch sehr rüstig, außer „Hören Bitte das Bild unbedingt seiner und Gehen funktioniert nicht Familie weiter zu leiten, denn mehr so“, scherzte das „das kommt in mein Archiv“, Geburtstagskind. verkündigte Franz Krenn. Über den Besuch des Bürgermeisters war der Jubilar sehr erfreut. „Sie sind ein sehr tüchtiger Mann“, lobte Franz Krenn das Stadtoberhaupt. Ein

Bürgermeister Christian Scheider wünschte alles Gute, weiterhin viel Gesundheit und versprach zum 101. Geburtstag wieder zu kommen.


19. April 2013 I KärntnerNachrichten 15

LIFESTYLE

Die Wellnessoase paßt in jeden Raum Beispielhaft umgesetzt von KLAFS. Der Weissensee auf 930m Seehöhe gilt als einer der reinsten Badeseen der Alpen im Südwesten von Kärnten. Inmitten dieses Paradieses genießt Familie W. seit kurzem ihren einzigartigen Wellnessbereich von KLAFS. Da der Wunsch groß, der Raum, der zur Verfügung stand jedoch eher klein war, lag es den Besitzern sehr am Herzen, den gesamten Bereich möglichst offen und hell zu gestalten. Durch den Einbau einer Glastür und eines Fensters in der Sauna Premium, können die Besitzer nun ihr umgebautes Bad, das in Zukunft der reinen Entspannung dienen soll, in vollen Zügen genießen. Für die Bauherren stand schon relativ früh in der Planungsphase fest, dass KLAFS in Zusammenarbeit mit dem Architekten Herrn Girzikowski, als Partner für die Umsetzung in Frage kommt: „KLAFS als führender Hersteller im Bereich Sauna und Spa hat uns die optimale Möglichkeit geboten, unseren Traum zu verwirklichen.“ Wie die Umsetzung aussehen kann, hat sich Familie W. im Vorfeld zeigen lassen: „Für uns war es wichtig, unser Projekt mit einem erfahrenen Partner zu realisieren. KLAFS Experten

planen seit vielen Jahren und bieten auch für schwierige Platzverhältnisse und verwinkelte Räume eine maßgeschneiderte Lösung.“ Im Falle von Familie W. entstand eine optimale ins Umfeld integrierte Saunalösung. Und so ist der Saunagang für den Hausherrn ein besonderes Vergnügen: „Besonders wenn es draußen kalt ist, wünsche ich mir einen warmen Saunagang. Öffentliche Saunen sind zwar gut, können aber nicht die Entspannung und Ruhe wie eine private Sauna bieten.“ Wer ein Eigenheim besitzt, kann den Traum von einer eigenen Sauna wahr werden lassen, denn ein Badezimmer kann viel mehr sein, als ein zweckdienlicher Raum für die tägliche Hygiene. Denn für eine Sauna im heimischen Bad, Kellerraum oder Dachgeschoss reichen oft wenige Quadratmeter Stellfläche und ein herkömmlicher Stromanschluss aus. Denn dem Trend sich selbst etwas Gutes zu tun entsprechend macht KLAFS die Entspannung im eigenen Zuhause mit perfekten Maßeinbauten möglich. Familie W. realisierte ihr Paradies für Zuhause im umgebauten Badezimmer. Die Planer bei KLAFS realisieren die Ideen

Im Falle von Familie W. entstand eine optimale ins Umfeld integrierte Saunalösung. Fotos: KLAFS GmbH

Durch den Einbau einer Glastür und eines Fensters in der Sauna Premium, können die Besitzer nun ihr umgebautes Bad, das in Zukunft der reinen Entspannung dienen soll, in vollen Zügen genießen. der Kunden vom Gewölbekeller bis unters Dach, denn fast überall findet sich ein passender Platz für die Sauna. Und Familie W. mag ihre Ruheoase im Bad nicht mehr missen: „ Am Anfang besteht die Sauna nur auf dem Papier. Und nun, am Ende aus purer Zufriedenheit“ Nähere Infos unter: KLAFS GmbH Italienerstraße 22 9500 Villach Tel.: +43 (0) 42 42 / 21 96 19 oder unter www.klafs.at

Der Grundriss zeigt, wie kreativ die KLAFS Planer den knapp bemessenen Raum zu nutzen wussten.


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